Der-Bergische-Unternehmer_0919
Das Wirtschaftmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann
Das Wirtschaftmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann
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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN<br />
09<br />
2019<br />
EINSAME<br />
SPITZE<br />
24 Porträt<br />
Wachstum in<br />
Vielfalt<br />
34 Serie<br />
Beratung, Vertretung,<br />
Weiterbildung<br />
38 Fokus<br />
Schöner tagen mit<br />
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EDITORIAL<br />
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EINE GUTE AUSBILDUNG, HOHE MOTIVATION UND<br />
BELASTBARKEIT – Frauen bringen heute einiges mit auf den Arbeitsmarkt.<br />
Da sollte man meinen, diese Attribute zeigten einen Wandel in den<br />
Chefetagen. Aber weit gefehlt. Frauen auf dem Chefinnensessel sind immer<br />
noch vergleichsweise rar gesät. Das betrifft das DAX-Unternehmen genauso<br />
wie den Mittelstand und das Handwerk. Ähnlich sieht die Sache bei den Existenzgründungen<br />
aus, wo Frauen ebenso in der Minderheit sind. Die Gründe<br />
dafür sind vielfältig. Noch immer sind tradierte Rollenmuster ein Hemmschuh,<br />
fühlen sich Frauen gemeinhin doch viel stärker für Haushalt und Familienleben<br />
verantwortlich als Männer. Vor diesem Hintergrund schreckt eine<br />
weitere Verantwortung in einer Führungsposition manche Frau ab, obwohl sie<br />
eigentlich genau dafür ausgebildet wurde. Natürlich mangelt es genauso nach<br />
wie vor an den passenden Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie unter<br />
einen Hut zu bekommen. Ein wichtiges Thema, dem wir in unserer aktuellen<br />
Ausgabe unsere Titelgeschichte widmen.<br />
Seit 25 Jahren bietet die gemeinnützige GmbH proviel in Wuppertal Menschen<br />
mit chronischer Behinderung oder Erkrankung eine berufliche Perspektive<br />
und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Überdies ist das Unternehmen<br />
ein verlässlicher Partner für die heimische Wirtschaft. Eine Erfolgsgeschichte,<br />
von der wir gerne in unserem Firmenporträt erzählen.<br />
<strong>Der</strong> Sommer verabschiedet sich allmählich aus unseren Städten, Straßen und<br />
Gärten. So laden wir Sie ein, sich mit dem nächsten Ferienziel zu beschäftigen<br />
und sich in wärmere Gefilde zu träumen. Korsika, die viertgrößte Insel im<br />
Mittelmeer, bietet sehr viel Abwechslung und ist auch im Herbst für ausgiebige<br />
Wandertouren eine Reise wert. So wünsche ich Ihnen einen goldenen<br />
Herbst – wo immer Sie ihn verbringen werden.
INHALT<br />
18 Titel<br />
Einsame Spitze<br />
Warum Frauen in Führungspositionen immer noch rar sind.<br />
24<br />
proviel:<br />
Wachstum in Vielfalt<br />
34<br />
VBU:<br />
Beratung, Vertretung,<br />
Weiterbildung<br />
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48<br />
Wandern und Meer auf Korsika<br />
Namen & Nachrichten<br />
o 6 Auf der IHIET in Nizza<br />
06 Alte Posthalterei verkauft<br />
07 Armin Müller-Stahl als Künstler<br />
08 Ausbildungsstart am BZI<br />
08 Grunderwerbssteuer belastet<br />
Verkäufer<br />
09 Mehr Chancen mit digitalen<br />
Kenntnissen<br />
1 0 Für echte Fans<br />
10 Schwierige Lage für Autobranche<br />
11 Teilhabechancengesetz eröffnet<br />
neue Perspektiven<br />
12 Projekt UFER<br />
12 Jetzt schon an Weihnachten denken<br />
13 Elbracht-Iglhaut gewählt<br />
15 Gezielte Informationen zu<br />
ausländischen Abschlüssen<br />
Titel<br />
16 Einsame Spitze<br />
20 Interview: Power auf den zweiten<br />
Blick<br />
Erfolgreich bergisch<br />
Porträt<br />
24 Wachstum in Vielfalt<br />
Aus der Region<br />
28 Gastkommentar: Pro Ausbildungsmarketing<br />
Aus der Praxis<br />
30 Recht / Finanzen / Steuern<br />
Das Recht auf Ihrer Seite Serie<br />
34 Beratung, Vertretung, Weiterbildung<br />
Erfolgreich bergisch Porträt<br />
36 So geht Begeisterung<br />
Im Fokus<br />
38 Tagen mit Erfolg<br />
46 Unter uns: Glückliche Kunden<br />
Für Sie entdeckt<br />
48 Wandern und Meer auf Korsika<br />
Rubriken<br />
54 Handelsregister<br />
58 Vorschau / Impressum<br />
RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 10.05.19 16:47 Seite 9<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 5
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Wuppertaler Sicherheitswissenschaftler<br />
bei der IHIET-Konferenz in Nizza<br />
Alte Posthalterei in<br />
Mettmann verkauft<br />
Foto: ASER<br />
Bei der Internationalen Konferenz über menschliche Interaktion<br />
und aufkommende Technologien (IHIET) in Nizza<br />
übernahm Diplom-Ingenieur Christoph Mühlemeyer vom<br />
Institut ASER den Vorsitz der Session Neue Technologien<br />
und Geschäftsanwendungen. Zudem brachte er dort den sicherheitswissenschaftlichen<br />
Input zur Beurteilung sowie<br />
Gestaltung und Simulation der gesundheitlichen Chancen<br />
und Risiken im Zusammenhang mit der Interaktion zwischen<br />
Beschäftigten und kollaborierenden Industrierobotern<br />
ein. Zu den aufkommenden Technologien werden etwa<br />
die Bildungs-, Informations-, Nano- und Biotechnologie,<br />
Kognitionswissenschaft und Psychotechnologie gezählt.<br />
Christoph Mühlemeyer<br />
vom Wuppertaler<br />
Institut ASER<br />
war einer der Experten,<br />
die bei der IHIET<br />
in Nizza über Neue<br />
Technologien und<br />
Geschäftsanwendungen<br />
diskutierten.<br />
Lange war unklar, was mit der Alten<br />
Posthalterei in der historischen Mettmanner<br />
Oberstadt passieren wird. Bürgermeister<br />
Thomas Dinkelmann hatte<br />
sich in den vergangenen Monaten mehrfach<br />
eingebracht und Gespräche mit<br />
Kaufinteressenten für das mittlerweile<br />
baufällige und zum Teil einsturzgefährdete<br />
Gebäudeensemble geführt. Nun ist<br />
ein Käufer gefunden. „Die Gebäude<br />
zählen zu den ältesten unserer Stadt und<br />
haben daher auch eine wichtige historische<br />
Bedeutung“, betont der Bürgermeister.<br />
<strong>Der</strong> Kauf wurde vor wenigen<br />
Tagen notariell beurkundet, erste Abstimmungen<br />
mit der Unteren Denkmalschutzbehörde<br />
sind bereits erfolgt. Ein<br />
möglicher Zwischenerwerb der Immobilie<br />
durch die Stadt ist damit nicht mehr<br />
notwendig. Die Politik hatte diese Maßnahme<br />
vorsorglich beschlossen, falls es<br />
keinen neuen Eigentümer für die Alte<br />
Posthalterei geben würde. Die neue Entwicklung<br />
sei ein wichtiger Schritt nach<br />
vorn für die Mettmanner Oberstadt, sagt<br />
Dinkelmann.<br />
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Remscheider Galerie Wroblowski zeigt<br />
Armin Müller-Stahl als Künstler<br />
Foto: AMS Copyright Jürgen Stenzel<br />
Ausstellung an. Seine im Spektrum zwischen<br />
figürlicher und abstrakter Malerei angesiedelten<br />
Arbeiten lassen stets seine ganz<br />
persönliche Handschrift erkennen. Gezeigt<br />
wird ein breites Spektrum seiner Kunst:<br />
Malerei auf Leinwand und Papier, Zeichnungen<br />
ebenso wie Farbradierungen, Lithographien<br />
und Mischtechniken.<br />
Eröffnet wird die Ausstellung am 13. Oktober<br />
2019 um 15 Uhr in der Galerie Wroblowski,<br />
Alleestraße 83 in Remscheid.<br />
Armin Müller-Stahl ist einer<br />
der bedeutendsten<br />
Schauspieler Deutschlands.<br />
Als Maler präsentiert<br />
ihn die Remscheider<br />
Galerie Wroblowski.<br />
Die nächste Ausstellung in der Remscheider<br />
Galerie Wroblowski präsentiert vom 13. Oktober<br />
bis 19. November 2019 Arbeiten von<br />
Armin Mueller-Stahl.<br />
„Als einer der ganz großen Bühnen-, Filmund<br />
Fernsehschauspieler, gefeiert hierzulande<br />
ebenso wie in Hollywood, Violinist mit<br />
Konzertexamen und Verfasser von Romanen<br />
und Erzählungen, hat er sich darüber<br />
hinaus seit vielen Jahren auch als bildender<br />
Künstler einen hervorragenden Ruf erworben“,<br />
kündigt Galerist Gerd Wroblowski die<br />
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dem Themenabend „Ein<br />
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Whisky<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 7
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Ausbildungsstart am<br />
Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI)<br />
Grunderwerbsteuer<br />
belastet Verkäufer<br />
Foto: BZI<br />
155 Auszubildende aus 59 in Remscheid und der bergischen<br />
Region beheimateten Betrieben starten im Berufsbildungszentrum<br />
der Industrie (BZI) ins Berufsleben. Je<br />
nach Ausbildungsberuf werden die jungen Leute ein halbes<br />
Jahr oder ein Jahr die Grundlagen des jeweiligen<br />
Berufsbilds erlernen, um dann gut vorbereitet die Ausbildung<br />
in ihren Ausbildungsbetrieben fortzusetzen. In<br />
den Bereichen Metall und Elektrotechnik sind unter anderem<br />
angehende Zerspanungsmechaniker, Werkzeugund<br />
Industriemechaniker sowie Mechatroniker in den<br />
Beruf gestartet.<br />
Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.<br />
155 neue Auszubildende<br />
wurden von den<br />
BZI-Ausbildungsleitern<br />
Thomas Knipper (Mitte<br />
hinten) und Frank Stenchly<br />
(Mitte vorne) sowie<br />
vom gesamten BZI-<br />
Ausbildungsteam<br />
(hinten rechts) begrüßt.<br />
Obwohl die Grunderwerbsteuer von den<br />
Käufern einer Immobilie gezahlt wird,<br />
sind es vor allem die Verkäufer, die die<br />
Last der Steuer effektiv tragen. Zu diesem<br />
Ergebnis kommt eine neue Studie<br />
von Forschern des ifo Instituts. Die<br />
Grunderwerbsteuer führt nämlich zu einer<br />
Verringerung der Immobilienpreise.<br />
Somit müssen die Immobilienkäufer<br />
zwar die Steuer zahlen, profitieren aber<br />
gleichzeitig von geringeren Kaufpreisen<br />
für Immobilien – was wiederum die Verkäufer<br />
von Immobilien belastet. „Da die<br />
Grunderwerbsteuer von den Käufern einer<br />
Immobilie zu zahlen ist, verringert<br />
sie deren Zahlungsbereitschaft“, sagt ifo-<br />
Präsident Clemens Fuest, einer der Autoren<br />
der Studie.<br />
<strong>Der</strong> Preisrückgang fällt dabei sogar größer<br />
aus als die zusätzliche Steuerbelastung<br />
einer einzelnen Transaktion: Legt<br />
der Grunderwerbsteuersatz um einen<br />
Prozentpunkt zu, sinken die Immobilienpreise<br />
im Schnitt um etwa 3,5 Prozent.<br />
Das lässt sich dadurch erklären, dass bei<br />
einem künftigen Wiederverkauf erneut<br />
Grunderwerbsteuer anfällt. In der Konsequenz<br />
nehmen die Immobilienpreise<br />
stärker ab, als die Grunderwerbsteuerlast<br />
zunimmt. „<strong>Der</strong> Preisrückgang einer Immobilie<br />
fällt umso größer aus, je kürzer<br />
die Haltedauer der Immobilie ist“, sagt<br />
Fuest weiter. Je öfter eine Immobilie den<br />
Besitzer wechselt, desto häufiger wird sie<br />
durch die Grunderwerbsteuer belastet.<br />
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Chancen durch<br />
digitale Kenntnisse<br />
Grundsätzlich haben Geisteswissenschaftler<br />
viele Chancen in der Wirtschaft:<br />
Bereits heute sind sie in jedem<br />
vierten Unternehmen anzutreffen, bei<br />
großen Unternehmen mit mehr als 249<br />
Mitarbeitern sogar in vier von zehn.<br />
Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit<br />
zählen für die Unternehmen<br />
zu den wichtigsten überfachlichen<br />
Kompetenzen, die zudem mit der Digitalisierung<br />
noch wichtiger werden – und<br />
beide Fähigkeiten bringen Geisteswissenschaftler<br />
verstärkt mit.<br />
Allerdings reicht das für gute Zukunftschancen<br />
noch nicht aus. Geht es um IT-<br />
Kenntnisse und digitale Medien im betriebswirtschaftlichen<br />
Einsatz, haben<br />
Geisteswissenschaftler nach Ansicht der<br />
Unternehmen einen deutlichen Nachholbedarf.<br />
Hinzu kommt: <strong>Der</strong> Fachkräftemangel<br />
erstreckt sich vor allem über<br />
MINT-Berufe. Unternehmen, die bereits<br />
Geisteswissenschaftler beschäftigen, signalisieren<br />
im Zuge der Digitalisierung<br />
bessere Einstellungschancen. Zusätzliche<br />
Möglichkeiten ergeben sich auch aus veränderten<br />
Rekrutierungsstrategien: Für<br />
knapp zwei Drittel der Unternehmen<br />
kommt es in der digitalen Arbeitswelt<br />
vermehrt darauf an, dass sich Mitarbeiter<br />
schnell in neue Themen einarbeiten können<br />
– und hier punkten Geisteswissenschaftler.<br />
Damit Geisteswissenschaftler<br />
ihre Stärken in der Arbeitswelt 4.0 nutzen<br />
können, sollten sie sich schon während<br />
des Studiums digitale Kenntnisse<br />
aneignen. Die Initiative „Future Skills“<br />
des Stifterverbandes fördert diese Kompetenzen.<br />
Die Studie des Instituts der deutschen<br />
Wirtschaft (IW) basiert auf Daten des<br />
Mikrozensus. Zu den künftigen Beschäftigungschancen<br />
wurden 1.100 Unternehmen<br />
im Rahmen des IW-Personalpanels<br />
befragt.<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 9
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Für echte Fans: Sparkassen-Kreditkarten<br />
mit BHC-Motiv<br />
Schwierige Lage für<br />
die Autobranche<br />
Foto: Stadt-Sparkasse Solingen<br />
Den <strong>Bergische</strong>n HC gibt`s nun auch fürs Portemonnaie –<br />
mit der Sparkassen-Kreditkarte mit BHC-Motiv. Zur<br />
Auswahl stehen die Sparkassen-Kreditkarten Gold und<br />
Standard sowie die Basis Prepaid-Karte. Alle gibt es im<br />
exklusiven BHC-Design mit dem Löwenkopf. Die drei<br />
bergischen Sparkassen zeigen damit ihre Verbundenheit<br />
mit dem Handball-Bundesligisten, der viele Menschen<br />
begeistert. Als Sponsoren unterstützen die Sparkassen<br />
den BHC seit Jahren. So war die Sparkasse Solingen offizieller<br />
Spieltagspartner beim ersten Heimspiel der Saison.<br />
Bestellen kann man die Kreditkarten bei den Sparkassen<br />
in Solingen, Remscheid und Wuppertal.<br />
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Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender<br />
der Stadtsparkasse<br />
Remscheid,<br />
Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender<br />
der<br />
Stadt-Sparkasse Solingen<br />
sowie BHC-Geschäftsführer<br />
Philipp Tychy und der<br />
Vorstandsvorsitzende der<br />
Stadtsparkasse Wuppertal,<br />
Gunther Wölfges<br />
(v.l.n.r.) präsentieren im<br />
Müngstener Brückenpark<br />
die neue Sparkassen-Kreditkarte<br />
mit BHC-Motiv.<br />
Die Lage der deutschen Autoindustrie<br />
ist weiterhin schwierig. Das geht aus der<br />
neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts<br />
hervor, die kurz vor der Internationalen<br />
Automobil-Ausstellung IAA erstellt<br />
wurde. Die Erwartungen der<br />
Branche für die kommenden Monate<br />
sanken im August von minus 10,2 auf<br />
minus 14,1 Punkte. „Das Licht am Ende<br />
des Tunnels ist im Moment noch trüb“,<br />
sagt dazu ifo-Forscher Klaus Wohlrabe<br />
und ergänzt: „Obwohl sich die aktuelle<br />
Lage im August leicht verbessert hat,<br />
sind viele Indikatoren noch auf<br />
Schrumpfung ausgerichtet.“<br />
Die Lage der Branche verbesserte sich<br />
im August von minus 2,1 auf plus 4,3.<br />
Immerhin wurden die Lager an fertigen<br />
Autos im Sommer kräftig geräumt, der<br />
Wert sank von 29,3 auf 10,9. Und mit<br />
dem neuen Modelljahr ab August stiegen<br />
die Produktionspläne von minus<br />
11,2 auf plus 8,7. Doch der Auftragsbestand<br />
beträgt noch immer minus 7,7<br />
(Vormonat minus 28,2), die Exporterwartungen<br />
zeigten einen Wert von minus<br />
13,0 nach minus 21,1 im Vormonat.<br />
Die Beschäftigten der Branche erleben<br />
unsichere Zeiten. Die Beschäftigungserwartungen<br />
zeigten im August einen<br />
Wert von minus 16,5, nach minus 27,5<br />
im Juli. Im Juni waren die Erwartungen<br />
von Kurzarbeit in den kommenden Monaten<br />
noch von 14,7 auf 21,8 gestiegen.<br />
Parallel dazu hatten im Juni noch immer<br />
68,8 Prozent der Firmen Überstunden,<br />
im Sommer 2018 waren es allerdings<br />
84,8 Prozent.<br />
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Erster Arbeitsvertrag im Rahmen des<br />
Teilhabechancengesetzes<br />
Foto: Kreisstadt Mettmann<br />
Gemeinsam zum Erfolg:<br />
(v.l.) Die Fraktionsvorsitzenden<br />
im Mettmanner<br />
Stadtrat Florian Peters<br />
(SPD) und Dr. Richard<br />
Bley (CDU), Bürgermeister<br />
Thomas Dinkelmann, Axel<br />
Meven (Abteilungsleiter<br />
Jugendförderung), Franz<br />
Heuel (Geschäftsführer<br />
jobcenter ME-aktiv) und<br />
Cornelia Hilden (Teamleiterin<br />
„MitArbeit“ – Teilhabe<br />
am Arbeitsmarkt).<br />
Die Stadtverwaltung Mettmann hat als erste<br />
Kommune im Kreis eine Stelle mit Hilfe des<br />
Teilhabechancengesetzes besetzt. Das Gesetz<br />
wurde zum 1. Januar 2019 von der Bundesregierung<br />
verabschiedet und bietet langzeitarbeitslosen<br />
Menschen die Chance auf<br />
eine Rückkehr ins Berufsleben. Bereits im<br />
März konnte der Rat der Stadt dann die<br />
Schaffung von insgesamt zwölf Stellen, die<br />
im Rahmen des neuen Bundesgesetzes besetzt<br />
und vom Jobcenter gefördert werden<br />
können, beschließen. Bürgermeister Thomas<br />
Dinkelmann sieht zahlreiche Möglichkeiten<br />
zur Einstellung, beginnend beim<br />
Baubetriebshof über Aufgaben in der Zentrale<br />
bis hin zur Friedhofsverwaltung und zu<br />
unterstützenden Tätigkeiten im Finanzmanagement.<br />
Mettmann sei kreisweit die erste<br />
Kommune überhaupt, die ein Arbeitsverhältnis<br />
im Rahmen des Teilhabechancengesetzes<br />
auf den Weg gebracht hat. In den ersten<br />
zwei Jahren wird das Arbeitsverhältnis<br />
zu 100 Prozent durch das Teilhabechancengesetz<br />
bezuschusst, in den nächsten drei<br />
Jahren sinkt die Förderung stufenweise auf<br />
70 Prozent. Darüber hinaus werden Fortbildungen,<br />
Qualifizierungen oder benötigte<br />
Führerscheine finanziert. „Im ersten Jahr<br />
findet außerdem eine persönliche Betreuung<br />
statt, um entstehende Probleme gleich zu erkennen<br />
und beheben zu können“, erklärt<br />
Cornelia Hilden, die als Projektleiterin für<br />
das Teilhabechancengesetz beim jobcenter<br />
ME-aktiv zuständig ist. <strong>Der</strong> neue Mitarbeiter<br />
wird im Bereich der Jugendförderung<br />
Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Ziel ist<br />
es, in den kommenden Monaten weitere der<br />
insgesamt zwölf verfügbaren Stellen zu besetzen<br />
und daraus langfristige Beschäftigungsverhältnisse<br />
zu schaffen.<br />
#FACHCHINESISCHERKLÄRER<br />
Wir tun alles, damit wir uns miteinander gut verstehen. Deshalb sprechen wir Ihre Sprache – immer<br />
auf Augenhöhe. Wir hören Ihnen zu und entwickeln daraus die für Sie optimale Lösung. Dabei reden wir<br />
Klartext, führen Sie durch den „Paragraphendschungel“ und erklären Ihnen komplizierte Sachverhalte<br />
verständlich. Sprechen Sie mit uns!<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 11
Strompreis<br />
Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,<br />
Abgaben und Umlagen<br />
Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =<br />
100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben<br />
und Umlagen (Anteil in %)<br />
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Projekt UFER: Azubis lernen ihr Handwerk<br />
entlang der Wupper<br />
Jetzt schon an<br />
Weihnachten denken<br />
Foto: Tom V. Kortmann<br />
Die Ausbildungsinitiative des Jobcenters Wuppertal und die<br />
GESA Stiftung ermöglichen jungen Menschen eine neue berufliche<br />
Perspektive. Mit neun angehenden Malern und Lackierern<br />
ist UFER im August 2018 in die zweite Ausbildungsrunde gestartet.<br />
Das Ziel: Sich in drei Jahren den Gesellenbrief zum<br />
Maler und Lackierer zu erarbeiten. Nun nahmen die Azubis einen<br />
neuen Geländerabschnitt am Alten Markt in Wuppertal in<br />
Angriff. UFER ermöglicht jungen Menschen bis 35 Jahren einen<br />
zweiten Anlauf für eine Berufsausbildung. So erhalten<br />
Branchen, die über Nachwuchsmangel klagen, neue Fachkräfte,<br />
die bisher em Arbeitsmarkt nicht zu Verfügung standen.<br />
