Hohenlohe Trends September 2019

suedwest.presse

Das Freizeitmagazineitmagazin

Auflage 22.500, 2.500, Jahrgang 30

JUBILÄUMS-AUSGABE

WIR FEIERN

30 JAHRE

TRENDS!

Die Highlights aus

drei Jahrzehnten

neu entdeckt

SPRITZIGE

VERSUCHUNG

Ein Cocktailglas voll

Hohenlohe

mit vielen

Verlosungen

1


Die Königsklasse

der Lufttechnik, Regeltechnik

und Antriebstechnik

Zukunft spüren

Willkommen in der Welt der Besten

Wir gratulieren

zu 30 Jahren

Hohenlohe

Trends!

Getriebeloser Elektro-Radnabenantrieb

für emissionslosen Stadtbusbetrieb

Motorentechnologie ECblue –

energiesparend, hocheffizient.

In marktüblichen Standardgrößen

Perfekte Regeltechnik für jeden

Motor geeignet, da sinusförmiger

Spannungsausgang

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Bewegung 2 durch Perfektion

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EDITORIAL

Julia Weise und Alisa Grün

Hoch die Gläser!

Wie feiert man den 30. Geburtstag einer Kollegin?

Man schnappt sie in ihrer Mittagspause,

führt sie an ihren Lieblingsplatz und packt den

Prosecco aus, um gemeinsam ausgiebig in Erinnerungen

zu schwelgen! Mit jedem Wort und

jeder ausgefallenen Geburtstagsanekdote scheinen

die herrlichen Bilder aus Kindheitstagen dabei

plötzlich ganz nah:

Pausbäckige Steppke, die breit grinsend mit einem

nagelneuen Fahrrad posieren. Kleine Mädchen,

die ihre hübsche Barbie stolz in die Kamera

halten. Und allerlei Kinderscharen, deren

Outfits sich sicherlich viel mehr an der Zweckmäßigkeit

als an aktuellen Modetrends orientieren.

Was wohl unser Hohenlohe Trends-Magazin so

alles zu erzählen hätte, wenn es sprechen könnte?

Zum 30. Geburtstag des Freizeitmagazins

haben wir uns für Sie auf Spurensuche begeben

und sind der Antwort dabei ebenfalls ganz nah

gekommen. Wir decken auf, wieso der Redaktionshund

„Bruno“ des Trends-Gründers Frank

Szyddat ein Spezialist für Satire war. Wir treffen

die ehemalige Württembergische Weinkönigin

Susanne Gaufer, die sich vom unerfahrenen

Mädchen zur gestandenen Weingutbesitzerin

entwickelte. Und wir lauschen den Erzählungen

des Ausnahmekünstlers Timo Wuerz, der sich

seine mutige Klappe auch im Alter von 46 Jahren

bewahrt.

Last, but not least wollen wir unser Jubiläum

selbstverständlich auch kräftig feiern! Der Cocktail-Spezialist

Denis Schmid vom Olli’s in Schwäbisch

Hall hat uns dazu einen ganz besonderen

Drink kreiert. Probieren Sie ihn aus – und dann

prost und viel Spaß mit unserer Jubiläumsausgabe!

LICHT

FÜR INNEN

UND AUSSEN

Herzliche

Glückwünsche zum

Jubiläum!

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verpasse keine Neuigkeiten

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Julia Weise

Alisa Grün

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Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 9.30 - 18.00

Samstag: 9.30 - 14.00


Diese Ausgabe im Überblick

15

18

16

Hip & Chic

4

4 Unsere Lieblinge des Monats

Wir feiern das 90er-Comeback

6 Ein Prosit auf die Region und ihre

Menschen

8 30 bewegte Jahre

Das war los in der Welt –

und in Hohenlohe

12 Die Rebenflüsterin vom Kochertal

Was wurde eigentlich aus ... der

Württembergischen Weinkönigin

Susanne Gaufer?

14 Gut zu wissen

Ein Faktencheck rund ums

Trends

Verlosung

15 „Jetzt ist das Magazin perfekt“

Walter Fröber liest

Hohenlohe Trends seit 30 Jahren

16 Künstler mit mutiger Klappe

Was wurde eigentlich aus ... dem

Designer und Illustrator

Timo Wuerz

Verlosung

18 Rockabella ein Leben lang

Was wurde eigentlich aus ...

unserem ersten Covermodel

Verena Tahta

20 Die Geburtstagstorte

Glosse

22 Ein trendiges Partyoutfit

Making-of zum Titel-Shooting

2


32

INHALT

Fotos: PR; Claudia Linz;

Fotostudio [x] – Michael

Schultz; Ufuk Arslan;

privat

40

12

Leben

Service

24 Wir gratulieren!

Das Handwerk und Gewerbe aus

Hohenlohe wünschen viel Glück

26 Bunt, schrill und einzigartig

So gelingt die Mottoparty

garantiert

28 „Die erscheinen einmal

und nie wieder“

Der Hohenlohe Trends-Gründer

Frank Szyddat im Interview

31 Wir feiern! Ihr gewinnt!

Bei unserer Jubiläumsverlosung

regnet es Preise

Verlosung

32 Testerella

Vom Raubzug bis zum Zuckerfasten

36 No Drama Lama

Eine süße Geburtstags-Piñata zum

Nachbasteln

39 Geburtstagsgrüße aus der

Hohenloher Wirtschaft

40 Spritzig, leicht und regional

Der 30 Jahre

Hohenlohe Trends-Cocktail

43 Tipps gegen Katerstimmung

44 Immer nur Trends im Kopf

Diese Gesichter stecken

hinter dem Freizeitmagazin

Hohenlohe Trends

48 Unnützes Wissen

Kuriose und lustige

Traditionen

zum Geburtstagsfest

3


Lieblinge des Monats

Dicker Ticker

Bunt, bunter, Baby-G –

die Kultuhr von Casio

war der Inbegriff für

trendige Menschen der

90er-Jahre. Und auch

heute prangt der dicke

Ticker wieder an unseren

Handgelenken. Gesehen

auf www.casio-shop.eu

feiern das

90er-Comeback

Foto: Navistock/Shutterstock.com

Mal schauen, wie lange diesmal ...

Wer Bello am Schlüsselbund oder Miezi am Rucksack

spazieren tragen möchte, sollte sich hiermit behelfen.

Die kleinen virtuellen Haustier-Eier haben es in sich. In

dieser Version kann sogar aus 32 Tierarten gewählt werden.

Immerhin: Nicht jeder kann behaupten, ein Kamel

in der Hosentasche zu haben.

Gesehen auf www.monsterzeug.de

Modische Rückwärtsrolle

Haben wir vor einigen Jahren noch heftig mit dem Kopf

geschüttelt, als wir an die Styles der 90er-Jahre dachten,

haben sich die damaligen Trends nun wieder still und

heimlich in unseren Alltag geschlichen. Glänzende Trainingsanzüge

sind da nur der Anfang. Und es gilt: Was

damals gut war, ist heute noch besser. So kommt es, dass

zahlreiche Anbieter auf echte 90er-Revival-Produkte setzen,

wie die Lieblinge unserer Jubiläumsausgabe zeigen.

Unverwüstlicher

Schlangendompteur

Stunden? Tage? Nein, monatelang

hielt der Akku des Kult-Handys!

Kein Wunder, wirbt Nokia genau

mit dieser Fähigkeit. Für die jüngeren

Semester ist aber wohl vor

allem ein Aspekt entscheidend:

Snake! Das Retro-Spiel findet sich

auch auf der Revival-Version des

3310. Wunde Finger vom Daddeln

sind vorprogrammiert. Gesehen auf

www.nokia.com

Komm,

schnapp sie dir

Und zwar alle, überall

und jederzeit! Pokémon

sind aktueller denn je. Hat

die App „Pokémon Go“

doch erneut den absoluten

Hype rund um Pikachu

und Co. ausgelöst. Gesehen

auf den Smartphones

der Teenies

Foto: dpa

PR-Fotos

4


HIP & CHIC

Hakuna

Matata

Wem das kein Begriff

ist, der ist kein Kind

der 90er – sorry! Bei

Hardcore-Fans ist die

Freude groß, dass Disney

einige der Zeichentrick-Klassiker

in

realem Look wieder

auf die große Leinwand

bringt. Dadurch

streifen ganz aktuell

auch Mufasa und Simba

wieder gemeinsam

in „König der Löwen“

durch die afrikanische

Savanne. Ob der Film

ein Brüller ist? Entscheiden

Sie selbst!

Gesehen auf den Kinoleinwänden

Foto: dpa

Was

krakeelt

da denn

wieder?

Müde, Hunger und

zu allem Überfluss

noch Langeweile

– das rote Dingsda

hat ganz schön viele

Ansprüche, versüßt

aber den Alltag mit

seinen lustigen Eigenarten.

Damit hielt der

Furby – eine Mischung

aus Eule und Mogwai? –

vor rund 25 Jahren in fast jedes

Kinderzimmer Einzug. Und auch

heute noch gilt: Schreit das Vieh

nach Aufmerksamkeit, hüpfen

Kinderherzen höher. Gesehen auf

www.mytoys.de

Her mit den

Schuhen, Daddy!

Modisch Mutige haben

erneut den Stil-Olymp erklommen

und den absoluten

Kracher für geschmackvolle

Outfits entdeckt: den

Kleiderschrank des Vaters.

Das Ergebnis dieser abenteuerlichen

Suche wird in

den Innenstädten aktuell

rauf und runter getragen:

Schuhe, die ausse-

hen, als hätte man sie dem

modisch-desinteressierten

Mittvierziger direkt von

den Füßen geklaut. Egal,

über Geschmack lässt sich

bekanntlich streiten. Trend

sind die sogenannten „Dad

Sneakers“ allemal und damit

einer unserer Favoriten.

Gesehen auf www.asos.de

5


6


TITELTHEMA

Ein Prosit auf die Region

und ihre Menschen

30 Jahre Hohenlohe Trends im Rückblick

Drei Jahrzehnte ist es her, als Herausgeber

Frank Szyddat stolz die erste Ausgabe

von Hohenlohe Trends in den Händen

hielt. Er setzte einen Grundstein für eine

Erfolgsgeschichte auf Papier. Was sich

seither in der Region und auf der Welt

getan hat, was aus ehemaligen Protagonisten

wie beispielsweise der Württembergischen

Weinkönigin Susanne Gaufer

wurde und welche Trends hip waren

oder gar zurückgekommen sind – all das

hat das heutige Hohenlohe-Trends-Team

recherchiert. Kommen Sie mit auf eine

Zeitreise zwischen Rockabilly, Punk, Klimawandel

und Hohenloher Spritz!

