07.09.19 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

7. September 2019 · Ausgabe KW 36/19 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Heike

Grützmann-Förste,

Redakteurin

Lindauer

Bürgerzeitung

Der Besuchsdienst für Kranke

und Sterbende e.V. bietet

in Kooperation mit dem

Hospiz Haus Brög zum

Engel e.V. eine Fortbildungsveranstaltung

zum Thema

„Patientenverfügung aus

rechtlicher und medizinischer

Sicht“ an. Referenten

sind der Rechtsanwalt

Hermann Konrad und der

Internist und Privatdozent

Dr. med. Heinz Linhart,

Chefarzt in der Asklepios

Klinik Lindau. Dass das

Thema Vorsorge immer

mehr Menschen beschäftigt,

merken auch wir bei

der BZ. Unsere BZ-Vorsorgemappe

erfreut sich seit fast

drei Jahren stetig wachsender

Beliebtheit. Denn sie ist

eine wertvolle Hilfe, Inspiration

und Sammelmappe für

alles, was zum Thema Vorsorge

wichtig ist.

(Lesen Sie mehr auf S. 20 und 21)

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 21.09.2019

Samstag, 05.10.2019

Einkaufen:

Heiß auf Eis

Der EV Lindau hat den

Dauerkartenverkauf für die

neue Eishockey-Oberliga-

Saison gestartet. Für Kinder

bis 15 Jahre ist der Eintritt

zu Heimspielen frei. S. 6

Leben und Wohnen:

Stadtbus statt Auto

Die Stadtwerke starten die

Aktion „Den Lappen abgeben“.

Senioren, die sich dafür entscheiden,

ihre Fahrerlaubnis

endgültig abzugeben, haben

die Chance auf den Gewinn

einer Jahreskarte für den

Lindauer Stadtbus. Die

Bewerbungsfrist läuft. S. 17

„Lindau ist meine zweite Heimat“

Interview OB Dr. Gerhard Ecker zieht Bilanz seiner Arbeit

Der Leiter des Presseamtes der

Stadt Lindau, Jürgen Widmer,

sprach mit OB Dr. Gerhard Ecker

über seine Amtszeit.

JW: Sie werden im April 2020

ihr OB-Amt zur Verfügung

stellen. Haben Sie die Entscheidung

schon bereut?

Ecker: Nein, noch keine Minute.

Ich komme auch gar nicht

dazu, groß darüber nachzudenken.

Natürlich werde ich

immer wieder darauf angesprochen.

Doch werde ich bis

zum letzten Arbeitstag durch

unsere vielen Projekte und

Themen voll beschäftigt sein

und dann bestmöglich an die

Nachfolgerin oder den Nachfolger

übergeben. Meine Familie

erwartet mit Recht, dass ich

endlich beruflich kürzer trete.

JW: Was waren die schönsten

Erfahrungen in Ihrer Amtszeit?

Ecker: Am meisten habe ich

mich darüber gefreut, dass die

Führungskräfte der Stadt und

ihrer Tochtergesellschaften

nach und nach zu einer effizienten

Mannschaft zusammengewachsen

sind. Nur so konnten

wir die komplizierten und

komplexen Bahnprojekte, die

Inselhalle, den Cavazzen, die

Therme Lindau oder auch die

Gartenschau 2021 erfolgreich

abschließen bzw. auf den Weg

bringen. Einzigartige Begegnungen

ergaben sich durch

unsere herausragenden Tagungen

der Nobelpreisträger und

der Psychotherapeuten und

natürlich zuletzt bei Religions

for Peace. Das alljährliche sehr

emotionale Kinderfest nicht

zu vergessen.

Dominique Rankin, Stammesältester der kanadischen Algonquin, trägt sich anlässlich von Religions

for Peace in das Goldene Buch der Stadt ein. Für Dr. Gerhard Ecker (Mitte) und Hauptamtsleiter

Thomas Nuber einer der vielen emotionalen Momente der Tagung.

BZ-Foto: Flemming/Religions for Peace.

JW: Was war ärgerlich oder

hat Sie enttäuscht?

Ecker: Enttäuschend finde

ich immer wieder die fehlende

Kompromissbereitschaft mancher

Stadträte oder Bürger, die

auch in häufigen, erfolglosen

Bürgerbegehren zum Ausdruck

kam. Wir haben das Ausmaß

an rechtzeitiger Bürgerinformation

und -beteiligung in

den letzten Jahren erheblich

ausgeweitet. Jeder, der sich die

Mühe macht, sich zu informieren,

kann das auch. Leider geschieht

das oft viel zu wenig.

Wenn immer noch mancher

beklagt, nicht ausreichend beteiligt

zu sein, dann liegt hier

häufig ein grundsätzlicher Irrtum

vor. Unsere Beschlüsse

sind meist das Ergebnis eines

Kompromisses, in dem sich

möglichst viele wiederfinden

sollen. Diejenigen, die sich als

nicht genügend beteiligt bezeichnen,

bedauern eigentlich,

dass sie ihre Auffassung

nicht stärker durchsetzen konnten.

Ein besonderes Beispiel

dieser Fehleinschätzung haben

wir am Tag des letzten Kinderfestes

erlebt. Als völlig unzureichend

Informierte, ohne

Rücksicht auf die Interessen

anderer und ohne Respekt vor

den schwierigen Aufgaben des

Stadtrats und des von uns allen

geliebten historischen Festtags,

ihre singulären Interessen

durchsetzen wollten.

JW: Was hätten Sie lieber

anders gemacht oder unterlassen?

Ecker: Natürlich sind wir

angesichts der Vielzahl unserer

Projekte und der oft plötzlich

aufgetretenen und unerwarteten

Schwierigkeiten als

kleine Stadtverwaltung immer

wieder an unsere Grenzen gestoßen.

Doch welches Projekt

hätten wir verschleppen oder

gar aufgeben sollen? Vieles war

jahrelang überfällig und wir

konnten den jeweiligen Unterstützergruppen

nicht ernsthaft

zumuten, gerade deren

Projekte zurückzustellen. Mein

privates Motto heißt schon seit

meiner Jugend, frei nach Edith

Piaf („je ne regrette rien“): Ich

bedauere nichts. Im Nachhinein

kann man immer schlauer

sein. Entscheidend ist, mit dem

Wissen zum Zeitpunkt des Beschlusses

die bestmögliche Entscheidung

getroffen zu haben,

und da lagen wir oft richtig.

JW: Manche kritisieren, man

baue Schulden nicht konsequent

genug ab?

Ecker: Diese Stimmen sind

die letzten Jahre schon deutlich

leiser geworden, auch auf

den staatlichen Ebenen. Die

meisten Experten empfehlen

der öffentlichen Hand, insbesondere

auch den Kommunen,

mehr in unsere Infrastruktur

zu investieren: Bildung, Wohnungen,

Arbeitsplätze, umweltfreundliche

Mobilität, in allen

Bereichen besteht erheblicher

Nachholbedarf. In Lindau werden

von einigen Kritikern zudem

die Kredite von Einrichtungen,

die ihren Investitionsbedarf

über zinsgünstige Darlehen

entsprechend der Lebensdauer

der Einrichtung decken,

beispielsweise der Abwasserbeseitigung,

zu sinnentleerten

Schuldenständen aufaddiert,

obwohl der allgemeine städtische

Haushalt überhaupt nicht

belastet wird.

JW: Andere kritisieren, in der

Stadt würden zu viele Wohnungen

gebaut?

Ecker: Darüber kann ich

mich nur wundern. Unsere

Wohnraumbedarfsanalyse hat

für die nächsten Jahre eindeutig

einen erheblichen Bedarf

an bezahlbarem Wohnraum ...

Fortsetzung auf Seite 2

Kultur:

Bühne frei

Einer der besten Jazz-Pianisten

Deutschlands, Chris

Gall, gastiert im Zeughaus in

Lindau S. 15

▶ Die Lindauer Insel lockt

Am letzten Ferienwochenende

lockt die Insel mit

Kunsthandwerk, Genuss,

Kultur und Shopping S. 6

▶ Geheimnisse des Wassers

Wissenschaftler zeigen in

der Stadtbücherei Bilder

von wunderschönen Wassertropfenstrukturen

S. 8


2 7. September 2019 • BZ Ausgabe KW 36/19

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

... ergeben: Jeder, der nicht

schon bequem wohnt, sondern

eine Wohnung sucht, kann das

aus eigenem Erleben bestätigen.

Unsere Wohnungsbaugesellschaft

GWG, aber auch private

Bauträger sind bereit, diese

Aufgabe im Zusammenspiel

mit der Bauleitplanung der

Stadt zu erledigen. Wichtige

größere Projekte, wie beim

Höckleareal, beim Münchhof,

im Rothenmos oder auf dem

ehemaligen Cofelyareal sind

bereits im Bau, kurz davor oder

in der Detailplanung.

Die von uns eingeführte So-

Bon sorgt zudem dafür, dass bei

neuen Projekten jeweils rund

30% sozial geförderte Wohnungen

errichtet werden und die

Kita- und Schulinfrastruktur

mitfanziert wird. Natürlich

werden wir den errechneten

Bedarf immer wieder aktualisieren

und auch die Wohnungsgrößen

flexibel danach ausrichten.

Manche behaupten, man sehe

Sie zu selten in der Öffentlichkeit?

Mir ist das auch gelegentlich

zu Ohren gekommen. Allerdings

hat auch mein Arbeitstag

nur zwölf, oft auch 14 Stunden.

Ich besuche anlassbezogen Vereine,

Institutionen, Jubilare,

laufe aber nicht herum, um

Umweltminister Thorsten Glauber, OB Dr. Gerhard Ecker und Bauund

Wohnungsminister Dr. Hans Reichhardt (von links) bei der

Übergabe der Förderbescheide für die Gartenschau.

möglichst viele Hände zu

schütteln. Ich habe meinen

Schwerpunkt auf die lange vernachlässigte

Sach- und Führungsarbeit

gelegt, für häufige

Spaziergänge bleibt da wenig

Raum.

Welche Erwartungen haben

sie an Ihre(n) Nachfolger(in)?

Lindau ist eine interessante

und attraktive Stadt mit hervorragender

Zukunftsperspektive.

Wir werden schon allein durch

die zahlreichen KiTa-, Schulund

Bahnprojekte auch in den

nächsten Jahren erheblich in

unsere Infrastruktur investieren.

Hierzu sind wichtige Entscheidungen

und deren sorgfältige

Vorbereitung notwendig.

Auch mein(e) Nachfolger(in)

sollte daher Erfahrungen mit

kommunalen Gremien und in

Kommunalverwaltungen sowie

gute Kontakte zu den übergeordneten

Behörden haben

und die Fähigkeit besitzen, vernünftige

Kompromisse umsetzen

zu können.

Führungs-, Familien- und

Lebenserfahrung erleichtern

auch den Umgang mit unseren

Verhandlungspartnern und

den vielfältigen und zahlreichen

Gästen Lindaus.

Ein Resümee?

Lindau ist mir schnell zur

zweiten Heimat geworden. Ich

habe neue Freunde gefunden

und werde der Stadt und den

Lindauerinnen und Lindauern

weiterhin verbunden bleiben,

wenn auch nicht mehr als OB.

JW

Europäische Mobilitätswoche 2019 in Lindau

Unter dem Moto „Walk with us!“ können Bürger*innen an interessanten Akionen teilnehmen

Die Europäische Mobilitätswoche

ist eine Kampagne zur Förderung

nachhaltiger Mobilität

in Städten und Gemeinden.

Durch Aktionen und dauerhafte

Maßnahmen soll die ungleiche

Ver teilung von öffentlicher Fläche

zwischen Mensch und Auto

verändert und so die Lebensqualität

verbessert werden. Die

EMW findet vom 16. bis 22.

Sep tember statt. 2019 liegt der

Focus auf ak tiver Mobilität und

besonders auf dem Fußverkehr.

Zufußgehen ist gesund, gut für

Umwelt und lokale Wirtschaft

und spart Geld.

In Lindau spielt der Fußverkehr

wegen der kurzen Wege eine

wichtige Rolle und soll gefördert

werden. Der Fachbereich

Mobilitätsplanung arbeitet seit

2015 an der Verbesserung der

Mobilität in Lindau und seit 2017

an der Umsetzung der KLiMo-

Maßnahmen. Die Stärkung der

aktiven Mobilität ist ein wichtiger

Baustein für eine erfolgreiche

Verkehrswende und nachhaltige

Mobilität in Lindau.

Foto: Herpich/Stadt Lindau

Machen Sie mit bei

unserem Gewinnspiel!

An mindestens drei der folgenden

Spaziergänge teilnehmen,

Stempel holen und einen der

Über raschungs gewinne mit

nach Hause nehmen.

1 Mo., 16. Sept., 17 Uhr

Treffpunkt Mangturm. Bummel

durch die Insel mit Inge

Graf. Wo ist die engste Gasse,

Einblicke in Hinter höfe und

Besichti gung vom „Orthaus“

(Privatmuseum).

2 Di., 17. Sept., 16 Uhr

Treffpunkt Freizeitzentrum

Oberreitnau. Streuobstwanderung

im Hinterland des Bodensees

mit Martin Lein und

Danielle Eichler. Chancen und

Wege, wie die artenreichen

Obstwiesen für zukünftige Generationen

bewahrt werden

können.

3 Mi., 18. Sept., 17 Uhr

Treffpunkt an der Sparkasse

Aeschach. Spaziergang mit

Inge Graf. Im Wandel der Zeit:

Alt Aeschach in Bildern und

heutige Bebauung.

4 Do., 19. Sept., 17 Uhr

Treffpunkt Villa Lindenhof.

Rundgang durch den Lindenhofpark

mit Meinrad Gfall.

Der Lindauer Kaufmann Friedrich

Gruber ließ den Landschaftspark

gestalten.

5 Fr., 20. Sept., 17 Uhr

Treffpunkt Reichsplatz. Zweiter

Bummel auf der Insel mit

Königin Silvia in Lindau

Monarchin trägt sich ins Goldene Buch ein

Die schwedische Königin Silvia

hat überraschend die

Geschäftsstelle der Lindauer

Nobelpreisträgertagungen besucht

und sich in das Gästebuch

der Tagungen und in das

Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Der Besuch fand am Rande der

Feierlichkeiten zum 25-jährigen

Jubiläum der Mentor Stiftung

statt. Die von Königin Silvia

gegründete Stiftung realisiert

Workshop- und Coaching-

Inge Graf. Die Veränderung

auf der Insel – Erinnerungen

an Schlachthof, Sängerhalle,

Weinhandlung Egg und andere.

6 Sa., 21. Sept., 10 Uhr

Treffpunkt vor dem Cavazzen.

Rundgang zu dem Thema

Barriere freiheit mit Ulrike

Lorenz-Meyer. Idyllische Altstadt

oder Stolperfalle?

7 So., 22. Sept., 14 Uhr

Treffpunkt vor Lindaupark.

Spaziergang mit Inge Graf.

Alt Reutin mit Lugeck und

St. Verena – Wie sah es früher

aus? Wer erinnert sich noch?

Projekte zur Förderung von Jugendlichen

und wird von den

Lindauer Nobelpreisträgertagungen

durch die Spendenaktion

beim jährlichen Grill &

Chill im Toskanapark unterstützt.

Die diesjährigen Spendenerlöse

gehen an Projekte der

Mentor Stiftung in Lindau.

Lindaus Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Ecker und seine

Frau Ulrike holten die Monarchin,

die mit dem Schiff anreiste,

am Hafen ab, und begleiteten

sie zur Geschäftsstelle. JW

Königin Silvia trug sich im Beisein von Gräfin Bettina (links) und OB

Dr. Gerhard Ecker ins Goldene Buch der Stadt ein.

Foto: © Ch. Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings

Aktionstage in Lindau

während der EMW

Di., 17. Sept., 18–22 Uhr

„2. Lindauer Radl-Nacht“

mit Sternfahrt zum Zeughaus.

Bayrischer Biergarten und Live

Musik.

Fr., 20. Sept., 10–18 Uhr

Reichsplatz: „Parking Day“

Weniger Parkplätze, mehr Lebensraum

für Menschen. Wir

zeigen, wie’s geht.

Sa., 21. Sept., 17–21 Uhr

„25 Jahre Stadtbus“ – Überraschung

für die Fahrgäste, erste

Aktion zum Jubiläum.

So., 22. Sept., 10–18 Uhr

„Autofreier Tag“. Köchlinstr. zw.

Motzacher Weg und Bräuweg

Ak tionen unter dem Motto „Erobert

euch die Straße zurück“.

Mo., 23. Sept., 18 Uhr

Altes Rathaus. Bürgerworkshop

„Nahmobilitätskonzept“.

Netzplan für Radverkehr und

Wegeführung für Fußgänger.


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 7. September 2019 • BZ Ausgabe KW 36/19

Lindauer schmieden wieder

Nächste Projektschmiede ist am 12. September in der Inselhalle

Die Projektschmiede Lindau

geht in die nächste Runde.

Am Donnerstag, 12. September,

18 Uhr können Lindauerinnen

und Lindauer, sowie

Gäste wieder an eigenen

Ideen und Projekten schmieden.

Auf vielfachen Wunsch beginnt

die Schmiede diesmal

erst um 18 Uhr, was einigen

Berufstätigen hoffentlich die

Teilnahme etwas erleichtert.

Beim vergangenen Termin

war eines der Projekte die

Weiterentwicklung der Projektschmiede

Lindau.

Dabei gab es durchaus kritische

Rückmeldungen. Vor

allem war einigen Teilnehmern

die Runde nicht unterschiedlich

genug besetzt.

Dabei leben die Gespräche

und ihre Ergebnisse von der

Vielfalt und der Beteiligung.

„Gerade Skepsis und kritische

Haltung bringen uns

voran, wenn wir sie nutzen,

um ein besseres Ergebnis für

alle zu finden“, sagt Christian

Bandte, einer der Organisatoren.

„Vielleicht wird ein kritischer

Gedanke am Ende

nicht sichtbarer Teil der Lösung,

aber er konnte angebracht

werden, er wurde gehört

und hat ziemlich sicher

Einfluss auf den Verlauf des

Gesprächs“, wirbt Bandte für

diese neue Art der Debattenkultur

in Lindau.

Für die Vorbereitung- also

Raum, Ausstattung, kleine

Verpflegung ist eine per E-

Mail an projektschmiede@

lindau.de wichtig. JW

Bild rechts: Die Projektwerft

heißt jetzt Projektschmiede. Die

nächste ist am 12. September in

der Inselhalle.

Foto: Herpich/Stadt Lindau

AUF EIN

WORT

Lindau radelt erneut für ein gutes Klima

Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln geht in die nächste Runde

Die Stadt Lindau tritt zum

vierten Mal kräftig beim Stadtradeln

in die Pedale. Die Kampagne

beginnt am Dienstag,

10. September, und dauert bis

Freitag, 18. Oktober.

Das Nahmobilitätskonzept enthält

über 200 Maßnahmen zum

Ausbau der Nahmobilität – die

wesentlichsten Inhalte werden

am 23. September öffentlich

vorgestellt

Die Stadt Lindau verfolgt das

Ziel, dass mehr Menschen ihre

– vor allem kurzen – Wege mit

dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Um das zu erreichen,

wurde in den vergangenen

Monaten intensiv an einer

neuen Konzeption für Nahmobilität

gefeilt.

Herausgekommen sind unter

anderem Vorschläge zu über

200 Einzelmaßnahmen in elf

Handlungsfeldern. Was sich

Die Kampagne Stadtradeln des

Klima-Bündnisses will BürgerInnen

für das Radfahren im

Alltag sensibilisieren, sowie die

Themen Fahrradnutzung und

Radverkehrsplanung stärker in

die kommunalen Parlamente

einbringen.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen

Kohlendioxid-

Emissionen in Deutschland

entstehen im Verkehr, ein Viertel

der CO 2

-Emissionen des gesamten

Verkehrs verursacht

der Innerortsverkehr.

Wenn ungefähr 30 Prozent

der Kurzstrecken bis sechs Kilometer

in den Innenstädten mit

dem Fahrrad statt mit dem Auto

gefahren werden, ließen sich

etwa 7,5 Millionen Tonnen

CO 2

vermeiden.

Seit 2008 treten deutschlandweit

BürgerInnen und KommunalpolitikerInnen

bei der Kampagne

Stadtradeln des Klima-

Bündnisses für mehr Klimaschutz

und Radverkehr in die

Pedale. Lindau ist vom 10. bis

30. September 2019 erneut mit

von der Partie. In diesem Zeitraum

laden wir Sie ganz herzlich

ein, beim Stadtradeln mitzumachen

und möglichst viele Radkilometer

zu sammeln.

Worum geht’s?

Ziel ist es, in einem Team

möglichst viele Fahrradkilometer

zu sammeln. CO 2

-frei

unterwegs leisten wir einen

Beitrag zum Klimaschutz, setzen

ein Zeichen für vermehrte

Radförderung in Lindau

und haben Spaß beim Fahrradfahren

in der Gemeinschaft!

Wer kann teilnehmen?

Mitmachen können Bürger-

Innen und KommunalpolitikerInnen

von Lindau sowie alle,

die hier arbeiten, einem Verein

angehören oder eine Schule besuchen.

Wo kann man sich

anmelden?

Auf www.stadtradeln.de/lindau

registrieren, einem Team

beitreten oder ein eigenes gründen

und losradeln. Die Radkilometer

im Online-Radelkalender

oder über die Stadtradeln-

App eintragen.

für Radfahrer/innen und Fußgänger/innen

konkret verbessern

soll, wird den Bürger/innen

am Montag, 23. September,

ab 18 Uhr im Alten Rathaus

von Experten vorgestellt.

„Das neue Nahmobilitätskonzept

betrifft letztlich alle

Ortsteile und damit alle Bürgerinnen

und Bürger unserer

Stadt. Das Hauptziel ist ja, die

Wege für Radfahrer/innen

und Fußgänger/innen noch

attraktiver und sicherer zu machen.

Daher ist die Bürger-Information

am 23. September eine

ausgezeichnete Möglichkeit,

sich aus erster Hand über konkrete

Veränderungen zu informieren

bzw. Fragen zu stellen

oder weiteren Anregungen einzubringen“,

sagt Jaime Valdés,

Mobilitätsplaner der GTL.

Neues Netz an Radwegen

und mehr Qualität für

Fußwege

Das neu erarbeitete Radwegenetz

soll durch teils neue

Streckenführungen sowie Lükkenschlüsse

Stadtteile noch

schneller oder leichter erreichbar

machen.

Die Konzeption bewirkt eine

bessere Orientierung, einen erhöhten

und leichteren Durchfluss,

Barrierefreiheit sowie

mehr Sicherheit. Bei den Maßnahmen

für den Fußverkehr

Mit dem Ende der Ferien intensiviert

sich auch wieder

das politische Leben in der

Stadt. Der Kommunalwahlkampf

wirft bereits seine ersten

Schatten voraus, und

mit dem Bürgerbegehren

zum Karl-Bever-Platz steht eine

wichtige Entscheidung an.

Die jetzige Lösung ist ein

nach langen Debatten aufgrund

vielfältiger Interessen

zustande gekommener Kompromiss.

Kompromisse sind

in einer Demokratie unumgänglich,

zumal mit so

schwierigen Mehrheitsverhältnissen

wie im Lindauer

Stadtrat, unumgänglich.

Der Kompromiss ist davon

geprägt, dass jede Seite von

ihrem ursprünglichen Standpunkt

abrückt, und es so zu

wird zudem auf die Aufenthalts-qualität

entlang der jeweiligen

Wege großer Wert gelegt.