w w w . g e s a o n l i n e . d e<br />
Gruppenbild mit Azubis<br />
(v.l.) GESA-Geschäftsführer<br />
Ulrich Gensch,<br />
Mathias Conrads (Geschäftsführer<br />
der Lackfabrik<br />
Dr. A. Conrads),<br />
Thomas Lenz (Vorstandsvorsitzender<br />
des<br />
Jobcenter Wuppertal),<br />
Frank Meyer (Stadtentwicklungsdezernent<br />
Wuppertal), Tom V.<br />
Kortmann (Verein neue<br />
ufer wuppertal) Rasmus<br />
Tegethoff (GESA),<br />
Handwerksmeister Maik<br />
Dürrer und die Azubis.<br />
Firmenpräsente ardea-ALBA bietet eine<br />
große Auswahl von wertigen Geschenksets<br />
kleinerer Manufakturen aus<br />
Deutschland und Europa in einer edlen<br />
Box mit persönlicher Grußkarte an. So<br />
entlastet der 2012 in Düsseldorf gegründete<br />
Verlag ardea-ALBA Firmen, die<br />
zum Beispiel zu Weihnachten Kunden,<br />
Lieferanten und Freunde beschenken<br />
möchten. Das Geschenkset muss nur ausgewählt<br />
und der Wunschtext an den Verlag<br />
übermittelt werden. Entweder wird<br />
das Set mit persönlicher Grußkarte und<br />
auf Wunsch auch mit Logo versehen an<br />
den Auftraggeber oder aber an den Adressaten<br />
verschickt. Auch besondere Motivklappkarten<br />
können als Grußkarte angefragt<br />
werden, saisonale Verpackung ist<br />
jeweils inbegriffen. Die Produkte werden<br />
von kleinen Manufakturen oder Familienbetrieben<br />
möglichst nachhaltig produziert<br />
und sind in einer hochwertigen Papierbox<br />
verpackt. Vor allem<br />
Geschenksets im steuerlichen Rahmen<br />
unter 35 Euro werden angeboten, aber<br />
auch das kleine Dankeschön gibt es für<br />
unter 20 Euro. Versendet werden die Geschenksets<br />
mit DHL Green und somit<br />
100 Prozent klimaneutral. Das Besondere<br />
außerdem: Ein Teil von jedem Verkaufserlös<br />
fließt in die Charity-Arbeit des<br />
Rheinischen Stifterforums.<br />
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Strompreis<br />
1998<br />
2019<br />
12 www.bvg-menzel.de
Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH:<br />
Gisela Elbracht-Iglhaut einstimmig gewählt<br />
Foto: Stadt Solingen<br />
Ab dem 1. Oktober wird die Kunsthistorikerin<br />
Gisela Elbracht-Iglhaut Direktorin<br />
und Geschäftsführerin der Kunstmuseum<br />
Solingen Betriebsgesellschaft mbH. Das<br />
haben die zuständigen städtischen Gremien<br />
einstimmig beschlossen. Sie folgt auf<br />
Dr. Rolf Jessewitsch, der in den Ruhestand<br />
wechselt. Gisela Elbracht-Iglhaut (Jahrgang<br />
1964) studierte Kunstgeschichte,<br />
Germanistik und Philosophie an der Ruhr<br />
Universität Bochum. Die Wuppertalerin<br />
war von 1989 bis 1996 im Von der Heydt-<br />
Die Wuppertalerin Gisela Elbracht-Iglhaut war von<br />
1989 bis 1996 im Von der Heydt-Museum tätig.<br />
Museum als freie Mitarbeiterin tätig. 1996<br />
wechselte sie an das Solinger Kunstmuseum<br />
und wurde 2001 stellvertretende Leiterin<br />
des Hauses. In dieser Funktion war sie<br />
verantwortlich für die Bereiche zeitgenössische<br />
Kunst, Öffentlichkeitsarbeit und<br />
Museumspädagogik. Sie veröffentlichte<br />
zahlreiche Publikationen zur zeitgenössischen<br />
Kunst, unter anderem den jährlich<br />
erscheinenden Katalog zur <strong>Bergische</strong>n<br />
Kunstausstellung. Die Leitung des „Zentrums<br />
für verfolgte Künste“, das sich im<br />
Gebäude des Kunstmuseums Solingen befindet,<br />
übernimmt der Kunsthistoriker<br />
Jürgen Kaumkötter.<br />
Dr. Marc d‘Avoine<br />
Oliver Teubler<br />
Prof. Dr. Peter Neu<br />
Dr. Christof Heußel<br />
Robin Schmahl<br />
Thorsten Kapitza<br />
Peter Mazzotti<br />
Ignacio Ordejón<br />
Zuckermaier<br />
Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug<br />
Paul Michels<br />
Martina Majewski<br />
Recht.<br />
Kompetent.<br />
Anke Ortmann<br />
Susanna Ruß<br />
Anne Bölling<br />
Leah Ngabi<br />
Sebastian Thiel<br />
Büro Remscheid<br />
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42853 Remscheid<br />
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Büro Wuppertal<br />
Bembergstr. 2-4<br />
42103 Wuppertal<br />
T: 02 02.24 50 70<br />
Büro Solingen<br />
Kölner Str. 58<br />
42651 Solingen<br />
T: 02 12.1 30 60 80<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 13
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Fachkräftemangel: Gezielte Information zu ausländischen<br />
Abschlüssen durch das BQ-Portal<br />
In Deutschland werden immer mehr ausländische<br />
Berufsabschlüsse anerkannt, 20<br />
Prozent mehr als noch im Vorjahr, meldet<br />
das Statistische Bundesamt. Gerade in<br />
Zeiten des Fachkräftemangels sei dies ein<br />
besonders wichtiges Signal, heißt es vom<br />
Institut der deutschen Wirtschaft (IW).<br />
Seit sieben Jahren können sich Ausländer<br />
in Deutschland ihren Berufsabschluss anerkennen<br />
lassen. Seit der Gesetzeseinführung<br />
registrieren Berufskammern und<br />
Landesprüfungsämter jedes Jahr mehr anerkannte<br />
Berufsabschlüsse. 2018 wurden<br />
36.400 ausländische Abschlüsse vollständig<br />
oder teilweise anerkannt - ein neuer<br />
Höchstwert. Fast zwei Drittel der Anerkennungen<br />
stammen aus dem Gesundheitsbereich,<br />
in dem besonders viele Fachkräfte<br />
fehlen. Aber auch die Anerkennung<br />
von dualen Ausbildungsberufen wird aufgrund<br />
des Fachkräftemangels in Engpassberufen<br />
wie Mechatroniker, Kältetechniker<br />
oder Bauelektriker immer wichtiger, gut<br />
ein Fünftel der Verfahren entfallen hierauf.<br />
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll<br />
die Zahl der ausländischen Fachkräfte –<br />
insbesondere aus Drittstaaten – noch weiter<br />
erhöhen. Während Elektroniker oder Kraftfahrzeugmechatroniker<br />
aus der EU auch<br />
ohne Anerkennung in Deutschland arbeiten<br />
können, müssen Fachkräfte aus Drittstaaten<br />
ein Arbeitsplatzangebot und eine Anerkennung<br />
vorweisen können. Arbeitgeber<br />
können die Einwanderer ganz konkret dabei<br />
unterstützen, beispielsweise mit Praktika.<br />
<strong>Der</strong> Bedarf an Informationen zu ausländischen<br />
Abschlüssen wird steigen. Hier<br />
unterstützt das BQ-Portal: Mit der Wissens-<br />
und Arbeitsplattform können Unternehmen<br />
und Kammern ausländische Berufsabschlüsse<br />
besser einschätzen und<br />
bewerten. Das vom Bundesministerium für<br />
Wirtschaft und Energie geschaffene und<br />
vom IW betriebene Informationsportal enthält<br />
mittlerweile über 3.450 ausländische<br />
Berufsprofile sowie 91 Beschreibungen zu<br />
Berufsbildungssystemen und wird laufend<br />
erweitert.<br />
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Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände e.V. - VBU®<br />
Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit<br />
ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,<br />
beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,<br />
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Wuppertal<br />
Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon 02 02 / 25 80-0 · Telefax 0202 / 25 80-258<br />
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Solingen<br />
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Mönchengladbach<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 15
TITEL WOMEN AT WORK<br />
Einsame Spitze<br />
Nur Mut, meine Damen!<br />
Auch wenn Deutschland im internationalen<br />
Vergleich in vielen Bereichen eine Spitzenposition<br />
einnimmt, hinken wir in einem Fall hinterher:<br />
<strong>Der</strong> Anteil an Frauen in Führungspositionen<br />
hierzulande ist immer noch gering. Das<br />
betrifft den Frauenanteil in den Führungsetagen<br />
der DAX-Unternehmen genauso wie im<br />
Mittelstand und bei großen Institutionen und<br />
Verbänden. Und auch in den 24 obersten Bundesbehörden<br />
sind die meisten Vorgesetzten<br />
immer noch Männer. Nicht viel anders sieht<br />
es bei den Existenzgründungen aus. Auch hier<br />
halten sich die Damen zurück. Fehlt es an<br />
Mut? Fehlt es an den passenden Rahmenbedingungen?<br />
Vermutlich an beidem, besagen<br />
zumindest zahlreiche Studien, die sich mit<br />
dem Thema beschäftigt haben.<br />
16 www.bvg-menzel.de
Seit beinahe 16 Jahren hat Deutschland<br />
eine Kanzlerin. Dabei hat<br />
Angela Merkel nach der ehemaligen<br />
britischen Premierministerin<br />
Margareth Thatcher eine Vorbildfunktion<br />
eingenommen. Seit 2005<br />
steht Merkel dem Kanzleramt der Bundesrepublik<br />
vor, die anderen der aktuell 23 weiblichen Regierungschefs<br />
und Staatsoberhäupter kamen erst später<br />
ins Amt. In der bundesdeutschen Wirtschaft hat<br />
die Kanzlerin hingegen keinen Trend gesetzt. Zwar<br />
ist laut der Organisation „Frauen in die Aufsichtsräte“<br />
(Fidar) der durchschnittliche Frauenanteil in<br />
den Aufsichtsräten der Dax-Konzerne erstmals auf<br />
mehr als 30 Prozent gestiegen. In den Vorständen<br />
zeigt sich diese Entwicklung indes nicht. Das trifft<br />
genauso auf den Mittelstand zu, von dem auch die<br />
bergische Region geprägt wird. Zwar findet man<br />
sicherlich in einigen Unternehmen eine Frau auf<br />
dem Chefinnen-Sessel. Zumeist ist dies aber in den<br />
Familienunternehmen so, in denen bei der Übernahme<br />
durch die nächste Generation Frauen tatsächlich<br />
eine bedeutende Rolle spielen. Angestellte<br />
Managerinnen bzw. Geschäftsführerinnen gibt es<br />
vergleichsweise selten. „Das Gesicht des Mittelstands<br />
wird wieder männlicher“, formuliert demnach<br />
auch eine im letzten Februar veröffentlichte<br />
Studie der KfW-Bank. Danach wurden zuletzt nur<br />
15,4 Prozent der rund 3,76 Millionen mittelständischen<br />
Firmen in Deutschland von einer Frau geführt.<br />
Die Anzahl frauengeführter Unternehmen<br />
sank damit auf rund 580.000. Verglichen wurden<br />
dabei die Zahlen von 2013 und 2017.<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 17
TITEL WOMEN AT WORK<br />
Frauen bringen viele<br />
Herausforderungen unter<br />
einen Hut. Gerade<br />
deshalb sind sie ein<br />
Gewinn für Führungspositionen<br />
im Unternehmen.<br />
Friseurin, aber keine Elektrikerin<br />
Eine häufig gehörte Erklärung dafür ist, dass Frauen<br />
sich nach wie vor mit den so genannten MINT-<br />
Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft,<br />
Technik) schwer tun. Lange tradierte<br />
Rollenbilder sind eben nur schwer abzulegen.<br />
Blickt man aufs Handwerk, werden Frauen zwar<br />
Friseurin, aber nur selten Elektrikerin oder Installateurin.<br />
Dabei warten gerade im handwerklichen<br />
Bereich tausende Unternehmen auf einen Nachfolger<br />
oder eben eine Nachfolgerin. Chancen auf eine<br />
erfolgreiche Selbstständigkeit sind gerade im<br />
Handwerk gut. Nur fallen Frauen in der Nachfolgefrage<br />
für viele Betriebe aufgrund fehlender Ausbildung<br />
einfach aus. Wie eine Statistik der Bundesanstalt<br />
für Arbeit vom September 2018 zeigt, hat sich<br />
die Beschäftigung in allen MINT-Berufsgruppen<br />
positiv entwickelt, die Zahl der MINT-Engpassberufe<br />
steigt. <strong>Der</strong> Frauenanteil an den Beschäftigten<br />
in MINT-Berufen ist zwar langsam steigend, jedoch<br />
mit rund 15 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich.<br />
Schwachstelle MINT-Berufe<br />
Auch an den Universitäten bilden Frauen in den Ingenieurwissenschaften,<br />
in Mathematik, Informatik<br />
und Naturwissenschaften immer noch die Minder-<br />
Die meisten Patentanmeldungen stammen aus dem MINT-<br />
Bereich. Allerdings entscheiden sich immer noch vergleichsweise<br />
wenige Frauen für ein Studium in naturwissenschaftlich-technischen<br />
Berufen.<br />
heit. Die Zahl der MINT-Studierenden ist so hoch<br />
wie nie zuvor, der Frauenanteil fällt aber mit 28<br />
Prozent weiterhin gering aus. Und bei den MINT-<br />
Ausbildungsberufen zählt die Statistik bezogen auf<br />
das Jahr 2017 einen Frauenanteil von nur rund 11<br />
Prozent. Das sieht im Ausland offensichtlich anders<br />
aus. Wie eine Studie des Instituts der deutschen<br />
Wirtschaft (IW) vorrechnet, sind Erfinder mit ausländischen<br />
Wurzeln deutlich häufiger weiblich als<br />
ihre deutschen Pendants. 8,4 Prozent der Erfinder<br />
mit Migrationshintergrund sind Frauen. Jeder<br />
zwölfte Erfinder mit ausländischen Wurzeln ist<br />
weiblich, doppelt so viele wie bei den deutschen Patentanmeldern.<br />
Die meisten ausländischen Patentanmelderinnen<br />
stammen aus asiatischen Ländern. „Ohne Migration<br />
wäre der Frauenanteil deutlich geringer“, sagt<br />
Studienautor und IW-Ökonom Oliver Koppel, „nur<br />
dadurch hat es in vergangenen Jahren zumindest<br />
etwas mehr Erfinderinnen in Deutschland gegeben.“<br />
Auch hier die Ursache: Die meisten Patentanmeldungen<br />
stammen aus dem MINT-Bereich, allerdings<br />
entscheiden sich nur wenige Frauen für eine<br />
Karriere in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.<br />
Wie die Studie aufzeigt, konnten diverse Initiativen<br />
und Kampagnen wie zum Beispiel der bundesweit<br />
durchgeführte „Girls` Day“ daran bisher<br />
kaum etwas ändern. Hinzu kommt: Im MINT-Bereich<br />
melden Ingenieurwissenschaftler, Informatiker<br />
und Physiker besonders oft Patente an, alles<br />
Berufe, in denen besonders wenige Frauen arbeiten.<br />
Im Fachbereich Biologie sei der Frauenanteil<br />
zwar höher, allerdings kommt von hier nur ein kleiner<br />
Anteil aller Patente.<br />
Weniger risikobereit<br />
Zurückhaltung zeigen die Damen auch bei den<br />
Existenzgründungen. Nach Einschätzung des Instituts<br />
für Mittelstandsforschung (IfM) ist die Beteiligung<br />
von Frauen am Gründungsgeschehen im gewerblichen<br />
Bereich in den vergangenen Jahren<br />
zurückgegangen. Eine Ursache dafür scheint die<br />
tendenziell niedrigere Risikoneigung von Frauen<br />
zu sein. Die Sicherheit einer abhängigen Beschäftigung<br />
wird dem im Vergleich unsicheren Weg in die<br />
Selbstständigkeit offensichtlich vorgezogen. Einen<br />
weiteren Grund für den sinkenden Frauenanteil an<br />
den gewerblichen Existenzgründungen sieht das<br />
18 www.bvg-menzel.de
Aktuelle Studie<br />
Die Studie „Existenzgründungen von Frauen<br />
- aktuelle Entwicklungen“ ist auf der Internetseite<br />
des Instituts für Mittelstandsforschung<br />
abrufbar. www.ifm-bonn.org<br />
IfM in der eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit<br />
für Bürgerinnen und Bürger der zehn ostund<br />
mitteleuropäischen EU-Beitrittsstaaten. Denn<br />
bis Ende 2013 gründeten die Bürgerinnen und Bürger<br />
dieser Staaten in hohem Maße Unternehmen in<br />
Deutschland, um ihre Existenz bestreiten zu können.<br />
Seit dem Wegfall dieser Einschränkung ist die<br />
Gründungsneigung erheblich gesunken - wiederum<br />
stärker unter den Frauen.<br />
Hoher Anspruch an sich selbst<br />
Auch Steuerberatung war viele Jahre lange männlich<br />
dominiert. Julia Neusel-Lange, Prokuristin bei<br />
der RINKE TREUHAND und Niederlassungsleiterin<br />
der ETL ADHOGA AG in Wuppertal, hat sich in<br />
dieser Liga durchgesetzt und eine Führungsposition<br />
erarbeitet. Wir erreichen die Steuerberaterin in Berlin,<br />
wo sie eine Weiterbildung besucht. Kein leichtes<br />
Unterfangen für eine junge Mutter von zwei Kindern.<br />
„Man muss solch einen Aufenthalt schon gut<br />
planen“, gibt sie unumwunden zu. Da hätten es die<br />
RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 05.09.19 11:28 Seite 11<br />
Frauen haben einen<br />
hohen Anspruch an<br />
sich selbst, der<br />
sich auf alle Bereiche<br />
bezieht. Männer<br />
sind da meistens<br />
realistischer.<br />
Väter unter den Kollegen wahrscheinlich etwas<br />
leichter. Denn noch immer ist es so, dass sich Frauen<br />
für das Familienleben stärker verantwortlich<br />
fühlen. Das glaubt auch Julia Neusel-Lange. „Wir<br />
Frauen haben einen hohen Anspruch an uns selbst,<br />
der sich auf alle Bereiche bezieht. Wir möchten alles<br />
unter einen Hut bekommen und unsere Aufgaben<br />
als Mutter und in der Familie genauso perfekt erledigen<br />
wie im Beruf.“ Männer sähen diesen Spagat<br />
wahrscheinlich etwas realistischer. Dies bestätigte<br />
jüngst auch Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung,<br />
in einem Interview mit der Rheinischen<br />
Post. Die CSU-Politikerin ist Mutter von drei<br />
Kindern und beschrieb im Gespräch mit der Tageszeitung,<br />
wie sie sich in ihren politischen Anfängen<br />
nicht traute zu sagen, dass sie gerne nach Hause<br />
fahren und ihr Kind ins Bett bringen wolle. Damals<br />
habe sie einen Termin vorgeschoben. „Termine werden<br />
akzeptiert, aber Muttersein nicht. Nur wenn das<br />
mehr Frauen ansprechen, wird das normal“, machte<br />
Bär anderen Frauen Mut, die Dinge so auszusprechen,<br />
wie sie sind. Ebenso merkte Dorothee Bär an,<br />
dass Frauen bei der Jobsuche eher von Zweifeln an<br />
sich selbst geprägt seien, als Männer. „Frauen bewerben<br />
sich in der Regel nicht, wenn sie nur acht<br />
von zehn geforderten Qualifikationen eines Jobs beherrschen,<br />
Männer bewerben sich schon bei nur<br />
zwei Kompetenzen. Man muss viele Frauen leider<br />
zum Ja sagen tragen“, so Bär im Interview mit der<br />
RP.<br />
Julia Neusel-Lange indes hat in ihrer eigenen Karriere<br />
nicht festgestellt, dass ihr persönlicher Weg<br />
Fortsetzung auf Seite 22<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 19
TITEL INTERVIEW WOMEN AT WORK<br />
Power auf den zweiten Blick<br />
Sophie Blasberg ist Geschäftsführerin des Wuppertaler Gründungszentrums<br />
codeks und selbst in einer Führungsposition. Dass Frauen bei den Existenzgründungen<br />
in der Minderheit sind, beobachtet sie auch im codeks. Warum<br />
Frauen auch in der bergischen Region zurückhaltend sind, obwohl sie durchaus<br />
die wirtschaftliche Zukunft mitgestalten, erklärt sie im Gespräch mit<br />
dem „<strong>Bergische</strong>n <strong>Unternehmer</strong>“.<br />
Bekanntermaßen sind Frauen in Spitzenpositionen<br />
in der deutschen Wirtschaft rar gesät.<br />
Und auch Existenzgründungen werden noch<br />
mehrheitlich von Männern durchgeführt. Können<br />
Frauen schlechter Chef?<br />
Auf keinen Fall! Nur anders. Frauen haben andere<br />
Qualitäten und entsprechend auch einen anderen<br />
Führungsstil als Männer. Ich glaube, dass fehlende<br />
weibliche Vorbilder in Führungspositionen ein<br />
großes Problem sind, da sich junge Frauen mit der<br />
Art und Weise, wie sie in ihrem direkten Umfeld<br />
Führung erleben, oft nicht identifizieren können<br />
und das somit für sich selbst nicht als Perspektive<br />
sehen. Hinzu kommt, dass Frauen dazu neigen,<br />
selbstkritischer zu sein als Männer und sich selbst<br />
sowie die eigenen (Führungs)kompetenzen stärker<br />
zu hinterfragen. Insofern würde ich eher sagen,<br />
Frauen denken, sie könnten nicht so gut Chef<br />
und werden es daher auch nicht so häufig. Natürlich<br />
wird diese Tendenz durch strukturelle<br />
Schwierigkeiten verstärkt.<br />
Unser Magazin stellt beinahe monatlich Startups<br />
aus der bergischen Region vor. Dabei haben<br />
auch wir den Eindruck, dass die Männer die<br />
Vorreiterrolle übernehmen. Sehen Sie das<br />
auch so? Wie sieht die Situation im Gründerzentrum<br />
codeks aus?<br />
Diesen Eindruck kann ich – zumindest oberflächlich<br />
– bestätigen. Auch wir im codeks haben deutlich<br />
mehr männliche Existenzgründer als weibliche.<br />
Allerdings finde ich den Blick in die „zweite<br />
Reihe“ sehr spannend, denn da erlebe ich häufig,<br />
dass hinter dem männlichen „Gesicht“ eines<br />
Startups eine oder sogar mehrere Frauen stehen,<br />
die den Erfolg des Unternehmens maßgeblich mit<br />
nach vorne tragen, sich aber eher im Hintergrund<br />
halten. Insofern gestalten Frauen in der bergischen<br />
Region durchaus auch die wirtschaftliche<br />
Zukunft mit, sind dabei aber nicht immer so<br />
