Fußball 2019/20

VerlagMediaRadius

SPORT

29. August 2019

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Alle Spielkalender

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Fußball 2019/20

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Inhaltsverzeichnis

Aktuell

4 FC Südtirol

10 Die Südtiroler Fußballer

bei Profivereinen

12 Serie D

14 Oberliga

24 Landesliga

40 Die 1. Amateurliga

41 Die 2. Amateurliga

42 Die 3. Amateurliga

Info-PR

11 Anjoka GmbH, Pfalzen

Zum Herausnehmen

Die Spielkalender 2019/20

Impressum

Titelbild Fußball Radius:

Michael Cia vom SC St. Georgen

Titelbild Spielkalender: Die

FC-Südtirol-Spieler freuen sich

auf die neue Saison.

Editorial

Der FC Südtirol hat seinen Meisterschaftsauftakt

– 2:1 auswärts gegen Vis Pesaro –

seit letztem Sonntag hinter sich. An diesem

Wochenende ziehen die heimischen Amateur-

Meisterschaften nach. Kollektives Aufatmen

bei den Südtiroler Fußballern und den vielen,

vielen Fans: Endlich ist sie vorbei, die fußballfreie Zeit. Ab

sofort sind wieder Diskussionen angesagt über das runde

Leder, werden Spekulationen angestellt, Hoffnungen gehegt,

Siege gefeiert und müssen Enttäuschungen verkraftet werden –

kurzum: Die Faszination Fußball hat uns wieder voll im Griff.

Spätestens ab übernächstem Wochenende geht es dann auch

in den Jugendmeisterschaften um Tore und Punkte. Zwischen

Verbandsmeisterschaft FIGC und VSS werden bis in den frühen

Winter hinein rund 16.000 Fußballerinnen und Fußballer sowie

Kinder aller Altersklassen im Einsatz sein, dazu eine Heerschar

an Trainern und Betreuern. Die ganz große Mehrzahl wird mit

Vereinsbussen landauf, landab zu den Spielen und den Trainings

unterwegs sein. Ungeachtet aller Erfolge, aller Siege und

Emotionen: Das Wichtigste ist, dass sie von den vielen Fahrten

heil und gesund nach Hause zurück kommen. In diesem Sinne

wünsche ich im Namen aller Fußballbegeisterten in Südtirol

eine unvergessliche wie erfolgreiche Saison 2019/20.

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner

Projektleiter: Franz Wimmer | Produktion: Magdalena Pöder | Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler, Stefan Frötscher, Marc Tatz, Christian

Morandell, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination) | Statistiken: Walter Morandell | Werbung/Verkauf: dott. Marita Wimmer, Michael

Gartner, Patrick Zöschg, Helene Ratschiller | Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: Robert Perathoner (u.a. Titelbild), Dieter Runggaldier, Franz Griessmair, Reinhold Eheim, Fotosport Bordoni (u.a.Titelbild Spielkalender),

Markus Dorn, David Laner, Sarah Mitterer, Vereinsfotos, Dolomiten-Archiv | Grafik/Layout: Achim March | Infografiken: Michal Lemanski

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.com | Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe | Druckauflage: 45.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 26. August

Mühlbach,

Pustertaler Straße 30

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4 SPORT A 2019 Serie C

Die FCS-Startelf im ersten Pflichtspiel der Saison im Cup gegen Fasano, vorne v.l.: Jan Polak, Daniele Casiraghi, Luca Berardocco, Alessandro Fabbri;

stehend v.l.: Tommaso Morosini, Kevin Vinetot, Mario Ierardi, Fabian Tait, Matteo Rover, Niccoló Romero und Tommaso Cucchietti.

Der Jubilar tanzt mit den Großen

Wie die Zeit vergeht. Es war der

21. Mai 2000, als der FC Südtirol – nur

5 Jahre nach seiner Gründung – mit

einem 1:0-Sieg am letzten Spieltag

der Serie D in Mezzocorona den

Aufstieg in den italienischen Profifußball

perfekt machte. Seitdem sind die

Weiß-Roten ununterbrochen dabei.

Während andere Vereine in dieser Zeit

wie die Fliegen wegstarben, geht der

FCS in seine 20. Profi-Saison in Folge.

Südtirols einziger Profiverein ist längst

eine fixe Größe in der 3. italienischen

Liga, die Serie B der Sehnsuchtsort, wo

die Zukunft hinführen soll. Einfacher

wird die Aufgabe nicht. Auch in dieser

Saison warten große Gegner – fast die

Hälfte aller Clubs kann auf eine Vergangenheit

in der Serie A zurückblicken.

Vicenza, Padova, Reggiana, Piacenza,

Modena, Cesena, Triestina, Carpi – sie

alle gehörten früher einmal zu Italiens

Fußball-Elite.

Der FC Südtirol hat in den letzten

Jahren gezeigt, dass er sich vor großen

Namen nicht verstecken braucht.

Play-off-Halbfinale 2013, Finale 2014,

Halbfinale 2018 – oft fehlte nur eine

Winzigkeit zur Erfüllung des Serie-B-

Traums.

„Die Chance auf den Aufstieg war

in den vergangenen Jahren nicht nur

einmal da. Unsere Aufgabe muss es sein,

dass diese Chance wiederkommt“, gibt

Trainer-Rückkehrer Stefano Vecchi die

Devise vor.

Ein Aufstiegsanwärter ist der FC Südtirol

auch in dieser Saison nicht. Dafür

ist die Lücke zu den Finanzriesen noch

zu groß. Geld schießt zwar keine Tore,

aber es bezahlt gute Spieler und ist die

beste Voraussetzung, um Meister zu

werden. Niemand beim FCS ruft die Serie

B als Saisonziel aus. Aber schwächeln

die Großen, dann will man bereit sein

und die Chance auch nutzen. Das ist der

Auftrag an Trainer Vecchi, der, gereift

nach seinen Engagements als Interimstrainer

von Inter, im Jugendbereich des

Mailänder Fußball-Riesen sowie in der

Serie B bei Carpi und Venezia, den Weg

fortsetzen soll, den sein Vorgänger Paolo

Zanetti vor 2 Jahren eingeschlagen

hat – mit neuen taktischen Ideen, aber

auch vielen bewährten Kräften.

Denn besser als je zuvor ist es den FCS-

Bossen in diesem Sommer gelungen,

den Kader der vergangenen Saison im

Kern zusammenzuhalten. Sportchef


Serie C

SPORT A 2019

5

Paolo Bravo, dessen Vertrag im nächsten

Sommer ausläuft, konnte talentierte

U21-Spieler wie Stürmer Simone Mazzocchi

oder Abwehrspieler Mario Ierardi

mit Dreijahresverträgen langfristig

an den Verein binden und damit Trainer

Vecchi – auch unter Berücksichtigung

der Jugendquote – eine konkurrenzfähige

Mannschaft zur Verfügung stellen.

Neu ist der Schlüssel für die Jugendförderung

in der Serie C. Um in den

Genuss der Gelder aus dem TV-Topf zu

kommen, müssen in jedem Spiel mindestens

3 U21-Akteure – in der Saison

2019/20 sind das Spieler der Jahrgänge

1998 und jünger – über 90 Minuten

auf dem Platz stehen. Gelder gibt es

maximal nur noch für 5 U21-Spieler,

die in einer Partie durchspielen, bei den

Leihspielern aus der Serie A und Serie

B (ab sofort sind in der Serie C pro

Mannschaftskader nur noch 6 erlaubt),

ist die Zahl auf 4 beschränkt, für die

Förderprämien ausgeschüttet werden.

Stammt der U21-Spieler aus dem eigenen

Nachwuchs, wird die Prämie mehr

als verdoppelt (2,5 Mal so viel).

In der vergangenen Saison bekamen die

Drittliga-Clubs noch für jeden einzelnen

U23-Spieler Fördergelder – ohne

Beschränkung. Abgeschafft wurde die

umstrittene Over-Regelung, nach der

nur 14 Spieler im Kader sein dürfen,

die älter als 23 Jahre sind. Jetzt gibt es

keine Altersgrenze mehr. Mit dieser

Regeländerung wurde den Wünschen

jener finanzstarken Clubs Rechnung

getragen, die nicht auf das Geld der

Jugendförderung angewiesen sind, auf

durchwegs erfahrene Spieler setzen

wollen und stets bemängelten, dass der

Einsatzzwang von Jugendspielern die

Qualität in Italiens 3. Liga verwässern

würde.

Der FC Südtirol kann es sich nicht leisten,

gänzlich auf die Verbandsgelder aus

dem TV-Topf zu verzichten. Dennoch

bekommt Trainer Vecchi in den Spielen

gegen die Top-Teams der Liga einen

Freibrief, die beste Elf ohne Berücksichtigung

der Jugendquote aufzustellen.

Ansonsten aber ist der FCS-Coach

angewiesen, stets 3 U21-Spieler auf dem

Platz zu haben (oder 2 von Beginn, 4

nach der Pause, in Summe müssen es

dann jedenfalls mindestens 270 Minuten

sein), wobei die Torhüter-Position

ohnehin schon fix mit einem „Jungen“

besetzt ist. Aus diesem Grund hatten

die FCS-Verantwortlichen im Vorjahr

auch nicht den Vertrag mit Torhüter-

Routinier Daniel Offredi verlängert und

Abwehrorganisator und

Kommandogeber: Jan Polak

Neuer und alter Trainer:

Stefano Vecchi

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6 SPORT A 2019 Serie C

ließen den Publikumsliebling im Jänner

in Richtung Triest ziehen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Tommaso Cucchietti (Leihe

Torino, zuletzt Alessandria), Roberto

Taliento (Leihe Atalanta, zuletzt Giana

Erminio), Jan Polak (Teramo), Alberto

Alari (Leihe Atalanta, zuletzt Carrarese),

Simone Daví (Virtus Bozen), Emanuele

Gatto (Alessandria), Giordano Trovade

(Ravenna), Mirco Petrella (Triestina),

Daniele Casiraghi (Gubbio), Matteo

Rover (Leihe Inter, zuletzt Pordenone).

Abgänge: Francesco De Rose (Reggina),

Caio De Cenco (Pontedera), Nicoló

Casale (Venezia), Stefano Antezza

(Viterbese), Michele Nardi (Parma),

Danilo Pasqualoni (Arzignano), Gabriel

Lunetta (Reggio Audace), Fabio Della

Giovanna (Imolese), Alessandro Mattioli

(Modena), Luca Oneto, Andrea Romanó

(beide Ziel unbekannt), Federico

Ravaglia (Gubbio).

Stärken & Schwächen

Stärken: Gianluca Turchetta, Simone

Mazzocchi, Niccoló Romero sowie die

Neuzugänge Daniele Casiraghi, Matteo

Rover und Mirco Petrella stellen vielleicht

den stärksten Angriff, den der FC

Südtirol je hatte. Alle 6 sind potenzielle

Stammspieler und halten den Konkurrenzkampf

extrem hoch. Egal, wer

von Anfang an spielt oder wer von

der Bank kommt, es gibt kaum einen

Qualitätsverlust. Trainer Stefano Vecchi

hat Stürmer in der Hinterhand, die

einem Spiel jederzeit die Wende geben

können. Casiraghi zeigte in den ersten

Saisonspielen in Vecchis 4-3-1-2-System

als Zehner bereits groß auf, Turchetta

ist mit seinem Spielwitz, seiner Kreativität

und Antrittsschnelligkeit, seinen

Dribblings ein Spielertyp, den in der

Serie C jeder Trainer gerne in seiner

Mannschaft hätte. Geht bei Mazzocchi

in dieser Saison der Knopf auf, hat der

FC Südtirol ein Sturmjuwel in seinen

Reihen. Petrella als Joker ist ein Luxus,

auf Rovers Qualitäten schwört Coach

Vecchi höchstpersönlich – gemeinsam

haben sie bei Inter alles gewonnen, was

es im italienischen Nachwuchs zu gewinnen

gibt. Die Erfolge Vecchis in der

Inter-Jugend – es verging kein Jahr, wo

Klein, aber oho:

1,64-Meter-Zauberer

Mirco Petrella (links)

nicht ein Titel geholt

wurde – zeigen, dass der

neue, alte FCS-Coach ein begnadeter

Fußball-Lehrer für Nachwuchshoffnungen

ist und junge Spieler weiterentwickeln

kann. In der Abwehr setzt der FC

Südtirol auf Routine – ein deutlicher

Kurswechsel. Neuzugang Jan Polak

(30) bringt Führungsqualitäten und viel

Erfahrung mit – ein echter Abwehrorganisator

und Kommandogeber. Auf

Kevin Vinetot (31) und Linksverteidiger

Alessandro Fabbri (29) ist Verlass.

Der Superstar der Mannschaft heißt

Tommaso Morosini, einer der stärksten

Mittelfeldspieler der gesamten Serie

C. Mit seiner Präsenz und Klasse ist er

defensiv wie offensiv eine Wucht, ein

unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld,

genialer Passgeber und Torschütze, der

durch Dynamik, Ballsicherheit, Technik

und Zug zum Tor beeindruckt. Zündet

„Moro“ den Turbo, kann er die ganze

Mannschaft mitreißen.

Schwächen: Der FC Südtirol setzt

wieder auf einen jungen Keeper. Tommaso

Cucchietti ist 21 Jahre alt, kann

FC Südtirol – Rückblick

Saison Liga Platz

2018/2019 Serie C 6.

2017/2018 Serie C 2.

2016/2017 Lega Pro 12.

2015/2016 Lega Pro 10.

2014/2015 Lega Pro 10.

2013/2014 1. Division 3.

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 16.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.


Landesliga

Salurn: Alles neu

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast

die gesamte Mannschaft aus. Allein 18 Neuzugänge und

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Jhensy Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran

Leifers), Tony Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli,

Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient

Junioren), Denis Ceolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin,

Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler

(Tramin).

Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

FC Südtirol Alessandro geschafft. Marconi Simone (Bassa Daví aus Anaunia), Leifers (rechts) Luca unterschrieb Michelon

Ein Eigengewächs Foto hat wieder kommt den Sprung in den Serie-C-Kader des

(Nago), seinen Paolo ersten Profivertrag. Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran

Leifers), Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La

Rovere), aber bereits Bader auf Ettahiri 2 Spielzeiten (Arco), als Antonio Stamm-Torwart Juresic (Virtus in der Serie Trient),

C zurückblicken Massimiliano – Dalpiaz bei Reggina (Virtus (2017/18) DB), Ardijan und Alessandria Azizi (Leifers

(2018/19). Branzoll), Außerdem Manuele stand Giacomuzzi er bei der (Auer), Universiade Daniele im Stonfer, Sommer

Luca in Neapel Bonazza im (beide Kasten verletzt), der „Azzurri“, Thomas die Montel Bronze holten. (inaktiv). Das Talent

des Torino-Leihspielers ist unbestritten, als Torwart muss er

Stärken aber gegenüber & Schwächen seinen Alterskollegen in Abwehr, Mittelfeld und

Stärken: Sturm sofort Starke und Einzelkönner;

gibt Trainer es bei Schlussmännern Pellegrini ist nicht. Im Mittelfeld war der Abgang

immer funktionieren. Denn

Rest wie bisher Salurn Fehler-Toleranz

ein von exzellenter Francesco Motivator. De Rose, der zurück

Pos.

in

Name

seine Heimat Kalabrien

Geb.

Schwächen: Wie schnell

Andrea Donato 1990

wollte und zu Reggina wechselte, nicht geplant. Damit ist dem

Julian Torggler 1995

sich FC die Südtirol vielen ein Neuzugängmen.

überhaupt Auf der finden, „Sechs“ ist ist also wieder Luca Berardocco geforwichtiger

Führungsspieler abhanden gekom-

Leo Facchini 1998

Matteo Tulipano 1988

fraglich; Torhüter Donato

Gabriele Mochen 1992

fällt nach einem Kreuz-

Andrei Gavrilita 1986

bandriss lange aus.

Prognosen

Trotz des ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff Turchetta

aufs Spitzenfeld scheint

möglich.

Tor

FC Südtirol: Mögliche Startelf

Trainer

Stefano Vecchi

Abwehr

Mittelfeld

Nicola Cova 1994

Florian Joppi 1994

Tobias Dipoli-Wieser 1996

Daniele Pedot 1996

Daniele Virzi 1994

Thomas Scartezzini 1987

Mazzocchi

Denis Gennaccaro 1990

Jhensy Friso 1990

Casiraghi

Daniel De Nadai 1985

Tony Talarico 1977

INFO

Morosini

Alex Rossi 1995

Berardocco Denis Ceolan Tait

1998

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Marco Bortoli

Salvatore Carbone

1984

1989

Aldo-Moro-Str. Fabbri 4

39040 Salurn

Vinetot

Polak Daniel Gennaccaro Ierardi

Tommaso Iovine

1997

1996

Bilal Kanoune 1998

Tel. 335 59 System 46 539

Wolfgang Faustin 1994

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Tommaso

Cucchietti

Riccardo Nicolussi Morosini 1997

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Yuri Pellegrini (bestätigt)

altervista.org

Paolo Sartori (Co-Trainer)

-Infografik: M. Lemanski

Angriff

Trainer

SPORT A 2015 2019

Pepis Magdalener,

der Siegerwein!

Sepp Maier und Pepi Staffler

Im Profi-Fußball

wie im Weinbau

Ob im Tor von Bayern München,

oder am Weinberg vom

Trogerhof: Nur die Spitze

bleibt in Erinnerung!


8 SPORT A 2019 Serie C

dert, der ein enttäuschendes Jahr hinter

sich hat und bei weitem nicht an seine

überragende erste Spielzeit anknüpfen

konnte. Der FC Südtirol braucht den

„alten“ Berardocco, den man im Vorjahr

schmerzlich vermisste. Die Umstellung

vom 3-5-2-System auf Viererkette wurde

bereits am Ende der vergangenen Saison

vollzogen, auf Spieler wie Fabian Tait

oder Mario Ierardi warten im neuen

System völlig neue Aufgaben. Tait kehrt

ins Mittelfeld zurück, wo er fußballerisch

groß geworden ist. Bei den Profis

spielte der Salurner aber fast durchwegs

als Außenverteidiger. Auch Ierardi war

mit Ausnahme der letzten Spiele in der

Vorsaison bei seinen Profi-Stationen stets

in einer Dreierkette zu Hause, als klassischer

Rechtsverteidiger in einer Viererkette

über einen längeren Zeitraum

spielte er zuletzt im Genoa-Nachwuchs.

Vecchis Spielidee sieht einen Zehner

hinter einer Doppelspitze vor, auch

wenn der klassische Dreiersturm

immer eine Option ist und der FCS

auch die Spieler dafür hat. Gianluca

Turchetta wurde in der Vorbereitung

als Spielmacher hinter den 2 Stürmern

getestet, fand sich dort aber nicht

wirklich zurecht. Die Idee wurde schnell

wieder verworfen, jetzt soll Turchetta

als eine von 2 Spitzen im Angriff

wirbeln. Steht er näher zum

Tor, trifft er häufiger. Das erhoffen sich

die FCS-Verantwortlichen. Am stärksten

und gefährlichsten ist Turchetta aber

nach wie vor, wenn er am linken Flügel

zum Solo antreten kann und Tempo und

Technik ausspielt. Diese Stärke gilt es zu

nutzen.

Prognosen

Die Favoriten auf den Aufstieg in der

Gruppe B sind Triestina, Padova, Vicenza,

Piacenza und Feralpisaló. Hinter

diesen Teams lauert der

FC Südtirol. Ziel ist das

Play-off, das wird der

FCS auch in dieser

Saison erreichen.

Finanziell kann der

FC Südtirol mit den

„Reichen“ der Liga

noch nicht konkurrieren.

