Gemeinde Insider September 2019

winamagazin
  • Keine Tags gefunden...

GEMEINDE

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE

die

SEPTEMBER 2019 | Elul / Tischrei 5779 / 5780 | Nr. 796 | € 2,– | www.ikg-wien.at

insider

WIEN

Israelitische Kultusgemeinde Wien, Seitenstetten 4, 1010 Wien, P.b.b., DVR 0112305; 2,–


Inhalt

Präsidentensprechstunde 2

Ombudsleute der IKG 2

Präsidium 3

JBBZ 4–5

ZPC-Schule 6

ESRA 8

Club SchelAnu 10

MZ 11

Misrachi 11

WIZO 12

AKFT 13

IKG Fundraising 13

Freunde v. Yad Vashem 14

Or Chadasch 14

Veranstaltungskalender 16–17

Rabbinat & Friedhof 18–19

IKG Kultur 21

Bitachon 21

ZiB & Jüd. Gem. Baden 22

Chewra Kadischa 23

Peacecamp 24

JIFE 25

Keren Hajessod 25

S. C. Hakoah 26

Schalom Bait 26

JUKO 27

Haschomer Hatzair 27

Bnei Akiva 28

JöH 28

Lauder Chabad Campus 29

IKG-Intern 22

JBBZ 23

Cover: Schulbeginn, flash90

SPRECHSTUNDEN

PRÄSIDENT OSKAR DEUTSCH

Ich stehe Ihnen persönlich für

Gespräche in der Kultusgemeinde zur Verfügung.

Sie sind herzlich eingeladen, dieses Angebot

diesmal am Dienstag, dem 03. September,

von 10.00 bis 12.00 Uhr, sowie am Dienstag, dem

24. September, von 14.00 bis 16.00 Uhr, zu nützen.

Anmeldung bei Doris Zimmermann

unter E-Mail d.zimmermann@ikg-wien.at

Einmal im Monat halte ich auch in den anderen

Institutionen der Kultusgemeinde – im Maimonideszentrum

(MZ), in der ZPC-Schule, ESRA und JBBZ –

eine Sprechstunde ab (ohne Anmeldung).

Nächster Termin: Mittwoch, 04. September 2019

ZPC

MZ

ESRA

JBBZ

09.00–10.00 Uhr

10.00–11.00 Uhr

11.30–12.30 Uhr

13.00–14.00 Uhr

OMBUDSLEUTE DER IKG

Wir sind

für Sie da!

insider

Impressum

Medieninhaber (Ver le ger), He raus geber:

Israelitische Kul tus ge mein de Wien.

Chefredaktion: Julia Kaldori

Redaktion & Layout: Julia Kaldori, Karin Fasching

Sitz: 1010 Wien, Seitenstetten gas se 4, Pf 145

Tel. Redaktion/Sekretariat: 01/53 104–271, Fax: –279,

An zei genannahme: 01/53 104–272

E-mail: redaktion@ikg-wien.at

Zweck: In for ma tion der Mitglie der der IKG Wien in

kulturellen, politischen und organisatorischen Belangen.

Stärkung des demokratischen Bewusst seins in der

ös ter reichischen Be völ kerung.

Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH.

Alle signierten Artikel geben die per sönliche Meinung

des Au tors wieder, die sich nicht immer mit

der Meinung der Redak ti on deckt. Für die Kaschrut

der in der GEMEINDE angezeigten Produkte übernehmen

Herausgeber und Redaktion ausdrücklich

keine Ver ant wor tung. Nicht alle Artikel, die in der

Redaktion einlangen, müssen zur

Verö f ent li chung ge lan gen.

Uri Gilkarov

0676/843 333 200 itc@chello.at

Alexander Mandelbaum

0664/432 28 80

alexandermandelbaum@hotmail.com

Dr. Wjaczeslaw Pinchasov

0676/844 287 200 dr.pin@chello.at

Dr. Arlette Leupold-Löwenthal

0676 / 518 00 77

Ilan Yaakobishvili

0650/543 53 84

handyland1@chello.at

2 insider September 2019


Präsidium

Sehr geehrte Gemeindemitglieder!

Vorweg möchte ich allen Kindern und Jugendlichen, den Eltern und

Lehrern einen erfolgreichen Schubeginn wünschen. Zwar ist es der Anfang

eines neues Schuljahres, aber auch das Ende des jüdischen Jahres

5779. Im September werden die Vorbereitungen für die Hohen Feiertage

abgeschlossen, seien es Vorbereitungen im Stadttempel oder den

anderenSynagogen,VorbereitungenderSicherheitsleute,derBetreiber

koschererLebensmittelgeschäfteoderRestaurantsoderjedereinzelnen

Familie.

Nationalratswahl – Podiumsdiskussion am 02. September, um

18.30 Uhr. Diesmal bringt Rosch Haschana auch eine Neuwahl: Am

29. September, dem Erev Rosch Haschana, wählen wir einen neuen

Nationalrat. Abseits der vielen TV-Diskussionen wird sich am 02. September

eine ganz besondere Gelegenheit bieten, sich über Kandidaten

und Vorstellungen der Parteien das jüdische Leben betrefend zu informieren

– und zwar bei einer Podiumsdiskussion im Gemeindezentrum

der IKG (Seitenstettengasse 2). Dabei wird ein Fokus auf Themen wie

dem Umgang mit Minderheiten, mit dem Schächten oder mit Israel

gelegt. Es diskutieren Wolfgang Sobotka (ÖVP), Pamela Rendi-

Wagner (SPÖ), Helmut Brandstätter (NEOS), Peter Pilz (Liste Jetzt)

und Sybille Hamann (Grüne). Die Moderation übernimmt Corinna

Milborn, Infochefin von Puls4, die auch Fragen aus dem Publikum annehmen

wird. Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bitte unter

office@joeh.at an. Aufgrund des begrenzten Platzes haben jene, die

sich anmelden, beim Einlass natürlich Vorrang. Wer nicht vor Ort sein

kann, kann auf der Facebook-Seite von WINA live mitsehen.

Schon jetzt bedanke ich mich bei den Jüdischen Österreichischen

Hochschülern (JöH) und bei Kultusvorsteher Erich

Nuler, der diese Veranstaltung gemeinsam mit den Studenten

und WINA ermöglicht.

Raimund

Fastenbauer

Benjamin Nägele

BRIEF DES PRÄSIDENTEN

Historikerberichte. Selbstverständlich ist die FPÖ unerwünscht.

Auch nach der Enthüllung des Ibiza-Skandals und

einem Wechsel an der Parteispitze hat sich in dieser Partei

nichts zum Besseren geändert. Die Rückkehr von einst wegen

ihren extremistischen und antisemitischen Positionen

geschasten Abgeordneten wie Martin Graf und Johannes

Hübner, Provokationen im Nationalfonds und so weiter

– seit Norbert Hofer die FPÖ im Mai 2019 übernommen

hat, wurden 12 antisemitische oder neonazistische Vorfälle

bekannt. Die Verursacher wurden nicht etwa aus der Partei

ausgeschlossen, sondern sie wurden gedeckt. Hinzu kam die

Präsentation einer Zusammenfassung der Tätigkeit der sogenannten

Historikerkommission der FPÖ.

Anstatt die Chance zu nutzen, reinen Tisch

zumachen,dieVergangenheitschonungslos

zu beleuchten und auch die heutige Struktur

und den Einfluss von Extremisten auf die

Partei zu analysieren, verkam dieses Projekt

zur Farce. Selbst zwei Autoren distanzierten

sich davon, weil sie sich von der FPÖ missbraucht fühlten. Kurz zusammengefasst:

Die Kommission kam zum Schluss, dass die FPÖ eine

Partei wie jede andere sei. Noch Fragen?

Angekündigt wurde auch die Überprüfung des Berichts durch israelische

Historiker. Kein israelischer Historiker, der sich mit Antisemitismus,

mit Schoah oder mit Österreich und Deutschland im Speziellen

beschäftigt, wird einer solchen Farce einen Persilschein verleihen. Das

Dritte Lager Österreichs ist ja an und für sich recht gut erforscht. Der

Deutschnationalismus, die Ideologie der Burschenschaften, deren politischer

Arm die FPÖ ist, ist per se antisemitisch. Da sind Menschen

dabei, die dem Nationalsozialismus tatsächlich nachtrauern, natürlich

nicht in der Öfentlichkeit.

Die Kultusgemeinde und insbesondere das Präsidium aus Vizepräsidentin

Claudia Prutscher und Vizepräsident Dezoni Dawaraschwili

sowie die Mitglieder des Kultusvorstands werden weiterhin wachsam

bleiben. Für mich steht außer Streit, dass kein Grund für eine Änderung

der Haltung der IKG gegenüber einer solchen Partei besteht.

Neuer Generalsekretär Benjamin Nägele. Im Juni hat der

KultusvorstandeinstimmigBenjaminNägelezumneuenGeneralsekretärfürjüdischeAngelegenheitenbestellt,mitSeptemberbeginn

nimmt Nägele seine Arbeit auch tatsächlich

auf. An dieser Stelle möchte ich ihm im Namen unserer Gemeinde

viel Kraft, Erfolg und auch Freude wünschen. Mein

besonderer Dank gilt Raimund Fastenbauer, der nach mehr

als einem Jahrzehnt als Generalsekretär nun in den wohlverdienten

Ruhestand treten wird. Es ist ein besonderer Dank,

da Fastenbauer bei der Übergabe an Nägele hervorragende

Arbeit leistet und ihm (und uns) auch noch weitere Wochen

zur Verfügung stehen wird. In einigen Zeilen können RaimundFastenbauersVerdienstenichtbedanktwerden,daher

wird die Kultusgemeinde zu einem Dankes-Kiddusch laden.

Informationen erhalten auch Sie via Newsletter: www.ikgwien.at/newsletteranmeldung

Ihr Oskar Deutsch

Foto: by freepik – www.freepik.com

TICKETS FÜR ÖSTERREICH VS. ISRAEL AM 10. OKTOBER 2019 IN WIEN

Die Vorbereitungen auf das EURO-Qualifikationsspiel

zwischen Österreich und Israel am 10.

Oktober um 20.45 Uhr im Ernst-Happel-

Stadion laufen auf Hochtouren. In diesen

Tagen beginnt der Kartenverkauf.

Für IKG-Mitglieder gibt es dabei mehr als

eine eine Besonderheit: Grundsätzlich verkauft

der Österreichische Fußballbund (ÖFB) ausschließlich

Kombi-Pakete auf Tickets für zwei

Spiele (gegen Nordmazedonien und gegen Israel).

Derzeit sind keine Einzeltickets für das

Israel-Spiel erhältlich. Davon ausgeneommen

sind Mitglieder der Kultusgemeinde: Sie können

Karten für das Israel-Spiel beziehen. Für unsere

Mitglieder (und israelische Fans) wurden sehr

gute Sitzplätze in Sektor B, 2. Rang reserviert.

Ein Ticket kostet € 64,– (statt € 108,–). Ermäßigte

Karten um € 54,– gibt es für Jugendliche

bis 19 Jahre, Pensionisten und Grundwehrdiener.

Tickets für Kinder bis 14 Jahre

kosten € 22,– Der ÖFB richtet exklusiv

für die IKG einen Webshop ein. Wer sein

Interesse an Karten bekundet hat, erhält von

uns einen persönlichen Promocode, mit dem Sie

Karten zu den genannten Konditionen erwerben

können. Sollten Sie sich noch nicht angemeldet

haben, tun Sie das bitte unter: www.ikg-wien.

at/em-qualifikationsspiel-israeloesterreichin-wien.

In diesen Tagen erhalten Sie – auch per Newsletter

der IKG – die Konditionen für Karten im

israelischen Fansektor (Sektor F, 3. Rang).

Diese definiert der israelische Fußballverband

bis Anfang September. Wir informieren Sie

online.

Ihr Oskar Deutsch

www.ikg-wien.at

3


JBBZ

Start des neuen Ausbildungsjahres am JBBZ

Am 2. September startete am JBBZ das

neue Ausbildungsjahr mit innovativen

Angeboten zu Aus- und Weiterbildung.

Wir freuen uns sehr über zahlreiche KundInnen

und auf die Erfolge, die dieses

Ausbildungsjahr sicher wieder mit sich

bringen wird.

Das Ausbildungsjahr 19/20 startet mit neuen,

innovativen Angeboten: Im JBBZ Gredlerstraße

wird erstmals ein Vorbereitungslehrgang zu

E-Commerce und Webdesign angeboten und

im JBBZ Adalbert-Stifter-Straße ist die Ausbildung

zum/r IT-SystemtechnikerIn gestartet.

Diese Lehre ist für alle Jugendlichen attraktiv,

die sich für die Themen Daten- und Netzwerktechnik,

IT-Security sowie für die Planung,

Umsetzung und Testung von IT-Systemen interessieren.

Die Ausbildung ist von Beginn an

sehr praxisorientiert gestaltet. Dank unserer

Kooperationspartner aus der Wirtschaft können

bereits nach dem 1. Lehrjahr Praktika in

namhaften Unternehmen absolviert werden.

Weiters sind für das neue Ausbildungsjahr

bereits zahlreiche Kooperationen, Projekte und

zusätzliche Angebote geplant, von denen auch

Sie profitieren können.

Melden Sie sich unter 01/33 106-500 oder

boi@jbbz.at bei uns! Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Rebecca Janker

Pädagogische Leitung JBBZ

Direktorin Berufsorientierungslehrgang

Das JBBZ Ausbildungsangebot auf einen Blick

Das JBBZ Adalbert-Stifter-Straße verfügt über ein sehr breites Angebot:

SPRACHEN UND SPEZIAL-

AUSBILDUNGEN

BÜROMANAGEMENT

TECHNIK

ORIENTIERUNG

BOLG

(9. bzw. 10. Schuljahr)

FIT für den Beruf

FIT für den Beruf

BASIS-

QUALIFIZIERUNG

Deutsch und Integration EDV und Office Basics Technische Grundlagen

QUALIFIZIERUNG

Berufsausbildung

Kindergarten- & Hortassistenz

Tageseltern & Kindergruppenbetreuung

LEHRE

Bürokauffrau

Bürokaufmann

FIA

LAP Vorbereitung

MIT

IT Systemtechnik

Orthop. Tech.

LEHRE

IT Technik

FIA

MIT

Berufliche

Aufbaulehrgänge

FIT für Veranstaltungsmgmt. /

FIT für Netzwerktechnik + BRP

Berufsreifeprüfung (BRP) Vorbereitung

FIT für Finanz- und

Rechnungswesenassistenz

LAP Vorbereitung

FIT für Netzwerktechnik (CCNA)

/ Systembetreuung

Im Rahmen des Bereichs Sprachen und Spezialausbildungen

kann man nicht nur Deutschkurse

(A2-B2) absolvieren, sondern auch das

9. oder 10. Schuljahr kann im Rahmen unseres

Berufsorientierungslehrgangs (BOLG)

besucht werden.