sichtbar wie die männlichen Kollegen.<br />
Was sind die Gründe, warum Frauen bei<br />
Existenzgründung und Bewerbungen um Führungspositionen<br />
zurückhaltender als Männer<br />
sind? Liegen die Ursachen nur in der immer<br />
noch nicht ausreichenden Kinderbetreuung?<br />
Wir leben – immer noch – in einem System, in<br />
dem viele Frauen ihre Karrieren zurückstellen,<br />
damit ihre Männer in Führungspositionen 60 und<br />
mehr Stunden in der Woche arbeiten können. Das<br />
ist für beide Seiten ein schlechter Deal, der aus<br />
meiner Sicht auch nicht dadurch gelöst wird, dass<br />
wir jemanden dafür bezahlen, 40 Stunden in der<br />
Woche auf unsere Kinder aufzupassen. „Familienfreundlich“<br />
bedeutet aus meiner Sicht vielmehr,<br />
Erwerbsarbeit so zu gestalten, dass sie tatsächlich<br />
Raum für die Familie oder auch andere Facetten<br />
persönlichen Glücks lässt. Das muss auch in Führungspositionen<br />
möglich werden, zum Beispiel<br />
durch neue Modelle wie Tandemführung. Ich bin<br />
sicher, dass Frauen verstärkt in Führungspositionen<br />
gehen, wenn das Klima in diesen Positionen<br />
ein anderes ist: kooperativ statt kompetitiv und<br />
mit einer ausgewogenen Balance zwischen Arbeit<br />
und Privatleben.<br />
Kann die Quote etwas bewirken?<br />
Ja, weil sie Frauen in Positionen befördert, in denen<br />
sie gehört werden und gestalten können.<br />
Wenn sich das System wie soeben beschrieben<br />
verändern soll, ist das ein wichtiger erster Schritt,<br />
20 www.bvg-menzel.de
Sophie Blasberg<br />
macht Frauen Mut,<br />
als Führungskraft<br />
und bei Existenzgründung<br />
nicht so<br />
sehr auf ihre männlichen<br />
Vorbilder zu<br />
schauen.<br />
der ganz offenbar ohne diese Art des Drucks von<br />
außen ja nicht oder zumindest nur schwerlich gelingt.<br />
Die Quote bringt weiblichen Einfluss in<br />
richtungsweisende Entscheidungen und schafft<br />
Vorbilder für die nächste Generation, die dann<br />
vielleicht schon eine Quote erfüllt, ohne dass diese<br />
gesetzlich festgelegt werden müsste.<br />
Es gibt verschiedene Initiativen, um mehr<br />
Frauen in Führungspositionen zu bringen und<br />
ihnen Mut zur Existenzgründung zu machen.<br />
Was könnten wir vor Ort, was könnten die<br />
bergischen Kommunen dazu beitragen?<br />
Gerade im Startup-Umfeld gibt es viele Angebote,<br />
die sich mit rationalen Facetten der Existenzgründung<br />
oder Karriereplanung beschäftigen: Vermittlung<br />
von Führungskompetenz, Vergleiche der<br />
Finanzierungsmöglichkeiten und Rechtsformen<br />
für das eigene Startup, Skalierung, Vertriebsmodelle<br />
usw. Vernachlässigt wird aus meiner Sicht<br />
aber der persönliche Bereich der Familien- und<br />
Lebensplanung. Rein zeitlich betrachtet fallen<br />
richtungsweisende Entscheidungen für das Berufs-<br />
und Privatleben oft in derselben Zeit – zwischen<br />
dem 20. und 30. Lebensjahr. Und aus meiner<br />
Erfahrung machen sich junge Frauen über die<br />
Vereinbarkeit dieser beiden Welten deutlich mehr<br />
Gedanken als die männlichen Kollegen, finden<br />
aber im direkten Umfeld oft keinen Ansprechpartner<br />
dafür oder möchten diese Themen auch<br />
im beruflichen Kontext lieber nicht thematisieren,<br />
damit sie ihnen nicht als Schwäche ausgelegt werden.<br />
Ich glaube daher, Formate wie das Mentoringprogramm<br />
der Competentia für weiblichen Führungsnachwuchs<br />
sind ein sehr guter Ansatz. Ich<br />
selbst habe an dem Programm teilgenommen und<br />
davon enorm profitiert. Hier werden junge Frauen<br />
bei ihrem Weg in die Führung unterstützt, können<br />
sich mit erfahrenen <strong>Unternehmer</strong>innen und<br />
Führungskräften austauschen, aber sich vor allem<br />
auch mit anderen jungen Frauen vernetzen, die<br />
sich gerade mit ähnlichen Fragen und Herausforderungen<br />
konfrontiert sehen. So finden sie einen<br />
geschützten Rahmen, um über alle Fragen zu diskutieren,<br />
die sie tatsächlich bewegen – auch wenn<br />
diese nicht auf den ersten Blick etwas mit Führung<br />
oder der beruflichen Entwicklung zu tun haben.<br />
Das macht Mut!<br />
Wenn Frauen gründen, geht es dabei häufig<br />
um Dienstleistung. Auch im Gesundheitssektor<br />
wie in der ambulanten Krankenpflege findet<br />
man durchaus Existenzgründerinnen. Im Handwerk<br />
und der Industrie sieht das anders aus.<br />
Worauf führen Sie das zurück?<br />
Hier bildet sich aus meiner Sicht nur die generelle<br />
Geschlechterverteilung in den verschiedenen Berufen<br />
ab. Frauen sind im Handwerk und in der Industrie<br />
nach wie vor unterrepräsentiert und das<br />
zeigt sich natürlich auch in der Führung und bei<br />
den Existenzgründungen.<br />
Wir haben unser Thema „Women at work –<br />
nur Mut, meine Damen“ genannt. Was würden<br />
Sie sich für Frauen in der Arbeitswelt wünschen?<br />
Dass Frauen in Führung und Gründung nicht<br />
mehr so stark auf ihre männlichen Vorbilder<br />
schauen, sondern sich trauen, eigene Führungsstile<br />
zu entwickeln und die eigenen Charakter- und<br />
Persönlichkeitsmerkmale dafür zu nutzen. Unsere<br />
Arbeitswelt wandelt sich: sie wird vernetzter,<br />
kommunikativer und kooperativer. Das alles sind<br />
Eigenschaften, die Frauen mitbringen und ich<br />
würde mir insofern wünschen, dass wir Frauen in<br />
diesem Wandel noch mehr in die Vorreiterrolle<br />
gehen und Führungsverantwortung übernehmen.<br />
Wenn wir weniger Angst davor haben, den Anforderungen<br />
in diesen Positionen nicht gerecht zu<br />
werden, können wir sie selbst so gestalten, dass<br />
sie zu uns passen – und nicht anders herum!<br />
Das Gespräch führte Stefanie Bona<br />
Foto: BVG<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 21
TITEL INTERVIEW WOMEN AT WORK<br />
Julia Neusel-Lange ist Prokuristin<br />
bei Rinke Treuhand<br />
in Wuppertal.<br />
Fortsetzung von Seite 19<br />
steiniger war als der ihrer männlichen Kollegen:<br />
„Wenn man die entsprechenden Qualifikationen<br />
mitbringt, sehe ich da keinen Unterschied. Ich<br />
musste mich nicht durchkämpfen durch verschiedene<br />
Entscheidungsprogramme.“ Woran Frauen<br />
aber noch mehr arbeiten müssten, sei das von<br />
Männern häufiger initiierte sehr erfolgreiche<br />
Netzwerken. „Es ist da schon mehr Bewegung<br />
drin als früher. Trotzdem könnten Frauen dabei<br />
noch aktiver sein“, sagt die Steuerberaterin. Einen<br />
Impuls dazu gibt die RINKE TREUHAND in Kooperation<br />
mit dem Verein Women’s Networking<br />
Lounge e. V.. Am 9. Oktober soll unter dem Titel<br />
Online Information für gründungsinteressierte<br />
Frauen<br />
Um mehr Frauen für das eigene Startup oder<br />
die unternehmerische Selbstständigkeit zu<br />
motivieren, hat das Bundesministerium für<br />
Wirtschaft und Energie mit speziellen Angeboten,<br />
Initiativen und Programmen spezifische<br />
Frauen-Onlineportale ins Leben gerufen,<br />
so zum Beispiel das „BMWi-Gründerinnenportal“.<br />
Auf www.existenzgruenderinnen.de<br />
finden gründungsinteressierte Frauen spezifisch<br />
auf Frauen ausgerichtete Informationen<br />
und Serviceangebote. Inhaltlich wird das<br />
Gründerinnenportal von der bundesweiten<br />
Gründerinnenagentur (bga) betreut. Darüber<br />
hinaus gibt es hier Informationen zu der BM-<br />
Wi-Initiative „FRAUEN unternehmen“. Unter<br />
anderem werden die im Rahmen der Initiative<br />
ausgewählten Vorbild-<strong>Unternehmer</strong>innen in<br />
Porträts vorgestellt und aktuelle Aktivitäten<br />
und Veranstaltungsformate angekündigt.<br />
„Freundin oder Chefin? Die Balance zwischen<br />
menschlicher Nähe und professioneller Distanz“<br />
eine Veranstaltung mit einem Vortrag und anschließendem<br />
Erfahrungsaustausch Frauen zusammenbringen.<br />
Zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe<br />
in den Räumen von COsechzehn in<br />
Elberfeld sind explizit weibliche Führungskräfte<br />
aus Heilberufen eingeladen, die dabei Ideen für<br />
die Vereinfachung von Kommunikation und Führung<br />
sowie für die Vermittlung klarer Regeln und<br />
Routinen im Praxisalltag erhalten sollen. Frauen<br />
mit ähnlichen Interessen und Werdegängen erhalten<br />
hier ein Forum, um sich kennenzulernen und<br />
von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren.<br />
Und bestenfalls ergeben sich aus neu gewonnen<br />
Kontakten neue Netzwerke.<br />
Was muss sich verändern?<br />
Bis Frauen in Führungspositionen und als selbstständige<br />
<strong>Unternehmer</strong>innen auf derselben Stufe<br />
stehen wie Männer, wird sicher noch Zeit ins Land<br />
gehen. Doch wenn sich hier Schritt für Schritt etwas<br />
ändert, tut das allen gut. Den Frauen, der Gesellschaft<br />
und der Wirtschaft. Als erstes muss der<br />
Staat sicherlich daran arbeiten, die Rahmenbedingungen<br />
zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie<br />
weiter zu verbessern. Noch immer gibt es nicht<br />
genügend Kita-Plätze – auch in den Kommunen<br />
der bergischen Region nicht. Migration und eine<br />
unerwartet höhere Geburtenrate haben dafür gesorgt,<br />
dass die Städte den gesetzlichen Vorgaben<br />
zur Kinderbetreuung hinterherhecheln und die erforderlichen<br />
Plätze zumindest derzeit nicht den<br />
vorhandenen Bedarf decken können.<br />
Doch dürfen die Unternehmen die Sorge um die<br />
Familie nicht alleine der öffentlichen Hand überlassen.<br />
Will man gut ausgebildete, motivierte<br />
Frauen mit Führungsqualitäten an sich binden,<br />
müsste es bei der Arbeitszeit mehr Flexibilität,<br />
mehr Bereitschaft zu Homeoffice-Arbeitsplätzen<br />
und beim Gehalt eine Anpassung an das Niveau<br />
der Männer geben. Auch die Möglichkeit, für einen<br />
gewissen Zeitraum oder auch auf Dauer Teilzeit<br />
zu arbeiten, sollte bei Bedarf für Frauen – und<br />
auch für Männer – möglich gemacht werden. Ab<br />
einer gewissen Unternehmensgröße sind Betriebskitas<br />
ein Mehrwert, um als Arbeitgeber zu<br />
punkten. Wie wäre es da zudem, wenn sich kleinere<br />
Unternehmen zusammentäten und ebenso eine<br />
Kita gründen. Gerade wo mehrere Betriebe in Gewerbegebieten<br />
räumlich nah beieinander liegen,<br />
wäre dies zumindest mal einen Gedanken wert.<br />
Text: Stefanie Bona<br />
Fotos: BVG, Shutterstock<br />
22 www.bvg-menzel.de
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 23
ERFOLGREICH BERGISCH JUBILÄUM<br />
<strong>Der</strong> Firmensitz von proviel an der Milchstraße<br />
am Arrenberg in Wuppertal ist stetig gewachsen.<br />
<strong>Der</strong> CAP-Frischemarkt bietet Arbeitsplätze und hat eine<br />
Lücke in der Nahversorgung geschlossen (Foto unten l.)<br />
<strong>Der</strong> dritte Standort von proviel ist an der Farbmühle in<br />
Unterbarmen (unten rechts).<br />
Wachstum in Vielfalt<br />
Rund 1.270 Menschen haben ihre berufliche Heimat bei proviel in Wuppertal und dem Mutterverein forum<br />
e.V. In diesem Jahr feiert die gemeinnützige GmbH ihr 25-jähriges Jubiläum. 25 Jahre, in denen im besten<br />
Sinne erfolgreich berufliche Integration und Inklusion bewirkt wurde – für mehr Teilhabe und einen<br />
besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Überdies hat sich proviel aus kleinen Anfängen als<br />
verlässlicher und qualitätsorientierter Dienstleister für die heimische Wirtschaft entwickelt. Ein<br />
fortschrittliches Unternehmen, das aus der bergischen Region nicht mehr wegzudenken ist.<br />
24 www.bvg-menzel.de
Viele schöne Erfolge hat die proviel<br />
GmbH im Laufe des letzten<br />
Vierteljahrhunderts zu verzeichnen.<br />
Das Unternehmen<br />
ist stetig gewachsen, hat sich im Wirtschaftsraum<br />
<strong>Bergische</strong>s Land etabliert<br />
und das Wichtigste: Vielen Menschen,<br />
die aufgrund ihrer Behinderung nicht auf<br />
der Sonnenseite des Lebens stehen, ist<br />
Zufriedenheit und ein erfülltes Arbeitsleben<br />
ermöglicht worden. „proviel hat mich<br />
stark gemacht“, sagt zum Beispiel Nicole<br />
Karl, die seit 2002 bei proviel beschäftigt<br />
ist und nun im CAP-Frischemarkt am<br />
Eckbusch in Wuppertal arbeitet. Durch<br />
behutsames Hinführen und viele reflektierende<br />
Gespräche mit den proviel-Fachleuten<br />
hat sich die Verkäuferin weiterentwickelt<br />
und kann heute trotz ihrer<br />
gesundheitlichen Einschränkungen im<br />
Markt ihre Frau stehen.<br />
Passgenau den richtigen<br />
Arbeitsplatz<br />
Gemeinschaftsgefühl auf der „Schwebebahnbrücke“<br />
am Standort Milchstraße.<br />
dürfnisse muss es möglichst passgenau<br />
die richtigen Arbeitsplätze geben. Das<br />
Alter, die vorhandenen Qualifikationen<br />
und die Grenzen der Arbeitsbelastung<br />
sind bei den Mitarbeitenden sehr unterschiedlich.<br />
„Unsere Philosophie ist: Wir<br />
haben für jeden chronisch psychisch<br />
kranken oder psychisch behinderten<br />
Menschen in Wuppertal die passende Arbeit.<br />
Je größer der Strauß an Möglichkeiten<br />
ist, desto besser“, erklärt Christoph<br />
Nieder. Da gibt es Aufgaben im Einzelhandel,<br />
in der Kommissionierung und<br />
Verpackung, in der Elektromontage oder<br />
der Hauswirtschaft, in der Metallbearbeitung<br />
oder in der Küche – um nur einige<br />
Beispiele zu nennen. Auch die Arbeitszeit,<br />
die von den Arbeitnehmern täglich<br />
„proviel hat mich stark gemacht“, sagt Nicole<br />
Karl, die im CAP-Frischemarkt arbeitet.<br />
geleistet werden kann, ist unterschiedlich<br />
und Schwankungen unterworfen. Dies<br />
muss bei der Arbeitsplanung ebenso berücksichtigt<br />
werden. Denn schließlich ist<br />
proviel seit 25 Jahren ein zuverlässiger<br />
Partner seiner Kunden. „Qualitätssicherung<br />
wird bei uns groß geschrieben“, betont<br />
Nieder.<br />
„<strong>Der</strong> perfekte Partner“<br />
Denn auch wenn Kunden, die die Dienstleistung<br />
bei proviel nachfragen, mit dem<br />
ersten Blick sehr offen auf den gemeinnützigen<br />
Arbeitgeber schauen, müssten<br />
die Aufträge dennoch genauso pünktlich<br />
und zuverlässig bearbeitet werden, wie<br />
von jedem anderen Unternehmen auch.<br />
„Dazu haben wir eigens in den Produkti-<br />
proviel-Geschäftsführer Christoph Nieder freut<br />
sich über jede einzelne Erfolgsgeschichte.<br />
proviel ist die erste Werkstatt für behinderte<br />
Menschen im Rheinland, die sich<br />
ganz auf psychische Beeinträchtigungen<br />
spezialisiert hat. Mit verschiedenen<br />
Krankheitsbildern umzugehen und sich<br />
darauf einzustellen, ist täglich eine große<br />
Herausforderung. Daher definiert proviel-Geschäftsführer<br />
Christoph Nieder<br />
Wachstum auf eine sehr individuelle<br />
Weise. „Wir müssen in Vielfalt expandieren“,<br />
sagt er. Soll heißen: Für alle Beonsabteilungen<br />
Bereiche mit Prüf- und<br />
Kontrollarbeitsplätzen installiert“, erläutert<br />
Christoph Nieder. Christof Schmidt,<br />
geschäftsführender Gesellschafter der<br />
Schaeffertec GmbH, bringt die Zusammenarbeit<br />
auf den Punkt: „proviel ist für<br />
uns der perfekte Partner. Die Zusammenarbeit<br />
bringt uns einen großen Gewinn an<br />
Geschwindigkeit. Die Prozesse stimmen,<br />
die Termine werden eingehalten und die<br />
menschliche Ebene passt sowieso.“<br />
Hoch moderner<br />
Wirtschaftsbetrieb<br />
So präsentiert sich dem Besucher an den<br />
verschiedenen Standorten insgesamt ein<br />
hoch moderner Wirtschaftsbetrieb, der<br />
überdies den Beschäftigten einen geschützten<br />
Rahmen gibt, um sich stetig<br />
weiterzuentwickeln und auch mal Rückschläge<br />
zu verkraften. Immer wieder gelingt<br />
es Männern und Frauen zudem<br />
auch, die Werkstätten zu verlassen und<br />
mit engmaschiger Begleitung durch die<br />
Fachleute von proviel eine Arbeit in einem<br />
anderen Unternehmen aufzugreifen.<br />
Im besten Fall mündet solch eine Beschäftigung<br />
in einem festen, sozialversicherungspflichtigen<br />
Arbeitsvertrag. In<br />
Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels<br />
werden die Unternehmen flexibler und<br />
aufgeschlossener. „Die Firmen schauen<br />
richtigerweise zunehmend zunächst einmal<br />
auf den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin<br />
und dann erst auf die Arbeit.<br />
Sie können zeigen, wo ihre Stärken<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 25
ERFOLGREICH BERGISCH JUBILÄUM<br />
Freude bei der Arbeit: Montage von<br />
Druckknöpfen für die Firma Schaeffertec.<br />
liegen und welche Aufgaben sie gut und<br />
stressfrei übernehmen können“, stellt der<br />
proviel-Geschäftsführer fest. Und da derlei<br />
Maßnahmen bezuschusst werden, sei<br />
mehr Zeit, um jemanden erfolgreich einzuarbeiten<br />
– ein Gewinn für beide Seiten.<br />
Innerer Antrieb, anderen<br />
Menschen zu helfen<br />
Um den Arbeitnehmern mit Beeinträchtigung<br />
die größtmögliche Teilhabe am Arbeitsmarkt<br />
zu gewährleisten, braucht proviel<br />
natürlich auch Mitarbeiter, die mit<br />
dem notwendigen Sachverstand und behutsamer<br />
Ansprache die entsprechende<br />
Anleitung und Aufsicht übernehmen.<br />
Eine gute Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung<br />
sollte eine abgeschlossene<br />
Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung<br />
haben. Hinzu kommt dann<br />
eine pädagogische Zusatzausbildung.<br />
Weiterhin gehören Sozialarbeiter und<br />
Psychologen zum Team. „<strong>Der</strong> innere Antrieb,<br />
anderen Menschen helfen zu wollen,<br />
ist bei vielen unserer Angestellten<br />
verbreitet. Sie erleben dann eine sehr befriedigende<br />
Arbeit, wenn sie sehen, wie<br />
ihre Mitarbeiter sich gut entwickeln.“<br />
Neues Selbstwertgefühl<br />
Eine Arbeit zu haben, dafür bezahlt zu<br />
werden und einem geregelten Tagesablauf<br />
nachzugehen, ist für jeden Menschen<br />
ein wesentlicher Baustein für ein erfülltes<br />
Leben. „Nicht zu wissen, wie der Tag<br />
ausgefüllt werden kann, ist auch für einen<br />
Gesunden nicht einfach“, sagt Nieder und<br />
bringt noch einen weiteren Gesichtspunkt<br />
proviel in Kürze<br />
Die proviel GmbH mit Sitz in Wuppertal<br />
ist eine von der Bundesagentur<br />
für Arbeit anerkannte Werkstatt<br />
für Menschen mit Behinderung.<br />
proviel ist von der Finanzbehörde<br />
als gemeinnützige Gesellschaft anerkannt.<br />
<strong>Der</strong> einzige Gesellschafter<br />
der proviel GmbH ist der ebenfalls<br />
gemeinnützige forum e.V. Hier sind<br />
neben der proviel GmbH die Trainings-<br />
und Qualifizierungsmaßnahmen<br />
Train2be / Train2beplus sowie<br />
das ambulant betreute Wohnen angedockt.<br />
Kostenträger ist der Landschaftsverband<br />
Rheinland, der für<br />
jeden Arbeitnehmer mit Behinderung<br />
eine Tageskostenpauschale<br />
zahlt. Damit können die passenden<br />
Rahmenbedingungen für die Menschen<br />
geschaffen werden. <strong>Der</strong>zeit<br />
nehmen rund 80 Unternehmen die<br />
Dienstleistung von proviel in Anspruch.<br />
Mit dem CAP-Frischemarkt<br />
hat die gemeinnützige GmbH einen<br />
wichtigen Beitrag zur Nahversorgung<br />
in Wuppertal geleistet.<br />
Im Auftrag der Wuppertal Marketing GmbH<br />
werden Neubürgermappen konfektioniert.<br />
auf die Agenda: „Viele Menschen mit einer<br />
psychischen Erkrankung oder Behinderung<br />
haben Familien. Wenn sie ihren<br />
Kindern sagen können: <strong>Der</strong> Papa oder die<br />
Mama geht zur Arbeit, ist das für alle Beteiligten<br />
ungeheuer wertvoll und ein großer<br />
Schritt nach vorne.“ Arbeit gibt den<br />
proviel-Klienten ein neues Selbstwertgefühl<br />
und Selbstbewusstsein. Lebensqualität,<br />
die sich also positiv auch auf ihr Umfeld<br />
auswirkt. Deshalb kann Christoph<br />
Nieder nur warnen, solche Einrichtungen<br />
für behinderte bzw. chronisch kranke<br />
Menschen aufzugeben. „Die Betroffenen<br />
nur zu alimentieren, ist absolut nicht der<br />
richtige Weg. Wir müssen auch den<br />
