sporting hamburg SEPTEMBER 2019

sportinghh
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Stadtsportmagazin

September 2019

monatlich & kostenlos

Hamburg Towers

Benka bringt’s!

Blindentennis

Guckst Du!

Surfen

Philip Köster springt’s!

Hamburg Active City

Geht App!

Anzeige

Die besten Tipps gibt’s

in der Heftmitte.

präsentiert von

1


TENNIS CHALLENGER HAMBURG

presented by TANNENHOF

21. - 27.10.2019

DTB-Stützpunkt Hamburg

© Foto: Witters

Editorial

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

nur weil die Ferien längst

vorbei sind, ist die gute Laune

ja noch lange nicht vorbei.

Und das soll auch so bleiben, weswegen wir in

dieser Ausgabe unsere erste große sporting-Party

ankündigen – wieso, weshalb, warum, was/wann/wo,

und überhaupt: Wir wollen es richtig krachen lassen.

Und genau das, was wir unter anderem mit unserem Magazin erreichen wollen, soll

auch unsere Party zum Ziel haben: Spaß, Unterhaltung, Bewegung (zu durchaus lauter

Musik) und große (sportliche) Vielfalt. Und die ist gegeben, wenn maximal 950 Sportler,

Friends & Family aus unterschiedlichsten Sportarten und Vereinen auf die Tonne hauen.

Lest mehr zu unserem Event mit dem Motto: „Wer viel trainiert, darf auch feiern“ im

Innenteil dieser Ausgabe und hängt das Poster gern in Eurem Verein und Studio auf.

Wir freuen uns auf Euch und auf einen bunten Abend im sportlichen Kollektiv!

DTB-Stützpunkt

Hamburger Tennis-Verband e. V.

Bei den Tennisplätzen 77

22119 Hamburg

Tickets ab 10,– € (ermäßigt 5,– €) unter:

www.dtb-tickets.reservix.de

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre kostenfrei

Auch freuen könnt Ihr Euch über diese Ausgabe, denn sie kommt wieder als Wundertüte

des Hamburger Sports daher. Wir hören, wie Supertyp Benka als Co-Trainer der Towers

mit seinen Spielern umgeht, kriegen einen kleinen Eindruck, was es heißt, Tennis zu

spielen, ohne dass man den Ball, bzw. überhaupt was, sehen kann. Wahnsinn. Wir

stellen Euch die sehr jungen, segelnden Wanser-Schwestern vor, für die sogar schon

Tokio 2020 möglich wäre, bleiben auf, vielmehr über dem Wasser und berichten von

Super-Surfer Philip Köster, der mit seinem Board bis zu 18(!!!) Meter hoch springt; wir

lassen Eric Johannesen zu Wort kommen und einschätzen, wie weit nach vorn sein

Bruder und die anderen Hamburger Teilnehmer bei der Ruder-WM kommen könnten

und warum er nicht mehr dabei ist. Und weil wir auch mutig sind, haben wir für Euch

„mal eben“ getestet, was es heißt, ohne Bremse, Gangschaltung und Rücktritt so-vielwie-möglich-Speed-Bahnrad

(sonst wahrscheinlich Beulen) zu fahren. Des Weiteren

geht es um die aktuell tollen Erfolge der Großflottbeker Hockeyspielerinnen und -spieler,

um Altona 93, jetzt wieder Regionalliga, sowie um Taekwondo-Meisterin Özlem Gürüz,

die sich ebenfalls Chancen für Tokio 2020 ausrechnet. Und natürlich vieles mehr.

Viel Spaß dabei.

Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de)

© Foto: www.mediaserver.hamburg.de/Jürgen Nerge

www.dtb-tennis.de/TennisChallengerHamburg

Partner:

Gefördert durch die Freie

und Hansestadt Hamburg

2 3

© Coverfoto: John Carter/PWA


sporting hamburg

Das ist

drin:

© Foto: www.mediaserver.hamburg.de/

Sven Jansen

Editorial 3

Schuss des Monats

Freud und Leid: Carl-Junior Boateng 6/7

Hamburg Towers

Gewinnen, um zu gewinnen 8–10

Surfen: „Super Job!“

Vierfach-Weltmeister Philip Köster 12/13

Ruder-Weltmeisterschaft

Eric Johannesen zur WM 14/15

Leicht Segeln

Die Wanser-Sisters vom NRV 16/17

Bahnradfahren

Immer treten! 18/19

Hockey: Großflottbeker THGC

Die Familie ist King. 20/21

Fußball: Altona 93

Gekommen um zu bleiben 22/23

Die sporting-Tipps im September 24+29

Mit POSTER – Bitte aufhängen!

sporting-Party

Lasst es uns krachen lassen 25–28

Weiterknipsen!

Der Hamburg Active City – Fotowettbewerb 2019 30/31

Blindentennis

Klingelnde Bälle 32/33

Ex-Towers-Spieler Kova

Genau sein Ding! 34/35

VTF: #BeActive

Vereinssport gibt europaweit richtig Gas! 36/37

sporting-Lars: Taekwondo

Kick it like Özlem! 38/39

Kinder-Olympiade

Dabeisein ist alles! 40/41

Hamburg Active City

Jetzt geht‘s App 44/45

Bäderland

Wo schwimmt’s lang? 46/47

sporting-Marco: Fitness

Faszien-ierend! 48–50

Impressum 50

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Tel.: 040/432084520 • www.steuermann-hamburg.com


© Foto: Tobias Zierdt

Freud und Leid und so

Da springt Carl-Junior Mireku Boateng

vom HSV in diesem Jahr Bestweite in

Mannheim mit 7,50m, wird Ende Juli in

Ulm mit dem 4. Versuch und einer Weite

von 7,34m Deutscher Jugendmeister im

Weitsprung und verletzt sich aber direkt

einen Versuch später so schwer am Fuß,

dass er noch vor Ort operiert werden

muss. So ein Dreck. Carl-Junior: Lass

Dich nicht unterkriegen, gute Besserung!

Bleib wacker.

6


Hamburg Towers

© Foto: Dennis Fischer

Gewinnen, um

zu gewinnen.

8

Wir sind alle gespannt wie die Flitzebogen, wie die Towers in der 1. Liga

einschlagen. Kein Geringerer als der FC Bayern München im ersten Spiel

der Saison (30.09.) ist die erste, aber auch gleich die ultimative Messlatte.

Trainingsstart war Mitte August, die letzten Neuzugänge saßen

förmlich noch im Flieger. Ultimativ spannend, wie es gelingt, innerhalb

von ein paar Wochen gleich sechs neue Spieler in das bestehende

Team – das sind die anderen sieben um Malik Müller und Beau Beech

– einzubauen, vielmehr eine nigelnagelneue, wurfgewaltige Truppe

zu formen. Viel Zeit gibt

es da nicht. Dazu kommt,

dass Head Coach Mike

Taylor mit der polnischen

Nationalmannschaft

unterwegs ist, denn die

wollen sich für Olympia

qualifizieren. Die Arbeit

© Foto: Fishing4

in Wilhelmsburg, zwar ständig im

Austausch mit Mike, hat Co-Trainer

Benka Barloschky auf dem Zettel.

Und wie.

Wer ist der Typ, der neben den Towers

gleichzeitig auch die ersten Herren und

Farm-Truppe von einem der Partnervereine, Rist Wedel, betreut? Benka

ist alter Bremer, infizierte sich als Jugendlicher mit Basketball beim

BTS Neustadt und wechselte damals als Talent in die 2. Mannschaft

und Nachwuchstruppe der EWE Baskets nach Oldenburg. So klar,

wie er ist, stellte er irgendwann fest, dass er selbst es als Basketballer

unter Umständen

nicht ganz nach oben

schaffen könnte und

entschied sich dann

für ein Studium der

Rechts wissen schaften.

Und das, da zum Glück

seine damalige Partnerin

Mit 94:53 besiegten die Hamburg Towers im Testspiel die Partnertruppe vom SC Rist Wedel.

in Hamburg war, an der Elbe. Sportlich landete Benka in Stade, wo

er sich in der Regionalligatruppe sogar noch etwas dazuverdienen

konnte. Viele gute Freunde aus der Zeit sind geblieben, die Liebe zum

Basketball erst recht. Fieserweise machte auch eine Arthrose in der

Hüfte ihren Punkt, und weil er als alter Stratege in der Zeit schon immer

auch dem Trainer Matthias Weber über die Schulter guckte und ihm

sowieso regelmäßig die Leitwolf-Rolle zufällt, zögerte Benka nicht

wirklich lange, als Weber aufhören wollte: Er übernahm als Trainer die

Stader Mannschaft. „Ich war mit dem Basketball irgendwie noch gar

nicht fertig“, sagt er heute. „Und weil ich schon immer überall gern

vermittle“, passt die Trainer-Rolle zu ihm wie die Faust aufs Auge.

„Das ist mein Naturell“, und deswegen „ist meine Motivation, den

Prozess zu steuern und zu erleben“, Basketballer, seine Mannschaft,

zu formen und zu führen. „Von Matthias habe ich damals gelernt,

Erfolg von Sieg und Niederlage loszulösen.“ Denn gerade nach einer

Niederlage müssen die Spieler beim nächsten Training ja trotzdem

wieder auf Zack sein. „Ich knüpfe andere Dinge an einen Erfolg“, was

ja große Worte sind, zumal nach seinem kurzfristigen Einstieg als

Coach in der ersten Saison gleich abgestiegen wurde. „Dafür sind

wir danach deutlich nachhaltiger wieder am Start gewesen“, grinst

er heute. Seine erste Begegnung mit Marvin Willoughby, Gründer, GF

und Sportlicher Direktor der Towers, hatte Benka beim ersten Spiel

der Towers überhaupt, nämlich gegen seine Stader. Das war 2014,

Benka hatte inzwischen seine Trainer-B-Lizenz gemacht.

Ein Jahr später startete er als

Assistenz­Coach bei den Towers.

„Die Pläne von Marvin hatten mich

total abgeholt, sportlich, aber auch

gerade die inhaltlichen

Aspekte, in Wilhelmsburg

etwas aufzubauen, das

hat genau gepasst.“

Die basische Substanz, die Authentizität, mit der in Wilhelmsburg

gearbeitet wird, ist genau sein Ding. „Als Mensch und als Trainer

lerne ich seitdem immer wieder, immer neu“, und Head Coach Mike

Taylor ist ein toller Begleiter hierbei. »

Benka Barloschky (rechts) ist Co-Trainer bei den Towers (großes Bild links:

Benka mt Head Coach Mike Taylor) und Cheftrainer beim SC Rist Wedel.

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© Foto: MSSP


Hamburg Towers

Wenn Chefcoach Mike mit der polnischen Nationalmannschaft unterwegs ist, hat Benka den Hut auf.

„Natürlich entwickele ich meine eigene Idee, Basketball zu spielen, mit

welcher Philosophie, aber all das ist natürlich leichter zu erarbeiten,

wenn man nicht komplett in der Schusslinie steht.“ Das ist Mikes Job,

mit dem er sich in der laufenden Vorbereitungszeit immer wieder

und regelmäßig abstimmt. „Tagsüber bin ich in Wilhelmsburg, vier

Mal die Woche dann zum Feierabend noch in Wedel in der Halle“,

beschreibt er sein toughes Pensum. „Mikes Vertrauen ist sehr

motivierend, Delegation ist seine große Stärke.“ Und das muss man

erstmal hinkriegen, Aufgaben komplett und mit allen Konsequenzen

zu übertragen. Was die Formierung der Mannschaft anbelangt,

unterliegt diese zwei wesentlichen Strömungen: „Auf der einen

Seite sprechen wir mit Profis, die müssen davon ausgehen, dass

wir mehr verlangen, als wir eigentlich dürfen.“ Und: „Es muss ihnen

einfach klar sein, dass wir alle nur gemeinsam zum Ziel kommen“,

was ja im Grunde sehr rational, fast ein wenig emotionslos klingt.

Und dann beschreibt er aber sein Relationship-Coaching: „Ich will

die Menschen verstehen; reden, reden, reden ist die Lösung.“ Der

Erfolg ist deswegen Programm, der Weg ist das Ziel, könnte man

sagen. Und wenn Marvin die Marschroute „Angreifen“ ausgibt, „ein

Nichtabstieg ist nicht unser Saisonziel“, dann kann Benka damit

bestens umgehen: „Wir wollen gewinnen, um zu gewinnen, und

nicht gewinnen, um nicht zu verlieren!“

© Foto: MSSP

© Foto: Fishing4

© Foto: MSSP

Kommunikationsstark intern, aber auch nach außen.

Rechts: Marvin Ogunsipe ist für 1 Jahr vom FC Bayern Basketball ausgeliehen.

10


Surfen

© Fotos: John Carter/PWA, Hochzwei

Cup in Pozo“, erzählt er. Der Knirps hat einen Heat

sogar fast gewonnen, der Rest ist Geschichte.

Bis zum Unfall 2016: Training vor Australien,

irgendwas ging schief. Bamm – Kollateralschaden

im Knie, der Super-GAU: Kreuz- und Innenbandriss

sowie Meniskusschaden im rechten Knie. OP in

Hamburg, Reha – und dann nach Monaten doch

wieder aufs Board. Hat man da keinen Bammel,

all die schweren Moves und Turns zu springen,

nach so einer Verletzung? „Nein“, sagt Philip,

„ich habe keine Angst vor den Manövern, und ich

versuche noch höher zu springen als die 18 Meter.“ Auch der Triple-Loop

bleibt ein großes Ziel. So wurde er nur ein Jahr nach der Verletzung 2017

tatsächlich zum vierten Mal Weltmeister.

„Super

Job!“

Leider ist die Saison für die Waverider so kurz. Nur

von Juli bis zum Saisonfinale Ende Oktober vor Maui/

Hawaii geht es, vier Wettkämpfe „da darfst Du Dir

keine Fehler erlauben.“

Immerhin, nächstes Jahr soll es sechs Spots mit Waveriding geben, ein

neuer Sponsor ist gefunden. Und trotzdem, was macht einer wie Philip

das ganze Jahr? „Ich reise viel um die Welt, Australien, Hawaii, trainieren

und für die Boardhersteller testen und entwickeln. Es werden Fotos

geschossen, Videos gedreht“, erzählt er. Alles für Sponsoren, die Industrie.

Ein Traumjob, schon – aber außerhalb der Top-Ten wird’s schwierig. Also

immer dranbleiben.

Vierfacher Windsurf-Weltmeister, Weltrekordhalter, … – Philip Köster fliegt

hoch und steht oft oben.