Die neue Jugendregel

könnte zu einer

Zweiklassengesellschaft

in der Serie C führen:

Da die finanzstarken

Moderner „Zehner“:

Daniele Casiraghi

Clubs, die auf die Verbandsgelder nicht

angewiesen sind, mit aller Macht in die

Serie B drängen (klappt es nicht, melden

sie Konkurs an und unternehmen – von

den Altlasten befreit – in der Serie D

einen neuen Anlauf) und Mannschaften,

gespickt mit ehemaligen Serie-A- und

B-Spielern, ins Rennen schicken. Dort

hingegen sind die Vereine, die mit 3

oder mehr U21-Akteuren durchspielen

müssen, um sich das nötige Budget zu sichern.

Der FC Südtirol steht

mittendrin, noch klafft eine

Lücke zwischen dem FCS

Riese im Sturm:

Niccoló Romero

Die Gegner des FC Südtirol: Serie C, Gruppe B 2019/20

AOSTA

PIEMONT

Turin

Fabian Tait

(FC Südtirol)

Feralpisaló

(Saló)

Mailand

LOMBARDEI

SÜDTIROL

FC Südtirol

(Bozen)

FRIAUL-

JULISCH-

Trient

BellunoVENETIEN

TRENTINO

Arzignano

Triestina (Triest)

(Heimspiele in Vicenza)

Virtus

Verona

(Verona)

Vicenza

Padova

(Padua)

Piacenza

EMILIA ROMAGNA

Reggio Carpi

Audace

(Reggio Emilia) Bologna

Modena

Imolese

(Imola)

Ravenna

Cesena

Rimini

Vis Pesaro (Pesaro)

Fano

Florenz

MARKEN

Fermana (Fermo)

TOSKANA

Sambenedettese

Gubbio (San Benedetto

del Tronto)

UMBRIEN

Talent und Routine: Mario Ierardi (links, 21 Jahre)

und Kevin Vinetot (rechts, 31)

-Infografik: Ch. Staffler

LATIUM

ABRUZZEN


Serie C

SPORT A 2019

9

und den Großen, die aber kleiner wird.

In 2 Jahren wird das neue Drususstadion

fertiggestellt sein, nach dem Trainingsgelände

in Rungg ein weiterer Meilenstein

auf dem Weg in höhere Gefilde. Spätestens

dann wird der FC Südtirol das Ziel

Aufstieg in die Serie B forcieren.

Modus

Ab dieser Saison gibt es in der Serie C

wieder 4 Aufsteiger (3 Meister und 1

Play-off-Sieger) und 9 Absteiger (3 Tabellenletzten,

je 2 pro Gruppe über

Play-out: 16. gegen 19.,

17. gegen 18.). Der Play-off-Modus

blieb unverändert. In der 1. Play-off-

Runde spielen die Teams auf den Plätzen

5 bis 10, dann greifen die Viertplatzierten

ins Geschehen ein, ehe es Gruppen

übergreifend mit Hin- und Rückspielen

weitergeht und auch die Drittplatzierten

sowie der Pokalsieger einsteigen. Die

3 Vize-Meister sowie die 5 Teams, die

bis dahin im Play-off erfolgreich waren,

kämpfen schließlich um

den Einzug ins Final Four

und Endspiel.

Ausnahmekönner

in der Serie C:

Tommaso Morosini

Die neue Nummer 1 im

Kasten des FCS: Tommaso

Cucchietti ist erst 21

Jahre alt, war aber bereits

Stammkeeper bei Reggina

und Alessandria.

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Cadornastraße 9 B | 39100 Bozen

Trainingsstätte: FCS Center im

Sportzentrum Rungg/Eppan

Tel. 0471 266 053

info@fc-suedtirol.com

www.fc-suedtirol.com

FC Südtirol

Pos. Name Nr. Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Tommaso Cucchietti 1 1998

Roberto Taliento 12 1999

Alberto Alari 26 1999

Marco Crocchianti 16 1996

Simone Daví 13 1999

Alessandro Fabbri 3 1990

Mario Ierardi 19 1998

Jan Polak 25 1989

Kevin Vinetot 5 1988

Luca Berardocco 14 1991

Hannes Fink 10 1989

Emanuele Gatto 8 1994

Tommaso Morosini 23 1991

Fabian Tait 21 1993

Giordano Trovade 27 1998

Daniele Casiraghi 17 1993

Simone Mazzocchi 9 1998

Mirco Petrella 11 1993

Niccoló Romero 28 1992

Matteo Rover 18 1999

Gianluca Turchetta 7 1991

Stefano Vecchi (neu)

Aldo Monza (Co-Trainer)

Pierluigi Brivio (Tormann-Trainer)

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10 SPORT A 2019 Die Südtiroler Fußballprofis

Simon Straudi vor historischem Debüt

Es war in der Saison 2013/14, als letztmals

ein Südtiroler Fußballprofi in der Serie A

zum Einsatz kam. Simon Laner aus Gargazon

bestritt damals für Hellas Verona 4 Spiele.

Demnächst könnte ein anderer Südtiroler

Fußballprofi für einen Meilenstein sorgen: Simon

Straudi aus St. Georgen saß in den ersten

2 Bundesligapartien von Werder Bremen auf

der Bank, wurde dabei aber nicht eingewechselt.

Trotzdem ist der 20-jährige Mittelfeldspieler,

der erst im Mai einen Profivertrag bei den

Bremern unterschrieben hat, ganz nah dran

am Debüt. Es wäre historisch, denn bisher hat

noch kein Südtiroler in der deutschen Fußball-

Bundesliga gespielt.

Aktuell tummelt sich ein ganzes Südtiroler Fußballteam

bei Profiklubs in Deutschland, Österreich

und in Italien, die meisten in der Jugend.

Hier genießt der FC Südtirol als Ausbildungsverein

einen guten Ruf. Nimmt man den Jahrgang

2003 als „Richtjahr“ her, sind derzeit 2 Nachwuchsspieler

bei Inter Mailand und 2 bei Napoli.

„Richtige“ Profiverträge haben neben Simon

Straudi auch Max Reinthaler (Algund) bei

Hansa Rostock in der 3. deutschen Liga, Simon

Beccari (Bozen) bei WSG Tirol (österreichische

Bundesliga), Manuel De Luca (Pfatten) bei

Serie-B-Aufsteiger Virtus Entella, Manuel Scavone

(Bozen) bei Bari und Manuel Fischnaller

(Signat/Ritten) bei Catanzaro, beide Serie C.

In nebenstehender Grafik wurden die Serie-

D-Spieler Simon Laner (35, er spielt aktuell

für Franciacorta) und Lorenzo Melchiori (23,

Bozen/Breno) nicht berücksichtigt. Der Brixner

Dennis Mair (34) ist aktuell vereinslos. Serie-

D-Spieler gelten laut Verbandsbestimmungen

nicht als Profis, obwohl viele unter solchen

Bedingungen trainieren. Das gilt auch für

Lukas Mazagg (19) aus Glurns, der bei Wacker

Burghausen (4. deutsche Liga) spielt. Mathias

Theiner (21, Laatsch bei Mals) wechselte

im Sommer von Kufstein zu Austria Salzburg

innerhalb der 3. österreichischen Liga.

2 Südtiroler Fußballerinnen werden 2019/20

in der Serie A der Damen mitspielen. Katja

Schroffenegger (28, Karneid) stieg mit Inter

Mailand von der Serie B auf, wechselte aber zu

Florentia nach San Gimignano. Den gleichen

Weg ging Melanie Kuenrath. Die 19-Jährige

aus Burgeis kommt von der 2. Mannschaft des

FC Bayern München in die Toskana.

Die Südtiroler Fußballer bei Profivereinen

Bremen

DEUTSCHLAND

Simon Beccari (1998)

WSG Tirol (1. Bundesliga)

Dominik Kofler (2001)

FC Wacker Innsbruck

(2. Liga)

Mailand

Simone

Tononi (2002)

Inter (Jugend)

David

Wieser (2002)

Inter (Jugend)

Innsbruck

Lorenzo Sgarbi (2001)

Napoli (Primavera)

Simone Zanon (2001)

Napoli (Primavera)

-Infografik: M. Lemanski

Verona

Wattens

Chiavari

Manuel De Luca (1998)

Virtus Entella (Serie B)

San Gimignano

Rostock

Max Reinthaler (Jahrgang 1995)

Hansa Rostock (3. Liga)

Fabian Straudi (2001)

Werder Bremen (U19)

Simon Straudi (1999)

Werder Bremen (Bundesliga/U23)

ITALIEN

ÖSTERREICH

Andrea Isufaj (1999)

Chievo Verona (Primavera,

wird noch verliehen)

Emanuele

Zuelli (2001)

Chievo Verona

(Jugend)

Melanie

Kuenrath (1999)

Florentia (Serie A)

Katja

Schroffenegger (1991)

Florentia (Serie A)

Neapel

Bari

Manuel Scavone (1987)

Bari (Serie C)

Catanzaro

Manuel Fischnaller (1991)

Catanzaro (Serie C)


INFO-PR

Vielfältige Karriere-Chancen

SPORT A 2019

11

Die Erfolgsgeschichte begann 1949

mit der Eröffnung eines „Tante-

Emma“-Ladens im Pfalzner Widum.

Aus dem ehemaligen kleinen Geschäft

ist mittlerweile ein erfolgreiches

Südtiroler Großunternehmen

mit 38 Filialen im Discount-, Lebensmittel-

und Gastronomiesektor

mit 450 Mitarbeitern geworden,

die Firma Anjoka GmbH.

Seit der Gründung der Anjoka

GmbH vor 23 Jahren befindet sich

das Unternehmen auf ständigem

Expansionskurs und wird auch in

Zukunft in verschiedenen Teilen

des Landes neue Filialen eröffnen.

Dies bringt neben der geschätzten

Nahversorgung für Bewohner und

Touristen auch zahlreiche neue

Arbeitsplätze mit sich. Aus diesem

Grund ist die Anjoka GmbH immer

auf der Suche nach engagierten und

fleißigen Mitarbeitern, welchen es

Freude bereitet, in einem familiären

Unternehmen neue Berufschancen

zu entdecken. „Für die bevorstehende

Eröffnung des „Plaza – Mein

Bistro“ in Meran im Herbst dieses

Jahres erwarten wir zahlreiche

Bewerbungen“, erklärt der Firmengründer

Martin Hitthaler. Neben

einem sicheren Arbeitsplatz bietet

die Anjoka GmbH zudem die Möglichkeit

flexibler Arbeitszeiten und

neuer interessanter Stunden-Modelle,

welche die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie

enorm erleichtern. Aufstiegsmöglichkeiten

und

tolle Benefits runden das Gesamtpaket

eines attraktiven und lohnenden

Jobs im Unternehmen der Anjoka

GmbH ab.

Wir suchen dich

– Bedienungen in Teilzeit für

„Plaza – Mein Bistro“ in Meran

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12 SPORT A 2019 Serie D

Aus 4 mach 3

Zurück zur Normalität: Tummelten

sich im Vorjahr 4 Mannschaften aus

Trentino-Südtirol in der vierthöchsten

Liga Italiens (nur 1999/2000

waren es mit 6 noch mehr), so ist

das Teilnehmerfeld der regionalen

Vereine für die Saison 2019/20 auf 3

zusammengeschrumpft.

Nach dem Abstieg von St. Georgen

ist die letztjährige Sensationsmannschaft

Virtus Bozen (Tabellenplatz 5!)

als einziger Südtiroler Verein übrig

geblieben. Dazu gesellen sich Levico

Terme (wird von Roberto Cortese trainiert)

und Oberligameister Dro. Für

alle 3 Vereine geht es nur um eines:

Den Klassenerhalt.

Der Kader von Virtus Bozen blieb im

Kern unverändert, und das ist schon

ein ausgezeichneter Startpunkt. Lediglich

die Leistungsträger Indrit Koni

und Simone Daví sind nicht mehr dabei.

Ohnehin ist Virtus-Trainer Alfredo

Sebastiani der größte Erfolgsgarant

im Team. Er scheint auf jedes Problem

eine Antwort zu wissen.

Während Roberto Cortese bei Levico

eine komplett neue Mannschaft formieren

muss, baut man in Dro auf den

letztjährigen Oberliga-Meisterkader.

Auch dort hat mit Stefano Manfioletti

ein äußerst charismatischer Trainer das

Sagen. Mit seiner unaufgeregten, ruhigen

Art will er das Team vom Altogarda

zum Klassenerhalt führen. „Wir sind

mit Virtus das einzige Team, das um

17.30 Uhr mit dem Training beginnt.

Alle anderen Vereine trainieren am

frühen Nachmittag. Bei uns arbeiten

auch die meisten Spieler, was bei

anderen Klubs undenkbar ist“, erklärt

Manfioletti, der auf eine 12-jährige

Serie-D-Erfahrung mit Levico, Albiano,

Dro, Bozen

96, Mezzocorona

und Arco

zählen kann.

Zu den Verbandsvorgaben

der Jugendspieler:

In der

Serie D müssen

die Teams heuer

einen Spieler

des Jahrgangs

1999, zwei im

Jahre 2000 geborene

und mindestens einen

des Jahrgangs 2001

durchgehend auf dem

Feld haben.

Ist Trainer bei Levico:

Roberto Cortese aus Leifers.

SONDRIO

SÜDTIROL

VIRTUS BOZEN

TRENTINO

LEVICO TERME

Serie D

Gruppe B

2019/20

LOMBARDEI

Mailand

LOMBARDEI

DRO

ALTO GARDA

VENETIEN

ARCONATESE

Arconate

CASTELLANZESE

Castellanza

INVERUNO

LEGNANO

NIBIONNOGGIONO

Oggiono

FOLGORE CARATESE

Carate Brianza

SEREGNO

MAILAND

PRO SESTO

Sesto San Giovanni

TRITIUM

Trezzo sull’Adda

PONTE SAN PIETRO

VILLA VALLE

Villa d’Alme

SCANZOROSCIATE

BRUSAPORTO

VIRTUS CISERANO BERGAMO

CARAVAGGIO

MILANO CITY

Busto Garolfo

-Infografik: A. Delvai


Serie D

SPORT A 2019

13

Virtus Bozen: Nur kein verflixtes 2. Jahr

Als Oberliga-Aufsteiger in die Playoffs

der Serie D! Das muss Virtus

Bozen erst einmal jemand nachmachen.

Doch kaufen können sich die

Bozner mit dem hervorragenden 5.

Platz aus der letztjährigen Saison

heuer nichts.

Ganz im Gegenteil, denn Trainer

Alfredo Sebastiani & Co. müssen im

berühmt-berüchtigten 2. Serie-D-Jahr

beweisen, dass das Geleistete vom

Vorjahr nicht eine Eintagsfliege war.

Dadurch, dass man vom Venetien-

Kreis in die Gruppe mit vorwiegend

lombardischen Mannschaften wechselt,

wird die Aufgabe nicht leichter.

Abgesehen von 2 Jugendspielern vom

FC Südtirol musste Sportdirektor Fausto

Grandi Verstärkungen außerhalb von

Südtirol finden. Von den angeworbenen

einheimischen Spielern wollte niemand

in die Landeshauptstadt wechseln.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Guido Joao Pedro Piai (Napoli

Primavera), Fabrizio De Santis

(Mantova), Patrick Pasha (Cittadella

Primavera), Marco Antonio Scarpari

(Criciúma EC Jugend/Brasilien), Faustino

Juliano Recidive (Campodarsego),

Nicholas Mlakar (FC Südtirol

Jugend), Youssouf Sanogo (Jugend

Neugries).

Abgänge: Simone Daví (FC Südtirol),

Luca Tenderini (Lana), Daniele Balzamà

(Nals), Matteo Ghersini, Jacopo

Marini (beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Großteil der Mannschaft

blieb unverändert; die tolle Arbeit von

Trainer Alfredo Sebastiani: Er ist Garant

für Ruhe und Seriösität im Verein;

starke Achse Kiem-Bacher-Arnaldo

Kaptina-Cremonini-Elis Kaptina.

Schwächen: Wer ersetzt Stürmer

Simone Daví auf der Außenbahn? Die

jungen Torhüter müssen ihre Ligatauglichkeit

erst beweisen.

Prognosen

Durch den Wechsel in den Kreis

mit lombardischen Mannschaften

könnte das Niveau höher sein. Kann

die Mannschaft das umsetzen, was

Michael Bacher

AC Virtus Bozen

Heimspielplatz: Righi-Internorm-

Arena (Talfer)

Cardornastraße 25 | 39100 Bozen

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Trainer Sebastiani vorgibt, dürfte

der Abstieg auch heuer kein Thema

sein. Ein Selbstläufer wird es aber auf

keinen Fall.

Virtus Bozen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Guido Joao Pedro 2000

Peter Weiss 2001

Fabian Menghin 1998

Andi Kicaj 1996

Hannes Kiem 1985

Andrea Pinton 1996

Manuel Rizzon 1995

Fabrizio De Santis 2000

Vincenzo Gencarelli 2000

Yassir El Salih 1998

Marco Antonio Scarpari 2001

Arnaldo Kaptina 1993

Michael Bacher 1988

Davide Cremonini 1996

Stefano Barilli 1997

Antonio Timpone 2000

Faustino Juliano Recidive 2000

Matteo Forti 1999

Yassine Bounou 2000

Elis Kaptina 1986

Matteo Timpone 1993

Indrit Koni 1999

Alessandro Guerra 2000

Patrick Pasha 2000

Justin Pfeifer 2000

Nicholas Mlakar 2001

Youssouf Sanogo 2001

Alfredo Sebastiani (bestätigt)

Roberto Ceron (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Torwart-Trainer)

Paolo Visintainer (Athletik-Trainer)

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14 SPORT A 2019 Oberliga

Südtiroler wollen Trient ein Bein stellen

Vorhang auf zur 46. Oberliga-Meisterschaft.

Ohne Aufsteiger Dro, aber

mit den Serie-D-Absteigern Trient

und St. Georgen wird die Punktejagd

in der höchsten regionalen Fußball-

Spielklasse wieder eine hochinteressante

Herausforderung.

Wie im Vorjahr ist die Oberliga

auch diese Saison „ausgeglichen“. 8

Mannschaften aus Südtirol und 8 aus

dem Trentino kämpfen um die sportliche

Fußball-Vorherrschaft.

Die Favoriten

Mit Trient und St. Georgen sind 2 Serie-

D-Absteiger im „Fegefeuer“ der Oberliga

gelandet, sie peilen die schnellstmögliche

Rückkehr in die vierthöchste italienische

Spielklasse an. Auf dem Papier ist Trient

der klare Favorit. Neo-Trainer Flavio

Toccoli aus Bozen trainiert eine Mannschaft,

die fast ausschließlich aus Profis

mit höherklassiger Erfahrung besteht.

Oberliga 2019/20

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

SÜDTIROL

Anaune Valle di Non

(Cles)

Gardasee

Rotaliana

(Mezzolombardo)

Comano

(Ponte Arche)

Obermais (Lahn)

Arco

-Infografik: Ch. Staffler

St. Martin Moos

(H.: Moos,

R.: St. Martin)

Lana

St. Pauls

(Rungghof)

Lavis

Trient (Briamasco)

Vipo Trient

(Gabbiolo)

Mori S. Stefano

SSV Brixen

(Jugendhort)

Bozner FC

(Talferplatz B)

Tramin

Trainiert wird 4 Mal wöchentlich am

frühen Nachmittag. Die „Jergina“ haben

sich mit Rey Volpato einen Stürmer

geholt, der früher sogar in der Serie A

gespielt hat. Außenseiterchancen hat

Obermais. In der letzten Saison bereits

Zweiter, haben sich die Meraner nochmals

entscheidend verstärkt.

