Der-Bergische-Unternehmer_0919

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Das Wirtschaftmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

09

2019

EINSAME

SPITZE

24 Porträt

Wachstum in

Vielfalt

34 Serie

Beratung, Vertretung,

Weiterbildung

38 Fokus

Schöner tagen mit

Service und Atmosphäre


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EINE GUTE AUSBILDUNG, HOHE MOTIVATION UND

BELASTBARKEIT – Frauen bringen heute einiges mit auf den Arbeitsmarkt.

Da sollte man meinen, diese Attribute zeigten einen Wandel in den

Chefetagen. Aber weit gefehlt. Frauen auf dem Chefinnensessel sind immer

noch vergleichsweise rar gesät. Das betrifft das DAX-Unternehmen genauso

wie den Mittelstand und das Handwerk. Ähnlich sieht die Sache bei den Existenzgründungen

aus, wo Frauen ebenso in der Minderheit sind. Die Gründe

dafür sind vielfältig. Noch immer sind tradierte Rollenmuster ein Hemmschuh,

fühlen sich Frauen gemeinhin doch viel stärker für Haushalt und Familienleben

verantwortlich als Männer. Vor diesem Hintergrund schreckt eine

weitere Verantwortung in einer Führungsposition manche Frau ab, obwohl sie

eigentlich genau dafür ausgebildet wurde. Natürlich mangelt es genauso nach

wie vor an den passenden Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie unter

einen Hut zu bekommen. Ein wichtiges Thema, dem wir in unserer aktuellen

Ausgabe unsere Titelgeschichte widmen.

Seit 25 Jahren bietet die gemeinnützige GmbH proviel in Wuppertal Menschen

mit chronischer Behinderung oder Erkrankung eine berufliche Perspektive

und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Überdies ist das Unternehmen

ein verlässlicher Partner für die heimische Wirtschaft. Eine Erfolgsgeschichte,

von der wir gerne in unserem Firmenporträt erzählen.

Der Sommer verabschiedet sich allmählich aus unseren Städten, Straßen und

Gärten. So laden wir Sie ein, sich mit dem nächsten Ferienziel zu beschäftigen

und sich in wärmere Gefilde zu träumen. Korsika, die viertgrößte Insel im

Mittelmeer, bietet sehr viel Abwechslung und ist auch im Herbst für ausgiebige

Wandertouren eine Reise wert. So wünsche ich Ihnen einen goldenen

Herbst – wo immer Sie ihn verbringen werden.


INHALT

18 Titel

Einsame Spitze

Warum Frauen in Führungspositionen immer noch rar sind.

24

proviel:

Wachstum in Vielfalt

34

VBU:

Beratung, Vertretung,

Weiterbildung

4 www.bvg-menzel.de


48

Wandern und Meer auf Korsika

Namen & Nachrichten

o 6 Auf der IHIET in Nizza

06 Alte Posthalterei verkauft

07 Armin Müller-Stahl als Künstler

08 Ausbildungsstart am BZI

08 Grunderwerbssteuer belastet

Verkäufer

09 Mehr Chancen mit digitalen

Kenntnissen

1 0 Für echte Fans

10 Schwierige Lage für Autobranche

11 Teilhabechancengesetz eröffnet

neue Perspektiven

12 Projekt UFER

12 Jetzt schon an Weihnachten denken

13 Elbracht-Iglhaut gewählt

15 Gezielte Informationen zu

ausländischen Abschlüssen

Titel

16 Einsame Spitze

20 Interview: Power auf den zweiten

Blick

Erfolgreich bergisch

Porträt

24 Wachstum in Vielfalt

Aus der Region

28 Gastkommentar: Pro Ausbildungsmarketing

Aus der Praxis

30 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

34 Beratung, Vertretung, Weiterbildung

Erfolgreich bergisch Porträt

36 So geht Begeisterung

Im Fokus

38 Tagen mit Erfolg

46 Unter uns: Glückliche Kunden

Für Sie entdeckt

48 Wandern und Meer auf Korsika

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 10.05.19 16:47 Seite 9

GUT DURCHSTARTEN

MENSCHEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

der Bergische Unternehmer 09|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Sicherheitswissenschaftler

bei der IHIET-Konferenz in Nizza

Alte Posthalterei in

Mettmann verkauft

Foto: ASER

Bei der Internationalen Konferenz über menschliche Interaktion

und aufkommende Technologien (IHIET) in Nizza

übernahm Diplom-Ingenieur Christoph Mühlemeyer vom

Institut ASER den Vorsitz der Session Neue Technologien

und Geschäftsanwendungen. Zudem brachte er dort den sicherheitswissenschaftlichen

Input zur Beurteilung sowie

Gestaltung und Simulation der gesundheitlichen Chancen

und Risiken im Zusammenhang mit der Interaktion zwischen

Beschäftigten und kollaborierenden Industrierobotern

ein. Zu den aufkommenden Technologien werden etwa

die Bildungs-, Informations-, Nano- und Biotechnologie,

Kognitionswissenschaft und Psychotechnologie gezählt.

Christoph Mühlemeyer

vom Wuppertaler

Institut ASER

war einer der Experten,

die bei der IHIET

in Nizza über Neue

Technologien und

Geschäftsanwendungen

diskutierten.

Lange war unklar, was mit der Alten

Posthalterei in der historischen Mettmanner

Oberstadt passieren wird. Bürgermeister

Thomas Dinkelmann hatte

sich in den vergangenen Monaten mehrfach

eingebracht und Gespräche mit

Kaufinteressenten für das mittlerweile

baufällige und zum Teil einsturzgefährdete

Gebäudeensemble geführt. Nun ist

ein Käufer gefunden. „Die Gebäude

zählen zu den ältesten unserer Stadt und

haben daher auch eine wichtige historische

Bedeutung“, betont der Bürgermeister.

Der Kauf wurde vor wenigen

Tagen notariell beurkundet, erste Abstimmungen

mit der Unteren Denkmalschutzbehörde

sind bereits erfolgt. Ein

möglicher Zwischenerwerb der Immobilie

durch die Stadt ist damit nicht mehr

notwendig. Die Politik hatte diese Maßnahme

vorsorglich beschlossen, falls es

keinen neuen Eigentümer für die Alte

Posthalterei geben würde. Die neue Entwicklung

sei ein wichtiger Schritt nach

vorn für die Mettmanner Oberstadt, sagt

Dinkelmann.

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Remscheider Galerie Wroblowski zeigt

Armin Müller-Stahl als Künstler

Foto: AMS Copyright Jürgen Stenzel

Ausstellung an. Seine im Spektrum zwischen

figürlicher und abstrakter Malerei angesiedelten

Arbeiten lassen stets seine ganz

persönliche Handschrift erkennen. Gezeigt

wird ein breites Spektrum seiner Kunst:

Malerei auf Leinwand und Papier, Zeichnungen

ebenso wie Farbradierungen, Lithographien

und Mischtechniken.

Eröffnet wird die Ausstellung am 13. Oktober

2019 um 15 Uhr in der Galerie Wroblowski,

Alleestraße 83 in Remscheid.

Armin Müller-Stahl ist einer

der bedeutendsten

Schauspieler Deutschlands.

Als Maler präsentiert

ihn die Remscheider

Galerie Wroblowski.

Die nächste Ausstellung in der Remscheider

Galerie Wroblowski präsentiert vom 13. Oktober

bis 19. November 2019 Arbeiten von

Armin Mueller-Stahl.

„Als einer der ganz großen Bühnen-, Filmund

Fernsehschauspieler, gefeiert hierzulande

ebenso wie in Hollywood, Violinist mit

Konzertexamen und Verfasser von Romanen

und Erzählungen, hat er sich darüber

hinaus seit vielen Jahren auch als bildender

Künstler einen hervorragenden Ruf erworben“,

kündigt Galerist Gerd Wroblowski die

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dem Themenabend „Ein

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13. Oktober

17 ‒ 21 Uhr | Steinbeck

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der Bergische Unternehmer 09|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Ausbildungsstart am

Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI)

Grunderwerbsteuer

belastet Verkäufer

Foto: BZI

155 Auszubildende aus 59 in Remscheid und der bergischen

Region beheimateten Betrieben starten im Berufsbildungszentrum

der Industrie (BZI) ins Berufsleben. Je

nach Ausbildungsberuf werden die jungen Leute ein halbes

Jahr oder ein Jahr die Grundlagen des jeweiligen

Berufsbilds erlernen, um dann gut vorbereitet die Ausbildung

in ihren Ausbildungsbetrieben fortzusetzen. In

den Bereichen Metall und Elektrotechnik sind unter anderem

angehende Zerspanungsmechaniker, Werkzeugund

Industriemechaniker sowie Mechatroniker in den

Beruf gestartet.

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155 neue Auszubildende

wurden von den

BZI-Ausbildungsleitern

Thomas Knipper (Mitte

hinten) und Frank Stenchly

(Mitte vorne) sowie

vom gesamten BZI-

Ausbildungsteam

(hinten rechts) begrüßt.

Obwohl die Grunderwerbsteuer von den

Käufern einer Immobilie gezahlt wird,

sind es vor allem die Verkäufer, die die

Last der Steuer effektiv tragen. Zu diesem

Ergebnis kommt eine neue Studie

von Forschern des ifo Instituts. Die

Grunderwerbsteuer führt nämlich zu einer

Verringerung der Immobilienpreise.

Somit müssen die Immobilienkäufer

zwar die Steuer zahlen, profitieren aber

gleichzeitig von geringeren Kaufpreisen

für Immobilien – was wiederum die Verkäufer

von Immobilien belastet. „Da die

Grunderwerbsteuer von den Käufern einer

Immobilie zu zahlen ist, verringert

sie deren Zahlungsbereitschaft“, sagt ifo-

Präsident Clemens Fuest, einer der Autoren

der Studie.

Der Preisrückgang fällt dabei sogar größer

aus als die zusätzliche Steuerbelastung

einer einzelnen Transaktion: Legt

der Grunderwerbsteuersatz um einen

Prozentpunkt zu, sinken die Immobilienpreise

im Schnitt um etwa 3,5 Prozent.

Das lässt sich dadurch erklären, dass bei

einem künftigen Wiederverkauf erneut

Grunderwerbsteuer anfällt. In der Konsequenz

nehmen die Immobilienpreise

stärker ab, als die Grunderwerbsteuerlast

zunimmt. „Der Preisrückgang einer Immobilie

fällt umso größer aus, je kürzer

die Haltedauer der Immobilie ist“, sagt

Fuest weiter. Je öfter eine Immobilie den

Besitzer wechselt, desto häufiger wird sie

durch die Grunderwerbsteuer belastet.

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Chancen durch

digitale Kenntnisse

Grundsätzlich haben Geisteswissenschaftler

viele Chancen in der Wirtschaft:

Bereits heute sind sie in jedem

vierten Unternehmen anzutreffen, bei

großen Unternehmen mit mehr als 249

Mitarbeitern sogar in vier von zehn.

Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit

zählen für die Unternehmen

zu den wichtigsten überfachlichen

Kompetenzen, die zudem mit der Digitalisierung

noch wichtiger werden – und

beide Fähigkeiten bringen Geisteswissenschaftler

verstärkt mit.

Allerdings reicht das für gute Zukunftschancen

noch nicht aus. Geht es um IT-

Kenntnisse und digitale Medien im betriebswirtschaftlichen

Einsatz, haben

Geisteswissenschaftler nach Ansicht der

Unternehmen einen deutlichen Nachholbedarf.

Hinzu kommt: Der Fachkräftemangel

erstreckt sich vor allem über

MINT-Berufe. Unternehmen, die bereits

Geisteswissenschaftler beschäftigen, signalisieren

im Zuge der Digitalisierung

bessere Einstellungschancen. Zusätzliche

Möglichkeiten ergeben sich auch aus veränderten

Rekrutierungsstrategien: Für

knapp zwei Drittel der Unternehmen

kommt es in der digitalen Arbeitswelt

vermehrt darauf an, dass sich Mitarbeiter

schnell in neue Themen einarbeiten können

– und hier punkten Geisteswissenschaftler.

Damit Geisteswissenschaftler

ihre Stärken in der Arbeitswelt 4.0 nutzen

können, sollten sie sich schon während

des Studiums digitale Kenntnisse

aneignen. Die Initiative „Future Skills“

des Stifterverbandes fördert diese Kompetenzen.

Die Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) basiert auf Daten des

Mikrozensus. Zu den künftigen Beschäftigungschancen

wurden 1.100 Unternehmen

im Rahmen des IW-Personalpanels

befragt.

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30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

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Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

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der Bergische Unternehmer 09|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Für echte Fans: Sparkassen-Kreditkarten

mit BHC-Motiv

Schwierige Lage für

die Autobranche

Foto: Stadt-Sparkasse Solingen

Den Bergischen HC gibt`s nun auch fürs Portemonnaie –

mit der Sparkassen-Kreditkarte mit BHC-Motiv. Zur

Auswahl stehen die Sparkassen-Kreditkarten Gold und

Standard sowie die Basis Prepaid-Karte. Alle gibt es im

exklusiven BHC-Design mit dem Löwenkopf. Die drei

bergischen Sparkassen zeigen damit ihre Verbundenheit

mit dem Handball-Bundesligisten, der viele Menschen

begeistert. Als Sponsoren unterstützen die Sparkassen

den BHC seit Jahren. So war die Sparkasse Solingen offizieller

Spieltagspartner beim ersten Heimspiel der Saison.

Bestellen kann man die Kreditkarten bei den Sparkassen

in Solingen, Remscheid und Wuppertal.

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Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse

Remscheid,

Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender

der

Stadt-Sparkasse Solingen

sowie BHC-Geschäftsführer

Philipp Tychy und der

Vorstandsvorsitzende der

Stadtsparkasse Wuppertal,

Gunther Wölfges

(v.l.n.r.) präsentieren im

Müngstener Brückenpark

die neue Sparkassen-Kreditkarte

mit BHC-Motiv.

Die Lage der deutschen Autoindustrie

ist weiterhin schwierig. Das geht aus der

neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts

hervor, die kurz vor der Internationalen

Automobil-Ausstellung IAA erstellt

wurde. Die Erwartungen der

Branche für die kommenden Monate

sanken im August von minus 10,2 auf

minus 14,1 Punkte. „Das Licht am Ende

des Tunnels ist im Moment noch trüb“,

sagt dazu ifo-Forscher Klaus Wohlrabe

und ergänzt: „Obwohl sich die aktuelle

Lage im August leicht verbessert hat,

sind viele Indikatoren noch auf

Schrumpfung ausgerichtet.“

Die Lage der Branche verbesserte sich

im August von minus 2,1 auf plus 4,3.

Immerhin wurden die Lager an fertigen

Autos im Sommer kräftig geräumt, der

Wert sank von 29,3 auf 10,9. Und mit

dem neuen Modelljahr ab August stiegen

die Produktionspläne von minus

11,2 auf plus 8,7. Doch der Auftragsbestand

beträgt noch immer minus 7,7

(Vormonat minus 28,2), die Exporterwartungen

zeigten einen Wert von minus

13,0 nach minus 21,1 im Vormonat.

Die Beschäftigten der Branche erleben

unsichere Zeiten. Die Beschäftigungserwartungen

zeigten im August einen

Wert von minus 16,5, nach minus 27,5

im Juli. Im Juni waren die Erwartungen

von Kurzarbeit in den kommenden Monaten

noch von 14,7 auf 21,8 gestiegen.

Parallel dazu hatten im Juni noch immer

68,8 Prozent der Firmen Überstunden,

im Sommer 2018 waren es allerdings

84,8 Prozent.

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für die Mitarbeiter

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Erster Arbeitsvertrag im Rahmen des

Teilhabechancengesetzes

Foto: Kreisstadt Mettmann

Gemeinsam zum Erfolg:

(v.l.) Die Fraktionsvorsitzenden

im Mettmanner

Stadtrat Florian Peters

(SPD) und Dr. Richard

Bley (CDU), Bürgermeister

Thomas Dinkelmann, Axel

Meven (Abteilungsleiter

Jugendförderung), Franz

Heuel (Geschäftsführer

jobcenter ME-aktiv) und

Cornelia Hilden (Teamleiterin

„MitArbeit“ – Teilhabe

am Arbeitsmarkt).

Die Stadtverwaltung Mettmann hat als erste

Kommune im Kreis eine Stelle mit Hilfe des

Teilhabechancengesetzes besetzt. Das Gesetz

wurde zum 1. Januar 2019 von der Bundesregierung

verabschiedet und bietet langzeitarbeitslosen

Menschen die Chance auf

eine Rückkehr ins Berufsleben. Bereits im

März konnte der Rat der Stadt dann die

Schaffung von insgesamt zwölf Stellen, die

im Rahmen des neuen Bundesgesetzes besetzt

und vom Jobcenter gefördert werden

können, beschließen. Bürgermeister Thomas

Dinkelmann sieht zahlreiche Möglichkeiten

zur Einstellung, beginnend beim

Baubetriebshof über Aufgaben in der Zentrale

bis hin zur Friedhofsverwaltung und zu

unterstützenden Tätigkeiten im Finanzmanagement.

Mettmann sei kreisweit die erste

Kommune überhaupt, die ein Arbeitsverhältnis

im Rahmen des Teilhabechancengesetzes

auf den Weg gebracht hat. In den ersten

zwei Jahren wird das Arbeitsverhältnis

zu 100 Prozent durch das Teilhabechancengesetz

bezuschusst, in den nächsten drei

Jahren sinkt die Förderung stufenweise auf

70 Prozent. Darüber hinaus werden Fortbildungen,

Qualifizierungen oder benötigte

Führerscheine finanziert. „Im ersten Jahr

findet außerdem eine persönliche Betreuung

statt, um entstehende Probleme gleich zu erkennen

und beheben zu können“, erklärt

Cornelia Hilden, die als Projektleiterin für

das Teilhabechancengesetz beim jobcenter

ME-aktiv zuständig ist. Der neue Mitarbeiter

wird im Bereich der Jugendförderung

Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Ziel ist

es, in den kommenden Monaten weitere der

insgesamt zwölf verfügbaren Stellen zu besetzen

und daraus langfristige Beschäftigungsverhältnisse

zu schaffen.