Foto: Marc Weigert

7


30 bewegte Jahre

Das war los in der Welt – und in Hohenlohe

Zusammengestellt von Adina Möller und Julia Weise

Fall der Berliner

Mauer

Steffi Graf und

Boris Becker

gewinnen in

Wimbledon

Deutschland wird

Fußballweltmeister

Wiedervereinigung

von Ost- und Westdeutschland

„Hurz!“ – Hape

Kerkeling schreibt als

polnischer Opernsänger

verkleidet Sketch-

Geschichte

Nelson Mandela

wird erster

schwarzafrikanischer

Präsident

Südafrikas

Schumi holt sich

zum zweiten Mal

den Weltmeister-

Titel in der

Formel 1

1989

1992

1990 1991 1993 1994 1995

Im Juni erscheint die

erste Ausgabe von

Hohenlohe Trends

mit der Weinkönigin

Susanne Gaufer auf

dem Cover

Mehr dazu auf Seite 12

Künzelsau beginnt

eine Städtepartnerschaft

mit Marcali in

Ungarn

1. Crailsheimer

Weihnachtsmarkt

Abzug der US-

Armee aus dem

Camp Dolan in

Hessental und den

McKee-Barracks in

Crailsheim

Gründung der

Kulturstiftung

Hohenlohe

Öhringen wird

zur „Großen

Kreisstadt“

Die Hohenloher

Mundart-Band

„Annâweech“

wird gegründet

8

Fotos: Archiv, SongE/Shutterstock.com


TITELTHEMA

1997: Tödlicher Unfall

von Prinzessin Diana

1997: Der Blockbuster

„Titanic“ kommt in die

Kinos

Mit der Expo in

Hannover findet die

erste Weltausstellung

in Deutschland statt

Wladimir Putin wird

Präsident in Russland

Terroranschläge

am 11. September

auf das World

Trade Center und

das Pentagon in

den USA

Der Euro wird

eingeführt

Mark Zuckerberg gründet

das Unternehmen

Facebook

Edvard Munchs „Der

Schrei“ wird in Oslo

gestohlen

Die Girlgroup

„No Angels“ geht aus

der ersten Auflage

der Castingshow

„Popstars“

hervor

Tsunami im Indischen

Ozean

1996/

1997

2001

1999 2000

2002 2004

1996: Erste Auflage des

Taubertal-Festivals in

Rothenburg

1997: Erste Auflage des

Würth-Open-Airs

1997: Basketballer Dirk

Nowitzki spielt mit dem

Zweitligisten Würzburg

in Crailsheim

In Hohenlohe kann

die totale Sonnenfinsternis

bestaunt

werden

Die Standseilbahn

in Künzelsau geht in

Betrieb

Eröffnung des ersten

Globe-Theaters auf

dem Unterwöhrd in

Schwäbisch Hall

50 Jahre „Liebliches

Taubertal“

Bundeskanzler

Gerhard Schröder

besucht die Haller

Kunsthalle Würth zur

Eröffnung

In Gaildorf wird

„600 Jahre Stadtrecht“

gefeiert

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

9


2005: Joseph Ratzinger

wird Papst

Benedikt XVI

2005: Angela Merkel

wird Bundeskanzlerin

2006: Fußballweltmeisterschaft

in

Deutschland

Die Finanzkrise hält

die Welt in Atem

Barack Obama wird

Präsident der USA

Einsturz des Kölner

Stadtarchivs

Amoklauf in

Winnenden

Explosion der

Bohrinsel Deepwater

Horizon

Loveparade-Unglück

in Duisburg

Lena Meyer-Landrut

gewinnt den Eurovision

Songcontest

Prinz William und

Kate Middleton

sagen „Ja“

Erdbeben und Tsunami

führen zu Unfallserie im

Kernkraftwerk Fukushima

Aufdeckung der rechtsextremen

Terrorgruppe NSU

2005/

2006

2009

2012

2008

2010 2011

2005: Der Limes in Hohenlohe

wird in die Liste

des Weltkulturerbes der

UNESCO eingetragen

2005: Die Hochschule in

Künzelsau wird offiziell in

Reinhold-Würth-Hochschule

umbenannt

2005: Eröffnung der

Stadtbahn von Öhringen

nach Heilbronn

Mit dem Campus

Schwäbisch Hall wird

die erste staatliche

Hochschule im Landkreis

Hall eröffnet

Das Taubertal

bekommt einen

Panoramaweg

Hohenlohe Trends

wird vom Haller

Tagblatt verlegt –

Der Künstler Timo

Wuerz verleiht der

Dezember-Ausgabe

ein Gesicht

Mehr dazu auf Seite 16

Die Schwäbisch Hall

Unicorns gewinnen

erstmals den German

Bowl

Das Haller Kocherquartier

wird eröffnet

Die „Schutzmantelmadonna“

von Hans

Holbein zieht in die

Haller Johanniterkirche

Der Main-Tauber-

Kreis wird als „Top-

Region für Familien“

ausgezeichnet

10

Fotos: Archiv, SongE/Shutterstock.com


agazin

TITELTHEMA

Edward Snowden

enthüllt NSA-

Affäre

Deutschland wird

Fußballweltmeister

Ebolafieber-Epidemie

Germanwings-Absturz

in den französischen

Alpen

Terroranschläge auf

das Satiremagazin

„Charlie Hebdo“ in

Paris

Donald Trump

gewinnt die US-

Präsidentschaftswahl

Die Datenschutzgrundverordnung

sorgt für

viel Verwirrung

Die 15-jährige Schwedin

Greta Thunberg ruft die

„Fridays for Future“

ins Leben

Notre Dame brennt

Staffelfinale der Serie

„Game of Thrones“

2014

2018

2013

2015 2016 2019

JUNI 2013

Das Freizeitmagazin


Rockabilly in Hohenlohe

Musik, Mode, Lifestyle: Die 1950er Jahre liegen total im Trend

Hohenlohe Trends

bekommt ein neues

Layout – zudem

findet mit Verena

Tahta als Model zum

ersten Mal ein Cover-

Shooting statt

Mehr dazu auf Seite 18

40 Jahre Hohenlohekreis

Alexander Gerst

aus Künzelsau

fliegt das erste

Mal ins Weltall

Jagstunglück:

Der Brand der

Lobenhauser Mühle

hat für die Natur

katastrophale Folgen

Landesgartenschau in

Öhringen

Eine Sturzflut trifft

Braunsbach und

richtet großen

Schaden an

Markus Busch aus

Bretzfeld wird Winzer

des Jahres

Gerd Nefzer aus

Schwäbisch Hall

gewinnt den Oscar

Eröffnung der Tauberphilharmonie

in

Weikersheim

Das Neue Globe in

Hall wird eingeweiht

Hohenlohe Trends

feiert 30. Geburtstag

Prinz Charles besucht

Schloss Langenburg

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

11


Was wurde

aus

eigentlich

Susanne Gaufer

Als Württembergische

Weinkönigin schaffte es Susanne

Gaufer, heute Schmezer,

auf das Cover der ersten

Hohenlohe-Trends-Ausgabe

Juni/Juli 1989. Die Headline

jedoch trieb der Ingelfingerin

beim Lesen die Schamesröte

ins Gesicht. „Susannes

dritter Höhepunkt?“ stand

dort geschrieben. „Das war

mir wirklich sehr peinlich“,

erinnert sich die 52-Jährige.

Der auf den ersten Blick

sexistisch wirkende Titel

bezog sich allerdings auf

Gaufers Karriere. Sie war

nämlich die Hohenloher

Weinkönigin 1986/1987, die

Württembergische Weinkönigin

1988/1989 und hatte

durch eine Wahlverschiebung

die Chance, als „dritten

Höhepunkt“ auch noch

den Titel Deutsche Weinkönigin

zu holen. Die damals

22-Jährige sah jedoch aus

persönlichen Gründen von

einer weiteren Bewerbung

ab und widmete sich fortan

„Das Wissen von

Generationen erfahrener

Winzer und die

Jugend frisch gelesener

Trauben werden

in unseren Weinen

vereint.“

ihren Reben in den Steilhängen

des Kochertales.

Susanne Schmezer stammt

aus dem alten Weinbauergeschlecht

Gaufer. Seit

1635 wird der Rebensaft in

der Familie angebaut. „Die

Foto: Corinna Janßen

Die Rebenflüsterin

vom Kochertal

Von Corinna Janßen

Liebe zum Wein liegt in den

Genen“, sagt sie schmunzelnd.

Bereits 1991, im zarten

Alter von 24 Jahren,

übernahm die Technikerin

für Weinbau und Kellerwirtschaft

den Betrieb von

ihren Eltern und vermarktet

seither ihre Produkte direkt.

Elf Hektar Rebflächen

werden von Gemarkung

Künzelsau bis Niedernhall

bewirtschaftet.

Haben ihr die zwei Titel als

Weinkönigin zu mehr Bekanntheit

verholfen? „So

richtig profitiert habe ich

damals nicht“, überlegt die

Ingelfingerin und ergänzt:

„Ich wollte nicht als die

hübsche, nette Weinkönigin

wahrgenommen werden,

sondern als gestandene

Weinfachfrau.“ Dies sei

vor 30 Jahren nicht einfach

gewesen. Aus der Kutsche

lächeln, winken, brav neben

den Männern sitzen und

ein Grußwort sprechen, das

seien ihre Aufgaben gewesen.

„Heute sind die Auftritte

der Weinhoheiten niveauvoller

und Fachwissen

ist gefragt“, weiß die Winzerin.

Etwas Positives hat sie

aber letztendlich doch mitgenommen:

„Als sehr junges,

unerfahrenes Mädchen

ging ich zur Wahl und als

routinierte, erfahrene, coole

und selbstbewusste Frau

kehrte ich nach meinen Ämtern

zurück.“

Durch ein paar einschneidende

Erlebnisse mit der

Weinbaugenossenschaft

Kochertalkellerei entschied

sich die Ingelfingerin, ihren

Wein selbst zu vermarkten.

Es sei befreiend für sie gewesen.

„Mein Ziel war und

ist es auch heute noch, gute

Trauben für gute Weine zu

produzieren“, betont sie.

Das Produzierte selbst zu

verarbeiten und die damit

verbundene Herausforderung

anzunehmen, erfülle

sie.

Im Verkaufsraum des Weinguts

Gaufer kann nicht nur

eine Vielzahl an Weinen

erworben werden, Interessierte

können sich bei einer

Verkostung von der Qualität

der Kochertaler Tropfen

überzeugen. Susanne

Schmezer pflegt gerne den

Kontakt zu ihren Kunden.

Viele davon sind dem Weingut

seit langer Zeit treu

verbunden und über ganz

Deutschland verstreut.

Dass nicht alles weiß, rosé

oder rot ist für die Winzer,

zeigt sich am Klimawandel:

„Wir haben mit extremen

Wetterereignissen zu kämp-

12


TITELTHEMA

fen wie dieses Jahr Mai-

Fröste und Hitzeschäden im

Juli“, erklärt die Rebenexpertin.

Darüber hinaus mache

den deutschen Winzern

der globale Weinmarkt zu

schaffen. „Im Lebensmittelhandel

konkurrieren die

deutschen mit den internationalen

Produkten.“

Die Preisgestaltung sei

schwierig. Susanne Schmezer

weiß: „Zu wenige Verbraucher

sind bereit, den

Wein regional zu kaufen.“

Die Qualität habe sich aber

in Deutschland in den vergangenen

30 Jahren extrem

verbessert.

Dass es nur noch eine Weinbaugenossenschaft

in der

Region gibt, nämlich die

Weinkellerei Hohenlohe,

bedauert die Winzerin. Der

Kochertaler Rebensaft sei

dadurch nicht mehr sehr

präsent. „Für uns fünf Direktvermarkter

hier ist das

schwierig“, betont sie. Je

nach Ertrag werden im

Weingut Gaufer jährlich

zwischen 45 000 und 50 000

Flaschen abgefüllt. Kann

man da den Rebensaft überhaupt

noch sehen? Susanne

Schmezer schmunzelt: „Wir

trinken schon jeden Tag

unser Viertele – aber nur

abends und nicht nur den

eigenen, um den Horizont

zu erweitern.“ Ein guter

Rotwein sei Geschmacksache.

Für sie müsse er eine

gute Gerbstoff- und Taninstruktur

haben, er sollte ruhig

drei Jahre alt sein und

eine gute Grundqualität

aufweisen. Sie selbst trinkt

Die Weine des Weinguts Gaufer

können beim Ingelfinger Herbst

am Sonntag, 15. September,

gekostet werden. Weitere Infos

unter www.weingut-gaufer.de.

Oben links: Susanne Schmezer (Zweite von rechts) mit Hohenloher Weinhoheiten. Oben rechts: „Lass uns lieben“

gehört zu einer neuen Weinreihe aus dem Weingut Gaufer. Unten: Die Winzerin mit ihrem Mann Peter (links) und zwei

ihrer Söhne.

Fotos: privat (2) und Corinna Janßen

gerne Weißwein. Silvaner

sowie Grau- und Weißburgunder

sind ihr am liebsten.

Die Vollblutwinzerin liebt

die Vielfältigkeit an ihrem

Beruf. „Die Arbeit im

Weinberg mit ihren klimatischen

Herausforderungen

und dann der gegensätzliche

Bereich, die Kellerwirtschaft,

und der Kontakt

zu den Kunden – all das

möchte ich nicht mehr mis-

Verlosung

Wer eine Flasche Secco „Lass uns feiern“

aus dem Weingut Gaufer gewinnen

möchte, schickt eine E-Mail mit dem

Stichwort „Secco“, Name, Adresse und

Telefonnummer bis zum 20. September

dieses Jahres an verlosung.hote@swp.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Steckbrief

Susanne Schmezer ist Jahrgang

1967. Nach der mittleren

Reife machte sie eine Lehre als

Winzerin und fügte den Techniker

für Weinbau und Kellerwirtschaft

an. 1991 heiratete

sie ihren Mann Peter, mit dem

sie drei Söhne im Alter von

26, 25 und 22 hat. Der älteste

Sohn Gerrit plant, das Unternehmen

weiterzuführen. Der

Bachelor of Science Weinbau

und Önologie arbeitet bereits

jetzt im Familienbetrieb mit.

