GemeindeBrief_2019_September_bis_November

nikolaikirche.flensburg48512

Nachrichten

aus St. Nikolai Flensburg

Nr. 3/2019

September bis November

Der Tisch ist gedeckt

Wenn Menschen

Lebensmittel teilen

außerdem im Heft:

60 Jahre

Brot für die Welt

Stille teilen

20 Jahre Christliche Meditation

an St. Nikolai


Inhaltsverzeichnis

Editorial

Editorial ___________________________________ 3

Zur Sache ___________________________________ 4

Mittendrin: Stille teilen ___________________ 6

Inga Fischer: Gemeindepraktikantin _____ 7

Alles Gute, Jochen Cordsen! _____________ 8

60 Jahre Brot für die Welt ______________ 10

»friedensklima« _________________________ 11

Termine ___________________________________ 12

Kirchenleben _____________________________ 14

Verwenden statt verschwenden _________ 15

Kirchenmusik ________________________ 16/17

Laterna magica ____________________________ 18

Martin von Tours _______________________ 20

Gemeindereise 2020 ____________________ 22

Telefon / Notrufnummern _______________ 23

Liebe Leserin, lieber Leser des NIKO,

Teilen - selten kam mir das Thema so nah wie in diesen Tagen im Konfi-Camp Neukirchen. Ich teile mit

drei weiteren Kollegen sieben Tage ein Zelt. Mit 200 jungen Leuten teile ich dreimal täglich ein Essenszelt.

Wir teilen wenige Duschen und Toiletten, die »Zahnputzrinne« und am Abend die kleine Kirche an der

Steilküste der Außenförde zur Abendandacht. Auch dort müssen wir sehr aufeinander Rücksicht nehmen

und miteinander teilen.

»Sieben Tage einfach leben« heißt das Motto des Konfi-Camps. Unglaublich, dass Menschen über Jahre in

Lagern oder Flüchtlingsunterkünften Zeltwand an Zeltwand leben, denke ich mir, während es auf das

Zeltdach tröpfelt. Unglaublich eigentlich auch, dass Menschen in unserem vom Wohlstand geprägten Land,

in unserer Stadt Flensburg dazu verurteilt scheinen, auf der Straße leben zu müssen.

Hab und Gut zu teilen ist Auftrag Christi: »Was ihr einem meiner geringsten Brüder und Schwestern getan

habt, das habt ihr mir getan.« Schon 60 Jahre lang geschieht dies international im evangelischen Hilfswerk

BROT FÜR DIE WELT. Das ist für uns Anlass, mit dem Brot-für-die-Welt-Pastor Torsten Nolte der Nordkirche

und unserer Ökumene-Pastorin Susanne Thiesen ein Fest am Südermarkt zu feiern. Das Heft-Thema

»Teilen« war uns aber auch Anlass, Initiativen des Teilens vor Ort zu besuchen. Wir berichten von der »Flensburger

Tafel« und dem Projekt »Foodsharing«. In unserer Kleiderkammer, die in diesem Herbst wieder stattfindet,

teilen wir seit Jahren wirksam.

Während wir Lieder und Gebete in Neukirchen gen Himmel schicken, wird auf dem Feld nebenan der Weizen

gedroschen. Der aufkommende Herbst ist eine besondere Zeit des Teilens. An Erntedank teilen wir auch

unsere Freude über die Gaben, die Gott in seiner Schöpfung mit uns teilt. Eine herzliche Einladung dazu!

Wenn die Sonne scheint, ist zwischen den Zelten alles einfacher.

Glückliche Konfirmandinnen auf dem Camp.

Zum Schluss in eigener Sache des Kirchengemeinderats: Unser geschätzter Küster Jochen Cordsen wird zum

30. September 2019 seine Arbeitsstelle verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Wir wünschen ihm alles

Beste für die Zukunft und verabschieden ihn an Erntedank - mit herzlichem Dank für sein segensreiches Tun!

Impressum

Viel Freude beim Lesen und bleiben Sie uns gewogen!

Erscheinungsweise: vier Ausgaben im Jahr

Herausgeberin: Ev.-Luth. Kirchengemeinde

St. Nikolai zu Flensburg

Konto: IBAN: DE50 2175 0000 0088 0005 34

BIC: NOLADE21NOS

v.i.S.d.P: Kirchengemeinderat St. Nikolai Flensburg,

Pastor M. Friedrich

An dieser Ausgabe wirkten mit:

Mareike Burgheim, Marcus Friedrich, Andrea Gibbels,

Marco Graba, Bianca Jessen, Barbara Linke, Birgit Nielsen,

Katrin Schulze, Arne Tomberger

Fotos:

Yvonne Braasch, Ulf Neubert, Arne Tomberger

Layout: Bernhard Hüper

Druck: diedruckerei.de | Auflage: 4.000

Im Namen der Redaktion

Pastor von St. Nikolai, Flensburg


4 NIKO - Zur Sache!

Zur Sache - NIKO 5

Der Tisch ist gedeckt oder:

Von kleinen Enten und krummen Gurken

Die wundersame Brotvermehrung

Zu Weihnachten hatte ich zwei Freunde zum Essen eingeladen.

Es sollte Ente geben. Ein weiterer Gast war Vegetarier.

Alles bestens. Dann wurden es sechs, aber es gab keine

Enten mehr. Am Ende saßen acht vor dem kläglich geschrumpften

Vogel. Es klingelte an der Tür und eine frisch

verheiratete Freundin trat ein, gefolgt von ihrem mexikanischen

Mann, der einen riesigen Topf mit in Maisblättern

gedämpften Tamales vor sich her schleppte. Die Speisung

der Gäste war gerettet.

Diese Anekdote aus den USA steht für etwas Universelles:

das Teilen der Mahlzeit. Ganz undigital, an einem Tisch,

an einem Ort. Auch wenn die kleine Ente kaum mit der

Speisung der 5000 mithalten kann, so haben beide eine

gemeinsame Essenz. Am See Genezareth gab es nur zwei

Fische und fünf Gerstenbrote für alle und am Ende füllten

die übrig gebliebenen Brocken noch 12 Körbe. Die Brote

und Fische wurden nicht magisch zu Tausenden, sondern

stellten sinnbildlich eine reiche Gabe dar, von der alle satt

wurden.

Die Fülle

Im Rekordsommer 2018 stand ich vor Zentnern Äpfeln und

Birnen von den Gartenbäumen und wusste nicht, wohin

damit. Nachbarn, Familie, Freunde, sogar der Friseur waren

versorgt. Andere hatten dasselbe Problem.

So viel Bio-Obst einfach verrotten

zu lassen - geht gar nicht. Ich rief die

Tafel in der Waldstraße an. Erfreut stellten

sie Kisten bereit und holten sogar

ab. Ich erntete den ganzen Herbst über.

Obwohl in Deutschland 11 Mio. Tonnen,

ein Drittel aller Nahrungsmittel pro Jahr,

im Müll landen, gibt es Menschen unter

uns, die nicht genug zu essen haben.

»Einem Menschen geben,

was er braucht.«

Essensteilung in Flensburg organisiert

die Tafel der Johanniter, die jeden Tag

75 Märkte abklappern und abholen,

was noch verwertbar ist. Verfalldaten

auf Supermarktprodukten sind übervorsichtig

gewählt, vieles hält bei sachgemäßer

Lagerung weitaus länger. Auch

bezieht die Tafel Spenden von Bauern,

wenn die Kartoffeln zu groß oder die

Gurken zu krumm sind.

