LÜBECKER WEG 213

luebeckerweg

Nachrichtenblatt des Deutschen Alpenvereins Sektion Lübeck e.V.

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck

Nachrichtenblatt der Sektion

September 2019

Jahrgang 60


2 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


10

Mit dem Dampfzug auf den Brocken

Titel

Editorial 4

Grußwort 1. Vorsitzende 6

Neu in der Bücherei 8

Auf Tour:

○ Harzer Hexenstieg 10

○ Hindelanger und Mindelheimer Klettersteig 17

Arbeitseinsatz Sulzenauhütte 2019 21

Vortragsprogramm 26

Wandern in der Region 29

DAV Mitgliedschaft 37

Termine im Überblick 42

Kontakte 43

17

21

26

29

Herausgeber:

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck e. V.

Redaktion:

Schriftleitung: Wilfried Matthies

E-Mail: schriftleiter@davluebeck.de

Druck: Gemeindebriefdruckerei,

29393 Groß Oesingen

Bankverbindung:

IBAN: DE08 2305 0101 0001 0021 79

BIC: NOLADE21SPL

(Sparkasse zu Lübeck)

Auflage: 1.250 Stück

Erscheinungsintervall: vierteljährlich -

Anfang März, Juni, September und Dezember.

Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Ein Beitrag mit Angabe des Verfassers gibt nicht

unbedingt die Meinung des Vereins wieder und wird

zum Teil in digital erhaltener Formatierung und

Rechtschreibung unverändert übernommen.

Nachdruck nur mit Quellenangabe.

Nächste Ausgabe: Anfang Dezember 2019

Redaktionsschluss: 2. November 2019

3


Liebe

e

Leserin, lieber Leser,

rinnern Sie sich noch an das

Wanderangebot in der Juni-

Ausgabe?

Unser Wanderführer Andreas

Petersen lud dort zu einer extrem langen

Tagestour über 53 Kilometer von Plön

nach Eutin ein.

Ob sich überhaupt Weggefährten für diese

beachtliche Distanz gefunden haben,

die Wanderung trotz heißer, hochsommerlicher

Wetterlage gestartet wurde, und

ob das Ziel tatsächlich erreicht wurde, erfahren

Sie ab Seite 33.

Darüber hinaus hat diese September-

Ausgabe durchaus noch einige andere

Schmankerl zu bieten.

Sektionsmitglied Barbara Mathes führt

uns in den Harz und berichtet über ihr

Abenteuer auf dem märchenhaften Hexenstieg

von Osterode nach Thale.

Dietmar Zahn, Naturschutzreferent der

Sektion, war auch in diesem Jahr oben

auf der Sulzenauhütte und hat wiederum

als Alleinkämpfer unserer Sektion die

wahrlich oft harte Arbeit der Pächterfamilie

nutzbringend unterstützt.

Vortrags- und Wanderprogramm sowie

zwei Klettersteigklassiker in den Allgäuer

Alpen runden den bunten Inhalt des

Lübecker Wegs 213 ab.

Ich wünsche gute Unterhaltung !

Ihr Schriftleiter

Wilfried Matthies

Telfes im Stubaital / Tirol

Pension Danler

Heidi Danler

A-6165 Telfes / Oberplövenweg 4

Tel.:+43 - 5225 - 62476

Fax: +43 - 5225 - 62476 - 13

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Internet: www.pension-danler-stubai.at

Alle Zimmer (ausgenommen EZ) sind geräumig mit Südbalkon bzw. Südterrasse inkl. Sitzgelegenheit, Dusche/WC/

Haarfön, Safe, kleinem Kühlschrank und SAT-TV.

WLAN im gesamten Haus / Parkplätze teilweise mit Überdachung

Im Sommer wie im Winter Ihre Pension !

4 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


5


Werte Vereinsmitglieder,

s

chon wieder neigt sich ein Sommer

dem Ende zu. Ich hoffe, Sie

hatten eine interessante, aufregende,

glückliche und zufriedene

Zeit.

Die Vereinsmitglieder, vor allem die, die

nicht mehr in die Berge können, freuen

sich immer, wenn in unserem LÜBECKER

WEG Berichte über ihre Touren, Wanderungen

oder andere interessante Ereignisse

berichtet werden. Nehmen Sie sich

bitte die Zeit, denn unser Heft füllt sich

auch nicht von alleine.

Die Sektion Kiel hatte mich zur Einweihung

ihres neuen Kletterturms (siehe Fotos

unten) eingeladen. Gerne habe ich die

Einladung angenommen und die Sektion

Lübeck vertreten. Neben dem Oberbürgermeister,

der als erster bis oben hin

kletterte, waren viele Ehrengäste der Einladung

gefolgt. Die Anlage hat die Sektion

€ 500.000 gekostet. Dieser Betrag wur -

de durch Eigenkapital, Spenden und einen

Kredit finanziert. Diese Summe birgt

schon ein gewisses Risiko. Bei der nächsten

Sitzung des Norddeutschen Verbandes

werde ich mich über die Auslastung

der Anlage informieren.

Im Oktober ist es dann soweit.

Bei der Jahreshauptversammlung in München

wird das 150-jährige Bestehen gefeiert.

Die Sektion Oberland München

richtet die Feierlichkeit aus. Am Freitag

findet der Festakt am Nachmittag in der

kleinen Olympiahalle statt und am Abend

die Jubiläumsgala im Löwenbräukeller.

Natürlich berichte ich im nächsten Heft

über die Veranstaltungen.

Bis dahin verbleibe ich

mit herzlichen Grüßen

Angelika Lohr

1. Vorsitzende

6 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Die Apotheke für

Gipfelstürmer

Wir packen Ihre Rucksack-Apotheke,

damit Sie immer gesund und sicher

über den Berg kommen.

7


Felstouren im II. und III. Grad

Stephan Baur · Thomas Otto

Felskontakt, einfache Kletterei, ausgesetztes

Gelände und selbständige Orientierung ohne

ständige Wegmarkierungen – für wen diese

Merkmale zu einer erlebnisreichen Bergtour

dazugehören, der findet in dem Rother Selection

Band »Felstouren im II. und III. Grad«

eine Auswahl fantastischer Touren. Die Klettertouren

führen in den leichten Fels, sie sind

anspruchsvoll und vermitteln ein ursprüngliches

und unverwechselbares bergsteigerisches

Erlebnis.

Jede Tour verfügt über eine genaue Schwierigkeitsbewertung,

eine detaillierte Wegbeschreibung,

ein GPS-basiertes Höhenprofil und

einen Kartenausschnitt mit eingetragenem

Routenverlauf. Die »Felstouren im II. und III.

Grad« schließen auch eine Lücke im alpinen

Bücherregal. Denn für typische Wanderführer

zu schwer und für Kletterführer zu leicht –

wer bislang Klettertouren im leichten Fels

suchte, war maßgeblich auf mündliche Empfehlungen

angewiesen.

208 Seiten mit 179 Farbabbildungen

Tourenkärtchen im Maßstab 1:50.000, eine Übersichtskarte

GPS-Tracks

ISBN 978-3-7633-3050-8

24,90 Euro

Harz

Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen

Waldbestandene Gebirgsinsel: Markant überragt

der Harz das weite Norddeutsche Tiefland.

