Berliner Kurier 19.09.2019

BerlinerVerlagGmbH

Fotos: dpa, Bernd Friedel PostvertriebsstückA11916/Entgelt bezahlt

Donnerstag, 19.September 2019 •Berlin/Brandenburg1,20 ¤•D/Auswärts 1,30 ¤

www.berliner-kurier.de •NR. 255/2019 –A11916

ZEITUNG FÜR BERLIN-BRANDENBURG

Cannabis-

Freigabe

Gestatten,

Mr.und Mrs.

Berliner Verlag

Holger und Silke Friedrich im Interview

Dieser

Richter

zieht’s durch!

Andreas Müller,Brandenburgs härtester Jugendrichter,zieht für die Legalisierung vors Bundesverfassungsgericht

SEITEN 4–5

SEITE 16


*

POLITIK

MEINE

MEINUNG

Von

Tim Szent-

Ivanyi

Auchder Glaube

kannheilen

Umdie Homöopathie

tobt ein Glaubenskrieg,

nicht nur in Deutschland,

sondern weltweit. Fakt ist:

Es gibt keine nach wissenschaftlichen

Kriterien

durchgeführte Studie, die die

Wirksamkeit homöopathischer

Arzneimittel nachweist.

Auch in Deutschland

gilt: Medikamente und Behandlungsmethoden

werden

nur bezahlt, wenn sie den

Patienten helfen –nicht nur

gefühlt, sondern gemessen

an strengen Standards.

Die meisten Kassen übernehmen

die Homöopathiekosten

nur, weil sie um Kunden

buhlen. „Sonst schmieren wir

in allen Rankings ab“, sagt

ein Chef einer großen Kasse

–imvertraulichen Gespräch.

Denn auch der Glaube kann

heilen. Der Placeboeffekt

darf nicht unterschätzt werden.

Ein Verbot wäre mithin

überzogen, aber vielleicht

wäre folgendes Modell überlegenswert:

Wer Homöopathie

will, bekommt sie voll

bezahlt. Der Patient ist zufrieden,

die Kassen sparen

Geld für klassische Medikamente.

Hilft die Homöopathie

dann aber doch nicht

und die Schulmedizin wird

zusätzlich nötig, dann wird

eine Selbstbeteiligung an den

Extrakosten fällig.

MANN DESTAGES

Roland Jahn

Positiver Blick auf die Dinge:

Der Bundesbeauftragte für

die Stasi-Unterlagen, Roland

Jahn, möchte die Erlebnisse,

die er während

seiner

Haft in der

Ex-DDR gemacht

hat,

nicht ungeschehen

machen.

„Jeder Tag

im Knast

war zu viel,

aber die Erfahrung

möchte ich nicht

missen“, sagte der 66-Jährige

während einer Fachtagung

der Unesco-Projektschulen

in Kassel. Es gelte, aus dem

Negativen einen Nutzen für

das Leben zu ziehen.

Foto: Martin Schutt/dpa

Die vielen Baustellen

der Deutschen Bahn

Beraterverträge,Kosten,marodes Netz: Der Aufsichtsratdes Unternehmens muss Etliches reparieren

Berlin – Bei der Deutschen

Bahn stehen die Signale auf

Rot –und das liegt nicht an

den jüngsten Unwettern und

Hunderten Menschen, die in

Norddeutschland im Zug

übernachten mussten. Bei

der Tagung des Aufsichtsrats

geht es um umstrittene Berateraufträge

mit Ex-Vorständen

und Politikern.

Bei der Deutschen Bahn

soll es künftig keine Beraterverträge

mit Politikern

und Ex-Vorständen mehr

geben. Der Aufsichtsrat

will einen Beschluss für

eine entsprechende

Beschränkung fassen.

Das wurde

dem Redaktions-

Netzwerk Deutschland

(RND) in Kreisen

des Kontrollgremiums

bestätigt. Ausnahmen

von dieser Regelung sollen

in Einzelfällen und

mit Zustimmung des

Aufsichtsrats möglich

sein.

Der Aufsichtsrat

befasst sich

mit umstrittenen Beraterverträgen

mit Ex-Konzernvorständen,

bei denen in elf Fällen Verstöße

gegen das Aktienrecht

festgestellt worden sind. Die

Verträge sollen aus der Zeit

zwischen 2010 und 2018 stammen.

Auch der frühere nordrhein-westfälische

Ministerpräsident

Jürgen Rüttgers

(CDU) war demnach für die

Bahn als Berater tätig.

Konzernchef Richard

Lutz steht in Zusammenhang

mit den Verträgen

unter Druck, weil er sich

mit der Materie in seiner

damaligen Eigenschaft

als Finanzvorstand

befasst haben

soll.

Die geplante Beschränkung

von Beraterverträgen

bezieht

sich nach Angaben aus

Aufsichtsratskreisen

nicht allein auf Ex-

Vorstände des

Staatskonzerns,

sondern auf sogenannte

„PEPs“.

Das Kürzel

Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

steht im EU-Recht für „politisch

exponiertePersonen“. Gemeint

sind damit etwa Politiker, die

wichtige öffentliche Ämter ausüben

oder ausgeübt haben. Damit

nicht genug: Auch der Bundesrechnungshof

hat einen

Blick auf die Bahn geworfen. Er

fordert eine stärkere Kontrolle

bei der Verwendung von Milliardenmitteln

des Bundes für

die Bahn. In einem Bericht der

Finanzkontrolle heißt es, es bestehe

die Gefahr, dass bei der

geplanten neuen Leistungs- und

Finanzierungsvereinbarung

zwischen Bund und Bahn „systemische

Mängel“ für ein Jahrzehnt

konserviert blieben. Zuerst

hatte der „Spiegel“ darüber

berichtet.

Der wirtschaftliche Einsatz

von Bundeszuwendungen sei

„nicht abgesichert“, heißt es in

dem Bericht. Das Verkehrsministerium

habe vorgeschriebene

Erfolgskontrollen zur „Zielerreichung,

Wirksamkeit und

Wirtschaftlichkeit“ der Vereinbarung

nicht durchgeführt.

Der Rechnungshof hatte bereits

im Dezember 2018 bemängelt,

der Bund gebe zwar jedes

Jahr Milliarden für den Erhalt

des Schienennetzes aus –das

Verkehrsministerium aber wisse

gar nicht genau, wie die Bahn

die Milliardenzuschüsse einsetze.

Es fehlten eine wirksame

Kontrolle und klare Prioritäten.

Die Bahn muss zum Erhalt des

Schienennetzes einen immensen

Sanierungsstau abarbeiten,

weil viele Gleise, Weichen und

Brücken marode sind. Bund und

Bahn hatten sich im Grundsatz

bereits vor Wochen auf eine

neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung

(LuFV) geeinigt.

Diese sieht für die kommenden

zehn Jahre ein Volumen

von rund 86 Milliarden

Euro vor. Davon will der Bund

laut Rechnungshof rund 58 Milliarden

Euro übernehmen. Der

Bundestag muss dem noch zustimmen.

Auch um mögliche Kaufangebote

für die Bahntochter DB Arriva

soll es in der Sitzung gehen.

Der Bundesrechnungshof hatte

empfohlen, dass sich die Bahn

auch Gedanken darüber macht,

die internationale Logistiktochter

Schenker zu verkaufen –was

der Vorstand bislang ablehnt.

Der Kampf um dieKügelchen

Dürfen die Krankenkassen künftig noch fürGlobuli undCo. aufkommen?Minister Spahn sagt Ja

Berlin – Ein langer Streit geht in

eine neue Runde: Weil Frankreich

nach umfassenden StudienkünftigdenKrankenkassen

verbietet,Kosten für homöopathische

Mittel zu übernehmen,

wird auch in Deutschland wieder

darüber debattiert.

Wersolche Mittel haben wolle,solle

sie erhalten, „aberbitte

nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft“,

forderte etwa der

Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung,

Andreas Gassen.

Schließlich gebe es keine

Belege für deren Wirksamkeit.

Nun hat Bundesgesundheitsminister

Jens Spahn (CDU) die

Debatte für beendet erklärt –

oder es vielmehr versucht: Er

wolle die Kostenübernahme für

Homöopathiedurch dieKassen

Foto: Xander Heinl/photothek.net

Minister Jens Spahn (CDU) im „Berliner Salon“ des RND.

nicht antasten, sagteerdem RedaktionsNetzwerkDeutschland

(RND).

Immerhin zahlten diegesetzliche

Kassen von den 40 Milliarden

Euro jährlicher Arzneiausgaben

nuretwa 20 Millionen

für Globuli und Co. Darüber

könne man emotional diskutieren

und viele vorden Kopf stoßen

–oder es angesichts der geringenGrößenordnunggut

sein

lassen. Erhabe sich entschlossen,

es sei „so okay“. Doch der

Versuch, das Thema abzuräumen,

scheiterte–denndie Kritiker

schäumen:„So wenigWirkstoffe

die Kügelchen haben, so

wenigRückgrat hat Jens Spahn,

der die Placebos weiterhin von

den Kassen bezahlen lässt“, sagteJanKortevonderLinkendem

RND.

SPD-Gesundheitsexperte

Karl Lauterbach erklärte: „So

okay ist es nicht, wenn wir die

Wissenschaft der Medizin aufgeben,nur

weileswenigkostet,

medizinischen Unsinn zu bezahlen.“

Der Staat müsse „zur

Wissenschaft stehen. Auch im

Konflikt“.


*

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BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

GretaThunbergverabschiedet

sich mit einem stilechten

Fistbump vonEx-Präsident

Barack Obama.

NACHRICHTEN

Bibi bangt, Benny hofft

Oded Balilty/AP/dpa

Jerusalem – 90Prozent der

Stimmen sind gezählt: Nach

der Wahl in Israel herrscht

ein Patt zwischen der Likud-

Partei des konservativen Ministerpräsidenten

Benjamin

Netanjahu und dem Mitte-

Bündnis Blau-Weißvon Ex-

Militärchef Benny Gantz.

Beide kommen auf je 32 Sitze,

soisraelische Medien.

Irak-Mandat verlängert

Berlin –Das Bundeskabinett

hateine Verlängerung des

deutschenIrak-Mandats

gegendie Terrormiliz „IslamischerStaat“

(IS) im Irak

beschlossen.Sofern auch

noch derBundestag zustimmt,wird

die Bundeswehr

Teil der internationalenAnti-

IS-Koalitionbleiben.

Zambrano freigelassen

Andrea Hernandez Briceno/AP/dpa

Greta: Faust auf Faust mit

Kumpel Barack Obama

Washington – Die schwedische

Klimakämpferin Greta

Thunberg hat im früheren US-

Präsidenten Barack Obama

einen Fan gefunden: „Du und

ich, wir sind ein Team“, sagte

Obama bei einem Treffen mit

der 16-Jährigen, wie in einem

von der Obama-Stiftung am

Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten

Video zu sehen ist.

Thunberg bedankte sich, dass

Obama sich Zeit genommen habe.

„Selbstverständlich“, antwortete

Obama. „Du veränderst

die Welt.Deswegen freuen wir

unssehr,dichbeiunszuhaben.“

Am Ende des Videos fragt Obama:

„Kennst du FistBumping?“

Dann schlagen beide ihreFäuste

gegeneinander.

In einer Mitteilung Obamas

heißt es, aus Thunbergs wöchentlichen

Schulstreiks für

Klimaschutzsei„eineweltweite

Bewegung von Millionen junger

Menschen“ geworden.„Das

ist die Macht junger Menschen

–sie haben keineAngst zu glauben,

dass Veränderungmöglich

ist.“

Während Obama sich fürein

entschiedeneres Eintreten

gegen den Klimawandel aus-

spricht, äußert sein Amtsnachfolger

Donald Trump immer

wieder Zweifeldaran,dassdieser

vom Menschen verursacht

werde.

Am morgigen Freitag will

GretainNew York am globalen

Klimastreik von „Fridays for

Future“teilnehmen.

Höflichkeiten

per

Kurzmitteilung:

GretaThunberg

(links) und Ex-

Präsident

Barack Obama

reagierten auf

Twitter auf ihr

Treffen in

Washington.

Foto: The Obama Foundation/dpa. Screenshots: Greta Thunberg/Twitter, Barack Obama/Twitter

Caracas – Nach gutvierMonatenHaftist

derVizepräsidentdes

venezolanischen

Parlamentsfreigelassenworden.

„Ich hättezukeinem

Zeitpunkt in Haft sein dürfen“,sagte

Edgar Zambrano.

„Es war eine schwierigeSituation,

wirwaren in Gefangenschaft,praktisch

wieTiere.“

Juncker fürchtetNoDeal

Straßburg –EU-Kommissionspräsident

Jean-Claude

Junckerhältdie Gefahr eines

No-Deal-Brexitsfür sehr real.

Falls Großbritanniendie EU

ungeordnetverlasse,sei das

die Entscheidung derRegierung

in London, „abereswird

niemals unseresein“, sagte

JunckerimEU-Parlament.

Trump:Mehr Sanktionen

Washington – US-Präsident

Donald Trumpwill die

Sanktionen gegen den Iran

„bedeutend verstärken“. Er

habe Finanzminister Mnuchin

angewiesen, das in die

Wege zu leiten, twitterte

Trump.Die USAbeschuldigen

Iran, hinter den Angriffen

aufsaudische Ölanlagen

zu stecken.


*

AKTUELL

Silke und Holger Friedrich,

ein Berliner Ehepaar aus

der Bildungs- und Technologie-Branche,

sind die zukünftigen

Eigentümer des Berliner

Verlags, in dem unter anderem

die Berliner Zeitung

und der Berliner KURIER erscheinen.

An diesem Mittwoch,

ihrem zweiten Tag im

Berliner Verlag –den sie nach

der kartellrechtlichen Freigabe

übernehmen wollen –

haben sie noch einmal der Redaktionihren

Antrieb und ihre

Ideen erläutert. Und dazu auch

ein eingehendes Gespräch mit

der Chefredaktion geführt, das

wir hier dokumentieren.

Herzlich willkommen im

Berliner Verlag. Für die Redaktion,

den Verlag und die

Stadt war es am Dienstag eine

große Überraschung,

dass Sie beide als Berliner

Ehepaar angetreten sind,

den Berliner Verlag zukaufen

und sich hier zu engagieren.

Wir wollen nun natürlich

wissen, was Sie antreibt,

was Sie dazu gebracht hat?

Holger Friedrich:(zu seiner

Frau) Du fängst an.

Silke Friedrich: Eine Hauptmotivation

ist für uns, einen

Beitrag zu leisten im gesellschaftlichen

und politischen

Diskurs. Weil wir im persönlichen

Umfeld und auch aus eigener

Erfahrung feststellen

können, dass es eine Politikund

Medienverdrossenheit

gibt und eine ganz große Skepsis.

Viele Menschen fühlen

sich nicht abgeholt. Als Berliner

glauben wir, dass der Berliner

Verlag ein gutes Medium

ist, um viele Leute zu erreichen,

um einen wichtigen Beitrag

zu leisten für eine Änderung

dieser Entwicklung.

Sie haben gesagt,dass Sie die

Berliner Zeitung als ein Juwel

sehen, warum?

Holger Friedrich: Die Berliner

Zeitung habe ich zeit meines

bewussten Daseins als einen Ort

wahrgenommen, der sich um eine

bessere Idee bemüht hat. Sie

ist inden Diskurs gegangen als

Institution und als Objekt. Es

gibt in dieser Stadt sehr unterschiedliche

Kulturen, Ansprüche

und Wege, ein Ziel zu erreichen.

Ich habe die Berliner Zeitung

immer als einen Versuch

wahrgenommen, möglichst ehrlich

zu sein und das bestmögliche

Ergebnis zu erreichen. Deswegen

ist sie heute noch da. Wir

sind sehr dankbar dafür. Und

wir können für diese Zeitung etwas

einbringen, einen hohen

Grad an Unabhängigkeit, das

Wissen um technologische Zusammenhänge

und eine gewisse

Angstfreiheit. Vielleicht sind

wir füreinander wechselseitig

eine Chance.

Die Branche fragt sich, warum

sich Menschen, die aus

der Technologie- und Bildungsbranche

kommen, so

sehr für eine Zeitung interessieren.

Sind Sie auf den

Spuren von Jeff Bezos, der

die Washington Post gekauft

hat?

Silke Friedrich: Nee, sind

wir nicht.

Holger Friedrich: Wir machen

das nicht aus einem Mäzenatentum,

sondern aus einem

bürgerlichen Engagement

heraus und weil unser Ehrgeiz

angestachelt ist.

Aber Sie wollen auch Geld

verdienen damit?

Holger Friedrich: Ja, klar.

Silke Friedrich: Wir wollen

erfolgreich sein.

Worin besteht Ihr Ehrgeiz?

Silke Friedrich: Wir sind

branchenfremd, aber wir sehen

das als absolutes Potenzial,

als Chance für den Verlag,

für uns und für die Branche, in

der wir uns bewegen. Wir wollen

eintauchen und uns vertiefen,

lernen, uns austauschen

mit anderen. Das ist die Kompetenz

der Zukunft. Wir glauben

nicht, dass wir die besten

Verleger sind, aber dafür

haben wir ja ein tolles Team.

Wir sehen es als unsere Aufgabe,

Leute zusammen zubringen

und kraftschlüssig aufzustellen.

Wir wollen das System

befruchten. Wenn die Branche

in einer Selbstfindungskrise

ist, möchten wir zur Selbstfindung

beitragen. Wir glauben

nicht an den Abgesang des

Journalismus.Ganz im Gegenteil,

wir brauchen gute Medien

und zwar meinungsstark, reflektiert,

faktenorientiert als

Navigation in dieser unfassbarkomplexen

Welt.

Silkeund Holger Friedrich

übernehmen den Berliner Verlag

So ticken

die Neuen

Plötzlich Verleger: Ein Gespräch mit dem

Berliner Ehepaar über seine Pläne für

Berliner KURIER und Berliner Zeitung


*

Aus Liebe zu Berlin und

dem Journalismus: Silke

und Holger Friedrich vor

dem Berliner Verlag in

der Alten Jakobstraße

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BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Holger Friedrich: Wir

haben zum Beispiel eine hochrestriktive

Verkehrspolitik in

Berlin und gleichzeitigsoviele

Pkw-Zulassungen wie noch

nie. Wir haben eine enorm restriktive

Wohnungswirtschaftspolitik

in Berlin und

gleichzeitig die am stärksten

wachsenden Mieten in Europa.

Wir haben die teuersten

Schulplätze in ganz Deutschland

und mit Abstand die

schlechtesten Ergebnisse. Unser

Ehrgeiz ist geweckt, die

Diskrepanz zwischen Anspruch

und Wirklichkeit transparent

und konstruktiv zu diskutieren,

damit diejenigen, die

ein Interesse haben, dass die

Widersprüche aufgelöst werden,

eine Plattform bekommen,

auf der man die Fakten

zur Meinungsbildung sammelt.

Man solltefür die Gesellschaft

Lösungen finden, anstatt

sich im Lagerkampf zu

verstricken. Da geht noch

mehr.

Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang

den Berliner

KURIER?

Holger Friedrich: Ich fliege

sehr viel und dort nehme ich

mir grundsätzlich sowohl die

hochintellektuellen als auch

die Boulevardzeitungen. Die

Kombination komplettiert

mein Meinungsbild, so weitet

sich der Horizont.

Silke Friedrich: Fakten sind

Fakten. Es kommt nur darauf

an, sie in verschiedene Kanäle

einzuspeisen. Wir sollten die

Leser da abholen, wosie stehen.

Engagieren Sie sich auch aus

Liebe zu Berlin für den Verlag?

Holger Friedrich: Ich liebe

Berlin. Esist die freieste Stadt

in ganz Deutschland. Wenn

man es sich aussuchen kann,

sollte man in Berlin leben, weil

Berlin für jeden alles bietet.

Gleichzeitig ist Berlin sehr

selbstreferenziell und im Anspruch

genügsam. Esgibt bei

mir eine hohe emotionale Bindung

zu dieser Stadt und eine

starke Leidenschaft, aber auch

eine gewisse Trauer darüber,

wie fahrlässig mit dem Potenzial

dieser Stadt umgegangen

wird.

Sind Sie Vertretereiner neuen

Bürgerlichkeit, die Verantwortung

übernimmt?

Silke Friedrich: Damit kann

ich gar nichts anfangen. Ich

bin Bürger wie alle anderen.

Ich würde davon ausgehen,

dass jeder morgens aufsteht

und sagt, ich möchte ein schönes

Leben haben, ein anständiges

Leben. Dieses Schichtendenken

finde ich schrecklich.

Der einzelne Bürger nimmt ja

Verantwortung wahr, aber wir

müssen uns fragen, inwieweit

wir Strukturen geschaffen

haben, die den einzelnen Bürger

ermächtigen, ein kreatives

Leben zu leben. Dazu gehört

Foto: Markus Wächter

eben auch, dass der Einzelne

informiert ist.

Wie wichtig ist die Technik

für die Informationsentwicklung?

Holger Friedrich: In 5000

Jahren Kulturgeschichte

haben wir gelernt, wer das bessere

Werkzeug hat, hat einen

Effizienzvorteil. Wir haben

aber zurzeit keine Diskussion

über den Einsatz der effizientesten

Technologie für die beste

Idee. Eswird nicht gefragt,

wie wir Technologie im positiven

Sinne für unser Leben einsetzen

können, auch im Verlagswesen.

Und wie könnenwir das tun?

Holger Friedrich: Der Inhalt

hat jederzeitaktuell an jedem

Ort mit niedrigschwelligem

Zugang zur Verfügung zu

stehen. So dass man jederzeit

in jedem Kanal publiziert. Ein

Kanal ist print, und dort bitte

richtig gut, der andere ist digital.

Sie haben gestern unser

Druckhaus in Lichtenberg

besucht, warum?

Holger Friedrich: Wir

wollten ein Zeichen setzen.

Das gedruckte Wort jetzt einfach

in die Ecke zu schieben,

halte ich für falsch. Es muss

eine Rückkopplung geben.

Wir werden dafür sorgen,

dass dieses Druckhaus ausgelastet

wird, vielleicht nicht

nur mit Produkten des Berliner

Verlages.

Was machen Sie eigentlich,

wenn Sie nicht gerade Verlage

kaufen, in Ihrer Freizeit?

Silke Friedrich: Wir haben

drei tolle Kinder und ein Abo

in der Philharmonie.

Sie sind auch Union-Fan?

Holger Friedrich: Union

wurde von Schlossern aus

Oberschöneweide gegründet

und Schlosser ist ein Beruf,

den ich in Niederschöneweide

lernen durfte. Insofern gibt es

da eine gewisse Zwangsläufigkeit.

Ja, ich bin ordentliches

Vereinsmitglied.

Sie sind jetzt auch Mitglied

im erlauchten Kreis deutscher

Verleger. Was macht

für Sie einen guten Verleger

aus?