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Strompreis

Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,

Abgaben und Umlagen

Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =

100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben

und Umlagen (Anteil in %)

NAMEN & NACHRICHTEN

Projekt UFER: Azubis lernen ihr Handwerk

entlang der Wupper

Jetzt schon an

Weihnachten denken

Foto: Tom V. Kortmann

Die Ausbildungsinitiative des Jobcenters Wuppertal und die

GESA Stiftung ermöglichen jungen Menschen eine neue berufliche

Perspektive. Mit neun angehenden Malern und Lackierern

ist UFER im August 2018 in die zweite Ausbildungsrunde gestartet.

Das Ziel: Sich in drei Jahren den Gesellenbrief zum

Maler und Lackierer zu erarbeiten. Nun nahmen die Azubis einen

neuen Geländerabschnitt am Alten Markt in Wuppertal in

Angriff. UFER ermöglicht jungen Menschen bis 35 Jahren einen

zweiten Anlauf für eine Berufsausbildung. So erhalten

Branchen, die über Nachwuchsmangel klagen, neue Fachkräfte,

die bisher em Arbeitsmarkt nicht zu Verfügung standen.

w w w . g e s a o n l i n e . d e

Gruppenbild mit Azubis

(v.l.) GESA-Geschäftsführer

Ulrich Gensch,

Mathias Conrads (Geschäftsführer

der Lackfabrik

Dr. A. Conrads),

Thomas Lenz (Vorstandsvorsitzender

des

Jobcenter Wuppertal),

Frank Meyer (Stadtentwicklungsdezernent

Wuppertal), Tom V.

Kortmann (Verein neue

ufer wuppertal) Rasmus

Tegethoff (GESA),

Handwerksmeister Maik

Dürrer und die Azubis.

Firmenpräsente ardea-ALBA bietet eine

große Auswahl von wertigen Geschenksets

kleinerer Manufakturen aus

Deutschland und Europa in einer edlen

Box mit persönlicher Grußkarte an. So

entlastet der 2012 in Düsseldorf gegründete

Verlag ardea-ALBA Firmen, die

zum Beispiel zu Weihnachten Kunden,

Lieferanten und Freunde beschenken

möchten. Das Geschenkset muss nur ausgewählt

und der Wunschtext an den Verlag

übermittelt werden. Entweder wird

das Set mit persönlicher Grußkarte und

auf Wunsch auch mit Logo versehen an

den Auftraggeber oder aber an den Adressaten

verschickt. Auch besondere Motivklappkarten

können als Grußkarte angefragt

werden, saisonale Verpackung ist

jeweils inbegriffen. Die Produkte werden

von kleinen Manufakturen oder Familienbetrieben

möglichst nachhaltig produziert

und sind in einer hochwertigen Papierbox

verpackt. Vor allem

Geschenksets im steuerlichen Rahmen

unter 35 Euro werden angeboten, aber

auch das kleine Dankeschön gibt es für

unter 20 Euro. Versendet werden die Geschenksets

mit DHL Green und somit

100 Prozent klimaneutral. Das Besondere

außerdem: Ein Teil von jedem Verkaufserlös

fließt in die Charity-Arbeit des

Rheinischen Stifterforums.

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Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH:

Gisela Elbracht-Iglhaut einstimmig gewählt

Foto: Stadt Solingen

Ab dem 1. Oktober wird die Kunsthistorikerin

Gisela Elbracht-Iglhaut Direktorin

und Geschäftsführerin der Kunstmuseum

Solingen Betriebsgesellschaft mbH. Das

haben die zuständigen städtischen Gremien

einstimmig beschlossen. Sie folgt auf

Dr. Rolf Jessewitsch, der in den Ruhestand

wechselt. Gisela Elbracht-Iglhaut (Jahrgang

1964) studierte Kunstgeschichte,

Germanistik und Philosophie an der Ruhr

Universität Bochum. Die Wuppertalerin

war von 1989 bis 1996 im Von der Heydt-

Die Wuppertalerin Gisela Elbracht-Iglhaut war von

1989 bis 1996 im Von der Heydt-Museum tätig.

Museum als freie Mitarbeiterin tätig. 1996

wechselte sie an das Solinger Kunstmuseum

und wurde 2001 stellvertretende Leiterin

des Hauses. In dieser Funktion war sie

verantwortlich für die Bereiche zeitgenössische

Kunst, Öffentlichkeitsarbeit und

Museumspädagogik. Sie veröffentlichte

zahlreiche Publikationen zur zeitgenössischen

Kunst, unter anderem den jährlich

erscheinenden Katalog zur Bergischen

Kunstausstellung. Die Leitung des „Zentrums

für verfolgte Künste“, das sich im

Gebäude des Kunstmuseums Solingen befindet,

übernimmt der Kunsthistoriker

Jürgen Kaumkötter.

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

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Fachkräftemangel: Gezielte Information zu ausländischen

Abschlüssen durch das BQ-Portal

In Deutschland werden immer mehr ausländische

Berufsabschlüsse anerkannt, 20

Prozent mehr als noch im Vorjahr, meldet

das Statistische Bundesamt. Gerade in

Zeiten des Fachkräftemangels sei dies ein

besonders wichtiges Signal, heißt es vom

Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Seit sieben Jahren können sich Ausländer

in Deutschland ihren Berufsabschluss anerkennen

lassen. Seit der Gesetzeseinführung

registrieren Berufskammern und

Landesprüfungsämter jedes Jahr mehr anerkannte

Berufsabschlüsse. 2018 wurden

36.400 ausländische Abschlüsse vollständig

oder teilweise anerkannt - ein neuer

Höchstwert. Fast zwei Drittel der Anerkennungen

stammen aus dem Gesundheitsbereich,

in dem besonders viele Fachkräfte

fehlen. Aber auch die Anerkennung

von dualen Ausbildungsberufen wird aufgrund

des Fachkräftemangels in Engpassberufen

wie Mechatroniker, Kältetechniker

oder Bauelektriker immer wichtiger, gut

ein Fünftel der Verfahren entfallen hierauf.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll

die Zahl der ausländischen Fachkräfte –

insbesondere aus Drittstaaten – noch weiter

erhöhen. Während Elektroniker oder Kraftfahrzeugmechatroniker

aus der EU auch

ohne Anerkennung in Deutschland arbeiten

können, müssen Fachkräfte aus Drittstaaten

ein Arbeitsplatzangebot und eine Anerkennung

vorweisen können. Arbeitgeber

können die Einwanderer ganz konkret dabei

unterstützen, beispielsweise mit Praktika.

Der Bedarf an Informationen zu ausländischen

Abschlüssen wird steigen. Hier

unterstützt das BQ-Portal: Mit der Wissens-

und Arbeitsplattform können Unternehmen

und Kammern ausländische Berufsabschlüsse

besser einschätzen und

bewerten. Das vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie geschaffene und

vom IW betriebene Informationsportal enthält

mittlerweile über 3.450 ausländische

Berufsprofile sowie 91 Beschreibungen zu

Berufsbildungssystemen und wird laufend

erweitert.

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der Bergische Unternehmer 09|19 15


TITEL WOMEN AT WORK

Einsame Spitze

Nur Mut, meine Damen!

Auch wenn Deutschland im internationalen

Vergleich in vielen Bereichen eine Spitzenposition

einnimmt, hinken wir in einem Fall hinterher:

Der Anteil an Frauen in Führungspositionen

hierzulande ist immer noch gering. Das

betrifft den Frauenanteil in den Führungsetagen

der DAX-Unternehmen genauso wie im

Mittelstand und bei großen Institutionen und

Verbänden. Und auch in den 24 obersten Bundesbehörden

sind die meisten Vorgesetzten

immer noch Männer. Nicht viel anders sieht

es bei den Existenzgründungen aus. Auch hier

halten sich die Damen zurück. Fehlt es an

Mut? Fehlt es an den passenden Rahmenbedingungen?

Vermutlich an beidem, besagen

zumindest zahlreiche Studien, die sich mit

dem Thema beschäftigt haben.

16 www.bvg-menzel.de


Seit beinahe 16 Jahren hat Deutschland

eine Kanzlerin. Dabei hat

Angela Merkel nach der ehemaligen

britischen Premierministerin

Margareth Thatcher eine Vorbildfunktion

eingenommen. Seit 2005

steht Merkel dem Kanzleramt der Bundesrepublik

vor, die anderen der aktuell 23 weiblichen Regierungschefs

und Staatsoberhäupter kamen erst später

ins Amt. In der bundesdeutschen Wirtschaft hat

die Kanzlerin hingegen keinen Trend gesetzt. Zwar

ist laut der Organisation „Frauen in die Aufsichtsräte“

(Fidar) der durchschnittliche Frauenanteil in

den Aufsichtsräten der Dax-Konzerne erstmals auf

mehr als 30 Prozent gestiegen. In den Vorständen

zeigt sich diese Entwicklung indes nicht. Das trifft

genauso auf den Mittelstand zu, von dem auch die

bergische Region geprägt wird. Zwar findet man

sicherlich in einigen Unternehmen eine Frau auf

dem Chefinnen-Sessel. Zumeist ist dies aber in den

Familienunternehmen so, in denen bei der Übernahme

durch die nächste Generation Frauen tatsächlich

eine bedeutende Rolle spielen. Angestellte

Managerinnen bzw. Geschäftsführerinnen gibt es

vergleichsweise selten. „Das Gesicht des Mittelstands

wird wieder männlicher“, formuliert demnach

auch eine im letzten Februar veröffentlichte

Studie der KfW-Bank. Danach wurden zuletzt nur

15,4 Prozent der rund 3,76 Millionen mittelständischen

Firmen in Deutschland von einer Frau geführt.

Die Anzahl frauengeführter Unternehmen

sank damit auf rund 580.000. Verglichen wurden

dabei die Zahlen von 2013 und 2017.

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der Bergische Unternehmer 09|19 17


TITEL WOMEN AT WORK

Frauen bringen viele

Herausforderungen unter

einen Hut. Gerade

deshalb sind sie ein

Gewinn für Führungspositionen

im Unternehmen.

Friseurin, aber keine Elektrikerin

Eine häufig gehörte Erklärung dafür ist, dass Frauen

sich nach wie vor mit den so genannten MINT-

Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft,

Technik) schwer tun. Lange tradierte

Rollenbilder sind eben nur schwer abzulegen.

Blickt man aufs Handwerk, werden Frauen zwar

Friseurin, aber nur selten Elektrikerin oder Installateurin.

Dabei warten gerade im handwerklichen

Bereich tausende Unternehmen auf einen Nachfolger

oder eben eine Nachfolgerin. Chancen auf eine

erfolgreiche Selbstständigkeit sind gerade im

Handwerk gut. Nur fallen Frauen in der Nachfolgefrage

für viele Betriebe aufgrund fehlender Ausbildung

einfach aus. Wie eine Statistik der Bundesanstalt

für Arbeit vom September 2018 zeigt, hat sich

die Beschäftigung in allen MINT-Berufsgruppen

positiv entwickelt, die Zahl der MINT-Engpassberufe

steigt. Der Frauenanteil an den Beschäftigten

in MINT-Berufen ist zwar langsam steigend, jedoch

mit rund 15 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich.

Schwachstelle MINT-Berufe

Auch an den Universitäten bilden Frauen in den Ingenieurwissenschaften,

in Mathematik, Informatik

und Naturwissenschaften immer noch die Minder-

Die meisten Patentanmeldungen stammen aus dem MINT-

Bereich. Allerdings entscheiden sich immer noch vergleichsweise

wenige Frauen für ein Studium in naturwissenschaftlich-technischen

Berufen.

heit. Die Zahl der MINT-Studierenden ist so hoch

wie nie zuvor, der Frauenanteil fällt aber mit 28

Prozent weiterhin gering aus. Und bei den MINT-

Ausbildungsberufen zählt die Statistik bezogen auf

das Jahr 2017 einen Frauenanteil von nur rund 11

Prozent. Das sieht im Ausland offensichtlich anders

aus. Wie eine Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) vorrechnet, sind Erfinder mit ausländischen

Wurzeln deutlich häufiger weiblich als

ihre deutschen Pendants. 8,4 Prozent der Erfinder

mit Migrationshintergrund sind Frauen. Jeder

zwölfte Erfinder mit ausländischen Wurzeln ist

weiblich, doppelt so viele wie bei den deutschen Patentanmeldern.

Die meisten ausländischen Patentanmelderinnen

stammen aus asiatischen Ländern. „Ohne Migration

wäre der Frauenanteil deutlich geringer“, sagt

Studienautor und IW-Ökonom Oliver Koppel, „nur

dadurch hat es in vergangenen Jahren zumindest

etwas mehr Erfinderinnen in Deutschland gegeben.“

Auch hier die Ursache: Die meisten Patentanmeldungen

stammen aus dem MINT-Bereich, allerdings

entscheiden sich nur wenige Frauen für eine

Karriere in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.

Wie die Studie aufzeigt, konnten diverse Initiativen

und Kampagnen wie zum Beispiel der bundesweit

durchgeführte „Girls` Day“ daran bisher

kaum etwas ändern. Hinzu kommt: Im MINT-Bereich

melden Ingenieurwissenschaftler, Informatiker

und Physiker besonders oft Patente an, alles

Berufe, in denen besonders wenige Frauen arbeiten.

Im Fachbereich Biologie sei der Frauenanteil

zwar höher, allerdings kommt von hier nur ein kleiner

Anteil aller Patente.

Weniger risikobereit

Zurückhaltung zeigen die Damen auch bei den

Existenzgründungen. Nach Einschätzung des Instituts

für Mittelstandsforschung (IfM) ist die Beteiligung

von Frauen am Gründungsgeschehen im gewerblichen

Bereich in den vergangenen Jahren

zurückgegangen. Eine Ursache dafür scheint die

tendenziell niedrigere Risikoneigung von Frauen

zu sein. Die Sicherheit einer abhängigen Beschäftigung

wird dem im Vergleich unsicheren Weg in die

Selbstständigkeit offensichtlich vorgezogen. Einen

weiteren Grund für den sinkenden Frauenanteil an

den gewerblichen Existenzgründungen sieht das

18 www.bvg-menzel.de


Aktuelle Studie

Die Studie „Existenzgründungen von Frauen

- aktuelle Entwicklungen“ ist auf der Internetseite

des Instituts für Mittelstandsforschung

abrufbar. www.ifm-bonn.org

IfM in der eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit

für Bürgerinnen und Bürger der zehn ostund

mitteleuropäischen EU-Beitrittsstaaten. Denn

bis Ende 2013 gründeten die Bürgerinnen und Bürger

dieser Staaten in hohem Maße Unternehmen in

Deutschland, um ihre Existenz bestreiten zu können.

Seit dem Wegfall dieser Einschränkung ist die

Gründungsneigung erheblich gesunken - wiederum

stärker unter den Frauen.

Hoher Anspruch an sich selbst

Auch Steuerberatung war viele Jahre lange männlich

dominiert. Julia Neusel-Lange, Prokuristin bei

der RINKE TREUHAND und Niederlassungsleiterin

der ETL ADHOGA AG in Wuppertal, hat sich in

dieser Liga durchgesetzt und eine Führungsposition

erarbeitet. Wir erreichen die Steuerberaterin in Berlin,

wo sie eine Weiterbildung besucht. Kein leichtes

Unterfangen für eine junge Mutter von zwei Kindern.

„Man muss solch einen Aufenthalt schon gut

planen“, gibt sie unumwunden zu. Da hätten es die

RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 05.09.19 11:28 Seite 11

Frauen haben einen

hohen Anspruch an

sich selbst, der

sich auf alle Bereiche

bezieht. Männer

sind da meistens

realistischer.

Väter unter den Kollegen wahrscheinlich etwas

leichter. Denn noch immer ist es so, dass sich Frauen

für das Familienleben stärker verantwortlich

fühlen. Das glaubt auch Julia Neusel-Lange. „Wir

Frauen haben einen hohen Anspruch an uns selbst,

der sich auf alle Bereiche bezieht. Wir möchten alles

unter einen Hut bekommen und unsere Aufgaben

als Mutter und in der Familie genauso perfekt erledigen

wie im Beruf.“ Männer sähen diesen Spagat

wahrscheinlich etwas realistischer. Dies bestätigte

jüngst auch Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung,

in einem Interview mit der Rheinischen

Post. Die CSU-Politikerin ist Mutter von drei

Kindern und beschrieb im Gespräch mit der Tageszeitung,

wie sie sich in ihren politischen Anfängen

nicht traute zu sagen, dass sie gerne nach Hause

fahren und ihr Kind ins Bett bringen wolle. Damals

habe sie einen Termin vorgeschoben. „Termine werden

akzeptiert, aber Muttersein nicht. Nur wenn das

mehr Frauen ansprechen, wird das normal“, machte

Bär anderen Frauen Mut, die Dinge so auszusprechen,

wie sie sind. Ebenso merkte Dorothee Bär an,

dass Frauen bei der Jobsuche eher von Zweifeln an

sich selbst geprägt seien, als Männer. „Frauen bewerben

sich in der Regel nicht, wenn sie nur acht

von zehn geforderten Qualifikationen eines Jobs beherrschen,

Männer bewerben sich schon bei nur

zwei Kompetenzen. Man muss viele Frauen leider

zum Ja sagen tragen“, so Bär im Interview mit der

RP.

Julia Neusel-Lange indes hat in ihrer eigenen Karriere

nicht festgestellt, dass ihr persönlicher Weg

Fortsetzung auf Seite 22

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der Bergische Unternehmer 09|19 19


TITEL INTERVIEW WOMEN AT WORK

Power auf den zweiten Blick

Sophie Blasberg ist Geschäftsführerin des Wuppertaler Gründungszentrums

codeks und selbst in einer Führungsposition. Dass Frauen bei den Existenzgründungen

in der Minderheit sind, beobachtet sie auch im codeks. Warum

Frauen auch in der bergischen Region zurückhaltend sind, obwohl sie durchaus

die wirtschaftliche Zukunft mitgestalten, erklärt sie im Gespräch mit

dem „Bergischen Unternehmer“.

Bekanntermaßen sind Frauen in Spitzenpositionen

in der deutschen Wirtschaft rar gesät.

Und auch Existenzgründungen werden noch

mehrheitlich von Männern durchgeführt. Können

Frauen schlechter Chef?

