Der Harz_09_19

wittchen
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Schutzgebühr 2,00 E | Ausgabe 09_2019

Wanderungen

Interessante Termine im

September Seite 5

Oderteich

Bohlenstieg öffnete in den

Sommerferien Seite 13

Deutsche Einheit

Harzklub e.V. am 3. Oktober

auf dem Brocken Seite 15

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EDITORIAL

Impressum

Herausgeber:

Der Harzklub e.V.

Heimat-, Wander- und

Naturschutzbund

Am Alten Bahnhof 5a

38678 Clausthal-Zellerfeld

Telefon 05323 81758

info@harzklub.de

www.harzklub.de

Redaktion:

Christoph Steingaß

Redaktionskollegium:

Matthias Bein (Haupt pressewarte),

Michael Rudolph (Stellv. Hauptpressewart),

Marion Schmidt

(Hauptschrift wartin), Christoph

Steingaß (verantwortlich), Klaus

Dumeier (Stellv. Präsidenten).

Beiträge, die nicht ausdrücklich

als Stellungnahme der genannten

Institutionen gekennzeichnet sind,

stellen die persönliche Meinung

des Verfassers dar. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos

übernimmt der Verlag keine Gewähr.

Der auszugsweise oder vollständige

Abdruck von Beiträgen ist nur

mit Genehmigung des Verlages

gestattet.

Redaktions- und Anzeigenschluss:

Jeweils zum 15. des Vormonats.

Verlag und Druck:

(Redaktion, Anzeigen, Vertrieb)

Harzdruckerei GmbH

Max-Planck-Straße 12/14

38855 Wernigerode

Telefon: 03943 5424-0

Telefax: 03943 5424-99

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Abo-Hotline:

Telefon: 03943 5424- 0

DER HARZ erscheint Anfang des

Monats. Jahresabonnementpreis:

31,57 € inkl. Versandkosten und

7 % MwSt. Zeitung ist kündbar bis

30. September des laufenden Jahres

für das Folgejahr.

Kommentar zur Titelseite:

Mit jungen Wanderern fröhlich in die

Zukunft (Quelle: Marathonflyer HTM)

Liebe Leserinnen und Leser,

im September steht der Goslarer Ortsteil Hahnenklee-Bockwiese für unsere Wanderfreunde

und -freundinnen im Mittelpunkt: Die HarzerWanderWochen vom 14. bis 22. September

2019 locken mit 35 Touren – die allesamt richtig Lust auf's Wandern machen. Die Hahnenklee

Tourismus Marketing (HTM), namentlich die Geschäftsführung mit Matthias Derlin und

Isabell Junior, machen uns Lust auf neun wanderlustige Tage. Einen Vorgeschmack auf das

Programm bekommen Sie ab Seite 4.

Passend dazu hatte der Harzklub e.V. am 26. August nach St. Andreasberg eingeladen

und – getreu unserem Motto „Der Harz diskutiert nicht ohne uns!“ – wieder einmal lebhaft

aber sachlich eine spannende Frage diskutiert: Was bedeutet die Rückkehr des Wolfes in

den Harz für unsere Wanderfreunde? Die Vorankündigung dieser Veranstaltung schlug auf

Facebook vorab kleine Wellen: Uns wurde vorgeworfen, mit dieser Veranstaltung „die Pferde

scheu zu machen“. Dass genau das nicht passiert ist, konnten wir vor Ort erleben. Erneut

hat sich gezeigt, dass wir mit dieser Art von Diskussionsveranstaltungen einen wichtigen

Beitrag zur sachlichen Debatte leisten. Lesen Sie dazu gern unseren Bericht auf Seite 16.

Bevor ich gleich die Bühne frei gebe für die zahlreichen interessanten und kurzweiligen

Lesestücke in diesem Heft, versäume ich es nicht, einen weiteren Bürgermeister-Kollegen

im Harzklub zu begrüßen und ihm ganz herzlich zu gratulieren: Christian Resow, seit

langem unverzichtbarer Mitarbeiter in unserer Geschäftsstelle, wurde kürzlich zum Ortsbürgermeister

von Tanne gewählt. Die Tanner Bürgerinnen und Bürger haben damit einen

engagierten, kreativen und einsatzfreudigen Menschen in das Amt gewählt. Meinen herzlichen

Glückwunsch, Tanne – und dem frischge backenen Bürgermeister Christian Resow!

Glück auf!

Dr. Oliver Junk

Präsident Harzklub e.V.

INHALT

HarzerWanderWochen – Über Stock und Stein! 4

Unterwegs mit dem Harzklub-Zweigverein Bremen 6

Unterwegs mit Bodo Ramelow und Gregor Gysi 6

Harzklub-Trolle feierten 1. Geburtstag | Presse-Statement des DWV 7

Unterstützung beim Bau von Brücken und Erholungseinrichtungen 8

Auszeichnung für umfangreiches ehrenamtliches Engagement 8

Wald leidet unter Trockenheit 9

Concordia-See wiedereröffnet 10

Von Wien in den Harz – Commerzbank-Umweltpraktikum 11

Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen 11

Sieben neue Auszubildende bei den Harzer Schmalspurbahnen 12

Eröffnung des renovierten Bohlenstiegs am Ufer des Oderteichs 13

Glasmanufaktur Harzkristall als „Typisch Harz“-Partner zertifiziert 14

„Typisch Harz“-Markt im Schlosshof Harzgerode 14

Harzklub e.V. feiert 29 Jahre Deutsche Einheit auf dem Brocken 15

Die Rückkehr des Wolfes in den Harz – Wanderer in Gefahr? 16

Bunte Wiesen für den Brocken | Natur erleben rund um die Kaiserstadt 17

Wandergruppe Königslutter unterwegs im Harz 18

Aus der Arbeit des Hauptvorstandes des Harzklub e. V. 19

„Ein Raum – viele Perspektiven“ | Pilgertreffen | Einladung zur Jahrestagung 19

Historie Teil II: Tödlicher Kampf zwischen Förster und Wilddieb 20

Aus der Arbeit des Hauptvorstandes des Harzklub e.V. 22

Mitgliedschaft im Harzklub 22

09 | 2019

3


HARZKLUB

Wichtige Termine

HarzerWanderWochen –

Über Stock und Stein!

Urlaub im Harz bedeutet vor allem

eins: Die Schönheit der abwechslungsreichen

Natur aktiv zu genießen. Von

Bergwiesen über saftig grüne Wälder

bis hin zu kleinen Bächen und Stauseen

oder spektakuläre Felsformationen

– der Harz wartet darauf von

Dir entdeckt zu werden!

Die HarzerWanderWochen – das sind

9 Tage Wanderspaß mit über 450 Kilometern

kreuz und quer durch den Harz und

das alles verteilt auf 35 Touren. Das schönste

Mittelgebirge Deutschlands glänzt mit

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Lerne in den HarzerWanderWochen die

abwechslungsreiche Landschaft des Harzes

kennen und nimm vom 14.09 – 22.09.

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Programm findest

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Wandern teil. Es erwarten dich täglich

mehrere spannende, in Streckenlänge und

Schwierigkeit variierende, Touren. Egal ob

du lieber auf eigene Faust losziehst oder

bei einer geführten Themenwanderung

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garantiert deine Lieblingsroute!

Das breit gefächerte Programm hält aber

nicht nur die passende Wanderung für dich

bereit, sondern bietet dir mit den Harzer­

WanderWelten, einem Infotag rund um

das Thema Wandern und Gesundheit, ei-

Eine spezielle Herausforderung erwartet

dich beim Wandermarathon, der mit

42,5 km deine Kondition und deine Willenskraft

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HarzerWanderWochen ab und bieten dir

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Granestausee wieder aufladen, um den

Rückweg nach Hahnenklee mit insgesamt

389 Höhenmeter zu meistern.

Foto: pixabay

thon teilnehmen, aber traust dir die Strecke

alleine nicht zu? Kein Problem! Schnapp dir

deine Freunde und nehmt gemeinsam an

der Teamstaffel teil. Wenn jeder von euch

eine Schleife meistert, ist die Herausforderung

im Nu geschafft.

4 09 | 2019


HARZKLUB

Wanderungen im September

Samstag, 14. September

10:00 Uhr 10 Teiche Marathon 6,0 km | 2,5 Std. | 15 € mit KK; 17 € ohne KK

13:30 Uhr Sei ein Freund des Bergbaus! 4,0 km | 2,0 Std.| 5 € mit KK; 7 € ohne KK

19:00 Uhr Stimmen des Waldes bei Nacht Abendveranstaltung | Haisel (Kurhausweg 7)

18:00 Uhr Wander-Opening am „HAISEL“

Sonntag, 15. September

08:15 Uhr Geteiltes Wasser im Ilsetal 19,0 km | 6,5 Std. | 10 € mit KK; 12 € ohne KK

08:15 Uhr Auf den Spuren des Teufels 7,6 km | 3,0 Std. | 15 € mit KK; 17 € ohne KK

10:00 Uhr Geheimnisvolle Welt der Pilze 4,0 km | 2,0 Std. | 5 € mit KK; 7 € ohne KK

10:00 Uhr Bergbau im Wandel 12,0 km | 6,5 Std.| kostenfrei | Wanderung Harzklub

Montag, 16. September

08:15 Uhr Rund um die Steinerne Renne 21,4 km | 9,0 Std. | 15 € mit KK; 17 € ohne KK

10:00 Uhr Mensch & Wald 9,5 km | 3,5 Std. | 5€ mit KK; 7 € ohne KK

19:00 Uhr Der letzte Fußgänger 4,0 km | 1,0 Std. | kostenfrei, Spende erbeten

Dienstag, 17. September

08:15 Uhr Flora und Fauna in Bad Harzburg 16,0 km | 5,0 Std. | 10 € mit KK; 12 € ohne KK

16:00 Uhr Oberharzer Kunst und Kulinarik 12,6 km | 4,0 Std. | 15 € mit KK; 17 € ohne KK

18:45 Uhr Lost Places bei Nacht 4,0 km | 2,0 Std. | 5 € mit KK; 7 € ohne KK

Mittwoch, 18. September

08:15 Uhr Auf den Spuren der Pinselohren 21,6 km | 8,0 Std. | 10 € mit KK | 12 € ohne KK

10:00 Uhr Das Weltkulturerbe hautnah erleben 8,0 km | 3,0 Std. | kostenfrei mit KK; 2 € ohne KK

