HeideTOUR-Herbst_19

Verlagshaus.Heide.Druck

www.heidetour.de

JAHRGANG 2 | AUSGABE 3 | HERBST 2019 | ZUM MITNEHMEN

HeideTOUR

DAS MAGAZIN FÜR FAHRRAD & TOURISMUS

IN DER DÜBENER HEIDE

SONDERAUSGABE

ZUR MESSE

TOURISTIK &

CARAVANING

2019

Bikeparks

Abstecher in den

sächsischen Süden:

Bikepark Schöneck und

Trailercenter Rabenberg

Reisetipps/-berichte

Passend zur Touristik

& Caravaning – warum

nicht mal nach Mallorca

oder zur Tour de France?

Thomas Meixner

Zu Besuch beim

Weltenradler – der

Experte berichtet und

gibt nützliche Tipps

1


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Editorial

Mal einen Gang runterschalten und auch

im Alltag den Akku wieder aufladen... im

wahrsten Sinne des Wortes – als rauf auf den

Sattel. Denn wo könnte unsere

geliebte Heimat, unsere

schöne Dübener Heide, erlebbarer

sein als auf dem Fahrrad.

Fühlen Sie sich eingeladen, die Perlen vor

unserer Haustür zwischen Wiesen, Wäldern

und Seen mitten in der Natur zu entdecken.

Hunderte Kilometer ausgebaute Radwege

schreien förmlich danach. Ob in sportlicher

Manier über 50-Kilometer-Etappen oder

ganz gemütlich und dennoch modern mit

elektronischer Unterstützung und kleinen

Fahrabschnitten: Das Entdeckerpotenzial

scheint grenzenlos. Egal ob jung oder alt,

FAHR RAD!

ob Gelegenheits-Pedalritter oder topfit

– Radeln ist die perfekte, sehr gelenkschonende

Art, in Bewegung zu bleiben oder zu

kommen. Radfahrer profitieren von jedem

noch so kleinen Ausflug. Nicht nur, weil sie

Benzinkosten sparen und das Klima schützen.

Vor allem bringen sie ihren Körper auf

Trab. Wer regelmäßig auf die Pedale steigt,

stärkt die Pumpfunktion des Herzens, baut

überschüssige Fettpölsterchen ab, kräftigt

Muskeln sowie Lunge und hellt

zudem die eigene Stimmung

auf. Lassen Sie sich inspirieren

und anstecken von unseren Expertisen,

Erfahrungsberichten, Tipps, Trends

und Emotionen und kommen Sie einmal

pro Quartal mit uns auf HeideTOUR, damit

die schönen Dinge im Leben nicht auf der

Strecke bleiben und der Stress sich im (Fahrrad-)Rahmen

hält ...

Ihre HeideTOUR-Herausgeber

BRANCHEN-NEWS ............................................................................................................................................... 4

UPDATE Aktuelle Infos zu Beiträgen der letzten Ausgabe................................... 5

RADREISEN Rennradparadies Mallorca .............................................................................6–7

BIKEPARKS Bikewelt Schöneck und Trailcenter Rabenberg ...........................8–9

TIPPS Ausrüstung & Fahrtechniktipps von Reini Woisetschläger .... 10–11

KICKSTARTER Trenux und KEEGO ......................................................................................... 12–13

EXPERTEN-TIPP GPS-Diebstahlschutz ...................................................................................... 14

HÄNDLERPORTRAIT RadHaus Höcke ............................................................................................. 15

RADWEG BERLIN–LEIPZIG Dübener Heide, Teil 4 ................................................................ 16

RADSTOPPS Delitzsch, Wölkau, Eilenburg, Krostitz ................................................... 17

FAHRRADSICHERHEIT Versicherung für E-Scooter ................................................... 18–19

FOTOSTRECKE Wir stellen Radfahrer der Region vor ........................................ 20–22

VERANSTALTUNGEN Oktober bis Dezember ........................................................................... 23

MUST HAVES Da schlagen Radler-Herzen höher ............................................................ 24

GEHEIM-TIPP Der Gesundbrunnen ............................................................................................. 25

INTERVIEW Weltenradler Thomas Meixner ............................................................. 26–27

TECHNIK Downhill-Bikes ......................................................................................................... 28–29

RADREISEN Erlebnisreise Tour de France ................................................................... 30–31