Weitere Ausbildungen können zu Kindergarten-

und Hortassistenz sowie zu Tageseltern

und Kindergruppenbetreuung besucht

werden. Auch eine Ablegung der Berufsreifeprüfung

ist möglich.

Im Rahmen der Maßnahme Fit für den Beruf

werden Kompetenzen erworben, die für den

erfolgreichen Start ins Berufsleben notwendig

sind. Die Vorbereitungslehrgänge EDV und

Office Basics sowie Technische Grundlagen

bereiten gezielt auf eine weitere Berufsausbildung

vor.

Im Bürobereich kann man die Ausbildung zum/r

Bürokaufmann/-frau als Lehre, Facharbeiter-

Innen-Intensiv Ausbildung (FIA; ab dem vollendeten

18. Lebensjahr, Dauer: halbe Lehrzeit)

oder als Mütter-Intensiv-Training (MIT; spezielles

Programm für Mütter mit betreuungspflichtigen

Kindern) absolvieren.

Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung

an der Wirtschaftskammer kann die Maßnahme

FIT für Finanz- und Rechnungswesenassistenz

besucht werden, um noch einen

zusätzlichen Lehrabschluss zu erlangen.

Im Technikbereich kann die Ausbildung zum/r

IT-SystemtechnikerIn als Lehre, FIA oder MIT

absolviert werden. Auch hier ist der Abschluss

die Lehrabschlussprüfung an der Wirtschaftskammer.

Auch eine Lehre als OrthopädietechnikerIn

kann durchlaufen werden.

Anschließend an die erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung

gibt es den Aufbaulehrgang

FIT für Netzwerktechnik und Systembetreuung.

Unsere Abteilung Berufsorientierung und -Integration

unterstützt im Rahmen von Job-Coaching-Lehrgängen

bei der Aktualisierung von

Bewerbungsunterlagen und der Suche nach

dem perfekten Job.

4 insider September 2019


JBBZ

Exkursionen: Sinn und Ziel

Im Rahmen von Ausbildungen, aber auch

im Sprachunterricht, gehen Kundinnen

und Kunden auf Exkursion: in die Hauptbücherei,

in die Oper, zum ORF, ins Rathaus,

in diverse Museen, zu Konferenzen,

zu Theatervorstellungen, in Firmen usw.

Wozu? Wie relevant und nützlich sind

Exkursionen?

/ Lernen mit allen Sinnen fördert den Lernprozess:

Es soll nicht nur von kulturellen

Einrichtungen im Unterricht gehört, nicht nur

über Firmen gesprochen werden, sondern all

diese Plätze sollen als Lernende auch selbst

erkundet, fachlich entdeckt und erforscht

werden. „Learning by doing“, Handeln durch

Selbsttätigkeit fördert den Lerneffekt.

Lernstrategien: Wortschatz

Bildquelle Wirtschaftsmuseum

/ Aneignung von (landeskundlichem) Wissen

außerhalb des Unterrichts.

/ Auf- und Ausbau sprachlicher Kompetenz.

/ TeilnehmerInnenorientierung: Interessen,

fachliches Wissen und Wünsche werden bei

der Auswahl der Exkursionen berücksichtigt.

/ Teamfähigkeit: Kundinnen und Kunden lernen

sich außerhalb des Unterrichtsgeschehens

kennen und haben die Möglichkeit,

persönliche Facetten der anderen zu sehen.

Die Gruppenzusammengehörigkeit wird

gestärkt.

/ Praxisbezug: Wo und wie kann ich einen Bibliotheksausweis

lösen? Welche kulturellen

Einrichtungen kann ich kostenlos oder ermäßigt

mit meinem Kulturpass auch außerhalb

des Unterrichts besuchen? Welche Firmen

habe ich interessant gefunden und kämen

für eine Stellenbewerbung in Frage?

Exkursionen…

... stellen Zusatzinformationen bereit

... machen ein „anderes“ Lernen möglich

... fördern Kooperation in der Gruppe

... motivieren oft, sich mit bestimmten

Thematiken näher zu beschäftigen und über

sie zu reflektieren.

Bildquelle Technisches Museum Wien Bildquelle KHM-Museumsverband

Sie vergessen neu gelernte Wörter leicht

und erinnern sich nicht mehr daran? Sie

wissen nicht, wie Sie Ihren Wortschatz

verbessern könnten? Vielleicht helfen

Ihnen die folgenden Tipps. Probieren Sie

einfach etwas aus!

Vokabelkarten

a) Deutsches Wort auf die Vorderseite und auf

die Rückseite in der Muttersprache schreiben.

b) Deutsches Wort auf der Vorderseite und auf

der Rückseite in einem Satz verwenden.

Vokabeln nach Themen lernen (z.B. Thema

Gesundheit / Ämter und Behörden / öffentliche

Verkehrsmittel etc.). Notieren Sie wichtige Wörter

/ Phrasen zu einem bestimmten Thema.

Nehmen Sie sich selbst auf! Sprechen Sie

neu gelernte Wörter in einem Satz auf Ihr Handy

und hören Sie sie an! So wird auch die Bedeutung

der neuen Wörter klar!

Schreiben Sie Fantasiegeschichten mit neu

gelernten Wörtern. Wichtig ist nicht das Thema,

sondern dass Sie die neuen Vokabeln richtig

verwenden.

Lesen Sie Texte (Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel,

Geschichten, etc.) und wählen Sie

unbekannte Wörter, die Sie lernen möchten.

Verwenden Sie sie in einem anderen Kontext.

Hören Sie kurze Texte mit Untertiteln

(Nachrichten, Videoausschnitte, Filmszenen

etc.). Wählen Sie danach 5 unbekannte Wörter,

die Sie gerne lernen möchten. Suchen Sie sie

im Wörterbuch, verwenden Sie sie in einem

Satz etc. Wiederholen Sie diese neuen Wörter

immer wieder.

Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben: Je öfter

Sie ein Wort LESEN, HÖREN, beim SPRECHEN

UND beim SCHREIBEN benutzen, umso schneller

geht es, dass Sie es sich auch merken!

VIEL ERFOLG BEIM AUSPROBIEREN!

www.ikg-wien.at

5


ZPC-Schule

FAHRRAD-WORKSHOP DER AUVA

Im Mai fand in unserer Volksschule ein von der AUVA geförderter

Fahrrad-Workshop statt, an dem alle Klassen teilnahmen.

Die Grundidee für den Radworkshop ist die Verbesserung der

Motorik der Kinder beim Radfahren. Gefördert werden die Freude

der Kinder am Radfahren und an der Bewegung, Geschicklichkeit,

Gleichgewicht und Koordination ebenso wie das Wissen über die

technische Ausrüstung des eigenen Fahrrades und die Bedeutung

des Radhelmes.

Eine Bedingung für die Durchführung war die Unterstützung

durch Eltern, die als HelferInnen benötigt wurden. Dankenswerterweise

fanden sich innerhalb kürzester Zeit 10 Mütter und Väter,

die bereit waren, einen ganzen Vormittag als Co-TrainerInnen beim

Radworkshop zu fungieren – hier noch einmal ein großes herzliches

Dankeschön für diese tatkräftige Unterstützung! Ohne Sie

wäre der Workshop nicht möglich gewesen!

SYMBOLISCHER

ÜBERGANG

In mittlerweile guter alter Tradition fand auch heuer wieder

das alljährliche Maxi-Club-Abschlussfest Ende Juni statt.

Mit diesem Fest soll dem so wichtigen Schritt in den nächsten

Lebensabschnitt des Kindes ein angemessener Rahmen

gegebenen werden.

Jedes einzelne Vorschulkind hat zu Beginn einen eigenen

Beitrag gesprochen und ist danach durch einen geschmückten

Bogen symbolisch vom Kindergarten in die Volksschule

gegangen, wo die pädagogische und die jüdische Leitung

schon gewartet haben.

Zum Abschluss der gemeinsamenFeiergabes

für jedes Vorschulkind

eine kleine Überraschung.Wir

wünschen

alles „Schulneulingen“

alles erdenklich Gute!

KONTAKTINFO:

ZWI PEREZ CHAJES-SCHULE DER IKG WIEN

1020 Wien, Simon-Wiesenthal-G. 3

T. 01/216 40 46, F. 01/216 40 46–115

www.zpc.at

6 insider September 2019


Keren Hajessod / Chewra Kadischa / Jüdische Gemeinde Baden

%

EINTRITTSKARTEN ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN

5780 / 2019

WIENER STADTTEMPEL & GEMEINDEZENTRUM

Der Verkauf von Sitz- und Stehplatzkarten für Rosch Haschana und

Jom Kippur beginnt. Bisherige Besitzer und Besitzerinnen von Tempelkarten haben

ein Vorkaufsrecht und werden vom IKG-Mitgliederservice kontaktiert. Darüber

hinaus hat jedes Gemeindemitglied die Möglichkeit, Tempelkarten zu erwerben.

Die Eintrittskarten gelten von Erev Rosch Haschana am 29. September 2019

bis Erev Rosch Haschana am 18. September 2020.

Stehplatzkarten im Stadttempel kosten € 40,–

(Sitzplätze ab € 80,– für Damen, ab € 160,– für Herren).

Sitzplatzkarten im Gemeindezentrum kosten ab € 40,–

Mit dem Erwerb einer Tempelkarte leisten Sie einen solidarischen Beitrag zum Erhalt und

Betrieb des Stadttempels. Darüber hinaus ist der Besitz einer Tempelkarte Grundlage für das

aktive Wahlrecht bei Wahlen zum Tempelvorstand.

Für persönliche Abholung der Karten im IKG-Mitgliederservice,

Seitenstettengasse 4, 1010 Wien, gelten folgende Zeiten:

Montag bis Donnerstag 09.00–16.00 Uhr,

Freitag 09.00–12.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Ihre Ansprechpartner:

Debora Kravtschenko 01/531 04–171

Avi Kihinashvili 01/531 04-190

Gerne bringen wir an Ihrem Sitzplatz gegen Entrichtung eines

Kostenbeitrags in der Höhe von € 90,– ein Namensschild an.

MASKIR-ANDACHT

All jene, die über keine Eintrittskarten verfügen, können der Maskirandacht am Jom Kippur auch ohne

Eintrittskarten beiwohnen. Generell gilt, dass jede Jüdin und jeder Jude zu jeder Tefila im Stadttempel

Zugang hat. Bei voller Auslastung des Stadttempels haben Tempelkartenbesitzer natürlich Vorrang.

TEFILOT UND NEILA-GEBET

Oberkantor Shmuel Barzilai leitet die Tefilot (Gebete) und führt u.a. das Neila-Gebet an Jom Kippur.

Das weitere Programm, insbesondere Details zu den Draschot (Predigten), wird via Newsletter

bekanntgegeben (https://www.ikg-wien.at/newsletteranmeldung/).

NO

www.ikg-wien.at

7


ESRA

Psychosoziales Zentrum ESRA

Tel.: (+43-1) 214 90 14 | www.esra.at

KUNSTTHERAPIE BEI ESRA

Als Teil des ambulanten Behandlungsplanes für traumatisierte

Menschen wird bei ESRA unter anderem auch Kunsttherapie

angeboten. Um die Kunsttherapie vorzustellen, ist für Anfang

Oktober eine Ausstellung in den Räumlichkeiten von ESRA geplant,

die Arbeiten von TeilnehmerInnen zeigen wird. Zusätzlich

gibt es allgemeine Informationen zur Kunsttherapie sowie

Reflexionen von TeilnehmerInnen.

Kunsttherapie ist eine nonverbale Möglichkeit des Ausdrucks, in

welcher Form auch immer. Es geht nicht um künstlerische Endprodukte,

sondern um den Prozess des kreativen Schafens im

geschützten Rahmen einer Gruppe – ohne Bewertung und Interpretation.

Das gemeinsame Behandlungsziel ist der Aufbau einer

wertschätzenden Beziehung, sowie Unterstützung bei der Wiedererlangung

der Selbstkontrolle und Selbstfürsorge. Weitere Schwerpunkte

sind Ressourcenfindung, Erweiterung des Handlungsspielraumes,

Freude am Gestalten, Stärkung des Selbstvertrauens und

der Persönlichkeitsentfaltung.

Mittels angeleiteter Übungen können Spannung reduziert, Distanzierung

von (traumatischen) Inhalten gelernt, Gefühle ausgedrückt

und Blickwinkel verändert werden. Eine Stabilisierung erfolgt

somit auch durch das Wiedererlangen der eigenen Handlungsfähigkeit.

Die eigene Kreativität soll durch das Ausprobieren der

unterschiedlicher Materialien (Pastellkreiden, Ölkreiden, Graphitstift,

Gouachefarben, Sand, Ton, Papier, um nur einige zu nennen)

und durch das Erlernen verschiedener Techniken (wie zum Beispiel

Nass in Nass, Frottage, Drucktechnik, Arbeiten mit der Spachtel,

Collage) gefördert und damit auch das Selbstbewusstsein gestärkt

werden.

Im Rahmen eines Gruppenprojektes ist aus den individuellen

Umsetzungen der TeilnehmerInnen anhand von Ausschnitten des

Hundertwasserbildes „Pavilions and Bungalows for Natives and

Foreigners“ ein Gesamtkunstwerk entstanden, das ebenfalls zu sehen

sein wird.

Die Ausstellung kann von 02. Oktober bis 30. Dezember 2019

in ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5, zu folgenden Zeiten besucht

werden: Mo–Do: 08.30–11.00 und 15.00–19.00 Uhr

Freitag: 08.30–11.00 Uhr

Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis mit!

An folgenden Tagen kann die Ausstellung nicht

besichtigt werden:

08., 09., 14., 15., 17. und 21. Oktober;

01. und 18. November; 24., 25. und 26. Dezember.

ESRA SOMMERKINO: WALDHEIMS WALZER

DO., 05. SEPTEMBER 2019, 19.30 UHR

1020 Wien, Tempelgasse 5, großer Vorplatz (im Freien).

Informationen unter www.esra.at.

Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis mit!

TERMINE BEI DER

ESRA SOZIALBERATUNG:

Wir ersuchen für alle Termine bei der

ESRA Sozialberatung um vorherige

telefonische Terminvereinbarung!

Die Ausstellung

Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert.

Verschwundene Zentren jüdischen

Lebens in Wien kann noch bis

zum 30. September besucht werden.

Sie befindet sich im Freien und kann jederzeit

(bei Tageslicht) besichtigt werden.

1020 Wien, Tempelgasse 5, großer Vorplatz.

8 insider September 2019


ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN

JüDISCHeS WIen eRLeBen

ReISe DuRCH DAS JüDISCHe JAHR

Shalom!

Willkommen!