Schwachen in unserer Mitte Teilhabe verschaffen.“<br />
Als wichtigen Beitrag für den<br />
gesellschaftlichen Zusammenhalt.<br />
Text: Stefanie Bona<br />
Foto: proviel GmbH, BVG<br />
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e-Mail: info@delta-v.de • Online-Shop: delta-v.de
AUS DER REGION GASTKOMMENTAR<br />
Pro Ausbildungsmarketing<br />
Unternehmen sehen sich bei der Gewinnung von Fachkräften<br />
vor allem mit einer Herausforderung konfrontiert – dem<br />
mittlerweile oft dramatischen Nachwuchs- und Fachkräftemangel.<br />
Je nach Standort und Branche ist es insbesondere für<br />
kleine und mittlere Unternehmen wichtig, Maßnahmen zu ergreifen,<br />
um auf diese Verknappung zu reagieren. Denn die<br />
Tage, in denen selbst in kleinen Unternehmen eine „Flut“ von<br />
Bewerbungen einging und diese ihre zukünftigen Auszubildenden<br />
aus einem Pool von Bewerbenden auswählen konnten,<br />
sind schon lange vorbei. Um zukunftsfähig zu sein, müssen<br />
Unternehmen auf diese Herausforderung mit neuen Konzepten<br />
und innovativen Ideen reagieren. Ausbildungsmarketing<br />
kann dabei eine zentrale Rolle spielen.<br />
Was sind bewährte Maßnahmen zur Gewinnung von Auszubildenden?<br />
Diese Frage lässt sich nur schwer pauschal beantworten,<br />
denn die Auswahl und die Zusammenstellung der<br />
Maßnahmen sollten sich individuell nach dem Unternehmen<br />
sowie nach dem Unternehmensumfeld richten. Maßnahmen<br />
zum Ausbildungsmarketing können sein:<br />
- Zusammenarbeit mit Schulen (z.B. Angebot von<br />
Schülerpraktika und Projekten, Informationsveranstaltungen<br />
für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern,<br />
die Nutzung von Studienabbrechenden als wichtige<br />
Ausbildungsressource)<br />
- Ausbildungsmessen und Firmenkontaktveranstaltungen<br />
(z.B. Schnuppertage, Speeddating, Berufsinfotage<br />
in der Schule)<br />
- Internetangebote inkl. Social Media (z.B. Auszubildenden-Website<br />
/Karrierewebsite, Videos über die<br />
Ausbildung auf YouTube oder der eigenen Website)<br />
Eine besondere Herausforderung stellt die so genannte Generation<br />
Z (ab 1999 geboren) dar. Prägend sind hier insbesondere<br />
die ständige Nutzung von sozialen Netzwerken, auch im<br />
beruflichen Kontext, die Suche nach einem Sinn in der Arbeit,<br />
der Wunsch nach fortlaufender persönlicher Weiterentwicklung,<br />
ein hohes Selbstbewusstsein und auch das Streben nach<br />
immateriellen Gütern und Anreizen.<br />
Foto: BVG<br />
Jürgen Steidel, VBU® Vereinigung <strong>Bergische</strong>r<br />
<strong>Unternehmer</strong>verbände e.V.<br />
Bei den Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung entstehen,<br />
gilt es, kritisch zu prüfen, welche Kosten und welcher Nutzen mit<br />
diesen Maßnahmen verbunden sind. Jedoch kann auch festgehalten<br />
werden, dass das Internet die Informationsquelle Nr. 1 ist.<br />
Die VBU bietet ihren Mitgliedsunternehmen regelmäßig aktuelle<br />
Informationsveranstaltungen und Seminare zum Thema sowie Arbeitskreise<br />
für den Austausch und die Vorstellung von Best Practice<br />
Beispielen zum Ausbildungsmarketing. Über das Schule/Wirtschaft-Netzwerk<br />
der VBU werden zudem Schulkontakte<br />
vermittelt.<br />
28 www.bvg-menzel.de
Deutsche Bank<br />
Anzeige<br />
Deutsche Bank Portfolioberatung:<br />
Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz<br />
Anleger, die ihr Depot selbst steuern<br />
möchten, dabei aber auf die Begleitung<br />
durch erfahrene Investmentexperten<br />
Wert legen, können im Rahmen der<br />
Portfolioberatung der Deutschen Bank<br />
auf ein kompetentes Beratungsteam<br />
zurückgreifen.<br />
„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine<br />
lange Liste von Wertpapieren. Es ist<br />
eine ausbalancierte Einheit, die dem<br />
Investor gleichermaßen Chancen und<br />
Absicherung unter einer Vielzahl von<br />
möglichen zukünftigen Entwicklungen<br />
bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger<br />
der Wirtschaftswissenschaften Harry<br />
M. Markowitz die Anforderungen, die<br />
ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot<br />
erfüllen sollte – und das gilt insbesondere<br />
in Zeiten schnelllebiger Märkte.<br />
Die größten Herausforderungen für den<br />
Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut<br />
an Informationen bewältigen und Markttrends<br />
erkennen, um ihr Depot zum<br />
richtigen Zeitpunkt an sich verändernde<br />
Rahmenbedingungen anzupassen.<br />
Globales Know-how nutzen<br />
tigen Investmententscheidungen selbst –<br />
er hat also die volle Kontrolle über den<br />
Kauf und Verkauf von Wertpapieren.<br />
„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz<br />
erfahrener Investmentexperten”,<br />
so Stephan.<br />
Aus der Kapitalmarkteinschätzung des<br />
Chef-Anlagestrategen werden auf Basis<br />
unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile<br />
sogenannte Orientierungsdepots<br />
entwickelt. Dabei steht ein aktiver<br />
und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz<br />
im Vordergrund, der insbesondere auf<br />
die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden<br />
zugeschnitten ist. Ändert sich die<br />
Marktsituation, werden die Orientierungsdepots<br />
angepasst: Während in turbulenten<br />
Börsenphasen eine eher defensive<br />
Ausrichtung im Fokus steht, werden<br />
beispielsweise in Phasen einer anziehenden<br />
Wirtschaftsdynamik stärker<br />
konjunktursensitive Titel berücksichtigt.<br />
Beispielhaftes Orientierungsdepot<br />
Ein volatiler Markt beispielsweise bietet<br />
nicht nur Chancen zum Direkteinstieg<br />
in Aktien. „Renditemöglichkeiten<br />
gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,<br />
et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.<br />
Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung<br />
zu wählen, kann maßgeblich<br />
zur Renditeentwicklung des<br />
Portfolios beitragen.<br />
Informativ und transparent<br />
Im Rahmen der Portfolioberatung erhält<br />
der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf<br />
seine Anlagepräferenzen zugeschnittene<br />
Analysen und Berichte zu Märkten<br />
und Branchentrends. Darüber hinaus<br />
bekommt er regelmäßig umfangreiche<br />
Aufstellungen über die Entwicklung und<br />
Zusammensetzung seiner Vermögenswerte<br />
zugesandt. Trotz aller Beratung:<br />
Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt<br />
letztlich beim Anleger. Damit kann<br />
er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner<br />
Geldanlage gemäß seinen persönlichen<br />
Präferenzen beeinflussen. Auch bei der<br />
Vergütung hat der Anleger die Wahl<br />
zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung<br />
der Deutschen Bank bietet<br />
eine kompetente Beratung für komplexe<br />
Anlagethemen.”<br />
Selbst für erfahrene Anleger ist das<br />
Meistern dieser Herausforderungen<br />
zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.<br />
Mehr zur Portfolioberatung der<br />
„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,<br />
Deutschen Bank erklärt Ihnen<br />
bietet die Deutsche Bank deshalb mit<br />
gerne Ihr zuständiger Leiter<br />
ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,<br />
Portfolioberatung Region West:<br />
sich hierfür einen kompetenten Partner<br />
zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich<br />
Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund<br />
Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten<br />
Im Mittelpunkt der Portfolioberatung<br />
steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den<br />
dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,<br />
Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer<br />
Immobilien und Rohstoffe (außer<br />
sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem<br />
globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete<br />
Daniel Anderheggen<br />
das durch den Chef-Anlagestrategen<br />
Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323<br />
Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung<br />
Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com<br />
für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem<br />
zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform<br />
vom Kunden definierten Chance-Risiko-<br />
der <strong>Bergische</strong> trifft <strong>Unternehmer</strong> der Anleger 09|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:<br />
29
AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />
Einmalentschädigung für<br />
Dienstbarkeit bei<br />
Betriebsgrundstücken<br />
Fotos: MEV<br />
Für die Versorgung mit Strom, Wasser,<br />
Gas oder Fernwärme sowie die Entsorgung<br />
von Abwasser ist es teilweise erforderlich,<br />
dass Leitungen über private bzw.<br />
betriebliche Grundstücke geführt werden.<br />
Diese Nutzung wird in der Regel<br />
durch Eintragung einer beschränkten<br />
persönlichen Dienstbarkeit ins Grundbuch<br />
gegen Einmalentschädigung gesichert.<strong>Der</strong><br />
Bundesfinanzhof (1) hat im<br />
Fall eines Grundstücks, das zum Privatvermögen<br />
gehört, entschieden, dass eine<br />
solche Entschädigung für die Eintragung<br />
einer zeitlich unbegrenzten beschränkten<br />
persönlichen Dienstbarkeit weder zu den<br />
Einkünften aus Vermietung und Verpachtung<br />
noch zu den sonstigen Einkünften<br />
zählt, da in der Einräumung eines<br />
solchen Rechts keine Nutzungsüberlassung,<br />
sondern ein veräußerungsähnlicher<br />
Vorgang zu sehen sei.Für ein zum Betriebsvermögen<br />
gehörendes Grundstück<br />
hat der Bundesfinanzhof (2) in einer aktuellen<br />
Entscheidung jedoch steuerpflichtige<br />
Einkünfte für die Einräumung einer<br />
entsprechenden Dienstbarkeit angenommen.<br />
Die Entschädigung steht in unmittelbarem<br />
Zusammenhang mit dem Betrieb<br />
und ist daher als Betriebseinnahme<br />
zu erfassen.Das Gericht hat auch ausgeführt,<br />
dass die Entschädigung bei Gewinnermittlung<br />
durch Einnahmenüberschussrechnung<br />
im Jahr des Zuflusses zu<br />
versteuern ist. Eine Verteilung auf mehrere<br />
Jahre (§11 Abs. 1 Satz 3 EStG) kommt<br />
nicht in Betracht, da es sich nicht um eine<br />
(zeitlich begrenzte) Nutzungsüberlassung<br />
handelt, sondern um einen veräußerungsähnlichen<br />
Vorgang. (1) Urteil vom 2. Juli<br />
2018 IX R 31/16 (BStBl 2018 II S. 759);<br />
vgl. Informationsbrief Dezember 2018 Nr.<br />
9.(2) Urteil vom 21. November 2018 VI R<br />
54/16 (BStBl 2019 II S. 311).<br />
(Quelle: Rinke Treuhand GmbH)<br />
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Sozialversicherungspflicht von<br />
GmbH-Geschäftsführern<br />
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV)<br />
hat die Beschäftigungsverhältnisse von<br />
GmbH-Geschäftsführern und qualifizierten<br />
Freiberuflern als lukrative Einnahmequelle<br />
identifiziert. Sie arbeitete erfolgreich<br />
daran, die geänderte Rechtsprechung des<br />
Bundessozialgerichts zu den Kriterien umzusetzen,<br />
nach denen ein „nichtselbstständiges<br />
Beschäftigungsverhältnis“ vorliegt.<br />
Das Bundessozialgericht hat nun in zwei<br />
Urteilen von 14. März 2018 (B 12 KR 13/17<br />
R und B 12 R 5/16 R seine Linie präzisiert.<br />
(Quelle: ATN D`avoine Teubler Neu<br />
Rechtsamnwälte)<br />
Nachlasspflegschaft bei<br />
unklarem Erbe<br />
Immer wieder kommt es nach Todesfällen<br />
vor, dass in absehbarer Zeit kein Erbe<br />
der oder des Verstorbenen gefunden werden<br />
kann. Das ist für den Vermieter des<br />
Toten insbesondere dann eine schwierige<br />
Situation, wenn er schnell wieder in den<br />
Besitz seiner Wohnung kommen will.<br />
Das Kammergericht Berlin (Aktenzeichen<br />
19 W 102/17) stellte fest, dass das<br />
Nachlassgericht auf Antrag des Vermieters<br />
eine Nachlasspflegschaft anordnen<br />
muss, um eventuelle Ansprüche geltend<br />
machen zu können. Das gilt auch dann,<br />
wenn vermutlich kein oder wenig Vermö-<br />
Nach dem Gesetzentwurf zu einem sog.<br />
Jahressteuergesetz 2019 sind neben einkommensteuerlichen<br />
Regelungen (siehe<br />
hierzu Nr. 4) auch umsatzsteuerliche<br />
Änderungen geplant.Die Regelungen<br />
enthalten insbesondere zwingend notgen<br />
vorhanden ist. Wenn ein einzelner<br />
Miterbe nach Eintritt des Erbfalles eine<br />
Immobilie ganz oder teilweise für sich<br />
selbst zu Wohnzwecken nutzt, dann können<br />
daraus Ansprüche seiner Miterben<br />
entstehen. Gegenüber dem Oberlandesgericht<br />
Rostock (Aktenzeichen 3 U 67/17)<br />
setzten diese Miterben durch, dass der<br />
Nutzer eine Entschädigung bezahlen<br />
müsse. Dazu bedarf es allerdings einer<br />
Mehrheitsentscheidung der Erbengemeinschaft<br />
(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)<br />
Zur Frage der Gewerblichkeit<br />
der Tätigkeit eines<br />
Rentenberaters<br />
Mit Urteil vom 7.5.2019 (Aktenzeichen VIII<br />
R 2/16) hat der Bundesfinanzhof die Frage,<br />
ob ein Rentenberater Einkünfte aus selbständiger<br />
Arbeit erzielt, verneint. Es werde<br />
keine Tätigkeit ausgeübt, die einem der im<br />
Gesetz genannten Katalogberufe, insbesondere<br />
dem des Rechtsanwalts bzw. Steuerberaters,<br />
ähnlich ist. Zudem erzielt ein Rentenberater<br />
nach der Entscheidung des Gerichts<br />
auch keine Einkünfte aus sonstiger selbständiger<br />
Arbeit. Mithin liegen Einkünfte aus<br />
Gewerbebetrieb vor, die damit auch der Gewerbesteuer<br />
unterliegen. Im Streitfall war<br />
die Stpfl. als selbständige Rentenberaterin<br />
tätig. Die Berufsbasis bildete ein Studium<br />
an der Verwaltungsfachhochschule mit den<br />
Fachgebieten Rentenversicherung und Sozialversicherung<br />
sowie eine Tätigkeit im gehobenen<br />
Dienst bei der Deutschen Rentenversicherung.<br />
(Quelle: Rosenfeld & Bachtig GmbH)<br />
Geplante Gesetzesänderungen<br />
im Bereich der Umsatzsteuer<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 31
AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />
wendige Anpassungen an das EU-Recht<br />
und an die Rechtsprechung des Europäischen<br />
Gerichtshofs.Relativ zeitnah, d. h.<br />
am Tag nach der Verkündung des Gesetzes,<br />
sollen z. B. folgende Änderungen in<br />
Kraft treten:– Die Sonderregelungen zur<br />
Bestimmung des Orts der unentgeltlichen<br />
Wertabgaben sollen aufgehoben werden,<br />
weil im EU-Recht eine derartige Spezialregelung<br />
nicht vorgesehen ist. Für die<br />
Entnahme von Gegenständen gelten dann<br />
die „normalen“ Grundsätze: Wird der<br />
Entnahmegegenstand befördert oder versendet,<br />
ist grundsätzlich der Ort maßgebend,<br />
an dem die Beförderung oder Versendung<br />
beginnt; ohne Beförderung oder<br />
Versendung zählt grundsätzlich der Ort<br />
der Übergabe (Verschaffung der Verfügungsmacht).Auswirkungen<br />
gegenüber<br />
der derzeitigen Regelung ergeben sich,<br />
wenn die Entnahme im Ausland erfolgt;<br />
dann fällt keine deutsche Umsatzsteuer<br />
an. <strong>Der</strong> Vorgang kann aber unter das ausländische<br />
Umsatzsteuerrecht fallen.Änderungen<br />
ergeben sich insbesondere auch<br />
bei der unentgeltlichen Abgabe von sonstigen<br />
Leistungen im Zusammenhang mit<br />
Grundstücken im Ausland, weil dann der<br />
Ort der Wertabgabe im Ausland liegt, z.<br />
B., wenn ein inländischer Bauunternehmer<br />
das Haus seiner Tochter in der<br />
Schweiz unentgeltlich renoviert.– <strong>Der</strong> ermäßigte<br />
Umsatzsteuersatz soll künftig<br />
auch für Bücher usw. in elektronischer<br />
Form (sog. E-Books) gelten. Nicht begünstigt<br />
sind elektronische Leistungen,<br />
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gewerblichen Rechtsschutzes<br />
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im In- und ausland<br />
die über die Funktion herkömmlicher<br />
Bücher usw. hinausgehen (z. B. Kartenmaterial<br />
für Navigationsgeräte oder<br />
-apps).– Die Sonderregelung für die Besteuerung<br />
von Reiseleistungen (sog. Margenbesteuerung<br />
– § 25 UStG) soll künftig<br />
nicht nur für Reiseleistungen an<br />
Privatpersonen, sondern auch für solche<br />
an <strong>Unternehmer</strong> für deren Unternehmen<br />
gelten.Mit Wirkung ab 1. Januar 2020<br />
sollen u. a. folgende Änderungen in<br />
Kraft treten:– Die Vorschriften über<br />
„Reihengeschäfte“ werden europarechtlich<br />
vereinheitlicht (neuer § 3 Abs. 6a<br />
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UStG).– Die Steuerbefreiungen für Leistungen<br />
im Gesundheitswesen, der Sozialfürsorge<br />
und der sozialen Sicherheit sowie<br />
für Bildungsleistungen werden<br />
überarbeitet.– Die Sanktionen für die Beteiligung<br />
an Umsatzsteuerhinterziehungen,<br />
von denen die <strong>Unternehmer</strong> wussten<br />
und hätten wissen müssen, sollen geändert<br />
und verschärft werden.<br />
Quelle: Rinke Treuhand GmbH<br />
Steuerfreies Immobilienerbe<br />
Ein Haus (eine Wohnung) kann an den<br />
Ehegatten alleine oder gemeinsam mit<br />
den Kindern völlig steuerfrei vererbt<br />
werden, wenn die Erben darin bereits<br />
wohnen oder unverzüglich dort einziehen.<br />
Allerdings gibt es Grenzen dieser<br />
erbenfreundlichen sogenannten Familienheim-Lösung.<br />
Das Finanzgericht Düsseldorf<br />
(Aktenzeichen 4 K 1063/17) entschied<br />
im Falle von zwei gleichzeitig<br />
vererbten, aneinandergrenzenden Grundstücken,<br />
die im Grundbuch auf verschiedenen<br />
Blättern eingetragen waren, unterschiedlich.<br />
Das Grundstück mit Haus<br />
konnte steuerbefreit vererbt werden, das<br />
danebengelegene Gartengrundstück fiel<br />
32 www.bvg-menzel.de
nicht unter diese Regelung. Es handelte<br />
sich ja nicht um ein Familienheim.<br />
(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)<br />
Einrichtung voll abziehbar<br />
Wer sich abseits seines eigentlichen Lebensmittelpunktes<br />
aus beruflichen Gründen<br />
einen zweiten Wohnsitz zulegen<br />
muss, der kann eine Reihe von Ausgaben<br />
(Fahrtkosten, Miete) geltend machen.<br />
Auch eventuell anzuschaffende Einrichtungsgegenstände<br />
gehören nach Auskunft<br />
des dazu. <strong>Der</strong> Fall: Ein Steuerzahler<br />
mietete am Ort seiner Beschäftigung<br />
eine Zwei-Zimmer-Wohnung an. Neben<br />
der Miete machte er im Rahmen der doppelten<br />
Haushaltsführung Strom, Telefon,<br />
Rundfunkgebühren und anderes geltend.<br />
3.000 Euro an Werbungskosten kamen<br />
zudem für Möbel und Haushaltsgegenstände<br />
zusammen. Das Finanzamt<br />
stimmte grundsätzlich zu, ordnete das<br />
Mobiliar den nur beschränkt abziehbaren<br />
Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft<br />
zu. Das hatte zur Folge, dass der<br />
Betroffene wegen Überschreitung der<br />
Höchstgrenzen nur einen Teil seiner Ausgaben<br />
geltend machen konnte. Das Urteil:<br />
Die höchsten deutschen Finanzrichter<br />
entschieden, dass die angeschafften<br />
Möbel nicht – wie vom Fiskus behauptet<br />
– unter die Rubrik „Nutzung der Unterkunft“<br />
fielen, sondern es sich um einen<br />
eigenständigen Posten handle. Die Ausgaben<br />
dafür fielen nicht unter die<br />
Höchstbetragsbegrenzung und seien deswegen<br />
in vollem Umfang als Werbungskosten<br />
absetzbar. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen<br />
VI R 18/17)<br />
(Quelle: Infodienst Recht und Steuern<br />
der LBS)<br />
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Im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts steht die Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände<br />
(VBU®) ihren mehr als 600 Mitgliedsbetrieben mit ihren<br />
ca. 70.000 Beschäftigten auf vielseitige Weise zur Seite. Die Expertise der Abteilung<br />
Personal und Recht ist tagtäglich gefragt. Sieben Volljuristen übernehmen<br />
weitreichende Aufgaben – angefangen von der Beratung in Rechtsfragen<br />