BIKESHARING Sharea ............................................................................................................................. 32

6

13

28

Inhaltsverzeichnis

Impressum

HeideTOUR – Das Magazin für Fahrrad & Tourismus

in der Dübener Heide

www.heidetour.de

Erscheinungsrhythmus

Frühjahr, Sommer, Herbst

Redaktion + Layout + Anzeigen

Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Herausgeber

HeideTOUR.de GbR

Neuhofstraße 22 – 23, 04849 Bad Düben

Telefon: 034243 / 24602

Fax: 034243 / 24603

E-Mail: info@heidetour.de

Das Magazin wendet sich an Radtouristen und

Radfreunde gleichermaßen. Es informiert über

technische Neuheiten, Trends, Geschichten rund

um’s Rad, nützliche Tipps, Insider-News, Rad-Veranstaltungen,

Aktiv-Möglichkeiten für Radtouristen

und Radfahrer in der Dübener Heide, Infos aus

der regionalen Fahrradwirtschaft u.v.m.

Unser HeideTOUR-Magazin findest du in allen Touristinformationen der Dübener Heide und angrenzender Städte zur kostenlosen Mitnahme.

3


Branchen-News

©eu.gregorypacks.com

Tagestouren-Rucksack

Die Firma Gregory aus Salt Lake City

(USA) präsentiert mit den beiden Modellen

„Drift“ und „Amasa“ ihre bikespezifischen

Rucksäcke nun auch auf

dem europäischen Markt. Mit dem

„Drift“ werden die Herren fündig, das

Modell „Amasa“ ist für die Bikerinnen

entwickelt. Beide Modelle sind mit jeweils

10 und 14 Litern erhältlich und

fallen damit unter die Kategorie des

Tagestouren-Rucksacks. Alle Versionen

werden aus reiß- und abriebfesten

210D-CryptoRip-Nylon gefertigt und

verfügen über eine neuartige 3D-Trinkblase,

welche das Zusammenkleben

der Seitenwände verhindert und das

Mundstück ist magnetisch. Damit kann

es am Brustgurt bequem angeklickt

werden und baumelt nicht beim Biken

herum.

© air-fom.com

Ideal für Pendel- oder E-Bikefahrer

Bei der Eurobike 2019 auf dem

Stand von GROFA Deutschland

neu vorgestellt wurde

der AIR-FÖM-Reifen.

Dieser ist im Gegensatz zu

herkömmlichen Schläuchen

100 Prozent recycelbar

und man muss nie wieder Luft

aufpumpen! Auch Nägel oder Temperaturschwankungen

können dem Reifen

nun nichts mehr anhaben.

Eurobike 2019

Anfang September fand in Friedrichshafen

eine der größten Leistungsschauen

der Fahrradbranche statt! Bei vielen Herstellern

stehen die Neu- und Weiterentwicklungen

von Pedelec im Vordergrund.

Dabei werden die Räder immer leichter,

die Akkus und Motoren leistungsstärker

und immer weniger als E-Bikes erkennbar.

Ein weiterer Trend ist bei den Trailbikes zu

beobachten! Hier wird die Rahmengeometrie

immer länger und flacher. Allerdings

gibt es auch einige Hersteller, welche da

einen anderen Weg einschlagen, wie beispielsweise

Canyon mit dem „Strive“, die

mit einem steilerem Lenkwinkel arbeiten.

Bei den Downhillbikes gibt es Tendenzen

Richtung 29 Zoll zu

gehen. Wie und ob

es sich durchsetzt,

werden wir wohl

dann im nächsten

Jahr sehen!

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führt

direkt am Haus vorbei

• abschließbare

Fahrradgarage

• Auflademöglichkeit

für E-Bikes kostenfrei

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Köstlichkeiten in unserem Restaurant!


Update

AKTUELLE

INFOS

ZUR LETZTEN

AUSGABE

© Designed by rawpixel.com / Freepik

Verlängerung der Dienstradregel

Am 31. Juli 2019 hat das Bundeskabinett

ein Maßnahmenpaket zur

zusätzlichen steuerlichen Förderung

von E-Fahrzeugen beschlossen.

Nach neuerlicher Meinung der

Bundesregierung leisten Maßnahmen

zur steuerlichen Förderung der

Elektromobilität einen wesentlichen

Beitrag zur Erhöhung der Umweltverträglichkeit

des Personen- und

Güterverkehrs. Das Hauptziel des

neuen Gesetzentwurfs ist eigentlich

die Förderung der E-Automobilität.

