Motocross Enduro Ausgabe 10/2019

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ZAHLEN, DATEN, FAKTEN Herzlich willkommen zu Motocross Enduro 10/19. In dieser Ausgabe stellen wir euch die laut Hersteller „Leistungsstärkste Kawasaki KX 250 aller Zeiten“ vor. Einen genauen Überblick über die News und Features, die dieses Modell erfahren hat, könnt ihr euch ab Seite 14 machen. Marko Barthel und Gastfahrer Raphael Schubert haben in unserem großen Vergleichstest die KTM 690 Enduro gegen die 790 Adventure R antreten lassen und diese auf Herz und Nieren geprüft. Über Unterschiede, Stärken und Schwächen dieser beiden Boliden lest ihr ab Seite 20. Die Nachwuchsfahrer Max (6 Jahre) und Paul Richter (8) waren mit den HVR-Elektrobikes 50.4 und 60.4 unterwegs. Ob sie ihren hohen Ansprüchen genügten, erfahrt ihr ab Seite 32. Ab Seite 36 informieren wir euch über die geeigneten Handschuhe beim Motocross- und Endurofahren. Schließlich sind diese das Bindeglied zwischen Fahrer und Bike und diese Verbindung muss einfach stimmen. Die MX-Weltmeister stehen fest und die Saison ist noch in vollem Gange. In Imola schrieb Tim Gajser Geschichte und sicherte sich vorzeitig den MXGP-Titel. In die MX-Annalen aber geht er damit ein, dass er der erste Hondafahrer ist, dem dieses Kunststück gelang. Grund zum Feiern hatte aber auch Glen Coldenhoff, der zum ersten Mal in diesem Jahr einen GP gewinnen konnte. Aber dem nicht genug. Binnen Wochenfrist sicherte sich Coldenhoff den zweiten Sieg in der MXGP-Klasse im schwedischen Uddvalla. Den größten Grund zum Jubeln hatte dort aber Jorge Prado, der sich die MX2-Krone aufsetzen durfte. Berichte ab Seite 40. Beim vorletzten Lauf der ADAC-MX-Masters-Serie in Bielstein übernahm Dennis Ullrich die Meisterschaftsführung. Den Gesamtsieg mit zwei Laufsiegen sicherte sich Gaststarter und MXGP-Pilot Pauls Jonass. Mehr dazu ab Seite 54. Große Freude auch bei Auswanderer Ken Roczen. Beim letzten Lauf der 450er-US-MX-Meisterschaft holte sich Ken Roczen nach einer schwierigen Saison den Vizetitel. Herzlichen Glückwunsch. Den Titel hatte sich bereits eine Runde vor Schluss Eli Tomac zum dritten Mal in Folge gesichert. In der 250er-Klasse heißt der Meister Adam Cianciarulo. Mehr dazu ab Seite 8. Nicht vergessen: Die Hallensaison steht vor der Tür. Den Anfang machen die Supercrossrennen in Zuidbroek (Niederlande) und Stuttgart. Was euch dort erwartet, erfahrt ihr ab Seite 76. Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen.

Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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SCHNAPPSCHUSS

Motocross-MX2-WM

Weltmeister Jorge Prado lässt sich feiern

• Foto: Ray Archer


INHALT

10/2019

• MODELLE 2020

14 Präsentation Kawasaki KX 250

• VERGLEICHSTEST

20 KTM 790 vs. 690

• TEST

32 HVR 50.4 + 60.4

• TIPPS

36 Handschuhe

• MOTOCROSS

40 WM Uddevalla/S

48 WM Imola/I

38 WM Loket/CZ

54 DM Inter/ADAC MX Masters Bielstein

58 Südwest Cup Ettringen

60 ADAC Nordbayern MX Cup Bauschheim

• ENDURO

64 HardEnduro Series Germany

• KOLUMNEN

68 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

70 Marcel Teucher

• RUBRIKEN

4 Schnappschuss

6 Inhalt/Editorial

8 People & Facts

62 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

72 Warenkorb

74 Notizen + Termine

76 Vorschau Supercross Zuidbroek/NL

78 Vorschau Supercross Stuttgart

80 Standings

82 Vorschau November 2019/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 46

Hardenduro Series Germany

Mit drei Rennen in vier Monaten hatten die Fahrer der

HardEnduro Series Germany ein straffes Programm zu absolvieren ...

• Foto: TK420/Toni Keller

EDITORIAL

ZAHLEN,

DATEN, FAKTEN

Herzlich willkommen zu Motocross Enduro 10/19.

In dieser Ausgabe stellen wir euch die laut Hersteller

„Leistungsstärkste Kawasaki KX 250 aller Zeiten“ vor. Einen

genauen Überblick über die News und Features, die

dieses Modell erfahren hat, könnt ihr euch ab Seite 14

machen.

Marko Barthel und Gastfahrer Raphael Schubert haben in

unserem großen Vergleichstest die KTM 690 Enduro gegen

die 790 Adventure R antreten lassen und diese auf

Herz und Nieren geprüft. Über Unterschiede, Stärken und

Schwächen dieser beiden Boliden lest ihr ab Seite 20.

Die Nachwuchsfahrer Max (6 Jahre) und Paul Richter (8)

waren mit den HVR-Elektrobikes 50.4 und 60.4 unterwegs.

Ob sie ihren hohen Ansprüchen genügten, erfahrt

ihr ab Seite 32.

Ab Seite 36 informieren wir euch über die geeigneten

Handschuhe beim Motocross- und Endurofahren.

Schließlich sind diese das Bindeglied zwischen Fahrer

und Bike und diese Verbindung muss einfach stimmen.

Die MX-Weltmeister stehen fest und die Saison ist noch

in vollem Gange. In Imola schrieb Tim Gajser Geschichte

und sicherte sich vorzeitig den MXGP-Titel. In die MX-Annalen

aber geht er damit ein, dass er der erste Hondafahrer

ist, dem dieses Kunststück gelang. Grund zum Feiern

hatte aber auch Glen Coldenhoff, der zum ersten Mal in

diesem Jahr einen GP gewinnen konnte. Aber dem nicht

genug. Binnen Wochenfrist sicherte sich Coldenhoff den

zweiten Sieg in der MXGP-Klasse im schwedischen Uddevalla.

Den größten Grund zum Jubeln hatte dort aber Jorge

Prado, der sich die MX2-Krone aufsetzen durfte. Berichte

ab Seite 40.

Beim vorletzten Lauf der ADAC-MX-Masters-Serie in Bielstein

übernahm Dennis Ullrich die Meisterschaftsführung.

Den Gesamtsieg mit zwei Laufsiegen sicherte sich

Gaststarter und MXGP-Pilot Pauls Jonass. Mehr dazu ab

Seite 54.

Große Freude auch bei Auswanderer Ken Roczen. Beim

letzten Lauf der 450er-US-MX-Meisterschaft holte sich

Ken Roczen nach einer schwierigen Saison den Vizetitel.

Herzlichen Glückwunsch. Den Titel hatte sich bereits eine

Runde vor Schluss Eli Tomac zum dritten Mal in Folge gesichert.

In der 250er-Klasse heißt der Meister Adam Cianciarulo.

Mehr dazu ab Seite 8.

Nicht vergessen: Die Hallensaison steht vor der Tür. Den

Anfang machen die Supercrossrennen in Zuidbroek (Niederlande)

und Stuttgart. Was euch dort erwartet, erfahrt

ihr ab Seite 76.

Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen.

Auf dem Titel: MX2-Weltmeister Jorge Prado • Foto: Ray Archer

Vergleichstest KTM 790 vs. 690 • Foto: Denis Günther

Test HVR 50.4 + HVR 60.4 • Foto: Denis Günther

Präsentation Kawasaki KX 250 • Foto: Kawasaki

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

AMA-MX-Champion 450 ccm: Eli Tomac

• Fotos: Dominick Vandenberg/Kawasaki USA

AMA-MX Ironman Raceway:

Ken Roczen Vize-champion

Adam Cianciarulo 250er Meister

Ken Roczen hat es trotz aller gesundheitlicher Probleme geschafft. Beim

letzten Lauf zur US-Meisterschaft konnte er sich den Vizetitel sichern.

Auf dem Ironman Raceway in Crawfordsville ging es noch einmal hart zur

Sache. Schließlich hatten sowohl Ken Roczen als auch dessen Dauerkontrahent

Marvin Musquin noch Chancen auf den Vizetitel. Roczen sicherte

sich im ersten Lauf den Holeshot, dicht gefolgt von Tomac, der ihm das

Leben schwer machte. Musquin startete von Rang 4, arbeitete sich aber

gekonnt an den beiden Streithähnen vorbei und gewann schließlich den

vor Roczen und Champion Eli Tomac. Damit schien der Vizetitel für

Roczen schon verloren. Aber ... Im zweiten Rennen wollte Musquin zu

viel, stürzte und musste mit verletztem Knie aufgeben. Den Laufsieg holte

sich Tomac vor Zach Osborne und Roczen, der damit allen Grund zum

Feiern hatte.

In der 250er-Kategorie tat es Adam Cianciarulo seinem Markenkollegen

Eli Tomac gleich und gewann den Meistertitel. Den Tagessieg sicherte

sich zwar sein schärfster Konkurrent Dylan Ferrandis vor seinem Markenkollegen

Justin Cooper, aber mit dem 3. Platz war Cianciarulo vollends

zufrieden. • Fotos: hondaproracing.com (2), Vanessa O’Brien/Kawasaki USA (1)

AMA MX - 12. Lauf - Ironman Raceway/USA - 24.8.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (3/1);

2. Ken Roczen, Honda (2/3); 3. Zach Osborne, Husqvarna (5/2); 4. Joey Savatgy, Kawasaki (4/6);

5. Justin Barcia, Yamaha (7/4); 6. Jason Anderson, Husqvarna (6/5); 7. Dean Wilson, Husqvarna

(9/7); 8. Benny Bloss, KTM (8/8); 9. Marvin Musquin, KTM (1/40); 10. Fredrik Noren, Suzuki

(10/10).

Endstand: 1. Tomac, 521 Punkte; 2. Roczen, 463; 3. Musquin, 451; 4. Anderson, 407; 5. Osborne,

403; 6. Cooper Webb, KTM, 324; 7. Barcia, 315; 8. Noren, 240; 9. Bogle, 222; 10. Blake Baggett,

KTM, 175.

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (1/1); 2. Justin Cooper, Yamaha (3/2); 3. Adam Cianciarulo,

Kawasaki (2/4); 4. Chase Sexton, Honda (4/3); 5. Michael Mosiman, Husqvarna (5/5); 6. Alex

Martin, Suzuki (6/8); 7. RJ Hampshire, Honda (9/6); 8. Shane McElrath, KTM (8/9); 9. Garrett

Marchbanks, Kawasaki (11/7); 10. Cameron McAdoo, KTM (7/13).

Endstand: 1. Cianciarulo, 519 Punkte; 2. Ferrandis, 499; 3. Cooper, 461; 4. Hampshire, 337;

5. Sexton, 316; 6. A.Martin, 305; 7. Colt Nichols, Yamaha, 292; 8. Mosiman, 290; 9. McElrath,

285; 10. Hunter Lawrence, Honda, 252.

Adam Cianciarulo


AMA-MX Budds Creek: Tomac zum dritten

Bereits in Budds Creek, einen Lauf vor Saisonende, schaffte Eli Tomac

den Hattrick. Nach 2017 und 2018 wurde er zum dritten Mal 450-ccm-US-

Champion.

Tomac bewies beim Hitzerennen, es herrschten Temperaturen um die

32 Grad, in Budds Creek mit zwei Laufsiegen erneut seine Dominanz und

gewann verdient. Platz 2 belegte Ex-SX-Champ Jason Anderson vor Marvin

Musquin. Ken Roczen hatte im Training zwar die Bestzeit vorgelegt

und bewies im ersten Lauf mit dem 2. Rang seine Stärke. Im zweiten Moto

wurde er aber nur Siebter. Nach dem Start lag Ken noch auf Rang 2

hinter Tomac, aber zur Halbzeit erfolgte ein neuerlicher Leistungseinbruch

und er fiel stetig zurück.

Einen Überraschungssieger gab es in der 250er-Klasse zu vermelden.

Shane McElrath sicherte sich mit zwei Laufsiegen den ersten Tagessieg

in der US-Meisterschaft. Auf Rang 2 platzierte sich Adam Cianciarulo vor

Justin Cooper. Foto: xxx

AMA MX - 11. Lauf - Budds Creek/USA - 17.8.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1); 2. Jason

Anderson, Husqvarna (4/2); 3. Marvin Musquin, KTM (3/3); 4. Ken Roczen, Honda (2/7); 5. Zach

Osborne, Husqvarna; 6. Justin Barcia, Yamaha (6/5); 7. Dean Wilson, Husqvarna (8/6); 8. Aaron

Plessinger, Yamaha (9/9); 9. Benny Bloss, KTM (7/11); 10. Kyle Cunningham, Honda (11/8).

250 ccm: 1. Shane McElrath, KTM (1/1); 2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/5); 3. Justin Cooper, Yamaha

(6/2); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (4/4); 5. RJ Hampshire, Honda (3/8); 6. Cameron

McAdoo, KTM (8/9); 7. Chase Sexton, Honda (12/6); 8. Ty Masterpool, Yamaha (7/11); 9. Alex Martin,

Suzuki (18/3); 10. Michael Mosiman, Husqvarna (5/14).

MXON Assen/NL: Die Teams

- Alle Angaben ohne Gewähr -

Frankreich: Gautier Paulin, MXGP, Yamaha; Maxime Renaux, MX2,

Yamaha; Jordi Tixier, Open, KTM.

Niederlande: Jeffrey Herlings, MXGP, KTM; Calvin Vlaanderen,

MX2, Honda; Glenn Coldenhoff, Open, KTM.

Großbritannien: Max Anstie, MXGP, KTM; Ben Watson, MX2,

Yamaha; Shaun Simpson, Open, KTM.

Australien: Dean Ferris, MXGP, KTM; Kyle Webster, MX2, Honda;

Mitch Evans, Open, Honda.

USA: Jason Anderson, MXGP, Husqvarna; Justin Cooper, MX2,

Yamaha; Zach Osborne, Open, Husqvarna.

Belgien: Jeremy van Horebeek, MXGP, Honda; Jago Geerts, MX2,

Yamaha; Kevin Strijbos, Open, Yamaha.

Spanien: Jorge Prado, MXGP, KTM; Iker Larranaga, MX2, KTM;

Carlos Campano, Open, Yamaha.

Estland: Tanel Leok, MXGP, Husqvarna; Priit Rätsep, MX2, Honda;

Harri Kullas, Open, Honda.

Deutschland: Tom Koch, MXGP, KTM; Simon Längenfelder, MX2,

KTM; Dennis Ullrich, Open, Husqvarna.

Schweden: Filip Bengtsson, MXGP, S, Husqvarna; Alvin Östlund,

MX2, Husqvarna; Anton Gole, Open, Yamaha.

Österreich: Lukas Neurauter, MXGP, KTM; Rene Hofer, MX2, KTM;

Michael Sandner, Open, KTM.

Irland: Jason Meara, MXGP, Kawasaki; Martin Barr, MX2, Yamaha;

Stuart Edmunds, Open, Husqvarna.

Tschechien: Vaclav Kovar, MXGP, KTM; Petr Polak, MX2, KTM;

Filip Neugebauer, Open, KTM.

Brasilien: Fabio Santos, MXGP, Yamaha; Gustavo Pessoa de

Souza, MX2, Kawasaki; Ramyller Alves, Open, KTM.

Neuseeland: Wyatt Chase, MXGP, Honda; Dylan Walsh, MX2,

Husqvarna; Maximus Purvis, Open, Yamaha.

Puerto Rico: Justin Starling, MXGP, Suzuki; Jose Fernando

Rodriguez, MX2, Kawasaki; Chase Marquier, Open, Kawasaki.

Schweiz: Jeremy Seewer, MXGP, Yamaha; Valentin Guillod, MX2,

Honda; Arnaud Tonus, Open, Yamaha.

Portugal: Sandro Peixe, MXGP, Suzuki; Luis Outeiro, MX2, KTM;

Hugo Basaula, Open, KTM.

Japan: Akira Narita, MXGP, Honda; Chihiro Notsuka, MX2, Honda;

Toshiki Tomita, Open, Honda.

Südafrika: Michael Docherty, MXGP, KTM; Anthony Raynard,

MX2, Yamaha; Lloyd Vercueil, Open, Yamaha.

Island: Ingvi Birgisson, MXGP, KTM; Einar Sigurdsson, MX2, KTM;

Eythor Reynisson, Open, Yamaha.

Ukraine: Roman Morozov, MXGP, Yamaha; Oleg Kruk, MX2,

Yamaha; Volodymyr Tarasov, Open, KTM.

Italien: Ivo Monticelli, MXGP, KTM; Alberto Forato, MX2,

Husqvarna; Alessandro Lupino, Open, Kawasaki.

Slowenien: Tim Gajser, MXGP, Honda; Jan Pancar, MX2, Yamaha;

Peter Irt, Open, Yamaha.

Russland: Vsevolod Brylyakov, MXPG, Yamaha; Timur Petrashin,

MX2, KTM; Svyatoslav Pronenko, Open, Husqvarna.

Lettland: Toms Macuks, MXGP, KTM; Davis Ivanovs, MX2,

Husqvarna; Pauls Jonass, Open, Husqvarna.

Kroatien: Luka Crnkovic, MXGP, Honda; Nikola Hranic, MX2, KTM;

Matija Kelava, Open, KTM.

Litauen: Arminas Jasikonis, MXGP, Husqvarna; Dovydas Karka,

MX2, KTM; Domantas Jazdauskas, Open, Husqvarna.

Dänemark: Stefan Kjer Olsen, MXGP, KTM; Thomas Kjer Olsen,

MX2, Husqvarna; Bastian Bogh Damm, Open, KTM.

Zypern: Christos Tsangaras, MXGP, Yamaha; Aristos Georgiou,

MX2, Yamaha; Chrysanthos Georgiou, Open, Yamaha.

Luxemburg: Tijay Heinen, MXGP, KTM; Yves Frank, MX2, Honda;

Björn Frank, Open, Honda.

Griechenland: Emmanouil Kritikos, MXGP, Yamaha; Alexandros

Georgantas, MX2, Husqvarna; Andreas Andreou, Open, Yamaha.

Norwegen: Hakon Fredriksen, MXGP, Yamaha; Kevin Horgmo,

MX2, KTM; Cornelius Tondel, Open, KTM.

Polen: Tomasz Wysocki, MXGP, KTM; Maciej Wieckowski, MX2,

KTM; Szymon Staszkiewicz, Open, KTM.

MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS

Jens Getteman ist MX-Open-Meister

Mission Titelverteidigung geglückt. Jens Getteman wiederholte seinen

Erfolg aus dem Vorjahr und gewann die Deutsche Motocross-Meisterschaft

Klasse Open. Der 25-jährige Kawasaki-Pilot machte es im brandenburgischen

Jüterbog zunächst spannend, war am Ende aber dann

doch mit großem Vorsprung der alte und neue Champion in der DM

Open.

Der Belgier kam mit einem dicken Polster von 41 Punkten als Tabellenleader

zum Finale an die Sandstrecke südlich von Potsdam. Nachdem Getteman

sechs der sieben Saisonrennen für sich entscheiden konnte, hatte

er eine Hand am Titel. Aber ein Sturz im ersten Lauf, nach überlegener

Bestzeit im Training, verhinderte die vorgezogene Meisterfeier. Motorrad

und Fahrer waren lädiert, zehn Minuten vor Laufende war Schluss.

Getteman wurde als 21. gewertet, bekam aber aufgrund von Gastfahrern

zumindest 2 Punkte gutgeschrieben.

Im zweiten Lauf machte das Aushängeschild im Thüringer Monster Energy

Kawasaki Elf Team Pfeil dann kurzen Prozess. „JG251“ stürmte an die

Spitze, wo er souverän seine Runden drehte. Bei der Zieldurchfahrt

(nach genau 36 Minuten Fahrzeit) wurde er mit einer Meistertorte und

passendem T-Shirt erwartet. Und ein Blick auf die DM-Tabelle zeigte,

dass es tatsächlich ein Titelgewinn mit großem Vorsprung wurde.

Mit seiner besten Saisonleistung komplettiert Tobias Linke den Festtag

der „grünen Pfeile“ auf Platz 6. In der Tageswertung landete der Berliner

eine Position vor Getteman. Linke beendet die DM Open 2019 als guter

Zehnter. Text u. Fotos: Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil

MX-DM Open - Jüterbog - 18.8.2019 - Ergebnis: 1. Tim Koch, KTM; 2. Brian Hsu, KTM; 3. Mike

Stender, KTM; 4. Franziskus Wünsche, KTM; 5. Philipp Eggers, Suzuki; 6. Tobias Linke, Kawasaki;

7. Jens Getteman, B, Kawasaki; 8. Louis Henri Höhr, KTM; 9. Sam Korneliussen, DK, Kawasaki;

10. Stefan Ekerold, Suzuki.

Endstand s. Standings auf Seite 80/81.

Simon Längenfelder

Dritter in der EMX125

Simon Längenfelder hatte ja in der EMX125 bei der sechsten Runde

im belgischen Lommel nach einem vorherigen 2. Platz nicht nur

seinen ersten Laufsieg, sondern auch den ersten Tageserfolg in

dieser Saison geholt. Drei Wochen später ließ er beim Saisonfinale

im schwedischen Uddevalla gleich den nächsten Sieg und einen

2. Rang folgen, womit er die Saison als Gesamtdritter abschloss.

„Damit bin ich super zufrieden. Nach den ersten Rennen hätte ich

damit nie gerechnet, aber ich habe mich sehr verbessert“, sagte

Längenfelder. • Foto: Steve Bauerschmidt

10 MOTOCROSS ENDURO


FMX-WM - Daqing:

Luc Ackermann holt Doppelsieg in China

Luc Ackermann holte bei der FMX-WM in China einen Doppelsieg und

baute damit seinen Vorsprung im Klassement weiter aus. Er lieferte an

beiden Tagen perfekte Sprünge ab und siegte verdient. Luc Ackermann

zum erfolgreichen Wochenende: „Es waren zwei unglaubliche perfekte

Runs hier in Daqing. Ich habe einen kleinen Vorsprung herausgefahren.

Das ist gut für mich, aber ich muss trotzdem fokussiert bleiben. Es wird

noch ein hartes Stück Arbeit, denn Maikel wird bei der nächsten NIGHT

of the JUMPs weiter pushen.“ • Foto: Night of the Jumps

WM-Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Luc Ackermann, D, Husqvarna, 129 Punkte; 2. Maikel

Melero, E, KTM, 120; 3. Pat Bowden, AUS, , Yamaha, 74; 4. Adam Jones, USA, Yamaha, 68;

5. Filip Podmol, CZ, Yamaha, 66; 6. Kai Haase, D, Suzuki, 53; 7. Libor Podmol, CZ, Husqvarna, 42;

8. Javier Villegas, CHL, Suzuki, 41; 9. Rob Adelberg, AUS, Yamaha, 40; 10. Hannes Ackermann, D,

KTM, 38. Ferner: 18. Mat Rebeaud, CH, Alta, 7.