Silke Friedrich: Er sollte der

Wahrheit verpflichtet sein, der

persönlichenund institutionellen

Integrität. Ich glaube, dass Verleger

eine übergeordnete Verantwortung

tragen. Die Mediensind

die vierte Gewalt imStaat. Der

Verleger sollte gemeinsam mitallen

gesellschaftlichen Kräften ein

gutes Miteinander befördern,

progressivnach vorne. Unabhängigen

Journalismus zu ermöglichen,

ist dabei eine zwingende

Notwendigkeit. Aufklärung im

Sinne von Wissensvermittlung ist

aucheine zwingendeNotwendigkeit.

Das Gespräch führten Jochen

Arntz, Elmar Jehn und Julia

Haak.


*

BERLIN

Bekiffte Masche

Marihuana-Dieb

vorGericht

SEITE 8

DER

ROTE

TEPPICH

Ehre, wemEhregebührt!

Ruth Neri

kümmert

sich seit

Jahren um

krebskranke

Frauen ...

Bei ihrer Charity-Gala

stehen jedesJahr Mädchen

und FrauenimMittelpunkt,

die mit starkem Willen

gegen den Krebsankämpfen.

Ruth Neri weiß,

wie wichtig es ist, dass im

Kampf gegen die todbringende

Krankheit auch die

Schönheit siegt. Denn wenn

betroffene Frauen sich

schön fühlen, lässt sich vieles

leichterertragen,auch

der Krebs. Und das ist schon

der ganze gedankliche

Überbauvom wunderbaren

„Dreamball“, den Neri als

Geschäftsführerin DKMS

Life gemeinsam mit L’Oréal

ausrichtet.Gestern war es

wieder so weit. Im „WECC

Westhafen Event &Convention

Center Berlin“ trafen

sich 400 engagierte Persönlichkeiten

zum 14. Dreamball,

um das Patientenprogramm

„look good feel better“

für Krebspatientinnen

zu unterstützen. Neri freute

sich auf einen besonderen

Galaabend mit bewegenden

Geschichten und großartigen

Showacts. Neben ModeratorinBarbara

Schöneberger

durften Sarah Connor,

Lena Meyer-Landrut und

DJ Alle Farben auf die Bühne.

Zur Freude vieler prominenter

Gäste wie Aleksandra

Bechtel, Lena Gercke,

Guido Maria Kretschmer,

Bundesgesundheitsminister

Jens Spahn und Schirmherrin

des Abends: Sylvie Meis.

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

Redaktion: Tel. 030/63 33 11 456

(Mo.–Fr. 10–18 Uhr)

10969 Berlin, Alte Jakobstraße 105

E-Mail: leser-bk@dumont.de

Abo-Service: Tel. 030/232777

Foto: Imago/Jan Huebner

Fridays for Future

DasKlima wird rauer

Aufruf zu Demos, Straßenblockaden und Streiks –amFreitag soll in Berlin nichts rollen

Berlin – Seit Monaten sind

Jugendliche freitags auf der

Straße statt in der Schule, um

die Politik zu mehr Klimaschutz

anzutreiben. Sie widersetzen

sich bewusst der

Schulpflicht, dafür gibt es

auch Kritik. An diesem Freitag

fordert die Klimabewegung

Fridays for Future nun

erstmals auch die Erwachsenen

auf, sich an den geplanten

Protesten in Deutschland

anzuschließen. Auch in Berlin

sind Protestzüge und

Straßenblockaden geplant.

Mit Demonstrationen, einem

Schiffskorso, einem Party-Protestzug

wollen morgen Tausende

Kinder und Jugendliche

dem Aufruf der Bewegung Fridays

for Future folgen, um an

diesem Tag Klimaschutz-Aktionen

in der ganzen Welt zu

unterstützen. „Wir müssen gemeinsam

der Politik zeigen,

dass es uns ernst ist“, sagte der

Vertreter von Fridays for Future,

Quang Paasch. Angemeldet

sind in Berlin für die größte

Kundgebung 10000 Teilnehmer.

Weltweit sind Proteste in

mehr als 2000 Städten in 129

Staaten angekündigt.

Dass das Klima bei den Protesten

nun rauer wird, werden

am Freitag vor allem die Autofahrer

in Berlin zu spüren bekommen.

Vertreter der linken

Bündnisse „Ungehorsam für alle“

und „Extinction Rebellion“

kündigten an, mit Sitzstreiks

und Sitzblockaden Teile des

Autoverkehrs in der Hauptstadt

lahmzulegen. „Ab 16 Uhr

wird es im gesamten Stadtgebiet

zu Straßenblockaden kommen“,

sagte Hannah Eberle

Klima-Aktivisten haben

schon bei vielen

Protesten in Berlin

Straßen blockiert.

vom Bündnis „Ungehorsam für

alle“. Die Orte, an denen sich

Schüler und Studenten auf die

Straße setzen wollen, bleiben

geheim. „Ich lade alle Berliner

ein, besser ihr Auto am Freitag

zu Hause zu lassen“, so Eberle.

Die verschiedenen Bündnisse

appellierten an alle Erwachsenen,

nicht zur Arbeit zu gehen,

sondern in den Klimastreik zu

treten. Eine ganze Reihe von

Firmen gebe den Angestellten

dafür frei, sagte ein Unternehmer.

Auch der Senat erlaubt seinen

Mitarbeitern die Teilnah-


*

IGA-Überbleibsel

Ein Seilschaft für

Berlins Seilbahn

SEITEN 20-21

SEITE7

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Fridayfor Future: An

diesem Freitag sollen nicht

nur Schüler streiken –

auch die Erwachsenen.

Unter den Linden: Der

Berliner Prachtboulevard

ist selten menschenleer.

Am autofreien Sonntag

sollen dorthöchstens

BVG-Busse rollen.

Umwelthilfe fordertÖko-Offensive

Autofreier Sonntag

ist nur der Anfang

Demonstrationsroute

B96

Bundestag

Scheidemannstr.

Str.d.17. Juni

START/ZIEL

Platz des

18. März

Ebertstr.

me. Allerdings muss die Zeit

nachgearbeitet werden. „Alle

Menschen sind eingeladen, an

den Protesten teilzunehmen.

Die einen setzen sich auf die

Straße, die anderen gehen

nicht zur Arbeit“, sagt Eberle.

Es gehe um einen „sofortigen

Ausstieg“ aus der Stromerzeugung

durch Kohle.

Geplant sind in Berlin am

Luisenstr.

Reinhardtstr.

Behrenstr.

Dorotheenstr.

Brandenburger Tor

Reichstagufer

Glinkastr.

Friedrichstr.

Unter den

Linden

Freitag folgenden Proteste:

Fahrrad-Demo: Sie startet

um 7.30 Uhr am Ernst-Reuter-

Platz (Charlottenburg) durch

die Innenstadt.

Die große Demo „Alles

fürs Klima“ startet um 12 Uhr

am Brandenburger Tor. Zu

dem Protestzug „Alle fürs Klima“

haben mehrere Umweltbündnisse

aufgerufen. Er führt

Friedrichstr.

Französische Str.

MITTE

Grafik/Galanty

Die Kartezeigt die Route

der großen Demo „Alle

fürs Klima“, die am

Freitag um 12 Uhr startet.

Fotos: Imago-Images/snapshot/Contini

durch die Behrendtstraße, die

Glinkastraße, über die Spree

zur Reinhardtstraße und zurück

zum Brandenburger Tor.

Die Veranstalter rechnen mit

10000 Teilnehmern. Dazu sollen

auf der Spree im Regierungsviertel

Boote mit Protestierern

fahren.

Klima-Demo der Berliner

Clubszene: Ab 15 Uhr werden

Musikwagen und tanzende

Demonstranten über Leipziger

Straße, Kochstraße und

Axel-Springer-Straße zum

Alex ziehen. Angemeldet sind

laut Polizei 6000 Teilnehmer.

Straßenblockaden: Um 16

Uhr wollen Klimaaktivisten

sich auf Kreuzungen oder

Durchgangsstraßen setzen.

Diese Blockaden seien „wirksame

Mittel, um gesellschaftliche

Veränderungen herbeizuführen“,

hieß es.

Lesen Sie auch Seite 18.

Fotos: Imago Images/Schaap, Imago Images/Sattler

Berlin – Es soll eine Woche

des Klimaschutzes werden:

Die Deutsche Umwelthilfe

hat die BVG dazu gebracht,

den „Aktionstag autofreier

Sonntag“ zu starten. Am

22. September können alle

Berliner das AB-Einzelticket

für 2,80 Euro als Tagesticket

nutzen. Gestern erhob die

Umwelthilfe weitere Klima-

Forderungen an die Politik.

Das gab es noch nie in Berlin:

Die ganze Stadt steigt um auf

die BVG, denn für einen Tag ist

das spottbillig. Um genau zu

sein, läuft das Ganze sogar

mehr als einen Tag: Die Aktion

mit dem extrem verbilligten

Tagesticket geht bis Montag

früh um 3Uhr. Fahrgäste können

Bus, Straßenbahn, S- und

U-Bahn im AB-Bereich nutzen.

Wenn keine Autos fahren,

gehören die Straßen den

Menschen, zum Beispiel

den Fußballern.

Man wolle Anreize schaffen,

das Auto stehen zu lassen, sagt

BVG-Sprecherin Petra Nelken.

„Wir bauen eine Brücke, um

den inneren Schweinehund zu

überwinden.“ Nach KURIER-

Infos nehmen die Berliner Verkehrsanbieter

durch die Aktion

rund 100 000 Euro weniger ein.

„Natürlich verlieren wir Geld“,

so Nelken. Doch DB Regio und

S-Bahn seien gleich eingestiegen

und angespornt davon, zu

zeigen: „Wir können das.“

Der autofreie Sonntag soll, so

die Umwelthilfe, auf die Bedeutung

der Öffis für die Verkehrswende

hinweisen – und alle

Bürger zum ständigen Öffi-

Fahren anregen. Nach Jahren

des Kaputtsparens müssten die

Öffis mit Sondermitteln ausgebaut

werden. Nötig sei auch die

stärkere Förderung des Radverkehrs.

Um die nationalen Klimaziele

zu erreichen, müssten

vor allem die CO 2 -Emissionen

im Verkehr reduziert werden.

Die Umwelthilfe richtete sich

gestern direkt an die Mitglieder

des „Klimakabinetts“. Der morgen

tagende Ausschuss unter

Leitung von Kanzlerin Angela

Merkel (CDU) soll sicherstellen,

dass die Klimaschutzziele

2030 und 2050 umgesetzt werden.

Die Umwelthilfe forderte

das Gremium auf, den CDU-

Vorschlag zur Einführung eines

Emissionshandels für die

Bereiche Verkehr und Gebäude

abzulehnen. Der Plan sei ein

„Totalausfall“ und die Umsetzung

dauere zu lange. MOW


8 BERLIN BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019 *

NACHRICHTEN

Baustopp an Kathedrale

Mitte –Die Bauarbeiten an

der Sankt Hedwigs-Kathedrale

ruhen. Laut Bezirksamt

gilt seit dem 13. September

ein Baustopp. Bezirksstadtrat

Ephraim Gothe

(SPD) sagte, es hätte

Hinweise gegeben, dass in

dem Gotteshaus bereits gebaut

werde. Doch es gebe

für den Umbau noch keine

Genehmigung.

Haft für Messerattacke

Berlin –Nach beinahe tödlichen

Messerstichen auf

einen Mann am Teufelsberg

ist ein 18-Jähriger zu drei

Jahren und drei Monaten

Jugendhaft verurteilt worden.

Der Vorwurf: gefährliche

Körperverletzung.

Polizist geschlagen

Friedrichshagen –Beim

Versuch, in einen Streit

zwischen zwei Teenies einzugreifen,

ist ein Polizist

geschlagen und getreten

worden. Der Beamte wurde

von einem 16 -Jährigen angegriffen,

als er dessen

Freundin schützen wollte.

Baby schwer verletzt

Spandau –Bei einem Unfall

ist ein Säugling in einem

Linienbus schwer verletzt

worden. Die Mutter war

mit dem Kind auf dem Arm

in dem Bus. Nach einem Zusammenstoß

mit einem Auto

und einer Bremsung des

Busfahrers fiel das Baby auf

den Boden und wurde

schwer am Kopf verletzt.

Der KURIER gratuliert

Gerda Dettmann, Kursana

Domizil Marzahn, zum 89..

ARCHE NOAH

Ohnezahn ... ist, wie ihr

Name schon sagt, eine

zahnlose kleine Katzendame,

die aber trotzdem

prima frisst, gut beieinander

und kuschelig ist. Sie

wünscht sich ein liebevolles

Heim ohne Kinder.

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Telefon: 030/768880,

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Die Tiervermittlung ist geöffnet:

Mittwoch–Sonntag 13–16 Uhr

Foto: imago stock&people

Foto: Tierheim Berlin

Die völlig bekiffte Masche

des Marihuana-Diebs

Staatsanwalt sicher: Berliner Koch stiftete seinen Sohn (15) zum Drogenhandel an

Moabit – Ein Vater, der mit

seinem Sohn (15) zum Drogen-Klau

loszieht? Monir C.

(38) zeigte sich vor dem

Richter empört. Der Staatsanwalt

aber geht davon aus:

C. stiftete seinen Knaben

und obendrein dessen Kumpel

(14) an.

Monir C., ein gelernter Koch,

schlug ein Bein überdas andere.

Sein Anwalt:„Keine Aussage

derzeit zudem Vorwurf.“

Die Anklage lautet unter anderem

auf Einbruch und Anstiftung

Minderjähriger zum

Drogenhandel. Mindestens

fünf Jahre Knast drohen.

Der Fall kam durch die Mutter

des damals 14-jährigen

Ben (Namen der Jungen geändert)

ins Rollen. Er hatte in ihrer

Wohnung Ecstasy-Pillen

gebunkert. Ineinem zerfledderten

Fußball lagen 300 Tabletten.

Das sprach sich bei

seinen Kumpels rum. Sie kamen.

Und auch Ben schluckte

jede Menge. Bis Mama Anzeigte

erstattete.

Als Polizisten am 5. Oktober

2017 indie Wohnung kamen,

fanden sie noch 264 Pillen.

Und Benpackte aus: Er,Monir

C. und dessen Sohn Dustin

hätten in Reinickendorf einen

Keller geknackt – „die Idee

kam von Monir C.“, so Ben. Sie

schleppten laut Anklage eine

große Sporttasche und zwei

Einkaufstaschen weg. 7,5 Kilo

Marihuana und 300 Ecstasy-

Pillen seien es gewesen.

Die Knaben landeten im Januar

vor einem Jugendgericht.

Es gab Geständnisse.

Ben: „Mit Dustins Vater war

besprochen, dass wir alles

aufteilen. Ich sollte die Pillen

verkaufen.“

Als er dann auf dem „Schatz“

gesessen und sich heftig bedient

habe, sei die Mama eingeschritten.

Ben: „Ich war eigentlich

froh nach der Anzeige.“

Hat dieser Koch

seinen eigenen

Sohn zum Drogenhandel

angestiftet?

Der Staatsanwalt

glaubt: ja!

Foto: PressefotoWagner

Auch Dustin soll den Klau

eingeräumt haben. Erwurde

zu Freizeitarrest verurteilt.

Der Richterkonfrontiertenun

den Vater mit den Aussagen:

„Lügen die alle?“ Monir C.

zuckte mit der Schulter: „Es

sind einige Ungereimtheiten

darin.“ Er habe seinen Sohn

von Ben fernhalten wollen:

„Er kam mal vollgedröhnt

nach Hause.“

Der Staatsanwalt geht davon

aus: „Die Initiative zum Einbruch

in den Keller eines Onkels

von Dustin ging von Monir

C. aus.“Sie hätten die Drogen

verkaufen wollen. Fortsetzung:

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de einzusehen. Weiterhin ausgenommen sind bereits reduzierte Möbel, Küchen und Matratzen oder als Dauertiefpreis gekennzeichnete Artikel. Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar.Kundenkartenrabatt ist bereits enthalten. Barauszahlungen nicht möglich. Gültig für

Neukäufe. Der angegebene Rabatt entspricht einer Gesamtminderung von 32,7731% des jeweiligen Kaufpreises. Gültig bis einschließlich 01.10.2019. J) 145 Jahre Höffner –das ist eine einmalige Erfolgsgeschichte: 1874 legte der Tischlermeister Rudolf Höffner mit seiner kleinen

Berliner Möbeltischlerei den Grundstein für eines der erfolgreichsten deutschen Möbel-unternehmen überhaupt. Heute betreibt Höffner deutschlandweit 20 Einrichtungszentren. Und natürlich werden wir auch in Zukunft alles dafür tun, unsere Kunden glücklich zu machen.


10 BERLIN BERLINER KURIER, Donnerstag, g19S 19. September 2019

KURIER-Reporter

NorbertKoch-

Klauckebeim

Gespräch mit

„FrauPuppendoktor

Pille“,

alias Urte

Blankenstein.

Auf ein Käffchen mit Urte Blankenstein

Siedenktnicht

daran,diePille

abzusetzen!

„Die Rolle spiele ich, auch wenn ich

80 bin“

Von

NORBERT KOCH-KLAUCKE

Berlin – Sie denkt nicht daran,

die „Pille“ abzusetzen. Urte

Blankenstein (75), die man als

„Frau Puppendoktor Pille“

kennt. Zwei Jahrzehnte spielte

sie im DDR-Kinderfernsehen

die Figur, tritt damit auf der

Bühne noch immer auf. Die

„Praxis“ wird auch weiter offen

bleiben, versichert die

Schauspielerin, als der Berliner

KURIER sie in Treptow besucht.

„Ich werde die Pille

noch spielen, wenn ich über 80

bin.“

Blankenstein serviert Kaffee, dazu

eine Eigenkreation aus Erdbeeren,

Feigen, Himbeeren und

Ingwer. Lecker und gesund –

„Frau Puppendoktor“ weiß, was

gut ist. Momentan kramt sie in ihrem

Leben. „Ein Verlag bat mich,

meine Autobiografie zu schreiben.

Die ersten Seiten fülle ich

gerade mit meiner Kindheit.“

Es war Krieg als Blankenstein

1943 in Ostpreußen geboren wurde.

„Meine Mutter musste mit

mir und meiner Schwester nach

Wismar fliehen.“ Nach dem

Krieg kam Blankenstein für drei

Jahre in ein Kinderheim. „Dort

war es gar nicht schlimm, wie jeder

jetzt denkt.“ Blankenstein erzählt

die Gründe: Ihre Mutter

war alleinerziehend, studierte an

der Medizinischen Fachschule in

Magdeburg, um Krebsfürsorgerin

zu werden. „Ich musste ja irgendwo

bleiben. Die Zeit im

Heim war schön. Da gab es genug

zu essen, was damals wichtig

war. Und die Leiterin war eine

gute Frau. Sie gründete mit den

Kindern einen Chor, in dem ich

gerne gesungen haben.“

Das war auch gut für die spätere

Fotos: Friedel, privat

So fing alles an: Blankenstein als

„Aschenputtel“ im Kleist-Theater.

Karriere. Blankenstein spielte in

den 60er-Jahren am Kleist-Thea-

unter anderem das „Aschenput-

tel“ und wurde fürs Fernsehen

entdeckt. 1968 kam ein Tele-

ter in Frankfurt (Oder), spielte

gramm vom Sandmann-Team:

„Man bat mich, nach den Darstel-

An-

lerinnen Helga Labudda und

gela Brunner die dritte Frau

Puppendoktor

Pille zu werden.“

Bis 1988 kümmerte sich Blan-

die

kenstein beim Sandmann um

Sorgen der Puppenmuttis und

-vatis. Seit Mitte der 70er-Jahrist

sie als „Puppendoktor“ auch

auf der Bühne zu sehen. Ihr Be-

gleiter: Frosch Quaki. Die

Kin-

der-Show läuft bis heute erfolg-

reich. „Da ich im Internet als

Puppendoktor stehe, denken

manche, ich sei sogar ein echter.

Leute rufen an, fragen, ob ich

auch Schildkrötenpuppen repariere.“

Blankenstein will die „Pille“

spielen, so lange es geht. „Das

hält mich jung und gesund.“

Wirklich? „Ja“, sagt sie. „Die ein-

zige Pille, die ich täglich neh-

men muss, ist die Schilddrüs

nt bl tt “

Es fehlt nur noch

die Zopf-Perücke:

Urte Blankenstein

als „Pille“ mit

Brille und mit

Bühnen-Puppe

„Frosch Quaki“.


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12 BERLIN BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019 *

In Sachen Ekelküchen kochen

Bezirkeihr eigenes Süppchen

Behörden bekämpfen Internet-Pranger „Topf Secret“ und halten Ergebnisse von Gaststätten-Kontrollen geheim

Von

MIKE WILMS

Berlin – Schimmel, Schaben,

Gammelfleisch: Der Online-

Pranger „Topf Secret“ hatte

es sich zum Ziel gesetzt, Verbraucher

über die Ergebnisse

von Hygiene-Kontrollen in

Gaststätten zu informieren.

Doch im Gegensatz zu den

Behörden in anderen Bundesländern

weigern sich Berlins

Bezirke, ihre Erkenntnisse

über Ekelküchen an das

Web-Portal weiterzugeben.

Die Organisation Foodwatch,

die das Portal im Januar startete,

hätte sich so viel Widerstand

nicht träumen lassen. Denn sie

wollte den Nutzern nur Infos

anbieten, auf die sie laut Verbraucherinformationsgesetz

Anspruch haben (KURIER berichtete).

Die Grundidee: Bürger

sollten auf dem Webportal

www.topf-secret.foodwatch.de mit

ein paar Klicks angeben können,

für welches Restaurant sie

die Testergebnisse haben wollen.

Die Portalmacher würden

sich dann darum kümmern,

dass der je zuständige Berliner

Bezirk die Resultate rausrückt.

Doch die Ämter weigern sich.

„Bundesweit wurden bislang

mehr als 37000 Anträge gestellt,

alleine in Berlin sind es

rund 3000“, heißt es bei Foodwatch.

Doch während etwa in

NRW, Bayern und Baden-

Württemberg regelmäßig Antworten

kommen, gibt es in Berlin

keine einzige. Neukölln und

Spandau lehnen laut Foodwatch

alle Anträge ab. Die anderen

Bezirke halten die Füße

still und entscheiden bislang

nicht über die Anträge.

Diese Blockadehaltung überrascht,denn

die Senatsverwaltung

für Verbraucherschutz

kam bei einer Rechtsprüfung

zu dem Ergebnis, dass die Anfragen

„grundsätzlich zulässig“

seien. Das geht aus einem

internen Behörden-Schriftwechsel

hervor, den Foodwatch

gestern veröffentlichte.

Doch die Bezirke teilen die

Auffassung des Senats ausdrücklich

nicht. So bezeichnet

etwa der Bezirk Mitte die

„massenhafte Antragsstellung“

über das Webportal als

„rechtsmissbräuchlich“. Man

befürchtet, dass zu viele Anträge

die Grenzen der Behörden-

Kapazitäten sprengen würden.

Der Hotel- und Gaststättenverband

Dehoga in Berlin sieht

den Internet-Pranger ebenfalls

kritisch. Denn es geht den Portal-Machern

ja nicht nur darum,

Infos für einzelne Fragesteller

anLand zu ziehen. Das

Portal ist mit einer Suchfunktion

und Stadtkarten ausgestattet.