Die Ingelfingerin ist als CDU-

Mitglied auch politisch sehr

aktiv. Vor 15 Jahren hat sie

sich für den Kreistag beworben

und ist prompt gewählt

worden – als jüngstes Mitglied.

„Ich bin eine 100-prozentige

Hohenloherin“, betont

sie. Der Landkreis liege ihr am

Herzen und sie will etwas mitbewegen.

„Man lebt für eine

ganze Region“, schwärmt die

Kreisrätin und Ingelfinger Gemeinderätin.

sen“, schwärmt sie. Kein

Tag gleiche dem anderen.

Dass die ganze Familie

hinter ihr steht, sei für

sie ein Geschenk. „Anders

würde es aber auch nicht

funktionieren“, weiß die

Naturliebhaberin. Gibt es

etwas, das sie rückblickend

anders machen würde? Susanne

Schmezer überlegt

kurz und antwortet knapp:

„Nein.“

13


Gut

zu wissen…

Faktencheck

rund ums

Der Look

Seit Mitte 2013 zieren Models aus der Region die Titelseite.

Anfangs wurden sie vom Fotostudio-X aus Mainhardt abgelichtet.

Ende 2014 etablierte sich Marc Weigert aus Ilshofen als

Fotograf für die vielfältigen Cover-Shootings.

Durch dick

und dünn

Mit 116 Seiten brachen die Maiund

die August/September-Ausgabe

2013 alle Rekorde. Denn 68 Seiten

pro Monat sind die Regel. Im Dezember

2011 und Februar 2012 gab es

mit 48 Seiten am wenigsten zu lesen.

Betz in Gefahr

Die „Testerella“ ist nicht mehr

wegzudenken. Dabei haben Selbstversuche

eine feste Tradition: So

war die Serie „Betz in Gefahr“ für

viele Leser ein echtes Highlight. Ob

Feuerspucken, Krav Maga oder Pole

Dance – der frühere Trends-Redakteur

David Oliver Betz stürzte sich in

23 Episoden ins Abenteuer.

Das Motto

Die Zeitschrift ist für ihre bunten

Geschichten bekannt, die einem

bestimmten Thema gewidmet

sind. Das war nicht immer so: Im

ersten Jahrzehnt seit der Erstausgabe

im Juni/Juli 1989 stand die

regionale Wirtschaft im Fokus.

Daher verwundert es kaum, dass

das Heft erst seit Juni 2012 offiziell

als „Freizeitmagazin“ vermarktet

wird. Zuvor lautete das

Motto „Wissen, was wichtig ist“.

Wahre

Treue

Seit 30 Jahren schaltet die Firma

Näve Leuchten GmbH aus Forchtenberg

ihre Anzeigen im Trends

– somit handelt es sich um den

längsten und treusten Anzeigenkunden.

Foto: Archiv

Die Chefetage

Nachdem die Zeitschrift 2010 in die Hände

des Haller Tagblatts gelangt war, übernahm

der Gründer Frank Szyddat noch die Federführung

für die Dezember- und die Januar-

Ausgabe 2011. Dann waren Tanja Kurz, Mathias

Schwappach und Oliver Färber für die

Konzeption zuständig. Schließlich wurde Dr.

Marcus Haas ab März 2012 bis Mitte 2016

der neue Chef der Zeitschrift. Heute arbeiten

alle Redakteurinnen nahezu gleichberechtigt

an dem Magazin. Die offizielle Verantwortlichkeit

obliegt Heribert Lohr, dem

Leiter der Abteilung

Verlagsprodukte

der Südwest

Presse

Hohenlohe.

Das Team

Foto: SashkinShutterstock.com

Mit dem Freizeitmagazin Hohenlohe Trends

sind derzeit sechs Redakteurinnen beschäftigt.

Zwei Mitarbeiter der Anzeigenabteilung kümmern

sich um die Belange der Kunden.

Luxusschlitten

Ein Mercedes CLS 450 4MATIC war das teuerste

Gefährt, das jemals beim Autotest vorgestellt

wurde. Der Verkaufspreis inklusive Sonderausstattungen:

112.389,55 Euro.

14


TITELTHEMA

„Jetzt ist das

Magazin perfekt“

#verwurzelt

#hohenlohe

Walter Fröber liest

Hohenlohe Trends seit 30 Jahren

#vobaholo

Ein Leser der ersten Stunde

ist Walter Fröber (68)

aus Ilshofen: „Hohenlohe

Trends kenne, lese und

Walter Fröber ist der vielleicht treueste

Trends-Leser. Seit 30 Jahren verfolgt

er die Entwicklung des Magazins.

Foto: Claudia Linz

schätze ich seit 30 Jahren.

Gut erinnere ich mich noch

daran, wie Ilshofens Bürgermeister

Roland Wurmthaler,

Trends-Gründer

Frank Szyddat und ich in

der Kutscherstube des Flair

Park-Hotels überlegten,

wie wir Ilshofen voranbringen

könnten. Das war

Anfang der 1990er-Jahre.

Auch später habe ich den

Trends-Gründer bei verschiedenen

Anlässen wiedergetroffen.

An Hohenlohe Trends

heute gefällt mir, dass es

unsere ganze Region von

Schwäbisch Hall und Crailsheim

bis nach Künzelsau

und Bad Mergentheim widerspiegelt.

Die Vielfalt im Magazin

spricht jüngere und ältere

Leser gleichermaßen an.

Gut finde ich aber auch,

dass sich Hohenlohe Trends

weiterentwickelt hat. Die

Cover-Shootings mit Models

aus der Region passen

perfekt in unsere Zeit. Weiter

so!“

Seit 30 Jahren informiert Hohenlohe Trends im

Hohenlohekreis, im Landkreis Schwäbisch Hall und

im Main-Tauber-Kreis über aktuelle Geschichten und

kulturelle Termine in der Region.

Alles Wissenswerte und Informationen zum Thema

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Herzlichen Glückwunsch

zum 30-jährigen Jubiläum.

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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15


Was wurde

eigentlich

aus

Timo Wuerz

„Schnell, schräg, schrill“ titelt

Hohenlohe Trends auf

dem Cover der Ausgabe

12/2010. Die Einleitung zur

Geschichte des „Querdenkers“

Timo Wuerz lässt bereits

erahnen, was für ein

Mensch dieser Wahlhamburger

und in Niedernhall

aufgewachsene Designer,

Illustrator und Kommunikationskünstler

wohl sein

könnte: Sein Habitus liegt

dicht am Erscheinungsbild

eines Punks und löst im Establishment

gelegentlich Irritationen

aus. „Mit diesem

Outfit“, so der Anpfiff eines

vorlauten Jungmanagers

am Empfang eines Frankfurter

Bankhauses, „könnten

Sie bei uns aber kein

Azubi werden.“ Das läge

auch nicht in seiner Absicht,

entgegnete der Besucher

cool: „Als Berater des Vorstands

reicht‘s.“

Heute, fast 19 Jahre später,

tritt Timo Wuerz nicht weniger

kess auf. Was er denkt,

sagt er. Der inzwischen

46-Jährige lebt in einem

400-Seelen-Dorf zwischen

Hamburg und Bremen. Den

Stift hält er nach wie vor

fest in der Hand – und ist

damit so erfolgreich, um

sich seine Geschäftspartner

aussuchen zu können. Eines

ist für ihn aber klar: „Als

Schwabe bin ich genetisch

verpflichtet, für Daimler zu

arbeiten.“

Zum Thema Kunden hat

der Wortkünstler folgendes

Foto: Katja Kuhl

Künstler mit mutiger Klappe

„Ich versuche einfach,

mich nicht in

Schubladen stecken

zu lassen.“

Von Corinna Janßen

Statement: „Wenn sie wüssten,

was sie wollten, würden

sie nicht zu mir kommen.

Ich mache das für sie,

was sie brauchen.“

Höhenflüge, die hat Timo

Wuerz tatsächlich manchmal

– allerdings nur verbal:

„Mein teuerstes Auto, bei

dem ich die Pfoten im Spiel

hatte, ist ein Bugatti Chiron

für 2,5 Millionen Euro.“

Nicht etwa, dass ihm der

Nobel-Sportwagen gehört,

der Designer verlieh dem

PS-Geschoss eine spektakuläre

Außenhülle in den Farben

Blau und Gelb.

Seine Katze Lucy ist übrigens

die Qualitätsbeauftragte.

Diesen Status reizt

sie voll und ganz aus „Sie

passt auf, dass ich ordentliche

Sachen produziere und

teilt sich mit mir meinen

Stuhl beim Arbeiten.“

Der Künstler kennt aber

auch die Schattenseiten

seines Berufes: „Den allergrößten

Teil meines Lebens

saß ich allein an einem Tisch

in einem Haus.“ Er glaube

nicht, dass andere Menschen

dazu bereit wären.

Nach 25 Jahren Selbstständigkeit

sagt er dennoch:

„Malen und Zeichnen entspannt

und befriedigt mich

immer noch mehr als alles

andere.“

Als Rebell sieht sich der

ehemalige Hohenloher

trotz frecher Klappe nicht.

„Ich versuche einfach, mich

nicht in Schubladen stecken

zu lassen.“ Anders die Lehrlinge

heute: „Alle Azubis

sehen gleich aus.“ Er spricht

von einem Unternehmensdiktat

und nennt dieses

„wahnsinnig gefährlich“.

Artenvielfalt brauche es

auch im Denken – gerade

bei jungen Mitarbeitern.

Und wie hat sich der Mensch

Timo Wuerz persönlich entwickelt?

„Viele meiner Ansichten

haben sich schwerstens

verändert“, betont er

und spielt auf seinen Aktivismus

im Umweltschutz

an. An vielen Projekten arbeitet

der Künstler mit und

ist auch immer wieder in

Hohenlohe zu Gast, um seine

Interessen hartnäckig zu

vertreten.

Die Welt ist in keinem guten

Zustand mehr, bedauert er.

Sie sei lauter, radikaler geworden.

Wirtschaftswachstum,

Autoindustrie und so

weiter – all das sei Bullshit

im Gegensatz zu sauberer

Luft, sauberem Wasser und

Artenvielfalt. Vor allem die

Wildbienenarten gelte es

zu schützen, fordert er.

Das Thema „Fridays for Future“

treibt ihn um: „Seit

16


TITELTHEMA

Steckbrief

Foto: Erik Pothast

Aus der Feder von Timo Wuerz: ein Königsgepard (oben), das CD-Cover für das Album „Man or Machine“ der

US-Metalband Wretch (unten links) und Hammerhaie.

Fotos: privat

meiner Schulzeit habe ich

hoffend gewartet, dass Kinder

für unseren Planeten

auf die Straße gehen.“ Es

sei für ihn „absolut großartig“

das nach all der Zeit

zu sehen. „Die konserva-

Verlosung

Wer die Zeichnung „Jaguar“ in der

Größe 30 x 42 Zentimeter von Timo

Wuerz gewinnen möchte, schickt eine

E-Mail mit dem Stichwort „Jaguar“,

Name, Adresse und Telefonnummer

bis zum 20. September dieses Jahres

an verlosung.hote@swp.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

tiven alten Wichser gehören

weg“, nimmt er – wie

immer – kein Blatt vor den

Mund. Den jungen Aktivisten

rät er: „Macht weiter.

Auch wenn ich älter bin –

ich bin dabei!“ Der Klimawandel

ist für Wuerz das

„größte Marktversagen der

Geschichte“ und zitiert damit

den Stern-Report.

Das Herz des Querdenkers

schlägt noch immer für Hohenlohe

– vor allem kulinarisch.

Aber ihm geistern

nicht nur Maultaschen und

Spätzle im Kopf herum. „Ich

habe da noch eine Schnapsidee“,

macht er neugierig.

In vielen Hohenloher Orten

schlummern Spukgeschichten.

Die möchte er

sammeln, zusammenfassen

– und in einem Buch illustrieren.

Hoffentlich bald!

