Polizei News2_2019_Screen

fsggoed

KLUBMAGAZIN

INHALT

Impressum 2

Editorial 3

Handlungweisen 4,5

VfGH-Urteil sorgt für Frustration 6

Mitwirkung der PV bei Cobra/DSE

Auswahlverfahren 6

Empfehlungen des BM.I für Akteneinsicht in PAD 7

Zwischenruf 7

Oberst Christian Voggenberger, Leiter des

LKA Salzburg 8,9

D e r p e r s ö n l i c h e F e i e r - b z w. U r l a u b s t a g 1 0

Abertausende Folder,“Gemeinsam Sicher“

vernichtet 10

FSG fordert Lösungen für Versorgungsproblematiken 11

Ist es den jeweiligen Ministern wirklich egal-

Mindestbesetzung im Regeldienst 12

Rekrutierung, ein teurer Spaß! Interessante Zahlen

aus dem BMI 13

Neuer Fahrtechnikinstruktor 14,15

Im (Trial) Himmel angekommen 16

Auch Polizisten haben Hobbys 18,19

Crocodile Ed -30 Jahre Schwimmsport - ich gehe in

Schwimmpension 20,21

WINGS FOR LIFE WORLD RUN - ein großartiges

Ereignis 22

Spendenübergabe durch die PI Oberndorf 24

CI Kurt Walker verabschiedete sich in den

Ruhestand 25

JUST4FUN, Polizei Triathlon 2019 in Hintersee 26,27

Radtour nach Venzone 28,29

Tennis-Doppel-Meisterschaft der Polizei Tennengau 30

Einwilligungserklärung gem. DSGVO 31

Klubangebote 32,33

Ausgezeichnete Amtshandlungen 34-37

Dienstjubiläen, Geburtstage usw. 40,41

Wir gedenken unseren Toten 42

02

Ausgabe

2019

Impressum:

Klubmagazin der Exekutive

2/2019, GZ

06Z036629M - Medieninhaber

und Herausgeber Klub

der Exekutive - Polizei News,

Alpenstraße 90, 5020 Salzburg.

Redaktion: Vorsitzender

Walter Deisenberger, Tel.

05913350 1900. Ständige

Mitarbeiter: Alle Personalvertreter

der FSG im LPD-

Bereich. Gestaltung Satz

und Layout: Klub der Exekutive

- Polizei News - Fotos:

Polizei News und LPD Salzburg.

Hersteller: Fa Aumayer,

Druck und Verlag, Gewerbegebiet

Nord 3, A-5222 Munderfing,

Telefon 07744 20080,

Fax DW 13, Email: offi ce@

aumayer.co.at. Die Meinung

der Verfasser der Artikel

muss nicht mit jener des Herausgebers

übereinstimmen.

Nachdruck auch auszugsweise

nur mit schriftlicher

Genehmigung der Redaktion

gestattet. Blattlinie: Klubmagazin

mit innerbetrieblichen,

tagespolitischen und gewerkschaftlichen

Informationen.

2 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

EDITORIAL

Walter Deisenberger

Zack Zack Zack

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Manche glauben, es wäre so einfach!

Mehr Personal für alle Polizeidienststellen,

bessere Bezahlung

für Polizistinnen und Polizisten und

Karrierechancen für die jungen Kolleginnen

und Kollegen! Und das nach dem Vorbild

des Ibiza-Videos: Zack, Zack, Zack!

Einfach köstlich, wie unser Kollege Joe Gallhammer

das in seiner Karikatur auf der Titelseite bildlich

darstellt.

Doch wie schaut es in Wirklichkeit aus?

Auch wenn es viele, ohne es halten zu können,

versprechen: Zack, Zack, Zack geht meist gar

nichts!

Politiker verharmlosen nun schon über Jahre, unter

tatkräftiger Mithilfe von willfährigen Polizeikarrieristen,

die prekäre Personalsituation. Sie gaukeln

der Sicherheit suchenden Bevölkerung vor, mit

dem jeweils vorhandenen oder für die nächsten

Jahre geplanten Personal alles gut im Griff zu

haben. Die täglich erlebte Realität auf den Polizeidienststellen

zeigt schonungslos ein anderes Bild

und gefährdet die Gesundheit und Sicherheit der

Kolleginnen und Kollegen.

Überstunden bzw. generell Mehrdienstleistungen

machen einen relativ großen Teil des von

Polizistinnen und Polizisten erzielbaren

Einkommens aus. Eine längere Erkrankung kann

sich schnell zur fi nanziellen Bedrohung auswach-

sen. Die Forderung der Erhöhung des Grundgehaltes

muss, vor allem in Zeiten von Sparerlässen,

zukünftig Priorität genießen.

Das derzeitige Ausbildungssystem lähmt die Karrierechancen

unserer Kolleginnen und Kollegen –

eine Modernisierung und Änderung des veralteten

Systems ist unumgänglich.

Man braucht als Personal- und Interessensvertreter

zur Umsetzung von Forderungen einen langen

Atem. Wir von der FSG haben ihn. Unser Ziel ist

es, mit großer Konsequenz bessere Lebens- und

Arbeitsbedingungen für alle Polizistinnen und Polizisten

zu schaffen – mit lauwarmen Ausreden und

Hinhaltetaktik geben wir uns auch in Zukunft nicht

zufrieden.

In jeder Ausgabe der Polizeinews berichten über

unsere Bemühungen, von Fortschritten aber auch

Rückschlägen. Das gesamte Redaktionsteam ist

bestrebt, dem Leser - leider oftmals auch ernste

oder „trockene“ Themen - auf unterhaltsame Weise

näher zu bringen und trotzdem die notwendige

Information zu bieten. Große Freude macht uns

euer positives Feedback! Es bestärkt uns diesen

Weg weiter zu gehen. Wir bedanken uns bei allen

Leserinnen und Lesern, die uns seit Jahren auf

diesem Weg begleiten.

Die gesamte Redaktion wünscht eine informative

und unterhaltsame Lesezeit!

Walter Deisenberger

Titelbild: PN

Im Bild: Karikatur von Joe Gallhammer

August 2019

Klub der Exekutive

3


KLUBMAGAZIN

Handlungsweisen

Um Prozesse in verschiedensten Bereichen abzuarbeiten, bedienen sich die handelnden Personen

verschiedenster Handlungsweisen. Vertrauliche Gespräche, offener Dialog, streng nach Vorschrift,

am Rande der Legalität nur einige Beispiele, wie man Inhalte behandeln und wie man an sein Ziel

kommen kann. Der Weg ist das Ziel - ist das wirklich immer nachvollziehbar?

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Es ist gut, dass wir im täglichen

Leben bei der Bewältigung vieler

Herausforderungen, sei es privat oder

beruflich, Handlungsspielraum haben.

Wer will schon in ein Korsett gepresst und nur

eingeschränkt handlungsfähig sein? Ich bin sicher,

niemand! Trotzdem geht es ohne Spielregeln

nicht. Für uns als PersonalvertreterInnen und

GewerkschaftsfunktionärInnen gibt es einen

ganz klaren gesetzlichen Auftrag, nachzulesen

im Bundes-Personalvertretungs-Gesetz (PVG).

Ganz genau sind im § 2 dieses Gesetzes die

Aufgaben der Personalvertretung definiert. Wir,

die FSG/Klub der Exekutive, fühlen uns diesem

Auftrag verpflichtet und kommen diesem Auftrag

auch nach. Wir sind nicht dem Dienstgeber

verpflichtet NEIN! Wir sind dazu berufen, EURE

beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen

und gesundheitlichen Interessen zu wahren

und zu fördern. Wir treten dafür ein, dass die

zugunsten der Bediensteten geltenden Gesetze,

Verordnungen, Dienstanweisungen, Erlässe

und Verfügungen eingehalten und durchgeführt

werden. Wir bieten dem Dienstgeber die Stirn!

Darüber hinaus bringen wir uns mit Anträgen

und Forderungen ein, deren Inhalte sich aus den

täglichen dienstlichen Erfahrungen ergeben. Es

geht um ausreichend personelle Ressourcen, um

den Ausgleich zwischen Belastung und Erholung,

um die Inanspruchnahme gewerkschaftlicher

Errungenschaften, die Schutzausrüstung, die

technische Ausstattung, euer unmittelbares

Arbeitsumfeld, um den Respekt gegenüber eurer

Person, die Wertschätzung eurer Leistungen, um

Gerechtigkeit bei Planstellenbesetzungen und bei

Versetzungen. Nicht alles kann in eurem Sinne

erreicht werden, aber Kompetenz in der Sache

und Hartnäckigkeit bei den Gesprächen und

Verhandlungen mit dem Dienstgeber führen auch

zu Erfolgen. Der Dienstgeber schenkt einem nichts

alles muss hart erkämpft werden. Zu den Erfolgen

der jüngsten Vergangenheit zählen sicherlich

die Erhöhung der Kursplätze für den GAL/E 2a

2029/20 von 576 auf 619, die Schaffung von

Ausbildungsplanstellen, die Anerkennung akuter

psychischer Belastungsreaktionen als Dienstunfall

und die Fortzahlung der Nebengebühren, die

Verbesserungen bei den Leistungen nach

Dienstunfällen (§ 23a-d GehG, früher WHG/

Wache-Bediensteten-Hilfeleistungsgesetz)

und die Erhöhung des Anfangsgehalts für

PolizeischülerInnen.

4 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Es ist unser Prinzip, Probleme nicht zu schaffen

oder erst entstehen zu lassen, sondern

vorausschauend für effiziente Lösungen zu

sorgen. So hat die FSG/Klub der Exekutive schon

lange vor den schrecklichen Ereignissen von

Annaberg, Brüssel und Paris die Beschaffung

modernster ballistischer Schutzwesten gefordert.

So hat die FSG/Klub der Exekutive schon

lange vor den Herausforderungen der ersten

Flüchtlingswelle 2015 eine Personaloffensive

eingefordert, allein die Altersstruktur in der

Exekutive und die daraus resultierende

Pensionierungswelle haben für sich gesprochen!

Nach und nach hat der Dienstgeber den

Forderungen entsprochen und sich dann selbst als

Umsetzer feiern lassen.

Andere gehen an die Sache anders heran.

Sie bedienen sich des Hegel´schen Prinzips

(Hegel, deutscher Philosoph) und sind auch

noch stolz darauf. „Mir tut nichts leid“, so der

abberufene BM in einem Interview mit der Krone

(15.7.2019). Ich habe mich kundig gemacht,

dieses dialektische Prinzip bedeutet in einfachen

Worten: „SCHAFFEN Sie ein Problem. Benennen

Sie es. Beheben Sie es“. Was soll man von

jemandem halten, der Probleme erst schafft,

die Bevölkerung und die Kollegenschaft damit

beunruhigt und dann populistisch Lösungen

anbietet? Also, mir ist unser Prinzip lieber! Durch

diese Handlungsweise erscheinen natürlich auch

die groß angekündigten Verbesserungen für die

Polizistinnen und Polizisten (z.B eigenes EDG/

Exekutivdienstgesetz) in einem ganz anderen

Licht. Täglich frage ich mich, wo all die lautstark

angekündigten Wohltaten für euch geblieben sind.

Das größte Budget der 2. Republik für das BMI

hat sich scheinbar in Luft aufgelöst, oder ist die

Erklärung viel einfacher? Ja! Millionen von Euro

wurden förmlich verschleudert, einige Beispiele:

Rekrutierungs- und Werbemaßnahmen, die

in keinem Verhältnis zum Erfolg standen,

Einschaltungen in fragwürdigen Medien, eine

Übung an der Grenze, das Projekt Berittene

Polizei, die Schaffung von Expertenplanstellen für

politische Günstlinge usw. und so fort.

Eine besonders im BMI mit Penetranz betriebene

Handlungsweise darf keinesfalls unerwähnt

bleiben. Die Demonstration parteipolitischer

Macht. Rissen einmal auf Beamtenebene

alle Stricke, wusste man jedenfalls das

jeweilige Politbüro (= Kabinett) hinter sich.

Wer nun glaubte, dass mit Einsetzung einer

Expertenregierung diesen bösen Spielen ein

Ende bereit worden wäre, muss leider enttäuscht

werden. Auch jetzt wird nicht zurückgeschreckt,

hinter den Kulissen zu agieren und Macht zu

demonstrieren. Wir, die FSG/Klub der Exekutive,

erteilen dem eine klare Absage, wir stehen für

Fairness und Gerechtigkeit!

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!

Tage der Entscheidung liegen vor uns.

Wägen wir Inhalte und Verhaltensweisen ab,

beobachten wir genau den Unterschied zwischen

Versprechungen und Umsetzung. Schauen wir

ganz genau darauf, wer seinen Aufgaben als

Personalvertreter nachkommt. Schauen wir ganz

genau darauf, wer auf Seiten des Dienstgebers

steht und ihm sogar offensiv die Stange hält. Wir,

die FSG/Klub der Exekutive, stehen auf deiner

Seite, wir leben Personalvertretung, wir können

Personalvertretung!

Mit kollegialen und gewerkschaftlichen Grüßen,

Hermann Greylinger,

Vorsitzender der FSG/Bundespolizei

Vors.-Stv. Zentralausschuss und Polizeigewerkschaft

August 2019

Klub der Exekutive

5


Foto: PN Im Bild: FSG-Polizeigewerkschafter Hermann Greylinger

spricht den Kolleginnen und Kollegen aus der Seele!

Beschimpfung „Bastard“ -

VfGH-Urteil sorgt für Frustration

und Enttäuschung in den Reihen

der Exekutive

Für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen

(FSG) in der Polizeigewerkschaft ist das Urteil

des VfGH, wonach die Polizistinnen und Polizisten als

„Bastarde“ bezeichnet werden dürfen, nicht nachvollziehbar

und nicht akzeptabel. Auch die Begründung, wonach

die in dieser Form geäußerte Kritik„ durch die Meinungsfreiheit

gedeckt“ sei, stößt auf Unverständnis.

Hermann Greylinger, Vorsitzender der FSG in der Polizeigewerkschaft

dazu:

„Unsere Kolleginnen und Kollegen halten für die Aufrechterhaltung

des Rechtsstaates täglich ihren Kopf hin. Sie sind täglich

mit Beleidigungen und vermehrt mit körperlichen Attacken gegen

sie konfrontiert. Es wäre nur angemessen gewesen, ihnen

durch die Justiz Rückhalt zu geben. Das Gegenteil ist durch

dieses Urteil erreicht worden. Statt eines Standpunktes für Respekt

und Wertschätzung gegenüber der Polizei wird seitens

des VfGH ein Signal gesendet, dass diese Beleidigungen von

Polizistinnen und Polizisten ja nur ‚primär auf das angespannte

Verhältnis zwischen manchen Fußballfans und der Polizei hinweisen‘,

somit ja harmlos sind.“

„Friedliches Zusammenleben beginnt mit der Abrüstung der

Worte. Man darf sich ob solcher Urteile nicht wundern, wenn

dann auch die Gewaltbereitschaft gegenüber Organen des

öffentlichen Sicherheitsdienstes steigt und Respekt und Wertschätzung

sinken.

Gerade das Vertrauen der Polizei in die Justiz ist wichtig und

darf nicht in Gefahr geraten. Die Reaktion aus der Kollegenschaft

ist dementsprechend. „Frustration und Enttäuschung

schlagen durch, die Kolleginnen und Kollegen machen ihren

Unmut lautstark kund“, so Hermann Greylinger in einer österreichweiten

Presseaussendung abschließend.

PN

6

Bastard

Foto: PN

Mitwirkung der PV bei Cobra/

DSE Auswahlverfahren muss

gewähleistet sein

FA Salzburg zeigt auf, das BM.I reagiert

Ein Auswahlverfahren für die Ausbildung von sprengstoffkundigen

Organen (SKO) für das Bundesland Salzburg hat im

Frühjahr 2019, exemplarisch für ganz Österreich, vermeidbare

Schwachstellen aufgezeigt. Betrachtete man dieses

gesamte Auswahlverfahren im Hinblick auf die gesetzlich verankerte

Mitwirkung der Personalvertretung auf FA- und in weiterer Folge auf

ZA-Ebene, war festzustellen, dass alleine der Zeitfaktor und die einzuhaltenden

Fristen eine ausreichende Einbindung der Personalvertretung

nach § 9/1 lit.d. des Personalvertretungsgesetzes verhinderte.

Der Umstand, dass der zugrundeliegende Erlass des BM.I mit 10.

November 2018 festlegte, dass die einzelnen LPD eine I-Suche für

SKO durchführen sollten, wobei der persönliche Eignungstest für die

Interessenten (beim psychologischen Dienst) bereits Ende Jänner

2019 sowie die Nennung der Kandidaten dafür bereits Mitte Dezember

2018 erfolgen sollte, lässt erahnen, wie schnell das Verfahren

„durchgepeitscht“ wurde und Anregungen der Personalvertretung ins

„Leere“ gingen, bzw. diese schnell vor vollendete Tatsachen gestellt

wurde.

Für den FA Salzburg nicht akzeptabel. Im Wege des ZA wurde das

BM.I aufgefordert den Zeitbedarf des Personalvertretungsverfahrens

in Zukunft ausreichend vorzusehen und im Zeitablauf zu berücksichtigen.

Dies wurde vom BM.I bzw. seitens der Cobra/DSE dem ZA in

einer Anfragebeantwortung vom 16. Juni 2019 zugesagt.

Wir werden genau darauf achten!

PN-Deis

Im Internet: http


Es war einmal .…, aber nicht für jeden

gehen Märchen gut aus!

Foto: PN

Empfehlung des BM.I für

Akteneinsicht in PAD -

FSG forderte einfachere Handhabung

BMI nimmt die Anregung auf!

Im Erlass des BM.I betreffend „Akteneinsicht in PAD“ wird auf Seite 2,

Punkt „empfohlenen Vorgangsweise“ 3. Absatz angeführt, dass

„vor allem der Grund der Einsichtnahme in einen fremden Akt zum Selbstschutz

dokumentiert wird (z.b. durch neue Notiz im Akt ………)“

Dazu wurde seitens der FSG angeregt: Wenn das BM.I Empfehlungen ausspricht,

sollten diese auch einfach umzusetzen sein.

Das Anlegen einer Notiz zum Zwecke der Dokumentation der Einsichtnahme

ist nur bei OZ der eigenen Organisationseinheit (Stammdienststelle) möglich.

Vielfach muss aber in Akte fremder Organisationseinheiten des „Findenkreises“

Einsicht genommen werden. Da hier aber kein Schreibrecht besteht,

müsste zur Dokumentation eine eigene OZ angelegt werden, um eine Notiz

einfügen zu können.

Dies bedeutet einen unverhältnismäßigen Mehraufwand, der durch eine technische

Lösung beseitigt werden könnte.

Dafür müsste lediglich für alle Akte (auch jene fremder Dienststellen), in

welche Einsicht genommen werden kann, das Anlegen einer Notiz technisch

möglich gemacht werden.

Die schnelle Reaktion des BM.I:

Die Forderung wurde geprüft und die Möglichkeit, bei der Akteneinsicht eine

entsprechende Notiz auch in Fremdakten in einfacher Form durchführen zu

können, wird in die Spezifi kation von PAD für 2020 aufgenommen.

://www.fsg4u.at

PN-Deis

Es war einmal eine Staatssekretärin im Innenministerium,

die gerne Polizeiinspektionen

besuchte, mit den Polizistinnen und Polizisten

über den Dienst, Probleme und Unzulänglichkeiten

plauderte. Natürlich wurde über mögliche Hilfe

der Besucherin bei der Problemlösung gesprochen.

Nicht selten wurden anschließend schöne Bilder von

der Besucherin gemeinsam mit zufriedenen und glücklich

wirkenden Polizisten geschossen und fl ugs in den

neuen Medien verbreitet. Schöne Bilder „kommen

immer gut“! Besonders in der heißen Phase des EU-

Vorzugsstimmenwahlkampfes, welchen die damalige

Staatssekretärin, als europäische Zukunftshoffnung

ihrer Partei, führte. Sehr erfolgreich, wie sich später herausstellen

sollte.

Doch was wurde aus den Problemen die von Kolleginnen

und Kollegen geschildert wurden und von der

damaligen Staatssekretärin zum Zwecke der Lösungssuche

zumindest notiert bzw. sinnbildlich ins BMI „mitgenommen“

worden sind?

Wurden sie gelöst? Der Zwischenrufer weiß es natürlich

nicht und will sich auch kein umfassendes Urteil

anmaßen!

Aber schauen wir uns ein kleines Beispiel an:

Die Reinigungsproblematik auf den Dienststellen wurde

der Staatssekretärin nähergebracht. Einsparungsmaßnahmen

bei Reinigungskräften führen seit Jahren zu

regelrechter Verdreckung!

Kurz gefasst ergibt sich in Stichwörtern folgender

Ablauf:

Angenehmer Smalltalk, Problem geschildert, Problem

von der Besucherin erkannt, Problem zur Lösung „mitgenommen“,

Fototermin mit strahlendem Lächeln,

freundliche Verabschiedung, bis heute nix mehr gehört,

Problem weiter ungelöst!

Ein unverbesserlicher Optimist und Märchenliebhaber

würde noch immer auf ein gutes Ende und eine von

Brüssel entsendete Heerschar fröhlicher Putztruppen

für die Polizeidienststellen hoffen. Oder sich freuen,

dass zumindest der EU-Traum der Besucherin in märchenhafter

Weise in Erfüllung gegangen ist.

Realisten bleibt nur die Enttäuschung, Kenntnisnahme

und - aus Gründen der Höfl ichkeit - die Übersendung

von besten Wünschen an die Staatssekretärin a.D. für

die politische Zukunft auf europäischer Ebene.

7


KLUBMAGAZIN

Foto: Markus Tschepp, Kronenzeitung Im Bild: Oberst Christian Voggenberger

Oberst Christian Voggenberger,

Leiter des LKA Salzburg

Am 1. Juli 2019 wurde die wichtige

Stelle des Leiters des Landeskriminalamtes

Salzburg mit Oberst

Christian Voggenberger neu

besetzt. Seit 1986 Polizist, ab 1992 als äußerst

erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter

Kriminalist tätig, war Voggenberger ab der

Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie

im Jahr 2005 mit leitenden Funktionen

und - über die letzten Monate auch mit der

interimistischen Führung - des Landeskriminalamtes

beauftragt.

Trotz seines unbestrittenen „Zuges zum Tor“,

das heißt zum berufl ichen Aufstieg“, ist er

immer ein beliebter Kollege und allseits geachteter

Vorgesetzter und Leitender Beamter

geblieben. Deshalb teilen nun praktisch alle

seiner Kolleginnen und Kollegen mit ihm die

Freude über seine endgültige Bestellung.

Diese war, trotz bereits abgeschlossenem

und für ihn äußerst positivem Bewerbungsverfahren,

aus allgemein unbegreifl ichen

Gründen kurzfristig nochmals in Frage gestellt

worden.

Die Kollegenschaft, Personalvertretung, aber

auch die größte Tageszeitung des Landes,

die „Krone“, reagierte mit großem Unverständnis

und deutlichem Missmut über Irritationen

in letzter Minute. Mit Erfolg! Eventuell

vorhandene „Heckenschützen“ sahen sich

wohl gezwungen leise den Rückzug anzutreten.

Von der nunmehr erfolgten, endgültigen Bestellung

zum Leiter des Kriminalamtes wurde

in den größten Printmedien des Landes

Salzburg äußerst wohlwollend berichtet. Das

kann man durchaus als Zeichen großer Wertschätzung

für Oberst Voggenberger, auch

außerhalb der Polizei, werten.

Lieber Christian - viel Glück und Erfolg bei

deiner neuen Aufgabe, aber am wichtigsten:

Bleib gesund und so, wie du bist!

PN-Deis

8 Klub der Exekutive


„Krone“ vom 2. Juli 2019

Landeskriminalamt hat seit 1. Juli neue Leitung

Christian Voggenberger (52) ist nun

oberster Kriminalist

Er ist ein echter

„Kiberer“, seit 33

Jahren bei der Polizei

und seit Montag ist

Oberstleutnant Christian

Voggenberger (52) nun

neuer Leiter des Landeskriminalamtes

mit 130

Bediensteten . Seit 1986

bei der Polizei, war er bereits

seit 2005 in leitender

Funktion im Landeskrimi-

nalamt der Polizei tätig. Er

klärte spektakuläre Fälle

wie 2011 die Sicherstellung

von 105 Kilo Kokain und

ganz aktuell den Mord in

Lehen. Christian Voggenberger

folgt damit auf Albert

Struber und Karl Heinz

Pracher, der zuletzt als

Stellvertreter interimistisch

das Kriminalamt leitete.

Foto: PN Im Bild LPD Salzburg

9


KLUBMAGAZIN

Der persönliche Feier- bzw. Urlaubstag

Die Änderung des Arbeitsruhegesetzes

und des Feiertagsruhegesetzes

berührt alle Arbeitnehmer

und natürlich, da es derzeit noch

keine - bereits durch eine geplante Änderung

des BDG - angedachte Sonderregelung für

die Exekutive gibt, auch alle Polizistinnen und

Polizisten der LPD Salzburg. Daher besteht,

auch wenn kein anderer geeigneter Bediensteter

zur Verfügung steht, keine Möglichkeit

für den Dienstgeber Kolleginnen und Kollegen

gegen ihren Willen an ihrem persönlich

gewählten Feiertag (=Urlaubstag) zu kommandieren.

Das heißt, auch Polizistinnen und

Polizisten können frei entscheiden, ob sie auf

Ersuchen des Dienstgebers den rechtzeitig

bekannt gegebenen persönlichen Feiertag

in Anspruch nehmen wollen oder für eine geforderte

Dienstleistung zur Verfügung stehen

und sich in weitere Folge die Urlaubsstunden

„rückbuchen“ zu lassen. In beiden Fällen können

sie das Recht auf den persönlichen Feiertag

im gleichen Kalenderjahr nicht nochmals

in Anspruch nehmen. Entscheidet man sich,

einen Dienst auf Ersuchen des Dienstgebers

trotz des persönlichen Feiertages anzutreten,

hat der Arbeitnehmer für diesen nicht nur den

Anspruch auf das Urlaubsentgelt, sondern

zusätzlich Anspruch auf das für die tatsächlich

geleistete Arbeit gebührende Entgelt.

Insgesamt also das doppelte Entgelt. Sollte

der Arbeitnehmer jedoch auf seinen persön-

Traurig, aber wahr! Weil österreichweit abertausende Info-

Broschüren der Aktion „Gemeinsam.Sicher“ nach der Entlassung

des Innenministers Herbert Kickl durch dessen

Foto offensichtlich nicht mehr „up to date“ waren, sah sich

das BM.I zur erlassmäßigen Anordnung einer Vernichtungsaktion

genötigt: So heißt es im „kurzen“ Text: „Die Broschüren seien

nicht mehr aktuell und demzufolge entsprechend zu entsorgen.

Ein Update der Folder sei derzeit nicht geplant.“

Man kann gespannt sein, welcher Minister vom neuen Folder lachen

wird und die Aktion „Gemeinsam.Sicher“ weiterträgt. Und in

Wirklichkeit: Schade ums Geld! Es fehlt uns ja an allen Ecken und

Enden, aber das scheint „wurscht“ zu sein!

PN-Deis

lichen Feiertag (=Urlaubstag) trotz Ersuchens

des Dienstgebers um eine Dienstleistung bestehen,

ist ihm dessen Konsumation uneingeschränkt

zu gewähren.

Wie geht man in der Praxis vor, was heißt das:

Leider ist es im Zuge der gesamten Feiertagsdebatte

um den Karfreitag mangels politischem

Mehrheitswillen zu keiner besseren

Lösung, wie etwa einem zusätzlichen Feiertag

für alle, gekommen. Aber wo viel Schatten, gibt

es auch ein ganz kleines Licht, das man nicht

übersehen sollte: Mit dieser Regelung können

derzeit sogar Polizistinnen und Polizisten eine

geforderte und ungewollte Dienstverrichtung

an einem ganz bestimmten, selbst gewählten

Tag im Jahr absolut verhindern. Auch Urlaubssperren

verlieren hier ihre Wirkung! Oder sie

können an diesem Tag – sollte der Dienstgeber

um eine Dienstverrichtung ersuchen – für geleistete

Stunden ein besseres Entgelt erzielen.

Man kann die datumsmäßige Festlegung des

persönlichen Feiertages bzw. Urlaubstages

nur einmal im Kalenderjahr mit dreimonatiger

Vorlaufzeit mittels einer Abwesenheitsmitteilung

(Rubrik Einseitiger Urlaubsantritt) vornehmen.

Die Konsumation des persönlichen

Feiertages geht jedoch zu Lasten des Urlaubskontingentes.

Eine Erhöhung des Urlaubskontingentes

gab es mit dieser Neuregelung leider

nicht.

PN-Deis

Abertausende Folder „GEMEINSAM.SICHER“

vernichtet !

10

Klub der Exekutive

Foto: PN

Foto: PN

„Schreddern ist modern“


KLUBMAGAZIN

Wir schauen drauf, dass es passt:

FSG fordert vom BM.I Lösungen für

Versorgungsproblematiken!

Alle Fotos: PN

An- und Abreisezeiten müssen berücksichtigt werden!

Im GSOD-Erlass ist eine Verpfl egungsverpfl ichtung für GSOD-

Kräfte seitens Dienstgebers ab 6-Stunden Einsatzzeit (Kaltverpfl

egung) bzw. für eine warme Verpfl egung eine Einsatzdauer

von mehr als 12 Stunden normiert.

Auszug Erlass BMI EE 1000/0109-II/2/b/2017:

„ 3.1.18. Es ist jedenfalls einzuplanen und durch die LA sicherzustellen,

dass bei einer

geplanten, oder aufgrund bisheriger Erfahrungswerte erwartbaren,

Einsatzdauer von mehr als 6 Stunden mindestens ein Lunchpaket

pro EB gereicht wird (Anmerkung: Es besteht natürlich die Möglichkeit,

ein Lunchpaket durch ein warmes Gericht zu ersetzen).

3.1.19. Bei einer geplanten, oder aufgrund bisheriger Erfahrungswerte

erwartbaren, Einsatzdauer von mehr als 12 Stunden ist mindestens

einmal zusätzlich zum Lunchpaket eine warme Mahlzeit

zu verabreichen.“

Hier liegt bereits das Problem: Als Einsatzdauer gilt nur die Einsatzzeit

am Einsatzort.

Auszug Erlass:

„3.2.5 Als Einsatzdauer ist der Zeitraum ab Gestellung/Treffpunkt

am Einsatzort/Ort der Bereitstellung, bis zum Abgang vom Einsatzort/Ort

der Bereitstellung (also exklusive An- und Abreisezeiten aus

anderen Bezirken oder Bundesländern) zu verstehen.“

Somit ergibt sich die Problematik, dass bei Anreisen aus anderen

Bundesländern meistens keine Warmverpfl egung bzw. oftmals

nicht einmal eine Kaltverpfl egung angeboten wird, da die Einsatzzeit

vor Ort unter den angeführten Zeitlimits liegt.

Zu berücksichtigen wäre jedoch, dass mit der An- und Abreise

bei solchen Einsätzen für Fremdkräfte eine hohe Gesamteinsatzzeit

verbunden ist.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus dem Bereich der LPD Salzburg

bei einem Einsatz in Kärnten:

Dienstbeginn auf den Stammdienststellen gestaffelt nach Entfernung

zwischen 03:00 bis 04:00 Uhr

Gestellung LPD Salzburg 05:00 h

Einsatzzeit in Kärnten: 09:00 bis 16:00 Uhr

Abrücken LPD Salzburg nach Rückreise: 20:00 Uhr

Es wurde seitens der LPD Kärnten gemäß Erlass nur Kaltverpfl e-

gung zur Verfügung gestellt.

Das ist unserer Ansicht nach für die eingesetzten Kolleginnen und

Kollegen nicht ausreichend und wertschätzend, weshalb unsererseits

folgende Lösung vorgeschlagen bzw. gefordert wurde:

Änderung des Punktes 3.2.5 dahingehend, dass auch die Anund

Abreisezeiten für auswertige Kräfte in die Berechnung einbezogen

werden.

Ebenso wurde eine Verbesserung für alle an Einsätzen beteiligten

Polizistinnen und Polizisten, mittels Änderung des Punktes

2.5 des Erlasses durch Streichung der im Auszug unterstrichenen

Wortfolge, angeregt:

Auszug Erlass:

„2.5. Bei Verpfl egung im Rahmen einer errichteten BAO sind nicht

nur die ordnungsdienstlichen Kräfte, sondern grundsätzlich alle

beteiligten Einsatzkräfte zu verpfl egen (alle Einsatzabschnitte).“

Diese Streichung hätte zur Folge, dass auch bei Einsätzen im

Rahmen der AAO alle Einsatzkräfte im gleichen Ausmaß versorgt

werden müssten.

Schon aus Gründen der Fairness und Wertschätzung sollte

das BM.I dem Antrag zustimmen, wir werden berichten!

PN-Deis

August 2019

Klub der Exekutive

11


KLUBMAGAZIN

Ist es den jeweiligen Ministern wirklich egal?

Wie geht es mit dem Salzburger Antrag zur

Mindestbesetzung im Regeldienst weiter?

Fast alle Polizistinnen und Polizisten

spüren, dass es personell

noch immer an allen Ecken und

Enden kracht. Kleine Dienststellen

sind geschlossen, große Dienststellen

operieren fallweise mit einer Anzahl von

Mitarbeitern, die der Erfüllung der gestellten

Aufgaben nicht gerecht wird. Mit

der Festlegung einer Mindestbesetzung

im Regeldienst könnten zumindest

die personellen Eckpfeiler für

die absolut notwendige sicherheitspolizeiliche

Grundversorgung eingeschlagen

werden. Die LPD Wien ist

zum Beispiel diesen Weg gegangen.

Der FA Salzburg stellte auf Initiative

der FSG einen entsprechenden

Antrag, den die LPD Salzburg ablehnte.

Anschließend setzte das BMI in der

„nächsten Instanz“, offensichtlich

die Probleme der Kolleginnen und

Kollegen ignorierend, „einen drauf“

und sprach in einer Erstbeantwortung

davon, dass „die derzeitig herrschenden

Rahmenbedingungen als

grundsätzlich ausreichend erachtet

werden und deshalb derzeit kein

akuter Handlungsbedarf bestehe“.

„Bumm, das sitzt“! Man reibt sich die

Augen, liest die Einschätzung abermals

und stellt sich anschließend

unweigerlich Fragen: Hat man im BMI die

Argumente, die den Antrag begründeten,

ernstlich gelesen? Hat man „für und wider“

zur Erledigung des Antrages überhaupt

abgewogen? Ist es den jeweiligen

Ministern recht, wenn mit Anträgen der

Personalvertretung in dieser ignoranten

Art und Weise umgegangen wird? Wir

Alle Fotos: PN Im Fild: BMI

konnten und wollten das einfach nicht

glauben! Wir wollten, dass man sich

ernsthaft mit dieser Sache befasst und

ersuchten den ZA um Beantragung eines

Beratungsgespräches auf höchster Verhandlungsebene.

Ein erstes Gespräch hat nun stattgefunden:

In diesem klang das Ganze schon

etwas anders und höchste Vertreter des

BMI betonten, dass Konzepte zu Mindeststandards

(Bedarfe zur sicherheitsdienstlichen

Grundversorgung in defi nierten

Bereichen) bis Ende 2019 ausgearbeitet

würden. Was aber schlussendlich der tatsächliche

Bedarf einer LPD, eines BPK

oder einer PI ist, könne seitens des BMI

nicht vorgegeben werden.

Wir werden den weiteren Verlauf genau

beobachten und die versprochenen Konzepte

abwarten. Anschließend ist der Ball

ohnehin wieder in Händen der LPD und

BPK, welche ja dann im Rahmen der dann

- vom BMI in defi nierten Bereichen

- festgelegten Mindeststandards die

notwendigen weiteren Schritte setzen

kann. Für PI-Kommandanten,

BPK- und SPK-Kommandanten

wird es keine Schwierigkeit sein die

jeweilige Anzahl der notwendigen

BeamtInnen für die Mindestbesetzung

im Regeldienst fest zu legen.

Sie müssen nur gehört werden!

Und wir sind immer noch der Ansicht:

Einem Innenminister sollte

dieses Thema nicht egal sein. Geht

es doch um die Sicherheit für die

Bevölkerung, aber auch für alle

Polizistinnen und Polizisten darum,

wie sich in Zukunft ihr Berufsalltag

gestaltet

PN-Deis

Im Bild: Tageweise Schließungen von PI

Einfach und schnell zur HP der FSG -Polizeiwww.fsg4u.at

12 Klub der Exekutive


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Rekrutierung,ein teurer

Spaß! Interessante

Zahlen aus dem BMI

Werbemaßnahmen für die Rekrutierung von neuen Polizistinnen

und Polizisten kosteten laut einer Beantwortung einer parl. Anfrage

(Abg. z. NR M. Androsch, SPÖ, 02-2019) im Jahr 2018

in 49 verschiedenen Print- bzw. Online-Medien insgesamt

ca. 2.481.000- Euro. Herausragend sind hier beispielsweise Beträge von

423.274,- Euro für „Heute“, 426.408,- Euro für die „Krone“, 516.516,- Euro

für „Österreich“ und 246.232,- Euro für das „RedBulletin“. Während es sich

hierbei wenigstens um Medien mit unbestrittener Breitenwirkung handelt,

fanden viele teure Inserate ihren Weg in weitgehend unbedeutende Schriftwerke

und Internetauftritte.

Im Bereich „Social Media“, namentlich bei Google Network, Facebook und

Instagram, wurden zusätzlich insgesamt 88.250- Euro für Werbemaßnahmen

ausgegeben.

Die Frage, wie hoch der polizeiinterne Personalaufwand für Werbeveranstaltungen

und-aktionen war und wie viele Exekutivbeamte mit wie vielen Einsatzstunden

blieb seitens des BM.I unbeantwortet. Man kann sich denken,

dass auch hier hoher Aufwand mit entsprechenden Kosten entstanden ist.

Über 2,5 Millionen Euro im Jahr 2018 !!!!!

Ähnliche Werbeausgaben sind bei Fortführung für das Jahr 2019 zu erwarten!

Was steht diesen, doch exorbitanten, Werbeausgaben gegenüber?

Österreichweit wurden 2018 1685 Neuaufnahmen von Polizistinnen und

Polizisten vorgenommen. Das ist im Vergleich mit dem Jahr 2017 (1601

Neuaufnahmen) ja nicht gerade eine wundersame Steigerung. Wichtiger

im Vergleich mit den Werbekosten des Jahres 2018 ist aber die Zahl der

österreichweiten Neuaufnahmen im 1. Halbjahr 2019, diese lautet 806.

Keine Steigerung, keine Explosion. Dasselbe Bild bei der Anzahl der Bewerbungen.

Keine großartige Steigerung, kein raketenhafter Anstieg der Zahlen.

Für den kritischen Beobachter stellt sich die Frage: Wird mit den richtigen Inhalten

geworben? Sind diese Ausgaben notwendig? Wären die Millionen von

Euro nicht besser in die Attraktivierung des Polizeiberufes und Arbeitsumfeldes

von Polizistinnen und Polizisten investiert?

Die beste Rekrutierung neuer Kolleginnen und Kollegen geschieht mittels

„Mundpropaganda“ durch - in ihrem Beruf zufriedene, glückliche und wertgeschätzte

- Polizistinnen und Polizisten. Hier wäre das Geld richtig eingesetzt.

Hier hätte das BM.I ein großes Aufgabenfeld.

PN-Deis

August 2019

Foto: PN

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13


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RevInsp Gerald Fink

Neuer Fahrtechnik

Instruktor; eine

Bereicherung für die

LPD Salzburg

Gery, wie ihn alle nennen, absolvierte 2007 die Polizei-

Grundausbildung in Großgmain und trat dann seinen Dienst bei

der PI Hallein an. Seit 2012 versieht er Dienst bei der PI Eben,

wo er die Ausbildung zum Alpinisten und anschließend zum

Hochalpinisten machte. 2013 erhielt er die Qualifikation

Polizeimotorradfahrer“ und absolvierte 2018 die Ausbildung zum

„Fahrtechnik-Instruktor“ für PKW und Motorrad. Seine pädagogische

Fähigkeit des Unterrichtens schuldet Gery seinem einstmaligen Beruf

als Lehrer. Seine praktischen Fertigkeiten verdankt er seinem Hobby

„Motorrad- und Trial“ fahren. Privat sitzt er auf seiner neuen KTM 790

Adventure und sammelt so Praxis für den Motorraddienst bei der

Polizei. Für die Feinmotorik sind seine Trainings mit dem Trial-

Motorrad verantwortlich. Trainings, teils in Kroatien sowie in einem

privaten Trainingsgelände machten ihn zu einem perfekten

Motorradfahrer- und Instruktor. Sein gesamtes Wissen und Können

stellt er in den Dienst der Sache, was mittlerweile auch der

„europäischen Motorradpolizei“ zugutekommt. Seine Teamfähigkeit

kombiniert mit Talent sowie die Gabe sein Wissen zu vermitteln,

machten ihn zu einer Bereicherung im Instruktoren-Team der LPD

Salzburg. Als Bundestrainer bin ich besonders stolz auf unseren

„Neuzugang“ und wünsche Gery noch viele und vor allem unfallfreie

Kilometer.

ChefInsp Helmut Angerer,

Bundesfahrtechnikinstruktor.

Alle Fotos: LPD - LA

26 14

Klub derExekutive


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August 2019

Klub der Exekutive 27 15


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Im (Trial) Himmel angekommen!

Wer es noch nicht weiß, aber die grüne Steiermark verbirgt

einen wahren Schatz, nämlich den größten Trialpark Österreichs

und vermutlich von ganz Europa. Und so lag es

nur nahe, dass die 6 Fahrtechnikinstruktoren der LPD

Salzburg ihre vom BM.I geforderte Weiterbildung dort verbrachten.

Drei Tage dauerte die schweißtreibende Fortbildung. In Salzstiegl -

Hirschegg bei herrlichem Wetter angekommen, hieß es die Motorräder

auszuladen, aufzutanken und nach erfolgtem Einchecken ging

es ab zur Geländebesichtigung. Spätestens hier war jedem klar, um

welches Juwel es sich hier handelt. Als Trainer fungierte Helmut

Angerer, welcher bereits mehrmals Lehrgänge dort abhielt und mit

dem Gelände bestens vertraut war. Galt es doch größte Sorgfalt

wahren zu lassen, damit nicht bereits am ersten Tag Schaden am

Motorrad oder Person entstand. Nach 2-stündiger Besichtigung

über Fels, Wald, Bäche und steile Auffahrten musste zum ersten

Mal nachgetankt und eine kleine Erfrischung eingenommen

werden. Dann ging es wieder ab ins Gelände. Sektionen wurden

ausgesteckt und trainiert, bis die Kräfte am Ende waren.

Abends wurden dann die kommenden Veranstaltungen (MR

Training am Großglockner, MR Training anlässlich 50 Jahre

Salzburgring und schlussendlich das im September stattfi n-

dende MR - EU Training) organisiert und besprochen.

Am 2. Tag wurde das vortags Eingeübte perfektioniert. Steilhänge

befahren, wo selbst die Gämsen zu „kämpfen“ hätten.

Am späten Nachmittag wurden die Trial-Motorräder serviciert

(Ketten gespannt und Schrauben nachgezogen) und für

den letzten Tag vorbereitet. Am Abend wurden mit anderen

Trialfahrern diverse Benzingespräche geführt.

Am 3. Tag wurde nochmals bis Mittag das Gelernte perfektioniert,

anschließend die Trialmotorräder mittels Kärcher

gereinigt und verladen. Mit dem Auschecken konnten wir

bis Mittag warten und hatten somit die Gelegenheit, dass

wir uns noch in den Zimmern frisch machen konnten.

Ein ganz besonderer Dank gilt Friedl und Regina Kaltenegger,

den Betreibern des Trialparks, welche uns stets

mit Rat und Tat bestens unterstützen.

Die Akteure: Helmut Angerer BFTI; Sommerlat Christian

BFTI; Steinbichler Robert BFTI, Fink Gerald FTI,

Ramsauer Franz FTI und Fersterer Günter FTI.

Helmut Angerer,

Bundesfahrtechniktrainer

Alle Fotos: LPD-LA

Im Bild oben: von links nach rechts Koll. Gerald Fink, Helmut Angerer, Regina

Kaltenegger (Betreiber Trialpark), Günter Fersterer und Franz Ramsauer

Im Bild unten: Die Trainingsgruppe im Gelände

16 Klub der Exekutive


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August 2019

Klub der Exekutive

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„Auch Polizisten haben Hobbys“

JOE

Mit dieser Überschrift möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Johannes Gallhammer,

ich bin 1967 geboren. In den Polizeidienst bin ich 1991 eingetreten, mein Dienstgrad

ist Gruppeninspektor. Die meisten der Kollegen kennen mich unter meinem Rufnamen

„Joe“.

Nach 18 Jahren Dienst im Rathaus bin ich 2008 in die PI – Alpenstraße als Erhebungsbeamter gewechselt.

Wie bereits oben angeführt, habe auch ich einige Hobbys, welche ich Euch jetzt auf Einladung der

Redaktion vorstellen darf.

Meine kleine künstlerische Karriere begann bereits in meiner Schulzeit mit diversen Zeichnungen. Im

Laufe der Jahre wurden aus Zeichnungen, Bilder in Acryl und Öl bzw. Aquarell-Farben.

Als sogenannter „Autodidakt“ habe ich viel Zeit mit Üben

der verschiedensten Techniken (Kohlezeichnung, Acrylmalerei,

usw.) verbracht. Auch sogenannte „Schützenscheiben“

gehören dazu.

Im Jahr 2000 habe ich auf Grund einer Verletzung

(Handgelenk zertrümmert) wieder mit dem Gitarrenspiel

begonnen. Laut damaligem Ärzteratschlag wäre dies eine

gute Möglichkeit, das Handgelenk zu trainieren und

beweglich zu halten.

Da ich natürlich eine neue Gitarre brauchte, hab` ich

im Internet ein wenig gestöbert und fand Einträge, in

welchen Leute den Selbstbau von Gitarren beschrieben.

Da ich gelernter Tischler bin und somit einen Bezug zum

Holz hatte, dachte ich mir: „Des konn i a!“

Gesagt, getan - und schon wurde das Holz für die erste

Gitarre (E-Gitarre mit Hohlkörper) besorgt und drauf los

gebaut. Um nicht ganz „blauäugig“ an die Sache heranzugehen,

hatte ich mir natürlich die entsprechende

Lektüre (Fachbücher zum Gitarrenbau) besorgt.

So gerüstet und belesen, baue ich nun bereits seit einigen

Jahren meine eigenen Gitarren mit dem Logo: „Joe“.

Darunter sind Westerngitarren genauso wie E-Gitarren

aller Art (Telecaster, Halb- od. Vollresonanz und Solidbodys).

Bei meinen Gitarren ist alles, außer den Mechaniken (sowie Teile der Elektrik), reine Handarbeit.

Mein Ziel bei Ausübung dieses Hobbys ist es, von der „Bundreinheit“ zur „Oktavreinheit zu gelangen.

Eine kurze Erklärung von Wikipedia hierzu: Der Begriff Bundreinheit beschreibt in der Instrumentenkunde

bei Saiteninstrumenten mit Griffbrettern (z. B. Gitarre, E-Bass, Laute, Cister, Banjo, Mandoline,

Bouzouki, Zither) die korrekte Platzierung der einzelnen Bünde.

Von bundreinen Instrumenten spricht man, wenn jeder Bund genauso platziert ist, dass jede darüber

verlaufende Saite beim Abdrücken genau die gewollte Tonhöhe einnimmt. Diese Tonhöhe ist von

der angewandten Stimmung abhängig. Heutzutage ist dies in der Regel die gleichstufi ge Stimmung

(auch gleichtemperiert oder gleichschwebend). Ein Spezialfall der Bundreinheit ist die Oktavreinheit.

Text und Fotos: Joe Gallhammer

So nebenbei möchte ich noch kurz anmerken, dass ich seit 35 Jahren Mitglied, bzw. Gründungsmitglied

der „Theatergruppe Aspach“ bin und nunmehr (vor 3 Jahren) vom Spieler zum Regisseur

gewechselt habe.

Nun ja, somit wäre alles gesagt und ich möchte mich nochmals bei der Redaktion der PN für die

Einladung zur Vorstellung meiner Person und Hobbys bedanken,

Euer Kollege „Joe“.

.

18 Klub der Exekutive


Joe der Gitarrenbauer

Joe der Schauspieler

Text und Fotos: Joe Gallhammer

Joe der Maler und Karikaturist


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Alle Fotos: Edi Popp Im Bild: Siegerbild BPM

Crocodile Ed - 30 Jahre Schwimmsport -

ich gehe in Schwimmpension

Als geborener Pongauer hatte

ich in der Jugend eigentlich

mit dem Schwimmen so gar

nix am Hut. Erst später als ich

in die Mozartstadt übersiedelte fi ng mir

das Schwimmen immer mehr und mehr

an Spaß zu machen. Es dauerte bis zu

meinem 20. Lebensjahr bis ich mich in der

Polizeischule (1986) so richtig sportlich

mit dem Schwimmen befasste. Nach der

Polizeischule begann ich im damaligen

Polizei- Rettungsschwimmkader und im

Juni 1989 nahm ich das erste Mal an einer

Polizeimeisterschaft im Rettungsschwimmen

in Wr. Neustadt teil. Dies war anfangs

noch sehr mühsam, da ich die Schwimmerei

gänzlich unterschätzt hatte. Meine

Teamkollegen meinten damals, dass sie

im Training nicht gerne hinter mir nachschwimmen,

da nach 50 m bei jeder Wende

Vakuum herrschte und ich den ganzen

Sauerstoff verbrauchte. Übersetzt heißt

das, dass ich 50 m voll „angegast“ bin und

dann war Ende im Gelände! Im Jahre 95

begann ich bei einem Masters Schwimmverein

zu trainieren und eröffnete meinem

damaligen Trainer, dass es mein Ziel sei,

die 100 m Freistil unter einer Minute zu

schwimmen. Er meinte damals, dass dies

kaum möglich sei, da ich viel zu spät

20 Klub der Exekutive


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Im Bild: Edi Popp - ab nun im Schwimmpension!

mit dem Schwimmsport begonnen habe.

Wer mein Naturell kennt, Motto „geht net,

gibt’s net“, kann sich denken, dass ich es

trotzdem schaffte. Nach 3 Jahren hartem

Training schwamm ich bei den Österreichischen

Masters Meisterschaften 1998

in Vöcklabruck die 100 m Kraul in 0:59,98

sec. Das war für mich fast wie Weihnachten,

Neujahr und Geburtstag zusammen!

Das Training wurde härter und intensiver

und die Zeiten wurden immer besser.

Bestzeit 2009 – 100 m Freistil 0: 57,40.

Nach nun 30 Jahren Schwimmsport kann

ich auf mehrere Welt- und Europameistertitel

bei den „World Police & Fire Games“,

WM und EM im Rettungsschwimmen,

sowie Masters Wettkämpfen zurückblick-

Dieses Jahr startete ich das letzte Mal bei

einem internationalen Wettkampf (ECSG

– European Company Sports Games) hier

in Salzburg und konnte meine Karriere mit

1 SILBER (100 m Freistil) und 3 BRONZE

(50 und 200 Freistil, sowie 50 Delphin) beenden.

Als Zuckerl startete ich einen Tag

vor der EM in Bregenz bei der Bundespolizeimeisterschaft

über 50 und 100 m

Freistil und holte für den LPSV Salzburg

zusätzlich noch zwei Goldmedaillen.

So long…, wir sehen uns im Schwimmbad…


Edi Popp – vulgo Crocodile Ed

Links im Bild: Ausbeute bei der Bundespolizeimeisterschaften

2019 – 2 Goldene

Rechts im Bild:Ausbeute ECSG – 1 Silberne

sowie 1 Bronzene

August 2019

Klub der Exekutive

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Alle Fotos Johannes Graspointner Im Bild: Missliche Wetterverhältnisse bei der Anfahrt zum Bewerb (06:30Uhr, Temperatur 5 Grad)

WINGS FOR LIFE WORLD RUN -

ein großartiges Erlebnis

Am 05.05.2019 fand um 13.00 Uhr MEZ

der WINGS FOR LIFE WORLD RUN

statt. Ziel dieses Laufes ist es, Spenden

zu sammeln, um Querschnittslähmung

eines Tages heilbar zu machen. Weltweit starteten

über 120.000 Läufer; allein in Wien gingen mit

uns über 13.500 Läufer an den Start und trotzten

dabei Temperaturen von 5 – 8 Grad sowie starken

Regenschauern und Windböen. Mit dabei waren

auch fünf TeilnehmerInnen des BZS Großgmain.

Sebastian Messner, Martina Rainer, Christoph Rohrmoser,

Christoph Weber und Johannes Graspeuntner

konnten für das BM.I. Team mit guten Leistungen

insgesamt 116 km erlaufen bevor sie vom „Catcher

Car“, welches 30 Minuten nach dem Start die Verfolgung

der Läufer aufnahm, eingeholt wurden.

Trotz der widrigen Umstände war es für alle Teilnehmer

ein großartiges Erlebnis; der 03. Mai 2020 ist als

Fixtermin schon im Laufkalender vorgemerkt.

Die Läufer bedanken sich beim LPSV Salzburg für

die Unterstützung im Bereich der Verpfl egung.

Johannes Graspeuntner

Im Bild: von links: Teilnehmer Christoph Rohrmoser, Christoph Weber, Martina Rainer,

Sebastian Messner, Johannes Graspeuntner

Im Internet: http://www.fsg4u.at

22 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Die mit großer Hingabe absolvierte

Trainerausbildung machten ihn

zum Experten für Chancen und

Schwachstellen im System.

Mag. Toni Innauer

Olympiasieger


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Im vorliegenden Buch lässt der Autor

Manfred Dengg Sie Teil seiner Erinnerungen

werden und er gibt Ihnen tiefe Einblicke in

seine Sportler-, Trainer- und Funktionärsseele.

HR Mag. Dr. Werner Schwarz

Direktor SRG/BRG/BG Zehnergasse

Manfred Dengg beschreibt den Weg zum internationalen Sport vom

Kind bis zum Erwachsenen. Aumayer An Hand von Beispielen aus dem Leben

des Autors werden Zusammenhänge hergestellt,

die es möglich machen, Fehlentwicklungen

im System besser zu erkennen

und zu verstehen. Das Buch ist auch

für Eltern eine hilfreiche Unterstützung

zur Entscheidungsfindung, besonders für

Mütter. So will der Autor aufzeigen, wie es

möglich ist, im Sportland Österreich eine

qualitativ hochwertige Ausbildung von der

Basis bis zur Spitze aufzubauen. Die positive

Veränderung wird darin bestehen, dass

die bisherige Verhinderungsstrategie sich

in ein Begabtenförderungssystem wandelt.

Manfred Dengg | Erfolg ist kein Zufall – Eine Partitur für die Sportausbildung

162 Seiten | ISBN: 978-3-903154-60-5 | Verlag INNSALZ | € 18,90

August 2019

Klub der Exekutive

23


KLUBMAGAZIN

Spendenübergabe durch die

PI Oberndorf

Foto: Helmut Neuhuber Im Bild: Spendenübergabe Pi Oberndorf - Helmut

Neuhuber, Edith Wieland, Johann Huber, Alfred Forsthofer (stehend von

links) mit Johann und Elena Klampfer

Wie in der letzten Polizei News berichtet fand am 23.

Februar 2019 das legendäre Polizei-Gschnas der

Polizeiinspektion Oberndorf statt. Auch heuer wieder

wurde der Erlös der Veranstaltung einem wohltätigen

Zweck zugeführt.

Am 22. Mai 2019 konnte nunmehr PI-Kommandant Helmut Neuhuber

an die Familie Klampfer in Köstendorf einen Geldbetrag

in Höhe von 800,- Euro übergeben. Der dreifache Vater, Johann

Klampfer, wünschte sich für seine 21-jährige Tochter Elena ein

Lastenfahrrad, auf welchem er seine Tochter mit dem Rollstuhl,

bei gemeinsamen Fahrradtouren mit der Familie, transportieren

kann. Durch die Spende, über die sich Elena und ihre Familie sehr

freuten, konnte ein Teil der Kosten abgedeckt werden. Besonders

tragisch ist, dass im Februar 2019 Gerlinde Klampfer, die Gattin

von Johann Klampfer und Mutter seiner Kinder, nach einer Leukämieerkrankung

an einem Infekt verstorben ist.

Die Polizei-News bedankt sich nochmals bei allen Mitarbeitern und

Helfern der PI Oberndorf dafür, dass durch diese tolle Veranstaltung

einer Familie geholfen werden konnte.

PN-Ebn

24 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Einer, der etwas zu sagen hatte

CI Kurt Walker

verabschiedete sich

in den Ruhestand

CI Kurt Walker

Nicht nur einer, der in allen

seinen Tätigkeiten etwas

zu sagen hatte, sondern

einer, dem man gerne

zuhörte und - noch wichtiger

– einer, auf den man hörte, verabschiedete

sich im heurigen Sommer

in den wohlverdienten Ruhestand.

Kurt Walker hatte viele Aufgaben:

Chefi nspektor und Fachbereichsleiter

der EGS beim Landeskriminalamt

Salzburg, Obmann der IPA Landesgruppe

Salzburg, langjähriger Vorsitzender

der Personalvertretung und

des gewerkschaftlichen Betriebsausschusses

beim LKA Salzburg, langjähriges

Mitglied der Landesleitung

der Polizeigewerkschaft Salzburg. Ja,

die Aufzählung ließe sich fortführen.

Für uns ist er einfach ein Urgestein

der Fraktion Sozialdemokratischer

Gewerkschafter (FSG), Mitstreiter und

Freund.

Vor allem diesem Mitstreiter und

Freund wollen wir für seine langjährige

Tätigkeit danken. Ohne Rücksicht

auf die eigene Person hat er sich in

den Dienst für unsere Sache gestellt,

unterstützte die Kolleginnen und

Kollegen in allen Belangen, stand

trotz manchem Sturm stets auf der

„richtigen Seite“. Dafür zollen wir ihm,

anlässlich des Übertritts in den Ruhestand,

großen Respekt.

Lieber Kurt, wir wünschen dir viele

gesunde Jahre und weiterhin großen

Elan bei der Erfüllung deiner

Aufgaben und Ziele. Und sei dir

sicher: Solltest du uns etwas sagen

wollen, wir hören auch in Zukunft

zu!

In diesem Sinne und im

Namen der gesamten FSG

Freundschaft

Walter Deisenberger

August 2019

Klub der Exekutive

25


Im Bild:

1. Die Organisatoren Helmut Weinberger, Manfred Haderer und

Ernst Neumayer

2. Hubert Eberharter nach absolvierter Schwimmdistanz

3. Die Teilnehmer warten auf die Siegerehrung

4. Einweisung der TeilnehmerInnen in die Wettkampfregeln durch

Sportwart Helmut Weinberger

5. Die Teilnehmer warten auf die Siegerehrung

Just4Fun

Polizei-

Triathlon 2019

in Hintersee

Am 9. Juli 2019 veranstalteten die Sportwarte

des BPK Salzburg Umgebung bereits zum 5.

Mal den Just4Fun-Polizeitriathlon – „Pfeif auf

die Badefi gur“ – beim Badeplatz Hirschpoint

am Hintersee. Im Vordergrund standen dabei vor allem

der Spaßfaktor und nicht der Leistungsgedanke. Aus

diesem Grund gab es keine Zeitnehmung und keine

Wertung. Organisator und Bezirkssportwart Helmut

Weinberger konnte diesmal 27 Teilnehmer/innen aus

dem gesamten LPD-Bereich begrüßen. Der Bewerb

wurde wie immer nach besonderen Regeln abgehalten.

Gestartet wurde nach Körpergewicht, wobei der

„Schwerste“ als Erster zum Schwimmeinsatz kam.

Jedes Kilogramm weniger bedeutete eine spätere Startzeit

von je 20 Sekunden. Teilnehmerinnen konnten sich

zusätzliches Gewicht erwürfeln. Beim Schwimmen über

300 m war Kraulen verboten, beim Radfahren über ca.

10 km durfte kein Rennrad verwendet werden und die

abschließende Umrundung des Hintersees wurde von

den einen im Laufen und von den anderen zu Fuß oder

mit Nordic Walking bewältigt. Alle Teilnehmer/innen

konnten fi nishen und freuten sich über ein Gratisgetränk.

Um den Spaßfaktor zu unterstreichen, erhielten

der schwerste und der leichteste Teilnehmer sowie der

mit dem ältesten Fahrrad eine Ehrenurkunde. Anschließend

wurde noch einige Zeit bei einem gemütlichen Zusammensein

über die erreichten Leistungen diskutiert.

26

PN-Neum

26

Alle Fotos: Helmut Weinberger/Ernst Neumayer


Weitere Schnappschüsse zum Triathlon 2019

27


KLUBMAGAZIN

Alle Fotos: Reinhard Santner Im Bild: Eine erfrischende Rast in der ehemaligen K & K Bahnstation –

Links von vorne – Theo Moser, Andreas Rossmann, Robert Fuchsberger, Reinhard Santner, Josef Walcher,

Rechts von vorne – Franz Mohr, Philipp Pfeifenberger, Martina Meißnitzer, Stephan Doppler und Hannes Doppler

Radtour nach Venzone

Die Kollegen der Polizeiinspektion St.Michael/Lg machten Anfang Juli 2019 eine Radtour von Tarvis nach Venzone, eines der

schönsten Dörfer in Italien. Unter fachkundiger Leitung unseres Guide Robert Fuchsberger tourten wir über die 60 km lange

Strecke durch das Kanaltal Richtung Süden.

Als erste Verschnaufpause bot sich der kleine Ort Pontebba an, der in den 70er Jahren bei einem schweren Erdbeben fast

zerstört wurde. In einem gemütlichen Lokal wurde guter italienischer Cappuccino genossen. Danach ging es über den Radweg weiter

durch die schöne Landschaft.

Um der beginnenden Hitze des Tages etwas entgegenzusetzen wurde ein weiteres Mal bei einer alten K & K Bahnstation Halt gemacht

und erfrischende Getränke konsumiert. Der Radweg verläuft auf der ehemaligen Bahntrasse, welche zu Zeiten der Österreichischen

Monarchie gebaut wurde. Zum Teil noch erhalten sind viele Tunnel und historische Brücken, welche über beeindruckende Schluchten

führen, sowie die Bahnstationen und die Wärterhäuschen. Der Weg zeigte sich wildromantisch und respekteinfl ößend.

28 Klub der Exekutive


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Im Bild: Auf dem Dorfplatz von Venzone/Italien – von Links

Theo Moser, Josef Walcher, Philipp Pfeifenberger, Hannes Doppler, Stephan Doppler, Andreas Rossmann, Martina Meißnitzer, Robert Fuchsberger, Franz Mohr

und Reinhard Santner

Endlich in Venzone angekommen wusste Robert ein schönes Lokal, wo natürlich italienisch aufgekocht wird. Spaghetti Vongole oder

doch eine Pizza Prosciutto? Als Nachspeise ein Tiramisu, ein Eis oder ein traumhaftes Profi teroles? Die Entscheidung fi el schwer.

Nach einem Besuch in der alt ehrwürdigen Kirche gab es am Dorfplatz noch letzte Getränke, bevor mit der Eisenbahn die Rückfahrt

nach Tarvis erfolgte. Eine schöne Radtour, bei der alle mit Begeisterung dabei waren.

Ciao und Arrivederci bis zum nächsten Mal.

PN-Sa

August 2019

Klub der Exekutive

29


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Tennis-Doppel-Meisterschaft der Polizei Tennengau

Am 06. August 2019 fand die Tennis-

Doppel-Meisterschaft der Polizistinnen

und Polizisten vom Bezirk Hallein statt.

Sportwart Horst Temel konnte 1 Spielerin

und 15 Spieler zu dieser Veranstaltung am

Gollinger Tennisplatz begrüßen.

Darunter befanden sich Gästespieler von der LPD

Salzburg, LKA Salzburg und der PI Mauterndorf.

Nach spannenden Spielen konnte unser pensionierter

Kollege Johann Steingassner mit seinem

Partner den Sieg vom Vorjahr wiederholen.

Er sorgte in ausgezeichneter Weise auch für die

Verpfl egung der Teilnehmer. Abgerundet wurde

die schöne Veranstaltung mit dem hervorragenden

Gitarrenspiel von August Pagitsch.

PN-Wahlhü

Foto: Rene Wahlhütter Im Bild: Teilnehmer der Meisterschaft

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30 Klub der Exekutive


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Klub der Exekutive – Polizei News

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Ausgezeichnete Amtshandlungen

Salzburg

Festnahme nach Raub und versuchtem Raub

und festgenommen werden. Nach erfolgter Erstversorgung seiner

selbst zugefügten Verletzungen, musste er zur weiteren Behandlung

in eine Krankenanstalt überstellt werden.

PN

Wir gratulieren.....

Am 09.06.2019, gegen 00.45 Uhr, wurde durch die Stadtleitstelle

via Funk bekannt gegeben, dass sich soeben vor

einem Geldinstitut in der Salzburger Altstadt ein Raub ereignet

hat. Die beiden männlichen Opfer gaben an, dass einer von

ihnen unvermittelt mit einer Bierdose niedergeschlagen und ihm

anschließend diverse Wertgegenstände geraubt wurden. Auch

beim zweiten Opfer versuchten die Täter dessen Mobiltelefon zu

rauben. In weiterer Folge begaben sich die Besatzungen Rathaus

1 (Fabian Neumann und Corina Krimbacher), Maxglan 1 (Patrick

Obmann und Alexandra Lutsch), Alpenstraße 1 (Johann Lutsch

und Elisabeth Webel), Itzling 1 (Alexander Weiß und Christian Wastl),

Rathaus Verkehr (Mario Lieblein und Florian Melinz), Rathaus

104 (Nicole Schönherr) und Tasso 1 (Otmar Oberauner und Martin

Steger) in Richtung der Einsatzörtlichkeit. Nach Ersterhebung des

Sachverhaltes wurde eine Fahndung nach fünf fl üchtigen Tätern

eingeleitet. Im Zuge der Fahndungstätigkeit konnte durch Rathaus

1 ein männlicher Beschuldigter, nach kurzer Verfolgung, angehalten

und festgenommen werden. Dieser hatte diverses Raubgut

bei sich. Kurze Zeit danach konnte durch Rathaus 104 ein weiterer

männlicher Beschuldigter, nach einer Verfolgung, angehalten

und festgenommen werden. Im Zuge der weiteren Amtshandlung

konnten die weiteren drei noch fl üchtigen Beschuldigten namentlich

ausgeforscht werden. Die beiden Festgenommenen wurden

nach Abschluss der Formalitäten in das Polizeianhaltezentrum

Salzburg eingeliefert.

Festnahme nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

und gefährlicher Drohung

Am 20.03.2019, gegen 04.00 Uhr, wurden mehrere Streifen

des Stadtpolizeikommandos Salzburg (Maxglan 1 – Sabrina

Schnedl und Alexandra Lutsch, Lehen 1 – Michael Kremser

und Johannes Rettensteiner, Rathaus 1 – Corina Krimbacher und

Tobias Achleitner, sowie Bahnhof 1 – Thomas Rieder und Simon

Müller) in eine Wohnsiedlung in Salzburg-Maxglan beordert, da

dort eine unbekannte männliche Person auf einen Balkon klettern

soll. Beim Eintreffen der Kräfte konnte ein 35-jähriger amtsbekannter

Österreicher angetroffen werden, welcher offensichtlich

versucht hatte, in die Wohnung seiner Ex-Lebensgefährtin zu gelangen.

Bei Ansichtig werden der BeamtInnen ging dieser sogleich

mit geballten Fäusten auf diese zu und bedrohte sie verbal auch

gefährlich. Auch die Androhung des Pfeffersprayeinsatzes beeindruckte

den Mann nicht, ganz im Gegenteil steigerte dieser seine

Aggressivität und die Intensität seiner Drohungen. Mit Hilfe der

Unterstützungskräfte konnte der Mann schlussendlich überwältigt

Festnahme nach einem versuchten schweren

Raub, absichtlicher schwerer Körperverletzung,

wegen Übertretungen nach dem Suchtmittelund

dem Waffengesetz

Am 16.03.2019, am späten Nachmittag wurden mehrere

Streifenbesatzungen aus dem SPK-Bereich (Maxglan 1 –

Sabrina Schnedl, Gerald Suntinger und Patrick Obmann,

Taxham 1 – Herbert Wieser, Jessica Daichendt, Ines Pauzenberger,

Lehen 1 – Sarah Mittendorfer und Anna Haugeneder, Lehen

2 – Raffael Kalt und Julian Fraundorfer, Rathaus 1 – Jochen Kellner

und Patrick Eder, Bahnhof 1 – Alexander Weiß und Robert

Rosenhammer, KvO 1 und 2 – Manfred Lindenthaler und Roland

Langer, AGM 3 – Helmut Thalhammer und Adrian Czerny, AGM

4 – Michael Walcher und Karl Hittmann, AGM 7 – Manfred Jungwirth,

Michael Moser und Vitoria Fellner, AGM 14 – Florian Pauß

und Carina Bleier, AGM 26 – Tobias Ganauser und Kajetan Kafus),

sowie Tasso 1 (Gerhard Knoll, Gernot Schadner und Katrin Mitterlindner)

von der Stadtleitstelle in den Stadtteil Taxham beordert,

da dort eine tätliche Auseinandersetzung zwischen drei Personen

im Gange sei, im Zuge derer ein Stock als Waffe eingesetzt und

auch ein Schuss wahrgenommen wurde. Vor Ort stellte sich heraus,

dass es sich bei dem Vorfall um einen versuchten schweren

Raub unter Verwendung einer Faustfeuerwaffe gehandelt hatte.

2 Beschuldigte konnten noch am Tatort angehalten und festgenommen

werden. Bei der Durchsuchung einer Wohnung konnte

auch eine unbekannte Substanz (Suchtmittel) vorgefunden und

sichergestellt werden. Gegen die beiden Beschuldigten wurde ein

vorläufi ges Waffenverbot ausgesprochen. Nach Abschluss der erforderlichen

Formalitäten wurde die weitere Aktbearbeitung durch

das Kriminalreferat Salzburg übernommen.

PN

Sicherstellung eines PKW nach Veruntreuung,

sowie Anzeigen nach §§ 27/2 Suchtmittelgesetz,

§ 5 StVO und § 1/3 FSG

Am 29.02.2019, gegen 17.00 Uhr, wurden die Streifenbesatzungen

Maxglan 1 (Patrick Obmann, Sabrina Schnedl

und Michael Rehrl) und Lehen 1 (Amin Aschenberger und

Fabian Planitzer) durch die Stadtleitstelle in den Bereich Aiglhof

beordert, da dort Christoph Kraler-Bergmann der PI Itzling (außer

Dienst, in seiner Freizeit) einen zur Fahndung ausgeschriebenen

PKW wahrgenommen hatte und diesem in weiterer Folge auch

nachfuhr. Aufgrund der Standortdurchgaben konnte das Fahrzeug

34


daraufhin durch die BeamtInnen in der Rudolf-Biebl-Straße angehalten

und der zur Fahndung ausgeschriebene, veruntreute PKW

sichergestellt werden. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich überdies

heraus, dass der Lenker über keine gültige Lenkberechtigung

verfügte und das Fahrzeug außerdem in einem durch Suchtmittel

beeinträchtigten Zustand gelenkt hat. Zudem wurde der Lenker

auch wegen eines Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz zur

Anzeige gebracht.

Hohes Engagement, selbst in der Freizeit, der beteiligten Kolleginnen

und Kollegen führte zu diesem Erfolg.

Wir gratulieren GI Nikolaus Schmalzl und GI Werner Kronschläger

(LVA), AI Michael Moser, BI Michaela Mandl, GI Jutta Reinstadler,

GI Eugen Wiedemaier, GI Josef Löcker, GI Friedrich Löcker, GI

Thomas Sturm und GI Alexander Ehgarter (alle API Anif) zu diesem

Erfolg.

Bernhard Garneyer

Klärung eines bewaffneten Raubüberfalles auf

ein Spiellokal in Salzburg

ED-Serie in Hotels u. Beherbergungsbetriebe in

Sbg., OÖ, Stmk. u. Ktn. geklärt

Vom BPK-Gmunden und Landeskriminalamt Salzburg wurden

in kooperativer Zusammenarbeit Ermittlungen zu Hotel

- und Geschäftseinbrüchen mit Tresorverschleppungen in

OÖ und Salzburg geführt. Aufgrund der geführten kriminalpolizeilichen

Ermittlungen, Observationen und Auswertung der Tatortspuren,

konnten zwei kosovarischen Beschuldigten im Tatzeitraum

von 02.10.2017 bis 23.02.2019 im Bundesland Salzburg 24 Einbrüche

(3 Geschäfte, 2 Kiosk, 1 Gasthaus u. 18 Hotels) mit einer

Gesamtschadenshöhe von ca. € 251.800,-- , davon der Wert des

Diebesgutes ca. € 106.300,--, nachgewiesen werden. Beide Beschuldigten

konnten am 23.02.2019 um 04:10 Uhr, nach einem

Einbruch in ein Hotel in Altenmarkt, durch Kräfte der EGS OÖ

und BPK-Gmunden festgenommen und in die JA-Puch / Urstein

überstellt werden. Insgesamt konnten den beiden Beschuldigten

58 Einbrüche in Salzburg, OÖ, Steiermark und Kärnten mit einer

Gesamtschadenshöhe von ca. € 567.000,--, davon der Wert des

Diebesgutes ca. € 388.000,--, nachgewiesen werden. Die Beschuldigten

zeigten sich teilweise zu einzelnen Fakten geständig.

Ein weiterer unbekannter Täter konnte bis dato noch nicht ausgemittelt

werden.

PN gratuliert allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, insbesondere

den Aktführern des LKA Salzburg, Reinhard Lang und

Michael Rosenauer, zu diesem herausragenden Ermittlungserfolg!

PN

Amtshandlung API Anif und LVA Sbg

Am 28.5.2019 um 15:05 Uhr wurde die API Anif von der

deutschen Polizei verständigt, dass ein gestohlener PKW

auf der A 8 mit weit überhöhter Geschwindigkeit und mit

äußerst rücksichtloser und gefährlicher Fahrweise in Richtung

Salzburg, A 1 und A 10, unterwegs sei. Dieser gestohlene PKW

würde durch eine deutsche Polizeistreife verfolgt, welche auch die

Nacheile auf österreichischem Staatsgebiet übernehmen sollte.

Im Gemeindegebiet von Hallein, in einem Baustellenbereich, wurde

der PKW mittels, von der LVA-Streife GI Schmalzl Nikolaus und

GI Werner Kronschläger (LVA) angeordnetem, Querstellen eines

Sattelzuges zum Anhalten gezwungen. Trotz eines, über das Baustellengelände

führenden, kurzen Fluchtversuches des Lenkers,

einem 15 (!) jährigen irakischen Staatsangehörigen, konnte dieser

und auch sein Beifahrer und Mittäter, ein 23-jähriger deutscher

Staatsangehöriger, der Festnahme durch Kollegen der API Anif

zugeführt werden.

Vor allem durch das professionelle Einschreiten aller am Einsatz

eingebundenen KollegInnen, konnte eine Entschärfung dieser für

viele andere Verkehrsteilnehmer und Bauerarbeiter äußerst gefährlichen

Situation herbeigeführt werden.

Bereits mit Bericht vom 24.04.2019 wurde vom LKA EB 02 mitgeteilt,

dass der bewaffnete Raubüberfall vom 13.04.2019

auf die Kellnerin eines illegal geführten Spiellokals in Salzburg

nach Ausforschung von vier Tätern geklärt werden konnte.

Die Männer (zwei Russen und zwei Österreicher) hatten die Angestellte

des Spiellokals mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und

deren Kellnerbrieftasche gestohlen. Nach Verlassen des Lokals

wurden die Täter vom Opfer verfolgt, wobei dieses um Hilfe schrie.

Ein Passant wurde auf die Situation aufmerksam und konnte einen

der Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Im Zuge der folgenden

Erhebungen wurden die flüchtigen drei Täter ausgeforscht

und festgenommen.

Am 20.05.2019 stellte sich schließlich ein fünfter Täter auf der PI

Taxham und gab an, am Überfall beteiligt gewesen zu sein.

Der 23-jähriger bosnische StAng. legte ein umfangreiches Geständnis

ab und gab an, dass er insofern am Raub beteiligt gewesen

sei, als er seine Bekannten zu diesem Überfall anstiftete,

ihnen zwei Pistolen (eine „echte“ und eine Schreckschusspistole)

übergab und während des Überfalles in unmittelbarer Nähe wartete.

Zudem gab er an, die Raubbeute aufgeteilt zu haben, wobei

er den größeren Teil des geraubten Geldes für sich beanspruchte.

Der fünfte Beschuldigte wurde nach der Vernehmung über Anordnung

der StA Salzburg festgenommen und in die JA Puch-Urstein

überstellt.

PN gratuliert allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen unter

der Aktführung von Fritz Eben und Wilhelm Dürager zu diesem

Ermittlungserfolg!

PN - Gru

Tankbetrügereien und Urkundenunterdrückungen

im Flachgau und Tennengau geklärt

Am 05.05.2019 fuhr ein 22-jähriger Türke gemeinsam mit einem

23-jährigen Georgier mit einem BMW nach Elixhausen. Am dortigen

P&R Parkplatz demontierten die Beschuldigten Kennzeichen

von einem Lkw und brachten diese am BMW an. Anschließend

betankten die Täter den Pkw bei einer Tankstelle in Eugendorf und

verließen diese, ohne die Tankung zu bezahlen.

Am 16.05.2019 fuhren beide Täter mit dem BMW nach Hallein und

demontierten von einem anderen Pkw wiederum die Kennzeichen,

um sie an ihrem Fahrzeug anzubringen. Es wurde im Anschluss

wiederum eine Tankung durchgeführt, ohne diese zu bezahlen.

Tatort war eine Tankstelle in Kuchl.

AbtInsp. Manfred Taferner der PI Anif konnte schließlich im Zuge

von Recherchen auf einer Autoverkaufsplattform den gesuchten

BMW, welcher durch Videoauswertungen bekannt war, ausfindig

machen. Die Krim-Streife der PI Eugendorf begab sich daraufhin

zur Wohnadresse des Zulassungsbesitzers und konnte den besagten

BMW feststellen, bzw. aufgrund eindeutiger Merkmale als

Täterfahrzeug identifizieren. Der 22-jährige Türke war nach Kon-

zu den hervorragenden Leistungen!

35


Wir gratulieren.....

frontation mit den Tatvorwürfen sogleich geständig. Der 23-jährige

Georgier bestritt jeglichen Tatzusammenhang.

PN gratuliert AI Manfred Taferner, sowie der Aktführerin RI Nicole

Schnuderl der PI Eugendorf zur Aufklärung der Straftaten!

PN - Gru

Hallwang

Klärung eines Tankbetruges, sowie einer

Urkundenunterdrückung in Hallwang

Am 19.05.2019 ereignete sich im Stadtgebiet von Salzburg

ein Kennzeichen-Diebstahl, bzw. die Unterdrückung der

Kennzeichen eines Pkw´s. In weiterer Folge begaben sich

die Täter zu einer Tankstelle in Hallwang-Mayrwies, wobei sie an

dem von ihnen benutzten Fahrzeug die gestohlenen Kennzeichen

angebracht hatten.

Die Täter betankten schließlich den von ihnen benutzten Pkw,

sowie mehrere mitgeführte Dieselkanister und verließen die Tankstelle,

ohne die Tankung im Wert von ca. 140,- Euro zu bezahlen.

Aufgrund von akribischen Ermittlungen der PI Eugendorf, federführend

von RevInsp. Peter Aigner, konnten letztendlich drei Täter,

ein 28-jähriger Bosnier, ein 16-jähriger Russe und ein 15-jähriger

Österreicher, der Taten überführt werden.

Der Österreicher und der Russe wurden bereits im Juni 2019

wegen eines Raubes festgenommen und sitzen in der JA Puch-

Urstein ein. Der Bosnier wurde von den AGM-Streifen AGM 2 und

AGM 8 angehalten und nach Abschluss der Erhebungen auf freiem

Fuß angezeigt.

PN gratuliert den Bediensteten der AGM Salzburg (Jürgen Trippold/

Christian Kügler und Ingo Wandler / Magdalena Meißl), sowie

dem Aktbearbeiter RI Peter Aigner zu diesem Ermittlungs- bzw.

Fahndungserfolg!

PN - Gru

Eugendorf

Taxiraub in Salzburg geklärt – Täter in

Eugendorf festgenommen

Am 5.Februar 2019 begaben sich ein 16-jähriger und ein

20-jähriger Österreicher von Wien nach Salzburg, um einen

Bekannten aufzusuchen. Nachdem die beiden Täter

schließlich kein Bargeld mehr hatten, beschlossen diese ein Taxi

zur Beschaffung von Bargeld zu überfallen. Am 8. Februar 2019,

gegen 01.20 Uhr, stiegen die Beschuldigten in ein Taxi in Salzburg

und gaben an, zum Europark, bzw. Stadion zu wollen. Als die Taxiunternehmerin

nach der Fahrt den Fuhrlohn verlangte, täuschte

der 20-Jährige vor, einen Bankomaten zu benötigen. Er stieg bei

einem Geldinstitut in der Münchner Bundesstraße aus und als

er wieder zum Fahrzeug kam, zerrte er die Taxilenkerin aus dem

Wagen, entriss dem Opfer einen Schlüsselbund und fuchtelte mit

einem Messer herum. Der Täter schrie die Lenkerin mit den Worten

„Verpiss dich, sonst stich ich dich ab!“ an, setzte sich schließlich

auf den Fahrersitz des Taxis und fl üchtete über die Westautobahn

aus dem Stadtgebiet in Richtung Eugendorf.

Nachdem die Täter von der A 1 abgefahren waren, hielten diese

auf einem Parkplatz im Ortsgebiet von Eugendorf an und rissen

das Taxischild vom Dach.

Der 16-Jährige durchsuchte das Fahrzeug und konnte die Brieftasche

der Taxilenkerin vorfi nden.

Im Zuge der umgehend ausgelösten Alarmfahndung konnte das

Taxi schließlich von der Streife „Eugendorf Sektor 1“ (AI Fenninger

Wolfgang und Insp. Panholzer Felix) wahrgenommen und die

Beschuldigten um 01.45 Uhr mit Unterstützung mehrerer AGM-

Streifen festgenommen werden.

Die Amtshandlung wurde in weiterer Folge vom LKA Salzburg

übernommen. Die Beschuldigten legten ein umfassendes Geständnis

ab und wurden über Anordnung der StA Salzburg in die

JA Puch-Urstein eingeliefert.

PN gratuliert allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu diesem

hervorragenden Fahndungs- bzw. Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Flachau

Gewerbsmäßiger Einschleichdieb in Flachau

festgenommen

Im letzten Winter kam es in Flachau verstärkt zu Einschleichund

Einbruchstatbeständen in Appartementhäuser und Chalets.

Der Täter gelangte in den Nachtstunden auf vorerst unbekannte

Weise in die Objekte und stahl hauptsächlich Bargeld. Aufgrund

der häufi gen Anzeigen wurde, in Zusammenarbeit mit dem Bezirkskriminaldienst,

ein offensichtlich gefährdetes Objekt mit einer

mobilen Alarmanlage ausgestattet.

Ende März kam es zu einer Alarmauslösung. Mehrere Streifen

fuhren daraufhin zum Tatobjekt. In unmittelbarer Nähe wurde der

fl üchtige Tatverdächtige gesichtet und die Verfolgung aufgenommen.

Bei der Festnahme wehrte sich der Verdächtige derart heftig,

dass dabei zwei Beamte verletzt wurden. Der 61-jährige Täter

konnte nur durch Einsatz des Pfeffersprays und mit Unterstützung

einer weiteren Streife niedergerungen und festgehalten werden.

Im Zuge dieser Festnahme wurde bei dem Beschuldigten eine

größere Summe an Bargeld vorgefunden. Nach umfangreichen

Erhebungen stellte sich heraus, dass der Täter im Besitz von früher

entwendeten Originalschlüsseln war, mit denen er die verschlossenen

Hotel-, Appartement- und Chalettüren nachsperren

und sich somit Zugang zu den Tatobjekten verschaffen konnte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg wurde

über den Beschuldigten die Untersuchungshaft verhängt.

Wir gratulieren den Beamten RI Manfred Stadlhofer, Insp Martin

Schuschnigg (beide PI Flachau), RI Martin Kumric (PI Eben) und

RI Elisabeth Sachsenhofer (PI Altenmarkt), sowie AI Werner Klettner

und RI Thomas Fleischmann (PI Bischofshofen), den Kollegen

des BKD St. Johann im Pongau, GI Stefan Rieder, GI Manfred

Ellmer, GI Gerald Schäfer und RI Lukas Perner und dem LKA Salzburg,

Heinrich Jessner, BI Reinhard Lang und RI Adrian Stamboli

zu dieser hervorragenden Leistung.

Christian Grünwald

36


Hüttau

Diebstähle im Seniorenheim Hüttau geklärt

Im März 2019 häuften sich die Beschwerden und Anzeigen im

Seniorenheim Hüttau, dass immer wieder Bargeld aus den versperrten

Tresoren der Bewohner fehle. Aufgrund dessen wurde,

in Absprache mit der Heimleitung, eine Diebsfalle ausgelegt.

Am 24.04.2019, gegen 10:00 Uhr, meldete sich die Vertrauensperson

bei der PI Eben im Pongau und gab an, dass Bargeld

entwendet worden sei. GI Bernhard Gsenger und RI Martin Kumric

(PI Eben im Pongau) begaben sich zum Vorfallsort und nahmen

dort die Ermittlungen auf. Ein bereits in Verdacht geratener 48-jähriger

Pfl eger, einschlägig vorbestraft, wurde zum Sachverhalt eindringlich

befragt. Er leugnete vorerst jeglichen Zusammenhang mit

dem Diebstahl. Bei einer freiwilligen Nachschau konnte jedoch das

entwendete Bargeld vorgefunden werden und der Pfl eger wurde

vorläufi g festgenommen.

Es wurde mit der Staatsanwaltschaft Salzburg Kontakt aufgenommen

und nach Darlegung des Sachverhaltes wurde über die

festgenommene Person die Untersuchungshaft verhängt und die

Einlieferung in die Justizanstalt Puch/Urstein vollzogen.

Wir gratulieren allen eingesetzten Beamten zu dieser hervorragenden

Amtshandlung.

Christian Grünwald

In unserer Rubrik

„Ausgezeichnete Amtshandlungen“

findet sich nur eine kleine Auswahl von

herausragenden Leistungen, die täglich

im gesamten Bundesland Salzburg erbracht werden.

Sie stehen stellvertretend für den unermüdlichen Einsatzwillen, welcher

von jeder Polizistin und jedem Polizisten unter meist schwie-

rigsten Bedingungen und mit hoher Kompetenz erbracht wird.

Dafür sagen wir euch „DANKE“

und gratulieren herzlich!

zu den hervorragenden Leistungen!

37


KLUBMAGAZIN

30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges

DURCH DEN EISERNEN VORHANG IN DIE FREIHEIT

Als Ungarn am 2. Mai 1989 bekanntgab, dass man Ende April mit dem Abbau

der Grenzanlagen zu Österreich begonnen hatte, nahm die Öffentlichkeit

vorerst davon nur wenig Notiz. Niemand ahnte, dass mit dieser

Handlung eine geopolitische Neuordnung in Europa eingeleitet werden

würde.

Erst nach einer medienwirksamen Durchtrennung des Stacheldrahtes

durch Politiker beider Staaten wurde den Menschen in Europa vermittelt,

dass dieser Eiserne Vorhang, an dem in 40 Jahren seines Bestehens zahlreiche

Verletzte und Tote zu beklagen waren, bald Geschichte sein könnte.

Besonders aufmerksam wurde dieses Geschehen von den Menschen in

der DDR verfolgt. Da Ungarn für viele DDR-Bürger als äußerst beliebtes

Urlaubsziel galt, kamen mit Beginn des Sommer 1989 die ersten Flüchtlinge

durch bereits bestehende Löcher im Stacheldrahtverhau über die

Grenze ins Burgenland. Bis zur Öffnung der Schlagbäume (11.September

1989) kam es zu einem wahren Flüchtlingsstrom, bei dem am 21. August

1989 der letzte Tote – durch die Kugel eines ungarischen Grenzsoldaten –

am Eisernen Vorhang zu beklagen war.

Der pensionierte Polizeibeamte, ChefInsp in Ruhe, Wolfgang Bachkönig,

hat die Ereignisse von damals in seinem Buch: Sommer 1989…durch den

Eisernen Vorhang in die Freiheit, zusammengefasst AUMAYER

und mit insgesamt

53 Zeitzeugen Interviews geführt. Die Menschen aus drei Staaten – Flüchtlinge,

Helfer, Exekutivbeamte – berichten, was sie einst erlebt haben.

FOTO: ZUR VERFÜGUNG GESTELLT VON HANS SIPÖTZ

Offizielle Durchtrennung des

Stacheldrahtes am 27. Juni 1989

in einem Waldstück zwischen den

Gemeinden St. Margarethen und

Klingenbach. V.li. Außenminister

Alois Mock (Österreich), Landeshauptmann

von Burgenland

Hans Sipötz, Außenminister

Gyula Horn (Ungarn)

Das Buch ist erhältlich unter office@aumayer.co.at, Tel.: +43 7744 200 80.

Hardcover, € 24,50 | ISBN: 978-3-903154-99-5

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38 Klub der Exekutive


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: und April

Herzliche Glückwünsche

Dienstjubiläen:

25 - Jahre

Gertrude Rettenbacher

Blasius Auer

Christa Strübler

Gabriele Griesmayr

Alma Truchses

Elisabeth Rettenbacher

Werner Forstner

Maximilian Ebner

Hans Peter Ebner

Roland Obermoser

Werner Kronschläger

Joachim Krobath

Christian Jurai

Thomas Walkner

Joachim Stotter

Peter Philippitsch

Herbert Stock

Ruhestandsversetzungen:

Karl-Heinz Pracher (LKA)

Johann Reisinger (API Anif)

Johann Brunner (LPD – PA)

Gerd Rabenhaupt (LKA)

Helmut Armstorfer (SPK KrimRef)

Herbert Eisenmann (LVA)

Alfred Forsthofer (PI Oberndorf)

Walter Pritz (API St. Michael)

Josef Böhm (LPD – SVA)

Anton Otzasek (LPD – SVA)

Ausmusterung des

S-PGA 12-17-A-S

Dominic Ammerer (PI Hauptbahnhof)

Thomas Brandstätter (PI Maxglan)

Matthias Büger (PI Taxham)

Gregor Eder (PI Itzling)

Urban Gehwolf (PI Wals)

Marcus Gschwandtner, BSc (PI Taxham)

Ralph Hauthaler (PI Hauptbahnhof)

Kevin Hemetsberger (PI Lehen)

Birgit Hettegger (PAZ Salzburg)

Georg Hettegger (PI Alpenstraße)

Kevin Hinterberger (PI Gnigl)

Hanspeter Hofer (PI Wals)

Alexander Kaiser (PI Gnigl)

Shamsher Kamla (PI Hauptbahnhof)

Günther Kräutner (PI Hauptbahnhof)

Andreas Lainer (PI Lehen)

Raphael Mathoi (PAZ Salzburg)

Thomas Mittendorfer (PI Gnigl)

Michael Moser (PI Rathaus)

Michael Pichler (PI Rathaus)

Manuel Riess (PI Alpenstraße)

Mario Schratl (PI Wals)

Christina Wecko (PI Lamprechtshausen)

40 - Jahre:

Hans Niederseer

Werner Lorenz

Herbert Huber

Johann Bründlinger

Andreas Bartolot

Johann Promberger

Konrad Thetter

Josef Starzinger

Harald Plessl

Erna Gehmacher (LPD – SVA)

Heinz Kroiß (LPD – EA)

Egon Presslauer (LVT)

Gerald Schwarz (PI Anif)

Josef Starzinger (LKA)

Konrad Thetter (LVA)

Kurt Walker (LKA)

Andreas Bartolot (PI Saalfelden)

Johann Promberger (LKA)

Josef Rattensperger (PI Bruck)

Ausmusterung des

S-PGA 27-17-B-S

Rebecca Armstorfer (PI Maxglan)

Kimberly Eder (PI Taxham)

Fabian Ermeier (PI Lehen)

Wolfgang Gell (SPK – VI)

Christoph Grünwald (PI Alpenstraße)

Gerhard Grünwald (API Anif)

Daniel Haberpeuntner (PI Gnigl)

Stefan Hartl (SPK – VI)

Michael Hauer (PI Gnigl)

Tanja Höbert (PI Lehen)

Verena Huemer (PAZ Salzburg)

Carina Karrer (PI Rathaus)

Philipp Kreuzer (API Anif)

David Mayrhofer-Reinhartshuber (PI Eugen.)

Stefan Meissl (PI Oberndorf)

Florian Ramsauer (PAZ Salzburg)

Daniel Reinthaler (PI Neumarkt)

Gerhard Rosegger

Josef Rainer

Bernhard Kamerer

Franz Macheiner

Karl Wochermayr

Walter Praschberger

Alois Schweighofer (LPD – LA)

Dietmar Weissmann (LVA)

Theresia Krammer (LPD – Büro B3)

Manfred Witzeneder (LVA)

Herbert Ferner (PI Flachau)

Josef Grundbichler (PAZ Salzburg)

Josef Viehhauser (PI Wals)

Leopold Zagler-Kohl (PI Eugendorf)

Andreas Seebacher (PI Wals)

Michael Seidl (PI Anif)

Florian Seidl (PI Eugendorf)

Manuel Stadelmann (PI Taxham)

Philipp Trifich (PI Maxglan)

Maria Weiß (PI Hauptbahnhof)

Elisa Wieland (PI Alpenstraße)

Simone Winkler (PI Rathaus)

40


Geburtstage Jänner, Februar, März und April 2019:

97 Jahre:

Friedrich Reiter

94 Jahre:

Karl Reichenpfader

91 Jahre:

Hermann Lienbacher

70 Jahre:

Johann Tonis

Friedrich Umlauft

Albert Zehentner

60 Jahre:

August Kolbinger

Bernhard Kamerer

Georg Glück

Manfred Mähr

Herbert Ferner

Herbert Huber

Manfred Witzeneder

Karl Wochermayr

Bernhard Ebenberger

Leopold Zagler-Kohl

Alois Wintersteller

Johann Promberger

Josef Grundbichler

Veronika Stadlbauer

Bernhard Graf

Franz Buchleitner

Horst Hanetseder

Gerd Schlager

Manfred Schiefer

Gerald Kuderer

50 Jahre:

Michael Harzfeld

Rupert Auer

Markus Ebner

Martin Dietmann

Thomas Hajek

Siegfried Berger

Dietmar Eichinger

Thomas Pepper

Thomas Winkler

Sieglinde Wagner

Armin Wieneroiter

Manfred Brenner

Walter Pöllitzer

Petra Eckerstorfer

Margit Lassacher

Ausmusterung des G-PGA 44-17-A-S

Claudia Baierhofer (PI Hallein)

Sebastian Barlanger, BSc (PI Hauptbhf.)

Matthias Barth (PI Rathaus)

Melanie Benda (PI Gnigl)

Hanna Eder (PI Bergheim)

Johannes Empl (PI Bergheim)

Bianca Ernst (PI Alpenstraße)

Julian Hafner (PI Alpenstraße)

Martina Hohenauer (PI Lamprechtshausen)

Michael Katsch (SPK – VI)

Mansur Mansuri (PI Hauptbahnhof)

Christoph Möschl (PI Rathaus)

Tomas Öhler (SPK – VI)

Michael Rehrl (PI Lehen)

Michael Reithofer (PI Alpenstraße)

Wolfgang Riedelsperger (PI Gnigl)

Christoph Rohrer (PI Strobl)

Rene Rudinger (PAZ Salzburg)

40 Jahre:

Jürgen Trippold

Monika Ebner

Daniela Sageder

Franz Kaltenhauser

Claudia Brunner

Michaela Haidinger

Herbert Obersteiner

Karl Hittmann

20 Jahre:

Martina Rainer

Lukas Wagner

Lisa Wallner

Fabian Lemberger

Teresa Peer

Martin Jung

30 Jahre:

Kerstin Glanzer

Rene Tödling

Angelika Lackner

Christoph Mayer

Dominik Winkler

Sasha Seslija

Andreas Schmid

Gernot Trinker

Felix Gutenthaler

Adrian Czerny

Tatjana Gugganig

Johanna Toferer

Victoria Pintar

Bettina Schützenberger

Matthias Holzinger

Marco Schläffer (PI Maxglan)

Karoline Schnugg (PI Lehen)

Rim Schwaiger (PI Lehen)

Thomas Spiegelberger (PI Alpenstraße)

Tamara Stauder, BeD (GPI Flughafen)

Robert Valencak (SPK – VI)

Martina Voglreiter (PI Alpenstraße)

Alexander Waltl (PI Maxglan)

Magdalena Weber (PI Bergheim)

von den PersonalvertreterInnen der FSG

Ausmusterung des N-PGA 22-17-A-S

Simon Asare (PI Hauptbahnhof)

Jennifer Dürlinger (PI Itzling)

Leonhard Eiböck (SPK – VI)

Daniel Gollmann (PI Lehen)

Angelika Höller (API Anif)

Bettina Krallinger (PI Itzling)

Erol Kurtül (PI Rathaus)

Nadine Lipovsek (PAZ Salzburg)

Luisa Maier (PI Rathaus)

Martin Mischitz (PI Alpenstraße)

Alexander Moser, LLB oec. (SPK – VI)

David Oberhauser (PI Rathaus)

Nadine Paur (PI Hauptbahnhof)

Michael Peham (PI Eugendorf)

Anton Pilsl (PI Gnigl)

Daniel Raab (PI Lehen)

Radenko Radanovic (PI Gnigl)

Philipp Rathgeb (PI Maxglan)

Dominik Schober (PI Alpenstraße)

Christian Schörghofer (PI Itzling)

Robin Schratl (PI Maxglan)

Marlene Simonlehner (PI Anif)

Roman Strauß (PI Wals)

Manuel Widmann (PI Neumarkt)

Rafael Zorn (PAZ Salzburg)

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KLUBMAGAZIN

Wir gedenken unserer Toten:

VB i.R. Gertraud Kishore, zuletzt Mitarbeiterin in der Telefonvermittlung der LPD Salzburg, ist am 27. Februar

2019 im 70. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 5. März 2019 in Salzburg statt.

GrInsp i.R. Willi Wörister, zuletzt Mitarbeiter der PI Neukirchen, ist am 9. März 2019 im 73. Lebensjahr verstorben.

Die Urnenbeisetzung fand am 20. März 2019 in Krimml statt.

OI i.R. Roland Rettenbacher, zuletzt Kriminalbeamter der BPD Salzburg, ist am 4. April 2019 im 72. Lebensjahr

verstorben. Die Verabschiedung fand am 15. April 2019 am Kommunalfriedhof in Salzburg statt.

GrInsp i.R. Peter Hafner, zuletzt Mitarbeiter am GP Rußbach, ist am 7. April 2019 im 93. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 11. April 2019 in Rußbach statt.

ChefInsp i.R. Hans Georg Floss, zuletzt Kriminalbeamter der BPD Salzburg, ist am 1. Mai 2019 im 73. Lebensjahr

verstorben. Die Verabschiedung fand am 9. Mai 2019 in Salzburg statt.

HR i.R. Dr. Manfred Glinig, zuletzt Leiter des Kriminalamtes der BPD Salzburg, ist am 5. Mai 2019 im 80.

Lebensjahr verstorben. Die Verabschiedung fand am 11. Mai 2019 in Salzburg im engsten Familienkreis statt.

AbtInsp i.R. Josef Gruber, zuletzt Kommandant des GP Wals, ist am 1. Juni 2019 im 91. Lebensjahr verstorben.

Die Beerdigung fand am 6. Juni 2019 in Wals statt.

BezInsp i.R. Josef Flatschart, zuletzt Mitarbeiter des BGK Zell am See, ist am 9. Juni 2019 im 88. Lebensjahr

verstorben. Die Beisetzung fand am 14. Juni 2019 in Niedernsill statt.

BezInsp i.R. Ernst Erbschwendtner, zuletzt Mitarbeiter des GP Bischofshofen, ist am 27. Juni 2019 im 88.

Lebensjahr verstorben. Die Beerdigung fand am 3. Juli 2019 in Niedernsill statt.

RevInsp i.R. Reinhold Löbel, zuletzt Dienst versehen auf der PI Zell am See, ist am 29. Juni 2019 im 81. Lebensjahr

verstorben. Die Verabschiedung fand am 4. Juli 2019 in Niedernsill statt.

AbtInsp i.R. Peter Hinterlechner, zuletzt Kommandant im Gefangenenhaus der BPD Salzburg, ist am 8. Juli

2019 im 101. Lebensjahr verstorben. Die Verabschiedung fand am 17. Juli 2019 im engsten Familienkreis

statt.

42 Klub der Exekutive


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Ein radikal neuer Blick auf den Zusammenhang VON GEHIRN,

PSYCHE UND GESUNDHEIT. Wie die noch junge Disziplin der

Psychoneuroimmunologie beweist, Psyche, Gehirn und Immunsystem

wirken aufs engste zusammen. Unser Immunsystem steht in

ständiger Wechselwirkung mit unseren Gedanken, unserem Verhalten,

unseren Gefühlen. Neueste Studien zeigen: Chronischer Stress,

z.B. in Beziehungen oder im Job, macht uns nicht nur anfälliger für

Infektionen, sondern kann unser Leben erheblich verkürzen, ja langfristig

zu schweren Leiden wie Krebs und Autoimmunkrankheiten

führen. Umgekehrt - so die gute Nachricht - mobilisieren positive

Gedanken sowie seelische Ausgeglichenheit und inneres Wohlbefinden

unsere Selbstheilungskräfte, die Krankheiten verhindern.

Christian Schubert plädiert für ein neues Denken in Medizin und Forschung, das den ganzen

Menschen im Blick hat – und einen radikalen Wandel unseres Gesundheitswesens erfordert.

Schubert, Christian / Amberger, Madeleine

Was uns krank macht – was uns heilt

Aufbruch in eine neue Medizin. Das Zusammenspiel

von Körper, Geist und Seele besser verstehen.

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