Gemeindebrief Kandel 4-2019

vanderschaaf

Gemeindebrief der Prot. Kirchengemeinde Kandel, Ausgabe 4 (Sept. - Nov. 2019)

Gemeindebrief

(4) September, Oktober, November 2019

Schwerpunktthema Kinder


AN(GE)DACHT

Liebe Leserinnen und Leser!

Man kann viel Kitschiges über

Kinder sagen. Man kann viel verklären:

Die eigene Kindheit und

die Kindheit der eigenen Kinder.

Kein Thema berührt Menschen so

unmittelbar wie Kinder. Keines

spricht Gefühle so direkt an: Politiker

lassen sich mit Kindern fotografieren.

Die Werbung zeigt lachende

Kindergesichter. Der Kinderchor

rührt die Gemeinde zu

Tränen. Das Youtube-Video mit

dem albernen Kind ist der Hit. –

Kinder sind etwas Besonderes.

Etwas Kostbares. Wertvolles.

Doch Kinder können auch anders:

Kinder sind anstrengend. Brauchen

Zuwendung – immer und

überall. Kinder bringen ihre Eltern

an den Rand der Verzweiflung.

Sorgen für schlaflose Nächte.

Kinder können Tyrannen sein,

haben noch nicht gelernt, dass es

auch noch andere Menschen auf

der Welt gibt. Mit Kindern kann

man so viel falsch machen, dass

manche unter dieser Last zerbrechen.

Inhalt:

Seite

An(ge)dacht ……. 2

Aus dem Presbyterium ……. 4

Schwerpunktthema ……. 5

Kirche ……. 8

Gruppen und Kreise ……. 10

Besonderer Gottesdienste ……. 13

Unsere Gottesdienste ……. 14

Kasualien ……. 16

Kirchenmusik ……. 18

Veranstaltungen ……. 20

Diakonie ……. 21

Nachlese ……. 22

Menschen …..... 24

Förderverein …..... 26

IMPRESSUM

Herausgeber:

Protestantische Kirchengemeinde Kandel

Redaktion: Arne Dembek (v.i.S.d.P.), Johanna

Baum, Wolfgang Heilmann, Manuela Krumm,

Liane Zechiel

Bildmaterial:

J. Baum, A. Dembek, Gemeindebriefmagazin,

E. Logé, K. Mellenthin, K. Zahneisen(grafiz),

E. Zechiel,

Layout: Liane Zechiel

Der Gemeindebrief erscheint vierteljährlich.

Er wird in alle Haushalte verteilt und liegt in

der Kirche und im Gemeindezentrum aus.

Sollten Sie keinen Gemeindebrief wünschen,

geben Sie uns bitte über das Gemeindebüro

Bescheid.

Redaktionsschluss für den nächsten

Gemeindebrief: 08.11.2019

Das Schuhaus Grahn in Kandel

beteiligt sich dankenswerterweise

an den Druckkosten dieses

Gemeindebriefes

Seite 2 Gemeindebrief September bis November 2019


AN(GE)DACHT

Kinder sind ein Wunder, und

Wunder haben immer etwas

Wunderbares und etwas Beängstigendes.

Sie faszinieren gerade

deshalb.

Kinder berühren uns, weil auch

wir selbst einmal ein solches

Wunder waren, wie lange das

auch her sein mag. Wir tragen das

„Kind in uns“ weiter.

Astrid Lindgren schrieb einmal:

„Es gibt kein Alter, in dem alles so

irrsinnig intensiv erlebt wird wie

in der Kindheit. Wir Großen sollten

uns daran erinnern, wie das

war.“

halten zu wollen und dich mir

anvertraust, wirst du erfahren,

wie Glück sich anfühlt. Es ist

leicht, unbeschwert, ganz im Moment.

Das ist Glauben. Wie die

kleinen Kinder sein – für einen

Augenblick. Heimat haben, einfach

sein dürfen, so wie ich bin.“

Schauen Sie doch mal, ob Sie das

Kind in sich entdecken können ...

Ihr Pfarrer Arne Dembek

Wenn Ihr nicht werdet wie die

Kinder, werdet Ihr keinen Anteil

haben an Gottes Welt, sagt Jesus.

Kindsein hat etwas mit unserem

Glauben zu tun, weil Kindsein so

viel mit Vertrauen zu tun hat.

Glauben ist nichts anderes als

Vertrauen: Selig sind, die nicht

sehen und doch glauben, sagt

Jesus:

„Glücklich wirst du erst sein,

wenn du mir vertrauen kannst,

ohne Beweise dafür zu fordern.

Glücklich bist du erst, wenn du

dich wie ein Kind darauf verlässt,

dass ich da bin für dich, was

immer auch geschieht. Erst wenn

du aufhörst, alles unter Kontrolle

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 3


Gemeindezentrum

Das Presbyterium hat Architekt

Rüdiger Günther mit der Pla-nung

des Umbaus des Gemeindezentrums

beauftragt. Das Gebäude

soll barrierefrei erschlossen

werden. Dafür ist geplant, einen

Fahrstuhl auf der Schulgasse anzubauen

und die Toilettenanlagen

zu erneuern.

AUS DEM PRESBYTERIUM

Pfarrer wird stark zurückgehen

(durch den Ruhestandseintritt

der geburtenstarken Jahrgänge

und den gleichzeitigen Mangel an

theologischem Nachwuchs). Auch

die Finanzen werden knapper

werden. Die Zeiten, in denen ein

Pfarrer/eine Pfarrerin für eine

Kirchengemeinde zuständig war,

gehen langsam zu Ende.

Damit die Baumaßnahme nach

Abschluss der Planungen durchgeführt

werden darf, muss das

Presbyterium – so die Auflage des

Bezirkskirchenrats – einen Beschluss

über die Zukunft des Hauses

Am Plätzel fassen. Daher werden

in den nächsten Monaten Gespräche

mit der Stadt Kandel und

anderen geführt werden.

In unserem Kirchenbezirk wollen

wir diese Entwicklungen nicht

abwarten, sondern versuchen,

neue Konzepte zu entwickeln.

