Gazette Schöneberg & Friedenau September 2019

gazette

Gazette für Schöneberg und Friedenau

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN September 2019

Schöneberg &

Friedenau

Schwerbelastungs körper

Führungen am Tag des offenen Denkmals

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2 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Frauen & Kunst in Friedenau

Ausstellung in der Nathanael-Kirche

Ein berührendes Gemälde aus der Ausstellung.

Unter der Schirmherrschaft von

Bezirksbürgermeisterin Angelika

Schöttler beginnt am 6. September

die Ausstellung „Zeichen der

Liebe“ von Monika Bolte.

Monika Boltes große Faszination

für Friedhöfe dokumentiert

sich in ihren Werken. Die von ihr

Foto: Monika Bolte

„Kalte Schönheiten“ genannten

Skulpturen laden zum Verweilen

ein und brachten Monika Bolte

dazu, sich vornehmlich mit der

figuralen Darstellung der Frau

auf historischen Friedhöfen

auseinanderzusetzen. In ihrer

Ausstellung dokumentiert sie in

verschiedenen experimentellen

Techniken das „Bild der Trauernden“

auf vielen europäischen

Friedhöfen, zum Beispiel Berlin,

Hamburg, Wien, Paris, Genua

und viele andere Standorte. Die

beeindruckende Vielfalt und

Schönheit dieser figuralen Grabsteinkunst

und Monika Boltes

künstlerische Umsetzung lässt

niemanden unberührt.

Bezirksbürgermeisterin Angelika

Schöttler und der Freundeskreis

„Frauen und Kunst“ laden Sie

herzlich zur Ausstellungseröffnung

ein.

Vernissage: Freitag, den 6. September

ab 17 Uhr. Die Ausstellung

läuft bis zum 6. Oktober

2019 und ist während der Kirchenöffnungszeiten

(www.

philippus-nathanael.de) sowie

nach Vereinbarung mit Frau

Windt zu besuchen, ☎ 0176-

66 81 39 50. Ort: Nathanael-Kirche

am Grazer Platz, 12157 Berlin.

Ehrenamt

Im Rahmen einer Feierstunde

am 9. August im Goldenen

Saal des Rathauses Schöneberg

bedankte sich der Bezirk bei

über 80 Ehrenamtlichen für ihr

Engagement mit der Verleihung

der Ehrenamtskarte. Überreicht

wurden die Ehrenamtskarten von

Bezirksbürgermeisterin Angelika

Schöttler, der stellvertretenden

Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung,

Martina Zander-Rade,

Bezirksstadtrat Jörn

Oltmann, Bezirksstadträtin Jutta

Kaddatz und Bezirksstadtrat Oliver

Schworck.

Bezirksbürgermeisterin Angelika

Schöttler: „Ehrenamt und bürgerschaftliches

Engagement sind

entscheidend für unsere Gesellschaft.

Wir brauchen aktive Menschen,

die bereit sind, ihr Umfeld

mitzugestalten und Verantwortung

zu übernehmen.“

Der Bezirk hat es sich zur Aufgabe

gemacht, das freiwillige Engagement

seiner Bürgerinnen und Bürger

mit der Beauftragten für Bürgerschaftliches

Engagement und

dem Ehrenamtsbüro nachhaltig

zu fördern und zu unterstützen.


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leser_innen,

im September finden wieder

die Berliner Freiwilligentage

statt. Eine ganze

Woche – vom 13.

bis 22. September

werden sich die Berliner_innen

mit besonderen

Aktionen

für die Gemeinschaft

in unserer Stadt einsetzen.

Ich hoffe,

Sie sind mit dabei!

Informationen, wo

und wie Sie mit anpacken können,

erhalten Sie beim Paritätischen

Wohlfahrtsverband:

www.gemeinsamesache.berlin/

Die Möglichkeiten sind wirklich

breit gestreut!

Demokratisch engagiert!

Angelika Schöttler

Um die Bedeutung des Ehrenamtes

für unsere Demokratie geht

es auch bei unserer Veranstaltung

„Demokratisch engagiert

in Tempelhof-Schöneberg – Zivilgesellschaft

im Bezirk“, die

unser bezirkliches Ehrenamtsbüro

in Kooperation mit dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband

im Rathaus Schöneberg veranstaltet.

Wie Sie wissen, liegt mir

Bürgerschaftliches Engagement

sehr am Herzen, denn ohne die

Arbeit der vielen Ehrenamtlichen

sähe unsere Gesellschaft

um vieles ärmer aus. Wie wichtig

eine lebendige Zivilgesellschaft

für unsere Demokratie

ist, zeigt sich beispielsweise am

Engagement der ehrenamtlich

arbeitenden Bezirksverordneten

im Bezirksparlament oder in der

ausdrücklich politisch motivierten

Arbeit des Vereins Schöneberg

hilft e. V. Die hier Engagierten

haben sich 2015 zusammen

gefunden und in der Notunterkunft

Teske-Schule geflüchteten

Menschen mit konkreten

Maßnahmen geholfen.

Heute ist hieraus

ein gemeinnütziger

Verein entstanden,

der individuelle Förderung

durch Nachhilfeunterricht

und

Alltagsbegleitung

anbietet. Es ist die

klassische Geschichte

vom spontanen

Anpacken und Helfen bis zur

Ausübung kontinuierlicher und

nachhaltiger Ehrenamtsarbeit.

Auf der Podiumsdiskussion wird

vorgestellt, wie vielfältig sich

Menschen in unserem Bezirk engagieren

und welche Bedeutung

dieses Engagement für die Demokratie

hat. Mit dabei sind der

Bezirksverordnetenvorsteher

Stefan Böltes, die Vorsitzende

des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Professorin Barbara John

sowie die Vorsitzende des Ausschusses

für Bürgerschaftliches

Engagement und Partizipation

im Berliner Abgeordnetenhaus

Susanne Kahlefeld. Zudem sind

Dr. Anne Ulrich von der Heinrich-

Böll-Stiftung und Dr. Henning

Tegner von Schöneberg hilft e. V.

mit von der Partie.

Ich bin mir sicher, dass die Diskutierenden

uns ein breites

Feld gesellschaftlich motivierten

Engagements präsentieren

werden. Im Anschluss an die

Veranstaltung gibt es bei einem

kleinen Imbiss die Gelegenheit,

sich auszutauschen.