Möglichkeit zur fachlichen

Information und Diskussion

Ziel des zweiten Bürgerworkshops

ist es, die betroffenen

Bürger/innen der Stadt und damit

der einzelnen Ortsteile

über die größten Veränderungen

im Wege- und Straßennetz

vorab zu informieren. Außerdem

ergibt sich die einzigartige

Möglichkeit, mit ausgewiesenen

Fachexperten über die Zukunft

des Rad- und Fußverkehrs

in Lindau sowie darüber

hinaus zu diskutieren.

mehrheitsfähigen Lösungen

kommt. Nur weil sich viele Beteiligte

aus Politik, Verwaltung

und Bürgerschaft in den vergangenen

Jahren als kompromissfähig

erwiesen haben, ist es

in Lindau gelungen, viele Projekte

zu vollenden.

Diese Bereitschaft zum Kompromiss

wird auch in den kommenden

Jahren wichtig sein.

Wer sie nicht mitbringt und

versucht Maximalforderungen

durchzusetzen, spaltet auf Dauer

die Stadt. Dies müssen alle

verhindern, denen die Entwicklung

Lindaus am Herzen liegt.

Ihr

Dr. Gerhard

Ecker,

Oberbürgermeister

3

Was? Wo? Wann?

Dienstag, 10. September,

ab 7 Uhr: Pendlerfrühstück am

Bogy und VHG

Dienstag, 17. September, 18

Uhr: „2. Lindauer Radl-Nacht”

mit Sternfahrt zum Zeughaus

Bayerischer Biergarten mit Live-Musik

Dienstag, 24. September,

20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr: „Anderswo

allein in Afrika“ Film

im Club Vaudeville

Montag, 30. September, 17

Uhr: Abradeln zur Waldschenke,

Treffpunkt Toscana

Freitag,18. Oktober, 15 Uhr:

Prämierung Stadtradeln und

Schulradeln im Toscanapark

Bewirtung und Musik, Tombola

mit vielen Preisen, Nadja

Thürmer Kunstradshow-Akrobatik

mit Akroloco

Stadtradeln ist eine internationale

Kampagne des Klima-

Bündnis und wird in Lindau in

Zusammenarbeit von Stadt

Lindau, GTL und Lokale Agenda

21 ausgerichtet. Unterstützt

von den lokalen Partnern

Stadtwerke Lindau, Bäderbetriebe

Lindau, Zeughaus, Café

Großstadt und Radstation.

Beteiligen Sie sich am Stadtradeln!

Verhelfen Sie unserer

Kommune zu einer deutschlandweit

guten Platzierung

und motivieren Sie MitbürgerInnen,

das Null-Emissions-

Fahrzeug Fahrrad vermehrt zu

nutzen.

JV

Mehr Informationen unter:

www.stadtradeln.de/lindau

und www.facebook.com/mobilmitdemfahrrad

Kontaktadresse:

Lindau@stadtradeln.de

Bürgerworkshop zur Zukunft des Rad- und Fußverkehrs

Beteiligung zum Thema Nahmobilität im Alten Rathaus

Nach der Bürger-Information

beginnt der politische Entscheidungsprozess.

Die Umsetzung

der Maßnahmen wird

dann je nach Priorität entweder

sofort, mittelfristig oder

langfristig erfolgen. JV

Nutzen Sie die Chance zur

Information + Diskussion

mit Fachexperten!

Thema: Zukunft des Radund

Fußverkehrs – der Nahmobilität

– in Lindau

Wo und Wann? Am 23. September

von 18:00 bis ca. 20:30

Uhr im Alten Rathaus, Lindau

Anmeldungen sind bis

20.09.2019 erbeten an: Jaime.

Valdes@lindau.de


4 7. September 2019 • BZ Ausgabe KW 36/19

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Stadtverwaltung widerspricht Stadtrat Jöckel

Verlegung der Gleise in Reutin wäre nicht finanzierbar gewesen

Die Stadtverwaltung Lindau

hat den Ausführungen von

Stadtrat Ulrich Jöckel (FDP)

widersprochen. Dieser hatte

unter anderem die Planungen

am Berliner Platz kritisiert und

angemahnt, dass der Stadtentwicklungsausschuss

nicht einberufen

worden sei.

Er brachte zum wiederholten

Mal eine Südverschwenkung

der Gleise am Berliner Platz zur

Sprache. Dazu stellt die Stadtverwaltung

klar: „Die Verlegung

der Gleise nach Süden ist

in den vergangenen Jahren

mehrfach diskutiert und untersucht

worden. Eine Verlegung

der Gleise nach Süden hätte zu

nicht finanzierbaren Kosten

und Zeitverzögerungen geführt,

die den Bahnknoten Lindau

2020 unmöglich gemacht

hätten.“

Die jetzigen Bauarbeiten betreffen

den Westkopf der Weichenanlage

und den Bau des

neuen Bahnhofs mit der notwendigen

Infrastruktur. Die

Arbeiten liegen im Zeitplan.

Eine Verlegung des Bahnhofs

nach Süden hätte zudem das

neue urbane Baugebiet in Zuordnung

zur Bahn stark reduziert

und die Verkehrsflächen

und Versiegelung für den Kfz-

Verkehr unnötig ausgedehnt.

Das aktuelle Verkehrskonzept

stellt außerdem auf den umweltverträglichen

Verkehrsverbund

aller Verkehrsträger ab

und nicht einseitig auf den Individualverkehr.

Kein Verständnis gibt es seitens

der Stadtverwaltung für

den Vorwurf angeblicher Versäumnisse

beim Kauf von

Grundstücken für Auffangparkplätze.

Die Flächen auf

dem ehemaligen Bahlsen-Areal

seien schlichtweg nicht finanzierbar

gewesen. Zudem hat es

sich bei allen Entscheidungen

um Mehrheitsentscheidungen

des Stadtrats gehandelt. Jöckel

sei dabei mit seinen eigenen

Ideen stets an der Mehrheit im

Gremium gescheitert.

Auch Jöckels Kritik, dass der

Stadtentwicklungsausschuss

nicht getagt habe, ist haltlos.

Dies habe einen einfachen

Hintergrund: Um ein hohes

Maß der auch von Jöckel immer

wieder geforderten Transparenz

zu gewährleisten, habe

man stets den Gesamtstadtrat

mit wichtigen städtebaulichen

Themen befasst, was eine Ausschusssitzung

überflüssig gemacht

habe.

Alle relevanten Themen,

Bahnent w ick lung, K limaschutzkonzept,

Mobilitätskonzept

KLIMO, Gartenschau,

Wohnen und Arbeiten, Einzelhandelsentwicklungskonzept,

Stadtent w ick lu ngskon zept

2030 (ISEK), gesamtstädtisches

Freiraumkonzept 2030, Parken,

Wettbewerb und Rahmenplan

Hintere Insel, Wettbewerb Cofelyareal

und vieles andere wurden

und werden in einer breiten

Bürgerbeteiligung und mit

dem gesamten Stadtrat direkt

beraten und beschlossen. Hinzu

kommen alle relevanten Bebauungspläne,

die direkt vom

Stadtrat beraten und beschlossen

werden.

Von diesem Vorgehen habe

Jöckel unmittelbar profitiert,

weil er in diesem Ausschuss gar

keinen Sitz hätte. Allerdings

fand er in den Sitzungen auch

hier meist keine Mehrheit für

seine Pläne.

„Das ISEK 2030 stellt als integriertes,

übergreifendes Gesamtkonzept

den abgestimmten

städtebaulichen Rahmen

und die strategische Klammer

für alle diese Planungen dar.

Das ISEK setzt eine Vielzahl

städtebaulicher Ideen stringent

und klar um.

Lindau ist bis 2030 planerisch

und strategisch sehr gut

aufgestellt“, fasst Stadtbaudirektor

Georg Speth den Sachverhalt

zusammen.

JW

Thierschbrücke ist fertig

Wichtiger Schritt zur Bahn-Elektrifizierung

Pius Hummler, Fachbereichsleiter Straßenbau bei den GTL, Michael Lehner vom Planungsbüro PBU,

GTL-Chef Kai Kattau, Gerhard Pahl, Geschäftsführer vom Büro Dr. Schütz Ingenieure, das die neue Brücke

erdacht und geplant hat, Dietmar Narr von NRT Landschaftsarchitekten, Lindaus OB Gerhard Ecker,

Michael Katz von der Bahn AG, Landrat Elmar Stegmann, Ex-Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter und

Bernhard Blaas von der Bahn AG.

Foto: Herpich/Stadt Lindau

Die Thierschbrücke ist fertiggestellt.

Damit steht die

Verbindung zur Hinteren Insel

wieder, und gleichzeitig

kann die Bahn die Elektrifizierung

fortsetzen. Denn nur

unter der neuen Brücke ist

der Bau neuer Oberleitungen

möglich.

Trotz der schwierigen Bauabläufe

wurde die Brücke nahezu

genau im Kosten- und Zeitrahmen

nach zwei Jahren Bauzeit

offiziell eröffnet.

„Mit der Thierschbrücke haben

wir ein weiteres wichtiges

Infrastrukturprojekt abgeschlossen“,

freut sich OB Dr.

Gerhard Ecker. „Gut zehn Millionen

Euro wird die Brücke am

Ende kosten“, berichtet Dr. Ekker.

Die Bahn AG und die Stadt

Lindau teilen sich die Kosten.

Doch da die Stadt Zuschüsse

des Freistaats bekommt, muss

sie nur ungefähr drei Millionen

Euro selbst tragen.

JW

Wasserschaden in der Stadtverwaltung

Trauungen bis auf weiteres im Alten Rathaus

Nach einem Wasserschaden in

der Stadtverwaltung müssen

das Büro des Oberbürgermeisters

und der darunter liegende

Sitzungssaal, in dem auch die

Trauungen stattfinden, renoviert

werden. Der Schaden ist

bereits am vergangenen Donnerstag

entdeckt worden. werden.

An den Heizungen in der „Toskana“

wurden die Thermostate

erneuert. Ein Thermostat im

Büro der OB war nicht richtig

abgedichtet geworden, das

Wasser drang in den historischen

Parkettboden ein und

lief die Wände bis in den Keller

hinunter.

Wandvertäfelungen mussten

abgenommen werden, dazu

Böden und Decken geöffnet

Die umfangreichen

Arbeiten werden voraussichtlich

bis Jahresende andauern.

„Das muss jetzt alles mit Trocknungsgeräten

gut austrocknen“,

sagt Pressesprecher Jürgen

Widmer. Sonst drohe

Schimmel. Der finanzielle

Schaden ist noch nicht zu beziffern,

dürfte aber erheblich

sein.

Für Brautpaare heißt dies,

dass die Trauungen bis auf weiteres

im Alten Rathaus stattfinden

müssen. Die Information

der betroffenen Paare wurde

dadurch erschwert, dass nahezu

zeitgleich EDV-Probleme

den Zugriff auf das Mailsystem

unmöglich machten. JW

© Hari Pulko

Arbeiten mit Blick auf den See, in der Mittagspause kurz ins Wasser springen

und nach Feierabend ins Grüne radeln…Das könnte Ihnen gefallen? Dann

kommen Sie zu uns – nach Lindau im Bodensee! Wir bieten Ihnen die Chance, in

einem sympathischen Team mitzuarbeiten.

Die Lindau Tourismus und Kongress GmbH bietet Ausbildungs- und Studienplätze

an:

Kauffrau/Kaufmann für Tourismus

und Freizeit (w/m/d)

Start: September 2020

DHBW-Studienplatz im Bereich

BWL – Destinations- und

Kurortemanagement (w/m/d)

Start: Oktober 2020

DHBW-Studienplatz im Bereich

BWL – Messe-, Kongress- und

Eventmanagement (w/m/d)

Start: Oktober 2020

Möchten Sie arbeiten, wo andere Urlaub machen? Dann bewerben Sie sich jetzt!

Detaillierte Infos inden Sie unter www.lindau.de/stellenangebote

Wir freuen uns auf Ihre schritliche Bewerbung bis zum 11. Oktober 2019

an bewerbung@lindau-tourismus.de

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Ottmar Eckart

der im Alter von 66 Jahren verstorben ist. Herr Eckart war über 31 Jahre

lang als Mitarbeiter in der Stadtgärtnerei beschäftigt. Er gehörte bis zu

seinem Ausscheiden in den Ruhestand zum „Urgestein“ der Stadtgärtnerei

und konnte durch sein breites Fachwissen alle gärtnerischen Tätigkeiten

ausführen.

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser aufrichtiges

Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

w w w. l i n d a u . d e

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat


AUS DEM STADTRAT 7. September 2019 • BZ Ausgabe KW 36/19

5

Anti-Terror-Poller

FW

M. Krätschell

Sommerpause vorbei

LI

J. Müller

Wir FW hatten

beantragt, u.a.

die Fußgängerzone

durch

hydraulisch

versenkbare

Anti-Terror-

Poller zu

schützen. Diesem

Antrag

wurde mit

Mehrheit zugestimmt. Wir sind

bestrebt, diesen Beschluss zum

Schutz unserer Bürger und Gäste

vor unberechtigten Einfahrten

auf die Fußgängerzone rasch umzusetzen.

So laufen im Hintergrund

Gespräche mit den Verantwortlichen

bei der Stadtverwaltung,

der Feuerwehr und Herstellern,

um ein für Lindau optimales

Produkt zu finden. Wichtig

ist, dass durch die Versenkbarkeit

der Poller die Zufahrt für

Rettungsdienste auf die Maximilianstraße

stets gewährleistet ist.

Nach der Sommerpause

starten

die Fraktionen

mit

neuer Energie

in die letzte

Sitzungsperiode

vor der

Stadtratswahl.

Wichtige Entscheidungen

stehen an. Wie geht es mit den

Plänen Parkhaus und Hotel Karl-

Bever-Platz weiter? Gibt es noch

einen Kompromiss? Reagieren

die Kolleginnen und Kollegen

auf den Wirtschaftsabschwung

und verzichten sie auf einen unnötigen

Neubau von Bauhof und

Stadtgärtnerei, um eine weitere

Verschuldung zu vermeiden?

Gelingt es die Jugend für eine

aktive Mitarbeit in der Kommunalpolitik

zu gewinnen? Packens

wir an.

Bürgernähe

FB

G. Brombeiß

Mit der teuren

Neugestaltung

der Zwanziger

Straße wurden

die Stellplätze

für Motorroller

und Motorräder

entlang

der Stadtmauer

gestrichen.

Der Stadtrat

beschloss deshalb zwischen Inselhallenparkhaus

und der

Zwanziger Straße neue Stellplätze

auszuweisen. Die Verwaltung

weigert sich jedoch bis heute

diesen Beschluss umzusetzen.

Folglich wurden in diesem Sommer

Motorroller überall auf der

Insel abgestellt. Die Verwaltung

reagierte darauf mit Strafzetteln.

Bürgernähe sieht anders aus.

Denkmaltag 2019

JA

S. Krühn

Am 08. September

findet

wieder der Tag

des offenen

Denkmals

statt. Auch die

Stadt Lindau

beteiligt sich

daran wieder

mit einigen

Veranstaltungen,

die heuer unter dem Motto

„Modern(e): Umbrüche in Kunst

und Architektur“ steht.

Gerade in einer so historischen

Stadt wie der unseren, ist es

wichtig, die historischen Gebäude

zu erhalten. Dennoch sind

die heutigen Ansprüche an neue

Gebäude und Architektur eine

andere wie vor Jahrhunderten.

Wir werden uns zunehmend

mit der Frage von höheren Gebäuden

in der Stadt auseinandersetzen

müssen.

Auf dieser Seite gibt die BZ den verschiedenen Fraktionen Raum,

ihre persönliche Meinung zu äußern. Diese muss nicht mit der Meinung

der Redaktion übereinstimmen.

Wir kaufen Wohnmobile

+ Wohnwagen

Tel.: 03944-36160

www.wm-aw.de Fa.

Anzeigen



Es tut sich was

CSU

W. Böhm

Nicht nur mit

fairen Löhnen

gewinnt man

gutes Pflegepersonal.

Auch ein bezahlbares

Wohnungsangebot

neben

einem sympathischen

Arbeitsklima

sind ein Anreiz. Die

GWG errichtet ab Anfang 2020

in der Reutiner Straße 36 Wohnungen

die sowohl räumlich

auch finanziell (Einkommensstufe

I und II) insbesondere für

Gesundheits- und Altenpflegekräfte

zugeschnitten sind. Ein

Steilpass auch für unser AH Reutin.

Die Wohnungen sind einkommensorientiert

gefördert

(EOZF), ein möglichst niederschwelliger

Zugang ist das Ziel.

Berechnungsinfos gibt‘s im Bürgerbüro

oder LRA.

Mit Rad und Fuß

BL

I. Pietrzak

Tausende Lindauer

sind täglich

zu Fuß,

per Rad, mit

Bus und Bahn

auf ihren Alltagswegen

unterwegs

- lt.

KliMo 2018:

27% per Rad,

18% zu Fuß

und 6% mit Bus und Bahn - eine

Mehrheit von 51%. Sie leben aktiven

Klimaschutz, indem sie das

Auto stehen lassen oder gar nicht

erst eines besitzen. Die Unterführung

Langenweg, das Inselparkhaus

und jetzt der geplante Bau

am Karl-Bever-Platz subventionieren

das Auto. Ohnedies kostet

jedeR AutofahrerIn die Allgemeinheit

schon jetzt jährlich

mehr als 1500 Euro. Jetzt sind

Rad- und Fußwege, Bus und

Bahn dran, kein weiteres Parkhaus.

Im BZ-Einhefter,

FDP

U. Jöckel

Auf Schusters Rappen

BZ-Wanderbuch Band 5 ist ab sofort erhältlich

Viele BZ-Leser fiebern schon dem

neuen Wandertipp entgegen, für

den die Rückseite jeder BZ-Ausgabe

reserviert ist. Einige sammeln

die Seiten, andere haben sich

schon unsere ersten vier Bände,

in denen Wandervorschläge aus

früheren BZ-Ausgaben gebündelt elt

veröffentlicht wurden, gekauft.

Jetzt können wir unser neuestes s

BZ-Wanderbuch präsentieren.

Auf 101 Seiten sind einige der

besten Wanderungen und Spaziergänge,

die unser Mitarbeiter

Wilfried Vögel für die BZ

unternimmt und dann in

Wort und Bild für unsere Leser

als Wandertipp ausführlich

beschreibt, zusammengefasst.

Das Buch hat ein handliden

Wanderrucksack oder die Jackentasche

passt und so unterwegs

immer schnell zur Hand ist.

ches Format, so dass es in

Und wir haben uns für eine

Ringbuchvariante entschieden.

Das hat außerdem den

Vorteil, dass man Vorder- und

Rückseite gut klappen und

lesen kann, ohne die Seiten

knicken zu müssen.

Nützliche Tipps, die Kontaktdaten

von Seilbahnen, die

man bei einigen Wandertipps

nutzen kann, und Platz für

eigene Notizen runden das

BZ-Wanderbuch ab.

Es ist ab sofort zum Preis von

9,50 Euro im BZ-Büro im Herbergsweg

4 (gegenüber Limare)

erhältlich. Am besten schauen

Interessenten während unserer

Kernöffnungszeiten von

Montag bis Freitag zwischen 8

und 12 Uhr vorbei.

stellt sich unsere

OB-Kandidatin

Frau

Dr. Claudia

Alfons bei Ihnen

vor. Mit

der erfahrenen

Juristin

haben wir eine

sehr kompetente

Person

gefunden, die unser Lindau

vereinen und im Interesse aller

weiterentwickeln kann. Frau Dr.

Alfons ist in Lindau aufgewachsen

und Lindau ist für sie, genauso

wie für uns: unser Paradies.

Wir wollen nun mit Ihnen

die vordringlichsten Punkte diskutieren

und vor allem die strittigen

„big points“ zügig lösen.

Dazu gehören die Themen Parken

und Verkehr, der Tourismus

und viele Aspekte, die für eine

lebens- und liebenswerte Heimatstadt

unerlässlich sind.

Wer auch noch an unseren

älteren BZ-Wanderbüchern

interessiert ist, erhält diese bis

Weihnachten 2018 im Doppel-

Pack (Bände 3 und 4) statt

für insgesamt 25,60 Euro zum

absoluten Geschenkpreis von

zusammen nur 10 Euro.

Viel Spaß beim Wandern

wünscht Ihnen Ihr BZ-Team.

HGF/BZ-Fotos: WV


LINDAUER

www.bz-lindau.de

VORSORGEMAPPE

Erhältlich bei der Bürgerzeitung

Mo.-Fr. 8 -12 Uhr

Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Preis: 12 Euro

www.freie-buerger-lindau.de


6 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

EINKAUFEN

Kunsthandwerk, Genuss, Kultur und Shopping

Lindau lädt zum Kunsthandwerkermarkt, zum verkaufsoffenen Sonntag und zur Sommerausstellung ein

Traditionell am letzten Ferienwochenende

in Bayern erfreut das

bunte Markttreiben beim Töpferund

Kunsthandwerkermarkt auf

dem Schrannenplatz Gäste und

Einheimische. Unter dem Titel

„Kunsthandwerk und Genuss“

findet man dort am 7. und 8. September

handwerkliche Kunst und

kulinarische Köstlichkeiten. Die

Inseleinzelhändler öffnen dazu

am Sonntag ihre Läden.

Gut essen und trinken hält

Leib und Seele zusammen.

Deshalb wurde das fröhliche

Samstag, 7. September, 2019

10 bis 18 Uhr: Töpfermarkt mit

Kunsthandwerk am Schrannenplatz

auf der Lindauer Insel

10 bis 18 Uhr: Sommerausstellung

im Kunstmuseum am

Inselbahnhof „Friedensreich

Hundertwasser – Traumfänger

einer schöneren Welt“

Sonntag, 8. September, 2019

10 bis 18 Uhr: Töpfermarkt mit

Kunsthandwerk am Schrannenplatz

auf der Lindauer Insel

10 bis 18 Uhr: Sommerausstellung

im Kunstmuseum am

Inselbahnhof „Friedensreich

Hundertwasser – Traumfänger

einer schöneren Welt“

10 bis 19 Uhr: Tag des offenen

Denkmals

10.30 bis 12 Uhr: Lindauer

Hafenkonzert mit dem

MV Oberreitnau

12 bis 17 Uhr: verkaufsoffener

Sonntag der Einzelhändler auf

der Insel

@ www.lindau.de

www.kultur-lindau.de

KURZ BERICHTET

Familienflohmarkt

Das Marktweiberteam

St. Johannes d. Täufer Bodolz

veranstaltet in Schachen am

22. September 2019 einen

Familienflohmarkt. Beginn

ist um 12 Uhr. Wer einen

Stand haben möchte, kann

unter der Telefonnummer

01 52/52 79 30 66 buchen. BZ

Erlös für „Wir helfen“

Robert Ratzinger löst seine

Schreinerei auf und veranstaltet

deshalb am Samstag, 14.