bis zur Prozessvertretung, die bei Bedarf im ganzen Bundesgebiet<br />
gewährleistet werden kann.<br />
INFO<br />
Die VBU® ist eine Verbandsgemeinschaft,<br />
unter<br />
deren Dach zehn verschiedene<br />
Arbeitgeberverbände<br />
vereinigt sind. <strong>Der</strong><br />
Hauptsitz ist in Wuppertal,<br />
es gibt weitere Außenstellen<br />
in Solingen<br />
und Mönchengladbach.<br />
Sieben Juristen sind alleine<br />
für die Abteilung Recht<br />
und Personalwesen tätig.<br />
Ansprechpartner in<br />
Rechtsfragen gibt es an<br />
allen drei Standorten. Die<br />
VBU® hat mehr als 600<br />
Mitgliedsunternehmen<br />
verschiedener Größe und<br />
Rechtsform mit insgesamt<br />
70.000 Beschäftigten.<br />
Egal, ob in Zeiten der Hochkonjunktur<br />
oder bei schwächelnder Wirtschaft – die<br />
Abteilung Recht und Personal der VBU®<br />
ist stets eine gefragte Adresse. „Für unsere<br />
Mitglieder ist wichtig, dass sie sich mit allen<br />
Fragen aus dem Arbeits- und Sozialrecht an uns<br />
wenden können und schnell und umfassend eine<br />
Antwort erhalten“, erklärt Professor Dr. Wolfgang<br />
Kleinebrink, einer von drei Geschäftsführern der<br />
Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände.<br />
<strong>Der</strong> Jurist ist selbst Arbeitsrechtler, hat einen<br />
Lehrauftrag an der Hochschule Niederrhein und<br />
weiß um die Bedeutung und Komplexität dieses<br />
Rechtsgebiets. „Es gibt laufend Änderungen, auf<br />
die man sich einstellen muss“, erklärt er. Die Anwendung<br />
in der Praxis ist ein schwieriges Geschäft,<br />
bei dem die Personalfachleute in den Firmen<br />
bewährte Ansprechpartner bei der VBU®<br />
finden. „Dass sie bei uns Hilfe aus einer Hand erhalten,<br />
wissen die Unternehmen sehr zu schätzen“,<br />
sagt Professor Kleinebrink.<br />
Zeitgerechter Service mit guter<br />
Qualität<br />
Bei der arbeitsrechtlichen Beratung stehen insbesondere<br />
das Vertragsrecht, Fragen zur Begründung,<br />
Durchführung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen<br />
und weiterhin das Betriebsverfassungs- und<br />
Tarifrecht im Mittelpunkt. Daneben werden auch<br />
Probleme aus dem Sozialversicherungsrecht gelöst.<br />
Dabei stellen sich die VBU®-Rechtsexperten darauf<br />
ein, dass die Fragen aus den Betrieben der zehn<br />
Mitgliedsverbände aufgrund der entsprechenden<br />
Branchenzugehörigkeit und der unterschiedlichen<br />
Betriebsgrößen durchaus unterschiedliche Schwerpunkte<br />
haben können und es von Fall zu Fall auch<br />
mal ganz schnell eine passende Antwort geben<br />
muss. Ein zeitgerechter Service mit hoher Qualität<br />
und eine gute Erreichbarkeit gehören daher zum<br />
Selbstverständnis der VBU®-Rechtsabteilung. „Es<br />
ist unser Anspruch, sehr schnell auf Anfragen zu reagieren“,<br />
betont der Geschäftsführer. Dazu kennen<br />
die Juristen des Verbandes die Unternehmen sehr<br />
gut und sind häufig vor Ort – auch um die Verhandlungen<br />
mit Arbeitnehmern, Betriebsräten und Gewerkschaften<br />
zu begleiten.<br />
„Zum Glück endet nicht jede Beratung in einem<br />
Prozess“, meint Wolfgang Kleinebrink lächelnd.<br />
Aber: Sollte es zu Rechtsstreitigkeiten kommen,<br />
vertreten die Rechtsanwälte der VBU® die Mitgliedsbetriebe<br />
auch vor Gericht und das bundesweit.<br />
„Bei weiteren Entfernungen können wir auf<br />
die bewährte Unterstützung anderer Arbeitgeberverbände<br />
vertrauen“, erläutert er. Dazu erhielten<br />
die beauftragten Prozessvertreter dann eine entsprechende<br />
Vollmacht. Dabei dürfen die Rechtsvertreter<br />
vor allen Instanzen auftreten – bis hin zum<br />
Bundesarbeitsgericht. So begleitet die VBU® mehrere<br />
hundert Gerichtsverfahren im Jahr, wobei aber<br />
die außergerichtliche Beratung den weitaus größten<br />
Teil der Arbeit ausmacht.<br />
34 www.bvg-menzel.de
Ein Bereich, der zunehmend wichtig wird, ist die<br />
Weiterbildung. In jedem Halbjahr gibt die VBU®<br />
ein neues Weiterbildungsprogramm heraus, das<br />
sich zu einem gewichtigen Teil mit Rechtsfragen<br />
auseinandersetzt. Dabei kann es etwa um Rechtsgrundlagen<br />
und Gestaltungsmöglichkeiten der<br />
Arbeitszeit, um aktuelle Entwicklungen zum Betriebsrentenrecht<br />
oder vor dem Hintergrund von<br />
Industrie 4.0 und Digitalisierung um praxisorientierte<br />
Ansätze für Unternehmen gehen. „Das Arbeitsrecht<br />
spielt in vielen Teilen des Unternehmens<br />
eine bedeutende Rolle. Daher ist es<br />
wesentlich, dass neben den Mitarbeitenden der<br />
Personalabteilungen auch die betrieblichen Führungskräfte<br />
ihre Kenntnisse auf dem neuesten<br />
Stand halten“, nennt Professor Kleinebrink einen<br />
weiteren Fokus im aktuellen Weiterbildungsprogramm.<br />
Hintergründe werden verständlich erläutert,<br />
so dass innerbetrieblich dann ein gutes Zusammenwirken<br />
von Personalabteilung und der<br />
Betriebsebene möglich ist. Beispiel Abmahnungen:<br />
„Dabei ist es ganz wichtig, dass der Meister<br />
weiß, wie er vorgehen muss, wenn er einen Mitarbeiter<br />
abmahnen möchte. Ansonsten kann es später<br />
Probleme geben, sollte eine Kündigung ausgesprochen<br />
werden müssen.“<br />
Dass die Veranstaltungen der VBU® überwiegend<br />
mit Referenten aus dem eigenen Haus stattfinden,<br />
sei ein großer Vorteil, findet der Geschäftsführer.<br />
„Die Teilnehmer können auch nach den Seminaren<br />
unkompliziert nachfragen und kennen dann schon<br />
ihren Ansprechpartner.“ Themen für das Fortbildungsprogramm<br />
kommen gerade vor dem Hintergrund<br />
der Digitalisierung regelmäßig neu auf den<br />
Tisch. „Da gibt es sehr spannende Fragen, etwa zur<br />
Haftung bei Datenschutzverstößen, wenn sie im<br />
Betriebsrat passieren.“<br />
Zukunftssichere Konzepte<br />
Aktuelle Themen<br />
Prof. Dr. Wolfgang<br />
Kleinebrink ist Geschäftsführer<br />
der VBU®<br />
KONTAKT<br />
Vereinigung <strong>Bergische</strong>r<br />
<strong>Unternehmer</strong>verbände e.V.<br />
Wettinerstraße 11<br />
42287 Wuppertal<br />
Tel: 0202 25 80-0<br />
Mail: info@vbu-net.de<br />
Web: vbu-net.de<br />
Die Digitalisierung macht sich indes auch die<br />
VBU® im Sinne ihrer Mitglieder zunutze. Es gibt<br />
eine umfangreiche Datensammlung über das eigene<br />
„ArbeitgeberNet“, auf das die Firmen zugreifen<br />
können. Hier findet man beispielsweise Vertragsmuster,<br />
wie sie für die verschiedenen Verbände bzw.<br />
Branchen relevant sind. „Damit steht den Unternehmen<br />
ein Grundgerüst zur Verfügung, das dann auf<br />
den Einzelfall abgestimmt werden muss“, erläutert<br />
Professor Kleinebrink. Zudem gebe es große<br />
Schnittmengen zwischen Rechtsfragen und den Fragen<br />
der Arbeitswirtschaft. Hier unterstützen zwei<br />
Ingenieure die verschiedenen Beratungsprozesse,<br />
insbesondere bei Fragen zur Arbeitszeit- und Entgeltgestaltung<br />
sowie des Arbeitsschutzes. Im Zusammenspiel<br />
beider Bereiche können im Gespräch<br />
mit dem jeweiligen Betrieb rechtssichere und zukunftsweisende<br />
Konzepte erarbeitet werden. Alle<br />
Leistungen des Verbands sind pauschal durch die<br />
Zahlung des Mitgliedsbeitrags abgegolten.<br />
Text: Stefanie Bona<br />
Foto: BVG<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 35
ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT<br />
So geht Begeisterung<br />
Kunden wollen mehr als nur zufrieden gestellt werden. Sie wünschen sich von einem Geschäftspartner<br />
optimale Betreuung, exzellente Leistung und innovative Ideen. Kurz: Kunden möchten begeistert werden.<br />
Und zwar nicht nur für den Moment. Sondern nachhaltig.<br />
Detlef Gatermann, Geschäftsführer<br />
des Ingenieur-Büros Gatermann<br />
QM-Beratung GmbH &<br />
Co KG in Wülfrath, weiß um<br />
die fundamentale Bedeutung der Kundenbegeisterung.<br />
<strong>Der</strong> vielseitige <strong>Unternehmer</strong><br />
ist überzeugt: Qualität begeistert. Dauerhaft<br />
und immer wieder aufs Neue. Denn<br />
Qualität bietet alle Voraussetzungen, um<br />
aus zufriedenen Kunden durch ständige<br />
Verbesserungen begeisterte Kunden zu<br />
machen, die voll hinter ihrer Firma stehen.<br />
Doch was müssen Unternehmen anstellen,<br />
um dieses Ziel zu erreichen? <strong>Der</strong> Fachmann<br />
hilft weiter. Seit 1993 hat sich Detlef<br />
Gatermann mit seinem Team auf das<br />
Thema Qualitätsmanagement-Beratung<br />
spezialisiert, wobei sowohl Schulung<br />
36 www.bvg-menzel.de
Ein professionelles Qualitätsmanagement<br />
ist der Schlüssel zur dauerhaften<br />
Kundenbegeisterung. Detlef Gatermann,<br />
seit über 25 Jahren erfolgreich in der<br />
QM-Beratung unterwegs, bietet kompetente<br />
Unterstützung vom Aufbau bis<br />
zur Zertifizierung.<br />
und Ausbildung als auch Auditierung<br />
und Zertifizierung als Schwerpunkte zum<br />
Leistungsprogramm gehören. Getreu der<br />
Erkenntnis, dass ein professionelles Qualitätsmanagement<br />
für jedes Unternehmen etwas<br />
Selbstverständliches sein sollte, wendet<br />
sich der Experte aus Wülfrath mit seiner<br />
Expertise an eine breite Zielgruppe.<br />
Qualitätsmanagement ist für<br />
alle wichtig<br />
„Ob kleiner Betrieb oder Mittelständler,<br />
ob Kanzlei, Praxis oder Dienstleister, ob<br />
Produzent, Handwerker oder Händler, ob<br />
Großunternehmen oder Global Player:<br />
Qualitätsmanagement ist für alle wichtig.<br />
Unabhängig von Branche und Größe.<br />
Denn jede Firma hat Kunden, deren Erwartungen<br />
erfüllt werden müssen. Und<br />
zwar jederzeit. Es geht also darum, sich<br />
auf die eigenen Kompetenzen zu konzentrieren,<br />
die vorhandenen Stärken auszubauen<br />
sowie kontinuierlich zu verbessern<br />
und auf diese Weise die Basis für ein<br />
nachhaltiges Wachstum zu schaffen“, erläutert<br />
Detlef Gatermann seine Geschäftsphilosophie.<br />
Mittlerweile zählt ein<br />
zertifiziertes Qualitätsmanagement in<br />
zahlreichen Wirtschaftsbereichen bereits<br />
zur Bedingung. Etwa in der Automotive-<br />
Industrie, in der Medizintechnik oder in<br />
der Baubranche. Wer über ein Qualitätsmanagement<br />
gemäß der DIN EN ISO<br />
9001 mit offizieller Bestätigung einer akkreditierten<br />
Gesellschaft verfügt, präsentiert<br />
sich als zuverlässiger, vertrauenswürdiger<br />
Geschäftspartner.<br />
Gründliche Vorbereitung für<br />
ein perfektes Ergebnis<br />
Aber: Es reicht nicht, ein beliebiges Qualitätsmanagementsystem<br />
einzuführen. Um<br />
tatsächlich gleichermaßen einen Nutzen<br />
und Mehrwert für das eigene Unternehmen,<br />
aber auch für die Kunden zu erzielen,<br />
muss das System maßgeschneidert<br />
auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens<br />
sein, effizient und zuverlässig<br />
funktionieren. Eine Vorgabe, die Zeit<br />
benötigt und nicht ohne Vorbereitung realisiert<br />
werden kann. Detlef Gatermann<br />
gibt einen kurzen Überblick über die erforderlichen<br />
Schritte: „Aufbau und Abläufe<br />
in einem Unternehmen müssen erkannt,<br />
wenn erforderlich optimiert,<br />
fixiert, dokumentiert und entsprechend<br />
umgesetzt werden. Dies erfordert eine<br />
gründliche Vorarbeit. Unter anderem ist<br />
es notwendig, die Unternehmens- und<br />
Qualitätsziele zu definieren, intern Zuständigkeiten<br />
und Verantwortungen festzulegen,<br />
sämtliche Abläufe, die Einfluss<br />
auf die Qualität haben, zu beschreiben<br />
und sicherzustellen, dass diese Prozesse<br />
auch eingehalten werden. Weitere Aufgaben<br />
sind die Analyse der Kundenzufriedenheit,<br />
die Bewertung von Geschäftspartnern<br />
und Lieferanten sowie<br />
die Installation eines verlässlichen Risikomanagements.“<br />
Wirksamkeit auf dem<br />
Prüfstand<br />
Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen,<br />
müssen die Maßnahmen umgesetzt und<br />
ihre Wirksamkeit überprüft werden.<br />
Wichtig: Die Mitarbeiter müssen dabei<br />
mitwirken. Denn ohne die Bereitschaft<br />
der Belegschaft mitzuziehen, ist das gesamte<br />
QM-Projekt von vorneherein zum<br />
Scheitern verurteilt. Läuft alles nach<br />
Plan, kann das Unternehmen die Zertifizierung<br />
beantragen. In der Regel dauert<br />
es bis dahin zwischen sechs und zwölf<br />
Monate.<br />
Schon dieser knappe Abriss zeigt: Bei<br />
der langwierigen und anspruchsvollen<br />
Aufgabe macht es Sinn, sich sachkundige<br />
Unterstützung ins Haus zu holen. Vor<br />
allem dann, wenn der Komplex Qualitätsmanagement<br />
für das betreffende Unternehmen<br />
Neuland ist.<br />
Eine Investition,<br />
die sich auszahlt<br />
Noch ein Wort zur Finanzierung, die allerdings<br />
je nach Aufwand sehr unterschiedlich<br />
ausfallen kann. Die Investitionen<br />
zum Aufbau eines passgenauen<br />
Qualitätsmanagements setzen sich zusammen<br />
aus den Kosten für die externe<br />
Unterstützung, den firmeninternen Einsatz<br />
und die Zertifizierung. Das bedeutet:<br />
Qualität, die begeistert, ist eine Investition,<br />
die sich auszahlt.<br />
Detlef Gatermann ist sich sicher: „Die<br />
Vorteile, die ein Unternehmen durch ein<br />
perfektes Qualitätsmanagement bekommt,<br />
überwiegen – auch in monetärer Hinsicht.<br />
Denn der finanzielle Aufwand rechnet<br />
sich. Durch Reduzierung der Fehlerkosten,<br />
nachhaltige Kundenbindung, Wettbewerbsfähigkeit<br />
am Markt und einen stabilen<br />
Geschäftserfolg.“<br />
Übrigens: Kleine und mittlere Unternehmen<br />
in NRW können die Kosten für Beratung<br />
durch Zuschüsse aus Mitteln der<br />
EU und des Bundeslandes um bis zu<br />
5.000 Euro reduzieren.<br />
Ach ja: Das Beratungsbüro ist natürlich<br />
auch nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.<br />
Man muss schließlich mit gutem Beispiel<br />
voran gehen.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Foto: BVG<br />
Ingenieur Büro Gatermann<br />
QM-Beratungs GmbH & Co. KG<br />
Zechenweg 16<br />
42489 Wülfrath<br />
Fon 02058 914286<br />
Mail GF@ing-buero-gatermann.de<br />
Net www.ing-buero-gatermann.de<br />
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Ob ein großer Kongress am Wochenende,<br />
ein Weiterbildungsseminar für die Mitarbeiter<br />
oder ein Meeting mit Lieferanten und Kunden:<br />
Ohne strategische Planung wird die<br />
nächste Tagung zur Glückssache. Denn nur<br />
ein professionelles Veranstaltungs-Management<br />
schafft die Voraussetzung für ein Ergebnis,<br />
das die gesetzten Vorgaben umfänglich<br />
erfüllt.<br />
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Die Ansprüche gewachsen. Nur<br />
wer die Teilnehmer versteht,<br />
kann diese für seine Ziele begeistern.<br />
Dabei geht es nicht nur um<br />
eine punktgenaue Ansprache als<br />
Grundlage einer überzeugenden Kommunikation.<br />
Aufgabe muss eine zielgruppengerechte Inszenierung<br />
sein, die alles beinhaltet, um die Tagung zum<br />
Erfolg zu führen. Dazu gehört eine Location mit<br />
Überraschungspotenzial. Ein Infotainment, das<br />
langfristig und positiv in Erinnerung bleibt. Die<br />
Vernetzung der Gäste durch Matchmaking, basierend<br />
auf Interessen und Kompetenzen. Darüber hinaus<br />
können mit Hilfe eines Live-Streamings Inhalte<br />
und Abläufe der Tagung, beispielsweise über<br />
soziale Medien, für weitere Personenkreise erlebbar<br />
werden. Überhaupt eröffnet das Einbeziehen<br />
digitalisierter Technik eine Möglichkeit, die Reichweite<br />
eines Come-togethers über den eigentlichen<br />
Veranstaltungsraum hinaus zu vergrößern.<br />
Und: Im Zuge der Klima-Diskussion spielen Umweltschutz,<br />
Ressourcen-Schonung und ein möglichst<br />
niedriger CO2-Verbrauch eine immer wichtigere<br />
Rolle. Deshalb finden Tagungen, die in<br />
Aufbau und Umsetzung der Forderung nach<br />
Nachhaltigkeit entsprechen, eine hohe Akzeptanz<br />
Messen müssen<br />
nicht zum Spaß-<br />
Event mutieren.<br />
Auch wenn für<br />
viele Aussteller<br />
der Erlebnis-<br />
Charakter auf der<br />
Agenda steht.<br />
bei den geladenen Gästen. Nicht nur gut für die<br />
Öko-Bilanz, sondern auch für das eigene Firmen-<br />
Image.<br />
<strong>Der</strong> Zweck heißt Verkaufen<br />
<strong>Der</strong> Klassiker für ein Business-Meeting sind nach<br />
wie vor Fachmessen, obwohl von vielen immer<br />
wieder totgesagt. „Niemals ist das aber so falsch<br />
wie heute“, erklärt Peter Gerlach von der Wuppertaler<br />
Agentur Technokom, die sich mit seinen 12<br />
Mitarbeitern vor Ort auf Messebau und Events<br />
spezialisiert hat. „Es gibt nun einmal nur ein<br />
Werkzeug im Marketing-Mix, das alle Marktteilnehmer<br />
und relevanten Partner zusammenbringt.<br />
Wenn es dem ausrichtenden Unternehmen dazu<br />
gelingt, die Messe als Highlight einer ganzheitlichen<br />
Kundenansprache in die Firmenkommunikation<br />
zu integrieren, dann ist die persönliche Begegnung<br />
am Ende das stärkste Pfund – immer<br />
unter dem Aspekt der zentralen Zielvorgabe VER-<br />
KAUFEN.“ Diesem Zweck sollte letztendlich alles<br />
untergeordnet werden. <strong>Der</strong> Fachmann gibt in<br />
diesem Zusammenhang zu bedenken: „Messen<br />
müssen nicht unbedingt zu einem Spaß-Event mutieren.<br />
Auch wenn für viele Aussteller der Erlebnis-Charakter<br />
auf der Agenda steht. Aber: Wenn<br />
Ihre Premium-Eventlocations<br />
Köln<br />
MUSICAL DOME<br />
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Tagungen · Workshops · Messen<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 39
IM FOKUS COME TOGETHER<br />
Die Geschäftsführer der Wuppertaler Agentur Technokom:<br />
Peter Gerlach (l). und Achim Pörtner<br />
das Event keinen erkennbaren Bezug zum Produkt<br />
hat, wenn die Messe den Gast nicht dort abholt,<br />
wo er thematisch gerade unterwegs ist, dann<br />
kommt der Besucher schneller vom Stand herunter<br />
als hinauf.“ Für den Full-Service-Anbieter im<br />
Messegeschäft steht somit die strategische Ausrichtung<br />
fest: „Wir sind immer wieder gefordert,<br />
durch die Brillen unserer Kunden und deren Zielgruppe<br />
zu schauen. Das bedeutet: Unabhängig<br />
von Branche und Ort sind wir gefordert, stets ganzen<br />
Einsatz zu bringen. Ob es um eine Leitmesse<br />
mit 1000 Quadratmeter Fläche oder eine kleine<br />
Regionalausstellung mit einer Standgröße von<br />
40 Quadratmeter geht. Was zählt, ist das individuelle,<br />
maßgeschneiderte Ergebnis, das den Spannungsbogen<br />
von Anfang bis Ende aufrecht hält.“<br />
Also lohnt sich eine Messe auf jeden Fall? Peter<br />
Gerlach spricht auch dazu Klartext: „Es ist uner-<br />
Herzliche willkommen auf der Bundeshöhe!<br />
In der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe empfängt Sie<br />
eine freundliche und offene Atmosphäre. Hier können<br />
Sie sowohl entspannen, als auch an vielfältigen Aktivitäten<br />
teilnehmen.<br />
Seien Sie aktiv! Dazu bieten wir Ihnen ein weitläufiges<br />
Außengelände für Bewegung und Entspannung, eine Fußballwiese<br />
mit Toren, eine Sporthalle mit Kletterwand, ein<br />
Sportseminargebäude mit Doppelkegelbahn und in der<br />
Nachbachschaft ein Tennisanlage. Für Sie stehen Billard,<br />
Kicker, „Air-Hockey“, „Jakolo“ oder „Tam Tam“ bereit.<br />
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein<br />
Sportstudio mit Squash- und Badmitonfeldern<br />
sowie das Freizeitbad „<strong>Bergische</strong><br />
Sonne“ mit Fitness- und Saunabereich.<br />
... genug Platz für alle...<br />
Insgesamt bietet unser Haus 128 Betten in Einzel-,<br />
Doppel- und Dreibettzimmern. Davon sind 39 Zimmer<br />
mit Dusche und WC ausgestattet. Zusätzlich haben wir<br />
einen „Selbstversorger-Trakt“ mit 20 Betten.<br />
Räume? Eine gute Frage!<br />
Unsere 10 Veranstaltungs- und Semin<br />
W-LAN-Anschluss) bieten für 10 bis<br />
Platz. Für Seminare stehen den Refe<br />
Gruppen Medien wie Beamer, Video<br />
Geräte, PortaCam, eine digitale Vide<br />
TV- und Audiogeräte zur Verfügung<br />
nen und die kreative Gruppenarbeit<br />
