didacta DIGITAL 01/18

avr.online.gmbh54718

didactaDIGITAL 1/18

Aktuelles rund ums Lehren & Lernen mit neuen Technologien

ZOOM

Roboter

als Lehrer

TOOLS

Lehrfi lme für den Unterricht

FORSCHUNG

Entlastung durch Schul-Clouds

TRENDS

Tipps für Flipped Classroom

BEST PRACTICE

Unternehmen zeigen IT-Lösungen

SONDER-

AUSGABE

VON DIDACTA –

DAS MAGAZIN FÜR

LEBENSLANGES

LERNEN

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

der Roboter wird in Klassenzimmern

einziehen: als pädagogisches

Hilfsmittel und als Assistent der Lehrkräfte,

der für Ruhe sorgt oder Vokabeln

abfragt. Was für viele von uns

wie Science-Fiction klingt, wird in

Projekten weltweit bereits erprobt,

beispielsweise in Japan.

In Zukunft könnten Roboter sogar

eine komplette Unterrichtsstunde

alleine halten, schätzt Professor

Arved Kappas von der Jacobs

University in Bremen. Mit Kollegen

untersucht er die Möglichkeiten,

Roboter im Unterricht einzusetzen.

Das wirft ethische Fragen auf, beispielsweise

die nach der für den

Bildungserfolg so wichtigen Beziehung

zwischen Lehrer und Schüler.

Können Maschinen eine solche

Beziehung ersetzen? Für den Bildungsbereich

zentral bleibt auch

die Frage nach dem pädagogischen

Nutzen. Trägt der Roboter dazu bei,

Lehr- und Lernprozesse zu bereichern?

Ist er der bessere Lehrer?

Während der Einsatz von künstlicher

Intelligenz in den Schulen noch

ganz am Anfang steht, müssen sich

Lehrkräfte schon heute intensiv mit

anderen Aspekten der Digitalisierung

beschäftigen. Erst wenn sie

die Logik hinter Social Media verstehen

oder die Chancen von Schul-

Clouds erkennen, können sie diese

Tools gewinnbringend im Unterricht

einsetzen.

Einen spannenden Einblick in die

digitale Welt wünscht Ihnen Ihr

Prof. Dr. mult.

Wassilios E. Fthenakis

Chefredakteur

Foto: Frank Roesner

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INHALT

ZOOM

LERNEN MIT ROBOTERN

5 Fast lebendig

Mit Robotern

programmieren

8 „Ein Roboterlehrer

braucht Gefühle“

Roboter als Lehrer

der Zukunft

Mit Robotern in Zukunft technisches

Wissen erwerben, ab Seite

4

TOOLS

12 Rutherford in digital

Pilotprojekt: Einsatz

von Tablets in Hannover

14 Film ab!

Mit Lehrfilmen den

Unterricht bereichern

FORSCHUNG

16 Lernen in Wolken

Schul-Clouds erleichtern

die Digitalisierung an

Schulen

Lehrfilme im

Unterricht einsetzen,

ab Seite

14

TRENDS

18 Heute schon gesnappt?

Soziale Medien

im Unterricht

22 Ausgeflippt

Zehn Tipps für

Flipped Classroom

24 Trends digital

Kurzmeldungen

Das Medienentwicklungsprojekt

in Hannover,

ab Seite

12

BEST PRACTICE

26 Anwenderberichte

Firmen stellen ihre

IT-Konzepte vor

32 IMPRESSUM

Schüler für den Umgang

mit sozialen Medien

sensibilisieren, ab Seite

18

2 didacta DIGITAL


Erhältlich in

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ZOOM

Lernen

mit

Robotern

Schon jetzt werden Roboter im

Unterricht eingesetzt – zum Programmieren

und in Zukunft auch als Lehrer.

4 didacta DIGITAL


Fast

lebendig

Cozmo ist ein kleiner Roboter.

Er ist fröhlich, traurig, neugierig

und liebt es, beim Spielen zu

gewinnen. Im Unterricht können

Schüler mit ihm Programmieren

lernen.

Text Benigna Daubenmerkl

Zeit

für

frische

Ideen.

NEU

Das neue Schulportal der

Frankfurter Rundschau.

„Ich habe es komplett unterschätzt,

wie sehr es einen Roboter

verändert, wenn man ihm ein Gesicht

verleiht und ihm die Fähigkeit gibt,

Geräusche zu erzeugen“, erklärt

Andrew Stein, kreativer Entwickler bei

einem kalifornischen Unternehmen

für Robotik und Künstliche Intelligenz.

Dass die Programmierung eines Roboters

nicht ganz einfach ist, wusste er.

Aber erst als Stein die ersten Codes

für den Roboter schrieb und versuchte,

dem kleinen Cozmo eine eigene Persönlichkeit

zu verleihen, wurde ihm klar,

wie komplex die Aufgabe sein würde.

Foto: © Phonlamai Photo / Shutterstock.com

Um Cozmo Leben einzuhauchen,

engagierten Stein und sein Team

erfahrene Spezialisten und Künstler

von Animationsfilmen in Hollywood:

Cozmo kann zwinkern, die Augen

bewegen. Dadurch kann er mit seinem

Gegenüber Kontakt aufnehmen.

Roboter, die heute im Unterricht

erprobt oder eingesetzt werden, interagieren

noch nicht mit ihren Schülern.

Arvid Kappas, Psychologe an der

Jacobs University Bremen, hofft, dass

Roboter in der Zukunft emotionale

Beziehungen zu Schülern aufbauen

können. Dafür brauchen sie Empathie.

Doch auch, wenn Roboter noch

nicht wie Menschen mit den Schülern

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didacta DIGITAL 5


ZOOM

Cozmo ist ein kleiner Baggerroboter. Er kann die interaktiven Würfel, die

hinter ihm auf dem Tisch liegen, erkennen und auf Befehl hochheben.

Lehrkräfte machten

die Erfahrung,

dass Kinder selbst

das Hitzefrei ignorieren,

um weiter

zu programmieren.

umgehen können, werden sie bereits

in einzelnen Projekten im Unterricht

eingesetzt, damit Schüler Programmieren

lernen.

UNSICHTBARES LERNEN

Roboter im Unterricht führen Kinder

spielerisch an Technik heran. In der

Robotik spricht man von „unsichtbarem

Lernen“, wenn Kinder durch den

Umgang mit Robotern technisches

Wissen erwerben und gleichzeitig ihr

logisches Denken schulen. Das trainieren

Modelle wie der Lego-Roboter

Mindstorms NXT, den Schüler laut

Chefentwickler Søren Lund in etwa

einer halben Stunde selbst zusammenbauen

können. Sie fügen die verschieden

geformten Bausteine mit Motoren

und Sensoren zu einem beweglichen

Roboter zusammen und können sie

programmieren, damit sie sich bewegen.

Roboterspezialist Professor Peter

Protzel von der Technischen Universität

Chemnitz ist der Meinung, dass

selbstgebaute Roboter ideal sind, um

Schülern Wissen aus Mechanik, Elektrotechnik

und Informatik anschaulich

in einem einzigen System zu vermitteln.

Der hessische Pädagoge Dr.

Wolfgang Seelinger hat auch positive

Erfahrungen beim Einsatz des

Lego-Roboters im Unterricht gemacht.

In seiner Arbeit „ Lego Mindstorms

im WP-Unterricht“ schreibt er, dass

die Schüler so motiviert an den Bau

der Roboter gingen, dass sie sogar

ein hitzefrei in der 6. Unterrichtstunde

ignorierten. Überrascht stellte er bei

dem Unterrichtsprojekt fest, wie fasziniert

sich die Schüler von der Technik

zeigten. In einem Unterrichtsblock

lernten sie, den Roboter zu steuern

und zu bewegen. Dazu mussten sie

die speziellen Steuerungsbefehle für

Motoren erlernen sowie das Programmieren.

Die praktischen Aufgaben

dazu lauteten, dass der Roboter

mehrfach eine symmetrische Acht fahren

oder Farben an ihrer unterschiedlichen

Helligkeit erkennen und darauf

mit unterschiedlichen Tönen und Richtungsänderungen

reagieren sollte.

EINE KLEINE EIERUHR ZUM

PROGRAMMIEREN

In Baden-Württemberg wird

der Roboter Ozobot – er sieht aus

wie eine kleine Eieruhr – in einigen

Klassen eingesetzt. Dafür stellt das

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Unterrichtsideen für alle

Altersklassen zur Verfügung. Die

Schüler der 1. bis 7. Jahrgangsklasse

lernen Programmcodes, indem sie

Ozobot durch einen aufgezeichneten

Parcours steuern. Die Programmier-Apps

beruhen auf Scratch, einer

kostenfreien einfachen Programmiersprache

für Kinder, oder auf abgewandelten

und ähnlichen Konzepten

wie Blockly von Google. Deren großer

Vorteil ist, dass die Schüler diese

schnell verstehen und damit experimentieren

können.

Scratch gibt es in einer sehr einfachen

Anfängerversion und einer

zweiten, etwas anspruchsvolleren.

Bei der Anfängerversion bauen Kinder

durch vorgefertigte Programmierblöcke

schnell und unkompliziert Miniprogramme,

indem sie die Blöcke

aneinanderreihen. Jeder Block, der

wie ein buntes Puzzleteilchen aussieht,

steht für eine Bewegung. Einer

veranlasst den Roboter, sich um seine

Foto: Anki

6 didacta DIGITAL


eigene Achse zu drehen, ein anderer,

dass er geradeaus fährt und so weiter.

