Gazette Steglitz September 2019

gazette

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

Steglitz

Steglitz

Lankwitz

Lichterfelde

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

September 2019

Gutshaus Steglitz

Vom Rittergut zum

Wrangelschlösschen

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2 | Gazette Steglitz | September 2019

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eine Reptilien-Fachpraxis mehr:

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Die Fachtierärztin für

Anatomie und Tierschutzbeauftragte

Dr. Renate

Lorenz hat in den letzten

Jahren ihre formalen

Kompetenzen auf zwei

„tierische“ Bereiche ausgeweitert:

Zum einen hat das Bienensterben

die Tierärztin motiviert,

einige Fachschulungen und

praktische Kurse zum Thema

Wild- und Nutzbienen zu besuchen.

Ergänzt um Wissen über

bienengerechtes Gärtnern, die

sie im vergangenen Jahr mit

der Prüfung zur Gartenfachberaterin

abgeschlossen hat, kann

Dr. Renate Lorenz nun auch

Menschen, die

selbst etwas für

Bienen, Hummeln und andere

Nutzinsekten tun wollen,

mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zum anderen

kommen seit einigen Jahren

immer mehr Besitzer von

Schildkröten, Gekkos, Schlangen

& Co. in ihre Praxis. Um

diesen fachlichen Rat geben zu

können und den Reptilien eine

noch bessere tierärztliche

Versorgung zu bieten, hatte

sich Frau Dr. Lorenz entschlossen,

eine vierjährige

Fachausbildung über Reptilienkrankheiten

zu beginnen.

Die entsprechende

Zusatzbezeichnung hat

sie jüngst in einer Prüfung

vor der Tierärztekammer Berlin

verliehen bekommen.

Mehr Informationen zu beiden

Themen finden sich auf

der Webseite der Lichterfelder

Tierarztpraxis.


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Herbst­Ausgabe möchte ich Sie mit

den vielfältigen planungen vertraut machen,

die die mitarbeiterinnen und mitarbeiter des

bezirksamtes u. a. in den vergangenen Sommermonaten

beschäftigt haben. Herausgekommen

ist, wie ich finde,

ein bunter reigen an vielfältigen

Veranstaltungen,

zu denen ich Sie herzlich

einladen möchte:

Im letzten Jahr haben wir

Cerstin Richter-

Kotowski

uns erstmalig an der Aktion

des Landesdenkmalamtes

berlin zu den tagen

des offenen Denkmals in

berlin Anfang September beteiligt und waren

über die große Nachfrage an den Führungen

in unserem Gutshaus Steglitz, Schloßstraße

48, überrascht und erfreut. Deshalb haben

wir uns auch in diesem Jahr zu einer teilnahme

entschieden, um die bedeutung des

Gutshauses Steglitz mit Wirtschaftsgebäuden

und seiner baugeschichtlich herausragenden

Stellung als Zeugnis des preußischen Frühklassizismus

in berlin einmal mehr in den

Focus zu stellen. Kaum hatten wir dies das

erste mal veröffentlicht, kamen auch schon

Anmeldungen zu unseren Führungen, die

inzwischen bereits ausgebucht sind. Aber es

besteht natürlich die Gelegenheit, das Haus

„auf eigene Faust zu erforschen“, und zwar

am 7. und 8. September in der Zeit von 12

bis 18 Uhr. Am 8. September um 12 Uhr werde

ich auch vor Ort sein, um Sie

zu begrüßen und mit Ihnen ins

Gespräch zu kommen.

Und sollten Sie es an diesen beiden

tagen nicht schaffen, sich

das Haus per rundgang einmal

anzusehen, so lade ich Sie zu der

überaus sehenswerten aktuellen

Ausstellung dort ein: „maki

Na Kamura und sieben bilder“.

Die Ausstellung ist bei freiem

eintritt noch bis zum 29.9.2019

jeweils von montag bis Sonntag

in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zu

sehen.

„Maki Na Kamura und

sieben Bilder“

Vielleicht sehen wir uns aber auch am 20. September?

An diesem tag nämlich richten die

Volkshochschulen in der gesamten bundesrepublik

zur Feier des 100­jährigen Jubiläums

der Volkshochschulen erstmals eine gemeinsame

Lange Nacht aus. Auch unsere Victor­Gollancz­Volkshochschule

Steglitz­Zehlendorf

ist dabei und öffnet ab 18 Uhr ihre

türen im Haus der Weiterbildung, Goethestraße

9­11, 12207 berlin. Hier können sich die

Gäste von 18 bis 24 Uhr auf ein vielfältiges

Angebot aus den verschiedenen programmbereichen

freuen, das zum mitmachen, Genießen,

Nachdenken und Feiern anregt.

Oder Sie schauen während meiner nächsten

bürgersprechstunde am 26. September in

der Zeit von 16 bis 18 Uhr in meinem büro

im rathaus Zehlendorf, raum A 131, Kirchstraße

1/3, 14163 berlin, vorbei: dann habe

ich, wie in jedem monat, ein offenes Ohr für

Ihre bezirklichen Anliegen und Anregungen

in einem persönlichen Zwiegespräch. Damit

Ihnen unnötige Wartezeiten erspart bleiben,

bitte ich Sie um eine telefonische Anmeldung

unter ☎ (030) 90299­3301.

Am 28. September, um 14 Uhr, findet mein

letzter Kiezspaziergang in diesem Jahr statt,

diesmal zu dem thema „Dahlemer museen

mal anders“. Interessierte können sich dafür

bei Frau Lestingi von der Wirtschaftsförderung

unter der telefonnummer 90299­5256

anmelden, die Ihnen dann auch den treffpunkt

mitteilt.

Und am 9. November jährt

sich zum 30. mal der tag, der

unser aller Leben auf den Kopf

stellte und nicht nur unsere

region nachhaltig prägte. Am

9.11.1989 öffnete sich die mauer,

die Grenze fiel und die menschen

beiderseits dieses unmenschlichen

bauwerks lagen

sich glücklich in den Armen. An

diesen tag wollen das bezirksamt

Steglitz­Zehlendorf und

die Stadt teltow gemeinsam mit

den Gemeinden Stahnsdorf und

Kleinmachnow erinnern und

ihn gebührend feiern. Deshalb wird es dort,

wo uns einst die deutsch­deutsche Grenze

trennte – direkt entlang des Zeppelinufers am

teltowkanal in teltow – am Sonnabend, dem

9.11.2019 von 14 bis 21 Uhr ein großes Fest

mit einem abwechslungsreichen bühnenprogramm,

mit musik, Spaß und Informationen

für Jung und Alt geben. So wird z. b. eine Lichtmauer

erinnerungen aufleben lassen und

Vereine werden die möglichkeit haben, sich

und Ihre projekte Interessierten vorzustellen,

mit ihnen ins Gespräch zu kommen und den

historischen Anlass gemeinsam revue passieren

zu lassen. Lassen Sie sich überraschen: es

wird ein „rauschendes Fest“ werden, da bin ich

mir sicher! Vielleicht waren Sie ja auch bereits

bei unseren erinnerungswürdigen Veranstaltungen

am 9.11.2009 „20 Jahre mauerfall“ –

u. a. mit der band „Karat“­ und am 9.11.2014

„25 Jahre mauerfall“ – u. a. mit Gunter Gabriel

– dabei. Diese hier wird mindestens genauso

phantastisch, da bin ich mir sicher!

Und einen tag später, am 10. November, lade

ich Sie zu verschiedensten Veranstaltungen

an die Glienicker brücke ein, um gemeinsam

mit unseren brandenburger Nachbarn die

Öffnung der brücke für jedermann zu feiern,

die nach dem mauerbau 1961 nur noch von

alliierten militärs und Diplomaten passiert

werden durfte.

Zum Jahresende erwartet Sie selbstverständlich

wieder der traditionelle und beliebte Zehlendorfer

Weihnachtsmarkt auf der Dorfaue,

und zwar vom 25. November bis zum 29. Dezember

2019, den Sie sich vormerken sollten.

Selbstverständlich werden wir Sie zu gegebener

Zeit über die genauen programmpunkte

für alle genannten Veranstaltungen über

die verschiedenen medien und auf unserer

Internetseite www.steglitz­zehlendorf.de informieren,

doch noch ist nicht alles, wie man

so schön sagt, „in trockenen tüchern“.

