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Rittner Boetl 236 Mai 2019

Die Mai-Ausgabe der Monatszeitschrift am Ritten. Informativ und menschennah.

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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

Monatszeitschrift am Ritten - 20. Mai 2019 - 37. Jahrgang seit 1983 - Heft 236

Erscheinungsdatum am 20. des Monats - Redaktionsschluss am 5. des Monats - Anzeigenschluss am 10. des Monats

Tel. 335 8124000 - Fax 0471 357080 - E-Mail ritten@boetl.net - Internet www.boetl.net

Jahres-Abo Südtirol = 36,00 € / Juni bis Dezember = 21,00 € / Abo-Infos auf S. 9 und (auch fürs Ausland) unter www.boetl.net/abo_kontakt - Einzelheft 3,50 €

Poste Italiane S.p.A. - Versand im Postabonnement / Spedizione in abbonamento postale - 70% NE/BZ - GEBÜHR BEZAHLT / TASSA PAGATA / TAXE PERCUE

Ein Hoch auf die Jubilarin

Zehn Jahre „neue“ Seilbahn Bozen - Oberbozen

Seiten 14 bis 17

Foto Franz Heel

www.boetl.net


2 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Gemeinde-Nachrichten

ritten@boetl.net


Gemeinde-Nachrichten

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

3

***** Das nächste BÖTL erscheint am Donnerstag, 20. Juni *****

Diese BÖTL-Ausgabe wurde am Freitag, 17. Mai

in die Postverteiler-Zentrale in die Reschenstraße nach Bozen geliefert

Steinschlagsicherung der Straße Lengstein – Barbian

Klobenstein. Die

wichtigsten Beschlüsse

des Gemeindeausschusses.

Text Sekretariat der Gemeinde

Klobenstein, 1., 8.,

15. und 29. April 2019.

Neubau Kindergarten und Vereinsräume

Oberinn: Vergabe Bodenbeläge.

Für die Realisierung dieses Bauvorhabens

wurden die Bodenbeläge an die

Firma Lobis Böden GmbH vergeben

Aus dem

Gemeindeausschuss

(76.593,43 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Bau Zivilschutzzentrum Ritten: Einbau

der Lüftungsanlage im Untergeschoss.

Für die Realisierung dieses Bauvorhabens

wurde der Auftrag der Firma Climet

GmbH erteilt (39.322,41 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Führung der Sportanlagen in der Arena

Ritten: Vergabe der Konzession. Der

Konzessionsvertrag zur Führung der

Sportanlagen der Arena Ritten läuft am

30. April 2019 aus und muss deshalb

neu vergeben werden. Es wurde beschlossen,

die Führung gemäß Auflagenheft

offen auszuschreiben und

www.boetl.net


4 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Gemeinde-Nachrichten

für eine Vertragsdauer

von

fünf Jahren zu vergeben.

Innerhalb

des Abgabetermins

ist nur ein Angebot

eingegangen und

zwar von der Sportgenossenschaft

Ritten.

Der Ausschuss

beschloss, die Konzession

für die Führung

der Sportanlagen vom 1. Mai 2019

bis 30. April 2024 mit einer jährlichen

Führungsvergütung von 300.000 Euro

zuzüglich Mehrwertsteuer an die Sportgenossenschaft

Ritten zu vergeben.

Arena Ritten: Erweiterung Schließsystem.

Es ist notwendig, das Schließsystem

in der Arena Ritten zu erweitern.

Die Firma Fuchs Technik hat bereits

den bestehenden Teil des Schließsystems

geliefert und eingebaut und deshalb

ist es aus technischen Gründen

notwendig, diesen Auftrag derselben

Firma zu erteilen (13.021,23 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Adaptierung und Erweiterung Sportzone

Klobenstein: Ausarbeitung Machbarkeitsstudie.

Das Areal der Sportzone

von Klobenstein rund um den Fußballplatz

und die Tennisplätze (inklusive

Umkleiden, Zufahrten Parkplätze, usw.)

soll adaptiert bzw. erweitert werden.

Deshalb muss zunächst ein Techniker

mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie

mit ersten Kostenschätzungen

beauftragt werden. Der Ausschuss

beschloss, diesen Auftrag an Geom.

Wolfgang Unterhofer zu vergeben

(7.850 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Bau der Infrastrukturen für die Erweiterungszone

Zaberbachl 2 in Klobenstein:

Ausarbeitung Gutachten und

Durchführung Kernbohrungen. Für die

Realisierung dieses Bauvorhabens ist

die Ausarbeitung eines geologisch-geotechnischen

und seismischen Gutachtens

erforderlich. Dieser Auftrag wurde

an Dr. Geol. Konrad Messner erteilt

(2.920 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Für die Ausarbeitung dieses Gutachtens

müssen drei Kernbohrungen und

Schürfungen durchgeführt werden. Der

Ausschuss beschloss, dafür die Firma

Geoland GmbH zu beauftragen (5.976

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Erweiterungszone C/1 Schmiedwiese in

Wangen: Ausarbeitung Teilungsplan. In

Wangen wurde die neue Erweiterungszone

C/1 Schmiedwiese im Bauleitplan

eingetragen. Für die Unterteilung der

Erweiterungszone in geförderten und

In der Arena Ritten wird

das Schließsystem erweitert.

freien Teil muss ein weiterer Teilungsplan

ausgearbeitet werden. Diesen Auftrag

hat Geom. Armin Prast erhalten

(1.270 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Bau Buswendeplatz Wangen: technische

Leistungen. Für die Realisierung

dieses Bauvorhabens muss ein Techniker

mit der Projektierung, Bauleitung,

statischen Berechnungen und Sicherheitskoordination

in der Planungs- und

Ausführungsphase beauftragt werden.

Es wurden mehrere Techniker eingeladen,

ein entsprechendes Angebot

vorzulegen. Nachdem nur eines von

Geom. Wolfgang Unterhofer eingereicht

wurde, hat er diesen Auftrag

erhalten (12.920 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Adaptierung der Bushaltestelle Stricker

in Mittelberg: Vergabe der Bauarbeiten.

Für die Realisierung dieses

Bauvorhabens wurden neun Firmen zur

Abgabe eines Angebotes eingeladen.

Nachdem nur die Firma Unterhofer

GmbH ein Angebot eingereicht hat, hat

ritten@boetl.net


Gemeinde-Nachrichten

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

5

sie diesen Auftrag erhalten (84.343,02

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Kläranlage Siffian: Lieferung einer

Pumpe. Die beschädigte Schlammrücklaufpumpe

der Kläranlage Siffian ist

nicht mehr reparierbar und muss deshalb

ersetzt werden. Diesen Auftrag bekam

die Firma VS-Auer Marc (7.563,48

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Verlegung der Weißwasserleitung in

Klobenstein. Im Bereich des Michael-Gamper-Weges

in Klobenstein verläuft

die öffentliche Oberflächenwasserleitung

durch ein privates Grundstück.

Durch die Errichtung einer unterirdischen

Garage des Eigentümers muss

diese nun dringend verlegt werden.

Den Auftrag hat die Firma Unterhofer

GmbH erhalten (7.285,59 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Mülldeponie Höllenbach: jährliche Begehung

und Kontrolle. In den Jahren

2015 und 2016 ist die Mülldeponie Höllenbach

saniert worden. Gemäß Vorgaben

des Amtes für Abfallwirtschaft

wurde die Gemeinde verpflichtet, eine

jährliche Begehung für den Zeitraum

von fünf Jahren zur Kontrolle des Eingriffsbereiches

bezogen auf die Stabi-

Sitzung

der Baukommission

25. Juni

(Einreichtermin: 11. Juni)

Praktikanten gesucht

Die Gemeinde Ritten sucht für den

Sommer Praktikanten für den Gemeindebauhof.

Alle weiteren Auskünfte

werden vom Personalamt

dieser Gemeinde erteilt (Tel. 0471

356132).

lität der abgedeckten Deponiekörper

und der Grabenverbauung sowie auf

den Begrünungserfolg durchzuführen.

Der Ausschuss beschloss, Dr. Geol.

Konrad Messner diesen Auftrag für die

Jahre 2019 bis 2022 zu erteilen (475,00

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Gemeindestraße Lengstein – Barbian:

Absicherung Böschung und Lieferung

Leitplanken. Die Zufahrt zu den Höfen

Völkl, Kumeter, Premstaller u.a. wird

derzeit im Auftrag der Interessentschaft

Antlas ausgebaut. Im Zuge dieser Arbeiten

sind auch einige Verbesserungsarbeiten

bei der Kreuzung der Gemeindestraße

nach Barbian notwendig. Der

Ausschuss beschloss, die Firma Geobau

GmbH mit den Arbeiten zur Hangsicherung

(10.414 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer)

und die Firma Signal System

GmbH mit der Lieferung und Montage

von Leitplanken zu beauftragen (2.230

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Steinschlag im Bereich des Diktelegrabens

auf der Gemeindestraße

Lengstein. Auf der Gemeindestraße

Lengstein – Barbian hat sich am 5.

April ein Steinschlag ereignet. Vor-

www.boetl.net


6 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Gemeinde-Nachrichten

erst sind dringende Säuberungsarbeiten

durchgeführt worden. Es ist

aber notwendig, die oberhalb liegenden

Felswände mit Stahlgitternetzen

zu befestigen, um die öffentliche Sicherheit

zu gewährleisten. Deshalb beschloss

der Ausschuss, das Studio Geo3

/ Dr. Geol. Maria-Luise Gögl mit der

geologischen Bauleitung und Abrechnung

zu beauftragen (3.400 Euro zuzüglich

Mehrwersteuer) und die Firma

Sarnertec GmbH mit den dringenden

Säuberungs- und Wiederherstellungsarbeiten

und den längerfristigen Sicherungsmaßnahmen

(30.498,30 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Absicherung der Gemeindestraße

im Bereich Diktelegraben: Vergabe

der Arbeiten. Die Gemeindestraße

Lengstein – Barbian muss im Bereich

des Diktelegrabens aufgrund des steil

abfallenden Geländes, der in die Jahre

gekommenen Straßenabsicherung und

der erheblichen Unfallgefahr dringend

abgesichert werden. Dazu wurden

neun Firmen eingeladen, ein entsprechendes

Angebot vorzulegen. Den Auftrag

hat die Firma Rottensteiner GmbH

erhalten (77.723,74 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Bildungsausschüsse Ritten: Liquidierung

Beiträge. Aufgrund eines Landesgesetzes

werden den Bildungsausschüssen

Landesbeiträge zur Finanzierung

ihrer Tätigkeit gewährt. Es wurde

beschlossen, an die Rittner Bildungsausschüsse

diese Beiträge zu überweisen

und zwar für Atzwang 225 Euro und

für Wangen 543 Euro. Ebenso wurde

beschlossen, einen zusätzlichen Beitrag

der Gemeinde zu gewähren und zwar

im selben Ausmaß wie die Landesbeiträge.

Gewährung von Beiträgen an verschiedene

Vereine für die ordentliche

Tätigkeit im Jahre 2019. Verschiedene

Vereine haben bei der Gemeinde

um die Gewährung von Beiträgen für

die Abwicklung ihrer Tätigkeiten angesucht,

da sie auf die Unterstützung der

Körperschaften und Privatpersonen angewiesen

sind. Der Ausschuss gewährte

folgende Beiträge: Musikkapellen

Lengmoos, Oberbozen, Oberinn, Wangen

und Lengstein jeweils 2.500 Euro;

Musikkapelle Unterinn 4.500 Euro

(ordentliche Tätigkeit und Organisation

Jungmusikantenwoche); Kirchenchöre

Lengmoos, Unterinn, Wangen,

Oberinn, Lengstein, Oberbozen und

Atzwang jeweils 600 Euro; Kuratorium

Kommende Lengmoos (verschiedene

Veranstaltungen) 6.500 Euro; Rittner

Sommerspiele 8.000 Euro; italienischer

Blindenverband 250 Euro; Seniorenclub

Unterinn/Pfarrei und Oberbozen/

Pfarrei jeweils 600 Euro; Seniorenclub

Lengmoos/Klobenstein 1.800 Euro;

Vinzenzverein 500 Euro.

www.ritten.eu

#meine Gemeinde meine Zukunft

Ergebnisse der 1. Jugendversammlung (Teil 1 von 6)

Bei der Jugendversammlung wurden

Wünsche, Anregungen, Bedürfnisse, Ideen

und konkrete Vorschläge gesammelt.

Der Jugendbeirat Ritten, die Gemeinde

Ritten und der Jugenddienst Bozen-Land

analysieren diese und versuchen, gemeinsam

mit der Jugend einiges umzusetzen.

Monatlich werden nun die Ergebnisse

der einzelnen Themen-Tische im

BÖTL präsentiert, Ergebnisse und daraus

entstandene Projekte folgen.

Die Ergebnisse des Thementisches „Jugendpolitik

und Treffpunkte am Ritten“.

Thema Jugendpolitik. Die Jugend

ist bereit für Partizipation in der Gemeinde.

Jugendversammlungen wie

die vergangene sollten einmal im Jahr

stattfinden und wiederholt werden.

Die Gemeindepolitik kann dadurch für

alle greifbarer werden und der Jugendbeirat

besser als Sprachrohr und Unterstützer

der Jugend dienen.

Thema Treffpunkte. Treffpunkte für

junge Menschen sind leider Mangelware;

es gibt zwar in jedem Dorf einen

Jugendraum, aber man sehnt sich nach

mehr.

Ein zentraler Treffpunkt wäre wünschenswert

und in ferner Zukunft anzustreben.

Dieser könnte in Klobenstein

seinen Sitz haben, mit regelmäßigen

Öffnungszeiten, Tischfußball, Billardtisch,

Dartsscheibe und kleiner Bühne

für so manche Kulturveranstaltung zu

unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten.

Die Jugendlichen wollen nicht

nur im eigenen Dorf, im eigenen Jugendraum

verweilen, sondern auch die

Möglichkeit haben, sich gemeinsam als

Rittner zu treffen.

Diese Möglichkeit fehlt insbesondere

am Abend.

Ein weiterer Punkt ist der Mangel an

Orten, wo man ausgehen kann. Der

Wunsch, das Dorfleben zu aktivieren

ist da, vor Ort zu bleiben und gemeinsam

etwas zu erleben. Allerdings gibt

es derzeit nur ein bis zwei Lokale, wo

man auch mal gemütlich länger zusammensitzen

kann. Vielleicht kann sich

das gastronomische Angebot auch mal

in dieser Hinsicht erweitern – auch deswegen,

um beim Ausgehen nicht immer

weite Strecken zurücklegen zu müssen.

Bei der Jugendversammlung wurden

am 7. April in Lengmoos Wünsche, Anregungen,

Bedürfnisse, Ideen und konkrete

Vorschläge gesammelt.

ritten@boetl.net


Foto Franz Heel

Gemeinde-Nachrichten

Vom Sekretariat der Gemeinde und „zö“

Klobenstein, 29. April 2019. Im Beisein

von Rechnungsprüfer Thomas Zozin

wurde bei der Gemeinderatssitzung

der Abschlussrechnung ein positives

Gutachten ausgestellt.

„Die Gesamtverschuldung, die 2016

noch zwölf Millionen Euro betrug,

konnte auf neun Millionen gesenkt

werden“, betonte Bürgermeister Paul

Lintner. Die Dienste für die Bürger seien

vorschriftsmäßig zu über 90 Prozent

gedeckt und der Verwaltungsüberschuss

beträgt 874.000 Euro. 50.000

Euro davon fließen in den Bau des

Kindergartens und des Vereinshauses

Oberinn, wo es Mehrspesen beim Aushub

gab, da eine Felsnase unerwartet

abgebrochen war.

115.000 Euro fließen in den Bau der

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

Verschuldung um weitere drei Millionen gesenkt

160.000 Euro aus dem Verwaltungsüberschuss

fließen in den Weiterbau

des Zivilschutzzentrums in Klobenstein.

Aus dem

Gemeinderat

Atzwanger Feuerwehrhalle; dort ist

im Erdgeschoss das Gerätehaus samt

Kommandozentrale und im ersten

Stock ein großer Raum für Versammlungen

entstanden. „Mit dem Geld

wird ein Teil der Einrichtung der Halle

und des Treffpunktraums für die Atzwanger

finanziert“, sagte der Bürgermeister.

160.000 Euro fließen in den Weiterbau

des Zivilschutzzentrums in Klobenstein.

25.000 Euro kostet ein neues

Fahrzeug für die Klärwärter. 200.000

Euro werden für einen neuen Gehsteig

am Südrand des Eisschnelllaufringes

in Klobenstein verwendet, der künftig

allen Fußgängern, besonders den

Kindern, einen

sicheren Weg ins

Sportgelände sichern

soll.

Bürgermeister

Lintner betonte,

dass alle abgeschlossenen

Bauvorhaben

meist

kostengünstiger

fertiggestellt

werden konnten,

weil einheimische

Firmen und

die Gemeindeämter

gut zusammengearbeitet

hätten.

Bürgermeister Paul Lintner.

7

Arbeiter gesucht

Die Gemeinde sucht einen provisorischen,

spezialisierten Arbeiter, IV.

Funktionsebene, Vollzeit. Die Stelle

ist der deutschen Sprachgruppe vorbehalten.

Zugangsvoraussetzungen: Abschluss

der Mittelschule oder der Grundschule

und zweijährige Schul- oder

gleichwertige Berufsausbildung

oder Gesellenbrief oder fachspezifische,

theoretisch-praktische Ausbildung

von mindestens 300 Stunden;

Zweisprachigkeitsnachweis A2 (ehemalig

Niveau D); Führerschein „C“.

Bei Einlangen mehrerer Gesuche

wird eine Rangordnung nach den

vom Gemeindeausschuss festgelegten

Kriterien erstellt.

Nähere Informationen erteilt das

Personalamt der Gemeinde, wo

auch die Vordrucke für das Ansuchen

und die Selbsterklärung aufliegen

(Tel. 0471 356132).

Termin für die Einreichung der Gesuche

ist der 19. Juni.

Foto BÖTL-Archiv

www.boetl.net


8 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Gemeinde-Nachrichten

EU-Wahlen am 26. Mai

Vom Wahlamt der Gemeinde

Am Sonntag, 26. Mai, werden die Vertreter

Italiens im Europäischen Parlament

gewählt.

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments

werden alle fünf Jahre von

den EU-Bürgern und EU-Bürgerinnen

direkt gewählt, um deren Interessen

zu vertreten.

Die Wahllokale sind an diesem Tag von

7 bis 23 Uhr geöffnet.

In der Gemeinde Ritten befinden

sich die Wahllokale in der jeweiligen

Grundschule der Fraktionen Unterinn,

Oberbozen, Wangen, Atzwang und

Lengstein. In Klobenstein wird in der

Mittelschule gewählt.

Wahlberechtigt sind alle italienischen

Staatsbürger, die am 26. Mai das 18.

Lebensjahr vollendet haben und in

den Wählerlisten eingetragen sind. Außerdem

sind jene in dieser Gemeinde

ansässigen EU-Bürger wahlberechtigt,

die innerhalb 25. Februar 2019 einen

entsprechenden Antrag in der Gemeinde

eingereicht haben.

Um an der Wahl teilnehmen zu können,

müssen die Wähler im Besitz eines

persönlichen Wahlausweises sein,

der zusammen mit einem gültigen Personalausweis

vorgelegt werden muss.

All jene Wähler, die von der Gemeinde

noch keinen Wahlausweis erhalten

haben (wegen Volljährigkeit oder aufgrund

eines kürzlich erfolgten Wohnsitzwechsels),

können diesen im Gemeindewahlamt

(Rathaus/Parterre)

abholen. Der Wahlausweis der vorherigen

Wohnsitzgemeinde muss mitgebracht

und abgegeben werden.

Bitte kontrollieren Sie, ob auf Ihrem

Wahlausweis noch genügend freie

Felder vorhanden sind. Sollten keine

Felder mehr frei sein, stellt Ihnen das

Wahlamt (nach Vorlage des alten vollständig

abgestempelten Wahlausweises)

einen neuen Wahlausweis aus.

Wer seinen Wahlausweis verloren hat,

kann im Gemeindewahlamt ein Duplikat

anfordern.

Das Wahlamt der Gemeinde ist von

Montag bis Freitag von 8 bis 12:30 Uhr

und am Mittwoch auch von 15 bis 18

Uhr geöffnet. Aufgrund der EU-Wahlen

ist das Wahlamt auch am Freitag

und Samstag, 24. und 25. Mai, durchgehend

von 9 bis 18 Uhr und am Wahltag

von 7 bis 23 Uhr geöffnet.

Wähler mit Behinderung, welche nicht

alleine das Wahlrecht ausüben können,

dürfen ihre Stimme mit Hilfe einer

frei gewählten Begleitperson abgeben.

Diese muss in den Wählerlisten einer

Gemeinde Italiens eingetragen sein.

Das eventuell dafür notwendige ärztliche

Zeugnis kann im Sprengel-Hygienesitz

in Klobenstein am Freitag, 24.

Mai, von 8:30 bis 11:50 Uhr und von

13:30 bis 16:20 Uhr abgeholt werden.

In Bozen kann das ärztliche Zeugnis

in der Amba-Alagi-Straße 33, nach

vorhergehender Terminvereinbarung

unter Tel. 0471 909219, an folgenden

Tagen abgeholt werden: Donnerstag,

23. Mai, von 8:30 bis 12 Uhr, und am

Samstag, 25. Mai, von 9 bis 11 Uhr.

ritten@boetl.net


Aus dem Standesamt

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

9

Geburten

Tabea Gruber

4. April

Wangen

---------------------------

Viktoria Platter

6. April

Klobenstein

---------------------------

Eva Ramoser

9. April

Oberbozen

---------------------------

Noah Vigl

9. April

Klobenstein

---------------------------

Mia Mendez

Flores

14. April

Klobenstein

---------------------------

Elias Rassler

16. April

Unterinn

Christoph Santer

16. April

Unterinn

---------------------------

Nico Mitterhofer

20. April

Unterinn

---------------------------

Marc Rungger

21. April

Klobenstein

---------------------------

Alessia Bugeag

23. April

Unterinn

---------------------------

Alexandra Bugeag

23. April

Unterinn

Todesfälle

2. April

Innsbruck

Laurin

Erschbaumer

12 Jahre

Unterinn

IMPRESSUM. Das Rittner Bötl erscheint an jedem 20. des Monats. Herausgeber:

Bötl-Verlag & Vereinte Ortsausschüsse der SVP Ritten. Presserechtlich verantwortlich:

Dr. Hans Gamper. Gesamtherstellung und Annahme von Inseraten: Bötl-Verlag, Tel.