Donnerstag, 19. September

09:00 Uhr Wasser für den Rosenhof 3,0 km | 1,5 Std. | 15 € mit KK; 17 € ohne KK

09:00 Uhr Harzer Hexen hautnah 33,1 km | 7,0 Std. | 8 € mit KK; 10 € ohne KK

15:00 Uhr Bergbauernmarkt 7,0 km | 2,0 Std. | kostenfrei mit KK; 2 € ohne KK

Freitag, 20. September

07:00 Uhr Werde Gipfelstürmer 38,0 km | 11,5 Std. | 10 € mit KK; 12 € ohne KK

07:00 Uhr Vom Todesstreifen zum Grünen Band 9,0 km | 6,5 Std. | 15 € mit KK; 17 ohne KK

18:00 Uhr Ein Gläschen Wein auf dem Pfad der Unsinne Abendveranstaltung

Samstag, 21. September

08:00 Uhr Marathon / Marathon Teamstaffel 42,5 km | 25 €; ab 17.09. 20 €

08:15 Uhr Klippen, Klippen und noch mehr Klippen 11,0 km | 4,5 Std. | 10 € mit KK; 12 € ohne KK

09:00 Uhr Halbmarathon 21,9 km | 20 €; ab 17.09. 25 €

09:00 Uhr Die Burg, die keine ist! 14,0 km | 8,0 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

09:30 Uhr Einsteigermarathon 10,2 km | 15 €; ab 17.09. 20 €

11:00 – 18:00 Uhr HarzerWanderWelten – Infotag kostenfrei

16:00 Uhr Sonnenuntergang auf dem Brocken 16,0 km | 6,0 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

18:00 Uhr Time to say goodbye! Abendveranstaltung | Haisel (Kurhausweg 7)

Sonntag, 22. September

08:15 Uhr …und plötzlich ist das Wasser weg 16,0 km | 5,0 Std. | 8 € mit KK; 10 € ohne KK

09:00 Uhr Die Renneklippen im Märchenwald 12,0 km | 6,0 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

09:15 Uhr Wurmberg trifft Achtermann 18,0 km | 8,5 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

09:30 Uhr Die Zonengrenze am Mühlendorf 10,0 km | 6,0 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

09:45 Uhr Vom Wilde(n)mann zum Gaipelhaus 16,0 km | 7,5 Std. | kostenfrei-Wanderung Harzklub

10:00 Uhr Kleine Entdecker ganz groß! 1,2 km | 1,0 Std. | 8 € mit KK; 10 € ohne KK

10:00 Uhr Wasser, Wald und wilde Höhen 9,0 km | 2,5 Std. | kostenfrei

Unsere traditionellen Wanderveranstaltungen geben Ihnen die Gelegenheit, neue Regionen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen

und Freundschaften zu pflegen. Sie sind der Höhepunkt eines jeden Wanderjahres. Schauen Sie doch mal vorbei!

09 | 2019

5


HARZKLUB

Harzklub-Zweigverein Neustadt/Osterode

Unterwegs mit dem

Zweigverein Bremen

Der Harzklub-Zweigverein Neustadt/

Osterode ist als engagiert bekannt,

das hat sich bis Bremen herumgesprochen.

suchen. Der direkte Rückweg führte durch

den Löhnspark zum Grillplatz Zapfkuhle.

Speisen und Getränke luden zum Entspanstadt.

Die Wanderführer Ursula Schmitt

und Harry Appenrodt begleiteten den

Zweigverein Bremen auf der doch recht

langen Route und führten sie zum Grillplatz

Zapfkuhle, wo Christel Meyer, die

Vorsitzende des Zweigvereins Neustadt/

Osterode sie erwartete. Nach einer guten

Stärkung sangen wir gemeinsam ein paar

Lieder, dann wurde es Zeit zum Abschiednehmen,

denn die Rückfahrt war noch lang.

Herr Karlstädt bedankte sich bei den Neustädtern

mit einem ausführlichen Bericht

in der heimischen Presse über Neustadt

und den Harzklubzweigverein.

Harzklub-Zweigverein Neustadt/Osterode auf Sommertour

Unterwegs mit Bodo Ramelow

und Gregor Gysi

In diesem Jahr führte die Sommertour

des Thüringer Ministerpräsidenten

Bodo Ramelow in den Südharz nach

Neustadt. Hier wurde er von 250

Bürgerinnen und Bürgern herzlich

empfangen.

Auch Gregor Gysi hat das Wandern für sich

neu entdeckt und sich der Wanderung

angeschlossen. Die erste Etappe führte

vom Wiesenplatz zum Südharzer DampflokSteig,

vorbei an der Wetterfahne. Die

Trachtengruppe Neustadt begrüßte mit

Harzer Folklore die Wanderer. Die Stempelstelle

„99“ – Harzer Holzdampflok auf

dem Galgenberg wurde genutzt, um einen

kleinen Imbiss einzunehmen. Und tatsächlich

wollte Gregor Gysi sich im Jodeln ver-

Herr Karlstädt, Leiter der Wandergruppe

Bremen bat um Unterstützung bei einer

Tour von Stiege über Birkenmoor nach Neu-

nen ein und jeder hatte die Möglichkeit,

Kontakt zu unseren Gästen aufzunehmen.

6 09 | 2019


HARZKLUB

Frischer Wind im Zweigverein –

Harzklub-Trolle feierten 1. Geburtstag

Der Harzklub-Zweigverein Neustadt/

Osterode arbeitet seit einem Jahr

mit Kindern. Sie nennen sich die

Harzklubtrolle, und treffen sich

jeden 2. Freitag.

Die Naturpädagogin Anja Apel, vom Naturpark

Südharz, und Frau Renate Kleemann

vom Harzklub haben diesen Tag mit den

Kindern, 4 bis 12 Jahre alt, gebührend gefeiert.

Eltern und Großeltern waren auch

geladen, denn alle Generationen bedürfen

der Anleitung, beim Kennenlernen

von Natur und Umwelt. Der Zweigverein

ist bestrebt, diesen Kreis zu erweitern und

auszubauen.

Presse-Statement des Deutschen

Wanderverbandes (DWV)

Die Situation in deutschen Wäldern

ist dramatisch. Die von der Dürre des

vergangenen Sommers beeinträchtigten

Baumbestände sind für die

Herausforderungen durch weitere

Hitzephasen, Niederschlagsmangel,

Borkenkäfer und Unwettern

extrem geschwächt. Ausgedehnte

braune Flächen im Wald sind inzwischen

auch für Laien auffällig – vor

allem in einem breiten Band in der

Mitte Deutschlands.

Dazu sagt Theo Arend, Naturschutzbeauftragter

im Deutschen Wanderverband

(DWV) und Förster in Hessen: „Wenn die

dramatischen Entwicklungen für den Wald

bei Fichte, aber auch Buche und anderen

Bäumen so weitergehen, werden die Auswirkungen

auf Verkehrssicherung, das

Landschaftsbild, betretbare Wege und natürliche

Waldgesellschaften massiv. Dann

ist Schluss mit lustig. Der Wald als Wirtschafts-,

Lebens- und Erholungsraum ist

großflächig dabei, dem Klimawandel zum

Opfer zu fallen. Das stellt die Eigen tümer –

privat, kommunal oder staatlich – die Forstbehörden

aber auch den Naturschutz und

den Tourismus vor komplexe Aufgaben.

Diese sind allein aus einer Perspektive nicht

zu bewältigen. Deshalb ist es wichtig, den

Nationalen Waldgipfel beim Bundesministerium

für Ernährung und Landwirtschaft

(BMEL) am 25. September breit aufzustellen

und dort alle Belange im Blick zu haben.

Der DWV geht hier mit gutem Beispiel voran.

Er hat im Rahmen der Messe TourNatur

in Düsseldorf am 7. September das Fachforum

„Wald – zwischen Sehnsuchtsziel

und Nutzerdruck“ organisiert. In Impulsreferaten

und einer Diskussionsrunde

wird das Thema Wald aus verschiedenen

Perspektiven beleuchtet. Zu Wort kommen

Vertreter aus der Forstwirtschaft, der

Forstwissenschaft, dem Tourismus sowie

Waldbesitzer und Natursportler. Das Fachforum

ist Bestandteil des DWV-Projektes

Natursport.Umwelt.Bewusst und soll

wichtige Impulse für eine ganzheitliche

Betrachtung des Waldes liefern, die dann

mit in die Diskussion zum Waldgipfel einfließen

können Das dabei die Waldeigentümer

und die Forstwirtschaft als Gastgeber für

Erholungssuchende eine wichtige gesellschaftliche

Rolle spielen und Unterstützung

brauchen, haben die DWV-Mitgliedsorganisationen

während einer im Juli in der DWV-

Jahreshauptversammlung beschlossenen

Resolution für eine gutes Miteinander in der

Natur festgehalten.“

09 | 2019

7


HARZKLUB

Unterstützung beim Bau von Brücken

und Erholungseinrichtungen

Es ist weither bekannt, dass der Zweigverein

Neustadt/Osterode Tische, Bänke

und Waldschenken baut, nun wagt er

sich auch an Brücken. Seit einiger Zeit

ist ein Zimmermann Mitglied im Verein.

Lange hat er als Pädagoge sein Geld verdient,

aber im Rentenalter macht ihm

die frühere Arbeit wieder sehr viel Spaß.

In Willi Ebling hat Manfred Heber einen

fleißigen Helfer gefunden. Die Brücke

hat einen romantischen Hintergrund, sie

führt zur „sogenannten“ Liebesinsel im

Lönspark hier in Neustadt. Am 3. Oktober

soll sie eingeweiht werden.

Zu Besuch in Berlin

Auszeichnung für umfangreiches

ehrenamtliches Engagement

Für die gute Vereinsführung beim

Zweigverein Neustadt/Osterode wurde

die Vorsitzende Christel Meyer von

der Thüringer Landesvertretung beim

Bund, zu einer Informationsreise nach

Berlin eingeladen.

Mit vielen anderen Ehrenamtlichen

absolvierte sie ein ausgefülltes Programm

in der Haupstadt. Innerhalb der Dankeschön-Veranstaltung

wurde Christel Meyer

von Mitgliedern der Bundestagsfraktion

„Die Linken“ überrascht. Ihr Antrag auf

eine Unterstützung für den Harzklub war

genehmigt.

Die Mitglieder der Fraktion „Die Linke“

spenden einen Teil ihrer Diäten an Vereine,

Verbände und Organisationen, um sie bei

ihrer sportlichen, sozialen und kulturellen

Arbeit zu unterstützen. Christel Meyer bekam

einen Scheck in Höhe von 500,- Euro,

die sie an die neue Kindergruppe „Die

Harzklub-Trolle“ (siehe Artikel auf Seite 7)

weiterreichte.

8 09 | 2019


NIEDERSÄCHSISCHE LANDESFORSTEN

Wald leidet unter Trockenheit

Der extreme Niederschlagsmangel

aus dem Jahr 2018 wurde auch in

2019 nicht ausgeglichen. Schlimmer

noch, die Dürrezeit setzt sich fort.

Im südlichen Niedersachsen spürt

und sieht man die Auswirkungen der

Trockenheit vor allem auch im Harz.

Hier sind die Wälder hohe Jahresniederschläge

gewohnt, 2018 sanken die

Niederschlagswerte bei andauernder

extremer Hitze von März bis Oktober

teilweise um mehr als die Hälfte. Unter

diesen Bedingungen vermehrten sich

Borkenkäfer massenhaft in den

Fichtenwäldern.

Wetter können die Bäume brechen und

umstürzen oder abgestorbene Äste aus

den Kronen herausbrechen. Es gilt nun in

erster Linie, die Verkehrssicherheit entlang

von Straßen sicherzustellen oder diese notfalls

zu sperren. Die Sicherheit der im Wald

arbeitenden Menschen und der Waldbesucher

hat dabei oberste Priorität.

Die Mitarbeitenden der Niedersächsischen

Landesforsten arbeiten unentwegt daran,

die durch Trockenheit und Borken käfer

entstandenen Schäden zu beseitigen

und sie zu begrenzen. Während unter den

absterbenden Buchen meist schon die

nächste Waldgeneration wächst, sind viele

Flächen, auf denen zuvor Fichten standen,

wieder aufzuforsten. Hierbei setzen

die Niedersächsischen Landesforsten auf

eine Mischung verschiedener Baumarten,

die an zukünftig häufiger zu erwartende

Klimaextreme besser angepasst sind und

die damit einhergehenden Risiken verteilen.

Aber nicht nur die Fichte leidet unter dem

Regenmangel, auch die Rotbuche zeigt

deutliche und sehr schwere Schäden.

Zwar ist bekannt, dass Buchen häufig erst

zeitverzögert auf Dürrejahre wie 2018

reagieren. Die rasante Entwicklung stimmt

die Försterinnen und Förster der Niedersächsischen

Landesforsten jedoch besorgt.

Vertrocknete oder durch Dürre und Hitze

schwer geschädigte Altbäume sind überall

zu entdecken. In Folge des Wassermangels

sterben die für den Wassertransport so

wichtigen Feinwurzeln der Buchen, das

Laub wird welk und fällt herab. Es bilden

sich durch Sonnenbrand Risse in der Rinde.

Hier saugen Schildläuse und öffnen so die

Eintrittspforte für holzzersetzende Pilze.

Der Befall durch Insekten wie Borkenkäferarten

oder den Prachtkäfer setzt den

geschwächten Buchen zusätzlich zu. So,

wie die von Käfer geschädigten oder vertrockneten

Fichten braun in den Wäldern

leuchten, erkennt man in den Laubwäldern

ähnliche Bilder bei der Buche. Besonders

auf steinigen, trockenen Böden mit geringer

Wasserspeicherkapazität und in alten

Buchenwäldern breiten sich die Trocknisschäden

rasant aus. Doch auch Böden mit

besseren Voraussetzungen für die Bäume

sind bis in die Tiefe ausgetrocknet.

Vor allem die eindringenden Pilze sorgen

für das schnelle Absterben der Buchen und

dafür, dass sie umgehend an Stabilität verlieren.

Der Verlust der Stabilität schreitet

sogar schneller voran, als bei den durch

Borkenkäferfraß gestorbenen Fichten. Die

absterbenden Bäume, gleich ob Buche oder

Fichte, sind eine große Gefahr für die im

Wald arbeitenden Menschen und für Spaziergänger.

Jederzeit und auch bei bestem

ACHTUNG: GEFAHR DURCH

HERABSTÜRZENDE ÄSTE UND

UMBRECHENDE BÄUME!

SELBST BEI WINDSTILLE KÖNNEN VERTROCKNETE BÄUME KÖNNEN

ÄSTE UND BÄUME LEICHT BRECHEN

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EIGENEN SICHERHEIT

LEBENSGEFAHR

DURCH ASTBRUCH

Hitze und Dürre

haben vielen Bäumen zugesetzt. Aus

Wassermangel sind zahlreiche Bäume

vertrocknet oder so geschwächt, dass

sie Pilzen und Insekten kaum etwas

entgegenzusetzen haben.

Die Blätter sind auffällig klein und

f allen häufig schon vor dem Herbst

von den Bäumen. Die Rinde platzt vom

Holz und holzzersetzende Pilze haben

leichtes Spiel. Selbst bei bestem Wetter

und Windstille können auch aus

noch lebenden Bäumen abgestorbene

Äste herabfallen oder ganze Bäume

zusammenbrechen.

Die geschädigten Bäume stellen

eine erhebliche Gefahr für alle

Menschen dar, die sich im Wald

aufhalten.

WALD IN GUTEN HÄNDEN

PLÖTZLICH UMBRECHEN

Zu Ihrer

eigenen

Sicherheit:

Meiden Sie

betroffene Waldgebiete

und die

Nähe absterbender

Bäume!

Betreten Sie den

Wald nicht abseits

der Wege!

Halten Sie sich

an Sperrungen,

Sie dienen Ihrer

Sicherheit!

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09 | 2019

9


REGIONALVERBAND HARZ

Einen Besuch wert: der Concordia-See bei

Schadeleben. (Foto: Dr. Klaus George)

Concordia-See wiedereröffnet

Der Concordia-See bei Schadeleben

lädt seit Kurzem wieder zum Baden

und zu Wassersport ein.

Darauf hatten viele Menschen in der Stadt

Seeland lange gewartet: Endlich ist das

Nordufer des Concordia-Sees wieder freigegeben.

Nun können sich die BesucherInnen

wieder in die Fluten stürzen. „Künftig

soll ein Schwerpunkt bei der Nutzung des

Sees auf dem Wassersport liegen“, so Prof.

Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft,

Wissenschaft und Digitalisierung des Landes

Sachsen-Anhalt bei der Eröffnungsveranstaltung.

Unter anderem soll Kite-Surfen

möglich sein. Bei dieser Surfsportart wird

der Surfer von einem Lenkdrachen gezogen.

Auch Windsurfer, Segler und Standup-

Paddler sollen auf ihre Kosten kommen. In

Schadeleben hat sich bereits ein Wassersportverein

neu gegründet. Nach und nach

wird der See nun weiter geflutet. „Der See

liegt sehr günstig direkt am Radweg R1.

Wir hoffen, dass noch in diesem Sommer

viele Gäste den Weg zu uns finden“, freute

sich Heidrun Meyer, Bürgermeisterin der

Stadt Seeland.

Während der Eröffnungsveranstaltung wurde

aber auch des Unglücks gedacht, das im

Jahr 2009 in Nachterstedt passiert war. Bei

einem Erdrutsch wurden mehrere Häuser

am südlichen Ufer in den See gerissen. Drei

Menschen verloren ihr Leben.

Der Concordia-See bedeckt heute den

ehemaligen Braunkohletagebau der

Grube Concordia Nachterstedt. Die Kohleförderung

endete 1991. Seit 1996 wird

der Tagebau geflutet. Die Bergbaufolgelandschaft

Harzer Seeland“ ist Geopunkt

Nr. 4 im Gebiet der Landmarke 14 – Kloster

Huysburg des UNESCO Global Geoparks

Harz ∙ Braunschweiger Land ∙ Ostfalen.

Geopunkte öffnen Fenster in die Erd- und

Bergbaugeschichte. Am Nordufer des

Concordia-Sees steht eine Geopark-Informationstafel,

die der Regionalverband Harz

als Geoparkträger aufstellen ließ. Die Seeland

GmbH ist seit 2006 Fördermitglied im

Regionalverband Harz. Isabel Reuter

Der Zugang zum Concordia-See ist wieder frei: Minister Prof. Armin

Willingmann (4.v.r.) und Bürgermeisterin Heidrun Meyer (5.v.r.) öffnen

zusammen mit weiteren Gästen den Bauzaun. (Foto: Isabel Reuter/RVH)

»Weitere Informationen:

www.harzregion.de

10 09 | 2019


REGIONALVERBAND HARZ

Commerzbank-Umweltpraktikum

Von Wien in den Harz

Sie ist naturbegeistert und kann gut

mit Kindern – perfekte Voraussetzungen

für einen Einsatz im Naturpark

Harz und dem UNESCO Global Geopark

Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen.

Fiona Giebeler absolvierte ein von der

Commerzbank gefördertes Umweltpraktikum

in der Geschäftsstelle

des Regionalverbandes Harz in

Quedlinburg.

Kürzlich wurde die neue Tafel am Ziegenberg

bei Heimburg präsentiert. Dabei war

auch Fiona Giebeler. Die 24-jährige angehende

Geologin hatte die Tafel überarbeitet.

Die alte Tafel war ausgeblichen und

musste erneuert werden. Die Arbeitsförderungsgesellschaft

Harz sorgte für die

Anbringung der Tafel. Die Beschäftigung

mit der Geologie des Harzes machte der

in Wien Studierenden Spaß. „Auch der Bereich

Geotourismus ist ein neues Thema,

für das ich mich begeistern kann“, so Fiona

Giebeler. Aber das Praktikum bot nicht nur

Büroarbeit. Für eine neue Geopark-Stele

musste z. B. zunächst regionales Gestein

gesammelt werden. Zudem mussten Informationstafeln

auf Beschädigungen kontrolliert

werden.

Dr. Klaus George und Fiona Giebeler vom

Regionalverband Harz sowie Gudrun

Mehnert von der Arbeitsförderungsgesellschaft

Harz (v.l.) an der neuen Tafel

am Ziegenberg bei Heimburg. (Foto: Isabel

Reuter/RVH)

Auch ihre Erfahrungen in der Jugendbetreuung

konnte sie im Laufe ihres Praktikums

gut einsetzen. So fanden Naturerlebnisprogramme

mit Grundschulen aus

Quedlinburg statt. „Mit Kindern in die Natur

zu gehen ist eine sehr erfüllende Aufgabe“,

»Weitere Informationen:

www.harzregion.de

freute sich die Umweltpraktikantin. Neben

den Naturerlebnisprogrammen betreute

Fiona Giebeler auch die Informationsstände

des Natur- und Geoparks, z. B. auf Veranstaltungen

wie dem Sachsen-Anhalt-Tag

in Quedlinburg und dem Umweltmarkt in

Halle. Außerdem schrieb sie Texte für Informationstafeln,

die Internetseite oder den

Facebook-Account.

