LEO August/September 2019

blumediengruppe

MÜNCHEN

SEPTEMBER / OKTOBER 2019 | AUSGABE 163 | WWW.LEO-MAGAZIN.DE

O’ZAPFT IS’

Queere

Festzelt-Highlights

und fesche

Trachtenmode

SPECIAL

Alles rund um

das Thema

Gesundheit

EREIGNIS

Die lange Nacht

der Museen begeistert

Jung und Alt

INTERVIEWS: JAMIE BELL, SAMMLUNG JAKOB, CHARLI XCX, ADAM LAMBERT

JUBILÄUM: 45 JAHRE MÜNCHNER LÖWEN CLUB I KULTUR-HIGHLIGHTS: QUEERFILMFESTIVAL

UND 4. QUEER FILM FESTIVAL I ENDE DER STRASSENFESTSAISON: GÄRTNERPLATZFEST 2019


Samstag

19.10. 19

19-2 Uhr

15 € bei Museen inkl. MVG-Shuttlebusse und MVV-Gesamtnetz • VVK auch bei München Ticket

www.muenchner.de

HEIMATZEITUNGEN

merkur.de tz.de


INTRO 3

Inhalt

epaper.blu.fm

Alle Magazine online!

O’ZAPFT IS’

Die Wiesn sorgt heuer wieder

für mächtig Remmidemmi

und a riesn Gaudi! Die queeren

Festzelt-Highlights haben wir

genauso für euch zusammengestellt,

wie eine Auswahl fescher

Trachtenmode für den stilechten

Auftritt. Mehr ab Seite 10.

TANZ, TANZ, TANZ

Im September und Oktober lässt

es sich freilich auch hervorragend

in den Clubs feiern. Unsere

Partyveranstalter haben sich alle

Mühe gegeben, um euch mit

bester Musike von angesagten

DJs zu beglücken. Los geht’s, ab

der Seite 32.

TEA TIME

Aus dem Vereinigten Königreich

weiß man: a cup of tea solves

everything! Hoffen wir, dass Boris

Johnson dieser Tage reichlich Tee

trinkt ... Wo man in München dem

Genuss des gepflegten Teetrinkens

frönen kann, lest ihr auf den

Seiten 30 und 31.

Liebe LEO Leser,

so langsam aber sicher schwingt sich München zunehmend

auf die kommende Oberbürgermeisterwahl im März des

nächsten Jahres ein. Die Rosa Liste hat nun offiziell ihre

Empfehlung für Katrin Habenschaden (Grüne) ausgesprochen.

Mehr dazu und Weiteres von AZ-Redakteur

Felix Müller in seiner LEO-Kolumne auf Seite 20.

Spannend wird auch „Die Lange Nacht der Museen“ am

19. Oktober, der wir uns auf der Seite 22 widmen. Mit den

Shuttlebussen der MVG kommt man bequem durch die

Stadt, um die Vielzahl musealer Schönheiten zeitsparend

entdecken zu können. Außerdem sei noch auf die Lesung

von Martin Dannecker im Sub hingewiesen (Seite 4).

Dannecker, ein Schlachtross der Homosexuellenbewegung

und ebenso bekannter wie geachteter Sexualwissenschaftler

liest aus seinem neuen Buch „Fortwährende

Eingriffe“. Sicherlich auch für junge LGBTIQ*s interessant,

um mal ein wenig „so war das damals“-Luft zu schnuppern.

Zu guter Letzt legen wir euch noch unser umfangreiches

Gesundheit-Special ab Seite 40 ans Herz.

Viel Spaß im September und Oktober

mit eurem LEO-Magazin!

Euer LEO-Team

Kostenlos

www.leo-magazin.de, www.facebook.com/magazin.leo

Zum O’zapfen & Anband‘ln!

HOCH 3 . München

Die ideale Freizeit-Fahrkarte für kleine Grup pen und

Familien: die Gruppen-Tageskarte. Gültig für bis

zu 5 Erwachsene oder 10 Kinder zwischen 6 und 14

Jahren. Beliebig oft an einem ganzen Tag! Inklusive

aller Nachtlinien bis 6 Uhr am nächsten Morgen.

Gültig im MVV-Tarifgebiet.

Auch als

HandyTicket

erhältlich

AB *

12 80



* Preis für eine

Gruppen-Tageskarte/

Innenraum gemäß

MVV-Gemeinschaftstarif/

Stand: 10.12.2017

mvg.de


4 SZENE

Community

MÄNNERAKADEMIE

Was den

schwulen

Mann bewegt

Im Oktober startet die

Männerakademie in ein

neues Semester. Die

Veranstaltungsreihe des

Sub-Zentrums präsentiert

und diskutiert bis in den

März 2020 Themen, die sich

vor allem um die körperliche

und seelische Gesundheit

des (schwulen) Mannes

drehen. Dazu sind jeweils

Experten eingeladen, die in

ihren Vorträgen Informationen

zum aktuellen Stand

der Dinge geben.

Das siebte Semester der

Männerakademie startet

am 8.10. mit dem Vortrag

„Selbstinszenierung als

Herausforderung schwuler

Männlichkeit“ von Dr.

Klemens Ketelhut. Darin

legt er dar, warum schwule

und bisexuelle Männer

überdurchschnittlich oft

an Ess- und Körperbildstörungen

sowie psychischen

Erkrankungen leiden. Die

Ursache sieht er in den idealisierten

Darstellungen eines

„perfekten“ Körpers, die

auch durch Datingapps befeuert

werden. Viele Männer

sind nicht in der Lage, dem

Druck dieser (Schein-)Bilder

standzuhalten und geraten

in eine Krise. Der Eintritt ist

frei. *bm

8.10., Sub-Zentrum,

Müllerstr. 14, 19:30 Uhr,

www.subonline.org

GRAFIK: FRANK ZUBER

MÜNCHNER CSD 2019

Rundum gelungenes

Jubiläum

50 Jahre Stonewall, 40. CSD München – ein

Jubiläum, das es in sich hatte!

Der diesjährige Christopher Street Day

wurde zwar von Regenschauern begleitet,

dem Erfolg der Veranstaltung konnte das

aber nichts anhaben: Rekordteilnahme

bei der Parade, eine gelungene Premiere

für die neue Talk- und Kulturbühne in der

Fußgängerzone, und auch die Partyarea,

die sich wegen Bauarbeiten bis in die

Klosterhofstraße zurückziehen musste,

war wie das Rathausclubbing bestens

besucht. Einziger Aufreger: das „Die-in“

„FORTWÄHRENDE EINGRIFFE“

Lesung mit Martin Dannecker

Martin Dannecker ist einer der bekanntesten

deutschen Sexualwissenschaftler

und liest nach Langem einmal wieder in

München.

Zeit seines Lebens hat der 76-Jährige

vor allem zu Homosexualität, sexuellen

Minderheiten oder HIV/

Aids geforscht und zahlreiche

Schriften veröffentlicht.

FOTO: DORIS BELMONT

Pride Week: Auch die LEO-Leserführung im Tierpark

Hellabrunn war ein voller Erfolg.

während der Parade vor dem Wagen der

CSU und dem „Arbeitskreis homosexueller

Angehöriger der Bundeswehr“ sowie die

darauf folgende, wenig souveräne Reaktion

der Polizei gegenüber einigen jugendlichen

Demonstrierenden. Doch das Fazit der

Veranstalter bleibt bestens: „Ein rundum

gelungener Jubiläums-CSD!“ Fotos, Filme

und Resümees unter www.csdmuenchen.de.

*bm

Am 29. Oktober wird er sein neues Buch

„Fortwährende Eingriffe – Wie Aids unser

Leben verändert hat“ im Münchner

Schwulenzentrum Sub mit Unterstützung

der Regenbogenstiftung vorstellen. Darin

präsentiert er Texte, in denen er

sich über dreißig Jahre lang

mit der Infektion auseinandergesetzt

hat. Dannecker,

der das Recht auf eine

lustvolle Sexualität

gegen die Moralapostel

ihrer Zeit immer verteidigt

hat, zeigt darin, wie

das Virus und die Angst

davor alles verändert

und die sexuelle Revolution

zurückgedrängt hat. Er zeigt aber

auch, wie es gelingen kann, sich dem Druck

der „Normalisierung“ zu widersetzen und

seine Freiräume zu verteidigen. *bm

29.10., Sub Zentrum, Müllerstr. 14,

www.subonline.org

FOTO: MP

FOTO: KORNELIJA RADE


RUN FOR LIFE 2019

LAUFEN

HILFT!

SZENE 5

Zum 14. Mal fällt am 8. September

der Startschuss zum Run for Life,

dem Benefizlauf zugunsten der Münchner

Aids-Hilfe.

Ein Event, der sich im Laufkalender der

Stadt mittlerweile einen festen Platz

erobert hat. Wieder werden am Sonntagnachmittag

rund 1.500 Läuferinnen und

Läufer erwartet, deren Startgeld als Spende

in die Arbeit der Münchner Aids-Hilfe fließt.

Mehr noch: Wer an der Hero-Challenge

teilnimmt, sammelt bei Freunden und

Bekannten Geld für den eigenen Start. Wer

dabei am meisten zusammenbekommt,

geht nicht nur als Held in die Geschichte

des diesjährigen Laufs ein, sondern gewinnt

darüber hinaus einen besonders attraktiven

Preis.

SPORT UND SPENDE

Neben dem Benefiz steht der gemeinschaftliche

Aspekt im Mittelpunkt dieses

FOTOS: MARK KAMIN

Nachmittags. Der „Run for Kids“ ab 13 Uhr

ist für die jüngsten Teilnehmenden kostenlos,

es gibt DJing, eine Dragshow mit Princess

Ray, eine Tombola sowie Essens- und

Getränkestände – somit lohnt der Besuch

auch für Nicht-Sportler! Ort des Geschehens

ist zum zweiten Mal die Schulsportanlage

Hirschanger, Himmelreichstraße 5, unweit

der berühmten Eisbachwelle und dem

früheren Startpunkt, dem Haus der Kunst.

Die Strecke führt die Läufer und Läuferinnen

von dort über 5,8 beziehungsweise 10

Kilometer durch den Englischen Garten. Das

Startgeld beträgt 18 Euro und beinhaltet

das begehrte Run-for-Life-Shirt. Infos, Updates

und Anmeldungen über die Website

der Veranstaltung. *bm

8.9., Sportanlage Hirschanger, Himmelreichstr.

5, ab 12 Uhr, www.runforlife.de

Dietmar Holzapfel

und Josef Sattler,

gut vernetzt

Wir vernetzen München seit 157 Jahren.

Jetzt Mitglied werden!

muenchner-bank.de


6 SZENE

LGBTIQ*-WOHNPROJEKT

Spatenstich in der „Sendlinger Wüste“

Vor Kurzem begannen die Arbeiten

an dem Sendlinger Wohn- und

Gewerbekomplex MK 6 Ecke Radlkofer-/Pfeuferstraße.

In der sogenannten „Sendlinger

Wüste“ entstehen 223 Wohnungen

für Bezieher kleiner und mittlerer

Einkommen, ein Flexiheim

für zeitlich begrenztes Wohnen,

eine Kindertagesstätte sowie ein

Supermarkt. Außerdem wird die

Münchner Aids-Hilfe hier 28 Wohneinheiten

für LGBTIQ*-Senioren

und -Seniorinnen verwalten und

ihr Projekt „Rosa Alter“ ansiedeln.

Bürgermeisterin Christine Strobl

(Bild Mitte) war zum symbolischen

Spatenstich mit den Bauträgern

und Architekten erschienen. Für

die Münchner Aids-Hilfe war die

Geschäftsführung mit Thomas

Niederbühl (re.) und Wolfgang

Tittmann-Fuchs (li.) sowie Christian

Seidenspinner-Freund, Leiter des

Bereichs Wohnen und Betreuung,

erschienen. Bis Leben in die „Wüste“

kommt, wird es allerdings noch

dauern: Die Einweihung ist für 2023

geplant. *bm

LESBENPOWER

5. LesbenKulturTage in München

FOTO: BERND MÜLLER

COMMUNITY

Die Münchner Bank

eG spenden an den

TransMann e.V.

Was haben die Münchner Bank eG und der

TransMann e.V. gemeinsam? Eine berechtigte

Frage, denn ein direkter Zusammenhang

lässt sich auf Anhieb nicht erkennen. Doch

auf den zweiten Blick haben die eingetragene

Genossenschaft und der eingetragene

Verein viel gemeinsam: Starke Werte und

ein gemeinsames Ziel für mehr Toleranz

und Menschlichkeit. So ist es nicht verwunderlich,

dass die Münchner Bank eG dem

Verein dieses Jahr eine Spende über 500

Euro zukommen ließ und diese gebührend

mittels symbolischen Spendenschecks

überreichte (Foto). Bereits seit über 157

Jahren unterstützt die Münchner Bank eG

ihre Mitglieder und seit fünf Jahren ist sie

beim CSD mit der Wagennummer 5 mitten

im Geschehen dabei. „Wir sind ganz nah an

unseren Mitgliedern und kennen unseren

„Sprengel““, erklärt Michael Weisang, Filialdirektor

der Münchner Bank eG. „Darum

war für uns sofort klar: Anlässlich unserer

Teilnahme am CSD 2019 unterstützen wir

den TansMann e.V. in seinem Jubiläums-

Jahr. Denn Aufklärung ist die Grundlage

für Toleranz und Menschlichkeit in unserer

Gesellschaft. Für diese Werte setzen wir uns

ein.“ TransMann e.V. freute sich natürlich

sehr über die Spende und das gemeinsame

Engagement. „Wir waren zunächst überrascht,

dass eine Bank uns etwas spenden

will“, berichten Christian Schabel-Blessing

und Jonas Fischer, Vorstände des Trans-

Mann e.V. „Doch nach dem ersten Kennenlernen

sprang der Funke über: Wir fühlten

uns verstanden und unterstützt. Und das

nicht nur in finanzieller Hinsicht.“ *mp

(v.l.) Dietmar Holzapfel (Besitzer der Deutschen

Eiche und Mitglied der Münchner Bank eG),

Christian Schabel-Blessing und Jonas Fischer

(Vorstände des TransMann e.V.), Michael

Weisang (Filialdirektor der Münchner Bank eG)

Vom 25. bis 27.10. sowie vom 1. bis 3.11. finden in München

die 5. LesbenKulturTage statt.

Die zwei Wochenenden stehen ganz im Zeichen lesbischer Kultur

und Sichtbarkeit. Das Programm ist breit gefächert: Von der

politischen Diskussion bis zum Kaffeeklatsch, vom Speeddating

bis zur Party, von Kino bis Lesung bleiben nur wenige Wünsche

offen. „Wir möchten mit den LesbenKulturTagen auf das Bedürfnis

der Münchner Szene reagieren, Lesben in ihrer Besonderheit

und ihrer Geschichte zu stärken“, so DJane und Mitveranstalterin

Eleni Mavropoulou. Mit ihrer ehrenamtlichen Gruppe der

„Powerlesben“ hatte sie den Event 2015 ins Leben gerufen, der

mittlerweile im Verein „LesKult – Lesben bewegen München

e. V.“ eine Heimat gefunden hat. Das vollständige Programm ist

ab Anfang Oktober online. *bm

www.leskult.de/lesbenkulturtage-2019

FOTO: MÜNCHNER BANK EG


8 SZENE

NEWS

MÜNCHEN ERHÄLT DIVERSITY-PREIS

Mit ihrer Aktion „Barrieren haben viele

Gesichter“ setzte sich die Landeshauptstadt

gegen bundesweit 2.500 Konkurrenten

durch und gewann den 1. Preis

beim Diversity-Tag, der alljährlich von

der Organisation „Charta der Vielfalt"

ausgeschrieben wird. Deren Ziel ist es,

die Anerkennung, Wertschätzung und

Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt

in Deutschland voranzubringen.

AUSSTELLUNG „RAINBOW REFUGEES“

Das Magazin „Rainbow Refugees (Stories)“

stellt Geschichten von 27 LGBTQ*-

Geflüchteten vor, die aufgrund ihrer

sexuellen Orientierung oder Identität in

ihren Heimatländern verfolgt werden (LEO

berichtete). Dazu eröffnet am 1.9. um

18:30 Uhr im schwulen Zentrum Sub eine

Fotoausstellung, in der ihre Porträts und

Lebensgeschichten gezeigt werden.

„DRAG RACE“ IM NIL

Ganz so glamourös wie bei RuPauls

Original geht es hier zwar nicht zu,

unterhaltsam, bunt und schräg wird

es aber sicher: Die dritte Ausgabe des

„Drag Race“ ist eine Show, bei der am

31.8. ab 20 Uhr im Szenelokal „Nil“

sechs Münchner Dragqueens um die

Gunst der Jury und der Gäste buhlen.

Ob Livegesang oder Lip Sync, ob dramatische

Geste oder komische Nummer:

Ein Spaß wird’s allemal! *bm

ZWEI PAPAS UND EIN BABY

Unter diesem Titel ist ein Buch erschienen,

in dem der Autor Tobias Rebisch

über seine Erfahrungen als schwuler

Vater und das Leben mit Partner und

Kind berichtet. Auf Einladung des

Regenbogenfamilienzentrums München

liest er am 25.9. um 19:30 Uhr in der

Saarstraße 5, außerdem informiert das

Zentrum über den Adoptionsprozess

mit dem Jugendamt. Der Eintritt ist

frei. *bm

NEUE TANZKURSE

Wer schon immer mal Gesellschaftstänze

wie Walzer, Tango, Discofox oder Cha-Cha

lernen wollte, hat jetzt die Gelegenheit.

Das TanzTeam, die Tanzabteilung des

Sportvereins Team München, bietet ab

13.9. neue Kurse für Einsteiger und Einsteigerinnen

an. Auch Singles sind immer

freitags um 19 Uhr in der Turnhalle der

Mittelschule Implerstraße 35, willkommen.

Infos: www.teammuenchen.de,

tanzen@teammuenchen.de

QUEERER STADTSPAZIERGANG

Das Forum Homosexualität lädt am

14.10. um 14 Uhr wieder zu einer geschichtlichen

Entdeckungsfahrt durch

das queere München. Historiker Albert

Knoll führt durch manchmal bunte,

manchmal düstere Epochen des Stadtlebens

zwischen Altstadt und Isarvorstadt,

an denen schwul-lesbisches Leben

damals und heute greifbar wird. Eintritt

frei, Anmeldung erforderlich unter

www.muenchner-regenbogen-stiftung.de.

*bm

BERGSPORT

FOTO: HANNA GLAESER/GOC MÜNCHEN

„Queerfeldein“ durch die Alpen

Zum ersten Mal in der 100-jährigen Geschichte der „Jugend des

Deutschen Alpenvereins“ (JDAV) fand im Mai das Treffen „Queerfeldein“

statt – ein Wochenende, das sich speziell an queere

Jugendliche richtete, die Interesse am Bergsport haben. Nach dem

großen Erfolg entschloss man sich beim Münchner Gay Outdoor

Club (GOC) eine queere Jugendgruppe aufzubauen – wer also

Lust auf Bouldern, Klettern, Mountainbiking oder Wandern hat,

kann sich gerne bei Mario über die E-Mail-Adresse jugendmuc@

gocmuenchen.de melden. Er organisiert mit der neuen Gruppe darüber

hinaus das zweite „Queerfeldein“-Wochenende für LGBTIQ*-

Jugendliche vom 18. bis 20. Oktober, zu dem Queereinsteiger

herzlich willkommen sind. *bm

18. – 20.10., Gay Outdoor Club, www.gocmeunchen.de


10 WIESN

FOTOS: ANDY BRUNNMUELLER

QUEERES

OKTOBERFEST

Vom 21. September bis 6. Oktober steigt das größte Volksfest der

Welt. Während das Oktoberfest zum 186. Mal begangen wird, ist

die queere Feierkultur vergleichsweise jung. Doch immerhin ist sie

seit 42 Jahren dort verankert und vor allem in den letzten zwanzig

Jahren zu einem unübersehbaren Teil des traditionsreichen Events geworden.

Wenn also Oberbürgermeister Dieter Reiter am 21. September sein berühmtes

„O’zapft is!“ in Mikrofone und Kameras ruft, dann hört das auch die LGBTIQ*-

Szene und macht sich bereit für ihren Auftritt in Lederhosn und Dirndl.

Höhepunkte sind natürlich der GaySunday im Festzelt der Bräurosl (22.9.), der

Rosa Montag in der Fischer-Vroni (30.9.) und der letzte Wiesn-Abend, an dem

sich die Community noch einmal im Schottenhamel-Zelt trifft (6.10.). Wir

schunkeln mit und wünschen eine entspannte, bierselige Zeit! *bm

www.rosawiesn.de

Gaudi im Festzelt der Bräurosl

BIER, BOYS, BUTCHES

QUEERES WIESN-JUBILÄUM

30 Jahre „Rosa Montag“

Der zweitgrößte, queere Event

der Wiesn feiert heuer ein stolzes

Jubiläum: Der sogenannte „Prosecco-

Montag“ im Zelt der Fischer-Vroni wird

dreißig Jahre alt!

Drahtzieher der Aktion war das Münchner

Travestie-Original Baby Bubble, die den

damaligen Wirt der Schlagerbar „Prosecco“

überzeugen konnte, einen zweiten queeren

Event auf dem Oktoberfest zu etablieren.

Doch die hundert Plätze, die Wolfgang

Rachel zunächst für seine Stammgäste und

Freunde reserviert und mit rosa Heliumballons

gekennzeichnet hatte, waren nur der

Anfang einer höchst erfolgreichen Wiesntradition.

Jahr für Jahr wurde der Anteil der

Community größer und (die Parallelen zum

Bräurosl-Sonntag sind unverkennbar) einige

Jahre später war fast das ganze Zelt fest in

schwul-lesbischer Hand. Dabei kann man

nicht verschweigen, dass Festwirt Johann

Stadtmüller dem Ansturm der regenbogenfarbenen

Klientel nicht immer so gelassen

und freudig entgegensah, wie das die

Bräurosl-Wirte Heide getan hatten: Immer

wieder wurde von Schwierigkeiten vor allem

mit dem Sicherheitspersonal berichtet, das

offenbar auf diese spezielle Montags-Kundschaft

schlecht eingestellt war. Nichtsdestotrotz

hat sich der zweite Wiesn-Montag

in der Fischer-Vroni als Szeneevent bestens

etabliert. Dazu trägt auch die Travestieshow

bei, die auf der Musikempore laute und

glitzernde Kontrastpunkte zur Blasmusikkapelle

um Sepp Folger bietet. Dieser,

auf der Wiesn bis heute einmalige, Event

(dürfen doch offiziell keine Gastauftritte

in den Zelten stattfinden) organisiert seit

dreißig Jahren Baby Bubble. Sie nimmt das

Jubiläum zum Anlass, sich von diesem Amt

selbst zu befreien. „30 Jahre sind genug“,

meint Thomas Dér, wie „die Bubblin“ mit

bürgerlichem Namen heißt. „Jetzt müssen

FOTO: BERND MÜLLER

Seit 30 Jahren Wiesn’-Stimmung pur: Baby Bubble!

die Jüngeren mal ran, von denen es ja Gott

sei Dank wieder eine Menge gibt.“ Wir sagen:

Danke, Baby, für diese Idee und deinen

Einsatz! Dem „Rosa Montag“ auf der Wiesn

wünschen wir weitere dreißig rauschende

Jahre! *bm


WIESN-WARM-UP IN DER „EICHE“

Rooftop-Party in Lederhosen

Am Vorabend der Oktoberfest-Eröffnung lädt die „Deutsche

Eiche“ zum Warm-up auf ihre Dachterrasse. Hier herrscht

Party-stimmung bei Bier und coolen Drinks, außerdem gibt’s,

neben dem bekannt fantastischen Rundblick über die Stadt,

passende Musik zum Mitsingen und Feiern. Wer auch danach

im schwulen Traditionshaus weiterschunkeln möchte:

Während der gesamten Festzeit herrscht im Restaurant

zünftige Bierzeltstimmung bei rustikaler Deko und bayerischen

Schmankerln. *bm

WIESN 11

Moderne

Tracht

20.9., Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 14, 17 – 21:30 Uhr,

www.deutsche-eiche.com

NACHGEFRAGT

Matthias von Weiden:

„Ich bin das original

bayerische

Taschenluder!“

Fürwahr ein Hingucker.

Der immer vergnügte

Promijäger aus dem

oberpfälzischen Weiden

ist auf Events

von München bis

Berlin anzutreffen

und ein Garant für

lächelnde VIPs.

FOTO: M. RÄDEL

Almliebe +++ Hochbrückenstrasse 10 +++ 80331 München

Wann und wie

ging es los?

Ich bin seit über zehn Jahren im

deutschen Fernsehen zu sehen. Da ich Handtaschen über

alles liebe, habe ich sie mit einem Online-Shop und einem

Showroom zu meinem Hobby gemacht. Bekannt wurde

ich, als ich mit Lothar Matthäus in der größten Tageszeitung

Deutschlands abgebildet wurde ... Auf einmal hat sich

RTL bei mir gemeldet und hat aus mir das Taschenluder

gemacht!

Wie ging es weiter?

Ich hatte dann eine Wochenserie bei „Explosiv – Das Magazin“

zur besten Sendezeit über das Thema „Wie ich mich

zum Oktoberfest vorbereite“. Dann kam eins nach dem anderen,

ich moderierte die Eröffnung vom Nobelklub P1 für

Taff/ProSieben und mehrere Berichte auf RTL II und Sat.1.

Und wie kamst du an Paris Hilton?

Meine Mama hat auf Ibiza den Schmuck von ihr gefunden

– und wir haben den anständigerweise abgegeben. Darüber

haben dann auch die Zeitungen berichtet. Am krassesten

war, dass ich mit Sylvie Meis auf der Titelseite der „Bild“

war, nachdem sie uns am Strand auf Ibiza fotografiert

hatten. So wurde ich prominent ...

*Interview: Michael Rädel

www.facebook.com/bagada.matthias


12 WIESN

45 Jahre Münchner Löwen Club

MLC AUF

DER WIESN

FOTO: ANDREAS BRUNNMÜLLER

Der schwule Fetischverein Münchner

Löwen Club (MLC) wird in diesem

Jahr 45 Jahre alt. Was 1974 als überschaubare

Zusammenkunft „für am Motorsport

interessierte Männer“ begann, hat sich mittlerweile

zum vermutlich größten schwulen

Fetischklub der Welt gemausert.

In der klubeigenen Location „UnderGround“

steigen jährlich rund 150 Fetischpartys,

außerdem organisiert der MLC die Wahl zum

Bavarian Mr. Leather und (heuer zum zweiten

Mal) dem Mr Fetish Germany. Der Verein

ist mit seinen Auftritten zum CSD oder als

Unterstützer sozialpolitischer Szene-Events

aktiver Teil der Münchner Community.

Neben dem Frühjahrs-Fetisch-Event

„Starkbier-Fest“ bringt er sich vor allem beim

alljährlichen Oktoberfesttreffen sogar einer

internationalen Crowd ins Gespräch. Kein

Wunder, geht der Bräurosl-Sonntag doch

auf eine Initiative des MLC von 1977 zurück.

Das diesjährige Fetischtreffen zur Wiesnzeit

findet vom 19. bis 22.9. statt und beinhaltet

Partys, Flohmarkt, Brunch sowie (natürlich)

den GaySunday auf dem Balkon der Bräurosl.

Die Kartenpakete sind vergriffen, wer sich

über die Details informieren möchte, findet

alle Termine online.

„Mit seinen 45 ist der MLC aber mitnichten

in die Jahre gekommen“, so Vorstandsmitglied

Werner Hall. „Der Zulauf gerade

von jüngeren Mitgliedern ist ungebrochen,

sodass wir der Zukunft mit Schwung, Elan

und Ideenreichtum als rüstiger Mittvierziger

entgegensehen.“ Wir gratulieren herzlich!