335 8124000, Fax 0471 357080, E-Mail ritten@boetl.net, Internet www.boetl.net.

Redaktionelle Koordination: FH That‘s All Right GmbH. Druck: Südtirol Druck OHG,

Tscherms. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 3/2000 R.St. ABONNE-

MENT: Jahres-Abo 36,00 Euro. Von Juni bis Dezember 2019 (= 7 Ausgaben) 21,00 Euro.

Einzelheft 3,50 Euro. Kein Kündigungszwang. Alle Abo-Infos (auch Ausland) unter www.

boetl.net/abo_kontakt. Bankverbindung (nur für Abo-Einzahlungen): Raiffeisenkasse

Ritten, ´s Rittner Bötl, Abo-Verwaltung, Dorfstraße 7, 39054 Klobenstein. IBAN: IT82 V

08187 58740 000001030542; SWIFT / BIC: CCRTIT2TRIT. Hinweis: Das Abonnement

kann auch im Meldeamt der Gemeinde Ritten bezahlt werden.

4. April

Ritten

Franz

Untermarzoner

Tannwirt

91 Jahre

Klobenstein

---------------------------

13. April

Augsburg

Oswald Bauer

77 Jahre

Klobenstein

19. April

Ritten

Luisa Wwe. Mair

geb. Zelger

Unterschweinsteiger

85 Jahre

Unterinn

---------------------------

21. April

Deutschnofen

Marta Gruber

87 Jahre

Wangen

Erinnerungen

sind kleine Sterne,

die tröstend

in das Dunkel

unserer Trauer

leuchten.

www.boetl.net


10 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Bunt gemischt

Sommeröffnungszeiten,

Leseaktion und Inventur

Drei Bücher – 1.000 Abenteuer:

Sommerleseaktion für Grundschüler. Es

ist bald wieder soweit: Ab 1. Juni bis 15.

September läuft die Sommer-Leseaktion

für alle Kinder im Alter von sechs bis elf

Jahren. Mitmachen ist einfach: Lesesommer-Lesezeichen in

Das Schulorchester, der Schulchor und die Solisten

der Mittelschule Ritten laden Sie herzlich

am 5. Juni um 19 Uhr zum Schulkonzert in die

Aula der Mittelschule Ritten ein. Im Anschluss

lassen wir den Abend bei einem Umtrunk gemütlich

ausklingen.

der Bibliothek abholen, abenteuerliche Bücher auswählen,

ausleihen und lesen. Für jedes gelesene Buch gibt es

einen Aufkleber auf das Lesezeichen. Sobald drei Bücher

gelesen sind, das Lesezeichen in die Lesesommer-Box in

der Bibliothek einwerfen: Es nimmt an der Verlosung für

das Abschlussfest am 12. Oktober in Bozen teil. Je mehr

Lesezeichen jedes Kind einwirft, desto größer sind natürlich

seine Gewinnchancen. Die Aktion findet an allen Leihstellen

der Öffentlichen Bibliothek Ritten statt. Viel Spaß beim

Lesen und viel Glück!

Inventur in der Bibliothek Klobenstein. Am Donnerstag,

6. Juni, und am Freitag, 7. Juni, bleibt die Bibliothek

Klobenstein wegen Inventur geschlossen.

www.bibliothek.ritten.eu

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

11

Runder Geburtstag

Von der Freiwilligen Feuerwehr Atzwang

(Text und Foto)

Atzwang, 1. Mai 2019. Unlängst rückte

eine kleine Abordnung aus den Reihen

der Feuerwehr Atzwang aus, um

dem Kameraden Walter Pigneter die

Von links Urban Hofer,

Stefan Mayr, Jubilar Walter

Pigneter, Ehrenkommandant Johann

Mayr und Kommandant Franz Mayr.

besten Glückwünsche

zum 60. Geburtstag

zu überbringen.

Die Geburtstagsfeier

fand im Saal

oberhalb des neuen Gerätehauses

der Feuerwehr Atzwang statt, wo

das Geburtstagskind mitsamt seiner

Familie, Freunden und auch seinen

Feuerwehrkameraden feierte. Nach

der Ansprache und der Überbringung

der Glückwünsche

seitens des

Kommandanten

Franz Mayr überreichte

die Feuerwehr-Abordnung

dem Jubilar einen

Geschenkskorb.

Walter gilt ein

ganz besonderer

Dank für seinen

Ehrgeiz und die

Bereitschaft, seit

nunmehr über 43

Jahre für die Feuerwehr

da zu sein.

Glückwunsch zum 80.

Mit etwas Verspätung, aber umso

herzlicher überbrachten Fraktionsvorsteher

Johann Mayr mit seiner Gattin

Emmy Folie der Jubilarin Rosa Rungger

in Atzwang die Glückwünsche der

Gemeinde mit den besten Wünschen

für einen ruhigen Lebensabend. Eine

schöne Urkunde und ein Blumenstock

als kleines Geschenk rundeten den

netten Besuch ab.

Die Jubilarin Rosa Rungger

mit dem Fraktionsvorsteher Johann Mayr.

Foto Privat

Ihr Ansprechpartner für den Ritten und Umgebung:

Hans Martinelli, Tel. 347 8527880

www.boetl.net


12 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

ritten@boetl.net


abc

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

13

www.boetl.net


14 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Betrifft: Titel

Ein Hoch auf die Jubilarin

Seilbahn Bozen –

Oberbozen. Alsbald wird

der zehnmillionste

Gast in die Bahn steigen.

Von Klaus Demar (Text) sowie von

Arno Pertl, Franz Heel und Klaus Demar (Fotos)

Drei Termine sind von herausragender

Bedeutung für die Rittner Bahn:

der 13. August 1907 (Eröffnung der

Zahnradbahn Bozen – Klobenstein),

der 16. Juli 1966 (Eröffnung der ersten

Seilbahn Bozen – Oberbozen) und

der 23. Mai 2009 (Eröffnung der zweiten

Seilbahn).

Nach 40 Betriebsjahren ist vom Gesetzgeber

vorgesehen, dass eine Seilbahn

einer Totalrevision unterzogen

werden muss; so erhob sich zu Beginn

der 1960er-Jahre die Frage nach

der Erhaltung der Bahnverbindung

zwischen Bozen und Oberbozen. Drei

reelle Varianten standen zur Diskussion:

die Wiederherrichtung einer Pendelbahn

mit zwei Gondeln mit einer

Kapazität zwischen 80 und 100 Personen,

der Bau einer Dreiseil-Umlaufbahn

und der Neubau einer modernen

Schnell-Zahnradbahn nach Schweizer

Vorbild.

Die Südtiroler Politik entschied sich

schlussendlich für die Errichtung einer

Umlaufbahn, die vor nunmehr genau

zehn Jahren in Betrieb ging. Daher ist

es nur recht und billig, zu diesem Jubiläum

einen Beitrag zu verfassen, der

17. September 2007, 14:15 Uhr.

Mobilitäts-Landesrat Thomas Widmann

und Landeshauptmann Luis

Durnwalder steigen aus der Rittner

Bahn, die soeben ihre vorletzte Fahrt

von Bozen nach Oberbozen absolviert hat.

die Entwicklung dieser Bahn in Erinnerung

ruft.

Die Firma Leitner aus Sterzing schlug

von sich aus vor, eine große Umlaufbahn

in Form einer öffentlich-privaten

Finanzierung zu schaffen, sodass die

öffentliche Hand Kosten einsparen

konnte.

Nachdem die alte Seilbahn noch eine

Gnadenfrist von einem Jahr zugesprochen

bekam, fand die letzte Fahrt im

Rahmen eines Tages der „offenen Tür“

mit Gratisfahrten am 17. September

2007 statt.

Sodann verwendete man sie noch bis

zum 17. Dezember für den Transport

von Materialien für den Neubau der

Umlaufbahn. Im Februar 2008 wurde

dann die Talstation dem Boden

gleichgemacht und der Aushub für

die neue Abfahrtsstation begann.

Begleitet wurden die Arbeiten vom

Fund einer nicht explodierten Fliegerbombe

aus dem Zweiten Weltkrieg,

während im April / Mai 2008

der Abriss der Bergstation erfolgte.

Durch verschiedene Umstände musste

die für Herbst 2008 vorgesehene

Inbetriebnahme um ein halbes Jahr

verschoben werden, bis es dann

nach zahlreichen Einstellungs- und

Probefahrten nach 20 Baumonaten

am 23. Mai 2009 endlich soweit war,

dass der Fahrdienst aufgenommen

werden konnte. Thomas Widmann,

der damalige Landesrat für Mobilität,

schrieb in der Einladungsbroschüre

zur Eröffnung: „Mit dieser Inbetriebnahme

beginnt eine neue Ära in der

Südtiroler Verkehrspolitik; zugleich

gehen die moderne Seilbahn und die

nostalgische Schmalspurbahn eine

harmonische Symbiose ein.“

Vom System her

handelt es sich

dabei um eine

Dreiseil-Umlaufbahn

mit einer

schrägen Länge

von 4.560 m und

einem Höhenunterschied

von

950 m bei einer

Höchstgeschwindigkeit

von sieben

m pro Sekunde.

Bei den Ein- und

Ausfahrten muss

die Geschwindigkeit

auf drei Meter pro Sekunde abgesteuert

werden. Durch die zwei parallelen

Tragseile (mit je 46 Millimetern

Durchmesser) weisen die acht (später

17. September 2007, 14:25 Uhr.

Die letzte Fahrt der Seilbahnkabine

von Oberbozen nach Bozen.

17. Jänner 2008, 11:52 Uhr.

Eine der beiden Seilbahnkabinen hat

nahe der Pfarrkirche in Niederlana bei

der Pension Unteranger, dem Wohnort

des Redaktionskomitee-Mitgliedes

Franz Heel, ihr Zuhause gefunden.

Dieser hatte sie im Rahmen der Spendenaktion

„Südtirol hilft“ auf Ebay ersteigert.

ritten@boetl.net


Betrifft: Titel

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

15

zehn) Gondeln eine hohe Windstabilität

auf. Die sieben Fachwerkstützen

verleihen den Tragseilen und den Kabinen

weitere Stabilität. Das Zugseil

(41 Millimeter Durchmesser) läuft

über sogenannte Seilreiter und weist

daher keine großen Schwingungen

auf. Erinnert soll an dieser Stelle an einige

„Seilüberschläge“ der alten Seilbahn

werden, wodurch der Betrieb in

der Vergangenheit arg gestört worden

ist.

Die Antriebsleistung wird angegeben

mit zwei Mal 450 Kilowatt, die Fahrtzeit

beträgt minimal 12,5 Minuten.

Die nunmehr zehn Gondeln verkehren

je nach Einstellung im dreieinhalb

bis vierminütigem Takt und hatten

ursprünglich eine Kapazität von 35

Personen. Im Betriebsalltag werden

Immer für Seil- und Lokalbahn

im Einsatz: der Präsident des

Rittnerbahn-Komitee“, Markus Untermarzoner

(rechts) und Hans Holzner

(Mitglied des „Rittnerbahn-Komitee“)

„Bahnl-Chef“ Klaus Kofler, zuständig

für das gute und sichere

Funktionieren der Umlaufbahn (im

Bild mit Günter Denoth, Mitverfasser

der beiden „Rittner-Bahn-Bücher“).

jedoch maximal 30 Personen pro Kabine

zugelassen, bei geringer Nachfrage

auch weniger, sodass die höchste

Transportleistung pro Stunde bei rund

510 Personen liegt.

Wie so oft bei großen (und auch kleinen)

Bauten überstiegen auch hier

die Baukosten den Voranschlag um

Etliches: waren ursprünglich 17 Millionen

Euro veranschlagt, verschlang

der Neubau offizielle 19,7 Millionen.

Natürlich benützten viele Interessierte

(neben den Pendlern, Ausflüglern

und Gästen) die neue Bahn – allein

in den ersten 50 Betriebstagen zählte

man rund 100.000 Fahrgäste. Und in

der Folge stieg die Anzahl der Fahrgäste

stetig an: 2017 beispielsweise waren

es insgesamt 1.054.753, das Jahr

darauf dann schon 1.113.221. Interessant

ist die jahreszeitliche Verteilung

der transportierten Personen: die

höchsten Zahlen wiesen 2018 die Monate

August mit 150.245 auf, gefolgt

vom Monat Juli mit 141.440, während

die Monate

März (25.311; allerdings

mit der

Sperrzeit durch

die Revision)

und November

(39.178; auch

Revisionszeit) die

niedersten Fahrgastzahlen

aufweisen.

In den letzten

Monaten dieses

Jahres verteilen

sich die Zahlen

folgendermaßen:

im Jänner

58.994, im Februar

50.211 und

im März 51.284 (wobei zwischen dem

25. März und dem 13. April die halbjährliche

Revision stattfand, wo die

Seilbahn nicht verkehrte). Der April

schlägt mit 42.082 Fahrgästen zu Buche.

Demgegenüber steht das letzte

volle Betriebsjahr der alten Seilbahn

(2007), wo insgesamt 284.146 Personen

transportiert wurden.

Zwar wird die magische Schwelle von

10 Millionen transportierter Personen

nach zehn Betriebsjahren am 23. Mai

nicht erreicht werden, doch schon wenige

Wochen darauf wird der zehnmillionste

Gast in die Bahn steigen.

Interessant ist auch die Verteilung

der Fahrkarten-Nutzer im letzten

Betriebsjahr (2018): auf den „Südtirol-Pass“

entfielen 46 Prozent

(der 1.113.221 Fahrgäste), auf die

Zehn Gondeln verkehren normalerweise

im täglichen Betrieb, 30 Personen haben

maximal darin Platz und alle vier Minuten

findet eine Abfahrt statt: das ergibt eine

maximale Stundenleistung von höchstens

450 Fahrgästen pro Stunde. Die Fahrtzeit

beträgt im Vollbetrieb 12,5 Minuten.

Vorläufer der Seilbahn: die Zahnradbahn,

von 1907 bis 1966 in

Betrieb als „Lebensnerv des Ritten“.

www.boetl.net


16 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Betrifft: Titel

ritten@boetl.net


Betrifft: Titel

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

17

Gästekarten 38 Prozent und auf

Einzelfahrscheine 16 Prozent.

Diese Umlaufbahn als öffentliches

Verkehrsmittel stellt also nicht nur

eine technisch interessante Lösung

dar, sondern bietet auch imposante

Ausblicke auf den Zentralraum Südtirols.

Und sie ist für die Bewohner

Oberbozens eine sehr attraktive,

umweltfreundliche sowie zeit- und

nervensparende Verbindung in die

Stadt. Verschwiegen sollen aber auch

die Nachteile dieses Systems nicht

werden, die da sind: das zweimalige

Umsteigen in Bozen vom Stadtbus in

die Seilbahn und in Oberbozen in die

Lokalbahn sowie das Raumklima in

den Gondeln ohne die Klimaanlage

(im Winter kalt, im Sommer heiß und

zugig). Weiters die „Schwachstelle“

des Umsteigeknotens Oberbozen: einerseits

kommen alle vier Minuten bis

zu 30 Personen von Bozen an – und

die Lokalbahn fährt gerade einmal im

Halbstunden- bzw. Stundenakt. Noch

schlechter schaut es bei der Rückfahrt

aus: bis zu knapp 200 Personen kommen

mit der Schmalspurbahn an – zusätzlich

zu jenen, die von Oberbozen

aus in die Stadt fahren möchten. Da

kommt es (zugegebenermaßen selten,

aber immerhin einige Male im

Betriebsjahr) zu langen Warteschlangen

und -zeiten am Ing.-Riehl-Platz in

Oberbozen.

Dennoch: ein Hoch auf die Jubilarin

zum zehnjährigen Bestand! Und herzliche

Einladung zum kleinen Festakt

am Donnerstag, 23. Mai, in Oberbozen.

23. Mai:

10 Jahre Rittner Seilbahn

10 Uhr Festakt am Ing.-Josef-Riehl-

Platz am Bahnhof in Oberbozen

Festansprachen zum Jubiläum

Musikalische Umrahmung durch

die Rittner Bauern-Senioren-Musig

Musikalische Einlage und Mal- &

Bastel-Wettbewerb der Grundschüler

von Oberbozen

Herzliche Einladung an alle Rittnerinnen

und Rittner!

Offenes Tanzen

am Montag, 27. Mai,

um 20:15 Uhr

in der Mittelschule

in Klobenstein.

Komm, tanz mit!

www.boetl.net


18 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

Ein Kletterfest für alle

AVS. Boulder-Wettbewerb

der Juniorcup-

Serie in der Mittelschule.

Von Heini Oberrauch (Text)

und der AVS-Ortsgruppe Ritten (Fotos)

Klobenstein, 13. und 14. April 2019.

Der oberste Griff, der Top-Griff, muss

mindestens zwei Sekunden lang mit

beiden Händen stabil gehalten werden,

dann gilt die Route als geklettert.

Starten muss

man genau nach Vorschrift, darf immer

nur die Griffe der gleichen Farbe

verwenden, um nach oben zu

kommen. Man kann ziehen, schieben,

kämpfen und schnaufen wie

man will. Bis zum letzten Griff. Wer

vorher runter fällt, landet weich auf

den Matten und kann dann die Route

noch mal versuchen – bis die Zeit abgelaufen

ist.

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

19

Benutzung der Turnhallen und Schulräume

Termine für die Einreichung der Gesuche zur Benutzung der Turnhallen

und Schulräume des Schulsprengels Ritten: bis zum 15. Juli für das gesamte

Schuljahr 2019/20 oder über einen Zeitraum von mehr als einen Monat; bei

gelegentlicher Benutzung mindestens 14 Tage vorher.

Nach diesen Terminen eingereichte Gesuche werden nur berücksichtigt,

wenn noch Verfügbarkeit herrscht.

Die Vordrucke erhalten Sie im Sekretariat des Schulsprengels Ritten oder Sie

finden diese auch auf der Homepage des Schulsprengels unter www.snets.

it/SSP-Ritten

So funktioniert „bouldern“: das Klettern

ohne Seil an künstlichen Wänden

oder draußen in der freien Natur an

Felsblöcken in niedriger Höhe. Diese

jüngste Disziplin der alpinen Spielarten

erfreut sich vor allem unter den

Kindern und Jugendlichen steigender

Beliebtheit.

Man braucht nicht nur Finger- und

Armkraft, sondern auch Beweglichkeit,

Konzentration, Balancegefühl

und ganz besonders Kreativität in der

Bewegung.

Und was die jungen Kletterinnen und

Kletterer können, konnten wir am 13.

und 14. April in der Turnhalle in Klobenstein

bestaunen. Über 300 Athleten

mit ihren Betreuern, Trainern,

Eltern und Fans aus der gesamten Region

Trentino-Südtirol kamen auf den

Ritten, um sich zu messen.

Es war ein grandioses Fest für alle,

wobei nicht nur der Wettkampf, sondern

auch der Spaß am Klettern im

Focus stand.

Auch unser junges Kletterteam nahm

am Wettbewerb teil und kämpfte um

gute Platzierungen in den verschiedenen

Kategorien.

An beiden Wettkampftagen war

die Veranstaltung sehr gut besucht

und die Fans feuerten die Athleten

zu Spitzenleistungen an. Nach

dem ersten Bouldercup 2017 trug

der AVS Ritten heuer zum zweiten

Mal diesen Wettbewerb aus. Und

wie bereits vor zwei Jahren gelang

es den Organisatoren unter der

Leitung von Berthold Gamper und

dem neuen Ortsstellenleiter Robert

Ploner, ein spannendes und

unterhaltsames Kletterfestival mit

bester Verpflegung von Grillwürsten

über „Chili con carne“ bis zum

verführerischen Kuchenbuffet abzuwickeln.

Den freiwilligen Helfern

sei hier nochmals für die intensive

Arbeit beim Aufbau der

Kletteranlage, beim Abhalten

der Veranstaltung

und beim Abbau

und dem Reinigen der

Turnhalle herzlichst gedankt.

Ein besonderer Dank

geht an die Raiffeisenkasse

für die Unterstützung

unserer Arbeit sowie

an die Gemeinde für

die Benutzung der Turnhalle

und an die Firma

Unterhofer Transporte.

Der Klettersport begeistert

immer mehr und

vor allem das Bouldern

macht Spaß, da es ohne

größeres Risiko für Leib

und Leben und nur mit

geringem Aufwand von

allen betrieben werden

kann.

www.ritten.alpenverein.it

www.boetl.net


20 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Reges Vereinsleben

Respekt und Anerkennung

Von Martin Knoll (Text) und

dem Südtiroler Rinderzuchtverband (Fotos)

Bozen, 30. März 2019. Anlässlich des

Jubiläums 20 Jahre Grauvieh-Jungzüchter

Südtirol

fand eine Landesaustellung

statt.

Bei strahlendem

Wetter nahmen

insgesamt 119

Jungzüchter an

dieser bemerkenswerten Veranstaltung

teil.

Es meldeten sich auch fünf Rittner

Jungzüchter. Leider konnte Alexander

Schweigkofler vom Boarhof in

Gissmann schlussendlich verletzungsbedingt

nicht teilnehmen, jedoch

vertraten Max und Lorenz Fink vom

Pignaterhof und Julia und Robert Fink

vom Riggermooshof, allesamt in Gebrack

wohnhaft, die Rittner vorbildhaft.