Das Mittelfeld

Hinter den Klubs mit Titelambitionen

lauern bis auf Lavis vor allem die Südtiroler

Vereine SSV Brixen, St. Martin

Moos und Tramin. Wenn bei ihnen alles

nach Wunsch läuft – sprich die Verletzungssorgen

ausbleiben – haben sie

sogar das Potenzial, die Favoriten mehr

als nur zu ägern. Mit dem Abstiegskampf

werden sie nichts zu tun haben.

Stets wachsam sein, aber immer noch

das rettende Ufer erreichen werden

Aufsteiger Bozner FC und die Trentiner

Teams Vipo Trient sowie Arco. Vor

allem der Bozner FC will nach einer

TRENTINO

Martin

Ciaghi

(Obermais)

St. Georgen

Foto: D. Runggaldier

turbulenten Berg- und Talfahrt fernab

von Hektik und Anspannung spielen.

Der Abstiegskampf

Dort wird es einmal mehr spannend

sein bis zur letzten Minute des 30.

Spieltages. Abstiegskandidaten sind

auf dem ersten Blick nicht auszumachen

– schon gar nicht aus Südtiroler

Sicht. Wenn, dann sind am ehesten die

vom Verletzungspech gebeutelten SV

Lana und FC St. Pauls zu nennen. Nach

hinten orientieren müssen sich auch

mehrere Trentiner Klubs. Anaune Valle

di Non rettete sich in der letzten Saison

nach einer desaströsen Hinrunde erst in

letzter Sekunde, Rotaliana und Comano

stehen aufgrund finanzieller Probleme

mit dezimierten Kadern da. Auch

Mori wird es als Aufsteiger nicht leicht

haben.

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 39 1162 1520

2. Tramin 29 862 1219

3. Arco 27 802 1117

4. SSV Brixen 27 810 1115

5. Rovereto 23 690 1091

6. Mori S. Stefano 26 780 1074

7. Alense 24 720 946

8. Rotaliana 23 684 911

9. St. Martin i.P. 22 658 854

10. Comano 19 570 796

11. Fersina 19 562 789

12. St. Pauls 22 658 786

13. St. Georgen 14 420 695

14. Virtus Bozen 17 504 677

15. Passer Meran 12 356 670

16. Condinese 17 504 666

17. AC Leifers 17 506 663

18. Levico 15 448 657

19. FC Bozen 96 13 390 606

20. Benacense 14 420 586

25. Obermais 10 300 477

26. Naturns 15 450 471

28. Neuer FC Bozen 11 328 433

29. Eppan 12 360 426

32. SSV Bruneck 11 328 389

34. Ahrntal 10 300 388

38. FC Meran 7 210 264

40. Natz 8 240 257

41. Taufers 8 238 255

43. AC Meran 6 176 253

45. Bozner FC 5 150 232

47. Milland/FC Südtirol 5 150 191

50. Stegen 4 120 122


Oberliga

SPORT A 2019

15

Bozner FC: Die Ruhe nach dem Sturm

Ruhe auf dem Talferplatz in Bozen?

Das hat es in den letzten 3 Jahren

nicht gegeben. Der Bozner FC

machte eine turbulente Zeit durch,

nun soll in der Oberliga wieder ein

gemütlicherer Wind wehen.

Vor 2 Jahren schrammte der Bozner

FC in den Oberliga-Play-offs nur

haarscharf am Sensations-Aufstieg

in die Serie D vorbei, 2017/18 stieg

man nach einem großen personellen

Umbruch in die Landesliga ab, wo

in der Spielzeit 2018/19 der sofortige

Wiederaufstieg in das regionale

Fußball-Oberhaus klar gemacht

wurde – einen ähnlichen Gefühlswirbel

erlebt man ansonsten nur bei

der Rosennacht des Bachelors. In

der Oberliga will sich der Bozner FC

nun auf lange Sicht einnisten. Als

Grundstein sollen auch hier junge

und talentierte Spieler dienen, die

von einem ganz starken Sturm-Trio

angeführt werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Francesco Bianco, Alessio

Piz (beide reaktiviert), Simone Tibolla

(Nals), Gabriel Degasperi, Michelangelo

Torcaso, Simone Dalpiaz,

Felix Willeit, Philipp Degasperi, Felix

Lintner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Marco Primerano (Karriereende),

Cesare Scaratti (Haslach),

Luca Gislimberti, Julian Trojer,

Marian Plattner (alle Studiengründe),

Oliver Gasser, Daniel Bonamico

(beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Bozner FC

ist – untypisch für eine

Stadtmannschaft – eine

eingeschworene Truppe

mit viel Euphorie;

das Angriffs-Trio

Wollen auch in der Oberliga angreifen

v.l.: Peter Gostner und Sebastian Pichler

Stefan Clementi-Osti-Orsolin (im

Vorjahr 47 Tore) wird auch in der

Oberliga wirbeln; spielstarkes Mittelfeld

mit Tibolla, Pareti und Gostner;

die Erfahrung, Klasse und das Charisma

von Tormann Denis Iardino sind

außergewöhnlich; große Heimstärke

(im Vorjahr 11 Siege, 3 Remis, nur

eine Niederlage).

Schwächen: Junge Abwehr, in der ein

Leitwolf für heikle Momente fehlt;

wenige Alternativen im Sturm – fällt

ein Leistungsträger aus, kann er nicht

gleichwertig ersetzt werden; kleiner

Kader.

Prognosen

Der Verein gibt eine sichere Rettung

als Ziel vor. Das kann und wird der

Bozner FC allemal schaffen. Bleiben

die Leistungsträger – allen voran jene

im Sturm – fit, dann winkt sogar ein

Top-8-Platz.

Bozner FC

Heimspielplatz: Talfer B

Cadornastraße 9 C | 39100 Bozen

Tel. 0471 402 170

info@boznerfc.it | www.boznerfc.it

Andrea Orsolin

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff Mittelfeld

Abwehr

Tor

Denis Iardino 1984

Alessio Piz 1999

Martin Hafner 1997

Michelangelo Torcaso 2002

Lukas Michaeler 2000

Daniel Clementi 1996

Francesco Bianco 1996

Luca Niederstätter 1990

Gabriel Degasperi 2002

Simone Dalpiaz 2002

Peter Gostner 1999

Mattia Pareti 1991

Sebastian Pichler 1996

Simone Tibolla 1993

Felix Willeit 2002

Philipp Degasperi 2002

Michael Osti 1991

Andrea Orsolin 1998

Stefan Clementi 1997

Felix Lintner 2002

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Gianluca Pellizzari (Co-Trainer)

Lorenzo Vason (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)


16

SPORT B 2019

Oberliga

SSV Brixen: Qualität sucht Konstanz

Hinrunde hui (28 Punkte), Rückrunde

pfui (18 Zähler): Der SSV Brixen hat

eine Saison mit 2 Gesichtern hinter

sich. Dass es am Ende doch für den

starken 5. Platz gereicht hat, unterstreicht,

welch großes Potenzial im

Team der Domstädter steckt.

Deshalb sah sich die Vereinsführung

auch nicht dazu gezwungen, große

Veränderungen vorzunehmen. Im

Gegenteil: Der Vertrag von Trainer

René Rella wurde bereits im Februar

um eine Saison verlängert. Bis

auf Kapitän Markus Fiechter (400

Oberliga-Spiele für Brixen) sind alle

Leistungsträger an Bord geblieben.

Was im Umkehrschluss bedeutet: Die

Eisacktaler haben erneut einen Kader

mit großer Qualität. Ob sie diese auch

konstant abrufen, ist die große Frage.

Beantworten kann dies nur die Mannschaft.

Das Zeug, um die „Großen“

wie Trient, Obermais und St. Georgen

gehörig zu ärgern, hat Brixen allemal.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Marco Miuli

(Plose), Ivan Munerati

(St. Pauls), Paul Überegger

(Wacker Innsbruck), Mattia

Di Bello, Liam Bock,

Max Weissteiner, Jean

Ivan Angerer

Paul Costalunga, Simone Dalle Grave,

Alex Debertol, Julian Wieland, Maxi

Schraffl, Jakob Mutschlechner (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Markus Fiechter (Albeins),

Maximilian Stampfl, Martin Brugger

(beide Milland), Lukas Edenhauser

(Vahrn), Stefan Senoner, Kleo Turja

(beide Ziel unbekannt), Raphael Oberrauch

(USD Brixen), Aaron Pitscheider

(Gröden).

Stärken & Schwächen

Stärken: Brixen ist eine Tormaschine

(im Vorjahr 60 Treffer), in der nicht

nur die Stürmer treffen (im Vorjahr 15

verschiedene Torschützen); Andreas

Priller ist ein Freistoß-Künstler; technisch

hochbegabte Truppe, die zu den

spielstärksten Mannschaften der Liga

zählt.

Schwächen: Die Defensive war sehr

wackelig (47 Gegentreffer in der

letzten Saison – der zweitschlechteste

Wert der Top 10); viele Schlüsselspieler

(Vinatzer, Prossliner, Tessaro) sind

verletzungsanfällig; zu viele unkonstante

Phasen für eine Spitzenmannschaft:

Es mangelt offensichtlich an

Leadertypen.

Prognosen

Die Vereinsführung will den 5. Platz

der letzten Saison bestätigen. Das wird

Brixen auch gelingen – vorausgesetzt,

bei Jan Martin Vinatzer (im Vorjahr

nur 5 Tore) platzt der Knoten und das

Team zeigt auch in heiklen Phasen

den nötigen Biss. Sonst winkt eine

Saison in der Bedeutungslosigkeit des

Mittelfelds. Das wäre angesichts der

vorhandenen Kaderqualität eine große

Enttäuschung.

SSV Brixen

Heimspielplatz: Brixen Jugendhort

Großer Graben 26 D

39042 Brixen

Tel. 0472 834 409

info@ssv-brixen.info

www.ssv-brixen.info

SSV Brixen

Pos. Name Geboren

Matthias Siller 1993

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Armin Blasbichler

Paul Überegger 2002

Paolo Di Luca 2001

Manuel Prossliner 1986

Sven Kerschbaumer 1996

Ivan Angerer 1996

Ivan Munerati 1998

Simon Grassl 1999

Daniel Huber 1999

Mattia Di Bello 2001

Liam Bock 2002

Max Weissteiner 2002

Jean Paul Costalunga 2002

Andreas Priller 1994

Dennis Nagler 1996

Marco Miuli 1996

Armin Blasbichler 1997

Endi Reci 1998

Simone Dalle Grave 2001

Alex Debertol 2002

Julian Wieland 2002

Fabian Neumair 2000

Luca Consalvo 1991

Jan Martin Vinatzer 1991

Gabriel Tessaro 1996

Tobias Costalunga 1998

Maxi Schraffl 2002

Jakob Mutschlechner 2002

Manuel Wachtler 2001

René Rella (bestätigt)

Christian Mlakar (Co-Trainer)

Didi Überegger (Tormanntrainer)


Oberliga

SPORT B 2019

17

Lana: Etablieren ist alles

Einer starken Oberliga-Hinrunde nach

dem Aufstieg mit 23 Punkten folgte

die Ernüchterung in der Rückrunde

(18 Zähler, davon 4 aus den letzten

2 Spielen): Am Ende hat sich Lana in

der Liga halten können, muss nun

aber beweisen, dass es von Anfang an

auch ohne Aufstiegs-Euphorie geht.

Damit das funktioniert, haben die

Burggräfler konsequent an ihren

Schwachstellen gearbeitet. Beispiel

Defensive: Mit Luca Tenderini steht

nun einen der besten Schlussmänner

der Liga im Tor. Dazu kam mit

Christof Auer (SC Passeier) eine solide

Alternative für die Innenverteidigung.

Als alles in geordneten Bahnen schien,

kam der Schock: Goalgetter Lukas

Hofer riss sich im Sommer das Kreuzband

– ihn nahtlos zu ersetzen, ist

freilich unmöglich. Die Vereinsführung

reagierte und holte mit Pasquale Perri

einen Ersatz, der nicht die Klasse von

Hofer hat, aber für jeden Verteidiger

ein äußerst unbequemer Gegner ist.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Luca Tenderini (Virtus

Bozen), Christof Auer (SC Passeier),

Pasquale Perri (Rotaliana), Robert

Knoll (Gargazon), Manuel Ladurner,

Jan Waldner, Andreas Gamper, Leo

Brugger, Lorenz Brugger, Luca Santer

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Felix Piazzo (Naturns),

Kevin Platzgummer (Ulten), Albian

Krasniqi (Gröden), Ivan Forer, Philipp

Weimer (beide Gargazon), Jakob

Lösch (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielter Kern um Daniel

Holzner, Ratschiller, Nicoletti und Sorrentino;

Stammtormann Tenderini ist

für bis zu 10 Punkte gut; viele Optionen

im Mittelfeld; keine

Abgänge, die stark

ins Gewicht fallen.

Schwächen: Die 20

Vorjahrestreffer

von Lukas Hofer

müssen erst

erzielt werden:

Perri ist ein

starker Ersatz,

aber kein typischer

Goalgetter; die

Aufstiegs-Euphorie

aus dem Vorjahr, von

der Lana lange zehrte,

ist abgeflaut; Auswärtsschwäche

(nur 3 Siege im

Vorjahr).

Joey Filippin

SV Lana

Heimspielplatz: Lana

Bozner Straße 82 | 39011 Lana

Tel. 335 574 60 90

fussball@svlana.it | www.svlana.it

Prognosen

Lana hat die Qualität und die Quantität,

um mit dem Abstieg nichts zu tun zu

haben. Entscheidend wird sein, wie der

Ausfall von Torjäger Hofer in der Hinrunde

kompensiert wird. Gelingt das,

dann ist ein Top-10-Platz möglich.

Lana

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Luca Tenderini 1994

Manuel Ladurner 2002

Matthias Santer 1997

Daniel Holzner 1992

Alex Debiasi 1999

Patrick Forer 1999

Andreas Ratschiller 1990

Christof Auer 1992

Benjamin Zuech 1998

Jan Waldner 2002

Valentino Saffioti 1998

Andreas Gamper 2002

Andreas Nicoletti 1998

Luca Sorrentino 1993

Christian Überbacher 1998

Andreas Zandarco 1996

David Holzner 2000

Leo Brugger 2002

Paolo Basile 2000

Robert Knoll 1991

Gianluca Corea 1994

Lukas Hofer 1995

Matthias Gasser 1997

Joey Filippin 1994

Pasquale Perri 1987

Kurt Forer (bestätigt)

Gerald Schenk (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

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18 SPORT A 2019 Oberliga

Obermais: Mitfavorit wider Willen

Nach einer fulminanten Saison auf

Platz 2, beendet durch die skandalösen

Begleiterscheinungen im Aufstiegs-Play-off

gegen Legnano, stellt

sich beim FC Obermais die Frage: Wo

soll das alles enden?

Von einem Liebäugeln mit der viertklassigen

Serie D will man im Meraner

Stadtviertel nichts hören. Und trotzdem:

Wer bis auf Armin Rungg keinen

nennenswerten Abgang hat, dafür 2

Hochkaräter neu begrüßen darf, kann

sich auch durch Tiefstapelei nicht aus

der Verantwortung stehlen. Vor allem

der Angriff, wo alle Aushängeschilder

geblieben sind und mit Matthias Bacher

einer der besten Stürmer Südtirols verpflichtet

wurde, ist eine Wucht.

Dazu kommt eine sattelfeste Abwehr

um Kapitän Lukas Höller, eine kreative

Schaltzentrale mit dem torgefährlichen

Martin Ciaghi (12 Tore in der letzten

Saison) und ein exzellenter Trainer. Luca

Lomi kann in seinem 2. Jahr an der

Lahn auf die Top-Arbeit aus dem Vorjahr

aufbauen und startet nicht bei Null (im

Vorjahr nur 3 Punkte aus den ersten 4

Spielen). Fazit: Die Blau-Weißen gehören

zu den ganz gefährlichen Außenseitern

auf den Titel – wenn man mit der letzten

Konsequenz auch will.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias Bacher (St. Georgen),

Cristian Parise (Eppan), Michele

Moretti (Gargazon), Michael Unterthurner

(FC Südtirol Berretti), Alessandro

Panzanini, Nils Augscheller, Hannes

Luther, Alessandro Capobianco, Julian

Mazohl (alle eigene Jugend).

Abgänge: Armin Rungg (Partschins),

Manuel Schöpf, Aaron Malleier (beide

Nals), Alessandro Caula (Riffian

Kuens), Andrik Stricker, Jonas Raffl,

Jonathan Flarer, Stefan Kuen

(alle Algund).

Stärken & Schwächen

Stärken: Top-Spieler überall: Von Keeper

Wieser über Höller, Tratter, Ciaghi,

Drescher oder Lanthaler – der Kader

besitzt enorme Qualität; Parise hebt die

Qualität in der Abwehr noch einmal

deutlich an; Pamer (9 Tore im Vorjahr),

Malleier (9), Lanthaler (10) und Bacher

(5 in der Serie D): Das ist geballte Offensivpower;

findet Schvartz nach langer

Verletzungspause zurück in die Spur, ist

er eine zusätzliche Waffe im Mittelfeld;

enorme Stärke bei Standardsituationen;

im Vorjahr bestes Heimteam.

Schwächen: Im Mittelfeld fehlen beim

Ausfall der Stammkräfte gleichwertige

Optionen; die Qual der Wahl kann

auch Probleme machen: Vor allem im

Sturm wird es bei 6 Top-Angreifern

Härtefälle geben, aber auf die Bank

will keiner; die Verletzungsanfälligkeit

von Abwehrchef Ceravolo.

Prognosen

Tiefstapelei hin oder her: Wer so einen

Kader zur Verfügung hat, dazu top organisiert

und strukturiert ist, braucht

sich vor niemandem zu verstecken.

Die Top-Anwärter auf den Titel sind

andere, aber Obermais nicht zu den

Mitfavoriten zu zählen, wäre eine

völlige Verkennung der Lage.

FC Obermais

Heimspielplätze: Lahn Obermais und

Viehmarktplatz Meran (Kunstrasen)

Dantestraße 5 | 39012 Meran

Tel. 335 775 63 21

info@fcobermais.it | www.fcobermais.it

Mittelfeld-Taktgeber

und Torjäger in einem:

Martin Ciaghi

Obermais

Pos. Name Geboren

Patrick Wieser 1994

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Claus Drescher

Michele Moretti 1987

Alessandro Panzanini 2003

Lukas Höller 1989

Bernardo Ceravolo 1987

Fabian Tratter 1998

Hannes Gamper 2001

Michael Pixner 2000

Cristian Parise 1993

Nils Augscheller 2002

Stefan Vasic 2001

Alex Giacomini 2002

Martin Ciaghi 1992

Michael Unterthurner 2001

Dario Hasa 1998

Abderrahmane Jamai 1999

Alessandro Capobianco 2002

Andrei Schvartz 1987

Stefano Gallo 2001

Hannes Luther 2003

Julian Mazohl 2002

Daniel Lanthaler 1991

Theo Pamer 1985

Matthias Bacher 1993

Dennis Malleier 1987

Antonio Capobianco 1999

Claus Drescher 1993

Luca Lomi (bestätigt)

Stephan Lanbacher (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)


Oberliga

SPORT A 2019

19

St. Georgen: Titel-Angriff mit Juve-Flair

Nach nur einem Jahr in der Serie D

musste St. Georgen über die Playouts

den bitteren Abstieg in die

Oberliga hinnehmen. Trübsal wird im

Pustertal aber nicht geblasen – im Gegenteil:

Die Mannschaft hat das Zeug,

wieder ganz vorne mitzuspielen.