Für Cozmo gibt es seit Dezember

2017 eine weitere Version der Programmier-App,

die eine noch größere

Vielfalt von Programmiermöglichkeiten

bietet. Sie beruht auf der komplexeren

Scratch-Version. Befehle lassen sich

dort sowohl einfach aneinanderreihen

als auch hierarchisch anordnen, von

oben nach unten in einer Art Baumstruktur,

um komplexere Abläufe programmieren

zu können.

Was den kleinen Roboter Cozmo

von seinen Konkurrenten unterscheidet,

ist, laut seinen Konstrukteuren,

dass er selbst entscheidet, was er als

nächstes tun wird. Dabei funktioniert er

nicht nach einem vorhersehbaren Drehbuch,

sondern reagiert auf das, was

um ihn herum vorgeht. Er erkennt Personen,

reagiert manchmal traurig, fröhlich,

neugierig, müde, verärgert oder

einsam. Cozmo ist irgendwie lebendig.

ANREGUNGEN FÜR DEN

UNTERRICHT

■ Roberta – Lernen mit Robotern

schult in Zusammenarbeit

mit dem Fraunhofer Institut

Lehrkräfte und bietet kostenlos

Unterrichtsmaterialien an:

www.roberta-home.de




Unterrichtsmaterialien und Video-

Tutorials zum Einsatz von Ozobot:

portal.ozobot.com/lessons

Unterrichtsmaterialien für den

Einsatz eines Lego-Roboters

im Unterricht:

www.lego.com/de-de/

mindstorms/learn-to-program

Anleitungen und Leitfäden für

Scratch im Unterricht:

bildungsserver.berlin-branden

burg.de (Stichwort Scratch)

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ZOOM

„Ein Roboterlehrer

braucht Gefühle“

Bei dem EU-Projekt „emote“ erforschten Experten, wie zukünftig Roboter im

Unterricht eingesetzt werden könnten. Sind Lehrer irgendwann überflüssig?

Interview Tina Sprung

Fotos: © Ociacia / Shutterstock.com; Jacobs University

8 didacta DIGITAL


didacta DIGITAL: Ein Roboterlehrer

unterrichtet 30 Schüler in einem

Klassenzimmer. Ist das Fiktion oder

bald Realität?

Arvid Kappas: Beides. Es ist bereits

jetzt kein Problem, dass ein Roboter

in einer Klasse eingesetzt wird.

Professor Jürgen Handke von der

Universität Marburg hat Roboter Pepper

in seinen Vorlesungen als Assistenten

dabei. Er weist die Studenten

beispielsweise darauf hin, leise zu

sein. Bis ein Roboter eine komplette

Unterrichtsstunde hält und den Lehrer

ersetzt, wird es allerdings noch 20 bis

30 Jahre dauern.

Warum?

Roboter können bisher nicht auf

komplexe Fragen eingehen und

kommen durcheinander, hängen

sich auf, wenn mehrere Schüler in

der Klasse auf einmal sprechen. Der

Roboter muss sich auf ein Gesicht

konzentrieren, um Informationen aufzunehmen.

Hier müssen wir noch

viel erforschen.

Im vergangenen Jahr haben Sie

das EU-Projekt „emote“ abgeschlossen.

Was haben Sie genau

untersucht?

Wir wollten herausfinden, wie sich der

Einsatz von Robotern auf das Lernen

auswirkt. Dafür haben wir Schüler

in einem überwachten Raum an der

Universität mit dem Roboter an Landkarten

arbeiten lassen. 30 Wissenschaftler

haben dieses Experiment

vorbereitet und danach analysiert wie

gut die Kinder und die Roboter sich

dabei gemacht haben. Die wichtig sten

Erkenntnisse sind für uns, dass die

Kinder die Roboter faszinierend finden

und gerne mit ihnen interagieren.

Wenn Roboter die Schüler bei Fehlern

verbessern, gehen diese damit besser

um, als wenn es der Lehrer tut.

„Wenn Roboter

die Schüler bei

Fehlern verbessern,

gehen diese

damit besser um,

als wenn es der

Lehrer tut.“

ARVID KAPPAS ist Professor an der Jacobs University in

Bremen und beschäftigt sich vor allem mit der Psychologie der

Emotionen. Er erforscht den Einsatz von Robotern an Schulen.

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ZOOM

Wie sah das gemeinsame Lernen

konkret aus?

In einem Experiment stand ein Schüler

vor einem großen Bildschirm, auf

dem eine topografische Karte abgebildet

ist. Der Roboter steht vor dem

Kind und erklärt ihm die Legenden.

Die Schüler müssen am Bildschirm

Aufgaben lösen und einzelne Orte

und Sehenswürdigkeiten auf den

Karten finden. Der Roboter übte so

lange mit den Kindern bis sie den

Stoff sicher beherrschten.

Das heißt, der Roboter übt mehr

mit den Kindern als ihnen neuen

Stoff zu vermitteln.

Genau. Deswegen sprechen wir bei

den Robotern noch von Tutoren. Der

Lehrer erklärt den Stoff, der Roboter

übt mit den Schülern. Das funktioniert

gut. In Schweden haben über

mehrere Wochen einzelne Schüler

mit den Robotern das Kartenlesen

geübt.

Roboter an Schulen in der Lage, auf

afghanisch zu unterrichten.

Wie können Roboter schon jetzt

eingesetzt werden?

Es gibt einfache Roboter, die sich

zum Programmieren üben eignen.

Allerdings sind sie da kein Lehrer. An

ihnen üben Schüler Programmieren

lernen. Den Einsatz finde

ich gut. In naher Zukunft werden

wir mit Robotern auch

im Alltag konfrontiert werden.

Die Maschinen werden

beispielsweise in Krankenhäusern

arbeiten. Deswegen

brauchen die Kinder schon

heute ein Grundverständnis von

der Technik. In Zukunft müssen sie

mit den Maschinen umgehen

können, da sie überall

in unserem Alltag

sein werden.

„Das Lernen

verändert sich

nicht stark. Die

Lehrer werden nur

entlastet.“

Sie untersuchten dem Projekt auch

Emotionalität bei Robotern. Ist das

die Voraussetzung, damit ein Roboter

unterrichten kann?

Emotionalität ist sehr wichtig. Wenn

Menschen miteinander umgehen,

passiert viel im nonverbalen Verhalten.

Ein Lehrer kann am Gesichtsausdruck

erahnen, ob der Schüler

den Stoff verstanden hat oder nicht.

Das muss auch bei Robotern funktionieren,

damit sie als Lehrer eingesetzt

werden können. Der Roboter

braucht die Sensorik, die die Mimik

und Gestik aufnimmt, und gleichzeitig

das Verständnis, Signale zu deuten.

Nur ein gefühlvoller Roboter ist ein

guter Lehrer.

Wenn das gelingt: Wie wird sich

Unterricht durch den Einsatz von

Robotern verändern?

Das Lernen an sich verändert sich

nicht stark. Roboter können vor

allem Lehrer entlasten, beispielweise

in Flüchtlingsklassen als Tutoren, die

die Sprache beherrschen. Wird ein

Roboter beispielsweise auf Paschto,

afghanisch, programmiert und upgedatet,

wären auf einmal tausende

10 didacta DIGITAL


Wie geht die Forschung weiter?

Forscher versuchen nach und nach,

sich das Wissen, dass wir brauchen,

damit Roboter wie Lehrer

unterrichten können, anzueignen.

Erst gerade ist ein Forschungsprojekt

gestartet an dem ich mitarbeite,

das vier Jahre dauert und europaweit,

von Schweden bis nach Portugal,

Nachwuchswissenschaftler

ausbildet. Sie sollen weiter daran

forschen, wie Roboter beispielsweise

die soziale Situation der

Schüler besser verstehen.

PROJEKT „EMOTE“

■■

Das Projekt „emote“,

das durch die EU gefördert

wird, befasst sich

damit, wie Roboter im

Unterricht genutzt werden

können.

■■

11- bis 13-Jährige übten

drei Jahre lang in Untersuchungslaboren

der

Universitäten in einer fiktiven

Unterrichtsstunde

mit einem Roboter.

■■

Bisherige Roboter sind

nicht in der Lage, die

Emotionen der Schüler

zu verstehen. Die Forscher

untersuchen, wie

Roboter durch emotionale

Intelligenz eine Verbindung

zu den Schülern

aufbauen können.

■■

An dem Projekt war ein

interdisziplinäres Team

der Jacobs University

mit Wissenschaftlern aus

den Bereichen Psychologie,

Robotik und Computerwissenschaften

beteiligt.

Foto: © Ociacia / Shutterstock.com

■■

Weitere Wissenschaftler,

die bei dem Projekt involviert

waren, forschten in

Schweden, Großbritannien

und Portugal daran,

Robotern eine Art Grundverständnis

von Emotionen

und einfühlsamem

Verhalten zu geben.


TOOLS

Rutherford in digital

Tablets für die Schüler, stabiles WLAN, digitale Tafeln – die Stadt Hannover

stattet in einem Pilotprojekt Schulen mit besserer technischer Infrastruktur aus.

Text Tina Sprung

WLAN-Accesspoints

gibt

es in jedem

Klassenzimmer –

so ist das

WLAN stabil.

Es helfen Animationen, Videos

aus dem frühen 20. Jahrhundert, um

die Zeit des Neuseeländers Ernest

Rutherford zu verstehen. Damals

waren die Naturwissenschaften im

Umbruch. Das grundlegende Verständnis

des physikalischen Weltbildes

änderte sich. Rutherford,

ausgezeichnet mit dem Chemie-

Nobelpreis für die Entdeckung der

Halbwertszeit von Uran, forscht zu

der Zeit an Atommodellen. Er weist

durch einen Versuch mit Goldfolie

nach, dass ein Atom aus einem Kern

und einer Hülle besteht, auf der sich

Elektronen bewegen.