Der höchste Punkt im Norden Deutschlands

ist durch National- und Naturparks als

eine der schönsten und schützenswertesten

Berglandschaften ausgewiesen. Zu Fuß lässt

sich dieses herrliche Mittelgebirge am besten

erkunden. Der Wanderführer »Harz« präsentiert

die 50 attraktivsten Tal- und Höhenwanderungen

zwischen Goslar, Quedlinburg und

Göttingen, im Naturpark Harz sowie im Naturpark

Kyffhäuser.

Die Auswahl umfasst Touren für jede Kondition

und für jedes Wetter: Die leicht erreichbaren

Superlative Teufelsmauer und Hexentanzplatz

gehören genauso dazu wie der gemütliche

Brockenaufstieg auf Goethes Spuren oder

die Tour durch das romantische Ilsetal.

Die Tourenvorschläge verfügen über exakte

Routenbeschreibungen, detaillierte Wanderkärtchen

mit eingezeichnetem Routenverlauf

und aussagekräftige Höhenpro file.

136 Seiten mit 74 Farbabbildungen

50 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 und

1:75.000, 50 Höhenprofile, zwei Übersichtskarten

im Maßstab 1:500.000 und 1:700.000

ISBN 978-3-7633-4257-0 14,90 Euro

8 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Von Liebe, Bergen und Dramen

Hans-Martin Große-Oetringhaus

Dieser dokumentarische Roman über die Anfänge

der Bremer Sektion des Deutschen Alpenvereins,

ist ein Buch für alle, die gerne

wandern und klettern, für alle, die sich im

DAV engagieren, für alle, die die Alpen lieben

und nicht zuletzt für alle, die bereit sind,

Verantwortung auch für weit entfernt liegende

Berge zu übernehmen.

Die Liebe zur Natur, insbesondere die zu den

Bergen, die Liebe zum Wandern und Klettern

– das alles schwingt im Namen des Deutschen

Alpenvereins DAV mit, der 2019 sein 150jähriges

Bestehen begeht. Seine wichtige Arbeit

wird durch die zahlreichen Sektionen getragen.

Als beispielhaft für das Engagement des Vereins

kann die DAV-Sektion in Bremen gelten.

Ihre Anfangszeit am Ende des vorvorigen

Jahrhunderts und zu Beginn des vorigen markiert

eine besonders spannende Phase. In diese

Jahre fällt ihre Gründung, ihr erster Hüttenbau

wie auch das dramatische Unglück des Dr.

Max Schaefer, eines ihrer Gründungsmitglieder.

Er stürzte mit seinem Bergführer in den

Stubaier-Alpen am Olperer in eine Gletscherspalte

und konnte sich trotz verzweifelter

Versuche nicht aus ihr retten.

In seinem Notizbuch hielt er diese letzten

Stunden seines Lebens und sein Testament

fest.

Der Autor grub bei seinen historischen Recherchen

noch weitere Dokumente aus, die er

in einem dokumentarischen Roman zu einem

Puzzle zusammenfügte. So entstand ein spannendes

und berührendes Bild aus den Anfängen

des DAV. Es bildet ein beeindruckendes

Beispiel dafür, wie eng die Geschichte einer

Familie und die des DAV miteinander verknüpft

sein können. Und sie macht deutlich,

wie die Begeisterung für die Berge, die Freude

an der Natur und das Engagement zu ihrem

Erhalt von einer Generation zur nächsten und

übernächsten weitergegeben werden können.

Hans-Martin Große-Oetringhaus:

Von Liebe, Bergen und Dramen

Iatros-Verlag, Sonnefeld 2019

92 Seiten

ISBN: 978-3-86963-625-2

14,00 Euro

9


Der Hexen-Stieg

von Osterode nach Thale

97 Kilometer in 4 Tagen

Montag, 13.05.2019

1. Etappe Osterode – Altenau

von einem Jahrmarkt okkupiert und für

einen Augenblick ergriff mich die Ichfinde-keinen-Parkplatz-Panik,

aber einmal

rechts abgebogen und Augen aufgemacht,

sah ich die große Hinweistafel des Hexenstiegs

und siehe da, vor diesem Schild war

ein Plätzchen für meine kleine alte A-

Klasse. Das trug sehr zur Entspannung

und Wohlbefinden bei, denn jetzt konnte

ich endlich raus und mich bewegen.

Zunächst führte der Weg ansteigend aber

unspektakulär durch die Wohnsiedlung,

aber schon nach etwa einem Kilometer

war ich umgeben von Wiese und bald

auch von Wald. Und immer ging ich der

kleinen Hexe nach, die diesen Wanderweg

markiert. Sie ist meine treue Weggefährtin

und jedes Mal, wenn ich sie entdecke, gibt

sie mir das gute Gefühl, auf dem richtigen

Weg zu sein. Auf dem nächsten Schild

steht Altenau 12,9 km. Kaum zu fassen,

M

it meinem Benz, den Hermann

zuvor reisefit gemacht hatte,

fuhr ich nach dem gemeinsamen Frühstück

los und erreichte staufrei und zügig

Osterode gegen 12.30 Uhr. Zwar war der

in der Wanderbroschüre beschriebene

kostenlose Großparkplatz Bleichestelle

10 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


dass ich schon die Hälfte des Weges gewandert

bin. Ich fühle mich frisch und

vergnügt. Nach einem Abzweig wird der

Weg zu einem schmalen Trampelpfad

mitten durch Blaubeeren und in dieser

Idylle, von der Nachmittagssonne beschienen,

steht eine Bank, extra für mich.

Ich setze mich spontan und genieße die

allererste Rast auf meiner Wanderung.

Nach einer Stärkung setze ich meinen

kurzweiligen Weg fort und plötzlich tauchen

vor mir der Ziegenberger und Bärenbrucher

Teich auf. Genau wie in einem

YouTube-Video.

nach Altenau zu folgen, tue ich nun genau

das, denn die kleine Hexe hat mich verlassen.

Ich finde keine Markierung mehr.

Mitten im beschaulichen Altenauer Ortskern

stoße ich auf Moock’s Hotel und

werde von der Chefin Frau Teichmann

herzlich begrüßt. Mit einem Kakao auf

der Terrasse lass ich den Tag ausklingen.

Dienstag, 14.05.2019

2. Etappe Altenau – Schierke

Obwohl am Abend zuvor die Gaststätte

gut besucht war, bin ich zum Frühstück

der einzige Gast. Frau Teichmann hat

trotzdem nur für mich ein Frühstückbuffet

vorbereitet mit Orangensaft, diversen

Salaten, Käse, Aufschnitt, frischem Obst,

Frühstücksei, Brot, Brötchen… hier bleiben

keine Wünsche offen. Es ist ein herrlicher

Tag, und ich folge wieder meiner

kleinen Hexe aus dem Ort hinaus und

wandere lange Zeit am hübschen Dammgraben

entlang. Am Wehr der Großen

Oker ist die Arbeit der Wasserknechte zu

erleben. In drei Reihen hängen die schweren

Holzeimer, welche von Mann zu

Mann gereicht wurden, um Grundwasser

Die Infotafeln erläutern ausführlich, wie

diese Teiche, Bäche und Gräben für den

Bergbau genutzt wurden. Aber ich möchte

doch zügig weiter nach Altenau zu

meiner Unterkunft, die ich diesmal im

Voraus gebucht habe. Es ist schön und

unbeschwert zu wissen, für die Nacht ein

Bett zu haben. Ich bin gespannt, was

mich erwartet. Obwohl in der Wegbeschreibung

ausdrücklich darauf hingewiesen

wird, nicht!!! beliebigen Schildern

11


aus Gruben und Schächten herauszutransportieren.