Ihre

Gazette Gazette Zehlendorf Steglitz | September 2019 | 31

Cerstin richter­Kotowski

bezirksbürgermeisterin


4 | Gazette Steglitz | September 2019

Wrangelschlösschen, Bankiersvilla und Bauhaus

Tag des offenen Denkmals mit vielseitigem Programm

Am 7. und 8. September ist es wieder soweit:

An diesem Wochenende findet der traditionelle

Tag des offenen Denkmals statt. Auch

das Gutshaus Steglitz – auch als Wrangelschlösschen

bezeichnet – kann dabei besucht

werden. Geöffnet ist es von 12 bis 18 Uhr. Im

vergangenen Jahr nahm das Schlösschen unter

der Regie des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf

erstmals an der Veranstaltung teil. Die

Resonanz war so groß, dass das Gutshaus

Interessierten auch in diesem Jahr offen steht.

Vom Rittergut zum „Schlösschen“

Im Dorf Steglitz war das von David Gilly im

frühklassizistischen Stil erbaute Gebäude

das schönste Haus. Es lag auf dem Gelände

des dortigen Ritterguts. Der preußische Kabinettsrat

Karl Friedrich von Beyme (1765

– 1838) kaufte das Gut, das aus Wirtschaftsgebäuden,

Gutspark und 940 Morgen Ländereien

bestand sowie den Fichtenberg. Er

ließ das Herrenhaus von dem Architekten

David Gilly und dessen Schwiegersohn Heinrich

Gentz erbauen. Zu Beymes Lebzeiten

kam es zu dem Beinamen „Beyme-Schlösschen“.

Nach Beymes Tod erwarb der Staat das

Grundstück samt Herrenhaus. Die Ländereien,

die zum Gut gehörten, wurden parzelliert und

verkauft. Die Entwicklung von Steglitz zum

„größten Dorf Preußens“ begann.

Sommerfrische für Staatsdiener

Das Gutshaus blieb im Staatsbesitz. Hier durften

sich verdiente Persönlichkeiten erholen.

Von den zeitweiligen Bewohnern blieb besonders

Graf Wrangel im Gedächtnis. Er verbrachte

mehrere Sommer hier und im Volksmund

bekam das Gutshaus den Beinamen

„Wrangelschlösschen“. Bei der Bevölkerung

war „Papa Wrangel“ sehr beliebt. Wrangel war

der letzte Sommerfrischler, nach seinem Tod

verkaufte der preußische Staat das Schlösschen.

Vielfältige Nutzung

Je nach Nutzung wurde an dem Haus angebaut

oder es wurde umgebaut. In den

folgenden Jahrzehnten nahmen die jeweiligen

Eigentümer einige Veränderungen an

dem Gebäude vor. Logierzimmer und Wohnungen

unter dem Dach waren die neuen

Anforderungen für das alte Gutshaus. Der

nächste Umbau erfolgte nach Beendigung

des Zweiten Weltkriegs. Amerikanische Offiziere

unterhielten hier ihren Club „Lightning

Lounge“. Jetzt kamen Veränderungen in

Richtung Hotel- und Restaurantbetrieb zum

Zuge. Seit 1958 gehört das Haus dem Bezirk

Steglitz, heute Steglitz-Zehlendorf. In den

1990er-Jahren machte der Bezirk die früheren

Umbauten rückgängig. Er ließ es denkmalgerecht

wieder in den alten Zustand zu Zeiten

„Papa Wrangels“ zurückbauen. Heute gibt

es hier Ausstellungen, Veranstaltungen und

selbst Trauungen sind in den beiden Sälen

des Gutshauses möglich. Am Tag des offenen

Denkmals können Sie sich hier in Ruhe umschauen

und ein historisches Stück Steglitz

entdecken. Das Gutshaus Steglitz ist am 7.

und 8. September von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Teerbrenner, Jagschloss und mehr

Im Grünen wohnen, mit Blick auf das Wasser

– wer träumt nicht davon? Der Bankier

Carl Joerger erfüllte sich diesen Traum und

ließ 1906 – 1908 seine Villa am Pohlesee erbauen.

Heute ist das WannseeFORUM dort

beheimatet. Die Stiftung nutzt das Haus für

die politisch-kulturelle Jugendbildung. Hohenzollernstraße

14, 14109 Berlin. Geöffnet

am 8. September 10 bis 15 Uhr. Führung nach

Mitglied im Berliner

Verband Gewerblicher

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Gazette Steglitz | September 2019 | 5

Im Jagdschloss Grunewald wartet am Tag des offenen Denkmals ein buntes Programm auf die

Besucher.

Bedarf. Ausstellung zur Geschichte des Hauses

und Ergebnisse der Jugendarbeit.

Wie wohnte der Teerbrenner Albrecht? Einen

Eindruck hiervon kann man sich in Albrechts

Teerofen 8 verschaffen. Das Haus geht vermutlich

im Kern auf das Wohnhaus des Teerbrenners

um 1736 zurück. Geöffnet am 8. September

11 – 18 Uhr, Führung nach Bedarf.

Passend zu 100 Jahre Bauhaus: Mies-van-der-

Rohe-Villen und Garten im Quermatenweg 6

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lassen sich Flächengröße (bis zu

600 qm) und Ausstattung individuell

anpassen. Das Event-Loft im

Vintage-Chic mit Panoramablick

entworfen, die eine mit Gartensaal im Bauhausstil,

die andere im Stil eines preußischen

Landhauses samt passendem Garten. Heute

ist die Parzival-Schule Berlin in den Gebäuden

untergebracht. Geöffnet am 8. September um

10, 11, 12 und 13 Uhr. Treffpunkt im Foyer des

Hauses Quermatenweg 6.

Die wirtschaftlichen Wohnbauten der Versuchssiedlung

Am Fischtal wurden 1928 von

dem jüdischen Architekten Alexander Klein

entworfen. Er forschte seit 1920 in Berlin zur

Wirtschaftlichkeit von Wohnbauten und wollte

Kleinwohnungen zweckmäßig und wirtschaftlich

gestalten. 1933 verließ er Deutschland.

7. September, 14 Uhr Onkel-Tom-Straße 67,

Treffpunkt: Am Fischtal 14169 Berlin Rundgang.

Anmeldung unter info@juedischearchitekten.de

Architektur zwischen Tradition und Moderne:

Der Architekt Bruno Ahrens entwarf sein

Landhaus am Großen Wannsee, wo seine

Lebensstationen und weitere Bauten aus seinen

Schaffensperioden vorgestellt werden.

Ahrends Entwürfe waren sowohl expressionistisch

als auch am Neuen Bauen orientiert.

Am Großen Wannsee 6, 14109 Berlin.

8. September ab 11 Uhr, Anmeldung erforderlich

bis 7. September unter Colonie Alsen,

☎ 0176 23176358, E-Mail: coloniealsen@

gmail.com

Mitmachprogamm für die ganze Familie im

Jagdschloss Grunewald: In Berlins ältestem

erhaltenen Schloss, das Kurfürst Joachim II.

1542 erbauen ließ, gibt es am 7. und 8. September

von 10 bis 17 Uhr Führungen nach Bedarf,

Mitmachangebote beim Holzschnitzen,

Bogenschießen, Leckereien und ein musikalisches

Bühnenprogramm.

Weitere Programmpunkte aus Steglitz-Zehlendorf

sind die Achim Freyer Stiftung, die

evangelische Kirche zur Heimat, das Frauengefängnis

Lichterfelde, das Heimatmuseum

Zehlendorf und viele weitere.

Das komplette Programm finden Sie unter

www.tag-des-offenen-denkmals.de

über den grünen Südwesten Berlins

bietet Platz für bis zu 500 Personen.

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Erinnerung bleibt. Mit erstklassigem

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Zur Ausstattung zählen Clubraum,

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behindertengerechte

WC-Anlagen, High-End Veranstaltungs-,

Licht- und Tontechnik,

Leinwände, Bühne, sowie DJ- und

Rednerpult. Auch ein Lastenaufzug

steht zur Verfügung. Parkplätze

gibt es auf dem Gelände sowie

in der näheren Umgebung.

Für die Planung und Umsetzung

Ihrer Feier stellt Ihnen das Event-

Team gerne ein Service-Sorglos-Paket

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6 | Gazette Steglitz | September 2019

Liedermacher CATTU erobert

(nicht nur) die Herzen kleiner Leute

Kinder-Unterhaltung mit Köpfchen

Foto: Cattu

Mit bürgerlichem Namen heißt

er Carsten van den Berg. Doch

als „Cattu, der Traumfänger“ singt

und spielt er sich, ganz auf Augenhöhe

mit Kindern zwischen

zwei und sieben Jahren, seit mittlerweile

über 15 Jahren in deren

Herzen. Und auch so manch Erwachsenen

nimmt er dank seiner

positiven Ausstrahlung mit ins

Fantasieland.