Ehrenschutz

Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen

TAG DeR oFFenen TüRen In DeR IKG WIen

Sonntag, 15. September 2019,

11:00 bis 16:00 Uhr

Einlass bis 15:30 Uhr

Seitenstettengasse 4, 1010 Wien

Programm

StadttemPel

ab 11:00 Uhr Stadttempel erleben: interaktive Fragerunden

mit Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister

12:00 & 14:00 Uhr Konzert: Oberkantor Shmuel Barzilai,

Wiener Jüdischer Chor unter der Leitung von Roman Grinberg,

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg

12:45 & 14:45 Uhr Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg

präsentiert sein neues Buch „MASEL TOV”

gemeindezentrum

NEU!

Ausstellung: Junge jüdische Künstlerinnen präsentieren

ihre Werke

info Point JewiSh vienna

NEU!

11:30 & 13:30 Uhr Schnupper-Führungen durch das Jüdische

Wien (Treffpunkt vor dem Info Point - Rabensteig 3, 1010 Wien)

Kleiner temPel

NEU!

• Jüdische Religion & Feiertage

• Likrat – Interreligiöser Dialog für kritische Fragen

weitere ProgrammPunKte:

• Halle des Gedenkens

• Besuch der Bibliothek des Jüdischen Museums

• Koshere Weinverkostung

• Kaffeehaus & koshere Schmankerl

Weitere Informationen auf: www.ikg-wien.at

Aus sicherheitsgründen bitte einen LichtbiLdAusweis mitbringen!


Club SchelAnu

UNSER PROGRAMM IM SEPTEMBER 2019

Der koschere Mittagstisch findet Montag bis Freitag

von 12.00 bis 13.30 Uhr statt, außer am Montag, dem 16. 09.

(aufgrund einer Veranstaltung in den Räumlichkeiten) sowie am

30. 09. (aufgrund von Rosch Haschana).

Ofenes Café

Unser Kafeehaus findet jeden Dienstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

statt. Am 24. 09. spielt in unserem Café der Pianist Nikos Pogonatos

ein Programm aus Jazz, Blues, Klassik und Volksliedern.

Wir laden Sie zu Kafee und Kuchen herzlich ein und freuen uns

auf Ihr Kommen!

Qigong

Beginn nach der Sommerpause mit neuer Energie!

Mittwoch, 11., 18., 25. September, 10.30–12.00 Uhr

Bewegung und Gesundheit

Hier werden gezielt Dehn- und Kräftigungsgymnastik und

Konditionsübungen durchgeführt. Unsere Trainerin passt

den Übungsablauf Ihren Bedürfnissen an. Es erwartet Sie

ein vergnügliches Workout.

Montag, 02., 09., 23. September, 15.00–16.00 Uhr

Donnerstag, 05., 12., 19., 26. September, 17.00–18.00 Uhr

Am 16. 09. findet der angekündigte SeniorInnen

Nordic-Walking-Day statt, den wir mit Ihnen besuchen.

Wir werden Sie wie im letzten Jahr anfeuern und freuen uns

auf Ihre Teilnahme!

Konversationsgruppen für SeniorInnen

in den Sprachen Hebräisch und Englisch:

English Conversation

Freitag, 06., 13., 20., 27. September, 12.30–14.00 Uhr

Hebräisch

Mittwoch, 04., 11., 18., 25. September, 14.00–16.00 Uhr

Monatliche Diskussionsrunde

Bei diesem Angebot stehen das gemeinsame

Philosophieren und Diskutieren über verschiedenste

Themen auf dem Programm.

Donnerstag, 26. September, 14.15–15.45 Uhr

Filmnachmittag bei Club SchelAnu

Ob Komödie oder spannender Spielfilm, es ist für jeden Geschmack

etwas dabei und Sie können vergnügliche Stunden bei

uns verbringen.

Diesmal sehen Sie den Film „Late Bloomers“!

Donnerstag, 12. September, 14.00–16.00 Uhr

Club SchelAnu-Singgruppe

Wir starten wieder und freuen uns auf singfreudige

Besucherinnen und Besucher!

Donnerstag, 05., 12., 19., 26. September, 16.00–17.00 Uhr

Computer-Sprechstunde:

Fällt urlaubsbedingt leider aus!

Termine kurzfristig organisierter Veranstaltungen,

Museums- oder Kinobesuche erfahren Sie direkt bei uns.

Fragen Sie uns gerne danach oder rufen Sie uns an!

Das Club SchelAnu-Team lädt herzlich ein.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: Tel. 01/214 90 14,

1020 Wien, Tempelgasse 5

FÜHRUNGEN IM WIENER STADTTEMPEL

Montag bis Donnerstag um 11.30 Uhr und 14.00 Uhr

Ausgenommen jüdische, christ liche oder staatliche Feiertage, in Englisch, Hebräisch und Deutsch.

Keine Anmeldung erforderlich! Max. 35 Personen.

Die Touristenführungen werden von Seiten der IKG betreut und von

Mally Shaked (Fremden führerin) durchgeführt.

E-Mail: mally.shaked@gmx.at Gruppen: +43 676 603 66 97

10 insider September 2019


Maimonides-Zentrum / Misrachi

AKTUELLES AUS DEM MAIMONIDES-ZENTRUM

Poolparty

Ende Juni feierten, wie bereits in den letzten Jahren zuvor, viele

Mitarbeitende des Maimonides-Zentrums eine tolle Poolparty.

Diese Party ist ein kleines Dankeschön der Direktion an

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die verlässliche und

hervorragende Arbeit, die diese Tag für Tag im Maimonides-

Zentrum leisten. Fast die gesamte Belegschaft genoss bei wundervollem

Sommerwetter die ausgelassene Feier auf dem Gelände

des Hakoah-Sportzentrums. Wie immer gab es auch ein

reichhaltiges Bufet mit vielen köstlichen Speisen, und unser

altbekannter Discjockey legte flotte Tanzmusik auf.

MZ – SAVE THE DATE

Sonntag, 22. September 2019, um 16.00 Uhr

„Chalojmes“ heißt „Träume“ –

eine traumhaft musikalische

Begegnung der Kulturen mit

Vera Rausch – Sopran, Saxophon

Benjy Fox – Kontrabass und Gesang

Nikos Pogonatos – Klavier

Wenn nicht anders angegeben, finden die

Veranstaltungen im Festsaal des MZ statt!

Simon-Wiesenthal-G. 5, 1020 Wien,

Tel.: 01/725 75–0

Hohe Feiertage

Der Sommer klingt nun langsam aus und in einigen Wochen

beginnen wieder die Hohen Feiertage. Wie jedes Jahr ist es

auch wieder Zeit, darüber nachzudenken, was in den letzten

Monaten passiert ist. So fanden wir eine hoch motivierte und

engagierte Pflegedienstleitung für unser Haus, und auch im

medizinischen Bereich kam es zu einigen positiven Veränderungen.

Seit mehreren Monaten spüren leider auch wir die

Auswirkungen des eklatanten Fachkräftemangels in der Pflege.

Hier ist es uns ein Anliegen, ein großes Dankeschön an alle

unsere treuen und loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auszusprechen. Ohne ihr großes Engagement zum Wohle

unserer Bewohnerinnen und Bewohner könnten wir den gewohnt

hohen Standard im Maimonides-Zentrum nicht aufrechterhalten.

Wie auch den vergangenen Jahren werden wir die Hohen

Feiertage bei uns im Haus gebührend feiern und heißen alle

Gäste zu den Feiertagen bereits jetzt herzlich Willkommen.

Zum Auftakt beginnen wir mit einem wunderbaren Rosch

Haschana-Konzert am 22. September 2019. An diesem Konzertnachmittag

werden uns Vera Rausch, Benjy Fox-Rosen und

Nikos Pogonatos Klezmermusik einmal etwas unkonventioneller

präsentieren. Bei dieser traumhaften musikalischen Begegnung

der Kulturen dürfen wir auch ganz herzlich Oberkantor

Shmuel Barzilai als Gaststar begrüßen. Möge es ein schönes

und friedvolles neues Jahr werden!

Le Schana Tova

Micha Kaufman

www.maimonides.at

www.misrachi.at

MISRACHI-ONLINE-SERVICE

Die Misrachi vergrößert ihr Online-Service-Angebot für die

jüdische Gemeinde auf www.misrachi.at laufend.

Wöchentlich neue Erläuterungen zur Parascha (Wochenabschnitt),

mittlerweile sind fast 700 Artikel online!

Aktuelle Schabbat-Zeiten und andere halachische Zeiten.

Umfangreiche Informationen über das „koschere Wien“.

Koscher-Guide mit mittlerweile über 600 Produkten, die in regulären

Geschäften in Österreich gekauft werden können. Der Guide

ist auf Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich, außerdem ist

der Inhalt auch in einer Smartphone-App auf Englisch und in einer

Broschüre für israelische Touristen auf Hebräisch verfügbar.

Anmeldung zum wöchentlichen E-Mail-Newsletter mit

Informationen über Schabbatzeiten, Gebete und Schiurim in der

Misrachi, Veranstaltungshinweisen und einem Dwar Tora.

Tfilazeiten der Misrachi.

Informationen über Schiurim zu verschiedensten Themen.

Veranstaltungshinweise.

Misrachi Österreich

Jüdisches Wissen – Jüdische Erziehung –

Service und Engagement für die jüdische Gemeinde

www.ikg-wien.at

11


WIZO / Likrat

„100 JAHRE WIZO“

2020 feiert die WIZO (Women’s International Zionist Organization)

ihr 100-jähriges Bestehen. In Kooperation mit dem

Jüdischen Museum Wien ist eine Ausstellung geplant.

Die Ausstellung und das Begleitbuch sollen die Gründungsgeschichte

der WIZO-Österreich anhand bisher unbearbeiteten

Archivmaterials aufarbeiten. Im Mittelpunkt stehen hierbei das

WIZO-Archiv in Wien, das nach 1945 entstanden ist, sowie der

umfangreiche Teilnachlass von Mirjam Pollak und Rosl Müller.

Dieser Nachlass enthält einerseits Gästebücher, Texte und Fotos

aus den 1930er-Jahren und andererseits Fotos und Texte über die

Aktivitäten der WIZO-Österreich in Israel aus der Nachkriegszeit.

Einen weiteren Schwerpunkt soll die Verfolgung, Vertreibung und

Ermordung der WIZO-Chawerot während der Schoah bilden. Die

Dokumentation ihrer Schicksale erfüllt nicht nur ein überfälliges

moralisches Gebot, es bildet auch die notwendige Voraussetzung

zum Verständnis der WIZO-Geschichte nach 1945.

Für die Nachkriegsgeschichte haben private Nachlässe von WIZO-

Mitgliedern eine ebenso zentrale Bedeutung. Daher unsere Bitte

an alle Gemeindemitglieder: Sollten Sie weiteres Material aus

etwaigen Nachlässen, private Fotos, Dokumente oder Erinnerungsobjekte,

eventuell auch Erzählungen im Zusammenhang

mit der WIZO und ihrer Rolle im jüdischen Leben Österreichs

bis hin zur Gegenwart besitzen, wären wir sehr dankbar, wenn

Sie uns dieses Material für die Jubiläumsausstellung zur Verfügung

stellen könnten!

WIZO

ÖSTERREICH

TRAUERT UM

SHOSHANNA

RABINOVICI s.A.

Wir von WIZO haben eine treue Freundin und

Unterstützerin verloren, die wir sehr vermissen

werden.

Shoshanna war stets bereit, uns bei unseren

Anstrengungen für sozial bedürftige Familien in

Israel zu unterstützen. Sicher haben auch ihre

persönlichen Erlebnisse dazu beigetragen. Ihre

Solidarität für Israel hat sie stets durch großzügige

finanzielle Hilfe unter Beweis gestellt.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei

Ihrer Familie. Wir werden ihr Andenken stets in

unseren Herzen tragen.

Bitte kontaktieren Sie uns unter folgenden Adressen:

per Post an das Jüdische Museum der Stadt Wien

1010 Wien, Dorotheergasse 1, Betref: 100 Jahre WIZO

oder an WIZO, 1010 Wien, Desider-Friedmannpl. 1B;

per E-Mail an info@jmw.at oder info@wizo.at

Wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen!

SAVE THE DATE

WIZO

One Night for Children

06. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Senatssitzungssaal, Wiener Rathaus,

Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Anmeldung bis 29. 09. 2019

unter info@wizo.at

12 insider September 2019


AKFT / IKG-Fundraising

SUMMER IN THE CITY

NebstzahlreichenGeburtstagen

in den Sommermonaten, die

stets willkommene Anlässe zum

Feiern bieten, fanden im August

in der Tagesstätte eine Eiscremeparty

sowie ein Cocktailnachmittag

statt, an dem sommerliche

alkoholfreie Drinks gemixt

und getrunken wurden. Für

letzteren haben sich einige Gäste

schon im Vorfeld schlau gemacht,

welche Möglichkeiten

bestehen würden, eine kleine

Auswahl verschiedener schmackhafter fruchtiger bzw. limettigminziger

Cocktails herzustellen und welche Zutaten und dekorative

Elemente dafür besorgt werden müssten. In der Arts &

Crafts-Gruppe begannen die Damen und Herren wie angekündigt

mit dem Mosaizieren,

was großen

Gefallen fand, da es

zum einen eine kontemplative

Beschäftigung

ist und zum

anderen rasch zu einem

ansprechenden

Ergebnis führt.

Weiters ist ein

neuesundauchetwas

ehrgeiziges Projekt im Planungsstadium: Wir wollen versuchen,

eine kleine winterfeste Hanfpalme im Garten einzusetzen und sie

mit bestimmten, in Gartenjournalen empfohlenen Maßnahmen

über den Winter zu bringen. So haben unsere Gartenexpertinnen

auch in der kalten Jahreszeit eine herausfordernde Aufgabe.

Am 16. August gab es auch ein Jubiläum: Herr Manfred

Wonsch, seines Zeichens Schneidermeister, feierte sein 18. Jahr

ehrenamtliche Tätigkeit für die Tagesstätte bzw. das gesamte Maimonides-Zentrum.

Seit 2001 führt er – am Anfang war es nur ein

Mal wöchentlich, später dann, aufgrund der großen Nachfrage,

an zwei Tagen in der Woche – kostenlose Änderungsarbeiten für

TagesstättenbesucherInnen,HeimbewohnerInnenundmitunter

auch MitarbeiterInnen durch. Seit einem Jahr steht er dem Haus

auch für das einmal wöchentlich stattfindende Wunschkonzert

zur Verfügung, bei dem er aus seiner umfangreichen Platten- und

CD-Sammlung jeden Mittwoch Nachmittag vorwiegend klassische

Musikstücke auflegt, auf Wunsch sogar die eine oder andere

Rarität bereitstellt und somit auch einen wesentlichen kulturellen

Beitrag leistet. Vielen Dank an Herrn Wonsch für seine langjährige

engagierte Arbeit für die Menschen im Maimonides-Zentrum!