„Kirche im Aufbruch“ lautet der

Name eines Prozesses, der am

19. Oktober mit einem Werkstatt-

Tag für Presbyterien beginnt und

der mit weiteren Veranstaltungen

fortgesetzt werden soll.


Presbyteriumswahl 2020

Im nächsten Jahr sind am ersten

Adventssonntag wieder Presbyteriumswahlen.

Die Leitungsgremien der Kirchengemeinden

werden neu gewählt.

Schon jetzt steht fest, dass sich die

neu gewählten Presbyterin-nen

und Presbyter in ihrer

sechsjährigen Amtszeit mit

schwierigen Themen beschäftigen

werden müssen:

Die Zahl der Pfarrerinnen und

Seite 4 Gemeindebrief September bis November 2019


SCHWERPUNKTTHEMA: KINDER

Kinder brauchen Religion

Was brauchen Kinder, um

glücklich aufzuwachsen und zu

starken, konflikt- und

liebesfähigen Erwachsenen zu

werden?

Brauchen sie Religion?

'Mein Kind soll das später selbst

entscheiden', sagen viele Eltern.

Aber mit dieser vorgeblichen

Neutralität treffen Eltern bereits

eine wichtige Vor-Entscheidung:

Wo Religion und Glaube nicht

vorkommen, wird vermittelt, dass

diese Dimensionen des Le-bens

unwichtig sind. „Wie soll jemand

entscheiden, ob ihm der Glaube

schmeckt, wenn er ihn nie vorher

gekostet hat?“, fragt der Theologe

und Erziehungswissen-schaftler

Fulbert Steffensky.

Er sagt: „Als Erwachsene werden

wir unseren Kindern immer Lebensvorlagen

anbieten, über die

sie erst viel später entscheiden

können“. Seiner Meinung nach,

darf der Glaube Kindern nicht

vorenthalten werden. „Wir können

nicht sagen: 'Warten wir mit

der religiösen Erziehung, bis Kinder

16 Jahre alt sind und sich

selber entscheiden können.' Kinder

haben jetzt ihre Ängste, nicht

erst wenn sie 16 sind.“ Leidenschaftlich

plädiert er dafür, eigene

Glaubenskargheit nicht zum

Maßstab dessen zu machen, was

Eltern Kindern vom Glauben

erzählen...

Kinder stellen schon sehr früh von

sich aus zutiefst religiöse Fragen.

Die Frage nach dem Tod etwa

bricht schon früh auf. Ein Haustier

stirbt, ein Familienange-höriger

wird beerdigt, ein Kind kommt bei

einem Verkehrsunfall um. 'Muss

ich auch sterben? Kommt Oma in

den Himmel? Hat Gott alle

Menschen lieb, auch die bösen?

Wieso hat Gott die blöden

Brennnesseln gemacht? Hat Gott

nicht gut genug aufgepasst, wenn

ich einen Unfall habe?', das sind

Kinderfragen, die auch Erwachsene

zum Nachdenken nötigen...

Dennoch ist die Frage erlaubt, was

Kinder gewinnen, denen in der

religiösen Erziehung ein Fenster

zu einer anderen Welt ge-öffnet

wird. "Religion ist Beglei-tung in

dem Sinn, dass Kindern vermittelt

wird: Da steht mir jemand zur

Seite, es kommt viel-leicht

Schwieriges, auch Unverständliches,

aber ich bin nicht

allein", fasst Frieder Harz, evangelischer

Professor für Religionspädagogik

in Nürnberg, zusammen.

Voraussetzung dafür ist allerdings,

dass Gott nicht als Druck,

Droh- und Erziehungsmittel missbraucht

wird, womöglich, um die

elterliche Autorität zu stützen

oder religiös zu überhöhen. Aussagen

wie, "Der liebe Gott sieht

alles, und wenn du nicht lieb bist,

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 5


kommst du nicht in den Himmel",

können Kinderseelen verwüsten

und eine kaum wieder gutzumachende

"Gottesvergiftung" anrichten...

SCHWERPUNKTTHEMA KINDER

Und wenn der Glaube der Eltern

Risse bekommen hat, oder nie

stark und tragfähig war? Wenn

das eigene religiöse Wissen als

bruchstückhaft, die eigene Glaubenspraxis

als dürftig erlebt wird?

Was, wenn Eltern selbst nicht

glauben können? "Haben Sie keine

Angst vor eigenem

bruchstückhaftem Wissen. Machen

Sie es so, wie Sie es kön-nen",

rät der Tübinger Professor für

Religionspädagogik Albert

Biesinger. Er macht Eltern Mut,

eigene Fragen nicht zu verschweigen

und sie zum Anlass zu

nehmen, sich in Sachen Glaube

und Religion kundig zu machen.

Zugleich ist er überzeugt: "Biblische

Geschichten wirken - ohne

dass die Eltern sie komplett verstehen

oder glauben. Eine Erfahrung,

die ja im Blick auf Märchen

auch gilt. Vielleicht kommt so bei

Eltern im Blick auf die Beziehung

zu Gott etwas wieder in Bewegung,

was seit langem verschüttet

war, wenn sie selbst einen gottesdienstlichen

Ort finden, der ihnen

gut tut."

Karin Vorländer (www.evangelisch.de)

Bearbeitung: Dr. Arne Dembek

Was denken eigentlich Kinder

selbst über „Kirche“ und über

unsere Kirchengemeinde?

Wir haben einfach mal nachgefragt:

Wenn Du an „Kirche“ denkst,

was fällt Dir alles ein?

Wenn ich an die Kirche denke,

sehe ich in Gedanken ein großes

Gebäude: ein hoher Turm mit

Glocken, viele Bankreihen und der

Altar, auf dem Kerzen, Blu-men

und die Bibel sind.

Ich denke an die bunten Fenster

und an die große Orgel. Vor allem

denke ich an die Gemeinschaft.

Zusammen können wir Gebete

sprechen, Lieder singen und den

Geschichten zuhören. Mit dieser

Gemeinschaft kann man Abendmahl,

Ostern, Weihnachten und

noch viel mehr feiern. Kirche ist

vor allem ein Ort mit Geborgenheit

und Schutz, nicht nur ein großer

Klotz mit Bänken drin. Es ist

nämlich ein Ort des Friedens.