Die Schüler eines Physikkurses

der Humboldtschule haben

gerade Physik. Sie sehen sich auf

ihren iPads einen Film an und füllen

Lückentexte aus. Lehrer Claus-Hinrich

Schröder erklärt ihnen dazu, wie die

winzigen Teilchen unserer Atmosphäre

aufgebaut sind. „Mit Büchern kann

ich das Rutherfordsche Atommodell

nicht so anschaulich darstellen wie

auf den Tablets. Und mit originalen

Videoausschnitten aus der Zeit können

die Schüler die Entdeckung in

einen historischen Kontext setzen“,

sagt Schröder.

JÄHRLICH

2,5 MILLIONEN EURO

Drei 7. Klassen des Gymnasiums

im Süden Hannovers nehmen

an dem Medienentwicklungsprojekt

der Stadt teil. Es ist eines von

sechs Schulen, das dieses Schuljahr

mit Tablets ausgestattet wurden.

„Die Schulen haben sich bei

uns beworben. Danach überprüften

wir die technischen Voraussetzungen

für WLAN-Ausstattung und die

Bereitschaft, dass sich die Lehrer

didaktisch weiterbilden“, sagt Rita

Maria Rzyski, Stadträtin für Bildung,

Jugend und Familie.

Physiklehrer Claus-Hinrich Schröder

ist an der Humboldtschule verantwortlich

für das Projekt und Mitglied

der erweiterten Schulleitung. „Zwei

bis drei Lehrkräfte von jeder Pilotenschule

haben sich damals mit den

Verantwortlichen der Stadt getroffen,

um über die Hardware zu sprechen“,

erzählt er. Dabei entschieden

sie sich für iPads. Nicht nur die einfache

Handhabung war entscheidend,

sondern in erster Linie das didaktische

Potenzial des App-Angebots

zu dieser Plattform, die Erfüllung der

DAS MEDIENENTWICKLUNGSPROJEKT

DER STADT HANNOVER

An dem Pilotprojekt arbeiten Stadt, Schulen, Eltern und das Institut

für Informationsmanagement Bremen an der Digitalisierung

der Schulen. Es umfasst die technische Ausstattung von fünf

Pilotschulen, die Installation von Beamern und interaktiven Tafeln,

die Entwicklung von didaktischen Konzepten und Cloud- und

Supportlösungen.

Foto: © Rawpixel.com / Shutterstock.com

12 didacta DIGITAL


Anforderungen des Datenschutzes

und dann natürlich auch die einfache

Verwaltbarkeit. Die Geräte werden auf

die im Unterricht eingesetzten Apps

und die erforderlichen Funktionen eingeschränkt.

Die Schüler haben durch

ein spezielles Programm eine auf sie

zugeschnittene Benutzeroberfläche.

Die Tablets sind elternfinanziert, etwa

14 Euro kostet die monatliche Miete.

Die Schulen erhielten außerdem

WLAN-Accesspoints und interaktive

Tafelsysteme in den Klassenräumen.

Für die Infrastruktur stellt die Stadt

Hannover jedes Jahr 2,5 Millionen Euro

bereit. Die Landeshauptstadt hat das

Ziel, schrittweise alle Schulen für die

digitale Zukunft auszustatten. Wichtig

ist jedoch als Erstes, die Erfahrungen

des jetzt laufenden Vorläuferprojekts

auszuwerten, sagt Stadträtin Rzyski.

Neben der Ausstattung ist die Lehrerfortbildung

Bestandteil des Medienentwicklungsprojekts.

Die Lehrkräfte der

Humboldtschule haben drei schulinterne

Schulungen besucht, zur Technik

der Tablets und ihrem Einsatz im

Unterricht. „Wir besuchen auch weiterhin

Workshops, die durch das Medienzentrum

angeboten werden“, sagt

Schröder.

MIT TABLET UNTERRICHTEN

Die Lehrkräfte an der Humboldtschule

entscheiden selbst, wie oft sie

mit den digitalen Medien unterrichten.

„Natürlich setzen nicht alle Kollegen

das iPad jede Stunde ein, in Sport

und Kunst beispielsweise werden sie

kaum benutzt.“ Die Lehrkräfte, die

nicht in den drei 7. Klassen unterrichten,

können die Geräte für ihren

Unterricht reservieren.

Videos und Animationen ohne

Ruckeln ansehen, da das WLAN

jetzt gut funktioniert, Aufgaben online

bearbeiten – durch die Teilnahme

an dem Projekt ist das nun möglich.

„Ich kann zwar nur von meinem

Fach Physik sprechen, aber hier

haben die Schüler mehr Spaß beim

Lernen“, sagt Schröder. Die Schüler

seien deutlich motivierter und lernen

selbstständiger, wenn sie mit den

Tablets animierte Modelle von Atomen

ansehen. „Diese Medien sprechen

sie einfach mehr an als ein trockenes

Buch.“ Und selbst schüchterne

Schüler trauen sich bei Schröder

nun mehr im Unterricht. Sie müssen,

wenn sie Aufgaben lösen, nicht mehr

an die Tafel vor, sondern können auf

ihrem Platz sitzenbleiben und ihre

Lösungen auf die interaktive Tafel

übertragen. So auch die Ergebnisse

über das Atommodell von Rutherford:

Silvia* hat alle Teile des Atoms,

vom Atomkern über die Hülle, richtig

eingezeichnet.

*Name von der Redaktion geändert

Die Schüler sind

motivierter und

lernen selbstständiger.

A f Fahren programmiert.

Ler ziel erreicht!

TI-Innovator

Rover

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MATHEMATIK

IN BEWEGUNG

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Steuer und Coding praktisch anwenden. Richtig

programmiert, zeichnet der Rover beispielsweise

geometrische Formen und Funktionsgraphen.

Das sichtbare Ergebnis motiviert und fördert

das Verständnis.

Der Rover funktioniert mit dem vorhandenen

TI Graphikrechner und einem TI-Innovator Hub.


TOOLS

Film ab!

Klassische Lehrfi lme gelten oft als etwas angestaubtes Medium.

Richtig eingesetzt können sie den Unterricht aber bereichern.

Text Vincent Hochhausen

Auch wenn die

meisten Filme länger

sind, ist es

sinnvoll, sie in

Schnipseln von

einigen Minuten

anzuschauen und

das Gelernte dann

zu vertiefen.

In der Diskussion um die Digitalisierung

an Schulen wird ein etabliertes

Lernmedium oft vergessen:

der Lehrfi lm. Bei den zuständigen

Medienzentren der Kommunen und

Landkreise können Schulen Filme und

andere Lehrmittel anfragen. Dabei

habe sich die Art des Mediums in

kurzer Zeit stark verändert, erzählt

Anita Stangl, Geschäftsführerin des

Anbieters von audiovisuellen Lehrmitteln

„MedienLB“: „Vor 15 Jahren,

als wir angefangen haben, waren wir

überrascht, wie viele Lehrkräfte noch

Videokassetten statt DVDs nachgefragt

haben. Mittlerweile ist der

Online-Zugriff auf Lehrvideos möglich,

sodass das umständliche Ausleihen

einer DVD nicht mehr notwendig ist.“

Dieser Zugriff ist über die einzelnen

Distributionsportale der Bundesländer

möglich (siehe Kasten). Ein

Problem sei jedoch, dass viele Lehrkräfte

von dieser Möglichkeit gar nicht

wüssten, sagt Stangl. „Ich mache

Lehrerfortbildungen zum Medieneinsatz

im Unterricht und viele Lehrer

sind ganz überrascht, wenn sie von

diesen Portalen hören.“

Wichtig beim Einsatz von Videos

im Unterricht ist das Begleitmaterial.

Private Anbieter erarbeiten zu den

Videomaterialien Aufgabenblätter und

interaktive Aufgaben, die sich zum Beispiel

an mobilen Geräten oder an Whiteboards

bearbeiten lassen. Das kann

zum Beispiel das eigenständige Ordnen

der Planeten des Sonnensystems

nach ihrem jeweiligen Abstand von der

Sonne sein. Stangl legt Wert darauf,

zu den Lehrmaterialien auch Konzepte

für Unterrichtseinheiten anzubieten.

Diese unterstützen einerseits unerfahrene

Lehrkräfte beim Planen des

Unterrichts und machen es zudem für

Vertretungslehrer leicht, in den Vertretungsstunden

konstruktiv zu arbeiten.

Generell empfi ehlt Stangl, Filme

immer in klar begrenzten kurzen Einheiten

einzusetzen und die vermittelten

Inhalte zum Beispiel durch die

Bearbeitung von Aufgaben zu vertiefen.

Gerade in Kombination mit

interaktiven Aufgaben seien audiovisuelle

Lehrmittel sehr sinnvoll. „Wenn

Schüler zum Beispiel die Fressfeinde

des Eichhörnchens selbst in Aktion

sehen, prägen sie sich das einfach

besser ein“, sagt Stangl. Das merke

man auch bei der Erinnerung an die

eigene Schulzeit: „Fast jeder erinnert

sich noch an bestimmte Dinge, die er

oder sie in Lehrfi lmen gesehen hat“.