Max und Robert präsentierten

ihre trächtigen Kalbinnen, wobei Max

mit seiner Pauke den Kategoriensieg

holte. Julia und Lorenz gingen mit ihren

Erstlingskühen an den Start, wobei

Julia mit ihrer Zambi den zweiten Platz

in ihrer Kategorie belegte. Auch wenn

es bis zum Schluss für die Gesamtsiege

nicht reichte, gebührt den Jungzüchtern

großer Respekt und Anerkennung,

denn sie präsentierten ihre Tiere

mit Freude und Begeisterung professionell

der Jury und dem zahlreichen

Publikum.

Der Grauviehzuchtverein Ritten gratuliert

den Teilnehmern und wünscht ihnen

Freude und Glück mit ihren Grauvieh-Rindern.

www.rinderzuchtverband.it

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

21

Lorenz Fink

Julia Fink

Max Fink

Robert Fink

www.boetl.net


22 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Reges Vereinsleben

ßend zu einer kleinen Marende und

zum gemütlichen Beisammensein

eingeladen.

Die Musikkapelle Lengstein bedankt

sich bei den zahlreichen Zuhörern

und freut sich auf ein Wiedersehen

bei einem ihrer nächsten Konzerte.

www.vsm.bz.it/bezirke/bozen/musikkapellen/musikkapelle-lengstein

Fünf neue Mitglieder

Musikkapelle Lengstein.

Frühjahrskonzert

mit abwechslungsreichem

Programm.

Von der Musikkapelle Lengstein

(Text und Fotos)

Lengmoos, 6. April 2019. Im Vereinshaus

fand das Frühjahrskonzert

der Musikkapelle Lengstein statt.

Unter der Leitung des Kapellmeisters

Martin Rottensteiner hatte die Musikkapelle

Lengstein wiederum ein

sehr abwechslungsreiches und melodiöses

Programm einstudiert.

Der Konzertabend wurde mit dem

Marsch Meraner Herbstzauber von

Emil Hornof eröffnet.

Anschließend begrüßte Obmann

Kapellmeister Martin Rottensteiner

ritten@boetl.net

Philipp Zippl die

Ehrengäste, Ehrenmitglieder,

Jungmusikanten,

Familienangehörige

und alle Anwesenden.

Er durfte

fünf neue Mitglieder in den Reihen

der Musikkapelle Lengstein vorstellen

und willkommen heißen. Zum ersten

Mal mit dabei waren Selina Zippl am

Saxophon, Emily Kofler, Nadia Rottensteiner

und Julia Heiss (alle drei

an der Klarinette) sowie die neue

Marketenderin Katharina Mair. Ihnen

wünscht die Musikkapelle viel Freude

beim Musizieren und dass sie noch

lange Teil dieses Vereins bleiben.

Das Konzertprogramm wurde mit

dem Stück Choreography von Robert

Sheldon fortgeführt. Anschließend

gab die Musikkapelle die Ålm, komponiert

von ihrem Flügelhornisten

Armin Kofler, zum Besten. Es folgten

die Stücke Monumentum von Martin

Scharnagl und All Glory Told von

James Swearingen. In der Folge präsentierte

die Musikkapelle Lengstein

wohlbekannte Melodien aus Bond ...

James Bond, für

Blasorchester

arrangiert von

Stephen Bulla.

Der Konzertabend

klang mit

dem Stück Pop

City von Thierry

Deleruyelle und

den zwei Zugaben

In Harmonie

vereint und Guten

Abend, gute

Nacht aus.

Alle Anwesenden

wurden abschlie-

Emily Kofler (3. von vorne)

Julia Heiss (links) und

Nadia Rottensteiner

Selina Zippl


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

23

Die Festredner (von links)

Kommandant Georg Unterhofer, Vizebürgermeister

Erich Rottensteiner, Gemeindereferent

Kurt Prast und Bezirkspräsident-Stellvertreter

Kurt Baumgartner.

„Wenige Einsätze und

kommt allzeit gesund zurück!“

Freiwillige Feuerwehr Oberbozen.

Einweihung des

neuen Einsatzfahrzeuges.

Von der Freiwilligen Feuerwehr Oberbozen

(Text und Fotos)

Oberbozen, 7. April 2019. Der mittlerweile

fast 45-jährige Land Rover hat

ausgedient. Nach zahlreichen Einsätzen,

mit immer gutem Ausgang, entspricht

das in die Jahre gekommene

Einsatzfahrzeug nicht mehr den aktuell

geforderten Ansprüchen.

Mit Stolz präsentierte

Kommandant

Georg Unterhofer

das neue

Kleinrüstfahrzeug

mit Bergeausrüstung

und Allrad (KRFB-A), einen Iveco

Von links Abschnittsinspektor Hermann

Ramoser, Kommandant-Stellvertreter

Erwin Heiss, die Fahrzeugpatinnen,

Katia Lun, Petra Pfeifhofer, Katrin Langebner,

und Annemarie Pöhl , Kommandant

Georg Unterhofer und Bezirkspräsident-Stellvertreter

Kurt Baumgartner.

Daily. Ausgebaut wurde dieser von

der Firma Magirus. Fast ein Jahr hat es

gedauert, bis der Wagen den Vorstellungen

der Arbeitsgruppe entsprach.

Doch das Warten hat sich bezahlt

gemacht. Ein mit allen notwendigen

Utensilien ausgestattetes Fahrzeug

komplettiert nun den Fuhrpark der

Oberbozner Wehr.

Die festlich zelebrierte Segnung von

Pfarrer Theobald Obkircher wurde am

Kirchplatz von Oberbozen abgehalten.

„Danke für die Tätigkeiten der Feuerwehr,

die unentgeltlich und jederzeit

bereit, mit selbstloser Einsatzbereitschaft

im Dienste des Nächsten steht.

Wir wünschen euch wenige Einsätze

und kommt allzeit gesund zurück“, so

der Tenor der Festredner.

Im Anschluss an die Feierlichkeiten

marschierten die geladenen und zahlreich

erschienenen Delegationen der

Nachbarwehren, gefolgt von der Musikkapelle

Oberbozen, den Ehrengästen

und der Oberbozner Bevölkerung

gemeinsam zum Gerätehaus, wo alle

Anwesenden mit Speis und Trank verköstigt

wurden und gar einige Male

auf die Neuanschaffung angestoßen

wurde.

Die Gesamtkosten für das Fahrzeug betrugen

158.000 Euro. Ein besonderer

Dank für die finanzielle Unterstützung

gilt der Gemeinde, der Raiffeisenkasse,

der Agentur für Bevölkerungsschutz

der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol

und nicht zuletzt der Oberbozner

Bevölkerung, die uns im Rahmen der

alljährlichen Sammlungen stets unter

die Arme greift.

www.lfvbz.it

www.boetl.net


24 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

Fünf neue Gesichter

Musikkapelle Lengmoos.

Osterkonzert

mit zwei Ehrungen.

Von der Musikkapelle Lengmoos (Text)

und Michael Lang (Fotos)

Lengmoos, 21. April 2019. Das traditionelle

Osterkonzert der Musikkapelle

Lengmoos fand im Vereinshaus statt.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem

Stück Pastime with Good Company,

was übersetzt so viel heißt wie „Zeit

in guter Gesellschaft verbringen“.

Passend dazu wurden die neu aufgenommenen

Mitglieder dem Publikum

vorgestellt. So wurden nunmehr Emily

Mayr an der Oboe, Judith Klammer

an der Klarinette, Theresia Mayr am

Saxophon, Aaron Mayr an der Posaune

und Kevin Fulterer am Schlagzeug

offiziell in die Gemeinschaft der Musikkapelle

aufgenommen.

Weiter ging es mit dem Werk Finlandia,

das von Jean Sibelius komponiert

und vom früheren Kapellmeister Iginius

Ferrari eigens für die Musikkapelle

Lengmoos arrangiert wurde.

Mit dem Stück Armenische Tänze von

Alfred Reed reisten wir nach Armenien

und lauschten den Klängen der

armenischen Volksweisen.

Mit dem Konzertmarsch

Gigantic

erreichten wir den

Höhepunkt des

Konzertabends. Zuvor

wurden Günther

Wenter an

der Trompete und

Kapellmeister Norbert

Fink für ihre

40-jährige Tätigkeit

in der Musikkapelle

geehrt. Als Anerkennung

für ihre

Tätigkeit widmeten

wir ihnen diesen

imposanten Konzertmarsch.

Hobbits ist der

fünfte Satz aus der Sinfonie Nr. 1 Der

Herr der Ringe, komponiert von Johan

de Meij. In diesem Werk wird das

sorgenfreie, optimistische Wesen der

Hobbits in einem fröhlichen Volkstanz

dargestellt. Als nächstes wurde das

Medley West Side Story von Leonard

Bernstein gespielt.

Den offiziellen Abschluss bildete das

Werk Granada, das vor Energie und

Unsere Sprecherinnen Irene Mayr

(links) und Martina Unterhofer.

Spielten zum ersten Mal in der Kapelle

mit (vorne, von links): Emily Mayr,

Theresia Mayr, Aaron Mayr sowie (hinten)

Judith Klammer und Kevin Fulterer.

südamerikanischem Temperament

überschäumt.

Aufgrund des großen Beifalls

wurden noch drei Stücke zum Besten

gegeben.

Durch das Programm führten gekonnt

unsere Marketenderinnen Martina

Unterhofer und Irene Mayr.

www.mklengmoos.com

Die schönen Urkunden

mit den eigens von Stefan

Unterhofer entworfenen Rahmen.

Günther Wenter (links)

und Norbert Fink.

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

25

Floriani-Sonntag einmal etwas anders

Von der Jugendkapelle Wangen (Text)

und der Musikkapelle Wangen (Fotos)

Wangen, 5. Mai 2019. Der Festgottesdienst

zur Ehren der Freiwilligen Feuerwehr

wurde von der Jugendkapelle

Wangen musikalisch gestaltet.

Der Feuerwehrkommandant (vorne,

ganz rechts) und die Jugendkapelle.

Begonnen wurde der Floriani-Sonntag

mit dem Einzug der Freiwilligen Feuerwehr

Wangen vom Dorfplatz in die

Pfarrkirche. Dort wurde dann der Festgottesdienst

feierlich von der Jugendkapelle

Wangen, den Kloan Galliern,

gestaltet.

Danach folgte, trotz der widrigen Wetterverhältnisse

mit Wind und leichtem

Schneegestöber, ein gemeinsamer

Auszug vom Pfarrhügel zur Feuerwehrhalle.

Dort erklang dann das allseits

bekannte Tatütata der Jugendkapelle

und eine kleine Showeinlage, wo

die jungen Musikanten zeigten, wie

man einheitlich rückwärts marschiert.

Der Feuerwehrkommandant wurde

danach zum Wasser Marsch-Einsatz

abkommandiert. Während der Kommandant

den Wasserschlauch hielt,

marschierte die Jugendkapelle in Formation

die Figur einer Wasserpumpe,

damit auch Wasser aus dem Wasserschlauch

herauskommen konnte.

Zum Abschluss gab es noch einen

Marsch, bevor alle zum gemütlichen

Teil übergehen konnten.

www.lfvbz.it

Auszug nach dem Festgottesdienst.

www.boetl.net


26 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Reges Vereinsleben

Ehrungen für insgesamt 200 Jahre Mitgliedschaft

Musikkapelle Unterinn.

Frühjahrskonzert

mit drei Neuzugängen.

Von der Musikkapelle Unterinn (Text)

und der Musikkapelle Unterinn (Fotos)

Unterinn, 13. April 2019. Das Frühjahrskonzert

der Musikkapelle Unterinn

fand im voll besetzten Vereinshaus

statt.

Unter der Leitung von Martin Gruber

gab die Kapelle verschiedenste Werke

zum Besten.

Nach der Eröffnungsouvertüre Aldacum

von Willy Fransen begrüßte der neue

Obmann Matthias Lobis das Publikum,

die Ehrengäste und die Sponsoren.

Anschließend stellte er die Neuzugänge

der Musikkapelle vor: Lisa Mock an

der Flöte, Raphael Watschinger am

Horn und als Marketenderin Stefanie

Rabensteiner. Die Kapelle freut sich

auch über einen Rückkehrer, nämlich

Horst Hermeter am Schlagzeug. Dem

Kapellmeister Martin Gruber wurde

ein besonderer Dank für seinen Einsatz

ausgesprochen, verbunden mit der

Bitte, der Musikkapelle Unterinn noch

viele weitere Jahre erhalten zu bleiben.

Als Aushilfen wurden Georg Hochkofler

an der Posaune und Silke Kofler an der

Klarinette begrüßt.

Anschließend übergab er das Wort an

den Fähnrich Josef Niederstätter, der

unterhaltsam und gekonnt durch das

Programm führte.

Als zweites Stück folgte Jupiter Hymn

aus der Suite Die Planeten von Gustav

Holst.

Im darauffolgenden Werk Virginia von

Jacob de Haan unternahm die Musikkapelle

Unterinn eine historische Rundfahrt

durch den gleichnamigen US-Bundesstaat.

Mit dem Konzertmarsch Arsenal von Jan

van der Roost wurde der erste Konzertteil

abgeschlossen und für die Musikanten

gab es eine kleine Verschnaufpause.

Es folgten die Ehrungen für insgesamt

200 Jahre Mitgliedschaft bei der Musikkapelle,

wie Franz Premstaller als

Vertreter des Verbandes Südtiroler Musikkapellen

(VSM) betonte. Fünf Musikanten

wurden für 40 Jahre mit dem

VSM-Abzeichen in Gold geehrt:

Johannes Baumgartner, Klaus Prast,

Andreas Mair, Albert Kofler und Christoph

Stampfl.

Matthias Lobis berichtete in unterhaltsamer

Weise, dass Hansi Baumgartner

beim Militär als Bersagliere im Laufschritt

musizierend durch die Gassen

Europas marschiert sei, Christoph

Stampfl nach einer zehnjährigen Auszeit

wieder die Paukenstäbe in die Hand

genommen habe und Andreas Mair

auch als Kapellmeister tätig gewesen

sei – unter anderem von 1993 bis 2004

bei der Musikkapelle Unterinn. Klaus

Prast habe als Trachtenwart sogar einmal

eine Frau mit einer Männertracht

eingekleidet und Alberts musikalische

Ektase bei den Sommerkonzerten suche

ohnehin seinesgleichen.

Auch den Frauen der Jubilare wurde

mit einem Blumenstrauß

gedankt und

Obmann Matthias

Lobis errechnete

50.000 Stunden,

welche sie auf ihre Männer hätten verzichten

müssen und dass sie insgesamt

rund 5.000 Mal die Trachtenhemden

hätten bügeln müssen.

Es folgte eine besondere Ehrung für

Konrad Lun, der von 1980 bis 2018,

also 39 Jahre, im Ausschuss verschiedenste

Funktionen wie Schriftführer,

Obmann-Stellvertreter, Obmann und

ganze 25 Jahre als Kassier innehatte. Er

erhielt das Ehrenzeichen in Gold, das

wiederum Franz Premstaller übergab.

Zum Schluss wurde ihm als Dank noch

eine kleine Statue eines Bassisten überreicht.

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

27

Andreas Mair dirigierte anschließend

die Polka Wir leben Blasmusik von Peter

Leitner, die zu Ehren der Jubilare

gespielt wurde.

Ehrung für 39 Jahre im Ausschuss:

Luise Lun, Obmann Matthias

Lobis, der Geehrte Konrad Lun

und Kapellmeister Martin Gruber.

Von links

Obmann Matthias

Lobis, die fünf Jubilare Albert Kofler,

Christoph Stampfl, Klaus Prast,

Johannes Baumgartner und Andreas

Mair sowie Kapellmeister Martin Gruber.

In der Folge entführte die Musikkapelle

in die Filmmusik vom Schindlers List des

Komponisten John Williams. Ein Stück,

das, wie Josef Niederstätter betonte,

zum Nachdenken

animieren sollte –

darüber, wie dankbar

wir sein können,

dass es uns

heute so gut geht.

Als Solisten brillierten

Christine

Niederstätter und

Sophia Plunger

an der Flöte sowie

Hannes Fink und

Günter Clementi

an der Klarinette

und Christoph Rabensteiner

am Altsaxophon. Untermalt

wurde das Stück mit Bildern aus dem

gleichnamigen Film so wie auch das

nächste Werk Indiana Jones Selection,

das ebenfalls aus der Feder des mehrfachen

Oscar-Preisträgers John Williams

stammt. Das Werk beinhaltet die

bekanntesten Melodien aus den ersten

drei Indiana Jones-Filmen (unter anderem

den bekannten Raiders March).

Als jazzigen Abschluss wurde Birdland

des Wiener Musikers Joe Zawinul gespielt

und Christoph „Giggi“ Rabensteiner

entlockte seinem Sax virtuose

Jazztöne.

Als erste Zugabe erklang der Marsch

Olympioniken von Sepp Tanzer. Unter

tosendem Beifall wurde dann die

Finkensteiner Polka von Alexander

Pfluger zum Besten gegeben.

Singend verabschiedeten sich die Musikanten

vom Publikum und zwar mit

dem Egerländer Musikantenmarsch

von Ernst Mosch und einem selbstgeschriebenen

Text, in dem sich die Kapelle

bei den Jubilaren und beim Publikum

fürs Kommen bedankte.

Anschließend lud die Musikkapelle Unterinn

zu einem Umtrunk ein, für den

sich der Obmann im Namen der Kapelle

bei den treuen Sponsoren bedankte.

Noch bis zu später Stunde wurde geplaudert

und Meinungen wurden unter

Musikfreunden ausgetauscht.

Kapellmeister und Musikanten zeigten

sich zufrieden und freuten sich über die

durchwegs positiven Kommentare der

Konzertbesucher.

www.mkunterinn.com

www.boetl.net


28 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Reges Vereinsleben

Musik trifft auf Kabarett

Musikkapelle Oberinn.

Vorwiegend traditionell gehaltenes

Frühjahrskonzert.

Von der Musikkapelle Oberinn (Text und Fotos)

Unterinn, 30. März 2019. Die Musikkapelle

Oberinn lud zum Frühjahrskonzert

ins Vereinshaus von Unterinn

ein und gab in dem sehr gut gefüllten

Saal ein vorwiegend traditionell gehaltenes

Konzert, das vom Walzer bis

hin zu zeitgenössischen Stücken, Märschen

und Polkas so einiges zu bieten

hatte; zudem ging man mit einer eigenen

Schauspieleinlage und einer witzig

geführten Moderation neue Wege.

Das Konzert wurde schwungvoll mit

einem musikalischen Reigen vom Leiter

und Gründungsmitglied der Blech-

bläser-Formation Viera Blech, Martin

Scharnagl, mit der Festivus Fanfare

eröffnet.

Obmann Stefan Pircher begrüßte anschließend

die Ehrengäste und nutzte

die Gelegenheit, Dankesworte zu

übermitteln, wobei Noah Seebacher

und Dominik Kral als neue Musikanten

vorgestellt werden konnten.

Durch den Abend führten gekonnt und

humorvoll das Schauspieler-Ehepaar

Vienna.

Mit der Komposition Respicere von

Thiemo Kraas stand ein sehr festliches

Werk auf dem Programm.

Von Martin Scharnagl stammte auch

das nächste Stück Zeitlos – eine Polka,

ähnlich wie seine bisherigen Polkas,

sehr vielseitig und

„anders“.

Eines der Highlights

des Abends, das Kabarettstück

Tantes Pauke, welches von

Ingemar Vienna einstudiert und von

den Musikanten und Musikantinnen uraufgeführt

wurde, war ein voller Erfolg,

der mit viel Beifall belohnt wurde.

Einmalig in der Geschichte der Musikkapelle

Oberinn konnte dieses Jahr eine besondere

musikalische Ehrung vorgenommen

werden. Für 60 Jahre Mitgliedschaft

in der Musikkapelle wurde Josef Oberrauch

(Stieger) das „Große Ehrenzeichen

in Gold am Bande“ von Bezirksobmann-Stellvertreter

Franz Premstaller

und dem Obmann überreicht. Der anschließende

Marsch Im Tempo unserer

Zeit wurde dem Jubilar gewidmet.

Mit der Ouvertüre Chicago Festival

wurde der Konzertabend fortgesetzt.

Die Solisten Matthias Wiedenhofer

und Aylin Mayr gaben in der Folge das

Konzertstück Horn-Festival von Kurt

Gäble zum Besten.

Der Schlussmarsch Marcha de Libertad

von Gerald Ranacher wurde von Hannes

Knittner auf der Ziehorgel mitbegleitet

und damit war der offizielle Teil

des Konzertes beendet.

Christian Mayr hatte es abermals geschafft,

die Musikanten gewissenhaft

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

29

vorzubereiten und bot ein sehr abwechslungsreiches

musikalisches und

unterhaltsames Konzert.

Unter anhaltendem Beifall wurde als

erste Zugabe des Abends das Musikstück

My Dream von Peter Leitner

vorgetragen; das Flügelhorn-Solo

spielte bravourös Franz Untermarzoner.

Mit dem Walzer Lebensfreude wurde

die zweite Zugabe von Kurt Gäble gespielt.

Mit der dritten Zugabe Wir sind Wir

Von links Kapellmeister Christian

Mayr, Bezirksobmann-Stellvertreter

Franz Premstaller, Obmann Stefan

Pircher und Jubilar Josef Oberrauch.

verabschiedete

sich die Kapelle.

Ganz traditionell

klang der Abend

bei einer kleinen

Stärkung und einem

Glas Wein

gemütlich aus.

Unser besonderer

Dank gilt unseren

Freunden

und Musikkameraden,

die uns

immer wieder bei

unseren Konzerten

musikalisch

unterstützen.

www.mkoberinn.org

Greti Lun Oberrauch

mit Josef Oberrauch (Bildmitte).

www.boetl.net


30 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Fenster in die Vergangenheit

April 1945: drei junge Boznerinnen wurden

durch eine Fliegerbombe am Ritten getötet

Von Hans Gamper (Text)

und der Tageszeitung Dolomiten (Fotos)

Kurz vor dem Ende des Zweiten

Weltkrieges

kam es

am Ritten

zu einem

tragischen

Unglück.