Juan de Espinal:

Milagro de los panes y

los peces. Sevilla.

Alles wird sortiert und dann wöchentlich von angemeldeten

Empfängern abgeholt. Zu den festen Terminen

kommen pro Woche über 600 Familien mit durchschnittlich

2,75 Familienmitgliedern. Klaus Grebbin, Leiter der Tafel

Flensburg seit 2013, beschreibt die Kunden als hauptsächlich

alleinerziehende Mütter, »erstaunlicherweise

kaum alleinerziehende Väter« und die Ü60-Gruppe. Als

Trend sieht Herr Grebbin »ein sprunghaftes Wachstum

von 204 Kunden über 60 im Jahr 2017 auf 261 Kunden

2018, ... eindeutig ein Zeichen von Altersarmut.« Er vermutet,

dass sich das fortsetzen wird, auch durch die steigende

Anzahl der Baby-Boomer, die in den nächsten Jahren in den

Ruhestand gehen.

Ohne Ehrenamtliche geht’s nicht

Die Tafel in Flensburg beschäftigt 70 Mitarbeiter, von denen

mehr als die Hälfte Ehrenamtliche sind

und der Rest 1-Euro-Jobs und Sozial-/

Arbeitsstunden abarbeitet. Die Tafel ist

ein gut sortierter Kleinmarkt mit frischem

Obst und Gemüse, freundlicher

Atmosphäre und kollegialem Humor,

aber so etwas funktioniert nur unter

Beachtung rechtlicher Auflagen. Jeder

erwachsene Kunde zahlt für seinen wöchentlichen

Einkauf 2 Euro und erhält

dafür Ware im Wert von etwa 50 Euro.

Gewinnbringender Verkauf von Resten

ist »illegal... das gibt es bei uns nicht,«

sagt Grebbin.

Selbstbedienung

Vom »Containern«, der eigenhändigen

Entwendung von noch brauchbaren

Nahrungsmitteln aus den Müllcontainern bei Märkten und

Restaurants, dren Entkriminalisierung erst kürzlich in Hamburg

scheiterte, hält Herr Grebbin gar nichts. »Gefährlich,

... die Firmen werfen schließlich auch Verdorbenes und

Rattengift in die Container.«

Aber wie können tonnenweise verwertbare Lebensmittel in

Deutschland besser verteilt werden? »Solche Verhältnisse

wie in Frankreich,« wo jeder Markt gesetzlich verpflichtet

ist, an die Tafel zu spenden, »wünsche ich mir nicht für

Deutschland.« Damit stößt Herr Grebbin bei manchem

auf Unverständnis, weist aber darauf hin, dass Spender

sich dann keine Gedanken mehr machen müssten, ob die

Ware noch einwandfrei sei, weil sie sie nicht mehr freiwillig

verteilen. Grebbin befürchtet, Betriebe sähen die Tafeln

dann als Müllentsorgung. Was nur mehr Arbeit und sehr

viele höhere Bioentsorgungskosten von Seiten der Tafeln,

nicht der Märkte, bedeuten würde.

Das Prinzip des Teilens ist kaum einem fremd, aber

privaten Gärtnern mag gar nicht bewusst sein, dass

die Tafel Kisten bereitstellt und abholt. Was in leerstehenden

Kleingärten allein in Flensburg ungenutzt vom

Baum fällt, würde über Wochen Tausende versorgen.

Ganz ohne Wunder. Alles nur eine Frage von Initiative

und Koordination. Wie in jeder Küche, zu jeder Mahlzeit.

Birgit Nielsen


6 NIKO - aktuell NIKO - aktuell 7

Stille teilen

20 Jahre Christliche Meditation an St. Nikolai,

angefangen und bis heute getragen

von Dr. Ekkehard Krüger. Eine Würdigung.

Mittwochabend, 18 Uhr. Schon eine Weile ist Ekkehard Krüger

in der Kirche. Er hat den Notenständer am Eingang aufgestellt,

der einladend auf die »Abendkirche« hinweist.

Er schaut durch die Bänke, ob er möglicherweise weitere

DIN-A-5 Blätter auslegen will, mit Texten, die zur Besinnung

führen. Er hat sie wieder sorgfältig ausgewählt. Nie

langsam und träge, sondern beinahe immer beschwingten

Schrittes wandert er die Orte ab, an denen es etwas vor zu

bereiten gibt, Altarraum, Ausstellung ... Ohne Frage, Ekkehard

Krüger fühlt sich in St. Nikolai ganz zu Hause. Seit 20

Jahren gestaltet er ja auch das geistliche Leben in diesem

Kirchenraum mit. Geistliches Leben, das heißt in diesem

Fall besonders das Anliegen der Offenen Kirche St. Nikolai

in seinen Facetten.

Man könnte sein Engagement mit einem Titel der Theologin

Dorothee Sölle als »Mystik und Widerstand« treffend

bezeichnen. Denn beides gehört grundlegend zur Identität

der Offenen Kirche St. Nikolai. Das entspricht ihm voll

und ganz. Und das kam so: Bereits in den 80-er und 90-er

Jahren trafen sich das friedenspolitische Engagement der

»Christen für die Abrüstung«, Friedensandachten während

des Golfkriegs in Nikolai und sein Einsatz in einem kleinen

Bildungshaus in Freienwill für Flüchtlinge aus Bosnien. In

der Sache, im gemeinsamen Anliegen begann man zusammenzuarbeiten.

Fast beiläufig lernte er, von der anthroposophischen

Christenlehre her kommend, dadurch die

Gottesdienstkultur an St. Nikolai kennen. Und stellte fest:

»Hier wird gesungen. Das tut mir einfach gut.«

Schlüsselmoment für diesen Menschen, der gern aktiv ist,

wurde die Aufforderung, beim Abbau der Orgel mit Hand

anzulegen. Starke Männer wurden gesucht und er war mit

dabei. Manch einer konnte nicht verstehen, dass er das tat,

obwohl er doch gar nicht »in der Kirche« war. So ein Zugehörigkeits-Check

sollte später auf die No-Go-Liste der

»Offenen Kirche« kommen. Jesus von Nazareth hätte so

eben mit Sicherheit nicht gedacht und gefragt. Und dennoch,

1995 trat Ekkehard Krüger mit dem Umzug nach

Flensburg auch in die Gemeinde ein.

Dr. Ekkehard Krüger

Widerstand und Mystik. Die Entwicklungen an Nikolai

spiegeln ein Stück gesamtgesellschaftliche Wendungen.

Um die Jahrtausendwende wuchs ein neues Interesse an

Spiritualität und Meditation. Engagierte Christen, die sich

für andere stark machten, für Gerechtigkeit, Frieden und

Bewahrung der Schöpfung, entdeckten, dass sie ihre »Batterie«

auch auffüllen müssen. Und sie fragten sich: wie

kann auch in Gebets- und Feierformen offene Teilhabe

stattfinden, für Fremde, für Suchende, für Andersgläubige?

Und wie kann man dabei dennoch seine christlichen

Wurzeln nicht verleugnen, sondern pflegen?

