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Touring September 2019

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MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ #9 | SEPTEMBER <strong>2019</strong> | FR. 4.50<br />

GRANDIOSE EIN-<br />

UND AUSBLICKE<br />

Insidertipps zu New York<br />

DYNAMISCHER<br />

FAMILIENKOMBI<br />

Der Peugeot 508 SW präsentiert<br />

sich edel und sportlich zugleich<br />

18<br />

Fahrzeuge im Test:<br />

Wie viele Kids<br />

finden Platz?<br />

Hurra, wir sind<br />

erste Klasse


Summer Sale<br />

WILDE NATURSCHÖNHEIT<br />

ALASKA MIT REISELEITUNG<br />

Das Kreuzfahrtenportal<br />

15.08.19 / 2515<br />

CRUISECENTER<br />

DAYS<br />

LESER-RABATT VON<br />

BIS ZU CHF 600.–!<br />

✓ 3 Tage Denali & Kreuzfahrt<br />

✓ Übernachtungen in Fairbanks<br />

und Vancouver<br />

Abenteuer zwischen<br />

Gletschern und Grizzlies<br />

Stürzen wir uns ins Abenteuer! Gemeinsam mit unserer<br />

Schweizer Reiseleitung machen Sie sich auf, das arktische<br />

Blau des eiskalten Ozeans und die majestätische Präsenz<br />

gewaltiger Gletscher zu erforschen. Während Ihrer Zeit im<br />

Denali Nationalpark und an Bord der Royal Princess (4*+)<br />

können Sie die raue Schönheit der unbezähmbaren Natur<br />

Alaskas auf eine besonders entspannte Art und Weise geniessen,<br />

während wir uns um alles kümmern. Die atemberaubende<br />

Naturkulisse Alaskas und die zeitlose Eleganz<br />

der Royal Princess (4*+) machen die Reise zu einem einmaligen<br />

Erlebnis.<br />

Kreuzfahrtschiff Princess Cruises<br />

BEGLEITETE REISE NACH ALASKA: 02.06. – 15.06.2020 (14 Tage)<br />

Fairbanks<br />

Denali Nationalpark (3 Tage)<br />

Hubbard Gletscher<br />

Skagway<br />

Juneau<br />

Anchorage<br />

(Whittier)<br />

Ketchikan<br />

Glacier Bay<br />

Nationalpark<br />

Royal Princess 4*+ (Nr. 72)<br />

Vancouver<br />

TAG REISEVERLAUF AN AB<br />

1 Flug nach Fairbanks, Transfer zum<br />

Hotel & Übernachtung in Fairbanks<br />

2 Raddampferfahrt auf dem Chena River, Bustransfer<br />

zum Denali-Nationalpark & Übernachtung in der<br />

Denali Princess Wilderness Lodge<br />

3 Rundfahrt Denali-Nationalpark & Übernachtung<br />

in der Denali Princess Wilderness Lodge<br />

4 Busfahrt durch die wilde Landschaft Alaskas & Übernachtung<br />

in der Mt. McKinley Princess Wilderness Lodge<br />

5 Zugfahrt mit dem Direct-to-the-Wilderness-Zug 20.30<br />

nach Anchorage (Whittier) & Einschiffung<br />

6 Hubbard Gletscher (auf See) 15.00 20.00<br />

7 Glacier Bay Nationalpark (auf See) 09.15 19.30<br />

8 Skagway 07.00 20.30<br />

9 Juneau 06.30 17.00<br />

10 Ketchikan 10.00 18.00<br />

11 Erholung auf See<br />

12 Vancouver 07.30<br />

Ausschiffung, Stadtrundfahrt in Vancouver &<br />

Übernachtung im Hotel Pan Pacific (o.ä)<br />

13 Tag zur freien Verfügung & abends Rückflug in die Schweiz<br />

14 Ankunft in der Schweiz<br />

«MEER» INKLUSIVE:<br />

✓ An- & Rückreise mit dem Flugzeug<br />

✓ Alle Transfers im klimatisierten Reisebus<br />

✓ 3 Tage im Denali Nationalpark<br />

✓ Übernachtungen in Fairbanks<br />

und Vancouver<br />

✓ Zugfahrt mit dem Direct-tothe-Wilderness-Zug<br />

✓ Kreuzfahrt in der gebuchten<br />

Kabinenkategorie<br />

✓ Vollpension an Bord<br />

✓ Schweizer Reiseleitung (ab 30 Personen)<br />

Kabinen Katalogpreis<br />

CruiseCenter<br />

Preis<br />

Leser-Preis*<br />

Innen 8’295.– 5’275.– 4’995.–<br />

Balkon Standard 9’295.– 6’295.– 5’995.–<br />

Balkon Deluxe 9’595.– 6’555.– 6’355.–<br />

Mini Suite 9’695.– 6’695.– 6’495.–<br />

Suite 10’795.– 7’715.– 7’515.–<br />

Bär in Alaska<br />

Denali Princess Wilderness Lodge<br />

Preis (CHF) pro Person in Doppelbelegung inklusive An- & Rückreise, alle Transfers, Landprogramm & Kreuzfahrt. Detaillierte Beschreibung<br />

der inbegriffenen und nicht inbegriffenen Leistungen (Versicherung, Auftragspauschale) sowie AGBs unter CruiseCenter.ch.<br />

Limitierte Verfügbarkeiten. Frühbucherpreis gültig bei Buchungen bis 31.08.<strong>2019</strong> oder solange verfügbar. Programm- und Preisänderung<br />

vorbehalten. Je nach Auslastung und Nachfrage der Abfahrt steigen die Flugpreise an. Lassen Sie sich den aktuellen Tagespreis<br />

von uns nochmals bestätigen. *TCS-Online-Rabatt von 5% bereits berücksichtigt.<br />

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ist kumulierbar mit den<br />

Reederei-Club-Reduktionen.


INHALT<br />

26<br />

Wie die Schweiz<br />

fliegen lernte<br />

So gelingt der<br />

Schulanfang – für<br />

alle Beteiligten<br />

10<br />

Peugeot 508 SW:<br />

Eleganter Kombi<br />

32<br />

EDITORIAL<br />

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ<br />

New York ist immer eine Reise wert<br />

Mit 25 trat ich meinen ersten Job an –<br />

in New York. Eine tolle Zeit begann,<br />

in der mich diese Mega -Stadt in ihren<br />

Bann zog: Die Architektur, faszinierende<br />

Menschen, alle Küchen dieser Welt… New<br />

York liess mich nicht mehr los und oft bin ich<br />

zurückgekehrt. Doch seit den 1990er-Jahren hat<br />

sich vieles verändert. Die «0 Tolerance»-Strategie<br />

des Stadtpräsidenten Rudy Giuliani machte<br />

NYC wieder sicher und in der Folge zogen viele,<br />

vielleicht zu viele, dorthin. Das wirkte sich auf<br />

die Preise aus, die in die Höhe schossen. Ein Aufenthalt<br />

schenkt ganz schön ein und der Service<br />

hält nicht immer mit. Doch dann kann man hier<br />

zusehen, wie Trends entstehen, das Kulturangebot<br />

ist unglaublich und nirgendwo ist die Skyline<br />

schöner. Die Subway ist übrigens immer noch<br />

günstig und mit dem City Pass werden auch<br />

Top-Sehenswürdigkeit erschwinglich. Und weil<br />

sich New York gerade wieder so wandelt, ist es<br />

Zeit für ein Special. Lassen Sie sich (neu) begeistern.<br />

Juliane Lutz<br />

Ressortleiterin Freizeit<br />

Dossier<br />

10 Endlich Schulkind<br />

Wie die ersten Schultage für alle<br />

ein Erlebnis werden<br />

12 Wie sicher ist der Weg?<br />

Romands setzen häufiger auf<br />

Elterntaxis als Deutschschweizer<br />

16 83 100 neue Schüler<br />

Zahlen und Fakten zum neuen<br />

Schuljahr auf einen Blick<br />

18 Prüfstein für Lehrer<br />

Die Verknappung der Parkplätze<br />

macht zu schaffen<br />

COVER CREDITS:<br />

Foto: Pia Neuenschwander<br />

Illustration: Nicolas Kristen<br />

Mobilität<br />

22 Den Salon neu denken<br />

Olivier Rihs: Der neue Direktor<br />

des Autosalons im Interview<br />

24 Alternative Nachtzug<br />

Im Zug reisen wird wieder<br />

attraktiver – auch über Nacht<br />

26 Abenteuerliche Anfänge<br />

Wie aus Probeflügen der Linienverkehr<br />

in der Schweiz entstand<br />

Wie lärmig<br />

sind<br />

Motorräder?<br />

28<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 3


Vom Berner Oberland ans Mittelmeer<br />

GoldenPass Panoramic Express, Mont-Blanc-Express & Tenda-Bahn<br />

TONI<br />

Freuen Sie sich auf die Fahrt im GoldenPass Panoramic-Express<br />

Herrliches Piemont<br />

Unterwegs im Mont-Blanc-Express<br />

Fantastische Blumenriviera<br />

Montreux<br />

Aigle<br />

Chamonix<br />

Zweisimmen<br />

Martigny<br />

Alba<br />

Barolo<br />

Cuneo<br />

Monaco<br />

Langhe<br />

San Remo<br />

Ventimiglia<br />

Ligurisches Meer<br />

Vom beschaulichen Zweisimmen gleiten wir mit dem legendären GoldenPass Panoramic-Express durchs Berner Oberland, vorbei an den<br />

fantastischen Weinbergen des Genfersees bis nach Montreux. Wir bezwingen mit dem Mont-Blanc Express die spektakuläre Bergstrecke<br />

nach Châtelard und mit der atemberaubenden Standseilbahn den Staudamm des Lac d’Emosson. Über den Nobelskiort Chamonix<br />

erreichen wir das Piemont, wo wir es uns bei vorzüglichem Wein des fruchtbaren Bodens gutgehen lassen. Schliesslich durchqueren wir<br />

mit der weltbekannten Tendabahn die wildromantischen Seealpen ehe wir herrliche Tage an der italienischen und französichen Riviera<br />

verbringen – eine grossartige Reise!<br />

Ihr tolles Reiseprogramm:<br />

1. Tag – Anreise nach Zweisimmen &<br />

GoldenPass Panoramic Express<br />

Fahrt im komfortablen Extrabus nach Zweisimmen,<br />

unserem Ausgangspunkt für die<br />

Fahrt mit dem legendären GoldenPass Panoramic-Express.<br />

Vorbei an Gstaad und<br />

Château-d’Oex erreichen wir Montreux und<br />

damit die wunderschöne Waadtländer Riviera<br />

mit ihren Weinbergen. Zeit zur freien<br />

Verfügung.<br />

2. Tag – Mont-Blanc-Express, Lac d‘Emosson<br />

& Chamonix<br />

In Martigny erwartet uns heute morgen der<br />

Mont-Blanc-Express. Auf kühner Streckenführung<br />

durchquert der Zug die wilde Trientschlucht<br />

und klettert über eine eindrückliche<br />

Steigung, vorbei an tosenden Wassern<br />

und tiefen Schluchten. In Châtelard geht es<br />

mit total 3 Bahnen bis hoch zur beeindruckenden<br />

Krone des Staudamms von Emosson<br />

– grossartige Blicke auf den Mont-Blanc<br />

inklusive. Nach der französischen Grenze<br />

erreichen wir wieder mit dem Bus den bekannten<br />

Wintersportort Chamonix. Nach<br />

etwas Freizeit fahren wir weiter ins Piemont.<br />

3. Tag – Langhe, Alba & Barolo<br />

Heute lernen wir mit der Langhe-Region<br />

das Piemont von seiner allerschönsten Seite<br />

kennen. Wir zeigen Ihnen das herrliche Alba,<br />

die „Stadt der hundert Türme“. Weiter geht<br />

es durch das weltbekannte Barolo Weinanbaugebiet<br />

– hier gedeihen die königlichsten<br />

Weine Italiens. Wir besuchen eine renommierte<br />

Weinkellerei und erfahren bei einer<br />

Führung alles über die Herstellung der edlen<br />

Tropfen.<br />

4. Tag – Cuneo & Tenda Bahn<br />

Am Vormittag zeigen wir Ihnen die schöne<br />

Stadt Cuneo. Am Nachmittag folgt dann<br />

die Fahrt mit der legendären Tenda Bahn<br />

bis nach Ventimiglia an der italienischen<br />

Riviera. Freuen Sie sich auf eine spektakuläre<br />

Bahnstrecke mit herrlichen Gebirgslandschaften<br />

und malerischen Dörfern.<br />

5. Tag – Monaco & San Remo<br />

Den heutigen Tag beginnen wir mit einem<br />

Besuch im Fürstentum Monaco. Entdecken<br />

Sie dabei die pittoreske Altstadt und tauchen<br />

Sie in eine Welt voller Glamour und<br />

Lebensgefühl ein. Am Nachmittag erwartet<br />

uns San Remo – die Hauptstadt der Blumenriviera<br />

liegt majestätisch eingebettet<br />

zwischen azurblauem Meer und dem malerischen,<br />

saftiggrünen Hinterland.<br />

6. Tag – Heimreise<br />

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im<br />

Gepäck treten wir heute die Heimreise an.<br />

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Organisation: Holiday Partner, Altendorf<br />

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6 Reisetage<br />

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Fr. 899.-<br />

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Leistungen - Alles schon dabei!<br />

✓ Fahrt mit dem komfortablen Extrabus<br />

✓ 1 x Übernachtung in gehobenen<br />

Mittelklassehotel in der Region Aigle<br />

✓ 2 Übernachtungen im gehobenen<br />

Mittelklassehotel im Piemont<br />

✓ 2 Übernachtungen im gehobenen<br />

Mittelklassehotel an der Riviera<br />

✓ 5 x ausgiebiges Frühstücksbuffet<br />

✓ 5 x feines Nachtessen im Hotel<br />

✓ Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic-<br />

Express Zweisimmen-Montreux (2. Klasse)<br />

✓ Fahrt mit dem Mont-Blanc-Express<br />

Leistungen Martigny-Châtelard - Alles schon dabei!<br />

✓ Fahrt mit der Stand-, Schräg- & Feldbahn<br />

zum Lac d’Emosson<br />

✓ Schöner Ganztagesausflug<br />

Piemont/Langhe Region<br />

✓ Besichtigung Weinkellerei Barolo-Gebiet<br />

inkl. Degustation<br />

✓ Interessante Stadtführung in Cuneo<br />

✓ Fahrt mit der legendären Tenda-Bahn<br />

von Cuneo nach Ventimiglia<br />

✓ Ganztagesausflug Monaco & San Remo<br />

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung<br />

Wählen Sie Ihr Reisedatum:<br />

Reise g: 24. - 29. <strong>September</strong> <strong>2019</strong><br />

Reise h: 26. Sept. - 1. Okt. <strong>2019</strong><br />

Unser Sonderpreis für Sie:<br />

Preis pro Person im Doppelzimmer<br />

in gehobenen<br />

Mittelklassehotels Fr. 899.-<br />

Zuschläge / Abzüge:<br />

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 199.-<br />

Abzug Halbtax Abonnement: 24.-<br />

Abzug General Abonnement: 48.-<br />

Auf Wunsch Zuschlag 1. Klasse Golden P.: Fr. 35.-<br />

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,<br />

St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur, Zürich


INHALT<br />

37<br />

Aussenspiegel<br />

mal virtuell<br />

43<br />

Französische Eleganz:<br />

Der DS3 Crossback<br />

7 1<br />

Temporäres<br />

Glamping-Paradies<br />

bei Laax<br />

47<br />

Das New York<br />

Special<br />

Meine Club-Vorteile<br />

67 Leserreise: Silvester in Dresden<br />

70 Sparen mit TCS Benefits<br />

88 TCS empfehlen, Präsent sichern<br />

89 3 grosse Chancen, zu gewinnen<br />

Technik<br />

32 Dynamischer Kombi<br />

Der Peugeot 508 SW überzeugt<br />

im grossen TCS-Test<br />

37 Virtuelle Aussenspiegel<br />

Realer Nutzen oder doch nur<br />

technische Spielerei?<br />

41 Revolution im Innern<br />

Der neue Renault Clio bietet<br />

überlegene Assistenzsysteme<br />

Freizeit<br />

48 Schön umstritten<br />

Das gerade eröffnete<br />

Stadtviertel Hudson Yards<br />

Club<br />

71 TCS Pop-up Glamping<br />

Ein Besuch im ersten Pop-up-<br />

Luxuszeltdorf auf 1620 m ü. M.<br />

74 Leonarrrdo!<br />

Schauspieler und TCS-Mitglied<br />

Leonardo Nigro im Interview<br />

76 Mode und Sichtbarkeit<br />

Die Kampagne Made Visible<br />

präsentiert eine neue Kollektion<br />

Rubriken<br />

45 Der TCS-Experte<br />

Elektroautos zu Hause laden<br />

69 Gesundheit<br />

79 Forum<br />

79 Impressum<br />

83 Tourolino<br />

86 Unterwegs mit…<br />

59 Die Welt auf dem Teller<br />

Eine Foodtour im Multikulti-<br />

Borough Queens<br />

64 Manhattan mal anders<br />

Von Hudson und East River aus<br />

eröffnen sich neue Perspektiven<br />

Darum setzt<br />

Leonardo<br />

auf den ETI<br />

74<br />

<strong>Touring</strong> Nr. 10<br />

Im nächsten «<strong>Touring</strong>»: Umweltbewusst<br />

unterwegs, wie weiter in der Schweizer<br />

Mobilitätspolitik und welcher Winterreifen<br />

Sie sicher durch den Winter bringt.<br />

Erscheinungsdatum: 26.9.<strong>2019</strong><br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 5


Ein wohl unschlagbares Top-Angebot zur schönsten Reisezeit!<br />

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✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ✓ Fährüberfahrten Genua-Palermo / Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen inkl. Frühstück (Basis<br />

Doppelkabine Innen) ✓ 3 Übernachtungen im Hotel Cefalù Sea Palace *****, Cefalù ✓ 1 x Übernachtung im 4-Sterne Hotel im Raum Genua ✓ 4 x Frühstück in den Hotels<br />

✓ 4 Nachtessen in den Hotels ✓ Geführter Ganztagesausflug “Cefalù & Madonie” inkl. Imbiss bei einem Bergbauern ✓ Geführter Ganztagesausflug «Ätna & Taormina»<br />

✓ Geführter Ganztagesausflug «Palermo & Monreale» inkl. Eintritt Kreuzgang von Monreale ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise<br />

Mittelmeer<br />

Palermo<br />

Monreale<br />

Cefalù<br />

Madonie<br />

Sizilien<br />

Ätna<br />

Taormina<br />

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Ihr Reiseprogramm:<br />

1. Tag – Anreise nach Genua<br />

Fahrt im komfortablen Extrabus nach Genua.<br />

Am Abend Einschiffung auf unser modernes<br />

Fährschiff in Richtung Palermo.<br />

2. Tag - Auf See – Palermo<br />

Geniessen Sie ein paar Sonnenstunden an<br />

Deck. Am Abend erreichen wir Palermo. Ausschiffung<br />

und Transport in unser Tophotel an<br />

erstklassiger Lage an der Uferpromenade von<br />

Cefalù. Nachtessen im Hotel.<br />

3. Tag – Cefalù & Madonie Gebirge<br />

Heute morgen bummeln wir durch die malerischen<br />

Altstadtgassen von Cefalù. Das zauberhafte<br />

Mittelmeer-Städtchen gehört zweifelsohne<br />

zu den schönsten Orten Italiens. Nach<br />

etwas Zeit zur freien Verfügung fahren wir<br />

durch schöne Landschaften in die Madonie-<br />

Berge. Freuen Sie sich auf eine einzigartige<br />

Vegetation und unvergessliche Ausblicke auf<br />

die Äolischen Inseln und verschlafenen Bergdörfern.<br />

Zum Abschluss des Tages kehren wir<br />

bei einem Bergbauer ein und geniessen lokalen<br />

Käse & Salami - gemütliche Stunden in<br />

guter Gesellschaft! Nachtessen im Hotel.<br />

4. Tag – Ätna & Taormina<br />

Der 3340 m hohe Vulkan ist der höchst Europas.<br />

Durch herrliche Zitronenhaine, karge<br />

Berglandschaft und vorbei an erkalteten Lavaströmen<br />

erklimmen wir den Berg. Von der<br />

Aussichtsplattform in 2000 m Höhe geniessen<br />

wir dann einen atemberaubenden Blick über<br />

die Ostküste Siziliens. Am Nachmittag geht es<br />

nach Taormina. Flanieren Sie über den Corso<br />

Umberto und besuchen Sie die steil abfallenden<br />

Gärten und kleinen Handwerksläden.<br />

Ein Besuch des weltbekannten griechischen<br />

Theaters macht Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen<br />

Erlebnis. Nachtessen im Hotel.<br />

5. Tag – Palermo & Monreale<br />

Am Morgen erkunden wir die lebhafte Hafenmetropole<br />

Palermo. Prunkvolle Paläste<br />

wechseln sich ab mit typisch südländischen<br />

Strassenszenen – herrlich! Das ruhigere Kontrastprogramm<br />

erwartet uns am Nachmittag<br />

in Monreale. Das grossartige Kloster ist<br />

Höhepunkt jeder Sizilien Reise und wird Sie<br />

mit dem fantastischen Kreuzgang (Eintritt inbegriffen)<br />

begeistern. Am späten Abend legt<br />

unser Fährschiff in Richtung Genua ab.<br />

6. Tag - Auf See<br />

Nach einem schönen Tag auf See erreichen<br />

wir gegen Abend den Hafen in Genua. Nachtessen<br />

& Übernachtung in der Region Genua.<br />

7. Tag – Heimreise<br />

Heute treten wir die Heimreise an.<br />

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Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf<br />

Wählen Sie Ihr Reisedatum:<br />

Reise b) 11. - 17.10.<strong>2019</strong><br />

Reise c) 21. - 27.10.<strong>2019</strong><br />

Reise d) 31.10. - 6.11.<strong>2019</strong><br />

Reise e) 7. - 13.11.<strong>2019</strong> *<br />

*Superspardatum<br />

Im Top-Erstklasshotel<br />

Cefalù Sea Palace*****<br />

Normalpreis: Fr. 1049.-<br />

Frühbuchpreis: Fr. 799.-*<br />

* Frühbuchpreis/Superspardatum -<br />

gültig solange Vorrat<br />

Nicht inbegriffen – zusätzlich wählbar:<br />

Saisonzuschlag Reise b: Fr. 120.-<br />

Saisonzuschlag Reise c+d: Fr. 60.-<br />

Auf Wunsch Doppelkabine Aussen: Fr. 50.-<br />

Kein Einzelkabinen (Innen) & kein<br />

Einzelzimmer Zuschlag **<br />

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

** limitierte Verfügbarkeit pro Datum<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,<br />

Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur, Zürich


CLUB AKTUELL<br />

TCS Home nimmt in der<br />

Romandie Fahrt auf<br />

Nebst der Region Bern, testet der TCS seit einiger Zeit den Pannendienst<br />

für zuhause auch in der Westschweiz. Eine erstes Fazit.<br />

Mit der Pannenhilfe kennt<br />

sich der TCS aus. Weil Pannen<br />

nicht nur auf der Strasse,<br />

sondern auch in den eigenen<br />

vier Wänden geschehen, stellt der<br />

TCS seine Kompetenz als zuverlässiger<br />

Helfer in der Not auch für<br />

Wohn eigen tü mer zur Verfügung.<br />

Zuerst in Bern eingeführt, wurde<br />

das Testgebiet von TCS Home auf<br />

die westliche Genfersee-Region<br />

ausgeweitet – mit Erfolg. Die meisten<br />

der gemeldeten Fälle – 87 Prozent<br />

– stammen aus der Romandie.<br />

Um schnelle Hilfe rund um die Uhr<br />

gewährleisten zu können, hat der<br />

TCS ein Netzwerk von mehreren<br />

Dutzend Handwerkern wie Sanitär-<br />

Installateuren, Elektrikern, Schreinern<br />

oder Metallbauschlossern<br />

aufgebaut. Zudem wurden Partnerschaften<br />

mit Schlüsseldiensten,<br />

Storenbauern oder Haushaltgerätebauern<br />

geschlossen.<br />

Bis 500 Franken im Jahr<br />

Am häufigsten rückten die Fachspezialisten<br />

bei sanitären Problemen<br />

aus und «befreiten» verstopfte<br />

Lavabos, Leitungen, Toiletten oder<br />

Duschen. Auch defekte Haushaltsgeräte<br />

und Heizungen waren oft<br />

ein Grund für einen Einsatz. Pro<br />

Jahr übernimmt der TCS bis zu 500<br />

Franken der Kosten – ohne Selbstbehalt.<br />

TCS Home ist zurzeit zum<br />

Einführungspreis von 99 Franken<br />

im Jahr erhältlich. tcs-home.ch<br />

Den Pannendienst<br />

für zuhause wird<br />

zurzeit in den<br />

Regionen Bern und<br />

Genfersee getestet<br />

K-Tipp lobt TCS-App<br />

In der App des TCS können,<br />

nebst vielen anderen Funktionen,<br />

über 180 Parkhäuser in<br />

der Schweiz auf ihre Verfügbarkeit<br />

in Echtzeit überprüft<br />

werden. Das Konsumentenmagazin<br />

K-Tipp hat das Modul<br />

bei zehn Parkhäusern in<br />

der Stadt Zürich getestet und<br />

zieht ein positives Fazit: «Die<br />

App funk tioniert zuverlässig.<br />

Die Infor mationen stimmen<br />

mit der Belegung überein.»<br />

tcs.ch/app<br />

Die TCS-Verkehrs- und Stau-App<br />

zeigt auch verfügbare Parkplätze an<br />

150 000 Anrufe während<br />

der Ferienzeit<br />

Während den Sommerferien<br />

rüstet sich die ETI-Zentrale<br />

für die erhöhte Anzahl von<br />

Notrufen. Es werden über<br />

150 000 Anrufe sowie mehr<br />

als 300 Rückführungen in<br />

den Monaten Juli und August<br />

erwartet. Dazu werden zusätzlich<br />

30 mehrsprachige<br />

Hilfskräfte eingestellt.<br />

FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

«TELEMEDIZIN»<br />

TCS ermöglicht Professur<br />

Die Universität Bern richtet ab<br />

2020 eine Assistenzprofessur für<br />

Telenotfallmedizin ein. Darunter<br />

versteht man die Behandlung oder<br />

Diagnostik zwischen Arzt und Patientin<br />

über eine räumliche Distanz,<br />

zum Beispiel per Telefon. Mit<br />

seiner langjährigen Erfahrung in<br />

diesem Bereich eruierte der TCS<br />

gemeinsam mit<br />

dem Inselspital<br />

das Konzept für<br />

diese im deutschsprachigen<br />

Europa<br />

einzigartige Professur.<br />

Sie ist auf vier Jahre angelegt<br />

und wird vom TCS jährlich<br />

mit 115 000 Fr. unterstützt.<br />

Die TCS-Ärzte<br />

machen jährlich über<br />

5000 Abklärungen<br />

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Bis Ende <strong>September</strong> können<br />

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mehr bietet der TCS seinen<br />

Mitgliedern exklusive,<br />

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<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 7


Gefragte Hybride<br />

Die Klimadebatte hatte in der ersten Jahreshälfte wenig<br />

Einfluss auf den Schweizer Automarkt. Der Boom bei Elektroautos<br />

ist vor allem auf den Tesla Model 3 zurückzuführen.<br />

Der Marktanteil der Personenwagen mit<br />

alternativem Antrieb hat in der ersten<br />

Jahreshälfte 10,6 Prozent erreicht, verglichen<br />

mit 6,3 Prozent zuvor. Bei den<br />

Schweizer Autofahrern ist der Boom vor<br />

allem auf Hybridmodelle (6,5 Prozent)<br />

zurückzuführen, deren Angebot in diesem<br />

Jahr deutlich gestiegen ist. Reine<br />

Elektroautos folgen mit gut 3,8 Prozent,<br />

der starke Umsatzanstieg (+147 Prozent)<br />

ist auf die Masseneinführung des<br />

Tesla Model 3 zurückzuführen, dessen<br />

Käufer teilweise schon 2016 bestellt hatten.<br />

Auf jeden Fall belegt der neue Tesla<br />

unter den weltweiten Zulassungen den<br />

vierten Platz und macht fast die Hälfte<br />

des gesamten Elektrohandels aus.<br />

Weiter rückgängig sind die Auslieferungen<br />

von Diesel-Modellen (–11,2 Prozent).<br />

Da diese Situation aber den Benzinmotoren<br />

zugute kommt, hat sich der<br />

durchschnittliche CO2-Ausstoss kaum<br />

verbessert, dies weil die 4×4-Modelle –<br />

Pkw und SUV – ihren langsamen, aber<br />

unaufhaltsamen Aufstieg fortsetzen. Sie<br />

stellen die Hälfte aller immatrikulierten<br />

Fahrzeuge dar (50,4 Prozent). Zudem<br />

könnte die Umstellung auf die neue<br />

6d-Temp-Norm bei einigen Marken zu<br />

Absatzproblemen führen.<br />

Amag, Frey... und die anderen<br />

Die Überraschung des Sommers kam<br />

von der PSA-Gruppe, deren Marken<br />

(Citroën, DS, Peugeot, Opel) neu von<br />

der Emil-Frey-Gruppe vertrieben werden.<br />

Sie erhöht ihren Marktanteil so um<br />

8,9 Prozent und folgt dem Riesen Amag<br />

(rund 30 Prozent der Verkäufe). Damit<br />

wird mehr als die Hälfte des Schweizer<br />

Marktes von zwei Gruppen getragen.<br />

DAS BILD<br />

Velo mit Flügeln Es sieht<br />

nur auf den ersten Blick<br />

wie ein Sportwagen aus.<br />

Der polnische Autoliebhaber<br />

Andrzej Burek hat<br />

sich seinen Traum erfüllt,<br />

einen Mercedes SLS AMG.<br />

Den Sportwagen präsentierte<br />

er stolz vor dem<br />

Kulturpalast in Warschau.<br />

Lautlos fuhr das Auto vor<br />

und als sich die Flügeltüren<br />

öffneten, zeigte sich,<br />

warum kein fetter Motorensound<br />

zu hören war.<br />

Burek hat den Sportwagen<br />

um sein Fahrrad herum<br />

gebaut.<br />

DIE ZAHL<br />

252<br />

Der Tesla Model 3<br />

steigerte den Absatz<br />

von Elektroautos<br />

Beim Finale der Hyperloop<br />

Pod Competition in<br />

Los Angeles beschleunigte<br />

die Transportkapsel von<br />

Swissloop auf 252 km/h.<br />

Die Studierenden der ETH<br />

Zürich und anderer Hochschulen<br />

belegen damit<br />

den zweiten Platz hinter<br />

dem Team der TU München,<br />

deren Pod mit 463<br />

km/h unterwegs war. Es<br />

handelt sich um einen<br />

Wettbewerb von SpaceX-<br />

Gründer Elon Musk.<br />

Weltpremiere: Parken ohne Fahrer<br />

DAS WORT<br />

Bosch und Daimler haben für das automatisierte<br />

Parksystem im Parkhaus des<br />

Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart<br />

die Freigabe der zuständigen Behörden<br />

erhalten. Der automatisierte Vorfahrund<br />

Einparkservice wird per App abgerufen<br />

und kommt ohne Fahrer aus. Er ist<br />

damit nach Eigenangabe die weltweit<br />

erste behördlich für den Alltagsbetrieb<br />

zugelassene vollautomatisierte und fahrerlose<br />

Parkfunktion nach Level 4. Das<br />

Fahrzeug wird per Klick auf das Smartphone<br />

zum Parkieren geschickt, fährt<br />

selbstständig zu einem zugewiesenen<br />

Stellplatz und parkt ein. Genauso<br />

kommt das Auto wieder vorgefahren.<br />

Sensoren im Parkhaus überwachen den<br />

Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und<br />

liefern die Informationen für die Steuerung<br />

des Fahrzeugs. Die Technik im<br />

Auto setzt die Befehle der Infrastruktur<br />

um. So können die Autos auch eigenständig<br />

Rampen befahren und innerhalb<br />

des Parkhauses Etagen wechseln.<br />

Nieuw Amsterdam Auf einem<br />

weitläufigen Gebiet um<br />

eine hügelige Insel, die die<br />

Einheimischen «Manna- hatta»<br />

nannten, entstand 1624 die<br />

niederländische Kolonie Nieuw<br />

Amsterdam. Sie war sogleich<br />

Verwaltungssitz, bis sich die<br />

Kolonie 1664 einer britischen<br />

Expedition kampflos ergab.<br />

Das Gebiet hiess fortan New<br />

York, und die hügelige Insel?<br />

8 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


NEWS<br />

FOTOS REUTERS, ZVG<br />

Auslastungsgrad<br />

und Verkehrsinfos<br />

Google Maps führt in mehr<br />

als 200 Städten weltweit<br />

zwei neue Funktionen ein –<br />

darunter auch Genf, Lausanne,<br />

Basel, Bern und<br />

Zürich. Die Verkehrsinformationen<br />

zeigen künftig an,<br />

ob ein Verkehrsmittel pünktlich<br />

oder zu spät ankommt.<br />

Die zweite neue Funktion<br />

informiert über den Auslastungsgrad<br />

der öffentlichen<br />

Verkehrsmittel und wird<br />

damit zu einem wertvollen<br />

Werkzeug bei der Reiseplanung.<br />

So kann man sofort<br />

feststellen, ob das gewählte<br />

Verkehrsmittel besonders<br />

voll sein wird oder nicht.<br />

Definitiver Abschied<br />

Es ist der zweite Tod des VW<br />

Käfers. Der letzte New Beetle<br />

– er beerbte 1998 den legendären<br />

Volkswagen – lief diesen<br />

Sommer von mexikanischen<br />

Fliessbändern. Es ist<br />

das letzte Kapitel einer Saga,<br />

die 1938 begann. Der New<br />

Beetle hatte allmählich die<br />

Rolle des verehrten Käfers<br />

übernommen, der bis 2003<br />

produziert wurde.<br />

Befreiungsdienst<br />

Bei Schweizer Sharing-<br />

Dienstleistern von Rollern<br />

und Fahrrädern herrschen<br />

Unterschiede in Preis und<br />

System, die – insbesondere in<br />

Zürich – den Markt für den<br />

Verbraucher undurchsichtig<br />

machen. So lauten die wichtigsten<br />

Ergebnisse einer von<br />

Comparis durchgeführten<br />

Umfrage in den zehn grössten<br />

Schweizer Städten. Die<br />

Analyse zeigt eine Differenz<br />

von bis zu 50 Prozent zwischen<br />

den Tarifen der verschiedenen<br />

Dienstleister.<br />

Laut Forscherin Andrea Auer<br />

ist es bei langen Reisen besser,<br />

das Fahrrad anstelle des<br />

Elektro-Rollers zu nutzen.<br />

Krise bei Boeing<br />

Das Flugverbot für das Modell<br />

737-Max beschert Boeing<br />

einen Quartalsverlust<br />

von 2,94 Milliarden Dollar.<br />

Es ist die grösste Finanzkrise<br />

in der Firmengeschichte. Nie<br />

war ein vierteljährlicher Verlust<br />

im Konzern grösser ausgefallen.<br />

Dazu ist auch der<br />

Umsatz eingebrochen. Zwei<br />

Drittel weniger Einnahmen<br />

als noch im Vorjahr.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 9


So gelingt der grosse<br />

Tag für die Kleinen<br />

Für viele Kinder, aber auch für die Eltern, bedeutet der Schulanfang<br />

einen grossen Schritt. Freude, Nervosität und vielleicht auch etwas<br />

Angst schwingen mit. Wie Sie den Schulanfang für Kinder einfach<br />

gestalten, erfahren Sie hier.<br />

TEXT DINO NODARI | FOTO PIA NEUENSCHWANDER | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN<br />

Mit dem Ende der Sommerferien<br />

beginnt für viele<br />

Kinder ein neues Kapitel:<br />

Schulanfang. Doch nicht<br />

nur für die Kleinen ist der Übertritt<br />

vom Kindergarten zur Schule ein<br />

grosser Schritt. Während sich die<br />

meisten Kinder auf den Schulanfang<br />

freuen und stolz sind, endlich zu den<br />

«Grossen» zu gehören, gibt es auch<br />

andere, die eher etwas ängstlich oder<br />

nervös sind. Und manchmal bekundet<br />

das Loslassen auch den Eltern Mühe.<br />

Daneben gibt es ganz praktische Fragen,<br />

welche die Eltern in dieser Zeit<br />

umtreiben. Wie kommt das Kind zur<br />

Schule, wie kann der Einstieg erleichtert<br />

werden oder welcher Schulsack<br />

ist der richtige?<br />

Keine Drohungen<br />

Beim Dachverband der Schweizer<br />

Lehrerinnen und Lehrer ist man überzeugt,<br />

dass die Eltern einiges tun können,<br />

um die Kinder auf den grossen<br />

Tag vorzubereiten und auch danach<br />

dafür zu schauen, dass die Freude<br />

nicht abreisst. Wichtig sei, ein positives<br />

Grundklima zu schaffen. Machen<br />

Sie die Schule zum Thema und erzählen<br />

Sie von den guten Erfahrungen,<br />

die Sie gemacht haben. Suchen Sie<br />

den Schulthek gemeinsam aus und<br />

nehmen Sie die Kinder mit, wenn es<br />

darum geht, Bleistifte und anderes<br />

Ma terial zu kaufen. Nehmen Sie die<br />

Vorfreude, allfällige Bedenken oder<br />

Ängste der Kinder ernst und werten<br />

Sie diese nicht. Vielleicht braucht Ihr<br />

Kind etwas länger, um sich in der<br />

neuen Situation zurecht zu finden.<br />

Thematisieren Sie die Vorfreude, die<br />

Ängste und Bedenken. Ganz wichtig<br />

sei in diesem Zusammenhang, heisst<br />

es beim Lehrerverband, den Kindern<br />

nicht zu drohen im Stil von: «Wenn<br />

du erst einmal in der Schule bist, wird<br />

alles anders…» oder: «Wenn du in die<br />

Schule kommst, kannst du das oder<br />

jenes nicht mehr tun.»<br />

Nicht nur für die Kinder und Eltern ist<br />

der Schulanfang ein wichtiges Ereignis.<br />

Auch für die Lehrpersonen sei dies<br />

ein ganz spezieller Tag, heisst es auf<br />

Anfrage beim Lehrerverband. Den<br />

Lehrpersonen sei bewusst, dass sie<br />

eine wichtige Rolle im Leben der Schülerinnen<br />

und Schüler einnehmen würden.<br />

Deshalb werde auch viel Zeit aufgewendet,<br />

um die Schülerinnen und<br />

Schüler in der Schule willkommen zu<br />

heissen. An verschiedenen Schulen<br />

gibt es bereits vor den Schulferien<br />

einen Schnuppertag, bei dem Lehrer<br />

und Schulanlage kennengelernt werden<br />

können. Oder es gibt an einigen<br />

Schulen auch ein Götti-System, bei<br />

dem ältere Schüler auf die Jüngsten<br />

Acht geben. Wichtig sei vor allem das<br />

Gefühl, willkommen zu sein.<br />

Übung macht den Meister<br />

Schon vor dem eigentlichen Schulstart<br />

können Sie mit Ihrem Kind den Schulweg<br />

üben (siehe Box nebenan). Und<br />

dann, falls es möglich ist, auch gleich<br />

auf dem Schulareal spielen gehen.<br />

So lernen die Kinder gleich die Schule<br />

kennen und fühlen sich so schneller<br />

DER SCHULWEG:<br />

TCS-TIPPS FÜR ELTERN<br />

Ermöglichen Sie Ihrem Kind, den Schulweg<br />

aktiv zu erleben. Verzichten Sie auf<br />

den Transport mit dem Auto. Begleiten<br />

Sie Ihr Kind mehrmals auf dem Weg zur<br />

Schule oder zum Schulbus. Wählen Sie<br />

nicht den kürzesten, sondern den sichersten<br />

Weg. Wenn Sie das Kind abholen,<br />

warten Sie direkt beim Ausgang der<br />

Schule und nicht auf der gegenüberliegenden<br />

Strassenseite. Achten Sie darauf,<br />

dass Ihr Kind vor jedem Betreten der<br />

Fahrbahn stehen bleibt. Ihr Kind soll am<br />

Fussgängerstreifen warten, bis die Fahrzeuge<br />

vollständig stillstehen. Erklären Sie<br />

Ihrem Kind, dass es auch bei Lichtsignalanlagen<br />

auf den Verkehr achten muss.<br />

Schicken Sie Ihr Kind rechtzeitig zur<br />

Schule. Hetze und Eile erhöhen das<br />

Unfallrisiko. Lassen Sie Ihr Kind erst dann<br />

mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wenn<br />

Sie sicher sind, dass es im Verkehr zurechtkommt.<br />

Üben Sie den Schulweg<br />

auch mit dem Fahrrad. Bestehen Sie<br />

darauf, dass Ihr Kind den Velohelm trägt,<br />

und tragen Sie ihn ebenfalls.<br />

wohl. Auch der Tagesablauf mit Schule<br />

kann schon vorgängig durchgespielt<br />

und eingeübt werden. Sofern Ihr Kind<br />

noch keinen eigenen Arbeitsplatz zuhause<br />

hat, ist der Zeitpunkt nun ideal.<br />

Denn ein ruhiger und aufgeräumter Ort<br />

zuhause ist wichtig für Hausaufgaben<br />

und erfolgreiches Lernen. Achten Sie<br />

darauf, dass sowohl Pult als auch Stuhl<br />

mitwachsen können und so auch noch<br />

ein paar Jahre nach dem Schulanfang<br />

passen. ◆<br />

10 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 11


12 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

So nehmen Eltern<br />

den Schulweg wahr<br />

Eine Umfrage des TCS unter Eltern liefert aufschlussreiche<br />

Erkenntnisse über die Schulwege der Schweiz. Zum Beispiel<br />

welche Gefahren am meisten Sorgen bereiten, zu welchen<br />

Massnahmen gegriffen wird oder weshalb Elterntaxis eher<br />

ein Phänomen in der Westschweiz sind.<br />

TEXT DOMINIC GRAF | FOTO PIA NEUENSCHWANDER | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN<br />