Philips Schwester Kyra war auch Profi-Surferin und vor allem großartige

Läuferin, sie promoviert mittlerweile am UKE in Hamburg. Außerdem lebt

hier noch eine Tante, und so ist Philip etwa vier Mal im Jahr in unserer Stadt

zu Besuch. Er wird tatsächlich erkannt auf der Straße oder in der Bahn,

und manche sprechen ihn nett an. „Hamburg“, sagt er, „ist die schönste

Stadt Deutschlands“. Wissen wir doch, Philip.

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18

Meter. In die Höhe. Über den Wellen. Das ist der Weltrekord von Philip

Köster. Gesprungen mit einem Windsurf-Board. Liebe Kinder: Nicht

nachmachen! Crazyyyyyy. Überhaupt diese ganzen Moves und Turns im

starken Wind und über die Wellen – Adrenalin pur, da wird uns schon

vom Zuschauen speiübel.

Und Köster so: „Es macht einfach unglaublichen

Spaß. Ich habe einen super Job.“ Als Windsurf-

Wunderkind startete der Sohn Hamburger

Eltern vor acht Jahren durch: Weltmeister

im Waveriding mit 17 Jahren. Das ist diese

Kombination aus Wellenreiten und „normalem“

Surfen. Das machen die Hochleistungsartisten

auf den Brettern. Drei weitere Mal war er

seitdem die Nummer eins der Welt – und wie selbstverständlich, in diesem Jahr will er das wieder

werden. Eine wichtige Etappe dafür ist der Weltcup vor Sylt am Brandenburger Strand. Vom 27.

September bis 6. Oktober treffen sich dort in diesem Jahr die toughesten Surfer der Welt. Und

am Ufer brummt die Dauerparty, wie nirgendwo sonst. Im Discozelt heizen bis spät in die Nacht

zwei DJs ein, zahlreiche Spots bieten lecker Food and Drinks, die Musik wummert weiter, Action

ist angesagt. Sagt auch Philip: „Auf Sylt ist am meisten los, so viele Leute sind sonst nirgends am

Strand. Auch, wenn viele sicher vor allem zum Feiern kommen.“

Er nicht. Er muss da arbeiten. „Ende September bläst der Wind vor Sylt am stärksten und die Wellen

sind da, das brauche ich“, erzählt Philip. Trotzdem ist es nicht nur cool da, weil: „Es kann kalt werden,

die Strömung ist schwierig. Und wann der Wind kommt, das weiß man auch nie genau.“ Also sind

Philip und seine Kollegen den ganzen Tag „on alert“: „Da hängst Du am Strand rum und wartest,

dass es losgeht.“ Zehn, zwölf Segel hat er dann dabei, für alle Bedingungen das passende. Wie

gesagt, das ist hier kein Surf-Kindergarten, sondern eine extrem ernste Angelegenheit.

Irgendwie war es wohl logisch, dass er diesen Sport treiben würde. Seine Eltern betreiben am

Strand von Vargas auf Gran Canaria eine Surfschule. Kösters wohnen dort im einzigen Haus weit

und breit, nur rund 100 Meter vom Meer entfernt. Klar, dass er irgendwann auf dem Board stand,

auch wenn er früher intensiv geschwommen hat und sogar Kanarenmeister war. „Nach meinen

ersten Versuchen bekam ich ein Waveboard geschenkt, auf dem ich täglich stundenlang trainierte.

Mit Zwölf erhielt ich meine erste Wildcard für die Teilnahme bei den Erwachsenen beim PWA World

Die 18m über den Wellen sind für uns eigentlich unvorstellbar.

Der Hafen wird illuminiert

Sport Licht Kultur Kulinarisches

Ab 18 Uhr im Harburger Binnenhafen auf dem Kanalplatz

www.channel-hamburg.de • www.lichterlauf-hamburg.de


© Foto: sporting hamburg

© Foto: Carsten Oberhagemann

© Foto: privat

Rudern

Eric zur WM

Wir treffen Eric Johannesen in seinem Club an der Alster, sitzen oben auf der feinen

Dachterrasse und lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Unten am Steg

turnen lauter Kids rum, die gerade ihre ersten Ruderversuche im Boot abliefern.

Eigentlich sollte es im Wesentlichen um die Aussichten der Hamburger Ruderer und Ruderinnen für die

WM Ende August, Anfang September in Linz/Ottensheim (Österreich) gehen. Wenn Ihr diese Ausgabe

in der Hand haltet, ist die Chose aber schon gelaufen, und wir gucken einfach, ob Eric mit seinen

Aussichten Recht hatte. Natürlich interessiert es uns in diesem Zusammenhang aber erst recht, wie es

denn nun mit ihm weitergeht – und ob überhaupt. Nach seinem Jahr Wettkampfpause nach Rio sollte ein

Wiedereinstieg in das Hochleistungstraining den Traum ermöglichen, mit seinem „kleinen“ Bruder Torben

gemeinsam im Achter in Tokio um Gold zu kämpfen, oder zumindest im Team Deutschlandachter, das

auch den Vierer und den Zweier aufbietet, in Asien für Deutschland anzutreten. Er hatte Unterstützung

von allen Seiten. Allen voran seine Freundin Kaja – im letzten Jahr kam beider erstes Kind, Sohn Niel,

zur Welt – sein Heimatclub RC Favorite Hammonia, das Team Hamburg und der OSP. Aber auch die

sportliche Leitung des Deutschen Ruderverbandes

und der Bundestrainer, Achter-Trainer Uwe Bender,

standen voll hinter seinen Plänen. Im Jahr 1 nach

der Pause, die Achterruderer müssen sich in

etlichen Zweier-Ausscheidungen gegeneinander

für den Achter empfehlen, belegte Eric bei der alles

entscheidenden Quali einen unbefriedigenden 9.

Platz, (jetzt wird es analytisch: ein Achter macht

vier Zweier, ein Vierer macht zwei Zweier, ein

Zweier sowieso plus ein Ersatzzweier – macht acht

benötigte Zweier), das war haarscharf vorbei. Eric

natürlich durchaus gefrustet, zollte dem Jahr Pause

bei der Ursachen-Analyse Tribut, darüber hinaus

waren die immer und kurzfristig wechselnden

Zweier-Partner sicher nicht hilfreich, aber laut

Achter-Trainer Bender war im letzten Jahr gefühlt

nach dem 9. plötzlich schon wieder Schluss. Da

sich ein Johannesen, ein Hamburger aber nicht so

schnell unterkriegen lässt, Tokio noch zwei Jahre

entfernt war, trainierte er fleißig weiter, managte

seine frisch gebackene Familie, aber dann gab

es Umbesetzungen in der Mannschaft, und Eric

kam nach dem 2. Weltcup 2018 als Ersatzmann

wieder ins Spiel und stellte mit seinem FARI-

Clubkameraden Malte Grossmann den

Ersatzzweier auf der WM, war wieder im Team.

So viel zu: „Du bist raus.“ Es folgte im Juli letzten

Jahres, trotz Familie, der verbandsseitig geforderte

Umzug nach Dortmund und weiter ging es im

Boot, an der Hantelstange, auf dem Ergometer

durch das Wintertraining. Beim diesjährigen

finalen Zweier-Ausscheid wurde er mit Partner

Paul Schroeter aus Berlin Sechster. Nach obiger

Rechnung müsste das für einen Platz im Team

Deutschlandachter reichen, Fortschritte waren

offensichtlich. Tut es aber nicht. In Vierern wurde

wieder gegeneinander getestet, und um es dann

jetzt kurz zu machen, Eric blieb auf der Strecke.

Noch in Poznan beendete nicht Eric, sondern sein

Trainer Erics Saison. Whaaaaat? „Auf Jüngere zu

setzen, ist grundsätzlich sicher nicht falsch, wobei

gute Kombis von Alt und Jung durchaus Sinn

machen können, aber das hätte man mir einfach

früher sagen können“, schildert Eric mit großen

Augen, und wir fühlen mit. Seit Poznan lässt er nun

die ganze Situation erstmal sacken, trainiert weiter,

sein Körper fordert das, aber im tiefsten seines

Inneren nervt das Gefühl, verschaukelt worden zu

sein. Also, wie hier von sporting würden sagen,

Gas geben, jetzt erst recht: Dran bleiben und die

finale Ausscheidung für Tokio 2020 im nächsten

Frühjahr rocken. Denn es kann noch viel passieren,

zumal es im Achter aktuell nicht so rund läuft wie

im letzten Jahr, zuletzt gab es ´ne ordentliche

Klatsche vom Team Great Britain. Eric freut sich

über unseren Kampfgeist, wiegelt dennoch ab:

„Setzt die sportliche Leitung auf Youngster, habe

ich auch im nächsten Jahr keine Chance.“ Er lässt

© Foto: privat

sich aber, so besonnen ist er, Zeit mit seiner finalen

Entscheidung. „Ich habe alles gewonnen, was man

gewinnen kann, hatte unvergessliche Momente,

habe mit tollen Menschen viel erreicht, bereue

gar nichts“, erklärt er, und umso mehr möchte

er seinen möglichen Abschied selbst und zum

richtigen Zeitpunkt verkünden, und nicht ein Trainer

mal eben zwischen

Tür und Angel auf

Links: Zwei Hamburger auf der Ersatzbank (li. Malte Grossmann für den Riemen-Bereich, re. Stephan Riemekasten,

dem Regattaplatz. Skuller). Können RICHTIG kämpfen: TOle Naske startet im Doppelzweier mit Stephan Krüger (Frankfurt).

Recht hat er.

Seinem Bruder

Torben, der sitzt im Achter wie ´ne Bank, drückt

den Fall, dass jemand im Doppelvierer und Doppelzweier ausfällt. Das wollen

Eric natürlich für die WM in Linz alle Daumen, die er hat. Dem Team auch.

wir in diesem Fall aber doch mal gar nicht hoffen, denn den Doppelzweiter

Aber der Achter wird es schwer haben in diesem vorolympischen Jahr. Nach

auf der WM fährt unser liebster Tim Ole Naske von der RG Hansa mit

ihrem letzten Erfolg gegen Deutschland haben die Briten Oberwasser, das

Stephan Krüger aus Frankfurt. „Hier zündet nämlich eine Alt-Jung-Kombi ganz

setzt unter Umständen noch ganz andere Kräfte frei, die Holländer sind stark,

exzellent“, erklärt Eric (siehe oben). Stephan Krüger, schon lange Jahre dabei,

die Australier ebenfalls, die Amis waren in diesem Jahr noch gar nicht in

und Heißdüse TOle, beide an Kampfgeist und Ehrgeiz kaum zu überbieten,

Europa am Start. Das wird ´ne ganz knappe Nummer. Und wenn es auf dem

fahren erst seit einem knappen Jahr zusammen, könnten dennoch absolut

Papier bereits richtig eng wird, können Mini-Umstände das Ergebnis extrem

ins Finale kommen. „Und wer die beiden kennt, weiß, die fahren dann eher

beeinflussen. Aber Torben wird das Ding schon rocken. Als Ersatzmann im

so im Bereich alles oder nichts, das sind absolute Wettkampftypen“, so Eric.

Team Deutschlandachter fährt Malte Grossmann (Favorite Hammonia) mit

Wir dürfen gespannt sein.

nach Österreich. Der springt ständig ein, nur wenn es an die Rennen und

Entscheidungen geht, sind alle fit und Malte sitzt auf der Bank, sozusagen.

Die Hamburger Riege der WM-Starter wird vervollständigt von der sehr

Ohne jemandem was Böses zu wollen, Malte hätte es sicher verdient, dann

charmanten Sylvia Pille-Steppat im Para-Einer. Sie ist extrem fleißig und hat auf

auch mal wirklich an den Start gehen zu können. „Seine Zeit kommt ganz

alle Fälle Tokio auf dem Zettel, muss alles daransetzen, ins Finale zu kommen.

sicher nach Tokio“, grinst Eric, „der ist ja noch jung.“

Auf den letzten Weltcups wurde sie im Finale jeweils Vierte. „Aber man weiß

nicht, wer da noch aus Übersee kommt“, so Eric, „da können noch ein paar

Genau gleich ist die Situation für Stephan Riemekasten bei den Skullern. Der

Wundertüten dabei sein.“ In Hamburg wird Sylvia inzwischen, neben einer

Ruderer vom Der Hamburger und Germania Ruderclub drückt die Bank für

Betreuung auf Bundesebene, von der Hansa-Ruderin Stefanie Weigt trainiert.

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11

JA HRE

© Foto: Lars Wichert

14

Bei Torben im Achter ist alles drin (oben). Sylvia (unten): Finale ist absolut möglich, und dann mal schauen.


© Foto: Uros Kekus Kleva

Segeln

Leicht

segeln

© Foto: Sven Jürgensen

„Aufgrund unseres Gewichtes sind wir vor allen

Dingen Leichtwind-Freaks“, erklärt Helena weiter.

„Da sind wir richtig gut.“

Und dass sie gut sind, haben sie nicht zuletzt in

diesem Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt:

Auf der Junioren-WM (sie müssen auf Wunsch

des Deutschen Segler-Verbandes noch bei

den Junioren starten) Anfang Juli in Slowenien

holten sie GOLD, auf der Junioren-EM Ende Juli in

Spanien SILBER. Rummmms.

Sie sind stolz, der NRV ist glücklich, läuft alles. Gern

wären sie aktuell in Tokio auf der Senioren-WM, aber Gute Laune beim sporting-Interview auf dem Alstersteg (links),

allerbeste Stimmung nach dem Sieg (oben) in Slowenien.

der Verband entschied sich dagegen und ließ sie zu

Hause. „Dabei haben wir im Frühjahr vor Malle schon

bewiesen, dass wir auch bei den Seniorinnen mithalten

können“, denn da gelangen ihnen zwei Tagessiege, und das auch bei und das Olympic Team des NRV steht ihnen zur Seite. Hier gibt es diverse

durchaus strammeren Windstärken, im Gesamtklassement wurden sie private Förderer und Sponsoren, die den Olympia- und Spitzenseglern des

Neunte. Kann man lassen. Ein Schlüsselerlebnis war gerade Malle für sie NRV mit Tat, aber auch mit Rat zur Seite stehen. „Gerade der Austausch

auf jeden Fall, weswegen auch Tokio 2020 auf einmal möglich scheint. innerhalb des Teams, auch mit den erfahrenen Seglern, ist sehr hilfreich.