September, von 9 bis 14 Uhr

einen Flohmarkt in der ehemalige

Schreinerei (Eingang

nur von der Wiedemannstraße

her möglich). Es ist ein Resteverkauf

aus den Beständen der

Schreinerei zugunsten der Aktion

„Wir helfen“. Neben Werkzeug,

Möbelbeschlägen, Materialresten

und Türelementen

gibt es Haushaltsgegenstände,

Bilder und einige Möbel. BZ

Markttreiben auf dem Schrannenplatz

mit seinem vielfältigen

Angebot bereits vor zwei

Jahren durch kulinarische

Köstlichkeiten erweitert und

abgerundet: Neben liebevoll

gefertigtem Kunsthandwerk gibt

es Gaumenfreuden. Die Besucher

dürfen sich durch Lebensmittel

aller Art probieren – mit

dem Fokus auf „bio“ und „aus

der Region“ und in besonderer

Qualität – und sie natürlich

auch kaufen. Mitten in der

stimmungsvollen Atmosphäre

des historischen Ensembles

rund um den Diebsturm präsentieren

die Kunsthandwerker

Schmuck, Taschen, Hüte,

Schals, individuelle Kleidung,

Körperpflege in Manufakturqualität,

Töpferwaren, Gehäkeltes,

Witziges und Beeindruckendes

für Haus und Garten, Schönes

aus Holz und Glas, Upcycling-Kunst,

sinnliche Karten,

kunstvolle Wandbilder, Spielzeug

und vieles mehr. Einige

lassen sich bei der Arbeit sogar

über die Schulter schauen.

Am Sonntag, 8. September,

öffnen zudem die Einzelhändler

auf der Lindauer Insel von

12 bis 17 Uhr ihre Geschäfte

und laden zum verkaufsoffenen

Sonntag ein. Hier kann

man ohne Zeitdruck bummeln,

die neue Herbstmode erleben,

sich über tolle Rabattaktionen

freuen und dazwischen in den

gemütlichen Cafés und Restaurants

einen Boxenstopp einlegen.

Und es ist noch einiges

mehr los, was einen Besuch auf

der Lindauer Insel schön und

abwechslungsreich macht: An

beiden Tagen ist die Sommerausstellung

„Friedensreich Hundertwasser

– Traumfänger einer

schöneren Welt“ im Kunstmuseum

am Inselbahnhof geöffnet.

Am Sonntag erfreut der

Musikverein Oberreitnau mit

dem Lindauer Hafenkonzert vor

der stimmungsvollen Kulisse

des Lindauer Hafens die Zuhörer.

Und der Sonntag, der „Tag

des offenen Denkmals“, steht

unter dem Motto „Modern(e):

Umbrüche in Kunst und Architektur”.

Die neue Brodlaube,

das Kino Parktheater (Lindauer

Nachkriegsmoderne),

das Stadtarchiv, die Hundertwasser-Ausstellung

(der Architekturdoktor

und seine Manifeste

gegen das moderne Bauen)

und „Gefertigt in Lindau – Beispiele

kleiner Fabriken auf der

Insel“ bieten interessante Einblicke.

BZ/BZ-Fotos: S. Donner; V. Baum

Am letzten Ferienwochenende ist auf der Lindauer Insel viel geboten.

Neben dem traditionellen Kunsthandwerkermarkt hat auch die Sommerausstellung

im Kunstmuseum noch geöffnet, es ist verkaufsoffener Sonntag

und der „Tag des Denkmals“ bietet interessante Einblicke.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

EV Lindau Islanders Dauerkartenverkauf für Oberliga-Saison 2019/20 gestartet

Der Dauerkartenverkauf für die

Oberligaspielsaison 2019/20 hat

begonnen. Neu ab diesem Jahr:

Kinder und Jugendliche bis 15

Jahre erhalten freien Eintritt zu

den Heimspielen der Islanders.

Die Vorbereitungen für die

kommende Saison laufen auf

Hochtouren. Die Mannschaft

trainiert bereits intensiv, um

sich bestmöglich auf den Saisonstart

am 27. September vorzubereiten.

Die ersten Eiszeiten

für das Team von Headcoach

Chris Stanley fanden

schon statt.

Jetzt kommen auch alle

Fans der EV Lindau Islanders

zum Zuge. Etwas länger als gewohnt

mussten sie auf den

Verkaufsstart der Dauerkarten

für die Heimspiele warten. Der

Grund hierfür war die Umstellung

auf ein digitales Kartenlesesystem.

Die Preise der Einzelkarten

erhöhen sich zum ersten Mal

seit der Teilnahme in der Oberliga,

heißt es von Seiten des

EVL, auf jetzt zwölf Euro für

erwachsene Nichtmitglieder

sowie auf zehn Euro für den

ermäßigten Eintritt. Neu: Kinder

und Jugendliche bis 15

Jahre erhalten freien Eintritt

zu den Heimspielen der Islanders.

Jugendliche im Alter von

16 und 17 Jahren bezahlen

sechs Euro.

Ermäßigte Dauerkarten und

Einzelkarten sind gültig für

Mitglieder, Rentner und Studenten

sowie für Menschen

mit Behinderung. Rollstuhlfahrer

sind ebenfalls ermäßigt,

die Begleitperson hat freien

Eintritt.

Mit demselben Spielmodus

der Oberliga Süd wie in der

vergangenen Saison werden

insgesamt 16 Hauptrundenheimspiele

und neun Meisterrundenheimspiele

bzw. Spiele

in der Verzahnungsrunde mit

der Bayernliga stattfinden. Somit

sind 27 Heimspiele garantiert.

Zum diesjährigen Verkaufsstart

erhalten alle Käufer einer

Dauerkarte einen Gutschein im

Wert von 25 Euro, der für Essen

und Getränke im Stadion oder

im Fanshop ausgegeben werden

kann. Abholen kann man

sich den Gutschein an allen

Spieltagen an der Verkaufskasse

des EV Lindau, indem man

seine Dauerkarte vorzeigt.„Wir

wollen den Dauerkartenkäufern

einen Anreiz geben und

einen Ausgleich schaffen, da

wir den Eintritt für das Peiting-

Spiel ermäßigen werden und

beim Vorbereitungsspiel gegen

Landsberg sogar freien Eintritt

für jeden Fan gewähren werden“,

erklärt der zweite Vorsitzende

der EV Lindau Islanders,

Michael Meßmer. „Der Dauerkartenpreis

hat sich somit lediglich

um fünf Prozent erhöht.

Rechnet man den Gutschein

noch dagegen, sind wir

sogar noch günstiger geworden

als in der Vorsaison und belohnen

somit unsere treuen Fans“,

sagt der neue Technische Leiter,

Florian Grieger.

Bestellungen der Dauerkarten

können getätigt werden über:

Internet:

http://evlindau.com/tickets/

24h-Tickethotline von Reservix:

0 18 06/70 07 33

persönliche Bestellung:

in der Geschäftsstelle des EVL,

Eissportarena, Eichwaldstr. 16;

Öffnungszeiten: Mittwoch von 16

bis 18 Uhr sowie Montag/Freitag

von 11 bis 13 Uhr

per E-Mail:

gst@evlindau.com.

Dauerkarten können nicht an

den Vorverkaufsstellen reserviert

oder gekauft werden. BZ


GESCHÄFTSLEBEN 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

7

Duale Ausbildung: große Chancen, zu wenig Bewerber

IHK Schwaben: Hunderte Ausbildungsplätze noch unbesetzt – Unternehmen stellen noch ein

Die bayerisch-schwäbische Wirtschaft

setzt weiterhin auf die

duale Ausbildung, die Zahl der

neuen Auszubildenden bleibt auf

einem hohen Niveau. 5.000 Ausbildungsbetriebe

haben der IHK

Schwaben bislang 8.269 neue

Ausbildungsverträge gemeldet. Im

Vergleich zum Vorjahr bedeutet das

einen leichten Anstieg von 0,5 Prozent.

Dennoch sind hunderte Ausbildungsplätze

bislang unbesetzt.

Das liegt an rückläufigen Schulabgängerzahlen

und dem Trend

zu Schulabschlüssen, die bei

vielen jungen Menschen in einem

Studium münden. Auch

die Anzahl der Geflüchteten,

die eine Ausbildung in Schwaben

beginnen, ist rückläufig,

heißt es dazu in einer Pressemitteilung

der IHK Schwaben.

Während bei den Ausbildungsverträgen

in gewerblichtechnischen

Berufen in ganz

Schwaben ein Plus von zwei

Prozent zu verzeichnen ist

(2019: 3.325, 2018: 3.259),

bleibt die Zahl der Verträge bei

kaufmännischen Ausbildungsberufen

nahezu unverändert

(2019: 4.944, 2018: 4.968).

„Viele Unternehmen würden

EXPERTEN-

TIPP

Anleihen (englisch: Bonds),

Rentenpapiere, Obligationen,

Schuldverschreibungen,

Pfandbriefe… Das sind alles

Begriffe für ein und dieselbe

Sache: für festverzinsliche

Wertpapiere, mit

einer gewissen Laufzeit und

einer festen Zins-Zusage,

die von Staaten und Unternehmen

herausgegeben

werden.

Das Spektrum von Anleihen

ist sehr breit: Es gibt sehr

sichere, aber auch hochriskante

Versionen (High

Yield). Die Sicherheit der

Wertpapiere hängt von der

Bonität des Schuldners ab,

von der Laufzeit und von

der Anlageregion/Währung.

Man kann Anleihen einzeln

oder in Form von Investmentfonds

kaufen. Diese Fonds

heißen dann Rentenfonds

und streuen das Risiko auf

mehrere Schuldner.

Diese „Rentenfonds“ haben

nichts mit der im Volksmund

gebräuchlichen „Altersrente“

zu tun. Rentenfonds

sind keineswegs Fonds, aus

denen lebenslange Rentenzahlungen

erfolgen oder

die zum Aufbau von einer

lebenslangen Rente Verwendung

finden oder dafür

besonders geeignet sind.

Merke:

Je sicherer der Herausgeber

(Schuldner), desto geringer

mehr Auszubildende einstellen,

erhalten aber keine oder nicht

ausreichende Bewerbungen“,

berichtet Wolfgang Haschner,

Leiter des Fachbereichs Ausbildung

der IHK Schwaben. Der

bundesweite Trend, wonach

mehr als jeder dritte Betrieb

keine geeigneten Bewerber findet,

treffe auch für Schwaben

zu. „Besonders im Handel, in

der Gastronomie und in der

Logistik-Branche sind noch

viele Ausbildungsplätze unbesetzt.

Hier haben Kurzentschlossene

aller Schularten einschließlich

der Studienabbrecher gute

Chancen auf eine duale Ausbildung“,

erklärt Haschner. Bis

Ende Oktober werden häufig

noch Verträge geschlossen.

Offene Stellen finden Jugendliche

tagesaktuell unter www.

ihk-lehrstellenborse.de, derzeit

sind es in Schwaben noch über

400.

Generelle Trends

Teil 1: Anleihen, Rentenfonds

sind derzeit auch die Zinsen/

Renditen.

Je unsicherer der Schuldner,

desto mehr Zinsen muss er

bieten, damit ihm jemand Geld

leiht.

Beispiel:

Bei sicheren Staatsanleihen

(z.B. Schweiz, Dänemark,

Norwegen, Deutschland) sind

Renditen seit Jahren unter der

Inflationsrate bzw. im Minus-

Bereich.

Anleihen von schlecht bewerteten

Schuldnern nennt man Hochzinsanleihen

oder Junk-Bonds und

erkennt man am Zusatz „High

Yield“ im Fondsnamen.

Rentenfonds profitieren in

Zeiten sinkender Zinsen, da in

diesen die Kurse der Anleihen

stark steigen.

Die positiven Ergebnisse von

Rentenfonds in der Vergangenheit

hatten damit zu tun, dass die

Zinsen seit Jahren permanent

gesunken sind.

Umgekehrt erwirtschaften sie

bei steigenden Marktzinsen

Kursverluste. Das erklärt,

warum es im derzeitigen Zins-

Mileu nicht möglich ist, mit z.B.

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin

Manuela Klüber-

Wiedemann

1. Klassiker unter den Ausbildungsberufen

sind weiterhin

beliebt. Eher unbekannte Berufe

werden trotz großer Chancen

nicht wahrgenommen (z.B. Verfahrensmechaniker/-in

für Kunststoff-

und Kautschuktechnik).

Schüler würden durch dieses

„Mainstream-Verhalten“ manche

Chance vergeben.

2. Für Bewerber ist neben Betrieb

und Beruf vor allem die

Erreichbarkeit entscheidend.

Oftmals werden Ausbildungsstätten

in der Nähe zum Wohnort

gewählt, weiter als zehn

Kilometer pendeln wenige.

3. Die Tendenz der Bewerber

geht grundsätzlich zu kaufmännischen

Berufen mit geregelten

Arbeitszeiten.

Ansätze der IHK Schwaben

Neue Wissensreihe

Die Freie Sachverständige für

Kapitalanlagen und Altersvorsorge,

Manuela Klüber-Wiedemann,

gibt in der BZ Antworten

auf die wichtigsten Fragen

in Sachen Geldanlage und

Vermögensaufbau.

Oktober:

Was sind Zinsen – worauf ist

zu achten?

November:

Was sind Aktien – worauf ist

zu achten?

Dezember:

Was sind Aktien-Fonds, ETFs,

Mischfonds, Dachfonds, Assetklassenfonds,

Indexfonds –

worauf ist zu achten?

deutschen Anleihen positive

Renditen zu erwirtschaften.

Die vorherrschende Meinung,

Anleihen seien „sicher“, stimmt

nicht. Deshalb sollte man bei

dieser Anlageklasse genau

hinsehen!

MKW

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Die Industrie- und Handelskammer

Schwaben wird ihre

Bildungsoffensive „Lehre macht

Karriere“ konsequent weiterführen,

erklärt Haschner. „Wir

wollen allen Zielgruppen die

Vorteile der dualen Ausbildung

aufzeigen. Für jeden Jugendlichen

ist der Berufseinstieg

über eine Ausbildung ein tolles

Fundament, egal, ob man

die Mittelschule, die Realschule

oder das Gymnasium abschließt.“

So sind vom Berufskraftfahrer

bis zum Fachinformatiker

für Anwendungsentwicklung

derzeit noch offene

Ausbildungsstellen vorhanden.

Daneben unterstützt die

IHK Schwaben gezielt Studienabbrecher

oder Migranten, um

den unveränderten Fachkräftebedarf

zu bedienen.

IT-Kenntnisse sind gefragt

Im Metall- und Elektronikgewerbe

sind zuletzt mehrere

Ausbildungsberufe um digitale

Inhalte erweitert worden. Der

neue Beruf Kaufmann/-frau

im E-Commerce ist im September

2018 in Bayerisch-Schwaben

erfolgreich gestartet, mittlerweile

lernen 76 junge Menschen

diesen Beruf. Generell legen

Unternehmen auch bei anderen

Ausbildungsberufen zunehmend

Wert auf Basiskenntnisse

im IT-Bereich. Die von

der IHK Schwaben 2018 ins

Leben gerufene Zusatzqualifikation

„Digitale Kompetenz

für Auszubildende und Facharbeiter“

stieß auf sehr großes



































Interesse. Das Pilotprojekt zählt

auf Anhieb rund 590 Teilnehmer

und ist damit komplett

ausgebucht. Ebenfalls ausgebucht

sind die Pilot-Seminare

„Ausbilden 4.0“ für betriebliche

Ausbilder und Berufsschullehrer.

BZ

Top-Ten der IHK-Ausbildungsberufe

in Bayerisch-Schwaben:

1. Industriemechaniker/-in

2. Industriekaufmann/-frau

3. Kaufmann/-frau für

Büromanagement

4. Kaufmann/-frau im

Einzelhandel

5. Verkäufer/-in

6. Kaufmann/-frau im

Groß- und Außenhandel

7. Mechatroniker/-in

8. Fachinformatiker/-in

9. Zerspanungsmechaniker/-in

10. Fachkraft für

Lagerlogistik

Anzeigen


8 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

WISSENSWERTES

Geheimnisse des Wassers

Vortrag am 13. September in Stadtbücherei

Friedensreich Hundertwasser hatte

eine ganz besondere Beziehung

zum Element Wasser. Er verwies in

den Werken seiner Malerei immer

wieder auf dessen verschiedene Erscheinungsformen:

„Wasser, Regentropfen,

Tränen, Wasser auf dem

Meer, Wasser in den Flüssen, Wasser

in den Seen, Wasser, das vom

Himmel fällt, und Wasser, das von

den Augen fällt.“ Die Bilderwelt

des Lebenselixiers Wasser ist

auch für die Wissenschaft ein faszinierendes

Thema. Im Rahmen

des Begleitprogramms zur Sonderausstellung

„Friedensreich Hundertwasser

- Traumfänger einer

schöneren Welt“ stellt die Wasserforscherin

Regine C. Henschel

am 13. September 2019 in der

Stadtbücherei Lindau in ihrem Bildervortrag

sieben neu entdeckte

„Geheimnisse des Wassers“ vor.

Eines dieser Geheimnisse ist

die Kommunikationsfähigkeit

von Wasser: Über eine Distanz

von bis zu ca. 1,5 m tauschen

Wassertropfen im Stuttgarter

Labor von Regine C. Henschel

und Prof. Dr. Bernd Kröplin

Informationen aus und beeinflussen

sich gegenseitig in

ihrer Struktur.

Wasser hat ein „Gedächtnis“.

Es reagiert auf äußere Einflüsse

und bildet in feinen Strukturen

im getrockneten Tropfen ab,

ob es z.B. Mobilfunk oder

Röntgenstrahlung ausgesetzt

war, mit Pflanzen, Heilsteinen

oder Musik in Kontakt kam.

Ein Wassertropfen, der klassische

Musik von Satie „gehört“

hat, sieht in seiner inneren

Struktur deutlich anders aus

als einer, der Hardrock ausgesetzt

wurde. Wasser dokumentiert

die Einwirkungen von

Frequenzen, Schwingungen und

noch vielen weiteren äußeren

Einflüssen, die als Tropfenbilder

unter dem Dunkelfeldmikroskop

fotografiert werden. Wasser

ist so etwas wie ein „riesiger

Informationsspeicher“, den es

gilt, zu entdecken und zu lesen.

Die „Geheimnisse des Wassers“

werden in klaren Vorher-Nachher-Fotografien

von wunderschönen

Wassertropfenstrukturen

in einem Bildervortrag

offenbart. Im Anschluss sind

thematische Fragen an die Referentin

willkommen. Eintritt

frei, um Anmeldung wird gebeten.

Tel.: 0 83 82/27 75 65 15

oder E-Mail: museum@kulturlindau.de

BZ

BZ-Fotos: Prof. Dr. Bernd Kröplin

Ausbildungsbeginn bei der Lindauer Dornier GmbH

Am 2. September begann für

17 junge Menschen eine Ausbildung

(Industriemechaniker,

Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker,

Konstruktionsmechaniker,

Elektroniker für

Betriebstechnik, Maschinenund

Anlagenführer sowie

Industriekaufleute) bei Dornier.

Zeitgleich haben noch drei Studenten

der Dualen Hochschule

Ravensburg für verschiedene

technische und kaufmännische

Fachrichtungen ihr Studium

begonnen. Zur Vermittlung

berufsspezifischer Grundlagen

vervollständigen fünf weitere

Azubis von externen Firmen das

Team.

Der erste Tag der Ausbildung

stand im Zeichen des gegenseitigen

Kennenlernens. Nach der

Besichtigung der Werke Lindau

und Esseratsweiler sowie dem

ersten Einblick in die jeweiligen

Ausbildungsräume wurde

die erste Tageshälfte mit einem

gemeinsamen Mittagessen abgerundet.

Anschließend wurden

die Neuankömmlinge mit betrieblichen

und ausbildungsspezifischen

Abläufen vertraut

gemacht. Praktische Übungen

verdeutlichten den Aspekt

Offene Gesprächsrunde: Frauen in der Politik

Über die Hälfte der deutschen

Bevölkerung, die wählen darf, sind

Wählerinnen. Trotzdem sind Frauen

in den kommunalen Gremien,

auch im Landkreis Lindau, wenig

vertreten. Um die wichtige Arbeit

der Kreis- und Stadträtinnen, die

die Belange der Bürgerinnen und

Bürger des Landkreises und der

Stadt vertreten, vorzustellen, hat

die Gleichstellungsbeauftrage des

Landkreises Lindau, Ursula Sauter-

Heiler, eine Gesprächsrunde im

Weingut Teresa Deufel in der

Schachener Str. 211 in Lindau organisiert.

Alle interessierten Frauen

sind am Donnerstag, 19. September,

ab 19 Uhr herzlich eingeladen,

mit den Politikerinnen Barbara

Krämer-Kubas, Daniele Kraft,

der Teamarbeit. Innerhalb der

nächsten zwei bis dreieinhalb

Jahre, je nach Berufswahl, wird

die LiDo ihre Azubis in einer intensiven

Ausbildung begleiten,

so dass ihre Fähigkeiten wie

Fachwissen, Geschick und Einsatzfreude

gefördert werden.

Motivierte, gut ausgebildete

Mitarbeiter sind die Basis, den

künftigen und hohen Herausforderungen

der globalen Märkte

gewachsen zu sein.

Bewerbungen für das Jahr 2020

werden gerne per Post oder

E-Mail angenommen.

BZ-Foto: Dornier

Ulrike Lorenz-Mayer, Petra Meier to

Bernd-Seidl, Uta Reinholz, Angelika

Rundel, Renate Schmid, Sabine

Schmid, Jasmin Sommerweiß und

Christiane Thiesen persönlich ins

Gespräch zu kommen und diese

zu ihrer Arbeit, ihren Zielen oder

auch den Schwierigkeiten bei der

Ausübung ihres Amtes zu befragen

oder Wünsche zu äußern. BZ


























Anzeigen













Probealarm

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit

und zur Information

der Bevölkerung

wird am Donnerstag, 12.

September 2019, um

11 Uhr eine Probealarmierung

durchgeführt,

informiert das Landratsamt

Lindau. Hierfür werden die

Sirenen mit dem Sirenensignal

„Warnung der Bevölkerung“

- einem einminütigen

Heulton - ausgelöst. Die

Firma Liebherr in Lindenberg

nimmt an diesem

Probealarm teil. Zusätzlich

wird eine Meldung für den

Landkreis Lindau über die

Warn-App NINA abgesetzt.

Der Heulton soll die Bevölkerung

bei schwerwiegenden

Gefahren für die öffentliche

Sicherheit veranlassen,

ihre Rundfunkgeräte einzuschalten

und auf Durchsagen

zu achten. Der Probealarm

dient dazu, die Funktionsfähigkeit

des Warnsystems zu

überprüfen und die Bevölkerung

auf die Bedeutung des

Sirenensignals hinzuweisen.

Infos: www.innenministerium.

bayern.de

BZ

Ämterwechsel beim Inner Wheel Club

Wie in jedem Sommer wechseln

die Vorstandsämter bei

Inner Wheel, einer der größten

internationalen Frauenvereinigungen

mit mehr als 100.000

Mitgliedern.

Mit der 9. Ämterübergabe des

Inner Wheel Clubs Lindau seit

Gründung kann der Club auf

das Geleistete der vergangenen

Jahre stolz sein. Vieles wurde

seither bewegt und zahlreiche

soziale Projekte in der Region

wurden unterstützt.

In diesem Jahr gab die bisherige

Präsidentin des Inner Wheel

Clubs Lindau, Petra Meier to

Bernd-Seidl, ihre Präsidentschaft

an Sabine Blocher weiter.

Für das kommende Jahr als

Präsidentin wünscht sich Sabine

Blocher den Gedanken von Inner

Wheel „Freundschaft, soziales

Engagement und internationale

Verständigung“ in den Vordergrund

des Clublebens zu stellen.

Das nächste große Event ist der

alljährliche Kleiderbasar „Von

Frau zu Frau“, zu dem die Clubmitglieder

bereits jetzt herzlich

einladen. Der Basar findet am

Samstag, 12. Oktober, von 9 bis

14 Uhr im Gemeindehaus

St. Josef in Reutin statt.

