Gazette Steglitz Februar 2016

gazette

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

Februar 2016

Steglitz

Lankwitz

Lichterfelde

Hermann-Ehlers-Platz

Runder Tisch Steglitz-Mitte kümmert sich

um Belange der Umgebung

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2 | Gazette Steglitz | Februar 2016

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Mit mehreren verschiedenen Reisesuchprogrammen,

die auch die Internetanbieter abdecken, haben wir ein

sehr großes Reiseangebot, welches täglich mehrfach

aktualisiert wird.

Wir würden uns auf einen Besuch von Ihnen freuen, um

uns kennen zu lernen. Unsere Stammkunden wissen,

dass wir uns immer freuen, wenn wir sie wieder begrüßen

dürfen.

Schauen Sie nicht vorbei –

Schauen Sie ruhig mal rein.

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Sa 10.00 – 13.00 Uhr


Liebe Leserinnen und Leser!

Der Februar wird von vielen Skifans

mit einem hoffnungsvollen

Blick auf schneereiche Pisten und

Loipen sehnsüchtig erwartet. Auf

der anderen Seite können Bürgerinnen

und Bürger in dieser Zeit

auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

einiges entdecken und sich

darüber informieren, welche Veranstaltungen,

Ausstellungen oder

Ereignisse im neuen Jahr im Bezirk

stattfinden. Ende des Monats

beispielsweise, am 27.02.2016,

findet von 10 bis 16 Uhr die traditionelle

Steglitz-Zehlendorfer

Reisebörse für Kinder, Jugendliche

und Familien im Bürgersaal

des Rathauses Zehlendorf, Kirchstraße

1/3, 14163 Berlin statt. Dort

können sich interessierte Kinder,

Jugendliche,

Eltern und Pädagogen

kostenlos

über

Reiseangebote

für die Schulferien

und Klassenfahrten

in-

Norbert Kopp

formieren. Der

Schwerpunkt im Jahr 2016 ist

die Stärkung der internationalen

und entwicklungspolitischen Jugendarbeit

in Steglitz-Zehlendorf.

Über 30 Vereine und Organisationen,

aus dem „non Profit“ Bereich

werden ihre bundesweiten und

internationalen Ferienprogramme

für Kinder, Jugendliche, Familien

und Schulklassen vorstellen.

Für die kleinen Gäste gibt es wieder

viele Mitmach-Aktionen und

tolle Preise. Für weitere Fragen

steht Ihnen im Jugendamt Herr

Gerold Maelzer (☎ 90299-4595,

E-Mail: Gerold.Maelzer@ba-sz.

berlin.de) zur Verfügung.

Für Kunstinteressierte gibt es

ebenfalls einiges im Februar zu

Im Gutshaus Steglitz ist die

Ausstellung „Italienische

Landschaften in Farbe und Stein“

zu sehen.

bieten. Im Gutshaus Steglitz,

Schloßstraße 48, 12165 Berlin,

findet zum Beispiel die Ausstellung

„Italienische Landschaften

in Farbe und Stein“ statt. Dort

sind noch bis zum 28.02.16,

dienstags bis sonntags von 14

bis 19 Uhr Panoramafotografien,

Steinskulpturen und Malereien

von Dieter Schwarz zu sehen.

Anfang der 1990er-Jahre begeisterte

ihn zunächst die Aquarellmalerei.

2001 wechselte er zur

Bildhauerei und besuchte mehrere

Kurse, u. a. in der Nähe von Carrara.

Verschiedene Arbeitsspuren

wie polieren, schleifen, spitzen

(mit dem Spitzmeißel) oder den

Stein in seiner Natürlichkeit zu

belassen, bilden markante Kontraste.

Als Bildhauer hat er die

Orte fotografiert, an denen die

Rohlinge ihre Geburtsstätten haben.

Ein wesentlicher Impuls für

die Fotografie war die High Dynamic

Range-Fotografie (HDR),

was so viel bedeutet wie unterbelichtetes

-, normal belichtetes

-, überbelichtetes Motiv. Der Eintritt

kostet 1,50 Euro. Informationen

unter ☎ (030) 90299-3924

oder www.steglitz-zehlendorf.

de/gutshaus-steglitz.

Am 09.02.16 eröffnet in umittelbarer

Nähe, nämlich in der Galerie

der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße

55, 12165 Berlin,

die Ausstellung „Frauen in Indien:

Stärke und Vielfalt“. Sie zeigt

bis zum 03.04.16, dienstags bis

sonntags von 10 bis 18 Uhr Fotografien

von Nicolaus Schmidt.

Er zeigt in seinen Fotografien

den Alltag indischer Frauen in

abgelegenen Dörfern wie auch

in den Armenvierteln der Millionenstädte,

seine Porträtserien reflektieren

ihre Situation zwischen

Tradition, Religion und Moderne.

Im Rahmen der Ausstellung

findet am 23.02.16 um 19 Uhr

im Großen Salon der Schwartzschen

Villa ein Künstlergespräch

mit Nicolaus Schmidt statt. Der

Eintritt für beide Veranstaltungen

ist frei. Informationen unter

☎ (030) 90299-2302 oder www.

kultur-steglitz-zehlendorf.de.

Passend zur oben genannten

Ausstellung möchte ich Sie

schon mal vorab über den diesjährigen

Frauenmärz 2016 informieren.

Meine Mitarbeiterinnen,

die Frauenbeauftragte und die

EU-Beauftragte des Bezirksamtes,

haben im Rahmen des Internationalen

Frauentages zwei

Veranstaltungen für Frauen im

Bezirk organisiert. Am 08.03.16

findet die Fraueninfobörse von

16 bis 20 Uhr im Bürgersaal des

Rathauses Zehlendorf, Kirchstraße

1/3, 14163 Berlin, statt, auf

der sich 40 Institutionen, Vereine,

Projekte und Organisationen

mit ihren Angeboten für Frauen

präsentieren. Am Mittwoch, den

Gazette Steglitz | Februar 2016 | 3

09.03.2016 lädt Sie die Europabeauftragte

zu einer spannenden

Diskussion zu einem frauenpolitischen

Thema im europäischen

Kontext (z. B. Quote, Geburtenrate,

Gleichberechtigung in anderen

europäischen Ländern) mit

anschließendem Empfang ab

18 Uhr in das Gutshaus Steglitz,

Schloßstraße 48, 12165 Berlin,

ein. Interessierte melden sich bitte

per E-Mail (christina.wegner@

ba-sz.berlin.de) oder telefonisch

unter (030) 90299-5258 an.

Im Übrigen ist die traditionelle

Informationsbroschüre

Steglitz-Zehlendorf – ein Wegweiser

durch den Bezirk 2016

erschienen, die u. a. kostenlos in

den Bürgerämtern in der Steglitzer

Schloßstraße 37, der Zehlendorfer

Kirchstraße 1/3 und der

Lankwitzer Gallwitzallee 87 oder

in den Bibliotheken des Bezirks

zur Abholung für Interessierte

bereit liegt. Aufgrund der überaus

positiven Resonanz ist wieder

jedem Heft ein Bezirksplan

beigelegt.

Vielleicht möchten Sie mich persönlich

wissen lassen, wie Ihnen

die eine oder andere Veranstaltung

oder Ausstellung im Bezirk

gefallen hat oder Sie haben ganz

andere Anregungen, Wünsche

oder Fragen? Dann kommen Sie.

doch einfach zu meiner nächsten

Bürgersprechstunde am Dienstag,

den 29.03.2016, in der Zeit

von 16.00 bis 18.00 Uhr, in Raum

A 131 im Zehlendorfer Rathaus,

Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin.

Ihr

Norbert Kopp

Bezirksbürgermeister

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4 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Runder Tisch Steglitz-Mitte

Mit verändertem Konzept und neuem Namen

Unter dem alten Namen „Runder

Tisch Hermann-Ehlers-Platz“

behandelten seit dem Jahr 2011 in

einem Forum engagierte Akteure,

Bürgerinnen und Bürger aus dem

Kiez überwiegend Themen, die den

Hermann-Ehlers-Platz vor ihrer

Haustür direkt betrafen.

– So den Wochenmarkt, die Verschönerung

des Platzes sowie seine

Sauberkeit und die Sicherheit

der Menschen auf ihm. Doch die

erfreuliche und deutliche Verbesserung

der Platz-Situation brachte

sinkende Teilnehmerzahlen am

Runden Tisch mit sich.

Daher will der sich nun inhaltlich

öffnen und sich alle zwei Monate

unter seinem neuen Namen

„Runder Tisch Steglitz-Mitte“

auch der Problematik stellen, die

das weitere Umfeld in der Region

zwischen Walther-Schreiber-

Platz, Hindenburgdamm und Albrechtstraße

betrifft. Veranstalter

ist weiterhin die DRK Berlin Südwest

gGmbH in Kooperation mit

der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf.

