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Ausgabe

September 2019

kostenlos

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Stadtfest nass aber schön

Angelina I. wurde gekürt

Pfarrfest in Mülheim

Fair und mehr

Special Olympics Sommerspiele

Ein inklusives Fest

Unsere Heimat

Ein Buch für die gute Sache

Ein Bein – drei Termine

Amputierten Fußball

Sparkassen-Gewerbeparklauf

Pressegespräch als Treffpunkt

Nippes vom Nippes

Nachbarschaft ganz groß

13. Okt. 2019 ab 9:30 Uhr

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Editorial STADTJournal

„Aus dem Rathaus!“

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Mülheim-Kärlich!

In dieser Ausgabe des Stadtjournals

liegt der Themenschwerpunkt bei

Brauchtum, Ehrenamt und Kultur.

Was wäre unser schöne Stadt ohne diese drei

wichtigen Bereiche in unserer Gemeinschaft?

Das Brauchtum, das in Mülheim-Kärlich

durch die vielen Feste und Feierlichkeiten,

wie zum Beispiel Pfarrfeste, Kirmes , Schützenfeste,

aber auch kleinere Sommerfeste

gepflegt wird und sich wie ein roter Faden

durch das Jahr zieht, ist sehr wichtig. Gerade

diese Feste laden uns immer wieder ein,

zusammen zu kommen und ein paar schöne

Stunden in der Gemeinschaft zu erleben.

Das Ehrenamt, ohne das das Brauchtum

undenkbar wäre, weil erst die vielen ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer in den

Vereinen diese Feste ermöglichen. Dadurch

haben wir die Möglichkeit uns zu treffen

und schönen Stunden miteinander erleben

zu können. Ihnen gilt an dieser Stelle mein

ganz herzlicher Dank. Es ist immer wieder

toll, mit zu erleben, wie sich die ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer in den

Dienst der Gemeinschaft stellen.

Die Kultur und hier ganz besonders die

kulturellen Vereine, die Sängerinnen und

Sänger, die Musikerinnen und Musiker, die

Theatergruppen, der Heimatverein, alle tragen

in irgend einer Weise zum Gelingen der

Feste bei, in dem sie uns mit Ihren Beiträgen

bzw. Darbietungen unterhalten. Auch

das immer ehrenamtlich und aus Spaß an

der Sache. Vielen Dank Euch allen.

Für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement

ist Maximilian Erbar vom Land Rheinland-Pfalz

mit der Ehrennadel des Landes

ausgezeichnet worden. Hierfür gratuliere ich

ihm im Namen der Stadt Mülheim-Kärlich

recht herzlich. Mehr als 70 Jahre engagierte

er sich im kirchlichen Bereich. Von 1945 bis

1951 in der Jugendarbeit der katholischen

Kirche und von 1970 bis 2012 als Kirchenvorstand

und im Verwaltungsrat der Pfarrei

Maria Himmelfahrt. Er hat sich immer sehr

stark für den Erhalt und die Sanierung der

Kirche in Mülheim eingesetzt. Von 1971

bis 1996 war er auch im Vorstand des Tennisvereins

tätig. Maximilian Erbar steht beispielhaft

für eine Vielzahl von Frauen und

Männer in unserer Heimatstadt, die sich

ehrenamtlich engagieren.

Auch das Stadtfest, welches wir unter

dem Motto, „Erfolgsgeschichte- 50 Jahre

Mülheim-Kärlich!“ gefeiert haben, wäre

ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer

und die Vereine nicht möglich gewesen. Es

war wieder ein tolles Fest und Mülheim-

Kärlich hat sich von seiner besten Seite

gezeigt. Ihnen allen möchte ich an dieser

Stelle vielen Dank dafür sagen.

Mein besonderer Dank gilt der AG Stadtfest,

mit Albert Weiler an der Spitze sowie Manfred

Krämer, Winfried Erbar, Franz Dreher,

Martina Böth-Baulig und Bernd Bruckner.

Sie haben sich über Wochen und Monate

in vielen Besprechungen getroffen und mit

Hilfe der Männer des Betriebshofes der Stadt

Mülheim-Kärlich ein tolles Fest organisiert.

Vielen Dank dafür und ich freue mich schon

auf das nächste Stadtfest.

Aber es muss auch in der Zukunft weiter

gehen mit dem Ehrenamt.

Ich möchte darum an alle Bürgerinnen und

Bürger appellieren. Machen Sie sich doch

einmal Gedanken, ob Sie nicht die Zeit

haben, sich in einem der vielen Vereine

unserer Stadt, aber ganz besonders im kulturellen

Bereich aktiv einzubringen.

Gerade Gesang, Tanz und Musik sind ein

Kernstück jeden Festes und tragen maßgeblich

zum Gelingen bei. Ich kann es aus

eigener Erfahrung sagen, wie schön es ist,

wenn man ein Instrument spielen kann.

Beim Musikmachen vergisst man einfach

mal die Sorgen, macht den Menschen eine

Freude und trägt seinen Teil zum Gelingen

des Festes bei.

Also machen Sie mit und unterstützen Sie

die Vereine, damit wir die Erfolgsgeschichte

Mülheim-Kärlich mit Brauchtum, Ehrenamt

und Kultur weiter erleben können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen

und einen schönen Monat September.

Ihr

Stadtbürgermeister

Gerd Harner

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STADTJournal In eigener Sache

Spenden, Feste und ein Buch

Danke Mülheim-Kärlich

Ich habe auch schon viel in meinen 50

Jahren auf diesem wunderbaren Planeten

erlebt. Die zwei vergangenen Wochenenden

waren derart emotional, ereignisreich und

anstrengend; jetzt, wenn ich darüber nachdenke,

bisher in der Summe so intensiv, wie

selten zwei Wochen zuvor.

Und eines meiner Lebensziele habe ich

erreicht: Ein erstes Buch herausgebracht.

Zwar stammen nur wenige Texte in „Unsere

Heimat“ aus meiner Feder, aber die Idee,

Planung und Umsetzung habe ich lenken

dürfen. Zeit und Geld wurden nicht unerheblich

investiert. Bedanken möchte ich

mich an dieser Stelle unbedingt bei Karl

Mohr, der als Ansprechpartner der Volksbank

RheinAhrEifel sofort bereit war, dieses

Projekt mitzufinanzieren. Er wird im

Oktober in seinen wohlverdienten Ruhestand

gehen. Statements dazu und zu seinem

Nachfolger finden Sie in dieser prall

gefüllten Ausgabe auf den Seiten 10 - 11.

Bedanken möchte ich mich auch an dieser

Stelle bei unseren nimmermüden Rentnern

Franz-Josef Baulig, Oswald Senner

und Lothar Spurzem. Gemeinsam mit

dem leider verstorbenen Johannes Groß

sorgten diese Herren für den Input unseres

Buches. Sehr viel Liebe zur Heimat, Spaß

an Geschichte und Geschichten und der

Wunsch nachhaltig zu wirken, verbindet

uns alle, die dieses Buch zum 50-Jährigen

von Mülheim und Kärlich herausgebracht

und gefüllt haben. Es würde zu weit führen,

alle aufzuzählen. Es muss auch noch

Gründe geben, dieses Werk zu kaufen

und zu lesen. Der Erlös wird zu 100 Prozent

in unser Schulprojekt in Togo fließen.

Im Grunde sollte es der Anspruch

eines jeden Erwachsenen in dieser Stadt

sein, dieses Buch zuhause zu haben, die

10 Euro dafür zu geben. Wer die Gelegenheit

beim Stadtfest verpasst hat, kann

in aller Ruhe dieser Tage die Volksbank,

unsere Agentur oder das Rathaus aufsuchen

und reichlich zuschlagen. Die 1000

Exemplare bei 11.000 Einwohnern, das

sollte möglich sein, alle los zu werden.

Das würde unsere Gesamtspendensumme

erheblich voranbringen.

Bislang liegen wir bei cirka 15.000 Euro, die

Mülheim-Kärlich gesammelt hat, zuletzt

durch überragende Aktionen, wie die von

Melanie Ritter, die ihr kleines Sommerfest

auch für den guten Zweck nutzte. Die

KaJu Mülheim sammelte und sammelte, bis

unglaubliche 1000 Euro zusammenkamen.

Im Rahmen des gemütlichen, fairen Pfarrfestes

durfte ich den symbolischen Scheck

entgegennehmen. Was mich besonders

begeistert, ist die Tatsache, dass Jugendliche

sich mit der Aktion beschäftigen, sogar

identifizieren. Das erfüllt mich zutiefst mit

Zufriedenheit und Stolz. Die kfd Maria

Himmelfahrt spendete sogar wiederholt

300 Euro - einfach klasse.

Denn die Idee, in weiter Ferne eine Schule

zu ermöglichen, die den Namen Mülheim-

Kärlich tragen soll, bewirkt hier vor Ort,

Melanie Ritter hat es Mit Herz gemacht!

Im Rahmen ihres Sommerfestes am 17.

August sammelte sie mit den Kunden

und Freunden ihres Hoflädchens „Mit

Herz gemacht“, eine Summe von 300

Euro, die sie auf das Fly and Help Konto

mit dem Stichwort „Mülheim-Kärlich“

eingezahlt hat.

Die KaJu Mülheim überreichte Thomas

Theisen anlässlich des Pfarrfestes am 1.

September einen stolzen Scheck über

1.000 Euro zur Unterstützung des geplanten

Schulbaus in Togo mit Fly and Help.

dass die Bevölkerung zusammenrückt, sich

engagiert. So geschehen auf dem Nippes.

Dieser Flohmarkt entwickelte sich zum Straßenfest.

Nachbarn lernten sich neu kennen

und respektieren. Es herrscht nun ein ganz

anderer Geist auf dem Nippes. Es wird sich

mehr unterhalten, mehr gelächelt, das ist

bewegend. Den Initiatoren gebührt nicht nur

Dank, sondern auch Lob und Anerkennung

für diese Leistung, an deren Ende eine Wahnsinnssumme

steht. Die nachhaltige Wirkung

vor Ort ist aber noch wichtiger.

Dieser gute Geist weht weiter vom Nippes

aus durch die Stadt. Es gab noch mehr

Straßen- und Nachbarschaftsfeste in diesem

Sommer. In der Bergpflege fand sogar ein

Gartenkonzert statt. Eindrücke finden sich

ebenfalls in dieser Ausgabe. Die tolle Musik

von Cluedo kann man beim Lesen zwar

nicht hören, aber die, die da waren, werden

sich an die anmutigen Melodien erinnern.

Es war ein Geschenk, dabei sein zu dürfen.

Das STADTJournal wirkt über Bilder.

Diese liefern wir, mit heißer Nadel gestrickt

auch noch vom Stadtfest. Ausführliche

Kommentare werden wir im Oktober folgen

lassen.

Im Oktober wird der Sparkassen-Gewerbeparklauf

wieder Mülheim-Kärlich bewegen.

Dieses Mal wird das Angebot um

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In eigener Sache STADTJournal

Das ist das Kernteam dieser großartigen Idee und Aktion auf dem Nippes, das auch so manchen

interessierten Gast aus der Kommunalpolitik antraf, so wie Karl Mannheim (rechts).

einen kleinen Spaßlauf ohne Wertung für

Kindergartenkinder erweitert. Man wird

viele Bekannte treffen, gute Gespräche

führen, lachen.

So geschehen schon beim Pressegespräch

im August, als die anwesenden Politiker,

Presse-, Vereins- und Medienvertreter ein

kleines Netzwerk-Treffen erlebten. Das

fühlte sich unheimlich gut an für den Initiator.

In der Intensität habe ich das noch

nicht erleben dürfen, das motiviert und

steigert die Vorfreude auf den 13. Oktober

ungemein.

Dann wird Special Olympics wieder mit

einer Laufgruppe dabei sein. Dank der

grandiosen Sommerspiele am 31. August

wissen nun endlich auch viele Bürgerinnen

und Bürger dieser Stadt, wie mitreißend

solche Sportevents mit beeinträchtigten

Menschen sein können. Im Vorfeld haben

wir viel erzählt, aber man muss es erlebt

haben. Verbandsgemeindebürgermeister

Thomas Przybylla kam am Ende eines langen,

aber beeindruckenden Tages zu mir

und meinte: „Danke für dieses Erlebnis!“

Dieser eine, einfache, ehrliche Satz erfüllte

mich mit großer Zufriedenheit und Freude.

Solche kleinen Momente, die groß nachwirken,

hatten nicht wenige Helferinnen

und Helfer aus unseren Schulen, Vereinen

und Nachbarhäusern. Ein solches, wirklich

inklusives Sportevent habe ich in diesem

Umfang noch nirgends erlebt, und ich habe

schon ein paar besuchen dürfen.

Es war viel los in der Stadt in den vergangenen

Wochen. Es gab unheimliche viele

schöne Gesten und Momente.

Danke Mülheim-Kärlich

sagt von Herzen

Thomas Theisen

Energie, Finanzen und Experten

Sonderthema im Oktober

Holger Reßmann hatte sich im Rahmen

der Special Olympics Sommerspiele ein

Eis verdient. Mit dem TV Kärlich organisierte

er das Leichtathletik-Angebot. Am

13. Oktober wird er mit seinem Team

auch wieder den Gewerbeparklauf

stemmen.

Im kommenden STADTJournal geht es im Sonderteil um „Energie, Finanzen

und Experten“. Dazu freuen wir uns wieder auf Ratschläge von Experten

sowie Beiträge und Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern. Senden

Sie uns ihre Erfahrungen, Tipps und Anregungen bis zum 27. September

unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de zu. Die nächste Ausgabe des

STADTJournals erscheint am Freitag, 11. Oktober.

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STADTJournal Rückblick

Aktion „Nippes vom Nippes“

Selbstverkäufer-Flohmarkt mit Tombola, Glücksrad, Kaffee und Kuchen

der Nachbarn „Auf dem Nippes“ zu Gunsten des Schulbaus in Togo

Unglaublich!

Unsere Idee, mit einem Selbstverkäufer-Flohmarkt

Spendengelder zu akquirieren und so die

Aktion „Mülheim-Kärlich baut eine Schule in

Afrika“ zusammen mit der Reiner-Meutsch-

Stiftung „Fly and Help“ zu unterstützen, ist auf

ganzer Linie ein Erfolg geworden.

Mit 45 großen und kleinen Standbetreibern,

33 Kuchenspenden, 250

Tombolapreisen und weit mehr

als 500 Gewinnen beim Glücksrad startete

am Samstag, 17. August, morgens um 9 Uhr

unsere Nachbarschaftsaktion. Viele Neugierige

aus nah und fern ließen sich nicht von

den Regenschauern abhalten, über das Flohmarktgelände

zu schlendern und Nippes vom

Nippes aufzustöbern und zu erstehen.

Schnell war auch unser kleines Flohmarkt-

Café gut besucht, denn viele Besucher

wollten die selbstgebackenen Leckereien

probieren und bei einer Tasse Kaffee ein

wenig verschnaufen, bevor Lose ziehen und

gewinnen oder Glücksrad drehen ein wenig

Aufregung versprach.

Es war schön zu sehen, wie alt und jung,

Bekannte und Fremde ins Gespräch kamen.

Die Stimmung auf dem geschmückten Nippes

war harmonisch, entspannt und einfach

nur gut. Und dann kam die Überraschung:

Drehorgel Lindi aus Winningen sorgte für

musikalische Untermalung des Markttreibens,

und unsere junge Nachbarin Emily

Flöck sang mit ihrer Freundin Lara Pohl

einen Popsong. Respekt! Die beiden Straßenmusikerinnen

sammelten nach ihrem

„Auftritt“ die Münzen ein und spendeten

den gesamten Betrag; genauso wie Lindi auf

seine Gage verzichtete – toll!

Das Ergebnis unserer Nippes-Aktion: Sage

und schreibe 3.131,00 €!!! Wir können es

gar nicht wirklich fassen, solch eine Spendensumme

zusammengetragen zu haben.

Und ohne Sie und Euch hätten wir das

auch nicht geschafft. Wir sagen ganz herzlich

Danke schön allen, die uns unterstützt

haben: den Nachbarn, die aktiv und inaktiv

vor, am und nach dem Flohmarkt geholfen

und sich eingebracht, Unternehmen,

Vereine und Privatpersonen, die uns mit

Sach- und Geldspenden gesponsert haben,

der Pfarrei St. Mauritius Kärlich für den

Support und das Ausleihen des Geschirrs,

der Stadt Mülheim-Kärlich mit den beiden

Bürgermeistern Herrn Harner und

Herrn Klöckner, die unsere Veranstaltung

genehmigt und unterstützt sowie den Mitarbeitern

der Stadt, die die Schilder für

Straßensperrung und Verkehrsführung aufund

abgebaut haben, Herrn Verbandsbürgermeister

Przybylla und Herrn Bach vom

Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung

für die „unbürokratische“ Genehmigung

unseres „Straßenfestes“.

Orgateam mit Drehorgel Lindi

…Einige Nachbarn blieben nach getaner

Arbeit gerne noch auf ein Gläschen zusammen

und feierten den Erfolg - trotz Regens – bis in

den Abend hinein… einstimmige Meinung:

Es gibt ein nächstes Nachbarschaftsfest, und

das ist bereits in Planung! Nochmals ein ganz

großes Dankeschön an alle!

Das Orga-Team und für die Nachbarschaft

„Auf dem Nippes“

Brigitte Gröning, Ernst-Ludwig Andernach

und Marion Schaust

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Rückblick STADTJournal

Ein Dank gilt allen Sponsoren für Tombola, Glücksrad

und Flohmarkt-Café sowie Geldspenden:

Rewe Azhari oHG

Aestetica, Haus der Schönheit

Anja´s Café Petit

Apotheke im Globus, Koblenz

Bäckerei Anheier

Bäckerei Wehrend

BäKo, Polch

Betten Schönau

Blumenparadies Müller

Blumen Treis

Blumen Nickenig , Inh. B. Fischer

Citybuchhandlung und Schreibwaren Geyik

CityCenter –Postfiliale, Inh. Gerd Harner

Der Brillenmacher, Inh. Hans-Joachim Krüger

dm Drogeriemarkt, Gewerbegebiet

Dr. Angela Döbert, Praxis für Kieferorthopädie

Drehorgel Lindi, Winningen

Druckluft Knopp

Eisdiele Venezia

Elektro Iser

Fleischerei Engel, Nassau

Foto Porst

Frisör Klier, Neuwied

Frisör Vetter

Gutsschänke Schaaf, Winningen

Hair und Beauty

Hofladen Heinrichhof

Kargl Büro- und Datentechnik GmbH

Karl´s Backhaus

Kfd Kärlich

Kurfürsten Apotheke und Center-Apotheke,

Bendorf

Lindner Nürburgring Congress Hotel, Nürburg

LVM Versicherungsagentur Hergen Becher

Mauritius Apotheke

MAF Wassertechnik, H. Knorr

Optiker Ballies, Inh. Rainer Eck

Photo Porst im real

Pieroth Wine Store

Rathaus Apotheke

Raumausstatter Laurino

Reisebüro Kerwer

Rhenser Mineralbrunnen, Rhens

Rosen Apotheke, Neuwied

Rot-Grau Versicherung

Schlüssel- und Schuhdienst Boris im real

Schmuckladen Saphir

Silke´s Restaurant (Zeidan)

Staples

Tauris Freizeitbad

TomTom PR-Agentur

Nachbarschaft „Auf dem Nippes“

viele Privatpersonen

Pfarrei St. Mauritus Kärlich

Bei Betriebs- und Heizkostenabrechnungen zählt

die tatsächliche Wohnfläche

(Ein Bericht von RA Horst Nikenich, Mülheim-Kärlich)

Der Bundesgerichtshof hat in Abänderung

seiner bisherigen Rechtsprechung mit seiner

Entscheidung BGH VIII ZR 220/17

klargestellt, dass es bei Betriebs-und Heizkostenaufrechnungen

auf die tatsächliche

Wohnfläche ankommt, nicht auf die im

Mietvertrag angegebene Wohnungsgröße

und es hier keine Ausnahme und auch null

Toleranz gibt.

