St. Pöltner Stadtexpress September 2019

stp.stadtexpress

Naturfreunde

in der Blattmitte

kritisch.

meinungsbildend.

auflagenstark.

Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt

Verlagsort:3100 St. Pölten

RM 13A039750 K

nr. 675 september 2019

Das sagt er als Linker

Warum Klimaschutz nicht grün, sondern rot ist. Und

Mindestlohn nicht kommunistisch, sondern vernünftig.

Grün denken

St. Pölten ist so grün wie kaum eine andere

vergleichbare Stadt. Dennoch soll

als aktive Klimaschutzmaßnahme ein

riesiger Grüngürtel im Westen geschaffen

werden. Ebenso wird am ehemaligen

Sturm 19-Platz der 37. Stadt-Park

errichtet.

Rot handeln

Die Löhne sind – vor allem im unteren

Einkommensdrittel – zu niedrig. Die

SPÖ will daher den Mindestlohn auf

1.700 Euro erhöhen. Wer profitiert und

welche Erfahrungen gibt es? Warum

faire Entlohnung auch der Wirtschaft

hilft erklärt der Polit-Blog Kontrast.at.

Bei der anstehenden Wahl wählen wir

nicht nur Abgeordnete, die dann eine

Regierung legitimieren. Wir wählen dieses

Mal auch einen grundlegenden Weg,

wie wir mit unserer Umwelt umgehen!

Warum Umweltschutz vor allem etwas

mit Kritik an unserem Wirtschaftssystem

zu tun hat und der erhobene Zeigefinger

niemanden hilft lesen Sie

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> ab seite 8


PLANEN – BAUEN – WOHNEN

ALLES AUS EINER HAND!

WimbergerHaus ist seit mehr als 35 Jahren im Einfamilienhausbau tätig und Teil der Wimberger Gruppe, die jährlich mehr als 550 Einfamilienhäuser

baut Das Mühlviertler Unternehmen begleitet seine Baufamilien je nach Bedarf von der Grundstückssuche über die Planung und

Finanzierung bis hin zur Ausführung des Bauvorhabens und steht auch nach der Schlüsselübergabe als verlässlicher Partner zur Verfügung.

WOHNEN

WimbergerHaus gibt seinen Baufamilien die

Sicherheit eines soliden und wirtschaftlich gefestigten

Unternehmens, das auch in fünfzehn

oder zwanzig Jahren noch existieren und für

seine Kunden da sein wird. „Unsere Kunden,

egal ob sie vor einem, fünf oder 25 Jahren

mit WimbergerHaus gebaut haben, können

sichergehen dass wir immer ein offenes Ohr

für sie haben. Auch das verstehen wir unter

Handschlagqualität und dafür steht WimbergerHaus“,

unterstreicht Christian Wimberger.

WimbergerHaus, Walchshof 51, 4291 Lasberg

Tel. 07942/74 366 | office.lasberg@wimbergerhaus.at

www.wimbergerhaus.at

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WimbergerHaus hat nicht nur umfassende

Erfahrung im Hausbau, sondern ist auch ein

kompetenter Partner in der Planungsphase.

Experten entwerfen gemeinsam mit den Baufamilien

deren persönlichen Haustraum.

BAUEN

WimbergerHaus vereint die Vorteile eines

individuellen Ziegelhauses mit den Vorteilen

eines Fertighauses. Jeder Plan und jedes

Haus werden auf die individuellen Bedürfnisse

der Baufamilien abgestimmt.


die seite drei

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Verzweiflung, Eingeständnisse, Feststellungen.

Und ein Plädoyer für eine saubere Zukunft.

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Der Querdenker

Editorial

Du Opfer!

FH wird zum Campus

Bis Herbst 2021 wird die Fachhochschule

zum Campus St. Pölten erweitert. In

Verbund mit dem bestehenden Gebäude

entsteht ein moderner Vorzeigecampus.

Die FH ist über die vergangenen zwei Jahrzehnte

stetig gewachsen und bietet mehr

als 3200 Studierenden, rund 350 hauptberuflichen

MitarbeiterInnen sowie rund

800 Vortragenden einen Raum für Bildung,

Arbeit und Forschung. „Mit dem Zubau

schaffen wir die Voraussetzungen, um die

positive Entwicklung weiter vorantreiben

zu können und die FH als innovative und

erfolgreiche Bildungsinstitution weiter zu

stärken“, so Bürgermeister Matthias Stadler,

der gemeinsam mit Landeshauptfrau Mikl-

Leitner die Grundsteinlegung durchführte.

Mit dem Zubau stehen künftig knapp

33.000 m² Campusfläche zur Verfügung.

Gemeinsam mit der FH wird die Bertha

von Suttner Privatuniversität am Gelände

angesiedelt sein. Mit Ende August übergab

die langjährige Geschäftsführerin Gabriela

Fernandes an Hannes Raffaseder und Johann

Haag. Beide sind ebenfalls seit vielen

Jahren im Hochschulmanagement an der

FH St. Pölten tätig. Geschäftsführer Gernot

Kohl übernimmt nun den Vorsitz des

Dreierkollegiums.

Millionen für ÖBB Werk

ÖBB / ZOOM VP.at

Die ÖBB haben am Standort St. Pölten

ein Kompetenzzentrum für 29 Millionen

Euro errichtet. Die Anlagen entsprechen

dem neuesten Stand der Technik für die

Wartung von Nahverkehrsfahrzeugen und

Dieselkomponenten sowie künftiger richtungsweisender

Antriebstechnik. Damit

wird der Standort mit hochqualifizierten

Arbeitsplätzen weiter aufgewertet. Insgesamt

investieren die ÖBB in den nächsten

Jahren in St. Pölten 80 Millionen Euro in

den neuen Bildungscampus. Es sind aktuell

drei neue Industriehallen, sowie eine

Erweiterung des Unfallzentrums errichtet

worden – jeweils eine für die Wartung

von Diesellokomotiven, Dieseltriebwagen

und Komponenten. Herzstück des neuen

Kompetenzzentrums ist die Halle für

Instandhaltung von Dieselkomponenten,

in der 130 verschiedene Einzelteile aufgearbeitet

werden. In St. Pölten sind derzeit

ca. 550 Fachkräfte beschäftigt. Pro Jahr werden

in St. Pölten mehr als 250 Revisionen

an Diesel-Lokomotiven, Diesel-Triebzügen

und Personenwagen durchgeführt sowie

hundert Dieselmotoren, 70 Getriebe bzw.

Powerpacks, 500 Drucklufterzeugungsanlagen

und rund 48.000 Sitze und Sitzteile

aufgearbeitet.

Kaum jemand beherrscht die Umkehr

der Täter-Opfer-Rolle so perfekt, wie

Vertreter der freiheitlichen Fraktion:

Österreich an die Russen verscherbeln,

an Naziversammlungen teilnehmen,

Menschen mit Ratten vergleichen –

und dann war alles ein riesengroßer Irrtum,

eine Unterstellung der linkslinken

Systemmedien. Inzwischen hat dieses

System Schule gemacht und Sebastian

Kurz hat diese Opfer-Rolle – ebenso wie

weite Teile des FPÖ-Wahlprogrammes

– übernommen: Gehackte Server, verschwundene

Emails, Listen von Großspendern

und geshredderte Festplatten

machen dem jungen Herren, der bereits

zwei Regierungen in weniger als

zwei Jahren auf dem (möglicherweise

vorhandenen) Gewissen hat, zu schaffen.

Aber: An allem sind die anderen

schuld, er ein missverstandenes Opfer.

Jedoch waren er und seine Freunde aus

der „Ibiza-Koalition“ es, die den Sozialstaat

geopfert haben, um Geschenke an

Industrielle und Vielverdiener auszuteilen.

Er war es, der dem Steuerzahler

Millionen an Mehrkosten durch seinen

Dauerwahlkampf verursacht hat. Millionen

die man etwa in den Klimaschutz

investieren hätte können, um nicht

von jeder relevanten Institution für die

schlechteste Performance seit Jahren in

diesem Bereich gerügt zu werden.

Sei kein Opfer, wähl kein Opfer! Sondern

Menschlichkeit und die erste demokratisch

legitimierte Bundeskanzlerin

Österreichs.

Ihr Stadtwolf

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten, 3100 St. Pölten, Prandtauerstraße 4, Telefon: 02742/352134, Fax:

02742/357393 E-Mail: office@stp-stadtexpress.at, Grundlegende Richtung: Informationen und Nachrichten der SPÖ St. Pölten. Redaktionelle

Leitung: Harald Ludwig. Fotos: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: SPÖ Bezirksorganisation

St. Pölten. Anzeigenannahme: Doris Pemmer (0650/2504464). Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29.

Auflage: 4 Ausgaben plus eine Sonderausgabe pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 29.000 Stk. Haftungsausschluss:

Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen.

Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.


st.pöltner

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thema

Eine grüne Stadtmauer

und ein grünes Herz

Überall nur Baustellen, die letzten Grünflächen werden zubetoniert. So

der Tenor, wenn man mit den Menschen über die Schattenseiten der positiven

Entwicklung unserer Stadt spricht. Und das vor dem Hintergrund

der weltweiten Klima- und Umwelt-Debatte, der Klima-Demos, etc.

Der St. Pöltner Weg

Dornbirn, Bad Ischl oder doch

St. Pölten. Nun steht die Entscheidung

wer 2024 europäische Kulturhauptstadt

wird also unmittelbar bevor.

Am 12. November wir die Jury ihren

Beschluss in Wien bekanntgeben, wir

befinden uns also mit der Bewerbung

auf der Zielgeraden. Eine gemeinsame

Delegation von Stadt und Land hat

sich in der aktuellen Kulturhauptstadt

Plovdiv letzte Ideen für die finale Bewerbungsphase

geholt. Allem voran

stand dabei wieder die für mich so

zentrale Frage nach der Einbindung

der eigenen Bevölkerung und der lokalen

Kunst- und Kulturschaffenden.

Von der Qualität unserer Bewerbung

und der darin formulierten Projekte

sind wir überzeugt. Sollten wir tatsächlich

den Zuschlag erhalten, gilt es,

die einzelnen Vorhaben zu übersetzen

und auf den Boden zu bringen. Der

Mehrwert für die Bevölkerung wird

dann spürbar, wenn er sich auf alle

Lebensbereiche - von den öffentlichen

Verkehrsverbindungen bis hin zu

Nachbarschaftsprojekten - ausdehnt.

Nichts erhoffe ich mir mehr, aber

auch ohne Zuschlag haben wir durch

die Partnerschaft mit dem Land eine

gänzlich neue Qualität der Zusammenarbeit

erreicht, die unserer Stadt

auch in Zukunft viel bringen wird.

Ihr

Matthias Stadler

Bürgermeister

Bei genauer Betrachtung der St. Pöltner

Situation zeigt sich: Die Stadt befindet

sich in einer hervorragenden Ausgangslage

und in den vergangenen Jahren wurde

nicht alles falsch gemacht. Oder besser

gesagt, es wurde vieles richtig gemacht.