Termin: Freitag, 20.09.2019 von

16 bis 18 Uhr

Ort: Rathaus Schöneberg, Louise-Schroeder-Saal,

10825 Berlin,

John-F.-Kennedy- Platz (der bar-

Foto: Photo Huber

Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 3

rierefrei Zugang befindet sich in

der Freiherr-vom-Stein-Straße).

Infos: Ehrenamtsbüro, Telefon

(030) 90277-6600

30 Jahre Mauerfall – wie

sind Ihre Erinnerungen?

Können Sie sich noch daran

erinnern, wo Sie am 9. November

1989 waren, als die Berliner

Mauer aufging und sich die

Menschen aus Ost und West

noch in dieser Nacht an den

Grenzübergängen in den Armen

lagen? Es waren die legendären

Worte des Politbüros-Mitgliedes

Günter Schabowski, der damals

das neue Reisegesetz der DDR

als ab sofort geltend verkündete

und damit versehentlich den Fall

der Mauer auslöste. Wir möchten

gerne wissen, wie Sie den

9. November 1989 erlebt haben.

Welche Emotionen Sie mit diesem

Tag verbinden und wie Sie

ihn rückwirkend nach 30 Jahren

bezeichnen?

Aus meiner Sicht war die friedliche

Revolution von 1989 der

glücklichste Moment in der innerdeutschen

Geschichte. Das

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

möchte zusammen

mit der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

aus dem Partnerlandkreis

Teltow-Fläming Ihre

eingereichten Erinnerungen im

Rahmen einer Gedenkveranstaltung

am 9. November 2019 am

Mahlower Mauerfalldenkmal

ausstellen und vortragen. Schicken

Sie uns Ihre Berichte, Fotos

und Filmaufnahmen, die Sie gerne

veröffentlicht wissen möchten.

Wenn Sie anonym bleiben

wollen, geben Sie uns bitte

hierzu einen Hinweis. Bei einer

regen Beteiligung sind eine Ausstellung

im Rathaus Tempelhof

und die Veröffentlichung auf der

bezirklichen Webseite zu diesem

Thema geplant.

Bitte senden Sie uns Ihre Erinnerungen:

Postalisch: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg,

Pressestelle,

z. Hd. Frau Meyling,

10820 Berlin oder per E-Mail:

veranstaltungenbzbmin@ba-ts.

berlin.de

Pilotprojekt Bürgerbeteiligung

Ein besonderes Projekt politischer

Teilhabe ist mit dem Bürger_innenrat

in Friedenau an

den Start gegangen. Im ersten

Bürger_innencafé wurden Mitte

August die Ideen zur Bereicherung

und Veränderung des

Kiezes unter großer Beteiligung

des Menschen aus diesem Ortsteil

diskutiert. Ich kann Ihnen

sagen, hier ist ein ganz spannendes

Projekt gestartet und es wird

im gesamten Bezirk stattfinden.

Ich bin begeistert, wie gut diese

Möglichkeit politischer und

gesellschaftlicher Partizipation

angenommen wurde.

Eindrücke und Ergebnisse des

ersten Bürger_innenrates und

Hinweise wie es weitergeht,

erfahren Sie in dem Artikel auf

Seite 6.

Weitere Infos: www.berlin.de/

ba-ts/buerger-innenrat/

Es bleibt spannend. Bringen Sie

sich ein – wir brauchen Sie!

Herzlichst Ihre

Angelika Schöttler,

Bezirksbürgermeisterin

Tempelhof-Schöneberg

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Jahre

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Wir wollen unseren Bewohnern die

Gewissheit geben: Jemand ist für mich da

– Menschen, die mich kennen. Meine

Persönlichkeit wird geachtet, geliebt und

gefördert. Ich finde eine Umgebung vor,

die Rücksicht nimmt auf mich und meine

Bedürfnisse. Dies entspricht unserem

christlichen Selbstverständnis.

Das persönliche Gespräch ist ein

unersetzliches Gut. Gerne vereinbaren

wir mit Ihnen einen Termin zur

Hausbesichtigung.


4 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Eingang zum Schwerbelastungs körper.

35,-

Schwerbelastungskörper,

Königliche

Schule und mehr

Tag des offenen Denkmals

mit vielseitigem Programm

Seit 26 Jahren gibt es im Spätsommer

die Möglichkeit, Denkmäler

zu entdecken und an Führungen

teilzunehmen. Hier stellen wir Ihnen

einige Programmpunkte aus

Schöneberg und Friedenau vor:

Besuch bei einem Koloss. Mit

dem Schwerbelastungskörper

testeten die Nationalsozialisten

die Belastbarkeit des Berliner Bodens.

Er diente zur Vorbereitung

des Umbaus der Stadt zu „Germania“.

Das außergewöhnliche Bauwerk

steht seit 1993 unter Denkmalschutz

und ist seit 2009 ein

Informationsort. Führungen mit

Stefan Zollhauser zum Tag des offenen

Denkmals Samstag 7. und

Sonntag 8. September, jeweils 12

und 14 Uhr. Treffpunkt: Informationsort

Schwerbelastungskörper,

General-Pape-Straße/Ecke Loewenhardtdamm.

Die Teilnahme

ist begrenzt, bitte anmelden:

☎ 030-90277 6163, museum@

ba-ts.berlin.de.

Ein finsteres Kapitel deutscher

Geschichte, das vor Tempelhof-Schöneberg

nicht Halt machte:

Im Gedenkort SA-Gefängnis

Papestraße befand sich schon

1933 ein frühes Konzentrationslager

unter Leitung der SA. Es ist

der einzige historische Ort des

frühen NS-Terrors in Berlin, in

dem sich noch Spuren aus dem

Jahr 1933 finden. Die Zellen sind

im damaligen Zustand erhalten.

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Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 5

Führungen zum Tag des offenen

Denkmals Samstag 7. und Sonntag

8. September, jeweils 14 und

16 Uhr. Treffpunkt vor dem Gebäude

Werner-Voß-Damm 54 a.

Die Teilnahme ist begrenzt, bitte

anmelden: ☎ 030-90277 6163,

museum@ba-ts.berlin.de.

Die Königliche Augusta-Schule

wurde 1832 in Friedrichsstadt

eröffnet. Sie war eine Schule für

„Töchter der gebildeten Stände“.