Heute fühle ich mich wie allein

auf der Welt, was ich sehr genieße. Trotzdem

geselle ich mich bei meiner ersten

Rast zu einer Wanderfrau, die sich auch

allein auf den Weg gemacht hatte. Wie

selbstverständlich brechen wir auf und

setzen unseren Weg gemeinsam fort.

Trotz des Hinweises in der Wegbeschreibung,

wegen Bauarbeiten vor der Ortschaft

Torfhaus sei der Weg gesperrt,

biegen wir nicht rechts zur Wolfswarte

ab, sondern bleiben auf dem Hexenstieg.

Denn hier steht kein Hinweis, kein Schild

– nichts. Vielleicht sind ja die Arbeiten

längst abgeschlossen und die Info in der

Beschreibung nicht mehr aktuell? Doch

als wir am Magdeburger Weg ankommen,

ist dort ein weiß-rotes Absperrband befestigt.

Und jetzt??? Sollen wir etwa wieder

zurück? Wir entdecken eine Menge frischer

Fußspuren hinter dem Absperrband

und beschließen weiterzuwandern. So

dramatisch wird es schon nicht werden.

Welch eine hochmütige Fehleinschätzung!

Da regen wir uns auf über abseits

der Pisten verunglückte Skifahrer und

ignorieren selbst die Regeln.

Nach einer Steigung versperren uns unzählige

umgesägte Bäume den Weg. Massen

an illegalen Wanderern hatten die

Stämme an der Stelle, an der sie überwunden

werden müssen, glatt gerutscht –

aaa…glatt! Entweder muss ich darunter

durchkriechen, was mit meinem 60-Liter-

Trekkingrucksack äußerst beschwerlich

ist oder im Scherenschritt darüber klettern,

was mit dem Risiko des Abrutschens

verbunden ist. Und tatsächlich rutschte

mir das Herz in die Hose als ich am steilen

Hang, dieser Abschnitt heißt wirklich

so, im Moment des Absitzens während

ich mein Gewicht vom linken aufs rechte

Bein verlagere, auf der glatten Fläche

abrutsche. Mein rechter Oberschenkel

schrammt über einen Aststummel, es

sticht mir der Schmerz ins Bein, und im

letzten Moment komme ich mit dem rechten

Fuß auf den Boden. Es hätte wirklich

böse ausgehen können, es geht zig Meter

den Hang hinunter. Glücklicherweise ist

nur die Hose hin. Mit noch immer zitternden

Knien erreichen wir Torfhaus und

wandern über den Goetheweg hinauf zum

Brocken. Wir hatten Glück: Eine wunderbare

Sicht. Hier herrscht von 365 Tagen

300 Tage Nebel. Wir steuern zur Einkehr

auf den Touristensaal zu, sind jedoch

weder vom Ambiente noch von der Auswahl

angetan. So beschließen wir, uns

Kaffee und Kuchen im Brockenstübchen

des Brockenhotels zu gönnen, was mit

dem herrlichen Ausblick doppelter Genuss

ist. Meine Weggefährtin bezieht im

Hotel Quartier. Ich wandere allein weiter

durch einen märchenhaften Steinmännchenwald

nach Schierke zu meiner Unterkunft.

12 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Wir hatten Glück:

Wunderbare Sicht vom Brocken

Bahn

13


Heute hat der Himmel beschlossen, gar

nicht erst die Vorhänge aufzuziehen. Der

Sprühdauerregen veranlasst meine Gefährtinnen

zum Besuch der Tropfsteinhöhlen,

ich wandere natürlich weiter. Es

soll ja auch ein Materialtest für die Almärchenhafter

Steinmännchenwald

bestem Wanderwetter. Ich lausche dem

Vogelgezwitscher, spüre den weichen

Waldboden und die Frühsommersonne,

freue mich über einen Bach, der meinen

Weg kreuzt. Den Trudenstein klettere ich

natürlich hinauf. Im Hohnehof, der direkt

am Weg liegt, kehre ich ein und sehe

bekannte Gesichter. Diesen Wandersleuten

bin ich auf dem Brocken schon begegnet.

Zwar brechen wir nicht gemeinsam

auf, doch treffen wir kurze Zeit später

am Bahnhof Drei Annen Hohne wieder

aufeinander. Mit zwei Wandermädels

und einem Wandersmann setze ich meinen

Weg fort. Martina und Birgit haben

dasselbe Etappenziel wie ich, Manfred

nimmt die Südroute und biegt ab Richtung

Elend. Am Rastplatz des Königshütter

Wasserfalls machen wir Pause und

wandern an der Überleitungssperre entlang.

Auf der Tragfurther Brücke knipsen

wir ein Erinnerungsfoto. Zwischenzeitlich

machen sich doch bei uns allen die

Beine bemerkbar. Nicht mehr ganz so

leichtfüßig und deshalb froh über die

Gemeinschaft erreichen wir unsere Unterkunft

in Rübeland. Wir verabreden uns

zum Abendessen. Doch nach einer heißen

Dusche möchte ich nur noch eins: ins

Bett fallen.

Donnerstag, 16.05.

4. Etappe Rübeland – Thale

Mittwoch, 15.05.

3. Etappe Schierke – Rübeland

Über den Pfarrstieg, den gerade die Brockenbahn

quert, gelange ich zurück auf

den Hexenstieg. Es ist der dritte Tag mit

14 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


penquerung im Juli sein. Also werde ich

testen, ob meine Regenausrüstung mich

trocken hält. Ich fühle mich, als sei ich

allein auf der Welt. Nach einem knackigen

Anstieg zum Hohen Kleef mache ich

ein Abschiedsfoto von Rübeland.

Ich würde ja auch gern den HET-Weg

zur Seilhängebrücke wandern, doch was

ist, wenn diese wegen des schlechten

Wetters gesperrt ist? Also bleibe ich lieber

auf dem Klassiker und folge der kleinen

Hexe durch Neuwerk und entlang der

Bode. Bald erreiche ich die gewaltige

Staumauer und folge der Bode weiter

nach Altenbrak. Ich gehe links über die

Brücke in den Ort hinein und suche die

kleine Hexe. Ich folge der Straße bis zum

Ortsende, finde zwar keine kleine Hexe,

stoße aber auf ein Hinweisschild zum

Café Fontane. Da geht es viele steile

Treppenstufen hinauf. Für die Vorfreude

auf Kaffee und Kuchen nehme ich diese

Herausforderung an und bereue es nicht.