Bis dahin muss noch Kraft-HIT-mäßig geackert werden, denn die finalen Wie eine Familie“, erklärt Luise. Deswegen sind sie auch so oft es geht

Startplätze für Tokio können erst im nächsten Frühjahr ersegelt werden. in Hamburg, nicht nur, natürlich aber auch, um ihre Eltern und die zwei

Dennoch könnten sie das Revier mal testen, denn Ende August juckeln die jüngeren Geschwister zu sehen. „Wir haben auch MVP viel zu verdanken,

Wanser-Sisters in Eigenregie zum Weltcup nach Japan. Das Revier schon aber hier ist unser Zuhause“, sagen sie beide und strahlen über die Alster.

mal zu kennen, ist ja kein Fehler. Und by the way: Da sind eher leichte

Winde Programm. Luise schreibt dafür ihre Extrawurst-Klausuren gern

auch mal im Büro des Professors, die Uni in Rostock unterstützt sie klasse,

© Foto: Uros Kekus Kleva

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© Foto: Sven Jürgensen

Wie schön, dass wir immer wieder supernette Sportlerinnen und Sportler

treffen. So auch die Wanser-Sisters aus dem Olympic Team des NRV:

Wir treffen Luise (22) und Helena (20) bei bestem Wetter und bester Laune

auf dem Steg des NRV.

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In Frankreich aufgewachsen, zogen die

Schwestern 2009 mit ihrer kompletten Familie

nach Hamburg, besuchten hier beide brav die

Sophie-Barat-Schule. Segeln tun sie eigentlich

schon immer, aber damals mehr so aus Spaß,

auf dem Steinhuder Meer, da hat die Familie

ein kleines Wochenendhäuschen. In Hamburg

beeindruckte Luise ein Klassenkamerad, der von vergleichbarem Segelspaß auf der Alster berichtete.

„Du bist zu klein“, meinte der damals, als sie fragte, ob er sie mal mitnehmen könne. „Ich bin dann

einfach doch gegangen“, lacht sie „und dann hat man mich nicht mehr aus dem Opti rausgekriegt.“

Und wie das dann so ist mit kleinen Schwestern („Ich bin inzwischen drei Zentimeter größer!“,

lacht Helena), wollte diese, das war vor sechs Jahren, auch segeln, und über die Zeit stiegen sie

gemeinsam ins Boot, vom 420er in den 470er. Es dauerte nicht lange, bis die beiden die ersten

Erfolge einfuhren. Spaß hatten sie schon immer, und dann kam auch noch Ehrgeiz dazu. Also

klopften sie, klopfte ihr Verein beim Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein an die Tür,

die Regatta-Ergebnisse gaben ihnen Recht, aber die Verantwortlichen in Kiel hatten die beiden

nicht auf dem Zettel. „Helenas Handgelenke waren zu dünn“, berichtet Luise. Aber who cares,

wenn die Mädels schnell segeln? Das fand auch der NRV und man entwickelte gemeinsam eine

Alternative. Die war in Rostock/Warnemünde, da gibt es nämlich auch einen Olympiastützpunkt,

und vor allen Dingen Trainer Ulf Lehmann, alter Segel-Hase und erfolgreicher Segler zu DDR-Zeiten.

Der Familienrat tagte und der Entschluss stand fest, die Unterstützung und das Go durch den NRV

ebenfalls, und die beiden Mädchen wechselten dem Sport zuliebe offiziell nach Rostock/Warnemünde

als Trainingsstätte. Luise, sie hatte inzwischen schon das Abi im Sack, studiert seitdem in Rostock

Jura, Helena nahm mit 16 Jahren das Sportinternat in Kauf, ist inzwischen in der Sportfördergruppe

der Landespolizei. „Das Training in Rostock ist anders als in Kiel“, beschreibt Luise, irgendwie schon

auch noch ein bisschen Hinterlassenschaft aus alten Zeiten, deutet sie an. Trainiert wird zweimal

täglich, auf dem Wasser, Stabi-Training, High Intensity Training für die Kraft. „Wir wollen schwerer

werden“, sagt Helena ernsthaft, wir grinsen und Luise zeigt ihre (mmmhhh) Oberarme und lacht.

Siegerinnen der Junioren-WM 2019 in Portorož (Slowenien): Helena (li.) und Luise Wanser.

SEIT 40 JAHREN UM DIE WELT

WIR FEIERN DRAUSSEN

IN DER FILIALE AM GÄNSEMARKT UND AUF GLOBETROTTER.DE


Bahnradfahren

© Fotos: sporting hamburg

sporting-Martin (links, vor Coach Leo) tut unverkrampft. Rechts: Alexander Böker.

© Fotos: Leonard Diekmann

Immer

treten!

Eine so ’ne Sportart ist das Bahnradfahren. Sieht man ja auch leider

nur alle vier Jahre bei Olympia – und ist immer wieder beeindruckend.

Bahnrad-Vierer und so, ein Knaller. Sieht so leicht aus, immer im Kreis

fahren, nur eben sauschnell. Also Kontaktaufnahme zum Hamburger

Radsport-Verband. Gesagt, getan: sporting hamburg will Bahnrad fahren.

Alexander Böker (46), im Verband verantwortlich für Leistungssport und

Jugend, fragt im Vorfeld freundlich an, ob wir unsere Pedalen mitbringen.

„Er macht Scherze“, unsere Reaktion. Hast Du mal zwei Pedalen auf

Tasche? Wir zumindest nicht, dennoch machen wir uns auf in die

Hagenbeckstraße, da ist Hamburgs Bahnrad-Anlage, das Rund, 250

Meter lang, Neigung schlappe 38% (schluck!), Beton (ist zum Glück etwas

langsamer als eine Holzbahn), sechs Meter hoch. Mit im Turnbeutel:

keine Pedalen, aber ’ne gehörige Portion Respekt, um nicht das Wort

Schiss zu bemühen. So ist das mit der großen Klappe: Aus Respekt wird

bei den Einführungen vom Trainer der Radsport-Gemeinschaft Hamburg,

Leo, Leonard Diekmann (26), schlicht und ergreifend große Sorge. Was

machen wir hier eigentlich? Leo erklärt. Das Rad hat keine Bremse (na

gut, bremsen ist 80ties), hat auch keinen Rücktritt (mmmh, schade!

– aber man könnte rückwärts fahren), die Füße sind im Grunde fixiert

(is klar…) und Unfälle erleben wir hier sehr selten (Hoffnung keimt auf).

Das Tretlager ist bei den Spezialrädern etwas höher, sonst schrabbelt

man an der Bahn lang (Stichwort Neigung) und ’ne Gangschaltung

gibt es auch nicht, wer hat das gewusst? Die Linien auf der Bahn sind

Markierungen für Sprinter, wer wie wo überholen darf, über der roten

Linie darf man links und rechts überholt werden, … und so. Der untere

blaue Bereich heißt Cote d’Azur, klingt ja nett. Im unteren Bereich der

Bahn sind die Schnellen unterwegs, oben wird sich eher warmgefahren.

Das Fixie-Prinzip, für den Wochenend-Radler eben sehr ungewohnt,

bedeutet: Aufhören zu treten geht nicht. Gebremst wird durch immer

langsameres treten, kontern genannt. Genug geschnackt. Augen zu

und auf die Bahn. Leo an unserer Seite. Angst setzt Kräfte frei, immer

treten kann man sich merken, noch nicht gestürzt, wie cool. Immer

treten, sind schon oberhalb der einen Linie, Farbe mir doch egal, und

es geht, fährt. Hammer. Noch ’ne Runde, ist anstrengend wegen immer

treten, besser schneller. Wir haben Spaß. Angst, was ist das? Pause.

Alex erklärt, dass immer montags so schräge Typen und Typinnen (ab 9

Jahre) wie wir kommen können. Freies Training und Fahren ist angesagt.

Räder werden gestellt, mit Pedalen. „Einfach mal kommen“, sagen

beide und motivieren Euch dazu. Denn was wir können, könnt Ihr schon

lange. Das Kindertraining nehmen sie sehr ernst und betonen, dass

auch „andere Sportarten zwecks Motorik und muskulärer Anpassung

im Vorfeld und nebenher immer wünschenswert“ sind. Gilt aber auch

für allen anderen.

Mittwochs wird dann richtig trainiert. An manchen Mittwoch-Abenden

werden kleine Rennen veranstaltet. Just for fun, da sind aber auch die

Leistungssportler im Rund unterwegs. Und derer gibt es in Hamburg

diverse, richtig gute sogar. Trainer Leo, ehemaliger erfolgreicher

Bundesliga-Fahrer und jetzt erfolgreicher Lehramtsstudent, hatte gerade

mit zwei Sportlern aus seinem Verein einen richtig schönen Erfolg: Zweimal

gab es Bronze auf den deutschen Meisterschaften, für Marla Sigmund

(16) und Noa Metzler (ebenfalls 16). „Hamburg ist zwar nur ein kleines

Bundesland mit verhältnismäßig wenigen Radsportlern – die sind aber

überaus erfolgreich. Schade nur, dass der Radsport von der Stadt nicht

besonders gefördert wird, daher verlieren wir immer wieder Top-Talente

an andere Verbände.“ Und so passiert

es, dass Leistungsträger sich dann

irgendwann umorientieren. Nikias

Arndt, er fährt inzwischen auch die

Tour de France, ist ein alter Hamburger,

und auch für Tokio 2020 gibt es zwei

Hamburger Kandidaten, Jasper und

Leon starten für das Heizomat Rad-Net

Team. Wow. Damit schließt sich für uns

das Rund. Die Faszination ist geblieben,

Erfolgserlebnis garantiert, wem es

ähnlich geht: Einfach mal machen.

Nähere Infos unter:

www.radsport-hh.de

Die meisten Sportfreaks wie wir haben ja so Sportarten und Disziplinen,

die sie eigentlich auch gern mal austesten würden, zumal man sich

ja grundsätzlich gern mal etwas zutraut, oder noch besser auch gern

mal seine Klappe deutlich zu weit aufreißt.

© Fotos: sporting hamburg

18

Bild Mitte: Der erfolgreiche Trainer Leo Diekmann. Im Bahnradsport gibt es unterschiedliche Disziplinen wie Punkte-,

Ausscheidungsfahren oder Zeitfahrwettbewerbe, plus Mannschaftswertungen wie Madison, Team-Sprint und Verfolgungsrennen.


© Fotos: Andrea Klupp

Hockey

Die Familie

ist King.

© Foto: Daniel Nies

Die Damen und die Herren des GTHGC sind auf dem Feld und in der Halle in der 1. Liga - besser geht‘s kaum.

Wenn man über Sportvereine berichtet, über einzelne Mannschaften,

ist meistens das Team das allerbeste, wichtigste überhaupt. Das ist

im Grunde sicher auch beim GTHGC, dem Großflottbeker Tennis-,

Hockey- und Golf-Club, der Fall – wenn es auf den Platz geht, sowieso.

Aber die Freunde aus den Elbvororten drehen das Rad gern auch ein

bisschen weiter, wenn sie sich, ihre Vision und das Club-Idyll beschreiben,

und die Hintergründe für zwei gleichzeitige Aufstiege in die erste

Hockey-Bundesliga. Sind sie doch tatsächlich bei den Damen UND bei

den Herren ins Oberhaus zurückgekehrt. Wir sprechen mit Alexander

Ali Wolff (46), Vorstand der ca. 900 Mitglieder starken Hockeyabteilung,

und mit Andries De Groen (43), Schatzmeister des Gesamtvereins und

verantwortlich für den Leistungssport der Hockeysparte. „Bei den

Damen war der Aufstieg durchaus das Ziel“, erklärt Ali, euphorisch sind

sie beide. „Bei den Herren war alles drin – aber auch ’ne Portion Glück

war auf unserer Seite.“ Und jetzt sind die Flottbeker in der Halle UND

auf dem Feld, mit den Damen UND mit den Herren erste Liga. Das kann

sich sehen lassen, in der Breite sind sie also da, wo sie sich lange auch

gesehen haben: „Die No. 1 in Hamburgs Westen.“ Und wer sich in den

Elbvororten ein wenig auskennt, weiß, dass das nicht ganz unerheblich

ist. Zumal gefühlt zwei Häuser weiter der Hamburger Polo Club, gerade

bei den Herren in der Bundesliga, erst vor einem Jahr aufgestiegen,

durchaus ambitioniert die Platzhirsche an der Tabellenspitze ärgert

und sich da offensichtlich nachhaltig festbeißen will. Derweil die Polos

im Grunde aber Neuland betreten und viel Geld in den Leistungssport,

inzwischen auch in den Aufbau einer Nachwuchs-Abteilung stecken,

leben die Flottbeker eine gefühlt andere Tradition. Schon rein sportlich

gab es bei den Herren und Damen immer Bundesliga-Truppen, aber

als sich Ende der 1990er der Hockeysport deutlich professioneller

aufstellte, kam man in Flottbek so schnell nicht mit neuen Strukturen

hinterher. „Wir verloren den Anschluss an die deutsche Spitze, das

muss man so sagen“, erklärt Ali die um und bei 10-jährige Durststrecke

im Leistungssport. „Mit unserer schon immer sehr breit aufgestellten

erfolgreichen Jugendarbeit haben wir in der Zeit in vielen Fällen lange

Links: Stürmer und Torschütze Paul Smith. Rechts: Ali Wolff und Andries de Groen.

und gute Vorarbeit für die anderen Clubs an

Alster und dahinter geleistet.“ Das hat dann bei

jedem Wechsel eines tipptopp-ausgebildeten

Sportlers, einer Sportlerin sicher auch immer

wieder mal derbe Schmerzen verursacht.

Nachdem dann die Damen vor vier Jahren zwar

aufgestiegen waren, um dann gleich wieder

abzusteigen, war die Zeit für die „Wohin wollen wir denn?“ - Sinnfrage

gekommen. Und, the winner was: „Wir gehen unseren Weg“, grinst

Andries, und Ali zitiert ein weiteres Mal die „Inspiration im Westen“.

Was das heißt? „Wir leben das WIR in der gesamten Hockey-Abteilung.“

Er erklärt weiter: „Wir setzen weiter auf unsere Stärke, nämlich eine

fundierte, nachhaltige, bestmögliche Ausbildung.“ Was man wissen

muss: Die Flottbeker leisten sich die größte Jugendabteilung der Stadt,

„…und wir überführen diesen Anspruch auch in den Trainerbereich im

Leistungssport“, führt Andries weiter aus. Mit 5 hauptamtlichen Trainern

in der Spitze sind sie inzwischen bestens aufgestellt. Sowohl bei den

Herren (Wolfram von Nordeck als Headcoach, Stefan Freise) als auch

bei den Damen (Familie Otte: das meint Katharina Frank – ex-Otte – und

Alexander Otte als Head Coach) haben sie sehr erfolgreiche, erfahrene

Trainer und Trainerinnen am Start, die jeweils die ersten und zweiten

Mannschaften sowie die ersten A-Jugendmannschaften verantworten.

Das ermöglicht frühzeitige Talent-Weiterentwicklung und langfristige

Kaderplanung. Und mit Marcel Thiele, nebst Unterstützung, ist ein sehr

kompetenter Trainer für den gesamten Jugendbereich verantwortlich.