Zwar verließen mit Matthias Bacher

und Thomas Piffrader 2 langgediente

Offensivkräfte den Klub,

dafür zauberte die Vereinsführung

einen spektakulären Neuzugang aus

dem Hut. Sturmtank Rey Volpato

wurde bei Juventus ausgebildet, hat

dort an der Seite von Pavel Nedved

und Ciro Ferrara auch ein Pokalspiel

absolviert und brachte es später für

Klubs wie Siena, Empoli oder Livorno

auf 26 Serie-A-, 53 Serie-B- und

2 UEFA-Cup-Spiele. Zusammen mit

der Bestätigung von Michael Cia ist

Volpato, der zuletzt in der Oberliga

in Venetien gespielt hat, der größte

Coup St. Georgens.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Bachlechner (Bruneck),

Rey Volpato (Union Pro), Simon

Harrasser, Philipp Piffrader (beide

Stegen), Ulrich Prieth (Taisten),

Cedric Fofana (Jugend Neugries),

Philipp Pichler, Gabriel Golser,

Ruben Passler, Thomas Künig,

Simon Siller (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Matthias Bacher

(Obermais), Thomas Piffrader

(Kiens), Michael Gruber (Bruneck),

Lukas Demetz (Gröden),

Olaf Stark (Partschins), Simon Baldo

(Tramin), Julian Bacher (Stegen),

Lorenzo Treccani (Brescia), Daniele

Colosio (Scanzorosciate), Giovanni

Boggian (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der „harte Kern“ um Althuber,

Leo und Gabriel Brugger, Roland

Harrasser, Ritsch und Schwingshackl

geht schon seit Jahren durch dick und

dünn; herausragendes Mittelfeld;

Michael Cia und Rey Volpato sind

Luxus-Spieler für die Oberliga; die

Standards von Philipp Piffrader.

Schwächen: Bringt die Mannschaft

nach dem Serie-D-Abstieg sofort wieder

die Kraft und den Willen auf, in

einem Titelkampf zu bestehen? Trainer

Patrizio Morini geht bei St. Georgen

in sein 10. Trainerjahr in Folge – Abnützungserscheinungen

könnten sich

bemerkbar machen; die Gute-Laune-

Typen Thomas Piffrader und Julian

Bacher sind weg.

Prognosen

„Wir können, müssen aber nicht

aufsteigen“, lautet das Motto in St.

Georgen. Fakt ist: Die „Jergina“ haben

auch heuer wieder einen Bomben-

Kader. Schlägt Neuzugang Volpato ein

und behalten die Routiniers ihr Niveau

und den nötigen Biss, kann St. Georgen

dem großen Titel-Favoriten Trient sehr

gefährlich werden.

Spieler mit Serie-A-

Vergangenheit: Rey Volpato

Lukas Aichner

SC St. Georgen

Heimspielplatz: St. Georgen (Rasen) und

Schulzentrum Bruneck (Kunstrasen)

Gremsenstraße 26 | 39031 St. Georgen

Tel. 335 121 88 40

georg.brugger@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andrè Negri 1997

Philipp Pichler 1999

Ulrich Prieth 2001

Benjamin Althuber 1985

Leo Brugger 1992

Roland Harrasser 1985

Lukas Aichner 1993

Felix Messner 1998

Gabriel Golser 2000

Gabriel Brugger 1991

Ruben Passler 2001

Benjamin Zulic 2000

Thomas Künig 2002

Philipp Piffrader 1992

Michael Cia 1988

Noah Gietl 2001

Martin Ritsch 1990

Dominik Lercher 2001

Simon Siller 2002

Philipp Schwingshackl 1995

Rey Volpato 1986

Alessio Orfanello 1992

Philipp Bachlechner 1995

Cedric Fofana 2002

Simon Harrasser 1996

Patrizio Morini (bestätigt)

Thomas Ritsch (Co-Trainer)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)


20 SPORT A 2019 Oberliga

Will den letztjährigen 7. Platz bestätigen oder gar verbessern: Der FC St. Martin Moos.

St. Martin Moos: Auf der

Erfolgsschiene weiter fahren

Nicht immer gehen Fusionen von

2 Vereinen reibungslos über die

Bühne. Im Passeiertal, wo Oberligist

St. Martin und 1. Amateurligist Moos

im Frühsommer 2018 eine gestartet

haben, ist es ein Erfolgsprojekt.

„Never change a winning team“:

Dieser legendäre Satz von Englands

Weltmeistertrainer Sir Alf Ramsey,

der übersetzt „Ändere niemals eine

siegreiche Mannschaft“ bedeutet, hat

im Passeiertal oberstes Gebot. Und

so hat St. Martin Moos nach Rang 7

und 45 Punkten in der vergangenen

Saison alles dafür getan, den Kader

zusammenzuhalten. Das ist mehr

als nur gelungen: Schwerwiegende

Abgänge schlagen keine zu Buche.

Dafür wurde die Mannschaft klug in

der Breite verstärkt und mit Maximilian

Lanthaler (15 Landesliga-Tore

für den SC Passeier) ein Goalgetter

geholt. Den hatte Trainer Christian

Pixner im Vorjahr schmerzlich

vermisst.

Aufbauen will St. Martin Moos – die

Hinspiele werden in Moos ausgetragen,

die Rückspiele nach Fertigstellung

der neuen Tribünen, der

Bar und des Servicegebäudes in St.

Martin – auf die letztjährigen starken

Auswärtsleistungen: Da waren nur

Meister Dro und Rotaliana besser.

Verbesserungswürdig ist die Heimbilanz

(nur 5 Siege).

Der SportNews-Spitzler –

Tore, Highlights & Emotionen des Südtiroler Fußballs

Bereits seit Jahren ist es Tradition,

dass am Montagabend ab 23 Uhr

auf SportNews die Zusammenfassungen

der besten Ober- und

Landesliga-Spiele des Wochenendes

ausgestrahlt werden. Dies

wird auch in der Saison 2019/20

so bleiben – allerdings in einem

rundum erneuerten Format.

Unter dem Namen SportNews-

Spitzler präsentiert die SportNews-

Redaktion am frühen Montagabend

– also nicht mehr wie gewohnt um 23

Uhr – in einem einzigen Video kurz

und bündig die besten und wichtigsten

Szenen des Südtiroler Amateurfußballs.

Unsere Kameras werden wie immer

bei 3 Spielen aus Ober- und Landesliga

vor Ort sein und neben den Toren und

Highlights auch die Stimmen der Protagonisten

einfangen. Los geht es bereits

am kommenden Montag.


Oberliga

SPORT A 2019

21

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Pircher (Andrian),

Maximilian Lanthaler (SC Passeier),

Stefan Höllrigl, Patrick Pichler (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Haller (Tirol), Andreas

Gufler (St. Martin Moos

Freizeit), Peter Heel (Karriereende),

Robert Kofler (SC Passeier).

Stärken & Schwächen

Stärken: Erfahrener Kader, mit vielen

Spielern (Haller, Tschöll, Jurcevic,

Baggio) auf dem Zenit ihrer Karriere;

eingespielter Kern, in dem sich auch

Rückkehrer Maximilian Lanthaler

schnell etablieren wird; Pomaré ist

Patrick Öttl

der beste Oberliga-Tormann; ruhiges,

unaufgeregtes Vereinsumfeld.

Schwächen: Die gestiegene Erwartungshaltung:

St. Martin Moos ist kein

Außenseiter mehr und die Luft nach

oben ist dünn; Trainer Pixner ist der

Prophet im eigenen Land: angenehm,

solange der Erfolg da ist, aber extrem

schwierig, wenn‘s nicht laufen sollte;

Stürmer Jurcevic ist trotz 7 Vorjahrestoren

noch nicht ganz angekommen –

er hat das Potenzial für mehr.

Prognosen

Der Traditionsklub aus dem Passeiertal

bringt das Potenzial für eine

ähnlich starke Saison wie im Vorjahr

Kapitän

Elmar Haller

mit. Sprich: Ein Platz in der oberen

Tabellenhälfte ist nicht nur möglich,

sondern fast schon ein Muss.

FC St. Martin Moos

Heimspielplatz: Hinrunde Moos,

Rückrunde St. Martin

Steinachweg 1 | 39010 St. Martin

in Passeier

Tel. 349 340 66 09

info@sc-stmartin.it | www.sc-stmartin.it

St. Martin Moos

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Renè Pomaré 1989

Alex Pircher 1994

Alexander Hofer 1986

Elmar Haller 1989

Artur Tschöll 1988

Julian Prünster 1995

Raphael Ennemoser 1994

Patrick Öttl 1999

Benjamin Fontana 1989

Dominik Lanthaler 1993

Florian Pichler 1996

Jan Fontana 2001

Lion Pichler 2001

Marco Baggio 1987

David Angerer 2002

Moritz Frötscher 1992

Jan Pichler 2000

Stefan Höllrigl 2003

Patrick Pichler 2000

Diego Fischer 1996

Nicola Jurcevic 1991

Moritz Tschöll 2002

Noah Pixner 2002

Maximilian Lanthaler 1994

Christian Pixner (bestätigt)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

Holz – natürlich gewachsen und mit Liebe verarbeitet

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22 SPORT A 2019 Oberliga

St. Pauls: Neue Wege, alte Stärke

Nach 4 erfolgreichen Jahren mit

Stefan Gasser auf der Trainerbank hat

St. Pauls einen neuen Weg eingeschlagen.

Alex Mayr soll im Überetscher

Weindorf einen Umbruch

einleiten und den Traditionsklub zugleich

in ruhigen Gewässern halten.

Die Vorzeichen stehen gut: St. Pauls

hat einen gröberen Aderlass im Sommer

verhindern können. Mit Endrit Duriqi

(Tramin) und Ivan Munerati (Brixen)

fielen zwar 2 Abwehrspieler weg, doch

Last-Minute-Neuzugang Marco Zentil

(zuletzt bei Rotaliana) sollte sie ersetzen

können. Bitter ist der neuerliche Ausfall

von Alex Kaufmann, der sich kurz vor

dem Beginn seiner Comeback-Saison

nach einem Kreuzbandriss erneut

schwer verletzte. Diesmal erwischte es

ihn am Knöchel.

Die größte Änderung gibt es auf der

Trainerbank. Dort hat künftig nicht

mehr der langjährige Erfolgstrainer

Gasser das Sagen, sondern Kampfmannschafts-Novize

Alex Mayr, der

von Fußball-Weltenbummler Yuri Pellegrini

(er spielte in Italien jahrelang

in der Serie B und C, war aber auch in

China unter Vertrag) unterstützt wird.

Die wichtigste Personalie bei den Blau-

Weißen konnte vorzeitig klargemacht

werden: Oberliga-Torschützenkönig

Jonas Clementi (26 Tore) konnte

gehalten werden. Bleibt er fit, dann ist

der Grundstein für den Klassenerhalt

bereits gelegt. Oder ist für St. Pauls gar

mehr möglich?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Samuel Pürgstaller (Kaltern),

Philipp Schweigkofler (Girlan), Marco

Zentil (Rotaliana), Georg Seebacher

(Terlan), Daniel Winkler (Jenesien),

Alex Untertrifaller (FC Südtirol

Jugend), Nils Kager, Felix Zuchristian

(beide eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Debelyak (Kaltern),

Endrit Duriqi (Tramin), Ivan Munerati

(SSV Brixen), Simone Ferrari (Jugend

Neugries), Alex Ziviani, Youssef Al

Mourchid (beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Clementi ist ein Torgarant,

der Spiele im Alleingang entscheidet;

spielstarkes Mittelfeld mit Gasser, Fabi

und Ferraris; Tormann Tarantino ist

ein sicherer Rückhalt.

Schwächen: Dünne Personaldecke in

der Defensive: fallen die gestandenen

Verteidiger aus, stehen nur Oberligaunerfahrene

Jugendspieler zur Verfügung;

außer Clementi trifft kein Spieler

regelmäßig: Hier sind Dorigoni,

Messner, Pürgstaller & Co. gefordert.

Prognosen

Ordentliche Defensive, gestandene

Oberliga-Spieler und den besten

Stürmer der Liga: St. Pauls ist für ein

weiteres Jahr in der höchsten regionalen

Spielklasse gerüstet. Ganz nach

vorne wird es nicht gehen, ein Platz

im gesicherten Mittelfeld ist aber drin.

Voraussetzung: Der Verletzungsteufel

darf nicht zu sehr wüten, dann winkt

der Abstiegskampf.

Jonas Clementi

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Sportzentrum Rungg/

Eppan | St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36 B

39057 St. Pauls/Eppan

Tel. 339 610 54 42

info@fcpauls.com | www.fcpauls.com

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Antonio Tarantino 1985

Georg Seebacher 1997

Georg Zublasing 1989

Marco Zentil 1989

Hannes Ohnewein 1992

Alexander Kaufmann 1993

Lukas Obkircher 1995

Mirko Danieli 1997

Philipp Schweigkofler 2000

Alex Lafogler 2001

Nils Kager 2002

Alex Untertrifaller 2002

Philipp Stein 1989

Simon Fabi 1990

Mirko Ferraris 1992

Daniel Gasser 1997

Alan Righetti 1999

Conor Harrison 2001

Fabio Donadio 2002

Felix Zuchristian 2002

Markus Dorigoni 1991

Jonas Clementi 1992

Samuel Pürgstaller 1994

Daniel Winkler 2002

Nik Messner 2003

Alex Mayr (neu)

Mirko Danieli

Yuri Pellegrini (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)


Oberliga

SPORT A 2019

23

Tramin: In der Ruhe liegt die Kraft

Hugo Pomella an der Seitenlinie,

defensiv machen Stefan Rellich und

Simon Greif dicht und vorne zaubern

Massimiliano Dalpiaz, Stefan Frötscher

und Alex Pfitscher. Gefühlt hat

sich bei Tramin seit einer Ewigkeit

nichts mehr getan, der Verein setzt

auf Kontinuität.

Trotz allem dürfte es für Tramin

heuer nicht einfacher werden.

Während die Konkurrenz aufgerüstet

hat, wurde der Kader im Unterland

nur punktuell verstärkt. Das muss

freilich kein Nachteil sein, doch

Fragen bleiben: Ist der Kader in der

Breite ausreichend besetzt für die

Oberliga? Wer ersetzt die Leitwölfe

Rellich, Dalpiaz und Greif, sollten

sie einmal längerfristig ausfallen?

Und wie werden die wenigen, aber

durchaus schwerwiegenden Abgänge

kompensiert? Fakt ist, dass Tramin

mit seiner Stammformation auf

Augenhöhe mit allen Spitzenteams

der Oberliga mithalten kann. Mit der

nötigen Konstanz ist vor allem wegen

Michael Frötscher

der Offensivpower erneut ein Top-6-

Platz drin.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Endrit Duriqi (St. Pauls),

Simon Baldo (St. Georgen), Andrea

Gasparini (Rotaliana), Christian Firler

(FC Südtirol Jugend), Alex Tisi, Tobias

Thaler (beide eigene Jugend).

Abgänge: Simon Lotti (Kaltern),

Dennis Psenner (Montan), Matthias

Pernstich (Tramin Kleinfeld), Fabian

Obrist (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Prunkstück Angriff: Pfitscher

(18 Tore im Vorjahr) und Dalpiaz (14)

sind technisch herausragende Ausnahmespieler,

Stefan Frötscher (14) ein

pfeilschneller Vollstrecker. Abwehr-Hüne

Duriqi hat einen makellosen Oberliga-Einstand

bei St. Pauls hinter sich: Er

sollte Pernstich nahtlos ersetzen können;

herausragende Traminer Mentalität.

Schwächen: Fallen in Abwehr und

Mittelfeld die Stammspieler aus,

fehlen gleichwertige Alternativen: Nur

Simon Dissertori

12 Spieler zählten im Vorjahr zum

Kern (alle anderen sammelten unter

700 Einsatzminuten); kaum Torgefahr

abseits der Stürmer.

Prognosen

Tramin hat gezeigt, dass es mit kontinuierlicher

Arbeit auch in der Oberliga

mit vielen jungen Eigengewächsen

geht. Der Pokalsieg und Platz 6 im

Vorjahr spricht eine deutliche Sprache.

Ein ähnliches Ergebnis ist auch heuer

drin – vorausgesetzt, die Leistungsträger

bleiben fit.

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer See Straße 31 | 39040 Tramin

Tel. 333 570 76 61

fussball@asvtramin.it | www.asvtramin.it

Tramin

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Shon Scuttari 1996

Franco Maestri 2000

Matthias Zelger 2000

Alexander Calliari 1996

Simon Dissertori 1998

Endrit Duriqi 2000

Christian Firler 2001

Stefan Rellich 1990

Tobias Thaler 2002

Nicolai Enderle 2001

Michael Frötscher 1999

Simon Greif 1987

Rafael Pomella 2000

Philipp Rabensteiner 2000

Adittaya Saha 2000

Philipp Spiess 2000

Alex Tisi 2002

Simon Baldo 2000

Massimiliano Dalpiaz 1988

Yuri Facchinelli 2001

Stefan Frötscher 1999

Andrea Gasparini 1999

Simon Gutmann 2000

Alex Pfitscher 1994

Hugo Pomella (bestätigt)

Elia Christanell (Co-Trainer)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)


24 SPORT A 2019 Landesliga

Ein Verein wird zum Gejagten

Mit dem Bozner FC hat die Landesliga-Saison

2018/19 einen würdigen

Meister, auch wenn der juristische

Rattenschwanz nach dem Phantomtor

gegen Kontrahent Bruneck im

Rückrundenschlager einen Schatten

über das Sportliche warf.

Statistisch gesehen haben die Talferstädter

eine Traumsaison hingelegt.

Beste Hin- und Rückrundenmannschaft,

sowohl vor eigenem Anhang

als auch auswärts mit souveränen

Leistungen – die Rückkehr in die

Oberliga haben sich die Bozner

verdient.

Die Favoriten

Den gleichen Aufstiegs-Druck wie

im Vorjahr der Bozner FC hat in

der Saison 2019/20 Weinstraße Süd

Auer. Mit Fabio Bertoldi und Stefan

Gasser auf der Trainerbank haben die

Unterlandler die Königs-Transfers der

Liga getätigt. Einziges Manko – viele

Spieler, vor allem Eigengewächse der

Spielgemeinschaft, haben das Weite

gesucht. Ob es mit dem Stamm um

Michael Palma, Fabio Zadra und

Fabio Bertoldi trotzdem zum Titel

reicht, hängt auch von der Konkurrenz

ab. Die ist mit Naturns, das bei

Landesliga 2019/20

SC Passeier

(St. Leonhard)

Partschins Schenna

Latsch

Meran

Naturns

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Eppan

(Rungghof)

Terlan

-Infografik: Ch. Staffler

Bozen

Freienfeld

Natz

Milland

Albeins

Voran Leifers

(Galizien)

Ahrntal

(St. Johann)

Weinstraße Süd Auer

1. – 5. Heimspiel: Kurtatsch

6. – 10. Heimspiel: Auer

11. – 15. Heimspiel: Margreid

Rotaliana mit den Conci-Brüdern

Federico und Gianmaria, Daniele

Speziale und Daniele De Simone

groß eingekauft hat und sich über

die Rückkehrer Martin Blaas und

Felix Piazzo freuen darf, nicht zu

unterschätzen. Bruneck hat nach dem

2. Platz im Vorjahr Blut geleckt, der

Abgang von Stürmer Philipp Bachlechner

muss aber erst aufgefangen

werden.