*bm

www.mlc-munich.de

OIDE WIESN

Tolerante „Schönheitskönigin“

Jürgen

Kirner

Bally Prell – die

„Schneizlreutherin“

KIRNER: BIRGIT M. WIDMANN

Die „Oide Wiesn“ ist seit 2010 der Treffpunkt

für traditionsbewusste Oktoberfestgäste,

die einen Hauch von „guter

alter Zeit“ verspüren möchten.

Ein besonderes Schmankerl auf dem

Gelände ist das Musikanten- und Volkssängerzelt

„Zur Schönheitskönigin“, dessen

Programm seit dem letzten Jahr von

Jürgen Kirner, bekannt als Moderator der

BR-Kabarettsendung „Brettl-Spitzen“

und Gründer der Couplet-AG, organisiert

wird. Er bezeichnet die „Schönheitskönigin“

als das schönste und toleranteste

Zelt: „Wenn bei uns zwei Madeln knutschen,

applaudieren die Gäste, und wenn

zwei Burschen miteinander tanzen, freut

sich jeder – aber keiner regt sich auf!“, so

der offen schwule 59-Jährige. Er setzt

auf die traditionelle „Liberalitas Bavariae“

und noch einen obendrauf: „Einen Gay

Sunday haben wir nicht nötig, den haben

wir jeden Tag bei uns im Zelt!“ Fest steht:

Wer Münchner Wirtshauskultur in Reinform

erleben möchte, ist hier richtig: Das

tägliche Kulturprogramm mit zahlreichen

Kapellen, Kabarettisten und Bands sorgt

für eine einmalige Stimmung. Die wird

auch durch das beliebte Gesangsheft

gehoben, in dem zahlreiche Münchner

Lieder aufgeführt sind und zum Mitsingen

animieren. Die „Schneizlreutherin“

hätte ihre wahre Freude! *bm

Festzelt „Zur Schönheitskönigin“,

www.zur-schoenheitskoenigin.com

Übrigens: Das Bayerische Fernsehen

zeigt am Montag, dem 23. September

um 22 Uhr in der Reihe „Lebenslinien“

ein Porträt von Jürgen Kirner, seinem

Leben als Schauspieler und seinem versteckten

Leben als schwuler Mann in der

oberpfälzischen Provinz. Sehenswert!


14 WIESN

WIESN-MODE

FESCH UND

STILECHT

zum Oktoberfest

Mit den folgenden Trachten-Highlights bist du auf der

Wiesn nicht nur stilecht gekleidet, sondern auch ein fescher

Hingucker. Ob’s ein Trachten-Klassiker oder moderne Trachtenmode

sein soll, bleibt euch überlassen. Für jede und jeden ist etwas

dabei. Aufi gehds Buam und Madln ... *mp

Trachten Angermeier

FOTOS: ANGERMAIER

Für die Herren empfiehlt Dr. Axel Munz

dieses Jahr Samtwesten mit Stretch-

Rücken in Nadelstreifenoptik, die sehr

figurbetont getragen werden. Cool sind

auch Lodenwesten in allen Farben. Kombiniert

mit Slim fit-Streifenhemden mit

modischem, schmalen Stehkragen. Dazu

empfehlen sich handgestrickte Kniestrümpfe,

farblich auf die Westen abgestimmt.

Lederhosen im Vintage-Stil

sind ferner total angesagt, nicht nur in

den typischen Braun- und Schwarz-

Tönen, sondern auch in lässigem

Grau. Das absolute Must-have sind

Kniestrümpfe und Streifenhemden.

Mittlerweile geht auch die

Zusammenarbeit zwischen dem

traditionellen Trachtenhaus

Angermeier und dem erfolgreichen

Streetwear Label distorted

people in die 2. Runde.

Auch in diesem Jahr haben

sich die zwei Münchner

Unternehmen zusammengetan

und anlässlich des Oktoberfests

eine gemeinsame Capsule Collection

entworfen. Angermaier setzt übrigens

auch auf Nachhaltigkeit: Die „Greenline“-

Kollektion ist die erste Öko-zertifizierte

Trachtenkollektion. Sie ist nicht nur

nachhaltig, sondern auch sehr stylish. Das

Highlight dieser Kollektion: feine Ziegenlederhosen

mit vegetabiler Gerbung, also

ohne jegliches Chrom. Do legst di nieda!

Trachten Angermeier, Landsbergerstr.

101-103 und Rosental 10, München,

www.trachten-angermaier.de


WIESN 15

Almliebe

Im Jahr 2012 von den Geschwistern Stefanie und Sonja Ragaller gegründet

und mit Läden in München, Pocking und Passau, führt Almliebe

beliebte Marken wie beispielsweise Alpenherz, Viererspitz, CocoVero,

Gottseidank, Grasegger, Beckert und Luis Trenker. Übrigens, wem in

diesem Jahr das traditionelle Trachtensakko etwas zu steif sein sollte,

für den hält Almliebe als entspannte Alternative eine Reihe schöner

Strickjanker bereit – und für die Mädels gibt’s als Alternative zum Dirndl

lässig-elegante Trachtenblusen von Die Rockmacherin. Auch einen sehr

schicken Online-Shop gibt es, der keine Wünsche offen lässt. Getreu

dem Motto: Wenn der Berg ruft. Und Du nicht kommst. Kommt er zu

Dir. Wea ko, dea ko.

Almliebe, Hochbrückenstr. 10, München,

www.almliebe.com

Dirndl Truhe von Trachten Deiser

Zentral und Nähe Oktoberfest

gelegen, zwischen Sendlinger Tor

und Goetheplatz, befindet sich das

gepflegte Fachgeschäft Dirndl Truhe

von Trachten Deiser. Hier erwartet

euch die individuelle Beratung

des freundlichen und hilfsbereiten

Teams – und natürlich gibt es hier

nicht nur Dirndl, sondern auch alles

für die Herren der Schöpfung, wie

z. B. Lederhosen, Hemden, Socken

und Westen.

In gemütlicher Atmosphäre könnt

ihr hier für euren Oktoberfestbesuch

aus einer großen Auswahl

wählen und euch herausputzen. Es

gibd nix bessas wia wos guads ...

Dirndl Truhe, Lindwurmstr. 15,

München, www.trachten-deiser.de

FOTOS: ALMLIEBE FOTOS: TRACHTEN DEISER


16

SZENE

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

SO 1.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

An der Sparkasse 6,

Nürnberg

18:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Ausstellungseröffnung

„Rainbow

Refugees (Stories)“,

Vorstellung der

Geschichten von 27

LGBT*-Geflüchteten,

Müllerstr. 14

MO 2.9.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

17:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Lesbenberatung,

nach Terminabsprache

oder

Anmeldung bei

lesbenberatung@

fliederlich.de, Sandstr.

1, Nürnberg

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 3.9.

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben

und Schwule ab

ungefähr 60 Jahren,

Sandstr. 1, Nürnberg

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendinitiative,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche

von 16 – 27 Jahre,n

info@jugendinitiative.com,

Sandstr. 1,

Nürnberg

19:30 Hollywood Super

Bowling, Mittendrin,

Gruppe für Männer

von Mitte 20 bis

Ende 30 / Heute

Bowling, Forstenrieder

Allee 74

DO 5.9.

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

MLC-Clubabend,

Gäste willkommen,

Müllerstr. 14

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 6.9.

17:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, HIV-

Test, Kostenloser

Test auf HIV und

andere STI, Müllerstr.

14

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am

Laim, Schwul leben

in Berg am Laim,

Baumkirchner

Str. 20

20:00 SchuTz e.V., Freitagsstammtisch

beim SchuTz, Benediktbeurer

Str. 2,

Bad Tölz

21:00 MLC UnderGround,

Sneakers & Sports,

Einlass bis 23 Uhr,

mit Dresscode-Kontrolle,

Machtlfinger

Str. 29

SA 7.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

14:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Scheiß auf den

Gummi?!, Workshop

der PrEP-Berater

zum Thema Safer

Sex 3.0Anmeldung

unter jan.geiger@

subonline.org, Müllerstr.

14

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Müllerstr.

14

20:00 Nürnberger Lederclub

NLC, Kellerparty,

mit Dresscode,

Christoph-Weiß-Str.

14, Nürnberg

SO 8.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

12:00 Sportanlage

Hirschanger, Run for

Life, Himmelreichstraße

5

MO 9.9.

19:30 LeTra-Zentrum,

Deutsch - Konversationskurs,

Ein Kooperationsprojekt

von

LeTRa und Sub; zwei

Mal in der Woche,

Angertorstr. 3

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DO 12.9.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Musikkneipe „Neue

Welt“, Schwuler

Stammtisch Ingolstadt,

Infos unter:

www.romeo-julius.

de, Griesbadgasse 7,

Ingolstadt

FR 13.9.

16:00 IMMA e.V.,

u18-Gruppe: Auf

den Spuren der

LGBTIQ-Geschichte,

Zeitstrahl erstellen,

diskutieren,

austauschen und

dabei gemeinsam

Leckeres essen.,

Jahnstrasse 38

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str.

14, Eingang Hackenstr.,

4. Stock

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM

in derEberfinger

Post, Escherstr. 1,

Eberfing

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr. 1

SA 14.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

14:00 Gärtnerplatz, Gärtnerplatzfest,

bis 24

Uhr, Gärtnerplatz

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 15.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

11:00 LeTra-Zentrum,

Workshop: Gestalte

mit beim Lesbenzentrum,

bis 17 Uhr,

Angertorstr. 3

14:00 Gärtnerplatz, Gärtnerplatzfest,

bis 22

Uhr, Gärtnerplatz

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst,

Johannisstraße

55, Nürnberg

MO 16.9.

17:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Lesbenberatung,

nach Terminabsprache

oder

Anmeldung bei

lesbenberatung@

fliederlich.de, Sandstr.

1, Nürnberg

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

MI 18.9.

14:30 Alten- und Service-

Zentrum Isarvorstadt,

Yoga für Ü55

Lesben, Schwule

und friends, Für

Team München

Mitglieder ist der

Eintritt frei, Hans-

Sachs-Str. 14

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Rosa Hilfe, Beratung

von Schwulen für

Schwule, persönlich,

telefonisch

091119446, per Mail:

rosa.hilfe@fliederlich.de,

Sandstr. 1,

Nürnberg

DO 19.9.

18:00 IMMA e.V.,

Ü18-Gruppe: Auf

den Spuren der

LGBTIQ-Geschichte,

Zeitstrahl erstellen,

diskutieren,

austauschen und

dabei gemeinsam

Leckeres essen.,

Jahnstrasse 38

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Meet & Greet des

MLC, Kennenlernen

der Teilnehmer am

42. Oktoberfest-

Treffen des MLC,

Müllerstr. 14

19:30 LeTra-Zentrum,

Deutsch - Konversationskurs,

Ein Kooperationsprojekt

von

LeTRa und Sub; zwei

Mal in der Woche,

Angertorstr. 3

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 20.9.

17:00 Deutsche Eiche,

WIESN-WARM-UP,

bis 21:30 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

GLAM, offene reine

Frauengruppe ohne

Altersbeschränkung,

Sandstr. 1, Nürnberg

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr. 1

SA 21.9.

10:00 Oberangertheater,

Löwenbrunch, Rahmenprogramm

des

42. Oktoberfest-

Treffens des MLC,

Oberanger 38

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

GELESCH, Treffen

der Gruppe gehörloser

Lesben und

Schwuler, Sandstr. 1,

Nürnberg

20:00 MLC UnderGround,

Löwennacht, fast

schon legendär:

Hunderte Fetischfreunde

treffen sich

zum Trinken, Ratschen,

Cruisen und

Feiern, Machtlfinger

Str. 29

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 22.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 23.9.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

DI 24.9.

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendinitiative,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche

von 16 – 27 Jahre,n

info@jugendinitiative.com,

Sandstr. 1,

Nürnberg

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Post-ChemSex

Gruppe, Für Männer,

die aufgehört haben.

Im Sub.Voranmeldung

unter jan.

geiger@subonline.

org, Müllerstr. 14

DO 26.9.

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

Komm in unser Team!

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18

SZENE

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

19:30 LeTra-Zentrum,

Deutsch - Konversationskurs,

Ein Kooperationsprojekt

von

LeTRa und Sub; zwei

Mal in der Woche,

Angertorstr. 3

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Bi-Gruppentreff,

Offene Gesprächsund

Selbsthilfegruppe,

Sandstr. 1,

Nürnberg

FR 27.9.

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str.

14, Eingang Hackenstr.,

4. Stock

SA 28.9.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

MO 30.9.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 1.10.

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, Kaffeeklatsch

für Lesben

und Schwule ab

ungefähr 60 Jahren,

Sandstr. 1, Nürnberg

19:30 Eclipse Grillbar,

Mittendrin, Gruppe

für Männer von

Mitte 20 bis Ende

30. Heute: Israelisch

Essen, Heßstr. 51

MI 2.10.

16:00 Alibi Sauna, Happy

Hour, [bis 17:00],

Nürnberger Str. 88,

Würzburg

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Müllerstr.

14

DO 3.10.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

20:00 Neue Fasanerie,

Stammtisch, der

Motorboys, www.

motorboys.org, Hartmannshofer

Str. 20

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

SA 5.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

18:30 Theresienwiese,

Mittendrin, Die Sub-

Gruppe besucht das

traditionelle und das

neue Oktoberfest;

Treffpunkt ist der

Eingang zur Oiden

Wiesn, Theresienwiese

20:00 Nürnberger Lederclub

NLC, Kellerparty,

mit Dresscode,

Christoph-Weiß-Str.

14, Nürnberg

SO 6.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 7.10.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

17:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Lesbenberatung,

nach Terminabsprache

oder

Anmeldung bei

lesbenberatung@

fliederlich.de, Sandstr.

1, Nürnberg

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 8.10.

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendinitiative,

Jugendgruppe für

schwule und lesbische

Jugendliche

von 16 – 27 Jahre,n

info@jugendinitiative.com,

Sandstr. 1,

Nürnberg

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Post-ChemSex

Gruppe, Für Männer,

die aufgehört haben.

Im Sub.Voranmeldung

unter jan.

geiger@subonline.

org, Müllerstr. 14

DO 10.10.

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

20:00 Musikkneipe „Neue

Welt“, Schwuler

Stammtisch Ingolstadt,

Infos unter:

www.romeo-julius.

de, Griesbadgasse 7,

Ingolstadt

FR 11.10.

17:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, HIV-

Test, Kostenloser

Test auf HIV und

andere STI, Müllerstr.

14

19:00 LeTra-Zentrum,

Singworkshop, Lass

Deine Seele singen!

Musik überwindet

Grenzen und verbindet

Menschen,

Angertorstr. 3

SA 12.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 13.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst für

Lesben, Schwule

und ihre Freundinnen

und Freunde,

St.-Pauls-Platz 10

MO 14.10.

14:00 Forum Homosexualität,

Stadtführung

zur schwul-lesbischen

Geschichte

Münchens,

Geschichtlichen

Entdeckungsfahrt

durch das queere

München. Vorherige

Anmeldung unter:

info@forummuenchen.org,

Bayerstraße

77a

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DO 17.10.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

SA 19.10.

13:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

t*time, junge

trans*Leute von 14

bis 27 Jahren, Sandstr.

1, Nürnberg

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 20.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

15:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schafkopf-Workshop,

Müllerstr. 14

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst,

Johannisstraße

55, Nürnberg

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Gedenken an die

Opfer des NS-

Regimes, Forum

Homosexualität und

Geschichte München

e.V. laden ein,

Müllerstr. 14

DO 24.10.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Bi-Gruppentreff,

Offene Gesprächsund

Selbsthilfegruppe,

Sandstr. 1,

Nürnberg

FR 25.10.

10:00 Innenstadt, 5. LesbenKulturTage,

Infos

unter http://leskult.

de/lesbenkulturtage,

Innenstadt

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str.

14, Eingang Hackenstr.,

4. Stock

SA 26.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

10:00 Innenstadt, 5. LesbenKulturTage,

Infos

unter http://leskult.

de/lesbenkulturtage,

Innenstadt

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 27.10.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

10:00 Innenstadt, 5. LesbenKulturTage,

Infos

unter http://leskult.

de/lesbenkulturtage,

Innenstadt

MO 28.10.

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

DI 29.10.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Lesung Martin

Dannecker,

„Fortwährende

Eingriffe“DER Soziologe

der schwulen

Community liest

aus seinen Werken,

Müllerstr. 14

DO 31.10.

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Positiven-Treff, Kaffeklatsch

bis 16 Uhr.,

Sandstr. 1, Nürnberg

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:00 LeTra-Zentrum,

Walking on a thin

line, „Living in the

bavarian asylum

system“; Film mit

anschließender

Diskussion, Angertorstr.

3

DEIN ZAHNARZT

Zahnarztpraxis

Dr. Timo Bachmann

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20 POLITIK

FOTO: ANDREAS GREGOR

KOLUMNE VON

FELIX MÜLLER

WAHL 2020:

Rosa Liste für Katrin Habenschaden

AZ-Lokalchef Felix Müller

schreibt in seiner kommunalpolitischen

Kolumne über die Wahlempfehlung

der Rosa Liste für die

OB-Wahl, die Forderung nach einer

zentralen Unterkunft für queere

Geflüchtete – und einen überraschenden

Neuzugang in der SPD.

„Christian, Christian“, riefen die Leute am

Straßenrand, als Christian Ude 2013 das

letzte Mal als Oberbürgermeister den CSD

anführte. Der Mann war in der Community

beliebt. Und wurde bei seinen Wahlen auch

explizit von der Rosa Liste unterstützt.

Die trat zwar für den Stadtrat stets mit

eigener Liste an (und arbeitete dann mit

den Grünen in einer Stadtratsfraktion

zusammen), rief aber bei der OB-Wahl

dazu auf, für den SPD-Mann zu stimmen.

2014 reichte es im Rathaus nicht mehr für

die rot-grün-rosa Koalition. Rosa-Liste-

Stadtrat Thomas Niederbühl drohte, die

Fraktionsgemeinschaft mit den Grünen

aufzukünden, wenn die mit der CSU koalieren

würden. Dazu kam es letztlich aber

nicht. Dafür schmiedete der neue SPD-OB

Dieter Reiter ein Bündnis mit der CSU. Und

2020? Kann er nicht mehr auf Wahlhilfe

der Rosa Liste hoffen.

Die war sich recht schnell einig, keinen

eigenen OB-Kandidaten aufzustellen.

Thomas Niederbühl sagt, er fände es

nicht sinnvoll, weil man damit ernsthaft

aussichtsreichen Kandidaten Stimmen

wegnehme. Aussichtsreich findet die Rosa

Liste dieses Mal aber die Grüne Katrin Habenschaden

– und ruft nun explizit zu deren

Wahl auf. „Katrin Habenschaden steht

als Stadträtin und grün-rosa Fraktionsvorsitzende

authentisch und kompetent

für ein buntes und queeres München“,

heißt es in einer Mitteilung der Rosa Liste.

Niederbühl betont, die Empfehlung richte

sich nicht gegen Dieter Reiter. Mit dem

komme er gut klar. Aber man habe sich für

Habenschaden entschieden.

Die Grüne selbst betonte kürzlich

in der AZ, sie wolle auch nach

der Wahl 2020 die Fraktionsgemeinschaft

mit der

Rosa Liste fortführen.

„Und das sehr gerne mit

einer noch stärkeren

Rosa Liste.“ In München

gäbe es in der Queerpolitik

immer noch viel zu

tun, sagte sie. Als ein wichtiges

Thema nannte sie die

Situation schwuler und lesbischer

Flüchtlinge.

Auf die will in den kommenden Monaten

auch ihr Münchner Grünen-Parteichef

Dominik Krause verstärkt aufmerksam

machen. Ein paar Wohnplätze eigens

für queere Geflüchtete hat die Stadt (in

Wohnungen) eingerichtet. Doch das findet

Krause nicht genug. So wie das SUB,

das eine eigene Online-Petition an die

(eigentlich für das Thema verantwortliche)

Staatsregierung gerichtet hat. „Geschützte

Unterkünfte für LGBTI*-Geflüchtete

in Bayern" heißt die Petition. Krause sagt:

„In den Flüchtlingseinrichtungen gibt es

weiter homophobe Vorfälle. Natürlich

gibt es die Sorge, dass man in zentralen

Unterkünften für queere Geflüchtete die

Leute angreifbarer macht. Aber es gibt

solche Einrichtungen sogar in Sachsen.

Das wird doch in München auch möglich

sein.“ Krause sagt, man dürfe die Staatsregierung

nicht aus der Pflicht lassen.

„Aber wenn sie nichts machen,

dann sollte die Stadt in

München ein Pilotprojekt

schaffen.“

Unterdessen hat die

SPD, die in diesen Zeiten

ja selten Grund zur

Freude hat, einen überraschenden

Neuzugang

verpflichtet. CSU-Stadtrat

Marian Offman, der wie kaum

ein anderer Münchner CSUler für

eine bunte Stadt stand, ist im Rathaus zur

SPD-Fraktion übergelaufen. Zuvor war er

in seinem Ortsverband in Bogenhausen

nicht mehr für die nächste Stadtratsliste

vornominiert worden. Nun also tritt der

Sozialpolitiker für Dieter Reiters SPD an.

FOTO: PRIVAT


KULTUR 21

SHOW

Circus Theater Roncalli –

Storyteller

2018 gestartet, gastiert Bernhard

Paul's neuestes Werk „Storyteller

– Gestern, Heute, Morgen“ vom

17.10 bis zum 17.11. in München.

Bereits über eine halbe Million Zuschauer

erlebten das faszinierende Programm

zwischen Nostalgie und Moderne, das in

die Circus-Geschichte entführt. So spannt

„Storyteller“ den Bogen von der Entstehung

des Circus vor 250 Jahren bis zum Einsatz

moderner Technologie – und verzichtet

dabei völlig auf den Einsatz von Tieren.

Mit einer 360°-Holographie präsentiert das

Circus-Theater Roncalli eine Weltneuheit in

der Manege: Mit Hilfe von 11 Laserbeamern

werden stimmungsvolle Bilder in das Zelt

projiziert und eine perfekte Illusion kreiert.

Der Roncalli-Zauber entfaltet dadurch

neue Facetten und bleibt dennoch seiner

poetisch-nostalgischen Form treu. Clowns,

Akrobaten und internationale, preisgekrönte

Artisten bilden das Herzstück der Roncalli-

Inszenierung. Eine absolute Premiere feiert

Ulik Robotic (Foto)

mit seiner faszinierenden

Symbiose von

Mensch und Maschine.

Die mechanischen

Bewegungen verschmelzen

mit der Akrobatik

des Künstlers in einem harmonischen

Rhythmus und

sind eine Hommage an Charlie

Chaplin’s „Modern Times“.

Eine weitere Neudeckung von

Bernhard Paul, dem Roncalli-Gründer

und -Direktor, ist Antonio Vega aus

Mexiko, der als „Chistirrin“ einen Clown

aus einer Mischung von Till Eulenspiegel

sowie Max und Moritz verkörpert. Bereits

in der vierten Generation Clown, spielt er

zwölf Instrumente, fährt Einrad, schlägt

Flicflacs, tanzt, singt und saust als Trapezakrobat

durch den Zirkushimmel. Ein

großes Spektakel! Wer staunen und sich

verzaubern lassen möchte, sollte sich

jetzt Tickets sichern. *mp

FOTO: CIRCUS-THEATER RONCALLI

Ulik Robotic – eine Zeitreise

in die Zukunft der Akrobatik.

Ein Roboterarm und ein

Artist zeigen ein Pas de Deux

der modernen Neuzeit.

17.10. – 17.11., Circus Theater Roncalli

– Storyteller, München (Ort bitte der

Website entnehmen, wenn bekannt

gegeben), Circuskasse ab Premiere

tägl. von 10 – 20 Uhr geöffnet, Tickets

und Infos über 089 21231944 und

www.roncalli.de

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Tel. 089 26 54 54


22 KULTUR

FOTOS: STEPHAN RUMPF

Lust auf einen bereichernden

Nachtspaziergang durch München?

Die lange Nacht der Museen wird dieses

Jahr 20 Jahre alt und bietet dafür ein umfangreiches

Programm der Extraklasse.

Kultur satt! Über 90 Einrichtungen laden

am 19.10. von 19 bis 2 Uhr auf eine Reise

durch Kunst, Kultur, Technik und Naturwissenschaft.

Darunter sind Museen, Sammlungen,

Kirchen, Galerien sowie historische

und architektonische Sehenswürdigkeiten.

Zu den Highlights gehören sicherlich die

großen Institutionen mit Weltruf wie die

Pinakothek der Moderne, Alte Pinakothek,

das Museum Brandhorst oder das

Lenbachhaus und der Kunstbau. Wer sich

für das klassische Altertum begeistert,

kommt im Museum Ägyptischer Kunst

oder den Antikensammlungen auf seine

Kosten, wo übrigens auch ein Auftritt des

„Barbershopchor Herrenbesuch” stattfindet.

Das Museum für Abgüsse Klassischer

Bildwerke erwartet die Besucher mit einer

Theaterpremiere und Gipsen zum selber

machen. Fashion-Interessierte sollten

dem Museum Villa Stuck einen Besuch

abstatten. Dort sind neben Führungen

durch Architektur, Kunst und Design die

Sonderausstellung „Ist das Mode oder

kann das weg?! 40 Jahre Vogue Deutschland“

geboten. Das Deutsche Museum

sorgt mit den bekannten naturwissenschaftlichen

Attraktionen wie der

Taschenlampenführung durchs Bergwerk

oder der Starkstromperformance und

EREIGNIS

Die Lange Nacht der Münchner Museen

einem reichhaltigen Angebot, das auch

Musik, Theater und Film umfasst, für eine

weitere Sensation der Nacht.

Damit man zügig von Ort zu Ort kommt,

hat die MVG Shuttlebuslinien eingerichtet.

Das Ticket für die Lange Nacht der Museen

kostet 15 Euro und gilt auch als Fahrkarte

für alle Shuttlebusse sowie für das gesamte

MVV Tarifgebiet. Ab Mitte September ist

das ganze Programm online abrufbar. *jm

19.10., Die Lange Nacht der Münchner

Museen, 19 – 2 Uhr,

www.muenchner.de/museumsnacht

LEO verlost 3 x 2 Tickets

über www.blu.fm/gewinne! Viel Glück!

KONZERT

Alexander Klaws – Pop meets Movie- and Musicalhits

FOTO: MARCEL SCHAAR

Alexander Klaws, der erste Gewinner der DSDS-

Staffel kommt im Oktober in die ESKARA nach

Essenbach in der Nähe von Landshut. Große

Bekanntheit verschaffte ihm seine legendäre Rolle

als Tarzan im gleichnamigen Musical. Heute zählt

er zu den besten deutschen Musical-Künstlern.

Nach wie vor ist es das Größte für ihn, neben

seinen Engagements in diversen Musicals, auch

eigene Konzerte zu geben. Nach seiner eigenen

Tour „Jetzt und Hier“ präsentiert er nun gemeinsam

mit seiner Band das neue Programm „Pop

Meets Movie- and Musicalhits“. Auf einer Reise

durch die Welt des Musicals und Films mit den

beliebtesten Movie- und Musicalhits gestaltet

er einen fulminanten Abend. „Ich melde mich

wieder zurück mit einem einzigartigen Mix aus den

Welten in denen ich zu Hause bin. In den letzten

Jahren habe ich unglaublich viel Musicals gemacht.

Eigentlich komme ich aber aus der Pop-Branche.

Ich präsentiere den Zuschauern ein Feuerwerk aus

beiden Richtungen, was so kein anderer auf der

Bühne verkörpert. Es wird ein einzigartiges Konzert

werden mit echten Klassikern aus der Musical- und

Filmszene und meinen Songs im neuen Gewand“,

so Alexander Klaws in einem Interview zu seiner

Show. Auf die Frage, ob er gerne nach Bayern

käme, antwortete er: „Ja, aber leider viel zu selten.