Neuer Name, neue Themen

Zum ersten Treffen 2016 in der

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

begrüßten die DRK Berlin Südwest-Zuständigen

für Kommunikation,

Öffentlichkeits- und

Pressearbeit Andrea Kuper und

Tina Schütze im Namen von Geschäftsführer

Holger Höringklee

die Gäste, zu denen der an der

Albrechtstraße ansässige Anwalt

Dieter Ahnert, Anwohnerin Gudrun

Berg, Andrea Müller von

der Sozialpädagogischen Praxis

Langer und CDU-Bezirksverordnete

der Bezirksverordnetenversammlung

(BVV) Jeannine Perduss

gehörten; außerdem am

Tisch saßen Sebastian Wandersee

vom Präventionsbeirat Runde Tische

mit Kollegin Katharina Pletz.

Sebastian Wandersee dazu: „Wir

sehen uns als Schnittstelle zwischen

Verwaltung und dem Runden

Tisch.“

Nach dessen Umbenennung kam

die Runde dann auch gleich auf

Themen zu sprechen, die den

Beteiligten besonders am Herzen

liegen:

So lässt die Sauberkeit rund um

den Hermann-Ehlers-Platz deutlich

zu wünschen übrig. Besonders

die Unterführung Albrechtstraße

und Seitenstich Richtung

Parkplatz entwickeln sich immer

mehr zur Ekelecke. Und auch

Diskussionspunkte für Runde

Tische gibt es leider allerorts.

die umliegenden Bereiche der

Schloßstraße lassen diesbezüglich

zu wünschen übrig.

Alle Teilnehmer der Runde waren

sich darin einig, dass mehr Achtsamkeit

im öffentlichen Raum

und vermehrtes bürgerliches Engagement

dringend nötig sind,

denn „Jeder ist gefragt und kann

zur Sauberkeit beitragen.“

Sebastian Wandersee bot an, im

Rahmen seiner Möglichkeiten

eine Grundreinigung des Bereiches

Unterführung Albrechtstraße

anzuregen, und BVV-Verordnete

Perduss wird in der BVV

die von den Tisch-Teilnehmern

vorgeschlagenen Bußgelderhöhungen

ansprechen. Außerdem

wollen sich beide über die angeblich

wegen Umgestaltung der

S-Bahn-Unterführung drohende

Schließung der dortigen Ladenpassage

bzw. deren Zukunft erkundigen.


Gazette Steglitz | Februar 2016 | 5

Ein weiterer Gesprächspunkt betraf

die Vignetten-Verteilung im

Bereich Steglitz-Mitte. So erhalten

Geschäftstreibende nur eine

sehr begrenzte Zahl der kostspieligen

Vignetten, was häufig

für sie eingeschränkte Flexibilität

bis hin zur Geschäftsschädigung

bedeutet.

Zum Thema Parkraumbewirtschaftung

soll daher bei einem

der nächsten Treffen des Runden

Tisches Steglitz-Mitte der Leiter

der Straßenverkehrsbehörde,

Ralf Lehmann-Tag, zu Wort kommen.

Vom table ronde zum

Runden Tisch

Der Begriff des „Runden Tisches“

geht auf die legendäre Tafelrunde

am Hofe von König Artus

zurück, die den Namen „table

ronde“ trug.

Als Form des Bürgerdialogs hat

er sich heute vielerorts etabliert,

um die gesellschaftlichen Institutionen

und Bürger bei der Bewältigung

von regionalen Problemen

gemeinsam an einen Tisch

zu bekommen. Auch unter dem

Namen „Stadtteilkonferenz“ ist er

häufig aktiv.

Suchten Lösungen: Die Teilnehmer des 1. Runden Tisches Steglitz-Mitte.

„An unserem Runden Tisch kann

jeder, der ein Anliegen hat, Platz

nehmen. In der Diskussion bemühen

sich alle Tischteilnehmer um

eine Lösungsfindung. Es wird nicht

gewertet und nicht diskreditiert“,

bringt Andrea Kuper die „Tischregeln“

für Steglitz-Mitte auf den

Punkt und hofft für die Zukunft auf

zahlreiche Tischnachbarn.

Die nächsten Runden Tische

Steglitz-Mitte finden am

10. März und am 12. Mai 2016

von jeweils 18 bis etwa 19.30 Uhr

in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

in der Grunewaldstraße 3 in

12165 Berlin-Steglitz statt. Eine

Voranmeldung ist nicht notwendig.

Weitere „Runde Tische“ im Bezirk

freuen sich ebenfalls über Teilnehmer

aus ihrem Kiez:

Runder Tisch Zehlendorf-Süd,

Runder Tisch Zehlendorf Mitte,

Stadtteilkonferenz Lankwitz und

Runder Tisch Lankwitz-Südende.

Informationen und Termine unter

www.runde-tische-steglitzzehlendorf.de


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6 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Zukunft des Platzes des 4. Juli

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Mit dem Bau eines neuen Wohnquartiers

auf dem Gelände der

ehemaligen McNair Kaserne der

US-Army in Lichterfelde änderten

sich in den letzten 20 Jahren

auch die Nutzungen des „Platzes

des 4. Juli“. Fahrschulen nutzen

den Platz als Übungsgelände,

regelmäßige Trödelmärkte und

andere Veranstaltungen werden

seither dort durchgeführt. Diese

Nutzungen und vor allem der

rücksichtslose Missbrauch des

Platzes für illegale, nächtliche

Rennen führten zu Beschwerden

der Anwohner. Nachfolgend

nehmen die Fraktionen in

der BVV zur Zukunft des Platzes

Stellung.

CDU-Fraktion

Die einen wollen keinen Lärm, andere

wollen keine illegalen autorennen

und die Märkte sollen auch

umziehen. Vielleicht könnte es ein

weiterer Spielplatz sein? Dürfen

die Fahrschulen wiederkommen?

Paradeplatz, Trödelmarkt, Fahrschulübungsfläche,

baustofflager

– der Platz des 4. Juli war und ist

vieles. Nach dem umbau des ehemaligen

McNair-Geländes in ein

Wohn- und Gewerbeviertel sollen

für den „4. Juli“ neue Nutzungen

gefunden werden. Manch einer

sieht gar Spielräume für stadtplanerische

experimente. Die CDu

will vor allem eines: sie will wissen,

was die anwohner wollen. Deshalb

werden wir sie schriftlich befragen,

bevor eine entscheidung

getroffen wird. und wir beziehen

auch die Wege- und Parkplatzsituation

in der billy-Wilder-Promenade,

den anlieferverkehr für die

Großmärkte und die bebauung

des Ostewegs mit ein. Die CDu

glaubt, dass die Nachbarn am

besten wissen, was für den Platz

gut ist. und wir wollen ideologiefrei

entscheiden, erzieherische

Zeigefinger-Lösungen kommen

für uns nicht infrage.

Bernhard Lücke

Berlin SPD-Fraktion

Der Platz des 4. Juli wird als öffentlicher

raum genutzt. Neben

dem bekannten Trödelmarkt und

angeboten wie dem Verkauf von

Weihnachtsbäumen dient er für

die regionale Fahrschulausbildung.

Durch die umwandlung der

ehemaligen Telefunken-Werke in

Wohnraum hat sich die Situation

vor Ort verändert. Gemeinsam mit

dem runden Tisch wurden regelungen

getroffen, um ein besseres

Miteinander zu ermöglichen.

Mit erfolg: im Jahr 2015 gab es

keine beschwerden der anwohner

mehr. Die Stadträtin Christa

Markl-Vieto (GrÜNe) möchte

den Platz entsiegeln und so seiner

Nutzung entziehen. Die SPD

sieht dies mit Skepsis. Der Platz

ist bereits umgeben von öffentlichen

Grünanlagen (z. b. mehrere

Kleingarten-Kolonien). am Platz

der uS-berlin-brigade ist ein großer

Spielplatz geschaffen worden.

Die Kosten für die entsiegelung

stehen in keinem Verhältnis zum

Nutzen und der unterdessen

klamme bezirk Steglitz-Zehlendorf

kann das Geld besser an anderer

Stelle investieren. auch geschichtlich

ist der Platz interessant,

da er das letzte erhaltene Teilstück

des Speerschen ringsystems für

die „Welthauptstadt Germania“ ist.

Die SPD-Fraktion steht auch in Zukunft

für einen Platz, der öffentlich

genutzt werden kann.

Jan Kellermann

Bündnis 90/Die Grünen

Fraktion

Wegen der aktuellen Debatte

vorweg: berlin braucht Übungsflächen

für die ausbildung von

Motorradfahrern. Das ist wichtig.

Gleichzeitig ist klar: Die Stadt entwickelt

und verändert sich. Wo

früher Militärparaden stattfanden,

wohnen heute viele Menschen.

Langfristig wünschen wir Grüne

uns für den Platz des 4. Juli eine

lebendige Nutzung – ein Platz mit

aufenthaltsqualität, mit Kultur, mit

Spielmöglichkeiten, mit Grün soll

entstehen. ein Platz, auf dem man

feiern und auf dem man trödeln

kann. ein Platz auf dem sich Nachbarn

treffen und Kinder spielen.