BZ-Foto: Inner Wheel Lindau


WISSENSWERTES 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

9

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Bei der Burlesque, der Kunst des eleganten Entblätterns, geht es um Spaß und Genuss mit ganz viel

Glamour und Glitzer – wie hier bei Fanny di Favola.

BZ-Foto: Martin Dürr

Kunst des „eleganten Entblätterns“

Spielbank Lindau Glamour und Glitzer bei Casino Burlesque

Bei der Burlesque geht es um

Vergnügen und Genuss. Die Akteurinnen

auf der Bühne genießen

ihren Auftritt am Samstag,

21. September 2019, ab 21 Uhr

im Foyer der Spielbank Lindau

mindestens ebenso wie das Publikum.

Die Darbietungen fallen je

nach Künstlerin ganz unterschiedlich

aus: mal klassisch,

mal elegant, mal humorvoll

oder ungewöhnlich. Gemeinsam

haben sie im Grunde nur

eines: Es geht darum, dass sich

eine Person möglichst elegant

und unterhaltsam bestimmter

Elemente ihrer Garderobe entledigt

– niemals vollständig,

dafür umso kunstvoller.

Bei der diesjährigen Casino

Burlesque darf sich das Publikum

auf hochkarätige Darbietungen

ausgewählter internationaler

Künstlerinnen, wie

Anja Pavlova, Tronicat la Miez,

Minouche von Marabou und

Jiminy Cricket freuen. Durch

das Programm führt in bewährter

Weise die Raketenmieze von

Bodensee Burlesque.

Im Anschluss an die Show

legt DJ Jäger aus Stuttgart einen

extrem tanzbaren Mix aus

Rock‘n‘Roll, Swing, Schlager

und Disco auf.

Die Ursprünge der Burlesque

liegen in der zweiten Hälfte

des 19. Jahrhunderts. Während

ihrer Blütezeit Anfang des 20.

Jahrhunderts entfalteten sich

die Burlesque-Darbietungen zu

einer ganz eigenen Kunstform.

Nach den 50ern geriet die Kunst

des „eleganten Entblätterns“

dann langsam in Vergessenheit.

Vor einigen Jahren wurde sie

allerdings wiederentdeckt und

seitdem von unterschiedlichen

Künstlerinnen und Künstlern

belebt und immer wieder neu

und zeitgemäß interpretiert.

Burlesque wird derzeit immer

beliebter und bereichert längst

mit internationalen Stars wie

z.B. Dita van Teese das kulturelle

Entertainment.

BZ

Casino Burlesque

Samstag, 21. September 2019,

Foyer Spielbank Lindau

Beginn: 21 Uhr, Einlass: 20 Uhr

Tickets im Vorverkauf:

am i-Punkt im Lindaupark, an der

Theaterkasse im Stadttheater

und unter: www.reservix.de

Event-Telefon der Spielbank mit

aktuellen Infos zu den Events:

0 83 82/27 74 46

@ www.bodensee-burlesque.com

www.spielbank-lindau.de

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10 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

WISSENSWERTES

Stadtwerke begrüßen Auszubildende

Mit sechs Azubis starten die

Stadtwerke Lindau ins Ausbildungsjahr

2019 und freuen

sich über die Jugendlichen, die

jetzt Teil der Stadtwerke-Familie

sind. „Motivierte und top

ausgebildete Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind die

Grundlage unseres Erfolges“,

sagt Geschäftsführer Thomas

Gläßer. Die Berufsanfänger/-innen

erwartet eine

lehrreiche und umfassende

Ausbildung, in der sie von

ihren Ausbildern individuell

betreut werden und verschiedene

Abteilungen durchlaufen.

Carina Dinkelmeyer (hinten

rechts) startet ihre Ausbildung

zur Industriekauffrau, Frank

Khanh Cao Nam (hinten; Zweiter

von rechts) und Markus

Wernicke (vorne rechts) zu

Elektronikern für Betriebstechnik,

Dino Handanagic

(links hinten) und Christopher

Hoßbach (hinten; Zweiter von

links) zu Anlagenmechanikern

für Versorgungstechnik und

Obaidullah Yaqoobi (vorne

links) zum Fachinformatiker

für Systemintegration bei der

Telekommunikation.

BZ-Foto: SWLi

Herbstprogramm

Friedensräume Ausstellung an Schule

Nach einem aufregendem Sommer

mit internationalen Gästen in

Lindau machen die Friedensräume

mit dem Herbstprogramm weiter.

Am Donnerstag, 12. September,

treffen sich um 19 Uhr

Menschen in der Villa Lindenhof,

die miteinander in einen

Dialog eintreten wollen. Das

Thema ist Wirtschaft und Arbeit.

Eingeladen sind alle Interessierten.

Vorkenntnisse sind

nicht erforderlich.

Mit der Ausstellung der Bundeszentrale

für politische Bildung

„Frieden machen – wie

geht das“ sind die Friedensräume

an den Schulen präsent.

Wie sieht zivile Friedensarbeit

aus? Was machen Friedenskräfte

in Krisengebieten? Um

diese Fragen geht es in der Ausstellung,

die vom 19. September

bis zum 28. Oktober im

Valentin-Heider Gymnasium

zu sehen ist. Am Mittwoch, 18.

September, werden Oberstudiendirektor

Schmitt und Waltraut

Bube von den Friedensräumen

die Ausstellung um 18 Uhr eröffnen.

Der Besuch anderer

Schulen ist willkommen. Interessierte

Schulklassen werden

um Anmeldung im Sekretariat

gebeten: 0 83 82/94 95 30.

Am Freitag, 20. September,

spricht um 19 Uhr Dr. Wolfgang

Heinrich in der Villa Lindenhof

über Menschen und Gruppen,

die in der Öffentlichkeit

kaum sichtbar werden. Bilder

Am 3. Oktober kann man um 11

Uhr in den Friedenräumen afrikanischen

und deutschen Märchen

lauschen. Es lesen Vincent Semenou

(er singt und tanzt dazu)

und Brigitte Bollinger. Es werden

Spenden für den Verein „Yayra –

steh auf und richte auf“ in Togo

gesammelt. BZ-Foto: PR

und Berichte über Gewalt,

Leid, Zerstörung stehen in

allen Medien im Vordergrund.

Aber das ist nur ein Teil der

Wirklichkeit. In allen Kriegsund

Konfliktgebieten engagieren

sich Einzelne und Gruppen

für den Frieden. Nur von

ihnen hört man nicht. Es sind

Aktivisten, die sich bemühen,

in ihren eigenen Gesellschaften

„Friedenskräfte“ zu mobilisieren.

Dr. Wolfgang Heinrich

arbeitete 30 Jahre in der

Entwicklungszusammenarbeit

von Nichtregierungsorganisationen.

Er konnte erleben, wie

Frieden von unten wächst. Der

Eintritt zur Veranstaltung ist

frei.

BZ

Der „Wäsenkrieg“ in Lindau

Bund Naturschutz Feier- und Erinnerungsveranstaltung am 21.09.

Anlässlich des 40. Jubiläums der

Wäsenrettung lädt die Kreisgruppe

Lindau des Bundes Naturschutz am

Samstag, 21. September 2019, zu

einer Feier- und Erinnerungsveranstaltung

ein.

„Vor 40 Jahren waren große Teile

der Lindauer Bevölkerung

im wahrsten Sinn des Wortes

in Aufruhr. Nie vorher, aber

auch nie nachher wurde heftiger

und leidenschaftlicher um

ein ökologisches Thema gestritten.

Der Bezirk Schwaben

wollte im Landschaftsschutzgebiet

am bayerischen Bodenseeufer

in Lindau-Zech eine große,

international ausgerichtete Jugendbildungs-

und Begegnungsstätte

bauen. Daneben plante

auch der berühmte Erfinder

Dr. Felix Wankel in unmittelbarer

Nachbarschaft einen größeren

Anbau an sein bestehendes

Forschungsinstitut, ebenfalls

im Landschaftsschutzgebiet

gelegen. Um die Bebauung

zu ermöglichen, hob die Mehrheit

des Lindauer Kreisstages

unter Führung des damaligen

Landrats Klaus Henninger den

Landschaftsschutz auf. Das und

viele andere Umstände führten

zum sogenannten ‚Wäsenkrieg‘,

der unter dieser Bezeichnung

in die Lindauer Stadtgeschichte

einging“, schreibt Erich Jörg,

1. Vorsitzender der Kreisgruppe

Lindau (Bodensee) des Bundes

Naturschutz in Bayern e. V.

Und weiter: „Am Ende der

höchst emotionalen Auseinandersetzungen

siegte der Wille

des Volkes über die staatliche

Macht. Das Bodenseeufer in

Lindau-Zech blieb von einer

Massivbebauung verschont.

Der Gesamtbereich von der

Leuchtenbergvilla bis hinüber

zum Zeltplatz in Zech ist heute

der bedeutendste Natur- und

Erholungsraum am bayerischen

Bodenseeufer. Die Stadt Lindau

hat dazu nach der Wäsenauseinandersetzung

viel beigetragen.“

Aus Anlass dieses Jubiläums

will die Kreisgruppe Lindau

(Bodensee) des Bundes Naturschutz

in Bayern e. V. (BN) an

dieses bedeutende Ereignis auf

dem Sektor des Landschaftsund

Naturschutzes erinnern. So

lädt der BN am Samstag, 21. September

2019, an historischer

Stätte zu einer Feier- und Erinnnerungsveranstaltung

ein. „Wir

wollen an die Menschen erinnern

und ihnen danken, dass

sie vor 40 Jahren in einem Großeinsatz

für den Naturschutz

erfolgreich gelitten und gekämpft

haben“, erklärt Erich

Jörg. Er selbst war schon vor 40

Jahren in diesem Widerstand

vertreten.

Die Veranstaltung beginnt

um 10 Uhr am Wäsenparkplatz

an der Eichwaldstraße nahe der

Einmündung in die Fraunhoferstraße.

Ein Rundgang führt um

das damals umstrittene Gebiet.

Auf dem Rundweg gibt es Musik

und Gedichte u. a. von Rainer

Maria Rilke und Ausschnitte aus

einer Schilderung eines Spaziergangs

am Bodensee von Nobelpreisträger

Hermann Hesse. Für

die musikalische Begleitung sorgen

der Alphornbläser Hermann

Kohler und eine Musikgruppe

der Musikschule Holdereggen

unter Leitung von Stefan Hilger.

Am Endpunkt des Rundgangs

nahe des Forschungsinstituts

sprechen Zeitzeugen.

Weiter gibt es eine symbolische

Baumpflanzaktion von vier

Bäumen – einer für jedes Jahrzehnt.

Die eigentliche Pflanzaktion

kann erst vorgenommen

werden, wenn der Laubfall stattgefunden

hat. Die Veranstaltung

ist öffentlich.

BZ

Jeder ist ein Gewinner

Hans Metzner Schwimmen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin

Nina Hefendehl hat zum siebten

Mal in Folge am Hans Metzner

Gedächtnisschwimmen teilgenommen.

„Das ist jetzt jedes Jahr

ein Sommer-Highlight für mich“,

sagt sie und findet: „Jeder Teilnehmer

ist ein Gewinner“.

Nina Hefendehl (re. im Bild)

kommt aus Nordrhein Westfalen.

Seit neun Jahren ist sie nun

hier zu Hause. „Ich fühle mich,

als sei ich nie woanders gewesen,

es ist hier ein Paradies für

wasserliebende Menschen wie

mich“, erzählt sie. Sie ist Internistin,

arbeitet im Krankenhaus

Tettnang. Viel Zeit, um

sich auf das Schwimmereignis

mit Trainings vorzubereiten,

bleibt ihr da nicht. Einmal pro

Woche 2.000 Meter - meist im

Hallenbad - zurückzulegen -

mehr ist kaum drin.

„Inzwischen habe ich mir

eine gute Brustschwimmtechnik

angeeignet. So halte ich

die Schwimmstrecke durch

den See überhaupt durch“,

erzählt sie.

„Fünfmal mal war ich die

letzte Schwimmerin, die ins

Ziel kam. Dieses Jahr war ich

die Drittletzte, da zwei Teilnehmer

unterwegs aufgeben

mussten und eine Schwimmerin

noch hinter mir war“, ist

von Nina Hefendehl zu erfahren.

„Jeder Schwimmer, der

ankommt, wird fröhlich klatschend

empfangen und beglückwünscht.

Die Stimmung

ist jedesmal toll.“

Morgens um 7.40 Uhr stiegen

50 Teilnehmer (20 Frauen

und 30 Männer) zum Hans

Metzner Gedächtnisschwimmen

in Bregenz an der Hafenmole

ins Wasser. Danach schwimmt

jeder in seinem Tempo. „Das

Wasser hatte 24 Grad Celsius,

fühlte sich allerdings auf die

lange Schwimmstrecke von

nahezu sieben Kilometern doch

deutlich kühler an“, berichtet

Hefendehl. „Immer, wenn ich

den Kaiserstrand sehe, dann

freue ich mich, dass ich schon

so weit gekommen bin. Eine

Weile später wundere ich mich

dann aber, dass ich immer noch

auf Höhe des Kaiserstrandes

bin“, lacht Hefendehl und hat

inzwischen herausgefunden,

dass anderen Schwimmern trotz

der unterschiedlichen Leistungsniveaus

ähnliche Gedanken

durch den Kopf gehen.

„Ich genieße das Gefühl von

Freiheit im großen Wasser und

die Möglichkeit, gefahrlos eine

so lange Strecke durch den See

schwimmen zu können. Beim

Blick nach links oder rechts

sieht man niemanden, man

fühlt sich ganz allein mit sich

und der Natur. Das ist ein tolles

Gefühl! Tatsächlich wird mit

etlichen Begleitbooten für die

Sicherheit der Teilnehmer gesorgt.

Die Kreiswasserwacht

Lindau, die Ortsgruppen aus

Weiler und Nonnenhorn, Feuerwehr,

THW, österreichische

Wasserrettung und Seepolizei

sowie die Wasserschutzpolizei

Lindau und der Lindauer Schwimmverein

engagieren sich da sehr.

Die Organisation ist immer

hervorragend.“

Norbert Wild von der Wasserwacht

Bad Grönenbach war

wieder als Erster in einer Stunde

und 21 Minuten im Ziel.

Nina Hefendehl brauchte etwa

drei Stunden. „Wir kennen uns

schon lange, freuen uns jedes

Mal wieder auf die Herausforderung.

Es ist kein Wettkampf.

Jeder, der teilnimmt und ankommt,

ist ein Gewinner und bekommt

eine Urkunde. Anschließend gibt

es einen gemütlichen Hock und

Verpflegung.“ BZ/BZ-Foto: Privat


07. bis 21.09.2019

BZ-Foto: Hans-Jörg Apfelbacher

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Samstag, 07.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Marktplatz

10-13 Uhr, Let‘s go Backstage –

Wage einen Blick hinter die Kulissen0708 ,

Lindauer Sommerferienprogramm,

Club Vaudeville, Von -Behring-Str. 6

10-18 Uhr, Kunsthandwerk und Genuss ,

Schrannenplatz, Lindau-Insel

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Bücherflohmarktladen,

Langenweg 46

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-

Kunstauktion , Vorbesichtigung,

Auktionshaus Michael Zeller,

Bindergasse 7

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

Anzeigen

16-23.30 Uhr, Weinfest , Altes Reutiner

Rathaus, Köchlinstr.

17.30 Uhr, Musik im September - Two Alive ,

Lass das Tanzbein schwingen, Hotel Köchlin,

Kemptener Str. 41

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

La Traviata , von Giuseppe Verdi, Stadttheater,

Fischergasse 37

22.30 Uhr, Delikat feiern , Can Dan, Lolau.

Rennt, Matzeer u. Gianni, Club Vaudeville,

Von Behring-Str. 6

ACHBERG

14.30 Uhr, Führung zur Geschichte von

Schloss Achberg , Schloss Achberg 2

BREGENZ

14 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

DORNBIRN

10-18 Uhr, Herbstmesse , Messegelände,

Dornbirn

KRESSBRONN

10-11.30 Uhr, Pony-Erlebnisstunde , Ponys

pflegen, führen, reiten, spielen, Betznau

14-16 Uhr, Geführte Bibelwegwanderung ,

mit Gedanken und Anregungen für den

Alltag, Bahnhof, Bibelwegstelle,

Nonnenbacher Weg 30

NONNENHORN

17 Uhr, Stachusfest , Stachus

WASSERBURG

15-17.30 Uhr, Schätze rund um die

Antoniuskapelle , Führung mit Weinprobe,

Antoniuskapelle

17.30 Uhr, Gitarrenkonzert mit Peter Pik,

Rock, Country, Klassik, Latin, Spanish, Jazz,

Halbinsel

Sonntag, 08.09.2019

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Hafenkonzert ,

MV Oberreitnau, Hafenpromenade

10-18 Uhr, Kunsthandwerk und Genuss ,

Schrannenplatz, Lindau-Insel

10-18 Uhr, Tag des Offenen Denkmals ,

Lindenhofpark,

11-13 Kino Parktheater, 12+14 Uhr „Die

neue Brotlaube“,

11-16 Uhr Stadtarchiv,

11+14 Uhr Rainhaus, 11+14 Uhr Villa Stahl,

11 Uhr Grundschule Hoyern,

11.30 Uhr Villa Rasteck,

15 Uhr St. Josef

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

12-17 Uhr, Verkaufsoffener Sonntag ,

Einzelhandel, Lindau-Insel

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

Hänsel und Gretel , Märchenoper in drei

Akten, Stadttheater, Fischergasse 37

17 Uhr, Orgelkonzert mit Wolfgang Kraus ,

Werke von Johann Sebastian Bach,

Max Reger, Stefan Trenner u. J. S. Bach,

Pfarrkirche St. Josef, Kemptener Str.

ACHBERG

10 -18 Uhr, Tag des offenen Denkmals ,

mit buntem Programm für Groß und Klein,

ganztägig, Schloss Achberg 2

BREGENZ

16 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle,

Zeichnungen, Holzbau, Modelle,

Anzeigen

Installationen, Kunsthaus Bregenz,

Karl-Tizian-Platz

DORNBIRN

10-18 Uhr, Herbstmesse , Messegelände,

Dornbirn

KRESSBRONN

10 Uhr, Tag des offenen Denkmals ,

Führung durch die Villa, keine Parkmöglichkeit,

Atelier Berthold Müller-Oerlinghausen,

Nonnenhornerstr. 36

14 Uhr, Tag des offenen Denkmals ,

Führung durch die Villa, keine Parkmöglichkeit,

Atelier Berthold Müller-Oerlinghausen,

Nonnenhornerstr. 36

16 Uhr, Tag des offenen Denkmals ,

Führung durch die Villa, keine Parkmöglichkeit,

Atelier Berthold Müller-Oerlinghausen,

Nonnenhornerstr. 36

19 Uhr, Akkordeonorchester Junge Oldies,

Konzert, Lände, Seestr. 24

WASSERBURG

11 Uhr, Bayrischer Frühschoppen , mit

Alleinunterhalter Stefan dem Urvieh aus

dem Allgäu, Seniorenheim Hege, Hege 5

18-19 Uhr, Promenadenkonzert , Halbinsel

WEISSENSBERG

11-13 Uhr, Kinderkleiderbasar ,

Herbst/Winter, Festhalle, Schulstr. 4

Anzeigen

© 2019 www.d-werk.com

Bildausschnitt: Horst Antes, Figur

auf roter Fläche (Figur auf Rot),

1965/66 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
























Figurative Kunst

aus der Sammlung der

Oberschwäbischen

Elektrizitätswerke (OEW)

von Antes bis Zürn

10. August bis 27. Oktober 2019

Schloss Achberg

Freitag 14 bis 18 Uhr

Sa So Feiertage 10 bis 18 Uhr

www.Schloss-Achberg.de

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


08. bis 15.09.2019

VERANSTALTUNGEN

Montag, 09.09.2019

LINDAU

11-18 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Vorbesichtigung, Auktionshaus

Michael Zeller, Bindergasse 7

14.15-17.15 Uhr, Oasenchallenge , Lindauer

Sommerferienprogramm, Anmeldung

erforderlich, Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

19.30 Uhr, Verein für Garten- und Landespflege

, Treffen, Gasthof Langenweg,

Langenweg 24

KRESSBRONN

10-11.30 Uhr, Offener Babytreff und

Krabbelgruppe , Ansprechpartnerin: Sonja

Gentile, Familientreff, Seestr. 20

17 Uhr, Gästebegrüßung , mit kleinem Spaziergang

durch den Ort, Tourist-Information

im Bahnhof, Nonnenbacher Weg 30

WASSERBURG

17-18.15 Uhr, Rundgang über die malerische

Halbinsel , Willkommenstour, Pfarrheim St.

Georg, Halbinselstr. 81

20 Uhr, Edelbrand und Liköre , Brennereiführung

mit Destillatprobe, Obst- und Ferienhof

Schwand, Schwand 3

Dienstag, 10.09.2019

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang .,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

14.30-18 Uhr, Naturforscher in der Wildnis ,

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

16-17 Uhr, Computer für Kinder , Computernachmittag:

Spiel und Übungen mit Word,

Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt Zech,

Leiblachstr. 8

19.30 Uhr, Vortrag zur Patientenverfügung ,

Hospitzzentrum Haus Brög zum Engel,

Christa-Popper-Saal, Ludwig-Kick-Str. 30

BREGENZ

19 Uhr, Das Vorarlberg Museum und seine

Kauffmann-Sammlung , Referent: Peter Melichar,

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1

KRESSBRONN

16.30 Uhr, Kutschfahrt zur historischen

Kabelhängebrücke , Tourist-Information im

Bahnhof, Nonnenbacher Weg 30

NONNENHORN

14-19 Uhr, Zuschauen und probieren ,

Schaubrennen, Obstbauer Hener, Conrad-

Forster-Str. 21

18-19.30 Uhr, Weinprobe , mit Kellerführung

und Blick ins Atelier, Rebhof Schaugg,

Conrad-Forster-Str. 25

Mittwoch, 11.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Marktplatz

10 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Versteigerung, Auktionshaus

Michael Zeller, Bindergasse 7

20 Uhr, Bienenzuchtverein Lindau ein

kostbares Bienenprodukt: Bienenwachs –

Barbara Fleschutz, Hotel Bayerischer Hof,

Seepromenade

BREGENZ

19-20 Uhr, Mila Plaickner: Ausgeschlafen ,

Ausstellungseröffnung, Theater Kosmos,

Mariahilfstr. 29

19.30 Uhr, Finkslinggs , traditionelle

Volksmusik von der Vergangenheit bis zur

Gegenwart, bei schlechtem Wetter Pier 69,

Hafen, Blumenmolo

KRESSBRONN

14 Uhr, Geführte Radtour , ins Bodensee-

Hinterland, Tourist-Information im Bahnhof,

Nonnenbacher Weg 30

17 Uhr, Peter Pan – Eine abenteuerliche

Reise ins Nimmerland , Erzähltheater mit

Gabi Altenbach, Lände, Seestr. 24

NONNENHORN

10.30-11.30 Uhr, Fischbrutanstalt , Besichtigung,

Fischbrutanstalt, im Paradies 7

17-18.30 Uhr, Torkelerklärung , mit Weinverkostung,

Alter Weintorkel, Conrad-Forster-Str.