Der Milchkaffee ist riesig, der Apfelkuchen

lecker. Ich frage die freundliche

Servicekraft nach dem Hexenstieg. Sie

weiß tatsächlich Bescheid und zeigt geradeaus

aus dem Fenster auf den Hang auf

der anderen Seite des Bodetals. Ich muss

also nicht nur die vielen Treppen wieder

hinunter, sondern auch zurück durch den

Ort und wieder über die Brücke. Der unfreiwillige

Abstecher in dieses Café hat

sich aber auf jeden Fall gelohnt. Die

Feuchtigkeit von oben nimmt zu, es

tropft von meiner Kapuze und meinen

Ärmeln. Außer der kleinen Hexe ist die

Bode meine ständige Begleiterin.

Ich erreiche Treseburg, danach beginnt

das Naturschutzgebiet Bodetal. Mal oben,

mal unten am Wasser verläuft der Weg,

die Vegetation ist üppig. Ich fotografiere

wunderschöne, violett blühende Pflanzen,

die ich zuhause nachschlagen möchte.

Nicht ein einziger Mensch ist mir bisher

auf dem Weg begegnet. Dafür begegne

ich einem Feuersalamander. Doch leider

habe ich das Handy nicht schnell genug

15


in Position für ein Foto. Ein paar Schritte

weiter habe ich noch einmal Gelegenheit

dazu und da ist ein zweiter und sogar ein

dritter Feuersalamander und plötzlich

wimmelt es von Feuersalamandern und

ich muss aufpassen, auf keinen zu treten.

Es ist ihnen wohl etwas zu kühl, sie bewegen

sich langsam. Die Bode verengt

sich, es rauscht wie in einer Waschküche

– oder Hexenküche? Der Blick hinunter

ist im wahrsten Sinne berauschend. In

Serpentinen geht es abwärts, über die

Teufelsbrücke wechsele ich auf die andere

Seite der Bode und gelange nach einer

Weile zur Talstation der Seilbahn zum

Hexentanzplatz. Eine Fahrt mit der Seilbahn

dorthin hatte ich eigentlich geplant,

doch wegen des schlechten Wetters ziehe

ich es vor, auf dem direkten Weg meine

Unterkunft aufzusuchen und malte mir

aus, wie schön die heiße Dusche sein

würde. Angekommen in Hoffmanns Gästehaus,

treffe ich ein bekanntes Gesicht:

Manfred ist auch hier. Bei einer Tasse

Tee vom Campingkocher lassen wir die

Hexenstiegwanderung Revue passieren.

97 Kilometer in 4 Tagen. Schön war´s.


Hindelanger

und

Mindelheimer Klettersteig

Von: brigitte.fehlauer@web.de

[mailto:brigitte.fehlauer@web.de]

Gesendet: Mittwoch, 7. August 2019 15:15

An: buero@davluebeck.de

Hallo,

als Dankeschön für die ausgeliehenen Klettergurte

anbei zwei kurze Berichte über den Hindelanger und

Mindelheimer Klettersteig.

Brigitte und Roswitha

V

or 25 Jahren sind wir zum ersten Mal den Hindelanger Klettersteig

gegangen. Am Hohenglücksteig in der Fränkischen Schweiz haben

wir an Pfingsten unsere alte Kletterausrüstung getestet. Und dann

beschlossen, uns vom Lübecker Alpenverein neue, moderne und vor allem auch

leichtere Klettergurte zu leihen.

Bei schönstem Wetter fuhren wir dann von Oberstdorf mit der Nebelhornbahn zum

Gipfel. Dort beginnt der Hindelanger Klettersteig. Er führt immer am Grat entlang

über den Wengenkopf zum Großen Daumen - über viele seilgesicherte Stellen und

Leitern und mit phänomenalen Aus- und Durchblicken.

Auf dem Weg zum Daumen gibt es Notausstiege, von denen wir den letzten genutzt

haben, um rechtzeitig wieder zurück zur Nebelhornbahn zu kommen.

Wichtig ist, dass man sich für den ganzen Tag etwas zu essen und vor allem auch

genug zu trinken mitnimmt. Nur so konnten wir den Steig in vollen Zügen genießen.

Fazit: Wenn man sich fit hält, kann man den Klettersteig auch noch im Rentenalter

gut gehen.

Es hat auf alle Fälle wieder Lust auf mehr gemacht.... >>

17


Hindelanger Klettersteig

18 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


N

ach einem Ruhe- und Badetag am Freibergsee bei Oberstdorf ging es also zum

Mindelheimer Klettersteig.

Wir sind von der Bergstation der Kanzelwandbahn zum Gipfel und weiter zur Fiderepasshütte

gewandert

Als wir am Einstieg ankamen, waren wir schon 4 Stunden unterwegs. Der Hinweis zum

Klettersteig ist leicht zu übersehen und der Einstieg mit einer überstehenden Leiter ist

nicht ohne, beides soll vielleicht weniger Mutige/Geübte abhalten, den Steig zu gehen,

der auf der ganzen Strecke keinen Notausstieg hat. Bei schönstem Wetter hat das Aufund

Abklettern auf viele Gipfel richtig Spaß gemacht. Wir haben uns Zeit gelassen, um

das herrliche Panorama rund um uns zu genießen. Immer wieder schauten wir zurück

und staunten, welche Kletterei wir bewältigt haben.

Glücklich und stolz schlüpften wir in der Mindelheimer Hütte in unsere Schlafsäcke.

Alles in allem fanden wir die Klettersteige sicherer und weniger anstrengend als manche

Stellen auf den ausgeschilderten Wanderwegen, die wir in den folgenden Tagen

zurücklegten. >>

19


Mindelheimer Kletterstieg

20 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Arbeitseinsatz

2019

U

nd schon wieder ruft das

Stubaital, es gibt viel zu

tun auf der Leipziger Perle,

der Sulzenauhütte.

Der Winter war lang, es hat reichlich

Schnee da oben gegeben.

Ich treffe an der Materialbahn auf Sieghard

(ehemaliger Hüttenwart) und Alfons

(2. Vorsitzender, DAV Leipzig).

Das passt, so muss ich nicht allein hochlaufen.

Die Rucksäcke und das Material

sind schnell verladen, das Wetter hält, die

"Arbeitswoche" kann beginnen. Wir gönnen

uns noch schnell ein Getränk auf der

Sulzenaualm und sind dann nach akzeptabler

Zeit oben ( 2191m ).

Die Begrüßung durch die Pächter Susanne,

Sigmar und Micha (DAV Leipzig)

fällt herzlich aus, eine gewisse Erleichterung

schwingt wohl auch mit. Wir hören,

dass es jetzt zwar elektrische Energie

gibt, aber keine Wasserversorgung im

Haus. Was für Aussichten für die nächsten

Tage! Die Arbeitsliste ist doch schon

so lang genug.

Später treffen dann noch Lena, Mattis

und Erhard (Schatzmeister, Sektion

Leipzig) und nochmal später Alfons ein,

der sich halt mehr Zeit nehmen wollte.

Die reichlichen Schneefelder zur Hütte

hoch und das mittlerweile herrschende

Schietwetter haben jedenfalls niemanden

abhalten können.

21


Am nächsten Tag schauen wir uns das

Malheur mit der fehlenden Wasserversorgung

an. Das Leitungsproblem liegt ca.

150 m höher und unter einer ca. 2 m dicken

Schneeschicht.

Da muss man erst einmal herankommen.

Wir müssen uns wohl oder übel professionelle

Hilfe dazu holen; das kann dauern!

Es kommt sogar Skepsis auf, ob die Hütteneröffnung

zum Wochenende hin noch

realistisch ist.