Manchmal schickt man<br />

seine Kinder mit einem<br />

mulmigen Gefühl auf<br />

den Schulweg. Nicht<br />

wenige Eltern haben gar Angst. Um<br />

die Gründe hinter diesen Ängsten und<br />

Sorgen zu verstehen, führte der TCS in<br />

Zusammenarbeit mit dem Link-Institut<br />

eine repräsentative Umfrage über die<br />

Wahrnehmung der Gefahren auf dem<br />

Schulweg durch. Für die Studie wurden<br />

über 500 Personen mit Kindern<br />

im Alter von 4 bis 13 Jahren aus der<br />

Romandie und der Deutschschweiz<br />

befragt.<br />

Gemäss Studie haben zwei Drittel der<br />

Kinder in der Schweiz eine Schulwegdistanz<br />

von bis zu einem Kilometer.<br />

Drei Viertel überqueren eine Strasse<br />

ein- bis dreimal. Dementsprechend<br />

konzentrieren sich die Sorgen der Eltern<br />

vor allem auf den Strassenverkehr.<br />

Als grösste Gefahrenquellen werden<br />

WUSSTEN SIE SCHON?<br />

Die Mitgliedschaft beim TCS ist bereits<br />

Ihr sicherer Begleiter, auf allen Ihren<br />

Wegen. Mit der neuen Familienmitgliedschaft<br />

profitiert jeder in Ihrem<br />

Haushalt von den erweiterten Leistungen.<br />

Und Kinder bis 26 Jahre sogar<br />

kostenlos!<br />

▪ Die beste Pannenhilfe der Schweiz,<br />

jetzt auch fürs Velo.<br />

▪ Bei letztem ÖV-Ausfall oder Folgen<br />

von Unwettern organisiert der TCS die<br />

Übernachtung oder die Weiterfahrt.<br />

▪ Bei Rechtsfragen ist der TCS für<br />

Sie da.<br />

▪ Spezieller Schutz für die Kleinsten<br />

mit dem Armband «Kids Help». Das<br />

Armband ist kostenlos für registrierte<br />

Kinder.<br />

Erfahren Sie mehr:<br />

tcs.ch/wechseln oder 0844 888 111<br />

die Distanz, die Verkehrs dichte vor<br />

den Schulen sowie die zu hohen Tempolimiten<br />

genannt. In zwei Dritteln aller<br />

Fälle führt der Weg zur Schule über<br />

eine Strasse mit Tempo 50 km/h. Etwas<br />

mehr als jedes zehnte Schulkind<br />

ist sogar mit einer 80-km/h- Strasse<br />

konfrontiert.<br />

Deutlicher Röstigraben<br />

Um die Sicherheit ihrer Kinder zu<br />

gewährleisten, greifen die befragten<br />

Eltern zu verschiedenen Massnahmen<br />

– wobei sich ein ziemlich deutlicher<br />

Unterschied zwischen der West- und<br />

der Deutschschweiz zeigt. So sind beispielsweise<br />

Elterntaxis in der Romandie<br />

weit mehr verbreitet als in den<br />

deutschsprachigen Regionen: 30 Prozent<br />

der Westschweizer geben an, ihre<br />

Kinder regelmässig mit dem Auto zur<br />

Schule zu fahren. In der Deutschschweiz<br />

sind es gerade einmal sieben<br />

Prozent. Interessanterweise – und hier<br />

verschwindet der Röstigraben kurz –<br />

zeigt sich in der ganzen Schweiz eine<br />

Korrelation zwischen dem Einkommen<br />

und den Elterntaxis: 21 Prozent der<br />

Haushalte mit einem Einkommen von<br />

über 10 000 Franken im Monat bringen<br />

ihre Kinder vermehrt mit dem<br />

Auto in die Schule, während es bei Einkommen<br />

zwischen 6000 und 10 000<br />

Franken nur zehn Prozent sind. Als<br />

Gründe, weshalb sie ihre Kinder in die<br />

Schule chauffieren, nennen die Befragten<br />

nebst der Sicherheit auch die<br />

Zeitersparnis. (Die Haltung des TCS<br />

gegenüber Elterntaxis lesen Sie im<br />

Kasten auf Seite 19).<br />

Während Eltern aus der Romandie<br />

ihre Kinder eher in die Schule begleiten,<br />

ist es in der Deutschschweiz wesentlich<br />

üblicher, sie zusammen mit<br />

Gleichaltrigen autonom in die Schule<br />

gehen zu lassen (65 gegenüber 40 Prozent).<br />

Ein ebenfalls markanter Unterschied<br />

zwischen den Landesteilen gilt<br />

für das Transportmittel Velo. Nutzen<br />

in der Deutschschweiz fast 70 Prozent<br />

das Velo täglich oder mehrmals pro<br />

Woche, steigen lediglich 37 Prozent<br />

der Kinder aus der Westschweiz vermehrt<br />

in den Sattel. Dies mag wohl am<br />

meisten daran liegen, dass fast jedes<br />

Deutschschweizer Kind (85 Prozent)<br />

eine Velo-Sicherheitsprüfung absolviert.<br />

In der Romandie liegt diese<br />

Quote bei 55 Prozent. Umgekehrt sind<br />

jedoch Schülerlotsen oder Schulbusse<br />

in den französischsprechenden Regionen<br />

verbreiteter als in der Deutschschweiz.<br />

Sieben goldene Regeln<br />

Seit über 60 Jahren der Verkehrssicherheit<br />

verpflichtet, möchte der TCS<br />

mit folgenden Anwendungstipps<br />

Eltern und Kindern auf dem Weg zur<br />

Schule helfen.<br />

Tipp 1: Gehen Sie den Schulweg mehrmals<br />

in den Tagen vor Beginn des<br />

Schuljahres gemeinsam mit Ihrem<br />

Kind ab, um es auf die möglichen<br />

Gefahren hinzuweisen.<br />

Tipp 2: Wählen Sie die sicherste Route,<br />

nicht die kürzeste.<br />

Tipp 3: Kleiden Sie Ihr Kind in helle,<br />

reflektierende Kleidung.<br />

Tipp 4: Vor der Benutzung eines Fussgängerstreifens,<br />

vor dem Bordstein<br />

anhalten, in beide Richtungen<br />

schauen und dem Verkehr aufmerksam<br />

zuhören. Vor der Überquerung<br />

sicherstellen, dass die Räder der Fahrzeuge<br />

vollständig stillstehen («Rad<br />

steht, Kind geht»).<br />

Tipp 5: Nicht über die Stras se rennen,<br />

sondern normal gehen.<br />

Tipp 6: Auf Strassen ohne Gehwegen<br />

auf der linken Strassenseite gehen.<br />

Tipp 7: Gehen Sie immer mit gutem<br />

Beispiel voran, denn Kinder beobachten<br />

und imitieren Erwachsene. ◆<br />

Video<br />

mit Tipps zum<br />

Schulweg<br />

tcs.ch/videoportal<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 13


Vorschrift<br />

1) Zwei wirksame Bremsen<br />

2) Reifen in gutem Zustand<br />

3) Rückstrahler vorne (weiss)<br />

und hinten (rot)<br />

4) Rückstrahler an Pedalen (gelb)<br />

5) Vorder- und Rücklicht<br />

Empfehlung<br />

6) Glocke<br />

7) Schloss<br />

8) Helm und reflektierende Kleider<br />

9) Haftpflichtversicherung<br />

14 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

Einsatz für die<br />

Schulwegsicherheit<br />

Bei der Schulwegsicherheit besteht immer wieder Optimierungsbedarf.<br />

Behörden, Schulen und Elternräte engagieren<br />

sich oft für die Verbesserung der Sicherheit.<br />

TEXT FELIX MAURHOFER | FOTO PIA NEUENSCHWANDER | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN<br />

Schulwege sind für Kindergartenkinder,<br />

Schülerinnen und<br />

Schüler immer wieder eine<br />

Herausforderung. Das, obschon<br />

die Verantwortlichen wie Schulen<br />

und Gemeinden, Kantone oder auch<br />

der TCS viel für die Schulwegsicherheit<br />

tun. Die Kinder sind je nach Alter<br />

zu Fuss, mit dem Trotti, dem Velo,<br />

E-Bike oder Moped unterwegs. Gerade<br />

wenn Schüler weitere Distanzen mit<br />

dem Velo fahren, ist der Zustand der<br />

Zweiräder sicherheitsrelevant. Zu diesem<br />

Thema ergreifen oft die Schulen<br />

die Initiative.<br />

Engagierte Elternräte<br />

Der Elternrat der Unter- und Oberstufe<br />

Thierachern im Kanton Bern hat festgestellt,<br />

dass die Schüler nicht immer<br />

mit verkehrstauglichen Velos unterwegs<br />

sind. Der Rat hat laut Schulleiter<br />

Michael Reber bereits vor Jahren die<br />

Initiative ergriffen und jährliche Kont-<br />

TIPPS FÜR ELTERN<br />

Ein Schwerpunkt der TCS-Verkehrssicherheit<br />

ist, die Kinder für die<br />

Gefahren im Strassenverkehr zu sensibilisieren.<br />

Dazu hat der Mobilitätsclub<br />

verschiedene, lehrreiche Broschüren<br />

und Lehrmittel publiziert.<br />

Gratis können Spiele wie das Triploo<br />

oder die Broschüre «Gehen und<br />

fahren» auf tcs.ch bestellt werden.<br />

rollen ins Leben gerufen. Zusammen<br />

mit einem Velofachmann kontrollieren<br />

die Eltern Velos und Helme der Schüler.<br />

Ist etwas nicht in Ordnung, erhalten<br />

die Schüler eine Mängelliste. Die<br />

Primarschule Pestalozzi in Thun geht<br />

noch weiter und baut die Velokontrollen<br />

zu einem kleinen Event aus. «Zusammen<br />

mit Velomechanikern und der<br />

IG Velo sowie dem Elternrat überprüfen<br />

wir die Fahrräder und veranstalten<br />

dazu einen Sicherheitsparcours samt<br />

Verpflegung», sagt Schulleiterin Regine<br />

Gfeller. Elternräte können aber<br />

auch in Bezug auf die Infrastruktur<br />

der Schulwege, wie Fussgängerinseln<br />

oder Signalisationen, Einfluss nehmen.<br />

Beispielsweise hat der Elternrat der<br />

Schulen Riggisberg auf diese Weise<br />

Stras sensignalisationen erwirkt.<br />

Nicht wegzudenken sind die Verkehrsins<br />

truktoren der Polizei. Denn<br />

Verkehrs erziehung der Kinder ist ein<br />

wichtiger Bestandteil der Schulwegsicherheit.<br />

Weitere Massnahmen der<br />

Schulen können Lotsendienste sein<br />

oder das Einrichten von Pedibussen,<br />

wo Eltern oder ältere Schüler die Kinder<br />

zu Fuss begleiten.<br />

Dauerthema Schulwege<br />

Die Stadt Bern analysiert periodisch<br />

die Schulwegsicherheit im Umfeld von<br />

Schulen und Kindergärten. Im letzten<br />

Jahr lancierte die Stadt zusammen mit<br />

den Schulleitungen, Elternräten und<br />

Verkehrsinstruktoren ein Projekt, um<br />

an 18 Standorten die Verkehrssicherheit<br />

zu überprüfen. Bereits 2012 verbesserte<br />

die Stadt alle Wege und Fussgängerstreifen<br />

im Umfeld von 300<br />

Metern rund um Schulen und Kindergärten.<br />

Wie viele Orte in der Schweiz<br />

hat auch Zürich eine Arbeitsgruppe,<br />

die sich um die Schulwegsicherheit<br />

kümmert. Unter anderem führt sie für<br />

die Unterstufe den «Micro Scooter<br />

Kids Day» durch, wo der richtige Umgang<br />

mit Kickboards und Trottis sowie<br />

sicheres Verhalten im Strassenverkehr<br />

geübt werden.<br />

Unfallgeschehen nimmt ab<br />

Die Massnahmen zur Förderung der<br />

Verkehrssicherheit von Kampagnen<br />

des TCS über das Verbessern der<br />

Schulwege bis zur Verkehrserziehung<br />

tragen Früchte. Laut Statistiken wurden<br />

1980 noch 1670 Kinder schwer<br />

verletzt. 2015 waren es noch 182<br />

Schwerverletzte. Am häufigsten passieren<br />

Unfälle beim unvorsichtigen<br />

Queren der Strassen neben und auf<br />

dem Fussgängerstreifen, gefolgt von<br />

Kollisionen mit dem Velo. ◆<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 15


Wissen zum Schulbeginn<br />

War Ihnen bekannt, dass an Primarschulen nur knapp 17 Prozent der<br />

Lehrpersonen männlich sind? Oder dass der TCS seit 2013 weit über<br />

eine halbe Million Leuchtwesten an Schüler der unteren Klassen ausgegeben<br />

hat, damit diese sicherer unterwegs sind. Ein paar Fakten.<br />

TEXT JULIANE LUTZ | FOTO PIA NEUENSCHWANDER | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN<br />

Mehr als 4600 Primarschulen<br />

in der Schweiz<br />

In der Schweiz gibt es 4620 Bildungsstätten<br />

der Primarstufen (o. Kindergarten),<br />

4249 davon sind öffentlich.<br />

Fast nur Frauen unterrichten<br />

in den ersten Klassen<br />

2017/2018 waren von den 50 879<br />

Lehrpersonen in den Primarstufen<br />

(nach dem Kindergarten) 83,1 Prozent<br />

weiblich.<br />

So heissen Erst klässler heute<br />

Vermutlich tummeln sich bald ganz<br />

viele Mias, Lucas, Emmas und Noahs<br />

auf den Pausenplätzen der Primarschulen.<br />

Diese Namen waren 2012 und<br />

2013, als die heutigen Sieben­ und<br />

Sechsjährigen geboren wurden, die<br />

beliebtesten Babynamen in der<br />

Schweiz.<br />

16 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

Zahl der Schulanfänger<br />

Dieses Jahr beginnen in der Schweiz<br />

rund 83 100 Sechs- und Siebenjährige<br />

mit der ersten Klasse Primarschule**,<br />

die in der Romandie übrigens als<br />

Primarstufe 3 bezeichnet wird.<br />

*Da beim Kanton AG keine aktuelle Zahl<br />

er hältlich war, flossen bei der Berechnung<br />

die entsprechenden Daten der «Szenarien<br />

2018–2027» des BFS ein. Bei den Zahlen<br />

der anderen Kantone handelt es sich stets<br />

um ungefähre Angaben.<br />

** Erfasst wurden nur öffentliche Schulen.<br />

AG*<br />

6481<br />

AR<br />

550<br />

AI<br />

156<br />

BL<br />

2700<br />

NW<br />

390<br />

OW<br />

368<br />

SH<br />

794<br />

SZ<br />

1700<br />

BS<br />

1500<br />

SO<br />

2600<br />

BE<br />

10100<br />

SG<br />

5200<br />

FR<br />

3401<br />

TI<br />

2963<br />

Kosten für<br />

Grundausstattung<br />

Eltern, die einen Erstklässler ausstatten,<br />

müssen ungefähr zwischen 85 und 371<br />

Franken berappen, je nachdem, was sie<br />

und ihre Kinder wollen.<br />

Schultheksets: zwischen 67.30 Fr. (4-teilig,<br />

Ranzen, Turnsäckli, Etui, Stifteetui) und 329 Fr.<br />

(6-teilig; Ranzen, Sporttasche, Etui, Buntstifte-<br />

Etui, Portemonnaie, Kletties)<br />

Trinkfläschli: zwischen 12.90 Fr. und 26.90 Fr.<br />

Zünibox: zwischen 5 und 15 Fr.<br />

QUELLEN: DIV. BILDUNGSDEPARTEMENTS, DETAILHANDEL, BFS<br />

Westen für erhöhte<br />

Sichtbarkeit<br />

Jedes Jahr spendiert der TCS rund<br />

80 000 Leuchtwesten für Primarschüler,<br />

damit sie sicherer auf den Strassen<br />

unterwegs sind. Seit 2013 wurden<br />

ins gesamt 560 000 solcher Westen<br />

ab gegeben.<br />

GE<br />

4786<br />

GL<br />

338<br />

GR<br />

1702<br />

JU<br />

690<br />

LU<br />

4000<br />

NE<br />

1740<br />

TG<br />

2671<br />

UR<br />

340<br />

VD<br />

7986<br />

VS<br />

3400<br />

ZG<br />

1135<br />

ZH<br />

15400<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 17


Wenn Eltern und Lehrer vor<br />

der Schule Schlange stehen<br />

Zu viele Elterntaxis; motorisierte Lehrer, die mit einer<br />

Verknappung der Parkplätze zu kämpfen haben, welche<br />

für viele nicht mehr umsonst sind: Der Schulanfang<br />

ist mancherorts zu einem Prüfstein für die beteiligten<br />

Erwachsenen geworden, vor allem in der Agglomeration.<br />

TEXT JÉRÔME LATHION | FOTO PIA NEUENSCHWANDER | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN<br />

Elterntaxis? «Manche würden<br />

mit dem Auto ins Schulgebäude<br />

fahren, wenn sie könnten»,<br />

scherzt Jean-Marc Haller, Generalsekretär<br />

der Westschweizer Lehrergewerkschaft<br />

(SER), die acht kantonale<br />

Verbände und 7000 Mitglieder in<br />

der französischsprachigen Schweiz<br />

vereint. Wenn er vom Gefühl der Unsicherheit<br />

hört, das ein solches Verhalten<br />

auslöst – Angst vor Unfall, Entführung<br />

oder Schlägereien zwischen<br />

Schulkindern –, beklagt er eine Situation,<br />

die nicht immer gerechtfertigt ist<br />

(siehe Kasten). Die Lehrerschaft ihrerseits<br />

muss sich mit wachsenden Parkplatzproblemen<br />

herumschlagen. Die<br />

Zeiten, in denen die von der Gemeinde<br />

entlohnten Lehrer gleichzeitig als<br />

Hausabwarte fungierten und über eine<br />

Dienstwohnung im Schulgebäude verfügten,<br />

sind nämlich vorbei. «Angesichts<br />

der damaligen Gehälter stellte<br />

diese Unterkunft bis in die 70er-Jahre<br />

ein Privileg bei einer Anstellung dar»,<br />

erläutert Jean-Marc Haller. Heute sind<br />

Primarlehrer Staatsangestellte und<br />

müssen nicht mehr auf dem Gemeindegebiet<br />

wohnen. Die Folge davon:<br />

«Das Pendeln hat zugenommen, wobei<br />

regional Unterschiede bestehen, die<br />

von verschiedenen Faktoren wie etwa<br />

den Wohnkosten abhängen.»<br />

Mobile Lehrer<br />

Da statistische Daten fehlen, ist die<br />

SER nicht in der Lage, den Anteil des<br />

Lehrpersonals, das lieber mit dem<br />

Auto zur Arbeit fährt, zu beziffern.<br />

Doch manchmal ist ein Fahrzeug<br />

schlicht unverzichtbar, vor allem<br />

wenn pädagogisches Material oder<br />

eine Vielzahl von Heften zum Korrigieren<br />

transportiert werden muss. Gewisse<br />

Lehrer unterrichten nämlich an<br />

mehreren Standorten, und nicht alle<br />

Schulgebäude – von denen einige übrigens<br />

früh schliessen – verfügen über<br />

Räume, die es gestatten, das Pensum<br />

nach den Schulstunden vor Ort zu erfüllen.<br />

«Ich schätze, dass etwa 15 Prozent<br />

des Lehrpersonals gezwungen<br />

sind, tagsüber berufshalber ein Fahrzeug<br />

zu benutzen», gesteht der Generalsekretär,<br />

der in diesem Zusammenhang<br />

eine sich langsam ausbreitende<br />

Tendenz beklagt: «Was einmal gratis<br />

war, muss nun bezahlt werden.»<br />

Die Abnahme guter<br />

Parkmöglichkeiten in der<br />

Nähe von Schulen wird seiner<br />

Ansicht nach durch die Entwicklung<br />

der Teilzeitarbeit<br />

verschärft, da stets mehr Personen<br />

mehr Autos parkieren<br />

wollen. «Etwas mehr Flexibilität<br />

seitens der Behörden wäre<br />

zu begrüssen, zumindest für<br />

Spezialfälle», seufzt Jean-<br />

Marc Haller. «Eins ist sicher:<br />

Der Umstieg auf die sanfte<br />

Mobilität ist für unseren Beruf<br />

nicht leicht.»<br />

Problem: Parkplätze<br />

Philippe Lemière von der Generaldirektion<br />

für allgemeine<br />

Schulpflicht des Kantons Genf nimmt<br />

die Klagen ernst: «Die Parkplätze sind<br />

ein Problem, doch die Schulgebäude<br />

gehören den Gemeinden», ruft er<br />

vorab in Erinnerung. «Wir können<br />

den Lehrern also nur raten, an die Gemeindebehörden<br />

zu gelangen, um<br />

möglichst ein Arrangement bezüglich<br />

Parkplätzen zu finden. Es ist vorauszuschicken,<br />

dass die sanfte Mobilität<br />

vom Regierungsrat stark unterstützt<br />

wird und dass der Kanton als Arbeitgeber<br />

grundsätzlich keine Parkplätze für<br />

Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort<br />

bereitzustellen hat. Auch die Gemeinden<br />

sind nicht dazu verpflichtet.»<br />

Genf kennt alle Aspekte des Problems.<br />

Beim nächsten Schulanfang gibt es<br />

hier 58 schulische Einrichtungen mit<br />

165 Gebäuden, wovon ein Drittel im<br />

Stadtzentrum liegt; es werden 2400<br />

Primarschullehrer und 36 500 Schulkinder<br />

– 800 mehr als letztes Jahr – erwartet.<br />

«Im Zentrum bereitet den Lehrern<br />

nicht nur das Parkieren, sondern<br />

auch die Verkehrsverhältnisse Mühe.<br />

Viele von ihnen entscheiden sich für<br />

ein Zweirad oder den öffentlichen Verkehr.<br />

In den Gemeinden auf dem Land<br />

ist dies schwieriger, da die tiefere Verbindungsfrequenz<br />

zuweilen schwer<br />

mit den Stundenplänen vereinbar ist»,<br />

fährt Philippe Lemière fort. «Wir berücksichtigen<br />

nach Möglichkeit die<br />

Wünsche der Angestellten nach Nähe<br />

zum Arbeitsplatz. Doch unser Handlungsspielraum<br />

ist<br />

beschränkt, da wir<br />

in erster Linie auf<br />

die Bedürfnisse<br />

der Einrichtungen<br />

eingehen müssen.»<br />

«Das Pendeln hat zugenommen,<br />

wobei es<br />

regional Unterschiede<br />

gibt, etwa bei den<br />

Wohnkosten»<br />

Jean-Marc Haller,<br />

Generalsekretär der Westschweizer<br />

Lehrergewerkschaft (SER)<br />

In den ländlich geprägten<br />

Kantonen<br />

scheint die Situation<br />

weniger angespannt<br />

zu sein. Fabien<br />

Kohler, Leiter<br />

der Verwaltungsstelle<br />

des jurassischen<br />

Bildungswesens,<br />

bestätigt<br />

dies. Von den rund<br />

600 erfassten Primarschullehrern<br />

arbeiten mehr als 400 ausserhalb der<br />

beiden städtischen Zentren Delsberg<br />

und Pruntrut. Das heisst, dass die<br />

meisten auf ein Auto angewiesen sind:<br />

«An unseren Gesprächen mit den<br />

Schulleitungen erhalten wir keine<br />

nennenswerten Rückmeldungen über<br />

Unzufriedenheit, abgesehen vom Problem<br />

des Ein- und Ausladens der Kinder<br />

durch die Eltern», gesteht der Verantwortliche.<br />

Die jurassischen Behörden<br />

konzentrieren sich also vor allem auf<br />

die sanfte Mobilität der Schulkinder,<br />

indem sie den Schulweg zu Fuss oder<br />

im Pedibus fördern. ◆<br />

18 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

ELTERN BERUHIGEN<br />

Christophe Nydegger, Leiter Verkehrs-<br />

sicherheit beim TCS, zeigt sich über-<br />

rascht: «Die Verkehrsinfrastrukturen<br />

werden immer sicherer, die Unfälle<br />

auf dem Schulweg sind rückläufig.<br />

Das müsste die Eltern eigentlich beru-<br />

higen, was offensichtlich nicht der Fall<br />

ist. Die Gefahr, die mit der Zunahme<br />

der Fahrzeuge auf den Strassen ein-<br />

hergeht, die Ungewissheit, ob das<br />

Kind sicher am Ziel angelangt ist, oder<br />

ganz einfach der praktische Aspekt,<br />

sein Kind absetzen zu können, bevor<br />

man selber zur Arbeit fährt, sind<br />

für die Eltern wahrscheinlich<br />

Gründe, die Rolle des Taxi-<br />

Chauffeurs zu übernehmen.»<br />

Um dies zu klären, findet in<br />

seiner Abteilung zurzeit eine<br />

Untersuchung statt, die den<br />

Sorgen der Eltern auf den<br />

Zahn fühlen soll. «Die Unter-<br />

suchung wird uns gestatten,<br />

gezielt und in Kenntnis der Fakten<br />

bei den Eltern zu intervenieren, sie<br />

mittels einer direkten Kommunikation<br />

zu beraten, zum Beispiel über Eltern-<br />

vereinigungen oder Social Media.»<br />

Parallel dazu wird der TCS Tests<br />

durchführen, die darauf abzielen, die<br />

Sicherheit beim Überqueren derjeni-<br />

gen Fussgängerstreifen zu erhöhen,<br />

die nicht durch Signalanlagen regu-<br />

liert oder von einem Schülerpatrouil-<br />

leur überwacht werden. Die getestete<br />

Lösung wird ebenfalls ermöglichen,<br />

die Eltern zu benachrichtigen, sobald<br />

ihr Kind im Bereich des Schulhofs ein-<br />

getroffen ist, und sie so beruhigen.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 19


Die richtige<br />

Familienkutsche<br />

Mit dem allmählichen Verschwinden der Familienvans wird<br />

es immer schwieriger, möglichst viele Kindersitze in einem<br />

Auto unterzubringen. Der TCS-Vergleich mit 18 getesteten<br />

Fahrzeugen zeigt jedoch ein positives Bild. Allen voran die<br />

Hochdachkombis, die für Familien bestens geeignet sind.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | TEST JÜRG REINHARD | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

Weder die Herstellerbroschüren<br />

noch die Euro-<br />

NCAP-Crashtests geben<br />

detailliertere Infos über<br />

die Installation von Kindersitzen in<br />

Autos. Aus diesem Grund testet der<br />

TCS jedes Jahr eine Auswahl an Fahrzeugen.<br />

In dieser Testserie wurden 18<br />

oft verkaufte Modelle von weniger als<br />

50 000 Franken unter die Lupe genommen.<br />

Darunter Kleinwagen, SUV,<br />

Kombis und Hochdachkombis. Letztere<br />

und der SUV Citroën C5 erhielten<br />

ein «sehr empfehlenswert». Die drei<br />

Hochdachkombis (Citroën Berlingo,<br />

Peugeot Rifter, Opel Combo) basieren<br />

übrigens auf der gleichen Plattform<br />

der PSA-Gruppe. Der TCS empfiehlt,<br />

die Kindersitze auf den äusseren Sitzplätzen<br />

in der zweiten Reihe zu installieren.<br />

Die SUV Citroën C5, Opel<br />

Grandland und der Honda CR-V haben<br />

sich in dieser Kategorie als «sehr empfehlenswert»<br />

erwiesen.<br />

Erfreulich ist zudem, dass alle getesteten<br />

Modelle ausser dem Renault Kadjar<br />

kompatibel mit sämtlichen i-Size-<br />

Kindersitzen sind. Einige Modelle erhielten<br />

in dieser Kategorie nur ein<br />

Kindersitze Das Auto<br />

ist genauso wichtig wie<br />

der richtige Sitz dazu<br />

TCS-Vergleichstest: Installation von Kindersitzen<br />

Marke/Modell Audi Q3 Citroën<br />

Berlingo<br />

Citroën C5<br />

Aircross<br />

Ford Focus<br />

Honda CR-V<br />

Hybrid<br />

Hyundai Kona<br />

Mercedes-<br />

Benz A 180<br />

Mercedes-<br />

Benz B 200<br />

Nissan Leaf<br />

Beifahrer-Sitzplatz 70% 50% 70% 50% 50% 50% 70% 70% 70%<br />

2. Sitzreihe aussen 74% 72% 92% 65% 89% 64% 60% 55% 50%<br />

2. Sitzreihe mitte 30% 100% 70% 30% 30% 30% 30% 30% 30%<br />

Kofferraum 1 675 l 983–1538 l 580 l 575 l 497 l 361 l 370 l 486 l 400 l<br />

Preis ab (Fr.) 39 900.– 23 800.– 30 900.– 32 800.– 43 900.– 19 920.– 33 799.– 36 400.– 38 990.–<br />

TCS-Bewertung ★★★★☆ ★★★★★ ★★★★★ ★★★☆☆ ★★★★☆ ★★★☆☆ ★★★★☆ ★★★★☆ ★★★☆☆<br />

Stärken<br />

Schwächen<br />

* Getestet mit montierten<br />

Kindersitzen<br />

auf den äusseren Sitzplätzen<br />

in der 2. Reihe<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von<br />

2 Kindern in der<br />

2. Reihe gut<br />

möglich. Sehr<br />

gute Isofix-<br />

Erreichbarkeit.<br />

Sehr grosse<br />

Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 3 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

mit Isofix-<br />

Befestigung<br />

gut möglich.<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von<br />

3 Kindern in<br />

der 2. Reihe gut<br />

möglich. Keine<br />

Einschränkung<br />

im Platzangebot<br />

für den<br />

Vordersitz. Sehr<br />

grosse Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe laut<br />

Hersteller nicht<br />

geeignet.<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Sehr grosse<br />

Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

sehr gut möglich.<br />

Keine Einschränkung<br />

im<br />

Platzangebot<br />

für den Vordersitz.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Automatische<br />

Airbag-<br />

Deaktivierung<br />

auf Beifahrersitz.<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Automatische<br />

Airbag-<br />

Deaktivierung<br />

auf Beifahrersitz.<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

möglich. Sehr<br />

grosse Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von 2<br />

Kinder in der 2.<br />

Reihe möglich.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

Platz*<br />

und ist nicht für<br />

alle Kindersitz-<br />

Gruppen zugelassen.<br />

Einschränkungen<br />

im Platzangebot<br />

für den<br />

Vordersitz.<br />

Bewertung der Fahrzeugmodelle (Mindest anforderungen für die TCS-Empfehlungen)<br />

★★★★★ hervorragend<br />

(geeignet für mind. 4 Kinder total oder für 6 Kinder mit Einschränkungen und gut<br />

geeignet für 3 Kinder im Fond)<br />

★★★★☆ sehr empfehlenswert<br />

(geeignet für mindestens 3 Kinder im Fond und gut geeignet für 2 Kinder in der<br />

2. Sitzreihe)<br />

★★★☆☆ empfehlenswert<br />

(geeignet für mind. 3 Kinder oder eingeschränkt geeignet für 4 Kinder)<br />

★★☆☆☆ bedingt empfehlenswert<br />

(geeignet für 2 Kinder in der 2. Sitzreihe)<br />

★☆☆☆☆ nicht empfehlenswert<br />

(eingeschränkt geeignet für mindestens 1 Kind)<br />

20 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DOSSIER<br />

«geeignet», da sie auf den hinteren<br />

Aussenplätzen entweder zu wenig<br />

Platz, zu kurze Gurte oder eine<br />

schlechte Bedienungsanleitung vorweisen.<br />

Besonders erfolgreich waren<br />

die drei Hochdachkombis betreffend<br />

Zugang zum hinteren Mittelsitz. Kein<br />

Wunder bei Karosserien, die auch für<br />

kleine Nutzfahrzeuge eingesetzt werden.<br />

Darüber hinaus sind alle drei<br />

Sitze mit Isofix- und Top-Tether-Ankern<br />

ausgestattet. Einzigartig in diesem<br />

Test. Der Mittelsitz des Renault<br />

Kadjar wurde aufgrund restriktiver<br />

Betriebsanleitung als «nicht geeignet»<br />

bewertet. Die restlichen 14 Fahrzeuge<br />

erhielten die Bewertung «mit Einschränkung»:<br />

Der hintere mittlere Sitz<br />

bietet lediglich für einen Sitzerhöher<br />

ohne Lehne genügend Platz. Der Seat<br />

Tarraco verfügt als einziges getestetes<br />

Auto über eine dritte Sitzreihe. Diese<br />

ist aber nicht für Kindersitze geeignet.<br />

Gut zu wissen.<br />

Beifahrersitz nur<br />

als Reserve<br />

Im Idealfall sollte der Beifahrersitz für<br />

den Transport von Kindern nur einen<br />

Reserve-Sitz darstellen. Bei einem gegen<br />

die Fahrtrichtung installierten<br />

Kindersitz ist es wichtig, den Airbag zu<br />

deaktivieren. Insgesamt hat sich die<br />

Sicherheit in diesem Bereich deutlich<br />

verbessert. So sind beispielsweise<br />

beide Mercedes-Benz-Modelle mit einer<br />

automatischen Airbag-Deaktivierungsvorrichtung<br />

ausgestattet, bei allen<br />

anderen bewerteten Fahrzeugen<br />

muss dies manuell erfolgen. Wenn der<br />

Kindersitz in Fahrtrichtung installiert<br />

wird und der Beifahrersitz auf eine<br />

hintere Position eingestellt ist, ist es<br />

nicht notwendig, den Airbag zu deaktivieren.<br />

Erfreulicherweise verfügen<br />

der Mercedes B200 und der Audi Q3<br />

über sehr lange Sicherheitsgurte.<br />

Die Ergebnisse dieses Tests zeigen,<br />

dass für viele Fahrzeuge noch Verbesserungspotenzial<br />

besteht. Schon allein<br />

im Hinblick auf die restriktive und teilweise<br />

widersprüchlichen Gebrauchsanweisungen.<br />

Der Zugang zu den Isofix-<br />

und Top-Tether-Verankerungen ist<br />

bei einigen Modellen ebenfalls unbefriedigend.<br />

In jedem Fall wird dringend<br />

empfohlen, beim Kauf eines<br />

neuen Autos die ganze Familie auf<br />

eine Probefahrt mitzunehmen. ◆<br />

Opel Combo<br />

Opel<br />

Grandland X<br />

Peugeot Rifter<br />

Pure Tech<br />

Peugeot<br />

508 SW<br />

Renault Kadjar Seat Tarraco<br />

Toyota Corolla<br />

<strong>Touring</strong><br />

Toyota RAV4<br />

Volvo V60 T8<br />

50% 70% 50% 70% 50% 70% 50% 50% 50%<br />

72% 83% 72% 69% 55% 71% 71% 68% 74%<br />

100% 30% 100% 30% 30% 50% 30% 30% 30%<br />

983–1538 l 520 l 775–1355 l 530 l 472 l 760 l 596 l 580 l 529 l<br />

20 900.– 33 200.– 28 320.– 37 140.– 23 400.– 36 250.– 27 200.– 31 400.– 46 150.–<br />