SIGMARSZELL

19.30-20.30 Uhr, Meditation und Entspannung

, Reikizentrum – Akademie Seelenstaub,

Tobelstr. 60

WASSERBURG

17-18.30 Uhr, Führung durch Marschall‘s

Beerengarten , Obsthof Marschall, Hege 65

18 Uhr, Pferdekutschfahrt , rund um

Wasserburg, Lindenplatz

20 Uhr, Kinder bringen die Welt weiter ,

Rundgespräch mit Anton Kimpfler und

Tatjana Kerl, Eulenspiegel, Kulturraum,

Dorfstr. 25

Donnerstag, 12.09.2019

LINDAU

9 Uhr, Café MitEinander , von Frauen für

Frauen, Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt

Zech, Leiblachstr. 8

10 Uhr, Internationale Bodensee-

Kunstauktion , Versteigerung, Auktionshaus

Michael Zeller, Bindergasse 7

14.30-18 Uhr, Naturforscher in der Wildnis ,

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

Offener Dialogabend , Villa Lindenhof,

Lindenhofweg 25

BREGENZ

18 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

19 Uhr, Tango en Punta , Tangofestival, Festspielhaus,

Platz der Wiener Symphoniker 1

HERGENSWEILER

14.30-17 Uhr, Kreativ- und Begegnungsnachmittag

, Wohnanlage am Riegersbach, Gemeinschaftsraum

der Liebenau, Altmannstr. 9

17.30-19 Uhr, Schenken, Erben oder

Vermächtnis? , Einführung in die Grundlagen

der Nachlassgestaltung, Wohnanlage am

Riegersbach, Lebensräume, Altmannstr. 9

KRESSBRONN

8-12 Uhr, Wochenmarkt , Rathausplatz,

Hauptstr. 19

14-18 Uhr, Schachgruppe , für Anfänger, Fortgeschrittene

und Profis, Seehotel, Uferweg 5

18-19.30 Uhr, Mit dem Bauern über den

Bauernpfad , abendlicher Spaziergang mit

Informationen über die regionale

Landwirtschaft, Bauernpfad, Weinbichl 6

NONNENHORN

10-12 Uhr, Wanderung durch Obst u. Wein ,

Gasthof Adler, Sonnenbichlstr. 25

20 Uhr, Abendkonzert , Schäfflerplatz

WASSERBURG

18.30-20 Uhr, Sundowner SUP-Treff ,

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

20 Uhr, Stefan Frommelt Trio , Der König

lässt bitten, reloaded Vol. IV, Eulenspiegel,

Café, Dorfstr. 25

Freitag, 13.09.2019

LINDAU

10 Uhr, Internationale Bodensee-Kunstauktion

, Versteigerung, Auktionshaus

Michael Zeller, Bindergasse 7

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für Alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen,

helfen, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

18-19 Uhr, Märchen für Erwachsene ,

Mangturm, Turmstube, Seehafen

18 Uhr, Schweigekreis , Treffen,

Altes Rathaus, Vorplatz, Bismarckplatz 4

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte , Wolfgang Amadeus Mozart,

Stadttheater, Fischergasse 37

20 Uhr, Enno Bunger und Band , Enno Bunger,

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

21 Uhr, Zebrahead u. The Bottom Line ,

Rock, Club Vaudeville, Von Behring-Str. 6

BREGENZ

12 Uhr, Tango en Punta , Tangofestival, Festspielhaus,

Platz der Wiener Symphoniker 1

KRESSBRONN

10-11 Uhr, Themencafé , Ansprechpartnerin:

Jutta Merz-Baumann, Familientreff, Seestr. 20

10-11 Uhr, Walk and talk , Spaziergang in und

um Kressbronn, Ansprechpartnerin:

Natalie Kugel, Familientreff, Seestr. 20

19 Uhr, Kulturgemeinschaft Arbeitskreis

Kunst: Kunstkampus , Ausstellungseröffnung,

Lände, Seestr. 24

WASSERBURG

15 Uhr, Skulpturenführung , Pfarrheim

St. Georg, Halbinselstr. 81

Samstag, 14.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Marktplatz

10-12 Uhr, Kröllkapelle , Alter Aeschacher

Friedhof, Langenweg

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Bücherflohmarktladen,

Langenweg 46

14 Uhr, Färben und Drucken wie zu Großmutters

Zeiten , Bauernhof für Jung und Alt

„Haug am Brückele“e.V. Köchlinstraße 23

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der

Barbier von Sevilla , Oper von Gioacchino

Rossini, Stadttheater, Fischergasse 37

20 Uhr, Chris Gall – Room of silence , Piano

Solo, Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

22.30 Uhr, 90er 2000er Bravohits , Club

Vaudeville, Von Behring-Str. 6

BREGENZ

12 Uhr, Tango en Punta , Tangofestival, Festspielhaus,

Platz der Wiener Symphoniker 1

14 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

HERGENSWEILER

Kinder- und Jugendkleiderbasar , Herbst/

Winter, Leiblachhalle, Friedhofweg 6

KRESSBRONN

12.30 Uhr, Bodensee Marathon , Halbmarathon,

Marathon, Staffel-(Halb-)Marathon,

Mini-Marathon/Kids Run, mit Rahmenprogramm,

Hauptstraße, auf Höhe der Festhalle

19 Uhr, Kees Tillema: Dimension Zeit ,

Ausstellungseröffnung, Lände, Seestr. 24

Sonntag, 15.09.2019

LINDAU

9-11 Uhr, Ansichtskarten- und Briefmarkensammlerverein

, Sammlertreffen, Gasthof

Langenweg, Langenweg 24

10.30-12 Uhr, Lindauer Hafenkonzert ,

MV Reutin und Trachtenverein D‘Eichwälder

Hafenpromenade

Anzeige


VERANSTALTUNGSKALENDER WWW


VERANSTALTUNGEN 15. bis 21.09.2019

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tourist-

Information, Alfred-Nobel-Platz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

Schwanensee , Piotr Iljitsch Tschaikowski,

Stadttheater, Fischergasse 37

18 Uhr, EV Lindau Islanders – EC Peiting ,

Eishockey Oberliga, Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

ACHBERG

14.30 Uhr, Bella Figura , Ausstellungsführung,

Schloss Achberg 2

BREGENZ

12 Uhr, Tango en Punta , Tangofestival, Festspielhaus,

Platz der Wiener Symphoniker 1

16 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

KRESSBRONN

11-18 Uhr, Straßenfest , mit verkaufsoffenem

Sonntag, Kressbronn

SIGMARSZELL

9.30-12 Uhr, Baby- und Kinderkleiderbasar,

mit Kaffee und Kuchenverkauf, Haus des

Gastes

WASSERBURG

18-19 Uhr, Promenadenkonzert , Halbinsel

19.30 Uhr, Viktor Romanko , Akkordeon-

Konzert, Kirche St. Georg, Halbinselstr.

Montag, 16.09.2019

KRESSBRONN

10-11.30 Uhr, Offener Babytreff und

Krabbelgruppe , Ansprechpartnerin: Sonja

Gentile, Familientreff, Seestr. 20

17 Uhr, Gästebegrüßung , mit kleinem Spaziergang

durch den Ort, Tourist-Information

im Bahnhof, Nonnenbacher Weg 30

WASSERBURG

17-18.15 Uhr, Rundgang über die malerische

Halbinsel , Willkommenstour, Pfarrheim St.

Georg, Halbinselstr. 81

20 Uhr, Edelbrand und Liköre , Brennereiführung

mit Destillatprobe, Obst- und Ferienhof

Schwand, Schwand 3

Dienstag, 17.09.2019

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

14.30-18 Uhr, Naturforscher in der Wildnis ,

Verein Grünes Klassenzimmer, Anheggerstr. 40

16-17 Uhr, Computer für Kinder , Computernachmittag:

Spiel und Übungen mit Word,

Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt Zech,

Leiblachstr. 8

19 Uhr, Treffpunkt Gesundheit: Vorsorgeuntersuchung

der Aorta , Was ist Sinnvoll?

Wer zahlt was?, Oberschwabenklink,

Esztergom-Saal im Kolpinghaus,

Langenweg 24, Eintritt frei

20 Uhr, Film: Autark – Leben mit der Energiewende

4 , Club Vaudeville, Von Behring-Str. 6

KRESSBRONN

16.30 Uhr, Kutschfahrt zur historischen

Kabelhängebrücke , Tourist-Information im

Bahnhof, Nonnenbacher Weg 30

18 Uhr, Heizungsmodernisierung , Infoabend

mit Thomas Zerlaut, Badmanufaktur,

Gemeindebücherei, Hemigkofener Str. 11

NONNENHORN

17 Uhr, Wein-ArchitekTour , begrenzte

Gästezahl, Jakobus-Apotheke, Apothekengarten,

Seehalde 5

18-19.30 Uhr, Weinprobe , mit Kellerführung

und Blick ins Atelier, Rebhof Schaugg,

Conrad-Forster-Str. 25

Mittwoch, 18.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Marktplatz

18-22.30 Uhr, Die digitale Transformation

im Verkauf , Podiumsdiskussion, Networking

und Marketing vor Ort, Bayerische Spielbank

Lindau, Chelles-Allee 1

20 Uhr, Amnesty International , Gruppentreffen,

Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz 1

BODOLZ

15-17 Uhr, Bürgersprechstunde , bei Bürgermeister

Christian Ruh, Rathaus, Rathausstr. 20

BREGENZ

19.30 Uhr, Finkslinggs , traditionelle Volksmusik

von der Vergangenheit bis zur Gegenwart,

bei schlechtem Wetter Pier 69, Hafen,

Blumenmolo

KRESSBRONN

14 Uhr, Geführte Radtour , ins Bodensee-

Hinterland, Tourist-Information im Bahnhof,

Nonnenbacher Weg 30

17 Uhr, Happy Birthday Joaquino Payaso ,

Kindertheater mit Achim Sonntag, Lände,

Seestr. 24

18 Uhr, Technischer Ausschuss , Sitzung,

Rathaus, Sitzungssaal, Hauptstr. 19

NONNENHORN

10.30-11.30 Uhr, Fischbrutanstalt , Besichtigung,

Fischbrutanstalt, im Paradies 7

17-18.30 Uhr, Torkelerklärung , mit Weinverkostung,

Alter Weintorkel, Conrad-Forster-Str.

WASSERBURG

10 Uhr, Rundumkreis , Gesprächsrunde,

Eulenspiegel, Kulturraum, Dorfstr. 25

17-18.30 Uhr, Führung durch Marschall‘s

Beerengarten , Obsthof Marschall, Hege 65

18 Uhr, Pferdekutschfahrt , rund um Wasserburg,

Lindenplatz

Donnerstag, 19.09.2019

LINDAU

9 Uhr, Café MitEinander , von Frauen für

Frauen, Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt

Zech, Leiblachstr. 8

14.30-18 Uhr, Naturforscher in der Wildnis,

Verein Grünes Klassenzimmer,

Anheggerstr. 40

19 Uhr, English-Club Lindau , www.englishclub-lindau.jimdo.com,

Hotel Landgasthof

Köchlin, Kemptener Str. 41

19 Uhr, Infoabend Heilpraktiker Lerncoach-

Kinesiologie , Heilpraktikerschule, Uferweg

11, Eingang nahe Pulverturm, Lindau-Insel

19.30 Uhr, Stammtisch für Glaubenszweifler

, Kaffeehaus Augustin, Fischergasse 33

BREGENZ

9 Uhr, Logistik Forum Bodensee , Verein,

Netzwerk, Logistik, Festspielhaus, Seestudio,

Platz der Wiener Symphoniker 1

18 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

KRESSBRONN

8-12 Uhr, Wochenmarkt , Rathausplatz,

Hauptstr. 19

14-18 Uhr, Schachgruppe , für Anfänger,

Fortgeschrittene und Profis, Seehotel,

Uferweg 5

17.30-18 Uhr, Rundgang , Teddybärenhotel,

Nonnenhornerweg 33

NONNENHORN

10-12 Uhr, Wanderung durch Obst u. Wein ,

Gasthof Adler, Sonnenbichlstr. 25

20 Uhr, Abendkonzert , Schäfflerplatz

WASSERBURG

18.30-20 Uhr, Sundowner SUP-Treff ,

Freibad Aquamarin, Reutener Str. 12

Freitag, 20.09.2019

LINDAU

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel-Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für Alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen,

helfen, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

18-19 Uhr, Märchen für Erwachsene ,

Mangturm, Turmstube, Seehafen

18 Uhr, Schweigekreis , Treffen,

Altes Rathaus, Vorplatz, Bismarckplatz 4

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

Im weissen Rössl , Operette von Ralph

Benatzky, Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Von denen niemand spricht –

die Arbeit der Friedensaktivisten in

Krisengebieten , Vortrag von Wolfgang

Heinrich, Villa Lindenhof, Lindenhofweg 25

BREGENZ

15 Uhr, B4run u. Oktoberfest ,

Festspielhaus, Werkstattbühne,

Platz der Wiener Symphoniker 1

17 Uhr, Mythos Idylle Maisäß:

Künstler residenzen auf Montafoner

Maisäßen 2016-2018 , Vernissage,

Vorarlberg Museum, Kornmarktplatz 1

KRESSBRONN

10-11 Uhr, Themencafé , Ansprechpartnerin:

Jutta Merz-Baumann, Familientreff,

Seestr. 20

Walk and talk , Spaziergang in und um

Kressbronn, Ansprechpartnerin:

Natalie Kugel, Familientreff, Seestr. 20

19.30 Uhr, Alles klar, Herr Kommissar? ,

Lesung von und mit Ute Wehrle und Hans

Jürgen Kugler, Gemeindebücherei,

Hemigkofener Str. 11

Arne Kopfermann u. Band , Konzertlesung,

Ev. Christuskirche, Ottenbergweg 20

WASSERBURG

15-17 Uhr, Eine-Welt-Laden ,

Eine-Welt-Laden, Halbinselstr. 73

Skulptura , kostenlose Kunstführung,

Wasserburg

Skulpturenführung , Pfarrheim St. Georg,

Halbinselstr. 81

Samstag, 21.09.2019

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Marktplatz

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Bücherflohmarktladen,

Langenweg 46

10 Uhr, Gedenkveranstaltung–Jubiläum

40Jahre Wäsenrettung , Wäsenparkplatz,

Eichwaldstraße

14 Uhr, Hoffest mit Erntefeier , Musik,

Kulinarisches, Naturwerkstatt, Clown

Stefan, Bauernhof für Jung und Alt

„Haug am Brückele“e.V. Köchlinstraße 23

19 Uhr, EV Lindau Islanders – HC Landsberg ,

Eishockey Oberliga, Eissportarena,

Eichwaldstr. 16

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte , Wolfgang Amadeus Mozart,

Stadttheater, Fischergasse 37

20 Uhr, Levantino – Von Freiheit und Leben ,

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

20 Uhr, Straiht-Ahead-Jazz aus Berlin ,

mit dem Jazz-Programm „good Bait“

präsentieren die vier Muikerin bester

Staight-Ahead-Manier, Jazzkeller,

Bregenzer Str. 146

21 Uhr, Casino Burlesque , Glamour u.

Glitzer, Bayerische Spielbank Lindau,

Chelles-Allee 1

21 Uhr, Los Fastidos u. Ghostbastardz ,

Punk, Club Vaudeville, Von Behring-Str. 6

BREGENZ

14 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

18 Uhr, Cold Songs: Rom , William

Shakespeare, Bettina Erasmy, Vorarlberger

Landestheater, Großes Haus, Seestr. 1

KRESSBRONN

10-20 Uhr, Oldtimer-Treffen Kressbronn

Classics , Naturstrandbad, Parkplatz,

Bodanstr. 67

WASSERBURG

9.30-12 Uhr, Kinder- und Jugendbasar ,

Sumserhalle, Reutener Str. 12

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22. bis 24.09.2019

VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 22.09.2019

LINDAU

10.30-12 Uhr, Lindauer Hafenkonzert ,

MV Aeschach-Hoyern, Hafenpromenade

10.30 Uhr Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred-Nobel Platz 1

13-17 Uhr, Tag der offenen Tür , Modelleisenbahnausstellung

Spur N, Hauptbahnhof,

Bahnhofplatz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Entführung

aus dem Serail , Wolfgang Amadeus

Mozart, Stadttheater, Fischergasse 37

ACHBERG

14.30 Uhr, Bella Figura ,

Ausstellungsführung, Schloss Achberg 2

19 Uhr, Meisterkurs Gesang des

Landeskonservatoriums Feldkirch ,

DAUER-VERANSTALTUNGEN

Lindau

Kostenlose Energieberatung für Lindauer,

mit Herrn Thomas Kubeth, jeden 1.+3. Do.

im Monat, 8-12 Uhr, Bregenzer Str. 8,

Bauamt Zimmer EG 8.0.16, Anmeldung

unter Tel. 0 83 82 / 9 18-6 01 erforderlich.

Lauf- und Walkingtreff: Treffpunkt

Motzacher Wald, Mi. 18.30-19.30 Uhr

Lauftreff des Skiclubs für Jung und Alt

Lindau, Dunkelbuchweg,

Treff: Parkplatz des Trimm-Dich-Pfads,

Do. 17-18 Uhr

Verein für Garten- und Landespflege, Gasthof

Langenweg, Interessierte willkommen,

jeden 2. Mo. im Monat, 19.30 Uhr

Lindau-Insel

Rotkreuz-Flohmarkt „Die Wundertüte“,

In der Grub 22, Mo.-Fr. 10-17 Uhr

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Leukämien,

Lymphonen u. anderen

Blutsystem erkrankungen, Tel. Info unter

0 83 82 / 2 65 43, jeden 1. Fr./Monat ab 19

Uhr, Langsgasthof Köchlin, Kemptener Str.

41, Lindau

Selbsthilfegruppe der SauerstoffLiga trifft

sich jeden letzten Sa. im Monat um 14.30

Uhr zu Vorträgen und Erfahrungsaustausch

in der RadInsel Lindau, Dammsteggasse

4.

Vortrag: Lass aus Deinen Wunden Wunder

wachsen durch Lösen von Fremdengerien

und traumatischen Erlebnissen

jeden Donnerstag um 18.30. Uhr,

In der Galerie Shtivelberg, Ludwigstr. 1,

Anmeldung: 0 83 82 /9 47 93 85,

Eintritt frei.

Lindau-Aeschach

Ambulante professionelle Beratung im

häuslichen Bereich zur Unterst. für ein

Sterben zuhause, Besuchsdienst für Kranke

und Sterbende e.V., Tel.

01 71/8 34 66 53

Amnesty International, Bücher-/Trödelflohmarkt,

Lindau-Aeschach, Langenweg

46, Sa. 10-13 Uhr

Frauentreff der Kolpingsfamilie Lindau,

Kolpinghaus, Langenweg 24,

jeden 3. Di. im Monat, 14.30 Uhr

Grünes Klassenzimmer e.V.: Abenteuer

Wildnis im grünen Klassenzimmer. Spiel,

Spaß und Naturpädagogik im Wald- und

Erlebnis gelände immer Di. + Do. von

Abschlusskonzert, Schloss Achberg 2

BREGENZ

16 Uhr, Thomas Schütte , Aquarelle, Zeichnungen,

Holzbau, Modelle, Installationen,

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz

19.30 Uhr, Alexander Lonquich (Dirigent,

Klavier), Roché Jenny (Trompete) ,

Symphonieorchester Vorarlberg, Festspielhaus,

Platz der Wiener Symphoniker 1

WASSERBURG

10-13 Uhr, Tag der offenen Tür , Motto:

Reinschauen bei deiner Feuerwehr,

Freiwillige Feuerwehr, Lindenplatz

15 Uhr, Stephan Rustige: Du wirst dich für

einen Augenblick in meiner Seele verfangen

Künstlerführung, Kuba - Kunst im Bahnhof,

Bahnhofstr. 18

14.30-18 Uhr, Anheggerstr. 40;

Tel. 0 83 82 / 2 74 96 62

Handball Schnuppertraining des TSV

Lindau, Abt. Handball, ab Jg. 2006 in der

Dreifachsporthalle: jeden Di.,

17-18.30 Uhr (nicht i. d. Ferien),

bis Jg. 2007 in der FOS

Sporthalle: do. 17.15-18.30 Uhr

(nicht i. d. Ferien)

Senioarentreff Kolpingfamilie Lindau,

Kolpinghuette am Langenweg 24, jeden 1.

Do. im Monat, 15 Uhr

Lindauer Pilgerstammtisch – für Jakobspilger

und welche, die es werden wollen.

Jeden ersten Mittwoch im Monat, 18 Uhr,

In der Weinstube Reutin. Kontakt: Mobil

0 15 22-4 76 51 57

Offener Spieletreff, Verein

Grünes Klassen zimmer, Anheggerstr. 40,

Di.+Do., 14.15-18 Uhr (nicht in den

Ferien)

„Ohne Salz kein Leben“ – Gesundheit mit

Natursalz; jeden Mittwoch 16.30 Uhr

Vortrag, (Asthma, Neurodermitis,

Allergien, Schilddrüse, Blutdruck,

Immunsystem stärken usw.)

Eintritt frei! Tel. Anmeldung erbeten unter

Tel. 0 83 82 / 7 50 15 36, Salzgrotte Lindau

Langenweg 37, 88131 Lindau

Parkinson Selbsthilfegruppe,

Gasthaus Rebstock, Kirchstr. 2,

jeden letzten Di. im Monat, 15 Uhr

Rockzipfelgruppe in Aeschach, kostenloser

Eltern-Kind-Treff, 0-4 Jahren, Di. und

Mi. 8.30-11.30 Uhr in Ludwig-Kick-Str. 9

Sammlertreffen des Ansichtskarten- und

Briefmarkensammlervereins Lindau,

im Gasthof Langenweg, Langenweg 24,

jeden 3. Sonntag im Monat 9-11 Uhr

Stationäres Hospiz Haus Brög zum Engel,

Aufnahme schwerstkranker Menschen,

ganzheitliche medizinisch/pflegerische

Betreuung, Unterstützung der Angehörigen,

Tel. 0 83 82 /94 43 74,

Ludwig-Kick-Str. 30, Lindau

Lindau-Reutin

English-Club Lindau e.V., Auskünfte

unter Tel. 0 83 89/ 2 56, oder englishclub@huckle-gmbh.de,

jeden Donnerstag

ab 19 Uhr im Hotel Landgasthof Köchlin,

Kemptener Str. 41

Familienzentrum Minimaxi,

Köchlinstr. 46a:

18-19 Uhr, Promenadenkonzert , Halbinsel

Montag, 23.09.2019

WASSERBURG

17-18.15 Uhr, Rundgang über die malerische

Halbinsel , Willkommenstour, Pfarrheim

St. Georg, Halbinselstr. 81

20 Uhr, Edelbrand und Liköre , Brennereiführung

mit Destillatprobe, Obst- und

Ferienhof Schwand, Schwand 3

Dienstag, 24.09.2019

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang ,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Mo.: 9-12 Uhr: Internationales Frauenfrühstück,

16-18 Uhr: Kleinkindtreff

„Working moms & kids“

Di.: 9-12 Uhr: minimaxi-Café mit Frühstück

und Sprache-Café, 15.30-17.30

Uhr: Kleinkindtreff „Die Schlumpfis“

Mi.: 10-12 Uhr: Kleinkindtreff „Die Rasselbande“,

14.30-17.30 Uhr: minimaxi-

Café (14-tägig mit pädagog. Angeboten)

Do.: 10-12 Uhr: Kleinkindtreff „Die

Singzwerge“, 15-17.30 Uhr: minimaxi-

Café Ideen- und Kreativtreff

Fr.: 10-12 Uhr: Säuglingstreff „Die

Milchmäuse“, 15-18 Uhr: Kleinkind-

Schulkind-Treff „Die Erdenkinder“

So.: 10-13 Uhr: Familienbrunch (Termin

siehe Homepage)

Herzsportgruppe, Berufsschulturnhalle,

Reutiner Str., Übungs-, Trainingsgruppe

Mi., 18.15 Uhr; gemischte Gruppe Mi.,

19.15 Uhr

Kleiderladen Nachbarschaftshilfe, Kemptener

Str. 10, NEU Di. 9-14 Uhr, Sa. 9-12 Uhr

Lauf- und Walkingtreff, Parkplatz

Strandbad Eichwald, Di. 9-10 Uhr

Reparaturstube Lindau Jeden 1. Montag

im Monat (bei Feiertagen eine Woche

später), Öffnungszeiten: 18 bis 21 Uhr

www.reparaturstube.org

Rockzipfelgruppe Lindau,

kostenl. Eltern-Kind-Treff, 0-4 Jahre,

Mo.+Do. 9-12 Uhr, Info unter

Tel. 01 52-52 66 89 63, Kemptener Str. 28

SCB-Dienstagsradeln,

Treffpunkt: Schule Reutin, Schulstr. 23,

ca. 20-35 km, jeden Di. ab 17 Uhr

Schwangeren und Baby Cafe, in den

Räumen von Erste Schritte, Kemptener

Str. 28, jeden Mittwoch 9 bis 11 Uhr

Lindau-Zech

Mehrgenerationenhaus, Leiblachstr. 8:

Offener Mittagstisch,

Mo. + Mi. 11.30-13.30 Uhr

Zwergentreff“ (Kleinkinderbetreuung),

Mo., Di. und Do. 8.30-11 Uhr mit

Sprachförderung

Internationales Frauencafé, Do. 9-11 Uhr

Amnesty International, Jugendtreff Fresh,

für Jugendl. ab 13 J., Bregenzer Str. 177,

Mo. 17-20 Uhr, Fr. 16-22 Uhr

20 Uhr, Film: Anderswo. Allein in Afrika ,

Club Vaudeville, Von Behring-Str. 6

BREGENZ

17 Uhr, International Lighting Technologies

Event , Festspielhaus, Werkstattbühne,

Platz der Wiener Symphoniker 1

18 Uhr, Cold Songs: Rom , William Shakespeare,

Bettina Erasmy, Vorarlberger

Landestheater, Großes Haus, Seestr. 1

Stadtführungen

in Lindau

Lindauer Stadtrundgang

bis 29.10.