Im gleichen Kontext sollen aber auch

die Regelungen für Diensträder, welche

vom Arbeitgeber zusätzlich zum

ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

kostenfrei zur Verfügung stehen, verlängert

werden. Die ursprünglich bis

2021 geplante Regelung soll demnach

bis 2030 gelten. Die Nutzung

von Diensträdern erfreut sich konstant

wachsender Beliebtheit. Bei

der Besteuerung des Bruttoentgelts

werden die Leasingkosten für derartig

genutzte Räder vollkommen

neutral behandelt. Für S-Pedelecs

gilt zusätzlich noch die bei E-Autos

bekannte 0,5-Prozent-Anrechnung

des Bruttolistenpreises zur Versteuerung

der privaten Nutzung. Diese

Verlängerung bis 2030 bringt für

Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine

Planungssicherheit. Für eine Evaluie-

rung muss der Gesetzentwurf noch

durch Bundestag und Bundesrat.

Feedback zum

2. Dübener Wochenspiegel

Fahrradfest

Uns erreichten positive Rückmeldungen

per Mail zum Hase-und-

Igel-Rennen und zur Fahrrad-Hammer-Runde:

„War wirklich eine

schöne und witzige Aktion, falls es

nächstes Jahr wieder ist, nehmen wir

wieder Teil :) hat Spaß gemacht und

meine Kinder haben sich darüber gefreut

:) Viele Grüße Sascha B.“ – Haseund-Igel-Rennen

„Uns hat die Runde sehr gut gefallen.

Das Ziel war für uns nicht neu,

da wir erst 14 Tage zuvor dort waren

(da aber zum ersten Mal), aber viele

kannten diesen Ort sicherlich noch

nicht und er ist sehr gut zu erreichen.

Die Ausschilderung war perfekt. Die

Wege teilweise etwas sandig, was

aber in der Dübener Heide leider

nicht zu vermeiden ist.

Wir würden es sehr schön finden,

wenn das Fahrradfest jährlich stattfinden

könnte. Es gibt sicherlich noch

viele schöne Runden ab Bad Düben.

Viele Grüße Angela B.“ – Fahrrad-Hammer-Runde

5


Radreisen

Uhr zunächst ins Meer und genießen

die noch herrschende Ruhe. Dann sieht

man sich ab etwa 8 Uhr beim gemeinsamen

Frühstück, denn 10 Uhr heißt es:

„Abfahrt!“ Wir fahren am Tag zwischen

100 und 180 Kilometer auf dem Rennrad.

Vorher muss noch das Rad geprüft

werden, Luft aufpumpen, Trinkflaschen

füllen und etwas Trockenobst

einpacken – auch das gibt es alles von

der Radstation im Hotel.

Die Vielfalt der Insel, die mit der Platja

de Palma und S‘Arenal so gar nichts zu

tun hat, lässt sich kaum in Worte fassen.

Als Radfahrer entdeckt man immer

wieder kleine asphaltierte Straßen, die

an Olivenhainen, Weinstöcken, Zwiebel-

und Artischockenfeldern vorbei

führen, die den meisten Mallorca-Touristen

vorenthalten bleiben. Man fährt

manchmal eine Stunde Rad, ohne auch

nur einen Menschen oder ein Auto zu

sehen – das würden viele von der Insel

wahrscheinlich nicht erwarten.

Doch wir fahren natürlich auch die klassischen

Radrouten. In den ersten Tagen

gehen wir es vom Profil her etwas flach

an, also lieber Strecke als Höhenmeter

machen, um den Körper an das Rad

und das Klima zu gewöhnen. Ein Klassiker

unserer Gruppe ist der sogenannte

Camí Vell de Muro, der im Zentrum der

Insel nach Santa Maria del Camí führt.

Dort haben wir eine der besten Eisdielen

der Insel ausfindig gemacht. Nach

einem kurzen Stopp mit „tres bolas“

und einem „Café con leche“ geht’s gestärkt

wieder auf das Rad und weiter

über die Insel. Weitere flache oder wellige

Strecken findet man im Südosten

der Insel reichlich, zu nennen sind hier

bekannte Orte wie Sineu, Artà, Felanitx

oder Llucmajor, die dabei passiert werden.