Das Mittelfeld

Hinter der Tabellenspitze wird es ein

dichtes Gerangel. Allen voran sind

Terlan, Partschins, Albeins, Ahrntal

und Milland für Top-5-Plätze gut. Von

Spielsicherheit über starke Stürmer bis

zu leidenschaftlichem Kampf haben

alle diese Mannschaften ihre eigenen

Qualitäten vorzuweisen. Wenn sie

diese regelmäßig mit guter Tagesform

kombinieren, haben alle das Zeug, die

Favoriten zu ärgern. Dahinter werden

sich Stegen, Latsch, Voran Leifers

und die körperlich enorm starken

Aufsteiger aus Schenna um einen Platz

unter den Top 8 streiten. Sie kennen

die Liga, für bessere Plätze fehlt es an

Konstanz und Qualität. „Nur nicht in

den Abstiegsstrudel geraten“ wird ihre

Devise sein.

Stegen

Bruneck

(H.: Reischach,

R.: : Bruneck

Schulzone)

Derbyduell (von links):

Lukas Gatterer (Stegen)

gegen Alex Demetz

(Bruneck)

Foto: D. Laner

Der Abstiegskampf …

… wird gleich spannend wie in der

letzten Saison. Damals wusste man

bis zum letzten Spieltag nicht, wer in

die 1. Amateurliga zurück muss. Der

SC Passeier hat es mit Ach und Krach

ans rettende Ufer geschafft, durch den

Abgang von 15-Tore-Stürmer Maximilian

Lanthaler werden die Karten nun

nicht besser. Auch Oberliga-Absteiger

Eppan muss sich auf den Abstiegskampf

einstellen. Nach der Seuchensaison vom

Vorjahr schrumpfte der Kader im Sommer

noch weiter, jetzt trägt eine blutjunge

Mannschaft große Verantwortung.

Mindestens genauso hart wird es für

die Neo-Aufsteiger von Freienfeld und

Natz. Freienfeld muss auf Patrick Graus

(15 Tore) verzichten, er wechselte ausgerechnet

zu Natz. Aber auch Natz wird

es nach dem Abgang von Manuel Hofer

(32 Tore) zu Milland schwer haben.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 15 450 745

2. Plose 18 540 743

3. St. Pauls 14 420 742

4. Natz 18 540 736

5. Lana 17 510 703

6. SSV Bruneck 15 450 655

7. Neugries 14 420 637

8. Vahrn 15 450 622

9. Neumarkt 17 510 580

10. St. Martin 12 360 561

11. Virtus Bozen 12 360 541

12. Eppan 12 360 541

13. Stegen 12 360 536

14. Latzfons Verdings 13 390 437

15. Tramin 9 270 426

16. Weinstraße Süd 9 270 406

17. Bozner FC 9 270 404

18. SC Passeier 11 330 389

19. Schluderns 11 330 385

20. Latsch 11 330 380

21. Mals 9 270 358

22. Obermais 7 210 348

23. Auswahl Sterzing 8 240 308

24. Kastelbell Tschars 9 270 305

25. Ahrntal 6 180 287

26. SSV Brixen 5 150 274

27. Partschins 5 150 250

28. Vintl 8 240 249

29. Taufers 6 180 246

30. Salurn 6 180 244


Landesliga

SPORT A 2019

25

Ahrntal: Die Großen ärgern

Die erste Landesliga-Saison nach 10

Jahren Oberliga war für Ahrntal ein

Findungsjahr. Abgeschlossen wurde

es auf dem 4. Tabellenplatz. Das Ziel,

wieder in die Oberliga zurückzukehren,

ist somit nicht allzu weit entfernt.

Das neue Trainerduo Reinhard Niederkofler/Jürgen

Großgasteiger stand

schon in der turbulenten Schlussphase

der letzten Saison frühzeitig fest. Den

Kader kennen sie, die Neuzugänge

sind zudem Rückkehrer oder Jugendspieler

– man setzt also erneut auf

einheimische Kräfte.

Im „Toule“ kann man sich dabei auf einen

großen Rückkehrer freuen: Nach

seinem Schienbeinbruch ist Manuel

Pipperger wieder voll einsatzfähig. Der

bullige Stoßstürmer fehlte im Vorjahr

in der Offensive sichtlich – mit nur

34 geschossenen Toren (nur 5 Teams

trafen noch weniger) war Ahrntal

mit dem 4. Platz in der Tabelle gut

bedient.

David Zimmerhofer

Dass das so war, hat man vor allem

der besten Abwehr um Torhüter

Patrick Psenner zu verdanken. 20

Gegentore waren Liga-Topwert. Mit

Engl, Hosp und Dipoli haben aber

drei Verteidiger den Klub verlassen,

die allesamt über 20 Einsätze verbuchten.

Wie dicht die Ahrntaler

Abwehr in dieser Saison steht, wird

sich noch zeigen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Dominik Kirchler, Maximilian

Hofer (beide Taufers), Aaron Ausserhofer,

Jakob Heinz, Tobias Kirchler,

Julian Gartner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Jonas Engl (Terenten), Mark

Hosp (Taufers), Gregor Dipoli (Rasen

Antholz).

Stärken & Schwächen

Stärken: Patrick Psenner ist einer der

besten Torhüter, Mittelfeldspieler

Stefan Pareiner ist DAS Kopfball-

Ungeheuer der Liga; im „Toule“ setzt

man auf Kampf und totalen Einsatz –

2 Tugenden, die man sich nicht kaufen

kann.

Schwächen: Die Abgänge in der Defensive

wiegen schwer, die „Neuen“

kennen die Liga noch nicht; Manuel

Pipperger muss schnell zu alter Form

finden, sonst geht nach vorne wenig.

Prognosen

Die Rückkehr in die Oberliga wird in

dieser Saison wohl unmöglich zu erreichen

sein, dazu fehlt es an der Unberechenbarkeit

im Angriff. Die „Teldra“

sind trotzdem ein unangenehmer

Gegner, der die „Großen“ mehr als nur

ärgern kann. Für das (vordere) Tabellen-Mittelfeld

reicht es allemal.

SSV Ahrntal

Heimspielplatz: St. Johann im Ahrntal

(Kunstrasen)

Steinhaus 29 A | 39030 Ahrntal

Tel. 347 555 50 51

info@ssv-ahrntal.com

www.ssv-ahrntal.com

Großer Rückhalt:

Patrick Psenner

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Patrick Psenner 1988

Roman Ausserhofer 2000

Aaron Ausserhofer 2002

Jakob Heinz 2001

Dominik Kirchler 1996

Hannes Steger 1984

Simon Oberhollenzer 1997

Tobias Kirchler 2001

Richard Maurer 1988

Stefan Pareiner 1992

Michael Oberhollenzer 1997

Michael Niederwanger 1992

Florian Gartner 2000

Benjamin Zimmerhofer 1997

Jonathan Hofer 2000

Elias Happacher 1997

Maximilian Hofer 1996

David Zimmerhofer 1996

Manuel Pipperger 1987

Manuel Zimmerhofer 1995

Philipp Maurer 1997

Julian Niederkofler 1999

Julian Gartner 2003

Reinhard Niederkofler (neu)

Jürgen Großgasteiger (neu)

Lukas Voppichler (Co-Trainer)

Walter Hofer (Tormanntrainer)


26 SPORT A 2019

Landesliga

Albeins: Eine gute Rolle

Der Klassenerhalt war für den letztjährigen

Aufsteiger das große Ziel,

und das wurde mit Rang 9 und 41

Punkten souverän unter Dach und

Fach gebracht. Riskiert hat die Elf von

Spielertrainer Alex Feltrin zu keinem

Zeitpunkt.

Mit einer solchen Konstanz, wenigen

Abgängen und einigen hochkarätigen

Neueinkäufen kann Albeins auch

in seiner 2. Landesliga-Saison eine

gute Rolle spielen.

Mit Markus Fiechter wurde nicht nur ein

starker Verteidiger ins Nachbardorf von

Brixen geholt, sondern auch ein Leitwolf.

(Fast) ein Fußballerleben lang kommandierte

der 35-Jährige die Verteidigung

des SSV Brixen, bei Albeins werden er

und Spielerpräsident Danny Fäckl ein

erfahrenes Abwehrbollwerk stellen.

Für die Offensive ist der Verbleib von

Peter Plaickner essenziell. 11 Tore

waren es im Vorjahr, und wenn sich der

20-jährige Stoßstürmer

in einer ähnlichen Form

Spielender Trainer:

Alex Feltrin

Spielender Präsident:

Danny Fäckl

präsentiert, dann können es heuer auch

mehr werden. Mit Plaickner und Dennis

Fanani (8 Tore) ist Albeins für die meisten

Gegner nur schwer berechenbar.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Piok (Lüsen), Maximilian

Fornari (Milland), Markus

Fiechter (SSV Brixen), Lukas Niederwolfsgruber

(reaktiviert), Stefan

Griesser (Wiesen).

Abgänge: Stefan Ausserhofer, Manuel

Pavan, Francesko Kabilo (alle Ziel

unbekannt), Ivan Salvadei (Barbian

Villanders), Markus Villscheider,

Daniel Lerchegger, Alex Dalfovo, Ivan

Vecchio (alle Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Junge Mannschaft mit erfahrenen

Leitwölfen – die Mischung

passt; im Tor hat Trainer Feltrin mit

Holzer und Bocca die Qual der Wahl:

Beide sind erfahrene Schlussmänner;

Defensive mit großer Erfahrung.

Schwächen: Vor allem gegen vermeintlich

schwächere Teams hatte Albeins

im Vorjahr seine Probleme – hier muss

mehr Konstanz und Souveränität her;

altersbedingt eher langsame Abwehr.

Prognosen

Da alle Leistungsträger gehalten

werden konnten, wird Albeins auch in

diesem Jahr die Klasse mit Leichtigkeit

halten. Wie weit es in der Tabelle nach

vorne gehen könnte, hängt von der

Konstanz und dem Siegeswillen ab.

SV Albeins

Heimspielplatz: Sportplatz Albeins

Albeins 63 | 39042 Brixen

Tel. 328 732 67 35

asvalbeins@gmail.com

Albeins

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Angelo Bocca 1989

Elias Holzer 1988

Patrick Piok 1992

Stefano Della Pietra 1990

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Maximilian Fornari 2002

Alexander Holzer 1992

Daron Irsara 1997

Simon Michaeler 1992

Lukas Niederwolfsgruber 1995

Alexander Tauber 1993

Samuel Della Pietra 1990

Damian Fanani 1993

Izet Gjuzi 1998

Matthias Mair am Tinkhof 1993

Fabian Marmsoler 1992

Simon Pittracher 2001

Johannes Seeber 1990

Luca Varoli 1993

Tiziano Weiss 1993

Dennis Fanani 1996

Alex Feltrin 1982

Stefan Griesser 1993

Manuel Nicolaci 2002

Peter Plaickner 1999

Alex Feltrin (bestätigt)

Fabian Hofer (Co-Trainer)

Werner Braun (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2019

27

Bruneck: Erneut volle Kraft voraus

Bruneck hat eine höchst turbulente

Saison hinter sich. Bis zum letzten

Spiel lieferten sich die Pusterer mit

dem Bozner FC einen packenden

Meister-Showdown, unvergessen

bleibt das Geistertor im direkten

Duell um die Meisterschaft. Jetzt will

Bruneck erneut vorne angreifen –

trotz anderer Voraussetzungen.

Besonders schwerwiegend ist der

Abgang von Philipp Bachlechner zu

St. Georgen. Er war Dreh- und Angelpunkt

in der Brunecker Offensive und

bildete gemeinsam mit Philipp Rainer

einen brandgefährlichen Sturm. Rainer

steht vorerst alleine da, wobei Trainerfuchs

Roberto Fuschini sicherlich ein

Ass im Ärmel hat.

Für das Mittelfeld wurde Michael

Gruber von St. Georgen geholt. Gemeinsam

mit dem ebenfalls ehemaligen

„Jergina“-Spieler Stefan Nagler

wird er das Brunecker Aufbauspiel

leiten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Dominik von Wenzel

(Vintl), Thomas Laner (Olang), Michael

Gruber (St. Georgen), Marian

Rigo (Stegen), Peter Harrasser, Simon

Villgrater, Manuel Schwärzer (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Michael Pallhuber, Julian

Niederwolfsgruber (beide Reischach),

Matthias Ammerer (Olang), Philipp

Bachlechner (St. Georgen), David

Lanthaler (Stegen), Florian Sagmeister

(Rasen Antholz).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Großteil des Kaders

blieb unverändert, mit Bruneck

ist also erneut zu rechnen; Patrick

Pietersteiner ist der beste Tormann

der Liga; stabile Abwehr und

spielstarkes Mittelfeld; Roberto

Fuschini ist ein herausragender

Trainer.

Schwächen: Der Abgang

von Bachlechner hinterlässt

eine große

Lücke im Sturm; Michael Gruber

ist ein Top-Spieler, aber auch verletzungsanfällig.

Prognosen

Der große Titelfavorit heißt Weinstraße

Süd Auer, aber auch der Bozner

FC wurde vor einem Jahr als solcher

gehandelt. Bruneck ist über sich

hinaus gewachsen und hat bis zum

letzten Spieltag um den Titel mitgespielt.

Wenn die Pusterer eine Lösung

für die Durchschlagskraft im Angriff

finden, sind sie erneut mittendrin im

Titelrennen.

SSV Bruneck

Heimspielplatz: Reischach

Reiperting A

Josef-Ferrari-Str. 26 | 39031 Bruneck

Tel. 340 226 52 38

info@ssvbruneck.it

www.ssvbruneck.it

Martin Falkensteiner

Neuzugang aus

St. Georgen:

Michael Gruber

Bruneck

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Patrick Pietersteiner 1989

Dominik von Wenzel 1988

Luca Milani 1990

Alex Niederkofler 1986

Alex Demetz 1997

Martin Falkensteiner 1993

Aaron Falkensteiner 1999

Markus Agstner 1992

Daniel Castlunger 2000

Peter Harrasser 2002

Noah Zimmerhofer 2000

Thomas Laner 2000

Matthias Elzenbaumer 1988

Stefan Nagler 1993

Tobias Hitthaler 1995

Simon Villgrater 2003

Hannes Keusch 1998

Thomas Mairegger 1997

Christian Felder 1996

Michael Gruber 1995

Marian Rigo 2002

Philipp Rainer 1991

Lukas Hochwieser 1998

Manuel Schwärzer 2003

Roberto Fuschini (bestätigt)

Roberto Troier (Co-Trainer)

Ulrich Marcher (Tormanntrainer)


28 SPORT A 2019

Landesliga

Eppan: Umbruch, Teil 2

Mit nur 10 Punkten ist Eppan in der

letzten Oberligasaison sang- und

klanglos in die Landesliga abgestiegen.

Der Total-Umbruch, der im

Vorjahr eingeleitet wurde, soll nun

fortgesetzt werden.

Der Aderlass bei den Eppanern war

auch in diesem Sommer groß, um

nicht zu sagen enorm: Gleich 12 Spieler

und nahezu jeder namhafte Akteur

des letzten Jahres sind nicht mehr Teil

der Mannschaft. So haben sich unter

anderem die Foldi-Brüder, Matteo

Piccoli und Cristian Parise verabschiedet.

In Eppan will man den „Eppaner

Weg“ gehen, sprich größtenteils auf

eigene Spieler setzen. Baumeister soll

Gianfranco Perosa werden, der mit

dem Verein schon seit Jahren vertraut

ist und auf der Trainerbank Roberto

Pignatelli (er wurde nicht bestätigt)

und Bruno Santin (er hat sein Amt

schon vor Saisonbeginn zurückgegeben)

beerbt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Lanziner (Meran),

Alberto Magnanelli, Giacomo Oss

Emer, Nicoló Oss Emer (alle Voran

Leifers), Mattia Spadina (Frangart),

Francesco Viola (Salurn), Luca Poda,

Diego Montecchio (beide Eppan Freizeit),

Luca Firmian, Alex Frank, Cherif

Henikat, Patrick Pechlaner (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Christian Avancini, Andrea

Cirillo, Randy Puppin (alle Algund),

Cristian Parise (Obermais), Luca

Foldi, Maurizio Foldi (beide Gröden),

Matteo Piccoli (Weinstraße

Süd Auer), Alex Soffiatti (Gargazon),

Jonas Tschigg (Studiengründe), Fabio

Angelillo, Marco Nava (beide Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Stefano Breglia zählt zu den

besten Mittelfeldspielern der Liga;

Trainer Gianfranco Perosa kennt Verein

und Mannschaft in- und auswendig;

viele einheimische Akteure – das

Klima in der Mannschaft passt.

Schwächen: Fast alle namhaften Spieler

sind weg – in sämtlichen Mannschaftsteilen

mangelt es an Qualität

und Erfahrung; ein Abstieg mit nur 10

Punkten hinterlässt immer Spuren, vor

allem bei den jungen Spielern.

Prognosen

Der Verein gibt einen einstelligen

Tabellenplatz als Ziel aus. Ein schwieriges

Unterfangen. Nur wenn der Start

perfekt gelingt, kann Eppan eine sorgenfreie

Saison spielen. Wahrscheinlicher

ist jedoch, dass die Überetscher

bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen

müssen.

FC Eppan

Heimspielplatz: Sportzentrum

Rungg/Eppan

Wartlweg 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 503 70 01

afceppan.fussball@gmail.com

www.afceppan.com

David Santin

Romeo Sadiku

Eppan

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Alex Walcher 1998

Francesco Viola 1994

Achraf Berrechid 1995

Luca Firmian 2002

Simone Fratucello 2001

Patrick Lanziner 1992

Anxhelo Luci 1997

Alberto Magnanelli 1996

Max Ruscelli 1999

Ismail Berrechid 2000

Stefano Breglia 1997

Alex Frank 2002

Cherif Henikat 2003

Omar Maoual 1995

Diego Montecchio 1999

Nicoló Oss Emer 1999

Patrick Pechlaner 2002

Luca Poda 1998

Mattia Spadina 1991

Maximilian Graf 2001

Giacomo Oss Emer 1995

Romeo Sadiku 1999

David Santin 1998

Franz Tschimben 1988

Alex Zelger 2000

Gianfranco Perosa (neu)

Gianni Palma (Co-Trainer)

Manfred Terzer (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2019

29

Freienfeld: Das nächste Wunder soll her

Es war am 12. Juni, als der krasse

Außenseiter Freienfeld nach einem

1:1 gegen Nals in den Entscheidungsspielen

zum 5. Mal die Teilnahme an

der Landesliga perfekt machte.

Die Vorfreude im Wipptal auf die

Teilnahme an Südtirols höchster Amateurspielklasse

ist natürlich riesig. Die

Rückkehr war lang ersehnt, jetzt geht

es für das Team von Aufstiegstrainer

Walter Zingerle nur um eines: „Ziel ist

der Klassenerhalt! Wir sind für dieses

Vorhaben gerüstet“, gibt sich der

Coach kämpferisch.

Der erste Rückschlag war aber schon

vor dem Aufstieg klar: Patrick Graus

wechselt zu Natz und wird dort den zu

Milland abgewanderten Manuel Hofer

ersetzen. Graus stand in Freienfeld für

Tore, er legte mit seinen 15 Treffern

die entscheidenden Weichen in Richtung

Aufstiegs-Play-Offs. Sein Abgang

Abwehrchef

Philipp Trenkwalder

schmerzt, und dies umso mehr, weil er

nicht namhaft ersetzt werden konnte.