„Stars können wir uns nicht leisten, wollen wir aber auch gar nicht“,

erklärt Ali. „Bei uns werden, im Gegensatz zur Konkurrenz, keine

Spieler bezahlt, wir investieren in Ausbildung“, ergänzt Andries, „das

ist unser Anspruch.“ Der Aufstieg, die Aussicht auf Bundesliga-Hockey

für Spieler und Spielerinnen, aber auch für den gesamten Verein, ist

das Resultat. „Inzwischen ist es uns durch diesen Weg mehrfach

gelungen, ehemalige Leistungsträger wie zum Beispiel Jojo Persoon

oder Philip Witte, die zwischenzeitlich hier und da Bundesliga, auch

für die Nationalmannschaft, gespielt haben, zurückzugewinnen.“ Das

ermögliche einen gesunden Mix aus talentierten Nachwuchsspielern

und eben erfahrenen „alten Säcken“, so mit 29. Und nun kommt die

2. Stärke ins Spiel: Familie. Nicht, weil viele Spieler und Spielerinnen

schon immer in Flottbek immer wieder die gleichen Namen haben:

Eltern, Kinder, Brüder, Schwestern, Schwager, … sondern weil, wie

man auch gerade wieder glücklich feststellt, sich die ganze Abteilung

verantwortlich fühlt und das Ehrenamt feiert und lebt: „Wo können wir

helfen?“ ist eine nicht selten gestellte Frage. Und sie können… – was

dann Identifikation und noch mehr Atmo ausmacht. Herrlich. Und

deswegen schaut man in Flottbek freudig erregt und angriffslustig in

die neue Saison. Die Fragen nach den „Goalgettern und -innen“ wird

mit „Kollektiv“ beantwortet. Bei den Damen geht es dann am 07.

September (15:45 Uhr) zum Saisonstart in einem der etlichen Hamburger

Bundesliga–Derbys (4 Mannschaften in der ersten Liga kommen aus HH)

zu Hause gleich gegen Der Club an der Alster, bei den Herren am 07.09.

auswärts in Nürnberg, am 08.09. in Köln, erstmalig zu Hause dann am

14.09., DAS Derby im Westen, gegen Polo von nebenan.

© Foto: sporting hamburg

20

Aufstieg!! Family and Friends am Spielfeldrand.


© Foto: Altona93/MSSP-Sportphotografie

Altona 93

© Foto: Altona 93

Das Stadion mit Kultfaktor (links: Graffiti am Eingang, unten: Gegengerade) muss 2026 geräumt werden.

© Foto: Altona93/Noveski.com

gewaltig.“ Das sagt Berkan. „Wir müssen auch lernen, Frustration hinzunehmen.“ Also haben

sie dieses Mal ihr Team neu aufgestellt. Neun Jungs durften bleiben, dazu kamen Spieler, die bei

anderen Vereinen schon gezeigt haben, dass sie Regionalliga können, und schließlich schlossen

sich vier große Talente aus A-Jugend-Bundesligateams der Truppe an. „Ich bin felsenfest davon

überzeugt, dass wir es in diesem Jahr schaffen“, sagt Andreas.

© Foto: Altona93

Gekommen

um zu bleiben

Und dann? Was geht noch? Dritte Liga vielleicht, irgendwann? Nein, davon wollen sie nichts

hören. „Wir sind derzeit am absoluten Limit“, erklärt der Manager, „selbst die Regionalliga wird

immer mehr zur Profiliga, es werden schon Spiele live im Fernsehen oder im Internet-TV gezeigt,

alles wird immer anspruchsvoller.“ So nebenbei geht das alles nicht mehr, die Spieler müssen voll

mitziehen, vier Mal Training in der Woche ist angesagt. „Wir treiben Amateur-Leistungssport, das

muss jedem klar sein“, meint Coach Berkan. Und dann hat er noch einen Wunsch für die laufende

Saison: „Dass wir auch etwas mehr Glück haben als vor zwei Jahren.“ Also: Daumen drücken.

Anzeige

Nächster Anlauf – und dieses Mal soll es bitte keine blutigen Nasen geben.

Dieses Mal ist Altona 93 gekommen um zu bleiben. „Unser Ziel und

Anspruch ist es, dauerhaft in der Regionalliga zu spielen“, betont Manager

Andreas Klobedanz.

Aber tatsächlich, da gehören sie hin. Vereinsgeschichte, Umfeld, Fanbasis

– es gibt in Hamburg und Norddeutschland wenige Clubs, die mehr „Kult“

sind. Altona darf sich deswegen nicht zwischen Dassendorf, Süderelbe,

Meiendorf und Tornesch tummeln, sondern soll sich bitte mit Flensburg,

Hannover, Lübeck und Oldenburg messen. So sehen sie das selbst an

der Griegstraße, so sehen wir das auch. Dann mal los. Vor zwei Jahren

hatten sie schon einen ersten Anlauf genommen, sind letztlich kläglich

gescheitert. Die neue Liga war eine Nummer zu groß. Punkt. Wiederabstieg.

Dann haben sie sich kräftig geschüttelt, ihre Lehren gezogen, sind nicht

den üblichen Mechanismen des Geschäfts gefolgt. Trainer Berkan Algan

durfte weitermachen, wurde eben gerade nicht gefeuert. „Es lag nicht am

Trainer vor zwei Jahren, die Mannschaft hatte schließlich immer an ihrem

Limit gespielt“, erklärt Andreas Klobedanz den doch ungewöhnlichen

Schritt. Außerdem: „Unser Verein ist speziell, und mit diesem Charakter

muss sich ein Trainer voll und ganz identifizieren.“ Das kann Algan,

Hamburger Jung, aus Altona. Hat selbst für den AFC gespielt. Mit seiner

Sportsbar ist er in Ottensen verwurzelt, kennt die Nachbarschaft, Gott

und die Welt. Der gehört dahin, ist anerkannt auch bei den Anhängern,

einer aus ihrer Mitte. „Unsere Fans sind der Grund, warum wir das Projekt

Regionalliga nochmals angegangen sind“, sagt er, „unsere Fans sind das

Fundament.“ 850 im Schnitt kamen in der letzten Oberligasaison in die

Adolf-Jäger-Kampfbahn an der Griegstraße,

beim Regionalliga-Heimspiel zu Saisonbeginn

gegen den Aufstiegsfavoriten VfB Lübeck

waren es 2.500!! „Wir hoffen auf 1.200 im

Durchschnitt“, sagt Andreas. Damit ist der

Club klar die Nummer drei in der Stadt, und

wer weiß, vielleicht geht ja noch mehr, wenn

es sportliche Erfolge gibt.

Das gute alte Stadion jedenfalls, ein lebendiges Stück Hamburger Fußball-

Geschichte, ist bereit, die nötigen Umbauarbeiten für die Regionalliga

wurden schon vor zwei Jahren erledigt. Damit besteht nun die Chance,

mehr Geld in den Kader zu stecken. Schon vor zwölf Jahren wurde das

Gelände für knapp zwölf Millionen Euro an einen Investor verkauft, erst

2026 muss der Verein die traditionsreiche Anlage endgültig räumen.

Ein neues Vereinszentrum und Stadion sollen entstehen. Vereinsheim

und Jugendabteilung kommen in der Baurstraße unter, das neue

regionalligataugliche Stadion ist an der Memellandallee/Diebsteich

geplant. Das wird dann sicher ganz cool mit allem Schnick und Schnack.

Ob es den Flair und die Tradition der alten, seit 1908 genutzten Adolf-

Jäger-Kampfbahn mit der „Meckerecke“ und dem „Zeckenhügel“ ersetzen

kann, fragt sich.

Egal, bis 2026 kann in Ottensen noch viel Fußball gespielt werden. Am

liebsten dauerhaft in der Regionalliga. Algan und Klobedanz haben aus

dem schnellen Abstieg vor zwei Jahren ihre Schlüsse gezogen. „Wir haben

damals 17 Verträge mit Spielern verlängert, die den Aufstieg geschafft

haben“, erklärt Andreas, „auch aus Dankbarkeit. Das war aber vielleicht

nicht richtig.“ Denn: „Der Sprung von der Oberliga in die Regionalliga ist

Bewerben Sie sich bis zum 31. Oktober für den

10. Werner-Otto-Preis im Behindertensport

Preiswürdig sind Projekte, die zur Inklusion und Förderung behinderter Menschen im

Hamburger Sport beitragen. Insgesamt ist eine Preissumme von 30.000 Euro ausgesetzt.

Neben dem Gewinner werden weitere Projekte ausgezeichnet und mit einem Preisgeld bedacht.

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter www.alexander-otto-sportstiftung.de

22


Party!

Die sporting-Tipps, präsentiert

von LOTTO Hamburg:

© Foto: HASPA Marathon Hamburg

14.09. TAUCHEN GEGEN VERSCHMUTZUNG

Project AWARE ist ein globales Projekt zum Schutz der Unterwasserwelt. Wer in Hamburg mit

gegen die Verschmutzung antauchen will: Anmelden!

NRV, Schöne Aussicht 37, 22085 Hamburg

BIS 01.09. SEGELN: HELGAHARD CUP

Helga + Eberhard = Helgahard Cup = 48 Mixed-Teams segeln in 2 Flotten zu je 8 Booten auf

gestellten Laser Bahias, jeder gegen jeden.

NRV, Schöne Aussicht 37, 22085 Hamburg

14.09. TANZEN IM HERZRHYTHMUS

Marcel Falk von der Hamburg Dance Academy studiert mit Euch eine Choreographie zu

Rhythmen ein, die die Herzen höher schlagen lassen. (Nacht der Kirchen, ab 22 Uhr)

St. Pauluskirche Heimfeld, Alter Postweg 46, 21075 Hamburg

01.09. BLANKENESER HELDENLAUF

6 verschiedene Läufe, alle idyllisch an der Elbe: Elbläufer (6,7km), FRS Hanseferry (11km),

Halbmarathon Fan und Fanatic, Heldenstaffel sowie Bergziege.

Marktplatz Blankenese, Blankeneser Bahnhofstraße 1, 22587 HH

15.09. 1. BASKETBALL-BUNDESLIGA: TOWERS

Season Opener gegen die Telekom Baskets Bonn (16 Uhr). Mehr zu den Towers siehe Artikel!

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10-12, 21109 Hamburg

01.09. FUSSBALL 2. BL: HSV

Der HSV spielt zu Hause gegen Hannover 96, am 22.09. gegen FC Erzgebirge Aue

(jeweils 13:30 Uhr).

Volksparkstadion, Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg

16.09. FUSSBALL 2. BUNDESLIGA: FC ST. PAULI

Heimderby: FC St. Pauli vs. HSV (20:30 Uhr). Am 29.09. kommt der SV Sandhausen (13:30 Uhr).

Millerntor Stadion, Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg

01.09. HANDBALL SV HAMBURG: 2. BUNDESLIGA

Der Handball Sport Verein tritt an: 01.09. vs. TSV Bayer Dormagen, 15.09. vs. Hamm-

Westfalen, 29.09. vs. TV 05/07 Hüttenberg (jeweils 17 Uhr).

Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg

© Foto: Thomas Sobczak

20.09. LICHTERLAUF

Hamburgs Süden ruft: 14,5km-Lauf über illuminierte Harburger Brücken, 7km City-Channel-

Cross oder 4 × 3,5km Staffel.

Start/Ziel: Harburger Kanalplatz, 21079 Hamburg

01.09. EISHOCKEY OBERLIGA NORD: CROCODILES

Vorbereitungs-Heimspiele der Crocodiles: 01.09. vs. Odense, 08.09. vs. Diez-Limburg, 15.09.

gegen Hannover, 22.09. vs. Hamm (jeweils 16 Uhr), 1. Ligaspiel am 27.09. vs. Halle (20 Uhr).

Eisland Farmsen, Berner Heerweg 152, 22159 Hamburg

21.09. HAMBURGER LANDESSCHWIMMFEST

Bei den 67. Hamburger Meisterschaften im Para-Schwimmen sind erstmals auch

Schwimmer*innen ohne Beeinträchtigung startberechtigt.

Schwimmhalle Inselpark, Kurt-Emmerich-Platz 12, 21109 Hamburg

01.09. FLAG FOOTBALL/TACKLING

Viel los auf dem Pioneers-Homefield: 11 Uhr PioKids (Flag Football) vs. Buxtehude Flag Dragons,

15 Uhr Tackle-Team Red Hawks vs. Hamburg Young Huskies Prospects.

Stadtpark, Jahnring 26, 22297 Hamburg

21.09. ROLLER DERBY-BUNDESLIGA: HARBOR GIRLS

Tabellenführer Harbor Girls (Stand: August) gegen die Riot Rollers Darmstadt (14:30 Uhr).

Christianeum, Otto-Ernst-St. 34, 22605 Hamburg

06.–08.09. FRAUEN-ROLLSTUHLBASKETBALL-DM

präsentiert von

Neben dem Titel in der 1. Bundesliga kämpfen die Frauen hier in Landesauswahl- und

Vereinsteams um ihren nationalen Titel. HH hofft auf den 10. Titel seit 1993. Ab 16 Uhr, Eintritt frei.

Barakiel Halle, Elisabeth-Flügge-Straße 8, 22337 Hamburg

21.09. GESUNDHEITSLAUF HAMBURG

Volks- und Jedermannlauf (ab 10 Uhr) zugunsten des gemeinnützigen Vereins „Hände für Kinder“

unter der Schirmherrschaft der Stadtteilklinik Hamburg. Motto: Helfen. Laufen. Informieren.

Start/Ziel: Sportanlage Hamburger Rugby-Verband,

Saarlandstraße 71, 22303 Hamburg

06.–15.09. KINDER-OLYMPIADE

Vorentscheide in vielen Vereinen (siehe Artikel im Heft), Finale am 22.09. Infos unter:

topsportvereine.de/kinder-olympiade-2019

Die

Party

Lasst es uns

krachen lassen.

Das ist beeindruckend und

ansteckend und motiviert uns

schon beim darüber Berichten.

Und wir finden einfach absolut,

dass das mal derbe gefeiert

werden muss. Wir wollen

Euch, Friends & Familiy, alle

zusammenbringen, damit wir

gemeinsam mal ordentlich auf

die Tonne hauen können. Ihr sollt Spaß haben, Euch kennenlernen, austauschen, denn Ihr seid

nicht allein. Und egal, wer was wie trainiert, Ihr habt alle was gemein. Das finden wir großartig, und

23.–30.09. EUROPÄISCHE WOCHE DES SPORTS

21 Hamburger Vereine bieten unter dem Motto „#BEACTIVE – Entdecke Neues im Verein“

kostenlose Sportangebote, siehe Artikel!

www.vereinehh.de/100-sport-entdecke-neues-aktionen

07./08.09. SEGELN: CRAZY4SAILING FAMILY CUP

Premiere auf der Elbe: Im Mühlenberger Loch segeln erstmals 3er-Familiencrews gemeinsam

Regatta und bestreiten anschließend Wettbewerbe an Land.