Seit 1990 bietet die Commerzbank mit dem

Umweltpraktikum interessierten Studierenden

die Möglichkeit, sich in Nationalparks,

Naturparks und Biosphärenreservaten

zu engagieren. Im Zuge des Praktikums

werden praxisnahe Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit

und der Umweltbildung vermittelt.

Die Commerzbank unterstützt unter

anderem bei der Praktikantenvergütung

und den Kosten für die Unterkunft.

Fiona Giebeler

Die Öffentlichkeitsarbeit des

Regionalverbands Harz wird gefördert

aus Mitteln des Ministeriums für

Umwelt, Landwirtschaft und Energie

des Landes Sachsen-Anhalt.

Regionale Kulturförderung

Investitionsprogramm für

kleine Kultureinrichtungen

Mit einem neuen Förderprogramm des

Landes Niedersachsen sollen Träger kleiner

Kultureinrichtungen noch im Jahr 2019

unterstützt werden. Antragsberechtigt sind

Träger von Einrichtungen mit eindeutig kultureller

Ausrichtung, die in der Regel nicht

über mehr als drei Vollzeitstellen verfügen.

Anträge für entsprechende Einrichtungen

im Gebiet des Landkreises Goslar für Vorhaben,

für die ein Zuschuss von mindestens

1.000 Euro und höchstens 25.000 Euro benötigt

wird, sind beim Regionalverband

Harz e. V. in Quedlinburg zu stellen (www.

harzregion.de). Auskünfte erteilt Frau Linke

(03946-964134). Antragsteller im Landkreis

Göttingen und in der Gemeinde Kalefeld

wenden sich bitte an den Landschaftsverband

Südniedersachsen. Für Fördersummen

von über 25.000 Euro bis zu 200.000

Euro sind die Anträge direkt beim Ministerium

für Wissenschaft und Kultur im

Rahmen des Online-Antragsverfahrens

zu stellen. Der Fördersatz beträgt jeweils

75 %. Antragsfrist ist der 30.09.2019. Gefördert

werden können bauliche Maßnahmen

inklusive Erhaltungsmaßnahmen, digitale

Infrastruktur, Veranstaltungstechnik, Maßnahmen

zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität,

Maßnahmen zur Verbesserung der

inhaltlichen Qualität oder Anschaffungen

zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Christiane Linke

Kleine Kultureinrichtungen wie das

Heimatmuseum in Lutter können Anträge

im Rahmen des Investitionsprogramms

stellen. (Foto: Dr. Klaus George)

09 | 2019

11


HARZER SCHMALSPURBAHNEN

Sieben neue Auszubildende

bei den Harzer Schmalspurbahnen

Am 1. August haben insgesamt sieben

neue Auszubildende bei der Harzer

Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihre

Lehre begonnen. In den kommenden

Jahren werden sie hier die Berufe des

Industriemechanikers, der Kauffrau

für Büromanagement sowie erstmalig

auch den des Technischen Produktdesigners

erlernen.

Ihr Ruf als erfolgreiches Ausbildungsunternehmen

mit mittlerweile 22-jähriger

Lehrtradition eilt der HSB auch überregional

weit voraus. Und so ist es mittlerweile

wenig verwunderlich, dass auch diesmal

wieder junge Leute teilweise von weit her

ihren Weg in den Harz und seiner beliebten

Dampfeisenbahn gefunden haben, um hier

in ihre zukünftige Karriere zu starten.

Die Berufsanfänger kommen in diesem Jahr

aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,

Sachsen und Thüringen, aber auch aus dem

heimischen Wernigerode und seiner Umgebung.

Es erwartet sie eine abwechslungsreiche

Ausbildung vor dem Hintergrund

einer mit anderen Arbeitgebern kaum

vergleichbaren und einmaligen Mischung

aus historischer sowie moderner Technik.

Doch bevor es so richtig losgeht, sind

die neuen Lehrlinge gestern erst einmal

zur traditionellen Begrüßungs-Rundtour

durch den Harz aufgebrochen, um ihren

Ausbildungsbetrieb und sein insgesamt

140,4 km umfassendes Streckennetz kennenzulernen.

In Begleitung von Norman

Just, Referent des Eisenbahnbetriebsleiters,

Personalreferentin Anne Walther und Lehrausbilder

Norman Wolf ging es dabei von

Wernigerode über Quedlinburg und das

Selketal bis ins thüringische Nordhausen

sowie hinauf zum Brocken.

Dabei zeigten sich die jungen Leute von den

Dimensionen der HSB beindruckt, und so

Start ins Berufsleben bei den Harzer Schmalspurbahnen (v.l.n.r.): Arwed Danner,

Maurice Große, Pascal Böhnke, Janine Ochs, Niklas Bories, Fabienne Lindner,

Axel Leinweber, Christoph Küster-Runge (stellvertretender HSB-Abteilungsleiter

Fahrzeugtechnik), Norman Wolf (HSB-Lehrausbilder), Anne Walther

(HSB-Personalreferentin) und Norman Just (Referent des HSB-Eisenbahnbetriebsleiters),

Foto: HSB/Dirk Bahnsen

freuen sich Pascal Böhnke, Niklas Bories,

Arwed Danner, Maurice Große, Axel Leinweber,

Fabienne Lindner und Janine Ochs

schon sehr auf die kommenden Lehrjahre.

Unter den derzeit rund 260 Beschäftigten

befinden sich seit dem 1. August nun insgesamt

achtzehn Auszubildende, davon

dreizehn zum Industriemechaniker, vier zur

Kauffrau bzw. -mann für Büromanagement

sowie einer zum Technischen Produktdesigner.

Hinzu kommt ein Dualstudent

im technischen Bereich. Seit 1997 haben

schon 67 Auszubildende eine Lehre bei der

beliebten Dampfeisenbahn absolviert, darunter

Industriemechaniker, Bürokaufleute,

aber auch ein Energieelektroniker sowie ein

Fachinformatiker. Allen Absolventen hat

die HSB bislang einen festen Arbeitsplatz

angeboten. So sind die ehemaligen Lehrlinge

heute größtenteils im erlernten Beruf

im Unternehmen tätig oder haben sich beruflich

intern wie extern weiterqualifiziert.

Auch im nächsten Jahr wird die HSB wieder

freie Ausbildungsplätze anbieten. Bewerbungsunterlagen

für einen Ausbildungsbeginn

in 2020 können bei Interesse ab sofort

eingereicht werden.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung

sucht die HSB darüber hinaus auch ingenieurtechnische

Fachkräfte aus den Bereichen

Eisenbahnbetrieb, Fahrzeuginstandhaltung

und Infrastruktur. Bewerbungen

können jederzeit bei den Harzer Schmalspurbahnen

eingereicht werden. Informationen

zu allen Jobangeboten der HSB sind

im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Sonderfahrten im September und Oktober 2019:

14.09. Traditionszug mit Salonwagen

von Wernigerode zum Brocken,

Schlemmertour durch das

Selketal mit dem Dampfzug

18.09. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken

21.09. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken, Traditionszug

von Nordhausen zum Brocken

22.09. Typisch Harz Express

25.09. Traditionszug mit Cabrio von

Wernigerode auf den Brocken

28.09. Traditionszug von Wernigerode

auf den Brocken, Schlemmertour

durch das Selketal mit dem

Dampfzug

02.10. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken

03.10. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken

05.10. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken

09.10. Traditionszug von Wernigerode

zum Brocken

Buchung und Information:

Kundenservice der Harzer Schmalspurbahnen,

Tel. 03943 / 558-153

E-Mail: kundenservice@hsb-wr.de

12 09 | 2019


NATIONALPARK HARZ

Eröffnung des renovierten

Bohlenstiegs am Ufer des Oderteichs

In den Sommerferien 2019 war es

endlich soweit – der Bohlenstieg am

Ostufer des Oderteichs war wieder

begehbar. Nach acht Wochen reiner

Bauzeit und einigen Monaten planerischer

Vorarbeit steht er nagelneu den

Wanderern zur Verfügung. Gemeinsam

haben Stefan Grote, Bürgermeister

der Stadt Braunlage, Christoph

Steingaß, Vizepräsident des Harzklubs,

und Detlef Seidel, Forstwirt in der

Rotte Acker/Bruchberg der Nationalparkverwaltung

Harz, die symbolischen

letzten Nägel eingeschlagen.

Bürgermeister Grote freut sich ganz besonders

über den renovierten Bohlenstieg,

ist der Oderteich-Rundweg doch eine der

beliebtesten Wanderdestinationen von

Touristen in Braunlage, auch weil man hier

im Sommer den Bade- und Liegebereich

nutzen kann. Und für den Harzklub ist es

sehr wichtig, dass dieser Teil des Harzer

Hexenstiegs, eines Premiumwanderwegs,

wieder gut begehbar ist.

Der Oderteich-Rundwanderweg hat sich

in den vergangenen Jahren als wahrer

Besucher magnet herausgestellt, ist er

doch einer der schönsten im gesamten

Oberharz. Viele Besucher und Besucherinnen

nutzen diese Runde, um Natur zu

erleben und zu entspannen. An diesem Weg

gibt es sehr viel zu entdecken – neben der

Waldumwandlung, die gerade durch den

Klimawandel und das damit verbundene

massenhafte Auftreten des Borkenkäfers

rasch voran schreitet, sind auch natur nahe

Bäche, ein historischer Stausee mitten im

Wald, ein kleines Moor und eine große Formenvielfalt

an Bäumen zu entdecken.

Deshalb wurde vom Nationalpark 2003 ein

Bohlenstieg zur Überbrückung der Nassbereiche

am Ostufer des Oderteiches gebaut.

So langsam war dieser in die Jahre

gekommen und wir standen vor der Frage,

wie weiter damit umgegangen werden soll.

Menschen die Natur des Nationalparks

erleben lassen zu können ist eine unserer

wichtigsten Aufgaben und auch gesetzlich

vorgegeben. Also war rasch klar, dass eine

Lösung her musste. Dazu waren intensive

Vorplanungen notwendig, es musste das

entsprechende Baumaterial beschafft

werden, der Einsatz der Forstwirte war zu

planen, Absprachen zu Wegeumleitungen

waren zu treffen u.v.m. Den „Hut“ hatte

unser Revierleiter Klaus-Dieter Schultze

auf. Das Holz, diesmal nicht Fichte, sondern

Lärche und Douglasie wegen der längeren

Haltbarkeit, wurde im Nationalparkrevier

Schluft geworben und mit einem mobilen

Sägewerk auf die entsprechenden Zuschnitte

für die Unterkonstruktion und

die Beplankung eingeschnitten.