Der Kinderliedermacher fängt

feinfühlig Kinderträume ein, die

in seinen Texten und eingängigen

Melodien als Pirat, Hexe,

Prinzessin oder Indianer Gestalt

annehmen. Mal schwung- und

stimmungsvoll, dann wieder

behutsam und entspannend,

sprechen die Lieder die vielfältige

Erlebniswelt der Kinder an, laden

sie zum Mitmachen, Singen,

Spielen, Tanzen oder einfach nur

Zuhören ein.

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Cattu, studierter Musikpädagoge

mit Zusatzausbildung „elementare

Musikpraxis“ und fundierter Erfahrung

als ehemaliger Musik-Redakteur

eines Schulbuchverlages,

leistet mit seinen Auftritten, Konzerten,

CDs, Liederbüchern und

seinem Fortbildungsangebot

für Erzieher und Lehrer deutschlandweit

einen elementaren Erziehungsbeitrag.

Sein Ziel ist es,

wie er sagt, mithilfe durchdachter

musikalischer Früherziehung

Highlights zu schaffen, die Kinder

nicht so schnell vergessen. Dabei

weiß er mit viel Einfühlungsvermögen

alle Kanäle ihrer Sinneswahrnehmung

spielerisch zu aktivieren

und für das spätere Leben

zu trainieren.

Singt mit den Kindern!

Von positiver Energie scheint

er fast überzuschäumen, dieser

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Carsten van den Berg. Ein Sonnenschein

war der gebürtige

Rheinländer, der heute in Berlin

unweit vom Insulaner wohnt, bereits

als Kind. Irgendwann rief ihn

jeder nur noch „Cattu“.

Ihn, der als Sohn eines Deutschlehrers

anfänglich nur wenig mit

seiner Muttersprache hatte anfangen

können, zogen im väterlichen

Bücherzimmer dann doch

die Werke von Stefan Zweig und

Michael Ende stark in ihren Bann.

Die „Schachnovelle“ und „Herr der

Ringe“ weckten Cattu´s Fantasie,

die immer neues Futter in den

schier unendlichen Bücherregalen

des Vaters fand. Ein gerechter

Lohn war da schließlich die

Abi-Note 1, die Gymnasiast Cattu

im Leistungsfach Deutsch bekam.

So hatte letztendlich doch der Vater

den soliden Grundstein für die

Erfolge legen können, die seinen

Die

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Sohn später im Berufsleben erwarteten.

„Leider starb mein Vater viel zu

früh und hat weder mein Abiturergebnis

noch meinen weiteren

erfolgreichen Weg erleben dürfen“,

bedauert sein Sohn heute,

der nur zu gut weiß, welch wichtige

Auswirkung das Verhalten

von Eltern auf ihre Kinder hat. „Es

sollte wieder häufiger gemeinsam

gesungen werden in den Familien,

einfache Leiermelodien mit

Sprache und Rhythmus, die sich

Kinder gut merken und leicht

nachsingen können“, empfiehlt

der Liedermacher, der Mitglied

der Künstlervereinigung „kindermusik.de“

ist, nach jedem Konzert.

Er, der schon früh Gitarren- und

Klavierunterricht hatte, erinnert

sich noch gerne an die gängigen

Volkslieder, die in seinem Elternhaus

gesungen wurden.

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Gazette Steglitz | September 2019 | 7

Seine positive Energie ist es dann

auch, die unweigerlich mit seinen

Liedern und Texten auf die junge

Zielgruppe übergeht, ihr buchstäblich

aus der Seele singt. Und

nicht selten verleitet Cattu damit

sogar die anfangs mit verschlossenen

Lippen verharrenden Eltern

zum fröhlichen Mitsingen.

Lieder zum Mitmachen

Liebe Kunden des Reisebüros Selch,

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und Abendteuer, Entdeckung und

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Ausflugstipp: Typisch Martinique

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Ausflugstipp: Antiguas Highlights

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Ausflugstipp: Impressionen von Tortola

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07.03.2020 Seetag, Zeit zur Erholung

08.03.2020 Montego Bay, Jamaika

8-21 Uhr

09.03.2020 Seetag, Kulinarische Vielfalt

entdecken

10.03.2020 Puerto Limón, Mexico

8-17 Uhr Ausflugstipp: Küstenfahrt und

Bananenplantage

Die Inhalte von Cattu´s Liedern

und Projekten gehen mit der Zeit,

behutsam und stets kindgerecht.

Auch ernste Themen kommen da

vor, wie beispielsweise der Song

„Mobbing“, von Cattu für eine aktuelle

Projektarbeit geschrieben.

Derzeit sind drei CDs von dem

Kinderliedermacher auf dem

Markt: „Traumfänger“ (der Cattu

seinen Beinamen verdankt), „Die

ganze Welt ist voller Farben“ und

„Im Land der bunten Phantasie“.

Cattu, ehemaliger Kinderlieder-Preisträger

der Nürnberger

Nachrichten, schreibt u. a. für

das AOK-Kindergesundheitsprogramm

„JolinchenKids-Fit und

gesund in die KiTa“ alle Lieder,

ebenso schrieb er die Musik zu

den Bilderbuch-Reiseführern für

die ganze Familie „Die Abenteuer

von Moppel und Mücke“ von

Christine Pohl.

Cattu´s „Prinzessinnen-Tanz“ wurde

vom Allgemeinen Deutschen

Tanzlehrer Verband (ADTV) als

Disney-Prinzessin-Tags-Hymne

ausgewählt und in ganz Deutschland

aufgeführt.

Im Jahr 2005 schrieb Cattu für

seine neugeborene Tochter das

Schlaflied „Schließ Deine Augen“

und gewann damit vor mehr

11.03.2020 Colón, Mexico 6-17 Uhr,

Ausflugstipp: den Panamakanal erleben

12.03.2020 Cartagena, Kolumbien

11-18 Uhr

13.03.2020 Seetag, den letzten Abend

an Bord ausklingen lassen

14.03.2020 La Romana, Dom. Rep

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Sa 10.00 – 13.00 Uhr

als 13.000 Mitbewerbern den

1. Preis im „Schlaflied-Wettbewerb“.

14 Jahre später singt die

Tochter nun selbst in den Liedern

ihres Vaters. Dessen neueste CD

Cattu´s Glücksbringer-Eichhörnchen ist immer mit dabei.

Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

Foto: Denis Junker / Fotolia

Foto: Cattu

„Kids in balance“ wird Anfang

2020 beim Verlag Aktive Musik –

Igel Rekords erscheinen. „Lieder

zum Entspannen“, verrät Cattu,

dem zwar das Mitmachen der

Kids zu seiner Musik wichtig ist,

der ihre Entspannung – gerade in

unserer hektischen Zeit – aber für

mindestens genauso wichtig hält.

Cattu´s ganz persönlicher Glücksbringer

und besonderer Freund

der Kinder, das Eichhörnchen,

kommt in den Spielliedern ebenso

zu Wort wie die Eule mit der

Beule. Ei, ei, ei Eichhörnchen fliegt

mit dem Wuschelschwanz da von

Baum zu Baum, animiert die kleinen

Zuhörer zum Mitspringen,

und eine kleine Eule mit Beule

bekommt plötzlich ganz viele

Gefährten, die hu,hu rufen. Rennschnecken

sausen anstatt zu verschnaufen,

ein kleiner Fisch blubbert

durch´s Wasser, und ganz

besonders im Herbst angesagt

ist das Thema Halloween: Hexe

Lolli´s Besen rufen demnächst

erneut zum Hexentanz. Im vergangenen

Jahr stand „Hu Ha Halloween“

wieder mehrere Tage

auf Platz 1 der deutschen I-Tunes

Kinderlieder-Charts. Indianer und

Piraten tanzen mit und haben sogar

ihr eigenes Lied.

Kein Tag ohne Musik

Eine bunte Liedauswahl gibt es

in Cattu´s praxisnahem Liederbuch

mit CD für Kindergarten

und Grundschule „Kinderlieder

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unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes

Einkommen erzielt und eine

Steuererklärung abgeben muss.