Seite 6 Gemeindebrief September bis November 2019


SCHWERPUNKTTHEMA KINDER

Was findest Du gut in unserer

Kirchengemeinde? Was findest

Du nicht so toll?

Gut finde ich die Familienkirche,

weil wir da alle zusammen hingehen

können und die Kinder sich

im Gottesdienst nicht lang-weilen.

Mir gefällt es auch immer, wenn

ein Gottesdienst draußen ist, so

wie an Himmelfahrt an der Grillhütte.

Da gibt es dann auch etwas

zu Essen, zum Beispiel Würstchen.

Einmal bin ich bei einer Turmführung

auf den Turm gestiegen,.

Das war ein richtiges Abenteuer,

weil es ziemlich hoch ist.

Gut ist auch, dass es oft Kuchen

gibt in der Gemeinde. Das haben

sich die Kinder dann verdient

von der Empore runtergeworfen

haben.

Eine Schnitzeljagd durch die

Kirche wäre cool, mit Rätselaufgaben

und vielleicht versteckten

Süßigkeiten.

Und in der Kinderecke hinten in

der Kirche sind nur Sachen für

ganz kleine Kinder. Man könnte

auch für größere Kinder etwas

dazutun, dann kann man sich beschäftigen,

wenn es mal langweilig

wird

Katharina, 9 Jahre

Was ich nicht so gut finde ist, dass

die Lieder manchmal so

kompliziert sind. Das ist für

Kinder dann nicht so einfach,

mitzusingen.

Was sollte anders sein in unserer

Kirchengemeinde (also z.B.

in der Kirche, bei Gottesdiensten

und so)? Was könnte

unsere Gemeinde für Kinder

besser machen?

In der Familienkirche hätte ich

gerne mal eine außergewöhnliche

Aktion, bei der alle Kinder

zusammen mitmachen können, so

wie wir einmal als Über-raschung

für die Erwachsenen Papierflieger

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 7


KIRCHE

„Krabbelgottesdienst – was

ist das denn?“

Ein buntes Durcheinander an

Duplo-Steinen, Bällen, Holztieren

und Tüchern bedeckt den Boden.

Kaffeeduft liegt in der Luft und auf

einem Tisch am Rand stehen

Brezeln

und Obst

bereit.

Auf den

ersten

Blick hat

das nur

wenig mit

einem

„richtigen“

Gottesdienst

zu tun,

aber was

heißt

schon „richtig“?

Statt Kirchen-bänke gibt es Sitzkissen

auf der Erde. Beim Singen

und Beten sind alle in Bewegung

und an-stelle einer Predigt

hören die Kinder und ihre

Eltern eine „ak-tive

Bibelerzählung“ zum An-schauen,

Anfassen und Mit-spielen.

Nein, klassisch geht es beim

Krabbelgottesdienst sicher nicht

zu, aber dafür ist es bunt und

fröhlich, die Kleinen können sich

nach Lust und Laune bewegen!

Es ist ein Ort, an dem Große und

Kleine erleben können, wie spannend

und lebendig christlicher

Glaube sein kann. Ein Ort für Geselligkeit

und Gemeinschaft mit

reichlich Verpflegung und Zeit

zum Quatschen und Toben.

Begonnen

haben wir

den

Krabbelgottesdienst im Dezember

2018 mit ca. 10 Krabbelkindern.

Mittler-weile kön-nen

die meisten davon schon lau-fen

und klettern,

Foto privat

aber das

macht na-türlich nichts.

Liegen, Sitzen, Krabbeln oder

Laufen – bei uns sind alle Kleinkinder

herzlich willkommen! Und

da die Krabbelgottesdienste ab

September nun nachmittags

stattfinden, dürfen auch ältere

Seite 8 Gemeindebrief September bis November 2019


Geschwisterkinder natürlich gerne

mitkommen!

Pfarrerin Johanna Baum

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 9


KIRCHE

Auf Augenhöhe –

Mini-Gottesdienste in der KiTa

Bienennest

Was zu einem Gottesdienst dazu

gehört, wissen die Kinder der

KiTa Bienennest ganz genau:

Wenn alle Kinder sich versammelt

haben, die Kerze brennt und

die Kinderbibel bereit liegt, kann

es losgehen.

Pfarrerin Dembek begrüßt die

Kinder, dann wird gesungen, gebetet

und natürlich eine Geschichte

aus der Bibel erzählt. Oft

bekommt die Pfarrerin dazu tatkräftige

Unterstützung:

Die Handpuppe

Nele, die den

Kindern mittlerweile

gut

vertraut ist,

bringt kindliche

Fragen und Alltagssituationen

aus dem Leben der Zwei- bis

Sechsjährigen in den Mini-Gottesdienst

ein.

Knapp 30 Minuten dauert die

kleine Feier, die regelmäßig in

unserer KiTa stattfindet – eine

Zeit, in der die Kinder meist sehr

konzentriert und aufmerksam

sind.

Dass Gott sie ernst nimmt, zu

ihnen steht, sich mit ihnen freut,

wenn sie fröhlich sind und sie in

schwierigen Momenten liebevoll

begleitet, soll hier jedes Kind erfahren

können. Deutlich wird dies

auch am Schluss eines jeden Mini-

Gottesdienstes, wenn sich zum

Segen alle an den Händen halten

und hören, dass Gott sie nicht

alleine lässt.

Pfarrerin Mirjam Dembek


Besondere Gottesdienste

Auch im letzten Quartal des

Kirchenjahres erwarten Sie wieder

besondere Gottesdienste in

der St. Georgskirche:

Das Erntedankfest feiern wir in

diesem Jahr in der Familienkirche

mit Abendmahl für groß

und klein am 06. Ok-tober 2019,

um 11 Uhr.

Am Buß- und Bettag, Mittwoch,

20. November 2019, findet um

19.00 Uhr ein Gottesdienst statt,

den wir gemeinsam mit der

Christusgemeinde aus Minderslachen

feiern.