Charts, Pinnwände und Moderatore<br />
Als Raum für Gottesdienste, persön<br />
Andachten können Sie unseren And<br />
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© Foto Cornelia Lietz<br />
lässlich, die Kostenseite kritisch zu betrachten, um<br />
die Investition für einen zielführenden Messekontakt<br />
zu definieren. Entscheidend dabei ist: Nur<br />
wenn der Kundenkontakt auf Messen positiv bewertet<br />
wird, lohnt sich das Ausstellen. Wenn nicht,<br />
sollten andere Kommunikationskanäle genutzt<br />
werden, die ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis<br />
erreichen.“<br />
Die bergische Karte gesetzt<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
Heimat kommt an.<br />
Bei der Auswahl<br />
des Tagungsortes<br />
setzen viele Unternehmen<br />
auf die<br />
Attraktivität der<br />
bergischen Region.<br />
Träume werden wahr – Veranstaltungen im Pfaffenberg<br />
Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Geburtstag oder eine Taufe feiern?<br />
Oder ihr plant eine Tagung, Betriebsfeier oder Weihnachtsfeier? Unsere Räumlichkeiten bieten für jeden<br />
Anlass individuelle Möglichkeiten und beste Voraussetzungen gleich ob ihr mit fünf oder 100 Personen<br />
feiern möchtet. Unser Team unterstützt und berät euch gerne bei euren Planungen.<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
Bei der Auswahl des Tagungsortes setzen viele<br />
Unternehmen auf die Attraktivität der Region.<br />
Denn Heimat kommt an. Dies hat auch Marco Klij,<br />
Geschäftsführer des Mercure Hotels in Remscheid,<br />
erkannt und spielt bevorzugt die bergische Karte:<br />
„Unser Hotel verkörpert den industriellen Landhaus-Charme<br />
des bergischen Landes. Deshalb beziehen<br />
wir auch alle Produkte möglichst aus der<br />
Region. Das bringt nicht nur eine tolle Qualität,<br />
sondern schont ebenfalls die Umwelt. Darüber hinaus<br />
bieten wir unseren Firmenkunden spezielle<br />
Team-Events mit bergischem Flair an - unter anderem<br />
Stadtführungen durch das historische Lennep<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
oder Wasserspaß pur im bekannten H2O in<br />
Remscheid.“<br />
Das verkehrsgünstig gelegene Haus verfügt über<br />
alle Voraussetzungen, die ein gutes Tagungshotel<br />
erfüllen sollte. Fünf lichtdurchflutete, durch mobile<br />
Trennwände flexibel nutzbare Lernräume für<br />
vier bis zu 120 Personen. Zur Basisausstattung gehören<br />
unter anderem Pinnwände, Flipcharts,<br />
VERANSTALTUNG<br />
Beamer<br />
und vieles mehr. Kurz alles, was man an leistungsstarker<br />
Technik benötigt, um von analog<br />
Träume werden wahr – Veranstaltungen im Pfaffenberg<br />
klassisch bis digital hybrid zielgruppengerecht arbeiten<br />
zu können. Ein erstklassig geschulter Stab<br />
Ihr Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Geburtstag oder eine Taufe feiern?<br />
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Anlass individuelle Möglichkeiten und beste Voraussetzungen gleich ob ihr mit fünf oder 100 Personen<br />
feiern möchtet. Unser Team unterstützt und berät euch gerne bei euren Planungen.<br />
© Foto Cornelia Lietz<br />
Träume werden wahr – Veranstaltungen i<br />
Ihr möchtet eure standesamtliche oder freie Trauung, euren Gebu<br />
Oder ihr plant eine Tagung, Betriebsfeier oder Weihnachtsfeier? Unser<br />
Anlass individuelle Möglichkeiten und beste Voraussetzungen gleich o<br />
feiern möchtet. Unser Team unterstützt und berät euch gern<br />
© Foto Cornelia Lietz<br />
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© Fotos von Leon Sinowenka<br />
Wir setzen Träume Ihre werden Wünsche wahr um – – Veranstaltungen im Pfaffenberg im Pfaffenberg<br />
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Restaurant & Bistro Pfaffenberg | Pfaffenberger Weg 284 | 42659 Solingen | info@pfaffenberg.com | Telefon 0212-42363<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 41<br />
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IM FOKUS COME TOGETHER<br />
von Mitarbeitern kümmert sich um einen reibungslosen<br />
Ablauf der Veranstaltung, angefangen<br />
von der Vorbereitung bis zur Verabschiedung der<br />
Gäste.<br />
Guter Service, modernes Equipment, 4-Sterne-<br />
Qualität in Übernachtung und Verpflegung. Das allein<br />
genügt dem Hotel-Chef nicht. „Die Erwartungshaltung<br />
der meisten Tagungsteilnehmer ist<br />
hoch. Wir sind in der Lage, mit unserem Konzept<br />
´LERNzeit` etwas Besonderes zu liefern“, erklärt<br />
Marco Klij. „Nach pädagogischen und psychologischen<br />
Ansätzen namhafter Wissenschaftler schulen<br />
wir unsere Mitarbeiter gezielt auf das Thema ´Lernen`.<br />
Denn nur wer weiß, wie Lernen im Gehirn<br />
funktioniert, kann auch wertschöpfend dazu beitragen.“<br />
Mit den Phasen Lern-Zeit, Aus-Zeit und<br />
Mahl-Zeit können die Tagungsgäste die Vorteile einer<br />
entsprechend strukturierten Tätigkeit erleben.<br />
Marco Klij, Direktor des Mercure-Hotels in Remscheid, und die ehemalige Auszubildende<br />
Ribatta Pino freuen sich über vier Sterne.<br />
Die jeweilige Konzentration auf Arbeit, Freizeit und<br />
Genießen fördert nachweislich Effizienz und Nachhaltigkeit<br />
und damit den gesamten Tagungserfolg.<br />
Warum nicht mal Theater<br />
Für Meetings<br />
mit Mehrwert.<br />
www.stadthalle.de<br />
Wer tagt, möchte sich nach getaner Arbeit ein wenig<br />
entspannen. Unterhaltung vom Feinsten liefert<br />
die Firma Mehr-BB Entertainment mit ihren Theatern,<br />
Shows, Musicals und Konzerten an. „Wir sind<br />
Gastgeber aus Leidenschaft. Wir möchten unser<br />
Publikum beeindrucken, es überraschen und jedes<br />
Mal aufs Neue begeistern. Wir lieben und leben<br />
erstklassiges Live-Entertainment“, beschreibt Corinna<br />
Steffens das Geschäftsmodell des Unternehmens.<br />
Zu den Stärken der Event-Experten zählen<br />
die individuelle Programmplanung sowie die Bereitstellung<br />
von geeigneten Räumlichkeiten für Firmenveranstaltungen<br />
unterschiedlicher Art. Beste<br />
Voraussetzungen, um für den anspruchsvollen Tagungsteilnehmer<br />
mal so richtig Theater zu machen.<br />
Alle Teilnehmer gut versorgt<br />
Wichtiger Bestandteil des Tagungs-Managements ist<br />
die Organisation der Teilnehmer. Hier hat sich ein<br />
vierstufiges Procedere bewährt, das in allen Phasen<br />
der Veranstaltung für Übersicht und Ordnung sorgt.<br />
<strong>Der</strong> folgende Kurz-Check zeigt, was zu tun ist:<br />
42 www.bvg-menzel.de
Phase 1: Die Vorbereitung<br />
Wer soll wie eingeladen werden?<br />
Auf welchem Weg antworten die Gäste?<br />
Stimmen die vorliegenden Personendaten noch?<br />
Müssen Reisen und Hotels gebucht werden?<br />
Wie übernimmt dafür die Kosten?<br />
Phase 2: Vor der Tagung<br />
Versand der Einladungen.<br />
Sortieren der Zu- und Absagen.<br />
Einrichten einer Hotline für eventuelle<br />
Gäste-Nachfragen.<br />
Koordination von Reisen und Hotelbuchungen.<br />
Anfertigen der individuellen Namensschilder<br />
für die Teilnehmer.<br />
Durchführen eines zeitnahen Reportings,<br />
um jederzeit den Überblick zu behalten.<br />
Ein vierstufiges<br />
Prozedere hat sich<br />
im Tagungsmanagement<br />
bei der<br />
Planung bewährt<br />
und sorgt für<br />
Übersichtlichkeit<br />
und Ordnung.<br />
Phase 3: Auf der Tagung<br />
Personenbezogener Check-In mit Hilfe einer<br />
modernen Zutrittskontrolle – etwa über mobile Scanner.<br />
Einrichten einer Anlaufstelle für Probleme und Fragen.<br />
Installation leicht verständlicher Informationssysteme.<br />
Einsatz entsprechend geschulter Hostessen.<br />
Phase 4: Nach der Tagung<br />
Dankesschreiben für die Teilnahme verschicken.<br />
Zur Erinnerung einen Tagungs-Letter mit<br />
Veranstaltungsfotos und Texten versenden.<br />
Eine Feedback-Befragung per E-Mail oder Online.<br />
Antworten auswerten und das Ergebnis bei der<br />
nächsten Veranstaltung zur Optimierung berücksichtigen.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Fotos: Shutterstock, Technokom, BVG<br />
MESSE.<br />
EVENT.<br />
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42285 Wuppertal<br />
W www.techno-kom.de<br />
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F 0202-69 82 39-10<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 43
IM FOKUS COME TOGETHER<br />
Tagungs-Kosten im Blick<br />
Die folgende Check-Liste macht es leicht, das Budget für die geplante Veranstaltung Punkt für Punkt zu kalkulieren.<br />
Übernachtung +<br />
Verpflegung<br />
• Hotel<br />
• Bewirtung<br />
Location<br />
• Raummiete<br />
• Nebenkosten<br />
• Müllentsorgung<br />
Catering<br />
• Speisen und Getränke<br />
• Geschirr<br />
• Küchenausstattung<br />
• Externer Caterer<br />
Ausstattung<br />
• Mobiliar<br />
• Deko<br />
• Bühne<br />
Technik<br />
• Beleuchtung<br />
• Konferenz-Technik<br />
Personal<br />
• Eventagentur<br />
• Servicepersonal<br />
• Hostessen<br />
• Security<br />
• Helfer beim Auf-/ Abbau<br />
• Reinigungskräfte<br />
• Ggf. Dolmetscher<br />
• Ggf. Shuttle-Service<br />
Rahmenprogramm<br />
• Sektempfang oder<br />
ähnliches<br />
• Lunch und Dinner<br />
• Freizeitangebot wie<br />
Stadtrundfahrten,<br />
Besichtigungen<br />
Entertainment<br />
• Künstler<br />
• Moderation<br />
• Fotograf<br />
• GEMA-Gebühren<br />
• Beiträge Künstler-Sozialkasse<br />
Marketing und Material<br />
• Print und Online-<br />
Werbung<br />
• Unterlagen für Teilnehmer<br />
• Namensschilder<br />
• Beschilderung<br />
• Betreuung der Website und<br />
der Sozialen Medien<br />
• Give aways<br />
• Versandkosten für Einladungen<br />
und Infomaterial<br />
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die Möglichkeit eines Arbeitsplatzes in stilvoller, kreativer Umgebung und kommunikativer Atmosphäre.<br />
Planen Sie ein Event? Das lichtdurchhutete Atrium bietet Platz für 100 Personen und verfügt über ein kostenfreies<br />
WLAN (Glasfaserkabel 300 Mbit), ein SONOS Soundsystem sowie exibel einstellbare Lichttechnik.<br />
Das Auditorium ist aufgrund seines exklusiven Ambientes und modernster technischer Ausstattung (z.B. 220“ LCD Wall,<br />
BOSE Soundanlage, 4K Blu-Ray Player, Apple TV) ein optimaler Raum für besondere Veranstaltungen. Des Weiteren stehen<br />
Ihnen große Schulungssäle und Konferenzräume für z.B. Workshops, Seminare, Präsentationen, Meetings etc. zur Verfügung.<br />
44 www.bvg-menzel.de
SEMINAR:<br />
ARBEITEN 4.0<br />
IM SEMINAR:<br />
ARBEITEN<br />
BÜRO<br />
ARBEITEN<br />
4.0<br />
4.0<br />
IM BÜRO<br />
SEMINARTEIL 1:<br />
Was bedeutet eigentlich Arbeiten<br />
4.0 im Büro?<br />
SEMINARTEIL 1:<br />
SEMINARTEIL 1:<br />
Was Referent: bedeutet Dr. Stefan eigentlich Rief, Arbeiten<br />
4.0 Leiter<br />
Was<br />
im Forschungsbereich<br />
bedeutet<br />
Büro?<br />
eigentlich<br />
Organisa-<br />
Arbeiten<br />
4.0 im Büro?<br />
tionsentwicklung und Arbeitsgestal-<br />
Referent: tung im Fraunhofer Dr. Stefan IAO Rief,<br />
Leiter<br />
Referent:<br />
Forschungsbereich<br />
Dr. Stefan Rief,<br />
Organisationsentwicklung<br />
Leiter Forschungsbereich<br />
und Arbeitsgestaltung<br />
Organisationsentwicklung<br />
im Fraunhofer<br />
und<br />
IAO<br />
Arbeitsgestaltung<br />
im Fraunhofer IAO<br />
SEMINARTEIL 2:<br />
Herausforderung der neuen<br />
Arbeitskultur an die Produkt<br />
SEMINARTEIL<br />
entwicklung<br />
2:<br />
SEMINARTEIL 2:<br />
Herausforderung der neuen<br />
Arbeitskultur<br />
Herausforderung<br />
an die<br />
der<br />
Produktentwicklung<br />
neuen<br />
Arbeitskultur an die Produktentwicklung<br />
Referent: Cornelius Müller-Schellhorn,<br />
Leiter der Design- und Entwicklungsabteilung<br />
bei König + Neurath<br />
Referent: Cornelius Müller-Schellhorn,<br />
Leiter<br />
Referent:<br />
der Design-<br />
Cornelius<br />
und<br />
Müller-Schellhorn,<br />
Entwicklungsabteilung<br />
Leiter der<br />
bei<br />
Design-<br />
König<br />
und<br />
+ Neurath<br />
Entwicklungsabteilung<br />
bei König + Neurath<br />
SEMINARTEIL 3:<br />
Architektur des Open Space der<br />
Zukunft Design, Akustik, Licht,<br />
SEMINARTEIL<br />
Organisation, SEMINARTEIL und Smart<br />
3:<br />
3: Office<br />
Architektur des Open Space der<br />
Zukunft Referenten:<br />
Architektur<br />
Design, lechner+hayn<br />
des Open<br />
Akustik,<br />
Space<br />
Licht,<br />
der<br />
Organisation, Expertenteam<br />
Zukunft Design,<br />
und<br />
Akustik,<br />
Smart Office<br />
Licht,<br />
Organisation, und Smart Office<br />
Referenten: lechner+hayn<br />
Expertenteam<br />
Referenten: lechner+hayn<br />
Expertenteam<br />
Über Ihr Interesse freuen wir uns. Bitte kontaktieren Sie für Termine und Details:<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19<br />
Showroom Wuppertal · Uellendahlerstraße 447 · 42109 Wuppertal<br />
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Telefon: 0202 51987670 · info@lechner-hayn.com · www.lechner-hayn.com<br />
Über Ihr Interesse freuen wir uns. Bitte kontaktieren Sie für Termine und Details:<br />
Über Ihr Interesse freuen wir uns. Bitte kontaktieren Sie für Termine und Details:
IM FOKUS UNTER UNS<br />
„Unser Ziel ist der glückliche Kunde,<br />
der gerne wiederkommt.“<br />
<strong>Der</strong> Zukunftskongress mit Angela Merkel in 2015 hat uns vor die bisher größte Herausforderung<br />
gestellt. Heike Topole, im Sales Department der Historischen Stadthalle Wuppertal zuständig für<br />
Verkauf und Nachhaltigkeit, erinnert sich noch genau. Denn bei Beteiligung von hochrangigen Politikern<br />
gibt es enorm hohe Sicherheitsauflagen, die das Team jedoch kompetent erfüllen konnte. Ob<br />
die Kanzlerin während ihrer Amtszeit noch einmal den außergewöhnlichen Tagungsort besuchen<br />
wird? Vielleicht. Doch unabhängig davon, wie prominent der Gast auch sein mag: Für Heiko Topole<br />
ist entscheidend, dass sich jeder Kunde gut aufgehoben und professionell betreut fühlt. Wie das<br />
gelingt, verrät die Fachfrau im folgenden Gespräch.<br />
Frau Topole, was zeichnet die Historische<br />
Stadthalle als perfekten Veranstaltungsort aus?<br />
Die Historische Stadthalle Wuppertal zählt zu<br />
den geschichtsträchtigen Veranstaltungsorten<br />
Deutschlands und verfügt gleichzeitig über die<br />
moderne, funktionale Technik, die Tagungen,<br />
Konferenzen und gesellschaftliche Events zu einem<br />
besonderen Erlebnis werden lassen.<br />
Können Sie uns ein Beispiel für den aktuellen<br />
Stand der Veranstaltungstechnik in Ihrem<br />
Hause geben?<br />
Unter anderem ist im kompletten Gebäude W-Lan<br />
vorhanden. Auch für die digitalen Anforderungen<br />
im Tagungsgeschäft sind wir gerüstet. Um noch<br />
besser zu werden, wünschen wir uns Unterstützung<br />
und würden gern an der Förderung der „Digitalen<br />
Modellkommune“ partizipieren. Generell<br />
richten wir sämtliche Säle entsprechend der Kundenbedürfnisse<br />
technisch ein, wobei wir bei Sonderwünschen<br />
mit erfahrenen, externen Dienstleistern<br />
aus der Region zusammenarbeiten. <strong>Der</strong><br />
Kunde übernimmt in jedem Fall ein spielfertiges<br />
Haus. Bei Roadshows besteht jedoch für die teilnehmenden<br />
Firmen auch die Möglichkeit, die gesamte<br />
Technik mitzubringen.<br />
Welche Kapazitäten bietet die Stadthalle?<br />
Unsere zehn Säle offerieren jenen Komfort, den<br />
Veranstalter hochwertiger Events schätzen. <strong>Der</strong><br />
Große Saal hat Platz für 1.500 Gäste; bei Feierlichkeiten<br />
ohne Bestuhlung fasst das Haus bis zu<br />
4.000 Personen. Darüber hinaus bietet sich die<br />
Wandelhalle für repräsentative Empfänge an und<br />
wird auch als Ausstellungsfläche genutzt.<br />
Aus welchem Grund gewinnt Wuppertal als<br />
Tagungs-Stadt zunehmend an Bedeutung?<br />
Wuppertal heißt nicht von ungefähr die Stadt der<br />
kurzen Wege. Zehn Hotels liegen in Laufdistanz<br />
zur Historischen Stadthalle. Zahlreiche andere interessante<br />
Locations befinden sich im Umkreis<br />
von fünf Kilometern. Hinzu kommen die zentrale<br />
Lage der Stadt im Raum Nordrhein-Westfalen,<br />
über 700 Parkplätze, die fußläufige Anbindung<br />
zum ICE-Bahnhof, der sehr gut von den Flughäfen<br />
Köln und Düsseldorf zu erreichen ist und natürlich<br />
insgesamt die hervorragende Infrastruktur.<br />
Nicht zu vergessen die touristischen Highlights<br />
wie die Schwebebahn, das Von-der-Heydt-Museum<br />
und der Grüne Zoo.<br />
Was erwarten Ihre Tagungsgäste von Ihnen<br />
als Ausrichter?<br />
Ein hohes Maß an Flexibilität für die Umsetzung<br />
ihrer Idee. Dazu Kundennähe und eine serviceorientierte<br />
Betreuung vor und während der Veranstaltung.<br />
Unser Ziel ist der glückliche Kunde,<br />
der gerne wiederkommt und uns weiter empfiehlt.<br />
Welche Leistungen umfasst Ihr Kongress-Service?<br />
Eine ganze Menge. Beispielsweise das Einrichten<br />
von Abrufkontingenten bei Hotels. Die Übernahme<br />
von Kongress- und Hostess-Funktionen. Das<br />
Briefing und die Koordination der Aussteller. <strong>Der</strong><br />
komplette Parkdienst. Die Gestaltung von Abend-<br />
46 www.bvg-menzel.de
vier verschiedene medizinische Kongresse bei uns<br />
veranstaltet. Aber es gibt auch eine Premiere zu melden.<br />
Erstmalig findet in diesem September der zweitägige<br />
Verbandstag der Wohnungswirtschaft in der<br />
Historischen Stadthalle statt.<br />
Heike Topole vom Sales<br />
Departement der Historischen<br />
Stadthalle Wuppertal<br />
ist zufrieden,<br />
wenn der Kunde zufrieden<br />
ist.<br />
programmen auf Kundenwunsch einschließlich<br />
Budgetverwaltung und Einholen von Künstler-<br />
Angeboten. Die Beratung von Möglichkeiten von<br />
Sightseeing-Programmen in der Stadt. Darüber<br />
hinaus organisieren wir den Kontakt zur Presse,<br />
machen Werbung über unsere Social Media Kanäle<br />
und unser Programmheft und kümmern uns<br />
um das Marketing im Außenbereich.<br />
Tagen macht Appetit. Wie sieht es mit der<br />
Gastronomie im Hause aus?<br />
Um im Bild zu bleiben: Appetitlich und lecker.<br />
Dafür sorgt die Culinaria, seit 24 Jahren unser<br />
Exklusiv-Partner im Catering.<br />
Ein Tagungskonzept lebt von neuen Ideen und<br />
Innovationen. Auch bei Ihnen?<br />
Hier vor Ort können wir sämtliche neuen Formate<br />
von World Cafe bis hybride Events durchführen.<br />
Veranstaltungsformen, die zunehmend ins Interesse<br />
gerade unserer Business-Kunden rücken. Eine<br />
Gruppe, die bei 550 Veranstaltung in 2018 immerhin<br />
84 Prozent stellte. Hier noch ein Hinweis für<br />
potentielle Interessenten. Für mehrtägige Kongresse<br />
haben wir einen Vorlauf von zwei Jahren. Eintägige<br />
Veranstaltungen in kleineren Sälen werden<br />
am besten eine halbes Jahr im Voraus gebucht.<br />
Welche Veranstaltungen richten Sie inzwischen<br />
schon zum wiederholten Male aus?<br />
Bereits im elften Jahr sind wir Ausrichtungsort für<br />
den Bechtle IT Kongress. Die Zahnärzte tagen schon<br />
zum 34. Mal bei uns. <strong>Der</strong> Wupperverband ist mit seinem<br />
23. Flussgebiets-Symposium bei uns zu Gast<br />
und sechs Jahre in Folge hat die Agentur Wikonect<br />
Trotz der Attraktivität und Einzigartigkeit der<br />
Wuppertaler Stadthalle: Die Konkurrenz<br />
schläft nicht. Was unternehmen Sie, um im regionalen<br />
Wettbewerb der Anbieter neue Zielgruppen<br />
zu erreichen?<br />
Wir stellen seit mehr als einem Jahrzehnt auf spezifischen<br />
Branchenmessen – wie zum Beispiel der<br />
Best of Events in Dortmund oder dem Verbändekongress<br />
aus, um unser Haus bei Veranstaltungsplanern<br />
bekannter zu machen. Außerdem sind wir<br />
über den HCCE Historic Conference Centres of<br />
Europe und die Congress Allianz gut im Markt<br />
vernetzt. Ebenso ist die Pflege unserer zahlreichen<br />
Kooperationspartner im Tal für uns ein wichtiges<br />
Anliegen. Um mehr gemeinsam auf die Beine<br />
zu stellen, haben wir übrigens 2017 das Aktionsbündnis<br />