Über die zukünftige Nutzung des

Platzes sollte das amt eine Gesamtkonzeption

vorstellen, die

dann mit der betroffenen bürgerinnen

und bürger und in der bVV

diskutiert wird.

Kann bis dahin der Platz nicht

noch anders genutzt werden?

aber ja, der Trödelmarkt soll ebenso

Platz finden wie abstellflächen

für die bauarbeiten in der Carstennstraße.

Vielleicht findet sich

auch während der bauarbeiten

in der Carstennstraße eine Möglichkeit,

für die Motorradübungen

Platz zu reservieren. Doch Fakt ist:

auch der Platz des 4. Juli wird sich

– mit seiner Stadt – weiterentwickeln.

Uwe Köhne

Piraten-Fraktion

Seit auf dem Gebiet der ehemaligen

McNair-Kaserne Wohnungen

entstanden sind, stellt sich

die Frage, ob der Platz des 4. Juli

so bleiben soll, wie er ist. Zur Zeit

wird der Platz als Übungsplatz von

Fahrschulen und für einen Flohmarkt

genutzt. Teilweise fühlen

sich anwohner hiervon belästigt.

Noch unangenehmer für sie sind

illegale Nutzungen des Platzes,

wenn z. b. nachts Fahrübungen

und rennen veranstaltet werden.

eine Teilentsiegelung und umgestaltung

des Platzes könnte hier

abhilfe schaffen, indem die Möglichkeiten

zur einfahrt begrenzt

werden. eine randbegrünung mit

bäumen würde dem Platz einen

parkartigen Charakter geben, unbefugten

die auffahrt verwehren

und als Lärmschutz dienen. eine

Komplettentsiegelung des Platzes

und die umgestaltung zu einem

Park lehnen wir dagegen ab. eine

Gestaltung als Park zu erholungszwecken

könnte sehr schnell für

die anwohner zu neuen belästigungen

durch Lärm und abfälle

führen. Zudem befürworten wir

eine Neugestaltung nur dann,

wenn alle jetzigen Nutzungsmöglichkeiten

erhalten bleiben.

an der Planung einer Neugestaltung

müssen aber auf jeden Fall

alle betroffenen beteiligt werden.

Eric Lüders

Bürgersprechstunden

Bezirksstadträtin Cerstin Richter-

Kotowski für die Abteilung

Bildung, Kultur, Sport und

Bürgerdienste:

09.02.2016 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr

in der Gottfried-Benn-Bibliothek,

Nentershäuser Platz 1, 14163 Berlin

Bezirksstadträtin Christa Markl-

Vieto für die Abteilung Jugend,

Gesundheit, Umwelt und Tiefbau

10.02.2016 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr

im Mehrgenerationenhaus Phoenix,

Teltower Damm 228, 14167 Berlin

Um Wartezeiten zu vermeiden,

reservieren Sie sich bitte einen Termin

unter ☎ 90299-4301

Bezirksstadtrat Frank Mückisch

für die Abteilung Soziales und

Stadtentwicklung

11.02.2016 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr

im Club Steglitz, Selerweg 18-22,

12169 Berlin

Bezirksstadtrat Michael Karnetzki

für die Abteilung Immobilien und

Verkehr

18.02.2016 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

im Rathaus Zehlendorf, Kirchstr. 1/3,

14163 Berlin, Raum E 312

Um Wartezeiten zu vermeiden,

reservieren Sie sich bitte einen Termin

unter ☎ 90299-3900


Vielseitig und im Winter frisch

Manche Kohlarten gibt es das ganze Jahr

Mal grün, mal weiß, mal rot, ob

röschenförmig, rund oder spitz

– Kohlgemüse bietet nicht nur

optische Vielfalt, sondern auch

abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse

und jede Menge Nährstoffe.

Generell gilt Kohl als klassisches

Wintergemüse. Einige Arten wie

Wirsing, Rosenkohl und Grünkohl

entwickeln durch Frosteinwirkung

einen besonders feinen Geschmack.

Die Kälte wandelt einen

Teil der Stärke in Zucker um. Andere

Kohlarten gibt es auch in den

Frühlings- und Sommermonaten,

zum Beispiel Kohlrabi, Rotkohl,

Blumenkohl und Broccoli.

Das steckt im Kohl

„Gott schuf den Winter und den

Grünkohl als Mittel dagegen“ –

diese Holsteiner Weisheit bezieht

sich auf den hohen Vitamin C-Gehalt

von Grünkohl. „Zusammen

mit Rosenkohl und Broccoli zählt

Grünkohl zu den Vitamin C reichsten

Kohlarten. Aber auch in den

anderen Sorten sind wichtige

Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe

enthalten“, so Dr. Elke

Arms, Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé Ernährungsstudio.

Beispielsweise liefert Kohlrabi viel

Magnesium, das wichtig für die

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RATGEBER

Broccoli, Rosenkohl und Grünkohl enthalten viel Vitamin C.


Foto: George Dolgikh/Fotolia

Je älter Kohl wird, desto mehr büßt

er an Geschmack und Nährstoffgehalt

ein. Deshalb sollte er möglichst

frisch gekauft und zeitnah

zubereitet werden. Älterer Kohl

ist daran zu erkennen, dass die

Schnittstellen am Strunk stark eingetrocknet

und hellgrau verfärbt

sind. Bei Blumenkohl und Wirsing

geben die äußeren Blätter einen

Hinweis auf die Frische: Sind sie

gelb oder bräunlich und schlaff,

ist der Kohl bereits älter. Sind sie

hingegen noch grün und fest, handelt

es sich um frisches Gemüse.

Gazette Steglitz | Februar 2016 | 7

„Die frostfesten Kohlsorten wie

Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl

lassen sich durch Einfrieren

längere Zeit haltbar machen.

Damit Vitamine und Geschmack

weitestgehend erhalten bleiben,

das frische Gemüse vor dem Einfrieren

schneiden, kurz in kochendes

Wasser eintauchen und

anschießend mit kaltem Wasser

abschrecken“, empfiehlt Dr. Elke

Arms. Wenn der Kohl vollständig

abgekühlt ist, wird er portionsweise

in Gefrierbeuteln tiefgekühlt.

Auf diese Weise bleibt er

mehrere Monate haltbar und

schmackhaft. Frischer Blumenkohl

und Broccoli hingegen

sollten nur ein bis zwei Tage im

Gemüsefach des Kühlschranks

oder im kühlen Keller gelagert

werden.

So vielseitig wie das Kohlgemüse

selbst, sind auch die Zubereitungsmöglichkeiten:

Ob eine Chinakohlpfanne

mit Bandnudeln,

ein Rosenkohl-Mozzarella-Gratin,

eine sämige Blumenkohlsuppe,

ein feines Sauerkrautsüppchen

oder ein deftiger Weißkohltopf.

Eintöpfe sind nicht nur sehr vielseitig,

sondern wärmen an kühlen

Tagen von innen und liefern

Vitalstoffe, die für die kalte Jahreszeit

gebraucht werden.

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unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung

von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für

Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei

einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen

zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d.h. die Hälfte der Rente unterliegt

der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung

abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen

der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner

entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können

Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit

uns aufnehmen.

Andreas Kerkmann

Steuerberater

Ludwigsfelder Straße 14 · 14165 Berlin

☎ 030/801 73 35 · Fax 030/802 24 94

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8 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Technisches Hilfswerk und Steglitzer Erfinder

Neue Ausstellungen im Steglitz Museum

Ob Überschwemmungen, Tsunami oder

der Einsturz eines Hauses – das Technische

Hilfswerk mit seinen ehrenamtlichen Mitgliedern

ist oft als Nothelfer unterwegs.

Die einzigartige und professionelle Helfergemeinschaft

mit modernster Technik

und hohen Fachkompetenzen besteht seit

65 Jahren. Unter dem Titel „Im Zeichen des

Zahnrades – Das THW Berlin 1950-

2015“ präsentiert das Steglitz Museum

eine beeindruckende Ausstellung

mit historischen und

gegenwärtigen Filmen und

interaktiven Darstellungen.