Und schließlich werden wir am

letzten Sonntag im Kirchenjahr,

dem Ewigkeitssonntag, 24. November

2019, um 10.00 Uhr,

Seite 10 Gemeindebrief September bis November 2019


der Verstorbenen aus unserer Gemeinde

gedenken.

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 11


Kinder und Jugendliche GRUPPEN in der Kirchengemeinde:

UND KREISE

Volleyball

Wöchentlich, Montag, 20.00 Uhr, in der Bienwaldhalle

Info: Klaus Stingl (Tel.: 07271/2806)

Mitarbeitergrundkurs

Fortbildungsangebot für Jugendliche ab 14 Jahre (JuLeiKa)

14tägig, Sonntag, 18.00 - 19.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum

Info: Rafael Fell und Team (Tel. 07275/913730)

Jugendtreff

Treff & Aktion für Jugendliche ab 14 Jahre

14tägig, Sonntag, 18.00 - 21.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum

Info: Marcus Rasig und Florian Schulz (Tel: 07275/8346)

Frauentreff:

Gesprächsabende und mehr für Frauen

14tägig, Dienstag, um 19.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum

Info: Ursula Koschut (Tel. 07275/3346)

Handarbeitskreis:

Mittwoch, um 14.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum

Info: Ingrid Nahrgang (Tel. 07275/1703)

Man(n) trifft sich:

Abende für Männer zu vielerlei Themen, mit gemeinsamen Aktionen

und Reisen

14tägig, Dienstag, um 19.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum

Info: Heinz-Dieter Swiateck (Tel.: 07275/61698)

Gebetskreis:

Gemeinsames Gebet für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und

jeder Konfession am 1. Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen)

17.00 – 18.00 Uhr im Willi Hussong Haus, Guttenbergstraße 2

Info: Sylvia Beck (07275/985378)

Kirchenchor:

Probe jeden Mittwoch, 20.00 Uhr, im Prot. Gemeindezentrum am

Marktplatz

Info: Gerda Keppel (Tel.: 07275/3218)

Chorleitung: Martina Kaiser (Tel.: 07275/2758)

Besuchsdienstkreis:

Jeden letzten Freitag im Monat, 17.30 Uhr, Prot. Gemeindezentrum

Info: Pfarrehepaar Dembek, Pfarrerin Johanna Baum

Bistro International:

Treffpunkt für Menschen von hier und anderswo

Freitag, 16.00 - 18.00 Uhr, in den Räumen des „Max & Moritz“ (Rheinstraße)

Info: Pfarrer Dr. Arne Dembek (07275-1297)

Seite 12 Gemeindebrief September bis November 2019


GRUPPEN UND KREISE

Frauentreff

10. September 2019

19.00 Uhr

24. September 2019

19.00

07. Oktober 2019

19.00 Uhr

22. Oktober 2019

19.00 Uhr

05. November 2019

19.00 Uhr

19. November 2019

19.00 Uhr

Erinnerung an die Zeit unseres

Erwachsenwerdens

Ein biographischer Erzählabend

„Was einer allein nicht schafft,

das schaffen viele“

Das Leben von Friedrich Wilhelm Raiffeisen

„Astrid“

Filmabend über das Drama einer jungen ledigen

Mutter in Schweden der 20er Jahre –

Astrid Lindgren

Hilde Domin – „Ich bin eine Dennochfrau“

die Geschichte einer Mutmacherin

mit Elke Kern-Pichotta

Geschenkgutscheine selbstgemacht

Farben sammeln für den Winter

Schatzkammer der Worte und Erinnerung in

schwierigen Zeiten

Basar im Gemeindezentrum

Am Sonntag, 17. November 2019, lädt der Handarbeitskreis in

Zusammenarbeit mit dem Frauentreff ab 14.00 Uhr ins Protestantische

Gemeindezentrum zum alljährlichen Basar mit

Tombola ein.

Bei Kaffee und Kuchen laden wir Sie ein, eine gesellige Zeit mit

guten Gesprächen zu verbringen.

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 13


GRUPPEN UND KREISE

Männertreff - Man(n) trifft sich

10. September 2019

19.00 Uhr

24. September 2019

19.00 Uhr

08. Oktober 2019

19.00 Uhr

22. Oktober 2019

19.00 Uhr

05. November 2019

19.00 Uhr

19. November 2019

19.00 Uhr

Gespräch aus der Runde

Treffen mit dem Männertreff Rülzheim

Gespräche aus der Runde und Spieleabend

„Die kurze Geschichte der Menschheit“

Buchvorstellung mit Dieter Schepanski

Sizilianische Kultur und Lebensfreude

Bildervortrag mit Roland Schmidt

Interpretation des Neuen Testaments

mit Pfarrerin Mirjam Dembek

Seite 14 Gemeindebrief September bis November 2019


K

BESONDERER GOTTESDIENST

R

A

B

B

E

L

Gottesdienst

Der Krabbelgottesdienst ist ein Treffpunkt für die

Allerkleinsten in unserer Gemeinde:

Kinder im Alter von 0-3 Jahren und ihre

Begleitpersonen (Mama, Papa, Oma, Opa…) können hier

Kirche auf ihre Art erleben – mit vielen Liedern,

einfachen Geschichten und Gebeten und reichlich Platz

zum Spielen.

Gemütliches Kaffeetrinken im Anschluss!