Auf keinen Fall! Nur anders. Frauen haben andere

Qualitäten und entsprechend auch einen anderen

Führungsstil als Männer. Ich glaube, dass fehlende

weibliche Vorbilder in Führungspositionen ein

großes Problem sind, da sich junge Frauen mit der

Art und Weise, wie sie in ihrem direkten Umfeld

Führung erleben, oft nicht identifizieren können

und das somit für sich selbst nicht als Perspektive

sehen. Hinzu kommt, dass Frauen dazu neigen,

selbstkritischer zu sein als Männer und sich selbst

sowie die eigenen (Führungs)kompetenzen stärker

zu hinterfragen. Insofern würde ich eher sagen,

Frauen denken, sie könnten nicht so gut Chef

und werden es daher auch nicht so häufig. Natürlich

wird diese Tendenz durch strukturelle

Schwierigkeiten verstärkt.

Unser Magazin stellt beinahe monatlich Startups

aus der bergischen Region vor. Dabei haben

auch wir den Eindruck, dass die Männer die

Vorreiterrolle übernehmen. Sehen Sie das

auch so? Wie sieht die Situation im Gründerzentrum

codeks aus?

Diesen Eindruck kann ich – zumindest oberflächlich

– bestätigen. Auch wir im codeks haben deutlich

mehr männliche Existenzgründer als weibliche.

Allerdings finde ich den Blick in die „zweite

Reihe“ sehr spannend, denn da erlebe ich häufig,

dass hinter dem männlichen „Gesicht“ eines

Startups eine oder sogar mehrere Frauen stehen,

die den Erfolg des Unternehmens maßgeblich mit

nach vorne tragen, sich aber eher im Hintergrund

halten. Insofern gestalten Frauen in der bergischen

Region durchaus auch die wirtschaftliche

Zukunft mit, sind dabei aber nicht immer so

sichtbar wie die männlichen Kollegen.

Was sind die Gründe, warum Frauen bei

Existenzgründung und Bewerbungen um Führungspositionen

zurückhaltender als Männer

sind? Liegen die Ursachen nur in der immer

noch nicht ausreichenden Kinderbetreuung?

Wir leben – immer noch – in einem System, in

dem viele Frauen ihre Karrieren zurückstellen,

damit ihre Männer in Führungspositionen 60 und

mehr Stunden in der Woche arbeiten können. Das

ist für beide Seiten ein schlechter Deal, der aus

meiner Sicht auch nicht dadurch gelöst wird, dass

wir jemanden dafür bezahlen, 40 Stunden in der

Woche auf unsere Kinder aufzupassen. „Familienfreundlich“

bedeutet aus meiner Sicht vielmehr,

Erwerbsarbeit so zu gestalten, dass sie tatsächlich

Raum für die Familie oder auch andere Facetten

persönlichen Glücks lässt. Das muss auch in Führungspositionen

möglich werden, zum Beispiel

durch neue Modelle wie Tandemführung. Ich bin

sicher, dass Frauen verstärkt in Führungspositionen

gehen, wenn das Klima in diesen Positionen

ein anderes ist: kooperativ statt kompetitiv und

mit einer ausgewogenen Balance zwischen Arbeit

und Privatleben.

Kann die Quote etwas bewirken?

Ja, weil sie Frauen in Positionen befördert, in denen

sie gehört werden und gestalten können.

Wenn sich das System wie soeben beschrieben

verändern soll, ist das ein wichtiger erster Schritt,

20 www.bvg-menzel.de


Sophie Blasberg

macht Frauen Mut,

als Führungskraft

und bei Existenzgründung

nicht so

sehr auf ihre männlichen

Vorbilder zu

schauen.

der ganz offenbar ohne diese Art des Drucks von

außen ja nicht oder zumindest nur schwerlich gelingt.

Die Quote bringt weiblichen Einfluss in

richtungsweisende Entscheidungen und schafft

Vorbilder für die nächste Generation, die dann

vielleicht schon eine Quote erfüllt, ohne dass diese

gesetzlich festgelegt werden müsste.

Es gibt verschiedene Initiativen, um mehr

Frauen in Führungspositionen zu bringen und

ihnen Mut zur Existenzgründung zu machen.

Was könnten wir vor Ort, was könnten die

bergischen Kommunen dazu beitragen?

Gerade im Startup-Umfeld gibt es viele Angebote,

die sich mit rationalen Facetten der Existenzgründung

oder Karriereplanung beschäftigen: Vermittlung

von Führungskompetenz, Vergleiche der

Finanzierungsmöglichkeiten und Rechtsformen

für das eigene Startup, Skalierung, Vertriebsmodelle

usw. Vernachlässigt wird aus meiner Sicht

aber der persönliche Bereich der Familien- und

Lebensplanung. Rein zeitlich betrachtet fallen

richtungsweisende Entscheidungen für das Berufs-

und Privatleben oft in derselben Zeit – zwischen

dem 20. und 30. Lebensjahr. Und aus meiner

Erfahrung machen sich junge Frauen über die

Vereinbarkeit dieser beiden Welten deutlich mehr

Gedanken als die männlichen Kollegen, finden

aber im direkten Umfeld oft keinen Ansprechpartner

dafür oder möchten diese Themen auch

im beruflichen Kontext lieber nicht thematisieren,

damit sie ihnen nicht als Schwäche ausgelegt werden.

Ich glaube daher, Formate wie das Mentoringprogramm

der Competentia für weiblichen Führungsnachwuchs

sind ein sehr guter Ansatz. Ich

selbst habe an dem Programm teilgenommen und

davon enorm profitiert. Hier werden junge Frauen

bei ihrem Weg in die Führung unterstützt, können

sich mit erfahrenen Unternehmerinnen und

Führungskräften austauschen, aber sich vor allem

auch mit anderen jungen Frauen vernetzen, die

sich gerade mit ähnlichen Fragen und Herausforderungen

konfrontiert sehen. So finden sie einen

geschützten Rahmen, um über alle Fragen zu diskutieren,

die sie tatsächlich bewegen – auch wenn

diese nicht auf den ersten Blick etwas mit Führung

oder der beruflichen Entwicklung zu tun haben.

Das macht Mut!

Wenn Frauen gründen, geht es dabei häufig

um Dienstleistung. Auch im Gesundheitssektor

wie in der ambulanten Krankenpflege findet

man durchaus Existenzgründerinnen. Im Handwerk

und der Industrie sieht das anders aus.

Worauf führen Sie das zurück?

Hier bildet sich aus meiner Sicht nur die generelle

Geschlechterverteilung in den verschiedenen Berufen

ab. Frauen sind im Handwerk und in der Industrie

nach wie vor unterrepräsentiert und das

zeigt sich natürlich auch in der Führung und bei

den Existenzgründungen.

Wir haben unser Thema „Women at work –

nur Mut, meine Damen“ genannt. Was würden

Sie sich für Frauen in der Arbeitswelt wünschen?

Dass Frauen in Führung und Gründung nicht

mehr so stark auf ihre männlichen Vorbilder

schauen, sondern sich trauen, eigene Führungsstile

zu entwickeln und die eigenen Charakter- und

Persönlichkeitsmerkmale dafür zu nutzen. Unsere

Arbeitswelt wandelt sich: sie wird vernetzter,

kommunikativer und kooperativer. Das alles sind

Eigenschaften, die Frauen mitbringen und ich

würde mir insofern wünschen, dass wir Frauen in

diesem Wandel noch mehr in die Vorreiterrolle

gehen und Führungsverantwortung übernehmen.

Wenn wir weniger Angst davor haben, den Anforderungen

in diesen Positionen nicht gerecht zu

werden, können wir sie selbst so gestalten, dass

sie zu uns passen – und nicht anders herum!

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 09|19 21


TITEL INTERVIEW WOMEN AT WORK

Julia Neusel-Lange ist Prokuristin

bei Rinke Treuhand

in Wuppertal.

Fortsetzung von Seite 19

steiniger war als der ihrer männlichen Kollegen:

„Wenn man die entsprechenden Qualifikationen

mitbringt, sehe ich da keinen Unterschied. Ich

musste mich nicht durchkämpfen durch verschiedene

Entscheidungsprogramme.“ Woran Frauen

aber noch mehr arbeiten müssten, sei das von

Männern häufiger initiierte sehr erfolgreiche

Netzwerken. „Es ist da schon mehr Bewegung

drin als früher. Trotzdem könnten Frauen dabei

noch aktiver sein“, sagt die Steuerberaterin. Einen

Impuls dazu gibt die RINKE TREUHAND in Kooperation

mit dem Verein Women’s Networking

Lounge e. V.. Am 9. Oktober soll unter dem Titel

Online Information für gründungsinteressierte

Frauen

Um mehr Frauen für das eigene Startup oder

die unternehmerische Selbstständigkeit zu

motivieren, hat das Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie mit speziellen Angeboten,

Initiativen und Programmen spezifische

Frauen-Onlineportale ins Leben gerufen,

so zum Beispiel das „BMWi-Gründerinnenportal“.

Auf www.existenzgruenderinnen.de

finden gründungsinteressierte Frauen spezifisch

auf Frauen ausgerichtete Informationen

und Serviceangebote. Inhaltlich wird das

Gründerinnenportal von der bundesweiten

Gründerinnenagentur (bga) betreut. Darüber

hinaus gibt es hier Informationen zu der BM-

Wi-Initiative „FRAUEN unternehmen“. Unter

anderem werden die im Rahmen der Initiative

ausgewählten Vorbild-Unternehmerinnen in

Porträts vorgestellt und aktuelle Aktivitäten

und Veranstaltungsformate angekündigt.

„Freundin oder Chefin? Die Balance zwischen

menschlicher Nähe und professioneller Distanz“

eine Veranstaltung mit einem Vortrag und anschließendem

Erfahrungsaustausch Frauen zusammenbringen.

Zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe

in den Räumen von COsechzehn in

Elberfeld sind explizit weibliche Führungskräfte

aus Heilberufen eingeladen, die dabei Ideen für

die Vereinfachung von Kommunikation und Führung

sowie für die Vermittlung klarer Regeln und

Routinen im Praxisalltag erhalten sollen. Frauen

mit ähnlichen Interessen und Werdegängen erhalten

hier ein Forum, um sich kennenzulernen und

von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren.

Und bestenfalls ergeben sich aus neu gewonnen

Kontakten neue Netzwerke.

Was muss sich verändern?

Bis Frauen in Führungspositionen und als selbstständige

Unternehmerinnen auf derselben Stufe

stehen wie Männer, wird sicher noch Zeit ins Land

gehen. Doch wenn sich hier Schritt für Schritt etwas

ändert, tut das allen gut. Den Frauen, der Gesellschaft

und der Wirtschaft. Als erstes muss der

Staat sicherlich daran arbeiten, die Rahmenbedingungen

zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

weiter zu verbessern. Noch immer gibt es nicht

genügend Kita-Plätze – auch in den Kommunen

der bergischen Region nicht. Migration und eine

unerwartet höhere Geburtenrate haben dafür gesorgt,

dass die Städte den gesetzlichen Vorgaben

zur Kinderbetreuung hinterherhecheln und die erforderlichen

Plätze zumindest derzeit nicht den

vorhandenen Bedarf decken können.

Doch dürfen die Unternehmen die Sorge um die

Familie nicht alleine der öffentlichen Hand überlassen.

Will man gut ausgebildete, motivierte

Frauen mit Führungsqualitäten an sich binden,

müsste es bei der Arbeitszeit mehr Flexibilität,

mehr Bereitschaft zu Homeoffice-Arbeitsplätzen

und beim Gehalt eine Anpassung an das Niveau

der Männer geben. Auch die Möglichkeit, für einen

gewissen Zeitraum oder auch auf Dauer Teilzeit

zu arbeiten, sollte bei Bedarf für Frauen – und

auch für Männer – möglich gemacht werden. Ab

einer gewissen Unternehmensgröße sind Betriebskitas

ein Mehrwert, um als Arbeitgeber zu

punkten. Wie wäre es da zudem, wenn sich kleinere

Unternehmen zusammentäten und ebenso eine

Kita gründen. Gerade wo mehrere Betriebe in Gewerbegebieten

räumlich nah beieinander liegen,

wäre dies zumindest mal einen Gedanken wert.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock

22 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 09|19 23


ERFOLGREICH BERGISCH JUBILÄUM

Der Firmensitz von proviel an der Milchstraße

am Arrenberg in Wuppertal ist stetig gewachsen.

Der CAP-Frischemarkt bietet Arbeitsplätze und hat eine

Lücke in der Nahversorgung geschlossen (Foto unten l.)

Der dritte Standort von proviel ist an der Farbmühle in

Unterbarmen (unten rechts).

Wachstum in Vielfalt

Rund 1.270 Menschen haben ihre berufliche Heimat bei proviel in Wuppertal und dem Mutterverein forum

e.V. In diesem Jahr feiert die gemeinnützige GmbH ihr 25-jähriges Jubiläum. 25 Jahre, in denen im besten

Sinne erfolgreich berufliche Integration und Inklusion bewirkt wurde – für mehr Teilhabe und einen

besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Überdies hat sich proviel aus kleinen Anfängen als

verlässlicher und qualitätsorientierter Dienstleister für die heimische Wirtschaft entwickelt. Ein

fortschrittliches Unternehmen, das aus der bergischen Region nicht mehr wegzudenken ist.

24 www.bvg-menzel.de


Viele schöne Erfolge hat die proviel

GmbH im Laufe des letzten

Vierteljahrhunderts zu verzeichnen.

Das Unternehmen

ist stetig gewachsen, hat sich im Wirtschaftsraum

Bergisches Land etabliert

und das Wichtigste: Vielen Menschen,

die aufgrund ihrer Behinderung nicht auf

der Sonnenseite des Lebens stehen, ist

Zufriedenheit und ein erfülltes Arbeitsleben

ermöglicht worden. „proviel hat mich

stark gemacht“, sagt zum Beispiel Nicole

Karl, die seit 2002 bei proviel beschäftigt

ist und nun im CAP-Frischemarkt am

Eckbusch in Wuppertal arbeitet. Durch

behutsames Hinführen und viele reflektierende

Gespräche mit den proviel-Fachleuten

hat sich die Verkäuferin weiterentwickelt

und kann heute trotz ihrer

gesundheitlichen Einschränkungen im

Markt ihre Frau stehen.

Passgenau den richtigen

Arbeitsplatz

Gemeinschaftsgefühl auf der „Schwebebahnbrücke“

am Standort Milchstraße.

dürfnisse muss es möglichst passgenau

die richtigen Arbeitsplätze geben. Das

Alter, die vorhandenen Qualifikationen

und die Grenzen der Arbeitsbelastung

sind bei den Mitarbeitenden sehr unterschiedlich.

„Unsere Philosophie ist: Wir

haben für jeden chronisch psychisch

kranken oder psychisch behinderten

Menschen in Wuppertal die passende Arbeit.

Je größer der Strauß an Möglichkeiten

ist, desto besser“, erklärt Christoph

Nieder. Da gibt es Aufgaben im Einzelhandel,

in der Kommissionierung und

Verpackung, in der Elektromontage oder

der Hauswirtschaft, in der Metallbearbeitung

oder in der Küche – um nur einige

Beispiele zu nennen. Auch die Arbeitszeit,

die von den Arbeitnehmern täglich

„proviel hat mich stark gemacht“, sagt Nicole

Karl, die im CAP-Frischemarkt arbeitet.

geleistet werden kann, ist unterschiedlich

und Schwankungen unterworfen. Dies

muss bei der Arbeitsplanung ebenso berücksichtigt

werden. Denn schließlich ist

proviel seit 25 Jahren ein zuverlässiger

Partner seiner Kunden. „Qualitätssicherung

wird bei uns groß geschrieben“, betont

Nieder.

Der perfekte Partner“

Denn auch wenn Kunden, die die Dienstleistung

bei proviel nachfragen, mit dem

ersten Blick sehr offen auf den gemeinnützigen

Arbeitgeber schauen, müssten

die Aufträge dennoch genauso pünktlich

und zuverlässig bearbeitet werden, wie

von jedem anderen Unternehmen auch.

„Dazu haben wir eigens in den Produkti-

proviel-Geschäftsführer Christoph Nieder freut

sich über jede einzelne Erfolgsgeschichte.

proviel ist die erste Werkstatt für behinderte

Menschen im Rheinland, die sich

ganz auf psychische Beeinträchtigungen

spezialisiert hat. Mit verschiedenen

Krankheitsbildern umzugehen und sich

darauf einzustellen, ist täglich eine große

Herausforderung. Daher definiert proviel-Geschäftsführer

Christoph Nieder

Wachstum auf eine sehr individuelle

Weise. „Wir müssen in Vielfalt expandieren“,

sagt er. Soll heißen: Für alle Beonsabteilungen

Bereiche mit Prüf- und

Kontrollarbeitsplätzen installiert“, erläutert

Christoph Nieder. Christof Schmidt,

geschäftsführender Gesellschafter der

Schaeffertec GmbH, bringt die Zusammenarbeit

auf den Punkt: „proviel ist für

uns der perfekte Partner. Die Zusammenarbeit

bringt uns einen großen Gewinn an

Geschwindigkeit. Die Prozesse stimmen,

die Termine werden eingehalten und die

menschliche Ebene passt sowieso.“

Hoch moderner

Wirtschaftsbetrieb

So präsentiert sich dem Besucher an den

verschiedenen Standorten insgesamt ein

hoch moderner Wirtschaftsbetrieb, der

überdies den Beschäftigten einen geschützten

Rahmen gibt, um sich stetig

weiterzuentwickeln und auch mal Rückschläge

zu verkraften. Immer wieder gelingt

es Männern und Frauen zudem

auch, die Werkstätten zu verlassen und

mit engmaschiger Begleitung durch die

Fachleute von proviel eine Arbeit in einem

anderen Unternehmen aufzugreifen.

Im besten Fall mündet solch eine Beschäftigung

in einem festen, sozialversicherungspflichtigen

Arbeitsvertrag. In

Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels

werden die Unternehmen flexibler und

aufgeschlossener. „Die Firmen schauen

richtigerweise zunehmend zunächst einmal

auf den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin

und dann erst auf die Arbeit.