Bereits im Kleinkindalter überrascht

Timo Wuerz mit seinen

präzisen Tierzeichnungen. Als

10-Jährigen faszinieren ihn

die Cover der Iron-Maiden-

Platten. Mit 15 Jahren hält er

den ersten Vertrag mit einem

renommierten Verlag in der

Hand. Das Abitur macht er am

Ganerben-Gymnasium Künzelsau.

Er bewirbt sich mit einer

Mappe an der Universität

Stuttgart für den Studiengang

Grafik und Design. Der dortige

Professor sagt nach der Sichtung:

„Wir können Ihnen hier

nichts mehr beibringen.“ Mit

20 Jahren macht sich Timo

Wuerz selbstständig als freier

Künstler. Ob Cartoon, Comic,

Illustration oder Ölgemälde –

die Arbeiten des Künstlers sind

international in ihrem breiten

Genre gefragt. Sie sind in Galerien

und Museen zu sehen.

Namhafte Unternehmen wie

beispielsweise Adidas, Disney

und McLaren gehören zum

Kundenstamm. Im Oktober

2018 bringt der Illustrator das

Buch „The Art of wild and free

Animals“ heraus. Sein neuestes

Werk erscheint im Oktober.

Es ist der Comic „Land Of

Giants“. Seine Passion ist das

Zeichnen n

von Tieren.

Er liebt

Punk,

legt aber

auch mal

Klassik

ein.

17


Was wurde

eigentlich

aus

Verena Tahta

Rockabella ein Leben lang

Von Alisa Grün

„Mein Vater

war so stolz, er

hat alle Seiten

ausgeschnitten.“

Eifrig tapst der kleine Luan

durch das Zimmer. Direkt

auf Augenhöhe sieht er ihn:

einen Stapel bunter Magazine.

Interessiert begutachtet

er das oberste und zieht

das nächste hervor. Eine

wunderschöne Frau lacht

ihm vom Titelfoto entgegen.

Er hält inne und läuft

dann strahlend auf Verena

Tahta zu. „Mama, da bist

ja du“, krakeelt der Dreijährige.

Und die Rockabella

pflichtet ihm lachend bei.

Gerade in solchen Momenten,

wie sie Verena Tahta

im Gespräch beschreibt,

blicke sie auch heute noch

sehr gerne auf das Coverfoto

der Hohenlohe Trends-

Ausgabe Juni 2013 – ihren

Rockabilly-Titel, für den sie

abgelichtet wurde, um als

erstes regionales Model das

Cover mit neuem Gesicht

Beim Relaunch des Magazins Hohenlohe

Trends im Jahr 2013 entschieden

sich die Macher dafür, das Titelfoto

individuell zu gestalten und mit einer

kreativen Umsetzung an die Themen

im Heft anzupassen. Die Models dafür

waren schnell bestimmt: Es sollen

Menschen sein, die aus Hohenlohe

stammen und damit beispielhaft

für die Leute der Region stehen. Der

Nachbar als Geheimagent, die nette

Herausgeputzt von Kopf bis Fuß posierten Verena und Orhan Tahta für das

Shooting im Juni 2013 stilecht mit einem rosafarbenen Cadillac.

Foto: Fotostudio [x] – Michael Schultz

Cover des neu gestalteten

Magazins zu zieren.

Sechs Jahre ist das nun her.

Und noch immer zeugen

Seniorin als ausgefuchste Pokerspielerin

oder die ehemalige Schulkameradin

als Meerjungfrau – da haben

bereits einige gestaunt, welches

bekannte Gesicht sie nun wieder

von der Titelseite mit dem prägnanten

roten Schriftzug anschaut.

Inzwischen waren mehr als 60

Hohenloher für jeweils einen Monat

auf der Titelseite des Freizeitmagazins

zu sehen.

die eingerahmten Fotos an

der Wand und die herumliegenden

Trends-Ausgaben

in ihrem Schorndorfer

Das Freizeitmagazin


Rockabilly in Hohenlohe

Musik, Mode, Lifestyle: Die 1950er Jahre liegen total im Trend

JUNI 2013

Zuhause von dem besonderen

Ereignis, das sie und

ihr Ehemann Orhan mit

Hohenlohe Trends erleben

durften.

Die Aufgabe bestand damals

darin, für das Coverfoto

ein Paar zu finden, das

nicht nur den Rockabilly-

Stil tragen kann, sondern

ihn auch lebt. „Wir sind

schon eine ganze Weile in

der Szene unterwegs und

ich habe viele Bekannte in

Schwäbisch Hall, die das

auch wissen – so kam eines

zum anderen“, sagt Verena

Tahta.

Gemeinsam mit Orhan, den

sie beim Walldorf Weekender,

einem waschechten

Rockabilly-Festival kennenlernte,

und einem Cadillac

Sedane de ville in Rosa wurde

sie an der Alten Spinnerei

in Schwäbisch Hall in

Szene gesetzt. „Das Auto

war ein Traum“, schwärmt

die 42-Jährige. Den haben

sie sich inzwischen erfüllt,

wie Verena Tahta verrät:

„Wir haben uns einen eigenen

Oldtimer angeschafft.“

Einen Lincoln Premiere aus

dem Jahr 1957 in – wie sollte

es anders sein – Rosa.

Mit dem „lauten Auto“,

wie der kleine Luan das

Gefährt nennt, machen sie

heute zu dritt die Straßen

unsicher. Natürlich aber nur

mit passendem Outfit, wie

das ehemalige Covermodel

erklärt: „Seit unser Sohn

auf der Welt ist, bleibt mir

weniger Zeit für Haare und

Make-up. Wenn wir am

18


TITELTHEMA

Zurück in

die 50er-Jahre

Wer den Trend Rockabilly lebt, orientiert

sich modisch und musikalisch am

Rock’n’Roll dieser Zeit. Die Sounds

von Elvis Presley oder Chuck Berry

waren geprägt von den Einflüssen

des Musikstils Rhythm and Blues und

der Hillbillymusic. Nachdem es in den

60ern still wurde um die Musikrichtung

und den damit verbundenen

Lifestyle, erlebte der Rock’n’Roll in

den 80er-Jahren eine Renaissance.

Eine ganz eigene Subkultur entstand

– die Rockabillys. Bis heute feiern und

tanzen etliche Anhänger zu der Musik

von damals. Petticoat, Collegejacken

und Haartollen gelten inzwischen als

salonfähig und sehr trendig.

Die beiden lernten sich 2009 auf einem Rockabilly-Festival kennen. 2013 schlossen sie den Bund der Ehe.

Foto: Fotostudio [x] - Michael Schultz

Wochenende zu einer Veranstaltung

losziehen, dann

natürlich nach wie vor nur

im richtigen Rockabilly-

Look.“ Konkret bedeutet

das: Orhan trägt noch immer

seinen Backenbart

und Verena ihre schönsten

Petticoat-Kleider. Und auch

Luan wird stilecht mit einer

lässigen Schiebermütze im

Kindersitz auf der Rückbank

des Oldtimers kutschiert.

„Das gefällt dem

Kleinen schon jetzt richtig

gut“, freut sich seine Mutter.

Doch was macht den Stil für

die Familie so besonders?

„Die 1950er-Jahre waren

gefühlt einfach bunter. Die

Kleider waren voller Blumen

und viel femininer.

Außerdem bekomme ich

immer gute Laune, wenn

ich die Musik dieser Zeit

höre“, erklärt Verena Tahta.

Mit Orhan zieht es sie

dann häufig auf die Tanzfläche.

„Eine flotte Sohle

haben wir auch am Ende

des Shootings hingelegt“,

schmunzelt die Rockabella.

Die dabei entstandenen Fotos

wurden nicht nur an ihren

eigenen Wänden ausgestellt.

„Mein Vater war

so stolz. Er hat alle Magazinseiten

ausgeschnitten,

auf einen Karton geklebt

und bei sich zu Hause aufgehängt.

Die Collage gibt

es sogar heute noch“, berichtet

Verena Tahta.

Immer mal wieder komme

ein neues Rockabilly-Foto

hinzu. Denn hin und wieder

modele sie noch für

Shootings im ähnlichen

Stil. Die Fotostrecke im

Trends sei für sie dennoch

etwas ganz Besonderes:

„Sie ist einfach eine schöne

Erinnerung und einmal auf

einem Magazin als Model

abgedruckt zu sein – das

war ein unvergleichliches

Erlebnis.“

Den Stil und das Lebensgefühl leben

Verena und Orhan Tahta ihrem

dreijährigen Sohn Luan vor. Dem

gefällt’s, wie beide berichten.

Foto: privat


TITELTHEMA

Glosse

Die Geburtstagstorte

Von Julia Weise

Die Arbeitsflächen

sind noch blank

poliert und meine

Schüsseln und Rührbesen

warten geradezu

darauf, zum

Einsatz zu kommen.

Ich schmeiße das Radio

an, wiege meinen

Körper hin und her

und rufe: „Jetzt geht’s los!“, ehe

ich mir meine knallbunte Schürze

um die Hüfte binde und meinen

Kopf mit einer weißen Kochmütze

schmücke. Meine Mission? Ich backe

eine köstliche Schwarzwälder

Kirschtorte, die ich – anlässlich

meines 30. Geburtstags – meinen

Kollegen morgen mit ins Büro

bringen kann!

Die Ansprüche meiner Redaktionsgesellinnen

sind zweifelsohne

hoch. Denn Claudia kann

das Rezept für ihre berühmte

Ente à l‘Orange rückwärts rts

im Schlaf aufsagen! Und bei

Corinna kann es durchaus us

mal vorkommen, dass sie

in ihrer Freizeit „einfach mal so

nebenher“ eine fünfstöckige Torte kreiert. Samt Topping und integriertem

Tischfeuerwerk, sollte ich

vielleicht hinzufügen! Meine übrigen

Kolleginnen stehen den beiden

kulinarisch ebenfalls in nichts

nach.

Und ich? Naja! Ich esse halt gern!

Aber ich finde, auch diese Eigenschaft

qualifiziert mich in höchstem

Maße für mein Intermezzo

mit

Nudelholz, Sahnesteif und

Kuchenblech. Wer, wenn nicht der

ausdauernde Esser ist denn geradezu

prädestiniert dafür, eine

Speise auf den Tisch zu bringen,

die die Geschmacksknospen

vor Verzückung

erbeben lässt?

Und so rappe ich das Lied

„Backe, backe Kuchen“,

und beginne damit, die ersten Zutaten in einer großen Schüssel

zu vermengen. So ganz genau,

nehme ich es mit dem Rezept dabei

nicht. Küchenwaagen werden

überschätzt, denke ich mir, und

schütte die Ingredienzen mal so

„Pi mal Daumen“ in den Pott.

Dass mein Backpulver schon vor

fünfeinhalb Jahren abgelaufen

ist, stört mich ebenfalls nicht im

Geringsten. Es ist ja gemeinhin

bekannt, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum

nur ein Marketinggag

der Lebensmittelindustrie

ist! Weiterhin habe ich überhaupt

keinen Plan, was „Schattenmorellen“

überhaupt sein sollen. Von

dieser Fischsorte habe ich jedenfalls

noch nie etwas gehört! Ein

Glas Heringe tut es aber sicherlich

auch… Und so rühre, knete und

backe ich, was das Zeug hält! Das

Ergebnis ist zweifelsohne… delikat?!

Am nächsten Morgen marschiere

ich erhobenen Hauptes ins Büro.

Die Köpfe hinter den Computern

wenden sich reihenweise nach mir

um, als ich mit meiner duftenden

Backware an meinen Kollegen

vorbeimarschiere. „Die sieht ja

lecker aus!“, sagt meine Kollegin

begeistert, als ich das Prachtstück

endlich serviere. „Hast du die Torte

gebacken?“ „Klar!“, erwidere

ich. Und ich schwöre, ich muss mir

das Grinsen nur ein kleines bisschen

verkneifen, während ich den

Kassenzettel vom Bäcker um die

Ecke noch ein Stückchen weiter in

meine Hosentasche schiebe.

Fotos: o.r.: ld1976 stock.adobe.com; u.l.: Irina Fischer und deepvalley stock.adobe.com

Glückwunsch zum Jubiläum!

20


VIELEN DANK AN UNSERE LESER UND

ANZEIGENKUNDEN FÜR 30 JAHRE TREUE!