2007 war noch Rechtsprechung, dass die

im Mietvertrag vereinbarte Wohnungsgröße

entscheidend für die Abrechnung ist,

es sei denn, dass die Abweichung zu der im

Mietvertrag genannten Wohnungsgröße

mehr als 10% betragen hätte.

Jetzt gilt nun nach dieser Entscheidung der

gleiche Grundsatz für Betriebs- und Heizkostenabrechnungen.

Es kommt hierbei auch

nicht darauf an, wie stark die tatsächliche

von der vereinbarten Wohnfläche abweicht.

Dies ist auch nur mehr als gerecht, da nur

die objektive Wohnungsgröße und nicht

die im Mietvertrag genannte ein tauglicher

Abrechnungsmaßstab sein kann.

Abweichend von der Betriebs- und Heizkostenabrechnung

bleibt es allerdings bei

der Frage, ob ein Mieter die Miete mindern

kann, wenn die tatsächliche Wohnungsgröße

von der im Mietvertrag angegebenen

Wohnfläche abweicht, dabei, dass erst wenn

die Wohnung mehr als 10% kleiner ist als

im Mietvertrag angegeben, auch die Miete

gemindert werden kann.

Beim Dauerschuldmietverhältnis wie ein

Mietvertrag über Wohnraum, der eine

erhebliche wirtschaftliche Bedeutung für

die Mieter hat, ist es daher immer angeraten

bei Problemen und Fragen rechtzeitig

fachkundigen anwaltlichen Rat einzuholen,

für den ich Ihnen gern zur Verfügung stehe.

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RECHTSANWALT

§

HORST NIKENICH

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Erbrecht

Bau- und Immobilienrecht

Interessensschwerpunkte:

Mietrecht

Straf- und Verkehrsrecht

Arbeitsrecht

Kurfürstenstr. 13-19

56218 Mülheim-Kärlich

Postfach 1434

56210 Mülheim-Kärlich

Telefon 0 26 30/ 20 50

Telefax 0 26 30/ 33 05

RAe_Nikenich@t-online.de

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STADTJournal Schnappschuss

im September

Auch die Bienen mögen unsere Weintrauben. Eingereicht

von Angelika Kucik, aus der Rosenstraße 3.

Gefiederte Gäste genossen die Weinprobe.

Abendlicher Himmel über der Kärlicher Kirche.

Eingereicht von Martina Josten-Hülße.

Kneipentour: Diese Wandergruppe ist dem ein oder anderen sicherlich

aufgefallen: Mit einer selbstgebauten, mobilen Theke ging es Ende

August auf nostalgische Kneipentour durch Mülheim-Kärlich.

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8


Finanzen STADTJournal

Zeitgemäß sparen und Wünsche erfüllen

Laura Eickhoff, Privatkundenberaterin,

ist Ihre Ansprechpartnerin zum Thema

Fondssparen. laura.eickhoff@vobarheinahreifel.de

Eine Reise nach New York, eine Verschönerungsaktion im Haus oder den Enkeln

eine gute Ausbildung sichern – jeder Mensch hat seine persönlichen Wünsche und

Ziele. Doch wie lassen sich die Sparziele heutzutage am besten erreichen? Schließlich

werfen die meisten klassischen Sparformen wie Sparbücher oder Tagesgeldkonten so

gut wie keine Zinsen mehr ab. Eine gute und zeitgemäße Alternative ist ein so genannter

Fondssparplan. Dabei zahlen Sie monatlich Geld ein, das in einen Fonds investiert wird,

der sich aus Wertpapieren und Unternehmensanleihen zusammensetzt. Sie profitieren

von der Wertentwicklung des Fonds und von eventuellen Ausschüttungen. Außerdem

nutzen Sie den „Durchschnittspreiseffekt“. Das heißt: Sind die Anteilspreise niedrig, kaufen

Sie mehr Anteile. Steigen umgekehrt die Preise für die Fonds, werden weniger Anteile

gekauft. Um mehr Vermögen aufzubauen, können Sie Ihre Sparrate erhöhen oder direkt

bei Vertragsabschluss vereinbaren, dass sie jährlich automatisch um einen bestimmten

Prozentsatz angehoben wird. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Rate auch zu reduzieren

oder sogar ganz auszusetzen. Übrigens: Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre

Kapitalerträge maximal bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei, das heißt 801

Euro bei Ledigen beziehungsweise 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten oder

eingetragenen Lebenspartnern. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor

einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Wir suchen Verstärkung

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STADTJournal Menschen

Jürgen Jung wird Nachfolger von

Karl Mohr als Regionalmarktdirektor

der Volksbank RheinAhrEifel

Foto. Copyright: Peter Seydel

Steckbrief Jürgen Jung

52 Jahre, verheiratet, zwei Kinder

Seit 1983 für die Volksbank tätig

Wohnt in Dieblich an der Mosel

Hobbies sind Fußball, wandern

und Fahrrad fahren

Starkes Team in Mülheim-Kärlich: Karl Mohr, Direktor des Regionalmarktes MittelrheinMosel,

Teamleiterin Karin Mombaur, Filialleiterin Meike Heft und Jürgen Jung, Nachfolger von Karl Mohr

als Direktor des Regionalmarktes KoblenzMittelrheinMosel (bislang: MittelrheinMosel) (v.l.n.r.)

Staffelstabübergabe bei der Volksbank

RheinAhrEifel: Regionalmarktdirektor

Karl Mohr geht nach über

46 Berufsjahren, davon 36 Jahre bei der

Volksbank, in den wohlverdienten Ruhestand.

Sein Nachfolger ist Jürgen Jung. Er

wird Direktor des neuen Regionalmarktes

KoblenzMittelrheinMosel. Der Regionalmarkt

umfasst nicht nur das Gebiet Mülheim-Kärlich,

die Rheindörfer sowie die

Verbandsgemeinde Weißenthurm, sondern

auch das gesamte Stadtgebiet Koblenz,

Neuwied sowie die Mosel entlang Richtung

Winningen. Die Redaktion des Stadtjournals

hat mit Jürgen Jung über seine Ziele

und künftigen Aufgaben in Mülheim-Kärlich

gesprochen.

Herr Jung, welche Ziele wollen Sie als

neuer Regionalmarktdirektor in Mülheim-

Kärlich erreichen?

Ich möchte die Stadt als wichtigen Standort

unserer Genossenschaftsbank weiter stärken

und unseren Bekanntheitsgrad noch

weiter steigern. Wir wollen dauerhaft fester

Bestandteil der Stadt und des öffentlichen

Lebens sein.

Auf was freuen Sie sich am meisten?

Ich freue mich darauf, viele neue Menschen

kennenzulernen. Ganz neu ist die Stadt für

mich nicht. Da ich im Geschäftsgebiet wohne,

erledige ich auch einen Teil meiner Einkäufe

im Gewerbepark. Auf den Sportanlagen und

in der Rheinlandhalle war ich bereits häufiger

zu Gast im Rahmen von Veranstaltungen.

Und der Streuobstwiesenweg bildet jährlich

den Auftakt zu unserer Wandersaison.

Ihr offizieller Dienstsitz ist künftig

Koblenz. Wie stellen Sie Ihre Präsenz in

Mülheim-Kärlich sicher?

Koblenz ist die neue Hauptstelle unserer

Bank und gleichzeitig der größte Standort.

Deshalb macht es sicherlich Sinn, wenn

ich dort mein Büro habe. Aber selbstverständlich

werde ich auch regelmäßig vor

Ort sein, um mich mit Mitarbeitern, Mitgliedern

und Kunden auszutauschen. Und

wir haben natürlich ein tolles und großes

Team mit Meike Heift als Geschäftsstellenleiterin

direkt vor Ort sitzen, das sich

um alle Angelegenheiten kümmert. Neu

ihr Büro in der Kurfürstenstraße hat übrigens

Karin Mombaur, Leiterin unseres

Privatkundenteams. So sind wir für alle

Aufgaben und Herausforderungen bestmöglich

aufgestellt.

Wie ist die Stadt Mülheim-Kärlich aus

Ihrer Sicht für die Zukunft gerüstet?

Ich denke sehr gut! Mit mehr als 400 Firmen

und 6.000 Arbeitsplätzen gehört das

Fachmarktzentrum sicherlich bundesweit

zu den Top Ten. Die Projektgemeinschaft

„Wir in Mülheim-Kärlich“ trägt hier mit

viel Innovationskraft und konstruktiver

Zusammenarbeit ebenfalls dazu bei, dass

alles gut läuft.

Herr Jung, herzlichen Dank für das

Gespräch und einen guten Start für Sie!

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Menschen STADTJournal

Karl Mohr: „Die Beziehungen zu unseren

Kunden und die Unterstützung der Heimat

lag mir immer sehr am Herzen“

Karl Mohr blickt auf über 46 Berufsjahre

zurück und lernte das Bankgeschäft von

der Pike auf. Sein Berufsweg begann 1973

bei der heutigen DZ Bank AG in Koblenz.

Dort war er insgesamt zehn Jahre lang,

überwiegend im Kreditgeschäft, tätig.

Im Oktober 1983 wechselte der gebürtige

Horchheimer als Leiter der Kreditabteilung

zur damaligen Raiffeisen-

Volksbank Mülheim eG. Nach Verschmelzungen

mit der Raiffeisenbank Kärlich eG

(1991) und der Raiffeisenbank Winningen

eG (2001) zur Volksbank Mülheim-Kärlich

eG wechselte Karl Mohr 2003 in den Vorstand

der Bank. In den folgenden Jahren

war er maßgeblich für Erfolg und Wachstum

der Volksbank in Mülheim-Kärlich

mit verantwortlich. Nach der Verschmelzung

mit der Volksbank RheinAhrEifel

eG im Jahr 2017 übernahm Karl Mohr als

Direktor die Leitung des Regionalmarktes

MittelrheinMosel.

Die Beziehungen zu den Kunden der Volksbank,

sowie die Unterstützung von sozialen

Einrichtungen, Kindergärten, Vereinen

und dem örtlichen Brauchtum, lagen ihm

immer sehr am Herzen. Zum 15. Oktober

2019 geht Karl Mohr in den wohlverdienten

Ruhestand.

Karin Mombaur

arbeitet seit 1982

für die Volksbank

RheinAhrEifel bzw.

für deren Vorgängerinstitute.

Seit 2003 ist sie

als Privatkunden-Teamleiterin tätig –

zunächst in Bad Breisig, Remagen und

Mayen, dann in Mendig und seit 2016

im Regionalmarkt MittelrheinMosel,

zu dem auch die Geschäftsstelle Mülheim-Kärlich

gehört. Karin Mombaur

verantwortet ein Team von aktuell 32

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Meike Heift arbeitet

seit 17 Jahren

in der Mülheim-Kärlicher

Geschäftsstelle der

Volksbank RheinAhrEifel.

Sie absolvierte auch ihre Ausbildung

bei der Genossenschaftsbank.

2018 übernahm sie die Leitung der

Geschäftsstelle, für die im Bereich

Privatkunden aktuell 12 Kolleginnen

und Kollegen tätig sind.

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STADTJournal Unternehmen

Für 23 junge Menschen beginnt ein spannender Lebensabschnitt

Für 23 junge Damen und Herren begann

am 1. August 2019 ein neuer Lebensabschnitt.

Denn an diesem Tag starteten sie,

unter der Leitung von Nils Raue, ihre Ausbildung

bei der Sparkasse Koblenz.

Rund 250 junge Menschen hatten sich

bei der Sparkasse um einen Ausbildungsplatz

beworben, die zuvor ihre

Abschlüsse an der Realschule bzw. am Gymnasium

gemacht hatten. Die ausgewählten

Auszubildenden erwartet bei der Sparkasse

Koblenz jetzt eine spannende und abwechslungsreiche

Ausbildung mit unter anderem

einer Mitarbeit in ganz verschiedenen Projekten.

Dazu bekommt jeder der jungen

Leute ein iPad zur Verfügung gestellt.

Sparkasse Koblenz heißt ihre neuen Azubis willkommen

Begrüßt wurden die neuen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zunächst vom

Vorstandsvorsitzenden Matthias Nester

und Bereichsleiterin für Personalmanagement

Claudia Spanier-Dönges.

Nester hieß die neuen Auszubildenden

im Namen aller Sparkassenmitarbeiter

willkommen: „Die Sparkasse Koblenz ist

kein Produktions- sondern ein Dienstleistungsbetrieb.

Wir bieten die gleichen

Produkte an wie unsere Mitbewerber.

Den notwendigen Vorsprung vor unserer

Konkurrenz erreichen wir durch engagierte

und motivierte Mitarbeiter und die

Bildung eines Vertrauensverhältnisses zu

unseren Kunden. Wir haben in der Vergangenheit

enorme Anstrengungen in der

Ausbildung junger Menschen unternommen

und dabei Erfolge erzielt, auf die wir

mit Recht stolz sein können. Wir wollen

diesen positiven Trend mit Ihnen fortsetzen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start

ins Berufsleben!“

Danach hatten die Azubis bei einem

„Speed-Dating“ die einmalige Gelegenheit,

sich mit dem Sparkassenchef, Claudia

Spanier-Dönges, Abteilungsleiterin

Personalmanagement Nicole Rausch und

Nils Raue, ganz persönlich und in

lockerer Runde auszutauschen. Eine

Neuerung bei der Sparkasse, die sehr gut

bei den jungen Menschen ankam und

ausgiebig genutzt wurde.

Das Foto zeigt die neuen Auszubildenden

zusammen mit Sparkassenvorstand

Matthias Nester (links), Abteilungsleiterin

Personalmanagement Nicole Rausch (2.v.l),

Ausbildungsleiter Nils Raue (3.v.l.), stv.

Vorstandsmitglied und Bereichsleiterin für

Personalmanagement Claudia Spanier-

Dönges (2.v.r.) und Personalratsmitglied

Michael Fröhlich (rechts).

Bewerbungen für den Ausbildungsstart

am 1. August 2020 bei der Sparkasse

Koblenz sind bereits jetzt auf sparkassekoblenz.de/ausbildung

möglich. Und

interessante Hintergrund-Infos von Azubis

für Azubis gibt es im Azubi-Blog auf

sparkasse-koblenz.de/azubi-blog

möbel billi spendet neuen Defibrillator an DRK

Nicht nur an öffentlichen Plätzen, sondern auch in Geschäften sind die Defibrillatoren

immer häufiger zu finden. So auch bei möbel billi in Mülheim-Kärlich.

„Ein solches Gerät im Haus zu haben, gibt einfach eine gewisse Sicherheit. Unsere

Mitarbeiter sind in der Anwendung geschult, aber auch jeder Laie kann die Apparatur

benutzen, denn er wird per Sprachansage unterstützt“, schildert Nadine Zimmermann

(Bildmitte), Marketingleiterin bei möbel billi.

Das Familienunternehmen engagiert sich schon seit vielen Jahren gemeinsam mit dem

Lions Club Dieblich für charitative Zwecke. Dem DRK Dieblich wurde kürzlich ein

neuer Defibrillator zur Verfügung gestellt. Bei der Übergabe des AED-Geräts zeigte sich

Erwin Holl, Vorsitzender des DRK Dieblich (links im Bild) sehr dankbar. „Wir sind sehr

froh über das gespendete Gerät, denn mit jedem Defibrillator, der zum Einsatz kommt,

steigen die Überlebenschancen von Betroffenen. Und das ist schließlich unser Ziel.“

12


Kommentar STADTJournal

Der Kommentar

Pauline

Die achtjährige Pauline ist ein Hoffnungsschimmer,

in einer Welt, die immer mehr

aus den Fugen zu geraten scheint. Paulines

Verhalten macht deutlich, dass man

zunächst Empathie zeigen muss, um Sympathie

zu erhalten. Dabei stand es bei ihr

nicht im Vordergrund, Sympathie zu erheischen,

bei ihr war es der spontane Wunsch

zu helfen. Dass sie dabei ihre Haarpracht

opferte, interessierte die Kleine nicht. Sie

war von dem guten Gedanken beseelt und

setzte ihn gleich in die Tat um. Ich will das

Verhalten von Pauline nicht zu hoch bewerten,

aber es ist doch ein Fingerzeig, wie Kinder

ticken. Sie sind noch unverdorben und

unterliegen nicht den Gesetzmäßigkeiten

dieser Welt, die da lauten: schöner, besser

und erfolgreicher als der Andere zu sein.

Was für viele der älteren Generation längst

verloren zu sein scheint, ist noch fest in

der Kinderseele verankert. Verantwortung

für die Mitmenschen und insgesamt für

unsere Welt. Die „Fridays for Future“ -

Kids machen uns deutlich, was die ältere

Generation längst versäumt hat. Es waren

doch die Älteren, die Leute wie Donald

Trump, Boris Johnson und Jair Bolsonaro,

um nur einige zu nennen, gewählt haben,

sonst wären die gar nicht an die Macht

gekommen. Auch die Wutbürger, die AFD

gewählt haben, scheinen nicht die Klügsten

zu sein. Den Rechtspopulisten auf

den Leim zu gehen, die teilweise von völkischen

Gedanken träumen, zeugt nicht

gerade davon, dass man aus der Vergangenheit

etwas gelernt hat. Herbert Grönemeyers

Lied „Kinder an die Macht“ hat

aktuell eine Berechtigung, die man sich

damals nicht vorstellen konnte. Auch Thomas

Gottschalk schreibt in seinem zweiten

Buch „Herbstbunt“: „Wer nur alt wird,

aber nicht klüger, ist schön blöd.“ Dem ist

nichts hinzuzufügen.

Wilfried Zils

Pauline Niemes

Die achtjährige Pauline Niemes entdeckte auf Facebook die Seite

„Haare-spenden.de“. Spontan bat das kleine Mädel ihre Mutter,

auch ihre langen Haare spenden zu dürfen. Ab einer Länge von

25cm können Haare gespendet werden. Fachmännisch werden die

Spenderhaare abgeschnitten und an einen Produzenten von Echthaarperücken

geschickt. Nähere Einzelheiten findet man auf der

genannten Seite. Pauline würde sich freuen, wenn es viele Nachahmer

geben würde.

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13


STADTJournal Tierisch

Sommerfest im Tierheim

Was gibt es Schöneres, als wenn beim

geplanten Sommerfest auch die Sonne

scheint. Früh am Morgen bei den letzten

Aufbauarbeiten kam es zu manchen

Schweißperlen. Diese nahm jeder gerne in

Kauf bei der Aussicht auf herrliches Wetter.

Wie immer hatte der Tierschutzverein Andernach

u.U.e.V. mit dem Tierheimteam perfekt

alles vorbereitet. So ein Fest kann nur durch

die große Zahl von 50 engagierten ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer gestemmt werden,

denen keine Aufgabe zu viel ist.

Tannenweg 1

56218 Mülheim-Kärlich

Tel. 0 2630 966830

Fax. 02630 966864

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:

10:00 – 12:00 Uhr

15:00 – 18:30 Uhr

Donnerstag

15:00 – 18:30 Uhr

Samstag

10:00 – 12:00 Uhr

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Pünktlich um 11 Uhr setzte der große

Besucherstrom ein. Beim Flohmarkt

gab es nur zufriedene Gesichter. Gegen

eine Spende wechselte so manches hübsche

Teil seinen Besitzer. Ein Bereich war

abgetrennt. Dort beriet Sabine Poller

Interessenten beim Tierbedarf. Ist das Hundegeschirr

zu groß, zu klein oder passend?