Bei diesen Touren hat man bereits

die Möglichkeit, einige Höhenmeter zu

machen: Bekannt hierfür sind der Randa

bei Llucmajor oder der San Salvador

bei Felanitx.

Nach meistens zwei Tagen begeben

wir uns dann in den Norden der Insel

und befahren die dortige Bergkette. So

kann man beispielsweise von Pollença

vorbei am Kloster Lluc bis Sóller fahren,

das die meisten durch den historischen

Zug mit seinen hölzernen Wagons ken-

RENNRAD-

PARADIES

MALLORCA

© Tobias Jähn von der „Eilenburger Sonntagsrunde“

Man kann schon fast von einer Tradition

sprechen: unsere jährliche Rennradwoche,

die wir seit einiger Zeit im

Frühjahr auf Mallorca verbringen. Dabei

sind Fahrerinnen und Fahrer der

„Eilenburger Sonntagsrunde“ sowie

Radsportbegeisterte aus Leipzig im Alter

zwischen Mitte 30 und Mitte 60 am

Start. Die Jüngsten sind allerdings nicht

unbedingt immer die mit der besten

Fitness.

Nachdem wir im Spätherbst mit den

Reiseplanungen beginnen und jeder

mehr oder weniger intensiv über den

Winter trainiert, geht’s dann im April

oder Mai mit der 5.30-Uhr-Maschine

von Leipzig nach Palma de Mallorca.

Dank der kurzen Flugzeit von gut zwei

Stunden und dem einstündigen Transfer

in den Nordosten der Insel, kann

man nach einer kleinen Stärkung im

Hotel schon gegen Mittag auf dem

Rennrad sitzen und zur Einrolltour starten.

Wir bevorzugen die Platja de Muro

bzw. Ca‘n Picafort als Standort. Von hier

aus kann man sowohl die nördliche

Gebirgskette bis zur Sierra de Tramontana

im Westen der Insel als auch den

flachen mittleren Teil der Insel sowie

den gesamten Südosten sehr gut „erfahren“.

Die Rennräder, die von einem deutschen

Ex-Profi des damaligen Teams

Telekom verliehen werden, sind bereits

mit der Buchung vorbestellt und brauchen

nur noch in wenigen Minuten

eingestellt werden. Die Radstation und

der Radkeller sind direkt im Hotel, sodass

sich Änderungen und Wartungen

auf kurzem Weg erledigen lassen. Mit

Buchung der Leihräder genießt man

den Vorteil eines inselweiten Service

– sollte man irgendwo auf der Insel

einen nicht behebbaren Defekt am Rad

haben, ist das Team der Radstation in

spätestens einer Stunde mit einem Ersatzrad

da und man kann weiterfahren.

Diesen Service mussten wir tatsächlich

schon in Anspruch nehmen und man

kann wirklich sagen: Es funktioniert!

Am ersten Abend haben wir meist

schon zwischen 70 und 90 Kilometer

(Einrolltour) auf dem Tacho und alle

freuen sich besonders auf das tolle

Buffet, das in dem für Radsport ausgerichteten

Hotel geboten wird. Die

Gruppe hat natürlich einen gemeinsamen

Tisch, der für die gesamte Woche

reserviert ist und an dem man den Tag

noch einmal Revue passieren lässt und

die Tour des nächsten Tages besprechen

kann. Noch ein, zwei Getränke an

der Bar und dann spüren die meisten

am ersten Abend nicht all zu spät das

Verlangen nach einem Bett – der Wecker

von 3 Uhr steckt allen noch in den

Knochen.

Mit dem nächsten Morgen beginnt der

erste richtige Tourtag. Einige Frühaufsteher

gehen mit Sonnenaufgang 6.50

6


Radreisen

© Tobias Jähn von der „Eilenburger Sonntagsrunde“

nen. Zurück geht’s dann über Bunyola

und einem kurzen Eisstopp in Santa

Maria del Camí. Weitere Touren mit

zahlreichen Höhenmetern (ca. 2.000

hm pro Tag) bietet der Westen der Insel

mit Andratx und von hier aus wieder

über die Bergkette nach Valldemossa

und über den flachen mittleren Inselteil

zurück nach Can Picafort oder die

bekannten Touren nach Sa Calobra und

zum Cap Formentor im Nordosten der

Insel.