Ganz nebenbei gibt es aber noch reichlich

Innen- und Außenarbeiten, denen wir uns

widmen müssen, wenn das große Ziel

doch erreicht werden soll.

Hier ein kleiner Auszug:

Räume/Inventar auf Schimmel und Schäden

kontrollieren und reinigen bzw. ausbessern,

Betten beziehen, Sanieren der

Duschen, diverse Elektroarbeiten durchführen,

Fäkaliensäcke für Abflug vorbereiten,

Sockelschutz am Lawinenabweiser

ausschachten und Drainage legen, einige

neue Fenster/-läden einbauen, neue Filter

für die Trinkwasseranlage, Verschlag

bauen, Zugangsweg durch Schneefelder

legen, Brücke bauen.

An dieser Stelle kurzer Stopp für die erfreuliche

Nachricht:

Am nächsten Tag sind zwei Wegebauer

da, es geht dem Schnee oben an der Wasserleitung

an den weißen Kragen. Drei

von uns durften mithelfen, letztlich mit

dem Ergebnis: Wasser (in den Leitungen

) in der Hütte, am Abend durfte sogar

geduscht und alle Toiletten benutzt werden.

Es versteht sich wohl von selbst,

dass wir vier Helfer aus der Fäkaliensackanlage

ebenfalls sehr dankbar für das

Ergebnis waren.

Die Eröffnung am Wochenende war damit

gerettet, insbesondere Susanne und

Sigmar mehr als froh!

Das ein und andere Getränk wurde dann

natürlich am Abend probiert, die Pächter

zeigten sich mal wieder sehr spendabel,

die Stimmung war sehr angenehm.......

Auch am Freitag gab es kein Ausruhen,

es kam wirklich keine Langeweile auf,

die Arbeit in und außerhalb des Hauses

ging uns nicht aus. Aber das Wetter war

jetzt deutlich besser !

Dann war es soweit, wie erwartet und

22 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


doch so plötzlich: Sonnabend und Tag

des Abschieds von der Hütte und einigen

Leuten (vorerst).

Vorerst, weil ich auch zur Tourenwoche

auf der Hütte sein werde. Ich kann schon

sagen: allerdings leider als einziger aus

der Sektion Lübeck.

Jedenfalls war es mal wieder anspruchsvoll,

interessant und sehr abwechslungsreich.

Hinweis für noch Unentschlossene: es ist

auf jeden Fall bereichernd !


Einblick in die wassertechnischen Anlagen

der Hütte, die zur Saisoneröffnung

durchgeführten umfangreichen Arbeiten,

die Folgen des Murenabgangs im Sommer

2017 und die erforderlichen Wiederaufbauarbeiten.

Exkursionstag.

So kann ich über Gletscherkunde, Geologie,

Klima und Klimafolgen, die karge

Vegetation auf dem Geschiebe erzählen.

Schließlich gelingt es mir, einen Bergmolch

und einen Grasfrosch, eben dem

Kaulquappenstadium entwachsen, aus

einem der Kleingewässer zu käschern.

Auf dem Moränenweg können wir ein

Schneehuhn beobachten. Nach dem

Abendessen, reichlich und gut, folgt mein

Abendvortrag zum Rückgang des Sulzenauferners,

gefolgt von nicht bierernsten

Betrachtungen, wie der Enzian in die Flasche

kommt.

Strahlender Sonnenschein und tiefblauer

Himmel, so präsentiert sich der zweite

Bergtourentag. Kaum haben wir das

Grünautal erreicht, heißt es, die Brücke

über den reißenden Schmelzwasserbach

zu errichten. Balken und Bretter sind bereits

vor Ort. Das erforderliche Werkzeug

taucht urplötzlich aus verschiedenen

Rucksäcken auf. Nach getaner Arbeit

stapfen wir durch reichlich Schnee zur

Mairspitz (2781 m), genießen die klare

Fernsicht, um sodann zur Nürnberger

Hütte (2280 m), wo die leckersten Kuchen

verzehrt sein wollen, abzusteigen.

Nun heißt es nochmals 400 Höhenmeter

zum Niederl (2680 m) hinaufzuschnaufen.

An Maierspitz und Niederl nutze ich

die Gelegenheit, die Pflanzenschildchen

zu erneuern. Am Abend halte ich einen

Bergwetter- und Klimavortrag in Kompaktfassung.

Auch am dritten Tourentag: Sonne satt!

Nach dem Frühstück richte ich mit Beates

Unterstützung das Sulzenaualpinum für

die neue Saison ein. Viele der Pflanzenschildchen

gilt es zu erneuern.

Henry, Sieghard und Dietmar halten

Hüttenbauberatung.

An der Südseite der Hütte gilt es, die nasse

Wand trocken zu legen. Ausschachten

bis zum gewachsenen Fels, neu verputzen,

Spezialanstrich auftragen, isolieren

und Drainage verlegen. Andreas opfert

den heutigen und den folgenden Tag für

diese Arbeiten, tatkräftige Helfer an der

Seite. Dietmar, Thomas, Beate und ich

werden zum Großen Trögler aufsteigen,

aber nicht um nur die Wanderlust zu stillen.

Farbtopf, Pinsel, Kuhfuß, Meißel,

Schlägel sind unsere Begleiter. Der Zuckerhütlblick

bedarf dringend einer Generalsanierung.

Schriftzug erneuern, die

Erdbank erhöhen und erweitern. Letzteres

in der Bauweise einer Trockenmauer.

Nach getaner Arbeit streben wir dem Gipfel

zu. Sonne satt, geschrumpfter Sulzenauferner

im Tal. Am Gipfel (Großer

Trögler 2902 m) treffen wir weitere Teilnehmer

der Sektionsfahrt.

Auch am vierten Tourentag unvermindert

Sonne satt! Heute steht uns eine ordentliche

Hochtour bevor. Schon um 7:40 Uhr

gehen wir von der Sulzenauhütte (2191

m) ab. Henry führt und zieht durch bis

zum Grünausee, kurzer Trinkstopp und

schon schreitet er wacker fürbass, im flotten

Tempo zur Seescharte (2762 m) hinauf.

Schneefelder, Schuttkare, Felsstufen

und Schrofen, Henry fegt drüber weg.

24 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Ausgepumpt lassen wir uns an der Scharte

in den Schnee fallen. Trinken, trinken

und schon geht es weiter. Punkt 11:00

Uhr stehen wir auf dem Gipfel des

Gamsspitzl (3052 m). Vor uns erstrahlt

der Wilde Freiger im klaren Sonnenlicht,

wolkenloses Panorama, wohlverdiente

Gipfelpause. Henry und ich errichten das

von den Winterstürmen umgeworfene

Marienbild an seinem Platz auf dem Gipfel.

Schlag 12:00 Uhr erreichen wir die

Seescharte im Abstieg. Im Eiltempo geht

es steile, ausgesetzte Schneefelder,

Schrofen und Schuttrinnen hinab zur

Nürnberger Hütte, die wir um 13:15 Uhr

erreichen. Bis 14:00 Uhr haben wir all die

leckeren Torten und Kuchen verspeist.