Am Nachmittag fieberten alle Loskäufer

der Gewinnauslosung entgegen. Die tollen

Preise hatten für

einen regelrechten Run

auf die Bons geführt.

Die Geschäftswelt aus

Andernach und Umgebung

zeigte ein Herz

für Tiere und stiftete

zum wiederholten Mal

wunderbare Preise und

Gutscheine. Ebenso

spannend verlief die

Versteigerung von Koffern

mit unbekanntem

Inhalt. Es wurde nur im

Vorfeld verraten, dass

irgendwo ein Gutschein

von 100 Euro versteckt

sei und auf einen glücklichen

Gewinner wartet.

Die Pfadfinder St. Michael aus Andernach

aus der Gruppe der Jufis hatten in den

Wochen zuvor in ihren Gruppenstunden

fleißig gebohrt, gesägt und geschraubt. Die

fertig gestellten Bauten von Igelhäuser, Fledermauskästen

und Bienenhotels mussten

nicht lange auf kaufinteressierte Tierfreunde

warten. Die Spendendose für den geplanten

Erweiterungsbau füllte sich unaufhörlich.

Außerdem ließen es sich die Jufis nicht nehmen,

unermüdlich „Bausteine“ zugunsten

des Neubaus zu verteilen. Die Pfadfinder

können stolz auf ihr übergroßes Engagement

für den guten Zweck sein.

Am Stand nebenan erklärte die Architektin

Christa Binninger persönlich

allen interessierten Besuchern anhand

eines Modells die Baumaßnahme einer

Hunde- und Katzenquarantäne sowie

eines neuen Kleintierhauses mit Freifläche.

Für Speis und Trank war ausreichend gesorgt.

Das Angebot reichte von Chilli con carne

über Flammkuchen bis zu süßen Leckereien.

Wie immer machten die gestifteten Kuchen

und Sahnetorten Appetit auf mehr. Mit

einer Tasse Kaffee oder einem Bier in geselliger

Runde ein Gespräch über seine Lieblinge

zu führen, bringt einfach nur Freude.

Bei dem warmen Wetter belagerten Jung

und Alt den Eiswagen der Firma Mattiuzzi,

die ihn zur Verfügung stellte, jedoch nicht

ohne jede Menge leckeres Eis zusätzlich zu

spenden. Die Hunde konnten sich stattdessen

im Hundeschwimmteich abkühlen.

Vor den kleinen freilaufenden Tigern, die

umher wieselten, brauchte sich keiner zu

fürchten. Es waren nur die Kinder, die

gerade vom Schminken kame.

Mehrere Tierschutzvereine hatten gerne das

Angebot angenommen, um über ihren Einsatzschwerpunkt

zu informieren.

Am Abend konnten alle Beteiligten

erschöpft, aber sehr zufrieden auf ein

erfolgreiches Sommerfest zurückschauen.

Die 1. Vorsitzende Dr. Monika Hildebrand

brachte es auf den Punkt: „Ein harmonisches

Fest mit netten Tierfreunden

und großer Spendenbereitschaft für unsere

Tiere! Da kann ich nur allen danken, den

vielen Helfern und Unterstützern sowie der

Besucherschar.“

Info:

www.tierheim-andernach.de

Spenden: KSK Mayen

IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43

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Spende STADTJournal

Freuen sich über den Gabelstapler für die Freiwillige

Feuerwehr Mülheim-Kärlich: Sebastian Wirth,

Vorsitzender des Fördervereins, Filialleiterin Meike

Heift, Karl Mohr, Direktor des Regionalmarktes

MittelrheinMosel, Wehrführer Marco Ihrlich und

Holger Henn, stellvertretender Wehrführer (v.l.n.r.).

Foto: Freiwillige Feuerwehr Mülheim-Kärlich

Volksbank RheinAhrEifel spendet gebrauchten Gabelstapler

Fahrzeug stammt aus dem ehemaligen Warenlager der Bank

Die Volksbank RheinAhrEifel hat

den Förderverein der Freiweilligen

Feuerwehr Mülheim-Kärlich mit einem

gebrauchten Gabelstapler unterstützt. Das

Fahrzeug war bis Ende 2018 im ehemaligen

Warenlager der Genossenschaftsbank

in Kärlich im Einsatz. Die Wehrleute nutzen

den Gabelstapler, um Transport- und

Nachschubaufgaben im Rahmen von Einsätzen

schneller abzuwickeln. „Wir haben

eine Vielzahl von Einsatzgeräten, die wir

gerade bei größeren oder länger dauernden

Einsätzen zum Schadensort transportieren

müssen. Dabei hilft uns die Nutzung eines

Gabelstaplers natürlich, da wir jetzt schneller

und effizienter laden und transportieren können“,

erklärt Wehrführer Marco Ihrlich. Offiziell

übergeben wurde das Fahrzeug von Karl

Mohr, Direktor des Regionalmarktes MittelrheinMosel

bei der Volksbank RheinAhrEifel,

und Meike Heift, Leiterin der Mülheim-

Kärlicher Geschäftsstelle. Karl Mohr

betonte: „Für uns als regional verwurzelte

Genossenschaftsbank ist es eine Selbstverständlichkeit,

die Vereine vor Ort so gut

es geht zu unterstützen. Das muss nicht

immer in Form von einer Geldspende

sein. Wenn wir wie in diesem Fall mit

Gerätschaften aushelfen können, freut

uns das sehr.“

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15


STADTJournal Vorausgeblickt

Der Sparkassen-Gewerbeparklauf 2019

Sponsoren stellen sich vor

Die Verantwortlichen freuen sich auf die achte Auflage des Sparkassen-Gewerbeparklaufes

am 13. Oktober und hoffen auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wenn am 13. Oktober 2019

die Industriestraße im

Gewerbepark Mülheim-

Kärlich wieder mit gutgelaunten

Läuferinnen und Läufern

gesäumt ist, dann ist der Startschuss

für den Sparkassen-Gewerbeparklauf

bereits gefallen und die Organisatoren

und Sponsoren haben wieder einmal

hervorragende Arbeit geleistet. Noch

aber stecken sie mitten in den Vorbereitungen

für die achte Auflage des alljährlichen

Volks- und Firmenlaufes und

nutzten die Gelegenheit, sich selbst, die

Strecke und das diesjährige Lauf-Shirt

bei einer Pressekonferenz in der Sparkasse

Mülheim-Kärlich vorzustellen.

Die Sparkasse ist auch in diesem Jahr

wieder der Titelsponsor des Laufes und

Filialleiter Bernd Oster, der selbst wieder

die Laufschuhe schnüren und an den

Start gehen wird, freut sich schon auf

die Veranstaltung: „Es ist jetzt über Jahre

hinweg, mittlerweile schon zum achten

Mal, immer wieder ein toller Lauf.

Im Gewerbepark, wo dann an dem Tag

mehr oder weniger kein Auto fährt, ist

immer eine super Stimmung und in den

letzten Jahren hat dazu auch immer das

Wetter mitgespielt. Es ist einfach immer

eine richtig schöne, familiäre Veranstaltung

mit einer tollen Atmosphäre.“

Und damit es auch in diesem Jahr wieder

eine so schöne Veranstaltung wird, haben

die Organisatoren vom TV Kärlich wieder

alle Hände voll zu tun. Neben dem

10 km Volkslauf, dem 5 km Firmen- und

Jedermannslauf, sowie dem 1 km Kinder-

und Jugendlauf gibt es in diesem

Jahr noch eine Neuerung, wie Angelika

Weckbecker vom TV Kärlich erklärt:

„Der Lauf ist vor allem ein familiärer Lauf

und wir wollen halt die ganze Familie irgendwie

bewegt wissen und da fangen

wir bei den Kleinsten an.“ Nachdem im

letzten Jahr besonders die Grundschulen

mit ins Boot geholt und gezielt zur

Teilnahme motiviert wurden, sollen in

diesem Jahr mit dem Bambinilauf für die

Jahrgänge 2014 bis 2016 zusätzlich die

Kindergärten aus der Umgebung angesprochen

werden. „Und da heißt es dann

einfach nur dabei sein. Das wird eine

Strecke von 100 bis 120 Metern sein, die

die Kinder hoffentlich alleine und ohne

Eltern laufen. Einfach loslaufen, wenn

der Startschuss ertönt und dann irgendwann

ins Ziel kommen.“, beschreibt Angelika

Weckbecker das Konzept.

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Vorausgeblickt STADTJournal

Die Laufangebote für die ganz Kleinen

liegen besonders Dr. Angela Döbert

am Herzen, die wie bereits im

letzten Jahr mit ihrer Praxis Schirmherrin

der Kinder- und Jugendläufe

sein wird. Die Kieferorthopädin

kann selbst in diesem Jahr aufgrund

einer Hüftoperation nicht an den

Start gehen, doch das tut der Vorfreude

keinen Abbruch, ganz im Gegenteil:

„Weil ich dieses Jahr aktiv nicht

laufen darf, freue ich mich umso

mehr, Kinder und Jugendliche zum

Laufen und zur Bewegung zu bringen.

Ich bin natürlich extrem stolz,

wenn ich in der Laufgemeinde ganz

viele von meinen Patienten sehe (…)

und freue mich auf das tolle Event

mit den vielen Leuten.“

Der Lauf ist mittlerweile auch über

die Grenzen von Mülheim-Kärlich

hinweg zu einem in der ganzen Verbandsgemeinde

bekannten Event

geworden, weshalb es sich auch Verbandsgemeinde

Bürgermeister Thomas

Przybylla nicht nehmen ließ, bei

der Pressekonferenz die Wichtigkeit

solcher Veranstaltungen zu betonen:

„Sie fördern den Zusammenhalt der

Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde.

Man kommt in seiner

Freizeit zusammen und hat zusammen

schöne Begegnungen und

Erlebnisse, in dem Fall sportliche

Erlebnisse.“ Der neue Mülheim-

Kärlicher Bürgermeister Gerd Harner

stimmt seinem Kollegen in diesem

Punkt zu und wird am 13. Oktober

abermals selbst als Läufer unterwegs

sein: „Schnellster Chef werde ich

nicht werden, aber ich möchte dabei

sein. Ich denke, dass es da vielen so

geht. Einfach dabei sein! Es ist vor allem

diese familiäre Atmosphäre, die

den Lauf so besonders macht.“

Gewerbeparklauf

13. Okt. 2019

ab 9.30 Uhr

Bambinilauf | 1 km Kinder- & Jugendlauf | 10 km Volkslauf | 5 km Firmenlauf & Jedermannslauf

www.gewerbeparklauf.de

17


STADTJournal Vorausgeblickt

Wolfgang Frein ist mit seinem Unternehmen,

dem BOSCH Kfz-Service,

sonst eher Experte für die motorisierte

Fortbewegung, wird aber am 13. Oktober

gemeinsam mit seiner Tochter

Jenny und seinem Firmenteam an den

Start gehen. Er ist froh, die Veranstaltung

auch als Sponsor unterstützen zu

können: „Ich denke, dass man als Mülheimer

Firma der Stadt gegenüber einer

gewisse Verpflichtung hat. Man sollte

jeden Verein, der so etwas plant und organisiert,

unterstützen.“

Genauso sieht es auch das Team von

Special Olympics, das in diesem Jahr

gemeinsam mit der Gruppe des Sportgeschäftes

Intersport Krumholz an den

Start gehen wird und so ein inklusives

Team aus beeinträchtigen und nicht

beeinträchtigten Sportlern bilden wird.

„Für uns als Special Olympics ist es

toll, dass so selbstverständlich Menschen

mit Behinderung dabei sind und

einfach genau dasselbe machen, was

Menschen ohne Behinderung auch tun;

und die Wertschätzung merken auch

unsere Sportler, die dort mitlaufen.“,

erklärt Michael Bergweiler von Special

Olympics. Auch Frank Bahr, Geschäftsführer

von Intersport Krumholz,

ist begeistert von der Kooperation: „Vor

fünf Jahren haben wir die Zusammenarbeit

ins Leben gerufen und gesagt, dass

wir diese Gruppe speziell unterstützen

möchten, denn so pure Freude am

Sport sieht man eigentlich nirgendwo

mehr, wie bei den Teilnehmern dort.“

Neben einem Team für den Firmenlauf

stellt Intersport Krumholz abermals die

T-Shirts, die jeder Teilnehmer des Laufes

erhält.

Ebenfalls als von Haus aus sportlicher

Partner an der Seite des Gewerbeparklaufes

ist das Gesundarium. Das

Fitnessstudio stellt in seinen Räumlichkeiten

auch in diesem Jahr die Umkleiden

und Duschen für alle Sportler zur

Verfügung und unterstüzt auch sonst

den Lauf nur allzu gerne, wie der stellvertretende

Studioleiter Florian Nikenich

erklärt: „Es steckt ja auch Fitness

dahinter (…) und so können wir den

Mitgliedern ein schönes Projekt bieten,

um sich selbst zu beweisen und darauf

hin zu trainieren.“ Auch das eigene Firmenteam

ist hochmotiviert: „Das sind

ja alles Sportler und die wollen das auch

ausleben und nach außen präsentieren,

deswegen sind alle fleißig am Trainieren.“

Neben der Sparkasse ist auch die

Volksbank RheinAhrEifel ebenfalls

wieder als Sponsor aktiv. Aber auch

ein eigenes Laufteam darf bei der

Bank natürlich nicht fehlen, die viele

passionierte Hobbyläufer in ihren

Reihen hat. Dennoch ist es nicht

der sportliche Wettbewerb, der an

diesem Tag im Vordergrund steht,

sagen Christian Jünger und Karin

Mombaur von der Volksbank: „Es

ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl

für die Firma, wenn man sowas

zusammen macht. Das steigert den

Teamgeist ungemein und dem sollte

sich keiner in der Firma verwehren.

Von daher finden wir das eine super

Sache, einmal als Veranstaltung und

einmal auch für die Firmen selbst.“

Ganz ähnlich sieht es auch das Einrichtungsgeschäft

möbelbilli, das

seine Mitarbeiter auch in diesem Jahr

wieder mit einer eigenen Spendenaktion

zur Teilnahme motivieren möchte:

„Seit wir den Gewerbeparklauf

unterstützen, stellen wir jedem Mitarbeiter,

der teilnimmt, einen Bonus

zur Verfügung, also eine Spende über

100 Euro, die er an seinen Verein

oder eine soziale Einrichtung seiner

Wahl spenden kann“, erklärt Nadine

Zimmermann. Und so läuft das Team

von möbelbilli nicht nur für einen

gestärkten Zusammenhalt oder die

sportliche Betätigung, sondern auch

für den guten Zweck.

Alle Sponsoren freuen sich auf die

achte Auflage des Sparkassen Gewerbeparklaufes

am 13. Oktober

und hoffen, möglichst viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter für

ihre Laufgruppen zu gewinnen. Anmeldungen

für den Kinder-, Volks-,

Jedermann- und Firmenlauf können

ab sofort online unter www.

gewerbeparklauf.ergebnisliste.de

gemacht werden.

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Sammlerecke STADTJournal

Sammlerecke

250. Geburtstag von Alexander von Humboldt

Naturforscher, Wissenschaftler und Universalgenie

Die Deutsche Post gab am 5. September

zur Erinnerung an den 250. Geburtstag

von Alexander von Humboldt eine Sonderbriefmarke

heraus, die sein Porträt zeigt.

In Berlin und Bonn gab es am Ausgabetag

Ersttags-Sonderstempel.

Bereits aus Anlass des 100. Todestages und

des 200. Geburtstages gab es Sondermarken

in Berlin, im Saargebiet, in der DDR und

bei der Bundespost.

hugenottischen Familie. Aufgrund der

engen Verbindung zum Königshaus wurde

der Kronprinz, der spätere König Friedrich

Wilhelm II., sein Taufpate. Er wuchs mit

seinem zwei Jahre älteren Bruder auf dem

Familienbesitz - Schloss Tegel - auf.

Wie bei wohlhabenden Familien üblich

wurden die zwei Kinder von Hauslehrern

unterrichtet.

Die Natur und vor allem Pflanzen interessierten

den Jungen sehr. Auch der Kosmos

und das von Copernikus entworfene Planetensystem

beschäftigten ihn schon früh.

Da er auf seinen späteren Reisen auch

Sternschnuppen erforschte, widmete

ihm Venezuela ein Planetarium. 1973

erschien ein Briefmarken-Block mit der

von ihm erstellten Darstellung des Planetensystems.

in das Urwaldgebiet des Orinoco.

Er blieb insgesamt fünf Jahre in Südamerika

und besuchte Kolumbien Peru, Ecuador

und Mexico.

Alexander wurde am 14. September 1769

in Berlin geboren. Sein Vater, ein Major

a.D., war 1764 von König Friedrich II.

zum Kammerherrn ernannt worden. Seine

vermögende Mutter stammte aus einer

Er studierte Volkswirtschaft, Handelsgeographie

und Bergbauwesen in Frankfurt/

Oder, Göttingen und Freiberg. Beschäftigte

sich aber schon hier intensiv mit Fragen der

Botanik und der Chemie.

1792 erhielt er eine Anstellung als Bergassessor.

Neben seiner eigentlichen Tätigkeit

im Bergamt, beschäftigte er sich weiterhin

mit Fragen der Chemie, der Zusammensetzung

der abgebauten Mineralien und den in

den Gruben auftretenden Gasen.

1796 starb seine Mutter. Er wurde „vermögender

Erbe“ und schied aus dem Staatsdienst

aus.

Er reiste viel und vervollständigte seine

Studien vor allem in den Bereich Pflanzenwachstum

und elektrischer Leitfähigkeit

von Stoffen.

Ab 1797 begann er mit den Vorbereitungen

seiner ersten Forschungsreise, die nach Südamerika

gehen sollte. 1799 traf er in Venezuela

ein und begann seine erste Expedition

Weitere Reisen führten ihn nach Italien,

England und Russland. Für Preußen war er

häufig in diplomatischer Mission tätig und

lebte mehrere Jahre in Paris.

Humboldt war nicht verheiratet. Er lebte

oft mit männlichen Kollegen zusammen.

Mit dem bekannten französischen Physiker

Gay-Lussac hatte er über vier Jahre

eine gemeinsame Wohnung in Paris. Dies

brachte ihm den Vorwurf ein er sei „latent

homosexuell“.

Er starb am 6.5.1859 nach kurzer Krankheit

in seiner Berliner Wohnung und wurde

im Familiengrab im Park von Schloss Tegel

beigesetzt.

Briefmarkenfreunde Neuwied

Jürgen Glahé

19


STADTJournal Finanzen

Expertentipp

Neu in der Sparkassen-App:

Versicherungen, die Ihren Alltag erleichtern

Ingrid Lebus, Individualkundenberaterin

der Sparkasse Mülheim-Kärlich,

Telefon: 0261 / 393-5180

E-Mail: GS.Muelheim-Kaerlich@sparkasse-koblenz.de

Wer die Sparkassen-App bereits nutzt,

der wird die innovativen und gleichzeitig

leicht verständlichen Funktionen nicht

mehr missen wollen.

Von TAN-freien Geldsendungen über Kwitt

von Smartphone zu Smartphone (max. 30

Euro), über den praktischen Kontowecker,

bis hin zu Klicksparen und pushTAN:

Die Sparkassen-App ist darauf ausgelegt,

Ihnen das Leben so angenehm wie möglich

zu gestalten. Vor diesem Hintergrund

finden Sie in der Sparkassen-App nun auch

Versicherungen, die Sie direkt in der App

abschließen können:

Der Mietwagen-Schutz

Dieses Versicherungsmodul können

Sie ganz praktisch pro Tag abschließen,

für den Sie einen Mietwagen in

Anspruch nehmen. Und zwar egal, ob

das im Inland, im europäischen Ausland,

in den Mittelmeeranrainerstaaten,

in den USA, oder in Kanada ist. Der

Mietwagen-Schutz, den die Sparkasse in

Kooperation mit dem Bayerischen Versicherungsverband

anbietet, schließt dabei

die Lücken, die in herkömmlichen Mietwagen-Versicherungen

bestehen.