wow!wuppertal! ins Leben gerufen.<br />
Beschränkt sich das Marketing in eigener Sache<br />
nur auf die Region?<br />
Keineswegs. Mit Kundenveranstaltungen und<br />
Educational Trips stellen wir schon seit 20 Jahren<br />
jährlich bis zu 100 potentiellen Veranstaltern die<br />
Stadthalle und die Destination Wuppertal vor. Zudem<br />
unternehmen wir unter anderem regelmäßig<br />
Sales Touren innerhalb Deutschlands, um uns bei<br />
den Veranstaltern persönlich zu präsentieren.<br />
Das Gespräch führte Brigitte Waldens<br />
Foto: BVG<br />
Historisch Stadthalle Wuppertal GmbH<br />
Johannisberg 40<br />
42103 Wuppertal<br />
Fon 0202 24589-35<br />
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der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 47
FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA<br />
Über alle Berge<br />
Wandern und Meer auf Korsika<br />
Keine Insel ist so abwechslungsreich wie Korsika! Perfekt geeignet für Familien-, Wander-, Abenteuer<br />
und Badeurlaub. Entspannen oder wandern auf Korsika - die viertgrößte Insel im Mittelmeer<br />
hat für jeden Anspruch etwas zu bieten. Und sie ist ein wahres dorado für Outdoor-Fanatiker, Naturliebhaber<br />
und Fotografen.<br />
Genauso vielfältig sind die Unterbringungsmöglichkeiten.<br />
Es bieten sich Ferienwohnungen,<br />
Camping, Hotels oder<br />
die geführte Rundreise an.<br />
Zu Fuß, mit dem Auto oder Bike erkundet man<br />
auf wunderschönen Routen diese bergige Mittelmeerinsel<br />
- eine Mischung aus eleganten Küstenstädten,<br />
dichtem Wald und zerklüfteten Berggipfeln.<br />
Wer einmal auf der „Insel der Schönheit“<br />
war, wird wiederkehren. Auch wenn die Insel zu<br />
Frankreich gehört, so kann man die Spuren der<br />
italienischen Lebensart überall spüren.<br />
Sicher bestimmt die Aufenthaltsdauer den Radius<br />
der Aktivitäten. Um die gesamte Insel zu erkunden,<br />
sollte man jedoch ca. zwei Wochen Urlaub<br />
bzw. Zeit einplanen. Bei einer Woche ist es empfehlenswert,<br />
sich entweder auf den Norden oder<br />
den Süden zu konzentrieren.<br />
Beginnen wir unsere imaginäre Rundreise an der<br />
Südspitze der Insel und starten mit einem Besuch<br />
der entzückenden Stadt Bonifacio. Sie ist für ihren<br />
viel befahrenen Hafen und die auf einem<br />
Kalkfelsen gelegene mittelalterliche Zitadelle bekannt.<br />
Wenn man die etwa einstündige Bootsfahrt<br />
48 www.bvg-menzel.de
unternimmt, bekommt man eine gute Sicht auf<br />
die Klippen und der dort über dem Wasser hängenden<br />
Stadt. Die andere, spektakuläre Aussicht<br />
erhält man zu Fuß von oben: bei einem Spaziergang<br />
auf den Klippen, ausgehend von der Altstadt<br />
- das Panorama ist überwältigend. Und bei<br />
guter Sicht kann man bis Sardinien schauen.<br />
Lange Traditionen<br />
Fährt man an der Westküste in nördliche Richtung,<br />
erreicht man den Ort Sartène (Sartè). <strong>Der</strong><br />
französische Schriftsteller Prosper Mérimée<br />
nannte Sartène die „korsischste aller Städte“ –<br />
und tatsächlich vermitteln die hohen, eng aneinander<br />
gebauten Granithäuser der Stadt einen verschlossenen,<br />
fast festungsähnlichen Charakter<br />
und erinnern an die dunklen Zeiten der Vendetta,<br />
der Blutrache, die hier bis ins 19. Jahrhundert die<br />
Gesellschaft beherrschte. In Sartène haben sich<br />
korsische Traditionen länger gehalten als anderswo,<br />
berühmtestes Beispiel ist die Catenacciu-<br />
Prozession am Karfreitag, die sich kein Oster-<br />
Urlauber auf Korsika entgehen lassen sollte.<br />
Wenn man aber im Sommer durch die malerischen<br />
Gassen der Altstadt bummelt und von ei-<br />
nem Straßencafé aus das touristische Treiben auf<br />
der Place Porta auf sich wirken lässt, dann ist von<br />
der finsteren Vergangenheit der Stadt kaum mehr<br />
etwas zu spüren.<br />
Folgendes Naturschauspiel sollte man auf dem<br />
Weg entlang der Westküste keinesfalls versäumen:<br />
Eine Wanderung, bitte zu Fuß, in „Les Calanches<br />
de Piana“.<br />
Die Calanches von Piana gehören zu den schönsten<br />
Landschaften Korsikas. Die bizarren, karminroten<br />
Verwitterungsformen liegen direkt an der<br />
engen Küstenstraße zwischen Porto und Piana auf<br />
einer kurvenreichen, 13 Kilometer langen Strecke<br />
durch stark zerklüftete, phantastische Felsformationen,<br />
grandios in ihrer wilden Schönheit. Lassen<br />
Sie sich beeindrucken von den phantasievollen Figuren,<br />
die die Natur in Stein kreiert hat: ein Hundekopf,<br />
vielleicht eine Schildkröte oder ein Indianerkopf.<br />
Nicht nur Fotostop einlegen<br />
Um die Naturgewalt in sich aufnehmen zu können,<br />
bitte nicht einfach nur ein Fotostop vom Auto aus,<br />
sondern in Muße in dieser bezwingenden Umgebung<br />
zwischen den Formationen umhergehen.<br />
Bei guter Sicht<br />
kann der Blick von<br />
den Kreidefelsen<br />
der Stadt Bonifacio<br />
weit in die Ferne<br />
schweifen.<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 49
FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA<br />
Majestätisch: Das<br />
Napoleon-Monument<br />
in Corte.<br />
Warten Sie auf den Sonnenuntergang, wenn die<br />
untergehende Sonne die Felsformationen in rötliches<br />
Licht taucht - zum Niederknien schön!<br />
Dieses von der Natur erschaffene Schauspiel ist<br />
seit 1983 als Weltnaturerbe von der Unesco gelistet.<br />
Aber richten wir unser Augenmerk nun auf<br />
die weiteren Höhepunkte der Westküste. In nördliche<br />
Richtung erreicht man Ajaccio, die kaiserliche<br />
Stadt, Korsikas Hauptstadt. Dies ist der Geburtsort<br />
von Napoleon Bonaparte. <strong>Der</strong> ehemalige<br />
Stammsitz der Familie, das „Maison Bonaparte“,<br />
stellt heute als Museum Familienerbstücke aus. In<br />
der barocken Kathedrale von Ajaccio aus dem 16.<br />
Jahrhundert wurde Napoleon getauft. Hier sind Gemälde<br />
von Delacroix und Tintoretto zu bewundern.<br />
Sandstrand und Naturerlebnis<br />
An der Nordspitze legt man eine Ruhe- und Badepause<br />
nach all den Besichtigungen ein. Dazu empfehlen<br />
wir den kleinen Ort Algajola, der an der<br />
nordwestlichen Inselküste zwischen Calvi und<br />
L‘Île Rousse liegt. Auf rund drei Kilometern erstreckt<br />
sich hier ein schöner Sandstrand, der „Plage<br />
de Ghjumchitu“, eingebettet in die Natur und selbst<br />
in der Hochsaison nie überlaufen. Zu beiden Enden<br />
findet man jeweils eine lauschige Strandbar, wo<br />
man in gemütlichen Korbmöbeln bei einem<br />
Sundowner den Tag ausklingen lassen möchte.<br />
Mit seinen malerischen Gassen und versteckten<br />
Plätzen hat sich Algajola mittelalterlichen Charme<br />
bewahrt. Ein Highlight des historischen Fischerdorfs<br />
ist die Zitadelle aus dem 15. bis 17. Jahrhundert,<br />
aber auch der Besuch der Kirche St. Georges<br />
lohnt sich. Oder man spaziert einfach gemütlich<br />
durch die Altstadt, wo kleine Geschäfte und Restaurants<br />
warten.<br />
Als Tipp bietet sich ein besonderes Erlebnis an:<br />
die Fahrt mit der Kleinbahn „Feuriger Elias“, welche<br />
mehrmals täglich von Algajola nach Calvi (15<br />
km) bzw. L‘Île Rousse (7 km) fährt - Ausblicke<br />
auf Klippen und traumhafte Badebuchten inklusive!<br />
In Calvi angekommen, ist der Besuch der Zitadelle<br />
aus dem 15. Jahrhundert ein Muss, aber auch<br />
ein Spaziergang durch die kleinen Gassen mit vielen<br />
Boutiquen und Geschäften. Ideal für eine Pause:<br />
eine der vielen Bars am Yachthafen oder der<br />
mehr als sechs Kilometer lange Sandstrand, der<br />
ins kristallklare Wasser führt.<br />
50 www.bvg-menzel.de
Gartenregion der Insel<br />
Unser Tipp: Einen herrlichen Ausblick über die<br />
Bucht und den Golf von Calvi hat man von der<br />
Kapelle Notre Dame de la Serra. Aber auch L‘Île<br />
Rousse mit dem roten Felsen, dem hübschen<br />
Sandstrand und einem sehenswerten Wochenmarkt<br />
sollten Sie sich nicht entgehen lassen.<br />
Als Ausflugstipp in die Hügellandschaft sind die<br />
Balagnedörfer in der Region um Calvi anzusteuern.<br />
Es ist die Gartenregion der Insel und ein sehr<br />
fruchtbares Gebiet mit vielen Buchten und kleineren<br />
Städtchen. Verstreut in den Hügeln des Vorgebirges<br />
befinden sich einige kleine und noch sehr<br />
authentische, korsische Bergdörfer. Die Besonderheit<br />
dieser Orte der Balagne besteht darin, dass<br />
dort die alten Strukturen und Brauchtümer und<br />
auch die typisch korsische Lebensart mit deren<br />
Handwerk bis heute bewahrt wurden. Schilder<br />
(„Strada di l’Artisgiani“) weisen auf diese teils<br />
versteckten Ateliers hin. Töpfereien, Patisserien<br />
(auch biscuiterie), Käsereien, Holzverarbeiter,<br />
Schmuckhersteller, Messermacher (coutellerie),<br />
Skulpteure und viele andere präsentieren ihre einzigartigen<br />
Kostbarkeiten in ihren kleinen Ateliers<br />
oder auf den hiesigen Märkten und sind in jedem<br />
Fall einen Besuch wert.<br />
Einzige Universität der Insel<br />
Nun wenden wir uns der Ostküste zu und besichtigen<br />
die Altstadt von Bastia, die eindrucksvoll mit<br />
ihren barocken Kirchenbauten, dem palmen- und<br />
platanenbestandenen Place Saint Nicolas und den<br />
neunstöckigen Häusern am Hafen einen italienischen<br />
Einfluss vermittelt.<br />
Weiter in südliche Richtung kommt, etwas im Inland,<br />
auf einem Hochplateau in 436 Meter Höhe<br />
gelegen, die frühere Haupt- und heutige Universitätsstadt<br />
Corte. Ca. 3.000 Studenten besuchen die<br />
einzige Universität der Insel.<br />
Wer die Hauptstraße in Richtung Place Paoli läuft,<br />
wo die Statue des korsischen Freiheitskämpfers<br />
Pasquale Paoli steht, kommt an vielen kleinen Cafés,<br />
den Studentenkneipen und –lokalen, vorbei.<br />
Die Gebäude der Universität erstrecken sich hingegen<br />
entlang des Tavignano-Flusses.<br />
Weiter führt uns der Weg Richtung Süden durch<br />
das wunderschöne Tavignanotal, wo wir auf<br />
Weinberge und Obst- und Kiwiplantagen schauen.<br />
Die Calanches von<br />
Piana.<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 51
FÜR SIE ENTDECKT WANDERN UND MEER AUF KORSIKA<br />
Altstadtgasse in Porto<br />
Vecchio.<br />
Endstation unserer „Umrundung Korsikas“ ist der<br />
Ort Porto Vecchio. Hier finden wir Strände in der<br />
Nähe, den von Pinien gesäumten Sandstrand Palombaggia<br />
und den lagunenartigen Strand Santa<br />
Giulia mit weitläufiger, flacher Bucht und helltürkis<br />
schimmerndem Wasser. Neben den zeitintensiven<br />
Besuchen all der entzückenden, historisch beeindruckenden<br />
Ortschaften rund um die Insel,<br />
sollten wir natürlich auch noch einige Tipps für die<br />
Wanderfreunde bereit halten. Da auf Korsika aber<br />
mehr als 50 Berge Zweitausender sind, müssen wir<br />
es auf einige wenige Routen begrenzen und auch<br />
nicht nur in die Höhe streben, sondern auch mal die<br />
Schluchten und Canyons erwähnen.<br />
Schönstes Massiv der Insel<br />
Fangen wir in der Höhe an: das Bavella Massiv. Es<br />
gilt als eines der schönsten auf der Insel. <strong>Der</strong> Gebirgspass<br />
Col de Bavella ist nicht nur Startpunkt<br />
einiger schöner Wanderungen, sondern auch ein<br />
Top-Fotospot auf Korsika. Es lohnt sich, ein wenig<br />
am Col de Bavella rumzulaufen – es gibt nämlich<br />
gleich mehrere Stellen, von denen aus fantastische<br />
Fotos gelingen. Besonders eindrucksvolle<br />
Bilder entstehen am Morgen und Abend, wenn einem<br />
Korsika zu Füßen liegt und der Himmel regelrecht<br />
explodiert. Unterhalb des Passes findet<br />
man diverse Campingmöglichkeiten und natürlich<br />
sind hier Klettern und Canyoning am Fuße des<br />
Bavella Massivs möglich und sehr beliebt.<br />
Eng und kurvenreich<br />
Ein weiterer, spektakulärer Wanderausflug ist der<br />
Weg zum Lac de Melo, der auf 1.700 Meter im Restonica-Tal<br />
liegt, ca. 15 Kilometer von der Uni-Stadt<br />
Corte. Schon die Anfahrt über die enge und kurvenreiche<br />
Straße in das Tal ist abenteuerlich und nichts<br />
für schwache (Autofahrer)-Nerven. Man sollte früh<br />
am Morgen dort angekommen, damit zumindest der<br />
PKW seinen regulären Parkplatz erhält. Wie viel<br />
Zeit man für die angepeilte Wanderroute benötigt,<br />
weiß jeder erfahrene Wanderer. Trotzdem sollte<br />
man sich vor dem Start in ein unbekanntes Terrain<br />
Informationen über Besonderheiten der Region einholen<br />
und ein sicheres Standart-Equipment dabei<br />
haben, dem Anlass entsprechend natürlich inklusive<br />
Badesachen und Sonnencreme, aber bitte mit festem<br />
Schuhwerk dorthin!<br />
Dann haben wir als letzten Tipp noch den Besuch<br />
der Spelunca Schlucht, der Gorges de Spelunca.<br />
Man findet sie zwischen Porto und Evisa. Am Fuß<br />
52 www.bvg-menzel.de
der Schlucht gibt es einen Wanderweg entlang des<br />
Flusses Porto, die Passtraße ist ca. 600 Meter über<br />
einem. Man passiert die genuesische Brücke „<br />
Ponte a Zaglia“ und viele Badegumpen. Die Berge<br />
erinnern ein bisschen an den Gran Canyon, nur en<br />
miniature. Leider muss man den ganzen Weg<br />
auch wieder zurück, inkl. des Anstiegs der vorher<br />
hinab gestiegenen 600 Meter.<br />
Am besten oft besuchen<br />
Wir haben versucht, einen ersten Einblick in die<br />
Vielfalt dieser wunderschönen Insel zu geben.<br />
Man muss sie sicher öfter besuchen, um all ihre<br />
Schätze zu entdecken, zu erkunden und zu erleben.<br />
Wir freuen uns, wenn wir jetzt die Neugier unserer<br />
Leserinnen und Leser geweckt haben.<br />
Und nun noch ein paar „leckere, heimische“ Tipps<br />
von lokalen Märkten:<br />
Corse du Sud<br />
Bonifacio. Jeden Dienstag, 8 – 18 Uhr. Obst und<br />
Gemüse, Charcuterie, Käse, regionale Produkte.<br />
Von April bis Oktober, jeden Freitag Vormittag<br />
Bauernmarkt.<br />
Sartène. Jeden Samstag Vormittag, 8 – 18 Uhr,<br />
Place Porta. Traditioneller Bauernmarkt von Saisonprodukten.<br />
Haute-Corse<br />
Bastia. Flohmarkt, jeden Sonntag Vormittag,<br />
Place Saint Nicolas. Zusätzlich zum Trödel werden<br />
auch Charcuterie, Käse, Fisch und andere korsische<br />
Spezialitäten in mediterranem Style angeboten.<br />
Calvi. Jeden Montag, 9 – 13 Uhr, Marché Couvert<br />
de Calvi. Obst und Gemüse, regionale Produkte,<br />
lokaler Fisch.<br />
Für jeden Geschmack lässt sich etwas finden.<br />
Schwerpunkt des Genusses - zumindest für unsere<br />
reisende Autorin sind die Süßschnäbel-Delikatessen:<br />
die noch warmen Fiadone – korsischer Käsekuchen<br />
mit dem nur auf Korsika zu findenden<br />
Brocchiu (Frischkäse aus Ziegen- und Schafmolke).<br />
Saftige Aprikosen- oder Zitrusfrüchte, herrlicher<br />
Kastanienkuchen oder frisch gebackene Mandel-Canistrelli!<br />
Vom heimisch gepressten Olivenöl<br />
ganz zu schweigen, aber das ist ja nicht süß!<br />
In diesem Sinne legen wir Ihnen ans Herz:<br />
Korsika mit allen Sinnen selbst entdecken.<br />
Gute Erholung und wunderbare Erlebnisse wünschen<br />
wir Ihnen.<br />
Text: Katja Weinheimer<br />
Fotos: Shutterstock, Katja Weinheimer<br />
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10, 42551 Velbert. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 23.12.2004 Die<br />
Gesellschafterversammlung vom<br />
18.07.2019 hat die Änderung des<br />
Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma<br />
und Sitz der Gesellschaft) und mit<br />
ihr die Änderung der Firma und die<br />
Sitzverlegung von Dortmund (bisher<br />
Amtsgericht Dortmund HRB 18756)<br />
nach Velbert, in § 2 (Gegenstand<br />
des Unternehmens) und mit ihr die<br />
Änderung des Unternehmensgegenwein,<br />
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15.08.2019 HRB 30091: Renaissance<br />
Baudenkmalpflege GmbH,<br />
Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee<br />
123, 42285 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
31.05.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Friedrich-Engels-Allee 123, 42285<br />
Wuppertal. Gegenstand: Die Beteiligung<br />
an anderen Unternehmen<br />
und die Übernahme der Geschäftsführung<br />
und der persönlichen Haftung<br />
bei anderen Unternehmen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch die Geschäftsführer gemeinsam<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Baierl, Christian, Krefeld,<br />
*24.04.1972, mit der Befugnis im<br />
Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
15.08.2019 HRB 30092: Solingen<br />
City Real Estate Development II<br />
GmbH, Solingen, Wittkuller Straße<br />
51, 42719 Solingen. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 09.05.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Wittkuller Straße<br />
51, 42719 Solingen. Gegenstand: Die<br />
Entwicklung, der An- und Verkauf,<br />
die Vermietung und Verwaltung<br />
von Immobilien im eigenen Namen<br />
und auf eigene Rechnung. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, so vertritt er<br />
die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so wird die<br />
Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Al-Yousef, Yousef Mohammed Musa,<br />
Dubai / Vereinigte Arabische Emirate,<br />
*26.05.1987; Ern, Johannes Carl<br />
Friedrich, Düsseldorf, *13.08.1987,<br />
jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
16.08.2019 HRB 30096: GS Compressor<br />
Spares GmbH, Remscheid,<br />
Wallburgstr. 7, 42857 Remscheid.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
30.07.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Wallburgstr. 7, 42857 Remscheid.<br />
Gegenstand: Handel, Instandsetzung,<br />
Herstellung und Montage von<br />
Komponenten für Kolbenarbeitsmaschinen.<br />
Stammkapital: 25.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Schmakeit, Hans-Georg, Remscheid,<br />
*14.09.1956, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Einzelprokura: Schmakeit, Georg-<br />
Alexander, Remscheid, *12.01.1990.<br />
16.08.2019 VR 31084: Heureka:<br />
Die Ideenschmiede e.V., Wuppertal<br />
(Wuppertal). eingetragener Verein.<br />
Satzung vom 20.04.2013, mehrfach<br />
geändert. Die Mitgliederversammlung<br />
vom 03.12.2018 / 08.08.2019<br />
hat die Änderung der Satzung in § 1<br />
(Name und Sitz) und mit ihr die Änderung<br />
des Namens und des Sitzes<br />
des Vereins von Bergisch Gladbach<br />
(bisher Amtsgericht Köln VR 17841)<br />
nach Wuppertal beschlossen. Weiterhin<br />
wurde die Satzung insgesamt<br />
neu gefasst.<br />
16.08.2019 HRB 30098: Villa Springorum<br />
GmbH, Wuppertal, Unterkirchen<br />
23, 42349 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 01.08.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Unterkirchen 23,<br />
42349 Wuppertal. Gegenstand: Die<br />
Verwaltung eigenen Vermögens,<br />
insbesondere des Grundbesitzes<br />
unter der Bezeichnung „Villa Springorum“<br />
in Wuppertal. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, so vertritt er die<br />
Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so wird die<br />
Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Holtmann, Hans Rudolf, Wuppertal,<br />
*14.05.1943, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
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Für die Aktualität, Korrektheit und<br />
Vollständigkeit der Anlage kann vom<br />
Verlag keine Gewähr übernommen<br />
werden.<br />
standes sowie in § 14 (Abfindungsanspruch,<br />
Vergütung) beschlossen.<br />
Geschäftsanschrift: Bunsenstraße<br />
10, 42551 Velbert. Gegenstand: Die<br />
vertragliche Übernahme des Vertriebs<br />
von Waren aller Art, vornehmlich<br />
der Elektro- und der Lichtbranche<br />
(Handelsvertretung), sowie die<br />
Übernahme der Vertriebstätigkeit<br />
für die von den Gesellschaftern<br />
betriebenen Handelsvertretungen.<br />
Darüber hinaus die Unterhaltung eines<br />
Lagers und die Auslieferung der<br />
sich in dem Lager befindlichen Ware<br />
im Rahmen der übernommenen<br />
Vertriebstätigkeit. Die Gesellschaft<br />