Die nächsten Termine 2019:

16. September

14. Oktober

02. Dezember

Jeweils montags um 10.00 Uhr

im Prot. Gemeindezentrum (Schulgasse 2a)

Bei Fragen wenden Sie sich an Pfarrerin Johanna Baum

johanna.baum@evkirchepfalz.de

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 15


Datum

UNSERE GOTTESDIENSTE

St. Georgskirche

10.00 Uhr

Kapelle

Asklepiosklinik

8.45 Uhr

01. September 2019

11.So.n.Trinitatis

08. September 2019

12.So.n.Trinitatis

15. September 2019

13.So.n.Trinitatis

22. September 2019

14.So.n.Trinitatis

mit Abendmahl

Pfarrerin Johanna Baum

Taufgottesdienst

Pfarrerin Mirjam Dembek

Vorstellung der

Konfirmandinnen und

Konfirmanden

Pfarrerin Johanna Baum

Pfarrerin Johanna Baum

mit Abendmahl

Pfarrer Ulrich Hauck

Pfarrer Ulrich Hauck

Pfarrer Ulrich Hauck

Kath. GD

29. September 2019

15.So.n.Trinitatis

06. Oktober 2019

16.So.n.Trinitatis

Erntedankfest

13. Oktober 2019

17.So.n.Trinitatis

20. Oktober 2019

18.So.n.Trinitatis

27. Oktober 2019

19.So.n.Trinitatis

Donnerstag

31. Oktober 2019

Reformationstag

Pfarrer Dr. Arne Dembek

11.00 Uhr

Familienkirche

mit Abendmahl

Pfarrerin Johanna Baum

und Team

Taufgottesdienst

Pfarrerin Johanna Baum

18.00 Uhr

Abendgottesdienst

Pfarrerin Mirjam Dembek

Lektorin Marika Rossell

19.00 Uhr

Churchnight

Pfarrerin Johanna Baum

Pfarrer Jan Meckler

und Team

Pfarrer Ulrich Hauck

N.N.

N.N.

Pfarrer Ulrich Hauck

Kath. GD

-

Seite 16 Gemeindebrief September bis November 2019


Datum

UNSERE GOTTESDIENSTE

St. Georgskirche

10.00 Uhr

Kapelle

Asklepiosklinik

8.45 Uhr

03. November 2019

20.So.n.Trinitatis

Pfarrerin Mirjam Dembek

mit Abendmahl

Pfarrer Ulrich Hauck

10. November 2019

Drittl.So.n.Trinitatis

Taufgottesdienst

Pfarrer Dr. Arne Dembek

Pfarrer Ulrich Hauck

17. November 2019

Vorl.So.n.Trinitatis

Mittwoch

20. November 2019

Buß- und Bettag

24. November 2019

Ewigkeitssonntag

Pfarrerin Johanna Baum

19.00 Uhr

Pfarrerin Johanna Baum

Pastor Carsten Perl

Pfarrerin Mirjam Dembek

Pfarrer Ulrich Hauck

-

Kath. GD

Im Anschluss an unsere Gottesdienste

laden wir herzlich ein zum Kirchencafé

Gottesdienste im Willi-Hussong-Haus

jeweils Donnerstag, um 15.30 Uhr,

am letzten Donnerstag im Monat mit Abendmahl

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 17


KIRCHENMUSIK

Musik an

St. Georg

Bevor das Jubiläumsjahr

zu Ende

geht, freue ich

mich, noch einige

Höhepunkte, die die Musik an

St. Georg zu bieten hat, präsentieren

zu können.

Im Oktober lade ich Sie herzlich

zum Projektchor und Wolfgang

Teichmanns „Abendlob“ ein. Die

Musik ist im Pop- und Jazz-Stil gehalten

und sehr eingängig. Zum

Mitsingen ist keinerlei Erfahrung

nötig, die Teilnahme ist kostenlos.

Die Musik erklingt im

Abendgottesdienst am 20. Oktober

um 18 Uhr.

Anmeldung zum Projektchor per

Mail, Telefon oder Online:

www.kirchenmusik-bza-ger.de/

Proben:

Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr

Samstag, 19. Oktober, 14 Uhr bis

19 Uhr

Abendgottesdienst:

Sonntag, 20. Oktober, 18 Uhr


Am 13.Oktober erfüllt ein anderer

Chorklang die St. Georgskirche:

Mitglieder des SWR

Vokalensembles, der „Rolls Royce

unter den Rundfunkchören“,

musizieren Werke von Orlando di

Lasso bis zu den Gospels der

Sklaven Amerikas zum Thema

Sibyllen und Propheten.

Zu diesem Konzert der Extraklasse

lade ich sie herzlich ein. Es

ist das erste Mal, dass ein Kammerkonzert

des SWR in der Südpfalz

stattfindet.

Foto: Klaus Mellenthin


Am 24. November beschließt die

Kantorei Bad Bergzabern mit

Wolfgang Amadeus Mozarts

„Requiem“ das Kirchenjahr.

Gemeinsam mit dem Stuttgarter

Kantaten-Ensemble und hervorragenden

Solisten erklingt das

vom Meister selbst unvollendete

Werk in der Fassung von Franz

Beyer. Das Werk mit zerbrechlich

wirkendem Beginn, dem kraftvollen

und rauschenden „Dies

Irae“ und dem klagenden

„Lacrimosa“ ist bis heute eines der

berühmtesten sakralen Wer-ke

weltweit. Der Totenmesse

gegenübergestellt wird Arvo Pärts

(Estland) „An den Wassern zu

Babylon“ für Kammer-orchester

und Solisten. Die sphä-rischen

Klänge der Psalm-Vertonung

Seite 20 Gemeindebrief September bis November 2019


KIRCHENMUSIK

erinnert unweigerlich an die

monastischen Gesänge aus dem

13. Jahrhundert.

Ich freue mich, Sie bei diesen Gelegenheiten

in St. Georg begrüßen

zu können.

Ihr Wolfgang Heilmann

Termine im Überblick:

Sonntag, 13. Oktober 2019

18:00 Uhr

Kammerkonzert

VON SIBYLLEN UND PROPHETEN

Mitglieder des SWR Vokalensembles

12€ Eintritt, 8€ ermäßigt, Schüler*innen frei.

Sonntag, 20. Oktober 2019

18:00 Uhr

Abendgottesdienst

ABENDLOB

Projektchor und Band „CantaKandela“

Ewigkeitssonntag, 24. November 2019

18:00 Uhr

Kantoreikonzert

MOZART-REQUIEM

Johanna Pommranz, Sopran

Jasmin Hofmann, Alt

Jo Holzwarth, Tenor

Nikolaus Fluck, Bass

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 21


Ankündigung

Letztes Festwochenende

VERANSTALTUNGEN

Das letzte Festwochenende unserer

500-Jahr-Feiern bietet noch

einmal besondere Highlights:

Am Samstag, 28. September, wird

um 11.00 Uhr eine Ausstellung

mit Werken des bekannten Kandeler

Künstlers Armin Hott in der

St. Georgskirche eröffnet.