(...) In München war ich bisher irgendwie noch nicht

sooo oft. Mit Leona Lewis war ich hier auf Tour, das

ist schon etwas her, aber ich habe sehr positive

Erinnerungen an Bayern. Ich muss wirklich mal

öfter hierherkommen.“ Hoffen wir, dass es zeitlich

für ihn klappt. Nun aber ist er jedenfalls erst einmal

in Essenbach zu erleben – der Vorverkauf hat

begonnen. *mp

2.10., Alexander Klaws, ESKARA, Savigneux-

Platz 4, Essenbach, Kartenvorverkauf u. a. über

08703 80816, www.eskara.de


COPPÉLIA Roland Petit Premiere 20.10.2019

RATMANSKY / DAWSON / EYAL Premiere 23.5.2020

À JOUR Premiere 11.7.2020

ALICE IM WUNDERLAND Christopher Wheeldon

ANNA KARENINA Christian Spuck (letzte Vorstellungen ab 3.10.2019!)

PORTRAIT WAYNE MCGREGOR

JEWELS George Balanchine

SPARTACUS Yuri Grigorovich

DIE KAMELIENDAME, DER NUSSKNACKER John Neumeier

SCHWANENSEE Ray Barra

Infos / Tickets T +49.(0)89.21 85 19 20 www.staatsballett.de

Scanne das Bild mit der Artivive App.


24 KULTUR

FOTOS: CHRISTIAN POGO ZACH

GÄRTNERPLATZFEST 2019

PARTY UND KULTUR AM GÄRTNERPLATZ

Nach seiner „Kunstpause“

2018 findet das Gärtnerplatzfest

in diesem Jahr wieder statt und

bildet am 14. und 15. September

den Abschluss der sommerlichen

Straßenfestsaison im Viertel.

Zwei Tage lang wird auf Münchens schönstem

Innenstadtplatz gefeiert, dabei gibt es

neben Gastroständen auch Infozelte von

Vereinen und Initiativen aus dem Viertel

sowie die große Showbühne, die ein

ebenso unterhaltsames wie anspruchsvolles

Programm bereithält. Der Samstag steht

ganz im Zeichen der Insel Mauritius: Nach

einem Besuch des Gärtnerplatz-Orchesters

wurden dort Freundschaften geschlossen,

außerdem soll in Port Louis die älteste Oper

der südlichen Hemisphäre wiedereröffnet

werden. Mit dem Erlös einer Tombola, bei der

es zwei Reisen nach Mauritius zu gewinnen

gibt, möchten die Veranstalter Instrumente

spenden und den Wiederaufbau fördern.

Höhepunkt des Programms dürfte das

Festkonzert mit dem Ensemble und

Orchester des Gärtnerplatztheaters sein,

das am Sonntagabend um 19:30 Uhr

stattfindet. Heuer stehen unter anderem

Werke von Mozart, Puccini, Strauss und

Bernstein auf dem Programm, aber auch

moderne musikalische Schmankerl wie die

„Star Wars“-Suite. Das Festkonzert wird

höchstpersönlich von Staatsintendant

Josef E. Köpplinger moderiert.

„DEUTSCHE EICHE“ FEIERT AUF DER

REICHENBACHSTRASSE

Die „Deutsche Eiche“, jahrelang mit

großem Gastrostand auf dem Rondell

vertreten, erweitert das Gärtnerplatzfest

erstmalig um die Reichenbachstraße vor

dem Hotel. Dort werden Biergarnituren

und Sonnenschirme stehen, DJ James

Munich sorgt für stimmungsvollen Sound.

Am Sonntag gibt’s hier Frühschoppen

schon ab 10 Uhr.

Übrigens: Die Rückkehr des Pestalozzistraßenfestes,

in der Szene heiß diskutiert

und herbeigesehnt, ist zumindest

2019 nicht zu erwarten – uns liegen keine

Informationen vor, auch beim Bezirksausschuss

ist bis zum Redaktionsschluss

kein entsprechender Antrag eingegangen.

*bm

14. und 15.9., Gärtnerplatz München,

Sa: 14 – 24 Uhr, So: 14 – 22 Uhr

02.10.

ESSENBACH/LANDSHUT

ESKARA

TICKETS: EVENTIM.DE

03.10.

BUCHHOLZ

EMPORE

TICKETS: EMPORE-BUCHHOLZ.DE

05.10.

NORDERSTEDT

TRIBÜHNE

TICKETS: EVENTIM.DE


HEIMATZEITUNGEN

KULTUR 25

FILMFESTIVALS

queerfilmfestival und

4. Queer Film Festival München

Für Freunde des cineastischen

Genusses stehen in den nächsten

Tagen und sodann im Oktober

spannende Filme in Aussicht.

Beeilen sollte man sich mit seiner

Planung für das neue queerfilmfestival,

das am 28.8. beginnt und noch bis zum

1. September stattfindet. Vom 16. bis

zum 20. Oktober folgt sodann das

4. Queer Film Festival. Wir wünschen

viel Freude! *mp/jb

Das queerfilmfestival findet in

den Münchner City Kinos statt. Geboten

werden 16 herausragende neue queere

Filme, darunter 13 Spiel- und drei Dokumentarfilme.

Alle Filme laufen als Stadt-Premieren.

Einige Filme, wie z. B. der Eröffnungsfilm

„Als wir tanzten“ (28.8.), wird als

Deutschland-Premiere gezeigt. Zu

einigen Vorführungen werden auch die

Filmemacher*innen als Gäste erwartet.

„Die glitzernden Garnelen“ – die französische glamouröse Hit-Komödie

Das thematische und formale

Spektrum des Programms ist

dabei so breit wie das Angebot

des aktuellen queeren Weltkinos:

Es reicht vom französischen

Komödien-Hit „Die glitzernden

Garnelen“ (1.9.) und dem mexikanischen

Coming-of-Age-Film

„This Is Not Berlin“ (1.9. – zusätzlich als

Bye-Bye-Screening am 2.9.) über das

deutsche Road-Movie „Bonnie & Bonnie“

(29.8.) bis zum schwulen Liebesdrama

„Der Blonde“ (29.9.) und dem Comingof-Age-Film

„Giant Little Ones“ (31.8.),

der schon in Toronto sein Publikum

begeisterte. Dies sind natürlich nur einige

Highlights.

Das komplette Programm findet sich auf

der Website des queerfilmfestivals.

Noch mehr Filme gibt vom 16. bis

20.10.beim 4. Queer Film Festival. Spätestens

seit der vollbesetzten Kurzfilmnacht

zum Jubiläum

der Stonewall-Riots gilt

das QFFM als Powerhouse

unter den Münchner

Filmfestivals, das ein

großartiges Programm

aus Filmen, Webserien

und Veranstaltungen im

Gepäck hat. Folgend ein

paar Highlights. Eröffnen

wird das Festival „The

Garden Left Behind“ in der

Matthias & Maxime“ – das neue Werk von Xavier Dolan

Filmhochschule. Der Film widmet sich in

vielerlei Hinsicht dem Überwinden von

Grenzen: eine mexikanische Transfrau

kämpft darum, sich als undokumentierte

Einwanderin in New York ein eigenes

Leben aufzubauen. Mit „Matthias &

Maxime“ meldet sich Xavier Dolan mit

einem neuen Werk zurück, in dem zwei

Freunde mittels gespielten Kusses ihre

wahren Gefühle für einander entdecken.

Besonderes Schmankerl ist der Film

„End Of The Century“. Ein Spanier und

ein Chilene lernen sich zufällig in Barcelona

kennen. Was als bloßer One-Night-

Stand beginnt, wird zu einer jahrelangen

Beziehung, die der Film sensibel und mit

feiner Ästhetik (und Erotik) ergründet.

Alle Termine und das komplette

Programm sind demnächst über die

Website verfügbar.

28.8. – 1.9., queerfilmfestival,

www.queerfilmfestival.net

16. – 20.10., 4. Queer Film Festival,

www.qffm.de

City Kinos, Sonnenstr. 12, München,

www.city-kinos.de

STORYTELLER

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DAS NEUE PROGRAMM!

17. oktober 17. november

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26

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

SO 1.9.

13:00 Kino City Kino,

Queerfilmfestival,

„Der Honiggarten

– Das Geheimnis

der Bienen“von

Annabel Jankel,

Sonnenstr. 12

15:00 Kino City Kino,

Queerfilmfestival,

„This Is Not Berlin“

von Hari Sama,

Sonnenstr. 12

17:00 Kino City Kino,

Queerfilmfestival,

„This Is Not Berlin“

von Hari Sama,

Sonnenstr. 12

19:30 Kino City Kino,

Queerfilmfestival,

„Kanarie“von

Christiaan Olwagen,

Sonnenstr. 12

MO 2.9.

20:00 Kino Münchner

Künstlerhaus,

SommerKIno,

„Blancanieves

- ein Märchen

von Schwarz und

Weiß“, 110 Minuten,

Stummfilm

2012, Lenbachplatz

8

21:15 Kino City Kino,

Queerfilmfestival,

„Die glitzernden

Garnelen“von

Cédric Le Gallo &

Maxime Govare,

Sonnenstr. 12

DI 3.9.

20:00 Staatlichen Antikensammlungen,

Sommertheater in

der Antikensammlung:

Philoktet,

Königsplatz 1

MI 4.9.

20:00 Show GOP

Variete Theater

München, Sông

Trăng, Sông Trăng.,

Maximilianstr. 47

20:00 Münchner Lustspielhaus,

Ernst

Molden & Das

Frauenorchester,

Occamstr. 8

DO 5.9.

18:30 Residenz | Hofkapelle,

Residenz

Serenade der

Residenz-Solisten,

in der Hochzeitskapelle

Ludwig I.

und der Wittelsbacher

führte schon

Mozart die Missa

Brevis auf. Jeden

Donnerstag und

Samstag., Residenzstr.

1

FR 6.9.

19:30 Konzert Münchner

Künstlerhaus,

Montserrat Suarez

„Noche Flamenca“,

SommerNächte im

Münchner Künstlerhaus;

Konzert

für Flamenco-Fans,

Lenbachplatz 8

20:00 Kabarett Heppel

& Ettlich, Der Gott

des Gemetzels - In

bairischer Sprache,

Inszenierung:

Johannes Rieder,

Feilitzschstr. 12

20:00 Theater Pathos

München / schwere

Reiter, Antigone,

Mit Elementen aus

Choreografie, Animation,

Video, Text,

Skulptur und Musik,

Dachauer Str. 114

SA 7.9.

12:00 Olympiapark München,

Women‘s Run,

Spiridon-Louis-

Ring 21

20:00 Theater Pathos

München / schwere

Reiter, Antigone,

Mit Elementen aus

Choreografie, Animation,

Video, Text,

Skulptur und Musik,

Dachauer Str. 114

20:00 Heppel & Ettlich,

Der Gott des

Gemetzels - In

bairischer Sprache,

Inszenierung:

Johannes Rieder,

Feilitzschstr. 12

20:00 Wirtshaus im

Schlachthof,

MacC&C Celtic Four

- The Scottish-Irish

Night, Zenettistr. 9

SO 8.9.

10:00 Jüdisches Museum

München, Europäischer

Tag der

jüdischen Kultur,

Der 20.Geburtstag,

Sankt-Jakobs-

Platz 16

13:00 Galopprennbahn,

Galopp in Riem,

Graf-Lehndrorff-

Str. 36

20:00 Theater Pathos

München / schwere

Reiter, Antigone,

Mit Elementen

aus Choreografie,

Animation, Video,

Text, Skulptur und

Musik, Dachauer

Str. 114

DO 12.9.

19:30 Jüdisches Museum

München, Wer

ist der „wahre Verräter“?,

Vortrag von

Karl-Josef Kuschel,

Sankt-Jakobs-

Platz 16

21:00 Theater Pathos

München / schwere

Reiter, Bombe

spricht, Kooperation

mit dem

Ensemble Kaet aus

Jerusalem, Dachauer

Str. 114

FR 13.9.

18:00 Theater Pathos

München / schwere

Reiter, Gaga People

Class, Bewegungsworkshop

zu

„Bombe spricht“

für Profis, Amateure

und Laien,

Dachauer Str. 114

20:00 Burgtheater,

Severin Groebner,

„Der Abendgang

des Unterlands“ –

Solo-Kabarett, Füll

13, Nürnberg

20:00 Kirr Royal, Tribute

to PRINCE, Talk

und Tanz mit „Purple

Rain“-Cocktailspecial,

Rosenheimer

Str. 30

SA 14.9.

17:30 GOP Variete Theater

München, Sông

Trăng, Maximilianstr.

47

19:30 Königsplatz,

Across the Stars,

Königsplatz

20:00 Kabarett Münchner

Lach- und

Schiessgesellschaft,

Christoph

& Lollo - Mitten ins

Hirn, Ursulastr. 9

20:00 Show Wirtshaus

im Schlachthof,

Lady Lords & Company,

Traditionelle

Wiesnshow mit

BABY BUBBLE

UND GERDA GANS,

Zenettistr. 9

20:00 Burgtheater,

Severin Groebner,

„Der Abendgang

des Unterlands“ –

Solo-Kabarett, Füll

13, Nürnberg

DI 17.9.

20:00 Konzert Spectrum,

Laura Cox

Band, Bayerstr. 14,

Augsburg

MI 18.9.

19:00 Münchner Künstlerhaus,

Kunst

im Künstlerhaus,

Hopfengärten &

Schäffler; Vernissage,

Lenbachplatz 8

DO 19.9.

18:00 Münchner Künstlerhaus,

Kunst

im Künstlerhaus,

Peter Lindenberg

– Kapuzinerkresse;

Vernissage, Lenbachplatz

8

20:00 Konzert Spectrum,

Lead Zeppelin,

Bayerstr. 14,

Augsburg

20:00 Wirtshaus im

Schlachthof, Lizzy

Aumeier: Wie

jetzt...?!, Zenettistr.

9

21:00 Konzert Musikverein

in der Kantine,

Euroteuro, Wiener

Art-Pop-Eurotrash-Quintett;

anschließend Part,

Königstormauer,

Nürnberg

FR 20.9.

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Sông Trăng, Sông

Trăng – Wenn

der Mond sich im

Fluss spiegelt. In

Zusammenarbeit

mit der „Vietnam

Circus Federation“,

Cie Xich-Lo und

GOP Regisseur

Knut Gminder

entstand ein Werk,

das Einblick gibt, in

die vietnamesische

Seele., Maximilianstr.

47

20:00 Kabarett Münchner

Lach- und

Schiessgesellschaft,

Nikita Miller

- Auf dem Weg ein

Mann zu werden,

Ursulastr. 9

SA 21.9.

12:00 Theresienwiese,

Der Anstich, Theresienwiese

20:00 Burgtheater,

Marco Tschirpke,

„Empirisch belegte

Brötchen“ –

Gedichte & Lieder

in überwiegend

komischer Manier,

Füll 13, Nürnberg

SO 22.9.

18:45 Tonhalle, Die

Lochis, Grafinger

Str. 6

19:00 Kabarett Spectrum,

Herr Schröder,

World of Lehrkraft:

Ein Trauma

geht in Erfüllung,

Bayerstr. 14, Augsburg

20:00 Münchner Lustspielhaus,

Lisa

Eckhart: Die Vorteile

des Lasters,

Occamstr. 8

MI 25.9.

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Sông Trăng, ., Maximilianstr.

47

20:00 Milla, Jazz Jam,

Monatlichen Jam-

Session des Jazz-

Instituts der Hochschule

für Musik

und Theater München

und deren

Gästen unter der

Leitung von Prof.

Claus Reichstaller.,

HolzStr. 28

20:00 Konzert Spectrum,

Julian Sas

Band, mit dem

niederländischen

Gitarristen Julian

Sas, Bayerstr. 14,

Augsburg

DO 26.9.

19:30 Circus Krone,

Michelle, Marsstr.

43

20:00 Konzert Spectrum,

Wally und

Ami Warning,

Wally und Ami

Warning sind Vater

und Tochter und

beschenken sich

gegenseitig mit

Ideen und Melodien,

mit Instrumenten

und ihren

Stimmen., Bayerstr.

14, Augsburg

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Die

Kränkungen der

Menschheit, von

Anta Helena Recke;

Premiere, Falckenbergstr.

1

FR 27.9.

20:00 Burgtheater,

Nektarios Vlachopoulos,

„Ein

ganz klares Jein“ –

Solo-Kabarett, Füll

13, Nürnberg

20:30 Konzert Münchner

Künstlerhaus,

Jazz and beyond,

Tuija Komi Quartett

– Midnight Sun,

Lenbachplatz 8

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Die

Kränkungen der

Menschheit, von

Anta Helena Recke,

Falckenbergstr. 1

Komm in unser Team!

Als Pflegefachkraft bekommt Du bei uns ein

Einstiegsgehalt von ca. 3.250 € (in Vollzeit inkl.

Zulagen).

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27

Ist die Welle noch so steil,

a bisserl was geht allerweil.

www.az-muenchen.de/abo


28

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

21:00 Konzert Spectrum,

Augsburg

City Nights, mit DJ

Mike, Bayerstr. 14,

Augsburg

SA 28.9.

18:30 Residenz | Hofkapelle,

Residenz

Serenade der

Residenz-Solisten,

in der Hochzeitskapelle

Ludwig I.

und der Wittelsbacher

führte schon

Mozart die Missa

Brevis auf. Jeden

Donnerstag und

Samstag., Residenzstr.

1

19:30 Theater Münchner

Kammerspiele,

König Lear, von

Stefan Pucher;

Premiere, MaximilianStr.

26-28

20:00 Kabarett Münchner

Lach- und

Schiessgesellschaft,

Thomas

Reis - Das Deutsche

reicht!, Ursulastr.

9

20:00 Staatlichen Antikensammlungen,

Sommertheater in

der Antikensammlung:

Philoktet,

Königsplatz 1

20:00 Münchner Volkstheater,

Felix Krull,

Brienner Str. 50

MO 30.9.

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Trommeln in der

Nacht, nach Bertolt

Brecht, anschließend

Publikumsgespräch,

Maximilianstr.

26-28

20:00 Kabarett Münchner

Lach- und

Schiessgesellschaft,

Christian

Springer - Alle

machen. Keiner tut

was!, Ursulastr. 9

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Die

Kränkungen der

Menschheit, von

Anta Helena Recke,

Falckenbergstr. 1

DI 1.10.

19:00 Monacensia im

Hildebrandhaus, Ein

bisschen Gefängnis

und ein bisschen

Irrenhaus, Ein

Abend über Oskar

Panizza Buchpräsentationen

mit

Michael Bauer und

Gert Heidenreich,

Maria-Theresia-

Str. 23

20:00 Münchner Lustspielhaus,

Sissi

Perlinger: Worum

es wirklich geht,

Occamstr. 8

MI 2.10.

19:30 Theater Münchner

Kammerspiele,

König Lear, von

Stefan Pucher,

MaximilianStr.

26-28

20:00 Konzert Muffatwerk

| Muffathalle,

MILOW - Lean Into

Me Tour, Zellstr. 4

20:00 ESKARA, Alexander

Klaws und

Band, Savigneux-

Platz 4, Essenbach

20:00 Metropoltheater,

Ach, diese Lücke,

diese entsetzliche

Lücke, FloriansmühlStr.

5

20:00 Muffatwerk |

Muffathalle, Milow,

Zellstr. 4

DO 3.10.

20:00 Olympiapark

München | Olympiahalle,

Cher: „Here

We Go Again“,

Spiridon-Louis-

Ring 21

SA 5.10.

20:00 Konzert

Wirtshaus im

Schlachthof, W.I.R.

– Melodiva 7.0,

Der Lesbenchor

Melodiva e.V. stellt

sein Programm vor;

heute Premiere

und anschließende

Party mit DJ Marion,

Zenettistr. 9

20:00 Münchner Volkstheater,

Das Bildnis

des Dorian Gray,

Brienner Str. 50

DO 10.10.

19:00 Monacensia im

Hildebrandhaus,

Erika Mann : Kabarettistin

- Kriegsreporterin

- politische

Rednerin, Ausstellungseröffnung

mit

Lesung, Musik und

Vorträgen. Ausstellung

läuft bis 30.

Juni 2020, Maria-

Theresia-Str. 23

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Sông Trăng, Maximilianstr.

47

SA 12.10.

19:30 Theater Münchner

Kammerspiele,

König Lear, von

Stefan Pucher,

MaximilianStr.

26-28

19:00 Schloss Nymphenburg

|

Hubertussaal,

Nymphenburger

Schlosskonzerte,

Schloss Nymphenburg

E19

SO 13.10.

19:30 Münchner Volkstheater,

Die Physiker,

von Friedrich

Dürrenmatt, Brienner

Str. 50

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Melancholia, von

Lars von Trier,

Inszenierung: Felix

Rothenhäusler,

MaximilianStr.

26-28

MI 16.10.

17:00 Kino City Kino, 4.

Queer Film Festival,

www.qffm.de, Sonnenstr.

12

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Die

Kränkungen der

Menschheit, von

Anta Helena Recke,

Falckenbergstr. 1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Melancholia, von

Lars von Trier,

Inszenierung: Felix

Rothenhäusler,

MaximilianStr.

26-28

DO 17.10.

17:00 Kino City Kino, 4.

Queer Film Festival,

www.qffm.de, Sonnenstr.

12

20:00 Innenstadt, Premiere:

Circus Theater

Roncalli – Storyteller,

Ort bitte

www.roncalli.de

entnehmen, wenn

bekannt gegeben,

Innenstadt

FR 18.10.

17:00 Kino City Kino, 4.

Queer Film Festival,

www.qffm.de, Sonnenstr.

12

20:00 Muffatwerk |

Muffathalle, Charlie

Cunningham, Zellstr.

4

SA 19.10.

17:30 GOP Variete Theater

München, Sông

Trăng, Maximilianstr.

47

17:00 Kino City Kino, 4.

Queer Film Festival,

www.qffm.de, Sonnenstr.

12

19:00 Innenstadt, Lange

Nacht der Münchner

Museen, bis 2

Uhr, Innenstadt

20:30 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Tanz,

VON FLORENTINA

HOLZINGER, Falckenbergstr.

1

SO 20.10.

16:00 Gasteig | Carl-

Orff-Saal, My Fair

Lady, Musical in

2 Akten von Frederick

Loewe und

Alan Jay Lerner

nach Bernard

Shaws „Pygmalion“

und dem Film von

Gabriel Pascal,

Rosenheimer Str. 5

17:00 Kino City Kino, 4.

Queer Film Festival,

www.qffm.de, Sonnenstr.

12

20:30 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Tanz,

VON FLORENTINA

HOLZINGER, Falckenbergstr.

1

DI 22.10.

10:00 Innenstadt, Trachten-

und Schützenzug,

Innenstadt

DO 24.10.

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Nirvanas Last,

Damian Rebgetz

beschäftigt sich

mit dem letzten

Konzert der Grungeband

Nirvana in

München; Premiere,

MaximilianStr.

26-28

20:00 Staatlichen Antikensammlungen,

Sommertheater in

der Antikensammlung:

Philoktet,

Königsplatz 1

SA 26.10.

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Nirvanas Last,

Damian Rebgetz

beschäftigt sich

mit dem letzten

Konzert der Grungeband

Nirvana in

München;, MaximilianStr.

26-28

20:00 Tonhalle, One

Night of Queen,

Grafinger Str. 6

SO 27.10.

19:00 Bayerische

Staatsoper, Fidelio,

Oper in zwei Akten

von Ludwig von

Beethoven, Max-

Joseph-Platz 2

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Farm

Fatale, INSZENIE-

RUNG, KONZEPT,

BÜHNE: PHILIPPE

QUESNE, Falckenbergstr.

1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Drei Schwestern,

von Susanne

Kennedy, MaximilianStr.

26-28

MI 30.10.

19:00 Bayerische

Staatsoper, Fidelio,

Oper in zwei Akten

von Ludwig von

Beethoven, Max-

Joseph-Platz 2

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Sông Trăng, Maximilianstr.

47

20:30 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, The

Ecstatic, Spielart

Festival, Falckenbergstr.

1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Nirvanas Last,

Damian Rebgetz

beschäftigt sich

mit dem letzten

Konzert der Grungeband

Nirvana in

München;, MaximilianStr.

26-28

20:00 Technikum, Heather

Nova, Grafinger

Str. 6

DO 31.10.

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Melancholia, von

Lars von Trier,

Inszenierung: Felix

Rothenhäusler,

MaximilianStr.

26-28

20:00 Innenstadt, Circus

Theater Roncalli

– Storyteller, Ort

bitte www.roncalli.

de entnehmen,

wenn bekannt

gegeben, Innenstadt

20:00 Philharmonie im

Gasteig, Chris de

Burgh, Rosenheimer

Str 5

UNITED PROMOTERS AG presents:

01.10.19 LEIPZIG HAUS AUENSEE

03.10.19 MANNHEIM MOZARTSAAL

04.10.19 MÜNCHEN CIRCUS KRONE

05.10.19 DÜSSELDORF TONHALLE

Infos unter:

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0,20 € / ANRUF, INKL. MWST., MOBILFUNKPREISE MAX. 0,60 € /ANRUF INKL. MWST.


KILL YOUR

DARLINGS

SPIELZEIT

2019 – 2020

Premieren

Erich Wolfgang Korngold DIE TOTE STADT 18.11.19

Hans Abrahamsen THE SNOW QUEEN 21.12.19

Béla Bartók JUDITH: KONZERT FÜR ORCHESTER / HERZOG BLAUBARTS BURG 01.02.20

Giuseppe Verdi I MASNADIERI (DIE RÄUBER) 08.03.20

Marina Abramović 7 DEATHS OF MARIA CALLAS 11.04.20

Jean-Philippe Rameau CASTOR ET POLLUX 26.06.20

Giuseppe Verdi FALSTAFF 05.07.20

Infos / Tickets

T +49.(0)89.21 85 19 20

tickets@staatsoper.de

www.staatsoper.de

Hinter der Abbildung verbirgt sich

ein Video! Mit ARTIVIVE kostenlos

anschauen: itunes.apple.com/de/app

und play.google.com/store/apps


30 ESSEN + TRINKEN

TIME FOR TEA

– Teekultur mit Klasse in München

Vergesst Beaujolais und Chardonnay: Für viele ist ein

Teeaufguss und nicht Wein der Gipfel der Zivilisiertheit.

Dass man den Tee dabei nicht einfach nur

daheim aufkocht, sondern das Teetrinken zelebriert,

versteht sich von selbst. Seid ihr selbst Fans hochklassigen Tees,

solltet ihr euch folgende Spots in München anschauen. *jb

FOTOS: HOTEL VIER JAHRESZEITEN

AFTERNOON TEA IM

HOTEL VIER JAHRESZEITEN

Der edle Afternoon Tea in der Lobby im

Hotel Vier Jahreszeiten nimmt sich den

traditionellen High Tea in angelsächsischen

Hotels zum Vorbild und bietet

höchste Qualität. Der Teesommelier des

Hauses, Monsieur Belouet, steht euch

beratend zur Seite und eine klassische

Sandwich-Etagère wird außerdem

gereicht.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski,

Maximilianstr. 17, Mo – So: 15 – 18 Uhr

LAIFUFU

Dieser Teesalon an der Mailingerstraße widmet sich ganz der

taiwanesischen Teekultur. Neben den hervorragenden Oolong-

Tees bietet das Laifufu wunderschönes Teegeschirr und andere

Kleinigkeiten. Teeverkostungen und auch authentische Teezeremonien

sind ein willkommenes Extra im Laifufu.

Laifufu Teesalon, Maillingerstr. 14, München,

Di – Fr: 11:30 – 19 Uhr, Sa: 10 – 16 Uhr, www.laifufu.de

ASIEN-ROUNDTRIP IM TUSHITA TEEHAUS

Eine ebenfalls hochkultivierte Teeauswahl, bloß eben mit asiatischem

Einschlag, bietet das Tushita nahe der Fraunhoferstraße.