Sodann quälen wir uns in sengender Sonne

die 400 Höhenmeter zum Niederl hinauf,

das wir um 15:05 Uhr passieren. Nun

hinab zur Sulzenauhütte, die ich schnaufend

mit qualmenden Socken um 16:50

Uhr, etwa eine halbe Stunde nach unserem

Tempomacher, erreiche.

Unvermindert brennt auch am fünften

Tourentag die Sonne vom wolkenlosen

Himmel. Touren nach eigenem Ermessen.

Ab Mittag sind alle aufgerufen, den Drainageschacht

mit Kies aufzufüllen. Axel

und ich steigen an der Blauen Lacke

vorbei in Richtung Hundsheim auf. Ab

der Moräne können wir direkt aufsteigen

oder auf die Fernerstube queren und über

die Südostseite zum Hundsheim steigen.

Wir wählen die Überschreitung. Ein steiles

Schneefeld zieht zur Mittelmoräne.

Grödel angelegt und schon stapfe ich im

steilen Firn. Auf dem breiten Moränenrücken

waten wir durch Schluff und bazigen,

matschigen Schnee über das, was

mal die Fernerstube war. Wer hat den

Gletscher da geklaut! Zum Hundsheim

(2822 m) wollen nun ein kurzes, bis zu

50° steiles Schneefeld und teuflisch rutschige

Schrofen überwunden sein. Gipfelfoto.

Der Nachmittag sieht uns Kies lesen,

Kies karren, Kies waschen, und damit

den Drainagegraben verfüllen. Bis

zum verspäteten Abendessen ist das Werk

vollbracht. Danach folgt mein Abendvortrag

zum Sulzenauwetter und zum Ausklang

nicht bierernste Ausblicke auf die

Zukunft unserer Hütte im Spiegel modernen

Tourismus.

Auch am letzten Tag hält uns die Sonne

die Treue. Ab dem Mittag findet auf der

Terrasse die 150 Jahrfeier unserer Sektion

für die Repräsentanten der Region, die

lokalen Handwerker, Lieferanten und

natürlich unsere Pächter, Familie Gleirscher

statt. Henry hält die Laudatio. Anschließend

spricht Sepp Rettenbacher

vom Tourismusverband Tirol und überreicht

der Sektion ein Gemälde, das in der

Hütte seinen Platz erhalten wird. Kathrin

Herzer, die Schutzgebietsbeauftragte des

Landes Tirol überreicht einen sehr schönen

Bildband. Musikalisch umrahmt wird

die Feier von einer Stubenmusi aus

Neustift. Alpenländische Weisen erklingen.

Währenddessen zauberte Familie Gleirscher

ein phantastisches Buffet auf die

Terrasse. Mit dieser gelungenen Feier

geht die Bergfahrt zu Ende.

Ein großer Dank allen.


Leben wo die Berge

den Himmel berühren

November

21

Donnerstag

Ein Diavortrag mit Andreas Künk

Vereinslokal TuS Lübeck,

Schlutuper Straße 37, 23566 Lübeck

K lare Luft, Morgenrot, Stille. Der Blick schweift über Geröllfelder, steile Felswände,

dem Grat entlang bis zu Schnee und Eis, erste Sonnenstrahlen streifen die letzten

Meter bis zum tief verschneiten Gipfel, stahlblauer Himmel.

Schon kurz nach der Ankunft in Nepal tauchen wir in das lebendige Gewirr der Hauptstadt

Kathmandu ein. Geschäftiges Treiben rund um alte Tempelanlagen, spielende

Kinder und ein chaotischer Verkehr mit heiligen Kühen auf der Hauptstraße bestimmen

das Stadtbild.

Unzählige Trekkingmöglichkeiten bieten sich an. Ob mit Gipfeln wie dem Gokyo

Peak, Island Peak oder Mera Peak im Solo Khumbu oder Touren in verborgene Täler

im Norden von Manaslu und Dhaulagiri und über verschneite Pässe weit jenseits der

fünftausend Meter Grenze.

Auch das kleine Königreich Mustang nördlich der Himalaya Hauptkette wie auch das

schwer zugänglich Dolpo im Westen Nepals sind Ziele unserer Reise. Egal wo man

sich in Nepal befindet, die Gastfreundschaft sowie die Hilfsbereitschaft der Nepali sind

allgegenwärtig.

Viele fröhliche, neugierige und offene Menschen lassen jede Begegnung zu etwas Besonderem

werden - NAMASTE in Nepal! >>

26 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Andreas Künk

selbstständiger Fotograf,

Alpinist und Buchautor

Geboren 1968, lebt und arbeitet er in

Schruns (Vorarlberg) und ist seit vielen

Jahren als Vortragender im In- und Ausland

unterwegs.

Seit 1985 führen ihn zahlreiche Reisen

und Bergtouren u.a. in die Westalpen,

nach Afrika, auf die arabische Halbinsel,

nach Ost- und Südostasien, Nepal, Iran,

Russland und Nordamerika.

Dabei bestieg er über 70 Fünf- und

Sechstausender.

Publikationen in zahlreichen Fachzeitschriften

und alljährlichen Kalendern

folgten Bildbände im Jahr 2000 / 2003 /

2007 mit dem Thema MONTAFON in

einem regionalen Verlag sowie dem

Wechsel zum bekannten deutschen Tecklenborg

Verlag mit der Veröffentlichung

der Bücher „MONTAFON sehen und

erleben“ im Jahr 2011, dem Bildband

„NEPAL Leben wo die Berge den Himmel

berühren“ im Jahr 2014. Sowie

„OSTAFRIKA Kilimanjaro, Gorilla und

Massai“ im Jahr 2016. Im September

2017 erschien der neueste Bildband

„MONTAFON Heimat in den Bergen“

Möchte man vom Autor bzw. Referenten

wissen, wo er denn am liebsten seine Zeit

verbringt, bekäme man sicher „auf Reisen

und beim Bergsteigen“ zur Antwort.

Die Frage was für ihn Heimat bedeutet,

wird mit einem knappen „halt o

s´Muntafu“ klargestellt.

Das Montafon als Ganzes. Berge, Täler

und Lebensweise. Und wenn es doch mal

zu eng wird im Tal, locken Ziele in der

Welt und animieren zum Ausreißen. Er

ist sozusagen ein Ausreißer der wieder

gerne zurückkommt –zurück in seine Heimat

in den Bergen.

Schon als Kind und Jugendlicher waren

die Berge eine Konstante in seinem Leben.

Sie halfen dabei, manche Schräglagen

wieder zu begradigen.

Die Fotografie beschäftigt ihn seit seiner

Schulzeit. Eine Ausdrucksform, die sich

ideal mit dem Bergsteigen und Reisen

verschmelzen lässt. Speziell bei der Landschaftsfotografie

ist Künk ein Verfechter

der analogen Fotografie geblieben. Zu

gerne tüftelt er mit verschiedensten Festbrennweiten

an Perspektiven, Blickwinkeln

und Lichtverhältnissen herum. Ein

Klick – ein Bild. Der Photoshop bleibt

derweilen im Studio.

27


Begegnungen mit Italien!

Incontri con l’Italia

Das Land ist so facettenreich,

dass es jeden mit ganz

verschiedenen Vorstellungen

belegt und mit den

unterschiedlichsten

Erfahrungen verbindet.