Fotos: © Myvisuals / Shutterstock.com

14 didacta DIGITAL


PORTALE DER BUNDES LÄNDER FÜR LEHRMEDIEN

Jedes Bundesland bietet Portale, über die Lehrkräfte online auf Lehrmittel wie Filme zugreifen können. Allen

hier genannten Mediendistributionssystemen ist gemein, dass sie für die Schulen kostenlos sind und jede

Lehrkraft einen Zugang anfordern kann.

BADEN-WÜRTTEMBERG

Landessystem: SESAM medienrecherche.lmz-bw.de

Auf Kreisebene: EDU-BW bw.edupool.de

NIEDERSACHSEN

Landessystem: MERLIN www.merlin.nibis.de

Auf Kreisebene: niedersachsen.edupool.de

BAYERN

Landessystem: MEBIS www.mebis.bayern.de

Auf Kreisebene: BMOD www.bmod.eu und

M4 - www.bildungsmedien-online.de

BERLIN

Landessystem: MOM berlin.edupool.de

BRANDENBURG

Auf Kreisebene: bb.edupool.de

BREMEN

Landessystem: bremen.edupool.de

HAMBURG

Landessystem: hamburg.edupool.de

HESSEN

Landessystem: hessen.edupool.de

MECKLENBURG- VORPOMMERN

Auf Kreisebene: mvp.edupool.de

NORDRHEIN-WESTFALEN

Landessystem: EDMOND nrw.edupool.de

RHEINLAND-PFALZ

Landessystem: OMEGA omega.bildung-rp.de

SAARLAND

Landessystem: ODIMSAAR saarland.edupool.de

SACHSEN

Landessystem: MESAX www.mesax.de

SACHSEN-ANHALT

Landessystem: EMUTUBE www.bildung-lsa.de/

emutube.html

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Landessystem: sh.edupool.de

THÜRINGEN

Landessystem: TSP www.schulportal-thueringen.

de/home Auf Kreisebene: th.edupool.de

Lehrfilme können

über die Landesmedienzentren

oder private Anbieter

erworben

werden.



Mit umfangreichem Rahmenprogramm: Workshops, Vorträgen,

Podiumsdiskussionen, Pitch-Events und Coworking-Bereich. Eine einmalige

Chancen mit Investoren und erfahrenen StartUps in Kontakt zu treten.


FORSCHUNG

Lernen in Wolken

Clouds können die Digitalisierung an Schulen erleichtern. Denn auf die Lerninhalte

in den Clouds können die Schüler mit ihren Laptops und Handys zugreifen.

Text Vivien Marie Malyska und Christoph Meinel

VORTEILE DER

SCHUL-CLOUD

■■

Zugang zu Lern- und

Lehrmaterialien jederzeit

■■

Keine Computerräume

notwendig

■■

Keine aufwendige

Wartung von Hardund

Software

Es ist kein

regelmäßiges

Software-Update

nötig, niemand

muss die Server

warten.

Obwohl sich Smartphones und

Tablets kaum mehr aus dem Alltag

von Schülern wegdenken lassen,

steht der Einsatz digitaler Medien an

vielen Schulen noch am Anfang. Die

Gründe sind vielfältig: fehlende Ausbildung

der Lehrer, schlechte WLAN-

Verbindung, mangelnde technische

Ausstattung an den Schulen. Nun

entwickelt das Hasso-Plattner-Institut

eine Schul-Cloud, zusammen mit

Schulen des MINT-EC, um zumindest

das Infrastruktur-Problem zu lösen.

ENTLASTUNG FÜR LEHRER

Die Schul-Cloud ist eine Datenwolke,

auf der Lerninhalte hochgeladen

und verwaltet werden können.

Jederzeit und von überall können

Schüler und Lehrkräfte auf die Cloud

mit ihren mobilen Geräten zugreifen.

Die Forscher des Hasso-Plattner-Instituts

wollen damit den Einsatz digitaler

Medien im Unterricht vorantreiben

und Lehrkräfte von der IT-Administration

entlasten: Es ist kein regelmäßiges

Software-Update nötig, niemand

muss die Server warten. Gefördert

wird sie durch das Bundesministerium

für Bildung und Forschung. Das

Projekt soll Chancen und Lösungsansätze

cloudbasierter Dienste und

Strukturen im schulischen Kontext

evaluieren und diskutieren.

■■

■■

■■

■■

■■

Hard- und Software auf

dem neuesten Stand

Digitale Medien sind

auf Grund professioneller

Wartung sicher

Digitale Lern- und

Lehrangebote können

direkt von Nutzern

bewertet werden

Jeder kann eigene Lernangebote

bereitstellen

Schüler müssen keine

Bücher mehr tragen

Fotos: HPI; Vivien Marie Malyska; © jijomathaidesigners / Shutterstock.com

16 didacta DIGITAL


Das Projekt Schul-Cloud startete

im Februar 2017 mit 27 Schulen. Die

teilnehmenden Schulen gehören zum

nationalen Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC. Über 15 Monate testen

je zwei Klassen pro Pilotschule

in unterschiedlichen Schulfächern

wie Deutsch und Physik die Cloud.

Schüler können im Unterricht über

die Cloud auf Arbeitsblätter und

Lernmaterialien zugreifen. Das

Hasso-Plattner-Institut bezieht die

Schulen in die Weiterentwicklung der

Cloud mit ein, um sie an den Anforderungen

des Schulalltags anzupassen.

Ziel ist, dass in der Pilotphase

ab Mai 2018 bis zu 300 Schulen des

MINT-EC-Netzwerks die Schul-Cloud

nutzen.

Die nutzerorientierte Entwicklung

der Schul-Cloud soll den Schulen

helfen, die Möglichkeiten digital

unterstützten Lehrens und Lernens

besser auszuschöpfen. In einer

Befragung zu dem Projekt wurde

das Potenzial von Cloud-Angeboten

für Schulen erhoben. Fast 90 Prozent

der befragten Lehrkräfte und Schulleitungen

sehen in Cloud-Angeboten

für Schulen ein hohes bis sehr hohes

Potenzial und unterschiedliche Einsatzszenarien,

wie zum Beispiel für

Recherche, Kommunikation und Kollaboration.

CLOUDS IM SCHULALLTAG

Neben einem Kalender- und

Benachrichtigungsdienst ist ein

sicherer Speicher zur Dateiablage

und -verwaltung mit einem Virenscan

in der Cloud integriert. Die Schul-

Cloud kann zur Unterrichtsplanung

und -gestaltung genutzt werden.

Neben der Erstellung von Unterrichtsthemen

mit Texten, Bildern,

Videos oder Audiodateien können

thematisch verknüpfte Aufgaben für

die Schüler einbezogen werden. In

der Schul-Cloud ist die Bereitstellung,

Bearbeitung und Abgabe von

Aufgaben möglich. Zudem ist eine

Art Lernstore integriert, um Lehrkräften

und Schülern einen umfangreichen

und vor allem einfachen Zugang

zu Bildungsmaterialien zu gewährleisten.

Im Lernstore sind frei verfügbare

Materialien und kommerzielle

Angebote vorhanden, von Start-ups

und etablierten Schulbuchverlagen.

Durch digitale Schulbücher werden

die Schultaschen leichter.

Dabei hat die Einhaltung der

datenschutzrechtlichen Bestimmungen

aller Bundesländer im Projekt

Schul-Cloud eine hohe Priorität.

Personenbezogene Daten werden

ausschließlich im Kernservice, also

der Schul-Cloud selbst, verwendet.

Müssen Daten an Dritte weitergeleitet

werden, beispielsweise um im

digitalen Schulbuch den Lernstand

des Schülers zu speichern, sind diese

pseudonymisiert.

■■

www.schul-cloud.org

Vivien Marie Malyska ist wissenschaftliche

Mitarbeiterin im Projekt Schul-Cloud am Hasso-

Plattner-Institut und befasst sich mit digitaler

Bildung an Schulen.

Professor Christoph Meinel ist Direktor des

Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik

GmbH und Dekan der Digital Engineering

Fakultät an der Universität Potsdam.

DieSchulApp

Starten Sie einfach

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Schulkommunikation!

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TRENDS

Heute

schon

gesnappt?

Soziale Medien wie Snapchat, Facebook und

Instagram sind alltäglich für Jugendliche. Daher ist

es besonders wichtig, dass sie lernen, diese

Medien kreativ und kritisch zu nutzen.

Text Senta Pfaff-Rüdiger

18 didacta DIGITAL


Das Schul- und Lehrerportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Foto: © VLADGRIN / Shutterstock.com

80 Millionen geteilte Fotos auf

Instagram, drei Milliarden Fotos und

Kurzvideos auf Snapchat, eine Milliarde

Views auf Youtube, 42 Milliarden

Nachrichten auf Whatsapp – an

einem Tag. In dieser Welt der sozialen

Medien bewegen sich die Jugendlichen

und verbringen dort am liebsten

ihre Freizeit. Was bedeutet dies für die

digitale Bildung und für die Aufgabe,

Heranwachsende fit im Umgang mit

sozialen Medien zu machen?

Mit dem Strategiepapier der Kultusministerkonferenz

wurden 2016

zum ersten Mal Kernbereiche für die

Medienkompetenz in der digitalen

Welt definiert. Während der digitale

Bildungspakt des Bildungsministeriums

vorsieht, die Infrastruktur an

Schulen auszubauen, ist es nun Aufgabe

der Schulen, digitale Bildung

umzusetzen: Neben dem didaktischen

Einsatz von sozialen Medien –

hierauf zielen die Kompetenzen, Lernstrategien

mit Medien zu entwickeln

oder die Frage, wie soziale Medien

zum Wissenserwerb eingesetzt werden

können – gilt es, Schülern beizubringen,

soziale Medien kritisch

zu hinterfragen, ihre Möglichkeiten

zu nutzen und sie vor Gefahren zu

schützen.

