24.08.19 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

22 24. August 2019 · BZ Ausgabe KW 34/19

LINDAUER RÜCKBLICK

Bilder aus Israel und Palästina

Wirtschaftsjunioren spenden

Unterstützung für TSV Basketballer

Mit hunderten von Gästen

wurde die Ausstellung

der Künstlerin Bärbel

Starz in den Friedensräumen

Lindau eröffnet.

Ihre Bilder, auf Großleinwände

projiziert, zeigen

Lebenssituationen aus

Israel und Palästina. Der

Kubus im Garten der Villa

Lindenhof beschäftigt

sich auf künstlerische

Weise mit der Mauer,

die das Land teilt. Zur

Eröffnung sprachen

der Rabbiner Tovia Ben

Chorin aus St. Gallen

sowie Kadra Zdreineh aus

Bethlehem. Die christliche

Palästinenserin

dankte der Fotografin, ihr

wieder Hoffnung auf eine

friedvolle Zukunft gegeben

zu haben: „Frieden

ist nicht unmöglich“. Die

Präsentation ist bis zum

1. September zu sehen.

BZ-Foto: CS

Die Wirtschaftsjunioren

haben an das Hospiz

Haus Brög zum Engel und

an die Caritas gespendet.

Florian Daiber (li.) und

Sonja Jöckel (re.),

Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren

Lindau,

überbrachten jeweils

einen Scheck über 750

Euro an Maja Dornier

und Harald Thomas.

Weil ihnen der menschliche

Zusammenhalt

in der Region wichtig

sei, hätten sie bei den

Wirtschaftsgesprächen

zu Jahresbeginn im

Stadttheater gesammelt,

erklärt Florian Daiber.

Zusammen mit Sonja

Jöckel dankte er Frau

Dornier und Herr Thomas

für ihren unermüdlichen

Einsatz für hilfsbedürftigen

Menschen in der

Region.

BZ-Foto: Wi-Junioren

Es sind zwar noch ein paar

Wochen bis zum Saisonbeginn

im Oktober, aber

auch in der sogenannten

Off-Season ist man bei

den Basketballern nicht

nur in der Halle aktiv.

Die Organisation der

kommenden Saison läuft

und man ist sehr froh, dass

die Sparkasse Reutin die

Basketball-Abteilung des

TSV Lindau mit einer Geldspende

unterstützt. Andrea

Teichert und Abteilungsleiter

Carsten Hoffmann

konnten die Spende Ende

Juli in Empfang nehmen.

Frank Ritter und Paul Sigl

von der Sparkasse wollen

damit der seit einem Jahr

wieder im Spielbetrieb aktiven

Basketball-Abteilung

unter die Arme greifen, da

gerade am Anfang einige

Anschaffungen notwendig

sind.

BZ-Foto: TSV Lindau

Trinkwassersprudler für Marienheim

Kleine Menschen auf großer Fahrt

Sommerfest im Hospiz

„Bei diesen Temperaturen

gibt‘s nichts besseres“,

freuen sich die zukünftigen

Erzieherinnen der „Berufsfachschule

für Kinderpflege/

Fachakademie für Sozialpädagogik“,

kurz „Marienheim“:

Jürgen Strasser, verantwortlich

für den Bereich Vertrieb

und Energiehandel (re. neben

dem Sprudler) und Projektleiter

„Trinkwasser in

der Schule“, Georg Zeh (li.),

von den Stadtwerken Lindau

übergaben der Schule

den neuen Trinkwassersprudler

bei heißen 30 Grad

Celsius im Schatten. Schulleiter

Felix Krug (unten li.)

war sich zusammen mit der

stellv. Schulleiterin Cornelia

Sechser (re.) und den angehenden

Erzieherinnen Leah,

Anika und Chantal einig,

dass das neue Gerät am idealen

Standort, nämlich am

Treppenaufgang zu den

Klassenzimmern, aufgestellt

wurde.

BZ-Foto: SWLi

Ausgestattet mit prall

gefüllte Futtersäckchen

und großen Erwartungen,

haben sich die kleinen

Racker vom Kinderhaus

St. Stephan in einem großen

Reisebus – finanziert

vom Elternbeirat – auf

den Weg nach Überlingen

gemacht.

Dort auf dem Haustierhof

Reutemühle ließen sie

sich auf eine ganz besondere

Entdeckungsreise

ein – in eine Tierwelt

zum Anfassen und Lernen.