Bei vollständig vorhandenen

Informationen könnte jeder

Nutzer die Ergebnisse jedes

beliebigen Gastro-Betriebs

abrufen. Bei der Dehoga wird

befürchtet, dass Unternehmen

zu Unrecht in Verruf gebracht

werden könnten. Denn nicht

hinter jeder amtlichen Beanstandung

steht ein echter Ekel-

Verstoß. Manchmal ist nur eine

Küchenfliese zerbrochen.

An diesen und ähnlichen

Rechtsproblemen scheiterten

bisherige Versuche, ein öffentliches

Kontrollsystem (Ekelliste,

Smiley-System) einzurichten.

Derzeit klagt wieder ein

Berliner Betrieb gegen die Info-

Herausgabe. Doch Foodwatch-

Kampagnenchef Oliver Huizinga

bleibt hartnäckig: „Das kann

so nicht weitergehen. Die Bezirke

müssen ihre sture Blockadehaltung

endlich aufgeben.“

Mangelnde Hygiene ist

in vielen Gaststätten ein

Problem. Doch Kunden

ahnen davonoft nichts.

Foodwatch-Mitarbeiter

Oliver Huizingahat

Ekel-Gastronomen

den Kampf angesagt.

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* BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Berlin – Über zwei Jahre hat

ein Mann seine tote Mutter in

einem Keller versteckt.Erkassierte

offenbar die Rente der

Toten. Die Staatsanwaltschaft

prüft Ermittlungen gegen den

57-Jährigen wegen mutmaßlichenLeistungsbetrugs.

müssen. Ein solcher Verstoß

wird vom Gesetz als Ordnungswidrigkeit

behandelt, die mit einem

Bußgeld bis zu 1000 Euro

geahndetwerden kann.

Fälle dieser Artgab es in Berlin

BERLIN 13

bereits. So fanden Polizisten

2014 in Spandau die skelettierte

Leicheeines72-Jährigen,derauf

natürliche Weisegestorben war.

Der Sohn hatte jahrelang Rente

des Verstorbenen kassiert. KOP

Tote MutterimKeller verstaut

LautStaatsanwaltschaft starbdie

85-Jährige im Frühjahr 2017 eines

natürlichen Todes. Der Sohn

ließ sie aber nicht bestatten.

Stattdessen schaffte er sie in einemselbstgebautenSargineinen

Kellerverschlag des Mietshauses.

Nähere Angaben zu dem

Haus machte die Staatsanwaltschaft

nicht. Zuerst hatten „Bild“

und „BZ“ darüber berichtet.

Dass der Mannseine tote Mutter

im Keller aufbewahrte,ist ein

Verstoß gegen das Bestattungsgesetz,

nach dem Tote in

Deutschland bestattet werden

Foto: imago images/Gerhard Leber

In einem Sarg

bewahrte ein

57-Jähriger seine

tote Mutter

im Keller auf.

Ein Lebensmittel-

Kontrolleur checkt per

Geruchstest die Qualität

vonDönerfleisch.

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Fotos: dpa, Foodwatch/Gontarski

Stiftung schickt

Kunst nach Namibia

Berlin –Nach der gemeinsamen

Forschung von Experten

aus Namibia und Deutschland

an 1400 Objekten des Ethnologischen

Museums in Berlin

sollen nun 23 dieser Sammlungsstücke

in das afrikanische

Land geschickt werden.

Schmuck, Prestigeobjekte und

historisch wichtige Artefakte

werden dort drei Jahre lang

weiter erforscht und stehen

zudem zeitgenössischen

Künstlern für die kreative

Auseinandersetzung zur Verfügung,

wie die Stiftung Preußischer

Kulturbesitz und die

finanzierende Gerda Henkel

Stiftung am Mittwoch mitteilten.

Im Rahmen einer Partnerschaft

zwischen der Museums

Association of Namibia

(MAN) und der Stiftung waren

seit Frühjahr 2019 mehrere

Forscher aus Namibia im

Ethnologischen Museum in

Berlin aktiv.

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14 BERLIN BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Rasenplatz und ganz viele Stars

Ja, wir werden Wimbledon!

Im Steffi-Graf-Stadion schlagen im nächsten Jahr wieder die besten Tennis-Damen der Welt auf

Grunewald – Comeback eines

großen Tennis-Turniers in

Berlin: Im Steffi-Graf-Stadion

gibt es im nächsten Jahr

wieder die besten Damen der

Welt zu sehen. Statt auf Sand

wird nun auf Rasen gespielt.

Das große Tennis kehrt in die

deutsche Hauptstadt zurück.

Zwölf Jahre nach dem German-

Open-Ende werden vom 13. bis

21. Juni 2020 die Grass Court

Championships Berlin auf der

Anlage des LTTC Rot-Weiß

ausgetragen, bestätigte am

Mittwoch die veranstaltende

Agentur Emotion Sports. Das

Damen-Turnier feiert ein

Comeback im Grunewald, wo

Steffi Graf als 16-Jährige ihren

ersten großen Titel feierte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

übernimmt die Schirmherrschaft

für das Turnier, das nun

als wichtigste Vorbereitungsstation

auf das Grand-Slam-

Turnier in Wimbledon seinen

Platz im Kalender der Women’s

Tennis Association (WTA) einnimmt.

Berlin erhält die WTA-

Turnierlizenz aus Birmingham.

Die Anlage mit dem 7000 Zuschauer

fassenden Steffi-Graf-

Stadion erhält drei Rasenplätze.

Drei weitere Plätze werden

mit der Unterstützung der Veranstalter

und des Senats im

Olympiapark neu entstehen.

„Berlin war von 1979 bis 2008

mit den German Open ein international

hoch angesehener

Turnier-Schauplatz“, heißt es

in einer Erklärung des Veranstalters.

Im Grunewald, wo bisher

auf Sand gespielt wurde

und Deutschlands einstige

Topspielerin Steffi Graf neun

Mal gewann, sollen auch die aktuellen

deutschen Stars wie die

dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin

Angelique Kerber

nun auf Rasen aufschlagen. Das

Preisgeld soll bei rund einer

Million US-Dollar liegen, der

Gesamtetat bei vier Millionen

US-Dollar.

2008 wurde

letztmals

unter dem

Namen

Katar

Open

bei

Rot-Weiß gespielt, danach

wanderte das WTA-Turnier ab.

2016 spielte Deutschland an der

traditionellen Stätte nochmals

im Daviscup gegen Polen, ansonsten

machte die internationale

Spitze einen Bogen um

Berlin. Der frühere Davis-Cup-

Spieler Markus Zoecke, jetzt

Sportdirektor beim

LTTC sagte: „Das

hier ist das Beste,

was Rot-Weiß

passieren und

durchführen

kann.“

Fotos: dpa, imago/teutopr.

Steffi Graf gewann

in dem Berliner

Stadion bereits 1989.

Bekanntschaften

Alle sind immer so klug u. so

schön. Ich bin eine ganz normale

Krankenschwester, Simone, 60,

nett anzusehen, su. Partner, der

ehrlich u. lieb ist! Agt. Neue Liebe:

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Mit66Jahren …Andrea, im Ruhestand,

eine hübsche Witwe,

blond u. gute frauliche Figur, su.

Partner für die Freizeit u. evtl.

später auch mehr! Agt. Neue

Liebe: t 2815055

Berliner Mann, Manfred, 75/1,76,

verw., Pensionär, schlank, sehr

fröhlich, ist ein guter Autofahrer,

su. "Sie" für die Freizeit.

Agt. Neue Liebe: t 2815055

Ab und zu ein liebes Wort

wünscht sich verw. Akademiker,

80+/1,79. Glücksbote:

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Mann mit Format -ein Kuschelbär

z. Anlehnen! Stefan, 55/1,88,

techn. Leiter, kann zupacken u.

zuhören, möchte d. Zufall etwas

nachhelfen. Glücksbote:

t 27596611

Marie-Luise, Ende 70, Ärztin, jünger

wirkend, sehnt sich nach einem

Mann. Glück, zärtl. Miteinander

u. Romantik sind nicht

nur ein Privileg der Jüngeren.

Agt. Neue Liebe: t 2815055

Neu-Berliner Mann! Er ist 62/1,83,

Bau-Ing., ein interessanter Typ,

hat früher in Rostock ge- lebt,

spontanes Wesen, su. sympathische,

fröhliche Partnerin. Agt.

Neue Liebe: t 2815055

Hardy, 80/1,76, Bauleiter i. R.,

verw., gepflegt, su. Freizeitpartnerin!

Singlecontact:

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In 3Monaten ist Weihnachten! Bis

dahin hätte ich gern meinen

Partner! Marianne, 70, schönes

Haar, aufmerksam, herzlich, eine

flotte Frau, tanzt sehr gern,

su. Dich! Singlecontact Berlin:

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Martina, 60 J., schlank, gut aussehend,

familiär, hat Sehnsucht

nach Liebe u. Vertrauen, mag

Garten, die Ostsee, kocht u. kuschelt

gern, su. ehrl. Mann, gern

älter, dem es auch so geht.

Glücksbote: t 27596611

Zweisamkeit und Freizeit mit

netter Frau gesucht –von Georg,

72, verw., Pensionär, Pkw,

mag Schiffsreisen, aber auch

Familie, gute Gespräche, Unternehmungen,

vermisst das

"Wir"-Gefühl. HERZBLATT-

BERLIN: t 20459745

Natur-Fan möchte ins Glück starten!

Hannes, 68/1,85 Ruheständler,

verw., angen. Ä., ehrlich,

gepflegt, guter Autofahrer,

liebt Kultur, Reisen, tanzen,

su. passende Partnerin.

Singlecontact Berlin: t 2823420

Ein Mann in den besten Jahren!

Alexander, 69/1,80, attr. Ing.,

sportl. Typ mit Pkw, Inter. Theater,

Klassik, Kurzreisen, aber auch

ferne Länder, sucht jung gebl.

Partnerin, passenden Alters.

Glücksbote: t 27596611

Rassige Frau! Katharina, 51, hält

nichts von flüchtigen Abenteuern.

Sie hat ein fröhl. Naturell,

sieht sehr gut aus, su. "Ihn",

gern älter, ehrlich u. verlässlich,

suche ernsthafte, humorvolle

Beziehung. HERZBLATT-BER-

LIN: t 20459745

Stattl., sportl. Typ in interessante

Männlichkeit verpackt! Christian,

60, Akademiker mit Schultern z.

Anlehnen, aber auch Romantiker,

su. liebenswerte Frau, die gern

lacht u. lebt, denn die Sympathie

entscheidet.

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Melanie,41/1,60, mit süßer Figur,

lg. Haar, strahlend schöne Augen,

möchte über diese kl. Anzeige

Dich finden. Hab Mut, ruf

an, bei Partyevents findest Du

mich nicht! HERZBLATT-BER-

LIN: t 20459745

Christine, 70, hat Humor und Lebenslust,

mag die Ostsee und

den Thüringer Wald, ist verw.,

su. netten Partner, welcher

keine Angst vor einer Ärztin im

Ruhestand hat. HERZBLATT-

BERLIN: t 20459745


BERLIN 15

* BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Die Polizei warmit

einem Großaufgebot

am Rathauspark in

LichtenbergimEinsatz.

Berlin fragt

Die Blutnacht

der Flaschen-Rambos

Hand-Fehlbildungen

Baby-Kliniken ab

Berlin – Nach den Handfehlbildungen

bei drei

Neugeborenen in einer Klinik

in Gelsenkirchen werden

nun auch Krankenhäuser

in Berlin um Meldung

etwaiger Fälle gebeten.

„Wir nehmen die

Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen

zum Anlass,

eine Abfrage bei den

Berliner Geburtskliniken

durchzuführen, ob oder

wie oft vergleichbareFälle

in Berlin aufgetreten sind“,

teilte ein Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung

mit.Dabei orientiere

man sich in Abstimmung

mit anderen Bundesländern

an der Abfrage aus

Nordrhein-Westfalen.

Sie gingen mit Glasscherben aufeinander los.

Die Folge: Ein 19-Jähriger liegt mit schweren

Schnittverletzungen am Hals im Krankenhaus

Berlin – Mit abgebrochenen

Glasflaschen sind mehrere

junge Männer in Lichtenberg

aufeinander losgegangen.

Der Auslöser für den

Streit war offensichtlich eine

Nichtigkeit.

Lautes Geschrei im Rathauspark

an der Möllendorfstraße

hat gestern Abend die Aufmerksamkeit

von Anwohnern

auf sich gezogen. Sie sahen gegen

22 Uhr, wie sich mehrere

Männer in der Grünanlage

prügelten und alarmierten die

Polizei dorthin.

Als die Polizisten wenig späten

dort ankamen, trafen sie

auf einen 25-Jährigen, der

Schnittwunden an den Händen

hatte. Zudem fanden sie

einen schwer verletzten 19-

Jährigen. Anhand der Angaben

des 25-Jährigen konnten

die Beamten noch vor Ort ein

17-jährigen Tatverdächtigen

festnehmen. Er wurde zu einer

Dienststelle der Kriminalpolizei

gebracht.

Der Schwerverletzte kam in

eine Klinik. Nach Angaben einer

Polizeisprecherin liegt er

auf der Intensivstation und ist

nicht ansprechbar.

Bei allen handelt es sich nach

KURIER-Informationen um

afghanische Asylbewerber.

Der Festgenommene galt gestern

nicht mehr als verdächtig

und kam frei. Die Polizei führt

ihn nun als Zeugen.

Die Polizei geht davon aus,

dass mindestens sechs Personen

an der Auseinandersetzung

beteiligt waren. Der Auslöser

des Streits ist noch unklar.

„Es ging jedenfalls nicht

um verletzte Ehre oder irgendwelche

Revierkämpfe

sondern um eine Nichtigkeit“,

sagt ein Fahnder. KOP

Radio

an!

1Jahr

Miete frei

mit rs2

Ein Verdächtiger wird zu

einer Polizeidienststelle

gebracht.Später wird er

wieder freigelassen.

Fotos: Morris Pudwell

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16 BERLIN

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Cannabis-Legalisierung

Dieser Richter

macht jetzt

Andreas Müller:

Sein Vater war

Alkoholiker und

starb daran.

Sein Bruder war

drogensüchtig

und starb

ebenfalls daran.

Dampf

Andreas Müller will beim

Verfassungsgericht erreichen,

dassder Besitz der Droge

nicht mehr verboten ist

Fotos: dpa

Immobilienwelten

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Von

JENS BLANKENNAGEL

Einerseits gilt er als Brandenburgs

härtester Jugendrichter,

der Intensivtäter

und prügelnde Neonazis

seit Jahren konsequent

und möglichst schnell ins Gefängnis

bringt. Bei solchen Tätern

spricht Jugendrichter

Andreas Müller von einer

„Prävention durch Härte“, die

andere Schläger und Kriminelle

von ähnlichen Taten abhalten

soll. Andererseits ist

der Richter am Amtsgericht

Bernau ein führender Kämpfer

gegen das Verbot von Cannabis.

Nun will er vom Bundesverfassungsgericht

prüfen

lassen, ob das Cannabisverbot

überhaupt verfassungskonform

ist. Müller spricht in diesem

Fall von einer Cannabis-

Prohibition.

Der 58-Jährige argumentiert

damit, dass es nicht dem

Gleichheitsgebot der Verfassung

entspricht und auch

nicht dem Freiheitsrecht der

Bürger, wenn der Staat „einen

Menschen juristisch verfolgt,

nur weil er eine andere Droge

konsumiert als Alkohol“.

Müller hatte für Mittwoch

extra drei Verfahren angesetzt,

bei denen er Jugendliche

wegen des Besitzes von

Cannabis verurteilen soll. Die

Fälle sollen dazu dienen, dass

er einen so genannten Vorlagebeschluss

beim Bundesverfassungsgericht

einbringen

kann. „Ein Richter ist an Recht

und Gesetz gebunden“, sagte

Torsten Melzer, Sprecher des

DasBuch „Kiffen

und Kriminalität“

brachte

er 2015 heraus.

Amtsgerichts. Doch wenn er

ein grundsätzliches juristisches

Problem sieht, kann der

Richter sich an das Bundesverfassungsgericht

wenden.

„In einem solchen äußert umfangreichen

Papier erklärt der

Richter dann, dass er nach seiner

Auffassung ein Problem

mit der Bindung des Richters

an das Gesetz hat, weil er diesen

Gesetz für verfassungswidrig

hält.“ In Deutschland

dürfen Cannabisprodukte nur

mit einer Sondergenehmigung

als Arznei eingesetzt werden.

Ansonsten ist es strafbar, Cannabis

anzubauen, daraus Drogen

herzustellen, sie zu kaufen

oder zu verkaufen.

Richter Müller geht es nicht

um die Rechte der Dealer, sondern

die Freiheit der Konsumenten:

Der Besitz der Droge

soll nicht mehr strafbar sein.

Das Verbot sei nicht verhältnismäßig.

Er hat dafür ein Beispiel

und sagt immer wieder,

dass jeder in Deutschland das

Recht habe, sich zu Tode zu

saufen. Jedes Jahr würden

70000 Menschen an den Folgen

des Alkohols sterben, sagt

Müller. Aber keiner sterbe an

den Folgen von Marihuana.


SO SCHREIBT MAN BERLIN.

Die Augmented-Reality-Ausgabe

derBerlinerZeitung

Mit demThemenschwerpunktKlimaschutzerzählen wir

Geschichten in neuen Dimensionen.

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MEINUNG

WIE ICH

ES SEHE

Thomas

Hansen aus Tegel

Leser-

Der Bund zahlt’s,

also wassoll’s?

Wird das noch was mit

der Einheitswippe

vor dem neuen Stadtschloss

in Berlins Mitte? Findet sie

doch kaum Begeisterung

bei der Bevölkerung und

der Bau an sich ist schwierig.

Sie soll 50 Meter lang

und 18 Meter breit werden,

an ihrer stärksten Stelle

wird die Schale 2,50 Meter

messen. Unwägbarkeiten

wie ein unsicherer Baugrund

stellen das Projekt

bis heute in Frage. Wie auch

immer –man sollte eine

medizinische Gipserei vor

dem Denkmal installieren.

Darin können dann Bürger,

die auf der wackelnden

Schale gestürzt sind, gleich

fachärztlich behandelt werden.

Na dann gut Glück

beim Baubeginn, der nur bis

3. Oktober erfolgen kann.

Danach erlischt die Baugenehmigung.

Keine Angst,

bei eventuellen Überraschungen.

Wie es in Berlin

leider üblich ist, zahlt der

Bund sowieso –also was

soll’s?

Haben auch Sie Interesse,

Ihre Meinung hier zu äußern?

Dann schreiben Sie

uns. An: Leserredaktion

KURIER, Alte Jakobstraße

105, 10969 Berlin oder:

leser-bk@dumont.de

DANKE!

Nach guter Beratung die

Filiale zufrieden verlassen

Ich bin schon lange Kunde

bei Apollo im Allee-Center.

Dort bediente mich Herr

Gr. stets nett und freundlich.

Er erledigte die Seh-

Tests, erklärte mir ausführlich

die Veränderungen. Bei

den Brillengestellen beriet

er mich so gut, dass ich

wirklich zufrieden die Filiale

verlassen konnte.

Helga Schunke,

Lichtenberg

So erreichen

Sie die

Redaktion:

Forum-Redaktion

Alte Jakobstraße 105

10969 Berlin

Tel. 030/63 33 11 456 (Mo.-Fr. 13–14 Uhr)

Fax: 030/63 33 11 499

E-Mail: leser-bk@dumont.de

Die Leser-Seite

in Ihrem KURIER

CARTOON DESTAGES vonMario Lars

WeitereCartoons unter www.berliner-kurier.de/cartoons

„Die Diskussion ums

Klima nervt nur noch“

Zu: „Und das Klima? Schüler gehen

jetzt auf Klassenfahrt –mit

dem Kreuzfahrtschiff“, vom 18.

September

Das Ganze ist eine Verarschung,

um den Menschen Geld

aus der Tasche zu ziehen. Die

Diskussion um das Klima nervt

nur noch. Wollen wir zurück

ins Mittelalter und mit Segelschiff

und Kutsche fahren?

Sven Hordak, Facebook

Schlechtes Gewissen

Wie ein 16-jähriges Mädel

missbraucht wird, um den

Menschen ein permanent

schlechtes Gewissen einzureden.

Nico Di Modica, Faceb.

„Ich als Bäcker verstehe die Jugend“

Zu: „Bäckernachwuchs fehlt:

Die Schrippe steht auf der Kippe,

denn immer mehr Meister kriegen

einen Korb“, vom 12. September.

Was das Bäckerhandwerk und

andere Handwerksberufe betrifft:

Ich persönlich finde das

auch schade. Allerdings sind

die Verdienstmöglichkeiten

nicht die Besten. Letztlich kaufen

einfach zu wenige Kunden

Über eine Kreuzfahrtals Klassenfahrtberichtete der KURIER gestern.

beim Bäckerhandwerk ein und

nehmen Aufbackware aus anderen

Quellen. Wofür es auch

wieder Ursachen gibt. Aber den

Schulabsolventen für die Problematik

die Schuld zu geben,

ist zu kurz gedacht.

Stefan Hupe

Ich als Bäcker verstehe die Jugend

sogar. Es ist einfach ein

Knochenjob, was von vielen total

unterschätzt wird und familienfreundlich

ist er auch nicht.

Dazu kommt noch, dass in vielen

Betrieben die Bezahlung zu

gering ist.

Ronny Wollgast

So ist es, wie in der Gastronomie!

Wer zu wenig Lohn zahlt

oder zu wenig Einnahmen hat,

der muss eben schließen!

Ronny Zöphel

Habe sie erst letzte Woche hier

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

KURIER

kämpft!

Ärger,Probleme, Fragen? Das

„Kämpft-Team“ und die Profis

kümmern sich um Ihre Sorgen.

Schreiben Sie uns(am besten mit

Unterlagen), Absender und

Telefonnummer nicht vergessen.

Schäme mich nicht

Sollen sie doch machen. Ich

fahre auch wieder im nächsten

Jahr auf Kreuzfahrt. Schäme

mich nicht dafür.

Franziska Burkhardt,

Facebook

Lug und Trug

Zu: „Bis 2030: Geplanter Kohleausstieg

macht Heizstrom für

Berliner teurer“, vom 17. September

Die Geringverdiener sind wie

immer die Opfer. Sie dürfen

frieren, weil sie sich Heizen

nicht mehr leisten können. Diese

Klima-Hysterie ist unerträglich

geworden. Lug und Trug,

um den Leuten noch mehr Geld

aus der Tasche zu ziehen.

Yvonne Päßler,

Facebook

Aufgabe der Polizei

Zu: „Aus Angst vor den Wählern

wird zu wenig getan“, vom 18.

September

Bürgermeisterin Frau Herrmann

hat Angst im Görlitzer

Park und beruft sich darauf,

dass es Aufgabe der Polizei ist,

die Zustände dort zu ändern.

Dabei hat sie als Gutmensch

mit dazu beigetragen, dass die

Dealer hier unter den Augen

der Öffentlichkeit ihre Geschäfte

machen können.