Neben einer imposanten Auswahl an traditionell hergestellten

Tees wie Matcha oder Chai verwöhnt das toll eingerichtete

Lokal zudem mit veganem Frühstück und Kuchen.

Tushita Teehaus Klenzestr. 53, Mo – Fr: 9 – 20 Uhr,

Sa: 10 – 20 Uhr, www.tushita.eu/teehaus

Gemeinschaftspraxis am Isartor

Innere Medizin · Allgemeinmedizin · Infektiologie · Männermedizin

Dr. med. Werner Becker · Dr. med. Ramona Pauli · Dr. med. Marcel Lee

Wir testen alles. Wir behandeln alles.

Anonymer HIV-Test. STI-Screening. PrEP.

Tel. 0 89 - 22 92 16

Labortermine zu allen unseren Zeiten möglich

Telefonsprechstunde täglich von 12-13 Uhr

Isartorplatz 6 · 80331 München · www.isarpraxis.de


ESSEN + TRINKEN 31

BRITISH HIGH CLASS IM VICTORIAN HOUSE

Das Victorian House kennt der ein oder andere

vielleicht. Es ist das klassischste, was man in

Sachen englischer Teekultur in München findet.

Teeauswahl, Einrichtung, sogar das Personal – all

das atmet förmlich British High Tea. Probiert auch

die leckeren, warmen Scones zum Tee.

The Victorian House, Frauenstr. 14,

Mo – Fr: 9 – 19 Uhr, Sa & So: 9:30 – 19 Uhr,

www.victorianhouse.de

FOTO: VICTORIAN HOUSE

FOTOS: FRIESISCHE TEESTUBE

EHRLICH NORDDEUTSCH IN DER

FRIESISCHEN TEESTUBE

Die Friesen lieben ihren Tee genauso

wie die Münchner. In der gemütlichen

Friesischen Teestube ist man ganz

weit weg vom Trubel der Landeshauptstadt

und kann sich durch die

Unmengen an traditionellen norddeutschen

Tees probieren. Abends

gibt es dann noch Korn und traditionelles

Abendbrot.

Friesische Teestube, Pündterplatz

2, Mo – So: 10 – 22 Uhr,

www.friesische-teestube.de


32 PARTY

FOTO: LOVERS

Munich is burning

Das von Lorand Lajos und Jan Waizenhöfer

gegründete Künstlerkollektiv

LOVERS sorgt mit verschiedenen

Partyreihen ordentlich für Wirbel in der

Stadt. Als Inspriration dient der Mut

der Marsha P. Johnson, der Zusammenhalt

der Ballroom-Szene und der Freiheitsgedanke

der Techno-Bewegung.

Willkommen ist dezidiert die ganze

Bandbreite des LGBTQI-Spektrums

sowie alle toleranten Heteros. Es

geht um das gemeinsame Feiern der

Emanzipation vom auf Geschlecht,

Hautfarbe oder Sexualität begrenzenden

Schubladendenken. „Love Boat“

findet alle zwei Wochen sonntags auf

der Alten Utting statt. Die Party beginnt

draußen ganz locker mit House in der

Piratenbucht, damit zu späterer Stunde

dann im Maschinenraum des ehemaligen

Bootes zu knallhartem Techno so

richtig eingeheizt werden kann. Bei der

Veranstaltungsreihe „Ball“ im Folks! Club

dreht sich alles um Vogue Contest, Drag

Show, Stage Performances und Fashion

Extravaganza. *jm

8.9. + 22.9., Love Boat, Alte Utting,

Lagerhausstr. 15, www.alte-utting.de

20.9., 25.10. + 22.11., Ball, Folks!

Club, Thalkirchner Str. 2,

www.munich-folks.com

BLITZ CLUB

Herrensauna und Cruise vereint

Die monatlich stattfindende

Cruise gehört zu den absoluten

Highlights unter Münchens Gay-

Parties. Für die September-Ausgabe

hat man niemand geringeren als den

Herrensauna-Held Cem hinter den

Plattentellern.

Neben dem Gründer der hippen

Berliner Veranstaltungsreihe stehen

zwei weitere illustre Techno-Acts

auf dem Programm: Der Italiener

Lucy hat sich vor allem als Gründer

und Kurator des Labels Stroboscopic

Artefacts einen Namen gemacht.

Sein Stil ist deep, treibend und

psychedelisch. Sterac gehört zum

Kreis der Künstler um Ben Klocks

Kaderschmiede Klockworks. Auch

hier darf man peitschenden Sound in

gewohnt-schwitziger Cruise-Manier

erwarten. *jm

21.9., Cruise, Blitz Club, Museumsinsel

1, 23 – 8 Uhr, www.blitz.club

Tendenziell Sexuell

– die queere Party im

Backstage

Nach dem Summer Outdoor Special im

August folgen im September und Oktober

weitere coole Partys. Und eines ist in jedem

Falle gewiss: es wird wieder eine tolle Sause,

wenn die queere Party im Backstage-Klub

mit dem animierenden Namen „Tendenziell

Sexuell“ an den Start geht. Einfach die

News der Backstage-Crew auf Facebook im

Äuglein behalten und alles wird gut. Denn

da erfahrt ihr auch, wer auflegt und was sich

die Macher der Party sonst noch so cooles

haben einfallen lassen, um euch einen tollen

Abend zu gestalten. Ab geht die Luzie ...

*mp

21.9. + 19.10., Tendenziell Sexuell,

Backstage, Reitknechtstr. 6, München,

www.fb.me/tendenziellsexuell

TOUR

HERE WE GO AGAIN, CHER

„Wenn du nicht bereit bist, auch einmal lächerlich zu sein, dann wirst

du nie großartig sein! Glaubst du denn, ich wäre so lange dabei, wenn

ich darüber nachdenken würde, was die Leute sagen? Ich zieh mir

meinen G-String an und mache weiter“, sagte „Strong Enough“-

Sängerin Cher einmal. Das hat die Künstlerin ganz nach vorne

gebracht, nicht nur seit den 1960er-Jahren in den Hitlisten, sondern

auch als Role Model. Jetzt kann man sie live erleben. *rä

FOTO: WARNER MUSIC

3.10., Cher: „Here We Go Again“-Tour 2019, Olympiahalle, München


PARTY 33

In München verwurzelt und 2016 mit

einem der begehrten Munich Night

Life Awards in der Rubrik Club-DJs (Kategorie

Techno/House/Electro) ausgezeichnet,

kommen die aus diversen Clubs bekannten

Jungs vom Harry Klein, Café am Hochhaus,

Registratur Bar in den NY.Club, um euch mit

ihrem Sound die Öhrchen zu massieren. Wer

sie noch nicht gehört hat: ihren Stil nennen

sie selbst „Damentechno“ und als Produzenten

Jens Poenitsch und Bernd Jakopic sind

sie längst international bekannt. Doch daheim

ist’s halt immer am schönsten und so

wollte es ein glücklicher Zufall, dass sie beim

wöchentlichen Sunday Club – dem elektronischen

Sonntagsausklag im NY.Club –, die

Power für die nächste Woche liefern. *mp

Was war euer erster selbstgekaufter

Tonträger?

DJ-TEAM IM FOKUS

POENITSCH & JAKOPIC

Jens: Queen – Killer Queen, Daft Punk –

Around The World

Bernd: Chic – Good Times, Lil Louis – French

Kiss

Was ist euer aktueller Hit auf dem

Dancefloor?

Bernd: Poenitsch & Jakopic FLY ROBIN FLY

( Sujet )

Wie seid ihr zur Musik gekommen –

und warum seid ihr dabei geblieben?

Jens: Bernd war Musikproduzent, der

eigentlich nicht mehr so oft auflegen wollte.

Ich war Musiker, der eher zufällig anfing, immer

mehr als DJ gebucht zu werden, obwohl

ich damals noch in Bands sang und Gitarre

und Klavier spielte. Wir trafen uns zufällig in

einem Plattenladen. Ich schnappte Bernd

eine selten Roulé Vinyl Produktion („So

Much Love To Give“) vor der Nase weg und

so lernten wir uns beide kennen, gingen zusammen

ins Studio und blieben von Stund´

an bis zum heutigen Tage ein Musiker-Produzenten-DJ-Team.

Fun fact: Wir mussten

bisher nie an Clubtüren oder Labelpforten

klopfen – wurden stattdessen immer zuerst

gefragt, bevor wir selbst in Aktion treten

mussten. Wir sind Glückskinder!

Wo kann man euch im September/

Oktober live erleben?

Beim Sunday Club im NY.Club am 8. und

22. September sowie am 6. und 20. Oktober.

www.ny.club.de

Poenitsch & Jakopic sind auf Facebook,

Instagram, youtube, Spotify, iTunes und

Beatport vertreten.

FOTO: KARL NIEDERMEIER


34 PARTY

NY.CUB

WIESN-GAUDI

UND JUBILÄUM

Kaum zu glauben, dass es den NY.Club nun

schon 14 Jahre gibt. Aber Qualität setzt sich

eben durch. Natürlich, wenn man genau

nachrechnet, dann sind es schon über 39

Jahre, dass es das „New York“ in München gibt. Der

fulminante Start war Anfang der 80er im damaligen

„Old Mrs. Hendersen“. Nach wenigen Monaten fand das

New York dann eine Bleibe in der Thalkirchner Straße

und wechselte sodann, ein paar Jahre später, in die

Sonnenstraße, bis Anfang 2017 die Abrissbirne kam ...

Einige Monate später wurde ein neues Zuhause

gefunden und so wird nun schon im dritten Jahr im

NY.Club 4.0 in der Elisenstraße 3 abgehottet.

Im Oktober wird all dies gebührend mit vielen bekannten

Gesichtern, Wegbegleitern, Freunden, Gästen,

Fans und ehemaligen Mitarbeitern des NY.Clubs

gefeiert. Als Host begrüßen geben sich Winnie &

Mutti, Dean Deville & Tracy Dash die Ehre. Musikalisch

nehmen euch Sharon O Love aus London sowie eure

Local Heroes DJ Chris Z und DJ HPM an die Brust. Also

schon mal den 19.10. ab 23 Uhr

vormerken.

FOTO: DJ ALEXIO

Vorher geht’s aber erstmal zur Wiesn rund – Uplifting

Progressive, Tribal & Vocal House warten auf euch. Am

21.9. bringt euch Karl Kay aus Paris zum Oktoberfest

Opening in Wallung. Am Tag darauf, dem 22.9. findet

die Bräurosl Gay Sunday After-Party statt und DJ aleXio

aus Berlin (Foto) betört euch musikalisch mit vollem

Körpereinsatz. Schließlich gibts noch das Oktoberfest-

Special mit Thomas Solvert aus Madrid am 28.9. zu

entdecken. Haut rein! *mp

SONNTAGSPARTY

Queer as Salt – im Harry Klein

Sonntags einfach nochmal mit

guten Freunden treffen? Coolem

Pop zum Wochenausklang in netter Atmosphäre

lauschen? Exzellente Cocktails

und Metropolen-Flair am Rundfunkplatz

genießen? Das alles ist Queer as Salt.

Jeden Sonntag ab 17 Uhr öffnen die

Pforten im Salt. Bis 20 Uhr gibt’s loungige

Musik bis schließlich um 20 Uhr das

DJ-Programm startet und Janisha Jones,

Pasta Parisa und Edi vom Garry Klein für

beste Popmusik sorgen. Ihr könnt tanzen,

quatschen und in aller Ruhe einen Cocktail

genießen – ganz so, wie es euch beliebt.

Der Eintritt ist frei, also einfach auf einen

Drink vorbeischauen und die Atmosphäre

auf der riesigen Terrasse mit

zwei vorgelagerten Brunnen genießen.

Bei schlechtem Wetter findet

alles im stilvollen Innenbereich statt.

Schluss ist dann brav um 24 Uhr,

damit am Montag alle ausgeschlafen

in die Woche starten können. Chillig!

*mp

Jeden Sonntag, Queer as Salt, Salt

Restaurant & Bar, Rundfunkplatz 4,

München, 17 – 24 Uhr

FOTO: HARRY KLEIN


PARTY 35

FOTOS: LOVEPOP

AUGSBURG

Pop, Pop, Pop Music ...

Am 7.9. lädt die Lovepop Crew erneut zur FABRIQUE

D´AMOUR, der LGBTQ Nacht, in die Rockfabrik.

In den heiligen Hallen des Rock erwarten die Feierwütigen an

diesem Abend Pop, Dance, House, Black und Queer Classics!

An den Decks: DJane Nicination (Foto), bekannt von den

Queer Rooftop Parties in München sowie DJ Matthew Black

– u. a. Resident bei der Himbeer-Party in Mannheim und

SchwuLesDance in Freiburg. Auf dem zweiten Floor gibt es

Techno, Progressive und Minimal. Sodann lädt am 21.9. die

Lovepop Crew zur PopUp!-Party in den Pi-Club. Im schicken

Gewölbekeller sorgt diesmal DJ Chris Rodrigues von den

Nürnberger PinkMonkeys.Club-Parties und der Luxuspop für

tanzbare Musike. Als Special winken euch Free-Shots an der

Bar, immer wenn die Glocke ertönt.

Und im Oktober ist es dann soweit, nach etlichen Jahren,

kehrt die Lovepop in die Augsburger Maximilianstraße

zurück. Am Vorfeiertag, dem 2.10. wird das Barfly zum

Lovepop OneNightStand. Der gemütliche Club in Augsburgs

Prachtstraße ist auch für seine leckeren Cocktails bekannt.

Für den passenden Sound bei der ersten queeren Party im

Barfly sorgt der umtriebige DJ Fabio Valenza, bekannt von

seinen Sets im Felix Innsbruck oder The Beach Straubing.

Unterstützung bekommt er an dem Abend von Ostwerk-

Resident DJ Andi Apitzsch (Foto) mit seiner Hit-Mischung

aus Pop, Dance, Black und Queer Classics! *mp

REINHARD KLEIST

KNOCK

OUT!

KNOCK

OUT!

128 Seiten,

17,3 x 24,5 cm

€(D) 18,–

€(A) 18,50

DIE NEUE

GRAPHIC NOVEL

VON

ERFOLGSAUTOR

REINHARD

KLEIST

7.9., Fabrique d´Amour, Rockfabrik, Riedingerstr. 26,

www.rockfabrik-augsburg.de

21.9., Pi Club Augsburg, Ludwigstr. 1/Ecke Annastr.,

www.club-pi.de

2.10., Barfly, Maximilianstr. 56, www.barfly-club.de

Als Emile Griffith am 24. März 1962 in den Ring steigt,

um sich mit Benny Paret im Duell um den Weltmeistertitel

im Weltergewicht zu messen, hat der junge Boxer bereits

viele Kämpfe ausgefochten. Dabei waren es nicht die Fäuste

seiner Gegner, die ihm am schlimmsten zugesetzt haben –

es waren die alltäglichen Tiefschläge aufgrund seiner Hautfarbe

und seiner Homosexualität.

An diesem schicksalhaften Abend im New Yorker Madison

Square Garden schlägt Emile Griffith zurück. Einmal.


36

PARTY

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

SO 1.9.

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“,

Sendlinger-Tor-

Platz 5

MI 4.9.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

FR 6.9.

21:00 Spectrum, Rockhouse,

mit DJ Mike -

Der offizielle Rocktag

im Großraum

Augsburg, Bayerstr.

14, Augsburg

SA 7.9.

23:00 Rockfabrik Augsburg,

Fabrique

d´Amour, Queeres

Partyvergnügen auf

2 Floors, Riedingerstr.

26, Augsburg

23:00 Musikverein in

der Kantine, Italo!

Disco!, Nächtlicher

Eskapismus zu

Italo Disco, HI NRG

MUSIC und ähnlichem,

Königstormauer,

Nürnberg

SO 8.9.

17:00 Alte Utting, Love

Boat - Queer

Sunday, Ab 17 Uhr

auf dem OPEN AIR

Floor grooven. Dann

ab 21h im U-BOOT

abschwitzen bis

spät in die Nacht.

Eintritt bis 18 Uhr

frei, dann 7 Euro,

Lagerhausstr. 15

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

MI 11.9.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

SA 14.9.

21:00 Spectrum, Ü30

Chartbreaker Special,

Bayerstr. 14,

Augsburg

23:00 Musikverein in der

Kantine, Date Night,

Eine Party-Nacht,

dieses Mal gewidmet

der Liebe UND

dem Hass. Inklusive

Therapieangebot.,

Königstormauer,

Nürnberg

SO 15.9.

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

MI 18.9.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

FR 20.9.

21:00 Spectrum,

Rockhouse, mit

DJ Thorsten; Der

offizielle Rocktag

im Großraum Augsburg,

Bayerstr. 14,

Augsburg

23:00 Musikverein in der

Kantine, SECCO

ONE: Mission Mittelmeer,

Techno

über Disco & House

bis Electro-Punk

mit NASB und

friendsSoliparty

zugunsten der Seenotrettung,

Königstormauer,

Nürnberg

23:00 Folks! Club, Ball,

Thalkirchner Str. 2

SA 21.9.

23:00 Pi Club, PopUp!,

Queer Pop & Dance

Night, Ludwigstr. 1,

Augsburg

23:00 NY.Club, Oktoberfest

Opening, feat.

Karl Kay aus Paris,

Elisenstr. 3

23:00 BLITZ Club,

CRUISE, Museumsinsel

1

23:00 Backstage | Club,

Tendenziell Sexuell,

Reitknechtstr. 6

SO 22.9.

09:00 Bräurosl Festzelt,

GaySunday, Theresienwiese

/ Oktoberfest

17:00 Alte Utting, Love

Boat - Queer

Sunday, Ab 17 Uhr

auf dem OPEN AIR

Floor grooven. Dann

ab 21h im U-BOOT

abschwitzen bis

spät in die Nacht.

Eintritt bis 18 Uhr

frei, dann 7 Euro,

Lagerhausstr. 15

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

22:00 NY.Club, Oktoberfest:

Bräurosl Gay

Sunday After-Party,

feat. DJ Alexio aus

Berlin, Elisenstr. 3

SA 28.9.

20:00 Spectrum, Die

legendäre NDWund

Deutsche

Schlagernacht,

Die Kultparty geht

weiter!, Bayerstr. 14,

Augsburg

23:00 NY.Club, Oktoberfest

Special, feat.

Thomas Solvert aus

Madrid19880, Elisenstr.

3

23:00 Musikverein in der

Kantine, Trouble

in Paradise, hot

romance in paradise

w/ carlotta jacobi–

From techno to

experimental club

music –, Königstormauer,

Nürnberg

SO 29.9.

11:00 Fischer Vroni, Rosa

Montag, Theresienwiese

/ Oktoberfest

17:00 Theresienwiese,

Proud Wiesn, im

Armbrustschützenzelt,

Theresienwiese

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

MO 30.9.

13:00 Fischer Vroni,

Prosecco-Wiesn,

Theresienwiese /

Oktoberfest

MI 2.10.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

23:00 NY.Club, Oktoberfest

Special vor dem

Feiertag , Elisenstr. 3

23 Barfly, Lovepop

OneNightStand,

Maximilianstraße

56, Augsburg

FR 4.10.

23:00 NY.Club,

LUXUSPOP, Pop,

Charts, Disco, Elisenstr.

3

SA 5.10.

23:00 NY.Club, Oktoberfest

Closing, feat. DJ

Moussa, Barcelona ,

Elisenstr. 3

SO 6.10.

13:00 Schottenhamel

Festzelt, Schwuler

Wiesn-Ausklang,

Theresienwiese /

Oktoberfest

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt frei, Elisenstr.

3

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“, Sendlinger-Tor-Platz

5

FR 11.10.

23:00 NY.Club,

LUXUSPOP, Pop,

Charts, Disco, Elisenstr.

3

SA 12.10.

23:00 NY.Club, Love is in

the Air, feat. Sharon

O Love, London ,

Elisenstr. 3

SO 13.10.

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt frei, Elisenstr.

3

MI 16.10.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

FR 18.10.

23:00 NY.Club,

LUXUSPOP, feat.

DjCK, Pop, Charts,

Disco, Elisenstr. 3

SA 19.10.

20:00 NY.Club, 14 Jahre

NY.Club, DJ Alex Lo,

Mexiko, Elisenstr. 3

23:00 Pi Club, Pop

Up2000!, Queere

2000er Party, Ludwigstr.

1, Augsburg

23:00 Backstage | Club,

Tendenziell Sexuell,

Reitknechtstr. 6

SO 20.10.

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

20:00 NY.Club, Sunday

Club, Elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt frei, Elisenstr.

3

MI 23.10.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

FR 25.10.

23:00 NY.Club, Luxuspop,

Pop, Charts, Disco,

Elisenstr. 3

23 Folks! Club, Ball,

Thalkirchner Str. 2

SA 26.10.

23:00 NY.Club, RAW Riot,

Uplifting Progressive,

Tribal & Vocal

House, Elisenstr. 3

SO 27.10.

17:00 Salt Restaurant &

Bar, Queer as Salt,

ab 19 Uhr startet

das DJ-Programm.

Eintritt frei, Rundfunkplatz

4

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt frei, Elisenstr.

3

MI 30.10.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr. 31

DO 31.10.

23:00 NY.Club, HALLO-

WEEN, Uplifting

Progressive, Tribal &

Vocal House, Elisenstr.

3

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

Chefredakteur:

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

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F: 040 28008178, redaktion@hinnerk.de

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83040990, redaktion@gab-magazin.de

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redaktion@leo-magazin.de

MITARBEITER:

Jonas Bock (jb), Jonas Mayer (jm),

Felix Müller (fm),Bernd Müller (bm),

Jonathan Fink, Björn Berndt (bjö),

Christian KL Fischer (fis), Christian Lütjens (cl),

Felix Just (fj), Steffen Rüth

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke, www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Janis Cimbulis

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Christian Fischer (cf)

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mbH, Am Busbahnhof 1,

24784 Westerrönfeld

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Zeppelinstr. 6, 16356 Ahrensfelde,

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37


Goethestr.

38 STADT PLAN

3

München Hbf S

Beethovenpl.

Bayerstr.

Schwanthalerstr.

62

95

Schillerstr.

23

U Goetheplatz

Waltherstr.

CityGuide

29

Landwehrstr.

Pettenkofferstr.

Nußbaumstr.

52

42

Lindwurmst.

Elisenstr.

41

50

Resingerstr.

U S

Sonnenstr.

Karlspl.

Sendlinger Tor U

86

76

Thalkirchner Str.

Herzog-Wilhelm-Str.

Pestalozzistr.

Ottostr.

Karlsplatz (Stachus)

2

75 32

26

88

20

90

27

Neuhauser Str.

89

30

79

65

Damenstiftstr.

Blumenstr.

Müllerstr.

78

Maximilianspl.

Maxburgstr.

Hans-Sachs-Str.

Oberanger

Unter Anger

59

43 33

58 63

55

51

34

28

Klenzestr.

Promenadepl.

Färbergraben

21

Blumenst.

Ickstattstr.

Müllerstr.

Fraunhoferstr.

Frauenhoferst.

Marienplatz U S

Rindermarkt

46

56

22

60

64

Corneliusstr.

Klenzestr.

U

44

Odeonsplatz U

Schrammerstr.

Gärtnerplatz

47

77

Reichenbachstr. Reichenbachstr.

24

Klenzestr.

Baaderstr.

Frauenstr.

Rumfordstr.

85

Maximilianstr.

Sparkassenstr.

Buttermelcherstr.

40

16

Tal

66

Steindorfstr.

Corneliusbrücke

45

Isartorpl.

Isartor S

1

5

62. Münchner Aids-Hilfe,

Lindwurmstr. 71, www.

aidshilfe-muenchen.de

63. Münchner Regenbogen-

Stiftung, Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstr.)

64. Sub e.V.,

Müllerstr. 14,

info@subonline.org

65. Rechtsanwälte Schuster

& Riedl, Eisenmannstr. 4

(Fußgängerzone),

(089) 23888930,

www.ra-srk.de

66. Team München, Sportverein,

Rumfordstr. 39

www.teammuenchen.de

• TransMann e.V.,

Parzivalstr. 41,

www.transmann.de

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75. Bruno ś, GayLifeStyle,

Thalkirchner Str. 4

• Beschattungen München,

Waldeckstr. 24

76. Optik Vogel e.K., Optik,

Sonnenstr. 32

77. Reithofer Fachmarkt,

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Reichenbachstr. 31

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Sa. 10-14 Uhr

www.reithofer.de

78. Rosa-Reisen,

Hans-Sachs-Str. 22

79. Team7,

Herzogspitalstr. 3

SZENE

85. Buddy, Corneliusstr. 32

Häberlstr.

57

Erhardtstr.

15

31

Isar

Reichenbachbrücke

6

86. CAMP, Bar,

Reisingerstr.15

APOTHEKEN

1. Isartor Apotheke,

Isartorplatz 6,

(089) 2199290,

www.isartor-apotheke.de

2. Regenbogen Apotheke,

Sonnenstr. 33,

(089) 593659,

www.hieristsgesund.de

3. Wittelsbacher Apotheke,

Lindwurmstr. 97,

(089) 537844, www.

wittelsbacher-apotheke.de

ÄRZTE

5. Gemeinschaftspraxis

am Isartor (Allgemeinmedizin,

Innere

Medizin, Infektiologie,

Männermedizin),

Dr. Werner Becker, Dr.

Ramona Pauli, Dr. Marcel

Lee, Isartorplatz 6,

(089) 229216,

www.isarpraxis.de

6. Dr. Timo Bachmann

(Zahnarzt),

Schweigerstr. 4 ,

(089) 663242,

www.timobachmann.de

• Dr. Ulrich Kastenbauer

(Allgemeinmedizin,

Infektiologie),

Ainmillerstr. 26,

(089) 333863, www.

infektiologie-schwabing.de

BEAUTY

15. HAAR-GENAU, Frisör,

Baaderstr. 65

16. Massage Munich

Steffen Robak,

Studio Tal 30, www.

massage-munich.com,

0175 6175255

ESSEN &

TRINKEN

20. Aroma Kaffeebar,

Pestalozzistr. 24

21. Bar zur Feuerwache,

Blumenstr. 21a

22. Café im Sub,

Müllerstr. 14

23. CR71, Lindwurmstr. 71

(Café Regenbogen)

• Cafe Schuntner, Cafe,

Plinganserstr. 10

24. Deutsche Eiche,

Reichenbachstr. 13

26. Edelheiss Bar,

Bar, Pestalozzistr. 6

27. Eiscafé Eismeer,

Pestalozzistr. 21

28. Faun Gaststätte,

Restaurant,

Hans-Sachs-Str. 17

• Gartensalon,

Restaurant, Türkenstr. 90

29. Gastwirtschaft

Schillerbräu,

Schillerstr. 23

• Gay Café Heimatliebe,

Wirtstr. 15 (Eingang

Reintaler Str.)