BEDÜRFNISSE ERKENNEN

Ein guter Einstieg in das Thema

soziale Medien sind die Bedürfnisse

der Jugendlichen. Als Lehrer muss

ich diese Bedürfnisse kennen, um auf

Augenhöhe mit ihnen zu reden und

sie dabei zu unterstützen, ein selbstreguliertes

und verantwortungsbewusstes

Handeln mit digitalen Medien

zu lernen. Während Whatsapp dazu

dient, sich mit Freunden auszutauschen

und in Kontakt zu bleiben, geht

es bei Instagram um Ästhetik und

die schönen Dinge. Snapchat hebt

sich davon ab, weil es hier erlaubt ist,

sich alltagsnah und mit Grimassen zu

zeigen. Aus beiden sozialen Medien

bekommen Jugendliche Rückmeldungen

auf ihre Selbstbilder, den Selfies.

Auch Youtube greift soziale Bedürfnisse

auf, wenn sich deren Stars nahbar

zeigen und den Zuschauer sogar

direkt ansprechen. Auf Youtube finden

Jugendliche gleichzeitig viele Handlungstipps

– vom Make-up für das

erste Date bis zu geheimen Tricks im

neuesten Computerspiel. Sie können

so ihr Wissen erweitern und werden

handlungskompetent.

Ziel einer Unterrichtseinheit muss

sein, mit kreativen Methoden wie

Zeichnen und Theater Bedürfnisse

der Jugendlichen, wie Freunde treffen,

bewusst zu machen und in Frage

stellen zu können. Ein auf soziale

Medien angepasstes Nutzungstagebuch

unterstützt dabei, den Umfang

der eigenen Nutzung kritisch zu

reflektieren. Hier können Jugendliche

notierten, warum und wie oft sie

soziale Medien nutzen.

VON DER TECHNIK ZUR

MEDIENLOGIK

Bedienen und Anwenden digitaler

Medien meint mehr als technisches

Knowhow. Vielmehr sollen Schüler mit

der Medienlogik der einzelnen Angebote

vertraut gemacht werden: beispielsweise

die Filter von Instagram,

die Dinge schöner aussehen lassen,

oder die Produktionsdauer von Youtube-Videos.

Viele Kinder stellen es

sich einfach vor, ein Youtube-Video

zu drehen und sehen sich schon

als zukünftige Youtube-Stars. Eine

Unterrichtseinheit, die auf Hintergrundwissen

wie Kosten, Verdienst,

Produktionsabläufe zielt, hilft, Berufswünsche

und die Vorbildfunktion der

Stars kritisch zu hinterfragen.

ALLES NUR GEFAKED?

Spätestens seit der Trump-Wahl

und der öffentlichen Debatte über

Fake-News steht außer Frage, Schülern

das Suchen und Verarbeiten von

Informationen mit digitalen Medien

beizubringen. Ein Beispiel, wie dies

gelingen kann: den Schülern die Aufgabe

stellen, konkrete Informationen,

zum Beispiel, wie viele Flüchtlinge es

in Deutschland gibt oder wie ein Asylverfahren

abläuft, in unterschiedlichen

Quellen zu suchen. Dabei wird schnell

deutlich, dass verlässliche und konkrete

Informationen auf den sozialen Medien

Wir freuen

uns auf Sie!

Besuchen Sie uns

auf der Didacta vom

20.2. bis 24.2.2018

in Hannover, und holen

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Stand F128


Schüler sollten

analysieren, wie

sich Christian

Lindner und Cem

Özdemir auf Instagram

darstellen.

nur schwer zu fi nden sind. Darüber

hinaus kann angesprochen werden,

warum unterschiedlichen Medien Informationen

unterschiedlich aufbereiten.

MITTENDRIN STATT

NUR DABEI

In den sozialen Medien wird vor

allem kommuniziert und kooperiert.

Da die Schüler hier ihre sozialen

Bedürfnisse stillen und es häufi g zu

Missverständnissen, Streit oder Mobbing

kommt, ist es besonders wichtig,

ihre Sozialkompetenz zu stärken.

Ein erster Ansatzpunkt: ein Vergleich

der unterschiedlichen Kommunikationswege.

Was lässt sich gut über

Whatsapp mitteilen und was besser

persönlich? Werden die Konfl ikte

stärker, müssen die Schüler wissen,

an wen sie sich wenden können

und wann bereits von Cybermobbing

die Rede ist. Dazu zählt auch,

jemanden mehrfach aus einer Whatsapp-Gruppe

zu löschen.

ICH GESTALTE, ALSO BIN ICH

Eine Chance der sozialen Medien

liegt in der Kreativität der Schüler und

in den Möglichkeiten, selbst etwas zu

gestalten. Viele Jugendliche fotografi

eren regelmäßig für Instagram, oft,

ohne sich um den Schaffensprozess

Gedanken zu machen. Wer dagegen

lernt, danach zu fragen, wie etwas

gestaltet ist oder warum es ästhetisch

wirkt, lernt, sich auszudrücken. Ein Beispiel:

Wie stellen sich Politiker wie Cem

Özdemir oder Christian Lindner auf Instagram

dar, was sagt dies über ihre

Werte aus und wie würden die Schüler

diese Werte in Fotografi en ausdrücken?

KRITISCH SEIN

Wer nach Ästhetik und Werten

fragt, kommt schnell zur wichtigsten

Kompetenz: soziale Medien kritisch

analysieren, refl ektieren und diskutieren

zu können. Nur wer sich die

Folgen der eigenen Handlungen für

andere bewusst macht und auch

bereit ist, auf Missstände hinzuweisen,

kann an der Gesellschaft teilhaben.

Da es bei Medienkompetenz

vor allem darum geht, das Wissen

im eigenen Handeln umzusetzen, ist

der Lebensweltbezug und das eigene

Erleben entscheidend. Alles, was sie

selbst erkennen, wirkt länger nach.

Das kann ein Rollenspiel zu Mobbing

sein, ein gezeichnetes Bild zu den

medialen Erwartungen an das Körperbild

oder eine Visualisierung der

eigenen Whatsapp-Kontakte.

Was für die Jugendlichen gilt, gilt

auch für Pädagogen: Wer Jugendliche

für soziale Medien sensibilisieren will,

muss dabei seine eigenen Grenzen

kennen und die Medienlogik verstehen.

Und er muss echt, empathisch,

kreativ und kritisch sein.

Dr. Senta Pfaff-Rüdiger, Kommunikationswissenschaftlerin

und Medienpädagogin, hat in den

vergangenen zehn Jahren an der LMU zu sozialen

Medien und Medienkompetenz geforscht. Heute

unterrichtet sie angehende Lehrkräfte im Erweiterungsfach

Medienpädagogik und gibt Workshops

für Schüler und Eltern. www.diemedien.de

Fotos: Pfaff-Rüdiger, © Vasya Kobele / Shutterstock.com

20 didacta DIGITAL


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24. – 26. Januar 2018

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18. – 21. April 2018

MIEF – Moscow

Inter national Education Fair

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BETEILIGUNG

10. – 12. Oktober 2018

Worlddidac Asia

Bangkok, Queen Sirikit National

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Dezember 2018

Education Technology Iran

Tehran International Permanent

Fairground, Iran

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BETEILIGUNG

20. – 24. Februar 2018

didacta – die Bildungsmesse

Messe Hannover

7. – 8. Juni 2018

EduTECH Australia

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18. – 20. Oktober 2018

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TRENDS

Ausgeflippt

Bei Flipped Classroom wird der Unterricht umgedreht: Schüler lernen zu

Hause mit Videos Neues, im Unterricht machen sie Übungen. Zehn Tipps

zum Kennenlernen, Umsetzen und Optimieren für den Unterricht.

Text Stephan Bayer

AM ANFANG VORHANDENE

VIDEOS EINSETZEN: Um die Hemmschwelle

und den Aufwand niedrig

zu halten, ist es zu Beginn sinnvoll,

vorhandene Videos im Internet, beispielsweise

auf Youtube, zu suchen

und diese im Unterricht einzubinden.

Fühlt man sich mit dem Flipped-

Classroom-Konzept sicher, kann

man auch eigene Erklärvideos produzieren.


RAT VON ERFAHRENEN FLIP-

PERN EINHOLEN: Aller Anfang ist

leichter, wenn man sich auf die Erfahrungen

und den Rat anderer stützen kann.

Vielleicht setzt schon ein Kollege das

Konzept zum Flipped Classroom um

oder man sucht online nach Lehrern, die

bereits flippen. Einen kurzen Überblick

gibt es auf: www.didacta-digital.de


MIT DEN SCHÜLERN ÜBEN,

WIE SIE MIT VIDEOS LERNEN: Bevor

Schüler mit einem Video nach Hause

geschickt werden, sollte man zunächst

ein Video im Klassenverband ansehen.

Anschließend wird besprochen,

wie man sich Wissen mit einem Video

aneignet, wie die Schüler sinnvoll Notizen

machen und wie das neue Wissen

hinterher angewendet werden kann.


DAS THEMA HERUNTERBRE-

CHEN: Die eingesetzten Lernvideos

sollten kurz und prägnant sein. Dazu

eignet sich für den Anfang ein kleines,

in sich geschlossenes Thema.

Wichtig ist, dass die Er gebnisse

am Ende einer Themeneinheit gesichert

werden, beispielsweise

mithilfe eines Fragenkatalogs oder

Übungen.