Siegerehrung Tag 2 (v.l.):

Adam Jones, Luc Ackermann

und Maikel Melero

Tim Gajser startet

beim Monster Energy Cup

MXGP-Weltmeister Tim Gajser stellt sich einer neuen Herausforderung.

Am 19. Oktober wird er beim Monster Energy Cup 2019 starten. Dort will

er im Sam Boys Stadium in Las Vegas gegen die besten SX-Fahrer der

Welt antreten. • Foto: hondaproracing/shot by bavo

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PEOPLE & FACTS

ADAC MX Masters-Highlights

ab sofort bei Sport1

SPORT1 zeigt ab sofort das ADAC MX Masters Magazin • ADAC MX Masters

baut die TV-Präsenz weiter aus

Das ADAC MX Masters baut seine TV-Präsenz weiter aus: Ab sofort sind

die Highlights der Motocrossserie auch auf dem frei empfangbaren TV-

Sender SPORT1 zu sehen. SPORT1 zeigt das halbstündige Highlight-Magazin

ab sofort am Wochenende nach den Veranstaltungen. Kommentiert

wird das Magazin von Hannes Biechteler. Die Highlightmagazine

sind zudem weiterhin auf den Pay-TV-Sendern SPORT1+ und Motorvision

TV zu sehen. Motorvision TV strahlt das ADAC MX Masters Highlight-Magazin

international in sechs verschiedenen Sprachfassungen in 100 Ländern

aus. Zudem sind die Highlights aus dem ADAC MX Masters auf dem

Online-Streamingkanal waipu.tv zu sehen.

Online gibt es News und Highlights zum ADAC MX Masters unter

adac.de/motorsport, youtube.com/adac und

Facebook.de/adacmxmasters. • Foto: ADAC MX Masters/Steve Bauerschmidt

Sendetermine SPORT1: ADAC MX Masters Holzgerlingen Samstag,

21.9.2019, 19:00 Uhr

Sendetermine SPORT1+: ADAC MX Masters Holzgerlingen Sonntag,

22.9.2019, 19:00 Uhr

Sendetermine Motorvision TV: ADAC MX Masters Holzgerlingen Sonntag,

22.9.2019, 13:30 Uhr.

Henry Jacobi Kreuzbandriss

Eigentlich sah es beim MX-GP in Uddevalla nach einem erfolgreichen

Wochenende für Henry Jacobi aus. Sogar ein Podestplatz war in Reichweite.

Schließlich war er im ersten Lauf Dritter geworden. Auch der zweite

Lauf verlief zuerst nach Plan. Nach dem Start lag er erneut unter den

ersten drei. Doch dann kam der Rückschlag. Noch in der ersten Runde

verdrehte er sich das rechte Knie und konnte das Rennen nicht fortsetzen.

Die Ärzte an der Strecke diagnostizierten einen Kreuzbandriss. Zwischenzeitlich

wurde dieser operiert. An einen Start bei den letzten beiden

WM-Läufen in der Türkei und in Shanghai und natürlich auch beim

MXON ist unter diesen Voraussetzungen natürlich nicht zu denken. Wir

wünschen gute Besserung. • Foto: ADAC MX Masters/Steve Bauerschmidt

Arminas Jasikonis verlängert

Vertrag mit Husqvarna Motorcycles

Husqvarna Motorcycles freut sich über die Vertragsverlängerung um ein

weiteres Jahr mit Arminas Jasikonis. Der Litauer wird somit bis zum Ende

der Saison 2020 weiterhin auf einer Husqvarna FC 450 in der MXGP-Klasse

unterwegs sein. • Foto: husqvarna-motorcycles.com

Romain Febvre Oberschenkelbruch

Auch für Romain Febvre war der GP in Uddevalla alles andere als ein

schönes Erlebnis. Im ersten Lauf lief noch alles nach Plan, als er hinter

Glenn Coldenhoff Zweiter wurde. Im zweiten Lauf sicherte er sich den

Holeshot und konnte die Führung über eine lange Distanz halten. Drei

Runden vor Schluss legte er einen Highsider hin und stürzte schwer.

Diagnose: Oberschenkelbruch. Zwischenzeitlich wurde der Bruch operiert,

eine Fortsetzung der Saison ist natürlich nicht möglich. Wir wünschen

gute Besserung. • Foto: yamaha-racing.com

Arminas Jasikonis (li.) und Teammanager Antti Pyrhonen

12 MOTOCROSS ENDURO

Andrew short und Colton Haaker

bleiben bei Husqvarna Motorcycles

Andrew Short (Foto) hat seinen Vertrag bei Husqvarna Motorcycles bis

zum Ende der Saison 2020 verlängert. Der Amerikaner wird weiterhin

auf einer Husqvarna FR 450 bei den Cross-Country-Rallye-Wettbewerben

am Start sein. Auch die Zusammenarbeit zwischen Colton Haaker und

Husqvarna wird fortgesetzt. Der 29-jährige hat seinen Vertrag bis Ende

der Saison 2021 verlängert. Sein Fokus wird auf der AMA Endurocross

Series und auf US-Hard-Enduro-Events liegen.

• Foto: husqvarna-motorcycles.com


Enduro-DM

Waldkappel:

Beier gewinnt

Nach der Rennabsage in

Burg gastierte der Enduro-

DM-Zirkus im nordhessischen

Waldkappel.

Die größte Freude dort

machte sich Andreas Beier

mit dem Gesamtsieg, und

das mit dem hubraumkleinsten

Bike.

Bei Temperaturen um die

30 Grad hatten Mensch und

Maschine einiges zu leisten.

Im Laufe des Rennens

ging Beier in Führung und

schien sie auch sicher bis ins Ziel zu halten. Christian Brockel machte es

dann aber nochmal spannend und übernahm die Spitze vor Beier und

Dennis Schröter. Das ließ sich Beier aber nicht bieten, fuhr erneut die

schnellste Zeit und gewann das Championat vor Schröter und dem zurückgefallenen

Brockel. • Archivfotos: Kai-Uwe Sickert

Enduro-DM - 3. Lauf - Waldkappel - 25.8.2019 - Ergebnisse - Championat: 1. Andreas Beier, KTM;

2. Dennis Schröter, Husqvarna; 3. Christian Brockel, KTM; 4. Davide von Zitzewitz, KTM; 5. Chris

Gundermann, Yamaha; 6. Edward Hübner, KTM; 7. Angus Heidecke, KTM; 8. Jan Schäfer, KTM;

9. Benjamin Meusel, GasGas; 10. Paul Roßbach, KTM.

E1: 1. Andreas Beier, KTM; 2. Jörg Haustein, Husqvarna; 3. Yanik Spachmüller, KTM; 4. Nico Maier,

KTM; 5. Dustin Puschmann, KTM.

E2: 1. Christian Brockel, KTM; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Chris Gundermann, Yamaha; 4. Edward

Hübner, KTM; 5. Björn Feldt, KTM; 6. Robert Riedel, KTM; 7. Nick Emmrich, Sherco; 8. Philipp

Müller, Beta; 9. Sascha Meyhoff, Beta; 10. Maxi Hahn, Husqvarna.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Angus Heidecke, KTM; 3. Jan Schäfer, KTM; 4. Benjamin

Meusel, GasGas; 5. Paul Roßbach, KTM; 6. Tilman Krause, KTM; 7. Florian Görner, KTM; 8. Derrick

Görner, Husqvarna; 9. André Plogmann, Beta; 10. Nico Rambow, KTM.

Junioren: 1. Luca Fischeder, Sherco; 2. Mike Kunzelmann, KTM; 3. Kevin Nieschalk, KTM; 4. Tristan

Hanak, KTM; 5. Maximilian Müller, Beta; 6. Lukas Schäfer, Husqvarna; 7. Oskar Wolff,

Husqvarna; 8. Karl Weigelt, Sherco; 9. Bastian Streit, Sherco; 10. Ole Pagels, KTM.


PRÄSENTATION: KAWASAKI KX 250/2020

Die stärkste KX 250

aller zeiten

Die KX 250 setzt 2020 ihre Erfolgsgeschichte fort. Sie verfügt über einen neuen Motor

mit höherer Leistung, mehr Kraft im oberen Drehzahlbereich und eine angehobene

Drehzahlbegrenzung. Zusammen mit einem leichten, ausgewogenen Fahrwerk samt

neuer Gabel und stärkeren Bremsen führt dieser Leistungsvorteil zu schnelleren Rundenzeiten.

Das macht sie zur bisher schnellsten KX 250.

14 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 15


PRÄSENTATION: KAWASAKI KX 250/2020

16 MOTOCROSS ENDURO


MOTORKOMPONENTEN UND TUNING

WIE BEI DEN WERKSMASCHINEN

NEU: Mehr siegfähige Leistung

bei hoher Drehzahl

Der neue Motor überzeugt mit einer Leistungssteigerung

von rund 2,4 kW (3,3 PS) und der

Fokussierung auf den oberen Drehzahlbereich.

Die stärkere Leistung bei hohen Drehzahlen

macht sich bei 10.000/min bemerkbar und bietet

dem Fahrer einen Vorteil auf Geraden und in

Kurven. So sind schnellere Rundenzeiten möglich.

NEU: Bohrung und Hub verändert

Der neue Motor verfügt über eine Kurzhubkonfiguration

mit einer Bohrung und einem Hub

von 78 x 52,2 mm. Dank der erweiterten Bohrung

können größere Ein- und Auslassventile

verwendet werden. Damit wird ein höherer

Durchsatz für eine bessere Leistung bei hohen

Drehzahlen ermöglicht.

NEU: Ventilbestätigung per Schlepphebel

Mit der Ventilbetätigung per Schlepphebel

kann die Drehzahlbegrenzung um 500/min erhöht

werden. Außerdem sind aggressivere Nocken

für eine kraftvollere Beschleunigung

möglich.

Doppelte Einspritzdüsen

Eine hinter der Drosselklappe angeordnete

Einspritzdüse (wo sich die Einspritzdüsen eines

Standard-FI-Systems befinden), die für eine

sanfte, sofortige Reaktion sorgt, und eine

zweite, vorgelagerte Einspritzdüse in der Nähe

der Airbox, die einen wesentlichen Beitrag zur

Motorleistung bei hoher Drehzahl leistet.

Tuning wie bei den Werks-Racern

Der Bridged-Box-Bottom-Kolben ist nur eines

von vielen Merkmalen, die durch die Werks-

Racer inspiriert wurden.

Als Erster durch die erste Kurve:

Launch-Kontrollmodus

Ein aus den Werks-Racern übernommenes

Launch-Kontrollsystem erhöht die Chance auf

einen guten Start durch maximale Traktion

beim Anfahren auf rutschigem Boden.

Einfache Motorabstimmung:

Auswahl der DFI-Kennlinien-Daten

Mit den mitgelieferten DFI-Steckern hat der

Fahrer schnellen und einfachen Zugang zu einem

der drei Motor-Kennfelder (Standard,

Hard, Soft), die im Motorsteuergerät verfügbar

sind.

KX-FI-Calibration-Kit (optionales Zubehör)

Mit dem KX-FI-Calibration-Kontrollgerät, einem

tragbaren Handwerkzeug zur Motorabstimmung,

können Fahrer die Kennfelder durch die

Verbindung zum Steuergerät ohne PC oder eine

Batterie verändern. Das Kit ist mit sieben

voreingestellten Kennfeld-Einstellungen ausgestattet.

FAHRWERKSKOMPONENTEN

UND TUNING

WIE BEI DEN WERKSMASCHINEN

Schlanker Aluminium-Perimeter-Rahmen

Der bekannt hochwertige Rahmen wird durch

die optimierten vorderen Motorlager in seiner

Steifigkeitsbalance verändert, was das Fahrverhalten

noch agiler und präziser macht.

NEU: Federgabel mit großem Durchmesser

Die neue leistungsfähige 48-mm-Upsidedown-

Spiralfedergabel ist für den harten Wettbewerbseinsatz

gemacht. Die großdimensionierten

Innenrohre ermöglichen den Einsatz von

großen Dämpfungskolben, die einen gutes Ansprechverhalten

und eine kontinuierliche

Dämpfung ermöglichen. Angepasste Federraten

hinten und vorne sorgen für ein direktes

Handling und hohe Zielgenauigkeit.

NEU: Stärkere Bremsen

Eine Hinterradscheibe mit einem größeren

Durchmesser von 250 mm ergänzt die Scheibe

mit 270 mm am Vorderrad und sorgt für eine

bessere Bremswirkung. Ein neues Material bei

den Bremsbelägen vorne sorgt für mehr Kontrolle.

Schlanke, ergonomische Anbauteile

Der schlanke Rahmen und die minimalistischen

Anbauteile ermöglichen eine sportliche

Sitzposition und erhöhen die Beherrschbarkeit.

Durch die niedrige, flache Ausführung des

Tanks und Sitzes kann der Fahrer weiter vorne

sitzen. Lange, glatte Oberflächen machen es

einfach, sich auf dem Bike vor und zurück zu

bewegen.

Einstellbare Ergonomie

Eine Auswahl von vier Lenkerpositionen und

zwei Fußrastenpositionen gestattet dem Fahrer,

seine Sitzposition an seine Körpergröße

und Wünsche anzupassen.

Farbe: Lime Green (Grün)

MOTOCROSS ENDURO 17


PRÄSENTATION: KAWASAKI KX 250/2020

18 MOTOCROSS ENDURO


Kupplungstyp

(Primärantrieb)

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

mechanisch betätigt

TECHNISCHE DATEN

ABMESSUNGEN

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Leergewicht

Tankinhalt

MOTOR

Typ

2172 mm

820 mm

1269 mm

1480 mm

333 mm

948 mm

105,2 kg

6,4 Liter

Bohrung x Hub

Hubraum

Verdichtungsverhältnis 14,2:1

Flüssigkeitsgekühlter

Viertakt-Einzylinder,

DOHC

78 x 52,2 mm

249 ccm

Kraftstoffzufuhr

Schmiersystem

Anlasser

Zündung

Kraftstoffeinspritzung

(44 x 1)

Druckumlaufschmierung,

Semi-Trockensumpf

Kickstarter

Digital DC-CDI

ANTRIEB

Antriebssystem Kette

Getriebe

Fünfganggetriebe

Getriebeübersetzung:

1./2./3./4./5. Gang 2.142 (30/14)

1.750 (28/16)

1.444 (26/18)

1.235 (21/17)

1.045 (23/22)

Primärübersetzung 3.350 (67/20)

Endübersetzung 3.846 (50/13)

RAHMEN

Typ

Federung vorne

Perimeter, Aluminium

48-mm-Upsidedown-

Federgabel

Uni-Trak-Federung

hinten

Federweg vorne/hinten 314/310 mm

Radnachlauf

(Spanwinkel) 28,6°

Nachlauf

130 mm

Lenkwinkel (li./re.) 42/42°

Bereifung vorne 80/100-21 51M

hinten

100/90-19 57M

Bremse - Vorderrad Einzelscheibe

Effekt. Durchm. 241 mm

Hinterrad

Einzelscheibe

Effekt. Durchm. 225 mm

Die hier genannten technischen Daten gelten für Serienmodelle

und wurden mit diesen unter Standardbetriebsbedingungen

erreicht. Die vorliegende Beschreibung

des Fahrzeugs und seiner Leistungsdaten

wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt,

möglicherweise gelten diese technischen Daten aber

nicht für alle für den Verkauf gelieferten Maschinen.

Kawasaki Heavy Industries, Ltd. behält sich das

Recht zur Änderung der technischen Daten ohne Vorankündigung

vor. Technische Daten und Ausstattungsmerkmale

können sich je nach Region unterscheiden.

Die erhältlichen Farben können regional

unterschiedlich sein.


VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

Zwei Enduro-Boliden aus dem Hause KTM haben wir uns zu Gemüte geführt und sind mit der KTM

690 Enduro R sowie der 790 Adventure R durch das schöne Erzgebirge gedüst. Dabei trafen zwei

Modelle aufeinander, die nicht nur technisch, sondern auch fahrerisch einige Unterschiede aufweisen.

Die 690er tritt mit einem Einzylindermotor sowie 74 PS und einem Trockengewicht von

knapp 146 kg gegen die 790er mit Zweizylindermotor, 94 PS und knapp 189 kg Trockengewicht

an. Wir waren im Vorfeld schon gespannt, ob die neue 790-Adventure-R-Version auch im Gelände

mit der 690er Enduro R mithalten kann und ob sich der Mehrpreis von 2600 Euro lohnt. Außerdem

hatten wir diesmal einen Gasttester eingeladen. Raphael ist stolzer Besitzer

einer LC4 690, Bj. 2016, und war ganz gespannt auf die jüngste 690-Enduro-

R-Version. Unser Dank geht außerdem an die Schlossverwaltung Augustusburg

für die Genehmigung, in den Schlosshof fahren zu dürfen.

• Testfahrer: Gasttester Raphael Schubert, Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

ZWEI MOTORRÄDER =

20 MOTOCROSS ENDURO


ZWEI CHARAKTERE

MOTOCROSS ENDURO 21


VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

Die Unterschiede im Detail

Die 690er besitzt einen Zweikolben-Bremssattel inklusive

300-mm-Bremsscheibe und die 790er ist ausgestattet

mit zwei radial montierten Vierkolben-

Bremssatteln und Bremsscheiben mit 320 mm Durchmesser

Die 790er schaut deutlich breiter, höher und moderner aus als die kleinere 690er, die eher an eine Sportenduro

erinnert

690er mit Gitterrohrrahmen vs. 790er Stahlrahmen, bei der der Motor als tragendes Teil agiert

Beide besitzen eine WP-USD-Gabel, Ø 48 mm, jedoch

mit einem Federweg von 250 (690er) bzw. 240 mm

(790er). Der viel größere Unterschied ist beim Stoßdämpfer

zu erkennen. Hier kommt bei der 690er ein

WP-XPLOR-Federbein inklusive Pro-Lever-Umlenkung

zum Einsatz und bei der 790er arbeitet ein WP-XPLOR-

PDS-Federbein ohne Umlenkung. Interessant ist auch

die Sitzhöhe von 910 (690er) bzw. 880 mm (790er),

für alle die nicht so lange Beine haben

693-ccm-Einzylindermotor mit 73,5 Nm vs. 799-ccm-Zweizylindermotor mit 88 Nm

Nummerntafel mit „normaler“ Glühbirne vs. zeitgemäßem LED-Licht und Windschild

Einige Unterschiede kann man am Lenker/Cockpit

entdecken: offene vs. geschlossene Handprotektoren,

andere Spiegelform, die Kombischalter für Licht/

Blinker, Hupe etc. Das Display ist bei der 690er sehr

klein und durch die optionale Zubehörtasche nicht

mehr zu sehen – dagegen bietet das große 5-Zoll-

Farb-TFT-Display viele Informationen und ist gut ablesbar

Die 690er besitzt einen Hecktank mit 13,5 Liter Volumen und die Zweizylinder einen tief positionierten Fronttank

mit 20 Liter Fassungsvermögen

22 MOTOCROSS ENDURO


ABS-Systeme arbeiten am Vorder- sowie Hinterrad

und können für den Offroadeinsatz deaktiviert werden

KTM 690 Enduro R

Die KTM 690 Enduro R verbindet Straßen und Feldwege so gekonnt wie keine andere und macht jedes

noch so unwegsame Gelände zu ihrer Spielwiese. Vereinfacht: Die KTM-Techniker und Designer

von KISKA haben Hand in Hand gearbeitet, um diverse Teile dieses Bikes besser zu machen. So

besitzt die jüngste Generation des LC4-Einzylinders von KTM zwei Ausgleichswellen, um Vibrationen

zu verringern, Ride-by-Wire für verschiedene Fahrmodi sowie eine Traktionskontrolle. Der Motor

stellt genug Power zur Verfügung, um selbst steile Anstiege mühelos zu bezwingen, bleibt dabei

aber kontrollierbar und sparsam für den Einsatz auf Feldwegen und im Alltag.

Das schlankere Bodywork mit der neu gestalteten Sitzbank wertet die Optik auf und verbessert die

Ergonomie. Darunter bietet ein leichtes und wendiges Fahrwerk zusammen mit der XPLOR-Federung

von WP erfahrenen Fahrern ein gutes Paket, gibt aber auch Offroad-Neulingen viel Vertrauen.

Dazu kommt, dass die KTM 690 Enduro R auf der Straße auch weiterhin stabil ist, was ihre Vielseitigkeit

als verlässliches Alltags-Bike steigert.

Die neuen Elektronik-Systeme der KTM 690 Enduro R holen in allen Situationen das Maximum heraus.

Zwei Fahrmodi – Offroad und Street – verändern das Ansprechverhalten des Gasgriffs und

die Sensibilität der Motorrad-Traktionskontrolle (MTC), während das ABS und die Traktionskontrolle

nun erstmals an diesem Bike schräglagenabhängig regeln.

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Hubraum

Leistung in hp

Leistung in kW

Drehmoment

Bauart

Bohrung

Hub

Starter

Schmierung

Getriebe

Kühlung

Kupplung

EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

693 ccm

74 hp

55 kW

73,5 Nm

Einzylinder-

Viertaktmotor

105 mm

80 mm

Elektrostarter

Druckumlaufschmierung

mit zwei Ölpumpen

6 Gänge

Flüssigkeitskühlung

PASC (TM) Antihopping-Kupplung,

hydraulisch betätigt

Keihin EMS mit RBW,

Doppelzündung

92 g/km

3,96 l/100 km

Ein stabiler Motorschutz aus

hochfestem Aluminium (optionales

Zubehör) sollte bei häufigem

Geländeeinsatz nicht fehlen

Einstellbare Telegabel aus dem

Hause WP

CHASSIS

Rahmen - Bauart

Federung vorne

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne

Ø Bremsscheibe hinten 240 mm

ABS

Chrom-Molybdän-

Gitterrohrrahmen,

pulverbeschichtet

WP-USD Ø 48 mm

WP-Federbein mit

Pro-Lever-Umlenkung

250 mm

250 mm

Brembo Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Einkolben-

Schwimmsattel

300 mm

Bosch 9.1 MP (inkl.