Sie können zeigen, wo ihre Stärken

der Bergische Unternehmer 09|19 25


ERFOLGREICH BERGISCH JUBILÄUM

Freude bei der Arbeit: Montage von

Druckknöpfen für die Firma Schaeffertec.

liegen und welche Aufgaben sie gut und

stressfrei übernehmen können“, stellt der

proviel-Geschäftsführer fest. Und da derlei

Maßnahmen bezuschusst werden, sei

mehr Zeit, um jemanden erfolgreich einzuarbeiten

– ein Gewinn für beide Seiten.

Innerer Antrieb, anderen

Menschen zu helfen

Um den Arbeitnehmern mit Beeinträchtigung

die größtmögliche Teilhabe am Arbeitsmarkt

zu gewährleisten, braucht proviel

natürlich auch Mitarbeiter, die mit

dem notwendigen Sachverstand und behutsamer

Ansprache die entsprechende

Anleitung und Aufsicht übernehmen.

Eine gute Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung

sollte eine abgeschlossene

Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung

haben. Hinzu kommt dann

eine pädagogische Zusatzausbildung.

Weiterhin gehören Sozialarbeiter und

Psychologen zum Team. „Der innere Antrieb,

anderen Menschen helfen zu wollen,

ist bei vielen unserer Angestellten

verbreitet. Sie erleben dann eine sehr befriedigende

Arbeit, wenn sie sehen, wie

ihre Mitarbeiter sich gut entwickeln.“

Neues Selbstwertgefühl

Eine Arbeit zu haben, dafür bezahlt zu

werden und einem geregelten Tagesablauf

nachzugehen, ist für jeden Menschen

ein wesentlicher Baustein für ein erfülltes

Leben. „Nicht zu wissen, wie der Tag

ausgefüllt werden kann, ist auch für einen

Gesunden nicht einfach“, sagt Nieder und

bringt noch einen weiteren Gesichtspunkt

proviel in Kürze

Die proviel GmbH mit Sitz in Wuppertal

ist eine von der Bundesagentur

für Arbeit anerkannte Werkstatt

für Menschen mit Behinderung.

proviel ist von der Finanzbehörde

als gemeinnützige Gesellschaft anerkannt.

Der einzige Gesellschafter

der proviel GmbH ist der ebenfalls

gemeinnützige forum e.V. Hier sind

neben der proviel GmbH die Trainings-

und Qualifizierungsmaßnahmen

Train2be / Train2beplus sowie

das ambulant betreute Wohnen angedockt.

Kostenträger ist der Landschaftsverband

Rheinland, der für

jeden Arbeitnehmer mit Behinderung

eine Tageskostenpauschale

zahlt. Damit können die passenden

Rahmenbedingungen für die Menschen

geschaffen werden. Derzeit

nehmen rund 80 Unternehmen die

Dienstleistung von proviel in Anspruch.

Mit dem CAP-Frischemarkt

hat die gemeinnützige GmbH einen

wichtigen Beitrag zur Nahversorgung

in Wuppertal geleistet.

Im Auftrag der Wuppertal Marketing GmbH

werden Neubürgermappen konfektioniert.

auf die Agenda: „Viele Menschen mit einer

psychischen Erkrankung oder Behinderung

haben Familien. Wenn sie ihren

Kindern sagen können: Der Papa oder die

Mama geht zur Arbeit, ist das für alle Beteiligten

ungeheuer wertvoll und ein großer

Schritt nach vorne.“ Arbeit gibt den

proviel-Klienten ein neues Selbstwertgefühl

und Selbstbewusstsein. Lebensqualität,

die sich also positiv auch auf ihr Umfeld

auswirkt. Deshalb kann Christoph

Nieder nur warnen, solche Einrichtungen

für behinderte bzw. chronisch kranke

Menschen aufzugeben. „Die Betroffenen

nur zu alimentieren, ist absolut nicht der

richtige Weg. Wir müssen auch den

Schwachen in unserer Mitte Teilhabe verschaffen.“

Als wichtigen Beitrag für den

gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Text: Stefanie Bona

Foto: proviel GmbH, BVG

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AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Pro Ausbildungsmarketing

Unternehmen sehen sich bei der Gewinnung von Fachkräften

vor allem mit einer Herausforderung konfrontiert – dem

mittlerweile oft dramatischen Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Je nach Standort und Branche ist es insbesondere für

kleine und mittlere Unternehmen wichtig, Maßnahmen zu ergreifen,

um auf diese Verknappung zu reagieren. Denn die

Tage, in denen selbst in kleinen Unternehmen eine „Flut“ von

Bewerbungen einging und diese ihre zukünftigen Auszubildenden

aus einem Pool von Bewerbenden auswählen konnten,

sind schon lange vorbei. Um zukunftsfähig zu sein, müssen

Unternehmen auf diese Herausforderung mit neuen Konzepten

und innovativen Ideen reagieren. Ausbildungsmarketing

kann dabei eine zentrale Rolle spielen.

Was sind bewährte Maßnahmen zur Gewinnung von Auszubildenden?

Diese Frage lässt sich nur schwer pauschal beantworten,

denn die Auswahl und die Zusammenstellung der

Maßnahmen sollten sich individuell nach dem Unternehmen

sowie nach dem Unternehmensumfeld richten. Maßnahmen

zum Ausbildungsmarketing können sein:

- Zusammenarbeit mit Schulen (z.B. Angebot von

Schülerpraktika und Projekten, Informationsveranstaltungen

für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern,

die Nutzung von Studienabbrechenden als wichtige

Ausbildungsressource)

- Ausbildungsmessen und Firmenkontaktveranstaltungen

(z.B. Schnuppertage, Speeddating, Berufsinfotage

in der Schule)

- Internetangebote inkl. Social Media (z.B. Auszubildenden-Website

/Karrierewebsite, Videos über die

Ausbildung auf YouTube oder der eigenen Website)

Eine besondere Herausforderung stellt die so genannte Generation

Z (ab 1999 geboren) dar. Prägend sind hier insbesondere

die ständige Nutzung von sozialen Netzwerken, auch im

beruflichen Kontext, die Suche nach einem Sinn in der Arbeit,

der Wunsch nach fortlaufender persönlicher Weiterentwicklung,

ein hohes Selbstbewusstsein und auch das Streben nach

immateriellen Gütern und Anreizen.

Foto: BVG

Jürgen Steidel, VBU® Vereinigung Bergischer

Unternehmerverbände e.V.

Bei den Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen,

gilt es, kritisch zu prüfen, welche Kosten und welcher Nutzen mit

diesen Maßnahmen verbunden sind. Jedoch kann auch festgehalten

werden, dass das Internet die Informationsquelle Nr. 1 ist.

Die VBU bietet ihren Mitgliedsunternehmen regelmäßig aktuelle

Informationsveranstaltungen und Seminare zum Thema sowie Arbeitskreise

für den Austausch und die Vorstellung von Best Practice

Beispielen zum Ausbildungsmarketing. Über das Schule/Wirtschaft-Netzwerk

der VBU werden zudem Schulkontakte

vermittelt.

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möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

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zurückgreifen.

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lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

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zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

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Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

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29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Einmalentschädigung für

Dienstbarkeit bei

Betriebsgrundstücken

Fotos: MEV

Für die Versorgung mit Strom, Wasser,

Gas oder Fernwärme sowie die Entsorgung

von Abwasser ist es teilweise erforderlich,

dass Leitungen über private bzw.

betriebliche Grundstücke geführt werden.

Diese Nutzung wird in der Regel

durch Eintragung einer beschränkten

persönlichen Dienstbarkeit ins Grundbuch

gegen Einmalentschädigung gesichert.Der

Bundesfinanzhof (1) hat im

Fall eines Grundstücks, das zum Privatvermögen

gehört, entschieden, dass eine

solche Entschädigung für die Eintragung

einer zeitlich unbegrenzten beschränkten

persönlichen Dienstbarkeit weder zu den

Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

noch zu den sonstigen Einkünften

zählt, da in der Einräumung eines

solchen Rechts keine Nutzungsüberlassung,

sondern ein veräußerungsähnlicher

Vorgang zu sehen sei.Für ein zum Betriebsvermögen

gehörendes Grundstück

hat der Bundesfinanzhof (2) in einer aktuellen

Entscheidung jedoch steuerpflichtige

Einkünfte für die Einräumung einer

entsprechenden Dienstbarkeit angenommen.

Die Entschädigung steht in unmittelbarem

Zusammenhang mit dem Betrieb

und ist daher als Betriebseinnahme

zu erfassen.Das Gericht hat auch ausgeführt,

dass die Entschädigung bei Gewinnermittlung

durch Einnahmenüberschussrechnung

im Jahr des Zuflusses zu

versteuern ist. Eine Verteilung auf mehrere

Jahre (§11 Abs. 1 Satz 3 EStG) kommt

nicht in Betracht, da es sich nicht um eine

(zeitlich begrenzte) Nutzungsüberlassung

handelt, sondern um einen veräußerungsähnlichen

Vorgang. (1) Urteil vom 2. Juli

2018 IX R 31/16 (BStBl 2018 II S. 759);

vgl. Informationsbrief Dezember 2018 Nr.

9.(2) Urteil vom 21. November 2018 VI R

54/16 (BStBl 2019 II S. 311).

(Quelle: Rinke Treuhand GmbH)

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Sozialversicherungspflicht von

GmbH-Geschäftsführern

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV)

hat die Beschäftigungsverhältnisse von

GmbH-Geschäftsführern und qualifizierten

Freiberuflern als lukrative Einnahmequelle

identifiziert. Sie arbeitete erfolgreich

daran, die geänderte Rechtsprechung des

Bundessozialgerichts zu den Kriterien umzusetzen,

nach denen ein „nichtselbstständiges

Beschäftigungsverhältnis“ vorliegt.

Das Bundessozialgericht hat nun in zwei

Urteilen von 14. März 2018 (B 12 KR 13/17

R und B 12 R 5/16 R seine Linie präzisiert.

(Quelle: ATN D`avoine Teubler Neu

Rechtsamnwälte)

Nachlasspflegschaft bei

unklarem Erbe

Immer wieder kommt es nach Todesfällen

vor, dass in absehbarer Zeit kein Erbe

der oder des Verstorbenen gefunden werden

kann. Das ist für den Vermieter des

Toten insbesondere dann eine schwierige

Situation, wenn er schnell wieder in den

Besitz seiner Wohnung kommen will.

Das Kammergericht Berlin (Aktenzeichen

19 W 102/17) stellte fest, dass das

Nachlassgericht auf Antrag des Vermieters

eine Nachlasspflegschaft anordnen

muss, um eventuelle Ansprüche geltend

machen zu können. Das gilt auch dann,

wenn vermutlich kein oder wenig Vermö-

Nach dem Gesetzentwurf zu einem sog.

Jahressteuergesetz 2019 sind neben einkommensteuerlichen

Regelungen (siehe

hierzu Nr. 4) auch umsatzsteuerliche

Änderungen geplant.Die Regelungen

enthalten insbesondere zwingend notgen

vorhanden ist. Wenn ein einzelner

Miterbe nach Eintritt des Erbfalles eine

Immobilie ganz oder teilweise für sich

selbst zu Wohnzwecken nutzt, dann können

daraus Ansprüche seiner Miterben

entstehen. Gegenüber dem Oberlandesgericht

Rostock (Aktenzeichen 3 U 67/17)

setzten diese Miterben durch, dass der

Nutzer eine Entschädigung bezahlen

müsse. Dazu bedarf es allerdings einer

Mehrheitsentscheidung der Erbengemeinschaft

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Zur Frage der Gewerblichkeit

der Tätigkeit eines

Rentenberaters

Mit Urteil vom 7.5.2019 (Aktenzeichen VIII

R 2/16) hat der Bundesfinanzhof die Frage,

ob ein Rentenberater Einkünfte aus selbständiger

Arbeit erzielt, verneint. Es werde

keine Tätigkeit ausgeübt, die einem der im

Gesetz genannten Katalogberufe, insbesondere

dem des Rechtsanwalts bzw. Steuerberaters,

ähnlich ist. Zudem erzielt ein Rentenberater

nach der Entscheidung des Gerichts

auch keine Einkünfte aus sonstiger selbständiger

Arbeit. Mithin liegen Einkünfte aus

Gewerbebetrieb vor, die damit auch der Gewerbesteuer

unterliegen. Im Streitfall war

die Stpfl. als selbständige Rentenberaterin

tätig. Die Berufsbasis bildete ein Studium

an der Verwaltungsfachhochschule mit den

Fachgebieten Rentenversicherung und Sozialversicherung

sowie eine Tätigkeit im gehobenen

Dienst bei der Deutschen Rentenversicherung.

(Quelle: Rosenfeld & Bachtig GmbH)

Geplante Gesetzesänderungen

im Bereich der Umsatzsteuer

der Bergische Unternehmer 09|19 31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

wendige Anpassungen an das EU-Recht

und an die Rechtsprechung des Europäischen

Gerichtshofs.Relativ zeitnah, d. h.

am Tag nach der Verkündung des Gesetzes,

sollen z. B. folgende Änderungen in

Kraft treten:– Die Sonderregelungen zur

Bestimmung des Orts der unentgeltlichen

Wertabgaben sollen aufgehoben werden,

weil im EU-Recht eine derartige Spezialregelung

nicht vorgesehen ist. Für die

Entnahme von Gegenständen gelten dann

die „normalen“ Grundsätze: Wird der

Entnahmegegenstand befördert oder versendet,

ist grundsätzlich der Ort maßgebend,

an dem die Beförderung oder Versendung

beginnt; ohne Beförderung oder

Versendung zählt grundsätzlich der Ort

der Übergabe (Verschaffung der Verfügungsmacht).Auswirkungen

gegenüber

der derzeitigen Regelung ergeben sich,

wenn die Entnahme im Ausland erfolgt;

dann fällt keine deutsche Umsatzsteuer

an. Der Vorgang kann aber unter das ausländische

Umsatzsteuerrecht fallen.Änderungen

ergeben sich insbesondere auch

bei der unentgeltlichen Abgabe von sonstigen

Leistungen im Zusammenhang mit

Grundstücken im Ausland, weil dann der

Ort der Wertabgabe im Ausland liegt, z.

B., wenn ein inländischer Bauunternehmer

das Haus seiner Tochter in der

Schweiz unentgeltlich renoviert.– Der ermäßigte

Umsatzsteuersatz soll künftig

auch für Bücher usw. in elektronischer

Form (sog. E-Books) gelten. Nicht begünstigt

sind elektronische Leistungen,

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gewerblichen Rechtsschutzes

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die über die Funktion herkömmlicher

Bücher usw. hinausgehen (z. B. Kartenmaterial

für Navigationsgeräte oder

-apps).– Die Sonderregelung für die Besteuerung

von Reiseleistungen (sog. Margenbesteuerung

– § 25 UStG) soll künftig

nicht nur für Reiseleistungen an

Privatpersonen, sondern auch für solche

an Unternehmer für deren Unternehmen

gelten.Mit Wirkung ab 1. Januar 2020

sollen u. a. folgende Änderungen in

Kraft treten:– Die Vorschriften über

„Reihengeschäfte“ werden europarechtlich

vereinheitlicht (neuer § 3 Abs. 6a

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UStG).– Die Steuerbefreiungen für Leistungen

im Gesundheitswesen, der Sozialfürsorge

und der sozialen Sicherheit sowie

für Bildungsleistungen werden

überarbeitet.– Die Sanktionen für die Beteiligung

an Umsatzsteuerhinterziehungen,

von denen die Unternehmer wussten

und hätten wissen müssen, sollen geändert

und verschärft werden.

Quelle: Rinke Treuhand GmbH

Steuerfreies Immobilienerbe

Ein Haus (eine Wohnung) kann an den

Ehegatten alleine oder gemeinsam mit

den Kindern völlig steuerfrei vererbt

werden, wenn die Erben darin bereits

wohnen oder unverzüglich dort einziehen.

Allerdings gibt es Grenzen dieser

erbenfreundlichen sogenannten Familienheim-Lösung.

Das Finanzgericht Düsseldorf

(Aktenzeichen 4 K 1063/17) entschied

im Falle von zwei gleichzeitig

vererbten, aneinandergrenzenden Grundstücken,

die im Grundbuch auf verschiedenen

Blättern eingetragen waren, unterschiedlich.

Das Grundstück mit Haus

konnte steuerbefreit vererbt werden, das

danebengelegene Gartengrundstück fiel

32 www.bvg-menzel.de


nicht unter diese Regelung. Es handelte

sich ja nicht um ein Familienheim.

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Einrichtung voll abziehbar

Wer sich abseits seines eigentlichen Lebensmittelpunktes

aus beruflichen Gründen

einen zweiten Wohnsitz zulegen

muss, der kann eine Reihe von Ausgaben

(Fahrtkosten, Miete) geltend machen.

Auch eventuell anzuschaffende Einrichtungsgegenstände

gehören nach Auskunft

des dazu. Der Fall: Ein Steuerzahler

mietete am Ort seiner Beschäftigung

eine Zwei-Zimmer-Wohnung an. Neben

der Miete machte er im Rahmen der doppelten

Haushaltsführung Strom, Telefon,

Rundfunkgebühren und anderes geltend.

3.000 Euro an Werbungskosten kamen

zudem für Möbel und Haushaltsgegenstände

zusammen. Das Finanzamt

stimmte grundsätzlich zu, ordnete das

Mobiliar den nur beschränkt abziehbaren

Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft

zu. Das hatte zur Folge, dass der

Betroffene wegen Überschreitung der

Höchstgrenzen nur einen Teil seiner Ausgaben

geltend machen konnte. Das Urteil:

Die höchsten deutschen Finanzrichter

entschieden, dass die angeschafften

Möbel nicht – wie vom Fiskus behauptet

– unter die Rubrik „Nutzung der Unterkunft“

fielen, sondern es sich um einen

eigenständigen Posten handle. Die Ausgaben

dafür fielen nicht unter die

Höchstbetragsbegrenzung und seien deswegen

in vollem Umfang als Werbungskosten

absetzbar. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen

VI R 18/17)

(Quelle: Infodienst Recht und Steuern

der LBS)

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SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

BERATUNG, VERTRETUNG,

WEITERBILDUNG

Im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts steht die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

(VBU®) ihren mehr als 600 Mitgliedsbetrieben mit ihren

ca. 70.000 Beschäftigten auf vielseitige Weise zur Seite. Die Expertise der Abteilung

Personal und Recht ist tagtäglich gefragt. Sieben Volljuristen übernehmen

weitreichende Aufgaben – angefangen von der Beratung in Rechtsfragen

bis zur Prozessvertretung, die bei Bedarf im ganzen Bundesgebiet

gewährleistet werden kann.