Die Ausstellung beleuchtet die

Geschichte der operativen Einsatzorganisation

des Bundes im Bevölkerungsschutz

in der heutigen Bundeshauptstadt

Berlin. Fünfundsechzig Jahre

Geschichte der Bundesanstalt Technisches

Hilfswerk sind auch ein Stück Entwicklungsgeschichte

der der Bundesrepublik

selbst. Elemente bundesrepublikanischer

Geschichte, wie etwa Wirtschaftswunder,

kalter Krieg, Mauerbau, Entspannungspolitik

sowie das Ende des Ost-West-Gegensatzes

und die Wiedervereinigung beeinflussten

den Werdegang des THW. Durch

seine völkerverbindende Rolle im Rahmen

von Auslandseinsätzen hat dieses dabei

einen eigenen Beitrag zur Entwicklung des

Ansehens der Bundesrepublik in der Welt

geleistet. Mittels der in ihm verinnerlichten

Ausprägung von Gemeinsinn und ehrenamtlich-bürgerschaftlichem

Engagement

trug und trägt es zugleich wesentlich zur Festigung

und Weiterentwicklung der Demokratie

in unserem Lande bei. Die Ausstellung ist vom

27. Januar bis zum 17. Juli zu sehen.

Manfred von Ardenne

In Nebenausstellungen widmet sich das

Steglitz Museum den Wissenschaftlern Manfred

von Ardenne und Rudolf Fuess, die beide

in Steglitz wirkten. Manfred von Ardenne

gehört zu den bedeutsamsten Persönlichkeiten

in der Lichterfelder Wissenschafts- und

Technikgeschichte. Geboren wurde er am

Siegmund Loewe (1885-1962) und Manfred

von Ardenne (1907 – 1977). Quelle: Loewe AG

Das THW bei einer Übung am Turm der US-Army.


Foto: Jacqueline Lorenz

20. Januar.1907 in Hamburg als Sohn einer

Beamtenfamilie, die 1913 nach Berlin zog. Der

junge Manfred von Ardenne begeisterte sich

für die Naturwissenschaften und entwickelte

bereits als 19-Jähriger (1926) ein Radio, das

erstmals ein Dreifachröhrensystem enthielt.

Damit war ihm, der wegen angeblich schwacher

Leistungen in den Fremdsprachen, das

Gymnasium hatte verlassen müssen, eine

wichtige technische Erfindung gelungen.

Die Firma Loewe baute das erwähnte Radio

unter dem Namen „Loewe-Ortsempfänger“;

nun verdiente von Ardenne viel Geld und

erwarb 1929 ein Haus im Lichterfelder Jungfernstieg

19. Ende der 20er- und in den frühen

30er-Jahren widmete er sich der Entwicklung

von Fernseh-Bild röhren. Mittels der „Braunschen

Röhre“, einer Elektronenstrahlröhre,

gelang es von Ardenne 1930, Lichtpunkte in

elektromagnetische Signale zu verwandeln.

Auf der Berliner Funkausstellung des Jahres

1931 erfolgte die Premiere des rein elektronischen

Fernsehens; die Firma Loewe zeigte

eine von Ardenne geschaffene Versuchsanlage

mit einer Bildzerlegung von 6000 Punkten.

Die Ausstellung zeigt den durch Ardenne

geprägten Bereich der Radioentwicklung

bis in die 1950er-Jahre mit Sammlerleihgaben.

Der Optik-Konzern des Rudolf

Fuess in Steglitz

Rudolf Fuess (1838-1917) war ein bedeutender

Feinmechaniker und Konstrukteur

umfangreicher mineralogischer

Instrumente. Rudolf Fuess wurde 1838

in Moorigen bei Hannover geboren. Als

junger Feinmechaniker mit hohem technischem

Interesse, führten seine Wege

1859 nach Berlin in das damalige Zentrum

des wissenschaftlichen und technischen

Apparatebaus Deutschland. Der Unternehmer

für optische und meteorologische

Messinstrumente erlangte in seiner

bemerkenswerten Zusammenarbeit mit

Wissenschaftlern einen vielbeachteten

Namen. Mit Paul Grot konzipierte er einen

„krystallographisch-optischen Universalapparat“,

ein revolutionäres modulares

Messsystem für fast alle mineralogischen

Fragestellungen. Eine nachfolgende beachtliche

Leistung gelang ihm mit dem

Rosenbusch-Mikroskop, für das er zum

marktführenden Konstrukteur mineralogischer

Instrumente wurde. Viele seiner

Entwicklungen fanden eine Einordnung

als Normalinstrumente und wurden zur

Eichung verwendet. Der Steglitzer Unternehmer

gehörte zu den bedeutendsten

Feinmechanikern seiner Zeit und seine

Messinstrumente finden noch heute

große Beachtung. Die Ausstellung beleuchtet

mit einem Ausschnitt den Bereich der Kristallographie

mit sehenswerten Exponaten und

Leihgaben. Die Ausstellungen zu den beiden

Steglitzer Wissenschaftlern werden vom 27. Januar

bis zum 18. Dezember gezeigt.

Steglitz Museum

Drakestraße 64A

12205 Berlin

www.heimatverein-steglitz.de

Das Casellasche Anemometer (Windmesser)

von Rudolf Fuess um 1900.


Schick, nachhaltig und bequem: Kinderkleidung zum Mieten

In den ersten Lebensjahren kann

man Kindern beim Wachsen

buchstäblich zusehen. Im Handumdrehen

sind Bodys, Pullis, Jacken

zu klein; Eltern kämpfen mit

Klamottenbergen und hetzen von

Flohmarkt zu Flohmarkt. Eine neue

und simple Lösung hierfür ist Kinderkleidung

zum Mieten. Was bei

Autos oder auch Luxus-Accessoires

schon funktioniert, klappt auch im

Foto: www.kilenda.de

Gazette Steglitz | Februar 2016 | 9

Kinderzimmer. Von der Bademode

bis zum Schneeanzug, vom

Schlafsack bis zum Mantel: Eltern

können für einige Wochen oder

Monate Kinderkleidung einfach

mieten. Unter Tausenden Kleidungsstücken

wählt man online

wie z.B. bei www.kilenda.de die eigenen

Favoriten aus, bestellt – und

zahlt statt des Neupreises lediglich

eine monatliche Miete.

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Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel

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Auguste-Viktoria-Klinikums in

Schöneberg, die von WHO und unicef

mit dem begehrten internationalen

Prädikat für ihren hohen Betreuungsstandard

ausgezeichnet wurde. Dieser

zeigt sich in dem hohen Stellenwert,

den das Krankenhaus der engen

Bindung zwischen Mutter, Vater und

Kind einräumt. Vielen zukünftigen

Eltern wird dies immer wichtiger und

sie legen bei der Auswahl der idealen

Klinik für die Geburt ihres Babys hohe

Maßstäbe an. Auch das Bedürfnis nach

menschlicher Wärme, Geborgenheit

und Herzlichkeit während der Geburtsphase

und im Wochenbett ist der

Wunsch vieler Frauen – ohne dabei auf

die Sicherheit eines Krankenhauses zu

verzichten. Praktisches Hebammenwissen,

modernste technische Ausstattung,

tatkräftige Unterstützung

und einfühlsame Rücksichtnahme:

Das alles in einer entspannten Atmosphäre

und vereint mit konsequenter

Sorgfalt zu bieten hat sich die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik

täglich aufs

Neue zum Ziel gesetzt und belegt dies

durch beständige Geburtenzahlen sowie

gute Umfragewerte.

Entsprechend ist die Klinik konzipiert:

Die drei modernen Kreißsäle und

Vorwehenzimmer sind so gestaltet,

dass sie Geborgenheit vermitteln

und dadurch maßgeblich zu einem

stressfreien Verlauf der Entbindung

beitragen können. Hebammen und

Ärzte verstehen sich als Team und

unterstützen in allen Entscheidungen

den Verlauf einer natürlichen Geburt

unter Berücksichtigung aller notwendigen

medizinischen Schritte. Dahinter

steht das leistungsfähige Vivantes

Netzwerk, das eine enge Zusammenarbeit

von Geburts- und Kindermedizin

gewährleistet.

Dieser Anspruch setzt sich auf der

modern eingerichteten und mit gemütlichen

Familienzimmern ausgestatteten

Mutter-Kind-Station nahtlos

fort. Alle Prinzipien des Bondings – der

o.g. Verbindung zwischen Eltern und

Kind – werden hier gewissenhaft umgesetzt.

Zertifizierte Stillberaterinnen

und das Pflegeteam betreuen Mutter

und Kind und respektieren dabei nach

Möglichkeit ihre Privatsphäre.

Viele Vivantes-Hebammen sind zudem

in der Vor- und Nachsorge tätig,

sodass sich Schwangere oft für eine

Hebamme oder Beleghebamme aus

der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden.

Bei deren Vermittlung hilft die

Schwangerenambulanz, die darüber

hinaus für alle Fragen und Anliegen

rund um die Geburt zur Verfügung

steht und Auskunft zu den Kursangeboten

gibt.

Gut vorbereitet und informiert wird

man auch bei den regelmäßig stattfindenden

Infoabenden, die einen

Eindruck von der Philosophie eines

Babyfreundlichen Krankenhauses

vermitteln. Termine und Infos sind

unter www.vivantes.de/geburt/avk

nachzulesen.


10 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Italienische Landschaften in Farbe und Stein

Dieter Schwarz: Maler, Steinbildhauer und Panoramafotograf

Als Maler und Steinbildhauer hat

Dieter Schwarz in der Kunstwelt

schon lange einen Namen. Doch

jetzt gesellen sich zu seinen im

Laufe der Zeit unter Pinsel und

Spitzmeißel entstandenen und

auf zahlreichen Ausstellungen

gezeigten rund 70 Aquarell-Gemälden

und 40 Stein-Skulpturen

beeindruckende Panoramafotos,

auf die er mithilfe von Kamera

und geschultem Künstlerauge das

Licht und die Farben faszinierender

Landschaften bannt.