Kurz nach der Eröffnung kam das

Königliche Lehrerinnenseminar

hinzu. Lehrerin war eine der wenigen

Berufe, die unverheiratete

Frauen aus gebildeten Schichten

ausüben durften. Auch Martha

Fontane, Tochter des Schriftstellers

Theodor Fontane, erhielt

dort ihre Ausbildung. 1915 zog

das Institut nach Schöneberg

in die Elßholzstraße 1943 war

in den Räumen ein Zwangsarbeiterlager,

diese erbauten den

Hochbunker Pallasstraße. Ab

1945 trug die Schule den Namen

Sopie-Scholl-Gymnasium, heute

ist dort die Sophie-Scholl-Gesamtschule.

Pallasstraße 28-30,

10781 Berlin. Öffnungszeiten: 7.

und 8. September 14 Uhr. Anmeldung

bis zum 4. September

Die Friedrich-Bergius-Schule wurde 1901 als Friedenauer Gymnasium

erbaut.

erforderlich, E-Mail museum@

ba-ts.berlin.de

Das Gebäude der Friedrich-Bergius-Schule

wurde in den Jahren

1901 bis 1902 von dem Architekten

Erich Blunck als Friedenauer

Gymnasium erbaut. Die Baukosten

betrugen 435.000 Goldmark.

Verwendet wurden hochwertige

Materialien in handwerklich solider

Verarbeitung. Im II. Weltkrieg

wurden Turnhalle und Aula durch

Bombenangriffe zerstört. Die

ehemalige Schuldirektorenvilla

dient seit 1950 als Kindergarten.

Am Sonntag, dem 8. September

2019, um 14 Uhr beginnt vor dem

Schulportal am Perelsplatz eine

Führung durch den Schulleiter

Michael Rudolph. Besichtigt werden

Fassade, Treppenhaus mit anliegenden

Hallen und der Schulturm

mit historischem Uhrwerk

und Auslug. Das in Trägerschaft

der Schule betriebene „Schulund

Stadtteilmuseum Friedenau

ist ebenfalls geöffnet und kann

mit seinen zahlreichen Exponaten

zur Stadtteilgeschichte und

seinem umfangreichen Archiv besichtigt

werden. Perelsplatz 6-9,

12159 Berlin, ☎ 030-90277 7910,

E-Mail: Sekretariat@fbs-schule.de,

www.friedrich-bergius-schule.de

Der 1841 gegründete Verein

Berliner Künstler ist nach wie

vor aktiv. Sein Sitz ist seit 1964 in

einem spätklassizistischen Haus

am Landwehrkanal. Es ist eines

der letzten Relikte des alten

Geheimratsviertels um die Matthäikirche.

7. und 8. September.

14 – 18 Uhr Ausstellung Kopf an

Kopf. Werke von Anna von Bassen,

Carolina Patino Mayer, Peter

Schlangenbader, Sandra Becker

und Joax. Schöneberger Ufer 57,

10785 Berlin.

„Die Stimme der freien Welt“ –

das war von 1948 bis 1993 der

RIAS Berlin. Er sendete aus dem

1938 bis 41 erbauten Funkhaus

am heutigen Hans-Rosenthal-Platz

1. Heute ist hier der Sitz

von Deutschlandradio. 7. und

8. September, Geschichtsführung

stündlich zwischen 10 und 17 Uhr,

Architekturführung um 11.30 und

13.30 Uhr. Anmeldung erforderlich

bis zum 6. September. Unter

www.deutschlandradio.de/

anmeldung.

Das komplette Programm finden

Sie unter www.tag-des-offenendenkmals.de

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6 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Friedenau gemeinschaftlich lebenswert

erhalten und gestalten

Erstes Bürger-Café erfolgreich gestartet

Als eine neue Form der Bürgerbeteiligung

in Tempelhof-Schöneberg

ist das vom Land Berlin

mit 150.000 Euro geförderte

Modellprojekt „Bürger_innenrat“

zum ersten Mal in Friedenau an

den Start gegangen. Mit dem Ziel,

nach einem gemeinsam von Rat

und Öffentlichkeit erarbeiteten

und an Politik und Verwaltung

herangetragenen Lösungskonzept

die Stärken Friedenaus weiter

zu fördern und bestehende

Schwächen zu ändern.

Das bereits in Österreich und

Baden-Württemberg erfolgreich

ungesetzte Modell geht auf

eine Gruppe engagierter Frauen

zurück: „NUR MUT!“ will ein Zeichen

gegen Politik- und Demokratieverdrossenheit

setzen und

begleitet den Bürger_innenrat

sowie den Umsetzungsprozess

in Friedenau.

Stärken hervorheben

Für die am ersten öffentlichen

Bürger–Café rund 160 Teilnehmenden

reichte in der Seniorenfreizeitstätte

an der Stierstraße

am 14. August kaum der Platz.

Die Generation Ü50 war dabei

deutlich in der Mehrzahl, um

sich für mehr Lebensqualität in

ihrem Stadtteil Friedenau stark

zu machen, erste Ergebnisse aus

der zweitägigen Tagung des neu

entstandenen Bürger_innenrates

zu erfahren und eigene Ideen einzubringen.

Das Bezirksamt hatte im Vorfeld

nach dem Zufallsprinzip ausgewählte

600 Bürger angeschrieben.

Von den 60 Rückmeldungen

nahmen schließlich 26 Personen

am ersten Bürger_innenrat Friedenaus

teil. Im Rahmen eines

zweitägigen, von positiver Herangehensweise

geprägten Workshops

hatten sie zu zehn Themenbereichen

Vorschläge erarbeitet,

die sie nun der erwartungsvollen

Öffentlichkeit beim ersten Bürger-Café

vorstellten.

In ihren Begrüßungsworten lobte

Bezirksbürgermeisterin Angelika

Schöttler, die u. a. von den Bezirksstadträten

Christiane Heiß

und Oliver Schworck begleitet

wurde, den Bürger_innenrat

als modernes Instrument der

Bürgerbeteiligung und Weite-

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Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 7

rentwicklung demokratischer

Prozesse. Das Modellprojekt sei

„niedrigschwellig, generationsübergreifend,

interkulturell und

basisdemokratisch“. Sie erklärte

außerdem, dass man heute

eher in Defiziten denke, es daher

schwieriger geworden sei,

Stärken zu erkennen und sie zu

formulieren. Doch gerade von

diesen Stärken gehe der neue

Bürger_innenrat aus. Gemeinschaftlich

mit dem Rat werde

eine aus Fachbereichsvertretern

der Bezirkspolitik und -verwaltung

bestehende Resonanzgruppe

zukünftig daran arbeiten, die

versteckten Stärken Friedenaus

zu entdecken, auszubauen und

vorhandenen Schwächen entgegenzusetzen.