30. Jenny was a

friend of mine,

Holzstr. 14,

80469 München

31. Kiosk an der

Reichenbachbrücke,

Fraunhoferstr. 4

32. Kraftwerk,

Thalkirchnerstr. 4

• Miss Lilly´s, Restaurant,

Bar, Cafe, Oefelestr. 12

33. Moro Restaurant,

Müllerstr. 30

34. NiL, Hans-Sachs-Str. 2

• Wirtshaus zum Isartal,

Restaurant,

Brudermühlstr. 2

KULTUR

40. Bayerische Staatsoper,

Max-Joseph-Platz 2, www.

bayerische-staatsoper.de

41. City Filmtheater, Kino,

Sonnenstr. 12,

www.city-kinos.de

42. Deutsches Theater,

Schwanthalerstr. 13,

www.deutsches-theater.de

• Gasteig (Philharmonie),

Musik, Rosenheimer

Str. 5, www.gasteig.de

• GOP Varieté-Theater,

Maximilianstr. 47,

info@variete.de,

www.variete.de

• Kultur im Schlachthof,

Zenettistr. 9,

www.im-schlachthof.de

43. Kunstbehandlung,

Müllerstr. 40

44. Kunsthalle München,

Theatinerstr. 8

• Lenbachhaus -

Städtische Galerie,

Luisenstr. 33,

www.lenbachhaus.de

• Museum Brandhorst,

Theresienstr. 35a

45. Münchner

Kammerspiele,

Maximilianstr. 26-28,

www.muenchnerkammerspiele.de

• Münchner

Philharmoniker,

Rosenheimer Str. 5

• Münchner Volkstheater,

Brienner Str. 50,

www.muenchnervolkstheater.de

46. Münchner

Stadtmuseum, Museum,

Sankt-Jakobs-Platz 1

47. Staatstheater am

Gärtnerplatz,

www.staatstheateram-gaertnerplatz.de,

089 202411

• Tierpark Hellabrun,

Tierparkstr. 20

PARTY

50. Garry Klein,

Sonnenstr. 8

• Klosterklub,

Lindwurmstr. 122

51. Ksar Barclub,

Müllerstr. 31

52. NY.C, Elisenstr. 3

RAT & TAT

55. Caritas Ambulanter

Hospizdienst, Queer-

Sprechstunde, jeden 1.

Montag im Monat, ASZ

Isarvorstadt,

Hans-Sachs-Str. 14,

caritas-hospizdienst@

barmherzige-muenchen.de

56. Diversity Jugendzentrum,

Blumenstr. 11, www.

diversity-muenchen.de

57. IMMA e.V. Initiative für

Münchner Mädchen,

Jahnstr. 38,

www.imma.de

• Isarhechte e.V.,

Sportverein, Meindlstr.

11a, www.isarhechte.de

58. Koordinierungsst. f.

gleichg. Lebensw.,

Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstraße),

80469 München

59. LeTRa, Blumenstr. 29,

www.letra.de

• L.U.S.T. Latein- und

Standard-Tanzsportclub

2000 e.V., Sportverein,

Tumblingerstr. 34a,

info@tanz-lust.de,

www.Tanz-Lust.de

60. Gay Outdoor Club

München e.V.,

Sportverein,

Müllerstr. 14,

www.gocmuenchen.de

• Marikas Beratungsst.

f. anschaffende

junge Männer,

Dreimühlenstr. 1,

www.marikas.de

24. Deutsche Eiche,

GaySauna,

Reichenbachstr. 13

• Duplexx,

Theresien Str. 130

88. Diburnium,

Thalkirchner Str. 5

• Erotixx,

Poccistr. 2

• Erotixx,

Rosenheimer Str. 81

89. Ochsengarten,

Müllerstr. 47

• Schwabinger

Mensauna, GaySauna,

Düsseldorfer Str. 7

90. Spexter Erotic-Store,

Müllerstr. 54

• UnderGround des MLC,

Machtlfingerstr. 28

UNI

• Ludwig-Maximilians-

Universität StuVe Queer

Referat, Uni, Leopoldstr.

15, www.queer-lmu.de

• Studentenvertretung

der Hochschule

München, Uni,

Lothstr. 13d, www.

hm.edu

• Technische Universität

München QueerReferat

des AStA, Uni,

Arcisstr. 17, www.tum.de

UNTERKUNFT

24. Deutsche Eiche, Hotel,

Reichenbachstr. 13

95. Hotel Brunnenhof,

Schillerstr. 36,

www.brunnenhof.de


39

In schwerer Krankheit gut beraten

– wir sind für Sie da.

Leben

Gestalten

Begleitet bis zum

Tod

Sprechstunde im ASZ Isarvorstadt

Caritas-hospizdienst@barmherzige-muenchen.de

Telefon: (089) 1797-2906

Wir helfen und

informieren gerne.

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Als Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen ist es unser Ziel, die LGBTI * -Community in

München zu stärken und Benachteiligungen abzubauen.

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und Inter * . LGBTI: Lesbian, Gay, Bisexual, Trans * , Inter*

Mehr Informationen unter:

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Montag - Freitag: 08:00 - 18:30

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www.isartor-apotheke.de


40 GESUNDHEIT

INTERVIEW

Dominik Stengel

Unweit von Gärtnerplatz und Reichenbachbrücke

im Glockenbachviertel

gelegen und damit bestens zu erreichen,

praktiziert Physiotherapeut Dominik Stengel.

Wir haben ihn zu seiner Arbeit befragt.*mp

Massagen (medizinische Massage, Entspannung

– und Sportmassage) an.

Zu mir kann man zur Prävention, nach einem

Unfall oder bei akuten und chronischen Problemen

kommen.

FOTO: D. STENGEL

Lieber Dominik, wie lange bist du schon

als Physiotherapeut tätig und wann

hast du deine eigene Praxis eröffnet?

Seit sechs Jahren, bin ich als Physiotherapeut

tätig. 2013 habe ich nach drei Jahren Ausbildung

mein Staatsexamen gemacht. Nach

dem Abschluss meiner Ausbildung arbeitete

ich zunächst in zwei Praxen in München und

Markt Schwaben, wo ich in den Fachgebieten

Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurologie

tätig war. Um meinen Erfahrungshorizont zu

erweitern, wechselte ich 2016 in die Chirurgische

Klinik des Universitätsklinikum München

(LMU Innenstadt. Im Oktober 2017 machte

ich dann die ersten Schritte in die Selbstständigkeit.

Welche Leistungen bietest du an?

In meiner Praxis behandle ich derzeit ausschließlich

Privatpatienten und Selbstzahler.

Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der Manuellen

Therapie. Des

weiteren biete ich auch Krankengymnastik,

Manuelle Lymphdrainage mit Kompressionstherapie,

Kiefergelenksbehandlung (CMD) und

Und was macht dir an deiner Arbeit am

meisten Spaß?

Jeder Mensch ist individuell, so auch seine

Krankheitsbilder. Die darin begründete

Abwechslung und die sich daraus ergebenden

ständigen neuen Herausforderungen, die bei

jedem neuen Patienten auf mich zu kommen,

sind für mich immer wieder besonders

spannend. Es erfüllt mich mit Freude, wenn

ich Menschen mit ihren Problemen helfen

kann und der Patiwent nach der Behandlung

schmerzfrei und zufrieden die Praxis verlässt.

Übrigens, man sollte mit einem Termin nicht

warten, bis die auftretenden Schmerzen nicht

mehr auszuhalten sind, sondern bereits dann,

wenn sich erste Anzeichen für eine Erkrankung

zeigen. Nur so können aufkommende

Krankheitsbilder im Keim erstickt, bzw. schneller

geheilt werden. Auch eine vorbeugende

physiotherapeutische Behandlung kann zu

einem schmerzfreien Leben führen.

Dominik Stengel – Praxis für Physiotherapie,

Westermühlstr. 18, München,

(0176) 45568298, www.physio-stengel.de

ZAHNMEDIZIN

Mut zur Lücke!

Was eigentlich als Makel gilt, verhalf

schon vielen Promis bei ihrer

Karriere. Wenn es darum geht, bloß nicht

Mainstream zu sein und aus der Menge

herauszustechen, macht das angeblich

Unschöne plötzlich schön. Aus einem langweiligen

Gesicht wird ein interessantes

Gesicht. Bleibt die Frage, ob dieser Trend

nur für Models gilt und wie die Situation in

deutschen Zahnarztpraxen aussieht.

Dr. med. dent. Jan Hajtó berät in seiner

Münchner Praxis als Experte zu diesem

Thema. Der Zahnarzt ist zudem Autor des

Buches „Anteriores – Natürliche schöne

Frontzähne“. Viele seiner Patienten sind

was ihre Zahnlücke angeht unsicher;

sie werden oft von Bekannten auf sie

angesprochen. Dabei gibt es zwischen

Frauen und Männern große Unterschiede.

Bei Frauen hat die Zahnlücke eine andere

Wirkung: wegen des Kindchenschemas

(kindliche Proportionen wie große Augen

wirken als Schlüsselreize)

sorgt diese bei ihnen für ein

jugendlich-niedliches Aussehen.

Was Frauen attraktiv

macht, wirkt bei Männern

jedoch oft unattraktiv.

Die Zahnlücke zwischen den

oberen mittleren Schneidezähnen

entsteht häufig im

Kindesalter und schließt sich

dann irgendwann automatisch. Handelt es

sich allerdings um ein „echtes Diastema“,

ist dieses erblich bedingt und bildet sich

nicht zurück. Die Ursache liegt in einem

zu tief ansetzendem Lippenbändchen an

der Innenseite der Lippe. Ein Durchtrennen

und Versetzen des Bändchens ist dann

eine mögliche Behandlungsmethode. Ein

weiterer Grund für eine Frontzahnlücke

kann ein Missverhältnis von Kiefergröße zu

Zahngrößen sein. Durch den Überschuss an

Platz entstehen Lücken. Ist die Kaufunktion

nicht beeinträchtigt, sind die Zähne gut

zu reinigen und dazu gesund, dann ist aus

zahnmedizinischer Sicht keine Behandlung

notwendig. Die meisten Patienten lassen

sich ihre Zahnlücke aus rein ästhetischen

Gründen korrigieren. Was viele nicht wissen:

allein für diese ästhetische Korrektur gibt

es mehrere Behandlungsmethoden aus

denen man wählen kann. In der Praxis von

Dr. Jan Hajtó wird man hierzu umfangreich

beraten. *oa

Praxis Dr. med Jan Hajtó, Biennerstr. 7,

München, 089 122436100, www.hajto.de

FOTO: RENYS VIEW / SHUTTERSTOCK.COM


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euch mit Getränken und Tipps für

eure Gesundheit.

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Sa 9.00 – 14.00 Uhr

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42 GESUNDHEIT

Bis in den Herbst hinein zeigen fünf

Häuser der Münchenstift GmbH unter

dem Titel „RESPEKT“ Fotoausstellungen

zu LGBTIQ*-Themen. Ob Regenbogenfamilien,

lesbisch-schwules Leben, Transmänner

oder queeres Leben im Alpenverein:

Die Ausstellungen (oft begleitet

von Vorträgen oder Führungen) sind ein

weiterer Baustein bei der Öffnung der

vollstationären Altenpflege für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen. Auch wer

(noch) nicht mit dem Gedanken spielt,

eine solche Einrichtung aufzusuchen:

Der Besuch lohnt allemal! *bm

Alle Ausstellungen sind von 9 bis

17 Uhr für den Publikumsverkehr

geöffnet, der Eintritt ist frei.

Mit einem vielfältigen Pflegeund

Betreuungsangebot ist die

Münchenstift GmbH der aktuell größte

Dienstleister für Münchner Senior*innen.

Um Bewohner*innen mit unterschiedlichen

Bedürfnissen ein Gefühl von zu

Hause zu vermitteln, ist sie seit 2014 auf

dem Weg der Öffnung zur Langzeitpflege

für LGBTIQ*.

Was ist die persönliche Geschichte eines

Menschen? Welche Bedürfnisse oder

Ängste hat er? In der kultursensiblen

Pflege geht es darum, die individuelle

Lebensrealität von älteren LGBTIQ*

zu erkennen und wertzuschätzen. Wer

heute als LGBTIQ*-Mensch gealtert ist,

durchlebte einmalige Wandlungsprozesse:

von Stigmatisierung und strafrechtlicher

Verfolgung über eine erfolgreiche

Lesben- und Schwulenbewegung bis zu

einer mehrheitsverträglichen Akzeptanz.

Die Identität und die eigene Lebensart,

die sich LGBTIQ * Senior*innen ihr Leben

lang aufgebaut haben, soll auch im Alter

ein Teil der Persönlichkeit bleiben, ohne

„WIR PFLEGEN VIELFALT“

Akzeptanz und Wertschätzung

auch im Alter

Diskriminierung erfahren zu müssen. Die

Münchenstift bietet sowohl themenspezifische

Fortbildungen für Mitarbeiter*innen

aus den Häusern und des Ambulanten

Dienstes als auch Veranstaltungen

für Bewohner*innen an. Zunächst

beschränkte sich das Projekt auf die

Häuser St. Martin, St. Maria Ramersdorf

und das Haus an der Effnerstraße. Von

der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen und vom

Sozialreferat wurde es fachlich beraten.

Mit Institutionen wie Sub, LeTRa und

rosaAlter kollaborierte man zusätzlich.

Inzwischen wendet man die Erfahrungen

der drei Projekthäuser auf alle Dienste

und Häuser der Münchenstift an. *jm

AUSSTELLUNGEN BEI MÜNCHENSTIFT

– RESPEKT FÜR QUEERE VIELFALT

FOTO: MÜNCHENSTIFT

MEINE GROSSE LIEBE

Lebensgeschichten, Wünsche und

Träume von Bewohnern und Angestellten

der Münchenstift sowie Menschen

aus der LGBTIO*-Community.

Alfons-Hoffmann-Haus, Agnes-

Bernauer-Str. 185 (bis 26.9.)

DIE VERZAUBERTEN

Gesichter und Geschichten alter

schwuler Männer, festgehalten

von Fotografin Susie Knoll. Haus an

der Tauernstraße, Tauernstr. 11

(bis 26.9.)

REGENBOGENFAMILIEN

INTERVIEWS UND FOTOS

Die Ausstellung von lesbischen Müttern

und schwulen Vätern. 17.9., 17:30 Uhr:

Podiumsdiskussion mit Stephanie

Gerlach und Marion Lüttig (Regenbogenfamilienzentrum

München), Christine

Rehrl (Regenbogenmutter) und

Thorsten Geerken (Regenbogenvater).

Haus St. Josef, Luise-Kiesselbach-Platz

2 (bis 13.10.)

EIN TAGESAUSFLUG IN DIE BERGE

Aufnahmen von Gebirgsmassiven

mit ihrer ihnen eigenen Tier- und

Pflanzenwelt, der Gay Outdoor Club

präsentiert sich zu seinem 15-Jährigen.

Haus Heilig Geist, Dom-Pedro-

Platz 6 (bis 18.9.)

www.muenchenstift.de

FITNESS

Yoga ü55 – für ältere Lesben, Schwule und deren Freunde

In Kooperation mit Team München bietet

das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) Isarvorstadt

ab dem 11.9. immer von 17:30 bis

19 Uhr einen Yoga-Kurs für ältere LGBTIQ*-

Menschen an. Gerade im höheren Alter kann

jeder von den vielfältigen, gesunden und

entspannenden Yoga-Übungen profitieren.

Denn Yoga kann jede und jeder praktizieren.

Yoga-Stellungen wirken nicht nur auf die

äußere Gestalt des Körpers, sondern ebenso

auf die inneren Organe, Drüsen und Nerven,

indem sie das ganze System gesund erhalten.

Mitzubringen sind bequeme Sportkleidung,

ein Tuch als Auflage für die Turnmatte

und idealerweise ein Nackenkissen. Die

Gebühr für den 14-er Block beträgt 56 Euro;

für Mitglieder des Team München e.V. ist

der Kursus kostenfrei. Anmeldung unter

089 232398840. *bm/mp

Ab 11.9., Yoga ü55, ASZ Isarvorstadt,

Hans-Sachs-Str. 14, München, 17.30

– 19.00 Uhr, www.teammuenchen.de,

www.asz-isarvorstadt.de


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GESUNDHEIT

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vollständig ausgeschlossen, wenn der Sex

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Therapie stattfindet.

Du willst die PrEP?

Dann bekommst du sie auch. So einfach

lassen sich die jetzt vorliegenden Regelungen

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Konkret haben laut Papier Menschen

mit einem „substanziellem Risiko“

Anspruch auf die Verschreibung. Es reicht,

wenn du dem Arzt sagst, dass du gerne Sex

ohne Kondom haben möchtest oder bereits

hattest. Alle nötigen Beratungen und

Untersuchungen werden von der Krankenkasse

bezahlt.

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Kann ich dafür zu meinem Hausarzt

gehen?

Jein! Nur wenn dein Hausarzt ein „fachlich

befähigter“ Arzt ist. Das sind alle Ärzte,

die auf die Behandlung von HIV-Patienten

spezialisiert sind („Schwerpunktpraxen“)

und Ärzte, die eine Befähigung durch Weiterbildung

und/oder Erfahrung vorweisen

können. Eine Liste mit befähigten Ärzten

mit praktischer Suchfunktion über deine

Postleitzahl findest du unter www.dagnae.de.

Play safe und hab Spaß! *ck

Wichtig: Keine der drei HIV-

Präventionsmethoden schützt

sicher vor anderen sexuell übertragbaren

Infektionen (STI) wie Tripper,

Syphilis oder Chlamydien. Auch das

Kondom reduziert das Risiko nur.

Faustregel: Wer sexuell aktiv ist, sollte

mindestens einmal im Jahr einen

STI-Check machen! Diese Checks

werden von den Krankenkassen

übernommen, wenn du mit dem

Arzt ehrlich über dein Sexualleben

sprichst und dieser ein Ansteckungsrisiko

diagnostiziert.


NACHGEFRAGT

Schlau zu HIV mit

Dr. Thomas Buhk

Laut Robert Koch-

Institut hat sich

die Anzahl der

Menschen mit HIV

über vierzig Jahre

seit den 1990ern

verfünffacht.

Warum das so

ist und welche

Folgen das für

die Therapie hat,

erklärt uns Dr. Thomas Buhk, Facharzt

für Innere Medizin und Infektiologe am

Infektionsmedizinischen Centrum Hamburg

(ICH/www.ich-hamburg.de). *ck

Warum gibt es so viel mehr über

40-jährige HIV-Positive?

Mit einer HIV-Infektion ist von einer nicht

nur normalen Lebenserwartung auszugehen

– auch, was zu betonen ich finde sich lohnt,

von einer normalen Gesundheitserwartung.

Menschen mit einer HIV-Infektion sind

gesunde Menschen – die HIV-Infektion hat

sich von einer potenziell tödlich verlaufenden

und lebenszeitverkürzenden Infektion

zu einer lebensbegleitenden Kondition

gewandelt. Allerdings sollte nicht vergessen

werden, dass HIV-positive Menschen, die

rauchen ein deutlich erhöhtes Morbiditätsund

Mortalitätsrisiko im Vergleich zur nichtrauchenden

Bevölkerung haben! Trotz einer

HIV-Infektion gesund leben zu können, trifft

also nicht für jeden zu.

Zurück zur Frage: Unsere Patienten, die sich

vor 20, 30, 40 Jahren mit HIV infizierten,

können heute dank der Fortschritte in der

HIV-Medizin stabil leben, so hat die Gruppe

der über 40-Jährigen sich dadurch vergrößert,

dass die damals Jungen diese Altersgrenze

inzwischen überschritten haben. Die Neuinfektionen

insgesamt nehmen zwar eher ab,

doch prozentual ist nach den Berechnungen

des RKI die Neuinfektionsrate bei älteren Altersgruppen

leicht zunehmend, also erhöht!

Gibt es besondere Anforderungen

an die HIV-Therapie bei älteren

Menschen?

Je älter wir Menschen werden, desto höher

ist das Risiko für Begleiterkrankungen und

zusätzliche Medikamenteneinahmen, so

dass Wechselwirkungen der unterschiedlichen

Therapien unbedingt zu berücksichtigen

sind! Wenn es geht, versuche ich bei den

Patienten, die ich ärztlich begleite und die

weitere Medikamente einnehmen müssen,

GESUNDHEIT

boosterfreie Regime und ggf. Therapien zu

verordnen, die unbedenklicher für Wechselwirkungen

sind. Jeder Patient kann übrigens

selber seine Therapien auf der Liverpool-Seite

www.hiv-druginteractions.org auf etwaige

Wechselwirkungen überprüfen.

Was sollte Ihrer Meinung nach getan

werden, um die Awareness für „HIV

im Alter“ bei Nicht-Schwerpunktärzten

und in der Pflege zu steigern?

An erster Stelle sollten alle Ärzte – aber auch

andere Gruppen, die im Gesundheitswesen

arbeiten – Indikatorerkrankungen oder Indikatorsymptome,

die auf eine HIV-Infektion

hinweisen, kennen. Etwa eine Gürtelrose,

ein oraler Soor, eine Thrombozytopenie,

eine Luesinfektion oder eine andere STD

z.B. sollten immer Anlass sein dem Patienten

einen HIV-Test anzubieten. Sexualität gibt

es in jedem Alter und in vielen bunten Farben.

Bei älteren Menschen eine HIV-Infektion

zu übersehen, sollte uns nicht passieren,

bzw. auch ältere Patienten, die ein Risikoverhalten

leben, eine HIV-Infektion zu

erwerben, sollten über die Möglichkeit einer

PrEP aufgeklärt werden, um sie vor einer HIV-

Infektion besser schützen zu können. [...]

Lest das ganze Interview auf

www.blu.fm/topics/schlau-zu-hiv/!

Sind Sie schon PrEPariert?

Mit Kalenderaufdruck die Übersicht

behalten – bei der PrEP ist das Timing

entscheidend.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker!

Eine freundliche Empfehlung von TAD Pharma


GESUNDHEIT

INTERVIEW

HIV-Therapie 2.0

Seit Mitte der 1990er-Jahre kann das

HI-Virus, der Auslöser von Aids, mit der

antiretroviralen Kombinationstherapie

(ART) in Schach gehalten werden. Was

anfangs noch eine komplizierte und mit starken

Nebenwirkungen verbundene Tortur für den Patienten

und seinen Körper war, ist dank immensem

Forschungsaufwand der pharmazeutischen Unternehmen

und der Wissenschaft heute eine alltagstaugliche

Therapie geworden, bei der Betroffene im

besten Fall nur noch eine Tablette täglich einnehmen

müssen und eine normale Lebenserwartung

ohne gravierende gesundheitliche Nachteile haben.

Im Prinzip beruhen aber auch diese „Single-Tablet-

Regimes“ genannten HIV-Therapien immer noch auf

der Kombination dreier Wirkstoffe, wie zu Beginn der

ART. In den Wirkstoffklassen gibt es eine Vielzahl an

Varianten, sodass insgesamt ein recht großer Pool

für Kombinationsmöglichkeiten je nach Verträglichkeit,

Lifestyle und Resistenzen des HIV-Positiven

zur Verfügung steht. Ein beruhigender Status quo.

Alles erledigt also? Im Gegenteil: Über die aktuell

wegweisenden Neuerungen in der HIV-Therapie und

den Stand der Forschung sprachen wir mit Siegfried

Schwarze vom Verein „Projekt Information“.

Wie fit ist die ART für die Zukunft, wenn

doch im Prinzip keine wirklich neuen

Wirkmechanismen dazugekommen sind

und weniger geforscht wird? Was ist zum

Beispiel mit Resistenzen?

Resistenzen können langfristig ein Problem werden.

Statistisch tritt bei rund zehn Prozent der

Patienten eine Resistenz gegen einen Wirkstoff

oder eine Wirkstoffklasse auf. Dadurch, dass die

Medikamente heute wirksamer sind, also die

Wirkstoffe besser und länger im Körper bleiben,

auch wenn die Adhärenz (Therapietreue,

Anm. d. Red.) nicht einhundertprozentig ist,

sinkt diese Zahl aber aktuell. Es ist auch richtig,

dass seitens der Pharmaindustrie weniger

geforscht wird. Der HIV-Markt ist inzwischen

ein klassischer Verdrängungsmarkt. Im Prinzip

forschen aktuell nur noch die drei Unternehmen

MSD, Gilead Sciences und ViiV Healthcare. Alle

anderen haben ihre HIV-Medikamente zwar noch

auf dem Markt und schöpfen sozusagen den

Rahm ab, investieren aber kaum in die Erforschung

neuer Medikamente.

Womit wir beim eigentlichen Thema des

Interviews sind. Denn ganz im Gegensatz zur

etwas düster wirkenden Bestandsaufnahme

gibt es aktuell einige bemerkenswerte Neuigkeiten.

Die PrEP als Implantat wurde von MSD

auf der IAS-Konferenz in Mexiko vorgestellt.

Was ist das?


Neu ist nicht die Form der Verabreichung

durch ein Implantat. Das wird schon lange

zum Beispiel in der Empfängnisverhütung

eingesetzt. Man bekommt ein etwa

streichholzgroßes Polymer-Stäbchen in

den Oberarm gesetzt, das dann über ein

Jahr die Wirkstoffe abgibt. Gilead arbeitet

aktuell zum Beispiel daran, Tenofovir (in

Kombination mit Emtricitabin als Truvada

bekannt, Anm. d. Red.) als Implantat zu

entwickeln. Das von MSD vorgestellte

Medikament Islatravir dagegen beruht auf

einem völlig neuen Wirkstoff. Interessanterweise

wurde er zuerst in Sojasoße entdeckt.

Was nicht bedeutet, dass Sojasoße vor HIV

schützt! (lacht)

„Eine ganz neue

Wirkstoffklasse“

Ich sehe schon die „BILD“-

Schlagzeile …

Ein großer Vorteil dieses Wirkstoffs ist,

dass er in unglaublich kleinen Dosierungen

ausreichend wirkt. Um das zu veranschaulichen:

Bisher reichen die Tagesdosierungen

von ungefähr 25 Milligramm bis zu

einigen 100 Milligramm. Die notwendige

Tagesdosis von Islatravir wird wahrscheinlich

nur ein halbes Milligramm betragen.

Das ist für eine Depot-Therapie natürlich

sehr vorteilhaft. Die Daten, die auf der

IAS vorgestellt wurden, lassen hoffen,

dass mit dem Implantat tatsächlich eine

Wirkdauer von einem Jahr erreicht werden

kann. Das Medikament ist aber nicht nur

ein neuer Wirkstoff, sondern gehört zu

einer ganz neuen Wirkstoffklasse, den

Nukleosidischen Reverse-Transkriptase-

Translocations-Inhibitoren. Für diese haben

wir noch keine Langzeiterfahrungen,

wie es mit der Verträglichkeit aussieht,

und müssen weitere Studien abwarten.

Es gibt aber ja weitere Depot-Therapieansätze.

Wie ist da der Stand?

Es wird auch mit den bekannten Wirkstoffklassen

an neuen Therapieformen

gearbeitet. Das hat den Vorteil, dass die

Langzeitverträglichkeit der verwendeten

Substanzen gut erforscht ist. Im kommenden

Jahr werden die ersten Depotspritzen

zur Behandlung zugelassen werden. Wir

wissen es noch nicht ganz genau, aber

zunächst werden es wohl monatliche,

eventuell zweimonatliche Spritzen sein.

ViiV Healthcare hat sie mit dem seit Jahren

angewendeten Rilpivirin und dem neuen

Medikament Cabotegravir, einer Schwestersubstanz

des ebenfalls lange verwendeten

Dolutegravir, entwickelt. Cabotegravir wird

übrigens gleichzeitig für die PrEP erforscht,

hier wäre eine dreimonatige Depotgabe

denkbar.

„Da ist noch

Spiel drin!“

Was ist der Vorteil dieser Depot-

Therapien?

Sie bieten einerseits die Möglichkeit,

Patienten zu behandeln, die Schwierigkeiten

mit der Adhärenz haben. Wichtiger

ist aber noch, dass sie hervorragend für

jegliche Umfelder geeignet sind, in denen

die HIV-Infektion nicht bekannt werden

soll. Wo Tabletten nicht auffallen sollen.

Das kann in Gefängnissen sein, in Familien,

wo vielleicht das Kind die Infektion der

Mutter oder des Vaters nicht bemerken

soll. Bei Migranten, die ihre Familie in

religiös besonders strenggläubigen Ländern

besuchen. Bei Flugbegleitern oder anderen,

die beruflich in diese Länder müssen oder

dort ihren Urlaub verbringen wollen.

Wie kommt es, dass wir hier jeweils

nur noch über zwei Wirkstoffe

sprechen? Ist die Dreierkombi ein

Auslaufmodell?

Die Dreierkombi ist einfach historisch gewachsen.