★★★★★ ★★★★☆ ★★★★★ ★★★★☆ ★★★☆☆ ★★★★☆ ★★★★☆ ★★★☆☆ ★★★★☆<br />

Transport<br />

von 3 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

mit Isofix-Befestigung<br />

gut<br />

möglich.<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von<br />

2 Kindern in der<br />

2. Reihe sehr<br />

gut möglich.<br />

Sehr gute Isofix-Erreichbarkeit.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 3 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

mit Isofix-Befestigung<br />

gut<br />

möglich.<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von<br />

2 Kindern in der<br />

2. Reihe gut<br />

möglich. Sehr<br />

grosse Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz*,<br />

nicht für alle<br />

Kindersitz-<br />

Gruppen zugelassen.<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

möglich. Sehr<br />

gute Isofix-Erreichbarkeit.<br />

Airbag-<br />

Deaktivierung<br />

mittels Drehschalter.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe laut Hersteller<br />

nicht geeignet.<br />

Beifahrersitz<br />

mit Isofix.<br />

Transport von<br />

3 Kindern in der<br />

2. Reihe möglich.<br />

Sehr gute<br />

Isofix-Erreichbarkeit.<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Sehr gute Isofix-Erreichbarkeit.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Transport<br />

von 2 Kindern<br />

in der 2. Reihe<br />

gut möglich.<br />

Sehr gute Isofix-Erreichbar-<br />

keit. Sehr<br />

grosse Gurtlänge.<br />

Mittlerer<br />

Sitzplatz 2.<br />

Reihe bietet nur<br />

für Sitzerhöher<br />

ohne Rückenlehne<br />

genügend<br />

Platz.*<br />

Bewertung Montage von Kindersitzen<br />

■ sehr gut<br />

■ gut<br />

■ befriedigend<br />

■ mit Einschränkungen<br />

■ nicht geeignet<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 21


Automobil-Salon: Ambitionierte<br />

Wandlung mit neuem Namen<br />

Seit dem 1. Juli ist Olivier Rihs bei der<br />

Geneva International Motor Show<br />

(GIMS), die 2020 ihren 90. Geburtstag<br />

feiert, am Ruder. Fest entschlossen,<br />

Aussteller wie Publikum zu begeistern,<br />

gewährt der Bieler einen kleinen Einblick<br />

in die anstehenden Neuerungen<br />

der Veranstaltung.<br />

INTERVIEW JÉRÔME LATHION | FOTO OLIVIER VOGELSANG<br />

«Man darf heute nicht<br />

mehr dogmatisch<br />

sein und muss die<br />

Mobilität in ihrer<br />

Gesamtheit sehen.»<br />

Olivier Rihs<br />

Direktor der Geneva International<br />

Motor Show (GIMS)<br />

Visionär Olivier Rihs<br />

will den Umfang der<br />

GIMS ausweiten<br />

22 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


MOBILITÄT<br />

Die fünf Monate als «Beobachter»<br />

in Genf haben Olivier Rihs in<br />

seinem Credo bestärkt: «Es ist<br />

falsch, den Erfolg einer Veranstaltung<br />

mit den Ellen der Vergangenheit<br />

zu messen. Man muss die Entwicklung<br />

des Marktes mit einbeziehen, denn<br />

die Gewohnheiten der Branche und der<br />

Konsumenten wandeln sich laufend.»<br />

Der Bieler ist seit dem 1. Juli Direktor<br />

der Geneva International Motor Show<br />

(GIMS). Den Besucherrückgang in diesem<br />

Jahr – 602 000 Eintritte, also neun<br />

Prozent weniger als 2018 – sowie den<br />

Abgang gewisser Aussteller nimmt er<br />

gelassen. Denn die Rückeroberung ist<br />

im Gang und markante Neuerungen<br />

sind bereits für die 90. Geburtstagsausgabe<br />

vom 5.–15. März 2020 angekündigt.<br />

<strong>2019</strong> hatte die GIMS 602 000 Besucher.<br />

Das sind 100 000 weniger als<br />

erwartet. Beunruhigt Sie das?<br />

Nicht wirklich. Wir können mit einer<br />

Besucherzahl in dieser Grössenordnung<br />

leben. Aber es ist klar, dass wir die Besucherzahlen<br />

der GIMS steigern müssen,<br />

nicht nur bei den physischen Besuchern,<br />

sondern auch im digitalen Bereich –<br />

dieser hat <strong>2019</strong> sprunghaft zugelegt.<br />

Der Abgang von Herstellern in den<br />

letzten zwei Jahren hat Aufsehen<br />

erregt. Wurden für 2020 weitere<br />

Weggänge angekündigt?<br />

Bis dato gibt es gegenüber <strong>2019</strong> keine<br />

nennenswerten Weggänge und was<br />

noch erfreulicher ist: Einige Hersteller,<br />

die in den beiden letzten Jahren nicht<br />

anwesend waren, haben die Absicht geäussert,<br />

wieder nach Genf zurückzukommen.<br />

Da die Aussteller grosse Flexibilität<br />

verlangen, wird vor Dezember<br />

nichts definitiv bekannt sein. Wir sind<br />

aber gut unterwegs.<br />

Der Erfolg der GIMS ist unbestritten,<br />

was den digitalen Support anbelangt:<br />

1,5 Mio. Besucher auf der Webseite,<br />

5,8 Mio. Instagram-Aufrufe, 154 000<br />

Followers auf Facebook. Ist die digitale<br />

Welt nicht eine zusätzliche Bedrohung<br />

für den physischen Besuch<br />

der GIMS?<br />

Nein. Die digitale Welt ist wichtig, um<br />

Interessierten wichtige Informationen<br />

zu liefern und jederzeit zugänglich zu<br />

machen. Und sie ermöglicht es allen, die<br />

nicht nach Genf kommen können, ihrer<br />

Leidenschaft zu frönen. Wir verbessern<br />

übrigens dieses Jahr unsere digitale<br />

Plattform, indem wir unsere Internetseite<br />

weiterentwickeln und alle Kanäle<br />

zusammenlaufen lassen. Aber in Genf<br />

wollen die Besucher etwas Einzigartiges<br />

sehen. Wir müssen ihnen einen interaktiven<br />

Event bieten. Ich stelle mir die<br />

GIMS gerne als Festival vor. Dort geht<br />

man hin, um Musik zu hören, aber auch,<br />

um zu essen und sich anderweitig zu<br />

unterhalten. Die GIMS ist einer der<br />

grössten Anlässe der Schweiz. Damit<br />

sie das bleibt, muss Neues her, und man<br />

muss sich jedes Jahr neu erfinden.<br />

Können Sie uns bereits einige<br />

Neuheiten für die Ausgabe von<br />

2020 verraten?<br />

Da ist etwa «GIMS-Discovery». Die<br />

Halle 7 wird zu einer Indoor-Teststrecke<br />

für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb<br />

umfunktioniert. Gemäss Statistik hatten<br />

97 Prozent der Besucher von <strong>2019</strong><br />

noch nie Gelegenheit, ein Elektrofahrzeug<br />

zu fahren. Wir werden also dem<br />

Publikum einen ersten Schritt in Richtung<br />

Akzeptanz des Produktes bieten.<br />

Weiter wird «GIMS-Tech» Startups und<br />

Unternehmen zusammenbringen, die<br />

alles zeigen werden, was mit neuen<br />

Technologien, insbesondere mit der Interkonnektivität<br />

von Fahrzeugen, zu<br />

tun hat. Die letzte Neuheit betrifft die<br />

Presse. Der zweite Tag steht im Zeichen<br />

des interaktiven «GIMS-Media Day» mit<br />

etwas mehr «Glamour». An sechs Ständen<br />

finden sechs Panels mit je einem<br />

hochrangigen Referenten statt. Mein<br />

grosser Wunsch wäre es, Elon Musk<br />

(Anm. d. Red.: Konzernchef von Tesla)<br />

zu gewinnen. Das breite Publikum wird<br />

dank 10 000 akkreditierten Journalisten<br />

indirekt davon profitieren.<br />

Das Auto scheint die junge Generation<br />

weniger zu begeistern als früher.<br />

Sollte sich die GIMS mehr für andere<br />

Transportmittel wie die Zweiräder<br />

öffnen?<br />

Das stimmt so nicht ganz. Wir wissen,<br />

dass die meisten unserer Wochenendbesucher<br />

zwischen 18 und 25 Jahre alt<br />

sind. Das Auto begeistert immer noch,<br />

weil es für Freiheit steht, auch wenn für<br />

junge Leute der Zugang zum Fahrausweis<br />

schwieriger und teurer geworden<br />

ist. Ausserdem kommt bei ihnen ein<br />

ausgeprägteres Interesse für Trottinetts<br />

oder Elektrovelos zum Ausdruck. Die<br />

GIMS stellt diese Entwicklung bereits<br />

fest. Man darf heute nicht mehr dogmatisch<br />

sein und muss die Mobilität in<br />

ihrer Gesamtheit sehen. Sogar die Her-<br />

EMANUEL FREUDIGER<br />

steller haben dies erkannt: Sie sind zu<br />

Mobilitätsorganisatoren geworden,<br />

und dies nicht nur mit einem einzigen<br />

Produkt.<br />

Entspricht der Palexpo den zukünftigen<br />

Bedürfnissen der GIMS?<br />

Die Zeiten sind vorbei, in denen die Aussteller<br />

in Genf mehrere Modelle einer<br />

Marke in mehreren Farben zeigten.<br />

Heute stellen sie ihre Erfolgsprodukte<br />

aus. Der Platzbedarf ist dadurch kleiner<br />

geworden. Der Palexpo ist ein kompakter,<br />

zentraler und effizienter Standort,<br />

der unseren Bedürfnissen entspricht.<br />

Meines Erachtens braucht es nichts<br />

Grösseres.<br />

Sie erwähnten diesen Frühling eine<br />

GIMS als Kompetenzzentrum rund<br />

um die neue Mobilität. Falls diese<br />

Vision noch aktuell ist: Müsste man<br />

den derzeitigen Turnus der GIMS<br />

nicht überdenken und einen Daueranlass<br />

in Betracht ziehen?<br />

Eins nach dem anderen (lacht)! Für dieses<br />

Ideal braucht es mehrere Partner<br />

und es kann sicher international ausgedehnt<br />

werden. Aber zuerst müssen wir<br />

unser Konzept sich entwickeln lassen.<br />

Für den Moment würde ich sagen, dass<br />

die Marke GIMS das ganze Jahr in den<br />

Köpfen der Leute sein muss, aber die<br />

Veranstaltung selbst muss temporär<br />

bleiben und in den ersten zwei Märzwochen<br />

in Genf stattfinden. ◆<br />

Der Salon hatte <strong>2019</strong><br />

einen Besucherrückgang<br />

zu verzeichnen<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 23


Neuer Schub für die<br />

Nachtverbindungen<br />

Reisen im Nachzug sind umweltfreundlich und stellen eine ausgezeichnete<br />

Alternative zu Flugtrips dar. Insgesamt acht Bahnlinien verkehren<br />

zu vernünftigen Preisen von der Schweiz nach Deutschland, Österreich<br />

und in die osteuropäischen Länder. Eine Bestandesaufnahme.<br />

TEXT ALINE BEAUD<br />

Das Wissen um die<br />

Klimaerwärmung<br />

hat die Reisenden<br />

auf die ökologischen<br />

Probleme, die mit ihren Reisen<br />

ins Ausland verbunden<br />

sind, sensibilisiert, und sie<br />

suchen nach Alternativen<br />

zum Flugzeug. Eine davon ist<br />

der gute alte Nachtzug. Dieser<br />

bietet zahlreiche Vorteile.<br />

Die Fahrgäste kommen am<br />

frühen Morgen direkt im<br />

Stadtzentrum an, sparen so<br />

eine Hotelnacht und kommen<br />

um die lästigen Sicherheitskontrollen<br />

am Flughafen<br />

herum. Und da sie<br />

während der Fahrt schlafen,<br />

vergeht die Zeit im Nu. Die<br />

Krönung ist, dass die CO2-<br />

Emmissionen deutlich geringer<br />

als beim Flugzeug sind.<br />

Starke Konkurrenz<br />

Zurzeit gibt es acht direkte<br />

Nachtverbindungen mit Abfahrt<br />

in der Schweiz, doch<br />

Reiseziele nach Italien,<br />

Frankreich, Belgien oder<br />

Spanien fehlen in der Palette:<br />

«Die Nachtzüge in Richtung<br />

Italien wurden 2009 gestrichen.<br />

Die Nachfrage war<br />

stark rückläufig, insbesondere<br />

wegen der Angebote der<br />

Low-Cost-Fluggesellschaften<br />

und der Konkurrenz der italienischen<br />

Hochgeschwindigkeitszüge<br />

tagsüber. Der<br />

Nachtzug hatte seine Attraktivität<br />

eingebüsst», fasst<br />

SBB-Sprecher Frédéric Revaz<br />

zusammen. Die Deutsche<br />

Bahn hatte 2016 ihre Verbindungen<br />

ebenfalls eingestellt.<br />

Sie wurden von der österreichischen<br />

Eisenbahngesellschaft<br />

ÖBB übernommen, die<br />

Transportmittel Zeiten Dauer Preis für einfache Fahrt<br />

am 30. August <strong>2019</strong>*<br />

Easyjet vom Flughafen<br />

20 h 00 –21 h 25 1 h 25 159.56 Fr.<br />

Zürich nach<br />

195.26 Fr. mit 23 kg<br />

Berlin Tegel<br />

aufgegebenem Gepäck<br />

Nightjet, ÖBB vom<br />

Hauptbahnhof Zürich<br />

zum Hauptbahnhof<br />

Berlin<br />

18 eigene Linien erfolgreich<br />

betreibt und für acht weitere<br />

Verbindungen mit Partnern<br />

zusammenarbeitet. Das Unternehmen<br />

beförderte 2018<br />

1,4 Millionen Passagiere an<br />

Bord der Nightjets. «Gemeinsam<br />

mit ihren Partnern bietet<br />

die ÖBB ein grosses Netz an,<br />

zu dem zahlreiche direkte<br />

Nachtverbindungen ab Zürich<br />

gehören», sagt der Pressesprecher<br />

der österreichischen<br />

Bahngesellschaft<br />

Bernhard Rieder. Die Verbindungen<br />

werden in Zusammenarbeit<br />

mit den SBB betrieben.<br />

Es ist möglich, an<br />

Bord eines österreichischen<br />

Nightjets von Zürich nach<br />

Berlin, Hamburg, Graz oder<br />

Wien zu gelangen, und via<br />

die Partnergesellschaften<br />

kann man auch nach Villach,<br />

Zagreb, Budapest oder Prag<br />

im Nachtzug reisen. Die tiefsten<br />

Preise liegen bei 29 Euro<br />

für Sitzplätze und bei 69 Euro<br />

im Schlafwagen, wie der Spezialist<br />

informiert.<br />

Preisbewusst sein<br />

Diese Preise können steigen,<br />

wenn man seine Komfortansprüche<br />

an Bord erhöhen<br />

möchte. Insgesamt gibt es<br />

drei Fahrkarten-Kategorien:<br />

Sitzplätze für preisbewusste<br />

Kunden, Couchette-Wagen,<br />

die für Familien und Gruppen<br />

geeignet sind, sowie Schlafwagen,<br />

die einen höheren<br />

Komfort bieten. Was die<br />

Nachfrage betrifft, ist die Anzahl<br />

Reservationen in der<br />

Schweiz zufriedenstellend,<br />

und die Verbindungen zwischen<br />

Zürich und Wien oder<br />

Hamburg sind häufig rasch<br />

ausgebucht. «Doch abgesehen<br />

von ökologischen Überlegungen<br />

ist für die Reisenden vor<br />

Vergleichsbeispiel Flugzeug/Nachtzug für die Strecke Zürich–Berlin<br />

Der Vergleich zeigt, dass Einsparungen möglich sind,<br />

wenn man frühzeitig reserviert. Der Preis eines<br />

Flugtickets für eine Reise am 22.11. ist fast identisch<br />

mit dem Preis im Liegewagen, in einem Abteil für<br />

20 h 00 –7 h 54 11 h 54 39.90 Euro, Sitzplatz<br />

99.90 Euro, Schlafwagen,<br />

6 Personen<br />

109.90 Euro, Schlafwagen,<br />

4 Personen<br />

159.90 Euro, Liegewagen,<br />

2 Personen<br />

209.90 Euro, Liegewagen,<br />

1 Person<br />

sechs Personen. Gewiss, das Flugzeug ist schneller,<br />

doch eine Ankunft am Flughafen Berlin um 21.25 Uhr<br />

bedeutet auch, dass man ins Stadtzentrum gelangen<br />

und eine zusätzliche Übernachtung zahlen muss.<br />

Preis für einfache Fahrt CO2-Emissionen<br />

am 22. November <strong>2019</strong>* pro Person<br />

59.95 Fr.<br />

54,92 kg/174 kg **<br />

88.85 Fr. mit 23 kg<br />

aufgegebenem Gepäck<br />

29 Euro, Sitzplatz 35 kg<br />

59.90 Euro, Schlafwagen,<br />

6 Personen<br />

69.90 Euro, Schlafwagen,<br />

4 Personen<br />

139.90 Euro, Liegewagen,<br />

2 Personen<br />

189.90 Euro, Liegewagen,<br />

1 Person<br />

* Für eine einfache Fahrt für eine erwachsene Person am Freitag, 30. August <strong>2019</strong> und Freitag, 22. November. Recherchedatum:<br />

5. Juli <strong>2019</strong>, auf den Websites nightjet.com und easyjet.com.<br />

** Gemäss Auskunft kommt Easyjet auf eine Emissionsrate von 78,46 g pro Fahrgast und Kilometer. Für eine rund 700 km<br />

lange Reise entspräche dies 54,92 kg. Laut der Firma hängen diese Emissionen vom Flugzeugtyp sowie auch vom Steuerungssystem<br />

ab. Die Website Myclimate berechnet für die gleiche Strecke in der Economy-Class einen höheren Ausstoss (174 kg).<br />

ÖBB/NIGHTJET<br />

24 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


MOBILITÄT<br />

Die Jungen zeigen ein<br />

steigendes Interesse für<br />

internationale Reisen im Zug<br />

allem der Preis ausschlaggebend.<br />

Hier gilt es noch Überzeugungsarbeit<br />

zu leisten»,<br />

erklärt der Pressesprecher.<br />

Tendenz zeichnet<br />

Doch auch in der Luft ist die<br />

Nachfrage zunehmend. «Easyjet<br />

wird dieses Jahr eine Rekordzahl<br />

an Passagieren befördern,<br />

was nahelegt, dass<br />

die Nachtzüge keinerlei Auswirkungen<br />

auf die Nachfrage<br />

verzeichnet haben», meint David<br />

Folley vom Pressedienst.<br />

Nur die SBB glauben – ohne<br />

konkrete Zahlen nennen zu<br />

können, dass sich die junge<br />

Generation, die auf ihren ökologischen<br />

Fussabdruck achtet,<br />

anpasst. «Wir stellen eine erhöhte<br />

Nachfrage nach internationalen<br />

Zugreisen fest, womit<br />

sich eine neue Tendenz<br />

abzeichnet», informiert der<br />

Pressesprecher. Der ehemalige<br />

Staatsbetrieb, der auf<br />

eine allfällige höhere Nachfrage<br />

und veränderte Vorlieben<br />

der Kundschaft setzt,<br />

denkt zehn Jahre nach seinem<br />

Rückzug über die Entwicklung<br />

des Nachtangebots<br />

nach. «Wir ziehen in Betracht,<br />

in diesem Segment wieder<br />

Fuss zu fassen, aber entschieden<br />

ist noch nichts, und es<br />

wurden keine Reiseziele festgelegt.<br />

Aktuell wird die Situation<br />

analysiert, wobei wir die<br />

Zusammenarbeit mit der ÖBB<br />

als Lösung favorisieren», verrät<br />

der SBB-Sprecher weiter. ◆<br />

DIREKTE NACHTZUG-VERBINDUNGEN<br />

AB SCHWEIZ<br />

Nightjet, ÖBB: Zeiten: Dauer:<br />

Zürich–Basel–Berlin 20 h 00 bis 7 h 54 11 h 54<br />

Zürich–Basel–Hamburg 20 h 00 bis 7 h 51 11 h 51<br />

Zürich–Feldkirch–Graz 20 h 40 bis 7 h 10 h 20<br />

Zürich–Feldkirch–Linz 21 h 40 bis 7 h 55 10 h 15<br />

–Wien<br />

Partner der ÖBB:<br />

Zürich–Villach–Zagreb 20 h 40 bis 10 h 43 14 h 03<br />

Zürich–Linz–Prag 21 h 40 bis 10 h 57 13 h 17<br />

Zürich–Budapest 21 h 40 bis 9 h 19 11 h 39<br />

Deutsche Bahn:<br />

Basel–Kiel (im Intercity, 23 h 13 bis 11 h 22 12 h 09<br />

nur Sitzplätze)<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 25


Abenteuerlicher Passagierflug<br />

im Beobachtersitz<br />

Vor 100 Jahren wurde in Dübendorf mit einem Häfeli DH-3 Motorflugzeug<br />

der Grundstein für den Schweizer Linienverkehr gelegt. 1931 fand die Gründung<br />

der Swissair statt und der Linienverkehr startete durch.<br />

TEXT HANS WEDER<br />

Nach dem Ende des Ersten<br />

Weltkrieges beschloss das<br />

Militärdepartement, die<br />

Fliegertruppe drastisch zu<br />

reduzieren und auf je 30 Piloten und<br />

Flugzeuge zu beschränken. Einen<br />

eigentlichen zivilen Flugbetrieb gab<br />

es damals in der Schweiz noch nicht.<br />

Da waren einzelne Flugponiere, die an<br />

verschiedenen Flugmeetings Rundflüge<br />

anboten, um sich das nötige Kapital<br />

für den Bau und den Betrieb ihrer<br />

zerbrechlichen Zweisitzer überhaupt<br />

leisten zu können. Daneben kam es<br />

auch zu vereinzelten Passagierflügen<br />

auf Ad-hoc-Basis; was aber gänzlich<br />

fehlte, waren regelmässige zivile Luftverbindungen.<br />

Major Isler als Wegbereiter<br />

Major Arnold Isler, der damalige Kommandant<br />

der schweizerischen<br />

Fliegerabteilung, sah es als<br />

seine Aufgabe an, die<br />

«Schweizerische Aviatik zu<br />

fördern, um sie mit aller Energie<br />

und vor allem in rechtzeitiger<br />

Voraussicht der zu<br />

erwartenden Entwicklung in<br />

die richtigen Bahnen zu weisen,<br />

zur Qualitätsarbeit in gegenseitiger<br />

Unterstützung von Militär-<br />

und Zivilaviatik». Da die Militärfliegerei<br />

zur damaligen Zeit der Zivilluftfahrt<br />

weit voraus war, ergriff er die Initiative<br />

und liess in Dübendorf die Zollabfertigung<br />

sowie den Start- und Wetterdienst<br />

auch für die Zivilluftfahrt besorgen. Er<br />

ging aber noch einen grossen Schritt<br />

weiter und ordnete die Erprobung eines<br />

regelmässigen Linienverkehrs an. So<br />

kam es, dass er am 18. Januar 1919 der<br />

Sondermarke zu 100<br />

Jahre Luftverkehr in der<br />

Schweiz<br />

Presse mitteilte, dass die<br />

Militärdirektion Dübendorf<br />

beauftragt worden sei,<br />

mit Militärflugzeugen und<br />

-piloten einen regelmässigen<br />

Flugverkehr zwischen<br />

Dübendorf und Bern-Kirchlindach<br />

einzurichten. Die<br />

offizielle Eröffnung dieses<br />

Luftpostdienstes war für den<br />

28. April 1919 vorgesehen, fand aber<br />

wegen schlechten Wetters erst am<br />

1. Mai statt.<br />

Im Januar und Februar 1919 hatten<br />

bereits Probeflüge auf der Strecke Zürich–Bern<br />

stattgefunden; ab 1. Februar<br />

wurde der Probebetrieb bis Lausanne<br />

verlängert. Das Fazit nach zwei Monaten<br />

lautete grundsätzlich positiv:<br />

«An verschiedenen Tagen konnte trotz<br />

ETH-BIBLIOTHEK ZÜRICH, BILDARCHIV/STIFTUNG LUFTBILD SCHWEIZ/<br />

FOTOGRAF: WALTER MITTELHOLZER<br />

26 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


MOBILITÄT<br />

Die Häfeli DH-3 war<br />

das erste Linienflugzeug.<br />

Hier über Wimmis (BE)<br />

schlechter Witterung das Kurierflugzeug<br />

abgesandt werden. Es ist aber in<br />

zweifelhaften Fällen zur Schonung<br />

der vom Regen stark leidenden Apparate<br />

unterlassen worden. Die Flüge<br />

nach Lausanne erfolgten je nach Möglichkeit,<br />

unter Rücksichtnahme auf die<br />

Wetterlage in Bern und Lausanne und<br />

auf den Benzinverbrauch für die Strecke<br />

Dübendorf–Lausanne. Bei starkem<br />

Gegenwind war letzterer von Dübendorf<br />

bis Bern so stark, dass Benzinmangel<br />

eintrat.»<br />

Briefe, Pakete und Passagiere<br />

Der Flugdienst wurde mit einem in Thun<br />

konstruierten und hergestellten Häfeli<br />

DH-3 Flugzeug durchgeführt. Der Doppeldecker<br />

flog 145 km/h schnell. Er startete<br />

recht erfolgreich, wurden anfänglich<br />

doch fast 1000 Briefe pro Tag<br />

befördert; schon nach wenigen Tagen<br />

gingen die Zahlen aber stark zurück.<br />

Major Isler erlaubte daraufhin auch den<br />

Transport von Passagieren und kleineren<br />

Paketen. Zudem wurde die Fluglinie später<br />

noch bis Genf verlängert. Auf diesen<br />

Flügen ging es recht abenteuerlich zu<br />

und her: Der Fluggast wurde im offenen<br />

Beobachtersitz des Flugzeuges untergebracht<br />

und wie ein Pilot mit Fliegerüberkleid,<br />

Sturzhelm und Schutz brille<br />

ausgerüstet! Das Cockpit des Flugzeugs<br />

war spartanisch ausgerüstet, geflogen<br />

wurde nach Sicht, zur Orientierung war<br />

nur ein kleiner, recht ungenauer Kompass<br />

vorhanden. Der Flugpreis für eine<br />

Teilstrecke (z. B. Dübendorf–Bern) betrug<br />

100 Franken; ein für die damalige<br />

Zeit stolzer Betrag, belief sich damals<br />

doch das Brutto-Einkommen eines<br />

schweizerischen Arbeiters bei einer<br />

50-Stunden-Woche auf 290 Franken.<br />

Am Ende der Versuchsperiode im Oktober<br />

1919 bot die schweizerische Flugplatzdirektion<br />

Dübendorf privaten Fluggesellschaften<br />

die Übernahme dieses<br />

Luftpostdienstes an, und das Militär<br />

offerierte Unterstützung<br />

in Form von Mitbenützung<br />

der militärischen Infrastruktur,<br />

Gratis-Benzin wie die Gratis- Benützung der<br />

Militärflugzeuge für die<br />

ersten drei Monate.<br />

so-<br />

Die Zeit war<br />

noch nicht reif<br />

Leider meldete sich<br />

keine private Fluggesellschaft<br />

und der<br />

militärische Flugdienst<br />

wurde wie<br />

vorgesehen Ende<br />

Oktober 1919 ersatzlos<br />

eingestellt.<br />

Obwohl das Projekt<br />

finanziell kein<br />

Erfolg war, diente es<br />

doch als Ansporn für<br />

die Privatwirtschaft und<br />

bewies, dass ein Linienflugverkehr<br />

in der Schweiz<br />

zum damaligen Zeitpunkt<br />

möglich war. Major Isler war<br />

mit seinen Ideen der Zeit voraus,<br />

dauerte es doch noch<br />

mehrere Monate, bis dann die<br />

ersten regelmässigen zivilen<br />

Flugverbindungen in der<br />

Schweiz angeboten<br />

wurden.<br />

ENTWICKLUNG DES<br />

LINIENVERKEHRS<br />

1919: Gründung der ersten Fluggesellschaften<br />

wie der «Ad<br />

Astra». Postlinie Zürich–Bern–<br />

Lausanne–Genf.<br />

1922: Ad Astra fliegt regelmässig die<br />

Strecke Genf–Zürich–Nürnberg.<br />

1924: Die Aéro Lausanne fliegt von<br />

Lausanne über Genf nach Lyon. Die<br />

Sabena befliegt die Strecke Amsterdam–Rotterdam–Brüssel–Basel.<br />

1925: Die Schweiz wird zur Drehscheibe<br />

des europäischen Luftverkehrs<br />

mit diversen Verbindungen. Im<br />

selben Jahr wird in Basel die Balair<br />

gegründet.<br />

1928: Die Balair bedient die damals<br />

längste Strecke ohne Zwischenhalt<br />

zwischen Zürich und Berlin.<br />

1931: Die Swissair wird gegründet.<br />

1935: Die Swissair führt das 14-<br />

plätzige zweimotorige Grossflugzeug<br />

Douglas DC-2 ein.<br />

1939: Die Schweiz wird von 15 internationalen<br />

Luftverkehrslinien bedient.<br />

Dazu kommen acht innerschweizerische<br />

Anschlusslinien. Der Verkehrs-<br />

flugplatz Locarno-Magadino wird<br />

eingeweiht.<br />

Mit der Eröffnung des regelmässigen<br />

Luftpostdienstes von Dübendorf nach<br />

Bern und weiter nach Lausanne<br />

durch die schweizerische Fliegerabteilung<br />

begann am 1. Mai<br />

1919 die Ära des Linienflugver-<br />

kehrs in der Schweiz. Wenig<br />

später wurden bereits die ersten<br />

Fluggesellschaften in der<br />

Schweiz gegründet, zuerst<br />

die Aero AG in Zürich, in<br />

Genf bald darauf die Avions-<br />

Tourisme. Ende 1919 entstand<br />

aus der Frick & Co. die<br />

erste Linienfluggesellschaft<br />

der Schweiz, die Ad Astra.<br />

Später folgten weitere Flug-<br />

gesellschaften mit berühmten<br />

Namen wie Balair, Aero-<br />

Gesellschaft St. Gallen,<br />

Alpar und viele weitere. ◆<br />

Major Arnold Isler<br />

förderte die Schweizer<br />

Aviatik massgebend<br />

Quelle: Das Buch «Startbereit – Die Entstehung<br />

des Linienflugverkehrs in der Schweiz 1919–1939»<br />

(ISBN 978-3-033-07182-7) ist in jeder Buchhandlung<br />

oder unter ch-luftfahrt.ch erhältlich.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 27


MOBILITÄT<br />

Wie laut sind die<br />

Motorrad-Geräusche?<br />

Strassenlärm kann nerven. Beim Motorradlärm gehen die<br />

Meinungen auseinander, toller Sound in den Ohren der einen,<br />

krankmachender Lärm für die anderen. Aber wie lärmig sind<br />

die Motorräder überhaupt? Der TCS wollte es genau wissen.<br />

TEXT DINO NODARI<br />

Es dröhnt und röhrt wieder auf<br />

den Alpenpässen. Mit geöffneter<br />

Auspuffklappe geht es den Berg<br />

hoch. Ein satter Sound, der für<br />

manchen Motorradfahrer sehr viel zum<br />

Freiheitsgefühl beiträgt, dumpfer Lärm<br />

für Anwohner und Alpinisten – je nach<br />

Blickwinkel. Klar ist, die Klagen über<br />

den Motorradlärm nehmen zu – nicht<br />

nur auf den Alpenpässen. Geräuschmessungen<br />

von Polizei und verschiedenen<br />

Organisationen geben den Lärmgeplagten<br />

zum Teil recht, die Töffs<br />

sind zu laut.<br />

Deshalb hat der TCS im Auftrag des<br />

Bundesamtes für Umwelt zur Überprüfung<br />

solcher Aussagen insgesamt 29<br />

Fahrzeuge überprüft. Dazu zählten 16<br />

Motorräder, sieben Motorroller und – zu<br />

Vergleichszwecken – sechs Personenwagen.<br />

Vier Motorräder waren mit einer<br />

Sportauspuffanlage ausgerüstet, eines<br />

hatte einen Elektroantrieb. Die Motorroller<br />

traten mit Variomatic­Getriebe<br />

zum Test an; ein Roller war mit Elektroantrieb<br />

ausgestattet. Zu den Personenwagen<br />

zählten ein Kompaktwagen,<br />

ein Kombi, ein Van, ein SUV, ein Sportwagen<br />

und ein Elektroauto.<br />

Lauter Ferrari<br />

Interessant: Bei der Geräuschmessung<br />

zeigte sich, dass beispielsweise ein<br />

Ferrari F430 Spider beim Anfahren der<br />

Kurve oder beim Herausbeschleunigen<br />

aus der Kurve deutlich lauter als ein<br />

Motorrad ist. Die höchsten gemessenen<br />

Werte entsprachen einer Lautstärke von<br />

24 gleichzeitig vorbeifahrenden Fahr­<br />

FLÜSTERBELÄGE<br />

KÖNNEN HELFEN<br />

Die grösste Geräuschreduktion wird<br />

durch den Einbau von geräuscharmen<br />

Belägen erreicht. Eine feine Oberfläche<br />

mit kleineren Gesteinskörnern<br />

verringert das Abrollgeräusch bereits<br />

bei der Entstehung spürbar. Die Poren<br />

im Belag sind zusätzlich in der Lage,<br />

einen Teil des noch entstehenden Geräusches<br />

zu absorbieren. Die Kosten<br />

für den Einbau unterscheiden sich im<br />

Vergleich zu einem herkömmlichen<br />

Belag nicht wesentlich. Hingegen<br />

muss die oberste Schicht in der Regel<br />

früher ersetzt werden, diese Mehrkosten<br />

können oftmals damit aufgefangen<br />

werden, dass im Gegenzug<br />

auf teure bauliche Massnahmen wie<br />

Lärmschutzwände verzichtet werden<br />

kann, was auch aus städtebaulicher<br />

Sicht wesentliche Vorteile mit sich<br />

bringt. In der Westschweiz werden<br />

geräuscharme Beläge seit vielen Jahren<br />

eingebaut, in der Zwischenzeit<br />

werden sie zunehmend auch in der<br />

Deutschschweiz und dem Tessin<br />

eingesetzt. Geräuscharme Beläge<br />

verringern den Schallpegel im Neuzustand<br />

um rund sechs Dezibel. Am<br />

Ende ihrer Lebensdauer erzielen sie<br />

immer noch eine Geräuschminderung<br />

von etwa drei Dezibel, was einer<br />

Halbierung des Verkehrs entspricht.<br />

MAURITIUS IMAGES<br />

Unnötiger Lärm lässt sich vor<br />

allem mit einem angepassten<br />

Fahrstil vermeiden.<br />

28 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


WER HAT RECHT<br />

zeugen mit dem maximal zulässigen<br />

Geräuschpegel. Beim Vergleich der<br />

verschiedenen Motorräder wurde festgestellt,<br />

dass das subjektive Geräuschempfinden<br />

nicht mit den Messwerten<br />

korrespondiert. Vierzylindrige Motorräder<br />

werden oft als fein laufend und<br />

leiser empfunden als grosskolbige Zweizylinder.<br />

Die Messwerte geben dieses<br />

subjektive Bild jedenfalls nicht wieder.<br />

Ältere Motorräder mit höherer Laufleistung<br />

sind nicht grundsätzlich durch<br />

höhere Geräuschentwicklung aufgefallen.<br />

Singen und Rasseln<br />

Als besonders penetrant im Klang beim<br />

Beschleunigen zeigte sich das Elektro­<br />

Motorrad. Wobei sich das dominierende<br />

Geräusch aus «Getriebe­Singen» und<br />

«Ketten­Rasseln» zusammenzusetzen<br />

scheint. Laut den Messwerten siedelt es<br />

sich etwa im Mittelfeld an. Beim Elektroauto<br />

sind die Reifenabrollgeräusche –<br />

insbesondere bei voller Beschleunigung<br />

– die dominierende Komponente. Fahrzeuge<br />

mit Elektroantrieb bieten – wenn<br />

überhaupt – nur beim Fahren mit niedrigen<br />

Geschwindigkeiten und wenig Last<br />

Potenzial zur Verringerung der Geräuschemissionen.<br />

Bemerkenswert ist, dass<br />

das Messgerät bei den in der Schweiz<br />

zulässigen Sport auspuffanlagen keinen<br />

höheren Schalldruck anzeigt als bei<br />

den lautesten serienmässigen Anlagen.<br />

Sportauspuffanlagen erwiesen sich als<br />

problemlos unter der Voraussetzung,<br />

dass sie nicht vom Fahrzeughalter zusätzlich<br />

modifiziert werden.<br />

Angepasster Fahrstil<br />

Insgesamt lässt sich festhalten, dass<br />

bei vorschriftsmässig ausgerüsteten<br />

Motorrädern keine übermässig hohen<br />

Geräusch werte festgestellt wurden.<br />

Wird die Geräuschentwicklung der Motorräder<br />

(Durchschnitt aller Motorräder<br />

ohne Roller) mit derjenigen der Autos<br />

(Durchschnitt aller Autos ohne Ferrari)<br />

verglichen, fällt auf, dass die Motorräder<br />

bei der Kurvenanfahrt um 4,4 Dezibel<br />

und bei der Konstant­Fahrt um<br />

3,2 Dezibel lauter sind, beim Herausbeschleunigen<br />

aus der Kurve hingegen um<br />

12,9 Dezibel. Unnötiger Lärm lässt sich<br />

demnach vor allem durch einen angepassten<br />

Fahrstil vermeiden. Ein anderes<br />

Kapitel sind illegale oder modifizierte<br />

Auspuffanlagen. Wird ein Motorrad auf<br />

83,5 Dezibel getunt, ist es lauter unterwegs<br />

als zwei gleichzeitig mit 80 Dezibel<br />

vorbeifahrende Zweiräder. ◆<br />

Immer volle Konzentration<br />

am Steuer<br />

Wer am Steuer eines Autos auf dem Smartphone<br />

tippt und auch noch Nachrichten schreibt, missachtet<br />

das Gesetz. Nebst einer Geldbusse, droht auch ein<br />

Ausweisentzug.<br />

TEXT URS-PETER INDERBITZIN<br />

Gelegentlich läuft es einem<br />

kalt den Rücken herunter,<br />

wenn man sieht, wie sich<br />

gewisse Leute am Steuer verhalten.<br />

Da wird telefoniert und werden<br />

Meldungen auf dem Smartphone<br />

gecheckt, oft lassen sich Lenkerinnen<br />

und Lenker gar dazu hinreissen,<br />

ein SMS zu schreiben.<br />

Ganz krass ist es, was auch schon<br />

beobachtet werden konnte, dass<br />

Lenker auf dem Laptop schreiben<br />

oder gar einen Film schauen. All<br />

dies geschieht in Missachtung der<br />

gesetzlichen Bestimmungen. Gemäss<br />

dem Strassenverkehrsgesetz<br />

hat der Lenker das Fahrzeug ständig<br />

so zu beherrschen, dass er seinen<br />

Vorsichtspflichten nachkommen<br />

kann. Er muss somit seine<br />

Aufmerksamkeit voll der Strasse<br />

und dem Verkehr zuwenden und<br />

jederzeit in der Lage sein, auf die<br />

jeweils erforderliche Weise auf das<br />

Fahrzeug einzuwirken und auf<br />

jede Gefahr ohne Zeitverlust<br />

zweckmässig zu reagieren. Dabei<br />

richtet sich die Aufmerksamkeit<br />

nach den gesamten konkreten Umständen,<br />

also der Verkehrsdichte,<br />

den örtlichen Verhältnissen, der<br />

Zeit, der Sicht und den voraussehbaren<br />

Gefahrenquellen.<br />

Eine Hand am Steuer<br />

Ein Lenker darf, wenn es die Verkehrssituation<br />

erlaubt, zum Ablesen<br />

des Tempos oder der Treibstoffreserve<br />

den Blick kurz auf das<br />

Armaturenbrett richten. Keine ungenügende<br />

Aufmerksamkeit kann<br />

ihm vorgeworfen werden, wenn er<br />

kurz auf die Uhr schaut oder auf<br />

das Navi blickt. Laut Gesetz darf<br />

der Lenker jedoch keine Verrichtung<br />

vornehmen, welche die<br />

Bedienung des Fahrzeugs erschwert.<br />

Er muss das Lenkrad<br />

stets mit mindestens einer<br />

Hand halten; die andere<br />

Hand dient, wenn sie nicht zum<br />

Lenken gebraucht wird, zum Betätigen<br />

des Richtungsanzeigers, des<br />

Schalthebels, der Scheibenwischer<br />

und dergleichen.<br />

Wer diese Vorschriften nicht einhält,<br />

muss nicht nur mit einer<br />

Strafe, sondern auch mit einem<br />

Ausweisentzug rechnen, wie ein<br />

Fall aus dem Kanton Aargau zeigt.<br />

Dort hatte ein Lenker während<br />

der Fahrt auf ein auf dem Lenkrad<br />

gehaltenes Blatt Papier mit einem<br />

Kugelschreiber geschrieben und<br />

dabei seinen Blick zeitweise<br />

von der Strasse abgewandt. Die<br />

Aargauer Justiz büsste den Lenker<br />

mit 200 Franken. Damit nicht genug.<br />

Die Entzugsbehörde erkannte<br />

auf eine mittelschwere Widerhandlung<br />

gegen das Strassenverkehrsgesetz<br />

und nahm dem Lenker<br />

den Führerausweis für einen<br />

Monat ab. Das Bundesgericht hat<br />

diesen Ausweisentzug bestätigt.<br />

Dass der Lenker beide Hände stets<br />

am Lenkrad hatte und er seine<br />

Körperhaltung beim Schreiben<br />

nicht verändern musste, nützte<br />

ihm nichts. «Durch sein Verhalten<br />

wurde die Verfügbarkeit der rechten<br />

Hand und damit die Bedienung<br />

des Fahrzeugs in einem<br />

Masse erschwert, bei welchem<br />

davon auszugehen ist, dass die<br />

verkehrsrelevanten Manipulationen<br />

nicht mehr<br />

rechtzeitig und in der<br />

erforderlichen Weise<br />

vorgenommen werden<br />

konnten», heisst es im<br />

Urteil (1C_566/<br />

2018). ◆<br />

URS-PETER<br />

INDERBITZIN<br />

Verkehrssexperte<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 29


LYKISCHE KÜSTE<br />

Jahre<br />

-<br />

Tag 1–7:<br />

LYKISCHE KÜSTE: 8 REISETAGE INKL. HALBPENSION<br />

Die Lykische Küste ist eine der reizvollsten<br />

Landschaften der Türkei. Unter freiem Himmel<br />

bestaunen Sie antike Amphitheater, Lykische<br />

Felsengräber und kulturelle Leckerbissen einer<br />

5000 Jahre alten Kultur. Diese Gegend mit<br />

glanzvollen Hinterlassenschaften aus drei<br />

grossen Zivilisationen ist eine wahre Schatzkammer!<br />

1. Tag<br />

2. Tag<br />

Zürich – Antalya: Flug nach Antalya, wo<br />

Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen<br />

werden. Transfer ins Hotel.<br />

Antalya – Myra – Mugla: Fahrt entlang<br />

der Türkischen Riviera. Dieser wilde Küstenabschnitt<br />

verzaubert mit dichten<br />

Pinienwäldern, verträumten Buchten,<br />

kleinen Dörfern und dem mächtigen Taurusgebirge<br />

im Hintergrund. In Myra Besuch<br />

der Felsgräber aus dem 4. Jh. v. Chr.<br />

und der Nikolauskirche.<br />

3. Tag<br />

4. Tag<br />

5. Tag<br />

Mugla – Kusadasi: Am Vormittag Schifffahrt<br />

zum Iztuzu Strand, denn nur über das Wasser<br />

ist diese traumhafte Bucht erreichbar.<br />

Geniessen Sie eine erholsame Badepause,<br />

bevor am Nachmittag Ihre Reise entlang der<br />

herrlichen Küste nach Kusadasi weiterführt.<br />

Ephesus: Mit Ephesus besuchen Sie eine<br />

der grössten griechisch-römischen Ausgrabungsstätten<br />

der Welt. Nur wenige Orte<br />

gestatten einen so lebendigen Einblick in<br />

die Lebensweise der Antike wie Ephesus.<br />

Luxuriöse Bäder und eine Bibliothek zeugen<br />

vom Wohlstand, den die Siedlung über 1000<br />

Jahre lang genoss.<br />

Kusadasi – Pamukkale: Fahrt durch das<br />

fruchtbare Mäandertal nach Pamukkale<br />

in Hochanatolien – das bekannteste Naturwunder<br />

der Türkei und Weltkulturerbe<br />

der UNESCO. Die Kalksinterterrassen von<br />

6. Tag<br />

7. Tag<br />

Pamukkale sind von weit her sichtbar und<br />

durch das Herabfliessen des warmen Thermalwassers<br />

entstanden. Übernachtung in<br />

einem Thermalhotel mit Bademöglichkeit<br />

im warmen Thermalwasser.<br />

Pamukkale – Hierapolis – Antalya: Am Vormittag<br />

besuchen Sie Hierapolis. Diese antike,<br />

römische Stadt entstand vor über 2000<br />

Jahren gleich neben den Thermalquellen.<br />

Am Nachmittag Fahrt durch die abwechslungsreiche<br />

Landschaft des Taurusgebirges<br />

an die Küste nach Antalya. Unterwegs erhalten<br />

Sie einen Einblick in die grosse Vielfalt<br />

der lokal hergestellten Teppiche.<br />

Antalya & Karpuzkaldran Wasserfall: Stadtrundfahrt<br />

in Antalya, eine der schönsten<br />

Städte der türkischen Riviera. Möglichkeit<br />

landestypische Souvenirs einzukaufen und<br />

Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls.<br />

Nur buchbar unter: net-tours.ch/de/lykien


15 TAGE 4-5 Sterne Reise<br />

ab<br />

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8.–15. Tag<br />

Tag 8–15:<br />

Hotel Armas Life *****<br />

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Gratis-Verlängerungswoche: Transfer in Ihr 5-Sterne Hotel Armas Life, direkt am Strand in der<br />

Ferienregion Belek/Bogazkent, wo Sie eine Gratis-Verlängerungswoche geniessen!<br />

15. Tag: Rückflug nach Zürich: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.<br />

Hotel Armas Life *****<br />

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INKLUSIVLEISTUNGEN:<br />

Flüge ab/bis Zürich nach Antalya<br />

Sämtliche Flughafentaxen sowie<br />

20kg Freigepäck und Transfers<br />

Rundreise Lykische Küste im modernen<br />

Reisecar mit 7 Übernachtungen<br />

ausschliesslich in 4–5★ Hotels<br />

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Alle im Programm erwähnten Besichtigungen<br />

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Deutsch sprechende Reiseleitung<br />

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GESCHENKT<br />

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Rundreise<br />

Lykische<br />

Küste<br />

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27.10.–03.11.19 449.– Geschenkt !<br />

03.11.–10.11.19 399.– Geschenkt !<br />

10.11.–17.11.19 399.– Geschenkt !<br />

Zuschlag für Einzelzimmer:<br />

NICHT INBEGRIFFEN: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung<br />

Rundreise: CHF 179.–<br />

Verlängerungswoche:<br />

SOS CHF 44.– bis<br />

Gratis<br />

CHF 79.– •<br />

Reservationsgebühr CHF 15.– pro Person<br />

NICHT INBEGRIFFEN:<br />

Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung<br />

SOS CHF 44.– • Reservationsgebühr<br />

CHF 15.– pro Pers.<br />

✆ 0848 14 25 36<br />

Montag bis Freitag<br />

08h bis 18h<br />

www.net–tours.ch<br />

Organisation und<br />

Durchführung:<br />

net– tours, Glattbrugg


TECHNIK<br />

E 4-Zylinder, 1,6-l-Turbobenziner, 225 PS W8,2 l/100 km (Test-Mittelwert), Energie-Etikette E (132 g/<br />

km CO2) V Reichweite: 757 km k Gew.: 1665 kg (Testfahrzeug) P 0–100 km/h 8,1 Sek. L 54 980 Fr.<br />