Wir haben, um den Anforderungen

der Rentner gerecht zu

werden, ein spezielles Paket für

Rentner entwickelt. Sprechen Sie

uns diesbezüglich an. Natürlich

können Sie auch in allen anderen

steuerlichen Fragen den Kontakt

mit uns aufnehmen.

Andreas Kerkmann

Steuerberater

Ludwigsfelder Straße 14

14165 Berlin (Zehlendorf)

Telefon: 030 / 801 73 35

Telefax: 030 / 802 24 94

Internet: www.buero-kerkmann.de

E-Mail: kerkmann@buero-kerkmann.de

Mandantenportal https://buero-kerkmann.portalbereich.de


8 | Gazette Steglitz | September 2019

Bald schwingen Cattu und kleine Hexen wieder die Besen.


Foto: Uwe Dreßler

mit Köpfchen 1“, liebevoll illustriert,

mit Noten und hilfreichen

Spielideen. Zunehmend werden

Cattu´s Lieder, die stets eine harmonische

Einheit von Musik und

Inhalt bilden, in Fachbüchern abgedruckt.

Und auch auf etlichen

CDs mit Sammlungen bekannter

Kinderlieder sind seine Titel vertreten.

Nicht nur mit seinen Konzerten,

mit denen er u. a. in Berlin in der

Schwartzschen Villa in Steglitz und

seit zehn Jahren auf Usedom immer

wieder willkommener Gast ist,

ist der Traumfänger zu Festen und

Festivals, Schulen, Kitas und Theatern

in ganz Deutschland, Österreich

und der Schweiz unterwegs.

Auch mit seinen regelmäßigen

Fortbildungs-Seminaren für Erzieher

und Lehrer, vor allem für

den Fortbildungs-Träger „Kein

Tag ohne Musik“, ist er nicht nur in

Fachkreisen bekannt und on Tour.

„Für das Thema musikalische Früherziehung

habe ich von meiner Arbeit

in der Schöneberger Kiezoase

viel mitnehmen können“, betont

Cattu, der gerade der verantwortungsvollen

Arbeit von Erziehern

und Lehrern hohe Wertschätzung

entgegenbringt.

Für seine ansteckend positive

Ausstrahlung hat er eine einfache

Erklärung: „Die über meine Lieder

den Kindern vermittelte Energie,

fließt von ihnen vielfach auf mich

zurück.“

Und wenn er dann wieder einmal

nach einem Konzert von einem

kleinen Fan mit strahlendem

Gesicht zu dessen nächstem Geburtstag

eingeladen wird, eine

selbstgefertigte Beule-Eule ihm

überreicht wird oder Cochlea-implantierte

junge Menschen seinen

Rennschnecken-Song zu „ihrem“

Lied gemacht haben, dann ist er

sich sicher:

Cattu – Carsten van den Berg, der

Traumfänger, wird den Kindern

noch viele Lieder schenken, an

die sie sich als Erwachsene gerne

erinnern und sie dann mit ihren

Kindern und Enkelkindern gemeinsam

singen werden.

Übrigens: Cattu und seine Lieder

kann man buchen, etwa ein halbes

Jahr voraus.

Mit seinem Mitmach-Kita-Konzert

für Kinder ab 3 Jahren „Hexe Lolli

geht auf Herbstreise“ tritt Cattu

am 22. Oktober 2019 um 10.30 Uhr

im Zimmertheater der Schwartzschen

Villa in der Grunewaldstraße

55 in 12165 Berlin-Steglitz

auf. Karten 5 €, erm. 4,50 € bei

Gruppen ab 10 Kindern, Erzieher

frei. Reservierung unter Telefon

☎ 030-37 00 13 75 erbeten.

Weitere Cattu-Termine und -Informationen

zu Fortbildung und

CDs, Liederbuch, Buchungen und

Hörbeispiele unter www.cattu.de,

Kontakt ☎ 0179-510 39 49 und

carsten@cattu.de


Jacqueline Lorenz

Anzeige

Sommerfest mit

Zimmermanns Pflegeteam

Bei Zimmermanns wurde wieder gefeiert.

Sommerfest war angesagt. Die

Geschäftsleitung hatte zum Mittagessen

eingeladen.

Bei super Stimmung, Musik und

Gegrilltem wurde geschunkelt und

gelacht. Der Golfklub in Kladow im

Sparnecker Weg war mit seinem herrlichen

Ambiente eine tolle Umrahmung

für dieses Fest. Die Musik kam aus

dem Erzgebirge von der Band „MaKe

up“. Das „MaKe“ steht für Mario und

Kerstin. Frank moderierte durch das

Programm. Es war eine schöne Mittagszeit.

Auch die Bewohner unserer

Wohngemeinschaft waren dabei.

Brauchen Sie Hilfe? Möchten Sie etwas

Entlastung bei der Pflege Ihrer Angehörigen?

Dann lassen Sie sich beraten!

Wir leisten Verhinderungspflege,

auch zu Hause. In der Seniorenwohngemeinschaft

in der Stindestraße in

Steglitz stehen 2 Gästebetten bereit.

Rufen Sie an ☎ 362 898 54. Sie werden

sehen, auch Ihnen helfen wir!

24

24

häusliche Krankenpflege

rund um die Uhr

Zimmermannstraße 14 · 12163 Berlin

☎ 797 07 534

www.zimmermanns-pflegeteam.de


On Tour Ausbildungsberufe entdecken

Unternehmen öffnen ihre Türen für Eltern und Schüler der Sek. I

Welchen Beruf würde ich gerne

ausüben, wie werde ich später

einmal mein Geld verdienen? –

Eine Frage, die kaum ein Schüler

sicher zu beantworten weiß.

Auch Eltern stellen sich diese

Frage immer wieder, wollen sie

doch das Beste für ihre Kinder.

Als verantwortungsbewusste

Begleiter spielen sie eine wesentliche

Rolle im Prozess der

beruflichen Orientierung des

Nachwuchses, indem sie ihn gerade

in dieser wichtigen Lebensphase

verständnisvoll beraten,

motivieren und unterstützen.

Doch rasante Entwicklungen

auf dem Arbeitsmarkt und im

Ausbildungssystem lassen diese

Rolle immer schwieriger werden.

Um Eltern eine möglichst praxisund

realitätsnahe Unterstützung

ihrer Kinder bei der Berufswahl

zu ermöglichen, wendet sich

das Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde

Berlin (NRAV)

mit seinem kostenlosen, von

der Senatsverwaltung für Arbeit,

Integration und Frauen

finanzierten Tour-Angebot und

unter der freien Trägerschaft der

Kinder- und Jugendhilfe „Pfefferwerk

Stadtkultur gGmbH“ auch

in diesem Jahr wieder an interessierte

Eltern und Schüler:

Auf Touren kommen

Am 24. Oktober 2019 in der

Zeit von 15 – 19 Uhr können Eltern

mit oder ohne ihre Kinder

(Schülerinnen und Schüler der

Sekundarstufe I) Ausbildungsberufe

in ausbildenden Unternehmen

entdecken. Im Rahmen

von sieben unterschiedlichen

Bustouren, die durch die Berliner

Bezirke Steglitz-Zehlendorf,

Charlottenburg-Wilmersdorf,

Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg,

Pankow, Marzahn-Hellersdorf

und Mitte führen, öffnen

zahlreiche Unternehmen

dann bereitwillig ihre Türen. Sie

Branchen-Einblicke garantiert.

berichten über aktuelle Trends

und Entwicklungen, zeichnen

berufliche Perspektiven und

Möglichkeiten in der dualen

Ausbildung auf und informieren

anschaulich über die unterschiedlichen

Branchen und

Berufsbilder. Je Unternehmensbesuch

sind für Informationen

und Gespräche ca. 1,5 Stunden

eingeplant.

Während der Busfahrt kommen

die Teilnehmer miteinander ins

Gespräch, es werden Informationen

vermittelt, außerdem

können Fragen gestellt werden.

Die Tour Steglitz-Zehlendorf…

Fotos: NRAV

steuert mit dem Bus als erste

Station der verschiedenen dualen

Ausbildungsmöglichkeiten

das Bekleidungshaus Peek &

Cloppenburg in der Steglitzer

Schloßstraße an.

Hier erwartet Eltern und Kinder

eine Führung durch das Haus in

kleinen Gruppen, mit Informationen

zu den verschiedenen

Ausbildungsmöglichkeiten im

Unternehmen. Auszubildende

von Peek & Cloppenburg begleiten

auf Augenhöhe die Besucher

und stehen gerne Frage

und Antwort.