Ansonsten hat sich im Kader nicht viel

getan, man setzt auf jene Mannschaft,

die den Aufstieg perfekt gemacht hat. An

Kampf und Leidenschaft wird es dem

Team nicht fehlen, das hat sich nicht nur

beim Play-off-Spiel gegen Nals gezeigt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Rainer, Jonas Tietz

(beide reaktiviert), Tobias Ramoser

(eigene Jugend), Gernot Pfitscher,

Norman Hofer, Benjamin Volgger (alle

Wiesen), Patrick Zingerle (Freienfeld

Freizeit).

Abgänge: Michael Siller (SC Passeier),

Patrick Graus (Natz), Endrit Mehemtaj

(Wiesen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Euphorie nach dem Aufstiegskrimi

ist riesig; die Mannschaft

ist eingespielt; großer Zusammenhalt;

Walter Zingerle ist ein erfahrener Trainerfuchs;

besonnene, ruhige Vereinsführung.

Schwächen: Der Abgang von Patrick

Graus hinterlässt eine Lücke im

Angriff, die nicht geschlossen wurde;

keine herausragenden Einzelspieler,

wenig Landesligaerfahrung.

Prognosen

Freienfeld geht als klarer Underdog in

diese Landesliga-Saison, das Erreichen

des Klassenerhalts wäre ein sportliches

Wunder. Nur wenn das Team vom

Verletzungspech verschont bleibt, der

Kampfgeist bis zum letzten Spieltag

passt und die Konkurrenz unerwartet

schwächelt, gibt es eine kleine Chance

auf den Ligaerhalt.

SV Freienfeld

Heimspielplatz: Freienfeld

(Kunstrasen)

Bliegerweg 10 | 39040 Freienfeld

Tel. 333 434 90 70

info@asv-freienfeld.it

www.asv-freienfeld.it

Jonas Tietz

Freienfeld

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Hannes Überegger 2003

Fabian Rainer 1986

Fabian Ganterer 1992

Matthias Ganterer 1996

Aaron Grasl 1992

Simon Ralser 1992

Max Kinigadner 1997

Philipp Trenkwalder 1998

Marcel Rainer 1992

Lorenz Frick 1991

Jonas Tietz 1989

Stefan Fischnaller 2000

Luca Montalto 1992

Peter Brunner 2001

Norman Hofer 1997

Tobias Ramoser 2003

Gernot Pfitscher 1996

Benjamin Volgger 1988

Michael Überegger 1993

Patrick Zingerle 1988

Lukas Rainer 2001

Fabian Trenkwalder 1994

Walter Zingerle (bestätigt)

Patrick Fleckinger (Tormanntrainer)


30 SPORT A 2019 Landesliga

Latsch: So kann es weitergehen

Für Latsch war die letztjährige

Landesliga-Saison ein voller Erfolg,

denn aus dem anvisierten Klassenerhalt

wurde ein Platz im vorderen

Mittelfeld. Dies ist auch das Ziel für

die bevorstehende Saison.

Mit 26 Punkten in der Rückrunde

(drittbester Wert aller Teams) katapultierte

sich Latsch in der letzten Saison

noch auf den starken 6. Tabellenplatz.

Grundstein für diese Leistung waren

vor allem Trainer Fabio Memmo, der

heuer in seine zweite Saison mit den

Vinschgern geht und die Abwehr,

welche sich mit nur 33 Gegentoren als

extrem sattelfest erwies. Memmo hat

es geschafft, eine verschworene Einheit

zu formen und die zahlreichen jungen

Spieler optimal zu integrieren. Weiters

war die Rückkehr von Mattia Lo Presti

im Winter mitentscheidend, dem Team

neuen Offensivschwung zu verleihen.

Was die kommende Saison betrifft,

gibt es keine großen Veränderungen:

4 der 6 Neuzugänge kommen aus der

Marco

Paulmichl

eigenen Jugend und mit Arber Leqiki,

der von Salurn geholt wurde, wurde die

Offensivabteilung nochmals erheblich

verstärkt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Arber Leqiki (Salurn), Omar

Ceesay (Kortsch), Johannes Janser,

Luca Gambuzza, Jonas Tscholl, Alex

Weithaler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Pirhofer (Eyrs), Arlind

Dinolli, Matthias Prünster (beide

Ziel unbekannt), Johannes Höllrigl

(Morter), Bleon Mustafa (Goldrain).

Stärken & Schwächen

Stärken: Grundsolide Abwehr; große

taktische Flexibilität; verschworene

Einheit, in der die vielen Nachwuchstalente

extrem hungrig auf einen

Stammplatz sind; das Angriffstrio Lo

Presti-Lekiqi-Kiem ist für mindestens

35 Tore gut.

Latsch

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Hannes Lechner 1993

Kevin Vornberger 1989

Johannes Janser 1997

Alexander Kuen 1997

Marco Paulmichl 1994

Matthias Paulmichl 1998

Elias Pirhofer 2000

Andreas Pirhofer 1997

Jonas Tscholl 2001

Luca Gambuzza 2000

Max Greis 1996

Simon Paulmichl 1991

Dominik Mair 2000

Manuel Mair 1993

Andreas Paulmichl 1994

Simon Pirhofer 2000

Phillip Trafoier 1999

Alex Weithaler 2001

Alex Kiem 2000

Arber Leqiki 1995

Mattia Lo Presti 1993

Alex Medda 1993

Omar Ceesay 1995

Fabio Memmo (bestätigt)

Neno Petricutto (Co-Trainer)

Andreas Lechner (Tormanntrainer)

Schwächen: Durch die mangelnde

Erfahrung fehlte es in der vergangenen

Saison oft an der Leistungskonstanz;

der am Knie verletzte Andreas

Paulmichl ist nicht zu ersetzen.

Prognosen

Latsch hat das Potenzial, auch in dieser

Saison einen Platz im gesicherten

Mittelfeld zu erreichen. Dafür müssen

die jungen Spieler ihre Leistung

mit größerer Konstanz abrufen. Und:

Latsch muss wie in der vorigen Saison

als Einheit stark auftreten und die Abschlussschwäche

vor dem gegnerischen

Tor abwenden. Ansonsten droht der

Abstiegskampf.

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Marktstraße 42 A | 39021 Latsch

Tel. 348 530 85 41

sportverein.latsch@rolmail.net

www.asvlatsch.com

Alex Kiem


SPORT A 2019

31

Hat das Zeug zu einem Landesliga-

Spitzenplatz: Der SV Milland.

Milland: Noch Luft nach oben

Tabellenplatz 8, fast gleich viele

Tore geschossen (42) wie Gegentore

kassiert (39): Die Saison 2018/19 war

für Milland eine jenseits von Gut und

Böse. Dass die kommende Spielzeit

anders wird, darauf könnte man fast

schon wetten.

Mit Manuel Hofer hat der Eisacktaler

Verein um Spielertrainer Manuel

Sullmann einen der torgefährlichsten

Spieler des Landes (im Vorjahr schoss

er Natz mit 32 Toren zum 1. Amateurliga-Titel)

zu sich gelotst. Was Milland

aber noch auszeichnet, ist ein breiter

Kader mit vielen jungen Spielern.

Viele von den Eigengewächsen durften

schon im Vorjahr Landesliga-Luft

schnuppern. Damals ließ Sullmann

31 Spieler im Trikot des SV Milland

auflaufen – so viele wie kein anderer

Trainer. Besonders gespannt sein darf

man auf die Rückkehr von Simon

Rossi. Der ehemalige FC-Südtirol-Profi

und Bozner-FC-Akteur ist nach einem

Auslandsaufenthalt in die Heimat

zurück gekehrt und will es wieder

wissen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel Hofer (Natz), Simon

Rossi (Schlieren/Schweiz), Kevin Visalli

(Steinegg), Matteo Lorenzi (Lüsen),

Maximilian Stampfl, Martin Brugger

(beide SSV Brixen), Sergen Behljuiji,

Daniel Blasbichler, Daniel Larcher, Muhammad

Hurenei, Gabriel Notdurfter,

Ivan Wörndle (alle eigene Jugend).

Abgänge: Benjamin Barigozzi (Union

Innsbruck), Mirko Schrott, Hannes

Villscheider, Nino Bisignani (alle

Gitschberg Jochtal), Maximilian Fornari

(Albeins), Hannes Leitner (Neustift),

Gabriel Oberhauser (Vahrn),

Matthias Rifesser (Gröden), Florian

Passler (Raas), Matthias Mair, Alex

Vecchio (beide Karriereende), Ebrima

Sarr (Schabs), Andreas Gschnitzer

(Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Vorne agiert mit Manuel Hofer

ein Bomber der feinsten Sorte; der breite

Kader sorgt für gesunden Leistungsdruck

im Team; alle Mannschaftsteile

sind ausgeglichen kompakt besetzt.

Schwächen: Mit Barigozzi fehlt eine

wichtige Stütze in der Defensive; gute

Hinrunde, aber schwache Rückrunde

im Vorjahr – mehr Konstanz ist gefragt.

Prognosen

Milland hat das Potenzial, um vorne

anzugreifen. Läuft die Tormaschine

Manuel Hofer mit Unterstützung von

Simon Rossi, dann kann Milland zur

Sensation werden und die Großen mehr

als nur ärgern. Ansonsten wird es ein

vorderer Mittelfeldplatz, für eine noch

SV Milland

Heimspielplatz: Milland

Brennerstraße 34 | 39042 Brixen

Tel. 335 138 29 60

info@asvmilland.it | www.asvmilland.it

schlechtere Platzierung ist der Kader zu

gut aufgestellt. Für Brisanz ist im Nachbarschaftsduell

mit Albeins gesorgt.

Milland

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Philipp Knoflach 1992

Alex Piok 2001

Christoph Larcher 1996

Alex Leitner 1999

Albert Lopatkiewicz 1987

Manuel Maly 2002

Samuel Mitterrutzner 1997

Daniel Niederjaufner 1988

Gabriel Nothdurfter 2000

Dario Orlinghaus 2000

Martin Brugger 2000

Alex Alessandrini 1986

Philipp Amort 1987

Sergen Behljuiji 2002

Daniel Blasbichler 1999

Matteo Lorenzi 1999

Ivan Oberhofer 2000

Simon Rossi 1988

Peter Simeoni 1999

Moritz Mair 1998

Manuel Sullmann 1988

Manuel Hofer 1991

Daniel Larcher 2002

Davide Lorenzi 1992

Muhammad Hurenei 2001

Maximilian Stampfl 2000

Kevin Visalli 1992

Ivan Wörndle 2002

Manuel Sullmann (bestätigt)

Florian Gasser (Co-Trainer)

Roland Totmoser (Co-Trainer)

Tonino Liotti (Tormanntrainer)


32 SPORT A 2019 Landesliga

Naturns: Zurück ins Glück

Tabula rasa, ein kompletter Neubeginn:

So präsentiert sich Naturns

nach dem Abstieg aus der Oberliga.

Dass die Untervinschger so schnell

wie möglich dorthin zurückwollen,

zeigen vor allem die hochkarätigen

Neuzugänge.

Ein neuer Trainer, 4 gestandene

Oberligaspieler, dazu 3 talentierte Eigengewächse

zurückgeholt und einige

Jugendspieler nach oben gezogen:

So fällt die Naturnser Transferbilanz

aus, wobei freilich die Rotaliana-

Garde um Innenverteidiger Daniele

De Simone besonders ins Auge sticht.

Zwar fällt Daniele Speziale mit einem

Kreuzbandriss wohl noch den Großteil

der Hinrunde aus, doch auch

ohne ihn hat Naturns genügend Power,

um im Titelkampf mitzumischen.

Sportlich verantwortlich für die

umgekrempelte Truppe ist Ex-Lana-

Aufstiegstrainer Norbert Pixner, der

nach 2 Jahren beim FC Obermais (als

Junioren- und Co-Trainer) wieder

eine Kampfmannschaft trainiert.

Seine größte Aufgabe wird es sein,

Kevin

Tarneller

die vielen hochkarätigen Neuzugänge

schnell in die Startelf zu integrieren.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Felix Piazzo (Lana), Daniele

De Simone, Gianmaria Conci,

Federico Conci, Daniele Speziale (alle

Rotaliana), Martin Blaas (Schlanders),

Raffael Tribus (Plaus), Tobias Pichler,

Alex Bordato, David Pitigoi, Kristijan

Dimitrov (alle eigene Jugend).

Abgänge: Matteo Tulipano (Weinstraße

Süd Auer), Martin Gander

(Prad), Marian Schwienbacher

(Ulten), Francesco Mairhofer (Tirol),

Dominik Albrecht (Studiengründe),

Francesco Lazzari, Stephan Lanpacher

(beide Arbeitsgründe), Manuel

Mair (Latsch), Hannes Tribus (Plaus),

Rudy Marcadella (Frangart).

Stärken & Schwächen

Stärken: De Simone ist ein Topverteidiger:

Er bildet mit Peer ein

Bollwerk; kreative Offensivspieler

um Mair, der immer für einen Geniestreich

zu haben ist; gallige, laufintensive

Spielweise.

Schwächen: Im zentralen Mittelfeld

fehlen erfahrene Alternativen – trotz

dem starken Gianmaria Conci;

Stammtormann Piazzo hatte zuletzt nur

wenig Spielpraxis; neuer Trainer, viele

Zugänge: das braucht Zeit

und in Naturns ist

schnell Feuer am

Dach; nach 2 kräftezehrenden

Meisterschaften

im Abstiegskampf muss der Schalter

vor allem im Kopf auf „Sieg-Fußball

umgelegt werden – das braucht Zeit.

Prognosen

Naturns ist nicht der große Topfavorit,

aber zumindest ein heißer Anwärter

auf den Meistertitel. Nimmt die mitunter

launische Mannschaft die kompakte

Spielweise des neuen Trainers

Nori Pixner schnell an, ist der Aufstieg

absolut in Reichweite – die individuelle

Qualität ist in allen Mannschaftsteilen

mehr als vorhanden.

Abwehrchef

Matthias Peer

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 335 762 98 71

fussball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it

Naturns

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Felix Piazzo 1998

Elias Kaufmann 2000

Matthias Gufler 1992

Gregor Hofer 1990

Dominik Müller 1999

Matthias Peer 1996

Kevin Tarneller 1996

Daniele De Simone 1988

Kristijan Dimitrov 2001

Gianmaria Conci 1993

Federico Conci 1996

Lukas Schöpf 1999

Elias Schuler 2000

Lukas Müller 2001

David Pitigoi 2002

Alex Bordato 2001

Tobias Pichler 2002

Martin Blaas 1998

Raffael Tribus 1998

Peter Mair 1986

Lukas Platzgummer 1999

Daniele Speziale 1989

Norbert Pixner (neu)

Willi Platzgummer (Co-Trainer)

Salvatore Misiano (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2019

33

Natz: Turbulenzen nach der Meisterkür

Nur 2 Jahre musste Natz im Fegefeuer

der 1. Amateurliga ausharren. Im

Mai durften die Eisacktaler dank des

souveränen Meistertitels in der B-

Gruppe wieder über die Rückkehr in

die Landesliga jubeln. Der Sommer

verlief in Natz aber turbulenter, als

es den „Machern“ lieb war.

Zunächst verabschiedete sich mit

Manuel Hofer der beste Torschütze

aller Amateurklubs (32 Treffer) und

ein immens wichtiger Teil der Natzer

Mannschaft in Richtung Milland.

Dann räumte auch noch Aufstiegstrainer

Jürgen Reifer nach Differenzen

mit der Vereinsführung wenige

Tage vor dem Trainingsstart seinen

Stuhl.

Ideal war der Natzer Sommer also

nicht, trotzdem fand man mit Manuel

Rella (er ist der Bruder von SSV-

Brixen-Trainer René Rella und führte

im Vorjahr die Auswahl Ridnauntal

sensationell in die 1. Amateurliga)

rasch einen passenden Trainer, der

die Mannschaft zum Klassenerhalt

führen soll.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Graus (Freienfeld),

Benedikt Michaeler (Raas),

Daniel Mitterrutzner (Schabs).

Abgänge: Manuel Hofer (Milland),

Armin Stuefer (Nals),

Thomas Rinner (Raas).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Euphorie nach der Landesliga-Rückkehr

ist riesig; Torhüter

Julian Torggler ist nach Kreuzbandriss

wieder voll einsatzfähig; Natz hat

eine große Fußball-Tradition.

Schwächen: Manuel Hofer schoss im

letzten Jahr die Hälfte aller Natzer

Tore (32) – er hinterlässt im Angriff

eine riesige Lücke; Manuel Rella

wurde ins kalte Wasser geworfen und

übernahm die Mannschaft erst Ende

Juli; auf vielen Positionen mangelt

es an Qualität; kritisches Vereinsumfeld.

Prognosen

Das Natzer Ziel ist der Klassenerhalt.

Das können die Eisacktaler auch

schaffen. Vorausgesetzt, die jungen

Spieler fassen in der Landesliga

schnell Fuß und Neuzugang Patrick

Graus schlägt im Sturm ordentlich

ein. Ansonsten wird’s eine Zitterpartie

bis zum Schluss.

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

St.-Magdalena-Straße 31,

39040 Natz Schabs

Tel. 0472 415 062

burkhard.mayr@gmail.com

www.asv-natz.info

Rückhalt im Tor:

Julian Torggler

Neuer Trainer:

Manuel Rella

Natz

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Julian Torggler 1995

Maximilian Mair 2000

Julian Brunner 1994

Michael Brunner 1998

Armin Ferretti 1997

Fabian Klement 1999

Benedikt Michaeler 2000

Daniel Mitterrutzner 1991

Alex Nussbaumer 1998

Tristan Obexer 2002

Stefan Peintner 1998

Matthias Schmid 1987

Florian Tauber 1993

Patrick Auer 1998

Andreas Fusco 1999

Maximilian Hofer 1995

Simon Klement 1996

Alexander Mair 1984

Peter Mair 1997

Hannes Peintner 1996

Alex Braunhofer 2001

Dominik Gasser 1997

Patrick Graus 1994

Simon Mair 2001

Alex Huber 2002

Manuel Rella (neu)

Heinrich Federspieler (Co-Trainer)

Oswald Obexer (Co-Trainer)


34 SPORT A 2019

Landesliga

Partschins: Seuchenjahr

schnell vergessen

SC Passeier: Ein

wird‘s nicht

Nach einer Pleiten-, Pech- und

Pannensaison, in der Partschins

nur knapp am Abstieg

vorbeigeschrammt

ist, wollen die Burggräfler

neu durchstarten.

Ein Umbruch, der nicht

wie geplant verlaufen ist, 33

Punkte (und somit nur 2

mehr als der erste Absteiger)

und eine Trainerentlassung

im April:

Partschins

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Rückkehrer Michael Tscholl

Andreas Nischler 1993

Manuel Raffeiner 1988

Florian Pohl 1989

Matthias Kaserer 1993

Daniel Hofer 1995

Philipp Gerstl 1998

Julian Tappeiner 2001

Maximilian Frank 1999

Florian Frank 1997

Jonas Raffeiner 2001

Christoph Fischer 1987

Armin Rungg 1987

Felix Rungg 1992

Michael Aiello 1991

Tobias Abler 1992

Simon Reiner 1997

Jonas Gander 1991

Michael Huber 1992

Andreas Kuppelwieser 1999

Patrick Pföstl 1990

Olaf Stark 1999

Michael Tscholl 1989

Sebastian Kuen 2000

Manuel Werth 1986

Dominik Schnitzer 1991

Alexander Nischler 1995

Hannes Pircher 2001

Alex Pezzei 1993

Gustav Grünfelder (bestätigt)

Armin Rungg (Co-Trainer)

Martin Nischler (Tormanntrainer)

Ja, Partschins hat ein wahres Seuchenjahr

hinter sich. Damit sich das nicht

wiederholt, hat der Verein gehandelt:

Mit Armin Rungg und Michael Tscholl

kommen 2 Partschinser Galionsfiguren

zurück, zudem engagierte man den

talentierten Olaf Stark und konnte

Michael Aiello sowie 15-Tore-Angreifer

Alexander Nischler halten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Armin Rungg (Obermais),

Michael Tscholl (Kastelbell Tschars),

Olaf Stark (St. Georgen), Patrick Pföstl

(Plaus), Jonas Raffeiner (eigene Jugend).