Mühlenberger Segel-Club, Elbuferweg 135, 22609 Hamburg

29.09. TANZEN: SWINGSCHMELZE

Einführung für alle in den Lindy Hop, den Tanz zur Swingmusik mit fließenden Bewegungen,

Kicks und schnellen Beinbewegungen – kurz: Spaß!

Zinnschmelze, Maurienstraße 19, 22305 Hamburg

08.09. 8. ELBE-TRIATHLON

Triathlon-Herbstklassiker über Sprint-/Jedermann-Distanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren,

5km Laufen), Olympische Distanz (1.500m, 40km, 10km) oder Teamsprint.

Wasserpark Dove-Elbe, Allermöher Deich 36, 21037 Hamburg

29.09. VOLKSLAUF ALSTERTAL

Natur pur: Immer entlang der Wanderwege am Oberlauf der Alster, inklusive kleinerer

Anstiege und Treppen: 21,1km / 2.200 Starter / 134 Höhenmeter.

Start: Sportpl. Struckholt, Ziel: Bootsh. Oberalster, 22337 HH

08.09. SPORTTAG FÜR ALLE

Gratis-Schnupperkurse, -Workshops und -Vorführungen in Sportarten aus aller Welt, neben Ballund

Outdoor-Sport u.a. auch Tänze wie Tango Argentino, Indischer Tempeltanz, Hula und Dabke.

Gelände Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg

29.09. ROLLSTUHLBASKETBALL

Heimspiel der BG Baskets Hamburg gegen Roller Bulls Sankt Vith (15 Uhr).

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10, 21109 Hamburg

Ihr seid alle ganz schön bis sehr fleißig, trainiert wie wild oder halbwild, habt Euch Eure

Ziele gesteckt und ackert so konsequent wie möglich, um weit nach vorn zu kommen,

fit zu sein, jeder für sich, im Team, im Studio, beim Basketball, Schwimmen, Fussi, im

Hockey, Kanu-Polo, beim Laufen an der Alster, wo auch immer.

Partymit DJ

Wer viel trainiert,

darf auch richtig

feiern!

Der Hamburger Sport feiert

mit dem und für das

02.10.2019, ab 21:00 Uhr im Gruenspan Große Freiheit 58

Eintritt 12 EUR – davon 2 EUR für das TEAM HAMBURG

Tickets über sporting.reservix.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse

Jerome

deswegen gibt’s ne Party, denn wer viel trainiert, darf auch mal feiern.

Am 02. Oktober ab 21 Uhr steigt im Gruenspan,

(Große Freiheit 58), die erste sporting-Party.

Wir haben für Euch super DJ Jerome am Start, er wird

unterstützt von DJ Norman, unter anderem bekannt durch

„ein Block, ein Block, …“ vom Beachvolleyball.

Es wird laut und hoffentlich richtig bunt. Getränke gibt es ausreichend und zu marktüblichen

14.09. HANDBALL 1. BUNDESLIGA FRAUEN

Vorverlegt! Heimspiel des Buxtehuder SV gegen TSV Bayer 04 Leverkusen (16 Uhr).

Kurt-Schumacher-Straße, 21614 Buxtehude

14.09. DT. MEISTERSCHAFT HÖHENRETTUNG

Die Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren kämpfen um den Titel: 15 Teams klettern

durch die Takelage der Rickmer Rickmers (8–17 Uhr).

Johannisbollwerk, 20459 Hamburg

Preisen. Und des Nachts, wenn sich genug Freiwillige finden, gibt es den ersten Hamburger

Klimmzug-Contest. Wir planen eine Tombola, mal gucken, was passiert. Mit von der Partie

sind die Sportler vom TEAM HAMBURG, denen wir diesen Abend widmen, denn 2 Euro des

Eintrittspreises stellen wir dem TEAM zur Verfügung. Ebenso die Erlöse aus der Tombola.

Der Eintritt kostet 12 Euro. Karten gibt es über sporting.reservix.de,

bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse,

solange die Hütte noch nicht voll ist. Wir freuen uns auf Euch

und wir freuen uns über unsere Party-Partner: Hamburger Ding,

LOTTO Hamburg, Hochschulsport Hamburg, Hamburgiade

sowie die Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Das Poster (nächste Seite): Bitte gern ans

Schwarze Brett damit.

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

© Foto oben: unsplash, © Foto unten: shutterstock


Jerome

artymit DJ

feiern!

powered by

02.10.2019, ab 21:00 Uhr im Gruenspan Große Freiheit 58

Eintritt 12 EUR – davon 2 EUR für das TEAM HAMBURG

Tickets über sporting.reservix.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse

Wer viel trainiert,

darf auch richtig

Der Hamburger Sport feiert

mit dem und für das

präsentiert von

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#LEISTUNGLEBEN

Die sporting-Tipps, präsentiert

von LOTTO Hamburg:

WIR FÖRDERN

14.09. TAUCHEN GEGEN VERSCHMUTZUNG

Project AWARE ist ein globales Projekt zum Schutz der Unterwasserwelt. Wer in Hamburg mit

gegen die Verschmutzung antauchen will: Anmelden!

NRV, Schöne Aussicht 37, 22085 Hamburg

BIS 01.09. SEGELN: HELGAHARD CUP

Helga + Eberhard = Helgahard Cup = 48 Mixed-Teams segeln in 2 Flotten zu je 8 Booten auf

gestellten Laser Bahias, jeder gegen jeden.

NRV, Schöne Aussicht 37, 22085 Hamburg

01.09. BLANKENESER HELDENLAUF

6 verschiedene Läufe, alle idyllisch an der Elbe: Elbläufer (6,7km), FRS Hanseferry (11km),

Halbmarathon Fan und Fanatic, Heldenstaffel sowie Bergziege.

Marktplatz Blankenese, Blankeneser Bahnhofstraße 1, 22587 HH

4.000 ATHLETEN.

UND JEDE MENGE

GLÜCKSMOMENTE.

14.09. TANZEN IM HERZRHYTHMUS

Marcel Falk von der Hamburg Dance Academy studiert mit Euch eine Choreographie zu

Rhythmen ein, die die Herzen höher schlagen lassen. (Nacht der Kirchen, ab 22 Uhr)

St. Pauluskirche Heimfeld, Alter Postweg 46, 21075 Hamburg

15.09. 1. BASKETBALL-BUNDESLIGA: TOWERS

Season Opener gegen die Telekom Baskets Bonn (16 Uhr). Mehr zu den Towers siehe Artikel!

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10-12, 21109 Hamburg

01.09. FUSSBALL 2. BL: HSV

Der HSV spielt zu Hause gegen Hannover 96, am 22.09. gegen FC Erzgebirge Aue

(jeweils 13:30 Uhr).

Volksparkstadion, Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg

16.09. FUSSBALL 2. BUNDESLIGA: FC ST. PAULI

Heimderby: FC St. Pauli vs. HSV (20:30 Uhr). Am 29.09. kommt der SV Sandhausen (13:30 Uhr).

Millerntor Stadion, Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg

01.09. HANDBALL SV HAMBURG: 2. BUNDESLIGA

Der Handball Sport Verein tritt an: 01.09. vs. TSV Bayer Dormagen, 15.09. vs. Hamm-

Westfalen, 29.09. vs. TV 05/07 Hüttenberg (jeweils 17 Uhr).

Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg

20.09. LICHTERLAUF

Hamburgs Süden ruft: 14,5km-Lauf über illuminierte Harburger Brücken, 7km City-Channel-

Cross oder 4 × 3,5km Staffel.

Start/Ziel: Harburger Kanalplatz, 21079 Hamburg

01.09. EISHOCKEY OBERLIGA NORD: CROCODILES

Vorbereitungs-Heimspiele der Crocodiles: 01.09. vs. Odense, 08.09. vs. Diez-Limburg, 15.09.

gegen Hannover, 22.09. vs. Hamm (jeweils 16 Uhr), 1. Ligaspiel am 27.09. vs. Halle (20 Uhr).

Eisland Farmsen, Berner Heerweg 152, 22159 Hamburg

21.09. HAMBURGER LANDESSCHWIMMFEST

Bei den 67. Hamburger Meisterschaften im Para-Schwimmen sind erstmals auch

Schwimmer*innen ohne Beeinträchtigung startberechtigt.

Schwimmhalle Inselpark, Kurt-Emmerich-Platz 12, 21109 Hamburg

01.09. FLAG FOOTBALL/TACKLING

Viel los auf dem Pioneers-Homefield: 11 Uhr PioKids (Flag Football) vs. Buxtehude Flag Dragons,

15 Uhr Tackle-Team Red Hawks vs. Hamburg Young Huskies Prospects.

Stadtpark, Jahnring 26, 22297 Hamburg

21.09. ROLLER DERBY-BUNDESLIGA: HARBOR GIRLS

Tabellenführer Harbor Girls (Stand: August) gegen die Riot Rollers Darmstadt (14:30 Uhr).

Christianeum, Otto-Ernst-St. 34, 22605 Hamburg

06.–08.09. FRAUEN-ROLLSTUHLBASKETBALL-DM

Neben dem Titel in der 1. Bundesliga kämpfen die Frauen hier in Landesauswahl- und

Vereinsteams um ihren nationalen Titel. HH hofft auf den 10. Titel seit 1993. Ab 16 Uhr, Eintritt frei.

Barakiel Halle, Elisabeth-Flügge-Straße 8, 22337 Hamburg

21.09. GESUNDHEITSLAUF HAMBURG

Volks- und Jedermannlauf (ab 10 Uhr) zugunsten des gemeinnützigen Vereins „Hände für Kinder“

unter der Schirmherrschaft der Stadtteilklinik Hamburg. Motto: Helfen. Laufen. Informieren.

Start/Ziel: Sportanlage Hamburger Rugby-Verband,

Saarlandstraße 71, 22303 Hamburg

06.–15.09. KINDER-OLYMPIADE

Vorentscheide in vielen Vereinen (siehe Artikel im Heft), Finale am 22.09. Infos unter:

topsportvereine.de/kinder-olympiade-2019

23.–30.09. EUROPÄISCHE WOCHE DES SPORTS

21 Hamburger Vereine bieten unter dem Motto „#BEACTIVE – Entdecke Neues im Verein“

kostenlose Sportangebote, siehe Artikel!

www.vereinehh.de/100-sport-entdecke-neues-aktionen

07./08.09. SEGELN: CRAZY4SAILING FAMILY CUP

Premiere auf der Elbe: Im Mühlenberger Loch segeln erstmals 3er-Familiencrews gemeinsam

Regatta und bestreiten anschließend Wettbewerbe an Land.

Mühlenberger Segel-Club, Elbuferweg 135, 22609 Hamburg

29.09. TANZEN: SWINGSCHMELZE

Einführung für alle in den Lindy Hop, den Tanz zur Swingmusik mit fließenden Bewegungen,

Kicks und schnellen Beinbewegungen – kurz: Spaß!

Zinnschmelze, Maurienstraße 19, 22305 Hamburg

08.09. 8. ELBE-TRIATHLON

Triathlon-Herbstklassiker über Sprint-/Jedermann-Distanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren,

5km Laufen), Olympische Distanz (1.500m, 40km, 10km) oder Teamsprint.

Wasserpark Dove-Elbe, Allermöher Deich 36, 21037 Hamburg

29.09. VOLKSLAUF ALSTERTAL

Natur pur: Immer entlang der Wanderwege am Oberlauf der Alster, inklusive kleinerer

Anstiege und Treppen: 21,1km / 2.200 Starter / 134 Höhenmeter.

Start: Sportpl. Struckholt, Ziel: Bootsh. Oberalster, 22337 HH

08.09. SPORTTAG FÜR ALLE

Gratis-Schnupperkurse, -Workshops und -Vorführungen in Sportarten aus aller Welt, neben Ballund

Outdoor-Sport u.a. auch Tänze wie Tango Argentino, Indischer Tempeltanz, Hula und Dabke.

Gelände Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg

29.09. ROLLSTUHLBASKETBALL

Heimspiel der BG Baskets Hamburg gegen Roller Bulls Sankt Vith (15 Uhr).

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10, 21109 Hamburg

14.09. HANDBALL 1. BUNDESLIGA FRAUEN

Vorverlegt! Heimspiel des Buxtehuder SV gegen TSV Bayer 04 Leverkusen (16 Uhr).

Kurt-Schumacher-Straße, 21614 Buxtehude

14.09. DT. MEISTERSCHAFT HÖHENRETTUNG

Die Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren kämpfen um den Titel: 15 Teams klettern

durch die Takelage der Rickmer Rickmers (8–17 Uhr).

Johannisbollwerk, 20459 Hamburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

© Foto: HASPA Marathon Hamburg

© Foto: Thomas Sobczak

29


© Foto Hintergrund: www.mediaserver.hamburg.de/Christian Lietzmann

WEITER KNIPSEN!!!!!

HAMBURG ACTIVE CITY-FOTOWETTBEWERB 2019.

Und es gibt richtig was zu gewinnen:

Die besten drei eingesandten Fotos werden von einer Jury, bestehend

aus der sehr bekannten Hamburger Sportfotografin Valeria

Witters und den beteiligten Partnern, am Ende des Jahres prämiert

und dann in einer unserer Ausgaben ab Februar 2020 veröffentlicht.

Die Weltfirma Panasonic/Lumix stellt – herzlichen Dank – für die

drei Bestplatzierten außerdem jeweils eine großartige Lumix G9L,

Lumix GX800 und Lumix FT7 zur Verfügung.

JETZT

MIT-

MACHEN!

So begeistert unsere Partner und wir über die wunderbare

Resonanz unseres letztjährigen Hamburg Active City- Fotowettbewerbs

waren, so motiviert sind wir, diesen gleich zu

wiederholen. Die Anzahl der eingesandten Fotos war große

Klasse, die Güte fanden wir richtig supergut – die Siegerfotos

seht Ihr noch mal auf dieser Seite.

Wir starten also durch und setzen sogar noch einen drauf, wir fangen nämlich dieses

Jahr einfach deutlich früher an, nämlich sofort. Gemeinsam mit der Behörde für

Inneres und Sport und mit Panasonic/Lumix (sie spendieren wieder tolle Preise

für die Erstplatzierten) freuen wir uns über Eure Schüsse zum dies jährigen Thema:

Sportvielfalt – typisch Hamburg.