Kurven-ABS und

Offroad-Modus,

abschaltbar)

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 62,3 °

Bodenfreiheit

270 mm

Sitzhöhe

910 mm

Tankinhalt (ca.) 13,5 l

Trockengewicht 146 kg

PREIS*

10.799,- Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

MOTOCROSS ENDURO 23


VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

Der Motor ist gut verbaut und der tiefe Tank sorgt für

einen niedrigen Schwerpunkt

KTM 790 Adventure R

Der völlig neue Reihenzweizylinder dieses Adventure-Bikes wurde zusammen mit KTMs Dakar-Siegermaschine,

der KTM 450 Rally, entwickelt und stellt die Verbindung zwischen den Enduros und

der Street-Baureihe 2019 von KTM her.

In KTMs typischem Ready-to-race-Stil gebaut und mit der DNS der hochwertigen Offroad-Rennmotorräder

im Blut, hat die leichte KTM 790 Adventure R mehr zu bieten, als nur die Optik eines Rallye-Motorrads

– sie hat auch die Performance und Funktionalität, um diesem Image voll und ganz

gerecht zu werden. Dieses Motorrad wurde für Endurofahrer entwickelt, die weiter vorstoßen wollen

als jemals zuvor, ohne die einfache Route zu nehmen, sowie für Adventurefahrer, die die ausgetretenen

Pfade satt haben.

Der LC8c-Motor ist das wohl kompakteste Performance-Kraftwerk am Markt und die verbaute Variante

wurde an die Bedürfnisse des ernsthaften Offroadfahrens angepasst: Zwei Ausgleichswellen

für minimale Vibrationen, ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe, 95 PS/70 kW sowie eine Reichweite

von zirka 450 Kilometern sind beachtliche Eckdaten.

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Hubraum

Leistung in hp

Leistung in kW

Drehmoment

Bauart

Bohrung

Hub

Starter

Schmierung

Getriebe

Kühlung

Kupplung

EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

799 ccm

94 hp

70 kW

88 Nm

Zweizylinder-

Viertakt-Reihenmotor

88 mm

65,7 mm

Elektrostarter

Druckumlaufschmierung

mit zwei Ölpumpen

6 Gänge

Flüssigkeitskühlung

PASC-Antihopping-Kupplung,

mechanisch betätigt

Bosch EMS mit RBW

98 g/km

4,19 l/100 km

Der kompakte Multischalter bedient unter

anderem das TFT-Display

Übersichtlich ist das gesamte Cockpit

CHASSIS

Rahmen - Bauart

Federung vorne

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne

Ø Bremsscheibe hinten 260 mm

ABS

Chrommolybdän-

Stahlrahmen, Motor

ist struktureller

Bestandteil,

pulverbeschichtet

WP-USD Ø 48 mm

WP-PDS-Federbein

240 mm

240 mm

2x radial montierter

Vierkolben-

Bremssattel

Zweikolben-

Bremssattel,

schwimmend

gelagert

320 mm

Bosch 9.1 MP (inkl.

Kurven-ABS und

Offroad-Modus,

abschaltbar)

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,7 °

Bodenfreiheit

263 mm

Sitzhöhe

880 mm

Tankinhalt (ca.) 20 l

Trockengewicht 189 kg

PREIS*

13.399,- Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

24 MOTOCROSS ENDURO


Mit den beiden Boliden im Erzgebirge unterwegs

Nun zum Fahrbericht

Die schönen Fahrtage mit den beiden Enduro-Boliden KTM 690 Enduro R

sowie KTM 790 Adventure R werden uns noch eine Weile in Erinnerung

bleiben. Nicht nur auf der kurvenreichen Silberstraße quer durchs Erzgebirge,

sondern auch auf diversen Schotterpisten hatten wir unseren

Spaß. Auch ein anspruchsvolles Offroadgelände stand auf der Agenda

und dort konnten wir die Grenzen beider Modelle richtig ausloten.

Allgemeines Fahrverhalten

verzögert. Keine Angst bei nasser Fahrbahn oder auf kurvenreichen Strecken,

hier arbeiten diverse Assistenzsysteme (Schräglagensensor, Traktionskontrolle,

Kurven-ABS) bei beiden Probanden vorbildlich und sorgen

zusätzlich für mehr Fahrsicherheit. Höhere Geschwindigkeiten, also

über 100 km/h auf Asphalt, sind mit der 690er nur bedingt ein Genuss,

da fehlt ein Windschild, das hingegen auf der Zweizylinder vorhanden

ist, aber auch nur bedingt schützt.

Mehr Fahrspaß auf der Straße bietet insgesamt die KTM 790 Adventure

R, hier ist der LC8c-Motor mit seinen 95 PS/88 Nm zu Hause und lässt

keine Performancelücken zu. Gleichmäßige Leistungsentfaltung in jedem

Drehzahlbereich sorgen für eine ausgeglichene, angenehme Fahrt.

Auch das Fahrwerk inklusive Lenkungsdämpfer bietet eine hohe Sicherheit

bei kurviger und zügiger Fahrweise, wohl auch dank des niedrigen

Massenschwerpunktes. Schlussendlich ist die 790er das bessere Tourenmotorrad

für die Straße, wo die kleine Einzylinder-Maschine in Summe

nicht mithalten kann.

Fahren im Gelände (Offroad)

Ein kurzer Besuch auf Schloss Augustusburg

Im direkten Vergleich sind es definitiv zwei unterschiedliche Bikes mit

Vor-/Nachteilen auf diversen Strecken. Die kleinere 690 Enduro R ist die

Handlichkeit in Person und nicht nur gewichtsmäßig deutlich leichter,

sondern auch in Sachen Agilität hat sie die Nase vorn. Der spritzige Einzylinder

ist in der Mappingstufe 2 (74 PS/73,5 Nm) agil und dreht freudig

in den oberen Drehzahlbereich. Etwas ruckelig wird es im unteren Drehzahlbereich,

hier fehlt es ein wenig an Laufruhe und man muss mit Motorruckeln

und Kettenrasseln leben. Nicht mehr zeitgemäß ist das Cockpit

mit der kleinen Displayanzeige, es wirkt regelrecht „altbacken“ gegenüber

dem modernen 790er-TFT-5“-Display. In Sachen Fahrdynamik ist

die 690er jedoch ganz oben in ihrer Klasse angesiedelt und zeigt gute

bis sehr gute Fahrwerkeigenschaften auf dem Asphalt mit einem hohen

Sicherheitsgefühl für den Fahrer. Auch die Bremsleistung ist sehr gut,

wobei die 790er hier mit ihren zwei 320-mm-Bremsscheiben mit radial

verschraubten Vierkolben-Bremssätteln vorne nochmal deutlich besser

Mit der 690er sind auch anspruchsvolle Offroad-Passagen zu meistern

Die Bedienelemente, Schalthebel sowie Fußbremshebel waren bei der

690er deutlich zu tief eingestellt und mussten erstmal in der Höhe nachjustiert

werden. Nur so war ein Fahren im Stehen angenehm durchzuführen.

Bei der 790er hingegen waren diese Änderungen nicht notwendig.

Bei beiden Modellen kann ein Offroad-Fahrmodus aktiviert werden. Damit

wird nicht nur die Traktion sondern auch das Bremsen aktiv kontrolliert.

Das ABS-System ist im aktivierten Offroad-Modus an der Hinterrad-

MOTOCROSS ENDURO 25


Meinung vo

VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

bremse inaktiv und am Vorderrad weniger sensibel

und bietet somit eine ausreichende

Bremsleistung auf losem Untergrund. Auch die

Gasannahme wird bei beiden Modellen geschmeidiger

und erlaubt das Durchdrehen des

Hinterrades sowie das Anheben des Vorderrades

(Wheelie).

Die Einzylindermaschine spielt im Gelände ihre

Handlichkeit aus und lässt sich durchaus angenehm

über den Parcours bewegen. Jedoch

spürt man das Wanken des Benzins im relativ

hoch angebrachten Hecktank. Außerdem sind

die Schaltvorgänge vom ersten in den zweiten

Gang schwergängig, was dazu führt, dass ab

und zu der Leerlauf statt der passende Gang

eingelegt ist. Die Reifen bieten ausreichend

Grip auf Schotter sowie auf festem Offroadboden.

Bei schlammigen Bedingungen würde

ich eher einen gröberen Offroadreifen mit

schmalen Stollen bevorzugen. Die Zweizylinder

790er ist im Gelände zu bewegen, aber bei

weitem nicht so handlich und eher nur für

Schotterpisten geeignet, als für anspruchsvolles

Gelände. Dennoch bietet sie mit über 26 cm

Bodenfreiheit genug Höhe, um über das eine

oder andere Hindernis zu fahren. Insgesamt

betrachtet sticht hier die 690 Enduro R hervor

und lässt die schwerere 790 Adventure R klar

hinter sich.

Das optional erhältliche Heizgriffset ist hilfreich bei

längeren Fahrten sowie niedrigen Temperaturen, jedoch

kann die LED-Anzeige nur bedingt gelesen werden

Was ist uns noch aufgefallen?

Die optionalen Koffer bieten genügend Stauraum,

das Auf-/Absteigen lässt sich jedoch etwas schwieriger

gestalten (das Bein muss nach vorn über das Bike

gehoben werden)

Der Schalthebel sowie Fußbremshebel waren zu tief

für den Offroad-Einsatz an der 690er montiert

Auf unbefestigten Wegen macht das Motorrad eine gute Figur

Die Fußrasten sind an der 790er zu breit, man kann

nicht daneben stehen (Fahrergröße 182 cm), ohne

sehr lange Beine zu haben

Sehr gut ablesbares TFT-Cockpit an der 790er

Die Metzeler Karoo 3 bieten ein spektakuläres Profil,

was aber auch hohe Reifenrollgeräusche auf Asphalt

macht

790 Adventure R –

„Draufsetzen und Wohlfühlen!“

Man konnte sich draufsetzen und gerade Onroad,

schnell und sicher durchs Erzgebirge fahren.

Eine perfekte Sitzposition (Sitzkomfort)

Fahrwerk und die Reifen tragen dazu bei.

Selbst bei hohen Geschwindigkeiten ist die

790er nicht unruhig, auffällig instabil oder

ähnliches geworden. Die Motorleistung und

der Charakter des Aggregats haben mir sehr

26 MOTOCROSS ENDURO


Die Laufkultur wurde deutlich verbessert

n Gasttester Raphael Schubert (eigenes Motorrad KTM 690/Bj. 2016)

gut gefallen. Auf unbefestigten Wegen macht

das Motorrad eine gute Figur. Wichtig war hier

nur, die TC und eventuell das ABS zu deaktivieren.

Enduro 690 R -„Merkliche

Verbesserungen zum Vorgängermodell“

Beim ersten Probesitzen habe ich sofort die

verbesserte Sitzbank bemerkt. Sie ist flacher

und gerader auf der Fläche, was ein besseres

Sitzen bewirkt. Gesamtheitlich sind die Proportionen

(Fußraste zur Sitzbank, Lenkerabstand

etc.) wie auch bei der Vorgängerversion

bestens.

Von den ersten Metern an konnte ich sofort

feststellen, dass der LC4-Motor Änderungen

erfahren hat, die Laufkultur wurde deutlich

verbessert. Das „Kettenrasseln“ im unteren

Drehzahlbereich, ist, evtl. auch durch einen

Zahn mehr am Kettenrad, nahezu verschwunden.

Ebenso habe ich bei der Leistungsentfaltung

eine spürbare Verbesserung gemerkt.

Hierbei dreht der Motor beim Gasgeben linear

mit ordentlich Leistung nach oben.

Am Anfang war ich bei den Reifen sehr skeptisch.

Aber sie passen perfekt zum Motorrad.

Ich bin sie ein paar Runden auf meiner Heimstrecke

auf der Crossstrecke in Venusberg gefahren.

Aus dem Kalten beurteilt, war das Ansprechverhalten

und auch das Dämpfungsverhalten

sicher und angenehm, was das Fahren

auf einer Crossstrecke zulässt.

MOTOCROSS ENDURO 27


VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

28 MOTOCROSS ENDURO


Kurz und knapp unser Fazit

Zwei Motorräder = zwei Charaktere! Die KTM 690 Enduro R ist sowohl für die Straße als

auch fürs Gelände gemacht und ist für den Einsatz Straße/Offroad zu 60/40 Prozent

geeignet. Sie erinnert optisch stark an die Sportenduros und liegt vom Preis her deutlich

günstiger.

Die KTM 790 Adventure R hinkt hingegen im Offroad ein wenig hinterher, ist aber das

modernere Motorrad mit dem deutlichen schickeren Aussehen. Hier ist der Einsatz

Straße/Offroad zu 70/30 Prozent geeignet, wobei der Offroadeinsatz nur auf Schotterpisten

und leichtem Gelände zu empfehlen ist. Preislich liegt sie höher, aber dafür gibt

es eine hochmoderne Zweizylindermaschine im Rallye-Look.

MOTOCROSS ENDURO 29


VERGLEICHSTEST: KTM 690 ENDURO R VS. 790 ADVENTURE R

BEWERTUNG

KTM 690 Enduro R

KTM 790 Adventure R

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

30 MOTOCROSS ENDURO


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• Foto: Uwe Laurisch


TEST: HVR-BIKES

FORTSCHRITT FÜR DIE KIDS

HVR-Bikes ist eine junge deutsche innovative Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindermotorräder mit Elektroantrieb auf

höchstem Niveau zu entwickeln und zu produzieren. Diese bezahlbaren Bikes ermöglichen einen einfachen und unkomplizierten

Einstieg in den Motocross- und Endurosport. Dabei setzen die HVRs den Maßstab für neueste Batterie- und Antriebstechnologie,

höchste Leistung und eine „Over the Air“-Verbindung zum Verstellen der Fahreigenschaften. Mit diesem Feature kann mit

dem Smartphone und einer Bluetooth-Verbindung innerhalb wenigen Sekunden die Geschwindigkeit und auch die Leistung unkompliziert

eingestellt werden. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die HVR 50.4 sowie die HVR 60.4 zu testen. Dazu

haben wir uns die beiden Motocross-Brüder Max und Paul eingeladen und sind zusammen mit der Entwicklerin/Geschäftsführerin

Nina Deitermann auf dem Motorsportgelände des MC Flöha e.V. gefahren.

• Testfahrer: Max u. Paul Richter; Fotos: Denis Günther.

Max und Paul beim Testen der HVR-Bikes

32 MOTOCROSS ENDURO


Im detail

Der Antrieb liefert eine Spitzenleistung von 8000

Watt (ca. 11 PS )und ermöglicht eine Geschwindigkeit

bis zu 70 km/h

Die Leistung wird direkt ohne Getriebe oder Kupplung

über den Kettentrieb übertragen

Die Ansteuerung des Elektromotors erfolgt über einen

elektronischen Controller, der das Drehmoment

entsprechend Gasgriffstellung und Einstellung des

Motorrades feinfühlig regelt

Über die Android HVR Connect App können die Leistungswerte

stufenlos eingestellt werden und lassen

sich somit perfekt an das Fahrkönnen des Kindes und

die Streckenbedingungen anpassen

Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten

sorgen für die passende Verzögerung

Der Lithium-Ionen-Akku besteht aus 84 Zellen und

die Nennspannung beträgt 50.4 Volt. Durch die Kapazität

von 18 Ah ergibt sich ein Energiegehalt von

907 Wh. Er ermöglicht damit Fahrzeiten von bis zu

zwei Stunden. Über das mitgelieferte Ladegerät lädt

die Batterie in drei Stunden vollständig auf. Über ein

optionales 230-V-Schnellladegerät kann die Ladedauer

auf eine Stunde verkürzt werden

Die HVR 60.4 verfügt über ein 14“-Vorderrad ein ein

12“-Hinterrad und bei der 50.4 ist ein 12“-Vorderrad

sowie ein 10“-Hinterrad verbaut

Der aktuelle Ladezustand wird am Motorrad und auch

in der APP angezeigt

Ein stabiler Stahlrohrrahmen mit einer robusten Upsidedown-Telegabel

sowie einem einstellbaren Stoßdämpfer

bieten beste Voraussetzungen für den Motocrosseinsatz

MOTOCROSS ENDURO 33


TEST: HVR-BIKES

Kurztest von Max und Paul

Um auch wirklichen Anfängern gerecht zu werden, kann die Geschwindigkeit mit der APP in Sekundenschnelle

auf minimale 6 km/h begrenzt werden, auch die Leistung sowie das Ansprechverhalten

lässt sich optimal für die ersten Fahrversuche einstellen.

Meine erste Fahrt mit dem Elektromotorrad von Max Richter (6 Jahre alt): Ich finde, es sieht gut

aus (Weiß, Grün und Schwarz) und man sitzt gut drauf. Genau wie bei der KTM 50 ccm. Das Motorrad

ist nicht zu klein für mich wie die PW 50, aber doch nicht so groß wie die KTM 50 ccm. Ich konnte

das Motorrad selbst mit dem Knopf anmachen. Das war toll.

Das erste Mal losfahren ging langsam, ich kam keinen Berg hoch. Dann gab mir Nina über die

Handy-APP mehr Leistung drauf und ich konnte richtig losdüsen. Die Bremsen sind wie bei den

Benzinmotorrädern mit Bremshebel und Fußbremse. Es hat richtig spaß gemacht mit der Elektrocross.

Ich konnte damit sogar mal ein bisschen springen. Am besten hat mir gefallen, dass man die

Cross nicht antreten muss und dass man die Geschwindigkeit einstellen kann. Danke, dass ich damit

fahren durfte!

Fazit allgemein

Die Leistungswerte lassen sich in Sekundenschnelle

über das Smartphone anpassen, natürlich

benötigt man für die Änderungen ein

separates Passwort für jedes Bike.

Gerade für den Einstieg in die MX- oder Endurowelt

ist es für die Eltern wichtig, ein kontrollierbares

Motorrad zu haben, mit dem der

Nachwuchs nicht überfordert ist. Dank der einstellbaren

Leistungswerte über das Smartphone

ist dies ohne technisches Knowhow unkompliziert

möglich. Dennoch sind die HVRs

robust genug, um damit schnell über die Piste

zu jagen, und stehen einem waschechten Crosser

mit Benzinmotor in nichts nach. Wir sind

überzeugt, dass damit gerade im Bezug auf

Lärm- und Geräuschvorschriften wieder mehr

Nachwuchs für unseren Sport mobilisiert werden

kann.

Meine erste Fahrt mit dem Elektromotorrad von Paul Richter (8 Jahre alt): Das Elektromotorrad

sieht schön aus, auch von den Farben her. Sie hat unten statt dem Motor einen schwarzen Kasten

mit der Batterie. Die Sitzbank war etwas größer als bei meiner 50er. Da bin ich nicht richtig runtergekommen,

was mir aber nichts ausmacht. Das erste mal Gasgeben war cool, da sie gleich losgefahren

ist. Die Elektrocross fand ich in der Beschleunigung schneller als meinen Crosser mit Benzinmotor.

Ich finde, die Elektrocross ist einfacher zu fahren, da sie bremst (Anm. d. Red.: regenerative

Motorbremse) und schnell fährt, sobald man Gas gibt. Ich war damit sauschnell :-) Es ist gut,

dass man die Geschwindigkeit langsam und schnell einstellen kann, eben für Fahranfänger oder

gute Fahrer. Ich hab’ das allerdings zwischen Voll- und Halblast nicht so sehr gemerkt, da die Streckenbedingungen

sehr eng waren. Am besten gefallen hat mir, dass ich richtig gut springen und

dabei auf dem Hinterrad gleich wieder Gas geben und weiter fahren konnte.

PREISE*

HVR 60.4

HVR 50.4

KONTAKT

High Voltage Racing GmbH

Neustadterstr. 13 a

D-91085 Weisendorf

Tel. +49 (0) 9135 722 169

E-Mail: info@hvr-bikes.com

www.hvr-bikes.com

*) inkl. Ladegerät u. USt.

3790,- Euro

3190,- Euro

34 MOTOCROSS ENDURO


Technische Details HVR 50.4

ANTRIEBSSTRANG

Motor

Controller

Batterie

flüssigkeitsgekühlter

bürstenloser Innenläufer

(6000 U/min max.)

8 kW Spitzenleistung

(ca. 11 PS)/Höchstgeschwindigkeit

ca. 65 km/h

Controller 200A 60V

Sinusansteuerung

14S-6P-Lithium-

Ionen-Batterie 58 Volt

Ladeschlussspannung,

18 Ah,

910 Wh, 84 Stück,

18.650 Zellen,

geschützt durch

Kunststoff-Alu-Verbundgehäuse

mit integrierter

Kühlfunktion

BMS

BT-Modul

Speziell für die HVR

50.4 entwickelt,

voller Schutz der

Batterie, integrierte

Leistungselektronik,

5 Temperatursensoren

in der Batterie,

Einzelzell-

Spannungsüberwachung,

Hard- und Software,

Kurzschlussüberwachung

usw.

HVR-Bluetooth Modul

zum einfachen und

schnellen Verstellen

von Leistung,

Geschwindigkeit,

Ansprechverhalten

und Energierückgewinnung.

BT-Modul

Ermöglicht außerdem

die Anzeige von

aktuellen Antriebsdaten

und Ferndiagnose

CHASSIS

Sitzhöhe

630 mm

Radstand

930 mm

Federung vorn 33-mm-Upsidedown-

Gabel (170 mm Federweg),

CNC, gefräste

Gabelbrücke

Federung hinten direkt angelenktes

Zentralfederbein mit

einstellbarer Federvorspannung

und

Dämpfung (220 mm

Federweg)

Primärtrieb

420 Kette mit

10 Zähnen am Ritzel

und 45 Zähnen am

Kettenblatt

Vorderradbremse hydr. Handbremspumpe,

195-mm-

Bremsscheibe

Hinterradbremse hydr. Fußbremspumpe,

170-mm-

Bremsscheibe

Reifen vorn 60/100-12

Reifen hinten 80/100-10

Lenkerhöhe

820 mm

Lenkerbreite

680 mm

Bodenfreiheit

225 mm

Rahmen

Doppelschleifen-

Zentralrohrrahmen

Gewicht

43 kg

Technische Details HVR 60.4

ANTRIEBSSTRANG

Motor

Controller

Batterie

BMS

flüssigkeitsgekühlter

bürstenloser

Innen läufer

(6000 U/min max.)

8 kW Spitzenleistung

(ca. 11 PS)/Höchstgeschwindigkeit

ca. 70 km/h

Controller 200A 60V

Sinusansteuerung

14S-6P-Lithium-

Ionen-Batterie 58 Volt

Ladeschlussspannung,

18 Ah,

910 Wh, 84 Stück,

18.650 Zellen,

geschützt durch ein

Kunststoff-Alu-

Verbundgehäuse mit

integrierter

Kühlfunktion

Speziell für die HVR

entwickelt,

voller Schutz der

Batterie, integrierte

Leistungselektronik,

5 Temperatursensoren

in der Batterie,

Einzelzell-

Spannungsüberwachung,

Hard- und Software,

Kurzschlussüberwachung

usw.