NUR MIT IHNEN IST HOHENLOHE TRENDS ZU DEM GEWORDEN WAS ES IST –

EIN UNTERHALTSAMES, INFORMATIVES UND KREATIVES MAGAZIN

ÜBER DIE GANZE REGION.

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gratuliert zum

Jubiläum!

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30-jährigen

Jubiläum

und wünschen

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Wir gratulieren

zum Jubiläum!

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21


MAKING-OF ZUM TITELSHOOTING

Ein trendiges Partyoutfit

„Meine Mädels, ein Glas Sekt und natürlich gute Musik“,

diese Essentials gehören für Vanessa Kolb aus Bretzfeld

definitiv zu jeder guten Geburtstagsfeier dazu. Passend

zum Cover-Shooting für unsere Jubiläumsausgabe erhielt

die hübsche 28-Jährige von uns noch ein „trendiges“

Partykleid on top. Das Outfit wurde von Redakteurin

Alisa Grün aus sage und schreibe 50 Hohenlohe Trends-

Ausgaben in liebevoller Handarbeit kreiert. Vanessa

staunte nicht schlecht, als sie sich nach dem Styling durch

Angelika Leuz und so ganz in Papier gewandet im Spiegel

betrachtete. „Ob das wohl hält?“, fragte sie. Doch schon

nach den ersten Freudensprüngen vor der Kamera

von Fotograf Marc Weigert waren alle Bedenken wie

weggewischt. Rasch hatte die Bretzfelderin uns alle mit

ihrer ausgelassenen Stimmung angesteckt. Klar, dass da

auch ein fröhlicher Geburtstagsgruß nicht fehlen durfte:

„Happy Birthday, Hohenlohe Trends!“, prostete uns das

Covermodel zu. „Auf die nächsten 30 Jahre!“ (gra/jw)

22


Wir suchen Dich!

Du hast Spaß daran vor der Kamera

zu stehen, bist aus unserer Region und

wolltest schon immer einmal bei einem unserer

Cover-Shootings – unentgeltlich – als Model

dabei sein? Dann bewirb Dich gleich jetzt!

Bitte schicke Deine Bewerbung mit Fotos, Name,

Wohnort, Alter und Kontaktdaten an:

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23


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LEBEN

Foto: © Ruth Black/Shutterstock.com

25


Maskiert, kostümiert oder farblich in einem Look: Motto-

Partys bringen Menschen zusammen.

Foto: vectorfusionart/Shutterstock.com

Bunt, schrill und einzigartig

Motto-Partys erfreuen sich gerade einer großen Beliebtheit. Sie versprechen eine Fete, an die man sich noch lange

erinnert. Dafür braucht es jedoch eine gute Planung.

Von Hannah Pompalla

Viele Menschen lieben es,

zu besonderen Anlässen

ausgelassen zu feiern. Wer

demnächst selbst eine Party

plant und noch grübelt,

wie er seinen Gästen einen

unvergesslichen Abend bescheren

kann, sollte folgende

Tipps beherzigen.

Keine Party ohne Motto

Ob „Superhelden und Bösewichte“,

„Disneyfiguren“

oder das ans klassische

„Bad Taste“ angelehnte

Prinzip „oben hui, unten

pfui“: Motto-Partys sind

zurzeit schwer im Trend.

Kein Wunder, denn die

lustigen Outfits sorgen für

eine Bombenstimmung.

Zudem kommen Leute, die

sich nicht kennen, leichter

ins Gespräch.

Wer es weniger aufwendig

mag, kann auch einfach

eine bestimmte Kleiderfarbe

vorgeben, sei es Rot,

Pink oder Schwarz-Weiß.

Eine besondere Einladung

Seine Freunde für die nächste

Feier über eine Whatsapp-Gruppe

zusammenzutrommeln,

macht fast jeder.

Origineller ist es, eigene

Einladungskarten zu basteln

– natürlich getreu dem

Motto in Form geschnitten

und mit einem netten Bild

bestückt. Im Text sollten die

Gäste explizit gebeten werden,

im gewünschten Look

zu erscheinen. Schließlich

kommt die Party erst so

richtig in Fahrt, wenn auch

wirklich alle mitziehen.

Deko ist ein Muss

Passende Girlanden, Pappbecher,

Servietten oder Figuren

gehören bei einer

Motto-Party einfach dazu.

Was man an Deko nicht

selbst herstellen kann, ist

vielleicht in Geschäften

oder im Internet zu haben.

Die Wahl der Location kann

der Gastgeber seinem Geschmack

oder der Größe

seines Portemonnaies überlassen.

Denn auch Hauspartys

haben das Potenzial, in

die Geschichte einzugehen.

Mehr als nur ein Kuchen

Es bietet sich geradezu an,

auch den Kuchen entsprechend

dem Motto zu gestalten.

Sehr beliebt sind dabei

„Mirror Cakes“ (zu Deutsch:

Spiegelkuchen). Sie tragen

ihren Namen wegen ihrer

glatten, glänzenden Glasur,

die kleinen Figürchen oder

Jahreszahlen als Verzierung

viel Platz bietet. Wird

Der „Spiegelkuchen“ ist auf Geburtstagen ein echter Hingucker. Gibt es ein

Motto wie etwa eine „Einhornparty“, bietet er viel Fläche für die passende

Deko.

Foto: Swisi/Shutterstock.com

das Motto von einer Farbe

bestimmt, kann die Leckerei

selbstverständlich in

ebendieser gefertigt sein.

Wurde etwa Rot gewählt,

wird einfach eine Erdbeeroder

Himbeertorte serviert.

26


LEBEN

Adäquate Getränke, wie

Rot- und Roséweine beziehungsweise

hingegen die wilden 90er,

eignet sich etwa ein Karao-

Fruchtsäfte, keabend.

verleihen der Festtafel das

i-Tüpfelchen.

Das gibt‘s auf die Ohren

Die Musik im Hintergrund

Spielen, was das Zeug hält

Bilden sich Grüppchen oder

droht eine peinliche Stille,

leisten Party-Spiele Abhilfe.

So kommen alle zusammen

sollte idealerweise mit dem

Motto harmonieren. Bei einer

50er-Jahre-Party läuft

Rockabilly-Musik, bei den

80ern Hits aus dem Kultund

es gibt viel zu lachen. Jahrzehnt. Geeignet sind

Neben Klassikern wie „Wer außerdem passende Film-,

bin ich?“, Twister und Tabu Serien und Spielesound-

liegt es auf der Hand, sich

am Motto zu orientieren.

Lautet dieses zum Beispiel

„Las Vegas“, kann n man das

Roulette- oder Poker-

Set auspacken und

tracks.

das Wohnzimmer mer

in ein Casino verwandeln.

Feiert man

Bei einer „Las Vegas“-

Motto-Party o-Party liegt nahe,

was gespielt wird.

Foto: PaulPaladin/Shutterstock.com

Wir gratulieren Hohenlohe Trends

zum 30-jährigen Jubiläum!

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Wir gratulieren Hohenlohe Trends zum Jubiläum!

Herzlichen Glückwunsch

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27


„Die erscheinen einmal

und nie wieder!“

Der Hohenlohe Trends-Gründer Frank Szyddat

erzählt, wie er seine Kritiker verstummen ließ

Von Alisa Grün und Julia Weise

Fotos: Ufuk Arslan

Zur Person

Frank Szyddat kam 1942 in Westpreußen

zur Welt. Nach der Flucht

im Zweiten Weltkrieg lebte er einige

Jahre in Schleswig-Holstein, später

in Kleve am Niederrhein. Erste Verlagserfahrungen

sammelte Szyddat

als Verlagskaufmann bei der Neuen

Ruhr Zeitung (NRZ), wo er unter

dem Chefredakteur Jens Feddersen

später auch volontierte. Zwischen

1975 und 1979 war Szyddat in leitenden

Funktionen verschiedener

Verlage tätig, ehe er als Leiter der

Öffentlichkeitsarbeit bei der Konrad

Hornschuch AG schließlich ins

Hohenlohische übersiedelte. 1989

rief Szyddat mit seiner Frau Ute

das Magazin Hohenlohe Trends ins

Leben, das er 20 Jahre lang herausgab.

Heute lebt er gemeinsam mit

ihr und dem Hund „Socke“ in Weißbach.

In seiner Freizeit nimmt der

begeisterte Boule-Spieler mit seinem

Sohn und seiner Enkeltochter

als „The Family“ an verschiedenen

Wettkämpfen in der Region teil.

Als Frank Szyddat im Juni

1989 die erste Ausgabe des

Magazins Hohenlohe Trends

herausbrachte, wurde er für

seine Idee mehrfach belächelt.

Im Interview erzählt

der belesene Rheinländer,

wieso er es sich dennoch

nicht nehmen lassen wollte,

den Hohenlohern die Schönheit

ihrer Region vor Augen

zu führen.

Herr Szyddat, 30 Jahre ist es

her, seit das Trends das erste

Mal durch die Druckerpresse

lief. Schwang für Sie und Ihre

Frau in dieser Zeit viel Nervosität

mit?

Frank Szyddat: Nervös waren

wir eigentlich nicht, dafür

aber ganz schön erschöpft.

Der richtige Zeitdruck kam

dann aber erst mit der zweiten

Ausgabe. Hätten wir

uns nicht von vorneherein

für eine monatliche Erscheinungsweise

des Magazins

entschieden, hätten wir die

viele Arbeit zu zweit sicherlich

nicht bewältigen können.

Das eine oder andere

Mal wurde es hinten heraus

dennoch abenteuerlich.

Inwiefern?

Es konnte schon mal vorkommen,

dass wir das „letzte

Wort“ erst morgens

um 3 Uhr zu Papier gebracht

hatten. Direkt im

Anschluss mussten wir mit

dem Auto nach Salzburg

in Österreich fahren, um

dort die Unterlagen – also

Texte, Fotos etc. – an unsere

damalige Druckerei

zu übergeben. Das Übertragen

der Daten über das

Internet war zu dieser Zeit

noch nicht möglich.

Was hat Sie an Hohenlohe

so sehr fasziniert, dass Sie

diese Strapazen dennoch

auf sich genommen haben?

Es war von Anfang an

unser erklärtes Ziel, das

Selbstwertgefühl der Hohenloher

zu stärken.

War das denn nötig?

Auf jeden Fall. Als Zugereiste

haben wir Aspekte

wahrgenommen, die die

Einheimischen vor lauter

Gewohnheit schon gar

nicht mehr gesehen haben.

Zum Beispiel?

Na, dass die Hohenloher

hier mit dem „Arsch in der

Butter sitzen“, wie man bei

uns im Ruhrpott so schön

sagt. Die Region ist mit ei-

28


LEBEN

Die erste Ausgabe des Magazins erschien im Juni 1989. Doch auch heute,

30 Jahre später, liest Frank Szyddat Hohenlohe Trends regelmäßig.

ner florierenden Wirtschaft,

einer herrlichen Landschaft

und einem großartigen Kulturprogramm

gesegnet. Die

Einwohner müssen ihr Licht

also keineswegs unter den

Scheffel stellen. Das muss

man ihnen immer wieder

bewusst machen.

Was war Ihr Erfolgsrezept?

Der Freizeitplaner war definitiv

das Gerippe des Heftes.

Wenn sich einmal ein

Fehler eingeschlichen hatte,

merkte man schnell, wie

intensiv der gelesen wurde.

Da war die Resonanz meist

riesig. Außerdem haben

wir die Wirtschaftsberichterstattung

im Trends noch

stark forciert.

Dabei sind Sie auch gerne

einmal auf Konfrontation

gegangen.

Wenn es sein musste, haben

wir mit Häme nicht gegeizt.

Darüber haben sich die auf

Konsens bedachten Hohenloher

diebisch gefreut.

Das kam sicher nicht bei

allen gut an.

Nein (lacht)! Und der Satz:

„Die erscheinen einmal

und nie wieder“, klingt mir

auch noch deutlich in den

Ohren. Aber wenn ich dann

einem von den Brüdern mit

der großen Klappe später

wieder begegnet bin, habe

ich eben auch nur geantwortet:

„So kann man sich

irren!“

Für die Satire im Heft war

aber hauptsächlich Ihr

Hund zuständig?