Di. 10.30 Uhr und Fr. 14.30 Uhr

bis 14.09. Sa. 15 Uhr

bis 29.9. So. 10.30 Uhr

Nachtwächterrundgang:

bis 30.10. Mi. 20 Uhr

Führung mit der Nachwächterin:

27.09. -25.10., Fr. 20 Uhr

WICHTIGE ADRESSEN

Tourist-Information Lindau:

Lennart-Bernadotte-Haus

Alfred-Nobel-Platz 1

(gegenüber Hauptbahnhof)

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/26 00-30

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,

Samstag: 10 bis 18 Uhr

Mittwoch: 10 bis 12.30 Uhr u. 14 bis 18 Uhr

Sonntag: 10 bis 13 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis

Freitag jeweils bereits ab 8.30 Uhr

An Feiertagen bleibt geschlossen.

Tourist-Information Wasserburg:

Lindenplatz 1

88142 Wasserburg

Tel.: 0 83 82/88 74 74

Tourist-Information Nonnenhorn:

Seehalde 2

88149 Nonnenhorn

Tel.: 0 83 82/82 50

Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer

Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Herausgeber und Verlag:

Lindauer Bürgerzeitung Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82/5 04 10-49

Internet: www.bz-lindau.de

Herstellung: Buchdruckerei Lustenau GmbH,

Millennium Park 10, A-6890 Lustenau

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21

vom 01.03.2019. Es gelten die allgemeinen

Geschäftsbedingungen des Verlages.

VERANSTALTUNGSKALENDER WWW

AUSSTELLUNGEN

AllgäuerArtGalerie, Vexierbilder –

„Das Wesentliche ist sichtbar für den der

gefunden hat, und unsichtbar für den,

der nicht weiß, wonach es zu suchen gilt“.

Ausstellung auf zwei Etagen,

Schneeberggasse 3, Lindau Insel,

Tel. 01 74-3 30 62 32.

Casa dell’arte Galerie und Atelier: Freskenu.

Illusionsmalerei, Marktplatz 4, Lindau-

Insel; 1. Etage im „Haus zum Baumgarten“;

jeden Sa. 10-17 Uhr geöffnet.

Kunstmuseum am Inselbahnhof:

Friedrich Hundertwasser - Traumfänger

einer schöneren Welt.

Die Ausstellung hat bis 29.9.2019 Mo. bis

So. von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen Mo. bis So.

um 10.30 und 14 Uhr.

Lindauer Dahlienschau: Über 800

verschiedene Dahliensorten, ab Mitte August

bis Ende Oktober täglich von

Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet.

Büchelewiesweg, Stadtbus Linie 1.

Paracelsusschule, Ausstellung „See trifft

Seele“ des Wahl-Lindauers Frank Seifert.

Die teils großformatigen Arycl-Gemälde

variieren eine künstlerische Reise vom

Bodensee zum Salzkammergut mit einem

kleinen Abstecher nach Venedig.

Öffnungs zeiten der Schule

tägl. 9-12 Uhr außer Mi. + So.,

Zeppelinstr. 2, Lindau Insel.

Seniorenheim Hege: Ausstellung von

5 KUBA-Mitgliedern unter dem Titel

„Bunte Welt in Hege“

bis Ende November

Theater Café Lindau: Die Malerin

Lisa Kölbl-Thiele stellt ihre Bilder aus;

Linggstr. 6, Lindau Insel.

Auflage: 22.500 (Sommer)

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Die Redaktion behält sich Änderungen und

die Aufnahme von Terminen vor. Für die

Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt

die Redaktion keine Gewähr.

Zur kostenlosen Meldung einer Veranstaltung

nutzen Sie bitte unseren Internetauftritt,

da hier alle notwendigen Daten nach festem

Schema übernommen werden.

LINDAUER

Bürgerzeitung


KUNST UND KULTUR 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

Die besten Fotos der Welt im Festspielhaus

Faszinierende Überblendschau mit Bildern aus dem weltgrößten Fotokunstwettbewerb

Der weltgrößte Fotokunstwettbewerb

„Trierenberg Super Circuit“

bringt auch 2019 wieder die besten

Bilder des Jahres aus aller

Welt im Wege einer faszinierenden

Überblendschau in das Bregenzer

Festspielhaus.

125.000 Fotos aus 120 Ländern:

Der Wettbewerbsjahrgang

2019 ist ein kreativer und

ideenreicher Mix digitaler Bildschöpfungen.

Die Bilder dieses

Wettbewerbes sind einfach anders.

Hier geht es um Fotos, die

alle Zeit der Welt haben. Fotos,

die danach verlangen, mehr

als nur flüchtig überflogen zu

werden. Fotos, in deren Farben,

Formen und Stimmungen

man sich verlieren kann.

Das Feld der besten Einreichungen

zum Wettbewerb ist

breit gefächert: Meisterwerke

der weltbesten Naturfotografen,

die monatelange Vorbereitungen

im Tarnzelt erforderlich

machten. Reisebilder, die den

Betrachter ohne Flugticket und

Hotelgutschein rund um den

Globus führen. Landschaftsaufnahmen

im denkbar besten

Licht. Aktfotografie jenseits von

„Sex sells“. Sport- und Actionfotografie

voll Kraft und Dynamik.

Portraitaufnahmen von

Gesichtern, deren Intensität

man nicht mehr vergisst.

Dieses Universum der Fotografie

ist auch in Buchform

erschienen: 528 Seiten, rund

vier Kilogramm schwer, versammelt

es 2.000 Aufnahmen

in exzellenter Druckqualität.

Eine Bilderreise, die sich als

Schule des Sehens versteht.

Ein feuriger Appell gegen die

alltägliche Bilderflut, bei dem

die Augen wahrlich Augen

machen werden.

Das „Beste vom Besten 2019“

ist aber auch in einer von

CeWe präsentierten digitalen

Überblendshow in einer perfekten

Melange aus Musik und

Bild zu erleben: am Montag,

16. September, um 18 und um

20.15 Uhr im Festspielhaus in

Bregenz.Kartenreservierung

unter: 00 43 664/3 30 46 33

oder per E-Mail an: fotoforum@

fotosalon.at BZ BZ-Fotos: Alfonso D. Levin (o.li.); Timo Boll (o.re.); Jacky Wong (unten li.) und Maureen Toft (unten re.)

15

„finkslinggs am See“

Musikalische Geschichten und

Lieder aus nah und fern: mundartig,

unartig, anständig, unanständig,

bodenständig, doppelbödig,

beflügelnd, erotisch –

warum nicht – politisch: Das ist

die Veranstaltungsreihe „finkslinggs

am See“. Hier erlebt man,

wie traditionelle Volksmusik von

der Vergangenheit in die Gegenwart

geführt und ihr zu einem

stilistisch nach allen Seiten hin

offenen Klang verholfen wird, um

sie so mit frischem Leben zu erfüllen.

Jeden Mittwoch im September

lädt das Duo mit musikalischen

Überraschungsgästen

zum Jodeln, Singen und Mitsingen

ein. „finkslinggs“, das

sind Evelyn Fink-Mennel und

Philipp Lingg. Philipp Lingg, der

mit dem Hit „Vo Mello bis ge

Schoppornou“ bekannt wurde,

und Evelyn Fink-Mennel, leidenschaftliche

Musikerin, Jodlerin

und Musikethnologin aus dem

Bregenzerwald. „finkslinggs am

See“ am Blumenmolo in Bregenz

am 11., 18. und 25. September

jeweils um 19.30 Uhr (bei

schlechtem Wetter im Pier 69).

BZ-Foto: PR

Virtuose Akkordeonmusik

Die Bürgerstiftung Wasserburg

freut sich sehr, dass der russische

Professor Viktor Romanko

am Sonntag, 15. September,

um 19.30 Uhr in der St. Georgs

Kirche Wasserburg erneut ein

Konzert gibt. Nach seinem

Erfolg bei der Premiere 2018

war es auch der Wunsch des

Künstlers selbst, ein weiteres

Konzert in Wasserburg zu geben.

Professor Viktor Romanko

ist vielfacher Preisträger internationaler

Akkordeon-Wettbewerbe

sowie Preisträger von

Improvisationswettbewerben.

Sein musikalisches Spektrum

spannt einen Bogen von Klassik

(Bach, Vivaldi, Liszt u.a.)

bis Jazz (Gershwin, Piazzolla

u.a.), ergänzt um russische

Originalmusik, volkstümliche

Musik sowie Rock und Pop.

Viktor Romanko ist der einzige

Künstler der Welt, der die

Komposition „Die vier Jahreszeiten“

von Antonio Vivaldi in

eigener Bearbeitung als Gesamtwerk

auf dem Bajan (Knopfgriffakkordeon)

vorstellt.

Der Eintritt zum Konzert ist

frei.

BZ

„Was berührt, das bleibt.“ Einer der besten Jazz-Pianisten „Von Freiheit und Leben”

Im August erschien das

neue Album „Was berührt,

das bleibt.“ des Hamburger

Singer-Songwriters

Enno Bunger, das direkt in

die Top 40 der Deutschen

Albumcharts einstieg. Am

Freitag, 13. September,

präsentiert er um 20 Uhr

dieses Album im Lindauer

Zeughaus – noch vor der

großen Releasetour durch

die deutschen Großstädte.

„Er steht für melancholischen

Pop mit tiefgründigen,

poetischen Texten.

Enno Bunger liebt es, die

Genres zu mischen. Indie

trifft bei ihm auf Folk, Klavierballaden

auf Electronica.

Immer wieder stellt

er sich in seinen Songs

seinen eigenen Abgründen

und denen unserer

Gesellschaft“, schreibt der

Lindauer Kulturverein in

seiner Ankündigung und

weist zudem darauf hin,

dass das Konzert unbestuhlt

ist. BZ-Foto: Dirksen

Mit Chris Gall präsentiert

der Lindauer Zeughausverein

in Zusammenarbeit

mit dem Kulturamt

Lindau einen der besten

Jazz-Pianisten Deutschlands.

Letztes Jahr noch mit der

bekannten Formation

Quadro Nuevo zu Gast im

Lindauer Zeughaus, stellt

er am Samstag, 14. September,

um 20 Uhr sein

aktuelles Solo-Album

„Room of silence“ vor.

„Eigenkompositionen,

ruhig wie das Meer in

der Ferne und zugleich

bewegt und schillernd

wie jede einzelne Welle,

nimmt Chris Gall sein

Publikum mit zu einem

Ausflug voll Zauber und

Fantasie. Und zwischen

den Tönen entsteht

Raum für Neues“, heißt

es in der Veranstaltungsankündigung.

BZ-Foto: Mike Meyer

Nach einer längeren Pause

wieder auf Tour und am

Samstag, 21. September,

um 20 Uhr zum dritten

Mal zu Gast im Lindauer

Zeughaus, sind Levantino.

Unkonventionelle und

unvorhersehbare Auftritte

sind ein Markenzeichen

der Band, die

neben inzwischen über

200 Auftritten im In-und

Ausland auch Theatererfahrung

am Münchner

Volkstheater in einigen

Stücken unter Christian

Stückl sammelte.

„Levantino-Konzerte,

das ist Abenteuer-

Urlaub für die Ohren.

Mit Saxophon, Gitarre

und Klarinette zwischen

Gypsy-Swing, jüdischer

Volksmusik und Jazz und

jenseits des musikalischen

Mainstreams

erobern sie die Herzen

ihrer Zuhörer!“

BZ-Foto: PR


16 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

LINDAUER RÜCKBLICK

Nüberlins spenden an Bürgeraktion

Vor 15 Jahren hat der Familienbetrieb

Obstbau Nüberlin an

der Autobahnauffahrt A96 in

Lindau sein neues Ladenlokal

eröffnet. Dieses Jubiläum

nahm die Familie nun zum

Anlass, anstatt ein Fest zu

feiern eine Spende an die

Bürgeraktion „Wir helfen“

zu überreichen. Anneliese

Spangehl, Gerhard Moll und

Barbara Krämer-Kubas nahmen

die Spende über 1.500 Euro

für die Aktion in Empfang.

Nüberlins möchten mit dieser

Geste besonders den Einsatz

von Anneliese Spangehl wertschätzen.

Es sei eine wichtige

Arbeit, die sie und ihr Team

für die Lindauer leisten.

Martin Nüberlin blickt zufrieden

auf die vergangenen

Jahre zurück und kann ruhigen

Gewissens den Betrieb bald in

die Hände seiner Kinder Lena

und Florian Nüberlin übergeben.

Zum Anstoßen schenkten

Lena und Martin Nüberlin ein

Glas frisch gepressten Apfelsaft

aus.

BZ-Foto: Nüberlin

Sparkasse begrüßt 24 Neustarter

Am 2. September lagen neben

Vorfreude und Neugier auch viel

Spannung und Nervosität in der

Luft, als die 19 neuen Auszubildenden

und fünf dualen Hochschulstudenten

ihre Ausbildung bei der

Sparkasse Memmingen-Lindau-

Mindelheim starteten. „Der Beruf

ist sowohl abwechslungsreich als

auch anspruchsvoll. Im Vordergrund

steht dabei nicht, wie viele

oft denken, der reine Umgang mit

Zahlen. Vielmehr geht es um den

Umgang mit Menschen und ihren

ganz persönlichen und individuellen

Zielen und Wünschen“, sagt

Ausbildungsleiterin Sina Egger.

Zum Berufsstart begrüßte Thomas

Munding, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Memmingen-

Lindau-Mindelheim, die jungen

Kolleginnen und Kollegen. Mit vier

Einführungstagen erleichterte die

Sparkasse ihrem Nachwuchs den

Start in die berufliche Zukunft.

In Teamarbeiten lernten sich die

Auszubildenden untereinander

besser kennen. Es gab Seminare

zum Thema Datenschutz und Bankgeheimnis

sowie Tipps für die Berufsschule

und den Arbeitsalltag.

Ein Highlight der Ausbildung ist

ein viertägiges Kommunikationsund

Koopera-tionsseminar auf

einer Hütte.

Interessenten für einen Ausbildungsplatz

sollten sich beeilen.

Das Bewerbungs-und Auswahlverfahren

für 2020 hat bei der

Sparkasse Memmingen-Lindau-

Mindelheim bereits begonnen.

BZ-Foto: SK

Feuerwehr-Ruhebank zum Träumen

Feuerwehrleute müssen im

Einsatz die Ruhe bewahren,

aber für zwischendurch gibt

es jetzt eine Feuerwehr-

Ruhebank, eine Relaxliege

auf dem Rodersbühl, direkt

neben dem bekannten Floriansmarterl,

welches

im Jahr 2006 auf einem

der schönsten Aussichtspunkte

im Westallgäu, auf

Rodersbühl (850 m/ü.M)

zwischen dem Kurort

Scheidegg und Lindenberg

aufgestellt wurde. Rund 80

Prozent der Landkreisfläche

kann man von diesem

traumhaften Aussichtspunkt

überblicken und mit

dem neuen „Himmelgucker-

Bänkle“ auch die himmlische

Ruhe zum Träumen

kostenlos einfangen. Der

Bauhof Scheidegg, Ehren-

KBM Heribert Mayr und

Ehren-KBR Friedhold

Schneider haben die 200

Kilogramm-Bank auf dem

Berg platziert. Finanziert

wurde sie vom Markt Scheidegg

sowie dem Kreisfeuerwehrverband

Lindau. BZ-Foto: FS

Sommerfest

Auf dem Areal des Alten Friedhofs

veranstaltete der Förderverein

Lindauer Kulturerbe

Alter Friedhof e.V.“ ein Sommerfest.

Ein paar Regentropfen sorgten

bei der Vorbereitung für Spannung,

doch zahlreiche Helfer sorgten

für Häppchen und Getränke an

sommerlich dekorierten Tischen.

Mit zunehmender Dunkelheit

entfaltete die Illumination der

Bäume ihre zauberhafte Wirkung

und der Pianist Vilian verlieh

diesem Abend eine gemütliche,

festliche Grundstimmung.

BZ-Foto: Peter Borel

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Friedlich, fröhlich ausgelassen

Auch das 54. Lindauer Oktoberfest

war wieder ein voller

Erfolg. Die Musiker des MV

Aeschach-Hoyren und ihre

vielen Helfer haben es an drei

Tagen rund 6.000 Besuchern

ermöglicht, ein ausgelassenes,

fröhliches und friedliches Fest

zu feiern. Rund 100 Helfer am

Fest-wochenende selbst und 40

bis 50 Helfer zum Zeltauf- und

-abbau unterstützten die Organisatoren.

„Dieses Jahr waren

viele Schüler dabei, die ja noch

Ferien hatten, und haben uns

geholfen. Es ist schön zu sehen,

wie sich schon die junge Generation

in diese Tradition mit

einbringt“, lobt der Chef des

Musikvereins, Karl Meßmer.

Da OB Ecker im Urlaub weilte,

entschloss man sich spontan,

dass den Fassanstich in diesem

Jahr Landrat Elmar Stegmann

vornehmen darf. Der reihte sich

in die stolze Tradition seiner

Vorgänger ein und brauchte -

obwohl zum ersten Mal mit dieser

Aufgabe betraut - nur drei

Schläge bis es hieß: O‘zapft is!

Rund 7.000 Liter Bier rannen

durch die Kehlen der Besucher,

„aber auch das Mineralwasser

war bei dem warmen Wetter

sehr gefragt“, lacht Meßmer.

Der Mittagstisch am Familiensonntag

wird immer beliebter.

Innerhalb von nur anderthalb

Stunden schickten der Festwirt

und sein Team rund 1.500 Essen

raus. 2020 wird vom 28. bis

30. August gefeiert. BZ-Fotos: Donner


LEBEN UND WOHNEN 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

Aktion „Den Lappen abgeben“ gestartet

Stadtwerke Lindau Senioren, die ihre Fahrerlaubnis abgeben, können Jahreskarte für Stadtbus gewinnen

Fünf Jahreskarten vergeben die

Stadtwerke Lindau aus Anlass

des 25. Stadtbus-Geburtstages an

Senioren, die bereit sind, ihren

Führerschein endültig beim Landratsamt

abzugeben und die künftig

nur noch umweltfreundlich

unterwegs sein wollen.

„Viele Seniorinnen und Senioren

wissen selbst, dass sie

eigentlich nicht mehr Auto

fahren sollten: Sie sehen schlechter,

die Reaktionen werden langsamer

und der Verkehr wird

immer mehr. Den letzten Schritt

dann aber auch wirklich zu

tun und den Führerschein tatsächlich

abzugeben, das ist

natürlich eine tief greifende

Entscheidung“ weiß René Pietsch,

Betriebsleiter beim Stadtverkehr

Lindau.

„Deshalb möchten wir mit

unserer Aktion älteren Menschen,

die sich im Stadtverkehr

nicht mehr wirklich

sicher fühlen, einen Anreiz

zum Umstieg auf den öffentlichen

Nahverkehr bieten.“

Ab sofort können sich Interessierte

bis zum Stadtbus-Geburtstag

am 22. Oktober schriftlich

bewerben.

Nach der Auslosung werden

die fünf Gewinner/-innen benachrichtigt,

können dann

beim Landratsamt „ihren Lappen

abgeben“ und erhalten

gegen Vorlage der offiziellen

Bestätigung eine Jahreskarte

für den Lindauer Stadtbus.

Die Bewerbungen können

bis zum 22. Oktober 2019 bei

den Stadtwerken Lindau in der

Auenstraße oder im Stadtbusbüro

am ZUP abgegeben werden,

heißt es in einer Pressemitteilung

der Stadtwerke Lindau.

BZ/BZ-Foto: SWLi

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Garten-Herbst-Strand-Fest

Das Beste vom Herbst gibt es

für Gartenfreunde wieder im

Bregenzer Strandbad:

Am Wochenende 20. bis 22.

September können sie unmittelbar

neben dem Festspielhaus

eine Bonsai-Ausstellung

bestaunen, sich von verschiedenen

Musikbeiträgen unterhalten

und von Otto Dacapos Riesenseifenblasen

verzaubern lassen

oder einfach einen Cappuccino

am Steg genießen. Sie können

sich bei der Pflanzenschutzberatung

und bei hochkarätigen

Fachvorträgen informieren, zum

Beispiel über essbare Blüten

oder geheimnisvolle Kräuter,

und die Aromen verschiedener

Tomatensorten kosten. Kinder

können sich handwerklich betätigen

und es gibt ein Hochbeet

und einen Rosenbogen von

der Werkstätte Feldkirch zu

gewinnen. Bildhauer kommen

teils von weit her und stellen

ihre Skulpturen aus verschiedenen

Materialien vor. Und bei

alledem kann der Gartenfreund

am Ufer des Bodensees zwischen

ausgewählten Angeboten

von Pflanzen, Gartenmöbeln,

Naturprodukten, modischen

Accessoires und feinen Leckerbissen

flanieren und für sich

etwas Geschmackvolles oder

Nützliches finden. Ein Traum

von einem Herbsttag – bei der

„Bregenzer GartenKultur“.

Geöffnet ist Freitag von 14 bis

18 Uhr, Samstag und Sonntag

von 10 bis 18 Uhr. Einzelheiten

zum Programm gibt‘s im

Internet unter www.bregenzergartenkultur.at

BZ-Foto: 4Ländergarten











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Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de


OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de



Schulstraße 24






LWB Lindauer Wohnbau

GmbH & Co. OHG

Schulstraße 22

88131 Lindau

Tel. 08382 9604-52

0151 52635716

pezely@lwb-lindau.de

www.lwb-lindau.de


18 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

AUS DEM VEREINSLEBEN

Narren messen sich wieder im Stockschießen

NZ Weissensberger Weihergeister „Plätzler“ wollen Titel verteidigen – „Weindörfler“ setzen auf magischen Trunk

Zum 17. Mal freuen sich neun befreundete

Narrenzünfte auf ihr

schon traditionelles Stockturnier

bei der NZ Weissensberger Weihergeister

e.V. auf den Stockbahnen

vor der Festhalle in Weißensberg.

Los geht’s am Samstag, 21.

September 2019, ab 9.30 Uhr.

Mit dabei sind der Narrenverein

Nonnenhorn, der Fanfarenzug

König Wilhelm aus

Langenargen, die Narrenzünfte

Laimnau, Leupolz und Weissensberger

Weihergeister, die

Lindauer Narrengruppen der

Binsengeister und der Kornköffler,

die Faschingsgilde Rottach

97 aus Kempten, die Plätzlerzunft

Altdorf-Weingarten 1348

e.V. und die Weissensberger

Schalmeien.

Titelverteidiger sind die

„Plätzler“ aus Altdorf-Weingarten.

Nach seinem sensationellen

zweiten Platz im Vorjahr

gilt das besondere Augenmerk

dem Fanfarenzug König Wilhelm

aus Langenargen.

Ihre desolate Vorstellung aus

2018 vergessen machen möchten

die „Weindörfler“ aus Nonnenhorn.

Gerüchte besagen,

dass zur Leistungsförderung

eigens ein „Mannschafts-Besprechungs-Trunk“

erfolgreich

getestet wurde, der einen Rückfall

auf eben dieses 2018er Niveau

gänzlich verhindern soll.

Vielleicht besinnen sich die

Verantwortlichen aber einfach

wieder auf ihr jahrelang erfolgreiches

Outfit...

Für Überraschungen jederzeit

gut - die Moarschaften aus

Laimnau, Leupolz und Schalmeien-Weissensberg.

Auch die

übrigen Teams können an einem

guten Tag und nachhaltigen

„Mannschaftsbesprechungen“

den vermeintlich „Großen“

die Suppe ganz gehörig

versalzen.

Somit ist angerichtet für ein

spannendes, sportlich-anspruchsvolles,

närrisch-humorvolles

Asphalt-Stockturnier.

Damit Konzentration und

Ausdauer gar nie nachlassen,

werden Sportler wie Zuschauer

gleichermaßen kulinarisch bestens

versorgt.

Die Veranstalter und alle

Teilnehmer freuen sich auf

einen regen Besuch bei freiem

Eintritt.

Weitere Informationen auf

der Zunftwebseite unter: www.

weihergeister.de

BZ

Zehn Mannschaften spielen beim 17. Stockturnier der NZ Weissensberger

Weihergeister um den Turniersieg. Titelverteidiger sind die

„Plätzler“ aus Altdorf-Weingarten.

BZ-Foto: NZ WW

Unterstützung für Gartenschau

Freundeskreis Natur in Lindau 2021 Nächste Sitzung am 30. September

Im August traf sich die erweiterte

Vorstandschaft des „Freundeskreises

Natur in Lindau 2021“ zu einer

Arbeitssitzung, um erste Schritte

und Aufgaben abzuarbeiten. Letzte

Formalien und Regularien waren

zu erledigen, um die Eintragung

des Vereins im Vereinsregister vornehmen

zu können. Eine Fülle von

Informationen wurden präsentiert

und die ersten Hausaufgaben verteilt.

Alte Lindauer Rebsorte gepflanzt

Der alte Nutz- und Blumengarten

im Westteil des Lindenhofparks

ist nun fast vollständig wiederaufgebaut.

Als vorletzte Pflanzaktion

des Fördervereins Gartendenkmal

Lindenhofpark fand die Bepflanzung

des imposanten Laubengangs

mit resistenten Reben der

Rebsorte „ muscat bleu“ statt.

Zwischen den neuen Reben wachsen

aber auch eigens nachgezogene

Pflanzen der alten Lindauer

Sorte „Amerikaner Traube“. Sie

wuchs mehr als 100 Jahre an den

Laubengängen und hatte Generationen

von Mitgliedern der

Info-Nachmittag

Pünktlich zum Start der Saison

2019/20 lädt der Schützenverein

Weißensberg am

21. September von 13 bis 17

Uhr zu einem Infonachmittag

mit der Möglichkeit zur

Teilnahme an einer Team

Challenge ein.

Eine Voranmeldung ist nicht

nötig, die Teilnahme ist

kostenlos. Außerdem erhält

jeder Besucher eine Tasse

Kaffee oder ein alkoholfreies

Getränk.

BZ

Familie Gruber mit ihrem besonderen

erdbeerartigen Geschmack

erfreut. Zehn Parkfreunde des

Fördervereins hatten sich eingefunden,

um unter der fachkundigen

Leitung von Ludwig Haug,

der auch die Anzucht der Pflanzen

und den Transport organisiert

hatte, die Reben zu pflanzen und

zu befestigen. Wenn in zwei bis

drei Jahren die ersten Trauben zu

ernten sein werden, gibt es sicher

ein kleines Weinfest unter den

dann schon Schatten spendenden

Bögen des Laubengangs im

Lindenhofpark.

BZ-Foto: MBK

Natascha Corominas heißt der

Neuzugang bei der SpVgg Lindau.

In den letzten vier Jahren

spielte sie beim FC Staad in der

höchsten Amateurklasse der

Schweiz. Nächstes Heimspiel:

22.09. um 13 Uhr gegen den SV

Oberndorf

BZ-Foto: SpVgg

Die nächste Arbeitssitzung des Freundeskreises Natur in Lindau 2021

findet am 30. September statt.

BZ-Foto: FK

Vordergründig geht es zunächst

um die aktive Unterstützung

bei der Durchführung

der Gartenschau in Lindau,

um Aktionen, kreative

Beiträge zum Kanon der Veranstaltungen

für Besucher,

darum, die eigene Begeisterung

für das Vorhaben in die

Bevölkerung, in die Lindauer

Firmen, hin zu potentiellen

Sponsoren und weiteren Mitgliedern

zu transportieren.

Denn: Der Gewinn für die Lindauer

Bürgerschaft, der Zugewinn

an Lebensqualität für

Einheimische und Urlauber

wird nach der Veranstaltung

sichtbar werden. Drei Hektar

Ufergrundstücke – das sind

mehr als drei Fußballfelder –

werden als Bürgerpark mit

hoher Qualität dauerhaft erstellt

und gesichert. Das heißt:

lebendiges Grün, Zugänglichkeit

des Sees, Orte, die zum

Verweilen oder zum gemütlichen

Treffen mit Freunden

einladen. Das wird bleiben,

auch dann, wenn eines Tages

daneben gebaut wird. Dafür

lohnt es sich, sich zu engagieren,

sagen die Vereinsmitglieder.

Und weil zu einer Gartenschau

zeitlich begrenzte Veranstaltungen,

Einrichtungen,

Infostände gehören, setzt sich

der neue Verein zum Ziel, aktiv

an der Gartenschau mitzuarbeiten.

Auf der Hompage werden

die Beiträge zu lesen sein

und damit der Verein zügig ins

Arbeiten kommt, ist für den 30.

September die nächste Arbeitssitzung

anberaumt. Eine Mitgliederversammlung

auch für

Interresierte der Lindauer Gartenschau

ist zeitnah geplant.

Der Verein möchte, dass das

Vorhaben ein Erfolg wird, damit

die Strahlkraft dessen, was neu

geschaffen wird, in die Zukunft

wirkt.

BZ

21. Weinfest des Fördervereins der Reutiner Traditions-Kulturvereine

Am Samstag, 7. September,

findet ab 16 Uhr vor dem Reutiner

Rathaus das 21. Weinfest

des Fördervereins der Reutiner

Traditions-Kulturvereine statt.

Es gibt Kaffee und eine große

Auswahl an selbstgemachten

Kuchen und Torten.

Weiter werden leckerer Braten

der Naturfreunde und Babsis

handgeschabte Kässpätzle mit

frittierten Zwiebelringen

und knackigem Salat sowie

allerlei Gegrilltes, Würstle und

Pommes angeboten.

Eine reichhaltige Weinauswahl

wartet in der stimmungsvollen

Weinlaube auf Genießer. Alle

anderen Getränke gibt‘s im

Ausschank.

Um 18 Uhr erfolgt das traditionelle

Maibaumlegen durch die

Narrenbäumler der Narrenzunft

Lindau. Anschließend wird das

ebenfalls schon traditionelle

Maibaum-Wettsägen mit tollen

kulinarischen Preisen ausgetragen.

Danach unterhält der Musikverein

Reutin mit seinem abwechslungsreichen

Programm.

Ausschankende ist um 23 Uhr.

BZ


MOBIL 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

Kleine Elektroroller

Tipps zu E-Scootern im Straßenverkehr

Sie sind klein, leicht, wendig und

damit das ideale Fortbewegungsmittel

in überfüllten Städten. Seit

dem 15. Juni sind E-Scooter auch

auf deutschen Straßen zugelassen

– allerdings nur mit Allgemeiner

Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz.

Welche Regeln für

E-Roller gelten und worauf Käufer

achten sollten, hat sich der gemeinnützige

Verbraucher-Ratgeber

Finanztip angesehen.

E-Tretroller sind der neueste

Schrei in Sachen Elektromobilität.

Mit bis zu 20 Kilometer

pro Stunde kann man auf den

Rollern durch die Stadt düsen

– aber nur auf Radwegen. Gehwege

und Fußgängerzonen

sind für die batteriebetriebenen

Flitzer tabu. Sind keine

Fahrradwege vorhanden, dürfen

E-Scooter auf die Straße

ausweichen.

Fahrer brauchen weder Führerschein

noch Mofa-Prüfbescheinigung.

Bereits 14-Jährige

dürfen E-Scooter fahren. Selbst

ein Helm ist nicht zwingend

notwendig – aber empfehlenswert.

Denn häufig überschätzen

sich die Roller-Fahrer. Sie

fahren zu schnell, nehmen die

Kurve zu scharf oder bleiben

an einer hohen Bordsteinkante

hängen.

Im Straßenverkehr müssen

die leisen Gefährte mit Klingel,

Scheinwerfer und Reflektoren

auf sich aufmerksam

machen. Und wenn ein Weg

doch mal zu weit ist, auch kein

Problem. Die meisten Modelle

lassen sich zusammenklappen

und so bequem mit Bus und

Bahn transportieren – häufig

sogar kostenlos. Bisher gibt es

jedoch noch keine einheitlichen

Regelungen. Daher darf

jedes Verkehrsunternehmen

für sich entscheiden, ob und

zu welchen Bedingungen es

die Mitnahme im öffentlichen

Nahverkehr erlaubt.

Die Begriffe E-Roller, E-Scooter

oder E-Moped werden oft

synonym verwendet. Dennoch

verbergen sich dahinter vollkommen

unterschiedliche Fahrzeuge.

Lediglich der akkubetriebene

Motor und die Kategorisierung

als Kraftfahrzeug

sind ihnen gemein. Daher

sind E-Scooter nicht zu verwechseln

mit Elektromotorrollern

oder E-Mopeds. Die

sind nicht nur größer, sondern

auch mit etwas mehr PS auf

den Straßen unterwegs.

Man kann die Haftpflicht

für seinen E-Tretroller entweder

online abschließen oder

vor Ort bei einem Versicherungsvermittler.

Neben den

persönlichen Daten geben Sie

auch Fahrzeugdaten wie die FIN

oder die Modellbezeichnung

an. Außerdem lässt sich der

Vermittler die Zulassungspapiere

zeigen. Nach Abschluss

erhält man eine selbstklebende

Versicherungsplakette. Sie

dient als Nachweis, dass der

E-Scooter auch wirklich haftpflichtversichert

ist. Den grünen

Aufkleber mit fälschungssicherem

Hologramm bringt

man an der Rückseite an –

genau unterhalb des Scheinwerfers.

Wie bei Mofas und

Mopeds ist die Plakette nur

begrenzt gültig und zwar vom

1. März bis zum 28. oder 29.

Februar des Folgejahres.

Bevor der Fahrspaß beginnen

kann, benötigt man für

seinen E-Scooter eine Straßenzulassung.

In der Regel beantragen

die Hersteller eine Allgemeine

Betriebserlaubnis (ABE)

für ihre Elektro-Stehroller. Das

Kraftfahrt-Bundesamt erteilt

sie jedoch nur, wenn die motorisierten

Flitzer neben Licht,

Klingel und Lenkstange noch

weitere Anforderungen erfüllen.

Denn sie müssen der Straßenverkehrsordnung

und der

Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung

(eKFV) entsprechen.

Die zu erfüllenden Kriterien

beziehen sich unter anderem

auf das Maximalgewicht, den

Manipulationsschutz und die

Batteriesicherheit. Außerdem

müssen E-Scooter über zwei

voneinander unabhängige Bremsen

verfügen und dürfen nicht

mehr als 70 Zentimeter breit,

140 Zentimeter hoch und 200

Zentimeter lang sein.

Achten Sie unbedingt beim

Kauf darauf, dass Ihr Elektroroller

eine Straßenzulassung

besitzt! Andernfalls dürfen Sie

nicht legal damit fahren.

Dass ein E-Scooter tatsächlich

zugelassen ist, erkennen

Sie daran, dass der Roller ein

Typenschild besitzt. Es befindet

sich entweder auf der Unterseite

oder am Rahmen des Fahrzeugs.

Dort eingestanzt sind

sowohl die Fahrzeugart „Elektrokleinstfahrzeug“

als auch

die Fahrzeugidentifikationsnummer

(FIN).

Damit man auf den Elektro-

Flitzern sicher durch die Straßen

rollen kann, hat der Gesetzgeber

einige Verhaltensregeln

aufgestellt. Danach müssen

die Roller einzeln hintereinanderfahren.

Wer trotzdem

nebeneinander fährt oder eine

Gefahr für sich und andere darstellt,

muss ein Bußgeld von

wenigstens 15 Euro zahlen.

Sich an Autos ran zu hängen,

zu zweit auf einem E-Scooter

zu fahren oder in Spielstraßen

unterwegs zu sein, ist ebenfalls

nicht erlaubt. Da es sich beim

E-Scooter um ein Kraftfahrzeug

handelt, gelten hier die gleichen

Promillegrenzen wie für Autofahrer.

BZ/BZ-Foto: wolter/pixabay

Neuer Betriebsleiter

BMW Unterberger Lindau Stefan Tanzer folgt auf Simone Kraxner

Stefan Tanzer hat die Betriebsleitung

des BMW Group Kompetenzzentrums

Unterberger Lindau

übernommen. Seine Vorgängerin,

Simone Kraxner, verantwortet

künftig das Marketing

für alle sechs deutschen

BMW und MINI-Standorte von

Unterberger Automobile.

„Simone Kraxner ist seit zehn

Jahren bei uns tätig und hat das

BWM Group Kompetenzzentrum

Lindau in den letzten fünf

Jahren äußerst umsichtig und

erfolgreich geleitet. Künftig wird

sie als Marketingleiterin unsere

sechs deutschen Betriebe voran

bringen. Ganz besonders freut

mich auch, dass wir mit Stefan

Tanzer einen absoluten Profi als

Nachfolger finden konnten“, erklärt

Dieter Unterberger, Geschäftsführender

Gesellschafter

von Unterberger Automobile. Der

46-jährige Sindelfinger verfügt

über abgeschlossene Ausbildungen

als Kfz-Techniker und Industriekaufmann

und kann eine fast

Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Simone Kraxner

20-jährige ‚BMW-Geschichte‘ vorweisen.

Die letzten zwölf Jahre

war er in den BMW Niederlassungen

Nürnberg und Stuttgart

in Führungspositionen tätig.“

Der Standort in Lindau ist

Teil des 16 Autohäuser umfassenden

Familienunternehmens

Unterberger. Das Filialnetz zieht

sich als „automobile Achse“

von Lindau, Wangen und Lindenberg

über Westösterreich bis























Stefan Tanzer
















19

nach Prien am Chiemsee, Rosenheim

und Freilassing. In der

Peter-Dornier-Straße 2 sind derzeit

46 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter beschäftigt, darunter

zwölf Auszubildende als Automobilkaufmann/-frau

und

Kfz-Mechatroniker/-in.

2018 konnten hier rund 550

Neu- und Gebrauchtwagen verkauft

werden.

BZ

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Autohaus Seitz GmbH • Riggersweilerweg 5

88131 Lindau • Tel.: +49 8382 705540

www.autohaus-seitz.de


20 7. September 2019 · BZ

Ausgabe KW 36/19

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Neue Auflage mit noch mehr Informationen erschienen

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich

Anzeige

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit mehr als

zwei Jahren immer größerer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Käufer der ersten Auflage

der BZ-Vorsorgemappe, die ihr

Exemplar um die in die aktuellen

Exemplarte bereits eingearbeiteten

neuen Punkte ergänzen

möchten, können bei uns

gern die entsprechenden Seiten

separat zum Preis von 2,00

Euro nachkaufen.

Die BZ-Vorsorgemappe erhalten

Sie für 12 Euro in der

BZ-Geschäftsstelle.

Die befindet sich im Herbergsweg

4 in Lindau (gegenüber

Limare). Unsere Servicezeiten

sind von Montag bis

Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr.

Außerhalb dieser Öffnungszeiten

dürfen Sie gern auf gut

Glück klingeln oder sich vorher

telefonisch erkundigen:

0 83 82/5 04 10 43. HGF

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


GESUND LEBEN 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

Wespen im Spätsommer

Tipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz: Am besten beobachten und gewähren lassen

Die letzten Sommerwochen des

Jahres haben begonnen. Wir

Menschen nutzen die verbleibenden

warmen Tage gern für

ein Kaffeekränzchen im Garten

oder ein Picknick im Park. Neben

Freunden und Verwandten locken

wir mit Zucker und Fleisch

aber auch ungebetene Gäste an

unseren Tisch: die Wespen.

Was manchmal wie eine Invasion

wirkt, ist in Wirklichkeit

nur ein kleiner Ausschnitt der

Natur um uns herum. „In der

Regel trauen sich nur zwei der

elf mitteleuropäischen Wespenarten

an unsere gedeckten Tafeln,

nämlich die ‚Gewöhnliche

Wespe‘ und die ‚Deutsche

Wespe‘“, erklärt Naturschutzexperte

Magnus Wessel vom

Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland (BUND).

„Alle anderen Wespenarten interessieren

sich nicht für unser

Vortrag zum Thema

Patientenverfügung

Der Besuchsdienst für Kranke

und Sterbende e.V. und der

Hospiz Haus Brög zum Engel

e.V. laden am Dienstag,

10. September 2019, um

19.30 Uhr zur Fortbildungsveranstaltung

„Patientenverfügung

aus rechtlicher

und medizinischer Sicht“ ins

Hospizzentrum Haus Brög zum

Engel ein.

Die Teilnehmer werden über

die Wichtigkeit einer Patientenverfügung

informiert. Sie

erfahren, was es zu berücksichtigen

gilt und bekommen

die erforderlichen Informationen,

um ihre persönlichen

Wünsche rechtzeitig schriftlich

festzuhalten. Nach dem Vortrag

stehen die Referenten, Rechtsanwalt

Hermann Konrad und

der Internist und Privatdozent

Dr. med. Heinz Linhart, für

Fragen zur zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Spenden

werden erbeten.

BZ

Essen. Viele Arten vertilgen vor

allem Fliegen, Mücken, Raupen,

Motten oder Spinnen.“ Wenn

also beispielsweise mal eine

Hornisse an unserem Kaffeetisch

vorbeikommt, ist sie mit

Sicherheit nicht hinter unserem

Kuchen, sondern hinter

den Wespen her.

„Um keine Wespen anzulocken,

kann man Speisen abdecken,

süße Getränke verschließen

und auf stark parfümierte

Körperpflegeprodukte verzichten“,

sagt der BUND-Experte.

Wahrscheinlich helfen jedoch

all diese Maßnahmen wenig

und die schwarz-gelben Insekten

gesellen sich dennoch zu

uns. Dann heißt es: Ruhe bewahren!

„Um-sich-Schlagen ist

äußerst kontraproduktiv“, erklärt

Magnus Wessel. Denn die

Tiere nehmen unsere Angst

wahr und Angstschweiß versetzt

sie in Alarmbereitschaft.

EXPERTEN-TIPP

Heilhypnose bei Prüfungsängsten

Heilpraktikerin

für

Psychotherapie

Barbara Hux

Prüfungsangst: Sie lähmt, sie

blockiert schon in der Vorbereitung

auf die Prüfung und sie

raubt ganz oft auch die Freude

am Studium selbst.

Hypnose, abgeleitet vom

Griechischen (hypnos = Schlaf),

bezeichnet einen schlafähnlichen

Zustand, in dem alle

körperlichen Funktionen heruntergefahren

und alle geistigen

Funktionen hochgefahren

sind. Prinzipiell unterscheidet

man zwischen Fremdhypnose

und Selbsthypnose und zwi-



Nur die jungen befruchteten Wespenköniginnen überwintern. Erst im

nächsten Sommer schlüpfen neue Wespen und halten uns als Insektenvertilger

so manche Fliege vom Leib. BZ-Foto: Katzenfee50 auf Pixabay

Auch Wegpusten hilft nicht

weiter. Das ausgeatmete CO 2

macht Wespen nur aggressiver.

Stattdessen empfiehlt der Naturschützer,

die Tiere im Auge

schen einer Suggestivhypnose,

in der positive Suggestionen

wie z.B. Ruhe, Selbstbewusstsein

usw. verankert

werden, und einer analytischen

Hypnose, in der nach

der Ursache der Prüfungsangst

geforscht wird. Beide

Arten der Hypnose sind bei

der Bearbeitung von Prüfungsängsten

möglich. Es

kann zu einer spürbaren Erleichterung

der belastenden

Situation kommen. BMH

Praxis für Psychotherapie

nach dem Heilpraktikergesetz

Am Regeltier 7, 88131 Bodolz

Tel.: 0 83 82/2 54 11

Mobil: 0 15 73/2 17 76 53

E-Mail: barbara.hux@tele2.de

@ www.barbara-hux.de

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zu behalten, wenn man isst,

und einfach ganz entspannt

weiterzumachen. „Ganz dreiste

Ruhestörer lassen sich mit Wasser

aus kleinen Sprühfläschchen

zur Raison bringen“, verrät

Wessel. „Oftmals haben sich

auch Ablenkfütterungen mit

Teilen des Essens bewährt, die

die Tiere vom Tisch weglocken.“

Wer die Wespen dort dann

gewähren lässt und ihnen ein

Stück vom kulinarischen Glück

gönnt, hat in der Regel nichts

zu befürchten. Was für uns nur

die letzten Sommerwochen des

Jahres sind, sind für die Wespen

übrigens die letzten Tage

ihres Lebens. Nur die jungen

befruchteten Wespenköniginnen

überwintern.

BZ







21

EXPERTEN-TIPP

Telefonieren

mit Hörgerät

Hörgeräteakustikmeister

Reinhold Kreutle

Kann man mit Hörgeräten

komfortabel fernsehen und

problemlos telefonieren?