Aquarelle und Steinsegel: Die

Kunstobjekte von Dieter Schwarz

sind so vielseitig wie der Künstler

selbst.

Eine Auswahl von zehn Foto-Arbeiten,

die u. a. Landschaften und Abraum-Gebiete

Norditaliens, aber

auch Berliner Sehenswürdigkeiten

wie die Pfaueninsel und das Sony

Center wiedergeben, präsentiert

er nun als Kunstobjekte auf Acryl

und Alu-Dibond bis zum 28. Februar

2016 im Gutshaus Steglitz, in

dem er im Jahr 2008 schon einmal

seine Stein-Skulpturen zeigte. Man

findet sie heute u. a. im Dahlemer

Literatur- und Kunstsalon.

Von der Farbe zum Stein…

Italien Panoramafoto.

Ein Autodidakt ist Dieter Schwarz,

der mit seiner Frau Karin, die für

ihre Radierungen und japanischer

Tuschemalereien bekannt ist, zusammen

mit einem Großteil seiner

Kunstobjekte in Friedenau lebt

und in seinem Atelier in Weißensee

arbeitet.

Immer ist er auf der Suche nach

Neuem, nach Herausforderungen

und künstlerischer Weiterentwicklung.

1946 in Überlingen am Bodensee

geboren, machte er sein Diplom in

Elektrotechnik an die Technische

Universität Berlin und arbeitete

bis 2001 bei dem Energieunternehmen

Bewag/Vattenfall in Tiergarten.

Seit 1991 widmete sich

Schwarz der Aquarellmalerei und

entdeckte die Malerei unter freiem

Himmel („Plainair-Malerei“) auf seinen

Malreisen für sich. Techniken

in Eitempera und Acryltechnik kamen

hinzu.

„Die Grundlage für meine Panoramafotografie

wurde bereits

damals gelegt“, erinnert sich der

Künstler, der besonders reizvolle

Landschaftsbilder mit der Kamera

als Malvorlage festhielt.

Mit der Versetzung in den sogenannten

Ruhestand suchte der agile

Maler neue Herausforderungen.

Als er auf der Landesgartenschau

in Potsdam ein Kunstensemble aus

steinernen Grabmalen und Pflanzenbeeten

entdeckte, entstand

der Gedanke „das möchte ich auch

können“, erzählt Schwarz.

So fand er zur Steinbildhauerei, in

der er sich 2001 an der Europäischen

Kunstakademie in Trier und

an der Freien Akademie für Kunst

Berlin am Campo Berlin bei Peter

Rosenzweig ausbilden ließ. Und

wieder hielt er die Geburtsstätten

seiner Stein-Rohlinge späterer

Skulpturen mit der Kamera fest.

Vervollkommnung fand seine

Bildhauer-Kunst in Azzano, der

„Wiege des Marmors“ in der Nähe

von Carrara, und auf Lehrgängen

der Sommerakademie am Campo

dell´ Altissimo in der Toskana, die

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Schleiferei

Birkbuschstr. 86

Steglitz · ☎ 793 15 99

googlen Sie: „messer-vogel“

der Philosoph und Bildhauer Peter

Rosenzweig 1981 gegründet hatte.

Als besondere Ehre bezeichnet es

Dieter Schwarz, dass gerade er die

einführenden Worte für seine Ausstellung

„Italienische Landschaften

in Farbe und Stein“ anlässlich der

Vernissage im Gutshaus Steglitz

Foto: Dieter Schwarz

hielt und darüber die besondere

Symbiose zwischen Steinbildhauerei

und Panoramafotografie deutlich

machen konnte.

…und von der Kamera…

An die Lehrgänge, die von harter

Arbeit am Stein, einem ganz besonderen

Licht und unwirklichen

Sonnenuntergängen geprägt

waren, erinnern die Panoramabilder

der Ausstellung: Da verspürt

nicht nur der passionierte

Segler Schwarz, der sogar einem

Stein-Segel Lebendig- und Leichtigkeit

einzumeißeln vermag, den

Windhauch, der über den im Bild

festgehaltenen Gardasee zu wehen

scheint. Auch der Betrachter

vermag da über die Italienische

Seebrücke zu wandern, den Viadukt

auf dem Weg nach Carrara

zu überqueren und im Schatten

der Maronenbäume am Fuße des

höchsten Berges der Gardaseeberge,

dem marmortragenden Monte

Altissimo, zwischen stillgelegten

Steinbrüchen zu verweilen.

In die Gegenwart heimischer Gefilde

findet der Schauende wieder

zurück angesichts der präsentierten

Panoramafotografien, auf denen

die Pfaueninsel lockt, und das

Sony Center sich unbescheiden in

den Vordergrund drängt.

…zum aufwändigen

Panoramafoto

Der rechte Blick für Perspektiven

und Farben einer Landschaft ist

es wohl, der die Perfektion dieser

Fotografien und ihre Ausstrahlung

ausmacht. Dieter Schwarz hat diesen

Blick im Laufe seines künstlerischen

Schaffens mit Farben und

Stein immer weiter geschärft und

hat sich darüber – wie er selber

sagt – vom einst etwas „schlampigen“

Künstler zum detailverliebten,

exakten Arbeiter entwickelt.

Seine ersten Fotomotive stammten

aus Versilia, dem Gebiet der

Apuanischen Alpen, zu dem enge

Verbindung mit den Steinskulpturen

des Künstlers besteht.

Als Autodidakt arbeitete Schwarz

sich akribisch durch die DVD des

Experten für Panoramafotografie

Harald Wickel.

„Wirtschaftlich aufwendig“ sei

diese Form der Fotografie, die

hohe Ansprüche an Kamera und

Ausrüstung, aber auch an die

Bildbearbeitung stellt, verrät Dieter

Schwarz. Impulsgeber für diese

Sparte der Fotografie war die

High Dynamic Range-Fotografie

(HDR), etwa übersetzbar mit „unterbelichtetes,

normal belichtetes,

überbelichtetes Motiv“, wodurch

Farb- und Helligkeitsumfang wesentlich

erweitert werden: Aus drei

unterschiedlich belichteten Aufnahmen

desselben Motives wird

ein Foto erzeugt. Bei den HDR-Fotos

können von einem Stativ

aus Panoramafotos bis zu einem

Mit Kamera und Stativ auf

Motivjagd.

Foto: privat

360-Grad-Rundblick geschossen

werden. Teilweise werden so für

ein Motiv bis zu 50 Fotos miteinander

verbunden. Doch auch hierbei

kommt es wesentlich auf das

erfahrene Auge des Fotografen

und auf die richtige Motivwahl an.

Sein eigenes, ganz persönliches

Bild von den Panoramafotos des

vielseitigen Künstlers kann sich der

Betrachter noch bis zum 28. Februar

2016 machen.


Jacqueline Lorenz

Gutshaus Steglitz

Schloßstraße 48, 12165 Berlin

Öffnungszeiten: Di – So 14 – 19 Uhr

Eintritt: 1,50 Euro

Dieter Schwarz

www.dieter-schwarz.com


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Die Osteoporose bezeichnet eine verminderte

Bruchfestigkeit des Knochens

durch Verlust an Knochenmasse und

Struktur (= poröser Knochen). Es kann

auch ohne Unfall zu spontanen Brüchen

kommen. Neben der genetischen primären

Osteoporose, tritt am häufigsten

die sekundäre Osteoporose auf.

Schädigende Einflüsse sind Rauchen,

Cortison-Therapie, Hormonbehandlung,

Diabetes mellitus, Rheuma, Darmerkrankungen,

Nierenschwäche, Schilddrüsenerkrankungen,

Tumorbehandlung u. a.,

aber auch Vitamin-D-Mangel führt zur

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der Osteoporose-Beratung ist ein Abschätzen

des Frakturrisikos, da es mit

jeder Fraktur zu einer Einschränkung

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Facharzt für Orthopädie und

Unfallchirurgie, Sportmedizin,

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Spezielle Schmerztherapie

Das TWW: traditionell, christlich und modern

Das Gesundheitswesen hat sich stark

verändert. Weil die Aufgaben komplexer

werden und die Versorgungsansprüche

steigen, wird für die sogenannten Leistungserbringer

das Netzwerkdenken

immer wichtiger. Das Theodor-Wenzel-Werk

hat seine medizinischen,

therapeutischen und pflegerischen

Leistungsangebote deshalb frühzeitig

gebündelt. So profitieren im TWW beispielsweise

die Pflegeeinrichtungen

von der medizinischen Expertise der

Kliniken.