Krüger machte Erfahrungen mit der Meditation im tibetischen

Buddhismus. Und er merkte, dass die tibetische

Götterwelt nicht die seine war. Ein Buch des Dalai Lama

»Das Herz aller Religionen ist eins« unterstrich das Anliegen,

auf den Spuren der eigenen Tradition zu bleiben. Der

Dalai Lama sprach in der »Weltgemeinschaft der christlichen

Meditation« in London zu Evangelienstellen. »Das

wollte ich kennenlernen«, sagte der stets suchende Ekkehard

Krüger im Rückblick. Meditationsanleiter zu werden

war gar nicht seine Absicht gewesen. Bei Laurence Freemann

aber lernte er ab Sommer 1999 auch, christliche Meditation

anzuleiten. Und fasste den Entschluss: »Wenn das

so einfach ist! Das mache ich an Nikolai!«

Heute noch ist Ekkehard Krüger dankbar für das Vertrauen,

das ihm die Pastoren und der Kirchengemeinderat damals

entgegenbrachten und damit in diesem November 20-jährige

Meditationspraxis in der Mitte der Woche im Gotteshaus

ermöglichten. »Bombastisch« nennt er das voller

Glück in der Rückschau.

Krüger wäre nicht Krüger, wenn er nicht immer auch etwas

kritisch an zu merken hätte. Über den Aspekt der Offenheit

in der meditativen Praxis müsse man streiten, sagt er. Was

als »Meditation im Alltag« begann, wurde irgendwann zu

»christlicher Meditation« umbenannt.

Das behagt ihm nur halb. »Ich sage immer, das ist offen

für jeden. Es muss auch Veranstaltungen geben, wo diese

religiösen Umarmungsgesten nicht stattfinden.«

Deswegen legt er großen Wert darauf, dass kein Vaterunser

gebetet wird. Wenn einer sich entschuldigt, dass er

so lange nicht da war, antwortet er: »Das ist doch ihre Sache!«

So entschieden zu sein, so zugewandt und gleichzeitig

so unabhängig, das sind Charaktermerkmale von

Ekkehard Krüger. Sie machen die Christliche Meditation

am Mittwoch zu dem, was sie ist: eine tragende geistliche

Erscheinungsform der »Offenen Kirche St. Nikolai«.

Auf dem Weg gab es immer Begleitende, die einmal mehr,

einmal weniger intensiv mit eingestiegen sind, sich dann

auch wieder verabschiedet haben. Krüger ist geblieben. 20

Jahre. Was treibt ihn an? Als ich ihn einmal anbot, ihn zu

»entlasten«, antwortete er »Das mache ich doch für mich!«

Einmal in der Woche »irgendwo im nirgendwo« zu sein,

das helfe, seine Mitte zu finden. Und das ginge ganz einfach.

»Aufrecht hinsetzen und Kopf in die göttliche Welt

strecken. Es gibt hier keinen Guru, ich bin auch keiner. Jesus

der Lehrer in Dir. Ich sitz hier an einem Ort, wo ich

mich darauf verlassen kann: nicht ich steuere hier. Ich übe,

loszulassen, damit Gott wirken kann.«

Es gäbe noch viel zu schreiben, weil der Kunstgeschichtler

Ekkehard Krüger viel zu sagen hat, über seine Kirchenführungen

und den Hüterkreis, über Kunst und Gleichnis und

die Welt da hinter. Hier soll jetzt nur noch eins gesagt sein:

Herzlichen Dank für 20 Jahre segensreichen Wirkens durch

Meditation in der offenen Kirche St. Nikolai!

Übrigens: Am Mittwochabend um 18 Uhr wird man wieder

im Altarraum im Kreis sitzen. Wie jeden Mittwoch für

eine gute halbe Stunde. Es lohnt sich, einmal dabei zu sein.

Oder mehr als einmal. Wie es weitergeht? Ekkehard Krüger

ist im Gespräch in seiner und über seine Kirche fast immer

enthusiastisch, positiv. Aber er sagt auch: »Ich werde in

Zukunft mehr Unterstützung brauchen.« Und frei fügt er

hinzu: »Es kann sich auch etwas verändern!«

Auch das ist eben »offene Kirche«. ●

Gemeindepraktikantin

an St. Nikolai

Inga Fischer stellt sich vor

Moin, mein Name ist Inga Fischer! Ich bin die neue

Gemeindepraktikantin von St. Nikolai. Ich bin 20

Jahre alt und studiere zur Zeit im 3. Semester Religionspädagogik

und Gemeindediakonie in Freiburg

im Breisgau.

Ursprünglich komme ich aus einer 15.000 Einwohner

starken Gemeinde in der Nähe von Bremen,

dem wunderschönen Hude. Nach meiner Konfirmation

und der anschließenden Jugendleiter-Schulung

durfte ich schon viele unterschiedliche Projekte im

Leitungsteam begleiten. Darunter einige Konfirmandenfreizeiten,

Jugendleiter-Schulungen sowie ein

Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene, bei

dem ein Wohnwagen zu einem Aushängeschild der

Evangelischen Jugend Oldenburg umgestaltet und

später für verschiedene Zwecke genutzt werden sollte.

Außerdem habe ich schon Erfahrungen in Gremien

sammeln dürfen.

Nach meiner ehrenamtlichen Arbeit, die mich in

meiner Jugendzeit stark geprägt hat, war mir klar,

einen Beruf in dieser Richtung einzuschlagen und ich

begann mein Studium.

Nach zwei Semestern wichtiger, aber doch sehr trockener

Theorie, freue ich mich nun auf die kommende

Zeit hier in Ihrer Gemeinde! ●

Inga Fischer hat extra ihr Praktikum früher

begonnen, um das Konfi-Camp mitzuerleben.


8 NIKO - Der Kirchengemeinderat informiert

NIKO - aktuell 9

Alles Gute, Jochen Cordsen!

Jochen Cordsen verlässt die Arbeitsstelle als Küster, um sich neuen Aufgaben

zu widmen. Dem Stadtkantorat bleibt er in Zukunft

als Assistent und der Gemeinde als Gemeindeglied erhalten.

Teilen, um einander zu kleiden:

Die Kleidervergabe an St. Nikolai

Über dreißig Jahre arbeitet Helga Schartau schon in der Kleidervergabe an St. Nikolai mit. Heute verantwortet sie

mit ihrem Team die zwei Mal jährlich stattfindende Kleidervergabe. Damals gab es einen Kindergarten und

Kindergruppen im Luthershaus. Frauen halfen einander bei der Versorgung der Kinder, zum Beispiel mit einer Kleidervergabe.

Durch die jüngste Tochter ist auch Frau Schartau 1983 dort hinein gekommen.

Ein freundliches Lächeln, eine helfende Hand, stets

ansprechbar und unglaublich viele Aufgaben im Hintergrund,

damit das Gemeindeleben an St. Nikolai rund

läuft: viereinhalb Jahre hat Jochen Cordsen mit großem

Einsatz, mit Ausdauer und Liebe fürs Detail als Küster

am Südermarkt gewirkt.

Außergewöhnlich waren dabei seine vielfältigen Fähigkeiten.

Sein Wissen als kompetenter Handwerker kam zum

Beispiel der Orgel und dem Glockenspiel

oder der Bürotechnik zu

Gute. Der IT-Bereich machte ihm

wenig Mühe. Stets brachte er innovative

Ideen zur Verbesserung der

Arbeitsabläufe in der Haustechnik,

im Pfarramt und in der Veranstaltungsorganisation

ein.