Insgesamt wurden 25 m 3 Holz verbaut, das

entspricht einem Gewicht von ca. 22 t. Das

Oderteich-Ostufer hat keine befahrbare

Zuwegung, d.h. das ganze Material musste

zur Baustelle getragen bzw. mit Schubkarre

transportiert werden. Der Steg ist ca.

350 m lang, die Zuwegung von Norden über

600 m, also musste zum Ende der Baustelle

hin das Material einen Kilometer weit getragen

werden. Hier half nur das Prinzip

„viele Hände“. Forstwirte aus der gesamten

Nationalparkverwaltung fassten an,

um diesen Bohlenstieg zu bauen. Das hat

neben dem Erfolgserlebnis, das Bauwerk

zu errichten, ein großes Wir-Gefühl bei den

Forstwirten und Revierleitern gebracht.

Fazit: Der Bohlenstieg ist echt schön geworden

und erinnert ein wenig an „Klein-

Schweden“. Sabine Bauling

09 | 2019

13


HARZER TOURISMUSVERBAND

HTV übergibt offizielle Urkunde beim Harzkristall Show Garten

Glasmanufaktur Harzkristall als

„Typisch Harz“-Partner zertifiziert

Harzer Tourismusverband

Jedes mundgeblasene Stück ist so individuell

wie sein Künstler selbst und

wird in langer Handarbeit hergestellt.

Die Leidenschaft für das kunstvolle

Formen des Materials lässt sich Ferdinand

Benesch von der Glasmanufaktur

Harzkristall anmerken. Im Rahmen

einer feierlichen Urkundenübergabe

hat die Derenburger Mundglashütte

am Sonntag, 21. Juli 2019, das Qualitätssiegel

„Typisch Harz“ erhalten.

Die Glasmanufaktur Harzkristall ist eine

der letzten noch produzierenden Mundglashütten

Deutschlands und die letzte aktive

Produktionsstätte in Sachsen-Anhalt.

Jedes Stück, ob formgeblasen oder freigeformt,

ist ein echtes Unikat, das sich in

Farbgebung und Form immer vom anderen

unterscheidet. Die wichtigsten Rohstoffe,

die zur Glasherstellung erforderlich sind,

sind in der Harzregion verfügbar.

Für Benesch lag es nah, die Produkte aus

der Flach- und Hohlglasproduktion, die

als immaterielles Weltkulturerbe gilt, zertifizieren

zu lassen. Mit Erfolg! Im Rahmen

der Festlichkeiten des Sommerfestes Harzkristall

Show Garten überreichte Andreas

Lehmberg, stellv. Geschäftsführer des

Harzer Tourismusverbands, die offizielle

„Typisch Harz“-Urkunde an den Harzkristall-

Marketingleiter. „Wir freuen uns sehr über

diese Auszeichnung und sind stolz, diese

für unsere Produkte erhalten zu haben.“,

sagte Benesch. Zertifiziert wurde das in

Derenburg mundgeblasene Glas der Serie

Harzkristall“.

Das Siegel „Typisch Harz“ erhalten Produkte

von besonderer Qualität und Regionalität,

die nach traditionellen Rezepten bzw.

Verfahren im Harz hergestellt werden. Es

wird nach eingehender Prüfung von einer

Expertenkommission des Harzer Tourismusverbandes

verliehen.

Die Glasmanufaktur Harzkristall zählt nun

zu den über 50 Produzenten mit über 350

Produkten, die mit dem Label „Typisch

Harz“ zertifiziert wurden. Alle Informationen

zur Regionalmarke „Typisch Harz“ sind

auch auf der Website www.typisch-harz.de

nachzulesen.

„Typisch Harz“-Markt im

Schlosshof Harzgerode

Einige Produzenten der Regionalmarke

präsentieren sich erneut beim

„Typisch Harz“-Markt in Harzgerode.

Für interessierte Besucher hält der

Typisch Harz-Markt im Schlosshof am

22. September 2019 von 10 bis 17 Uhr

ausgezeichnete Köstlichkeiten und

Spezialitäten aus der Region bereit.

Das Siegel „Typisch Harz“ erhalten Produkte

von besonderer Qualität und Regionalität,

die nach traditionellen Rezepten

bzw. Verfahren im Harz hergestellt werden.

Auf dem „Typisch Harz“-Markt haben

Interessierte zudem die Gelegenheit,

einige der Produzenten kennenzulernen,

mit ihnen ins Gespräch zu kommen und

natürlich die ausgezeichneten Produkte

zu erwerben. Mit dabei sind Brockenbauer

Uwe Thielecke, die Harzer Gebirgsimkerei,

die Harzer Naturküche, Malzit, Kühlmann’s

Hof, der Westerhäuser Käsehof, Torsten

Höher mit seinen „Harzer Fichteln“, die Harz

Keramik aus Altenau sowie die Harzer Heumanufaktur.

Den musikalischen Rahmen

bilden die Münzenberger Musikanten aus

Quedlinburg. Ein weiteres Highlight werden

die Live-Vorführungen des Kettensägenschnitzers

sein. Für das leibliche Wohl sorgt

das Team der Gastronomie „Schlosskeller

Harzgerode“. Der Eintritt für den „Typisch

Harz-Markt“ ist frei.

Der HTV startet

in die Messesaison

2019/20

Mit der Wander- und Naturmesse

„TourNatur“ in Düsseldorf vom 6. bis

8. September 2019 startet der HTV in

die neue Messesaison. Auf der „Tour-

Natur“ wird der HTV von der Tourist-

Information Wernigerode begleitet

und informiert die Besucher über Wanderungen

(insbesondere den Harzer-

Hexen-Stieg) und Naturerlebnisse im

Harz. Weitere Messe-Präsentationen

sind während der aktuellen Saison in

Kiel, Erfurt, Bremen, Leipzig, Utrecht

(NL), Dresden, Hannover, Hamburg und

Herning (DK) geplant.

14 09 | 2019


HARZKLUB

Forstwirtschaft im Wandel

Harzklub e.V. feiert 29 Jahre Deutsche Einheit

am 3. Oktober 2019 auf dem Brocken

Die Deutsche Einheit ist für uns alle

längst zur Selbstverständlichkeit

geworden. Länderübergreifende

Wanderungen sowie Reisen in ferne

Länder sind für jedermann möglich.

Für unsere Kinder ist die DDR nur

ein Teil Deutscher Geschichte in den

Schulbüchern.

Umso mehr ist es wichtig, an die Zeit zu

erinnern, als eine unbezwingbare Grenze

den Ost- und den Westteil des Harzes voneinander

trennte und der Brocken in weite

Ferne gerückt war.

Die traditionelle Veranstaltung des Harzklubs

am 3. Oktober 2019 wird genutzt,

um Rückblick auf die turbulente Zeit der

Wende zu halten und gemeinsam den

„29. Jahrestag der Deutschen Einheit“ zu

feiern.

Der offizielle Teil beginnt mit einer Gedenkfeier

am Wolkenhäuschen um 11.00 Uhr.

Hier spricht der Harzklub-Präsident und

Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Herr

Dr. Oliver Junk.

Anschließend treffen sich alle Harzklubmitglieder,

Freunde und Gäste zu einer

Festveranstaltung beim Brockenwirt im

Goethesaal. Die musikalische Umrahmung

übernimmt wie immer die Blaskapelle des

Harzklub-Zweigvereins Hannover. Die

vielfache Jodlermeisterin Marina Hein,

Katharina Deutsch und Ingrid Hein vom

Zweigverein Ildehausen sorgen für das

Harzer Brauchtum.

Wir freuen uns sehr, dass Joachim Bauling,

Forstdirektor a.D., die Festrede halten wird.

Als Leiter des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes

Wernigerode – später Forstamtleiter

in Wernigerode und Elend – hat er

die Umstrukturierung der Forstbetriebe

in den 90iger Jahren intensiv erlebt und

mitgestaltet. Der studierte Forstfachmann

leitete den Forstbetrieb Oberharz seit Gründung

2006 mit seinen umfangreichen Waldflächen.

Joachim Bauling kann mit Stolz

auf 44 arbeitsintensive Dienstjahre zurückblicken

und wird von seinen Erlebnissen

aus der der Wendezeit berichten.

Fotos: Annett Drache

Es werden 4 geführte Wanderungen auf den Brocken angeboten:

Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese

1. Treffen: 08.00 Uhr Hahnenklee, Kurhaus

2. Treffen: 09.00 Uhr Parkplatz Oderbrück, PKW-Fahrgemeinschaft

Wanderung: Oderbrück-Dreieckiger Pfahl-Goetheweg-Brocken und zurück, ca. 15 km,

Rucksackverpflegung erforderlich, Einkehrmöglichkeit. Rückkehr gegen 15.00 Uhr

Führung: Heino Wohlert, Tel. 05325-528202 (Anmeldung bis 30.09.2019)

Harzklub-Zweigverein Ilsenburg

Treffen: 07.30 Uhr Ilsenburg, Wanderparkplatz Ilsetal

Wanderung: Auf den Spuren Heines über den Brocken, ca. 22 km, Rückkehr gegen

17.00 Uhr, Rucksackverpflegung erforderlich, Einkehrmöglichkeit

Führung: Karl Berke, Tel. 039452-88447

Harzklub-Zweigverein Scharzfeld

Treffen: 08.00 Uhr Scharzfeld, Einhornstraße, PKW-Fahrgemeinschaft

Wanderung: Oderbrück-Dreieckiger Pfahl-Goetheweg-Brocken und zurück, ca. 17 km,

Rückkehr gegen 17.00 Uhr, Rucksackverpflegung erforderlich, Einkehrmöglichkeit

Führung: Hermann Setzepfand, Tel. 05521-75851

Harzklub-Zweigverein Wernigerode

Treffen: 08.30 Uhr Schierke, letzter Parkplatz an der Brockenstraße

Wanderung: Eckerloch-Teufelsstieg-Brocken, zurück über Alte Bobbahn, ca. 13 km,

Rückkehr gegen 15.00 Uhr. Rucksackverpflegung erforderlich, Einkehrmöglichkeit

Führung: Benno Schmidt, Tel. 03943-23203

Die Wanderungen sowie die Veranstaltung auf dem Brocken sind für alle Interessierten

offen. Der Harzklub e.V. freut sich auf viele Teilnehmer und weist auf festes

Schuhwerk und warme Kleidung hin, die bei oft stürmischen Wetter auf dem Gipfel

unbedingt erforderlich sind.