Mit dieser Unterstützung lässt sich

auch das Prinzip der Ganzheitlichkeit

in Pflege und Betreuung, dessen Ziel

der Erhalt bzw. die Wiederherstellung

einer selbstständigen Lebensweise ist,

realisieren. In den letzten Jahren ist es

dem TWW gelungen, sich mit medizinischen

Schwerpunkten einen Namen

zu machen, die in der Gesellschaft

oft noch wie Tabuthemen behandelt

werden: Ess-Störungen (Magersucht),

Depressionen oder Demenz. Heute gilt

das TWW als eine der ersten Berliner

Adressen für die Behandlung von psychiatrischen,

psychosomatischen und

neurologischen Erkrankungen erwachsener

Menschen. Wiederholte Top-Platzierungen

im „Klinikführer“ des Berliner

Tagespiegels in den Hauptdiagnosen

Depression, Schizophrenie

oder auch Suchterkrankungen

spiegeln den guten Ruf

des Hauses auch bei niedergelassenen

Ärzten wieder.

Als evangelischer Trägerverein

und Betreiber von

sieben Einrichtungen ist

das Theodor-Wenzel-Werk

längst eine feste Größe in

der Berliner Gesundheitsund

Pflegeversorgung. Die

Orientierung an christlichen Werten

trägt dazu bei, dass der Mensch noch

mehr in den Mittelpunkt rückt – hängt

die Zufriedenheit des Patienten doch

eng damit zusammen, wie er als Mensch

behandelt wird. Medizin ist mehr als

eine symptombezogene Behandlung

und eine wissenschaftlich fundierte

Therapie.

Neben stationären Pflegeeinrichtungen

in Charlottenburg, Spandau und Reinickendorf

komplettieren die Kliniken

im TWW sowie ein Senioren-Wohnhaus

und eine Diakoniestation für ambulante

Pflege in Zehlendorf das umfangreiche

Versorgungsangebot.


12 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Damhirsch ohne Cape

Mit Leib und Seele Tierpräparator

Im Steglitzer Tierkabinett von Michael Weiss

Verwunschen liegt das Geschäft

hinter wucherndem Efeu in der

Markelstraße 48. Nur wenige

Schritte vom hektischen Treiben

der Schloßstraße entfernt hat seit

45 Jahren der gelernte „zoologische

Präparator und Dermoplastiker“

Michael Weiss sein stilles Refugium

mit Laden und Werkstatt.

Mit viel Feingefühl und mindestens

ebenso viel echter Begeisterung

für seinen Beruf, der wohl

eher eine Berufung ist, erschafft

der Berliner aus einem toten Tier

ein lebensechtes Abbild, um es

der Nachwelt zu erhalten.

Lebensechte Tier-Reproduktionen

Betritt man den kleinen Laden,

taucht man ein in eine schummrige

Welt der tierischen Faksimiles

und wird zuerst freundlich von

zwei Bretonischen Vorstehhunden

begrüßt, die sich erfreulich lebendig

zwischen den von ihrem Herrchen

erschaffenen Reproduktionen

bewegen. Der Schäferhund in

der Ecke bleibt ruhig liegen, mit

prüfendem Blick. Erst beim zweiten

Hinsehen wird klar: auch er ein

Abbild, dessen Leben tragisch endete,

wie der Tierpräparator später

erzählt. - Nach Abzug der sowjetischen

Truppen in den Neunzigern

zurückgelassen und auf

einer Schnellstraße totgefahren.

Dem Waschbär am Fell flicken.

Dort fand ihn Michael Weiss und

setzt zahlreichen Artgenossen

gleichen Schicksals sozusagen

mit dem Abbild dieses „Fundtieres“

ein symbolisches Denkmal.

Von der einen Wand blicken lebensechte

Säugetier-Köpfe, Elch,

Antilope und Co; von der anderen

Vögel und Fische, dazwischen

spitzt neugierig ein Eichhörnchen,

ein Wolf lauert Richtung

Schaufenster. Sie alle stehen zum

Verkauf oder werden von Michael

Weiss für Film, Fernsehen und

Theater verliehen. Heute war es

gerade eine Wildsau, die Filmdreh

hatte, und nun wieder wohlbehalten

im heimatlichen „Stall“

eingetroffen ist. Auch Sonderanfertigungen

liefert Weiss und kreierte

für Loriots Film „Pappa ante

Portas“ den dauerwedelnden

Schwanzhund.

Im Reich des Präparators

Ist der Besucher bereits im Laden

gefangen von der mystischen,

aber gemütlichen Enge, die hier

herrscht, erfährt das eine gewaltige

Steigerung, betritt er erst

die Werkstatt, das Heiligtum des

Präparators. Kein Winkel, der nicht

von Utensilien, halbfertigen und

fertigen Tieren und Dingen, die

Eichhörnchen mit Fixiernadeln

für dieses besondere Handwerk

von Nutzen sein könnten, besetzt

ist. An den Wänden Tierfotos, die

dem Präparator zur Ansicht dienen,

um besonders naturgetreu

arbeiten zu können. In 45 Jahren

kommt viel zusammen. Die Mitte

des Raumes bietet gerade noch so

viel Platz, dass ein kapitaler Damhirsch

hier auf seine Vollendung

durch Meisterhand warten kann;

sein Cape fehlt noch, der modellierte

Körper teigig weiß. Ein passionierter

Jäger lässt ihn für sich

präparieren. Jäger machen einen

Großteil des Kundenstamms aus,

wovon die Vorräte an Bock- und

Trophäenbrettern aller Größen

in den Regalen sowie die zahlreichen

Skelettschädel von Reh & Co

zeugen.

An diesem Nachmittag ist eine

besonders filigrane Arbeit angesagt:

Ein am Morgen verstorbener

kleiner Hund soll für seine Besitzer

präpariert werden. Die Kosten

dafür liegen bei ca. 700 Euro bis

er als lebensechtes und mottensicheres

Abbild zu seinen Besitzern

zurückkehrt.

Wichtig ist, dass ein zum Präparieren

vorgesehenes verstorbenes

Tier sofort zum Präparator

gebracht wird, ältere Tierleichname

eignen sich dafür dann kaum

noch, wie Michael Weiss betont.


Gazette Steglitz | Februar 2016 | 13

Elch & Co.

Kopf, Gliedmaßen des toten Tieres

sowie sein „Cape“ - Haut, Federkleid,

Pelz oder Fell – werden erhalten.

Der Korpus-Grundkörper

wird aus Holzwolle geformt und

gewickelt, vorher wurden die genauen

Körpermaße genommen.

Das Reinigen der Fellinnenfläche,

an der keinerlei Muskel- und Fettreste

verbleiben dürfen, bedarf

bei kleinem Präparat besonderer

Konzentration, um keine Löcher

in der Haut zu erzeugen, die später

genäht werden müssten. Ein

Foto des verstorbenen Tieres soll

helfen, es später besonders lebensnah

darzustellen. Wichtige

Voraussetzung für seinen Beruf

ist eine gute Beobachtungsgabe,

um „genau umsetzen zu können,

was man sieht“, so Michael Weiss.

Etwa 14 Arbeitsstunden wird

der Tierpräparator mit dem kleinen

Hund zubringen, bis der lebensecht

fertig präpariert ist.

Auch für NABU, Heimatmuseen,

Forschung und Lehre arbeitet der

Tierpräparator, und mit dem Artenschutz

kennt er sich bestens

aus.

Und so hat er auch vor großen Tieren

keine Angst. Ein Pferd verließ

schon seine Werkstatt, und ein

halber Elefant mit abgeklappten

Ohren passte kaum durch die Tür.

Bei größeren Tieren lässt Michael

Weiss von einem Kollegen den

Körper aus PU-Schaum formen.

Die Glasaugen bezieht er vom

Fachmann, doch „Glasauge ist

nicht gleich Glasauge“. Die Muskeln

modelliert Weiss aus Knet-

Ton, ein Kürschner übernimmt für

ihn das Gerben der Fell- und Pelzhäute.

„Beim Pelzkleidungstück

muss die Haut elastisch bleiben,

beim Präparat jedoch fest werden

und trocknen“, erklärt Michael

Weiss die unterschiedlichen Gerbarten.

Feinste Fixiernadeln – ähnlich

den Akupunkturnadeln - helfen

dabei, dass sich die Tierhaut

Tierpräparator und -freund Michael Weiss.

beim Trocknen nicht verzieht und

Falten schlägt.

Beim Präparieren, besonders von

Vögeln, ist es gut, ein fundiertes

anatomisches Wissen zu haben,

um beispielsweise die am Knochen

verankerten Schwungfedern

naturgetreu nachmodellieren zu

können.

Tierfreund und mehr

„Fundtier“ Schäferhund

„Am natürlichsten sehen Tiere

aus, wenn sie liegend oder schlafend

dargestellt werden“, weiß

Michael Weiss, der nicht nur beim

Präparieren, sondern auch beim

Umgang mit seinen Kunden ein

sicheres Händchen haben muss.