BT-Modul

CHASSIS

Sitzhöhe

Radstand

Federung vorn

HVR-Bluetooth Modul

zum einfachen und

schnellen Verstellen

von Leistung,

Geschwindigkeit,

Ansprechverhalten

und Energierückgewinnung.

Ermöglicht außerdem

die Anzeige von

aktuellen Antriebsdaten

und Ferndiagnose

770 mm

1135 mm

35-mm Upsidedown-

Gabel, Zug- und

Druckstufe einstellbar,

215 mm

Federweg/CNC

gefräste Gabelbrücke

Federung hinten direkt angelenktes

Zentralfederbein m. einstellbarer

Federvorspannung

u. Dämpfung

(275 mm Federweg)

Primärtrieb

420 Kette mit

9 Zähnen am Ritzel

und 51 Zähnen am

Kettenblatt

Vorderradbremse hydr. Handbremspumpe,

210-mm-

Bremsscheibe

Hinterradbremse hydr. Fußbremspumpe,

170-mm-

Bremsscheibe

Reifen vorn 60/100-14

Reifen hinten 70/100-12

Lenkerhöhe 990 mm

Lenkerbreite 700 mm

Bodenfreiheit 280 mm

Rahmen

Doppelschleifen-

Zentralrohrrahmen

Gewicht

55 kg

MOTOCROSS ENDURO 35


EINE FUNKTIONIE

TIPPS & TRICKS: HANDSCHUHE

Die Handschuhe sind das Bindeglied zwischen Fahrer und Bike. Wer die falsche Variante trägt, kann sein Motorrad nicht perfekt

kontrollieren. Damit das nicht passiert, wollen wir euch ein paar Tipps für den richtigen Handschuh im Motocross- bzw. Endurobereich

geben. • Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

Welche Arten gibt es?

Halb- oder Volllederhandschuhe

sind für den Hardendurobereich

nicht geeignet, weil die Belüftung

der Hände nicht ausreichend gewährleistet

ist und es zu starkem

Wärmestau/Schwitzen der Hände

kommen kann.

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Handschuharten und Marken

für den Offroadeinsatz. Die leichtesten Handschuhe sind aus verschiedenen

Kunststofffasern mit einem Klettverschluss oder Stretchbündchen.

Die leichten Varianten gibt es mit einlagigen oder mehrlagigen Einsätzen

an den Handflächen.

Leichte Handschuhe mit optischen Applikationen auf der Oberseite entlang

der Finger sind nicht nötig und können störend wirken.

Ebenso sollten Handschuhe mit

grobem Knöchelschutz aus Carbon

oder Plastik nur für den Supermoto-

oder Softendurobereich eingesetzt

werden. Dieser Schutz verhindert

ein Abschleifen des Materials

und schützt somit die Knöchel.

36 MOTOCROSS ENDURO


RENDE VIERBINDUNG

Eine weitere Handschuhart besteht aus gefüttertem Material oder separatem

Innenhandschuh. Bitte diese Art nur bei kalten Witterungsbedingungen

bis zirka 0 °C verwenden und immer darauf achten, dass genügend

Gefühl zu den Bedienelementen vorhanden ist.

Regen- oder auch Neoprenhandschuhe

sind, wie der Name es schon sagt, bei

nassen Bedingungen die beste Wahl.

Neben dem Neoprenmaterial kann diese

Variante auch aus einem wasserabweisenden

Material wie Gore-Tex® oder

Ähnlichem bestehen. Diese Handschuhe

verhindern ein Vollsaugen des Materials

und halten die Hand trocken und ausreichend

warm. Bitte auch hier auf die richtige

Größe achten. Der Handschuh sollte

nicht zu klein oder zu groß gewählt werden.

Winterhandschuhe sind für Temperaturen unter 0 °C geeignet. Diese

Handschuhe sind meistens gefüttert und können auch aus verschiedenen

Materialien bestehen, die nässeabweisend oder auch winddicht

sind. Meistens ist der Handschuh zum Arm hin länger, als ein normaler

Handschuh und kann über eine Jacke gezogen werden. Hier ist auch das

Einsatzgebiet entscheidend. Auf der Straße und im Softendurobereich

ist diese Art für die kalte Jahreszeit sicher hilfreich, aber für den Hardendurobereich

kaum geeignet.

MOTOCROSS ENDURO 37


TIPPS & TRICKS: HANDSCHUHE

Stellen, an denen Blasen durch Reibung entstehen

können, darauf achten, dass eine doppelte

Lage/Schicht vorhanden ist. Applikationen

auf der Handoberseite sollten beim Betätigen

der Kupplungs- oder Bremsarmatur nicht

störend wirken. Ein paar neue Handschuh erstmalig

kurz tragen (Eintragen) und danach erst

längere anspruchsvolle Fahrten damit absolvieren.

Was ist zu beachten?

Anti-Rutsch-Silikonpunkte an den Fingerkuppen

(meistens nur am Zeige-/Mittelfinger) sorgen

für optimalen Halt am Brems- und Kupplungshebel.

Haltbarkeit

Ein richtig passender Handschuh für den MXoder

Endurobereich sollte je nach Einsatzgebiet

zirka 40 Fahrstunden ohne Sturz aushalten.

Anschließend fangen die Nähte an, sich zu

lösen oder das Material an der Unterseite ist

verschlissen. Der Handschuh ist ein Verschleißgegenstand

und sollte bei den ersten

Anzeichen von Schäden ausgetauscht werden.

Für den Motocross- bzw. Enduroeinsatz sind

leichte passende Handschuhe zu wählen. Der

Handschuh sollte am besten vor dem Kauf anprobiert

und auch gleich mal die Kupplung so-

wie die Bremse mit angezogenem Handschuh

betätigt werden. Er sollte nicht zu eng sein,

aber auch an der Handunterseite keinen Wulst

bilden. Nach Möglichkeit an den gefährdeten

38 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: WM UDDEVALLA/S

Coldenhoff und Vialle dominieren

Prado ist weltmeister

Ein Wahnsinnsrenntag wurde den Fans auf der top-präparierten Strecke in Uddevalla

präsentiert. Glenn Coldenhoff sicherte sich binnen Wochenfrist seinen zweiten GP-

Sieg. In der MX2 gelang das gleiche Kunststück Tom Vialle. Dessen Teamkollege Jorge

Prado hatte ebenfalls allen Grund zum Feiern, durfte er sich doch vorzeitig die WM-Krone

aufsetzen.

Fotos: Ray Archer

40 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 41


MX2-Weltmeister Jorge Prado und sein Team

strahlen um die Wette


MOTOCROSS: WM UDDEVALLA/S

MXGP

Jeffrey Herlings (Foto) feierte in Uddevalla sein

WM-Comeback mit dem Holeshot im ersten

Lauf. Auf Platz 2 folgte Glenn Coldenhoff vor

Weltmeister Tim Gajser, Pauls Jonass und Romain

Febvre. Gajser überholte Coldenhoff und

heftete sich an Herlings’ Fersen. Herlings ließ

sich nicht beirren und bewahrte die Nerven. In

einer Kurve ging Gajser zu Boden und fiel auf

den 4. Rang zurück. Nach zwei Runden führte

Herlings mit mehr als zwei Sekunden das Feld

an, während Coldenhoff und Febvre um Rang 2

kämpften. Herlings hatte die Kontrolle über

das Rennen, konnte sich aber nicht wirklich

von Coldenhoff und dessen Verfolgern Febvre

und Gajser absetzen. Jonass folgte auf Rang 5.

In Runde 10 unterlief Herlings ein Fehler und

Coldenhoff übernahm die Führung. Auch

Febvre und Gajser konnten den Dutchman hinter

sich lassen. In Runde 12 lautete die Reihenfolge

Coldenhoff, Febvre, Gajser, Jonass und

Herlings. Herlings und Arnaud Tonus fighteten

um Rang 5 als beide miteinander kollidierten,

das Rennen aber fortsetzen konnten. Doch

Herlings’ Bike fing an zu qualmen und er musste

das Rennen abbrechen. Coldenhoff und

Febvre lieferten sich während der letzten Runden

spannende Kämpfe, aber Coldenhoff bewies

den längeren Atem und sicherte sich seinen

dritten Laufsieg in dieser Saison vor

Febvre und Gajser.

Der Holeshot in Lauf 2 ging an Febvre, gefolgt

von Gajser, Tonus, Seewer, Jonass, Tommy

Searle, Gautier Paulin, Herlings und Coldenhoff.

Febvre und Gajser kämpften um die Führung,

Seewer und Coldenhoff um den 5. Platz.

In Runde 9 zog Coldenhoff schließlich an Seewer

vorbei, während Gajser noch immer hinter

Febvre lag. Gajser griff zwar scharf an, aber der

Franzose ließ sich nicht beirren. Zwischenzeitlich

lag Herlings auf dem 6. Platz, Tonus fiel auf

Position 7 zurück. In Runde 13 ging Gajser

schließlich in Führung, gefolgt von Jonass, Coldenhoff

und Seewer. Herlings übernahm

Rang 5 von Seewer. Febvre stürzte schwer und

musste sich im Krankenhaus weiteren Untersuchungen

unterziehen. In der letzten Runde

konnte Coldenhoff Jonass hinter sich lassen

und sicherte sich mit dem 2. Platz hinter Gajser

den Gesamtsieg. Gesamtzweiter wurde Gajser

vor Jonass.

44 MOTOCROSS ENDURO


Jeffrey Herlings (vorne) und Glenn Coldenhoff im Fight

MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: WM UDDEVALLA/S

MX2-Sieger Tom Vialle (re.) gratuliert dem

frisch gebackenen Weltmeister Jorge Prado

MX2

Jorge Prado führte das Verfolgerfeld in die erste

Runde des ersten Laufs. Den Holeshot aber

sicherte sich sein Teamkollege Tom Vialle. Verfolgt

wurde das Duo von Henry Jacobi, Calvin

Vlaanderen und Dylan Walsh. Prado konnte

sich schnell von Vialle und dieser von Jacobi

absetzen. Vlaanderen fiel einige Plätze zurück

Darian Sanayei geriet ins Straucheln und

Vlaanderen zog vorbei. Jago Geerts und Thomas

Kjer Olsen starteten schlecht und lagen

auf den Positionen 13 und 14. Nach zwei Runden

betrug Prados Vorsprung auf Vialle nur

noch anderthalb Sekunden. Jacobi folgte weiterhin

auf Position 3 vor Walsh und Vlaanderen.

Nach sechs Runden führte Prado mit zwei

Sekunden vor Vialle. Sterry und Maxime Renaux

überholten Walsh und verwiesen ihn auf

den 7. Platz. Geerts lag zwischenzeitlich auf

dem 16. Rang. Prado gewann schließlich den

Lauf vor Vialle und Jacobi und holte sich zwei

Runden vor Schluss den WM-Titel in der MX2.

Nachdem der neue/alte Weltmeister ordentlich

gefeiert worden war, fiel das Gatter zu Lauf 2.

Erneut holte Vialle den Holeshot. Die Führung

übernahm sodann Sanayei vor Sterry, Vialle,

Prado und Jacobi. Noch in der ersten Runde

ging Vialle in Front und Prado fuhr auf Rang 3.

Vialle startete vor Sterry, Prado, Sanayei und

Vlaanderen in Runde 2. Prado unterlief ein Fehler,

er stürzte in einer Kurve und fiel auf Position

6 zurück. Zwei Runden später betrug Vialles

Vorsprung auf Sterry zwei Sekunden. Prado

hatte Probleme mit der Kupplung und war nur

noch Achter. Vlaanderen rückte auf Rang 3 vor.

Jacobi verdrehte sich das Knie und musste aufgeben.

Nach vier Runden lag Vialle unverändert

in Führung. Auf den Plätzen folgten Sterry,

Vlaanderen, Sanayei, Walsh Geerts, Prado, Renaux,

Olsen und Evans. Geerts stürzte und fiel

in Runde 5 auf Rang 11 zurück, während Prado

auf Platz 6 vorrückte. Sterry und Vlaanderen

verkürzten in Runde 9 den Abstand auf Vialle

und lieferten sich einen harten Fight um den

Sieg. Prado fuhr auf Position 4 vor und lag

20 Sekunden hinter Vialle. Vlaanderen zog an

Sterry vorbei und lag fünf Sekunden hinter Vialle.

Als Vialle ein Fehler unterlief, zog Vlaanderen

vorbei und gewann sein erstes MX2-Rennen

in dieser Saison. Vialle wurde vor Sterry

Zweiter und sicherte sich seinen ersten Gesamtsieg

in der MX2. Gesamtplatz 2 ging an

Vlaanderen vor Weltmeister Prado.

Tom Vialle in Aktion

46 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Glenn Coldenhoff: Es war ein anstrengendes Wochenende, aber ich bin

sehr zufrieden. Jeffrey lag zu Beginn des ersten Laufs vor mir und Romain

hinter mir. Das war eine schwierige Situation, ich war ein bisschen nervös,

aber ich konnte gewinnen. Ich bin über meine Leistung sehr glücklich.

Tim Gajser: Ich bin glücklich. Im ersten Rennen machte ich einen Fehler

und verlor zwei Plätze. Im zweiten Lauf verfolgte ich Romain und konnte

ihn erst fünf Minuten vor Rennende bezwingen. Gratulation an Glenn, er

hat den Sieg verdient.

Pauls Jonass: Es ist schon ein bisschen her, als ich das letzte Mal auf dem

Treppchen stand und ich habe hart dafür gearbeitet. Die Starts sind der

Schlüssel und sie sind besser geworden. Wir müssen aber immer noch

daran arbeiten. Es ist schön, hier zu stehen. Vielen Dank an mein Team

und meine Sponsoren.

Tom Vialle: Ein fantastisches Wochenende. Ich holte zwei Holeshots und

den Gesamtsieg. Ich kann es noch gar nicht fassen.

Calvin Vlaanderen: Im ersten Lauf fühlte ich mich nicht so gut und hatte

einen schlechten Start. Im zweiten Lauf fuhr ich gut. Die beiden Jungs

vorne machten Fehler und ich wusste das zu nutzen. Vielen Dank an mein

Team, meine Familie und meine Freundin für die Unterstützung.

Jorge Prado: Mir fehlen die Worte. Diese Saison war einfach nur großartig.

Bis auf heute habe ich jeden Lauf, bei dem ich dabei war, gewonnen

(lacht). Vielen Dank an alle, die mich täglich unterstützen. Zwei WM-Titel

... einfach unglaublich. Der zweite Lauf war einer der besten in diesem

Jahr. Ich musste mich erst auf Platz 4 vorkämpfen und das ohne funktionierende

Kupplung.

Motocross-WM - 16. Lauf - Uddevalla/S - 24./25.8.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Pauls Jonass, LV, Husqvarna;

4. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Gautier Paulin, F, Yamaha;

7. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 8. Kevin Strijbos, B, Yamaha; 9. Tommy Searle, GB, Kawasaki;

10. Romain Febvre, F, Yamaha.

Ferner: 21. Tom Koch, D, KTM.

MX2: 1. Tom Vialle, F, KTM; 2. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 3. Jorge Prado, E, KTM; 4. Adam Sterry,

GB, Kawasaki; 5. Maxime Renaux, F, Yamaha; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 7. Mitchell

Evans, AUS, Honda; 8. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna; 9. Mathys Boisrame, F, Honda; 10. Darian Sanayei,

USA, Kawasaki.

Ferner: 12. Henry Jacobi, D, Kawasaki.

EMX250: 1. Stephen Rubini, F, Honda; 2. Alberto Forato, I, Husqvarna; 3. Roan van de Moosdijk,

NL, Kawasaki; 4. Rene Hofer, A, KTM; 5. Isak Gifting, S, KTM; 6. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna;

7. Ruben Fernandez, E, Yamaha; 8. Bastian Boegh Damm, DK, KTM; 9. Jeremy Sydow, D, Husqvarna;

10. Thibault Benistant, F, Yamaha.

Ferner: 15. Lion Florian, D, KTM.

EMX125: 1. Tom Guyon, F, KTM; 2. Simon Längenfelder, D, KTM; 3. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna;

4. Kay de Wolf, NL, Husqvarna; 5. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Husqvarna; 6. Meico Vettik,

EST, KTM; 7. Liam Everts, B, KTM; 8. Samuel Nilsson, E, KTM; 9. Mike Gwerder, CH, KTM; 10. Oriol

Oliver, E, KTM.

Ferner: 22. Kevin Brumann, CH, Yamaha; 26. Marnique Appelt, D, KTM.


MOTOCROSS: WM IMOLA/I

Start MX2 • Foto: Ray Archer

Coldenhoff und Prado siegreich

Gaijser ist weltmeister

Der 15. GP der Saison fand auf dem traditionsreichen Kurs in Imola statt. Tim Gajser sicherte

sich hier – vorzeitig – seinen dritten WM-Titel. Geschichte schrieb er aber damit,

dass er der erste Hondafahrer ist, dem dieses Kunststück gelang. Aber auch Glenn

Coldenhoff erlebte in Italien einen einzigartigen Tag, sicherte er sich hier doch seinen

ersten GP-Sieg 2019. In der MX2-Klasse gewann Jorge Prado zum 14. Mal in diesem

Jahr.

Foto: hondracingcorporation.com - shot by bavo

48 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 49


MOTOCROSS: WM IMOLA/I

Thomas Kjer Olsen – Gesamtzweiter in der MX2 • Foto: husqvarna-motorcycles.com

MXGP

Arnaud Tonus gewann den Start zum ersten

Lauf vor Gautier Paulin, Glenn Coldenhoff, Tim

Gajser und Jeremy Seewer. Lange konnte sich

Tonus nicht an seiner Poleposition erfreuen,

dann Teamkollege Paulin zog vorbei. Währenddessen

hatte Gajser den 3. Platz erobert.

Gajser hatte Probleme, Tonus zu überholen.

Beide kollidierten. Paulin lag weiterhin in Führung

vor Coldenhoff, Pauls Jonass und Gajser.

Gajser zwängte sich an Jonass vorbei und übernahm

dessen 3. Platz. Coldenhoff hatte derweil

Paulin die Führung abgenommen. Und

auch Gajser und Jonass zog am Franzosen vorbei.

Jonass gab nicht auf und ließ Gajser hinter

sich. Gajser ging zu Boden und fiel auf Rang 8

zurück. Nach acht Runden führte Coldenhoff

knapp acht Sekunden vor Paulin. Jeremy Seewer

führte die Verfolgermeute mit Jonass und

Romain Febvre an. Febvre zog an Jonass vorbei

und bracht ihn dermaßen aus dem Konzept,

dass er einen Fehler machte und auch noch Tonus

und Gajser ziehen lassen musste. Gajser

wäre bei seiner Jagd auf Tonus beinahe gestürzt,

konnte sich aber fangen. Febvre ging zu

Boden und fiel auf den 11. Platz zurück. Der

Laufsieg ging letztlich verdient an Coldenhoff

vor Seewer, Paulin, Tonus und Gajser. Trotz

dieses 5. Ranges gab es im Team Gajser allen

Grund zum Jubeln, genügte diese Platzierung

doch zum vorzeitigen Gewinn des WM-Titels.

Coldenhoff sicherte sich im zweiten Lauf den

Holeshot vor Seewer, Jonass, Tommy Searle,

Gajser, Paulin, Febvre, Tonus, Arminas Jasikonis

und Alessandro Lupino. Coldenhoff hatte

nach drei Runden bereits drei Sekunden Vorsprung

auf Seewer. Die Top Five vervollständigten

Jonass, Gajser und Paulin. Nach vier

Runden betrug Coldenhoffs Vorsprung fünf Sekunden.

Gajser überholte Jonass. Sieben Runden

waren gefahren und Coldenhoffs Vorsprung

betrug sieben Sekunden. Auf den Plätzen

folgten Seewer, Gajser, Jonass, Paulin und

Febvre. Gajser rückte auf den 2. Platz vor, wurde

aber prompt wieder von Seewer auf Rang 3

verwiesen. Nach einem Fahrfehler verlor Seewer

die 3. Position wieder an Gajser. Coldenhoff

steigerte sein Tempo und hatte in

Runde 12 knapp 10 Sekunden Vorsprung auf

Gajser, gefolgt von Seewer, Jonass und Paulin.

In der Endphase des Rennens übernahm Paulin

noch Jonass’ 4. Platz. Der Sieg ging an Coldenhoff

vor Gajser und Seewer. Damit konnte

sich Coldenhoff zum dritten Mal in seiner Karriere

einen GP-Sieg sichern. Tom Koch konnte

sich in Imola erneut steigern und wurde mit

den Plätzen 19 und 15 Gesamtfünfzehnter.

MX2

Jorge Prado sicherte sich den Holeshot, aber

Darian Sanayei kehrte als Führender, gefolgt

von Prado, Tom Vialle, Thomas Kjer Olsen und

Mathys Boisrame, aus der ersten Runde zurück.

In Runde 2 übernahm Prado in der Wave-

Sektion die Führung. Vialle stürzte und konnte

das Rennen nicht fortsetzen. Jago Geerts war

schlecht gestartet und musste sich in die Top

Ten vorarbeiten. Calvin Vlaanderen erging es

ähnlich. In Runde 3 lag er auf Position 12. Brian

Moreau stürzte schwer und fiel zurück. Olsen

hatte zwischenzeitlich Rang 2 inne. In Runde 6

schaffte es Vlaanderen, in die Top Ten zu gelangen.

Maxime Renaux rückte auf den 4. Platz

vor, Geerts auf Position 6. Prado führte derweil

mit sechs Sekunden vor Olsen. Renaux übernahm

Rang 3 vor Geerts, Vlaanderen Sanayeis

8. Platz. Nach 13 Runden betrug Prados Vorsprung

auf Olsen 10 und auf Renaux 23 Sekunden.

Prado gewann letztlich den Lauf vor Olsen

und Renaux. Henry Jacobi war schlecht gestartet

und musste das Feld von hinten aufrollen.

Mehr als Platz 13 war am Ende leider nicht

möglich. Eine tolle Leistung zeigte Jeremy Sydow,

der auf Position 18 erstmals WM-Punkte

schrieb.

50 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Foto: Ray Archer

Foto: Ray Archer

Glenn Coldenhoff: Zuletzt habe ich 2015 einen

GP gewonnen. Dieser Sieg heute ist unfassbar.

Vielen Dank an mein Team. Wir haben harte

Zeiten hinter uns. Aber nun bin ich happy, genauso

wie mein Boss. Wir haben den ersten GP

zusammen gewonnen und ich den dritten. Das

bedeutet mir viel. Noch nie habe ich zwei Laufsiege

in der MXGP-Klasse geholt. Nochmals

vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben

und unterstützen.

Jorge Prado: Ein Wahnsinnstag. Wir dürfen eine

phantastische Saison erleben. Ich freue

mich sehr über diesen erneuten Sieg. Im ersten

Rennen bin ich gut gestartet und konnte Darian

überholen. An erster Stelle stand bei mir hier

die Sicherheit.

Thomas Kjer Olsen: Es ist gut gelaufen. Ich

wollte unbedingt die Scharte von Lommel auswetzen.

Wir haben einige kleine Änderungen

am Bike vorgenommen. Vielen Dank an mein

Team, das hat super funktioniert. Ich habe ein

gelungenes Comeback gezeigt.

Im zweiten Lauf holte sich Geerts den Holeshot.

Aber Prado war ihm auf den Fersen und

übernahm die Führung. Auf Rang 3 folgte Olsen

vor Iker Larranaga und Vlaanderen. Nach

einer Runde betrug Prados Vorsprung auf

Geerts bereits fünf Sekunden. Vialle stürzte erneut

schwer und musste das Rennen beenden.

Eine Runde später betrug Prados Vorsprung

bereits acht Sekunden. Renaux rückte auf Rang

4 vor, wurde aber sogleich von Adam Sterry

überholt. In Runde 7 lag Prado neun Sekunden

vor Olsen, Vlaanderen, Renaux und Geerts.

Prado baute seinen Vorsprung weiter aus und

gewann schließlich zum 28. Mal in dieser Saison.

Auf Rang 2 folgte Olsen vor Vlaanderen.

Jacobi wurde Sechster und beendete das Rennen

als Gesamtachter. Für eine kleine Sensation

sorgte Gaststarter Sydow, der Position 10

einfuhr und damit Gesamtplatz 13 belegte. Der

Gesamtsieg ging erneut an Prado vor Olsen

und Renaux.

WMX

Courtney Duncan konnte sich in Imola nach

spannenden Fights mit zwei Laufsiegen den

dritten Gesamtsieg der Saison sichern. Larissa

Papenmeier (2/2) belegte den 2. Podestrang

vor Nancy van den Ven (3/4).

Foto: yamaha-racing.com

Jeremy Seewer: Ich bin zwei unglaubliche Rennen

gefahren. Ich fuhr konstant und versuchte,

keine Fehler zu machen. Die Hitze war brutal,

aber wir steigern uns von Rennen zu Rennen.

Vielen Dank an mein Team, meine Fans und

meine Freundin.

Foto: hondracingcorporation.com - shot by bavo

Tim Gajser: Ich bin super happy. Eine bessere

Saison und ein besseres Team hätte ich mir

nicht wünschen können. Ich habe letzte Nacht

nicht viel geschlafen, aber ich wollte dieses

Rennen so bestreiten wie die vorherigen. Im

ersten Rennen war ich schnell. Auch wenn ich

nicht den besten Start hatte, wollte ich unbedingt

den Lauf gewinnen, doch meine Nerven

machten mir einen Strich durch die Rechnung.

Im zweiten Lauf war ich weniger nervös. Ich bin

sehr froh, auf dem Treppchen gelandet zu sein

und den 2019er-MXGP-Titel geholt zu haben.

Vielen Dank an meine Familie, meine Freundin

und alle Fans.

Foto: yamaha-racing.com

Maxime Renaux: Es ist ein wahnsinnig gutes

Gefühl einen Treppchenplatz erreicht zu haben.

Die letzten Jahre waren hart und ich hoffe, ich

stehe bald wieder hier.

Motocross-WM - 15. Lauf - Imola/I- 17./18.8.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

3. Tim Gajser, SLO, Honda; 4. Gautier Paulin, F, Yamaha;

5. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 6. Tommy Searle, GB, Kawasaki;

7. Romain Febvre, F, Yamaha; 8. Alessandro Lupino, I, Kawasaki;

9. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 10. Jordi Tixier, F, KTM.

Ferner: 15. Tom Koch, D, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 3. Maxime Renaux, F, Yamaha; 4. Jago Geerts, B,

Yamaha; 5. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 6. Iker Larranaga

Olano, E, KTM; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Henry Jacobi, D, Kawasaki;

9. Mathys Boisrame, F, Honda; 10. Alvin Östlund, S,

Husqvarna.

Ferner: 13. Jeremy Sydow, D, Husqvarna; 24. Michael Sandner,

A, KTM.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Larissa Papenmeier,

D, Yamaha; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 4. Amandine

Verstappen, B, Yamaha; 5. Sara Andersen, DK, KTM; 6. Lynn

Valk, NL, Yamaha; 7. Shana van der Vlist, NL, KTM; 8. Emelie

Dahl, S, Yamaha; 9. Sandra Karlsson, S, Kawasaki; 10. Britt van

der Werff, NL, Husqvarna.

Ferner: 11. Anne Borchers, D, Suzuki; 17. Alicia Reitze, D, Yamaha.

EXBGP: 1. Anze Svetek, SLO, Qulbix; 2. Mark Scheu, D, Rocky

Mountain; 3. Gianni Meschini, I, KTM; 4. Tini Bovendorp, NL,

Haibike.

EMX2T: 1. Manuel Iacopi, I, Yamaha; 2. Gianluca Deghi, I, KTM;

3. Brad Anderson, GB, KTM; 4. Mike Kras, NL, KTM; 5. Andrea

Gorini, RSM, Yamaha; 6. Vaclav Kovar, CZ, GasGas; 7. Matteo

del Coco, I, KTM; 8. Emanuele Alberio, I, Husqvarna; 9. Todd

Kellett, GB, Yamaha; 10. Maximilian Spies, D, Husqvarna.

MOTOCROSS ENDURO 51


MOTOCROSS: WM IMOLA/I

52 MOTOCROSS ENDURO


Tim Gajser sicherte sich vorzeitig seinen dritten WM-Titel

• Fotos: hondracingcorporation.com - shot by bavo

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MOTOCROSS ENDURO 53


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS BIELSTEIN

54 MOTOCROSS ENDURO


doppelsieg für Jonass

Ullrich übernimmt

Meisterschaftsführung

• Pauls Jonass gewinnt beide Läufe des ADAC MX Masters in Bielstein

• Mikkel Haarup dominiert erneut im ADAC MX Youngster Cup

• Erster Sieg für Maximilian Werner im ADAC MX Junior Cup 85

MOTOCROSS ENDURO 55


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS BIELSTEIN

Dennis Ullrich übernimmt vor dem letzten Lauf

in Holzgerlingen die Führung im Klassement

Unerwartet ergiebiger Regen in der Nacht stellte

die Piloten beim sechsten ADAC MX Masters

in Bielstein vor besondere Herausforderungen.

So war der Untergrund am Vormittag recht

schlammig und rutschig, trocknete jedoch im

Laufe des Tages immer weiter ab und bot zunehmend

mehr Grip. Der Spannung in den

Rennen tat dies jedoch keinerlei Abbruch.

Ganz im Gegenteil, bekamen die 7200 Zuschauer

in allen drei Klassen erstklassigen Motorsport

auf Weltklasse-Niveau geboten. In der

ADAC-MX-Masters-Klasse lieferten sich die beiden

WM-Stars Pauls Jonass und Jeffrey Herlings

ein packendes Duell. Hatte Herlings am

Samstag im Qualifying mit einem neuen Rundenrekord

noch die Nase vorne, musste er am

Sonntag Jonass gleich zweimal den Vortritt lassen.

„Es ist nicht einfach, aus einer längeren Verletzungspause

zurückzukommen und gegen die

Jungs anzutreten, die seit Monaten an jedem

Wochenende Rennen fahren“, räumte der

MXGP-Weltmeister von 2018 ein. „Im ersten

Lauf hatte ich ein wenig Anlaufschwierigkeiten,

konnte in der Schlussphase jedoch noch

einmal attackieren und wieder an Jonass ranfahren.

Aber es hat leider nicht mehr für einen

ernsthaften Angriff gereicht. Im zweiten Durchgang

hatte ich einen harmlosen Sturz beim

Überrunden, der mich leider so viel Zeit gekostet

hat, dass ich wieder nicht mehr um den

Sieg mitfahren konnte. Trotzdem war das Rennen

hier ein super Training für mich und hat

sehr viel Spaß gemacht. Ich fahre wirklich gerne

beim ADAC MX Masters.“

Husqvarna-Werkspilot Jonass präsentierte sich

in beiden Rennen in Topform und durfte sich

völlig verdient über seinen Doppelsieg freuen.

„Ich habe beide Rennen sehr genossen“,

grinste der Lette. „Die Strecke war durch den

Regen in der Nacht sehr anspruchsvoll und so

musste man die ganze Zeit über sehr konzentriert

fahren. Ich musste alles geben, um Jeffrey

zu bezwingen und hatte damit ein super

Training für die kommenden WM-Rennen.“ Tagesrang

3 hinter den beiden Gastfahrern aus

der MXGP-Weltmeisterschaft sicherte sich

Dennis Ullrich. Der vierfache ADAC-MX-Masters-Champion

machte damit erneut einen

wichtigen Schritt zu einem möglichen fünften

Titel und wird als neuer Meisterschaftsleader

zum Finale nach Holzgerlingen fahren. „Mein

Plan war, den Start zu gewinnen, ein paar Runden

vorne zu fahren und mich dann von Herlings

oder Jonass mitziehen zu lassen“, grinste

Ullrich. Im zweiten Lauf spielte es sich auch

tatsächlich genauso ab, wie es der Kämpfelbacher

geplant hatte. In Durchgang 1 war der Weg

auf Rang 6 allerdings wesentlich beschwerlicher.

„Ich bin etwas zu aggressiv aus dem Gatter

losgefahren und dann im Trubel der ersten

Runde gestürzt“, ärgerte sich Ullrich. „Danach

war es sehr mühsam und schwierig, deshalb

muss ich mit dem Resultat sehr zufrieden

sein.“

Zufrieden war auch Pascal Rauchenecker, der

mit Platz 3 im ersten Rennen zum ersten Mal in

diesem Jahr auf dem Podium stand. „Ich bin

sehr glücklich, wieder auf dem Treppchen zu

stehen“, freute sich der Österreicher. „Die

Rennen im Sand haben mir nicht wirklich getaugt,

aber hier auf dem harten Boden habe

56 MOTOCROSS ENDURO


Jeremy Sydow (MX Youngster Cup) wusste

erneut zu überzeugen und wurde Zweiter

sich im ersten Rennen durch den Schlamm und

durfte trotz einem Boxenstopp zum Brillentausch

noch aufs Siegertreppchen klettern.

„Ich habe überhaupt nicht mit so einem Erfolg

gerechnet“, wunderte sich der Erdinger. „Aber

ich bin sensationell gut gestartet und abgesehen

von meinem Boxenhalt gut durchs Rennen

gekommen.“ Simon Längenfelder, der die Pause

des ADAC MX Junior Cup 125 zu einem Gastauftritt

in der nächst „höheren“ Klasse nutzte,

schaffte zwar nicht den Sprung aufs Podium,

doch der 15-Jährige zeigte mit Platz 4 im zweiten

Durchgang einen beeindruckenden Einstand

im ADAC MX Youngster Cup.

Tagessieg für Maximilian Werner (Junior Cup 85)

ich mich richtig wohl gefühlt. Zudem hat mir

der Regen in der Nacht und am Morgen sicher

ein bisschen in die Karten gespielt.“ Jens Getteman

war als Meisterschaftsführender nach

Bielstein gekommen, konnte jedoch nach einem

Sturz und Ausfall im ersten Rennen auch

nicht mehr zum zweiten Durchgang antreten.

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup konnten die Fans

zwei hochspannende Rennen mit sehenswerten

Fights um den Sieg bestaunen. Letztendlich

konnte Gaststarter Mikkel Haarup erneut

beide Läufe gewinnen, doch der Däne musste

sich mächtig ins Zeug legen, um Jeremy Sydow

zu bezwingen. „Ich hatte zum Glück in beiden

Rennen gute Starts“, freute sich Haarup. „Sydow

hat sich nicht von mir abhängen lassen

und wir hatten sehr früh mit Überrundungen zu

tun. Deshalb durfte ich mir keine Fehler erlauben.“

Sydow hatte hingegen zwei Herzen in seiner

Brust schlagen und entschied sich letztlich für

die vernünftige Lösung. „Ich möchte natürlich

immer gewinnen, wenn ich bei einem Rennen

am Start stehe“, versicherte der 19-Jährige.

„Dennoch musste ich hier auch auf die Gesamtwertung

in der Meisterschaft achten. Mikkel

ist als Gaststarter kein Konkurrent um den

Titel, deshalb wäre es nicht schlau gewesen,

nur für den Tagessieg einen Sturz zu riskieren.

So konnte ich mit dem 2. Platz meinen Vorsprung

in der Gesamtwertung ausbauen und

kann mit einem kleinen Vorsprung von 9 Punkten

ins letzte Rennen gehen.“

Rene Hofer konnte mit Tagesrang 2 seinen

Rückstand auf Sydow zwar überschaubar halten,

doch der Österreicher war mit seiner Leistung

nicht wirklich zufrieden. „Ein schwieriges

Wochenende für mich“, haderte Hofer. „Leider

haben mich meine Starts ein wenig im Stich

gelassen. Im ersten Lauf musste ich wegen

dem Schlamm auch noch in die Box, um meine

Brille zu wechseln. Aber ich stecke nicht auf

und werde beim Finale in Holzgerlingen noch

alles versuchen.“

Starker Auftritt auch von zwei Förderpiloten

der ADAC Stiftung Sport: Lion Florian kämpfte

ADAC MX Junior Cup 85

Im ADAC MX Junior Cup 85 kam es schon vor

dem Start zu einem folgenschweren Ereignis.

Weil sein Motorrad zu spät zum Vorstart gebracht

wurde, durfte der Meisterschaftsführende

Edvards Bidzans nicht am Rennen teilnehmen

und verlor damit auch die Chance, den

Titel schon beim vorletzten Rennen zu sichern.

„Wir hatten kein Problem mit dem Bike, sondern

haben uns einfach mit der Uhrzeit vertan“,

schilderte der Lette traurig. „Aber die Regeln

sind eindeutig und wir akzeptieren sie.“

Im zweiten Rennen wetzte der Dominator der

diesjährigen Saison die Scharte wieder ein wenig

aus und spendete sich und seinem Team

mit dem Laufsieg wenigstens ein wenig Trost.

Während Bidzans im ersten Rennen zum Zuschauen

verdammt war, legte Maximilian Werner

mit seinem ersten Laufsieg im ADAC MX Junior

Cup 85 den Grundstein zu seinem bisher

größten Erfolg. Denn obwohl der 13-Jährige im

zweiten Durchgang nur auf Rang 7 durchs Ziel

fuhr, reichte es auch für den Tagessieg. „Als

mein Mechaniker mir gesagt hat, dass ich die

Tageswertung gewonnen habe, bin ich schier

ausgeflippt vor Freude“, zeigte sich der Schüler

begeistert von seinem Erfolg. „Der Start

zum zweiten Lauf war nicht gut und ich konnte

mich auch nur ein paar Plätze verbessern. Verrückt,

dass es trotzdem zum Tagessieg gereicht

hat!“ Platz 2 in der Tageswertung ging an

den Dänen Tobias Caprani vor Sacha Coenen

auf Platz 3.

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind

auch 2019 weltweit im TV und Internet zu sehen.

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights

der sieben Rennwochenenden in einem

25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.

Zudem stehen die Zusammenfassungen

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,

youtube.de/adac sowie Facebook.de/

adacmxmasters zur Verfügung.

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 5. Lauf - Gaildorf - 10./11.8.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 2. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 3. Dennis Ullrich, Husqvarna; 4. Pascal Rauchenecker,

A, KTM; 5. Lukas Neurauter, A, KTM; 6. Tanel Leok,

EST, Husqvarna; 7. Tom Koch, KTM; 8. Richard Sikyna, SK, KTM;

9. Tim Koch, KTM; 10. Mike Stender, KTM.

Youngster Cup: 1. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 2. Jeremy Sydow,

Husqvarna; 3. Rene Hofer, A, KTM; 4. Lion Florian, D,

KTM; 5. Michael Sandner, A, KTM; 6. Bastian Bogh Damm, DK,

KTM; 7. Simon Längenfelder, KTM; 8. Yann Crnjanski, F, KTM;

9. Gabriel Chetnicki, PL, Suzuki; 10. Timur Petraschin, RUS,

KTM.

Junior Cup 85: 1. Maximilian Werner, Suzuki; 2. Tobias Caprani,

DK, KTM; 3. Sacha Coenen, B, Yamaha; 4. Valentin Kees,

Husqvarna; 5. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna; 6. Lucas Bruhn,

DK, KTM; 7. Lucas Coenen, B, Yamaha; 8. Edvards Bidzans, LV,

Husqvarna; 9. Julius Mikula, CZ, KTM; 10. Viteslav Marek, CZ,

KTM.

MOTOCROSS ENDURO 57


Ettringen

58 MOTOCROSS ENDURO

Aaron Kowatsch, Klasse 85 ccm

Bei der Eintagesveranstaltung in Ettringen wurde

aus Zeitgründen die Anfängerklasse gestrichen.

Aufgrund ergiebiger Regenfälle am Donnerstag

musste die Strecke von den Helfern rund um Präsident

Egon Schäfer erstmal entwässert werden,

was aber super gelang. Am Renntag jedenfalls

war die Bodenkonsistenz optimal, es wurde sogar

zwischen den Läufen auch wieder mit dem

Schlauch leicht gewässert. Trotz nominell Sommer

war es in der Eifel doch recht kühl, aber optimal

zum Fahren. Das in den letzten 15 Jahren benutzte

Feld für das Fahrerlager stand nicht zur

Verfügung, es wurde die Alternative auf der anderen

Seite der Strecke genutzt. Zwar waren da die

Wege zur Strecke etwas weiter, dafür gab es aber

deutlich mehr ebene Stellplätze ohne Gefälle.

50 ccm: Kleine Überraschung im Zeittraining: Lennox

Bodtländer holte sich die Pole vor Gast Samuel

Moser und Simon Hahn, alle drei lagen aber innerhalb

zwei Zehntel. In Lauf 1 kam aber Benedict

Balduf am besten weg. Auf der extrem kurzen

50er-Strecke hielt er sich eine Runde vorn, dann

war Hahn vorbei. Fünf Runden später überholten

ihn auch Moser und Bodtländer. Diese beiden waren

dann auch die einzigen nicht überrundeten

Fahrer. Im zweiten Durchgang war Balduf erneut

am Start vorn mit dabei, hinter Moser. Nach Ablauf

der ersten Runde ergab sich das gleiche Bild

wie zuvor: Hahn vor Moser und Bodtländer. Moser

lag am Ende gar nicht so weit hinter Hahn,

aber Bodtländer crashte in der Spitzkehre am Ziel

beim Überrunden und verlor einige Sekunden.

Sein 3. Platz war zwar nicht in Gefahr, aber auch

er wäre daher fast überrundet worden.

65 ccm: Die 65er-Klasse war recht gut besetzt,

fast die Hälfte des Starterfeldes bestand aus

Gastfahrern. Mit Oliver Jüngling legte dann auch

ein Gast die schnellste Trainingsrunde hin, dahinter

Leo Diss-Fenard und ein weiterer Gast Leon Niga.

Und noch ein weiterer Gast zog den Holeshot

in Heat 1: Florian Hellmuth vor Bjarne Euler und

Lasse Lohmann. Euler ging in Runde 1 in Führung,

blieb dort zwei Runden, wurde dann aber von

Jüngling überholt. Jüngling konnte sich nicht entscheidend

absetzen, Euler und Lohmann blieben

dran, so lautete auch der Zieleinlauf. Mit etwas

Abstand dahinter dann Niga und Diss-Fenard.

Hellmuth finishte auf Rang 6. In Lauf 2 kam Euler

am besten weg, gefolgt von Diss-Fenard, Lohmann

und Jeremias Ramus. Schon in der ersten

Runde übernahm Diss-Fenard die Spitze und

konnte sich von Euler absetzen. Dieser hielt Rang

2 knapp vor Niga und Lohmann. Jüngling war auf

Position 2 liegend in Runde 5 gecrasht und beendete

den Lauf auf Platz 7.

85 ccm: Jamie Heinen legte wie üblich die Trainingsbestzeit

hin, aber Aaron Kowatsch war auch

noch mal am Start und holte sich mit etwa 1,5 Sekunden

Rückstand Startplatz 2. Auf den Positionen

3 und 4 Gast Arne Berscheid und Marlon Dietrich.

Beim Start zum ersten Rennen rasselten Heinen

und Kowatsch aneinander. Heinen saß

schneller wieder auf dem Bike und lag nach Ablauf

der Startrunde schon wieder auf 2, Kowatsch

nur auf 6. Berscheid hatte die Situation für sich

genutzt und führte. Heinen war aber recht zügig

wieder an ihm dran und vorbei, Kowatsch ging in

Runde 4 an ihm vorbei auf Platz 2. Im zweiten

Durchgang wollte Johannes Wolter unbedingt den

Start gewinnen, vergaß vor der ersten Kurve zu

bremsen und überschlug sich spektakulär in der

Böschung, blieb aber unverletzt. Heinen und Kowatsch

machten es besser, lagen gleich vorn.

Zieleinlauf wie zuvor: Heinen vor Kowatsch, Berscheid

und Dietrich.

Prestige: Tom Oster war im Zeittraining der Beste,

Malik Quint auf Rang 2 war eine kleine Überraschung.

Auf Position 3 dann der momentan Führende

der Inter MX1 des DAMCV Pascal Proenen.

Im ersten Rennen zeigte aber Oldie Ludwig Säger,

wie gestartet wird und schnappte sich den Holeshot

vor Proenen und Christian Nolle. Säger hielt

eine Runde lang die Spitze, dann zog David Cherkasov,

der in der Startrunde sieben Plätze gut

machte, in der zweiten Runde vorbei. Auch Proenen

und Oster überholten Säger, und Oster

kämpfte sich anschließend auch an Proenen vorbei.

Cherkasov hatte eigentlich schon einen komfortablen

Vorsprung, baute aber irgendwo einen

groben Schnitzer ein und plötzlich war Oster dran

und vorbei. Cherkasov finishte auf Rang 2 knapp

vor Proenen. Proenen kam im zweiten Lauf am

besten weg, verfolgt von Oster, Nolle, Quint und

Cherkasov. Erneut hatte Oster den besseren

Speed und zog an Proenen vorbei. Auch Cherkasov

kämpfte sich mit seiner Hufo an Proenen ran

und vorbei, ließ am Ende aber deutlich nach und

musste Proenen und Quint wieder vorbeiziehen

lassen.