Schafe streicheln,

Lamas füttern und Ziegen

kraulen – die Kinder

gingen voller Freude auf

Tuchfühlung mit den

Bewohnern der Reutemühle

und tobten sich

auf den spektakulären

Spielplatz-Attraktionen

so richtig aus.

Müde und glücklich

traten sie die Heimreise

an.

BZ-Foto: Kinderhaus

Bei wunderschönem

Wetter konnte wieder das

traditionelle Sommerfest

im Garten des Hospizzentrums

Haus Brög zum

Engel stattfinden.

Viele Besucher folgten

der Einladung zu diesem

gemütlichen Fest mit den

herrlichen Aktionen – vom

Kinderschminken über

Bastelangebote.

Ein Streichelzoo war ebenso

vertreten wie Ottokar

mit seinem Puppenspiel.

Musikalisch verwöhnt

wurden die Gäste mit

Zithermusik und vom

Orthaus Quartett. Auch

die Jugendkapelle des

MV Lindau-Aeschach trug

ihren Teil zur musikalischen

Unterhaltung bei.

Bei Kaffee und schmackhaften,

selbstgebackenen

Kuchen ließen es sich die

Besucher gut gehen.

BZ-Foto: EB

Sommerfest der Rockzipfelgruppen

Diagnose Lungenkrebs – und dann?

Vorschulkinder verabschiedet

Ein Sommerfest feierten

rund 70 Eltern und Kinder

sowie die Betreuerinnen

aus allen Lindauer Rockzipfelgruppen.

In lockerer

Atmosphäre hatten Eltern

die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Zum bunten

Buffet mit Kuchen und

Fingerfood hatte jeder

etwas beigetragen. Die

Kinder freuten sich über

Riesenseifenblasen, Kinderschminken

und weitere

Spielmöglichkeiten auf der

Wiese vor der Villa Engel.

Die Rockzipfelgruppen sind

ein kostenloses Angebot

des Kinderschutzbundes

Lindau für Familien mit

Kindern von null bis vier

Jahren. Interessenten sind

eingeladen, unverbindlich

zu schauen: Ludwig-Kick-

Str. 9 (Di./Mi. 9 - 12 Uhr),

Kemptener-Str. 28 (Mo./Do.

9 - 12 Uhr), Lehmgrubenweg

14 (Do./Fr. 9 - 12 Uhr);

Dr.Emil-Hasel-Siedlung 11

(Mo./Mi. 9 - 12 Uhr) BZ-Foto: KSB

Wie gut sind wir im Allgäu

und in Oberschwaben versorgt,

wenn es um die Behandlung

von Lungenkrebs

geht? Das wollten rund 40

Zuhörer im Medienzentrum

der Schwäbischen Zeitung

wissen. PD Dr. Robert

Scheubel, Dr. Philipp Meyn

und Dr. Dominik Harzheim

vom Lungenzentrum Süd-

West an den Fachkliniken

Wangen sowie Prof. Dr. Tobias

Dechow vom Onkonet

erläuterten, warum gerade

schwere Lungenerkrankungen

in die richtigen Hände

gehören und hohe Fallzahlen

sowie eine überdurchschnittliche

Behandlungsqualität

für das Überleben

entscheidend sind. Viele

Patienten in Deutschland

würden zu früh sterben,

weil sie in Kliniken operiert

werden, die zu wenig Erfahrung

mit komplizierten

Krebsoperationen haben.

BZ-Foto: WZK

Für das Team der Kita St.

Maria ist es eine Tradition

geworden, den letzten gemeinsamen

Tag mit den

Vorschulkindern im Grünen

Klassenzimmer zu

verbringen. Rosi Müller

ließ sich für ihre Gäste

eine ganz besondere Aktion

einfallen, um ihnen

die letzten gemeinsamen

Stunden so schön wie

möglich zu gestalten.

Dieses Erlebnis sollte

schließlich für immer in

den Herzen der Kinder

verankert werden. Nach

einer Schatzsuche durch

das herrliche Grundstück

des Vereins ging es dann

zur offiziellen Schultütenverleihung

über.

Damit war es jedem der

Füchsekinder, wie die

Vorschüler in der Kita

genannt werden, klar:

„Ich hab‘s geschafft,

nach den Ferien, bin ich

ein Schulkind!“

BZ-Foto: SP

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