Gute Ausgangslage durch gute Politik

Als Stadt im europäischen Staatengefüge

ist man den großen, überregionalen Themen

beim Klimaschutz im Alleingang nicht

wirklich gewachsen. Gleichzeitig ist die

Stadt aber die dem Bürger nächste Ebene,

die teilweise ganz konkreten Einfluss hat.

Vor allem beim Punkt Grünraumsicherung

hat St. Pölten enorme Expertise vorzuweisen

und historisch wirklich viel geleistet. So

wurden unter sozialdemokratischer Stadtregierung

zwei Seen inklusive den umliegenden

Grünräumen für die Bevölkerung

gesichert, während andernorts Seegrundstücke

fleißig an Privatpersonen verkauft

wurden. Auch wurde die Traisen in ihrer

Form bis dato erhalten und Schritte gesetzt,

um die Naturlandschaft des ehemaligen

Garnisonsübungsplatzes in Völtendorf für

die Bevölkerung zu sichern. Der Deckel

der Westbahnuntertunnelung wurde begrünt

und der Sonnenpark gemeinsam mit

dem Verein gesichert. Die Stadtgärtnerei

verzichtet auf jeglichen Gifteinsatz und

achtet bei Neupflanzungen auf die Insektentauglichkeit.

Aufforstungen durch die

stadteigenen Betriebe werden nur mit heimischen

haltbaren Hölzern durchgeführt.

Mit 363.000 m² an Parkflächen in der Kernstadt,

280.000 m² davon in der Innenstadt,

hält St. Pölten auch den österreichischen

Rekord in der Kategorie innerstädtische

Parkfläche pro EinwohnerIn. Da sind Flächen

wie das Gebiet um die Traisen, die

beiden Seen oder Brachflächen noch gar

nicht miteingerechnet. Insgesamt sind nur

13% des Stadtgebietes verbaute Fläche.

Die Mittelstadt neu denken

Die Stadtverwaltung betreibt gemeinsam

mit dem Bund ein Forschungsprojekt im


thema

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Rahmen von „smart pölten“ und „Stadtoase“,

bei dem auch die Themen Mikroklima

und vertikale Landwirtschaft im

St. Pöltner Kontext bearbeitet werden. Das

sind Themenfelder, die für eine Mittelstadt

Neulandcharakter haben und sicherlich

gute Erkenntnisse für das zukünftige urbane

Leben liefern. Darüber hinaus vernetzen

sie die engagierte Bürgerschaft

und sorgen damit für mehr Dynamik. Im

Energiesektor ist St. Pölten ein einzigartiges

Beispiel, wird doch ein guter Teil des

Wärmebedarfes mit der längsten Fernwärmeleitung

Österreichs aus der Müllverbrennung

bei Dürnrohr geliefert. Wir

St. PöltnerInnen erzeugen mit der

Fernwärme über eine Kopplung sogar

Fernkälte für das Krankenhaus, um die

energieintensiven Klimaanlagen mit

Kompressortechnik zu minimieren. Bei

uns werden 120 Prozent des benötigten

Stroms im Stadtgebiet aus erneuerbaren

Energiequellen erzeugt und wir haben

einen vollständigen Solar- und Windkataster,

damit Private Ihre Wind- und

Photovoltaikanlagen optimal platzieren

können. „Es kann und muss geredet und

nachgedacht werden. Schlussendlich verändern

aber unsere Taten die Erde. Das

Handeln stand immer im Vordergrund“,

so Bürgermeister Stadler.

Think big – and local

Auch jetzt setzt sich der Weg der SPÖ bei

den städtischen Grünräumen, den wir in St.

Pölten historisch schon seit dem Stadtwald

beschreiten, fort. Chancen müssen ergriffen

werden, wenn sie sich bieten. „Der Blick auf

den Flächenwidmungsplan zeigt deutlich,

dass St. Pölten über drei große Naherholungsgebiete

verfügt, nämlich die Traisen

als grüne Hauptschlagader in der Mitte

sowie die Grüngürtel am östlichen und

am westlichen Wagram als grüne Adern.

Dazwischen liegen eine ganze Reihe von

Parks, der Stadtwald und das Seenerlebnis.

Bald könnten aus den Dreien ein Quartett

werden“, freut sich Matthias Stadler. Vor

10 Jahren hat die Stadt St. Pölten nämlich

das Gelände des Truppenübungsplatzes

im Bereich Völtendorf erworben, um die

Grünflächen für die kommenden Generationen

als Naherholungsgebiet zu sichern.

Der Kauf wurde allerdings beeinsprucht

und nach einer Vielzahl von behördlichen

und gerichtlichen Entscheidungen müsste

nun bald die endgültige Entscheidung zugunsten

der Stadtbevölkerung fallen. In den

darauf folgenden Jahren soll der Grüngürtel

vom GÜPL, über den westlichen Wagram,

Schlussendlich verändern

aber unsere

Taten die Erde

vorbei am Stadtwald und weiterführend

Richtung Norden geschlossen werden. Das

Ergebnis wäre eine solide, grüne Stadtmauer

als Schutz vor Immissionen und zur Verbesserung

der Durchlüftung der Stadt.

Ein neuer Park entsteht

Beim Denken an die großen Grün- und

Naherholungsräume, darf man aber nicht

den gesellschaftlichen Nutzen von wohnortnahen

Parks unterschätzen. Es gibt derzeit

36 Parks mit insgesamt knapp 108

Hektar. Das ist österreichweit Rekord. Im

Stadtgebiet zwischen dem Bahnhof und

dem Einkaufszentrum Traisenpark gab

es bisher aber keine größere öffentlich

nutzbare Grünfläche. Der ehemaligen

Sturm 19 Fußballplatz liegt sehr zentral

in diesem dicht besiedelten Gebiet und in

unmittelbar in der Nähe des Universitätsklinikums.

Deshalb soll nun auf diesem

Gelände Park Nummer 37 mit einer Fläche

von 22.000 Quadratmetern entstehen.

Nach den ersten Ideen soll es eine Möglichkeit

für Gastronomie geben um die

BesucherInnen zum längeren Verweilen

im Park zu animieren. Auch ein Klettergarten

oder eine kleine Theaterbühne sind

Gegenstand erster Überlegungen zur gesellschaftlichen

Nutzung. Abgesehen von

diesen kleineren Bereichen wird der Park

aber vor allem viel Grün bieten: Theoretisch

wäre im Sturm 19 Park Platz für

300 Bäume. „Ich sehe in vielen Bereichen

des Klimaschutzes und der Grünraumschaffung

noch enormes Potential. Bei der

nachkommenden Generation merke ich

auch ein deutliches Umdenken, nicht nur

beim Autoverkehr, sondern auch bei der

Ressourcennutzung. Mit dieser grünen

Stadt und seinen Menschen blicke ich positiv

in die Zukunft“, so der Bürgermeister

abschließend zum Thema.


st.pöltner

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kurz angemerkt

kurz & gut

Die St. Pöltner Biene ist fleißig.

22 Bienenstöcke wurden in Kooperation

mit der Stadtgärtnerei im Brunnenfeld, am

Eisbergbogen, am Naturlehrpfad Feldmühle

und in der Prater Lounge errichtet. Auch

auf der Wiese der SPAR-Zentrale werden

sechs fleißige Bienenvölker von einer Imkerin

betreut. In Kooperation mit der Stadt

wurde nun erstmals der geschmackvolle

St. Pöltner Stadthonig abgefüllt.

Kulturhaus Wagram: Neue Gastro.

Das Kulturhaus Wagram hat einen neuen

Gastronomen. Christian Zwieselbauer

wird künftig die Besucherinnen und

Besucher mit Speisen und Getränken

versorgen. Tickets für kommende Veranstaltungen

gibt es unter oeticket.com

zu kaufen.

Tourismusbüro ist umgesiedelt.

Mit einer neuen Servicestelle für Tourismus

und Marketing im Erdgeschoß des Rathauses

stellt sich die Landeshauptstadt für die

Zukunft neu auf. Auch für alle St. PöltnerInnen

gibt es hier viele Geschenksideen und

Informationen rund um Freizeit, Sport, Kultur,

Natur und alles was es sonst noch zu erleben

gibt. Infos: www.stpoeltentourismus.at.

Purkersdorfer Straße fertig saniert.

Die Purkersdorfer Straße (L 129) wurde auf

einer Gesamtlänge von rund 1,3 Kilometern

– von der Wiener Straße bis kurz vor der Kreuzung

mit der Landesstraße B1a, neu gestaltet.

Durch die Errichtung der neuen Radfahranlage

wird die Verkehrssicherheit der Radfahrerinnen

und Radfahrer an dieser stark

frequentierten Landesstraße deutlich erhöht

und damit wieder ein relevantes Puzzle-Teil im

Radwegenetz eingesetzt.

Neues an der Volkshochschule.

Seit Jahrzehnten ist die Volkshochschule mit

mehr als 3.000 TeilnehmerInnen und über 300

Kursen und Veranstaltungen jährlich eine fixe

Größe. Das neue Angebot im Herbstsemester

reicht von Lehrgängen wie Projektmanagement,

über Sprachkurse, Gesundheits- und

Bewegungskurse zu Kreativkursen und allgemeinen

gesellschaftlichen Themen. Anmeldung

und Infos unter www.vhs-stpoelten.at.

plus!

Partizipation

Ein Teil der Bevölkerung rund um das Krankenhaus

leidet unter dem Parkdruck, den es

erzeugt. Nach dem Ausschöpfen aller Alternativen,

wie der Errichtung von Parkhäusern

und Garagen, stand zur Verbesserung der

Situation nur mehr eine Beschränkung des

öffentlichen Parkraumes zur Verfügung. Eine

Grüne Zone wurde von Verkehrsexperten

empfohlen. Da so eine Maßnahme immer einen

Kompromiss für die Wohnbevölkerung

bedeutet, gab der Bürgermeister die Parole

„nur auf Wunsch und nicht gegen den Willen

der Anrainer“ aus. Bei den Treffen zur Planung

und Besprechung einer neuen Grünen

Zone nahmen dann nur wenige Menschen

teil. Für die überwiegende Mehrheit war

das Thema entweder nicht wichtig oder der

Kompromiss nicht vorteilhaft genug. Daher

war die Entscheidung klar und die Pläne für

die grüne Zone wurden auf Eis gelegt. Wer

A sagt, muss auch B sagen!

Flieger-Br äu

19. Sep. - 19. Okt.

minus!

Illusion

OKTOBER-FEST mit Schweinshaxn,

Festbier, Weißwurst, Brezn...

21. Okt. – 17. Nov. Traditionelles GANSL’ESSEN mit

Staubigen und Jungweinen

09./10. Nov.