Bei Retrovir in den 1990ern haben

wir gesehen, dass das Virus maximal sechs

Monate brauchte, um sich anzupassen. Mit

zwei Wirkstoffen hat es dann ca. drei Jahre

gedauert, bis das Virus resistent war. Erst mit

der Einführung der Proteasehemmer 1996

gelang es, das Virus dauerhaft unter die

Nachweisgrenze zu bringen, also seine Vermehrung

und damit Anpassungsmöglichkeit

nachhaltig zu unterbinden. Inzwischen sind

wir in der Situation, dass die Medikamente

viel, viel wirksamer sind und wir sehen, dass

drei keine magische Zahl ist. Studien zeigen

sogar, dass die modernsten Protease- und

Integrasehemmer so wirksam sind, dass sie

theoretisch einzeln wirken würden. Das ist

aber nur Theorie und niemand möchte sich

eine Resistenz gegen diese hochwirksamen

Wirkstoffe einhandeln. Für viele Patienten

reichen aber in Zukunft zwei Wirkstoffe aus,

wie bei den eben genannten erwarteten

neuen Therapien. In Deutschland ist mit

Dolutegravir/Lamivudin (Dovato, Anm. d. Red.)

in diesem Jahr schon die zweite Zweierkombination

zugelassen worden, Juluca ist schon

etwas länger auf dem Markt.

Sie haben im Vorfeld auch eine

Infusion angesprochen …

Mit Ibalizumab von Theratechnologies steht

das erste Medikament zur Behandlung

durch eine alle zwei Wochen zu gebende

Infusion kurz vor der europäischen

Zulassung. Es ist speziell für Patienten

entwickelt worden, die wegen Resistenzen

oder Unverträglichkeiten nur wenige

Therapieoptionen haben. Infusionen sind

im Vergleich zur Depotspritze aufwendig,

man kommt an den Tropf, muss warten,

aber: Es wird in Zukunft vermutlich weitere

Medikamente wie dieses geben, deren

Wirkung nicht mehr auf chemischen kleinen

Molekülen beruhen, sondern mit menschlichen

Antikörpern arbeiten. Das ist zurzeit

noch extrem teuer. Die angesprochene

Therapie wird rund 130.000 Euro im Jahr

kosten, allerdings ist sie für betroffene Menschen

(in den USA schätzungsweise 25.000,

Anm. d. Red.) ein lebensrettender Segen.

Bei anderen Erkrankungen hat man die

Verweildauer der Antikörper im Organismus

bereits durch Tricks so weit verlängert, dass

eine halbjährliche Infusion möglich ist. Da ist

noch Spiel drin.

*Interview: Christian Knuth

Auf www.blu.fm/topics/hiv spricht

Siegfried Schwarze im zweiten

Teil dieses Interviews über weitere

spannende Ansätze, wie die eventuell

einmal mögliche Heilung durch eine

Gentherapie und den Stand der Erforschung

eines Impfstoffes.

Siegfried Schwarze ist Vorstandsmitglied

bei Projekt Information e.

V., einem Verein, der HIV-infizierte

Menschen, ihre Freunde, Angehörigen

und Ärzte über Forschung,

Entwicklung und Anwendung von

schulmedizinischen, unterstützenden

und holistischen Behandlungsmethoden

informiert. Im ständigen

interdisziplinären Informationsaustausch

mit Medizinern, Naturheilkundlern,

Psychologen, Therapeuten

und Pflegern entsteht so alle zwei

Monate eine Vereinszeitschrift,

die diese Informationen sammelt.

Zudem schafft Projekt Information

mit POSITIVER RAUM Möglichkeiten

des Austausches und der Vernetzung

HIV-Positiver in ländlichen Gebieten.

www.projektinfo.de

GESUNDHEIT


GESUNDHEIT

SEXUALITÄT

Keine Angst vor Sex!

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist

HIV allgegenwärtiger Begleiter

schwuler Männer. Egal, ob man infiziert ist

oder nicht: Das Virus beeinflusst fundamental

die Art und Weise, wie wir leben

und lieben, denn HIV ist zum Synonym für

Angst geworden. Eine angstfreie Sexualität

kennen viele Schwule daher überhaupt

nicht (mehr).

Diese Tatsache ist besonders deswegen

erstaunlich, weil HIV inzwischen eine gut

behandelbare chronische Krankheit ist und

die Schutzmöglichkeiten durch Kondom,

PrEP und Schutz durch Therapie so individuell

wie einfach geworden sind.

SEXANGST 2.0

Im Sommer erreichte eine Studie hohe

mediale Aufmerksamkeit, nach der es

erstmals mehr Syphilisansteckungen als

HIV-Neuinfektionen in Europa gab. Diese

aus rein epidemiologischer Sicht eigentlich

gute Nachricht wurde fast durchgängig so

dargestellt, dass Sorglosigkeit

und Kondomverzicht

eine Gefahr für die sexuelle

Gesundheit der Bevölkerung

darstellen. Dabei

fehlte eine entscheidende

Einordnung: Die Syphilis ist

einfach zu heilen, Resistenzen

sind nicht bekannt.

Und ein Rückgang der

HIV-Neuinfektionen in

Europa von 31.000 im Jahr

2016 auf 25.353 in 2017

ist Beweis dafür, dass die

HIV-Prävention erfolgreich

funktioniert.

SEXUELLE GESUNDHEIT

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

hat sexuelle Gesundheit als Ziel definiert.

FOTO: TEAM RH PHOTOGRAPHY / INSTAGRAM.COM/ROMAN_HOLST

Und sie stellt sich klar und deutlich gegen

psychisch belastende Ängste, die zum

Beispiel durch fehlende Aufklärung oder

falsche Information über Geschlechtskrankheiten

ausgelöst werden können:

„Sexuelle Gesundheit setzt eine positive

und respektvolle Haltung zu Sexualität

und sexuellen Beziehungen voraus sowie

die Möglichkeit, angenehme und sichere

sexuelle Erfahrungen zu machen, und

zwar frei von Zwang, Diskriminierung und

Gewalt. Sexuelle Gesundheit lässt sich nur

erlangen und erhalten, wenn die sexuellen

Rechte aller Menschen geachtet, geschützt

und erfüllt werden.“

HIV, AIDS UND SEXUALFEINDLICHKEIT

Unter dem Titel „Fortwährende Eingriffe“

ist im Männerschwarm Verlag ein Sammelband

mit Aufsätzen, Vorträgen und

Reden des Sexualwissenschaftlers Martin

Dannecker erschienen. Diese Sammlung

von Texten zu HIV und AIDS über

vier Jahrzehnte hilft hervorragend beim

Verständnis, warum Angst vor Sexualität

in der HIV-Krise durchaus nachvollziehbar

und berechtigt war.

Gleichzeitig entlarven die

Texte aber auch, wie diese

Angst von Anfang an und

bis heute moralisierend

und sexualfeindlich missbraucht

wurde und wird.

Dem gilt es sich mit aller

Macht entgegenzustellen,

um eine neue Angst vor

und Stigmatisierung von

Sexualität nicht zuzulassen.

*ck

„Fortwährende Eingriffe“

von Martin Dannecker,

Buch / Broschur, 232 Seiten, ISBN

9783863002718, Lesungen im Oktober,

November und Dezember, Termine und

Infos unter www.maennerschwarm.de

KOSMETIK

Rasieren neu entdecken!

Männer am Morgen – dem einen steckt noch die letzte Nacht in

den Knochen, dem anderen das bevorstehende Date. Zum Glück

gibt es jetzt was Neues in Männerbädern,

das dich frisch wie ein junges

Salatblatt in den Tag gehen lässt:

Boldking. Der sensationelle Online-

Rasierservice mit den extrascharfen

Klingen, dem nachhaltigen Recyclingservice

und den natürlichen

Hautpflegeprodukten für

obenrum und untenrum.

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WENIGER KOPF

ZERBRECHEN

MEHR

HERZ

KLOPFEN

Zu wissen was alles in deiner HIV-Therapie

steckt, kann dich gelassener machen. Sprich

mit deinem Arzt, was für dich und dein

langfristig gesundes Leben am Besten ist.

WENIGER HIV

MEHR

DU

Mehr Infos unter LiVLife.de

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GESUNDHEIT

SEXUALITÄT

LATTE

MACHO

FOTO: R. PEREZ / CC0

Augen und Sitzfleischsensoren auf beim Fahrradkauf. Der richtige Sattel ist für die Organe rund um den Penis und damit für seine dauerhafte Leistungsfähigkeit Pflicht!

Keinen hochkriegen. Schlappschwanz.

Versager. Neben

Gedanken um die Größe seines

Geschlechtsteiles, zählt wohl eine

verminderte Leistungsfähigkeit des

Penis zu den Urängsten des modernen

Mannes. Dabei ist die Erektile

Dysfunktion (ED), umgangssprachlich

die Erektionsstörung, weder

selten noch ein Drama noch etwas,

das nicht in den meisten Fällen

abstellbar wäre.

Wie funktioniert die Latte?

Ein komplexes System aus psychischen

und körperlichen Abläufen, an dem neben

deinem Kopf die Blutgefäße, Nerven und

bestimmte Hormone und Botenstoffe

beteiligt sind, sorgt dafür, dass in deinem

Penis Stimmung aufkommt. Stimmung

meint hier die Drosselung des Blutabflusses

bei gleichzeitig erhöhter Blutzufuhr.

Platz für das zusätzliche Volumen schaffen

erweiterte Gefäße in den Schwellkörpern.

Ergebnis bei perfektem Zusammenspiel:

eine einsatzbereite Prachtlatte.

Servicehinweise zur Lattenpflege

Bevor wir gleich erklären, was gegen eine

ED getan werden kann, wollen wir noch

kurz ganz allgemein darauf hinweisen, was

deinem Penis alles die Laune verderben

kann. Dein Lebensstil ist nämlich maßgeblich

daran beteiligt, ob du zu den rund 20

Prozent der Männer gehörst, die unter ED

leiden oder nicht: Rauchen, Alkoholmissbrauch,

Drogenkonsum und Übergewicht

sowie durch sie ausgelöste Erkrankungen

wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck,

erhöhte Blutfettwerte und Arteriosklerose

sind durch dich kontrollierbare Faktoren,

die deinem Steifen die Luft – Verzeihung

– das Blut abwürgen. Andere Ursachen der

ED, wie Schlafapnoe, Schilddrüsenunterfunktion

oder Schilddrüsenüberfunktion,

Multiple Sklerose, Operationen im Beckenbereich

oder Verletzungen an der Wirbelsäule

oder am Becken sowie Verletzungen

an Nerven oder Schwellkörpern, kannst du

weniger gut selbst beeinflussen. Prinzipiell

gilt: Wenn du länger als sechs Monate unter

einer ED leidest, geh damit zum Arzt,

denn wie eben beschrieben,

kann der Hänger beim Sex

ein Symptom einer ernsten

Erkrankung sein!

Was hilft?

Viagra. Ja, aber nein. Glücklicherweise

gibt es heute nicht

mehr nur die extrem teure

blaue Pille, die 1998 auf

den Markt kam und als

Erstes eine ernst zu

nehmende medizinische

Hilfe schuf. Ihr

Wirkstoff Sildenafil

ist heutzutage von

vielen Herstellern günstig und auch in größeren

Packungen auf Rezept erhältlich. Er

gehört zur Klasse der Phosphodiesterase-

5-Hemmer (= PDE-5-Hemmer), die den

Abbau körpereigener erektionsfördernder

Botenstoffe im Penis vermindern. Dadurch

wird die Konzentration dieser Botenstoffe

erhöht und die Entstehung und Beibehaltung

einer Erektion gefördert. Zur Stoffklasse

der PDE-5-Hemmer gehören neben

Sildenafil auch Vardenafil und Tadalafil, die

sich vor allem in der Wirkschnelligkeit

und -dauer unterscheiden. Letzterer wirkt

mit bis zu 36 Stunden am längsten und

kann auch zusammen mit der Nahrung

eingenommen werden. Sildenafil wirkt

langsamer, wenn mit dem romantischen

Dinner eingenommen. Wer auf Chemie

verzichten will, kann mit Cockringen und

Penispumpen auch recht wirksam

Hand an die werdende Latte

legen, hier kommt es aber dann

darauf an, wie der Partner zu

solchen Spielzeugen steht. Nicht,

dass ihm dann die Lust vergeht,

denn dann hilft auch kein PDE-

5-Hemmer mehr: Die wichtigste

Zutat für eine pralle Erektion ist

und bleibt die sexuelle Stimulation,

die Erregung, die Lust

auf Sex. Darauf eine Latte!

*ck

www.hormosan.com


NEU

ENTDECKE GRUPPEN

In den Gruppen finden sich Menschen die sind wie du, man tut sich zusammen um

Spaß zu haben oder um miteinander zu diskutieren - du entscheidest.

Du kannst kostenlos einer Gruppe beitreten oder selbst eine gründen.

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WEITERE INFOS

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DIVERSITY

Liebe Leser,

unabhängig vom (nicht immer eindeutigen) biologischen

Geschlecht definieren sich aufgeklärte Menschen heute

so, wie sie sich fühlen und WIE SIE EBEN SIND. Lesbisch,

schwul, trans* oder queer oder, oder ... Das stößt manch

einen vor den Kopf, der jahrzehntelang dafür gekämpft

hat, ein Schwuler sein zu dürfen: Dem behagt es nicht,

dass er jetzt in einer Schublade mit „den“ Lesben ist und

„nur noch“ queer ist. Es geht aber nicht um Schubladen, es

geht um Freiheit. Wir stellen dir hier ein paar Queers vor. Viel

Spaß beim Lesen! *rä

FOTO: S. MARTINELLI

BUCHTIPP

#Transsexualität: Gottes Schöpfung

Ein wahrlich ungewöhnlicher

Lebensweg, den das Buch

„Endlich ich“ erzählt. „Darf ich das

mir von Gott gegebene Geschlecht

verändern?“, fragte Pfarrer Sebastian

Wolfrum sich immer wieder.

Bis zu seinem Coming-out 2017 kannte

ihn seine Gemeinde als Silke, doch die

war er nicht. Seine „Häutung“, wie er seine

bewusste Entscheidung nennt,

verkündete er dann in der Kirche

im fränkischen Veitshöchheim.

Bis dahin war es für ihn ein langer

Prozess. Darf er als Christ in die

Schöpfung so stark eingreifen?

Darf er das als Pfarrer? Wie reagiert

die Gemeinde? Denn auch wenn

man das nutzen darf/soll/kann,

was Göttin/Gott einem an Fähigkeiten

und Möglichkeiten gegeben

hat, ist da immer noch das Umfeld,

das soziale Gefüge, das es nun

mit einem neuen Menschen zu

tun hat. Das vor wenigen Monaten

beim Münchner Claudius Verlag

erschienene Buch „Endlich ich –

Ein transsexueller Pfarrer auf dem

Weg zu sich selbst“ ist ein äußerst

intimer und lesenswerter Blick auf

einen mutigen Menschen. Und es

macht Mut, zu sich zu stehen! Wir

chatteten mit dem Pfarrer.

Kannst du mit dem Wort

„queer“ etwas anfangen oder

lehnst du das eher ab?

Ich finde das Wort sehr treffend.

Es zeigt einfach, dass es mehr

zwischen Himmel und Erde gibt,

als in unsere vertrauten Schubladen

passt. Soweit ich das erkennen kann,

ist „queer“ nicht negativ besetzt. Auch das

hilft queeren Menschen, sich in unserer

Gesellschaft wiederzufinden.

Wovor hattest du mehr Angst: vor

der Reaktion der Gemeinde, deiner

Freunde oder der Kirche?

Angst ist vielleicht nicht ganz zutreffend.

Die größten Fragen hatte ich schon

Richtung Kirche und Gemeinde. Kann

ich in meinem Beruf bleiben, kann ich in

meiner Gemeinde bleiben? Das war ja nicht

von Anfang an sicher. Und die Reaktion in

einem 10.000-Einwohner-Ort kann man im

Vorfeld immer schwer einschätzen.

Welche Hürde musst/willst du noch

bezwingen?

Die größten Hürden habe ich hinter mir.

Jetzt gilt es vor allem, sich im Alltag des

neuen, richtigen Lebens einzufinden.

Die Operationen werden sicher noch mal

eine Herausforderung. Sie sind für mich

der letzte Schritt zur äußeren

Angleichung.

Wie lebt es sich als Trans* auf

dem Land? Musas man mehr

kämpfen?

Die Region hier ist ja eher städtisch

geprägt. Aber klar, es ist etwas

überschaubarer als in den großen

Metropolen. Ich würde nicht

sagen, dass ich mehr kämpfen

musste. Aber als Pfarrer bin ich

auch öffentliche Person und kann

in einem kleineren Lebensraum

nicht so einfach in der Anonymität

abtauchen. Insofern bin ich mehr

gefordert. Vielleicht hilft das sogar

eher. Dadurch, dass die Menschen

mich seit Jahren kennen, fiel es

vielen sogar leichter, meinen Weg

zu akzeptieren, weil sie konkret eine

Person vor Augen haben, die sich

auf den Weg der Transition macht.

Sie erleben, dass ich zunehmend in

mir ruhe und es sich sehr stimmig

anfühlt.

*Interview: Michael Rädel

www.claudius.de


DIVERSITY

INTERVIEW

FOTO: MICHAEL MIKLAS, MAKE-UP UND HAIRSTYLING:

AVRIL PAUL, ARTWORK: MORITZ GRUHL, ADDITIONAL

PRODUCTION: MARTINA BREITENFELD

FELIX RÄUBERS

atmosphärische Welt voller Symbole

Wir sprachen mit dem Ex-

Polarkreis-18-Sänger über

seine Kunst und sein Sein.

Wovon handelt dein Lied „Burning

Sky“?

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen

Geschlecht, der männlichen und weiblichen

Seite in mir selbst, ist eines der

drastischsten inneren Spannungsfelder,

die ich für mich, und die jeder irgendwann

in sich erlebt. Darüber wollte ich einen

Song schreiben. Obwohl ich mich nicht als

transsexueller Mensch verstehe, zumindest

nicht auf der physischen Seite, habe

ich diese Ambivalenzen natürlich in mir,

denn regelmäßig werde ich mit den Grenzen

meiner eigenen Geschlechtsidentität

konfrontiert. Alltägliche Situationen, in denen

ich nicht weiß, ob meine Handlung als

männlich oder weiblich empfunden wird,

und wo ich mich frage, was es überhaupt

bedeutet, männlich oder weiblich zu sein.

Ein heikles Thema, wo ich bei vielen auf

Distanz stoße. Ein klares Zeichen also,

dass genau hier ein besonders persönliches

Thema für jeden von uns liegt, sonst

würde man sich nicht so dagegen wehren.

Der Song „Burning Sky“ beschreibt eine

ikonische Figur, die sich traut, bis aufs

Letzte zu ihrer eigenen Geschlechtsidentität

zu stehen.

Auf dem Bild bist du halb Mann, halb

Frau. Oder auch ein Mensch, mal

geschminkt, mal pur. Ist Make-up

denn immer weiblich?

Auf dem Bild wollte ich die weiblichen

und männlichen Anteile in mir in einem

Bild zusammenfassen. Hält man eine

Gesichtshälfte zu, wirkt die noch offene

andere Hälfte wie eine eigenständige Persönlichkeit,

beides Anteile, die wirklich in

meinem Gesicht sind. Avril Paul von Make

Up Society hat das Make-up sehr subtil

angewendet und letztlich nur die Anteile

in mir hervorgehoben, die sowieso schon

da waren.

Magst du das Wort „queer“?

Ich mag, dass „queer“ vieles offenlässt.

Ein Sammelbegriff, unter dem man Andersartigkeit,

Querdenkerei, Freiheit und

Vielseitigkeit zusammenbringt.

Du trittst in Sachsen auf. Deine

Heimat ist ziemlich in Verruf geraten.

Woran denkst du, wenn du an

Sachsen denkst?

Für mich persönlich hat sich meine

Heimat Dresden nicht großartig verändert.

Es ist immer noch die Stadt, in der

meine Familie, meine Schulfreunde und

die Mitglieder meiner Band „Polarkreis 18“

leben. Wenn ich zu Hause bin, mache ich

die Dinge, die ich immer schon gemacht

habe. Dass Dresden nicht gerade die progressivste

Stadt ist, hängt mit der langen

Geschichte als Barock- und Residenzstadt

zusammen.

Natürlich stimmen mich die aktuellen Veränderungen

nachdenklich, ich habe hier

aber noch nicht die richtigen Antworten

gefunden.

*Interview: Michael Rädel


46 DIVERSITY

NACHGEFRAGT

VANESSA UND

KATHARINA

„Wir sind treu“

Zwei junge Frauen, die wissen,

wie man sich im Internet

inszeniert. Vanessa und Katharina

wissen aber auch, wie sie ihre Liebe

trotz aller Instagram-Versuchungen

am Leben und ehrlich halten. Wir

chatteten mit den beiden Influencerinnen.

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Katharina: Dazu muss ich dich auf eine

kleine Reise in der Zeit mitnehmen. Wir

beide kennen uns seit vielen Jahren

schon, wobei kennen ein zu starker Begriff

ist. Wir sind zusammen in Brandenburg

aufs Gymnasium gegangen, wo die

Sitten streng und die Bürgersteige um 18

Uhr hochgeklappt sind. Als ich eine junge

Erwachsene war, wollte ich raus ins große

Berlin und das Leben kennenlernen und

zog dann auch recht schnell in die Stadt

und startete mein eigenes Leben und

ließ meine Heimat hinter mir. Fünf Jahre

später hat sich mein Leben gewandelt,

was mich dazu veranlasst hat, eine neue

Frisur zu machen – von langen Roten

auf einen blonden Bob. Jedenfalls lud

ich neue Bilder bei Instagram (witzigerweise)

hoch und Vanessa ist darauf

aufmerksam geworden und schrieb mir,

um zu erfahren, wie es mir so ergangen

ist die letzten Jahre. Wir verstanden uns

auf Anhieb wunderbar und wurden dicke

fette Freunde – zumindest vorerst. Über

die Zeit und durch die vielen Partys und

durchzechten Nächte hat sich mehr

entwickelt: Und da wären wir auch schon

im Heute, fast zwei Jahre später. Das hat

lange gedauert, der Prozess war nicht

leicht, aber mittlerweile haben wir es so

verinnerlicht, dass wir zeigen wollen, dass

es eben auch anderes Glück gibt, fernab

von Schwarz und Weiß. Unterstützend in

jedem Fall dazu: Berlin. Berlin ist eine so

offene Stadt, in der jeder alles sein kann

und dafür zwar schräg angeguckt wird,

aber das Motto „leben und leben lassen“

stärker ausgeprägt ist.

Wart ihr anfangs getrennt auf Instagram?

Gab es da auch mal eine Art

Wettrennen?

Vanessa: Wir sind beide auch getrennt auf

Instagram, nach wie vor, und verfolgen fleißig

das Leben entfernter Freunde. Zumal

wir ein Statement setzen wollen – alleine

halten wir unsere Accounts mehr banal:

Klamotten, Kaffee mit Freunden usw.


Stören all die schönen Menschen

nicht tagtäglich den Alltag, irgendwie

muss man ja mithalten?

Katharina: Ja sicher, die Einflüsse sind

groß. Aber Berlin ist es auch und mittlerweile

unser beider Heimat. Insofern

ja. Aber etwas mit Content zu bieten,

der nicht schnell anödet ... das finden

wir immer seltener. So müssen wir

gestehen, ein Mithalten ist es weniger,

eher ein Inspirieren und dabei selbst

verstehen, wie man die anderen nicht

anödet.

Wie haltet ihr es mit der Treue?

Vanessa: Wie halten denn „normale“

Beziehungen das mit der Treue? Kurz

und knapp: Wir sind treu. Unserer Meinung

nach ergibt das Zusammensein

sonst wenig Sinn. Entgegen der Annahmen

von vielen haben wir uns bewusst

zu dieser Beziehung entschieden und

auch dazu, diese monogam zu führen.

Könnt ihr auch mal ein paar Tage

ohne Instagram?

Katharina: Eigentlich nein. Zwar posten

wir nicht stündlich, aber den letzten

Schrei wollen wir nie verpassen. Instagram

ist irgendwie unsere Jugend. Wenn

die Teenies von neuen Apps sprechen,

fühlen wir uns alt – Instagram ist und

bleibt daher unser täglicher Begleiter,

„in“ ist es auch immer noch.

Wie lesbisch oder queer definiert

ihr euch?

Vanessa: Wieso wird alles differenziert?

Wieso heißt der eine Teil Lebenspartner?

Wieso muss es sich um eine

„schwule“ oder „lesbische“ Hochzeit

handeln? Reden wir nicht immer von

Gleichberechtigung und Angleichung?

Differenzierende Begrifflichkeiten zu

finden, fördert nicht die Gleichberechtigung

oder führt zu einer Identifikation

mit „den anderen“. Deshalb haben wir

da keine genaue Definition.

Mögt ihr das Wort „queer“

überhaupt?

Katharina: Nicht so richtig. Wir nennen

es lieber „Liebe“.

Gibt es denn eine lesbische

Identität?

Vanessa: Für uns ist das eine Stereotypisierung.

Ich bin eine Frau, das

ist meine Identität, und ich liebe eine

andere Frau.

Wie macht ihr jungen Menschen

Mut beim Coming-out?

Katharina: Berührungspunkte schaffen.

Instagram ist auch unter jungen Leuten

noch modern. Damit es greifbar für

junge Mädchen wird, sich ihre Sexualität

bewusst zu machen, helfen nationale

Instagrammer. Und das wollen wir sein.

Wenn man sich Mädchen aus den USA

oder England oder anderen Ländern

anschaut, in denen weitgehend offen

damit umgegangen wird, wirkt das so

entfernt und nicht nahbar. Das wollen

wir ändern.

Stichwort Sexismus: Können sich

eure Follower benehmen?

Vanessa: Na ja ... Es hält sich in Grenzen.

Aber Dreier-Angebote sind öfter dabei,

Nudes auch und oft Angebote, die nichts

im Rahmen einer Beziehung verloren

haben. Aber damit müssen wir wohl

leben. Uns ist das lieber, als wenn gleichgeschlechtliche

Pärchen diskriminiert

werden – wir nehmen es also mit Humor.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/coupleontourx

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DIVERSITY

Coca-Cola zeigt Flagge für Offenheit,

Akzeptanz und Vielfalt 2016 ist die

Regenbogenflagge erstmals an der

deutschen Firmenzentrale in Berlin

gehisst worden.

BUNTES JUBILÄUM

Coca-Cola: Weil Vielfalt verbindet

FOTO: COCA-COLA

Auf der ganzen Welt bringt

Coca-Cola Menschen

zusammen. Offenheit, Akzeptanz

und Vielfalt sind gelebte Werte –

international, national und lokal.

Zum 90-jährigen Jubiläum von

Coca-Cola in Deutschland lädt das

Unternehmen in seinem Online-

Magazin zu einer digitalen Zeitreise

rund um die Menschen, Marken

und Meilensteine des größten

deutschen Getränkeherstellers ein

und zeigt, dass gelebte Vielfalt den

Unterschied machen kann.

In Deutschland beschäftigt Coca-Cola

8.000 Menschen aus mehr als 60 Nationen,

die an 35 Standorten bundesweit in der

Verwaltung, Logistik, Produktion oder im

Verkauf tätig sind. Fünf Generationen – von

den Babyboomern bis hin zur Generation

Z – sind somit Teil der Belegschaft des

größten deutschen Getränkeunternehmens.

Felicitas von Kyaw, Geschäftsführerin

Personal und Arbeitsdirektorin bei der

Coca-Cola European Partners Deutschland

GmbH betont: „Die Vielfalt unserer

Belegschaft macht uns stolz. Wir sind

überzeugt, dass Akzeptanz, Wertschätzung

und Förderung von Vielfalt

Unternehmen zukunftsfähig machen.