09 | 2019

15


HARZKLUB

Interessante Diskussion zu einem kontroversen Thema

Die Rückkehr des Wolfes in den Harz

Wanderer in Gefahr?

Zugegeben, der Titel der Veranstaltung

war ein wenig provozierend –

jedenfalls wohl für diejenigen, die den

Wolf uneingeschränkt begrüßen und

keine Angst vor dessen Rückkehr haben.

Weil wir aber wissen, dass nicht

alle Wanderinnen und Wanderer dem

Wolf so vorbehaltlos entgegensehen,

haben wir den Titel bewusst so formuliert

– um so gerade auch Skeptiker

anzusprechen und ihnen sachlich und

fachlich fundiert hilfreiche Informationen

zum Wolf zu bieten.

Vor mehr als 80 Besuchern und unter der

einmal mehr hervorragenden Moderation

von Andreas Rietschel, ehemals Chefredakteur

der Goslarschen Zeitung, diskutierten

am 26. August im Kurhaus St. Andreasberg

vier Podiumsgäste untereinander und mit

dem Publikum:

• Carola Schmidt (Geschäftsführerin Harzer

Tourismusverband),

• Konstantin Knorr (Leiter des Wolfsbüros

des Niedersächsischen Landesbetriebs

für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz),

• Andreas Berbig (Wolfskompetenzzentrum

des Landes Sachsen-Anhalt) sowie

• Jürgen Hirschfeld (Kreislandwirt Goslar).

Dank des Moderators und der Beteiligung

des Publikums blieben – zumindest an diesem

Abend – zunächst keine Fragen offen.

Was jedoch nicht heißt, dass am Ende alle

der gleichen Meinung waren. Der Umgang

miteinander aber war sehr fair und respektvoll.

Hier eine kurze Zusammenfassung der

wichtigsten Diskussionspunkte:

Der Wolf und die Menschen

In der Regel weichen wildlebende Wölfe

dem Menschen aus, so dass es in freier Wildbahn

kaum zu Begegnungen kommt. Wölfe

allerdings, die durch Orte laufen und sich

dem Menschen auf weniger als 30 m Distanz

nähern, sollte man versuchen zu vertreiben

‒ durch Lärm wie z.B. mittels Klatschen,

Trillerpfeife, lautes Rufen. Wölfe, die sich

nicht vertreiben lassen und auch den Sicherheitsabstand

nicht einhalten, würden

von den zuständigen Stellen verschärft beobachtet.

Notfalls müsste dann auch eingegriffen

und der Wolf „entnommen“ werden.

Diese Frage nach angemessenem Verhalten

interessierte besonders Carola Schmidt

‒ stellvertretend für die Wanderfreunde

im Harz. Sie hält aber auch fest, dass der

Wolf zur Zeit nicht die drängendste Sorge

im Harz sei. Allgemein appelliert sie an die

Verantwortlichen, Prozesse zu beobachten

und flexibel zu reagieren statt stur einmal

beschlossene Maßnahmen durchzusetzen.

Der Wolf und die Weidetierhaltung

Der Wolf unterscheidet sich in seinem Jagdverhalten

deutlich von anderen Tieren: Er

macht zunächst einmal so viel Beute, wie

er erwischen kann, bevor es dann an’s Fressen

geht. Das hat mit einem „Blutrausch“

nichts zu tun, denn dieses Verhalten ist

für Wölfe in der Wildnis durchaus sinnvoll.

Landwirte bzw. Tierhalter mit Schafen oder

Rindern werden unterstützt durch „wolfabweisende“

Maßnahmen wie Zäune oder

Hütehunde. Einen 100%igen Schutz vor

dem Wolf aber kann es nicht geben. Kreislandwirt

Jürgen Hirschfeld befürchtet, viele

Landwirte könnten die Weidehaltung aufgeben,

wenn die Herden nicht ausreichend

geschützt würden. Er plädiert deshalb für

einen kontrollierten Wolfsbestand und damit

für die Festlegung einer Höchstgrenze

an Tieren.

Der Wolf und das Jagdrecht

Der Wolf steht unter Naturschutz und darf

deshalb grundsätzlich nicht bejagt werden

‒ daran ändert auch das Jagdrecht nichts.

Andreas Berbig vom Wolfskompetenzzentrum

Sachsen-Anhalt gibt zu bedenken,

dass ein sinnvoller Herdenschutz durch die

Jagd auf einzelne Wölfe nicht möglich sei.

Berbig zufolge ist auch die Aufteilung der

Flora und Fauna in „Nützlinge und Schädlinge“

und der daraus folgende Gedanke

an Beseitigung nicht mehr zeitgemäß. In

zahlreichen Ländern dieser Welt arrangieren

sich Menschen mit Wildtieren wie z. B.

Elefanten oder Löwen ‒ warum sollte das in

Deutschland mit dem Wolf nicht gelingen?

Der Leiter des niedersächsischen Wolfsbüros,

Konstantin Knorr, ergänzt: „Es wäre

traurig, wenn wir damit nicht klar kämen.“

Der Wolf und das liebe Geld

Maßnahmen, Landwirte vor Schäden durch

den Wolf zu schützen, kosten Geld. Wieviel

Geld zum Beispiel im niedersächsischen

Landeshaushalt zur Verfügung steht, erläuterte

Konstantin Knorr. Demnach seien

2,9 Mio. Euro vorgesehen ‒ in erster Linie für

Präventionsmaßnahmen bzgl. des Herdenschutzes.

Hinzu kämen ca. 300.000 Euro für

das Monitoring und z. B. DNA-Analysen etc.

Alles in allem erneut ein sehr informativer

Abend, den der Harzklub e.V. im Rahmen

seiner Diskussionsreihe in St. Andreasberg

organisiert hatte.

Wer Näheres zum Wolf wissen bzw. sich

detaillierter auch zu speziellen Fragen informieren

möchte, findet im Internet eine

sehr hilfreiche Materialsammlung unter

www.umwelt.niedersachsen.de/wolf.

Antje Radcke

16 09 | 2019


HARZ AKTUELL

Natur schützen

Bunte Wiesen für den Brocken

Auf dem Brocken sollen Rinder dafür

sorgen, dass mehr seltene Pflanzen

wachsen – zum Beispiel Brocken-

Anemonen. Zwar hätten dieser Pflanze

bereits andere Maßnahmen geholfen,

„aber leider nicht im gewünschten

Umfang“, teilte die Nationalparkverwaltung

Harz mit. Sechs Harzer-

Höhenvieh-Rinder von Brockenbauer

Thielecke weiden nun seit Anfang

August auf einer ausgewählten Fläche

des Gipfelplateaus. Nach rund vier

Wochen sollen sie wieder vom höchsten

Berg des Harzes geholt werden.

Die Rinder sind nicht nur natürliche Mäher,

indem sie Gras fressen, sondern treten

auch die Grasnarbe durch. An diesen

Stellen können Brockenanemonen, aber

auch Alpen- und Brockenhabichtskraut,

gut wachsen. Nationalpark Biologe Gunter

Karste greift auf diese Maßnahme zurück

um das Wachstum der zuvor genannten

Pflanzen zu beschleunigen. Die herkömmliche

Methode führe in den letzten Jahrzehnten

nicht zum gewünschten Erfolg.

Nun soll das Rote Harzer Höhenvieh im

Rahmen eines Pilotprojektes helfen. Für

die auserwählten sanftmütigen Tiere ging

es mit dem Transporter hinauf auf den 1.141

Meter hohen Brocken. Brockenbauer Uwe

Thielecke und seine beiden Töchter Julia

und Sarah bereiteten alles für den ungewöhnlichen

Ausflug vor. Das Gelände wurde

eingezäunt und eine Tränke aufgestellt.

Auf dem Gipfel angekommen erkundeten

Odilia, Lina, Lilli, Hewa, Suri und Pinna zunächst

ihr neues Areal, um sich dann über

Foto: Matthias Bein

die saftigen Gräser herzumachen. Mit dem

Klima auf dem Brocken werden die Kühe

keine Probleme haben. Die robusten Harzkühe

haben sich dem rauen Klima im Harz

angepasst. Selbst Temperaturen von 20

Grad unter Null können den Rindern nichts

anhaben. Dennoch werden die Tiere Anfang

September wieder das Areal verlassen, da

das Futter auf dem kleinen Gebiet nur für

einen kurzen Zeitraum ausreichend ist.

Matthias Bein

Neue Auflage der Goslarer Wanderkarte erschienen

Natur erleben rund um die Kaiserstadt

Idealer Ausgangspunkt für Wandertouren

in den Nordharz und das sich

anschließende Harzvorland ist die

UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Goslar.

Rund um die Kaiserstadt erstrecken sich

Hunderte Kilometer abwechslungsreicher,

aufwendig beschilderter Wanderwege, die

überwiegend vom Harzklub betreut werden.

Außerdem finden sich in dem attraktiven

Urlaubsgebiet unzählige Freizeit- und

Ausflugsmöglichkeiten. Damit man selbst

nicht lange suchen muss, hat die GOSLAR

marketing gmbh eine Wanderkarte mit

den schönsten und abwechslungsreichsten

Touren in und um Goslar herausgegeben.

Bereits in zweiter Auflage wurde

diese Karte in enger Abstimmung mit dem

Schmidt-Buch-Verlag in Wernigerode, Spe-

Maßstab 1 : 30 000 zialist für Reiseführer

und

Wintererlebnisse

touristische

| Natur erleben

Kartografie,

erarbeitet und

produziert.

In der Wanderkarte

finden

sich im Maßstab

1:30 000

insgesamt 25

Routenvorschläge,

die

Wanderkarte

Die schönsten Wanderrouten rund um Goslar

in verschiedenen

Schwie-

UNESCO im

WELTERBE

HARZ

rigkeitsgra-

den unter anderem um Hahnenklee, durchs

wildromantische Okertal oder durch den

Harly überwiegend als Rundtouren führen.

Zu jeder Route hält die Rückseite des Kartenwerkes

eine detaillierte Beschreibung

mit Bild, Streckenlänge und zu bewältigenden

Höhenmetern bereit. Auch wer auf eigene

Faust Goslar und Umgebung erkunden

möchte, findet sich dank des inhaltsreichen

Kartenbildes mit Harzklub-Nummerierung

und Markierung sowie ausführlicher

Legende schnell zurecht. Abgebildet sind

ebenfalls die Stempelstellen der Harzer

Wandernadel inklusive der Nummern.