Am Samstagnachmittag, um 15.00

Uhr, gibt der Jubilar, der

St. Georgsturm selbst ein Konzert.

Seine sechs Glocken kommen als

Musikinstrumente zum Einsatz,

gesteuert vom elsässischen Glockenexperten

Michel Riff.

Am Sonntag, 29. September, um

17.00 Uhr, wird das historische

Singspiel („Historical“) „Tempora

reformanda – Von Rittern, Bauern

und Schriftgelehrten zur Zeit

von Reformation und Bauernkrieg“

aufgeführt.

Mitwirkende sind unter anderem

die Musikwerkstatt Vocativ, das

Duo Avanti Dilletanti.

Der Eintritt zu allen

Veranstaltungen ist frei.

REFORMATIONSTAG -

mal anders…

Foto: eze

Am 31. Oktober feiern wir in

der St. Georgskirche

eine

„ChurchNight“

- eine lange,

fröhliche und

spannende

„Kirchen

Nacht“.

Zu einem

modernen

Gottesdienst

um 19.00 Uhr

sind Jung und Alt ganz herzlich

eingeladen!

Jugendliche aus Rülzheim und

Kandel werden den Gottesdienst

gemeinsam gestalten – mit musikalischer

Unterstützung der Band

CantaKandela.

Für die Jugendlichen gibt es anschließend

ein Überraschungsprogramm

mit Kirchenübernachtung!

Seite 22 Gemeindebrief September bis November 2019


VERANSTALTUNGEN

Vorankündigung: „Freitagnacht

für Kids“!

Ein neues Format wartet auf Kinder

im Alter von 6 bis 10 Jahren

(1. bis 4. Klasse): Vom 22. bis

23. November laden wir herzlich

ein zur „Freitagnacht für Kids“ in

unserer Gemeinde!

Die Kinder können am

Freitagnachmittag an verschiedenen

Workshops zu einem Thema

teilnehmen: Basteln, Theater

spielen, Singen, Werken, Entspannen

– je nach Lust

und Laune.

Das

gemeinsame

Abendessen leitet dann zum gemütlichen

Teil über: Es erwarten

uns ein Spieleprogramm und ein

Kino-Abend mit einem guten Film

– und natürlich Popcorn für alle!

Wer mag, darf es sich anschließend

mit seinem Schlafsack gemütlich

machen und im Gemeindezentrum

übernachten. Am

Samstagmorgen endet unsere

„Freitagnacht“ dann mit einem leckeren

Frühstücksbuffet – ein

super Start ins Wochenende!

Weitere Infos und die Möglichkeit

zur Anmeldung gibt es ab Oktober

auf Homepage, Flyern und

Plakaten!

DIAKONIE

Bethelsammlung

In unserer Gemeinde wird vom 06. - 12.11.2019 Kleidung für Bethel

gesammelt. Gute, tragbare Kleidung, Wäsche und Schuhe können bei

Familie Burg/Bühner, Lindenstraße 39, von 8.00 bis 18.00 Uhr,

abgegeben werden. Leere Säcke liegen im Gemeindezentrum und in der

Kirche aus.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 23


NACHLESE

Drittes

Festwochenende

Und wieder ein

ereignisreiches Wochenende …

Am 29. und 30. Juni gab es ein

tolles Programm in der St.

Georgskirche.

Den Anfang machte eine Filmvorführung

am Freitagabend. Zugegeben,

die Sitze in einem Kino

sind entschieden bequemer als

unsere Kirchenbänke, aber der

Stimmung tat das keinen Abbruch,

zumal viele Kissen bereitlagen,

um die geschundenen… nun

ja, Hinterteile der Zuschauer zu

entlasten. Und wer gar nicht mehr

sitzen konnte, ging zur Pop-corn-

Maschine und zum Getränkestand,

um sich in Sachen Verpflegung

einen Nachschlag zu holen

und so für ein wenig Bewegung

zu sorgen.

Foto: E. Logé

Samstags eröffnete Pfarrer Dembek

die Ausstellung „Kandeler

Köpfe“.

Fünfzehn Menschen – ganz verschieden

in Alter, Geschlecht und

Herkunft – haben sich dazu im

Studio „Le Photographe“ ablichten

lassen.

Foto: E. Logé

Nun hängen fünfzehn große

Schwarz-Weiß-Portraits unter

den bunten Fenstern unserer Kirche.

Ein kontrastreicher und gerade

deswegen wunderschöner

Anblick. Fünfzehn Menschen,

fünfzehn Persönlichkeiten und

Charaktere, Menschen, die – wie

die Bibel sagt – nach Gottes

Ebenbild geschaffen sind und die

eine unantastbare Würde besitzen.

Menschen aus Kandel, die

deutlich machen, wie vielfältig

und bunt unsere Stadt ist:

„Wir sind Kandel!“

Vielen Dank an „Le Photo-graphe“,

Herrn Pierre Eschrich,

Seite 24 Gemeindebrief September bis November 2019


NACHLESE

der uns kostenlos die Bilder zur

Verfügung gestellt hat.

Pierre Eschrich

Foto: E. Logé

Auch das Bündnis „Wir sind

Kandel“ hat uns tatkräftig unterstützt.

Danke!

Samstags und sonntags konnten

sich die Besucher des Kräuterund

Ölmarktes bei Kaffee und Kuchen

ein wenig von den Strapazen

des Marktbummels erholen.

Das reichhaltige und leckere

Kuchenangebot wurde genauso

dankbar angenommen wie die

angenehme Kühle in der Kirche.

Und es ist ja auch was Besonderes,

den Kaffee in einer Kirche

zu trinken - die Dimensionen des

Gebäudes und die trotz aller Besucher

doch angenehme Stille.