Aufgrund unterschiedlicher Trainingsund

Leistungsmöglichkeiten unserer

rund 15 Fahrerinnen und Fahrer teilen

wir an einigen Tagen die Gruppe bereits

am Morgen oder wir starten gemeinsam

die ersten Kilometer. Man hat

dann die Möglichkeit, sich den „Kilometer-

und Höhenmeterhaien“ anzuschließen

oder eine kürzere Tour wieder

Richtung Hotel zu fahren. So hat

jeder am Ende der Woche nach sechs

oder sieben Radtagen zwischen 600

und 1.000 Kilometer auf dem Tacho

stehen. Einige nutzen

Pausentage oder halbe

Radtage, um Ausflüge

nach Palma zu unternehmen

oder auch

einfach mal am Strand

oder Pool zu liegen.

Insofern ist für jeden

etwas dabei und wir

können auch ohne

Leistungsdruck nach

der Woche sagen,

dass wir sehr sportlich

unterwegs waren, aber auch in dieser

bunten Truppe viel Spaß und eine tolle

gemeinsame Zeit auf der Insel erlebt

haben.

Tobias Jähn von

der „Eilenburger Sonntagsrunde“

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

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7


Bikepark

BIKEWELT

SCHÖNECK

© Manuel_Rohne

Der Bikepark Schöneck sorgt mit insgesamt fünf Trails wie

die bei Insidern beliebte Jumpline und Flowtrail sowie einem

großen Übungsparcours für Adrenalin pur, Spaß und

Herausforderung, egal ob Anfänger oder Profi. Bergauf

geht es ganz bequem und entspannt mit dem Vierer-Panoramasessellift.

Wenige Meter von den Streckeneingängen

entfernt stehen im Wander- und Loipenhaus am IFA-Haltepunkt

der Vogtlandbahn ganzjährig Spinde, Umkleidekabinen,

Duschen und Toiletten zur Verfügung. Ein 600 Pkw

fassendes Parkhaus und Wohnmobil-Stellplätze befinden

sich – genauso wie zwei Radverleihstationen mit Reparaturservice

und Waschplatz – direkt im Gelände. Fahrtechnikkurse

oder Bikecamps können ebenso gebucht werden. Zudem

kann die Bikewelt Schöneck mit einem 265 Kilometer

ausgewiesenen MTB-Routennetz glänzen, welches sich auf

neun Strecken in die umliegenden Orte bis nach Tschechien

verteilt, sodass von leichten bis größeren Anstiegen für jedermann

das Richtige dabei ist.

Informationen zur laufenden Saison:

Saisonstart: 26. April 2019

Saisonende: 13. Oktober 2019

ÖFFNUNGSZEITEN:

noch bis 13. Oktober

Freitag:

13 – 18 Uhr

Samstag/Sonntag: 10 – 18 Uhr

Feier- und Brückentage:

3. / 4. Oktober: 10 – 18 Uhr

8


Bikepark

Ein Ziel für alle Mountainbiker

Herrliche Bergluft, duftender Fichtenwald,

Sonne und ein Mountainbiketrail

mittendrin. Eher flowig oder eher anspruchsvoll,

völlig egal. Eingebettet in

die wunderbare Landschaft des Erzgebirges

bieten die fünf Runden im Trail-

Center mit mehr als 20 Kilometer Trails

für jeden etwas. Ob als Einsteiger auf

dem TasterLoop oder als ambitionierter

Biker auf der Black-Raven-Runde,

hier findet jeder seinen persönlichen

Lieblingstrail und seinen Lieblingsausblick.

Die Trailabschnitte tragen so

klangvolle Namen wie Rollercoaster,

Dark Alley oder Final Flow und bieten

Abwechslung vom Feinsten. Willkommen

sind (fast) alle, Familien, Gruppen,

Einsteiger und Profis, einfach jeder, der

dem Mountainbikesport verfallen ist.

Nach den durchaus konditionell anstrengenden

Trailrunden kann man

dann noch ganz entspannt über den

neuen Pumptrack rollen und im Trailcafé

den einen oder anderen Burger

essen und Kaffee trinken. Wer sich

einmal nicht auf sein gewohntes Bike

setzen möchte, hat im Bikeverleih mit

TREK- Bikes die Möglichkeit, ganz unterschiedliche

Modelle zu testen. Und

wenn man einmal da ist, kann man auch

gleich übernachten und einen sportlichen

Kurzurlaub daraus machen. Der

benachbarte Sportpark hält Betten und

Verpflegung für alle Ansprüche und

Preiskategorien bereit, bis hin zu Campingmöglichkeiten.