Als fixer Rechner hatte er die Zahlen

der Kirchengemeinde im Blick,

von den Nebenkosten bis zu den

Konzertabrechnungen. Mit seinen

Bemühungen, Betriebskosten einzusparen,

zum Beispiel im Bereich

der Beleuchtung, trug er wesentlich

zur finanziellen Sanierung des

Gemeindehaushalts bei.

Zentrum allen Einsatzes war allerdings

für Jochen Cordsen der Gottesdienst,

den er mit besonderer

Sorgfalt und großem inhaltlichen Interesse begleitete. Da

eröffnet sich ihm ein Kosmos des Glaubens, den er liebte.

Für uns Pastoren hieß das: Immer war alles am rechten Ort

für einen reibungslosen Ablauf des Geschehens. Gleiches

kann man im Hinblick auf die Kirchenmusik sagen. Es ist

nur schlüssig, dass er zum Assistenten im Stadtkantorat

wurde. Und es ist sehr erfreulich, dass die enge Zusammenarbeit

mit Kirchenmusikdirektor Michael Mages in Zukunft

fortgesetzt wird.

Jochen Cordsen

Unser Küster hat auch über den »Tellerrand« der Kirchengemeinde

geschaut, aus inhaltlichem Interesse, gesamtkirchlichem

Bewusstsein und mit der neugierigen Frage,

wo es Gutes für Nikolai zu lernen gäbe. Er hat sich auch im

Küsterarbeitskreis der Nordkirche engagiert, kam selbst mit

den Kollegen im entlegenen Stralsund zusammen.

Seit 2017 arbeitete Jochen Cordsen auch in der Mitarbeitervertretung

des Kirchenkreises mit. Die Rechte und

Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden im großen Haus

der Kirche waren ihm ein Anliegen

und Regeln und Normen

eines großen institutionellen

Gesetzesapparates immer leicht

zugänglich. Jochen Cordsen hat

in diesem Sommer entschieden,

sich im Oktober neuen Aufgaben

zu stellen. Das hängt auch damit

zusammen, dass die Arbeitsbedingungen

für ihn insgesamt

hätten besser sein mögen. Der

Kirchengemeinderat ist in intensiven

Beratungen, was das für

die Zukunft dieses Arbeitsplatzes

heißen muss.

Einstweilen lassen das »Basis-

Team« am Südermarkt und der

Kirchengemeinderat unseren sehr

geschätzten Mitarbeiter ziehen

mit einem weinenden und einem

lachenden Auge. Was wir verlieren, werden wir in den nächsten

Wochen noch deutlich spüren. Wir freuen uns aber

darüber, dass Jochen Cordsen im Stadtkantorat weiterwirkt

und Gemeindeglied bleibt, und, wie er zugesagt hat, mit

Rat und Tat zur Seite stehen will.

Dir, Jochen, ganz herzlichen Dank und Gottes Segen bei

Deinen neuen Aufgaben!

Im Namen des KGR und aller Gemeindeglieder

Marcus Friedrich

Frau Schartau, zweimal im Jahr werden an Nikolai

Kleider eingesammelt, wie lange ist die Sammelphase?

Grob kann man sagen: So lange, wie die Schulferien sind.

Zwei Wochen. Dann findet die Vergabe an einem Montag

statt. Es lohnt sich, für die Termine immer in den Gemeindebrief

zu gucken.

Wie lange brauchen Sie für den Aufbau?

Nachdem der Küster einen Tag vorher die Tische gerichtet

hat, sortieren wir am Tag vorher vor. Am Tag selber beginnen

wir gegen 8 Uhr morgens, alles auszubreiten. Um 14 Uhr

werden dann die Tore geöffnet. Ein gemeinsames Frühstück,

das die Gemeinde spendiert, gehört natürlich auch dazu.

Für zwei Stunden ist dann die Tür auf. Reicht das?

Die Erfahrung hat gezeigt, ja. Die Leute kommen. Warten

oft schon einen Moment, weil sie von dem Termin wissen.

Spätestens um 16 Uhr gehen dann alle wieder ihrer Wege.

Wer Kleider mitnimmt, muss sich nicht ausweisen und

keine Gegenleisterung bringen. Kann man immer sicher

stellen, dass es nicht missbraucht wird?

Natürlich können wir das nicht kontrollieren, aber wir

wollen es auch nicht. Menschen geben gute oder sehr gute

7. November 2019, 19.30 Uhr, Altes Pastorat

Gemeindeversammlung

Anlässlich der diesjährigen Gemeindeversammlung

widmen wir uns nur kurz den Zahlen und dem Rechenschaftsbericht.

Kirchengemeinderat, Redaktionsmitglieder

des NIKO und Gemeindeglieder kommen über

die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde ins

Gespräch. Zum Ausklang gibt es einen kleinen Imbiss.

Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder!

Kleidungsstücke ab und wir geben sie weiter. Und wenn einige

wenige damit dann woanders ein kleines Geschäft machen,

ist es eben so.

Wo geht hin, was übrig bleibt?

Ins Sozialkaufhaus in der Neustadt, in die Steinstraße.

Mit wieviel Ehrenamtlichen arbeiten Sie?

Etwa 10 Personen von Flensburg bis Großsolt Holz. Wir sind

ein tolles Team. Alle sind viele Jahre dabei.

Macht die Aufgabe nach 30 Jahren immer noch Freude?

Aber ja. Dafür nehme ich gerne einen Tag Urlaub. Wir freuen

uns alle darauf. Es macht so viel Spaß, wenn man die Menschen

sieht, die sich freuen und bedanken.

Brauchen Sie eigentlich noch Unterstüzung?

Wir sind ein gutes Team. Aber wir werden auch nicht jünger.

Insofern freuen wir uns, wenn sich während der Zeit oder

über das Kirchenbüro jemand meldet, der Lust hat, mit zu

arbeiten. Ob die Person ins Team passt, das können wir dann

miteinander sehen.

Vielen Dank, Frau Schartau, für das Interview!

21. November 2019, 18 Uhr, Altes Pastorat

Informationsabend für

die neuen Konfirmanden

Interessierte Jugendliche der Jahrgänge 2006/07 und

ihre Eltern sind eingeladen zu einem Informationsabend.

Stadtpastor Johannes Ahrens und Nikolai-

Pastor Marcus Friedrich stellen die Konfirmandenzeit

an St. Nikolai vor. Die Konfirmation findet im Frühjahr

2021 statt. Der Unterricht beginnt im Januar 2020.


10 NIKO - aktuell

NIKO - aktuell

Hunger nach

Gerechtigkeit

60 Jahre BROT FÜR DIE WELT -

St. Nikolai macht mit

»friedensklima«

Unser Bischof Gothart Magaard eröffnet die

Ökumenische FriedensDekade in der Nordkirche

dieses Jahr in St. Nikolai in Flensburg

am 10. November 2019 um 18 Uhr.

Seit 1959 kämpft BROT FÜR DIE WELT für

die Überwindung von Hunger, Armut und

Ungerechtigkeit. Gemeinsam mit Partnerorganisationen

weltweit und unterstützt

von Vielen in Deutschland konnten Millionen

Menschen ihr Leben aus eigener Kraft

verbessern. Dabei zählt für BROT FÜR DIE

WELT jede und jeder Einzelne nach dem

biblischen Wort, dass alle »das Leben und

volle Genüge« haben sollen (Johannes 10,10).