Mit „Hier bellt Bruno, der

Redaktionshund“ haben

wir eine wunderbare Rubrik

geschaffen, in der unser

Vierbeiner das Geschehen

in der Region durchaus

scharfzüngig kommentiert

hat. Satire kann aber, auch

wenn ein Hund sie ausspricht,

nur funktionieren,

wenn sie einen wahren

Hintergrund hat.

Greifen Sie selbst in Ihrer

Freizeit noch gelegentlich

zur Feder?

Bis vor drei Jahren habe

ich hobbymäßig unter anderem

noch für den Forchtenberger

Gewerbeverein

geschrieben. Inzwischen

konzentriere ich mich aber

auf meine Leidenschaft,

das Boule-Spielen.

Lesen Sie das Trends noch

regelmäßig?

Ja, selbstverständlich. Der

Freizeitplaner ist auch heute,

30 Jahre nach Erscheinen

der ersten Ausgabe,

mein Favorit.

Was möchten Sie dem

Team von Hohenlohe

Trends für die nächsten 30

Jahre mit auf den Weg geben?

Ich wünsche Ihnen, dass

Sie sich Ihren Mut auch in

Zukunft bewahren. Dann

werden Sie in der Redaktion

noch viel Freude an einem

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der Welt haben.

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30


LEBEN

Wir feiern, ihr gewinnt!

Zum 30. Geburtstag von Hohenlohe Trends regnet es Geschenke! Und mit nur etwas Glück dürft ihr sie öffnen! Wer

einen unserer speziellen Jubiläums-Preise gewinnen möchte, schickt einfach eine E-Mail mit dem jeweiligen Stichwort,

Name, Alter, Adresse und Telefonnummer bis zum 20. September dieses Jahres an verlosung.hote@swp.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Mindestalter für die Teilnahme an der Verlosung beträgt 18 Jahre.

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Verlosung:

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„Krimidinner“

Einfach mörderisch!

Fünf bis sieben Spieler, ein leckeres Menü und ein

Mordfall! Klingt das nicht nach Spaß? „Dauercamper,

Dosenbier und eine Leiche“ heißt der neueste Krimidinner-Titel aus

dem Hause des Verlags „Culinario Mortale“, bei dem auch Du zum

Kreis der Verdächtigen gehören kannst!

Der Zauber von Hohenlohe

Mit seinem alkoholarmen Erfrischungsgetränk „Holunderzauber“

machte sich Bernulf Schlauch aus Langenburg-Bächlingen

bis weit über die Grenzen der Region hinaus einen

Namen. Inzwischen gehören auch aromatische Kreationen

wie der „Rosenzauber“ und der Schaumwein „Mädesüß“

zum Portfolio seiner „Blütenzauber Manufaktur“. Weitere Informationen

sind unter www.holunderzauber.de zu finden.

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„Blütenzauber Manufaktur“

von Bernulf Schlauch

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„Zauber“

Love,

Peace and

Flower

Power

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„Woodstock“

Jimi Hendrix, Santana

und Joe Cocker

– diese und andere

Musiker machten

das Woodstock-Festival von 1969 legendär.

Mit der Show „Spirit of Woodstock“, die

am 13. März 2020 im Haller Neubau-Saal

stattfindet, soll dem Lebensgefühl rund um

Love, Peace und Flower Power Tribut gezollt

werden. Eine Liveband und Gesangskünstler,

darunter Michael Holderbusch als Joe

Cocker (bekannt aus „Das Supertalent“),

sorgen dabei mit authentischem Retro-

Sound für Gänsehautmomente.

Foto: Archiv

Foto Zahlen: MarijaPiliponyte/Shutterstock.com,

Foto Sprechblasen: vectorsicon.com/Shutterstock.com

Foto: Archiv/Ralf Reichert

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stehen bei uns im Vordergrund.

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der Region sowie eine hochwertige Auswahl an Spezialitäten

aus Hohenlohe und von der Ostalb.

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den Trendcheck

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Sie haben einen Trend entdeckt

und wollen, dass Testerella ihn

für Sie unter die Lupe nimmt?

Schreiben Sie eine E-Mail an:

redaktion.hote@swp.de

Vom Raubzug bis zum Zuckerfasten

Von Claudia Linz

Zuckerfasten, Fitnessarmband, Segway

und E-Roller fahren – 30 Trends

haben wir in den vergangenen dreieinhalb

Jahren getestet. Aber wie

fing das eigentlich an?

„Ich nuckelte an einer

Nussmilchflasche, während

die anderen Wein und Käse

genießen durften.“

Entwickelt und aus der Taufe gehoben

wurde die Serie im Februar 2015

von Redakteurin Anika Galisch. „Um

das Magazin abwechslungsreicher zu

gestalten, wollten wir damals neben

,Betz in Gefahr‘ eine zweite Serie starten,

in der Redakteure im Mittelpunkt

stehen“, erinnert sie sich. Diese sollte

Unterhaltung mit Service verbinden

und die Wahl fiel darauf, Neuheiten

zu testen. „Man liest ja immer wieder

von kuriosen Trends und neuen Produkten

und fragt sich, ob das wirklich

funktioniert oder ob das etwas für

einen selbst ist.“ Wer dann im Netz

nach Bewertungen suche, finde bei

ganz neuen Angeboten oft nichts

oder nur pauschale Aussagen wie

„für mich nicht nützlich“. „Die Idee

war also, das als Testerella besser zu

machen und Trends stellvertretend

für den Leser auszuprobieren sowie

– natürlich ganz subjektiv, offen und

ehrlich – zu bewerten.“ Auf dieser

Grundlage sollte der Leser wie bei

guten Kundenrezensionen die Möglichkeit

erhalten, selbst zu beurteilen,

ob der Trend etwas für ihn selbst sein

könnte, auch wenn er vielleicht nichts

für die Testerella ist. „Außerdem“,

fährt Anika fort, „hatte ich natürlich

auch einfach Lust, diverse Sachen

auszuprobieren und dachte, das würde

den Lesern sicher auch gefallen.“

Zum Auftakt entschied sich die „Ur-

Testerella“ gleich für etwas ziemlich

Leider nichts zum Schneiden und Kauen: Anika

Galisch testet im Juni 2015 die Detox-Saftkur.

Ausmisten deluxe: Auf dem Flohmarkt für Frauen

preist Anika Galisch im Juni 2016 ihre Schätze an.

Yoga nach Lust und Laune: Katharina Schultz holt

sich im April 2018 die Trainerin per DVD nach Hause.

Die Testerellas von links: Corinna Janßen, Adina Möller, Julia Weise, Hannah Pompalla, Alisa Grün, Claudia Linz,

32


LEBEN

Aufregendes. Cube Escape war 2015

in Heilbronn eröffnet worden und

damit ein Livespiel, in dem man als

Team mithilfe von Lampen, Puzzlestücken,

Schlössern, Schlüsseln, Karten

und Zahlencodes versuchen muss,

die Mona Lisa zu stehlen und aus dem

verschlossenen Raum zu entkommen.

Anikas Fazit: empfehlenswert für alle,

die Nervenkitzel mögen und gern rätseln.

Die Mona Lisa darf im Cube Escape

übrigens noch immer „gemopst“

werden. Allerdings sind inzwischen

fünf weitere Knobelräume sowie ein

zweiter Standort hinzugekommen.

„Das Rätselraten im Cube Escape war

von allen Dingen, die ich ausprobiert

habe, am lustigsten“, sagt Anika. Am

besten erinnert sie sich hingegen an

die Detox-Saftkur, weil die ihr Leben

doch ziemlich auf den Kopf gestellt

hat. „Ich konnte mich nicht mit

Freunden im Café treffen, weil ich es

nicht ausgehalten hätte, ihnen beim

Essen und Trinken zuzusehen.“ Auch

ein Weinfest habe sie schnell wieder

verlassen müssen, „weil ich an einer

Nussmilchflasche nuckelte, während

die anderen Wein und Käse genießen

durften.“ Überrascht habe sie am

Ende, dass die Kur funktionierte und

sie sich tatsächlich satt fühlte. Gut erinnert

sich Anika aber auch an den

Thermomix, den sie mehrere Wochen

ausführlich erprobt habe. „Da kam

immer was Neues auf den Tisch. Und

das Shirt vom DIY-Nähen hängt immer

noch im Schrank und erinnert mich

an Testerella.“ Weitere Tests folgten.

Anika verglich zwei verschiedene

SMS-Butler und schilderte ihre Erfahrungen

auf dem Flohmarkt für Frauen

in Künzelsau. Sie begab sich sogar auf

die Suche nach dem Glück per Online-

Lebenshilfe. Nicht ganz uneigennützig

probierte Anika später aus, wie

man Hochzeitsdeko selbst herstellt.

Sie hat bald darauf geheiratet, inzwischen

zwei kleine Töchter und die Redaktion

verlassen.

Aus „der Testerella“ wurden „die

Testerellas“. Wir alle hatten Lust gekriegt,

Neues auszuprobieren. Katharina

Schultz entschied sich für Yoga im

eigenen Wohnzimmer mit Buch und

DVD. Für sie eine gute, „preisgünstige

Alternative“ zu bezahlten Yogastunden.

Annika Schneider ließ sich von

einer App ein Zimmer einrichten und

probierte natürliche Beautyrezepte

aus. Adina Möller entspannte bei einer

Schönheitsbehandlung im Holistik-Studio

und bastelte für ihre Tochter

eine Martinslaterne. Außerdem

ließ sie sich Spielzeuge zum Leihen

schicken. Das System sei so einfach

Unsere „Ur-Testerella“ Anika Galisch. Fotos: privat

wie genial. Ein Steckspiel, ein kleiner

Roboter und ein Reiterhof wurden

geliefert und konnten, wenn das Interesse

des Kindes erloschen war, wieder

zurückgeschickt werden. Ihr Fazit:

„Die große Auswahl an unterschiedlichsten

Artikeln sorgt für viel Spaß,

ohne dass teure Spielsachen gekauft

werden müssen.“

Julia Weise wollte gerne einmal

ein Mann sein? Nein, so stimmt das

nicht. Aber im Krimi-Dinner, das sie

zusammen mit ihrer Familie spielte,

wurde ihr die Rolle eines Mannes

zugedacht. Den Bart hat sie sich angeklebt.

„Wir hatten so viel Spaß an

diesem Abend“, schwärmt sie noch

heute. Unsere Volontärin hat aber

Kreativ im Dezember 2018: Julia Weise verwandelt

die braunen Öko-Geschenkepäckchen in Hingucker.

Adina Möller kann im Mai 2019 im Holistik-

Studio wunderbar abschalten.

Alisa Grün ist im Juli 2019 begeistert vom neuen

E-Scooter. Davon träumt sie schon seit ihrer Kindheit.

Katharina Schultz (jetzt Katharina Lehle), Paul Brand, Denise Fiedler, Annika Schneider und Anika Galisch (jetzt Anika Berger).

33


LEBEN

Gewagt und geschafft: Hannah Pompalla stieg gemeinsam mit dem Gleitschirmpiloten

Jochen Brodbeck in die Lüfte.

Foto: Claudia Linz

Denise Fiedler probiert Zuckerfasten. Doch die Verlockungen

sind groß.

Foto: Ufuk Arslan

auch das platzsparende Kofferpacken

und Hand-Lettering, also die Kunst

der gemalten Buchstaben, ausprobiert.

Mit Arbeitsheft und Brush Pen

machte sie sich ans Werk und hat dabei

gelernt, dass neben der Anleitung

und dem richtigen Werkzeug auch

Talent vonnöten ist. Schön anzusehen

waren ihre unweltfreundlich mit

braunem Packpapier eingewickelten

und mit Anhängern aus Salzteig verzierten

Weihnachtsgeschenke. Eine

kreative Idee, die zum Nachmachen

inspiriert. Ebenso wie der Mini-Teich,

den sich Volontärin Alisa Grün auf

„Der weite Blick bis zum

Horizont aus 500 Metern

Höhe ist gigantisch, das

Gefühl unbeschreiblich.“

ihrem Balkon baute und der sich inzwischen

zu einer üppigen grünen

Oase entwickelt hat. Ach ja, wir hatten

auch mal einen „Testerello“. Praktikant

Paul Brand hat sich per Brille

und Controller in die virtuelle Realität

gebeamt und fand das „richtig cool“.

Den Vogel abgeschossen hat allerdings

Redakteurin Hannah Pompalla.