Trendig Das<br />

moderne Cockpit<br />

PEUGEOT 508 SW 1.6 GT<br />

Ein edler<br />

Familienkombi<br />

Familienkombis sind nicht mehr gefragt. Deshalb liess sich<br />

Peugeot für die Entwicklung des 508 SW von den Shooting<br />

Brakes inspirieren, die Eleganz und Sportlichkeit verbinden<br />

und gute Fahreigenschaften bieten.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

Familienkombi mit elegantem Design<br />

Komfortabler Reisekombi<br />

Souveränes Fahrverhalten<br />

Hochwertige Verarbeitung/Materialien<br />

Gute Ausstattung und Assistenten<br />

Wendekreis und Bremsen<br />

Geringe Schadstoffemissionen<br />

32 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


Schöner Effekt<br />

Der Touchscreen,<br />

untermalt von<br />

«Klaviertasten»<br />

Begrenzter Platz und Zugang hinten<br />

Turbomotor wirkt teils angestrengt<br />

Eher hoher Verbrauch<br />

Bedienung braucht Angewöhnung<br />

Garantie und Wartungskosten<br />

Nutzlast und Anhängelast<br />

Kindersicherung nur manuell<br />

Markenzeichen des<br />

Kombis Die ausdrucksstarke<br />

Front und die<br />

konische Dachlinie<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

TESTFAHRZEUG<br />

Peugeot 508 SW 1.6 GT aut.:<br />

5 Türen, 5 Plätze; 54 980 Fr.<br />

(Testfahrzeug: 62 460 Fr.)<br />

Varianten: 1,5 l HDi Allure,<br />

130 PS (39 140 Fr.) bis 2 l HDi<br />

GT, 180 PS (55 540 Fr.)<br />

Optionen: Metallic-Lackierung<br />

(900 Fr.), Lederpolster<br />

(1500 Fr.), ACC, Spurhalteassistent<br />

(450 Fr.), Einparkhilfe,<br />

Rückfahrkamera (450 Fr.),<br />

Night Vision (1200 Fr.), elektrische<br />

Heckklappe (400 Fr.)<br />

Garantien: 2 Jahre unbegrenzt,<br />

3 Jahre oder 80 000<br />

km; Rostschutz: 12 Jahre<br />

Importeur: Peugeot (Schweiz),<br />

8952 Schlieren, peugeot. ch<br />

TECHNISCHE<br />

SPEZIFIKATIONEN<br />

Motor: 4-Zylinder,<br />

1,6-l-Turbo benziner, 225 PS,<br />

300 Nm bei 1900 U/min; aut.<br />

8-Gang-Getr., Front antrieb.<br />

Gewichte: 1665 kg (Test),<br />

zul. Gesamtgewicht 2048 kg,<br />

Anhängelast 1600 kg<br />

Radstand 280 cm<br />

Länge 479 cm Breite 186 cm<br />

Kofferraum: 530–1780 Liter<br />

Reifen: 235/40R19, min. 215/55R17<br />

80%<br />

139 cm<br />

Peugeot will offenbar mit den<br />

gängigen Normen eines rückläufigen<br />

Segments brechen: Mit der<br />

gleichen ausdrucksstarken Front<br />

wie die Limousine und 6 cm tiefer sowie<br />

5 cm kürzer als das Vorgängermodell<br />

strahlt der Kombi 508 SW eine ungewöhnliche<br />

Dynamik aus. Damit wird er<br />

immer mehr zum Shooting Brake, eine<br />

Fahrzeugklasse die seinerzeit von den<br />

Luxusmarken begründet wurde. Das<br />

schwarze Band, das sich über das Heck<br />

des 508 SW zieht und nur durch dreidimensionale<br />

LED-Heckscheinwerfer<br />

unterbrochen wird, verstärkt diesen<br />

Eindruck. Ähnlich weiter geht es im Innenraum,<br />

wo hochwertige Materialien<br />

verbaut wurden. Allerdings kosten die<br />

Einsätze aus grauer Eiche 50 Franken<br />

extra. Klar, das Head-up-Display des<br />

508 ist nicht über alle Zweifel erhaben.<br />

Doch die digitale Instrumentierung<br />

hinter dem Lenkrad bietet fünf Konfigurationsmöglichkeiten.<br />

Wie bereits vermutet, leidet die Geräumigkeit<br />

merklich unter dem skulpturalen<br />

Design dieses Kombis. Die kleinen<br />

Glasflächen und die starke Wölbung des<br />

Daches, hervorgerufen durch die rahmenlosen<br />

Fenster, schaffen ein Gefühl<br />

der Enge. Das gilt sowohl für den vorderen<br />

wie auch für den hinteren Passagierraum.<br />

Dazu gesellt sich eine sehr moderate<br />

Beinfreiheit auf den Rücksitzen,<br />

welche noch kleiner erscheint, da man<br />

die Füsse nicht unter die Vordersitze<br />

schieben kann. Zumindest die Kopffreiheit<br />

(+4 cm gegenüber der Limousine)<br />

ist anständig. Gleiches gilt für die Kapazität<br />

des Kofferraums.<br />

Hervorragende Strassenlage<br />

Wie schon die Limousine bietet auch<br />

der 508 SW Kombi eine hervorragende<br />

Strassenlage. Die GT-Version ist serienmässig<br />

mit einem adaptiven Fahrwerk<br />

ausgestattet, das ein ungestörtes und<br />

präzises Fahrverhalten an den Tag legt.<br />

Ein guter Gesamteindruck, der nur<br />

durch die übertriebene Lenkunterstützung<br />

im Stadtverkehr sowie das träge<br />

Verhalten des 1,6-Liter-Motors bei niedrigen<br />

Drehzahlen gestört wird. Dieser<br />

aussergewöhnliche Turbomotor muss<br />

in ungeahnte Höhen steigen, um seine<br />

225 PS vollständig freizusetzen. Doch<br />

dort offenbart er Lebhaftigkeit und<br />

konstante Beschleunigung. Der hohe<br />

Basis preis wird durch die grosszügige<br />

Ausstattung und durch kostengünstige<br />

Optionen relativiert. ◆<br />

→<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 33


TECHNIK<br />

FAHRDYNAMIK<br />

Beschleunigung (0–100 km/h): 8,1 s<br />

Elastizität:<br />

60–100 km/h (Fahrstufe D) 4,1 s<br />

80–120 km/h (Fahrstufe D) 4,9 s<br />

Wendekreis:<br />

11,2 m<br />

Bremsweg (100–0 km/h): 34 m<br />

Innenlärm:<br />

60 km/h: 59 dB (A)<br />

120 KM/H: 68 DB (A)<br />

Ausreichend Der Platz auf der Rückbank<br />

Praktisch Der schön gepolsterte Kofferraum<br />

Rassiges Heck Einem<br />

Shooting Brake gleich<br />

TCS-EXKLUSIV<br />

SERVICEKOSTEN<br />

Wartung (km/Mte) Stunden Kosten (Fr.) 1<br />

15 000/12 1,0 280.–<br />

30 000/24 2,1 643.–<br />

Gesamtkosten Wartung 180 000 km:<br />

15 000 km/an 20,2 6064.–<br />

1<br />

inklusive Servicematerial<br />

BETRIEBSKOSTEN<br />

TCS MoBe: Herbert Meier<br />

km/Jahr Rp./km Fr./Monat<br />

feste variable<br />

15 000 94 781.– 396.–<br />

30 000 63 781.– 793.–<br />

Stundenansatz für TCS-Berechnung:<br />

145 Fr. (BFS), Peugeot-Händler: 82 bis<br />

180 Fr.<br />

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND<br />

(80/1268 EWG)<br />

Städtisch Ausserstädt. Mix<br />

Werk – – 5,7<br />

CO2-Emissionen:<br />

132 g/km<br />

Energieetikette (A–G):<br />

E<br />

TESTVERBRAUCH<br />

8,2 l/100 km Reichweite 757 km<br />

TCS-Normrunde<br />

7,2 l/100 km<br />

Tankinhalt:<br />

62 Liter<br />

TCS STRASSEN-ABGASMESSUNG<br />

CO NOX Partikelanzahl<br />

mg/km mg/km n/km<br />

Messwert 656 21.0 2,1×E 10<br />

Note 77% 90% 99%<br />

Video<br />

zum Test<br />

tcs.ch/<br />

videoportal<br />

Peugeot 508 SW 1.6 GT<br />

KAROSSERIE<br />

Elegant und schlank, gefällt der 508 SW<br />

mit seinem modernen Design. Der Zugang<br />

hinten ist etwas eng und die Beinfreiheit<br />

enttäuschend für einen Familienkombi.<br />

Der kubische Kofferraum ist<br />

einfach zu beladen und entspricht dem<br />

Segment. Die Rücksitze lassen sich mit<br />

zwei Hebeln zusammenklappen, was<br />

einen grossen Laderaum mit fast ebener<br />

Ladefläche freigibt.<br />

INNENRAUM<br />

Die edlen und trendigen Materialien sorgen<br />

für ein schönes Ambiente. Bis auf die<br />

Türunterseiten ist die Verarbeitung fast<br />

auf Premium-Niveau. Wie bei anderen<br />

Peugeot-Modellen findet sich auch im<br />

508 das volldigitale Peugeot «i.Cockpit»<br />

mit dem 10-Zoll-Touchscreen und den<br />

«Klaviertasten».<br />

KOMFORT<br />

Eine der Stärken dieses Kombis ist das<br />

adaptive Fahrwerk. Die zuvorkommende<br />

Federung und die effiziente Geräuschdämmung<br />

machen ihn zum perfekten<br />

Reisekombi.<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

Der 508 ist preiswerter als andere Premium-Fahrzeuge<br />

und ist in der zweiten<br />

Ausstattungsstufe (Navi, Zwei-Zonen-<br />

Klimaanlage, schlüsselloser Zugang) gut<br />

ausgestattet. Die GT-Version verfügt über<br />

eine adaptive Federung, LED-Scheinwerfer,<br />

Leder-/Alcantara-Sitze etc. Nur die<br />

Garantieleistungen und der Durchschnittsverbrauch<br />

sind nicht befriedigend.<br />

FAHREIGENSCHAFTEN<br />

Dank dem relativ geringen Gewicht<br />

(1665 kg) verfügt dieser grosse Kombi<br />

über ein agiles und sportliches Temperament.<br />

Das gut abgestimmte Fahrwerk<br />

profitiert von der adaptiven Dämpfung<br />

und dem kleinen, sportlichen Lenkrad.<br />

MOTOR UND ANTRIEB<br />

Der 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder liefert<br />

eine gute Beschleunigung (8,1 s von 0 auf<br />

100 km/h). Die maximale Leistung von<br />

225 PS steht bei 5500 U/min zur Verfügung.<br />

Das 8-Gang-Automatikgetriebe<br />

arbeitet sanft und präzise.<br />

VERBRAUCH<br />

Der im NEFZ-Zyklus angegebene Durchschnitt<br />

von 5,7 l/100 km ist unrealistisch.<br />

Auf der TCS-Normrunde betrug der<br />

Verbrauch 7,2 l und der durchschnittliche<br />

Testverbrauch lag bei 8,2 l. Ein akzeptabler<br />

Wert.<br />

SICHERHEIT<br />

Die vollständige Grundausstattung kann<br />

zu erschwinglichen Preisen erweitert<br />

werden. Gute LED-Scheinwerfer, sehr<br />

effiziente Bremsen (34 m aus 100 km/h).<br />

CREDITS: Schloss Bümpliz, nahe Bern.<br />

34 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


Flusskreuzfahrten weltweit<br />

Adventsfahrten <strong>2019</strong> | Asien <strong>2019</strong>/20 | Vorschau 2020<br />

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Rhein-Kreuzfahrt<br />

nach Holland<br />

Basel–Amsterdam–Basel<br />

9 Tage ab Fr. 990.–<br />

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie in Nebensaison inkl. VP)<br />

1. Tag Basel Anreise, Einschiffung, «Leinen los!».<br />

2. Tag Strasbourg Rundfahrt/-gang (1) durch die facettenreiche<br />

Europastadt mit Rundgang Altstadt.<br />

3. Tag Köln Passage der eindrucksvollen Loreley-<br />

Strecke. Rundgang (1) durch die alte Domstadt.<br />

4. Tag Dordrecht–Rotterdam Ausflug (1) zu den<br />

berühmten Wind mühlen von Kinderdijk. Rundfahrt<br />

(1) durch die Metropole Rotterdam.<br />

5. Tag Amsterdam Panoramarundfahrt (1) mit<br />

Besuch des Reichsmuseums. Am Abend romantische<br />

Grachtenfahrt (2) durch das Zentrum.<br />

6. Tag Duisburg–Düsseldorf Am Nachmittag Ausflug<br />

(1) nach Essen zur Zeche Zollverein oder<br />

Transfer (2) nach Düsseldorf zur ind. Besichtigung.<br />

7. Tag Koblenz Rundgang (1) mit Besuch der Festung<br />

Ehrenbreitstein. Ausführungen eines Einheimischen,<br />

Schifffahrt «Romantischer Rhein».<br />

8. Tag Baden-Baden Ab Plittersdorf Busausflug (1)<br />

und Rundgang durch die Bäder- und Kunststadt.<br />

9. Tag Basel Ausschiffung und ind. Heimreise.<br />

Reisedaten <strong>2019</strong> Es het solangs het Rabatt<br />

25.08.–02.09. 500 (6) 10.09.–18.09. 500 (6)<br />

02.09.–10.09. 500 (6) 22.12.–30.12. 900 (8)<br />

2<br />

Kurzfahrt<br />

auf Rhein und Main<br />

Basel–Speyer–Frankfurt–Basel<br />

5 Tage ab Fr. 440.–<br />

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie in Nebensaison inkl. VP)<br />

1. Tag Basel Anreise, Einschiffung, «Leinen los!».<br />

2. Tag Speyer Ausflug (1) in die vielbesungene Universitätsstadt<br />

Heidelberg. Die Altstadt wird von<br />

der Schloss ruine überragt. Dieses Ensemble inspirierte<br />

schon früher viele Dichter und Maler und<br />

fasziniert auch heute Besucher aus aller Welt.<br />

3. Tag Frankfurt Erholung und Entspannung an<br />

Bord Ihres Luxusschiffes während der Fahrt auf<br />

Rhein und Main. Die Facetten der Mainmetropole<br />

Frankfurt lernen Sie während eines Rundgangs (1)<br />

kennen. Ausser ihrer beeindruckenden Skyline hat<br />

die Stadt auch Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus<br />

«Römer» und die «Museumsgasse» zu bieten.<br />

4. Tag Baden-Baden Ab Plittersdorf Ausflug (1) nach<br />

Baden-Baden und Rundgang durch die elegante<br />

Bäder- und Kunststadt mit mediterraner Atmosphäre<br />

und prachtvollen Parkanlagen. Busrückfahrt<br />

nach Kehl und Wiedereinschiffung der Ausflugsteilnehmer.<br />

Start zur letzten Reiseetappe.<br />

5. Tag Basel Ausschiffung und ind. Heimreise.<br />

400 (3)<br />

Abreisedaten <strong>2019</strong> Es het solangs het Rabatt<br />

30.10. 550 02.12. 500 (3) 14.12.<br />

28.11. 400 (3) 10.12. 450 (3) 30.12. 350<br />

24.11. 450 (3) 06.12. 400 (3) 18.12. 500 (3)<br />

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MS Thurgau Prestigebbbbb<br />

Auf dem beliebten Luxusschiff finden 124 Passagiere<br />

Platz in 41 Kabinen (ca. 15 m²), 7 Junior Suiten<br />

(ca. 19 m²) und 14 Master Suiten (ca. 30 m²). Alle<br />

Kabinen und Suiten sind mit Dusche/WC, TV/<br />

Radio, Safe, Föhn, Telefon, Klimaanlage sowie<br />

Tisch und Stuhl ausgestattet. Zusätzlich verfügen<br />

die Junior Suiten über zwei bequeme Sessel und<br />

die Master Suiten über Sofa, Hocker, begehbaren<br />

Schrank und Badewanne. Die Kabinen auf MD/OD<br />

haben einen französischen Balkon. Auf dem<br />

Haupt deck können die Fenster nicht geöffnet<br />

werden. Zur Bordausstattung gehören Restaurant,<br />

Panorama-Salon mit Tanzfläche und Bar, Réception,<br />

Boutique, Bistro mit Internet-Corner, Fitnessraum,<br />

Massagesalon, grosses Sonnendeck mit<br />

Whirlpool. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Lift<br />

zwischen Mittel- und Oberdeck. Nichtraucherschiff<br />

(Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).<br />

Unsere Leistungen<br />

• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord<br />

• Thurgau Travel Bordreiseleitung<br />

• Audio-Set bei allen Ausflügen<br />

Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 1 2<br />

2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1890 940<br />

2-Bettkabine Hauptdeck 1990 1040<br />

2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2490 1240<br />

Master Suite OD, franz. Balkon (5) 3090 1540<br />

Zuschlag Alleinbenutzung<br />

auf Anfrage<br />

Annullations-/Assistance-Versicherung 59 49<br />

Basel–Amsterdam–Basel 9 Tage ab Fr. 1090.–<br />

Basel–Trier–Saarlouis v. v. 9 Tage ab Fr. 1290.–<br />

Basel–Frankfurt–Basel 5 Tage ab Fr. 440.–<br />

Basel–Regensburg v. v. 9 Tage ab Fr. 1290.–<br />

Amsterdam<br />

Heidelberg am Neckar<br />

Basel–Holland–Basel 15 Tage ab Fr. 2490.–<br />

(1) Im Ausflugspaket (Reise 1 Fr. 290.–, Reise 2 Fr. 95.–) enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | (3) Mit Weihnachtsmärkten, 24.11.–28.11. ohne<br />

Weihnachtsmarkt Baden-Baden | (5) Nicht zur Alleinbenutzung möglich | (6) Nur noch wenige Kabinen verfügbar | (8) Kein Zuschlag zur Alleinbenutzung, geändertes<br />

Programm wegen Feiertagen | Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: Scylla AG<br />

Reisen<br />

2020<br />

Weitere Informationen oder buchen<br />

www.thurgautravel.ch<br />

Buchen oder Prospekt verlangen<br />

Gratis-Nr. 0800 626 550<br />

Amriswilerstrasse 12, 8570 Weinfelden<br />

Tel. 071 552 40 00, info@thurgautravel.ch<br />

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Wandern Sie in guter Gesellschaft und sicher begleitet von unseren erfahrenen Wanderführern. Schritt für Schritt<br />

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erleben wir intensiv Land, Leute, Flora Fauna, geniessen atemberaubende Aussichten, lauschige Rastplätze und die<br />

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kleinen und grossen Wunder der Natur! Sichern Sie sich Ihre Plätze zum Einführungspreis jetzt!<br />

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Wanderung Rio nell’Elba- Porto Azzurro Eigene Schweizer Reiseleitung<br />

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San Gimignano mit 4er Weinprobe<br />

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Ihr Reiseprogramm:<br />

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Ihr Reisedatum:<br />

Ihr Reisedatum:<br />

1. Tag Anreise nach Elba<br />

Ihr Reisedatum:<br />

Ihr Reiseprogramm:<br />

Ihr Reisedatum:<br />

1. Tag Anreise<br />

1. Tag – Anreise nach Elba<br />

Ihr Reisedatum:<br />

1.<br />

Fahrt im komfortablen Extrabus (Abfahrt frühmorgens)<br />

Fahrt<br />

Tag<br />

im<br />

– Anreise<br />

Ihr Reisedatum:<br />

1. komfortablen Extrabus nach Montecatini<br />

Reise c: 6. 10. Oktober <strong>2019</strong><br />

Reise c: 2. 6. Oktober <strong>2019</strong><br />

Fahrt Tag im – Anreise komfortablen nach Elba Extrabus (Abfahrt frühmorgens)<br />

1.<br />

nach Piombino. Einstündige Fährüberfahrt nach Elba und<br />

Terme.<br />

Fahrt Tag im – Anreise<br />

Nachtessen<br />

komfortablen<br />

im Hotel.<br />

Extrabus nach Montecatini<br />

Reise c: 6. - 10. Oktober <strong>2019</strong><br />

Reise c: 2. - 6. Oktober <strong>2019</strong><br />

Transport<br />

nach Fahrt Piombino. im komfortablen<br />

zum Hotel.<br />

Einstündige Extrabus Fährüberfahrt (Abfahrt nach frühmorgens) Elba und<br />

Terme. Fahrt im Nachtessen komfortablen im Hotel. Extrabus nach Montecatini<br />

Reise c: 6. - 10. Oktober <strong>2019</strong><br />

Reise c: 2. - 6. Oktober <strong>2019</strong><br />

Transport nach Piombino. zum Hotel. Einstündige Fährüberfahrt nach Elba und<br />

Terme. Nachtessen im Hotel.<br />

Transport zum Hotel.<br />

2. Tag Wanderung rund um Florenz<br />

2. Tag Wanderung Sant Andrea Marciana Marina<br />

Vorbei<br />

2. Tag –<br />

an<br />

Wanderung<br />

verschiedenen<br />

rund<br />

Villen<br />

um Florenz<br />

und wunderschönen<br />

Schöne<br />

2. Tag – Wanderung<br />

Wandertour<br />

Sant<br />

ausgehend<br />

Andrea -<br />

von<br />

Marciana<br />

der zauberhaften<br />

Marina<br />

Preis pro Pers. im Doppelzimmer<br />

Gärten<br />

Vorbei 2. Tag – an Wanderung<br />

geht<br />

verschiedenen rund<br />

es über die<br />

Villen um Florenz<br />

Serpentinenstrasse<br />

und wunderschönen<br />

bis zur Preis pro Person im Doppelzimmer<br />

Schöne 2. Tag – Wanderung<br />

Bucht von<br />

Wandertour Sant<br />

Sant Andrea<br />

ausgehend Andrea -<br />

und entlang<br />

von Marciana<br />

des herrlichen<br />

der zauberhaften<br />

Marina<br />

Küstenwanderweges<br />

Preis pro Pers. im Doppelzimmer<br />

Gärten Vorbei an<br />

Basilika<br />

geht verschiedenen<br />

San Miniato<br />

es über<br />

al<br />

die Villen<br />

Monte,<br />

Serpentinenstrasse und wunderschönen<br />

einer der schönsten<br />

bis<br />

Kirche<br />

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Schöne im guten Mittelklassehotel<br />

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Bucht von Wandertour Sant<br />

bis<br />

Andrea ausgehend<br />

nach Marina<br />

und entlang von<br />

Marciana.<br />

des herrlichen der zauberhaften Küstenwanderweges<br />

Bucht von Sant bis Andrea nach Marina und entlang<br />

Preis pro Pers. im Doppelzimmer<br />

Gärten Basilika geht<br />

Italiens.<br />

San Miniato es über<br />

Der Nachmittag<br />

al die Monte, Serpentinenstrasse<br />

bleibt<br />

einer der<br />

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im guten Mittelklassehotel<br />

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(Einfache-mittelschwere Wanderung<br />

Marciana. des herrlichen Küstenwanderweges<br />

bis nach Marina Villa San Giovanni *** in<br />

– Gehzeit 4.5 h - Höhenunterschied:<br />

200m) Wanderung Marciana. – Gehzeit 4.5 h - Höhen-<br />

Leichte Entdeckungstouren che Italiens. Der Nachmittag<br />

Villa San Giovanni *** in<br />

Fr. 569.-<br />

Entdeckungstouren in Florenz bleibt einer der<br />

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Verfügung. für eigene Kir-<br />

im guten Mittelklassehotel<br />

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(Einfache-mittelschwere Wanderung – in Gehzeit Florenz bleibt zur 3h - freien Ihnen<br />

Höhenunterschied<br />

Verfügung. für eigene Fr. 569.-<br />

unterschied: 200m)<br />

Portoferraio Villa San Giovanni Fr. 599.- *** in<br />

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(Einfache-mittelschwere Wanderung – Gehzeit 4.5 h - Höhenunterschied:<br />

200m)<br />

100m Leichte Wanderung – Gehzeit 3h - Höhenunterschied<br />

Portoferraio Fr. 599.-<br />

100m Leichte Entdeckungstouren Wanderung – in Gehzeit Florenz zur 3h - freien Höhenunterschied<br />

Verfügung.<br />

3. Tag – Wanderung Viticcio-Procchio<br />

Portoferraio Fr. 599.-<br />

100m<br />

Ausgehend 3. Tag – Wanderung von türkisfarbene Viticcio-Procchio Felsenbucht Viticcio führt<br />

3. Tag – Pisaner Bergen, Olivenöl & Wein<br />

Ausgehend 3. Tag – Wanderung<br />

der Weg durch von dichte türkisfarbene Viticcio-Procchio<br />

Macchia bis Felsenbucht zu den wunderschönen<br />

Viticcio führt<br />

3. Durch Tag – die Pisaner typische Bergen, Pflanzenwelt Olivenöl des & Wein Mittelmeerraumes<br />

Durch Tag –<br />

Ausgehend<br />

Buchten der Weg von durch von<br />

Scaglieri dichte der türkisfarbene<br />

und Macchia Biodola bis Felsenbucht zu – und den dann wunderschönen<br />

Viticcio führt<br />

3.<br />

zum goldenen<br />

Sandstrand von durch Scaglieri dichte<br />

Nicht inbegriffen –<br />

wandern die Pisaner typische Bergen,<br />

wir zum Pflanzenwelt Olivenöl<br />

Dante Pass des & Wein<br />

und Mittelmeerraumes<br />

Durch wandern die typische<br />

geniessen<br />

Nicht inbegriffen –<br />

Buchten der Weg<br />

von Procchio. und Macchia Biodola bis zu – und den dann wunderschönen<br />

zum goldenen<br />

Sandstrand von Scaglieri<br />

Nicht inbegriffen –<br />

spektakuläre Ausblicke wir zum Pflanzenwelt<br />

auf Dante die alte Pass des<br />

Seefahrerrepublik<br />

und Mittelmeerraumes<br />

wandern<br />

geniessen<br />

Nicht inbegriffen –<br />

zusätzlich wählbar:<br />

Buchten zusätzlich wählbar:<br />

(Mittelschwere Wanderung von Procchio. und Biodola – und dann zum goldenen<br />

Sandstrand Wanderung von Procchio. – Gehzeit 4h - Höhenunterschied: - Einzelzimmerzuschlag: Fr. 175.-<br />

venöl- Pisa spektakuläre und und Lucca. Ausblicke<br />

– Gehzeit 4h - Höhenunterschied:<br />

Nicht inbegriffen –<br />

Pisa spektakuläre und Lucca. Ausblicke wir zum<br />

Im Anschluss auf Dante die werden alte Pass Seefahrerrepublik<br />

und geniessen<br />

Nicht inbegriffen –<br />

wir zu einer Oli-<br />

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- Einzelzimmerzuschlag: Fr. 120.-<br />

330m.) (Mittelschwere Weinprobe Im Anschluss auf die<br />

erwartet. werden alte Seefahrerrepublik<br />

wir zu einer Olivenöl-<br />

Pisa und und Lucca. Weinprobe Im Anschluss erwartet. werden wir zu einer Oli-<br />

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- Einzelzimmerzuschlag: Fr. 120.-<br />

330m.) (Mittelschwere Wanderung – Gehzeit 4h - Höhenunterschied: - Einzelzimmerzuschlag: Fr. 175.-<br />

Leichte-mittelschwere Wanderung – Gehzeit 3h -<br />

- Buchungsgebühr Einzelzimmerzuschlag: Fr. 20.- Fr. pro 120.- Person<br />

330m.)<br />

- Buchungsgebühr Einzelzimmerzuschlag: Fr. 20.- Fr. pro 175.- Person<br />

4. Tag – Wanderung Rio nell’Elba-Porto Azzurro<br />

- Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

Höhenunterschied Leichte-mittelschwere venöl- und Weinprobe erwartet.<br />

300mWanderung – Gehzeit 3h - - Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

Durch 4. Tag – die Wanderung engen Gassen Rio nell’Elba-Porto von Rio Elba Azzurro<br />

Höhenunterschied Leichte-mittelschwere 300mWanderung – Gehzeit 3h - - Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

entlang eines - Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Durch 4. Tag –<br />

herrlichen die Wanderung<br />

Panoramaweges engen Gassen Rio nell’Elba-Porto von über Rio den höchsten Elba Azzurro<br />

Höhenunterschied 300m<br />

entlang Berg Ostelbas,<br />

den Cima Panoramaweges engen Gassen von<br />

eines Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

4. Tag – Spaziergang durch Siena & Besuch Weingut<br />

Tag – Spaziergang durch Siena & Besuch Wein-<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Sie<br />

Aarau,<br />

wählen<br />

Basel,<br />

Ihren<br />

Bellinzona,<br />

Bus-Einsteigeort:<br />

Bern, Luzern,<br />

herrlichen Durch die<br />

del Monte, durch über Rio<br />

die den nell’<br />

duftende höchsten Elba entlang<br />

Macchia Berg Ostelbas,<br />

herrlichen den Cima Panoramaweges del Monte, durch über die den duftende höchsten Macchia Berg Ostel-<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

4.<br />

eines<br />

führt Aarau, Sie wählen Basel, Ihren Bern, Bus-Einsteigeort:<br />

Bellinzona, Luzern, 4.<br />

unser Weg bis in den malerischen Hafen von Porto Azzurro.<br />

Aarau, Pfäffikon Basel, SZ, Thun, Bern, Bellinzona, St. Gallen, Sargans, Luzern, Auf versteckten Pfaden unternehmen wir einen Spaziergang<br />

Auf gut versteckten durch die Pfaden zauberhafte unternehmen Stadt wir Siena, einen die Spa-<br />

uns Winterthur Pfäffikon SZ, oder Sargans, ZürichSt. Gallen, Thun,<br />

Pfäffikon Aarau, Basel, SZ, Sargans, Bellinzona, St. Bern, Gallen, Luzern, Thun,<br />

führt<br />

gut Tag – Spaziergang durch Siena & Besuch Wein-<br />

Aarau, Basel, Bellinzona, Bern, Luzern,<br />

bas, Aarau,<br />

(Mittelschwere unser den Weg Cima bis del in Wanderung den Monte, malerischen durch die<br />

– Gehzeit Hafen duftende<br />

3-4h von - Porto Macchia<br />

Höhenunterschied:<br />

200m) Wanderung den malerischen – Gehzeit Hafen 3-4h von - Porto Höhenunter-<br />

Azzurro. Winterthur,<br />

Azzurro. führt<br />

Winterthur, Pfäffikon<br />

Basel,<br />

SZ, Zürich Thun,<br />

Bern, Bellinzona,<br />

St. Gallen, Sargans,<br />

Luzern,<br />

(Mittelschwere unser Weg bis in Pfäffikon SZ,<br />

Zürich<br />

Thun, St. Gallen, Sargans, mit ziergang Auf versteckten<br />

gut erhaltenen durch die Pfaden zauberhafte unternehmen<br />

Plätzen und Stadt wir<br />

Kirchen Siena, einen<br />

begeistert. die Spaziergang<br />

Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun,<br />

uns Winterthur oder Zürich<br />

(Mittelschwere schied: 200m) Wanderung – Gehzeit 3-4h - Höhenunterschied:<br />

200m)<br />

Winterthur, Zürich<br />

Am mit Nachmittag gut erhaltenen durch die zauberhafte<br />

verbringen Plätzen wir und Stadt<br />

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Stunden<br />

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5. Tag – Heimreise<br />

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Weingut verbringen Plätzen<br />

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Fahrt 5. Tag – zum Heimreise Hafen, Fährüberfahrt nach Piombiono &<br />

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Heimreise. zum Heimreise<br />

auf<br />

Hafen, Fährüberfahrt nach Piombiono &<br />

100m Wanderung, Weingut bei Gehzeit San Gimignano.<br />

3,5 Stunden, Höhenunterschied<br />

100m Wanderung, Gehzeit 3,5 Stunden, Höhenunter-<br />

Fahrt Heimreise. zum Hafen, Fährüberfahrt nach Piombiono &<br />

Leichte<br />

Heimreise.<br />

schied<br />

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Sämtliche Wanderungen werden durch erfahrene, lokale Wanderführer begleitet. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Topographie für allfällige Auf- und Abstiege eine normale Grundkondition<br />

und gute Trittfestigkeit vorhanden sein müssen. Je nach äusseren Verhältnissen, Witterungsbedingungen oder Gruppenstärke können einzelne Wanderungen angepasst werden.<br />

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TECHNIK<br />

Der tote Winkel wird<br />

von einem blinkenden<br />

Streifen begleitet<br />

Der virtuelle Aussenspiegel<br />

Die virtuellen Aussenspiegel feiern im Audi E-Tron ihr Debut.<br />

Die Technologie bringt einige Vorteile, aber nicht nur.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER/ZVG<br />

Sie waren bereits in futuristischen<br />

Concept Cars<br />

zu sehen. Nun erfolgt<br />

der nächste Schritt:<br />

Audi bietet die virtuellen<br />

Aussenspiegel für 2010 Franken<br />

als Option für seinen<br />

elektrischen SUV E-Tron an.<br />

Der alte Spiegel wird durch<br />

eine konische L-förmige Halterung<br />

mit einer Minikamera<br />

am sechseckigen Ende ersetzt.<br />

Die digitalen Bilder<br />

werden auf einen Oled- Bildschirm<br />

projiziert, der sich<br />

oberhalb des Türgriffs in der<br />

Türinnenverkleidung befindet.<br />

Der Touchscreen verfügt<br />

über einen Näherungssensor,<br />

Der 7-Zoll-Bildschirm<br />

liefert Bilder in hervorragender<br />

Auflösung<br />

die Bildschirm-Helligkeit<br />

passt sich automatisch dem<br />

Umgebungslicht an. Die Positionierung<br />

des Bildes und<br />

die Einstellung erfolgt durch<br />

Verschieben des Fingers, wie<br />

bei einem Smartphone. Audi<br />

nennt viele Vorteile. Zum<br />

Beispiel die Verbesserung der<br />

Aerodynamik im Vergleich<br />

zu den konventionellen Spiegeln<br />

der SUV. Durch die virtuellen<br />

Aussenspiegel wird<br />

der Luftwiderstandsbeiwert<br />

(Cx) um 3,7% verbessert und<br />

auch der Luftschall reduziert.<br />

Darüber hinaus erkennt der<br />

Spiegel drei verschiedene<br />

Verkehrssituationen: Autobahn,<br />

Verzweigung und<br />

Parkplatz. Auf Autobahnen<br />

wird das Sichtfeld eingeschränkt,<br />

um die Geschwindigkeit<br />

bei schneller Fahrt<br />

besser beurteilen zu können.<br />

Bei einer Verzweigung oder<br />

einem Spurwechsel mit eingeschaltetem<br />

Blinker wird<br />

das Seitenbild vergrössert.<br />

Und beim Manövrieren wird<br />

das Sichtfeld nach unten erweitert.<br />

Alles scheint perfekt,<br />

zumindest in der Theorie. In<br />

der Praxis sind die virtuellen<br />

Spiegel gewöhnungsbedürftig.<br />

Hinzu kommt, dass E- Tron-<br />

Fahrer wahrscheinlich hin<br />

und wieder auch mit kon-<br />

ventionellen Fahrzeugen unterwegs<br />

sind. Erfreulich ist<br />

der integrierte Totwinkelwarner,<br />

der auf dem Display<br />

als grüner oder als gelber<br />

Streifen erscheint. Der hervorragende<br />

Kontrast der<br />

Bildschirme wird manchmal<br />

durch zu hohe Helligkeit<br />

beeinträchtigt, besonders<br />

nachts, was es nicht einfach<br />

macht, Radfahrer zu erkennen.<br />

Es ist wichtig, sich mit<br />

den drei Modi vertraut zu<br />

machen, da sie Distanzen auf<br />

dem Bildschirm unterschiedlich<br />

darstellen. Demnach<br />

bleibt unklar, ob das System<br />

einen realen Nutzen hat oder<br />

doch nur technische Spielerei<br />

bleibt. Klar hingegen ist,<br />

dass sich niemand gegen einen<br />

15 cm schmaleren SUV<br />

sträuben wird. ◆<br />

Assistenzsysteme<br />

von morgen<br />

Die Fahrzeugausrüster arbeiten intensiv<br />

an neuen Fahrassistenzsystemen für<br />

den Einsatz in urbanen Gebieten. Continental<br />

präsentiert auf der IAA in Frankfurt<br />

einen rechtsseitigen Abbiegeassistenten<br />

zum Schutz von Radfahrern und<br />

Fussgängern. Dieses Gerät verwendet<br />

einen 77-GHz-Radarsensor, verglichen<br />

mit 24 GHz zuvor, und kann damit<br />

Verkehrsteilnehmer und Hindernisse<br />

genauer erkennen. Die Sensoren sind in<br />

der Lage, einen Radfahrer im Heck eines<br />

Fahrzeugs zu erkennen, eine Situation,<br />

die für einen Autofahrer schwer zu<br />

meistern ist. Beginnt der Autofahrer ein<br />

sicherheitskritisches Abbiegemanöver,<br />

senden die Sensoren ein Signal an das<br />

Bremssystem und das Fahrzeug stoppt<br />

vor einer möglichen Kollision. Er identifiziert<br />

zudem Fussgänger und Roller.<br />

Diese neue Radartechnologie bildet die<br />

Grundlage für weitere, zukunftsweisende<br />

Assistenzsysteme, insbesondere<br />

auch im Hinblick auf das automatisierte<br />

Fahren. So wird es beispielsweise bald<br />

möglich sein, einen intelligenten Ausweichassistenten<br />

zu entwickeln. ◆<br />

Erkennung von<br />

Radfahrern in einer<br />

Rechtskurve<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 37


TONI<br />

16’000 Schweizer Gäste haben mit uns seit 2010 das beliebteste Volks- & Schlagermusikfest der Alpen besucht.<br />

Zum 10. Jubiläum erwartet Sie dieses Jahr das grösste Staraufgebot aller Zeiten – dies zu noch nie dagewesenen Superpreisen,<br />

die Sie nur bei uns finden! Sichern Sie sich Ihre Plätze und freuen Sie sich auf stimmungsvolle Tage in bester Gesellschaft.<br />

So günstig wie noch nie!<br />

Mit allen Eintritten zu den<br />

Konzerten en der Stars!<br />

Die grosse Starparade im Tirol<br />

Das schönste Volksmusik-Fest der Alpen – unschlagbar günstig!<br />

Zum 10-jährigen Jubiläum von volksmusik-reisen.ch <strong>2019</strong><br />

mit dem grössten Schlager-Staraufgebot aller Zeiten:<br />

Hansi Hinterseer, Roland Kaiser, Semino Rossi, DJ Ötzi,<br />

Andy Borg, Marc Pircher, Maite Kelly & viele mehr<br />

4 Reisetage inkl. Konzerte ab nur<br />

Fr. 399.-<br />

Reisehit 79<br />

Frühschoppen<br />

Schifffahrt auf dem Achensee<br />

Ellmau am Wilden Kaiser<br />

Noch mehr sparen -<br />

bis 100% REKA-Checks!<br />

Wählen Sie Ihr Reisedatum:<br />

Reisehit 79 a: 26. - 29. <strong>September</strong> <strong>2019</strong><br />

Reisehit 79 b: 3. - 6. Oktober <strong>2019</strong><br />

Ihr tolles Reiseprogramm:<br />

1. Tag, Donnerstag – Anreise & Unterhaltungsabend<br />

Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in die<br />

Region der Kitzbüheler Alpen. Nach der herzlichen<br />

Begrüssung im Hotel erwartet uns im<br />

geschmückten Festzelt in Ellmau der grandiose<br />

Unterhaltungsabend mit Semino Rossi,<br />

Marc Pircher und Andy Borg.<br />

2. Tag, Freitag – Frühschoppen und Kaiserabend<br />

Freuen Sie sich auf einen fantastischen Tag inmitten<br />

der schönen Tiroler Bergwelt! Per Bahn<br />

geht es hinauf in die Höhe der Kitzbüheler<br />

Bergwelt. Oben angekommen erwartet uns<br />

im Panoramarestaurant und auf der Sonnenterrasse<br />

ein zünftiger Frühschoppen mit herrlicher<br />

Aussicht, Tanz & Musik. Verbringen Sie<br />

gemütliche Stunden in bester Gesellschaft!<br />

Am Abend steigt in Ellmau der grossartige<br />

Kaiserabend mit Superstar Roland Kaiser &<br />

Band sowie tollen Überraschungsgästen.<br />

3. Tag, Samstag – Achensee & Starabend<br />

Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an.<br />

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine<br />

schöne Panoramafahrt nach Pertisau am<br />

Achensee. Der smaragdgrüne See gehört zu<br />

den schönsten Seen Europas und begeisterte<br />

früher Österreichs Kaiser und heute Gäste<br />

aus aller Welt. Geniessen Sie den See, den<br />

verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich<br />

auf eine gemütliche Schifffahrt entlang der<br />

idyllischen Uferlandschaften. Zurück im Hotel<br />

bleibt noch etwas Zeit zur freien Verfügung<br />

ehe am Abend in Ellmau im geheizten Festzelt<br />

in Ellmau der Starabend mit Hansi Hinterseer,<br />

DJ Ötzi & Maite Kelly auf dem Programm steht.<br />

4. Tag, Sonntag – Heimreise<br />

Nach dem Frühstück treten wir mit vielen<br />

unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die<br />

Heimreise an.<br />

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!<br />

Tel. 0848 00 11 66<br />

www.volksmusik-reisen.ch<br />

Leistungen – Alles schon dabei!<br />

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region<br />

Ellmau und zurück<br />

✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten<br />

Hotelkategorie<br />

✓ 3 x Frühstück im Hotel<br />

✓ 3 x Abendeintritte und reservierte Sitzplätze<br />

im Festzelt für alle Konzerte der Stars<br />

✓ Berg- u. Talfahrt mit der Bergbahn<br />

✓ Frühschoppen am Berg inkl. zünftiger Musik<br />

✓ Herrliche Schifffahrt auf dem Achensee<br />

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der<br />

ganzen Reise<br />

Die unschlagbaren Jubiläumspreise:<br />

Preis pro Person im Doppelzimmer<br />

im Gasthof Fr. 399.-<br />

im 3-Sterne-Hotel Fr. 449.-<br />

im 4-Sterne-Hotel Fr. 499.-<br />

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:<br />

Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.-<br />

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Olten, Pfäffikon SZ,<br />

Sargans, St. Gallen, Thun, Wil/SG, Winterthur, Zürich<br />

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


TECHNIK<br />

AUDI E-TRON ADVANCED<br />

Keine halben Sachen<br />

Dieser massive elektrische SUV ist sowohl komfortable Limousine als<br />

auch Sonntagskraxler und verfügt über eine extreme Vielseitigkeit.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