Referenten: Martina u. Guus Reinartz

Februar

20

Donnerstag

19:00 Uhr

Der Jakobsweg – sieben Wege nach Santiago

Eine ganz persönliche Reisereportage: 35 Tage lang

wanderte Beate Steger mit leichtem Gepäck und schwerer

Kamera auf dem klassischen Pilgerweg, dem

„Camino Francés“ knapp 800 Kilometer zu Fuß.

Neben dem Hauptweg werden sechs weniger bekannte

Alternativrouten vorgestellt – ein wahrer Wissensschatz

für alle, die sich auf ihren eigenen Weg machen möchten.

Referentin: Beate Steger

März

19

Donnerstag

19:00 Uhr

Begrenzt ist das Leben

unendlich die Erinnerung

wir verabschieden uns von

Carla Salm

* 08. Oktober 1928 † 28. Juni 2019

im DAV seit 1957

Vorstand & Beirat der Sektion Lübeck

28 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


September

21

Samstag

Heidschnuckenweg

Etappe 1

Hamburg-Fischbek – Dibbersen – Buchholz in der Nordheide

Strecke: 22 km

Treffpunkt für die Bahnfahrt ist Lübeck-Hauptbahnhof um 07:40 Uhr

(Bitte pünktlich wegen SH-Ticket Buchung)

Schleswig-Holstein-Ticket

und Kurzfahrt von Buchholz in die AB Zone Hamburg

Rucksackverpflegung und ggf. Regenschutz

Einkehr voraussichtlich in der Waldschenke Rosengarten

Tempo: 5 km/h auf gerader Strecke

Ankunft in Lübeck-Hauptbahnhof ca. 21:00 Uhr… hoffentlich früher ☺

Anmeldung bis Mittwoch, 18.09.2019 in der Geschäftsstelle

Wanderführer: Andreas Petersen

29


Oktober

12

Samstag

Herbststimmung

zwischen Schönwalde und Neustadt

Neu Petersdorf bei Schönwalde – Forst Glinde – Hof Windberg –

Bandorf – Stolpe- Gut Mühlenkamp – Sierhagen –

Gr. Binnenwasser - Neustadt

Strecke: ca. 18 km

Verkehrsmittel: Deutsche Bahn und Großraum-Taxi

Treffpunkt: Lübeck-Hauptbahnhof um 08:55 Uhr zur Abfahrt mit RE 85

um 09:12 Uhr nach Neustadt/Holstein

Rucksackverpflegung und Schlusseinkehr in Klüvers Brauhaus, Neustadt

Wanderführer: Jörn Mecker

Telefon: 0451- 495879 / vormittags ab 10:00 Uhr und abends ab 19:30 Uhr

Anmeldung in der Geschäftsstelle möglichst bis: Mittwoch, d. 9.10.2019

danach auch beim Wanderführer bis spätestens

Donnerstag, d. 10.10.2019 wegen Taxibestellung

30 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Oktober

27

Sonntag

Herbst an der Wakenitz

und Herrnburger Binnendüne

Strecke: ca. 16 km

Startpunkt: Bushaltestelle St. Hubertus

Rucksackverpflegung – Schlusseinkehr

ÖPNV Linie 4 und 6 bis St Hubertus.

Für die Rückfahrt von Eichholz Linie 3 und 5

PKW Einsatz bedingt nach Absprache

Wanderführer: Reinhard Falter

Treffpunkt: 10:00 Uhr REWE Parkplatz St. Hubertus

(gegenüber Bundespolizeiakademie)

Anmeldung in der Geschäftsstelle bis: 23.10.2019

danach ggf. auch beim Wanderführer unter der Telefonnummer

0451/68375 oder mobil 0173/9334645

31


November

16

Samstag

Novemberstimmung

östlich von Lübeck

Lübeck-Schlutup/Markt - Richtung Selmsdorf – Palingen –

Südrand der Palinger Heide – Herrnburg – Lübeck-Eichholz

Strecke: ca. 12 km

Verkehrsmittel: Stadtbus Lübeck

Treffpunkt: HL ZOB 11:30 Uhr zur Abfahrt mit Buslinie 11 um 11:38 Uhr

(es kann natürlich auch an anderen Haltestellen zugestiegen werden)

Schlutup/Markt: 12:16 Uhr

Rucksackverpflegung und Schlusseinkehr in „Ullis Landhaus“

(wegen evtl. Vorbestellung des Essens auf Wunsch des Lokals - falls die Gruppe

eine bestimmte Größe erreicht - bitte beim Wanderführer anrufen)

Wanderführer: Jörn Mecker

Telefon: 0451-495879 / vormittags ab 10.00 Uhr

oder abends ab 19:30 Uhr (länger klingeln lassen)

Anmeldung bitte, bitte diesmal direkt beim Wanderführer bis spätestens

Donnerstag, d. 14.11.2019

32 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Wanderbericht vom 29.06.2019

„Der Holsteinische-Schweiz-Weg“

53 km

D

as wichtigste am Anfang: Es war

ein voller Erfolg und alle sind

fröhlich ins Ziel gewandert!

Im Vorwege war es überhaupt nicht klar,

ob so ein Angebot über 53 km Interesse

weckt. Wir Wanderführer von der Sektion

Lübeck legten eine 3 Sekunden Denkpause

ein, was nicht häufig vor kommt.

Aber dann hieß es: “Da wollen wir doch

mal sehen, wie viele sich anmelden“…

Nun, wir waren 11 Personen, die von

Anfang bis Ende die 53 km bei bestem

Sommerwetter (bis zu 32°C) gewandert

sind. Zwei liebe Menschen haben sich

die Strecke geteilt, um die Wandergruppe

supporten * zu können. Dazu später mehr.

Treffen war zwischen Lübeck Hbf und

Bahnhof Plön. 6 Personen in Lübeck, 4

Personen sind in Eutin zugestiegen und 1

Person wartete in Plön am Bahnhof auf

uns. Nach einer kurzen Willkommensund

Vorstellungsrunde starteten wir um

07.50 Uhr gut gelaunt in den wundervollen

Sommertag. In Malente stieß Wiebke

zur Wandergruppe hinzu und überraschte

uns alle mit einer gekühlten Wassermelone.

Die schmeckte nach den ersten 2

Stunden wandern einfach super. Lieben

Dank an Wiebke!!! Die nächste Erfrischung

gab es am Kiosk in Sielbeck. Mit

einem Eis oder einem kühlen Getränk

ging es munter weiter zum Ukleisee. Hier

wurde das erste Pflaster auf einen Zeh

gebracht und gleich im Anschluss sprang

Wiebke in den Nücheler See. Dabei ging

uns der liebe Masood verloren… konnte

aber mittels Telefon wieder eingefangen

werden Nun waren es nur noch 7 Kilometer

bis zum Bungsberg. Dort erwartete

uns Christina mit einem Kuchen, Wasser

und Kaffee. Mittels kleiner Gaskocher

*

unterstützen

33


achten wir das Wasser zum Kochen und

brühten den Kaffee frisch auf. Nach dieser

Stärkung mit Streuselkuchen, Butterkuchen,

Kaffee und Tee wollten alle die

letzten 23 km nach Eutin wandern.