Im Glauben an die Unendlichkeit und Heiligkeit

des Parkraumes kann man beim Thema

fairer Verteilung von öffentlichen Stellplätzen

automatisch den panischen Ruf des

hier heimischen kleingeistigen Konservativen

vernehmen: „Abzocke, Abzocke“, ertönt

schrill der typische Balzruf. Das Problem

von konservativen Geistern in der Moderne

ist der Umgang mit Themen wie Bürgerbeteiligung

oder Mitbestimmung. Da kündigt

die ÖVP doch in allem Ernst eine eigene

Bürgerbefragung zum Thema der Grünen

Zone an, während sie im selben Atemzug in

den Regionalmedien die Unverrückbarkeit

ihrer eigenen Position (kontra Grüne Zone

- Abzocke!) als politischen Pflock in den Boden

schlagen. Nun fragt sich der Beobachter:

Was hätten die Bürger nun in der schwarzen

Befragung bestimmen dürfen, wenn doch

die schwarze Linie schon klar ist? Wer A sagt,

kann sich vor B nicht verstecken!

auch mittags geöffnet (Bitte reservieren!)

TIPP: Reservieren Sie jetzt schon

Ihre Weihnachtsfeier!

Ab 12. Sep. jeden Donnerstag Oldie Dance Night


thema

st.pöltner

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Foto: SPÖ/Astrid Knie

FAIRE ENTLOHNUNG

1.700 EURO STEUERFREI:

DAS BRINGT DER SPÖ-PLAN

Die SPÖ will den Mindestlohn in Österreich auf 1.700 Euro erhöhen. Das

Einkommen bis 1.700 soll außerdem steuerfrei sein. Wem bringt das etwas

und wie sind die Erfahrungen aus anderen Ländern?

Jeder 2. Österreicher hat am Monatsende

kein Geld mehr am Konto. Der Grund:

Die Löhne sind zu niedrig. Gerade Menschen

mit kleinen Einkommen leiden unter

den steigenden Kosten.

10 %

8 %

Arbeitslosigkeit in Deutschland

Deutschland führt den

Mindestlohn ein

Die Ausgaben für das Wohnen für

Kleinverdiener sind dreimal so stark

gestiegen wie für Gutverdiener.

Die SPÖ fordert daher einen steuerfreien

Mindestlohn von 1.700 Euro im Monat.

Bei 1.700 14-mal jährlich bringt das rund

1.216 Euro Steuerersparnis im Jahr.

SEIT 2017 GILT EIN MINDESTLOHN

VON 1.500 EURO

Im Jahr 2017 hat die SPÖ einen Mindestlohn

von 1.500 Euro gefordert. Die Sozialpartner

haben daraufhin vereinbart,

dass kein Kollektivvertrags-Abschluss

mehr unter 1.500 Euro liegen darf. Jetzt

will die SPÖ den Mindestlohn auf 1.700

Euro erhöhen, weil das Leben teurer geworden

ist.

Die Sozialpartner haben bis 2020 Zeit.

Gibt es bis dahin keine Einigung auf 1.700

Euro, will die SPÖ den Mindestlohn per

Verordnung beschließen.

6 %

4 %

2 %

2009

2010

2011

4,5 MIO. MENSCHEN PROFITIEREN

VON 1.700 EURO STEUERFREI

Und diese 1.700 Euro sollen komplett

steuerfrei sein. Davon würden 4,5 Millionen

Österreicherinnen und Österreicher

profitieren. Denn auch bei höheren Löhnen

und Pensionen sind die ersten 1.700

Euro steuerfrei. Zur Gegenfinanzierung

soll eine Millionärssteuer auf Vermögen

und Erbschaften über einer Million eingeführt

werden.

2012

2013

2014

2015

MINDESTLÖHNE BELEBEN

DIE WIRTSCHAFT

Das Beispiel Deutschland zeigt, wie Mindestlöhne

sowohl den ArbeitnehmerInnen

als auch der Wirtschaft zugutekommen.

Dort wurde 2015 ein Mindestlohn

in der Höhe von 8,5 Euro/Stunde eingeführt.

In zahlreichen Niedriglohn-Sektoren

hat der Mindestlohn zu deutlich

höheren Löhnen geführt.

Die deutsche Arbeitslosigkeit ist gesunken

– vor allem, weil höhere Löhne die

private Konsumnachfrage angekurbelt

haben.

LIES MEHR AUF

2016

2017

2018


st.pöltner

8 | stadt express

reportage

Klimaschutz ja, Bevormundung nein!

Am 29. September wird gewählt: Nicht nur die nächste Regierung für Österreich sondern der grundlegende Weg für und

in unsere Zukunft. Zentrale Fragestellungen sind dabei sicherlich, wie weit Klimaschutz gehen muss und soll, und wie viele

bzw. welche Rechte arbeitenden Menschen in Österreich haben sollen. St. Pöltens Spitzenkandidat für die SPÖ, Robert

Laimer, hat dazu eine klare Meinung.

Der St. Pöltner Stadtexpress hat das Wahlprogramm

analysiert und sowohl Parteivorsitzende

Pamela Rendi-Wagner, als auch

den regionalen Spitzenkandidaten Robert Laimer

zu ihren Pläne für St. Pölten, für Österreich

und für die Gesellschaft gebeten. Nachdem die

Vorfälle rund um die gescheiterte letzte blautürkise

Regierung gar nicht mehr abzureißen

scheinen – von Ibiza über „Shreddergate“ bis

zu versteckten Parteispenden – scheint das Vertrauen

der Menschen in die Politik schwächer

denn je. Dennoch ist es wichtiger als jemals

zuvor, wieder den Weg zurück zur Menschlichkeit

und zur Vertretung der Interessen der

Vielen und nicht der wenigen Wohlhabenden

zu finden. Die SPÖ setzt genau hier an und

bietet ein klares Wahlprogramm mit sozialem

Ausgleich an. „Wir haben klare Vorstellungen,

wie wir Österreich gestalten wollen.

Sozialdemokratische Politik heißt für mich,

allen Menschen zu ermöglichen, ihr Leben so

zu gestalten, wie sie es möchten. Das macht

diese Wahlauseinandersetzung auch so entscheidend.

Es werden Weichen gestellt für die

Zukunft der Menschen dieses Landes. Oder

Weichen, die Österreich in Richtung mehr

sozialen Zusammenhalt, mehr Fairness und

mehr Anstand in der Politik führen. Es braucht

Lösungen für die beste Gesundheitsversorgung

für alle, ein Thema, das mir als Ärztin besonders

wichtig ist. Es braucht Lösungen für Langzeitarbeitslose

über 50, Lösungen für leistbares

Wohnen und dafür, wie man den Klimawandel

erfolgreich in den Griff bekommen kann. Und

vor allem braucht es Maßnahmen, damit die

hart arbeitenden ÖsterreicherInnen entlastet

werden und unsere PensionistInnen gut von

ihrer Pension leben können. Daher ist es so

wichtig, am 29. September die SPÖ zu wählen:

damit Menschlichkeit siegt!“, hält Parteichefin

Pamela Rendi-Wagner fest.

Klima-Ticket: Österreich für 3 Euro

„Klimaschutz muss sozial verträglich sein“,

weiß auch der St. Pöltner Robert Laimer.

Die Politik dürfe die Verantwortung für Klima-

und Umweltschutz nicht auf die einzel-


eportage

st.pöltner

stadt

express

| 9

nen BürgerInnen abwälzen, sondern muss

faire Rahmenbedingungen schaffen, damit

die Menschen umwelt- und klimagerechtes

Verhalten überhaupt an den Tag legen können.

„Mit dem erhobenen Zeigefinger der

Bevölkerung vorzuschreiben, wie sie ihre

Lebensrealität klimaneutral zu meistern hat,

halte ich für falsch. Es braucht vielmehr eine

ganzheitlich abgestimmte Klimastrategie,

die folgende Bereiche umfasst: den Verkehr,

den Gütertransport, die Industrie, die Landwirtschaft,

das Konsum- und Reiseverhalten

sowie den Umgang mit Lebensmitteln.

Einzelmaßnahmen wie eine österreichweite

CO2-Steuer, die PendlerInnen aus peripheren

Regionen benachteiligt, sind nicht zielführend.

Ehrlicherweise braucht es praxistaugliche

Rahmenbedingungen, damit sich alle

Menschen ein klimabewusstes Leben leisten

können und die gesetzten Maßnahmen auch

voll mittragen. Dem mündigen Bürger vorzuschreiben,

wohin er in den Urlaub fahren

oder gar fliegen darf, davon halte ich überhaupt

nix“, so Laimer. Pamela Rendi-Wagner

konkretisiert: „Unsere Vorschläge reichen von

der Förderung von Green Jobs bis zur Attraktivierung

von Bus und Bahn. So wollen wir

ein günstiges Klimaticket, mit dem man um

3 Euro pro Tag mit allen Öffis durch ganz

Österreich fahren kann, um 2 Euro durch drei

Bundesländer und um 1 Euro durch eines.

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und

des Bahnnetzes sowie eine Pendlerpauschale

mit Klimabonus, also die Aufstockung der

kleinen Pendlerpauschale auf die große, wenn

man statt mit dem Auto mit den Öffis zur

Arbeit fährt, ist ein weiterer SPÖ-Vorschlag.

Mit diesen Maßnahmen könnte der CO2-

Ausstoß in Österreich um mehr als 300.000

Tonnen jährlich verringert werden. Das ist

ein sehr guter Anfang für eine erfolgreiche

Klimapolitik.“ Der Abgeordnete zum Nationalrat

Robert Laimer weiß: „Als SPÖ haben

wir bereits erste ökologische Maßnahmen

initiiert bzw. im Parlament eingebracht, z.B.

das Verbot von Glyphosat, das Verbot von

Plastiksackerl oder den Schutz heimischen

Trinkwassers vor der Privatisierung.“

„Das sage ich als Linker“

Robert Laimer machte kürzlich auch mit

einer Schlagzeile auf sich aufmerksam:

„Integration vor Zuwanderung“. Aber wie

kann und soll man das verstehen? Laimer

präzisiert: „Warum für mich Integration vor

Zuwanderung Priorität hat ist sonnenklar.

Durch Kriegstreiberei und neoliberaler

Wirtschaftspolitik sind Menschen gezwungen,

ihre Heimat zu verlassen. Kommt es

Mit dem erhobenen

Zeigefinger der Bevölkerung

etwas vorzuschreiben,

halte ich für falsch.

Robert Laimer kurz und bündig

nicht zu einer Friedenspolitik und einem

fairen Welthandel, wird es auch weiterhin

Migration geben. Diese Verfehlungen gehören

durch eine vernünftige EU-Außenpolitik

behoben, und zwar schnell, um den

Menschen vor Ort ein würdevolles Leben

mit Arbeitsplätzen, Gesundheitsversorgung

und Bildung etc. in ihren Heimatländern zu

ermöglichen. Dies würde infolge auch die

Zuwanderung eindämmen, sodass wir das

Hauptaugenmerk auf wirkungsvolle Integration

zum Vorteil aller legen können. Das sage

ich als Linker.“ Eine ebenfalls „linke“ Forderung

trägt Laimer auch vor sich: „Ganz klar,

ich trete für eine 30-Stunden-Arbeitswoche

und einen gesetzlichen Mindestlohn von

1.700 Euro ein. Das sind zwei ganz konkrete

Zielforderungen, für die ich – aus tiefster

Überzeugung – im Parlament mit Leidenschaft

kämpfen werde. Ich sage auch warum:

Die Arbeitswelt unterliegt in vielen Branchen

einem dramatischen Wandel. Hier ist vor

allem die Digitalisierung verantwortlich.