Liebe Gemeindemitglieder,

liebe Freunde!

Was hat unsere Gemeinschaft

in der Vergangenheit stark

gemacht? Die Fähigkeit, in

fordernden Zeiten zusammenzustehen!

Darauf sollten wir uns auch jetzt besinnen – gemeinsam

können wir mehr erreichen!

Eine warme Mahlzeit und ein schützendes Dach über

dem Kopf zu haben, ist für die meisten Menschen selbstverständlich.

Täglich geraten Menschen in Not und täglich

helfen wir. Die Gründe, warum sich Menschen hilfesuchend

an TMICHA wenden, sind vielfältig. Armut gibt

es direkt vor unserer Haustüre. Es trift Menschen in allen

Altersgruppen und Lebenslagen: eine alleinerziehende

Mutter, die ihre Kinder nicht mehr versorgen kann, einen

Familienvater, der seinen Arbeitsplatz verloren hat oder

der Verlust eines geliebten Menschen, um nur einige Beispiele

aufzuzählen.

Das Ziel von TMICHA ist es, den Betrofenen rasch

und nachhaltig zu helfen. Mit finanziellen Zuschüssen,

aber auch mit Gutscheinen für Kleidung, Möbel und

Lebensmittel werden akute Notlagen überbrückt. Daher

dürfen wir jetzt nicht aus den Augen verlieren, was uns

ausmacht: die Fähigkeit, aufeinander zu achten, sich zu

sorgen und füreinander Verantwortung zu übernehmen.

Ein kleiner Beitrag von Ihnen macht für Menschen in

Not einen großen Unterschied. Helfen Sie uns helfen!

In diesem Sinne ein herzliches: Danke!

Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf!

Ich stehe Ihnen unter 01/534 01–176

oder s.nanikashvili@ikg-wien.at zur Verfügung.

Herzlichst,

Ihre Shiran Nanikashvili

IHR BEITRAG

MACHT DEN

UNTERSCHIED!

TMICHA Spendenkonto:

AT 43 6000 0005 1001 0051

Spendenzweck:

Wo die Hilfe

am notwendigsten ist.

Dr. Susanne Ogris

www.ikg-wien.at

13


Freunde von Yad Vashem / Or Chadasch

JÜDISCHE SPUREN

IM SALZKAMMERGUT

1020 Wien, Robertgasse 2 – Tel./Fax (01)9671329 – Email: office@orchadasch.at

Am ersten Augustwochenende lud die Kulturgruppe der Österreichischen

Freunde von Yad Vashem zu einem zweitägigen

Ausflug ins oberösterreichische Salzkammergut, um dem einstmaligen

jüdischen Leben in der Region nachzuspüren. Gerlinde

Malzner und ihr Team konnten die bekannte Historikerin

und Buchautorin Dr. in Marie-Theres Arnbom für eine Führung

gewinnen. 40 Interessierte aus ganz Österreich nahmen an der

Exkursion teil. An Ort und Stelle schlossen sich spontan noch

weitere Menschen an.

Der Ausflug begann in Unterach, wo Gerlinde Malzner einen

Überblick über die bedeutenden jüdischen Persönlichkeiten

gab, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Sommermonate

am Attersee verbracht hatten. In der Jeritzastraße tauchte die

Gruppe in die bewegte Geschichte berühmter ehemaliger Villenbesitzer

ein. Anschließend verschaften sich die Teilnehmer

bei einer Schifsrundfahrt einen Überblick über den südlichen

Seebereich. Dr. Arnboms Buch „Die Villen vom Attersee“ diente

dabei als Kompass für die Exkursion. Abends kamen die Operettenliebhaber

in Bad Ischl auf ihre Kosten: Im Kongresshaus

besuchten sie eine Auführung des „Weißen Rössl“.

Der Sonntag begann mit einer „mobilen Lesung“ von Frau

Dr. Arnbom. Sie führte die Gruppe zu ausgewählten Ischler

Villen bzw. zu Orten, wo sie sich einst befanden. Anschaulich

und spannend erzählte die Autorin Details über die ehemaligen

Besitzer, erläuterte Zusammenhänge, wies auf noch Ungeklärtes

hin und garnierte ihre Erläuterungen mit mancherlei Anekdoten.

Mit einer Führung durch die Leharvilla, die einen Einblick

in das Leben der späten Monarchiezeit bot, fand die spannende,

zweitägige Exkursion ihren Abschluss.

Gerlinde Malzner / Monika Gültekin

GOTTESDIENSTE:

Kabbalat Schabbat jeden Freitag um 19.00 Uhr

Schabbat Schacharit jeden Samstag um 10.30 Uhr

Nach dem Gottesdienst bitten wir zum Kiddusch. Gäste sind

herzlich willkommen! Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie,

stets einen Lichtbildausweis mitzubringen.

HOHE FEIERTAGE

Sonntag, 29 September, 19.00 Uhr:

Erew Rosch Haschana mit Rabbiner Lior Bar-Ami

Montag, 30. September, 10.30 Uhr:

Festtags-Schacharit Rosch Haschana

mit Rabbiner Lior Bar-Ami und Rabbinatsstudent

Maximilian Feldhake. Im Anschluss Taschlich.

Dienstag, 08. Oktober, 18.30 Uhr

Erew Jom Kippur – Kol Nidre mit Rabbiner Lior Bar-Ami

und Rabbinatsstudent Maximilian Feldhake

Mittwoch, 09. Oktober, 10.00 Uhr: Jom Kippur

mit Rabbiner Lior Bar-Ami und Rabbinatsstudent

Maximilian Feldhake. Jiskor: 17.30 Uhr

EINTRITTSKARTEN

Rosch Haschana und Jom Kippur:

€ 50,– für Mitglieder, € 100,– für Gäste

Nur Rosch Haschana oder nur Jom Kippur:

€ 30,– für Mitglieder, € 60,– für Gäste

Schüler/innen und Studierende bis 26 Jahre mit Ausweis zahlen

jeweils die Hälfte, Kinder bis zu Bar/Bat Mitzwa-Alter frei.

Anmeldung bis 19. September unter: kassier@orchadasch.at

Sonntag 13. Oktober, 18.00 Uhr

Erew Sukkot mit Rabbiner Lior Bar-Ami

Montag 14. Oktober, 10.30 Uhr

Festtagsschacharit Sukkot mit Rabbiner Lior Bar-Ami

VERANSTALTUNGEN:

Donnerstag 12. September, 19.00 Uhr

Filmabend: Ein Lied in Gottes Ohr

gemeinsam mit Café Abraham

KURSE:

• Bar und Bat Mizwa-Vorbereitung

(Kontakt: Rabbiner Lior Bar-Ami, rabbiner@orchadasch.at)

• Hebräischkurse (Kontakt: members@orchadasch.at)

SERVICES:

• Britot Mila, Simchat Bat, Bar und Bat Mizwa

• Chuppa

• Beratung und Hilfe bei Todesfällen und Beerdigungen

(Kontakt: 0677/635 287 06)

INFORMATIONEN:

• Kurse und Services: office@orchadasch.at,

Tel.: 0677/635 287 02

• Fragen an den Rabbiner: rabbiner@orchadasch.at

14 insider September 2019


S. C. Hakoah

www.ikg-wien.at

15


Thema~Kurztitel

VERANSTALTUNGSHIGHLIGHTS

Ausführliche Veranstaltungs-Infos auf www.ikg-wien.at

SEPTEMBER 2019

01 div. Europäischer Tag der jüdischen Kultur im Burgenland

(Programme in Eisenstadt, Kittsee, Frauenkirchen, Mattersburg,

Lackenbach, Kobersdorf, Oberwart, Rechnitz, Stadtschlaining)

Mehr Infos: http://www.forschungsgesellschaft.at/edjc/lackenbach_prog.html

02 18:30 Podiumsdiskussion zu den Nationalratswahlen im IKG Gemeindezentrum Anmeldung unter office@joeh.at

03 19.30 Konzert mit Nikos Pogonatos und Joana Ferroh Sternwasser: „Yiddish Blues“ Hacker Haus, Hauptstr. 10, 2822 Bad Erlach

05 19.30 Esra Sommerkino 2019: Waldheims Walzer ESRA, Tempelgasse 5, 1020 Wien

08 15.00 Eröfnung der Prof. Rudolf Gelbard-Bibliothek,

Lesung mit der Katharina Stemberger: „Franz Werfel. Cella oder Die Überwinder.“

Jüdisches Museum Eisenstadt,

Unterbergstraße 6, POB 67

11 18.30 Buchpräsentation: Marie-Theres Arnbom „Die Villen vom Traunsee“ JMW Dorotheergasse 11, 1010 Wien

11 20.00 Kabarett: „Who’s Afraid of the Jewish Mother?“ mit Jenny Simanowitz Cafe Korb Art Lounge, Brandstätte 9 /

Tuchlauben, 1010 Wien

12 19.00 Gespräch: Überfall auf Polen AlpenCongress Berchtesgaden, Maximilianstraße

9, 83471 Berchtesgaden

12 19.00 Or Chadasch Filmabend: „Ein Lied in Gottes Ohr“ Infos unter www.orchadasch.at

14 19.30 Konzert Weltmusik: Rundreise der Traditionen in Baden bei Wien ZIB Baden, Grabengasse 14, 2500 Baden

16 16.30 Spaziergang mit anschließendem Gespräch: Orte des ehemaligen jüdischen

Lebens in der Brigittenau

Trefpunkt: Gaußplatz 4, 1200 Wien

15 11.00 Tag der ofenen Türen in der IKG Wien IKG Wien, Seitenstettengasse 4 , 1010 Wien

15 19.00 Buchpräsentation: Luis S. Krausz „Das Kreuz des Südens“ (Bazar Paraná) Zentrum im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien

18 19.00 Frauenforum des weiblichen Tempelvorstands der IKG Wien,

Moderation: Miriam Haas

IKG-Gemeindezentrum,

Seitenstetteng. 4, 1010 Wien

18 19.00 Konzert: Shalom – Let There Be Peace! Synagoge St. Pölten, Dr.-Karl-Renner-Promenade

22, 3100 St. Pölten

18 19.00 Film: The Golem (IL 2019) Metro Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien

19 div. Wiener Tag der Bildung mit Hebräisch-Sprachberatung und Kurseinstufung JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

19 19.00 Liederabend: „Arbetlose senen mir“. Jiddische Arbeiter- und Partisanenlieder Zentrum im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien

19 19.30 KINO.IM.ZIB: The Cakemaker – Der Bäcker aus Berlin ZiB Baden, Grabengasse 14, 2500 Baden

22 16.00 Konzert im MZ: Chalojmes heißt „Träume“ MZ, Simon-Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien

24 17.30 Kochkurs: Schana Tova! Die Festtagsküche zum jüdischen Neujahr JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

24 18.00 Zeitzeugen-Forum: „Erzählte Geschichte“. Vertrieben und zurückgekehrt Museum NÖ, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten

24 19.30 Keren Hajessod: Vortrag & Diskussion mit Asael Shabo, Anmeldung bis 16. 09.! Gemeindezentr., Seitenstettengasse 4, 1010

25 17.00 Benennungsfeier Anitta-Müller-Cohen-Platz Anitta-Müller-Cohen-Platz, 1020 Wien

26 19.00 Obersalzberger Film: LINIE 41 und Zeitzeugengespräch AlpenCongress Berchtesgaden, Maximilianstraße

9, 83471 Berchtesgaden

26 19.30 KONZERT.IM.ZIB: Jideln und Jodeln / Agnes Palmisano & Klezmer Reloaded ZiB Baden, Grabengasse 14, 2500 Baden

29 11.00 CD-Präsentation: „Mimikry“ mit Texten der jüd.-poln. Lyrikerin Tamar Radzyner Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien

03 19.30 Konzert: Wiener Jüdischer Chor mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010 Wien

06 19.00 WIZO – One Night for Children Stadtsenatssitzungssaal im Wiener Rathaus,

Lichtenfelsgasse2, 1010 Wien

12 19.30 Konzert: Shalom Kottingbrunn!

Wiener Jüdischer Chor und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg

16 18.30 Vortrag: 1099 – Die Kreuzfahrer erobern Jerusalem – Jüdisches Leben im Zeitalter

der Kreuzzüge zwischen Christentum und Islam

Für die Vollständigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Farbig hinterlegte Veranstaltungen sind Events der IKG.

16 insider September 2019

Kulturszene Kottingbrunn

Schloss 1, 2542 Kottingbrunn

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

17 19.30 Lesung: „Zeit der Häutung“ von Robert Kleindienst Cafe Schober, Bachstraße 26,

5020 Salzburg

17 19.30 Keren Hajessod: Galakonzert mit Werken von Gadi Eisler, Anm. bis 17. 10.! Konzerthaus, Lothringerstr. 20. 1030 Wien

23 18.00 Buchpräsentation: Botschafter Itmar Rabinovich, „Jitzchak Rabin. Als Frieden

noch möglich schien: eine Biographie“

VORSCHAU OKTOBER 2019

Diplomatische Akademie,

Favoritenstraße 15a, 1040 Wien


BLEIBENDES

HINTER LASSEN –

ERBSCHAFTEN & LEGATE

Mit einem Testament zu Gunsten der IKG ermöglichen

Sie es uns, in die Zukunft unserer Gemeinde zu investieren.

Sie tragen dazu bei, dass jüdisches Leben auch für

künftige Generationen in Wien gesichert ist.

Erbschaften und Legate sind ganz

besondere Spenden und Zeichen

einer tiefen Verbundenheit.

Alle Auskünfte und Kontakte sind vertraulich – das ist für

uns selbstverständlich. Ein Testament zu verfassen ist

ganz einfach, und es ist auch keine Altersfrage.

Ich nehme mir Zeit und werde Sie gerne in einem

persönlichen Gespräch eingehend über alle

Möglichkeiten informieren.

Rufen Sie mich an unter +43 1 53104–100

oder per E-Mail: o.deutsch@ikg-wien.at

LAUFENDE VERANSTALTUNGEN 2019

Ausstellungen

bis 30. 09. 2019

Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert.

Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien

ESRA, Psychosoziales Zentrum,

Tempelgasse 5, 1020 Wien

bis 06. 10. 2019 All About Tel Aviv-Jafa. Die Erfindung einer Stadt Jüdisches Museum Hohenems, Villa Heimann-

Rosenthal, Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems

bis 20. 10. 2019 Arik Brauer. Alle meine Künste JMW Dorotheergasse 11, 1010 Wien

bis 27. 10. 2019 Vernichtungsort Malyj Trostenez – Geschichte und Erinnern Haus der Geschichte Österreich, Alma Rosé Plateau,

Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien

bis 31. 10. 2019 Marko Zink: „M 48° 15‘24.13“N, 14° 30‘ 6.31“E“ KZ-Gedenkstätte Mauthausen,

Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen

ab 08. 11. 2019

Verschüttet. Malzgasse 16 – einzigartige Funde

jüdisch-österreichischer Geschichte

Haus der Geschichte Österreich,

Österreichische Nationalbibliothek, 1010 Wien

bis 17. 11. 2019 Sigalit Landau: Salt Years Mönchsberg & Amalie-Redlich-Turm

Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

bis 17. 11. 2019 Die drei mit dem Stift. Lily Renée, Bil Spira und Paul Peter Porges Museum Judenplatz, Judenplatz 1, 1010 Wien

bis 21. 11. 2019 Schicksalsjahr 1938 – NS-Herrschaft im Burgenland Landesmuseum Burgenland,

Museumgasse 1-5, 7000 Eisenstadt

bis 22 .11. 2019

Letzte Orte vor der Deportation:

Kleine Sperlgasse, Castellezgasse, Malzgasse

Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt,

Karmelitergasse 9, 1. Stock, 1020 Wien

bis 12. 01. 2020 Café As. Das Überleben des Simon Wiesenthal JMW Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Laufende Veranstaltungen

20.–21. 09. 2019 11. Dialogforum Mauthausen: #hinschauen – NS-Gedenkstätten und

Gegenwartsbezüge

13., 27. 09. 2019 1000 Jahre jüdisches Geschichtserbe in der Stadt.

Beginn 14.30 Uhr, € 17,- pro Person

KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Erinnerungsstraße 1,

4310 Mauthausen

Trefpunkt: Dorotheergasse 11, 1010 Wien, vor dem

Jüdischen Museum (Haupteingang). Achtung:

Eintritt Jüdisches Museum am Judenplatz

ab September 2019 Ausbildungsprogramm Likrat Austria Infos und Anmeldung unter info@likrat.at

www.ikg-wien.at

17


Rabbinat / Friedhof

GEBETSZEITEN IM WIENER STADTTEMPEL

SEPTEMBER 2019

Schacharit,

Morgengebet

Sonntag 01. 09. 01. Elul 08.00 2. Tag Rosch

Chodesch Elul

Mincha,

Abend

19.00

Montag 02. 09. 02. Elul 07.00 19.00

Dienstag 03. 09. 03. Elul 07.00 19.00

Mittwoch 04. 09. 04. Elul 07.00 19.00

Donnerst. 05. 09. 05. Elul 07.00 19.00

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 06. 09. 06. Elul 07.00 19.00 19.16

Samstag 07. 09. 07. Elul 09.00 Schofetim 19.15 20.17

Sonntag 08. 09. 08. Elul 08.00 19.00

Montag 09. 09. 09. Elul 07.00 19.00

Dienstag 10. 09. 10. Elul 07.00 19.00

Mittwoch 11. 09. 11. Elul 07.00 19.00

Donnerst. 12. 09. 12. Elul 07.00 19.00

Freitag 13. 09. 13. Elul 07.00 19.00 19.01

Samstag 14. 09. 14. Elul 09.00 Ki Tejze 18.50 20.02

Sonntag 15. 09. 15. Elul 08.00 18.50

Montag 16. 09. 16. Elul 07.00 18.50

Dienstag 17. 09. 17. Elul 07.00 18.50

Mittwoch 18. 09. 18. Elul 07.00 18.50

Donnerst. 19. 09. 19. Elul 07.00 18.50

Freitag 20. 09. 20. Elul 07.00 18.50 18.46

Samstag 21. 09. 21. Elul 09.00 Ki Tawo

Selichot-Gebete

um 22.30

Sonntag 22. 09. 22. Elul 08.00 (Selichot am

Vorabend!)

18.40 19.46

18.40

Montag 23. 09. 23. Elul 06.40 Selichot 18.40

Dienstag 24. 09. 24. Elul 06.40 Selichot 18.40

Mittwoch 25. 09. 25. Elul 06.40 Selichot 18.40

Donnerst. 26. 09. 26. Elul 06.40 Selichot 18.40

Freitag 27. 09. 27. Elul 06.40 Selichot 18.40 18.32

Samstag 28. 09. 28. Elul 09.00 Nezawim 18.25 19.32

Sonntag 29. 09. 29. Elul 07.30 Erew Rosch

HaSchana;

Selichot

Montag 30. 09. 01. Tischrei 08.30 1. Tag Rosch

HaSchana

18.25 18.28

18.25

VORSCHAU GEBETSZEITEN

OKTOBER 2019

Schacharit,

Morgengebet

Dienstag 01. 10. 02. Tischrei 08.30 2. Tag Rosch

HaSchana;

Schofar. 10.50

Mittwoch 02. 10. 03. Tischrei 06.40 Fasttag Zom

Gedalja;

Selichot

Mincha,

Abend

INFORMATION ZUR

RESERVIERUNG

VON KIDDUSCHIM

IM IKG-GEMEINDEZENTRUM

Schabbat

Ein/Aus

18.25 19.25

18.25

Donnerst. 03. 10. 04. Tischrei 06.40 Selichot 18.25

Freitag 04. 10. 05. Tischrei 06.40 Selichot 18.25 18.17

Samstag 05. 10. 06. Tischrei 09.00 Wajelech;

Schabbat

Schuwa

Sonntag 06. 10. 07. Tischrei 07.40 Selichot 18.10

Montag 07. 10. 08. Tischrei 06.40 Selichot 18.10

Dienstag 08. 10. 09. Tischrei 06.50 Erew Jom

Kippur;

Selichot

Mittwoch 09. 10. 10. Tischrei 08.30 Jom Kippur;

Jiskor ca. um

12.00

Donnerst. 10. 10. 11. Tischrei 06.55 18.00

18.10 19.17

18.00 18.09

16.30 19.09

Freitag 11. 10. 12. Tischrei 07.00 18.00 18.03

Samstag 12. 10. 13. Tischrei 09.00 Ha'asinu 18.00 19.03

Sonntag 13. 10. 14. Tischrei 08.00 Erew Sukkot 18.00 17.59

Montag 14. 10. 15. Tischrei 09.00 Sukkot 18.00 Kerzen

19.00

Dienstag 15. 10. 16. Tischrei 09.00 Sukkot 18.00 18.58

Mittwoch 16. 10. 17. Tischrei 07.00 Chol HaMoed 18.00

Donnerst. 17. 10. 18. Tischrei 07.00 Chol HaMoed 18.00

Freitag 18. 10. 19. Tischrei 07.00 Chol HaMoed 17.50 17.50

Samstag 19. 10. 20. Tischrei 09.00 Schabbat

Chol HaMoed

17.50 18.50

FRIEDHOFS-

BESUCHSZEITEN

Sonntag bis Donnerstag 08.00–16.00 Uhr

Freitag 08.00–12.00 Uhr

Verwaltung:

Montag bis Donnerstag 08.00–15.30 Uhr

Freitag 08.00–12.00 Uhr

Samstags & an jüdischen Feiertagen geschlossen!

Nach dem G’ttesdienst im Stadttempel findet

jeden Schabbat ein Kiddusch im Gemeindezentrum

statt. Die Räumlichkeiten stehen daher

ausnahmslos erst nachher (zirka 12.30

Uhr) für private Reservierungen von Kidduschim

für Gäste aus anderen Bethäusern (z. B.

zur Bar Mitzwa) zur Verfügung.

IKG-Generalsekretariat

18 insider September 2019


Rabbinat

Das Judentum hat viele Facetten. Entscheiden

Sie sich, heuer Ihr jüdisches Wissen zu vertiefen...

mit den Schiurim & Vorträgen des Rabbinats

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

Schiur für Jugendliche und StudentInnen:

Wann: Mittwoch, 17.00–18.30 Uhr

Wöchentlicher Schiur für alle Gemeindemitglieder

Wann: Mittwoch, 19.00 Uhr

• Judentum verstehen und leben

• Philosophie, Halacha und Tradition

• Aktuelle Themen und zeitlose Konzepte

• Lernen, Wissen und Begreifen

Anmeldung unter s.hofmeister@ikg-wien.at

SPRECHZEITEN VON

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

SPRECHZEITEN

(mit der Bitte um telefonische Anmeldung):

Montag bis Donnerstag 08.00–19.00 Uhr

Freitag 08.00–14.00 Uhr

Sonntag und Feiertag sowie an Wochentagen

ab 20.00 Uhr, jeweils nach individueller

Vereinbarung.

Sehr geehrte Gemeindemitglieder!

Es ist uns gelungen, Rabbiner Yaron Engelmayer als Gastrabbiner

für Draschot zu Rosch Haschana und Jom Kippur

zu gewinnen. Die G’ttesdienste selbst werden von unserem

Oberkantor Shmuel Barzilai in traditioneller Art und Weise

geleitet.

Rabbiner Engelmayer war nach Rabbinatsstudium und profaner

Ausbildung Rabbiner in Deutschland und ist derzeit

Gemeinderabbiner in Karmiel, Israel.

Bis zu den Feiertagen und auch danach werden an jedem

Schabbat weiterhin verschiedene Persönlichkeiten Draschot

halten. Sowohl Redner aus dem In- als auch dem Ausland

sind geplant. Für regelmäßige Informationen aus dem

Rabbinat und dem Stadttempel melden Sie sich bitte für den

Rabbi natsnewsletter an.

Bei dieser Gelegenheit darf ich Sie auch auf den begonnen

Verkauf von Tempelkarten aufmerksam machen. Bereits mit

einem Beitrag ab 40,– Euro können Sie einen solidarischen

Beitrag für unseren Stadttempel leisten.

Mit freundlichen Grüßen,

Raimund Fastenbauer

Generalsekretär für jüdische Angelegenheiten

SPRECHSTUNDEN AM CAMPUS (ZPC UND MZ)

Montag und Mittwoch 13.30–16.00 Uhr

nach Vereinbarung.

AKH UND DONAUSPITAL:

Sonntag und Mittwoch,

in anderen Spitälern nach Vereinbarung; in dringenden

Fällen Sonntag bis Freitag rund um die Uhr.

Kontakt:

Tel.: (01) 531 04-112 E-Mail: s.hofmeister@ikg-wien.at

Kinderbetreuung während der

Gebetszeiten im Stadttempel

Ab 31. August 2019 gibt es in den Räumlichkeiten des

Klubraums wieder Kinderbetreuung. An jedem Schabbat und

auch zu den Hohen Feiertagen von 10.00 bis zum Kiddusch.

Religiöses, fachlich kompetentes Personal wird sich um die

Kinder kümmern. Voraussetzung sind die im MUKI-Pass vorgeschriebenen

Impfungen. Über die weiteren Voraussetzungen

liegen Formulare bei der Betreuung auf.

www.ikg-wien.at

19


IKG

Haben Sie schon Ihr Glückwunsch-

Inserat bestellt?

IKG GRATULIERT PROF. PAUL LENDVAI

ZUM 90. GEBURTSTAG

Noch können Sie Ihrer Familie, ihren

Freunden und den Menschen, die Ihnen

wichtig sind, Glückwünsche bestellen:

Gleich anrufen oder mailen!

Tel: 01/53 104–272

E-Mail: m.glamm@ikg-wien.at

ERSCHEINUNGSTERMIN: (bitte ankreuzen)

Rosch Haschana

Chanukka

Pessach

Andere

(Bitte legen Sie den Text auf einem Extrablatt bei oder geben

Sie ihn uns telefonisch oder per E-Mail durch).

Preis* pro Einschaltung:

€ 75,– (Größe: 59 x 30 mm)

€ 129,– (Größe: 59 x 50 mm)

€ 249,– (Größe: 59 x 100 mm)

Andere Größe lt. Preisliste

* zzgl. 5 % Werbeabgabe und 10 % MWSt. Für Privatanzeigen ohne

Werbeabsicht wird keine Werbeabgabe verrechnet.

.......................................................... .............................................................

Datum

Unterschrift Auftraggeber

.........................................................

Unterschrift „Die Gemeinde

Sparen

Sie mit unserem

Glückwunsch -

paket:

3 Feiertage

–20 %

2 Feiertage

–10 %

Der Lebensweg von Prof. Paul Lendvai wird in Berichten über ihn

gerne als „spannend“ oder „aufregend“ bezeichnet. Das war er wohl

auch, aber vor allem war seine Jugend geprägt von Verfolgung,

Internierung und existenziellen Nöten, zuerst während des Nazi-

Regimes und später im kommunistischen Ungarn. 1957 beschließt

er, sich nach Wien abzusetzen, und hat auch hier als mittelloser

Immigrant mit großen Widrigkeiten zu kämpfen. Paul Lendvai hat

trotz der schwierigen Umstände nie aufgegeben und entwickelte

sich im Laufe der Jahre und schließlich Jahrzehnte zu einem herausragenden

Journalisten, Publizisten und politischen Kommentator.

„Paul Lendvai ist einer der klügsten Köpfe Österreichs“, sagt

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Religionsgesellschaft in

Österreich und der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

„Paul Lendvai hat noch viel zu sagen

und wir sollten ihm gut zuhören“

Oskar Deutsch

Bis heute sind die politischen Analysen und Kommentare Paul

Lendvais, insbesondere im Hinblick auf Nationalismus und Antisemitismus

in Europa, von großer Weitsicht und Klarheit geprägt.

Pointiert hielt er kürzlich in einem Kommentar fest: „Die wachsende

Angst der europäischen Juden sollen die Nichtjuden im eigenen

Interesse ernst nehmen.“

„Ich erlebe Prof. Lendvai stets als einen Menschen, der, vielleicht

gerade aufgrund seiner Erlebnisse, ganz besondere Sensoren für die

Gefahren des Nationalismus und Populismus entwickelte und dazu

die Gabe hat, diese den Menschen begreiflich zu machen. Paul Lendvai

hat sich nie gescheut, heikle Themen anzusprechen, und jedes

Gespräch mit ihm ist eine große Bereicherung. Er hat noch viel zu

sagen und wir sollten ihm gut zuhören“, empfiehlt Oskar Deutsch

unter anderem die Lektüre der von Prof. Lendvai herausgegebenen

Europäischen Rundschau.

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien gratuliert Prof. Paul

Lendvai zu seinem 90. Geburtstag am 24. August 2019 und

wünscht Gesundheit und Zufriedenheit bis 120!

Starpix / picturedesk.com

20 insider September 2019


IKG Kultur / Bitachon

„ALSO LAUTET EIN

BESCHLUSS: DASS

DER MENSCH WAS

LERNEN MUSS.“

Diese von Wilhelm Busch in seinem Kinderbuch „Max und Moritz“

geschriebenen Worte sind eine Begleitung für hunderte jüdische

Schülerinnen und Schüler, sowie Kindergartenkinder, die im

September wieder die jeweiligen Bildungseinrichtungen besuchen.

Ein neues Schuljahr sollte auch von Eltern genutzt werden, um sich

selbst über potenzielle Gefahren am Schulweg bewusst zu werden

und Situationen mit ihren Kindern zu besprechen.