Fünf junge

Boznerinnen

gerieten

in der

Nähe des

Finsterbaches

oberhalb der Erdpyramiden in

einen Bombenhagel der Alliierten.

Wahrscheinlich hatte dieser der Brennerbahnlinie

im Eisacktal gegolten.

Drei Wanderinnen wurden getötet, die

zwei weiteren überlebten schwer verletzt.

Am Ritten haben wohl nur die heute

ältesten Mitbürger diese Tragödie bewusst

erlebt. In Erinnerung gerufen

wurde sie im Jahre 1995, also 50 Jahre

danach, durch einen ausführlichen

Rückblick in der Tageszeitung Dolomiten.

Die Verfasserin des Berichtes, die

inzwischen verstorbene Journalistin

Irmgard Flies, ließ sich das tragische

Geschehen von den beiden Überlebenden

schildern.

Bozen wurde vor allem in den letzten

Kriegswochen immer wieder bombardiert.

Wer konnte, hatte sich aufs Land

oder in die Berge geflüchtet. Andere

unternahmen Tagesausflüge in die

Umgebung, um den Bomben in der

Landeshauptstadt zu entgehen.

Auch eine Gruppe von fünf jungen

Boznerinnen kam wiederholt auf den

Ritten, auch weil sie sich hier sicher

fühlten. Für den 8. April hatten sie sich

wiederum zu einem gemeinsamen

Ausflug verabredet: die Schwestern

Gretl und Martha Höller, Hilde Lanzenbacher,

Hella Lunger und Marianne

Stolz. Es war Weißer Sonntag, ein

strahlend schöner Tag, der so vielversprechend

begann und so tragisch enden

sollte.

Die Beerdigung der drei Bombenopfer

am 11. April 1945. Auch wenige Wochen

vor Kriegsende wehten bei der Trauerfeier

in Lengmoos noch die Hakenkreuzfahnen.

Die fünf jungen Frauen trafen sich

frühmorgens an der Talstation der

- damaligen - Rittner Zahnradbahn,

um nach Oberbozen zu fahren. Von

dort aus wanderten sie in Richtung

Sie starben durch eine

Fliegerbombe (von links): Gretl und

Martha Höller sowie Hilde Lanzenbacher.

Der Ritten war ihr bevorzugtes Ausflugsziel: hier verbrachten Hilde, Gretl

und Martha unbeschwerte Stunden – bis zu jenem verhängnisvollen 8. April 1945.

ritten@boetl.net


Fenster in die Vergangenheit

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

31

Lengstein. „Dort“, so heißt es im Dolomiten-Artikel,

„gab es als Geheimtipp

in dieser kargen Zeit der Lebensmittelkarten

Omeletten im Gasthof Schwaiger;

darauf freuten sie sich.“

Im Gespräch mit Irmgard Flies, der Verfasserin

dieses Artikels, erzählte Helga

Lunger, eine der beiden Überlebenden,

was dann geschah: „Wir waren gegen

11 Uhr schon hinter Lengmoos, nahe

der Brücke gegen Maria Saal. Die ersten

silbrigen Flugstaffeln mit tödlicher

Ladung grollten heran, die Flak schoss.

Wir rannten in den Wald und suchten

unter Bäumen Schutz. Es war ein Rauschen,

ich hatte entsetzliche Ohrenschmerzen.

Die erste Bombe traf uns.“

Die Schwestern Martha und Gretl

Höller aus Gries sowie Hilde Lanzenbacher

waren auf der Stelle tot. Hella

Lunger, so erzählte sie, raffte sich nach

eine Weile auf, um nach ihren Freundinnen

zu sehen. Der Luftdruck hatte

sie mehrere Meter voneinander weggeschleudert.

„Irgendwann fand ich

Marianne, die Kleider in Fetzen, die

Haut schwarz, und das Blut ...“ Dann

sah sie auch die drei Toten: „Es war ein

schrecklicher Anblick!“

Die beiden Schwerverletzten schleppten

sich zum nächsten Haus. Es handelte

sich um das Lix-Haus bei der Finsterbach-Brücke,

das später von Wolfgang

Dietl angekauft wurde. Hella Lunger:

„Wir sanken auf eine Bank nieder. Die

Leute trugen uns ins Haus und legten

uns in ein Bett. Ich bekam die Letzte

Ölung.“ Auf einer Tragbahre wurden

die beiden Frauen nach Klobenstein

gebracht, wo im Hotel Dolomiten eine

Krankenstation eingerichtet war.

Auch die ebenfalls schwer verletzte

Marianne Stolz kommt im Dolomiten-Artikel

zu Wort: „Es war eine

unbeschwerte Zeit, wenn wir beieinander

waren, aber nur sehr ungern

denke ich an jenen Tag am Ritten zurück.

Es läuft mir jedes Mal kalt über

den Rücken.“ In der Krankenstation im

Hotel Dolomiten verfolgte die beiden

weiterhin große Angst: „Immer wieder

gab es Fliegeralarm, aber keinen

Luftschutzkeller.“

Am 11. April wurden die drei Bombenopfer

in Lengmoos beerdigt.

Es ist eine überaus tragische Geschichte:

aus Bozen waren sie gekommen,

um dem Bombenhagel zu entfliehen,

auf dem Ritten suchten sie Schutz, und

ausgerechnet hier setzte eine Bombe

ihren jungen Leben ein jähes Ende.

www.boetl.net


32 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

Energie und Kraft tanken

Tourismusverein. „Südtirol

Balance“ – Angebote

für Gäste und Rittner.

Von Doris Wieser, Tourismusverein (Text)

und von Achim Meurer (Fotos)

Ritten, im Mai 2019. Auch im Monat

Mai gibt es sie, die kleinen Auszeiten,

die uns neue Freude und Kraft für

den Alltag geben.

„Südtirol Balance“ heißt das Wochenprogramm,

das Tourismusvereine in

Südtirol mit verschiedenen Hotels

und Gastbetrieben ausgearbeitet haben.

Es verbindet Natur, Bewegung

und Genuss und soll allen, also Gästen

und Einheimischen, die Wichtigkeit

unserer Natur und all dem, was sie

bietet, näherbringen. Es ist längst kein

Geheimnis mehr, dass uns die Natur

und ihre Produkte Energie und Kraft

schenken.

Das Balance-Wochenprogramm des

Tourismusvereins Ritten gibt einen

Einblick darüber, wie vielseitig und

wertvoll die Natur auf dem Sonnenplateau

ist. Bienen, Honig und Heilkraft,

vom Korn zum Brot, auf den

Spuren der Kräuter: dies sind die Themen,

die für den Monat Mai ausgewählt

wurden. Im Juni kommen noch

die Themen Wald und Latschen dazu.

„Waldbaden“, ein neuer Trend bzw.

ein neuer Begriff, denn „Waldbaden“

gab es wohl schon immer. Und an den

Latschen kommen wir sowieso nicht

vorbei, wenn wir am Rittner Horn

sind.

Besondere Rückzugsorte, welche – so

scheint es – die Natur für Entspannungssuchende

geschaffen hat und

Experten, welche sich mit der Natur

und ihren Schätzen auskennen, sind

die Balance-Begleiter.

Das Angebot für alle „Aussteiger auf

Zeit“ im Überblick.

Mai

Montag: Süß & gesund – der Honig

& die Bienenluft. Entdecken Sie die

heilende Kraft der Bienenluft. Bio-Imker

Paul Rinner öffnet für Sie seinen

Apitherapie-Stand sowie die Bienenstöcke.

Mit jedem Flügelschlag wirbeln

die summenden Helfer im Bienenstock

die duftende und gesunde

Bienenstockluft auf. Diese stärkt das

Immunsystem und soll zudem Migräne,

Asthma und Allergien lindern. Die

Apitherapie ist eine einzigartige Möglichkeit,

das Wohlbefinden zu fördern

und spezielle Atemübungen intensiveren

die Wirkung der Bienenstockluft.

Kulinarisch kommt der Honig in

einer Auswahl von Mittagsgerichten

im Hotel Rinner zur Geltung. Im Anschluss

geht es zum nahegelegenen

Plattner Bienenhof-Museum. Begleitet

werden die Wanderer von Sepp

Lamprecht.

Dienstag: Ritten erleben. Wanderung

zu den schönsten Plätzen am Ritten

mit Start um 10 Uhr mit Wanderführer

Sepp Lamprecht.

Mittwoch: Vom Korn zum Brot. Wanderung

durch Wiesen und Wälder

vorbei an herrlichen Aussichtsplätzen

zum Trotnerhof in Wolfsgruben. Dort

erzählt der Bauer und Bäcker Konrad

Oberrauch Interessantes über

einheimische Getreide- und typische

Brotsorten. Danach wird gesundes,

schmackhaftes Brot gebacken und

verkostet. Anschließend wandern die

Teilnehmer mit Wanderführer Sepp

Lamprecht über die Freud-Promenade

zurück nach Klobenstein.

Donnerstag: Wanderung auf den

Spuren der Kräuter. Diese Rundwanderung

führt an idyllischen Plätzen

vorbei, wo die Natur Kräuter für unser

Wohlbefinden und unsere Gesundheit

wachsen lässt. Die Kräuterexpertin

Irene Eder weist in das „Einmaleins“

der Kräuter ein und zum Abschluss

werden Kräutertees und Kräuterquark

verkostet.

Juni

Montag: Süß & gesund – der Honig &

die Bienenluft (siehe Mai).

Dienstag: Ritten erleben (siehe Mai).

Mittwoch: Zu den Latschen latschen

... oder Schritt für Schritt zu Zirbelduft

und Latschenöl. Nach der Gondelfahrt

zur Schwarzseespitze geht es mit

dem Wanderführer Sepp Lamprecht

über blühende Almwiesen zur Barbianer

Alm und zur Latschenöl-Brennerei

von Meinhard Rabensteiner. Latschen-

und Zirbelkieferöl (die „Kostbarkeiten

der Alpen“, wie sie auch

genannt werden) wirken beruhigend

auf die Atemwege, entzündungshemmend

und schleimlösend. Das

Mittagsgericht auf der Feltuner Hütte

beweist zudem allen Wanderern, wie

lecker die gesunde Küche sein kann.

Donnerstag: Waldbaden – den Wald

bewusst wahrnehmen (ein Erlebnis

für alle Sinne). In der Gegend von Lichtenstern

gibt es geheimnisvolle Waldpfade

sowie besondere Aussichtspunkte

und Kraftplätze – geradezu

geschaffen, um die eigene Balance zu

finden. Der Natur- und Landschaftsführer

Karl Unterhofer erklärt auf der

Waldwanderung, was der Wald und

die Natur für uns bereithalten, um

daraus Kraft zu schöpfen und herausgehoben

zu werden aus dem geschäftigen

Treiben unseres Berufs- und

Gesellschaftslebens. Wichtig beim

Wandern ist das richtige Atmen. Davon

weiß Chorleiter Karl Unterhofer,

ein „Lied zu singen“.

Freitag: Wanderung auf den Spuren

der Kräuter (siehe Mai, donnerstags).

Preis pro Balance-Erlebnis: 10 Euro

(Essen und Kosten Museum nicht inbegriffen).

Vormerkungen: jeweils bis spätestens

einen Tag vorher bis 17 Uhr beim Tourismusverein,

Tel. 0471 356100.

www.ritten.com/de/

genuss/suedtirol-balance

ritten@boetl.net


abc

Tourismusverein Ritten. Mitgliederversammlung

mit umfangreicher

Tagesordnung.

Vom Tourismusverein Ritten (Text und Fotos)

Klobenstein, 15. April 2019. Wolfgang

Holzner, seit einem Jahr Präsident des

Tourismusvereins Ritten, hieß die Mitglieder

und Ehrengäste zur Mitgliederversammlung

im Hotel Bemelmans

Post willkommen.

Als erster Tagesordnungspunkt stand

die Änderung der Satzungen auf dem

Programm. Alle Vereine, auch Tourismusvereine,

müssen ihre Statuten an

Mai 2019

Große Bemühungen um das Hochplateau

Von links Tourismusvereins-

Präsident Wolfgang Holzner, Ottmar

Pichler, Direktorin Monika Mayr, Doris

Wieser und Bürgermeister Paul Lintner.

Die Burgschenke

ist von Anfang

April bis

Allerheiligen

täglich außer

mittwochs von

10 bis 18 Uhr

geöffnet.

Abends

auf Anfrage.

Ferien vom

3. bis 10. Juli.

Im Oktober

kein Ruhetag.

Reservierungen

unter Tel.

333 6698212

Peter und Anni

freuen sich auf

Euer Kommen

BURGSCHENKE

AUF DER BURG HOCHEPPAN

die neuen Musterstatuten laut Durchführungsverordnung

des entsprechenden

Landesgesetzes des Landes

Südtirol anpassen. Dadurch wird die

Zusammenarbeit mit dem Innovation

Development Marketing (IDM) Südtirol

genau geregelt. Der Vorstand des

Tourismusvereins kann künftig aus maximal

15 Personen bestehen, in dem

auch ein Vertreter des Wintersportgebietes

Mitglied sein muss. Bürgermeister

und Gemeindevertreter haben

keinen Rechtssitz mehr, genauso wenig

wie HGV-Vertreter, die auch kein

Stimmrecht mehr erhalten.

Die neuen Satzungen wurden genehmigt

und der im letzten Jahr gewählte

Vorstand wurde bis 2022 bestätigt. Der

Tourismusverein hat einen Vorschlag

für die Wahlordnung 2022 vorbereitet,

damit alle Berufsstände und Verbände

auch weiterhin

angemessen vertreten

sind.

Nach der Genehmigung

der

Anpassungen

der Statuten bat

Wolfgang Holzner

um eine Gedenkminute

für

die verstorbenen

Mitglieder.

Es wurden die

Namen der neuen

Mitglieder

verlesen: Adler

Mountain Lodge,

Heft 236

´s Rittner Bötl

33

Haus Rittenhof, Brunnerhof-Schrof, Villa

Gerda, Lunhof, Stiegerhof / Kräuter

Apotheke St. Elias, Arch. Angelika Mair

und Mair Metall.

Der Präsident bedankte sich bei seinem

Vorstand, Aufsichtsrat und Ausschuss

sowie bei den Mitarbeitern mit

Direktorin Monika Mayr. Gratuliert

wurde Doris Wieser, die seit 30 Jahren

für den Tourismusverein arbeitet und

Ottmar Pichler (seit 25 Jahren).

Holzner betonte, dass er mit Freude

an seine neue Aufgabe herangegangen

sei. Seine aktive Mitarbeit im Tourismusverein

habe schon im Jahre 2009

mit der Studie „Brand Logic“ begonnen.

Zu der Zeit war es für die Verwalter

des Tourismusvereins Ritten alles

andere als leicht, Projekte umzusetzen,

weil die solide, gesetzlich verankerte

Finanzierung gefehlt habe. Die Gemeinde

Ritten habe damals zum Glück

die Wichtigkeit der Studie erkannt und

sie gemeinsam mit der Landesverwaltung

und der Raiffeisenkasse Ritten

finanziell unterstützt. Ein Denk- und

Kooperationsprozess wurde gestartet,

in Arbeitsgruppen wurden Projekte erarbeitet

und großteils auch umgesetzt.

Wichtig sei auch die Zusammenarbeit

mit den strategischen Partnern wie der

Arena Ritten und dem Rittner Horn.

Wolfgang Holzner bedankte sich ganz

besonders bei Markus Untermarzoner

und beim Gemeindereferenten Kurt

Prast für ihren unermüdlichen Einsatz

für das Projekt „Rittner Horn 2028“.

Wichtige Partner seien auch die Forststation

Ritten und das Rittnerbahn-Komitee.

Die Wiedereinführung der Ortstaxe

ermögliche die Realisierung von wichtigen

Projekten, stellte Holzner fest.

Abschließend bedankte er sich bei allen

freiwilligen Helfern, bei den Mitgliedern,

der Gemeinde Ritten mit Bürgermeister

Paul Lintner, bei der Raiffeisenkasse

Ritten für die großzügige

Unterstützung und bei allen Spon-

www.boetl.net


34 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

soren, die Projekte fördern würden

sowie bei den vielen Vereinen (u.a.

Musikkapellen, Kuratorium Kommende

Lengmoos und Rittner Sommerspiele).

Ein Dank erging auch an die Familie

Senn, welche jedes Jahr ihren Speisesaal

für die Mitgliederversammlung

zur Verfügung stelle.

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu

sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten,

um Zeit zu sparen.“ Das seien

Henry Fords Worte vor über 100 Jahren

gewesen, begann Doris Wieser ihren

Bericht über die Pressearbeit am

Ritten. In Zusammenarbeit mit dem

IDM Südtirol, dem Verkehrsamt Bozen

und der italienischen und deutschen

Presseagentur des Sonnenplateaus

Ritten würden jährlich viele Journalisten,

Blogger und Influencer aus den

verschiedensten Ländern eingeladen.

Nicht nur in Italien, Österreich und

Deutschland sei über den Ritten berichtet

worden, sondern auch in Tschechien,

in der Schweiz und in Frankreich.

In den italienischen Medien hieß 2018

das Stichwort „Lama“. In unzähligen

Medien sei von der Pilgerreise von Walter

Mair vom Kaserhof, seinen beiden

Kollegen und natürlich von den Lamas

und der Audienz beim Papst in Rom zu

lesen gewesen. In deutschen Fernsehsendungen

wie „Stadt – Land - Lecker“,

„Wunderschön Südtirol“ und der beliebten

Volksmusiksendung „Musikantentreffen“

habe sich alles um Menschen

und Besonderheiten vom Ritten

gedreht. Bis Anfang November vergangenen

Jahres seien allein in Italien 328

Beiträge erschienen. Der Wert dieser

Berichte entspreche einem Werbewert

von 1.590.000 Euro.

Doris Wieser betonte, dass auch die lokale

Presse sehr wichtig für den Ritten

sei und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit

bei dem für den Ritten

zuständigen Dolomiten-Journalisten

Benno Zöggeler und bei Franz Heel

und Elisabeth Pfeifer und dem gesamten

BÖTL-Redaktionskomitee.

Sophie Pichler berichtete, dass der Ritten

auf Facebook, Instagram, Twitter,

Pinterest & Flickr vertreten sei und die

Accounts regelmäßig gepflegt würden.

Auch die Newsletter, welche vier bis

fünf Mal jährlich verschickt würden,

seien ein wichtiges Werbemedium.

Social-Media-Werbung habe sich in

den letzten Jahren als Marketing-Instrument

durchgesetzt. Dies sei nicht

überraschend, schließlich seien soziale

Medien fester Bestandteil des Alltags

vieler Menschen und würden über

eine entsprechend große Reichweite

verfügen. 2018 habe der Tourismusverein

auf Facebook 12.000 und auf

Instagram 15.600 Likes erhalten.

Siegrid Oberrauch stellte die vielseitigen

Veranstaltungen und Programmpunkte

vor, die der Tourismusverein

Ritten jedes Jahr Gästen und Einheimischen

biete. Kultur, Kunst, Sport,

Genuss, Kinderprogramm – da würde

Ein Blick in den wundervollen

Speisesaal des Hotels Bemelmans Post.

niemandem langweilig. 2018 hätten

sich für die verschiedenen Programmpunkte

1.470 Personen angemeldet.

Über die wichtigsten Zahlen, nämlich

die Einnahmen und Ausgaben, den

Haushalt des Tourismusvereins, be-

ritten@boetl.net


abc

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

35

richtete Karin Bauer. Die Abschlussrechnung

sieht einen Gewinn vor und

wurde genehmigt.

Direktorin Monika Mayr blickte mit

verschiedenen Projekten wie dem Hirtensteig,

der kurz vor der Realisierung

stehe, und dem Weinwanderweg in

die Zukunft. Auch andere Wege – wie

die Freud-Promenade – würden immer

wieder aufgewertet. Zu den besonderen

Veranstaltungen im Sommer würden

das Freilichtkino und der Rittner

Volksmarsch zählen.

Rita Hermeter berichtete über die touristischen

Zahlen, die den Tourismusverein

positiv stimmen und beweisen

würden, dass ein Urlaub am Rittner

Sonnenplateau nach wie vor attraktiv

sei. 2018 sei ein Nächtigungsanstieg

von 3 Prozent zu verzeichnen gewesen,

insgesamt sei man auf 383.743 Nächtigungen

gekommen. Bei den Ankünften

habe es einen Zuwachs von 4,6 Prozent

gegeben, im Durchschnitt seien die

Gäste 4,1 Tage am Ritten geblieben.

Über die Projekte, die am Rittner Horn

durch die Arbeitsgruppe „Rittner Horn

2028“ und das Interreg-Projekt Win-

Health realisiert würden, sprachen

Markus Untermarzoner und Stefanie

Mayr. Markus Untermarzoner erklärte,

dass zurzeit die Revision der Bergbahn

stattfinde und Arbeiten an der

Beschneiungsanlage notwendig seien.

Geplant sei eine neue Wellenrodelbahn

und die Verbindung von der Schwarzseespitze

zur bestehenden Rodelbahn.

Stefanie Mayr stellte das Projekt für

das Familienland am Rittner Horn vor.

Den Ideenwettbewerb hätten die Landschaftsarchitekten

Christian Sölva und

Sabine Deflorian gewonnen. Es seien

verschiedene Spiel- und Raststationen

passend zur Natur und in Verbindung

mit der Sagenwelt im Bereich Schwarzseespitze

/ Unterhorn geplant. Das

Motto: Sagenhafte Ausflüge eines Adlers.

Die Realisierung erfolge in mehreren

Bauabschnitten.

Destinationsmanagerin Miriam Lanz

sprach über die Zukunft des Südtirol-Tourismus.

Sie betonte die Wichtigkeit

von „guten Produkten“ bzw.