Wir fördern eine offene Arbeitsatmosphäre,

in der sich niemand verstecken

muss – unabhängig von Geschlecht,

Alter, sexueller Orientierung, physischen

Fähigkeiten, ethnischer Zugehörigkeit

oder Religion. Diskriminierung und

Ausgrenzung sind für uns in keiner Form

akzeptabel.“

Felicitas von Kyaw

Annette Pampel, Diversity Consultant

bei der Coca-Cola European Partners

Deutschland GmbH, erläutert: „Vielfalt

ist komplex und äußerst bereichernd. Es

gilt, das Bewusstsein und eine stärkere

Sensibilisierung nach innen und

nach außen zu erreichen. Die heutigen

demografischen Veränderungen und

die damit verbundenen Anforderungen

an die Arbeitswelt sind für Unternehmen

durchaus herausfordernd. Ich bin

daher stolz darauf, dass ich als Diversity

FOTO: HOFFOTOGRAFEN

Consultant die Möglichkeiten ausschöpfen

kann, um die Vielfalt der Belegschaft

zu fördern. Gerade die junge Generation

tritt selbstbewusster für Vielfalt ein und

erwartet eine offene Firmenkultur. Und

das ist auch richtig, denn wir verbringen

den größten Teil des Tages an unserem

Arbeitsplatz. Dort möchte ich so sein können,

wie ich bin – in all meinen Facetten.

Für unsere Kolleginnen und Kollegen wird

es zunehmend selbstverständlich, dass

die Person, mit der er oder sie zusammenarbeitet,

möglicherweise nicht den

gleichen Hintergrund oder ein anderes

Lebensumfeld hat.“

MEHR GLEICHBERECHTIGUNG FÜR

DIE LGBTIQ*-COMMUNITY

Seit mehr als 15 Jahren setzt sich das

Unternehmen weltweit mit unterschiedlichen

Initiativen für die Gleichberechtigung

seiner LGBTIQ*-Mitarbeitenden ein.

2014 gründet sich bei Coca-Cola Deutschland

das erste europäische LGBTIQ*-

Netzwerk für Mitarbeitende in Europa.

Das Rainbow-Netzwerk, mit heute 90

Mitgliedern, ist eines von vielen LGBTIQ*-

Netzwerken weltweit.

2016 zeigt Coca-Cola erstmals Flagge

und hisst die Regenbogenflagge an der

deutschen Firmenzentrale in Berlin. Drei

Jahre später werden Regenbogenflaggen

auch an den Standorten Lüneburg, Herten,

Dorsten, Köln, Fürstenfeldbruck und

Berlin-Hohenschönhausen gehisst.


DIVERSITY

2017 erhält Coca-Cola Deutschland das

Siegel „Pride 500“, eine Auszeichnung der

Uhlala Group, die auch die größte europäische

LGBTIQ*-Karrieremesse ausrichtet,

bei der der Getränkehersteller seit vielen

Jahren präsent ist.

2018 kooperiert Coca-Cola mit dem

niedersächsischen Verein SCHLAU, der

ein neues Verständnis für Transgender

weckt und die Begleitung der Transition im

Arbeitsumfeld unterstützt.

Coca-Cola steht im engen Austausch

mit der LGBTIQ*-Community sowie den

verschiedenen Firmennetzwerken und

engagiert sich bei der Sticks&Stones,

den Respect Gaymes, den CSD-Paraden

sowie den Nachhaltigkeitsaktionstagen.

Bisheriger Höhepunkt der Aktivitäten,

um noch mehr Sichtbarkeit für Diversität

ins öffentliche Bewusstsein zu bringen,

waren die CSD-Teilnahmen 2019 in Köln,

Berlin und Hamburg. Mit dem Motto

„Hate Can‘t Dance – Love Can“ und

einer auf 100.000 Stück limitierten

Sonderedition der Coca-Cola Love-Can

eroberten die Trucks die Herzen der

CSD-Besucher.

Als Diversity Consultant weiß Annette

Pampel um die Herausforderungen der

Zukunft und wünscht sich: „Jeder Einzelne

von uns muss seine Einstellung gegenüber

vermeintlichem ‚Anders-Sein‘ oder

‚Fremd-Sein‘ reflektieren. Und dies in

jeglicher Hinsicht – sei es in Bezug auf

die kulturelle oder soziale Herkunft, das

Geschlecht, die Religion, ein gesundheitliches

Handicap, die geschlechtliche Identität

oder sexuelle Orientierung. Anstelle

von Schwierigkeiten sollte jeder vor allem

Potenziale und Bereicherung sehen. Denn

FOTO: COCA-COLA

In 2018 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den LSVD Berlin-Brandenburg in Berlin-Schöneberg unterstützt.

verschiedene Perspektiven und unterschiedliche

Sichtweisen sind es, die uns

voranbringen und weiterentwickeln.“

Annette Pampel

VIELFALT BEI DEN GETRÄNKEN

Vor 90 Jahren startete Coca-Cola in

Deutschland mit nur einem Getränk, der

FOTO: COCA-COLA

klassischen Coke in der ikonischen 0,2-Liter-

Mehrweg-Glasflasche. Heute füllt das

Unternehmen 80 verschiedene Getränke

in diversen Größen bundesweit ab. Jedes

dritte Getränk im deutschen Sortiment

ist kalorienreduziert oder kalorienfrei. Die

Klassiker Coca-Cola, Fanta, Sprite und

Mezzo Mix gibt es generell mit oder ohne

Zucker. Das Unternehmen investiert pro

Liter Getränk etwa dreimal so viel in Werbung

von Getränken mit weniger und ohne

Zucker als für Produkte mit Zucker. Ebenso

verbessert Coca-Cola bestehende Rezepturen

und entwickelt neue Geschmacksvarianten

sowie gänzlich neue Getränke.

Allein 2018 führte der Getränkehersteller

16 Getränke in zum Teil neuen Kategorien

in Deutschland ein. Auch in 2019

setzt Coca-Cola auf Innovationen, darunter

die Coca-Cola light taste in den Varianten

Ginger Lime und Exotic Mango, die Honest

Bio Limonade, Aquarius, Coke Energy und

Fuze Tea Limette-Minze.

FOTO: COCA-COLA

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DIVERSITY

LUST KENNT

PSYCHOLOGIE

Der Volksmund sagt, Gegensätze

ziehen sich an, und

meint damit weniger Dunkel und

Blond, obwohl auch das oftmals

der Fall ist. Vielmehr bezieht er sich

hier auf Wesenszüge, wenn Freunde

behaupten, diese zwei Menschen

wären sehr verschieden. Welcher Art

sind diese Gegensätze?

Häufig beobachtet man in Beziehungen

einen eher ruhigeren und einen mehr

unternehmungslustigen Menschen. C. G.

Jung fasst diese beiden Haupttypen

unter Extrovertierten und Introvertierten

zusammen. Fast keine längere Beziehung

besteht, ohne dass sich zwei dieser

unterschiedlichen Protagonisten gefunden

hätten. Was kennzeichnet diese Unterschiede

im Alltag? Nun, der eine würde

gerne etwas Neues erleben und der andere

Gewohntes vertiefen. Beide scheinen

aber den Wunsch zu haben, ihre Unterschiedlichkeit,

und häufig Quelle täglichen

Streits, auszuhalten, sodass man bei ihrem

Miteinander von einem existenziellen

Bedürfnis sprechen muss.

KEINE MORAL!

Schon der biblische Schöpfungsmythos

kennt die existenzielle Notwendigkeit,

dass sich zwei Menschen ergänzen. „Sie

werden ein Leib sein“, heißt es in Genesis

2,24. Stärker kann man sich nicht ergänzen.

Ein Wunsch, der nach Erich Fromm

die Triebfeder unserer Paarsuche ist. Man

fühlt sich unvollständig, ja ergänzungsbedürftig,

und hält deshalb nach einem

Objekt Ausschau, das diesen Zustand abmildert,

indem es den eigenen Mangel ausgleicht.

Für Fromm hat dieser Findungsakt

einen starken Warencharakter, werden

doch Vereinbarungen getroffen, bei dem

beide das Gefühl haben, einen gleichwertigen

Tausch zu vollziehen.

Kein BBB – so hieß es früher in Kontaktanzeigen,

womit Brille, Bart und Bauch gemeint

waren. In einer Kölner Sauna wurde

sogar ein sogenannter „Fettabscheider“

in den Cruisingbereich gebaut, der nur

Besucher mit einer bestimmten Statur

Durchlass gewährte. Die Moralisten von

heute würden heißlaufen bei ihrem nächsten

Shitstorm! Auch die Sprache auf den

gegenwärtigen Datingplattformen lässt an

Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig –

und damit tief blicken. Keine Alten, keine

Fetten, keine Transen kann man dort lesen.

Welche Schlussfolgerungen ergeben sich

daraus hinsichtlich der Ergänzungsbedürftigkeit?

Auf der unbewussten Ebene ist

die Abwehr von Weiblichkeit, wie die einer

Transe, ein Indikator dafür, dass die eigene

Weiblichkeit bereits so dominant ist, dass

mehr davon keine sinnvolle Ergänzung

wäre. Viele Präferenzen sind psychologisch

betrachtet Hilferufe nach Linderung des

eigenen Mangels. Daher ist der Sexualakt

auch perfekt geeignet, diesem Mangel

entgegenzuwirken. Das Objekt meines

Ergänzungswunsches wird quasi mit mir

auch körperlich verschmolzen.

Es macht daher keinen Sinn, die Suche

nach einem Araber als Fetisch und die

Ablehnung eines Asiaten als Rassismus

zu bewerten. Bei der Assimilation von Andersartigkeit

wird zu Selbstergänzung ein

reales, individuelles Objekt benötigt, aber

keine Gruppenaussage getroffen. Der Versuch

von Grindr, psychologisch begründete

Sexualpräferenzen zu „Hassbotschaften“

zu stilisieren, greift daher ins Leere. In eine

Leere, die reife Persönlichkeiten mit Frustrationstoleranz

gefüllt haben, während

andere infantil geblieben sind. Auswahl

ist immer auch Ausschluss. Eine robuste

Psyche wird daher eine Zurückweisung

als solche erkennen und nicht als einen

Akt der Diskriminierung. Es wird ohnehin

amüsant zu beobachten, wie Grindr die

vermeintlichen Hassbotschaften erfassen

will. Der Kundensupport war in der Vergangenheit

schon ein Desaster – zum Glück!

*Olaf Alp


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MUSIK

INTERVIEW

ADAM

LAMBERT:

„Ich wollte die volle Dosis!“

Aber du schon, oder?

Ja, aber der Schlüssel ist, die Auftritte zu

genießen und nicht zu hart zu sich selbst

zu sein. Auch das ist eine Form der Disziplin

– nicht überanalysieren!

Ist es ein großer Unterschied, wenn

du deine eigenen Songs singst?

Ich habe festgestellt, dass ich mich härter

beurteile, wenn ich die Queen-Songs

singe, weil die Latte so hoch liegt. Man

vergleicht mich sowieso schon mit Freddie.

Mit deinen Liedern kannst du es

lockerer angehen lassen?

Wenn ich solo auftrete, ist es meine Show!

Ich habe mehr Freiheit – aber auch mehr

Druck, weil es Musik ist, die noch nicht den

Test der Zeit bestanden hat. Bei Queen

kann jeder jeden Text mitsingen – meine

Sachen sind einfach neu.

Auch wenn er in „Bohemian

Rhapsody“ nur einen Cameo-

Auftritt hat, ist Adam Lambert seit

vielen Jahren die Stimme, mit der

Queen um die Welt touren. Auch

seine Solokarriere ist im Höhenflug,

wie das neue Album „Velvet“ beweist.

Wir trafen den gut gelaunten

Charmeur auf einen Schwatz im

Soho House Berlin.

Du kennst die Stadt gut, oder?

Ich habe in Berlin gelebt, als ich in „Hair“

mitgespielt habe. Das war 2003, wenn ich

mich richtig erinnere … Es ist so lange her!

Du warst jung und Berlins Nachtleben

legendär. Warst du mittendrin oder

gab es nur die Arbeit?

Oh nein! Ich habe viele Erfahrungen

gemacht – und viele davon zum ersten

Mal! (lacht) Ich war feiern, zum Beispiel im

KitKatClub. Ich wollte die volle Dosis! Wir

lernten schnell Einheimische kennen und

die zeigten uns wirklich alles.

Hast du heute noch die Zeit, so

einzutauchen?

In dieser Art von Klub war ich schon lange

nicht mehr. Wenn ich auf Tour bin, muss

ich auf mich achtgeben, vor allem auf

meine Stimme.

Ist es beängstigend, dass dein Leben

so von deiner Stimme abhängt?

Es löst schon leicht neurotische Tendenzen

aus. Wenn man so oft mit dem

Flugzeug reist, bekommt man leicht eine

Erkältung. Ständig veränderte Temperaturen,

Wetter, Allergien … Ich bin da ein

bisschen zum Hypochonder geworden.

Aber wenn ich mit Queen unterwegs bin,

singe ich oft so laut, dass niemand die

kleinen Unsauberkeiten hört.

Du hast dir viel Zeit mit dem Album

gelassen.

Wenn du Kreativität erzwingst, fühlt es

sich falsch an. Mit diesem Album wollte ich

alles in Ruhe machen. Ich bin kein geduldiger

Mensch, aber ich sagte mir: ein Schritt

nach dem anderen.

Auf der Bühne sein zu wollen ist das

eine, aber jeder Schritt, den du tust,

ist ein öffentlicher. Wie lebst du

damit?

Früher hat es mich überwältigt, aber man

gewöhnt sich daran. Und man lernt. In

den Anfängen von Twitter habe ich ein

paar Sachen rausgehauen, die mich in den

Hintern gebissen haben. Jetzt suche ich

mir die Momente, Leute vor den Kopf zu

stoßen, sehr genau aus.

Was du in vielen Ländern ja schon

tust, weil du bist, wer du bist.

Oh ja! Schwulsein! Aber es ist halt so: Ich

kann nur sein, wer ich bin. Und ich kann

damit nur so ehrlich und offen umgehen

wie möglich – und dafür entschuldige ich

mich nirgends und bei niemandem! Ich

weiß, dass es viele Orte gibt, an denen das …

anders gesehen wird. Aber denen schenke

ich nicht meine Energie. Es gibt so viele, die

das Leben mit mir feiern.

Wie ist es, wenn du trotzdem in

solche Länder kommst? Beispiel

Russland.

Es ist lange her, dass wir dort waren. Das

letzte Mal vor acht Jahren. Als ich auf einer

Solotour dort war – ich weiß nicht mehr

genau wann – wurden gewisse Drohungen

gemacht … Daraus zieht man seine Schlüsse:

Okay, dann eben nicht! Aber in Polen war es

großartig! Hoffentlich können die russischen

Fans einfach dahin kommen.

*Interview: Christian K.L. Fischer

FOTO: JOSEPH SINCLAIR


ROCK

Shakespears Sister

live und „Best of“

MUSIK

26 Jahre nach ihrer offiziellen

Auflösung haben sich Shakespears

Sister wieder vereint!

Das feiern Siobhan Fahey und

Marcella Detroit nicht nur

mit der neuen Single „All The

Queen’s Horses“, sondern auch

mit einer Best-of-CD ihres

kompletten Schaffens. „Singles

Party“ erschien im Sommer, im

November spielt die Band 14

Konzerte in England. 1989 erschien

das Debütalbum „Sacred Heart“,

begleitet von der Hitsingle „You’re

History“, beides Top-10-Erfolge. Das

zweite Album „Hormonally Yours“, das

1992 erschien, war sogar noch erfolgreicher

mit den Hitsingles „I Don’t

Care“, „Hello (Turn Your Radio On)“ und

ihrem größten Hit „Stay“, der alleine

acht Wochen auf Platz 1 der britischen

Charts war. Willkommen zurück!

COMEBACK

Lana Del Rey

„Norman Fucking Rockwell!“

Sie bezeichnete sich einst als „Gangsta Nancy Sinatra“ und schuf sogleich

ein neues Genre: „Hollywood Pop/Sadcore“. Ihr neues Album setzt weiter

auf den Retro-Touch ist aber mehr Pop-Art denn Sadcore. „Norman Fucking

Rockwell!“ schreibt die Erfolgsgeschichte der Melancholischen weiter, die

uns schon mit „Video Games“ und „Love“ verzauberte. *rä

INDIE

Wer sagt denn das?

Deichkind sind zurück mit dem

Album „Wer sagt denn das?“

Offenbar haben sie das kiebigste

aller Satzzeichen, nämlich das

Fragezeichen, entdeckt oder wie

haben wir das zu verstehen mit

dem Titel, ja, wie? Wie haben wir

es zu verstehen, dass die Gruppe

DEICHKIND nun auf der einen Seite

Songs wie „Keine Party“ und „Party 2“

aufblättert und auf der anderen Seite

mit „1000 Jahre Bier“, „Knallbonbon“ und

„Powerbank“ abfeiert? Wie geht das zusammen,

wie geht das zu trennen? Wer

sagt denn „müssen“ und meint „dürfen“

und „sollen“?

POP

MIKA 2019

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

Seit 2007 landet der Musiker einen Charthit („Relax (Take It Easy)“, „We

Are Golden“, „Grace Kelly“ ...) nach dem anderen. Besonders in Italien und

Frankreich ist der in Beirut/Libanon Geborene ein Superstar. Sein „großes“

Coming-out hatte er 2012 – wobei aufmerksame Hörer schon immer

wussten, was Sache ist ... Jetzt meldet er sich mit „My Name Is Michael

Holbrook“ zurück. Wir freuen uns! *rä


MUSIK

NACHGEFRAGT

CHARLI

S

XCX:

laut und leise

„Was daran jetzt sexy sein

soll, kann ich nicht nachvollziehen“,

motzt Charlotte Emma

Aitchison aus Cambridge, die sich

beruflich Charli XCX nennt und seit

dem Welterfolg des von ihr verfassten

Icona-Pop-Knallers „I Love It“ zu

Beginn der Zehnerjahre ein Popstar

ist, wenn man sie auf die erotische

Komponente des Covers ihres

dritten, schlicht „Charli“ betitelten

Albums anspricht.

Sieht man sie dort doch oberhalb der Taille

nackt, bekleidet lediglich von einem langen

bunten Wurm, der vielleicht auch eine

dünne Schlange sein könnte. Allerdings, da

muss man der 27-Jährigen beipflichten,

blickt sie nicht besonders lasziv auf dem

Bild, sondern eher etwas weggetreten

oder so, als meditiere sie. „Du und ihr alle

haltet das für erotisch, weil der weibliche

Körper durch die Medien total sexualisiert

wurde“, setzt die erklärte Feministin

(„Immer mehr Macht in der Musikindustrie

liegt in den Händen von Frauen“) ihre Tirade

nun fort. „Ich habe einen Körper, du hast

einen Körper, meine Mutter hat auch einen

Körper.“ Ja, und? „Ich bin doch einfach

nur unbekleidet. Wäre ich alt, ein Mann

oder hätte mein Körper eine andere Form,

würdest du doch auch nicht sagen, dass

das sexy aussieht.“ Da mag sie recht haben,

aber Kunst ist halt nun einmal frei interpretierbar.

Jedenfalls, so Charli, sich selbst

wieder einigermaßen im Zaum habend,

wollte sie sich auf dem Foto so zeigen, wie

sie eben ist: unverstellt und echt. „Mir geht

es um Ehrlichkeit und um Wahrheit. Dieses

Ziel, aufrichtig zu sein, verfolge ich auch

mit meinen neuen Liedern“, beteuert sie.

Und besser, man fragt an dieser Stelle jetzt

nicht auch noch, warum „Señorita“, der

Sommerhit von Camila Cabello und Shawn

Mendes, der Handanlegung

acht verschiedener

Songwriter/-innen

bedurfte (von denen sie

eine war), wo doch ein

Kompositionspraktikant

locker genügt hätte.

Aber Widersprüche

müssen ja nicht

schlecht sein, und

deshalb zelebriert die

mittlerweile in Los Angeles

lebende Charli die

ihrigen. „Früher habe ich

mich leicht geschämt, Popmusik zu lieben“,

sagt sie, „aber da war ich 16 und wollte cool

sein. Heute ist mir klar, dass es kaum etwas

Cooleres gibt als guten Pop.“ Von dem

„Charli“ glücklicherweise voll ist. Vier Jahre

sind ins Land gezogen, seit Charlis vorheriger

Platte „Sucker“ (mit den Hits „Boom

Clap“ und „Break The Rules“), „in dieser

Zeit habe ich unglaublich viele Erfahrungen

gesammelt und bin gereift.“ Einerseits.

„Andererseits wollte ich auch Partysongs

auf dem Album haben, die zeigen, wie

viel Spaß mir das Leben macht.“ Und so

ist „Charli“ ein überzeugender Electro-

Synthie-Pop-Spagat aus Abgehnummern

wie „Click“ oder „Shake It“, ein bisschen

Pop-Nostalgie wie auf „1999“, einem Duett

mit Troye Sivan sowie persönlichen Songs

wie „Gone“, einer Zusammenarbeit mit

Christine and the Queens, die Unsicherheiten,

Ängste und Zweifel aufgreift. „In

dem Song geht es um

das Gefühl, wertlos und

einsam im Zimmer zu

sitzen. Ich bin recht

impulsiv und gehe gerne

feiern, das heißt jedoch

nicht, dass ich solche

Phasen nicht kenne.

Und bei Christine ist

es ähnlich. Ich liebe sie

einfach als Menschen

und als Künstlerin, sie

inspiriert mich extrem.“

Besonders persönlich

wird Charli XCX meist dann, wenn sie den

Gang rausnimmt, so wie in „White Mercedes“,

der das Hin- und Hergerissen-Sein

in einer fünfjährigen On-Off-Beziehung

zum Inhalt hat. „Inzwischen sind wir fest

zusammen, also war die wacklige Phase

nicht umsonst“, so Charli, lächelnd und

mit dem Gespräch offenbar versöhnt.

*Interview: Steffen Rüth


HOW

ABBAMANIA

„Mamma Mia“, „Dancing Queen“, „One of Us“, „Gimme!

Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“, „Waterloo“, „Take

a Chance on Me“ oder auch „Under Attack“ und „Lay All

Your Love on Me“, die Liste der Hits von ABBA ist lang. Die

Musiker beeinflussten zwischen 1972 und 1982 wie kaum

eine andere die weltweite Musikwelt. Und auch nach dem

REVUE

Band-Ende inspirierten die vier Musiker Stars wie Madonna,

Ace of Base und MIKA. ABBAMANIA THE SHOW feiert

dieses Jahr mit „The Super Trouper Tour 2020“ diesen

Erfolg und macht u. a. in Berlin, Nürnberg, Hannover und

München Station. Voulez-vous? *rä

www.eventim.de

MUSIK

POP

Anna Ternheim

„A Space For

Lost Time“

Seit dem 2004er-Debütalbum „Somebody

Outside“ wird die Sängerin und

Gitarristin in ihrer Heimat Schweden,

aber auch in Westeuropa und den USA,

mit stetig wachsender Begeisterung für

ihre Musik gewordene Innenbetrachtungen

geschätzt. Die 41-Jährige, die

zu ihren großen Einflüssen Künstler wie

Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom

Waits zählt, blickt in Schweden auf einen

konstant großen Erfolg. Das neue Album

wird auch bei uns funktionieren!

FUNK

Prince

„Sign o' the Times“

Sammler aufgepasst! Der legendäre

1987er-Konzertfilm von und mit Prince

ist jetzt – remastert und zum ersten

Mal – (außer in Australien & Japan)

auf Blu-Ray verfügbar mit Sound in

Dolby Atmos und Auro-3D + DVD!

Als aufwendige Deluxe Edition in

12"-Verpackung mit 102-minütiger

Interview-Dokumentation „Prince – The

Peach & Black Times“ und exklusivem

Audiokommentar von The Peach And

Black Podcast sowie Bonus-Blu-Ray

und DVD mit über zwei Stunden Extra-

Interviews, großformatigem Booklet,

DIN-A1-Kinoplakat und fünf Schwarz-

Weiß-Fotos.

BLUES

Danny Bryant

„Means of Escape”

„Ich wollte, dass diese Songs ihre

Dringlichkeit und Aufregung behalten

und sich nicht in einer Überproduktion

verlieren. Die Tracks hat

meine reguläre Road-Band (sowohl

in Quartett- als auch in neunköpfiger

Big-Band-Besetzung) eingespielt.

Zum größten Teil haben wir so das

Album gemacht – minimale Overdubs

und viel Spaß und Leidenschaft.“ Das

Werk ist nicht nur das 11. Studioalbum

des von der Kritik hochgelobten britischen

Bluesrockgitarristen, es ist auch

das erste von ihm selbst produzierte

Album.

BLUES

Beth Hart „War in My Mind“

Was für eine Stimme! Neuere Fans kennen

Beth hauptsächlich als die alles erobernde

globale Ikone, die von der Times und vielen

anderen Medien gefeiert wird. Um ihren

Hintergrund und die vielen Achterbahnfahrten

in ihrem Leben zu verstehen, sollte

man sich die Texte von „War in My Mind“

genauer ansehen. Sie erzählen schonungslos

ehrlich von den Höhen und Tiefen der

letzten Jahrzehnte: von Beths Kindheit in

den 70er-Jahren in Los Angeles, in der sich

bereits ihr musikalisches Talent und ihr

unsteter Geist offenbarten, und von ihrer

chaotischen Erziehung bis zum Verlust

ihrer geliebten Schwester Sharon.


MUSIK

HOUSE

WOLFRAM

AUS WIEN

Der Produzent und DJ aus Österreich meldet

sich Mitte September mit einem neuen Album

zurück.

Auf seinem neuen Werk „Amadeus“ versammelt

Wolfram so ungleiche Künstler und

Promis wie Peaches, Haddaway und Pamela

Anderson. Unsere Anspieltipps sind „My Love Is

For Real (Live At The Cathedral) (feat. Haddaway)“,

„Automatic (Peaches singt den 1978er-Hit „Automatic

Lover“!)“ sowie „Graffiti in Teheran“. Das Album ist

eine sehr unterhaltende Mischung aus House à la Chicago,

Eurodance „wie damals“ und Italo Disco der 1980er – trotzdem

steht, nein, tanzt es mit beiden Beinen im Hier und

Jetzt. Gut zu wissen: Der in Wien lebende Musiker ist auch

als marfloW und Diskokaine erfolgreich in der Klub- und

Musikwelt unterwegs. *rä

FOTO: A. ROBOTNICK

TOUR

Lauv: Für immer traurig

Bombenwetter, lachende Leute

um einen herum, trotzdem

ist man traurig. Das kennt Musiker

Lauv (Ari Staprans Leff) aus eigener

Erfahrung. Daraus entstand ein Lied.

„Ich schrieb SAD FOREVER in einer

Zeit, in der ich extrem down war.

Ich hatte es mit Depressionen und

Zwangsstörungen zu tun, aber ich

hatte die Hilfe, die ich brauchte,

nicht wirklich erkannt oder bekommen“,

verrät der Künstler. „Während

ich anfangs zögerte, war es ein

wichtiger erster Schritt, um Hilfe zu

bitten. Psychische Erkrankungen

sind etwas, das für die Außenwelt

oftmals nicht erkennbar ist. Es ist

eine andauernde Reise mit Höhen

und Tiefen ... Das Erlangen von

Stabilität ist ein Prozess, an dem

ich immer noch intensiv arbeiten

muss.“ Mithilfe der Musik erkämpft

sich der 1994 Geborene Lebensmut

zurück und will auch anderen

Stärke geben: Sie sind nicht allein.

*rä

Lauv: „How I’m Feeling“-Tour:

25.10., Berlin, Tempodrom, 26.10.,

Köln, Palladium, 28.10., Hamburg,

Docks

FOTO: WOLFRAMS VATER

FOTO: S. KOHLI

DISCO

Dicke Beats und

süßer Gesang

Der 1952 geborene Franzose Cerrone ist einer

DER europäischen Disco-Produzenten. Seine

Hits wie „Supernature“, „You

Are the One“ oder auch

„Love in C Minor“ sind

heute noch Tanzflächenfüller.