Doch immer noch hungert jeder neunte

Mensch und hat kein sauberes Trinkwasser. Millionen

leben in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder

ausgegrenzt. Da alle das Recht auf gleiche Lebenschancen

haben, wurde unter dem Motto »Hunger

nach Gerechtigkeit« zur 60. Aktion BROT FÜR DIE

WELT aufgerufen. Die Gemeinde Sankt Nikolai macht

mit, veranstaltet den Info- und Aktionstag »Hunger

nach Gerechtigkeit, Wir machen Zukunft - Information.

Ideen. Initiativen.«

In und um St. Nikolai präsentieren Flensburger Aktionsgruppen,

die sich engagieren für bunte kulturelle

Vielfalt, eine gerechte Welt, die Überwindung

von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit, für den

Klimaschutz und einen nachhaltigen Lebensstil,

Brot-für-die-Welt-Pastor Torsten Nolte, Referent

der Ökumenischen Diakonie im Diakonischen Werk

Schleswig-Holstein und der Kirchenkreis Schleswig-Flensburg,

Insa Krempin (Klimaschutzbeauftragte),

Anja Pfaff (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit),

Johannes Ahrens (Stadtpastor Flensburg)

und Pastorin Susanne Thiesen (Ökumenische

Arbeitsstelle), ein vielfältiges Programm:

»Die Schrägen Vögel« aus Gelting

Sonnabend, 7. September, 18 Uhr, St. Nikolai

Himmlische Spuren

in irdischen Liedern

Gemeinsames Volksliedersingen

mit »Die Schrägen Vögel«

Benefizkonzert zum 60-jährigen

Jubiläum von »Brot für die Welt«

Leitung: Bernd Jochimsen

Gabriel Koeppen, Saxophon

Moderation: Stadtpastor Johannes Ahrens

und Pastor Dr. Marcus Friedrich

Musikalische Leitung und Orgel: KMD Michael Mages

Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

»friedensklima« ist das Motto der Ökumenischen Friedens-

Dekade 2019, ein Wort das in zwei Richtungen weist. Zum

einen auf den von Menschen verursachten Klimawandel

und die Frage, ob und wie er Auslöser oder Verschärfer ist

für zukünftige Konflikte und Kriege. Zum anderen geht es

um das Klima im Umgang der Menschen miteinander. Die

Bibeltexte in diesem Jahr sind Psalm 37, Vers 11 und das

Gleichnis vom reichen Kornbauern (Lukas 12, Verse 13-21).

Die Ökumenische FriedensDekade findet in jedem Jahr

an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag statt.

Kirchengemeinden und andere Veranstalter*innen laden

ein zu Friedensgebeten, Gottesdiensten und Informationsabenden

zum Jahresmotto. Die Idee dazu kam aus den Niederlanden

und wurde 1980 in West- und Ostdeutschland

gleichzeitig in- und außerhalb von Kirchen aufgenommen.

Die Ökumenischen FriedensDekaden haben wesentlich

zur Vertiefung christlichen Friedenszeugnisses und zur

Willensbildung in Gemeinden und Kirchen beigetragen.

In Flensburg wirken außerdem die Friedensbildungsreferentin

Julika Koch, der Nikolaipastor und ökumenische

Gäste mit. In der Wappenfensterkapelle wird zum Anlass

der Dekade eine Themenaussstellung zu sehen sein.

Die Dekade schließt wie gewohnt mit einem ökumenischen

Buß- und Bettagsgottesdienst am 20. November um 18

Uhr. Gestaltet wird er von Stadtpastor Johannes Ahrens

und dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen. ●

Treuhandstelle für Dauergrabpflege

Schleswig-Holstein GmbH

Waisenhofstraße 44 | 24103 Kiel

Telefon: 0431 - 9 35 35

service@dauergrabpflege-sh.de

www.dauergrabpflege-sh.de

Sonnabend, 7. September 2019, 10.30 Uhr:

Auftakt: Plattform vor der Kirche

Pröpstin Carmen Rahlf & Sunshine Voices

11–14 Uhr: »Markt der Möglichkeiten«

in und um St. Nikolai.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und laden

Sie herzlich ein!

Bischof Gothart Magaard


Veranstaltungen in St. Nikolai: Gottesdienste, Musik, Führungen und Gespräche

SEPTEMBER

OKTOBER

NOVEMBER

Abendmahlsgottesdienst

SO, 1. Sept.

9.30 Uhr Pastor Thomas Nolte

Kirchenführung

SA, 5. Okt.

12.15 Uhr 630 Jahre Glaube und Architektur

Kirchenführung

SA, 2. Nov.

12.15 Uhr 630 Jahre Glaube und Architektur

Brot für die Welt

SA, 7. Sept.

10.30-14 Uhr Markt in und um die Kirche

18 Uhr Konzert: Himmlische Spuren in irdischen

Liedern (siehe Seite 10)

Tag des Offenen Denkmals

SO, 8. Sept.

10 Uhr Turmführung

12 Uhr Kirchenführung

„Modern: Umbrüche in Kunst & Architektur“

14 Uhr Orgelführung mit KMD Michael Mages

AbendLicht

SO, 8. Sept.

18 Uhr Pastor Dr. Marcus Friedrich & Team

Nacht der Kirchen

FR, 13. Sept.

18 Uhr Näheres siehe rechts

2. Flensburger

SA, 14. Sept.

14 Uhr Orgelspaziergang

Näheres siehe Seite 16

Abendmahlsgottesdienst

SO, 15. Sept.

9.30 Uhr Pastor Thomas Nolte

Gott und die Welt

DI, 17. Sept.

16 Uhr Offener Gesprächskreis

Erntedank:

SO, 22. Sept.

9.30 Uhr Familiengottesdienst

Pastor Dr. Marcus Friedrich

Taizé-Andacht

FR, 27. Sept.

18 Uhr an jedem 4. Freitag im Monat

Gottesdienst

SO, 29. Sept.

9.30 Uhr Pastor Dr. Marcus Friedrich

Joseph Haydn: Die Schöpfung

SO, 29. Sept.

17 Uhr Näheres siehe Seite 17

AbendLicht

SO, 6. Okt.

18 Uhr Pastor Johannes Ahrens

7.-19. Okt. Kleidersammlung

9-18 Uhr Kleidervergabe am 21. Okt., 14-16 Uhr

SA, 12. Okt. Orgelführung mit Werner Schillies

11 Uhr Klangbeispiele, Historisches und

allerlei Wissenswertes über die Königin

der Instrumente

SO, 13. Okt.

9.30 Uhr Pastor Johannes Ahrens

St.-Nikolai-

Abendkirche

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

SO, 20. Okt.

9.30 Uhr Pastor Thomas Nolte

Gott und die Welt

DI, 22. Okt.

16 Uhr Offener Gesprächskreis

Taizé-Andacht

FR, 25. Okt.

18 Uhr an jedem 4. Freitag im Monat

Abendmahlsgottesdienst

SO, 27. Okt.

17 Uhr Pastor Dr. Marcus Friedrich

Chormusik des Nordens

SO, 27. Okt.