INFO

Die VBU® ist eine Verbandsgemeinschaft,

unter

deren Dach zehn verschiedene

Arbeitgeberverbände

vereinigt sind. Der

Hauptsitz ist in Wuppertal,

es gibt weitere Außenstellen

in Solingen

und Mönchengladbach.

Sieben Juristen sind alleine

für die Abteilung Recht

und Personalwesen tätig.

Ansprechpartner in

Rechtsfragen gibt es an

allen drei Standorten. Die

VBU® hat mehr als 600

Mitgliedsunternehmen

verschiedener Größe und

Rechtsform mit insgesamt

70.000 Beschäftigten.

Egal, ob in Zeiten der Hochkonjunktur

oder bei schwächelnder Wirtschaft – die

Abteilung Recht und Personal der VBU®

ist stets eine gefragte Adresse. „Für unsere

Mitglieder ist wichtig, dass sie sich mit allen

Fragen aus dem Arbeits- und Sozialrecht an uns

wenden können und schnell und umfassend eine

Antwort erhalten“, erklärt Professor Dr. Wolfgang

Kleinebrink, einer von drei Geschäftsführern der

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände.

Der Jurist ist selbst Arbeitsrechtler, hat einen

Lehrauftrag an der Hochschule Niederrhein und

weiß um die Bedeutung und Komplexität dieses

Rechtsgebiets. „Es gibt laufend Änderungen, auf

die man sich einstellen muss“, erklärt er. Die Anwendung

in der Praxis ist ein schwieriges Geschäft,

bei dem die Personalfachleute in den Firmen

bewährte Ansprechpartner bei der VBU®

finden. „Dass sie bei uns Hilfe aus einer Hand erhalten,

wissen die Unternehmen sehr zu schätzen“,

sagt Professor Kleinebrink.

Zeitgerechter Service mit guter

Qualität

Bei der arbeitsrechtlichen Beratung stehen insbesondere

das Vertragsrecht, Fragen zur Begründung,

Durchführung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen

und weiterhin das Betriebsverfassungs- und

Tarifrecht im Mittelpunkt. Daneben werden auch

Probleme aus dem Sozialversicherungsrecht gelöst.

Dabei stellen sich die VBU®-Rechtsexperten darauf

ein, dass die Fragen aus den Betrieben der zehn

Mitgliedsverbände aufgrund der entsprechenden

Branchenzugehörigkeit und der unterschiedlichen

Betriebsgrößen durchaus unterschiedliche Schwerpunkte

haben können und es von Fall zu Fall auch

mal ganz schnell eine passende Antwort geben

muss. Ein zeitgerechter Service mit hoher Qualität

und eine gute Erreichbarkeit gehören daher zum

Selbstverständnis der VBU®-Rechtsabteilung. „Es

ist unser Anspruch, sehr schnell auf Anfragen zu reagieren“,

betont der Geschäftsführer. Dazu kennen

die Juristen des Verbandes die Unternehmen sehr

gut und sind häufig vor Ort – auch um die Verhandlungen

mit Arbeitnehmern, Betriebsräten und Gewerkschaften

zu begleiten.

„Zum Glück endet nicht jede Beratung in einem

Prozess“, meint Wolfgang Kleinebrink lächelnd.

Aber: Sollte es zu Rechtsstreitigkeiten kommen,

vertreten die Rechtsanwälte der VBU® die Mitgliedsbetriebe

auch vor Gericht und das bundesweit.

„Bei weiteren Entfernungen können wir auf

die bewährte Unterstützung anderer Arbeitgeberverbände

vertrauen“, erläutert er. Dazu erhielten

die beauftragten Prozessvertreter dann eine entsprechende

Vollmacht. Dabei dürfen die Rechtsvertreter

vor allen Instanzen auftreten – bis hin zum

Bundesarbeitsgericht. So begleitet die VBU® mehrere

hundert Gerichtsverfahren im Jahr, wobei aber

die außergerichtliche Beratung den weitaus größten

Teil der Arbeit ausmacht.

34 www.bvg-menzel.de


Ein Bereich, der zunehmend wichtig wird, ist die

Weiterbildung. In jedem Halbjahr gibt die VBU®

ein neues Weiterbildungsprogramm heraus, das

sich zu einem gewichtigen Teil mit Rechtsfragen

auseinandersetzt. Dabei kann es etwa um Rechtsgrundlagen

und Gestaltungsmöglichkeiten der

Arbeitszeit, um aktuelle Entwicklungen zum Betriebsrentenrecht

oder vor dem Hintergrund von

Industrie 4.0 und Digitalisierung um praxisorientierte

Ansätze für Unternehmen gehen. „Das Arbeitsrecht

spielt in vielen Teilen des Unternehmens

eine bedeutende Rolle. Daher ist es

wesentlich, dass neben den Mitarbeitenden der

Personalabteilungen auch die betrieblichen Führungskräfte

ihre Kenntnisse auf dem neuesten

Stand halten“, nennt Professor Kleinebrink einen

weiteren Fokus im aktuellen Weiterbildungsprogramm.

Hintergründe werden verständlich erläutert,

so dass innerbetrieblich dann ein gutes Zusammenwirken

von Personalabteilung und der

Betriebsebene möglich ist. Beispiel Abmahnungen:

„Dabei ist es ganz wichtig, dass der Meister

weiß, wie er vorgehen muss, wenn er einen Mitarbeiter

abmahnen möchte. Ansonsten kann es später

Probleme geben, sollte eine Kündigung ausgesprochen

werden müssen.“

Dass die Veranstaltungen der VBU® überwiegend

mit Referenten aus dem eigenen Haus stattfinden,

sei ein großer Vorteil, findet der Geschäftsführer.

„Die Teilnehmer können auch nach den Seminaren

unkompliziert nachfragen und kennen dann schon

ihren Ansprechpartner.“ Themen für das Fortbildungsprogramm

kommen gerade vor dem Hintergrund

der Digitalisierung regelmäßig neu auf den

Tisch. „Da gibt es sehr spannende Fragen, etwa zur

Haftung bei Datenschutzverstößen, wenn sie im

Betriebsrat passieren.“

Zukunftssichere Konzepte

Aktuelle Themen

Prof. Dr. Wolfgang

Kleinebrink ist Geschäftsführer

der VBU®

KONTAKT

Vereinigung Bergischer

Unternehmerverbände e.V.

Wettinerstraße 11

42287 Wuppertal

Tel: 0202 25 80-0

Mail: info@vbu-net.de

Web: vbu-net.de

Die Digitalisierung macht sich indes auch die

VBU® im Sinne ihrer Mitglieder zunutze. Es gibt

eine umfangreiche Datensammlung über das eigene

„ArbeitgeberNet“, auf das die Firmen zugreifen

können. Hier findet man beispielsweise Vertragsmuster,

wie sie für die verschiedenen Verbände bzw.

Branchen relevant sind. „Damit steht den Unternehmen

ein Grundgerüst zur Verfügung, das dann auf

den Einzelfall abgestimmt werden muss“, erläutert

Professor Kleinebrink. Zudem gebe es große

Schnittmengen zwischen Rechtsfragen und den Fragen

der Arbeitswirtschaft. Hier unterstützen zwei

Ingenieure die verschiedenen Beratungsprozesse,

insbesondere bei Fragen zur Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung

sowie des Arbeitsschutzes. Im Zusammenspiel

beider Bereiche können im Gespräch

mit dem jeweiligen Betrieb rechtssichere und zukunftsweisende

Konzepte erarbeitet werden. Alle

Leistungen des Verbands sind pauschal durch die

Zahlung des Mitgliedsbeitrags abgegolten.

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 09|19 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

So geht Begeisterung

Kunden wollen mehr als nur zufrieden gestellt werden. Sie wünschen sich von einem Geschäftspartner

optimale Betreuung, exzellente Leistung und innovative Ideen. Kurz: Kunden möchten begeistert werden.

Und zwar nicht nur für den Moment. Sondern nachhaltig.

Detlef Gatermann, Geschäftsführer

des Ingenieur-Büros Gatermann

QM-Beratung GmbH &

Co KG in Wülfrath, weiß um

die fundamentale Bedeutung der Kundenbegeisterung.

Der vielseitige Unternehmer

ist überzeugt: Qualität begeistert. Dauerhaft

und immer wieder aufs Neue. Denn

Qualität bietet alle Voraussetzungen, um

aus zufriedenen Kunden durch ständige

Verbesserungen begeisterte Kunden zu

machen, die voll hinter ihrer Firma stehen.

Doch was müssen Unternehmen anstellen,

um dieses Ziel zu erreichen? Der Fachmann

hilft weiter. Seit 1993 hat sich Detlef

Gatermann mit seinem Team auf das

Thema Qualitätsmanagement-Beratung

spezialisiert, wobei sowohl Schulung

36 www.bvg-menzel.de


Ein professionelles Qualitätsmanagement

ist der Schlüssel zur dauerhaften

Kundenbegeisterung. Detlef Gatermann,

seit über 25 Jahren erfolgreich in der

QM-Beratung unterwegs, bietet kompetente

Unterstützung vom Aufbau bis

zur Zertifizierung.

und Ausbildung als auch Auditierung

und Zertifizierung als Schwerpunkte zum

Leistungsprogramm gehören. Getreu der

Erkenntnis, dass ein professionelles Qualitätsmanagement

für jedes Unternehmen etwas

Selbstverständliches sein sollte, wendet

sich der Experte aus Wülfrath mit seiner

Expertise an eine breite Zielgruppe.

Qualitätsmanagement ist für

alle wichtig

„Ob kleiner Betrieb oder Mittelständler,

ob Kanzlei, Praxis oder Dienstleister, ob

Produzent, Handwerker oder Händler, ob

Großunternehmen oder Global Player:

Qualitätsmanagement ist für alle wichtig.

Unabhängig von Branche und Größe.

Denn jede Firma hat Kunden, deren Erwartungen

erfüllt werden müssen. Und

zwar jederzeit. Es geht also darum, sich

auf die eigenen Kompetenzen zu konzentrieren,

die vorhandenen Stärken auszubauen

sowie kontinuierlich zu verbessern

und auf diese Weise die Basis für ein

nachhaltiges Wachstum zu schaffen“, erläutert

Detlef Gatermann seine Geschäftsphilosophie.

Mittlerweile zählt ein

zertifiziertes Qualitätsmanagement in

zahlreichen Wirtschaftsbereichen bereits

zur Bedingung. Etwa in der Automotive-

Industrie, in der Medizintechnik oder in

der Baubranche. Wer über ein Qualitätsmanagement

gemäß der DIN EN ISO

9001 mit offizieller Bestätigung einer akkreditierten

Gesellschaft verfügt, präsentiert

sich als zuverlässiger, vertrauenswürdiger

Geschäftspartner.

Gründliche Vorbereitung für

ein perfektes Ergebnis

Aber: Es reicht nicht, ein beliebiges Qualitätsmanagementsystem

einzuführen. Um

tatsächlich gleichermaßen einen Nutzen

und Mehrwert für das eigene Unternehmen,

aber auch für die Kunden zu erzielen,

muss das System maßgeschneidert

auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens

sein, effizient und zuverlässig

funktionieren. Eine Vorgabe, die Zeit

benötigt und nicht ohne Vorbereitung realisiert

werden kann. Detlef Gatermann

gibt einen kurzen Überblick über die erforderlichen

Schritte: „Aufbau und Abläufe

in einem Unternehmen müssen erkannt,

wenn erforderlich optimiert,

fixiert, dokumentiert und entsprechend

umgesetzt werden. Dies erfordert eine

gründliche Vorarbeit. Unter anderem ist

es notwendig, die Unternehmens- und

Qualitätsziele zu definieren, intern Zuständigkeiten

und Verantwortungen festzulegen,

sämtliche Abläufe, die Einfluss

auf die Qualität haben, zu beschreiben

und sicherzustellen, dass diese Prozesse

auch eingehalten werden. Weitere Aufgaben

sind die Analyse der Kundenzufriedenheit,

die Bewertung von Geschäftspartnern

und Lieferanten sowie

die Installation eines verlässlichen Risikomanagements.“

Wirksamkeit auf dem

Prüfstand

Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen,

müssen die Maßnahmen umgesetzt und

ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Wichtig: Die Mitarbeiter müssen dabei

mitwirken. Denn ohne die Bereitschaft

der Belegschaft mitzuziehen, ist das gesamte

QM-Projekt von vorneherein zum

Scheitern verurteilt. Läuft alles nach

Plan, kann das Unternehmen die Zertifizierung

beantragen. In der Regel dauert

es bis dahin zwischen sechs und zwölf

Monate.

Schon dieser knappe Abriss zeigt: Bei

der langwierigen und anspruchsvollen

Aufgabe macht es Sinn, sich sachkundige

Unterstützung ins Haus zu holen. Vor

allem dann, wenn der Komplex Qualitätsmanagement

für das betreffende Unternehmen

Neuland ist.

Eine Investition,

die sich auszahlt

Noch ein Wort zur Finanzierung, die allerdings

je nach Aufwand sehr unterschiedlich

ausfallen kann. Die Investitionen

zum Aufbau eines passgenauen

Qualitätsmanagements setzen sich zusammen

aus den Kosten für die externe

Unterstützung, den firmeninternen Einsatz

und die Zertifizierung. Das bedeutet:

Qualität, die begeistert, ist eine Investition,

die sich auszahlt.

Detlef Gatermann ist sich sicher: „Die

Vorteile, die ein Unternehmen durch ein

perfektes Qualitätsmanagement bekommt,

überwiegen – auch in monetärer Hinsicht.

Denn der finanzielle Aufwand rechnet

sich. Durch Reduzierung der Fehlerkosten,

nachhaltige Kundenbindung, Wettbewerbsfähigkeit

am Markt und einen stabilen

Geschäftserfolg.“

Übrigens: Kleine und mittlere Unternehmen

in NRW können die Kosten für Beratung

durch Zuschüsse aus Mitteln der

EU und des Bundeslandes um bis zu

5.000 Euro reduzieren.

Ach ja: Das Beratungsbüro ist natürlich

auch nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Man muss schließlich mit gutem Beispiel

voran gehen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: BVG

Ingenieur Büro Gatermann

QM-Beratungs GmbH & Co. KG

Zechenweg 16

42489 Wülfrath

Fon 02058 914286

Mail GF@ing-buero-gatermann.de

Net www.ing-buero-gatermann.de

der Bergische Unternehmer 09|19 37


IM FOKUS COME TOGETHER

TAGEN MIT ERFOLG

Ob ein großer Kongress am Wochenende,

ein Weiterbildungsseminar für die Mitarbeiter

oder ein Meeting mit Lieferanten und Kunden:

Ohne strategische Planung wird die

nächste Tagung zur Glückssache. Denn nur

ein professionelles Veranstaltungs-Management

schafft die Voraussetzung für ein Ergebnis,

das die gesetzten Vorgaben umfänglich

erfüllt.

KONFERENZ.

SEMINAR.

MEETING.

TEAM-

BUILDING.

Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie gemeinsam mit unserem Kreativteam

Ihre Veranstaltung. Unser lichtdurchfluteter Tagungsbereich „LERNzeit“ verspricht

beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

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Tel.: +49 (2191) 6071-900 | Fax: +49 (2191) 6071-100

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38 www.bvg-menzel.de


Die Erwartungen sind gestiegen.

Die Ansprüche gewachsen. Nur

wer die Teilnehmer versteht,

kann diese für seine Ziele begeistern.

Dabei geht es nicht nur um

eine punktgenaue Ansprache als

Grundlage einer überzeugenden Kommunikation.

Aufgabe muss eine zielgruppengerechte Inszenierung

sein, die alles beinhaltet, um die Tagung zum

Erfolg zu führen. Dazu gehört eine Location mit

Überraschungspotenzial. Ein Infotainment, das

langfristig und positiv in Erinnerung bleibt. Die

Vernetzung der Gäste durch Matchmaking, basierend

auf Interessen und Kompetenzen. Darüber hinaus

können mit Hilfe eines Live-Streamings Inhalte

und Abläufe der Tagung, beispielsweise über

soziale Medien, für weitere Personenkreise erlebbar

werden. Überhaupt eröffnet das Einbeziehen

digitalisierter Technik eine Möglichkeit, die Reichweite

eines Come-togethers über den eigentlichen

Veranstaltungsraum hinaus zu vergrößern.

Und: Im Zuge der Klima-Diskussion spielen Umweltschutz,

Ressourcen-Schonung und ein möglichst

niedriger CO2-Verbrauch eine immer wichtigere

Rolle. Deshalb finden Tagungen, die in

Aufbau und Umsetzung der Forderung nach

Nachhaltigkeit entsprechen, eine hohe Akzeptanz

Messen müssen

nicht zum Spaß-

Event mutieren.

Auch wenn für

viele Aussteller

der Erlebnis-

Charakter auf der

Agenda steht.

bei den geladenen Gästen. Nicht nur gut für die

Öko-Bilanz, sondern auch für das eigene Firmen-

Image.

Der Zweck heißt Verkaufen

Der Klassiker für ein Business-Meeting sind nach

wie vor Fachmessen, obwohl von vielen immer

wieder totgesagt. „Niemals ist das aber so falsch

wie heute“, erklärt Peter Gerlach von der Wuppertaler

Agentur Technokom, die sich mit seinen 12

Mitarbeitern vor Ort auf Messebau und Events

spezialisiert hat. „Es gibt nun einmal nur ein

Werkzeug im Marketing-Mix, das alle Marktteilnehmer

und relevanten Partner zusammenbringt.