Anzeige Vermchtnis sterreich 10.12.2014 14:50 Uhr Seite 1

„Max und Moritz dachten nun: Was ist hier jetzt wohl zu tun?“

Planen Sie Ihren Weg zur und weg von der Schule bzw. dem Kindergarten

richtig. Das bedeutet, möglichst kurze und dabei aber

von vielen Personen frequentierte Wege zu nutzen. Das Gegenteil:

Meiden Sie verwinkelte und enge Gassen, in denen sich kaum andere

Personen aufhalten. Haben Sie oder Ihr Kind das Gefühl, einer

Gefahr ausgesetzt zu sein, so wenden Sie sich an umliegende

Personen – möglichst lautstark – und lassen Sie diese wissen, dass

Sie Hilfe benötigen. Achten Sie bitte darauf, sich nicht länger als

unbedingt notwendig unmittelbar vor jüdischen Einrichtungen

aufzuhalten!

„Und der Meister Bäcker schrie: Ach herrje, da laufen sie!“

Machen Sie sich außerdem vertraut mit Möglichkeiten der raschen

und unkomplizierten Kommunikation mit jenen, die Ihnen helfen.

Abgesehen vom Notruf (Polizei: 133), den Sie vom Handy aus

wählen können, bieten beispielsweise öfentliche Verkehrsmittel die

Möglichkeit; über Taster mit der Zentrale zu sprechen. Auch gibt es

in U-Bahn-Stationen und öfentlichen Gefährten die Möglichkeit

einer Notbremsung (sei es beim Bahnsteig, im Gefährt oder auch

auf der Rolltreppe). Auch Feuerlöscher beziehungsweise Defibrillatoren

finden Sie im öfentlichen Raum an mehreren Stellen – vergewissern

Sie sich, wo sich solche Stellen auf Ihrem Weg zur Schule

bzw. zum Kindergarten befinden!

„Ja, zur Übeltätigkeit; ja, dazu ist man bereit!“

Zu guter Letzt: Haben Sie ein wachsames Auge, vor allem wenn

Sie sich der Bildungsstätte nähern oder sich unmittelbar von dieser

entfernen! Melden Sie verdächtige Personen oder Gegenstände sofort

der Polizei und der Sicherheitszentrale der IKG (Tel.: 01/369

85 26)! Wenn Sie abgelegte Gegenstände finden oder solche, die

unübliche äußere Zeichen aufweisen, sowie Personen, von denen

Sie denken, sie würden das Geschehen oder die Schule beobachten,

melden Sie sich bitte umgehend! Es ist jedenfalls besser, sich

in einem Zweifelsfall melden; als einen möglicherweise relevanten

Umstand zu verschweigen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, sowie den

Kindergartenkindern einen erfolgreichen Start in das neue Bildungs-

und Betreuungsjahr!

Probedruck

www.ikg-wien.at

21


ZiB & Jüdische Gemeinde Baden

KINO.IM.ZIB: THE CAKEMAKER –

DER BÄCKER AUS BERLIN

Donnerstag, 19. September 2019, um 19.30 Uhr

WELT.MUSIK: RUNDREISE DER NATIONEN –

MUSIK KENNT KEINE GRENZEN

Samstag, 14. September 2019, 19.30 Uhr

Sänger der Wiener Staatsoper und ihre Gäste interpretieren:

Rumänische, ungarische, makedonische Romanzen und

Volkslieder mit jiddischen Anklängen.

Mitwirkende: Diana Alexe, Sopran • Slaven Abazovic, Bariton •

Doina Fischer, Geige • Vasile Marian, Oboe, Tarogato, Duduk •

Aleksandar Arabadjiev, Gaida, Caval • Ion Tibrea, Klavier, Gesang

Special Guest: Roman Grinberg

Moderation: Renata Pogonec




Wir freuen uns über Ihren Besuch zum

Gebet in der Synagoge Baden!

Anmeldung & Information

über die Termine:

Jüdische Gemeinde Baden,

02252/ 25 25 300 oder

office@juedischegemeinde.at

Die „musikalische Rundreise“

startet in Wien, geht dann weiter

über Ungarn, Rumänien,

Makedonien und wieder zurück

nach Wien. Wenig bekannte

Instrumente wie Caval, Duduk

oder Tarogato finden ihren

Platz im Konzert. Zum Ensemble

gehören junge, motivierte,

hochqualifizierte SängerInnen

und Musiker – und durch Gäste

aus anderen Ländern werden

die Auftritte bereichert.

Informationen und Karten für die Veranstaltung sind beim

ZIB-Ticketbüro 02252/2525300, office@zib.or.at erhältlich.

Kartenpreise: €19,–; Schüler und Studenten €10,–;

Ermäßigung für ZIB- und Ö1Club-Mitglieder.

IL, D 2017, Regie: Ofir Raul Graizer

Darsteller: Tim Kalkhof, Sarah Adler, Roy Miller u.a.

Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine Afäre mit Oren, einem

verheirateten Mann aus Israel. Das Verhältnis endet jäh,

als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach

Israel zu Orens Frau Anat und dem gemeinsamen Sohn und

gewinnt nach und nach ihr Vertrauen. Schließlich steigt er in

das koschere Café der Familie ein und hat mit seinen deutschen

Kuchen großen Erfolg. Doch je tiefer Thomas in Orens ehemaliges

Leben eintaucht, desto größer wird die Lüge, die zwischen

ihm und Anat steht…

Ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe

jenseits der Geschlechtergrenzen und Israels Vorschlag für die

Oscars 2019.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank

Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien.

Für Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen! In Kooperation

mit dem Jüdischen Filmclub Wien: www.juedischerfilmclub.at

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film beim

ZIB-Veranstaltungsservice: +43 2252 25 25 30-0 oder www.zib.

or.at. Karten zu € 10,–; Schüler/Studenten € 5,–; ermäßigt € 8,–

für ZIB/Ö1Club Mitglieder

KONZERT.IM.ZIB: JIDELN UND JODELN

AGNES PALMISANO & KLEZMER RELOADED

Donnerstag, 26. September 2019, 19.30 Uhr

Jideln und Jodeln unterscheiden sich im Schriftbild nur durch

einen Vokal – musikalisch gesehen entfaltet sich zwischen den

beiden Wörtern und Vokalen eine ganze Welt!

Agnes Palmisano hat mit ihren beiden Partnern Maciej Golebiowski

an der Klarinette und Alexander Shevchenko am Bajan

ein Programm erarbeitet, in dem Liebe und Sehnsucht, Geburt

und Tod, Freud und Leid eine friedliche Koexistenz führen.

Jüdisches steht dabei wie selbstverständlich neben alpenländischen

Jodlern, Wiener Dudlern, Liedern von Gustav Mahler

und jazzigen Klängen. Berührend, packend, mitreissend und

unterhaltsam: „Eine österreichisch-polnisch-russische Freundschaft

voll hochfliegender Gefühle und exzellenter Musik“.

Informationen und

Karten für die

Veranstaltung sind

beim ZIB-Ticketbüro

02252/2525300,

office@zib.or.at erhältlich.

Kartenpreise: €19,–;

Schüler und Studenten

€10,–; Ermäßigung

für ZIB- und Ö1Club-

Mitglieder.

22 insider September 2019


קדישא חברה

CHEWRA KADISCHA

Heiliger Verein für fromme und wohltätige Werke

Gegründet 1764

1010 Wien, Desider-Friedmann-Platz 1/25

בײה

September 2019 – Elul 5779

Sehr geehrte Gemeindemitglieder, liebe Freunde!

Als Erstes möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die uns in diesem Jahr bisher

unterstützt haben, ganz herzlich bedanken!

Die Wahrung und Erfüllung der Pietätspflichten gegenüber den Verstorbenen, die Betreuung der

Kranken und Unterstützung der Bedürftigen sind die heiligen Zwecke, die die CHEWRA KADISCHA zu

erfüllen hat. Anlässlich des Neuen​ ​Jahres​ ​5780 werden wir im

JISKOR - GEBET

am JOM KIPPUR (09. Oktober 2019 – 10. Tischrei 5780) bei der Maskirandacht Ihrer heimgegangenen

Familienmitglieder, der SCHOAH-Opfer, der gefallenen ISRAELISCHEN SOLDATEN und der gefallenen

JÜDISCHEN SOLDATEN ​der alliierten Armeen des 2. Weltkrieges gedenken.

Die CHEWRA KADISCHA hat in den vergangenen Jahren das Gedenken an die Helden in Form von

Denkmälern für ISRAELISCHE SOLDATEN und für JÜDISCHE SOLDATEN des 2. Weltkrieges am IV. Tor

des ZENTRALFRIEDHOFS und einer Gedenktafel für gefallene ÖSTERREICHISCHE JUDEN in den

israelischen Befreiungskriegen im WIENER STADTTEMPEL verewigt.

Aufgrund seiner besonderen Dringlichkeit, hat man kürzlich mit

der Renovierung des baufälligen ​Tahara-Hauses begonnen,

das sich seit Jahren in einem unwürdigen Zustand befunden

hat. Um dieses wichtige Projekt, das jeden von uns direkt oder

indirekt eines Tages betrifft, fertigstellen zu können, sind wir

auf Ihre großzügigen Spenden angewiesen!

Wir bitten Sie, die Chewra Kadischa auch im kommenden Jahr wieder zu unterstützen.

Unsere Bankverbindung: IBAN AT20 1400 0020 1060 6104, BIC BAWAATWW. Bei Fragen und

Anregungen steht Ihnen das Mitgliederservice der IKG unter der Telefonnummer 01/531 04-171 gerne

zur Verfügung.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen herzlichst und wünschen Ihnen und Ihrer Familie

SCHANA TOWA und CHATIMA TOWA!

Dr. Georg Teichman Mag. Dr. Raimund Fastenbauer

Präsident

Vizepräsident

www.ikg-wien.at

23


Peacecamp

REMEMBER: ACT NORMAL

peacecamp 2019 in Lackenhof

Die Videogrußbotschaft von Bundespräsidenten

Alexander Van der Bellen leitete die

show4peace im Theater Dschungel ein; in

dem in völliges Dunkel getauchten Theater

herrschte absolute Stille; auf der Bühne zählten

unsichtbare Teenager 1–2–3– ... bis 31.

So viele waren sie, die Teilnehmer*innen des

peacecamp 2019. Mit ihnen zwölf Erwachsene,

darunter die Schauspielerin Anna-Sophie

Fritz und der bald fertig ausgebildete Medizinstudent

und Hobbymusiker Lukas Hauptfeld,

Stars des peacecamp. Sie hatten die

Jugendlichen vor quasi unlösbare Aufgaben

gestellt, mit ihnen kreative Umsetzungen des

Arbeitstitelsdesdiesjährigenpeacecamp „Wir

werdenFriedensbotschafter*innen“geprobt

und all das zu einer fulminanten show4peace

arrangiert.

Tränen konfrontiert, haben nichts unter den

Teppich gekehrt, haben über schwierige Themen

gesprochen – haben dies dann aber in

dem Raum gelassen, die Tür geschlossen und

konnten im nächsten Workshop gemeinsam

Neues erleben“.

mit eigenen Impulsen – etwa dem Wunsch,

sich zu rächen, dem Streben nach Macht oder

anderen Impulsen – umgehen kann. Am

Ende bot die gesamte Gruppe der Autorität

des Gruppenanalytikers Thomas Jung in bewundernswertem

Konsens die Stirn, indem

Und dann ging’s los: Rhythmische Bewegungen,

Tanz, Musik, von den Teenagern verfassteundhiervorgetrageneStatements,brachten

zehn Tage peacecamp mit der dort entstandenen

Gruppendynamik und dem Zusammenhalt

dieser 31, erst einander noch völlig

fremden, nun aber wie zu einer Familie zusammengewachsenenjungenMenschenauf

die Bühne. Beachtlich, hatten sie sich doch

intensiv mit ihren persönlichen Geschichten,

den unterschiedlichen Narrativen ihrer jeweiligen

nationalen Geschichte und den von

Kriegen,VerfolgungundMigrationerlittenen

Traumata befasst. Und waren zu dem Schluss

gekommen, dass man Vergangenes lernen

und kennen, es aber dann im „Museum der

Geschichte“ zurücklassen müsse, um nach

vorne, in eine neue Zukunft zu gehen, die

nichtvonRache-undVergeltungswünschen,

sondern von Anteilnahme und Zusammenarbeit

geprägt wäre: „Wir haben uns in dem

einen oder anderen Workshop bis zu den

Visit us on http://peacecamp.net

Der talks4peace Workshop, angeleitet von

Sozialarbeiterin Lia Böhmer und Sozialarbeiter

Helmut Gruber, thematisierte nicht nur

schwierige Kapitel aus der Zeitgeschichte,

sondern ließ auch erleben, wie verzerrt InformationenvondenMedienweitergegeben

werden können. Eine entsprechende Übung

machte die Teenager zu Berichterstattern, die

über die Eröfnung des neuen „Museums für

Zeitgeschichte in Lackenhof“ berichten sollten;

so konnten die Teenager feststellen, wie

„reißerische“ Schlagzeilen sich, um den Preis

wahrheitsgetreuer Berichterstattung, mehr

um die Reichweite ihres Blattes oder FernsehsendersalsumobjektiveReportagebemühen.

Eine andere Übung ließ erleben, dass zum

Rennen um Erfolg nicht alle Teilnehmenden

mitgleichenStartchancenantreten,dassaber

niemanddieeigeneAusgangspositiongewählt

oder selbst bestimmt hat. Manche sind einfach

von Anfang an dem Ziel näher als andere

– haben dazu jedoch nichts beigetragen und

dürfen sich deswegen weder erhaben noch

minder fühlen: Es ist nicht ihre Schuld.

Die tägliche psychoanalytische Large Group

bot Gelegenheit zu einer Reise ins Unbewusste,

um eigenen „Friedenshindernissen“ auf

die Spur zu kommen, um zu erleben, wie man

sie sich gegen die Auforderung, „einfach alles

zu sagen, was (ihnen) durch den Kopf geht“,

auflehnten – und als kollektiven Akt zivilen

und gewaltfreien Ungehorsams 20 Minuten

lang einfach kein einziges Wort sagten.

peacecamp 2019 war in der Tat für alle Mitwirkenden,

auch die Erwachsenen, eine

besondere Erfahrung. Eine Teilnehmerin

drückte es so aus: „... this opportunity and

this experience ... (were) by far the best days

of my life. The idea of bringing such diferent

kids from many cultures together for ten days,

to talk about the problems we are facing and

how to solve them, is an idea that you should

be proud of every day ... Thank you so much

for giving us the chance to be a part of something

so special and amazing!“

Fotos: © Gerald Muthsam

24 insider September 2019


JIFE / Keren Hajessod

1020 WIEN, PRATERSTERN 1

T. 01/891 74–153 000

www.vhs.at/jife

E-Mail: office.jife@vhs.at

PROGRAMM IM SEPTEMBER 2019

17. September, 17.30 Uhr – Maschi Mermelstein

Kochkurs: Schana Tova!