Bis zum Schluss wussten wir nicht,

ob sie ihren Entschluss tatsächlich

in die Tat umsetzen wird, denn

dazu gehörte richtig viel Mut.

Hannah hat ihre Angst überwunden

und sich beim Tandem-Gleitschirmfliegen

in luftige Höhen gewagt. Eine völlig

neue Erfahrung und etwas, das uns

anderen gehörig Respekt einflößte.

Aus 500 Metern Höhe genoss sie

den Panoramablick auf Hohenlohe.

Ein unbeschreibliches Gefühl und ein

Erlebnis, das sie sicher nie wieder vergessen

wird.

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35


Der Begriff geht auf den italieni-ienischen

Ausdruck „pignatta“ zurück,

was so viel bedeutet wie „zerbrechlicher

Topf“. Die Tradition stammt

allerdings aus Lateinamerika.

No Drama

Lama

Von Julia Weise

Eine süße

Geburtstags-Piñata

tags-Piñata

zum Nachbasteln

Die ursprünglich aus Lateinamerika

stammende Tradition, eine am Baum

aufgehängte Piñata mit Stöcken zu

zerschlagen, bringt für Kinder und Erwachsene

auf Geburtstagspartys gleichermaßen

viel Spaß. Denn nach einem

gut platzierten Treffer regnet es die im

Inneren versteckten Süßigkeiten! Traditionell

gleicht eine Piñata übrigens

einem knallbunt beklebten Esel. Dennoch

ist bei der Gestaltung des „süßen“

Tieres natürlich erlaubt was gefällt.

Wir erläutern Schritt für Schritt,

wie du eine trendige Lama-Piñata ganz

einfach nachbasteln kannst:

Beginne damit, die Konturen deines

Lamas zwei Mal auf das Packpapier

aufzuzeichnen. Im Anschluss schneidest

du beide Vorlagen aus und legst

eine davon beiseite.

Schneide nun die Pappe in etwa neun

Zentimeter breite Steifen. Befestige

diese mit Krepp-Klebeband entlang

des Lamas, sodass eine Art Körper entsteht.

Am Kopf des Tieres sparst du einen

Spalt aus. Durch diesen kannst du

später Süßigkeiten einfüllen.

Fühlt sich das Packpapier noch etwas

instabil an, so kannst du es mit etwas

Karton und Klebeband von innen

weiter verstärken. Befestige nun auch

die zweite Lama-Vorlage mit viel Klebeband

auf der Oberseite der Piñata.

Das Lama sollte nun stabil stehen können.

Bohre als nächstes zwei Löcher durch

die Oberseite der Piñata und fädele

ein Stück Seil hindurch. An diesem soll

das Tier später an einem Baum aufgehängt

werden können. Falls nötig,

verstärke den Bereich um die Löcher

mit etwas Kartonage.

Auch die Süßigkeiten kommen nun

zum Einsatz. Fülle diese in den offenen

Spalt am Kopf des Tieres. Im

36


LEBEN

Das wird benötigt:

• Packpapier

• Etwas Pappe

• Eine Rolle Krepp-

Papier weiß

• Krepp-Klebeband

• Bonbons oder andere

Süßigkeiten

• Dekomaterial

• Klebestift

• Bleistift

• Schere

Anschluss wird die Aussparung mit

Pappe verschlossen. Die weiße Krepp-

Papier-Rolle schneidest du nun in

etwa sieben Zentimeter lange Steifen.

Im Anschluss werden Fransen hinzugefügt.

Du sparst viel Zeit, wenn du

das Krepp-Papier dazu eingerollt lässt.

Befestige das Krepp-Papier mit einem

Klebestift Schicht für Schicht auf dem

Lama. Arbeite dabei von unten nach

oben.

Mit bunten Deko-Materialien wie

Wolle, buntem Geschenkpapier oder

Kunstblumen wird der niedlichen

Piñata der letzte Schliff verpasst.

Fotos: Julia Weise; o.l.: wavebreakmedi/Shutterstock.com; o.r.: FamVeld/Shutterstock.com; HG.: SongE/Shutterstock.com

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Herzlichen Glückwunsch

zum 30-jährigen Jubiläum!

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GLÜCKWÜNSCHE

Uwe und Petra Thamm, Inhaber der Galerie am Tor in Langenburg

und der Galerie am Schloss in Bad Mergentheim:

Herzliche Gratulation zu 30 jungen Jahren „Trends”. Seit 25 Jahren

erfolgreiche Werbung für unseren edlen Schmuck von der „Galerie

am Tor” in Langenburg und „Galerie am Schloss“ in Bad Mergentheim.

Vielen Dank für die tolle Begleitung und gutes Gelingen bis zum

nächsten Jubiläum.

LEBEN

Gert Müller, geschäftsführender

Gesellschafter GEMÜ:

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Hohenlohe

Trends! GEMÜ gratuliert dem gesamten

Team zur Jubiläumsausgabe. Jeden

Monat versorgen Sie Hohenlohe mit einem

informativen Magazin, aktuellen News,

Freizeittipps und vielem mehr und tragen

so zur Attraktivität unserer Region bei. Alles

Gute für die Zukunft!

Peter Fenkel, Vorstandsvorsitzender

Ziehl-Abegg SE:

Der bunte Themen-Mix von Hohenlohe

Trends ist über mehrere Landkreisgrenzen

hinweg beliebt; Fotostrecken zeigen die

Schönheit des Hohenloher Lands – ein sehr

gutes Umfeld, in dem wir uns als Industrieunternehmen

gerne präsentieren. Daher

gratulieren wir Verlag und Mitarbeitern

herzlich zum Jubiläum.

Thomas Frank, Inhaber

Raumgestaltung Frank:

Als langjähriger Leser und Anzeigenkunde

freuen wir uns mit Hohenlohe

Trends über das Jubiläum

und wünschen weiterhin viel Erfolg

beim Aufspüren von herausragenden

Leistungen und Trends im Hohenloher

Land!

Friedrich Grüb, Outlet Hohenlohe:

Hohenlohe Trends ist für uns vom Outlet Hohenlohe

die perfekte Werbeplattform. An der A6 bei Wolpertshausen

gelegen sind wir für die breite Leserschaft des

Freizeitmagazins schnell und leicht erreichbar. Seit zwei

Jahren werben wir mit durchschlagendem Erfolg. Unser

Mediaberater Kai Müller berät uns kompetent und überrascht

immer wieder mit trendig gestalteten Anzeigen.

Bleibt am Ball – und auf weitere 30 Jahre erfolgreiche

Geschäftsbeziehungen.

Michael Bach, Kundenberater

Konradin Druck GmbH:

Ob Print oder Digital, die Hohenlohe Trends

stehen voll im Trend! Das Team von Konradin

Druck gratuliert zum 30-jährigen Jubiläum

und bedankt sich für die tolle Zusammenarbeit.

Wir freuen uns mit Ihnen und

auf viele weitere gemeinsame Ausgaben

der trendigen Trends!

Dieter Karle, Vorstandsvorsitzender

der Volksbank Hohenlohe eG:

30 Jahre: ein kleiner Meilenstein in der Geschichte,

mit vielen abwechslungsreichen

Geschichten. Zu diesem Jubiläum möchte die

Volksbank Hohenlohe eG ganz herzlich gratulieren.

Wir wünschen auch weiterhin viel Kreativität

und großartige Reportagen, um Menschen

in der Region Hohenlohe zu begeistern.

Team des Langeburger Mawell Resorts:

Hohenlohe Trends – Jubiläum 30 Jahr,

das ist ein Grund zu feiern, wohl wahr!

Auch das Mawell Resort sendet Euch Glückwünsche zu

und dankt für die tolle Zusammenarbeit noch dazu.

Auf weitere 30 stoßen wir an

und sind auf die zukünftigen Ausgaben gespannt!

Topaktuell

Regional

Einzigartig

Neugierig

Dreißig

Sensationell

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GENUSS

Spritzig, leicht

und regional

30 JAHRE HOHENLOHE TRENDS-COCKTAIL

Von Claudia Linz

HOHENLOHER SPRITZ

hausgemachter Himbeerlikör

Zitronengras-Apfel-Cordial

Limettensaft

Rosé-Prosecco

40


LEBEN

Bartender Denis Schmid kippt Zitronengras-Apfel-Cordial zum Himbeerlikör ins Glas ...

... dann vermengt er die Mischung mit Eiswürfeln.

Für die Deko reiht Denis drei frische Himbeeren auf einen Spieß ...

... dazu kommen Äpfel und ein Fächer aus Zitronengras. Fotos: Ufuk Arslan

Haben Sie Lust, auf 30 Jah-

sich in Grenzen, sodass man

gewünschten Verhältnis mit

Eiswürfel hinzu und gießt

re Hohenlohe Trends an-

nach einem Glas noch lange

dem Himbeerwodka.

Prosecco auf. Abschließend

zustoßen? Wir haben den

nicht aufhören muss. Der

Cordial ist eine Bezeichnung

reiht er drei Himbeeren

passenden Cocktail dazu.

Name: „Hohenloher Spritz“

für Getränke, die Limetten-

auf einen Spieß, schneidet

Denis Schmid (42), Barten-

oder „30 Jahre Hohenlohe

oder Zitronensaft beinhal-

Zitronengras zu einem Fä-

der im Olli’s in Schwäbisch

Trends-Cocktail“.

ten. Für den Zitronengras-

cher und dekoriert damit

Hall, hat einen Drink kre-

Zubereitet wird der Drink

Apfel-Cordial gibt Denis

den Drink. Zusätzlich kann

iert, der perfekt zu unserem

aus selbst gemachtem Him-

Äpfel in einen Entsafter.

man noch getrocknete Ap-

Magazin passt. Er ist so rot

beerlikör und Zitronengras-

„Das funktioniert aber auch

felscheiben

hinzufügen.

wie der Hohenlohe Trends-

Apfel-Cordial. Dazu kom-

mit einem Zauberstab“, sagt

Der Jubiläumscocktail kann

Schriftzug. Die Hauptzuta-

men frischer Limettensaft

der Bartender. Dann fügt er

serviert werden. „Vielleicht

ten, in diesem Fall Himbee-

und roséfarbener Prosecco.

Zitronengras, etwas Limet-

wird das ja die leicht säuer-

ren und Äpfel, stammen aus

„Zuerst lege ich die Him-

tensaft und Zucker hinzu,

liche Alternative zu Hugo

der Region. Obendrein ist

beeren in Wodka ein und

mixt das Ganze durch und

oder Aperol Spritz“, über-

er wunderbar spritzig, dank

lasse sie ziehen“, erklärt

schmeckt den Cordial ab.

legt er.

Prosecco. Und er kommt

Denis. Dann stellt er einen

Himbeerlikör, Zitronengras-

leicht und lässig daher, ist

Zuckersirup aus zwei Teilen

Apfel-Cordial und Limetten-

Wer will, darf den „Hohen-

weder süß noch schwer.

Wasser und einem Teil Zu-

saft gibt Denis dann in ein

loher Spritz“ ab sofort im

Auch der Alkoholgehalt hält

cker her und mischt ihn im

Glas, rührt kurz um, fügt

Olli’s probieren.

41


42


LEBEN

DREI TIPPS ...

Foto: Ari N/Shutterstock.com

Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com

... GEGEN DIE KATERSTIMMUNG

1

2

Wasser, Wasser und noch mal Wasser – das „Lebenselixier“

zu trinken, macht nach einer Partynacht lebensfähig.

Wozu ein „Hangover“ gut ist? Er ist der beste Grund, um

so viel und so fettig wie möglich zu essen. Also, ab zum

Burgerladen oder in die Dönerbude ums Eck.

Foto: ShotPrime Studio/Shutterstock.com

3

Frische Luft und davon reichlich. Die gibt es bei einem

Spaziergang durch die Haller Ackeranlagen oder den Bad

Mergentheimer Kurpark. So wird aus jedem ausgewachsenen

Kater ganz schnell ein schlummerndes Kätzchen.

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Wir gratulieren zum Jubiläum!

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finden Sie unter www.krone-eschental.de!