FEEDBACK VON DEN SCHÜ-

LERN GEBEN LASSEN: Gerade

bei den ersten Versuchen mit Flipped

Classroom sind Lehrer kritischer

als ihre Schüler. Deren Meinung hilft,

ihre Perspektive einzunehmen und

das Flipped-Classroom-Konzept für

den eigenen Unterricht zu optimieren.

Schüler lernen so auch, kritisch mit

Medien umzugehen und konstruktives

Feedback zu geben.

Foto: © Rawpixel.com / Shutterstock.com; Sofatutor

22 didacta DIGITAL


MEHRMALS AUSPROBIEREN:

Flipped Classroom ist eine Methode,

die man an den eigenen Unterricht

anpassen muss. Das braucht Zeit

und Geduld und manchmal mehr als

einen Anlauf.


VIDEOSCHAUEN KONTROL-

LIEREN: Um sicherzustellen, dass

Schüler das Videoschauen als ihre

Hausaufgabe begreifen, sollten Lehrer

sie bitten, währenddessen Notizen zu

machen, das Video in eigenen Worten

schriftlich zusammenzufassen oder

selbst eine Beispielaufgabe zum Video

zu formulieren.

Am Anfang reicht es, ein kleines Video

mit einfachem Equipment aufzunehmen.

Dabei ist es wichtig, dass das

Thema verständlich erklärt wird und

nicht, dass das Video professionell

aussieht. Die Professionalität kommt

mit der Erfahrung.


DEN UNTERRICHT SCHÜLER-

ZENTRIERT GESTALTEN: Flipped

Classroom fördert die Selbstständigkeit

der Schüler. Sie vertiefen ihr

Wissen eigenverantwortlich, sodass

Lehrer hier Stück für Stück die Kontrolle

abgeben können. Dadurch können

Lehrkräfte besser auf individuelle

Nachfragen während des Unterrichts

und der Vertiefungsphase eingehen.

Sie sind sozusagen die Lernbegleiter.


DIE ERFAHRUNGEN MIT AN-

DEREN TEILEN: Damit auch andere

Kollegen angespornt werden, Flipped

Classroom auszuprobieren, sollten

Lehrer ihre Tipps und Materialien mit

anderen teilen. So entstehen Verbündete,

mit denen man sich austauschen

kann.


NICHT ZU HOHE ANSPRÜCHE

AN SICH SELBST STELLEN: Lehrer,

die ihre eigenen Videos produzieren

möchten, brauchen dafür nicht viel:

Stephan Bayer ist Gründer und Geschäftsführer

von sofatutor.com. Die Lernplattform bietet

Schülern und Lehrern 14 000 Lernvideos plus

interaktive Übungen und Arbeitsblätter in allen

Fächern für alle Stufen.

■■

www.sofatutor.com

... auf der Didacta am ELMO-Stand

23. Februar 2018 | 15 Uhr

Künstlerische Live-Performance

Anzeige mit der 1/2 Seite ELMO-Dokumentenkamera

quer

Der preisgekrönte Buchkünstler Robert Nippoldt (u.a. Red Dot Award,

German Design Award, International Book Award) präsentiert

Ausschnitte aus seiner poetischen Amüsierschau „Ein rätselhafter

Schimmer”. Mit Live-Zeichnungen, Gassenhauern und Chansons aus

den 20er Jahren nehmen er und das Trio Größenwahn Sie mit auf eine

bild- und tongewaltige Zeitreise.

Kreativ und pfi ffig nutzt er die Dokumentenkamera für seine vor den

Augen des Zuschauers entstehenden Zeichnungen, Scherenschnitte

und weiteres grafi sches Klimbim.

Das ist verblüffend, eindrucksvoll und beweist:

Die ELMO L-12iD ist der Alleskönner.

www.elmo-germany.de


TRENDS DIGITAL

Didacta

kooperiert mit

Universität des

Saarlandes

Schutz

vor

Hackern

Neurowissenschaftliche

Erkenntnisse

besser nutzen

Die Lehrstühle Fachdidaktik

Deutsch und Fachdidaktik

Mathematik der Universität des

Saarlandes und der Didacta

Verband arbeiten künftig

im Bereich „Bildung in der

digitalen Welt“ zusammen.

Gemeinsam planen sie den Ausbau

von bedarfsorientierten

Online-Angeboten zum digitalen

Lehren und Lernen, die Entwicklung

und Publikation fachspezifischer

Materialien sowie die

Organisation von Fachveranstaltungen.

Die Leiterinnen Professor

Julia Knopf und Professor Silke

Ladel legen einen Schwerpunkt

ihrer Arbeit auf die Erforschung

digitaler Lehr- und Lernprozesse

in den Bereichen Sprachen und

MINT.

■■

www.uni-saarland.de

Viele Notebooks und Computer

besitzen eine eigene Kamera.

Um heimliche Beobachtung zu

vermeiden, sollten Kinder und

Jugendliche ihre Kamera an

ihren Geräten festkleben.

Kinder nutzen Notebooks und

wissen manchmal nicht, dass die

Geräte eine Kamera besitzen. Es

kann passieren, dass sie unbemerkt

die Webcam einschalten.

Um nicht gefilmt zu werden, ist

es hilfreich, die Kamera abzukleben.

Die Klebesticker sind in

Klassensätzen über klicksafe.de

bestellbar.

■■

www.klicksafe.de

Die gemeinnützige

Hertie-Stiftung hat den

aktuellen Stand neurowissenschaftlicher

Erkenntnisse mit

Blick auf verschiedene Themen

aus Schule und Bildung

zusammengetragen.

In der Publikation „GAP:

Gehirn-Anwendung-Praxis“, die

kostenlos online abrufbar ist,

werden vier Schwerpunktthemen

aus neurowissenschaftlicher

Sicht beleuchtet: Nutzung

digitaler Medien, Prävention und

Früherkennung von Lernstörungen,

Besonderheiten des pubertierenden

Gehirns sowie die

Auswirkungen von Schlaf und

Tagträumen auf die Gedächtnisleistung.

Mithilfe von GAP möchte

die Hertie-Stiftung dazu beitragen,

neurowissenschaftliche

Erkenntnisse besser für den

praktischen Einsatz an Schulen

nutzbar zu machen.

■■

www.ghst.de/gap

Fotos: © aeyaey, perfectlab, REDPIXEL.PL / Shutterstock.com; Sprung

24 didacta DIGITAL


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BEST PRACTICE

Grammatik lernen mit Spaß:

Der „Sprachabschneider“

Die Kombination von pädagogischem Konzept, SMART Boards

und Software an der Irena-Sendler-Schule in Hamburg

SMART TECHNOLOGIES

SMART Technologies, Pionier für SMART

Boards und ständiger Innovator seit

über 25 Jahren, führt Ihre Investition

in die Bildungstechnologie zum Erfolg.

SMART Boards sind in mehr als 2,8 Millionen

Klassenräumen in 175 Ländern

im Einsatz. Wir kombinieren pädagogische

Praxis mit innovativer Hardware

und Software, um gemeinsames Lernen

interaktiver, spannender und effektiver zu

gestalten.

Grammatik lernen am SMART Board: Übungen erhöhen Motivation und Medienkompetenz.

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Gustav-Heinemann-Ufer 72c

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T: +49 221 846166-0

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www.smarttech.de

Als trocken und schwierig

gilt die deutsche Grammatik bei

vielen Schülern und die Lehrkräfte

haben trotz aufwändiger

Vorbereitung Mühe, den Stoff

zu veranschaulichen. Melanie

Nethe, Deutschlehrerin und

Medienpädagogin an der Irena-Sendler-Schule

in Hamburg,

wollte das ändern. Sie entwickelte

auf Basis der SMART

Notebook Software ein Unterrichtskonzept,

das ihren Schülern

den Bauplan der Sprache

nahebringt: „Unser Ziel war es,

mit dem ‚Sprachabschneider‘

inklusiven, kollaborativen und

kooperativen Unterricht anzubieten.

Über didaktisch aufbereitete

mediale Methoden,

die grammatische Strukturen

spielerisch vermitteln“, sagt

Nethe.

Inspiriert durch das Kinderbuch

„Der Sprachabschneider“

entwickelte Nethe Übungen,

mit denen sich Sprache zerschneiden

und wieder zusammensetzen

lässt. Beispielsweise

funktioniert der „Konjugationsschieber“

wie ein Glücksrad und

die Schüler entdecken spielerisch,

welche Wortendungen

bei Verben die richtigen sind.

In einer anderen Übung werden

Präpositionen im Satz

po sitioniert. „Oft spielen wir um

die Wette, was zu regelrechten

Begeisterungsstürmen führt“,

erzählt Nethe. „Schwächere

Schüler erhalten viel Unterstützung

von Mitschülern, die sie

anfeuern und motivieren.“

Die Schüler beteiligen sich

aktiver am Unterricht. „Besonders

spannend fand ich, dass

sich Kinder, die zur leisen Sorte

gehören, viel besser einbringen“,

sagt Nethe. Die Schüler

erarbeiten Kurzreferate und

nutzen verschiedene Medien –

Lernverhalten und Medienkompetenz

verbessern sich.

Zu Nethes Klasse gehören

sechs Inklusionskinder. Sie

zu integrieren war nicht immer

leicht, speziell bei theoretischem

Stoff. Der „Sprachabschneider“

hat dies durch die Arbeit

in kleineren Gruppen verbessert

und wird jetzt in allen sechsten

Klassen der Schule eingesetzt.

Lesen Sie die ganze Geschichte

www.dach.smarttech.com/

Sprachabschneider

didacta DIGITAL 25


BEST PRACTICE

Die Microsoft

Lehrer-Community

Die Plattform für digital begeisterte Lehrende aus aller Welt!

Bei erfolgreich absolviertem OneNote-Kurs erhalten Sie den OneNote-Methodenkoffer zum Download.

Die Microsoft Lehrer-Community wurde

für Lehrkräfte ins Leben gerufen, die digitale

Technologien im Unterricht einsetzen. Weltweit

sind bereits 500 000 Mitglieder aus zahlreichen

Ländern dabei. Die Lehrer-Community bietet

unter anderem kostenlose Kurse und weitere

Weiterbildungsformate inklusive Zertifi kate,

zahlreiche praxiserprobte Unterrichtsideen

von Lehrenden für Lehrende und die Chance,

sich mit Kolleginnen und Kollegen weltweit

zu vernetzen. Zudem können sich Community-Mitglieder

mit Trainerinnen und Trainern

vernetzen – etwa um einen Expertenvortrag

zu organisieren, der über Skype in den Klassenraum

übertragen wird. Die Perspektiven für

den Schulalltag, die sich durch den Zusammenschluss

von engagierten Lehrkräften ergeben,

sind gigantisch: Ideen werden ausgetauscht,

Unterrichtseinheiten weiterempfohlen, neue

Techniken oder Programme kennengelernt

und wertvolle Kontakte geknüpft.

ONLINE-FORTBILDUNGEN

UND UNTERRICHTSPLÄNE

Für einen schnellen Einblick in die Möglichkeiten,

die OneNote, Microsoft Edge und

weitere Programme im Unterricht bieten, stehen

26

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auf education.microsoft.com

an und werden Sie Teil der

Lehrer-Community!

In der Lehrer-Community stehen zahlreiche Online-Kurse zur Verfügung.

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Deutschland GmbH

Walter-Gropius-Str. 5

80807 München

T: +49 89 3176-0

bildung@microsoft.com

education.microsoft.com

in der Lehrer-Community kurze Video-Tutorials

zur Verfügung. Zur Vertiefung können Kurse mit

direktem Praxisbezug durchgeführt werden –

beispielsweise über OneNote als digitales

Notizbuch. Nach dem Absolvieren des Kurses

lassen sich E-Books oder Methodenkoffer mit

zahlreichen Unterrichtseinheiten herunterladen.

Zudem erhalten Teilnehmende Zertifi kate und

Auszeichnungen – etwa als Microsoft Innovative

Educator (MIE) oder Microsoft Innovative

Educator Expert (MIEE). Neben den vielfältigen

Möglichkeiten zur eigenen Weiterbildung stehen

zahlreiche Unterrichtspläne zur Verfügung. Die

Idee dahinter: Lehrkräfte, die kreative Unterrichtsideen

entwickeln, lassen andere daran

teilhaben. Wer Mitglied in der Lehrer-Community

wird, kann hieran partizipieren und selbst

Unterrichtseinheiten veröffentlichen. Mehr Informationen

zur Lehrer-Community gibt es auf der

didacta am Microsoft-Stand in Halle 13, C111!

MITGLIEDER DER LEHRER-

COMMUNITY IM PORTRAIT

Immer mehr engagierte Lehrkräfte gestalten

die Lehrer-Community aktiv mit. Zwei von ihnen

haben in den vergangenen Monaten besonders

viele Unterrichtsideen veröffentlicht, Kurse mitgestaltet

und Kolleginnen und Kollegen begeistert.

Stefan Pietrusky: „Die Lehrer-Community

ist für mich die Anlaufstelle für kreative

Unterrichts ideen.“ Stefan Pietrusky ist studierter

Biologie- und Chemielehrer und promoviert

derzeit über die Förderung des selbstregulierten

Lernens durch das Lernen mit digitalen

Medien. Darüber hinaus gründete er

das E-Learning-Portal „Learning Level Up“,

das interaktive Lerninhalte entwickelt. Auf

der Lehrer-Community stellte der ausgezeichnete

Microsoft Innovative Educator Expert

(MIEE) bereits mehr als 70 Unterrichtsideen

zur Verfügung.

aka.ms/pietrusky

Stefan Malter: „Die Lehrer-Community ist

für mich mehr als nur eine Website: Solche

Plattformen können uns Dozenten und Lehrkräfte

immer wieder aufs Neue inspirieren.

Schließlich gilt das Motto ‚Lebenslanges Lernen‘

auch für uns selbst!“ Stefan Malter ist

Medientrainer und Diplom-Journalist. Der One-

Note-Experte ist ausgezeichnet als MIEE und

Microsoft Most Valuable Professional (MVP)

und außerdem Autor des Praxis-Handbuchs

„OneNote für Lehrer“. Auf der Lehrer-Community

veröffentlichte er den beliebten Kurs

„Sketchnotes mit OneNote“.

aka.ms/sketchnotes

didacta DIGITAL 27


BEST PRACTICE

Digitales Lernen?

schoolTab!

Kreidezeit ade! Bewährte Lehrmethoden mit digitalen Lernmitteln erfolgreich erweitern.

schoolTab – die modulare Lösung für einen unkomplizierten Weg zum modernen Unterricht.

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen

voran, unsere Kinder wachsen in einer Welt

mit Smartphones, Tablets, „Siri“ und „Alexa“ auf –

doch viele Schulen hängen dieser Entwicklung hinterher

und lehren mit Mitteln des 20. Jahrhunderts.

Sollten wir nicht alle Schülerinnen und Schüler in

Deutschland optimal auf das 21. Jahrhundert vorbereiten

und digitale Medien im Schulalltag fördern?

Mathias Harms, Geschäftsführer der Gesellschaft

für digitale Bildung: „Eins ist sicher, nur

die ‚nackte Hardware‘ bereitzustellen und eine

Klasse mit der passenden Anzahl an Tablets

auszustatten, führt nicht zum Erfolg. Genau

daher rühren Skepsis und Ängste. Jedoch wird

digitale Bildung Lehrende und Lernende bereichern,

wenn individuell auf die Gegebenheiten

der Einrichtung eingegangen wird. Der Anfang

erscheint für Schulen wie eine Mammutaufgabe

und der Mehraufwand ist schwer einzuschätzen.

Dabei gibt es für jede Einrichtung die einfache,

skalierbare Lösung.“

28

didacta DIGITAL


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Digitales Lernen macht Spaß! Die Schülerinnen der

Liebfrauenschule Vechta im MINT-Unterricht.

SCHOOLTAB – DIE BESTE STARTHILFE!

schoolTab ist ein unkomplizierter und modularer

Ansatz zum Einstieg in die digitale Bildung.

Alle Lösungen sind so einfach und verständlich

wie möglich konzipiert – egal ob Hardware,

skalierbare IT-Infrastruktur, Schulungsangebote,

problemloses WLAN, Reparatur-Service,

Logistiklösungen oder Rundum-sorglos-Versicherungsschutz.

Mit schoolTab hat die GfdB

bereits für mehr als 500 Schulen den Weg zur

Umsetzung digitaler Bildung freigemacht und

ein individuell abgestimmtes schoolTab-Paket

gefunden.

MIT SCHOOLTAB DIGITAL

DURCH GESTARTET:

Drei Schulen, drei Standorte, drei Ausgangssituationen

erfordern unterschiedliche school-

Tab-Lösungen!

Für die IGS Seelze begann dieses Jahr alles

mit Tablet-Ausstattungen für fünf Klassen. Jetzt

können die Schülerinnen und Schüler an ihrem

individuellen Wissensstand abgeholt werden und

mit verständlichen Visualisierungen sogar Spaß

an komplizierten, unattraktiveren Themen haben.

Und dank aktiver Fernsteuerung der Geräte durch

die Lehrkräfte üben die Kinder den respektvollen

Umgang mit digitalen Medien.

Die katholische Mädchenschule Liebfrauenschule

Vechta setzt seit Ende 2016 auf digitale

Bildung und hat drei Klassen mit elternfi nanzierten

Tablets ausgestattet. Durch die digitale Förderung

können die Mädchen vor allem auch in

MINT-Fächern unterstützt

und begeistert

werden.

Bei den führenden

Schulen in

Deutschland mit

digitaler Bildung

darf die OBS Gehrden

nicht un genannt

bleiben. Hier verfügt

jeder Schüler über

ein iPad und die

Lehrkräfte schätzen

die Eins-zu-eins-

Situation. Damit

sind auch große

Projekte wie zum

Beispiel Echtzeit-

Sprach unterricht

mit aus ländischen

Partnerschulen ohne

großen Aufwand

realisierbar.

GESELLSCHAFT FÜR

DIGITALE BILDUNG

Als systemunabhängiger Lösungsanbieter

setzt sich die Gesellschaft

für digitale Bildung (GfdB) für die

Digitalisierung von Bildungseinrichtungen,

öffentlichen und privaten

Unternehmen sowie für die

öffentliche Verwaltung ein. Ziel ist

es, die Lehrenden mit individuellen

Fortbildungsangeboten weiterzubilden

und die Lernenden für ihre

schulische und berufl iche Zukunft

auszubilden.

KONTAKT

Gesellschaft für digitale Bildung

Hamburg – Hannover – Berlin

T: +49 40 7344861300

hallo@schooltab.de

www.schooltab.de

Sie wollen Schülerinnen und Schüler oder

Lehrkräfte kennenlernen, die bereits den Einstieg

ins digitale Lernen vollzogen haben? Oder haben

Fragen zur Realisierung an Ihrer Einrichtung?