Themen, welche die Bekanntheit steigern

würden. Mit 33,3 Millionen Nächtigungen

habe es 2018 landesweit ein

Rekordjahr gegeben. Zeitungsberichte

in internationalen Medien, aber auch

Bloggerberichte und Artikel über bestimmte

Themen bzw. Produkte wie

das Wagyu-Rind hätten den Ritten bekannter

gemacht. Wichtig sei laut Lanz

die Internationalisierung der Urlauber,

weil die bisherige Konzentration auf

deutsche und italienische Gäste in Krisenzeiten

nicht mehr zielführend sein

könnte.

„Ich möchte dem Rittner Tourismusverein

ein großes Lob aussprechen,

weil er positive Akzente setzt, die nicht

nur dem Tourismus, sondern auch der

gesamten Bevölkerung nützen“, sagte

Bürgermeister Paul Lintner. Er berichtete

auch über das neue Mobilitäts- und

Zivilschutzzentrum und betonte die

Wichtigkeit einer gut funktionierenden

Rettungskette – auch für Touristen.

Auch Gemeindereferent Kurt Prast bedankte

sich – wie vor ihm Bürgermeister

Lintner – für die hervorragende

Zusammenarbeit; gemeinsam sei man

imstande, wirklich großartige Projekte

zu realisieren. Als Herausforderung

sehe er den Ganzjahres-Tourismus, der

durch eine gute Tourismusgesinnung

und interessanten Angeboten realisiert

werden könne.

Ein schmackhaftes Buffet, Gespräche

und Unterhaltung bis spät in die Nacht

bildeten den Abschluss der Mitgliederversammlung.

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36 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

Sigmund Freud und Marthas Gugelhupf

Von Doris Wieser Lun, Tourismusverein

„Göttlich schön und behaglich“ – so

beschrieb Sigmund Freud im Jahre

1911 seinem Fachkollegen C.G. Jung

den Ritten.

Das ist nun schon über 100 Jahre her

und trotzdem ist diese Aussage für

uns heute noch wichtig. In unseren

Katalogen und auf unserer Website

zitieren wir gerne den prominenten

Rittner Gast von anno dazumal.

Wie wichtig Sigmund Freud als Begründer

der Psychoanalyse war, ist

wohl sehr vielen bewusst. Mit seinen

Theorien, Forschungsergebnissen,

Methoden und Aussagen beschäftigen

sich auch in der heutigen Zeit viele

Psychoanalytiker und Psychologen.

Im Jahre 2006 wurde einer unserer

schönsten Wanderwege, die Promenade,

die Klobenstein mit Oberbozen

verbindet, nach Sigmund Freud benannt.

Im Jahre 2016 hätte Sigmund

Freud seinen 160. Geburtstag gefeiert

und dies war für uns ein schöner

Anlass, die Freud-Promenade mit

neuen Ruhe- und Rastplätzen sowie

mit Tafeln, die an ihn erinnern, aufzuwerten.

Die Promenade soll mit ihren

Ruheplätzen für uns und unsere Gäste

„göttlich schön und behaglich“ sein.

Heuer jährt sich am 23. September

zum 80. Mal der Todestag von Sigmund

Freud. Er starb mit 83 Jahren

in seinem Exil in London, wo er gut

ein Jahr gelebt hatte. Freud war vom

Krebs schwer gezeichnet und ließ seinem

Leben durch seinen Hausarzt ein

Ende setzen.

Martha Freuds Gugelhupf

Gar mancher stellt sich heute noch

die Frage „Wie tot ist Sigmund

Freud?“ Seine Lehren sind zum Glück

nicht begraben und noch heute verwenden

Psychoanalytiker Techniken

von Freud, um das Unbewusste ihrer

Patienten aufzudecken. So nimmt beispielsweise

die Traumdeutung immer

noch einen hohen Stellenwert ein.

Der Ritten, vor vielen Jahren Lieblings-Urlaubsort

von Sigmund Freud,

möchte dieses Jubiläum zum Anlass

nehmen, um an diesen besonderen

Ritten-Gast zu erinnern. Jedes Jahr

kommen Freudianer auf unser Sonnenplateau,

um auf Freuds Spuren zu

Buttern Sie eine Kuchenform aus. Legen Sie auf den Boden der Kuchenform

eine Lage dünn geschnittener Äpfel (geschält und kurz in

Zitronensaft und Rum eingeweicht). Bereiten Sie einen Eierteig aus 2

Tassen Mehl, 1\2 Teelöffel Salz, 1\3 Tasse Zucker, 2 Teelöffel Backpulver,

2 Teelöffel geriebener Orangenschale, 1\2 Teelöffel Vanille-Extrakt,

1\3 Tasse Butter, 1 Ei und 1\2 Tasse Milch.

Wenn der Teig weich ist, geben Sie noch 1\2 Tasse Rosinen hinzu. Gießen

Sie nun den Teig über die Lage Äpfel. Lassen Sie ihn bei 180 Grad

im Ofen 30 Minuten backen. Stürzen Sie ihn auf einen Rost, lassen Sie

ihn abkühlen und bestäuben Sie ihn mit Puderzucker.

ritten@boetl.net


abc

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

37

Foto BÖTL-Archiv

wandern. Es wurden auch Freud-Wochen

und -Kongresse organisiert.

Heuer bietet der Tourismusverein

wieder Wanderungen zu verschiedenen

Freud-Themen an.

„Hier auf dem Ritten ist es göttlich

schön ...“ ist das Motto der Nachmittags-Wanderung

am Mittwoch, 19.

Juni, bei der auch das Buch von Dr.

Francesco Marchioro „Die Freud-Promenade.

Wandern. Erinnern. Träumen“

(Weger Verlag, Brixen, 2019)

vorgestellt wird.

Sigmund Freud (1856 bis 1939)

mit Ehefrau Martha geb.

Bernays (1861 bis 1951).

Peter Seebacher alias Sigmund Freud.

Und dann ... das Beste zum Schluß:

„Martha Freuds Gugelhupf“.

Was hat Marthas Gugelhupf mit dem

Thema der Psychoanalyse und Sigmund

Freud zu tun?

Gar nichts, würde man im ersten Augenblick

meinen. Doch in Wirklichkeit

sehr viel, denn Martha war Sigmunds

Frau und der Gugelhupf war die typische

Süßspeise, die sie für Familienfeiern

zubereitete. Und damit ist

Marthas Gugelhupf wohl ein besonderer

Gugelhupf und wir haben uns

sehr darüber gefreut, dass das Rezept

bis in die heutige Zeit erhalten geblieben

ist.

Jeder, der gerne Süßes isst und Zeit

und Lust hat, bekommt somit die

Möglichkeit, „Marthas Gugelhupf“

nachzubacken (siehe Rezept).

www.ritten.com

Ein Überblick über die Freud-Wanderungen,

die vom Experten Dr.

Francesco Marchioro zu verschiedenen

Themen geführt werden:

Mittwoch, 19. Juni: Beschreibung

siehe oben; Donnerstag, 11. Juli:

„Also schreibt Freud (1856 bis

1939) – Aphorismen und Schritte“;

Mittwoch, 21. August: 1899

bis 2019 – Die Traumdeutung …

„ist die Via Regia zur Kenntnis des

Unbewussten im Seelenleben“;

Mittwoch, 11. September: 1919

bis 2019 – „Das Unheimliche“ und

die Kunst; Donnerstag, 10. Oktober:

1929 bis 2019 – Die Glückseligkeit

und „Das Unbehagen in der

Kultur“.

Möchten Sie

einen von drei

Gugelhupfs

gewinnen?

Das BÖTL bedankt sich ganz herzlich bei

Herrn Sepp Hohenegger vom Hotel Lichtenstern

an der Freud-Promenade, der

für dieses Quiz drei Gugelhupf nach dem

Rezept von Martha Freud backen lässt und

den Gewinnern spendiert.

Entscheiden Sie sich für eine der Punkte:

Welche der drei Tatsachen,

felsenfest behauptet von Doris

Wieser Lun im Tourismusbüro in

Klobenstein, entspricht letzlich

der Realität:

Sigmund Freud behandelte

bzw. belohnte seine Patienten

mit einem Gugelhupf seiner Frau

Martha

Martha Freud war in Behandlung

ihres Ehemannes Sigmund,

weil sie von ihrer Gugelhupf-Sucht

geheilt werden wollte

Sigmund Freud liebte den Gugelhupf

seiner Frau Martha

Die richtige Antwort ankreuzen, den

untenstehenden Abschnitt ausfüllen

und innerhalb 12. Juni im Meldeamt

der Gemeinde abgeben bzw. in den

Briefkasten an der Eingangstür des

Rathauses einwerfen bzw. per Fax senden

an 0471 357080 oder die Antwort per

E-Mail schicken an ritten@boetl.net

__________________________________

Name

__________________________________

Adresse

__________________________________

Adresse

__________________________________

Telefonnummer

Foto Doris Obkircher

__________________________________

Evt. Abo-Nr. (siehe Etikette Rück- bzw. Titelseite)

Die Gewinner werden

am 15. Juni

telefonisch verständigt

www.boetl.net


38 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Reges Vereinsleben

DO GEAH I HIN ...

zum Konzert Stylus fantasticus -

Vokal und Instrumental am Samstag,

25. Mai, um 20:30 Uhr in der

Kommende Lengmoos mit Johannes

Heim (Violine), Rüdiger Kurz (Violone),

Flora Fabri (Cembalo) und Stefan

Steinemann (Altus).

Die vier renommierten Musiker der

Alten Musik Szene bestechen durch

ihr vertrautes und spontanes Zusammenspiel.

Sie kontrastieren und kommen

mit all ihrer solistischen Individualität

immer zu einem besonderen

Konzerterlebnis für den Zuhörer.

Die Musiker kennen sich seit langer

Zeit und freuen sich, im Konzert in

der Kommende mit der „klaren und

doch instrumentalen Altstimme“ von

Stefan Steinemann (Süddeutsche Zeitung)

ein Programm selten gehörter

Musik um 1600 darzubieten.

Kartenreservierungen unter info@

kuratorium-kommende-lengmoos.com

www.kuratoriumkommende-lengmoos.com

Stefan

Heinemann

Johannes

Heim

Die Elki-Angebote vor Schulschluss

Von Sophia Tovazzi Platter (Text)

und Vera Erlacher Rinner (Illustrationen)

Ritten, im Mai 2019. Im letzten Monat

hat Manfred Rinner unseren kleinen

Mitgliedern mit dem Angebot der Osterbäckerei

eine große Freude bereitet.

Es war sehr schön mitanzusehen,

mit welchem Einsatz und Eifer die

Kinder den Teig geknetet und geformt

haben. Kreatives Ostergebäck ist dabei

entstanden, das nach dem Backen

noch reich verziert und geschmückt

werden durfte. Natürlich wurde das

eine oder andere auch schon gleich

vor Ort verspeist.

Wir bedanken uns auch herzlich bei

Walburga Goss Ramoser für die professionelle

Organisation des Muttertags-Frühstücks

im Elki. In ungezwungener

Atmosphäre konnten unsere

Mitgliedsmütter gemeinsam mit ihren

Kindern einen feinen Vormittag verbringen.

Bei selbstgemachten Köstlichkeiten

gab es viel Zeit zum Zusammensitzen

und Austauschen.

Im Rahmen unserer Teilnahme an

der Familienwoche der Gemeinde

haben Evelyn Kompatscher Valtingoier,

Vera Erlacher Rinner und Birgit

Zöggeler Lobis ein Kasperltheater für

unsere Kleinen einstudiert. Das rege

Interesse der Besucher hat uns sehr

gefreut.

Am Freitag, 24. Mai, kommt uns von

14 bis 19 Uhr Andrea Kröss das letzte

Mal besuchen, um den Mitgliedern

Tipps und Tricks zur richtigen Farbund

Stilberatung zu geben. Wer diese

Gelegenheit noch ergreifen möchte,

kann sich bei Evelyn unter Tel. 347

9606320 zum Kurs anmelden. Die Teilnahmegebühr

beträgt 18 Euro, wobei

auch Sekt und Häppchen gereicht

werden.

29. Mai, von

9:30 bis 11

Uhr statt. Wie

immer wird

unsere Fachfrau dabei ein aktuelles

Thema (Schwerpunkt diesmal: „Zähne

und andere Wehwehchen“) aufgreifen

und Fragen dazu beantworten.

Außerdem besteht für die Mütter

die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Kommt einfach vorbei.

Mütterrunde.

Lust auf einen Sommer-Haarschnitt?

Wer vor den Ferien noch einmal zum

Friseur möchte, kann sich unter Tel.

347 7956260 anmelden. Am Montag,

3. Juni, findet von 15 bis 17 Uhr im

Elki wiederum das Haareschneiden

mit der Friseurin Ulrike Vigl vom Juli

Hair Studio in Rentsch statt. Pro Kind

fällt ein Unkostenbeitrag von 5 Euro

an.

Haareschneiden.

Farb- und Stilberatung.

Unsere nächste kostenlose Mütterrunde

mit der Rittner Hebamme Julia

Cappelletto findet am Mittwoch,

Mit Schulende schließt auch das Elki

Ritten seine Tore. Ab Anfang Juli starten

wir dann in unser neues Abenteuer

mit dem Angebot des Sommerkindergartens.

Für alle anderen

Mitglieder sind wir dann ab September

wieder mit spannenden Neuigkeiten

und großartigen Kursangeboten

da.

Wir wünschen euch eine erholsame

Ferienzeit.

www.elki.bz.it

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

39

Was für ein Publikum!

Von den Musical-Ladies (Text und Foto)

Lengmoos und Eppan, 24. und 25.

April 2019. Wo erlebt man schon,

dass das Publikum auf Handzeichen

reagiert wie aus einem Guss? Oder

die Aufführungen am liebsten kein

Ende nehmen würden?

Die Rittner Musical-Ladies bedanken

sich nach diesen beiden Konzertabenden

an erster Stelle beim Publikum.

Die Radioshows waren dank

dieser Begeisterung ein voller Erfolg.

Wir möchten uns auch bei unserer fabelhaften

Band bedanken: Tobias Mur

am Schlagzeug, Julian Wiedenhofer

am Bass und Dietmar Oberrauch am

Klavier. Der Gitarrist, der leider nicht

rechtzeitig zur Radioshow kam, wurde

kurzerhand von der Musical-Lady und

Moderatorin Jutta Wieser ersetzt.

Gemeinsam mit der Nachrichtensprecherin

Sandra Auer, Chefredakteurin

Lisa Baumgartner, Wetter- und

Verkehrsfee Barbara Mauroner und

der russischen Fachputzkraft Olga

alias Lea Rottensteiner wurden gro-

ße Hits mit und

ohne Band gesungen.

Im Rahmen der Radioshow wurden

auch Publikums-Interviews gegeben

– das war der Plan. Aber dem

Publikum fiel ein Stein vom Herzen,

als Andreas Niedermair diesen Part

übernahm und gleich dreimal in verschiedenen

Rollen auf der Bühne erschien.

Auch junge Talente waren Teil

der Radioshow: Lena und Hannah

Niedermair zeigten ihre tänzerischen

Qualitäten, Sara Heidenberger begeisterte

mit ihrer Gesangsstimme.

Und alles wunderbar gestylt – dank

Uli Vigl und Roswitha Riegler, gut

hörbar dank Martin Niedermair an

der Technik und gut sichtbar, dank Josef

Stocker am Licht.

Ohne die Begeisterung, die Hilfe

und die Unterstützung von unseren

Freunden, Familien, Gönnern, Sponsoren

und dem Publikum sind solche

Abende nicht möglich – deswegen ein

großes Dankeschön.

www.boetl.net


40 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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ritten@boetl.net


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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

41

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42 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Bunt gemischt

Die Rubrik des

Von Waltraud Wörndle

Mod. 730/2019 - Einkommen 2018

Bis Mitte Juli können Arbeitnehmer und

Rentner die Steuererklärung, Mod. 730,

abfassen.

Grundsätzlich muss man unterscheiden,

wer eine Steuererklärungen machen muss

und wer eine Steuererklärung machen

kann. Zur Abgabe einer Steuererklärung

verpflichtet sind jene Personen, die im Jahr

2018 mehrere Arbeitsverhältnisse hatten

oder zusätzlich zum „normalen“ Arbeitsverhältnis

oder zur Rente eine Zusatztätigkeit

ausgeübt oder ein Zusatzeinkommen in

Form einer Miete bezogen haben. Arbeitnehmer,

die im Jahr 2018 den Arbeitsplatz

gewechselt und den Steuerausgleich nicht

über den Betrieb gemacht haben, müssen

ebenso eine Steuererklärung machen.

Ebenso Arbeitnehmer, die während des

Jahres 2018 in Rente gegangen sind. Beschäftigte

im Haushalt müssen auf alle Fälle

klären, ob eine Steuererklärung fällig ist, da

bei ihnen keine Steuer in Abzug gebracht

wird. Ebenso müssen Arbeitnehmer, die

im Ausland arbeiten und ihren Wohnsitz

in Italien haben, hier eine Steuererklärung

machen; die Steuer, die im Ausland bezahlt

wurde, wird dabei in Italien verrechnet.

Außerdem ist es ratsam, auf dem Mod. CU,

welches innerhalb Ende März vom Arbeitgeber

ausgehändigt wurde, zu überprüfen,

ob die Steuerfreibeträge für die Kinder

oder für den Ehepartner richtig angewandt

wurden. Bekanntlich sind Familienangehörige

nur dann zu Lasten lebend, wenn

ihr Bruttoeinkommen im Jahr 2018 unter

2.840,00 Euro lag. Mit der Abfassung der

Steuererklärung kann man die Steuerfreibeträge

richtigstellen.

Weiters kann man in der Steuererklärung

verschiedene Ausgaben wie Arztspesen,

Spenden, Lebensversicherung und Unfallversicherung

geltend machen und damit

ein Steuerguthaben erzielen. Neu ist heuer,

dass die Ausgaben für den Südtirol Pass,

EuregioFamilyPass Südtirol, Südtirol Pass

Abo+ sowie Südtirol Pass 65+ bis zu 250,00

Euro abgeschrieben werden können; die

entsprechende Bestätigung kann auf www.

suedtirolmobil.info heruntergeladen werden.

Weiterhin aufrecht bleibt die Abschreibmöglichkeit

für außerordentliche Sanierung;

neu hinzugekommen sind die Abschreibungen

für die Gartengestaltung,

dem sogenannten Bonus Verde. Dabei können

Ausgaben für Bewässerung, Kunstrasen,

Brunnen usw. abgeschrieben werden.

Die detaillierte Liste der Abschreibe-Möglichkeiten

befindet sich auf der Homepage

unter

www.asgb.org

Jubiläumskonzert

„Best of Chorkuma“

Die jungen Sängerinnen und Sänger

aus Innsbruck bieten auch

heuer wieder ein interessantes

Programm. Dabei werden sie Lieder

zum Besten geben, welche von

Zuhörern per Internet-Abstimmung

ausgewählt worden sind.

Die Veranstaltung findet am Samstag,

15. Juni, im Vereinssaal von Unterinn

statt. Beginn ist um 20 Uhr.

Mit Kindern tanzen

Von der Volkstanzgruppe Klobenstein

(Text und Fotos)

Oberinn, 15. April 2019. Unter dem

Titel „Dance auf tirolerisch“ setzte

die Volkstanzgruppe

Klobenstein ihre

Idee des Kindertanzens

um und bot für

die Grundschüler von Oberinn und

Wangen einen Tanzkurs an.

18 begeisterte Mädchen und Jungen

nahmen daran teil und trafen sich

an fünf Nachmittagen mit den Volkstänzerinnen

Astrid Gufler und Marion

Prackwieser in der Turnhalle der

Grundschule Oberinn. Es wurde eifrig

getanzt, geprobt und gelacht und alle

hatten viel Spaß. Gelernt wurden traditionelle

Volkstänze wie zum Beispiel

die Sternpolka, der Siebenschritt, Kikeriki

oder der Fröhliche Kreis.

Am Ende des Kurses zeigten die Kinder

ihr erworbenes Können bei einem

kleinen Auftritt für Eltern, Verwandte

und Freunde. Dabei wurde die Gruppe

von Maria Mayr an der Ziehorgel stimmig

begleitet. Alle konnten sich an der

Musik und am unterhaltsamen Tanzen

erfreuen.

Die Volkstanzgruppe Klobenstein

blickt auf ein gelungenes Projekt zurück

und freut sich auf weitere tanzfreudige

Ereignisse.

ritten@boetl.net


abc

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

43

Insgesamt 35 Jugendliche

vom Ritten waren bei der

Reise nach Barcelona mit dabei.

Hola y bienvenido a Barcelona!

Von Denise Walter (Text) und Julian Fink (Foto)

Barcelona, 22. bis 26. April 2019.

Der Jugenddienst Bozen-Land organisierte

eine fünftägige Reise nach

Barcelona.

Die Vorfreude war groß, als 70 Jugendliche

vom Ritten, aus Karneid,

Mölten, Jenesien, Deutschnofen und

Welschnofen den Reisebus bestiegen.

Die Endstation? Barcelona. Hallo

und herzlich willkommen in Barcelona

(siehe Überschrift)!

Begleitet von einem siebenköpfigen

Betreuerteam des Jugenddienstes

Bozen-Land erreichten die Jugendlichen

nach einer intensiven Busfahrt

das Ziel und wurden in zwei Jugendherbergen

untergebracht. Das „Wir“

stand bei der Reise im Vordergrund:

„Jugendliche aus den verschiedenen

Gemeinden trafen aufeinander,

Kontakt zu neuen Freunden wurden

geknüpft, Gemeinschaft erlebt – dies

hat die Beziehungsarbeit gefördert

und für eine gemeinschaftliche Atmosphäre

gesorgt“, so ein Betreuer

des Jugenddienstes Bozen-Land.

Die Ausflüge in Barcelona waren abwechslungsreich:

Mit dem Rad wurden

die klassischen Sehenswürdigkeiten

wie die Sagrada Familia (mit

dem Bau der römisch-katholischen

Basilika wurde 1882 begonnen; sie

ist bis heute unvollendet) oder die

Casa Batlló (Wohn- und Geschäftshaus;

errichtet 1877) erkundet.