Wenn es dem ausrichtenden Unternehmen dazu

gelingt, die Messe als Highlight einer ganzheitlichen

Kundenansprache in die Firmenkommunikation

zu integrieren, dann ist die persönliche Begegnung

am Ende das stärkste Pfund – immer

unter dem Aspekt der zentralen Zielvorgabe VER-

KAUFEN.“ Diesem Zweck sollte letztendlich alles

untergeordnet werden. Der Fachmann gibt in

diesem Zusammenhang zu bedenken: „Messen

müssen nicht unbedingt zu einem Spaß-Event mutieren.

Auch wenn für viele Aussteller der Erlebnis-Charakter

auf der Agenda steht. Aber: Wenn

Ihre Premium-Eventlocations

Köln

MUSICAL DOME

Düsseldorf

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der Bergische Unternehmer 09|19 39


IM FOKUS COME TOGETHER

Die Geschäftsführer der Wuppertaler Agentur Technokom:

Peter Gerlach (l). und Achim Pörtner

das Event keinen erkennbaren Bezug zum Produkt

hat, wenn die Messe den Gast nicht dort abholt,

wo er thematisch gerade unterwegs ist, dann

kommt der Besucher schneller vom Stand herunter

als hinauf.“ Für den Full-Service-Anbieter im

Messegeschäft steht somit die strategische Ausrichtung

fest: „Wir sind immer wieder gefordert,

durch die Brillen unserer Kunden und deren Zielgruppe

zu schauen. Das bedeutet: Unabhängig

von Branche und Ort sind wir gefordert, stets ganzen

Einsatz zu bringen. Ob es um eine Leitmesse

mit 1000 Quadratmeter Fläche oder eine kleine

Regionalausstellung mit einer Standgröße von

40 Quadratmeter geht. Was zählt, ist das individuelle,

maßgeschneiderte Ergebnis, das den Spannungsbogen

von Anfang bis Ende aufrecht hält.“

Also lohnt sich eine Messe auf jeden Fall? Peter

Gerlach spricht auch dazu Klartext: „Es ist uner-

Herzliche willkommen auf der Bundeshöhe!

In der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe empfängt Sie

eine freundliche und offene Atmosphäre. Hier können

Sie sowohl entspannen, als auch an vielfältigen Aktivitäten

teilnehmen.

Seien Sie aktiv! Dazu bieten wir Ihnen ein weitläufiges

Außengelände für Bewegung und Entspannung, eine Fußballwiese

mit Toren, eine Sporthalle mit Kletterwand, ein

Sportseminargebäude mit Doppelkegelbahn und in der

Nachbachschaft ein Tennisanlage. Für Sie stehen Billard,

Kicker, „Air-Hockey“, „Jakolo“ oder „Tam Tam“ bereit.

In unmittelbarer Nähe befindet sich ein

Sportstudio mit Squash- und Badmitonfeldern

sowie das Freizeitbad „Bergische

Sonne“ mit Fitness- und Saunabereich.

... genug Platz für alle...

Insgesamt bietet unser Haus 128 Betten in Einzel-,

Doppel- und Dreibettzimmern. Davon sind 39 Zimmer

mit Dusche und WC ausgestattet. Zusätzlich haben wir

einen „Selbstversorger-Trakt“ mit 20 Betten.

Räume? Eine gute Frage!

Unsere 10 Veranstaltungs- und Semin

W-LAN-Anschluss) bieten für 10 bis

Platz. Für Seminare stehen den Refe

Gruppen Medien wie Beamer, Video

Geräte, PortaCam, eine digitale Vide

TV- und Audiogeräte zur Verfügung

nen und die kreative Gruppenarbeit

Charts, Pinnwände und Moderatore

Als Raum für Gottesdienste, persön

Andachten können Sie unseren And

2019-09-09_Anzeige_BiBu_185x128_CVJM_derbergischeUnternehmer_CT_druck.indd 1 09.09.2019 18:31:13

40 www.bvg-menzel.de


© Foto Cornelia Lietz

lässlich, die Kostenseite kritisch zu betrachten, um

die Investition für einen zielführenden Messekontakt

zu definieren. Entscheidend dabei ist: Nur

wenn der Kundenkontakt auf Messen positiv bewertet

wird, lohnt sich das Ausstellen. Wenn nicht,

sollten andere Kommunikationskanäle genutzt

werden, die ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis

erreichen.“

Die bergische Karte gesetzt

VERANSTALTUNGEN

Heimat kommt an.

Bei der Auswahl

des Tagungsortes

setzen viele Unternehmen

auf die

Attraktivität der

bergischen Region.

Träume werden wahr – Veranstaltungen im Pfaffenberg

Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Geburtstag oder eine Taufe feiern?

Oder ihr plant eine Tagung, Betriebsfeier oder Weihnachtsfeier? Unsere Räumlichkeiten bieten für jeden

Anlass individuelle Möglichkeiten und beste Voraussetzungen gleich ob ihr mit fünf oder 100 Personen

feiern möchtet. Unser Team unterstützt und berät euch gerne bei euren Planungen.

VERANSTALTUNGEN

Bei der Auswahl des Tagungsortes setzen viele

Unternehmen auf die Attraktivität der Region.

Denn Heimat kommt an. Dies hat auch Marco Klij,

Geschäftsführer des Mercure Hotels in Remscheid,

erkannt und spielt bevorzugt die bergische Karte:

„Unser Hotel verkörpert den industriellen Landhaus-Charme

des bergischen Landes. Deshalb beziehen

wir auch alle Produkte möglichst aus der

Region. Das bringt nicht nur eine tolle Qualität,

sondern schont ebenfalls die Umwelt. Darüber hinaus

bieten wir unseren Firmenkunden spezielle

Team-Events mit bergischem Flair an - unter anderem

Stadtführungen durch das historische Lennep

VERANSTALTUNGEN

oder Wasserspaß pur im bekannten H2O in

Remscheid.“

Das verkehrsgünstig gelegene Haus verfügt über

alle Voraussetzungen, die ein gutes Tagungshotel

erfüllen sollte. Fünf lichtdurchflutete, durch mobile

Trennwände flexibel nutzbare Lernräume für

vier bis zu 120 Personen. Zur Basisausstattung gehören

unter anderem Pinnwände, Flipcharts,

VERANSTALTUNG

Beamer

und vieles mehr. Kurz alles, was man an leistungsstarker

Technik benötigt, um von analog

Träume werden wahr – Veranstaltungen im Pfaffenberg

klassisch bis digital hybrid zielgruppengerecht arbeiten

zu können. Ein erstklassig geschulter Stab

Ihr Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Geburtstag oder eine Taufe feiern?

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© Foto Cornelia Lietz

Träume werden wahr – Veranstaltungen i

Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Gebu

Oder ihr plant eine Tagung, Betriebsfeier oder Weihnachtsfeier? Unser

Anlass individuelle Möglichkeiten und beste Voraussetzungen gleich o

feiern möchtet. Unser Team unterstützt und berät euch gern

© Foto Cornelia Lietz

© Foto Cornelia Lietz

© Fotos von Leon Sinowenka

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Oder ihr plant eine Tagung, Betriebsfeier oder Weihnachtsfeier? Unsere Räumlichkeiten bieten für jeden

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der Bergische Unternehmer 09|19 41

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IM FOKUS COME TOGETHER

von Mitarbeitern kümmert sich um einen reibungslosen

Ablauf der Veranstaltung, angefangen

von der Vorbereitung bis zur Verabschiedung der

Gäste.

Guter Service, modernes Equipment, 4-Sterne-

Qualität in Übernachtung und Verpflegung. Das allein

genügt dem Hotel-Chef nicht. „Die Erwartungshaltung

der meisten Tagungsteilnehmer ist

hoch. Wir sind in der Lage, mit unserem Konzept

´LERNzeit` etwas Besonderes zu liefern“, erklärt

Marco Klij. „Nach pädagogischen und psychologischen

Ansätzen namhafter Wissenschaftler schulen

wir unsere Mitarbeiter gezielt auf das Thema ´Lernen`.

Denn nur wer weiß, wie Lernen im Gehirn

funktioniert, kann auch wertschöpfend dazu beitragen.“

Mit den Phasen Lern-Zeit, Aus-Zeit und

Mahl-Zeit können die Tagungsgäste die Vorteile einer

entsprechend strukturierten Tätigkeit erleben.

Marco Klij, Direktor des Mercure-Hotels in Remscheid, und die ehemalige Auszubildende

Ribatta Pino freuen sich über vier Sterne.

Die jeweilige Konzentration auf Arbeit, Freizeit und

Genießen fördert nachweislich Effizienz und Nachhaltigkeit

und damit den gesamten Tagungserfolg.

Warum nicht mal Theater

Für Meetings

mit Mehrwert.

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Wer tagt, möchte sich nach getaner Arbeit ein wenig

entspannen. Unterhaltung vom Feinsten liefert

die Firma Mehr-BB Entertainment mit ihren Theatern,

Shows, Musicals und Konzerten an. „Wir sind

Gastgeber aus Leidenschaft. Wir möchten unser

Publikum beeindrucken, es überraschen und jedes

Mal aufs Neue begeistern. Wir lieben und leben

erstklassiges Live-Entertainment“, beschreibt Corinna

Steffens das Geschäftsmodell des Unternehmens.

Zu den Stärken der Event-Experten zählen

die individuelle Programmplanung sowie die Bereitstellung

von geeigneten Räumlichkeiten für Firmenveranstaltungen

unterschiedlicher Art. Beste

Voraussetzungen, um für den anspruchsvollen Tagungsteilnehmer

mal so richtig Theater zu machen.

Alle Teilnehmer gut versorgt

Wichtiger Bestandteil des Tagungs-Managements ist

die Organisation der Teilnehmer. Hier hat sich ein

vierstufiges Procedere bewährt, das in allen Phasen

der Veranstaltung für Übersicht und Ordnung sorgt.

Der folgende Kurz-Check zeigt, was zu tun ist:

42 www.bvg-menzel.de


Phase 1: Die Vorbereitung

Wer soll wie eingeladen werden?

Auf welchem Weg antworten die Gäste?

Stimmen die vorliegenden Personendaten noch?

Müssen Reisen und Hotels gebucht werden?

Wie übernimmt dafür die Kosten?

Phase 2: Vor der Tagung

Versand der Einladungen.

Sortieren der Zu- und Absagen.

Einrichten einer Hotline für eventuelle

Gäste-Nachfragen.

Koordination von Reisen und Hotelbuchungen.

Anfertigen der individuellen Namensschilder

für die Teilnehmer.

Durchführen eines zeitnahen Reportings,

um jederzeit den Überblick zu behalten.

Ein vierstufiges

Prozedere hat sich

im Tagungsmanagement

bei der

Planung bewährt

und sorgt für

Übersichtlichkeit

und Ordnung.

Phase 3: Auf der Tagung

Personenbezogener Check-In mit Hilfe einer

modernen Zutrittskontrolle – etwa über mobile Scanner.

Einrichten einer Anlaufstelle für Probleme und Fragen.

Installation leicht verständlicher Informationssysteme.

Einsatz entsprechend geschulter Hostessen.

Phase 4: Nach der Tagung

Dankesschreiben für die Teilnahme verschicken.

Zur Erinnerung einen Tagungs-Letter mit

Veranstaltungsfotos und Texten versenden.

Eine Feedback-Befragung per E-Mail oder Online.

Antworten auswerten und das Ergebnis bei der

nächsten Veranstaltung zur Optimierung berücksichtigen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, Technokom, BVG

MESSE.

EVENT.

KONZEPT.

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Besenbruchstraße 15

42285 Wuppertal

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der Bergische Unternehmer 09|19 43


IM FOKUS COME TOGETHER

Tagungs-Kosten im Blick

Die folgende Check-Liste macht es leicht, das Budget für die geplante Veranstaltung Punkt für Punkt zu kalkulieren.

Übernachtung +

Verpflegung

• Hotel

• Bewirtung

Location

• Raummiete

• Nebenkosten

• Müllentsorgung

Catering

• Speisen und Getränke

• Geschirr

• Küchenausstattung

• Externer Caterer

Ausstattung

• Mobiliar

• Deko

• Bühne

Technik

• Beleuchtung

• Konferenz-Technik

Personal

• Eventagentur

• Servicepersonal

• Hostessen

• Security

• Helfer beim Auf-/ Abbau

• Reinigungskräfte

• Ggf. Dolmetscher

• Ggf. Shuttle-Service

Rahmenprogramm

• Sektempfang oder

ähnliches

• Lunch und Dinner

• Freizeitangebot wie

Stadtrundfahrten,

Besichtigungen

Entertainment

• Künstler

• Moderation

• Fotograf

• GEMA-Gebühren

• Beiträge Künstler-Sozialkasse

Marketing und Material

• Print und Online-

Werbung

• Unterlagen für Teilnehmer

• Namensschilder

• Beschilderung

• Betreuung der Website und

der Sozialen Medien

• Give aways

• Versandkosten für Einladungen

und Infomaterial

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Ebbtron GmbH & Co. KG

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42697 Solingen

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Das Auditorium ist aufgrund seines exklusiven Ambientes und modernster technischer Ausstattung (z.B. 220“ LCD Wall,

BOSE Soundanlage, 4K Blu-Ray Player, Apple TV) ein optimaler Raum für besondere Veranstaltungen. Des Weiteren stehen

Ihnen große Schulungssäle und Konferenzräume für z.B. Workshops, Seminare, Präsentationen, Meetings etc. zur Verfügung.

44 www.bvg-menzel.de


SEMINAR:

ARBEITEN 4.0

IM SEMINAR:

ARBEITEN

BÜRO

ARBEITEN

4.0

4.0

IM BÜRO

SEMINARTEIL 1:

Was bedeutet eigentlich Arbeiten

4.0 im Büro?

SEMINARTEIL 1:

SEMINARTEIL 1:

Was Referent: bedeutet Dr. Stefan eigentlich Rief, Arbeiten

4.0 Leiter

Was

im Forschungsbereich

bedeutet

Büro?

eigentlich

Organisa-

Arbeiten

4.0 im Büro?

tionsentwicklung und Arbeitsgestal-

Referent: tung im Fraunhofer Dr. Stefan IAO Rief,

Leiter

Referent:

Forschungsbereich

Dr. Stefan Rief,

Organisationsentwicklung

Leiter Forschungsbereich

und Arbeitsgestaltung

Organisationsentwicklung

im Fraunhofer

und

IAO

Arbeitsgestaltung

im Fraunhofer IAO

SEMINARTEIL 2:

Herausforderung der neuen

Arbeitskultur an die Produkt­

SEMINARTEIL

entwicklung

2:

SEMINARTEIL 2:

Herausforderung der neuen

Arbeitskultur

Herausforderung

an die

der

Produktentwicklung

neuen

Arbeitskultur an die Produktentwicklung

Referent: Cornelius Müller-Schellhorn,

Leiter der Design- und Entwicklungsabteilung

bei König + Neurath

Referent: Cornelius Müller-Schellhorn,

Leiter

Referent:

der Design-

Cornelius

und

Müller-Schellhorn,

Entwicklungsabteilung

Leiter der

bei

Design-

König

und

+ Neurath

Entwicklungsabteilung

bei König + Neurath

SEMINARTEIL 3:

Architektur des Open Space der

Zukunft Design, Akustik, Licht,

SEMINARTEIL

Organisation, SEMINARTEIL und Smart

3:

3: Office

Architektur des Open Space der

Zukunft Referenten:

Architektur

Design, lechner+hayn

des Open

Akustik,

Space

Licht,

der

Organisation, Expertenteam

Zukunft Design,

und

Akustik,

Smart Office

Licht,

Organisation, und Smart Office

Referenten: lechner+hayn

Expertenteam

Referenten: lechner+hayn

Expertenteam

Über Ihr Interesse freuen wir uns. Bitte kontaktieren Sie für Termine und Details:

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Telefon: 0202 51987670 · info@lechner-hayn.com · www.lechner-hayn.com

Über Ihr Interesse freuen wir uns. Bitte kontaktieren Sie für Termine und Details:

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IM FOKUS UNTER UNS

„Unser Ziel ist der glückliche Kunde,

der gerne wiederkommt.“

Der Zukunftskongress mit Angela Merkel in 2015 hat uns vor die bisher größte Herausforderung

gestellt. Heike Topole, im Sales Department der Historischen Stadthalle Wuppertal zuständig für

Verkauf und Nachhaltigkeit, erinnert sich noch genau. Denn bei Beteiligung von hochrangigen Politikern

gibt es enorm hohe Sicherheitsauflagen, die das Team jedoch kompetent erfüllen konnte. Ob

die Kanzlerin während ihrer Amtszeit noch einmal den außergewöhnlichen Tagungsort besuchen

wird? Vielleicht. Doch unabhängig davon, wie prominent der Gast auch sein mag: Für Heiko Topole

ist entscheidend, dass sich jeder Kunde gut aufgehoben und professionell betreut fühlt. Wie das

gelingt, verrät die Fachfrau im folgenden Gespräch.

Frau Topole, was zeichnet die Historische

Stadthalle als perfekten Veranstaltungsort aus?

Die Historische Stadthalle Wuppertal zählt zu

den geschichtsträchtigen Veranstaltungsorten

Deutschlands und verfügt gleichzeitig über die

moderne, funktionale Technik, die Tagungen,

Konferenzen und gesellschaftliche Events zu einem

besonderen Erlebnis werden lassen.

Können Sie uns ein Beispiel für den aktuellen

Stand der Veranstaltungstechnik in Ihrem

Hause geben?

Unter anderem ist im kompletten Gebäude W-Lan

vorhanden. Auch für die digitalen Anforderungen

im Tagungsgeschäft sind wir gerüstet. Um noch

besser zu werden, wünschen wir uns Unterstützung

und würden gern an der Förderung der „Digitalen

Modellkommune“ partizipieren. Generell

richten wir sämtliche Säle entsprechend der Kundenbedürfnisse

technisch ein, wobei wir bei Sonderwünschen

mit erfahrenen, externen Dienstleistern

aus der Region zusammenarbeiten. Der

Kunde übernimmt in jedem Fall ein spielfertiges

Haus. Bei Roadshows besteht jedoch für die teilnehmenden

Firmen auch die Möglichkeit, die gesamte

Technik mitzubringen.

Welche Kapazitäten bietet die Stadthalle?

Unsere zehn Säle offerieren jenen Komfort, den

Veranstalter hochwertiger Events schätzen. Der

Große Saal hat Platz für 1.500 Gäste; bei Feierlichkeiten

ohne Bestuhlung fasst das Haus bis zu

4.000 Personen. Darüber hinaus bietet sich die

Wandelhalle für repräsentative Empfänge an und

wird auch als Ausstellungsfläche genutzt.

Aus welchem Grund gewinnt Wuppertal als

Tagungs-Stadt zunehmend an Bedeutung?

Wuppertal heißt nicht von ungefähr die Stadt der

kurzen Wege. Zehn Hotels liegen in Laufdistanz

zur Historischen Stadthalle. Zahlreiche andere interessante

Locations befinden sich im Umkreis

von fünf Kilometern. Hinzu kommen die zentrale

Lage der Stadt im Raum Nordrhein-Westfalen,

über 700 Parkplätze, die fußläufige Anbindung

zum ICE-Bahnhof, der sehr gut von den Flughäfen

Köln und Düsseldorf zu erreichen ist und natürlich

insgesamt die hervorragende Infrastruktur.

Nicht zu vergessen die touristischen Highlights

wie die Schwebebahn, das Von-der-Heydt-Museum

und der Grüne Zoo.

Was erwarten Ihre Tagungsgäste von Ihnen

als Ausrichter?

Ein hohes Maß an Flexibilität für die Umsetzung

ihrer Idee. Dazu Kundennähe und eine serviceorientierte

Betreuung vor und während der Veranstaltung.

Unser Ziel ist der glückliche Kunde,

der gerne wiederkommt und uns weiter empfiehlt.

Welche Leistungen umfasst Ihr Kongress-Service?

Eine ganze Menge. Beispielsweise das Einrichten

von Abrufkontingenten bei Hotels. Die Übernahme

von Kongress- und Hostess-Funktionen. Das

Briefing und die Koordination der Aussteller. Der

komplette Parkdienst. Die Gestaltung von Abend-

46 www.bvg-menzel.de


vier verschiedene medizinische Kongresse bei uns

veranstaltet. Aber es gibt auch eine Premiere zu melden.

Erstmalig findet in diesem September der zweitägige

Verbandstag der Wohnungswirtschaft in der

Historischen Stadthalle statt.

Heike Topole vom Sales

Departement der Historischen

Stadthalle Wuppertal

ist zufrieden,

wenn der Kunde zufrieden

ist.

programmen auf Kundenwunsch einschließlich

Budgetverwaltung und Einholen von Künstler-

Angeboten. Die Beratung von Möglichkeiten von

Sightseeing-Programmen in der Stadt. Darüber

hinaus organisieren wir den Kontakt zur Presse,

machen Werbung über unsere Social Media Kanäle

und unser Programmheft und kümmern uns

um das Marketing im Außenbereich.

Tagen macht Appetit. Wie sieht es mit der

Gastronomie im Hause aus?

Um im Bild zu bleiben: Appetitlich und lecker.

Dafür sorgt die Culinaria, seit 24 Jahren unser

Exklusiv-Partner im Catering.

Ein Tagungskonzept lebt von neuen Ideen und

Innovationen. Auch bei Ihnen?

Hier vor Ort können wir sämtliche neuen Formate

von World Cafe bis hybride Events durchführen.

Veranstaltungsformen, die zunehmend ins Interesse

gerade unserer Business-Kunden rücken. Eine

Gruppe, die bei 550 Veranstaltung in 2018 immerhin

84 Prozent stellte. Hier noch ein Hinweis für

potentielle Interessenten. Für mehrtägige Kongresse

haben wir einen Vorlauf von zwei Jahren. Eintägige

Veranstaltungen in kleineren Sälen werden

am besten eine halbes Jahr im Voraus gebucht.

Welche Veranstaltungen richten Sie inzwischen

schon zum wiederholten Male aus?

Bereits im elften Jahr sind wir Ausrichtungsort für

den Bechtle IT Kongress. Die Zahnärzte tagen schon

zum 34. Mal bei uns. Der Wupperverband ist mit seinem

23. Flussgebiets-Symposium bei uns zu Gast

und sechs Jahre in Folge hat die Agentur Wikonect

Trotz der Attraktivität und Einzigartigkeit der

Wuppertaler Stadthalle: Die Konkurrenz

schläft nicht. Was unternehmen Sie, um im regionalen

Wettbewerb der Anbieter neue Zielgruppen

zu erreichen?

Wir stellen seit mehr als einem Jahrzehnt auf spezifischen

Branchenmessen – wie zum Beispiel der

Best of Events in Dortmund oder dem Verbändekongress

aus, um unser Haus bei Veranstaltungsplanern

bekannter zu machen. Außerdem sind wir

über den HCCE Historic Conference Centres of

Europe und die Congress Allianz gut im Markt

vernetzt. Ebenso ist die Pflege unserer zahlreichen

Kooperationspartner im Tal für uns ein wichtiges

Anliegen. Um mehr gemeinsam auf die Beine

zu stellen, haben wir übrigens 2017 das Aktionsbündnis

wow!wuppertal! ins Leben gerufen.

Beschränkt sich das Marketing in eigener Sache

nur auf die Region?

Keineswegs. Mit Kundenveranstaltungen und

Educational Trips stellen wir schon seit 20 Jahren

jährlich bis zu 100 potentiellen Veranstaltern die

Stadthalle und die Destination Wuppertal vor. Zudem

unternehmen wir unter anderem regelmäßig

Sales Touren innerhalb Deutschlands, um uns bei

den Veranstaltern persönlich zu präsentieren.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

Historisch Stadthalle Wuppertal GmbH

Johannisberg 40

42103 Wuppertal

Fon 0202 24589-35

Fax 0202 455198

Mail topole@stadthalle.de

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FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA

Über alle Berge

Wandern und Meer auf Korsika

Keine Insel ist so abwechslungsreich wie Korsika! Perfekt geeignet für Familien-, Wander-, Abenteuer

und Badeurlaub. Entspannen oder wandern auf Korsika - die viertgrößte Insel im Mittelmeer

hat für jeden Anspruch etwas zu bieten. Und sie ist ein wahres dorado für Outdoor-Fanatiker, Naturliebhaber

und Fotografen.

Genauso vielfältig sind die Unterbringungsmöglichkeiten.

Es bieten sich Ferienwohnungen,

Camping, Hotels oder

die geführte Rundreise an.

Zu Fuß, mit dem Auto oder Bike erkundet man

auf wunderschönen Routen diese bergige Mittelmeerinsel

- eine Mischung aus eleganten Küstenstädten,

dichtem Wald und zerklüfteten Berggipfeln.

Wer einmal auf der „Insel der Schönheit“

war, wird wiederkehren. Auch wenn die Insel zu

Frankreich gehört, so kann man die Spuren der

italienischen Lebensart überall spüren.

Sicher bestimmt die Aufenthaltsdauer den Radius

der Aktivitäten. Um die gesamte Insel zu erkunden,

sollte man jedoch ca. zwei Wochen Urlaub

bzw. Zeit einplanen. Bei einer Woche ist es empfehlenswert,

sich entweder auf den Norden oder

den Süden zu konzentrieren.

Beginnen wir unsere imaginäre Rundreise an der

Südspitze der Insel und starten mit einem Besuch

der entzückenden Stadt Bonifacio. Sie ist für ihren

viel befahrenen Hafen und die auf einem

Kalkfelsen gelegene mittelalterliche Zitadelle bekannt.

Wenn man die etwa einstündige Bootsfahrt

48 www.bvg-menzel.de


unternimmt, bekommt man eine gute Sicht auf

die Klippen und der dort über dem Wasser hängenden

Stadt. Die andere, spektakuläre Aussicht

erhält man zu Fuß von oben: bei einem Spaziergang

auf den Klippen, ausgehend von der Altstadt

- das Panorama ist überwältigend. Und bei

guter Sicht kann man bis Sardinien schauen.

Lange Traditionen

Fährt man an der Westküste in nördliche Richtung,

erreicht man den Ort Sartène (Sartè). Der

französische Schriftsteller Prosper Mérimée

nannte Sartène die „korsischste aller Städte“ –

und tatsächlich vermitteln die hohen, eng aneinander

gebauten Granithäuser der Stadt einen verschlossenen,

fast festungsähnlichen Charakter

und erinnern an die dunklen Zeiten der Vendetta,

der Blutrache, die hier bis ins 19. Jahrhundert die

Gesellschaft beherrschte. In Sartène haben sich

korsische Traditionen länger gehalten als anderswo,

berühmtestes Beispiel ist die Catenacciu-

Prozession am Karfreitag, die sich kein Oster-

Urlauber auf Korsika entgehen lassen sollte.

Wenn man aber im Sommer durch die malerischen

Gassen der Altstadt bummelt und von ei-

nem Straßencafé aus das touristische Treiben auf

der Place Porta auf sich wirken lässt, dann ist von

der finsteren Vergangenheit der Stadt kaum mehr

etwas zu spüren.

Folgendes Naturschauspiel sollte man auf dem

Weg entlang der Westküste keinesfalls versäumen:

Eine Wanderung, bitte zu Fuß, in „Les Calanches

de Piana“.

Die Calanches von Piana gehören zu den schönsten

Landschaften Korsikas. Die bizarren, karminroten

Verwitterungsformen liegen direkt an der

engen Küstenstraße zwischen Porto und Piana auf

einer kurvenreichen, 13 Kilometer langen Strecke

durch stark zerklüftete, phantastische Felsformationen,

grandios in ihrer wilden Schönheit. Lassen

Sie sich beeindrucken von den phantasievollen Figuren,

die die Natur in Stein kreiert hat: ein Hundekopf,

vielleicht eine Schildkröte oder ein Indianerkopf.

Nicht nur Fotostop einlegen

Um die Naturgewalt in sich aufnehmen zu können,

bitte nicht einfach nur ein Fotostop vom Auto aus,

sondern in Muße in dieser bezwingenden Umgebung

zwischen den Formationen umhergehen.

Bei guter Sicht

kann der Blick von

den Kreidefelsen

der Stadt Bonifacio

weit in die Ferne

schweifen.

der Bergische Unternehmer 09|19 49


FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA

Majestätisch: Das

Napoleon-Monument

in Corte.

Warten Sie auf den Sonnenuntergang, wenn die

untergehende Sonne die Felsformationen in rötliches

Licht taucht - zum Niederknien schön!

Dieses von der Natur erschaffene Schauspiel ist

seit 1983 als Weltnaturerbe von der Unesco gelistet.

Aber richten wir unser Augenmerk nun auf

die weiteren Höhepunkte der Westküste. In nördliche

Richtung erreicht man Ajaccio, die kaiserliche

Stadt, Korsikas Hauptstadt. Dies ist der Geburtsort

von Napoleon Bonaparte. Der ehemalige

Stammsitz der Familie, das „Maison Bonaparte“,

stellt heute als Museum Familienerbstücke aus. In

der barocken Kathedrale von Ajaccio aus dem 16.

Jahrhundert wurde Napoleon getauft. Hier sind Gemälde

von Delacroix und Tintoretto zu bewundern.

Sandstrand und Naturerlebnis

An der Nordspitze legt man eine Ruhe- und Badepause

nach all den Besichtigungen ein. Dazu empfehlen

wir den kleinen Ort Algajola, der an der

nordwestlichen Inselküste zwischen Calvi und

L‘Île Rousse liegt. Auf rund drei Kilometern erstreckt

sich hier ein schöner Sandstrand, der „Plage

de Ghjumchitu“, eingebettet in die Natur und selbst

in der Hochsaison nie überlaufen. Zu beiden Enden

findet man jeweils eine lauschige Strandbar, wo

man in gemütlichen Korbmöbeln bei einem

Sundowner den Tag ausklingen lassen möchte.

Mit seinen malerischen Gassen und versteckten

Plätzen hat sich Algajola mittelalterlichen Charme

bewahrt. Ein Highlight des historischen Fischerdorfs

ist die Zitadelle aus dem 15. bis 17. Jahrhundert,

aber auch der Besuch der Kirche St. Georges

lohnt sich. Oder man spaziert einfach gemütlich

durch die Altstadt, wo kleine Geschäfte und Restaurants

warten.

Als Tipp bietet sich ein besonderes Erlebnis an:

die Fahrt mit der Kleinbahn „Feuriger Elias“, welche

mehrmals täglich von Algajola nach Calvi (15

km) bzw. L‘Île Rousse (7 km) fährt - Ausblicke

auf Klippen und traumhafte Badebuchten inklusive!

In Calvi angekommen, ist der Besuch der Zitadelle

aus dem 15. Jahrhundert ein Muss, aber auch

ein Spaziergang durch die kleinen Gassen mit vielen

Boutiquen und Geschäften. Ideal für eine Pause:

eine der vielen Bars am Yachthafen oder der

mehr als sechs Kilometer lange Sandstrand, der

ins kristallklare Wasser führt.

50 www.bvg-menzel.de


Gartenregion der Insel

Unser Tipp: Einen herrlichen Ausblick über die

Bucht und den Golf von Calvi hat man von der

Kapelle Notre Dame de la Serra. Aber auch L‘Île

Rousse mit dem roten Felsen, dem hübschen

Sandstrand und einem sehenswerten Wochenmarkt

sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Als Ausflugstipp in die Hügellandschaft sind die

Balagnedörfer in der Region um Calvi anzusteuern.

Es ist die Gartenregion der Insel und ein sehr

fruchtbares Gebiet mit vielen Buchten und kleineren

Städtchen. Verstreut in den Hügeln des Vorgebirges

befinden sich einige kleine und noch sehr

authentische, korsische Bergdörfer. Die Besonderheit

dieser Orte der Balagne besteht darin, dass

dort die alten Strukturen und Brauchtümer und

auch die typisch korsische Lebensart mit deren

Handwerk bis heute bewahrt wurden. Schilder

(„Strada di l’Artisgiani“) weisen auf diese teils

versteckten Ateliers hin. Töpfereien, Patisserien

(auch biscuiterie), Käsereien, Holzverarbeiter,

Schmuckhersteller, Messermacher (coutellerie),

Skulpteure und viele andere präsentieren ihre einzigartigen

Kostbarkeiten in ihren kleinen Ateliers

oder auf den hiesigen Märkten und sind in jedem

Fall einen Besuch wert.

Einzige Universität der Insel

Nun wenden wir uns der Ostküste zu und besichtigen

die Altstadt von Bastia, die eindrucksvoll mit

ihren barocken Kirchenbauten, dem palmen- und

platanenbestandenen Place Saint Nicolas und den

neunstöckigen Häusern am Hafen einen italienischen

Einfluss vermittelt.

Weiter in südliche Richtung kommt, etwas im Inland,

auf einem Hochplateau in 436 Meter Höhe

gelegen, die frühere Haupt- und heutige Universitätsstadt

Corte. Ca. 3.000 Studenten besuchen die

einzige Universität der Insel.

Wer die Hauptstraße in Richtung Place Paoli läuft,

wo die Statue des korsischen Freiheitskämpfers

Pasquale Paoli steht, kommt an vielen kleinen Cafés,

den Studentenkneipen und –lokalen, vorbei.

Die Gebäude der Universität erstrecken sich hingegen

entlang des Tavignano-Flusses.

Weiter führt uns der Weg Richtung Süden durch

das wunderschöne Tavignanotal, wo wir auf

Weinberge und Obst- und Kiwiplantagen schauen.

Die Calanches von

Piana.

der Bergische Unternehmer 09|19 51


FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA

Altstadtgasse in Porto

Vecchio.

Endstation unserer „Umrundung Korsikas“ ist der

Ort Porto Vecchio. Hier finden wir Strände in der

Nähe, den von Pinien gesäumten Sandstrand Palombaggia

und den lagunenartigen Strand Santa

Giulia mit weitläufiger, flacher Bucht und helltürkis

schimmerndem Wasser. Neben den zeitintensiven

Besuchen all der entzückenden, historisch beeindruckenden

Ortschaften rund um die Insel,

sollten wir natürlich auch noch einige Tipps für die

Wanderfreunde bereit halten. Da auf Korsika aber

mehr als 50 Berge Zweitausender sind, müssen wir

es auf einige wenige Routen begrenzen und auch

nicht nur in die Höhe streben, sondern auch mal die

Schluchten und Canyons erwähnen.

Schönstes Massiv der Insel

Fangen wir in der Höhe an: das Bavella Massiv. Es

gilt als eines der schönsten auf der Insel. Der Gebirgspass

Col de Bavella ist nicht nur Startpunkt

einiger schöner Wanderungen, sondern auch ein

Top-Fotospot auf Korsika. Es lohnt sich, ein wenig

am Col de Bavella rumzulaufen – es gibt nämlich

gleich mehrere Stellen, von denen aus fantastische

Fotos gelingen. Besonders eindrucksvolle

Bilder entstehen am Morgen und Abend, wenn einem

Korsika zu Füßen liegt und der Himmel regelrecht

explodiert. Unterhalb des Passes findet

man diverse Campingmöglichkeiten und natürlich

sind hier Klettern und Canyoning am Fuße des

Bavella Massivs möglich und sehr beliebt.

Eng und kurvenreich

Ein weiterer, spektakulärer Wanderausflug ist der

Weg zum Lac de Melo, der auf 1.700 Meter im Restonica-Tal

liegt, ca. 15 Kilometer von der Uni-Stadt

Corte. Schon die Anfahrt über die enge und kurvenreiche

Straße in das Tal ist abenteuerlich und nichts

für schwache (Autofahrer)-Nerven. Man sollte früh

am Morgen dort angekommen, damit zumindest der

PKW seinen regulären Parkplatz erhält. Wie viel

Zeit man für die angepeilte Wanderroute benötigt,

weiß jeder erfahrene Wanderer. Trotzdem sollte

man sich vor dem Start in ein unbekanntes Terrain

Informationen über Besonderheiten der Region einholen

und ein sicheres Standart-Equipment dabei

haben, dem Anlass entsprechend natürlich inklusive

Badesachen und Sonnencreme, aber bitte mit festem

Schuhwerk dorthin!

Dann haben wir als letzten Tipp noch den Besuch

der Spelunca Schlucht, der Gorges de Spelunca.