17 Uhr Motettenchor der Münsterkantorei Ulm

Gottesdienst

DO, 31. Okt.

10 Uhr Pastor Thomas Nolte

Jeden Dienstag um 18 Uhr

Lesung der Bibel

nach der neu revidierten

Fassung Martin Luthers

Abendmahlsgottesdienst

SO, 3. Nov.

9.30 Uhr Pastor Thomas Nolte

Gemeindeversammlung

DO, 7. Nov.

19.30 Uhr im Alten Pastorat (siehe Seite 9)

SA, 9. Nov. Musik und Lesung: Gedenken

18 Uhr an die Reichspogromnacht

SO, 10. Nov. FriedensDekade -

18 Uhr Auftakt der Nordkirche

Pastor Friedrich und Bischof Magaard

Gottesdienst

SO, 17. Nov.

9.30 Uhr Pastor Johannes Ahrens

Gott und die Welt

DI, 19. Nov.

16 Uhr Offener Gesprächskreis

Buß- und Bettag:

MI, 20. Nov.

18 Uhr ACK-Gottesdienst

Pastor Johannes Ahrens

Info-Abend für die neuen

DO, 21. Nov.

18 Uhr Konfirmanden (siehe Seite 9)

SO, 24. Nov. Abendmahlsgottesdienst

9.30 Uhr zum Ewigkeitssonntag

Pastor Dr. Marcus Friedrich

SA, 30. Nov. Jahresempfang des

17.30 Uhr Ev.-Luth. Kirchenkreises

Schleswig-Flensburg

mit dem Nikolai Chor

Jeden Mittwoch um 18 Uhr

Christliche Meditation im Alltag

Lesen Sie dazu bitte auch den Bericht

auf den Seiten 6 und 7

Freitag, 13. September

NACHT DER KIRCHEN

in der Flensburger Innenstadt

Die Veranstaltungen in St. Nikolai:

18 Uhr: Evensong

Feierlicher Abendgottesdienst

in der anglikanischen Tradition

mit dem Sankt Nikolai Chor

Liturgie: Pastor Dr. Marcus Friedrich

Musikalische Leitung: KMD Michael Mages

20 Uhr: Thematisches Podium

»Die Tür zum Glück geht nach außen auf«

Glücklich leben - im Angesicht von Krisen

22 Uhr: (T)Raum-Schiff Nikolai

Eine Licht-Klang-Performance

(siehe Seite 14)

Weitere Informationen:

www.kirche-schleswig-flensburg.de


NIKO - Kultur

NIKO - Zur Sache! 15

(T)Raum-Schiff Nikolai:

Eine Licht-Klang-Performance

Das (T)Raumschiff Kirche, »retro«, eigentlich »total abgespaced«

und anders als die Welt »draußen«, kann Träume

ermöglichen, die so sonst noch nie geträumt wurden. Das

wussten schon die Alten, wenn sie dichteten: »Ein Tag in

deinen Vorhöfen ist besser als tausend sonst!« Ps 84,10.

Der DJ Mischa Kreiskott von NDRKultur NEO, Hamburg,

und die Klangund Lichtkünstler von »Lightsoundorchestra«

Benjamin Rachfahl und Stefan Sommer, Flensburg, sind

zur Nacht der Kirchen eingeladen, ihr (T)Raumschiff mit Licht

und Klang zu füllen und so zu Glücksträumen anzuregen.

Mischa Kreiskott Benjamin Rachfahl Stefan Sommer

Poetische und geistliche Texte von Stadtpastor Johannes

Ahrens und Mareike Burgheim zum Thema »Glück«

markieren die Sinn-Landkarten.

In Zusammenarbeit mit KuKiNe (Kunst+Kultur im Norden

erleben) e.V.; gefördert vom Kulturbüro der Stadt Flensburg

Verwenden statt verschwenden

So lautet das Motto der 2012 landesweit gegründeten

Plattform foodsharing.de, ein Verein, der von über

200.000 privaten Lebensmittelrettern genutzt wird.

In Flensburg findet seit fünf Jahren »Fair-Teilen« statt, das

von 20 bis 30 Freiwilligen, mehrheitlich Studenten, gänzlich

ohne finanzielle Unterstützung bestritten wird. Daher ist

foodsharing auf kostenlose, öffentliche Aufstellungsorte

der »Fair-Teiler«

angewiesen, wie

die in der Norderstraße

108 beim

Netzwerk Solawi

(Solidarische

Landwirtschaft)

und im Kulturhof

in der Großen

Straße 42-44.

Detlef von foodsharing

findet,

das Fair-teilen

»läuft in Flensburg

sehr gut.«

Und der Trend

steigt. »Als ich

vor 2 1 /2 Jahren

zu foodsharing

kam, hatten wir

ganze 2

Betriebe, die mit uns kooperierten«, jetzt sind es

»sieben Betriebe ..., darüber hinaus gibt es auch

noch rein private Kooperationen.« Das Fair-Teilen

basiert auf der Idee, dass jeder etwas hineinlegen

oder herausnehmen kann. Ohne Anmeldung,

ohne Prüfung. In der Norderstraße 108 gibt es

samstags ab 18:45 Uhr Backwaren und manchmal

auch Gemüse vom Markt. Neben der spontanen

Bestückung des Fair-Teilers im Kulturhof wird

dieser in jeder ungeraden Woche sonntags mit

Broten aufgestockt – was nach Bäckereischluss

im Müll landen würde, steht zwischen 14 und 18

Uhr im Kulturhof zur Abholung bereit.

Trotz der Zusammenarbeit mit Bäckereien, Restaurants,

Höfen und Märkten wünscht sich Detlef »mehr Aktive in

Flensburg ... Lebensmittel retten ist ja nur ein Teil unserer

Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung gehören genauso

dazu. So begrüßen wir auch jede Zusammenarbeit

mit Schulen und Religionsgemeinschaften ...«, wobei

Detlef betont, dass foodsharing grundsätzlich »offen für

alle« ist.

Der Weg zur Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln

ist noch lang, denn laut foodsharing ist »Wegwerfen

für Unternehmen oft günstiger als Vermeidung«

(des Überflusses). Solange die »Arbeitszeit für (aus)sortieren

und Preisreduktion [im Einzelhandel] teilweise teurer

ist als Entsorgung«, wird sich wenig ändern.

Wie denkwürdig das Preismodell ist, zeigt sich auch an

zwei Frauen in München, auf die Detlef hinwies. Wegen

„Containern“ von Gemüse und Milchprodukten wurden

sie des Diebstahls beschuldigt und mit über 1000 Euro

Geldstrafe belastet. Den Wert der »gestohlenen« Ware

setzte der Einzelhändler auf 100 Euro, obwohl er selbst

die Ware »entsorgt« hatte.

Zum Kennenlernen von foodsharing lädt Detlef im Rahmen

der »FlensburgerLeben« Veranstaltungswochen zum

Frühstück am Sonntag, 15. September, um 10 Uhr, in

den Kulturhof ein.

Birgit Nielsen


16 NIKO - Kirchenmusik NIKO - Kirchenmusik 17

Sonntag, 29. September, 17 Uhr

Joseph Haydn:

Die Schöpfung

Anna Elisabeth Hempel | Sopran

Steven van der Linden | Tenor

Jonathan de la Paz Zaens | Bass

Sankt Nikolai Chor · Ensemble Ars Musica

Sonnabend, 14. September, ab 14 Uhr

2. Flensburger Orgelspaziergang

Wir laden ein zu einem Spaziergang, der zu vier Orgeln der Flensburger Innenstadtkirchen führt.