Erhältlich ist die Karte für 3,95 EUR unter

anderem in der Tourist-Information Goslar

sowie im Online-Shop unter www.goslar.

de. Dort findet man auch die digitale Ergänzung

zur Wanderkarte, die kostenlose

Goslar-App „Natur erleben“ mit Tourenplaner.

09 | 2019

17


HARZKLUB

Wandergruppe Königslutter

unterwegs im Harz

Nach 10 km Ankunft in der

Plessenburg (Foto: Dieter Hauschild)

Vom Start in Drei Annen Hohne führt

der Weg zunächst vorbei am Forsthaus

Hohne auf breiten Forstweg zunächst zum

Ottofelsen, eine 36 m hohe und seit 1964

als Naturdenkmal ausgewiesene Granit –

Felsformation. Hier wurde sich gestärkt

und der Ausblick vom Ottofelsen genossen.

Nach etwa 8 km wurde die Waldgaststätte

Plessenburg erreicht. Diese schön gelegene

Einkehrmöglichkeit wurde über 20 x

von der Wandergruppe bei der jährlichen

Nachtwanderung zum Brocken als Frühstückseinkehr

genutzt, gerne erinnern

sich die Nachtschwärmer daran. Auch jetzt

konnte ausgiebig die Erholungspause genutzt

werden. Danach ging es vorbei an den

Paternosterklippen zum Ilsestein. Hier gibt

es nochmals am Gipfelkreuz in einer Höhe

von 474 m NN einen Blick zum Brocken zu

genießen. Nun heißt es abwärts in`s Ilsetal,

am Waldhotel am Ilsestein trafen alle Teilnehmer

wieder zusammen, einige Nichtwanderer

verbrachten einen schönen Tag

zum Bummeln in Wernigerode. Ein schöner

Abschluss war dann letztenendes die

Einkehr in der Eisdiele in Schladen. Dieter

Hauschild

AUS DEM HARZ

FÜR MITTELDEUTSCHLAND

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Naundorfer Straße 46

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180.000 Kubikmeter

Trinkwasser können täglich

im Wasserwerk Wienrode aufbereitet

und über Fernleitungen

an die Menschen im Harz sowie in

die Regionen um Bernburg, Halle,

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Freyburg an der Unstrut geliefert weden.

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18 09 | 2019


HARZKLUB

Auszüge aus der Resolution

„Ein Raum – viele Perspektiven“

Wandern ist die älteste und beliebteste

Aktivität in der Natur und Landschaft. Der

gemeinsam genutzte Raum ist begrenzt und

unterliegt unterschiedlichen Interessen. Ein

gutes Miteinander aller Naturnutzer braucht

gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles

Verhalten. Die Anerkennung

anderer Interessen in der Naturnutzung,

die Offenheit zum Perspektivwechsel und

die Bereitschaft zum Dialog sind wesentliche

Voraussetzungen für eine natur- und

umweltverträgliche Lebensweise für alle

Generationen.

• Alle Natursporttreibenden haben grundsätzlich

das Recht auf Naturerleben und

tun dies in eigener Verantwortung und auf

eigene Gefahr.

• Waldeigentümer, Forst- und Landwirtschaft

übernehmen als „Gastgeber“ für

Natursporttreibende eine wichtige gesellschaftliche

Rolle. Dabei brauchen sie die

Unterstützung der politischen Akteure und

das Verständnis der Naturnutzer.

• Pauschale Verbote für Natursporttreibende

erzielen oft nicht die gewünschte Wirkung.

Demgegenüber können zielgruppengerechte

Angebote Besucher lenken und so

Konflikte vermeiden. Nur transparente und

im Einzelfall gerechtfertigte Einschränkungen

des freien Betretungsrechts werden

von Natursporttreibenden akzeptiert.

• Im gemeinsam genutzten Raum muss sich

jeder Naturnutzer auf Begegnungen mit

anderen einstellen. Hier ist Rücksichtnahme

und angepasstes Verhalten notwendig.

• Bei Planungen von Natursport-Infrastruktur

und im Rahmen von gesetzlichen

Regelungen müssen die Interessen der

Wanderer und anderer Naturnutzer berücksichtigt

werden; die regionalen Mitgliedsorganisationen

des DWV und andere

Interessenvertreter sind in diese Prozesse

einzubeziehen.

Der Deutsche Wanderverband, seine Mitgliedsorganisationen,

Landesverbände und

die Deutsche Wanderjugend engagieren

sich für ein gutes Miteinander und sind zu

offenem, konstruktiven Dialog mit anderen

Naturnutzern bereit.

(verabschiedet von der Mitgliederversammlung

des DWV in Winterberg am 5. Juli 2019)

Pilgertreffen

Wernigerode (ms). Das II. Via Romeo-

Pilgersymposium findet vom 27. bis

29.09.2019 in Wernigerode statt.

Der Verein Via Romea setzt sich dafür ein,

den Romweg des Benediktinerabts Albert

von Stade (1187-1264) als „europäischen

Kulturweg“ zu etablieren.

Zum Veranstaltungsprogramm gehören

zahlreiche Vorträge zum Thema Pilgern auf

der VIA ROMEA, unter anderem referiert

Simon Sosnitza vom Kloster Michaelstein

über die Person des Abtes Albert von

Stade. Das „AndersWelt Theater“ Stolberg

bittet zu einer Lesung aus Werken

von Johann Wolfgang von Goethe und

Heinrich Heine. Gezeigt wird zudem die

Ausstellung „PilgerBegegnungen“, und

eine „Mini pilgerwanderung“ führt auf

der Via Romea zur Theobaldikapelle in

Wernigerode.

Anmeldungen für das Pilgersymposium

unter: www.viaromea.de oder per Telefon:

03943 / 55 378 34

Einladung zur Jahrestagung

Der Landeswanderverband Niedersachsen

lädt interessierte Vorstände

und Fachwarte des Harzklubs zur

Jahrestagung 2019 ein. Die Tagung

steht unter dem Motto: „Wandern

und Naturschutz in der Großstadt“

und findet vom 26. bis 27. Oktober

in Braunschweig statt.

In diesem Jahr wird die Veranstaltung

organisiert und ausgerichtet vom Glatzer

Gebirgs-Verein Braunschweig e.V.

Das Programm beinhaltet kurze Wanderungen,

Fachreferate, Stadtrundfahrt

und Diskussionsmöglichkeiten. Dazu gibt

es musikalische Unterhaltung und ein

gemütliches Beisammensein.

Der Vorstand trifft sich zu einer Sitzung.

Auskunft erteilen:

Ulrich Gövert

Telefon: 0 54 35 / 6 97

Mobil: 01 70 - 6 12 60 19

E-Mail: wgv-weser-ems@t-online.de

oder

Christian Drescher

Telefon: 0 53 03 / 99 092 88

Mobil: 0170 - 2 65 69 50

E-Mail: mail@glatzer-gebirgsverein.de

Bitte um

Unterstützung

Die Harzklub-Zweigvereine

Ilsenburg und Mechtshausen­

Rhüden haben zur Zeit keinen geschäftsfähigen

Vorstand!

Kann jemand aus der großen Harzklub-Familie

kurzfristig unterstützen

und helfen?

Bitte Kontakt mit der Geschäftsstelle

in Clausthal-Zellerfeld aufnehmen!

(Telefon: 05323-81758)

Danke!

09 | 2019

19


HISTORIE

Historische Reihe

Wilderertafeln erinnern an tödlichen

Kampf zwischen Förster und Wilddieb

Teil II

Unermesslicher Schaden

im Wildbestand

Über die gewilderten Tiere liegen dem Autor

Dokumente und Schriftverkehr vor und mit

dem folgende Nachspiel endet das Wildererdrama

mit drei Toten vor über 175 Jahren.

Mit dem Tode Klapproths ist das aktive Zentrum

des Wilderertums in Benneckstein

beseitigt. Wenn trotzdem einige seiner

Kumpane auch danach noch am Werke sind,

wird jetzt zu drastischen Maßnahmen gegriffen.

Sie beginnen mit einer plötzlichen

Konfiszierung erlegten Wildes. Eine eigens

in Benneckenstein stationierte Gerichtskommission

greift schlagartig zu. Der Oberlandesgerichtsassessor

Kolligs führt die

Untersuchungen und Verhöre „mit rühmlicher

Energie und Umsicht“. Schon am 26.

März 1842 teilt der Gräfliche Oberförster

Kallmeyer seinem Kameraden Keune mit:

„Die Mehrzahl der bedeutendsten Wilddiebe

ist ihrer Vergehungen bereits überführt und

geständig. Zwei Komplizen derselben, die

bisher ein Haupt geschäft daraus gemacht

haben, das von den übrigen Wilddieben

geschossene Wild anzukaufen und anderweitig

abzusetzen, sind ebenfalls geständig

und haben durch ihre Buchführung nachgewiesen,

welche Wildmassen bloß in den

Die Dennert Tanne informiert über die

Wilddiebstafeln an der Straßenböschung

der Langenstraße nach Zorge, gegen über

vom Dorfmuseum und Gedenkstein von

Hermann Grote, welcher das Lied der

Niedersachsen komponierte (vgl. Text).

Rotwild-Hirsch-König des Waldes und Hirschkuh. Wilderer Klapproth rühmte sich,

1.000 Stück Rotwild geschossen zu haben. (Fotos: Archiv Rainer Kutscher)

Jahren 1840 und 1841 angekauft und durch

sie anderweitig debitiert worden sind. Hierbei

ist sowohl der Name des Erlegers als

auch in vielen Fällen der des Käufers angegeben,

so daß auf Grund dieser Angaben

die Untersuchung gegen die Erleger und

Käufer ausgedehnt werden kann!“

Wenn Klapproth sich rühmte – seit seiner

Jugend hat er schonungslos gewildert

– mehr als 1000 Stück Rotwild und

ebensoviel Rehe geschossen zu haben, so

dürften diese Angaben ungefähr glaubhaft

erscheinen.

Es ist eine traurige, eine geradezu katastrophale

Bilanz, die allein aus der in den

Händen des Gerichts befindlichen „Buchführung“

hervorgeht. Dabei ist nicht der Eigenverbrauch

der Wilderer berücksichtigt!

Es sind geschossen und verkauft

1840: 3 Hirsche im ganzen, 8 Alte

Tiere, 2 Wildkälber, 2 wilde Schweine,

1 Auer hahn, 178 Stück Rehwild, 8.529 Pfund

zerlegtes Rotwild

1841: 5 Wildkälber, 248 Stück Rehwild,

5 wilde Schweine, 6.479 Pfd. zerlegtes

Rotwild

Und das nur in zwei Jahren. Es sind einfach

unfaßbare Zahlen! Woher sollen die vier

Zentner Rehwild stammen, da der Oberharz

an sich doch reharm ist? Das kann nur so

erklärt werden: die Bandenraubzüge der

Benneckensteiner erstreckten sich bis weit

in die Vorharzlandschaften.