Man findet sie zwischen Porto und Evisa. Am Fuß

52 www.bvg-menzel.de


der Schlucht gibt es einen Wanderweg entlang des

Flusses Porto, die Passtraße ist ca. 600 Meter über

einem. Man passiert die genuesische Brücke „

Ponte a Zaglia“ und viele Badegumpen. Die Berge

erinnern ein bisschen an den Gran Canyon, nur en

miniature. Leider muss man den ganzen Weg

auch wieder zurück, inkl. des Anstiegs der vorher

hinab gestiegenen 600 Meter.

Am besten oft besuchen

Wir haben versucht, einen ersten Einblick in die

Vielfalt dieser wunderschönen Insel zu geben.

Man muss sie sicher öfter besuchen, um all ihre

Schätze zu entdecken, zu erkunden und zu erleben.

Wir freuen uns, wenn wir jetzt die Neugier unserer

Leserinnen und Leser geweckt haben.

Und nun noch ein paar „leckere, heimische“ Tipps

von lokalen Märkten:

Corse du Sud

Bonifacio. Jeden Dienstag, 8 – 18 Uhr. Obst und

Gemüse, Charcuterie, Käse, regionale Produkte.

Von April bis Oktober, jeden Freitag Vormittag

Bauernmarkt.

Sartène. Jeden Samstag Vormittag, 8 – 18 Uhr,

Place Porta. Traditioneller Bauernmarkt von Saisonprodukten.

Haute-Corse

Bastia. Flohmarkt, jeden Sonntag Vormittag,

Place Saint Nicolas. Zusätzlich zum Trödel werden

auch Charcuterie, Käse, Fisch und andere korsische

Spezialitäten in mediterranem Style angeboten.

Calvi. Jeden Montag, 9 – 13 Uhr, Marché Couvert

de Calvi. Obst und Gemüse, regionale Produkte,

lokaler Fisch.

Für jeden Geschmack lässt sich etwas finden.

Schwerpunkt des Genusses - zumindest für unsere

reisende Autorin sind die Süßschnäbel-Delikatessen:

die noch warmen Fiadone – korsischer Käsekuchen

mit dem nur auf Korsika zu findenden

Brocchiu (Frischkäse aus Ziegen- und Schafmolke).

Saftige Aprikosen- oder Zitrusfrüchte, herrlicher

Kastanienkuchen oder frisch gebackene Mandel-Canistrelli!

Vom heimisch gepressten Olivenöl

ganz zu schweigen, aber das ist ja nicht süß!

In diesem Sinne legen wir Ihnen ans Herz:

Korsika mit allen Sinnen selbst entdecken.

Gute Erholung und wunderbare Erlebnisse wünschen

wir Ihnen.

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Shutterstock, Katja Weinheimer

Traumhaftes Farbspiel

in den korsischen

Buchten.

der Bergische Unternehmer 09|19 53


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10, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.12.2004 Die

Gesellschafterversammlung vom

18.07.2019 hat die Änderung des

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und Sitz der Gesellschaft) und mit

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Sitzverlegung von Dortmund (bisher

Amtsgericht Dortmund HRB 18756)

nach Velbert, in § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) und mit ihr die

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Baudenkmalpflege GmbH,

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Gesellschaftsvertrag vom

31.05.2019. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Engels-Allee 123, 42285

Wuppertal. Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen

und die Übernahme der Geschäftsführung

und der persönlichen Haftung

bei anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Baierl, Christian, Krefeld,

*24.04.1972, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.08.2019 HRB 30092: Solingen

City Real Estate Development II

GmbH, Solingen, Wittkuller Straße

51, 42719 Solingen. Gesellschaft

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vom 09.05.2019. Geschäftsanschrift:

Wittkuller Straße

51, 42719 Solingen. Gegenstand: Die

Entwicklung, der An- und Verkauf,

die Vermietung und Verwaltung

von Immobilien im eigenen Namen

und auf eigene Rechnung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Al-Yousef, Yousef Mohammed Musa,

Dubai / Vereinigte Arabische Emirate,

*26.05.1987; Ern, Johannes Carl

Friedrich, Düsseldorf, *13.08.1987,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.08.2019 HRB 30096: GS Compressor

Spares GmbH, Remscheid,

Wallburgstr. 7, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

30.07.2019. Geschäftsanschrift:

Wallburgstr. 7, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Handel, Instandsetzung,

Herstellung und Montage von

Komponenten für Kolbenarbeitsmaschinen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Schmakeit, Hans-Georg, Remscheid,

*14.09.1956, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Schmakeit, Georg-

Alexander, Remscheid, *12.01.1990.

16.08.2019 VR 31084: Heureka:

Die Ideenschmiede e.V., Wuppertal

(Wuppertal). eingetragener Verein.

Satzung vom 20.04.2013, mehrfach

geändert. Die Mitgliederversammlung

vom 03.12.2018 / 08.08.2019

hat die Änderung der Satzung in § 1

(Name und Sitz) und mit ihr die Änderung

des Namens und des Sitzes

des Vereins von Bergisch Gladbach

(bisher Amtsgericht Köln VR 17841)

nach Wuppertal beschlossen. Weiterhin

wurde die Satzung insgesamt

neu gefasst.

16.08.2019 HRB 30098: Villa Springorum

GmbH, Wuppertal, Unterkirchen

23, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.08.2019. Geschäftsanschrift:

Unterkirchen 23,

42349 Wuppertal. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere des Grundbesitzes

unter der Bezeichnung „Villa Springorum“

in Wuppertal. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Holtmann, Hans Rudolf, Wuppertal,

*14.05.1943, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

standes sowie in § 14 (Abfindungsanspruch,

Vergütung) beschlossen.

Geschäftsanschrift: Bunsenstraße

10, 42551 Velbert. Gegenstand: Die

vertragliche Übernahme des Vertriebs

von Waren aller Art, vornehmlich

der Elektro- und der Lichtbranche

(Handelsvertretung), sowie die

Übernahme der Vertriebstätigkeit

für die von den Gesellschaftern

betriebenen Handelsvertretungen.

Darüber hinaus die Unterhaltung eines

Lagers und die Auslieferung der

sich in dem Lager befindlichen Ware

im Rahmen der übernommenen

Vertriebstätigkeit. Die Gesellschaft

kann sich an Unternehmen mit gleichem

oder ähnlichem Gegenstand

beteiligen und deren Geschäftsführung

und Vertretung übernehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nicht

mehr Geschäftsführer: Dolle, Erika,

Dortmund, *25.07.1939. Bestellt

als Geschäftsführer: Dolle, Steffen,

Dortmund, *02.05.1972; Schardt,

Thomas, Velbert, *30.04.1970, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.08.2019 HRB 30102: WoBa Liegenschaften

GmbH, Velbert, Obere

Heeg 8, 42555 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.08.2010 Die

Gesellschafterversammlung vom

01.06.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma), §

2 (Sitz) und § 3 (Gegenstand) und

mit ihr die Änderung der Firma, die

Sitzverlegung von Dortmund (bisher

Amtsgericht Dortmund HRB 23373)

nach Velbert und die Änderung

des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Obere Heeg 8, 42555 Velbert. Gegenstand:

Der An- und Verkauf von

Immobilien aller Art, der Im- und

Export sowie den Handel mit Waren

aller Art und die Verwaltung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Süggel, Lars-Christoph,

Dortmund, *23.10.1968. Bestellt als

Geschäftsführer: Pongova, Maria,

Velbert, *29.10.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.08.2019 HRB 30106: Horst Schökel

Putz Stuck Innenausbau GmbH,

Wuppertal, Im Hölken 57, 42279

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.07.2019. Geschäftsanschrift:

Im Hölken 57, 42279

Wuppertal. Gegenstand: Sämtliche

Arbeiten, Tätigkeiten und Leistungen

im Bereich des Stuckateur- und

des Malerhandwerks. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Krummholz, Sven, Wuppertal,

*17.11.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.08.2019 HRB 30107: Tischlerei

Kicinski GmbH, Wülfrath, Schlupkothen

49b, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.08.2019.

Geschäftsanschrift: Schlupkothen

49b, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Der Betrieb einer Tischlerei. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kicinski, Bernd Willi,

Wülfrath, *30.05.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.08.2019 HRB 30112: BA Fundamente

GmbH, Remscheid, Am Stadion

15, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.06.2019.

Geschäftsanschrift: Am Stadion

15, 42897 Remscheid. Gegenstand:

Der Handel und die Montage von

Rammfundamenten (Bodenankern).

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kargl,

Kurt, Berlin, *01.09.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.08.2019 HRB 30110: AMBOREO

GmbH, Erkrath, Mettmanner Straße

25, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.05.2019.

Geschäftsanschrift: Mettmanner

Straße 25, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Der Vertrieb und der Handel

mit Getränken, Nahrungsmitteln

und Nahrungsergänzungen, Kosmetikprodukten,

Sportprodukten,

Sportzubehör, Energierückgewinnungsanlagen

und Schmierstoffen,

sowie die Vermittlung solcher Geschäfte,

außerdem die Beteiligung

an Unternehmen und die Verwaltung

von Beteiligungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Daskalakis, Nikolaos, Mettmann,

*07.11.1970; Winter, Wolfgang,

Köln, *18.12.1966, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.08.2019 HRB 30115: C. Sulberg

Agrisolutions GmbH, Remscheid,

Waldhofstr. 2, 42857 Remscheid.

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Tel. (0 21 91) 93 12 91

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HANDELSREGISTER

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.05.2019 Die Gesellschafterversammlung

vom 07.08.2019 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz und

Geschäftsjahr) und mit ihr die

Sitzverlegung von Bonn (bisher

Amtsgericht Bonn HRB 24552)

nach Remscheid beschlossen. Geschäftsanschrift:

Waldhofstr. 2,

42857 Remscheid. Gegenstand: die

Verformung von Stahl und anderen

Werkstoffen, insbesondere die Herstellung

von Gesenkschmiedeteilen,

sowie der Handel mit artverwandten

Werkstücken. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Krämer, Michael,

Erkrath, *05.08.1970, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.08.2019 HRB 30116: Ferox Spitzbergenweg

GmbH, Wuppertal, Am

Buschhäuschen 19, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.12.2010 mit Änderung vom

09.04.2019. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.07.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Zffer 2. (Firma, Sitz

und Geschäftsjahr) und mit ihr die

Sitzverlegung von Porta Westfalica

(bisher Amtsgericht Bad Oeynhausen

HRB 12402) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Buschhäuschen 19, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Das Halten und

Verwalten von Immobilien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Altfeld, Jasmin, Wuppertal,

*20.06.1964; Egenolf, Kevin, Overath,

*28.10.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.08.2019 HRB 30121: ARZ.med

GmbH, Haan, Landstr. 39-41, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.07.2019. Geschäftsanschrift:

Landstr. 39-41, 42781 Haan.

Gegenstand: Die Erbringung von

Beratungs-, Abrechnungs- sowie

sonstigen Dienstleistungen für insbesondere

im Gesundheitswesen tätige

Unternehmen und Organisaitonen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Thomé, Ulrich,

Bergisch Gladbach, *24.04.1974,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Mit der ARZ

Dienstleistungsholding GmbH mit

Sitz in Haan (Amtsgericht Wuppertal,

HRB 14406) als herrschendem

Unternehmen ist am 01.07.2019 ein

Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Ihm hat die Gesellschafterversammlung

vom 01.07.2019 zugestimmt.

28.08.2019 HRB 30128: Select Beteiligungs-

und Verwaltungsgesellschaft

mbH, Wuppertal, Reppkotten

12, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.08.2019.

Geschäftsanschrift: Reppkotten

12, 42279 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beteiligung an anderen Gesellschaften

sowie deren Verwaltung,

die Managementberatung sowie die

Übernahme von Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Graf, Klaus Dieter,

Wuppertal, *25.03.1949, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.08.2019 HRB 30125: codecentric

Assets GmbH, Solingen, Hochstr.

11, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.08.2019. Geschäftsanschrift:

Hochstr. 11, 42697

Solingen. Gegenstand: Erwerb, die

Verwaltung und die Veräußerung

von Beteiligungen an Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Die

Gesellschaft hat zwei oder mehrere

Geschäftsführer und wird vertreten

durch zwei Geschäftsführer

gemeinschaftlich oder durch einen

Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Kühn, Ulrich, Düsseldorf,

*04.08.1967; Vehns, Rainer, Solingen,

*02.06.1976, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem

Geschäftsführer mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Rückemann,

Lars, Solingen, *31.07.1974.

30.08.2019 HRB 30133: Löffert

Holding UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Heideweg 23, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.06.2019. Geschäftsanschrift: Heideweg

23, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen

an juristischen Personen

und Handelsgesellschaften und die

Übernahme von deren Geschäftsführung.

Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Löffert,

Dirk Karl, Haan, *23.12.1966, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.08.2019 HRB 30132: Wiesengrund

Verwaltungs GmbH, Erkrath,

Birken 77-79, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

10.12.2015 Die Gesellschafterversammlung

vom 26.06.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz der Gesellschaf

t) und mit ihr die Sitzverlegung

von Düsseldorf (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 76537) nach

Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:

Birken 77-79, 40699

Erkrath. Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei

Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich

haftende, geschäftsführende Gesellschafterin

an der noch zu gründenden

Wiesengrund GmbH & Co.

KG mit Sitz in Düsseldorf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Jedem

Geschäftsführer kann Einzelvertretungsbefugnis

und/oder Befreiung

von den Beschränkungen des §

181 BGB erteilt werden. Geschäftsführer:

Schmidt, Renate, Hilden,

*11.10.1942; Schmidt, Birgitta, Haan,

*27.12.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.08.2019 HRB 30134: 1M GmbH,

Wuppertal, Düsseldorfer Straße

351, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.02.2019.

Geschäftsanschrift: Düsseldorfer

Straße 351, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Der Im- und Export von

sowie der Versandhandel mit Waren

verschiedener Art, inbesondere Waren

des Bedarfs für Haus, Freizeit

und Garten, Spielzeug, Consumer-

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Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Reich, Matthias,

Wuppertal, *07.11.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.09.2019 HRB 30138: Metallinform

24 UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Eisernsteinstraße 7,

42899 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.08.2019. Geschäftsanschrift:

Eisernsteinstraße

7, 42899 Remscheid. Gegenstand:

Die Anfertigung mechanischer

Komponenten u. a. für die Fassadentechnik

mit Dekorbeschichtung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Kessler, Markus,

Remscheid, *11.03.1964, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.09.2019 HRB 30143: Flashee UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Gaußstraße 20, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.05.2019. Geschäftsanschrift:

Gaußstraße 20, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: Die Fertigung und der

Vertrieb von Lichtern, insbesondere

für Kinder. Stammkapital: 5.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Frings, Adrian, Wuppertal,

*03.01.1996, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.09.2019 HRB 30139: Schmukat

GmbH, Solingen, Kotterheidberg 37,

42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.07.2019. Geschäftsanschrift:

Kotterheidberg 37, 42655

Solingen. Gegenstand: Die Fortführung

der bisher von Frau Rosel Lang

unter der Firma Rosel Schmukat e.K.

in Solingen betriebenen Unternehmens

(AG Wuppertal HRA 20290)

mit dem Sitz in Solingen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Boos, Melanie Alexandra, Solingen,

Wuppertal

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*25.11.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Boos, Jan Peter, Solingen,

*27.05.1980.

02.09.2019 HRA 24971: Alegria

Augsburg GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Jägerhofstraße 191, 42349 Wuppertal.

(Die Verwaltung eigenen Vermögens.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Jägerhofstraße

191, 42349 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Alegria Beteiligungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 30013), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.09.2019 HRB 30146: natursteinwerk-wuelfrath

UG (haftungsneus,

Wülfrath, *24.10.1974, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.09.2019 HRB 30147: RockHedge

Grundbesitz Management AG, Wuppertal,

Friedrich-Engels-Allee 123,

42285 Wuppertal. Aktiengesellschaft.

Satzung vom 19.06.2019.

Geschäftsanschrift: Friedrich-Engels-Allee

123, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit Grundstücken

und grundstücksgleichen

Rechten aller Art, die Erbringung

von Dienstleistungen im Immobilienbereich,

die Entwicklung und

Bewirtschaftung von Immobilien

sowie von Beteiligungen sowie die

Finanzierungsvermittlung. Grundkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Vorstandsmitglied bestellt, so

vertritt es die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder

oder durch ein Vorstandsmitglied

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Vorstand: Baierl, Christian,

Krefeld, *24.04.1972; Dr. Stet-

beschränkt), Wülfrath, Robert-

Bosch-Str. 4-6, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.06.2019. Geschäftsanschrift:

Robert-Bosch-Str. 4-6, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Bearbeitung,

Handel, Lieferung und Montage von

Natursteinplatten sowie die Ausführung

von Fliesenverlegearbeiten.

Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Matloch, Ireter,

Florian, Erding, *29.12.1964,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Ausgliederung

eines Vermögensteiles

(Betriebsteil „Handelsgeschäft“)

der Rockhedge Asset Management

AG mit Sitz in Krefeld (Amtsgericht

Krefeld, HRB 14964 ) nach Maßgabe

des Ausgliederungsplanes

vom 19.06.2019 und des Zustimmungsbeschlusses

der Hauptversammlung

des übertragenden

Rechtsträgers vom 19.06.2019. Die

Ausgliederung wird erst wirksam

mit der Eintragung auf dem Registerblatt

des übertragenden Rechtsträgers.

Als nicht eingetragen wird

bekannt gemacht: Den Gläubigern

der an der Ausgliederung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag,

an dem die Eintragung der Ausgliederung

in das Register des Sitzes

desjenigen Rechtsträgers, dessen

Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz

3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die Ausgliederung

die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

05.09.2019 HRB 30150: Axxum Innovation

GmbH, Wuppertal, In der

Fleute 46, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.08.2019. Geschäftsanschrift: In

der Fleute 46, 42389 Wuppertal.

Gegenstand: Die Entwicklung, die

Produktion und der Vertrieb von

Produkten aller Art für die Industrie,

insbesondere auf dem Gebiet

der Verpackung, der Lagerhaltung

des Versands, speditionelle Dienstleistungen

und Transporte sowie

ferner die Ausübung aller mit dem

vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden

oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bentz, Kai, Hannover,

*06.11.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 09|19 57


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gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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