W. Herzog, Hoppegarten

Horden Gesetzloser

Sie hat diese Horden Gesetzloser

erst gefördert, sie sollte für

all die Schäden endlich mal die

Rechnungen bezahlen. Jetzt

behauptet sie, Parks sind unsicher,

sie traut sich nicht mehr

dahin. Wenn es zu viel wird, davonlaufen

–Feigling!

Karl von Freyhold, per Mail

So diskutieren die Leser auf:

www.berliner-kurier.de

an meiner Ecke getroffen! Da

hat sie mir das schon erzählt!

Sie wohnt ja umme Ecke!

Marlies Cornelius Maeß

Och menno –unsere Elke.

Anke Knoll


KULTUR

SEITE19

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Als Papier einen neuen Anstrich bekam

Berliner Momente,

mal ganz menschlich

Anlass und zentrales Ausstellungsstück

ist eine

Neuerwerbung. Die „Schlittschuhläufer“,

eine Mischtechnik

von Adolph Menzel auf Papier

aus dem Jahr 1856. „Die

Berliner kennen Menzel von

großen Gemälden in Öl oder als

Zeichner unzähliger Studien.

Wir zeigen ihn zwischen diesen

beiden Polen: als Maler auf Papier“,

bringt Kuratorin Anna

Pfäfflin die Ausstellung im

Kupferstichkabinett auf den

Punkt: „Auf Papier konnte er

Dinge malen, die er in Öl auf der

Leinwand nicht darstellen

konnte“.

Adolph Menzel, 1815 in Breslau

geboren, starb 1905 in Berlin.

„Er ist der Maler des 19.

Jahrhunderts“, sagt Pfafflin,

und er gilt als der bedeutendste

deutsche Realist. 1830 zieht die

Familie nach Berlin. Der Vater

stirbt zwei Jahre später. Der

Sohn übernimmt 16-jährig die

Lithographie-Werkstatt. Er besucht

ein halbes die Akademie

der Künste. Dann wird er Autodidakt.

Menzel beobachtet alles,

malt Menschen im Zug,

Bauern auf dem Markt, Arbeiter

am Hochofen. Stechend genau.

Er bekommt Hofaufträge.

„Man empfand das oft als unangenehm,

wenn der Menzel am

Hof war. Weil er wie ein Fotograf

scharf hinsah. Da traute

sich niemand, in der Nase zu

bohren. Er war kleinwüchsig,

etwa 1,40 Meter groß. Manchmal

stand er auf einem Tisch,

um alles zu überschauen“, sagt

der Restaurator Georg Dietz,

der die Ausstellung mit kuratiert

hat.

Die beiden wagen einen neuen

Blick auf den Maler. Sie

führten lange Gespräche mit

den berühmten Menzel-Experten

Werner Busch und Claude

Keisch. „Es war eine intensive

Auseinandersetzung, und wir

sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“,

sagt Pfäfflin. 101 Bilder

aus dem mit 6000 Werken

weltgrößten Menzelbestand

des Kupferstichkabinetts sind

jetzt zu sehen, darunter 13

Leihgaben, die Neuerwerbung

und drei nicht minder spektakuläre

Rückführungen.

Eingangs werden anhand

dreier Arbeiten die Techniken

Foto: Gerd Engelsmann

Adolph Menzel ist der große Realist des 19. Jahrhunderts.

DasKupferstichkabinett zeigt ihn in einer Schau –als einen

ironischen, feinsinnigen Maler,dem man plötzlich sehr nah ist

erklärt, die Menzel dabei bevorzugte,

Aquarell, Pastell und

Gouache. Pfäfflin vergleicht

den Unterschied dieser Techniken

zu Öl mit den Literaturgattungen

Roman und Novelle.

„Seine Malerei auf Papier ist

Restaurator Georg

Dietz und

Kuratorin

Anna Pfäfflin.

stiller, weniger bombastisch. Es

sind Gemälde im Kleinformat“,

schwärmt sie.

Menzel überrascht darin als

Meister der Ironie. Hier entdeckt

man die Momente kurz

vor oder nach den historisierenden

Monumentalbildern:

Kulissen, die noch eilig verschoben

werden, Studien der

Protagonisten, als sie sich unbeobachtet

glauben. Zu Menzels

berühmten Krönungsbild wurde

er in einen Abstellraum vol-

Kuhns

Kulturstück

Helmut Kuhn

schaut,liest

und hörtfür

den KURIER.

ler Ritterrüstungen verbannt.

Er ließ 130 Beteiligte darin antanzen

und studierte sie in

Zeichnungen und Gouache.

Dann malte er die Rüstungen,

nebenher aus Spaß. „Diese Bilder

wirken plötzlich spacig, futuristisch“,

begeistert sich

Pfäfflin.

Beim „Besuch im Eisensalzwerk“,

einer Auftragsarbeit,

malt er zwar höflich den Fabrikbesitzer

nebst Gattin und

Besuch, aber er stellt einen Arbeiter

mit Hammer und irrem

Blick in den Vordergrund. Man

spürt förmlich die glühende

Hitze, die Gattin trägt Pelz. „Er

schenkt dem Direktor das Bild.“

Doppelte Ironie.

Und noch einmal der Blick

auf die Schlittschuhläufer. Das

Bild ist nicht hinter Glas sondern

gerahmt wie ein Ölgemälde.

„Es ist etwas ganz besonderes,

ein großer Auftritt, der an

Bruegel erinnert, die große Kulisse.

Vermutlich im Tiergarten,

Menzel wohnte in der Sigismundstraße“,

sagt Pfäfflin.

Also hier ganz in der Nähe.

Das vermittelt diese Ausstellung:

Man ist dem Historien-

Maler auf einmal sehr nahe.

Kommt ihm auf die Schliche.

Entdeckt Berliner, menschliche

Momente, faszinierende

Details bis hin zur „Ratte im

Rinnstein“. Heinrich Zille wird

sich später stark an Menzel orientieren.

„Das Papier ist für

Menzel eine unglaubliche

Chance“, sagt Pfäfflin. Die Ausstellung

ist für alle eine Chance,

diesen Maler anders zu erleben.

„Menzel. Maler auf Papier“,

Ausstellung, Kupferstichkabinett,

Kulturforum, Matthäikirchplatz,

20. September bis 19. Januar.


*

REPORT

Eine Fahrt

mit der Seilbahn

bietet ein tollen

Blick auf die

Hochhäuser von

Marzahn

Von

ELMAR SCHÜTZE

Berlin – Sie war die Attraktion

der Internationalen Garten-

Ausstellung in Marzahn 2017:

Auf der anderthalb Kilometer

langen Trasse der Seilbahn

wurden mehr als drei Millionen

Fahrten absolviert. Mit Schließung

der IGA stellte sich die

Frage, ob –und wenn ja, wie –

die Seilbahn ins Nahverkehrsnetz

eingebunden werden

kann. Aktuell laufen Verhandlungen.

Doch eine Lösung erscheint

alles andere als einfach.

Das liegt vor allem daran, dass die

Seilbahn ein Zuschussgeschäft ist.

Errichtet wurde sie zur IGA von

der Firma Leitner Ropeways aus

Südtirol. Sie betreibt die Bahn von

Anfang an im Auftrag der landeseigenen

Grün Berlin GmbH, die

die Gärten der Welt und den

Kienbergpark verwaltet.

Derzeit kostet eine Hin- und

Rückfahrt 6,50 Euro. Das klingt

nach viel Geld, deckt aber nicht

einmal die Kosten für die Strecke

mit den zwei Endpunkten „Kienbergpark“

in Hellersdorf und

„Gärten der Welt“ in Marzahn

und der Station „Wolkenhain“ dazwischen.

Das liegt in erster Linie

am Rückgang der Fahrgastzahl

seit Ende der IGA. Exakte Zahlen

veröffentlicht Leitner nicht. Sprecherin

Tanja Terruli sagte dem

KURIER, dass man „an den Wochenenden

in der Saison bis zu

18 000 Fahrgäste“ habe. Und das

sei deutlich mehr als noch im Februar,

als man an manchen Wochenenden

nur 12 000 Tickets

verkauft habe. Über die Frequenz

an Werktagen sagte sie nichts.

Der Vertrag mit dem Land Berlin

läuft Ende 2020 aus.

Von der Grün Berlin GmbH war

am Mittwoch nur eine dürre Mit-

teilung zu erhalten, wonach man

sich in Verhandlungen mit Leitner

befinden. Es würden mögliche

Betriebsmodelle ab 2021 besprochen

und geprüft. Ziel sei es,

den „langfristigen Betrieb der

Seilbahn als barrierefreies, nachhaltiges

Verkehrsmittel und Besucherattraktion

zu sichern“.

Zu klären wird sein, wie die Seilbahn

in den öffentlichen Nahverkehr

integriert werden kann –

wer immer auch Betreiber sein

wird. Im Haushalt für das Jahr

2021 soll dafür ein Million Euro

zur Verfügung stehen. Außerdem

soll es bereits Anfang 2020 Gespräche

mit der BVG über „Kombiticket-Lösungen“

geben.

Am politischen Willen fehlt es

jedenfalls nicht. „Meiner Meinung

nach sollte es für BVG-Kunden

einen reduzierten Preis für

die Nutzung der Seilbahn geben“,

sagte der Linke-Verkehrsexperte

Kristian Ronneburg. SPD-Verkehrspolitiker

brachten die Bahn

als Modell für den Technologiepark

ins Spiel. Dieser soll auf dem

Gelände des Flughafens Tegel

entstehen, wenn erst einmal der

BER in Betrieb gegangen ist.

Hierzulande hat es in den vergangenen

Jahren immer wieder

Initiativen für Seilbahnen in

Großstädten gegeben. Neben der

laufenden Machbarkeitsstudie

für München (siehe Text rechts),

ist ein Projekt in Köln in Planung.

Die Stadtverwaltung will, dass eine

Seilbahn den Hauptbahnhof

mit der Messe verbindet.

Doch es gibt auch Rückschläge

für Seilbahn-Fans. So scheiterten

Projekte in Hamburg und Wuppertal

am Bürgerwillen. In Hamburg

wäre die Bahn nicht ans Netz

des öffentlichen Bahnverkehrs

angeschlossen gewesen, in Wuppertal

wollten Anwohner nicht

hinnehmen, dass man ihnen aus

den Gondeln in die Wohnungen

hätte gucken können.

Eine Seilschaft

für die Seilbahn

Die IGA in Marzahn ist längst

Geschichte. Doch die Gondeln

sollen weiter fahren

Kann losghehen:

IGA-Besucher

Deborah, Steffen

und Grace Engler

Foto: dpa


*

SEITE21

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Drahtseilakte:

Wo die Gondeln

erfolgreich sind

In anderen Städten gehören sie längst zu den Öffis

Eine Seilbahn nicht nur

als Touristenattraktion

oder im Skigebiet zu installieren,

sondern alsTeil des

öffentlichen Nahverkehrs –

diese Idee ist nicht neu und

funktioniert inanderen Städten

der Welt bereits sehr gut.

BesondersinLateinamerika ist

die Gondel auf dem Vormarsch:

Medellín oder Mexiko

City nutzen bereits ihre Vorteile,

um das Verkehrschaos

einzudämmen. Geradezu ein

Paradebeispiel ist die bolivianische

Stadt La Paz, der

höchstgelegene Regierungssitz

der Welt.

Vor fünf Jahren eröffnete

dort der erste Teil eines aus

Österreich gelieferten Gondelsystems,

das inzwischen zehn

Linien umfasst, 33Kilometer

Länge abdeckt und sich zum

größten städtischen Seilbahnnetz

der Welt entwickelt hat.

Mit gemütlichen 15 km/h

schweben die Passagiere über

alle Staus hinweg. Die höchste

Station inElAlto liegt auf immerhin

4000 Metern, von dort

geht’s emissionsfrei hinunter

ins Tal. Täglich nutzen bis zu

300000 Menschen den

„Teleférico“, der besonderssozial

Schwächeren entgegenkommt

–umgerechnet werden

gerade mal um die 30 Cent pro

Fahrt fällig. Die Investition in

die Bahn war dringend nötig,

schließlich droht der Andenmetropole

der Verkehrskollaps,

die Straßen sind oft hoffnungslos

verstopft. Früher

standen die Menschen imStau

oder mussten sich stundenlang

in Minibussen über Serpentinen

quälen.Heute sitzen sie in

sauberen Kabinen mit Internet

und Ausblick auf die Anden.

Kein Wunder, dass ein weiterer

Ausbau des Netzes geplant

ist.

Man muss aber gar nicht bis

nach Südamerika schauen, um

Seilbahnprojekte oder entsprechende

Überlegungen zu

finden. Schließlich liegen die

Vorteileauf der Hand: Seilbahnen

sind schnellerrichtet,nehmen

vergleichsweise wenig

Platz in Anspruch und verursachen

weder Lärmnoch Abgase.

Und so plant auch die bayerische

Landeshauptstadt München

inzwischen eine urbane

Seilbahn, die 4000 Menschen

pro Stunde und Richtung

transportieren kann. Eine

Machbarkeitsstudie soll bis

2020 erstelltwerden. AlsPilotprojekt

wird eine Tangentialverbindung

im MünchnerNorden

untersucht. Eine schräge

Idee oder eine echte Alternative?

Anne Vorbringer

Foto: dpa

Aufwärts mit der roten Linie: Die Seilbahnen in La Pazsind anhand ihrer

Farben leicht zu unterscheiden.


*

SPORT

BUNDESLIGA

Schalke–Mainz • ••••••••••••••••

heute, 20.30

FC Bayern–1. FC Köln • ••••••••••••

Sa., 15.30

Leverkusen–1. FC Union ••••••••••

Sa., 15.30

Hertha BSC–Paderborn • •••••••••

Sa., 15.30

Freiburg–Augsburg • •••••••••••••••

Sa., 15.30

SV Werder Bremen–Leipzig • ••••

Sa., 18.30

Gladbach–Düsseldorf •••••••••••••

So., 15.30

Frankfurt–Dortmund ••••••••••••••

So., 18.00

1. Leipzig 4 10:3 10

2. Dortmund 4 13:5 9

3. Freiburg 4 10:3 9

4. FC Bayern 4 12:4 8

5. Wolfsburg 4 7:3 8

6. Schalke 4 8:4 7

7. Gladbach 4 5:4 7

8. Leverkusen 4 6:7 7

9. Frankfurt 4 5:5 6

10. SV Werder Bremen 4 8:9 6

11. Düsseldorf 4 6:7 4

12. 1. FC Union 4 5:8 4

13. Hoffenheim 4 3:6 4

14. Augsburg 4 6:10 4

15. 1. FC Köln 4 4:7 3

16. Mainz 4 4:13 3

17. Paderborn 4 5:12 1

18. Hertha BSC 4 3:10 1

Becker lief in allen vier

Ligaspielen für Union auf,

sieht aber noch Luft nach

oben: „Ich weiß, dassich

es besser kann, muss

gefährlicher werden.“

Zurück auf dem Platz: Ingvartsen

Faserrissauskuriert

Ingvartsen drängt

in die Startelf

Berlin –Marcus Ingvartsen

ist zurück –und scharrt gleich

mit den Hufen. Der Dänen-

Stürmer hat seinen Muskelfaserriss

im Oberschenkel überstanden

und absolvierte auch

gestern wieder problemlos das

Teamtraining. Auffällig: Trainer

Urs Fischer (53) ließ den

23-Jährigen im internen Trainingsspiel

durchgehend in der

Stammformation an der Seite

von Sebastian Andersson (28)

ran. Dafür spielte Anthony

Ujah (28) nur im B-Team. Ingvartsen,

der im Sommer für 1,7

Mio. Euro von Belgien-Meister

KRC Genk kam, hatte gegen

Dortmund und Bremen

gefehlt. Für ihn lief Ujah auf.

Für Grischa Prömel (24/Knie)

kommt das Leverkusen-Spiel

zu früh. Der Mittelfeldspieler

wird auch die Woche darauf

gegen Frankfurt ausfallen. PB

TV-TIPPS

NITRO

21.00 -22.45 Fußball: Europa

League, Gruppe J, 1. Spieltag:

Mönchengladbach -Wolfsberger

AC

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

E-Mail: berlin.sport@dumont.de

Foto: Koch

Unions Sheraldo Becker

So tröste ich meinen

Hertha-Cousin Javairo

Weil Dilrosun mit den Blau-Weißen Letzter ist,leistet der Eiserne mentale Aufbauhilfe

Von

PATRICK BERGER

Berlin – Union-Profi Sheraldo

Becker (24) und Hertha-

Talent Javairo Dilrosun (21)

sind Cousins. In Berlin verbringen

die beiden Holländer

viel Zeit miteinander. Jetzt

verrät Becker, dass er seinen

Cousin, der mit den Blau-

Weißen momentan Tabellen-

letzter der Bundesliga ist,

trösten muss.

Im Sommer holte der 1. FC Union

Becker ablösefrei von ADO

Den Haag, stattete den Holland-Flitzer

mit einem langen

Vertrag bis 2023 aus. Es ist das

erste Mal, dass der Ex-Juniorennationalspieler

außerhalb

seiner Heimat kickt. „Mein

Vertrag in Den Haag war ausgelaufen“,

erzählt der 70 Kilo

leichte Fußballer, der in der Jugend

von Ajax Amsterdam ausgebildet

wurde und später auch

für PEC Zwolle auflief: „Ich

hatte mehrere Angebote aus

Holland, wollte aber unbedingt

ins Ausland.“ So sei er letztlich

in Köpenick gelandet.

Erste Bezugsperson für Becker

in der Hauptstadt war vom

ersten Moment an sein Cousin

Javairo Dilrosun, der ebenfalls

niederländisch-surinamische

Wurzeln und mit dem er im

Amsterdamer Vorort Spaarndammerbuurt

aufwuchs.

Mit „Jav“, der im Sommer

vergangenen Jahres von Manchester

City zu den Blau-Weißen

gekommen war, verbrachte

Becker kürzlich erst wieder

den freien Montag. Im Berliner

Westen entspannten die beiden

in einem Szenecafé, flanierten

später über den Kurfürstendamm.

„Wir machen viel zu-


*

Sebastian Polter

SEITE23

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Meine schwerste

Zeit hierinKöpenick

JavairoDilrosun und

die unliebsame Bank.

Er kam erst zu zwei

Kurzeinsätzen.

Fotos: City-Press,Koch, ,imago images/Koch, imago imgages/Horstmüller

Berlin – Sebastian Polter hat

ein Problem. Vorne stürmen

bei Union meist Anthony Ujah

und Sebastian Andersson.

Der Aufstiegsheld ist nur die

Nr. 3bei Trainer Urs Fischer

im Angriff. Er macht keinen

Stunk. Aber es wurmt ihn.

Wenn das Spiel läuft –sowie gegen

Dortmund –sind zusätzliche

Defensivkräfte gefragt. Polter

kommtzum Zug, wenn es etwas

zu retten gilt. Womit er ein

bisschen in der Zwickmühle

steckt. Ermuss auf diese Momente

hoffen, die keiner bei

Union haben will. Rückstände

zum Beispiel. „Als Teamplayer

freue ich mich natürlich darüber,

wenn allesgut läuft. Da sitze

ich dann auch ohne Probleme

auf der Bank“, meinte der Zweitligarekordschütze

der Eisernen.

Dass er dennoch darüber unzufrieden

ist, ist klar. „Natürlich

will ich spielen. Als Stürmer

Nummer 1. Das ist mein Anspruch.Und

dafür werde ich jeden

Tag im Training weiter Gas

geben“,sagt Polter.

Eine ungewohnte Situation für

den 1,92 Meter großen Angreifer

ist das. Wenn er fit war, war

er stets gesetzt. „Das ist meine

schwerste Phase, seit ich hier

bin“, gibt erzuund blickt nach

vorne: „Vielleicht muss ich da

durch, um gestärkt daraus hervorgehen

zu können.“

„Ich hätte gern mein erstes

Bundesligator für Union gemacht“,erinnert

er an den Kick

gegen Bremen, als er kurz vor

Schluss knapp die Kugel knapp

daneben setzte undamEnde einen

Elfer nicht bekam. „Friedl

kam sogar auf mich zu und sagte,

dass er sich nicht hätte beschweren

können. Auch in

Augsburg hat mich Finnbogasson

runtergezerrt. Vielleicht

denken die Schiris ja, dass so ein

95-kg-Kerl nicht umfallen darf

wie ein Baum. Aber das waren

Fouls“,sagte der gebürtige Wilhelmshavener,

dessen Vertrag

im Sommer ausläuft.

Sich mit der Rolle des Edelreservisten

zu begnügen, so wie

das andere große PimTeam –

MichaelParensen –das vorbildlich

macht, kommt für ihn auf

Dauer nicht infrage: „Dafür bin

ich mit meinen 28 Jahren noch

zu jung. Ich muss spielen.“ Womit

sich auch schon eine Antwort

auf die Frage nach der

Weiterbeschäftigung in Köpenick

über den Sommer hinaus

ableiten lässt. Als Stürmer Nummer

drei wird er das eher nicht

angehenwollen. M. Bunkus

sammen“, erzählt Sheraldo:

„Jav zeigt mir die City. Wir gehen

in Restaurants oder zusammen

shoppen. Vor allem in

den ersten Wochen war er

wichtig für mich.“

Während Becker mit dem

Saisonstart mit Union (vier

Punkte aus vier Spielen) noch

ganz zufrieden sein kann, sieht

es bei Dilrosun ganz anders

aus. Mit Hertha hat der Shootingstar

nur einen Punkt aus

den ersten vier Spielen geholt.

Natürlich sei Dilrosun, der in

der noch jungen Saison auf gerade

Mal zwei Kurzeinsätze

kommt, frustriert, verrät Becker.

„Er ist natürlich nicht

glücklich mit der aktuellen Situation.

Er spielt nicht viel, das

sieht jeder. Jetzt kam er gegen

Mainz mal wieder rein in der

80. Minute und hat gleich ein

Tor vorgelegt.“

Becker verrät, dass er seinen

kleinen Cousin deshalb trösten

muss und ihn immer wieder

aufmuntert. Wie? „Wir lenken

uns ab und reden dann nicht

ständig über Fußball. So kommen

wir auch mal auf andere

Gedanken. Wir chillen eher,

entspannen uns.“ Und weiter:

„Javairo gibt nicht auf. Das hat

er schon gesagt. Er sagt immer,

dass die Saison noch lange ist

und viel passieren kann.“

Am 2. November treffen die

beiden Cousins übrigens im

Stadtderby aufeinander. Mal

sehen, wer dann wen trösten

muss ...

Am Wochenende spielt Becker

mit Union in Leverkusen.

Dort will er seine Schnelligkeit

(zuletzt wurden 35,42 km/h

gemessen – Ligabestwert)

endlich mal richtig ausspielen.

Das war bislang nur bedingt

der Fall. „Ichweiß, dass ich es

noch besser kann“, sagt er

selbstkritisch. Bei der 1:2-

Heimpleite gegen Werder Bremen

hatte er nur 18 Ballkontakte.

„Ich möchte hart an mir

arbeiten und wichtig für das

Team werden. Vor allem

möchte ich aufdem Platz noch

gefährlicher werden.“

Foto:

Sitzt für seinen Geschmack

zu oft auf der Bank neben

Michael Parensen: Sebastian

Polter (l.).


24 SPORT BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019 **

Hummels schwirrt in

den dritten Frühling

Olympiakos–Tottenham

So gut wie gegen Barca war Dortmunds Innenverteidiger schon lange nicht

Von

ANDREASBAINGO

Dortmund – So richtig glücklich

waren die Stars von Borussia

Dortmund nach dem

0:0 zum Auftakt der Champions

League gegen den FC

Barcelona nicht. Zu wenig

haben sie aus ihrer Überlegenheit

gemacht und zwei

Punkte verschenkt. Eines

aber nehmensie mit in die Zukunft:

Mats Hummels

schwirrt in seinen dritten

Frühling.

CHAMPIONS LEAGUE

Gruppe A

FC Brügge–Gal. Istanbul • •

Paris SG–Real Madrid • •

Gruppe B

•••••••••••••••• 0:0

••••••••••••••••••• 3:0

• ••••••••••••••••••

2:2

•••••••••••••••••• 2:0

FC Bayern–RS Belgrad • •

Gruppe C

Sch. Donezk–ManCity • •

Dinamo Zagreb–AtalantaBergamo • •

Gruppe D

Atletico Madrid–Juventus • •

Leverkusen–Lok Moskau • •

Gruppe E

•••••••••••••• 2:2

•••••••••••••••• 1:2

RB Salzburg–KRC Genk • •

SSCNeapel–FC Liverpool • •

GruppeF

••••••••••••••••• 6:2

••••••••••••••• 2:0

Inter Mailand–Slavia Prag • •

Borussia Dortmund–FC Barcelona • •

Gruppe G

••••••••••••••••••• 0:3

••• 4:0

••••••••••••••• 1:1

••• 0:0

Olympique Lyon–St.Petersburg • •

Benfica Lissabon–RB Leipzig • •

•••••••• 1:1

•••••••••• 1:2

Mag der Elfer, den Marco Reus

vergeben hat, an Deutschlands

Fußballer des Jahres auch noch

so nagen, dass er sich „scheiße

fühle“, wie er selbst sagte. Mag

sich Marc-André ter Stegen, der

Barca-Keeper, noch so beflügelt

fühlen in seinem Kampf um die

Nr. 1auch im DFB-Kasten, weil

er den Elfer von Reus erstens

klasse aus der Ecke fischte und

sich zweitens den danach springenden

Ball noch ultralässig

krallte. Einer aber stahl beiden

die Show: Mats Hummels.

Der Dortmund-Rückkehrer ist

wieder angekommen im Revier.

Alle seine Zweikämpfe hat der

Innenverteidiger gewonnen. Allein

diese 100-Prozent-Quoteist

der Hammer, weil die Gegenspieler

immerhin Uruguay-Beißer

Luis Suarez, Barcas Mega-

Talent Anssumane Fati und in

der letzten halben Stunde auch

noch Lionel Messi hießen.

Selbst seine Spieleröffnung (27

von 31 Pässenfanden einenMitspieler)

war erste Sahne. Nicht

einmal zu einem Foulspiel –

wann kann das ein Manndecker

nach so einem Spiel schonsagen

–hat Hummels sich hinreißen

lassen. Sein eher untertriebenes

Fazit: „In der Defensive war das

ganz gut.“ Übersetzt heißt das:

Extraklasse!

Hummels will aber mehr, sowohl

in der Liga als auch in Europas

Königsklasse. „In der

Champions League haben wir

jetzt zwei Auswärtsspiele, um

vorn mitzumischen,müssen wir

zwei Siege holen. Dabei müssen

wir zeigen, aus welchem Holz

wir geschnitztsind.“

Dass das bei Slavia Prag und

bei Inter Mailand nicht leicht

wird und auchdie Gegner in der

Bundesliga in der nächsten Zeit

(Frankfurt, Bremen, Freiburg,

Gladbach, dann Schalke im Revier-Derby)

nicht von Pappe

sind, weiß Hummels. Deshalb

fordert er: „Auch wenn wir gegen

Barcelona ein gutes Spiel ge-

Foto:s dpa

macht

haben, das Zauberwort heißt

Konstanz.“

In dieser Form, die Hummels

derzeit mitbringt, ist es nur

schwer zu verstehen, dass Bundestrainer

Jogi Löw auf den

Weltmeister von 2014 nicht

mehr setzt. Selbst Rekordnationalspieler

Lothar Matthäus(150

Länderspiele) brach als Sky-Experte

eine Lanze für den 30-Jährigen:

„Wenn es nach Leistung

geht, dann ist Mats im Jahr 2019

weit vorn.Erwar schon bei den

Bayern einer der entscheidenden

Faktoren für das Double.“

Womöglich ist das letzte Wort

noch nicht gesprochen und

Hummelsmit 70 Länderspielen

doch noch nicht am Ende.

Marco Reus

scheiterte zwar an

Marc-Andreter

Stegen (o.), aber

hinten warMats

Hummels dafür

eine Bank.

Gruppe H

Ajax Amsterdam–OSC Lille • •

FC Chelsea–FC Valencia • •

••••••••••••• 3:0

••••••••••••••••• 0:1

Bayern ohne Mühe

3:0-Pflichtsieg

gegen Belgrad

München –Sage und

schreibe 34 Torschüsse feuern

die Bayern im ersten

Gruppenspiel der Königsklasse

auf das Tor von Roter

Stern Belgrad ab, treffen

aber durch Kingsley Coman

(34.), Robert Lewandowski

(80.) und Thomas Müller

(90.) nur dreimal. Ansonsten

gibt es aber am 3:0-Sieg

nicht viel zu mäkeln, weil

der deutsche Rekordmeister

souverän durch den ersten

Champions-League-

Abend spaziert.

Bayermit Pleite

1:2-Patzergegen

LokMoskau

Leverkusen –Bayer Leverkusen

knüpft in der

Champions League nahtlos

an das 0:4 in der Bundesliga

bei Borussia Dortmund an

und verliert im ersten Spiel

der Champions-League-

Gruppenphase gegen Lokomotive

Moskau 1:2. Die Tore

für die Russen erzielen

Krchowiak (16.) und Barinov

(32.), für Bayer trifft der

ehemalige Schalker Benedikt

Höwedes per Eigentor

(25.).


* BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

NACHRICHTEN

Da Costaverklagt Mama

Fußball –Skurriler

Rechtsstreit zwischen

Frankfurts Danny da Costa

(Foto), der heute um 21 Uhr

in der Europa League gegen

Arsenal kickt, und seiner

Mutter. Er verklagt sie, weil

sie ihm offenbar sechs Trikots

nicht aushändigen will.

Sollte es zuvor keine Einigung

geben, ist ein Prozess

auf den 27. September terminiert

worden.

Aline will Bronze

Ringen –Aline Rotter-

Focken steht bei der WM

im kasachischen Nur-Sultan

in der Gewichtsklasse

bis 76 Kg im kleinen Finale.

Sie unterlag im Halbfinale

der Titelverteidigerin Adeline

Gray aus den USA.

Ricksen stirbt an ALS

Fussball –Der ehemalige

niederländische Nationalspieler

Fernando Ricksen

ist im Alter von nur 43 Jahren

der Nervenkrankheit

ALS erlegen. Das gab sein

Ex-Klub Glasgow Rangers

bekannt.

Volleyballer in K.o.-Runde

Volleyball –Die deutschen

Volleyballer haben vorzeitig

das EM-Achtelfinale erreicht.

Der Vize-Europameister

von 2017 gewann

am Mittwoch in Antwerpen

gegen die Slowakei klar mit

3:0. Nach dem zweiten Sieg

in Serie hat das Team in

Gruppe Bauf jeden Fall

Platz drei sicher.

Vettel droht Sperre

Formel 1 –Sebastian Vettel

droht eine Rennsperre.

Der Ferrari-Pilot hat im

Sündenregister des Weltverbands

innerhalb eines

Jahres neun Strafpunkte

gesammelt und müsste bei

einem weiteren schweren

Regelverstoß automatisch

einen WM-Lauf aussetzen.

Schäfer verpasst WM

Leichtathletik –Siebenkämpferin

Carolin Schäfer

(27) hat ihren Start bei den

WM in Doha abgesagt. Die

WM-Zweite wird von Kniebeschwerden

geplagt.

HAPPY BIRTHDAY

Alexander Karelin

(russ. Ringer-Legende,

3x OS, 9x WM) zum

52.

Klaus-Dieter Helbig (Ex-1. FC Union)

zum 67.

Erlingur Richardsson (Ex-Füchse,

Trainer) zum 47.

Foto: Getty

Foto: Imago/König

Silvio Heinvetter

wechselt sich

viel mit Dejan

MilosavljevimTor

der Füchse ab.

Von

CAROLIN PAUL

Berlin – Am Sonntag gegen

Lemgo geht es für die Füchse

um zwei wichtige Punkte.

Dann soll es nicht nur im

Angriff laufen, sondern genauso

hinten wieder ordentlich

zugefasst werden.

„Mein Ziel ist es bei 23 bis 25

Gegentoren zu bleiben. Jeder

weiß, dass meine Handschrift

die Deckungsarbeit

ist“, erklärt Trainer Velimir

Petkovic.

Doch der 63-Jährige ist sich

bewusst, dass dieses Vorhaben

nicht immer leicht umzusetzen

ist. Vor allem nicht

dann, wenn er all seinen Spielern

Einsatzzeiten geben will.

Beim 36:27 gegen Stuttgart

haben die Füchse nicht nur

viele leichte Tore gemacht,

sondern ebenso einige bekommen.

„Da muss man aber

auch sehen, dass es etwas an-

SPORT 25

Göppingen–Minden • •••••••••••

heute, 19.00

Bergischer HC–Kiel • •••••••••••

heute, 19.00

Stuttgart–Hannover • ••••••••••

heute, 19.00

Balingen–HSG Wetzlar • •••••••

heute, 19.00

Friesenheim–Erlangen • ••••••••••

Sa., 20.30

Magdeburg–RN Löwen • ••••••••••

So., 13.30

Lemgo–Füchse •••••••••••••••••••••

So., 16.00

HSG Nordhorn–Melsungen ••••••

So., 16.00

Flensburg–Leipzig •••••••••••••••••

So., 16.00

1. Hannover 5 160:127 10:0

2. Magdeburg 5 170:139 8:2

3. RN Löwen 5 147:120 8:2

4. Leipzig 5 133:131 8:2

5. Flensburg 5 129:122 7:3

6. Kiel 4 120:107 6:2

7. Füchse 5 142:128 6:4

8. HSG Wetzlar 5 150:144 5:5

9. Minden 5 133:133 5:5

10. Bergischer HC 5 131:135 5:5

11. Melsungen 5 123:136 5:5

12. Balingen 5 136:152 4:6

13. Erlangen 4 99:104 3:5

14. Lemgo 5 131:148 3:7

15. Friesenheim 5 132:143 2:8

16. Stuttgart 4 103:120 1:7

17. Göppingen 4 98:112 0:8

18. HSG Nordhorn 5 115:151 0:10

FuchslässtdieTorhüterrotieren

Sowohl Heinevetter als auch Milosavljev bekommen von Petkovic viel Spielzeit

Euroleague

Ein Fünftel

mehr Etat

Berlin –Die Albatrossse

heben

ab. Um in der Euroleague

nicht abzuschmieren,

haben die Basketballer

ihren Spieleretat um ein

Fünftel erhöht. Über

Geld spricht man nicht,

aber Alba-Boss Axel

Schweitzer sagt: „Damit

konnten wir die Spieler

halten, die wir halten

wollten.“ Insgesamt hat

der Klub schätzungsweise

jetzt rund 15 Millionen

Euro. Achtung Europa,

Albatross im Anflug!

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deres ist, wenn man schon mit

zehn Toren führt“, sagt Petkovic.

„Trotzdem müssen wir ein

paar Kleinigkeiten korrigieren.“

Wichtig wird gleichermaßen

sein, dass der Torhüter dahinter

hält. Nachdem bisher Dejan Milosavljev

im Tor überzeugt hatte,

wartete gegen Stuttgart Silvio

Heinevetter auf.

Wer jetzt das Rennen macht,

ließ Petko offen: „Ich werde

mich nicht auf eine Nummer

Eins festlegen. Wir werden im

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Kasten weiter rotieren, denn alle

Torhüter müssen in guter

Form sein. Das können sie nicht

von der Bank.“

Vielleicht bekommt ja dann

Martin Ziemer eine Chance. Der

musste zuletzt auf die Tribüne.

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26 SPORT BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019 *

Noebels:Wir haben

wasgutzumachen

DEL

Nürnberg–Wolfsburg • •••••••••

heute, 19.30

Eisbären–Köln • •••••••••••••••

morgen, 19.30

Mannheim–München ••••••••

morgen, 19.30

Ingolstadt–Krefeld • ••••••••••

morgen, 19.30

Augsburg–Düsseldorf •••••••

morgen, 19.30

Iserlohn–Schwenningen • •••

morgen, 19.30

Straubing–Bremerhaven • • • morgen, 19.30

1. Bremerhaven 2 6:0 6

2. München 2 5:3 6

3. Straubing 2 7:5 4

4. Mannheim 2 5:3 4

5. Ingolstadt 2 11:9 3

6. Nürnberg 2 6:5 3

7. Iserlohn 2 5:5 3

8. Köln 2 4:4 3

9. Wolfsburg 2 6:7 3

10. Eisbären 2 4:6 3

11. Augsburg 2 5:5 2

12. Krefeld 2 6:8 2

13. Düsseldorf 2 2:4 0

14. Schwenningen 2 7:15 0

Marcel Noebels

bemängelt unter

anderem das

Überzahlspiel

der Eisbären.

Der Eisbären-Stürmer fordertdeutliche Leistungssteigerung vom Team

Von

CAROLIN PAUL

Berlin – Aus der ernüchternden

0:5-Schlappe gegen Bremerhaven

müssen die Eisbären

schnell die richtigen

Schlüsse ziehen. Schließlich

warten mit Köln und München

am Wochenende zwei

Titelaspiranten. Da wird es

sicher nicht einfacher.

„Es war ein Spiel, in dem

wir uns selbst geschlagen

haben. Wir waren nicht

clever genug und zu ge-

anwesend. Wir waren zu

wissen Zeitpunkten nicht

spät am Mann, zu oft zum fal-

schen Zeitpunkt am falschen

Ort“, kritisiert Stürmer Marcel

Noebels.

Das neue Offensivsystem lässt

er als Ausrede nicht gelten:

„Wir sind jetzt lange genug

zusammen. Alle wissen, wie

das System funktioniert.“

Fünf Gegentore waren

doch etwas viel: „Ich

will nicht alles

schlecht reden. Es

sind am Ende Kleinigkeiten,

diesoein Spiel

entscheiden.“

Solche Kleinigkeiten gab

es einige. „Wir haben in Überzahl

kein Tor gemacht, das hat

viel Kraft gekostet.Dann waren

viele Strafzeiten dabei. Wir sind

Freitagauch viel mehr gelaufen

als Sonntag, das muss man ganz

klar sagen“, zählt Noebelsauf.

Dabei fehlte es Noebels teils

an Unterstützung. „Wenn sich

nur der bewegt, der die Scheibe

hat, ist es schwer. Es stehen

schließlich Fünf auf dem Eis“,

erklärt der 27-Jährige.

DieErwartungenwarenselbstredendgan

d nzandere. Drei Punkte

hättenesschon seinsol-

gegen eine Mann-

len

schaft,gegendiedieEis-

neun Siege

bärenzuletzt

in Folgeeinfahren konn-

„Die Reise hätten wir

ten.

uns sparen können.

Aber das Spiel ist jetzt

vorbei und wir können

die Zeit nicht mehr zurückdrehen.

Wichtig ist,

dass wir jetzt am Wochenende

zwei gute

Mannschaften vor

uns haben, die ein

guter Test für

uns sind. Da

können wir wieder

einiges gutmachen.“

Dass das beim

Heimspiel am Freitag gegen

die Kölner Haie(19.30 Uhr)und

bei der Auswärtspartie am

Sonntag (17.30 Uhr) in München

alles andere als einfach

wird, ist jedoch auch klar.

Foto: City-Press

Hülk klammertsich an die letzte Chance

Der Renault-Pilot verhandelt hinter den Kulissen um

einen Vertragfür die kommende Formel-1-Saison

Singapur/Köln –Der „Hülk“

lässt die Muskeln spielen –und

klammert sich an seine letzte

Chance! Dieses Szenario erlebt

Nico Hülkenberg (32) in dieser

Woche gleich an zwei verschiedenen

Schauplätzen.

In Singapur (Sonntag, 14.10

Uhr, RTL) fährt der Rheinländer

sein siebtletztes Rennen

für Renault und verhandelt

hinter den Kulissen um einen

neuen Vertrag für die Saison

2020.

Und in Köln debütierte Hülkenberg

in der RTL-Show

„Ninja Warrior Germany“

(Ausstrahlung Freitag, 20.15

Uhr) und kämpfte gegen den

Favoriten Oliver Edelmann

(25) um den Einzug in die

nächste Staffel.

Der 1,84-Meter-„Hülk“ als

„Ninja“ an den Hangel-Trommeln

und der 5,50 Meter hohen

Mega-Wand –doch solche

Art Shows will er nicht als

neue Beschäftigung nach einer

möglicherweise mit 177 siegund

podiumslosen Rennen endenden

Formel-1-Karriere verstanden

wissen.

„Das ist eine geile Show, diese

ganzen Athleten, die Dynamik.

Ich habe die letzten Jahre

immer von der Couch zugeschaut

und dachte: Mensch,

würde mich mal interessieren,

wie ich da klarkomme“, erklärt

er sein „Ninja“-Debüt. Wie er

Foto: RTL/Hertrich

Ein Formel-1-Star

auf Abwegen: Nico Hülkenberg

hangelt sich durch den

„Ninja-Warrior“-Parcours.

in den TV-Studios klar kam,

darf Hülkenberg natürlich

noch nicht verraten. Dafür

geht er bei der Frage nach seiner

Formel-1-Zukunft in die

Offensive. „Es gibt definitiv Interesse

und Optionen, aber

noch nichts Konkretes. Aber

wenn ich möchte, kriege ich einen

Rennsitz und bin auch dabei“,

gibt er sich nach bestätigten

Gesprächen mit Haas-

Teamchef Günther Steiner

(54) zuversichtlich.

Der Südtiroler hatte zugegeben,

dass er sich bei der Besetzung

des zweiten Cockpits neben

Kevin Magnussen (26) nur

noch zwischen Romain Grosjean

(33) und Hülkenberg entscheiden

wolle. Dass seine

Chancen bei Steiner gegenüber

dem französischen Crash-Piloten

gut stehen, will „Hülk“

nicht verhehlen: „Es schadet

nicht, wenn man sich mag und

versteht.“ Auch neben Lieblingsrivale

Magnussen

(„Lutsch’ mir die Eier, Liebling!“)

zufahren, hätte er kein

Problem: „Überhauptnicht, das

fand ich amüsant.“ O. Reuter


BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

BERLIN-RÄTSEL 27

verführen

Interessensvertretung

Weinpflanze

hellblau

Verteidiger

Disney

Figur

(...Wolf)

musik.:

flink

englische

Zustimmung

metallhaltiges

Mineral

Gewürz

Vorname

der

Autorin

Blyton

russ.

Branntwein

unnachgiebig

Abk.:

Lux

rundfunktechnischer

Begriff

Kimonogürtel

(Mz.)

Vorschriften

schlesische

Humorfigur

süddt.:

Weingarten

Stützgestell

taktvolle

Rücksicht

zart

franz.

Schauspieler

(Alain)

Homebanking

Geheimzahl

(Abk.)

Vorname

der

West †

feiner

Spott

Längenmaß

Musterschau

Fechtwaffe

Possenreißer

Frauenkurzname

Schilfsumpf

Materialstärke

japan.

Adelsklasse

LÖSUNGSWORT:

6

Gebirge

zwischen

Europa

u. Asien

Segelleine

hinterherlaufen

Zierpflanze

errichten

5

Union,

Pakt

Ort im

Allgäu

niemals

alte

franz.

Goldmünze

ausgest.

Riesenlaufvogel

Provinz

in Nordirland

8

skand.

Erzählstil

des MA.

Kfz-Z.

Passau

Initialen

des

Autors

Ambler

Hauptstadt

von Simbabwe

US-

Filmstar

†1962

Siegerin

hinduistischer

Eremit

1

Männername

weiches

Schwermetall

US-

Universitätsstadt

engl. Abk.

für die

Zeit am

Vormittag

Jesus

im

Islam

Abk.:

Air

France

Vorname

der

Autorin

Danella

griech.

Buchstabe

Borsäuresalze

Dreschgerät

Luftreifen

Initialen

d. Tenors

(Schock)†

untersuchen,

probieren

altgriech.

Philosophenschule

Wind d.

Tropen

und Subtropen

Fremdwortteil:

groß

Vorname

Carrells†

Wassermotorrad

Jet-...

Rufname

v. "Hexe

Blocksberg"

LESERREISEN

russ.

Dorfgemeinschaft

Verlademaschine

Akustik-

Maß

12

Zubehörteile

dt. TV-

Sender

Verneinung

Messer

der

Gurkha-

Soldaten

Schlange

Erfinder

der

Stereotypie


BARCELONA

US-

Raumfahrtbehörde

afrikanische

Getreidesorte

Seebad

in

Irland

ein

Gemüse

Mietauto

mit

Fahrer

Kosename

e. span.

Königin

nicht

weit

entfernt

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

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hartes

Gestein

jugosl.

Volksschelm

Schülerwohnheim

Spielkartenfarbe

südamerik.

Kuckuck

hebräischer

Buchstabe

Fee der

altpers.

Sage

dt.

Lyriker

†1796

Stellung

beim

Schach

röm.

Kupfergeld

Schmierstoffabfall

Berührung

engl.:

Zustimmung

(Abk.)

Beifall

altröm.

Göttin

der

Ernte

ein

Hanseat

2

Heldengedichte

Wechselbezogener

Spielfeldrand

italienisches

Alpental

9

gelbbraune

Erdfarbe

krankhafte

Angst

BK-ta-sr-22x29-2054

11

eine

ehem.

Steuerabgabe

Schottenrock

Taufzeuge

großes

Hirschtier

Solostück

in der

Oper

gelbgrün.

Gemisch

beim

Blaudruck

Angeber

E M I R

ALA LEX O

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dt.

Aktienindex

(Abk.)

musik.:

Folge

von

Stücken

3

japanischer

Klappfächer

Grundschulfach

musikalisch:

mehr

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4

Kfz-Z.

Neuwied/

Rhein

Kfz-Z.

Bochum

Giftpflanze

Säuregehaltwert

Auflösung von gestern

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BEHELFSWEISE

10

Leichtmetall

(Kurzwort)

westafrikanischer

Staat

Ex-

Bundesminister†

Tönung

der Gesichtfarbe

Vitaminmangelkrankheit

C D S E I E

A REMES ON M A T E I L BN E THIK R A G

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J M E TT S T E ANTAS

F A R N N EL R D

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M J O S I

L AN BI S C H N

E N D R U G

Auch morgen wieder ein

Riesen-Rätsel in Ihrem KURIER


*

KINO

Auszeichnungfür

RolandEmmerich

Die Film-Highlights

der Woche

Musssich der Einsamkeit

stellen: Astronaut Roy

McBride (Brad Pitt)

unterwegs im Weltraum.

Foto: dpa

Der deutsche Hollywood-

Regisseur Roland Emmerich

(63) wird beim Zürich

Film Festival ausgezeichnet.

Emmerich nehme den

Preis „A Tribute to...“ am

29. September persönlich

entgegen, teilte das Festival

am Mittwoch mit. Dazu

wird in Zürich eine Retrospektive

seines filmischen

Schaffens gezeigt, darunter

sein Regiedebüt von 1984,

der Science Fiction-Film

„Das Arche Noah Prinzip“,

sowie Katastrophenfilme

wie „Independence Day“,

„Godzilla“ und „The Day

After Tomorrow“. Im November

soll Emmerichs

neuer Film „Midway“ über

eine der größten Seeschlachten

des Zweiten

Weltkriegs ins Kino kommen.

Emmerich setze „kulturelle

Meilensteine“,

meinten die Kodirektoren

des Festivals, Nadja Schildknecht

und Karl Spoerri.

„Er hat im Laufe seiner erstaunlichen

Karriere eine

unglaubliche Bandbreite

gezeigt und es ist eine Ehre,

ihn in Zürich begrüßen zu

dürfen.“

Manieren waren

früher besser

Der Schauspieler Hugh

Bonneville (Foto rechts)

sehnt sich manchmal nach

den Umgangsformenzur

Zeit der Serie „Downton Abbey“.

In der Serie rund um

eine adelige Familie Anfang

des 20. Jahrhunderts spielte

er das Familienoberhaupt

Robert Crawley. Vier Jahre

nach dem Ende der Serie

schlüpfte Bonneville erneut

in seine Paraderolle –für

den Kinofilm „DowntonAbbey“,

der heute startet. Natürlich

sei dieGesellschaft

damals intolerant und ungerecht

gewesen. Aber in Sachen

Manieren könne der

öffentliche Diskurs heutzutage

viel von früher lernen.

Foto:dpa

Brad Pitts verzweifelte

Suchenachdem Vater

AD ASTRA -ZUDEN STERNEN Weltraumspektakel mit einer Star-Besetzung und

Story: Der Weltraum übt schon

seit jeher eine besondere Faszination

aus. Darauf setzt nun

auch das Weltraumdrama „Ad

Astra -Zuden Sternen“, das in

der nahen Zukunft spielt und

mit Brad Pitt, Tommy Lee

Jones und Liv Tyler äußerst

prominent besetzt ist.

Roy McBride (Pitt) gehört zu

den erfahrensten Astronauten,

der selbst höchst kritische Situationen

ruhig und rational

überlebt. Schon seit Vater Clifford

war Astronaut, ein hochdekorierter

Held noch dazu.

Doch vor 29 Jahren verschwand

er spurlos bei einer

Mission im Weltraum.

Nun gibt es jedoch Anzeichen

dafür, dass Clifford McBride

(Tommy Lee Jones) noch lebt -

und mit seinen Aktivitäten nahe

dem Planeten Neptun eine

große Gefahr für die gesamte

Bevölkerung auf der Erde ist.

Das Militär engagiert seinen

Sohn Roy, um ihn in einer

streng geheimen Mission zu

finden. Bald ahnt Roy allerdings,

dass er seinen Vater

nicht einfach zum Zurückkehren

überzeugen soll, sondern

dass man diesen umbringen lassen

will.

Wie schon in anderen Werken,

die im Weltraum spielten,

steht die Weite des Alls auch

bei „Ad Astra“ symbolisch für

die Einsamkeit seiner Hauptfigur.

Roy ist ein Einzelgänger,

seine Ehe längst gescheitert

(kurzer Auftritt von Liv Tyler).

Dazu passen die Kommentare

von Roy aus dem Off. Das sei alles

nur eine Show, sagt er, das

Lächeln setze er nur für die

Umwelt auf.

Kritik: Die Bilder aus dem All

sind durchaus imposant. Das

gilt nicht nur für die Szenen, in

denen der scheinbar unendliche

Raum die gesamte Leinwand

einnimmt. Auch die Größenverhältnisse

fängt Regisseur

James Gray („Die versunkene

Stadt Z“) gekonnt ein,

etwa auf dem Mond und dem

Mars, wo die Menschheit dank

technologischer Höchstleistungen

enorme Außenstationen

erbaut hat. Wenn die Rakete

mit Roy dort landet, entfalten

sich die Dimensionen dieser

massigen Siedlung innerhalb

weniger Einstellungen.

Gray will seine Geschichte dabei

noch mit weiteren Themen

anreichern. Die Menschen verschlingen

Welten, sinniert Roy

aus dem Off, während die Eroberungen

im All deutlich werden

–und wo zugleich heftig

um Ressourcen gekämpft wird.

Allerdings streut der US-Regisseur

nur wenige dieser kritischen

und philosophischen Gedanken

ein, wirklich in die Tiefe

geht er damit nicht.

Stattdessen fokussiert „Ad As-


*

SEITE29

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Systemsprenger

DieNothinterderWut

DonaldSutherland (l) als Colonel Pruitt,BradPitt(m)

als RoyMcBride und Sean Blakemore alsWilly Levant

Vorallem die beeindruckenden Bilder aus demAll

machen den Film sehenswert.

Story: Die neunjährige Benni

(Helena Zengel) ist wütend.

Extrem wütend. Sie schreit und

tobt, ihr Kopf ist rot vor Anstrengung.

Doch sie hört nicht

auf, sondern schmeißt schließlich

noch ein großes Spielzeugauto

gegen die Eingangstür.

„Keine Sorge, das ist Sicherheitsglas“,

beruhigt ein Pädagoge

dahinter sich und andere.

Aber Benni ist so in Rage, dass

sie das Bobby Car voller Wucht

durch die Luft wirft –und das

Glas doch zerspringt. Benni

schwankt zwischen dem

Wunsch nach Nähe und extremster

Aggressivität, sie sehnt

sich nach Liebe und Geborgenheit,

zerstört mit ihrer Unberechenbarkeit

aber letztendlich

jeden Annäherungsversuch.

Man darf sie auch nicht im Gesicht

berühren, sonst rastet

Benni sofort aus. Eine Misshandlung

im Säuglingsalter hat

das Mädchen nachhaltig traumatisiert.

Kritik: Die 36-jährige Regisseurin

Nora Fingscheidt erzählt

von einem schwer erziehbaren

Mädchen, das von seiner

Mutter weggegeben wurde und

von einer Pflegeeinrichtung

Foto: dpa

Helena Zengel spielt die Benni.

zur nächsten gereicht wird. Ein

absoluter Glücksfall ist dabei

die junge Helena Zengel in der

Hauptrolle. Bei den Dreharbeiten

war die Schülerin aus Berlin

gerade einmal neun Jahre alt -

umso erstaunlicher, mit welcher

Intensität sie die Rolle der

Benni hier verkörpert. Regisseurin

Fingscheidt beobachtet,

wie die Neunjährige das System

der Kinderbetreuung

sprengt. Sie wurde schon von

vielen Schulen verwiesen und

lebte bereits in mehreren Heimen.

Action Erotik Humor Darsteller

★★

★★★

AngryBirds 2

Dielustigen Vögel

fliegen wieder

imposanten Bildern

tra“ immer stärker auf die Suche

eines Sohnes nach seinem

Vater, was das Werk zu einem

eher intimen Film macht. Die

Reise durch den Weltraum

wird zur Reise von Roy zu sich

selbst. Für Brad Pitt, der als einer

der Produzenten dieses

Werk mitfinanzierte, bedeutet

das, dass er nicht nur die

Hauptrolle hat, sondern das

Science-Fiction-Drama über

weite Strecken allein schultern

muss. Das will ihm allerdings

nicht wirklich gelingen: Sein

Roy bleibt zu blass und zu wenig

enigmatisch.

Action Erotik Humor Darsteller

★★★ ★ ★★★

Im Weltall gibt es allerhand zu tun für die

Hauptdarsteller von„Ad Astra“.

Brad Pitt reist ins All, um seinen verschollenen Vater

wiederzufinden unddie Menschheit zu retten.

Fotos: zVg

Story: Bunte Vögel gegen grüne

Schweine. Der Kampf tobt

weiter in der Welt von „Angry

Birds“. Die Kanonaden zwischen

beiden verfeindeten Inselvölkern

sind zum Ritual geworden.

Dabei wäre es mal so

langsam an der Zeit, zusammenzuarbeiten.

Ein mächtiger

Feind bedroht die Vogel- und

die Schweine-Insel. Doch will

„Angry Birds“-Superstar Red –

der rote Vogel mit dem Wutproblem

–das überhaupt? Eine

Kooperation zwischen Schweinen

und Vögeln: Wie würde das

denn aussehen für ihn? Würde

er als Held noch gebraucht,

noch geliebt?

Kritik: Das Ganze ist recht

lustig erzählt. Während anfangs

vor allem die Kinder im

Kinosaal über quatschige Szenen

lachen (während die Erwachsenen

eher etwas gequält

lächeln), entwickelt der Trickfilm

einen eigenen Witz, der

auch Kinoprofis zwischendurch

laut loslachen lässt. Die

Figuren sind liebevoll gestaltet,

mit genügend Hintersinn für

erwachsene Zuschauer. Zudem

Foto: dpa

Kampf der Vögel tobt weiter.

gibt es hochkarätige deutsche

Sprecher: Silver (Anke Engelke)

ist ein superschlaues Vogelmädchen,

was Red (Christoph

Maria Herbst) überhaupt nicht

vertragen kann; ausgerechnet

Mächtiger Adler (Smudo) wirkt

hasenfüßiger als ein Kanarienvogel;

und die lila Adlerin Zeta

(Christiane Paul) gäbe mit ihrer

wahnwitzigen Boshaftigkeit

und ihren dumm-muskulösen

Adler-Leibwachen eine gute

Bond-Gegenspielerin ab.

Action Erotik Humor Darsteller

★★★ ★★★


30 FERNSEHEN BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

ARD

ZDF RTL

SAT. 1

PRO 7

5.15 Brisant 5.30 ARD-Morgenmagazin

9.05 Live nach Neun 9.55 Sturm der

Liebe 10.45 Meister des Alltags 11.15

Gefragt – Gejagt 12.00 Tagesschau

12.15 ARD-Buffet. Leben: Ihre Rechte

beim Taxi-Fahren /Kreativ mit Martina

Lammel: Schmuckschale aus Pappmaschee

13.00 ZDF-Mittagsmagazin

14.00 Tagesschau

14.10 BJRote Rosen

15.00 Tagesschau

15.10 Sturm der Liebe

16.00 Tagesschau

16.10 Verrückt nach Meer

Nervenkitzel in Quebec

17.00 Tagesschau

17.15 Brisant

Magazin

18.00 Gefragt –Gejagt

Show

18.50 BJIn aller Freundschaft –

Die jungen Ärzte

Fehleinschätzung. Arztserie

20.00 Tagesschau

5.15 hallo deutschland 5.30 ARD-Morgenmagazin9.05Volle

Kanne –Service

täglich.Babys mit rätselhaften Fehlbildungen

–Was man über die Fälle weiß /

Küchen-Klassiker Kaiserschmarrn /

Bluttest auf Downsyndrom 10.30 Notruf

Hafenkante 11.15 SOKO Wismar

12.00 heute 12.10 drehscheibe

13.00 ZDF-Mittagsmagazin

14.00 heute –inDeutschland

14.15 Die Küchenschlacht

15.05 Bares für Rares

16.00 heute –inEuropa

16.10 BJDie Rosenheim-Cops

Todbeim Gaupreisplatteln.

Krimiserie

17.00 heute

17.10 hallo deutschland

17.45 Leute heute

Magazin

18.00 BJSOKOStuttgart

Blinde Wut. Krimiserie

19.00 heute

19.25 BJNotruf Hafenkante

Gegen die Uhr.Krimiserie

5.25 Exclusiv –Das Star-Magazin 5.35

Explosiv – Das Magazin 6.00 Guten

Morgen Deutschland. Moderation:

Jennifer Knäble, Maurice Gajda 8.30

Gute Zeiten, schlechte Zeiten 9.00

Unter uns 9.30 Alles was zählt 10.00

Der Blaulicht-Report 11.00 Der Blaulicht-Report

12.00 Punkt 12

14.00 Die Superhändler –

4Räume, 1Deal

15.00 Die Superhändler –

4Räume, 1Deal

16.00 Mensch Papa! Väter allein

zu Haus Doku-Soap

17.00 B Herz über Kopf

Krimiserie

17.30 B Unter uns

18.00 Explosiv –Das Magazin

18.30 Exclusiv –Das Star-

Magazin

18.45 aktuell

19.05 BJAlles waszählt

Soap

19.40 BJGute Zeiten, schlechte

Zeiten Soap

5.30 Sat.1-Frühstücksfernsehen. Mod.:

Marlene Lufen, Daniel Boschmann

10.00 Im Namen der Gerechtigkeit –

Wir kämpfen für Sie! Mit Alexander

Hold, Stephan Lucas, Alexander Stephens,

Isabella Schulien 11.00 Im

Namen der Gerechtigkeit –Wir kämpfen

für Sie! 12.00 Anwälte im Einsatz

13.00 Anwälte im Einsatz

Doku-Soap

14.00 Auf Streife

15.00 Auf Streife –Die Spezialisten

Doku-Soap

16.00 Klinik am Südring

Doku-Soap

17.00 Klinik am Südring –Die

Familienhelfer

Doku-Soap

18.00 Die Ruhrpottwache

Doku-Soap

19.00 Genial daneben –Das Quiz

Show.Rateteam: Hella von

Sinnen, Wigald Boning,Oliver

Pocher,Nilz Bokelberg

19.55 Sat.1 Nachrichten

5.05 2Broke Girls 6.05 Twoand aHalf

Men 6.35 Twoand aHalf Men 7.00 Two

and aHalf Men 7.25 The Big Bang Theory

7.50 The Big Bang Theory 8.20 The

Big Bang Theory 8.45 How IMet Your

Mother 10.35 Fresh off the Boat 11.05

Fresh off the Boat 11.35 Mike &Molly

11.55 2Broke Girls 12.50 Mom

13.20 B Twoand aHalf Men

13.45 B Twoand aHalf Men

14.15 B Twoand aHalf Men

14.40 B The Middle

15.10 B The Middle

15.40 The Big Bang Theory

DasJerusalem-Projekt /

Superbowl für Physiker.

Comedyserie

16.30 The Big Bang Theory

Die Zeitmaschine. Comedyserie

17.00 taff

18.00 Newstime

18.10 Die Simpsons

Lebewohl, Mona /Alles über

Lisa. Zeichentrickserie

19.05 Galileo

20.15 TV-KRIMINALFILM

Der Bozen-Krimi

Die Kollegen Sonja Schwarz(Chiara

Schoras, r.) und Matteo Zanchetti

(Tobias Oertel, l.) müssen den Tod

einer Vermissten aufklären.

20.15 UNTERHALTUNGSSERIE

Lena Lorenz

Nach der Geburt ihres Kindes leidet

Isabel (Ina Paule Klink,r.) unter Stimmungsschwankungen.

Hebamme

Lena (Judith Hoersch,l.) will helfen.

20.15 ACTIONSERIE

Alarm für Cobra11

Die Autobahncops Paul (Daniel

Roesner, l.) und Semir (Erdogan

Atalay, r.) ermitteln auch jenseits

des Seitenstreifens.

20.15 KRIMISERIE

Criminal Minds

Ein Mord vor laufender Fernsehkamera

wird zum neuen Fall für die

Ermittler Rossi (Joe Mantegna, l.)

und J.J. (A.J.Cook, r.).

20.15 SHOW

The Voice of Germany

Rea Garvey sperrt die Ohren auf,

dass ihm auch keines der außergewöhnlichen

Gesangstalente durch

die (Lausch)-Lappen geht.

Sport-TV-Tipps im Sportteil 20.00

20.15 BJICDer Bozen-

Krimi: Mörderisches Schweigen

TV-Kriminalfilm, D2019.

Mit Chiara Schoras,Tobias

Oertel, Charleen Deetz. Regie:

Thorsten Näter

21.45 Monitor

„Selbstverharmlosung”: Die

Medienstrategie der AfD/

Steuersenkungen: Falsches

Rezept gegen die Krise? /SteuersenkungenII:

Armut im Steuerparadies

Bermuda /Pflegenotstand

absurd

22.15 Tagesthemen

22.45 Ladies Night

Zu Gast: Anny Hartmann,

Margie Kinsky,Anne Folger,

Leticia Wahl

23.30 Der deutsche Michel

Verbrechen

0.15 Nachtmagazin

0.35 BJICDer Bozen-

Krimi: Mörderisches Schweigen

TV-Kriminalfilm, D2019

2.10 BJICDer Pathologe –

Mörderisches Dublin: Der silberne

Schwan

TV-Kriminalfilm, GB/IRL 2014

3.40 Ladies Night

SRTL

14.10 Die Tomund Jerry Show 14.25

Zak Storm 14.55 Dragons 15.20 Mr.

Bean – Die Cartoon-Serie 15.50 AL-

VINNN!!! und die Chipmunks 16.20 Zig

&Sharko 16.45 Hotel Transsilvanien

17.10 Inspector Gadget 17.40 ZakStorm

18.10 Die Tomund Jerry Show 18.45

Woozle Goozle 19.10ALVINNN!!! und die

Chipmunks 19.40 Angelo! 20.15 CSI:

Miami 0.00 30 Rock 0.25 Infomercials

3SAT

13.00 ZIB 13.25 Steffens entdeckt

14.50 Metropolen des Balkans 18.30

nano 19.00 heute 19.20 Kulturzeit

20.15 BJIELena Lorenz

Schatten und Licht.

Unterhaltungsserie

21.45 heute-journal

Wetter

22.15 maybrit illner

Zahltag für den Klimaschutz –

viel Geld, wenig Wirkung?

Zu Gast: Stephan Weil, Andreas

Jung, Sahra Wagenknecht,Sabine

Nallinger,Mai Thi Nguyen-

Kim, Christoph M. Schmidt

23.15 Markus Lanz

Talkshow

0.30 heute+

0.45 BJICELine of

Duty

Monster.Krimiserie

1.45 BJICELine of

Duty

Der Prozess. Krimiserie

2.45 BJICELine of

Duty

Schlangengrube. Krimiserie

3.45 BJICELine of

Duty

Unter Druck.Krimiserie

4.45 Leute heute

Magazin

4.55 hallo deutschland

20.00 Tagesschau 20.15 Rätselhaftes

Vergessen –neue Hoffnung bei Alzheimer

21.00 scobel 22.00 ZIB 2 22.25 ^

Still Alice –Mein Leben ohne Gestern.

Drama, USA/GB/F 2014 0.00 10vor10

0.30 Rundschau 1.15 Reporter

SKY-TIPPS

Sky Cinema+24:18.20 ^ Night School.

Komödie, USA2018 Sky Action: 18.35 ^

Winchester –Das Haus der Verdammten.

Horrorfilm, AUS/USA2018 Sky Cinema+1:

19.40 ^ Das Geheimnis von

Michelle. Thriller, USA 2018 Sky Cinema+24:

20.15 ^ Johnny English –Man

lebt nur dreimal. Agentenkomödie,

20.15 BIAlarm für Cobra11–

Die Autobahnpolizei

Außer Atem. Actionserie

21.15 BIAlarm für Cobra11–

Die Autobahnpolizei

Summer&Sharky.Actionserie

22.15 BIEDer Knastarzt

Verräter.Dramaserie

23.10 BIEMänner! Alles

auf Anfang

Männerwirtschaft.

Comedyserie

0.00 RTL Nachtjournal

0.30 BIAlarm für Cobra11–

Die Autobahnpolizei

Außer Atem. Actionserie

1.25 BIAlarm für Cobra11–

Die Autobahnpolizei

Summer&Sharky.Actionserie

2.25 BJIECSI: Den

Tätern auf der Spur

Sackgasse. Krimiserie

3.15 BJIECSI: Den

Tätern auf der Spur

DasRätsel der ledernen

Maske. Krimiserie

4.00 Der Blaulicht-Report

Doku-Soap

4.35 Der Blaulicht-Report

Doku-Soap

GB/F/USA2018 Sky Cinema+1: 21.15 ^

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds

Verbrechen. Fantasyfilm, GB/

USA2018 Sky Cinema+24: 21.45 ^ Das

Geheimnis von Michelle. Thriller, USA

2018 Sky Cinema+1: 23.30 ^ Mortal

Engines: Krieg der Städte. Sci-Fi-Film,

USA/NZ 2018 Sky Cinema: 0.40 ^ A

Beautiful Day. Mysterythriller, GB/F/

USA 2017 Sky Cinema+24: 1.10 ^ Das

etruskische Lächeln. Drama, USA2017

NDR

11.30 NaturNah 12.00 Brisant 12.25 In

aller Freundschaft 13.10 In aller

Freundschaft –Die jungen Ärzte 14.00

SONDERZEICHEN✚ I Stereo J für Gehörlose v Hörfilm E Breitbild C Dolby ^HSpielfilm GZweikanal

20.15 BCECriminal Minds

Neon-Terror.Krimiserie

21.15 BCECriminal Minds

Die Wahrheitssucher.

Krimiserie

22.15 BCEBull

Der hässliche Ehrgeiz.

Krimiserie

23.10 BCEBull

Verzweifelte Zeiten.

Krimiserie

0.05 BCECriminal Minds

Angebot und Nachfrage.

Krimiserie

0.55 BCECriminal Minds

Erzfeinde. Krimiserie

1.40 BCECriminal Minds

Neon-Terror.Krimiserie

2.25 BCECriminal Minds

Die Wahrheitssucher.

Krimiserie

3.05 BCEBull

Der hässliche Ehrgeiz.

Krimiserie

3.45 BCEBull

Verzweifelte Zeiten.Krimiserie

4.30 AufStreife

Doku-Soap

4.45 Auf Streife

Doku-Soap

aktuell 14.15 die nordstory 15.15 Wer

weiß denn sowas? 16.00 NDR//aktuell

16.20 Mein Nachmittag 17.10 Leopard,

Seebär &Co. 18.00 Ländermagazine

18.15Typisch! 18.45DAS! 19.30Ländermagazine

20.00 Tagesschau 20.15 mareTV

21.00 mareTV 21.45 aktuell 22.00

^ Schutzpatron. Ein Kluftingerkrimi.

TV-Kriminalfilm, D2016 23.30 Die Diplomatin

1.00 extra3Spezial

WDR

11.05 Elefant, Tiger &Co. 11.55 Nashorn,

Zebra &Co. 12.45 aktuell 13.05

Planet Wissen 14.05 Papageien, Palmen

&Co. 14.30 In aller Freundschaft

16.00 aktuell 16.15 Hier und heute

18.00 WDR aktuell / Lokalzeit 18.15

20.15 The Voice of Germany

Show.Blind Audition. Jury:

Alice Merton, Mark Forster,

ReaGarvey,Sido.

Moderation: Lena Gercke,

Thore Schölermann

23.00 red.

Magazin

23.55 Big Stories

Show.Die schönsten Lovesongs.

In der Rankingshow

werden die spannendsten

Stories zu einem bestimmen

Thema aneinandergereiht.Die

Videos werden von Promis

kommentiert.

0.55 The Voice of Germany

Show.Blind Audition (3/9).

Jury: Alice Merton, Mark Forster,Rea

Garvey,Sido

3.05 The Voice: ComebackStage

by SEAT

Show

3.20 Big Stories

Die schönsten Lovesongs

4.10 BCEMike&Molly

Die letzten Zeilen. Comedyserie

4.25 BCEFresh offthe

Boat Seid doch mal romantisch!

Comedyserie

Servicezeit 18.45 Aktuelle Stunde

19.30 Lokalzeit 20.00 Tagesschau

20.15 Tatort 21.45 aktuell 22.10 FrauTV

22.40 Menschen hautnah 23.25 ^ Den

Menschen so fern. Drama, F2014 1.00

Tatort

ARTE

13.00 Stadt Land Kunst 13.45 ^ Miss

Mobbing. Drama, F2017 15.50 24 Stunden

16.45 X:enius 17.10 Wie das Land,

so der Mensch 17.40 Palermo –Ein

Sommer am Strand 18.30 Wundersame

Wanderungen 19.20 Arte Journal 19.40

Re: 20.15 El Hierro –Mord auf den Kanarischen

Inseln 21.05 El Hierro –

Mord auf den Kanarischen Inseln 21.55

El Hierro –Mord auf den Kanarischen


FERNSEHEN 31

KABEL 1 RBB

MDR RTL 2

VOX

5.15 Abenteuer Leben Spezial 5.30

Watch Me5.45 Without aTrace 6.35

The Mentalist 7.35 Blue Bloods –Crime

Scene New York 8.30 Blue Bloods –

Crime Scene New York 9.25 Navy CIS:

L.A. 10.20 Navy CIS 11.10 Without a

Trace. Der schwarze Mann 12.05 Numb3rs.

Bankräuber

13.00 B Castle

Krimiserie

13.55 B The Mentalist

Verbrecher oder Heilige.

Krimiserie

14.50 B Navy CIS: L.A.

Die Spinat-Spur.Krimiserie

15.50 News

16.00 B Navy CIS

Ein offenesBuch. Krimiserie

16.55 Abenteuer Leben täglich

Magazin

17.55 Mein Lokal, Dein Lokal –Der

Profi kommt „Beckers –Restaurant

Weinbar”, Hannover

18.55 Quiz mit Biss

Show

6.20zibb7.20Brisant8.00Aktuell8.30

Abendschau / Brandenburg aktuell

9.00 In aller Freundschaft.Einsichten.

Arztserie 9.45 In aller Freundschaft.

Über die Grenzen 10.30 Rote Rosen

11.20 Sturm der Liebe 12.10 Julia –Eine

ungewöhnliche Frau. Schatten der Vergangenheit.Unterhaltungsserie

13.00 rbb24

13.10 Verrückt nach Meer

14.00 Gartengeschichten

14.45 Mensch,Leute!

15.15 Unser Westen

Unsere Schlösser und Burgen

16.00 rbb24

16.15 Werweiß denn sowas?

Show.Kandidaten: Matze

Knop, Ingo Appelt

17.05 Panda, Gorilla &Co.

18.00 rbb UM6 –Das Ländermagazin

18.30 zibb

19.30 Abendschau /Brandenburg

aktuell

20.00 Tagesschau

5.20 Thüringen-Journal 5.50 nano

6.20 Sturm der Liebe 7.10 Rote Rosen

8.00 Sturm der Liebe 8.50 In aller

Freundschaft –Die jungen Ärzte 9.40

Paarduell 10.30 Elefant, Tiger &Co.

11.00 MDR um elf 11.45 In aller Freundschaft

12.30 Ein Paradies für Pferde.

TV-Drama, A/D 2007

14.00 MDR um zwei

15.15 Wer weiß denn sowas?

Show.ZuGast:Nora Waldstätten,

Matthias Koeberlin

16.00 MDR um vier

Magazin. Neues vonhier

16.30 MDR um vier

Magazin. Gästezum Kaffee

17.00 MDR um vier

Magazin. Alzheimer verstehen.

Mit Dr.Thomas Dietz

17.45 aktuell

18.10 Brisant

18.54 Sandmännchen

19.00 Regional

19.30 aktuell

19.50 Außenseiter –Spitzenreiter

5.15Privatdetektive im Einsatz6.00Die

Straßencops West–Jugend im Visier

7.00 Die Straßencops West –Jugend

im Visier 8.00 Frauentausch 10.00

Frauentausch. Heute tauschen Melissa

(20) und Laura (24) die Familien

12.00 Die Wollnys –Eine schrecklich

große Familie!

13.00 Die Wollnys –Eine schrecklich

große Familie! Doku-Soap.

Sarafina &Peter trauen sich –

Die große Verkündung

14.00 Die Reimanns –Ein außergewöhnliches

Leben Doku-Soap

15.00 DieReimanns –Ein außergewöhnliches

Leben Doku-Soap

16.00 DerTrödeltrupp –

Fundstücke Doku-Soap

17.05 Krass Schule –Die jungen

Lehrer Doku-Soap

18.05 Köln 50667

Doku-Soap. Lebensgefahr

19.05 Berlin –Tag &Nacht

Doku-Soap. Mit Schmackes

oder Sinnlich?

6.50 CSI: Den Täternauf der Spur 7.45

CSI: Den Täternauf der Spur 8.40 Verklag

mich doch! 9.45 Verklag mich

doch! 10.55 Mein Kind, dein Kind –Wie

erziehst du denn? 11.55 Shopping

Queen. MottoinBerlin: Leo Love –Kreiereeinen

tierisch guten Look mit Leo-

Print! Tag3:Ludmilla

13.00 Zwischen Tüll und Tränen

Doku-Soap

14.00 Mein Kind, dein Kind –Wie

erziehstdudenn? Doku-Soap

15.00 Shopping Queen

Doku-Soap

16.00 Die schönste Braut

Doku-Soap

17.00 Zwischen Tüll und Tränen

Doku-Soap

18.00 First Dates –Ein Tisch für

zwei Doku-Soap

19.00 Dasperfekte Dinner –Wer

ist der Profi?

Doku-Soap

20.00 Prominent!

Magazin

20.15 DOKUMENTATIONSREIHE

Achtung Abzocke

Betrüger lassen den Traumurlaub

schnell zum Horrorerlebnis werden.

Experte Peter Giesel kann ein Lied

davon singen.

20.15 MAGAZIN

Abendshow

Das Moderatoren-Duo Britta Steffenhagen

(r.) und Marco Seiffert(l.)

berichtet über das, was die Hauptstadt

bewegt.

20.15 MAGAZIN

Lebensretter

In dem 45-minütigen Format präsentiert

Sven Voss die Geschichten

von in Not geratenen Mensch und

ihren mutigen Helfern.

20.15 DOKU-SOAP

Frauentausch

Die gesichtstätowierte Jacky

tauscht für einige Tage ihr Zuhause

und ist schon gleich zu Beginn mit

den Nerven am Ende.

20.15 SCI-FI-FILM

Pixels

Violet (Michelle Monaghan), Brenner

(Adam Sandler) und Ludlow

(Josh Gad, v.l.n.r.) versuchen die

Welt zuretten.

20.15 Achtung Abzocke –Peter

Giesel rettet den Urlaub

Dokumentationsreihe

22.20 K1 Magazin

23.20 Trucker Babes –400 PS in

Frauenhand Doku-Soap. Die

27-jährige Mona fährtSpezialtransporte

undist nicht zu

bremsen. Heute musssie Stellwände

zu einer Baustelle transportieren

–und zwar schnell.

1.20 Mein Revier

Doku-Soap. Die Urlaubschecker

–Gran Canaria.

Nicht selten wird aus den

schönsten Wochen des Jahres

ein wahrer Albtraum: Ob hygienische

Bedingungen, die Lage

der Unterkunftoder die Qualitätder

gebotenen Verpflegung

–die Zustände in Hotels und

Clubanlagen sind oft nicht hinnehmbar.Tourismusmanagerin

und Hoteltesterin, kämpftan

vorderster Front.Dieses Mal ist

sie auf der Ferieninsel Gran Canaria

unterwegs ...

2.25 Quiz mit Biss

3.20 Quiz mit Biss

4.20 Quiz mit Biss

20.15 Abendshow

Magazin. Mietendeckel –

Monopoly /Der Einrichtungsexperte

–ReinerGehtnoch/

Hier spricht der Sandmann /Zu

Gast in der Abendshow: Edin

Hasanovic. Aus Berlin

21.00 Donner,Dürre, Dauerbrände

–Sommer der Extreme

Dokumentation

21.45 rbb24

22.00 HBIPolizeiruf 110

FliegendeHolländer. TV-Kriminalfilm,

D2001. Mit Martin Lindow,Oliver

Stritzel, Hermann

Beyer.Regie: Ulrich Stark

23.30 Talk aus Berlin

Magazin

0.00 BIEChloe

Thriller,USA/CDN/F 2009. Mit

Julianne Moore, Liam Neeson,

Amanda Seyfried. Regie: Atom

Egoyan

1.25 Abendschau /Brandenburg

aktuell

1.55 Aktuell

2.20 zibb

3.20 rbb Praxis

4.20 Täter –Opfer –Polizei

4.45 rbb UM6

20.15 Lebensretter

Magazin. Sturmtief „Fabienne”

in Deutschland (23.09.2018)

21.00 Hauptsache gesund

Magazin. Einwecken: Die besten

Tipps zum Selbermachen /

Schneller fit nach Hüft-OP

21.45 aktuell

22.05 artour

DasKulturmagazin des MDR

22.35 Verscharrt, entdecktund

heimgekehrt Auf derSuche

nach vermissten Soldaten

23.05 Alfred Brehm –Der Tierforscher

aus Thüringen

Dokumentation

23.35 Festspiel der deutschen

Sprache 2019

Show.„Der Torund der Tod”

von Hugo von Hofmannsthal.

Mit Leopold Altenburg, Bernt

Hahn,Cornelia Froboess, Sibylle

Canonica, Thomas Stecher

0.20 Lebensretter

Magazin

1.05 Hauptsache gesund

1.50 Maischberger

3.05 artour

3.35 Verscharrt, entdecktund

heimgekehrt Dokumentation

20.15 Frauentausch

Doku-Soap. Heute tauschen

Jacky (24) und Natasa (23)

die Familien

22.15 Love Island –Heiße Flirts

und wahreLiebe

Doku-Soap. Mehrere Singles

suchen auf einer Insel, auf der

immer die Sonne scheint, nach

dem passenden Partner.Die

Zeit und die Suche vertreiben

sie mit Wettkämpfen, Flirtereien

und Streitereien.

23.45 Reeperbahnprivat!

Reportage. Pias Geständnis:

„Mama, ich bin eine Prostituierte.”

AlltagimRotlichtmilieu:

Ein Koberer unterhältTouristen,

und Prostituierte bieten

ihre Dienstean. Derweil sucht

eine Kiez-Größe die Ruhe, und

im Beautysalonwerden die

Spuren der Nacht beseitigt.

1.40 Love Island –Heiße Flirts

und wahreLiebe

Doku-Soap

2.45 DasMessie-Team –Startin

ein neues Leben

Doku-Soap

4.10 exklusiv –Die Reportage

20.15 BJCEPixels

Sci-Fi-Film, USA/CHN/CDN

2015. Mit Adam Sandler,Kevin

James, Michelle Monaghan.

Regie: Chris Columbus

22.15 BJCEMasterminds

–Minimaler IQ,maximale

Beute Actionkomödie, USA

2016. Mit Zach Galifianakis,

Owen Wilson, Kristen Wiig.

Regie: Jared Hess

0.00 vox nachrichten

0.20 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Tödliches Spiel

1.20 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Ungehörte Schreie

2.05 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Jäger und Gejagte

2.55 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dunkle Schatten

3.40 MedicalDetectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

TodimRotlichtmilieu

4.25 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Rätselhafte Gene

20.00

Inseln 22.50 Gefährliche Seilschaften

23.50 Gefährliche Seilschaften 0.45

Gefährliche Seilschaften

KIKA

8.05 Zoés Zauberschrank 8.30 Wissper

8.45 JoNaLu 9.15 Ene Mene Bu

9.25 Tierbabys mit der Ente 9.35 Teletubbies

9.50 Drache Digby 10.09 Kikaninchen

10.15Coco 10.40Babar und die

Abenteuer von Badou 11.00 logo! 11.10

Robin Hood 11.35 Die unglaublichen

Abenteuer von Blinky Bill 12.00 Tashi

12.25 Mascha und der Bär 12.40 The

Garfield Show 13.05 Insectibles 13.25 4

1/2 Freunde 13.50 Die Regeln von Floor

14.10 Schloss Einstein 15.00 Jamie

Johnson 16.00 Ein Fall für TKKG 16.25

Lenas Ranch 17.10 Kein Keks für Kobolde

17.35 Belle und Sebastian 18.00 Der

kleine Nick 18.15 Kleine lustige Krabbler

18.35 Elefantastisch! 18.50 Sandmännchen

19.00 Robin Hood 19.25 Die

Kamerahelden 19.50 logo! 20.00 KiKA

Live 20.10 Und jetzt sind wir hier

NTV

Stündlich Nachrichten 10.10 Telebörse

10.40 Telebörse 10.45 Telebörse Extra

11.10 Telebörse 11.40 Telebörse 11.45

Telebörse Extra 12.10 Telebörse 12.30

News Spezial 13.10 Telebörse 13.30

News Spezial 14.10 Telebörse 14.30

News Spezial 15.20 Ratgeber –Die Reportage

15.40 Telebörse 16.15 Telebörse

16.30 News Spezial 17.15 Telebörse

17.30 News Spezial 18.20 Telebörse

18.30 DasGeschäft mitdem Recycling

19.05 Der Phoenix-Effekt–AusAlt wird

Neu 20.15 Klima-Rekorde – Ist

Deutschland noch zu retten? 21.05

Planet Erde –Unser Leben aus dem All

23.15 Telebörse 23.30 Gnadenlose

Wildnis –Überlebenskampf der Löwen

0.30 Tödliche Geschwindigkeit

SPORT1

15.30 Storage Hunters 16.30 Storage

Wars – Geschäfte in Kanada 17.30

Poker 18.30 Sport1 News 19.00 Kickoff

–Das GFL-Magazin 20.00 Volleyball:

Europameisterschaft 20.30 Storage

Wars –Geschäfte in Miami 23.30

Inside eSports 0.00 Normal

TV Einschaltquoten vonDienstag

Deutschland (gesamt)

1. In aller Freundschaft (ARD) 4,64

2. Dr.Mertens (ARD) ..........

4,07

3. Tagesschau (ARD) ..........

4,01

4. heute (ZDF) .................

3,67

5. Rosenheim-Cops (ZDF) .....

3,66

6. heute Journal (ZDF) ........

3,39

7. Soko Köln (ZDF) ............

3,10

8. RTL aktuell ..................

2,85

9. Klimawandel (ZDF) ..........

2,81

10. Gefragt -Gejagt (ARD) ......

2,71

.

Berlin

1. Abendschau (RBB) .........

0,28

2. heute (ZDF) ................

0,20

3. Tagesschau (RBB) ..........

0,20

4. heute (ZDF) .................

0,19

5. Soko Köln (ZDF) ............

0,17

6. RTL aktuell ..................

0,17

7. heute -inEuropa (ZDF) .....

0,15

8. Rosenheim-Cops (ZDF) .....

0,15

9. Rosenheim-Cops (ZDF) .....

0,14

10. Klimawandel (ZDF) ..........

0,14

(Angaben in Millionen)


32 WETTER/HOROSKOP

Ihre Sterne

vonAstrologin

Anastacia Kaminsky

Widder -21.3. -20.4.

Trotzund Eigensinn können jetzt

enorme Liebestöter werden. Lenken

Sie rechtzeitig ein, damit der Feierabend

schön wird.

Stier -21.4. -20.5.

Ein kleiner Erfolg hat Sie ordentlich

in Fahrt gebracht. Promptwollen Sie

mehr!Die Sterne lächelnIhnen wohlwollend

zu.

Zwillinge-21.5. -21.6.

Wenn Sie IhrePläne über Freizeitgestaltung

durchblättern, dann

reservieren Sie Auszeiten, in denen

gar nichts ansteht.

Krebs -22.6. -22.7.

Am Morgen geht Ihnen ein Erlebnis

unter die Haut. Ein toller Tagfolgt:

FantastischeStunden versüßen

Ihnen den Alltag.

Löwe -23.7. -23.8.

Faulheit ist für Sie ein Top-Genuss!

Die Fähigkeit, sich zu entspannen, ist

heutzutageeine Kostbarkeit. Warum

nicht nutzen?

Jungfrau -24.8. -23.9.

Eifersuchtlädt jetzt schnell zu Streitereien

ein. Wenn Sie sich weiterhin

darauf konzentrieren, werden Sie viel

verpassen.

Waage-24.9. -23.10.

Es wirdromantisch werden. Erfüllte

Nächteund tolle Tage zeigen Ihnen,

wo Sie hingehören: in die Arme Ihres

Schatzes!

Skorpion -24.10. -22.11.

Wasist der Grund für IhreGereiztheit?

Finden Sie es bald heraus.

SchlechteLuft verklärt den Blick auf

berufliche Chancen.

Schütze -23.11. -21.12.

NutzenSie diese Phase des unbegrenzten

Tatendrangs und stürzen

Sie sich auf den störenden Stapel

unerledigter Dinge.

Steinbock -22.12. -20.1.

Das Glück richtet sich nach Ihren

Wünschen.Mit Motivation und Fantasie

werden Sie an Ihrepersönlichen

Ziele kommen.

Wassermann-21.1. -20.2.

Ihregewissenhafteund gründliche

Arbeitsweise trägt jetzt Früchte. Das

Hochgefühl verführt Sie dazu, sich

ablenken zu lassen.

Fische -21.2. -20.3.

Sie haben sich zu viel vorgenommen

und mögen die Arbeitsüberlastung

nicht zugeben. Holen Sie sich Rat von

Außenstehenden.

Chefredakteur: Elmar Jehn

Mitglied der Chefredaktion:

Jochen Arntz

Newsdesk-Chefs

(Nachrichten /Politik /Wirtschaft):

Michael Heun, Tobias Miller

Textchefin: Bettina Cosack

Newsroom-Manager: Jan Schmidt

Teams:

Investigativ: KaiSchlieter

Kultur: HarryNutt

Regio: Karim Mahmoud, Arno Schupp

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Story: Christian Seidl

Die für das jeweilige Team an erster Stelle

Genannten sind verantwortliche Redakeure

im Sinne des Berliner Pressegesetzes.

ArtDirection:

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Berliner Kurier am Sonntag:

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FÜR BERLIN UND

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Berlin /Brandenburg überregional

Mo.-Sa. 25,30 Euro 27,40 Euro

Mo.-So. 28,90 Euro 32,10 Euro

So.5,50 Euro

6,65 Euro

Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder

Entschädigungsanspruch. Erfüllung und

Gerichtsstand ist Berlin-Mitte. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte oder Fotomaterial

wird keine Haftung übernommen.

Keine Rücksendung.

Die Auflage des BERLINER KURIER wird

von der unabhängigen Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern geprüft.

Der BERLINER KURIER erreicht

laut Mediaanalyse 2018 in

Berlin und Brandenburgtäglich

214.000 Leser.

I II III IV

DasWetterheute

In Berlin/Brandenburg

HeutesteigendieHöchsttemperaturenbisauf

17Grad.DazuistderHimmelwechselndbewölkt.

VielerortskommtdieSonneheraus.DerWindweht

schwachbismäßigausnordwestlichenRichtungen.InderNachtfunkelnteilweisedieSternebei

wolkigemHimmel.DieTiefsttemperaturensinken

bisauf4Grad.MorgengibteslängereZeitSonnenschein,stellenweiseaberauchvieleWolken,und

dieTemperaturspanneumfasst15bis18Grad.

Bio-Wetter

Pollenflug

Windstärke 3

Hoher Blutdruck Ambrosia

aus Nordwest

Niedriger Blutdruck Gänsefuß

Kreislauf

Beifuß

WeitereAussichten

Konzentration Brennnessel

Freitag Sonnabend Sonntag

17°

Unwohlsein

Rheumaschmerzen

Reaktionszeit

Migräne

Gräser

Spitzwegerich

Birke

Buche

Belastung für den Körper: keine gering mittel stark

Deutschland-Wetter

18°

Wasser-Temperaturen

15°

Deutsche

Nordseeküste .......... 15-17°

Deutsche

Ostseeküste ........... 13-16°

Algarve-Küste ......... 18-22°

Biskaya ............... 16-20°

7

1

6

9

3

8

6

9

8

4

1

3

5

8

9

1

2

9

8

14°

13°

Wind

15°

17° 16°

1

2

7

5

6

4

5

2

Westliches

Mittelmeer ............ 22-27°

Östliches

Mittelmeer ............ 25-30°

Kanarische

Inseln ................ 20-23°

2

7

9

1

2

6

4

1

2

4

2

5

4

1

7

4

3

6

9

7

14°

7

1

6

8

9

21°

21°

UV-/Ozon-Werte

Urlaubs-Wetter

Dublin 19°

Lissabon 26°

London 22°

Madrid 29°

LasPalmas 26°

Agadir ..... 26°,

Amsterdam . 17°,

Barcelona .. 26°,

Budapest .. 18°,

Dom. Rep. .. 31°,

Izmir ...... 27°,

Jamaika ... 33°,

Kairo ...... 36°,

16°

UV-Index: 3

Mäßige Strahlung,mittags

nicht sonnenbaden.

.............................

Ozon: Es werden Werte bis

89 Mikrogramm/m 3

erwartet.

5

3

9

4

8

1

6

8

3

9

Paris 20°

Palma 30°

Berlin 16°

Tunis 33°

heiter

bewölkt

heiter

heiter

wolkig

sonnig

wolkig

heiter

Oslo 13°

Mondphasen

Sonnenaufgang:

Miami ..... 31°,

Nairobi .... 30°,

New York .. 23°,

Nizza ..... 25°,

Prag ...... 13°,

Rhodos ... 29°,

Rimini..... 20°,

Rio ....... 31°,

16°

Sonnenuntergang:

Wien 16°

Rom 32°

17°

22.09. 28.09.

05.10. 13.10.

Warschau 15°

Sudoku täglich in Ihrem KURIER

LEICHT

SCHWER

6:46 Uhr

19:13 Uhr

St. Petersburg 10°

Moskau 11°

Varna 22°

Athen 30°

Antalya 32°

Regenschauer

heiter

sonnig

Regenschauer

wolkig

sonnig

bedeckt

wolkig

Auflösungen der letzten Rätsel:

6

9

4

7

5

2

3

1

8

3

7

1

9

8

6

5

4

2

2

8

5

4

1

3

9

7

6

8

4

7

1

3

5

6

2

9

9

5

2

6

7

4

8

3

1

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1bis 9.

In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl

nur einmal vorkommen.

Auch in jedem 3x3-Feld kommt jede Zahl nur

einmal vor.

Doppelungen sind nicht erlaubt.

1

3

6

8

2

9

7

5

4

7

1

3

2

9

8

4

6

5

5

6

8

3

4

1

2

9

7

4

2

9

5

6

7

1

8

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PANORAMA

SEITE33

BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September 2019

Die Sixties-Stilikone Twiggy wird 70

NACHRICHTEN

DieMutter aller Supermodels

Bahnhof des Jahres

Bentheim –Die Bahnstation

im niedersächsischen

Bad Bentheim ist Bahnhof

des Jahres 2019. Die Jury

begründete die Ehrung mit

der kundenfreundlichen

Gestaltung. Sie würdigte

zudem den Umgang mit

Spott aus der Umbauzeit

2016. Weil der Bahnsteig

damals deutlich erhöht

wurde, ließen sich zeitweise

die Türen zum Gebäude

nicht mehr öffnen,

Reisende stiegen durch

ein Fenster.

SchwereSUV-Unfälle

New York –Nach dem

SUV-Unfall mit vier Toten

in Berlin hat es in New York

zwei ähnliche Vorfälle gegeben.

Der Fahrer (22) eines

Sportgeländewagens

habe gestern in Bronx die

Kontrolle über sein Auto

verloren, sei auf den Bürgersteig

gerast und habe

dort eine Mutter mit Kinderwagen

gestreift, hieß es.

Das Mädchen (1) starb, die

Mutter überlebte unverletzt.

Tage zuvor war in

Brooklyn ein Junge (10) von

einem SUV erfasst und getötet

worden. Der Fahrer

hatte wegen akuter gesundheitlicher

Probleme die

Kontrolle über seinen Wagen

verloren.

Rechtsanwalt getötet

Amsterdam –InAmsterdam

wurde ein Rechtsanwalt

(44) in einem großen

Mord-Prozess gegen eine

organisierte kriminelle

Bande getötet. Der Verteidiger

eines Kronzeugen sei

gestern gegen 7.30 Uhr auf

offener Straße bei seiner

Wohnung erschossen worden,

teilte die Polizei mit.

Der Täter konnte zu Fuß

flüchten.

LOTTO-ZAHLEN

Foto: dpa

6aus 49: 18, 24,34, 44, 46, 48;

Superzahl: 8;

Spiel 77: 5272656;

Super 6: 641105

(ohne Gewähr)

KENO-ZAHLEN

4, 6, 7, 10, 14, 17,18, 20, 26, 27,

29, 32, 33, 37,38, 45, 54, 55, 56,

67; plus-5-Gewinnzahl:

21014 (ohne Gewähr)

Fotos: dpa

Freunde nannten

Lesleyals Teenager

wegen ihrer dünnen

Beine scherzhaft

Twiggy (Ästchen).

Der Name blieb.

Lesleyalias

Twiggy erfüllte

in den 60ern

das Schönheitsideal.

Auch heute noch

modelt Twiggy,hat

Filmrollen und

nimmt derzeit ein

neues Album auf.

DieBritin, die als Teenager

berühmt wurde, inspiriert

noch immer Modefans

London – Androgyner Kurzhaarschnitt,

große Augen unter langen

Wimpern und eine spindeldürre Figur:

Twiggy war das erste Supermodel

der 60er Jahre, verkörperte

die Swinging Sixties in London.

Später eroberte sie Bühne und

Leinwand und inspiriert seit über

einem halben Jahrhundert Modefans.

Heute feiert die Stilikone ihren

70. Geburtstag – mit Familie

und Freunden.

Lesley Hornby wuchs als jüngste

Tochterineiner Londoner Arbeiterfamilie

auf. Freunde nannten sie als

Teenager scherzhaft „Ästchen“ –

Twiggy –, weil sie sehr dünne Beine

hatte. Der Name blieb hängen. Mit 16

jobbte sie im Friseursalon, träumte

von einem Modestudium. „Ich war ein

Mod“, erzählt sie stolz über ihre Jugend.

Die britische Mod-Szene entstand

als Rebellion der Arbeiterklasse

gegen Autoritäten Ende der 50er Jahre.

Twiggy hing mit Rockern herum,

trug wochentags Schuluniform und

ging samstags bis halb elf aus. Länger

erlaubte ihr Vater nicht.

Ihr Leben ändertesich rasant,als ihr

ein Edelfriseur den markanten Haarschnittverpasste

und ihr FotoimSalon

aushing. Eine Moderedakteurin der

„Daily Mail“ sah das Foto, publizierte

es in der Zeitung und erklärte die 16-

Jährige zum „Gesicht von 1966“. Twiggy:

„In diesem Momentverändertesich

mein Leben für immer.“

Paris, New York, Japan. Über Nacht

wurde das Mädchen aus der Arbeiterfamilie

zum Weltstar. Die Chefredakteurin

der US-„Vogue“, Diana Vreeland,

nahm sie unter ihre Fittiche und

ebnete ihr den Weg mit Modeshootings

und Titelseiten. Sonny und Cher gaben

ihr zu Ehreneine PartyinLos Angeles

mit Filmstarswie Steve McQueen. „Es

war übergeschnappt. Es war verrückt“,

so Twiggy heute. Ihr Vater stellte sicher,

dass seine Teenager-Tochter bei

den Fotoaufnahmen nie alleinwar, um

sexuelle Belästigungen zu vermeiden.

Später nahm Twiggy Platten

auf, wurde Schauspielerin, etwa

1971 in Ken Russells Filmversion

von „Boyfriend“. Die

Rolle der Polly Brown, die unbedingt

ein Revuestar werden

will, brachte ihr 1972 einen

Golden Globe als beste Komödien-

und als beste Nachwuchsdarstellerin

ein. Und sie

erfüllte ihren Jugendtraum

und entwarf Modekollektionen.

Noch heute arbeitet Twiggy

an Filmprojekten, stellt derzeit

ein neues Album zusammen und hat

auch das Modeln nicht aufgegeben –

wenn sie nicht geradedie Zeit mit ihrer

vierjährigen Enkelin genießt.


34 PANORAMA BERLINER KURIER, Donnerstag, 19. September***

2019

Ziegenbock Hui Buh lebt derzeit

auf einem Gnadenhof,zusammen

mit Artgenossen.

Richter im München müssen Streit um Ziege schlichten

München – Wenn Elisabeth

Anders (55) an ihren Hui Buh

denkt, muss sie weinen.„Er war

ein richtigesFamilienmitglied“,

sagt sie und schluchzt. „Er war

unser Lebensinhalt.“ Hui Buh

ist ein Zwergziegenbock, benannt

nach dem gleichnamigen

Schlossgespenst, inzwischen

anderthalb Jahre alt –und nicht

mehr da. Das Landratsamt

München hat der Familie Anders

die kleine Ziege weggenommen.

Der Grund: nicht-artgerechte

Haltung. Eine Ziege,

so die Auffassung, braucht die

Gesellschaft anderer Ziegen.

Wahrscheinlich hätten die

Behörden gar nichts von der

Existenz des kleinen Tieres erfahren

–wäre Hui Buhnicht regelmäßig

Auto gefahren. Das

Amt wurde auf den Ziegenbock

aufmerksam, als er mit Mutter

und Tochter Anders durch die

Gegend fuhr, sitzend auf dem

Schoß der Beifahrerin. Das Armaturenbrett

warmit Heuausgelegt

–soheißt es in der Terminankündigung

des Verwaltungsgerichtes

München.

Das beschäftigte sich nämlich

gestern mit Hui Buh und der

Frage,obeineZiegezwangsläufig

tierische Gesellschaft

braucht oder auch mal Einzelbetreuung

angesagt ist. Denn

Elisabeth Anders und ihre

Tochter Magdalena (29) fordern

das Tier zurück, das sich

derzeit auf dem GnadenhofGut

Streiflach bei München befindet.„Wir

hoffen, dassesihm gut

geht“, sagt Anders.

Er sieht zumindest gut und fidel

aus. Auf dem Gnadenhof hat

Hui Buh –dort Bubo genannt –

ein großes Gelände, auf dem er

sichfrei bewegenkann.Esgibt

Steine und Hügel zum Klettern.

Zu seinem Pfleger Gerd Walther

hat er ein inniges Verhältnis,mit

seinen Artgenossen versteht

er sich allerdings weniger

gut. Der kleine Bock hat es

schwer beiden anderen Ziegen.

Sie akzeptieren ihn nach Angaben

des Gnadenhofes nicht –

weil er vorher falsch gehalten

wurde.

Tatsächlich war Hui Buh der

Familie Anders wohl eher

Hund als Ziege. Er lebte mit im

Haus. Wenn es draußen ungemütlich

wurde, trug er eine kleine

Jacke. Elisabeth Anders ist

sicher, dassesanders nicht ging:

„Ermusste ja versorgt werden“,

sagt sie. „Wir haben den Kerli

mit der Hand aufgezogen, weil

er so früh auf dieWelt kam.Wir

haben ihn am Anfang nur rumgetragen.

Meine Tochter hat

mit ihm Laufen geübt.“

Hui Buhs Mutter habe ihn

verstoßen, er habe „neurologischeAusfälle“

gehabt und nicht

selbstständig gefressen. „Er hat

nur Milch und Wasser aus der

Flasche getrunken, bis er ein

Jahralt war.“ Ohnesie und ihre

Tochter,daist die 55-Jährigesicher,

wäre ergestorben. „Wir

haben ihn durchgebracht.“

Zu ihnen zurückkehren wird

die Ziege dennoch nicht, die

Klage wurde am Nachmittag

abgewiesen. Grund war vor allem,

dass Mutter und Tochter

das Halten von Paarhufern bereits

vor Hui Buhs Geburt untersagt

worden war.

Anteil der Einwegflaschen steigt weiter

Trotz Müllbergen gibt es immer weniger Mehrweg-Flaschen im Getränkeregal

Berlin – Bergeweise Verpackungs-

und Plastikmüll sehen

viele Bürger als wichtiges Umweltproblem.

Getränke tragen

dazu viel bei. Trotzdem sind

Mehrweg-Flaschen im Getränkeregal

weiter auf dem

Rückzug.

Mit nur noch 42,2 Prozent hat

der Anteil von Mehrwegflaschen

im Jahr 2017 einenneuen

Tiefstand erreicht, wie das Umweltbundesamt

(UBA) mitteilte.

Im Jahr 2010 lag die Quote

noch bei 48 Prozent. „Alle Supermärkte

und Verkaufsstellen

von Getränken sollten möglichst

viele Getränke inMehrwegflaschen

anbieten und so

dazu beitragen, weniger Abfälle

zu erzeugen“, forderte UBA-

Präsidentin Maria Krautzberger.

Mehr als die Hälfte der Getränke-Verpackungen

sind

Einweg-Plastikflaschen, ihr

Anteil lag laut UBA bei 52 Prozent.

Dosen kamen auf rund 4

Elisabeth und

Magdalena Anders

zeigen ein Foto

vonHui Buh.

Hui Buh,

der Schrecken der Gerichte

Ausgetrunken und weggeworfen:

Einwegflaschen auf dem Müll

Prozent, Getränkekartons und -

beutel auf etwa 1,5 Prozent.

Einweg-Glasflaschen hatten einen

Anteil von deutlich unter

einem Prozent.

Fotos: dpa

Foto: dpa

Die Moderatoren des ARD-

Morgenmagazins

Warnstreik legt

MoMa lahm

Köln –Wegen eines Warnstreiksbeim

Westdeutschen

Rundfunk (WDR) haben ARD

undZDF das„Morgenmagazin“amMittwoch

nicht live

senden können. „Das reguläre

Morgenmagazinentfälltauf

Grund einesWarnstreiks. Sie

sehen eine Aufzeichnung von

heute früh“, blendetedie ARD

am frühen Morgen im laufenden

Programm ein. Auf Twitter

teilte derWDR mit, dass

vor dem eigentlichenSendestart

eine Stunde Sendung

aufgezeichnet wordensei.

Explosion bei

Zwangsräumung

Münster –Ineinem Einfamilienhaus

in Münster ist es

zu einer Explosion gekommen,

durch diedas Gebäude

in Brandgeraten ist. Zwei

Frauenwurden schwer,drei

Polizistenleichtverletzt. Zudem

mussten zwei Pferde eingeschläfertwerden.

In dem

Hauswar eine Zwangsräumunggeplant.Eswurde

eine

Mordkommission eingerichtet,dadie

beiden Frauendie

Explosion offenbar in Suizidabsicht

ausgelöst und dabei

den Tod UnbeteiligterinKauf

genommen haben sollen.

Feuerwehrleute löschen das

brennende Fachwerkhaus.

Fast nikotinfreier

Tabakerzeugt

Dortmund –Forscher der

TU Dortmund haben nahezu

nikotinfreien Tabak erzeugt.

Durch einengentechnischen

Eingriff bei der Tabakpflanze

„Virginia Smoking Tobacco“

sei die Konzentration des

Suchtstoffsauf ein Vierhundertstel

verringert worden,

heißt es in einer Mitteilung.

„Statt 16 Milligramm hat jedes

Gramm Tabak jetzt nur

noch 0,04 Milligramm Nikotin“,

sagte Studienautor Felix

Stehle.

Foto: dpa Foto: dpa


***

Lkw-Fahrer tötete Tramperin

PANORAMA 35

Sophias Killer Lebenslänglich

in den Knast

Boujemaa L. (42) wurde wegen Mordes verurteilt

Bayreuth –Der Vater von Sophia

L. weint. Immer wieder

streicht seine Frau dem pensionierten

Pfarrer tröstend über

den Arm, als der Vorsitzende

Richter Bernhard Heim von der

ermordeten 28-Jährigen erzählt.

In dem emotionalen Prozess

habe sich gezeigt, „dass es

von Sophia kaum ein Bild gibt,

auf dem sie nicht fröhlich

wirkt“, sagt der Richter. Im

krassen Gegensatz dazu seien

die Bilder von ihrer Leiche gewesen,

entstellt durch die massiven

Schläge von Fernfahrer

Boujemaa L., (42) der ihr den

Schädel zertrümmerte. Er wurde

gestern wegen Mordes zu lebenslanger

Haft verurteilt.

Sophias Vater wusste sofort,

dass etwas Schlimmes passiert

war, als seine Tochter nicht wie

verabredet am 14. Juni 2018,

dem Tattag, um 23 Uhr zu Hause

war. Die Familie organisierte

eine Suche nach ihr im Internet,

weil sie die Polizei als untätig

empfand. Tatsächlich konnten

sie so den Täter schon vor

der Polizei ausfindig machen.

Doch da war Sophia bereits tot.

Sie wollte von Leipzig zu ihren

Eltern in die Oberpfalz trampen.

Auf einem Rastplatz

sprach sie ihren aus Marokko

stammenden späteren Mörder

an. Wovon sie nichts ahnte, war

die Lüsternheit des Manns. Der

hatte schon vorher Fotos von

Frauen gemacht, die auf dem

Rastplatz zur Toilette gingen,

und sich selbst beim Onanieren

fotografiert.

Trauer um die

fröhliche

Sophia L. (kl. F.).

Lkw-Fahrer

Boujemaa L.(M.)

vorGericht in

Bayreuth. Neben

ihm sein Anwalt

und ein

Übersetzer.

Die Fahrt sei zunächst entspannt

verlaufen. Die beiden

hätten Musik gehört, Sophia

habe geraucht, L. habe ihr sogar

eine Pfeife geschenkt.

Doch vor dem als Aussteigeort

vereinbarten Rastplatz habe L.

einen Parkplatz angesteuert.

Er habe Sophia dort „anbaggern“

wollen, sagt der Richter.

Sie habe das deutlich zurückgewiesen,

was L. massiv gekränkt

habe. Im Streit soll Sophia

ihm eine Ohrfeige verpasst

haben –laut Gericht ihr

Todesurteil: Der Schlag habe

L. „die Sicherung rausgehauen“.

Mit einem Radmutterschlüssel

habe er im Affektvier

Mal auf ihrenKopf eingeschlagen.

Dann sei er ausgestiegen,

habe zehn bis 20 Minuten

nachgedacht, schließlich aber

nicht Hilfegeholt, sondern Sophia

bei seiner Rückkehr mit

weiteren Schlägen getötet.

Fotos: dpa, zvg

Boujemaa L. hatte die Tat zu

Prozessbeginn gestanden.

Trotz der lebenlangen Haft

wird er das Urteil wohl annehmen.

Für die Familie wäre dies

ein wichtiger Schritt, um endlich

abschließen zu können,

wie ihr Rechtsanwalt sagt. Sie

wollen wieder die Bilder der

fröhlichen Sophia in den Vordergrund

bekommen können –

nicht die der erschlagenen

Tochter.

Rennboot kracht vorVenedig

gegen Klippen: Drei Tote

Die Männer wollten einen

Geschwindigkeitsrekord aufstellen

Rettungskräfte holen das

zerstörte Schnellboot aus

der Lagune vonVenedig.

Drei Leichen wurden

aus der unter Wasser

liegenden Kabine

geborgen.

Fotos: AP

Warum der Rekordversuch

mit dem

Schnellboot scheiterte,

wird jetzt untersucht.

Venedig – Dieses Malwar es

kein Ausflugsboot und auch

kein Kreuzfahrtschiff: Ein

Rekordversuch mit einem

Rennboot in Venedig endet

für mehrere Menschen tödlich.

Ihr Boot raste am

Dienstagabend in der Nähe

des Lido gegen Klippen. Drei

Leichen seien aus der unter

Wasser liegenden Kabine

geborgen worden, sagte ein

Feuerwehrsprecher. Ein

weiterer Mensch sei über

Bord gegangen und dabei

schwer verletzt worden.

Laut Nachrichtenagentur

Ansa war eines der Opfer

der italienische Motorboot-

Konstrukteur und -Champion

Fabio Buzzi, der versucht

habe, einen Geschwindigkeitsrekord

von

Monte Carlo nach Venedig

aufzustellen.Bei denbeiden

anderen Opfern soll es sich

um einen Italiener und einen

Holländer handeln. Das

Rennboot könne Geschwindigkeiten

bis 130 Stundenkilometer

erreichen. Es sei

am Montagmorgen in Monte

Carlo gestartet und kurz vor

der Ziellinie verunglückt.

Venedigs Bürgermeister

Luigi Brugnaro sprach von

einem „unerklärlichen“ Vorfall.

Die zahlreichen Schiffe in

Venedigs Lagune sind immer

wieder ein Streitthema. Oft

ereignen sich Unglücke. So

kamen letztes Jahr zwei

Menschen bei einem Zusammenstoßeines

Fischerbootes

miteinem Motorboot ums Leben.


Warensechs

Jahreein Paar:

Silvia Schneider

und Sänger

Andreas Gabalier

Donnerstag, 19. September 2019

WITZDES TAGES

Die Dame des Hauses macht in großer Gesellschaft

Andeutungen über ihr Alter.

Flüstert die Tochter: „Mama, lass wenigstens

noch neun Monate zwischen uns!“

WUSSTEN SIE SCHON...

... dass im Kampf gegen Kinderehen Indonesien

das Mindestheiratsalter für Frauen

von 16 auf 19 Jahre heraufgesetzt hat? Das

Parlament verabschiedete die Änderung

des Eherechts Anfang der Woche. Männer

gelten unverändert mit 19 Jahren als

ehemündig.

www.sam-4u.de

www.sam-4u.de

WASBEDEUTET...

... Stil? Stil ist seit dem 15. Jahrhundert im

Deutschen bezeugt und geht auf lat. stilus

(Stängel, Schreibgerät, Griffel) zurück.

Man konnte an einem Schriftstück erkennen,

wie (also zunächst mit welchem Griffel)

jemand etwas geschrieben hatte: Danach

wurde die Bedeutung von „Technik

zu schreiben“ über „Art zu schreiben“ auf

die typische Handschrift eines Meisters

oder einer Schule übertragen.

ZULETZT

Theatralische Beziehungs-Ende

Nach der Trennung von ihrem Freund

und dessen Aufforderung zum Auszug aus

seiner Wohnung im niedersächsischen

Einbeck warf eine 36-Jährige mitten in

der Nacht ihre Möbel aus einem Fenster

im ersten Stock auf die Straße. Dabei traf

sie auch ein Auto. Alarmierte Polizisten

forderten die stark betrunkene Frau auf,

ihre Habe wieder einzusammeln und sich

zwecks Regulierung des Schadens beim

Besitzer des Fahrzeugs zu melden. Das tat

sie auch.

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Fotos: Getty Images, AFP

Andreas Gabalier

„Ich habe Fehler gemacht“

Sänger übernimmt Verantwortung

für Liebes-Aus nach sechs Jahren

Diese Nachricht schockte am

vergangenen Wochenende

Fans von Andreas Gabalier

(34): Der selbst ernannte

Volks-Rock’n’Roller und seine

langjährige Partnerin, die

Moderatorin Silvia Schneider

(37), haben sich getrennt.

Das gab die 37-Jährige in einem

langen Statement bekannt.

Jetzt reagiert der Sänger

–und nimmt die Schuld

am Liebes-Aus auf sich.

„Tut mir sehr leid für euch“

oder „Ich bin sprachlos“

kommentierten die traurigen

Anhänger des Musikers das

Liebes-Aus in den sozialen

Medien.

Die Trennung nach sechs

Jahren Beziehung, sie kam

überraschend. Noch im Juli

hatte Silvia im KURIER-Interview

gesagt, dass sie und

Andreas sich gemeinsame

Kinder wünschen. Aus diesen

Zukunftsplänen wird

nun nichts mehr.

Die Schuld dafür liege in

erster Linie bei ihm, sagte

Gabalier nun: „Silvia und ich

hatten leider zu wenig Zeit

zusammen, und das war vor

allem meine Schuld“, so der

Musiker zum Magazin „Bunte“.

„Wenn ich nach meinen

Konzerten heimgekommen

bin, war ich oft ausgelaugt

und brauchte Zeit für mich

allein, meinen Sport, meine

Kumpel von früher. Das war

ein Fehler, wie ich jetzt

weiß“, zog er nun Bilanz. Er

habe die Beziehung wirklich

retten wollen, aber es sei

Der Musiker

waroft zu

ausgelaugt.

nicht mehr gegangen, so der

Musiker. Trotzdem blicke er

optimistisch in die Zukunft:

„Jetzt versuche ich, irgendwie

nach vorn zu schauen.

Das ist hart, das braucht Zeit,

aber wir haben nur dieses eine

Leben und da muss man

mit Rückschlägen klar kommen.“

Gerüchten, er sei seiner Ex-

Partnerin nicht immer treu

gewesen, erteilte Gabalier eine

klare Absage. „Ich bin ein

treuer Mensch, da habe ich

mir nichts vorzuwerfen.“

Auch Silvia zeigt sich nach

dem Liebes-Aus versöhnlich.

„Ich sage dir, Andreas“, so

die 37-Jährige auf Facebook,

„dass ich stets nur eine ausgestreckte

Hand entfernt

bin, falls Du Halt brauchst.“

Eine schöne Geste.

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