Eine weitere Feststellung am

Rande: Mancher professionelle

Bäcker könnte Hemmungen vor

der ‚Konkurrenz‘ durch die Kuchenspender*innen

bekommen.

Wen es nach Höherem drängte,

der wurde bei den Turmbesteigungen

glücklich. So mancher

„Aufsteiger“ zählte die Stufen bloß

um hinterher nur noch von der

Aussicht zu schwärmen.

Für Bildungshungrige und Interessierte

gab es auch die Möglichkeit,

an sehr

informativen

Kirchenführungen

teilzunehmen.

Insgesamt

also war es

ein abwechslungsreiches

Angebot, das

in einem sehr schönen Abendgottesdienst

seinen Foto: eze

Höhepunkt fand.

Herzlichen Dank all denen, die

durch ihre Arbeit vor und hinter

den Kulissen zum Erfolg dieses

Wochenendes beigetragen haben.

Und ebenso ein herzliches

„Danke“ an all die Gäste, die diese

Arbeit durch ihren Besuch

honorierten.

Lorena

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 25


MENSCHEN AUS UNSERER GEMEINDE

In loser Folge werden hier Menschen

vorgestellt, die auf vielfältige

Weise, sichtbar und auch

im Verborgenen, unser Gemeindeleben

mitgestalten und bereichern

- Sebastian Fuchs,

Theologiestudent und ehrenamtlich

an vielen Stellen im Jubiläumsjahr

im Einsatz.

Herr Fuchs, wie haben Sie unser

Jubiläumsjahr bisher erlebt?

Für mich hat sich gezeigt, welch

große Bedeutung die St. Georgskirche

für viele Kandlerinnen und

Kandler hat - da besteht oftmals

ein ganz besonderer Bezug; auch

unabhängig davon, wie die jeweilige

Beziehung zur Kirchengemeinde

geprägt ist. Mit dem St.

Georgsturm ist häufig ein großes

Stück Heimatgefühl und Kandler

Identität fest verknüpft. Auch gelang

es, durch das facettenreiche

kulturelle Programm die Vielfalt

Kandels und seiner Menschen aufzunehmen

und in Beziehung zur

Kirchengemeinde zu setzen. So hat

sich gerade an den Festwochenenden

zum Jubiläum die St.

Georgskirche als ein Ort gesellschaftlichen

Lebens inmitten unserer

Gemeinde gezeigt: Nicht nur

durch das breite Angebot an

verschiedensten Veranstaltungen,

sondern vor allem auch durch

Räume offener Begegnung. Hier

hat sich vielfach Austausch und

Beziehung über die Grenzen der

Kirchengemeinde hinweg ereignet.

Wie erleben Sie das, was in unserer

Kirchengemeinde – nicht

nur im Jubiläumsjahr – so

passiert?

Ich erlebe unsere Kirchengemeinde

als sehr engagiert und kreativ.

Es gibt eine Vielzahl von Menschen,

die sich aktiv mit viel Herzblut,

Zeit und Ideen in den verschiedenen

Bereichen einbringen

und so dem Gemeindeleben Vielfalt

und Leben geben – vom Krabbelgottesdienst

für die Kleinsten

über die Jugend- und Konfirmandenarbeit

bis hin zum Kirchenchor

und dem Besuchsdienstkreis. Wietere

schöne Beispiele für die Lebendigkeit

unserer Kirchengemeinde

sind auch die musikalischen

Abendgottesdienste und die

Familienkirche , in denen neue,

interessante gottesdienstliche Wege

gegangen werden.

Seite 26 Gemeindebrief September bis November 2019


MENSCHEN AUS UNSERER GEMEINDE

Ganz direkt gefragt: Was macht

„Kirche“ für Sie ganz persönlich

aus?

Kirche ist für mich eine offene,

durch den Glauben an Jesus Christus

verbundene und bewegte Familie,

in der ganz verschiedene Lebenswege

und Identitäten zusammenfinden

und angenommen sind.

Kirche ist für mich der „Ort“, an

dem der Glaube Gestalt und Ausdruck

gewinnt: in der Gemeinschaft

der Glaubenden, in der Fürund

Seelsorge, im Erfahren und in

der Verkündigung der frohen Botschaft

von der Liebe Gottes.

Nehmen wir an, Sie könnten eine

Sache in der Kirche bewahren und

eine verändern – was für Sachen

wären das?

Unbedingt bewahren würde ich die

lebendige und vielfältige Gemeinschaft

unserer Kirche mit ichrer

Fähigkeit, die verschiedensten

Menschen in ihren unterschiedlichen

Lebenssituationen zusammen

zu bringen.

Verändern könnte sich hier und da,

wie wir als einzelne Glieder der

Kirche unseren Glauben in die Gesellschaft

tragen und in unserem

Alltag bezeugen – selbstbewusster

und glaubensfroh, statt verhalten

und bedeckt.

Wie stellen Sie sich die Zukunft

unserer Kirchengemeinde vor?

Was würden Sie sich wünschen?

Für unsere Kirchengemeinde wünsche

ich mir, dass wieder mehr

Menschen in eine Beziehung zur

Kirche kommen, dass manche

Glaubensbeziehung, die etwas eingeschlafen

ist, wiedererwacht und

neue geweckt werden. Ich wünsche

ihr, dass wahrgenommen

wird, was und wieviel die Kirche

Positives tut und bewirkt.

Aber vor allem wünsche ich der

Kirchengemeinde, dass sie auch

weiterhin mit Mut, Glaubenszuversicht,

Kreativität und Engagement

ihren Weg geht.

Vielen Dank!

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 27


Seite 28 Gemeindebrief September bis November 2019


FÖRDERVEREIN ST. GEORGSKIRCHE

Förderverein St. Georgskirche Kandel e.V.

Vorsitzender Dr. Dieter Luppert

Tel. 07275/618066 Fax: 07275/618057

Dieter-Luppert@t-online.de

Spendenkonten:

Sparkasse GER-Kandel:

IBAN: DE15 5485 1440 1000 3128 41

VR-Bank:

IBAN: DE84 5486 2500 0002 5980 19

Der Turm der St. Georgskirche

Wie sah die Wächterstube auf

dem Turm der St. Georgskirche

vor 500 Jahren aus? Diese Frage

stellten sich die Mitglieder des

VHS-Arbeitskreises Geschichte.