Dass er dies hat, beweisen Dankesschreiben,

auf die er besonders

stolz ist. „Da ich selbst immer

Tiere hatte, weiß ich sehr wohl, wie

es ist, wenn man sie verliert“, erklärt

er, der einmal einen Habicht

führte, und aktuell außer seinen

beiden Hunden auch acht Frettchen

hält. Kein Widerspruch ist da,

dass er als Tierkenner und -freund

als Stadtjäger und Schädlingsbekämpfer

regelmäßig im Bezirk

unterwegs ist.

Er erinnert sich an einen Notfall, zu

dem er gerufen wurde, und der alles

andere als „Jägerlatein“ ist: Ein

Waschbär war durch die morsche

Klinikdecke eines Krankenhauses

gebrochen, im OP direkt neben

dem in Narkose liegenden Patienten

gelandet, und hatte dann

panisch den Operationssaal verwüstet.

Nadine Klein & Team

Hindenburgdamm 78

12203 Berlin-Lichterfelde

Vieles hat er schon erlebt, der große

Mann mit der grünen Schürze,

seit ihn ein Schulfreund in jungen

Jahren in Charlottenburg zu

einem Tierpräparator am Gierkeplatz

mitnahm, der dann sein

Chef wurde, bei dem er drei Jahre

lernte und lange Jahre blieb, und

mit dem er sogar nach Koblenz

ging. Auch ein paar Semester

Zoologie hat er studiert. „Denn

mit den Tieren hatte ich es eben

schon immer, sie haben mich von

Kindheit an interessiert“, gesteht

Michael Weiss.

Eigentlich könnte er schon in Rente

gehen, aber noch ist er mit Leib

und Seele fest mit seinem Beruf

verbunden und denkt nicht ans

Aufhören. Einen Luxus erlaubt er

sich jedoch: „Ich präpariere keine

Fische mehr“, erklärt er, da Angler

sehr „spezielle“ Kunden seien – er

selbst angelt übrigens auch.

So wird hoffentlich noch lange

dem Bezirk dieser alteingesessene

Fachbetrieb erhalten bleiben

und lebensecht Fuchs und Hase

durch die Schaufensterscheibe die

Vorbeieilenden grüßen.


Jacqueline Lorenz

Tierpräparator Michael Weiss

Markelstraße 48, 12163 Berlin

Telefon 030 – 791 29 21

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14 | Gazette Steglitz | Februar 2016

90 Jahre Rüdiger Trantow

Am 21. Januar 2016 feierte der Vollblut-Musiker seinen runden Geburtstag

Musikpädagoge, Chor-, Schul- und

Kunstamtsleiter, Komponist, Arrangeur

und Dirigent – nur einige

Tätigkeiten, die erahnen lassen,

in wie vielen verschiedenen miteinander

verbundenen Wirkungskreisen

das Musik-Urgestein aus

Nikolassee, Rüdiger Trantow, seit

Jahren aktiv ist.

Im Kreise von Weggefährten,

Freunden und Vertretern aus

Politik und Kultur feierte es nun

seinen besonderen Festtag im

Jochen-Klepper-Saal der Evangelischen

Kirchengemeinde Nikolassee.

- Ein feierlicher Anlass, der zum

Rückblick auf erfüllte und spannende

Jahre einlud, in denen neben

vielen harmonischen Klängen

auch manch dunkle Töne mitschwangen.

Diese vernahm der

gerade 16-jährige Rüdiger – kurz

nachdem er im Film „Jakko“ an der

Seite von Filmgrößen wie Hilde

Körber hatte spielen dürfen – als

Luftwaffenhelfer ebenso wie bei

Arbeitsdienst, Fronteinsatz und

der sich anschließenden oftmals

makabren Gefangenschaft, aus

der er schließlich 21-jährig heimkehrte.

Arzt wollte er werden,

arbeitete ein halbes Jahr in der

Charité und erwarb die Protektion

Prof. Sauerbruchs, doch sein

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Impressum Gazette Steglitz

Februar Nr. 2/2016 · 36. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf,

Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Badensche Str. 44 · 10715 Berlin

☎ (030) 844 933-0 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Anzeigen

Daniel Gottschalk ·☎ (030) 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

WirMachenDruck GmbH · 71522 Backnang

Nächste Ausgabe März Nr. 3/2016

Anzeigen-/Redaktionsschluss 22.02.2016

Erscheinung 10.03.2016

Wunsch erfüllte sich dennoch

nicht, es kam anders.

In Berlin studierte er Musik mit

den Schwerpunkten Klavier,

Blockflöte und Rhythmik. An

der traditionsreichen Volksmusikschule

Neukölln fand er seine

erste erzieherische Tätigkeit.

1958 wurde er Leiter der heutigen

Leo-Borchard-Musikschule in

Steglitz, sieben Jahre später bekam

er aufgrund seiner Verdienste

zusätzlich das Kunstamt Steglitz

übertragen.

Die mit 803 Schülern und 22 Lehrern

übernommene Schule übergab

Trantow 1991 mit immerhin

4.500 Schülern und 210 Lehrern,

und das bei jährlich etwa 160 Veranstaltungen

unter oftmals eigener

Mitwirkung.

So arrangierte er bei RIAS Berlin

und SFB mit eigenem Ensemble

Aufnahmen, seine SFB-Sendereihe

„Geselliges Musizieren“ lief zwanzig

Jahre, und 40 Jahre lang sicherten

in der Berliner Philharmonie

seine „Konzerte junger Solisten“

mit Bundespreisträgern aus „Jugend

musiziert“ heutigen großen

Künstlern wie u. a. Anne-Sophie

Mutter, Babette Hierholzer oder

Kolja Blacher den steilen Aufstieg

auf der Karriereleiter. Von 1968 bis

1976 stellte er als Musikalischer

Leiter des ZDF junge Talente im

Rahmen der Heiligabend-Sendung

„Wenn die andern feiern…“

vor und bescherte dem Sender

mit rund 18 Millionen Zuschauern

damit Traumquoten. Er inszenierte

jahrzehntelang Aufführungen der

Oper „Hänsel und Gretel“ und „Peter

und der Wolf“ mit Darstellern

seiner Musikschule, wobei er sich

stets vom „Steglitzer Kammerorchester“

unterstützt wusste, und

er brachte mit seiner Weihnachtssuite

für Kinderchor und großes

Orchester über 3.000 Eltern und

Kinder zum „Selbersingen“. Da

verwundert es kaum, dass er das

Amt des Vorsitzenden des Landesverbandes

(LV) Berlin „Verband

deutscher Musikschulen“ ebenso

erhielt wie das des Vorsitzenden

des LV Berlin „Jugend musiziert“.

Den Taktstock dafür gab er im Jahr

2000 an seinen Freund Christian

Höppner weiter.

Vor fast 30 Jahren dann schrieb

Rüdiger Trantow seine Lebenserinnerungen

„Mosaik meines Lebens“,

zu dem inzwischen noch

einige farbenfrohe und klangvolle

Mosaiksteinchen dazugekommen

sein dürften.

Rüdiger Trantow moderierte, dirigierte

und arrangierte, und nicht

nur beim alljährlichen Benefizkonzert

in der Mercedes-Welt am Salzufer

gab er noch bis vor kurzem

den Takt an.

Ausgezeichnet für seine Verdienste

wurde er vielfach, so u. a. mit

dem Bundesverdienstkreuz am

Bande, mit dem Bundesverdienstkreuz

1. Klasse sowie mit der silbernen

und goldenen Ehrennadel

für seinen Einsatz bei „Jugend

musiziert“. 2005 ehrte der Bezirk

Steglitz-Zehlendorf ihn mit der

goldenen Bezirksmedaille, und

der Rotary-Club Berlin-Luftbrücke

ernannte Rüdiger Trantow

zum „Paul Harris Fellow“.

Als Ehrenmitglied im Deutschen

Tonkünstlerverband Berlin und

als Ehrenvorsitzender im Landesausschuss

Berlin „Jugend

musiziert“ genießt er heute inzwischen

musikalische Veranstaltungen

als Ehrengast vom

Zuschauersessel aus.

– Dabei immer an seiner Seite

seine Ehefrau und selbst erfolgreiche

Musikerin Anka Sommer,

die seit über 40 Jahren privat und

beruflich hinter ihm steht.

Während der vergangenen

90 Jahre hat Rüdiger Trantow immer

wieder die großartige Erfahrung

gemacht, was Musik doch

zu bewirken vermag, und dies

besonders der Jugend erfolgreich

weiter vermittelt.

Und so steht im Briefkopf seiner

Briefe stets der wahre Satz:

„Musik wischt den Staub des Alltags

von der Seele!“


Jacqueline Lorenz


Zahl der über 80-Jährigen gestiegen

Berlin hat niedrigsten Anteil Hochbetagter unter allen Bundesländern

Der anteil der Hochaltrigen liegt

bundesweit bei 5,6 Prozent. In

Sachsen leben anteilig die meisten

über 80-Jährigen, berlin hat

im Ländervergleich die wenigsten

alten Menschen. Spitzenreiter

auf Kreisebene ist Osterode am

Harz.