Beim anschließenden Spiel

„Shopping Queen“ können die

Tour-Teilnehmer ihre Modeaffinität

unter Beweis stellen. Der

Sieger erhält einen Preis.

Weiter geht es mit dem Bus nach

Dahlem zur Freien Universität

Berlin. Die weltweit hochangesehene

Exzellenzuniversität

vergibt jährlich insgesamt rund

50 Ausbildungsplätze vom Tierpfleger

bis hin zum Elektroniker.

Ausbildungsleiter vor Ort informieren

die Besucher.

Die Tour Tempelhof-

Schöneberg…

führt zuerst zum Druckhaus Berlin

Mitte.

Der Unternehmenspräsentation

schließt sich hier ein Blick

durch die Brille an: Per Virtual

Reality (VR) – Brille können die

Tour-Teilnehmer die Druckhaus-Auszubildenden

in ihren

Tätigkeiten „hautnah“ begleiten

und erhalten so einen besseren

Durchblick. Während der anschließenden

Führung durch

die Produktion stehen die Auszubildenden

vor Ort für Fragen

und Gespräche zur Verfügung.

Zweiter Bus-Haltepunkt ist die

Berliner Stadtreinigung, die ihre

Ausbildungsmöglichkeiten und

dualen Studiengänge vorstellt.

Ein wichtiger Gesprächspunkt

wird das Auswahlverfahren des

Unternehmens sein, aber auch

Gazette Steglitz | September 2019 | 9

für weitere individuelle Gespräche

mit den Berufssuchenden

nehmen sich Ausbilder und Auszubildende

an diesem Tag Zeit.

Die Tour Charlottenburg-

Wilmersdorf…

startet mit dem Besuch der Berliner

Verkehrsbetriebe (BVG),

die sowohl Ausbildungsberufe

als auch duale Studiengänge

bietet. Doch auch verschiedene

Praktikumsmöglichkeiten laden

zum Kennenlernen der BVG ein.

Aktiv einbezogen werden die

Tour-Teilnehmer bei der Mitmachaktion

„Namensschild“, das

ihre Fertigkeiten als zukünftige

Mechatroniker testet.

Nach dem anschließenden Besuch

eines handwerklich-technischen

Betriebes geht es weiter

zur Einzelhandelskette REWE

Markt GmbH: In einer kurzweiligen

Rallye über mehrere Stationen

werden verschiedene

Praktikums-, Ausbildungs- und

Studienmöglichkeiten vorgestellt,

aber auch Informationen

zum Unternehmen und zu Karriereperspektiven

werden vermittelt.

Interessiert? Dabei sein on Tour?

Zeitnahe Anmeldungen zur kostenlosen

Tour unter www.nrav.

de/elternauftour/

Weitere Informationen zu den

Touren über www.nrav.de oder

über Facebook – Eltern auf Tour.

Fragen über Telefon 030 –

44 38 33 01 oder E-Mail nrav@

pwag.net


Jacqueline Lorenz


10 | Gazette Steglitz | September 2019

100 Jahre Volkshochschule

Viktor Gollancz Volkshochschule bei der Langen Nacht der Volkshochschulen

Die Volkshochschulen in Deutschland

werden 100! 1919 fiel der

Startschuss – die Förderung des

Bildungswesens wurde in Artikel

148 der Reichsverfassung

festgesetzt. Dazu zählten auch

die Volkshochschulen.

Mit der Langen Nacht der Volkshochschulen

am Freitag, den

20. September 2019, wird dieses

Ereignis gefeiert und das

Angebot der Volkshochschulen

deutschlandweit in den Mittelpunkt

gerückt. Es gibt zahlreiche

Schnupperangebote aus

unterschiedlichen Bereichen. Ab

18 Uhr bis um Mitternacht wird in

der Goethestraße 9 – 11 in Lichterfelde

gefeiert und informiert.

Zeitzeugen gesucht

Ein Jubiläum lebt von geteilten

Erinnerungen, von Anekdoten

und Geschichten. Deshalb ruft

die Victor-Gollancz-Volkshochschule

Wegbegleiter und Zeitzeugen

auf, ihre Erinnerungen

Die Volkshochschulen in Deutschland werden 100! Die Victor-Gollancz-Volkshochschule feiert mit.

in Form von Texten, Bildern oder

auch Dokumenten mit der VHS

und den Teilnehmenden des Jubiläums

zu teilen.

Einsendungen richten Sie bitte

unter dem Stichwort „100 Jahre

VHS“ an Anneke Krueger.

Per Email: krueger@vhssz.de oder

per Post: VHS Steglitz-Zehlendorf,

Markgrafenstr. 3, 14163 Berlin. Für

telefonische Rückfragen: ☎ 030-

90299 5179.

Beratungstermine der

Volkshochschule

Im September werden noch vier

Termine für die Beratung und

Spracheinstufung der VHS Steglitz-Zehlendorf

angeboten. Hier

haben Sie die Möglichkeit, den

Sprachkurs zu finden, der Ihren

Kenntnissen und Zielen am

besten entspricht. Auf Wunsch

können Sie hier auch an einem

Einstufungstest teilnehmen. Am

9., 16., 23., und 30. September

findet die Beratung von 16 bis

19 Uhr in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek,

Grunewaldstraße

3 in Steglitz statt. Der Eintritt

ist frei, eine Voranmeldung ist

nicht erforderlich. Informationen

in der Bibliothek unter

☎ 030-90299 2410 oder in der

Volkshochschule unter ☎ 030-

90299 5020.

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Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

Für einen lebenswerten Südwesten

Gazette Steglitz | September 2019 | 11

zum UNeSCO­Welterbe gehört. Daher

verfolgt die bürgerstiftung seit Jahren

das Ziel, mit einem Schild darauf

aufmerksam zu machen, dass es sich

um mehr als eine einfache Liegewiese

handelt! In dieser Zeit hat sich der

gute Kontakt zur SpSG bewährt, insbesondere

durch die hervorragende

Unterstützung von Dr. H. buri und

seinem Kollegen b. markito!

Nun findet die feierliche Aufstellung

und Übergabe an den bezirk endlich

statt – Sie sind herzlich eingeladen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Sommerzeit neigt sich ihrem ende

zu, und wir hoffen, dass Sie insbesondere

die heiße Zeit gut überstanden

haben. Wir hatten alle Hände voll zu

tun, das ergebnis: Wir laden herzlich

ein zu zwei besonderen Veranstaltungen,

die uns sehr am Herzen liegen:

Am 12. September 2019, 14 Uhr, Aufstellung

und Übergabe des Schildes:

UNESCO-Welterbestätte SCHLOSS

UND PARK GLIENICKE und am

17. September 2019 ein spannender

Abend mit FREYA KLIER im Gutshaus

Steglitz.

Das UNESCO Welterbe Schild hat

eine lange Vorgeschichte, die Verbindung

zu Freya Klier hat eine wunderbare

tradition.

Im einzelnen: Wir setzen uns seit

Jahren für das Weltkulturerbe in

Glienicke, soweit es sich um den bezirklichen

teil des Geländes an der

Königstraße handelt, ein.

So luden wir bereits 2013 unter dem

titel „Marodes Weltkulturerbe – und

wie weiter?“ zu einer Informationsund

Diskussionsveranstaltung ein,

in enger Abstimmung u. a. mit der

Stiftung Preußische Schlösser und

Gärten Berlin-Brandenburg (SpSG).

Der von uns beklagte Sachverhalt: „

Im „preußischen Arkadien“ verfallen

Gebäude, sie haben risse, das mauerwerk

ist feucht, der Verputz platzt

ab. Aus dem Kurfürstentor wachsen

bäume.“ Und: „Das Weltkulturerbe in

Glienicke muss aufgeweckt, die Gebäude

und der Park müssen gepflegt

werden. Besucher wollen empfangen

und informiert werden… Es ist

leider nicht alles Gold, was glänzt!“

Vieles hat sich zwar seither getan,

noch immer aber wissen viele besucher

nicht, dass dieser teil des bezirks

Zu Freya Klier: Die von uns angeregte

Veranstaltung „20 Jahre Deutsche

Einheit“ mit Freya Klier und Stephan

Krawczyk – ein Riesenerfolg, ebenfalls

im überfüllten bürgersaal im rathaus

Zehlendorf. Hier verweisen wir

besonders gern auf unsere Kolumne

in der GAZette vom November 2010!

