Bayreuth Aktuell September 2019

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Musik

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Radek Szarek: "Marimba – von Bach bis Jazz“

Erleben Sie ein faszinierendes Solo-Konzert

mit dem Virtuosen Radek Szarek an Marimba

und Vibraphon im Glanz des prunkvollen

Renaissancesaals der Burg Rabenstein! Radoslaw

Szarek (*1983/Polen) erhält seinen ersten

Musikunterricht am Klavier im Alter von sechs

Jahren. Seine Leidenschaft für das Schlagzeug

entdeckt er sieben Jahre später. Schon frühzeitig

gewann er beachtliche Preise. Heute ist er Professor an der Musikhochschule

in Nürnberg und einer der populärsten bayerischen Schlagzeuger. Er spielt

als Solist und als Orchestermusiker, u.a. bei den Nürnberger Symphonikern,

er nahm an vielen Festivals teil und spielte eine Reihe von Uraufführungen.

Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, Naxos, Blue Records und Radio PiK

reihen sich in sein künstlerisches Schaffen ein. Das Marimba- und das Vibraphon

beherrscht Radek Szarek in allen Stilarten virtuos und mit spielerischer

Leichtigkeit. Auf Burg Rabenstein präsentiert er „Marimba von Bach bis Jazz“

mit Ohrwürmern von Astor Piazzolla, Claude Debussy und vielen anderen bekannten

Musikern des 18. bis 21. Jahrhunderts. Die Gäste dürfen sich auf einen

vielseitigen und herausragenden Konzertabend freuen!

15. September / 17 Uhr / Burg Rabenstein

Good times tonight: „Blues, Rock, Oldies“

Muss man schwarz sein und am Mississippi

geboren sein, um den Blues zu spielen?

Nein, es gibt auch Musiker, auf welche diese

Voraussetzungen nicht zutreffen und die

trotzdem den Blues adäquat interpretieren

können. Zu diesen gehören sicherlich auch

die drei Musiker von „Good Times Tonight“,

einem Acoustic Trio, das seine Inspirationen

nicht nur vom alten Prewar-Countryblues empfängt, sondern auch in der

Lage ist, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich mit den angrenzenden

musikalischen Gebieten zu beschäftigen.

20. September / 20 Uhr / Burg Rabenstein

Von Bach zu Reger

Ein Konzert für Cello und Klavier: „Vorbilder“ nennt das deutsch-französische

Duo Maria Rosa Günter (Klavier) und Stanislas Kim (Cello) ihr Programm

von Bach über Reger zu Schulhoff. Es ist ein großes Verdienst der Weidener

Max-Reger-Tage, das geniale Gesamtwerk von Reger der Öffentlichkeit

immer wieder neu zu erschließen - ein Paradebeispiel für Regers Schöpferkraft

stammt aus seiner letzten Schaffensperiode. Ein Jugendwerk dagegen

ist die Cello-Sonate von Erwin Schulhoff, dem später verfemten und von den

Nazis ermordeten Komponisten. Das Duo Günter/Kim wurde 2012 gegründet

und verfolgt seitdem eine rege nationale und internationale Konzerttätigkeit

und erhielt mehrere Preise.

19. September / 19:30 Uhr / Steingraeber Haus

Clara Schumann zu Ehren

2019 jährt sich der Geburtstag von Clara

Schumann zum 200. Mal. In ihrem Programm

mit Texten über die Russlandreise

(1844) von Clara und Robert Schumann und

Musik beider Ehepartner legen Hans-Jürgen

Schatz, Demetrios Karamintzas (Oboe) und

Alexander Schmalcz (Klavier) den Schwerpunkt

auf die Klaviervirtuosin, Komponistin

und Briefschreiberin Clara Schumann. Robert

Schumanns Musik war im Osten damals

nahezu unbekannt, Clara eilte ein gewisser Ruf als Klaviervirtuosin voraus.

Aus der nicht leicht zugänglichen Fülle der Briefe, Tagebuchnotizen und Kritiken

hat Hans-Jürgen Schatz diese Reise nachgezeichnet. Der Programmzettel

des Konzerts Clara Schumanns bei der Philharmonischen Gesellschaft

zu St. Petersburg gibt auch die Auswahl der Stücke für Klavier solo für diese

Konzertlesung vor. Dazu sind Werke von Robert Schumann, Liszt, Mendelssohn

und Adolph Henselt zu hören.

13. September / 19: 30 Uhr / Steingraeber Haus

Aus Indien, Südkorea und Bulgarien

Die Stipendiaten Neville Zarir Bharucha, geboren in Indien, Da eun Song,

geboren in Südkorea, und Asen Tanchev, geboren in Bulgarien, gestalten

einen Klavierabend, der das 19. Jahrhundert in all seinen reichen Facetten

zeigt: von Beethoven bis Albeniz von Chopin bis Brahms. Dass die Faszination

dieser Musik auch andere Kulturen und sogar junge Menschen in Indien

ergreift, dafür sorgt auch eine Stiftung, die sich 2019 in Bayreuth erstmals

vorstellt, die Stiftung Elfrun Gabriel. Sie wurde 2012 in Erinnerung an die

im Jahre 2010 verstorbene herausragende Künstlerin am Liebhabertheater

Schloss Kochberg errichtet und hat die Aufgabe, besonders begabte junge

Pianisten, Studierende der Leipziger Hochschule, zu fördern. „Beflügelt“

nennt die Stiftung die von ihr initiierte Konzertreihe – neben Sachsen und

Thüringen werden nun auch weiter entfernte Auftrittsorte angesteuert.

30. September / 19:30 Uhr / Steingraeber Haus

Gruselfilm und Liveklavier

Der geniale Regisseur Robert Wiene schuf 1920 mit dem Film „Das Kabinett

des Dr. Caligari“ ein expressionistisches Meisterwerk, einen der ersten

Horrorfilme mit Langzeitwirkung. Zusammen mit Livemusik aus dem Konzertflügel,

gespielt vom Pianisten Jens Schlichting, wird der Abend sicher

zu einem ähnlich bejubelten Erlebnis wie auch die Vorgängerabende mit

Buster Keaton oder Charlie Chaplin. Der Pianist hat mit seinen Bayreuther

Auftritten in den vergangenen Jahren eine Fangemeinde geschaffen - seine

Auftritte als Stummfilmpianist sind legendär: virtuos improvisierend, Chopin

bis Wagner zitierend und mit expressionistischer Verve spielend.

21. September / 19:30 Uhr / Steingraeber Haus

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