Die Festtagsküche zum jüdischen Neujahr

info@kerenhajessod.at |

19. September 2019 – Wiener Tag der Bildung

Kostenlose Schnupperkurse sowie Hebräisch-

Sprachberatung und Kurseinstufung

Hebräisch Beratung und Einstufung:

10.00–12.00 Uhr und 17.00–19.00 Uhr

Hebräisch Schnupperstunde: 18.00–19.00 Uhr

Feldenkrais Schnupperstunde: 09.30–11.30 Uhr

Rikudei Am Schnupperstunde & Dancealong:

17.00–19.00 Uhr

Montag, 23. September – Semesterbeginn

Start aller Sprach-, Bewegungs- und Kreativkurse

24. September, 17.30 Uhr – Maschi Mermelstein

Kochkurs: Schana Tova!

Die Festtagsküche zum jüdischen Neujahr

Mittwoch, 25. September

Benennungsfeier Anitta-Müller-Cohen-Platz

17.00 Uhr – Feierliche Eröfnung mit Bezirksvorsteherin

Uschi Lichtenegger und Dieter J. Hecht

18.00 Uhr – Vortrag: Hommage an Anitta Müller-Cohen mit

Dieter J. Hecht und Evelyn Adunka

VORSCHAU OKTOBER 2019

16. Oktober, 18.30 Uhr –

Mag. Dr. Johannes Preiser-Kapeller

Vortrag: 1099 – Die Kreuzfahrer erobern Jerusalem

Jüdisches Leben im Zeitalter der Kreuzzüge

zwischen Christentum und Islam

29. Oktober, 19.00 Uhr – Yuval Katz

Vortrag: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Biographische Spuren im Werk von Amos Oz

Beginn der dreiteiligen Vortragsreihe:

„Das Kaleidoskop des Amos Oz“

31. Oktober, 19:00 Uhr – Franz Linsbauer

Vortrag: Der Kriegsbeginn am 01. September 1939

Der Überfall auf den Sender Gleiwitz

Start der JIFE Sunday School für Kinder von

3 bis 14 Jahren am 27. Oktober 2019!

Anmeldeschluss: 18. Oktober 2019

„Die Seele ist ein weites Land.“

(Arthur Schnitzler)

Der Moskauer Arkadij Eisler ist

AutorzahlreicherGedichtsammlungen,

die mit verschiedenen Preisen

undPrämienausgezeichnetwurden.

facebook.com/khaustria | IBAN: AT62 6000 0000 Die Musik 0717 2670 ist jedoch | BIC: BAWAATWW

seine andere

große Leidenschaft. Seit seiner

Jugend komponiert Arkadij Eisler

Lieder für eigene und fremde Texte.

Eine repräsentative Auswahl davon

soll in diesem Konzert unter dem Motto „Die Seele ist ein weites

Land“ präsentiert werden.

Bei diesem außergewöhnlichen musikalischen Abend tritt, nebenPreisträgerninternationalerWettbewerbe,dierussischePrimadonna

Nina Schatckaja auf. Ehrengast ist der international gefragte

österreichische Bass Kurt Rydl. Es spielt das Slowakische Sinfonieorchester

unter der Leitung von Alexander Polischuk, Dirigent am

Moskauer Bolschoi und Professor am Konservatorium in St. Petersburg.

Wo:

Wann:

GALA KONZERT

MIT WERKEN VON

ARKADIJ EISLER

KEREN HAJESSOD ÖSTERREICH

wünscht allen ein schönes und koscheres Pessachfest!

חג פסח שמח וכשר!‏

Wiener Konzerthaus im Mozartsaal

Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 19.30 Uhr

Seien Sie bei diesem einzigartigen musikalischen Abend dabei

und sichern Sie sich jetzt schon Ihre Plätze unter

info@kerenhajessod.at oder 0676/44 600 62!

Folgende Kategorien stehen zur Auswahl:

Kategorie 1: € 55,– Kategorie 2: € 45,–

Kategorie 3: € 35,– Kategorie 4: € 25,–

Mit dem Kauf einer Karte direkt über uns

gehen € 5,– an Projekte von Keren Hajessod!

ASAEL SHABO ist ein 26-jähriger

Israeli, der 2002 einen Terroranschlag

überlebte. 17 Jahre später

sehen Sie einen Sportler und ausgebildeten

Pädagogen. Er möchte

Ihnen erzählen, wie er diesen

Schicksalsschlag gemeistert hat

und Mut machen, auch in schwierigen

Situationen nie aufzugeben

Wir laden Sie zum Vortrag

und anschl. Diskussion mit

Asael Shabo am 24. September,

um 19.30 Uhr, Gemeindezentrum

der IKG, Seitenstettengasse

4, 1010 Wien ein!

Anmeldung bis 16. 09.

unter info@kerenhajessod.at

oder 0676/4460062

www.ikg-wien.at

25


S. C. Hakoah / Schalom Bait

HAKOAH-SCHWIMMERINNEN

DOMINIEREN BEI MACCABI-

GAMES IN BUDAPEST

HAKOAH BASKETBALL: POSITIVE

BILANZ BEI DER EUROPÄISCHEN

MACCABI GAMES 2019

Eine kleine Mannschaft, bestehend aus zwei Master-Schwimmern

(Thomas Neufeld und Thomas Löwy), einem Schwimmer der allgemeinen

Klasse (Daniel Kotnik) und zwei sehr jungen SchwimmerInnen

(Aviva Hollinsky, Gideon Hollinsky) nahmen an den

15. Europäischen Maccabi Games in Budapest teil. Wie schon

gewohnt, hat Tommy Löwy alle seine sieben Bewerbe nicht nur

gewonnen, er schwamm auch einen neuen österreichischen Rekord

auf der 200m-Strecke. Tommy Neufeld gewann Gold auf der 50m-

Bruststrecke und Daniel Kotnik holt Silber auf den 200m Kraul,

sowie Bronze über 400m Kraul und 100m Brust.

Nach langer Zeit starten erstmals auch sehr junge SchwimmerInnen

bei den Maccabi Games. Gideon ist der jüngste männliche

Teilnehmer und kann sich als 14-Jähriger gegen die um bis zu

vier Jahre älteren Mitbewerber hervorragend behaupten: 1x Gold,

3x Silber, 1x Bronze. Und die erst 11-jährige Aviva (sie kürte sich

nur eine Woche vor den Maccabi Games zur 5-fachen Österreichischen

Staatsmeisterin) deklassiert die sechs bis sieben Jahre

älteren Schwimmerinnen; die Bilanz

5x Gold, 3x Silber und eine

Bronze-Medaille. In drei Stafeln,

wobei unterschiedliche Nationen

gemischt wurden, wertet sie ihre

persönliche Bilanz mit weiteren

drei Goldmedaillen auf.

Wir gratulieren! Und hofen

mit einer noch größeren Mannschaft

an den nächsten Maccabi

Games teilnehmen zu können!

ESRA HOTLINE

GEGEN GEWALT

IN DER FAMILIE

TEL. 01/212 55 18

WAS: Telefonische Beratung –

vertraulich und anonym

WANN: Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

www.hakoah.at

ANGEBOT – HILFE FÜR:

- Frauen, die familiäre Gewalt erleben/erlebt

haben und deren Kinder.

- Bezugspersonen aus dem privaten und sozialen

Umfeld betrofener Frauen, die helfen möchten.

In der ersten Gruppenphase waren unsere Gegner Israel, Russland

und Argentinien. Wir wussten gleich, dass dies keine leichte Aufgabe

werden sollte. Israel und Russland erwiesen sich als unschlagbar

(für uns wenigstens). Nachdem wir die Argentinier beobachteten,

machten wir uns große Hofnungen, diese junge Mannschaft

schlagen zu können. Leider haben wir sie unterschätzt; sie waren

uns spielerisch und wurftechnisch überlegen und obwohl wir lange

geführt haben, ging der Sieg letztendlich knapp mit 5 Punkten

an Argentinien.

Nun ging es in die

zweite Spielphase um

die Plätze 5–8 (in der

Gesamtbewertung)

und 4–6 (in Europa).

Unsere Gegner waren

Deutschland und

wieder Argentinien,

die wir beide besiegen

mussten, um den 4. bzw. 5. Platz erreichen zu können. Wir haben

uns gezielt auf unsere Gegner vorbereitet, am Vorabend unsere

Fehler anhand von Videoaufzeichnung analysiert und besprochen.

Dies half uns zu unserem ersten Sieg gegen das Team aus

Deutschland. Das Spiel endete mit einem 12 Punkte-Unterschied

für uns. Dieser Sieg gab der ganzen Mannschaft großen Auftrieb.

Nun ging es um den 4. bzw. 5. Platz, wieder gegen Argentinien.

Aufgestachelt durch den Sieg gegen Deutschland und „heiß“ auf

eine Revanche gegen die Argentinier ging es in das letzte Spiel

der Maccabi Games. Die Spieler gaben alles und konnten einen

hauchdünnen Sieg davontragen: 51:50! So konnten wir den 4.

Platz in der Europabewertung sichern.

Alle Spieler haben ihr Bestes gegeben und ihren Beitrag großartig

geleistet. Hervorzuheben sind die Leistungen von unserem

„Top Scorer“ Joni Handman, unserem „Big Man“ David Dawaraschwili

und unserem „Allrounder/Defence Machine“ Uriel Karschigijew.

Ohne ihren Beitrag wären wir nicht so weit gekommen.

Schließlich ist es der ganzen Mannschaft zu verdanken, die diese

Leistung erst ermöglicht hat. Nach drei Niederlagen so aufzuspielen

zeugt von hoher Moral und Kampfgeist!

Wir haben viel von diesen Spielen gelernt und sind hochmotiviert

zurückgekommen, mit dem Ziel, unsere Aktivitäten in allen

Altersgruppen auszubauen und an Turnieren und Wiener Meisterschaften

teilzunehmen. Wir wurden zusätzlich zu den Maccabi

Games in Deutschland im Mai 2020 eingeladen, wo wir natürlich,

wenn möglich, gleich in mehreren Altersgruppen teilnehmen

wollen. Längerfristiges Ziel ist es, bei den nächsten Europäischen

Maccabi Games 2023 (Ort steht noch nicht fest) mit mehreren

Teams teilzunehmen. Alle Jugendlichen ab 9 Jahren sind herzlich

eingeladen, bei uns mitzumachen!

HAKOAH BASKETBALL TRAININGSZEITEN

9–12 Jahre: Mo. 17.30–18.30 und 17.30–19.00 Uhr

12–15 Jahre: Di. 17.30–19.00 und Do. 18.30–20.00 Uhr

16–20 Jahre: Mo. 19.00–21.00, Mi. 19.00–21.00

und Do. 20.00–22.00 Uhr

Herren: Do. 20.00–22.00 Uhr

26 insider September 2019


JUKO / Haschomer Hatzair

15. September:

Tag der offenen

Tür der IKG

o7. November:

Light of Hope

Für Anregungen, Ideen

und persönliche Anliegen

stehen wir Euch

jederzeit gerne zur

Verfügung und hoffen,

dass ihr weiterhin mit

dabei seid!

Eure Betty Kricheli

b.kricheli@ikg-wien.at

TAGLIT 2019

BESUCH AUS

ITALIEN

15.-16.

November:

The Shabbos

Project

EIN TOLLER SCHOMER-SOMMER GEHT ZU ENDE

Liebe Chaverim*ot!

Mit dem Sommer geht

auch eine ganz besondere

Reise für die zwei ältesten Kwutzot des

Haschomer Hatzair Wien zu Ende: das Machane

Israel 2019. 19 Tage lang reisten wir,

über 30 Schomrim*ot aus Wien, durch ganz

Israel und lernten den internationalen Schomer

und seine Mitglieder kennen.

Während die Kwutza Juvel im „Seminar Hadracha“

auf ihre Zeit als Bogrim*ot vorbereitet

wurde, nahmen wir, Kwutza Eylon, die jetzige

Kwutza Bogrim, an dem „Youth Autonomy

Seminar“ Teil, welches uns lehrte, unsere Autonomie

als Jugend nicht nur zu wahren, sondern

auch zu verstärken.

AuchabseitsdieserSeminare,beispielsweise

beim Campen in der Natur oder bei der

Teilnahme an einer Demonstration in Tel

Aviv, hatten wir viele unglaubliche Erlebnisse.

Wir lernten den Schomer von vielen Neuen

Seitenkennen,konntendieverschiedenengeschichtlichen

und aktuellen Geschehnisse in

Israel aus einem neuen Blickwinkel betrachten

und machten einzigartige, schomrische

Erfahrungen. Diese 19 Tage waren für uns

eine extreme Bereicherung, lehrreich, spannend

und sehr lustig.

Zurück in Wien sind wir jetzt sehr traurig,

uns von unseren großartigen Schlichim, die

unsdasletzteJahrbegleitethaben,verabschieden

zu müssen. Samy und Willi waren von

klein auf Teil des Schomer Wien und haben

über die Jahre hinweg einiges dazu beigetragen,

den Schomer zu dem zu machen, was

er jetzt ist. Speziell im letzten Jahr haben sie

sich der wohl schwersten Aufgabe, dem Posten

des Schaliach, gestellt und sie mit Bravour

gemeistert. Dafür sind wir sehr dankbar. Zugleich

begrüßen wir bereits unseren neuen

Schaliach Ilan, der das Ken Wien nächstes

Jahr leiten wird.

+++We are back+++

Bei einer großen Eröfnungsmessiba am

07. 09. 2019 öfnen wir wieder unser Pforten!

Außerdem verabschieden wir uns

von unseren Schlichim William & Samy

und heißen unseren neuen Schaliach Ilan

und seine Frau Inabl herzlichst willkommen!

C U there :)

Der SCHOMER ist eine Organisation,

die ständig wächst. Kommt vorbei und

lernt unseren Ken kennen,

jeden Samstag 15.00–19.00 Uhr!

Für mehr infos liked uns auf unseren

Social Media-Plattformen oder

kontaktiert uns via E-Mail!

Instagram: @kentelamal

Facebook: @KenTelAmal1

Email: vienna@hashomerhatzair-eu.com

Tel: +43 (0)676 564 52 17

www.ikg-wien.at

27


Bnei Akiva / JöH

YALLA SAYARIM!

In diesem Jahr hatte Bnei Akiva Wien wieder

die Freude, am zwei Wochen dauernden

Europa-Israel-Sommermachane SAYARIM

teilzunehmen. Die zukünftigen Madrichim

aus „Shevet Dorot“, Jonni, Noemi, Tamar, Esti, Kalman, Arthur

und ich, Benyamin, bildeten die österreichische Gruppe im

Camp. Außerdem gab es Gruppen aus Belgien, Italien, Schweden,

Frankreich und Israel.