Schon damals durften wir an dieser

Stelle ausführlich über unsere Veranstaltungen

und Aktivitäten berichten!

Lassen Sie sich den 17. September

nicht entgehen – zumal Frau Klier ihr

buch auch gern signieren wird!

Wir freuen uns auf Sie!

mit sehr herzlichen Grüßen,

Ihre Karin Lau

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

www.buergerstiftung-sz.de

Geier

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drückendes Wasser – auch ohne Schachten

von innen ausgeführt

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- Ordnungswidrigkeitenrecht


12 | Gazette Steglitz | September 2019

Unterstützung für pflegende Angehörige

Selbsthilfegruppen, Workshops und mehr

Wenn die Eltern alt werden oder

der Partner so schwer erkrankt,

dass er gepflegt werden muss

– ein Pflegefall in der Familie ist

ein schwerer Einschnitt. Der oder

die Pflegende muss das eigene

Leben umstellen. Die Berufstätigkeit

steht in Frage und über allem

steht die Überlegung „Wie kann

ich das schaffen?“ In über 70 Prozent

der Fälle werden Angehörige

zu Hause gepflegt.

Kostenlose Unterstützung

durch die Kontaktstelle

PflegeEngagement

Damit es gar nicht erst dazu

kommt, dass Pflegende sich überfordert

und alleingelassen fühlen,

zeigt die Kontaktstelle PflegeEngagement

Hilfen auf. Kostenlose

Gruppentreffen – beispielsweise

für Pflegende von pflegebedürftigen

Angehörigen gehören

dazu. Aber auch ehrenamtliche

Besuchs- und Begleitdienste zur

Unterstützung pflegebedürftiger

Menschen und Entlastung

pflegender Angehöriger. In der

Spaziergangs- und Freizeitgruppe

können Pflegende sich vom

aufreibenden Alltag erholen und

gemeinsame Unternehmungen

wie Museumsbesuche genießen.

Bei Gesprächen in der Gruppe

fühlt man sich nicht mehr alleine,

sondern bekommt Zuspruch

und lernt Menschen kennen, die

ähnliche Erfahrungen gemacht

haben.

Auch mal an sich denken

Kraft für den Pflegealltag schöpfen

und auch mal an sich denken

Austausch und Gemeinschaft durch Gruppentreffen fördern.Foto: Joerg FArys / Kontaktstelle PflegeEngagement

– das ist wichtig für Pflegende

und kommt denen zugute, die auf

Pflege angewiesen sind. Ebenso

wichtig sind nachbarschaftliche

Netze für kleine Hilfen im Alltag,

das gegenseitige Kennenlernen

und vernetzen. Besonders für

ältere und alleinstehende Menschen

erleichtert es das Leben,

wenn sie auf ein Netzwerk zurückgreifen

können. Aus den so

geknüpften Kontakten werden

nicht selten langjährige Freundschaften.

Ehrenamtliche, die sich

engagieren möchten, können auf

ein vielseitiges Angebot zurückgreifen.

Sie werden systematisch

geschult, begleitet und erfahren

eine vielseitige Unterstützung

durch die Kontaktstelle Pflege­

Engagement.

In vielen Bezirken vertreten

Wenn Sie mal in eine Selbsthilfegruppe

hineinschnuppern

oder sich über ein ehrenamtliches

Engagement informieren

möchten, wenden Sie sich an

die Kontaktstelle PflegeEngagement

Steglitz-Zehlendorf. Erreichbar

über den Mittelhof e. V.,

Königstraße 42 – 43, 14163 Berlin.

☎ 030-80 19 75 38. Die Sprechzeiten

sind montags von 10 bis

12 Uhr und donnerstags von

15 bis 17 Uhr. Mehr Infos unter

www.pflegeunterstuetzungberlin.de/kontaktstellen/steglitzzehlendorf/

Kontaktstelle PflegeEngagement

Charlottenburg-Wilmersdorf,

bei SEKIS, Bismarckstraße 101,

10625 Berlin. Sprechzeiten:

Di 13 bis 15 Uhr und Do 10 bis

12 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Bitte anmelden unter ☎ 030-

890 285 35. Mehr Infos unter

www.pflegeunterstuetzungberlin.de/kontaktstellen/

charlottenburg/. Zu den regelmäßigen

Ehrenamtstreffen werden

auch immer wieder Referent/

innen zu interessanten Themen

eingeladen. Am 21. Oktober

spricht Prof. Regine Reichwein

zum Thema „Glück und Zufriedenheit“

und im November Dr. M.

De Ridder zum Thema „Abschied

vom Leben“. Beide Veranstaltungen

finden in den Räumen in der

Bismarckstraße 101 statt.

Kontaktstelle PflegeEngagement

Tempelhof-Schöneberg im Nachbarschaftshaus

Friedenau, Holsteinische

Straße 30, 12161 Berlin,

☎ 030-85 99 51 225, Sprechzeiten

donnerstags 10 bis 12 Uhr, oder

bei Der Nachbar – Stadtteiltreff,

Cranachstraße 7, 12157 Berlin,

☎ 030-32 50 08 51, Sprechzeiten

montags 14.30 – 16.30 Uhr und

dienstags 10 bis 12 Uhr. www.

pflegeunterstuetzung-berlin.

de/kontaktstellen/tempelhofschoeneberg/

Gefördert wird die Kontaktstelle

PflegeEngagement von der Senatsverwaltung

für Gesundheit,

Pflege und Gleichstellung auf

Grundlage der Pflegeunterstützungsverordnung.

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1 | Gazette Zehlendorf | September 2019 Gazette Steglitz | September 2019 | 13

Denkmalschutz und seine Grenzen

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

In Steglitz-Zehlendorf gibt es zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude, die

sich im privaten und öffentlichen Eigentum befinden. Der Umgang und insbesondere

der Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz gestaltet sich bei

Neuplanungen von Gebieten, Sanierungen sowie An- und Umbauten für die

Genehmigungsbehörden mitunter schwierig. Deshalb kommt es des Öfteren vor,

dass das Thema Denkmalschutz anhand konkreter Projekte auch Gegenstand

der Beratungen in der Bezirksverordnetenversammlung ist. Nachfolgend stellen

die Fraktionen in der BVV ihren Standpunkt zu diesem Thema dar.

CDU-Fraktion

Denkmalschutz hat für die CDU-Fraktion einen

hohen Stellenwert, es gilt unser kulturelles

Erbe würdig zu bewahren, um uns dies

Vorbild und Ansporn sein zu lassen. Wir sind

allerdings pragmatisch genug, um diesen

auch im Interesse der Benutzbarkeit leicht

zu durchbrechen, und so einen dringend

benötigten Handlauf zuzulassen, der es Älteren

und Behinderten ermöglicht, die steile

Treppe im Bhf. Wannsee zu bewältigen, was

die Denkmalschutzbehörde abgelehnt hat.

Wir legen den Fokus beim Denkmalschutz

nicht so sehr auf das dogmatische Erhalten

alles Vorhandenen, denn Zweck des Denkmalschutzes

ist es vor allem auch, den ästhetischen

Reiz, den besondere Gebäude

ausstrahlen, zu bewahren. Kunst, auch

Baukunst, erschöpft sich nicht nur im Anregen

von Denkprozessen oder irgendwie

Erstellen umbauten Raums, sondern hat

auch die Funktion, das seelische Bedürfnis

des Menschen nach Ästhetik zu befriedigen.

Sehr gut zeigt sich dies am von Seiten

„moderner“ Architekten so sehr bekämpften

Wiederaufbau des Stadtschlosses. Welch ein

Armutszeugnis stellt die „moderne“ Fassade

im Kontrast zur historischen ihnen auch aus.

Torsten Hippe

Berlin SPD-Fraktion

Es ist wichtig, historische Bauten für die

Zukunft zu erhalten, damit zukünftige Generationen

ein Bild davon bekommen, wie

man zum Beispiel vor hundert Jahren gewohnt

hat. Viele dieser Gebäude haben auch

ihre ganz eigene Schönheit. Aber Gebäude

dürfen nicht auf Kosten von Sicherheit und

Teilhabe von Menschen konserviert werden.

Die breite Treppe im S-Bahnhof Wannsee ist

dafür ein gutes Beispiel.