Cup: Natürlich wollte sich Robin Schöndorf wieder

die Tabellenführung zurückholen, die er in

Walldorf an Eric Muller verloren hatte. Seine Trainingsbestzeit

mit zirka 1,5 Sekunden Vorsprung

auf Muller war schon mal ein guter Anfang. Auf

Rang 3 dann mit Philipp Offer ein Ettringer Eigengewächs,

das aber nicht im SWC eingeschrieben

ist. Vielleicht hält er ja nächstes Jahr die Ettringer

Fahne im SWC hoch. Muller holte sich in Durchgang

1 den Startsieg, dahinter Sebastian Schmitt

und Dylan de Figueiredo. Lange hielt die Freude

darüber aber nicht an: Nach Ablauf der ersten

Runde zerlegte es Muller auf der löchrigen Startgeraden.

Er konnte geschickt einem Überrolltwerden

ausweichen und hob sein Motorrad dann

quer zur Fahrtrichtung auf. Bei der Aktion riss er

sich noch die linke seitliche Tafel ab, was aber zu

einer besseren Luftzufuhr zum Luftfilter sorgte.

Derweil lag Schmitt für zwei Runden in Führung,

dann kam aber Schöndorf vorbei und holte sich

den Sieg vor de Figueiredo und Offer. Schmitt

wurde wie so oft auf Platz 9 durchgereicht. Im

zweiten Rennen lief es dann besser für Muller.

Wieder war er Startsieger, dahinter Schmitt und

Schöndorf. Muller konnte Schöndorf nicht halten

und lief auf Platz 2 ein. Dahinter folgten erneut

Offer vor Johannes Job.

Senioren: Thomas „Kamikaze“ Gros kennt seine

Heimbahn natürlich bestens und schnappte sich

bei seinem ersten diesjährigen Auftritt im SWC

gleich die Bestzeit vor Christian Lehner. Dirk Freudendahl

auf Rang 3 war mit über sechs Sekunden

Rückstand schon deutlich abgeschlagen. Gros

konnte im ersten Lauf kurzfristig für zwei Runden

Führungsarbeit leisten, aber Lehner war über die

Laufzeit konstanter unterwegs und siegte mit fünf

Sekunden Vorsprung. Auf Platz 3 dann mit deutlichem

Rückstand Alexander Kolb. In Rennen 2 das

gleiche Bild: Lehner vorn, Gros auf 2. In der vorletzten

Runde stürzte er in den Ettringer Whoops.

Gastfahrer Thorsten Steinhübel und Kolb nutzten

das aus und übernahmen Rang 2 und 3.

• Text: Andreas Wack; Foto: André Imparato

Südwest Cup 8. Lauf - Ettringen - 11.8.2019

Gesamtergebnisse - 50 ccm: 1. Simon Hahn; 2. Samuel Moser;

3. Lennox Bodtländer; 4. Benedict Balduf; 5. Casey Thomas.

65 ccm: 1. Bjarne Euler; 2. Leo Diss-Fenard; 3. Oliver Jüngling;

4. Leon Niga; 5. Lasse Lohmann.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Aaron Kowatsch; 3. Arne Berscheid;

4. Marlon Dietrich; 5. Max-Werner Breuer.

Prestige: 1. Tom Oster; 2. Pascal Proenen; 3. David Cherkasov;

4. Malik Quint; 5. Mike Braunsfeld.

Cup: 1. Robin Schöndorf; 2. Philipp Offer; 3. Dylan de Figueiredo;

4. Johannes Job; 5. Eric Muller.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Thorsten Steinhübel; 3. Alexander

Kolb; 4. Thomas Gros; 5. Dirk Freudendahl.

Stand (nach 8 von 9 Veranstaltungen) - 50 ccm: 1. Hahn, 300 Punkte;

2. Bodtländer, 290; 3. Fynn André Zimmerling, 266; 4. Troy Janelsins,

229; 5. Ben Hagedorn, 223.

65 ccm: 1. Jeremias Ramus, 314 Punkte; 2. Louis Kirchen, 253;

3. Lohmann, 240; 4. Paul Müller, 234; 5. Diss-Fenard, 231.

85 ccm: 1. Heinen, 400 Punkte; 2. Dietrich, 304; 3. Lennox Dessloch,

288; 4. Breuer, 277; 5. Igor Dias Matos Fernandes, 249.

Prestige: 1. Cherkasov, 326 Punkte; 2. Quint, 282; 3. Oster, 277;

4. Christian Nolle, 200; Ludwig Säger, 188.

Cup: 1. Schöndorf, 280 Punkte; 2. Muller, 267; 3. Job, 225; 4. de

Figueiredo, 222; 5. Sebastian Schmitt, 216.

Senioren: 1. Lehner, 338 Punkte; 2. Kolb, 257; 3. Ricardo Silva Silverio,

212; 4. Jacek Kalinowski, 208; 5. Ralf Lüttger, 173

Anfänger: 1. Philipp Moses, 223 Punkte; 2. Ben Hilges, 194; 3. Joel

Graf, 182; 4. Florian Allard, 176; 5. Patrick da Silva Loureiro, 164.


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MOTOCROSS: ADAC NORDBAYERN MX CUP

Der ADAC Nordbayern MX Cup 2019

Meisterschaftskampf

biegt auf die

zielgerade ein

Am Wochenende 17./18. August 2019 hatte das lange Warten

endlich ein Ende und das heißersehnte nächste Rennen der

Motocrossserie stand auf der Agenda.

Die Sommerpause war somit geschafft, die Strecke bestens

präpariert und die Fahrer dementsprechend höchstmotiviert.

Austragungsort für die sechste Runde des ADAC Nordbayern

MX Cup war diesmal die Strecke des südhessischen

MSC Bauschheim e.V., eine Premiere, so waren erstmals

2019 nordbayerische Fahrer zu Gast beim Motocross-Cup

des ADAC Hessen-Thüringen e.V. Ein weiteres Highlight bot

sich Fahrern und Zuschauern durch die Läufe zur Deutschen

Jugend-Motocross-Meisterschaft in den Klassen 65 und

85 ccm, welche am Rande der Veranstaltung stattfanden.

60 MOTOCROSS ENDURO


Somit gingen zirka 180 Teilnehmer ans Startgatter und stellten

sich bei annähernd 30 Grad Außentemperatur dem

Kampf um die entscheidenden Punkte in der Meisterschaftswertung.

Die Gesamtwertung der einzelnen Klassen ergibt

nach sechs von acht Rennen folgendes Bild:

In der Klasse Schüler A konnte Maximilian Deyerler seine

Führung vor Luis Meyer um weitere 6 Punkte ausbauen und

führt somit die Meisterschaftswertung an. Bei den Fahrern

der Klasse Schüler B festigte Nick Heindl durch zwei Topplatzierungen

die Führung vor Fynn Russ und Max Meyer. In

der Klasse Jugend A grüßt Noel Schmitt von ganz oben, hinter

ihm folgend Henri Wegmann und Toni Montag. Der Gejagte

der Klasse MX2-Jugend heißt Luca Harms, er führt vor

Maximilian Langbein und Christian Mayer. Gleiches gilt für

Niclas Flemmerer, dieser führt die Klasse MX2-2 an. Hinter

ihm liegen Tim Scharf auf Platz 2 und Jan Böhm punktgleich

mit Manuel Hilpert auf Platz 3. Bei den Fahrern der Klasse

MX1 liegt Frank Dechet ganz vorne. Ihn jagen Sascha Wölfl

auf Platz 2 und Marc Rotermundt auf Platz 3. In der Klasse

der Fahrer Ü35 heißt es für Nicolas Adelberg, seine Führung

vor Hans-Jürgen Rottler und Artur Lay zu behaupten. Bei den

Senioren Ü45 führt Martin Seufferlein vor Stefan Zengerling

und Johann Pfrombeck die Meisterschaftswertung an. Bei

den Ladies sicherte sich Lena Scheidig die zwischenzeitliche

Führung vor Meike Pirner auf Platz 2 und Tracy Scheibe

auf Platz 3.

Die aktuelle Ausgangssituation bietet genügend Spannung

für das große Saisonfinale am 5. und 6. Oktober 2019 beim

MSC Höchstädt/Fichtelgebirge e.V.

Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit, als Gaststarter

bei den jeweiligen Veranstaltungen an den Start zu

gehen. Die Nennung hierfür ist bis zum jeweils ersten Veranstaltungstag

möglich. Die Einschreibung und Nennung der

Serie erfolgt online unter www.vorstart.de

Wer sich von der Faszination Motorsport gerne selbst einmal

überzeugen möchte, ist gerne dazu eingeladen, am Streckenrand

das Adrenalin und die Geschwindigkeit hautnah

mitzuerleben. Tragt dazu bei, die Motorsportler über ihre

persönlichen Grenzen zu pushen und genießt einen unvergesslichen

Tag im Rahmen des ADAC Nordbayern MX Cup

2019.

Alle wichtigen Informationen über die laufende sowie die

kommende Saison findet ihr immer brandaktuell auf

adacnby-mxcup.de sowie Facebook und Instagram.

MOTOCROSS ENDURO 61


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

ENDURO ...

62 MOTOCROSS ENDURO

Die Endurosaison ist in der zweiten Saisonhälfte

angekommen und für die Kiedrowski-Racing-

Fahrer im „ADAC NSA Enduroteam“ ging es

nach Waldkappel, wo bei hochsommerlichen

Temperaturen der Lauf zur Enduro-DM und zum

Deutschen Enduro-Pokal anstand.

Teamchef Sven Kiedrowski holte bei den Senioren

mit Platz 3 das beste Teamergebnis, auch

wenn er mit dem Resultat nicht wirklich zufrieden

war. Max Fehlig zeigte in der E2B aber auch

ordentlichen Speed und fuhr mit Platz 7 beim

ungeliebten „Hartboden“ ein solides Ergebnis

ein.

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Max Fehlig – Platz 7 in Waldkappel

Jan-Hendrik Lessen und André Kehe am Start

Team-Set-up beim Enduro-DM-Lauf in Waldkappel ... Lass dir dein Wunschbike bauen ...


ENDURO: HARDENDURO SERIES GERMANY

64 MOTOCROSS ENDURO


Voller August

Drei Rennen liegen hinter den Teilnehmern

Mit drei Rennen in vier Monaten hatten die Fahrer der HardEnduro Series Germany ein

straffes Programm zu absolvieren. Dabei waren alle drei Veranstaltungsorte neu für die

Teilnehmer, denn sowohl in Vellahn, Neugattersleben als auch in Hamma fanden 2018

noch keine Rennen statt.

Florian Görners Einstieg in die HESG

wurde gleich mit einem Sieg belohnt

MOTOCROSS ENDURO 65


ENDURO: HARDENDURO SERIES GERMANY

Robert Scharl freut sich

über seinen Sieg in Vellahn

Vellahn: Kevin Gallas ist zurück

und Robert Scharl siegt

Zu den bereits festen Hindernissen, die bereits

Größen des Endurosports wie David Knight unter

die Stollen genommen haben, wurden weitere

Elemente installiert. Hinzu kam ein enger

Waldabschnitt mit vielen Abfahrten, der sich

bis zum Finale im sandigen Boden extremst

ausfuhr. Serienrückkehrer und Champion des

Vorjahres Kevin Gallas zeigte sich von der Strecke

ebenso wie Senioren-Spitzenreiter Dirk Peter

begeistert.

X-Grip Prolog Award: Schon im Prolog zeigte

sich, dass es ein spannender Renntag werden

würde. Eine schnell abgesteckte, sonderprüfungsähnliche

Runde sortierte das Feld in die

beiden Gruppen ein und brachte die erste Entscheidung

an diesem warmen Sommertag.

Robert Scharl startete als Führender im Prolog

Award als Erster, direkt dahinter folgten Leon

Hentschel und Kevin Gallas. Obwohl Hentschel

am Ziel-Baumstamm einen Fehler machte und

Zeit verlor, platzierte er sich noch vor Scharl.

Schnellster am Morgen war Gallas, was bewies,

dass er nichts von seiner Schnelligkeit

verloren hat.

Gruppenrennen – Favoritensiege: Mit Gallas

und Scharl gewannen zwei der Favoriten des

Tages die 90-minütigen Gruppenrennen. Gallas

setzte sich in Gruppe 1 früh vom Feld ab

und diktierte das Geschehen. Wie anspruchsvoll

und kräftezehrend die Strecke war, zeigte

sich eher im hinteren Feld, wo über die Distanz

die Hindernisse zu echten Scharfrichtern wurden.

Im zweiten Gruppenrennen wurde es für die

vielen angereisten Fans dann schon etwas

spannender. Über weite Teile der Distanz gab

es das Duell zwischen Scharl und Hentschel.

Beide duellierten sich auf der Strecke, wobei

im letzten Drittel der Distanz Hentschel etwas

an Speed herausnahm, um sich für das Finale

zu schonen. Scharl gewann somit und konnte

mit Gallas das Finale an der Spitze aufnehmen.

Finale – Scharl verblüfft: Das alles entscheidende

Finale von Vellahn wurde über 60 Minuten

ausgetragen. Zunächst setzte sich Scharl

in Front, wurde allerdings direkt in Runde 1 von

Gallas überholt. Gallas konnte aufgrund von

Magenproblemen nicht ganz sein Tempo gehen,

aber reichte es zunächst, um die Führung

zu behaupten. Zur Rennhälfte folgte dann der

Angriff von Scharl. Schnell konnte er sich ein

paar Meter absetzen und eine Lücke zwischen

sich und seinen Verfolger herausfahren. Sandfuchs

Hentschel, der auch Mitglied des MC Vellahn

ist, kam unterdessen Gallas immer näher.

Auch er platzierte einen gekonnten Angriff und

konnte den Vorjahreschampion kurz vor

Schluss noch überholen.

Gallas meinte dazu bei der Siegerehrung: „Irgendwie

habe ich mich heute falsch ernährt

und hatte Magenprobleme, aber es ist dennoch

toll, wieder in der Serie zurück zu sein.

Das Niveau ist extrem gestiegen. Im letzten

Jahr konnte man auch bei einem schlechten

Tag noch gewinnen. Dieses Jahr ist das definitiv

nicht mehr möglich.“

Sieger Robert Scharl, der damit auch seine Tabellenführung

weiter ausbaute, war mit seinem

Tag voll zufrieden: „Ich war gestern noch

beim MC Parchim trainieren, um die Maschine

etwas auf die sandigen Verhältnisse einzustellen.

Es war ein großartiges Rennen, das erneut

super organisiert war.“

In den Senioren- und Juniorenwertungen gab

es unterdessen zwei Siege von Fahrern, die

aufgrund von Terminüberschneidungen eigentlich

gar nicht hätten dabei sein können. Beide

hatten ursprünglich geplant, in Burg bei der

DEM zu fahren, dieser Lauf wurde aber aufgrund

von Waldbrandgefahr kurzfristig abgesagt.

Somit konnte Dirk Peter einen weiteren

Sieg verbuchen, mittlerweile sein siebter Sieg

in der Sonderwertung. Bisher konnte ihn in der

HESG-Historie noch keiner besiegen.

Seinen ersten Sieg holte sich Paul-Erik Huster

bei den Junioren knapp vor Lane Heims. Beide

lieferten sich ein enges Duell bis zum Schluss

mit einem etwas überraschenden Sieg für den

Hettstedter.

Neugattersleben:

Gallas holt ersten Saisonsieg

Im zweiten Anlauf hat es geklappt mit der Hard

Enduro Series Germany in Neugattersleben.

Nachdem der Lauf im letzten Jahr der Trockenheit

zum Opfer gefallen war, bekam der MC

Nienburg nun eine zweite Chance.

Dennoch war es erneut das Wetter, das den

Teilnehmern der HardEnduro Series Germany

alles abverlangte. Diesmal war nicht unbedingt

die Strecke der Scharfrichter, sondern

vielmehr der Staub und die Hitze, die über drei

Stunden die letzten Kräfte der 60 Serienfahrer

forderte. Sven Schimanski, Rennleiter des

gastgebenden MC Nienburg, kannte kein Erbarmen

mit den Fahrern und es wurde über die

volle Distanz gefahren. „Drei Stunden im Staub

und auf einer engen Strecken waren für unsere

Fahrer nicht einfach zu meistern, dennoch

konnten wir erneut ein spannendes Rennen in

Sachsen-Anhalt erleben“, so Serienmanager

Denis Günther.

X-Grip Prolog Award: Der Prolog fand diesmal

in einem etwas anderen Modus statt. Aufgrund

des Gastrennens hatten die Teilnehmer zwei

Stunden Zeit schnelle Runden zu fahren. Leon

Hentschel startete wie die meisten Fahrer zwei

Anläufe. Seine Zeit von 14:15 Minuten hatte bis

zum Ende Bestand, obwohl Gallas mit 14:20

Minuten noch sehr nahe kam. Robert Scharl

wurde mit 14:45 Minuten Dritter vor Marcel

Teucher, der in Neugattersleben in die Serie

zurückkehrte.

Finale - Staub ohne Ende: Achtzehn Fahrer

starteten pro Reihe ins Rennen. Gallas kam als

Erster aus Runde 1, die extrem staubig wurde,

zurück. Im weiteren Rennverlauf lichteten sich

die Staubschwaden dann etwas, da sich das

Feld auf der langen Cross-Country-Runde gespickt

mit einigen Hindernissen und einem engen

Wald mit vielen umliegenden Bäumen auseinanderzog.

Dennoch war es für viele Fahrer

eine „extrem“ andere Erfahrung als sonst, wo

es mehr technische Sachen und natürliche Aufund

Abfahrten gibt.

Leon Hentschel in Neugattersleben

Nichtsdestotrotz waren an der Spitze die üblichen

Verdächtigen unter sich. Gallas zeigte eine

extrem starke Vorstellung und setzte sich

wie bereits erwähnt in Runde 1 in Führung, die

er bis zum Ende nicht mehr abgab. Auch um

Platz 2 gab es kein wirkliches Duell. Leon Hentschel

kontrollierte diesen von Anfang bis Ende

gegen einen aggressiv fahrenden Robert

Scharl. Damit erreichte der Vorjahresmeister

seinen ersten Saisonsieg nach seiner Rückkehr

in die Serie und machte Boden in der Tabelle

gut.

Lucas Müller neuer Juniorenspitzenreiter: Da

die beiden vor ihm platzierten Lane Heims und

Louis Richter bei der DEM in Waldkappel starteten,

nutzte Lucas Müller seine Chance eiskalt

und manövrierte sich mit seinen ersten Juniorensieg

an die Tabellenspitze: „Eigentlich war

das erneut nicht mein bevorzugtes Terrain,

aber ich habe das Beste daraus gemacht und

konnte gewinnen. In den nächsten Rennen hoffe

ich auf etwas anspruchsvollere technische

Strecken, um meine Vorteile auszuspielen.“

Hamma: Debüt geglückt

Das Debüt in Hamma kann man als geglückt

bezeichnen. Der Südharzer MSC im ADAC e.V.

um Jan Hoffmann konnte für die HardEnduro

Series Germany das volle Gelände nutzen und

machte daraus auch ein Glanzstück an Strecke

für die Piloten. Wie nun schon üblich, war es

erneut sehr trocken auf der MX-Strecke, allerdings

zeigte sich schon im Prolog, dass durch

die etwas längere Runde der Staub nicht so die

entscheidende Rolle spielte. Herzstück der

66 MOTOCROSS ENDURO


Kevin Gallas siegte in

Neugattersleben und Hamma

Strecke war diesmal ein Waldstück mit vielen

natürlichen Auf- und Abfahrten. Diese fuhren

sich im Verlauf der beiden Gruppenrennen und

des Finales tief aus. Die Streckposten und Helfer

waren aber an den meisten Stellen sofort

zur Stelle und konnten den Fahrern zur Seite

stehen.

X-Grip Prolog Award: Der X-Grip Prolog Award

fand auf einer ähnlichen Runde des X-Cross

statt. Diese Veranstaltung wird in Hamma jährlich

im März durchgeführt. Als Termin für die

2020er-Auflage ist übrigens der 21. März 2020

festgelegt. Auf dieser Runde konnte sich Kevin

Gallas knapp gegen Robert Scharl und Leon

Hentschel durchsetzen. Vierter wurde Gastfahrer

Florian Görner. Der Scharfensteiner wollte

einmal in die Serie hineinschnuppern. Da er

normalerweise in der Deutschen Enduromeisterschaft

zu Hause ist, lag ihm dieser sonderprüfungsähnliche

Prolog besonders.

Gruppenrennen - Siege für Gallas und Scharl:

Bereits in den Gruppenrennen zeigte sich,

dass die Veranstaltung kein Zuckerschlecken

werden würde. Trotz der schweren Strecke, die

auch ab und an nur mit Hilfe zu bewältigen

war, freuten sich die Fahrer, dass es diesmal

ein echtes Hardenduro-Gelände gab. Kevin

Gallas diktierte das Tempo in der ersten Gruppe

von Beginn an. Mit sieben Minuten Rückstand

sparte Leon Hentschel zunächst seine

Kräfte fürs Finale. Mirko Fabera wurde Dritter

vor einem glänzend aufgelegten Paul-Erik Huster

auf der 125er KTM. In Gruppe 2 setzte sich

Robert Scharl in einer ähnlich dominanten

Fahrt gegen die beiden KTM-Sturm-Fahrer Florian

Görner und Kenny Lötzsch durch.

Finale Furioso mit einem etwas unschönen Ende:

Für das Finale, für das die Topdreißig jeder

Gruppe zugelassen wurden, baute der Südharzer

MSC im ADAC e.V. weitere schwere Teile in

die Strecke ein. Knackpunkte waren eine steile

Abfahrt über eine Wurzel mit direkt folgender

Auffahrt plus ein künstliches Hindernis mit beweglichen

Baumstämmen über einem Wasserloch.

Dieses erinnerte etwas an RedBull-Romaniacs-Prolog-Abschnitte.

Gallas setzte sich direkt in Runde 1 in Front und

konnte seinen Vorsprung auf 30 Sekunden

ausbauen. Trotz einiger Abschnitte mit etwas

Stau fanden die Toppiloten meist eine freie

Spur, sodass es nur wenige Behinderungen

gab. In Runde 3 tauchte aber plötzlich Leon

Hentschel an der Spitze auf. An einer Auffahrt

konnte sich Hentschel am Baden-Badener vorbeischieben.

Was danach folgte waren allerdings

sehr unrühmliche Szenen, die nicht gerade

förderlich für den Sport sind. Mehrere

Streckenposten stellten unabhängig voneinander

fest, dass Hentschel sich einige Streckenvorteile

verschaffte. Zusammen mit Rennleiter

Jan Hoffmann vom gastgebenden Club wurde

deshalb entschieden, Hentschel eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe

aufzudrücken. Obwohl Hentschel

nun als Erster abgewinkt wurde, hieß der

Sieger somit wie schon vor Wochenfrist Kevin

Gallas. Dieser hatte für das Rennen bei Zielankunft

nur lobende Worte: „Ich fand die Strecke

bisher am anspruchsvollsten im ganzen HESG-

Kalender. Der Verein hat wirklich Toparbeit geleistet.“

Hinter Hentschel, der trotz Strafe Platz

2 behielt, schaffte Robert Scharl Platz 3 und

führt damit weiterhin die Meisterschaft an.