Natürlich durfte auch ein Besuch

im Park Güell (erschaffen 1900 bis

1914; 17 ha groß) nicht fehlen. Sommerfeeling

kam beim gemeinsamen

Strandbesuch auf, wobei sich einige

Mutige sogar ins Wasser trauten.

Jedes Jahr organisiert der Jugenddienst

Bozen-Land eine mehrtägige

Reise für Jugendliche im Alter zwischen

15 und 25 Jahren. „Reisen

bedeutet Neues zu entdecken, verschiedene

Kulturen kennenzulernen

und sich mit anderen Jugendlichen

auszutauschen und fürs Leben lernen

– dies möchte der Jugenddienst

Bozen-Land mit der alljährlichen

Reise für die Jugendlichen des Einzugsgebietes

ermöglichen,“ so

Patrick Ennemoser, einer der Geschäftsführer

des Jugenddienstes

Bozen-Land.

Die Reise wird den Jugendlichen

wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

www.jdbl.it

www.boetl.net


44 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

abc

Firmvorbereitung einmal anders

Über 550 Firmlinge ließen sich die heurige

Spirit Night nicht entgehen.

Von Denise Walter (Text)

und dem Jugenddienst Bozen-Land (Fotos)

Vahrn, 12. April 2019. Bereits zum

siebten Mal luden der Jugenddienst

Bozen-Land und der Jugenddienst

Wipptal zur Spirit Night ein.

561 Jugendliche aus 26 Pfarreien –

auch vom Ritten – trafen sich im Kloster

Neustift bei Brixen.

Die Spirit Night ist eine Firmvorbereitung

der besonderen Art. Den Jugend-

Outdoor Kids Camp

Am Sonntag, 2. Juni, findet von 10

bis 16 Uhr ein Kinderfest im Outdoor

Kids Camp an der Bergstation

Meran 2000 statt.

Sport, Spiel und Spaß – so das Motto

des Tages.

Beim Balancieren, Hüpfen, Rennen,

Klettern und Bogenschießen geht

man auf Entdeckungsreise nach den

vielen Holzstrukturen und Bewegungsmöglichkeiten

des Kinderareals

auf 2.000 Metern Höhe.

Der Jugenddienst Bozen-Land wird

das Kinderfest mit einer Sport-Olympiade

begleiten und mit diversen

Spielstationen und Action-Parcours,

einer Schminkecke sowie einer Autorennbahn

große und kleine Kids

zum Strahlen bringen.

Tolle Preise und eine gratis Alpin-Bobfahrt

warten auf alle teilnehmenden

Kids (Kinder zwischen

drei und neun Jahren müssen auf

dem Alpin-Bob von einem Erwachsenen

begleitet werden).

lichen standen an jenem Abend 23

Workshops zu fünf Themenaspekten

zur Auswahl: Spirituelles, Leben und

Glauben, Musik und Tanz, Spiel und

Sport sowie Kreatives.

Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit,

sich für Workshops zu entscheiden

und dort mitzumachen.

Ob „Gute-Leben-Tipps für Dummies“,

die Erarbeitung der Zehn Gebote oder

eine Diskussionsrunde zum Thema

„Gibt es Gott überhaupt?“: für jeden

Geschmack war etwas dabei. Im

Workshop „Ora et labora – bete und

arbeite“ wurden von Schwester Gudrun

Leitgeb Geheimnisse um das

Leben einer jungen Ordensschwester

„gelüftet“. Außerdem gab es die Möglichkeit,

der eigenen Kreativität freien

Lauf zu lassen und zum Beispiel Specksteinanhänger

zu bearbeiten oder

Taschen zu bemalen. Auch Spiel und

Spaß kamen bei den Gruppenspielen

und den vorgeführten Zaubertricks

nicht zu kurz.

Beim Workshop „Unsere Energie für

einen guten Zweck“ konnten die Firmlinge

Seil hüpfen. Jeder Sprung wurde

gezählt und von der Firma Trenkwalder

& Partner gesponsert, sodass am

Ende die erstaunliche Summe von 500

Euro für eine bedürftige Familie zusammenkam.

Abschließend wurden die knapp 700

Personen in die Stiftskirche zu einer

Sound-Andacht eingeladen.

„Heute war echt ein toller und abwechslungsreicher

Tag, mit sehr vielen

spannenden Workshops. Ich werde

mich noch lange an die Spirit Night

erinnern, es war wirklich cool!“, fasste

ein Firmling den gelungenen Abend

zusammen.

23 Workshops wurden von den

Referenten und Referentinnen angeboten.

ritten@boetl.net


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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

45

Die Rittner als Tagessieger

Glückliche Gesichter nach

dem erfolgreichen Fußballturnier.

Von Denise Walter (Text)

und dem Jugenddienst Bozen-Land (Foto)

Bozen, 18. April 2019. In der Sportzone

Pfarrhof in Bozen fand das Fußballturnier,

organisiert vom Jugenddienst

Bozen-Land, statt.

Rund 90 Jugendliche spielten dabei

nicht nur um den Tagessieg, sondern

auch um die Qualifikation für ein internationales

Straßen-Fußballturnier.

Perfekte Bedingungen, frühlingshaf-

te Temperaturen und hochmotivierte

Jugendliche: optimale Verhältnisse für

das Fußballturnier des Jugenddienstes

Bozen-Land. Heuer nahmen rund 90

Jugendliche vom Ritten, aus Karneid,

Deutschnofen, Welschnofen, Jenesien,

Mölten und aus dem Sarntal daran teil.

Gespielt wurde in zwei Altersklassen:

bei den Mittelschülern sicherten sich

am Ende die Rittner den Tagessieg.

Die Mannschaft Borussia Eggental aus

Deutschnofen belegte den 2. Platz,

gefolgt vom Team aus Steinegg. Bei

den Oberschülern hingegen konnten

sich Die Schuffener aus Welschnofen

durchsetzen.

Zudem wurden rund 30 Spieler ausgewählt,

die am internationalen Straßen-Fußballturnier

der Organisation

BuntKicktGut teilnehmen dürfen. Ende

Mai werden die Jugendlichen in München

Südtirol vertreten.

www.boetl.net


46 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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ritten@boetl.net


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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

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48 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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Vom Weißen Kreuz

Bunt gemischt

Freiwilliger Zivildienst:

Zeig, was in dir steckt!

Ritten, im Mai 2019. In der Vergangenheit

haben sich Hunderte junge Leute für

den freiwilligen Zivildienst beim Weißen

Kreuz entschieden und damit bewiesen,

dass sie bereit sind, sich für die Gesellschaft

einzubringen und sich neuen Herausforderungen

zu stellen.

Der Landesrettungsverein beschäftigt seit

2005 freiwillige Zivildiener und hat mit

ihnen sehr gute Erfahrungen gemacht:

Jugendliche sind engagiert und motiviert.

Sie stellen sich gerne in den Dienst des

Nächsten und packen an, wo Hilfe nötig

ist.

Würde auch dich dieser Dienst beim Weißen

Kreuz interessieren? Dann verlier

keine Zeit und zeig, was in dir steckt! Der

Zivildienst beim Weißen Kreuz bietet dir

die Möglichkeit, dich ein Jahr lang einer

spannenden und sinnvollen Aufgabe zu

widmen. Dabei kannst du dich persönlich

weiterentwickeln, Freundschaften knüpfen

und Spaß in einem Team von Gleichgesinnten

haben. Wir als Weißes Kreuz

sind eine große Familie, in der du herzlich

willkommen bist.

Dass der Zivildienst sowohl für die Jugendlichen

als auch für unser Land wichtig

und wertvoll ist, beweist, dass die Lan-

Mai 2019

desregierung dieses

Projekt immer tatkräftig

finanziell

unterstützt – auch in Zeiten der knapper

werdenden Geldmittel. Neben der steigenden

Nachfrage zeigen vor allem auch

die Rückmeldungen unserer Zivildiener,

welch großartige Erfahrungen dieses Jahr

bietet.

Was macht den Zivildienst eigentlich

so interessant? Bei einer Umfrage haben

unsere Zivildiener unter anderem

folgende Aussagen gemacht: „Zivildienst

bedeutet für mich, ein Jahr lang

spannende Erfahrungen zu sammeln.“

– „Beim Zivildienst lerne ich Neues und

kann über meine Zukunft nachdenken.“

– „Zivildienst ist für mich ein Geben und

Nehmen.“ – „Beim Weißen Kreuz lernt

man neue Leute kennen, knüpft Freundschaften

und entwickelt sich persönlich

weiter – und nicht zuletzt bedeutet der

Zivildienst auch Spaß zu haben und mit

Freunden im Team zusammenarbeiten zu

können“.

Die Zivildiener beim Weißen Kreuz sind

vor allem im Krankentransport tätig. Das

bedeutet, dass sie Patienten begleiten

und einfache Hilfestellungen geben. Das

Schöne dabei ist, dass die begleiteten

Menschen sehr dankbar sind und dass

das Gefühl entsteht, etwas

Gutes getan zu haben.

Neben einer erstklassigen

und vom Land

Südtirol anerkannten

Ausbildung bekommen

die Zivildiener für ihre

Mitarbeit beim Weißen

Kreuz pro Monat eine

Spesenvergütung von

430 bis 450 Euro.

Du willst zeigen, was in

dir steckt, bist zwischen

18 und 28 Jahren alt,

motiviert und bereit,

Menschen zu helfen

und sie zu begleiten

sowie in einer großen

Gemeinschaft mitzuarbeiten?

Dann verliere

keine Zeit und melde

dich beim Weißen

Kreuz: Tel. 0471 444382

oder Grüne Nummer

800 110911, Webseite

www.weisseskreuz.

bz.it

Wir freuen uns auf ein

spannendes gemeinsames

Jahr mit dir!

Heft 236

´s Rittner Bötl

DO GEAH I HIN ...

49

zum Konzert Landstreichmusik

- Altfrentsch unterwegs am

Samstag, 15. Juni, um 20:30 Uhr

in der Kommende Lengmoos mit

Matthias Lincke (Geige, Gesang),

Christine Lauterburg (Gesang,

Geige, Bratsche, Besen), Dide

Marfurt (Halszither, Drehleier,

Dudelsack, Trümpi, Trommel),

Simon Dettwiler (Schwyzerörgeli),

Elias Menzi (Appenzeller

Hackbrett) und Matthias Härtel

(Kontrabass, Geige, Gesang).

„Walzerwahnsinn“ und „urige“

Tänze vom „Landler“ bis zum

„Hierig“: Die wilde Appenzeller

Tanzmusik der berüchtigten

Alpstubeten, welche die Kirche in

vergangenen Jahrhunderten wiederholt

zu landesweiten Tanzverboten

bewog, existiert noch. Bloß

wird sie kaum gespielt.

In alten Handschriften und auf

Schellack-Platten lagert sie in Archiven

und wartet darauf, wieder

zum Leben erweckt zu werden.

Der Aufgabe, diese wunderbare

Volksmusik wieder zurück „unters

Volk“ zu bringen, widmet sich

die Landstreichmusik im Projekt

„Altfrentsch unterwegs“. Der

Begriff „Altfrentsch“ geht zurück

auf den deutschen Ausdruck „altfränkisch“

und bedeutet soviel

wie „altmodisch“, „nach altem

Brauch“. Altfrentsch ist auch der

Titel und das Motto der CD der

Landstreichmusik von 2016.

www.kuratoriumkommende-lengmoos.com

www.boetl.net


50 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Bunt gemischt

Tauschmarkt schließt Ende Mai

Vom KFS-Team der

Zweigstelle Lengmoos/Klobenstein

Aufgrund der immer schwächer werdenden

Nachfrage

und der vielen neuen

Kommunikationsmöglichkeiten

(WhatsApp-Gruppen

usw.) können

wir den Tauschmarkt am Ameiser 5

in Klobenstein nicht mehr aufrechter-

halten und schließen unsere Türen mit

Ende Mai.

Letzter offener Tag ist am Freitag, 31.

Mai, von 16 bis 17 Uhr. Wir bitten alle,

die noch im Tauschmarkt vorhandenen

Artikel und auch den eventuellen Erlös

der verkauften Ware bis spätestens 31.

Mai abzuholen.

Ware und Geldbeträge, die nicht innerhalb

dieses Termins abgeholt werden,

werden ohne persönliche Mitteilung

an eine karitative Einrichtung

weitergeben.

Wir danken allen von Herzen, die uns in

all diesen Jahren tatkräftig unterstützt

und uns immer wieder auf irgendeine

Weise ihre Bereitschaft, ihr Vertrauen,

ihr Verständnis und ihre Treue entgegengebracht

haben.

Auskünfte bei Judith Unterhofer (Tel.

349 8878894), Erika Ramoser (Tel. 335

1209753), Margareth Frötscher (Tel.

340 1754227) und Ruth Gartner (Tel.

340 3751275).

„Unsere Gefühle sind wichtig

und brauchen einen Platz“

Von Cornelia Mayr, Koordinatorin für Integration

im Schulsprengel Ritten (Text und Fotos)

Im heurigen Schuljahr wurde an

den Grundschulen von Lengmoos

und Lengstein in sieben Klassen das

W.I.R.-Projekt erarbeitet.

Das W.I.R.-Projekt steht für W wie

Werte, I wie Integration, R wie Resilienz

(psychische Widerstandsfähigkeit).

Konfliktgespräch.

In drei Einheiten lernten die Schüler

Gefühle zu benennen und auszudrücken,

Grenzen wahrzunehmen und

zu spüren, Schwächen und Stärken zu

verbalisieren und Konflikte konstruktiv

zu lösen.

Zusammen mit den Symboltieren – Affe

Cäsar (Experte für Gefühle), Adler Arno

(Experte für Grenzen und dem scharfen

Blick) und Elefantendame Slonni (Expertin

für Gemeinschaft) – erlebten die

Schüler in Kooperationsspielen, Rollenspielen,

Gesprächen und Geschichten

die eigene Klassengemeinschaft und

ihre Rolle in der Gruppe neu.

Das gemeinsame Erarbeiten und Üben

von Strategien zeigt auf, dass Konflikte

zum Leben in der Gemeinschaft dazu

gehören und ein Streit wie ein Gewitter

in der Natur auch wichtig sein kann.

Von Bedeutung ist aber der achtvolle

Umgang miteinander und der „richtige“

Lösungsweg, um dann wieder gut

miteinander arbeiten zu können.

Das Projekt zieht sich über das ganze

Schuljahr und

schließt alle Un-

Die Elefantendame Slonni,

der Adler Arno und der Affe Cäsar.

terrichtsfächer mit ein. Nach dem erarbeiteten

Modell arbeiten die Lehrpersonen

an den Zielen des Projekts

in den Klassen weiter und begleiten

die Schüler in der wöchentlichen Gesprächsrunde

bei offenen Fragen oder

Konfliktsituationen.

www.snets.it/SSP-Ritten

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

„Wirtschafts- und Lebensraum

erhalten und aufwerten“

hds-Ortsgruppe Ritten.

Ortsversammlung und

Projekt Rittner Horn 2028.

Von der hds-Pressestelle (Text und Foto)

Klobenstein, 9. April 2019. Im Rahmen

der kürzlich abgehaltenen Ortsversammlung

des hds (Handels- und

Dienstleistungsverband Südtirol), die

von Ortsobmann Gerhard Prantner in

der Arena Ritten geleitet wurde, ist

das neue Projekt Rittner Horn 2028

vorgestellt worden.

Die Rittner Horn Bergbahnen AG hat

sich für den Fortbestand und den Ausbau

des Rittner Horns und dessen Anlagen

entschieden, um die Wertschöpfung

für alle Wirtschaftstreibenden am

Plateau zu steigern. Das Konzept wurde

in Zusammenarbeit mit den Hauptaktionären,

der Gemeinde, dem Tourismusverein

und der Raiffeisenkasse ausgearbeitet.

Vorgesehen ist u.a. die Erweiterung der

Möglichkeiten für Gäste, Einheimische,

Sportbegeisterte und besonders für Familien.

Für den Winter (Skifahren, Wandern,

Rodeln, Skitouren, Spielplätze)

und für den Sommer (Familienbereich,

Bike Trails, Themenwege) sollen neue

ausgeglichene Erlebnisse ermöglicht

werden. Das Konzept sieht vor, dass

sich die Rittner Wirtschaft und auch die

Bevölkerung beteiligen können.

„Der Ortsausschuss des hds hat sich

Mai 2019

nach intensiver

Auseinandersetzung

für dieses

Projekt und somit für die Aufwertung

dieser Destination ausgesprochen.

Deshalb möchte ich an die Kaufleute

und Dienstleister appellieren, sich daran

in Form eines Werbebeitrages zu

beteiligen“, erklärte Ortsobmann Gerhard

Prantner. „Der Wirtschafts- und

Lebensraum am Ritten ist uns wichtig,

deshalb ersuche ich euch, diese Entwicklung

gemeinsam zu unterstützten.“

Nach dem umfangreichen Tätigkeitsbericht

von 2018 informierte Prantner,

dass am 13. August in Klobenstein ein

besonderer Sommerabend mit einer

etwas anderen Modenschau und mit

gehobener Gastronomie stattfinden

wird.

Der Gemeindereferent für Wirtschaft,

Kurt Prast, unterstrich die Bedeutung

der lokalen Kreisläufe und des Ortsmarketings.

Alexander Öhler vom

SVP-Wirtschaftsausschuss wies hingegen

auf die gute Vertretung in der Gemeinde

hin und erklärte, dass das neue

Projekt Rittner Horn 2028 auf Vorschlag

des Ausschusses entstanden sei.

Martin Stampfer, Bereichsleiter im hds

für Orts- und Stadtentwicklung, stellte

die Geoanalyse vor: ein neues, innovatives

Instrument. Sie ist eine digitale

Landkarte Südtirols, die imstande ist,

zukünftige Auswirkungen zu simulieren,

Aufschluss über die Frequenzen

Heft 236

´s Rittner Bötl

51

Hds-Ortsobmann Gerhard Prantner.

sowie die Passantenströme zu geben

und ist somit ein verlässlicher Indikator

für die Attraktivität einzelner Bezirke,

Orte oder Einkaufsstraßen. Diese Erkenntnisse

können sowohl für Gemeindeverwaltungen

nützlich sein für Entscheidungen

und Vorhaben, die einen

Ort betreffen, aber auch für einzelne

Betriebe, die sich in den Orten ansiedeln

oder weiterentwickeln möchten.

Für den Ritten wäre es besonders wichtig,

noch den Branchenmix im Handel

zu verbessern, um die Attraktivität zu

steigern.

Die hds-Bezirksleiterin von Bozen Stadt

und Land, Judith Müller, dankte abschließend

dem Ortsobmann und seinem

Ortsausschuss für die ehrenamtliche

Arbeit vor Ort und die vorbildliche

Zusammenarbeit mit der Gemeinde,

dem Tourismusverein und den Wirtschaftsverbänden.

www.boetl.net


52

´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

PR-Information

Langjährige Teamleiterinnen bestätigt

Kurz vor dem Beginn der Sommerbetreuung

in Oberbozen und in Unterinn

haben das Organisationsteam rund

um Ulrike Oberrauch alle Hände voll

zu tun.

„Nachdem die Einschreibungen erfolgreich

über die Bühne gegangen sind,

gilt es jetzt noch die Materiallogistik zu

organisieren und letzte Ausflüge zu bestätigen“,

so Ulrike Oberrauch, die Präsidentin

von Ki.Ba. Project. „Außerdem

ist die Schulung der Mitarbeiterinnen in

vollem Gange.“

Die Sommerbetreuung in Oberbozen ist

sehr gut ausgelastet und nur noch wenige

Restplätze sind zu vergeben.

In Unterinn hingegen sind in allen

Wochen noch Plätze frei, sodass sich

Kurzentschlossene gerne noch im Ki.

Ba.-Büro melden können.

Für die Ki.Ba.-Projekte in Bozen, Karneid

und Ritten haben wieder sehr viele Mitarbeiterinnen

aus den vorhergehenden

Ausgaben der Sommerbetreuung ihre

Teilnahme bestätigt. So auch Melanie

Tomasi und Katja Alber, die schon seit

einigen Jahren die beiden Sommerbetreuungszentren

in Oberbozen und Unterinn

leiten. Die Kontinuität beim Personal

hat für Ki.Ba.

einen großen Wert

bei der Abwicklung

der Projekte, stellt

sie doch für das Organisationsteam,

für die Eltern und die

Kinder einen wichtigen Garant dar.

So kann der Sommer kommen.

Ki.Ba. plant selbstverständlich auch

schon den Herbst 2019. In Oberbozen

sind wir bestrebt, wieder die Nachmit-

Auch wieder beim Sommerprojekt

dabei: Melanie Tomasi ...

tagsbetreuung 2019/2020 anzubieten.

Eltern, die daran Interesse haben,

können sich bis 7. Juni im Büro melden

und ihren Betreuungsbedarf anmelden.

Aufgrund dieses Bedarfs wird

dann versucht, eine konstante Gruppe

zusammenzustellen. Die Eltern werden

dann noch innerhalb Schulende verständigt,

ob ausreichend Anmeldungen

eingetroffen sind. Informationen

können unter Tel. 0471 1925669 oder

perE-Mail an info@kibaproject.it eingeholt

werden.

... und Katja Alber.

´s Notenstandl (Folge 26) wird „aufgestellt“ von Franz Kofler

ritten@boetl.net


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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

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54 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

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56 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Serie

Die Deutschordenskommende Lengmoos und ihre Komture (Teil 1)

Von Wolfgang Reith, D-Neuss (Text)

sowie von Privat und Wolfgang Reith (Fotos)

Schon seit dem frühen 11. Jahrhundert

gab es in Lengmoos eine Kapelle

zu Ehren des heiligen Ulrich (Bischof

von Augsburg, Patron der Reisenden,

† 973), und an solchen Orten entstanden

oft auch Herbergen (Hospize bzw.

Hospitäler) zur Versorgung und Beköstigung

von Armen, Kranken, Durchreisenden

und vor allem Pilgern aus dem

Heiligen Land. Lengmoos bot sich

dafür besonders an, weil es auf dem

höchsten Punkt des über den Ritten

1504 bis 1534: Georg von Spaur,

Komtur zu Lengmoos.

führenden mittelalterlichen Durchgangsweges

(Rittner Höhenstraße bzw.