Ganz zu schweigen

von den zahlreichen weiteren Sportmöglichkeiten

wie Schwimmhallen,

TRAILCENTER ®

RABENBERG

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Beach plätzen oder Klettermöglichkeiten.

Wer das Bike mal kurz in die Ecke

stellt, kann sich im Abenteuerpark zwischen

den Bäumen wie Tarzan schwingen.

Eine Reise loht sich auf jeden Fall in

das TrailCenter® Rabenberg.

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08359 Breitenbrunn/Erzgebirge

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ÖFFNUNGSZEITEN:

1. August – 15. September 8 – 18 Uhr

16. September – 31. Oktober 8 – 17 Uhr

9


10

Tipps

AUSRÜSTUNG &

FAHRTECHNIK –

BIKEPARKS / DOWNHILL

© Bild von ladaska007 auf Pixabay

Ab dieser Ausgabe möchten wir euch

die Bikeparks unserer Region (Sachsen,

Sachsen-Anhalt, Thüringen) ausführlich

vorstellen. Damit so ein Bikepark auch

richtig Freude macht, sind ein paar Dinge

zuvor zu beachten. Erstens gilt es,

die richtige Ausrüstung dabei zu haben

und zweitens, die richtige Fahrtechnik.

Beide wollen wir ausführlich darstellen.

Zur richtigen Ausrüstung: Zum eige-

nen Schutz und wie

nach dem Sturz

von Michael Schumacher

beim Skifah-

ren bekannt ist, kann eine

Kopfverletzung wohl die

schlimmste Folge eines

Sturzes sein. Daher ist

ein Helm zwingend erforderlich.

Die Angebote

an Fahrradhelmen ist so vielschichtig,

dass es für den Laien unüberschaubar

wirkt. Wir wollen da etwas Licht

ins Dunkel bringen. Fahrradhelme lassen

sich nach Ihrer Anwendung kategorisieren.

Es gibt also Fahrradhelme für Rennradfahrer,

Freizeitradler, Dirtbikekünstler,

Freerider, Mountainbiker und eben Downhillbiker.

Für den gefährlichen und sturzanfälligen

Downhilleinsatz am besten geeignet

sind sogenannte Fullface-Helme.

Diese bieten einen Rundum-Schutz auch

für Kinn und Gesicht, ähnlich der Integralhelme

für Motorradfahrer.

Zusätzlich ist eine Schutzbrille nötig. Im

Bikepark kommt es des Öfteren vor, dass

man einen Rider direkt vor sich hat. Stellen

zum Überholen gibt es kaum. Daher

bekommt man recht häufig Schmutz,

Schlamm, kleine Steinchen oder andere

lose Partikel vom Vorrausfahrenden ab.

Nur eine gute Brille bieten ausreichend

Schutz.

Wer aber nicht die krassen Abfahrten

der Bikeparks in Höchstgeschwindigkeit

bewältigen möchte, sondern eher

diese Strecken nur als eine von verschiedenen

Möglichkeiten der Abfahrt vom

Berg und auch gern einen

Waldweg oder lichen Trailpfad nutzt,

natürund

Schädel, sind allerdings

am Mund, Kinn und

Hals offen! Das ist für die Fahrt

für den sind auch die

Mountainbikehelme

eine Alternative. Diese

bieten einen guten

Schutz für Nacken, Ohr

bergauf wichtig, um einen guten Wärmetransport

über den Kopf hinweg zu

bekommen. Auch fürs Mountainbike ist

es wichtig, eine Brille zum Schutz zu tragen.

Ein weiterer, sehr wichtiger Schutz

betrifft den Oberkörper.

Für den Downhill empfiehlt sich der

Vollschutz oder Körperpanzer. Bei diesem

Schutz sind Schulterpolster, Ellenbogenschützer,

Unterarmschützer

entweder einzeln anzulegen oder als

komplettes Oberteil. Die schützenden

Elemente sind entweder aus hartem

Kunststoff oder auch weicheren Polstern.

Auch hier ist es wichtig, seine eigenen

Grenzen zu kennen.