Moderne Hörsysteme

lassen sich um Funktionen

erweitern, die den Hör- und

Sprachkomfort noch weiter

verbessern. Dank dieser

Lösungen kann man das

Hörsystem z.B. ganz einfach

mit verschiedenen Audiosystemen,

wie Fernseher

oder Mobiltelefon kabellos

verbinden.

So hört man den Fernsehton

unverfälscht in Stereoqualität

und individueller

Lautstärke direkt über die

Hörsysteme oder kann ein

Telefonat in beiden Ohren

gleichzeitig hören.

RK

Optik Kreutle

Langenweg 33, Lindau

Tel.: 0 83 82/53 99

@ www.optik-kreutle.de

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Ausbildungen berufs begleitend

mit wunderbarer Aussicht

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Infoabend 19. September · 19 Uhr

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Uferweg 11, Eingang nahe Pulverturm

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TREFFPUNKT GESUNDHEIT

LINDAU

DI, 17. SEPTEMBER 2019,19 UHR

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN DER AORTA

- WAS IST SINNVOLL? WER ZAHLT WAS?

Dr. Dominik Jost, Chefarzt der Klinik für Gefäß-, Endovascular- und

Thoraxchirurgie, Leiter des Gefäßzentrums, St. Elisabethen-Klinikum

Ravensburg

Voranmeldung nicht nötig | Eintritt frei

Esztergom-Saal im Kolpinghaus, Langenweg 24 | Lindau |

Info-Tel. 07 51 / 87-27 81

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22 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

GESUND LEBEN

Klavier spielend zurück ins Leben kehren

Waldburg-Zeil Kliniken Patient lernt nach einer Hirnblutung in der neurologischen Reha wieder Musik zu machen

Durch das Foyer der Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach schwirren

Jazzklavierklänge: Chick Coreas

„Children’s Songs“. Das Publikum

wippt mit. Am Klavier:

ein Duo. Das grüne T-Shirt lässt

erkennen, dass die Pianistin

eine Therapeutin ist. Ist das

etwa kein ganz normales Unterhaltungskonzert?

Nein, es ist

das Abschiedskonzert von Friedhelm

Enz, seit anderthalb Monaten

Patient in der Fachklinik

für Orthopädie, Neurologie

und Altersmedizin.

Verena Jungwirth und Friedhelm

Enz haben am gleichen

Tag in Bad Wurzach begonnen.

Sie als Musiktherapeutin,

er als Patient. Drei Wochen lag

Enz nach einer Hirnblutung

im Februar im Koma. „Er kam

nach drei Monaten Krankenhausaufenthalt

als Patient der

Phasen C und D zu uns in die

Rehabilitationsklinik“, erläutert

Chefarzt Dr. Markus Schlomm.

Patienten in dieser Phase sind

in der Regel sehr eingeschränkt

mobil und in ihrer Alltagskompetenz

erheblich eingeschränkt.

Enz, gelernter Werkzeugmacher,

hatte vor seiner Erkrankung

in drei Bands Klavier und

Hintergrund

Mehr als eine Viertelmillion

Deutsche erleiden jedes Jahr

einen Schlaganfall.

Auch wenn seit 1990 nur noch

halb so viele Menschen daran

sterben, sind Schlaganfälle

nach wie vor gefährliche Ereignisse.

Denn ein Hirninfarkt ist

immer noch die häufigste

Ursache für eine schwere Behinderung

bei Erwachsenen.

Nach der Behandlung auf

einer Stroke Unit beginnt die

eigentliche „Arbeit“ während

Gitarre gespielt. Aufgrund seiner

Erkrankung war an Musizieren

zunächst gar nicht mehr

zu denken. „Dabei hat mir Musik

immer geholfen“, erzählt

Enz. „Umso schlimmer war,

dass ich nun überhaupt keine

Musik mehr machen konnte.“

Musik, wo Worte fehlen

der Reha.

Die einzelnen Behandlungsphasen

werden je nach Schwere

in die Phasen B bis F eingeteilt.

In den Waldburg-Zeil Kliniken

in Bad Wurzach und Wangen

werden Patienten in den

Phasen B, C und D behandelt.

Eine Reha dauert meist wenige

Wochen bis zu drei Monate.

Ärzte, Physio-, Musik- und Ergotherapeuten,

Logopäden,

Neuropsychologen und -pädagogen

sowie die Pflegekräfte

Ein Konzert der besonderen Art fand in der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach statt. Patient Friedhelm

Enz verabschiedete sich nach mehreren Wochen Reha. Nach einer Gehirnblutung kann er nun wieder

gehen, sprechen, seinen Alltag selbstständig gestalten – und Klavier spielen. Dieses Konzert war für

Chefarzt Dr. Schlomm, Patienten und Therapeuten ein außerordentliches Erlebnis.

BZ-Fotos: WZK

Gerade für neurologische

Patienten wie Friedhelm Enz

habe man in der Waldburg-

Zeil Klinik die Musiktherapie

aufgebaut, ist vom Chefarzt zu

erfahren. Denn sie biete umfassende

Impulse in den Bereichen

Sprache, psychisches Befinden,

kognitive Fähigkeiten,

Koordination und Motorik.

Verena Jungwirth ergänzt:

„Viele Patienten können nach

einem Schlaganfall z.B. nur

eingeschränkt oder gar nicht

sprechen, weil das Sprachzentrum

in der linken Hirnhälfte

gestört ist. Singen hilft Menschen,

wieder sprechen zu lernen.

Denn die von der Musik

angesprochenen Zentren im Gehirn

knüpfen neue Verbindungen.

Hinzu kommen die Möglichkeit

von Klangreisen und die

emotionale Seite von Musik,

über die sich Patienten ausdrücken

können, selbst wenn ihnen

die Wörter fehlen.“ So ergänzt

die Musiktherapie in Bad Wurzach

alle anderen angebotenen

Behandlungsmöglichkeiten.

kennen die speziellen Bedürfnisse

von Schlaganfallpatienten.

Sie gehen behutsam auf

jeden einzelnen Patienten ein,

um seine individuellen Stärken

herauszufinden und die Defizite

gezielt zu behandeln. So wird

jeder Patient optimal gefördert.

In der Rehabilitationsklinik

Bad Wurzach stehen 210 Betten

zur Verfügung. Dort betreuen

210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

jährlich 3.300 Patientinnen

und Patienten.

Viele kleine Schritte

Auch Friedhelm Enz berichtet,

dass er nach der Gehirnblutung

keine Stimme mehr

hatte. Stimulierend wirkten bei

ihm unter anderem Logopädie,

Ergo- und Physiotherapie. Zusammen

mit Verena Jungwirth

tastete er sich mit vielen kleinen

Schritten wieder an „sein“

Klavier heran. Die erfahrene

Therapeutin half ihm, seine

Hände zu koordinieren und Bewegungen

über den Rhythmus

wieder fließender auszuführen.

Die hörbaren Fortschritte am

Klavier und die Atmosphäre in

der Klinik motivierten den

Patienten besonders. Da lag es

für den Vollblutmusiker nahe,

zusammen mit Verena Jungwirth

zu musizieren und

schließlich erstmals seit der

Gehirnblutung wieder aufzutreten.

„Ich möchte allen meinen

Therapeuten und Ärzten hier

in Bad Wurzach mit meinem

Abschiedskonzert Dankeschön

sagen“, so Friedhelm Enz. „Und

ich möchte anderen Mut machen,

zeigen, was dank der

Therapie alles wieder funktionieren

kann.“

Was alles möglich ist, davon

hat er sein Publikum überzeugt.

Jetzt heißt es für Friedhelm

Enz mit einem letzten

Song von John Denver: „All

my bags are packed… I’m ready

to go“.

Natürlich freut sich Enz

nach so langer Zeit auf sein

Zuhause in Kochstetten bei

Hayingen auf der schwäbischen

Alb. Dort warten neue

Herausforderungen auf den

61-Jährigen: die oft unebenen

Dorfwege, die Verbindung von

ambulanter Therapie und Alltag

und irgendwann wieder

Beruf und Band.

BZ

Günstigere Regelungen für alle Mitarbeiter/-innen

Beitritt zum VPKA 7,1 Prozent Tarifsteigerung – 30 Tage Urlaub auch für Azubis – Vielfältige Sozialleistungen

Die Waldburg-Zeil Kliniken GmbH

& Co KG sind als ordentliches Mitglied

in den Verband der Privaten

Krankenanstalten (VPKA) Baden-

Württemberg eingetreten.

Die bisherigen günstigeren Regelungen

aus dem WZK-PKA-

Haustarif finden weiterhin für

alle Waldburg-Zeil Mitarbeiter

Anwendung. Das betrifft zum

Beispiel die wöchentliche Arbeitszeit

von 38,5 Stunden

oder die bezahlte Dienstbefreiung

zu Weihnachten und zu

Silvester. Günstigere Regelungen

aus dem neuen Tarif VPKA

im Verhältnis zum Haustarif,

wie zum Beispiel die Höhe des

Entgeltes sowie die der nächsten

Tarifsteigerungen am 1. März

2020 werden ebenfalls Anwendung

finden. Für alle Auszubildenden

der Waldburg-Zeil Kliniken

gilt jetzt der TVAöD-Allgemeiner

Teil. Sie haben in Zukunft

ebenfalls 30 Tage Urlaub.

Vereinbart wurde zudem,

dass für die Akutbereiche der

Waldburg-Zeil Fachkliniken

Wangen bis 1. Juli 2020 TVÖD-

Niveau erreicht wird.

„Mit dem Eintritt in den

VPKA sowie den zusätzlichen

Leistungen nach dem Günstigkeitsprinzip

bieten wir an

allen Waldburg-Zeil Standorten

mit einer Entgelterhöhung

von 7,1 Prozent sowie vielfältigen

Zusatzvereinbarungen attraktive

Konditionen, vielfältige

Sozialleistungen, sichere und

wohnortnahe Arbeitsplätze“,

so die Unternehmensführung

der Waldburg-Zeil Kliniken,

vertreten durch Ellio Schneider:

„Wir arbeiten seit vielen Jahren

bereits eng mit dem VPKA

zusammen bzw. bereits im

VPKA Baden-Württemberg mit.

Mit dem jetzt vollzogenen Eintritt

bieten wir unseren Mitarbeitern

einen Branchentarif,

also Planbarkeit und finanzielle

Sicherheit sowie Unabhängigkeit

von individuellen Einzelinteressen“,

führt Schneider

aus.

Am 1. Januar 2019 trat das

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

(PpSG) in Kraft. Nun können

Krankenhäuser und Pflegeheime

mehr Pflegepersonal einstellen.

Die Kosten dafür bekommen

sie von den Krankenkassen

zurückerstattet. Zudem

tragen die Kassen die vollständigen

Kosten für Tarifsteigerungen

für die Pflegekräfte im

Krankenhaus. Auch die Vergütung

von Azubis in der Kinderkrankenpflege,

Krankenpflege

sowie Krankenpflegehilfe im

ersten Ausbildungsjahr werden

von den Kassen übernommen.

Die Reha-Einrichtungen sind

von diesem Gesetz ausgeschlossen.

Hier wird mehr Personal

nicht durch den Gesetzgeber gegenfinanziert.

Das kann Rehakliniken

wirtschaftlich gefährden.

Der Verband privater Klinikträger

in Baden-Württemberg

e. V. (VPKA) versteht sich seit

über 50 Jahren als Fach- und

Arbeitgeberverband, der die gemeinsamen

Belange der Privatkrankenanstalten

in Baden-

Württemberg in gesellschaftlichen,

sozialpolitischen und tariflichen

Angelegenheiten wahrnimmt.

Der Verband vertritt

diese insbesondere gegenüber

der Öffentlichkeit, der Regierung,

den politischen Parteien,

den Behörden, den fachlichen

und überfachlichen Unternehmensorganisationen

sowie

den Gewerkschaften. BZ


SERVICE 7. September 2019 • BZ Ausgabe KW 36/19

Tagesausfahrt

Haus und Grund Noch gibt‘s freie Plätze

Die Mitglieder des Vereins Haus

und Grund Lindau sind eingeladen,

am Donnerstag, 12. September,

eine Tagesausfahrt zu

unternehmen. Laut Ankündigung

geht es zu der Firma Schwörer

Fertighaus in Hohenstein-Oberstetten

und zur Alb-Gold Teigwaren

GmbH in Trochtelfingen.

Seniorengymnastik des BRK geht weiter

Die Suche nach einer neuen

Leitung für das Angebot Seniorengymnastik

des BRK Lindau

war endlich erfolgreich.

Hanni Gfrerer, die in Lindau als

langjährige Übungsleiterin im

Bereich Seniorensport bereits

bekannt ist, übernimmt das

beliebte Angebot zur Seniorengymnastik.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten

in der Barfüßerturnhalle

finden die nächsten Kurse in

der Dreifach Turnhalle Reutin









Bei der Werksführung bei

Schwörer werden die Produktions-

und Montageprozesse besichtigt.

Schwörer hat erst

kürzlich eine neue Produktionsstraße

für einen aus Amerika

kommenden Trend, die sogenannten

Tiny-Häuser, eingerichtet.

Tiny-Häuser eignen sich für

die Innenverdichtung bei

Mehrgenerat ionenwoh nen

(zum Beispiel Anbau an den Bestand

im Garten) oder sind als

gehobene Form des Campings

zu verwenden. Bei immer höheren

Grundstücks- und Erstehungskosten

bieten sie für manchen

die Möglichkeit zum eigenen

Wohnraum, heißt es in

dem Schreiben des Vereins.

Zuvor wird in der Nähe die

Firma Alb-Gold Teigwaren GmbH

in Trochtelfingen besichtigt.

Dort gibt es Mittagessen und es

besteht die Möglichkeit, durch

die Kräuter-Welt mit dem Kräuter-Markt

zu schlendern.

Die Ausfahrt beginnt um

8.15 Uhr in Lindau und dauert

bis circa 19.30 Uhr. Das Mittagessen

sowie Kaffee und Kuchen

sind für die Teilnehmer

bereits organisiert und im Beitrag,

der zu entrichten ist, enthalten.

Die Anzahl der Teilnehmer

ist auf 50 Personen begrenzt,

teilen die Organisatoren mit.

Deshalb werden die Plätze

nach Eingang der Anmeldungen

vergeben. Anmeldung

und weitere Informationen

unter Tel.: 0 83 82/27 75 98 80

oder per E-Mail an: info@huglindau.de

BZ

statt. Los geht‘s am 16. September

2019 wie gehabt mit

Gruppe 1 von 15 bis 16 Uhr und

Gruppe 2 von 16.30 bis 17.30

Uhr.

„Wir freuen uns sehr, dass wir

Hanni Gfrerer für uns gewinnen

konnten und hoffen auf zahlreiches

Erscheinen der Teilnehmer“,

so Susanne Übelher vom

BRK. Bei Rückfragen kann man

sich an die Geschäftsstelle des

BRK, Susanne Übelher, Tel.:

0 83 82/27 70 14 wenden. BZ

Anzeigen

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

31.07.2019: Youyi Xu,

Yibing Jiang und Wei Xu, Lindau (B)

04.08.2019: Raffaele Rega,

Angelica Rega-Mattia, geb. Mattia

und Marco Rega, Hergensweiler

05.08.2019: Magdalena Rapp,

Natalie Rapp, geb. Fink und

Stefan Andreas Rapp, Opfenbach

06.08.2019: Ben Elias Wertz,

Susanne Wertz, geb. Windel

und Robin Steffen Wertz,

Weiler-Simmerberg

07.08.2019: Moritz Schill,

Ineke Henrica Schill, geb. Vogt

und Florian Schill, Lindenberg i.A.

09.08.2019: Emilio Proba,

Katrin Troy und Leonhard Georg

Proba, Scheidegg

10.08.2019: Paul Luca Fechter,

Carolin Fechter, geb. Fritz und

Florian Alexander Fechter,

Lindau (B)

EHESCHLIESSUNGEN

23.08.2019: Heidemarie Riehle,

geb. Keller und Harald Andreas

Horn, Lindau (B)

STERBEFÄLLE

11.08.2019: Agnes Mayer,

geb. Fundeis, Lindau (B)

12.08.2019: Petra Christina Kohl-

Larsen, geb. Engel, Lindau (B)

19.08.2019: Ingrid Mathilde

Ernestine Thurner,

geb. Brombeiß, Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

12.08. – 25.08.2019

11.08.2019: Matteo Valentin

Lubowiecki, Mayen Ukere und

Szymon Lubowiecki, Lindau (B)

13.08.2019: Melih Kocabay,

Serap Kocabay, geb. Bayram und

Pehlül Kocabay, Lindau (B)

16.08.2019: Johann Augustin

Braun, Anna Isabella Fischer und

Sebastian Michael Braun,

Lindau (B)

20.08.2019: Magdalene Karin

Kalenbach, Manuela Kalenbach,

geb. Pawtowski und Frank

Benjamin Kalenbach, Scheidegg

20.08.2019: Tim Samuel Gebhard,

Sonja Maria Gebhard, geb.

Ledermann und Florian Gebhard,

Lindau (B)

21.08.2019: Mirja Embacher,

Melanie Beate Kolb-Embacher,

geb. Kolb und Andreas Embacher,

Weiler-Simmerberg

08.08.2019: Katrin Steglich und

Daniel Artur Schindler, Stuttgart

21.08.2019: Gerda Anneliese

Zwisler, geb. Schmidt,

Lindau (B)

21.08.2019: Irmgard Julie

Payrhuber, geb. Schmidt,

Lindau (B)

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

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Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Buchdruckerei Lustenau GmbH,

Millennium Park 10, A-6890 Lustenau

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21

vom 01.03.2019. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/Bodensee:

Kostenlos an alle Haushalte

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APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

23

Sa., 07. September 2019:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

So., 08. September 2019:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Mo., 09. September 2019:

Möwen-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Di., 10. September 2019:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Mi., 11. September 2019:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Do., 12. September 2019:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Fr., 13. September 2019:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Sa., 14. September 2019:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

So., 15. September 2019:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Mo., 16. September 2019:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Di., 17. September 2019:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse

17, Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Mi., 18. September 2019:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Do., 19. September 2019:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Fr., 20. September 2019:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

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24 7. September 2019 · BZ Ausgabe KW 36/19

AUS DER REGION

Zum wilden Stier vom Sünser See

BZ-Wandertipp: Rund ums Portlahorn

Unser heutiger Wandertipp führt

uns ins ausgedehnte Wandergebiet

von Damüls. Vom Gasthof

Jägerheim an der Straße zum Furkajoch

führt unser Weg vorbei an

mehreren Alpen rund ums Portlahorn,

am Sünser See, um den

sich eine Sage rankt, und wieder

zurück zum Ausgangspunkt. Diese

Wanderung ist eine der beliebtesten

im „Ländle“, auch weil sie

durchweg über der Waldgrenze

liegt und somit beinahe ständig

eine wunderbare Aussicht bietet.

Die Anfahrt erfolgt über Bregenz,

Alberschwende, Egg und

Au. Hier geht es rechts ab hinauf

nach Damüls und weiter

Richtung Furkajoch. Nach dem

Gasthaus Jägerheim folgen ein

Buswendeplatz und ein Stückchen

weiter rechter Hand ein

kleiner Parkplatz.

Wer mit dem Landbus anreist,

fährt bis ins Ortszentrum von

Damüls und steigt von dort zur

Oberdamülser Alpe (1.670 m) auf.

Beim Jägerheim (1.614 m)

zweigt bergwärts ein Weg ab, der

ein Stück weit auf die Höhe führt.

Diesem Weg folgen wir entlang

des Hangs in östlicher Richtung

bis kurz vor die Oberdamülser

Alpe. Noch vor der Alpe biegen

wir links ab. Jetzt geht es in nördlicher

Richtung über einen sanft

ansteigenden Kamm, „Sieben Hügel“

genannt. Durch ein Hochtal

steigen wir nun zum Sünser Joch

(1.900 m) auf. Von hier oben ist

die Aussicht nach Osten prächtig.

Hochkünzelspitze, Widderstein,

Diedamskopf, Biberkopf und die

Allgäuer Berge mit dem Hochvogel

sind von hier zu sehen.

Wir gehen vom Joch geradeaus

weiter und steigen zum Sünser

See (1.810 m) hinab, der malerisch

unterhalb der Sünserspitze

liegt. Der Sage nach soll im See

ein wilder Stier hausen. Er soll bei

den Alphirten gefürchtet gewesen

sein, weil er immer wieder aus

den Fluten auftauchte und das

Alpvieh erschreckte und zu einer

wilden Flucht zwang. Mühsam

mussten die Alphirten das Vieh

Der Sage nach soll im Sünser See ein wilder Stier sein Unwesen

treiben. Er hat sich uns aber nicht gezeigt.

www.lindinger-immobilien.de

Rund 300 Jungtiere verbringen den Sommer auf der weitläufigen Sünser Alpe.

dann wieder zusammentreiben.

Ob er allerdings noch heute sein

Unwesen treibt, war nicht zu erfahren.

Gesehen haben wir ihn

jedenfalls nicht.

Vom Sünser See geht es jetzt

leicht bergab zum ausgedehnten

Weidegebiet der Sünser Alpe

(1.764 m). Sie wurde bereits 883

urkundlich erwähnt. Rund 300

Jungrinder verbringen hier oben

den Alpsommer. Die Alpe liegt an

der südöstlichsten Grenze des

Gemeindegebietes von Dornbirn.

Bei der Alpe darf man einen

Wegweiser nicht verpassen, der

leicht zu übersehen ist. Er zeigt

uns den Weg zum Portla Fürkele.

Zu ihm wandert man in südöstlicher

Richtung erst auf breitem

Weg, der aber immer schmaler

und schroffer wird und am Ende

nochmals steil ansteigt. Oben am

Fürkele (1.810 m) angekommen,

öffnet sich der Blick nach Westen

zum Hohen Freschen und zum

Alpstein aber auch nach Süden zu

den Gipfeln des Rätikon. Von hier

ist auch das Furkajoch, die Passstraße,

die Damüls mit dem Laternser

Tal verbindet, zu sehen.

Jetzt geht es steil hinab zur Portla

Alpe (1.730 m).

Unser Weg führt jetzt wieder

in östlicher Richtung immer am

Hang entlang. Nach einer guten

Viertelstunde zweigt rechts ein

Weg ab, der uns in weitem Bogen

wieder hinab zum Jägerheim und

zum Ausgangspunkt bringt.

Wer mit dem Bus angereist ist,

setzt hier den Weg zur Oberdamülser

Alpe fort und steigt von

dort nach Damüls ab. WV

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BZ WANDERTIPP

BZ-Fotos: WV

AUF EINEN BLICK

Anforderungen: Keine schwierige,

aber eine lange Wanderung, die

einiges an Kondition verlangt.

Weglänge: rund 13 km

Gehzeit: rund 4 Stunden

Höhenunterschied: im Auf- und

Abstieg jeweils rund 300 m

Varianten: Von der Oberdamülser

Alpe kann man das Portlahorn

(2.010 m) besteigen. Man steigt

danach zum Sünser Joch ab und

setzt den Weg wie beschrieben

fort. Der zeitliche Mehraufwand

beträgt eine gute halbe Stunde.

Vom Sünser Joch kann man auch die

Sünserspitze besteigen (2.061 m).

Dann braucht man eine Stunde mehr.

Mehr Fotos und die Wanderkarte:

Klicken Sie auf unserer Homepage

diesen Beitrag auf S. 24 der

BZ-Ausgabe 36/19 an.

@ www.bz-lindau.de

Für Infos und die Karte zur Wanderung

scannen Sie den folgenden

QR-Code mit Ihrem Smartphone.















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