Hier müsste dringend in der Mitte ein Geländer

gebaut werden, damit gehbehinderte

Menschen sich festhalten können und nicht

stürzen. Dies wird aus Denkmalschutzgründen

verwehrt. Auch der zweite Aufzug zum

Gustav-Hartmann-Platz wird aus Denkmalschutzgründen

nicht erlaubt. Es gibt Kirchen,

die von Rollstuhlfahrern nicht selbständig

betreten werden können. Aber aus Denkmalschutzgründen

darf keine Rampe gebaut

werden. Auch bei der Sanierung von

Schulen gibt der Denkmalschutz oftmals

Hürden auf, beispielsweise beim Einbau von

Brandschutzvorrichtungen. Gebäude sind

für die Nutzung von Menschen gebaut und

haben keinen Selbstzweck. Hier muss es ein

Umdenken geben. Barrierefreiheit und die

Sicherheit von Menschen müssen vorrangig

sein!

Juliana Kölsch

B‘90/Grünen-Fraktion

Gedenken ist ein wichtiger Faktor der Identitätsstiftung,

aber auch der Lernfähigkeit

einer Kommune aus ihrer Geschichte. Was

Menschen als Denkmal konkret im Stadtraum

greifen können, ist und bleibt gegenwärtig

in ihrem Bewusstsein. In diesem

Sinne ist es ein wichtiger demokratischer

Prozess: was ist eines Denkmals wert? Was

ist welche Form von Denkmal wert? Welche

bestehenden Denkmale sind zu schützen,

welche kritisch zu betrachten, welche zu

bearbeiten oder gar zu entfernen? Haben

Denkmale prinzipiell eine Ehrungsfunktion?

Oder können sie auch Warnzeichen negativer

Wertung sein?

Wir als grüne Fraktion sind hier der Meinung,

dass es eines sorgfältigen, individuellen

Prozesses jedes einzelnen Gedenkzusammenhanges

bedarf, um zum angemessenen

Gedenken zu kommen. Gedenken kann

nicht „Fließbandarbeit“ sein, sondern auch

der Prozess selbst stellt einen Teil lebendiger

Erinnerungskultur dar. Dabei ist auch

der Gesamtzusammenhang verschiedener

Gedenkanlässe zu betrachten, um eine entsprechende

Einordnung zu schaffen. Denkmale

dürfen schließlich das aktuelle Leben

nur angemessen „behindern“ und nicht zu

einem Selbstzweck, einem Disneyland der

Vergangenheit werden. Carsten Berger

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Wer schützt uns vor dem Denkmalschutz?

Der Denkmalschutz sei dazu da, das Denkmal

vor seinen Besitzern zu schützen, zitiert

2014 der Berliner Tagesspiegel einen

Fachgutachter. Eine Auffassung, die dem

Bürger Angst macht. Es stellt sich die Frage:

Wer schützt uns vor dem Denkmalschutz?

Jenseits zusammengesparten Verwaltungspersonals

scheint der Erhalt des Erhaltenswerten

zum Spielball der Politik geworden

zu sein. Denn die lässt den Denkmalschutz

gerne außer Acht, wenn es ihren Interessen

dient – umgekehrt genauso. So geschehen

vor einem Jahr in Spandau, als ein vom

Abbruch bedrohtes Rayonhaus erst nach

Bürgerprotesten unter Denkmalschutz

gestellt wurde. Genau dieses Vorgehen

der Politik führt zu Intransparenz und

Vertrauensverlust. Gerade in Zeiten der

Wohnungsknappheit brauchen Investoren

Planungssicherheit. Ihr Anliegen, Gewinne

zu erwirtschaften, ist völlig legitim.

Der Erhalt unserer Architektur und damit

Kultur steht dem dafür zu erbringenden

Aufwand, den der Bauherr wirtschaftlich

noch als vertretbar betrachtet, gegenüber.

Diese widerstreitenden Interessen in Harmonie

zu bringen, sollte Herausforderung

des Denkmalschutzes sein. Dieter Meckelein

FDP-Fraktion

Die Beachtung denkmalschutzrechtlicher

Belange bei Bebauungsplanverfahren ist

aktuell in Lichterfelde Süd (B-Plan Parks

Range) allen Beteiligten vor Augen geführt

worden. Belange des Denkmalschutzes haben

dazu geführt, dass das B-Plan Verfahren

für dieses neue Wohngebiet mit rund 2.500

Wohnungen sich verzögert. Im Extremfall

kann es zu einer Stilllegung der Baustelle

kommen. Initiativen vor Ort haben während

des laufenden Verfahrens ins Bewusstsein

gerückt, dass noch sichtbar ist, dass Teile

des Geländes ein Kriegsgefangenenlager

(Stalag IIID) war. Es ist richtig, die Gebäude,

Hinweise auf das Lager und Spuren jetzt

noch zu sichern, zu dokumentieren und auszuwerten,

bevor sie unwiederbringlich verloren

sind. Dies hat aber zügig zu erfolgen

ebenso wie eine Klärung, welche Gebäude

/ Gebäudeteile am ursprünglichen oder an

einem anderen Ort erhaltenswert sind. Das

Ziel, bald notwendigen neuen Wohnraum

an diesem Standort schaffen zu können,

darf nach Ansicht der FDP dabei nicht aus

den Augen verloren werden. In gleicher

Weise dürfen Neubauvorhaben zu Lasten

der Eigentümer sich nicht unnötig in die

Länge ziehen.

Rolf Breidenbach

Linksfraktion

Hätte Richard Brademann, Architekt des

S-Bahnhofs Wannsee, 1927 ein Geländer in

die Mitte der großen Treppe gebaut, wenn er

geahnt hätte, wie viele Menschen sich 2019

dort tummeln? Natürlich – weil auch damals

Sicherheit wichtig war. Heute wird Denkmalschutz

oft vor Barrierefreiheit gestellt und so

das Pferd von hinten aufgezäumt.

Zweites Beispiel: Erhaltungssatzungen in

Villenvierteln. Wir sind natürlich für die Berücksichtigung

ästhetischer Aspekte. Aber in

Zeiten von drastischer Wohnungsnot ganze

Viertel vor jeder Veränderung zu schützen,

um Immobilienpreise und die eigene Klientel

zu schützen, finden wir falsch. Was rechtfertigt

Villenschutz in einem Bezirk, der nicht

Willens ist, Schutzgebiete für Mieter*innen

auszuweisen?

Drittes Beispiel: Erinnerungskultur. In

Lichterfelde Süd gibt es gewinnträchtiges

Bauland. Zugleich befinden sich dort

Überreste des größten Strafgefangenenlagers

der Nazis in Berlin. Um erfahrbar zu

machen, was damals war, die Erinnerung

zu bewahren und unserer Verantwortung

gerecht zu werden, muss – zur Not auch

gegen die Interessen des Baulöwen Groth

– dem Denkmalschutz Vorrang eingeräumt

werden.

Hans-Walter Krause

Weitere Informationen zur BVV und

den Sitzungsterminen finden Sie

unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/

politik-und-verwaltung/

bezirksverordnetenversammlung/

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14 | Gazette Steglitz | September 2019

Wenn Fotos sprechen und Worte Bilder schaffen

Peter Hahn fängt ungewöhnliche Augenblicke mit Kamera und Stift ein

Peter Hahn –

Fotokünstler

und Autor.

Ein Greis vor einem Frauenplakat,

ein weißhaariger Kopf vor winterlichen

Birkenstämmen, die geheimnisvoll

leuchten, oder eine

Wolke in Drachengestalt über

dem Heizkraftwerk.

Wenn der Künstler Peter Hahn

aus Lichterfelde seine handliche

Sony-Kamera zückt, geschieht

dies ohne viel Aufhebens. Abstrakte

Momente in der Alltäglichkeit,

der sich unbeobachtet

fühlende Mensch sind die bevorzugten

Motive seiner Streetfotografie.

Der ausgebildete Fotograf

und Repro-Fotograf weiß: „Das

künstlerisch fotografische Auge,

um Motiv und Umgebung im

richtigen Moment mit dem Auslöser

festzuhalten, kann einem

keiner beibringen.“ Dass Peter

Hahn diese Gabe besitzt, davon

zeugen die zahlreichen Auszeichnungen

seiner Fotoarbeiten, die

er jährlich auf fünf bis zehn bundesweiten

Ausstellungen präsentiert.

Nicht von ungefähr kommt, dass

seine lebendigen Fotos Geschichten

erzählen, den Betrachter

mitunter animieren, selbst eine

Handlung daraus abzuleiten.