Zu viel Schutz gibt es nicht, aber dieser

schränkt natürlich die Beweglichkeit

ein. Für den etwas milderen Mountain-

bike-/Traileinsatz würden auch nur

Ellbogenschützer eine sinnhafte Ausrüstung

darstellen. Auch bei dieser Einsatzart

ist der Schutz vom fahrerischen

Können und der eigenen Risikobereitschaft

abhängig.

Handschuhe sind für beide Einsatzzwecke

zwingend. Diese bieten guten Halt

am Lenker, auch wenn‘s mal nass wird,

und einen guten Schutz der Hand beim

Abfangen eines Sturzes. Für den Downhill

ist noch eine Protektor-Hose wichtig. Diese

schützt den Steiß und die Oberschenkelknochen

beim Sturz. Für die Knie und

Schienbeine gibt es Einzelprotektoren.

Diese Ausrüstung ist für‘s Mountainbike

zwar unüblich, kann aber teilweise im

Rucksack mitgeführt

und bei

einer anstehenden

Abfahrt angezogen

werden.

Nicht zu vernachlässigen

ist ein sicherer

und fester

Schuh. Beim

Downhillfahren

haben die

Schuhe keine Klick-Verbindung mit den

Pedalen. Daher ist eine gute und griffige

Sohle beim Downhillschuh wichtig. Für

Mountainbiker sieht das schon anders

aus: Wer viele Höhenmeter herausfährt,

wird den Vorteil der Klickpedale nicht

missen wollen und muss dann den Kompromiss

bei der Abfahrt eingehen.

Ein weiterer, sehr wichtiger Schutz für

Downhillfahrer ist der Neckbrace. Zu

deutsch ist das der Nackenschutz. Dieser

kommt über die bereits angezogene

Protektorenkleidung und über das Shirt.

Den Neckbracer gibt es in verschiedenen

Ausführungen. Bekannt ist dieses

Schutzelement auch aus der Formel 1.

Fahrtecknik

Nachdem wir die richtige Ausrüstung

und das richtige Fahrrad für den Bikepark

haben, steht einer ersten Fahrt im

Park nur noch eines im Wege: das eigene

Können. Wer sich und andere nicht unnötig

gefährden möchte, bucht einen

Trainer und übt direkt im Gelände. Eine


weitere Möglichkeit besteht auf speziellen

Trainingsparcours, welche oft am

Fuße eines Bikeparks sind, selbst zu trainieren.

Die Grundtechniken kann aber

auch jeder zu Hause bei sich erlernen.

Wir haben mal einen der erfahrensten

Mountainbikesportler Österreichs für

euch gefragt, worauf es ankommt. Reini

Woisetschläger ist seit vielen Jahren als

Mountainbike-Guide in der Bikeregion

Saalbach-Hinterglemm und als überaus

erfolgreicher Mountainbike-Rennfahrer

weltweit unterwegs. Er beschäftigt sich

täglich in seiner Bikeschule mit Neueinsteigern

und weiß, dass eine solide

Kenntnis der beste Schutz vor dem eigenen

Sturz ist. Von ihm zu lernen bedeutet,

vom Besten zu lernen.

Wir haben ihn mal gefragt, was die ersten

Grundtechniken für die Fahrt auf

dem Trail oder im Bikepark sind. Einer

der wichtigsten Tipps gleich vorweg:

vorausschauendes Fahren! Auch beim

Mountainbiken ist die richtige Blicktechnik

bedeutsam für eine erfolgreiche

Trailfahrt. Niemals zu kurz vors Rad

schauen. Der Blick sollte möglichst weit

vorausschauend sein. Zum Beispiel beim

Herunterfahren einer Treppe schaut

man nicht auf die einzelnen Stufen

sondern auf den Auslauf am Ende der

Treppe. Ist dieser groß genug, kann man

die Bremsen öffnen und zügig über die

Stufen rollen. Im Bikepark schaut man

bei den Steilkurven nicht in die Kurve,

sondern dreht den Kopf immer an den

Kurvenausgang (Ende der Kurve). Der

Körper folgt automatisch dem Blick und

so wird ein runder Fluss beim Durchfahren

ermöglicht.

Auf dem Rad selbst

ist die Körperposition

sehr wichtig.