Die zwei Wochen in den italienischen Alpen von San Sicario

waren voller einmaliger, lehrreicher und unvergesslicher Erlebnissen.

Beim Wandern und Zelten hatten wir die Chance, die

anderen Kulturen kennenzulernen, und zu einer riesigen Familie

zusammenzuwachsen. Am Schabbat entstand eine energiegeladene

Atmosphäre, die es an keinem anderen Ort gibt. Das gemeinsame

Singen und Schabbesgefühl mit Bnei Akiva-Europa

ist einzigartig, denn so wurde wirklich jeder dem Judentum näher

gebracht und hatte die Möglichkeit, einen echten Schabbat

zu erleben. Noch heute machen wir uns regelmäßig Trefen aus,

um uns Sayarim-Freunde wieder zusammenzubringen.

SAYARIM IST EINE

ERFAHRUNG FÜRS LEBEN!

EUROPA

WARTET!

Die Wahlen zum Vorstand und zur Präsidentschaft der European

Union of Jewish Students sind geschlagen. Bei der

Generalversammlung in Málaga wurde Geschichte geschrieben,

denn erstmals wurde ein Kandidat aus Österreich

zum Präsidenten der EUJS gewählt. Wir gratulieren Bini

und müssen nun für zwei Jahre Abschied von ihm nehmen,

da große Aufgaben auf ihn in Brüssel warten! Des weiteren

gratulieren wir unserem ehemaligen Vorstandsmitglied Ruben,

sowie der Auslandsösterreicherin Dana zu ihrer Wahl in

den Vorstand der European Union of Jewish Students!

Durch dieses Ereignis wird es bald zu einer neuen Besetzung

im Vorstand kommen, weswegen wir jetzt schon

alle interessierten Studierenden und Young Professionals

dazu aufrufen, sich bei der JöH zu engagieren, mitzumachen

und Entscheidungen zu trefen!

WIR SIND DIE NEUEN!

Schalom, wir sind Boaz und Ruthi Degorker aus Maale Michmasch

bei Jeruschalajim. Und wir sind, s.G.w., die neuen Schlichim!

Ich, Boaz, bin 22 Jahre alt und wurde vor 4 Monaten aus

der Armee entlassen. Davor war ich vier Jahre lang Madrich bei

Bnei Akiva in Netzer und ein

Jahr bei Bnei Akiva in Netivot.

Ich, Ruthi, bin 23 Jahre

alt. Ich schließe bald mein

Studium in Geschichte und

Sonderpädagogik ab. Meinen

Zivildienst habe ich bei Bnei

Akiva und in der Altenpflege

geleistet.

Wir freuen uns schon sehr

und können es nicht erwarten,

alle kennenzulernen!

Folgt uns auf Facebook, Instagram und Twitter oder schreibt

uns an office@joeh.at für zukünftige Events!

Noch einen Sommer wünschen,

Ben, Beni, Gina, Lara, Lilly,

Mike, Nunu, Robin und Tally

Prof. (FH) Mag. Julius Dem, MBA

Dolmetscher für Hebräisch

יוליוס דם

מתורגמן מוסמך לשפה העברית

ÜBERSETZUNGEN - DOLMETSCHUNGEN

DOKUMENTE, VERTRÄGE, BEGLAUBIGUNGEN, ETC.

DEUTSCH – HEBRÄISCH / HEBRÄISCH – DEUTSCH

תרגומים

תעודות,‏ חוזים,‏ אימותים,‏ וכו‘‏

גרמנית – עברית / עברית – גרמנית

Mobil: +43 699 11788119

E-Mail: julius@dem.co.at

www.dem.co.at

טל‘:‏

דוא“ל:‏

28 insider September 2019


Lauder Chabad Campus

Foto: © Privat

MATURA AM LAUDER CHABAD

CAMPUS – UND JETZT?

Wir haben die Schulferien vor dem Beginn des Herbstsemesters

dazu genutzt, uns mit einer unserer Maturantinnen zu unterhalten.

Bekommen haben wir einen Rückblick auf die Schulzeit, sowie

einen Einblick in die Zukunftspläne der jungen Erwachsenen:

Vielen Dank dafür, dass Du Dich dazu bereiterklärt hast, uns

ein paar Fragen zu beantworten. Zunächst einmal herzliche

Gratulation zur bestandenen Matura! Wie hast Du die letzten

Monate deiner Schulzeit im ORG Lauder Chabad erlebt?

„Die Zeit war unglaublich intensiv und unvergesslich. Wir haben

wirklich jede Sekunde dazu genutzt, um zusammen zu sein – ob in

der Mittagspause oder den Freistunden. Aber es war auch sehr anstrengendundstressig!Wirhattenvielzutun,seieseinletztesReferat

odereinevierstündigeMathe-Schularbeit.AuchdieVWA (VorwissenschaftlicheArbeit)hatunsvielEnergiegekostet.UnsereLehrerinnenundLehrerhabenunssehrunterstütztundwarenimmerfüruns

da. Danke!“

Du blickst inzwischen auf stolze acht Jahre am Lauder Chabad

Campus zurück – das ist eine lange Zeit. Was hat Dich in dieser

Zeit geprägt, und was verbindest Du mit deiner Schulzeit?

„Ich verbinde Freude und Spaß mit meiner Schulzeit. Ich habe gelernt,wiemanselbstständigwird,undwiemanLösungenzudiversen

Problemen findet. Ich werde diese Jahre nie vergessen.“

Was hat Dir am Lauder Chabad Campus in Retrospektive am

besten gefallen?

„Das Zusammensein. Wir waren eine relativ kleine Klasse und verbrachtenvielZeitmiteinander.AuchmitdenLehrerinnenundLehrernhattenwireineguteBeziehung

–dieZusammenarbeitfunktionierte

auch hier sehr gut.“

Stichwort Zentralmatura – wie hast Du die Vorbereitung auf

die Matura erlebt, und wie hast Du die Matura empfunden?

„Die letzten Schularbeiten im 4. ORG sind schon wie die Matura

aufgebaut, nur dass sie mit drei Stunden etwas kürzer sind. Wir

habenunsschonSorgengemacht,wasseinwird,abereswarnichts

Neues,dennwirwurdengutvorbereitet!Trotzallemwaresschwer,

immerhin ist das die Zentralmatura!“

Jetzt, wo Du die Matura erfolgreich hinter Dich gebracht hast,

wollen wir natürlich wissen, was Deine Pläne für das nächste

Jahr sind …

„Ich werde, s. G. w., in ein amerikanisches Seminar in Jerusalem gehen,womaneinJahrlangreligiöseStudienbetreibt,gleichzeitigaber

auch Israel kennenlernt und erkundet.“

Und was werden Deine Klassenkolleginnen machen?

„Also eine von ihnen will zunächst gerne nach Israel gehen, um in

der Armee zu dienen, alle anderen bleiben in Wien und werden ab

Herbst studieren.“

Vielen Dank! Wir wünschen Euch viel Erfolg auf Eurem weiteren

Lebensweg und wir hofen, dass Ihr den Lauder Chabad Campus

nicht vergessen werdet. Wir vermissen Euch schon jetzt!

www.ikg-wien.at

29


Intern

Dürfen wir Ihnen gratulieren?

Sie sind Gemeindemitglied der IKG

Wien und haben sich verlobt, geheiratet,

ein Kind bekommen oder Ihre

Tochter / Ihr Sohn hat Bat / Bar Mitzwa

gefeiert? Oder eines Ihrer FamilienmitgliederhatseinStudiumerfolgreichabgeschlossen?

Dann teilen Sie uns dies bitte unter

redaktion@ikg-wien.at mit!

Gerne geben wir für Sie eine kostenlose

Gratulation in den „Gemeinde Insider“,

auf Wunsch auch mit Foto.

Die Steinstellung für

Bernhard

Morgenstern, s. A.

findet, s. G. w.,

am Sonntag,

dem 22. September 2019,

um 11.00 Uhr

am Zentralfriedhof,

IV. Tor, statt.

Wir TRAUERN um

AUGUST 2019 (bis 22. 08.)

AZAROV Michel

09. 08 • 21 Jahre

HARASZTI Alexander

16. 08. • 92 Jahre

NACHTRAG JULI

TESSLER Vera

26. 07. • 62 Jahre

PLISTIEV Boris

30. 07. • 69 Jahre

Bei TODESFÄLLEN bitte sofort die

FRIEDHOFSVERWALTUNG kontaktieren:

01/767 62 52

Büro Friedhofsverwaltung

0676/844 512 451

Hr. Mordechai Hammer (24 Std.)

Bitte speichern Sie sich diese Nummern in Ihrem Handy!

Bei Todesfällen am Schabbat sowie an jüdischen Feiertagen

schicken Sie eine SMS od. WhatsApp-Nachricht

an eine der o.g. Nummern. Bitte vergessen Sie nicht,

den genauen Namen des Verstorbenen

sowie den Sterbeort mitzuteilen!

VORGANGSWEISE BEI

GRABRESERVIERUNGEN

Bei Grabreservierungen ersuchen wir Sie, sich bezüglich

der Platzwahl ausschließlich mit dem Friedhofsamt am IV. Tor

(Tel. 01/767 62 52), Herrn Hammer oder Frau Josipovic

in Verbindung zu setzen!

Die Bezahlung bzw. der Abschluss einer Teilzahlungsvereinbarung

erfolgt beim Mitgliederservice der IKG, Seitenstettengasse 4,

1010 Wien, Tel.: 01/531 04–171.

Den Angehörigen der dahingeschiedenen

Gemeinde mit glie der sprechen wir

unser tief empfundenes Beileid aus.

Sollten Sie an Mitteilungen per

E-Mail über aktuelle Sterbefälle

Interesse haben, schreiben Sie bitte an

service@ikg-wien.at

HOTEL POST

Kaffee – Restaurant

Stadtzentrum – Garagenplätze,

Telefon, Radio, Modem-Stecker, SAT-TV

1010 Wien, Fleischmarkt 24

Tel. 01/515 83–0, Fax 01/515 83–808

Seit 1959 stets zu Ihren Diensten

Hausverwalter

Dkfm. Viktor & Dr. Peter Maier

Ges.m.b.H.

Ankauf und Verkauf von Immobilien jeder Art

A-1030 Wien, Fasangasse 18

Tel.: 798 44 99 Fax: 798 44 99-22

www.hausverwalter.at

DIE CHEWRA

KADISCHA HILFT

Wenn es Ihnen ein

Bedürfnis ist,

persönliche Dinge zu

regeln und Sie Beratung

brauchen, kontaktieren

Sie bitte

0664/125 05 65!

30 insider September 2019


Auf zu neuen Zielen!

Nach der Sommerpause freue ich mich,

Sie alle, Kundinnen und Kunden, Trainerinnen

und Trainer, Kolleginnen und Kollegen

am JBBZ-GREDLERSTRASSE im neuen

Ausbildungsjahr zu begrüßen.

Wir bieten Ihnen auch heuer wieder ein vielseitiges

und praxisnahes Ausbildungsprogramm an.

Besonders freut es mich, dass unsere Teilnehmerinnen

des Kurses „Grafik und Webdesign“

mit so viel Erfolg bei der Sache sind, dass wir

ihnen einen Vertiefungskurs anbieten können.

Ich werde oft auf die besondere Atmosphäre im

JBBZ-GREDLERSTRASSE angesprochen: gemütlich,

überschaubar, freundlich, wie eine kleine

Familie. Wenn mir Menschen, die mit beiden Beinen

fest im Leben stehen, dies sagen, zeigt es

mir, dass unser Angebot sie überzeugt. Genau

so soll es sein.

Es stimmt, wir sind eine kleine Familie. Wir

alle tragen dazu bei, dass es so bleibt. Dafür

bedanke ich mich bei Ihnen allen. Mit diesem

schönen Gefühl im Herzen heiße ich Sie alle willkommen

im neuen Ausbildungsjahr.

Ihr Rabbiner Yaacov Frenkel

Gründer und Leiter JBBZ-GREDLERSTRASSE

Ihre neue Anlaufstelle im JBBZ-GREDLERSTRASSE!

Wir freuen uns sehr, Dr. Jürgen Strasser

im JBBZ-GREDLERSTRASSE willkommen

zu heißen!

Ab sofort ist Dr. Strasser die erste Anlaufstelle

für alle KundInnen im Service Office des JBBZ-

GREDLERSTRASSE.

Dr. Jürgen Strasser stellt sich kurz vor:

„Mein Name ist Jürgen Strasser und

ich freue mich sehr, Ihnen im JBBZ-

GREDLERSTRASSE mit Rat und Tat zur

Seite zu stehen. Nach fünf Jahren als

Koordinator und Standortleiter für Integrationskurse

bei einem der größten

Wohlfahrtsverbände Deutschlands bin

ich aus familiären Gründen aus dem

frischen Norden wieder nach Wien

zurückgekehrt.

Von der Ausbildung her bin ich Romanist

und habe in Salzburg und Paris an

der Sorbonne und der ENS studiert.

Mit der jüdischen Gemeinde verbinden

mich zahlreiche gute Erinnerungen und

berührende Begegnungen aus jener

Zeit, als ich im Bereich der Projektförderung

tätig war. An diese schönen

Jahre möchte ich gerne wieder anknüpfen.

Das JBBZ-GREDLERSTRASSE

ist für mich daher mehr als „nur“ ein

Arbeitsplatz. Es ist auch das Gefühl, ein

Stückchen wieder heimzukommen.

Sie erreichen Dr. Strasser im

JBBZ-GREDLERSTRASSE

Service Office:

T 01/33 106 - 701

E strasser@jbbz.at

Mo - Do: 08:00 - 17:30

Fr: 08:00 - 12:00


GREDLERSTRASSE - DER SCHLÜSSEL FÜR IHRE ZUKUNFT

Wir wollen, dass Sie Arbeit finden!

Wir unterstützen Sie bei allen Fragen

rund um den Berufs(wieder)einstieg

/ Was ist der richtige Beruf für mich?

/ Wie kann ich meine Bewerbungsunterlagen optimal gestalten?

/ Wie verhalte ich mich beim Bewerbungsgespräch?

/ Welche (Zusatz)Qualifikationen brauche ich?

BerufsOrientierung-Integration

01/33 106 - 701

boi@jbbz.at

www.ikg-wien.at

31


Selichot-Gebete

im Wiener Stadttempel

am 21. September 2019 / 21. Elul 5779, um 22.30 Uhr

mit

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg

Oberkantor Shmuel Barzilai

sowie dem Tempelchor und Klavierbegleitung.

Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen!

Impressionen von den Selichot-Gebeten im Vorjahr sehen Sie auf:

www.ikg-wien.at/stadttempel/selichot

ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine