4-2019

beamnet

Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

September/Oktober/November 4/2019 Jg. 21

HausundElektronik

Zeitschrift für Elektro- und Gebäudetechnik

Neue Generation von Blitz- und

Überspannungsableitern

Citel, Seite 22


Mit Sicherheit zum

smarten Zuhause!

MIT BLUETOOTH STEUERBAR ÜBER:

YESLY – das innovative System

zur smarten Steuerung von Licht

und Rollläden.

App

iOS und Android

BEYON

Button

Kabelloser

Taster

Maximaler Komfort, für die Erstausstattung oder

Nachrüstung eines Smart Homes. Mit Bluetooth

Low Energy Vernetzung und 128-Bit Verschlüsselung.

FLEXIBLES VERWALTEN UND STEUERN

Dimmer

Typ 15.21

Multifunktionsrelais

Typ 13.22

Multifunktionsrelais

Typ 13.S2

Wifi-Gateway

(Anbindung an Sprachassistenten wie Alexa und Google Home)

yesly.life


Die wundersamen Welten der

Breitbandvernetzung im Haus

Editorial

Die Zukunft ist vernetzt, diese Aussage aus den 90er Jahren, stammt von einem Sony

Manager dessen Name ich leider nicht mehr verfügbar habe, aber er hatte recht. Und sie

wird immer vernetzter. Wie und wo Vernetzung dabei sinnvoll oder eher „sinnfrei“ (um ein

jugendliches Modewort zu gebrauchen) eingesetzt und angewendet wird, ist eine Frage, die

jeder für sich selbst beantworten kann.

Josef Faller

Inhaber und Geschäftsführer

Homefibre Digital Network GmbH

www.homefibre.at

Alles vernetzt bedeutet für den Techniker, dass eine breite Vielfalt vernetzter Anwendungen,

von breitbandigen 8K Video-Streaming, HDMI über IP bis hin zur Vielzahl von IoT Knoten

irgendwie vernetzt werden … und dieses irgendwie wird für mich der Knackpunkt!

Wie soll oder wird die In-Haus Vernetzung im Haus dann heute und in Zukunft aussehen?

Meine persönliche Meinung vorweg: So viel wie möglich verkabelt und nur so viel wie

unbedingt notwendig drahtlos. Alles was feststeht und an 240 V angeschlossen wird

möchte ich verkabelt wissen, alle mobilen Geräte möchte ich drahtlos nutzen. Damit ist das

Netzwerk der Zukunft eine Kombination aus Verkabelung und WLAN (ja wie denn sonst …

Smily). Wieviel LAN und wieviel WLAN möchte ich aber selbst entscheiden und bei Bedarf

auch ändern können. Die Voraussetzung dafür ist aber eine verfügbare Infrastruktur, sprich

zumindest ein Kabel.

Sie merken, es geht wieder einmal nicht um das entweder oder, sondern um das sowohl als

auch und um die Frage des „Was und Wie“.

Leider habe ich in Gesprächen mit Bauträgern, Planern und sogar Elektroinstallateuren sehr

oft den Eindruck, dass die Wichtigkeit einer ausreichend verfügbaren Verkabelung völlig

unterschätzt wird. Mir sind Fälle bekannt, bei denen in Wohnbauprojekten im Jahr 2018 ein

Heimnetzwerk dem Sparstift zum Opfer fällt und pro Zimmer nur 1 Leerrohr als ausreichende

„Vernetzung“ betrachtet wird. Zum Nachteil aller an der Digitalisierung beteiligten, dem der

Nutzer oder Bewohner genauso wie dem Service Provider und letztlich auch dem Bauträger,

der vermutlich sehr bald Sanierungs- oder Nachrüstbedarf haben wird. Denn wo in einem

Haus oder in einer Wohnung eine ausreichende Verkabelung fehlt, bleibt nur eine drahtlose

Lösung, mit allen damit verbundenen Nachteilen. Als Mieter oder Eigentümer habe ich dann

keine Wahlmöglichkeiten.

Im Breitbandsiegel der dibcom und in der HEA wurde diese Problematik ja bereits erkannt.

Hier werden Lösungen aufgezeigt und empfohlen, deren Umsetzung in der Praxis, d.h.

am Bau oder der Installationspraxis, vielfach noch nicht angekommen sind. So fördern

und fordern wir vernetzte Dienste und Geräte, sind aber oft nicht bereit, die erforderlichen

Infrastrukturen bereitzustellen, obwohl es innovative, kostengünstige und leistungsfähige

Lösungen gibt. Das führt zunehmend zu Problemen und einer paradoxen Situation: Die

Industrie und die Service Provider versuchen die WLAN-Probleme, die durch immer

mehr WLAN erzeugt werden, durch immer mehr WLAN zu lösen. Es ist vermutlich Zeit,

diese Logik einmal zu hinterfragen bzw. aus diesem Spiel auszusteigen und eine wirklich

flächendeckende und überall verfügbare Netzwerkverkabelung in Haus oder Wohnung zu

installieren.

Jedenfalls wurden und werden in diesem Magazin Probleme angesprochen und Lösungen

und Konzepte für eine zukunftsfähige Vernetzung in Haus und Wohnung aufgezeigt.

Josef Faller

Haus und Elektronik 4/2019 3


Inhalt 4/2019

3 Editorial

4 Inhalt

6 Smart-Home

19 Elektroinstallation

27 KNX

30 Gebäudekommunikation

31 Gebäudeautomation

32 Lichttechnik

35 Messtechnik

39 Photovoltaik

40 Netzwerkkomponenten

41 SAT- und Kabel-TV

45 Software

46 Sicherheitstechnik

49 Brandschutz

50 Videoüberwachung

52 Aktuelles

Zum Titelbild:

Neue Generation

von Blitz- und

Überspannungsableitern

Im stetigen Bestreben einer noch höheren Qualität

und Kundenzufriedenheit, startete Citel im April

2019 die Markteinführung einer komplett weiterentwickelten

Ableitergeneration an modularen Überspannungsschutz-Einrichtungen.

22

Innovativer Schalter gewinnt

Electrons D‘Or Award

Im Rahmen der Preisverleihung der Electrons D’Or Awards

wurde der Energy Harvesting Bluetooth Low Energy Switch

von ZF Friedrichshafen AG und ON Semiconductor

Ende Juni in Paris als Gewinner im Bereich

Connected Objects/Intelligent Building

ausgezeichnet. 12

• Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Krummbogen 14

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-0

Fax: 06421/9614-23

• Anzeigenverwaltung:

beam-Verlag

Johanna Pierson

johanna.pierson@beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-12

Fax: 06421/9614-23

• Redaktion:

Ing. Frank Sichla

Dipl. Ing. Reinhard Birchel

Dipl. Ing. Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

• Erscheinungsweise:

4 Hefte jährlich

• Satz und

Reproduktionen:

beam-Verlag

• Druck und Auslieferung:

Brühlsche Universitäts druckerei

GmbH & Co KG

Der beam-Verlag übernimmt, trotz

sorgsamer Prüfung der Texte durch

die Redaktion, keine Haftung für deren

inhaltliche Richtigkeit.

Handels- und Gebrauchsnamen,

sowie Warenbezeichnungen und

dergleichen werden in der Zeitschrift

ohne Kennzeichnungen verwendet. Dies

berechtigt nicht zu der Annahme, dass

diese Namen im Sinne der Warenzeichenund

Markenschutzgesetzgebung als frei zu

betrachten sind und von jedermann ohne

Kennzeichnung verwendet werden dürfen.

Außen sicher, innen Highspeed

Mit dem biegsamen Wellrohr FFKuS-EM-F Highspeed liefert FRÄNKISCHE eine sichere Lösung für die

Elektro installation in Beton. Das hochwertige Kunststoffrohr punktet mit einer hochgleitfähigen Innenschicht,

einer speziell gestalteten Außenhaut und zeit- sowie kostensparenden Verlege-Eigenschaften. 20

4 Haus und Elektronik 4/2019


Die elektrische Sicherheit prüfen

Die Installationstester C.A 6131 und C.A 6133 von Chauvin Arnoux dienen zur Prüfung der elektrischen Sicherheit

von neuen Anlagen vor der Inbetriebnahme, zur wiederkehrende Prüfung von vorhandenen Anlagen, sowie zur Fehlersuche.

Diese tragbaren Geräte sind einfach zu benutzen, wirkungsvoll und entsprechen den gültigen Normen. 35

Gesichtserkennung

in Software-

Plattform

integriert

Dallmeier gab eine

Entwicklungspartnerschaft mit

AnyVision bekannt, einem Pionier

der KI-basierten Gesichts-,

Personen- und Objekterkennung.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die

Gesichtserkennung von AnyVision

in die Dallmeier-Software-Plattform

Hemisphere zu integrieren. 46

Switch-Serie

für 10G-Uplinks und PoE

D-Link ergänzte mit der DGS-1250-Serie sein Portfolio an Gigabit Smart Managed Switches.

Die vier Modelle bieten eine flexible Lösung zur kosteneffizienten Erweiterung von wachsenden

Unternehmensnetzwerken. KMUs steht ein hoch performanter Core- und Access-Switch zur

Verfügung, der sich als PoE-Variante auch ideal zur Vernetzung von PoE-fähigen VoIP-Telefonen,

Netzwerkkameras und Access Points eignet. 40

Neues TV-

Gateway

Die ise Individuelle Software und

Elektronik GmbH verkündete

zur IFA 2019 die Einführung des

ISE SMART CONNECT KNX

PANASONIC. Mit Panasonic als

Kooperationspartner und dem

daraus resultierendem ise Produkt

erhalten Panasonic TV-Geräte

Zugang zur Gebäudeautomation.

Durch das Gateway wird der

Panasonic TV Bestandteil einer

Gebäudeautomatisierung auf Basis

von KNX. 27

Haus und Elektronik 4/2019 5


Smart-Home

Smarte Häuser, smarte Objekte und das

Internet der Dinge

Bildquelle: SmartLiving2Market, Sachstandsbericht zur

Marktentwicklung in der intelligenten Heimvernetzung 1/2017

Internet of Things (IoT) meint die Vernetzung

„intelligenter Gegenstände“

sowohl untereinander als auch mit

dem Internet. Diese Gegenstände

oder auch Geräte werden dazu mit

eingebetteten (embedded) Miniprozessoren

und Sensoren ausgestattet

und daher als Smart Objects bezeichnet.

„Intelligenz“ meint hier die universelle

Verfügbarkeit von Informationen

aus dem Internet. Beispiel für einen

„Gegenstand“ wäre ein Kühlschrank,

der seinen Besitzer informiert, sobald

bestimmte Lebensmittel fehlen.

Jedes intelligente Objekt im IoT besitzt

seine eigene Internetadresse und

kann dadurch gezielt angesprochen

werden. Dabei ist das Objekt jedoch

kein passiver Diener seines Herrn,

also des Menschen. Denn die smarten

Geräte können auch selbstständig

agieren, sich bestimmten Situationen

anpassen und auf bestimmte Einflüsse

reagieren. Es ist wichtig, dies

zu wissen, denn hier liegt der große

Unterschied zur gängigen Anwendung

des Computers im Internet, wo

immer eine entsprechende Eingabe

des Benutzers erforderlich ist, um eine

bestimmte Aktion (Ansteuerung einer

Adresse, Eingabe eines Suchbegriffs,

Download einer App etc.) auszulösen.

Damit diese Autonomie der smarten

Objekte gelingen kann, müssen sie

ihre Zustandsinformationen laufend

im Internet zur Verfügung stellen.

Das IoT für smartes

Wohnen

IoT kann viel meinen und bedeuten.

So wird es eine große Rolle in der Industrie

und beim autonomen Fahren

spielen. Das smarte Zuhause ist nur

ein Teilaspekt. Hier geht es um intelligente

Haushalts- und Unterhaltungsgeräte,

um die smarte Steuerung von

Licht, Jalousie, Zutritt und anderen

Hausfunktionen sowie um unaufdringliche

Unterstützungsmaßnahmen für

bedürftige und ältere Menschen. Auch

hierzu werden Geräte mit Prozessorchips

und intelligenten Sensoren ausgestattet,

sind untereinander vernetzt

und ständig im Internet präsent. Etwa

mit einem Smart-Living-System zur

Anwesenheitssimulation können die

Bewohner eines Eigenheims die Einbruchsicherheit

erhöhen. Auf einen

Befehl beispielsweise vom Smartphone

aus schaltet das System automatisch

hin und wieder Lampen an und

fährt zu festgelegten Tageszeiten die

Rollläden hoch bzw. herunter.

Welche Objekte bieten sich für das

IoT im Heim- und Privatbereich an?

Das können verschiedene Konsumgüter,

Kleidungsstücke, auch Tickets,

natürlich Haushaltsgeräte, Elektro-

Baustellen-Fibel der Elektroinstallation

Cichowski, Rolf Rüdiger:

Baustellen-Fibel der

Elektroinstallation, Elektrische

Anlagen und Betriebsmittel

auf Baustellen, Erläuterungen

zu DIN VDE 0100-410:2018-

10, DIN VDE 0100-704:2018-

10, DIN EN 61439-4 (VDE

0660-600-4):2013-09,

VDE-Schriftenreihe – Normen

verständlich, Band 142, 2.,

neubearbeitete und erweiterte

Auflage 2019, 248 Seiten, A5,

Broschur, ISBN 978-3-8007-

4926-3, E-Book: ISBN 978-3-

8007-4927-0, je 29 Euro

Die Baustellen-Fibel beinhaltet alle

Anforderungen an elektrische Anlagen

sowie Betriebs- und Verbrauchsmittel

auf Baustellen, die entweder

aus den DIN-VDE-Normen oder

den Unfallverhütungsvorschriften

bei der Errichtung, dem Betrieb und

der Instandhaltung von der Elektrofachkraft

anzuwenden sind. Sie

gibt einen systematischen Überblick

über alle für Baustellen relevanten

Normen und berufsgenossenschaftlichen

Informationen von

der DIN VDE 0100-410:2018-10

über die DIN VDE 0100-704:2018-

10 bis zur DGUV-Information 203-

006, und dies unter Berücksichtigung

der VDE-Anwendungsregel

VDE-AR-N 4100:2019-04. Berücksichtigt

sind dabei alle Hauptteile

der DIN VDE 0100, die der 700er-

Gruppe „Anforderungen für Betriebsstätten,

Räume und Anlagen besonderer

Art“, insbesondere DIN VDE

0100-704, oder Produktnormen, wie

DIN EN 61439-4 (VDE 0660-600-4

„Baustromverteiler“, aber auch die

Unfallverhütungsvorschriften, wie

z. B. DGUV-Vorschrift 3 und DGUV-

Information 203-006.

Im Oktober 2018 haben sich mit der

DIN VDE 0100-410 und DIN VDE

0100-704 zwei wichtige Normen

geändert und machten eine zweite

Auflage dieses Buches nötig, gleichzeitig

wurde das Werk um die auf

Baustellen relevanten VDE-Anwendungsregeln

erweitert. Die wichtigen

Veränderungen sind in Form eines

Schaubilds umrahmt dargestellt.

Außerdem ist der Inhalt des Buchs

überarbeitet worden, um neue Tipps

bzw. Hilfestellung zu geben. Der Inhalt

ist weiterhin übersichtlich gegliedert

und allgemein verständlich erläutert,

sodass auch Leser ohne detaillierte

Normenkenntnisse den Inhalt gut nutzen

können. Den Interessentenkreis

bilden Elektriker, Meister, Techniker,

Ingenieure, Planer, Auszubildende

oder Vorgesetzte/Verantwortliche

auf der Baustelle.

6 Haus und Elektronik 4/2019


Smart-Home

Elektroinstallation von Sicherheitsanlagen in Gebäuden

Matheis, Wolfgang:

Elektroinstallationen

in baulichen Anlagen

besonderer Art und Nutzung,

Ein Leitfaden für die

Sicherheitsstromversorgung,

VDE Verlag 2019, 260 Seiten,

Broschur, ISBN 978-3-8007-

4649-1, 29,80 Euro

Diese Buchneuerscheinung des

VDE Verlags bietet eine systematische

Lösung der Aufgaben und

Probleme der Elektroinstallation

für Sicherheitsanlagen in Gebäuden

unter Anwendung der aktuellen

Vorschriften und Normen, insbesondere

unter Berücksichtigung der

Anforderungen des Brandschutzes.

Es ist sehr gut geeignet für die konzeptionelle

und systematische Planung.

Dieser Leitfaden behandelt

die fachgerechte und angewandte

Installation sämtlicher Anlagen, die

in einem Gebäude für die Sicherheit

installiert werden müssen. Praxiserprobte

Lösungsvorschläge von

häufig vorkommenden Problemstellungen

fehlen nicht. Von der Bereitstellung

der Räume über Anforderungen

an ein Notstromaggregat,

Varianten für den Aufbau der technischen

Ausführung in den verschiedenen

Gebäudetypen, Besonderheiten

der Verkabelung von Pumpen

und Ventilatoren und Kriterien

für die Installation der Kabel- und

Leitungsanlagen bis etwa zu den

Fragen, welche Anlagen aus dem

vorrangigen Stromkreis versorgt

werden dürfen oder welche technischen

Anlagen zur Weiterleitung

bei einer Störung erforderlich sind

zieht sich der Inhalt. Alles in Allem

eine umfassende Unterstützung bei

der Planung von Sicherheitsanlagen

in Gebäuden.

Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Matheis

führt ein Ingenieurbüro für elektrotechnische

Gebäudeausrüstung und

hat insgesamt 30 Jahre Berufserfahrung

in der Planung für Elektroanlagen

in Gebäuden des öffentlichen

und privaten Bereichs. Sein Buch eignet

sich u.a. für ausführende Elektrotechnikfirmen,

Ingenieur- und Planungsbüros

der Elektro- und Versorgungstechnik,

Architekten sowie zur

Aus- und Weiterbildung.

installationen, wie Licht und Jalousie,

Audio- und Videogeräte, aber auch

Transportmittel, der hochintelligente

Rasenmäh- oder Saugroboter und

schließlich sogar Pflanzen und Tiere

sein, letztendlich auch Personen. Weiter

können Nähmaschinen, Heimtrainer,

elektrische Zahnbürsten Stromzähler

oder Fotokopierer profitieren;

teils sind diese ja schon mit einer Netzschnittstelle

ausgestattet.

Diese Objekte sind passiv oder aktiv.

Passiv bedeutet lediglich identifizierbar

(IP-Adresse). Aktiv bedeutet folgende

drei Eigenschaften: identifizierbar

(IP-Adresse), lokalisierbar und in

der Lage, miteinander zu kommunizieren.

Die Lokalisierbarkeit und die Möglichkeit

zur Kommunikation sind dabei

im Prinzip örtlich unbegrenzt, es spielt

also keine Rolle, ob Objekte sich im

selben Raum oder auf verschiedenen

Kontinenten befinden.

Das IoT ermöglicht es, Informationen

über die verschiedensten Gegenstände

miteinander zu verknüpfen, auszutauschen

und zu verarbeiten. Damit wird

es möglich, dass die smarten Objekte

aktiv auf Änderungen reagieren oder

mit ihren Nutzern interagieren.

Intelligentes Wohnen meint die Vernetzung

von Geräten in privaten Wohnhäusern.

Diese zählen zur Haustechnik

(Licht, Alarmanlage, Heizung, Rollläden),

sind elektrische Haushaltsgeräte

(Herd, Kühlschrank, Waschmaschine)

und natürlich Multimedia-

Geräte (TV, Radio, Computer). Speziellere

Anwendungen sind etwa intelligente

Verbrauchszähler (Smart Metering)

oder Schlüsselkarten, die mit dem

Türschloss kommunizieren.

Man sieht: Das Internet der Dinge kann

einen mehr oder weniger großen Einfluss

auf die Lebensverhältnisse haben.

Wie dies konkret aussehen kann, ist

noch nicht endgültig absehbar.

Ein Blick in die Zukunft

Welche Einsatzgebiete und Anwendungsfelder

sind für das Internet der

Dinge absehbar und realistisch? Wo

entsteht etwas wirklich Neues? Wie

verändern sich Geschäftsmodelle und

Wertschöpfung? Von diesen Frage

ist die Entwicklung des IoT begleitet.

Fest steht schon einmal: Im Internet

der Dinge sollen Informationen zwischen

realen „Dingen“ – typischerweise

Gütern – direkt ausgetauscht werden

können. Daher wird es möglich, dass

beispielsweise Postsendungen eigenständig

ihren Weg suchen, da sie und

die sie umgebende Netzwerkstruktur

„wissen“, wohin sie müssen. Die Postsendungen

gelangen so nicht nur auf

optimalem Weg ans Ziel, sondern

können auch noch permanent lokalisiert,

verfolgt und bei Bedarf beeinflusst

werden.

Eine Identifizierung von Waren zu

ermöglicht der Barcode, den wir alle

als Folge von Strichen kennen. Hier

ist die Informationsdichte gering und

Verschmutzung kann beim Auslesen

stören, auch ist der direkte Sichtkontakt

hierbei von Nachteil. Besser

können heute Güter während

ihres Transports mithilfe der Radio

Frequency Identification (RFID) verfolgt,

kontrolliert und dokumentiert

werden. Daher wird die RFID-Technologie

als entscheidende Voraussetzung

für das Internet der Dinge

angesehen. Sie ermöglicht auch das

Erkennen individueller

Waren

(nicht nur von

Chargen oder

Lieferungen),

das sogenannte

Item-Tagging.

Dies wiederum

ist eine wesentliche

Voraussetzung

für die

Einbeziehung

„Das IoT ermöglicht

es, Informationen über

die verschiedensten

Gegenstände miteinander

zu verknüpfen,

auszutauschen und zu

verarbeiten.“

selbst kleiner Gegenstände in das IoT.

Die Informationen in passiven RFID-

Chips sind sehr vielseitig und können

etwa Herstellungsland, Mindesthaltbarkeitsdatum

oder auch Verarbeitungshinweise

umfassen. Damit

sind wir beim kontroversen Thema,

wer die Daten kontrolliert, angelangt.

Hier sind im Laufe der IoT-Entwicklung

wohl noch vieler kontroverse Debatten

zu erwarten.

Doch ist man auch dabei, RFID-Chips

z.B. mittels Mikrosystemtechnik weiterzuentwickeln.

Etwa könnten dann

Speicher nicht nur ausgelesen, sondern

auch beschrieben werden. Somit

können die Chips neue Informationen

speichern, die sie beispielsweise über

Sensoren aus der Umwelt aufnehmen

oder von anderen Objekten/Geräten/

Tags empfangen. Man trifft hier auf

den Begriff e-Grains und meint vernetzbare,

mobile Kleinstrechner mit

vielen Funktionen.

Vielleicht schon bald dürfte es ökonomischer

sein, Geräte statt mit klassischen

Bedienungselementen und

Anzeigen mit einer

integrierten Funkschnittstelle

wie

NFC, WLAN oder

ZigBee auszurüsten

und damit

die Interaktion

in das Web oder

auf das Handy

zu verschieben.

Von dieser Möglichkeit

profitieren

dann auch smarte Dinge, die für traditionelle

Nutzungsschnittstellen zu

klein sind, wie Herzschrittmacher oder

Sensoren in einem Kleidungsstück.

AAL/Healthcare

Technologien des IoT schaffen eine

wichtige Voraussetzung dafür, dass

auch der häusliche Bereich in das

Gesundheits- und Pflegesystem einbezogen

wird. Etwa telematische

Home-Monitoring-Systeme, die wichtige

Körperfunktionen von Menschen

in ihrer gewohnten Umgebung erfassen,

sind hier nur ein erster Schritt.

In Zukunft kann man damit rechnen,

Haus und Elektronik 4/2019 7


Smart-Home

Diese Plattform kombiniert eine Solarzelle und Lowpower-Sensoren

zu einem All-in-One-Umweltsensor zum Aufbau von IoT-Knoten

dass technische Komponenten aus

Entwicklungen im Umfeld des smarten

Hauses autonome und vernetzte

Monitoring- und Assistenz-Systeme

ermöglichen. Das Internet der Dinge

mit seinen Basistechnologien RFID und

Funktechnik lässt Ambient Assisted

Living (AAL) absehbar werden.

Dabei soll durch eine technische Infrastruktur

in Kombination mit „intelligenten

Objekten“ eine Umgebung

entstehen, die Patienten oder alte

Menschen aktiv in ihrem gewohnten

Umfeld (Haushalt) unterstützt.

AAL ist die Möglichkeit, durch eine entsprechende

technische Infrastruktur

in Kombination mit intelligenten Dingen

und Objekten eine Umgebung zu

schaffen, die z.B. Patienten oder alte

und gebrechliche Menschen aktiv in

ihrem gewohnten Umfeld unterstützt,

aber nicht entmündigt.

Dieser Aspekt gewinnt insbesondere

angesichts des demografischen

Wandels und der Kostenexplosion im

Gesundheitswesen einschließlich

Pflege an Bedeutung.

Doch auch hier gibt es noch viele unbeantwortete

Fragen: Wie sind die Auswirkungen

auf die Qualität von Diagnose,

Therapie und Pflege? Wie verteilen

sich die Verantwortungen neu?

Wie steht es um den Schutz der Privatsphäre?

Wie verändern sich die entsprechenden

Berufsbilder?

Intelligent waschen

Wie gut kennen Sie sich mit Ihrer Waschmaschine

aus? Ich habe das meiner

Frau überlassen, und sie macht das

gut, obwohl der Prozessor drinnen

manchmal „spinnt“. Doch wie schön

wäre eine so richtig intelligente Waschmaschine?

Öffnen, Wäsche rein, schließen,

starten, fertig. Ganz egal, was für

Wäsche eingegeben wird! Denn die

Kleider haben Sensoren. Die messen,

wann und wie oft das Kleidungsstück

getragen wird. Auch weiß dieses, wie

heiß es gewaschen werden soll und

was für eine Farbe es hat.

Der Wäschekorb erfasst diese Daten.

Liegen genügend verschmutzte Kleider

einer Farbe darin, gibt er ein optisches

Zeichen. Auch die Waschmaschine

erkennt die Kleidungsstücke anhand

deren Daten. Etwa zu einer Zeit, wo

Wegweiser durch die Gruppe 700 der DIN VDE 0100

der Strom am preisgünstigsten ist,

beginnt sie zu waschen.

Zugegeben, dieses Szenario ist schon

etwas weit gegriffen. Doch hängt der

Komfort nur davon ab, wie intelligent die

beteiligten Produkte sind. Wir sollten

uns jedenfalls an den Trend gewöhnen,

dass immer mehr Produkte mit

Sensoren ausgerüstet werden und

dass diese untereinander über Kurzstreckenfunk

oder das Internet kommunizieren.

Konkrete Produktbeispiele

Im April 2019 wurde bekannt, dass die

Deutsche Telekom und die KIWI.KI

GmbH ihre Kooperation für Produkte

im Internet der Dinge ausbauen. Konkret

ging es um das digitale Zugangssystem

KIWI, das im Segment „Wohnungswirtschaft“

erfolgreich vertrieben

wird. Künftig bietet die Telekom

KIWI auch ihren Geschäftskunden an.

Das PropTech-Unternehmen KIWI will

über den Ausbau der Kooperation sein

starkes Wachstum im Wohnungswirtschaftsbereich

ausweiten. Die Mobilfunkverbindung

der KIWI-Gateways

ist ein wesentlicher Bestandteil der

KIWI-Infrastruktur und wird über die

Telekom sichergestellt.

Die Firma ON Semiconductor, bekannt

für batterielose IoT-Produkte, hat die

RSL10-Multisensor-Plattform angekündigt,

welche über eine Solarzelle

gespeist wird. Diese komplette Lösung

unterstützt die Entwicklung von IoT-

Cichowski, Rolf Rüdiger:

Der rote Faden durch

die Gruppe 700 der

DIN VDE 0100, VDE-

Schriftenreihe Band 168,

Errichten elektrischer Anlagen

in Betriebsstätten, Räumen

und Anlagen besonderer Art,

2., neu bearbeitete Auflage 2019,

322 Seiten, Broschur, 30 Euro,

ISBN 978-3-8007-4923-2

Die Normen der Gruppe 700 gelten

für Betriebsstätten, Räume und

Anlagen besonderer Art immer dann,

wenn zusätzliche Anforderungen,

hervorgerufen durch besondere

Umgebungen, außergewöhnliche

Umwelteinflüsse oder besondere

Betriebsverhältnissen, zu berücksichtigen

sind.

Einen schnellen Einstieg in die Anforderungen

aus der Gruppe 700 der

DIN VDE 0100 verspricht diese Neuerscheinung.

Die Hilfe bei Planung,

Errichtung und Betrieb von Elektroinstallationen

bei besonderen Verhältnissen

steht dabei immer im Vordergrund.

So entsteht quasi der „rote

Faden“ immer, wenn es um die Errichtung

von Niederspannungsanlagen,

speziell um die Anforderungen für

Betriebsstätten, Räume und Anlagen

besonderer Art geht. Eine Kurzübersicht

zur schnellen Information

hinsichtlich der Anforderungen rundet

das Buch ab.

Die Normen der Gruppe 700 beschreiben

im Einzelnen die Besonderheiten,

die für bestimmte Betriebsstätten

in besonderer Umgebung,

unter außergewöhnlichen Umwelteinflüssen

oder besonderen Betriebsverhältnissen

zu beachten sind. Die

Gruppe 700 der DIN VDE 0100 stellt

auch erfahrene Elektrofachkräfte vor

anspruchsvolle Herausforderungen,

da diese Betriebsstätten, Räume

und Anlagen besonderer Art verlangen,

dass zusätzlich zu den Anforderungen

aus den Gruppen 100 bis

600 die Bestimmungen der 25 Teile

der Gruppe 700 zu beachten sind.

Der Autor Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-

Ing. Rolf Rüdiger Cichowski, MBA

verfügt neben seinen beruflichen

Erfahrungen über langjährige praktische

Erfahrung in der Normung und

wirkte als Delegierter der Netzbetreiber

und des Mittelstands in verschiedenen

DKE-Normengremien

mit. Er spricht folgende Zielgruppen

an: Planer, Projektierungsingenieure,

Meister, Techniker, Elektrofachkräfte

für den Bau und Betrieb von Elektroinstallationsanlagen,

Facharbeiter

und Auszubildende.

8 Haus und Elektronik 4/2019


Smart-Home

Standardwerk der praktischen Beleuchtungstechnik

Ris, Hans Rudolf: Beleuchtungstechnik

für Praktiker;

Grundlagen, Lampen, Leuchten,

Planung, Messung, 6.,

aktualisierte und überarbeitete

Auflage 2019, 468 Seiten,

Festeinband, Preis 48 Euro,

ISBN 978-3-8007-4855-6

Lichttechnik ist ein gewichtiges Ausbildungsthema

auf allen Stufen der

Architektur und bei Planern bautechnischer

Infrastruktur. Gerade

die neuen Möglichkeiten der LEDs

bezüglich präziser Spektren, Optik,

Farbwiedergabeeigenschaften, Steuerungsmöglichkeiten

und neuen Varianten

der Leuchtenkonstruktion stellen

erhöhte Ansprüche an die Kompetenz.

In der 6. Auflage sind die

neusten Aspekte, soweit sie für die

Planung relevant sind, eingeflossen.

Dazu gehören die Darstellung der

Entwicklungen der Gebäudeautomation

und Lichtsteuerung und die

Beschreibung der Alltagstauglichkeit

von LEDs - natürlich für Innenanlagen

als auch Anlagen im Freien.

Basis des Buchkonzepts ist eine

saubere Erarbeitung der fachlichen

Begriffe und deren Zusammenhänge.

Praxisnahe Hinweise gibt das Kapitel

„Beleuchtungsplanung im Innenraum“,

das Kapitel „Wartung und

Sanierung“ unterstützt vor allem den

Betreiber in seinem beruflichen Alltag.

Ein weiterer Schwerpunkt sind

Beleuchtungsanlagen im Freien; sie

lassen sich heute punktgenau ausführen.

Lichttechnische Messungen

werden ebenfalls erörtert, denn sie

ermöglichen Rückschlüsse auf die

Qualität der lichttechnischen Planung.

Alle relevanten Normen, Richtlinien

und Gesetze sind in diese nun vorliegende

6. Auflage eingeflossen.

Darüber hinaus erfuhr insbesondere

das Kapitel „Lampen“ eine grundlegende

Überarbeitung.

Dipl. El.-Ing. FH Hans Rudolf Ris war

nach dem Studium als Planer in der

elektrischen Energietechnik tätig und

übte während mehr als 30 Jahren

eine Lehrtätigkeit mit dem Spezialgebiet

Lichttechnik an der Schweizerischen

Technischen Fachschule

STFW in Winterthur aus; gegenwärtig

ist er Dozent im „College“ der SLG

(Schweizer Licht Gesellschaft). Er

wendet sich an Planer, Techniker,

Ingenieure, Architekten und Sachverständige.

Sensoren, welche kontinuierlich ihren

Energiebedarf durch die Sonne decken

und Daten über das System Bluetooth

Low Energy sammeln. Hier werden ein

ultra-geringer Leistungsbedarf für eine

drahtlose Kommunikation, ein kleiner

Formfaktor bei der Solarzelle und ein

geringes Tastverhältnis bei der Informationsübermittlung

optimal kombiniert.

Damit werden wartungsfreie

Privacy und Datenschutz

Das Problem des Datenschutzes

und der Privacy (informationelle

Selbstbestimmung) im IoT leitet

sich aus der Autonomie und

Dichte der zahlreichen Prozesse

auf Grundlage vernetzter, intelligenter

Systeme ab.

Es ist ja schon heute so: Sehr viele

Interaktionen im Internet werden

vom Menschen nicht bewusst wahrgenommen.

Dies wird sich im IoT

noch verschärfen. Man kommt nun

nicht mehr darum herum, vom Nutzer

weder eine ausdrückliche Einwilligung

in Aktivitäten noch die

Informationen zu möglichen Konsequenzen

vorauszusetzen, das

wäre für den Nutzer einfach eine

zu große Belastung.

Man denke in dem Zusammenhang

einmal an die bereits heute

erforderlichen Aktionen in punkto

IoT-Sensorknoten möglich. Hintergrund:

Das Anwachsen des Bereichs

IoT befördert alternative Energiequellen,

um das Design zu optimieren, den

Einfluss auf die Umwelt zu verringern

und Kosten zu sparen.

Applikationen für diese Lösung werden

in den Bereichen Smart Home &

Building Automation wie etwa HVAC

Control (Heating, Ventilation and Air

Datenschutz. Besonders im IoT entstehen

sehr große Datenmengen,

die leicht automatisch gesammelt

und ausgewertet werden können.

„Datensparsamkeit“ könnte daher

ein Schlagwort werden. Niemand

könnte täglich tausende Hinweise

im Zusammenhang mit Alltagshandlungen

zur Kenntnis zu nehmen.

Ein weiteres Problem: Mehr noch

als im bestehenden Internet können

im IoT schnell aus potentiell

personenbeziehbaren Daten auch

tatsächlich personenbezogene

Daten werden. Denn mit Algorithmen

lassen sich aus allgemeinen

Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit

zutreffende Daten etwa zum Kaufverhalten

eines konkreten Nutzers

ableiten. Das bedeutet eine signifikante

Herausforderung für den

Datenschutz.

Conditioning, also „Heizung, Lüftung,

Klimatechnik“), Fenster- und Türsensoren

und Luftqualitäts-Monitoring

erwartet.

Dass ihr neues RFID-System alles

im Haus in ein Netzwerk von IoT-

Sensoren verwandeln kann, behaupten

Entwickler

„Das IoT mit seinen

Basistechnologien RFID

und Funktechnik lässt

Ambient Assisted Living

absehbar werden.“

der Universitäten

Washington

und Michigan

sowie der

Firma Intel.

Sie stellen sich

eine Welt vor,

in der Tabletten

selbständig

die Medikation anzeigen oder

Wasserflaschen-Monitore den Flüssigkeitslevel

für optimale Gesunderhaltung.

Oder in der die Yogamatte die

Übungen überwacht und dazu Beleuchtung,

Temperatur und Hintergrundmusik

optimiert. Die neue RFID-basierte

Technologie bindet nichtelektronische

Dinge im Haus, wie Bratpfannen, Flaschen,

Yogamatten, Tassen und mehr,

in ein Netzwerk von IoT-Sensoren ein.

Das neue System heißt IDAct und

überbrückt die Lücke zwischen den

geschätzten 14 Milliarden smarten

elektronischen Geräten, welche zurzeit

Teil des Internet of Things sind,

und den hundersten von Milliarden alltäglichen

non-smart Objekten. IDAct

nutzt RFID-Leser und batteriefreie

RFID-Tags für ein paar Cent. IDAct

kann die Anwesenheit und das Bewegungsprofil

von Personen in einem

Raum feststellen und die Bewegung

von Objekten detailgenau detektieren.

So wird festgehalten, wo jemand eine

Tablettendose abgelegt oder sein Mittagsmahl

verzehrt hat. Die Tags lassen

sich an nahezu jedem Objekt anbringen

in Form eines

Stickers, und die

RFID-Leser lassen

sich in jedes Alltagsobjekt,

wie etwa eine

Glühlampe, integrieren.

Detektiert

werden etwa Änderungen

bei den Essund

Schlafgewohnheiten

oder bei der Medikation. Das

IDAct-System verschafft ein detailliertes

Bild dessen, was in einem gegebenen

Raum passiert. Dazu werden

Signale erfasst und in einem Lernalgorithmus

verarbeitet.

Schluss

Es dürfte klargeworden sein, dass der

Bereich „Wohnen/Haus/Gebäude“ nur

ein schmaler Teilaspekt künftiger IoT-

Möglichkeiten darstellt. Die in diesem

Bereich möglichen Spielarten haben

oft auch lediglich Komfort- oder Prestigecharakter.

In einer Wohlstandsgesellschaft

darf aber aus geschäftlicher

Sicht auch dieser Aspekt nicht

unterschätzt werden.

FS

Haus und Elektronik 4/2019 9


Smart-Home

Internet-Gateway und USB-Reichweitenverstärker

Das Hausautomationssystem Yesly von Finder vernetzt Beleuchtung und elektrische Rollläden

bedarfsgerecht über die Bluetooth-Low-Energy-Technologie. Nun wurde es um zwei

Komponenten erweitert.

Finder GmbH

www.finder.de

Finder hat sein Smart Home-Bluetoothsystem Yesly zur Nachrüstung

erweitert. Neu in der Produktfamilie sind das Internet-Gateway zur

Steuerung von unterwegs aus, sowie der USB-Reichweitenverstärker

Beim Hausautomationssystem Yesly

von Finder stehen neben Komfort

und Energieeffizienz auch Sicherheit

und Individualität im Fokus der

Nutzer. Letztere entsteht durch die

Möglichkeit, nur bestimmte oder auch

alle Komponenten für die intelligente

Steuerung via Yesly miteinander zu

verbinden – nach dem Motto „Alles

kann, nichts muss“. Nun hat die Finder

GmbH Yesly um zwei Komponenten

erweitert: Ein Internet-Gateway

ermöglicht die Smartphone-Nutzung

per App von unterwegs aus sowie die

Sprachsteuerung mit Google Home

und Amazon Alexa. Auch der USB-

Reichweitenverstärker ist neues Mitglied

in der Yesly-Familie.

Das

Multifunktionsrelais

13.22 ist das

Herzstück von

Yesly und kann bis

zu 20 Funktionen

ausführen. Der

Aktor ist mit

den gängigen

modularen

Schaltersystemen

für Wohn- und

Geschäftsräume

kompatibel

Für Erstausstattung oder

Nachrüstung

Durch die kabellose Bluetooth-Technologie

ist Yesly vor allem für die Erstausstattung

oder Nachrüstung eines

Smart Home geeignet – die Installation

erfolgt dabei ausschließlich durch

das Elektrohandwerk. Das flexible

System lässt sich beliebig um verschiedene

Funktionen erweitern, verändern

oder auch komplett neu einrichten

und wächst so mit den Anforderungen

und Bedürfnissen seiner Nutzer.

Dies ist eine entscheidende Argumentationshilfe

für den Elektroinstallateur,

denn nicht jeder Nutzer möchte

sich das technisch Machbare leisten

– oder zumindest nicht sofort. Manche

verzichten sogar bewusst auf die

automatische Steuerung bestimmter

Komponenten.

So kann der Elektriker im ersten Schritt

bloß einen Aktor oder Dimmer für die

komfortable Steuerung beispielsweise

von nur einer Lampe oder eines Rollladens

per Bluetooth installieren.

Multifunktionsrelais als

Kernkomponente

Herzstück ist das Multifunktionsrelais

vom Typ 13.22, eine Weiterentwicklung

des traditionellen Stromstoßrelais,

das dank seiner flexiblen Nutzungsoptionen

bis zu 20 Funktionen

ausführen kann. Er dient zum An- und

Ausschalten der Beleuchtung.

Zum Bedienen elektrischer Rollläden

steht der Funk-Rollladenaktor vom

Typ 13.S2 zur Verfügung. Dabei ist

die Steuerung von bis zu acht Szenarien

möglich – auch mit einstellbaren

Zeitschaltungen. Der Aktor ist mit den

gängigen modularen Schaltersystemen

für Wohn- und Geschäftsräume

kompatibel und wird von den Elektroinstallateuren

ganz einfach über die

Finder Toolbox+ App programmiert.

Damit lassen sich die Geräte programmieren,

benennen und löschen sowie

die gewünschten Funktionen einstellen.

Unabhängig davon ist es möglich,

Smartphones zu verbinden, drahtlose

Tasten zu verknüpfen und virtuelle

Tasten zu bedienen und zu testen.

Mit dem Universal-Dimmer vom Typ

15.21 von Finder können viele verschiedene

Lichtquellen bequem und

energiesparend ferngesteuert werden:

Dimmbare LED-, Energiespar- und

Halogenlampen sowie elektronische

oder konventionelle Vorschaltgeräte.

Außerdem unterstützt der Dimmer die

Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittsteuerung

als Dimmverfahren.

Mehrere Möglichkeiten

der Gerätesteuerung

Auch bei der Steuerung der Aktoren

und Dimmer bietet Yesly maximale Flexibilität,

denn hier stehen vier Optionen

zur Verfügung – drei davon basieren

Beyon ist in verschiedenen Farben

und unterschiedlichen Schutzringen

aus Silikon erhältlich. Sein

zurückhaltendes Design sorgt

dafür, dass er sich perfekt in jede

Wohnumgebung einfügen kann

10 Haus und Elektronik 4/2019


Smart-Home

Die Finder Toolbox+ App ist das digitale Werkzeug für den

Elektroinstallateur zur Programmierung der Yesly-Aktoren und zur

Einstellung der gewünschten Funktionen

auf Bluetooth-Kommunikation: Der

kabellose Beyon-Funktaster mit zwei

oder vier Kanälen ist eine Fernbedienung,

die mit Bluetooth Low Energy

ausgestattet ist, vollkommen batterielos

arbeitet und nicht aufgeladen

werden muss. Mit Beyon können personalisierte

Szenarien programmiert

und abgerufen werden, die mehrere

Geräte gleichzeitig aktivieren. Durch

sein hochwertiges und reduziertes

Design fügt er sich perfekt in alle Wohnumgebungen

ein und kann dank der

Kleberückseite auf glatte Oberflächen

geklebt werden. Alternativ ist

mit dem integrierten Magneten die

Befestigung an

Metalloberflächen möglich. Eine Silikonringabdeckung

schützt den Beyon-

Taster zuverlässig vor Beschädigungen

durch Stürze. Der Beyon ist in den

Farben Weiß und Schwarz erhältlich,

farbige Bänder in Blau, Dunkelgrau

und Silber vervollständigen die Designoptionen.

Die zweite Möglichkeit ist

die Yesly-App für iOS- oder Android-

Betriebssysteme: Die Smartphone-

Anwendung mit Bluetooth-Verbindung

erlaubt die Zuordnung der Yeslys

und den anzusteuernden Geräten,

dabei können bis zu vier Szenarien

pro Yesly programmiert werden.

Die Benutzeroberfläche der App bietet

die Möglichkeit zur Individualisierung.

Die dritte Option sind kabellose Funktaster

mit Bluetooth-Low-Energy-Technologie

und eine vierte Mögluchkeit

sind klassische kabelgebundene Taster.

Beide Varianten zeichnen sich durch

ein modernes und minimalistisches

Design aus und sind speziell für die

Wandmontage konzipiert. Sie sind mit

zwei oder vier Kanälen nutzbar und

können in einer Unterputzdose mit

60 mm Durchmesser montiert oder

mit der mitgelieferten Klebefolie auf

glatte Oberflächen geklebt werden.

Neues Gateway macht

Yesly noch flexibler

Ganz neu ist das optionale Gateway,

das Yesly mit dem Internet verbindet

und die Steuerung per Smartphone-

App nun auch von unterwegs aus

Über die individualisierbare Smartphone-App lassen sich die Yeslys den

anzusteuernden Geräten zuordnen, dabei können bis zu vier Szenarien pro

Yesly programmiert werden. Dank dem neuen Internet-Gateway kann Yesly

nun auch von unterwegs sowie per Sprachsteuerung mit Google Home und

Amazon Alexa gesteuert werden

erlaubt: Den Rollladen herunterlassen,

das Licht zur Abschreckung von

Einbrechern einschalten oder auch

das aus Versehen brennen gelassene

Licht löschen – all das ist möglich,

selbst wenn man hunderte Kilometer

entfernt ist.

Ebenfalls neu ist die Sprachsteuerung

von Yesly mit Google Home oder

Amazon Alexa.

Reichweitenverstärkung

per Plug&Play

Die Reichweite von Yesly lässt sich

mithilfe des Reichweitenverstärkers

vom Typ 1YEU005 um etwa 10 m im

freien Raum ausweiten und ist daher

ideal für die Steuerung von Beleuchtungen

oder elektrischen Rollläden,

die nur schwer erreichbar sind. Er ist

äußerst einfach in der Handhabung,

da er durch die Plug&Play-Technologie

nur eingestöpselt und nicht programmiert

werden muss. Bluetooth

ist einer der weltweit am häufigsten

verwendeten Standards für die drahtlose

Kommunikation im Nahbereich.

Die Yesly-Kommunikation ist mit einer

128-Bit-Verschlüsselung versehen,

die maximale Sicherheit vor digitalen

Angriffen bietet.

Fazit

Yesly ist ein intelligentes System zur

Steuerung verschiedener elektrischer

Komponenten im Haus. Es kann für

die unterschiedlichen Anforderungen

der Nutzer flexibel installiert und beliebig

erweitert werden. Die Installation

erfolgt dabei immer über das Elektrohandwerk.

Mit den vier Ansteuerungsmöglichkeiten

wird der Smart-

Home-Technologie in Sachen Komfort,

Energieeinsparung und Sicherheit

ein breites Anwendungsspektrum

eröffnet.

Der kabellose Beyon-Taster ist eine Fernbedienung mit 2 oder 4 Kanälen und damit eine von vier Möglichkeiten Yesly

zu steuern. Beyon ist mit Bluetooth Low Energy ausgestattet und arbeitet vollkommen batterielos

Darüber hinaus können die Yesly-

Komponenten mit kabellosen

Tastern mit Bluetooth Low Energy-

Technologie oder alternativ mit

klassischen kabelgebundenen

Tastern angesteuert werden

Haus und Elektronik 4/2019 11


Smart-Home

Innovativer Schalter gewinnt Electrons D‘Or Award

ZF Friedrichshafen AG

https://switches-sensors.zf.com

Im Rahmen der Preisverleihung der

Electrons D’Or Awards wurde der

Energy Harvesting Bluetooth Low

Energy Switch von ZF Friedrichshafen

AG und ON Semiconductor Ende

Juni in Paris als Gewinner im Bereich

Connected Objects/Intelligent Building

ausgezeichnet.

Verliehen wurden die Electron d’Or

Awards in Zusammenarbeit zweier

Fachzeitschriften – Electroniques

und Asciel Alliance Electronic. Das

diesjährige Thema der Awards war

Smart Home and Smart Building:

When Electronics Revolutionize the

Building. Die Preise werden in 14 Kategorien

verliehen, wobei die Gewinner

von einer unabhängigen Jury ausgewählt

werden.

Das Design des Energy Harvesting

Bluetooth Low Energy Switch kombiniert

den energieautarken Generator

von ZF mit dem energieeffizientesten

Bluetooth 5 RSL10 SIP von ON Semiconductor

und ist die ideale Lösung

für die schnell steigende Anzahl von

Anwendungen für die Kommunikation

mit Bluetooth Low Energy. Der energieautarke

Generator von ZF in Verbindung

mit dem RSL10 SIP ermöglicht

die Entwicklung maßgeschneiderter

batterie- und drahtloser Steuerungslösungen

für ein breites Spektrum

preiswerter und verbrauchsarmer

Anwendungen. Im Fokus stehen hierbei

Applikationen in den Bereichen

Gebäude, Hausautomatisierung,

Beleuchtung, Jalousiesteuerungen,

Gesundheitswesen, Alarmsysteme,

Sturzerkennung, Fahrzeugzählung

und viele mehr.

Als Ergänzung zum energieautarken

Bluetooth Low Energy Switch ist ein

Bluetooth IoT Development Kit (B-IDK)

bei ON Semiconductor erhältlich.

Anhand dieser Demo-Version werden

die Möglichkeiten des batterieund

kabellosen Schalters in Verbindung

mit einer LED-Lichtapplikation

aufgezeigt. ◄

Neues Raumbediengerät für digitalSTROM

Der u::Lux Switch dS ist ein multifunktionales

Raumbediengerät für

die Smart-Home-Plattform digital-

STROM und seit April 2019 erhältlich.

Der kompakte Taster im 55x55-

mm-Maß dient zur flexiblen Bedienung

von elektrischen Anlagen wie

Multimedia, Beleuchtung, Beschattung,

Heizung und Lüftung bis hin

zur Alarmanlage. Der u::Lux Switch

verfügt über vier frei konfigurierbare

Tasten, die mit einer Mehrfarb-LED

den jeweils zugeordneten Funktionsbereich

signalisieren. Temperatur,

Feuchte oder CO 2 -Gehalt der

Luft können ebenso am hochauflösenden

Farbgrafikdisplay angezeigt

werden wie persönliche Erinnerungen

oder aktuelle Infos aus

Verkehrs- und Wetterdienst. Außerdem

gibt es die Möglichkeit, Störoder

Alarmmeldungen akustisch

und visuell zu melden.

Bei Annäherung sorgen integrierte

Näherungs- und Helligkeitssensoren

für die automatische Aktivierung

des Displays. Die Inbetriebnahme

ist kinderleicht. Über zwei Drähte

wird der u::Lux Switch dS direkt an

das 230-V-Netz angeschlossen.

Mithilfe der digitalSTROM u::Lux

App kann das Raumbediengerät

anschließend auf einfache Art

und Weise individuell konfiguriert

werden. Für die Bildschirmgestaltung

stehen vier unterschiedliche

Icon-Bibliotheken zur Wahl. Neben

der komfortablen Bedienung der

digitalSTROM-Installation und der

Messung der Helligkeit ermöglicht

das Gerät über optionale Erweiterungsmodule

auch das Erfassen

von Temperatur, Luftfeuchtigkeit,

CO 2 oder der Bewegung. Diese

Sensoren können zusätzlich für

die Klima- und Lichtsteuerung im

Raum konfiguriert werden.

• u::Lux GmbH

office@u-lux.com

www.u-lux.com

12 Haus und Elektronik 4/2019


Smartes Schalten leicht gemacht

Smart-Home

Ob kostengünstiger Einstieg in die Welt des Smart-Home oder volle Kontrolle der Verbraucher

im gewerblichen Umfeld: Der R-Control Plus IP 8 ist in jedem Fall die richtige Wahl.

RJ45-Port an der Front oder dank des

integrierten WLAN-Moduls kabellos

via Funk. Dies ist ein großer Vorteil

in Anlagen ohne kabelgebundenes

Netzwerk am Einbauort. Selbst dann,

wenn in abgelegenen Anlagen weder

ein LAN, noch ein WLAN-Netzwerk

zur Verfügung stehen, kann das Gerät

verwendet werden. Mithilfe eines LTE-

Sticks am USB-Port an der Gerätefront

übernimmt der R-Control Plus IP

8 auch gleichzeitig die Router-Funktion.

Bedienungskomfort für den

Endkunden

Rutenbeck GmbH & Co. KG

www.rutenbeck.de

Smartes Schalten, ob im Heimbereich

oder gewerblichen/industriellen Umfeld,

ist gegenwärtig in aller Munde. Entsprechende

Systeme sind häufig mit

enormen Investitionen in Hard- und

Software verbunden. Rutenbeck bietet

mit dem neuen R-Control Plus IP

8 einen kostengünstigen Einstieg in

diese Welt.

Der R-Control Plus IP 8 im

Detail

Das REG-Gerät verfügt über acht

Schaltausgänge, welche beliebige

Lasten bis 16 A schalten können.

Jeweils zwei Schaltausgänge lassen

sich bei Bedarf zu einem gegenseitig

verriegelten Rollladen-Schaltausgang

zusammenfassen. Entsprechend

können bis zu vier Rollläden über den

R-Control Plus IP 8 gesteuert werden.

An der oberen Anschlussleiste stehen

Klemmen für insgesamt 16 digitale

Eingänge (z.B. potentialfreie Taster

und Schalter) bereit. Die Eingänge

sind als Öffner/Schließer frei parametrierbar.

Ebenso kann die Signaldauer,

sowie eine logische Verknüpfung

der Eingänge untereinander eingestellt

werden. Zusätzlich verfügt

das Gerät über zwei analoge Eingänge

für Sensoren, welche die Einspeisung

nahezu jeder gewünschten

Steuerungsgröße ermöglichen (z.B.

Füllstand-, Temperatur-, Druck- oder

Luftqualitätsmessung). Anschließbar

sind Sensoren mit Standard-0-10-Voder

4-20-mA-Ausgängen (Messumformer

nötig). Die logischen Verknüpfungen

der Eingangsmessgrößen mit

den Aktorausgängen werden über die

Weboberfläche programmiert. Ebenfalls

kann das System Informations-E-

Mails beim Erreichen zuvor definierter

Zustände verschicken.

Über UDP-Befehle

steuerbar

Alle Funktionen sind auch über UDP-

Befehle steuerbar, was z.B. die Integration

in Industrie- oder Gebäudesteuerungsanlagen

ermöglicht. Für

sämtliche Schaltszenarien können

Zeitschaltprofile hinterlegt werden.

Zudem gibt es vorkonfigurierte Szenarien,

wie z.B. Anwesenheitssimulationen,

welche bei Bedarf individuell

anpassbar sind.

Einbindung in das

Netzwerk

Die Einbindung in das Netzwerk erfolgt

entweder kabelgebunden über den

Der Endkunde hat mehrere Möglichkeiten,

die am Gerät angeschlossenen

Verbraucher zu bedienen. Dies geht

neben der Weboberfläche über eine

App für Android und iOS. Die App unterstützt

die Bedienung, jedoch nicht die

Konfiguration des R-Control Plus IP 8.

Dies schützt vor versehentlichen Eingriffen

in die Logik der Schaltszenarien.

Einfache Schaltvorgänge können

auch per Tastendruck direkt am

Gerät ausgelöst werden.

Sprachsteuerung über

Amazon Echo und

Google Home

Die Sprachsteuerung über Amazon

Echo und Google Home wird ebenfalls

durch das APPModul der BAB-Technologie

GmbH unterstützt. Dieses zusätzliche

Gateway ist erforderlich, um eine

Sprachsteuerung des R-Control Plus

IP 8 zu realisieren. Das APPModul von

BAB unterstützt zudem viele weitere

Systeme, welche dann alle parallel

über selbiges gesteuert werden (z.B.

EnOcean, KNX oder Sonos).

Der R-Control Plus IP 8 steuert nicht

nur alle elektrischen Verbraucher eines

Gebäudes, sondern lässt sich mittels

UDP oder APPModul auch in bestehende

KNX- oder EnOcean-Anlagen

integrieren. In dieser Multifunktionalität

mit einer Vielzahl von Ein-/Ausgängen,

sowie der Netzwerkanbindung

wahlweise über LAN, WLAN

oder den integrierten LTE-Router

(Stick erforderlich) ist das Gerät einmalig

am Markt. ◄

Haus und Elektronik 4/2019 13


Smart-Home

Schweizer Taschenmesser unter den Alarmsensoren

Alles in einem Gerät: Das Start-up Alarmtab GmbH entwickelte den ersten All-in-Sensor

mit 18 Sensor- und Smart-Home-Funktionen in einem Gehäuse.

Smartphone- oder Tablet-Zentrale

ausgeschöpft. Im Haus können mehrere

Sensoren gleichzeitig für unterschiedlichste

Aufgaben zum Messen,

Steuern und Absichern verwendet

werden. Die Informationen laufen auf

dem Smartphone oder Tablet zusammen

und lassen sich dort auswerten.

Alarmmeldungen werden wahlweise

per Anruf, SMS, E-Mail oder Push-

Benachrichtigung bereitgestellt. Bei

Bedarf kann ein Fernzugriff über das

Internet über einen WLAN-Router

oder mobile Datennetze aufgebaut

werden. Die Sensoren können aber

auch weiterhin eigenständig elektrische

Geräte schalten.

Auf einen Blick

Der neue Sensor der Alarmtab GmbH

hat zwar nur die Größe einer Streichholzschachtel

(L×B×H = 42 × 53 × 77

mm), jedoch beachtlichen Inhalt.

Das steckt drin

Der All-in-Sensor vereinigt alle heute

üblichen Sicherheits- und Smart-

Home Sensoren:

1. Bewegungsmelder

2. Raumvolumensensor

3. Fenster-Kipp- und Öffnungssensor

4. Glasbruchsensor

5. Türkontakt

6. Lichtsensor

7. Feuersensor

8. Wassermelder

9. Gasmelder

10. Feuchtigkeitssensor

11. Temperatursensor

12. Gyroskop 3-Achsensensor

13. Vibrationsmelder

14. Sabotagemelder

15. IR-Lichtschranke

16. Repeater

17. Zeitschaltuhr

18. Smart-Home-Steuerung

Damit bietet er in einem Gerät alles,

was für die Überwachung, Messung

und Smart-Home-Steuerung

Zuhause, im Betrieb, im Fahrzeug

oder an jedem anderen Ort erforderlich

ist. Der neue All-in-Sensor ist

sozusagen das Schweizer Taschenmesser

unter den Alarm- und Sicherheits-Sensoren.

Das Gerät steht in direkter Verbindung

mit einem Bluetooth-fähigen

Smartphone oder Tablet mit Android-

Betriebssystem; alle Sensoren können

gleichzeitig verwendet und über die

passende App gesteuert und ausgewertet

werden.

Drei Verwendungsmodi

Der All-in-Sensor bringt neben den

unzähligen Anwendungsmöglichkeiten

drei spezielle Verwendungsmodi mit:

Mobile Nutzung an jedem

Ort weltweit

Da der Sensor völlig unabhängig von

WLAN und Internet, von Routern und

Gateways arbeitet und nur direkt mit

dem Smartphone oder Tablet kommuniziert,

kann er als Alarmanlage,

Sicherheits- und Smart-Home-Zentrale

für die Hosentasche weltweit an

jedem Ort genutzt werden. Typische

Einsatzbereiche sind die Überwachung

von Hotelzimmern, Mietwohnungen,

Ferienhäusern oder Wohnmobilen.

Außerdem kann er auch als Messinstrument

für Temperatur, Luftfeuchtigkeit

und Licht z.B. in Gewächshäusern,

Zoohandlungen oder zuhause

im Bad eingesetzt werden.

Eigenständige Smart-

Home-Schaltzentrale

Im Haus kann der Sensor als Smart-

Home-Schaltzentrale genutzt werden.

Dazu wird er fest montiert und kann

selbstständig elektrische Geräte je nach

eingespeichertem Szenario schalten.

Das Smartphone wird nur zur einmaligen

Einrichtung benötigt. Hierbei sitzt

die Intelligenz im Sensor selbst und

nicht (wie bei anderen System üblich)

in einem externen Server, der mit den

Komponenten über das Internet verbunden

ist. Kein Internet bedeutet

hier keine intelligente Schaltung möglich.

Es lassen sich individuelle Szenarien

im Sensor speichern, sodass

dieser eigenständig die elektrischen

Geräte schaltet; beispielsweise wenn

es zu warm ist, schaltet er die Klimaanlage

an, wenn es zu kalt ist, die Heizung.

Oder bei Bewegung das Licht.

Der Sensor kann gleichzeitig mehrere

elektrische Geräte auf direktem

Wege per Bluetooth schalten.

All-in-One-Einsatz mit

allen Möglichkeiten

Hier werden alle Möglichkeiten des

Sensors in Zusammenspiel mit einer

• 18 Funktionen in einem Gerät

• umfangreiche Einstellmöglichkeiten,

leichte Bedienung per App

• geringe Anschaffungskosten

(ein Gerät statt mehrerer Geräte)

• einfache Installation und

Inbetriebnahme

• direkte Kommunikation zwischen

Sensor und mobilem Endgerät

via Bluetosec (auf Basis von Bluetooth

4.2 LE oder 5.0 LE)

• keine Internet-Verbindung, kein

WLAN-Router, Server oder Gateway

für den normalen Betrieb

erforderlich

• Alarmmeldung per Anruf, SMS,

E-Mail oder App

• über gesicherten Internet-Zugang

auch von unterwegs steuerbar

• Funkreichweiten von bis zu 50 m

in Gebäuden bzw. bis zu 250 m

im Freien

• mit Bluetooth 5 Funkreichweiten

von bis zu 200 m in Gebäuden

und von 1 km im Freifeld möglich

• Funkprotokoll Bluetosec ermöglicht

weltweiten Einsatz

• 100% Made in Germany

• entspricht deutschen Datenschutzund

Sicherheitsbestimmungen

• weltweit patentrechtlich geschützt

• Alarmtab GmbH

www.alarmtab.de

14 Haus und Elektronik 4/2019


Automatisierte Rollläden im Smart Home am

beliebtesten

Smart-Home

Rademacher als Spezialist für Rollladenantriebe bietet für jede Wohnsituation die passende

Automatisierungslösung

Rademacher Geräte-Elektronik

GmbH

www.rademacher.de

Wenn es um Smart Home geht, hat der

Komfortgewinn die Nase vorn: Eine Analyse

des Dienstleisterportals ProntoPro

hat jetzt gezeigt, dass automatisierte

Rollläden die beliebteste Anwendung

in einem intelligenten Zuhause sind.

Das Portal hat recherchiert, welche

Smart-Home-Lösungen am meisten

nachgefragt werden: Knapp 40 Prozent

der Anfragen betreffen automatisierte

Rollläden. „Das Ergebnis ist

leicht nachzuvollziehen“, stellt Peggy

Losen fest, Marketingleitern bei Rademacher.

„Es ist eine enorme Erleichterung,

wenn Rollläden intelligent

gesteuert sind. Nicht nur, dass das

lästige Ziehen am Gurt entfällt, sie

lassen sich auch nach Zeit oder Wetterlage

programmieren und helfen so,

Energie für Kühlung oder Heizung zu

sparen.“ Die Automatisierung macht

Rademacher Verbrauchern besonders

einfach: Der Spezialist für Rollladenantriebe

und Smart-Home-Lösungen

bietet leicht nachrüstbare elektrische

Funk-Gurtwickler sowie Rohrmotoren,

die über eine Programmierung direkt

am Gerät oder integriert in das Home-

Pilot Smart Home automatisiert werden

können.

Elektrische Gurtwickler:

einfacher Einbau,

zahlreiche Komfortvorteile

Je größer eine Wohnung oder ein Haus,

desto lästiger ist es, von Zimmer zu

Zimmer zu gehen und morgens wie

abends die Rollläden hochzuziehen

beziehungsweise herunterzulassen.

Noch mühseliger wird es, wenn die

Bewohner auch tagsüber tätig werden

müssen, um zum Beispiel im Sommer

die Zimmer vor Sonneneinstrahlung

und damit Aufheizen zu schützen.

Eine enorme Erleichterung sind elektrische

Gurtwickler wie die RolloTron-

Serie von Rademacher. Sie sind sowohl

als Unterputz- als auch Aufputz-Variante

erhältlich und eignen sich dank

der unkomplizierten Installation auch

ideal für Mietwohnungen. Je nach

Modell sind nicht nur Zeiten im Tagesturnus

programmierbar, sie verfügen

auch über Wochen- und Monatsprogramme

sowie ein Astroprogramm,

das den Rollladen entsprechend der

örtlichen Dämmerungszeiten steuert.

Die Zufallsfunktion bietet bei längerer

Abwesenheit der Bewohner für

Sicherheit: Die Rollläden öffnen und

schließen zu unregelmäßigen Zeiten,

so dass das Haus bewohnt aussieht.

Vernetzt mit dem HomePilot, lassen

sich die Rollläden auch in individuelle

Szenarien einbinden. „Und dann sind

auch sämtliche Rollläden per App und

damit per Smartphone oder Tablet

steuerbar“, erklärt Peggy Losen. „Das

ist nicht nur zuhause praktisch, wenn

man vom Sofa aus den Sonnenschutz

bedienen kann. Auch von unterwegs

haben die Nutzer

jederzeit Zugriff und können Änderungen

vornehmen, wenn sich zum

Beispiel das Wetter ändert.“ In das

HomePilot-System eingebunden, können

die Rollläden zudem mit einem

Sprachassistenten wie Alexa oder

Google Assistant gesteuert werden.

Unsichtbarer Komfort mit

Rollladenmotoren

Für Neubauten und umfassende

Sanierungen bietet Rademacher mit

seiner RolloTube- Serie eine unsichtbare

Alternative zum elektronischen

Gurtwickler. Die Rohrmotoren eignen

sich für Rollläden in fast allen Größen,

die Steuerung erfolgt per Wandtaster,

Fernbedienung oder in Kombination

mit dem HomePilot Smart

Home bequem per App oder Sprache.

Alle Rademacher Rollladenmotoren

sind zudem mit einer Blockierund

Hinderniserkennung ausgestattet.

Stößt der Rollladen beim Herunterlassen

auf ein Hindernis wie einen

Blumenkübel, stoppt er automatisch

und fährt wieder nach oben, um Schäden

zu vermeiden. Und sind bereits

Rollladenmotoren vorhanden, müssen

die Bewohner nicht auf die komfortable

Automation verzichten. Mit

einem passenden Funk-Aktor werden

die vorhandenen Motoren ebenfalls

ohne großen Aufwand smart-hometauglich.


Haus und Elektronik 4/2019 15


Smart-Home

„Sonnencreme“ für die vernetzte Gebäudehülle

Die Fassade eines Gebäudes ist vergleichbar mit der menschlichen Haut.

Eine smarte Gebäudehülle passt sich den äußeren und inneren Bedingungen an.

Über den „Stein im

Brett Award“

Der vom Bauinformationsdienstleister

ibau in Zusammenarbeit

mit der Heinze Marktforschung

verliehene Award zeichnet die

besten Marken der Bau industrie

aus. Eine Vielzahl von Kriterien

floss in die Bewertung mit ein,

darunter Markenbekanntheit,

Qualität, Preis/Leistungs-Verhältnis,

Verarbeitungsfreundlichkeit

sowie Weiterempfehlungsrate.

Weitere Informationen:

www.ibau-steinimbrett.de

Von links: Guido Schmidt (ibau), Laurent Truguet (Somfy), Per Heps (ibau) und Dirk Mommaerts (Somfy)

bei der Übergabe des „Stein im Brett Awards“

Was dafür benötigt wird? Die richtige

Technologie! Zunächst gilt es, Fenster,

Rollläden sowie Jalousien zu motorisieren

und sie anschließend zu automatisieren.

„Das muss so einfach

sein, wie Sonnencreme auftragen

und zugleich denselben Schutz bieten“,

bringt es Laurent Truguet, Leiter

des Geschäftsbereichs Project Business

bei Somfy, auf den Punkt.

Die größte, gewerkeübergreifende

Branchenbefragung zum „Stein im

Brett Award“ zeigt, dass dieser Ansatz

wohl gewählt ist. Für die Befragten

war die Entscheidung in der Kategorie

Smart Building nämlich eindeutig:

Bei der Realisierung von vernetzten

Gebäuden im Wohnbau und Nicht-

Wohnbau ist Somfy die erste Wahl der

Handwerker in Deutschland.

An der kürzlich veröffentlichten Befragung

von ibau und Heinze Marktforschung

beteiligten sich über 2500 Handwerker

und Fachunternehmer. Insbesondere

das gute Preis/Leistungs-Verhältnis

sowie die hohe Verarbeitungsqualität

der Smart-Home-Produkte

von Somfy wird von den Befragten

unterstrichen. „Gebäudetypen und

ihre Raumnutzer sind sehr vielfältig.

Daher sind vor allem ein modularer,

offener Aufbau und die Einfachheit

sowie Flexibilität der Anwendungen

für Fachbetriebe, Architekten, Planer

und Raumnutzer entscheidend. So

sind bedarfsgerechte und energieeffiziente

Lösungen sowohl im Neubau

als auch bei der Renovierung nahtlos

und zugleich kosteneffizient realisierbar“,

fasst Truguet zusammen.

2018 stattete Somfy deutschlandweit

rund 150 Großobjekte mit einer

Gesamtfläche von 400.000 m² mit

intelligent vernetzten Antriebs-, Öffnungs-

sowie Sicherheitslösungen

aus. Im Markt verzeichnet das Unternehmen

eine wachsende Nachfrage

in diesem Segment – nicht zuletzt

aufgrund der Einsparpotentiale beim

Energieverbrauch.

Somfy GmbH

www.somfy.de

Der richtige Ansatz

Die clevere Sonnenschutzsteuerung der Seepark-Suiten im Stuttgarter

Stadtteil Möhringen basiert auf Somfy-Technologien

16 Haus und Elektronik 4/2019


Smart-Home

Mit Somfy So Open eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für alle

Arten von Gebäuden, in denen diverse Lösungen miteinander vernetzt

sind

Energieeffizient mit

smarter Beschattung

Das Vorurteil, intelligente Vernetzung

sei nur eine Spielerei für digitalaffine

Hausbewohner, ist weit verbreitet. Dirk

Mommaerts, Leiter des Objektgeschäfts

Nichtwohnbau bei Somfy, hebt die Vorteile

smarter Beschattungslösungen

klar hervor: „Bereits die intelligente

Steuerung des Sonnenschutzes bietet

weit mehr Möglichkeiten als vielen

Menschen bewusst ist. So realisieren

wir bereits heute effektive und energieeffiziente

Beschattungslösungen,

die in der Lage sind, den Energiebedarf

im Jahr zwischen 20 und 30

Prozent zu senken.“ Darüber hinaus

ist die richtige Dosierung des natürlichen

Lichteinfalls entscheidend für

Großgebäude wie Büros, Krankenhäuser

oder auch Schulen.

Ein Plus im Geldbeutel

Im Bereich der Beschattung variieren

die Anforderungen je nach Witterung

sowie Tages- und Jahreszeit sehr deutlich.

So ist einem Sommertag anders

zu begegnen als einer Sommernacht –

dasselbe gilt für den Winter. Modulare

Beschattungslösungen ermöglichen

ein ideales Zusammenspiel aus innenund

außenliegendem Sonnenschutz.

Hier ist vor allem eines von zentraler

Bedeutung: die Automatisierung. Das

Gebäude wird auf Basis von definierten

Szenarien und Sensordaten ohne händischen

Aufwand ideal gesteuert. Der

Raumnutzer behält zugleich die Flexibilität,

auch jederzeit selbst eingreifen

zu können. „Im Sommer reduzieren

nachhaltige Beschattungskonzepte

zum Beispiel die Klimaanlagennutzung

und somit den CO 2 -Fußabdruck.

Kurzum: Anwender senken recht einfach

die Energiekosten. Das ist nicht

nur komfortabel, sondern schont auch

unsere Natur und unseren Geldbeutel“,

so Mommaerts weiter.

Mehr Sicherheit und

Komfort

Eine entscheidende Rolle im Wohnbau

spielt die Sicherheit. Außenrollladen

und

-jalousien bieten eine zusätzliche

Schutzhülle für das Haus. In Kombination

mit einer Außensirene und

entsprechenden Kameras wird der

Sicherheitsfaktor enorm gesteigert.

Bei einem etwaigen Einbruchsversuch

würde zudem umgehend eine

Warnung erfolgen, sodass der Eigentümer

unmittelbar handlungsfähig wird.

„Zunächst gilt es, das initiale Investment

möglichst niedrig zu halten

und die vernetzte Technologie einfach

einmal auszuprobieren. Hierfür

sind selbst Upgrades bestehender

Antriebslösungen via Funktechnologie

kostengünstig und im Handumdrehen

möglich“, rät Truguet Hausbesitzern.

„Wer sich jedoch gleich für

die neue Generation der intelligenten

Antriebe entscheidet, wird zudem feststellen,

dass diese sehr leise laufen

und ein großes Spektrum an weiteren

Sicherheitsfunktionen, wie die Hinderniserkennung

oder Positionsrückmeldung

bieten.“ ◄

Regelkonforme Installation von PV-Anlagen

Fröse, Heinz-Dieter:

Regelkonforme Installation

von PV-Anlagen,

2., neubearbeitete und

erweiterte Auflage 2019,

224 Seiten. Softcover,

ISBN 978-3-8101-0489-2,

E-Book/PDF:

ISBN 978-3-8101-0490-8,

36,80 Euro

Dieses Buch informiert den Installateur

umfassend über Maßnahmen

bei der Installation einer PV-Anlage,

beginnend bei Vorbereitungen wie

der Auswahl der Produkte über

Montagevorschriften, die elektrotechnischen

Installationsrichtlinien,

die regelmäßige Überprüfung und

Dokumentation und die Arbeitssicherheit

bis hin zur Instandhaltung

von PV-Systemen.

In der aktualisierten 2. Auflage wurden

alle aktuellen Normen, Vorschriften

und Richtlinien berücksichtigt. Neu

hinzugekommen sind Abschnitte zu

den Themen „Überspannungsschutzsysteme“

und „Speichersysteme“.

Leserkreis: Installateure, Planer,

Prüfer von PV-Anlagen, Meister

und Gesellen in der Ausbildung

und Schadensbeauftragte von Versicherungen.

Der Autor ist ausgebildeter Elektroinstallateur

und studierter Elektrotechniker

und hat erfolgreich die Meisterprüfung

abgelegt. Nach langjähriger

Mitarbeit in einem Planungsbüro ist

er seit 1998 freiberuflich tätig. Er ist

öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger für das Elektrotechniker-Handwerk.

Haus und Elektronik 4/2019 17


Smart-Home

digitalSTROM übernimmt Bedienpanel Sven

der hubware AG

digitalSTROM AG

www.digitalstrom.com

Mit der Übernahme des Bedienpanels

Sven sowie des Connector-

Moduls Sven hub von der hubware

AG erweitert digitalSTROM sein Produktportfolio

um eine multifunktionale

Steuerungs- und Kommunikationslösung

für seine Smart-Home-

Technologie. Damit wird eine Implementierung

der digitalSTROM-Plattform

besonders für Großprojekte und

Mehrfamilienhäuser noch attraktiver.

Der 7-Zoll-Touchscreen Sven visualisiert

Bewohnern übersichtlich und auf

einer einzigen Oberfläche das eigene

digitalSTROM-Smart Home und dient

zugleich als zentrales Bedienpanel für

das gesamte Zuhause. Per Widgets

in übersichtlicher Kachelanordnung

ermöglicht Sven sowohl die direkte

Ansteuerung von Geräten und den

Aufruf von (Licht-)Szenen als auch

die Anzeige von Alarmen sowie die

Visualisierung von Energiebedarf,

Wettervorhersage sowie anderen

hilfreichen Diensten.

Unterschiedliche

Sicherheitsanwendungen

Ebenso lassen sich über Sven unterschiedliche

Sicherheitsanwendungen

wie z.B. die Auslösung der „Gehen“-

Funktion oder Anwesenheitssimulation

per Touch starten. Bei der Plug&Play-

Installation des Panels werden sämtliche

Konfigurationen automatisch vom

digitalSTROM-Server übernommen

und auf dem Touchdisplay angezeigt.

Sven kann wahlweise Unterputz montiert

oder freistehend platziert werden.

Die einfache Verbindung aller individuellen

digitalSTROM-Netzwerke

des Gebäudes mit Gegensprechanlagen

und diversen Onlinediensten

wird durch den Connector Sven hub

gewährleistet.

Mit der Übernahme der hubware-Produkte

verfolgt die mehrfach ausgezeichnete

digitalSTROM AG die Strategie,

Visualisierung und Bedienung

noch effizienter mit der Systemtechnik

zu verknüpfen.

Komfortable Bedienung

„Die flexible und komfortable Bedienung

eines Smart Home sowie die Visualisierung

relevanter Informationen und

Daten aus dem eigenen Zuhause werden

zu immer wichtigeren Kaufkriterien

bzw. Unterscheidungsmerkmalen

im schnell wachsenden Smart Home-

Segment“, erläutert Adrian Obrist, CEO

der digitalSTROM AG.

„Mit der Übernahme der Produkte

Sven und Sven hub sowie auch mit

dem neuen Raumbediengerät u::Lux

Switch dS bieten wir unseren Kunden

jetzt noch mehr Flexibilität und Komfort

bei der Bedienung und Visualisierung

ihres digitalSTROM-Smart

Home. Damit bauen wir nicht nur

unsere marktführende Stellung im

Bereich ´Eigenheim´ aus, sondern

ergänzen bzw. runden auch unser

eigenes Produktportfolio sinnvoll ab.

Gerade für große Überbauungen

und Mehrfamilienhäuser wird unsere

digitalSTROM-Plattform dadurch noch

attraktiver. Die Übernahme von Sven

und Sven hub ist zugleich ein wichtiger

strategischer Schritt zur Umsetzung

unserer Wachstumsstrategie in diesen

beiden Bereichen.“ ◄

Elektro-Kompetenzen aus Betreibersicht

Straube, Axel:

Der sichere und wirtschaftliche

Betrieb elektrischer Anlagen,

Technisches Management

für Elektrofachkräfte,

Betreiberverantwortung,

Asset Management, Wirtschaftlichkeitsrechnung,

Betriebs-, Qualitäts- und

Sicherheitsmanagement,

Innovation, Personalführung,

VDE-Schriftenreihe Band 157,

2019, 343 Seiten, Broschur,

ISBN 978-3-8007-4475-6,

34 Euro

Diese Neuerscheinung erläutert die

kaufmännischen, organisatorischen,

technischen sowie sicherheitstechnischen

Aspekte aus Sicht des Betreibers

elektrischer Anlagen und bietet

Orientierung im Spannungsfeld von

Betriebswirtschaft und Technik. Weiter

geht es um die Vermittlung der erforderlichen

ökonomischen Kompetenzen

für den Betrieb elektrischer Anlagen

im Rahmen aller Managementaufgaben

sowie die Berücksichtigung von

Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen

im Unternehmen. Das Buch

vermittelt Kenntnisse und Werkzeuge,

die für das sichere und das wirtschaftliche

Betreiben von Elektroanlagen

erforderlich sind und beschränkt sich

dabei in sehr knapper Darstellung auf

die wesentlichen Aspekte technischwirtschaftlichen

Handelns. Dies unter

Berücksichtigung der DIN VDE 0105-

100, DIN VDE 1000-10, VDE-Anwendungsregel

VDE-AR-N 4001, DGUV-

Vorschrift 1, DGUV-Vorschrift 3, TRBS

1203, TRBS 1111 sowie weiterer technischer

Regeln und rechtsstaatlicher

Vorschriften.

Angesprochen werden Ingenieure

und Techniker, die die Verantwortung

des Anlagenbetreibers wahrnehmen

oder sich darauf vorbereiten.

Insofern ist nicht das Ziel, die

Betriebswirtschaftslehre allumfassend

darzustellen, sondern es wird

vielmehr der Zweck verfolgt, die für

den elektrischen Anlagenbetrieb

erforderlichen ökonomischen Kompetenzen

zu vermitteln, ohne dabei

die anderen Managementaufgaben

im Bereich Sicherheit, Funktionalität

und Prozessqualität mit einer wirksamen

Mitarbeiterführung als Basis

aus dem Blick zu verlieren.

Dipl.-Ing. Axel Straube, LL.M. (Oec.)

ist als Hauptabteilungsleiter Elektroanlagen

und -netze bei einem

Netzbetreiber in Nordrhein-Westfalen

beschäftigt.

18 Haus und Elektronik 4/2019


Elektroinstallation

Neue Kompakt-Störmeldezentralen

• Erfassung von 24 Meldungen

• rote 5-mm-LED-Anzeige mit Einschubstreifen-Beschriftung

• Weitbereichs-Netzgerät:

110...230 V AC/DC

• eingebaute Kleinhupe

• Folientasten zur Hupen- und Blinkquittierung

sowie zum LED-Test

• montagefreundlicher Schraub-Steckklemmen-Anschluss

1,5 mm²

• Wandaufbau-Kompaktgehäuse

233 x 200 x 100 mm

• Schutzart IP54

• Meldungen: Ruhe-Arbeitsstrom,

Ansprechverzögerung, Relevant,

Nichtrelevant, Anzeige mit einer

oder zwei Blinkfrequenzen

• Zuordnung der Meldeeingänge auf

die beiden Ausgangsrelais mit S/Ö

• Werkseinstellung: alle Eingänge auf

Sammelmelderelais und parallel auf

quittierbares Hupenmelderelais

Das CC24plus System ist ein webfähiges

Highperformance-IKT-System

und erfüllt höchste Anforderungen

betreffend Funktion und Kommunikation.

Es bietet als intelligentes 2-in-1-System

durch seine multifunktionalen und

multikommunikativen Eigenschaften

einen Mehrfachnutzen:

Als intelligente HMI-Station ermöglicht

das Modul dank seiner hellen Fünffarben-LED-Anzeige

eine schnelle

Ereigniszuordnung vor Ort.

Als webfähige dezentrale Unterstation

ist das System bestens geeignet

zur Fernalarmierung und Fernüberwachung.

Sonderfunktionen der

Unitro-Level 5 und 6

Neben den Eigenschaften des

CC24plus LC bietet das CC24plus

noch folgende Sonderfunktionen der

Unitro-Level 5 und 6:

Unitro-Fleischmann

Störmeldesysteme

info@unitro.de

www.unitro.de

Das Basismodul CC24plus LC von

Unitro Fleischmann ist ein preiswertes

intelligentes Störmeldesystem im

Wandaufbaugehäuse zur effektiven

Überwachung von Versorgungs- und

Betriebseinrichtungen.

Es erfüllt dabei die Unitro-Level 2

und 3 der Funktionseigenschaften

von Störmeldesystemen: einfache

Sammelmeldung ohne Signalspeicherung

oder quittierbare Blinkstörmeldung,

jeweils mit Hupen-Neuwert

und Sammelmeldung.

Weitere Eigenschaften:

• Ansteuerung 24 V intern (DC) oder

extern (AC/DC)

Über eine eingebaute

USB Schnittstelle sind

parametrierbar:

• frei wählbare helle Fünffarben-LED-

Anzeige

• vier Ausgangsrelais S/Ö, frei zuordenbar

Optionale Eigenschaften:

• batteriegepufferte USV bis 10 h

Spannungsausfall

• Ethernet-Port (FTP) mit Web Server

zur Fernüberwachung und Fernparametrierung

• Parametrierung am Gerät über integrierte

USB Buchse

• integriertes Modem zur Fernalarmierung

von Services über eine Textto-Speech-Telefon-Sprachansage,

dafür stehen 24+4 Meldelinien mit

je vier Rufnummern zur Verfügung,

mit Fernquittierung

• 2-Draht-LON-Busausgang zur

Ansteuerung eines Paralleltableaus

und der Einbindung in eine Gebäudeleittechnik


Unterputz-Edelstahlgehäuse nach

Kundenvorgaben

Die Elektro-Bauelemente May KG in

Berlin, Distributor und Spezialist im

Bereich Steckverbinder, Klemmenund

Gehäusetechnik, ist auch immer

wieder als Engineering-Partner mit

Beratung, Konstruktion, Bestückung

und Montage für seine Kunden tätig.

So konzipieren und konfigurieren die

Fachleute bei May nach Kundenvorgaben

auch komplette Gehäuse

oder Systeme.

May bietet die Gehäuse wahlweise

in Edelstahl 1.4301 oder 1.4404 an.

Der umlaufende Einbaurahmen ist

45 mm breit. Die in der Tür integrierte

Steckereinführungsklappe ist von

innen verriegelbar. Im geschlossenen

Zustand wird die Schutzart

IP43 erreicht. Neben dem Schwenkhebelgriff

für Profilhalbzylinder stehen

weitere Schließsysteme zur

Verfügung.

Bedingt durch die unterschiedlichen

Anforderungen, werden die Leergehäuse

entsprechend den Kundenvorgaben

hergestellt. Diese Leistung

bietet May schon ab einem Stück

preiswert an.

• Elektro-Bauelemente May

KG

www.may.berlin

Haus und Elektronik 4/2019 19


Elektroinstallation

Außen sicher, innen Highspeed

Betonrohr von FRÄNKISCHE: Hochgleitfähiges Leerrohr FFKuS-EM-F Highspeed für

zuverlässige Elektroinstallation

Infokasten:

Die FFKuS-Familie deckt eine Vielzahl von Anwendungsbereichen in

der Elektroinstallation ab:

• FFKuS-ES-F-UV Highspeed ist bis zu zehn Jahre UV-stabil und unter

anderem konzipiert für die Installation im Freien, zum Beispiel für Photovoltaik-Anwendungen.

• FFKuS DATALIGHT mit dem integrierten Lichtwellenleiter kombiniert

die Strom- und Datenversorgung für Wohngebäude in einem einzigen

Wellrohr.

• FFKuS-EM-F-LS0H Low Smoke ist die halogenfreie Leerrohrvariante für

die Betoninstallation, die im Brandfall nur sehr wenig Rauch entwickelt.

• FFKuS-EM-F-105 Highspeed ist hochtemperaturbeständig bis 105 °C

und eignet sich für Beton, der eine höhere Abbindetemperatur erzeugt

Die FFKuS-Rohrfamilie von FRÄNKISCHE deckt eine Vielzahl von

Anwendungsbereichen in der Elektro-installation ab, mit FFKuS-EM-F

Highspeed unter anderem die sichere Installation in Beton

FRÄNKISCHE Rohrwerke

GmbH & Co. KG

www.fraenkische.com

Mit dem biegsamen Wellrohr FFKuS-

EM-F Highspeed liefert FRÄNKISCHE

eine sichere Lösung für die Elektroinstallation

in Beton. Das hochwertige

Kunststoffrohr punktet mit einer hochgleitfähigen

Innenschicht, einer speziell

gestalteten Außenhaut und zeitsowie

kostensparenden Verlege-

Eigenschaften.

Leerrohre in Wohn- und Industriegebäuden

schützen empfindliche Stromund

Datenleitungen und schaffen gleichzeitig

eine zukunftssichere Elektro-

Das Highspeed-Betonrohr garantiert optimale Biegeradien, sodass seine

hervorragenden Einzugseigenschaften auch bei mehreren Biegungen voll

ausgenutzt werden können

Dank der hochgleitfähigen Innenschicht des Betonrohrs können Leitungen

problemlos auch über längere Strecken von bis zu 50 Metern eingezogen

werden

Eine speziell gestaltete Außenhaut schützt das Betonrohr von

FRÄNKISCHE vor Beschädigungen durch die rauen

Baustellenbedingungen

20 Haus und Elektronik 4/2019


Elektroinstallation

Rubrik

Das biegsame Rohr FFKuS-EM-F Highspeed

verformt sich in Beton um maximal 25 Prozent –

so bleibt ein optimaler Leitungseinzug über die

gesamte Strecke hinweg garantiert

installation: Um eine flexible, individuell nutzbare

Infrastruktur aufzubauen, sollten Bauherren von

Anfang an hochwertige Leerrohre einplanen. Für

die Betoninstallation schreibt die Norm VDE 0100-

520 Rohre mit mittlerer Druckfestigkeit (750N) vor

und fordert zudem bestimmte Eigenschaften bei

Schlagfestigkeit sowie minimaler und maximaler

Gebrauchstemperatur.

Besonders wichtig ist die fünfte Ziffer des Klassifizierungscodes

nach DIN EN 61386-1, die das Biegeverhalten

abbildet. Soll vermieden werden, dass

Rohre dem Druck des Betons nachgeben, muss

hier die Ziffer 2 für „biegsame“ Rohre stehen. „Biegsam,

sich selbst zurückbildende Rohre“, die mit der

Ziffer 3 gekennzeichnet sind, sind dagegen für die

Betoninstallation nur eingeschränkt geeignet. Denn

derartige Rohrtypen dürfen sich bei Belastung normativ

bis zu 50 Prozent verformen.

Das biegsame Highspeed-Rohr FFKuS-EM-F

ist dagegen tritt- sowie rüttelfest und weist lediglich

eine normative Verformung von maximal 25

Prozent auf. Damit ist das Betonrohr auch für die

rauen Bedingungen auf Baustellen und für die spätere

Nachrüstung der Elektroleitungen geeignet.

„Durch die starke Verformung der biegsam, sich

selbst zurückbildenden Rohre ist es schwierig, oft

sogar unmöglich, Leitungen einzuziehen. Dagegen

geht die Leerrohr-Installation bei unserem Betonrohr

rasch und einfach von der Hand“, erklärt Darja

Meier, Produktmanagerin im Geschäftsbereich

Elektro Systeme bei FRÄNKISCHE.

Sichere Betoninstallation

Haus und Elektronik 4/2019

Biegsam, sich selbst zurückbildende Rohre

verformen sich beim Einsatz in Beton um bis zu

50 Prozent. Oft ist es schwierig, wenn nicht gar

unmöglich, Leitungen einzuziehen

FFKuS-EM-F Highspeed, erhältlich in den Nennweiten

16 bis 63, erfüllt alle Voraussetzungen für

eine sichere Betoninstallation: Das nicht flammenausbreitende

Rohr ist biegsam und hat eine mittlere

Schlag- und Druckfestigkeit. Der Gebrauchstemperatur-Bereich

liegt zwischen –25 und +60

°C und deckt damit den größten Teil der Anwendungen

ab. Dank der hochgleitfähigen Innenschicht

des Wellrohrs können Leitungen problemlos auch

über längere Strecken von bis zu 50 Metern eingezogen

werden.

Die speziell gestaltete Außenhaut von FFKuS-EM-F

Highspeed verhindert zu kleine Biegeradien, sodass

die hervorragenden Einzugseigenschaften des

Elektroinstallationsrohrs auch bei mehreren Biegungen

voll ausgenutzt werden können. Zusätzlich

schützt der Mantel das Rohr, falls es bei rauen

Baustellenbedingungen beschädigt werden sollte,

vor eindringender Betonmilch.

Weniger ist mehr: einfache Montage

im Beton

Auch bei der Montage überzeugt das biegsame

Betonrohr. Nach dem Abrollen legt sich das Rohr

gerade aus und schnallt nicht zurück. So kann ein

einzelner Handwerker das FFKuS-Rohr in größeren

Abständen mit Stahldraht an der Bewehrung fixieren.

Die glatte Oberfläche erleichtert das Verlegen

zusätzlich, denn das Kunststoffrohr bleibt nicht in

der Armierung hängen. „FFKuS-EM-F Highspeed

in Beton zu verbauen, spart Zeit und Kosten: Weniger

Befestigungspunkte, weniger Arbeitskräfte, einfacher

Einzug der Leitungen und hohe Sicherheit

sind Argumente für unser Elektroinstallationsrohr“,

fasst Darja Meier die Vorteile zusammen.

Ebenfalls für das Betonrohr von FRÄNKISCHE

spricht seine sofortige Verfügbarkeit: Installateure

müssen keine Paletten abnehmen, lieferbar sind

auch Ringware und geringe Mengen des Highspeed-Rohrs.

Wer bei der Betoninstallation auf

FFKuS-EM-F Highspeed setzt, ist auf der sicheren

Seite: Das biegsame Elektroinstallationsrohr „Made

in Germany“ mit dem speziellen Kunststoff-Mantel

und der hochgleitfähigen Innenschicht ist hochwertig

und einfach zu verlegen. ◄

Nach dem Abrollen legt sich das Betonrohr von

FRÄNKISCHE gerade aus und schnallt nicht zurück.

So kann ein einzelner Handwerker die Montage

übernehmen

21

Außen sicher,

innen Highspeed

Betoninstallation mit dem

FFKuS®-EM-F Highspeed

n Biegsames Kunststoff-Wellrohr

mit speziellem Schutzmantel

für absolute Sicherheit

n Einfacher Leitungseinzug dank

hochgleitfähiger Highspeed-

Innenschicht

n Zeit- und kostensparende

Installation durch optimale

Verlegeeigenschaften

Elektro Systeme

www.fraenkische.com


Elektroinstallation

Neue Generation von Blitz- und

Überspannungsableitern

Citel ist ein inhabergeführtes Industrieunternehmen, das marktgerechte Lösungen zum

Schutz elektrischer Anlagen vor transienten Überspannungen durch indirekte Blitzeinschläge

entwickelt, produziert und weltweit vertreibt.

Bedürfnisse zugeschnittene Lösung

anzubieten.

Das Produktportfolio

Citel Electronics GmbH

www.citel.de

Seit über 80 Jahren konzentriert sich

das Unternehmen auf Überspannungsschutz-Einrichtungen

als alleiniges

Kerngeschäft. Citel integriert

seine eigens im französischen Werk

in Reims gefertigten Komponenten in

ihre Schutzmodule und ist damit der

einzige Hersteller am Markt, der u.a.

auch seine „gasgefüllten Funkenstrecken“

selbst herstellt. Dank dem einzigartigen

Knowhow wurden Schutzmodule

entwickelt, die weltweit in Millionen

von Anlagen zum Einsatz kommen.

Auf der Suche nach Innovationen

entwickelte Citel die VG-Technology:

eine exklusive und patentierte Hybridtechnik,

die auf der jahrzehntelangen

Erfahrung von speziellen gasgefüllten

Funkenstrecken beruht.

Im stetigen Bestreben einer noch

höheren Qualität und Kundenzufriedenheit,

startete Citel im April 2019

die Markteinführung einer komplett

weiterentwickelten Ableitergeneration

an modularen Überspannungsschutz-Einrichtungen.

Entstanden aus der internationalen

Zusammenarbeit von französischen,

deutschen, chinesischen und amerikanischen

Teams profitiert diese neue

Serie von 20 Jahren Forschung und

Entwicklung sowie dem vielfältigen

Austausch mit den Kunden.

Getestet und validiert

Die Experten von Citel (Mitglieder

nationaler und internationaler Normenausschüsse)

hatten sich zum Ziel

gesetzt, die effizientesten und zuverlässigsten

Surge Protective Devices

zu entwickeln, die den heutigen und

zukünftigen Normen voll und ganz

entsprechen. Alle SPDs wurden in

eigenen als auch externen, offiziell

zertifizierten Laboratorien getestet

und validiert.

Die langjährige Erfahrung in der Produktion

von Überspannungsschutz-

Einrichtungen hat es ermöglicht, die

Herstellung dieser neuen Module zu

verbessern, sowohl den Prozess als

auch die Materialauswahl betreffend.

Citel verpflichtet sich dem Kunden

gegenüber, für jede seiner Anlagen

eine individuelle und optimal auf die

Dieses neue Produktportfolio wurde

speziell zum noch effektiveren Schutz

der elektrischen Anlagen vor transienten

Überspannungen erschaffen.

Die SPDs schützen sowohl Industrieanlagen

als auch Mobilfunk- oder

Photovoltaikanlagen. Die für DIN-Hutschienenmontage

konzipierten Ableiter

gewährleisten eine unkomplizierte

Installation in alle genormten Verteiler

oder Schaltschränke.

Das neue Programm besteht im ersten

Step aus folgenden Produkten:

• DAC1-13VG Kombi-Ableiter Typ

1+2+3, VG-Technology

• DAC1-13 Kombi-Ableiter Typ 1+2

• DAC50VG Kombi-Ableiter Typ 2+3,

- VG-Technology

• DAC50 AC Überspannungsschutz

Typ 2

• DACC AC Überspannungsschutz

kompakt Typ 2

• DACF AC Typ 2 mit integrierter

Vorsicherung

• DDC DC Überspannungsschutz Typ

1 und Typ 2

• DDCC DC Überspannungsschutz

kompakt Typ 2

Erfreuliches Fazit

Citel ist es gelungen, das Handling

durch ein einfaches Stecksystem zu

verbessern, den Schutz zu optimieren,

die Lebensdauer zu verlängern

und wichtige Anzeigen zu integrieren

(Statusanzeige, Trennvorrichtung und

Fernsignalisierungsfunktion).

Verbunden mit der TOV-Unempfindlichkeit

bei der VG-Version und einem

umfangreichen Garantieversprechen

(fünf Jahre bei neuen Geräten und 10

Jahre bei Geräten mit VG-Technology)

macht Citel einen großen Schritt in

Richtung Zukunft im Blitz- und Überspannungsschutzbereich.

Weitere Informationen findet der Leser

unter www.citel.de. ◄

22 Haus und Elektronik 4/2019


Elektroinstallation

PV-Anlagen sicher schützen

Der DEHNcombo YPV-Kombi-Ableiter Typ 1 + Typ 2 auf Varistorbasis - schützt die DC-Seite des Wechselrichters,

die Combiner Box oder die PV-Module

Dehn SE + Co. KG

info@dehn.de

www.dehn.de

Ob kleine PV-Aufdach- oder Multi-

Megawatt-Anlage, der neue Kombi-

Ableiter DEHNcombo YPV schützt PV-

Anlagen sicher vor Überspannungen

durch Blitzbeeinflussung. Der Ableiter

bietet eine Reihe von Anwendungsvorteilen

für PV-Systeme in nur einem

Gerät. Das Schutzgerät auf Varistorbasis

vereint Blitzstromableiter Typ 1

und Überspannungsableiter Typ 2 und

beinhaltet gleichzeitig die bewährte

Y-Schaltung. Mit dem DEHNcombo

YPV können die DC-Seite des Wechselrichters,

die Combiner Box oder die

PV-Module wirksam geschützt werden.

Dabei kann dieser neue Ableiter

für kleine Aufdachanlagen ebenso

wie für Anlagen der Multi-Megawatt-

Klasse eingesetzt werden.

Blitzstromtragfähiger

Kombiableiter

DEHNcombo YPV ist der kompakte,

blitzstromtragfähige Kombiableiter

für die DC-Seite von Photovoltaiksystemen,

der vorsicherungsfrei bis

zu einem Kurzschlussstrom von 10

kA eingesetzt werden kann. Er verfügt

über einen Gesamtableitstoßstrom

von 12,5 kA (10/350 µs). Sein

niedriger Schutzpegel stellt auch die

Koordination zu Endgeräten sicher.

Da seine Bemessungsspannung für

alle Schutzpfade gleich ist, ist DEHNcombo

YPV für geerdete (Erdung von

DC+ oder DC-) und floatende Systeme

sehr gut geeignet. Für einen wirkungsvollen

Schutz der Endgeräte stehen

Ableiter für die Systemspannungen

UCPV 1200 V und 1500 V zur Verfügung.

Die auch hier eingesetzte

bewährte fehlerresistente Y-Schaltung

vermeidet eine Schädigung des

Überspannungsschutzes bei Isolationsfehlern

im Generatorkreis.

Auch ohne zusätzliche Abdeckung sind

die Ableiter bereits berührungssicher

(IP20). Sie verfügen über eine Funktions-/Defektanzeige,

die durch eine

Markierung im angebrachten Sichtfenster

– auch von außen – optisch

einfach erfassbar ist. Optional gibt es

die Ableiter auch mit potentialfreiem

Fernmeldekontakt (FM) für die Fernüberwachung.

Die Schutzgeräte DEHNcombo YPV

erfüllen selbstverständlich die Prüfanforderungen

des Produktstandards

DIN EN 50539-11 und sind einsetzbar

in PV-Systemen gemäß IEC

60364-7-712/DIN VDE 0100-712. Der

DEHNcombo YPV ist ab September

lieferbar. ◄

Fernantrieb mit Leitungsschutzschalter

Die Anwendungen von Leitungsschutzschaltern

mit Fernantrieb sind

äußerst vielfältig. Bei automatisierten

Anlagen im Rahmen von Energieund

Betriebsmanagement erhöhen

sie die Anlagenverfügbarkeit, was zu

einem wirtschaftlichen Betrieb beiträgt.

Viele weitere Praxisbeispiele,

etwa Photovoltaikparks, Computersysteme,

USV-Anlagen oder Funkstationen,

lassen sich hier aufzählen.

Besonders interessant ist der Einsatz

bei Pumpstationen und Kläranlagen.

Für die Betriebe bedeutet

der Einsatz des Fernantriebs mit

Leitungsschutzschalter neben der

hohen Anlagenverfügbarkeit auch

eine Reduzierung der Wartungskosten.

Ein besonderer Sicherheitspunkt

ist, dass keine Fernschaltung

bei manueller Abschaltung, Überlast

oder Kurzschluss erfolgen kann.

Das Gerät zeichnet sich durch eine

kurze Auslösezeit


Elektroinstallation

Kernsortiment für die Niederspannungsverteilung

Der, laut Hersteller, führende Anbieter

von Sicherungen in Europa zeigt

in dieser Drucksache verschiedene

Leitungsschutzschalter mit Phasenschienen

sowie auch die neuen Brandschutzschalter

nach IEC/EN-62606.

Darüber hinaus Schaltertaster, Verteilungseinbau-Steckdosen,

Hauptschalter,

auch plombierbar sowie Relais in

verschiedenen Ausführungen.

ETI DE GmbH

www.eti-de.de

Alles-aus-einer-Hand

Die Vorteile eines „Alles-aus-einer-

Hand“-Herstellers sind klar: Ein Katalog,

ein Ansprechpartner, eine Lieferung.

Um schnell und sicher das komplette

Programm und einzelne Produkte

zu finden, hat jetzt ETI eine Schnelldreherliste

als Achtseiter unter dem

Titel „Kernsortiment für die Niederspannungsverteilung“

veröffentlicht.

Brandschutzschalter nach

IEC/EN-62606

Kernkompetenz

Natürlich nimmt die Kernkompetenz

von ETI-Sicherungen und Zubehör

ein großes Kapitel ein. Dazu gehören

auch Sicherungssockel, Sicherungslasttrennschalter

und Sicherungen

bis zu NH3.

Eine weitere Produktreihe sind Motorschutzschalter,

thermische Überlastrelais

sowie Motorschützen.

Ein neues und wichtiges Geschäftsfeld

bildet sowohl der Blitz- und Überspannungsschutz

mit Kombiableiter

Typ 1, 2, 3 und auch für die Montage

auf Sammelschienen im Vorzählerbereich

und Typ 2 sowie Typ 2 + 3

und Typ 3.

Nicht so bekannt ist das ETI-Verteilerprogramm

mit Aufputzverteiler, Unterputzverteiler

sowie Feuchtraum-Aufputzverteiler

und Medienverteiler-

Unterputz in verschiedenen Ausführungen

und Schutzarten.

CEE-Wandverteiler

Hinzu kommen fertig bestückte und

vorverdrahtete CEE-Wandverteiler und

eine mobile Steckdosen-Kombination.

Abgerundet wird das Ganze durch

übersichtliche technische Unterlagen,

eine zeitgenaue Logistik und ein

kompetentes und freundliches Team

in Kleinkahl. ◄

Neuer Notfall- und Gefahrenmelder

Die professionellen Lösungen von

Honeywell für die Bereiche „Brandmeldetechnik“,

„Sprachalarmierung“

und „Notbeleuchtung“ erhalten aktuell

eine wichtige Ergänzung: einen

normgerechten Notfall- und Gefahrenmelder

(NGRS-Melder).

Personensicherheit

Mit dem Schutzziel der Personensicherheit

ist seit dem 1.7.2016 die

Vornorm DIN VDE V 0827-1 in Kraft.

Sie beschreibt, wie in Notfällen und

Gefahrensituationen reagiert werden

soll, z.B. bei einer Amok-Gefahr.

So soll ein Amok-Alarm über einen

Druckknopfmelder manuell auslösbar

sein, um eine Notfall- bzw. eine

Gefahrensituation zu melden. Außerdem

spezifiziert die Vornorm genau,

wie der Melder dafür gestaltet sein

muss. Der neue NGRS-Melder von

Honeywell besteht aus einem neuen

D-Melder-Gehäuse und einem dazugehörigen

Elektronikmodul. Wahlweise

kann der Melder mit einem

der mitgelieferten Kennzeichnungsschilder

„Notfall“, „Amok-Alarm“ oder

„Polizei-Notruf“ ausgestattet werden.

Der Anschluss erfolgt über ein entsprechendes

System, das eine Notfall-

bzw. Gefahrensituation meldet;

dies kann z.B. die professionelle

Sprachalarmanlage Variodyn D1 sein.

• Novar GmbH a Honeywell

Company

www.esser-systems.com

24 Haus und Elektronik 4/2019


Elektroinstallation

Elektrifizierte Möbel

VersaPick bietet zwei USB-Ports und kann in harte und gepolsterte

Oberflächen installiert werden

Heinrich Kopp GmbH

www.kopp.eu

Strom muss nicht immer aus der Steckdose

an der Wand kommen. Auch Möbel

lassen sich elektrifizieren. Die neuen

Versa-Produkte der Firma Heinrich

Kopp GmbH verbinden Technik und

Möbel auf modernste Art und Weise.

So dient das runde Modul Versa-

Dot als Schuko-Steckdose oder als

USB-Port. Da der Kabelanschluss

nach unten verläuft, verschwindet das

Kabel aus dem Sichtbereich. Angebracht

werden kann VersaDot auf harten

Oberflächen wie Holz oder Kunststoff

oder auf Polstermöbel.

VersaPick ist ein USB-Lademodul mit

zwei Ports. Auch dieser Anschluss lässt

sich sowohl auf glatten als auch auf

gepolsterten Oberflächen anbringen.

VersaNet eignet sich mit seinen

mehrfachen Steckdosen und vielseitigen

Anschlüssen vor allem

für Konferenzräume, Arbeitsplätze

und im Büro

Mit VersaDot lassen sich Smartphones

und Tablets mühelos am

USB- Port aufladen. Das Modul

ist auch mit einem Schuko-Steckdosenanschluss

erhältlich

Einen freien Zugang zu Strom- und

Datenanschlüssen verschafft die

modulare Einbaueinheit VersaNet.

Dank der integrierten Bürste kann

VersaNET auch dann genutzt werden,

wenn die Abdeckung geschlossen ist

– die Kabel werden ohne Einklemmen

auf die Tischoberfläche geführt.

Die Einbausteckdose VersaHit ist besonders

schlank und nur 42,5 mm tief. So

eignet sie sich perfekt für Küchenarbeitsplatten.

In der Mono-Version

ist sie mit einer Schuko-Steckdose

erhältlich. In der dualen Version ist

sie mit mehreren Anschlüssen – entweder

zwei Schuko-Steckdosen oder

einer Steckdose und zwei USB-Ports

– verfügbar. ◄

Ein besonders schlankes Profil ermöglicht

VersaHit den nahezu

universellen Einsatz

Schutzkontakt-Steckdose mit Zweifach-Highspeed-USB

Die Anzahl der Besitzer von Mobile Devices steigt.

Heute hat fast die Hälfte der deutschen Haushalte

ein Tablet, 2014 war es nur knapp ein Drittel. Mit

der steigenden Anzahl an mobilen Geräten werden

auch immer mehr Lademöglichkeiten benötigt.

Besonders in Bestandsbauten sind diese nur

gering vorhanden – vor allem in Mehrpersonenhaushalten

wird häufig nach einer freien Steckdose

gesucht. Die Schutzkontakt-Steckdose

mit zwei USB-Ladebuchsen der Firma Kopp ermöglicht

eine Highspeed-Ladung zweier Smartphones

oder Tablets parallel und dennoch bleibt

die Steckdose für weitere Geräte frei.

Eine schnelle, leistungsstarke Ladung ermöglicht

die einzigartige chargeMax-Technologie der

Steckdose: Sie erkennt automatisch und dynamisch

das Ladeprotokoll des Gerätes und optimiert

so die Stromversorgung. Der Ladevorgang

wird intelligent und effizienter.

Die USB-Ports ermöglichen eine Highspeed-

Ladung, da sie eine Leistung von bis zu 2,4 A und

5 V haben. Dabei kann jeder einzelne Port Energie

bis zum maximalen Ladestrom abgeben. Bei

der Ladung von zwei Geräten gleichzeitig wird

die Leistung dann anteilig nach Verbrauch aufgeteilt

und nicht nur 1:1 gesplittet.

Mit einer Einbautiefe von nur 32 mm lässt sich

die Schukosteckdose ohne größeren Aufwand

nachrüsten oder austauschen. Zudem ist sie kompatibel

mit den Schalterprogrammen HK07 und

Athenis von Kopp und vielen weiteren Schalterprogrammen

auf dem Markt mit dem Innenmaß

55 x 55 mm. Die Steckdose hat einen erhöhten

Berührungsschutz und die Sicherheit ist VDEund

KEMA-geprüft.

• Heinrich Kopp GmbH

www.kopp.eu

Haus und Elektronik 4/2019 25


Elektroinstallation

Glastaster II Light mit neuen Features

Mit der innovativen Gruppensteuerung verfahren Anwender

die Jalousie einzeln im Raum über die normale Auf/Abund

Stopp-Funktion. Zusätzlich können nun über einen

extra langen Tastendruck beispielsweise alle Jalousien im

Raum als Gruppe verfahren werden. Ein separater Gruppentaster

im Raum kann damit entfallen.

Mehrfach-Tippfunktion

Mit der neuen Mehrfach-Tippfunktion können bis zu vier

Funktionen auf eine Taste gelegt werden. Vorab werden in

der Applikation für die Funktion der Datentyp und die entsprechende

Werte definiert. Bei Betätigung des Tasters

wird nun, je nach Anzahl der Tastendrücke, die entsprechende

Funktion ausgeführt. Somit lassen sich beispielsweise

verschiedene Lichtgruppen mit einem Taster schalten.

Die umfangreiche Applikation ermöglicht Funktionen wie

„Beleuchtung schalten/dimmen“, Jalousie-, Werte- und

Szenensteuerung. Die Tasten sind als Tastenpaar oder

Einzeltasten frei einstellbar. Die Patch-Funktion ist ebenfalls

integriert und ermöglicht ein schnelles Schalten eines

Zusatzkanals. Als Statusanzeige stehen RGBW-LEDs zur

Verfügung. Neben den Farben Rot/Grün/Blau ist auch eine

zusätzliche weiße LED installiert und sorgt für ein klares

Weiß in der Statusanzeige. Die Helligkeit der LEDs ist

über ein Tag-/Nachtobjekt in jeweils fünf Stufen einstellbar.

Der Glastaster II Light ist als 1-fach und 2-fach Taster in

den Farben Weiß und Schwarz erhältlich.

MDT technologies GmbH

knx@mdt.de

www.mdt.de

Neue Funktionen

Innovative Gruppensteuerung, Mehrfach-Tippfunktion,

Patch-Funktion, RGBW-Status-LEDs und integrierter

Temperatursensor – mit diesen neuen Funktionen/Eigenschaften

präsentiert sich der Glastaster II Light auf dem

Markt und reiht sich in das bestehende MDT-Glassortiment

nahtlos ein.

Verschiedene Varianten

Für den jeweiligen Glastaster gibt es verschiedene Varianten:

neutral ohne Beschriftung oder beschriftete Ausführungen

mit I/O Symbol und/oder Auf/Ab-Symbol. Des

Weiteren sind Varianten mit integriertem Temperatursensor

verfügbar. Der Glastaster II Light lässt sich hervorragend

kombinieren mit dem Glastaster II Smart oder der

Glas-Bedienzentrale Smart. ◄

Druckfrische Kataloge für Stromversorgungen

Ab sofort sind bei Emtron electronic

die zwei neuen umfangreichen Stromversorgungskataloge

des Herstellers

Mean Well in Printversion und online

verfügbar. Zum einen der neue

Katalog für Standard-Industrie-

Stromversorgungen, zum anderen

der Spezialkatalog für LED-Stromversorgungen.

Dank der neuen

Kataloge wird die Auswahl noch einfacher,

denn Mean Well hat in den

letzten Monaten eine breite Palette

an neuen Produkten vorgestellt. Bei

diesem Komplettangebot des Herstellers

bleibt kein Wunsch offen. Auf

zusammen deutlich mehr als 200

Seiten werden alle Arten und Varianten

der Einsatzgebiete für Stromversorgungen

detailliert und übersichtlich

dargestellt. Die Kataloge

kommen auf Wunsch kostenfrei ins

Haus oder können auf der Website

von Emtron heruntergeladen werden.

Als Stromversorgungs-Distributor

setzt Emtron auf Qualität und

Individualität am Markt der Stromversorgungen.

Das Unternehmen

versteht Branchen und Anforderungen

anwendungsbezogen und

berät Kunden gerne bei der spezifischen

Auswahl.

• Emtron electronic GmbH

www.emtron.de

26 Haus und Elektronik 4/2019


KNX

Neues TV-Gateway aus dem Hause ise

Smartes Home Entertainment mit Panasonic und KNX

ise Individuelle Software und

Elektronik GmbH

http://www.ise.de

Die ise Individuelle Software und

Elektronik GmbH verkündete zur IFA

2019 die Einführung des ISE SMART

CONNECT KNX PANASONIC. Mit

Panasonic als Kooperationspartner

und dem daraus resultierendem ise

Produkt erhalten Panasonic TV-Geräte

Zugang zur Gebäudeautomation. Durch

das Gateway wird der Panasonic TV

Bestandteil einer Gebäudeautomatisierung

auf Basis von KNX. Auf dieser

Basis kommunizieren Systeme

hersteller- und gewerkeübergreifend,

elementare Voraussetzung für eine

intelligente Verknüpfung verschiedener

Geräte in der smarten Welt. Der

Panasonic TV wird mit dieser Integration

zum wichtigen Element der vernetzten

Gebäudesteuerung.

Der ISE SMART CONNECT KNX

PANASONIC ermöglicht die Einbindung

von bis zu vier Panasonic TV-

Geräten in den KNX. Als innovative

Funktion zählt die Darstellung von Bildern

der IP-Kamera. Steuerbar sind

die Funktionen An/Aus (Standby),

Lautstärke, Programm und Quellenwahl,

Anzeige von Bildschirmtext mit

vordefinierten Text (ETS) oder Nachrichten

aus der KNX Gebäudeautomation.

Das System ist komplett über die

ETS zu projektieren und über Firmware-Updates

erweiterbar.

Smart Home Besitzern eröffnen sich

damit neue Möglichkeiten. Komfort,

Energieeffizienz und das Schaffen

von Erlebnissen sind nur einige

Aspekte, die bei der Einbindung und

intelligenten Vernetzung des TV-

Gerätes in den Smart Home Kontext

eine zunehmend wichtigere Rolle einnehmen.

Auch beim Thema Sicherheit

findet der intelligent vernetzte Panasonic

TV Anwendung.

Die möglichen Einsatzszenarien sind

so vielseitig und individuell wie die

Bedürfnisse des Nutzers. Smart Home

Bewohner starten mit dem in die Hausautomation

integrierten Panasonic TV

gut informiert in den Tag – die Nachrichten

laufen dank intelligenter Verknüpfung

von hochfahrenden Jalousien

und dem Einsatz des Bewegungsmelders,

der das Aufstehen registriert

hat. Beim Verlassen des Haus schaltet

das Smart Home in den Abwesenheitsmodus.

Nicht nur die Beleuchtung

wird ausgeschaltet, auch der vernetzte

Panasonic TV wechselt energieeffizient

in den Standby. Nach Ablauf einer

definierten Zeit wird die Steckdose des

TVs ausgeschaltet und erst durch eine

TV-Szene oder den Bewegungsmelder

wieder eingeschaltet. Der Fernsehabend

wird zum einzigartigen

Kinoerlebnis, da mit dem Einschalten

des Panasonic TV-Gerätes Licht

und Sound die passende Stimmung

schaffen. Durch die Darstellung von

Bildern der IP-Kamera kann störungsfrei

der Besuch vor der Tür angekündigt

werden. Individuelle Bildschirmtexte

erinnern auf dem Display smart

an die fertige Waschmaschine oder

holen alle zum gemeinsamen Essen

an den Tisch. Der Phantasie sind

kaum Grenzen gesetzt! Die Visualisierung

erfolgt ansprechend über

Logik Module sowie KNX basierte

Visualisierungen. Auch die Inbetriebnahme

ist komfortabel. Das Gateway

einfach mit der KNX-Installation und

dem Heimnetzwerk verbinden, in dem

sich das Panasonic TV-Gerät befindet,

über die ETS (Engineering Tool Software),

projektieren und das System ist

einsatzbereit.

"Wir arbeiten täglich daran, dass

KNX noch mehr kann, damit smarte

Lebensräume noch smarter werden.

Durch die Kooperation mit Panasonic

als Partner mit hervorragender

Marktstellung ermöglichen wir einem

breiten Nutzerkreis die Vernetzung

des TV-Gerätes in die Gebäudeautomation.

Zu dem Multimedia Erlebnis

liefert das intelligent vernetzte

Panasonic TV-Gerät dadurch signifikante

Mehrwerte in puncto Komfort,

Sicherheit und Energieeffizienz,“ so

Detlef Boss, Geschäftsführer bei der

ise GmbH. ◄

Wichtige Merkmale:

• Einbindung von bis zu 4

Geräten in den KNX

• Darstellung von Kamera-

Bildern der IP-Kamera

• Komplett über die ETS

zu projektieren

Alarmanlage mit KNX-Schnittstelle

Für die Funk-Hybrid-Alarmanlage System 9000

bringt Indexa eine Bus-Schnittstelle zur KNX-Integration

auf den Markt. Ein bestehendes System

zur Gebäudesteuerung kann dadurch mit dem

Alarmsystem ergänzt werden. Die neue KNX-

Schnittstelle 9000KNX vermittelt automatisch

bei Scharf-, Teilscharf- oder Unscharfschaltung

des System 9000 oder auf Anfrage Daten

an die Gebäudesteuerung. Scharf-, Unscharfoder

Teilscharf-Statusmeldungen aus jedem

Bereich der Alarmanlage, Meldungen bei Einbruch,

Feuer und Panikalarm sowie der Status

jedes im System integrierten Melders und aller

Meldereingänge sind dank der Schnittstelle im

KNX-System sichtbar. Zudem ermöglicht diese

das Steuern von Bereichen und Schaltausgängen

durch externe Komponenten. Ein einfaches

Anwendungsbeispiel: Der Nutzer verlässt das

Haus und schaltet sein Alarmsystem 9000 scharf.

Über die KNX-Schnittstelle wird die Information

über die Scharfschaltung an das KNX-System

weitergeleitet. Dadurch werden beispielsweise

die Jalousien automatisch heruntergefahren, die

Heizung wird heruntergedreht und das Licht ausgeschaltet.

Bei Rückkehr des Anwenders schaltet

dieser das Alarmsystem unscharf, Heizung

und Licht werden wieder automatisch aktiviert

und die Jalousien werden hochgefahren. Darüber

hinaus können über das KNX-Modul Informationen

der Funk-Melder des System 9000 an die

Gebäudesteuerung übergeben werden. Sind beispielsweise

Fenster geöffnet, kann die Heizung

automatisch heruntergedreht werden. Ebenso

hilfreich für den schnellen Überblick: Das Alarmsystem

lässt sich in der KNX-Steuerung visualisieren.

So ist für den Anwender beispielsweise

auf dem Tablet auf einen Blick ersichtlich, welche

Türen oder Fenster gerade geöffnet sind.

• Indexa GmbH, www.indexa.de


KNX

WS1000 Connect – die Gebäudezentrale mit

Internetzugang

Gebäudetechnik steuern ohne Cloud und dennoch von Netzwerkfunktionen

profitieren

Die Zentrale WS1000 Connect

Elsner Elektronik GmbH

www.elsner-elektronik.de

Technik sorgt für

Wohnkomfort und

Sicherheit

Elsner Elektronik, Pionier und Innovationstreiber

im Bereich der smarten

Gebäudesteuerungstechnik, stellt

2019 mit der WS1000 Connect seine

neue Steuerung vor. Diese besteht

aus einem in die Wand eingelassenen

Touch-Display, das alle Funktionen

regelt und zugleich Bedienzentrale

für die Technik ist. Die neue WS1000

Connect übernimmt die klassischen

Funktionen der Gebäudesteuerung:

Die Raumklimasteuerung über Sonnenschutz,

Lüftung und Heizung und

den Schutz der Technik und Einrichtung

vor Wind und Regen. Energieeinsparmöglichkeiten

werden dabei

jederzeit beachtet.

Mit modernen Zusatzfunktionen sorgt

sie aber auch für mehr Komfort und

Sicherheit. Licht wird nach Wunsch

zeitbezogen gesteuert. In sogenannten

Szenen kann der Nutzer Kombinationen

von Fahrpositionen und Schaltzuständen

speichern und dann mit

nur einem Fingertipp aufrufen. Zum

Beispiel geschlossene Rollläden und

gedimmtes Licht für den „TV-Abend“

oder die geschlossene Ost-Jalousie

und eingeschaltete Beleuchtung in

der Küche für „Frühstück“.

Signale von Bewegungs- und Rauchmeldern

lösen festgelegte Sicherheitsszenarien

aus. „Einbruchschutz“ sieht

zum Beispiel vor, Fenster zu schließen

und Leuchten einzuschalten. Bei „Feueralarm“

werden Fenster und Beschattungen

geöffnet, damit Rauch abziehen

kann und Fluchtwege frei sind.

Hauszentrale mit Internet-

Anschluss

Darüber hinaus dient das Display der

WS1000 Connect als Bildschirm für

Web-Inhalte und ist somit auch eine

Multimediazentrale, an der Musik

gestartet oder mal schnell die Wettervorhersage

abgefragt wird. Ein

integrierter Browser ermöglicht das

„ Surfen“ direkt an der Steuerung.

Die Einbindung der Steuerung ins Heim-

Netzwerk und ans Internet bietet auch

Vorteile bei der Installation und Wartung:

Mit einem vorinstallierten Fernwartung-Tool

kann der Nutzer dem

Elektriker oder Servicetechniker den

Zugriff auf seine Steuerung gewähren.

Dies ermöglicht schnelle und konkrete

Hilfe bei der Einstellung der Steuerung,

ohne dass Anreisekosten entstehen.

Auch Software-Updates sind über das

Internet möglich. Diese müssen vom

Nutzer aktiv heruntergeladen werden

– automatische Zugriffe gibt es

nicht. Das Thema Zugriff- und Datensicherheit

ist ein wichtiger Punkt bei

der Hausautomation. Für die WS1000

Connect gilt hier grundsätzlich: Steuerungsdaten

bleiben im Haus! Einstellungs-

und Betriebsdaten werden nur

im Gerät gespeichert. Die WS1000 ist

somit „Cloud-frei“. Wer seine Steuerungsdaten

sichern möchte, verwendet

eine Micro-SD-Karte. Auch Updates

können über diesen Weg ohne Internet-Anschluss

auf die Steuerung geladen

werden. Denn die Netzwerk- und

Internetverbindung der WS1000 Connect

ist ein „Kann“, kein „Muss“. Alle

Gebäudesteuerungsfunktionen laufen

„offline“. Nur wer die WS1000 Connect

App nutzen möchte, muss die Steuerung

ins WLAN einbinden.

Zentraler Touch-Bildschirm

und App

Die kostenlose WS1000 Connect-App

am Smartphone sorgt für Komfort am

richtigen Ort. Über die App lassen sich

alle Funktionen der Steuerung mobil

bedienen. Ansonsten ist die Zentrale

mit dem 10,1-Zoll-Touchbildschirm

die Anlaufstelle für alle Einstellungen

und die Bedienung der Technik. Dafür

werden Startseite und Manuell-Menü

der Steuerung individuell konfiguriert,

sodass häufig benötigte Funktionen

schnell zu erreichen sind. Wer eine

separate Fernbedienung bevorzugt,

nimmt die Remo pro hinzu und hat

Per Fernwartung kann dem Nutzer schnell und effizient geholfen werden

28 Haus und Elektronik 4/2019


KNX

damit ebenfalls eine flexible Touch-

Bedienung. Auch normale Schalter

können in die Steuerung eingebunden

werden. Sie sind für die schnelle

Bedienung vor Ort unerlässlich, sei

es für die Jalousie an der Terrassentür

oder beim Licht schalten.

Energieeffizienz und

Komfort bei der Raumklima-Steuerung

Die Klima- und Schutzfunktionen

für das „Smart Home“ laufen dabei

zuverlässig im Hintergrund ab: Sonnenwärme

wird bis zur gewünschten

Raumtemperatur herein gelassen,

dann schließen Jalousien, Rollläden

und Markisen. Der Lichteinfall

wird sonnenstandsabhängig durch

passendes Schließen von Beschattungen

und Wenden von Jalousie-

Lamellen gesteuert. Das bedeutet

Wärmeschutz auf der Sonnenseite und

zugleich so viel Ausblick wie möglich.

Sichtschutzfunktionen werden individuell

eingestellt, ebenso wie Zeitfunktionen.

Dabei geht es nicht nur um das

Schließen von Rollläden am Abend,

sondern auch darum, Motorengeräusche

in der Nacht zu vermeiden,

indem z. B. Fenster zu den Schlafenszeiten

je nach Wunsch geöffnet

oder geschlossen gehalten werden.

Das Signal zum Lüften wie auch zum

Zuschalten der Heizung geben sonst

die Werte des Innenraumsensors.

Automatisches Lüften verbessert die

Luftqualität und regelt Raumtemperatur

und Feuchtigkeit. Dabei verhindert

die Steuerung, dass zugleich geheizt

und gelüftet wird. Durch das rund um

die Uhr perfekte Zusammenspiel aller

Funktionen wird das Gebäude energieoptimiert.

Komplett-Paket mit Raum

für individuelle Wünsche

und Ideen

Zur Steuerung WS1000 Connect gehören

Sensoren für Wetter- und Innenraumdaten.

Motoren und Geräte werden

vom Elektriker am Leistungsteil

der Steuerung angeschlossen, das

sich im Unterputzkasten hinter dem

Display befindet. Zusätzlich können

per Funk 32 verschiedene Komponenten

von der Fernbedienung bis zum

Motorsteuergerät eingebunden werden.

Gerade die Funk-Technik bietet

Spielraum für individuelle und spontane

Ideen. Springbrunnen-Schaltung,

Gartenbeleuchtung oder andere

spezielle Wünsche lassen sich damit

einfach umsetzen – sofort oder nachträglich.

Eine Markise soll nachgerüstet

werden, weil die Terrasse vergrößert

wird? Dafür wird einfach ein

zusätzliches Funk-Modul zwischen

Motor und Spannungsversorgung

gesteckt, das Modul wird eingelernt

und ist dann in der Steuerung WS1000

Connect verfügbar.

So bleibt die WS1000 Connect jederzeit

bereit für Ergänzungen, Anpassungen

und neue Pläne.

WS1000 in Zahlen:

• Set mit Zentrale, Wetterstation und

Innenraumsensor

• Zentrale mit 10,1 Zoll Touch-Display

• 4 bis 10 Antriebs-Ausgänge (je nach

Modell) für Markisen, Jalousien, Rollläden,

Fenster, Schiebedächer und

Schiebetüren

Weltpremiere: KNX-LED-Konstantstromtreiber

LCM-40/60KN

EMTRON electronic GmbH baut ihr KNX-Portfolio weiter aus

Emtron electronic GmbH

info@emtron.de

www.emtron.de

Bei der Serie LCM-40/60KN handelt

es sich um die weltweit ersten KNX-

LED-Konstantstromtreiber von Mean

Well mit Multiple-Stage Konstantstromausgang.

Die Strombereiche lassen

sich mittels eines DIP-Schalters über

mehrere Stufen einstellen.

Nach der erfolgreichen Markteinführung

des 4-kanaligen Dimmaktors

KAA-4R4V hat Mean Well in Reaktion

auf Kundenwünsche die weltweit

erste KNX-LED-Konstantstromtreiber-Serie

(Multiple-Stage) eingeführt.

Dabei handelt es sich um AC/

DC-Konstantstrom-Ausgangstreiber

mit 40 beziehungsweise 60 Watt, bei

denen der Kontantstrom über einen

DIP-Schalter und die KNX-Schnittstelle

ausgewählt werden kann. Dadurch entfällt

die aufwändige Programmierung

des KNX-DALI-Gateways.Die LCM-

40/60KN arbeiten mit 180 - 295 Volt

Wechselspannung und bieten verschiedene

Stromstärken in Stufen zwischen

350 und 1400 mA an. Infolge

des hohen Wirkungsgrades von bis

zu 90 % kann die gesamte Serie bei

-30 bis 90 °C Gehäusetemperatur und

freier Luftkonvektion betrieben werden.

Zudem ist die LCM-40/60KN-Serie mit

einer Push-Dimming-Schnittstelle und

Synchronisationsfunktion ausgestattet,

um eine optimale Designflexibilität für

LED-Beleuchtungssysteme im Innenund

Außenbereich zu gewährleisten.

Mobil mit der WS1000 Connect-App

• 4 Schalt-Ausgänge für Leuchten,

Heizung, Kühlung, Lüftungsgeräte,

Alarmeinrichtungen

• 4 Schalt-Eingänge für Bewegungsmelder,

Rauchmelder, Klimamelder,

Sicherheitskontakt, Verschlussmeldung,

Impuls für Automatik-Reset,

Binärkontakt zur freien Verwendung

• 10 Taster-Eingänge

• 32 Funk-Kanäle (Elsner RF-Funk)

• LAN/WLAN-Anschluss ◄

Über KNX lassen sich zudem Funktionen

wie Betriebsstundenzähler,

CLO-Funktion, Stromverbrauchszähler,

Notlichtbetrieb, Dimmkurven

und -geschwindigkeiten und vieles

mehr einstellen.

Merkmale:

• Konstantstromausgang

(Multiple-Stage)

• Konstantstrom wählbar über DIP

• KNX-Protokoll

• Unterstützung für

Notbeleuchtung (EL)

• Integrierte KNX-Push-

Dimming-Schnittstelle

• Integrierte konstante Lichtausgabe

• Synchronisierung von bis zu

10 Netzteilen

• Abmessungen (L x B x H): 123,5

x 81,5 x 23 mm

Haus und Elektronik 4/2019 29


Gebäudekommunikation

Smart-Home-Türkommunikation mit neuer

Benutzeroberfläche

Callom GmbH

www.callom.com

Hart im Nehmen: Stahlarmiertes optisches Hybridkabel

Das Residum-Türkommunikationssystem

lässt sich nicht einfach einer

Kategorie zuordnen. Bereits 2014, als

die Türsprechstelle auf der Light & Building

zum ersten Mal dem Fachpublikum

präsentiert wurde, war dieses

System weit mehr als eine Türklingel

mit Videoübertragung. Funktionen

zur Steuerung der Sicherheitstechnik

sowie des Smart Homes werden

bei Residum mit der Video-Türkommunikation

verbunden. Dieser Ansatz

wurde in den vergangenen Jahren

konsequent ausgebaut und zeigt sich

nun auch in der neuen Benutzeroberfläche.

Die komplexen Anwendungsmöglichkeiten

werden in der neuen

Bedienoberfläche übersichtlich und

einfach übersetzt.

Grundlage für die vielfältigen Funktionen

ist die Kommunikation über IP.

Der offene Standard ermöglicht die

Integration von Überwachungskameras,

Telefonie und Smart-Home-Komponenten.

Zusätzlich hat das Residum-System

Schnittstellen zu KNX,

zur Telenot-Gefahrenmeldeanlage

Complex 400H, eine SIP- und eine

REST-Schnittstelle, die die Kommunikation

beispielsweise über https mit

dem Sonos-System oder den Phillips-

Hue-Lampen ermöglichen.

Damit diese Funktionen genutzt werden

können, setzt die Callom GmbH

auf innovative Hardware. Die Außensprechstelle

nutzt als Eingabefläche

ausschließlich ein Touchdisplay.

Die Unabhängigkeit von physischen

Tastern und Namensschildern öffnen

neue Möglichkeiten zur Kommunikation

und Informationsdarstellung an der

Haustür. Die verwendeten Komponenten

schöpfen die verfügbaren Technologien

voll aus: Die integrierte Kamera

liefert Full-HD-Live-Videos. Per App

wird das Smartphone, Tablet, Wandpanel

oder ein beliebig anderes Gerät

zur Innensprechstelle. Die mobilen

Geräte ermöglichen es, auch außer

Haus mit Besuchern vor der Tür zu

sprechen und sie zu sehen.

Die Vielzahl an optionalen und individuell

konfigurierbaren Funktionen wird

in den Bedienoberflächen von Außenund

Innensprechanlage einfach strukturiert

und benutzerfreundlich dargestellt.

In der App für die Innensprechanlage

kann eine Startseite mit den

wichtigsten Funktionen frei zusammengestellt

werden. Funktionen, die

nicht konfiguriert sind, werden nicht

angezeigt und selten genutzte Anwendungen

lassen sich ausgehend von der

Startseite schnell, in wenigen Schritten

erreichen.

Die neue Benutzeroberfläche ist in

einem klaren Raster aufgebaut und

setzt Farben gezielt für die Nutzerführung

ein. Die Gestaltung ist responsive,

passt sich an die Bildschirmgröße an

und garantiert damit eine angenehme

Bedienung auf Smartphones wie auf

großen Wandpanels.

Im Showroom der Callom GmbH in

Ulm kann man sehen, welche Möglichkeiten

diese Kombination aus

State-of-the-art Technik, Ideenreichtum

und Benutzerfreundlichkeit für

die Kommunikation im Smart Home

offenbart. ◄

Kann ein optisches Hybridkabel mit OM3 Glasfasern

und Kupferdraht einem kurzzeitigen Druck

von 200 kg standhalten – ohne dass es zu Einbußen

in der Performance oder Beschädigungen der

Innenleiter kommt? Es kann, wenn dieses Hybridkabel

mit einem stahlarmierten Mantelmaterial

und speziell geschützten Steckern versehen ist.

TTL Network stellt dieses HDMI 2.0 Active Optical

Cable (AOC) jetzt bereit, in jeder denkbaren

Kabellänge bis zu 100 Meter.

Extrem belastbar und robust bei geringem

Gewicht: So präsentiert sich das neue HDMI 2.0

AOC-Kabel. Für diese guten Eigenschaften

sorgt der flexible TPU-Mantel des Kabels, der

nicht nur mit einer Stahlarmierung ausgerüstet

ist. Ein starkes Kevlargeflecht stabilisiert

den Mantel zusätzlich. Und genau diese Kombination

macht das flexible Kabel mit seinem

Außendurchmesser von nur 5,8 mm so extrem

widerstands fähig gegen Druck- und Zugbelastungen,

Quetschungen oder Beschädigungen

durch Nagetiere.

Das Glasfaser/Kupfer-Hybridkabel hält einem

kurzzeitigen Druck von bis zu 200 kg stand. Selbst

wenn langfristig 100 kg auf das extrem biegsame

Kabel einwirken, überzeugt es weiterhin durch

seine hervor ragenden Übertragungswerte: Es liefert

sofort kristallklare Bilder über große Distanzen

bis zu 100 Meter – ohne Signalverlust. An dieser

exzellenten Übertragung von Video-Signalen

in HDTV- und 3D Full HD-Auflösungen mit einer

Übertragungsrate von bis zu 18 GBit/s haben

die beiden HDMI-A-Stecker des Kabels ihren

Anteil. Sie sind mit einem hochwertigen Metallgehäuse

geschützt und wurden zusätzlich mit

Staubschutzkappen ausgestattet.

Damit ist das Hybridkabel ein idealer Begleiter

bei Digital Signage-, Rental Businessoder

Digital Out-Of-Home-Anwendungen,

auch im Medizinbereich und in Industrieumgebungen

lässt es sich ideal einsetzen. Weitere

Einsatzmöglichkeiten sind z. B: On-Board-

Video systeme, Sicherheitssysteme sowie die

Video ausstattung in Konferenzräumen.

• TTL Network GmbH

info@ttl-network.de

www.ttl-network.de

30 Haus und Elektronik 4/2019


Leistungsfähiges Gateway

Haus- und Gebäudeautomation

MBS GmbH

www.mbs-solutions.de

Die MBS GmbH hat ihr bewährtes

Gateway maxi – nun Mk II genannt -

komplett neuentwickelt. Das Ergebnis

ist eine Hardware-Komponente, die

nur ein Drittel der Abmessungen herkömmlicher

Geräte aufweist. Gleichzeitig

ist ihre Leistungsfähigkeit mit

20.000 bzw. 40.000 Datenpunkten

doppelt so hoch wie bei dem Vorgängermodell.

„Es gibt derzeit kein

zweites Gateway am Markt, das einerseits

so platzsparend und andererseits

so leis tungsstark ist“, unterstreicht

Nils-Gunnar Fritz, Geschäftsführer

der MBS GmbH.

Weniger Bedarf an Platz,

Verkabelung und Strom

Vor allem große Liegenschaften hatte

der Experte für Industrie- und Gebäudeautomation

bei seiner Neuentwicklung

im Auge. Wenn etwa eine Brandmeldeanlage

in einer neuerrichteten

Universität eine sechsstellige Anzahl

von Brandmeldern mit jeweils drei

Datenpunkten umfasst, sind bei der

Montage herkömmlicher Kommunikationsschnittstellen

ganze Batterien

von Schaltschränken notwendig.

Mit dem neuen Gateway maxi

| Mk II mit 20.000 Datenpunkten in

der Basis- und 40.000 Datenpunkten

in der erweiterten Variante sinkt

nicht nur die Anzahl der Hardware-

Komponenten – sie benötigen darüber

hinaus auch weniger Platz, Verkabelung

und Strom. Daraus ergeben

sich Kosteneinsparungen bei der

Anschaffung genauso wie bei der Montage

der Schaltschränke sowie beim

Betrieb der Anlage.

In vorhandene Systeme für die Gebäudeautomation

lässt sich das Gateway

maxi | Mk II gut und schnell integrieren.

Durch seine modulare Bauweise

können die bekannten busspezifischen

Aufsatzplatinen des MBS

GmbH direkt in das Gerät eingebaut

werden. Im Angebot sind alle gängigen

Busprotokolle wie KNX, Profinet, LON

etc. Aber auch herstellerspezifische

Kommunikationsprotokolle können auf

Wunsch hinzugefügt werden. Bisherige

Nutzer werden sich zudem freuen,

dass die langjährig erprobte Firmware

auch auf den neuen Geräten verwendet

wird – Software-Schulungen sind

für sie also überflüssig. Ebenso sind

Fehler in der Programmierung, wie sie

bei neuer Firmware häufig auftreten,

praktisch ausgeschlossen.

Erfolgreicher Feldtest

Seit Dezember 2018 ist das Gateway

maxi | Mk II schon in industrieller

Umgebung im Einsatz. Dieser Feldtest

ist sehr erfolgreich verlaufen. Mit

seinem strapazierfähigen Metallgehäuse

eignet sich das Gerät auch für

robuste Umgebungen.

Bei der Entwicklung wurde das Feedback

von MBS-Partnern und -Kunden

berücksichtigt. Nun löst es seinen Vorgänger

sowie das MBS Gateway 19”

nahtlos ab. Anwender, die eins der

beiden Produkte bereits im Einsatz

haben und weitere hinzufügen möchten,

können das neue Gateway maxi

| Mk II problemlos in ihr System einbauen.

„Es fügt sich nahtlos in unsere

Produktpalette ein, übertrifft jedoch

die Performance beider Vorgänger-

Modelle bei Weitem“, resümiert Fritz.

„Unsere Kunden profitieren bei gleicher

Handhabung von gewohnter Produktqualität

plus gesteigerter Leistungsfähigkeit.“


Einfachere Anbindung von IP-basierten Türstationean

Die IP-basierten Türstationen von

DoorBird lassen sich nun schnell

und einfach an die luna-Touchpanels

von tci anbinden. Die Berliner

Bird Home Automation und die

Heuchelheimer tci GmbH sorgen

im Rahmen einer Kooperation dafür,

dass die gemeinsame Lösung optimal

auf die Bedürfnisse der Nutzer

abgestimmt ist. „Unsere luna-

Touchpanels für die Gebäudetechnik

sind als passende Innensprechstelle

ideal geeignet“, erklärt Michael

Böck, CEO und Inhaber der tci GmbH.

Sascha Keller, CEO von Bird Home

Automation, ergänzt: „Mit tci haben

wir einen weiteren KNX-Kooperationspartner

gewinnen können, mit

dem wir die Software-Integration

sehr zügig realisiert haben. Unsere

DoorBird-IP-Video-Türsprechanlagen

und die hochwertigen Touchpanels

von tci werden in Deutschland

entwickelt und produziert und passen

einfach perfekt zusammen“. Die

Touchpanels der luna-Serie, je nach

Ausführung auch mit KNX-Anschaltung,

sind sowohl die Innensprechstelle

als auch die Basis für die

Gebäudesteuerung und -visualisierung.

Mit einer Displaygröße von 7,

10, 16 oder 22 Zoll sind sie per Multitouch

intuitiv bedienbar. Das integrierte

Mikrofon und der Lautsprecher

mit Echo-Canceling ermöglichen

ein freihändiges Gegensprechen

in hoher Audioqualität. Damit

sind die Touchpanels für die Gebäudesteuerung

mit Türkommunikation

ebenso geeignet wie für Aufgaben

an der Hotel-Rezeption oder am

Empfang von Arztpraxen.

• tci Gesellschaft für

technische Informatik mbH,

www.tci.de

Haus und Elektronik 4/2019 31


Lichttechnik

Neues Downlight für mehr Planungsfreiheit

Glamox GmbH

www.glamox.de

Downlights werden meist unauffällig

installiert und fallen bei modernen

Raumkonzepten wenig auf. Trotz

ihrer baulichen Zurückhaltung sind die

Aspekte der sichtbaren Leuchtintensität,

der geringen Wärmeentwicklung

und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten

für unterschiedlichste Umgebungen

von großer Bedeutung.

Mit dem quadratischen Downlight

D70-RQ bietet Glamox ab sofort ein

Modell mit neuester LED-Technologie

an, das diese Anforderungen bestens

erfüllt. Das Design ist auf hohe Funktionalität

und optimiertes Wärmemanagement

ausgelegt. Damit wird eine

Effizienz erreicht, die für eine lange

Lebensdauer der LED-Downlights von

mindestens 100.000 Stunden sorgt.

Alle Modelle der Glamox D70-Familie

sind aufeinander abgestimmt und entsprechend

kombinierbar für eine einheitliche

Optik und ein angenehmes

Lichtempfinden in modernen Büroumgebungen,

Fluren, Konferenzräumen,

Ausstellungen, Verkaufsräumen oder

Gesundheitseinrichtungen.

Kombinierbare Downlights

Das quadratische Downlight D70-RQ

hat die Abmessungen von 163 x 163

mm. Die Einbautiefe liegt bei geringen

90 mm. Dank unterschiedlich bestellbarer

Lumenpakete und der Auswahl

zwischen hochglänzenden (SI) oder

silber-matten (SM) Reflektoren, eignet

sich das neue LED-Modell für nahezu

alle Anwendungen im Innenbereich.

Über das Zubehörprogramm von

Glamox sind Staub- und Blendschutz

sowie ein Halo-Dekor für einen reduzierten

Lichtwinkel optional bestellbar.

Die Leuchte ist konzipiert als Ergänzung

zu den runden Downlight-Varianten

der D70-Familie. Somit lassen

sich unterschiedliche Downlights in

gleichen Gebäudebereichen sehr gut

kombinieren, ohne dass ein störender

Eindruck von unterschiedlichem Design

oder Lichtverteilung entsteht. Das quadratische

LED-Downlight verleiht jeder

Umgebung einen modernen Eindruck

und ist somit als Beleuchtungslösung

in Korridoren, Besprechungsräumen

sowie sozialen Bereichen besonders

zu empfehlen.

Einfache Montage

Wie alle Leuchtenvarianten der D70-

Familie ist auch das neue Downlight

D70-RQ für eine einfache und sichere

Verbindung mit einem Linect-Verbindungssystem

geeignet. Dieses standardisierte

System steht für Planungsfreiheit

beim Entwurf sowie bei der

späteren Montage. Zum Schutz des

Downlights liefert Glamox immer eine

Staubschutzabdeckung mit, damit

während der Bauphase keine Kratzer

am Gehäuse oder Schäden am

LED-Modul entstehen können. ◄

Digitaler Farbtemperatur- und Helligkeitssensor

Seebacher stellte 2015 erstmals seinen

Farbtemperatursensor in Kompaktbauweise

für das ISYGLT-Automationssystem

vor. Seither bewährt

er sich besonders bei tageslichtabhängigen

und HCL-Steuerungen

(Human Centric Lighting) von Privatwohnungen,

gewerblichen Räumen

wie Büros und Produktionshallten

bis hin zum wissenschaftlichen

Bereich.

In Verbindung mit dem ISYGLT-

System sind Aufzeichnungen der

gemessenen Werte (Helligkeit, Farbtemperatur

im Innen- oder Außenbereich

etc.) zur Dokumentation und

Auswertung möglich.

Der Sensor eignet sich besonders

für Museen und Galerien, wo es auf

präzise Farbsteuerung und Dosierung

des Lichts ankommt. Als Funktionserweiterung

des Sensors kommt

jetzt die melanoptische Bewertung

(biologische Wirkung von Licht auf

den Menschen) der Helligkeit hinzu.

Die Funktionen:

• Helligkeit (Lux) nach V-Lambda

• Farbtemperatur in K

• CCT-Wert

• Melanoptische Lux

• RAW-Werte rt, gn, bl, Clear, IR

• Seebacher GmbH

www.seebacher.de

32 Haus und Elektronik 4/2019


8-Port-Switch unterstützt neuen PoE-Standard

Lichttechnik

Microchip GmbH

www.microchip.com

Microchip Technology kündigte über seine Tochtergesellschaft

Microsemi einen kostengünstigen 8-Port-PoE-

Switch (Power over Ethernet) an, der eine garantierte Leistung

von 60 W pro Port an allen acht Ports gleichzeitig

bereitstellt. Der nach IEEE 802.3bt konforme PoE-Switch

PDS-408G eignet sich für digitale Deckeninstallationen

und arbeitet mit seinem lüfterlosen Design geräuschlos.

Der PDS-408G wurde für vernetzte Beleuchtungsanwendungen

in Unternehmen entwickelt und verbindet separate

Systeme wie Beleuchtung, Sensoren, HLK und WiFi-

Zugangspunkte über einen einzigen Switch. Dieser verfügt

über acht PoE-Ports, was die optimale Anzahl für

vernetzte Beleuchtungen darstellt. In Endanwendungen

senkt er die Kosten, da Strom eingespart wird und die

Betriebskosten somit geringer ausfallen. Gemäß IEEE

802.3bt liefert der PDS-408G insgesamt 480 W, davon

bis zu 90 W für jeden einzelnen Port oder 60 W für acht

Ports gleichzeitig.

Der PDS-408G ist plenumtauglich und kann in jedem

Raum mit Lüftungsanlage installiert werden, was ihn fast

ideal für digitale Deckeninstallationen macht. Das lüfterlose

Design bietet die Funktionen, wie sie für Gebäude

erforderlich sind, die einen geräuschlosen und zuverlässigen

Betrieb voraussetzen, z.B. Büros, Krankenhäuser

und Hotels. Der PDS-408G bietet auch andere bewährte

PoE-Vorteile, darunter eine sichere Stromversorgung,

einfache Installation, flexible Bereitstellung und Remote-

Power-Management.

Der PDS-408G erweitert Microchips Angebot durchgehender

PoE-Lösungen. Entwickler können den Switch

zusammen mit Microchips umfangreichem Portfolio an

8- und 32-Bit-PIC- und AVR-Mikrocontrollern (MCUs)

am Endknoten einsetzen.

Microchip bietet eine Reihe benutzerfreundlicher Hardwareund

Softwaretools, um das PoE-Design zu beschleunigen,

darunter das PIC18 PoE Main Board mit PIC18 MCU,

das Secure Element ATECC608A und den Abwärtsregler

MIC28512.

Wesentliche

Leistungsmerkmale:

• lüfterloser 480-W-Switch, kompatibel zu allen PoE-

Beleuchtungen

• maximale Leistung für unternehmensweit vernetzte

Beleuchtungsanwendungen

• vernetzt Beleuchtung, Sensoren, HLK und WiFi-Zugangspunkte

über einen einzigen Switch

• geräuschloser, energiesparender Betrieb und plenumtauglich

für die Installation in Lüftungsanlagen ◄

Mobile LED-Großflächenleuchte

Die neue Powertube II von der Sonlux Lighting

GmbH ist die Weiterentwicklung der mobilen LED-

Großflächenleuchte für anspruchsvolle Anwender.

Ob Baustelle, Event oder Sportveranstaltung

– überall ist die Powertube II leicht einsatzfähig.

Dank verbessertem Wärmemanagement und effizienteren

LEDs ist diese Generation der Powertube

doppelt so leistungsfähig wie ihr Vorgänger.

Sie erreicht jetzt in der großen Version über

41.500 Lumen und in der kleineren Version über

20.000 Lumen.

Die Leuchte kann aufgrund neuentwickelter integrierter

Anbindung auf alle Stative mit einem

30-mm-DIN-Zapfen schneller und ohne zusätzliche

Adapter montiert werden.

• Sonlux Lighting GmbH

info@sonlux.de

www.sonlux.de

Haus und Elektronik 4/2019 33


Lichttechnik

LTS mit German Brand Award 2019 ausgezeichnet

Das Team von LTS und der Agentur Beckdesign bei der Preisverleihung am 6. Juni in Berlin

(Quelle: Rat für Formgebung)

Die LTS Licht & Leuchten GmbH ist

mit dem German Brand Award 2019

in Gold ausgezeichnet worden. In der

Kategorie Excellent Brands „Lighting“

ist LTS als beste Produkt- und Unternehmensmarke

in ihrer Branche prämiert

worden. Dabei hat sich das

schwäbische Unternehmen gegen

neun internationale Bewerber durchsetzen

können. Den 1. Platz hat der Hersteller

für hochwertige Lichtlösungen

für den Relaunch der Marke erhalten.

und Pink sind neuer Glanz und strahlen

Dynamik aus.

Ein zentrales Gestaltungselement ist

auch die Winkelfläche, die auf den

Abstrahlcharakter der LTS Leuchten

Bezug nimmt.

„Durchweg saubere

Markenarbeit“

„Wir wollen LTS als eine starke, wettbewerbsfähige

Marke mit Wiedererkennungswert

konsequent weiterentwickeln.

Wichtig ist dabei der Fokus

auf den Markenkern ‚Dynamik‘. Die

neue Identität bringt unsere Leidenschaft

für Licht emotional zum Ausdruck.

Die Auszeichnung durch das

Expertengremium des German Brand

Awards freut uns und zeigt dem Team,

dass wir auf dem richtigen Weg sind“,

so Michael Cappello, Geschäftsführer

von LTS.

Der German Brand Award begreift und

prämiert Marken ganzheitlich. Mit seinen

Kriterien und Wettbewerbsklassen

trägt er den vielfältigen Facetten

der professionellen Markenführung

Rechnung.

So begründet die Jury den German

Brand Award in Gold: „Eine durchweg

saubere Markenarbeit mit einer klaren

Positionierung, die kundenorientiert

die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe

im Fokus hat und dabei aufgeräumt,

emotional und modern auftritt.“

Über den

Leuchtenhersteller LTS

Mit 260 Mitarbeitern ist der Leuchtenhersteller

LTS, mit Sitz in Tettnang am

Bodensee, international geschätzter

Partner von namhaften Kunden, Architekten

und Planern. LTS bietet Produkte

für geho- bene Architektur- und Shopbeleuchtung

sowie Beleuchtungstechnologie

für Hotellerie, Gastronomie

und Office. Seit 2010 ist LTS Mitglied

der schwedischen Fagerhult-Gruppe

und gehört damit zum drittgrößten

Leuchtenhersteller Europas. ◄

LTS Licht & Leuchten GmbH

www.lts.de

Identitätsstiftende Werte

und eine neue visuelle

Identität

„Love to Shine“ ist der neue Claim

von LTS, der nicht nur die Initialen

der Firma mit Leben füllt, sondern –

neben einem neuen Logo – Teil eines

komplett neuen Corporate Designs

ist. In einem umfassenden Entwicklungsprozess

entschied man sich für

die Neupositionierung und Emotionalisierung

der Marke.

Das Logo symbolisiert Kelch, Diamant,

Herz sowie Leuchtenkörper

und Reflektor zugleich. Es vereint

die drei Buchstaben L, T und S. Die

neuen Farben der LTS sind kraftvoll,

leuchtend und energiegeladen. Sattes

Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot

In nur sechs Projektmonaten wurde der Relaunch realisiert. Dieser umfasst

auch den neuen Web- Auftritt und alle Printmedien

34 Haus und Elektronik 4/2019


Messtechnik

Die elektrische Sicherheit prüfen

Gemäß DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, IEC 60364-6...

Chauvin Arnoux GmbH

www.chauvin-arnoux.com/de

Ein einziges Gerät, um die Konformität

einer Anlage ganz einfach und wirkungsvoll

zu prüfen

Anwendungen

Die Installationstester C.A 6131 und

C.A 6133 dienen zur Prüfung der elektrischen

Sicherheit von neuen Anlagen

vor der Inbetriebnahme, zur wiederkehrende

Prüfung von vorhandenen

Anlagen, sowie zur Fehlersuche.

Diese tragbaren Geräte sind

einfach zu benutzen, wirkungsvoll und

entsprechen den gültigen Normen.

Bedienerfreundlich

Die Installationstester C.A 6131 und

C.A 6133 wurden im Hinblick auf optimale

Bedienerfreundlichkeit entwickelt.

Sie sind kompakt und leicht, und sämtliche

Funktionen lassen sich über die

Frontplatte bedienen. Die Anschlüsse

sind eindeutig gekennzeichnet, so dass

Anschlussfehler vermieden werden

und die beleuchtete LCD-Anzeige bietet

beste Ablesbarkeit. Die Prüfergebnisse

„OK“ und „Durchgefallen“ werden

klar auf der Frontseite angezeigt.

Die Prüfgeräte sind mit vielen Möglichkeiten

für freihändiges Arbeiten

ausgestattet: Magnethalterung am

Gehäuse, Hals-Tragegurt und eingebaute

Stützen.

Mit einer Prüfstange lassen sich entfernte

Messpunkte, wie z.B. an Beleuchtungskörpern

erreichen. Eine dreiadrige

Messleitung mit Schuko stecker wird

mitgeliefert. Mit der optio nalen externe

Sonde zur Fernbedienung können alle

Prüfungen aus der Ferne gestartet und

gespeichert werden. Für Strommessungen

lässt sich eine externe Stromzange

einfach anschließen.

Der C.A 6133 verfügt über zusätzliche

praktische Funktionen:

• Zeitgewinn durch automatische Prüfsequenzen:

AUTO-RCD, SCHLEIFE–

RCD– ISOLATION

• Einfach! Strommessungen mit der

optionalen Stromzange MN73A:

Sie wird automatisch bei Anschluss

erkannt, ebenso wie der Messbereich.

• Optimierte Speicherfunktion: die

Prüfergebnisse lassen sich für 30

Prüforte mit jeweils bis zu 99 Prüfungen

speichern!

Über eine ANDROID-App können die

in den Prüfgeräten gespeicherten Prüfergebnisse

über Bluetooth an einen

Tablet-PC oder ein Smartphone übertragen

werden. So lassen sich Prüfberichte

automatisch erstellen und über

E?Mail versenden oder für eine spätere

Auswertung abspeichern.

Technische Daten

• Spannungsmessung:

550 V AC /800 V DC

• Durchgangsprüfung mit 200 mA,

• Widerstandsmessung von 1 bis

99,99 kΩ

• Isolationsmessung bis 999 MΩ mit

Prüfspannungen von 250 V und 500 V

• Schleife Zs (Z L-PE) ohne Auslösung:

von 1 bis 2000 Ω, Berechnung von Ik

• Schleife mit hohem Messstrom Zs

(Z L-PE) mit Auslösung, von 0,1 bis

400 Ω, Berechnung von Ik

• FI-Schutzschalter vom Typ AC &

A: 30 mA, 100 mA, 300 mA, 500

mA, 650 mA

• FI-Schutzschalter im Impulsmodus:

Auslösezeit

• FI-Schutzschalter im Rampenmodus

(30mA): Auslösestrom

• Drehfeldrichtung: von 45 bis 550 V;

45 bis 65 Hz

• Abmessungen / Gewicht:

211 x 108 x 60 mm / 700 g

Zusätzlich beim C.A 6133:

• Frequenzmessung: von 30 Hz bis

999,9 Hz

• Isolation: zusätzliche Prüfspannung

von 1000 V

• 3-P-Erdungsmessung bis 2000 Ω

• Automatische Prüfsequenz für FI-

Schutzschalter: ohne Auslösung –

Impuls – Rampe

• Automatische Prüfsequenz: Schleife

– FI-Schutzschalter – M Ω

• Speicherkapazität: 30 Prüforte mit

jeweils 99 Prüfungen über MEM-

Taste oder optionale Fernbedienung

• Stromversorgung über wiederaufladbare

Akkus mit eingebautem

Ladegerät

• Wiederaufladung am Stromnetz,

über USB oder Kfz-Bordsteckdose

• Bluetooth-Schnittstelle

• Automatische Erkennung der optionalen

Stromzange MN73A

Haus und Elektronik 4/2019 35


Messtechnik

Neue Handheld-Digitalmultimeter

Von Gossen Metrawatt kommen neu mit den Geräten der Serien Metraline DM41 und DM61/

DM62 vielseitige Handheld-Digitalmultimeter der Mittelklasse.

Die Messfunktionen umfassen Spannungs-,

Widerstands-, Strom- und

Temperaturmessung, und die Messergebnisse

werden in den Kategorien

CAT IV 300 V bzw. CAT III 600 V ausgegeben

– dank automatischer Buchsensperre

(ABS) mit einem Plus an

Sicherheit für Anwender und Geräte.

Das Metraline DM41 ist ein Digitalmultimeter

mit Temperaturmessung.

Clipping-Funktion

Das DM61 ist ein Universal-Multimeter

mit Clipping-Funktion. Das DM62

eignet sich zur echten Effektivwertmessung.

Die kompakten Geräte liegen

ergonomisch in der Hand und

eignen sich für anspruchsvolle Messaufgaben

in vielen Anwendungsbereichen

der Elektrotechnik, z.B. in der

Elektroinstallation, im Studium oder in

der Ausbildung.

Hintergrundbeleuchtung

Die Geräte der Serie Metraline DM41

verfügen über eine Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung,

die Auflösung

beträgt 4000 Digits (3 3/4-stellig). Die

Geräte der Serie DM61/62 verfügen

über eine duale Digitalanzeige mit

Hintergrundbeleuchtung und Analog-

Bargraph (66 Punkte), die Auflösung

beträgt 6600 Digits (3 6/7-stellig). Das

DM41 ist ein Basisgerät mit einem Frequenzbereich

von bis zu 1 kHz. Das

DM61 unterstützt die Strommessung

mit einem Zangenstromwandler mit

Übersetzung 1000:1 bis 660 A. Das

DM62 bietet Echteffektivwertmessung

und ein erweitertes Funktionsspektrum

mit Kapazitäts-, Frequenzund

Tastverhältnismessung.

Alle Geräte messen Spannung (DM41:

100 µV ... 600 V, DM61/62: 100 µV ...

1000 V), Strom (DM41: 10 µA ... 10 A,

DM61: 10 µA ... 660 mA, DM62: 10

µA ... 10 A), Widerstand (DM41: 100

mOhm ... 40 MOhm, DM61/62: 100

mOhm ... 60 MOhm), Temperatur (-50

... +1300 °C – Thermoelement Typ K),

Durchgang und Dioden.

Die Geräte DM41 und DM62 messen

zusätzlich Frequenz (DM41: 0,001 Hz

... 500 kHz, DM62: 10 Hz ... 10 MHz),

Tastverhältnis (DM41: 2...98 %, DM62:

1...98,9 %) und Kapazität (DM41: 1 pF...

200 µF, DM62: 1 pF ... 400 mF). Die

Grundgenauigkeit liegt bei 0,5 % V DC

(DM41) bzw. 0,4 % V DC (DM61/62).

Die Geräte der Metraline-Serien DM41

und DM61/DM62 besitzen weiterhin

eine automatische Buchsensperre

(ABS); diese verhindert den falschen

Anschluss der Messleitungen und

damit die versehentlich falsche Wahl

der Messgrößen. Die Messbereichswahl

erfolgt automatisch, kann aber

über die Taste Auto/Man manuell eingestellt

werden.

Negative Messwerte

Auf der Analogskala werden bei Gleichgrößen

auch negative Messwerte

angezeigt, um Schwankungen der

Messgröße am Nullpunkt beobachten

zu können. Über die Taste Hold/

Min/Max lässt sich der gerade angezeigte

Messwert in der Anzeige festhalten.

Dank einer Stromsparschaltung

schalten sich die Geräte automatisch

nach 15 Minuten der Nichtbenutzung

ab. Eine Hülle aus weichem

Gummi mit Aufstellbügel schützt

das Gerät zum einen vor Beschädigung

bei Stoß und Fall. Zum anderen

sorgt das Gummimaterial dafür, dass

das Gerät auch bei vibrierender Stellfläche

sicher stehen bleibt.

Die Multimeter der Serien DM41 und

DM61/DM62 sind erhältlich im Webshop

unter www.meilhaus.de. Im Lieferumfang

enthalten sind Gummischutzhülle,

Messkabelsatz, Batterien, Bedienungsanleitung,

Prüfprotokoll. Optionales

Zubehör für DM61: AC-Stromzange

1000:1 WZ1001 (Z194A).

• Meilhaus Electronic GmbH

sales@meilhaus.de

www.meilhaus.com

Mobiles Messgerät für metrologisch zertifizierte

Netzanalysen

GMC-I Messtechnik GmbH

www.gmc-instruments.de

Für mobile Messverfahren zur periodischen

Qualitätsprüfung von Energienetzen

hat CAMILLE BAUER –

eine Schwestermarke von GOSSEN

METRAWATT und Teil der GMC-Instruments

Gruppe – ein neues metrologisch

zertifiziertes Messgerät eingeführt.

Mit dem LINAX PQ5000 MOBILE

lässt sich der Status der Netzqualität

in allen betriebsrelevanten Aspekten

erfassen, visualisieren und normgerecht

dokumentieren. Das IEC62586-

2-konforme Klasse A-Gerät stellt von

der Qualität über die Verfügbarkeit bis

zur Energiefluss-Analyse präzise Messdaten

zur Detektion von Störungen

oder Schwankungen im Energienetz

bereit. Die Strommessung kann mittels

Stromzangenset oder Rogowski-

Spulen durchgeführt werden. Dabei

lässt sich die Spannung direkt über

den abgesicherten Spannungsabgriffen

messen. Das integrierte Web-

Interface gestattet den direkten, gesicherten

Zugriff auf sämtliche zur Parametrierung

und Auswertung erforderlichen

Funktionen. Eine zusätzliche,

kostenträchtige Analysesoftware

wird nicht benötigt. Für die Datenübertragung

via Webbrowser ist der

mobile Tester mit LAN- und WLAN-

Schnittstellen ausgestattet. Bis zu 20

verschiedene Gerätekonfigurationen

erleichtern die Durchführung komplexer

Messkampagnen. Prüfberichte und

Dokumentationen lassen sich über die

innovative Reportfunktion PQ-EASY

REPORT gemäß den statistischen

Standards von EN50160, IEC61000

2 2, IEC61000 2 4 und IEC610002

12 sowie GB/T (China) und IEEE519

erstellen. Auch die Eingabe und Aus-

36 Haus und Elektronik 4/2019


Neue Kategorie von Glasfaser-Testlösungen

Messtechnik

Sekundenschnelle. Bei Anzeichen

von Fehlern lokalisiert und identifiziert

der Tester diese automatisch.

Opternus, der deutsche Distributor

für Exfos Messtechnik-Lösungen,

hat dieses brandneue Produkt auf

der ANGA Com, Europas führender

Breitband-Messe, das erste Mal der

Öffentlichkeit präsentiert.

Völlig neues Konzept

Die lebenslange Kalibrierung und die

patentierte Click-Out-Technologie der

optischen Steckverbinder des Optical

Xplorer verringern teure Ausfallzeiten

und die Logistik, die mit Werkseinsendungen

für Updates, Wartungen und

Reparaturen verbunden sind.

• Zeiteinsparungen durch

Prüfung nur der fehlerhaften

Strecken

Exfo hat mit seinem Optical Xplorer

das erste Glasfaser-Multimeter auf den

Markt gebracht. (Vertrieb: Opternus).

Das neue OFM (Optical Fiber Multimeter)

erleichtert allen Servicetechnikern

unabhängig von ihrer Qualifikation

das Testen von Glasfasern. Gleichzeitig

wird der gesamte Arbeitsablauf

beschleunigt und der Anwender in die

Lage versetzt, mehr Arbeiten gleich

vor Ort zu erledigen.

Notwendigkeit neuer

Testverfahren

Die Betreiber von Telekommunikationsnetzen

stehen bei der Installation

qualitativ hochwertiger optischer

Netze unter einem enormen Zeit- und

Kostendruck, um der rasant ansteigenden

Nachfrage nach immer mehr

Bandbreite gerecht zu werden und

sich auf die Technologien der nächsten

Generation, wie 5G, vorzubereiten.

Die Komplexität der Testverfahren,

die Notwendigkeit der Fremdvergabe

von Leistungen sowie der Mangel

an hochqualifizierten Servicetechnikern

erschweren sowohl den Netzbetreibern

als auch den Installationsfirmen,

eine akzeptable Investitionsrendite

(ROI) zu erwirtschaften sowie

sicherzustellen, dass die optischen

Netze gleich beim ersten Arbeitseinsatz

einwandfrei bereitgestellt werden.

Wegweisendes

Testkonzept für den

Service

Der Optical Xplorer überprüft die

optische Übertragungsstrecke in

Der Optical Xplorer ist mehr als nur

eine weitere Verbesserung vorhandener

Tester. Er führt ein völlig neues

Konzept für die Installation, Aktivierung

und Reparatur von Glasfasern

ein. Diese hochgradig intuitive Lösung

erhöht die Effizienz der Servicetechniker

deutlich, gewährleistet eine bessere

Qualität der optischen Netze und

vermeidet Verzögerungen sowie die

mit der Eskalation von Problemen an

Spezialisten verbundenen Kosten.

Die drei wichtigsten

Innovationen

• Senkung der

Gesamteinsatzkos ten (TCO)

durch lebenslange Kalibrierung

und vor Ort auswechselbare

Steckverbinder

Die im Produktlebenszyklus anfallenden

versteckten Kosten machen

einen erheblichen Teil der Gesamteinsatzkosten

aus, werden bei der Anschaffung

jedoch nicht immer berücksichtigt.

Die Fault-Xplorer-Funktion wird während

des laufenden Tests automatisch

ausgeführt und überprüft nur

die optischen Übertragungsstrecken,

bei denen Anzeichen für eine Störung

erkannt wurden. Damit erhöht sich die

Aussagekraft der Messungen und die

Testdauer verkürzt sich.

• sekundenschnelle Bewertung

der Streckenqualität mit bis zu

fünf Sternen

Mit der integrierten Exfo-Advisor-Funktion

profitieren die Techniker von der

umfassenden Kompetenz, die Exfo

im Verlauf von mehr als 30 Jahren

auf dem Gebiet der Glasfasertechnik

erworben hat, sowie von anspruchsvollen

Algorithmen, die auf Tastendruck

die Qualität der optischen Strecke

nach den besten Vorgehensweisen

der Branche bewerten.

• Opternus GmbH

www.opternus.de

wahl individueller Grenzwertstandards

wird unterstützt. Lastprofile, Kurvenform

und Ereignislisten können im CSV-

Format exportiert werden. Eine optionale

GPS-Zeitsynchronisation ermöglicht

die Kennzeichnung der einzelnen

Messdaten mit exaktem Zeitstempel.

Der im robusten, wasserdichten und

verschließbaren Koffergehäuse verbaute

LINAX PQ5000 MOBILE ist mit

Zangenstromwandlern oder Rogowski-

Spulen verfügbar und wird mit abgesicherten

Spannungsabgriffen sowie

weiterem Zubehör nach Wahl geliefert.

Der mobile Netzqualitäts-

Prüfer von CAMILLE BAUER für

normenkonforme Prüfkampagnen

mit standardisierter Reportfunktion

Haus und Elektronik 4/2019 37


Messtechnik

Zukunftssichere Fernauslesung

Wie kann der Umbau zur Fernauslesung bei Verbrauchszählern nachhaltig durchgeführt werden?

QUNDIS beantwortet die ab 2020 bindende Forderung der EU mit dem Q gateway 5.5 direct.

QUNDIS-Systeme lassen sich durch

den OMS-Standard jederzeit Geräte

unterschiedlicher Hersteller integrieren.

Damit erfüllt QUNDIS schon

heute die vom Gesetzgeber zunehmend

geforderte Interoperabilität.“,

so Volker Eck, Geschäftsführer bei

QUNDIS und seit 2018 Vorstand der

OMS-Group.

Verbrauchswerte

Ablesefirmen und Unternehmen der

Wohnungswirtschaft wertvolle Zeit.

Es können Verbrauchsdaten von bis

zu 1.000 Messgeräten erfasst und als

verschlüsselte E-Mail verschickt werden.

Die Datenübertragung erfolgt

mittels der eingebauten SIM-Karte

und dem dazugehörigen Gateway-

Service-Dienstleistungsvertrag über

das Mobilfunknetz an die QUNDIS

Smart Metering Plattform.

QUNDIS GmbH

info@qundis.com

www.qundis.de

Denn das Gateway setzt im Datentransfer

auf die OMS-Norm (Open

Metering System), den offenen und

patentfreien Standard für Energie-

Messsysteme. Die langfristige Daten-

Kompatibilität auch zu Fremdgeräten

ist so gesichert. „In die offenen

OMS führt die Verbrauchswerte unterschiedlicher

Energiesparten zusammen,

die der Wohnwirtschaft als internationale

Kommunikationsstandards

der Gebäudetechnik KNX dienen. Die

digitale Verbrauchsdatenerfassung ist

somit vom Produzenten unabhängig.

Eine Einbindung von Geräten unterschiedlicher

Hersteller (auch für Strom

& Gas) in die QUNDIS-Zählerfernauslesung

wird ebenso möglich.

Datenbereitstellung

Die digitale Erfassung und Datenbereitstellung

der Zählerstände spart

Gateway 5.5

Das Gateway 5.5 direct ermöglicht

einen leichten Umstieg in die Fernauslesung.

„Im Gespräch mit unseren

Kunden erhalten wir erfreulicher Weise

immer wieder Lob zum Design und der

einfachen Handhabung. Bereits über

12.000 Stück sind bereits heute im Einsatz“,

so Frau Thie, QUNDIS Bereichsleiterin

Marketing & Kommunikation.

HeiKo 2019

Auf der HeiKo 2019 in Kassel demonstriert

QUNDIS am 30. September und

1 Oktober das Gateway im Einsatz. ◄

Lichtmessgerät mit Speicher und neuen Einstellungen

Im Rahmen einer Produktaktualisierung

des kompakten MSC15-Lichtmessgeräts

(www.gigahertz-optik.de/

de-de/produkt/msc15), welches der

Messung von Beleuchtungsstärke,

Spektrum, Farbe und Farbwiedergabe

dient, wurde der Funktionsumfang

erweitert. Mit diesem Update

erhält das Gerät einen internen Speicher,

welcher die Speicherung von

bis zu zehn Messungen ohne einen

separaten PC erlaubt. Die Verwaltung

der Speicherplätze kann wahlweise

direkt, mittels des MSC15 oder

der mitgelieferten Software erfolgen.

Darüber hinaus wurde ein Menü zur

individuellen Zu- und Abschaltung der

einzelnen Anzeigebildschirme hinzugefügt.

Auch dieser Arbeitsschritt

kann nun ohne einen PC erfolgen.

Somit vereinfacht sich die Anpassung

des Geräts für individuelle

Messaufgaben deutlich. Merkmale

des Messgeräts MSC15 sind neben

dem spektralen Messverfahren die

einfache, intuitive Bedienung, eine

schnelle Wiedergabe des Messergebnisses

und die rückführbare Kalibrierung

mit Kalibrierzertifikat. Bei

Bedarf zeigt das Gerät Messgrößen

der spektralen Bestrahlungsstärke

in einem Messbereich von 360 bis

830 nm sowie photometrische und

farbmetrische Werte einschließlich

der phototopischen, skotopischen

und melanopischen Beleuchtungsstärke,

den Farbwiedergabeindex,

die Farbtemperatur sowie die Lichtfarbe

gemäß der CIE-Farbtafel an.

Für die Messung von Pflanzenwachstumslampen

bietet das MSC15 eine

Messwertanzeige der PAR PPFD in

µmol/m²/s.

• Gigahertz-Optik GmbH

Vertriebsgesellschaft für

technische Optik

info@gigahertz-optik.de

www.gigahertz-optik.de

38 Haus und Elektronik 4/2019


Photovoltaik

Neue Photovoltaik-Sicherungen

sich dabei um NH-Sicherungseinsätze sowie Zylindersicherungseinsätze

gemäß der internationalen Norm IEC

60269-6. Bestimmte Typen sind nach UL 248-19 geprüft

und zertifiziert.

Geringe Leistungsabgabe

Jean Müller hat bei der Entwicklung von Photovoltaik-

Sicherungen ein besonderes Augenmerk auf die geringe

Leistungsabgabe gelegt. Planer und Verarbeiter profitieren

von der über 100-jährigen Erfahrung in der Entwicklung

von Schmelzsicherungen, hoher Fertigungsqualität

sowie hochwertigen Materialien, die für einen zuverlässigen

Schutz der PV-Anlage sorgen.

Umfangreiches Sortiment

an Lösungen

Jean Müller GmbH

Elektrotechnische Fabrik

www.jeanmueller.de

Die Firma Jean Müller hat ihr Portfolio von Photovoltaik-

Sicherungen erweitert. Die NH-Sicherungseinsätze der

Betriebsklasse gPV sind nun bei einer Bemessungsspannung

von 1,5 kV DC in Bemessungsströmen bis 500

A erhältlich.

Diese Photovoltaik-Sicherungseinsätze wurden speziell

für den Schutz von Solarsystemen optimiert. Es handelt

Komplettiert wird das umfangreiche Sortiment an Lösungen

für den Schutz von Photovoltaik-Anlagen durch gPV-Sicherungseinsätze

in zylindrischer Bauform und passende PV-

Zylindersicherungstrennschalter. Des weiteren kann der

Kunde PV-Sicherungsunterteile und PV-Sicherungs leisten

für gPV-Sicherungseinsätze in NH-Bauform erhalten.

Alle Produkte rund um den Schutz einer PV-Installation

findet der Leser im Online-Produktkatalog unter www.

jeanmueller.de oder im neuerschienenen Sicherungs-

Katalog. ◄

Aerodynamisches Montagesystem für Gewerbedächer

IBC Solar erweiterte das Portfolio

im Bereich aerodynamische Montagesysteme

um das neue IBC Aero-

Flat. Das System wurde speziell für

die dachparallele Modulmontage

auf geneigten Bitumen- und Foliendächern

entwickelt und garantiert

höchste Stabilität. Das neue Montagesystem

AeroFlat ist eine Erweiterung

zum bewährten IBC AeroFix

und erlaubt eine dachdurchdringungsfreie

Montage. Es ist speziell

für geneigte Bitumen- und Foliendächer

im gewerblichen Bereich konzipiert

und bis 30° Dachneigung sowie

einer Dachhöhe bis 35 m einsetzbar.

Minimales Risiko für Dachundichtigkeiten

und maximale Stabilität –

hierfür steht das ballastierte Montagesystem

IBC AeroFlat, das im

Grenzschichtwindkanal des Instituts

für Industrieaerodynamik (I.F.I)

erfolgreich getestet wurde. Die 18

cm breiten Bodenschienen bieten

große Auflageflächen. Dadurch werden

sämtliche Lasten optimal verteilt

und es entsteht nur eine sehr geringe

Druckbelastung auf die Dämmung

und die Dachfolie. Zudem erlaubt

das Montagesystem IBC AeroFlat

variable Bodenschienenabstände

und eine optimale Ausrichtung der

Solarmodule.

• IBC SOLAR AG

www.ibc-solar.com

Haus und Elektronik 4/2019 39


Netzwerkkomponenten

Switch-Serie für 10G-Uplinks und PoE

D-Link ergänzte mit der DGS-1250-

Serie sein Portfolio an Gigabit Smart

Managed Switches. Die vier Modelle

bieten eine flexible Lösung zur kosteneffizienten

Erweiterung von wachsenden

Unternehmensnetzwerken. KMUs

steht ein hoch performanter Core- und

Access-Switch zur Verfügung, der sich

als PoE-Variante auch ideal zur Vernetzung

von PoE-fähigen VoIP-Telefonen,

Netzwerkkameras und Access

Points eignet. Großen Unternehmen

dienen die Modelle als Aggregationsund

Access-Switches mit 10G-Konnektivität

sowie einer Vielzahl an Sicherheitsfunktionen.

10G-Ethernet & PoE-Power

Die Switches der DGS-1250-Serie sind

mit vier 10G Highspeed SFP+ Uplink

Ports ausgestattet. Damit gehören Bottlenecks,

also Engpässe beim Datentransport

im Netzwerk, der Vergangenheit

an. Bandbreitenintensive Anwendungen

wie beispielsweise Datenreplikation,

Backup oder Video-on-Demand

laufen somit auch zukünftig ohne Einschränkung.

Die vier SFP+ Ports verleihen

dem Netzwerk zusätzlich eine

hohe Flexibilität, da sich die Module

dank der Hotplug-Funktionalität im laufenden

Betrieb in die entsprechenden

Schächte im Switch einstecken lassen.

Die Modelle besitzen wahlweise 24 oder

48 10/100/1000BASE-T Ports und sind

jeweils auch als PoE-Variante verfügbar.

Als solche gibt der Switch gemäß

IEEE 802.3af/at Standard bis zu 370

W an PoE-Geräte weiter. Nützlich ist

dies beispielsweise bei der Einrichtung

einer Business-WLAN-Umgebung,

wenn für die Access Points

keine dedizierten Steckdosen vorhanden

sind.

Umfangreiche Funktionen

Die Switches sind mit erweiterten

Layer-2-Funktionen wie IGMP Snooping,

Port Mirroring, Spanning Tree

Protocol und Link Aggregation ausgestattet.

Hinzu kommen spezielle

Layer-3-Features wie beispielsweise

statisches Routing. Die Geräte unterstützen

neben VLAN auch Auto Voice

VLAN und Surveillance Mode. Darüber

wird der Datenverkehr vernetzter

IP-Telefone oder Sicherheitskameras

automatisch erkannt, priorisiert und

einem separaten VLAN zugewiesen,

welches ihn vom restlichen Datenverkehr

isoliert. Im Überwachungsmodus

erleichtert ein extra designtes

Web User Interface das Management

von Videoüberwachungssystemen.

Bestens geschützt –

einfach zu verwalten

Die neuen Switches der DGS-1250-

Serie sind durch die D-Link Safeguard

Engine gegen Flooding-Angriffe

geschützt. Für noch mehr Sicherheit,

insbesondere beim Einsatz von drahtlosen

Verbindungen, sorgt die Authentifizierung

mittels IEEE 802.1x. Funktionen

wie Access Control List (ACL),

Address Resolution Protocol (ARP), IP-

MAC-Port Binding sowie der Schutz

vor Spoofing-Angriffen runden das

Security Portfolio ab. Die DGS-1250-

Serie kann via webbasiertem User Interface,

dem D-Link Network Assistant

sowie über den dedizierten Konsolen-

Port gesteuert werden. Das Command

Line Interface (CLI) erlaubt Netzwerkadministratoren

eine präzisere Kontrolle

bei der Netzwerkkonfiguration.

Key-Features im Überblick

• DGS-1250-28X/DGS-1250-52X: 24/48

x 10/100/1000Base-T-Ports

• DGS-1250-28XMP/DGS-1250-

52XMP: 24/48 x 10/100/1000Base-

T-PoE-Ports

• 4 x 10G SFP+ Ports

• umfangreiche Layer-2- und Layer-

3-Funktionen wie IEEE 802.3af/at,

Auto Voice VLAN, Static Routing,

Surveillance Mode

• zahlreiche Sicherheits-Features, u.a.

Access Control List, ARP Spoofing

Prevention, IMPB Support

• D-Link Network Assistant (DNA),

Multilingual Web UI, SNMP MIB

• D-Link (Deutschland)

GmbH

www.dlink.com

RJ45-Onesize-Buchse ist CAT.6a/GHMT-zertifiziert

Auf Nummer Sicher gehen Installateure

mit dem neuen, hochwertigen

CAT.6a RJ45-Modul (10 Gbit) im

Keystone-SnapIn-Format mit sehr

kurzer Bauform. Es eignet sich zur

werkzeuglosen Montage und vollen

Unterstützung von Power-over-Ethernet-Anwendungen

(POE+).

Um einen höchstmöglichen Qualitätsstandard

zu garantieren, hat Sommer

cable das Modul in das GHMT-

Verification-Programm aufnehmen

lassen. So ist es auch in Installationsumgebungen,

die nach zertifizierten

Produkten verlangen, die

nahezu ideale Lösung. Dies lässt

sich noch steigern, indem man auf

die von Sommer cable empfohlene

CPR-zertifizierte Netzwerkleitung

SC-Mercator CAT.7/Cat.7a zurückgreift.

Dank des großen Querschnittbereichs

(bis AWG 22/7) kann das

Modul jedoch mit nahezu allen CAT-

Leitungen verwendet werden. Es ist

als praktisches Achter-Set oder in

Einzeleinheiten verfügbar, und zwar

inklusive Staubschutzklappe und

Kabelbinder.

• Sommer cable GmbH

info@sommercable.com

www.sommercable.com

40 Haus und Elektronik 4/2019


SAT- und Kabel-TV

Multiplexing-Kopfstelle jetzt mit

Dual-Modulatoren

Technologie mit klarer

Signalwirkung

für Empfang und

Kommunikation

Zubehör

• Erhöhte Schirmung gegen 4G/LTE

• Klasse A +10 dB

• Installationsfreundlich

Verstärker

• Zuverlässig und langlebig

• Hoher Frequenzbereich

• Von Netzbetreibern zertifiziert

Die Polytron-Kompaktkopfstelle PXU 848 C/T für

Multiplexing verfügt ab sofort über Dual-Modulatoren.

Die neue Dual-Modulatoren-Funktion dient

zur effizienten Ausnutzung der CAM-Kapazitäten.

Sie kann auch nachgerüstet werden.

Die Multiplexing-Kopfstelle

PXU 848 C/T

dient zur Auswahl und zum Multiplexing von verschiedenen

Transportströmen, die dann wahlweise

in DVB-T (COFDM) oder DVB-C (QAM) umgesetzt

werden. Dazu verfügt sie über acht Triple-Tuner zur

Signaleinspeisung (DVB-S/S2, DVB-T/T2, DVB-

C). Die PXU 848 C/T ist für die gängigen Signalstandards

MPEG2, MPEG4 und HEVC geeignet.

Aus den Inhalten dieser Signaleinspeisemöglichkeiten

lassen sich entsprechende Ausgangskanäle

multiplexen und als DVB-C- (QAM) oder

DVB-T-Signale (COFDM) ausgeben.

Zudem stehen vier CI-Schnittstellen zur Entschlüsselung

von Programmen zur Verfügung.

Für die effiziente Ausnutzung der CAM-Kapazitäten

dienen die neuen Dual-Modulatoren. Dabei

können die Signale nach dem Multiplexen und

die Entschlüsselung über die vier CAM (Conditional

Access Module) an den Eingängen 1 bis 4

auf jeweils zwei Ausgangskanäle aufgeteilt werden

(1+5, 2+6, 3+7, 4+8). Die Auswahl kann für die

Kanäle 1 bis 4 jeweils individuell getätigt werden.

Selbstverständlich sind die insgesamt acht Ausgangskanäle

weiterhin frei programmierbar. Mit

dieser Neuerung sind die Kapazitäten der Smartcards

optimal nutzbar.

Die Dual-Modulatoren-Funktion

ist optional über das Softwaremenü der mltiplexing-Kopfstelle

PXU 848 C/T wählbar und kann

auch bei bestehenden Anlagen mittels kostenfreiem

Softwareupdate nachgerüstet werden.

Wie alle Modelle der Polytron-Kompaktkopfstellen

bietet auch die PXU 848 C/T Möglichkeiten, in

den Datenstrom einzugreifen. So kann die Kopfstelle

auf anbieterspezifische Daten hin (NIT –

Network Information Table, ONID – Original Network

ID) programmiert werden. LCN, das Logical

Channel Numbering zur Programmplatzsortierung,

ist ebenfalls möglich.

Die einfache PC-Programmierung

der Kopfstelle über die USB-Schnittstelle ermöglicht

eine schnelle und zuverlässige Inbetriebnahme

der Anlage. Über die integrierte LAN-

Schnittstelle kann zudem eine Fernwartung eingerichtet

werden.

Polytron-Kopfstellen sind ausnahmslos Made in

Germany. Die hohe Qualität der Bauteile und die

durchdachte technische Ausführung, beispielsweise

mit dem temperaturgesteuerten Lüfter als

Teil des Polytron-Longlife-Konzepts, erhöhen die

Lebensdauer der Kopfstellen.

• Polytron Vertrieb GmbH

info@polytron.de

www.polytron.de

Kopfstellen / IPTVSolutions

• Multituner – Multimodulator (DVB-T/DVB-C)

• Fernwartung/SMARTPortal

• Interaktive Hospitalitylösung

AXING AG

Gewerbehaus Moskau

8262 Ramsen

SMARTSolutions

• Smarte Inhouse-Verteilung von

HDMI- und Ethernet-Signalen

• IPTV über Koax

Multischalter

• Kaskadier- und stapelbar

• Bis zu 4 Sat-Positionen

• Einkabel-Lösungen

Haus und Elektronik 4/2019 41

Telefon +41 52 - 742 83 00

info@axing.com

www.axing.com

Erfahren Sie

online mehr!


SAT- und Kabel-TV

IPTV-Kompaktkopfstelle als vorkonfigurierte Lösung

Die Kompaktkopfstellen haben zwei,

drei oder vier Sat-Eingangsmodule,

mit denen acht, zwölf oder 16 Sat-

Transponder (ca. 31, 51 oder 68 Programme)

in SPTS- und MPTS-IP-

Datenströme einschließlich sämtlicher

Informationsangebote wie EPG oder

Teletext umgewandelt werden können.

Das IPv4/IPv6-fähige Ausgangsmodul

unterstützt mit Datenraten von bis

zu 500 Mbit/s sowohl UDP und RTP

als auch Multicast und Unicast sowie

die Videoformate MPEG-2, MPEG4-

4/H.264 und SD/HD/4K. Da die Kompaktkopfstelle

außerdem mit Ultra HD

und HEVC/H.265-Codec kompatibel

ist, bietet sie hohe Zukunftssicherheit.

Die hochwertigen Komponenten und

das effektive Kühlsystem sorgen für

eine lange Lebensdauer.

Data Burst und Tone Burst

Televes Deutschland GmbH

televes.de@televes.com

www.televes.de

HTML-Bedienoberfläche

intuitiv programmierbar

Mit der neuen IPTV-Kompaktkopfstelle

Arantia ASK4-xx von Televes,

die über eine HTML-Bedienoberfläche

intuitiv programmiert werden

kann, lassen sich DVB-S/S2-Kanäle

mit hoher Qualität in LAN-Netzwerken

verteilen. Die Lizenzen für die IP-Ausgangskanäle

sind im Anschaffungspreis

enthalten.

Insgesamt stehen drei komplett konfigurierte

Ausführungen bereit, die flexible

Lösungen für den Hospitality-

Bereich ermöglichen, in dem immer

häufiger TV-Programme ohne jegliche

Zusatzdienste über eine strukturierte

Verkabelung gestreamt werden sollen.

Mit Arantia ASK4-xx zeigt Televes,

dass IPTV nicht komplizierter ist als

eine Übertragung via QAM oder PAL.

Zwei, drei oder vier Sat-

Eingangsmodule

Das Sat-Eingangsmodul, das den

Frequenzbereich von 950 bis 2150

MHz abdeckt, hat vier DVB-S/S2-Eingänge.

Der Eingangspegel reicht von

-69 bis ca. -23 dBm. Die Eingangssignale

werden mit 8PSK oder QPSK

und einer Symbolrate von 1 bis ca. 45

Msps moduliert. Der HF-Trägerbereich

beträgt ±10 MHz. Zu den weiteren

Merkmalen gehören Data Burst

und Tone Burst, DiSEqC sowie Service-

und PID-Filterung.

Stabiles Metallgehäuse

Die Basiseinheit, deren stabiles Metallgehäuse

480 x 177 x 470 mm misst

(BxHxT) und ca. 15 kg wiegt, kann

in 19-Zoll-Racks eingebaut werden

(4HE). Die maximale Leitungsaufnahme

beträgt 200 W. Für Management

und IP-Streaming sind zwei RJ45-

Ports vorhanden, die 10/100/1000

Mbit/s unterstützen. Außerdem gibt

es einen seriellen Anschluss, einen

IPMI-Netzwerkanschluss, zwei USB-

2.0- und USB-3.0-Anschlüsse sowie

einen VGA-Anschluss. Der Status der

Kompaktkopfstelle und der Netzwerkund

HDD-Verbindungen wird über

LEDs an der Frontseite angezeigt. ◄

Total Cost of Ownership im Fokus

DCT Delta GmbH

www.dct-delta.de

Zur ANGA Com 2019 präsentierte

Delta Electronics neue Produkte und

Anwendungslösungen unter dem

Aspekt, die Gesamtkosten über den

Lebenszyklus eines Produktes (TCO)

zu verringern.

Man stellte verschiedenste Produkte

vor. Neben den Anschaffungskosten

(CAPEX) bilden die Betriebskosten

(OPEX) einen entscheidenden Kostenblock.

Diese OPEX lassen sich vor

allem durch effizientere Prozesse, vereinfachte

Logistik dank weniger Typen,

durch geringere Leistungsaufnahme,

durch Monitoring und Remote-Steuerung

sowie durch selbstinstallierende

Geräte deutlich senken.

Unter dem Motto „Pay as you grow“

stellte Delta Electronics die universelle

Headend-Plattform im 1HE-Format

mit verschiedenen Einschubkassetten

vor: Neben der bereits etablierten

optischen SPF-Rx-Kassette mit bis

zu 20 analogen Rückwegempfänger

und minimaler Leistungsaufnahme

von weniger als 1,5 W hat man dieses

Jahr gleich zwei neue Einschubkassetten

für das Chassis entwickelt. Einmal

die SFP-RxD-Kassette mit 20 digitalen

Rückwegempfängern und einer

optischen Eingangsleistung zwischen

-18 und -5 dBm und zum anderen die

XFP-Tx-Kassette, in die bis zu zehn

einstellbare DWDM-Transmitter mit

einer Sendeleistung von 7 dBm und

einer Leistungsaufnahme von 3,5 W

eingeschoben werden können. Alle

Kassetten lassen sich entweder über

die benutzerfreundliche webbasierte

GUI oder über SNMP bzw. Telnet

bedienen und tragen auch in dieser

Hinsicht zur Verringerung der operativen

Kosten bei.

Der neue optische Mini-Node ONB

T mit abstimmbarer Wellenlängenarchitektur

bietet genau die wesentlichen

Vorteile, um den Herausforderungen

im Netzausbau unter Berücksichtigung

der Investitionen und der

Betriebskosten zu begegnen. Merkmale

wie:

42 Haus und Elektronik 4/2019


SAT- und Kabel-TV

Webbasierte Sat-ZF-Schaltmatrix

Polytron Vertrieb GmbH

info@polytron.de

www.polytron.de

Sat-ZF-Schaltmatrix-Serie

ESM 1716

Polytron bietet mit der neuen webbasierten

Sat-ZF-Schaltmatrix-Serie

ESM 1716 einen fernsteuerbaren

Quellenumschalter für die individuelle

Signalversorgung und -verteilung

für verschiedenste Applikationen. Die

Geräte ermöglichen die flexible und

einfache Zuführung, Überwachung

und Selektion von Sat-ZF- und terrestrischen

Signalen bei geringer

Anschlussdämpfung. Mit der Sat-ZF-

Schaltmatrix-Serie ESM 1716 können

Signalaufbereitungs- und Verteilanlagen,

Überwachungs- und Aufnahmesysteme

sowie Test- und Prüfplätze mit

Sat-ZF- und terrestrischen Signalen

versorgt werden.

Webbasierte Steuerung

Die Steuerung der Schaltmatrix erfolgt

webbasiert. Dadurch sind Änderungen

oder Anpassungen der Signalverteilung

leicht und schnell möglich. Die

Ebenen der Schaltmatrix weisen eine

hohe Entkopplung auf. Die Polytron-

Sat-ZF-Schaltmatrix ESM 1716 hat 16

Sat-Eingänge und einen terrestrischen

Eingang. Diese Eingangssignale können

beliebig ausgewählt und auf die

16 Ausgänge verteilt werden. Wird

die Sat-ZF-Schaltmatrix beispielsweise

als Eingangsverteilfeld eingesetzt,

können Änderungen von Transponderfrequenzen,

Änderungen der

gewünschten Programmbelegung, beispielsweise

in Hotels oder die Aktivierung

von Smartcards problemlos und

schnell über die Browseroberfläche

umgesetzt werden.

Energieversorgung

Alle 16 Sat-Eingänge verfügen über

eine Energieversorgung für die angeschlossenen

LNBs. Versionen mit redundanter

Energieversorgung sowie Versionen

ohne webbasierte Steuerung

für den Betrieb als Multischalter sind

zudem erhältlich. Weiterhin sind für

die Web-Versionen Überwachungsfunktionen

zum Beispiel für die Signalzuführung

oder Redundanz integriert,

welche in der Übersicht angezeigt werden

und so den Aufbau und die Konfiguration

komplexer Eingangsverteilungen

erleichtern. Die Polytron-Sat-

ZF-Schaltmatrix-Serie ESM 1716 ist als

autark arbeitendes 19-Zoll-Einbaugerät

in einer Höheneinheit ausgeführt.

Wie auch die Polytron-Kopfstellen

ist ebenso die Sat-ZF-Schaltmatrix

Made in Germany. Die hohe Qualität

der Bauteile und die durchdachte

technische Ausführung erhöhen die

Lebensdauer der Polytron-Geräte. ◄

• OPEX-Einsparung durch Typenreduzierung und

damit vereinfachte Logistik,

• geringe Leistungsaufnahme dank ökonomischem

Design,

• absolut präzise Wellenlängenabstimmung durch

individuelle Kalibrierung von jedem Node,

• Auswahl der Wellenlängen auch remote und

• verbesserte und patentierte Signalqualität im

Burst-Mode

sind die technischen Highlights des optischen Mini-

Nodes mit abstimmbarer Wellenlänge von Delta

Electronics. Bei diesem neuen Node-Typ lassen

sich vier verschiedene Grundwellenlängen innerhalbeiner

Sekunde mit einer Präzision von wenigen

Picometern einstellen. Mit nur vier Grundtypen können

in einem typischen optischen Cluster 16 unterschiedliche

Wellenlängen 100 % OBI-frei betrieben

werden. Damit reduziert sich der logistische

Aufwand bei der Installation und Inbetriebnahme

vor Ort ganz erheblich.

Weiterhin präsentiert Delta Electronics auf

der ANGA Com kompakte und optimierte

Micro-Nodes. Unter anderem wird der Optical

FiberTwist Node OFT mit fixen Parametern

und ansprechendem Design gezeigt.

Diesen Node kann der Endverbraucher

sogar selbst in seiner Wohnung installieren.

Die FiberTwist-Plattform kann für Ethernet-,

GPON- oder RFoG- Applikationen eingesetzt

werden.

Last but not least – die Anwendung ScanApp

für PC und Handy macht Geräte von Delta Electronics

smart: Die Geräte lassen sich über QR Code

einlesen, ScanApp speichert sämtliche Gerätedaten,

lokalisiert die Geräte und stellt sogar die

Verbindungen im Netzwerk geografisch dar. ◄

Haus und Elektronik 4/2019 43


SAT- und Kabel-TV

Vielfältige Lösungen für kleine und große Hotels

Panasonic stärkt Position im Hotel-TV-Bereich gemeinsam mit Televes

unabhängig voneinander auf mehrere

TV>IP Server zugreifen. Das ermöglicht

eine besonders flexible Integration

in Hotels, Krankenhäuser und andere

öffentliche Einrichtungen.

Komplett konfigurierte

Ausführungen

Durch die nun bekannt gegebene Kooperation

mit Televes kann Panasonic

seine Position im Hotel-TV-Bereich

weiter ausbauen. Mit der neuen IPTV-

Kompaktkopfstelle Arantia AKS4-xx von

Televes, die über eine HTML-Bedienoberfläche

intuitiv programmiert werden

kann, lassen sich DVB-S/S2-Kanäle

mit hoher Qualität in LAN-Netzwerken

verteilen. Insgesamt stehen drei komplett

konfigurierte Ausführungen bereit,

die flexible Lösungen für den Hospitality-Bereich

ermöglichen, in dem immer

häufiger TV-Programme ohne jegliche

Zusatzdienste über eine strukturierte

Verkabelung gestreamt werden sollen.

Arantia AKS4-xx macht IPTV mindestens

genauso einfach wie eine Übertragung

via QAM oder PAL. Gemeinsam

sorgen Panasonic und Televes so

für eine extrem hochwertige Bild- und

Tonqualität, vollkommen unabhängig

von der Größe des Hotels.

Panasonic Corporation

www.panasonic.com

www.experience.panasonic.de

Smarte Hospitality-

Lösungen

von Panasonic bieten Hoteliers, Installateuren

und Krankenhäusern auf Basis

der innovativen TV>IP-Technologie

ein kostengünstiges und komfortables

Verteilsystem. Das breite Angebot

ermöglicht es, Programme in hoher

Qualität auf viele verschiedene Endgeräte

zu übertragen. Auf Grundlage

dieses Qualitätsanspruchs entstand

auch die Kooperation zwischen

Panasonic und Televes, einem weltweit

führenden Unternehmen in der

Antennenbranche. So können jetzt

noch vielseitigere Lösungen sowohl

für kleine als auch für große Hotels

realisiert werden.

Aufwand deutlich reduziert

Panasonic ermöglicht smarte Hotel-TV/

Hospitality-Lösungen, die den Installations-

und Kostenaufwand deutlich

reduzieren. Als Innovationstreiber

bietet Panasonic einen Hotel-Modus,

der via TV>IP alle Voraussetzungen

erfüllt, um Hausinformationen und

TV-Programme für viele Endgeräte

zur Verfügung zu stellen. Die bisher

zusätzlich benötigte, kostenaufwändige

Infrastruktur in Form von Boxen

ist jetzt nicht mehr notwendig.

Umfangreiche

Empfangsmöglichkeiten

Besonders praktisch sind die umfangreichen

Empfangsmöglichkeiten: Das

Signal kann über LAN, Powerline oder

besonders komfortabel und kabellos

über WLAN bezogen werden und das

bei voller TV-Funktionalität. Da fast alle

Panasonic TVs sowohl den Uni- als

auch den Multicast-Standard unterstützen,

können sie problemlos und

Starker Partner

„Wir sind froh, in Panasonic einen so

starken Partner gefunden zu haben.

Als führender TV-Hersteller bietet

Panasonic die passende Grundlage

für den optimalen Einsatz unserer

IPTV-Kompaktkopfstelle. So schaffen

wir neue Wege im Hotel-TV-/

Hospitality-Bereich, die für Gast und

Kunde einen direkten Mehrwert bieten“,

sagt Matthias Dienst, Geschäftsführer

Televes Deutschland.

„Televes zeichnet sich als eines der führenden

Unternehmen in der Antennentechnik

durch innovative Technologien

aus und ist damit ein sehr wichtiger

Kooperationspartner für Panasonic.

Der hohe Qualitätsanspruch an unsere

Produkte und die Entwicklung von

zukunftsorientierten Lösungen verbindet

uns“, so Dirk Schulze, Head of

Product Marketing TV/Home AV bei

Panasonic Deutschland. ◄

44 Haus und Elektronik 4/2019


Software

Geprüfte und zertifizierte

Sicherheit für MCVisu.cloud APP

Die AV-TEST GmbH, ein unabhängiges

Forschungsinstitut für IT-Sicherheit

in Deutschland, hat MCVisu.

cloud APP als SICHER zertifiziert.

Die umfangreichen Prüfungen und

Tests wurden in allen Bereichen

erfolgreich bestanden. Das Einhalten

aller Sicherheitsanforderungen

anhand des aktuellen Testkatalogs

bestätigt das AV-TEST-Siegel

„GEPRÜFTES SMART HOME

PRODUKT – TESTURT

Darüber hinaus wurde das VdS-

Anerkennungsverfahren für MCVisu.

cloud APP erfolgreich abgeschlossen

und MCVisu.cloud APP nach

den Richtlinien

• VdS 3169-1 (VdS-Richtlinien für

rechnergestützte Informationssysteme

Smart Device Applikationen)

• VdS 3169-2 (VdS-Richtlinien für

rechnergestützte Informationssysteme

Fernzugriff auf sicherungstechnische

Anlagen mittels Smart

Device Applikationen)

• VdS-Anerkennungsnummer: I119201

geprüft und VdS-anerkannt.

MCVisu.cloud APP steht im Apple

App Store (iOS) und Google Play

Store (Android) zum kostenlosen

Download bereit.

ABI-Sicherheitssysteme GmbH

stellt sich konsequent dem Thema

IT-Sicherheit.

Schon 2015 wurde ABI-Sicherheitssysteme

GmbH als erstes Unternehmen

nach dem Cyber-Security-Standard

VdS 3473 zertifiziert! Zusätzlich

wird seit 2019 eine Management-

System für Datenschutz nach VdS

10010 angewendet.

• ABI-Sicherheitssysteme

GmbH

www.abisicherheitssysteme.de

KonfigTool jetzt auch für Mac-User

Komfortable Software für die Erstinstallation eines commeo Multi Send: Das

kostenlose KonfigTool von SELVE steht jetzt auch für Mac-User bereit. Das

Programm macht die Einrichtung von Kanälen, Gruppen und automatischen

Schaltzeiten einfach und übersichtlich. (Foto: SELVE)

Selve baut seinen smarten Support

weiter aus – und bietet eine äußerst

praktische Software für ein zusätzliches

Betriebssystem an: Das Konfigurations-Tool

zur einfachen Einstellung

des commeo Multi Send steht

nun auch Mac-Usern zum kostenlosen

Download bereit. Mit dem benutzergeführten,

intuitiv bedienbaren Programm

lassen sich Kanäle einrichten,

Gruppen bilden oder auch automatische

Schaltzeiten einstellen. Damit

haben Kunden schnell und übersichtlich

alles auf dem Bildschirm.

Als zentrale Haussteuerung eröffnet

der commeo Multi Send vielfältige

Möglichkeiten und hilft unterschiedlichsten

Automatikbefehlen auf die

Sprünge. Denn der Multi Send fährt

Behänge komplett ausgerichtet auf

tagesablaufbezogene Bedürfnisse:

Er verfügt über 20 Kanäle und zehn

Zeitschaltuhren sowie ein Astroprogramm.

Besonderes Highlight ist die

einfache Installation einer Rollladenanlage

mit dem Multi Send, diese kann

am Handsender selbst, aber dank des

Selve-KonfigTools auch über PC oder

Laptop erfolgen.

Von Windows-Nutzern wird das kostenfreie

Programm auf der Selve-Webseite

bereits seit längerem heruntergeladen.

Fortan kommen ebenso

Apple-Nutzer zum Zuge. Die spezielle

Software für macOS steht dort

bereit. „Damit erweitern wir den Kreis

der Anwender und bieten unser Tool

auch Mac-Usern an, die sich bislang

nicht oder nur auf Umwegen des hilfreichen

Programms bedienen konnten“,

sagt Produktmanager Stefan Backenecker.

Und so können auch sie das

„praktische KonfigTool einsetzen, das

sich in der Praxis längst bewährt hat

und von vielen Fach- sowie auch Endkunden

rege genutzt wird.“

Warum das so ist, liegt an den komfortablen

Anwendungen: Das Handling

ist nach dem Download der Software

denkbar einfach. So lässt sich

mit einem handelsüblichen Kabel der

Micro-USB-Eingang auf der Rückseite

des commeo-Handsenders mit

dem USB-Eingang des Mac oder PCs

verbinden. Das komplett benutzergeführte,

intuitiv zu bedienende Programm

ist speziell für die Ersteinrichtung

sehr gut geeignet und ermöglicht

ganz simpel auch nachträgliche

Änderungen. Dabei lassen sich einzelne

Kanäle, Gruppen und Empfänger

namentlich benennen – sowie die

Antriebe auch den jeweiligen Kanälen

und Gruppen zuordnen. Mit dem

KonfigTool können zudem verschiedene

Schaltzeiten individuell eingestellt

werden. Weiterer Vorteil: Alle

aktuellen Einstellungen der commeo-

Steuerung können abgespeichert und

gegebenenfalls zu einem späteren

Zeitpunkt wieder verwendet werden.

Die Konfigurationssoftware von Selve

steht für Mac oder PC in verschiedenen

Sprachen zu Verfügung.

• Selve GmbH & Co. KG

www.selve.de

Haus und Elektronik 4/2019 45


Sicherheit

Gesichtserkennung in Software-Plattform integriert

Der deutsche Hersteller Dallmeier gab eine Entwicklungspartnerschaft mit AnyVision bekannt,

einem Pionier der KI-basierten Gesichts-, Personen- und Objekterkennung.

Dallmeier electronic GmbH &

Co. KG

www.dallmeier.com

www.panomera.com

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die

Gesichtserkennung von AnyVision

in die Dallmeier-Software-Plattform

Hemisphere zu integrieren. Diese bietet

Kunden aus verschiedenen Branchen

eine breite Palette an modularen

Lösungen für Sicherheitsanwendungen

und Geschäftsprozessoptimierung.

Gesichtserkennung immer

beliebter

Von der Optimierung von Marketingaktivitäten

bis hin zur forensischen Auswertung

– der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien

wird für

Kunden von Videotechniklösungen

immer wichtiger. Die Integration der

AnyVision-Technologie ermöglicht

es Dallmeier-Kunden, Gesichtserkennungsdaten

innerhalb verschiedener

Module der Dallmeier Hemisphere-Software-Plattform

zu nutzen.

Auf diese Weise lassen sich Sicherheits-

und Geschäftsprozesse optimieren,

wie etwa Blacklist/Whitelist-Verfahren,

Marketingoptimierung durch

VIP-Kundenerkennung, forensische

Auswertungen in Strafverfolgungsverfahren

oder eine Automatisierung von

Zugangskontrollen in Büro- oder Produktionsumgebungen.

Integration in eine offene

Software-Plattform

Die Integration der Gesichtserkennungstecnik

ermöglicht es den Kunden

der Dallmeier-Software-Plattform,

auf die Daten der Gesichtserkennung

innerhalb verschiedener

Lösungssuiten zuzugreifen und zu

nutzen. Konkret wird die AnyVision-

Gesichtserkennung beispielsweise

in die Hemisphere SeMSy Video

and Security Management Suite integriert,

wie auch in Lösungssuiten

für Lagelösung, Vorfallsmanagement

und Daten- bzw. Sicherheitsinformations-Management.

Immer komplexer

werdende Anforderungen

„Für die heutigen, immer komplexer

werdenden Anforderungen benötigen

Kunden Lösungen, die innerhalb

einer Plattformstrategie leistungsfähige

Komponenten führender Hersteller

integrieren. Partnerschaften

wie diese mit AnyVision stellen sicher,

dass unseren Kunden stets die optimale

Kombination aus führenden Technologien

zur Verfügung steht“, so Dieter

Dallmeier, Founder & CEO, Dallmeier.

„Die Lösungen von Dallmeier

in Branchen wie Safe City, Stadien,

Flughäfen, Logistik, Casinos aber

auch in der verarbeitenden Industrie

umfassen immer mehr Themen, die

46 Haus und Elektronik 4/2019


Sicherheit

Somfy als Top-Marke ausgezeichnet

Zum zweiten Mal hat „Testbild“ in Kooperation

mit Statista die Top-Marken

aus dem Bereich „Haus & Wohnen“

ermittelt. Das Ranking resultiert

aus den praktischen Alltagserfahrungen

von über 6000 Konsumenten.

In der Produktkategorie „Alarmanlagen“

belegte Somfy Platz 1 für das

beste Preis/Leistungs-Verhältnis.

Smarte Sicherheitstechnik – Überwachungskameras,

Bewegungssensoren,

Öffnungsmelder & Co.

– ist gefragter denn je. Zahlreiche

Anbieter konkurrieren hier um die

beste Lösung. Persönliche Nutzererfahrungen

zur Produktqualität sind

daher besonders aussagekräftig.

Somfy-Anwendungen überzeugen

durch ihr intelligentes Innenleben,

den modularen Aufbau und die intuitive

Bedienung. Von der All-in-One-

Alarmanlage Somfy One mit Full-HD-

Kamera, integriertem Bewegungsmelder

und 90-Dezibel-Sirene bis

zur professionellen Gefahrenwarnanlage

Somfy HomeKeeper für den

proaktiven Schutz von Haus und

Garten: Innovative Technik macht

das Leben sicherer und entspannter.

Über die Somfy Protect-App sind

die Bewohner auch von unterwegs

immer mit den eigenen vier Wänden

verbunden. Sollte sich ein Unbefugter

in die gesicherte Zone vorwagen,

erhalten sie sofort eine Push-

Nachricht mit Live-Video zur Alarmverifizierung

auf ihr Smartphone.

In Kombination mit einer Somfy

Smart Home-Ausstattung fahren

gleichzeitig automatisch die Rollläden

herunter und die Beleuchtung

geht an. Optional kann ein privater

Sicherheitsdienst mit der Kontrolle

vor Ort beauftragt werden.

• Somfy GmbH

www.somfy.de

weit über die klassische Videosicherheitstechnik

hinausgehen. Umso wichtiger ist es, mit den richtigen

Partnern für komplementäre Technologien

zusammenzuarbeiten, die in Kombination den entscheidenden

Mehrwert bieten.“

Plug&Play für eine einfache

Integration

Dallmeier stellt seit 35 Jahren Lösungen für Sicherheitsanwendungen

und Prozessoptimierung her. Das

Portfolio umfasst Kameras, Aufzeichnungs systeme

und Software. Die Lösungen von Dallmeier werden

weltweit von Kunden aus den Bereichen wie Safe

City, Logistik, Stadien, Flughäfen, Casinos aber auch

der verarbeitenden Industrie eingesetzt. Für Any-

Vision ist die Partnerschaft mit Dallmeier ein weiterer

Schritt in der Mission, die eigene innovative,

KI-basierte Technologie für weitere Unternehmen

und Umgebungen auf der ganzen Welt verfügbar

zu machen. Im Gegensatz zu anderen Software-

Lösungen auf dem Markt lässt sich die AnyVision-

Technologie zur Gesichtserkennung im Plug&Play-

Verfahren in neue und bestehende Systeme integrieren

und ist in der Lage, Herausforderungen wie

teilweise Abdeckungen, unterschiedliche Blickwinkel

und schlechte Lichtverhältnisse zu bewältigen.

AnyVision entwickelt derzeit Technologien für

Sicherheit und Überwachung, mobile Authentifizierung,

Zugangskontrolle und Real World-Analysen.

Boris Gokhman, Vice President of Strategic Partnerships

bei AnyVision: „Gesichts-, Personen- und

Objekterkennung bieten Kunden bereits heute viele

praktische Vorteile. Die Zusammenarbeit mit den

besten Technologiepartnern ist für uns von größter

Bedeutung. So können wir einer großen Zahl von

Unternehmen helfen, diese neuen Funktionen zu

nutzen und Vorteile zu erzielen. Wir freuen uns sehr

über die Zusammenarbeit mit Dallmeier und den

weiteren Ausbau der Partnerschaft in der Zukunft.“

Über Dallmeier

Dallmeier ist, nach eigenen Angaben, der einzige

Hersteller von Videosicherheitstechnik, der alle

Komponenten in Deutschland entwickelt und produziert

– von der Kamera, der Bildspeicherung und

Bildübertragung über intelligente Videoanalyse bis

hin zum individuell angepassten Managementsystem.

Quality made by Dallmeier, made in Germany!

Dallmeier verfügt über eine mehr als 35-jährige

Erfahrung in der Übertragungs-, Aufzeichnungsund

Bildverarbeitungstechnologie und ist als

Pionier und Vorreiter im Bereich von CCTV/IP-

Lösungen weltweit anerkannt. Das profunde Wissen

wird in der Entwicklung intelligenter Software

und der Herstellung qualitativ hochwertiger Recorder-

und Kameratechnologie eingesetzt. Das ermöglicht

dem Unternehmen Dallmeier, nicht nur

Stand-alone Systeme, sondern komplette Netzwerklösungen

bis hin zu Großprojekten mit perfekt

aufeinander abgestimmten Komponenten anzubieten.

Der Focus des Unternehmens lag von Anfang

an auf eigene innovative Entwicklung und höchste

Qualität und Zuverlässigkeit.

Dabei gibt Dallmeier dem Markt mit neuen Entwicklungen

und außergewöhnlichen Innovationen immer

wieder entscheidende Impulse: So stammt beispielsweise

der weltweit erste DVR, der vor mehr als 25

Jahren das Zeitalter digitaler Aufzeichnung in der

gesamten Videosicherheitsbranche einläutete, aus

dem Hause Dallmeier. In ähnlich bahnbrechender

Weise hat die Einführung des patentierten Multifocal-Sensorsystems

Panomera eine neue Ära in

der Branche eingeleitet und ist dabei, völlig neue

Möglichkeiten für die Absicherung von Vermögenswerten,

die Optimierung von Geschäftsprozessen

sowie die öffentliche Sicherheit zu eröffnen. Dies

und die weitreichende Erfahrung im CCTV- und IP-

Bereich haben eine Spitzenstellung auf dem internationalen

Markt für digitale Videoüberwachungssysteme

möglich gemacht. ◄

KeyFlex ®

Digitalzylinder - Digitalbeschlag

Zutrittskontrolle - Personalzeit

Wiesenstrasse 5

98693 Martinroda

Mechatronik

Tel.,: 03677/792104

Fax: 03677/792043

www.keyflex.de

Haus und Elektronik 4/2019 47


Sicherheit

Mit IP-Kameras Haus und Hof überwachen

Schwaiger GmbH

www.schwaiger.de

Funk-Alarmanlage

System 9000

• Einbruch-, Gefahrenmelde- und Notrufsystem

• Warnt per App, E-Mail, SMS, Anruf

• Steuern über Smartphone/Tablet

• Scharfschalten vier einzelner Bereiche

• Hohes Sicherheitsniveau (EN50131 Grad 2)

INDEXA GmbH · Tel. 0 7136/9810-0 · www.indexa.de

Noch immer werden jährlich fast

100.000 Einbrüche bundesweit

getätigt. Sicherheitssysteme wie

Schwaiger Secure4You oder das

Schwaiger Home4You-Programm bieten

eine besonders hohe Sicherheit

vor ungebetenen Besuchern. Noch

wirkungsvoller wird der Schutz, wenn

man zusätzlich auch noch die Möglichkeit

hat, das Geschehen selbst

optisch zu kontrollieren und sich alarmieren

zu lassen.

Für den Innen- und

Außenbereich optimiert

Für diesen zusätzlichen Schutz sind

die neuen Schwaiger-IP-Kameras für

den Innen- und Außenbereich optimiert.

Sie erlauben es dem Nutzer, von

jedem Punkt mit Internetmöglichkeit

aus das Geschehen zu Hause stets

im Blick zu haben. Die Kameras bieten

die Möglichkeit, bei Bewegungen

den Nutzer via Smartphone zu alarmieren.

Die Bild- und Tonsignale können

darüber hinaus auch auf einer

Micro-SD-Karte aufgezeichnet werden.

Und die Kameras lassen sich

auch in das Schwaiger Home4You-

Programm integrieren.

Es gibt zwei Kameratypen

Für den Innenbereich konzipiert ist

die Kamera vom Typ C611W4, die

einen Betrachtungswinkel von 110°

aufweist und somit in vielen Räumen

schon eine ausreichende Überwachung

ermöglicht. Für den Außenbereich

gibt es die Kamera C199W4 für

einen Betrachtungswinkel von 110°.

Sie weist die Schutzklasse IP66 auf.

Full-HD-Auflösung auch

bei Dunkelheit

Alle Kameras liefern ein gestochen

scharfes in Full-HD-Auflösung mit

1920 x 1080 Bildpunkten. Sie sind

dank der Infrarot-LED-Beleuchtung

für Nachtsicht auch bei Dunkelheit

einsetzbar. ◄

48 Haus und Elektronik 4/2019

Anzeige System 9000

43 x 66 mm 4c


Brandschutzschalter verhindert und löscht

Fehlerlichtbogen

Brandschutz

den Schutz vor Fehlerlichtbogen in bestimmten Bereichen

vor. Mit dem neuen ETI-Brandschutzschalter AFDD+, eine

Kombination aus Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) und Leitungsschutzschalter

(LS), sorgt der Anwender für ein hohes

Maß an Sicherheit. In der Branche rechnet man, dass rund

ein Drittel aller Brände durch Fehlerlichtbogen entstehen.

Kompletter Schutz

Aufgrund der besonderen Konstruktion erkennt das ETI-

Schutzgerät die Fehlerlichtbogen und kann diese löschen.

Somit wird ein kompletter Schutz auch gegeben Ableitströme

und Kurzschlüsse ermöglicht. Die zweipoligen Geräte besitzen

das VDE-Zeichen und sind in höchster Qualität gefertigt.

Sie sind sehr kompakt und benötigen 3TE. Sie sind in verschiedenen

Ausführungen lieferbar. Natürlich können diese

Geräte auch für bestehende Anlagen nachgerüstet werden.

ETI DE GmbH

www.eti-de.de

www.eti-de.de

Eine sichere und moderne Elektroverteilung ist das Herzstück

einer jeden Gebäudeinstallation. Die zurzeit geltende

Norm DIN VDE 0100-420 / IEC/EN-60364-4-4-42 schreibt

Die Montage

ist problemlos möglich. Der neue Brandschutzschalter

von ETI versetzt den Handwerker in die Lage, moderne

zukunftsweisende Sicherheitskonzepte wie Fehlerlichtbogen-Schutz,

Überlastschutz, Kurzschluss- und Fehlerstromschutz

zu ermöglichen. ◄

Starthelfer werden –

Perspektiven schaffen

Help unterstützt Kleinunternehmer bei der Existenzgründung in ihrer Heimat –

unser Weg, Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen. Bringen Sie den Motor der

Selbstständigkeit in Fahrt!

Spendenkonto (IBAN): DE81 3705 0198 0000 0446 44

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www.help-ev.de

Haus und Elektronik 4/2019 49


Videoüberwachung

Single-Sensor-Kameras mit Künstlicher Intelligenz

Bis zu 50% bessere Auslastung von Netzwerk und Speicher sowie KI-unterstützte Objektklassifizierung: die 5000er Kameraserie von Dallmeier

Dallmeier electronic GmbH &

Co. KG

www.dallmeier.com

www.panomera.com

Ab sofort verfügen die Dallmeier-Single-

Sensor-Kameras der 5000er Serie über

eine neue Encoder-Technologie. Die

neuen Versionen der Dome-, IR- und

Fisheye-Kameras unterstützen H.265

HEVC (High Efficiency Video Coding)

und bieten eine verbesserte Objektklassifizierung

bereits auf Kamera-

Ebene durch KI-Unterstützung.

Hintergrund

Die immer bessere Auflösung von

Videobildern erfordert naturgemäß

hohe Bandbreiten und große Mengen

Speicherplatz. Durch die neue

Encoder-Generation H.265 in den

Dallmeier Kameras verringert sich

die Datenrate bei gleicher Auflösung

und Bildqualität um bis zu 50% im

Vergleich zu einem H.264-Stream.

In Verbindung mit den aktuellen

Dallmeier Aufzeichnungssystemen

kann damit eine erhebliche Reduktion

der Netzwerk- und Speicherauslastung

erreicht werden.

Ein weiterer Vorteil der neuen 5000er-

Kameras ist die neue Generation der

Video Content Analyse (VCA). Hier kommen

neuronale Netze in der Kamera

zum Einsatz, die die klassische VCA

unterstützen und so für eine signifikant

leistungsfähigere Objektklassifizierung

bereits in der Kamera sorgen.

Nach einer kurzen Anlernphase

erlaubt das System letztendlich eine

noch gezieltere Auswertung der Aufzeichnungen

und eine effektivere Nutzung

automatischer Videoanalyse-

Funktionen wie beispielsweise dem verlustfreien

und multiplen Auto Tracking.

Die Kameramodelle DDF5250HDV-

DN und DDF5450HDV-DN (Dome),

DF5250HDV-DN/IR und DF5450HDV-

DN/IR (Box IR) sowie SDF5450HD-

DN (Fisheye) sind zeitnah lieferbar. ◄

50 Haus und Elektronik 4/2019


Videoüberwachung

Kameramontage leicht gemacht

bei der eine direkte Deckenmontage

der Überwachungskameras eine zu

große Entfernung zum überwachten

Bereich darstellt.

Kameras verschiedener

Hersteller montieren

FRS GmbH & Co. KG

www.frs-online.de

Neue Montagetechnik für

Kameras

Bei den IP-Kameras der ISIS-MBL5110

Serie von Video1one wird nur der Sockel

mit der darin befindlichen Anschlussplatine

befestigt. So bleibt während der

Montage und Verkabelung die eigentliche

Kamera geschützt in der Verpackung

liegen.

Nach der Montage wird die Kamera

aufgesetzt und mit nur zwei Schrauben

befestigt. Vergoldete Federkontakte

auf der Anschlussplatine stellen

eine sichere und stabile Verbindung

mit PoE zur Kamera her.

Inklusive Anschluss-Sockel sind die

Kameras der ISIS-MBL5110 Serie

nur 18cm lang. Sie sind mit verschiedenen

Objektiven erhältlich und bieten

eine Auflösung von 5 Megapixel,

Wide Dynamik bis 120 dB, 3D

Rauschreduzierung, eine Entnebelungsfunktion,

Spitzlichtaustastung

und Gegenlichtkompensation.

Die IR-LEDs haben eine Reichweite

von bis zu 30 Meter und befinden sich

hinter einem speziellen Infrarot-Panel,

das Reflektionen reduziert.

Die Kameras der ISIS-MBL5110 Serie

können bei Alarmen und Ereignissen

HTTP-Benachrichtigungen an die Hausautomation

versenden. Über das SIP

Protokoll kann man das Livebild auch

in IP-Telefonanlagen einbinden, zum

Beispiel für die Türklingel-Funktion.

Die Kameras unterstützen bereits die

Onvif Profile S und G zur Einbindung

in Videosysteme. Alternativ hierzu

gibt es von Video1one auch passende

Netzwerkrecorder mit PoE. Die ISIS-

MBL5110 IP-Kameras sind ab sofort

bei FRS erhältlich.

Universeller Teleskop-

Deckenhalter für Kameras

Lagerhallen oder moderne Supermärkte

haben häufig eine Deckenhöhe,

Mit dem neuen Teleskop-Deckenhalter

VO-CM1002 können Kameras

verschiedener Hersteller abgesetzt

an die Decke montiert werden.

Er ist von 1,17 Meter bis 2,07 Meter

ausziehbar und meterweise verlängerbar.

Um einen zu geringen Neigungswinkel

der Kamera auszugleichen,

kann er beidseitig um 90 Grad

geneigt werden.

Der Teleskop-Deckenhalter hat eine

universelle Montagescheibe. Daran

können viele verschiedene Domekameras

mit Montage-Durchmesser

(Lochabstand der Schrauben) von 63

bis 97 mm und auch Boxkameras montiert

werden. Als Zubehör sind Verlängerungen

um je 1 Meter erhältlich.

Einsatzgebiete sind unter anderem

Einzelhandel, Geschäfte, Kaufhäuser,

Lagerhallen, Speditionen, Produktion

und Industrie. Der Teleskop-

Deckenhalter VO-CM1002 und die

Verlängerung VO-CM1002EX sind

ab sofort beim Videotechnik-Lieferanten

FRS erhältlich. ◄

Haus und Elektronik 4/2019 51


Aktuelles

eltefa läutet neue Zeiten ein

Neue Tagesfolge ab 2021: Dienstag bis Donnerstag / Thematische Hallenstruktur wird

beibehalten

Bild: Messe Stuttgart

Mehr zur eltefa unter

www.messe-stuttgart.de/eltefa/

Alte Zöpfe müssen ab! Die eltefa geht

mit der Zeit und findet ab 2021 in der

Tagesfolge von Dienstag bis Donnerstag

statt. Vom Freitag rückt der Veranstalter

auf Wunsch von Ausstellern

und Besuchern in die Wochenmitte.

Projektleiter Reiner Schanz begründet

die Entscheidung: „Zusammen

mit unserem Messebeirat haben wir

die Anregung, die an uns herangetragen

wurde, geprüft und nun umgesetzt.

Eine eltefa von Dienstag bis Donnerstag

bewirkt, dass ein Messebesuch für

Fachbesucher aus dem Industrieumfeld,

Kommunen und Architektur noch

attraktiver wird.“

Als Branchentreff

für das baden-württembergische Elektrohandwerk

steht die eltefa fest im

Terminkalender, das E-Handwerk war

2019 an allen drei Messetagen mit 48

Prozent stärkste Besuchergruppe. Thomas

Bürkle, Präsident des Fachverbandes

Elektro- und Informationstechnik

spricht sich ebenfalls klar für die neue

Tagesfolge aus: „Unser Mitgliedervotum

hat klar gezeigt, die eltefa ist der

Branchentreff im Süden. Unsere Mitgliedsunternehmen

kommen an allen

drei Messetagen zahlreich, um sich

auf der eltefa über Neuheiten und über

das wirklich breite Angebotsspektrum

hinweg zu informieren. Auch kleinere

E-Handwerksunternehmen kommen

fast immer mit mehreren Mitarbeitern

auf unsere Fachmesse.“

Thematische

Hallenaufplanung bestätigt

Eine neue Hallenstruktur hatte sich

bei der vergangenen Veranstaltung

bewährt, zukunftsweisende Themen

konnten so in den Fokus gerückt werden.

Auch die eltefa 2021 findet auf

der Südspange der Messe Stuttgart

statt, wozu die Halle 4, die Oskar Lapp

Halle (Halle 6), die Alfred Kärcher Halle

(Halle 8) sowie die Paul Horn Halle

(Halle 10) zählen.

Die Themen Industrietechnik, Schaltanlagenbau

und Netzwerktechnik

behalten ihre neue Heimat in der Paul

Horn Halle (Halle 10). Die räumliche

und thematische Besetzung des Themas

Industrietechnik kam bei Ausstellern

und Besuchern sehr gut an. Ein

Anstieg um 6 Prozent auf 35 Prozent

Industriebesucher und gute Noten der

Unternehmen bestätigen das Konzept.

Auch die ausstellenden Unternehmen

zur Lichttechnik begrüßten die Würdigung,

die das Thema Licht durch eine

eigene Halle erfahren hat. Die Architektenveranstaltung

AID – Architekt

und Ingenieur im Dialog direkt in der

Lichthalle brachte Anbieter und Anwender

direkt zusammen. Mit 39 Prozent

am Besucheranteil gehörte das Thema

Licht zu den Top 3 im Angebotsinteresse

der Besucher. Das Besucherinteresse

deckt sich mit dem Angebot

der fast 500 Aussteller. Die rund

23.000 Besucher interessierten sich

besonders für die elektrische Installationstechnik

(53 Prozent), Energietechnik

(41 Prozent), Schaltanlagenbau

(25 Prozent) und Sicherheitstechnik

(22 Prozent).

Anders als andere

Durch konsequente Weiterentwicklung

hat sich die Fachmesse eine Sonderstellung

im Reigen der Regionalmessen

der deutschen Elektrobranche

erarbeitet. Frank Lamontagne, Verkaufsleiter

bei BRUMBERG Leuchten

GmbH & Co. KG bestätigt: „Wir ziehen

ein durchweg positives Resümee

der eltefa 2019. Wir können der Messe

zur Spitzenposition, die sie sich erarbeitet

hat, nur gratulieren.“ Als wichtigste

Branchenveranstaltung in den

ungeraden Jahren gilt die eltefa schon

länger, die Aussteller- und Besucherbewertungen

bestätigen die Qualität

der Messe nach jeder Veranstaltung

aufs Neue. 87 Prozent der Aussteller

und Besucher würden die eltefa definitiv

weiterempfehlen.

Ein entscheidender Grund

für den Erfolg ist die herausragende

Besucherqualität, die ein Alleinstellungsmerkmal

der eltefa ausmacht.

Jens-Uwe Groll, Vertriebsleiter bei

ALBRECHT JUNG GmbH & Co. KG

stellt fest: „Wir sind sehr zufrieden, vor

allem mit der Qualität der Besucher.

Die fragten uns am Stand ein Loch

in den Bauch, das ist wirklich besonders

eindrucksvoll, eben typisch für

Baden-Württemberg.“

Die Themen der eltefa, 2019 besonders

die Fokussierung auf industrienahe

Themen wie Schaltanlagenbau,

Energietechnik oder Mess- und Prüftechnik

in der Paul Horn Halle (Halle 10)

wirkten auch über die Landesgrenzen

Baden-Württemberg hinaus. Jörg

Scholl, Vertriebsleiter Elektrotechnik

bei der dataTec AG stellt fest: „Die Steigerung

der Industriekunden bei uns

am Stand war signifikant, das Einzugsgebiet

hat sich hier deutlich über

Baden-Württemberg hinaus vergrößert

bis hinein nach Bayern, Hessen

und Rheinland-Pfalz.“ Die Besucherbefragung

bestätigt, dass 38 % (2017:

34 %) der Besucher aus über 100km

Entfernung nach Stuttgart anreisten.

Mit einem Besucheranteil von 8 % aus

Bayern und 4 % aus Rheinland-Pfalz

hat die eltefa ihr Einzugsgebiet deutlich

erweitert.

Termin im April bleibt die

Ausnahme

Die eltefa findet 2021 vom 20. – 22.

April und damit vier Wochen später

als bisher statt. Grund ist die komplette

Auslastung des Stuttgarter

Messegeländes im Jahr 2021 in den

messestarken Monaten Februar und

März. Die eltefa wird nur einmalig in

den April verschoben, ab 2023 ist der

gewohnte Termin in der zweiten Märzhälfte

garantiert. ◄

52 Haus und Elektronik 4/2019


Aktuelles

Industrie 4.0 als Chance entdecken

Das InnovationLab von Sonepar Deutschland bietet Industrie und Handwerk der E-Branche die

Möglichkeit, die Potenziale von Megatrends frühzeitig zu erkennen und zu erleben sowie für

das eigene Geschäft zu nutzen.

Seit 2016 ist das InnovationLab des Elektrogroßhändlers Sonepar europaweit

unterwegs, um Unternehmen für die Trendthemen wie Industrie 4.0 zu

sensibilisieren.

Sonepar Deutschland GmbH

www.sonepar-innovationlab.

com

Untergebracht in einem Truck, ist das

14 m lange Lab flexibel und schnell vor

Ort. Ein aktuelles Zukunftsthema, in

das die interaktiven Elemente des Labs

einführen, ist „Industrie 4.0“

Datenanalysen und

künstliche Intelligenz

Das Sonepar InnovationLab greift das Trendthema Industrie 4.0 auf

und gewährt den Besuchern unter anderem an Interactive Tables einen

individuellen Einblick. (Bild: Sonepar Deutschland GmbH)

Industrie 4.0 ist ein zunehmend wichtiges

Thema: Einer aktuellen Studie

des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers

(PwC)

zufolge, nutzen vier von zehn

der befragten Industrieunternehmen

inzwischen Datenanalysen

und künstliche Intelligenz

– Kernelemente der Industrie

4.0 – für ihre Produktentwicklung.

Das bedeutet im Umkehrschluss:

Sechs der befragten

Unternehmen tun es noch nicht.

Dabei bietet die Digitalisierung für

alle Branchen enorme Potenziale,

um die eigenen Prozesse in

den Bereichen Logistik, Sicherheit,

Überwachung, Transport,

Energieerzeugung und -verteilung

zu optimieren sowie die

Beziehung zu den eigenen Kunden

zu verbessern.

Individuelle

Produktion

Durch Industrie 4.0 lässt sich vor allem

die Produktion individualisieren. Das

macht das mobile InnovationLab des

Elektrogroßhändlers Sonepar deutlich.

Zu Beginn des Jahres wurde es

hinsichtlich der thematisierten Megatrends

der E-Branche und der eingesetzten

Tools zum InnovationLab 4.0

überarbeitet. Vor Ort können Kunden

und Hersteller in dem Lab mehr über

die digitale Vernetzung von Prozessen

erfahren. In die Praxis umsetzbar

wird diese unter anderem durch

das große Sortiment an Netzwerkkomponenten

führender nationaler

und internationaler Lieferanten, die

Sonepar seinen Partnern bietet. Die

Prüfung und Optimierung bestehender

Netzwerke ermöglicht dabei eine

verbesserte Konnektivität.

Diverse interaktive und personalisierbare

Elemente – wie Interactive Tables –

machen die Megatrends und ihre Möglichkeiten

für die Nutzer im InnovationLab

hautnah erlebbar. Dazu zählt

beispielsweise die digitale Vernetzung

von Hersteller und Kunde. Kundenwünsche

können direkt in die eigene

IT mit einfließen, Stichwort Individualisierung,

um eine flexiblere Produktion,

besser abgestimmte Produktionsschritte

und eine optimale Auslastung

der Produktionsmaschinen zu erreichen.

Maschinen können miteinander

kommunizieren und aus der Ferne

überwacht werden. Die Herstellung

von Einzelteilen über 3D-Drucker ermöglicht

die Herstellung von Kleinstmengen

und Ersatzteilen – effektiv und

kosteneffizient vor Ort. In Kombination

mit Just-in-Time-Lieferung und RFID-

Technik werden zudem große Lagerhallen

überflüssig. Denn die Produktionsmaschine

weiß auf diese Weise,

dass die benötigten Teile passgenau

verfügbar sind.

Mehr Energieeffizienz

durch Digitalisierung

Ein wichtiger Faktor in der Industrie

4.0 ist der effiziente Einsatz von Energie.

Unternehmen, die ihre eigenen

Strukturen und Prozesse umstellen,

können dieses Potenzial für eine Senkung

der eigenen Betriebskosten nutzen

und gesetzliche Vorgaben schneller

erfüllen. Ein einfaches Beispiel gibt

die Beleuchtung. Innovative, digitalisierte

Lichttechnik kann neben der

Verbesserung des Wohlbefindens der

Mitarbeiter bis zu 80% der Energie im

Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln

einsparen. Bei den benötigten

Lichtkomponenten ist Sonepar für die

Kunden der kompetente Ratgeber und

Lösungsanbieter. Über eine individuelle

Energieeffizienzberatung bis zu

einem konkreten Planungsservice,

positioniert sich das Unternehmen

als Technologiepartner.

Und der Mensch?

Die Potenziale der Industrie 4.0 zahlen

sich auch für die Mitarbeiter eines

Unternehmens aus: Sie arbeiten mit

den Maschinen in enger Kooperation

und werden von ihnen bei komplexen

Abläufen unterstützt. Dieses Szenario

ist längst keine Zukunftsvision mehr,

sondern mit heutigen Technologien

möglich. Damit zeigt sich: Die Technik

dient dem Menschen – und Sonepar ist

mit dem InnovationLab bereits dabei,

den Wandel in Richtung Zukunft und

Industrie 4.0 mitzugestalten. ◄

Haus und Elektronik 4/2019 53


Aktuelles

TOP-100-Innovationspreis zum vierten Mal in Folge

Diese Innovationen finden sich in intelligenten

Gebäuden wieder.

Hierzu gehört beispielsweise die neue

Glas-Bedienzentrale Smart mit ihrer

Vielzahl an Funktionen. Sie regelt die

Heizung auf die gewünschte Raumtemperatur,

mit Direktfunktionen werden

Beleuchtungsszenarien geschaltet

und die Astro-Zeitschaltuhr verfährt

die Jalousien bei Sonnenaufgang/Abenddämmerung.

Sonderfunktionen

verhindern ein Auffahren,

wenn alles noch schläft. Hausbesitzer

montieren sie idealerweise

im Flur oder Wohnzimmer. Auf dem

großen Farbdisplay erscheinen Informationen

über die Innen- und Außentemperatur,

die Temperatursollwerte,

die Zeiten für Sonnenauf- und -untergang

sowie Alarmmeldungen. „Wenn

ich 14 Tage in den Urlaub fahre, kann

ich die Heizung auf Knopfdruck herunterfahren“,

schildert der Geschäftsführer

Hans-Joachim Kremer.

Experte für KNX

MDT technologies GmbH

knx@mdt.de

www.mdt.de

Auch in diesem Jahr gehört MDT

technologies wieder zu den innovativsten

Firmen des deutschen Mittelstands.

Das ergab die Analyse des

wissenschaftlichen Leiters von TOP

100, Prof. Dr. Nikolaus Franke. Ranga

Yogeshwar überreichte zum vierten Mal

in Folge den begehrten TOP-100-Innovationspreis

am 28. Juni 2019 in der

Frankfurter Jahrhunderthalle.

Innovations-Management

und -Erfolge

In dem unabhängigen und anspruchsvollen

Auswahlverfahren überzeugte

MDT technologies besonders mit dem

Innovations-Management und ihren

Innovations-Erfolgen. Die Firma gehört

seit nunmehr vier Jahren zur Innovationselite

des deutschen Mittelstands.

Weitere innovative Funktionen wie

das Codeschloss zur Alarm-Scharfschaltung,

eine Urlaubsfunktion mit

Zeitraumaktivierung und eine automatische

Feiertagsberechnung runden

den Funktionsumfang ab.

Für all diese Funktionen verwendet man

KNX, den weltweit einzigen herstellerunabhängigen

Standard für Haus- und

Gebäudesystemtechnik. ◄

Zwei Red Dot Awards für Gira

Gleich zwei Produkte des Gebäudetechnikspezialisten

Gira mit Stammsitz in Radevormwald

erhielten dieses Jahr einen Red Dot Award. Die

internationale Jury aus 40 Expertinnen und Experten

für die „gute Form“ erkannte die renommierte

Auszeichnung dem Gira System 3000 und der

Gira Wohnungsstation Video AP 7 zu.

Nach Auskunft des Designzentrums Nordrhein-

Westfalen, das den Wettbewerb und seine Vorläufer

seit 1955 ausrichtet, geht der Red Dot Award

nur an solche Lösungen, die „durch ihre herausragende

Gestaltungsqualität überzeugen“ und

„Ausblicke auf künftige Entwicklungen“ geben.

Dabei bewerten die Jurorinnen und Juroren nicht

allein die Form eines Produkts. Ebenso wichtig

sind ihnen dessen Innovationsgrad, Funktionalität,

Ergonomie, Langlebigkeit, ökologische Verträglichkeit,

Selbsterklärungsqualität und emotionaler

bzw. symbolischer Gehalt. Insgesamt hatten

sich mehr als 5500 Einreichungen aus 55 Ländern

in 48 Kategorien 2019 um den „roten Punkt“

aus Essen beworben. Die Preisverleihung fand

am 8. Juli 2019 im Aalto-Theater in Essen statt.

Die beiden Gira Systeme, wie der innovative

Installationsbaukasten Gira System 3000, mit

dem sich Licht und Jalousien in den eigenen vier

Wänden steuern lassen, als auch die Gira Wohnungsstation

Video AP 7, eine Innenstation für

Türsprechanlagen mit Bildübertragung, zeichnen

sich durch ihre ebenso intuitive wie komfortable

Bedienung aus.

• Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

www.gira.de

54 Haus und Elektronik 4/2019


SAVE IT,

READ IT,

FIX IT.

Neues Update für den

ISE SMART CONNECT KNX

REMOTE ACCESS

Das Gateway zur sicheren

Fernwartung und für den

Fernzugriff erweitert seine

Funktionen:

Setzen Sie auch für die

Fehleranalyse clever auf den

ISE SMART CONNECT KNX

REMOTE ACCESS mit

Datenlogger - Er hat die

Daten, Sie die Lösung!

Neues

Update

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Rufen Sie die aufgezeichneten

KNX Telegramme aus der

Ferne ab und finden schnell

den Fehler, kein Kundenbesuch

vor Ort, kein online sein wenn

der Fehler auftritt!

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▪ >750 Steckzyklen

▪ 4PPoE konform

▪ UL-gelistet

▪ Für Kabel mit 6 bis 9 mm Durchmesser

Dank des Push-Pull-Verriegelungssystems bietet die RJ45-Lösung eine blitzschnelle Verbindung mit konstant guter Performance. Ob als

Einzelkomponenten oder kombiniert im Set: Diese Lösung ist exklusiv nur bei TTL Network zu haben.

Der RJ45-Steckverbinder besteht aus einem unempfindlichen Metallgehäuse und dem TTLan ® Cat.6 A

Feldkonfektionsstecker, der Kabel

mit einem Durchmesser von 6 bis 9 mm unkompliziert und werkzeugfrei aufnimmt. Das Gehäuse ist mit einer Push-Pull-Verriegelung

versehen und wartet zudem mit integrierten Gummischutz- und Steckerschutzkappen auf. Damit eignet sich der unempfindliche

Feldkonfektionsstecker auch für den Einsatz im Außenbereich oder in anderen rauen Umgebungen.

Der Stecker lässt sich ebenso rasch und flexibel am gewünschten Einsatzort installieren: Er wird einfach passgenau in die TTLan ® Cat.6 A

Einbaubuchse eingesteckt und rastet durch das Push-Pull-Verriegelungssystem direkt ein. Die 50μ-Gold-Beschichtung der Kontakte

erlaubt dann die idealen Übertragungseigenschaften von 500 MHz / 10GBit Ethernet mit hoher Systemreserve.

Sowohl die RJ45-Einbaubuchse als auch der RJ45-Feldkonfektionsstecker sind einzeln mit ihrem jeweiligen Zubehör erhältlich – und

bilden als Set eine unschlagbare Kombination.

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