Der Bürger_innenrat empfiehlt

Die Vertreter des Bürger_innenrates

stellten den an Vierertischen

platzierten Bürger-Café-Teilnehmenden

die in der Woche davor

im Workshop mit viel Dynamik

diskutierten zehn Themen und

dazu erarbeiteten Empfehlungen

vor:

Da kam das Thema Infrastruktur

Friedenaus auf den Tisch, wofür

Bereits eine halbe Stunde vor Bürger-Café-Beginn kaum noch ein freier

Platz

sich der Rat zum besseren Austausch

die Schaffung eines Kommunikationsforums

wünscht.

Zum sich anschließenden Thema

Informationstransparenz kann

man sich gut die Installation eines

sowohl digitalen als auch

analogen „schwarzen Brettes“

vorstellen, um zukünftig alle Generationen

und Bürger Friedenaus

darüber zu erreichen.

Ein weiterer Punkt war die sinnvolle

Freiflächengestaltung, bzw.

der Freiflächenerhalt für alle Altersgruppen,

zu dem Plätze und

Sportanlagen ebenso gehören

wie Grünanlagen. Zusätzliche

Bänke, öffentliche Toiletten und

regelmäßige Pflege der Grünanlagen

seien hier vorrangig zu

empfehlen.

Zwei Themen erhielten von den

Friedenauer Bürgern dann Sonder-Applaus

und viel Aufmerksamkeit:

Da ist das Thema Wohnen,

wozu sich der Rat „Wohnen

für alle Menschen und Lebensformen

in Friedenau“ wünscht.

Dazu empfiehlt er Milieuschutz

und Vorgehen gegen Immobilien-Spekulationen,

weniger

Spielhallen und Shisha-Bars sowie

kleine Mieten für Gewerbe.

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8 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Bezirksbürgermeisterin

Angelika Schöttler freut sich auf

gemeinschaftliches Arbeiten.

Redegewandt – die Vertreter des Bürger_innenrates

Johannes Schneider setzt sich

im Rat für die Belange der

Jugendlichen ein.

Als Empfehlung spricht er sich außerdem

für feste bürgerfreundliche

Bebauungskonzepte aus und

für die Unterstützung genossenschaftlichen

Wohnens. Daran

schließt der Wunsch nach einem

altersgerechten Friedenau an.

Nicht weniger brisant ist in Friedenau

das Thema Verkehrssituation

im Zusammenspiel mit

gegenseitiger Rücksichtnahme

aller Verkehrsteilnehmer. Dabei

ist – wie vielerorts in Berlin –

die Situation von Fußgängern

und Fahrradfahrern auch hier zu

verbessern. Empfehlungen zur

Schaffung von Fahrradstellplätzen,

Pkw-Kurzzeit-Parkzonen und

Zebrastreifen, aber auch der Rat

zu verstärkten Verkehrskontrollen

gegen Raser (beispielsweise auf

Haupt- und Rheinstraße) wurden

mit viel Zustimmung der Bürger

bedacht.

Und auch die Jugend kommt im

Rat zu Wort: So leben immerhin

16,5 Prozent Jugendliche zwischen

8 und 18 Jahren im Friedenauer

Kiez, wie Ratsmitglied

Johannes Schneider erklärte. Für

sie gibt es vor Ort keinen Jugendtreff.

Die deutliche Forderung im

Namen der jugendlichen Bürger

an Politik und Verwaltung: „Wir

brauchen ein Jugendzentrum,

und auch die Möglichkeit politischer

Beteiligung wünschen wir

uns dringend!“

Zur Sprache brachte der Bürger_

innenrat dann auch das Thema

„Durchsetzen sinnvoll vorhandener

Regeln“, das wohl jeden Bürger

angeht, was Sauberkeit und

allgemeine Rücksichtnahme im

Straßenleben betrifft.

Bürgerbeteiligung

Die mit großer Zustimmung aufgenommene

Kernbotschaft des

Bürger_innenrates für ein gelungeneres

Miteinander in Friedenau

lautete im Bürger-Café dann

schließlich: „Wir wollen uns für

ein buntes Friedenau einsetzen,

für Integration durch Kommunikation.

Von der Resonanzgruppe

wünschen wir uns über möglichst

schlanke, weniger bürokratische

Bewilligungsmaßnahmen die

Unterstützung und Bekanntgabe

von interkulturellen Treffen,

Nachbarschaftsfesten und –initiativen,

aber auch die Stärkung

des bürgerlichen Engagements.“

Im Anschluss bekamen die Bürger-Café-Besucher

die Möglichkeit,

in wechselnden Gesprächsgruppen

zu den angesprochenen

Themen ihre ganz persönliche

Sichtweise, Empfehlungen und

Ideen einzubringen und auf Papier

festzuhalten.

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Gazette Datei: 2019-09-Schöneberg & Friedenau | September | Gazette | 2019 2016 | 9

Auch hier gab es eine besonders

starke Beteiligung bei den

Themen Verkehr, Wohnen und

Wohnungsleerstand sowie altersgerechtes

Friedenau. Darüber

hinaus bedauerte man, dass in

diesem ersten Bürger-Café für

Friedenau wichtige Einwohnergruppen

und –vertreter fehlten,

und empfahl für die Zukunft,

diese Gruppen persönlicher anzusprechen.

Außerdem sollten Informationen

zu Themen wie Verkehrssicherheit

oder Wohnungsleerstand

aus anderen damit erfahrenen

Bezirken eingeholt werden.

Die aus dieser Bürger-Runde

erstellten Aufzeichnungen und

Empfehlungen werden von dem

Bürger_innenrat verdichtet an die

Resonanzgruppe weitergegeben.

Wie geht´s weiter?

Abschließend stellte sich allen

Beteiligten des Bürger-Cafés die

Frage, wie es mit der Umsetzung

der Empfehlungen weitergehen

werde.

„Der Schub Richtung Resonanzgruppe

ist nun gegeben“, war

man sich einig, und die Bezirksbürgermeisterin

gab sich optimistisch

und sprach in ihrem

Schlusswort auch für die Resonanzgruppe:

Wo gemeinschaftlich

etwas zu erreichen sei, werde

an den kleinen Stellschrauben

Schritt für Schritt gestellt. Dazu

werde die Thematik mit den

entsprechenden Empfehlungen

zügig an die jeweiligen Gremien

weitergegeben. Über den Projekt-Stand

und seine Ergebnisse

werde fortlaufend aktuell auf der

zugehörigen Internetseite (siehe

unten) informiert.

Den Schlusssatz formulierte dann

ein Bürger: Er wünsche sich für die

Zukunft mehr Bewegung auf politischer

Ebene, um Bürger – wie

im Modellprojekt – in politische

Planungs- und Entscheidungsprozesse

aktiv einzubeziehen

Übrigens: Die Arbeit der Bürger_

innenräte findet in allen Stadtteilen

des Bezirks Tempelhof-Schöneberg

statt.

Die weiteren Termine, an denen

vor Öffentlichkeit und Verwaltung

die Ergebnisse aus den

jeweiligen Workshops in öffentlichen

Bürger-Cafés präsentiert

und diskutiert werden, sind:

Schöneberg-Nord am 24. September,

Tempelhof am 7. November,

Marienfelde 27. November

2019. Im nächsten Jahr dann

Schöneberg Süd am 22. Januar,

Mariendorf am 26. Februar und

Lichtenrade am 25. März 2020,

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10 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

On Tour Ausbildungsberufe entdecken

Unternehmen öffnen ihre Türen für Eltern und Schüler der Sek. I

Welchen Beruf würde ich gerne

ausüben, wie werde ich später

einmal mein Geld verdienen? –

Eine Frage, die kaum ein Schüler

sicher zu beantworten weiß.

Auch Eltern stellen sich diese

Frage immer wieder, wollen sie

doch das Beste für ihre Kinder.

Als verantwortungsbewusste

Begleiter spielen sie eine wesentliche

Rolle im Prozess der

beruflichen Orientierung des

Nachwuchses, indem sie ihn gerade

in dieser wichtigen Lebensphase

verständnisvoll beraten,

motivieren und unterstützen.

Doch rasante Entwicklungen auf

dem Arbeitsmarkt und im Ausbildungssystem

lassen diese Rolle

Branchen-Einblicke garantiert.

immer schwieriger werden.

Um Eltern eine möglichst praxisund

realitätsnahe Unterstützung

ihrer Kinder bei der Berufswahl

zu ermöglichen, wendet sich

das Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde

Berlin (NRAV)

mit seinem kostenlosen, von

der Senatsverwaltung für Arbeit,

Integration und Frauen

Fotos: NRAV

finanzierten Tour-Angebot und

unter der freien Trägerschaft der

Kinder- und Jugendhilfe „Pfefferwerk

Stadtkultur gGmbH“ auch

in diesem Jahr wieder an interessierte

Eltern und Schüler:

Auf Touren kommen

Am 24. Oktober 2019 in der

Zeit von 15 – 19 Uhr können Eltern

mit oder ohne ihre Kinder

(Schülerinnen und Schüler der

Sekundarstufe I) Ausbildungsberufe

in ausbildenden Unternehmen

entdecken. Im Rahmen

von sieben unterschiedlichen

Bustouren, die durch die Berliner

Bezirke Steglitz-Zehlendorf,

Charlottenburg-Wilmersdorf,

Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg,

Pankow, Marzahn-Hellersdorf

und Mitte führen, öffnen

zahlreiche Unternehmen dann

bereitwillig ihre Türen. Sie berichten

über aktuelle Trends und Entwicklungen,

zeichnen berufliche

Perspektiven und Möglichkeiten

in der dualen Ausbildung auf und

informieren anschaulich über die

unterschiedlichen Branchen und

Berufsbilder. Je Unternehmensbesuch

sind für Informationen

und Gespräche ca. 1,5 Stunden

eingeplant.

Während der Busfahrt kommen

die Teilnehmer miteinander ins

Gespräch, es werden Informatio-

BUCHLADEN

BAYERISCHER PLATZ

Christiane Fritsch-Weith (Hrsg.)

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Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 11

nen vermittelt, außerdem können

Fragen gestellt werden.

Die Tour Steglitz-Zehlendorf…

steuert mit dem Bus als erste

Station der verschiedenen dualen

Ausbildungsmöglichkeiten

das Bekleidungshaus Peek &

Cloppenburg in der Steglitzer

Schloßstraße an.

Hier erwartet Eltern und Kinder

eine Führung durch das Haus in

kleinen Gruppen, mit Informationen

zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten

im Unternehmen.

Auszubildende von

Peek & Cloppenburg begleiten

auf Augenhöhe die Besucher und

stehen gerne Frage und Antwort.

Beim anschließenden Spiel

„Shopping Queen“ können die

Tour-Teilnehmer ihre Modeaffinität

unter Beweis stellen. Der

Sieger erhält einen Preis.

Weiter geht es mit dem Bus nach

Dahlem zur Freien Universität

Berlin. Die weltweit hochangesehene

Exzellenzuniversität vergibt

jährlich insgesamt rund 50 Ausbildungsplätze

vom Tierpfleger

bis hin zum Elektroniker. Ausbildungsleiter

vor Ort informieren

die Besucher.

Die Tour Tempelhof-

Schöneberg

führt zuerst zum Druckhaus Berlin

Mitte.

Der Unternehmenspräsentation

schließt sich hier ein Blick

durch die Brille an: Per Virtual

Reality (VR) – Brille können die

Tour-Teilnehmer die Druckhaus-Auszubildenden

in ihren

Tätigkeiten „hautnah“ begleiten

und erhalten so einen besseren

Durchblick. Während der

anschließenden Führung durch

die Produktion stehen die Auszubildenden

vor Ort für Fragen

und Gespräche zur Verfügung.

Zweiter Bus-Haltepunkt ist die

Berliner Stadtreinigung, die ihre

Ausbildungsmöglichkeiten und

dualen Studiengänge vorstellt.

Ein wichtiger Gesprächspunkt

wird das Auswahlverfahren des

Unternehmens sein, aber auch

für weitere individuelle Gespräche

mit den Berufssuchenden

nehmen sich Ausbilder und Auszubildende

an diesem Tag Zeit.

Die Tour Charlottenburg-

Wilmersdorf…

startet mit dem Besuch der Berliner

Verkehrsbetriebe (BVG),

die sowohl Ausbildungsberufe

als auch duale Studiengänge

bietet. Doch auch verschiedene

Praktikumsmöglichkeiten laden

zum Kennenlernen der BVG ein.

Aktiv einbezogen werden die

Tour-Teilnehmer bei der Mitmachaktion

„Namensschild“, das

ihre Fertigkeiten als zukünftige

Mechatroniker testet.

Nach dem anschließenden Besuch

eines handwerklich-technischen

Betriebes geht es weiter

zur Einzelhandelskette REWE

Markt GmbH: In einer kurzweiligen

Rallye über mehrere Stationen

werden verschiedene

Praktikums-, Ausbildungs- und

Studienmöglichkeiten vorgestellt,

aber auch Informationen

zum Unternehmen und zu Karriereperspektiven

werden vermittelt.

Interessiert? Dabei sein on Tour?

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12 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Liedermacher CATTU erobert

(nicht nur) die Herzen kleiner Leute

Kinder-Unterhaltung mit Köpfchen

Foto: Cattu

Mit bürgerlichem Namen heißt

er Carsten van den Berg. Doch

als „Cattu, der Traumfänger“ singt

und spielt er sich, ganz auf Augenhöhe

mit Kindern zwischen

zwei und sieben Jahren, seit mittlerweile

über 15 Jahren in deren

Herzen. Und auch so manch Erwachsenen

nimmt er dank seiner

positiven Ausstrahlung mit ins

Fantasieland.

Der Kinderliedermacher fängt

feinfühlig Kinderträume ein, die

in seinen Texten und eingängigen

Melodien als Pirat, Hexe,

Prinzessin oder Indianer Gestalt

annehmen. Mal schwung- und

stimmungsvoll, dann wieder

behutsam und entspannend,

sprechen die Lieder die vielfältige

Erlebniswelt der Kinder an, laden

sie zum Mitmachen, Singen,

Spielen, Tanzen oder einfach nur

Zuhören ein.

Cattu, studierter Musikpädagoge

mit Zusatzausbildung „elementare

Musikpraxis“ und fundierter Erfahrung

als ehemaliger Musik-Redakteur

eines Schulbuchverlages,

leistet mit seinen Auftritten, Konzerten,

CDs, Liederbüchern und

seinem Fortbildungsangebot

für Erzieher und Lehrer deutschlandweit

einen elementaren Erziehungsbeitrag.

Sein Ziel ist es,

wie er sagt, mithilfe durchdachter

musikalischer Früherziehung

Highlights zu schaffen, die Kinder

nicht so schnell vergessen. Dabei

weiß er mit viel Einfühlungsvermögen

alle Kanäle ihrer Sinneswahrnehmung

spielerisch zu aktivieren

und für das spätere Leben

zu trainieren.

Singt mit den Kindern!

Von positiver Energie scheint

er fast überzuschäumen, dieser

Carsten van den Berg. Ein Sonnenschein

war der gebürtige

Rheinländer, der heute in Berlin

unweit vom Insulaner wohnt, bereits

als Kind. Irgendwann rief ihn

jeder nur noch „Cattu“.

Ihn, der als Sohn eines Deutschlehrers

anfänglich nur wenig mit

seiner Muttersprache hatte anfangen

können, zogen im väterlichen

Bücherzimmer dann doch

die Werke von Stefan Zweig und

Michael Ende stark in ihren Bann.

Die „Schachnovelle“ und „Herr der

Ringe“ weckten Cattu´s Fantasie,

die immer neues Futter in den

schier unendlichen Bücherregalen

des Vaters fand. Ein gerechter

Lohn war da schließlich die

Abi-Note 1, die Gymnasiast Cattu

im Leistungsfach Deutsch bekam.

So hatte letztendlich doch der Vater

den soliden Grundstein für die

Erfolge legen können, die seinen

Sohn später im Berufsleben erwarteten.

„Leider starb mein Vater viel zu

früh und hat weder mein Abiturergebnis

noch meinen weiteren

erfolgreichen Weg erleben dürfen“,

bedauert sein Sohn heute,

der nur zu gut weiß, welch wichtige

Auswirkung das Verhalten

von Eltern auf ihre Kinder hat.

„Es sollte wieder häufiger gemeinsam

gesungen werden in

den Familien, einfache Leiermelodien

mit Sprache und Rhythmus,

die sich Kinder gut merken

und leicht nachsingen können“,

empfiehlt der Liedermacher, der

Mitglied der Künstlervereinigung

„kindermusik.de“ ist, nach jedem

Konzert. Er, der schon früh Gitarren-

und Klavierunterricht hatte,

erinnert sich noch gerne an die

gängigen Volkslieder, die in seinem

Elternhaus gesungen wurden.

Seine positive Energie ist es dann

auch, die unweigerlich mit seinen

Liedern und Texten auf die junge

Zielgruppe übergeht, ihr buchstäblich

aus der Seele singt. Und

nicht selten verleitet Cattu damit

sogar die anfangs mit verschlossenen

Lippen verharrenden Eltern

zum fröhlichen Mitsingen.

Lieder zum Mitmachen

Die Inhalte von Cattu´s Liedern

und Projekten gehen mit der Zeit,

behutsam und stets kindgerecht.

Auch ernste Themen kommen da

vor, wie beispielsweise der Song

„Mobbing“, von Cattu für eine aktuelle

Projektarbeit geschrieben.

Derzeit sind drei CDs von dem

Kinderliedermacher auf dem

Markt: „Traumfänger“ (der Cattu

seinen Beinamen verdankt), „Die

ganze Welt ist voller Farben“ und

„Im Land der bunten Phantasie“.

Cattu, ehemaliger Kinderlieder-Preisträger

der Nürnberger

Nachrichten, schreibt u. a. für

das AOK-Kindergesundheitsprogramm

„JolinchenKids-Fit und

gesund in die KiTa“ alle Lieder,

ebenso schrieb er die Musik zu

den Bilderbuch-Reiseführern für

die ganze Familie „Die Abenteuer

von Moppel und Mücke“ von

Christine Pohl.

Cattu´s „Prinzessinnen-Tanz“ wurde

vom Allgemeinen Deutschen


Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 13

Tanzlehrer Verband (ADTV) als

Disney-Prinzessin-Tags-Hymne

ausgewählt und in ganz Deutschland

aufgeführt.

Im Jahr 2005 schrieb Cattu für

seine neugeborene Tochter das

Schlaflied „Schließ Deine Augen“

und gewann damit vor mehr

als 13.000 Mitbewerbern den

1. Preis im „Schlaflied-Wettbewerb“.

14 Jahre später singt die

Tochter nun selbst in den Liedern

ihres Vaters. Dessen neueste CD

„Kids in balance“ wird Anfang

2020 beim Verlag Aktive Musik –

Igel Rekords erscheinen. „Lieder

zum Entspannen“, verrät Cattu,

Cattu´s Glücksbringer-Eichhörnchen ist immer mit dabei.

Foto: Cattu

dem zwar das Mitmachen der

Kids zu seiner Musik wichtig ist,

der ihre Entspannung – gerade in

unserer hektischen Zeit – aber für

mindestens genauso wichtig hält.

Cattu´s ganz persönlicher Glücksbringer

und besonderer Freund

der Kinder, das Eichhörnchen,

kommt in den Spielliedern ebenso

zu Wort wie die Eule mit der

Beule. Ei, ei, ei Eichhörnchen fliegt

mit dem Wuschelschwanz da von

Baum zu Baum, animiert die kleinen

Zuhörer zum Mitspringen,

und eine kleine Eule mit Beule

bekommt plötzlich ganz viele

Gefährten, die hu,hu rufen. Rennschnecken

sausen anstatt zu verschnaufen,

ein kleiner Fisch blubbert

durch´s Wasser, und ganz

besonders im Herbst angesagt

ist das Thema Halloween: Hexe

Lolli´s Besen rufen demnächst

erneut zum Hexentanz. Im vergangenen

Jahr stand „Hu Ha Halloween“

wieder mehrere Tage

auf Platz 1 der deutschen I-Tunes

Kinderlieder-Charts. Indianer und

Piraten tanzen mit und haben sogar

ihr eigenes Lied.

Kein Tag ohne Musik

Eine bunte Liedauswahl gibt es

in Cattu´s praxisnahem Liederbuch

mit CD für Kindergarten

und Grundschule „Kinderlieder

mit Köpfchen 1“, liebevoll illustriert,

mit Noten und hilfreichen

Spielideen. Zunehmend werden

Cattu´s Lieder, die stets eine harmonische

Einheit von Musik und

Inhalt bilden, in Fachbüchern abgedruckt.

Und auch auf etlichen

CDs mit Sammlungen bekannter

Kinderlieder sind seine Titel vertreten.

Nicht nur mit seinen Konzerten,

mit denen er u. a. in Berlin in der

Schwartzschen Villa in Steglitz

und seit zehn Jahren auf Usedom

immer wieder willkommener

Gast ist, ist der Traumfänger

zu Festen und Festivals, Schulen,

Kitas und Theatern in ganz

Deutschland, Österreich und der

Schweiz unterwegs.

Auch mit seinen regelmäßigen

Fortbildungs-Seminaren für Erzieher

und Lehrer, vor allem für

den Fortbildungs-Träger „Kein

Tag ohne Musik“, ist er nicht nur

in Fachkreisen bekannt und on

Tour. „Für das Thema musikalische

Früherziehung habe ich

von meiner Arbeit in der Schöneberger

Kiezoase viel mitnehmen

können“, betont Cattu, der gerade

der verantwortungsvollen Arbeit

von Erziehern und Lehrern hohe

Wertschätzung entgegenbringt.

Für seine ansteckend positive

Ausstrahlung hat er eine einfache

Erklärung: „Die über meine Lieder

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14 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

Bald schwingen Cattu und kleine Hexen wieder die Besen.

Foto: Uwe Dreßler


den Kindern vermittelte Energie,

fließt von ihnen vielfach auf mich

zurück.“

Und wenn er dann wieder einmal

nach einem Konzert von einem

kleinen Fan mit strahlendem

Gesicht zu dessen nächstem

Geburtstag eingeladen wird,

eine selbstgefertigte Beule-Eule

ihm überreicht wird oder Cochlea-implantierte

junge Menschen

seinen Rennschnecken-Song zu

„ihrem“ Lied gemacht haben,

dann ist er sich sicher:

Cattu – Carsten van den Berg, der

Traumfänger, wird den Kindern

noch viele Lieder schenken, an

die sie sich als Erwachsene gerne

erinnern und sie dann mit ihren

Kindern und Enkelkindern gemeinsam

singen werden.

Übrigens: Cattu und seine Lieder

kann man buchen, etwa ein halbes

Jahr voraus.

Mit seinem Mitmach-Kita-Konzert

für Kinder ab 3 Jahren „Hexe

Lolli geht auf Herbstreise“ tritt

Cattu am 22. Oktober 2019 um

10.30 Uhr im Zimmertheater der

Schwartzschen Villa in der Grunewaldstraße

55 in 12165 Berlin-Steglitz

auf. Karten 5 €, erm.

4,50 € bei Gruppen ab 10 Kindern,

Erzieher frei. Reservierung unter

Telefon ☎ 030-37 00 13 75 erbeten.

Weitere Cattu-Termine und -Informationen

zu Fortbildung und

CDs, Liederbuch, Buchungen und

Hörbeispiele unter www.cattu.de,

Kontakt ☎ 0179-510 39 49 und

carsten@cattu.de


Jacqueline Lorenz

100 Jahre

Volkshochschule

VHS Tempelhof-Schöneberg bei der Langen

Nacht der Volkshochschulen

VHS am Barbarossaplatz 5.

Frei Parken!

Die Volkshochschulen in Deutschland

werden 100! 1919 fiel der

Startschuss – die Förderung des

Bildungswesens wurde in Artikel

148 der Reichsverfassung

festgesetzt. Dazu zählten auch

die Volkshochschulen.

Mit der Langen Nacht der Volkshochschulen

am Freitag, den

20. September 2019 wird dieses

Ereignis gefeiert und das

Angebot der Volkshochschulen

deutschlandweit in den Mittelpunkt

gerückt. Es gibt zahlreiche

Schnupperangebote aus

unterschiedlichen Bereichen.

Ab 17 Uhr bis um 23 Uhr wird

am Barbarossaplatz 5 in Tempelhof-Schöneberg

gefeiert und

informiert.

Jubiläumsfeier mit

buntem Programm

Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

feiert am

20. September unter dem Motto

„100 Jahre VHS für ALLE – Fest der

Vielfalt.“ Auf die Besucher/innen

wartet ein buntes Programm mit

Ausstellungseröffnung, Musik,

Tanz, kostenfreien Schnupperkursen,

Theater, Lesungen, Handicap-Parcours

und vielem mehr.

VHS Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz

5, 10781 Berlin.

Riesendrachenfestival 2019

Der Himmel über dem Tempelhofer

Feld wird im September wieder

bunt: Gigantische Drachen

erobern die Lüfte über dem früheren

Flugfeld. Ein buntes Bühnenprogramm

ist ein weiteres

Highlight für die ganze Familie.

Veranstalter ist der städtischen

Immobilienanbieter Stadt und

Land. Das Drachenfestival findet

am 21. September von 11

bis 20 Uhr statt. Der Eintritt ist

frei! Die Anreise mit öffentlichen

Verkehrsmitteln wird empfohlen.

Die Parkgebühr übernimmt der Zahnarzt

Spätsprechstunde

Donnerstag, 14–21Uhr


Foto: STADT UND LAND

Nähere Informationen zum Programm

unter www.stadtundland.

de/Service/Veranstaltungen/

Festival-der-Riesendrachen.php.

Aus Wissen und Erfahrung entsteht Können.

Master of Science Orale Inplantologie und

Parodontologie

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Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019 | 15

Unterstützung für pflegende Angehörige

Selbsthilfegruppen, Workshops und mehr

Wenn die Eltern alt werden oder

der Partner so schwer erkrankt,

dass er gepflegt werden muss

– ein Pflegefall in der Familie ist

ein schwerer Einschnitt. Der oder

die Pflegende muss das eigene

Leben umstellen. Die Berufstätigkeit

steht in Frage und über allem

steht die Überlegung „Wie kann

ich das schaffen?“ In über 70 Prozent

der Fälle werden Angehörige

zu Hause gepflegt.

Kostenlose Unterstützung

durch die Kontaktstelle

PflegeEngagement

Damit es gar nicht erst dazu

kommt, dass Pflegende sich überfordert

und alleingelassen fühlen,

zeigt die Kontaktstelle PflegeEngagement

Hilfen auf. Kostenlose

Gruppentreffen – beispielsweise

für Pflegende von pflegebedürftigen

Angehörigen gehören

dazu. Aber auch ehrenamtliche

Besuchs- und Begleitdienste zur

Unterstützung pflegebedürftiger

Menschen und Entlastung

pflegender Angehöriger. In der

Spaziergangs- und Freizeitgruppe

können Pflegende sich vom

aufreibenden Alltag erholen und

gemeinsame Unternehmungen

wie Museumsbesuche genießen.

Bei Gesprächen in der Gruppe

fühlt man sich nicht mehr alleine,

sondern bekommt Zuspruch

und lernt Menschen kennen, die

ähnliche Erfahrungen gemacht

haben.

Auch mal an sich denken

Kraft für den Pflegealltag schöpfen

und auch mal an sich denken

Austausch und Gemeinschaft durch Gruppentreffen fördern.Foto: Joerg FArys / Kontaktstelle PflegeEngagement

– das ist wichtig für Pflegende

und kommt denen zugute, die auf

Pflege angewiesen sind. Ebenso

wichtig sind nachbarschaftliche

Netze für kleine Hilfen im Alltag,

das gegenseitige Kennenlernen

und vernetzen. Besonders für

ältere und alleinstehende Menschen

erleichtert es das Leben,

wenn sie auf ein Netzwerk zurückgreifen

können. Aus den so

geknüpften Kontakten werden

nicht selten langjährige Freundschaften.

Ehrenamtliche, die sich

engagieren möchten, können auf

ein vielseitiges Angebot zurückgreifen.

Sie werden systematisch

geschult, begleitet und erfahren

eine vielseitige Unterstützung

durch die Kontaktstelle Pflege-

Engagement.

In vielen Bezirken vertreten

Wenn Sie mal in eine Selbsthilfegruppe

hineinschnuppern

oder sich über ein ehrenamtliches

Engagement informieren

möchten, wenden Sie sich an

die Kontaktstelle PflegeEngagement

Steglitz-Zehlendorf. Erreichbar

über den Mittelhof e. V.,

Königstraße 42 – 43, 14163 Berlin.

☎ 030-80 19 75 38. Die Sprechzeiten

sind montags von 10 bis

12 Uhr und donnerstags von

15 bis 17 Uhr. Mehr Infos unter

www.pflegeunterstuetzungberlin.de/kontaktstellen/steglitzzehlendorf/

Kontaktstelle PflegeEngagement

Charlottenburg-Wilmersdorf,

bei SEKIS, Bismarckstraße 101,

10625 Berlin. Sprechzeiten:

Di 13 bis 15 Uhr und Do 10 bis

12 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Bitte anmelden unter ☎ 030-

890 285 35. Mehr Infos unter

www.pflegeunterstuetzungberlin.de/kontaktstellen/

charlottenburg/. Zu den regelmäßigen

Ehrenamtstreffen werden

auch immer wieder Referent/

innen zu interessanten Themen

eingeladen. Am 21. Oktober

spricht Prof. Regine Reichwein

zum Thema „Glück und Zufriedenheit“

und im November Dr. M.

De Ridder zum Thema „Abschied

vom Leben“. Beide Veranstaltungen

finden in den Räumen in der

Bismarckstraße 101 statt.

Kontaktstelle PflegeEngagement

Tempelhof-Schöneberg im Nachbarschaftshaus

Friedenau, Holsteinische

Straße 30, 12161 Berlin,

☎ 030-85 99 51 225, Sprechzeiten

donnerstags 10 bis 12 Uhr, oder

bei Der Nachbar – Stadtteiltreff,

Cranachstraße 7, 12157 Berlin,

☎ 030-32 50 08 51, Sprechzeiten

montags 14.30 – 16.30 Uhr und

dienstags 10 bis 12 Uhr. www.

pflegeunterstuetzung-berlin.

de/kontaktstellen/tempelhofschoeneberg/

Gefördert wird die Kontaktstelle

PflegeEngagement von der Senatsverwaltung

für Gesundheit,

Pflege und Gleichstellung auf

Grundlage der Pflegeunterstützungsverordnung.

Impressum Gazette Schöneberg & Friedenau

September Nr. 9/2019 · 24. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Schöneberg &

Friedenau sowie Steglitz, Zehlendorf, Charlottenburg und Wilmersdorf.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf

☎ 03329 / 645 15 70

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88

Anzeigen

Daniel Gottschalk

☎ 030 / 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Humburg Media Group · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe Oktober Nr. 10/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 16.09.2019

Erscheinung 04.10.2019


16 | Gazette Schöneberg & Friedenau | September 2019

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