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43


Immer nur

Trends im Kopf

Diese Gesichter stecken hinter dem Freizeitmagazin

Hohenlohe Trends und sorgen für spannende,

berührende oder kuriose Geschichten für unsere Leser

sowie ansprechende Themen für unsere Anzeigenkunden

Kai Müller

Mediaberater Außendienst

Persönliches Highlight: Das

Cover-Shooting für die Ausgabe

Mai 2015. Wir hatten die ganze

Badewelt Sinsheim für uns und

nahmen die Kameratechnik

sogar mit ins Wasser – und

wann kann man schon mal eine

Meerjungfrau unter die Calla-

Blütendusche tragen?

Mein liebster Trend: Die Jo-Jo

Battle auf dem Schulhof.

Claudia Linz

Redakteurin

Persönliches Highlight:

Meine persönlichen Highlights

sind die Interviews mit

Carmen Würth und dem

international bekannten

Schauspieler Sebastian Koch,

der aus Stuttgart stammt.

Beide waren spannende

Gesprächspartner.

Mein liebster Trend: Das ist

ein ganz aktueller: Fridays for

Future.

Tanja Danner

Anzeigenverkauf Innendienst

Persönliches Highlight:

Die Titelstory in der Ausgabe

Mai 2017 zu den tierischen

Freunden, hat mir besonders

gut gefallen.

Mein liebster Trend: Erst der

Walkman und später dann der

MP3-Player.

Adina Möller

Redakteurin

Persönliches Highlight:

Das Titel-Shooting zur

Urlaubsausgabe August/

September 2019 mit Flugzeug

werde ich so schnell nicht

vergessen. Den ganzen Tag

über war ich am Bangen, ob

das Wetter mitmacht. Zum

Glück gab es weder Regen

noch Sturm und wir hatten

sehr viel Spaß.

Mein liebster Trend: Als

1994/95 „Caught in the Act“

ihren Durchbruch feierten,

war ich Fan der ersten Stunde.

Mein ganzes Zimmer war mit

Postern der Jungs aus der

„Bravo“ dekoriert.

44


JUBILÄUM

Alisa Grün

Redakteurin

Persönliches Highlight:

Das Cover-Shooting für

die Ausgabe im Mai 2019.

Mit Fingerfarben unser

wunderschönes Model Romy

Dartsch in eine Leinwand zu

verwandeln, hat mir riesigen

Spaß gemacht.

Mein liebster Trend:

Mit Blinkschuhen von Lelli

Kelly durch den dunklen

Hausgang flitzen.

Julia Weise

Redakteurin

Persönliches Highlight:

Die Reportage über Tina Illig

im Januar 2019. Die mutige

junge Frau, die ihr Leben nach

ihrer Krebserkrankung noch

einmal komplett auf den Kopf

gestellt hat, hat mich schwer

beeindruckt.

Mein liebster Trend:

Pokémon – Blaue Edition auf

dem Gameboy Color (1999)

Hannah Pompalla

Redakteurin

Persönliches Highlight: Für

mich war es ein einmaliges

Erlebnis, für die Ausgabe

Mai 2018, verkleidet als

Renaissance-Dame, eine

Schloss-Tour durch Hohenlohe

zu unternehmen und so die

Region zu entdecken.

Mein liebster Trend: Ich

finde den aktuellen Trend in

der Filmindustrie super, alte

Klassiker wie Jurassic Park, Star

Wars oder Alien fortzusetzen.

Da kommen die Emotionen

hoch!

Corinna Janßen

Redakteurin

Persönliches Highlight:

Meine Selbstversorger-

Reportage „Aus witzigem

Geschenk wird große

Leidenschaft“ mit Heidrun

Arp in der Ausgabe Januar/

Februar 2018. Daraus ist eine

wunderbare Freundschaft

entstanden.

Mein liebster Trend:

Schlaghose

Foto: Ufuk Arslan

45


Dienstag

DAMEN- UND HERRENTAG

Freitag

COLORATIONSTAG

• Damen: Waschen, Schneiden, Föhnen 27,00 €

• Herren: Waschen, Schneiden, Föhnen 14,00 €

Mittwoch

DAUERWELLENTAG

• Dauerwelle komplett (KH) 47,00 €

• Dauerwelle komplett (KH) 52,00 €

• Dauerwelle komplett (LH) 57,00 €

• Farbe (KH) 20,00 €

• Farbe (ML) 22,00 €

• Farbe (LH) 24,00 €

• Tönung (KH) 15,00 €

• Tönung (ML) 16,50 €

• Tönung (LH) 19,00 €

• Strähnen (KH) 21,00 €

• Strähnen (ML) 23,00 €

• Strähnen (LH) 25,00 €

Donnerstag HERRENTAG

Samstag

KINDERTAG BIS 14 JAHRE

• Haarschnitt 12,00 €

• Neuschnitt (aktueller Modehaarschnitt) 14,00 €

Salon Anna Maria Öffnungszeiten & Kontakt

Dienstag bis Freitag: 8 - 12 | 14 - 19 Uhr

Samstag:

7.30 - 13 Uhr und nach Vereinbarung.

Bodestrasse 20

74589 Satteldorf-Gröningen

Fon 07955 388 603

• Haarschnitt 11,00 €

• Neuschnitt 12,00 €

0176 99 203 985

salon_annamaria@t-online.de

friseurannamaria salon_annamaria

KINDER &

HERREN

OHNE

VORANMELDUNG

… heben wir Euch hoooch!

30 Jahre jugendlicher Tatendrang für eine aktive Freizeitgestaltung – herzlichen

Glückwunsch. STAHL CraneSystems ist in Künzelsau zuhause und wir freuen uns,

dass das Hohenlohe Trends Magazin uns alle fit und dynamisch hält. Mit über

140 Jahren Firmengeschichte, die durch Innovationsdrang, richtungweisende

Entwicklungen und durch Aufgeschlossenheit geprägt ist, wissen wir, wie wichtig

es ist flexibel und agil zu sein. Denn so hat sich unser Unternehmen zu einem der

größten Hersteller für Hebe- und Krantechnik weltweit entwickelt.

Zum Geburtstag

46


BYE-BYE CO 2

WIE VIELE BÄUME NEUTRALISIEREN IHR DRUCKPRODUKT?

20, 200 oder 2.000 Bäume? Zeigen Sie mit dem unverwechselbaren

Print&Forest-Label Ihren Kunden Ihr Engagement für klimaneutrale

Druckprodukte und eine saubere Umwelt.

Gemeinsam gegen den Klimawandel.

Sprechen Sie uns an.

www.print-and-forest.de

Eine Initiative von

Konradin Druck GmbH

Kohlhammerstrasse 1–15

70771 Leinfelden-Echterdingen

druck@konradin.de

+49 711 7594-750

www.konradinheckel.de


IMPRESSUM

„BIRTHDAYS“

Den Überblick über die vielen Geburts- und Jahrestage

im Freundeskreis oder in der Familie zu behalten,

ist oft nicht einfach. Die App „Birthdays“ sorgt dafür,

dass nichts und niemand vergessen wird. So können

die Termine bequem über einen Import aus den Telefonkontakten

übertragen oder individuell eingegeben

werden. Die App erinnert den Nutzer je nach

Wunsch bis zu vier Wochen vor dem Ehrentag an das

anstehende Event. Es ist zudem möglich, eine passende

Geschenkidee aufzuschreiben. Wer noch keine

hat, erhält von der App konkrete Vorschläge.

Geeignet für: Jedermann

Kategorie: Geburtstagskalender

Plattformen: iOs, Android

Fazit: Die App „Birthdays – Geburtstagskalender

& Erinnerung“ ist sehr übersichtlich. Die Termine

werden der Reihe nach angezeigt. Auch cool: Man

kann fünf digitale Postkarten versenden.

48

DIE NEUSTEN APPS IM TEST

Herausgeber:

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Redaktion: Heribert Lohr

(verantw.), Alisa Grün, Corinna

Janßen, Claudia Linz, Adina

Möller, Hannah Pompalla, Julia

Weise

Weitere Autoren:

dpa, djd

Anzeigen / Advertorial:

Jörg Heiland (verantw.)

Fotos: Marc Weigert (auch Titelfoto), Ufuk

Arslan, Fotostudio [x] – Michael Schultz,

Katja Kuhl, Alisa Grün, Corinna Janßen,

Claudia Linz, Julia Weise, Privatfotos, Archivund

Pressefotos (wie angegeben), dpa, AFP,

Pixabay, Getty Images, Shutterstock, Fotolia

(wie angegeben)

von Hannah Pompalla

VORSCHAU AUF DIE NÄCHSTE AUSGABE

Großer

Rummel

Die Muswiese,

der älteste und

größte Jahrmarkt

in Hohenlohe,

steht vor

der Tür. Wir berichten,

was die

Leute erwartet.

Foto: dpa/Martin Gerten

Gaildorf im

Porträt

Vom schmucken

Schloss aus

bestimmten sie

Foto: Klaus Michael einst die Geschicke

des Landes:

Oßwald

die Schenken von Limpurg. Doch

die Stadt Gaildorf hat noch viel

mehr Sehenswertes zu bieten.

Eine Hommage

Was wäre die Welt nur

ohne ihn? In unserer

nächsten Ausgabe erklären

wir dem Kaffee unsere

Liebe.

Grafik und Design: Croc Design

Druck: Konradin Druck GmbH

Kohlhammerstraße 1-15

70771 Leinfelden-Echterdingen

Anschrift des Verlags:

Haalstraße 5 + 7

74523 Schwäbisch Hall

Tel.: 07 91 / 404 - 260

Redaktion:

Tel.: 07 91 / 404 - 450

Fax: 07 91 / 404 - 480

redaktion.hote@swp.de

Geburtstage werden nahezu weltweit auf verschiedene Art

gefeiert. Für die Dänen zum Beispiel spielt der Ehrentag

eine so große Rolle, dass sogar die Landesflagge am Fenster

befestigt wird, um das Ereignis zu verkünden. Dabei werden

die Geschenke bereits am Vorabend heimlich ums Bett des

Geburtstagskinds verteilt. Somit sind die zahlreichen Präsente

das Erste, was es am Morgen erblickt.

In Mexiko erinnert die Piñata an Topfschlagen: Diese bunt dekorierten

Figuren aus Pappmaschee werden mit Süßigkeiten

gefüllt und aufgehängt, damit die Kinder am Festtag solange

mit Stöcken darauf schlagen können, bis sie kaputtgehen.

Auch in England ist es üblich, Naschwerk und kleine Geschenke

zu verstecken: allerdings direkt im Geburtstagskuchen. In

früheren Zeiten wurden darin eine Münze sowie ein Fingerhut

eingebacken. Wer das Geldstück entdeckte, dem wurde

Reichtum vorausgesagt. Der Finder des Fingerhuts solle

jedoch unverheiratet bleiben.

Für Menschen, denen genau das bis zum 30. Lebensjahr

passiert ist, gibt es in Deutschland eine besondere Tradition:

Männer müssen Treppen fegen, Frauen Klinken putzen.

Nur eine „Jungfrau“ respektive ein lediger Mann kann sie

frei küssen. Die Gäste versuchen aber, den Jubiliar etwa mit

Kronkorken oder Ketchup möglichst lange zu beschäftigen.

Der Brauch stammt aus Bremen, wo Unverheiratete als Strafe

die Domtreppe beziehungsweise -klinke zu reinigen hatten.

Denn die Leute glaubten, dass jeder, der sich nicht fortpflanzte,

später im Jenseits sinnlose Tätigkeiten verrichten musste.

Anzeigen-Innendienst:

Tel.: 07 91 / 404 - 230

Fax.: 07 91 / 404 - 280

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Vertrieb: Peer Ley

Tel.: 07 91 / 404 - 360

Auflage: 22.500

Rund 650 Verteilstellen

in der Region Hohenlohe

Von Hannah Pompalla

Redaktionsschluss für die

Oktober-Ausgabe:

Montag, 2.9.2019

Anzeigenschluss für die

Oktober-Ausgabe:

Donnerstag, 5.9.2019

SERVICE

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Oktober-Ausgabe:

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Herzlichen Glückwunsch

zum 30-jährigen Jubiläum!

Wir freuen uns auf die weitere

gute Zusammenarbeit!

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Lassen Sie sich begeistern

von den neuen

MÖBELKOLLEKTIONEN 2019!

SCHNÄPPCHENPREISE

für Einzelstücke

aus unserer Ausstellung!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

ZUM JUBILÄUM!

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