Der elektrische Antrieb<br />

ermöglicht<br />

Mischungen, die<br />

ebenso unvermutet<br />

wie überbordend sind. Wie<br />

den schweren (2565 kg) und<br />

sperrigen Audi E-Tron. Der<br />

SUV zieht gleich mehrere<br />

Register. Zunächst konkur-<br />

Touchpad mit<br />

Schrifterkennung<br />

Joystick in neuer<br />

Formgeometrie<br />

rieren die beiden Elektromotoren<br />

– einer hinten, einer<br />

vorne – in Laufleistung und<br />

Klang. Dann lässt ein kurzer<br />

Boost- Effekt die 408 Hengste<br />

frei und das Drehmoment<br />

steigt auf 664 Nm. Anders<br />

gesagt: das Gefährt überschwemmt<br />

förmlich. Munter,<br />

aber auch gierig im Kilowatt-<br />

Verbrauch. Die vom Bordcomputer<br />

angezeigte Reichweite<br />

ist aber glaubwürdig,<br />

im Gegensatz zu vielen anderen<br />

E-Autos. So sehr, dass wir<br />

uns auf die versprochenen<br />

etwa 350 km Reichweite bei<br />

vollem Akku verlassen können.<br />

Der E-Tron kann zudem<br />

an Schnelllade stationen (bis<br />

zu 150 kW) rasch wieder aufgeladen<br />

werden. Gegen Aufpreis<br />

(590 Fr.) erhält man gar<br />

eine zweite Ladebuchse am<br />

rechten Frontflügel.<br />

Fliegender Teppich<br />

Ausgestattet mit serienmässiger<br />

Luftfederung, bietet dieser<br />

SUV universellen Komfort.<br />

Die hinteren Passagiere<br />

geniessen das Raumgefühl<br />

einer grossen Limousine,<br />

während das Kofferraumvolumen<br />

durch die Akkus nicht<br />

allzu sehr gemindert wird.<br />

Als wahrer Tourenwagen<br />

macht der Audi E-Tron auch<br />

auf kurvenreichen Strassen<br />

eine gute Figur. Das erstaunlich<br />

angenehme und rasante<br />

Fahrverhalten begeistert.<br />

Jedenfalls solange die 21-<br />

Zoll- Reifen die Masse des<br />

schweren Autos zu beherrschen<br />

mögen. Keineswegs<br />

plump, das Ganze.<br />

Es steht eine Vielzahl hoch<br />

entwickelter Fahrhilfen zur<br />

Verfügung, die meisten da-<br />

Vielseitiger Elektro-SUV<br />

Komfort und Geräumigkeit<br />

Modernste Technik<br />

Leistung und Fahrspass<br />

Angemessene Reichweite<br />

Abmessungen/Gewicht<br />

Basisausstattung<br />

Virtuelle Seitenspiegel<br />

von optional. Wie etwa der<br />

sehr effiziente Rückfahrassistent.<br />

Die virtuellen Seitenspiegel<br />

überzeugten uns<br />

hingegen nicht.<br />

Der E-Tron ist ein Auto der<br />

dritten Dimension. Die vollständig<br />

digitale Instrumentierung<br />

wird von zwei<br />

Touchscreens ergänzt, die<br />

sich elegant in das High-End -<br />

Armaturenbrett eingliedern,<br />

man spürt die Qualität. Der<br />

Geländemodus schärft das<br />

Profil des luxuriösen SUV<br />

noch mehr, der so zu einem<br />

Geländewagen mit 1800 kg<br />

Zugkraft wird. Sehr stark. ◆<br />

N Länge: 4,90; Kofferraum: 660 l EE-Motoren, 361 PS, 561 Nm, 95-kW-Akku; 4×4; 0–100<br />

km/h in 5,7 s; Verbrauch (Test): ca. 27 kWh/100 km; Reichweite: ca. 350 km L 91 800 Fr.<br />

Legende Legende<br />

Ein fast normaler SUV<br />

Bis auf den Kühlergrill<br />

und die orangenen<br />

Bremsklammern<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 39


Excellence<br />

Baroness<br />

Exellence Baroness<br />

Ein edler, klassich-maritimer Chic in behaglich warmen<br />

Naturfarben entfaltet sich an Bord der Excellence<br />

Baroness. Die Kabinen sind 15m2 gross und die<br />

Junior Suiten 23m2 mit Sitzecke und Dusche/Badewanne.<br />

Entrée mit Lobby und Rezeption. Panorama-Restaurant.<br />

Lounge mit Bar und Sonnendeck.<br />

Excellence<br />

Melodia<br />

Excellence Melodia<br />

Ein Flussschiff der neusten Generation mit hohem<br />

Komfort, Wellnessbereich und grosszügigen Kabinen.<br />

Die luxuriösen Kabinen sind mit WC, getrennter<br />

Dusche, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn,<br />

Safe, Sat-TV, Internetzugang und Stromanschluss<br />

220 V ausgestattet.<br />

Excellence<br />

Queen<br />

Excellence Queen<br />

Die Excellence Queen zählt zu den luxuriösesten<br />

Schiffen Europas. Die Kabinen auf dem Mittel- und<br />

Oberdeck sind 16 m² gross mit französischem Balkon,<br />

ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage,<br />

SAT/TV, Minibar, Safe, Telefon. Lift von Mittel- zu<br />

Oberdeck mit Whirlpool.<br />

WINTER AUF<br />

DEM FLUSS <strong>2019</strong><br />

Glühwein, Lichterglanz & Altstadt-Shopping<br />

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau<br />

Shopping & Advent Rhein<br />

Route 1 Strassburg – Colmar<br />

Tag 1 Schweiz > Strassburg > Colmar. Busanreise<br />

nach Strassburg welches bekannt für die malerische<br />

Altstadt und den tradidtionellen Weihnachtsmarkt ist.<br />

Romantische Lichterfahrt nach Breisach.<br />

Tag 2 Colmar > Schweiz. Besuchen und erleben Sie<br />

den Weihnachtsmarkt in Colmar – das Schmuckkästchen<br />

unter den elsässischen Städten. Nachmittags<br />

erfolgt die Busrückreise in die Schweiz zu Ihrem<br />

Abreiseort.<br />

Route 2 Colmar – Strassburg<br />

Reise in umgekehrter Richtung.<br />

Detailprogramm auf Anfrage.<br />

2 Tage ab Fr. 195.–<br />

inkl. An-/Rückreise und Halbpension an Bord<br />

Reisedaten <strong>2019</strong><br />

Route 1, 29.11.–30.11., 01.12.–02.12., 03.12.–04.12., 05.12.–06.12., 07.12.–08.12.<br />

Route 2, 30.11.–01.12., 02.12.–03.12., 04.12.–05.12., 06.12.–07.12.<br />

Preise pro Person<br />

Fr.<br />

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis<br />

2-Bett, Hauptdeck 275.– 195.–<br />

2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 325.– 255.–<br />

2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck 360.– 285.–<br />

Zuschläge: Wochenendzuschlag Fr–Sa / Sa-So 35.– • Alleinbenützung HD<br />

45.– • Alleinbenützung MD/OD 125.– • Königsklasse-Luxusbus 30.–<br />

Unsere Leistungen: Excellence Flussreise mit Halbpension an Bord • An-/Rückreise<br />

mit Komfort-Reisebus • Free WiFi an Bord • Mittelthurgau-Reiseleitung<br />

Internet Buchungscode<br />

Shopping & Advent Donau<br />

Ihr Reiseprogramm<br />

Tag 1 Schweiz > München > Passau. Der beliebte<br />

Weihnachtsmarkt mit alpenländischem Flair war in<br />

seiner Tradition und ist immer noch ein sogenannter<br />

«Warenmarkt».<br />

Tag 2 Tulln > Wien. Im Advent präsentiert sich Wien<br />

mit vielen stimmungsvollen Weihnachtsmärkten von<br />

seiner romantischen Seite.<br />

Tag 3 Wien. Beim traditionellen Wiener Adventszauber<br />

wird der Rathausplatz zu einem leuchtenden<br />

Märchenland.<br />

Tag 4 Linz > Salzburg > Schweiz. Wenn es weihnachtet<br />

in der Mozartstadt öffnet der Salzburger Christkindlmarkt<br />

seine Pforten. Um ca. 13.30 Uhr Busrückreise zu<br />

Ihrem Abreiseort.<br />

Shopping & Advent Mosel<br />

Jetzt bestellen: Katalog<br />

«Winter auf dem Fluss<br />

<strong>2019</strong>»!<br />

Gratis-Buchungstelefon<br />

Route 1 Koblenz–Trier<br />

Tag 1 Schweiz > Koblenz. Busanreise nach Koblenz.<br />

Der Weihnachtsmarkt mit über 100 Buden findet auf<br />

mehreren Plätzen der Altstadt statt.<br />

Tag 2 Koblenz > Cochem*. Flussreise auf der Mosel<br />

bis Cochem. Die «Perle an der Mosel» zeigt sich zur<br />

Weihnachtszeit in besonderem Glanz.<br />

Tag 3 Beilstein > Bernkastel. Die Atmosphäre des<br />

Bernkasteler Weihnachtsmarktes wird Sie verzaubern.<br />

Tag 4 Trier > Schweiz. Der Weihnachtsmarkt findet<br />

auf dem Hauptmarkt vor dem Dom statt. Geniessen Sie<br />

den Duft von gebrannten Mandeln. Busrückreise.<br />

Route 2 Trier–Koblenz<br />

Detailprogramm auf Anfrage.<br />

*Kein Weihnachtsmarkt bei Abreise 28.11. in Cochem.<br />

www.mittelthurgau.ch<br />

ebstr2/ebcol2<br />

4 Tage ab Fr. 499.–<br />

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord<br />

Reisedaten <strong>2019</strong><br />

29.11.–02.12., 02.12.–05.12., 05.12.–08.12., 08.12.–11.12., 11.12.–14.12.<br />

Preise pro Person<br />

Fr.<br />

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis<br />

Deluxe 2-Bett, Hauptdeck 649.– 499.–<br />

Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 749.– 599.–<br />

Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck 849.– 699.–<br />

Zuschläge: Wochenendzuschlag Do–So/Fr–Mo 45.– • Alleinbenützung<br />

Deluxe 275.– • Königsklasse-Luxusbus 95.–<br />

Unsere Leistungen: Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • An-/Rückreise<br />

im Komfort-Reisebus • Mittelthurgau Fluss-Plus: Komfort-Reisebus während<br />

der ganzen Reise • Free WiFi an Bord • Mittelthurgau-Reiseleitung<br />

Internet Buchungscode<br />

www.mittelthurgau.ch<br />

emmuc1<br />

4 Tage ab Fr. 495.–<br />

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord<br />

Reisedaten <strong>2019</strong><br />

Route 1, Koblenz–Trier, 28.11.–01.12., 04.12.–07.12., 10.12.–13.12.<br />

Route 2, Trier–Koblenz, 01.12.–04.12., 07.12.–10.12., 13.12.–16.12.<br />

Preise pro Person<br />

Fr.<br />

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis<br />

2-Bett, Hauptdeck 645.– 495.–<br />

2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 725.– 575.–<br />

2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck 805.– 655.–<br />

Zuschläge: Alleinbenützung HD 145.– • Alleinbenützung Kabine MD/OD<br />

195.– • Königsklasse-Luxusbus 95.–<br />

Unsere Leistungen: Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • An-/<br />

Rückreise mit Komfort-Reisebus • Mittelthurgau-Reiseleitung<br />

Internet Buchungscode<br />

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch<br />

www.mittelthurgau.ch<br />

eqtri4/eqkob1<br />

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit!<br />

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person CHF 20.– • Persönliche Auslagen und Getränke • Trinkgeld • Ausflüge • Versicherung<br />

Abfahrtsorte: Wil , Burgdorf , Winterthur–Wiesendangen SBB, Zürich-Flughafen , Aarau SBB, Baden-Rütihof ,<br />

Pratteln Aquabasilea , Basel SBB. Abfahrtszeiten auf Anfrage<br />

Online buchen<br />

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch<br />

• Bus zum Fluss<br />

• Feinste Küche<br />

• Exklusive Landausflüge<br />

• Schweizer Qualität an Bord<br />

3s19_fl_564


TECHNIK<br />

RENAULT CLIO V<br />

Ein Stadtauto, das sich auszahlt<br />

FOTOS ZVG<br />

N Länge: 4,05 m; Kofferraum: 391 l EBenzin 72/100/130 PS, Diesel 85 PS; 0–100 km/h ab<br />

9,0 s; Verbrauch (Werk): ab 3,8 l/100 km, CO2 101 g L 14 900 bis 29 700 Fr. (ab <strong>September</strong>)<br />

Der Renault Clio V bietet eine kleine Revolution im Innenraum.<br />

Mit seinen Assistenzsystemen kann er mit den Grossen mithalten.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN<br />

Eigentlich ein Privileg,<br />

das deutschen Erfolgsmodellen<br />

vorbehalten<br />

ist: Das Clio-Design<br />

ist so beliebt, dass sich die<br />

fünfte Generation mit einer<br />

leichten stilistischen Überarbeitung<br />

begnügt. Man<br />

könnte fast von einer «Meganisierung»<br />

sprechen, da der<br />

Clio die C-förmigen LED-<br />

Scheinwerfer und die Wölbungen<br />

in der Motorhaube<br />

des grösseren Bruders übernimmt.<br />

Die Rückleuchten,<br />

die über die Heckklappe hinausragen,<br />

bleiben dem Clio<br />

aber erhalten. Während das<br />

leicht überarbeitete Design<br />

keine grosse Überraschung<br />

bereithält, findet im Innenraum<br />

eine kleine Revolution<br />

statt. Das Hartplastik verschwindet<br />

und macht geschäumten<br />

Materialien und<br />

individuell wählbaren Farbelementen<br />

Platz, aussergewöhnlich<br />

in diesem Segment.<br />

Die noch nicht ganz vollstän-<br />

dig virtuelle Instrumentierung<br />

– sie folgt Ende Jahr –<br />

verfügt über einen grossen<br />

und praktischen Touchscreen<br />

(7 bis 9,3 Zoll). Das Armaturenbrett<br />

enthält weiterhin<br />

Tasten und die Klimaanlage<br />

wird über grosse Drehknöpfe<br />

gesteuert. Die Geräumigkeit<br />

des Stadtautos bleibt unverändert,<br />

genau wie auch die<br />

Abmessungen (+1 cm Länge).<br />

Der Zugang zu den gut dimensionierten<br />

Vordersitzen<br />

ist grosszügig. Der hintere<br />

Passagierraum entspricht<br />

dem Segment, ebenso wie<br />

der Kofferraum, der mit seiner<br />

kubischen Form und dem<br />

doppelten Boden noch praktischer<br />

wird.<br />

Fahr eigenschaften<br />

Ebenfalls weiterentwickelt<br />

wurde das Fahrwerk, wobei<br />

die Verbesserungen hauptsächlich<br />

den Fahrkomfort<br />

und die Geräuschdämmung<br />

betreffen. Der 3-Zylinder-<br />

Motor mit 100 PS ist sehr<br />

diskret und bietet guten<br />

Durchzug. Der 130 PS starke<br />

1,3-Liter- Motor wird von<br />

einem Doppelkupplungsgetriebe<br />

angetrieben und ist<br />

angenehm und kraftvoll. Der<br />

Clio ist sehr gut ausgestattet<br />

und führt zudem als erstes<br />

Modell das autonome Fahren<br />

der Stufe 2 in das Segment<br />

ein. Der adaptive Tempomat<br />

und ein ausgeklügeltes Spurhaltesystem<br />

ermöglichen es<br />

dem Fahrzeug, auf der Autobahn<br />

das Tempo und die Spur<br />

zu halten. Und das für 900<br />

Franken ab den höheren Ausstattungsversionen.<br />

◆<br />

Autonomiestufe 2 Überlegene<br />

Fahrassistenten<br />

Keine stilistischen<br />

Änderungen Und<br />

doch ist die Plattform<br />

völlig neu<br />

NEUARTIGER<br />

HYBRID<br />

Ab 2020 gibt es den Clio mit<br />

einem Hybridantrieb. Das<br />

Modell startet immer im<br />

Elektro-Modus. Angetrieben<br />

wird er von einem 1,6-Liter -<br />

Verbrennungsmotor, einem<br />

Elektromotor (35 kW) und<br />

einem Startergenerator (15<br />

kW). Nach dem Start unterstützt<br />

der Startergenerator<br />

die Übergänge eines Multimode-Getriebes<br />

mit 15<br />

Gängen. Gemeinsam werden<br />

die Motoren etwa<br />

130 PS und 250 Nm Drehmoment<br />

entwickeln. Eine<br />

1,2- kWh- Batterie zur Rekuperation<br />

der Energie wird<br />

laut Renault 80% der Stadtfahrten<br />

im Elektro-Modus<br />

ermöglichen. Der Megane<br />

und der Captur werden als<br />

Plug-in-Version (Batterie ca.<br />

10 kWh, Reichweite 50 km)<br />

angeboten.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 41


TRAUMROUTE INDISCHER OZEAN<br />

MAURITIUS – SEYCHELLEN – MADAGASKAR – LA REUNION<br />

AB CHF 3545<br />

KOMBI-REISE MIT 20 REISETAGEN<br />

REISELEITUNG VOR ORT<br />

REISEN MIT DEM SCHÖNSTEN LÄCHELN DER WELTMEERE<br />

KREOLISCHE SCHMUCKSTÜCKE<br />

Einzigartige Traumstrände, smaragdgrün bis aquamarinblau schimmernder<br />

Ozean, exotische Tierwelt, ursprüngliche Naturvielfalt – alles was Ihr «Reiseherz»<br />

begehrt. Erkunden Sie auf dieser abwechslungsreichen Kombi-Reise<br />

die Juwelen des Indischen Ozeans und entspannen Sie einige Tage am Meer.<br />

1. TAG: Direktflug Zürich – Mauritius<br />

2. TAG: Frühstück inmitten einer Teeplantage. Am Nachmittag<br />

freie Zeit am Meer.<br />

3. TAG: Besuch des botanischen Gartens von Pamplemousse<br />

und des quirligen Grand Baie.<br />

4. TAG: Freier Tag am Meer.<br />

5. TAG: Transfer zum Hafen, wo Sie an Bord gehen.<br />

6. TAG: Wie wäre es mit einem Ausflug in den Süden von<br />

Mauritius? Am Abend heisst es «Leinen los»!<br />

7. TAG: La Reunion fasziniert mit seinem Regenwald,<br />

Wasserfällen und bizarren Mondlandschaften.<br />

8. TAG: Freier Tag für Erkundungen in La Reunion.<br />

9. – 10. TAG: Erholung auf See.<br />

11. TAG: Willkommen im Paradies. Erkunden Sie z. B. die<br />

charmante Hauptstadt der Seychellen, Victoria.<br />

12. TAG: Besuchen Sie optional weitere, zauberhafte Inseln<br />

wie Praslin und La Digue.<br />

13. TAG: Erholung auf See.<br />

14. TAG: Erkunden Sie das kosmopolitische Antsiranana<br />

oder die spektakuläre Landschaft der Roten Tsingy.<br />

15. TAG: Duftpflanzen wie Vanille und Ylang Ylang geben<br />

Nosy Be seinen zweiten Namen, die Parfüminsel.<br />

16. TAG: Erholung auf See.<br />

17. TAG: Mischen Sie sich auf dem Markt von Toamasina,<br />

mit exotischen Gewürzen, unter die Einheimischen.<br />

18. TAG: Erholung auf See.<br />

19. TAG: Besuch einer mauritischen Maniok-Keksfabrik.<br />

Am Nachmittag freie Zeit am Meer.<br />

20. TAG: Direktflug Mauritius – Zürich<br />

ALLE LEISTUNGEN UND<br />

DETAILPROGRAMM AUF<br />

VOEGELE-REISEN.CH<br />

IHR SCHIFF AIDABLU<br />

Schiff: 2010 gebaut. Vier Buffet- und vier Spezialitäten<br />

Restaurants z. B. Sushi (gegen Aufpreis)<br />

sowie 14 Bars/ Lounges. Kunstgalerie, Boutiquen<br />

und ein breites Unterhaltungsangebot.<br />

Kabinen (1101): Alle Kabinen verfügen über Bad,<br />

Föhn, Radio, Sat-TV, Telefon, Klimaanlage, Safe.<br />

Sport & Wellness: 2.602 m² Wellness-Bereich,<br />

4 Saunen, Massagen (gegen Gebühr), Fitnesscenter,<br />

Sportaussendeck und Joggingparcour.<br />

DAS IST ALLES INBEGRIFFEN<br />

• Flüge mit Edelweiss in Economy<br />

• 4 Nächte in guten Erstklasshotels<br />

• Täglich Frühstück und 4 Abendessen<br />

• 1 Ganz- und 2 Halbtagesausflüge<br />

• Deutsch sprechende Reiseleitung in Mauritius<br />

während den Transfers und Ausflügen<br />

• 14 Nächte Kreuzfahrt an Bord der AIDAblu in<br />

der gewählten Kabinen-Kategorie<br />

• Nutzung der Bordeinrichtung<br />

• Alle Hafen- und Passagiergebühren<br />

• Vollpension an Bord<br />

• Tischgetränke zu den Hauptmahlzeiten in den<br />

Buffet-Restaurants inklusive<br />

• Trinkgelder an Bord der AIDAblu<br />

• Teilnahme an Bordaktivitäten und<br />

Veranstaltungen<br />

• Betreuung durch Deutsch sprechenden<br />

Gästeservice an Bord<br />

• Reiseunterlagen inklusive Reiseführer<br />

DATUM UND PREISE<br />

pro Person bei 2er Belegung in CHF<br />

Ihr Kabinentyp<br />

14.02.20–<br />

04.03.20<br />

2-Bett Innenkabine 3545<br />

2-Bett Meerblickkabine 3925<br />

2-Bett Balkonkabine 4475<br />

Zuschläge pro Person:<br />

Einzelkabine 1305 bis 1895<br />

Business 3610<br />

Katalog-Preis 100<br />

Optionale Landausflüge auf dem Schiff<br />

Visumgebühr Madagaskar ca. EUR 35<br />

INTERNET-BUCHUNGSCODE: VSINOZ01<br />

Vögele Reisen AG, 8048 Zürich, info@voegele-reisen.ch<br />

100%<br />

JETZT BUCHEN<br />

0800 835 800 VOEGELE-REISEN.CH


TECHNIK<br />

DS3 CROSSBACK 130 SO CHIC<br />

Hang zur Extravaganz<br />

N Länge: 4,12 m; Kofferraum: 350 l E1,2-l-Turbobenziner, 3 Zylinder, 130 PS, 1750 Nm;<br />

8-Gang-Getriebe; 0–100 km/h in 9,2 s; Verbrauch (Werk): 7,3 l/100 km, L 36 000 Fr.<br />

Der DS-Stil erinnert an den<br />

grossen DS7. Wie bei jedem SUV<br />

schützen Kunststoffelemente die<br />

Karosserie. Die seitliche Haifischflosse<br />

ist erhalten geblieben<br />

Ganz dem Zeitgeist entsprechend, wird aus der Limousine DS3 ein<br />

SUV. Eine notwendige Entwicklung, wenn man auffallen will.<br />

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

A<br />

ngesichts dieser<br />

«SUV-Manie» haben<br />

die Hersteller keine<br />

Wahl mehr: Die<br />

zweite Generation des DS3<br />

kommt als Crossback-Version,<br />

ein authentischer, 5-türiger<br />

urbaner SUV. Seine gewölbte<br />

Form und die 17 cm Bodenfreiheit<br />

verleihen ihm eine<br />

starke Präsenz. Dieser SUV<br />

veranschaulicht die wiedererwachten<br />

Ambitionen von<br />

DS und will als SUV der Spitzenklasse<br />

dem Audi Q2 Konkurrenz<br />

machen. Dazu greift<br />

der Crossback auf viele Stilelemente<br />

seines grösseren<br />

Bruders DS7 zurück. Das Ergebnis<br />

ist ein ausdrucksstarker<br />

SUV mit Hang zum Aussergewöhnlichen.<br />

Wie zum Beispiel<br />

die bündig in die Karosserie<br />

eingelassenen Türgriffe, die<br />

automatisch ausfahren.<br />

Schöne Verarbeitung<br />

Die aussergewöhnliche Anmutung<br />

des DS3 Crossback<br />

zieht sich mit seinen hexagonalen<br />

Designelementen auch<br />

im Innenraum weiter. Wie<br />

beim DS7 finden sich mehrere<br />

Elemente mit dieser ungewöhnlichen<br />

Form. Zum<br />

Beispiel die wabenförmig<br />

angeordneten Tasten an der<br />

Mittelkonsole. Die schöne<br />

Verarbeitung der Materialien<br />

und das gebürstete Chrom<br />

entfalten ihre Wirkung. Wir<br />

schätzen auch die digitale Instrumentierung,<br />

die sich auf<br />

das Wesentliche beschränkt,<br />

und die grossen Abbildungen<br />

des Head-up-Displays (500<br />

Fr.). Der Crossback bietet aufgrund<br />

seiner Grösse auf den<br />

Rücksitzen nur begrenzt<br />

Platz, was etwas an einen<br />

Unverwechselbarer SUV<br />

Anordnung im Innenraum<br />

Komfortable Fahreigenschaften<br />

Kostenlose Wartung 8<br />

Jahre<br />

Überbordende Stil-<br />

Elemente<br />

Geräumigkeit hinten<br />

Kleinwagen erinnert. Ebenso<br />

der Kofferraum, dessen 350 l<br />

sehr optimistisch berechnet<br />

sind. Die Rücksitzbank bietet<br />

jedoch einen bequemen Mittelsitz,<br />

was eigentlich erstaunt.<br />

Etwas straff bei niedrigen<br />

Geschwindigkeiten, verfügt<br />

der Crossback auf der Autobahn<br />

über einen überraschend<br />

versöhnlichen Federungskomfort.<br />

Dank der<br />

guten Geräuschdämmung<br />

eignet sich dieser urbane<br />

SUV auch bestens für lange<br />

Strecken auf der Autobahn.<br />

Man erinnert sich zwar etwas<br />

wehmütig an die verspielte<br />

Art der Limousine,<br />

doch das Fahrverhalten des<br />

SUV ist agil und lebhaft, was<br />

sehr gut ist für diese Kategorie.<br />

Ohne sehr leistungsstark<br />

zu sein, gefällt der 3-Zylinder<br />

durch sein Ansprechverhalten<br />

und seinen Durchzug und<br />

bleibt dabei sehr diskret. Bis<br />

auf wenige Erschütterungen<br />

vermittelt auch das 8-Gang-<br />

Wabenförmig Eine originelle Aufmachung<br />

und angenehm zu bedienen<br />

Ein kubischer Kofferraum, der eher<br />

einem Kleinwagen gerecht wird<br />

Automatikgetriebe einen<br />

guten Eindruck.<br />

Passend zum Aufstieg in seinem<br />

Segment hat der DS3<br />

einen Hang zum Masslosen<br />

entwickelt. Zwar stimmt die<br />

Grundausstattung, doch die<br />

vielen Optionen erhöhen den<br />

Preis. So zum Beispiel die<br />

Fahrassistenten (SAE-Autonomiestufe<br />

2) und auch die verschiedenen<br />

Ausstattungselemente<br />

zur Individualisierung<br />

dieses etwas angeberischen<br />

Fahrzeugs. ◆<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 43


TONI<br />

Schifffahrt auf dem Zellersee<br />

Mit dem beliebten<br />

Almabtrieb Mayrhofen!<br />

in<br />

Wunderschönes Zillertal<br />

Kufstein<br />

Jenbach<br />

Mayrhofen/Zillertal<br />

Exklusivreise vom 3. - 6. Oktober <strong>2019</strong><br />

Inn<br />

Kitzbühel<br />

Rheingold Express<br />

Zell am See<br />

Der Rheingold Express<br />

Legendärer Rheingold Express<br />

Auf herrlicher Fahrt vom Zillertal ins Salzburgerland!<br />

Erleben Sie auf dieser Exklusivreise den Glanz vergangener Jahrzehnte bei einer traumhaft schönen Fahrt mit dem<br />

(TEE) Rheingold, dem Luxuszug der 60er Jahre. Geniessen Sie den Komfort und die Eleganz der rollenden Legende<br />

entlang der schönsten Bahnabschnitte Tirols und anderntags den bekannten Almabtrieb in Mayrhofen!<br />

Ihr Reiseprogramm:<br />

1. Tag, Donnerstag 3. Oktober <strong>2019</strong> -<br />

Anreise ins Zillertal<br />

Fahrt im komfortablen Extrabus ins Zillertal,<br />

wo wir zum Nachtessen erwartet<br />

werden.<br />

2. Tag, Freitag 4. Oktober <strong>2019</strong> – Unterwegs<br />

mit dem Rheingold Express<br />

Am Bahnhof Jenbach steht der legendäre<br />

(TEE) Rheingold zum Einsteigen bereit.<br />

Machen Sie es sich wie einst die Elite der<br />

Wirtschaftswunderära in der 1. Klasse gemütlich<br />

und fühlen Sie sich in die gute<br />

alte Zeit zurückversetzt. Schon bald erblicken<br />

wir die imposante Festung vom<br />

Städtchen Kufstein und rollen gemütlich<br />

weiter ins Salzburgerland bis nach Zell am<br />

See. Hier im schönsten Ferienort Österreichs<br />

unternehmen wir eine traumhafte<br />

Schifffahrt auf dem Zeller See. Wieder an<br />

Bord des Rheingolds gleiten wir durch<br />

schöne Landschaften nach Kitzbühel,<br />

wo uns ein interessanter Stadtrundgang<br />

erwartet. Am Abend erreichen wir wieder<br />

unseren Ausgangspunkt in Jenbach.<br />

Nachtessen im Hotel.<br />

3. Tag, Samstag 5. Oktober <strong>2019</strong> – Almabtrieb<br />

in Mayrhofen<br />

Heute besuchen wir in Mayrhofen den<br />

traditionellen Almabtrieb. Wenn zum<br />

Abschluss der Almweidezeit die Kühe<br />

festlich geschmückt von den Tiroler Almen<br />

heimgetrieben werden, ist alles auf<br />

den Beinen – ein wunderbarer Tag! Musikgruppen<br />

& Schuhplattler sorgen für<br />

Unterhaltung und auf dem traditionellen<br />

Bauernmarkt können Sie alte Handwerkskunst<br />

bestaunen und feine Zillertaler Spezialitäten<br />

ergattern.<br />

4. Tag, Sonntag 6. Oktober <strong>2019</strong> –<br />

Heimreise<br />

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise<br />

an.<br />

Noch mehr sparen -<br />

bis 100% REKA-Checks!<br />

Organisation: Holiday Partner, Altendorf<br />

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren! Tel. 0848 00 77 88 www.car-tours.ch<br />

4 Reisetage<br />

inkl. Halbpension ab nur<br />

Fr. 699.-<br />

Leistungen - Alles schon dabei!<br />

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Leistungen - Alles schon dabei!<br />

✓ Fahrt mit dem komfortablen Extrabus<br />

✓ 3 Übernachtungen im guten<br />

Mittelklassehotel<br />

✓ 3 x Frühstück im Hotel<br />

✓ 3 x Nachtessen im Hotel<br />

✓ Bahnfahrt im nostalgischen Rheingoldexpress<br />

1. Klasse, inkl. Sitzplatzreservierung<br />

(Jenbach-Kufstein-Zell am See-Kitzbühel-Jenbach)<br />

✓ Herrliche Schifffahrt auf dem Zeller See<br />

✓ Geführter Stadtrundgang in Kitzbühel<br />

✓ Besuch des Almabriebs in Mayrhofen<br />

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während<br />

der ganzen Reise<br />

Unser Sonderpreis für Sie:<br />

Preis pro Person im Doppelzimmer<br />

im guten Mittelklassehotel:<br />

Fr. 699.-<br />

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:<br />

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 90.-<br />

Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,<br />

Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur, Zürich


DER TCS EXPERTE<br />

EMANUEL FREUDIGER<br />

E-Autos zuhause laden<br />

REDAKTION TOURING<br />

Wallbox Mit dieser<br />

Lösung ist schnelles<br />

Laden zu Hause möglich<br />

Was ist eine Wallbox?<br />

Wallboxen sind Ladeeinrichtungen<br />

für E-Autos, mithilfe<br />

derer die Ladezeit zuhause<br />

verkürzt wird. Grundsätzlich<br />

kann jedes Elektroauto an<br />

der Haushaltssteckdose mit<br />

Wechselstrom geladen werden,<br />

davon wird aber aus<br />

diversen Gründen abgeraten<br />

und die Ladeleistung beträgt<br />

nur rund 2 Kilowatt). Die<br />

Verwendung von Wallboxen<br />

ist die sichere Lösung, womit<br />

einphasiges Laden mit 3,7<br />

kW und dreiphasiges Laden<br />

mit 11 oder 22 kW möglich<br />

ist.<br />

Kann ich die Wallbox<br />

selber installieren?<br />

Die Installation einer Wallbox<br />

ist nichts für Laien. Das<br />

ist die Aufgabe einer Fachperson.<br />

Bevor sie im Haus installiert<br />

werden kann, muss<br />

ein technisches Anschlussgesuch<br />

eingereicht werden sowie<br />

eine Installationsanzeige<br />

beim lokalen Stromanbieter.<br />

Der genaue Ablauf kann in<br />

den Werksvorschriften des<br />

lokalen Strom anbieters nachgelesen<br />

werden. Grundsätzlich<br />

kann die Wallbox fest<br />

mit dem Wechselstromnetz<br />

verbunden sein oder trennbar<br />

mithilfe eines CEE-Steckers.<br />

Das trennbare Prinzip<br />

wird bei den TCS-Heimladestationen<br />

verwendet, so kann<br />

die Wallbox bei einem allfälligen<br />

Problem schnell ausgetauscht<br />

werden.<br />

Wie funktioniert ein<br />

Ladevorgang?<br />

In Europa wird grösstenteils<br />

der Typ-2-Stecker zum Laden<br />

mit Wechselstrom verwendet.<br />

Sobald das Typ-2-Ladekabel<br />

an der Wallbox sowie am<br />

Fahrzeug angeschlossen ist,<br />

wird Aufgrund des Proximity-Pilot-Anschlusses<br />

(PP) von<br />

beiden Seiten erkannt, dass<br />

ein Ladekabel angeschlossen<br />

ist und für welche Leistung<br />

es ausgelegt ist. Wird von der<br />

Ladestation erkannt, dass ein<br />

Ladekabel angeschlossen ist,<br />

wird über den Control Pilot<br />

(CP) vom Ladekabel ein Signal<br />

an das E-Auto gesendet.<br />

Sobald das E-Auto feststellt,<br />

dass ein Ladekabel angeschlossen<br />

ist, wird die Wegfahrsperre<br />

aktiviert und das<br />

Signal von der Ladestation<br />

beeinflusst. Für das Signal<br />

gibt es vier Zustände: kein<br />

Fahrzeug angeschlossen,<br />

Fahrzeug angeschlossen aber<br />

nicht ladebereit, Fahrzeug<br />

laden und Fehler beim Laden.<br />

Ist das Fahrzeug ladebereit,<br />

gibt die Schalteinheit der<br />

Wallbox den Ladestrom frei<br />

und der Ladevorgang beginnt.<br />

Über das Signal kann<br />

vom Auto die Ladeleistung<br />

während des Ladevorgangs<br />

angepasst werden und nach<br />

vollständiger Ladung der Ladevorgang<br />

beendet werden.<br />

Je nachdem, ob einphasig<br />

über L1 oder mehrphasig<br />

über L1, L2 und L3 geladen<br />

wird, sind die entsprechenden<br />

Kontakte am Stecker<br />

belegt. Zudem verfügt der<br />

Typ-2-Stecker immer über<br />

den Neutralleiter (N) und<br />

die Erdung (PE). ◆<br />

TIPPS<br />

Die Installation einem<br />

1. Fachmann überlassen.<br />

Ein schneller Kundendienst<br />

ist essenziell,<br />

2.<br />

das Auto kann bei Störungen<br />

nicht geladen werden.<br />

Das schwächste Glied<br />

3. in der Ladekette (Auto,<br />

Ladekabel und Wallbox)<br />

entscheidet über die maximale<br />

Ladeleistung.<br />

Ein fest angebrachtes<br />

4. Kabel ist an abgeschlossenen<br />

oder nicht frei<br />

zugänglichen Orten ein<br />

Komfortgewinn. Ein Kabel<br />

im Kofferraum ist dennoch<br />

mitzuführen.<br />

An frei zugänglichen<br />

5. Orten empfiehlt sich<br />

eine Freischaltvorrichtung<br />

gegen missbräuchliche<br />

Nutzung.<br />

LARS TANNER<br />

Funktion:<br />

Projektleiter Technik &<br />

Wirtschaft<br />

Beruf:<br />

Automobilingenieur<br />

Alter:<br />

27 Jahre<br />

Kontakt:<br />

tcs.ch/experte<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 45


Leserangebot: Island<br />

Traumkreuzfahrt in den hohen Norden<br />

Exklusiv:<br />

All Inclusive<br />

Getränkepaket<br />

„Easy“<br />

inkludiert<br />

12 Tage inkl.<br />

An-/Rückreise<br />

1‘890.-<br />

ab Fr.<br />

MSC Preziosa ★★★★<br />

Inklusive 2 Tage Schottland & 4 Tage Island<br />

Bis 31.8. vom <strong>Touring</strong>-Spezialpreis profitieren!<br />

Ihr Reiseprogramm<br />

Tag 1 Zürich - Hamburg<br />

Fluganreise. Transfer zum Hafen. Einschiffung<br />

und Abfahrt um 22.00.<br />

Tag 2 Erholung auf See.<br />

Tag 3 Invergordon (Schottland)<br />

07.00 - 18.00. Wunderschöne Natur erwartet<br />

Sie rund um die kleine, schottische<br />

Stadt Invergordon. An der Nord-Ost-Küste<br />

Schottlands gelegen, hält Invergordon aufregende<br />

Ausflüge bereit. Von der schottischen<br />

Kleinstadt aus können Sie die mystische<br />

Schönheit der Landschaft mit ihren<br />

weiten Hochmooren und kargen Berglandschaften<br />

kennenlernen sowie den Sagen<br />

der Umgebung auf den Grund gehen: Am<br />

Fusse der Highlands warten geheimnisvolle<br />

Burgen, wie das Cawdor Castle, und magische<br />

Gegenden, wie das Ufer von Loch<br />

Ness, auf Sie.<br />

Invergordon<br />

Tag 7 Isafjord (Island)<br />

07.00 - 19.00. Das Städtchen liegt im Nordwesten<br />

Islands und ist schon durch seine<br />

bunten Häusern sehenswert. Unternehmen<br />

Sie einen kurzen Spaziergang nach<br />

Osten zum Leuchtturm, geniessen Sie die<br />

erholsame Ruhe und beobachten Sie die<br />

unzähligen Vogelarten, für die der Ort auch<br />

bekannt ist.<br />

Akureyri<br />

Reykjavik<br />

Tag 11 Erholung auf See.<br />

Kirkwall<br />

Tag 12 Hamburg (Deutschland)<br />

06.00. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen<br />

inklusive Stadtrundfahrt. Rückflug<br />

nach Zürich.<br />

Hamburg<br />

Inbegriffene Leistungen<br />

l Deutschsprachige Bordhostess<br />

l Flüge Zürich - Hamburg - Zürich<br />

in Economy Class<br />

l Kreuzfahrt mit Vollpension<br />

l All Inclusive Getränkepaket Easy<br />

l 11 Nächte an Bord<br />

l Gala-Dinner<br />

l Stadtrundfahrt in Hamburg<br />

l Alle Transfers<br />

l Flug-/Hafentaxen<br />

Tag 4 Erholung auf See.<br />

Tag 5 - Tag 6 Reykjavik (Island)<br />

Ankunft um 10.00. Sie verbringen den ganzen<br />

Tag in der nördlichsten Hauptstadt der<br />

Welt, die ihren Namen „Rauchbucht“ von<br />

den heissen Quellen unweit der Stadt erhalten<br />

hat. Besuchen Sie in der lebensfrohen<br />

Mini-Metropole die Hallgrims-Kirche, von<br />

der Sie einen herrlichen Ausblick auf die<br />

Stadt und die Umgebung haben. Übernachtung<br />

an Bord und Abfahrt am Folgetag um<br />

18.00.<br />

Tag 8 Akureyri (Island)<br />

07.00 - 18.00. Unweit von Akureyri befindet<br />

sich der Myvatn, der Mückensee. Gegensätzliche<br />

Landschaften, ein See mit unzähligen<br />

Buchten und Inseln sowie zahlreiche<br />

Naturwunder vulkanischen Ursprungs begeistern.<br />

Auch einer der bekanntesten Wasserfälle<br />

Islands befindet sich in der Nähe,<br />

der atemberaubende Godafoss-Wasserfall,<br />

dessen Wasser über eine Breite von ca. 30<br />

Metern etwa zwölf Meter in die Tiefe stürzt.<br />

Tag 9 Erholung auf See.<br />

Tag 10 Kirkwall (Schottland)<br />

08.00 - 20.00. Kirkwall ist die wichtigste<br />

Stadt der Orkney-Inseln und ein grosser<br />

schottischer Hafen.<br />

Mo - Fr: 09.00 - 18.00 Uhr 044 289 81 81<br />

Ihr Schiff: MSC Preziosa ★★★★<br />

Baujahr 2013 • Deutschsprachige Bordhostess<br />

• 333 Meter lang / 37 Meter breit<br />

• 18 Decks • 1‘751 Kabinen • 9 Bars • 5<br />

Restaurants • 3 Swimmingpools • diverse<br />

Whirlpools • Wellness- & Spa-Bereich • Casino<br />

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Ideale Reisedaten<br />

Datum 1: 04.06.2020 - 15.06.2020<br />

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Alle Preise p. P. in CHF bei Doppelbelegung.<br />