„Kaiserstraße“) lag. Hier unterzeichnete

Kaiser Konrad II. am 1. Juni 1027

jene Urkunde, in welcher dem Bischof

von Trient die Grafschaft Bozen verliehen

wurde.

Knapp zweihundert Jahre später, am

9. Jänner 1211, übertrug der damalige

vom Ritten stammende Bischof

von Trient, Friedrich von Wangen, dem

Deutschen Orden, welcher seit 1202 in

Bozen ansässig war, die Pfarre St. Lucia

in Unterinn (Erzpfarre des Ritten). In

1560 bis 1568: Ulrich Strein Freiherr zu

Schwarzenau, Komtur zu Lengmoos.

Lengmoos befand sich zu jener Zeit ein

wahrscheinlich erst kurz zuvor gegründetes

und von einer Bruderschaft verwaltetes

Marien- und Johannes-Hospital.

Sicherlich nicht zufällig schenkte

nun zeitgleich, also ebenfalls am 9.

Jänner 1211, Wilhelm von Velturns

(der Ältere, 1160 bis 1220) – mit dem

Einverständnis des Grafen Adelpret

von Tirol – dem Bischof Friedrich von

Wangen als dem Schutzherrn über das

besagte Hospiz in Lengmoos für dieses

und die dort wirkenden Brüder einige

Höfe am Ritten. Die Herren von Velturns

dienten nämlich den Bischöfen

1583 bis 1587: Claudius von Roccabruna,

Komtur zu Lengmoos.

ritten@boetl.net


Serie

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

57

von Trient und Brixen als Ministeriale

(Verwaltungsbeamte) und besaßen

umfangreichen Grund und Boden auf

dem Ritten, wo sie auch als Gerichtsherren

fungierten. Gleichwohl erklärten

Wilhelm von Velturns und sein

gleichnamiger Sohn (Wilhelm der Jüngere,

1190 bis 1240) am 16. April 1215

vor Bischof Conrad von Brixen, dass sie

keinerlei Ansprüche auf das neue Hospital

zu Lengmoos erhöben.

Sehr bald danach entstand jedoch der

Gedanke, Hospiz und Pfarre örtlich

zu vereinen, um ersteres wirtschaftlich

besser zu stellen, und so verlegte

man die Pfarre von Unterinn nach

1626 bis 1638: Johann Oswald Freiherr

Hendl zu Goldrain, Komtur zu Lengmoos.

1662 bis 1703: Ehrenreich von Breisach

zu Katzenzungen, Komtur zu Lengmoos.

Lengmoos, wo ein neues, dem heiligen

Ulrich gewidmetes Gotteshaus

entstand, das am 13. Juli 1225 durch

Bischof Gebhard von Trient eingeweiht

wurde. Irgendwann zwischen dem

21. Februar 1234 und dem 9. Oktober

1237 ging dann auch das Hospiz

in den Besitz des Deutschen Ordens

über. Eine offizielle Bestätigung für die

durch den Bischof von Trient verfügte

Übertragung des „domum de Lengemus“

erfolgte schließlich am 10. April

1239 durch Papst Gregor IX., womit

der Deutsche Orden endgültig Besitzer

der Pfarre und des Hospizes Lengmoos

wurde. Die Kommende (bzw. Komturei)

war jetzt seelsorgerischer Mittelpunkt

auf dem Hochplateau oberhalb

Bozens, wo der Orden nach und nach

seinen Grundbesitz ausdehnte. Dieser

erstreckte sich zu Beginn des 14. Jahrhunderts

bereits auf 174 Höfe, und damit

galt die Kommende Lengmoos für

Rittner Verhältnisse als reich. Auch die

Burg Stein gehörte von 1211 bis 1811 –

also genau 600 Jahre lang – dem Deutschen

Orden. Sie war um 1175 erbaut

worden und diente als Sitz der Gerichtsgemeinde

Ritten (später Stein).

Als die Burg in der ersten Hälfte des

16. Jahrhunderts durch einen Brand

zerstört wurde, verlegte man das Gericht

in die Deutschordenskommende

Lengmoos, die dadurch eine weitere

Bedeutung erlangte.

Informationstafel

am Eingang der Kommende.

NEU: „Collaudo“ ( Hauptuntersuchung )

auch für Motorräder !!!

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58 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Serie

Seit der Übernahme des Hospizes

durch den Deutschen Orden führte

dessen Verwalter den Titel eines

Komturs. Erster Komtur des Hauses

am Ritten war ab 1227 Wernher (in anderen

Quellen „Bernhardt“) von Lengmoos,

der alle seine Güter dem Orden

vermachte. Sein Nachfolger, Friedrich

(von Lengmoos), verwaltete gleichzeitig

das Haus in Bozen mit, residierte

aber noch in Lengmoos, wohingegen

der nächste Komtur seinen Amtssitz

nach Bozen verlegte (1236 erstmals

als Kommende bezeichnet). Diese

gemeinsame Verwaltung der beiden

Kommenden in einer Hand existierte

bis 1269, dann erfolgte eine Trennung,

und in jenem Jahr erscheint auch die

gesamte Ordensregion zum ersten Mal

als „Ballei an der Etsch und im Gebirge“,

der ein Landkomtur („preceptor Balie

Bozanensis“), nämlich der Komtur von

Grabplatte für die Herren von Velturns

in der Krypta der Kirche von Lengmoos.

Bozen, vorstand. Ein entsprechendes

Amtssiegel ist ab 1277 nachgewiesen.

Gleichwohl wurden die jährlichen Kapitel

der Ordensballei auch danach

noch häufig in Lengmoos abgehalten,

vermutlich wegen des besseren Klimas

auf der Höhe.

Zweimal waren während des Mittelalters

die Ämter des Landkomturs und

des Komturs zu Lengmoos noch identisch

(Konrad von Gundelfingen und

Walrab von Scharfenberg), ansonsten

aber standen der Komturei Lengmoos

eigene Verwalter vor, wobei es sich

bei diesen manchmal nicht um Ritter,

sondern auch um Ordenspriester handelte,

die dann also in Personalunion

die Kommende und die Pfarre verwalteten.

Für die Besetzung der Stelle

eines Komturs war grundsätzlich der

Landkomtur zuständig, obwohl dieser

seit Anfang des 14. Jahrhunderts

dem auf der Marienburg in Preußen

residierenden Hochmeister direkt

unterstellt war, von wo aus auch die

Landkomture kamen. Der Landkomtur

bzw. der Komtur war im übrigen auch

für die weltlichen Angelegenheiten

der Ordenspriester und Pfarrer

in Lengmoos zuständig. Anfänglich

gab es noch keine Hierarchie unter

den Kommenden der Ballei, wie sie

sich später herausbildete, denn die

Komture von Lengmoos verwalteten

entweder vor ihrer dortigen Amtszeit

oder auch danach die anderen

auf dem Gebiet der Ballei gelegenen

Komtureien Schlanders, Sterzing und

Trient. Erst seit dem 15. Jahrhundert

stand die Kommende Sterzing in der

Hierarchie an oberster Stelle, und aus

ihr gingen auch drei von vier Landkomturen

hervor. Allein Heinrich von

Knöringen stieg 1503/1504 vom Amt

Eine der ältesten Ansichten der Kommende

Lengmoos.

des Komturs zu Lengmoos in das des

Landkomturs auf.

Wilhelm von Velturns (der Jüngere)

hinterließ übrigens nach seinem Tode

vier Söhne: Wilhelm, Arnold, Hugo

und Ulrich. Während der erstere sich

als eine Art Raubritter hervortat und

Arnold ab 1243 auf der Trostburg bei

Waidbruck saß, erbte Hugo die Besitztümer

auf dem Ritten. Alle drei zuletzt

genannten Brüder tauchten noch gemeinsam

in einer Urkunde vom 27.

April 1243 auf, in der es hieß, dass

der Komtur des Hospitals zu Lengmoos,

Bruder Fridrich, „einen Hof zu

Puechbach auf dem Ritten von den

Brüdern Hugo und Ulrich, Söhnen des

Herrn Wilhelms von Velturns und deren

anderm Bruder Hrn. Arnold von

Trostberg (erkaufte); das geschah im

Schlosse Stein auf dem Ritten.“ Als

Hugo von Velturns 1269 starb und nur

eine Tochter hinterließ, starb zugleich

das Geschlecht im Mannesstamme auf

dem Ritten aus. Auch auf der Trostburg

fand die Herrschaft derer von Velturns

1290 ein Ende. Und weil Ulrichs Söhne,

Wilhelm und Hauk, ebenfalls keine

Nachkommen hinterließen, erlosch

das Geschlecht 1329 endgültig auch

am Ort seines Ursprungs (Feldthurns).

Vorher aber schenkte der letztgenannte

Wilhelm am 19. November 1297

noch „zu Gunsten des deutschen Hauses

in Lengmoos in die Hände Bruder

Hartmanns, Landkomtur der Ballei zu

Bozen, den Barchehof zu Velturns unter

der Bedingung, dass er Lebenslänglich

den Nutzgenuss davon ziehen dürfe,

wofür er dem Hause zu Lengmoos

zum Zeichen seines Eigenthumsrechtes

jährlich eine Gelte Oel zu zinsen

verspricht. Dafür soll der Orden gehalten

sein, falls er im Bistume Brixen

oder Trient nicht mehr als zwei Tagesreisen

von einem Ordenshause stirbt,

seinen Leichnam nach Lengmoos zu

ritten@boetl.net


Serie Mai 2019 Heft 236 ´s Rittner Bötl 59

überbringen und daselbst in seines Vaters

und seiner Ahnen Gruft beizusetzen

und für ihn wie für einen Ordensbruder

den Seelengottesdienst und

einen Jahrtag zu halten.“ Einige Jahre

später, am 19. März 1306, bekräftigte

er seinen letzten Willen erneut, indem

er nun „dem Deutschen Orden

zu Händen des Bruders Konrad von

Schiverstat, Kumturs von Lengmoos

der Kommende Lengmoos seinen Hof

sammt Zubehör, Barke genannt, in der

Velturnser Pfarre“ schenkte (heute

der Warkhof). Als Zeugen werden neben

Konrad von Schiverstat genannt

„Heinrich, Pfarrer von Velturns, Konrad

der Knecht Wilhelms von Velturns,

Otto von Bozen, Friedrich von Barke

und sein Sohn Ulrich, Ulrich der Strenge

von München.“ In der Krypta der

Pfarrkirche von Lengmoos kann man

noch heute einen Gedenkstein mit

dem Wappen der Herren von Velturns

sehen, die als Stifter des Gotteshauses

gelten. Es handelt sich ausdrücklich

nicht um einen Grabstein, wie

oft fälschlicherweise behauptet wird,

denn er datiert von 1426 und ist damit

zweihundert Jahre jünger als die Kirche

selbst. Es wird vermutet, dass er

sich ursprünglich im Fußboden befand

– wahrscheinlich über dem Grab der

Familie von Velturns, die hier bestattet

worden war –, dann aber mit dem Umbau

und der Vergrößerung der Kirche

1510 in die Gruft unter dem Altarraum

verlegt und dort in die Mauer eingelassen

wurde.

Mit dem Ausbau des Kuntersweges als

neuer Verbindung durch das Eisacktal

zu Beginn des 14. Jahrhunderts verlor

der Ritten weitgehend seine Funktion

als Transitgebiet. Der alte „Kaiserweg“

war fortan fast nur noch von lokaler

Bedeutung und wurde allenfalls zur

Umleitung genutzt, wenn das Eisacktal

mal wieder unpassierbar war. Wie

lange das Hospiz in Lengmoos noch

Bestand hatte, ist leider nicht genau

feststellbar, doch schon im Laufe des

14. Jahrhunderts findet es in den Annalen

keine Erwähnung mehr. Das der

Kommende angeschlossene Gasthaus

hingegen existiert bis heute, wenngleich

die Bausubstanz des Gasthofs

„Amtmann“ aus der Zeit des Lengmooser

Komturs und gleichzeitigen Landkomturs

Johann Heinrich Freiherr von

Kageneck stammt, der ab 1720 eine

vollständige Sanierung der baufälligen

Kommende vornehmen ließ. Um 1430

wurde die Pfarrkirche von Lengmoos

durch einen Neubau ersetzt. Die heutige

Gestalt erhielt das Gotteshaus dann

zu Beginn des 16. Jahrhunderts, wobei

man vermutlich auch die Weihe zur

Himmelfahrt Mariens vornahm, die

damit das Patrozinium des heiligen Ulrich

ersetzte.

1525 erschütterten schwere Bauernunruhen

weite Teile des Heiligen Römischen

Reiches Deutscher Nation,

die sich auch auf Tirol auswirkten und

in deren Verlauf die Kommende-Gebäude

in Lengmoos zerstört und geplündert

wurden. Leider gingen dabei

zugleich die Urkunden aus den vorhergehenden

Jahrhunderten verloren,

welche die Aufständischen entweder

mitnahmen oder unmittelbar vor Ort

vernichteten. Damit können wir heute

kaum auf Quellenmaterial aus der Zeit

vor 1525 zurückgreifen. Bestand das

Haus der Kommende vor den Bauernaufständen

wahrscheinlich aus einer

Art gotischem Wehrturm – leider gibt

es keine bildliche Darstellung aus jener

Zeit –, so vollzog sich der Wiederaufbau

doch nur nach und nach und zog

sich, obwohl der Deutsche Orden für

die angerichteten Verwüstungen Schadenersatz

ausbezahlt bekam, über ein

Jahrhundert hin. Die Vollendung der

heutigen Gebäude dürfte um die Mitte

des 17. Jahrhunderts anzusetzen

sein, wofür die Jahreszahl 1652 über

dem Toreingang Beleg sein könnte.

Dies wäre dann in die Amtszeit des

Komturs (1625-1626) und nachmaligen

Landkomturs (1638/41 bis 1662)

Georg Niklas Vintler von Platsch gefallen.

Ohnehin lässt sich feststellen,

dass die Bedeutung der Kommende

Lengmoos innerhalb der Ballei an der

Etsch und im Gebirge spätestens seit

Beginn des 17. Jahrhunderts wieder

zunahm. So bezeichnete der Tiroler

Landestopograph Max Sittich von Wolkenstein

schon 1614 die Kommende

als „das best und reichist Haus“ der

Ballei. Die nachweislich rund 150 Höfe,

die der Deutschordenskommende gehörten,

verteilten sich dabei am Ritten

auf die Ortschaften Gissmann, Lengmoos,

Lengstein, Oberbozen, Oberinn,

Siffian, Signat, Unterinn und Wangen,

hinzu kamen welche in Barbian, Kastelruth,

Sarnthein und Villanders.

Auch die Besetzung der Stelle des

Landkomturs änderte sich nach 1525.

War dieser, wie schon erwähnt, bis dahin

fast ausnahmslos vom Hochmeister

in Preußen bestellt und von dort

auch ausgesandt worden, so kam der

Landkomtur nunmehr aus der Ballei an

der Etsch und im Gebirge selbst und

hier wiederum aus dem Tiroler Adel.

Von 1534 bis 1918 hatte der Landkomtur

zudem eine Stimme im Tiroler

Landtag. Was zumindest Lengmoos

anbetraf, so ließen sich viele der nachfolgenden

Komture allerdings nur selten

dort blicken, stattdessen führte ein

Amtmann als weltlicher Verwalter die

Geschäfte daselbst (im Gasthof „Amtmann“

ist jene Zeit bis heute erhalten

geblieben). Überdies gab es zwischendurch

immer wieder Perioden, in denen

die Stelle des Komturs unbesetzt

blieb. Am längsten war dies zwischen

1638 und 1662 der Fall: Der bereits genannte

seit 1625 amtierende Komtur

Georg Niklas Vintler von Platsch war

nur ein Jahr später zum Verwalter der

Kommende Sterzing berufen worden.

Nachfolger in Lengmoos wurde Johann

Oswald Hendl Freiherr zu Goldrain. Als

Vintler von Platsch 1638 Statthalter der

Landkommende Weggenstein wurde

(ab 1641 bekleidete er endgültig das

Amt des Landkomturs), rückte Hendl

zu Goldrain nach Sterzing vor. Die Stelle

in Lengmoos aber blieb vakant und

wurde erst wieder 1662 mit Ehrenreich

von Breisach zu Katzenzungen besetzt,

der das Amt dann allerdings 40 Jahre

lang ausübte und ab 1671 zusätzlich

die Komturei Sterzing mitverwaltete.

Es darf wohl davon ausgegangen werden,

dass während der mehr als 20

Jahre, in denen es keinen Komtur in

Lengmoos gab, die Kommende außer

durch den Amtmann vom Landkomtur

mitbetreut wurde, wie das in künftigen

Jahren ohnehin zur Regel wurde.

Fortsetzung im Juni-BÖTL

Der Autor dankt all denjenigen,

die ihm bei der Zusammenstellung

dieser Arbeit geholfen haben. Hier

sind in erster Linie Frau Dr. Inga

Hosp und Herr Josef Frötscher vom

Ritten zu nennen, die aufschlussreiches

Material zur Verfügung stellten

und mir sowohl schriftlich als auch

im persönlichen Gespräch mit Rat

und Tat zur Seite standen. Ein Dank

geht zudem an Herrn Prof. Dr. Udo

Arnold, einen ausgewiesenen Kenner

der Thematik, der wertvolle

Hinweise zu Quellen und Literatur

gab. Ein ganz besonderer Dank aber

gilt Herrn Bernhard Huber vom Zentralarchiv

des Deutschen Ordens

in Wien sowie Herrn Simon Terzer

vom Deutschordensarchiv in Lana,

die umfassende Recherchen anstellten,

ohne deren Ergebnisse etliche

Details des vorliegenden Aufsatzes

nicht hätten beschrieben werden

können.

www.boetl.net


60 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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ritten@boetl.net


Urania Ritten

Durch die Brille der Flurnamen

Urania Ritten. Wanderung

Lengstein – Antlas – St. Verena.

Von der Urania Ritten (Text und Foto)

Ritten, 13. April 2019. Auf einer kulturgeschichtlichen

Wanderung – organisiert

von der Urania Ritten – lernt eine

Gruppe von Wanderern die Landschaft

durch die Brille der Flurnamen kennen.

Treffpunkt Lengsteiner Kirchplatz: es

kommen mehr Leute, als angemeldet

sind. Ein gutes Zeichen. Der gute Ruf ist

dem Flurnamen-Beauftragten des Landes

Südtirol, Mag. Johannes Ortner,

bereits vorausgeeilt, ist es doch schon

die dritte Flurnamen-Exkursion, die er

für die Urania Ritten leitet.

Gissibl, Afrist, Sulz, Powist, Hurlacker,

Plandl, Timpfl, Ölberg – nie gehört?

Und doch sind wir auf dem Ritten, alles

örtliche Flurnamen. Gissibl zum Beispiel

bedeutet „zusammen geronnene,

zusammen geschobene Erdmasse“,

Sulz „mooriger, salzreicher, d.h. mineralhaltiger

Boden“, Timpfl „tiefe Stelle

am Bach, Tümpel“ oder Ölberg „anstrengend

zu arbeiten, wie einst Christus

am Ölberg“.

Was sich zunächst fremd und unver-

Mai 2019

ständlich anhört, liegt plötzlich sichtbar

zu unseren Füßen. Gemütlich geht es

von Station zu Station. Von Lengstein

„beim langen Stein“ ein Stück hinaus

in Richtung Ri-Hof, dann hinunter

zum Zuner „Schelle am Pferdezeug“,

von dort kurz hinauf zur Hügelkirche

St. Andreas, weiter über den Keschtnweg

zum Weidacher und hinauf zu

Braun und Penzl, Abstecher zum Opferstein,

weiter zu den Höfen Waldsteiger

„Waldsteig“ und Oberschlichter „Stirn;

glatte Fläche; gerade Wegstrecke“ und

über den Schwaiger Hohlen „Hohlweg“

hinunter nach Lengstein und damit

zum Ausgangspunkt.

Wir gehen über abfallende Wiesen,

über Weiden, hinauf auf Köfel, über

langgezogene Senken, Breiten, vertieftes

Gelände, durch Hohlwege, vorbei

an Weihern, Tümpeln, Bächen, Lichtungen.

Allen diesen Bodenbeschaffenheiten

haben die Bewohner im

Laufe der Zeit Namen gegeben. Dabei

haben Aussehen, Nutzung und Ertrag,

aber auch die Namen der Besitzer eine

Rolle gespielt. Der Powischt ist die große

flache Wiese des Penzl, das Plandl

ist auch ganz eben, das Schafbödele

diente der Weidenutzung, mit Peinten

werden umzäunte Wiesen oder

Heft 236

´s Rittner Bötl

61

Änger in Hofnähe

bezeichnet und der

Kruschtn (Unterschlichter)

kommt

wahrscheinlich von

Krust (Christian).

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

In der Flurnamen-Sammlung

des Südtiroler Landesarchivs am Naturmuseum

Südtirol sind im Rahmen

der Erhebung auf dem Ritten an die

4.300 Namen kartografisch erfasst und

verortet worden. Da können wir noch

viele interessante Flurwanderungen

machen.

Mehr Teilnehmer als angemeldet (im

Bild vor dem Hügelkirchlein St. Andreas in

Lengstein): die Flurwanderungen der Urania

Ritten erfreuen sich großer Beliebtheit.

Von Bäuerinnen für Bäuerinnen

und alle Interessierten. Homöopathie

für Haus und Hof für Einsteiger

am Dienstag, 21. Mai, um 20 Uhr

im Pfarrheim in Lengmoos. Referentin:

Judith Unterhofer. Anmeldung

bei Mathilde Fink, Tel. 0471 356608.

Vorankündigung. Die Bäuerinnenorganisation

Ritten lädt alle am

Samstag, 29. Juni, mit Start um 7:30

Uhr zur Lehrfahrt ins Pustertal ein.