Konkret profitieren Sie davon, dass der

Versicherungspartner im Schadenfall Ihren

Selbstbehalt übernimmt (bis max. 1.500

Euro) und auch bei Schäden an den Reifen,

am Unterboden oder am Glas haftet. Hinzu

kommt, dass bis zu zwei Fahrer eingesetzt

werden können.

Der Geräte-Schutz

Wenn ein Lieblingsgerät kaputtgeht, ist das

ärgerlich. Wenn trotz bestehender Garantie

aber nicht gehaftet wird, weil beispielsweise

ein Selbstverschulden nachgewiesen werden

kann, ist das doppelt ärgerlich.

Damit ist durch den Geräte-Schutz Schluss!

Die ProTect Versicherung AG, mit der

die Sparkasse zusammenarbeitet, haftet

für Bedienungsfehler, Bruch- und Flüssigkeitsschäden,

Überspannungs- und

Motorschäden – und, wenn gewünscht,

per Zusatzmodul auch gegen Diebstahl.

Nach Ablauf der gesetzlichen Herstellergarantie

haftet der Versicherer außerdem für

anschließend entstehende Konstruktionsoder

Materialfehler.

Der Sparkassen-Sofort-Unfallschutz

Unfälle passieren jeden Tag. Nicht selten

mit lebensverändernden Folgen. Umso

wichtiger, dass man gut versichert ist.

Die Sparkasse arbeitet hier mit der Westfälischen

Provinzial Versicherung AG

zusammen. Mit dem Sparkassen-Sofort-

Unfallschutz profitieren Sie im Invaliditätsfall

von einer Kapitalzahlung. Ab 20

Prozent Invalidität erhalten Sie Geld (bis

max. 100.000 Euro bei Vollinvalidität).

Sollten Sie außerdem wegen eines Unfalls

eine kosmetische Operation benötigen,

beteiligt sich der Versicherer daran mit

bis zu 10.000 Euro.

Im Todesfall ist an die Hinterbliebenen

gedacht, die eine Kapitalzahlung in Höhe

von 10.000 Euro erhalten.

13. Okt. 2019 ab 9:30 Uhr

Bambinilauf | 1 km Kinder- & Jugendlauf | 10 km Volkslauf | 5 km Firmenlauf & Jedermannslauf

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20


Kieferorthopädie St. Sebastian

Bettina Krennerich

Gesundheit STADTJournal

Der Sparkassen-Event-Schutz

Wenn der Veranstalter ein Event wegen

einer Unwetter- oder Terrorwarnung

absagt, oder Sie wegen Krankheit oder

eines Unfalls selbst kurzfristig fernbleiben

müssen, dann bekommen Sie durch den

Sparkassen-Event-Schutz zumindest eine

finanzielle Entschädigung (Erstattung der

Ticketpreise bis max. 200 Euro).

Zusätzlich greift diese Versicherung auch

dann, wenn Ihnen im Rahmen der Veranstaltung

ein Schaden entsteht, zum

Beispiel bei Diebstahl von Taschen, Jacken

oder Handys.

Versicherungen bequem

per App abschließen

Alle genannten Versicherungen können

Sie auf schnellem Wege über Ihre Sparkassen-App

abschließen. Einfach und

individuell. Die Sparkassen-App können

Sie sich kostenfrei für iOS und Android

auf Ihr Tablet oder Smartphone herunterladen.

Einmal fürs Online-Banking

freigeschaltet, stehen Ihnen dort viele

weitere praktische Funktionen zur Verfügung.

Gerne beraten wir Sie in der

Filiale Mülheim-Kärlich näher dazu.

Sprechen Sie uns einfach an.

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breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, um jede Zahnfehlstellung

optimal behandeln zu können. Für unsere Patienten möchten wir immer

das beste Ergebnis erreichen. Deshalb ist uns nicht nur die Beratung über

unsere modernen Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch eine aktive

Zusammenarbeit mit Ihnen als Patient wichtig.

Eine qualitative Behandlung, eine gute Zusammenarbeit und das bestmögliche

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Sprechzeiten

Montag: 09.30 - 17.00 Uhr

Dienstag: 09.30 - 13.00 Uhr

14.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch: -

Donnerstag: 09.30 - 13.00 Uhr

14.00 - 18.00 Uhr

Freitag: 09.30 - 17.00 Uhr

21


STADTJournal Unternehmen

Zeit für die Generation 3plus

Gute Tradition modern leben

Seit 83 Jahren heißt Haare schneiden in Mülheim: Wir gehen

zum Kunz. Was Willy einst 1936 begann, übernahm sein Sohn

Norbert 1970. Dessen Sohn Björn war von 2001 bis 2018 verantwortlich.

Mittlerweile ist Björns jüngerer Bruder Bastian

verantwortlich für den traditionsreichen Familienbetrieb. „So kann

man heute von der Generation 3plus sprechen“, frotzelt Norbert Kunz.

„Die vierte Generation sind ja Björns Söhne, aber die sind noch zu jung.“

Die drei von der Schnittstelle: Bastian und Norbert Kunz

sind gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Stefan Arens im

traditionsreichen Frisörsalon ein sympathisches Trio.

Wer sie noch nicht kennt, sollte es nachholen.

Am 1. Dezember 1999 stieg Björn Kunz (links) nach seiner Meisterprüfung

ins Geschäft von Papa Norbert (rechts) ein.

Bastian ist mit 26 Jahren der wesentlich jüngere Bruder von Björn, der

mittlerweile 43 Jahre jung ist und sich mit dem Hairkiller im Gewerbepark

ein eigenes Geschäft aufgebaut hat, das nicht nur hervorragend läuft,

sondern gerade komplett neu und größer gebaut wird. Dieser Erfolg und

die Belastung führten dann auch zum Familienbeschluss.

Neben den Meisterbriefen von Opa, Papa und Bruder ist für den von

Bastian Kunz noch Platz.

22


Unternehmen STADTJournal

Björn kümmert sich ausschließlich um

den Hairkiller und Bastian tritt in die

Fußstapfen. „Er ist jetzt soweit“, freut

sich Papa Norbert, der sich mit seinen 70

Jahren aber noch fast täglich im Geschäft

zur Verfügung stellt, „weil es mir nach wie

vor einfach Spaß macht.“ So kann er auch

in Ruhe seinen jüngsten Sprößling an die

Unternehmensleitung heran führen. Und

das unter dem Namen Frisör Kunz. Die

zeitweilige Bezeichnung „Liebeshaar“ ist

hinfällig. „Zum einen wollen wir zurück zu

den Wurzeln“, hebt Bastian hervor, „zum

anderen gilt es sich fit für die Zukunft

zu machen und das ist die Betonung des

familiären Backgrounds und auch Ambientes

ein zentraler Faktor.“

Die Fassade hat nun einen neuen Look,

aber das alte Logo wurde wieder angebracht.

„Ein Schritt zurück und direkt wieder

einen nach vorne“, so sieht Norbert die

Neuausrichtung. Die Palette der angebotenen

Leistungen wurde verfeinert. „Was die

Produkte betrifft, wollen wir individueller

werden“, sagt Bastian, der auch in Kürze

seinen Meister machen möchte. „Auch

zeitgemäße Anforderungen können wir

erfüllen, seien es vegane Produkte, oder

die Beachtung von Allergien was alle Färbungen

betrifft.“

Bastian Kunz führt nun das Geschäft in der

Bachstraße.

Bastian Kunz weiß, worauf es in Zukunft

ankommen wird, seien es Schneidetechniken,

Farbe, Styling oder neue Technologien.

„Wir werden am Puls der Zeit bleiben“,

verspricht der nun Verantwortliche.

Die Erfahrung und Beratung von Papa

Norbert ist dem Junior allerdings genauso

wichtig, wie Innovationen. „Gute Traditionen

modern leben“, ruft er das Motto für

die nächsten Jahre aus.

Die Zukunft im Unternehmen Kunz kann

kommen.

Norbert Kunz steht seinem Sohn zur Seite

und hat nach wie vor Spaß an seiner Arbeit.

Der Frisör Kunz GbR

Bachstraße 6

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon: 02630 1518

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen

Dienstag - Freitag: 8 - 18 Uhr

Samstag: 8 - mindestens 13 Uhr

Björn Kunz befindet sich mit dem Neubau

des Hairkiller in der Industriestraße auf der

Zielgeraden. Ende Oktober will er die neuen

Räumlichkeiten eröffnen, auch mit Neuerungen,

wie zum Beispiel Haarverlängerungen zu fairen

Hairkiller Preisen.

23


STADTJournal Menschen

Menschen unser Stadt

Martina Böth-Baulig

Ein hessisches Mädel hat inzwischen

Mülheim-Kärlich nicht nur als seinen

Lebensmittelpunkt gewählt,

sondern fühlt sich auch sichtlich wohl in

unserer Heimatstadt. Ich spreche von Martina

Böth-Baulig, der neuen Beigeordneten

der Stadt Mülheim-Kärlich. Sie kam am

15. Mai 1970 in Marburg auf die Welt,

besuchte die Grundschule im hessischen

Lohra und machte später an den kaufmännischen

Schulen in Marburg ihr Abitur.

Danach erfolgte eine Ausbildung beim

Finanzamt in Gießen im nichttechnischen

gehobenen Dienst zur Diplomwirtin.

Danach ging sie zur OFD Frankfurt und

seit September 1993 ist die OFD Koblenz

ihr Arbeitgeber. Beim heutigen Landesamt

für Steuern arbeitete sie zunächst in der

Datenverarbeitungsabteilung im Bereich

Ausbildung, Datenschutz und Programmierung

neuer Steuerverfahren. Seit Mai

2001 ist sie im Organisationsbereich tätig.

Ihre Aufgabenbereiche und Projekte umfassen

unter anderem die organisatorische

Betreuung der Rheinland-Pfälzischen

Finanzämter, insbesondere der Geschäftsstellen.

Die Einführung neuer einheitlicher

Telekommunikationssysteme bei allen

Dienststellen, Betreuung der Internetseiten,

Servicemanagement, Wissensmanagement,

Berechtigungsmanagement und Einführung

neuer Verfahren im Rahmen des bundesweiten

Projektes KONSENS. Das hört

sich oberflächlich betrachtet nach trockener

Materie an, aber es ist eine abwechslungsreiche

Arbeit, die ihr viel Freude bereitet.

Ein Vorteil ist sicher, dass sie teilweise ihre

Arbeit im Home-Office bewältigen kann.

Aber es gibt nicht nur die Finanzbeamtin,

sondern außerhalb der Finanzbehörde ist

Martina Böth-Baulig eine aufgeschlossene

Person mit vielfältigen Interessen. Dabei

stehen ihre Familie und der Freundeskreis

im Vordergrund. Ihren Mann Guido lernte

sie bereits 1992 im Urlaub auf der Insel

Kreta kennen. Dann verlor man sich aus

den Augen und traf sich 2004 in Mülheim

auf dem Weihnachtsmarkt wieder. Aus diesem

Wiedersehen wurde schließlich 2007

eine Hochzeit und im gleichen Jahr kam

die Tochter Luisa zur Welt.

Zur Kommunalpolitik kam sie 2013 durch

ihren Mann und Ralf Schmorleiz. Ab 2018

ist sie als Nachrückerin für Ralf Schmorleiz

Mitglied des Stadtrates. Seit 2014 sitzt die

Beamtin für die FWG im Sozial-, Sportund

Kulturausschuss. Sie war 1.Vorsitzende

des Fördervereins der Grundschule Kärlich,

Schriftführerin der MKG und Betreuerin

einer Tanzgruppe. Früher war sie auch in

der Ki&Ka Kärlich aktiv. Überhaupt spielt

der Karneval eine große Rolle im Leben

der Martina Böth-Baulig. Im Hofstaat des

damaligen Prinzen Gerd Harner war sie

als Page unterwegs. Hier schließt sich der

Kreis; heute steht Martina Böth-Baulig

als Beigeordnete dem Bürgermeister Gerd

Harner zur Seite. Zu ihren zukünftigen

Aufgaben gehört die Leitung des SSK-Ausschusses,

das Jugendhaus und die Kinder-

Unterwegs mit Freunden in der Gemarkung.

Regelmässig nimmt das Ehepaar (links) an den

Schwerdonnerstagsumzügen teil.

24


Menschen STADTJournal

21.09.

tagesstätten sowie die Heimat- und

Kulturpflege. Als erste weibliche

Beigeordnete ist sie nicht als Quotenfrau

in der Stadtspitze gerückt,

sondern Martina Böth-Baulig ist

eine Frau voller Power und hat

schon im Berufsleben gezeigt, dass

sie Führen und auch Konzepte entwickeln

kann.

Ansonsten gehen die Bauligs gerne

wandern und Aktivurlaub ist auch

ihr Ding. Zudem besucht sie mit

ihrem Mann Kulturelle Veranstaltungen

in der Region, sofern es die

Zeit erlaubt. Als wäre das alles noch

nicht genug, ist sie auch noch in

der Mediengruppe der FWG Mülheim-Kärlich.

Alles in allem eine

Frau, die mitten im Leben steht

und von der man in Zukunft sicher

noch einiges hören wird.

Wilfried Zils

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Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen zu gewährleisten.

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25


Mülheim-Kärlich

STADTJournal Unsere Heimat

Liebe Leserinnen und Leser des STADTJournals,

nun liegt es vor. Gemeint ist unser Buch „Heimat“. Ein Jahr lang

haben wir Texte und Bilder zusammengetragen, um ein rückblickendes

und zukunftsweisendes Werk zu erstellen und zu veröffentlichen.

Wir hoffen, dass wir die Erwartungen, die wir uns selbst

gestellt, aber auch aus der Bevölkerung gestellt wurden, auch erfüllen

konnten. Wir sind jedenfalls der Meinung und stolz darauf,

dass wir ein inhaltlich und gestalterisch anspruchsvolles Werk für

die jetzige und zukünftige Generationen schaffen konnten. Hierbei

sollten wir Dirk Peiter und die bei TOM TOM Auszubildende

Viola Morea Mantz nicht unerwähnt lassen, die in Text und Gestaltung

einen ausgezeichneten Job machten. Wir freuen uns, dass wir

einen großen finanziellen Beitrag für den Bau einer Schule in Togo

(Afrika) mit dem Namen „Mülheim-Kärlich“ beitragen können.

50 JAHRE

Mülheim und Kärlich

Der Erlös geht 100 % zu Gunsten der vom STADTJournal initiierten Fly and Help

Spendenaktion für eine Schule mit dem Namen „Mülheim-Kärlich“ in Togo.

11

2007-2018

Unsere Heimat

STADT

Journal

Eine Veröffentlichung

anlässlich 50 Jahre

Mülheim und 2007-2018 Kärlich

Portraits - Geschichten - Anekdoten

Menschen - Institutionen - Brauchtum

Unsere

Heimat

11

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Stadtfestes nicht erwerben konnte, kann es weiterhin bei folgenden

Anbietern erwerben.

Zu erwähnen wäre auch noch, dass unsere Erwartungen bezüglich

von Texten aus der Öffentlichkeit nicht ganz erfüllt wurden. Wir

hatten monatlich darauf hingewiesen, uns Texte einzureichen oder

uns einzuladen, um gemeinsam Geschichten zu erstellen. Ein Beispiel

finden Sie wieder in dieser Ausgabe „Wie Mülheim-Kärlich

zur Möhnen-Hochburg wurde“. Leider kam sie für unsere Ausgabe

zu spät. Wir werden natürlich weiterhin weiter Texte sammeln und

sie im STADTJournal veröffentlichen. Wer das Buch anlässlich des

TOM TOM PR Agentur

Volksbank RheinAhrEifel, Geschäftsstelle Mülheim-Kärlich

Stadtverwaltung Mülheim-Kärlich

City-Center Harner, Ringstraße 13, Mülheim-Kärlich

Silkes Restaurant, Tenniscenter Mülheim-Kärlich

Franz-Josef Baulig

Unsere Heimat50 Jahre Zusammenschluss

Fortsetzung des Textes von Winfried Henrichs aus der August Ausgabe:

Dieser Vorgang war vor Ort aber keineswegs unumstritten.

Die Gemeinderäte beider betroffener Ortschaften

lehnten, besonders vehement in Kärlich, den Zusammenschluss

mit gleich lautenden Begründungen ab. Die von

der Regierung vorgetragenen Argumente schienen in keinem

Fall stichhaltig zu sein. So wurde angeführt, dass beide

Gemeinden nur an zwei Punkten, aber keineswegs, wie unterstellt,

„in der gesamten Breite“ zusammengewachsen seien.

Durch die Zugehörigkeit beider Gemeinden zu der Verbandgemeinde

Weißenthurm gehörten beide Gemeinden wie

mehrere andere auch, die aber nicht zusammengelegt werden

sollten, verschiedenen Zweckverbänden (Planung, Wasserbeschaffung,

Abwasser, Elektrizität) an, so dass nicht einsichtig

sei, warum es gerade im Falle Kärlichs und Mülheims zu einer

Zusammenlegung kommen sollte. Ähnliches gelte für den

künftigen Hauptschulbezirk, dem noch weitere vier Gemeinden

angehören würden. Eine Verwaltungsvereinfachung sei

zudem nach dem Zusammenschluss nicht erkennbar, da die

Zugehörigkeit beider Gemeinden zur Verbandsgemeinde Weißenthurm

auch nach dem Zusammenschluss bestehen bleiben

würde.

So beschlossen beide Gemeindevertretungen einstimmig, die

jeweilige Bürgerschaft zu dem beabsichtigten Zusammenschluss

zu befragen – in der Erwartung, eine eindeutige Ablehnung

zu erfahren.

In der Gemeinderatssitzung vom 5. 1. 1969 wurde dann das

Ergebnis der Befragung der Mülheimer Bürger ausgezählt:

Abgegebene Stimmen: 3.565 (76,88 %)

Ja: 1.794 (50,32 %)

Nein: 1.661 (46,59 %)

Ungültig: 110 (3,08 %)

Dieses nicht erwartet knappe, für den Zusammenschluss positive

Ergebnis überraschte die meisten Gemeinderäte Mülheims,

die sich aber mit dem Votum abfanden und nun die

Zusammenfassung als gegeben hinnahmen.

Anders verlief die Befragung in Kärlich, die – nach Bekanntgabe

des Mülheimer Ergebnisses – ebenfalls in einer Gemeinderatssitzung

am 5. 1. 1969 ausgezählt wurde:

Abgegebene Stimmen: 1.652 (86,08 %)

Ja: 468 (28,32 %)

Nein: 1.161 (70,27 %)

Ungültig: 23 (1,41 %)

Die Kärlicher Gemeinderäte sahen sich durch das eindeutig

negative Votum eines Großteils der Bevölkerung bestätigt und

glaubten nun, die ungeliebte „Zwangsvereinigung“ abwenden

zu können. Aus Sicht der Kärlicher Gemeinderäte sprachen

auch einige wichtige Fakten gegen den Zusammenschluss. Der

Gemeinde-Etat Kärlichs war zu diesem Zeitpunkt im Gegensatz

zu dem des Nachbarn Mülheim schuldenfrei. Zudem wollte

man erwarteten Gewinn aus der Ausbeute in der Kärlicher

Gemarkung liegender Bodenschätze wie Ton, Bims und Kies für

26


Unsere Heimat STADTJournal

die eigenen Bürger nutzen. Insgesamt glaubten die Kärlicher

auch, in ihrer Gemeinde eine fortgeschrittenere Infrastruktur

verwirklicht zu haben als die Mülheimer. Diese Vorzüge sah

man gefährdet, wenn die kleinere Gemeinde Kärlich mit der

größeren Mülheim vereinigt würde, so dass auch das Abstimmungsgewicht

der Kärlicher Vertreter in einem gemeinsamen

Gemeinderat stark reduziert würde. Unter Berücksichtigung

dieser Aspekte war man überzeugt, für die Bürger Kärlichs keinen

Vorteil aus einem Zusammenschluss erwarten zu können.