Wiebke fuhr das Auto, was Christina ge-

34 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


acht hatte, wieder Richtung Lübeck und

Christina beendete die Wanderung mit

uns in Eutin. Vielen Dank an Wiebke und

Christina für das Service- und Notfallfahrzeug

bei Km 30!!! Nun ging es weiter

über Schönwalde in den großen Waldabschnitt

Richtung Eutiner See. Hier waren

alle gefordert auf die Wegmarkierungen

zu achten. Oft kaum zu erkennen tasteten

wir uns durch das Grün. Einmal gab es

von Jan per Navi eine kleine Korrektur,

denn da hatten wir alle nicht aufgepasst.

Dank an Jan, unseren Retter.

Nun könnte man glauben, am Großen

Eutiner See angekommen, die Eutiner

Kirche in Sicht, wir wären gleich am Ziel.

5 Kilometer bleiben aber 5 Kilometer und

das heißt, noch eine weitere Stunde am

See entlang.

Am Bahnhof in Eutin angekommen umarmten

wir uns alle feierlich und gratulierten

uns zu unserem Erfolg!!! Keine

Verluste! Allen hat es super gefallen. Ein

Teil „sprang“ in den Zug und ein Teil

„hüpfte“ ins Auto. Die Wanderung war

somit, als der Zug abfuhr, um 20.59 Uhr

offiziell beendet.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und

Teilnehmer für diesen wundervollen Tag.

Euer

Andreas Petersen


36 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Bergsport erleben

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DAV steht für die Vereinbarkeit von

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38 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


39


Datenschutzerklärung

1. Informationen zum Datenschutz

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung angegebenen Daten über Ihre

persönlichen und sachlichen Verhältnisse (sogenannte personenbezogene Daten) gleichermaßen auf Datenverarbeitungs-Systemen

der Sektion, der Sie beitreten, wie auch des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins (DAV)

gespeichert und für Verwaltungszwecke der Sektion, bzw. des Bundesverbandes verarbeitet und genutzt werden.

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Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Stellen außerhalb des

DAV, weder außerhalb der Sektion, noch außerhalb des Bundesverbandes, weiterzugeben. Sie können jederzeit

schriftlich Auskunft über die, bezüglich Ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die

bei der Sektion und der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für

die Abwicklung der Geschäftsprozesse der Sektion, bzw. des Bundesverbandes nicht erforderlich sein, so können Sie

auch eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen,

Der Bundesverband des DAV sendet periodisch das Mitgliedermagazin DAV Panorama in der von Ihnen gewählten

Form (Papier *der Digital) zu. Sollten Sie kein Interesse am DAV Panorama haben, so können Sie dem Versand

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der steuerrechtlichen Vorgaben, aufbewahrt werden müssen.

Eine Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke findet weder durch die Sektion, den Bundesverband,

noch durch Kooperationspartner des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins statt.

Ich habe die oben stehenden Informationen zum Datenschutz zur Kenntnis genommen und akzeptiert.

Ort:_______________________ Datum: _____________________ Unterschrift: _____________________________

2. Einwilligung

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Ich willige ein, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAY meine E-Mail-Adresse zum Zwecke der Übermittlung

der von mir ausgewählten Medien nutzt. Eine Übermittlung der E- Mall-Adresse an Dritte ist dabei ausgeschlossen.

Ort:_______________________ Datum: _____________________ Unterschrift: _____________________________

2.2 Nutzung der Telefonnummer durch Sektion und Bundesverband

Ich willige ehe, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAV, soweit erhoben, meine Telefonnummern zum

Zwecke der Kommunikation nutzen. Eine Übermittlung der Telefonnummern an Dritte ist dabei ausgeschlossen.

Ort:_______________________ Datum: _____________________ Unterschrift: _____________________________

Datenschutzbeauftragter:

Prof. Dr, Rolf Lauser

Dr.-Gerhard-Hanke-Weg 31

85221 Dachau

E-Mail: rolf@lauser-nhk.de

40 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


41


September

21

Samstag

Oktober

12

Samstag

Oktober

27

Sonntag

November

16

Samstag

November

21

Donnerstag

WANDERN:

WANDERN:

WANDERN:

WANDERN:

VORTRAG:

Heidschnuckenweg

Etappe 1

Seite 29

Herbststimmung

zwischen Schönwalde und Neustadt

Seite 30

Herbst an der Wakenitz

und Herrnburger Binnendüne

Seite 31

Novemberstimmung

östlich von Lübeck

Seite 32

Nepal, Leben wo die Berge

den Himmel berühren

Seite 26

42 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019


Öffnungszeiten:

mittwochs: 15:30 bis 18:30 Uhr

samstags: 10:00 bis 12:00 Uhr

Geschäftsstelle:

Hüxterdamm 8, 23552 Lübeck

Postanschrift:

Postfach 1167, 23501 Lübeck

Telefon: 0451/73297

Telefax: 0451/29170398

E-Mail: buero@davluebeck.de

Homepage: www.davluebeck.de

V o r s t a n d B e i r a t E h r e n r a t

1. Vorsitzende

Angelika Lohr

0151 54645009

vorstand@davluebeck.de

Mitgliederverwaltung

Angelika Lohr

mvm@davluebeck.de

2. Vorsitzender

und Ausbildungsreferent

Andreas Aurich

0171 2888271

ausbildung@davluebeck.de

Schatzmeister

Andreas Bründel

0451 / 4894395

schatzmeister@davluebeck.de

Schriftwart

Joachim Vieth

0451 / 31535

schriftwart@davluebeck.de

Jugendreferent

Timm Bußhaus

0179 3925413

jugend@davluebeck.de

Ehrenvorsitzender

Hans-Jürgen Röhl

0451 / 32630

Büro Geschäftsstelle

Hale Erkek

0451 / 73297

buero@davluebeck.de

Wanderwart

Horst Geese

0170 8472215

wandern@davluebeck.de

Freunde der Stettiner Hütte

Joachim Kreis

0451 / 73640

freunde-der-stettinerhuette@davluebeck.de

Naturschutzreferent

Dietmar Zahn

04533-206398

naturschutz@davluebeck.de

Sportbeauftragter

Klaus-Dieter Rickert

0451 / 8973415

sport@davluebeck.de

Homepage

Dieter Otte

0451 / 59 61 37

webmaster@davluebeck.de

Redaktion „LÜBECKER WEG

Wilfried Matthies

04156 / 8477993

schriftleiter@davluebeck.de

Kletterreferent

Christian Schwarz

klettern@davluebeck.de

Vorsitzender

Georg Bornemann

0451 / 792854

Vertreter des Vorstands

Timm Bußhaus

0179 3925413

jugend@davluebeck.de

Ellen Spies

0451 / 31535

Waltraud Giese

0451 / 605565

Klaus-Dieter Rickert

0451 / 8973415

sport@davluebeck.de

Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft für verantwortlichen Umgang der Waldressourcen zum Wohle heutiger und zukünftiger Generatio-

Tourenreferent

Nils Neumann

touren@davluebeck.de

Jugendvertreterin

(unbesetzt)

43


Post A 12557 DPAG - Entgelt bezahlt

Deutscher Alpenverein

Sektion Lübeck e. V.

Postfach 11 67, 23501 Lübeck

44 LÜBECKER WEG - Ausgabe 213 - September 2019

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