Zeigt uns mittels Eurer Fotos, was Sport im weitesten Sinne so alles bewegen kann – im Großen, aber auch im ganz Kleinen:

physisch oder mental, Sieger oder Besiegte, beim Zuschauen oder Mitmachen, Eure Oma oder Eure kleine Nichte, Euch selbst

oder nur Eure Oberarme, beim Kicken-Baggern-Golfen-Segeln-Schlagen-Boxen-Ringen-Fechten-Tanzen-Werfen-Schmettern-

Joggen-Ziehen-Radfahren-Wandern-Jumpen-und-Pumpen-undsoweiter… in der Halle, im Grünen, im Boot, an oder auf der

ElbeAlsterBilleOste, auf dem FeldPlatzYardGrünSeeRathausmarkt, …

Denn wichtig ist: TYPISCH HAMBURG. Seid kreativ, seid mutig und habt vor allen Dingen Spaß.

Mailt Euer Foto mit dem Betreff „Active City“ an: info@sporting-magazin.de

Laufzeit des Wettbewerbs: ab sofort bis 31. Dezember 2019

Teilnahmebedingungen:

Ihr müsst mindestens 18 sein. Mitarbeiter der beteiligten Partner sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin (bitte keine Profi-Fotografen)

darf uns je Monat max. ein Foto schicken. Eure eingesandten Fotos sind bitte möglichst hochauflösend. Bitte verseht Eure Mails jeweils mit Eurer Postanschrift und bestätigt

uns in dieser Mail, dass genau Ihr dieses Foto gemacht habt. Alle eingesandten Fotos gehen nutzungsrechtlich auf uns über und dürfen im Zusammenhang mit dieser Aktion

auch von unseren Partnern genutzt werden. In jedem Fall werden wir uns natürlich dazu mit Euch in Verbindung setzen. Das versteht sich.


Blindentennis

© Foto: Andeas Hardt

© Fotos: Betriebssportverband Hamburg

Klingelnde

Bälle

Links: Ronald Hinz (li.) und Axel Eichstädt haben Blindentennis erfolgreich nach Hamburg gebracht.

immer. Trainer zum Beispiel werden immer gesucht, die sich darauf

einlassen können. „Da muss man an den Spieler rangehen. Man muss

bereit sein, den Schüler auch mal anzufassen und ihm zu zeigen, wie er

den Arm führen muss.“ Es gibt zwar Trainerin Sarah, aber die hat auch

nicht immer Zeit. Inzwischen gibt es aber Spieler in fünf Schadensklassen

zwischen B1 wie Ronald und Axel, die außer rudimentären Hell-Dunkel-

Kontrasten nichts sehen (schon gar nicht Bälle), bis B5 mit 20 Prozent

Sehvermögen. „Wenn die spielen, ist das fast wie bei Sehenden.“ Das

sind also ganz andere Anforderungen.

Doch sich Herausforderungen zu stellen, das haben Ronald und Axel

gelernt. „Ich bin schon ehrgeizig“, sagt Ronald Hinz. Das betrifft sein

eigenes Spiel, das betrifft aber auch den Aufbau seiner Blindentennisgruppe,

die inzwischen die größte in Deutschland ist. Es soll aber weitergehen:

„Wir wollen gerne Kinder zwischen vier und zehn Jahren gewinnen“, so

Ronald, „in diesem Alter bringt der Sport sehr viel für die Koordination.“

Und überhaupt: „Blinden Kindern wird auch von ihren Eltern oft nur wenig

zugetraut.“ Wer aber einmal mit Ronald und Axel Tennis gespielt

hat, wird Blinden nie mehr irgendetwas

nicht zutrauen.

Am 23. Oktober veranstaltet

der Betriebssportverband in

der Wendenstraße zwischen 16

und 18 Uhr einen Blindentennis-

Workshop. Jeder kann da einmal

ausprobieren, ob der Sport etwas für ihn ist.

Kontakt und weitere Informationen:

claudia.bergmann@bsv-hamburg.de

Das ist doch völlig unmöglich. Du kniest da auf dem Boden der Tennishalle, siehst

genau gar nichts. Außer tiefem Schwarz. Und jetzt sollst du den klingelnden Ball,

der da hörbar auf Dich zukommt, mit einem Tennisschläger treffen. Lächerlich.

Es ist ein einziges Versuchen und Scheitern. Wie bitte soll man einen Ball

treffen, wenn man nichts sieht? „So haben wir alle angefangen“, tröstet

Ronald Hinz, „irgendwann geht es tatsächlich.“

Muss ja wohl. Er macht das schließlich regelmäßig und seine Mitspieler

auch. Heute ist Axel Eichstädt mit in der Halle des Betriebssportverbandes

an der Wendenstraße. Sie haben schon ein Feld mit Klettband abgesteckt,

mit den Füßen spüren sie so die Auslinien und können sich orientieren.

Sehen können sie wie gesagt nichts, Ronald und Axel spielen Blindentennis.

Sie haben die Gruppe vor etwa eineinhalb Jahren gegründet. Eine

Erfolgsgeschichte. „16 Aktive spielen inzwischen bei uns“, sagt Ronald,

der Initiator und „Kopf“ dieser unwahrscheinlichen und krassen

Sportgeschichte. „Ich bin selbst immer noch begeistert, wenn ich den

Ball treffe.“ Das tut er. Bei unserem Spielchen kommt die klingelnde

Schaumstoffkugel regelmäßig zurück. Und Ronalds Aufschläge... – aber

hallo! Dreimal darf der Ball auftippen, er ist auch etwas größer und

langsamer als bei sehenden Spielern, und das Feld ist kleiner. Na gut,

irgendeine Hilfe muss es ja geben. Aber die Sache ist auch für den Sehenden

auf der anderen Seite ein Spaß und keinesfalls

einfach. Irgendwann will man einfach den Ball

erwischen und ihn zurückschlagen. Tennis

eben. Und dann vergisst man einfach, dass

der „Gegner“ drüben im völligen Dunkel steht.

„Das“, sagt Ronald, „das ist dann Inklusion.“

Deshalb auch ist Tennis so klasse. Ronald

kann mit seiner Frau und seiner Tochter im

Urlaub oder der Freizeit spielen, jeder kann

das. Beim Tennis braucht es nicht so viele

Mitspieler wie beim Fußball zum Beispiel.

Das haben die beiden Tennis-Asse vorher

jahrelang beim FC St. Pauli gemacht. „Mir

wurde es irgendwann zu hart und zu anstrengend“, erzählt Axel, „deshalb

habe ich etwas Neues gesucht. Da kam Tennis gerade richtig.“ Axel ist

50 Jahre alt, ein Verwaltungsfachangestellter, der trotz seines Handicaps

beim FC St. Pauli Schachpunktspiele bestreitet. Ronald ist drei Jahre älter

und Richter. „Ich hatte davon gehört und bin dann zu einem Workshop

nach Köln gefahren“, erzählt er, „danach habe ich beschlossen: Das ist

es.“ Im Januar 2018 haben sie die Sache also begonnen, im April des

Jahres gab es einen Einführungs-Workshop. Der Durchbruch. „14 Leute

sind dabei hängen geblieben“, erzählt Ronald und philosophiert in Sachen

Gruppengrößen: „Ab einer bestimmten Masse trägt sich etwas selbst.

Ab zehn Spielern wird es gehen, einfach weil auch die interne Werbung

und die Netzwerke funktionieren.“ Der Erfolg aber bringt auch neue

Herausforderungen. Die Spezialbälle kosten sieben Euro pro Stück, die

Hamburger Spohn Stiftung hilft da zum Glück. Und Hallenzeiten sind

ein großes Thema. Als sie angefangen haben, gab es nur Absagen von

Hamburger Tennisclubs. Ronald und Axel sind zu gut erzogen, um genau

zu sagen, wer sie nicht wollte. „Es war eine Front zwischen Skepsis

und Ablehnung.“ Die Rettung war die Betriebssportgemeinschaft mit

ihrer Anlage am Berliner Tor. Ein Glücksfall.

Die Blindentennissparte in der BSG Justiz

war dann schnell gegründet. Mit Beginn der

Wintersaison ab Mitte September haben

sie jetzt eine echte Sahnezeit: zwei Plätze

zwischen 17 und 20 Uhr – „besser geht es

nicht“, meint Ronald. Doch, besser geht es

Uns

auf

Anzeige

Folgt uns doch auch auf

Facebook. Guckt uns beim

Entstehen der nächsten

Ausgabe über die Schulter,

erfahrt frühzeitig, welche

Themen anstehen, und füttert

uns mit Ideen und Infos. Wir

freuen uns auf Euch.

Facebook

folgen!

facebook.com/

sportinghamburg

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Jedem Aufschlag geht ein Dialog voraus, „Ready?“

(Aufschläger ), „Yes!“ (Rückschläger), „Play.“ (Aufschläger).


© Foto: Thorge Huter

Nicht zum ersten Mal berichten wir über Sportler, die uns lange mit ihren Siegen,

Toren – sprich mit ihrem Einsatz – begeistert und beeindruckt haben, und zeigen

auf, was dann danach kommt. Große Leere oder viel zu tun, neue Pläne? Welche?

Bleiben sie ihrem Sport, dem Sport treu oder wollen sie nichts mehr davon wissen?

© Foto: Thorge Huter

Neu in Hamburg

Genau sein

Ding!

Gibt es alles. Und da die Hamburg Towers

aktuell ja in aller Munde sind, und es

auch bei ihnen natürlich Sportler gibt, die

aussteigen und ihr Leben nach dem (Profi-)

Sport gestalten, haben wir mit Ex-Towers-

Spieler Hrvoje Kovacevic, kurz Kova, geschnackt. Der hat es, finden wir, richtig

gut getroffen. Der ehemalige Combo Guard macht sich aktuell auf und will seine

Erfahrungen in Sachen Fitness, Athletik, Ernährung weitergeben. Und dafür

geht er nicht als Personal Trainer an den Start, sondern er spielt zukünftig eine

zentrale Rolle im Hamburger Ding. Das ist ein Coworking-Konzept auf St. Pauli

mit rund 300 Arbeitsplätzen, bei dem es eben nicht nur um flexible Arbeitsplätze

geht, sondern offensichtlich auch um körperliche Fitness, gesundes Arbeiten

bis hin zu nachhaltigen Ernährungsthemen. Klingt gut. Wie’s kommt, fragten wir

ihn: „Ich will so gern Vieles aus meinem Leben als Profi-Sportler weitergeben.

Dazu gehört natürlich die Idee, dass unsere Kunden an ihrer Fitness arbeiten,

das aber eben auch im Einklang mit ihren beruflichen Herausforderungen und

zeitlichen Limits“, sagt er, denn bei vielen Menschen fällt in der Tagesplanung

und besonders bei Stress dann doch der Sport hinten runter. „Bei uns geht

beides, keine Ausreden“, grinst Kova. Die Nähe zu seinen Towers ist ihm wichtig

und Teil des Konzepts, denn im Sportbetrieb im Hamburger Ding

sind tatsächlich Profi-Coaches der Towers am Start.

„Das gibt es nur bei uns“, sagt er

stolz. Jedes Mitglied kann an den

Kursen ohne Aufpreis teilnehmen,

sie laufen morgens, abends und in

der Mittagspause. Und wer

nebenan mit seinem Laptop sitzt

und wilde Präsentationen

schreibt, der kann mal eben für

die halbe Stunde dazukommen,

sich auspowern, um danach

doppelt gestärkt ein paar Charts

dranzuhängen. Also doch

pumpen? „Natürlich geht es um

Muskel aufbau, den wir durch ganz

unterschiedliche

Übungen stimulieren,

der gesamte Bewegungsapparat

ist fällig und wir schaffen gezielt einen

Ausgleich zum stundenlangen Sitzen.“

Aber es geht eben nicht nur sportlich um mehr: Ausdauersport, Laufen, Ergo und

dergleichen, Yoga ist in Planung, „Und wir arbeiten an Online-Kursangeboten“, ergänzt er,

schwer zu bremsen, bis sogar hin zu Kochkursen, „die ersten kamen richtig gut an.“ Spaß

hat er, weil alles in Gemeinschaft stattfindet, Community ist sein Ding und im Hamburger

Ding eine Herzensangelegenheit: Es wird Gaming-Events geben und ein eigenes Podcast

Studio für Jedermann. Und als wäre das alles, Coworking plus Sport, noch nicht genug,

schreiben sie sich auch noch Event und Entertainment auf die Fahne: In Kürze starten

Eventreihen, bei denen es auch Public Viewing geben soll.

Klingt sehr stylo, ist es auch. Home United hat sich dieses Konzept ausgedacht. Community

ist die Idee, Plattform der Mix aus Bewegung und (Net-)Working. Geschäftsführer Tomislav

Karajica dazu: „Das Hamburger Ding ist

unser Leuchtturmprojekt, in dem alle unsere

Leitmotive erstmals Wirklichkeit werden und

ein völlig neues Gesamtkonzept entsteht.“

Die Zeiten haben sich gewandelt, Stichwort

Home Office, Beruf und Freizeit vermischen

sich, „bei uns auf alle Fälle“, bekräftigt Kova.

Und dann kommt auch der Spaß zurück.

„Das ist gesunder, neuer Lifestyle“, findet

Tomislav, mit Potenzial für Inspiration durch

die loungige, gemeinschaftliche Atmosphäre

und das Workout zwischendurch.

Direkt über dem Kiez, Nobistor, ist die gelungene Kombi aus Coworking und Fitness zu Hause.

© Foto: Thorge Huter

unterstützt von: Hamburger Ding

© Foto:Home United | vriction

Melvyn Wiredu, Athlethik-Coach der Hamburg Towers, in der super-stylo Tower Zone.

Hier sieht es nun allerdings nach Arbeit aus. Es gibt aber auch wunderbare Lounges, Konferenzräume

und coole Küchenbereiche für gemeinsame Koch-Events.

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VTF

Vereinssport gibt

europaweit richtig Gas!

und in Hamburg erst recht.

Sehr besonders sind die

#BeActive NIGHTS am 28. September.

Allein in Hamburg gibt es 9 NIGHTS, verteilt über 10 Hamburger

Stadtteile, mit dabei u.a. eine Irish Dance-NIGHT, Fitness-NIGHTS, eine

Box-NIGHT und Specials wie „Cycling meets Langhantel“.

© Fotos: VTF

Der VTF (Verband für Turnen und Freizeit) und seine Mitgliedsvereine geben

wieder alles s und nehmen die Europäische Woche des Sports Ende September

zum Anlass, Euch vom frühherbstlichen Sofa zu locken: 21 Turn- und

Sportvereine in ganz Hamburg bieten vom 23.–30.09.2019 absolut kostenlos

und völlig unverbindlich vielfältige Sportangebote.