Abgänge: Georg Kaufmann (Ziel unbekannt),

Tobias Gufler (Plaus), Manuel

Ungerer (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Mit Armin Rungg kommt ein

starker Taktgeber und Leitfigur zurück;

Alexander Nischler ist einer der besten

Stürmer der Liga, der mit Michael

Tscholl einen idealen Assist-Geber

bekommt.

Schwächen: Michael Aiello ist ein herausragender

Spieler, gilt aber auch als

Heißsporn; die Defensive ist nicht immer

sattelfest (im Vorjahr 46 Gegentreffer

– viertschwächster Wert der Liga).

Prognosen

Die vergangene Saison war ein Ausrutscher.

Partschins wird auch dank der

namhaften Verstärkungen wieder nach

oben schauen können und peilt einen

Platz unter den Top 5 an. Rungg & Co.

haben durchaus das Potenzial, die vermeintlichen

Favoriten zu ärgern.

SV Partschins

Heimspielplatz: Partschins

(Kunstrasen)

Zielstraße 5 | 39020 Partschins

Tel. 345 526 00 30

fussball@asvpartschins.it

www.asvpartschins.it

Mit Biegen und Brechen gelang dem

SC Passeier in der letzten Saison der

späte Klassenerhalt. Jetzt hat man

mit Maximilian Lanthaler auch noch

den Top-Torjäger verloren – es wird

nicht einfacher.

Mit 15 Toren im Gepäck wanderte

Lanthaler zu Oberligist St. Martin

Moos ab. Ihn soll Routinier Robert

Kofler ersetzen. Im Verbund mit

den ebenfalls routinierten Michael

Siller und Christopher Schwarz (er

kam schon im letzten Winter) soll er

sorgen, dass der Ligaverbleib für das

Team von Jungtrainer Andreas Tschöll

keine Utopie sein soll. Schwierig wird

das Unterfangen allemal.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Robert Kofler (St. Martin

Moos), Michael Siller (Freienfeld),

David Frötscher (Tirol), Kevin Larch,

Hannes Hofer, Raphael Graf, Adrian

Gufler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Maximilian Lanthaler (St.

Martin Moos), Christof Auer (Lana),

Hannes Zöschg (Verletzungspause),

Eddie Freitag (SC Passeier Freizeit),

Jan Delucca (SC Passeier Junioren),

Matthias Tschöll (St. Martin Freizeit).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Rückkehrer Kofler und

Siller haben gehobenes Landesliga-

Niveau; Hofer ist ein starker Torwart;

das „Wir-Gefühl“ in St. Leonhard ist

extrem ausgeprägt.

Schwächen: Andreas Tschöll hat noch

keine Trainererfahrung: Das kann

ein Nachteil sein, zumal das Umfeld

SC Passeier

Heimspielplatz: St. Leonhard i. P.

Platzerbergweg 5 | 39015 St. Leonhard

in Passeier

Tel. 392 382 66 61

Elmar.dandler@bb44.it

www.ascpasseier.it


Landesliga

SPORT A 2019

35

facher

Josef Zipperle

extrem kritisch ist.

Torjäger Maximilian

Lanthaler ist unersetzbar,

im Vorjahr traf kein

anderer SC-Passeier-Spieler

öfter als 2 Mal aus dem Spiel

heraus.

Prognosen

Der SC Passeier muss von Anfang

an gegen den Abstieg kämpfen. Der

Klassenerhalt ist nur dann möglich,

wenn zur famosen „Psairer“ Kampfkraft

auch die notwendigen Tore

dazukommen.

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ivan Hofer 1996

Hannes Hofer 2000

Raphael Graf 2001

Christoph Ploner 1989

Dominik Brunner 1994

Jonas Tschöll 2000

Patrick Gögele 2000

Josef Zipperle 1999

Luca Mercuri 1993

Michael Siller 1985

Arno Ebnicher 1990

Hannes Tschöll 1993

Alexander Holzknecht 1996

Manuel Hofer 2001

Philipp Kofler 2000

David Frötscher 1997

Christopher Schwarz 1989

Adrian Gufler 2003

Robert Kofler 1984

Tobias Brunner 1990

Julian Kofler 1997

Kevin Larch 1998

Andreas Tschöll (neu)

Christoph Ploner (Co-Trainer)

Schenna:

Mission Klassenerhalt

Willkommen zurück: Nach 7-jähriger

Absenz mit einem vorübergehenden

Absturz in die 2. Amateurliga gehört

Schenna ab sofort wieder zur Landesliga.

Mit einem einzigen Ziel vor

Augen: Den Klassenerhalt.

Folgende Referenzen bringt Schenna

mit: Bester Sturm (68 geschossene

Tore) und zweitbeste Verteidigung (24

Gegentreffer) in der letzten Saison,

zudem wurde der stark umworbene

25-Tore-Stürmer Thomas Mair gehalten.

Die Frage ist nun: Reicht dies für

den Landesliga-Verbleib?

Der Kader hat sich im Vergleich zur

Vorsaison kaum verändert, die Spieler,

die den Aufstieg verwirklicht haben,

sollen auch die Klasse halten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Holzknecht (Gargazon),

Niklas Casper (Reischach),

Samuel Ghirardello, Christof Pichler,

Raphael Kröll (alle eigene Jugend).

Abgänge: Martin Berger (Algund), Klaus

Illmer (Schenna Freizeit).

Stärken & Schwächen

Stärken: Dadurch, dass die meisten

Spieler aus der eigenen

Jugend stammen, gibt

es in der Mannschaft

einen ausgeprägten

Teamgeist und starken

Zusammenhalt; viel

Offensivpower mit

Sturmtank

Thomas

Mair; unbekümmerte

Truppe.

Schwächen: Junge,

Landesliga-unerfahrene

Mannschaft,

die sich erst an das

höhere Spielniveau

gewöhnen muss;

vielen Einzelspielern

fehlt es an der

nötigen Qualität.

Prognosen

Wenn Thomas Mair weiterhin regelmäßig

trifft, die Abwehr weiterhin kompakt

steht und jeder Spieler weiterhin

über seine Leistungsgrenze hinaus geht,

wird sich Schenna retten. Die spielerische

und physische Qualität reicht

dafür aus.

Schenna

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andreas Pircher 1983

Daniel Holzknecht 1998

Martin Telfser 1998

Thomas Burger 1991

Niklas Casper 1995

Florian Dosser 1995

Julian Gögele 1993

Philipp Illmer 2000

David Tribus 2000

Patrick Walzl 2002

Peter Wörndle 1996

Hannes Dosser 1992

Markus Dosser 1993

Moritz Eder 2000

Samuel Ghirardello 2004

Veit Gögele 1996

Tobias Mair 1998

Alexander Mair 1998

Benjamin Mair 1991

Markus Unterthurner 1995

Lukas Gilg 1996

Jakob Gögele 1998

Raphael Kröll 2000

Thomas Mair 1994

Tobias Pföstl 1999

Christof Pichler 2001

Patrick Fliri (bestätigt)

Markus Stecher (Co-Trainer)

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)

SC Schenna

Heimspielplatz: Schenna

Ifingerstraße 47 | 39017 Schenna

Tel. 346 242 12 61

ascschenna-fussball@rolmail.net

www.fcschenna.com

Will auch in der Landesliga knipsen: Thomas Mair.


36 SPORT A 2019 Landesliga

Stegen: Der 3. Platz wird’s nimmer

Platz 3 hinter dem Bozner FC und

Lokalrivale Bruneck: Stegen kann

auf eine Vorzeige-Saison zurückblicken.

Das zu bestätigen, wird wohl

unmöglich, denn im Sommer gab es

einen 180-Grad-Umbruch.

Acht teils schwerwiegende Abgänge,

allen voran der von Kapitän, Leitwolf

und Mittelfeldregisseur Philipp Piffrader

(zu St. Georgen), werden auch bei

einem Top-Trainer wie Thomas Piffrader

Spuren hinterlassen. Im Tausch für

Trainer-Sohn Piffrader ist der junge

Mittelfeldakteur Julian Bacher von St.

Georgen gekommen. Der Dauerläufer

war bei den „Jergina“ sowohl in der

Serie D als auch in der Oberliga gesetzt,

nach einem Schien-und Wadenbeinbruch

im Jänner will er nun bei

Stegen einen neuen Anlauf wagen.

Für die anderen Abgänge wurden

zahlreiche Spieler aus der eigenen

Jugend in die 1. Mannschaft befördert.

Ziel des Vereins ist es, die Nachwuchskicker

so schnell wie möglich zu integrieren.

Ob man für das Vertrauen in

die Eigengewächse belohnt wird, wird

sich zeigen. Es deutet sich aber an,

Mark Milesi

dass die Blickrichtung eher Richtung

Abstiegskampf geht.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Julian Bacher (St. Georgen),

Markus Kirchler (Taufers), David

Lanthaler (Bruneck), Ivo Nöckler (Rasen

Antholz), Matteo Simula, Simon

Wierer, Maximilian Ladstätter, Thomas

Niederkofler, Dominik Dejaco,

Nicolas Chizzali, Ettore Scepi, Alex Di

Pastena (alle eigene Jugend).

Abgänge: Philipp Piffrader, Simon

Harrasser (beide St. Georgen), Stefan

Hilber (Taufers), Elias Wierer (Kiens),

Angelo Murano (Taisten), Marian Rigo

(Bruneck), Julian Stufferin (Steinhaus),

Niklas Urban (Karriereende).

Stegen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Fabian Masoni 1992

Nicolas Chizzali 2001

Philipp Sinner 1998

Mark Milesi 1997

Lukas Gatterer 1996

Alex Falkensteiner 1997

Markus Mutschlechner 1993

Jonas Knapp 1999

Ivo Nöckler 1993

Simon Wierer 2001

Dominik Dejaco 2002

Ettore Scepi 2001

Diego Carbogno 1993

Laurin Aichner 2001

Lukas Baumgartner 1998

Elias Mairhofer 1999

David Lanthaler 1998

Markus Kirchler 1993

Julian Bacher 1999

Maximilian Ladstätter 2002

Thomas Niederkofler 2001

Alex Di Pastena 2002

Daniel Comploi 2003

Tobias Piffrader 1994

Tobias Sinner 1998

Patrick Bacher 1998

Michael Putzer 1995

Matteo Simula 2000

Thomas Piffrader (bestätigt)

Peter Bacher (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Stärken & Schwächen

Stärken: Solide Defensive (21 Gegentore

in der letzten Saison); Julian

Bacher ist ein Mittelfeldmotor mit

enormer Zweikampfqualität; Motivationskünstler

Thomas Piffrader gehört

zu den besten Trainern der Liga.

Schwächen: Viele schwerwiegende

Abgänge, vor allem in der Offensive ist

der Aderlass groß; blutjunge, unerfahrene

Mannschaft; Julian Bacher muss

erst zu alter Form zurückfinden.

Prognosen

Stegen gibt als Saisonziel das gesicherte

Mittelfeld vor. Nach dem

Abgang von Spielern mit mehr als

25-Liga-Toren klappt das nur, wenn

die spielerisch hochveranlagte, aber

junge Mannschaft einen guten Start

erwischt. Sonst winkt der Abstiegskampf.

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Heiligen-Kreuz-Straße 13

39031 Bruneck

Tel. 348 882 64 60

sportverein.stegen@gmail.com

Fabian Masoni


Landesliga

SPORT A 2019

37

Terlan: Top-Saison wiederholen

Besser geht’s nicht: Eine fabelhafte

Saison hat Aufsteiger Terlan hinter

sich. Nach der Landesliga-Rückkehr

nach 14 Jahren belegten die Etschtaler

auf Anhieb Rang 5. Eine solide

Hin- und Rückrunde sowie eine treffsichere

Offensivabteilung ermöglichten

dieses Kunststück.

53 Tore erzielten Amofah & Co.

in der vergangenen Spielzeit, nur

Meister Bozner FC und der Tabellenzweite

Bruneck trafen öfter ins

Schwarze. Im Sommer hat Andreas

Vicentin (er traf 7 Mal) den Verein

verlassen und hinterlässt damit

eine Lücke, die es erst zu füllen gilt.

Zumal sich die Konkurrenz auf die

im Vorjahr so treffsicheren Amofah

(12 Tore) und Albenberger (10) mit

Sicherheit besser einstellt als in der

Terlaner Aufstiegssaison.

Verstärkt hat sich Terlan vor allem

mit Nachwuchstalenten aus der

eigenen Jugend und Alessio Perri

vom FC Südtirol-Nachwuchs. Dies

Elias Erschbamer

dürfte genügen, um erneut eine gute

Rolle in der Landesliga 2019/20 zu

spielen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alessio Perri (FC

Südtirol Berretti), Markus

Adami (Nals), Peter

Thurner, Maximilian Gruber,

Nick Stimpfl,

Andreas Walcher (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Georg Seebacher (St.

Pauls), Andreas Vicentin (Gargazon),

Johannes Pardeller (Ulten), Ivan Mair

am Tinkhof (Jenesien), Peter Mitterer

(Frangart).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eine Mannschaft, die als

Kollektiv hervorragend funktioniert

und eine eingeschworene Einheit

ist; ein guter Mix aus jungen und

erfahrenen Spielern; Walter Oselini

ist ein erfahrener, ruhiger Trainer mit

großem Charisma.

Schwächen: Vor allem die Abwehr

(44 Gegentore) war in der letzten

Spielzeit nicht immer sattelfest; der

neue Stammtormann Claudio Cascone

muss seine Liga-Tauglichkeit erst

unter Beweis stellen.

Prognosen

Terlan hat es geschafft, alle

Leistungsträger zu halten, ist

also bestens eingespielt. Zudem

schwebt der Verein auf

einer Euphorie-Welle und hat

alle Möglichkeiten, auch in der

kommenden Spielzeit in den Top

6 der Tabelle zu landen. Dazu muss

jedoch eine bessere Stabilität in der

Abwehr her.

FC Terlan

Heimspielplatz: Terlan Kunstrasen

St.-Peter-Weg 25 | 39018 Terlan

Tel. 333 34 11 110

richard.degasperi@gemeinde.terlan.bz.it

www.afc-terlan.com

Terlan

Willy Amofah

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Claudio Cascone 1998

Lukas Malfatti 1992

Markus Adami 1998

Florian Ausserer 1992

Moritz Duregger 2000

Davide Ioris 1990

Matthias Kastl 1995

Lukas Palese 1998

Peter Thurner 2002

Armin Unterholzner 1991

Francesco Daniele 1999

Elias Erschbamer 1992

Robin Gagliardi 1998

Maximilian Gruber 2002

Armin Mayr 1988

Stefan Patauner 2000

Alessio Perri 2001

Nick Stimpfl 2002

Julian Vasselai 1992

Andreas Walcher 1998

Thomas Albenberger 1997

William Adu Amofah 1988

Matthias Mathà 1995

Walter Oselini (bestätigt)

Aaron Erschbamer (Co-Trainer)

Marco Bertuolo (Tormanntrainer)


38 SPORT A 2019 Landesliga

Voran Leifers: Die Sensation bestätigen

Wer hätte das gedacht? Trotz eines

arg dezimierten Kaders mit 13 Abgängen

war Voran Leifers die Sensationsmannschaft

schlechthin in der

Landesliga 2018/19 und landete auf

dem 7. Tabellenplatz.

Heuer konnten die meisten Leistungsträger

gehalten werden, einer

erneut ordentlichen Saison steht also

nichts im Wege. Zwar schmerzen einige

Abgänge, unter anderem jene von

Daniel Gennaccaro, den Oss-Emer-

Brüdern und Alberto Magnanelli, sie

wurden aber mehr als nur ordentlich

ersetzt. So konnte unter anderem Alex

Galassiti von der Weinstraße Süd (6

Tore in 26 Einsätzen) an die andere

Seite des Unterlandes gelotst werden.

Auffallend ist, dass der Kader eher klein

geraten ist. Mit nur 19 Spielern – noch

weniger als im Vorjahr – darf das Team

des bestätigten Trainers Tranquillo

Corradin zu keinem Zeitpunkt ins Verletzungspech

geraten, ansonsten kann

es eine holprige Saison werden. Zumal

vom aufgelösten Partnerverein Leifers

Branzoll (zuletzt 2. Amateurliga) nur 2

Spieler neu dazu gestoßen sind. Aber

das Transferfenster ist noch bis Mitte

September offen, dabei könnte noch das

eine oder andere gehen.

Fabrizio Nettuno

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Fioravanzo, Manuel

Bridarolli (beide Leifers Branzoll),

Davide Degasper (Frangart), Philipp

Cottini, Lucas Ausserer Wieser (beide

reaktiviert), Gabriele Morabito

(FC Südtirol Berretti), Alex Galassiti

(Weinstraße Süd).

Abgänge: Fabian Fuchsberger (Studiengründe),

Daniel Gennaccaro

(Salurn), Alberto Magnanelli, Nicoló

Oss Emer, Giacomo Oss Emer (alle

Eppan), Mattia Mochen, Davud

Shakjiri, Silvio Dellialisi, Marco Borin

(alle Ziel unbekannt), Patrick Bernardi,

Raffaele Paparo (beide Karriereende),

Peter Mitterer (Frangart).

Stärken & Schwächen

Stärken: Spielstarke Mannschaft;

guter Mix aus Jugend und Routine;

Stefano Betteto ist trotz

seiner erst 21 Jahre ein

abgeklärter Mittelfeld-

Organisator mit viel

Torgefahr (7 Treffer in

der Vorsaison); imponierende

Auswärtsstärke (7 Siege).

Schwächen: Kleiner Kader mit nur

4 (!) Verteidigern: Bei Verletzungen

muss improvisiert werden; mehrere

gefährliche Angreifer, aber kein echter

Bomber; Heimstärke war Heimschwäche

(nur 6 Siege in 15 Spielen).

Prognosen

Wenn alles nach Plan läuft, ist für

Voran Leifers aufgrund seiner bestechenden

Spielstärke ein Mittelfeldplatz

drin. Disziplinäre Ausrutscher

oder Verletzungen dürfen aber nicht

zu sehr ins Gewicht fallen, ansonsten

droht der Abstiegskampf.

SSV Voran Leifers

Heimspielplatz: Leifers Galizien

(Kunstrasen)

Weißensteinerstraße 8 | 39055 Leifers

Tel. 335 665 56 33

info@ssvvoranleifers.it

www.ssvvoranleifers.it

Voran Leifers

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Lucas Ausserer Wieser

Daniele Lazzaro 1993

Alex Fioravanzo 1996

Luca Cappelletto 1996

Fabrizio Nettuno 1985

Nicoló Laratta 1991

Alex Weger 2002

Stefano Betteto 1998

Gianvito De Meo 1991

Davide Degasper 1997

Philipp Cottini 1995

Manuel Bridarolli 1996

Halo Kurti 2001

Gabriele Morabito 2001

Ernis Dautaj 1996

Samuel Crepaz 1997

Alex Galassiti 1999

Lucas Ausserer Wieser 1994

Feta Osmani 1996

Ruben Baldino 2001

Tranquillo Corradin (bestätigt)

Rupert Ausserer Wieser (Co-Trainer)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2019

39

Weinstraße Süd Auer: Der große Gejagte

Als Geheimfavorit gestartet, auf

Platz 10 gelandet: Die Saison

2018/19 verlief für Weinstraße Süd

nicht nach Wunsch. Deshalb hat

sich im Sommer einiges getan. Das

Ergebnis: Aus der Mittelfeld-Mannschaft

ist der große Favorit auf den

Titel geworden.