Einzelkabinen auf Anfrage.<br />

Innenkabine IB<br />

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Aussenkabine OB<br />

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Balkonkabine BB 1<br />

Balkonkabine BF<br />

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Yacht Club YC1<br />

*Zuschlag Datum 2<br />

1‘890.-<br />

1‘990.-<br />

2‘190.-<br />

2‘290.-<br />

2‘490.-<br />

2‘740.-<br />

3‘190.-<br />

4‘790.-<br />

+250.-<br />

(Gültig pro Kabine in Kategorie O2/S2) General-Wille-Str. Bordguthaben: 500.- 10, 8002 (Kat. Zürich S2) pro Kabine<br />

Bus ab/bis Schweiz 240.- info@cruisetour.ch<br />

Bus ab/bis Schweiz 240.-<br />

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Kabinen teilweise mit Sichteinschränkung | Nicht inbegriffen: Weitere Getränke, persönliche Ausgaben, Serviceentgelt von 15% auf Dienstleistungen an Bord, oblg.<br />

Trinkgelder an Bord (ca. 10 EURO pro Person / Nacht), Annullationskostenversicherung, fakultative Landausflüge während der Kreuzfahrt, Auftragspauschale CHF<br />

20.- pro Person (maximal CHF 40.- pro Dossier)


New York,<br />

New York<br />

Ob Sie bereits Fan sind oder noch von einem Besuch<br />

träumen – dieses Special führt Sie quer durch die<br />

unglaubliche Stadt. Wir waren für Sie im neuen Viertel<br />

Hudson Yards, haben die Küchen von Queens ausprobiert,<br />

sind auf dem Hudson gefahren und vieles mehr.<br />

→<br />

TEXTE JULIANE LUTZ | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

NEW YORK<br />

Eine Bootstour um<br />

Manhattan ist auch<br />

für New-York-Kenner<br />

noch ein Erlebnis<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 47


Die Stadt<br />

in der Stadt<br />

Ein neues Quartier hat die Skyline im Westen von Manhattan<br />

drastisch verändert. Hudson Yards ist umstritten,<br />

aber auch typisch für eine Stadt, in der die Träume in<br />

den Himmel wachsen. Ein Besuch ist ein Muss, schon<br />

allein wegen der begehbaren Skulptur The Vessel.<br />

Sein Anzug ist schick<br />

und er hat dieses Lächeln,<br />

das die Amerikaner<br />

gern als «megawatt<br />

smile» bezeichnen: Sean<br />

ist eine blendende Erscheinung<br />

und passt als «Mr. Hudson<br />

Yards» bestens in dieses<br />

nagelneue Quartier, in dem<br />

alles schön und teuer ist. Wo<br />

von Stararchitekten erbaute<br />

Wolkenkratzer in der Sonne<br />

leuchten und die Läden der<br />

Shopping Mall, die von Fendi<br />

bis Micro Scooter reichen,<br />

zahlungskräftige Käufer anlocken<br />

sollen. Immer wieder<br />

spaziert der gut aussehende<br />

Mann, der als eine Art Botschafter<br />

für die Marke Hudson<br />

Yards fungiert, über das<br />

Gelände mit der begehbaren<br />

kupferfarbenen Skulptur<br />

namens Vessel, die seit der<br />

Eröffnung des Quartiers im<br />

Frühjahr Leute in Scharen<br />

anlockt. Er spricht mit Besuchern,<br />

beantwortet Fragen,<br />

lächelt viel und hat dabei immer<br />

im Blick, was sich so tut.<br />

Die Vision<br />

des Mr. Ross<br />

Es ist noch nicht so lange her,<br />

da war hier wenig los, lag<br />

dieser Teil zwischen Hell’s<br />

Kitchen und Chelsea im Westen<br />

Manhattans unweit des<br />

Hudson brach. Schnellstrassen,<br />

Gleise, Ödnis – viel<br />

mehr war da nicht. Bis der<br />

aus Michigan stammende<br />

Self-Made-Milliardär<br />

Stephen Ross, Inhaber des<br />

Immobilienkonzerns Related,<br />

vor 13 Jahren begann, seine<br />

Vision Wirklichkeit werden<br />

zu lassen. Zwischen 30. und<br />

34. Strasse und zwischen 10.<br />

und 12. Avenue sollte auf<br />

über elf Hektaren eine neue<br />

Stadt in der Stadt entstehen.<br />

Ihm schwebte ein «Museum<br />

Der charmante Sean<br />

begrüsst als Mr. Hudson<br />

Yards Besucher<br />

Die 46 Meter hohe<br />

Vessel hat sich längst<br />

zum Besuchermagneten<br />

entwickelt<br />

der Architektur» vor, das<br />

grosse Namen vereinigt wie<br />

Childs oder Foster. Der studierte<br />

Buchhalter begann<br />

zu planen und sicherte sich<br />

2009 mit der kanadischen<br />

Oxford Properties Group die<br />

Baurechte, 2012 begannen<br />

die Arbeiten. Abstellgleise<br />

von Penn Station wurden mit<br />

einer gigantischen Plattform<br />

abgedeckt, auf der die Gebäude<br />

stehen, so wie es bei<br />

einem Teil der Park Avenue<br />

der Fall ist, die über den<br />

Gleisen von Grand Central<br />

errichtet wurde. Mit etwa 25<br />

Milliarden Dollar gilt Hudson<br />

Yards als teuerstes, privates<br />

Immobilienprojekt der USA<br />

48 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


NEW YORK<br />

und die Gebäude haben den<br />

Westen der Skyline von Manhattan<br />

stark verändert.<br />

Arbeitsort von<br />

40 000 Menschen<br />

Wenn 2026 die letzte Bauphase<br />

abgeschlossen ist,<br />

wird Hudson Yards aus zwölf<br />

Wohn- und Bürotürmen –<br />

einer verfügt sogar über eine<br />

öffentlich zugängliche Aussichtsplattform<br />

in 335 Metern<br />

Höhe –, einer Mall mit<br />

100 Läden, einem Kulturzentrum,<br />

einem Hotel und einer<br />

Schule bestehen. 40 000<br />

Menschen sollen in den Büros,<br />

Geschäften, Restaurants<br />

und Bars arbeiten. Die meisten<br />

der 4000 Apartments<br />

können sich nur die sehr gut<br />

Betuchten leisten. Obwohl es<br />

im Hochhaus mit der Nummer<br />

15 Hudson Yards auch<br />

eine gewisse Anzahl Wohnungen<br />

für Leute mit geringem<br />

Einkommen gibt. Das ist<br />

Ross ein Anliegen, der mit<br />

dem Bau von erschwinglichem<br />

Wohnraum reich<br />

wurde. Wer die Glücklichen<br />

sein werden, darüber entscheidet<br />

eine Lotterie, die<br />

von der Stadt New York<br />

durchgeführt wird.<br />

Vielen gefällt Ross’ wahrgewordener<br />

Traum nicht, der<br />

dazu noch von New York,<br />

einer Stadt mit eklatantem<br />

Wohnungsmangel und Tausenden<br />

von Obdachlosen,<br />

mit Steuererleichterungen<br />

in Millionenhöhe subventioniert<br />

wurde. «Millionärsghetto»<br />

oder «Relikt überholten<br />

Städtebaus» heisst es.<br />

Und nicht wenige monieren,<br />

dass die von berühmten Büros<br />

entworfenen Hochhäuser<br />

ziemlich gleich aussehen.<br />

Durch die Fenster der<br />

Vessel gesehen, wirkt<br />

Hudson Yards wie aus<br />

Mosaiksteinen gebaut<br />

Architektur wird<br />

Kunst. Einer der<br />

Türme und das<br />

Kulturzentrum<br />

Auf die Vessel<br />

muss man gehen<br />

Lohnt ein Abstecher nach<br />

Hudson Yards, für das eigens<br />

die U-Bahn-Linie Nr. 7 erweitert<br />

wurde? Ja.<br />

Am besten spaziert<br />

man über die<br />

Highline, deren<br />

nördlicher Teil hier<br />

endet, in das neue<br />

Quartier. Es ist auch ein Teil<br />

des facettenreichen, sich<br />

ständig wandelnden New<br />

York und irgendwie typisch<br />

für die Stadt der Gigantonomie,<br />

in der die Träume förmlich<br />

in den Himmel wachsen.<br />

Die Mall, die alles bietet,<br />

was fein und gut ist, ist besuchenswert.<br />

Aber die Vessel,<br />

dieses knapp 46 Meter hohe,<br />

korbähnliche Stahlgebilde<br />

des britischen Designers<br />

Thomas Heatherwick – eine<br />

Besteigung muss reserviert<br />

werden – ist fast schon Pflicht<br />

für New-York-Besucher. Sie<br />

besteht im Innern aus 154<br />

Treppen, die durch Ebenen<br />

verbunden sind, und durch<br />

die wabenförmigen Fenster<br />

der Skulptur sehen Besucher<br />

Ausschnitte aus der Umgebung<br />

– Baukräne, den Hudson,<br />

Teile der Hochhäuser, so<br />

dass Hudson Yards schliesslich<br />

wie ein aus Mosaiksteinchen<br />

zusammengesetztes<br />

ziemlich schönes Kunstwerk<br />

erscheint. ◆<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 49


50 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


NEW YORK<br />

Blick vom Inneren der<br />

Vessel auf einige der<br />

154 Treppen und die sich<br />

verändernde Westside<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 51


Wolga, Newa<br />

Fr. 500.–<br />

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Excellence Katharina<br />

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau<br />

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Edelweiss<br />

2020 – Flüsse der Zaren<br />

St. Petersburg – Moskau<br />

11 Tage ab Fr. 2795.–<br />

inkl. Flüge, Vollpension, Ausflugspaket<br />

Reisedaten 2020<br />

Route 2, St. Petersburg – Moskau,<br />

22.05.–01.06., 11.06.–21.06., 01.07.–11.07.,<br />

21.07.–31.07., 10.08.–20.08.<br />

Route 1, Moskau – St. Petersburg,<br />

12.05.–22.05., 01.06.–11.06., 21.06.–01.07.,<br />

11.07.–21.07., 31.07.–10.08.<br />

Preise pro Person<br />

Fr.<br />

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis<br />

Hauptdeck<br />

2-Bett Deluxe 3395.– 2895.–<br />

Oberdeck<br />

2-Bett Deluxe 3495.– 2995.–<br />

Junior Suite, Balkon 4195.– 3695.–<br />

Panorama Suite, Balkon 5495.– 4995.–<br />

Bootsdeck<br />

Junior Suite, Balkon 4395.– 3895.–<br />

Suite, Balkon 5395.– 4895.–<br />

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit<br />

Goldene Zwiebeltürme<br />

Herrliche Seenlandschaften<br />

Zaren-Nostalgie<br />

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DEM FLUSS 2020<br />

Schweizer Qualität an Bord<br />

Route 2 St. Petersburg – Moskau<br />

Tag 1 Zürich > St. Petersburg<br />

Flug nach St. Petersburg. Transfer zur Excellence<br />

Katharina.<br />

Tag 2 St. Petersburg<br />

Stadtrundfahrt* durch das «Venedig des Nordens».<br />

Besichtigen Sie im Anschluss die glanzvolle Parkanlage<br />

Peterhof (Fr. 62).<br />

Tag 3 St. Petersburg<br />

Heute besuchen Sie das Eremitage-Museum*.<br />

Erleben Sie ausserdem den Katharinenpalast mit dem<br />

berühmten Bernsteinzimmer (Fr. 75).<br />

Tag 4 Mandrogi<br />

Erleben Sie Musik der Region und kosten Sie einen<br />

Schaschlikspiess*.<br />

Tag 5 Kishi<br />

Inmitten des Onegasees liegt die kleine Insel Kishi.<br />

Rundgang*.<br />

Tag 6 Gorizy<br />

Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster*.<br />

Tag 7 Jaroslawl<br />

Stadtrundfahrt* in der alten Kaufmannsstadt<br />

Jaroslawl.<br />

Tag 8 Uglitsch<br />

Sie besuchen die Erlöserkathedrale und den Kreml<br />

von Uglitsch* aus der Blütezeit dieser ländlichen<br />

Kleinstadt.<br />

Tag 9 Moskau<br />

Erleben Sie die Russische Hauptstadt auf einer Stadtrundfahrt*.<br />

Abendausflug Moskauer Metro (Fr. 49).<br />

Tag 10 Moskau<br />

Heute besuchen Sie das wohl bedeutendste Bau- und<br />

Geschichtsdenkmal, den Moskauer Kreml*.<br />

Tag 11 Moskau > Zürich<br />

Transfer und Rückflug nach Zürich.<br />

Route 1 Moskau – St. Petersburg<br />

Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf<br />

Anfrage.<br />

* Ausflugspaket inklusive<br />

Die Excellence Katharina ist das neue Schmuckstück zwischen St. Petersburg und Moskau. Nie zuvor war<br />

das Reisen auf den Wasserwegen Russlands so exquisit. Nach umfassender Renovierung heisst die Excellence<br />

Katharina Sie willkommen mit stilvollem Interieur, grossräumigen Deluxe-Kabinen und Suiten (13–30 m2),<br />

meist mit eigenem Aussenbalkon und guter Küche – für Sie kredenzt im eleganten Restaurant mit Blick auf<br />

die schönsten Uferlandschaften Russlands. Dobro pozhalovat – herzlich willkommen an Bord der Excellence<br />

Katharina.<br />

Reduktionen<br />

• Kabinen hinten –150.–<br />

• Abreise 12.05. –100.–<br />

Zuschläge<br />

• Abreise 11.07., 21.07., 31.07. 95.–<br />

• Abreise Weisse Nächte 01.06., 11.06.,<br />

21.06., 01.07. 145.–<br />

• Alleinbenützung Deluxe Kabine 995.–<br />

• Alleinbenützung<br />

Junior Suite/Panorama Suite/Suite 1595.–<br />

Unsere Leistungen<br />

• Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord<br />

• Flüge mit Edelweiss Zürich–St. Petersburg/<br />

Moskau–Zürich oder v.v.<br />

• Transfers gemäss Programm<br />

• Gepäckservice am Hafen<br />

• * Inklusiv-Leistungen des Ausflugspakets<br />

• Vorträge über Land und Leute<br />

• Visagebühr Russland<br />

• Mittelthurgau-Reiseleitung<br />

Nicht inbegriffen<br />

• Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt<br />

bei Buchug über www.mittelthurgau.ch)<br />

• Kombinierte Annullationskosten- und<br />

Extrarückreiseversicherung auf Anfrage<br />

Was Sie noch wissen müssen<br />

Schweizer Gäste benötigen einen gültigen Reisepass,<br />

der noch mindestens 6 Monate über das<br />

Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein<br />

Visum. Das Visum holen wir gerne für Sie ein.<br />

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NYC für Anfänger und Kenner<br />

Wenn sich jemand in dieser Stadt auskennt, dann ist es<br />

Chris Heywood, der sich um das weltweite Destination-<br />

Marketing kümmert. TCS-Mitgliedern verrät er die besten<br />

Tipps – etwa wo die Musik wirklich spielt oder wo Surfer<br />

auf ihre Kosten kommen.<br />

Einer der schönsten Blicke auf<br />

die Skyline von Manhattan<br />

bietet sich zum Beispiel von Long Island<br />

City in Queens. Wenig bekannt ist<br />

auch die sensationelle Aussicht von<br />

Governors Island Richtung Lower Manhattan.<br />

Und wer die Stadt von oben<br />

betrachten will, sieht von der Aussichtsplattform<br />

Top of the Rock im Rockefeller<br />

Center den Central Park und in<br />

der anderen Richtung weit über das<br />

Empire State Building hinaus.<br />

Wer’s romantisch mag, besucht den<br />

Mini-Park St. Luke in the Fields, der zur<br />

gleichnamigen Kirche an der Hudson<br />

Street zwischen Christopher und Barrow<br />

Street gehört. Ein herrlich ruhiger<br />

Flecken im West Village. Der Brooklyn<br />

Botanic Garden zur Kirschblüte ist<br />

auch Romantik pur.<br />

Musikfreunde kommen natürlich im<br />

Lincoln Centre auf ihre Kosten. Hier<br />

finden Aufführungen der MET und<br />

Konzerte der New Yorker Philharmoniker<br />

statt. Selbst Jazz gibt’s dort – in<br />

Dizzy’s Club. Wer diese Musikrichtung<br />

liebt – Village Vanguard, Blue Note und<br />

Jazz Standard gehören noch immer zu<br />

den Top-Adressen. Tolle Live Musik<br />

gibt’s im legendären Apollo Theater in<br />

Harlem und auch die renovierte, gerade<br />

wieder eröffnete Webster Hall im<br />

Village lohnt den Besuch. Mit all den<br />

Musicals ist natürlich auch der Broadway<br />

ein Zentrum der Musik.<br />

Die Kunstszene trifft sich in<br />

West Chelsea, zwischen W 26th Street<br />

und W 19th Street und 11. und 10.<br />

Avenue. Aber auch die Lower East Side<br />

ist in Sachen Galerien sehr angesagt:<br />

NEW YORK<br />

Sammler zieht es in das Viereck zwischen<br />

Delancey Street, Canal Street,<br />

Chrystie Street und Essex Street.<br />

Wer mit Kindern nach New York<br />

kommt, sollte mit ihnen unbedingt eines<br />

der Disney-Musicals wie «The Lion<br />

King» ansehen. Ein Anziehungspunkt<br />

seit jeher ist der Zoo im Central Park<br />

und auch die Dinosaurier im Museum<br />

of Natural History begeistern die Kleinen<br />

immer sehr. Sehr sehenswert ist<br />

die Jim Henson Gallery mit allen<br />

Muppetpuppen im Museum of Moving<br />

Image in Astoria in Queens. Eltern<br />

könnten mit den Kids eine Speedboat-<br />

Fahrt auf dem Hudson machen und<br />

ganz sicher kommt auch ein Besuch im<br />

«Serendipity 3» an der 60. Strasse gut<br />

an. Hier werden seit 1954 legendäre<br />

Milch shakes und Eisschokolade verkauft.<br />

Hidden Gems, Gegenden die<br />

noch wenig bekannt, aber absolut<br />

lohnenswert sind, gibt es einige<br />

Zum Beispiel Queens. Es ist das multiethnische<br />

Viertel New Yorks überhaupt.<br />

Einfach die U-Bahn-Linie 7 nehmen →<br />

Weiss (fast) alles<br />

Chris Heywood an<br />

der 7th Avenue,<br />

wo sein Büro liegt<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 53


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Tour <strong>2019</strong>» 6.11.<strong>2019</strong>,<br />

im Hallenstadion,<br />

Zürich<br />

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NEW YORK<br />

und an verschiedenen Haltestellen aussteigen.<br />

Jackson Heights lohnt besonders<br />

wegen seiner unterschiedlichen<br />

Küchen und Kulturen. Hier erlebt man<br />

noch das echte New York. Die Rockaways<br />

in Queens wie derum sind das<br />

Surf-Eldorado in der Stadt. Eine neue<br />

Fähre bringt einen in einer Stunde vom<br />

Financial District aus dorthin. In der<br />

Bronx ist das Viertel Belmont mit der<br />

Arthur Avenue – das eigentliche Little<br />

Italy – höchst reizvoll. Aber auch<br />

Woodlawn, der grünste und nördlichste<br />

Teil der Bronx könnte einen<br />

Abstecher wert sein. Hier leben noch<br />

immer viele Iren. Sehr schön ist der<br />

prächtige Woodlawn Cemetery, wo<br />

viele Berühmtheiten begraben sind.<br />

Wer mal ausspannen will, nimmt von<br />

Manhattans Südspitze aus eine Fähre<br />

nach Governors Island. Hier kann man<br />

Austern essen, in Hängematten chillen,<br />

Glamping machen oder Velofahren,<br />

ohne dass man von Autoverkehr gestört<br />

wird. Und diese völlig andere<br />

Welt liegt nur sieben Minuten von Manhattan<br />

entfernt.<br />

New York ist durchaus erschwinglich,<br />

wenn man über einen Feiertag<br />

wie den Fourth of July oder Labor Day<br />

die Stadt besucht. Dann sind die Hotelpreise<br />

niedrig. Und immer über Sonntag<br />

bleiben, denn das ist in New York<br />

die günstigste Nacht. Am erschwinglichsten<br />

sind die Unterkünfte im<br />

Januar und Februar. Während dieser<br />

Monate, aber auch im Sommer, gibt es<br />

die «Broadway Week» oder Restaurant<br />

Week, während der man preiswert<br />

Shows sehen oder essen gehen kann.<br />

Für wenig Geld wird man an den vielen<br />

Food trucks satt oder noch immer in<br />

Queens. Museen haben in der Regel<br />

einen oder einen halben Tag in der<br />

Woche, in welcher der Eintritt gratis<br />

oder billiger ist als sonst. Shakespeare<br />

im Central Park ist eine tolle kostenlose<br />

Attraktion, die Feuerwerke am<br />

4. Juli, es gibt so viel. ◆<br />

nycgo.com<br />

Beeindruckend<br />

Der Blick von Long Island<br />

City auf Queensboro<br />

Bridge und Manhattan<br />

Megastadt: 8,5 Millionen leben in 5 Boroughs<br />

Bronx<br />

Seit 1874 ist sie der nördlichste<br />

Stadtbezirk von New<br />

York. Auf einer Fläche von<br />

110 km 2 leben 1,4 Millionen<br />

Menschen. Zwar gehört die<br />

Bronx immer noch zu den<br />

ärmsten Boroughs, doch<br />

auch sie ist viel sicherer geworden.<br />

Und es gibt einiges<br />

zu sehen, etwa das Yankee<br />

Stadium, schöne Parks oder<br />

den Bronx Zoo.<br />

Brooklyn<br />

Seit 20 Jahren läuft der im<br />

Südosten liegende Stadtbezirk<br />

in Sachen Hipness Manhattan<br />

den Rang ab. Dass<br />

Brooklyn immer seinen besonderen<br />

Charakter hatte,<br />

liegt daran, dass es eine eigenständige<br />

Stadt war, bevor<br />

es 1898 zu NYC kam. Heute<br />

leben 2,6 Millionen Einwohner<br />

auf 180 km 2 – im Strandviertel<br />

Coney Island, im<br />

Künstlerquartier Williams-<br />

N E W Y O R K C I T Y<br />

Staten<br />

Island<br />

Upper<br />

Bay<br />

Lower Bay<br />

Hudson River<br />

Manhattan<br />

Hudson Yards<br />

Chelsea Piers<br />

Brooklyn<br />

Wave Hills<br />

New York<br />

Botanical Garden<br />

Bronx<br />

Corona<br />

Queens<br />

City Island<br />

4 km<br />

KEYSTONE<br />

burg oder in edlen Ecken wie<br />

Park Slope.<br />

Manhattan<br />

Über das kleinste Borough<br />

muss nicht mehr viel gesagt<br />

werden. Nur dass mit 1,63<br />

Millionen Menschen auf 59<br />

km2 die Dichte sehr hoch ist.<br />

Queens<br />

Mit 280 km2 nimmt Queens<br />

ein Drittel der Stadtfläche<br />

ein. Auch seit 1898 Teil von<br />

NYC, ist es das Multikulti-<br />

Viertel: Die Hälfte der 2,4<br />

Millionen Einwohner ist im<br />

Ausland geboren.<br />

Staten Island<br />

30 Fährenminuten von<br />

Manhattan entfernt, ist die<br />

152 km 2 grosse Insel, auf der<br />

475 000 Menschen leben, etwas<br />

abgelegen. Dabei sind<br />

die Gärten von Snug Harbor<br />

oder die Historic Richmond<br />

Town einen Besuch wert.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 55


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NEW YORK<br />

Oh, du grüne Bronx<br />

Wer den nördlichsten Stadtteil New Yorks als von Bandenkriegen verwüsteten<br />

Ort abgespeichert hat, sollte umdenken. Charmante und vor<br />

allem grüne Flecken, die einen Besuch lohnen, gab’s dort schon immer.<br />

City Island<br />

Eine Brücke führt vom Pelham<br />

Bay Park im Nordosten<br />

der Bronx auf die 2,4 Kilometer<br />

lange Insel. Einfamilienhäuser,<br />

kleine Häfen, Fischrestaurants<br />

– hier fühlt man<br />

sich, als wäre man gar nicht<br />

mehr in der Stadt. Dabei sind<br />

die Sozialwohnungsblöcke<br />

der Bronx in der Ferne zu erkennen.<br />

City Island ist ein<br />

Geheimtipp für alle, die während<br />

eines New-York-Trips mal<br />

eine Auszeit von Hektik und<br />

Häuserschluchten brauchen.<br />

Am schnellsten kommt man<br />

mit Uber oder Lyft hierher.<br />

New York Botanical Garden<br />

Das Peggy-Rockefeller-Rosarium ist einer<br />

von vielen Schätzen des Botanischen<br />

Gartens im Herzen der Bronx, der sich<br />

über 101 Hektaren erstreckt. Es gibt einen<br />

Azaleengarten, Schwemmland, eine<br />

Art Sakura im Frühling… Der Garten ist<br />

das ganze Jahr über sehenswert und es<br />

finden viele thematische Veranstaltungen<br />

statt: von Kräuterkursen bis zur Lesung.<br />

Wer Pflanzen liebt, für den ist der<br />

NYBG fast ein Muss. Anreise: Metro<br />

North Railroad oder Subway B, D oder<br />

4 bis Bedford Park Blvd. Station.<br />

Wave Hill<br />

In Riverdale, dem edlen Teil der Bronx<br />

im Nordwesten, liegt dieser hübsche Park<br />

mit Gewächshaus, Themengärten und<br />

Blick auf den Hudson. 1843 liess sich ein<br />

erfolgreicher Jurist Wave Hill als Landsitz<br />

erbauen, den spätere Besitzer immer<br />

weiter vergrösserten. Zeitweise hatten<br />

sich hier Mark Twain und Arturo Toscanini<br />

eingemietet. Seit 1960 gehört das<br />

Anwesen der Stadt New York. Von Manhattan<br />

aus gut erreichbar mit der Metro<br />

North Railroad.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 57


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NEW YORK<br />

Eine Strassenhändlerin<br />

an der<br />

Roosevelt Avenue<br />

Im Eilschritt durch die<br />

Küchen von Queens<br />

Während alle noch über Brooklyn reden, hat sich der flächenmässig<br />

grösste New Yorker Stadtteil zum Aufsteigerviertel gemausert, das vor<br />

allem Kulinarik-Interessierte anzieht. Wer den Charakter von Queens<br />

erfassen will, erfährt viel bei einer Foodtour mit einem kundigen Guide.<br />

→<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 59


Um die Corona Plaza<br />

ist Queens noch<br />

ziemlich authentisch<br />

Die Inhaberin<br />

von Beky ist<br />

täglich vor Ort<br />

Super bunte Torten<br />

in einer mexikanischen<br />

Bäckerei<br />

Die Cemita mit<br />

Oaxaca-Käse ist ein<br />

Bestseller bei Beky<br />

Touristen verirren sich<br />

selten zur unscheinbaren<br />

Corona Plaza in<br />

Queens. Warum auch,<br />

die Gegend ist eher schäbig<br />

als schön. Und immer wieder<br />

rumpelt die Linie 7 Richtung<br />

Flushing oder Hudson Yards<br />

auf dem Hochbahntrassee so<br />

laut vorbei, dass eine Unterhaltung<br />

für einen Moment<br />

unmöglich wird.<br />

Doch für Kulinarik-Interessierte<br />

ist der Platz ein guter<br />

Ausgangspunkt. Queens ist<br />

das Multikulti-Borough von<br />

New York, in dem Menschen<br />

aus fast aller Herren Länder<br />

leben. Längst haben sich<br />

Teile des flächenmässig<br />

grössten aller fünf Stadtbezirke<br />

zur Foody-Destination<br />

entwickelt, doch das lateinamerikanisch<br />

geprägte Quartier<br />

Corona wie auch das angrenzende<br />

Jackson Heights<br />

oder Elmhurst mit seinen vielen<br />

asiatischen Communitys<br />

gelten noch immer ein wenig<br />

als Geheimtipps.<br />

Viva México<br />

Esneider Arevalo ist Koch<br />

und Punkrocker und er führt<br />

mit Begeisterung Interessierte<br />

durch die Küchen seiner<br />

Wahlheimat Queens. Seit<br />

34 Jahren lebt der 51-jährige<br />

Kolumbianer hier. Als Erstes<br />

führt er unsere kleine<br />

Gruppe in eine mexikanische<br />

Bäckerei, in der die buntesten<br />

Torten verkauft werden,<br />

die man sich vorstellen kann.<br />

Die süssen Monster lässt er<br />

links liegen, das Kleinbrot<br />

will er uns versuchen lassen.<br />

Und schon eilen wir unter<br />

den Gleisen hindurch in die<br />

103rd Street zu Beky, das<br />

eine winzige Mexikanerin<br />

führt. Im kleinen Ladenlokal<br />

werden vorn Backwaren verkauft<br />

und hinten ist ein Minirestaurant.<br />

Wer hier sitzt,<br />

kann dem Bäcker beim Teigkneten<br />

zusehen. Bekys Stolz<br />

ist die Cemita, eine Spezialität<br />

aus dem mexikanischen<br />

Bundesstaat Puebla. Das<br />

Sandwich, belegt mit<br />

Schweinefleisch, geschreddertem<br />

Oaxaca- Käse,<br />

Avocados sowie geräucherten<br />

und getrockneten Jalapeños,<br />

ist köstlich und so gross, dass<br />

wir alle reichlich davon probieren<br />

können.<br />

Latino Way of Things<br />

Wir eilen zurück zur Roosevelt<br />

Avenue und kommen an<br />

Nagelstudios vorbei, an Geschäften,<br />

in denen Sportkleidung<br />

oder Heiligenstatuen<br />

verkauft werden und an<br />

Stras senhändlern, die ihre<br />

Ware mit lauter Musik beschallen.<br />

Viele Neuankömmlinge<br />

in Queens würden auf<br />

diese Weise den Start in die<br />

Selbstständigkeit wagen, erklärt<br />

Esneider. Nicht wenige<br />

schafften den Aufstieg zum<br />

Laden- oder Restaurantbesitzer.<br />

«Fällt euch auf, dass es<br />

kaum Ketten wie McDonald’s<br />

gibt?», fragt er. Die würden<br />

in Corona, Jackson Heights<br />

oder Elmhurst nur schwer<br />

Fuss fassen, da die Bewohner<br />

ihre eigenen Läden und Restaurants<br />

bevorzugten, in denen<br />

sie Produkte und Gerichte<br />

finden, die sie aus<br />

ihrer Heimat kennen.<br />

In Queens schreite die Gentrifizierung<br />

langsamer<br />

voran als im<br />

Rest der Stadt,<br />

doch auch hier<br />

stiegen die Mieten,<br />

was vielen<br />

Bewohnern Sorgen<br />

bereite. «Eine Zweizimmerwohnung<br />

kostet bereits<br />

zwischen 1400 und<br />

1600 Dollar pro Monat»,<br />

so Esneider. An der<br />

Ecke Roosevelt Avenue<br />

Bei Esneider Arevalo<br />

sind Kulinarik-Interessierte<br />

gut aufgehoben<br />

60 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


NEW YORK<br />

Enten im Schaufenster<br />

sieht man<br />

entlang des Broadway<br />

in Elmhurst oft<br />

Bei Pique y Pase<br />

Pepin in Jackson<br />

Heights gibt’s<br />

Feines aus Ecuador<br />

FOODTOUREN<br />

IN QUEENS<br />

Culinary Backstreet Tours<br />

hat drei Varianten im<br />

grössten New Yorker<br />

Borough im Angebot. Die<br />

beschriebene Strecke «The<br />

United Kitchens» führt<br />

durch Corona, Jackson<br />

Heights und Elmhurst und<br />

dauert fünf bis sechs Stunden.<br />

Probiert werden Spezialitäten<br />

von Foodtrucks,<br />

Cafés und Restaurants. Die<br />

Kosten sind im Preis inbegriffen.<br />

150 $ pro Person.<br />

culinarybackstreets.com<br />

und Junction Boulevard, wo<br />

bereits Jackson Heights be-<br />

ginnt, besorgt er in einem ko-<br />

lumbianischen Restaurant<br />

dreierlei Brötchen und steu-<br />

ert uns dann zur Kreuzung<br />

Roosevelt Avenue/Warren<br />

Street, deren Umgebung als<br />

Little Ecuador bekannt ist.<br />

Am Foodtruck Pique y Pase<br />

Pepin versuchen wir landes-<br />

typische Getränke: Quaker,<br />

ein mit Haferflocken ange-<br />

dickter Passionsfruchtsaft<br />

und Marocho, eine Art flüssi-<br />

ger Maispudding. Auch wenn<br />

der Becherinhalt nicht wahn-<br />

sinnig anmachig aussieht, er<br />

schmeckt und erfrischt.<br />

Der nächste Stopp ist ein Le-<br />

bensmittelgeschäft, das auf<br />

den ersten Blick aussieht wie<br />

andere auch. Für uns unge-<br />

wöhnlich, aber typisch für<br />

die Gegend sei, dass sich drei<br />

Mieter aus Kostengründen<br />

die Ladenfläche teilen, sagt<br />

unser Guide. Vorn verkauft<br />

ein Asiate Heilkräuter, in der<br />

Mitte gibt es alles für die mexikanische<br />

Küche und hinten<br />

bedient ein argentinischer<br />

Metzger verschiedene lateinamerikanische<br />

Communitys<br />

indem er mexikanische, kolumbianische<br />

und argentinische<br />

Würste anbietet.<br />

Im Café der Bäckerei La Gran<br />

Uruguaya an der 37th<br />

Avenue setzen wir uns nach<br />

langer Zeit wieder einmal.<br />

Auf den Fernsehern laufen<br />

Fussballmatches, sogar ein<br />

Spiel zweier bayrischer<br />

Mannschaften wird gezeigt.<br />

Im Gegensatz zu Starbucks-<br />

Filialen arbeitet hier niemand<br />

am Computer. Im<br />

Gegenteil: Die Leute sitzen<br />

entspannt vor ihrem Mate -<br />

Tee und unterhalten sich.<br />

«Die Cafébesitzer und Kunden<br />

schätzen diese bewusste<br />

Kultur der Langsamkeit»,<br />

sagt Esneider und fügt hinzu,<br />

dass in Corona und Jackson<br />

Heights bei den Öffnungszeiten<br />

«Latino time» gelte. Kurz:<br />

Die Besitzer und Pächter öffnen,<br />

wann es ihnen passt.<br />

Er bereitet den<br />

Nudelteig für feine<br />

Suppen immer<br />

wieder frisch zu<br />

Asien am Broadway<br />

Danach spazieren wir über<br />

Roosevelt und Pettit Avenue<br />

nach Elmhurst. Die Restaurants<br />

und Läden entlang des<br />

Broadway tragen asiatische<br />

Schriftzeichen, heissen jetzt<br />

«Lucky Huang» oder «Ginseng<br />

Palace Trading». Wir<br />

kosten kurz feine Dumplings<br />

im tibetischen Restaurant<br />

Lhasa Liang Feng, bevor uns<br />

Esneider weiter zieht in den<br />

US-Supermarket, wo es vermutlich<br />

alles an Zutaten für<br />

sämtliche asiatischen Küchen<br />

zu kaufen gibt: vom noch<br />

lebenden Frosch bis hin zu<br />

Schwammkürbis und Lotuswurzel<br />

in der riesigen Gemüseabteilung.<br />

Hier könnte<br />

man Stunden verbringen,<br />

doch Esneider hat anderes<br />

vor. Er führt uns in ein einfaches<br />

chinesisches Restaurant,<br />

in dem Enten im Fenster hängen<br />

und ein Koch Teigstränge<br />

durch die Luft<br />

schwingt. Obwohl niemand<br />

von uns mehr hungrig ist,<br />

probieren wir doch die fein<br />

duftenden Nudelsuppen.<br />

Nach mehr als fünf Stunden<br />

sinken wir schliesslich ermattet<br />

vom vielen Probieren<br />

und Hören auf die Bänke einer<br />

Eisdiele, in der neben<br />

Glace auch chinesisch, thailändisch<br />

und malaysisch<br />

inspirierte Desserts und<br />

Dumplings verkauft werden.<br />

Esneider bestellt Eiscreme<br />

aus Durian, besser bekannt<br />

als Stinkfrucht, die aromatisch<br />

schmeckt. Ein erfrischender<br />

Abschluss einer<br />

intensiven Kurzreise durch<br />

die Welten von Queens. ◆<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 61


NEW YORK<br />

Einmal bei Alvin Ailey tanzen<br />

Die New Yorker Kompanie ist weltberühmt,<br />

aber dass man im Stammhaus in Manhattan<br />

Kurse belegen kann, wissen nur wenige.<br />

Ein Versuch in westafrikanischem Tanz.<br />

Seit ich in den 1990er Jahren<br />

in New York die erste Aufführung<br />

besuchte, war ich begeistert<br />

von diesem Mix aus<br />

Grazie und athletischer Energie.<br />

Seitdem gehört die 1958<br />

von dem aus Texas stammenden<br />

Afroamerikaner Alvin<br />

Ailey gegründete zeitgenössische<br />

Tanzgruppe für mich<br />

zur dieser Stadt wie die Staten-Island-Ferry.<br />

Dass es die<br />

Möglichkeit gibt, bei Ailey<br />

Stunden zu nehmen, ist ein<br />

Geheimtipp, den auch viele<br />

New Yorker nicht kennen. Als<br />

ich davon erfuhr, stand für<br />

mich fest, einmal mitzutanzen.<br />

Und jetzt bin hier in<br />

einem Saal im Stammhaus<br />

der Gruppe, im Joan Weill<br />

Centre for Dance unweit des<br />

Columbus Circle.<br />

Live ist Pflicht Bei jedem Ailey-<br />

Extension -Kurs sind Musiker dabei<br />

Könnerin Die Frau aus Texas hat<br />

ein Gefühl für diesen Tanz<br />

Ein Meister seines<br />

Fachs Lehrer<br />

Maguette Camara<br />

Die junge Texanerin<br />

geht völlig in den<br />

Schritten auf,<br />

wirkt wie in Ekstase,<br />

als sie mit fliegenden<br />

Haaren durch den Raum<br />

tanzt. Ich bewundere sie für<br />

ihre Ausdruckskraft. Selbst<br />

komme ich gar nicht dazu,<br />

darüber nachzusinnen, ob<br />

ich im Vergleich hölzern<br />

wirke. Immer wieder sind wir<br />

aufgefordert, Schrittabfolgen<br />

zu den Trommelklängen vier<br />

afrikanischer Musiker zu<br />

tanzen. Der Kurs «West African<br />

for Beginners» ist anspruchsvoll.<br />

Wir, 24 Frauen<br />

und ein Mann, sind gefordert.<br />

Die meisten tragen ein Stück<br />

Stoff mit afrikanischen Mustern<br />

um die Hüften und sind<br />

ihrem Können nach zu urteilen<br />

nicht das erste Mal hier.<br />

Lehrer Maguette Camara, der<br />

schon mal bei einer Tour der<br />

Rolling Stones mit auf der<br />

Bühne war, ermuntert, korrigiert<br />

und tanzt selbst immer<br />

wieder mit. Der senegalesische<br />

Choreograph und Musiker<br />

ist einer von 50 Instruktoren<br />

bei Ailey Extension.<br />

Unter diesem Namen bietet<br />

die berühmte Kompanie ein<br />

für alle offenes Kursangebot<br />

an.<br />

Wieder tanzen wir in einzelnen<br />

Reihen an der Spiegelwand<br />

vorbei, reissen die<br />

Arme nach oben, beugen uns<br />

nach unten, drehen uns, machen<br />

Schritte nach vorn und<br />

zur Seite. Die schweisstreibenden<br />

eineinhalb Stunden<br />

haben es in sich, lassen aber<br />

auch die Endorphine fliessen.<br />

Danach gehe ich positiv gestimmt<br />

und überraschenderweise<br />

überhaupt nicht müde<br />

durch das abendliche Manhattan<br />

zum nächsten Termin.<br />

Maguette hatte recht, als er<br />

sagte: «West African mag am<br />

Anfang etwas schwierig sein,<br />

aber verleiht dir auf jeden<br />

Fall neue Energie.» ◆<br />

Ailey Extension<br />

Interessierte können über<br />

80 Fitness- und Tanzkurse für<br />

verschiedene Niveaus wählen.<br />

22 $ pro Lektion, 5er-Karte 95 $,<br />

10er-Karte 180 $.<br />

Joan Weill Centre for Dance,<br />

405 West 55th Street, Manhattan<br />

aileyextension.com<br />

62 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


Wanduhr<br />

Freiheit auf<br />

Choppers<br />

Bereit für eine heisse Biker-Tour.<br />

Jede Stunde fahren diese drei Biker mit<br />

dröhnenden Motoren aus der Garage<br />

Die im Original Garagen-Design gefertigte Wanduhr<br />

wird aufwendig von Hand bemalt und wurde<br />

inspiriert von den schönsten Chopper-Modellen<br />

und einem authentischen Chopper-Shop.<br />

Das realistische Backsteingebäude überzeugt<br />

ebenso, wie kleine liebenswerte<br />

Details: das beleuchtete Werbeplakat,<br />

das Aushängeschild vor dem Shop oder<br />

die beiden Mechaniker, die sich um einen<br />

defekten Chopper kümmern. Ergänzt wird<br />

das Design von einem Metall-Pendel und<br />

zwei Gewichten in der Form von Motor-Kolben.<br />

Mit Licht und<br />

Motoren-Sound<br />

Höhe inklusive Pendel<br />

und Gewichte: 44 cm.<br />

Breite: 19 cm.<br />

Tiefe: 17 cm<br />

Benötigt 3 „AAA“ und 1 “AA” Batterien<br />

(nicht im Lieferumfang enthalten).<br />

Aber das Aufregendste geschieht, wenn zu jeder<br />

vollen Stunde drei Biker mit dröhnenden Motoren<br />

aus der Garage gefahren kommen und das Licht in<br />

den Fenstern und über dem Werbeplakat angeht.<br />

Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht und bestellen<br />

Sie die Wanduhr „Freiheit auf Choppers“<br />

jetzt gleich!<br />

365-Tage-Rücknahme-Garantie<br />

EXKLUSIV-BESTELLSCHEIN<br />

Reservierungsschluss: 30. <strong>September</strong> <strong>2019</strong><br />

Referenz-Nr.: 61661 / 01-17513-001<br />

❒ Ja, ich bestelle die Wanduhr<br />

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Bitte einsenden an: The Bradford Exchange, Ltd. • Jöchlerweg 2 • 6340 Baar<br />

Tel. 041 768 58 58 • Fax 041 768 59 90 • e-mail: kundendienst@bradford.ch<br />

Datenschutz: Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter<br />

www.bradford.ch/datenschutz. Wir werden Ihnen keine Angebote von The<br />

Bradford Exchange per E-Mail,Telefon oder SMS-Nachricht zukommen<br />

lassen. Sie können Ihre Kontaktpräferenzen jederzeit ändern, indem Sie uns<br />

unter nebenstehender Adresse bzw. Telefonnummer kontaktieren. Bitte teilen<br />

Sie uns per Telefon, E-Mail oder schriftlich mit, falls Sie keine brieflichen<br />

Angebote erhalten möchten.