Ähnlich wie sein,

ähem, Konkurrent

Giorgio Moroder hatte

er eine Mission: mit

rhythmischer Musik die

Leute zum Tanzen bringen.

Zwei Sätze genügten Cerrone mitunter, Hauptsache

die Beats und Geigen stimmten. Natürlich

gab es auch von ihm viele Stücke mit richtigem

Text, etwa „Supernature“ von 1977/1978, das

von einer recht bedrohlichen Zukunft erzählt,

in der sich Mutter Natur und Geschöpfe aus

der Erde, aktiviert durch Chemikalien, an der

Menschheit rächen ... Oder auch „You Are the

One“ mit Jocelyn Brown, ein starkes Discobrett

mit viel, viel Soul. Wer sich durch Cerrones

Werk durchhören will, dem sei die Box „Cerrone:

Classic Albums“ empfohlen: Vinyl-Platten und

CDs mit Musik aus den 1970ern, die Lieder der

1980er sollen bald folgen. Sein letztes Album

„Red Lips“ erschien 2016 und war nicht zuletzt

wegen Gastmusikern wie Kiesza einmal mehr

erfolgreich. Seine Version von Disco gehört auch

heute noch zu jeder guten Party! *rä


MUSIK

FOTO: M. ARFMANN

A TRIBUTE TO THE MUSIC OF TINA TURNER

AB 14.11.2019 AUF TOUR

Berlin, Bremen, Bochum, Dortmund, Essen, Frankfurt a.M., Stuttgart

und viele weitere Städte

SOUL

Wahlhamburgerin Onejiru

Aufgewachsen ist die Sängerin in Wanne-Eickel und

Nairobi, jetzt lebt sie in Hamburg. Dort gründete sie

eeden of Hamburg, ein Co-Creation Space für Frauen mit

Visionen. Die hat sie. Und auch eine tolle Stimme.

Ende August erschien ihr Album „Higher Than High“, dort

vereint sie unterschiedlichste Einflüsse zu einem souligen,

poppigen Ganzen. „In einem Drei-Minuten-Popsong will ich

meine Botschaft rüberbringen.“ Und ihre Botschaft ist klar:

Meinungsfreiheit! Die Wichtigkeit, die Stimme zu erheben,

aber auch: Toleranz, Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Unsere Anspieltipps sind „Jerusalem“, „Story of My Life“ und

„Higher Than High“. Bald geht die Künstlerin mit ihrem neuen

Album auf Tour: „Ich freue mich, meine Songs in echten

Räumen vor echten Menschen zu spielen“, so Onejiru. Und

wir freuen uns auf Onejiru! *rä

feat. Marc Martel

AB 08.01.2020 AUF TOUR

Bremen, Berlin, Hamburg, Hannover,

Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Stuttgart,

Frankfurt a.M. und viele weitere Städte

AB 01.03.2020 AUF TOUR

Bremen, München, Hannover, Dortmund, Frankfurt a.M., Essen, Mannheim, Düsseldorf, Leipzig

und viele weitere Städte

www.eventim.de

WIEGENFEST

3 Jahrzehnte Soul II Soul

Vor ca. drei Jahrzehnten ging es so richtig los mit der Karriere

von Soul II Soul. Mit „Keep on Movin“, „Get a Life“, „Joy“ oder

auch „Back to Life“ schuf der kreative Kopf dahinter, Jazzie

B, zusammen mit wechselnden Sängerinnen und Sängern

bis 1997 Hits für die Ewigkeit. Kaum ein Jahr, in dem nicht

einer der Hits der Band gecovert wird! Die Sängerin des

Klassikers „A Dream’s Dream“, Victoria Wilson-James, sang

später übrigens auch bei The Shamen, Soul-Königin Penny

Ford zuvor und danach bei SNAP!, Sängerin Caron Wheeler

startete solo durch – und ist mit Jazzie B ab und an live zu

erleben. *rä soul2soul.co.uk


FILM

INTERVIEW

JAMIE BELL:

„... einen Bogen um mich gemacht ...“

Facettenreicher als die von

Jamie Bell kann eine Schauspielerkarriere

kaum sein. Als Teenager

gab er sein Debüt als kleiner

Balletttänzer im Sensationserfolg

„Billy Elliott – I Will Dance“, anschließend

war er in so unterschiedlichen

Filmen wie „Dear Wendy“, „King

Kong“ oder „Jane Eyre“ zu sehen.

Für Steven Spielberg spielte er die

Hauptrolle in „Die Abenteuer von

Tim und Struppi“, für Lars von Trier

stand er in „Nymphomaniac“ auf

Sadomaso-Sex. In diesem Jahr

war er bereits als Bernie Taupin im

Elton-John-Film „Rocketman“ (ab

10.10. auf DVD) zu sehen, nun spielt

der 33-Jährige, der in zweiter Ehe

mit Kollegin Kate Mara verheiratet

und Vater von zwei Kindern ist, in

„Skin“ einen brutalen Neonazi.

Mr. Bell, in Ihrer Rolle in „Skin“ sind

Sie über und über mit Tattoos übersät.

Haben Sie real auch welche?

Ja, ein paar. Allerdings ist keines von

denen mit irgendeiner Ideologie oder so

verbunden. Sie erinnern eher an private

Momente wie etwa die Geburt meines

ersten Sohnes. Ich finde den Schmerz,

der mit Tätowierungen einhergehen kann,

ehrlich gesagt nicht ohne. Mich im Gesicht

tätowieren zu lassen, könnte ich mir daher

zum Beispiel echt nicht vorstellen.

Wie lange saßen Sie bei den Dreharbeiten

morgens im Make-up-Stuhl,

um sich all die Tätowierungen aufmalen

zu lassen?

Gesicht und Hände dauerten etwa

zweieinhalb Stunden. Wenn Szenen dran

waren, in denen ich mit freiem Oberkörper

zu sehen war, konnten es auch schon mal

über fünf Stunden sein.

Sie sind in dem Look auch raus auf

die Straße gegangen. Wie waren die

Reaktionen?

Das war eine interessante Erfahrung.

Den ehemaligen Neonazi Bryon Widner,

den ich im Film spiele, gibt es ja wirklich,

und die Tattoos in seinem Gesicht ließ er

sich natürlich nicht zuletzt stechen, um

den Leuten Angst zu machen. Und um

in Ruhe gelassen zu werden. Eigentlich

hätte er sich auch „Fuck Off“ auf die Stirn

tätowieren lassen können. Ich selbst fand

jedenfalls interessant, dass die Leute gar

nicht unbedingt so sehr gestarrt haben.

Eher haben sie entweder einen Bogen um

mich gemacht oder das Zeug in meinem

Gesicht ganz bewusst ignoriert.

Die Geschichte, die „Skin“ erzählt,

ist verdammt starker Tobak. War

dies die schwierigste Rolle Ihrer

Karriere?

Es war auf jeden Fall die, auf die ich mich am

gründlichsten vorbereiten musste. Angefangen

mit den rein physischen Aspekten, also

den Tätowierungen, aber auch Perücken

oder Zahn- und Nasenprothesen. Gleichzeitig

habe ich in Los Angeles aber auch

mit einer Frau zusammengearbeitet, die

Schauspieler psychologisch auf ihre Rollen

vorbereitet. Sie ließ sich von mir meine

Lebensgeschichte erzählen und erklärte

mir dann, dass ich darin alles finden würde,

um diese Rolle zu verkörpern. Erst wollte

ich mich beschweren, schließlich habe ich

mit einem brutalen Neonazi eigentlich

nichts gemeinsam. Aber dann zeigte sie mir


FILM

FOTOS: 24 BILDER/ ASCOT ELITE

Momente, Erfahrungen und Beziehungen in

meinem Leben, die eben doch in irgendeiner

Weise mit denen von Bryon korrespondierten.

Das war unglaublich hilfreich.

Genauso natürlich wie meine persönliche

Begegnung mit ihm selbst.

Sie haben ihn getroffen?

Ja, er lebt im Zeugenschutzprogramm,

aber für mich wurde ein Treffen arrangiert

und ich durfte ihn besuchen. Vier Tage

lang saß ich bei ihm in der Garage und er

rauchte in der Zeit ungefähr 3.000 Zigaretten.

Ich habe das kaum ausgehalten: Kaum

war eine Packung alle, wurde die nächste

aufgemacht. Am liebsten wollte ich immer

die Garagentür aufreißen und frische Luft

hereinlassen, aber dafür war er viel zu nervös,

weil er ständig fürchtet, erschossen zu

werden. Vor der Vergeltung seiner ehemaligen

Kameraden hat er wirklich Angst, was

mich dann auch nicht sonderlich sicher

fühlen ließ.

Wie hat er auf Sie gewirkt?

Zunächst einmal war ich erstaunt, wie wenig

man noch von den Tattoos im Gesicht

sieht. Er hat sie sich ja entfernen lassen,

und mehr als ein paar Hautverfärbungen

sind wirklich nicht zu sehen. Ansonsten war

er ausgesprochen eloquent und kultiviert,

ein guter Gastgeber und interessierter Gesprächspartner.

Seine Frau hat er mir auch

vorgestellt. Er bereut seine Vergangenheit

zutiefst und weiß genau, dass er die Schuld,

die er auf sich geladen hat, sein Leben lang

nicht loswerden wird. Ich dachte die ganze

Zeit darüber nach, wie anders sein Leben

eigentlich hätte verlaufen können, denn er

hätte das Zeug gehabt zu einem positiven,

glücklichen Leben. Und im

gleichen Atemzug habe ich mir

dann die Frage gestellt, wie schnell

wohl auch mein Leben ein ganz

anderes hätte werden können,

wäre ich nicht als Junge für diesen

wunderbaren Tanzfilm namens

„Billy Elliott“ besetzt worden. Eine

falsche Abzweigung genügt ja

meistens schon ...

Können Sie die Negativität einer

solchen Rolle von der eigenen

Psyche fernhalten oder färbt die

während der Dreharbeiten ab?

Natürlich muss man versuchen, all die

Emotionen der Figur möglichst nicht zu

nah an sich heranzulassen. Und sich vor

Augen zu führen, dass mein Leben ein

ganz anderes ist und ich einen kleinen

Sohn habe, für den ich ein toller Papa sein

will, hilft dabei schon mal. Aber gleichzeitig

kann man sich natürlich nicht vollkommen

frei davon machen, schließlich

muss ich die Rolle ja mit Haut und Haar

verkörpern. Das Körperliche ist in diesem

Fall sehr wichtig gewesen, auch jenseits

der Tattoos. Ich war viel im Gym, um

mich so aufzupumpen, wie es Skinheads

oft tun. Außerdem wollte ich unbedingt

zunehmen, deswegen habe ich ziemlich

viel ungesundes Zeug gegessen, Erdnussbutter,

Eis, all solche Sachen. All der

Zucker hat mich echt depressiv gemacht.

Und allzu erfolgreich war die Sache auch

nicht, denn kaum fingen wir dann mit dem

eigentlichen Dreh an, purzelten automatisch

wieder die Kilos. Ich habe wirklich

keine Ahnung, wie mein Kollege Christian

Bale das mit seinem ständigen Ab- und

Zunehmen für seine Rollen immer macht.

Ich fand das echt unglaublich anstrengend

und mühsam.

Hatten Sie eigentlich gar keine

Bedenken, einen solchen Neonazi zu

spielen?

Oh doch, und wie. Insgesamt habe ich

dem Regisseur Guy Nattiv sicherlich

viermal abgesagt. Nicht zuletzt, als im

Sommer 2017 diese unfassbare rechtsextreme

Demonstration durch Charlottesville

zog. Ich hatte das Gefühl, es

könnte unangebracht sein, eine solche

Geschichte zu erzählen. Warum sollten

wir diese Menschen noch mehr ins

Rampenlicht rücken? Wir wissen, dass es

diese Szene gibt, wir sehen es auf den

Titelblättern der Zeitungen. Eine Frau ist

in Charlottesville getötet worden, jemand

hatte seine Tochter verloren. Muss man

das noch mit einem Kinofilm befeuern?

Aber dann verebbten die Schlagzeilen

und ich begann wieder zu überlegen, ob

es nicht doch Sinn machen könnte, davon

zu erzählen, dass sich Menschen ändern

können. Und dass es gerade in Zeiten wie

diesen hilfreich sein könnte, Geschichten

zu sehen, die auch davon handeln, welche

Wirkung die Güte und Großzügigkeit von

Fremden haben kann. Denn wir sehen ja

auch Menschen wie den Antifaschisten

Daryle Lamont Jenkins, die Bryon dabei

geholfen haben, sein Leben zu verändern.

Sie haben „Billy Elliott“ bereits

erwähnt. Der Film ist 19 Jahre her,

damals waren Sie 14 Jahre alt und

spielten Ihre erste Rolle. Hatten Sie

einen Plan, wie Ihnen der Übergang

vom Kinderstar zum erwachsenen

Schauspieler gelingen würde?

Absolut nicht. Aber ich war immer von guten

Leuten umgeben, die mich in die richtige

Richtung gelenkt haben. Ihnen und

mir ging es immer eher um eine langfristige

Karriere als um schnellen Erfolg oder

so. Deswegen habe ich stets versucht, mit

spannenden Filmemachern zu

arbeiten und interessante, auch

kleine Rollen zu spielen, und

mich nicht als Hauptdarsteller in

irgendwelchem Mist verheizen

zu lassen.

*Interview: Jonathan Fink

„Skin“, Kinostart: 3.10.


FILM

FOTO: SALZGEBER

DVD

Helmut Berger, meine Mutter und ich

Der Österreicher Helmut Berger

(*29. Mai 1944) posierte 1970

als erster Mann auf dem „Vogue“-Cover,

er drehte mit Liz Taylor und Madonna,

gewann die wichtigsten Filmpreise – und

doch denkt man vor allem an Drogen und

RTL, wenn man seinen Namen hört.

Seine große Liebe war zugleich sein

Förderer und Entdecker: Luchino Visconti,

ein italienischer Theater-, Opern- und

Filmregisseur mit Weltruhm. Als dieser

1976 starb, begann Helmut Berger,

Zuflucht in den Räuschen dieser Welt zu

suchen. Seine Karriere verlief fortan anders

als erwartet, wenn er auch in den 1980ern

unter anderem noch beim „Denver Clan“

mitwirkte und bis zur Jahrtausendwende

immer wieder auch in großen Produktionen

(u. a. in „Der Pate III“ von Francis Ford

Coppola) eine Rolle bekam. Aber eben nur

noch eine Rolle.

„Helmut Berger, meine Mutter und ich“

von Filmemacherin Valesca Peters ist kein

Spielfilm, es ist die – anrührende und fast

liebevolle – Annährung eines Fans, Bettina

Vorndamme, an ihr einstiges Idol, begleitet

von der Kamera. Dank der Filmemacherin

Peters werden wir Zeuge der Begegnung

verschiedenster Menschen an einen Weltstar

in der tiefsten Provinz, in Paris und

Berlin. Intim, ehrlich, lustig und dem großen

Helmut Berger gerecht werdend.

Wir erleben in diesem wunderbaren Film

einen feinsinnigen Mann, einen Menschen,

der sein Comeback an der Berliner

Volksbühne wagt, einen Künstler, der, so

schwierig er im Umgang auch sein mag,

bewundert und nicht belächelt werden

sollte. *rä

www.salzgeber.de

KULT

Vom Winde verweht?

Nein, Polyester!

Ein schräges Meisterwerk

aus dem Jahr 1981

erscheint im Herbst neu

auf Blu-Ray und DVD.

Erzählt wird in dem Film

von Francine Fishpaw

(Divine) aus Baltimore,

die sich mit allen, wirklich

allen schlimmen Dingen

des Lebens rumschlagen

muss: eine Mutter, die sie

nur ausnutzt und beleidigt

(„Verdränge deinen Urin

doch in dein Fettgewebe!“),

kriminelle Kinder, ein

liebloser, untreuer und fieser Ehemann. Und dann noch

diese Alkoholsucht! Denn anfangs glaubt Francine, dass

sie die hochprozentige Stütze im Leben braucht, aber

sie erlebt eine Wandlung – nachdem sie unter anderem

in eine Handtasche gekotzt hat –, als sie auf Todd

Tomorrow trifft und auch die liebenswerte Cuddles sich

ihrer annimmt … *rä

www.facebook.com/DivineOfficialPage

KINO

Gregor Schmidinger:

Nevrland

Anfang des Jahres feierte der Film beim „40. Filmfestivals

Max Ophüls Preis“ in Saarbrücken seine Weltpremiere. Im

Oktober startet er im Kino.

„Nevrland“ erzählt in extrem kunstvoller Bildsprache eine

Geschichte über Sexualität und die mit ihr so eng verknüpften

Ängste besonders jüngerer Menschen, die sich zu

psychischen Störungen steigern können oder sich durch

Selbstfindung und Ausprobieren heilen. Bekannt wurde der

am 16. April 1985 in Österreich geborene Regisseur Gregor

Schmidinger durch seine beiden gesellschaftskritischen

Kurzfilme „The Boy Next Door“ (2008) und vier Jahre später

„Homophobia“. 2019 gewann er mit dem Film „Nevrland“

beim „Filmfestivals Max Ophüls Preis“ eine Auszeichnung. Er

ist auch Teil vom Projekt „Porn Film Festival Vienna“. *ck/rä

FOTO: SALZGEBER


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KUNST

INTERVIEW

SAMMLUNG JAKOB:

„Das zu machen, was andere nicht tun, ist immer gut“

Gemälde, Grafiken,

raumfüllende Klang- und

Videoinstallationen und auch

klassische Skulpturen: Die Sammlung

des Freiburger Lukas Jakob

kann sich sehen lassen.

Wir fragten nach.

Du bist 1998 geboren, wann ging

es denn los mit der Kunst?

In den letzten fünf Jahren war ich selbst

in verschiedenen Bereichen der Kunst

tätig, sei es Literatur, elektronische

Musik oder bildende Künste. So richtig

los ging es mit meiner ersten Einzelausstellung

im Alter von 16 Jahren in der

Jugendkunstgalerie Freiburg. Ich sehe es

heute als gutes Fundament an, um die

Arbeiten der Künstler in meiner Sammlung

aus einem anderen Blickwinkel zu

sehen. Aktuell konzentriere ich mich

aber auf meine Sammlung.

Dein erstes Kunstobjekt war ...

Zwei Grafiken von Michael Rausch.

Welche Künstler inspirieren dich

besonders?

Die Arbeiten von Berliner Künstlerinnen

wie Isa Genzken, Sati Zech oder Katharina

Grosse ziehen mich bereits seit Jahren in

ihren Bann. Ich weiß selbst nicht so genau,

wieso es mir die „Berlinerinnen“ so angetan

haben.

Auf welche Anschaffung bist du

besonders stolz?

Eine Arbeit von Katharina Grosse, die zu

den wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen

zählt. Sie ist ebenfalls in Freiburg

geboren, wusstest du das?

Wonach entscheidest du, was du

erwirbst?

Generell arbeite ich mich gerne an einem

Kunstwerk ab. Deshalb interessieren mich

auch Arbeiten, die ich nicht ganz verstehe,

viel mehr als Arbeiten, die gefällig sind.

Auswirkungen auf den Kunstkauf haben

aber für meine Sammlung auch das Œuvre

des Künstlers, seine kommenden Projekte

und natürlich auch der Preis. Der Kauf muss

immer etwas wehtun, nur dann kann er beständig

sein. Außerdem kaufe ich nur Kunst

von Künstlern, die aktuell noch leben.

Dein Herz schlägt für Pop-Art, oder?

Weil einige Arbeiten sehr farbenfroh sind?

Das täuscht. Außer vielleicht den Arbeiten

des Berliner Künstlers Christian Perdix

lassen sich keine Künstler der Sammlung

so wirklich in die Pop-Art kategorisieren.

Schwerpunktmäßig verfolge ich eher Abstraktion,

Konzept und Medienkunst. Mein

Partner liebt Pop-Art – ich eher weniger.

Du bist in Freiburg geboren und

dortgeblieben. Was magst du an der

Stadt?

Ich habe auch schon kurze Zeit in Karlsruhe

gelebt und mich in Mannheim oder Berlin

verliebt, habe aber immer wieder hierher

zurückgefunden. Natürlich wäre aus kultureller

Sicht eine Großstadt erst mal interessanter.

Für mich zeichnet sich Freiburg aber

durch eine einzigartige Lebensqualität aus.

Sei es das viele Grün, der Münstermarkt,

die Schwarzwälder Küche oder die große

Familie. Ich habe mich im Tempo dieser

Stadt gefunden.


KUNST

Und was magst du an der Kunstszene?

Wir haben einen perfekten Standpunkt im Dreiländereck

und sind schnell an international wichtigen Kunsthappenings

wie der Art Basel oder der Art Karlsruhe und nur einen

Sprung von Mailand entfernt. Freiburg selbst bietet einige

wenige, aber dafür umso interessantere Galerien und Institutionen

wie das E-Werk, Kunsthaus L6, die Galerie Marek

Kralewski oder der JugendKunstPakour.

Es sind wunderbare Ausstellungen, die mich immer wieder

aufs Neue mit ihrer Qualität Überraschen.

Stichwort Szene: Wie empfindest du die queere

Szene dort?

Wir haben hier in Freiburg nicht zuletzt durch die vielen Studenten

eine überschaubare, sich entwickelnde Szene und

einen fantastischen CSD mit tollen Dragqueens wie zum

Beispiel Candy Crystal. Hier findet jeder schnell Anschluss.

Außerdem zeichnet sich das Nachleben durch ausgesprochen

hochwertige elektronische Musik und exzentrische

Partys, wie sie in Berlin zu finden sind, aus.

Magst du denn das Wort queer?

Das zu machen, was andere nicht tun, ist immer gut.

*Interview: Michael Rädel

www.sammlung-jakob.com


MODE

FOTOS: KOWA BERLIN

TREND

REGEN?

WIND?

SCHNEE?

KEIN PROBLEM!

Ein rational denkender Mensch weiß, dass er auch in der kalten Jahreszeit raus

muss, um gesund (auch körperlich!) zu bleiben. Und in IVANMAN sieht er damit

auch noch so richtig trendig aus.

Die Herbst/Winter-Kollektion des 2010 von Designer Ivan Mandzukic in Berlin

gegründeten Modelabels setzt gekonnt auf den Spagat zwischen Sportswear

und Klassik. „Sportive Elemente und Produkte aus dem Activewear-Bereich

treffen auf klassische Schnitte und ruhige Materialien“, verrät der Modedesigner.

„Die ernste Fassade wird aufgebrochen und bleibt dynamisch. Das

Zusammenspiel von Artikeln aus dem Lauf- und Radsport mit geradlinigen

Herrenhosen und -mänteln schafft eine einzigartige sowie kontemporäre

Ästhetik. Sattes Senfgelb und kühles Grau werden von knalligen

Farbdetails aufgemischt.“ Wir finden es klasse! *rä www.ivanman.org


TIPP

Mode aus Bayern: „Mei, is des schee“

Es liegt nicht nur an dem blauen Himmel und dem satten Waldgrün im

Hintergrund, dass wir von der Mode von MAERZ Muenchen angetan sind.

MODE

Uns überzeugen die klassischen Schnitte und die Materialien: Leinen sowie

Leinen-, Baumwoll- und Merinomischungen. Also kein Polyester (aka Plastik),

nein, der Bayer – und nicht nur der – mag es natürlich. Merinowolle ist sehr

angenehm auf der Haut zu tragen, denn sie ist leicht und atmungsaktiv. Ideal

also auch für hitzige Spätsommer ... Besonders gut finden wir die Weste aus

zweifarbigem Leinenstrick mit körniger Struktur. Schick, diese Mode. *rä

www.maerz.de


BUCH

KURZGESCHICHTEN

Queere Leben,

queere Identitäten

Dass es neben Mann und Frau noch

mehr gibt, ist immer wieder Thema bei

uns. Ja, das weibliche Geschlecht ist

jenes, dass die Kinder austrägt. Der Cis-

Mann kann das nicht. Aber wollen wir

uns gesellschaftlich darauf reduzieren

lassen?

COMIC

„Knock Out!“

Der Berliner Graphic-Novel-Künstler

Reinhard Kleist widmet sich in seinem

neuen Buch dem amerikanischen

Boxweltmeister Emile Griffith (1938 –

2013), der zeitlebens als Sportler gefeiert

wurde – als queerer Mann aber

mit Repressalien zu kämpfen hatte.

„Knock Out!“ heißt der neue Comic

von Reinhard Kleist, der Ende August

bei CARLSEN erscheinen wird. In ihm

erfahren wir mehr über das Leben des

Boxers, der 1962 seinen Gegner im

Ring so stark verletzte, dass dieser an

den Folgen starb. „Wie seltsam das

ist … Ich töte einen Mann, und die

meisten Leute verstehen das und verzeihen

mir. Hingegen, ich liebe einen

Mann, und so viele halten das für eine

unverzeihliche Sünde, die mich zu

einem schlechten Menschen macht.

Wenn ich auch nicht im Gefängnis

gelandet bin, so war ich trotzdem fast

mein ganzes Leben lang eingesperrt“,

so Emile Griffith dazu. 1992 wurde

der Sportler fast zu Tode geprügelt,

als er eine Schwulenbar verließ ... Die

Graphic Novel lässt uns teilhaben

an seinen inneren Kämpfen, seinem

Wunsch zu lieben, und gibt einen

erdrückenden Einblick in die Gesellschaft

des 20. Jahrhunderts. *rä

www.carlsen.de

Queere Menschen sind nicht nur „genau

so“ oder „genau so“. Queere Menschen

können Transmann oder Intersexuelle

sein. Sie können Transfrauen, Bisexuelle

oder Dragqueens sein. Das mag

heteronormativ geprägte Mitmenschen

verwirren, ist aber so. Vielfalt wird dem

Leben gerecht, nicht das Streben nach

gesellschaftlichen Traditionen (aka

Repressionen und Vorschriften). „You

were born naked, the rest is drag“ – ein

Satz, der RuPaul zugesprochen wird und

beständig (zu Recht) in der queerfeministischen

Szene zitiert wird.

GESELLSCHAFT

Von der Triebhaftigkeit

des Klerus

In der Bibel erzählt die Geschichte von

Sodom und Gomorra von zwei Städten, die

in Schwefel und Feuer untergehen, da sich ihre

Bewohner von Gott abgewendet haben, indem sie

Gäste zum Sex nötigen und auch sonst dem puren

Hedonismus, nicht der Nächstenliebe, frönen.

Durchaus auch Dinge, die man dem Vatikanstaat,

der katholischen Kirche vorwerfen könne, heißt es

da oft. Das Buch „Sodom – Macht, Homosexualität

und Doppelmoral im Vatikan“ des französischen

Soziologen und Journalisten Frédéric Martel, das im September bei S. Fischer Verlag

erscheint, beschäftigt sich mit diesen Vorwürfen. Und zwar äußerst spannend,

etwas populistisch, aber immer (anscheinend) fundiert und gespickt mit Aussagen

bekannter Persönlichkeiten und Insider. *rä

Wie verlosen drei Exemplare auf www.blu.fm/gewinne, www.fischerverlage.de

Das Buch „Blaue Augenbrauen“ aus der

BuchLabs Series (www.buchlabs.org,

Amsterdam) ist ein Gemeinschaftsprojekt

von sechs Autor*innen, mit dabei

sind unter anderem Hardy Krüger und

Casjen Griesel. In ihren Geschichten

geht es um Identitäten und Rollen, um

Küchentische, Mykonos und Sonnenmilch.

Vor allem geht es in den Geschichten

aber um Begegnungen, um

unterschiedlichste Erlebnisse und queere

Lebenswelten. Entstanden ist das Buch

in einem Schreibworkshop der Akademie

Waldschlösschen, geteilt wurden persönliche

Schlüsselerlebnisse, kulturelle

Hintergründe und Intimes. Herausgekommen

ist dabei dann dieses Buch.

Sehr lesenswert und unterhaltsam. *rä


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