Zwei Organisten spielen vier stimmungsvolle Kurzkonzerte und präsentieren die eindrucksvollen

Klangwelten der »Königin der Instrumente«.

14.00 Uhr: St. Nikolai

15.15 Uhr: St. Johannis

16.00 Uhr: Helligåndskirken

17.15 Uhr: St. Marien

Durch das Programm führen

Pröpstin Carmen Rahlf und KMD Michael Mages

Orgel: Stephan Krueger und Michael Mages

Nach dem letzten Konzert wird auf dem Marienkirchhof

ein Glas Orgelwein ausgeschenkt.

Musikalische Leitung: KMD Michael Mages

Eintritt: 40,-/35,-/30,-/25,-/20,-/15,- Euro

Der Online-Vorverkauf hat begonnen.

»Ich möchte etwas schreiben, wodurch mein Name

in der Welt Bestand haben wird« … so wird Joseph

Haydn zitiert – und es besteht wohl kein Zweifel,

dass er dieses Ziel mit seinem epochalen Oratorium

»Die Schöpfung« erreicht hat.

Wie kaum ein anderes Werk ist es vom Geist der Aufklärung

durchdrungen. Es schildert, wie die Welt aus dem

ungestalteten, formlosen Chaos entsteht, wie das Licht

über die Finsternis triumphiert, Pflanzen und Tiere die Erde

bevölkern und schließlich der Mensch geschaffen wird.

Haydn, zum Zeitpunkt der Komposition schon im Rentenalter,

verwirklichte hier einige seiner kühnsten Ideen.

Unvergesslich bleibt der atemberaubende Effekt, wenn zu

Beginn aus den raunenden Klängen der Dunkelheit das

strahlende Licht mit einem gleißenden C-Dur-Akkord im

Forte hervorbricht.

Die Begeisterung des Publikums bei der Uraufführung

kannte keine Grenzen. Zwischenapplaus und -rufe setzten

ein, obwohl das Stück ein Oratorium und keine Oper ist.

Die Menschen waren überwältigt und zu Tränen gerührt.

Ludwig van Beethoven war bei der Uraufführung zugegen

und bezeichnete es hinterher als »eines der größten

Kunstwerke überhaupt«. Daraufhin soll Haydn in einer

bescheidenen Geste mit seinem Zeigefinger gen Himmel

gewiesen haben …

Allem aus unserer heutigen Sicht vielleicht naiv anmutenden

Aufklärungsoptimismus zum Trotz: das Stück gewinnt

angesichts der globalen Herausforderungen unserer

Tage sicherlich neue Brisanz und Aktualität.

Wir freuen uns auf ein Konzert mit dem Ensemble Ars

Musica und einem hochkarätigen Solistenensemble. Der

Bassbariton Jonathan de la Paz Zaens (Berlin) ist Mitglied

im renommierten Rias Kammerchor und konzertiert

als gefragter Solist erfolgreich im In- und Ausland. Die Sopranistin

Anna Elisabeth Hempel (Wien) und der Tenor

Steven van der Linden (Berlin) stehen am Anfang einer

vielversprechenden und glänzenden Karriere. ●


Taufe und Abendmahl

Rückblick auf die Singfreizeit

und Ausblick auf Erntedank

Die Singfreizeit in Nordgaardholz zu

diesem Pfingstfest war diesmal

besonders von der Taufe von Adele

und Henry geprägt, Wasser und

himmlischer Segen von allen Seiten.

Wie reich die Ernte ist, wird die

Gemeinde auch zu Erntedank wieder

sehen können. Herzlich willkommen!


20 NIKO - Zur Sache!

NIKO - Zur Sache! 21

Martin von Tours - Schutzheiliger der

Reisenden, der Armen und der Bettler

Kaum ein Heiliger ist in meiner rheinischen

Heimat, besonders bei Kindern, populärer

als St. Martin. Am 11. November, seinem

Namenstag, ziehen die Kinder singend mit

Laternen von Haus zu Haus und erwarten als

Gegenleistung Geschenke, meist in Form

von Süßigkeiten.

»D’r hellije Zinter Mätes, dat wor ne jode Mann,

dä jof de Kinder Kääzcher un stoch se selver an.

Butz, butz fidibutz, dat wor ne jode Mann.

Hier wohnt ein reicher Mann, der uns was geben kann.

Viel soll er geben, lange soll er leben,

selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben.

Lass uns nicht so lange, lange steh’n, denn wir müssen

weiter geh’n, weitergeh’n...«

Wer war dieser Mann? Warum wird in seinem

Namen um Gaben gebeten?

Sankt Martin wurde im 4. Jahrhundert in Savaria geboren,

das zum Reich der Römer gehörte und heute in Ungarn

liegt. Sein Vater bekleidete einen hohen Militärposten

und bestimmte, dass auch Martin ein Soldat werden sollte.

Gegen seinen eigenen Willen wurde Martin bereits mit

15 Jahren Leibwächter von Kaiser Konstantin. Etwa zwei

Jahre später diente er als Soldat in Nordfrankreich. Am

Stadttor von Amiens traf er, zusammen mit mehreren

anderen Soldaten, auf einen armen Bettler. Dieser alte

Mann war fast unbekleidet und bat um Hilfe, um nicht

zu erfrieren. Es war ein eiskalter Wintertag. Während die

Kameraden über den Mann lachten und einfach weiter

ritten, hatte Martin Mitleid. Er trug nichts bei sich, was er

dem Bettler hätte reichen können. Daher nahm er sein

Bärbel Dieckmann: Mantelteilung

Burg Blomberg, Lippe

https://baerbeldieckmann.de

https://www.instagram.com/baerbeldieckmann_sculpture/

Foto: Lutz Poetter

Schwert und teilte seinen eigenen Mantel in zwei Hälften.

Eine davon legte er sich um die Schultern, mit der

anderen umhüllte er den alten Mann.

In der Folgenacht erschien Martin im Traum Jesus, der

Auferstandene, bekleidet mit dem Teil des Mantels, den

er dem armen Mann gegeben hatte. »Was ihr für einen

meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir

getan.« (Matthäus 25,40)

Von diesem Moment an wurde Martin tief gläubig. Später

verließ er das Militär. Sulpicius Severus, sein erster

Biograph und Zeitgenosse, zitiert Martins Absage an den

Kaiser: »Bis heute habe ich dir gedient, Herr, jetzt will

ich meinem Gott dienen und den Schwachen. Ich will

nicht mehr länger kämpfen und töten. Hiermit gebe ich

dir mein Schwert zurück. Wenn du meinst, ich sei ein

Feigling, so will ich morgen ohne Waffen auf den Feind

zugehen.« Fortan lebte er als asketischer Mönch vor den

Toren der Stadt Tours. Er gründete zwei Klöster, weil sich

viele Männer zu ihm und seiner prunklosen Lebensweise

hingezogen fühlten und es ihm gleichtun wollten.

Wenig später brauchte die Stadt Tours einen neuen Bischof,

und für die Menschen war klar, dass nur Martin für dieses

Amt infrage kam.