Bekannt ist, dass die Stube ursprünglich

zweistöckig gewesen

ist und nach einer starken Beschädigung

durch einen Blitzschlag

nur noch einstöckig wieder

aufgebaut wurde. Dabei wurde

wohl auch der Umgang, von

dem der Wächter aus seine Beobachtungen

über Dorf und Bienwald

machte, in den Turm hinein

verlegt. Die 8 Wasserspeier legen

dies nahe.

Auch ein Vergleich des Kandeler

Turms mit dem Turm der Stiftskirche

in Landau lässt dies vermuten.

Die Ähnlichkeit der Türme

hatten bereits den Zeitungsfotografen

Kurt Freitag 1979 gereizt,

beide Türme gleichartig zu

fotografieren.

Archiv: Stiftskirche

Landau

Bei einem

Besuch der

Stiftskirche

lassen sich

aber auch

Unterschiede

feststellen.

In Landau

sind die Innenwände der

Türmerwohnung noch vorhanden,

während sie in Kandel

offenes Fachwerk sind. In Kandel

kann man aus 8 Fenstern in alle

Himmelsrichtungen Ausschau

halten – in Landau sind nur kleine

Fenster vorhanden.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

wollen

zum Tag

des offenen

Denkmals

am

Sonntag,

8. September,

die

Wächter-

Archiv: St. Georg Kandel

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 29


FÖRDERVEREIN ST. GEORGSKIRCHE

stube re-konstruieren und mit

den Be-suchern ins Gespräch

kommen.

Wohnte auch in Kandel ein Wächter

auf dem Turm? Er hatte doch

dort kein Wasser und keine Möglichkeit,

zu kochen. War er Tag

und Nacht im Einsatz? Hatte er

dort ein Bett oder wechselten sich

mehrere Personen mit dem

Wachdienst ab? War das Wachen

über Kandel ein Beruf oder ein

Ehrenamt, zu dem Bürger verpflichtet

wurden?

gewesen sein – doch wis-sen wir

es nicht. Vielleicht erge-ben sich

durch die „Turmge-spräche“ am

8. September neue Erkenntnisse.

Dr. Werner Esser

Geschichtlich belegt ist, dass die

Wächter bei Gefahren mit Glocken,

Signalhörnern und Fahnen

auf die Gefahr, meist Brände, aufmerksam

machten. Beim Anmarsch

von feindlichen Truppen

seien Lichtzeichen von einem

Turm in einem Ort zu anderen

Türmen

durch Spiegel

gegeben

worden. Ist

dies vom St.

Georgs-turm

aus auch so

gewesen?

Der Turm der

St. Georgskirche

ist

weithin

sichtbar. So

kann es also

Foto: eze

Seite 30 Gemeindebrief September bis November 2019


Der Förderverein berichtet

Durch den Arbeitskreis „Geschichte

Kandels“ der Volkshochschule

waren erfreulicherweise

auch wieder Turmbesteigungen

im April und Juni möglich, die

guten Anklang fanden. Bei den

Führungen im April mussten sogar

noch extra Termine "gezaubert"

werden, weil der Andrang

so groß war.

Die Interessenten kamen zu etwa

80% aus Kandel und Umgebung,

der Rest verteilte sich aber auch

bis Koblenz und Ingelheim am

Rhein; darunter waren recht viele

"Erstbesteiger".

Wir danken diesem regen Arbeitskreis,

der bei den genann-ten

Aktionen Spenden in Höhe von

345,60 € einnehmen konnte und

diese 1:1 dem Förderverein und

somit der Erhaltung der

Kirche/Orgel überlassen hat.


Mitgliederversammlung

Am Freitag, 25. Oktober 2019,

19.00 Uhr,

findet im Gemeindezentrum,

Schulgasse 2a, die jährliche Mitgliederversammlung

statt.

Eine persönliche Einladung ergeht

rechtzeitig.

Gemeindebrief September bis November 2019 Seite 31


Pfarramt 1:

Pfarrerin Mirjam Dembek

Pfarrer Dr. Arne Dembek

(Geschäftsführung)

Schillerstraße 1a, 76870 Kandel

Tel.: 07275/1470

pfarramt.kandel.1@evkirchepfalz.de

Bezirkskantorat

Wolfgang Heilmann

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 0176/76652409

wolfgang.heilmann@evkirchepfalz.de

Gemeindebüro

Öffnungszeiten:

Mo/Di/Fr 10-12 Uhr, Do 14-18 Uhr,

Mittwoch geschlossen

Sekretärin Manuela Krumm

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 07275/1297; Fax 07275/3204

prot.kirche.kandel@evkirchepfalz.de

KONTAKTE

Pfarramt 2:

Pfarrerin Johanna Baum

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel.: 07275/1297

pfarramt.kandel2@evkirchepfalz.de

Diakonisches Werk Pfalz

Beratung für Asylsuchende und

Verfahrensberatung

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 07275/618259

Donnerstags Termine nach

Vereinbarung

Prot. Integrative Kita

„Bienennest“

Leitung Retha Ackermann

Schubertstraße 22

76870 Kandel

Tel. 07275/2590

Kita-schubertstrasse@web.de

Bankverbindung:

Sparkasse (BIC: MALADE51KAD):

IBAN DE28 548 514 40 0020011110

VR-Bank Südpfalz (BIC: GENODE61SUW):

IBAN DE02 548 625 00 0001023730

Für Spenden stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Kirchengemeinde Kandel“ an.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten,

freuen wir uns über eine Spende

Sie finden uns auch im Internet unter:

www.prot-kirche-kandel.de

www.facebook.com/prot.kirche.kandel.de

Barrierefreiheit: Leider sind – bis auf die Kita und Kirche – unsere Gebäude

nicht barrierefrei zugänglich. Wir arbeiten daran, diesen Zustand zu

verbessern. Seite 32 Gemeindebrief September bis November 2019

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine