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GEMEINDEZEITUNG

WUNDSCHUH

61265G86U – P.b.b. – Erscheinungsort Wundschuh – An einen Haushalt – Verlagspostamt 8142 Wundschuh 23. Jahrgang, Nr. 3, September 2008

Am Samstag, 22. November 2008, findet in der ESV-Halle erstmals ein Konzert mit den drei Wundschuher

Musikgruppen „Isolierband“, „InEarSystem“ sowie „Serèph“ statt. Dieses Konzert wird von der Gemeinde

Wundschuh unter Bürgermeister Karl Brodschneider gemeinsam mit engagierten Wundschuher Jugendlichen

organisiert. Alle sind dazu herzlich eingeladen!


Bürgermeister Karl Brodschneider

WO DRÜCKT

DER WUNDSCHUH

Ab dem Jahr 2004 ist das

alte Ziegelwerk wieder in

den Mittelpunkt meiner

Arbeit als Bürgermeister gekommen.

Der Grund dafür sind illegale

Lagerungen zuerst von Altreifen

und jetzt von Müll. Weil sich

die Firma Ecotech um raumplanerische

Voraussetzungen und gesetzliche

Auflagen kaum kümmerte

und mit ihrer Tätigkeit die

Anrainer und Gemeinde immer

mehr provozierte, ging ich im

Juni heurigen Jahres an die

Öffentlichkeit und schlug Alarm.

Der diesbezügliche Artikel in der

„Kleinen Zeitung“ vom 21. Juni

rief ein großes Echo hervor.

Die Firma Ecotech bekam von

der Bezirksbehörde die sofortige

Beseitigung des gelagerten Mülls

beauftragt, doch wiederum leistete

sie dem nicht Folge. Die Halle

mit den Abmessungen von zirka

21 mal 25 Metern war mit

geschreddertem Müll (Autoteile,

Kleine Zeitung ,

21. 6. 2008

Kunststoffe, Metalle, Holz, Altreifen

etc.) vollgeräumt. Dieser

Müll war bis zu fünf Meter

hoch aufgeschüttet.

Am 16. August 2008 trat dann

ein, was ich befürchtet hatte.

Der geschredderte Müll begann

vermutlich infolge von

Selbstentzündung zu brennen.

Die Freiwillige Feuerwehr

Wundschuh reagierte unglaublich

schnell. Durch den Einsatz

eines Atemschutztrupps konngeräumt

werden. ChemischtechnischeAmtssachverständige,

die von mir nach Wundschuh

gerufen wurden, stellten

Gott sei Dank fest, dass keine

Gefahr für die Bevölkerung

te der Brand unter Kontrolle und Natur gegeben war.

gebracht werden. Auch die Dieser Brand bestärkt mich,

Freiwillige Feuerwehr Zwaring- dass ich alles unternehmen

Pöls unterstützte die Wund- werde, bis diese missbräuchlischuher

mit einem Atemche Verwendung des alten Zieschutztrupp.

Der Brand konnte gelwerks vorbei ist. An die Fir-

zwar oberflächlich rasch ma Ecotech richte ich aus, dass

gelöscht werden, jedoch war ich sie bis zur gänzlichen ord-

in dem Müllhaufen bereits ein nungsgemäßen Beseitigung

Schwelbrand im Gang. Daher des Mülls garantiert nicht in

10 Gemeindezeitung 2 Gemeindezeitung Wundschuh Wundschuh : Nr. 3/2008 : Nr. 3/2008

musste die Halle teilweise aus- Ruhe lassen werde!

110 kV-Leitung

Zusammen mit Bezirkskammerrat

Markus Hillebrand hatte

Bürgermeister Karl Brodschneider

am 11. Juli einen Vorsprache-Termin

bei Landeshauptmann

Franz Voves. Dabei forderte

Brodschneider den Landeshauptmann

auf, auch von

seiner Seite alles zu unternehmen,

damit es doch noch zu

einer Verkabelung der 110 kV-

Leitung von Seiersberg bis zum

Bahnhof Werndorf kommt. Es

war aber ein kurzer und ergebnisloser

Vorsprachetermin.

Statt Voves kam sein Sekretär.

Geh- und Radweg

Ende Juli hat das Land Steiermark

die Fahrbahnschäden beim

Geh- und Radweg über die

Autobahnbrücke behoben, sodass

die Radfahrer und Fußgänger

jetzt endlich sicher von

Wundschuh entlang der Großsulzer

Straße bis zum Kreisverkehr

bei der Tankstelle Roth

fahren können. Wichtig war,

dass Bürgermeister Karl Brodschneider

diesbezüglich mit Verkehrslandesrat

Kristina Edlinger-Ploder

gesprochen hatte.

Sie gab daraufhin in ihrer Abteilung

„Gas“, und wenige Tage

später war alles fertig.

Spiel-Schnecke

Der Spielgerätepark im Pfarrkindergarten

erfuhr mit einer

riesigen 2,5 Tonnen schweren

Steinschnecke eine Bereicherung.

Organisiert wurde diese

Schnecke, auf der die Kinder

gerne spielen oder sich dahinter

verstecken, von Hans Reinisch

und Vizebürgermeister

Karl Scherz. Sie kostete dem

Kindergarten nichts, nur der

Transport musste von der Gemeinde

Wundschuh bewerkstelligt

werden.


Erstes JugendROCKkonzert

Wer hätte es sich gedacht, dass

unsere Gemeinde gleich drei

Wundschuher Bands hat. Und

diese stellen sich am Samstag,

22. November 2008, in einem

gemeinsamen Konzert der Öffentlichkeit

vor. Wer sind die

Gruppen?

InEarSystem: Die Band mit

Christoph Schöggler (Gitarre,

Gesang), Christof Stocker (Gitarre,

Bass, Gesang), Gary Kosch

(Schlagzeug) und Simone Pöschl

(Leadsängerin, Bass) entstand

vor zirka vier Jahren. Rhythmische

Drums, extravagante Gitarrensounds

und Vocals, die

schnell ins Ohr gehen, geben

der Musik von „InEarSystem“

das gewisse Etwas. Songs auf

www.inearsystem.com

Isolierband: Seit rund einem

Jahr gibt es die „Isolierband“ in

der heutigen Besetzung. Gitarre

spielen Stefan Scheucher und

Florian Traby, den Bass Markus

Leger und am Schlagzeug sitzt

Benjamin Traby.

Serèph. 2005 wurde die Band

Serèph, bestehend aus Michael

Stiefmaier (Gesang, Gitarre), Daniel

Manninger (Gitarre), Flori-

Am 22. November 2008 mit dabei: InEarSystem.

Großes Radrennen

Zum zweiten Mal veranstalteten

die Mitgliedsgemeinden der

GU 8 (Wundschuh, Werndorf,

Kalsdorf, Feldkirchen, Zettling,

Unterpremstätten, Pirka, Seiersberg)

ein bestens besetztes

Radrennen. Diese sportliche

Veranstaltung ist ein Rundkurs,

der durch alle acht Mitgliedsgemeinden

der GU 8 führt

und knapp 30 Kilometer lang

ist und fünfmal gefahren wird.

Auch heuer ging – so wie 2007

– der Sieg an einen Ausländer.

Nachdem im Vorjahr der Tscheche

Jan Barta gejubelt hatte,

durfte diesmal der Australier

Die Durchschnittsgeschwindigkeit

betrug nach 145 gefahrenen Rennkilometern

fast 48 km/h.

Cameron Wurf im Ziel in Kalsdorf

jubelnd die Hände in die

Höhe reißen. Platz zwei ging

an den Tiroler Matthias Krizek.

Die steirische Elite mit Jochen

Summer, Markus Eibegger und

Stefan Rucker hatte diesmal

nichts zu melden und landete

im geschlagenen Feld.

Die Siegerehrung in Kalsdorf

nahm GU 8-Vorsitzender Bürgermeister

Karl Brodschneider

gemeinsam mit den Vertretern

der Marktgemeinde Kalsdorf,

des Radsportklubs Kalsdorf und

des Radsportverbandes Steiermark

vor.

3

an Scheucher (Bass) und Benjamin

Traby (Schlagzeug, Gesang),

gegründet. Seither haben

sie ihre experimentelle

Rockmusik schon einige Male

live zum Besten gegeben.

Bürgermeister Karl Brodschneider

mit Erwin Haiden jun., der

anlässlich des Rennens vor seinem

Haus einen eigenen Verpflegungsstand

errichtet hatte.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Nationalratswahl

am 28. September

Am 28. September 2008 findet

die Nationalratswahl statt. Insgesamt

sind 1200 Wundschuher

und Wundschuherinnen wahlberechtigt.

(Zum Vergleich: Bei der

Gemeinderatswahl 2005, als – so

wie bei der heurigen Nationalratswahl

– auch schon 16-Jährige

zur Wahl gehen konnten, waren

es 1189 Personen.) Das Wahllokal

befindet sich im Kultur- und

Sportheim und ist in der Zeit von

7 bis 13 Uhr geöffnet. Bitte die

Wählerverständigungskarte mitnehmen!

Es besteht heuer erstmals

auch die Möglichkeit der

Briefwahl!

My Fair Lady

Bürgermeister

Karl

Brodschneider

bittet:

„Nehmen Sie

Ihr Wahlrecht

wahr und

gehen Sie

zur Wahl!“

Alljährlich lädt die Gemeinde

Wundschuh zur so genannten

„Kulturfahrt“ ein. Anfang 2009,

genau am Samstag, 10. Jänner

2009, findet die nächste Kulturfahrt

statt. Auf dem Programm

steht der Besuch des Musicals

„My Fair Lady“ im Grazer

Opernhaus. Die (vergünstigten)

Eintrittskarten kosten 35 beziehungsweise

40 Euro. Die Kosten

für den Bus übernimmt die Gemeinde

Wundschuh. Vielleicht

ist das auch ein schönes Weihnachtsgeschenk,

wenn man sich

selbst und seine Liebsten zu

dieser Kulturfahrt im Gemeindeamt

Wundschuh anmeldet. Anmeldeschluss

ist Anfang Dezember

2008.

(Von links) GU 8-Vorsitzender Karl Brodschneider, RSC-Obmann Pepo Koren, Vizebürgermeisterin

Ursula Rauch, Matthias Krizek, Cameron Wurf, Daniel Musiol, Gemeinderat Karl Scheiber

und Radsportpräsident Rupert Tschernko.


Ferialjobaktion der Gemeinde

Von Thomas Kraxner und Dalila Krupic

Die Arbeit in der Gemeinde

läuft wie ein Uhrwerk,

man sieht es nicht

und doch weiß man, dass

mehr hinter all dem liegt. Um

das zu beobachten, durften

wir Herrn Bürgermeister Karl

Brodschneider im Rahmen der

Ferialjobaktion einen Nachmittag

begleiten.

Schon kurz nach Beginn der

Bürgermeistersprechstunde kamen

die ersten Leute, um ihre

Bitten und Vorschläge dem

Bürgermeister zu unterbreiten.

In diesen Gesprächen wurden

dann die, in diesem Fall zwei

Projekte, vorgestellt, abgewogen

und diskutiert. Natürlich

werden diese Projekte nicht

nur allein vom Bürgermeister

angenommen, sondern müssen

erst in einer Gemeinderatssitzung

besprochen werden.

Auch nach Beendigung dieser

Gespräche gab es keine Pause,

sofort wurde der nächste Termin

in der Raiffeisenbank von

Wundschuh wahrgenommen.

Dort wurden viele Informationen

eingeholt, und auch der

Smalltalk mit Bankstellenleiter

Martin Kainz kam nicht zu kurz.

In der darauf folgenden KEG-

Sitzung wurde verkündet, dass

endlich ein Käufer für das letzte

freie Grundstück im Industriegebiet

Wundschuh gefunden

wurde. Nun nach zehn

Jahren harter Arbeit ist nun

auch das letzte Grundstück im

Industriegebiet belegt.

Zum Abschluss des Tages durften

wir noch einer Gemeinderatssitzung

beiwohnen. Diese

Sitzungen sind öffentlich und

können von jedem besucht

werden. Dort wurden wesentliche

und wichtige Sachen Wundschuh

betreffend besprochen.

Auch hatten wir das Glück,

bei der Angelobung des neuen

Gemeinderatsmitglieds Kainz

Robert dabei zu sein.

Im Verlauf der Ferialjobaktion

konnten wir uns selbst davon

überzeugen, wie anstrengend

die Arbeit in der Gemeinde ist,

doch auch die Arbeit als Ferialpaktikant

ist kein Zuckerschlecken.

In den folgenden

Kurzinterviews erzählten uns

die fleißigen Arbeiter ein bisschen

über ihre Arbeit.

Marian Kainz

(15, Poly):

„Die Gemeindearbeit gefällt mir

sehr gut. Eine der anspruchsvollsten

Arbeiten war das Austrimmen

des Lo-Bochs (Laa-

Bach). Die schwerste Arbeit

war bei den Pflastersteinen bei

der Volkschule das Gras aus

den Ritzen zu entfernen, weil

es an den Fingern weh tat.“

Andreas Wurm

(16, HTL)

„Ich hab mich bei der Gemeinde

gemeldet, weil mir sonst in

den Ferien langweilig wäre

und weil ich das Geld brauche.

Zur Zeit muss ich die Blumen

gießen, und wir haben das

Bankett ausgebessert. Die schwierigste

Arbeit war das Bankett

ausbessern, weil es ordentlich

in die Oberarme geht.“

4

Sabrina Hofer

(15, HLW)

„Ich habe mich für die Ferialjobaktion

beworben, weil ich

mir vorstellen konnte, dass es

Spaß macht. Das Arbeiten in

der Volksschule machte mir

nichts aus, aber die Bankett-

Arbeiten waren das Schwierigste

für mich.“

Melanie Sonner

(15, Modeschule)

„Bei der Gemeinde hab ich

mich gemeldet, weil ich fürs

Arbeiten Geld bekomme und

damit ich neue Leute kennen

lerne. Die schwerste Arbeit

waren die Wände in der Volksschule

zu putzen, weil die Hände

so schrumpelig werden. Und

nächstes Jahr werde ich mich

vielleicht wieder melden.“

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Julian Kainz

(17, Klusemann)

„Ich habe mich beworben, weil

mir in den Ferien sonst langweilig

wäre. Besonders hat mir

bei den Bankett-Arbeiten das

Walzenfahren gefallen. Walzenfahren

ist für mich das Schwerste

und das Lustigste. Ich überlege,

ob ich mir eine Walze für

Zuhause kaufe.“

Daniel Totter

(15, Poly)

„Ich habe mich beim Job in der

Gemeinde beworben, weil es

lustig ist und weil man das

Geld immer brauchen kann. Ich

hab die meiste Zeit das Bankett

gemacht. Schwer war es

eigentlich überhaupt nicht.

Wenn ich könnte, würde ich

mich nächstes Jahr wieder bewerben.“

Aufgrund der vielen Bewerbungen fand ein zweiter

Turnus statt. Daran nahmen (von links) Natalie

Kainz, Christin-Sophia Des Enffans Avernas, Marie

Kainz sowie Kathrin Blattl teil. In ihr Aufgabengebiet

fielen u. a. folgende Tätigkeiten: Mithilfe

beim Wasserzähler-Austauschen, Brückengelände

streichen, Rasen mähen, Hecken schneiden, Plakatwände

säubern, Spielplatz säubern, Blumen

gießen, Volksschule und Kindergarten putzen.


Julia Karner

(16, Fachschule)

„Ich habe mich wieder bei der

Gemeinde beworben, weil ich

letztes Jahr auch dabei war,

und da hat es mir Spaß gemacht.

Ich hab heuer Kanal

ausgegraben, Bankett gemacht

und Wände geputzt. Und die

schwerste Arbeit war das Putzen,

aber eigentlich ist sie nicht

schwer, sondern eher langweilig.

Nächstes Jahr würde ich es

wieder machen, wenn wieder

Freunde von mir dabei sind.“

Stefan Unterthor

(17, BORG)

„Ich habe mich bei der Gemeinde

gemeldet, damit ich meine

Ferien sinnvoll verbringen kann.

Die Arbeit in der Gemeinde gefällt

mir sehr. Zu meinen Arbeiten

zählen Bankett machen,

den Platz zwischen Gasthaus

Farmer und Purkarthofer zusammenkehren

und bei der Gemeinde

Akten ordnen.“

Zum Abschluss hoffen wir,

dass wir den Bürgern

unserer Gemeinde

die Arbeit in der Gemeinde

und die Ferialjobaktion

etwas näher bringen

konnten.

Wolfgang Pöllabauer

(16, HTL)

„Ich habe mich zur Ferialjobaktion

der Gemeinde gemeldet,

da man als Jugendlicher

immer Geld braucht. Das Arbeiten

in der Gemeinde finde

ich bis jetzt sehr chillig (angenehm).

Die schwerste Arbeit,

die ich bis jetzt machte, war

das Bankett, weil es ziemlich

auf die Arme geht und anstrengend

ist. Ich glaube, nächstes

Jahr werde ich mich wieder

bei dieser Aktion bewerben.“

KAPUTTER BAUM. Die

Linde beim so genannten

Likawetz-Kreuz

schien krank zu sein,

weswegen die Gemeinde

Wundschuh einen

Baumdoktor ersuchte,

eine Untersuchung vorzunehmen.

Das Ergebnis

war ernüchternd: der

Baum sollte aus Sicherheitsgründen

gefällt

werden. Vizebürgermeister

Karl Scherz initiierte

alles und sagt: „Uns ist

die Sicherheit der Menschen

am wichtigsten.“

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Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Fa. Binder feiert Geburtstag!

Rechtzeitig zum 25-Jahr-Betriebsjubiläum eröffnete die Firma

Binder in Bärnbach eine neue Halle und lud aus diesem Anlass zu

einem großen Fest ein. Der vor 25 Jahren in Wundschuh gegründete

Betrieb hat sich mittlerweile als Hersteller von Biomasse-Heizanlagen

für Industrie- und Gewerbebetriebe von 50 kW

bis 10.000 kW auf dem internationalen Markt derart profiliert,

dass man auf einen Exportanteil von 85 Prozent verweisen kann.

In Großbritannien ist man sogar Marktführer. Jetzt zielt man auf

die Eroberung des US-Marktes.

Die Firma Binder beschäftigt auf ihren Standorten in Bärnbach

und Voitsberg rund 130 Mitarbeiter. Fast unglaublich ist die Zahl,

dass man derzeit 65 Jugendliche und 13 Erwachsene in Ausbildung

hat. Auch bei der Forschung ist man sehr stark!

(V. l.) Josef Binder jun., Josef und Stefanie Binder sowie Johannes

Binder.

GEWERBE- UND INDUSTRIE-

GEBIET. Vor genau zehn Jahren

begann die Gemeinde

Wundschuh mit der Entwicklung

des Gewerbe- und Industriegebiets

LCG. Jetzt sind

alle Flächen verkauft (an die

Firmen Jöbstl, LIDL, Englmayer,

KS-Bau [Fa. Kötz] sowie

Renock), weswegen die

Werbetafel abgebaut werden

konnte. Die Ferialpraktikanten

halfen den beiden

Gemeindemitarbeitern Edi

Schauer und Michael Kainz

beim Abbau der Tafel.


BLICK IN DIE GEMEINDESTUBE

In den Gemeinderatssitzungen am 5. Juni, 10. Juli und 14. August

wurden folgende Punkte behandelt (Auszug):

■ Kaufvertrag zwischen der Gemeinde Wundschuh Orts- und InfrastrukturentwicklungsKEG

und der Firma Renock und Gewerbeförderung

■ Kaufvertrag zwischen der Gemeinde Wundschuh Orts- und InfrastrukturentwicklungsKEG

und der Firma KS-Bau und Gewerbeförderung

■ Wirtschaftsförderung für die Fa. Frisör Haartreff

■ Kündigung eines Teils des Saubermacher-Vertrags, um an der

Ausschreibung des Abfallwirtschaftsverbandes Graz-Umgebung

teilnehmen zu können

■ Grundsatzbeschluss für einen Grundverkauf an Familie Basic

■ Ansuchen des Musikvereins um Vereinsförderung anlässlich des

40-Jahr-Jubiläums

■ Mietvertrag mit Markus Eichhober für die Wohnung im Post-

Haus

■ Ansuchen von Barbara Schauer und Manfred Hainzl um Wohnbauförderung

■ Seniorenurlaubsaktion: Juliana Stubenrauch und Maria Unterthor

sind 2008 die Teilnehmerinnen aus Wundschuh

■ Angelobung des neuen Gemeinderats der

ÖVP. Da Daniel Leber sein Mandat wegen eines

Wohnortswechsels zurückgelegt hatte,

wurde Robert Kainz als neuer Gemeinderat

angelobt. Er wurde auch für die Ausschüsse

Sport, Müll und Umwelt sowie Kanal und

Wasser nominiert.

■ Kaufvertrag zwischen der Gemeinde Wundschuh

Orts- und Infrastrukturentwicklungs-

KEG und der Firma Heinz Wiesinger VermögensverwaltungsgmbH.

(Fa. Englmayer) und

Gewerbeförderung

■ Kulturförderung für den Erlebnishof Reczek

■ Unterstützung der Gemeindeinitiative der

Marktgemeinde Jagerberg für Gemeindeautonomie im Raumordnungsgesetz

■ Gemeindebeitrag für GU 8

■ Neufassung der Kanalabgabenordnung

■ Diskussion über die Einführung von Gestaltungsrichtlinien beim

Bauen

■ Personalaufnahme: Johanna Nachtnebel wird mit der Leitung

der Nachmittagsbetreuung in der Volksschule beauftragt, Andrea

Greil baut die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten

auf.

Johanna Nachtnebel, die demnächst mit

ihrer Familie nach Wundschuh ziehen wird

(Neubau am Waldweg), ist die neue Leiterin

der Nachmittagsbetreuung in der Volksschule.

Andrea Greil wurde mit dem Aufbau einer

neuen Service-Einrichtung der Gemeinde

Wundschuh beauftragt, nämlich mit der ab

Herbst 2008 angebotenen Nachmittagsbetreuung

für die Kindergartenkinder. Andrea

Greil leitete schon ein Jahr lang die Nachmittagsbetreuung

in der Volksschule.

Robert Kainz

wurde als neuer

ÖVP-Gemeinderat

angelobt. Er folgte

in dieser Funktion

Daniel Leber

nach.

6

Pulverturm

Als Vertreter der Gemeinde

Wundschuh nahm Gemeinderat

Herbert Lienhart Ende Juni an

der Schlussfeier im MunitionslagerKalsdorf-Zettling-Wundschuh

teil. Mit diesem Festakt

ging die 165-jährige Geschichte

des Munitionslagers zu Ende.

QUERSTREIFEN. Ob der Versuch,

bei den Ortseinfahrten

mittels mehrerer Querstreifen,

deren Abstand zueinander

von Strich zu Strich kürzer

wird, tatsächlich eine Temporeduzierung

bringt, ist noch

ungewiss. Allerdings zeigt diese

so wie andere Maßnahmen,

dass die Gemeinde

Wundschuh sehr viel unternimmt,

um Wundschuh für alle

Verkehrsteilnehmer sicherer

zu machen. Die zwei Versuchsabschnitte

befinden sich

an der Ponigler Straße und

Forster Straße.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

ALARMANLAGE.

Nachdem in der

Volksschule schon

zweimal eingebrochen

und im

Juni auch das Kultur-

und Sportheim

von Einbrechern

heimgesucht

worden war, beschloss

der Gemeindevorstand

die Installierung einer

Alarmanlage

im Gemeindeamt.

Diese Alarmanlage

ist seit der ersten

September-Woche

„scharf“.

Neue Bürgermeister

Zettling hat mit Johann Gruber

(FPÖ) einen neuen Teilzeit-

Bürgermeister.

Franz Plasser (ÖVP) löste in Weitendorf

Josef Kaiser als Bürgermeister

ab. Kaiser war 15

Jahre lang Bürgermeister in Weitendorf.

GEHWEG. Nachdem die Wärmeliefergenossenschaft

im

Vorjahr für Leitungsverlegearbeiten

den Gehweg im Bereich

Dorfstraße/Ponigler

Straße in Anspruch genommen

hatte, musste der Gehweg

wieder hergestellt werden.

Die Gemeinde Wundschuh

nützte das, um dabei

Wünsche der Anrainer zu

berücksichtigen. Vizebürgermeister

Karl Scherz führte

diesbezüglich mehrere Gespräche

vor Ort mit direkt

betroffenen Anrainern. Das

war sehr wichtig.


SÜSSES AUFGESPÜRT IM DORF

VON KONDITORMEISTER ERWIN HAIDEN

Der süße Knödel im

Inneren verschmolzen

und außen geschützt!

Die Fülle ist gleich bedeutend wie die

Hülle einer Partnerschaft. Ob Marille,

Zwetschke, Nougat, Schokolade oder

Kastanie – die Geschmackgeber von innen

heraus sind ebenso bedeutend wie

die Frage, welcher Teig sie umgibt. Süße

Knödel können sowohl mit Kartoffel-,

Topfen-, Grieß- als auch Brandteig zubereitet

werden.

Eigentlich könnte man jede Fülle mit jeder

Hülle kombinieren. Die Gefahr besteht

nur darin, wie sehr lässt sich der eine

Partner mit dem anderen Partner auf einen Kompromiss ein.

Die Zusammenführung verschiedener Partner variiert in kleinen

Zutatenänderungen und den richtigen Arbeitsschritten zur richtigen

Zeit.

Umhüllt man Früchte aller Art mit einem beliebigen Teig, dann

mengt man bei der Teigzubereitung frisch geriebene Zitrone bei.

Besteht die Fülle aus Schokolade, Nüssen oder Kastanien, wird

die Zitrone durch frisch geriebene Orangen ersetzt. Salz ist bei

jeder Teigzubereitung unerlässlich.

Bei Kartoffelteig ist die Wahl der Kartoffeln nicht so entscheidend,

mehr die Art der Zubereitung. Kartoffeln müssen durchgekühlt

sein, bevor sie zum Teig weiterverarbeitet werden. Fein

geriebene Muskatnuss erhöht den Geschmack des Kartoffelteigs

um ein Vielfaches, auch bei süßen Speisen. Danach wird der Teig

gut durchgeknetet. Ist der Teig gut vermengt, muss er zwei bis

drei Stunden gekühlt vor der Weiterverarbeitung rasten.

Die Größe der Knödel ist sehr entscheidend für den kulinarischen

Genuss. Wie in der Partnerschaft sollte eine Gleichmäßigkeit

bestehen zwischen Teig und Fülle. Darum sollte man die Frucht

der Menge Teig anpassen. Mit Wein, Zucker, Vanille, Zitrone und

den Fruchtresten die dazu passende Sauce kochen. Somit wird

nichts verschwendet und man sorgt für einen zusätzlichen Geschmackskick

am Teller.

Beim Einkochen von Knödeln muss das Wasser gesalzen sein. Es

darf auch nicht auf voller Stufe kochen, sondern leichtes Köcheln

reicht, um den Knödel optimal zu servieren. Kochzeit ist zehn Minuten.

Knödel nach dem Kochen sofort in süßen Bröseln wälzen

und gleich servieren.

Rezept für einen Topfenteig

(zirka 5 Personen mit je 2 Stück Knödel)

150 g Butter

30 g Staubzucker

Salz

1 Stück Zitrone

2 Eier

40 g Dotter

500 g Topfen

250 g Mehl

Butter mit Zucker, Zitrone und Salz aufschlagen. Eier nach und

nach beigeben, Topfen vorsichtig unterheben und danach das

Mehl vermengen. Teig gut durchkühlen. Danach mit einer beliebigen

Frucht zum Knödel drehen, kochen und dann mit aller Ruhe

genießen. Gutes Gelingen!

Gutes Gelingen wünscht

Konditormeister Erwin Haiden

7

Der neue Weg

Probleme zu lösen

Elisabeth Gabriele Jenull ist Diplom-Lebensberaterin

und

wohnt in Wundschuh. Sie

weiß: Viele Menschen würden

Hilfe und Unterstützung bei

der Bewältigung eines Problems

brauchen. Aber sie

benötigen dafür keine langwierige

Therapie. Sei es beim

Übergang in eine neue Lebensphase,

bei Krisen in der

Partnerschaft oder bei beruflicher

Belastung, man fühlt sich

festgefahren, unsicher, überwältigt

vom Entscheidungsdruck.

In solchen Situationen

ist guter, vor allem schneller

Rat gefragt, der auf den Punkt

kommt, „damit das Leben weitergehen

kann“.

„Wem nicht zu raten ist, dem

ist auch nicht zu helfen!“ sagt

Jenull. Wer klug sein will, denkt

an die Begrenztheit des eigenen

Erfahrungshorizontes und

sucht sich guten Rat. „Beratung

ist eigenverantwortliche

Vorsorge, dynamisch und zukunftorientiert.

Ich helfe meinen

Kunden dabei, sich zu orientieren,

sich für neue, andere

Wege zu entscheiden und begleite

sie mit Ratschlägen und

praktischen Übungen. Lebens-

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

„Lachen und Lächeln sind Tor

und Pforte, durch die viel Gutes

in den Menschen hineinhuschen

kann.“

Christian Morgenstern

Frau Irmgard Strauß (Postamt Wundschuh)

mit ihrer Mutter im Gespräch mit

Edi Schöninger, fotografiert beim

Wurmschachern am 9. September 2007.

Elisabeth Gabriele Jenull aus

Wundschuh ist Diplom-Lebensberaterin.

beratung verhilft zu stabilen

Veränderungen. Beratung sagt

uns erstens, dass wir nur das

tun sollen, was wir selbst wollen.

Und sie sagt uns zweitens,

dass wir durch Beratung erkennen

können, was wir wirklich

wollen.“

Elisabeth Jenull abschließend:

„Damit nicht alles beim Alten

bleibt und Sie Ihr Leben zum

Besseren verändern, vereinbaren

Sie einen Termin mit mir!

Meine Telefonnummer lautet:

06 99/194 85 571. Ich freue

mich auf Ihren Anruf!“

Herbert Greiner

BITTE LÄCHELN!


VDir. Melitta Lenz

AUS DER SCHULE

GEPLAUDERT

Nicole: Ich gehe nach

den Ferien in die HS Unterpremstätten,

weil

mein großer Bruder

dort auch in die Schule

geht. Ich möchte einmal

Richterin werden.

Gottfried: Nach den Ferien

gehe ich in die HS

Unterpremstätten. Ich

möchte Fußballer werden.

Martin: Ich gehe in die

HS Unterpremstätten.

Ich möchte nämlich

schon bald arbeiten.

Vielleicht werde ich einmal

Rennfahrer.

■ SCHULSCHLUSSFEST. Für alle Volksschüler

und auch für die künftigen Schulanfänger gab

es am Freitag, 20. Juni 2008, bei herrlichstem

Wetter das „Hopsi-Hopper-Sportfest“. 12 Spielestationen

konnten besucht werden, und zwischendurch

musste man sich natürlich immer

wieder mit Getränken und Weckerln stärken.

■ GRAZ-TAG. Die 4. Klasse verbrachte am

Dienstag, 24. Juni 2008, einen ganzen Vormittag

in unserer Landeshauptstadt. Die Schüler

besichtigten das Opernhaus, das Mausoleum,

den Dom und die „Versöhnungsstiege“ in der

Burg und wanderten dann wegen der großen

Hitze unter großen Mühen auf den Schlossberg.

Von dort ging es mit der Standseilbahn

hinunter, und ein gutes „Temmel-Eis“ rundete

den Vormittag perfekt ab. Das Lehrerteam

Die Lehrer der VS Wundschuh wünschen

allen Schülern der 4. Klasse alles Gute für ihren weiteren Schulweg!

Jasmin: Ich gehe nach

der VS Wundschuh in

die HS Unterpremstätten,

weil ich später vielleicht

einmal Floristin

werden möchte.

Daniel: Ich gehe nach

den Ferien in die HS

Unterpremstätten, weil

ich Fußballer werden

möchte.

Christoph: Ich gehe

nach den Ferien in die

HS Dobl, weil ich ein

Profi-Surfer werden will.

Vielleicht besuche ich mit

18 die Schauspielschule. 8

Stephanie: Ich werde

die Englischklasse in der

HS Unterpremstätten

besuchen, weil ich sehr

gut Englisch sprechen

möchte. Später werde

ich Frisörin.

Nici: Ich gehe nach der

Volksschule in die HS

Unterpremstätten, weil

ich vielleicht Fotografin

werden möchte.

David: Ich gehe in die

HS Unterpremstätten in

die Englischklasse, weil ich

Autodesigner werden

will.

Eva: Nach den Ferien Jenni: Ich gehe nach

werde ich die Englisch- den Sommerferien in

klasse der HS Unter- die HS Unterpremstätpremstätten

besuchen, ten, weil ich nach Zwa-

weil ich Modedesignerin ring ziehe. Ich möchte

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

werden möchte.

später Frisörin werden.

wünscht der 4. Klasse alles Gute für die weitere

Schullaufbahn.

■ MUSIKWORKSHOP DES MUSIKVEREINES WUND-

SCHUH FÜR ALLE KLASSEN AM 30. JUNI 2008.

Fast alle Schüler beschrieben den Workshop mit den

Worten: „Es ist schön, dass ich selbst ein kleines Buch

über Instrumente gestalten durfte. Das Spielen mit

den Schlagzeuginstrumenten und der Trompete hat

mir am besten gefallen.“ Herzlichen Dank an Kapellmeister

Stefan Orthofer für diesen tollen Workshop!

■ STRASSEN-

THEATER

„LOTTI

UND HERR

LAMPL“.

Zirkusschule

Wundschuh

am 2. Juli

2008.

Raphael: Ich werde in

die HS Dobl gehen.

Ich möchte entweder

Surfer oder Fußballer

werden.

Veronika: Nach den

Ferien werde ich das

Bischöfliche Gymnasium

in Graz besuchen, weil

ich Kindergärtnerin werden

möchte.


■ VORSPIELABEND MUSIKSCHULE PAPAGENO am 1. Juli.

2008 im Turnsaal.

■ SCHÜLER ALS „DETEKTIV SPÜRNASE“ im Schloss Herberstein

am 1. Juli 2008.

■ ZIRKUSSCHULE-ZIRKUSFLÖHE – Aufführung am 30. Juni

2008 im Turnsaal.

SIE FRAGEN

WIR ANTWORTEN

Wo gehe ich hin, wenn

ich spezielle Fragen zum

Thema Flächenwidmungsplan

habe?

Nicht immer können Amtsleiter

Herbert Greiner und Bürgermeister

Karl Brodschneider

Fragen zum Thema Flächenwidmungsplan

ausreichend

beantworten. In solchen Fällen

empfiehlt sich ein Gespräch

mit dem Raumplaner

der Gemeinde, Herrn Haas

vom Büro Malek-Herbst in der

Grazer Körösistraße. Allerdings

soll zuerst telefonisch

ein Termin vereinbart werden,

wenn ein Gespräch mit dem

Raumplaner gewünscht wird,

um sicherzustellen, dass der

gewünschte Gesprächspartner

auch zur Verfügung steht.

Gibt es gesetzliche Vorgaben

für das Abschießen von Feuerwerken?

Ein Feuerwerk mit den Feuerwerkskörpern

der Raketenklassen

3 und 4 muss in der Bezirkshauptmannschaftangemeldet

werden. Feuerwerke

mit Raketen der Klassen 1 und

2 sind im Ortsgebiet verboten,

im Freiland möglich, müssen

aber um 22 Uhr beendet sein

(außer Silvester). Bei Feuerwerken

mit Raketenkörpern der

Klassen 1 und 2 ist zusätzlich

die Zustimmung des Bürgermeisters

einzuholen.

9

Emotionen und

Gesundheit: Die Wut

Psychische Faktoren spielen

in unserer von Hektik und

Stress geplagten Zeit eine

wichtige Rolle für Gesundheit,

Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Die traditionell chinesische

Medizin ist ein sehr hilfreiches

Modell, den Einfluss von

Emotionen auf Körper, Geist

und Seele gut beschreiben zu

können. Sie ist aus der Beobachtung

von Naturprozessen

entstanden und kennt 5 grundlegende

Kräfte, die als 5 Elemente

oder Wandlungsphasen

bezeichnet werden. Diese Elemente

spiegeln sich sowohl in

der Natur als auch im Menschen.

Jedem Element wird eine Grundemotion

zugeordnet und beschrieben,

wie diese im Menschen

wirkt. Selbstverständlich

gibt es mehr als 5 Emotionen,

diese stellen aber mehr oder

weniger Facetten beziehungsweise

Mischungen dieser Grundemotionen

dar.

Die prägende Emotion des Elements

Holz ist die Wut. Dabei

geht es um Themen wie Durchsetzungskraft,Selbstbehauptung,

Kreativität, Kampfkraft,

aber auch um Wut, Ärger und

Ungeduld. Mit dem Wissen,

dass das Element Holz dem

Frühling zugeordnet wird, ist es

auch leichter zu verstehen, um

welche Themen es dabei geht.

Aus der Ruhe und Stille des

Winters heraus erwachen die

Kräfte der Natur wieder aufs

Neue. Alles beginnt wieder zu

leben, und auch der Mensch

hat das Bedürfnis, wieder mehr

ins Freie zu gehen, er plant und

setzt neue Projekte um. Dieser

kreativen Schaffenskraft entspricht

energetisch die Expansion.

Werden dieser Expansion

Hindernisse in den Weg gelegt,

sind Wut, Ärger und „Grant“ die

Alte Batterien

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Mag. Uwe Triebl*

MIR IST ETWAS

ÜBER DIE LEBER

GELAUFEN!

Reaktion. Wir alle kennen die

Redewendung: Es ist einem etwas

über die Leber gelaufen.

Leber und Gallenblase sind die

dem Holz Element zugeordneten

Organe.

Die Energien können nicht mehr

frei fließen und es kommt zu

Stauungen.

Körperliche Symptome, die dadurch

entstehen können, sind

seitliche Kopfschmerzen, Migräne,

Augenschmerzen und allgemein

Druckgefühle. Sie können

dem vorbeugen und den inneren

Druck wieder ablassen –

die Ventile öffnen. Dazu eignen

sich vor allem Bewegung und

angemessener Ausdruck von

Ärger zum richtigen Zeitpunkt.

Energieübungen und energetische

Behandlungen können dabei

gezielt helfen.

* Mag. Uwe Triebl war Leistungssportler,

studierte anschließend Psychologie und

absolvierte eine Ausbildung im Bereich

traditionelle chinesische Medizin und

Körperarbeit. Vor kurzem eröffnete er in

Wundschuh seine Praxis. Daten dazu:

Mag. Uwe Triebl, Klinischer- und Gesundheitspsychologe,

Sportpsychologe,

Tennistrainer, Tao Trainer; Am Rehgrund

4; 8142 Wundschuh; Tel.: 0 664/1613320.

Mit der neuen Batterienverordnung, die mit 26. September 2008

in Kraft tritt, wird die Sammlung und Verwertung aller verbrauchten

Batterien neu geregelt. Für Konsumenten ändert sich

durch die neue Verordnung nichts. Gerätebatterien können auch

künftig unentgeltlich bei jeder Verkaufsstelle (zum Beispiel Supermarkt)

oder bei den dafür eingerichteten Sammelstellen der

Gemeinden unentgeltlich zurückgegeben werden. Batterien und

Akkus, dürfen aber nicht über den Restmüll entsorgt werden.


Aus Anlass des 2000. Geburtstags

des Apostels

Paulus hat Papst Benedikt

XVI. für die Zeit vom 29. Juni

2008 (Festtag Peter und Paul)

bis 29. Juni 2009 ein Paulusjahr

ausgerufen, in dem in besonderer

Weise dieses großen Völkerapostels

gedacht werden

soll. Ein ganzes Jahr lang feiert

die katholische Kirche den Geburtstag

jenes Mannes, dem es

zu verdanken ist, dass das Christentum

eine Weltreligion werden

konnte.

Der heilige Paulus ist wohl eine

der schillerndsten Persönlichkeiten

der Kirchengeschichte.

Legendär ist sein „Damaskus-

Erlebnis“ wo er – vorher als

jüdischer Schriftgelehrter ein

glühender Gegner der jungen

Christengemeinde – eine völlige

Kehrtwendung vollzog und

das Christentum in der gesamten

damals bekannten Welt

verbreitete.

Paulus stammte aus der jüdischen

Gemeinde der Stadt Tarsus,

Hauptstadt der römischen

Provinz Kilikien in der heutigen

Südtürkei nahe der Grenze zu

Syrien. Nach eigenen Angaben

war er ein „gesetzestreuer Jude"

und „eifriger Verfolger der

Kirche". Er hat Jesus von Nazaret

zu Lebzeiten nie kennen gelernt.

Die tiefe, persönliche Beziehung,

die ihn mit dem auferstandenen

Christus verbindet,

geht auf eine Erfahrung zurück,

die er später so beschreibt:

„Gott hat mir in seiner Güte

seinen Sohn offenbart". Von da

an sah Paulus seine Lebensaufgabe

darin, die Christus-Botschaft

über die Grenzen des

Judentums hinaus bekannt zu

machen. Er nannte sich deshalb

„Apostel der Völker".

Die Wirkungsgeschichte des

Paulus kann kaum überschätzt

werden. Das betrifft vor allem

das Apostelkonzil 49 nach Christus

in Jerusalem, auf dem Paulus

dafür eintrat, dass in der

Mission unter Nicht-Juden keine

Beschneidung verlangt werde.

Das war eine kühne Forderung,

doch sie ebnete dem

Christentum den Weg von einer

jüdischen Reformbewegung

zur Weltreligion. Paulus hat

Grenzen überwunden. Sein Satz

„In Christus gibt es weder Juden

noch Heiden" enthält das

Beagle-Sommerfest

Am Sonntag, 27. Juli, fand auf dem Grundstück der

Familie Günter und Silvia Karner in der Dorfstraße

ein ganz besonderes Fest statt. Der Austrian Beagle

Club (ABC), dessen Landesgruppenleiterin die

Wundschuherin Barbara Haidl seit Anfang des Jahres

ist, veranstaltete sein 1. Sommerfest. Da die Familie

Karner auch stolzer Besitzer eines Beagles und Mitglied

des ABC ist, stellte sie den Gästen liebenswürdigerweise

ihren „ausbruchsicheren“ Garten zur Verfügung.

25 Zweibeiner und 11 Vierbeiner hatten

ihren Spaß und feierten bis zum Abend.

10

DI Johann Stampler

Leiter des Katholischen

Bildungswerks Wundschuh

ÜBER DEN

KIRCHTURMHORIZONT

HINAUS

Paulusjahr 2008/2009

Potenzial zum Universalismus.

Es war wohl auch ein wesentlicher

Hintergedanke des Papstes,

mit der Ausrufung dieses

Gedenkjahrs einen kräftigen

neuen Impuls zur Überwindung

von Grenzen zwischen den Konfessionen

zu geben und die

Ökumene zu stärken. Nicht

umsonst wurde auch der orthodoxe

Patriarch Bartholomaios

I. zur Eröffnung des Paulusjahrs

eingeladen. Die Einladung

an die Katholiken, sich in

diesem Jahr verstärkt mit der

Person und Lehre des Paulus zu

beschäftigen, ist wahrscheinlich

auch als ein Zugehen auf

den Protestantismus zu sehen,

wo die paulinische Theologie

immer schon einen viel größeren

Stellenwert hatte als im

Katholizismus.

Es sei sein Wunsch, sagte der

Papst anlässlich der Ausrufung

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

des Paulusjahres, einen Beitrag

zur „Erneuerung unseres missionarischen

Eifers" und zur

„Festigung unserer Beziehungen

zu den Brüdern des Ostens

wie auch zu anderen Christen"

zu leisten – in Anspielung an

den alle Grenzen sprengenden

Einsatz des Paulus für die Christusbotschaft.

Ort der Eröffnungsfeier des

Paulusjahrs war naturgemäß

die Basilika St. Paul vor den

Mauern, die über dem Grab

des Apostels, der im Jahr 64

in Rom den Märtyrertod erlitt,

errichtet wurde. Als römischer

Bürger wurde er mit

dem Schwert hingerichtet. Das

Schwert ist aus diesem Grund

auch das Attribut, mit dem der

Heilige in den Kirchen – wie

auch auf einem der Glasfenster

in unserer Pfarrkirche –

immer dargestellt wird. Das

Schwert ist aber auch als Symbol

der Überzeugungskraft zu

sehen, mit der Paulus auf seinen

zahlreichen Missionsreisen

seine Zuhörer für die Botschaft

Christi begeistern konnte.

Es ist zu wünschen, dass auch

wir uns in diesem Jahr von

dem Geist, der Selbstsicherheit

und der visionären Kraft des

Paulus anstecken lassen und

die Heil bringende Botschaft

von Christus voll Überzeugung

in dieser so satt gewordenen

Welt vertreten.

Landesleiterin Barbara Haidl vom Austrian Beagle Club. Rechts: Günter

Karner inmitten der Beagle-Schar.

UNSER DOPPELBILD-RÄTSEL entstand bei der Feuerwehrausrückung am 23. August 2008 zum Ziegelwerk. Nach dem stundenlangen Einsatz hatte sich auch Feuerwehrkamerad

Günter Reczek ein kühles Bier redlich verdient. Das rechte Bild unterscheidet sich vom linken durch fünf Fehler. (Die Auflösung finden Sie auf Seite 14).


SIEGFRIED KAINZ

aus Wundschuh

geb. am 14. 9. 1978

technischer Angestellter, Mittelfeld

Franz Hofer

SPORTSFREUND

Diese von Franz Hofer

gestaltete Serie stellt Spieler,

Funktionäre und Anhänger

des USV Wundschuh vor.

STÄNDIG ALS ZUSCHAUER BEI

HEIM- UND AUCH AUSWÄRTS-

SPIELEN DABEI: Karl, Klaus und Horst

MARTIN KLAPSCH

aus Zwaring

geb. am 16. 7. 1969

Maurer, Stürmer

PROST AUF WUNDSCHUH:

Andreas Eichhober (links),

Ewald Blattl, Herbert Brodschneider,

Helmut Hofer

und Christian Blattl

ZWEI TREUE FANS:

Hans-Peter Leykauf (links)

und Günther Farmer

11

PETER KIPPERER

aus St. Josef

geb. am 19. 2. 1976

Kfz-Mechaniker, Stürmer

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

STEPHAN OSWALD

aus Werndorf

geb. am 22. 7. 1989,

Student, Tormann

DIE GATTIN DES SPORTVEREINS-

OBMANNS, Angelika Kainz, mit Tochter

Natalie


Bei den Erdäpfelbauern

Wundschuh ist eine Kartoffelanbaugemeinde. Der leichte Boden bietet geradezu

ideale Voraussetzungen für den Kartoffelanbau. Johann Högler hat die

Bauern und Bäuerinnen bei ihrer Arbeit begleitet und die Geschichte der Kartoffel

vom Anbau bis zur Ernte mit seiner Kamera verfolgt.

2 3 4

5 6 7

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11 12 13

14 15 16

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12

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

1


1 Bevor es noch die Kartoffelsetzmaschinen gab, wurde mit einem Pflug eine

Furche gezogen, die Kartoffel wurde in einer Schuhlänge mit der Hand

gesetzt, die Furche wurde mit der Haue zugemacht.

2 Bei dieser Setzmaschine wurde am 1. März 2008 mit der Hand die Kartoffel

auf eine drehbare Scheibe gelegt. Die Kartoffel fällt dann in die Furche.

Die Furche wird mit der „Häufelscheibe“ zugemacht.

3 Es gibt auch eine vollautomatische Setzmaschine (am Traktor angehängt),

in deren Speicher sich zirka 1.500 Kilo Setzkartoffeln befinden.

4 Über ein Gurtenband werden die Kartoffel automatisch in den Boden eingebracht

und mittels der „Häufelscheiben“ die Furchen zugemacht.

5 Das austreibende Kartoffelkraut wird mittels Folie vor kalten Nächten und

Frost geschützt.

6 Um die Kraut- und Knollenfäule zu verhindern, muss auch gespritzt werden.

Für ein Hektar werden ungefähr 400 Liter Spritzbrühe benötigt.

7 Wenn Trockenheit herrscht, wird mittels einer Beregungsanlage das

Wachstum gefördert. Es wird mit zirka 20 Kubikmeter Wasser in der Stunde

beregnet – und das etwa zehn Stunden lang, was einer Regenmenge von

etwa 20 mm entspricht. Durch die Beregnung können auch Nachtfröste abgewendet

werden.

8 Eine alte „Grabmaschine“ war auch der Erdäpfelkrampen (jene auf dem

Bild ist zirka 50 Jahre alt) mit vier Zinken und zur besseren Ernte und zum

Aufladen auf den Wagen die Erdäpfelgabel, deren Zinken vorne gerundet

waren, um die Kartoffeln nicht zu beschädigen.

9 Eine etwas modernere Grabmaschine war bereits der so genannte Wurler.

Dieser Wurler wurde von einem Pferd gezogen. Durch die Drehung der

Eisenzinken wurden sodann die Kartoffeln aus dem Boden gewurlt. Sie mussten

dann händisch gesammelt und verladen werden.

10 Bei den modernen Maschinen werden die Kartoffeln automatisch aus

der Furche genommen und über ein Förderband in die Grabmaschine gebracht.

11 In der Grabmaschine wird das Kräutl abgetrennt und die Kartoffeln

kommen zur Sortierung, danach folgt die Trennung von Steinen (die von

Hand durchgeführt wird), abschließend wandern die Kartoffeln in den Bunker.

12 Mit dieser Maschine, die vom Traktor langsam gezogen wird, können

natürlich nicht so große Mengen in kurzer Zeit geerntet werden.

13 Bei den großen Erntemaschinen geht es natürlich weitaus schneller und

besser. Bei dieser Maschine kann der ganze Erntevorgang mittels Kameras,

die bei den einzelnen Förderbändern, bei der Sortierung und beim Verladen

in den Bunker angebracht sind, überwacht werden.

14 Die Kartoffeln, die vom Förderband kommen, werden nochmals händisch

überprüft beziehungsweise es werden die Steine aussortiert.

15 Ein großer Bunker sorgt dafür, dass einige Tonnen Kartoffeln eingebracht

und dann zur Verpackung gebracht werden.

16 Eine der modernsten Kartoffelerntemaschinen befand sich im Einsatz. Es

ist dies eine selbstfahrende Maschine, die in der Stunde bis zu 30 Tonnen

Kartoffeln ernten kann. Zwei Zeilen können auf einmal geerntet werden.

Dies ist bei anderen Maschinen nicht möglich. Es sind aber auch bis zu vier

Personen notwendig, die bei der händischen Sortierung und Kontrolle mithelfen

müssen.

17 Um die Kartoffeln auch für den Handel vorzubereiten, kommen sie zu

einer automatischen Wasch-, Wiege- und Verpackungsmaschine. Diese Verpackungsmaschine

wäscht die Kartoffeln, wiegt ein oder zwei Kilo vollautomatisch

ein und verpackt sie in kleine Säcke, die über ein Förderband in das

Auslieferungslager kommen. Diese Maschine kann bis zu 9.600 Kilo in einer

Stunde verarbeiten. Der Ernteertrag beträgt 40 bis 45 Tonnen pro Hektar.

18 Im kühlen Lagerraum warten die gewogenen und verpackten Kartoffeln

auf die Auslieferung zu den Handelsketten.

19 Um das AMA-Gütesiegel zu erhalten, sind umfangreiche Auflagen zu erfüllen.

Eine Salzburger Firma führt jährliche Kontrollen durch. Kontrolliert

werden zum Beispiel die Mengen der Düngervorgaben, die Spritzmittelvorgaben,

ob eine höchstzulässige Menge nicht überschritten wird und ob die

richtigen Mittel verwendet wurden. Auch Proben des Kartoffelkrauts werden

entnommen und im Labor untersucht, um die richtigen Werte festzustellen.

Die einzelnen Handelsketten verlangen dieses Gütesiegel, damit die Kartoffel

auch aus einem naturnahen Anbau kommt.

13

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

WIR GRATULIEREN

Veronika Baier aus Wundschuh, Ringstraße,

hat sich an der Höheren Lehranstalt

für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt

Soziales mit Projektmanagement,

der Reife- und Diplomprüfung

unterzogen und diese mit

ausgezeichnetem Erfolg bestanden.

Sabine Stiefmaier aus Kasten, Hauptstraße,

hat im Juli ihr Magisterstudium

der Germanistik mit dem akademischen

Grad Magistra der Philosophie

mit Auszeichnung abgeschlossen.

Am Campus02, der Fachhochschule

der Wirtschaft in Graz, fanden die ersten

Sponsionen zum Bachelor of

Science in Engineering statt. Josef

Binder jun. aus Forst, Schattenbauerweg,

hat parallel zu seinen beruflichen

Aufgaben im Unternehmen Informationstechnologie

und IT-Marketing

studiert und diese Ausbildung

erfolgreich abgeschlossen. Vor allem

die Management-Tools und die Wirtschaftsinformatik

sieht er als wichtige

Erweiterung seiner Führungskompetenz.

Kerstin Strohrigl aus Wundschuh,

Hauptstraße, hat die Reife- und Diplomprüfung

an der HAK Grazbachgasse

bestanden.

Tanja Leber aus Forst, Kaiserwaldweg,

bestand im Juni die Reife- und

Diplomprüfung an der Handelsakademie

Graz.

Anton Leber aus Wundschuh, Amselweg,

hat die Reife- und Diplomprüfung

an der HAK Grazbachgasse

mit gutem Erfolg bestanden.

Thomas Primus aus Wundschuh, Kalvarienbergstraße,

nahm am 28. Juli

2008 am Ultra Alpin Marathon in

Veitsch teil (56 Kilometer, 2.200 Höhenmeter).

Primus kam nach 7 Stunden

und 59 Minuten als Achter ins Ziel.

Siegfried Lackner aus Wundschuh, Amselweg, nahm als Mitarbeiter der Firma

Porr zusammen mit Arbeitskollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Firma Schotter- und Betonwerk Schwarzl am diesjährigen E-Businessmarathon

rund um den Schwarzl See teil. Für ihn und sein Team zählte nicht

das Gewinnen, sondern das Dabeisein.

Auflösung Doppelbild-Rätsel


Monsignore Anton Pommer wirkte von

1910 bis 1962 als Wundschuher Pfarrer.

In seinen Wirkungszeitraum fiel auch

der Bau der Wundschuher Pfarrkirche

(1912 bis 1915). Im Bild Monsignore

Pommer (rechts).

RADAUSFLUG. Fahrradfahren

ist gesund!

Dass wissen

auch die Damen der

Kegelrunde, die

einen Ausflug mit

ihren Fahrrädern

nach Fernitz unternahmen.

14

Pfahlbau „Dammhäusl“ aus

dem Buch „Steirische Lebenswanderung“,

1941.

Ein großer Fischfang

Ins „Wundschuher See“-Fischerzentrum land nach Wundschuh angereist. Aus dem

kommen von weit her die Fischer, um ei- Internet hatte er erfahren, dass es hier

nen großen Fang zu machen. Einer von ih- Fische zu fangen gibt, von denen man

nen ist Uwe Becker. Er war zirka acht nur träumen kann. Und er konnte tatsäch-

Stunden lang aus Heilbronn in Deutsch- lich einen schönen Fang verzeichnen. Ein

Uwe Becker mit dem von ihm

gefangenen Hausen-Stör.

Das Sterbeandenken

von Maria Pommer,

die über 40 Jahre

lang Wirtschafterin

im Pfarrhof war.

Am 8. Juni 1939 wurde

im Pfarramt Wundschuh

dieser Geburtsund

Taufschein für

Simon Reinisch ausgestellt.

Bereitgestellt

wurde dieses Dokument,

das damals zum

Nachweis der arischen

Abstammung diente,

von Margarete Fuchs

aus Hausmannstätten.

ANNO

DAZUMAL

Teichabsperrung „Mönch“ im Juli 2008

In einem Buch von Franz Nabl („Steirische Lebenswanderung“,

1941) fand ich eine Beschreibung der Wundschuher Teiche. Eine

betraf den jetzigen Badesee. Er wurde „Teich der gelben Lilie“ genannt.

Ein Auszug daraus: „ Es waren nicht die Blätter des Schilfs

oder der Binse, es waren Blätter der Iris, der Schwertlilie, und im

Mai schlangen sich Girlanden der prächtigsten gelben Blätter das

Ufer entlang.“ Beim Foto aus dem Jahr 1941 handelt es sich um

das so genannte „Dammhäusl“. Hier wurde das Wasser aus dem

See abgelassen, um ihn auch abzufischen. Im „Dammhäusl“ wurde

mittels einer Eisenspindel der runde Baum, der den Abfluss

sperrte, langsam hochgezogen. Es war damals ein beliebter Treffpunkt

der Jugend in der Badesaison. Inzwischen wurde der Teich

zu einem Badesee ausgebaut, und die Wasserabsperrung erfolgt

in einem so genannten „Mönch“. Hier wird mit Brettern und Sägespänen

der Abfluss höhenmäßig abgedichtet.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Johann Högler

WUNDSCHUHER

PERSPEKTIVEN

23 Kilo schwerer Hausen-Stör ist an die

Angel gegangen und konnte nach einem

zirka 20 Minuten lang dauernden Drill in

den Käscher gebracht werden. Beim Wiedereinsetzen

mit der Hand in den Teich

muss der Hausen-Stör noch längere Zeit

gehalten werden, damit er den Stress abbaut,

den er beim Drill erlitten hat, ansonsten

würde er verenden.

Uwe Becker war über den Fang sehr erfreut.

Er lobte die Familienfreundlichkeit

am Wundschuher See, vor allem die kinderfreundliche

Anlage, in der auch die

Kinder fischen dürfen, denn das ist nicht

überall gestattet. Nach vier Tagen Aufenthalt

am See reiste er zurück und versprach,

bald wieder zu kommen.


Reisen auf eine andere Art

Gruppenbild der abenteuerlustigen Ausflügler.

Franz Fleischhacker aus Gradenfeld.

Von 7. bis 10. Juli 2008

machten sich 15 abenteuerlustige

Personen mit

zehn Oldtimern-Traktoren auf

den Weg, um ein weiteres Stück

von Steiermark und Kärnten

kennen zu lernen. Ilse und

Franz Aichelsreiter-Holzmann

aus Wundschuh, Franz Reczek

aus Kasten, Franz Fleischhacker

aus Gradenfeld und Alois

Scheifler aus Zwaring waren

mit von der Partie.

Der erste Tag führte von Wundschuh

aus über das Klippitztörl

nach St. Lambrecht und von

dort zum ersten Quartier in

die obersteirische Stadt Murau.

Unterwegs besichtigten wir das

Heinrich Harrer Museum und

die Stiftskirche von St. Lambrecht.

Das Tagesprogramm des zweiten

Tages begann mit der Brauerereiführung

in Murau. An-

schließend ging es weiter über

die Turracherhöhe (1740 Meter)

zu den zwei Nockbergen

(über 2000 Meter), wo wir eine

Pause einlegten, um uns zu

stärken und das schöne Panorama

zu genießen. Weiter

ging es nach Gmünd und

durch das Malta-Tal zum Malta-Stausee

(1940 Meter), wo

wir im Kölnbreinstüberl nächtigten.

Am nächsten Tag, nach einer

Führung durch die höchste

Staumauer Österreichs (200

Meter), ging es mit den Traktoren

weiter durch das Lisatal

und dann dem Millstättersee

entlang, über Bad Kleinkirchheim

nach St. Veit an der Glan,

wo wir das dritte Mal nächtigten.

Am Abend machten wir einen

Rundgang durch die reizvolle

Stadt St. Veit mit ihrem be-

KAPELLENFEST. Ein Höhepunkt beim Kapellenfest in Gradenfeld

war neben der Heiligen Messe, zelebriert von Pfarrer Norbert

Glaser, das Schätzspiel, bei dem es um das Erraten des Gewichts

einer Riesenwurst ging. Die besten Schätzer waren (von

links) Reinhold Adam, Anton Nager, Gerhard Reininger, Maria

Suppan, Maria Reicher und Edi Gutjahr (dahinter Gertrude Heiling

und Ludwig Rabold vom Veranstalter-Team der Kapellengemeinschaft).

15

kannten blumengeschmückten

Hauptplatz. Ein besonderer

Blickfang am Stadtrand ist die

moderne, von Professor Ernst

Fuchs gestaltete Hotelanlage.

Am vierten Tag ging die Heimreise

durch den sonnenreichsten

Ort Kärntens (Höhe 1160

Meter) – Diex. Bekannt ist dieser

Ort auch durch die zur

Gänze erhaltene Wehrkirche.

Eltern-Kind-Gruppe

Christine Greiner, die Leiterin der Eltern-Kind-Gruppe, teilt mit:

„Ein paar Familien sind unserer Einladung gefolgt, die Treffen der

Eltern-Kind-Gruppe im Sommer am Spielplatz durchzuführen. Die

Kinder konnten die verschiedenen Spielgeräte ausprobieren,

während die Eltern sich unterhalten haben.“

Folgende Highlights erwarten euch bis Weihnachten: Elternbildungsabend:

Geschwister haben sich zum Streiten gern! Einen

Bruder oder eine Schwester zu haben kann fabelhaftes Glück,

aber auch eine Berg- und Talfahrt sein. „Die ewige Streiterei macht

mich noch krank, könnt ihr euch nicht einmal vertragen?“ Diesen

Stoßseufzer kennen alle Eltern. Vermutlich genauso wie das Gefühl

der Unsicherheit, wie man mit Geschwisterrivalität umgeht.

Wie man hilfreich in Streitereien eingreifen kann und wie man eingreift,

um nicht mehr eingreifen zu müssen. Wann? Mittwoch,

29. Oktober, um 20 Uhr im Kulturheim Wundschuh.

Nikolausfeier. Am Dienstag, 2. Dezember, um 15 Uhr besucht uns

der Hl. Nikolaus im Kulturheim. Wir bitten um Anmeldung bis

Dienstag, 25. November, entweder bei den Treffen oder telefonisch

unter 0 650/39 373 13 beziehungsweise E-Mail: tine–greiner@web.de.

Die Treffen bis Weihnachten finden am Dienstag 14. 10., 28. 10.,

11. 11., 25. 11., 2. 12. und 9. 12. 2008 jeweils von 15 bis 17 Uhr

im Kulturheim statt.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Über Lavamünd und die Soboth

ging es nach Eibiswald. In

St. Oswald hatten wir eine

nette Begegnung mit den Mitgliedern

des dortigen sehr aktiven

Oldtimerclubs. Bei einer

gemütlichen Jause in ihren eigenen

Clubräumen gab es interessante

Gespräche. Über

Gleinstätten, Preding ging es

Richtung Heimat, wo wir nach

564 Kilometern Fahrt um zirka

20 Uhr Wundschuh erreichten.

Die Traktoren hatten eine Leistung

von 15 bis 26 PS. Außer

einem Starter, der nicht immer

so recht wollte, gab es auf dieser

langen Fahrt keine technischen

Probleme.

Die Abende waren geprägt von

gemütlichem Zusammensitzen,

gutem Essen und Zeit für Plaudereien.

Durch das Fahren mit

niedriger Geschwindigkeit (ca.

25 km/h) konnten wir die Landschaft

intensiv wahrnehmen.

In den Sommermonaten fanden die Treffen der Eltern-Kind-

Gruppe am Wundschuher Spielplatz statt.


Sommerfest

im Kindergarten

Am Ende des Kindergartenjahres,

am 18. Juni 2008, fanden

sich neben den Kindern auch

die Eltern, Verwandte sowie

Freunde und Bekannte zum

Sommerfest im Kindergarten

ein. Leider hatte es der Wettergott

im heurigen Jahr nicht

so gut mit uns gemeint, weshalb

wir in das Kulturheim ausweichen

mussten. Dies brachte

jedoch den großen Vorteil mit

sich, dass wir so eine richtige

Bühne für unsere Darbietungen

zur Verfügung hatten.

Nach dem Begrüßungslied wurde

von den Kindergartenkindern

eine tolle Geschichte, in

der es um das Thema Freundschaft

und Teilen ging, vorgespielt.

Dabei schlüpften die Kinder

in die Rolle einiger Meerestiere.

Bei diesem Singspiel

zeigten die Kinder mit viel Begeisterung

ihr schauspielerisches

und musikalisches Talent.

Die Hauptfigur des Regenbogenfisches

wurde dabei von

Jasmin Hofer sehr entzückend

dargestellt.

Ein weiterer Höhepunkt war

der Auftritt des berühmten

Zauberers und Bauchredners

Ronnie Wonders. Gags, überraschende

Wendungen und unglaubliche

Zaubereffekte waren

Inhalt seiner großartigen

Darbietung, bei der er sogar

Tische zum Schweben brachte.

Zauberer Ronnie Wonders verstand

es dabei, die Kinder in jedem

Augenblick in das Programm

mit einzubeziehen. Alle

Kinder und Erwachsenen waren

gleichermaßen von den

Zaubereien begeistert.

Das köstliche Buffet wurde

auch heuer wieder dankenswerterweise

von den Eltern

der Kindergartenkinder bereitgestellt.

Alles in allem bildete dieses

Sommerfest einen sehr stimmungsvollen,

lustigen und

schönen Ausklang unseres Kindergartenjahres.

Andrea Meyer-Guggi

16

UNSER NOTAR

INFORMIERT

Abschaffung der Erbschaftsund

Schenkungssteuer per

31. 7. 2008

Erben und Schenken ist grundsätzlich

ab dem 1. August

2008 steuerfrei. Dies bedeutet

allerdings nicht, dass in Zukunft

sämtliche unentgeltliche

Vermögensübergänge frei von

jeder Besteuerung sind. Es fällt

beim Erben und Schenken von

Liegenschaft grundsätzlich die

Grunderwerbsteuer an.

Schenkungsmeldegesetz 2008

Um nach Abschaffung der Erbschafts-

und Schenkungssteuer

Vermögensverschiebungen

nachvollziehen zu können,

wird durch das Schenkungsmeldegesetz

2008 eine gesetzliche

Verpflichtung eingeführt,

geschenktes Vermögen der

Finanzverwaltung anzuzeigen.

Eine Anzeigepflicht für Schenkungen

(z. B. Bargeld, Kapitalforderungen,Gesellschaftsanteile,

Betriebe, bewegliches

körperliches Vermögen und

immaterielle Vermögensgegenstände)

unter Lebenden ist

vorgesehen, wenn mindestens

ein Inländer an der Schenkung

beteiligt ist. Die Meldepflicht

betrifft alle am Übertragungsakt

Involvierten (Erwerber, Geschenkgeber,

Rechtsanwälte,

Notare). Von der Anzeigepflicht

wird u. a. bei folgenden

Sachverhalten abgesehen:

– Erwerbe zwischen nahen

Angehörigen bis insgesamt

50.000 Euro innerhalb eines

Jahres

– Erwerbe zwischen anderen

Personen bis 15.000 Euro innerhalb

von fünf Jahren

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Notar Robert Esposito hält an

jedem ersten Donnerstag im

Monat von 17 bis 18 Uhr eine

Sprechstunde im Gemeindeamt

Wundschuh ab.

– Gelegenheitsgeschenke bis

1.000 Euro

Grunderwerbsteuerpflicht

für unentgeltliche

Grundstückserwerbe

Die Grundstücksschenkung

fällt nach dem 31. Juli 2008

zur Gänze unter das Grunderwerbsteuergesetz.

Die Bemessungsgrundlage

für die Grunderwerbssteuer

ist der dreifache

Einheitswert, der Steuersatz

beträgt 3,5 Prozent

(2 Prozent zwischen nahen

Angehörigen).


FlickFlackFlohZirkusschuljahr 2007/2008

Im vergangenen Schuljahr startete

in Wundschuh neben der

bereits laufenden „Zirkusschule“

(Zirkuskurs für Kinder und

Jugendliche ab 9 Jahren) ein

zweiter Kurs, nämlich die „Zirkusflöhe“

für Kinder zwischen

6 und 8 Jahren. In beiden Kursen

wurde im ersten Halbjahr

viel kennen gelernt und ausprobiert,

viel Spaß gehabt und

geübt und – vor allem bei den

Zirkusflöhen – viel gespielt und

entdeckt.

Im zweiten Halbjahr bereitete

jede Gruppe eine Aufführung

vor, und am Ende des Schuljahres

präsentierten dann die

„Zirkusflöhe“ für Eltern, Verwandte

und Freunde im Turnsaal

der Volksschule „Das Märchen

vom Turm der Tiere“, in

dem jedes Kind vorzeigen konnte,

was ihm im Kurs am meisten

Spaß gemacht hatte.

Der Kurs „Zirkusschule“ präsentierte

seine Abschlussaufführung

im Kultur- und Sportheim

für alle Menschen, die gerne

kommen und staunen wollten.

Die Kinder und Jugendlichen

hatten dieses Jahr die einzelnen

Themen und Geschichten

selbst erdacht, und die meisten

Szenen waren aus den

Ideen und der Phantasie der

Kinder selbst entstanden. Von

außen wurde dort und da ein

bisschen mitgeholfen und aus

den einzelnen Szenen eine Rahmengeschichte

gefunden. So

hatten die Zuschauer die einzigartige

Gelegenheit, mit uns

auf den Planeten Andromeda

M31 zu reisen, um bei einem

Referat zweier Schülerinnen

über den weit entfernten Planeten

Erde mit dabei zu sein.

Bei der Aufführung wurden

auch zwei im Publikum sitzende

Personen zum Mitspielen

auf die Bühne geholt: VS-Direktorin

Melitta Lenz und Bürgermeister

Karl Brodschneider.

Und um die Sommerpause ein

bisschen zu verkürzen, gab es

im August ein Treffen zum

„Stiegenfahren mit dem Einrad“,

ein Jongliersommerfest

mit gemütlichem Beisammensein

am Lagerfeuer und einen

Bastelnachmittag als Vorbereitung

für einen gemeinsamen

Start am Radwandertag (Flick-

FlackFlohZirkus-Einrad-Schmetterlinge).

Begeisterte Kinder bei der Zirkusschule.

17

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

28. 9. 2008:

Nationalratswahl

„Machen Sie von Ihrem

Wahlrecht gebrauch und

gehen Sie zur Wahl!“


Der Blumenausflug führte heuer ins Ennstal.

Beim Familien-Radwandertag am 31. August gab es auch heuer

wieder eine große Verlosung. Die drei Hauptpreise gingen

alle an glückliche Gewinner aus Wundschuh. Das waren Alexander

Macher (Fahrrad, gespendet von der Gemeinde), Heinz

Reinisch (Fahrrad, gespendet vom Fremdenverkehrsverein, sowie

Martin Kainz (Reisegutschein, gespendet von Orbis-Reisen).

Der Fetzenmarkt ist nur dank der großartigen Mithilfe vieler

Männer und Frauen sowie der vielen Spenden der Bevölkerung

möglich.

Fremdenverkehrsverein

Obmann

Werner Rupp

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2008

gab es wieder den Fetzenmarkt

des Fremdenverkehrsvereins

Wundschuh. Abgehalten

wurde er wieder beim

altbewährten Platz neben

dem Rüsthaus und im Rüsthaus

der Feuerwehr.

Obmann Werner Rupp: „Bedanken

möchte ich mich be-

sonders bei den 60 Personen,

die uns tagelang freiwillig mit

voller Kraft von morgens bis

abends geholfen (gearbeitet

und geschuftet) haben. Gesammelt

wurde in allen Ortschaften

von West bis Ost von

Süd bis Nord. Es wurde natürlich

am Platz genauestens sortiert,

sodass alles dort war,

wo es hingehörte. Von Freitag

bis Samstag wurde dann verkauft,

unsere Kunden kamen

besonders von unseren Nachbarländern

sowie von den

umliegenden Gemeinden und

18

natürlich auch aus Wundschuh.

Als Obmann habe ich

dann nebenbei auch für diese

eine Woche ein schönes,

heißes Wetter bestellt und

auch prompt bekommen. Der

Fetzenmarkt war auch finanziell

ein voller Erfolg. Da können

wir wieder etwas herrichten,

neu anschaffen, restaurieren,

verschönern und somit

unseren Beitrag für ein schönes

Wundschuh leisten.

Ich als Obmann möchte ich

mich auch bei den Haushalten

in unserer Gemeinde besonders

bedanken für die Unterstützung,

dass sie die Waren

hinter dem Zaun oder in der

Garage gelagert haben, bis

wir sie abgeholt haben und

fremde Personen diese Sachen

nicht entwenden konnten.“

Übrigens: Der nächste Fetzenmarkt

kommt bestimmt!

Wie alljährlich gab es heuer

wieder einen Blumenausflug

des Fremdenverkehrsvereines.

Diesmal ging die Fahrt mit

50 Personen in die Obersteiermark

– ins Ennstal zum golde-

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

nen Europadorf Donnersbach.

Die Reiseleitung übernahm

wie schon gehabt unsere liebe

Juliane Weißensteiner.

Unser erstes Ziel war Aigen

im Ennstal, wo auch das Frühstück

beim Kirchenwirt eingenommen

wurde. Hinterher

gab es dann eine Ansprache

vom dortigen Vizebürgermeister

und eine kleine Führung in

der Pfarrkirche sowie eine Besichtigung

des neu gestalteten

Hauptplatzes. Weiter ging

es nach Donnersbach, wo es

dann eine Führung durch den

Ort gab – angefangen beim

längsten Blumenkisterl der

Welt (450 Meter) über die Besichtigung

der Pfarrkirche bis

zu einem Rundgang entlang

der wunderschönen, mit Blumen

geschmückten Wohnhäuser.

Zum Schluss ging es zu

den Landessiegern des Blumenschmuckwettbewerbes

von 2007, wo es zum Abschluss

auch noch ein Schnapserl

gab.

Nach dem Mittagessen in

Donnersbach ging die Fahrt

weiter Richtung Kalwang.

Dort gab es eine Besichtigung

eines Gemüsegartens, eines

Blumengartens und eines uralten

Hauses, wo die Führung

bis hinauf in den Dachboden

ging.

Der Ausklang dieses wunderschönen

Ausflugs fand in der

„Seeschenke“ in Wundschuh

statt. Auf diesem Wege möchten

wir uns bei Frau Juliane

Weißensteiner bedanken, die

die Reise zusammengestellt,

Preise zur Verfügung gestellt

und auch die Reiseleitung

übernommen hatte!

Tennisclub

Obmann

Florian Reinisch

Auch heuer veranstaltete der Tennisclub Wundschuh ein Vereinsturnier.

Bei der Siegerehrung konnten Obmann Florian Reinisch

(links) und Bürgermeister Karl Brodschneider den glücklichen

Gewinnern Patrick Holweg (1. Platz), Martin Lenz (2. Platz)

sowie Silvia Wurm (2. Platz), Daniela Unterthor (1. Platz) und

Annemarie Unterthor (3. Platz) gratulieren.


Der Auftritt bei der Chorolympiade in Graz war für den Gesangverein Wundschuh ein großartiges Erlebnis.

Gesangverein

Obmann

Thomas Baier

Der heurige Sommer war für

uns ein ganz besonderes Erlebnis,

durften wir doch an

den World Choir Games, den

Weltchorfestspielen, die heuer

in Graz stattfanden, teilnehmen.

441 Chöre aus aller Welt

brachten in den zwei Wochen

vom 9. bis 19. Juli die Stadt

Graz zum Klingen. Für uns

Sänger war es ein großartiges

Erlebnis, bei diesem Mega-

Event dabei zu sein und die

weltbesten Spitzenchöre in

vielen Konzerten hautnah zu

erleben. Ein Fest der Begegnung

war dabei am 12. Juli

das Gospelkonzert eines Chors

aus Ungarn in der Pfarrkirche

Wundschuh, das von der Bevölkerung

sehr gut besucht war.

Wir selbst traten in der Kategorie

„Gemischte Kammerchöre“

an und hatten unseren

Wettbewerbsauftritt im Minoritensaal

in Graz. Wenn wir

uns auch nicht der Illusion

hingaben, in der Kategorie

der weltbesten Chöre – der

Goldkategorie – mitmischen

19

zu können und unter dem

olympischen Motto „Dabei sein

ist alles“ antraten, so haben

wir uns trotzdem intensiv vorbereitet,

um beim Bewerb unser

Bestmögliches zu geben

und keine Blöße zu zeigen.

Wir haben uns dann auch

wacker geschlagen. Mit einem

Bronze-Diplom der Stufe 9 –

also knapp unter der Silberstufe

– wurden unsere Mühen

belohnt. Immerhin haben wir

mit unserer Wertung die beiden

anderen steirischen Chöre,

die in der gleichen Kategorie

angetreten sind, hinter uns

gelassen. Trotzdem haderten

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

wir ein bisschen mit dem

Schicksal, dass wir die Silberstufe

knapp verfehlt haben.

Das Diplom wird aber sicher

einen Ehrenplatz in unserem

Probenlokal erhalten, damit es

uns immer an dieses großartige

Erlebnis erinnert.

Im heurigen Herbst werden

wir etwas leiser treten, um

uns auf unser nächstes großes

Konzert im Februar 2009 optimal

vorzubereiten. Trotzdem

werden wir natürlich an den

traditionellen Feiern der Pfarre

und der Gemeinde gerne

teilnehmen und laden die Bevölkerung

dazu herzlich ein.


Gemeindesieger wurden die „Kutscher“.

Eisschützenverein

Obmann

Ernst Steinfeld

Das Gemeindeturnier wurde

heuer erstmals im Sommer

ausgetragen – und zwar auf

der Stockbahn in unserer ESV-

Halle. Das Turnier wurde dreigeteilt.

Insgesamt nahmen

14 Mannschaften am Turnier

teil. Im A-Finale siegten letztendlich

die Kutscher vor den

Schlossfischern, den Gemeindebauern,

der Sturm-Mannschaft

und den HSV-Fischern.

Im B-Finale war der HSV vor

der Gemeinde, dem Erlebnishof

Reczek, der Gaudipartie

und dem ÖKB erfolgreich. Im

C-Finale siegten die glorreichen

Vier vor der Mannschaft

des Theatervereins und der

Musik. Am Finale nahm die

Mähdruschgemeinschaft nicht

mehr teil.

Der ESV präsentiert sich in

neuen Dressen. Ermöglicht

wurde die Anschaffung neuer

Trainingsanzüge und Leibchen

zu stark verbilligten Preisen

für alle Mitglieder durch folgende

Sponsoren:

Fa. A. Leber KG – Landesprodukte;

Fa. Opel Firo – Auto-

haus Kärntner Straße;

Fa. Orbis Reisen; Raiffeisenbank

Unterpremstätten;

Fa. Sauer – Dachdeckerei,

Spenglerei.

Der ESV Wundschuh bedankt

sich auf diesem Wege herzlichst

bei den Sponsoren!

Motorradclub

Obmann

Günther Farmer

Neue Trainingsanzüge für den ESV Wundschuh

Ein toller Erfolg war der vom

MRC Wundschuh organisierte

Motorradausflug. In der Zeit

vom 17. bis 20. Juli fuhren

16 Personen bei strahlendem

Die Teilnehmer am heurigen Motorradausflug.

20

Sonnenschein von Wundschuh

nach Unken. Bei der ersten

Etappe der Anreise hatte ein

Mitglied unserer Bikerrunde

Glück im Unglück. Es passierte

am Fuße des Gaberls. Ein

Autofahrer, der die Kurve

„schnitt“, streifte die Motorradfahrerin.

Sie kam zu Sturz,

blieb dabei aber Gott sei

Dank unverletzt und konnte

die Reise nach einer kurzen

Pause fortsetzen. Wir fuhren

dann weiter bis Murau, wo

wir die Mittagspause einlegten.

Hier war es dann aber

mit dem schönen Wetter vorbei.

Bei teilweise strömendem

Regen ging es über Obertau-

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

ern-Radstadt-Saalfelden-Hochkönig

nach Unken an der

Grenze zu Bayern.

Am zweiten Tag war Südbayern

angesagt. Wir besuchten

den Chiemsee (Schifffahrt)

und den berühmten Königssee.

Bei herrlichem Wetter

fuhren wir am dritten Tag auf

das Kitzbühler Horn, danach

über den Pass Thurn zu den

Krimmler Wasserfällen. Die

Heimreise führte uns dann

über Bischofshofen-Mauterndorf-Neumarkt-Klippitztörl

wieder nach Wundschuh.

Es kamen alle Teilnehmer wieder

heil und unverletzt nach

Hause.

Zwischendurch wurde immer wieder eine Rast eingelegt.


21

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008


Unser Quartier in Haselbach bei Weiz.

Die TeilnehmerInnen – Klein und Groß.

Katholische

Jungschar

Leiterinnen

Melissa Rath

Veronika Kickmaier

Aufgrund der positiven Rückmeldungen

des Vorjahres haben

sich die LeiterInnen der

Ministranten sowie der Jungschargruppe

auch heuer wieder

dazu entschlossen, ein gemeinsames

Lager zu veranstalten.

Frei nach dem Motto

„Ab in die Natur“ verbrachten

20 abenteuerlustige Kinder

und eine muntere Schar von

LagerleiterInnen vier spannen-

de Tage in einem ehemaligen

Schulhaus in Haselbach bei

Weiz. Neben einem Besuch

der Grasslhöhle zählten eine

Wanderung in die Raabtalklamm,

eine Kinderdisco, eine

Olympiade, Basteln (u. a. auch

Filzen), „Woazbrot’n“ am Lagerfeuer

und noch vieles

mehr zu unseren Programmpunkten.

Auf diesem Wege möchten

wir uns bei den Eltern, die uns

mit Speis und Trank unterstützt

haben, den Köchinnen,

die nicht davor scheuten, täglich

an die 30 hungrige Mäuler

mit Ihren Köstlichkeiten zu

verwöhnen, und natürlich den

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22

Kindern, ohne deren Zusammenarbeit

ein so tolles Lager

niemals möglich gewesen wäre,

bedanken.

SPÖ Wundschuh

Obmann

Johann Högler

Der Ortsvorsitzende der SPÖ

Wundschuh, Johann Högler,

feierte im Gasthaus Haiden

seinen 70. Geburtstag. Zu dieser

Feier kam auch Nationalratsabgeordneter

Dr. Günther

Kräuter und gratulierte im

Namen des Bezirkes Graz-Umgebung,

wünschte dem Träger

der Viktor Adler-Plakette,

der höchsten Parteiauszeichnung,

noch viel Gesundheit

für seinen weiteren Lebensweg

und überreichte ein Präsent.

Auch Bürgermeister Karl

Brodschneider gratulierte dem

Ehrenringträger der Gemeinde

Wundschuh und überreichte

ihm ein Geschenk der Gemeinde.

Er bedankte sich für

die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit

als ehemaliges

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Vorstandsmitglied und Gemeinderat.

Dank sei ihm auch

auszusprechen für die Mitarbeit

bei der Erstellung der Gemeindezeitung

Wundschuh

und für die einzelnen Sonderberichte

und Mithilfe in den

einzelnen Vereinen.

Von Seiten der Ortsorganisation

gratulierte der engere

Ausschuss. Gemeindekassierin

Brigitte Kochseder, die Gemeinderäte

Alfred Suppan,

Günther Glanz, Siegfried Bucher

und Kassier OSR Ing.

Franz Stulnig überreichten einen

Geschenkkorb und

wünschten ihm Gesundheit,

Glück und Zufriedenheit auf

dem weiteren Lebensweg.

Kameradschaftsbund

Obmann

Josef Lorber

Der diesjährige Ausflug des

ÖKB führte die 49 Reiselustigen

in die Bundeshauptstadt nach

Wien. Kamerad Josef Oman,

selbst jahrzehntelang Lokführer

bei der ÖBB, hat sich heuer für

Der Siebziger Johann Högler mit (von links) Alfred Suppan,

OSR Ing. Franz Stulnig, Günther Glanz, Siegfried Bucher und

Brigitte Kochseder.


Gerade von der Ausrückung nach Wettmannstätten heimgekehrt,

verfolgten die Kameraden das GU 8-Radrennen mit.

den Zug als Verkehrsmittel entschieden.

Etwas mehr als zwei

Stunden dauerte die Fahrt von

Graz bis zum Wiener Südbahnhof.

Dort angekommen, ging es

direkt in den Prater, wo im

berühmten Schweizerhaus zu

Mittag gegessen wurde.

Nach dem Essen begaben sich

die Damen in die Obhut von

Kamerad Peter Schwärtzli und

machten unter seiner professionellen

Führung einen kleinen

Stadtbummel. Die Männer besichtigten

währenddessen das

Heeresgeschichtliche Museum.

Pünktlich um 15.57 Uhr verließ

der Zug Wien. Wieder in Graz

eingetroffen, wartete schon der

Bus der Firma ORBIS-Reisen, um

die gutgelaunte Gesellschaft

zum Buschenschank Florian

nach Dobl zu chauffieren, wo

der Abend seinen Ausklang

fand.

Beim Bezirksscharfschießen am

Feliferhof, das am 13. und 14.

Juni durchgeführt wurde, hat

Anita Martschitsch in der Damenwertung

den hervorragenden

dritten Platz erreicht.

WICHTIG: Ab Oktober hat das

Schießlokal wieder an jedem ersten

Mittwoch im Monat, je-

weils ab 19 Uhr, für jedermann

seine Pforten geöffnet. Es sind

nicht nur Schießbegeisterte,

sondern auch alle, die gerne ein

paar gemütliche Stunden in kameradschaftlicher

Atmosphäre

verbringen möchten, recht

herzlich eingeladen. Schauen Sie

einfach vorbei! Es zahlt sich aus!

ÖVP Wundschuh

Obmann

Karl Brodschneider

Die ÖVP Wundschuh lud am

9. August die Fußball-begeisterten

Wundschuher zum Besuch

des Bundesliga-Spiels

zwischen Kapfenberg und

dem SK Sturm ein. Das Interesse

an diesem Steirer-Derby

war riesengroß, sodass die

beiden Organisatoren Karl

Brodschneider und Karl Scherz

gleich 75 Männer, Frauen,

Jugendliche und Kinder begrüßen

konnten. Das Spiel

vor „vollem Haus“ endete mit

einem Sieg der Sturm-Elf. Auf

der Heimfahrt wurde noch im

Mostschank Prietl in Frohnleiten

Station gemacht. Bürger-

23

Bürgermeister Karl Brodschneider unterstützt VP-Vizekanzler Wilhelm

Molterer: „Weil es sich auszahlt, sich für ihn einzusetzen!“

meister Brodschneider lud alle

zu einem belegten Brot ein,

die ÖVP bezahlte die Getränke

und versprach, auch im

Jahr 2009 wieder eine Fahrt

zu einem besonders interessanten

Sport-Ereignis zu

organisieren.

Beim ÖVP-Wahlkreis-Konvent

in Lieboch für den Wahlkreis

Graz-Umgebung wurde unser

Ortsparteiobmannstellvertreter

Peter Hüttig hinter

NRAbg. Ridi Steibl aus Vasoldsberg

und Kammerobmann

Werner Preßler aus

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Peter Hüttig

kandidiert

für die

Nationalratswahl

und

ersucht:

„Am 28. September

die ÖVP

wählen!“

Edelschrott auf Rang drei gereiht.

Peter Hüttig bittet alle

Wähler und Wählerinnen, ihn

und die ÖVP am 28. September

zu unterstützen!

Beim Fußballspiel in Kapfenberg trafen Bürgermeister Karl

Brodschneider, Vizebürgermeister Karl Scherz und Gemeinderat

Herbert Lienhart auch mit Landesrat Hans Seitinger zusammen.


Hobbysportverein

Obmann

Hannes Schöpfer

Knödelschießen HSV-Feuerwehr.

Am Freitag, 4. Juli, fand

um 19 Uhr in der Halle für

alle (ESV-Halle) ein Knödelschießen

statt. Der HSV durfte

mit einer elf Mann starken

Truppe die Feuerwehr begrüßen.

Der Sieg ging allerdings

mit 4:2 an die Feuerwehr.

Für Speis und Trank

wurde anschließend im Gasthaus

Haiden gesorgt.

Fischen. Am Samstag, 19. Juli,

fand am Teich von Albert Karner

ein HSV-internes Wettfischen

statt. Zwei Teams

fischten gegeneinander, was

für einen spannenden Bewerb

sorgte. Heuer gab es zusätzlich

einen Einzelbewerb, wo

Markus Neumann als Sieger

hervorging. Natürlich durfte

am Ende ein gegrillter Fisch

nicht fehlen, der bei einem

A. Reininger

gemütlichen Zusammensitzen

verspeist wurde.

Moonlight-Turnier. Der Hobbysportverein

lud am Samstag,

30. August, zu einem

Kleinfeldfußballturnier nach

Wundschuh ein (der ursprünglich

geplante Termin am

23. August musste wegen Regens

abgesagt werden). Um

zirka 17 Uhr konnte diesmal

bei schönem Wetter mit dem

Turnier begonnen werden.

Sieben Mannschaften spielten

bei Flutlicht um den Sieg. Gespielt

wurde im Ligasystem

mit Hin- und Rückrunde. Der

Sieg ging an die Freiheitskämpfer.

Das ist eine Mannschaft

aus Kapfenberg. Zweiter

wurde der FC Hayen aus

Wundschuh, Dritter der ÖKB

Wundschuh. Auch für Speis

und Trank wurde gesorgt,

wobei sich unsere Moonlightbar

größter Beliebtheit erfreute.

Abschließend möchte

sich der HSV bei allen Spendern

und Helfern recht herzlich

bedanken!

28. 9. 2008: Nationalratswahl

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24

Am Freitag, 4. Juli, gab es in der ESV-Halle eine Knödelpartie

zwischen der Feuerwehr und dem Hobbysportverein. Durch

eine sehr gute Schussleistung konnte die Feuerwehr das Essen

gewinnen. Der HSV gewann die Hüttenrunde und die Getränke.

(Von links) Michael Kainz, „Moar“ Franz Schöpfer, Christof

Greiner, Herbert Lienhart, „Moar“ Franz Bogner“, Markus Stubenrauch.

Ein fixer Bestandteil unserer Feuerwehrarbeit scheint die Kurve

nach der Pension Helena in Richtung Zwaring-Pöls zu werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wundschuh rückte am 11. Juni

(Foto), 23. Juli und 24. August zu Verkehrsunfällen bei dieser

Kurve aus. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.

Vom 16. bis 20. Juli fand wieder ein Bezirksfeuerwehrjugendlager

statt. Dieses Mal traf sich die Feuerwehrjugend in St. Marein

bei Graz. (Von links) Wolfgang Pöllabauer, Franz Bogner, Lukas

Schnalzer, dahinter Gerhard Pöllabauer, Patrik Schullatz, Robert

Rupp, dahinter Thomas Kraxner. Alle Jugendlichen ab dem vollendeten

12. Lebensjahr, die sich für die Feuerwehr interessieren

und Mitglied der FF Wundschuh werden möchten, können sich

bei HBI Christof Greiner, Telefon 06 64/252 02 57 melden.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Freiwillige

Feuerwehr

HBI

Christof Greiner


Landjugend

Obmann

Matthias Kainz

Am 6. Juli wurde in Schrems

das Bezirks-Riesenwuzzlerturnier

veranstaltet. Auf einem

mit aufblasbaren Wänden umgebenen

Rasen sind die Spieler

dabei, ähnlich dem Tischfußball,

an Stangen angebunden.

Die Bewegungsmöglichkeiten

sind damit sehr eingeschränkt,

und es muss versucht

werden, den Ball, an

den generischen Beinen vorbei,

ins Tor zu schießen. Nach

dem Sieg beim Hallenfußballturnier

im Frühjahr konnten

wir auch diesen Bewerb für

uns entscheiden. Die Landjugend

Wundschuh ist somit die

beste Fußballmannschaft im

Bezirk.

Besonders unterhaltsam gestaltete

sich der diesjährige

Sommerausflug. Gemeinsam

mit den Nachbarortsgruppen

Dobl, Zettling und Graz-

Süd/West fuhren wir am

23. August zum Klopeinersee

nach Kärnten. Zuerst stand

ein Paintballspiel am Programm.

Die 48 Teilnehmer

wurden dazu in zwei Gruppen

geteilt. In einem 22.000

Quadratmeter großen Waldstück

hatten wir anschließend

die Aufgabe, mittels mit Farbkugeln

gefüllten Gewehren

die gegnerischen Spieler zu

„markieren“, ohne dabei selbst

getroffen zu werden. Nach

dem vierstündigen Spiel und

einer Stärkung ging es zum

Hotel, wo sich viele, trotz

schlechtem Wetter, für eine

Erfrischung in den See wagten.

Am Sonntag wurden wir

dann zurück ins Mittelalter

versetzt. Auf der Burg Friesach

nahmen wir an einem

F L I E S E N

25

Ritteressen samt

allen zugehörigen

Brauchtümern teil. Es

wurden ein König

und eine Königin bestimmt,

die fortan

das Mahl leiteten,

sich von Hofnarren

unterhalten ließen,

alle Untertanen bestraften,

die keine

Tischsitten zeigten,

und Verbrecher wurden

gar gleich enthauptet.

Den Ausklang

fand der Ausflug

mit einer gemeinsamen

Jause

beim Buschenschank

Reczek.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Die Landjugend Wundschuh gewann

das Bezirks-Riesenwuzzlerturnier.

Wundschuh unternahm mit drei weiteren Landjugend-Ortsgruppen einen Ausflug nach Kärnten.

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FPÖ Wundschuh

Obmann

Günter Kainz

Am 10. Juni feierten Maria Des

Enffans Avernas und Wolfgang

Gungl Hochzeit. Beim

„Absperren“ gratulierte unsere

Ortsgruppe zur Hochzeit.

Auch dem Sportverein konnte

zu Saisonbeginn wieder etwas

unterstützend unter die Arme

gegriffen werden – durch eine

Sport Tape-Spende für diese

Saison.

Statt unserer traditionellen

Sonnwendfeier veranstalteten

wir heuer am 12. Juli unser

erstes Sommerfest und feierten

gleichzeitig das fünfjährige

Bestehen unserer Ortsgruppe.

Unter den Ehrengästen

waren Landesparteiobmann

NRAbg. Gerhard Kurzmann,

Bezirksobmann Mario

Kunasek, dessen Stellvertreter

Peter Sampt, die Bürgermeister

Karl Brodschneider und

Johann Gruber (Zettling),

Vizebürgermeister Karl Scherz,

Gemeindekassierin Brigitte

Kochseder, viele Gemeinderäte

und Obmänner unserer

Vereine sowie FP-Gemeinderäte

und -Ortsparteiobmänner

aus den Gemeinden Zettling,

Projektentwicklung – Planung –

Ausschreibung – Bauaufsicht

Karlauerstraße 33

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Gössendorf, Dobl und Deutschfeistritz.

Zur Überraschung

hatten wir auf Initiative von

Bürgermeister Brodschneider

und Gesangvereinsobmann

Thomas Baier auch Besuch eines

ungarischen Chores aus

Budapest, der ein wunderschönes

Ständchen zum Besten

gab.

Unsere kleinsten Gemeindebewohner

(und auch einige

Eltern) hatten riesigen Spass

am toll organisierten Kinderprogramm

von Karin Leykauf

(danke!). Ein herzliches Dankeschön

gilt all unseren jetzt

schon langjährigen Inseratspendern,

aber auch allen

Sachpreisspendern, ohne die

ein solches Fest schwer möglich

wäre. Ein ganz besonde-

(Von links) Obmann Günther Kainz, Katharina Reiterer, Marianne

Kainz, Doppelgewinnerin Sandra Gugl und Helene Sauer.

Ein ungarischer Chor, der an der Chor-Olympiade in Graz teilnahm

und in der Pfarrkirche Wundschuh ein Konzert gab, besuchte

auf Initiative von Bürgermeister Karl Brodschneider das

FPÖ-Sommerfest.

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26

rer Dank gilt unserem Hauptpreisspender

Werner Nager

und unserem Bezirksparteiobmann

Mario Kunasek. Insgesamt

konnten wir heuer Preise

im Wert von fast 2000

Euro verlosen. Die Gewinner

sind Sandra Gugl (Schwein

von Werner Nager und Stereoturm

von Bürgermeister

Brodschneider), Bertl Pointinger

(Rauscher Verbandskasten),

Katharina Reiterer

(Geschenkkorb von Franz

Brumen), Gernot Lorber (Verbandskasten

von Famika),

Anita Gruber (Geschenkkorb

von Herbert Lienhart), Günther

Glanz (Geschenkkorb von

Hannes Schöpfer), Lucy Haider

(Geschenkkorb von Vizebürgermeister

Karl Scherz), Karl

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

In allen Versicherungsfragen Ihr

persönlicher Berater

Franz Blattl

Inspektor

Geprüfter Versicherungsfachmann

Elementar Leben

KFZ Kranken

Bausparen Unfall

Versicherung Aktiengesellschaft

Die Versicherung auf Ihrer Seite

Brodschneider (Geschenkkorb

von Hubman-Kainz) sowie

Bertl Pointiniger (Geschenkkorb

von Spar). Weiters gab

es noch viele schöne Warenpreise

zu gewinnen.

Am Sonntag, 7. Dezember,

veranstalten wir wieder unseren

schon traditionellen Weihnachtsmarkt.

Interessenten

und Aussteller mögen sich bei

Herrn Sauer (Telefon 0650/

730 19 66) oder bei Herrn

Kainz (0664/531 03 97) melden.

Seniorenbund

Obfrau

Elfriede Graggl

Für den Seniorenbund gab es

in den letzten Monaten leider

einige traurige Anlässe, denn

die Mitglieder Franz Brumen,

Franz Adam, Hans Graf und

Anna Fakitsch mussten auf

ihrem letzten Erdenweg begleitet

werden. Auf der anderen

Seite durften wir folgenden

Mitgliedern zum Geburtstag

gratulieren: Anna Seidler

(85), Anna Blattl (85), Johann

Kainz (75), Elisabeth Radl (80),

Grete Kainz (85), Maria Gartler

(70) sowie Erna Kainz (70).

Wir wünschen ihnen alles

Gute!

Erna Kainz (70) inmitten der Seniorenbund-Vertreter Maria Gartler,

Alois Strommer, Anna Leinholz und Anne-Lore Straßberger.

Privat:

8142 Wundschuh

Hauptstraße 82

Tel. 0 31 35/56 3 75

Mobil:

0664/43 54 491

Büro:

Verkaufsdirektion

Graz u. Umgebung

8020 Graz

Niesenbergergasse 37

Tel. 0 31 6/80 37-413

Fax 0 31 6/80 37-1413


27

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008


Beeindruckend: die Marschwertung und der Festakt auf dem Hauptplatz.

Musikverein

Obmann

Thomas Schöggler

Musikvereinsobmann Thomas

Schöggler: „Das Jahr 2008 ist

für unseren Verein ein Jubiläumsjahr:

Vor 40 Jahren, am

16. Mai 1968, wurde unser

Musikverein gegründet. Aus

diesem Anlass fand am 21. Juni

2008 das Bezirksmusiktreffen

Graz-Süd mit Marschwertung

in Wundschuh statt. 17 Kapellen

folgten unserer Einladung.

Zehn Kapellen traten zur Wertung

an, acht davon aus dem

Bezirk Graz-Süd. Die genauen

Ergebnisse können Sie auf

der Homepage des Blasmusikverbandeswww.blasmusikverband.at

nachlesen.

Landesobmann Horst Wiedenhofer

folgte nicht nur der Einladung

zu unserem Fest, er

marschierte auch mit der

Ortskapelle Gutenberg bei der

Marschwertung mit.

Beim anschließenden Festakt

am Hauptplatz wurde uns

von Bürgermeister Karl Brodschneider

im Namen der Gemeinde

Wundschuh eine Piccoloflöte

überreicht. In seiner

H. BRUNNER

Gastwirtschaft

Hauptstraße 65

Tel. 0 31 35/52 5 29

Ehrung für Gründungsmitglied Josef Zirngast.

Geschenk der Gemeinde zum 40-Jahr-Jubiläum: eine Piccoloflöte.

Ansprache hob er die Wichtigkeit

des Musikvereins für das

kulturelle und gesellschaftliche

Leben in unserer Gemeinde

hervor.

Josef Zirngast, langjähriger

Kapellmeister und jetziger Ka-

28

pellmeisterstellvertreter, wurde

im Zuge dieses festlichen

Rahmens geehrt, da er als

einziges noch aktives Gründungsmitglied

den Verein

noch immer tatkräftig unterstützt.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Im Festzelt erfolgte dann die

Bekanntgabe der Ergebnisse

der Marschwertung. Für die

musikalische Umrahmung

sorgte die Marktkapelle Wildon.

Mit einem gemeinsamen

Monsterkonzert aller Musikvereine

wurde der offizielle

Teil beendet.

Danach spielten „Die 5 Steirer“

auf und unterhielten die Gäste

bis spät in die Nacht.

Am Sonntag, den 22. Juni,

umrahmte die Ortsmusikkapelle

Allerheiligen bei Wildon die

Heilige Messe in der Pfarrkirche,

bevor der Einzug ins Festzelt

stattfand. Wir durften die

Marktmusikkapelle Preding

und die Marktmusikkapelle

Wettmannstätten zu unserem

Frühschoppen begrüßen, der

musikalisch von der Bergkapelle

Piberstein gestaltet wurde.

Ich möchte mich bei allen Musikern

und den vielen freiwilligen

Helfern bedanken, ohne

euch wäre dieses Fest in dieser

Form nicht möglich gewesen.

Außerdem gebührt unser

Dank der Gemeinde Wundschuh

für die Unterstützung

und der FF Wundschuh für die

Straßenabsperrung und Parkplatzeinweisung.

Zum Schluss noch ein kleiner

Ausblick fürs Jahr 2008: Am

19. Oktober findet im Zuge

unseres Jubiläumsjahres in der

Pfarrkirche ein von uns gestalteter

Dankgottesdienst statt.

Am 15. November möchten

wir Sie herzlich zu unserem

Musikerball im Kulturheim

Wundschuh einladen. Wir haben

uns wieder ein besonderes

Thema ausgesucht, das

noch nicht verraten wird. Anfang

November werden wir

von Haus zu Haus gehen und

die Einladungen persönlich

überbringen.“

Bekanntmachung

Aufgrund einer Sachverhaltsdarstellung der Frau Christiana H. an die

Staatsanwaltschaft Graz wurde gegen Herrn Gerald Motl, wohnhaft Amselweg

3, 8142 Wundschuh, ein gerichtliches Strafverfahren wegen Betrug

nach den §§ 146 ff STGB eingeleitet.

In weiterer Folge kam es zu einer ungerechtfertigten medialen Vorverurteilung

des Herrn Gerald Motl, wobei er fälschlicherweise bezichtigt

wurde, von einer Pensionistin einen Geldbetrag von mindestens 180.000

Euro mit dem Bereicherungsvorsatz, aufgrund seiner fortlaufenden

Geldschwierigkeiten, erschlichen zu haben.

Diese Anschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage und es kann aus

gegebenem Anlass auch zur Mitteilung gebracht werden, dass das gegen

Herrn Gerald Motl eingeleitete Strafverfahren gemäß § 190 Zif 2

STPO eingestellt wurde, zumal kein tatsächlicher Grund zur weiteren

Verfolgung des Herrn Gerald Motl bestand. Bezahlte Einschaltung


Margareta Steyer, Werndorfer Straße, vollendete das 80. Lebensjahr.

Dazu gratulierten Bürgermeister Karl Brodschneider,

Gemeinderat Anneliese Kickmaier, Schwiegertochter Margarete

und Christian Wurzer.

Anna Seidler, Bienenweg, wurde 85. Glückwünsche überbrachten

(von links) Anna Leinholz und Annelore Straßberger vom

Seniorenbund, Enkelsohn Wolfgang mit Gattin Elke, Gemeinderat

Michael Gödl, Schwiegertochter Christine und Sohn

Vinzenz.

Franz Mascher, Hauptstraße, wurde 87. Dazu gratulierten (von

links) Bürgermeister Karl Brodschneider, Tochter Angela Lenhardt,

Manfred und Adelheid Ambrosch, Gattin Friederike,

Schweigertochter Elfriede Mascher, Gemeinderat Robert Kainz

und Enkelsohn Wolfgang.

29

Johann Kainz, Großsulzer Straße, feierte den 80. Geburtstag.

Dazu gratulierten Lebensgefährtin Juliana Stubenrauch, Gemeinderat

Anton Hubmann und Seniorenbundobmannstellvertreter

Alois Strommer.

Anna Blattl, Hauptstraße, wurde 85. Dazu gratulierten (von

links) Vizebürgermeister Karl Scherz, Schwiegersohn Johann

Hofer, Tochter Anita, Gatte Johann, Sohn Hans mit Gattin Martina,

Gemeinderat Anton Hubmann sowie Alois Strommer und

Anna Berghofer vom Seniorenbund.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Anna Egger,

Roseggerweg,

feierte

die Vollendung

des

88. Lebensjahres.

Dazu

gratulierten

Annemarie

Karner

mit Sohn

Michael

sowie Gemeinderat

Siegfried

Bucher.


Juliana Landler, Kalvarienbergstraße, feierte den 88. Geburtstag.

Dazu gratulierten auch ihre beiden Urenkeln David und

Susanna ganz herzlich.

Juliana Kainz feierte die Vollendung des 75. Lebensjahres. Herzliche

Glückwünsche überbrachten (von links) Gemeinderat

Heinz Strommer, Vizebürgermeister Karl Scherz, Seniorenbundobfrau

Elfriede Graggl und Anne-Lore Straßberger.

Franz und Maria Schöpfer, Kalvarienbergstraße, feierten das

Fest der goldenen Hochzeit.

DANKE!

An Herrn Dr. Stulnig und sein Ordinations-Team!

Dr. Stulnig hat unsere Mutter Maria Schwärtzli über

Jahrzehnte bei der Pflege und Betreuung unserer

Familienangehörigen unterstützt. Die Betreuung

und Fürsorge von Dr. Stulnig war weit mehr als eine

medizinische Versorgung. Dafür möchten wir

uns bei ihm sehr, sehr ❤lich bedanken! Ebenso

möchten wir dem Team der Hauskrankenpflege

unseren Dank aussprechen!

Peter und Franz Schwärtzli

30

EHRUNGEN

Juliana Kainz

75. Lebensjahr vollendet

Hedwig Bogner

75. Lebensjahr vollendet

(Foto in der nächsten Ausgabe)

Margareta Wagner

80. Lebensjahr vollendet

Margarete Steyer

80. Lebensjahr vollendet

Johann Kainz

80. Lebensjahr vollendet

Anna Seidler

85. Lebensjahr vollendet

Anna Blattl

85. Lebensjahr vollendet

Anna Gspandl

87. Lebensjahr vollendet

Franz Mascher

87. Lebensjahr vollendet

Anna Egger

88. Lebensjahr vollendet

Juliana Landler

88. Lebensjahr vollendet

GEBURTEN

Jakob Walch

Maya Friedrich

Viktoria Stampler

Marvin Schöninger

Julian Mayer

Karina Zweidick

Philipp Pirowitsch

Miriam Wango

(Foto in der nächsten Ausgabe)

Benedikt Stampler

(Foto in der nächsten Ausgabe)

Larissa Orgl

(Foto in der nächsten Ausgabe)

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

HOCHZEITEN

Maria Des Enffans Avernas

und Wolfgang Gungl

Christian Szkottniczky und

Helga Schipfer

GOLDENE HOCHZEIT

Franz und

Maria Schöpfer

TODESFÄLLE

Josefa Greben

gestorben im 70. Lebensjahr

Johann Graf

gestorben im 70. Lebensjahr

Franz Brumen

gestorben im 73. Lebensjahr

Anna Fakitsch

gestorben im 81. Lebensjahr

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IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger:

Gemeinde Wundschuh

Für den Inhalt verantwortlich:

Bgm. Karl Brodschneider

Layout und Produktion:

b+R satzstudio

Telefon: 0 31 6/25 17 98-0

E-Mail: b.u.r.-satzstudio@aon.at

Druck: Medienfabrik Graz

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 14. November 2008

Mutter, Frau und Kinder

des verstorbenen

Herrn

Gerald Schneider

bedanken sich bei den Wundschuhern

für die Teilnahme am Begräbnis!


Das Ehepaar Claudia und Ronald Friedrich,

Kirchweg, mit den beiden Kindern

Bastian und Maya.

Christine Zweidick und Thomas Blünegger,

Amselweg, mit Tochter Karina.

Michaela Schöninger und Martin Goltes,

Sperlingweg, mit ihren Kindern Maja und

Marvin.

Josefa Greben,

Schattenbauerweg,

starb im

70. Lebensjahr.

Das Ehepaar Stefan und Bettina Stampler,

Waldweg, mit den drei Kindern

Michaela, Angelika und Viktoria.

Judith Pirowitsch und Siegfried Kainz,

Dorfstraße, mit Sohn Philipp.

Maria Des Enffans Avernas, Neuschloß, sowie

Wolfgang Gungl aus St. Margarethen

an der Raab gaben einander das Ja-Wort.

Johann Graf,

Kindlwaldweg,

starb im

70. Lebensjahr.

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Franz Brumen,

Hauptplatz,

starb im

73. Lebensjahr.

Gemeindezeitung Wundschuh : Nr. 3/2008

Das Ehepaar Andrea und Andreas Mayer,

Neuschlossweg, freut sich über die Geburt

von Sohn Julian.

Barbara und Peter Walch, Hauptstraße,

mit den Söhnen Christoph und Jakob.

Christian Szkottniczky aus Gradenfeld

und Helga Schipfer aus Großklein gaben

einander das Ja-Wort.

Anna Fakitsch,

Bachweg,

starb im

81. Lebensjahr.


TERMINKALENDER 2008

27. September Ausflug des Sparvereins Kirchenwirt

28. September Nationalratswahl

3. Oktober FVV-Ausflug nach Pecs (bis 5. Oktober)

4. Oktober ESV-Straßenturnier in Kasten

5. Oktober Erntedankfest

12. Oktober Alten- und Krankensonntag

18. Oktober Wildwoche im GH Farmer (bis 26. Oktober)

19. Oktober Musikverein-Dankgottesdienst

25. Oktober Problemstoffsammlung, Müllsammel-Tag

26. Oktober ÖKB-Totengedenkfeier

29. Oktober Elternbildungsabend „Geschwister haben sich

zum Streiten gern“

31. Oktober Halloween-Party der Landjugend

9. November Festgottesdienst zum Ehejubiläum um 10 Uhr

15. November Musikerball im Kulturheim

16. November Auszahlung des Sparvereins „Lustig soll ’s sein“

22. November Auszahlung des Sparvereins Wundschuh-Trafik

22. November Jugendkonzert in der ESV-Halle

Herta Rupp

A wie Angst: Angstgefühle sind unsichtbare

Lebensbegleiter, die schwer abzuschütteln

sind. Angst ist auch ein Schutzfaktor;

sie bewirkt vorsichtiges Handeln.

B wie Blumenstrauß: Ein geschenkter

oder verschenkter Blumenstrauß bringt

Freude.

C wie China: Die Olympischen Sommerspiele

in Peking bewegten viele Sportler

der Welt zu Höchstleistungen.

D wie Demut: Das Leben einfach leben,

dankbar sein, alles in Liebe tun, Freude

und Friede weitergeben.

E wie Energiespender: Natürliche Speisen

und Getränke, Brot des Lebens, gute

Gespräche, Lob und Urlaub.

F wie Fußballeuropameister: Spanien ist

ein würdiger Fußballeuropameister.

G wie Ganslessen: Ist nicht wichtig!

H wie Hirnschmalz: H besser für Hausverstand,

denn ein ausgeprägter Hausverstand

führt gut durch das Leben.

I wie Ichmensch: Das Ich soll als Gleichgewicht

im Umgang mit den Mitmenschen

nicht über- oder unterbewertet

werden.

J wie Jenseits: Das Nachdenken über

diesen Begriff nicht verdrängen. Jetzt,

heute so leben, um zur verheißenen Auferstehung

zu gelangen.

K wie Kirchenglocken: Das Geläute

gehört zu vielen Festen.

L wie Lebenssaft: Unser Blut ist der Saft

des Lebens. Bewahren wir es gesund

durch bewusste Ernährung und eine ausgeglichene

Lebensweise!

M wie Millionär: Glücksspiele jeglicher

Art sind kein Reizthema für mich.

Friederike Stampler

N wie Nachbarschaftshilfe: Eine gute Sache,

zeitlos, immer aktuell, immer gefragt.

O wie Opernhaus: Für mich als Opernfan

ein kultureller Anziehungspunkt.

P wie Pfarrer: Absoluter Glücksfall,

wenn ein Ort noch einen Pfarrer hat.

29. November SPÖ-Krampuskränzchen

30. November Auszahlung des Sparvereins Kirchenwirt

3. Dezember Adventfeier der Katholischen Frauenbewegung

5. Dezember Krampustreiben

6. Dezember MRC-Weihnachtsfeier

7. Dezember Weihnachtsbasar der FPÖ

8. Dezember Gemeindevorweihnachtsfeier

8. Dezember ESV-Jahrshauptversammlung

19. Dezember Musikverein: Vorspielabend

20. Dezember SPÖ-Kinderweihnachtsfeier

20. Dezember Adventsingen des Gesangvereins in der Kirche

29. Dezember Vereinsschnapsen des Sparvereins Kirchenwirt

Treffen der Eltern-Kind-Gruppe:

14. und 28. Oktober, 11. und 25. November, 2. und 9. Dezember jeweils

von 15 bis 17 Uhr im Kultur- und Sportheim.

Strauchschnittsammlung (jeweils von 13 bis 17 Uhr):

4. Oktober, 18. Oktober

Dabei sein, wenn der letzte Funke erlischt

Die beiden Wundschuherinnen Herta Rupp (links) und Friederike

Stampler machten eine Hospiz-Ausbildung. Die

Hospizbewegung hat sich der Begleitung von Schwerstkranken

und sterbenden Menschen verschrieben. In der

Steiermark sind derzeit 680 Personen ehrenamtlich in der

Hospizbewegung tätig. In dieser Ausgabe unserer Gemeindezeitung

stellen sich beide dem ABC-Interview.

Eines verraten sie eingangs: Durch die von ihnen selbst

finanzierte Ausbildung haben sie gelernt, das Leben intensiver

zu leben und den Augenblick bewusster zu erfahren.

HALLO

NACHBAR

Auf dieser Seite stellen wir

Wundschuherinnen und Wundschuher

mit ihren verschiedenen

Berufen, Hobbys und

Fähigkeiten vor. Die Serie „Hallo

Nachbar“ soll auch dazu dienen,

dass wir einander besser

kennen lernen und so das Miteinander-Leben

in Wundschuh

noch lebenswerter machen.

Bgm. Karl Brodschneider

Q wie Quatscherei: Ist eigentlich negativ

behaftet. Man kann es auch positiv sehen,

dass das Reden verbindet.

R wie Reichtum: Siehe Xundheit!

S wie Sterben: In Würde sterben, Zeit

zum Abschied nehmen haben, Hinübergehen

in ein neues Leben.

T wie Trauer: Muss sein, um den

Schmerz wieder loszuwerden.

U wie Urlaub: Seele baumeln lassen,

ausspannen, genießen.

V wie Vespa: Eine Art Roller. In meiner

Jugendzeit ein Trendfahrzeug.

Wwie Wundschuh: Ein sehr aktiver Ort,

ein lieber Heimatort.

X wie Xundheit: Ist für mich der absolut

größte Reichtum.

Y wie Yoga: Eine andere Art sich zu

vertiefen.

Z wie Zusammenhalten: Wichtig für eine

funktionierende Gemeinschaft wie Familie,

Pfarre, Gemeinde, Vereine.

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