Der Legende nach versteckte sich Martin in einem Gänsestall,

um der Bischofswürde zu entgehen, liebte er doch

sein einfaches, asketisches Leben in Einsamkeit. Außerdem

fühlte er sich dieses Amtes nicht würdig. Die Gänse verrieten

ihn durch ihr lautes Geschnatter, er wurde gefunden

und zum Bischof geweiht. Fortan hieß er Martin von

Tours.

»Was haben doch die Gäns getan,

dass so viel müssen‘s Leben lan?

Ist‘s wahr, dass sie verraten han

Sankt Martin, den heil‘gen Mann?

So müssen‘s mit dem Leben zwar

den Zehnten geben alle Jahr.

Bei süßem Most und kühlem Wein

vertreibt man ihn‘n das Dadern fein.

So lasset uns all insgemein

bei g‘bratenen Gänsen fröhlich sein!

Die Gäns mit ihrem Dadern, da da da da da da.

Mit ihrem Gschrei und Schnadern da da da da da da da.

Sankt Martin han verraten, da da da da da da.

Darum tut man sie braten.

Dadada dadada dadada dadada dadada dada.«

Dieses Lied des Organisten, Komponisten und Kirchenmusikers

Erasmus Widmann ist eine mögliche Erklärung,

wie es zu dem Brauch kam, am 11. November eine »Martinsgans«

zu schlachten und zu verspeisen, wenngleich

dies wahrscheinlich nicht im Sinne des Martin von Tours

sein dürfte. Nach der Überlieferung war ihm jeglicher

Prunk und Protz zuwider. Seine tiefe Überzeugung war es

vielmehr, schlicht und demütig zu leben, den Nächsten

zu lieben und mit ihm zu teilen, auch wenn man selbst

nur wenig besitzt.

Andrea Gibbels

geteilt auf unbestimmte zeit

zeit vergeht zu langsam

lange warten sie

warten aufeinander

einander wiedersehen und zusammen leben

leben in ein und demselben land

dem land, das einem teil zur zuflucht wurde

geteilt auf unbestimmte zeit

genaues weiß man nicht

vermutlich dauerts länger

schnell war der entschluss

entschlossen warten sie

sie warten aufeinander

einander wiedersehen

sehend von angesicht zu angesicht

blicke spiegeln leid

leid wird ab nun geteilt

geteiltes leid für eine lange zeit

Mareike Burgheim


22 NIKO - Gemeindeleben Telefonisch erreichbar

Gemeindereise ins Allgäu:

Oberammergauer Passionsspiele 2020

Zwischen Tradition und Avantgarde: Ins Land des Blauen Reiter - vom 29. Juni bis 5. Juli 2020

Alle zehn Jahre verwandelt sich ein ganzer Ort in ein

Theater- und Musikensemble von mehreren hundert

Beteiligten. Nach dem Pestgelübte von 1633 führen die

mit einer tiefen Kenntnis katholischer Frömmigkeit und

klösterlicher Welt ist mit einer »Luttrischen« verheiratet,

wie er immer wieder betont.

Für 2020 konnten wir Dr. Holzheimer gewinnen, eine

Gemeindereise nach Oberammergau und ins Allgäu zu

führen »Ins Land des Blauen Reiter – zwischen Tradition

und Avantgarde«. Wir haben 28 Karten für die Passionsspiele

und laden Menschen aus der Gemeinde nun ein zu

einem besonderen Reise-Erlebnis. Vom gepflegten evangelischen

Gästehaus Forggenhof mit Blick auf die Alpen

aus unternehmen wir Ausflüge in die Region. Der Besuch

des Passionsspiels am Freitag ist ein Höhepunkt der Reise.

Der Teilnehmerbeitrag (für 2 Personen zwischen 1260,

1310 und 1360 € je nach Zimmer; Einzelzimmer mit Zuschlag

möglich) umfasst Unterbringung im Zweibettzimmer

mit Vollpension, Reisekosten vor Ort und die Karte für

die fünfstündige Passion (180€). An- und Abreise erfolgen

Kirchenbüro, Martina Göbel

Südermarkt 15, 24937 Flensburg

Telefon: 0461/8 400 400

E-Mail: kirchenbuero@nikolaikirche-flensburg.de

Bürozeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis12 Uhr,

Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Pastor Dr. Marcus Friedrich - Tel.: 0461/8 400 40 11

für den Kirchengemeinderat

Dr. Volker Willandsen - Telefon: 0461/5 69 77

Stadtkantorat und Organisten

KMD Michael Mages - Telefon: 04631/444 947

Werner Schillies (Assistenz) - Telefon: 0151/672 256 65

Internet:

www.nikolaikirche-flensburg.de

www.nikolaichor-flensburg.de

Wichtige Adressen für

Not-und Krisensituationen

Beratungszentrum für Erziehungs-, Familienund

Lebensfragen

Johanneskirchhof 19a, Telefon: 0461/480 83 26

Mail: beratungszentrum-flensburg@diakonie-slfl.de

Oberammergauer ein Passionsspiel auf. In 2020 ist es

wieder so weit, ein Ort im Ausnahmezustand. Heute ein

internationaler Pilger- und Touristenmagnet, ist das Passionsspiel

immer noch ein besonderer Ausdruck katholisch

alpiner Volksfrömmigkeit, theatrale, ästhetische und

spirituelle Herausforderung zugleich.

2010 hatte ich die Möglichkeit, einen Fortbildungskurs

für Pfarrerinnen und Pfarrer zum Passionspiel zu leiten.

Ich lernte als Experten Dr. Gerd Holzheimer kennen,

Germanist, Kunstgeschichtler, Autor und Schriftführer

der Bayrischen Zeitschrift für Literatur, vor allem aber

ein Kenner des Allgäu von Ammergau bis Murnau. Der

leidenschaftliche und widerständige katholische Christ

Blick vom Forggenhof aufs Süd-Allgäu

privat mit der Bahn (z. B. Supersparpreis) oder mit dem

Auto und können mit weiteren Reiseplänen gen Süden

verbunden werden. Wir unterstützen bei der Organisation.

Auskünfte und Anmeldung im Kirchenbüro. ●

Frauennotruf/Frauenhaus/Frauenberatungsstelle

Nikolaikirchhof 5, 24937 Flensburg

Telefon: 0461/90 90 82 20

Mail: wilma@fin-flensburg.de

Die Treppe: Anlauf- und Beratungsstelle

für Frauenberatung, Heiligengeistgang 4-8

Telefon: 0461/2 36 32

Mail: die-treppe@diakonie-slfl.de

Weiterführende Wohnhilfen/Existenzsicherung

Johanneskirchhof 19a, Telefon: 0461 / 480 83 24

Mail: einzelfallhilfe@diakonie-slfl.de

Schuldnerberatung

Wrangelstraße 8 (im Haus der Familie)

Telefon: 0461 / 503 26 12

Mail: sb@hausderfamilie-flensburg.de

Haus der Familie

ADS-Beratungszentrum, Selbsthilfekontaktstelle

KIBIS / Seniorenarbeit / Wrangelstraße 8

Telefon: 0461 / 503 26-0

Mail: info@hausderfamilie-flensburg.de

Telefonische Hilfe und Beratung (Krisen/Notlagen)

Telefon: 04621 / 988 404


Mareike Burgheim

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