Diese bringt zwar punktuell Vorteile und

Annehmlichkeiten im täglichen Alltag, sie ist

aber gleichzeitig eine große Bedrohung für

jene, die dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren

können oder verlieren werden. Anstatt

kontinuierlich Arbeitsplätze zu verlieren,

müssen wir Lösungen erarbeiten, wie wir

Menschen in attraktive Beschäftigungsverhältnisse

bringen, um unser Wohlstandsniveau

halten bzw. ausbauen zu können. Denn

eines ist klar, eine gesunde Volkswirtschaft

zeichnet sich durch soziale Sicherheit, beste

Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität

aus. Voraussetzung dafür ist eine hohe Beschäftigungsquote.“

fact

Foto: Kurz Prinz

box

Wordrap mit unserem Spitzenkandidaten zu den vier wichtigsten

Themen und aktuellen Herausforderungen:

Klimakrise: „Klimaschutz ja, Bevormundung des Einzelnen nein“

Migration: „Integration vor Zuwanderung“

Mindestlohn: „1.700 Euro Netto für alle, Lohnkosten senken“

Arbeitszeit: „Die Zukunft der Arbeit liegt bei 30 Stunden pro Woche“


st.pöltner

10 | stadt express

kurz angemerkt

Für Kinder wie gemacht

Hohe Auszeichnung

MATURA NACHHOLEN

JETZT IN DEINER REGION!

Kürzlich wurde der Grundstein für den

neuesten Kindergarten der Stadt gelegt.

Am Eisberg in der Eichendorffstraße sollen

ab Herbst/Winter 2020 unsere Kleinsten

in vier Gruppen betreut werden. Der

Neubau um 2,4 Millionen Euro ersetzt

den in die Jahre gekommen Kindergarten

in der Goethestraße und spielt neben

den räumlichen Neuerungen auch alle

Stückerl bei der Energieeffizienz, denn

Warmwasseraufbereitung und Heizung

übernimmt eine Luft-Wasser Wärmepumpe.

Die neue Lage neben dem Verein

Sonnenschein und direkt an drei

Buslinien angebunden, erleichtert die

Erreichbarkeit ungemein. Die Kinder haben

das perfekte Umfeld für Ausflüge in

die Natur, liegen doch der Stadtwald und

die Grünflächen des Westbahndeckels in

Gehreichweite. Beim Bau wurde darauf

Wert gelegt, dass das zukünftige Wachstum

der Stadt miteinberechnet wird, daher

ist ein Ausbau auf acht Gruppen am

selben Standort möglich.

Kursstart

September

& Oktober

2019!

Die Viktor Adler Plakette – die höchste

Auszeichnung der Sozialdemokratie –

wurde kürzlich im Beisein zahlreicher

Fest- und Ehrengäste an Hannelore Schickelgruber

übergeben. „Über viele Jahrzehnte

hat sie sich in St. Pölten und für die

Menschen in der Stadt engagiert. Der vormaligen

Volkshilfe-Vorsitzenden ist unter

anderem die Aktion Essen auf Rädern zu

verdanken. Sie ist ein Vorbild für uns alle“,

hielt Bürgermeister Matthias Stadler bei

der feierlichen Übergabe fest.

Dr. Martin Hofer

Facharzt für innere Medizin,

Diabetologie, Stoffwechselund

Nierenerkrankungen

Achtung, neue Adresse:

Bahnhofsplatz 14 (2.Stock)

3100 St. Pölten

Tel.: +43 2742 / 35 26 89

Fax.: +43 2742 / 35 26 89 - 4

MATURA AM BFI ST.PÖLTEN:

Staatlich anerkanntes Reifeprüfungszeugnis

• Erfolgsgarantie: Kostenlose Wiederholung

eines Lehrgangs der Berufsreifeprüfung

• Lehrgänge flächendeckend in ganz NÖ

• Weiterführende Bildungswege, z.B. Uni, FH etc.

• Zeitlich flexibel: Abends, vormittags oder am

Wochenende

• Lehre mit Matura: Kostenlos und parallel zur Lehre

Infos & Anmeldung: BFI St. Pölten, Herzogenburger Str. 18

02742 / 313 500 | stpoelten@bfinoe.at | www.bfinoe.at

dr-martin-hofer.at

Blutabnahme Harndiagnostik EKG 24h-EKG

Ergometrie Echokardiographie Sonographie

(Schilddrüse, Nieren, Abdomen) Operationsfreigaben

Diabetologie (Div. Behandlungen, Schulung)

Behandlung von Nieren-, und Herz-Kreislauferkrankungen


herbst 2019

Göllerhütte in neuem Gewand

Foto: Heinz Hauptmann

Seit einigen Wochen ist die Göllerhütte

kaum wieder zu erkennen. Die dunkle

Holzverschalung, welche das Aussehen

der Hütte über Jahrzehnte prägte, ist Geschichte.

Nun schützen Schindeln aus hellem

Lärchenholz das 1951 eröffnete Gebäude.

Der Altbau und der in den letzten

Jahren errichtete Zubau präsentieren sich

in einem einheitlichen Look. Eine unerwartete

Verzögerung bei den Bauarbeiten

entstand durch einen Riss des Seils der Materialseilbahn.

Der lange Winter und die

zusätzliche Belastung durch die Umbauarbeiten

forderten ihren Tribut. Doch auch

das konnte den Tatendrang des Teams um

Chef Hans Pelzer bei der letzten Etappe

der Hüttenrenovierung nur kurz stoppen.

Mit einem Hubschrauber wurde ein neues

Seil zur Hütte geflogen und fachmännisch

eingebaut. Die Versorgung der Hütte sollte

so wieder auf Jahre gesichert sein. Im

Außenbereich ist der vier Jahre dauernde

Umbau bereits abgeschlossen. Der neue

Sanitärtrakt und die biologische Kläranlage

funktionieren klaglos, die vier neuen

Zimmer erfreuen sich bei den Hüttengästen

großer Beliebtheit. Im Herbst folgt

nun der letzte Höhepunkt, auf den sich

vor allem unsere freiwilligen Helfer schon

lange freuen: die altehrwürdige Küche

wird durch eine moderne Nirosta-Küche

ersetzt.

fact

Öffnungszeiten

Göllerhütte

Die Göllerhütte hat im Herbst noch

an drei Wochenenden geöffnet:

19./20.10., 26./27.10. und 2.11./03.11.

Wintersperre:

04. November 2019 – 01. Mai 2020

Infos zur Göllerhütte unter

www.goellerhuette.net

box


naturfreunde

Kindern eine Zukunft schenken

Liebe Naturfreundinnen!

Liebe Naturfreunde!

Wir blicken wieder auf einen Rekordsommer

zurück, der Sommer 2019 war

im Rückblick im Vergleich zum vieljährigen

Mittelwert von 1961 bis 1990 der

23. zu warme Sommer in Folge. Noch

nie war ein Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

so warm wie der im

Jahr 2019. Wir spüren die Auswirkungen

der Klimakrise schon jetzt! Unsere

Gletscher verschwinden, unsere Äcker

und Wälder vertrocknen, die Hitze belastet

uns alle. Wir müssen Österreich

vor drohenden Milliardenkosten, Artensterben

und Gesundheitsgefahren

bewahren. Extreme Wetterereignisse

nehmen infolge des Klimawandels zu.

„Wir schauen in die Zukunft.

Darum schauen wir aufs Klima“.

Unter diesem Motto wurde jetzt das

Klimavolksbegehren mit folgenden

Forderungen gestartet: Klimaschutz

in die Verfassung! Stopp klimaschädlicher

Treibhausgase! Klimaschutz belohnen

und niemanden zurücklassen!

Verkehr/Energie nachhaltig machen!

Die Förderung von nachhaltigem Natur-

und Umweltschutz ist in unseren

Statuten verankert und uns allen ein

wichtiges Anliegen. Ich ersuche Sie,

sich einige Minuten Zeit nehmen

um dieses Volksbergehren am Magistrat,

Gemeindeamt oder Online

zu unterzeichnen. Weitere Infos:

www.klimavolksbegehren.at!

2015 richtete ein schweres Erdbeben in der nepalesischen

Region Tandrang schweren Schaden

an. Die Naturfreunde Niederösterreich

arbeiten seither gemeinsam mit der Hilfsorganisation

Children of the Mountain am Aufbau

von Schulen und Kindergärten. Children of

the Mountain (COTM) unterstützt die vom

Bergtourismus bislang vernachlässigte Region

bereits seit 2013. Die Bewohner der Region

Tandrang, die Dalit, zählen zudem zu der untersten,

also ärmsten Hindukaste. Sie sind die

„Unberührbaren“. Ihnen bleibt der Zugang zu

einer guten Ausbildung in der Praxis oftmals

verwehrt. Hier möchten die Naturfreunde Österreich

und COTM ansetzen, berichtet Ernst

Dullnigg, Geschäftsführer der Naturfreunde

Niederösterreich: „Durch den Bau unserer

Schulen wird auch den Ärmsten der Armen

der Zugang zu einer umfangreichen Bildung

und damit einer guten Zukunft ermöglicht.

Vor allem die Mädchen in diesen Bergdörfern

profitieren von unserer Arbeit, denn in unseren

Schulen gilt das ‚Girls-First‘-Prinzip; sie

sind in der nepalesischen Gesellschaft noch

immer nicht gleichberechtigt und haben es dadurch

oft noch schwerer als die Jungs. In unseren

Schulen machen wir hier keinen Unterschied.“

Unter der Leitung von Ernst Dullnigg

sowie John & Brian Matthews von COTM

wurden in der Bergregion Tandrang seither

12 erdbebensichere Schulen und 15 Kindergärten

gebaut und eröffnet. Die Naturfreunde

und die Children of the Mountain bauen aber

Es kommen eisige Zeiten!

nicht nur Schulen und stellen Lernunterlagen

zur Verfügung. Sie bringen auf ihren Reisen

auch zahlreiche Kletter- und Wanderutensilien

mit und teilen ihr Know-How mit den

dortigen Sherpas. Der Sherpa Lakpa Norbu

erklärt die Wichtigkeit dieser Hilfslieferungen:

„Wir Sherpas leben vom Wander-Tourismus.

Damit können wir die Existenz unserer Familien

sichern. Um unsere Arbeit gut erledigen

zu können, benötigen wir gutes Equipment.

Daran scheitert es jedoch oft, da es aufgrund

der steigenden Preise in Kathmandu für uns

unleistbar geworden ist.“

fact

box

Unterstützen Sie die Nepalhilfe

Naturfreunde und Volkshilfe für Nepal

Zweck/Referenz: Naturfreunde

u. Volkshilfe f. Nepal / 4150360

Konto: AT77 6000 0000 0174 0400

BIC: OPSKATWW

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

(Reg. Nr. FA 1/23 SO 1401)

Auch wenn wir jetzt noch einige angenehme

herbstliche Tage genießen können, so

sind die Arbeiten für den Saisonstart der

Eislaufsaison 2019/20 bereits in vollem

Gang. Einrichtung und Betriebsanlagen

werden kontrolliert und gewartet. Heuer

investieren wir in eine Verbesserung der

Abwärmenutzung der Kälteanlage. Die

Abwärme wurde schon bisher für Warmwasserbereitung

und zur Heizungsunterstützung

verwendet. Dieses System wird

jetzt erweitert, die Garderobe und die

Garage ebenfalls damit beheizt. Trotz der

hohen Investitionskosten ist längerfristig

mit Einsparungen zu rechnen, vor allem

ist diese Maßnahme ein wertvoller Beitrag

zur Energieeinsparung und damit

zum Klimaschutz.

Berg frei, Euer

Heinz Hauptmann

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: Naturfreunde St. Pölten, 3100 St. Pölten, Heßstraße 4, Web: www.st-poelten.naturfreunde.at Grundlegende Richtung: Informationen und

Nachrichten der Naturfreunde St. Pölten. Redaktionelle Leitung: Heinz Hauptmann Fotos: Naturfreunde St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: Naturfreunde St. Pölten.

Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29. Auflage: 4 Ausgaben pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 25.000 Stk. Haftungsausschluss: Sämtliche

Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen. Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln

entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.


naturfreunde

Wandern im Herbst

Der Herbst ist für viele Wanderfreunde die schönste Jahreszeit. Die milden Temperaturen sind ideal, die Luft ist klar und

frisch und die Laubwälder zeigen sich in den schönsten Farben. Während in den Tälern der Nebel liegt, scheint oben auf

dem Berg oft den ganzen Tag die Sonne.

Für Wander- und Naturfreunde hat

der bekannte Wanderexperte Bernhard

Baumgartner Wandertipps für jede Jahreszeit

zusammengestellt. Die 24 Touren

liegen alle in Niederösterreich und sind

unterschiedlich lange. Wir wünschen viel

Spaß beim Nachwandern. Weil Wandern

in Gesellschaft mindestens doppelt so viel

Spaß macht, finden Sie auf der Website

der Naturfreunde auch eine Freizeit-Partnerbörse.

Mit diesem kostenlosen Service

findet man leicht Gleichgesinnte für seine

Freizeitaktivitäten. Die Freizeitpartnerbörse

gibt es in zwei Versionen: Bei der

Freizeitpartnerbörse de Luxe ist eine Registrierung

notwendig. Die Freizeitpartnerbörse

simple funktioniert ohne Registrierung,

aber auch ohne Datenschutz! Wer

rasch und ohne Registrierung Partner für

die Freizeitgestaltung sucht, ist bei der

kostenlosen „Freizeitpartnerbörse simple“

genau richtig. Die Wandertipps und

die Partnerbörse finden Sie auf der Website

der Naturfreunde Niederösterreich

Foto: Hermann Erber

http://niederoesterreich.naturfreunde.at

unter Service.

Webshop & Flohmarkt

Wer schon auf der Website der Naturfreunde

surft, sollte sich zwei praktische Angebote

Services nicht entgehen lassen.

Der Naturfreunde-Webshop bietet Top-

Qualität zu Top-Naturfreunde-Preisen. Hier

finden Sportbegeiterte Polos, T-Shirts, Rucksäcke,

Taschenmesser, Wanderschuhe. Hüttenschlafsäcke

und vieles mehr. Wer nicht

mehr benötigte Sportgeräte loswerden möchte,

sie aber für den Sperrmüll noch zu schade

findet, findet vielleicht in der Sportartikelbörse

der Naturfreunde einen Abnehmer.

Die Sportartikelbörse können alle unkompliziert

und kostenlos ihre nicht mehr verwendeten

Sportgeräte wie Tourenschi, Wanderschuhe,

Steigeisen etc. zum Weiterverkauf

anbieten. Die Sportartikelbörse ist unter

niederoesterreich.naturfreunde.at/Flohmarkt

zu finden.

Mitgliederaktion

Wer ab 1. September 2019 Naturfreunde Mitglied wird, zahlt gleich den

Mitgliedsbeitrag für 2020. Du bekommst die restliche Monate im alten

Jahr geschenkt.

Mitgliedspreise 2020:

Vollmitgliedschaft: 50 Euro

ermäßigte Mitgliedschaft: 31,50 Euro

Kinder und Jugendliche: 20,20 Euro

Familienmitgliedschaft 90,50 Euro

bzw. 61,00 Euro für Alleinerziehende

Alle Details zur Mitgliedschaft findest unter

niederoesterreich.naturfreunde.at

fact

box


naturfreunde

SA, 21.09.

SÜDLICHES WALDVIERTEL

Laimbach/Ostrong - Gr.Peilstein

1061m - Kaiserstein - Neuwaldhäusl

- Rotes Kreuz - Rote Säge (Einkehr).

Abf.* 6:15, Autos werden überstellt,

Proviant mitnehmen, GZ 6,5 Std.,

Info: G. Daxberger 0664/5071830

DO, 26.09.

TRAISNERHÜTTE AM MU-

CKENKOGEL

Abf. 8:00* nach Lilienfeld/Grünes

Gatter, GZ 4 Std., Info: H. Girsch ab

19:00 02742/32217

MI, 02.10.

TRAISMAUER-HERZOGEN-

BURG

TP 9:00 Hbf Kassenhalle, Abf. 9:12

Uhr nach Traismauer. Wanderung

durch Weingärten und Wälder über

Vier Eichen - Einödgraben - St. Andrä

- Eisensteg - Herzogenburg. GZ

4,5 Std., Info: J. Maier, 0664/4624709

Sa, 05.10.

SÜDLICHES WALDVIERTEL

letzte Wanderung vom 22er: Leiben

- Artstetten - Maria Taferl,

Autos werden überstellt, Abf:* 7:00,

GZ ca. 4 Std., Info: G. Daxberger

0664/5071830

Mo, 14.10.

ELISENHÖHE

TP 9:00 Bhf. Kaiserwald, ,Zugabf.

9:08 nach Marktl, Wanderung Elisenhöhe

- Billensteiner (Einkehr) -Höllgraben

- Lilienfeld. GZ 4 Std., Info: H.

Girsch ab 19.00, 02742/32217

Mi, 16.10.

RADTOUR WAGRAM

TP 8:50 Uhr Hbf Kassenhalle, Abf

9:06 Uhr nach Tullnerfeld (9:19)

Auf Nebenstraßen, Rad- und Feldwegen

über Tulln-Neuaigen - Stetteldorf

- Königsbrunn - Kirchberg

a.W. - Feuersbrunn - Jeetsdorf - neue

Donaubrücke - Traismauer. ca 70 km,

Retour mit Bahn 16:12, Info: J. Maier

0664/4624709

Fr, 08.11. – Sa, 09.11.

FLOHMARKT

Freitag, 08.11. 13.00 – 16.00

Samstag, 09.11. 10.00 –16.00

Naturfreunde–Vereinsheim

Dr. Micalgasse, St. Pölten

Info: J. Humpelstätter

0699/10447506

So, 20.10.

STEINLEITN-ALM

TP 9:30 Alpenbhf, Fahrt mit der Mariazellerbahn

nach Klangen. Gemütliche

Wanderung Dietmannsdorf -

Steinleitn Alm (Proviant mitnehmen,

nur Getränke gibt’s dort) - Weinburg

Bhf., GZ 4,5 Std., Info: G. Nestelberger

0660/3420506

So, 27.10.

ZENTRALFRIEDHOF

12 km geführte Kulturwanderung,

Abf. Hbf. RJ 761 St. Pölten 8:02 nach

Wien Hbf, Start 9:10 Zentralfriedhof.

Im Anschluss gemütlicher Ausklang,

Anm: F. Höfler 0676/84964311

Fr, 01.11.

TÜRNITZER HÖGER

Abf. 8:00 *nach Furthof. Wanderung

durch den Dachsgraben zur Högerhütte

(Einkehr). Abstieg Stadelbergkamm

und Gossental. GZ. 6 Std.,

Info: M. Fuchs 0664/6170373

Sa, 16.11.

HOHENBERGER

GSCHWEND

Abf. 9.00* nach Hohenberg,

Rundwanderung Kiensteinberg -

Gschwendhütte (Einkehr), zurück

Steinparztal, GZ 4,5 Std. Info: H.

Girsch, 02742/32217 (ab 19.00)

Sa 23.11.

HAINFELDER KIRCHENBERG

TP 8:50 Uhr Hbf Kassenhalle, Abf

9:05 Uhr nach Hainfeld (9:52) Wanderung

Hainfeld - Landsthal - Heugraben

- Hainfelder Hütte (Einkehr)

- Liasenböndel Kirchtal - Hainfeld,

Rückfahrt per Bahn 16:09 (17:09,

18:09) Ankunft in St. Pölten 50 Min

später. Info: J. Maier 0664/4624709

So, 24.11.

HIESBERG 482m

TP 8:45 Bhf. Kassenhalle, Zugabfahrt

9:00 nach Pöchlarn. Wanderung

Zelking (Einkehr) - Eisernes Kreuz

(Bild) - Melk Bhf. GZ 4 Std., Info: G.

Daxberger 0664/5071830

NORDIC WALKING

jeden Dienstag: Start 14 Uhr

vor dem Vereinsheim der Naturfreunde,

Dr. Micalgasse, St.

Pölten.

Dauer ca. 1,5 Stunde.

Info: F. Schweiger

0680/3125607

Sa, 14.12.

STAFFHÜTTE

TP 9:00 Bhf. Kaiserwald. Zugabf.

9:08 nach St.Veit. Wanderung Brillergraben,

um den Staff, Einkehr

Staffhütte, GZ 3 Std., Info: H. Girsch

02742/32217

So, 15.12.

STEYR

Christkindlwanderung, gemeinsam

mit ARBÖ BÖ, Busfahrt u. Startkarte

€ 18,- Strecke 8 bzw. 12 km,

Abf. 7:30*, Anmeldung: F. Höfler

0676/84964311

So, 22.12.

WINTERWANDERUNG

Maria Elend, TP 8:45 Bhf Kassenhalle,

Zugabfahrt 9:05 nach Paudorf.

Rundwanderung GZ 3 Std., je nach

Schneelage, Info: G. Daxberger

0664/5071830

*Abfahrt Parkplatz Josefskirche,

St. Pölten

WIR SUCHEN

DICH !

Um auch weiterhin ein interessantes

Wanderprogramm

anbieten zu können, suchen

wir Wanderbegeisterte jeden

Alters als Tourenbegleiter

Info: J. Humpelstetter

0699/10447506

YOGA

Mit Elisabeth Pöhn

Erwachsenen Yoga

Montag 18:30,

Volksschule Ratzersdorf

Kinder Yoga

Donnerstag 16:00, Dr.-Otto-

Glöckelschule (Turnsaal Eingang

Mühlweg)

Info u. Anmeldung

02762/64415, 0664/1056805

Mit Gerhard Sonntag

Erwachsenen Yoga

Donnerstag 18:00, Dr.-Otto-

Glöckelschule (Turnsaal Eingang

Mühlweg)

Info und Anmeldung

0676/4406522

Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten findest du auch auf unserer Website

unter www.st-poelten.naturfreunde.at

SKITOUREN MIT

MARKUS ROSENAUER

ANFÄNGER-BASISKURS

mit Material-Leihmöglichkeit

Anforderung: Ausreichende Grundkenntnis

Skilauf auf Piste ( Grundschwungarten),

Kondition für 2-3 Std.

Aufstieg

5 Tage in zwei Teilen:

14./15.12. Türnitz/Eibl

28.-30.12. Freiner Hof, Frein an der Mürz

03.01. – 06.01.20

SKITOURENTAGE EISENER-

ZER RAMSAU

Sa 25.01.20

AUFFI&OWI SKITOUREN-

LAUF

Muckenkogel, Lilienfeld

Web: www.auffiundowi.at.

15.01.- 18.01.20

SCHIKURS TIEFSCHNEEFAH-

REN

Schifahren im Gelände für TourenfahrerInnen

- Perfektionierung der Fahrtechnik

im Gelände

Kursleiter: Dr. Wolfgang Aigner; Geländeassistent

Markus Rosenauer

01.02. – 04.02.20

SKITOURENTAGE IN DEN

WILDALPEN, GREITH

08.02. –15.02.20

SKITOURENWOCHE KÖT-

SCHACH-

MAUTHEN, OBERKÄRNTEN

Hotel Loncium, Mauthen

22.02. – 29.02.20

SKITOURENWOCHE SILLIAN,

OSTTIROL

Hotel Bergland, Sillian

21.03. – 28.03.20

SKITOURENWOCHE KASERN

IM AHRNTAL, SÜDTIROL

im äußersten NW Südtirols, an der

Schweizer Grenze

02.04. – 05.04.20

SKITOUREN-AUSKLANGSTA-

GE IM SÖLKTAL, STMK.

30.04. – 03.05.20

SKITOURENTAGE RAURIS /

KOLM SAIGURN

Infos:

Markus Rosenauer / Eva Pelousek

Tel: 0660/5771942

Web: www.rosireisen.at


kurz angemerkt

st.pöltner

stadt

express

| 15

Von Volksvertretern

und Wendehälsen

„Ehrenmann folgt Ehrenmann“ …

So lautete einer der Kommentare mit

den meisten Interaktionen auf Facebook

zur überraschenden Nachricht von der

Übergabe des Gemeinderats-Mandates

von Thomas Kainz an Gregor Unfried.

Nach reiflicher Überlegung folgte auf den

Entschluss von Jungvater Kainz ein Gespräch

mit dem Bürgermeister, in dem

der Rücktritt und in weiterer Folge der

Übergabewunsch besprochen wurden.

„Ich habe diese Aufgabe wirklich geliebt,

jedoch jetzt gemerkt, dass ich nicht

mehr fokussiert genug bin. Ich muss und

Der Querdenker

Wer mich kennt, weiß: Ich bin wahrlich kein

Klimafanatiker und fahre am liebsten mit

dem Auto bis vor die Türe. Dennoch muss ich

sagen: Lange wird es so, wie wir es gewohnt

sind, nicht mehr weiter gehen. Auch, wenn

es vereinzelte Gruppierungen von Leuten

gibt, die ernsthaft der Meinung sind, über

99 Prozent aller Wissenschaftler liegen falsch,

und es gäbe den vom Menschen gemachten

Klimawandel gar nicht, wird uns das dennoch

nicht helfen. Der Klimawandel macht nicht

vor unserer Haustüre halt, weil wir uns die

Augen zu halten und so tun, als würden wir

ihn nicht sehen. Jedes Jahr stellen wir Hitzerekorde

auf, und es gibt Leute, die sich denken,

das wäre eh ganz normal. Wir graben fossile

Energieträger aus, verbrennen sie, blasen

Treibhausgase in rauen Mengen in die Atmosphäre,

und es gibt Leute, die glauben, das

wäre vollkommen egal. Jeder, der weiß, wie

möchte mich jetzt den Anliegen eines

besonderen St. Pöltners widmen, jenen

meines Sohnes“, erklärt Kainz. Ihm soll

der aktive Freiheitskämpfer und JG-

Vorsitzende Gregor Unfried nachfolgen.

Unfried ist seit langem in der Stadt-SPÖ

engagiert und war bis vor kurzem noch

Assistent des Kremser Bürgermeisters,

wo sich der 29-jährige St. Pöltner bewähren

konnte. Mit ihm haben die jungen

St. PöltnerInnen und speziell der Stadtteil

im Süden einen starken Vertreter und

Fürsprecher im Gemeinderat.

fragil ein Ökosystem ist, wird wohl verstehen,

dass selbst kleine Mengen großen Schaden anrichten

und die Welt, wie wir sie kennen, für

immer verändern können. Wir haben dem

Kreislauf mittlerweile 45 Prozent zusätzliches

CO2 zugemutet, und es gibt Leute, die das

nicht schlimm finden. Was ist los mit euch?

Wir zahlen lieber Milliarden an Strafen, weil

wir Klimaziele nicht erreichen, statt das Geld

in den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel

zu stecken? Es wird Zeit, dass wir uns aufraffen

und etwas tun. Die SPÖ hat im Zuge des

Wahlkampfes sehr viele sinnvolle Vorschläge

auf den Tisch gelegt, die einerseits das Klima

schützen, andererseits dafür sorgen, dass die

Zeche nicht von denen bezahlt wird, die ohnehin

kaum genug zum Leben haben. Lasst

uns das Thema angehen, solange es noch geht.

Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist

saubere Luft und eine gesunde Natur.

In den letzten Wochen verzeichnete

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-

Wagner mehrere Erfolge. Unter anderem

wird nun ab 1. November das

Rauchverbot in der Gastronomie

gelten. Ein Begehren, das die Ex-

Gesundheitsministerin lang verfolgt

hatte und das nun alle Parteien – bis

auf die FPÖ – unterstützt haben.

Zudem wurde ein Gesetz gegen die

Wasserprivatisierung in der Verfassung

verankert, wodurch unser

Trinkwasser für die nächsten Generationen

gesichert wird. Zum Thema

Rauchverbot haben mehrere ÖVP-

Abgeordnete nunmehr bereits zum

zweiten Mal ihre Meinung geändert.

Sie waren unter Rot/Schwarz für das

Rauchverbot, danach unter Türkis/

Blau wieder dagegen, um jetzt bei

einer Abstimmung wieder dafür zu

sein. Viele würde interessieren, wie

es solchen „Wendehälsen“ geht, die

praktisch jedes Jahr ihre Meinung

ändern (müssen?). Als Nationalratsabgeordnete

haben diese „Volksvertreter“

für mich jede Glaubwürdigkeit

verloren!

Ihr

Hans Rankl

Stadtrat a.D.


st.pöltner

16 | stadt express

aus erster hand

#Gemeinsam für den Bezirk St. Pölten

Neben dem Spitzenkandidaten Robert

Laimer finden sich auch andere engagierte

GenossInnen aus dem Bezirk auf

der Regionalwahlkreisliste.

Die KandidatInnen repräsentieren die

Vielfalt des Bezirkes und weisen ein hohes

Maß an Expertise auf, das sie dazu

einsetzen werden, um möglichst viele

Menschen von den Positionen der SPÖ

zu überzeugen. Auf Listenplatz 2 folgt Laimer

Karin Gorenzl. Die gelernte Kleinkindpädagogin

lenkt seit April 2016 die

Geschicke der 2570-Seelen-Gemeinde

Wölbling. Auf dem Regionalwahllistenplatz

5 und auf Landeslistenplatz 2 findet

sich Sonja Hammerschmid. Unsere ehemalige

Bildungsministerin möchte auch

bei dieser Wahl eine Vielzahl der Leute von

den Bildungskonzepten der SPÖ überzeugen.

Auf Platz 7 kandidiert die St. Pöltner

Stadträtin und Vorsitzende der SPÖ Frauen

Renate Gamsjäger. Eine ausführliche

Reportage zu ihr gibt es auf Seite 18. Mit

Stefan Steinbichler findet sich ein weiterer

Bürgermeister auf der Liste der Region

Zentralraum Mitte. Der Bürgermeister

von Purkersdorf kandidiert auf Platz 8 der

Regionalwahlkreisliste „Wir müssen das

Einende vor das Trennende stellen und alle

gemeinsam an einem Strang ziehen. Was

es braucht ist stabile und ruhige Politik

zum Wohle von Österreich“, so Steinbichler.

Thomas Woisetschläger ist Stadtrat für

Gesundheit und Soziales in Traismauer.

Der Betriebsrat und Angestellte der NÖ

GKK ist auf Listenplatz 9 zu finden. Auch

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler wirbt

vom Listenplatz 11 aus um Stimmen für

die SPÖ. Die Böheimkirchnerin Petra Graf,

sowie die St. Pöltner Gemeinderätin Gabriele

Vavra bilden den Abschluss der Regionalwahlkreisliste.

Graf ist auf Platz 12,

Vavra auf Platz 14 zu finden.

Kampf gegen Gentechnik

Niederösterreich sitzt ab sofort am Verhandlungstisch der EU. Abgeordneter

Günther Sidl wird Chefverhandler der europäischen Sozialdemokraten für ein

gentechnikfreies Europa

„Was in St. Pölten seit jeher gilt, muss endlich

in der ganzen EU gelten – gentechnisch

veränderte Lebensmittel haben auf

unseren Tellern nichts verloren“, betont

EU-Parlamentarier Günther Sidl (SPÖ),

der in den kommenden fünf Jahren die

Verhandlungen für ein gentechnikfreies

Europa für die europäischen SozialdemokratInnen

führen wird. „Wir haben

hohe Standards für die Qualität unserer

regionalen Lebensmittel geschaffen. Als

Niederösterreich-Botschafter in Brüssel

werde ich mich im EU-Parlament dafür

einsetzen, dass die EU unsere Standards

schützt und keine weiteren importierten

Gen-Pflanzen auf dem europäischen Markt

zugelassen werden“, erklärt Sidl, der bislang

als Landtagsabgeordneter in St. Pölten tätig

war. Im EU-Parlament wird in Kürze über

die Zulassung von neun gentechnisch veränderten

Pflanzen abgestimmt, als ständiger

Verhandler der sozialdemokratischen

Fraktion für gentechnisch veränderte Lebens–

und Futtermittel empfiehlt Sidl seinen

KollegInnen die Ablehnung. „In der

Vergangenheit hat die EU-Kommission

immer wieder Importe zugelassen, aber im

Europaparlament nehmen wir die Bedenken

gegen Gentechnik sehr ernst. Mit Blick

auf die Waldbrände im Amazonas wäre es

verantwortungslos, genmanipuliertes Soja

zu importieren, das mitverantwortlich für

die Abholzung des Regenwaldes ist“, stellt

der Gesundheits- und Umweltsprecher der

SPÖ im Europaparlament vor der Abstimmung

klar.

EU-Abgeordneter Günther Sidl

https://www.facebook.com/sidl.guenther


aus erster hand

st.pöltner

stadt

express

| 17

Foto: Helmuth Bronnenmayer

Wer zahlt, schafft an

Wahlauftakt zur Nationalratswahl

Mit italienischer Musik, deutlichen Forderungen für ArbeitnehmerInnen und vollem

Elan startet die SPÖ in die Intensivphase des Nationalratswahlkampfes.

„Politik für ÖsterreicherInnen anstatt für

Multikonzerne“ lautet das Motto der Sozialdmokratie

für die kommenden Wochen,

bis zur Nationalratswahl am 29. September.

Bürgermeister Matthias Stadler und die Spitzen

der SPÖ im Land Niederösterreich riefen

kürzlich zum Wahlauftakt mitten in der

St. Pöltner Innenstadt auf. „Es ist Zeit, dass

die Ibiza-Koalition – mit den Herren Strache

und Kurz – Geschichte ist, damit endlich

wieder Politik für die Menschen statt für

die Großkonzerne gemacht wird“, motiviert

SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender, Franz

Schnabl, die BesucherInnen der Wahlveranstaltung

am Riemerplatz in St. Pölten. Mit dabei

waren der Spitzenkandidat Rudolf Silvan,

die Listenzweiten Sonja Hammerschmid

und der Regionalwahlkreis-Kandidaten Robert

Laimer. Es gab Verteilaktionen, dazu

besuchten die KandidatInnen das Fest der

Begegnung und den Markt am Domplatz.

„Schauen wir uns an, wer die besten Ideen

für unser Land hat und wem Ihr vertrauen

könnt“, richtete sich Schnabl an die ZuhörerInnen:

„Aber ich muss euch enttäuschen –

es gibt heute keine Messe, es wird niemand

gesegnet und es gibt bei uns, bei der SPÖ,

auch keinen Messias. Aber es gibt bei uns

einen festen Glauben: Dass das gute Leben

für alle möglich ist und dafür kämpfen wir!“

Schnabl nennt hier etwa den Familienbonus

für alle Kinder, einen Mindestlohn von

1.700 Euro steuerfrei, die Wiedereinführung

der Aktion 20.000, die Langzeitarbeitslose

über 50 Jahre unterstützt, die Senkung der

Mehrwertsteuer auf Mieten, kürzere Wartezeiten

bei Gesundheitsleistungen sowie den

Ausbau der Öffis und die Einführung eines

365-Euro-Jahrestickets für Öffis unter dem

Motto „Um einen Euro täglich unterwegs

in Niederösterreich“. Die Kernthemen von

Rudolf Silvan sind konkrete Forderungen

für die ArbeitnehmerInnen. Er steht für eine

moderne Arbeitszeitflexibilisierung, aber

mit klaren Spielregeln zwischen ArbeitgeberInnen

und ArbeitnehmerInnen. „Wenn

es um die Flexibilisierung der Arbeitszeiten

geht, dann muss es zukünftig möglich sein,

dass ArbeitnehmerInnen sich frei für eine

Vier-Tage-Woche entscheiden können. Der

Beschluss des Sklavenparagrafen durch die

letzte Bundesregierung – mit dem der Arbeitgeber

einseitig einen Zwölf-Stunden-

Arbeitstag oder eine 60-Stunden-Woche

anordnen kann – geht in einer Zeit wie heute

überhaupt nicht. Diese Änderung ist ein

Rückschritt ins 19. Jahrhundert“, so Silvan.

Die Durchsetzung von 1.700 Euro Mindestlohn

steuerfrei in jedem Kollektivvertrag

ist notwendig, weil das alltägliche Leben

empfindlich teurer geworden ist. 1.700

Euro bedeuten 9,80 Euro pro Stunde bei einer

40-Stundenwoche, das ist ohnedies ein

Überlebenslohn. Menschen, die Vollzeit arbeiten,

müssen davon auch anständig leben

können – wichtig ist in diesem Zusammenhang

auch gleicher Lohn bei gleicher Arbeit

für Männer und Frauen.

In den letzten Wochen wurde aufgedeckt,

welche Parteispenden von den

Reichsten an die Kurz-ÖVP geflossen

sind und wie durch eine kreative

Buchhaltung die Wahlkampfkostenüberschreitung

geplant worden ist.

Ohne den Ibiza-Skandal, den Druck

der Medien und der Zivilgesellschaft

wären die Millionenzahlungen der

Geldgeber und Milliardäre niemals

ans Tageslicht gekommen. Erst als eine

„Vertuschung“ der Gelder- und Spendenkonstruktionen

nicht mehr möglich

war, hat die ÖVP die Namen der

Gönner verlautbaren müssen. „Wenn

ich Spenden intransparent sammeln

würde, dann können Sie zu Recht annehmen,

dass ich irgendein Problem

damit habe, die Personen öffentlich zu

machen und dass es da vielleicht den

Versuch gibt, Politiker zu kaufen.“, so

Kurz im ORF-Sommergespräch 2017.

Dieser Versuch der Intransparenz,

gepaart mit den Spendentricks wirft

ein düsteres Licht auf die ÖVP. Es entsteht

der Eindruck, dass sich reiche

und mächtige Personen in Österreich

Politik kaufen können. Dies ist strikt

abzulehnen und gefährdet unsere Demokratie!

Am 29. September haben

wir die Möglichkeit zu zeigen, was wir

von Millionenspenden und gekaufter

Politik halten – nämlich NICHTS. Pamela

Rendi-Wagner und ihr Team der

SPÖ stehen für saubere Politik und einen

Wettbewerb der Ideen.

Euer

Robert Laimer

Nationalrat


st.pöltner

18 | stadt express

frauen der bewegung

„SPÖ ist für alle Menschen da!“

Trotz schwerer Schicksalsschläge hat sich Renate Gamsjäger nie unterkriegen lassen und immer weiter nach vorne

geblickt. Seit 22 Jahren engagiert sie sich politisch – nicht nur im Stadtteil Wagram, sondern für alle St. Pöltenerinnen

und St. Pöltner. Nebenbei setzt sie sich besonders für die Rechte der Frauen ein.

Im Alter von 17 Jahren hat Renate Gamsjäger

ihren Vater verloren, als er als Feuerwehrmann

bei der Gasexplosion in der Eybnerstraße im

Einsatz war. Viel zu jung ist sie nun vor über

einem Jahr Witwe geworden. Diese Schicksalsschläge

haben der engagierten Wagramerin

nichts anhaben können. Voll Lebensmut

blickt sie voraus und setzt sich weiterhin für

das Wohl aller St. Pöltnerinnen und St. Pöltner

ein. „Ich war lange SPÖ-Sympathisantin,

bin 1993 dann Parteimitglied geworden und

habe als parlamentarische Mitarbeiterin für

Heidemaria Onodi gearbeitet“, berichtet die

Wagramer Stadträtin über ihren Werdegang

in der SPÖ.

Als jüngste Frau in der Sektion

in den Gemeinderat geschickt

Mitte der 90er Jahre gab es die Auflage, dass

mindestens eine Frau pro Sektion auf der

Kandidaten-Liste für den Gemeinderat steht

und da hat Gamsjäger die Chance genutzt.

Als der frühere Sektionsobmann aus gesundheitlichen

Gründen ausschied, übernahm sie

diese Agenden im Oktober 1997. „Ich war

zwar die jüngste Frau in der Sektion, hatte aber

nie ein Problem in dieser Funktion. Das hat

mich selbst erstaunt. Die Unterstützung meines

Teams war hervorragend“, so Gamsjäger.

Im Jahr 2000 wurde sie dann zur Stadträtin

ernannt und war lange zuständig für das Wohnungsressort,

den Sozial- und Bauausschuss.

Frauenberatungsstelle ist

Riesenerfolg in St. Pölten

„Am Anfang waren wir drei Frauen im

St. Pöltner Gemeinderat, nun sind es knapp

35 Prozent. Trotzdem werde ich mich auch

weiterhin für die Frauen einsetzen und

dass es bei der nächsten Wahl einen echten

Reißverschluss gibt“, gibt sich Renate

Gamsjäger kämpferisch. Ein großer Erfolg

ist für die Politikerin die Gründung des

Frauenzentrums vor über elf Jahren. Zirka

1.000 Klientinnen werden hier betreut, in

den vergangenen zwei Monaten gab es 100

Erstberatungen zu allen Lebenslagen von

Frauen. Als politische Vorbilder sieht sie

Barbara Prammer und Heidemaria Onodi

an: „Ich finde Heidi sehr bewundernswert,

wie sie sich immer noch engagiert und

netzwerkt. Sie führt ein erfülltes Leben.“

Für Renate Gamsjäger ist die SPÖ DIE Partei,

die für die Menschen da ist. Deshalb rät

sie allen, diese bei den nächsten Wahlen zu

unterstützen. „Die SPÖ setzt sich nicht nur

für bestimmte Gruppen ein, sondern ist

für alle Menschen da“, so die Wagramerin,

die ebenfalls für den Nationalrat kandidiert.

Privat hat sich Renate Gamsjäger

ganz dem Malen verschrieben. Neben den

zahlreichen Ausstellungen, die sie schon

ausgerichtet hat, bleibt ihr auch Zeit, die

Meisterklasse der Kunstfabrik Wien zu

besuchen. „Hier lerne ich viel dazu“, freut

sich die Künstlerin immer wieder darauf,

dieses Wissen in ihren neuen Werken anwenden

zu können.

Renate Gamsjäger

fact

box

Foto: Werner Jäger

Geburtsdatum:

Familie:

Aufgabe in der SPÖ:

Beruf:

Hobbies:

15.06.1961 in St. Pölten

verwitwet, zwei Kinder, ein Enkelsohn

Stadträtin

Projektleiterin beim Verein Jugend und Arbeit

Malen, Sport


auf seite der jugend

st.pöltner

stadt

express

| 19

ProtestDonnerstag #3

Der dritte Protestdonnerstag findet am 19. September

ab 19 Uhr im RedPoint statt.

Mit Chill-Ill und Wendy & the Clean Up Crew treten auch diesesmal

wieder zwei St. Pöltner KünstlerInnen auf, um sich für Toleranz,

Menschlichkeit und Solidarität stark zu machen. „In Zeiten wie diesen,

ist es für mich als Künstler ein großes Anliegen, meine Stimme

zu erheben, vor allem im Rap, wo aktuell der Inhalt eher zweitrangig

ist. Neben meiner positiven Message, beschäftige ich mich in meinen

Songs auch mit sozial- und gesellschaftskritischen Themen, die

hoffentlich beim Protestdonnerstag Anklang finden“, erklärt Chill-Ill

seine Beweggründe um beim Protestdonnerstag mitzumachen. Mit

St. Pölten verbindet den Rapper Einiges. „Ich bin auch musikalisch in

der Stadt und in der Umgebung groß geworden und hatte hier meine

ersten persönlichen Erfolge. Was die Musik- und Kulturszene anbelangt,

war STP aber immer schon ein hartes Pflaster. Man braucht ein

starkes Rückgrat und darf sich nicht unterkriegen lassen. Ich denke,

da spreche ich auch für die meisten Künstler aus der Stadt, quer durch

alle Genres. Das war mitunter auch ein Grund, warum es mich etliche

Jahre nach Linz gezogen hat. Mittlerweile wohne ich aber wieder in der

Heimat, kann mich hier gut erden und schätze die Nähe zur Familie.“

Wohnraum darf kein Luxus sein!

Die Immobilien- und Mietpreise

steigen in Österreich seit Jahren. Das

bedeutet horrende Gewinne für die

Einen, Druck, Not und Sorgen für die

Anderen.

Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden

der Jungen Generation Claudia O’Brien

und dem Landesvorsitzenden Michael

Kögl sprach Bürgermeister Stadler über

den Vorbildcharakter von St. Pölten, wo

mit verschiedenen Konzepten leistbarer

Wohnraum zur Verfügung gestellt wird

– beispielsweise über das Angebot von

Baurechtsgründen, der Initiative zum

Innenstadtwohnen oder dem Projekt

„Junges Wohnen“. „St. Pölten ist mit seiner

sozialdemokratischen Wohnraumpolitik

vorbildlich – wir setzen strategisch Entscheidungen

um und planen im Rahmen

des kommunal Möglichen. So ist für alle

von der Häuslbauerin bis zum jungen

Studenten was dabei“, so Stadler. Die

JG fordert umfangreiche Maßnahmen

im Bereich des Wohnens und betont,

dass Wohnen kein Luxus, sondern ein

Grundrecht sei. Forderungen sind die

Abschaffung befristeter Mietverhältnisse,

eine Mietzinsobergrenze von € 5,50/m2,

die Abschaffung der Maklerprovisionen,

die Einführung von Leerstandsabgaben,

sowie die Re-Kommunalisierung von

Wohnbau. Nähere Infos zu den Forderungen

findet man auf www.jg.spoe.at


st.pöltner

20 | stadt express

St. Pölten einst und jetzt

kultur

Kürzlich wurde der Grundstein zur Erweiterung der FH St. Pölten gelegt. Auf 33.000

Quadratmetern wird modernste Ausstattung und Wissensvermittlung auf Europaniveau

statt finden.

Der Rosenkavalier

Kolumne von Toni Wegscheider

Der Rosenkavalier träumt!

Ich träume von einem Österreich, in

dem wir uns gegenseitig respektieren.

Ich träume von Autofahrten, bei denen

mir niemand den Vogel zeigt, weil ich bei

Gelb stehen bleibe. Ich träume von Einkäufen,

wo mich auch mal jemand, der

viel im Wagen hat, vorlässt, wie ich es oft

tue. Ich träume von Jugendlichen, die mir

nicht den Stinkefinger hinhalten, wenn

ich sie höflich ersuche, doch nicht mitten

auf der Fahrbahn zu fahren. Ich träume

von Menschen, die Danke und Bitte sagen

können. Ich träume von Arbeitnehmern,

die zufrieden in die Arbeit gehen

und nicht frustriert ihren Arbeitsplatz

verlassen. Ich träume davon, dass nicht

an allem Menschen, die vor Kriegen geflohen

sind, Schuld haben! Ich träume

von einer Welt der Politik ohne populistisches

Gehabe, sondern von einer Politik

der Ehrlichkeit und der Geradlinigkeit!

1993 begann die Erfolgsgeschichte unserer Fachhochschule. Im Verein zur Förderung der

Gesellschaft zur Durchführung von Fachhochschustudienängen St. Pölten m.b.H. waren

die engagierten Betreiber, mit felsenfester Überzeugung vom Erfolg ihres Projektes zusammengefasst.

Federführend die St. Pöltner Sozialdemokratie, die sich dieses Modell aus der

ehemaligen DDR abgeschaut hatte. Nicht so sperrig wie der Name des Vereins waren die

ersten Räumlichkeiten in einer ehemaligen Verwaltungsvilla der Firma Glanzstoff.

Heute können über 3200 Studierenden, rund 350 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern sowie rund 800 Lektorinnen und Lektoren am Modernen Campus

hochqualifizierte Berufe in 22 Studienrichtungen erlernen und ihr Wissen vertiefen.

Ich träume! Oh ja und wie ich träume!

Ich träume von einem Österreich, dass

nach der Wahl wieder zusammen- und

nicht weiter auseinander rückt! Und ich

träume davon, dass die ewig Gestrigen

im Heute aufwachen. Um diese Träume

zu erfüllen, gehe am 29.09. zur Wahl und

überlege gut, wohin du dein Kreuz setzt!

Liebe Grüße

Euer Rosenkavalier


auf den punkt

st.pöltner

stadt

express

| 21

Opferrolle

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22 | stadt express

was war

Rückblick

Fest der Begegnung

Kinderfest

Schnitzeljagd und Rettungsstaffel, Spannendes, Sportliches

und Lehrreiches sorgten für Spielespaß und strahlende Kinderaugen

beim Kinderfest der Sektion 2 und der Kinderfreunde

Süd im Garten des Franz-Pichler-Volkshauses. GR Michael

Pieber freute sich über viele große und kleine BesucherInnen

und zahlreiche Ehrengäste, der ASBÖ St. Pölten sorgte für

Sicherheit und das Organisationsteam für das leibliche Wohl

und den reibungslosen Ablauf.

Die „gemeinsame Heimat“ lebten trotz trübem Regenwetter

beim „Fest der Begegnung“ am Rathausplatz St. Pölten

Menschen aus aller Herren Länder. Tanzgruppen aus den

teilnehmenden Kulturvereinen, Volksschulchöre, der Wödchor-live

und Lesungen erfreuten das interessierte Publikum,

exotische Schmankerln verwöhnten die Gaumen. Am

Abend sorgten „Dream Band“ und „Großmütterchen Hatz

und Klok“ für Stimmung.

Ausflug nach Göttweig

Die Ängste des Verkäufers

Der St. Pöltner Florian Woracek präsentierte unlängst sein neuestes

Werk. „Das Buch für Ihren Erfolg im Vertrieb: So machen

Sie Ihr Unternehmen zur Verkaufsmaschine!“, schildert wie ein

erfolgreicher Verkaufsprozess aufzubauen ist. Der studierte

Wirtschaftspsychologe Woracek weist in seinem Buch außerdem

die Fallstricke aus, die den Verkauf mit Garantie verhindern.

Rund 1.500 St. Pöltnerinnen und St. Pöltner sind der Einladung

der Stadt gefolgt und haben am Seniorenausflug

2019 zum Stift Göttweig teilgenommen. „Der Ausflug ist

ein kleines Dankeschön an die Generation, die letztlich den

Grundstein für die überaus positive Entwicklung unserer

Stadt gelegt hat“, so Bürgermeister Matthias Stadler.


was kommt

st.pöltner

stadt

express

| 23

Ausblick

Sie haben die Wahl (29.09.)

Radtag (21.09.)

Der Radtag hat in den vergangenen Jahren an Tradition und Gewicht

gewonnen und beendet heuer fast offiziell die Radsaison: Mit einer

Schau der wichtigsten St. Pöltner Fahrradhändler und Infostände

am Rathausplatz. Um 9:30 Uhr kann der Radtag besucht werden

und an der Ausfahrt vom Rathausplatz weg teilgenommen werden.

Als Belohnung gibt es eine Kugel Eis im S´Zimmer.

Schule im Aufbruch (24.09.)

Am 29. September wird der Nationalrat gewählt. Wenn Sie am Wahlsonntag

zwischen 7 und 16 Uhr ihr eigenes Wahllokal nicht besuchen

können, so machen Sie doch bis 27. September vom unbürokratischen

Wahlkartenwählen im Rathaus Gebrauch. In den 72 Lokalen werden

über 600 Menschen freiwillig für die Demokratie arbeiten, um freie

und geheime Wahlen zu ermöglichen. Der Stadtexpress sagt Danke!

Pet Aid 5.0 (10.10.)

NRin Sonja Hammerschmid lädt im Rahmen der Themeninitiative

Bildung, Wissenschaft und Forschung zu einem Votrag mit

anschließender Diskussion in die Fachhochschule St. Pölten ein.

Margarete Rasfeld und Jamila Tressel diskutieren ab 18 Uhr über

einen Neuentwurf unseres Bildungssystems.

Ab in die Höfe (28.09.)

Bereits zum 5. Mal heißt es heuer im frei:raum „Wegen de Viechal

warat‘s...“ und mit „70 Jahre Tierschutzverein St. Pölten“ gibt es

sogar ein Doppel-Jubiläum zu feiern! Zugunsten des Tierschutzvereins

verwöhnt bei freiem Eintritt ab 18:30 Uhr VITALIA mit kleinen

Gaumenfreuden. Für die musikalische Unterhaltung sorgen

The Kevin Family, Copperwell, Boundary, Brutecast und Nattastoy.

Am 28. September ist es wieder soweit: Es ist Höfefest-Zeit. Ab

14 Uhr werden die teils privaten Innenhöfe der Stadt bespielt:

Mit Musik, Literatur, Theater. Der Eintritt in die Höfe ist frei. Ein

Highlight ist der Wiener Singer-Songwriter Felix Kramer, der dem

traditionellen Wiener Lied ganz neuen Spin gibt. Eine Stadtexpress

Empfehlung, Cinema Paradiso 21 Uhr.

Weitere Termine: 21.09. Flohmarkt in Harland (Amtshaus

Harland, 8-12 Uhr) +++ 22.09. Flohmarkt in Afing (Areal Fa.

Temper in Afing, 3110 Neidling, 8-14 Uhr) +++ 28.09. Frauencafe

beim Höfefest (Steingötterhof, Frauenplatz 1, 14-17 Uhr) +++

05.10. Flohmarkt in St. Georgen (Volksheim St. Georgen, 13-17

Uhr) +++ 05.10. Arbeitermuseum im Zuge der Langen Nacht

der Museen (Frauenplatz 1, ab 18 Uhr) +++ 10.10.-12.10. Flohmarkt

der Volkshilfe (RedPoint, Wienerstr. 13, Do 8-16 Uhr, Fr

9-16 Uhr, Sa. 9-12 Uhr) +++ 27.10. Jazz Brunch Harland (Amtshaus

Harland, 10-14 Uhr) +++ 23.11. Weihnachtsausstellung in

St. Georgen (Volksheim St. Georgen, 13-17 Uhr) +++


Symbolfoto

Geförderte Niedrigenergie-Wohnhausanlage

3151 St. Georgen

Wiesenfeldstraße

Bestlage!

Besonderer Erholungswert durch das hervorragende

Mikroklima des angrenzenden

Traisenflusses, weitläufige Freizeitflächen,

Radwege, beste Infrastruktur, Einkaufszentren.

Daten auf einen Blick:

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Gartenwohnungen im EG

großzügige Grünflächen

Sehr gute Verkehrsanbindung

Aufzug und Carport

geringer Heizwärmebedarf

HWB-ref≤23 kWh/m²a, f GEE 0,62

möglicher Anschluss an Kabel TV/

SAT-Anlage

Unverbindliche Vormerkung

unter www.wohnungsgen.at

Kontakt:

Bettina Hoheneder

02742/77288 DW14

E-Mail:

b.hoheneder@wohnungsgen.at

www.wohnungsgen.at

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