In Deutschland leben immer

mehr Menschen im alter von

über 80 Jahren. Ihre Zahl ist von

2004 bis 2014 um 987.000 auf

rund 4,5 Millionen (+ 27,8 Prozent)

gestiegen. Das geht aus

einer auswertung der finalen

bevölkerungsdaten 2014 des

Statistischen bundesamts für die

Initiative „7 Jahre länger“ hervor.

Der anteil der sogenannten

Hochaltrigen an der bevölkerung

lag ende 2014 bei 5,6 Prozent,

2004 betrug er 4,3 Prozent.

Grund für den Zuwachs ist vor allem

die steigende Lebenserwartung.

Die „alten“ werden immer

älter. Da mit den babyboomern

geburtenstarke Jahrgänge in

der bevölkerungspyramide nach

oben rücken, wird die Zahl der

Hochaltrigen weiter ansteigen.

Laut der jüngsten bevölkerungsvorausberechnung

werden 2050

bis zu elf Millionen Menschen

in Deutschland leben, die ihren

80. Geburtstag gefeiert haben.

Sie gelten gemeinhin als hochaltrig

– auch wenn es keine offizielle

Definition gibt.

In berlin ist die Zahl der Hochbetagten

von 2004 bis 2014 um

rund 27.000 auf mehr als 157.000

(+ 20,3 Prozent) gestiegen. Dies

entspricht einem bevölkerungsanteil

von 4,5 Prozent. Im Vergleich

aller bundesländer leben

Foto: Yuri Arcurs / Fotolia

Flucht mit teuren Folgen

Bei Unfallflucht drohen Geldstrafen, Punkte in Flensburg und Fahrverbot

Wer ein parkendes auto beschädigt

und wegfährt, ohne auf dessen

Fahrer zu warten oder zumindest

die Polizei zu rufen, begeht

Fahrerflucht und damit eine

Straftat mit erheblichen Folgen.

es drohen Geldstrafen, Punkte in

Flensburg und Fahrverbote. Darauf

weist der aDaC hin.

Die rechtsfolgen für das unerlaubte

entfernen bemessen sich

dabei auch nach dem angerichteten

Schaden. beträgt dieser bis

etwa 600 euro, wird das Verfahren

meist gegen eine Geldauflage

eingestellt bzw. es wird eine geringe

Geldstrafe ausgesprochen.

bei einem Schaden bis 1300 euro

muss der Fahrer schon mit einer

Geldstrafe bis zu einem Monatsgehalt

rechnen. Hinzu kommen

zwei Punkte in Flensburg und

maximal drei Monate Fahrverbot.

Die Rechtsfolgen für das

unerlaubte Entfernen

bemessen sich auch nach dem

angerichteten Schaden.

Foto: Reiner Pohl

Härtere Konsequenzen haben

Schäden ab 1300 euro. Der Führerschein

wird für mindestens

sechs Monate entzogen, es gibt

drei Punkte. Diese eintragung

bleibt zehn Jahre lang im Flensburger

register. Zudem drohen

Geldstrafen, die deutlich über

ein Monatsgehalt hinausgehen

können.

Wer einen unfall verursacht hat,

muss den Geschädigten umgehend

benachrichtigen oder die

Polizei informieren. Ist kein Mobiltelefon

zur Hand, muss der Verursacher

mindestens eine halbe

Stunde warten, ehe er zur Telefonzelle

oder zur Polizei geht. es

reicht keinesfalls aus, eine Visitenkarte

am beschädigten Fahrzeug

zu hinterlassen. „ein solcher Hinweis

an der Windschutzscheibe

ist zwar gut gemeint, reicht aber

bei Weitem nicht aus“, betont

aDaC-Jurist Dr. Markus Schäpe.

auch ist es ein weit verbreiteter

Irrtum, dass man grundsätzlich

24 Stunden Zeit hat, um den unfall

nachträglich zu melden. Zum

Gazette Steglitz | Februar 2016 | 15

Anteil über 80-Jährige in %

6,9% Sachsen

6,5% Sachsen-Anhalt

6,3% Saarland

6,2% Thüringen

5,9% Mecklenburg-Vorpommern

5,9% Brandenburg

5,8% Rheinland-Pfalz

5,7% Nordrhein-Westfalen

5,7% Niedersachsen

5,7% Bremen

5,5% Schleswig-Holstein

5,4% Baden-Württemberg

5,4% Hessen

5,3% Bayern

4,9% Hamburg

4,5% Berlin

5,6% Gesamt

Stand 2014

damit in berlin anteilig die wenigsten

Menschen im alter von

80 Jahren und mehr. Spitzenreiter

im ranking ist Sachsen. Dort sind

von 100 einwohnern etwa sieben

über 80-Jährig (6,9 Prozent).

Der Seniorenanteil wird auch

durch die Geburtenzahlen sowie

Zu- und Fortzüge beeinflusst. So

leben in Stadtstaaten wie berlin

und wirtschaftlich starken bundesländern

anteilig tendenziell

weniger Hochbetagte als in den

ländlichen und strukturschwachen

regionen, die mit einer

abwanderung junger Menschen

zu kämpfen haben. Doch auch innerhalb

der Flächenländer gibt es

zum Teil große regionale unterschiede.

Der bundesweite Spitzenreiter

auf Kreisebene liegt in Niedersachsen:

Im Landkreis Osterode

am Harz haben von 100 einwohnern

bereits acht die altersgrenze

von 80 Jahren überschritten

(8,2 Prozent). Den mit 3,8 Prozent

bundesweit niedrigsten Wert verzeichnet

der Landkreis Freising in

bayern.

einen gibt es diese „tätige reue“

nur bei kleinen Parkremplern und

nur dann, wenn die Polizei noch

nicht tätig wurde. Zum anderen

ist die Straftat in jedem Fall bereits

mit dem Wegfahren begangen

worden; wer sich erst später

meldet, kann daher lediglich mit

einer milderen Strafe rechnen.

auch mit der Schadenregulierung

ist es für den flüchtigen Sünder

schlecht bestellt, da unfallflucht

als vorsätzliche Verletzung der

aufklärungspflicht gewertet wird.

Der Versicherungsschutz ist dann

dahin. Die Kaskoversicherung

verweigert jede Zahlung und

kann den Vertrag kündigen. Die

Haftpflichtversicherung bezahlt

zwar den Schaden des unfallgegners,

beträge bis zu 5000 euro

holt sie sich allerdings vom Verursacher

wieder.


16 | Gazette Steglitz | Februar 2016

Wirkungsvoll entspannen

Sauna – die natürliche Art, den Blutdruck zu regulieren

Foto: KLAFS GmbH & Co. KG/akz

Eine Milliarde Menschen weltweit

haben Bluthochdruck. Die

Zahl der Betroffenen ist vor allen

Dingen in den letzten 30 Jahren

enorm angestiegen, und zwar

um fast 70 Prozent.

Zu den Risikofaktoren zählt, neben

ungesunder Ernährung und

zu wenig körperlicher Bewegung,

vor allen Dingen ein Phänomen,

mit dem viele Menschen

in unseren hektischen Zeiten zu

kämpfen haben: andauernder

Stress.

Es gibt allerdings eine bisher

noch viel zu wenig bekannte,

völlig natürliche Maßnahme gegen

Bluthochdruck: das regelmäßige

Saunabaden in der „sanften

Sauna“. Wie die Ergebnisse einer

durch das Universitätsklinikum

Charité in Berlin durchgeführten

Studie eindeutig bestätigen, lässt

sich hoher Blutdruck dadurch

bis zur Blutdrucknormalisierung

behandeln. Und das ohne

jedes Medikament. Die Temperaturen

bei dieser den Kreislauf

schonenden Saunavariante als

medizinisch genutzter Behandlungsform

liegen zwischen 46 °C

und 60 °C, die relative Luftfeuchtigkeit

zwischen 40 % bis 55 %.

Dozent Dr. Hans-Joachim Winterfeld,

der Untersuchungsleiter

an der Charité, verordnete über

40 Patienten als einzige Maßnahme

regelmäßige Saunagänge

und beobachtete über zwei

Jahre hinweg deren Herz-Kreislauf-Verhalten.

Die Ergebnisse

sind beeindruckend: Über ein

Drittel der Patienten (38 %) erlebten

eine Blutdrucknormalisierung.

Die Behandlung senkte

außerdem bei den Patienten

teilweise deutlich den Ruheblutdruck

und auch die Herzfrequenz.

Das eindeutige Ergebnis

der Wissenschaftler: Das regelmäßige

Saunabaden beeinflusst

erhöhten Blutdruck positiv

(mindestens zwei Besuche pro

Woche, zwei Durchgänge à 8 bis

10 Min., sitzend auf der zweiten

Stufe). Zur Abkühlung empfehlen

die Wissenschaftler Patienten

mit Herz-Kreislauf-Störungen die

Regendusche bei Temperaturen

zwischen 12 °C bis 14 °C.

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