Motto: „#BeActive – Entdecke Neues im Verein“

ATV – Altonaer

Turnverband von 1845 e.V.

www.atv1845.com

#BeActive NIGHT: Functional +

Athletic Training, Hatha Yoga

GW Eimsbüttel –

Sportverein Grün-Weiss

Eimsbüttel von 1901 e.V.

www.gweimsbuettel.de

#BeActive YOGA-NIGHT

ETV – Eimsbütteler

Turnverband e.V.

www.etv-hamburg.de

#BeActive ZUMBA-NIGHT

Rissener SV –

Rissener Sportverein von

1949 e.V.

www.rissenersv.de

#BeActive SATURDAY-NIGHT:

Qigong, Shakti Dance, Yoga,

Selbstverteidigung

NTSV – Niendorfer Turnund

Sportverein von 1919 e.V.

www.niendorfer-tsv.de

#BeActive NIGHT: Yoga,

Pilates, Zumbaparty

HT16 – Hamburger

Turnerschaft von 1816 r.V.

www.ht16.de

#BeActive „CYCLING meets

LANGHANTEL“-NIGHT

Die Europäische Woche des Sports ist eine Initiative der

EU-Kommission mit dem Ziel, die Menschen in Europa für

ein aktiveres Leben zu begeistern. Alle EU-Mitgliedsstaaten

sowie weitere Partner-Länder nehmen an der Kampagne teil.

Infos zu #BeActive: www.beactive-deutschland.de

AUFTAKTVERANSTALTUNG IN HH

(19.09.2019, ab 16 Uhr, Eintritt frei):

Expert*innenrunde „Sport ist mehr“: Öffentliche

Podiumsrunde mit Staatsrat Christoph Holstein, Dipl.

Folgende Hamburger Vereine nehmen

teil, bieten vom 23.–30.09.2019

vielfältigste #BeActive-Angebote:

ALTONA: Altonaer Turnverband /

Dockenhudener Turnerschaft /

Rissener SV / Verein Aktive Freizeit

EIMSBÜTTEL: ETV / GW Eimsbüttel / SV

Eidelstedt / Niendorfer TSV

SVE – Sportverein Eidelstedt

von 1880 e.V.

www.sve-hamburg.de

#BeActive BOX-NIGHT

HNT – Hausbruch-

Neugrabener Turnerschaft

von 1911 e.V.

www.hntonline.de

#BeActive IRISH-CEILI-

DANCE-NIGHT

Bramfelder SV – Bramfelder

Sportverein von 1945 e.V.

www.bramfelder-sv.net

#BeActive DANCE-NIGHT

unterstützt vom VTF

Psychologe Jacob Drachenberg, NDR-Bewegungsdoc

Dr. Melanie Hümmelgen, Dörte Kuhn (Vorsitzende VTF),

HH-NORD: SCALA / Goldbekhaus

Vereinsvertreter*innen, Moderatorin Jana Werner.

Im Anschluss: Schnupperangebote.

Sportzentrum HT16, Sievekingdamm 7,

20535 Hamburg

HH-MITTE: St. Pauli TV / HT16

HARBURG: HNT / Turnerschaft Harburg /

Harburger SC

Etliche Hamburger Vereine nehmen mit richtig tollen

Programmen an der Aktion teil. Viele setzen dabei in ihren

offenen, kostenfreien Angeboten einen thematischen

WANDSBEK + SH-OST: B ramfelder SV /

SC Poppenbüttel / TSC Wellingsbüttel /

TSV Sasel / TSV Reinbek / Walddörfer SV

Schwerpunkt, hoch im Kurs stehen Yoga, Fitness und Dance.

Andere Vereine öffnen einen großen Teil ihres regelmäßigen

Kursangebotes im Rahmen von Schnuppertagen. Wichtig:

Alle Infos unter www.vereinehh.de/

100-sport-entdecke-neues-aktionen

Alle können mitmachen – ob mit oder ohne Vorkenntnisse.

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sporting-Lars

© Fotos: Özlem Gürüz

„Kick it like

Özlem“

Ich persönlich hatte mit Taekwondo

noch nie wirklich was zu tun. Die

einzige Kampfsportart, die ich selbst mal

ausprobiert habe, war Kickboxen, aber das

ist keine olympische Sportart, und ich möchte

Euch ja nach und nach alle TEAM HAMBURG-Mitglieder

vorstellen. Richtig cool: Ich kann Özlem direkt beim Training besuchen,

um mir und Euch einen wenn-dann-richtigen

Eindruck zu verschaffen.

Absolut unscheinbar in einem Hinterhof,

in einem ganz normalen Wohngebiet in

Stellingen, ist die Taekwondo-Schule Tangun,

in der Özlem fleißig trainiert. Wir treffen uns

eine halbe Stunde vor dem Training, so zum

Warmschnacken, und damit ich möglichst

viel über ihren aktuellen Status, die letzten

Erfolge, die nächsten Schritte erfahren kann.

Ein freudiges „Hallo“, kurz zwei Stepper

in der Trainingshalle zurechtgerückt, und

Der erste Kontakt mit TEAM HAMBURG-Sportlerin Özlem Gürüz ist ein kurzes

Videotelefonat. Ihr Terminkalender ist rappelvoll, besser als gar nichts also, das lässt

sich gut dazwischenschieben. Gleich bestätigt sich das „rappelvoll“ gleichermaßen

eindrucksvoll, noch ein Trainingstag in Hamburg und dann geht es, Sachen packen

und so, für Özlem zu einem vierwöchigen Bundeswehrlehrgang nach Sonthofen.

schon sitzen wir uns gegenüber. Özlem ist erst 19 und kämpft trotzdem

schon seit 2017 bei den Senioren mit. Zum Taekwondo kam sie durch

ihren Vater. Der kämpft seit knapp 40 Jahren, wenn auch nie so erfolgreich,

eher zum Spaß und für die Fitness. Als Laie frage ich natürlich gleich,

welchen Gürtel sie hat. Mit einem Lächeln wird eher knapp geantwortet:

„1. Dan, das ist der erste schwarze Gürtel, aber das spielt bei uns im

Leistungssport nicht so die Rolle.“ Was Erfolge anbelangt, ist Özlem

ohnehin sehr bescheiden. Ich weiß, dass

sie fünfmalige Deutsche Meisterin ist, bei

der U18 EM 2015 Bronze holte, bei der

Militär-WM Bronze, und dass sie sich bei

der U21 EM ebenfalls den 3. Platz sicherte!

Eine unglaubliche Leistung, enorm für eine

19-jährige. Diese Fakten lieferte ihr Trainer,

Landestrainer Norman Jagow.

Fängt Norman erst mal an, von Özlem zu

berichten, kommt er aus dem Schwärmen

gar nicht mehr raus. Noch nie gab es

in Hamburg eine solch erfolgreiche

Athletin. Es gab überhaupt noch keine

Taekwondo-Kämpferin, keinen -Kämpfer

aus Hamburg, die/der eine Medaille

auf einer internationalen Meisterschaft

gewinnen konnte. So langsam wird mir der

Stellenwert von Özlem, ihre Rolle bewusst.

Und vielleicht gehört gerade auch ihre

zurückhaltende Art zum Taekwondo, so

werden hier nämlich die traditionellen Werte

auch im Leistungssport gelebt.

In diesem

Jahr musste

Özlem

die erste richtige

Verletzung wegstecken.

Bei den Egypt Open im

Februar brach sie sich

im Halbfinalkampf das Handgelenk

und konnte nicht mehr weiterkämpfen.

Dass war deswegen auch das erste Mal,

dass sie einen Kampf absagen musste.

Don’t try this at home! So gelenkig müsste man aber auch erst mal sein.

„Klar, ein paar Blessuren gibt es immer beim Taekwondo, aber ich gebe

nie auf“, sagt Özlem, „das war schon sehr hart, nicht weiterzumachen,

aber die Schmerzen waren zu stark.“ Nach der Zwangspause und

immer noch mit leichten Schmerzen im Handgelenk sicherte sie sich

den Deutschen U21-Titel. Training hatte nach der Auszeit bis dahin

so gut wie gar nicht stattgefunden, es war der Wieder-Einstieg nach

dem Bruch. Kann man mal machen. Für dieses

Jahr stehen noch zwei wichtige Wettkämpfe an: Taekwondo setzt sich zusammen aus tae (Fuß), kwon (Faust) und do (Weg, Lehre).

Zunächst die U21-EM in Schweden und als Highlight

die Militär-WM im Oktober in China. Bei beiden Wettkämpfen sollen

Medaillen erkämpft werden, so das ehrgeizige Ziel der Sportsoldatin.

„Für die U21-EM muss ich mich während des Übungsleiter-Lehrgangs

jetzt in Sonthofen vorbereiten. Dadurch habe ich leider nicht meine

angestammten Trainingspartner, aber vor Ort sind auch noch andere

Taekwondo-Sportler, weshalb ich das Beste daraus mache“, meint

Özlem. Die Olympischen Spiele in Tokio 2020 kommen vielleicht noch

etwas früh für die Ausnahmesportlerin. Aktuell kämpft sie nämlich

in der Gewichtsklasse bis 46kg, die olympische Gewichtsklasse ist

allerdings bis 49kg, also muss sie die Gewichtsklasse wechseln und

dort Weltranglistenpunkte für die Qualifikation holen. Komplett ins

Auge gefasst hat sie jedoch Paris 2024, da lohnt es sich auch, gute zehn

Einheiten in der Woche zu absolvieren. Morgens meistens Ausdauer und

Krafttraining, am Nachmittag dann spezifisches Taekwondo-Training im

Sparring oder in klassischen Techniken. Das Besondere am Abendtraining:

Jeder kann mitmachen und gegen bzw. mit Özlem trainieren. Bis zu 20

Personen schwitzen dann gemeinsam um die Wette. Özlem bleibt aber

häufig gern länger und hat noch Einzeltraining, um weiterhin auf dem

Weltniveau zu sein und um spätestens 2024 in Paris um die Medaillen

kämpfen zu können.

© Foto: Lars Wiechert

38

Özlem trägt den 1. Dan, den Schwarzen Gürtel - schwarz gilt beim Taekwondo als Farbe der Meister

und darf auch nur von diesen getragen werden.

Noch grinse ich, aber wenn sie wollte, könnte Özlem… ;-)


© Foto: ETV

Kinder-Olympiade

Dabeisein

ist alles!

Man gut, dass es die Kinder-Olympiade gibt.

Und wer auf leuchtende Kinderaugen steht, der

muss da mit seinen Zwergen hin. Sowieso.

Abgesehen davon, dass die Kinder-Olympiade für alle Kinder der

Stadt ist, für ALLE, egal ob irgendwo Mitglied oder nicht, ist sie

auch noch ein großer Spaß. Und da viele Vereine mitmachen, ist

die Kinder-Olympiade im Grunde überall, gleich um die Ecke. Unter

dem Motto „Klettern, Laufen, Balancieren“ gibt es für die Kids (5–10

Jahre) der Active City die Chance, sich zu messen, sich selbst zu

beweisen: Ein wenig Mut und Überwindung sind gefragt. Vom 06.

bis zum 15. September gibt es landesweit in ganz Hamburg und

Umgebung die inzwischen 14. Kinder-Olympiade. Ein überall gleicher

Parcours – es geht um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Orientierung

– muss von den Kids absolviert werden. Die Zeit läuft. Der Knaller:

Die drei schnellsten Jungs und Mädchen einer jeden Jahrgangsstufe

qualifizieren sich für das große Finale am 22. September in der

Hamburger Leichtathletikhalle (Krochmannstraße 55). Da zeigen

die Besten dann, was sie können. Darüber hinaus gibt es ordentlich

Bespaßung mit lauter Musik, Kistenklettern, Hüpfburg, Bungee-

Run und vielen Überraschungen mehr. Aber, so ganz im Sinne des

olympische Gedankens „Dabeisein ist alles“: Wer dabei sein will,

muss in den Vorentscheidungen vor Ort, im nächstgelegenen der

23 teilnehmenden TopSportVereine, erstmal ran. Viele Vereine sind

dabei, die an diesen Tagen große Sport-, Familien- und Kinderfeste

feiern. Also: Kids und Turnbeutel, und dann den Parcours gepackt!

Viel Spaß und Erfolg.

Folgende Vereine in HH und umzu sind dabei:

Altonaer Turnverband • Bramfelder Sportverein • Buxtehuder SV •

Eimsbütteler Turnverband • Elmshorner Turnverband • Elmshorner

MTV • Grün-Weiß Eimsbüttel • Hamburger Turnerschaft • Harburger

Turnerbund • Kieler MTV • Niendorfer TSV • Rellinger Turnverein •

Rissener SV • SC Alstertal-Langenhorn • SC Poppenbüttel • SC

Vier- und Marschlande • SV Eidelstedt • T.H. Eilbek • TSG Bergedorf •

TSV Reinbek • TuS Berne • VfL 93 • VfL Pinneberg • Walddörfer SV

Weitere Informationen, konkrete Termine, wo Eure Kids zwischen

dem 06. und dem 15. September wann genau an den Start gehen

können, findet Ihr unter:

www.topsportvereine.de/kinder-olympiade-2019

© Foto: GW Eimsbüttel

© Foto: SVE

© Foto: TSV Reinbek

unterstützt von TopSportVereine © Foto: SVE

Klettern, Laufen, Balancieren und vor allem Spaß haben! Gestartet wird in drei Altersklassen.

© Foto: Bramfelder SV

40 Vielseitigkeit ist Queen!

41


Noch den ganzen September kostenlos Sport machen!

Mit uns fit durch den Spätsommer. Sei dabei!

Jul-Sep ‘19

OUTDOOR

SPORTANGEBOTE

for FREE

In jedem

Bezirk

Tägliche Kurse,

mehr als

50 Sportarten

Für jedes

Alter und

Trainingslevel

activecitysummer.de


Active City

Jetzt geht’s

APP.

© Großes Foto: Pixabay, kleine Fotos: Active City

Hamburg Active City geht, vielmehr rennt online

– und das seeeehr smart. Ab dem 29. September

können sich nämlich alle Hamburgerinnen

und Hamburger auf der Active City-Website und der

dazugehörigen App nicht nur regelmäßig über aktuelle

Sportangebote informieren, sondern sie können nicht nur

sportlich, sondern auch online aktiv werden.

Zum Beispiel sind zwar wunderbare Laufstrecken geboten, man kann

aber sogar auch noch wunderbarere Laufstrecken selber einstellen,

für sportliche Aktivitäten Mitstreiter suchen und bestenfalls finden,

und man kann unter anderem einen Newsletter abonnieren, um

immer auf dem Laufenden zu sein. Herrlich. Dabei ist es völlig

egal, ob es sich um Sport in einem der über 800 Sportvereine

Hamburgs handelt, es um FitnessYogaPilatesHITSpinning in einem

der Hamburger Sportstudios geht oder um die private Workout-

Truppe in Bahrenfeld. Alles geht, läuft, situpt.