„Der Bürgermeister freute sich über die Meinung der Einwohner.

Er erklärte sich bereit, sich auch weiterhin für die Bevölkerung

einzusetzen, auch gegen die Fraktionen in Mainz.“

Doch schon in der Sitzung am 4.2.1969 wurde in Kärlich

bekannt gegeben, „dass mit der 6. Ergänzung des Verwaltungsgesetzes

des Landes Rheinland-Pfalz

der Zusammenschluss der Gemeinde Kärlich

mit der Gemeinde Mülheim beschlossen

worden ist“.

Damit waren endgültige Tatsachen von

oben her geschaffen. Einige Mitglieder

im Gemeinderat Kärlich waren empört, so

dass sogar erwogen wurde, eine Verfassungsklage

gegen die Verordnung anzustrengen.

Während die Mülheimer sich mit

der neuen Situation abgefunden hatten,

konnte man sich im Kärlicher Gemeinderat

nicht so leicht beruhigen. In der nächsten

Sitzung vom 5.3.1969 wurde unter „Mitteilung

der Verwaltung“ vom „schwärzesten

Tag in der über 1000 Jahre alten Geschichte

der Gemeinde Kärlich“ und von „Willkür“ der Landtagsabgeordneten

gesprochen. Mit Mehrheit beschloss man,

eine Verfassungsklage zu erheben. Dieser Beschluss wurde

aber später nicht mehr aufgegriffen, da es der Regierung in

Mainz gelungen war, die Ratsmitglieder von der Aussichtslosigkeit

des Vorhabens zu überzeugen.

Als sich nach einigen Wochen die Wogen der Empörung geglättet

hatten, dachte man schon über den Namen der neuen Großgemeinde

nach. Im Kärlicher Gemeinderat votierte man für die

Bezeichnung „Kärlich“; sollte man sich darauf mit den Mülheimern

nicht einigen können, wollte man die Neuschöpfung „Kirschheim“

vorschlagen. In der nächsten Ratssitzung vom 1.4.1969

standen dann nur noch die Vorschläge „Kärlich“ und erstmals ein

Doppelname, nämlich „Kärlich-Mülheim“, zur Debatte.

Andererseits entschied sich der Gemeinderat Mülheim in seiner

Sitzung vom 2.4.1969 für den Vorschlag „Mülheim-Kärlich“.

Die endgültige Festlegung traf aber auch in diesem Fall die

Landesregierung; denn am 12.5.1969 gab der erste Beigeordnete

des Gemeinderates Mülheim, Philipp Heift, lapidar

bekannt: „Der Innenminister hat am 28.4.1969 den Namen der

neuen Gemeinde bestimmt. Der neue Name heißt: MÜLHEIM-

KÄRLICH; es wurde am 4. Mai im Staatsanzeiger verkündet.“

Dass man sich schließlich bald auf beiden Seiten mit den

neuen Gegebenheiten abgefunden hat, ergibt sich nicht

zuletzt daraus, dass beide Gemeinderäte den „Auseinandersetzungsvertrag

zwischen den Gemeinden Mülheim – Kärlich“

nach einigen geringfügigen Änderungen problemlos ratifiziert

haben. Andererseits wurde die Empörung über den ungewollten

Zusammenschluss in Kärlich noch dadurch für die

Öffentlichkeit sichtbar gemacht, dass der Bürgermeister die

Ortsfahne mit einem Trauerflor während der letzten Tage der

Selbständigkeit der Gemeinde auf Halbmast setzen ließ.

Am 11. Juli 1969 trat erstmals der am 9.6.1969 neu gewählte

Gemeinderat der neuen Großgemeinde Mülheim-Kärlich

zusammen. Er wählte Philipp Heift (CDU) aus dem Ortsteil Mülheim

zum ersten Bürgermeister, erster Beigeordneter wurde

Ludwig Hahn (SPD) aus Mülheim, zweiter Beigeordneter Viktor

Flöck (CDU), bisheriger Bürgermeister von Kärlich. Am 28.

Januar beschloss der Rat die Festlegung eines neuen Gemeindewappens:

„In Silber zwei schräggekreuzte Bischofsstäbe,

belegt mit einem roten Balkenkreuz, in

dessen Mitte ein silbernes Mühleisen.“

Man kann feststellen, dass die Zusammenarbeit

der Ratsmitglieder nach näherem

Kennenlernen immer besser und problemloser

verlief, wenn es auch noch einige Jahre

gedauert hat, bis das Ortsteildenken in den

politischen Gremien keine Rolle mehr spielte.

Dazu hat auch beigetragen, dass von 1991

bis 2004 als Nachfolger von Philipp Heift der

aus Kärlich stammende Rudolf Oehlig zum

Bürgermeister der Gemeinde bzw. seit 1996

der Stadt gewählt worden ist.

Und die Bewohner der beiden

ehemals selbständigen Orte?

Für sie haben sich die geschilderten Ereignisse und deren

Folgen kaum nennenswert bemerkbar gemacht. Drei Ortsteile,

nämlich Mülheim, Kärlich und Urmitz-Bahnhof, und der

Gewerbepark Depot wurden nun ausgewiesen. Auch einige

wenige Straßen mussten nach dem Zusammenschluss wegen

Doppelbenennung neu bezeichnet werden, so erhielten Waldstraße,

Auf dem Nippes, Stationsweg, Clemensstraße und Blumenstraße

ihre heutigen Namen. Viele Vorbehalte und Ängste

haben sich als unbegründet erwiesen. Das Rathaus befand

sich jetzt für alle Einwohner in Mülheim; aber auch im Kärlicher

Gemeindebüro fanden Sprechstunden statt, und man konnte

sich wie vorher an den jeweiligen Bürgermeister, nun an den

neuen volksnahen Ortsvorsteher oder den bekannten Beigeordneten

aus dem eigenen Ortsteil wenden, wenn Anliegen

oder Fragen anstanden. So kann man sagen, dass die Existenz

der einen Gemeinde bzw. seit 1996 Stadt „Mülheim-Kärlich“

sehr bald zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Auch die

bisher ortsteilbezogenen Vereine öffnen sich immer mehr für

Mitglieder aus dem jeweils anderen Stadtteil. Die Bevölkerung

fühlt sich wohl in einem überschaubaren, ökonomisch erfolgreichen

und selbstbewussten Gemeinwesen, das durch den

Zusammenschluss zweier alter Gemeinden auch in Verbandsgemeinde

und Kreis an Bedeutung gewonnen hat.

Winfried Henrichs

27


STADTJournal Stadtfest

Zum 50-jährigen regiert Angelina I.

Stadtfest trotzt der Witterung

Der TC Mülheim-Kärlich sorgte für Bewegung, vor

allem bei den jungen Besuchern.

Bürgermeister Gerd Harner eröffnete gemeinsam mit Verbandsgemeinde

Bürgermeister Thomas Przybylla das Stadtfest. Auch Innenminister

Roger Lewentz war zu Gast.

Trotz Regenschauern feierten viele Mülheim-Kärlicher gemeinsam das

50-jährige.

Angelina I. wird zur neuen Kirschblütenkönigin gekrönt und übernimmt

nach 2 jähriger Amtszeit von Marie Gebauer dieses spannende Amt.

Die Feuerwehr Mülheim-Kärlich war mit ihrem

Feuerwehrauto ein echter Publikumsmagnet.

Ein großer Chor – Schüler und Schülerinnen der

Grundschulen aus Mülheim, Kärlich und Urmitz/

Bahnhof sangen gemeinsam zur Eröffnung.


Stadtfest STADTJournal

Schecküberreichungen für Fly and Help

Mülheim-Kärlich soll die Schule in Togo heißen

Auf dem Flohmarkt war für jeden etwas dabei .

Die CDU Fraktion sammelte anlässlich ihres Sommerfestes im August für

die Aktion „Schule in Togo“ und überreichte einen symbolichen Scheck

über 500 Euro an Hans-Peter Röhrig von Fly and Help (3. v.r.) sowie Ideengeber

Thomas Theisen.

Rund um den Lindemann war viel los an diesem besonderen Sonntag.

Die Grundschule Christophorus veranstaltete im Mai einen Spendenlauf,

um die Sammelaktion zu unterstützen. Schulleiterin Birgit Simons-Eger

(links) und die Fördervereinsvorsitzende Simone Billig überreichten den

Scheck über sage und schreibe 4.650 Euro.

Originale begegneten sich beim Bummeln durch die Kapellenstraße: Der

„Lindemann“ Horst Hohn und das „Kowelenzer“ Rentnerduo Willi und Ernst

sowie Hans-Peter Röhrig und weitere Bürgerinnen.

Zeit für gute Begegnungen, gute Gespräche und guten Wein.

„Nippes vom Nippes“ brachte unfassbare 3.131 Euro ein. Das Orgateam

berichtete auf der Stadtfestbühne stolz von einer unglaublichen Solidarität

und einem neuen guten Geist in ihrer Straße.

29


STADTJournal Unsere Heimat

Philipp Heift, erster Bürgermeister und

Ehrenbürger der Stadt Mülheim-Kärlich

Versucht man, sich im Internet über Philipp Heift kundig zu

machen, so ist sein Leben und Handeln für Mülheim-Kärlich

nach Wikipedia lediglich in einem Satz zusammengefasst:

dass unter der Verwaltung „des ersten Mülheim-Kärlicher Bürgermeisters

Philipp Heift ab 1967 ein Gewerbegebiet [entstand],

in dem heute rund 300 Betriebe mit mehr als 6000 Arbeitsplätzen

ansässig sind“. Der Name der Philipp-Heift-Halle

wird auch noch erwähnt. Wenn man also mehr

über einen solchen Mitbürger wissen will, so

muss man sich doch in die Annalen und

Sitzungsprotokolle hinein vertiefen.

So hat mir Karl Heift, Sohn von Philipp

Heift, einen Einblick von Philipp Heift in

sein Archiv gegeben.

Geboren wurde Philipp Heift am

07. März 1928 in Mülheim als

Sohn einer eingesessenen Mülheimer

Familie. Nach dem Besuch der Volksschule

erlernte er einen Handwerksberuf, war im

Bimsabbau und als Obstprüfer bei der Raiffeisen-Genossenschaft

tätig. 1960 übernahm er das Einzelhandelsgeschäft seiner

Eltern in der Bassenheimer Straße. Philipp Heift engagierte

sich in vielen Vereinen, besonders im Obst- und Gartenbau-

Verein, dessen Vorsitzender er auch war.

Politisch rückte Philipp Heift 1967 in den Gemeinderat nach

und wurde schon 1968 nach Ausscheiden seines Vorgängers

als zweiter Beigeordneter mit den Aufgaben des Bürgermeisters

beauftragt. Seine erste Aufgabe war es nun, den Zusammenschluss

von Mülheim und Kärlich aufgrund der Kommunalreform

vom 8. Juni 1969 zu verwirklichen. Nach dem

Rücktritt von Viktor Flöck, der am Tag des Zusammenschlusses

die Fahne an seinem Büro in Kärlich auf Halbmast setzte, wurde

Philipp Heift am 11. Juli 1969 zum Bürgermeister der Großgemeinde

gewählt. In den nächsten 20 Jahren bis 1989 war

Philipp Heift ununterbrochen Bürgermeister von Mülheim-

Kärlich, aber auch seit Oktober 1970 Mitglied im Verbandsgemeinderat

in der Funktion des CDU-Fraktionsvorsitzenden.

Eine seiner Aufgaben war unter anderem im Oktober 1972

zusammen mit Dechant Hammes die Verabschiedung von

Ordensschwester Goara.

Seine Verantwortung und beispielhafte Leistungen für einen

einzigartigen wirtschaftlichen Aufschwung spiegeln sich im

Volumen des Haushaltsplanes (1969 2,5 Millionen, 1989 ca. 60

Millionen) wider. Seine Philosophie war, „die Gemeinde trotz

hoher Anforderungen durch notwendige Investitionen nicht

nur schuldenfrei zu halten, sondern auch durch finanzielle Rücklage

für größere Vorhaben …, bereitzustellen.“ (Protokoll TO

vom 06.01.1991) Sicherlich findet die Erschließung eines Gewerbegebietes

(1968/69) die höchste Anerkennung, was bis heute

wohl die besten Früchte getragen hat. Das Gewerbegebiet

Mülheim-Kärlich gilt seit Jahren als das größte zusammenhängende

Gewerbegebiet in Deutschland. Wenn auch heute das

AKW nicht mehr in Betrieb ist und abgerissen wurde, so muss

man jedoch auch einräumen, dass es wohl die zweitgrößte Einnahmequelle

für Mülheim-Kärlich war. Philipp Heift sah darin die

Notwendigkeit, „den wachsenden Energiebedarf zu decken, die

Umwelt zu entlasten und für die wachsende Gemeinde zusätzliche

Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.“ Stets war Philipp

Heift kompromissbereit und selbstlos, ohne Rücksicht auf persönliche

Belange. Unter seiner Bürgermeisterschaft konnten mit

den sprudelnden Einnahmen sehr viele Projekte, die ich nur in

Kürze aufzählen darf, verwirklicht werden,

• wie 1976 Gründung des Schul- und Sportzentrums Mülheim-Kärlich.

• Bau verschiedener Hallen, wie Tauris, das mit 30 Millionen DM

• selbstfinanziert wurde, Rheinlandhalle, Kurfürstenhalle,

Mehrzweckhalle Urmitz-Bahnhof, Philipp-Heift-Halle

• Einweihung der Rheinlandhalle am 9. August 1980 mit Kultusminsterin

Laurien und Regierungspräsident Korbach

• Erneuerung der drei Sportplätze in den Ortsteilen mit

Umkleidemöglichkeiten

• Bau des Nassspielplatzes

• Bau des Château-Renault-Platzes als Folge der Städte-

Partnerschaft

• Erschließung der Römervilla und des Sauerbrunnens

(Buuë) an der Waldmühle

• Bau des Rückhaltebeckens und Erneuerung vieler Waldflächen

• Schaffung vieler neuer Spazier- und Wanderwege

• Ausbau von Straßen und Plätzen

• Modernisierung der Kindergärten in den drei Ortsteilen

• Renovierung der Alten Kapelle am Rathaus

• Errichtung verschiedener Grillhüten für die Freizeitgestaltung

30


Unsere Heimat STADTJournal

Dafür wurden Philipp Heift alle Ehren zuteil.

Am 6. März 1980 überbrachte ihm Landrat Dr. Klinkhammer

das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz

am Bande. Am 8. März 1991 erhielt er die Ehrenbürgerschaft

von Mülheim-Kärlich. In diesem Zusammenhang verabschiedeten

ihn Staatssekretärin Roswitha Verhüelsdonk, Rudolf

Oehlig und die Beigeordneten Klöckner und Rohm auch in seinen

Ruhestand.

Bau eines Sporthotels neben der Philipp-Heift-Halle oder dem

Jugendzentrum. Jährlich finden im Schul- und Sportzentrum

sehr viele Sportveranstaltungen statt, wobei keine Unterkunftsmöglichkeiten

in der näheren Umgebung zur Verfügung

stehen. Auch Besucher von Koblenz und Andernach könnten

hier buchen, wodurch Mülheim-Kärlich noch attraktiver würde.

Franz-Josef Baulig/Karl Heift

Quellen:

Tagesordnungspunkt 11 der 13. Sitzung des Hauptausschusses

der Ortsgemeinde Mülheim-Kärlich am 06.01.1991

Bilder: Karl Heift privat

Nach einem erfüllten und erfolgreichen Leben starb Philipp

Heift am 02. September 2002.

Als gebürtiger Mülheimer darf auch ich stolz auf eine solche

Stadt sein. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit eine

Ausstellung auf dem Saal Geisler (heute Brauhaus) modellhaft

die Entwicklung von Mülheim dargestellt wurde.

Heute bin ich der Meinung, dass 90 % der Modelle Wirklichkeit

geworden sind.

Trotzdem wäre es wünschenswert, dass zur Ergänzung und

Erweiterung von Philipp Heifts Werk in der Stadt Mülheim-

Kärlich noch drei Zukunftsprojekte ihre Vollendung finden

würden:

Ein Freizeitsee hinter der Philipp-Heift-Halle als Naherholungsgebiet,

wo ja schon das „Loch“ durch den Kiesabbau gegraben

ist. In dem damaligen Projekt war ein solcher See in der Planung.

Neben dem Tauris ein Freizeit-Schwimmbad, wodurch evtl.

jährliche Unkosten für das Tauris verringert werden könnten.

Für die ganze Verbandsgemeinde wäre es ein zentraler Mittelpunkt

und man brauchte nicht mehr in Freibäder nach

Koblenz, Andernach, Plaidt … auszuweichen.

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STADTJournal Sonderthema

„Seniorentreff Häusje“

Grill-Fest am Lukas-Weiher

Es war wieder

soweit: Das zweite

Grillfest durften

die Häusje-Damen am

10.8.19 auf Einladung

von Frau Riechert am

Lukas-Weiher feiern. Ein

wunderschöner Platz,

wie aus dem Bilderbuch,

der zum Spazieren, zum

Schauen und zum Ausruhen

einlud.

Grillwürstchen (gespendet von der Metzgerei Becker). Grillsteaks

und allerlei Getränken, machten wir uns auf, die Tische wie immer

schön zu gestalten. Leider machte uns der starke Wind einen

Strich durch die Rechnung; also blieben die Tische rustikal.

Als Gäste konnten wir den neuen Bürgermeister Gert Harner

begrüßen, der mit jeder der Häusje-Damen einen kurzen

Plausch hielt. Die Seniorinnen hatten die Bürgermeisterwahl

mit großem Interesse verfolgt und freuten sich, mit zu den

ersten zu gehören, die der „Neue im Rathaus“ besucht.

Natürlich war auch Herr Weiler wieder dabei; ebenso Herr

Dötsch, Herr Hohn und Pastor Rams.

Besuch des neue Bürgermeisters

Gerd Harner in Begleitung vom

1. Beigeordneten Albert Weiler

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Schrankseiten lange erhalten.

Auch Markus Lamprecht erschien frohgelaunt. Allerdings zu

spät für unseren gemeinsamen Gesang. Da ist uns allen mal

wieder aufgefallen, dass Markus einfach ein Teil unserer Gruppe

ist und das Singen mit ihm noch bessere

Töne aus uns heraus bringt. Dabei wollen

wir Herrn Harner und Hern Weiler

loben, die kräftig mitgesungen haben.

Da uns der Wettergott hold war, Pastor

Rams hatte bestimmt am Vorabend

noch ein Wettergespräch mit seinen

Chef, brachen die ersten so gegen 19

Uhr gestärkt und mit viel Freude über

den gelungenen Tag nach Hause auf.

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Pastor Rams inmitten der Senioren

Ich möchte Frau Riechert noch einmal

ganz herzlich danken, dass sie uns diesen

schönen Ort für unser Fest überlassen

hat und auch, dass wir im nächsten

Jahr wiederkommen dürfen.

Es war ein gelungener Nachmittag!

34


Stammtisch anlässlich seines 30 jährigen Bestehens unterwegs

wurde unser Stammtisch von Müttern gegründet,

deren Kinder in diesem Jahr aus der Grund-

1989

schule entlassen wurden. Auch die Klassenlehrerin wurde mit

ins Boot genommen. Seitdem treffen wir uns monatlich, mal

privat, mal in Restaurants.

Immer sind Einigkeit und Frohsinn angesagt. Viele erlebnisreiche

Ausflüge und 3-Tages-Fahrten haben wir unternommen.

So fuhren wir am 27.09.2019 mit dem Zug von Koblenz nach

Rüdesheim. Dort besichtigten wir das Niederwalddenkmal

und genossen von oben den Blick auf den Rhein.

Anschließend stillten wir unseren Hunger in einem super

Schlemmerlokal. Natürlich durfte auch der Nachtisch nicht

fehlen, die Eisbecher waren fantastisch!

Nachmittags ging es mit der „Goethe“ nach Koblenz zurück,

wo uns einige der Väter der damaligen Schüler abholten.

Es war ein wunderschöner Tag.

Nun freuen wir uns auf die nächsten Treffen

Sonderthema STADTJournal

Annemarie, Astrid, Christine, Gabi, Hannelore, Karin,

Magdalene, Marita und Rita

Wanderung durchs Kasbachtal 2009

3 Tage Altenahr 2015 Tagesfahrt nach Rüdesheim 2019

3 Tage Maikammer 2013

Wir räumen unser Lager...

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35


STADTJournal Sonderthema

KIRMES ?

Wat is dat ?

Egal wo man in den letzten Wochen und Monaten im Kreis

Mayen-Koblenz war, überall sah man Schilder und Plakate

für die Kirmes. Vom Deutschen Eck mit Feuerwerk, bis zum

kleinsten Ort an der Mosel wurde sie gefeiert. Doch was ist überhaupt

Kirmes und warum wird gefeiert? Wenn man Wikipedia

fragt, kann „Kermes“, wie es in manchen Orten auch ausgesprochen

wird, der Name für einen Farbstoff sein oder ein deutscher

Spielfilm aus den 60er-Jahren mit Götz George. Aber eigentlich

steht Kirmes für Kirchweihe; die findet immer dann statt, wenn

eine Kirche zum ersten Mal als Gotteshaus in Dienst genommen

wird. Dieser Tag wird festgehalten und jährlich zelebriert; im

Mittelalter kamen zu diesem Tag alle Bürger zusammen und feierten

nach der Messe noch gemeinsam weiter Markt und Volksfest.

Dieser Brauch hielt sich über die Jahre, in Bayern wurde

1866 sogar die „Allerweltskirchweih“ eingeführt, um die vielen

kleinen Kirchweihfeste, die zum Teil sehr ausgedehnt waren, einzudämmen.

Deshalb wird heute immer noch dieser Brauch aus

dem Mittelalter in vielen Orten gemeinsam als Kirmes gefeiert,

meistens auch, um den Tag oder Monat der Kirchweih oder des

Patrozinium. So ist in Kärlich der heilige Mauritius, der der Kirche

seinen Namen gibt; dieser lebte um 290 und wird als Schutzheiliger

des Heeres und der Infanterie gesehen.

Wie sieht es heutzutage auf dem Kirmesplatz aus? Denk man

immer noch an die Einweihung der Kirche und den heiligen

Mauritius, wenn man am Bierbrunnen steht und den Kinder

Fahrchips für das Karussell gibt? Für die Ki&Ka Kärlich ist beides

wichtig, sowohl der Festgottesdienst und der eingeweihte Kirmesbaum

als auch die vielen Menschen, die sich jedes Jahr

dort versammeln, um gemeinsam dieses Fest zu feiern. Dabei

wird dann mit der Familie über den Platz spaziert, die Kinder

freuen sich über Fahrgeschäfte und Losbuden, während man

sich gemeinsam mit Freunden auf ein Bier trifft und gemeinsam

über die neuesten Themen aus Dorf und Welt quatscht.

Hier ist der Alltag dann für ein paar Stunden egal und man

verbringt zusammen eine schöne Zeit, lernt neue Menschen

kennen, lacht und singt gemeinsam. Das ist Kirmes.

Was bedeutet Kirmes für Dich? Lass es uns wissen und schreib uns

an unsere Pinnwand oder zeig uns mit einem Bild und dem Hashtag

#imherzenblau, was Kirmes für Dich bedeutet und ausmacht.

Die Ki&Ka Kärlich freut sich auf jeden Fall schon sehr darauf!

Sein Gedenktag ist der 22. September, sodass die Kärlicher

Kirmes immer um dieses Wochenende stattfindet. Dieses Jahr

ist es der 21.09.2019, an dem der Kirmesplatz für alle Besucher

eröffnet wird, nachdem um 17:00 Uhr der Kirmesgottesdienst

in der Pfarrkirche St. Mauritius gehalten wurde.

36


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STADTJournal Sonderthema

Save the Date!

Lichter der Hoffnung am 23. November

um 19.00 Uhr in St. Mauritius!

Am 23. November führt der Chor Con Spirito Kärlich in der

Pfarrkirche St. Mauritius Kärlich unter der Leitung von Frau

Dr. Ute Mittelberg die Adventskantate "Lichter der Hoffnung "

von Klaus Heizmann auf.

Mitwirkende sind Fabian Glück (Bariton), Britta Holzheimer

(Sprecherin), Kerstin Specht (Sprecherin), Alois Weller (Sprecher),

das Schöneck Ensemble und der Chor Con Spirito Kärlich.

Eintritt: 10.00€

Einlass ist ab 18.15 Uhr .

Tickets sind ab Oktober bei den Vorverkaufstellen CAW am

Rathaus, Volksbank Mülheim-Kärlich, Sparkasse Mülheim, den

Pfarrbüros Mülheim und Kärlich, beim Vorstand des Chors

Con Spirito sowie an der Abendkasse erhältlich.

Pfarrfest in Mülheim

Am ersten Wochenende im September wurde in

Mülheim wieder das traditionelle Pfarrfest gefeiert.

Den Auftakt bildete das feierliche Hochamt

welches vom Kinderchor musikalisch mitgestaltet wurde.

Im Anschluss gab es im Pfarrgarten ein buntes Programm

für Alt und Jung. Auf der Bühne konnten die Oldis der Frei

weg Mülheim und der MGV Cäcilia bewundert werden.

Glockenturm und die Orgel erklärt zu bekommen. Neben der

Mithilfe beim Auf- und Abbau des Festplatzes zeigte sich die

KaJu Mülheim auch für die Spielbude verantwortlich. Gleichzeitig

wurde der Rahmen des Pfarrfestes genutzt, um eine

Spende in Höhe von 1.000 EUR aus dem KaJu-Kläppererlös

2019 an Tom Theisen zu übergeben um damit eine Schule in

Togo zu unterstützen.

Wenige Tage vor dem Pfarrfest feierte der ehemalige Pfarrer

Alios Weller seinen 80. Geburtstag. Natürlich waren auch zahlreiche

Gratulanten von Gruppierungen und der Stadt gekommen,

um den Jubilar zu würdigen.

Trotz leichter Regenschauern waren sich alle einig, es war eine

gelungene Veranstaltung, die nur durch die Mithilfe von vielen

Ehrenamtlichen durchgeführt werden kann. Der Pfarrgemeinderat

Mülheim bedankt sich bei allen, die sich eingebracht haben.

Auch die Mini-Möhnchen zeigen einen Tanz und erfreuten

die Besucher. In diesem Jahr wurde zum 2. Mal fair gefeiert,

und der „Eine Welt Kreis“ verkaufte und informierte über

fair gehandelte Produkte. Zusätzlich wurde regionales

Obst, Marmelade und Rapsöl von den Obsthöfen Mohrs

und Spurzem-Kreuter angeboten. Im Pfarrheim waren

die leckeren Kuchen der KFD schnell ausverkauft. Trotzdem

musste keiner hungern, denn der Imbisstand hatte

noch Deftiges zu bieten. Wer sportlich fit war, bekam auch

die Möglichkeit, den Kirchturm zu erklimmen und den

38


Sonderthema STADTJournal

Der MGV Frohsinn 1901 Mülheim

lud zum Kirmesspätschoppen

Auch dieses Jahr fand der Kirmesspätschoppen des

MGV Frohsinn 1901 Mülheim wie gewohnt statt. Viele

Freunde, Gönner und Sänger des MGV Frohsinn fanden

sich zu einem gemütlichen Kirmesspätschoppen im Hotel

Grüters ein. Nach der Begrüßung einiger geladener Ehrengäste,

wie dem Stadtbürgermeister Herrn Gerd Harner und der

Beigeordneten Frau Martina Böth-Baulig, ging es auch schon

mit der ersten Musikeinlage los.

Nikolaus-Comedy

05./06. Dezember

mit:

Karl Heinz Müller, der 1. Vorsitzender des MGV Frohsinn 1901 Mülheim,

begrüßte weiterhin den Ehrenvorsitzenden Erich Schuth,

den 1. Vorsitzenden des MGV „Liederkranz“ 1904 Kärlich, sowie

die vielen anwesenden Kärlicher Sänger mit ihren Frauen. Als

Überraschungsgast konnte der Ausscheller „Lindemann“, alias

Horst Hohn, begrüßt werden. Er informierte die Anwesenden

über das Neueste in der Stadt Mülheim-Kärlich und der Verbandsgemeinde.

Viel Applaus war der Lohn für aktuelle Information.

Kai

Kramosta

Gröning

Heinz

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Beachten Sie unsere neuen Öffnungszeiten!

Montag/Dienstag und Donnerstag ab 17:00 Uhr

Sonntag 11:00 - 15:00 Uhr

Der Auftritt des Männer-Chors Mülheim-Kärlich 2007 –

Gemischter Chor- mit ein paar stimmungsvollen Liedern unter

Leitung der Dirigentin Frau Olga Backhaus kam bei den Gästen

wieder gut an.

Wir suchen Verstärkung!

Servicekraft/Bedienung/Küchenhilfe

in Teilzeit bzw. zur Aushilfe

Es wurde an diesem Abend viel gesungen, geschunkelt und

erzählt. Abschluss des Abends war eine vorbereitete Tombola,

bei der es als Hauptpreise einen Akkuhand– und Bodensauger

und einen Soda-Stream zu gewinnen gab. Der Akkusauger

ging an Herrn Heinrich Marx und der Soda-Streamer an Rosel

Dötsch. Viele kleine Preise fanden an diesem Abend auch ihre

Gewinner. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.

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Hotel - Restaurant - Feierlichkeiten - Tagungen

39


STADTJournal Sonderthema

- Termine

17.09.2019 Kegeln Herren

16.30 Uhr, Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich. Interessierte sind

herzlich willkommen und können sich bei Peter Mülhöfer, Tel.

0176 81294083 melden.

07.10.2019 Nachtwächterführung in Andernach

Für Montag, 07.10.19, lädt die Seniorengruppe der Kolpingsfamilie

Kärlich nach Andernach zu einer Nachtwächterführung

ein. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um telefonische

Anmeldung gebeten bei Mechtild Baer, 3396, Klaus Redwanz,

3787, oder Henning Tapper, 49681.

11.10.2019 Besuch der Mosenmühle

Am Freitag, 11. Oktober wollen wir um 17 Uhr die historische

und noch immer von Wasser betriebene Mosenmühle in

Brohl-Lützing besichtigen. Da hier etliche Stufen und Schrägen

zu bewältigen sind, ist die Führung für gehbehinderte

Menschen laut Frau Mosen nicht geeignet. Bei der Mühle

befindet sich auch ein Mühlenladen, in dem Mehl in unterschiedlichster

Form, sowie Getreide, Nüsse und andere Dinge

gekauft werden können. Informationen zur Anfahrt erfolgen,

wenn die Teilnehmer feststehen.

Wir bitten um Anmeldung bei Astrid Schmidt, Telefon 02630

3583. Kosten: 5 Euro p.P.

15.10.2019 Kegeln Herren

16.30 Uhr, Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich. Interessierte sind

herzlich willkommen und können sich bei Peter Mülhöfer, Tel.

0176 81294083 melden.

27.10.2019 Weltgebetstag des Bezirks Engers-Kunostein

Heilige Messe in St. Mathias, Neuwied. Beginn: 9.30 Uhr.

Gedicht

Ehrenamt, Brauchtum und Kultur

Schön, dass es noch Menschen gibt in unsere Stadt, die immer noch ehrenamtlich

ihre Zeit im Altenheim und im Häusje mit dessen Bewohnern verbringen. Man

spielt, singt, lacht und hört ihnen zu. Denn das ist wichtig. Senioren wollen erzählen,

wie es einst war.

Lena fing an. Wir versorgten die Familie, Haus, Hof und Garten. Frisch stand das

Essen immer auf dem Tisch. Freizeit, nein, wir waren und blieben daheim. Das

war damals so. Heute sagt man vielleicht Brauchtum.

Anna fügte noch hinzu: Samstags war Badetag und nur Samstag. Es roch im

ganzen Haus nach Fichtennadeln-Duft. Man fegte noch die Straße rein, denn für

Sonntag musste sie sauber sein.

Drei Hl. Messen an einem Sonntagmorgen, dafür hatten ein Pastor und ein

Kaplan zu sorgen.

Und wir legten uns in feine Garderoben, sagte Lena. Sonntagskleider. Und nur

für Sonntags. Ich würde sagen: Das war für uns Kultur. Doch heute gibt es von

alledem, nur noch wenig zu sehen. Messen, ja, wenn ein Pastor gerade ist da.

Sonntagskleider, nein, müssen nicht extra sein; man lebt mit der Mode in den

Tag hinein.

Doch schön war die damalige Zeit, ruhig und geregelt. Und man half sich,

wenn man sah, dass es nötig war.

Das Wort Ehrenamt, nein das gab es nicht. Hilfe gegenseitig, war für uns Pflicht.

Lydia Braun

40


Der kleine Nette 2019

Auszug aus unseren Event- und Musical-Tagesfahrten

So. 20.10. Große Flottenparade inkl. Schifffahrt, Kaffee & Kuchen, Winzerplatte und Feuerwerk 74,-

So. 10.11. STARLIGHT EXPRESS in Bochum ab 103,-

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Fr. 01.11. Roermond Shopping im Designer Outlet und im Stadtzentrum 27,-

So. 09.11. Halbtagesfahrt zum Saisonabschluss inkl. Kaffee & Kuchen, Musik & Tanz 29,-

Sa. 23.11. Centr`O Oberhausen 27,-

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5 Tage Saisonabschlussfahrt Herbst auf Rügen: Hotel ***, Tagesausfl

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Fr. 01.11.

3 Tage Hamburg: Hotel ***, Stadtrundfahrt, Möglichkeit zum Musicalbesuch

z.B. Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN, TINA - DAS TINA TURNER MUSICAL,

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So. 17.11.

3 Tage Überraschungsreise zum St. Martins Tag: Hotel *** Plus, Tagesausfl

ug, Sankt-Martins-Umzug und Gänsebratenessen, Unterhaltungsabend

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So. 01.12.

4 Tage Advent in Thüringen: Hotel *** Plus, Besuch der Weihnachtsmärkte

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STADTJournal Sonderthema

Möhnen-Club 1950 Mülheim e.V.

Wie Mülheim-Kärlich zur Möhnen-Hochburg wurde

Zum Brauchtum in Mülheim-Kärlich zählt zweifelsfrei der Karneval. Er verleiht der Lebensfreude Ausdruck, die uns Mülheim-

Kärlicher auszeichnet. In unserer Stadt gibt es vier karnevalistische Organisationen. Ein Verein hat zwei Besonderheiten, die ihn

von den anderen unterscheiden:

Dem Mülheimer Möhnen-Club dürfen grundsätzlich nur Frauen angehören. Darüber hinaus ist der Verein mit aktuell über

850 Mitgliedern der größte seiner Art in Deutschland. Nahezu im ganzen Bundesgebiet kennt man das bunte Treiben am

Schwerdonnerstag in Mülheim-Kärlich.

Die Geschichte des Vereins beginnt wenige Jahre nach

dem zweiten Weltkrieg. Organisierten Karneval gab

es zuvor in Urmitz-Bahnhof (1911) und Kärlich (seit

1920). Dieser war jedoch von Männern dominiert. Nicht nur in

Mülheim, sondern auch in Urmitz-Bahnhof fanden sich daher

einige engagierte Frauen, die das ändern wollten. Während

die Urmitz-Bahnhofer Möhnen nur kurze Zeit existierten, sah

dies in Mülheim anders aus: Fünf engagierte Frauen hatten

1950 die Idee, zu einer Gründungsversammlung eines neuen

Vereins einzuladen. Der Aufruf hatte großen Erfolg: 120 Frauen

erschienen zur Gründungsversammlung, die im Mai 1950 im

Gasthaus „Zur Sonne“ stattfand. Die erste große Veranstaltung

des Vereins war ein „Bunter

Abend“ am 11.11.1950.

Bereits im ersten Jahr

des Bestehens wurde die

Durchführung eines Möhnenzuges

angestrebt. Auch

dieser wurde ein Überraschungserfolg:

12 Wagen

und einige Fußgruppen

schlängelten sich durch die

Straßen des damals noch

eigenständigen Ortes Mülheim.

Der „Bunte Abend“

wurde im Laufe der Zeit

durch die beliebten Möhnensitzungen

ersetzt. Früher

fanden diese im großen

Das historische Foto zeigt eine

Möhnen-Sitzung in den 50er-

Jahren mit dem damaligen

Ausscheller Peter Linden,

genannt „Lindemann“.

Saal des Gasthauses „Zur

Stadt Koblenz“ (heute: Altes

Brauhaus) statt. Seit einigen

Jahren dient die Kurfürstenhalle

als Narhalla. Die zwei

Sitzungen sind regelmäßig

mit je rund 400 Zuschauern

schnell ausverkauft. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen nicht

nur die vielen tollen Tanzgruppen, hörenswerten Sängerinnen

und Bütten-Rednerinnen, sondern vor allem das Möhnenpaar.

Nachdem man in den Anfangsjahren jährlich ein neues Möhnenpaar

vorstellte, erfolgt dies seit 1976 im Zweijahresrythmus.

Der Schwerdonnerstags-Umzug erlebte in den 60er- und

70er-Jahren einen unvergleichbaren Zuspruch. Funk und Fernsehen

berichten seitdem jährlich von dem tollen Treiben in

Farbenfrohe Kostüme sind das Markenzeichen des bunten Treibens

am Schwerdonnerstag.

unserer Stadt, am „höchsten Feiertag“ der Möhnen. Vor allem

die farbenfrohen und kreativen Kostüme der Fußgruppen sind

zu einem Markenzeichen geworden. Zu einer Tradition hat sich

zwischenzeitlich auch die Rathaus-Erstürmung entwickelt, die

jährlich am 11.11. stattfindet. Nachdem im vergangenen Jahr

mit der Gruppe „Cat Ballou“ eine Kölsch-Rockband ein tolles

Bühnenprogramm präsentiert wurde, möchte der Möhnen-

Club auch in diesem Jahr den erfolgreichen Weg weitergehen.

Unter anderem wird die Gruppe „Jeckediz“ auftreten.

Das amtierende Möhnenpaar Obermöhn Susanne I. „Nachteule mit

der schnellen Spritze zum Kärjofsglöckelche“ und Möhnerich Tanja I.

„Stylische Fashionqueen auf Highheels vom Nippes“.

42


Gesundheit STADTJournal

Aktueller Möhnenvorstand: (v.l.n.r.) Carla Ebert, Susanne Mattlener,

Sonja Schoor, Tanja Erbar, Edith Thilmann, Martina Niepagen,

Kornelia Punstein, Katja Gaebelein, Sandra Müller (es fehlt: Resi

Mattlener)

Fester Bestandteil im Kalender der Möhnen sind dieses Jahr

auch die Möhnensitzungen am 15. Und 16.11.2019 in der Kurfürstenhalle.

Mit ihrem Bunten Programm für Jung und Alt

laden sie ein.

Trotz aller Erfolge sind die Möhnen aber immer auf dem Boden der

Realität geblieben und haben nie zum Höhenflug angesetzt. Das

ist zweifelsfrei das Erfolgsrezept des Vereins, der nicht nur auf seine

vielen weiblichen Mitglieder stolz ist, sondern auch auf deren Männer.

Sie sind bei vielen Aktivitäten im Hintergrund behilflich.

Das erfolgreiche und vielfältige Wirken hat dazu geführt, dass man

von der Möhnen-Hochburg Mülheim-Kärlich spricht. Die Mitglieder

kommen längst nicht mehr „nur aus Müllem“, sondern auch

aus den anderen Stadtteilen und vielen weiteren umliegenden

Orten. Der Mülheimer Möhnen-Club freut sich über jedes neues

Mitglied, das dazu beiträgt, die schöne Tradition des Möhnen-

Karnevals auch an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

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Beim Möhnen-Umzug am Schwerdonnerstag lacht regelmäßig

nicht nur die Sonne.

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43


STADTJournal Gesundheit

Schulungsreihe der Caritas-Sozialstation

für pflegende Angehörige startet am 15.

Oktober in Weißenthurm

In Deutschland gibt es ca.

drei Millionen pflegebedürftige

Menschen.

Fast 70 % von ihnen

leben zu Hause und

werden von Angehörigen,

Freunden oder

an-deren Bezugspersonen

versorgt. Für

alle Beteiligten bedeutet

die Pflege eines Partners,

Elternteils oder anderen

Familienmitglieds enorme physische

und psychische Belastungen. „Wir

erleben in unserer täglichen Arbeit nach wie

vor sehr viel Unsicherheit und großen Informationsbedarf

rund um das Thema Pflege“,

sagt Gudrun Niggemann, examinierte Pflegefachkraft

des Caritasverbandes Koblenz.

Zu Hause pflegen

Zu Hause pflegen: Unter diesem Titel bietet

der Caritas-Sozialstation eine kostenlose

Schulungsreihe für pflegende Angehörige,

Freunde und Bezugspersonen an.

Der Kurs startet am Dienstag,

15. Oktober um 19

Uhr im St. Franziskushaus

in Weißenthurm

(Kirchstr. 8, 56575

Weißenthurm). An

neun Abenden, jeweils

dienstags von 19 bis

21 Uhr, erhalten die

Teilnehmer wichtige

Informationen und praktische

Tipps.

„Wir möchten den Angehörigen ein Gefühl

der Sicherheit vermitteln“, ergänzt Krankenschwester

Gudrun Niggemann. „Wichtig

ist auch der Austausch. Die Teilnehmer

können die Sorgen und Fragen untereinander

sehr gut verstehen.“

Praktische Übungen stehen im Mittelpunkt:

Pflegetechniken, Prophylaxen, der

richtige Umgang mit Hilfsmitteln. Wie

beugt man Stürzen vor? Wie wäscht man

einen bettlägerigen Menschen? Welche

Techniken entlasten meinen Rücken?

Darüber hinaus vermittelten fachkundige

Referenten wichtige Informationen, u. a. zu

den Neuerungen in der Pflegeversicherung

sowie über die Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten

einer häuslichen

Versorgung.

Weitere Informationen

und Anmeldungen:

Caritasverband Koblenz e.V.,

Die Sozialstation,

Telefon: 0261 13906-226

E-Mail: die-sozialstation@caritas-koblenz.de

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44


Der „Rathausplatz“ oder „Am Brauhaus“

sind beliebte Rentnertreffs. Die Welt der

Ruheständler wird mit zunehmendem Alter

einfach kleiner. Ein Gang zur Waldmühle

ist fast schon etwas Besonderes. Aber es gibt

auch Personen, die haben auch im hohen

Alter noch ausgeprägtes Fernweh.

Einer davon ist Hermann Schmidt (Schmidte

Hermi). Der 75-Jährige war

letztes Jahr in Australien und im vergangenen

Juni machte er eine zehntägige Rundreise

durch Südafrika. Unter anderem besuchte

er die Städte Johannesburg, Pretoria und

Kapstadt. Natürlich stand auch ein Besuch

im weltbekannten Krüger-Nationalpark auf

seiner Reiseroute. „Es war schon beeindruckend,

einen Teil der Tierwelt von Südafrika

in freier Wildbahn zu sehen. Auch Kapstadt

ist eine faszinierende Stadt. Auf der einen Seite

eine Stadt mit europäischem Flair, jedoch auf

der anderen Seite die Townships mit ihrer

großen Armut. Nelson Mandela brachte den

Südafrikanern ihre Freiheit, aber zur Zeit der

Apartheid war das Land viel sicherer. Hier hat

Südafrika noch viel Nachholbedarf“, berichtet

Schmidt, der trotz der erkennbaren Missstände

von dem südlichsten Land des Afrikanischen

Kontinents beeindruckt und begeistert war.

„Auch wenn es nur zehn Tage waren, ich habe

vielfältige Eindrücke gesehen und erlebt. Es

war eine tolle Reise, die ich jedem nur empfehlen

kann“, schwärmt der Rentner. Den alten

Spruch von Sepp Herberger: „Nach dem Spiel

ist vor dem Spiel“, wandelt Schmidt um in:

„Nach der Reise ist vor der Reise“. Denn im

Januar steht schon die nächste Reise an. Diesmal

geht es nach Nepal, hier sind Katmandu

und die Gebirgsriesen bevorzugtes Ziel von

Hermann Schmidt.

Das STADTJournal in Südafrika - Danke Hermi!

Mülheim-Kärlicher auf großer Reise

Menschen STADTJournal

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45


STADTJournal Nachbarschaft

Besonderer Sommerabend mit Cluedo

Bergpflegen Nachbarschaft feiert

Regina Kröger und Norbert Schüller haben sich auf

ihrem Anwesen in der Bergpflege einen besonderen

Garten angelegt. Nicht selten bleiben

Spaziergänger stehen und bewundern die

bunte Vielfalt, im Sommer erst recht

sehenswert durch die zahlreichen

Sonnenblumen.

An einem warmen Sommerabend

im August lud Regina

Kröger anlässlich ihres

Geburtstags Verwandte, Freunde und

Nachbarschaft zu einem Gartenkonzert

mit dem Trio Cluedo ein. Die Liedermacher

begeisterten mit ihren eigenen, aber auch Songs von

Claus Hoffmann, Udo Lindenberg oder Wolfgang

Niedecken. „Diese Musik passte perfekt

in das Ambiente dieses Abends“, fasst

Klaus Schmidt zusammen, der sich

im Scherz als Pressesprecher der

Bergpflege vorstellte. „Das war

erst der Anfang“, ließ er wissen.

Eine Ansage, die allen gefiel,

denn dieser Abend hatte etwas

Besonderes. Dafür waren Christiane

und Klaus Schmidt maßgeblich

mitverantwortlich, denn

sie hatten ihren Freunden und Nachbarn

Regina und Norbert maßgebliche

Unterstützung geleistet.

Die neue Vielfalt – beeindruckende Musik im Big-Band-Sound

Musikalische Höhepunkte am 27. Oktober 2019 in der Kurfürstenhalle

Nach den überwältigenden Erfolgen

der Konzerte 2016 und 2017 folgt

in diesem Jahr die Fortsetzung der

Konzertserie: Am 27. Oktober 2019 wartet

die Big Band Mülheim wieder mit einem

Musikevent der Extraklasse auf. Hochmotiviert

arbeiten alle Musiker bereits seit

Monaten am guten Ton!

„Die Bandbreite der gebotenen Musik des

Big-Band-Konzerts wird wieder sehr groß

sein“, verrät Christian Eberz, der musikalische

Leiter der Big Band Mülheim. „Da

ist für jeden etwas dabei – sowohl fürs

Publikum als auch für die Bandmitglieder

– die haben nämlich von der Rhythmusgruppe

bis zu den Bläsern allesamt ordentlich

was zu üben“, ergänzt Christian Eberz.

Ein solches Programm lässt sich nicht aus

dem Stegreif aufstellen. Für jeden einzelnen

bedeutet das: straffe Notenarbeit, viele Satzproben

und zwei Probewochenenden.

Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit

mit Schülern des Mittelrheingymnasiums.

Mit Gesang von Charlotte Nitschke

sowie weiteren instrumentalen Highlights

bekommen die Schüler die Gelegenheit,

vor Publikum auf einer Bühne mit bestem

Sound und beeindruckenden Lichteffekten

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aufzutreten. „Davon profitieren wir als

Verein und Big Band natürlich auch“,

weiß Wendelin Hamann, Geschäftsführer

des Musikvereins. „Vielleicht

können wir ja den ein oder anderen

begeistern, auch bei der Big Band mitzuspielen!“

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Schule STADTJournal

„Gelbe Füße“ in Kärlich:

Kinder begrüßen gelbe Helfer auf dem Schulweg!

Ein Highlight des Tages war sicherlich das

„Gelbe Füße – Picknick“. In der Pause

konnten sich alle Kinder mit Fußplätzchen,

Rohkost und Käsebroten in Fußform stärken.

Hierfür vielen Dank an die Mütter

und die Betreuerinnen der BGS, die fleißig

geschnitten und gebacken haben. Ein weiterer

Dank gilt dem REWE Markt Azhari,

Globus Lahnstein und Norma, die das

Picknick mit Spenden unterstützt haben.

Am 23. August veranstaltete die Grundschule

Christophorus in Zusammenarbeit mit dem

Elternbeirat und der Schulsozialarbeit einen

„Tag der Gelben Füße“. Alle 123 Schülerinnen

und Schüler der Grundschule hatten

an diesem Tag die Möglichkeit, die gelben

Helfer auf dem Schulweg kennenzulernen

und sich bei verschiedenen Stationen mit dem

Thema „Verkehrssicherheit“ zu beschäftigen.

Seit den Sommerferien diesen Jahres

gibt es im Stadtteil Kärlich die „Gelben

Füße“, ein Verkehrssicherheitskonzept

der Unfallkasse Rheinland- Pfalz. An 7 Stellen

im Stadtteil sollen die markierten Füße

in Halte- und Schrittstellung die Kinder auf

ihrem Schulweg unterstützen. Dabei leiten

die gehenden Füße Kinder zu den Stellen,

die zur Querung einer Straße am übersichtlichsten

sind. Die stehenden Füße und die

gelbe Haltlinie am Bordstein signalisieren:

„Achtung, hier musst du zunächst anhalten

und schauen, bevor du die Straße querst“.

Das Projekt „Gelbe Füße in Kärlich“ startete

vor ca. einem Jahr. Nach einer Befragung

der Eltern und einer Ortsbegehung

mit Vertretern von Polizei, Ordnungsamt

der Verbandsgemeinde, Schule und Stadt

Mülheim- Kärlich wurden die Füße im

Juli von der Firma Wagner Markierungen

angebracht.

Zum Start des neuen Schuljahres sollten

nun die Kärlicher Kinder die „Gelben

Füße“ (die zukünftig in die bestehenden

Verkehrssicherheitskonzepte von Schule

und Kita miteingebunden werden) kennenlernen

und begrüßen. Am „Tag der

Gelben Füße“ konnten die Kinder einen

„Gelbe-Fuß- Reflektor“ für den Schulranzen

basteln, am „Gelbe Füße- Spiel“ in der

Turnhalle teilnehmen oder beim Roller-

Parcours auf dem Schulhof Verkehrsregeln

spielerisch einüben. Außerdem gingen alle

Kinder auf einen „Gelbe Füße- Spaziergang“

in den Stadtteil, um die Füße kennenzulernen.

Viel Spaß hatten auch die

zukünftigen Schulkinder der „Kindertagesstätte

am Schlossgraben“, die ebenfalls

eingeladen waren, die „Gelben Füße“ kennenzulernen.

Zum Abschluss fanden sich alle auf dem

Schulhof ein, um den „Gelbe Füße – Tag“

gemeinsam mit einem Lied zu beschließen.

Stadtbürgermeister Gerd Harner und

Bianca Schmitz, Verkehrssicherheitsbeauftragte

der PI Andernach sowie der SEB

Vorsitzende Wolfgang Mertens freuten

sich zusammen mit den Kindern und Lehrerinnen,

dass nun endlich auch in Kärlich

die „Gelben Füße“ zu sehen sind. Gemeinsam

wurden anschließend die letzten Füße,

der insgesamt 7 "Gelbe Füße"- Stationen,

symbolisch mit den Kindern am Zebrastreifen

Burgstraße aufgesprüht.

Um die Kinder zu umsichtigem Verhalten

anzuleiten, müssen Erwachsene glaubhaft

sein. Das bedeutet: Sie sind für Kinder Vorbilder!

Bitte unterschätzen Sie nicht dessen

Bedeutung, nehmen Sie diese ernst! Dies ist

ein Appell der Grundschule Christophorus

an alle!

Burgstraße 23A | 56218 Mülheim-Kärlich

Tel.: 02630 9627090 | www.musikscheune-amadeus.de

49


STADTJournal Schule

10 Jahre Mittelrhein-Gymnasium – ein Grund zum Feiern

Im August 2009 fiel der Startschuss für das

Projekt „Gymnasium in Mülheim-Kärlich“.

Oberstudiendirektorin Klaudia Heck-Ritter,

seit den ersten Tagen mit an Bord, erinnert

sich noch gut:

„Die Spannung vor dem ersten Schultag

war groß. Ganze vier dem Gymnasium

fest zugewiesene Lehrkräfte empfingen 84

Sextanerinnen und Sextaner, deren Eltern

sich entschlossen hatten, das gymnasiale

Angebot in Mülheim-Kärlich anzunehmen.

Schon damals gab es für die neuen Schülerinnen

und Schüler die Sonnenblumen zum

Empfang, die bis heute jeder neue Fünftklässler

bei der Einschulungsfeier erhält“.

So begann das Abenteuer Gymnasium

Mülheim-Kärlich, das sich in den nächsten

Jahren auch dank der Unterstützung durch

den Schulträger und die Schulaufsicht sehr

gut entwickeln sollte. Die Normzahl für die

geforderte Dreizügigkeit wurde auch den

Folgejahren stets problemlos erreicht, so

dass bald die Selbstständigkeit und dann

auch die offizielle Namensgebung zum

„Mittelrhein-Gymnasium“ folgte.

Heute ist das MRG, wie es kurz genannt

wird, eine „ausgewachsene“ Schule mit

derzeit 746 Schülerinnen und Schüler und

über 60 Lehrkräften. Bereits zwei Jahrgänge

konnten mit dem Reifezeugnis die Schule

verlassen. Viele Schwerpunkte der pädagogischen

Arbeit wurden in den letzten 10

Jahren erarbeitet und weitergeführt. „Neben

vielen anderen pädagogischen Aspekten

war der Europa- und Demokratie-Gedanke

immer eine prägende Idee in der Entwicklung

der Schule. Das reicht vom bilingualen

Angebot über die Kontakte zu französischen

Schulen, die alljährliche Irlandfahrt bis zu

dem sich nun entwickelnden Austausch für

die Oberstufe mit einem finnischen Gymnasium“

betont Frau Heck-Ritter. Dieses

Engagement gipfelte im vergangenen

Jahr in der Zertifizierung des Mittelrhein-

Gymnasiums als Europa-Schule des Landes

Rheinland-Pfalz.

Viele Gründe also, das 10-jährige Jubiläum

am Samstag, den 21. September 2019, ab

11 Uhr auf dem Gelände des Schulzentrum

Mülheim-Kärlich zu feiern. Nicht von

ungefähr lautet das von der Schülervertretung

(SV) initiierte Motto des Festes „Wir

l(i)eben Europa“. Schülersprecherin Simla

Sayilir und Lara Klinkner, die sich sehr in

der Organisation für das Schulfest engagiert,

sind sich einig: „Mit dem gewählten

Motto und den vielen Projekten, die in den

drei Projekttagen durchgeführt werden,

wollen wir für Offenheit und Toleranz in

einem gemeinsamen Europa werben.“

Daher lädt die Schulgemeinschaft alle interessierten

Bürgerinnen und Bürger, ganz

besonders auch die Abiturienten der beiden

bisherigen Abiturjahrgänge, sehr herzlich

ein, am 21. September das Schulfest am

Mittelrhein-Gymnasium mit uns zu feiern.

Sie können im Anschluss an die offizielle

Veranstaltung in der Schulsporthalle

die Resultate der verschiedenen Klassenund

Kursprojekte in Augenschein nehmen

und natürlich ist auch für das leibliche

Wohl mit einer gut bestückten Cafeteria,

einem Getränkepavillon sowie Steaks

und Würstchen vom Grill bestens gesorgt.

Alle Besucher können sich außerdem vom

musikalischen Können unserer Ensembles

überzeugen und mit etwas Glück einen

der tollen Preise der Tombola gewinnen.

Der stellvertretende Schulleiter, Herr Dirk

Mittelberg, freut sich, dass in seinem Vorbereitungsteam

alle Gruppierungen der

Schulgemeinschaft vertreten sind, weil er

weiß: „Eine solche Veranstaltung, bei der

wir auf mehr als 2000 Besucher hoffen,

kann nur gestemmt werden, wenn alle

Beteiligten ihren Beitrag dazu leisten“.

Der Reinerlös des Schulfestes kommt zu

je einem Drittel dem Projekt „Eine Schule

in Afrika“, dem schuleigenen Solidarfonds

und Projekten der SV zu Gute.

Gegen 14.30 Uhr wird es in der Schulsporthalle

einen musikalischen Abschluss unter

der Mitwirkung der schulischen Ensembles

und der „Frei Weg“ – Bigband unter

der Leitung von MRG-Musiklehrer Christian

Eberz, in dessen Verlauf es besondere

Ehrungen und die Verlosung der Hauptpreise

der Tombola geben wird.

Die Schulgemeinschaft des Mittelrhein-

Gymnasiums hofft daher, möglichst viele

Gäste zu ihrem „Geburtstag“ begrüßen zu

können.

PM des Mittelrhein-Gymnasiums

Mülheim-Kärlich

50


Hinweis STADTJournal

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STADTJournal Schule

Neue AG am Mittelrhein-Gymnasiums Mülheim-Kärlich

Die neu eingeführte Windsurf-AG

bietet den Schülern und Schülerinnen

des Mittelrhein-Gymnasiums

Mülheim-Kärlich (MRG) ab der

zehnten Jahrgangsstufe ab sofort eine

weitere Möglichkeit, sich im schulischen

Rahmen sportlich zu entfalten und eine

Wassersportart für sich zu entdecken.

Das Ziel der AG ist, den international

anerkannten Windsurfschein zu bestehen,

welcher einem die Qualifikation zur

weltweiten Materialmiete gibt. Um den

Schein zu bekommen, benötigt man eine

bestandene Theorie- und Praxisprüfung,

ähnlich wie beim Führerschein. Nach

einer fünfstündigen Theorie-Einheit in der

Schule, in der die Grundlagen, Vorfahrtsregeln

sowie Manöver des Windsurfens

besprochen wurden, bestanden alle 16

Teilnehmer der AG die Theorieprüfung

und qualifizierten sich somit für den Praxisteil.

Dieser fand in den Niederlanden,

genauer gesagt im Surfcamp am Veluwemeer

statt. Hier hatten die Schüler und

Schülerinnen fünf Tage lang Zeit, sich in

täglichen Surfstunden mit Hilfe der Surflehrer

auf ihre praktische Prüfung vorzubereiten.

Neben den Surfstunden hatten die

Schüler des MRG allerdings noch andere

Verpflichtungen, da sich die Schüler über

das verlängerte Wochenende hinweg selbst

versorgten. So hatte jeden Tag eine andere

Gruppe die Aufgabe, die Mitschüler und

Lehrer zu verköstigen. Zudem musste sich

täglich um neues Holz für das abendliche

Lagerfeuer am Strand gekümmert werden.

Während des Aufenthalts erlebten die frischen

Windsurfer von Sonne bis Regen

und von Flauten bis starken Böen alles,

was das Veluwemeer zu bieten hat. Der fast

durchgehend starke Wind machte es den

Anfängern teilweise schwer, umso glücklicher

waren alle, als sie am letzten Tag ihre

Prüfung bestanden und somit ihren Surfschein

in den Händen hielten.

Dementsprechend schwer fiel der Abschied

am nächsten Morgen, umso leichter jedoch

die Entscheidung, im nächsten Jahr wieder

mitzufahren.

David Faßbender

Wir bauen eine Schule in Afrika!

Ganz Mülheim-Kärlich sammelt – Unser Ziel: 50.000 Euro

FLY & HELP

Westerwald Bank eG

IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50

BIC: GENODE51WW1

Verwendungszweck: „Schule Mülheim-Kärlich“

Es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf die Stiftung nicht mitteilen, wer wie viel gespendet hat.

Aber wenn Sie im STADTJournal genannt werden wollen, was sinnvoll und berechtigt ist, dann

informieren Sie uns einfach unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de.

52


STADTJournal Sonderteil

Sport STADTJournal

Amateurfußball im Livestream erleben

Bestattungen Urmetzer informiert . . .

Sparkasse Koblenz und soccerwatch.tv digitalisieren regionalen Mannschaftssport

Bestattungsvorsorge . . .

Zusammen digitalisieren das Essener

Startup soccerwatch.tv und die Sparkasse

Koblenz den Amateurfußball

im Geschäftsgebiet und machen ihn so

für ein breiteres Publikum sichtbar. In der

dreijährigen Kooperation mit soccerwatch.

tv, übernimmt die Sparkasse Koblenz die

Kameramiete für zehn Fußballvereine aus

ihrem Geschäftsgebiet.

. . . Eine Sorge weniger

soccerwatch.tv überträgt zukünftig die

großen Vorsorge Emotionen und schafft kleinen Sicherheit. Dramen, die Der moderne Mensch bindlichen Grundlage, einem Vorsorgevertrag. In ihm werden

alle Einzelheiten geregelt. Im Vorsorgevertrag kann

sich Woche überlässt für Woche nichts auf den dem Fußballplätzen

der Region auf andere. abspielen Er – ist live, aktiv, zum nimmt später sein Leben selbst in festgelegt werden, wer im Todesfall zu benachrichtigen ist.

Zufall, er verlässt sich nicht

anschauen die Hand und in der plant Mediathek seine Zukunft, oder als Highlight-Zusammenschnitt

seines Lebens, den letzten und das Weg. in Daher bester machen Zahlreiche sich Vereinsmitglieder immer sprochen. sind zur Kick-off-Veranstaltung Die Blumen für den gekommen Trauerschmuck und wurden von und Oliver die Drohn, musi-

auch den letzten Abschnitt Die Ausgestaltung der Feier wird in allen Einzelheiten abge-

Bildqualität mehr Menschen online schon auf www.soccerwatch.tv.

zu Lebzeiten Gedanken Vertriebsleiter über die soccerwatch.tv Form kalische (2.v.l), über Umrahmung das weitere Vorgehen werden informiert. bestimmt. Mit ausgewählten

Lieblingsblumen oder mit einem Musikstück können

und den Rahmen ihrer Beisetzung. Es gibt viele gute Gründe

Die dafür, neue in Generation Ruhe alle des Möglichkeiten selbstentwickelten zu überdenken dem Projekt und stehen nach und besondere dieses auch Lebenssituationen in der

in Erinnerung gebracht werden.

die Möglichen Vereine ist Konflikten wird vorgebeugt, wenn im Vor-

vollautomatischen gründlichem Vergleich Kamerasystems seine Wahl setzt zu soccerwatch.tv

seit März 2019 ein. Das Kame-

soccerwatch.tv die ideale sorgevertrag Lösung für festgelegt alle wird, "Wir wer sind die der Trauerworte Sparkasse auch spricht; an dieser ob ein

treffen. Region vorantreiben. Für

rasystem Die mit einer 2.0 liefert Bestattung schärfere verbundenen Bilder Kosten Fragen sind zum dabei Thema oft Digitalisierung. Geistlicher beauftragt Mit wird Stelle oder dankbar ein Redner für diese Ihr Engagement!"

Pflicht übernehmen

können soll. Art die und Ver-Umfang der Bestattungswünsche schließlich

einen wichtiger besseren Ton. Aspekt. Wie Doch das Kamerasystem

nicht allein der Engagement Gedanke an und das Einsatz

zuvor Geld veranlasst ist auch diese Version Menschen, unkompliziert für ihre letzte eine Ruhe zusätzliche Vorsorge zu Einnahmequellen bestimmen öffnen den Betrag, der zur Bernd späteren Müller Kostendeckung

am treffen. Flutlichtmast Oft ist es Fürsorge zu installieren. und vorausschauende Es sind und Rücksicht so aufstellen, übergeben wie es in Zukunft wird, wobei zu erwartende 1. Vorsitzender Versicherungsleistungen

Fans gewünscht berücksichtigt werden. Bis zur dereinstigen Bestat-

SG 2000

weder die später Bauarbeiten einmal noch Trauernden. die Verlegung Man eines kann ihnen von die Mitgliedern Last vieler und

Glasfaserkabels Entscheidungen zum und Fußballplatz Formalitäten nötig. vorab Ein ersparen. wird. Zudem So lassen ist das tung Trainertool wird das Guthaben von bei der Deutschen Bestattungsvorsorge

um Treuhand Talente zu AG treuhänderisch verwahrt und verzinst.

Team sich die von Art soccerwatch.tv der Beisetzung benötigt und der vor Beisetzungsort Ort soccerwatch.tv bestimmen, der Weg,

gerade Sarg und mal Ausstattung eine Stunde, auswählen um einen und Verein die weiteren fördern Leistungen und professionelle Analysen zu

mit für eine soccerwatch.tv Feier festlegen. zu verbinden. Besonders das Nachdenken erstellen. Ich über freue die mich Eine auf Vorsorge die Zusammenarbeit“,

Hinterbliebenen erklärt Oliver ihnen Drohn, schwierige Ver-Entscheidungen, die in kurzer Zeit getroffen

entlastet die trauernden Angehörigen, da

gewünschte Bestattungsart sollte man den

„Ich ersparen. freue Die mich Wahl sehr zwischen einen so großartigen

der Erdbestattung triebsleiter und der soccerwatch.tv.

Einäscherung,

wie verbunden die Sparkasse mit Koblenz einer Urnenbeisetzung, für die

sollte nicht

werden müssen, erspart bleiben.

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Die Bestattungsvorsorge weiß ich, dass die Sparkassen zu Lebzeiten hinter erfolgt www.soccerwatch.tv.

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Preis Weitere führen. Informationen Konrad gibt es auf Urmetzer stellt ihnen in einem persönlichen Gespräch

vor.

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53


Gelebtes Miteinander in Mülheim-Kärlich

1.000 Teilnehmer mit und ohne Behinderung machten erste inklusive

Sommerspiele von Special Olympics zu

vollem Erfolg

Bei der Premieren-Veranstaltung der landesweiten

Sportorganisation für Menschen

mit geistiger Behinderung stand am 31.

August das gemeinsame Miteinander aller

im Fokus.

Ob beim Badminton, Boccia, Fußball,

Leichtathletik, Tennis, Judo, Schwimmen

oder Tischtennis - man hatte ganztägig die

Möglichkeit, als inklusives Team zahlreiche

Sportarten kennenzulernen.

Zudem standen das Special Olympics

Gesundheitsprogramm, ein inklusiver

Tanz-Workshop im Jugendhaus, sowie ein

wettbewerb freies Spieleangebot inklusive

Rollstuhl-Parcours und Rollstuhl-Rugby

für die Aktiven bereit. Die Teilnahme an

den Angeboten wurde auf einer Laufkarte

dokumentiert und die erbrachten Leistungen

feierlich geehrt. Vor den Wettbewerben

fand eine beeindruckende Eröffnungsfeier,

moderiert von Stefan Zeidan (Werkstattrat

der Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz) und

Tom Theisen statt. Für Unterhaltung und

Begeisterung in der voll besetzten Schulsporthalle

sorgten unter anderem die Konfetti-Dancer

des Caritas Zentrums

Mendig und die Cheerleader

der CheerForce Koblenz. Für

die stimmungsvolle musikalische

Unterhaltung

sorgte der Musikverein

Urmitz.

In zwei Talkrunden

kamen Ausrichter,

Unterstützer und Sponsoren zu Wort.

Neben dem Schirmherrn der Sommerspiele,

Thomas Przybylla, hob auch Prof.

Dr. Burkhard Schappert, Präsident von

Special Olympics Rheinland-Pfalz, den

Stellenwert der Sommerspiele hervor. Beide

stellten die hervorragende Möglichkeit dar,

den Mehrwert von Inklusion und einem

lebendigen bunten Miteinander erstmals in

dieser Art zu erleben. Insbesondere dankten

sie den über 200 freiwilligen Helfer

aus den benachbarten Schulen

und Sportvereinen.

Bei den Schwimmdisziplinen

wurden insgesamt

60.000 Meter

zurückgelegt, wofür

für jede geschwommene

Bahn 15 Cent

von der Bürgerstiftung

der Verbandsgemeinde

an Special Olympics Rheinland-Pfalz

gespendet wurde.

„Mit den Sommerspielen haben wir einen

wunderbaren Auftakt in der Region eingeläutet,

der mit den Special Olympics Landesspielen

in Koblenz vom 26. bis 28. Mai

2020 seinen Höhepunkt finden wird“, so

Michael Bergweiler, Geschäftsführer des

Landesverbandes, voller Vorfreude auf die

kommenden Ereignisse.


Sport STADTJournal

Hergen Becher

55


STADTJournal Sport

Fußballcamps in Mülheim-Kärlich

Nächster Termin in den Herbstferien

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Die Fußballcamps der SG 2000 und

TomTom hatten in den Sommerferien

eine neue Rekordzahl zu verzeichnen,

insgesamt 80 Kinder nahmen in

den letzten beiden Ferienwochen teil. In der

letzten Woche vor Schulbeginn waren es

allein 50 Teilnehmer, das gab es bisher noch

nie. „Wir sind bei den Kapazitäten an die

Grenzen gekommen, aber dank der guten

Arbeit unserer Trainer Steffen Weber, Jan

Henrich, Sascha Müller und Lasse Schug

sowie unseres Kochs Willi Horn hat alles

reibungslos funktioniert“, lobt Campleiter

Leo Bicvic seine Mitstreiter.

Auch der Wettergott spielte mit, uns so

erlebten die Kinder zwei tolle letzte Ferienwochen.

Vormittags wurde fleißig trainiert

und geübt, bevor beim Mittagessen

die verbrauchte Energie wieder aufgeladen

wurde. Nachmittags versuchte man das

Erlernte in verschiedenen Spiel- und Turnierformen

umzusetzen. „Natürlich ärgern

sich die Kinder schon mal, wenn sie zum

Beispiel ein Spiel verlieren, aber das hielt

sich in Grenzen, und alle Kids haben durch

ihr gutes Verhalten zu einem gelungenen

Camp beigetragen“, dankte Bicvic bei der

Verabschiedung auch den Teilnehmern.

Das nächste Fußballcamp findet in der

zweiten Ferienwoche der Herbstferien,

vom 07. – 11. Oktober, statt. „Zahlreiche

Anmeldungen sind schon eingegangen,

aber es sind auch noch Anmeldungen möglich“,

hofft Leo Bicvic auch im Herbst auf

eine gute Resonanz.

Noch freie Plätze in den Herbstferien

Unterstützt von:

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Fußball

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Fitness STADTJournal

Gesundarium-News

EINLADUNG

Employer Branding – fit in die Zukunft!

Das Gesundarium und die Unternehmensberatung Marcel

Schottkowski laden Sie, als Arbeitgeber oder Abteilungsleiter,

herzlich zum Kick-Off-Event ein und beantworten

dabei die zentralen Fragen:

• Wie werde ich eine echte Arbeitergebermarke?

• Wie funktioniert nachhaltiges Employer Branding?

• Wie binde ich meine Mitarbeiter/-innen an mein

Unternehmen?

• Welche Förderungen kann ich dabei nutzen?

• Welche rechtlichen Vorgaben muss ich einhalten?

• Wie sieht mein Weg zu einem Gesunden Unternehmen aus?

Datum: Dienstag, 24.09.2019

Zeit: 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Ort: Depot 3 Event-Location,

Gebrüder-Pauken-Str. 13

(neben dem Gesundarium)

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Anmeldung über info@gebruefteberatung.com

Kick-Off Speaker ist Sascha Kugler

Für die Veranstaltung konnten wir den

renommierten Fachautor, Strategieentwickler

und Unternehmer Sascha

Kugler gewinnen. Seit über 15 Jahren

beschäftigt sich Kugler intensiv mit den

Fragen gesunder Unternehmensentwicklung

und ist somit ein Vorreiter auf diesem

Gebiet. Seine Publikationen zu diesem Fachbereich

erfreuen sich großer Anerkennung. Darüber hinaus hat

der produktive Autor weitere 16 Fachbücher zu zentralen

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zur Digitalen Transformation, zum Markenmanagement

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für zehn Einheiten.*

*Für die Altersgruppe 3 - 5 Jahre gibt die Krankenkasse leider keine Bezuschussung. Der Kurs ist entsprechend vergünstigt. Die allgemeine Bezuschussung

hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab und kann im oben genannten Betrag abweichen. Mehr Infos erhalten Sie in einer persönlichen Beratung.

Gebrüder-Pauken-Straße 15a | Mülheim-Kärlich | Tel. 02630 9564466 | www.gesundarium.de 57


STADTJournal Sport

Ein Bein – drei Termine

Christian Heintz ist Amputierten Fußballer

Christian Heintz ist kein Unbekannter

in Mülheim-Kärlich. Seit

seinem Auftritt am 20.August ist

er aber noch sehr viel bekannter. Als Kapitän

der SG Elbscheid spielte er 2009 noch

gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich in der

Verbandsliga. Nach einem Autounfall im

Februar 2010 musste ihm das rechte Bein

amputiert werden. Nach seiner physischen

und psychischen Rehabilitation arbeitete er

für den Malereinkauf im hiesigen Gewerbepark.

Sportlich fand er zum Amputierten-

Fußball. Heute ist er sogar Kapitän der

deutschen Nationalmannschaft.

Beruflich veränderte sich der 35-Jährige

2018 in Richtung Hoffenheim. Dort

arbeitet er als Projektleiter für Anpfiff ins

Leben e.V. – einen von Dietmar Hopp

gegründeten Verein, der unter anderem

Sport für Benachteiligte ermöglicht. Seit

Beginn dieses Jahres reist der Familienvater

durch die Republik und wirbt für

den Amputierten-Fußball. Im Mai traf

Heintz dabei in Stolberg - zum Auftakt

der Blindenfußball Bundesliga auf Thomas

Die 3b schaffte es sogar in den

Filmbeitrag von DFB TV.

Christian Heintz beeindruckte auch die B-

Jugend der SG 2000 mit seiner Geschichte

und seiner Art.

Theisen, der für DFB TV unterwegs war.

Binnen wenigen Minuten war ein Besuch

in Mülheim-Kärlich klar gemacht.

Und so kam es, dass der gebürtige Eifelaner

gleich drei Trainingseinheiten anbieten

konnte. In der Grundschule Christophorus

waren es Unterrichtsstunden in den dritten

Klassen. Am Mittelrhein Gymnasium

79€

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Hydrafacial Behandlung

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Ja. Hydrafacial ist für jeden Hauttyp geeignet:

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• Ölige + Verstopfte Poren

• Vergrößerte Poren

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Sport STADTJournal

Sogar Schulleiterin Claudia Heck-Ritter

ließ es sich nicht nehmen, die ungewohnte

Bewegungsform auszuprobieren.

erfreute sich der Leistungskurs Sport der

Jahrgangsstufe 12 an der neuen Erfahrung.

Bei der B-Jugend der SG 2000 traf Coach

Theisen den alten Bekannten wieder.

„Das war ein Hammer-Erfahrung“, stellte

B-Jugend Co-Trainer Jan Henrich fest,

„körperlich war es fordernd und imponierend

zugleich.“ Auch Grundschullehrerin

Aline Theisen stellte „ein reges Interesse

Die 3a der Grundschule Christophorus hatte Freude an der ungewöhnlichen Sportstunde.

bei den Kindern“ fest. Am Gymnasium

war sogar die Schulleiterin Claudia Heck-

Ritter hinzugestoßen, um „den inklusiven,

sportlichen und mentalen Aspekt“ kennen

und schätzen zu lernen.

Christian Heintz hat seinen Bekanntheitsgrad

in dieser Stadt innerhalb weniger

Stunden erheblich gesteigert – und den des

Amputierten-Fußballs sowieso.

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Das war der Familientag der SG 2000

Die Reihe der politischen Gäste war lang –

das spricht für den Stellenwert des Vereins.

Alle SG-Teams – auch die Kleinsten, wurden vorgestellt und genossen ihren Applaus.

Die absolute Attraktion im bunten Rahmenprogramm war das „Champions

League“-Schießen durch die offenen Schiebetüren des Opel Combo

Life – eine Idee und Attraktion von Opel Fröhlich.

Die E-Junioren der SG 2000 zeigten eine

engagierte Leistung gegen die Mainzer U9...

60


Sport STADTJournal

www.sg2000-mk.de

www.facebook.com/sg2000mk/

... und die U9 der SG 2000 schaffte sogar das

Führungstor gegen die favorisierten Gäste aus

Mainz – am Ende stand es 1:10.

61


STADTJournal Der Schluss

Impressum

Herausgeber:

TomTom PR Agenturr

Alleiniger Inhaber: Thomas Theisen

Bergpflege 13 - 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 957760

www.tomtom-pr-agentur.de

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Die B-Jugend der SG 2000 freut sich über neue Hoodies, die die Volksbank RheinAhrEifel

ermöglicht hat. Hier mit beim Team Claudia Mannheim (links) und Christian Jünger (rechts).

Anzeigenleitung: TomTom PR Agentur

Redaktion:

TomTom PR Agentur, Leo Bicvic,

Thomas Theisen, Wilfried Zils, Hannah Jülich

BANDCONTESTFÜR

SCHÜLERBANDS-

& NACHWUCHSBANDS

AUS DER VERBANDSGEMEINDE WEISSENTHURM

präsentiert von:

Redaktionelle Unterstützung:

Jürgen Glahé, Lothar Spurzem, Franz-Josef

Baulig, Oswald Senner, Manfred Krämer

Layout/Gestaltung:

TomTom PR Agentur, Dirk Peiter,

Carina Zils, Viola Morea Mantz

Fotos: TomTom PR Agentur, Lothar Spurzem,

Johannes Groß, Bernd Hunder, freeimages,

Fotolia, gde-fon, Peter Seydel, Irene Appel

Druck:

LINUS WITTICH Medien KG

Windeckstraße 1

83250 Marquartstein

Webdesign: TomTom PR Agentur

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Hörproben an jugendhaus@vgwthurm.de

Bewerbungsschluss: 13. Oktober 2019

mit Auftritt von:

Die Verteilung/Auslage ist kostenlos.

Das STADTJournal erscheint monatlich.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder

und sonstige Daten übernimmt die TomTom PR

Agentur keine Haftung. Nachdruck, auszugsweise

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Der Herausgeber schließt jegliche Schadensersatzansprüche

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