Der perfekt gemixte<br />

Manhattan passt<br />

gut zum Blick auf<br />

die beeindruckenden<br />

Gebäude. Gerade noch<br />

war die Spitze des 1931 eröffneten<br />

Empire State Building<br />

zu sehen, da schiebt sich<br />

schon das auffallende dreieckige<br />

Wohnhaus Via 57<br />

West des dänischen Star-Architekten<br />

Bjarke Ingels ins<br />

Bild, das erst seit 2016 die<br />

Skyline der New Yorker West<br />

Side prägt. Doch ein paar<br />

Momente später beansprucht<br />

bereits der superschlanke<br />

Turm des Uruguayers Rafael<br />

Vinoly die Aufmerksamkeit.<br />

An der Park Avenue erbaut,<br />

soll er mit einer Höhe von<br />

426 Metern von allen fünf<br />

Stadtteilen aus zu sehen sein.<br />

Ein besonderer<br />

Abend<br />

Die Grossartigkeit von New<br />

York machen auch seine<br />

Gebäude aus und auf einer<br />

Bootstour bekommt man sie<br />

wie auf einem Präsentierteller<br />

geboten, um den man gemächlich<br />

herumschippert. Die<br />

Passagiere sind noch zu sehr<br />

mit Selfies oder Zuprosten<br />

beschäftigt, um die spektakuläre<br />

Aussicht zu würdigen,<br />

denn die Dinnercruise von Bateaux<br />

New York hat eben erst<br />

begonnen. Auf der Höhe des<br />

ehemaligen Flugzeugträgers<br />

USS Intrepid, der längst Museum<br />

ist, wendet das flache<br />

Schiff mit den Panoramafenstern<br />

– nicht umsonst erinnert<br />

der Name an die Pariser Bateaux<br />

Mouches – auf dem Hudson<br />

und steuert Richtung Südspitze<br />

von Manhattan. Die<br />

meisten der elegant gekleideten<br />

Gäste haben die Schifffahrt<br />

gebucht, um etwas zu<br />

feiern: Geburtstage oder Geschäftsabschlüsse.<br />

Von den<br />

Tischen ertönt Gelächter und<br />

Gläserklingen. Eine Combo<br />

spielt Jazz- und Bluesstücke.<br />

Manhattan mal von<br />

Wasser aus gesehen<br />

Eine Schifffahrt auf dem Hudson und East River ist<br />

eine wunderbare Möglichkeit, New York zu entdecken<br />

und selbst für Leute, welche die Stadt schon kennen,<br />

ein Erlebnis. Optimal lassen sich Genuss und Sightseeing<br />

auf einer Dinner Cruise verbinden.<br />

Noch eindrücklicher<br />

als tagsüber ist die<br />

Stadt, die niemals<br />

schläft, bei Nacht<br />

64 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


NEW YORK<br />

Wenn die Stadt<br />

leuchtet<br />

Links ziehen die Hochhäuser<br />

des neuen Viertels Hudson<br />

Yards vorbei. Vom Wasser aus<br />

gesehen erscheint die kupferfarbene<br />

Vessel winzig. Und<br />

die vom Heliport an der<br />

30. Strasse aufsteigenden Helikopter<br />

wirken wie Insekten.<br />

Wenig später passiert das<br />

Boot das One World Trade<br />

Center, dessen Mast unendlich<br />

in den Himmel zu wachsen<br />

scheint. Die Abendsonne<br />

bringt die Wolkenkratzer im<br />

Süden der Insel förmlich zum<br />

Leuchten. Als in der Ferne<br />

die Türme von Ellis Island<br />

und die Freiheitsstatue zu<br />

erkennen sind, eilen wieder<br />

zahlreiche Passagiere aufs<br />

Deck, um Fotos zu machen.<br />

Auf der Höhe von Battery<br />

Park bringt ein Ober rote<br />

Rosen an einen Tisch. Ein<br />

junger Mann hat die Cruise<br />

gewählt, um sich mit seiner<br />

Freundin zu verloben, was<br />

Eine Dinnercruise rund<br />

um Manhattan ist eine<br />

elegante Angelegenheit<br />

Die Türme von Hudson<br />

Yards erstrahlen in der<br />

Abendsonne<br />

von den Passagieren begeistert<br />

beklatscht wird.<br />

Eine der Staten-Island-Fähren,<br />

die sich dunkel vom<br />

mittlerweile orange verfärbten<br />

Himmel abhebt, fährt<br />

noch vorbei, bevor der Kapitän<br />

in den East River einbiegt.<br />

Gerade als die Hauptgerichte<br />

serviert werden,<br />

gleitet das Schiff unter der<br />

Brooklyn Bridge hindurch.<br />

Fotos machen oder lieber das<br />

Essen noch warm geniessen?<br />

Das ist jetzt die Frage.<br />

Die Freiheitsstatue<br />

so nah<br />

Nachdem die Manhattanund<br />

die Williamsburg-Bridge<br />

passiert sind, wendet das<br />

Schiff erneut. Mittlerweile<br />

sind alle Brücken erleuchtet<br />

und in den Hochhäusern entlang<br />

des East River und auf<br />

der anderen Seite in Brooklyn<br />

sind die Lichter angegangen.<br />

Vermutlich sind es nicht<br />

wenige, die um 21 Uhr noch<br />

am Schreibtisch sitzen und<br />

vielerorts sind bereits Putzkolonnen<br />

unterwegs. Bürotürme<br />

und andere Gebäude<br />

erscheinen schwarz vor dem<br />

nachtblauen Himmel. Paare<br />

geniessen eng aneinandergeschmiegt<br />

die Magie des<br />

Augenblicks an Deck oder<br />

lassen sich ablichten. Langsam<br />

fährt das Boot an die<br />

Freiheitsstatue heran, die<br />

selten so aus der Nähe zu<br />

bewundern ist. Während es<br />

wieder den Hudson hinaufgeht,<br />

animiert eine stimmgewaltige<br />

Sängerin die Leute<br />

zum Tanzen. Wer an den<br />

Tischen bleibt, bestellt noch<br />

einen Drink. Die Stimmung<br />

ist heiter und als das Schiff<br />

um 22 Uhr wieder bei den<br />

Chelsea Piers anlegt, gehen<br />

fröhliche Menschen von Bord.<br />

Ob es etwas Spezielles zu feiern<br />

gibt oder nicht, so eine<br />

Fahrt ist immer ein Fest. ◆<br />

Bateaux New York<br />

Die vierstündige Dinnercruise<br />

(3-Gänge-Menü; Eiswasser, Kaffee<br />

und Tee inkl.) findet täglich statt.<br />

Dauer: 19 bis 22 Uhr. Ab 149.90 $<br />

bateauxnewyork.com<br />

Marriott Marquis,<br />

Times Square<br />

Inmitten von Broadway-Theatern<br />

gelegen, ist dies der Ort<br />

für alle, die da sein wollen, wo<br />

die Action ist. Auch ist die Lage<br />

ideal für Ausflüge in die ganze<br />

Stadt. Das 1966-Zimmer-Hotel<br />

hat eines der grössten Gyms<br />

der Stadt, eine Terrasse mit<br />

tollem Blick und ein Restaurant,<br />

das sich dreht und somit<br />

Aussichten bietet, die andere<br />

nicht haben. Tipp: Times<br />

Square View Rooms buchen,<br />

dann liegt einem die ganze<br />

Neon- und Lichterpracht des<br />

Times Square zu Füssen. DZ<br />

ab 378 $.<br />

marriott.com<br />

HOTELTIPPS<br />

Boro, Long Island<br />

City, Queens<br />

In einem ruhigen, gepflegten<br />

Teil von Queens und mit der<br />

Subway nur wenige Minuten<br />

von betriebsamen Manhattan<br />

entfernt, liegt dieses schöne<br />

Hotel im Industrial-Chic. Die<br />

grosszügigen Zimmer sind minimalistisch-elegant<br />

eingerichtet.<br />

Und vom Balkon bietet<br />

sich ein Traumblick auf<br />

Queensboro Bridge und Eastside.<br />

Im Restaurant Beebe’s<br />

wird New American Cuisine<br />

serviert. Bar und Terrasse sind<br />

Treffpunkt für Kosmopoliten,<br />

die guten Stil schätzen. DZ ab<br />

208 $.<br />

borohotel.com<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 65


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Mit seinem milden Klima ist<br />

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Cernia Isola Botanica<br />

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★★★<br />

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Gebührenfreie Servicenummer: 00 800 210 999 00<br />

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<strong>Touring</strong> Leserreise<br />

TCS REISEN<br />

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für<br />

TCS-Mitglieder<br />

CHF 100.–<br />

gültig bis<br />

30.9.19<br />

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Silvesterfeuerwerk<br />

in Dresden<br />

In der Meissner<br />

Porzellanmanufaktur<br />

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Silvester in Dresden<br />

vom Allerfeinsten<br />

Der TCS hat speziell für seine Mitglieder eine bezaubernde<br />

Silvesterreise in die Kulturstadt Dresden geplant. Erleben Sie<br />

einen rauschenden, unvergesslichen Jahreswechsel im Glanze<br />

der Schönheiten der Residenzstadt Dresden, dem «Elbflorenz»<br />

des Ostens. Ein kulturelles und vielfältiges Programm wartet<br />

auf Sie.<br />

REISEDATEN UND PREISE<br />

28.12.<strong>2019</strong> bis 1.1.2020 ab/bis Zürich<br />

Preise für TCS-Mitglieder pro Person in CHF<br />

Im Doppelzimmer inkl. Leistungen:<br />

5 Tage/4 Nächte ab/bis Zürich mit Lufthansa (bei 15/25 Pers.)<br />

Zuschläge: Doppelzimmer zur Alleinbenützung<br />

Nicht TCS-Mitglieder<br />

Kleingruppenzuschlag 10–14 Personen<br />

Dossiergebühren<br />

Reduktionen: Eigenanreise (ohne Flug)<br />

Frühbucherrabatt für TCS-Mitglieder (bis 30.9.<strong>2019</strong>)<br />

2695.–<br />

560.–<br />

200.–<br />

140.–<br />

60.–<br />

250.–<br />

100.–<br />

Reiseprogramm<br />

5 Tage/4 Nächte<br />

28. Dezember <strong>2019</strong> –<br />

1. Januar 2020<br />

1. Tag: Zürich–München–<br />

Dresden. Mittags Flug via<br />

München nach Dresden.<br />

Fahrt zum Hotel Steigenberger<br />

im Stadtzentrum.<br />

Check-in. Willkommensaperitif.<br />

Willkommensabendessen<br />

im Panoramarestaurant<br />

Luisenhof.<br />

2. Tag: Morgens Fahrt mit<br />

der Nostalgie-Lössnitzer-<br />

Dampfbahn nach Moritzburg.<br />

Weiterfahrt nach Meissen.<br />

Mittagessen und anschliessend<br />

Rundgang durch die<br />

Manufaktur.<br />

Danach Fahrt zum Schloss<br />

Wackerbarth, ein bekanntes<br />

Weingut, wo Sie 4 Weine aus<br />

der Region verkosten werden.<br />

3. Tag: Morgens geführter<br />

Stadtrundgang. Ende bei der<br />

berühmten Frauenkirche. Sie<br />

werden an der Orgelandacht<br />

teilnehmen. Mittagessen.<br />

Nachmittag zur freien Verfügung.<br />

Im Wallpavillon des Dresdner<br />

Zwingers wohnen Sie abends<br />

einem Galakonzert bei.<br />

4. Tag: Am Morgen Besuch<br />

des «Grünen Gewölbes».<br />

Nachmittag zur freien Verfügung.<br />

Abends Silvester-<br />

Kreuzfahrt auf der Elbe. Ein<br />

4-Gänge-Gala-Menü, Mitternachtssnacks,<br />

Musik und<br />

Tanz erwarten Sie. Wunderbarer<br />

Blick auf das Feuerwerk.<br />

5. Tag: Im Verlauf des Vormittags<br />

Transfer zum Flughafen<br />

und Rückflug via<br />

München nach Zürich.<br />

TCS-Highlights<br />

Besichtigung der Meissner<br />

Por zellanmanufaktur; Weinverkostung<br />

auf Schloss Wackerbarth;<br />

Orgelandacht in<br />

der Frauenkirche; Galakonzert<br />

im Wallpavillon; Silvesteranlass<br />

auf Panoramaschiff; TCS-<br />

Reisebegleitung<br />

Inbegriffen<br />

Flüge mit LUFTHANSA Zürich–<br />

München–Dresden retour in<br />

Economy-Klasse; Flughafenund<br />

Sicherheitsgebühren; alle<br />

Transfers; 4 Übernachtungen<br />

im ****Hotel «Steigenberger»;<br />

4×BB; 2×LU; 1×DI; 1×Silvesterabendessen;<br />

Tischwein, Wasser,<br />

Kaffee oder Tee zu den<br />

Mahlzeiten; im Detailprogramm<br />

erwähnte Ausflüge<br />

und Besichtigungen; Eintritte;<br />

ausführliche Reiseunterlagen;<br />

sachkundige lokale Reiseleitung;<br />

TCS-Reisebegleitung<br />

Nicht inbegriffen<br />

Persönliche Ausgaben;<br />

REISEINFORMATIONEN<br />

Trink gelder; nicht erwähnte<br />

Mahlzeiten und Getränke;<br />

Dossiergebühren CHF 60.–;<br />

Annullations-, Rückreise- und<br />

Heilungskostenversicherung.<br />

TCS ETI-Schutzbrief Europa<br />

empfohlen, buchbar über<br />

tcs.ch/eti<br />

Einreisebestimmungen<br />

Schweizer Bürger benötigen<br />

für die Einreise nach Deutschland<br />

eine gültige Identitätskarte.<br />

Es gelten die Reisebedingungen<br />

von TCS Reisen, welche<br />

Sie mit den Anmeldeunterlagen<br />

erhalten. Änderungen im<br />

Reiseprogramm vorbehalten.<br />

Organisation, Buchung &<br />

detaillierte Informationen<br />

TCS Tourismus Service Center<br />

Maulbeerstrasse 10<br />

3001 Bern<br />

Telefon 0800 163 111<br />

reisen-tcs@tcs.ch oder<br />

tcs-reisen.ch/dresden<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 67


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GESUNDHEIT<br />

MAURITIUS IMAGES<br />

Den kühlen Kopf im<br />

Sommer nicht verlieren<br />

TEXT SACHA ERCOLANI<br />

Herr Exadaktylos, mit welchen<br />

Unfällen oder Krankheiten sind<br />

Sie auf Ihrer Notfallstation im<br />

Sommer konfrontiert?<br />

Aristomenis Exadaktylos: Der<br />

Sommer bringt neben allen anderen<br />

leider nicht vermeidbaren<br />

Krankheiten und Unfällen Jung<br />

und Alt in besonderem Ausmass<br />

auf die Notfallstationen. Das<br />

reicht von Unfällen an Open-<br />

Air-Konzerten bis zu Problemen<br />

aufgrund von Hitze bei Seniorinnen<br />

und Senioren. Da im Sommer<br />

auch viele Hausärzte in den<br />

Ferien sind, werden wir besonders<br />

gefordert.<br />

Es gibt ja bekanntlich keine<br />

«schlauen Unfälle», aber wie<br />

können Ihrer Ansicht nach<br />

Unfälle im Allgemeinen<br />

verhindert werden?<br />

Der Sommer bringt seine Strahlen<br />

auf unsere Haut, lässt unsere<br />

Hormone ausschlagen, leider<br />

lassen uns diese manchmal auch<br />

etwas übermütig werden. Das<br />

trifft auf alle Altersklassen zu.<br />

Die Sonne und die Wärme lassen<br />

uns ab und zu leichtsinniger werden<br />

und unseren normalerweise<br />

«kühlen Kopf» verlieren, im<br />

wahrsten Sinne des Wortes.<br />

Oft rückt die Ambulanz aus<br />

und erkennt vor Ort lediglich<br />

einen Bagatellfall. Wann soll<br />

man die Ambulanz rufen und<br />

wann nicht?<br />

Die Ambulanz wird immer über<br />

die Notrufnummer 144 nach<br />

Prüfung des Notfalls an den Unfallort<br />

geschickt. Die Dispatcher<br />

in den Zentralen sind sehr erfahren<br />

und es wird nur dann ein<br />

Rettungswagen geschickt, wenn<br />

der Bedarf dafür vorhanden ist.<br />

Stellt sich später im Spital heraus,<br />

dass alles nur halb so<br />

schlimm war, dann sind wir alle<br />

sehr froh. Das sind eigentlich<br />

gute Nachrichten. Bestellt jedoch<br />

jemand eine Ambulanz unter Angabe<br />

falscher Fakten, weil man<br />

eventuell zu viel getrunken hat<br />

und ein billiges Taxi sucht, dann<br />

macht man sich strafbar. Da versteht<br />

das Gesetz keinen Spass,<br />

weil genau diese Ambulanz dann<br />

unter Umständen bei einem lebenswichtigen<br />

Einsatz fehlt.<br />

Ist die Sommergrippe genauso<br />

gefährlich wie die Grippe im<br />

Winter?<br />

Es ist eine ernstzunehmende<br />

Grippe, sie verläuft in der Regel<br />

jedoch milder. ◆<br />

ARISTOMENIS<br />

EXADAKTYLOS<br />

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CLUB<br />

TCS Pop-up Glamping:<br />

Camping auf höchstem Niveau<br />

Auf der Alp Plaun, oberhalb von Laax (GR), hat der TCS das erste<br />

Pop-up- Glamping-Dorf der Schweiz errichtet. Spätestens nach<br />

einer Nacht in einem der 20 Luxuszelte kennt man den Unterschied<br />

zwischen Camping und Glamping. Eine Reportage.<br />

→<br />

TEXT DOMINIC GRAF | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

Glamping auf 1620 Metern<br />

Das Pop-up-Dorf wird nach der<br />

Saison wieder komplett und ohne<br />

Rückstände abgebaut<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 71


«So etwas habe ich noch nie<br />

gesehen» Elena (r.) und ihre<br />

Familie sind begeistert vom<br />

Pop-up-Glamping-Dorf<br />

Die Spannung steigt<br />

während des Öffnens<br />

des Reisverschlusses.<br />

Trotz der hohen<br />

Erwartungen – schliesslich<br />

geht es hier um glamouröses<br />

Camping –, überrascht der<br />

erste Blick in den Bauch des<br />

zwiebelförmigen Zelts: Teppichboden,<br />

Steckerleiste,<br />

Nachttischlampen, zwei Sessel,<br />

ein Sofa, richtige Betten<br />

und sogar eine Kaffeemaschine<br />

gehören zum Inventar.<br />

Wer schon mal in einem<br />

normalen Campingzelt mit<br />

Schlafsack und Isomatte<br />

übernachtet hat, kennt spätestens<br />

nach einer Nacht im<br />

25 m² grossen Baumwollzelt<br />

den Unterschied zwischen<br />

Camping und Glamping.<br />

«Jedes Zelt besteht aus 60<br />

Einzelteilen», sagt Camp-Leiter<br />

Florian Engl. Zusammen<br />

mit einem Mitarbeiter und<br />

sechs Teilzeitkräften kümmert<br />

sich der 29-Jährige um<br />

das Wohl der Gäste. Und das<br />

beginnt schon bei der Ankunft:<br />

Nach der herzlichen<br />

Begrüssung erklärt Florian<br />

Engl, «wie das hier oben so<br />

läuft». Zum Beispiel, dass zu<br />

jedem Gästezelt ein eigenes<br />

Kompost-WC gehört. Oder<br />

dass man die Murmeltiere,<br />

die hier leben, nicht stören<br />

soll. Oder dass der einzige<br />

Shuttle direkt vom Dorf nach<br />

Laax hinunter um 10.40 Uhr<br />

fährt. Falls man diesen<br />

verpasst, müsse man einen<br />

15-Minuten-Spaziergang<br />

zur nächsten öffentlichen<br />

Haltestelle in Kauf nehmen.<br />

Zum Schluss der Einführung<br />

drückt er jedem Gast eine<br />

schicke, emaillierte Tasse in<br />

die Hand. «Die könnt ihr für<br />

den kostenlosen Kaffee, Tee<br />

oder das frische Bergquellwasser<br />

nutzen», so Engl.<br />

Gleichzeitig sei die Tasse ein<br />

kleines Andenken, das man<br />

mit nach Hause nehmen darf.<br />

Ein sympathischer Empfang.<br />

Man fühlt sich sofort als Teil<br />

der Camp-Familie.<br />

«Die Alp Plaun ist<br />

der ideale Standort»<br />

Das TCS Pop-up- Dorf liegt<br />

auf der Alp Plaun auf 1620<br />

m ü. M. Der Begriff Pop-up<br />

stammt aus dem Englischen<br />

und bedeutet so viel wie eine<br />

plötzlich auftauchende, provisorische<br />

und befristete Einrichtung.<br />

So wird auch das<br />

Camp nach dem 29. <strong>September</strong><br />

<strong>2019</strong> wieder komplett<br />

verschwinden – nichts mehr<br />

wird darauf hindeuten, dass<br />

auf dieser idyllischen Kuhweide<br />

einmal das erste Pop-<br />

up-Glamp ing der Schweiz<br />

stattfand.<br />

Warum sich der TCS gerade<br />

für diese Alp in den Bündner<br />

Bergen entschieden hat, erklärt<br />

Oliver Grützner, Leiter<br />

Tourismus und Freizeit beim<br />

TCS: «Die Alp Plaun ist der<br />

ideale Standort. Auch weil<br />

die notwendige Infrastruktur<br />

wie Wasser, Strom und Anschluss<br />

an den öffentlichen<br />

Verkehr bereits vorhanden<br />

ist.» Ein weiterer Vorteil des<br />

Standorts liege zudem in den<br />

schier unendlichen Möglichkeiten<br />

für Ausflüge und Aktivitäten.<br />

Ob Wandern, Biken,<br />

Schwimmen im Caumasee<br />

oder einfach Faulenzen und<br />

den Murmeltieren beim<br />

Spielen zusehen – hier findet<br />

jeder etwas, das seinem<br />

Geschmack entspricht. «Das<br />

Angebot richtet sich an ur-<br />

72 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


CLUB<br />

Frisches Bergquellwasser steht den<br />

Gästen kostenlos zur Verfügung<br />

Camp-Leiter Florian Engl kennt die<br />

Region und gibt gerne Ausflugstipps<br />

bane Paare, aktive Familien<br />

und Geniesser, die ein spezielles<br />

Naturerlebnis in der einzigartigen<br />

Surselva gepaart<br />

mit Wohnkomfort, regionalem<br />

Essen und gutem Wein<br />

Kein gewöhnliches Zelt Das Innere<br />

erinnert fast an ein Hotelzimmer<br />

suchen», sagt Oliver Grützner.<br />

Glamping lockt Gäste<br />

aus nah und fern an<br />

Dementsprechend heterogen<br />

gestaltet sich die Gemeinschaft<br />

im Camp: Eine Mutter<br />

mit zwei Kindern will sich<br />

das Glamping-Abenteuer genauso<br />

wenig entgehen lassen<br />

wie eine fünfköpfige Wandergruppe<br />

aus dem Jura oder<br />

ein junges Pärchen aus Bern.<br />

Aufgrund des Pionier-Charakters<br />

lockt das Pop-up-<br />

Glamping zudem auch Journalisten<br />

und Influencer auf<br />

die Alp Plaun. Da wäre zum<br />

Beispiel Noël, ein Reisejournalist<br />

aus Amsterdam, der<br />

sich auf neue Tourismus-Konzepte<br />

und unbekannte Orte<br />

spezialisiert hat. «Detourism»,<br />

nennt er das. «Als ich davon<br />

erfuhr, war für mich klar,<br />

dass ich das sehen muss»,<br />

sagt der 52-jährige Abenteurer.<br />

Elena aus Zürich ist<br />

ebenfalls sehr positiv überrascht<br />

vom Glamping- Dorf.<br />

Sie stellt sich als Influencerin<br />

vor und betreibt einen Familienblog.<br />

«Ich teste das Glamping<br />

mit meinem Mann und<br />

meinen zwei Töchtern. Und<br />

ich muss sagen: So etwas<br />

habe ich noch nie gesehen.<br />

Ich mag es komfortabel und<br />

trotzdem liebe ich es, mit<br />

meiner Familie Zeit in der<br />

Natur zu verbringen. Hier<br />

finde ich beides.»<br />

Trotz der Verschiedenheit der<br />

Gäste verbindet sie alle die<br />

Begeisterung über das Glamping-Dorf<br />

und die Möglichkeit,<br />

die Natur hautnah erleben<br />

zu können, ohne auf<br />

Komfort verzichten zu müssen.<br />

Im grossen Gemeinschaftszelt,<br />

das im gleichen<br />

Stil wie die Gästezelte eingerichtet<br />

ist, kommt man bei<br />

einem Longdrink schnell ins<br />

Gespräch. Auch während des<br />

Abendessens im zehn Gehminuten<br />

entfernten Restaurant<br />

La Vacca bleibt man beim<br />

Drei-Gänge-Menü, wenn<br />

man will, nicht lange alleine.<br />

Viel Luxus zum<br />

vernünftigen Preis<br />

Die Angebote für zwei<br />

Nächte und zwei Personen<br />

mit Halbpension starten ab<br />

490 Franken pro Zelt. Kinder<br />

bis fünf Jahre übernachten<br />

gratis. TCS-Mitglieder und<br />

TCS Camp ingclub-Mitglieder<br />

profitieren von zehn Prozent<br />

Rabatt. Nebst dem Abendessen<br />

gehören unter anderem<br />

auch ein Lunchpaket und<br />

Marschtee zum Paket sowie<br />

eine prall gefüllte Frühstücksbox,<br />

die am Morgen<br />

vor das Zelt gestellt wird. Zudem<br />

erhalten die Gäste Rabatte<br />

auf Bergbahnen und<br />

andere Leistungen. Für den<br />

Hunger oder Durst zwischendurch<br />

können im kleinen<br />

Shop Snacks und Getränke<br />

gekauft werden. Ob jung<br />

oder alt, einsamer Wolf oder<br />

Familienbande – nach dem<br />

Aufenthalt weiss jeder: So<br />

geht Glamping auf höchstem<br />

Niveau. ◆<br />

Weitere Infos und Buchung unter<br />

tcs-glamping.ch<br />

NACHHALTIGKEIT<br />

BEIM GLAMPING<br />

Dem TCS liegt die Umwelt<br />

beim Pop-up-Glamping<br />

sehr am Herzen, weshalb<br />

ein spezielles Augenmerk<br />

auf die Nachhaltigkeit gelegt<br />

wurde. In Absprache<br />

mit allen lokalen Landwirten,<br />

Jägern, einem Wildhüter<br />

etc. wurden folgende<br />

Massnahmen ergriffen:<br />

Toiletten: Die Kompotoi-<br />

Toiletten wandeln Fäkalien<br />

in wertvolle Erde und Urin<br />

in Nitratdünger um.<br />

Abwasser: Das Wasser aus<br />

den Gemeinschaftsduschen<br />

fliesst in einen Tank,<br />

der über eine Kläranlage<br />

verarbeitet wird. Zudem<br />

steht den Gästen ein biologisch<br />

abbaubares Duschmittel<br />

zur Verfügung.<br />

Abfall: Der Abfall wird getrennt<br />

gesammelt und das<br />

Areal regelmässig kontrolliert,<br />

damit nichts auf der<br />

Wiese liegt, das über Windböen<br />

auf die Kuhweide getragen<br />

werden kann. Jeder<br />

Gast erhält zudem bei der<br />

Ankunft eine Emaille-Tasse<br />

für den gesamten Aufenthalt.<br />

Wildtiere: Das Dorf steht<br />

über einem Murmeltier-<br />

Bau. Die Ausgänge des<br />

Baus sind mit Schildern gekennzeichnet.<br />

Der Hauptbau<br />

befindet sich ausserhalb<br />

des Camps und wurde<br />

in Absprache mit dem<br />

Wildhüter zusätzlich mit einem<br />

Sichtschutz versehen.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 73


«Ich mache keine<br />

Ferien, ich reise»<br />

Leonardo Nigro (45) ist bekannt aus Film, Fernsehen und<br />

Werbung. Im Interview spricht der Schauspieler über<br />

Spontanität und Sicherheit beim Reisen, die längsten 40 Meter<br />

seines Lebens und warum es ihn freut, dass die Menschen<br />

nicht an WC-Papier denken, wenn sie ihn sehen.<br />

INTERVIEW DOMINIC GRAF | FOTOS EMANUEL FREUDIGER<br />

Warum mögen Sie das Wort<br />

Ferien nicht?<br />

Leonardo Nigro: Das hört sich immer<br />

nach zwei Wochen auf einem Liegestuhl<br />

an. Ich kann alle verstehen, die es entspannend<br />

finden, sich am Strand beim<br />

Nichtstun vom stressigen Alltag zu erholen.<br />

Aber mir geht es darum, möglichst<br />

viel zu erleben, Land und Leute kennenzulernen.<br />

Darin sehe ich den Unterschied<br />

zwischen Ferien machen und<br />

reisen. Ich besuche zum Beispiel hauptsächlich<br />

Restaurants, in denen auch<br />

die Einheimischen essen. Daraus ent-<br />

Leonardo Nigro<br />

lebt mit seiner<br />

Familie in Zürich<br />

74 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


CLUB<br />

wickeln sich oft spannende Begegnungen,<br />

Gespräche und Insider-Tipps, die<br />

ich dann spontan ausprobiere.<br />

Spontanität ist Ihnen also wichtig.<br />

Aber birgt dies nicht auch Risiken –<br />

vor allem, wenn sie mit Ihrer Familie<br />

reisen?<br />

Klar, seit mein Sohn da ist, muss ich<br />

mehr planen als früher. Jedoch hat es<br />

sogar Vorteile, nicht alles bis ins letzte<br />

Detail durchzuplanen: Wenn zum<br />

Beispiel jemand krank wird, ist es einfacher,<br />

umzudisponieren. Ich stelle<br />

aber schon fest, dass ich etwas weniger<br />

waghalsig geworden bin. So würde ich<br />

heute nicht mehr in der Dunkelheit<br />

durch jenen Fluss in Costa Rica schwimmen,<br />

in dem ich am Tag zuvor Krokodile<br />

und Haifischflossen gesehen habe. Da<br />

hätte ich mich besser vorbereitet und<br />

gewusst, dass wir vor der Flut zurück<br />

müssen. Übrigens: Das waren die längsten<br />

40 Meter meines Lebens!<br />

Vorbereitung ist das eine, trotzdem<br />

kann auf Reisen immer etwas<br />

passieren. Wie schützen Sie sich<br />

und Ihre Familie für Notfälle?<br />

Ja, passieren kann immer etwas. Aber<br />

stets daran denken oder sogar mit Angst<br />

verreisen, halte ich für keine gute Idee.<br />

Meistens geschieht ja genau denen etwas,<br />

die sich zu viele Gedanken machen. Hier<br />

hilft natürlich auch der ETI-Schutzbrief,<br />

den ich nun für die ganze Familie abgeschlossen<br />

habe. Mit dem ETI im Gepäck<br />

lässt es sich einfach unbeschwerter reisen.<br />

Warum haben Sie sich für den ETI<br />

entschieden?<br />

Einerseits vertrauen sehr viele Menschen<br />

darauf – so verkehrt kann er also<br />

nicht sein. Andererseits verbinde ich<br />

mit dem TCS schweizerische Bodenständigkeit,<br />

Vertrauen und Kompetenz.<br />

Ich fühle mich einfach in guten Händen.<br />

Einige denken beim TCS ja nur an den<br />

Pannendienst. Dabei ist das ja nur ein<br />

kleiner Teil der Leistungen. Dass ich von<br />

der Beratung für das richtige E-Bike bis<br />

zum Dolmetscherdienst in einer Apotheke<br />

auf den Philippinen Hilfe in fast<br />

allen Lebensbereichen erhalte, beeindruckt<br />

mich sehr.<br />

Der ETI zählt auch in der Schweiz.<br />

Reisen Sie eigentlich auch in der<br />

Heimat?<br />

Auf jeden Fall! Uns zieht es regelmässig<br />

auf die Bettmer alp – im Sommer wie im<br />

Winter. Keine Autos, viele Freizeitmöglichkeiten<br />

und die Magie des Aletschgletschers...<br />

Ein Ort der Kraft.<br />

Das Reisen ist auch Bestandteil<br />

Ihres Berufs. Geniessen Sie diese<br />

Art des Reisens ebenso?<br />

Es ist schon etwas anderes. Da schwingt<br />

auch sehr viel Routine mit – ich brauche<br />

mittlerweile höchstens zehn Minuten,<br />

um den Koffer zu packen. Aber ja, ich<br />

geniesse auch die Fahrten oder Flüge zu<br />

Dreh orten, vor allem liebe ich die Vorfreude<br />

auf das, was kommt. Meistens<br />

habe ich vor Ort<br />

Zeit, mich anzuklimatisieren.<br />

Das<br />

mag ich.<br />

Haben Sie bei<br />

einer Reise schon<br />

mal von Ihrem<br />

Schauspiel- Talent<br />

Gebrauch gemacht?<br />

Nicht bewusst.<br />

Aber anscheinend<br />

hat mein Charme<br />

so gewirkt, dass<br />

mir schon ungefragt<br />

ein Businessplatz<br />

im Flugzeug<br />

angeboten wurde. Was ich dankend angenommen<br />

habe.<br />

«Ich besuche hauptsächlich<br />

Restaurants,<br />

in denen auch die<br />

Einheimischen essen»<br />

Als Schauspieler müssen verschiedene<br />

Rollen spielen. Welche liegt<br />

Ihnen mehr – Bösewicht oder Held?<br />

Jede Rolle hat ihren Reiz und es kommt<br />

darauf an, wie ich sie interpretiere.<br />

Spiele ich zum Beispiel einen Mafiaboss<br />

oder Mörder, ist es mein Ziel, dass die<br />

Zuschauer nicht nur das Negative sehen,<br />

sondern die Tiefe des Charakters kennenlernen<br />

und verstehen, warum er<br />

böse ist. Das erfordert einerseits eine<br />

akribische Vorbereitung – bei Drehbeginn<br />

kenne ich den Text perfekt auswendig<br />

–, andererseits aber auch eine<br />

gewisse Spontanität und Flexibilität.<br />

Manchmal reagiere ich während des<br />

Drehs spontan auf meine Filmpartner<br />

oder auf Requisiten. Das verleiht meinem<br />

Spiel Glaubwürdigkeit.<br />

Haben Sie ein Vorbild?<br />

Ja, meinen Sohn. Seit seiner Geburt<br />

habe ich viele Dinge wiederentdeckt,<br />

von denen ich dachte, sie verloren zu<br />

haben: Eine positive Frechheit zum<br />

Beispiel, die es bei aller politischer<br />

Korrektheit erlaubt, zu sagen, was man<br />

gerade denkt oder fühlt. Weitere Vorbilder<br />

sind meine Eltern. Ach ja, und der<br />

Fussballer Gennaro Gattuso. Weil ich<br />

früher, vor vielen Kilos, ein ganz guter<br />

Kicker war, hat mich dieser Kämpfertyp,<br />

der immer alles gibt, geprägt.<br />

Trotz Ihren TV- und Filmrollen<br />

werden Sie meistens wegen eines<br />

Werbespots für Schokolade erkannt.<br />

Nervt das nicht?<br />

Nein, gar nicht. Ich bin sogar etwas<br />

stolz darauf. Immerhin läuft der Celebrations-Spot<br />

schon seit zehn<br />

Jahren in der Schweiz und in<br />

Deutschland – und ist damit<br />

der erfolgreichste Schweizer<br />

TV-Werbespot der Geschichte.<br />

Ich finde es auch<br />

lustig, wenn mich die Leute<br />

erkennen und mir Schoggi<br />

anbieten.<br />

Ehrlich? Die Leute geben<br />

Ihnen Schokolade?<br />

Ja, oft sogar. Oder sie bedauern,<br />

dass sie keine dabei<br />

haben. Das führt zu witzigen<br />

Situationen im Lift, beim<br />

Einkaufen oder im Restaurant.<br />

Dann denke ich mir<br />

manchmal: Zum Glück wirbst du für<br />

Schoggi und nicht für WC-Papier oder<br />

ähnliches. ◆<br />

Leonardo Nigro<br />

DER UMFASSENDE<br />

REISESCHUTZ<br />

Manchmal braucht es nicht viel, damit<br />

in den Ferien ein ernsthaftes Problem<br />

entsteht. Setzen Sie darum auf den<br />

umfassenden Ganzjahres-Reiseschutz<br />

des TCS. Mit dem ETI-Schutzbrief hilft<br />

Ihnen der TCS schnell und zuverlässig<br />

weiter – auf jeder Reise, sogar in der<br />

Schweiz.<br />

Neu hilft der ETI auch bei Problemen<br />

mit dem Reisegepäck, bei teuren<br />

Selbstbehalten des Mietwagens und<br />

bei der Erstattung von Ticketkosten,<br />

wenn etwa wegen Krankheit ein Konzert<br />

nicht besucht werden kann – egal,<br />

ob in der Schweiz oder im Ausland.<br />

0800 140 000, tcs.ch/eti<br />

Zur Person:<br />

Leonardo Nigro (*15.2.1974) ist ein Schweizer<br />

Schauspieler. Nebst diversen Rollen in TV- Serien<br />

(Tatort, Alarm für Cobra 11, Seitentriebe u. v. m.)<br />

wirkte er in Filmen wie Grounding, Die Schwarzen<br />

Brüder oder Schellen- Ursli. 2014 wurde er mit<br />

dem Schweizer Fernsehfilmpreis ausgezeichnet.<br />

Nigro ist seit 1999 mit Mayumi Steiner liiert.<br />

Zusammen haben sie einen Sohn, Leano (7).<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 75


CLUB<br />

Der neue Modetrend:<br />

Sichtbarkeit<br />

«Made Visible» steht für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit im<br />