Weinstraße Süd Auer

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andrea Donato 1990

Andrea Christofori 1984

Sebastian Peer 2003

Hannes Auer 1997

Philipp Baldo 1996

Leo Gruber 2002

Patrick Mark 1997

Dennis Oberrauch 1999

Kevin Oberrauch 2001

Michael Palma 1988

Matteo Tulipano 1988

Fabio Zadra 1985

Mauro Vasile 1997

Ouassim Hannachi 1997

Matteo Piccoli 1992

Manuel Pichler 1997

Hermann Plattner 2003

Ahmed Sanogo 1999

Gabriel Brugnara 2001

Laurin De Nadai 2001

Gabriel Dindo 2002

David Mitterstätter 1999

Mohammed Amine 1994

Zaid El Sahib 2001

Fabio Bertoldi 1988

Luca Franzoi 2000

Simon Plancher 2002

Stefan Gasser (neu)

Alex Gallmetzer (Co-Trainer)

Nicola Maffoni (Tormanntrainer)

Den ersten Knaller gab es bereits

Ende April, als bekannt wurde, dass

Weinstraße Süd mit 2.-Amateurliga-

Klub Auer fusioniert. Dass man sportlich

nach oben schielt, wurde später

an der Transferpolitik ersichtlich:

Mit Stefan Gasser wurde ein Trainer

verpflichtet, der als Erfolgsgarant gilt.

Und mit Fabio Bertoldi holte man den

besten Stürmer der gesamten Region

ins Unterland.

Allein Gasser und Bertoldi können es

im Mannschaftssport Fußball freilich

nicht richten. Mit Tormann Donato,

der Abwehrzentrale Michael Palma-

Tulipano sowie den Mittelfeldstrategen

Zadra-Piccoli steht ein außerordentlich

starkes Gerüst parat, das an Klasse und

Routine keinen Wunsch offen lässt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabio Bertoldi (Levico),

Matteo Piccoli (Eppan), Matteo Tulipano

(Naturns), Mauro Vasile (Reichenau/Österreich),

Ahmed Sanogo

(Rotaliana), Hannes Auer, Mohammed

Amine (beide Auer), Andrea Christofori

(Bassa Anaunia), Gabriel Brugnara

(Leifers Branzoll), Laurin De Nadai,

Gabriel Dindo, Luca Franzoi, Leo

Gruber, David Mitterstätter, Kevin

Oberrauch, Sebastian Peer, Simon

Plancher, Hermann Plattner, Zaid El

Sahib (alle eigene Jugend).

Abgänge: Claudio Barbetti (Vipo

Trient), Werner Fischer, Günther

Peer (beide Montan Kleinfeld), Alex

Galasitti (Voran Leifers), Simon Sanoll

(Tramin Kleinfeld), Tobias Ölgartner

(Weinstraße Süd Freizeit), Mattia Todaro,

Christian Palma (beide Karriere-

ende), Shkelqim Lekiqi, Simon Morandini,

Stefan Christoforetti, Kilian

Carlini (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Fabio Bertoldi ist für 30 Tore

gut; Trainer Stefan Gasser ist ein Trainerfuchs

und außergewöhnlicher Motivator;

die Defensive ist ein Bollwerk

(33 Gegentreffer – fünftbester Wert der

Liga), das Mittelfeld ist spielfreudig

(Piccoli) und physisch stark (Zadra).

Schwächen: Viele Leitwölfe und

Kabinen-Typen (Christoforetti, Christian

Palma, Peer, Sanoll), die den Karren

in den letzten Jahren gezogen haben,

sind nicht mehr dabei; der Druck des

Favoriten lastet auf der Weinstraße

Süd Auer vom ersten Spieltag an; der

ständige Wechsel der Heimspielorte

(Auer, Kurtatsch, Margreid) ist sicher

kein Vorteil.

Prognosen

Der Verein verhält sich mit Zieläußerungen

verdeckt – verständlich. Aber:

Mit solchen Namen muss Weinstraße

Süd Auer zwangsläufig mit der Rolle

des Titelfavoriten leben. Das Zünglein

an der Waage wird Fabio Bertoldi sein:

Trifft er wie „normal“, ist die Weinstraße

kaum zu schlagen.

SPG Weinstraße Süd Auer

Heimspiele: Je 5 Spiele in Kurtatsch,

Auer und Margreid

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

Tel. 338 384 98 48

info@weinstrassesued.com

www.weinstrassesued.com


40 SPORT A 2019 1. Amateurliga

Favoritensterben ist vorprogrammiert

Angeschlagene Absteiger, unangenehme

Neulinge und viele ambitionierte

Teams: Das sind die Vorzeichen,

mit denen beide Gruppen der 1. Amateurliga

in die neue Saison starten.

Vor allem im Westen ist ein Favoritensterben

vorprogrammiert.

Gruppe A

Gleich 5 oder 6 Vereine machen sich in

dieser Gruppe Hoffnungen, am Ende

ganz oben zu stehen. Dazu kommen

einige Außenseiter, die bei optimalem

Saisonverlauf ebenfalls ein Wörtchen

um den Landesliga-Aufstieg mitreden

Daniel Niedermair, Marco Dalla Rosa, Noe Kompatscher

und Alex Malfertheiner (von links)

von der SG Schlern

1. Amateurliga 2019/20

Schluderns

Schlanders

Gruppe A

Gruppe B

-Infografik: Ch. Staffler

können. Aus der Pole-Position starten

Kaltern, Salurn und Nals, die sich

allesamt gehörig verstärkt haben. Nals

peilt nach dem bitteren Aus im Entscheidungsspiel

gegen Freienfeld mit

Aufstiegsgarant Armin Stuefer (er feierte

in den letzten beiden Jahren mit Natz

und Kaltern 2 Mal den Aufstieg) sowie

den Rückkehrern Aaron Malleier und

Manuel Schöpf (beide Obermais) den

Sprung nach oben an. Salurn hält mit

den Gennaccaro-Brüdern Denis und

Daniel, dem Sturmduo Alessio Mariotti

(Anaune) und Alan Blasinger (Meran)

dagegen. Kaltern hat sich Keeper Daniel

Auswahl

Ridnauntal

(Stange)

Gitschberg Jochtal

(Vals und Rodeneck)

Riffian Kuens Vahrn

Tirol (Dorf Tirol) Feldthurns

Meran

Barbian

(Sinich) Villanders

(Barbian)

Gargazon

Ulten Nals

Ritten

(St. Walburg)

(Klobenstein)

Frangart

(Rungghof)

Kaltern

Salurn

Haslach

(Pfarrhof)

Aldein Petersberg

(Aldein)

Taufers

(Sand in Taufers)

Kiens

Lüsen

Gsies

(Pichl Gsies)

Reischach

(Reiperting B und

Plose

Bruneck Schulzone)

(St. Andrä)

Schlern

(Seis Laranz)

Rasen Antholz

(Niederrasen)

Latzfons

Verdings

(Latzfons)

Foto: R. Perathoner

Iardino (Meran), Auer-Bomber Manuel

Russo sowie Abwehr-Koloss Adnan

Mehovic (Schlern) geschnappt. Zudem

kommt Thomas Debelyak (St. Pauls).

Gejagt werden die Favoriten von

Gargazon, wo Roberto Pignatelli an der

Seitenlinie steht, Haslach (mit Manuel

Mariz und Neu-Trainer Davide Santachiara)

sowie Ulten (aus der Oberliga

kamen Kevin Platzgummer und Marian

Schwienbacher, dazu Robert Scandella

und Johannes Pardeller). Mit Riffian

Kuens und Absteiger Schlern warten

gefährliche Außenseiter auf ihre Chance.

Und die Abstiegskandidaten? Die

dürften in erster Reihe Schlanders sowie

die Aufsteiger Aldein Petersberg und

Schluderns heißen.

Gruppe B

Auch im Pusterer Kreis gibt es nicht nur

einen Favoriten. Klaus Schuster peilt

mit Vahrn, wo Lukas Edenhauser und

Tormann Damian Töchterle nicht die

einzigen Neuen sind, den Sprung in die

Landesliga an. Taufers wird trotz einiger

Abgänge nach 3 Vize-Meistertiteln in

Folge und unter der Regie des neuen

Trainers Kurt Volgger (er war der Ahrntaler

Notnagel nach dem Hick-Hack

mit Patrick Kofler) erneut ein Wörtchen

mitreden. Eine Wundertüte ist Gitschberg

Jochtal, das mit Lukas Acherer und

den Hofer-Brüdern Andreas und Lukas

enormes Offensiv-Potenzial mitbringt,

aber auch äußerst launisch auftritt.

Gespannt sein darf man auf Kiens (mit

Ausnahmestürmer Thomas Piffrader von

St. Georgen) und Barbian Villanders.

Die Eisacktaler, genauso wie Ritten

zuletzt in Gruppe A, werden jedem

Gegner das Leben schwermachen. Genauso

wie die halbe Liga das Potenzial

für einen Spitzenplatz mitbringt, kann es

viele Vereine in den Abstiegssog ziehen.

Ritten, Reischach und Feldthurns scheinen

zwar am meisten gefährdet, doch

auch für Neuling Ridnauntal, Absteiger

Latzfons Verdings (ohne die zu Klausen

abgewanderten Stuefer-Brüder Benjamin

und Stefan) oder sogar für Plose kann es

brenzlig werden.


2. Amateurliga

SPORT A 2019

41

Klare Geschichten und Hammergruppen

3 Gruppen, 36 Teams – und jede

Menge Spannung und Brisanz: All das

wartet in der Saison 2019/20 in der

2. Amateurliga.

Gruppe A

Der Frust und die Enttäuschung waren

riesig. Immerhin hat Plaus in der letzten

Saison gleich 2 Mal die Chance ausgelassen,

in die 1. Amateurliga aufzusteigen.

Zuerst im Entscheidungsspiel

um den Meistertitel gegen Schluderns,

dann in den Play-off-Partien um den 2.

Aufsteiger. Nun wagen die Untervinschger

einen neuen Angriff. Auch, weil fast

alle Stützen gehalten werden konnten

und mit Tobias Gufler (Partschins) und

Philipp Hofer (Riffian Kuens) 2 namhafte

Akteure zum Team stoßen. Ein

gemütlicher Alleingang wird’s für Plaus

aber nicht. Zahlreiche Teams sind in

Lauerstellung. Kastelbell Tschars bringt

viel Talent, aber bisher nur wenig Biss

mit. Und den FC Oberland muss man

nach Platz 2 und Platz 3 in den letzten 2

Jahren auch auf der Rechnung haben.

Oder mischt sich doch ein anderes Team

in den Titelkampf ein? Arberia, das wegen

des Verzichts von Branzoll Leifers in

die 2. Amateurliga nachgerückt ist, dürfte

spielerisch zwar glänzen, dafür mit

der Disziplin seine liebe Mühe haben.

2. Amateurliga 2019/20

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Oberland

(Reschen)

Mals

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Andrian

Girlan

(Rungghof)

Auer

Neumarkt

Montan

Laag

Und wie sieht’s hinten aus? Am meisten

zittern muss Andrian, das die Klasse im

Vorjahr nur knapp gehalten hat. Aber

auch die beiden Aufsteiger Tscherms

Marling und Burgstall sowie Goldrain

müssen den Blick nach hinten richten.

Gruppe B

Steinhaus

(St. Jakob im Ahrntal)

Mühlwald

Gais Hochpustertal

Pfalzen

(H.: Innichen,

R.: Toblach)

Schabs Terenten

Kastelbell USD Brixen

St. Lorenzen

Tschars

(Milland Kunstrasen)

Olang

Tscherms

Plaus Marling

Taisten

(Marling)

Sarntal

Teis

Villnöß

(Sarnthein)

Mareo Welsberg

(Teis)

Klausen (St. Vigil

Goldrain

Mölten Vöran

in Enneberg) Sexten

Burgstall (Vöran)

Tscherms

Arberia

Val Badia

(Reschenplatz)

(St. Martin in Thurn)

(Tscherms)

Steinegg

Bozner Boden

(Reschenplatz)

Gherdeina

Gröden

(St. Ulrich)

Dies ist mit 4 Absteigern eine wahre

Hammergruppe, wobei Gröden dank

der getätigten Transfers als klarer Favorit

ins Rennen geht. Luca und Maurizio

Foldi (beide Eppan), Albian Krasniqi

(Lana) und Torhüter Lukas Demetz

(St. Georgen) sind Spieler, die in dieser

Kategorie nichts verloren haben. Aber: 3

weitere Mannschaften haben das Zeug,

Meister zu werden. Absteiger Klausen

verstärkte sich mit den Stuefer-

Brüdern Stefan und Benjamin,

Schabs, ebenfalls ein Absteiger,

holte mit Christian Vecchio

einen ehemaligen Oberliga-Top-Stürmer.

Sarntal,

das ausschließlich

mit Eigengewächsen

spielt, wird dank

15-Tore-Angreifer

Ronald

Aichhorner

ebenfalls

ein Wörtchen

mitreden. Dahinter sind Absteiger

Neumarkt (mit vielen Neuzugängen von

Branzoll Leifers) und Laag (mit Torhüter

Walter Corradini) bereit, die Großen zu

ärgern.

Abstiegsbedroht ist in erster Linie

Absteiger Bozner Boden: Bei den

Talferstädtern scheinen Probleme vorprogrammiert,

immerhin trat man zum

ersten Pokalspiel gar nicht erst an. Aber

auch Aufsteiger Teis Villnöß und die

„Übrigbleiber“ von Auer werden von

Beginn an gegen den Strich kämpfen.

Gruppe C

Hier läuft alles auf einen Zweikampf

zwischen Steinhaus und Gais hinaus.

Steinhaus, das erneut von Robert Niederkofler

trainiert wird, scheint reif für

den Sprung und hat zudem mit Julian

Stufferin (Stegen), Michael Feichter

(Taufers) und Alexander Mutschlechner

(Reischach) 3 namhafte Verstärkungen

geholt. Gais, im Vorjahr

Zweiter, engagierte mit Stefan

Oberheinricher geballte

Oberliga-Erfahrung und große

Spielklasse fürs Mittelfeld,

zudem kam von St. Georgen

der talentierte Lukas

Schwemberger.

Außenseiterchancen

besitzen die kompakte

Mannschaft

von Hochpustertal, St.

Lorenzen (mit Neuzugang

Luca Mirabella,

Daniel

Wielander

(Plaus)

dem wohl besten

Stürmer der Pusterer

Gruppe) sowie

Taisten (mit Angelo

Murano von Stegen

und Luca Ceravolo von Hochpustertal).

Und nach hinten? Dort ist

Pfalzen akut gefährdet. Der Absteiger

aus der 1. Amateurliga musste im

Sommer einen ordentlichen Aderlass

verkraften, weshalb das Team

nun größtenteils aus Jugendspielern

besteht. Val Badia und Aufsteiger

Mühlwald müssen sich ebenfalls nach

hinten orientieren.


42 SPORT A 2019 3. Amateurliga

Ein Kommen und ein Gehen

Die 3. Amateurliga gleicht traditionell

einem Hauptbahnhof. In keiner

anderen Spielklasse steigen so viele

Mannschaften auf (heuer „nur“

6, in den letzten 2 Jahren waren es

jeweils 8), in keine andere steigen

so viele ab (6).

Und auch die Abmeldungen bzw.

Neugründungen gehören in der 9. Italienischen

Fußball-Spielklasse zum Tagesgeschäft.

Nicht mehr dabei sind mit

dem FC Niederdorf und dem SV Vintl

2 langjährige Traditionsvereine, dafür

haben sich Algund (nach einjähriger

Pause), Lajen, Schnals und Untermais

Meran neu angemeldet.

Das macht in Summe 32 Mannschaften,

die sich auf 3 Gruppen aufteilen.

Im „Vinschger Kreis“ – 6 Teams sind

zwischen Laatsch Taufers und Morter

angesiedelt – und im „Bozner Kreis“

sind es deren 10 Klubs, im Eisacktal-

Pustertal-Kreis 12 Mannschaften, die

ins Titelrennen gehen.

Gruppe A

Hier gibt es einen haushohen Favoriten,

und zwar den SV Prad. Alles

andere als der sofortige Wiederaufstieg

in die 2. Amateurliga wäre

eine riesige Enttäuschung. Mit der

Rückholung von Martin Gander (er

spielte zuletzt 2 Jahre in der Oberliga

bei Naturns, total 12 Tore) und

der Verpflichtung von Erfolgstrainer

Karl Paulmichl wurden klare Signale

gesetzt. Martin Gander und der nicht

mit ihm verwandte Jonas Gander

sind für 40 Tore gut, was mehr als

genügen dürfte, den Titel zu holen.

Völlan und Eyrs dürften die Prader

vielleicht ein bisschen „kitzeln“, mehr

ist aber nicht drin.

Gruppe B

Hier gibt es ähnlich wie Prad in der

Gruppe A einen Verein, der in der 3.

Amateurliga nichts verloren hat: Algund

hat sich nach einjähriger Pause

wieder in der Meisterschaft eingeschrieben

und geht dabei mit einem

besseren Oberliga-Team ins Rennen:

Vom FC Eppan kamen Spielertrainer

Christian Avancini, Andrea Cirillo

und Tormann Randy Puppin, vom FC

Obermais kehrten die Eigengewächse

Andrik Stricker, Jonas Raffl, Jonathan

Flarer und Stefan Kuen zurück. Für

Eggental, Unterland Berg, Oberau

Juve Club und Jugend Neugries bleibt

nur die Hoffnung, es über Rang 2

und die Entscheidungsspiele in die

2. Amateurliga zu schaffen. Eine

Wundertüte ist Untermais Meran, ein

Neueinsteiger, der im Vorjahr noch

die VSS-Freizeitmeisterschaft bestritt.

Gruppe C

Mit Terenten ist der letztjährige

Favorit Richtung 2. Amateurliga

weg, dazu auch das Sensationsteam

Mühlwald. Das Titelrennen dürfte

aber auch in dieser Saison eine Pusterer

Angelegenheit sein: Uttenheim

und Dietenheim Aufhofen starten in

der Poleposition, dazu dürften die

Wipptaler Vereine Gossensaß und

Absteiger Wiesen sowie die Gadertaler

Kubs La Val Wengen und Rina

Welschellen nicht zu unterschätzen

sein. Zu erwarten ist ein ausgeglichenes,

enges Rennen unter

den 12 Vereinen.

3. Amateurliga 2019/20

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Laatsch Taufers

(H.: Laatsch,

R.: Taufers)

Eyrs

Prad

Laas

Kortsch

Schnals

(Unser Frau)

Morter

St. Pankraz

(St. Walburg)

Jugend Neugries (Pfarrhof)

Excelsior La Strada (Reschenplatz)

Blue Stars (Pfarrhof)

Oberau Juventus Club

(Reschenplatz)

-Infografik: Ch. Staffler

Gossensaß

Wiesen

Untermais Meran

(Confluenza/

Passermündung)

Algund

Sinich

Neustift

(Vahrn)

Völlan

Jenesien

Laugen

Tisens Bozen

(Tisens)

Unterland Berg

(Truden)

Prettau

Uttenheim Dietenheim

Aufhofen

St. Georgen Junior

Raas

Percha

Rina

(Welschellen)

Lajen

Eggental

(H.: Welschnofen,

R.: Deutschnofen)

La Val

(Wengen)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Ist neuer Trainer

bei Algund:

Christian Avancini.


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