Sieg für Görner bei den Junioren: Florian Görners

Einstieg in die HESG wurde gleich mit einem

Sieg belohnt. Somit gab es für das KTM-

Sturm-Team gleich zwei Siege, denn Dirk Peter

gewann bei den Senioren erneut souverän.

• Text: Denis Günther; Fotos: TK420/Toni Keller

Alle Ergebnisse gibt’s auf:

www.hardenduro-germany.de

MOTOCROSS ENDURO 67


kolumne Müller/Hofmeier

Leider haben wir dieses Mal keine guten Nachrichten für euch. Nach dem

DM-Finale in Gerstetten stand bei mir erstmal ein Umzug auf dem Programm.

Beim Renovieren bin ich dann mit dem Finger in eine Abrichte (Hobelmaschine)

gekommen und habe mir dabei den linken Mittelfinger anrasiert.

Kurzerhand nahmen wir Kontakt mit Andres Haller auf, in der Hoffnung

dass er für mich in Roggenburg einspringt. Andres hat mir an meinem ersten

Tag im Seitenwagen alles gezeigt. Damals war er etwa 14 Jahre alt und

stand im Seitenwagen seines Vaters. In den Jahren 2012 und 2013 waren

wir dann meistens gemeinsam auf den Rennen der Schweizer SAM-Meisterschaft.

Andres verfolgte anschließend eine steile Karriere. Angefangen im Seitenwagen

von Marcel Faustmann, mit dem er deutscher Vizemeister wurde.

Anschließend holte er den DM-Titel mit Andreas Clohse und stieg danach

in den Seitenwagen von Davy Sanders, mit dem er Top-Ten-Plätze in der

WM einfuhr.

Zuletzt stand er bei Valentin Giraud aus Frankreich im Seitenwagen. Zusammen

konnten die beiden einen WM-Lauf im spanischen Talavera de la

Reina gewinnen und den Tagessieg im französischen Plomion einfahren.

Alles in allem waren die beiden richtig gut unterwegs, bis sie im niederländischen

Markelo Anfang Juli in einen Crash verwickelt wurden. Valentin

Giraud ist seit diesem Unfall querschnittsgelähmt und wird wohl nie wieder

ein Motocrossgespann pilotieren können. An dieser Stelle möchten

wir Valentin Giraud noch herzliche Genesungswünsche zukommen lassen.

Der Vorfall rüttelte die ganze Szene etwas auf und es wurden mehrere

Spendenaktionen gestartet. Falls ihr seine Genesung ebenfalls finanziell

unterstützen möchtet, gelangt ihr über den QR-Code zur Online-Spendenaktion.

Verständlicherweise hat sich Andres seit diesem Tag aus dem GP-Zirkus

etwas zurückgezogen. Dennoch nahm er sich die Zeit, um mit Heiko in

Obernheim einen Samstag zu trainieren. Für den GP in Roggenburg hatte

Andres jedoch schon dem zehnfachen Weltmeister Daniel Willemsen zugesagt.

Damit war endgültig klar, dass der Grand Prix der Schweiz ohne

uns stattfinden würde.

Heiko und ich hatten dafür etwas Zeit, um in Ruhe über die vergangenen

Wochen und die ganze Saison zu sprechen. Wir hatten beide gemerkt,

dass es in den letzten Wochen nicht immer so harmonierte, wie wir es uns

gewünscht hatten. Im Stress der Rennsaison fanden wir keine Gelegenheit,

um in Ruhe unter vier Augen darüber zu sprechen.

Eigentlich hatten wir noch die WM-Läufe im französischen Gueugnon und

das Finale in Rudersberg auf dem Programm, doch aufgrund des Trainingsrückstands

haben wir uns dazu entschieden, bei den GP nicht an den

68 MOTOCROSS ENDURO


Start zu gehen. Damit beenden wir unsere Saison leider vorzeitig. Wir

möchten uns hiermit ganz herzlich bei all unseren Sponsoren bedanken.

Allen voran Johannes Metzger (Kommunaldienst Metzger) und Willi Haas

(Herrmann Drehteile), die uns in dieser Saison finanziell vieles ermöglicht

haben, sowie Bruno Duss (Kawasaki MOTEC), der uns gemeinsam mit dem

Schweizer Online-Händler PowerBike und ProGrip Italien ausgerüstet hat.

Ein weiterer Dank geht an Eugen Renner (Reifenservice Renner) für die Unterstützung

mit zahlreichen Pneus sowie an das Team von Willi Schüler

Schmierstoffpartner und den Onlineshop Oellux24. Speziell bedanken

möchten wir uns auch bei Thomas Schwarz, der unseren Spezialzylinder in

mühevoller Handarbeit gefertigt hat, sowie bei Christian Karle, der im

Fahrerlager und daheim an der Werkbank immer alles für die Technik gegeben

hat.

Ein spezieller Dank geht auch an meinen Vater Clemens Hofmeier. Er hat

seine Hüft-OP um Monate herausgezögert und sich mit einer kaputten

Hüfte herumgequält, um uns auf die Rennen begleiten zu können. Selbst

bei den weitesten Rennen konnten wir auf ihn zählen, weshalb wir uns nie

alleine auf die Reise machen mussten. Er war etwa 24 Jahre alt, als er diesen

Sport nach gut fünf Jahren aufgeben musste, weil sein Vater die Landwirtschaft

daheim aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine

stemmen konnte. Umso mehr bin ich ihm dankbar dafür, dass er es mir ermöglicht

hat, in diesem Sport so weit zu kommen.

Ich kann sagen, dass ich diese Saison alles erreicht habe, wovon ich geträumt

habe. Wir konnten uns bei unseren ersten beiden WM-Läufen jeweils

direkt qualifizieren und sogar 3 WM-Punkte einfahren. Dazu konnten

wir in der DM den 7. Rang im Gesamtklassement holen und Zweikämpfe

auf Augenhöhe mit einigen Spitzenteams austragen. Ohne die ganze Unterstützung

wäre das nicht möglich gewesen. Vielen Dank für alles!

Wie wir nun weiter machen, ist noch komplett offen. Dies ist somit die vorerst

letzte Kolumne von uns. An dieser Stelle auch noch ein Danke an Uwe

Laurisch und das Team von Motocross Enduro, die uns diese Möglichkeit

geboten haben, euch auf dem Laufenden zu halten.

Jetzt steht bei Heiko erstmal eine OP auf dem Programm, bei der er seinen

Nabelbruch richten lässt. In den nächsten Monaten dürfen wir auch auf

gesunden Nachwuchs im Hause Müller hoffen. Wer weiß, vielleicht gibt es

ja eine/n Gespannfahrer/in.

Danach sehen wir weiter. Sobald wir definitive Entschlüsse gefasst haben,

werden wir es euch auf unserer facebook-Seite wissen lassen.

Sportliche Grüße

Heiko und Pirmin

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Marcel Teucher

Hard enduro pur

Hallo, meine Lieben,

in der letzten Ausgabe habe ich euch erzählt, dass es für mich

in der Hard Enduro Series Germany weitergeht. Den Lauf im

Norden beim MC Vellahn musste ich leider erkältungsbedingt

auslassen.

Nur zwei Wochen später stand der nächste Lauf mit dem ESX

auf dem Plan der HESG. Man hatte reichlich Zeit, parallel zum

Gästelauf eine Runde auf Zeit zu fahren, um sich für die Startaufstellung

einen Platz zu sichern. Mit Platz 4 und einer für

mich tollen Zeit war ich ganz gut motiviert. Es war ein Rennen

von Staub und Muskelkrämpfen, die ich so lange, bedingt

durch die zurückliegende Erkältung :D, nicht hatte, geprägt.

Die Drei-Stunden-Renndistanz bei der Hitze mit den unzähligen

Hindernissen im Wald und auf dem Stoppelacker zwangen

mich, an meine körperlichen Grenzen zu gehen. Am Ende

wurde ich Zwanzigster und war heilfroh, das Bike einzuladen

und einen chilligen Sonntag in Aussicht zu haben.

Nur eine Woche später folgte das Weinberg Extremin Hamma.

Dieser HESG-Lauf war voll und ganz nach meinem Geschmack.

Vor allem die finale Strecke war ultrageil. Ganz dickes Lob an

den Veranstalter für dieses Rennen. Im Prolog fuhr ich die

9. Zeit, was mich ins erste Gruppenrennen brachte, das ich

ganz locker durchfuhr ohne groß zu pushen, um Kräfte zu sparen.

So landete ich auf Platz 6.

Das Finale wurde auf einer verschärften Runde ausgetragen.

Gleich zu Beginn war ich etwas zu hektisch und stürzte. Danach

standen wir im Stau :D … Ein paar Schusselfehler kosteten

einige Platzierungen. Doch ich verfiel nicht in Hektik und

genoss einfach jeden Berg und jede Abfahrt. Die letzten drei

Runden war dann kaum noch Verkehr und ich konnte nochmal

pushen und wieder auf Platz 10 vorfahren. Rundum ein gelungenes

Rennen für mich.

Marcel

#fullforceforward Euer

Fotos: Denis Günther

70 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 71


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

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72 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS ENDURO 73


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125, KTM RC 390 oder KTM 390 Duke, der Modelljahre 2018 und 2019, in

Deutschland bis zum 31. Oktober 2019 bei allen teilnehmenden KTM-Vertragshändlern.

Nur solange der Vorrat reicht. Änderungen und Irrtümer

vorbehalten. Keine Barauszahlung möglich.

Weitere Informationen beim KTM Händler.

TERMINE SEPTEMBER/OKTOBER/NOVEMBER

21./22.9. ADAC Nordbayern MX Cup Nordhausen

MSC Berching, www.adacnby-mxcup.de

28./29.9. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Harsewinkel

www.supermotoidm.de

5./6.10. ADAC Nordbayern MX Cup Höchstädt

MSC Höchstädt, www.adacnby-mxcup.de

1.-3.11. 9. Supercross Zuidbroek/NL

www.dutchsupercross.nl

8./9.11. 37. ADAC-Supercross Stuttgart,

Hanns-Martin Schleyer-Halle

www.supercross-stuttgart.de


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

TERMINE 2019

mce10

SEPTEMBER

14.-15. Hard- / Endurotraining in Schwebnitz

21. Endurotraining in Pflückuff

27.-29. 60. EnduroPROjekt in Hohenmölsen

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langensteinbach

Separate Trainings mit individuellen Terminen

für Gruppen ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 75


EVENTS

Start 2018 - Harri Kullas, Filip Neugebauer und Joan Cros

„Flügelparty“ eröffnet SX Hallensaison

vom 1. bis 3. November in Zuidbroek/NL

9. Int. Dutch Supercross

In Deutschland wird der ADAC SX Cup durch den ADAC in Zusammenarbeit

mit den Ortsclubs organisiert. Beim Dutch Supercross Zuidbroek

übernimmt das der lokale Motorclub aus Delfzijl. Bereits seit mehreren

Jahren wird die europäische SX-Saison in Zuidbroek eröffnet. Auch wenn

die Damen und Herren, die für die Organisation zuständig sind, Ehrenamtler

sind, geht es dort nicht weniger professionell zu. Pepijn de Haan

und Sake Lemstra fungieren hier als eine Art geschäftsführender Vorstand.

De Haan und Lemstra stehen 18 Arbeitsgruppen vor, von denen

der jeweilige Leiter selbst sein Team zusammenstellt, die Tätigkeiten koordiniert,

plant und für die pünktliche Ausführung sorgt. De Haan ist für

den technischen Teil und Lemstra für Fahrerverpflichtungen und Akquise

der Sponsoren zuständig. Unterstützt werden die beiden von zwei weiteren

Vereinsmitgliedern. Diesem Verwaltungsrat steht ein Aufsichtsrat

vor, der die ganzen Planungen überwacht. Dieses Organisationsmodell

vermittelt Kenntnis, Kompetenz und Professionalität. Eine Gruppe hochmotivierter

Freiwilliger zeichnet verantwortlich für eine hochkräftige Veranstaltung

und zugleich das größte Supercross der Niederlande, das

dieses Jahr zum neunten Mal stattfindet. Termin ist der 1. bis 3. November

in der Eurohal Zuidbroek. Zuidbroek ist nur zwei Stunden von Dortmund

entfernt. Anfahrt über die A31 (Deutschland), weiter über die A7

(Niederlande) Richtung Groningen. Mittlerweile ist das Rennen in Zuidbroek

eine feste Größe im europäischen SX-Kalender. Im Anschluss folgen

die Veranstaltungen in Stuttgart, Paris, Barcelona, Turin und Genf,

um nur einige zu nennen. Zuidbroek verfügt zwar nicht über das gleich

Flair, wie die genannten Städte, aber das werden die Starterlisten sicherlich

wettmachen. Bereits in den vergangenen Jahren bewies Sake

Lemstra ein gutes Händchen bei den Fahrerverpflichtungen. Die besten

Piloten aus der Szene waren in der SX1- und SX2-Klasse am Start.

Wie war das möglich? Lemstra: „Als ehemaliger Crosser habe ich ein gutes

Netzwerk aufgebaut. Über das ganze Jahr stehe ich mit Teammanagern

und Fahrern in Kontakt. Das macht es uns jedes Jahr möglich, die

besten Fahrer nach Zuidbroek zu locken. Unterstützt werden wir hierbei

von den Teams. Deutsche Teams wie Castrol Power1 MotoBase Suzuki,

Monster Energy ELF Kawasaki Team Pfeil und viele andere kommen gerne

nach Zuidbroek, auch um sich hier auf den Start beim ADAC SX Cup in

Stuttgart vorzubereiten. Außerdem unterstützen uns viele regionale

Prinz Kade Walker und King Nick Schmidt 2018

76 MOTOCROSS ENDURO


Partner, wie unter anderem Mulders Motoren,

Pol Motors en V.d. Vegt Kawasaki,

und stellen speziell für das Dutch Supercross

ein Team auf. Auf unserer Internetseite

und unseren Social-Media-Kanälen

könnt ihr euch über aktuelle News informieren.

Ein Fahrername stand schon früh

fest. Gared ’the Shankdog’ Steinke kehrt

zurück nach Zuidbroek und wird dort eine

V.d.-Vegt-Kawasaki pilotieren. Vor zwei

Jahren hinterließ er großen Eindruck.

Letztes Jahr konnte er verletzungsbedingt

nicht antreten, aber jetzt ist er zurück. Zusätzlich

haben wir Anfragen von Fahrern

aus Amerika und Frankreich vorliegen. Wir

sind sehr stolz darauf, dass unsere Veranstaltung

bei den Profis große Anerkennung

findet.“ Pepijn de Haan: „Unsere Berufung

ist, eine schöne und von der Atmosphäre

her Topveranstaltung auf die

Beine zu stellen. Dabei streben wir nach

Qualität. Unser Vorbild sind die großen

Rennen im Ausland. Jedes Jahr besuchen

wir Rennen, um neue Ideen zu sammeln.

Und neue Ideen gibt es. Das Rennen

bleibt wie gehabt. Zusätzlich werden wir

ein riesiges Zelt neben der Halle aufbauen.

Dort bieten wir Zerstreuung und Entertainment.

Freitag- und Samstagabend findet

dort eine ’Flügelparty’ mit Live-Musik

statt.“

Am Freitag ab 12:00 Uhr haben auch die

Amateure die Möglichkeit, auf einer von

Freddy Verherstraten kreierten SX-Strecke

zu fahren. Außerdem fahren die internationalen

Stars der SX1- und SX2-Klasse

Demorennen und stehen Amateuren und

Fans für Fragen zur Verfügung. Sicherlich

wird es sich Carl Ostermann nicht nehmen

lassen in Zuidbroek, diesmal in der SX2,

zu starten. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag

(Familientag) werden die

Fights um den König und Prinz von Zuidbroek

ausgetragen.

Weitere Infos: www.dutchsupercross.nl

oder auf facebook, Twitter und Instagram.

Tickets: https://www.vanplan.nl/uitje/

int-dutch-supercross-eurohal-zuidbroekzuidbroek-38904361

• Text: Leen van der Sluis;

Fotos: Bert van der Sluis (www.sbrmx.nl)

Termin: 1. bis 3. November 2019

9. Supercross Zuidbroek/NL

Gared Steinke in Zuidbroek


EVENTS

Toppiloten aus Europa und Übersee

beim ADAC Supercross Stuttgart

am 8./9. November am Start

Seit 1. August gibt es Tickets für das ADAC Supercross Stuttgart 2019.

Die Eintrittskarten sind über den Webshop (www.supercross-stuttgart.

de/tickets), in den ADAC Geschäftsstellen sowie unter der Tickethotline

(0711-2800-136) erhältlich.

ADAC Supercross Stuttgart: Das bedeutet zum 37. Mal hochspannende

Rennen, spektakuläre Sprünge und ein begeistert mitgehendes Publikum.

Am 8. und 9. November kämpfen wieder Topfahrer aus Europa und

Übersee sowie Nachwuchspiloten in diesem Hexenkessel um Sieg und

Plätze.

Freddy Verherstraeten zeichnet erneut für das Streckendesign verantwortlich.

Aus Fildererde modelliert der Belgier Kurven, Sprunghügel und

Geraden. Der ehemalige Motocrosspilot bietet den Fans in der Hanns-

Martin-Schleyer-Halle jedes Jahr eine neue Streckenkreation.

Nervenkitzel jetzt im Doppelpack

Mat Rebeaud, Alex Porsing, Luc Ackermann, Kai Haase. Mit klangvollen

Namen aus der Freestyle-Szene glänzt die spektakuläre Sprungshow

beim 37. ADAC-Supercross Stuttgart. Das Quartett gehört mit zum Besten,

was die europäische Sprungszene aktuell zu bieten hat.

Dabei dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle

nicht nur auf diese vier Ausnahmekönner freuen, sondern

auch auf einen neuen Appetitmacher. Das Freestyle-Spektakel, bislang

ausschließlich am Ende der Veranstaltung platziert, wird erstmals

gesplittet. Ein Auftritt erfolgt direkt nach der Pause, die zweite Show als

spektakulärer Schlusspunkt der beiden Abende. „Wir probieren in jedem

Jahr neue Elemente für den Programmablauf aus“, sagt Supercross-

Organisationsleiterin Ilona Zink vom ADAC Württemberg. „Wir glauben,

dass der neue Ablauf mit mehr Freestyle den Wünschen des Publikums

entgegenkommt.“

Die vier Freestyle-Starter bieten eine beeindruckende sportliche Vita.

Mat Rebeaud begeisterte bereits im vergangenen Jahr mit (s)einer E-

Bike-Premiere in Stuttgart. Auch in diesem Jahr startet der Schweizer mit

einem Elektromotorrad. Rebeaud war 2002 erster offizieller Weltmeister,

siegte unter anderem auch 2008 bei den Red Bull X Fighters. Seit vergangenem

Jahr tourt der 37-Jährige mit einem E-Bike durch die Events.

Alex Porsing gehört trotz seiner jungen Jahre fast schon zum Inventar in

der Schleyer-Halle. Die Performance des 25-Jährigen kommt beim Publikum

extrem gut an, auch weil der dänische SX-Landesmeister seinen

Körper biegen kann wie kaum ein Zweiter in der Springerszene.

Mit 21 Jahren schon mittendrin in der Weltspitze tummelt sich Luc Ackermann.

Der aktuelle Vizeweltmeister lebt im thüringischen Niederdorla,

einem Ortsteil der Landgemeinde Vogtei. Von dort aus startet er zu den

großen, weltweiten Freestyle-Events.

Gleich in Doppelfunktion wirkt Kai Haase beim diesjährigen ADAC-Supercross

Stuttgart: Zum einen feiert der Berliner seine Premiere als Freestyle-Koordinator,

zum anderen springt Haase erneut mit. 2013 begeisterte

der Extremsportler bei der RTL-Show „Das Supertalent“.

Tickets für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es über den Webshop

(www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC-Geschäftsstellen

und unter der Kartenhotline (0711-2800-136). Eintrittspreise: Jugendtickets

(bis einschließlich Jahrgang 2005) 19,- bis 25,- Euro, Tickets für Erwachsene

35,- bis 49,- Euro. ADAC Mitglieder erhalten in den Geschäftsstellen

und unter der Hotline für Freitag-Tickets in der Silberkategorie

zehn Prozent Preisnachlass.

Neu: Am Samstag beginnt die Veranstaltung bereits um 18:30 Uhr, damit

eine Stunde früher als bisher. Am Freitag erfolgt das Opening wie gehabt

um 20:00 Uhr.

Weitere Infos unter: www.supercross-stuttgart.de

Termin: 8./9. November 2019

37. ADAC Supercross Stuttgart

78 MOTOCROSS ENDURO


In Doppelfunktion wirkt Kai Haase beim SX in Stuttgart:

Er ist der neue Freestyle-Koordinator und springt auch mit

• Fotos: Clemens Bolz


STANDINGS

MOTOCROSS

Tim Gajser sicherte sich bereits in Imola/I den MXGP-Titel

• Foto: hondaproracing.com/shot by bavo

WM

(Stand nach 17 von 18 Veranstaltungen

inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 744

2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 542

3. Gautier Paulin, F, Yamaha 499

4. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 488

5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 462

6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 428

7. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 416

8. Jeremy van Horebeek, B, Honda 403

9. Romain Febvre, F, Yamaha 384

10. Antonio Cairoli, I, KTM 358

Ferner:

32. Tom Koch, D, KTM 24

37. Valentin Guillod, CH, Honda 14

45. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 787

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 592

3. Jago Geerts, B, Yamaha 505

4. Tom Vialle, F, KTM 495

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 442

6. Adam Sterry, GB, Kawasaki 384

7. Maxime Renaux, F, Yamaha 376

8. Calvin Vlaanderen, NL, Honda 359

9. Mathys Boisrame, F, Honda 303

10. Ben Watson, GB, Yamaha 282

Ferner:

29. Rene Hofer, A, KTM 42

31. Michael Sandner, A, KTM 31

39. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 14

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 239

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 203

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 195

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 171

5. Sara Andersen, DK, KTM 153

6. Shana van der Vlist, NL, KTM 152

7. Lynn Valk, NL, Yamaha 147

8. Line Dam, DK, Honda 111

9. Anne Borchers, D, Suzuki 106

10. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 65

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, KTM 46

18. Sandra Keller, CH, Kawasaki 29

24. Alicia Reitze, D, Yamaha 21

29. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

31. Lisa Michels, D, Suzuki 10

36. Kim Irmgartz, D, Honda 2

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Pietramurata/I - 14.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 47

2. Ky Woods, AUS, KTM 45

3. Lotte van Drunen, NL, KTM 38

4. Kayden Minear, AUS, KTM 35

5. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 34

6. Gyan Doensen, NL, KTM 29

7. Salvador Perez, E, Yamaha 27

8. Ashton Boughen, GB, Husqvarna 26

9. Semen Rybakov, RUS, KTM 20

10. Paolo Martorano, I, KTM 18

85 ccm:

1. Valerio Lata, I, KTM 50

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 40

3. Luigi Matteo Russi, I, KTM 38

4. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 35

5. Alberts Karlis Reisulis, LV, KTM 33

6. Maxime Grau, F, KTM 32

7. Nicholas Romano, USA, KTM 30

8. Edgar Canet, E, KTM 27

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 20

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 19

Ferner:

18. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 6

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 50

2. Tom Guyon, F, KTM 44

3. Mike Gwerder, CH, KTM 40

4. Simon Längenfelder, D, KTM 33

5. Joel Rizzi, GB, KTM 29

6. Camden McLellan, ZA, KTM 28

7. Eddie Jay Wade, GB, KTM 28

8. Samuel Nilsson, E, KTM 24

9. Max Palsson, E, KTM 21

10. Florian Miot, F, Yamaha 20

Ferner:

17. Nico Greutmann, D, Husqvarna 7

23. Constantin Piller, D, KTM 4

(Stand nach 13 von 14 Veranstaltungen

inkl. Gueugnon/F - 6.9.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 562

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 508

3. Hermans/Musset, NL/F 427

4. Dierckens/Bax, B/NL 390

5. Brown/Chamberlain, GB 371

6. Varik/Daiders, EST/LV 300

7. Compalati/Chopin, I/F 282

8. Brown/Millard, GB 256

9. Sanders/Kunnas, B/FIN 252

10. Santermans/Beleckas, B 188

Ferner:

16. Cuche/Cuche, CH 148

19. Heinzer/R.Betschart, CH 88

24. Peter/Zatloukal, D/CZ 55

31. Janecke/Bothur, D 24

36. Blank/Ravera, D/I 18

43. Reimann/Reimann, D 13

53. Hofmann/Strauss, CH 6

61. Müller/Hofmeier, D 3

62. Prummer/Lange, D 3

63. Engelbrecht/Karnatz, D 3

65. Sieber/Klooz, D 2

EM

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 22./23.6.)

65 ccm Südost:

1. Ofir Casey Tzemach, ISR, KTM 170

2. Adam Horvath, H, KTM 130

3. Vencislav Toshev, BG, KTM 122

4. Dani Tsankov, BG, Yamaha 121

5. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 98

6. Jigmond Liviu, R, Yamaha 88

7. Ferenc Orlov, H, Husqvarna 78

8. Ioan Chiujdea, RO, Yamaha 73

9. Luca Stefanescu, RO, KTM 54

10. Nikola Dosev, BG, Yamaha 42

85 ccm Südost:

1. Luka Kunic, KRO, Yamaha 141

2. Dino Loncar, KRO, Yamaha, Kawa 102

3. Hristian Georgiev, BG, KTM 100

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 95

5. Zoltan Ordog, RO, Yamaha 95

6. Ben Almagor, ISR, KTM, Jawa 87

7. Enola Samu, KRO, KTM, Kawasaki 66

8. Mia Ribic, KRO, KTM 65

9. Viktor Borislavov, BG, KTM 63

10. Mihai Dine, RO, KTM 54

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Sentvid pri Sticni/SLO - 29./30.6.)

65 ccm Südwest:

1. Joel Canadas, E, KTM 166

2. Basile Pigois, F, Husqvarna 139

3. Felix Cardineau, F, Husqvarna 128

4. Cayenne Danion, F, Husqvarna 122

5. Filippo Mantovani, I, KTM 119

6. Samuele Mecchi, I, Husqvarna 95

7. Niccolo Manini, I, Yamaha 94

8. Salvador Perez, E, Yamaha 88

9. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 86

10. Vaclav Janout, CZ/I, KTM 82

Ferner:

16. Ryan Oppliger, CH, KTM 53

24. Lenny Geisseler, CH, KTM 16

32. Nico Schongrundner, A, KTM 3

34. Toni Ziemer, D, Husqvarna 2

85 ccm Südwest:

1. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 177

2. Valerio Lata, E, KTM 140

3. Maxime Grau, F, KTM/Husqvarna 126

4. Edgar Canet, E, KTM 124

5. Simone Pavan, F, KTM 117

6. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 115

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 111

8. Victor Puig, E, KTM 96

9. Antonio Gallego, E, KTM 92

10. David Guillemot-Scheid, F, KTM 82

Ferner:

17. Lyonel Reichl, CH, Husqvarna 26

25. Levi Chanton, CH, KTM 12

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 229

2. Lotte van Drunen, NL, KTM 217

3. Gyan Doensen, NL, KTM 177

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 141

5. Ray van Gelder, NL, Husqvarna 136

6. Dex Kooiker, NL,Yamaha 135

7. Dean Gregoire, NL, KTM 129

8. Ashton Boughen, GB, Yamaha 121

9. Maxime Lucas, B, KTM 120

10. Tyla van de Poel, B, KTM 119

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 32

23. Nick Heindl, D, KTM 24

25. Vincent Fabio Stanke, D, Husqvarna 16

27. Marvin Vökt, D, KTM 10

30. Anton Viol, D, KTM 8

33. Alexander Dean, D, KTM 4

34. Elias Oelsner, D, KTM 4

85 ccm Nordwest:

1. Lucas Bruhn, DK, KTM 171

2. Ivano van Erp, NL, Yamaha 156

3. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 155

4. Sacha Coenen, B, Yamaha 154

5. Cas Valk, NL, Yamaha 148

6. Lucas Coenen, B, Yamaha 126

7. Julius Mikula, CZ, KTM 122

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 108

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 107

10. Ollie Colmer, GB, Husqvarna 107

Ferner:

22. Maximilian Werner, D, Suzuki 34

25. Richard Stephan, D, KTM 22

65 ccm Nordost:

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Jaanikese, Valga/EST - 29./30.6.)

1. Semen Rybakov, RUS, KTM 170

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 156

3. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 133

4. Tomass Saicans, LV, KTM 130

5. Ricards Alens Galcins, LV, Husky 130

6. Bartosz Jaworski, PL, KTM 123

7. Gregor Kuusk, EST, Husqvarna 115

8. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 100

9. Piotr Kajrys, PL, KTM 91

10. Dawid Zaremba, PL, KTM 83

85 ccm Nordost:

1. Roberts Lusis, LV, KTM 147

2. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 144

3. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 122

4. Zakhar Osmolovskii, RUS, KTM 111

5. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100

6. Mikk Martin Lohmus, EST, KTM 99

7. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 99

8. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 94

9. Kristers Janbergs, LV, Husqvarna 81

10. Martins Platkevics, LV, KTM 72

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 27./28.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 50

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 42

3. Semen Rybakov, RUS, KTM 38

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 32

5. Filippo Mantovani, I, KTM 26

6. Lotte van Drunen, NL, KTM 24

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 22

8. Felix Cardineau, F, Husqvarna 22

9. Gyan Doensen, NL, KTM 22

10. Joel Canadas, E, KTM 21

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 8

85 ccm:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 47

2. Valerio Lata, I, KTM 45

3. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 42

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 36

5. Maxime Grau, F, KTM 32

6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 25

7. Cas Valk, NL, Husqvarna 22

8. Laszlo Tecsi, H, KTM 20

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 19

10. Julius Mikula, CZ, KTM 18

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 222

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 209

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186

4. Line Dam, DK, Honda 171

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118

9. Sara Andersen, DK, KTM 97

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

18. Alexandra Massury, D, KTM 37

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women 125:

1. Martine Hughes, N, KTM 227

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166

5. Alexandra Massury, D, KTM 159

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73

8. Tindra Johansson, S, KTM 53

9. Britt Siemerink, NL 50

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.)

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 305

2. Tom Guyon, F, KTM 292

3. Simon Längenfelder, D, KTM 222

4. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 197

5. Mike Gwerder, CH, KTM 192

6. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 188

7. Oliver Oriol, E, KTM 170

8. Liam Everts, B, KTM 149

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 112

10. Andrea Bonacorsi, I, KTM 95

Ferner:

33. Kevin Brumann, CH, Yamaha 16

38. Cato Nickel, D, KTM 10

Marnique Appelt, D, KTM 10

49. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.)

250 ccm:

1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 325

2. Stephen Rubini, F, Honda 319

3. Alberto Forato, I, Husqvarna 314

4. Rene Hofer, A, KTM 227

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 161

6. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 155

7. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133

8. Josh Gilbert, GB, Honda 127

9. Ruben Fernandez, E, Yamaha 113

10. Rick Elzinga, NL, Yamaha 104

Ferner:

36. Lion Florian, D, KTM 20

62. Maximilian Spies, D, Husqvarna 2

65. Marcel Stauffer, A, KTM 2

66. Maurice Chanton, CH, KTM 2

69. Nico Koch, D, KTM 1

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.)

EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 280

2. Brad Anderson, GB, KTM 279

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 200

4. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 180

5. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162

6. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 102

7. Gianluca Deghi, I, KTM 93

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 90

9. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

10. Brad Todd, GB, Yamaha 86

Ferner:

21. Maximilian Spies, D, Husqvarna 45

29. Max Bülow, D, KTM 26

30. Johannes Klein, A, KTM 25

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Kiev/UKR - 13./14.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 279

2. Petr Michalec, CZ, Honda 251

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 213

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 207

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 99

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 96

8. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 69

10. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69

DM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstein - 31.8./1.9.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 212

2. Tanel Leok, EST, Yamaha 200

3. Jens Getteman, B, Kawasaki 190

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 155

5. Tim Koch, D, KTM 115

6. Tom Koch, KTM 111

7. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 100

80 MOTOCROSS ENDURO


8. Jeremy Delince, B, Honda 95

9. Jeffrey Herlings, NL, KTM 88

10. Bence Szvoboda, H, KTM 86

Youngster Cup:

1. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 224

2. Rene Hofer, A, KTM 215

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 197

4. Cyril Genot, B, KTM 180

5. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 141

6. Glen Meier, DK, Yamaha 118

7. Michael Sandner, A, KTM 116

8. Filip Olsson, S, Husqvarna 116

9. Haardi Roosiorg, EST, KTM 114

10. Petr Polak, CZ, KTM 114

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 240

2. Mike Gwerder, CH, KTM 218

3. Camden McLellan, NZ, KTM 162

4. Liam Everts, B, KTM 138

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 126

6. Marnique Appelt, D, KTM 123

7. Kristof Jakob, H, KTM 100

8. Nico Greutmann, D, Husqvarna 95

9. Maksim Kraev, RUS, KTM 90

10. Kevin Brumann, CH, Yamaha 85

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstein - 31.8./1.9.)

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 219

2. Tobias Caprani, DK, KTM 179

3. Sacha Coenen, B, Yamaha 165

4. Julius Mikula, CZ, KTM 148

5. Valentin Kees, D, KTM 141

6. Lucas Bruhn, DK, KTM 139

7. Lucas Coenen, B, Yamaha 112

8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 101

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 92

10. Colin Wohnhas, KTM 92

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Jüterbog - 18.8.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 353

2. Mike Stender, KTM 325

3. Tim Koch, KTM 285

4. Stefan Ekerold, Suzuki 282

5. Hannes Volber, KTM 219

6. Franziskus Wünsche, KTM 202

7. Gianluca Ecca, KTM 196

8. Philipp Eggers, Suzuki 184

9. Lukas Platt, Kawasaki 173

10. Tobias Linke, Kawasakii 148

(Endstand nach 7 Veranstaltungen inkl.

Thurm - 8.9.)

Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 260

2. Pit Rickert, KTM 245

3. Noah Elias Ludwig, KTM 203

4. Vincent Gallwitz, KTM 193

5. Elias Stapel, KTM 175

6. Jan Horst, Husqvarna 163

7. Nico Koch, KTM 146

8. Jascha Berg, Husqvarna 142

9. Camden McLellan, ZA, KTM 134

10. Martin Winter, Husqvarna 130

Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Seitenwagen:

1. Kolencik/Hejhal, CZ 378

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 345

3. Janecke/Bothur, D 327

4. Hofmann/Dörig, CH 294

5. Sieber/Klooz, D 265

6. Walter/P.Reimann, D 240

7. H.Müller/Hofmeier, D 238

8. Engelbrecht/Karnatz, D 233

9. J.Reimann/Anthony, D 189

10. Ohl/Reinert, D 162

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Thurm - 8.9.)

65 ccm:

1. Julien Kayser, KTM 204

2. Aaron Kowatsch, Yamaha 197

3. Nick Heindl, KTM 174

4. Maximilian Weber, Husqvarna 152

5. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 150

6. Lenny Boos, KTM 130

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 125

8. Oskar Gühne, KTM 112

9. Oliver Jüngling, Husqvarna 73

10. Max Meyer, Yamaha 71

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 8.9.)

85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 274

2. Maximilian Werner, Suzuki 242

3. Valentin Kees, Husqvarna 231

4. Nils Weinmann, KTM 195

5. Sebastian Meckl, KTM 191

6. Richard Stephan, KTM 175

7. Leon Rudolph, KTM 152

8. Lucas Schwarz, KTM 139

9. Justin rock, Husqvarna 63

10. Lennox Litzrodt, KTM 63

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 28.7.)

125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 177

2. Leon Rehberg, KTM 148

3. Justin Trache, Yamaha 139

4. Cato Nickel, KTM 120

5. Max Thunecke, KTM 117

6. Falk Greiner, KTM 103

7. Peter König, KTM 86

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 79

9. Pius Bergmann, KTM 76

10. Finn-Niklas Tornau, KTM 74

POKAL

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Seitenwagen:

1. Schwerdt/Schödl 245

2. Wegner/Wengemuth 243

3. Matys/Behnert 227

4. Holzbrecher/Lehmann 210

5. Gruber/Metzger 190

6. Walter/Minkewitz 141

7. Schwidder/Schneider 108

8. Prümmer/Lange 75

9. Wisbar/Plettke 59

10. Thöma/Kälin 52

ENDURO

WM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Rovetta/I - 21.-23.6.)

EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 164

2. Steve Holcombe, GB, Beta 160

3. Daniel McCanney, GB, TM 141

4. Alex Salvini, I, Honda 96

5. Loïc Larrieu, F, TM 93

6. Thomas Oldrati, I, Honda 91

7. Matteo Cavallo, I, Sherco 91

8. Christophe Charlier, F, Honda 79

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 59

10. Davide Guarneri, I, Honda 58

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 190

2. Thomas Oldrati, I, Honda 153

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 142

4. Davide Guarneri, I, Honda 120

5. Rudy Moroni, I, KTM 92

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 90

7. Kirian Mirabet, E, Honda 80

8. Gianluca Martini, I, 21

9. Andreas Beier, D, KTM 19

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

Ferner:

15. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Alex Salvini, I, Honda 142

2. Loïc Larrieu, F, TM 141

3. Christophe Charlier, F, Honda 134

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 122

5. Eero Remes, FIN, Yamaha 104

6. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 100

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 85

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 69

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 66

10. Davide Soreca, I, Honda 56

Ferner:

11. Edward Hübner, D, KTM 48

14. Christian Brockel, D, KTM 16

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 191

2. Daniel McCanney, GB, TM 179

3. Anthony Geslin, F, Beta 140

4. David Abgrall, F, Beta 136

5. Simone Trapletti, I, GasGas 33

6. Manuel Monni, I, Beta 28

7. Deny Philippaerts, I, Beta 21

8. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

9. Alex Snow, GB, GasGas 19

10. Angus Heidecke, D, KTM 19

Ferner:

13. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 195

2. Theopile Espinasse, F, Serco 140

3. Enric Francisco, E, KTM 138

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126

5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 94

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 82

7. Antoine Magain, B, KTM 76

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 63

9. Emanuele Facchetti, I, GasGas 63

10. Léo Le Quéré, F, Sherco 55

EY:

1. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133

2. Matteo Pavoni, I, Beta 117

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 97

4. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 89

5. Manolo Morettini, I, KTM 76

6. Nathan Bererd, F, Husqvarna 67

7. Sergio Navarro, E, Husqvarna 58

8. Daniel Mundell, GB, Sherco 55

9. Alejandro Navarro, E, Husqvarna 53

10. Marcus Adielsson, S, Yamaha 53

Ferner:

12. Luca Fischeder, D, Sherco 35

25. Karl Weigelt, D, Sherco 5

INTER-DM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Waldkappel - 25.8.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 401

2. Angus Heidecke, KTM 372

3. Edward Hübner, KTM 369

4. Christian Brockel, KTM 361

5. Davide von Zitzewitz, KTM 357

6. Andreas Beier, KTM 355

7. Robert Riedel, KTM 327

8. Björn Feldt, KTM 325

9. Paul Rossbach, KTM 309

10. Chris Gundermann, Yamaha 281

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 122

2. Yanik Spachmüller, KTM 111

3. Jörg Haustein, Husqvarna 102

4. Nico Maier, KTM 85

5. Dustin Puschmann, KTM 78

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 29

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 110

2. Edward Hübner, KTM 108

3. Christian Brockel, KTM 103

4. Robert Riedel, KTM 91

5. Björn Feldt, KTM 88

6. Chris Gundermann, Yamaha 78

7. Nick Emmrich, Sherco 69

8. Leonhard von Schell, Husqvarna 59

9. Philipp Müller, Beta 57

10. Maxi Hahn, Husqvarna 48

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 122

2. Angus Heidecke, KTM 113

3. Paul Rossbach, KTM 96

4. Derrick Görner, Husqvarna 81

5. Nico Rambow, KTM 68

6. Florian Görner, KTM 63

7. Benjamin Meusel, GasGas 62

8. Marc Neumann, Husqvarna 56

9. Gerrit Helbig, KTM 53

10. Maik Schubert, KTM 50

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 118

2. Kevin Nieschalk, KTM 105

3. Tristan Hanak, KTM 104

4. Oskar Wolff, Husqvarna 78

5. Louis Richter, Sherco 72

6. Ole Pagels, KTM 66

7. Bastian Streit, Sherco 62

8. Marvin Poller, KTM 58

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 45

10. Karl Weigelt, Sherco 28

SUPERMOTO

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Sestriere/I - 8.9.)

S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 250

2. Markus Class, D, Husqvarna 189

3. Elia Sammartin, I, Honda 183

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 176

5. Nicolas Cousin, F, Honda 169

6. Gioele Filippetti, I, TM 125

7. Jannik Hintz, D, Husqvarna 124

8. Jaume Gaya, E, Suzuki 110

9. Diego Monticelli, I, TM 108

10. Eero Madisson, FIN, TM 94

Ferner:

12. Raul Tschupp, CH, TM 69

31. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 1.9.)

S3:

1. Denis Fligr, CZ, Honda 113

2. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 105

3. Viktor Neychev, BG, KTM 100

4. Dimitar Petrov, BG, KTM 84

5. Kristian Ivanov, BG, KTM 79

6. Ares Bengic, TR, KTM 68

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 1.9.)

Junior:

1. Jan Ulman, CZ, TM 150

2. Ivan Mosin, RUS, TM 124

3. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 113

4. Radostin Mihaylov, BG, KTM 78

5. Karl Kutsar, EST, KTM 62

6. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 60

7. Jivko Ivanov, BG, KTM 59

8. Enis Bayramov, BG, KTM 52

9. Nikola Dosev, BG, KTM 48

10. Hristian Geshev, BG, KTM 44

DM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 7./8.9.)

S1:

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 228

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 216

3. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 201

Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 201

5. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 192

6. Max Banholzer, Yamaha 190

7. Marc-Reiner Schmidt, Honda 179

8. Toni Krettek, Husqvarna 150

7. Peter Banholzer, Yamaha 149

10. Peter Mayerbüchler, Yamaha 126

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 248

2. Tim Szalai, F, Husqvarna 222

3. Hendrik Fröhlich, KTM 218

4. Marcel Kutsche, Husqvarna 217

5. Kevin Röttger, Husqvarna 178

6. Holger Salmen, Husqvarna 159

7. Robin Schwarz, TM 145

8. Mika Dobbert, Kawasaki 144

9. Florian Hummel, Suzuki 131

10. Kevin Chadrysiak, KTM 114

POKAL

(Stand nach 6von 7 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 7./8.9.)

S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 240

2. Lucas Geitner, KTM 214

3. Yannic Closen, Husqvarna 190

4. Mirko Jordan, Suzuki 186

5. Benjamin Francuz, TM 183

6. Maik Dobbert, Kawasaki 146

7. Thomas Schlett, Husqvarna 136

8. Nico Linkohr, Husqvarna 109

9. rocco Tenzler, Suzuki 106

10. Tim Grieb, KTM 105

TROPHY

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 7./8.9.)

S4 Ost:

1. Oliver Helmes, Husqvarna 113,5

2. Marvin Witter, Husqvarna 110,0

3. Lucas Hauser, Honda 101,0

4. Philipp Laupus, Husqvarna 95,0

5. Tim Ollesch, Husqvarna 87,5

6. Tilman Griese, Husqvarna 70,0

7. Yven Schneider, Husqvarna 69,5

8. Roy Buchau, Husqvarna 63,5

9. Benedict Boots, TM 61,0

10. Keno Oberländer, Husqvarna 55,0

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 109

2. Julian Graffe, Husqvarna 103

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97

4. Jan Hanhoff, TM 93

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91

6. Dominik Mai, Husqvarna 83

7. Malte Thomas, Honda 81

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72

9. Yannick Asmuth, Honda 67

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 7./8.9.)

Junioren:

1. Robin Fleischer, Husqvarna 206

2. Leon Heimann, Husqvarna 171

3. Jan Ulman, CZ, TM 100

4. Tobias Laupus, Kawasaki 99

5. Ivan Mosin, RUS, TM 94

6. Sebastian Högsberg Jensen, DK, KTM 78

7. Max Orbanz, Kawasaki 76

8. Eddy Frech, KTM 47

9. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

10. Pierre Pichler, KTM 42

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 7./8.9.)

Rookies:

1. Lasse Welsch, Husqvarna 283

2. Leonard Blauschek, KTM 279

3. Constantin Blauschek, KTM 215

4. Leo Ruh, Husqvarna 188

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 103

6. Lars Weißensee, Husqvarna 78

7. Lean Muherina, KTM 32

8. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 224

2. Eike Moes, TM 203

3. Niko Haubensack, Husqvarna 184

4. Christof Bartsch, TM 170

5. Ingo Ruh, Husqvarna 151

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 142

7. Lutz Hölig, KTM 118

8. Phil Gee, TM 107

9. Lars Jentsch, KTM 102

10. Frank Hauser, Honda 102

- Alle Angaben ohne Gewähr -

MOTOCROSS ENDURO 81


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11/2019

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