Langsamverkehr. Dabei geht die Kampagne neue Wege: Statt<br />

auf Leuchtwesten setzt sie auf stylische, reflektierende Outfits.<br />

TEXT DOMINIC GRAF | FOTO TCS, MAURICE SINCLAIR<br />

Getrieben vom Ziel, Sichtbarkeit<br />

zum Trend zu machen, spannt<br />

«Made Visible», die Kampagne<br />

von TCS und BfU, mit Textilproduzenten<br />

und Designern zusammen.<br />

Denn diese bestimmen letztlich das<br />

Angebot im Bereich Mode und Lifestyle<br />

und sind somit stärkste Treiber und Beeinflusser.<br />

Das Genfer Designerkollektiv<br />

ArchivesTM entwirft deshalb im Auftrag<br />

von «Made Visible» rund zehn Looks<br />

mit vielseitigen Accessoires, welche die<br />

Träger sichtbarer und sicherer machen.<br />

Stylisch und sichtbar<br />

zugleich<br />

In einer mobilen Gesellschaft, in welcher<br />

der Langsamverkehr immer wichtiger<br />

wird, braucht es bezüglich Bekleidung<br />

für den Alltag ein Umdenken.<br />

Fehlende Sichtbarkeit führt zu vielen<br />

Unfällen im Strassenverkehr. Nachts<br />

und in der Dämmerung ist die Unfallgefahr<br />

dreimal höher als bei Tag und<br />

bei schlechten Sichtverhältnissen wie<br />

nächtlichem Regen und Schneefall ist<br />

sie sogar zehnmal höher. Die Sichtbarkeit<br />

sollte deshalb bereits beim Design<br />

der Kleidung ein integraler Bestandteil<br />

sein. Genau hier wird «Made Visible»<br />

mit seiner Kollektion aufzeigen, mit<br />

welch ansprechenden und alltagstauglichen<br />

Outfits die Menschen stylisch<br />

und sichtbar zugleich sein können.<br />

Obwohl erst am 31. August <strong>2019</strong> offiziell<br />

an der Mode Suisse Edition 16 präsentiert,<br />

verrät Victor Prieux von ArchivesTM<br />

jetzt schon erste Details zur<br />

neuen Kollektion: «Sie wird aus einem<br />

Mix von Kleidungsstücken für die weibliche<br />

und männliche Garderobe bestehen,<br />

zum Beispiel ein Trenchcoat, ein<br />

Parka oder eine Jeansjacke. Für die<br />

Sichtbarkeit haben wir auf High­Visibility­<br />

Technologien zurückgegriffen, die<br />

wir aus Branchen wie der Luftfahrt,<br />

Automobilität oder dem Sport entlehnt<br />

«Made Visible» Moderne<br />

Outfits und Accessoire, die<br />

sichtbar machen<br />

76 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


DER TCS-EXPERTE<br />

haben.» Ihr Ziel sei es, die Outfits auf<br />

eine überraschende Art und Weise sichtbar<br />

zu machen. «Zum Beispiel haben wir<br />

doppelte Ärmel entwickelt, die man<br />

hochkrempeln kann, wenn es dunkel<br />

ist, so dass sie reflektieren», sagt Victor<br />

Prieux.<br />

Erfolgsgeschichte seit<br />

drei Jahren<br />

Mit der neuen Kollektion und dem Auftritt<br />

an der Mode Suisse geht «Made<br />

Visible» ins dritte Kampagnenjahr. Die<br />

Erfolgsgeschichte nahm bereits im<br />

November 2016 ihren Anfang: In den<br />

Städten Zürich, Bern, Genf und Lugano<br />

haben sich über 1000 Personen an öffentlichen<br />

Castings mit reflektierenden<br />

und stylischen Outfits vor der Kamera<br />

präsentiert und sich als Botschafter und<br />

Gesicht der Kampagne beworben. Aus<br />

den Teilnehmenden wurden acht Models<br />

für die Kampagnensujets eruiert,<br />

die seither schweizweit von Plakaten<br />

herab zeigen, wie Sichtbarkeit in den<br />

persönlichen Stil integriert werden<br />

kann. Zudem konnten Partnerschaften<br />

mit Marken und Händlern wie On Running,<br />

Scott, Adidas Runners, Freitag,<br />

Rukka, SportXX, Dosenbach, Doodah<br />

oder Bikester abgeschlossen werden.<br />

«Made Visible» wird vom Fonds für Verkehrssicherheit<br />

FVS zweckgebunden<br />

alimentiert. Aufgrund der hohen Relevanz<br />

des Themas ist sie die bisher umfangreichste<br />

ausgeschriebene Kampagne<br />

des FVS. ◆<br />

GEWINNEN SIE<br />

2×2 TICKETS AN DIE<br />

MODE SUISSE!<br />

Die Mode Suisse ist eine nationale<br />

Mode- und Förderplattform. Die<br />

Modenschauen, Showrooms und<br />

Pop-up-Stores richten sich an ein<br />

modebewusstes Publikum sowie<br />

die Modefachwelt.<br />

Nehmen Sie jetzt am Wettbewerb teil<br />

und gewinnen Sie mit ein wenig Glück<br />

zwei Eintritte an die Mode Suisse Edition<br />

16 am 31. August <strong>2019</strong> in Zürich.<br />

Teilnahme unter<br />

madevisible.swiss/verlosung<br />

ARBEITEN<br />

Ist Nachtarbeit in<br />

der Lehre erlaubt?<br />

«Ich soll auch in der Nacht arbeiten,<br />

verlangt mein Lehrbetrieb. Nun<br />

habe ich gehört, dass dies nicht<br />

zulässig ist. Stimmt das?»<br />

TEXT VERA BEUTLER<br />

Nachtarbeit für Jugendliche ist<br />

grundsätzlich verboten. Unabhängig<br />

von der betrieblichen Arbeitszeit<br />

darf die Arbeitgeberin Jugendliche<br />

bis zum 16. Geburtstag<br />

höchstens bis 20 Uhr beschäftigen.<br />

Ab dem 16. Geburtstag ist Abendarbeit<br />

bis spätestens 22 Uhr erlaubt.<br />

Nur leider dauert die Nacht<br />

nicht lange: Setzt der Betrieb den<br />

Beginn der Tagesarbeitszeit auf 5<br />

Uhr, gilt dies auch für Jugendliche<br />

als Beginn der – erlaubten – Tagesarbeitszeit.<br />

Keine Regel ohne Ausnahmen –<br />

in bestimmten Branchen ist Nachtarbeit<br />

für Jugendliche erlaubt.<br />

Insbesondere im Interesse der<br />

beruflichen Ausbildung kann die<br />

zuständige Behörde die Beschäftigung<br />

von Jugendlichen zwischen<br />

22 und 6 Uhr während höchstens<br />

9 Stunden bewilligen. Dabei muss<br />

die Arbeitgeberin die Ruhezeiten<br />

gewährleisten sowie<br />

dafür sorgen,<br />

dass die lernende<br />

Jugendliche die<br />

Arbeit unter der<br />

Aufsicht einer erwachsenen<br />

und<br />

qualifizierten Person<br />

ausführt und<br />

LEX4YOU<br />

«lex4you» ist Ihre interaktive<br />

Rechtsauskunfts-<br />

plattform für den Alltag –<br />

gut verständlich, aktuell<br />

und praktisch.<br />

Für rechtliche Anliegen steht<br />

Ihnen der TCS zur Seite.<br />

lex4you.ch<br />

ISTOCK<br />

die Nachtarbeit den Besuch der<br />

Berufsfachschule nicht beeinträchtigt.<br />

Für einige Branchen geht die Ausnahme<br />

noch weiter: Das Departement<br />

für Wirtschaft, Bildung und<br />

Forschung (WBF) hat berufliche<br />

Grundbildungen bestimmter Branchen<br />

von der Bewilligungspflicht<br />

ausgenommen. Betroffen sind<br />

unter anderem das Gastgewerbe,<br />

Bäckereien oder das Gesundheitswesen,<br />

wobei auch für diese die erlaubte<br />

Nachtarbeit genau geregelt<br />

ist. Die Landwirtschaft schliesslich<br />

ist von dem betrieblichen Geltungsbereich<br />

des Arbeitsgesetzes,<br />

unter anderem was die Nachtar-<br />

beit betrifft, ganz ausgeschlossen.<br />

◆<br />

Vera Beutler ist<br />

Dr. iur. und Leiterin<br />

von «lex4you»<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 77


FERIEN IN ÖSTERREICH<br />

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Natur und Erholung in einer grossartigen Bergwelt, in der Sport<br />

und Genuss, Erleben und Entdecken ganz nahe beieinander<br />

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Tel.: +43 (0)5287 / 85 25 · info@vierjahreszeiten.at<br />

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FORUM<br />

touring Impressum<br />

Magazin des <strong>Touring</strong> Club Schweiz<br />

Herausgeber<br />

<strong>Touring</strong> Club Schweiz<br />

Postfach 820, 1214 Vernier (GE)<br />

Chefredaktor<br />

Felix Maurhofer<br />

Stv. Chefredaktoren<br />

Dino Nodari<br />

Marc-Olivier Herren<br />

Redaktion<br />

Aline Beaud<br />

Jérôme Lathion<br />

Juliane Lutz<br />

Dominic Graf<br />

Art Director<br />

Alban Seeger<br />

Fotograf/Bildredaktion<br />

Emanuel Freudiger<br />

Layout<br />

Andreas Waber<br />

Stephan Kneubühl<br />

Sara Bönzli<br />

Mathias Wyssenbach<br />

Redaktionsassistenz<br />

Oliver Marti (D)<br />

Michela Ferrari (I)<br />

Tania Folly (F)<br />

Irene Mikovcic-Christen<br />

Korrespondenzadresse<br />

Redaktion <strong>Touring</strong><br />

Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern<br />

+41 58 827 35 00<br />

touring@tcs.ch<br />

Auflage<br />

Deutsche Ausgabe: 735 588<br />

Totalauflage: 1 190 995<br />

Verlag/Medienmarketing<br />

Reto Kammermann<br />

Inserate<br />

Cumi Karagülle<br />

Roger Müller<br />

Chantale Hofer<br />

verlag@tcs.ch<br />

Clubreisen<br />

Mario Brunelli<br />

Mitgliedervorteile<br />

Marcel Zimmermann<br />

Assistenz Clubleistungen<br />

Dominique Voramwald<br />

Abonnement<br />

Für Mitglieder im Jahresbeitrag<br />

inbegriffen. Der «<strong>Touring</strong>»<br />

erscheint 10 Mal jährlich.<br />

Adressänderungen<br />

Unter Angabe der Mitgliedernummer<br />

direkt an: TCS-Zentralsitz<br />

Postfach 820, 1214 Vernier<br />

0844 888 111, info@tcs.ch<br />

Alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich<br />

geschützt. Nachdruck,<br />

auch auszugsweise, nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des<br />

Verlages. Für unverlangte Manuskripte<br />

wird jede Haftung abgelehnt.<br />

Herstellung<br />

Swissprinters AG<br />

Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen<br />

058 787 30 00<br />

Schreiben Sie uns...<br />

In dieser Rubrik gilt: Je kürzer der Leserbrief,<br />

desto grösser die Chance für den Abdruck.<br />

Erinnerung an den «Amerikaner»<br />

1964 bin ich vom nahen Italien mit einem<br />

schrottreifen Simca 1000 ins Tessin gezogen.<br />

Auf der Foto vom Juli 1967 sieht man mein<br />

erstes Auto mit TI-Kennzeichen und natürlich<br />

meine erste TCS-Mitgliedskarte, die ich stolz<br />

Freunden vor dem Restaurant Brocca di Lugano<br />

Besso zeige. Auf dem Bild sind von links<br />

«Ciccio» Brocca, mein RSI-Kollege Pierpaolo<br />

Porta und Ingenieur Oscar Hoffman zu sehen.<br />

Es ist ein NSU Typ 110 mit Umlaufmotor, einer<br />

technischen Innovation, die aber wieder<br />

verschwinden sollte. Er sah für mich, einen<br />

25-jährigen Schauspieler, wie ein «Amerikaner»<br />

aus und erinnerte mich an den Chrysler<br />

von Franca Rame und Dario Fo (zukünftiger<br />

Nobelpreisträger!), deren Theatergruppe ich<br />

manchmal chauffierte. Leider entpuppte sich<br />

der viel bewunderte NSU auf mechanischer<br />

Seite als echte Katastrophe, sodass ich ihn<br />

nach zwei Jahren wieder los wurde.<br />

Adalberto Andreani, Mezzovico<br />

Elektroauto – quo vadis?<br />

Wie soll es in der Schweiz<br />

vermehrt Elektroautos geben,<br />

wenn der Bund den<br />

Kauf mit keinem Rappen unterstützt?<br />

Das sei Sache der<br />

Kantone. Dort braucht man<br />

aber nicht viel zu erwarten.<br />

Noch schlimmer: Es gibt Gemeinden,<br />

wie z.B. Münsingen<br />

BE, wo man sogar fürs<br />

Anschliessen einer Ladestation<br />

extra zur Kasse gebeten<br />

wird. In Deutschland bekommt<br />

man vom Staat 4000<br />

Euro beim Kauf eines<br />

Elektro autos und selbst die<br />

Ladestationen werden vielerorts<br />

ganz oder zumindest<br />

bis 50% subventioniert. Von<br />

der Niederlande oder Norwegen<br />

(siehe nächsten Leserbrief)<br />

gar nicht zu reden.<br />

Nur in der Schweiz ist es<br />

noch wie zu Gotthelfs Zeiten,<br />

wenn es ums E-Autos<br />

geht. Wie lange soll das<br />

noch so gehen? Etwa bis es<br />

keine Autos mit stinkendem<br />

Verbrenner mehr gibt?<br />

Lasse Salonen @<br />

In Lugano zeige ich mein erstes «Tessiner»<br />

Auto und die TCS-Karte<br />

@ Gesucht: Leserbilder<br />

Das erste Auto vergisst man nie. Auch nicht, was<br />

damit alles erlebt wurde. Erzählen Sie uns Ihre kuriose,<br />

spannende oder abenteuerliche Geschichte. Senden Sie<br />

uns das Bild und die Legende dazu an touring@tcs.ch.<br />

Eines ja, aber tausend?<br />

Was ist, wenn nicht nur ein,<br />

sondern 100 oder 1000<br />

Elektroautos zur gleichen<br />

Zeit unterwegs sind? Zu einer<br />

Ladung des Akkus von<br />

80% benötigt man 50–80<br />

Minuten. Hat man schon<br />

ausgerechnet, wie viele<br />

Ladestationen benötigt werden,<br />

wenn der Ansturm<br />

höher ist? Auch Auto lärm –<br />

E-Autos müssen hörbar sein<br />

– und Feinstaub aus Reifenabrieb<br />

werden nicht abnehmen.<br />

Bis anhin konnten in<br />

Europa ausgemusterte Autos<br />

noch in den Nahen Osten<br />

oder nach Afrika exportiert<br />

werden. E-Autos und Hybride<br />

also nach 10 Jahren<br />

verschrotten? Die Digitalisierung<br />

setzt Lebensdauer<br />

und Wert deutlich herab.<br />

Also wird der «turn over» der<br />

Autos erhöht. Anfangs werden<br />

E-Autos evtl. subventioniert<br />

und bevorzugt, bis der<br />

Staat merkt, dass ihm die<br />

Einnahmen aus dem Autoverkehr<br />

fehlen (wie in Norwegen,<br />

das Begünstigungen<br />

für E-Autos bereits wieder<br />

aufhebt). Wenn schon<br />

E-Autos aus Umweltgründen,<br />

dann keine Mehrtönner<br />

wie Tesla, Audi oder Porsche.<br />

Generell wäre eine vernünftigere<br />

und realistische Sichtweise<br />

angezeigt.<br />

Peter Balbi @<br />

Korrigendum<br />

<strong>Touring</strong> 8/<strong>2019</strong><br />

Im E-Roller-Test auf Seite<br />

30–31 des «<strong>Touring</strong>» 7/8 hat<br />

sich ein Fehler eingeschlichen.<br />

Die Leistung der Piaggio<br />

Vespa Elettrica beträgt<br />

nicht wie in der Tabelle<br />

angegeben 2,65 kW, sondern<br />

3,5 kW. Wir entschuldigen<br />

uns für diesen Lapsus.<br />

Redaktion <strong>Touring</strong><br />

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korres pondenz.<br />

Zuschriften sind auch via E-Mail (touring@tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen<br />

ebenfalls in der Online-Ausgabe des <strong>Touring</strong> (touring.ch).<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 79


Transasia 69/70<br />

1969 begaben sich die zwei Berner<br />

Nicolas und Paul auf eine einjährige Expedition<br />

durch Jugoslawien, Bulgarien,<br />

die Türkei, Iran, Afghanistan, Pakistan,<br />

Nepal und Indien. Ihr treuer Begleiter<br />

war ein gebrauchter VW-Bus aus den<br />

50er-Jahren, den sie «Transasia» nannten.<br />

Der Bus hatte schon die Sahara<br />

durchquert, darum gaben unsere beiden<br />

Expeditionsteilnehmer ihm zur<br />

Erfrischung einen neuen Motor, um die<br />

Reise von über 30 000 km erfolgreich<br />

zu absolvieren. In Madras (heute<br />

Chenai) angekommen, erhielten unsere<br />

beiden Globetrotter die Genehmigung,<br />

ihren Bus in der Nähe des «Automobile<br />

Club of South Asia» zu deponieren, um<br />

die Reise durch Südostasien mit dem<br />

Nahverkehr fortzusetzen. Einige Monate<br />

später kehrten sie nach Madras<br />

zurück, um mit dem Bus wieder in die<br />

Schweiz zurückzukehren. Es war eine<br />

unvergessliche Reise unter teilweise<br />

sehr schwierigen Bedingungen, aber<br />

auch voller neuer Begegnungen und<br />

viel Freude. Aufgrund des Zustandes<br />

einiger Strassen stiess der Bus auf Probleme,<br />

die aber allesamt vor Ort gelöst<br />

werden konnten. Ein Unfall in Pakistan<br />

mit schwer beschädigter Karosserie<br />

oder eine Panne im Norden Irans. Die<br />

Trans asia fand schliesslich in Biel ihre<br />

letzte Ruhe.<br />

Paul Jörg, Lausanne<br />

Der «Transasia»<br />

in Pakistan<br />

Liebe geht durch<br />

Dass die Erinnerung der TCS-Mitglieder an ihr erstes Auto nicht so eingerostet<br />

ist wie das Gefährt wohl mittlerweile, zeigt unsere beliebte Serie.<br />

Der Amilcar<br />

Im Nachlass meines Vaters habe ich die<br />

beigefügten Fotos von ca. 1923 gefunden.<br />

Er hat mir viel erzählt von den beschwerlichen<br />

Ausfahrten dannzumals,<br />

wo mit den schlechtgefederten Wagen<br />

auf ungeteerten mit Löchern übersähten<br />

Naturstrassen gefahren werden<br />

musste. Der Amilcar hatte kein Differenzial<br />

und daher hohen Pneuverschleiss.<br />

Nach einem Steuerstangenbruch und<br />

ungesteuerter Landung irgendwo im<br />

Feld verkaufte mein Vater den defekten<br />

Wagen. Auch lustig ein damaliger Ausflug<br />

mit einem offenen Autobus nach<br />

Hamburg im Juni 1923.<br />

Werner Karth-Weiss<br />

80 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


FORUM<br />

Die erste Liebe vergisst du nie<br />

Dieses ausgemusterte Postauto haben<br />

wir 1978 bei der PTT gekauft. Ein Saurer<br />

mit einem Leergewicht von ca 9 Tonnen.<br />

Karrossiert in zwei Exemplaren1951 von<br />

der Garage Regazzoni im Tessin. Der<br />

Überhang hinten war lang und hoch, um<br />

kurvige Bergstrecken zu bewältigen. Zuerst<br />

musste ich die LKW-Prüfung erarbeiten<br />

und bestehen. Dann mussten wir das<br />

Fahrzeug kennenlernen, wie z. B. den<br />

Nova-Lufstarter, etwas ganz Spezielles,<br />

ausser die beiden Lufttaschen sind leer.<br />

Die Übersetzung der Hinterachse war<br />

auf Bergbetrieb eingestellt. Die Höchstgeschwindigkeit<br />

betrug 58 km/h. Bergauf<br />

und bergab immer gleich schnell.<br />

Mit viel Elan haben Monique und ich mit<br />

einfachen Mitteln den Innenausbau auf<br />

Campen umgebaut und sind mit diesem<br />

Fahrzeug einige Male nach Südfrankreich<br />

in die Ferien gefahren. Das lange<br />

Faltdach haben wir mit Hilfe von Gangloff<br />

Bern instand gestellt und in den Ferien<br />

die Zeit unter dem Sternenhimmel<br />

am Meer genossen. Einmal haben wir<br />

unser Poschi im Sand eingefahren und<br />

waren in der Lage, mit Hilfe von vielen<br />

unterlegten Ästen wieder freizukommen.<br />

Heute undenkbar so nahe am Strand zu<br />

campieren. Die Platzangebote für so ein<br />

grosses Fahrzeug rund um Bern waren<br />

knapp. Mit Bedauern mussten wir unser<br />

geliebtes Poschi nach ca. 7 Jahren verkaufen.<br />

Unser Trost war, dass ein junger<br />

Gewerbeschullehrer für Mechanik aus<br />

der Westschweiz das Fahrzeug gekauft<br />

hat und mit vielen guten Ideen daran<br />

weitgerarbeitet hat.<br />

Monique & Jack G. Bauer<br />

den Wagen<br />

Freestyle<br />

Als ich vor 46 Jahren von meinem Vater<br />

eine Husquarna Motocrossmaschine<br />

geschenkt bekam, musste sein Renault<br />

Dauphine Gordini gleich noch als Transportmittel<br />

dienen. Stossstange entfernen,<br />

Halterung montieren, Töffkette abnehmen<br />

und losfahren. Was die Polizei<br />

wohl heute dazu sagen würde?<br />

Remo Läderach<br />

Die erste grosse Autoreise<br />

1958, mein erstes neues Auto, klein,<br />

mobil, fast 100 km/h schnell, ein Fiat<br />

600, damals ein Traum. Im Sommer bin<br />

ich mit einem Freund nach Frankreich,<br />

Spanien bis Tanger in Marokko gefahren.<br />

Was für ein Unternehmen ohne<br />

Kreditkarten, TCS noch nicht so wie<br />

heute, wenig Geld, einfach jugendlich<br />

unverkrampft drauflos. Geschlafen<br />

wurde im kleinen Zelt, gekocht mit einem<br />

einfachem Benzinkocher. Im Kofferraum<br />

vorne hatte noch ein 20-Liter-<br />

Militär-Benzinkanister Platz. Die sparsame<br />

Reise war ein toller Erfolg und<br />

erfreulicherweise ohne Probleme. Zurück<br />

in Genf habe wir mit dem letzten<br />

Geld noch getankt. Was, wenn es<br />

anders gekommen wäre?<br />

Dieter R. Kröner<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 81


Gratis auch in<br />

den Folgejahren!<br />

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* Die TCS Member Mastercard ® ist eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr, die von der Cembra Money Bank herausgegeben wird.


TOUROLINO<br />

Zurück auf die<br />

Schulbank<br />

Wir haben einen speziellen «Tourolino» vorbereitet, um das neue<br />

Schuljahr einzuläuten. Was ist alles falsch auf dem Schulweg-Bild?<br />

NTOUROLI NTOUROLI<br />

LINO<br />

NO<br />

OUROLINO<br />

UR<br />

OUR<br />

U<br />

TOU<br />

TO<br />

TO TO<br />

T<br />

ROL<br />

O<br />

URO<br />

OURO<br />

TEXT ALINE BEAUD | ILLUSTRATION ANDREA PETER<br />

BEOBACHTEN<br />

XX x XX mm<br />

ONLINE-WETTBEWERB<br />

Welche Behauptung<br />

von einem Velofahrer<br />

im Kreisverkehr<br />

stimmt nicht?<br />

□ A. Ich muss den Linksvortritt<br />

respektieren.<br />

□ B. Ich darf in der Mitte der<br />

Fahrbahn um einen Kreisel<br />

fahren.<br />

□ C. Ich darf mit dem Velo<br />

keinen Kreisverkehr<br />

befahren.<br />

PREIS<br />

Ein Rucksack «Padded<br />

Pak’R Melted Melon»<br />

und ein Reisekoffer<br />

«Tranverz S Blakout Stop»<br />

im Gesamtwert von<br />

208 Franken, grosszügig<br />

gesponsert von Eastpak.<br />

Finde die zehn<br />

Fehler auf der<br />

Zeichnung<br />

Die Ferien sind vorbei<br />

und die Kinder<br />

gehen wieder zur<br />

Schule. Aber es gibt<br />

einige Elemente auf<br />

diesem Bild, die nicht<br />

stimmen. Wirst du<br />

alle davon finden?<br />

Teilnahme bis am 22.9.<strong>2019</strong> gratis im Internet auf touring.ch.<br />

Viel Glück!<br />

Die Lösung des Wettbewerbs<br />

im «<strong>Touring</strong>» 7/8 lautet B.<br />

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «<strong>Touring</strong>» in der Schweiz und in Liechtenstein, ausgenommen sind Mitarbeitende<br />

des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der Wett be werbe «Tourolino» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben<br />

wird keine Korres pondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden auf touring.ch veröffentlicht.<br />

<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 83


Zauberhaft persönliche Hochgenüsse<br />

zum Erleben und Erwandern<br />

Der Private Selection-Wandervogel ist ausgeflogen und hat für die Leserinnen und Leser<br />

des <strong>Touring</strong> Magazins zwei Wander- und Genussideen getestet. Sein Fazit: Unvergesslich!<br />

PS<br />

Exklusiv-Tipp<br />

«Amici del sud»<br />

PS<br />

Exklusiv-Tipp<br />

«Indian Summer<br />

im Engadin»<br />

DAS TESSIN<br />

VON SEINEN<br />

SCHÖNSTEN SEITEN<br />

ATEMBERAUBENDER<br />

ALTWEIBERSOMMER IM<br />

OBERENGADIN<br />

Nachdem ich mit der Bahn entspannt in Locarno ankam, wurde ich am<br />

Bahnhof abgeholt und konnte im Boutique-Hotel Remorino in Minusio<br />

eine erholsame erste Nacht geniessen. Frühmorgens am zweiten Tag fuhr<br />

ich mit dem Postauto nach Sonogno. Hier, ganz hinten im wildromantischen<br />

Verzascatal, nahm ich den Verzasca-Wanderweg unter die Füsse<br />

und wanderte, vorbei an pittoresken Wasserfällen und Kapellen, über<br />

Brücklein und durch dichte Kastanienwälder bis weit hinunter ins Tal. Natürlich<br />

nicht, ohne mich in einem urigen Grotto an Tessiner Spezialitäten<br />

zu laben. Im subtropischen Park des Boutique-Hotels Remorino genoss<br />

ich anschliessend Ruhe und Erholung.<br />

Am nächsten Tag machte ich mich auf nach Rasa, einem typischen Bergdorf<br />

im wunderschönen Centovalli. Von hier erwanderte ich den Corona di Pinz<br />

und genoss schönste Aussichten. In zahlreichen Serpentinen stieg ich hinab<br />

nach Ronco sopra Ascona, wo ich die Nacht nach einem feinen Nachtessen<br />

im idyllisch gelegenen Boutique-Hotel La Rocca verbrachte.<br />

Am kommenden Tag stand dann das dritte Tessiner-Tal auf meiner Liste –<br />

das Val Bavona. Von San Carlo, dem letzten Dorf in diesem abgeschiedenen<br />

Tal, wanderte ich gemütlich auf einem wunderschönen Weg hinunter<br />

nach Bignasco. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken kehrte ich zurück<br />

ins «La Rocca» und belohnte mich mit einem köstlichen Farewell-Dinner.<br />

– 4 Nächte ab CHF 695.– pro Person *<br />

– Je 2 Nächte in den Boutique-Hotels Remorino in Minusio-Locarno<br />

und La Rocca in Porto Ronco<br />

– Tägliches Frühstück vom reichhaltigen Buffet<br />

– Ticino Ticket für freie Fahrt auf den öffentlichen Verkehrsmitteln<br />

– Gepäcktransport von Hotel zu Hotel<br />

– Kartenmaterial und Routenbeschrieb<br />

– 2 Abendessen im Rahmen der Halbpension im Boutique-Hotel<br />

La Rocca (Das Hotel Remorino serviert kein Abendessen)<br />

Dieses Angebot ist buchbar bis am 20.10.<strong>2019</strong>. Preise pro Person. Nachsaison<br />

(22.9. – 20.10.) zu 695.– im DZ oder 745.– in der Hauptsaison (11.7 – 22.9) Aufpreis<br />

Zimmer zur Einzelnutzung: CHF 50.– pro Nacht. Das Angebot kann beliebig verlängert<br />

werden<br />

Die Landschaft leuchtete in tiefen Goldtönen, als ich mit dem Auto beim<br />

Hotel Castell in Zuoz vorfuhr. Als erstes gönnte ich mir hier das Spa, danach<br />

erwarteten mich ausgesuchte Gaumenfreuden und eine erholsame<br />

Nacht. Am zweiten Tag wanderte ich durch wunderschöne und meist<br />

flache Wanderwege durch Engadiner Arvenwälder, Dörfer und ein Hochmoorgebiet<br />

gemächlich nach Celerina, wo mein Gepäck, das bezaubernde<br />

Spa und ein weiteres feines Abendessen auf mich warteten. Gut<br />

erholt und mit einem chüschtigen Picknick im Gepäck ging es dann per<br />

Postauto nach Furtschellas. Ab hier wanderte ich entlang den Oberengadiner<br />

Seen auf einem atemberaubend-aussichtsreichen Höhenweg nach<br />

Pontresina. Im Hotel Saratz genoss ich das volle Verwöhnprogramm.<br />

Zuerst im Hamam. Und danach mit einem 4-Gänge-Dine-Around-Menu.<br />

Gut gestärkt mit einem reichhaltigen Frühstück machte ich mich auf den<br />

Weg zurück nach Zuoz, wo ich im Hotel Castell noch einmal die Engadiner<br />

Gastfreundschaft, ein Farewell-Dinner und eine erholsame Nacht<br />

erleben durfte.<br />

– 3 Nächte CHF 650.– pro Person<br />

oder 4 Nächte CHF 765.– pro Person im Doppelzimmer<br />

(Aufpreis Einzelzimmer: CHF 30.– pro Nacht)<br />

– 1 Übernachtung im Hotel Castell in Zuoz<br />

– 1 Übernachtung im Cresta Palace Hotel in Celerina<br />

– 1 Übernachtung im Hotel Saratz in Pontresina<br />

– Optional: letzte Nacht im Hotel Castell in Zuoz<br />

– Jeweils inklusive Halbpension, also stärkendes Frühstücksbuffet und<br />

4-6-Gang Abendessen<br />

– Benutzung der Wellnessanlagen<br />

– 3 x Rucksackfüllung für Ihr Picknick unterwegs<br />

– Gepäcktransfer von Zuoz nach Celerina, von Celerina nach<br />

Pontresina und zurück nach Zuoz.<br />

Dieses Angebot ist buchbar bis am 12.10.<strong>2019</strong>.<br />

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UNTERWEGS MIT<br />

CHRISTIAN HUBER<br />

3. Karriere: Schulbusfahrer<br />

in Upstate New York<br />

Eigentlich kommt er aus der Musikbranche, doch als er mit seiner<br />

Frau in die USA zog, musste er sich beruflich umorientieren.<br />

Seitdem transportiert Christian Huber Kinder und Jugendliche<br />

von daheim in die Schule und ist glücklich im neuen Job.<br />

TEXT JULIANE LUTZ | FOTO CHRISTIAN HUBER<br />

Er muss früh los. Während<br />

der Schulzeiten verlässt<br />

Christian Huber um 5.30<br />

Uhr sein Haus in Stanfordville<br />

im US-Staat New York. Pünktlich<br />

um sechs Uhr stempelt er sich<br />

im Depot in Dover Plains ein, holt<br />

die Schlüssel und beginnt mit<br />

den Checks, die vor Fahrbeginn<br />

obligatorisch sind: Funktionieren<br />

Lichter, Türen, Blinker, lassen sich<br />

die Fenster öffnen und haben alle<br />

Sitze Gurte? Der sympathische<br />

Berner arbeitet als Schulbusfahrer<br />

und bringt täglich 75 Kinder zum<br />

Unterricht in die Dover Elementary,<br />

Middle und High School.<br />

Die Liebe hat den 52-Jährigen in<br />

die USA geführt. Ursprünglich<br />

hatte er Bauer gelernt, aber dann<br />

lange im Bereich Tontechnik, unter<br />

anderem für die Band Span, gearbeitet.<br />

So traf er seine Frau, eine<br />

Amerikanerin, die vor 30 Jahren<br />

als Sängerin in die Schweiz kam.<br />

Vom Studio in den Bus<br />

«Als wir 50 wurden, beschlossen<br />

wir, in ihr Land zurückzugehen»,<br />

sagt Huber. Das war im <strong>September</strong><br />

2017. Auf der Jobsuche sah er die<br />

Stellenausschreibung bei First Student,<br />

einem der grössten Unternehmen,<br />

die in den USA und in Kanada<br />

im Auftrag von Schulen Schülertransporte<br />

durchführen. Statt sich<br />

um Soundtechnik zu kümmern,<br />

sitzt er nun am Steuer eines gelben<br />

Schulbusses der Marke Thomas.<br />

Auf 150 bis 170 Kilometer kommt er<br />

pro Tag und die Arbeit macht Spass.<br />

«Klar braucht man gute Nerven,<br />

weil die Kinder ziemlich laut werden<br />

können und im Bus still sitzen<br />

müssen, aber wir haben es immer<br />

lustig», sagt er. Die Schüler freuten<br />

sich, wenn sie ihn morgens sähen<br />

und falls sie auf dem Schulparkplatz<br />

noch etwas warten müssten,<br />

würden sie zusammen Musik hören.<br />

Safety first bei Kindern<br />

Es sei frappant, wie sehr in den USA<br />

auf die Sicherheit von Kindern<br />

geachtet würde und um wie viel<br />

behüteter sie aufwüchsen als in<br />

der Schweiz. «Wenn morgens alle<br />

Busse auf dem Schulparkplatz angelangt<br />

sind, wird er abgesperrt.<br />

Erst dann wird ein Bus nach dem<br />

anderen unter der Aufsicht einer<br />

Lehrperson geleert», erzählt er. So<br />

werde sichergestellt, dass auch jedes<br />

Kind wirklich ins Schulhaus gelange.<br />

Vor Bahnübergängen, egal<br />

ob die Schranke offen oder eine<br />

grüne Signallampe leuchte, müsse<br />

er erst anhalten, sich vergewissern,<br />

dass wirklich kein Zug komme und<br />

dürfe dann erst fahren, nennt er<br />

ein anderes Beispiel. Auch habe der<br />

Staat New York eines der strengsten<br />

Gesetze in Sachen Ausbildung<br />

von Schulbusfahrern. Nachdem er<br />

den amerikanischen Führerausweis<br />

gemacht habe, sei er einen<br />

Monat lang täglich in Theorie und<br />

Praxis geschult worden. Dazu kam<br />

ein 30-stündiger Sicherheitskurs.<br />

Hubers Tage sind klar strukturiert:<br />

Von 6.30 Uhr bis kurz vor 9 Uhr<br />

fährt er Kinder zur Schule. Danach<br />

hat er frei bis zum Mittag. Ab 14<br />

Uhr bringt er die Schüler wieder<br />

nach Hause und von 15 Uhr an ist<br />

er mit Baseball- und Footballmannschaften<br />

der Schule unterwegs zu<br />

Matches und sorgt dafür, dass sie<br />

gut wieder zurückkommen.<br />

Aber jetzt hat er erst mal Ferien bis<br />

<strong>September</strong>. Und fährt in dieser Zeit<br />

für die First-Student-Charterabteilung<br />

Kinder in Ferienlager oder<br />

Hochzeitsgesellschaften zu Partys.<br />

Schulbusse seien in den USA die<br />

günstigsten Transportmittel, die<br />

Privatpersonen mieten könnten.<br />

Langweilig wird es Christian Huber<br />

nicht. Er habe einen Hund, ein Motorboot<br />

und gehe öfter ins Yankee<br />

Stadion. «Ich bin hier zum richtigen<br />

Baseballfan geworden», sagt er. ◆<br />

«In den USA wachsen<br />

Kinder sehr viel behüteter<br />

auf als in Schweiz»<br />

Christian Huber,<br />

Berner Schulbusfahrer in Dover Plains<br />

Mit seinem Thomas legt<br />

Huber zu Schulzeiten<br />

täglich mindestens 150<br />

Kilometer zurück<br />

86 touring | <strong>September</strong> <strong>2019</strong>


<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 87


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Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des <strong>Touring</strong> in der Schweiz und Liechtenstein (über 16<br />

Jahre). Ausgenommen sind Mitarbeitende des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner und Gewinnerinnen<br />

der «Wettbewerbe und Verlosungen <strong>Touring</strong>» werden unter den richtigen Einsendungen ausgelost und<br />

persönlich benachrichtigt. Preise können nicht umgetauscht oder bar ausbezahlt werden. Zu den Wettbewerben<br />

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<strong>September</strong> <strong>2019</strong> | touring 89


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Neu & Exklusiv: Mit car-tours.ch an das Weihnachtskonzert des Jahres!<br />

Exklusivreise vom 20. - 23. Dezember <strong>2019</strong><br />

Noch dieses Jahr geht ein grosser Traum für alle André Rieu Fans in Erfüllung: erstmals in seiner Karriere lädt der Superstar mit seinem<br />

Strauss Orchester zum grossen Weihnachtskonzert in seiner Heimatstadt Maastricht. Das einmalige Konzert «Christmas in My Hometown»<br />

am 21. Dezember ist zweifellos das romantischste Musikereignis des Jahres. Dank langjährigen Beziehungen ist es uns gelungen<br />

ein exklusives Gruppenkontingent für diesen Leckerbissen zu sichern. Freuen Sie sich neben dem märchenhaften Konzert der Superlative<br />

unter anderem auf den grossartigen Weihnachtsmarkt vor dem Kölner Dom und auf schöne Adventstage in guter Gesellschaft.<br />

Ihr Reiseprogramm:<br />

1. Tag, Freitag 20. Dezember <strong>2019</strong> –<br />

Anreise<br />

Fahrt im komfortablen Extrabus in den<br />

Raum Köln/Düsseldorf, wo wir in unserem<br />

4-Sterne Hotel mit dem Nachtessen erwartet<br />

werden.<br />

2. Tag, Samstag 21. Dezember <strong>2019</strong> –<br />

Advent in Düsseldorf & Köln<br />

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet<br />

fahren wir nach Düsseldorf. Bummeln Sie<br />

nach Herzenslust durch die zauberhafte Altstadt,<br />

die aufgrund der vielen Lokale auch<br />

als «längste Theke der Welt» bezeichnet<br />

wird. Düsseldorf begeistert mit nicht weniger<br />

als sieben Weihnachtsmärkte – besonders<br />

empfehlenswert ist der zauberhafte<br />

Weihnachtsmarkt am Marktplatz. Nach genügend<br />

Zeit zur freien Verfügung fahren wir<br />

in die Schwesterstadt Köln. Vor der grossartigen<br />

Kulisse des Kölner Doms erwartet uns<br />

hier einer der schönsten Weihnachtsmärkte<br />

Deutschlands. Lassen Sie sich vom Duft<br />

von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten<br />

Mandeln verzaubern und schlendern Sie<br />

durch das „Städtlein aus Holz und Tuch“,<br />

das im Glanz der tausenden von Lichtern<br />

erstrahlt.<br />

3. Tag, Sonntag 22. Dezember <strong>2019</strong> –<br />

Maastricht & das grosse Weihnachtskonzert<br />

Heute morgen fahren wir nach Maastricht.<br />

Die malerische Heimatstadt von André Rieu<br />

erstrahlt im schönen Weihnachtskleid von<br />

ihrer allerschönsten Seite. Flanieren Sie<br />

gemütlich über den zauberhaften Weihnachtsmarkt<br />

und durch die atemberaubend<br />

beleuchtete historische Innenstadt. Im<br />

Verlauf des Nachmittags erwartet uns der<br />

grosse Höhepunkt dieser Reise. Freuen Sie<br />

sich auf André Rieu und seinem Orchester.<br />

Erleben Sie ein unvergleichliches Konzert<br />

der Superlative, ein wahres Winterwunderland<br />

während Sie zu schönen Weihnachtsliedern<br />

und romantischen Walzern<br />

aus der ganzen Welt singen und tanzen! Im<br />

Anschluss laden wir Sie in einem typischen<br />

Lokal zum Nachtessen.<br />

4. Tag, Montag 23. Dezember <strong>2019</strong> –<br />

Heimreise<br />

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise<br />

an.<br />

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✓ 3 Übernachtungen im guten 4-Sterne<br />

Hotel im Raum Köln/Düsseldorf<br />

✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet im Hotel<br />

✓ 1 x feines Nachtessen im Hotel<br />

✓ 1 x feines Nachtessen im beliebten<br />

Restaurant in Maastricht<br />

✓ Besuch der Weihnachtsmärkte Köln,<br />

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✓ Eintritt & reservierte Plätze für das<br />

Weihnachtskonzert von André Rieu im<br />

Forum 100, Maastricht (mittlere Kategorie 3)<br />

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während<br />

der ganzen Reise<br />

Unser Sonderpreis für Sie:<br />

Preise pro Person im Doppelzimmer<br />

im 4-Sterne-Hotel * Fr. 599.-<br />

* Folgende ausgezeichnete 4-Sterne-Hotels haben wir<br />

für unsere Gruppen vorgesehen: (Zuteilung erfolgt nach<br />

logistischen Kriterien 4 Wochen vor Abreise) H+ Hotel Köln<br />

Brühl, H+ Hotel Köln Hürth, Novotel Düsseldorf City West,<br />

Mercure Düsseldorf City Nord<br />

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:<br />

Auf Wunsch beim Konzert<br />

Zuschlag Kat 2: Fr. 25.-<br />

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 140.-<br />

Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person<br />

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:<br />

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,<br />

St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur, Zürich