Doch nicht nur mit dem Auslöser

geht Peter Hahn geschickt um.

Auch die richtigen Worte findet

er, wenn er für Lokalzeitungen

schreibt oder an seinem aktuellen,

heiteren Buchentwurf sitzt.

„Das macht mehr Arbeit als ich

dachte“, schmunzelt er, doch man

merkt ihm an, wie viel Freude ihm

diese Aufgabe bereitet.

Momentaufnahmen

aus dem Barockdorf Eichtersheim,

dem Heimatdorf Peter

Hahns, wird das Buch in Wort und

Bild zeigen, in klarer Sprache das

Wesentliche auf den Punkt bringend,

wie es auch seine Fotos

tun. Frühere Bewohner des Ortes

werden darin ihre Geschichte

wiederfinden, denn gerade die

Menschen in ihrer Verschiedenheit

sind es, die dem Künstler so

wichtig sind. Sie lassen ihn ihre

Geschichte mit der Kamera oder

Peter Hahn mit seiner Mutter und als Schuljunge.

dem Stift erzählen – in Eichtersheim

ebenso wie in Berlin.

Bevor Peter Hahn in Berlin ankam,

ist er viel herumgekommen. Dank

seines Vaters, der als Immobilienverwalter

arbeitete, zog man

häufig um. So verschlug es den in

Heidelberg Geborenen u. a. nach

Stuttgart, Hannover und Braunschweig

sowie ins Baden-Württembergische

Eichtersheim (heutiges

Angelbachtal). Dort wohnte

er mit seinen Eltern bis zu seinem

12. Lebensjahr im Amtshaus, dem

einstigen Geburtshaus des radikaldemokratischen

Revolutionärs

Friedrich Karl Franz Hecker

(* 1811) und in direkter Nähe zum

vom Vater verwalteten Wasserschloss.

Die Kamera war bereits

dort sein ständiger Begleiter. Mit

ihr hielt er fest, was ihm durch

die häufigen Umzüge verloren

schien.

Archiv Peter Hahn

Eine kleine Textkostprobe mir Erinnerungen

an seine Kindheit, die

Hahn mit Tafeln alter Fotografien

aus dieser Zeit anlässlich einer

Ausstellung in Angelbachtal präsentierte,

kam so gut an, dass daraus

sein Buchprojekt entstand.

„Die Anerkennung und Wärme,

die mir dort entgegengebracht

wurde, weckte heimelige Gefühle“,

gesteht Peter Hahn, der seit

über 45 Jahren in Berlin lebt.

Von Datenbank bis

Hippie-Memoiren

Mit dem Schreiben hatte der gelernte

Fotograf noch nie Schwierigkeiten.

„Ich habe häufig Arbeit

und Hobby verbunden“, betont

er, der in Berlin auch als Fotograf

bei namhaften Unternehmen gearbeitet

hat. Diese Doppelbegabung

machte wohl auch seinen

beruflichen Erfolg aus, den er

nach seinem Studium der Landschaftsplanung,

in dem er auch

seine Frau, ebenfalls Landschaftsplanerin,

kennengelernt hatte,

als Diplom-Ingenieur erlangte.

„Versuchte Kontaktaufnahme“

von Peter Hahn

Er arbeitete an einer TU-Schriftreihe,

war viele Jahre im Berliner

Institut für Stadtforschung und

Strukturpolitik und später beim

Landessportbund Berlin in der

Abteilung Sportstätten und Umwelt

tätig. Berichte und landesübergreifende

Gutachten verfasste

er und erarbeitete für den

Landessportbund Berlin die erste

Datenbank, in der über 2.000

kommunale und vereinseigene

Sportstandorte mit Sportarten

und –anlagen vorstellt wurden;

in Wort und Bild, wozu er in seiner

Freizeit mit der Kamera zu allen

Sportstätten unterwegs war.

Auch die Broschüre mit „Tips für

umweltverträgliches Freizeitverhalten“

Anfang der 90er-Jahre

ging auf seine Initiative zurück.

Und sein „Freizeit-Knigge“ – Ratgeber

für umweltfreundliche

Freizeitgestaltung – wäre als

aktualisierte Neuauflage in unseren

Tagen durchaus empfehlenswert…


Gazette Steglitz | September 2019 | 15

„Gleichklang“ und

„Heizkraftwerk Lichterfelde“ von Peter Hahn.

Heute ist das Schreiben für Peter

Hahn eines seiner Hobbys. So hat

er kürzlich seine Erinnerungen an

seine kurze, aber intensive Hippiezeit

als Zeitungsbeitrag zu

Papier gebracht und dürfte mit

einer eventuell ausgebauten

Buchversion durchaus so manchem

Blumenkind von damals

aus der Seele schreiben.

Fotoblues mit Auszeichnung

Doch Peter Hahns Freizeit­

Schwerpunkt bleibt das Fotografieren.

Bei seinen Bus- und

Bahnfahrten ist es immer wieder

die Naivität und Unbekümmertheit

von Menschen, denen er begegnet.

Damit sie sich möglichst

unbeobachtet fühlen, nutzt er

nur eine kleine Kamera. Hahn

„Sturmtief Xavier“ von Peter Hahn.

erklärt: „Denn die Menschen

sind heute viel empfindsamer

geworden und fühlen sich leicht

bedrängt, wenn sich ein großes

Fotoobjektiv auf sie richtet.“

Eine unauffällige Kamera ist da

Impressum Gazette Steglitz · September Nr. 9/2019 · 39. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf,

Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH · Badensche Str. 44 · 10715 Berlin

☎ (030) 407 555 47 · www.gazette-berlin.de

Redaktion Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 630 26 88

Anzeigen Daniel Gottschalk ·☎ (030) 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

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Nächste Ausgabe Oktober Nr. 10/2019 Anzeigen-/Redaktionsschluss 16.09.2019

Erscheinung 04.10.2019 Foto: Eyetronic / Fotolia

GRABMALE

weitaus weniger distanzlos. So

wirken seine Fotos eher zufällig,

ungestellt und natürlich, voller

Widerspruch und Überraschung,

doch immer beeindruckend und

zum Nachdenken anregend. Die

Geschichten und Aussagen, die

sie vermitteln, können fröhlich,

beruhigend, aber auch beklemmend

und gespenstisch sein. Auf

den Busfahrten oder eher ziellosen

Spaziergängen durch die Straßen

sind es die fast unbemerkten

Momente und Gegebenheiten

des Alltags, die Peter Hahn berühren:

Im Focus dann der vom

Sturm entwurzelte Baum, an dem

eine Kopftuchträgerin vorbeiweht

oder der gebeugte alte Mann vor

einem Abrisshaus.

Viele seiner bundesweit ausgezeichneten

Motive findet der

Künstler auf Reisen – und im Berliner

Südwesten. Rund um den

Kranoldplatz, für dessen Zukunft

er sich einsetzt, trifft man ihn

ebenso wie in der Schloßstraße

oder am LIO.

„Unwahrscheinlich interessant“

findet der Künstler eigentlich alles.

So engagiert er sich im anerkannten

Kunst.Raum.Steglitz e. V. ebenso

wie im Deutschen Verband der

Fotografie e. V. und in der Free-Mitglied

fotocommunity.

So abwechslungsreich wie seine

Fotos sind auch die Ausstellungsorte,

an denen er seine

Werke präsentiert: Hahn hat im

ehemaligen Frauengefängnis

Soeht 7 ausgestellt, aber auch

im Shoppingcenter „Schloss“,

bundesweit in Schlössern und

Gutshäusern, gehobenen Lokalen

und Sportclubs.

Seine Foto-Ausstellung „Der Südwesten

en Vogue“ kann noch bis

zum 15. Oktober 2019 täglich

von 10-22 Uhr in der „Gathof

Gastronomie“ im Tennisclub

Blau-Gold Steglitz in der Leonorenstraße

37-39 in 12257 Berlin-Lankwitz

besucht werden.

Und gemeinsam mit dem Club

„VHS Fotofreunde Zehlendorf“

stellt auch er seine Fotos noch

bis zum 8. Oktober 2019 im Restaurant

„AMARCORD“ in der

Handjerystraße 55 in 12161 Berlin-Friedenau

aus: Montag- Freitag

12-22 Uhr und Samstag ab

16 Uhr.

Weitere Informationen, Anfragen

und Kontakt zum Künstler unter

www.fotoblues.net und kontakt@

fotoblues.net


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