Programm: Besichtigung des Hanfbetriebes

Ecopassion, Rundwanderung

Pragser Wildsee und Führung

und Verkostung bei Alpe Pragas

(Früchteverarbeitung). Anmeldung

und weitere Infos bei Mathilde Fink,

Tel. 0471 356608.

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62 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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ritten@boetl.net


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Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

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64 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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Von Bozen nach Lichtenstern

Personalie. Südtirols

Familienseelsorger

Toni Fiung wechselt

ins Haus der Familie.

Von Maria Lobis, Journalistin

Heiner Oberrauch, Vereinspräsident

des Hauses der Familie, gab bekannt,

dass Südtirols Familienseelsorger Toni

Fiung ab Herbst seinen Wirkungsort

von Bozen nach Lichtenstern ins Haus

der Familie verlegen wird.

Toni Fiung gibt sein diözesanes Amt als

Leiter des Ehe- und Familienreferats

ab und führt seine Beratertätigkeit für

Paare am Ritten fort.

Das älteste Bildungshaus Südtirols,

das Waldhaus von Lichtenstern, wurde

umgebaut und ist ab sofort bezugsfertig.

Als erste Veranstaltung im neu

renovierten Waldhaus fand die Vollversammlung

des Vereins „Haus der

Familie“ statt.

Im vergangenen Jahr wurden allein im

Haupt- und Wiesenhaus des Rittner

Bildungszentrums 560 Veranstaltungen

statt. Im Vergleich zum Vorjahr 2017

wurde 2018 ein Plus von drei Prozent

an Teilnehmertagen verzeichnet.

Das Haus der Familie sei auf die Zukunft

vorbereitet, betonte Vereinspräsident

Heiner Oberrauch bei der Vollversammlung.

Obwohl Pessimisten aufgrund

steigender Trennungszahlen von

Paaren, sinkender Geburtenraten und

zunehmender Patchworkfamilien den

Niedergang der Familie beklagen, zeige

die Realität, dass Familie in Südtirol

lebendiger sei denn je. Es gelte, mit

hellhörigen Antennen die Zeichen der

(Familien)Zeit zu erkennen und die Angebote

entsprechend auszurichten. Besonders

der interkulturelle Austausch

ist dem Vereinspräsidenten wichtig.

Auch Direktor Elmar Vigl betonte, dass

Familien und Paare Unterstützung

bräuchten. Der gesellschaftliche Druck,

hohe Anforderungen bei der Arbeit und

der gleichzeitige Wunsch, gute Eltern zu

sein, bringe Menschen an ihre Grenzen,

sagte Elmar Vigl. Es gelte, ihre Freude

an Bildung zu stärken und Anmeldehürden

zu nehmen.

Präsident Heiner Oberrauch freut sich

über die Bereitschaft von Familienseelsorger

Toni Fiung, der sich in Absprache

mit Bischof Ivo Muser bereit erklärt

hat, ab Herbst den Schwerpunkt seiner

Tätigkeit in das Haus der Familie auf

den Ritten zu verlegen.

23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sorgen im Haus der Familie für die

eigenen Bildungsangebote und Gastveranstaltungen,

für die Versorgung

und Unterbringung der Gäste, für die

Pflege des Hauses und der Außenanlagen.

Ein ehrenamtlicher Vorstand

von fünf Personen unterstützt die Di-

Toni Fiung.

rektion und gibt zudem auch die langfristige

Richtung vor.

www.hdf.it

Die Mitglieder vor dem

umgebauten Waldhaus von Lichtenstern.

Foto BÖTL-Archiv

Foto Maria Lobis

ritten@boetl.net


Herzlichen Glückwunsch

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

65

gratuliert auf das herzlichste folgenden

Geburtstagskindern

im Zeitraum

20. Mai bis 19. Juni

und wünscht noch

viele Jahre in Gesundheit und Lebensfreude!

Maria Spinell Wwe. Spinell

in Klobenstein zum 95. am 24. April

Franziska Hermine Nigg

Wwe. Lechner

in Unterinn zum 94. am 28. Mai

Anna Lobis Wwe. Mair

in Oberplatten (Ramml) zum 94. am 31. Mai

Hermine Wörndle

Wwe. Baumgartner

in Oberbozen zum 93. am 19. Juni

Emma Grünfelder

in Klobenstein zum 91. am 10. Juni

Theresia Rottensteiner Wwe. Goss

in Klobenstein zum 91. am 18. Juni

Josefine Aichner Wwe. Profunser

in Klobenstein zum 90. am 9. Juni

Anna Seebacher Wwe. Spinell

in Mittelberg (Porz) zum 89. am 11. Juni

Norbert Deutsch

in Signat zum 87. am 26. Mai

Maria Seebacher Wwe. Kohl

in Oberplatten (Plattner) zum 88. am 29. Mai

Helga Zwerger Wwe. Hackhofer

in Oberbozen zum 88. am 10. Juni

Cristina Unterfrauner Wwe. Vittur

in Klobenstein zum 88. am 18. Juni

Alois Hermeter

in Wangen (Beistander) zum 87. am 29. Mai

Teresa Pechlaner Wwe. Burger

in Oberinn (Messerle) zum 86. am 26. Mai

Alois Burger

in Oberinn zum 86. am 5. Juni

Ottilia Schweigkofler Wwe. Mayr

in Klobenstein zum 86. am 9. Juni

Alois Rainer

in Unterinn zum 86. am 15. Juni

Elfriede Piazzesi

in Klobenstein zum 85. am 30. Mai

Luise Friederike Delvai verehel. Pöhl

in Unterinn zum 85. am 11. Juni

Maria Huber Wwe. Kaufmann

in Unterinn (Haidgütl) zum 85. am 12. Juni

Paulina Schenk Wwe. Göller

in Klobenstein zum 85. am 12. Juni

Isidor Baumgartner

in Oberbozen (Wieser) zum 80. am 2. Juni

Mario Russo

in Klobenstein zum 80. am 11. Juni

Franz Mayr

in Siffian (Köhl) zum 80. am 16. Juni

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66 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Herzlichen Glückwunsch

ritten@boetl.net


Herzlichen Glückwunsch

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

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Mir winschn inserer Mama und Oma

olls Guete zen Geburtstog

und weiterhin viel Freid mit Bluamen und Gortn!

Lisi, Franz, Daniel, Harald und Simone

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68 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

Aus dem kirchlichen Leben

Die Kirche einmal „anders“

„Die Lange Nacht

der Kirchen“. Heuer beteiligt

sich die Pfarrei

Oberbozen an der Aktion.

Von der Pfarrei Oberbozen

Oberbozen, im Mai 2019. „Dann

singt ihr Lieder wie in der Nacht,

in der man sich heiligt für das Fest“

(Jesaja 30,29): dies ist das Motto der

heurigen Ausgabe der Langen Nacht

der Kirchen, welche am Freitag, 24.

Mai, in ganz Südtirol stattfindet. Ziel

ist es, die Kirche einmal „anders“ vorzustellen.

Auch die Pfarrei Oberbozen beteiligt

sich heuer an der Aktion. In der Pfarrkirche

zum Seligen Rupert Mayer erwartet

Sie ein vielfältiges, interessantes

Programm für Jung und Alt.

19 bis 20 Uhr Kirchturmbesteigung.

Hoch hinauf: besteige das Innere unseres

Kirchturms und fühle dich dem

Himmel näher als sonst. Treffpunkt vor

der Sakristei.

20 Uhr Kirchenkonzert mit Vox Laurenzi.

Der Chor Vox Laurenzi, der aus

sechs Sopran-, sechs Mezzosopranund

fünf Alt-Sängerinnen besteht, wird

unter der Leitung von Cornelia Oberrauch

einen Konzertabend unter dem

Titel Voces in Church gestalten. Moderne

geistliche Musik wie A Little Jazz

Mass von Bob Chilcott (* 1955) wechseln

sich ab mit Liedern der bekannten

Komponisten John Rutter (* 1945) und

Mary Lynn Lightfoot (* 1952). Außerdem

werden zwei Eigenkompositionen

der Chorleiterin uraufgeführt. Musikalisch

unterstützt wird der Chor von

dem Jazztrio Diddi Oberrauch, Michael

Mock und Uli Seppi.

21:45 bis 23 Uhr Das Heilige entdecken.

Lichter, leise Musik und Texte

laden dazu ein, ruhig zu werden und

dem Heiligen in sich selbst nach zu

spüren.

Weiterführende Informationen unter

www.langenachtderkirchen.it

Zum ersten Mal hatte sich im

vergangenen Jahr die Pfarrei Lengmoos/

Klobenstein an dem Projekt Die lange

Nacht der Kirchen beteiligt, das erstmals

im Jahre 2005 in Wien stattgefunden

hatte. – Das Foto entstand am

25. Mai 2018 auf dem Dachboden der

Pfarrkirche in Lengmoos mit Hilfsmesner

Alois Untermarzoner (ganz rechts) und der

Pfarrhaushälterin Ida Kröss (3. von rechts).

Foto Fritz Egger

ritten@boetl.net


Aus dem kirchlichen Leben

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

69

***** Das nächste BÖTL erscheint am Donnerstag, 20. Juni *****

„Kommt, alles ist bereit!“

Weltgebetstag 2019.

Mitfeiernde aus

acht verschiedenen

Pfarreien waren begeistert.

Von Privat (Text und Fotos)

Karneid, 1. März 2019. Unter dem

Motto „Kommt, alles ist bereit!“ wurde,

wie in rund 170 Ländern, auch im

Haus der Dorfgemeinschaft der Weltgebetstag

gefeiert.

Der Weltgebetstag 2019 kommt aus

Slowenien, einem Land inmitten Europas,

das reich an Geschichte, Kultur

und einer Vielfalt an Naturräumen ist.

Für die Liturgie wurde von den Frauen

aus Slowenien das Gleichnis vom Festmahl

(Lukas 14,15-24) ausgewählt.

„Kommt, alles ist bereit!“ lässt der

Gastgeber im Gleichnis den eingeladenen

Gästen ausrichten – doch keiner

kommt. So werden andere eingeladen:

die Armen, die Blinden, die

Lahmen, die, welche an den Wegen

und Zäunen stehen. Von eben diesen

nicht Eingeladenen in ihrem Land berichten

Frauen aus Slowenien.

Eine Gruppe von Frauen aus Atzwang,

Karneid, Steinegg und Kardaun hatte

die Feier in Karneid vorbereitet, die

um 19 Uhr mit einer Liederprobe und

um 19:30 Uhr mit der Liturgie begann.

Zur Tradition des Weltgebetstages

gehört es, dass mit der Kollekte verschiedene

Projekte weltweit unterstützt

werden, zwei davon wurden

näher vorgestellt. Mit einer Agape, zu

der viele Frauen selbstgemachte Köstlichkeiten

beigesteuert hatten, klang

die Feier aus. Die Mitfeiernden aus

acht verschiedenen Pfarreien waren

begeistert, besonders gelobt wurde

die geglückte und beispielhafte Zusammenarbeit

über die Pfarreigrenzen

hinweg.

www.boetl.net


70 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

In ehrendem Gedenken

Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen.

Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.

Johann Wolfgang von Goethe

ritten@boetl.net


In ehrendem Gedenken

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

71

www.boetl.net


72 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

In ehrendem Gedenken

Du bist nicht tot, sondern nur untergegangen wie die Sonne.

Wir trauern nicht über einen, der gestorben ist,

sondern wie über einen, der sich vor uns verborgen hält.

Nicht unter den Toten suchen wir dich, sondern unter den Seligen des Himmels.

Theodoret von Kyros

ritten@boetl.net


In ehrendem Gedenken

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl

73

Die Bande der Liebe

werden mit dem Tod

nicht durchschnitten.

Thomas Mann

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74 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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Heft 236

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Sie können die Unterlagen auch im

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aktuellen BÖTL-Ausgabe

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Mai 2019

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Alle Angaben ohne Gewähr - Mailen Sie Ihre Veranstaltungen innerhalb 10. des Monats an ritten@boetl.net

Diese Veranstaltungen und den Veranstaltungs-Newsletter finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde und unter www.boetl.net

Sich wiederholende Veranstaltungen des Tourismusvereins

und am Rittner Horn siehe www.ritten.com sowie in der Arena Ritten siehe www.arenaritten.it

20. MAI - MONTAG

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Sanitätsgebäude:

KVW-Patronats-Sprechstunde

21. MAI - DIENSTAG

LENGMOOS

20:00 Uhr, Pfarrheim: Homöopathie

für Haus und Hof - für Einsteiger. Organisiert

von den Bäuerinnen. Referentin:

Judith Unterhofer. Anmeldung

unter Tel. 0471 356608. – Siehe Seite

17

23. MAI - DONNERSTAG

OBERBOZEN

10:00 Uhr, Bahnhof: 10 Jahre Rittner

Seilbahn. Festakt am Ing.-Josef-Riehl-

Platz. Musikalische Umrahmung mit der

Rittner Bauern-Senioren-Musig. – Siehe

Seite 17

24. MAI - FREITAG

KLOBENSTEIN

14:00 bis 19:00 Uhr, Elki: Farb- und Stilberatung

mit Andrea Kröss. – Siehe Seite

38

OBERBOZEN

19:00 bis 23:00 Uhr, Kirche: Lange Nacht

der Kirchen u.a. mit Kirchturmbesteigung

und Kirchenkonzert mit dem Frauenchor

Vox Laurenzi aus Rentsch. – Siehe

Seite 56

25. MAI - SAMSTAG

KLOBENSTEIN

08:00 bis 12:00 Uhr, Von-Eyrl-Parkplatz:

Kleiner Bauernmarkt. – Jeden Samstag

08:30 bis 17:30 Uhr, Wandergebiet

Rittner Horn: Saisonstart der Bergbahn

von Pemmern zur Schwarzseespitze.

– Siehe Seite 2

LENGMOOS

08:00 Uhr, Parkplatz Lengmoos: Wanderwege-Instandhaltung.

Der AVS bittet

um tatkräftige Mithilfe. Nähere Informationen

zu allen AVS-Veranstaltungen in

den Schaukästen und unter www.ritten.

alpenverein.it – Siehe April-BÖTL, Seite 22

20:30 Uhr, Kommende: Konzertabend:

Stylus fantasticus - Vokal und Instrumental

mit Johannes Heim, Rüdiger Kurz, Flora Fabri

und Stefan Steinemann. Siehe Seite 38

26. MAI - SONNTAG

WANGEN

11:00 Uhr, Festplatz: Fest der Freiwilligen

Feuerwehr. Kulinarische Spezialitäten

und Hüpfburg. – Siehe Seite 4

KLOBENSTEIN

16:00 Uhr, Arena: Fußball 1. Amateurliga:

Ritten Sport - Bolzano Piani

27. MAI - MONTAG

KLOBENSTEIN

20:15 Uhr, Mittelschule: Offenes Tanzen

der Volkstanzgruppe Oberbozen. – Siehe

Seite 17

29. MAI - MITTWOCH

LENGMOOS

08:00 bis 13:00 Uhr, Parkplatz: Kleiner

Wochenmarkt. – Jeden Mittwoch

KLOBENSTEIN

09:30 bis 11:00 Uhr, Elki: Mütterrunde

mit der Hebamme Julia Cappelletto. –

Siehe Seite 38

30. MAI - DONNERSTAG

OBERBOZEN

08:00 bis 13:00 Uhr, ab Zagglermoos:

Familienwanderung zum Lobishof, organisiert

vom Seniorenclub Lengmoos /

Klobenstein

31. MAI - FREITAG

KLOBENSTEIN

20:00 Uhr, Hotel Ansitz Kematen: Hoangart

- Musikantenstammtisch. Information

und Tischreservierung Tel. 0471

356356. – Siehe Seite 52

1. JUNI - SAMSTAG

RITTEN

08:00 Uhr, Talferwiesen (Skate-Park):

Rittner Volksmarsch von Bozen über

Oberbozen nach Klobenstein. Anschließend

Sporfest und Feier 35 Jahre Ritten

Sport. Anmeldung unter giada.vesentini@ritten

– Siehe Seite 35

KLOBENSTEIN

11:00 Uhr, Bahnhof: 112 Jahre Rittner

Bahn: Sonderfahrt, Remisebesichtigung

u.v.m. mit Martin Broy und Klaus Demar.

Anmeldung unter www.ritten.com

SIGNAT

10:30 Uhr, Dorfplatz: Reffl Soccer – Steilhang-Fußballturnier

der Bauernjugend

Signat; mit After-Show-Party. – Siehe

Seite 34

2. JUNI - SONNTAG

UNTERINN

10:00 bis 17:00 Uhr, Dorfplatz: Traktorsegnung

der Bauernjugend Unterinn;

mit Speis, Trank und musikalischer Unterhaltung

ritten@boetl.net


Woasch du schun abc ?

Mai 2019

Heft 236

´s Rittner Bötl 101 79

3. JUNI - MONTAG

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Sanitätsgebäude:

KVW-Patronats-Sprechstunde

KLOBENSTEIN

15:00 bis 17:00 Uhr, Elki: Haareschneiden

mit Ulrike Vigl. – Siehe Seite 38

4. JUNI - DIENSTAG

OBERBOZEN

20:30 Uhr, Pavillon: Konzert der Musikkapelle

Oberbozen

5. JUNI - MITTWOCH

KLOBENSTEIN

19:00 Uhr, Mittelschule: Schulkonzert

mit dem Schulorchester, dem Schulchor

und den Solisten der Mittelschule. Anschließend

Umtrunk. – Siehe Seite 10

OBERBOZEN

19:00 bis 23:30 Uhr, Bahnhof: Gastronomische

Nachtfahrt mit der Rittner

Bahn. Abendliche Genussfahrt mit Musikbegleitung.

Kartenvorverkauf im Tourismusbüro.

www.ritten.com – Auch am

19. Juni

6. JUNI - DONNERSTAG

KLOBENSTEIN

14:30 Uhr, Hotel Zum Zirm: Grillfest, organisiert

vom Seniorenclub Lengmoos /

Klobenstein

KLOBENSTEIN

19:30 Uhr, Mittelschule: Abschlusskonzert

der Musikschule Ritten. – Siehe Seite

49

WANGEN

20:30 Uhr: Konzert der Musikkapelle

Wangen

Das nächste BÖTL

erscheint am

Donnerstag

20. Juni

Redaktionsschluss

ist am Mittwoch

5. Juni

Nachträglich eingereichte

Beiträge werden erst in der

Juli-Ausgabe veröffentlicht

7. JUNI - FREITAG

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Ratssaal: ENAPA

Patronats-Sprechstunde

8. JUNI - SAMSTAG

RITTEN

Samstag, 8. Juni bis Montag, 10. Juni,

Arco: AVS-Klettercamp mit Jugendlichen.

OBERBOZEN

19:00 Uhr, Lobishof: Spaghettata pasta

und fire. Nur auf Reservierung, Tel. 0471

345097

KLOBENSTEIN

Festplatz: Second Saturday: Party mit

Band und DJ, organisert vom Jugendtreff

Lengmoos

9. JUNI - PFINGSTSONNTAG

RITTEN

Frühjahrswanderung Gardasee des AVS

mit Sabine und Paul

UNTERINN

10:30 Uhr, Festplatz: Pfingstfest der Musikkapelle

Unterinn. Frühschoppen, kulinarische

Spezialitäten und musikalische

Unterhaltung. – Siehe Seite 26

10. JUNI - PFINGSTMONTAG

LENGSTEIN

10:00 Uhr, Andreas-Kirchl: Fest des CGH

- Club der gepflegten Häupter. Gottesdienst

mit anschließendem Festbetrieb.

Kulinarische Spezialitäten und musikalische

Unterhaltung

12. JUNI - MITTWOCH

RITTEN

Wanderung der Mittigwonderer. Schluderbach,

Plätzwiese, Brückele mit Christl

13. JUNI - DONNERSTAG

KLOBENSTEIN

19:00 Uhr, Antoniuskirche und Rathausplatz:

Antonius-Kirchtag: Heilige Messe,

anschließend fröhliches Beisammensein

mit kulinarischen Spezialitäten und musikalischer

Unterhaltung, organisiert von

der Pfarre und der Musikkapelle Lengmoos

15. JUNI - SAMSTAG

KLOBENSTEIN

09:00 Uhr, Arena: Fußball-Kleinfeldturnier

4. Don Promillos Cup

LENGMOOS

20:30 Uhr, Kommende: Konzertabend:

Landstreichmusik - Altfrentsch unterwegs

u.a. mit Matthias Lincke, Christine

Lauterburg. – Siehe Seite 49

UNTERINN

20:00 Uhr, Vereinshaus: Jubiläumskonzert:

Best of Chorkuma. – Siehe Seite 42

19. JUNI - MITTWOCH

LICHTENSTERN

16:30 Uhr, beim Haus der Familie: Buchvorstellung

Die Freudpromenade. Wandern

Erinnern Träumen von Francesco

Marchioro. Siehe Seiten 36 + 37

20. JUNI - DONNERSTAG

RITTEN

Abschlussfahrt nach Sterzing und auf

das Penser Joch, organisiert vom Seniorenclub

Lengmoos / Klobenstein. Anmeldung

unter Tel. 346 1306983

21. JUNI - FREITAG

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Ratssaal: ENAPA

Patronats-Sprechstunde

22. JUNI - SAMSTAG

UNTERINN

Festplatz: Urkultfestival - Festival für experimentelle

Kunst, organisiert vom Verein

für Kunst und Glück - www.milch-q.com

23. JUNI - SONNTAG

LENGSTEIN

10:30 Uhr, Feuerwehrhalle: Frühschoppen,

organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr

OBERINN

Festplatz: Fest der Freiwilligen Feuerwehr

mit musikalischer Unterhaltung,

kulinarischen Spezialitäten und Hüpfburg

Das nächste BÖTL

erscheint am

Donnerstag

20. Juni

Anzeigenschluss

ist am Montag

10. Juni

Nachträglich eingereichte

Inserate werden erst in der

Juli-Ausgabe veröffentlicht

www.boetl.net


80 ´s Rittner Bötl Heft 236 Mai 2019

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