Das Motto der sportlichen Initiative der Stadt Hamburg namens Active

City lautet nämlich: „Aktivität ist alles – egal welche“. Wir würden

sagen: Runter vom Sofa. Und weil der Stadt unsere Gesundheit und

Bewegung so wichtig ist, spendiert sie uns diese App, die in ihrem

Auftrag von der Hamburger Agentur fischerAppelt entwickelt und

gebaut wurde. Ihr Projektleiter Konstantin Krüger beschreibt: „Wir

wollen mit der Plattform informieren, motivieren und involvieren,

auf unterschiedlichste Art und Weise.“ Die Plattform soll nämlich die

zentrale Anlaufstelle für alle werden, die sich über das komplette

Angebot an Aktivitäten und Sport in Hamburg

informieren wollen, ob Joggen im Stadtpark,

Paddeln auf der Alster oder Fussi in einem der

zahlreichen Vereine. Und zwar möglichst zielgenau,

denn suchen kann man nach Interesse, Datum,

Uhrzeit – und das sogar pro Stadtteil. Respekt.

Angereichert wird das ganze durch schöne Sportstories, die mit

Partnern zusammen erstellt und Euch online angeboten werden.

Wenn das mal nichts ist. Darüber hinaus soll die Plattform

Hamburgerinnen und Hamburger anspornen, aktiv zu werden, um

den Puls der Stadt zum Schlagen zu bringen. Involvieren in diesem

Zusammenhang: Bringe Dich ein, verknüpfe Dich. Vereine, Studios,

aber auch Privatpersonen sollen ihre Aktivitäten, ihr Kursangebot

selbst einstellen können, sich gegenseitig einladen, Infos teilen, ...

– alles, was das Smartphone-Herz begehrt. Das ist klasse. Apropos

Herz: Mittelfristig soll sogar das Thema „Puls“ eine größere Rolle

spielen, wohl die nächste Ausbaustufe. Stichwort: Welcher Stadtteil

hat die aktivsten User. Am 29.09. geht es los, aktuell gibt es zum

Warmlaufen eine Vorschau-Website.

Für den Newsletter kann man sich aber schon jetzt anmelden, hier

gibt es kurze, spannende, informative und unterhaltende Interviews,

sportliche Infos aus den Stadtteilen und Sporttipps zum Wochenende.

Wir freuen uns drauf.

activecity.hamburg.de

Unterstützt von Hamburg Active City

© Foto: Helge Schwarzer

Ex-Profi und HSV-Präsident Marcell Jansen (links) zeigt 3 schnelle Übungen für zwischendurch,

mehr dazu auf der Website und im Newsletter.

44


Bäderland

© Bild: rendertaxi

Schwimmt oben!

So soll die neue Alsterschwimmhalle aussehen: Innenansicht (großes Foto linke Seite) und Vogelperspektive.

© Foto: GaernerChrist

© Foto: Bäderland Hamburg

Unsere schöne Stadt wächst, und viele Diskussionen ranken

sich um integrative Quartiersplanungen, die angestrebt

werden, um bei den teils ganz neuen Stadtteilen auch ja an

alles gedacht zu haben.

Uns interessiert natürlich das Thema Sportangebot, -plätze und -anlagen,

im Zuge dessen auch, wie es sich bei all diesen Planungen mit dem Ausbau

des Angebots von Bäderland verhält, gehört doch gerade Schwimmen zum

richtig guten Ton. Wir befragen dazu Dirk Schumaier, den Geschäftsführer

von Bäderland, dem städtischen Schwimmbadbetreiber. Und der ist schwer

in Fahrt, hat Bäderland doch gerade aus dem Familienbad in Ohlsdorf

einen neuen Flagshipstore für sportliches Schwimmen, sozusagen,

gemacht. Seine Strategie im Zuge der städtischen Quartiersplanung

zunächst: „Ausbau der ganzjährig nutzbaren Wasserflächen da, wo

es Sinn macht“, was ja Sinn macht. Für Ohlsdorf hieß das zum Beispiel,

aus 530m 2 Wasserfläche mach über 1.000m 2 Wasserfläche, und zwar

ganzjährig, sprich: in der Halle. Die aber wiederum, durch eine große, zu

öffnende Fensterfront im Sommer, einem Freibad mit großer Liegewiese

und Wasserspielplatz gleichkommt. Und offensichtlich wurde da richtig

geplant. Wenn Stand altem Bad ca. 250–300 Besucher am Tag im Bad

waren, sind es nach nur sechs Wochen (und da sind wegen der Ferien

Schulklassen nicht mit eingerechnet) bereits 700 Besucher täglich. Tendenz

steigend, da auch die Vereinsaktivitäten noch zunehmen werden – was

fast einer Verdreifachung nahekommt. Haken dran. „Einen Universal-

Schwimmbad-pro-Einwohner-Schlüssel für ganz Deutschland gibt es

nicht“, macht laut Schumaier auch keinen Sinn, „weil die Regionen viel

zu unterschiedlich sind.“ Logisch. „Wir haben aber in den letzten 10 bis 15

Jahren die ganzjährig nutzbare Wasserfläche um 25% erweitert“, erklärt er

weiter. „Damit sind wir sehr gut unterwegs.“ Aber klar ist auch, wie er sagt:

„Nicht jeder Stadtteil kann sein eigenes Schwimmbad haben.“ Bäderland

wird eben nach wirtschaftlichen Kriterien geführt, was nicht heißt, dass

Gewinne angestrebt werden. Geht in der Branche auch gar nicht. Ein

Stadtteil, auch mit prognostizierten 18.000 neuen Bewohnern, rechtfertigt

demnach nicht wirklich ein neues Schwimmbad. Statistisch gesehen

geht 1/3 aller Hamburger sechs Mal im Jahr ins Schwimmbad, wären also

36.000 Besuche pro Jahr, macht 100 am Tag, bei 10 Stunden Öffnungszeit,

hieße, jeder Schwimmer hätte seine Privatbahn. Klingt verlockend, ist

aber „wirtschaftlich

Harakiri“, so Dirk

Schumaier.

© Foto:

Bäderland

Hamburg

„Wir arbeiten mit

Steuergeldern und gehen

deswegen sehr verantwortungsvoll

bei unseren

Planungen vor“, erklärt er.

Und auch wenn er grundsätzlich auch mal einen neuen Standort nicht

ausschließt, um vielleicht einen alten zu ersetzen, ist der zweite wesentliche

strategische Aspekt, pfiffig mit Steuergeldern umzugehen, die fortwährende

Instandhaltung und dauerhafte Modernisierung der bestehenden

Standorte. „Was nützt es, da jahrelang an Instandhaltungsaufwendungen

zu sparen, um dann nach 20 Jahren festzustellen, das Ding ist fertig.“ Um

also Abrissbirnen zu vermeiden und dann gar kein Schwimmbad mehr

zu haben, sind in den letzten 10–15 Jahren 200 Mio. ausschließlich in die

Hamburger Schwimmbäder investiert worden. Zumal die Hamburger

Schwimmerinnen und Schwimmer ja auch nicht ganz ohne Anspruch

ins Becken steigen und springen. Deswegen sind nun auch die Tage der

Alster-Schwimmhalle, so wie wir sie aktuell kennen, gezählt. Im nächsten

Jahr wird das unter Denkmalschutz stehende Schwimmbad für drei Jahre

geschlossen. Die Optik, die geschützte, bleibt erhalten, der Rest kommt

neu, schöner und größer, auch im Sinne der (s.o.) Wasserfläche: 25% gibt

es on top, und das bei einem schon außerordentlich großen Bad. „Wir

reden hier von 400m 2 zusätzlich“, erklärt Dirk Schumaier. Er weiter: „Neu

bekommen wir ein zusätzliches Schwimmbecken mit sechs Bahnen, 25

Meter, ein extra Sprungbecken sowie ein neues Kursbecken mit Hubboden.“

Sogar Schwimmwettkämpfe können hier dann stattfinden, allerdings keine

großen Meisterschaften. „Ein für internationale Wettkämpfe ausgelegtes

Bad lässt sich wirtschaftlich überhaupt nicht darstellen“, erklärt er. „Für

ein ein-, zweimalig pro Jahr genutztes Wettkampfbad müssten so viele

Facilities und Tribünen vorgehalten werden, das kommt für uns nicht

in Frage. Weltweit gehen solche Events deswegen auch immer öfter

z. B. in Messehallen etc., die kurzfristig umgerüstet werden können.“

Ansonsten wird an allen anderen Standorten weiter modernisiert, das

ist Bäderlands Anspruch. Und auch neue Konzepte werden erörtert, zum

Beispiel bei der Quartiersentwicklung Osterbrookhöfe. „Hier wird ein

kleines Bad diskutiert, das insbesondere den lokalen Schul-, Vereins- und

Gesundheitssport voranbringen könnte“, beschreibt er. „Da sind wir aber

nur ein ganz kleines Rädchen im Planungsgremium.“

unterstützt von Bäderland Hamburg

46

Das neue Familienbad in Ohlsdorf wird super genutzt.

„Schlüsselübergabe“ im Ohlsdorf-Bad (v.l.n.r.): Badleiterin Renate Läufer, Bäderland-GF Dirk Schumaier, Erster Bürgermeister

Dr. Peter Tschentscher, Architektin Alexandra Czerner, Bäderland Projektleiter Ingo Schütz, Architekt Jürgen Göttsch.


© Fotoss: Rainer Schulz

sporting-Marco

1Wenn sie sich unbequem anfühlt, ist

sie genau richtig. Die Hüfte wird

schön geöffnet, die Abduktoren

und der untere Rücken werden

gedehnt. Während ein Bein lang und

gerade ausgestreckt wird, liegt das

andere Bein im spitzen Winkel unter

dem Oberkörper. Wir variieren mit

dem aufrechten „oberen“ und dem

abgelegten „unteren“ Stretch: je

3×30Sekunden.

Taube:

2

Sidestretch:

Dehnt die Innen- und Rückseite der Oberschenkel, die gesamte

seitliche Körperflanke und die Brust.

Dazu gehen wir in den seitlichen tiefen Ausfallschritt, die Hüfte

ist weit unten. Der Oberkörper wird maximal zur Seite geneigt,

der Arm verlängert den Hebel. Jede Seite wird abwechselnd

3×30Sekunden lang gedehnt.

Faszien­ierend!

Anzeige

Jeder weiß Bescheid: Dehnen ist seeeeehr wichtig. Aber wer macht das wirklich, regelmäßig?!

Wer viel sitzt, aber auch, wer viel trainiert oder das Gefühl hat, im eigenen Körper, so muskelfasertechnisch,

eingesperrt zu sein, sollte sich einem regelmäßigen StretchDay unterziehen.

Einmal pro Woche ist gut, zweimal

ist besser. Dass Muskeln

verkürzen können, weiß

auch jeder. Aber was nun

genau verkürzt, und wie

man dem am besten

entgegenwirken kann,

das ist ein lang und breit

diskutiertes Thema in der

Sportwissenschaft. Was

auch immer gerade aktuell

ist, Fakt ist: Dehnen und

Bewegen ist super.

Zunehmend mehr Bedeutung bekommen seit einigen Jahren die

Faszien, allgemein eher als „Bindegewebe“ bekannt, klingt aber

schlauer und besser. Faszien sind wie ein globales Netz im gesamten

Körper verteilt, als Bindeglied nahezu überall, an Sehnen, Muskeln,

Gelenken, Bändern, Organen und sogar Nerven. Sie stabilisieren den

Körper, unterstützen die muskuläre Arbeit, sie machen beweglich

oder können verkleben, sorgen für Ver- oder Entspannung, reagieren

auf Stress und können noch sehr viele Dinge mehr. Am meisten

gefällt ihnen, wenn sie durch Druck und Zug in Bewegung bleiben.

Um die Faszien möglichst weiträumig zu dehnen, sind die folgenden

Übungen bewusst für mehrere, übergreifende Körperregionen

gleichzeitig ausgewählt. Die eine oder andere Übung kennt Ihr

vielleicht schon aus dem Yoga.

Viel Spaß mit diesem überschaubaren Stretchguide!

Bitte übertreibt es nicht! Solltet Ihr Ein schränkungen

oder gesundheitliche Bedenken haben, lasst Euch

von Eurem Arzt vorher checken.

48


sporting-Marco

© Fotos: Rainer Schulz

3

Geöffnete Vorbeuge:

Auch hier haben wir in der tiefen geraden

Vorbeuge mit weit aufgegrätschten Beinen

Varianten:

Bei der offenen Vorbeuge wird der

Oberkörper so weit wie möglich mittig

zu Boden gebracht. Gemeinsam mit den

Seitenvariationen bringen diese Übungen

insgesamt Länge in Rücken und Beine.

IMPRESSUM

sporting hamburg

Stadtsportmagazin

c/o steuermann sport GmbH

Stresemannstraße 375

Eingang 8, 4. OG

22761 Hamburg

Telefon 040-432 08 45 20

info@sporting-magazin.de

www.sporting-magazin.de

Herausgeber

Martin Blüthmann (V.i.S.d.P.)

martin@sporting-magazin.de

Redaktion

Martin Blüthmann,

Andreas Hardt, Marco Santoro,

Manuela Tanzen, Lars Wichert

Lektorat, Schlussredaktion

Manuela Tanzen

manuela@sporting-magazin.de

Rockstar:

Diese Rückbeuge dehnt den Bauch, die

Brust, den großen seitlichen Rückenmuskel,

den Hüftbeuger und die vordere

Oberschenkelmuskulatur. Dabei ist ein Bein

angewinkelt und drückt den Körper vorrangig

mit dem Becken nach oben. Der lange Arm

erweitert den Hebel für den Oberkörper.

Art Direction und Layout

Arndt Grutke

arndt@sporting-magazin.de

Druck

Eversfrank Preetz

Frank Druck GmbH & Co. KG

Industriestraße 20

24211 Preetz

Auflage: 70.000 Exemplare

5

Dies ist die wohl entspannendste aller

Übungen. Sie dehnt den gesamten Rücken;

Gesäß, vordere Oberschenkelmuskulatur

und die Schienbeinmuskeln werden sanft mit

gedehnt.

Kindesposition:

Anzeigen, Mediadaten

Telefon 040-432 08 45 20

anzeigen@sporting-magazin.de

Leserbriefe, Termine

und Kommentare

info@sporting-magazin.de

Irrtümer und alle Rechte

vorbehalten. Nachdruck sowie

sonstige Vervielfältigungen

nur mit ausdrücklicher

Geneh migung des Verlags.

Für unverlangt eingesandtes

Text- und Bildmaterial wird

keine Haftung übernommen;

der Verlag setzt bei Eingang

voraus, dass alle Rechte

und Honorarfragen geklärt

sind. Erscheinungsort und

Gerichtsstand ist Hamburg.

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sporting hamburg erscheint

monatlich. Anzeigen- und

Redaktionsschluss jeweils am

15. des Vormonats.

Kofinanziert durch das

Programm Erasmus+

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www.vereine-hh.de

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