Das Gerichtsverfahren hatte „für das zum

wahrhaften Ruin der Harzer Jagden schon

so lange bestandene heillose Wilddiebsgewerbe

einer namhaften Anzahl Benneckensteiner

Wilderer“ schwerwiegende Folgen.

Hohe Freiheitsstrafen wurden verhängt!

18 Gewehre nebst Munition verfielen der

Einziehung. Damit war eine graue Organisation

ausgehoben, die viele Jahrzehnte

dem Wildbestand des Hochharzes einen

unermeßlichen Schaden zugefügt und

gewissenlos die Forstbehörden zu stetem

Kampf herausgefordert hatte: eine einmalige

Erscheinung in der Geschichte des

Harzer Forstwesens. (2)

LITERATUR

(2) Rudolf Petri – Wildererschicksale

aus dem Harz (S. 46 - 47)

20 09 | 2019


HISTORIE

Das Harzer Wilddiebslied

Die Harzer Bevölkerung ist seit eh und je

musik- und gesangfreudig. Das beweisen

heute die Brauchtum- und Heimatgruppen

des Harzklub und Oberharzer Heimatbund

mit Folklore. Bekannt geblieben ist

auch das Gedicht welches vertont ist nach

der Melodie „Mariechen saß weinend im

Garten“. Es ist das Harzer Wilddiebslied

mit sieben Versen. Im Text wird alles erwähnt

wie es in dem vorstehenden Artikel

beschrieben ist. Pflichterfüllung, Gewehrschuss,

Aufschrei des Getroffenen, Not und

Reue, sowie Erbarmen für die Seele. Ein

Epos zur Erinnerung an den Kampf zwischen

Förster und Wilderer.

Abschließend erinnert der Autor an einen

Sinnspruch, welcher auf Holztafeln in

Harzer Waldgaststätten zu lesen. Dieser

lautet: Der Harz ist hoch, der Harz ist frei,

hoch lebe die Wilddieberei.

Autor: Rainer Kutscher

In der Waldarbeitsstube im Museum der Heimatstube Lerbach hängen alte Waldarbeitersägen

mit Sinnsprüchen. Auf der zweiten Säge von oben ist der Sinnspruch über die

Wilddieberei verewigt.

Harzer Wilddiebslied

Wer schleicht dort im nächtlichen Walde,

so einsam und wildernd umher?

Er hält in seiner Rechten,

so krampfhaft sein Gewehr.

Da tritt aus dem nahen Gebüsche,

ein stolzer Hirsch hervor.

Wittert nach allen Seiten,

hebt stolz sein Geweih empor.

„Halt, Schurke, die Büchse hernieder“,

so tönt es von drüben her.

„Dich Wilddieb, dich kenn´ ich schon lange.

Von der Stelle kommst du mir nicht mehr.“

Der Wilddieb, er gibt keine Antwort.

Er kennt seine sichere Hand.

Ein Knallen und gleich darauf ein

Aufschrei - und der Förster lag sterbend

im Sand.

Du bist heut´ im Zweikampf gefallen.

Der Wilddieb d´rauf reumütig spricht:

„Du hast deine Pflicht treu erfüllet.

Doch das, was ich tat, weiß ich nicht.“

Da drückte der Wilddieb dem Förster

die gebrochenen Augen zu.

Und flüsterte leise die Worte:

„Gott schenk´ dir die ewige Ruh´“.

Er stellt sich im Ort den Gendarmen,

gepeinigt von Reue und Not.

Gott, gib meiner Seele Erbarmen.

Ich büß´ für des Försters Tod.

09 | 2019

21


Schutzgebühr 2,00 E | Ausgabe 08_2019

Unterwegs mit Umweltministerin

Prof. Dalbert Seite 4

Einladung am 1. September

in Bad Lauterberg Seite 7

Brauchtumsgruppen

begeisterten Seite 19

Der Harz_08_19.indd 1 30.08.19 13:27

HARZKLUB

Aus der Arbeit des Hauptvorstandes

des Harzklub e. V.

Erinnern an den Harzklub-Gründer

Zur jüngsten Sitzung unseres erweiterten

Hauptvorstandes trafen wir uns im

Quedlinburger Bildungshaus Carl Ritter.

Hier hatten wir Gelegenheit, uns den kürzlich

nach dem Begründer unseres Vereins

benannten Heinrich-Conrad-Huch-Raum

anzuschauen. Zwei Wandtafeln machen

mit dem umtriebigen Harzfreund bekannt,

insbesondere mit seinem Engagement für

das Wandern.

Diskussionsveranstaltungen

In unserer neuen Veranstaltungsreihe für

Harzklubmitglieder und -freunde stand

nach Borkenkäfer und Wasser der Wolf

im Fokus der Diskussion. Wir wollen diese

Beitrittserklärung

Zutreffendes bitte ankreuzen:

Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen und

erkläre hiermit meinen Beitritt als:

Vollmitglied Lebenspartner Jugendlicher/Kind

Vorname/Name:

Geburtsdatum:

Firma:

Straße:

PLZ /Ort:

E-Mail:

Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:

Ort, Datum

Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:

Unterschrift

Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift

»DER HARZ« (Jahresabonnement 31,57 €).

Ort, Datum

Art der Auseinandersetzung mit aktuellen

Themen unserer Zeit gern weiterführen

und freuen uns auf Vorschläge für künftige

Debatten.

Bei Minderjährigen, Unterschrift

eines Erziehungsberechtigten.

Unterschrift

Aktive Harzklub-Werbung

Abwechslungsreiche und gut organisierte

Programme sorgten sowohl auf dem Harzer

Heimattag als auch auf dem Naturschutztag

für tolle Stimmung und warben damit

auf wunderbare Weise für unseren Verein.

Einige Zweigvereine halten auch bereits

intensiven Kontakt zu Kindereinrichtungen

wie Schulen und Kitas und unterstützen

deren Bildungsauftrag. Ansprechpartner

für derartige Kooperationen wären beispielsweise

die Schulämter.

Harzer Grenzweg

Sternwanderung

Harzer Heimattag

Mitgliedschaft

im Harzklub

Der Harzklub bietet Jung und Alt die

Gelegenheit, sich an seinen gemeinnützigen

Aufgaben zu beteiligen. Diese

kann er nur bewältigen, wenn viele

Menschen mithelfen – sei es durch

tatkräftiges Zupacken, sei es als förderndes

Mitglied nur durch den Mitgliedsbeitrag.

Ein jeder Zweigverein hat sich auf

bestimmte Ziele des Harzklubs spezialisiert.

Hier können Sie individuell tätig

werden und aktiv am Gemeinschaftsleben

teilnehmen. Eine Kontaktliste

der Zweigvereine finden Sie unter

harzklub.de.

Sie können aber auch ohne besondere

Bindung an einen Zweigverein Mitglied

im Harzklub-Hauptverein werden. Der

Mitgliedsbeitrag beträgt hier 16 EUR

pro Jahr, Familienmitglieder zahlen

die Hälfte, Kinder 4 EUR. Die Beitrittserklärung

finden Sie hier links im Heft.

Zur Mitgliedschaft

die Zeitschrift!

Der Harz“ – die Vereinszeitschrift des

Harzklubs liefert Ihnen jeden Monat

aktuelle Informationen über die Vereinsarbeit

und über Themen, welche

die Menschen im Mittelgebirge interessieren.

Lesen Sie Heimatgeschichte,

Harznachrichten, Vereinsnachrichten,

Diskussionsbeiträge, Ausflugs- und Wandertipps

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Harzes.

22 09 | 2019


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im Panorama Museum

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Die Sixtina

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www.panorama-museum.de, Di bis So 10 - 17 Uhr

Tel: 034671 / 6190

DeS norDenS Foto: ZK-MEDIEN, © Tübke, VG Bild-Kunst Bonn, 2019

Sie sollten zur NS-Zeit Eliteschulen für den Führernachwuchs im Großdeutschen Reich werden. Ausgelesene

Jungmannen erwarben an diesen paramilitärischen Internatsschulen nicht nur das Abitur,

sondern erhielten das Rüstzeug später in Staat, Verwaltung, Wehrmacht und SS an vorderster Stelle

die nationalsozialistische Gesinnung durchzusetzen. An zwei sehr unterschiedlichen Standorten kamen

Schüler im Harz in Nationalpolitische Erziehungsanstalten (NAPOLA). Die Klosterschule Ilfeld verwandelte

man 1934 vom einstigen humanistischen Vorzeigegymnasium in eine straff geführte Einrichtung

neuer Gemeinschaftserziehung. Im anhaltischen Ballenstedt entstand nach 1934 der einzige Neubau

einer NAPOLA in Deutschland, der mit seiner gigantomanischen Architektur heute befremdet und einer

Nachnutzung harrt. Abseits von Städten sollten im Mikrokosmos der neuen Bildungsanstalten wehrhafte

Herrenmenschen heranwachsen, die später als „Politische Soldaten“ dem Führerstaat bedingungslos

zu dienen hatten. Auch hier funktionierte das NS-System von Lager, Kolonne und Fahne. Als Vorbilder

dienten Kadettenanstalten, Landschulheime und die englischen Public Schools mit ihrer spartanischen

aber kameradschaftlichen Prägung. Unter der Parole „Mehr sein als scheinen“ wuchsen hier ausschließlich

Jungen als Führungskräfte heran, die auch nach dem Untergang des NS-Staates in Schlüsselpositionen

gelangten, wenn sie nicht vorher im II. Weltkrieg ihr Leben ließen.

Neben diesen beiden Orten werden die nächstgelegenen NAPOLAs in Schulpforta und Naumburg

beleuchtet und viele Hintergründe zur NS-Herrschaft erhellt.

NEUERSCHEINUNG NS-Eliteschulen gab es im Harz in

Ballenstedt und Ilfeld. Erstmals befasst sich ein vierköpfiges

Autorenteam umfassend mit diesem lange tabuisierten

Thema. Im

Internat sollten

die Jungs nach

sieben Jahren

Konditionierung

und ideologischer

Schulung

in einer paramilitärisch

geführten

Einrichtung

das Abitur erreichen.

Danach

war ihnen die

Berufswahl freigestellt.

Kriegsbedingt

gingen

viele von ihnen

zur Wehrmacht oder SS.

Napola Verführte Elite im Harz

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