kann sich an Unternehmen mit gleichem<br />
oder ähnlichem Gegenstand<br />
beteiligen und deren Geschäftsführung<br />
und Vertretung übernehmen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer oder durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Dolle, Erika,<br />
Dortmund, *25.07.1939. Bestellt<br />
als Geschäftsführer: Dolle, Steffen,<br />
Dortmund, *02.05.1972; Schardt,<br />
Thomas, Velbert, *30.04.1970, jeweils<br />
einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen<br />
oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
20.08.2019 HRB 30102: WoBa Liegenschaften<br />
GmbH, Velbert, Obere<br />
Heeg 8, 42555 Velbert. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 23.08.2010 Die<br />
Gesellschafterversammlung vom<br />
01.06.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 (Firma), §<br />
2 (Sitz) und § 3 (Gegenstand) und<br />
mit ihr die Änderung der Firma, die<br />
Sitzverlegung von Dortmund (bisher<br />
Amtsgericht Dortmund HRB 23373)<br />
nach Velbert und die Änderung<br />
des Unternehmensgegenstandes<br />
beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Obere Heeg 8, 42555 Velbert. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> An- und Verkauf von<br />
Immobilien aller Art, der Im- und<br />
Export sowie den Handel mit Waren<br />
aller Art und die Verwaltung von Immobilien.<br />
Stammkapital: 25.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Süggel, Lars-Christoph,<br />
Dortmund, *23.10.1968. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Pongova, Maria,<br />
Velbert, *29.10.1977, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
21.08.2019 HRB 30106: Horst Schökel<br />
Putz Stuck Innenausbau GmbH,<br />
Wuppertal, Im Hölken 57, 42279<br />
Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 03.07.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Im Hölken 57, 42279<br />
Wuppertal. Gegenstand: Sämtliche<br />
Arbeiten, Tätigkeiten und Leistungen<br />
im Bereich des Stuckateur- und<br />
des Malerhandwerks. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so<br />
wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Krummholz, Sven, Wuppertal,<br />
*17.11.1977, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
21.08.2019 HRB 30107: Tischlerei<br />
Kicinski GmbH, Wülfrath, Schlupkothen<br />
49b, 42489 Wülfrath. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 07.08.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Schlupkothen<br />
49b, 42489 Wülfrath. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> Betrieb einer Tischlerei. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer oder durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Kicinski, Bernd Willi,<br />
Wülfrath, *30.05.1964, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im<br />
Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
22.08.2019 HRB 30112: BA Fundamente<br />
GmbH, Remscheid, Am Stadion<br />
15, 42897 Remscheid. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 24.06.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Am Stadion<br />
15, 42897 Remscheid. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> Handel und die Montage von<br />
Rammfundamenten (Bodenankern).<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer oder<br />
durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Geschäftsführer: Kargl,<br />
Kurt, Berlin, *01.09.1971, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
22.08.2019 HRB 30110: AMBOREO<br />
GmbH, Erkrath, Mettmanner Straße<br />
25, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 28.05.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Mettmanner<br />
Straße 25, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> Vertrieb und der Handel<br />
mit Getränken, Nahrungsmitteln<br />
und Nahrungsergänzungen, Kosmetikprodukten,<br />
Sportprodukten,<br />
Sportzubehör, Energierückgewinnungsanlagen<br />
und Schmierstoffen,<br />
sowie die Vermittlung solcher Geschäfte,<br />
außerdem die Beteiligung<br />
an Unternehmen und die Verwaltung<br />
von Beteiligungen. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so<br />
wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Daskalakis, Nikolaos, Mettmann,<br />
*07.11.1970; Winter, Wolfgang,<br />
Köln, *18.12.1966, jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
23.08.2019 HRB 30115: C. Sulberg<br />
Agrisolutions GmbH, Remscheid,<br />
Waldhofstr. 2, 42857 Remscheid.<br />
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Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
15.05.2019 Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 07.08.2019 hat<br />
die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 (Firma, Sitz und<br />
Geschäftsjahr) und mit ihr die<br />
Sitzverlegung von Bonn (bisher<br />
Amtsgericht Bonn HRB 24552)<br />
nach Remscheid beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Waldhofstr. 2,<br />
42857 Remscheid. Gegenstand: die<br />
Verformung von Stahl und anderen<br />
Werkstoffen, insbesondere die Herstellung<br />
von Gesenkschmiedeteilen,<br />
sowie der Handel mit artverwandten<br />
Werkstücken. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer oder durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Krämer, Michael,<br />
Erkrath, *05.08.1970, mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
26.08.2019 HRB 30116: Ferox Spitzbergenweg<br />
GmbH, Wuppertal, Am<br />
Buschhäuschen 19, 42115 Wuppertal.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 22.12.2010 mit Änderung vom<br />
09.04.2019. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 12.07.2019 hat die<br />
Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 Zffer 2. (Firma, Sitz<br />
und Geschäftsjahr) und mit ihr die<br />
Sitzverlegung von Porta Westfalica<br />
(bisher Amtsgericht Bad Oeynhausen<br />
HRB 12402) nach Wuppertal<br />
beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Am Buschhäuschen 19, 42115 Wuppertal.<br />
Gegenstand: Das Halten und<br />
Verwalten von Immobilien. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so<br />
wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Altfeld, Jasmin, Wuppertal,<br />
*20.06.1964; Egenolf, Kevin, Overath,<br />
*28.10.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im<br />
Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
27.08.2019 HRB 30121: ARZ.med<br />
GmbH, Haan, Landstr. 39-41, 42781<br />
Haan. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 01.07.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Landstr. 39-41, 42781 Haan.<br />
Gegenstand: Die Erbringung von<br />
Beratungs-, Abrechnungs- sowie<br />
sonstigen Dienstleistungen für insbesondere<br />
im Gesundheitswesen tätige<br />
Unternehmen und Organisaitonen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer oder durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Dr. Thomé, Ulrich,<br />
Bergisch Gladbach, *24.04.1974,<br />
einzelvertretungsberechtigt mit der<br />
Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen. Mit der ARZ<br />
Dienstleistungsholding GmbH mit<br />
Sitz in Haan (Amtsgericht Wuppertal,<br />
HRB 14406) als herrschendem<br />
Unternehmen ist am 01.07.2019 ein<br />
Gewinnabführungsvertrag geschlossen.<br />
Ihm hat die Gesellschafterversammlung<br />
vom 01.07.2019 zugestimmt.<br />
28.08.2019 HRB 30128: Select Beteiligungs-<br />
und Verwaltungsgesellschaft<br />
mbH, Wuppertal, Reppkotten<br />
12, 42279 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 19.08.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Reppkotten<br />
12, 42279 Wuppertal. Gegenstand:<br />
Die Beteiligung an anderen Gesellschaften<br />
sowie deren Verwaltung,<br />
die Managementberatung sowie die<br />
Übernahme von Dienstleistungen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer oder durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Graf, Klaus Dieter,<br />
Wuppertal, *25.03.1949, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
28.08.2019 HRB 30125: codecentric<br />
Assets GmbH, Solingen, Hochstr.<br />
11, 42697 Solingen. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 21.08.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Hochstr. 11, 42697<br />
Solingen. Gegenstand: Erwerb, die<br />
Verwaltung und die Veräußerung<br />
von Beteiligungen an Unternehmen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Die<br />
Gesellschaft hat zwei oder mehrere<br />
Geschäftsführer und wird vertreten<br />
durch zwei Geschäftsführer<br />
gemeinschaftlich oder durch einen<br />
Geschäftsführer in Gemeinschaft<br />
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />
Kühn, Ulrich, Düsseldorf,<br />
*04.08.1967; Vehns, Rainer, Solingen,<br />
*02.06.1976, jeweils mit der<br />
Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura<br />
gemeinsam mit einem<br />
Geschäftsführer mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen: Rückemann,<br />
Lars, Solingen, *31.07.1974.<br />
30.08.2019 HRB 30133: Löffert<br />
Holding UG (haftungsbeschränkt),<br />
Haan, Heideweg 23, 42781 Haan.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
24.06.2019. Geschäftsanschrift: Heideweg<br />
23, 42781 Haan. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> Erwerb und das Halten von Beteiligungen<br />
an juristischen Personen<br />
und Handelsgesellschaften und die<br />
Übernahme von deren Geschäftsführung.<br />
Stammkapital: 500,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.<br />
Geschäftsführer: Dr. Löffert,<br />
Dirk Karl, Haan, *23.12.1966, mit der<br />
Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
30.08.2019 HRB 30132: Wiesengrund<br />
Verwaltungs GmbH, Erkrath,<br />
Birken 77-79, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
10.12.2015 Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 26.06.2019 hat die<br />
Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 (Firma, Sitz der Gesellschaf<br />
t) und mit ihr die Sitzverlegung<br />
von Düsseldorf (bisher Amtsgericht<br />
Düsseldorf HRB 76537) nach<br />
Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Birken 77-79, 40699<br />
Erkrath. Gegenstand: Die Verwaltung<br />
eigenen Vermögens sowie<br />
die Übernahme der persönlichen<br />
Haftung und Geschäftsführung bei<br />
Handelsgesellschaften, insbesondere<br />
die Beteiligung als persönlich<br />
haftende, geschäftsführende Gesellschafterin<br />
an der noch zu gründenden<br />
Wiesengrund GmbH & Co.<br />
KG mit Sitz in Düsseldorf. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer oder durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Jedem<br />
Geschäftsführer kann Einzelvertretungsbefugnis<br />
und/oder Befreiung<br />
von den Beschränkungen des §<br />
181 BGB erteilt werden. Geschäftsführer:<br />
Schmidt, Renate, Hilden,<br />
*11.10.1942; Schmidt, Birgitta, Haan,<br />
*27.12.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
31.08.2019 HRB 30134: 1M GmbH,<br />
Wuppertal, Düsseldorfer Straße<br />
351, 42327 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 26.02.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Düsseldorfer<br />
Straße 351, 42327 Wuppertal. Gegenstand:<br />
<strong>Der</strong> Im- und Export von<br />
sowie der Versandhandel mit Waren<br />
verschiedener Art, inbesondere Waren<br />
des Bedarfs für Haus, Freizeit<br />
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Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer oder durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Reich, Matthias,<br />
Wuppertal, *07.11.1989, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis<br />
im Namen der Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
02.09.2019 HRB 30138: Metallinform<br />
24 UG (haftungsbeschränkt),<br />
Remscheid, Eisernsteinstraße 7,<br />
42899 Remscheid. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 08.08.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Eisernsteinstraße<br />
7, 42899 Remscheid. Gegenstand:<br />
Die Anfertigung mechanischer<br />
Komponenten u. a. für die Fassadentechnik<br />
mit Dekorbeschichtung.<br />
Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch die<br />
Geschäftsführer gemeinsam vertreten.<br />
Geschäftsführer: Kessler, Markus,<br />
Remscheid, *11.03.1964, mit der<br />
Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
02.09.2019 HRB 30143: Flashee UG<br />
(haftungsbeschränkt), Wuppertal,<br />
Gaußstraße 20, 42117 Wuppertal.<br />
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
09.05.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Gaußstraße 20, 42117 Wuppertal.<br />
Gegenstand: Die Fertigung und der<br />
Vertrieb von Lichtern, insbesondere<br />
für Kinder. Stammkapital: 5.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch die Geschäftsführer<br />
gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:<br />
Frings, Adrian, Wuppertal,<br />
*03.01.1996, mit der Befugnis im<br />
Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
02.09.2019 HRB 30139: Schmukat<br />
GmbH, Solingen, Kotterheidberg 37,<br />
42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 11.07.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Kotterheidberg 37, 42655<br />
Solingen. Gegenstand: Die Fortführung<br />
der bisher von Frau Rosel Lang<br />
unter der Firma Rosel Schmukat e.K.<br />
in Solingen betriebenen Unternehmens<br />
(AG Wuppertal HRA 20290)<br />
mit dem Sitz in Solingen. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer<br />
bestellt, so vertritt er<br />
die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so wird die<br />
Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
oder durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Boos, Melanie Alexandra, Solingen,<br />
Wuppertal<br />
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*25.11.1980, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Einzelprokura mit der Befugnis im<br />
Namen der Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:<br />
Boos, Jan Peter, Solingen,<br />
*27.05.1980.<br />
02.09.2019 HRA 24971: Alegria<br />
Augsburg GmbH & Co. KG, Wuppertal,<br />
Jägerhofstraße 191, 42349 Wuppertal.<br />
(Die Verwaltung eigenen Vermögens.).<br />
Kommanditgesellschaft.<br />
Geschäftsanschrift: Jägerhofstraße<br />
191, 42349 Wuppertal. Jeder persönlich<br />
haftende Gesellschafter vertritt<br />
einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />
Alegria Beteiligungs<br />
GmbH, Wuppertal (Amtsgericht<br />
Wuppertal HRB 30013), mit der Befugnis<br />
-auch für jeden Geschäftsführer-,<br />
im Namen der Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
03.09.2019 HRB 30146: natursteinwerk-wuelfrath<br />
UG (haftungsneus,<br />
Wülfrath, *24.10.1974, mit der<br />
Befugnis im Namen der Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen oder als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
04.09.2019 HRB 30147: RockHedge<br />
Grundbesitz Management AG, Wuppertal,<br />
Friedrich-Engels-Allee 123,<br />
42285 Wuppertal. Aktiengesellschaft.<br />
Satzung vom 19.06.2019.<br />
Geschäftsanschrift: Friedrich-Engels-Allee<br />
123, 42285 Wuppertal.<br />
Gegenstand: <strong>Der</strong> Handel mit Grundstücken<br />
und grundstücksgleichen<br />
Rechten aller Art, die Erbringung<br />
von Dienstleistungen im Immobilienbereich,<br />
die Entwicklung und<br />
Bewirtschaftung von Immobilien<br />
sowie von Beteiligungen sowie die<br />
Finanzierungsvermittlung. Grundkapital:<br />
50.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur<br />
ein Vorstandsmitglied bestellt, so<br />
vertritt es die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Vorstandsmitglieder<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Vorstandsmitglieder<br />
oder durch ein Vorstandsmitglied<br />
gemeinsam mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Vorstand: Baierl, Christian,<br />
Krefeld, *24.04.1972; Dr. Stet-<br />
beschränkt), Wülfrath, Robert-<br />
Bosch-Str. 4-6, 42489 Wülfrath.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />
28.06.2019. Geschäftsanschrift:<br />
Robert-Bosch-Str. 4-6, 42489 Wülfrath.<br />
Gegenstand: Bearbeitung,<br />
Handel, Lieferung und Montage von<br />
Natursteinplatten sowie die Ausführung<br />
von Fliesenverlegearbeiten.<br />
Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch die<br />
Geschäftsführer gemeinsam vertreten.<br />
Geschäftsführer: Matloch, Ireter,<br />
Florian, Erding, *29.12.1964,<br />
jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen der<br />
Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Entstanden durch Ausgliederung<br />
eines Vermögensteiles<br />
(Betriebsteil „Handelsgeschäft“)<br />
der Rockhedge Asset Management<br />
AG mit Sitz in Krefeld (Amtsgericht<br />
Krefeld, HRB 14964 ) nach Maßgabe<br />
des Ausgliederungsplanes<br />
vom 19.06.2019 und des Zustimmungsbeschlusses<br />
der Hauptversammlung<br />
des übertragenden<br />
Rechtsträgers vom 19.06.2019. Die<br />
Ausgliederung wird erst wirksam<br />
mit der Eintragung auf dem Registerblatt<br />
des übertragenden Rechtsträgers.<br />
Als nicht eingetragen wird<br />
bekannt gemacht: Den Gläubigern<br />
der an der Ausgliederung beteiligten<br />
Rechtsträger ist, wenn sie binnen<br />
sechs Monaten nach dem Tag,<br />
an dem die Eintragung der Ausgliederung<br />
in das Register des Sitzes<br />
desjenigen Rechtsträgers, dessen<br />
Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz<br />
3 UmwG als bekanntgemacht<br />
gilt, ihren Anspruch nach Grund<br />
und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit<br />
zu leisten, soweit sie nicht<br />
Befriedigung verlangen können.<br />
Dieses Recht steht den Gläubigern<br />
jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft<br />
machen, dass durch die Ausgliederung<br />
die Erfüllung ihrer Forderung<br />
gefährdet wird.<br />
05.09.2019 HRB 30150: Axxum Innovation<br />
GmbH, Wuppertal, In der<br />
Fleute 46, 42389 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom<br />
09.08.2019. Geschäftsanschrift: In<br />
der Fleute 46, 42389 Wuppertal.<br />
Gegenstand: Die Entwicklung, die<br />
Produktion und der Vertrieb von<br />
Produkten aller Art für die Industrie,<br />
insbesondere auf dem Gebiet<br />
der Verpackung, der Lagerhaltung<br />
des Versands, speditionelle Dienstleistungen<br />
und Transporte sowie<br />
ferner die Ausübung aller mit dem<br />
vorgenannten Unternehmensgegenstand<br />
im Zusammenhang stehenden<br />
oder dem Zweck des Unternehmens<br />
förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer oder durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Bentz, Kai, Hannover,<br />
*06.11.1971, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit der Befugnis im Namen<br />
der Gesellschaft mit sich als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 09|19 57
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Im Oktober 2019<br />
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IMPRESSUM<br />
Herausgeber und Eigentümer:<br />
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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017<br />
Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG<br />
Druckmedien, Geldern<br />
<strong>Der</strong> Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.<br />
Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag<br />
übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.<br />
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und<br />
Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck<br />
– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe<br />
gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete<br />
Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber<br />
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im Jahresabonnement beträgt 25.00 E.<br />
im Fokus: Gewerbegebiete im Wandel<br />
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