Besuchen Sie uns auf der didacta in Hannover

am 20. bis 24. Februar 2018! Sie fi nden un seren

Stand A26 in der Halle 13.

didacta DIGITAL 29


BEST PRACTICE

Support-Ende: Jetzt zu

Offi ce 365 wechseln

Lesen Sie hier: Vorteile des cloudbasierten Offi ce-Pakets für Bildungsinstitute und Lehrende.

Microsoft 365 bietet zahlreiche Vorteile für Bildungseinrichtungen.

Der Support für Microsoft Offi ce 2007

wurde im Oktober eingestellt. Bildungsinstitute

und Lehrende, die das mittlerweile über

zehn Jahre alte Paket noch nutzen, sollten also

dringend auf eine neue Version umsteigen –

und der Umstieg lohnt sich: Das aktuelle Offi ce

365 ist nicht nur sicherer, sondern bietet auch

viele weitere Vorteile.

OFFICE 2007:

SICHERHEITSRISIKEN BEDENKEN

Aufgrund des eingestellten Supports werden

keine weiteren Updates für Offi ce 2007

veröffentlicht. Das bedeutet: Anwendungen

und Funktionen in Microsoft Outlook oder

Microsoft Excel werden nicht mehr aktualisiert

und es werden keine Sicherheitsupdates

mehr erfolgen. Kurz: Der Wechsel auf eine

aktuelle Offi ce-Version ist dringend anzuraten.

Die Folgen der Support-Einstellung für Offi ce

2007 sind keine weiteren Sicherheitsupdates,

keine Microsoft-Unterstützung und Inkompatibilität

mit Exchange 2016 und Exchange Online.

DER WECHSEL ZUR

MODERNEN CLOUD LÖSUNG

Schulen und Bildungsinstitute, die noch auf

Offi ce 2007 setzen, sollten auf ein modernes

30

didacta DIGITAL


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MICROSOFT

DEUTSCHLAND

GMBH

Die Microsoft Deutschland

GmbH ist neben der Firmenzentrale

in München

bundesweit mit sechs Regionalbüros

vertreten und

beschäftigt rund 2700 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Im Verbund mit circa

31 500 Partnerunternehmen

betreut sie Firmen und

In stitutionen aller Branchen

und Größen. Gemeinsam

mit kompetenten Partnern

aus Politik, Wirtschaft und

Wissenschaft engagiert

sich das Unternehmen bei

zahlreichen Initiativen und

Projekten.

Support-Ende bei Office 2007: Jetzt auf Office 365 umsteigen!

Offi ce-Paket umsteigen. Perfekt geeignet sind

dafür aktuelle Cloudlösungen: Statt ein einmalig

erworbenes Software-Paket zu kaufen und

auf dem lokalen System zu installieren, sind

cloudbasierte Produkte von überall aus über

das Internet zugänglich und fl exibel einsetzbar.

Dadurch gewinnen Lehrende und Lernende ein

hohes Maß an Flexibilität, können mobil auf

Daten zugreifen und an Dokumenten arbeiten.

MICROSOFT 365: WINDOWS 10

UND OFFICE 365 ALS

POWER-BUNDLE

Bildungseinrichtungen, die auf eine sichere

und leistungsstarke Software umsteigen möchten,

sollten einen Blick auf Microsoft 365

werfen: Das Paket bündelt Offi ce 365 und

Windows 10 in einer leistungsfähigen Enterprise-Edition.

Neben den Vorteilen hochmoderner

und sicherer Software lässt sich mit Microsoft

365 der schulinterne Administrationsaufwand

erheblich reduzieren. Windows 10 lässt sich

unter anderem mit Domänenanforderungen und

Gruppenrichtlinien perfekt an die Anforderungen

von Bildungseinrichtungen anpassen und bietet

hochentwickelte Sicherheitsfunktionen. Offi ce

365 enthält alle bewährten

Anwendungen wie Word,

Outlook, OneNote, PowerPoint

und Excel – und

das langfristig in der aktuellen

Version und inklusive

Sicherheitsupdates.

OFFICE 365 FÜR

BILDUNGS INSTITUTIONEN

Natürlich können Bildungsinstitutionen auch

nur Offi ce 365 über den FWU-Rahmenvertrag

kostengünstig nutzen. Dank des nutzerbasierten

Lizensierungs-Modells werden statt einem

einmaligen Kaufpreis kostengünstige monatliche

oder jährliche Gebühren pro Nutzer fällig.

Updates müssen nicht nachgekauft werden und

alle Anwendungen sind stets automatisch auf

dem neuesten Stand. Selbstverständlich wird

auch das cloudbasierte Offi ce-Paket lokal installiert,

sodass Nutzer auch offl ine wie gewohnt

zum Beispiel mit Microsoft Offi ce arbeiten können.

Sie haben Fragen? Dann lassen Sie sich

auf der didacta am Microsoft-Stand in Halle

13, C111 persönlich beraten!

KONTAKT

Microsoft Deutschland

GmbH

Walter-Gropius-Str. 5

80807 München

T: +49 89 3176-0

bildung@microsoft.com

education.microsoft.com

didacta DIGITAL 31


HANNOVER

20. BIS 24. FEBRUAR 2018

FORUM DIDACTA DIGITAL

Die Bildungsfachmesse didacta bietet

mit rund 700 Ausstellern und zahlreichen

Seminaren ein breites Angebot

für Bildungsinteressierte – von

der frühkindlichen Erziehung über die

schulische Bildung bis hin zu beruflicher

Fort- und Weiterbildung. Im

Rahmenprogramm finden mehr als

1000 Veranstaltungen statt. Die Besucher

können zwischen Vorträgen,

Podiumsdiskussionen, Workshops und

Seminaren wählen.

Praxisorientierte Lösungen und

Impulse rund um das Lehren und

Lernen mit digitalen Medien erhalten

Besucher auf dem neuen Forum

didacta DIGITAL“ in Halle 13. Lehrkräfte,

Schulleiter, Schüler und führende

Vertreter von Kommunen

stellen ihre Erfahrungen mit digitalen

Bildungsangeboten vor, die in der

schulischen Praxis und im Unterricht

Anwendung finden.

VERANSTALTUNGEN

Zu den Kernthemen des Programms

zählen IT-Integration und IT-Infrastruktur,

Datenschutz, rechtskonforme

Nutzung digitaler Medien, Qualifizierung

und Schulentwicklung sowie

Cloud-Lösungen.

Von Dienstag bis Freitag finden jeweils

um 13 Uhr Podiumsgespräche und

am Samstag ganztägig Workshops für

Lernende, Erziehungsberechtige und

Lehrpersonen statt.

www.didacta-hannover.de


Täglich 20.02. bis 24.02.2018

Sonderfläche eLearningSUMMIT@

didacta2018, Halle 13, Stand C49

■ E-LEARNING

In Zusammenarbeit mit der didacta

veranstaltet das Fachmagazin

eLearning Journal die Sonderfläche

„ e LearningSUMMIT@didacta2018“

und präsentiert offiziell die Studienergebnisse

der eLearning Benchmarking

Studie 2018 „eLearning &

Weiterbildung“.


23.02.2018, 14 – 14:45 Uhr

Forum didacta aktuell, Halle 12, D14

■ Fake News und Demokratieverständnis:

Bildungspolitische

Herausforderungen

Wie beeinflussen Fake News Kinder

und Jugendliche? Welchen Aufklärungsauftrag

hat hier die Schule, welche

besondere Verantwortung tragen

Journalisten? Welche anderen Möglichkeiten

zur Sensibilisierung von Kindern

und Jugendlichen gibt es? Darüber diskutieren

Lehrer und Schüler mit Volker

Siefert, freier Reporter und Redakteur

beim Hessischen Rundfunk.

Moderation: Stefany Krath,

bildungsklick.de


OLDENBURG

08.03.2018 UND 09.03.2018

MOBILE.SCHULE,

TAGUNG MOBILES LERNEN

MIT TABLETS UND CO.

Fachtagung mit Vorlesungen und Workshops

zum Thema Vernetzung in Schulen.

www.mobile.schule

IMPRESSUM

Herausgeber:

Chefredaktion:

32 didacta DIGITAL

Didacta Ausstellungs- und

Verlags gesellschaft mbH

Rheinstraße 94

64295 Darmstadt

Prof. Dr. mult.

Wassilios E. Fthenakis

( verantwortlich)

wassilios@ fthenakis.de

Verlag und AVR Agentur für Werbung

Redaktions- und Produktion GmbH

anschrift: Weltenburger Straße 4

81677 München

Tel.: +49 89 419694-43

Fax: +49 89 4705364

didacta-digital@avr-verlag.de

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www.avr-werbeagentur.de

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Bildungsredaktion: Silvia Schumacher

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Thorsten Timmerarens

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und Gerichtsstand ist München. Nachdruck

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gestattet. Für unaufgefordert eingesandtes Redaktionsmaterial

übernimmt der Verlag keine Haftung.

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DASS BEIDES HAND IN HAND GEHT, DAFÜR MACHEN WIR UNS STARK.

Wir leben Bildung. Wir stellen uns aktuellen Fragen, knüpfen ein starkes Netzwerk

für die Bildung und eröffnen ihr Perspektiven. Mit der Bildungs messe

didacta fördern wir den Dialog. Mit unseren Online­ und Printmedien bieten

wir Nutzern großen Mehrwert. Informieren Sie sich über unser Angebot.

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Mehr Freude an den

Naturwissenschaften …

DIDACTA Messe Hannover 2018

WEST 1

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Stand

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Stand

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