Das Gewicht sollte

zwischen Sattel und

Lenker mittig verteilt

sein. Am Anfang

neigt man oft dazu,

sich zu weit nach

hinten zu lehnen.

Damit geht das Gewicht

vom Vorderrad

weg und man

verliert eher die Kontrolle.

Das Vorderrad

macht aber beim

Downhill die Spur

und das Hinterrad folgt dieser nur! Arme

sind in der Grundstellung fast gestreckt

mit den Ellbogen nach außen. Auch die

Beine sind nahezu gestreckt. Füße stehen

mit dem Fußballen fest auf den Pedalen.

Die Grundposition #1 ist für alle leichten

und schnellen Passagen im Trail und in

der Abfahrt geeignet. Arme und Beine

sind bereit, Schläge von unten auszugleichen

und abzufangen, um den Körper

so ruhig wie möglich über dem Rad

zu halten. Dabei vollführen die Arme

eine Bewegung ähnlich dem Liegestütz.

In der Grundposition #2 sind Arme und

Beine bereits etwas gebeugter. Diese

Position nutzt man bei der Vorbereitung

auf ein Hindernis oder Element im

Trail (z.B. Einfahrt in eine Steilkurve oder

Vorbereitung eines Sprungs). Arme und

Beine wirken wie Stoßdämpfer und fangen

die Schläge des Trails ab. Bei einem

REINI WOISETSCHLÄGER

Tipps

MOUNTAINBIKE-GUIDE

Sprung würde man aus der „aktivierten“

Position wieder in die gestreckte Position

schnellen, um den Sprung etwas zu

unterstützen. In der „aktivierten“ Position

können die meisten Passagen des

Trails durchfahren werden. Sollte die

Streckenführung deutlich schwieriger

werden, beispielsweise Felsen mit großem

Versatz, ist Grundposition #3 einzunehmen.

Diese Stellung ist tief in die

Knie und Arme gebeugt. Der Schwerpunkt

ist immer noch mittig zwischen

Sattel und Lenker, aber tiefer. Damit

wird das Rad stabilisiert. Ist die entsprechende

Passage überwunden, ist wieder

Position #2 oder #1 einzunehmen.

Mit dieser Grundtechnik ist jeder Trail

oder Bikepark zu bewältigen. Wichtig ist,

sich an die Geschwindigkeit auf Übungsstrecken

heranzutasten. Im Trail selbst ist

eine zu langsame Fahrgeschwindigkeit oft

gefährlicher als eine zügige Fahrweise.

Es ist ein guter alter Brauch: Wo repariert wird, kauft man auch.

Damen E-Bike

mit Bosch Mittelmotor und

400 Wh Akku

Top-

Angebot:

jetzt

1.999,– €

Fahrrad kaputt? Moped defekt? Motorsäge stumpf?

Rasenmäher geht nicht? Für uns kein Problem!

• Wir reparieren für Sie alle Fahrräder, Mopeds,

Forst- und Gartengeräte zu günstigen Preisen.

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11


Kickstarter

TRENUX

FAHRRADANHÄNGER

©trenux.de

te: kompakt wie Fahrradtaschen und

die Kapazität eines Lastenrads. Einfach

montiert ist nahezu jedes Fahrrad für

die Zukunft der städtischen Mobilität

gerüstet. Die Geschwindigkeit und

Beweglichkeit eines City-Bikes bleibt

uneingeschränkt erhalten, umfangreiche

Transporte sind jederzeit möglich.

Diese Kombination erfüllt speziell die

Bedürfnisse einer stetig wachsenden

Zielgruppe, die bis jetzt zwischen den

vorhandenen Märkten verloren gegangen

ist: Der passionierte Fahrradfahrer,

dessen Fahrradtaschen nicht genug

Platz bieten, aber für den ein Lastenrad

TRENUX VEREINT

DIE VORTEILE

DER EXISTIEREN-

DEN PRODUKTE

Ein Handgriff und der Gepäckträger

eines herkömmlichen Fahrrads wird

zu einem lastenfähigen Anhänger

verwandelt. Wer im Bereich der städtischen

Mobilität etwas transportieren

will, steht mittlerweile vor einer

Herausforderung: Während Autos

aufgrund von mangelndem Platzangebot,

Umweltbelastung und hohen

Kosten an Bedeutung verlieren, wird

die Verwendung des Fahrrads immer

beliebter. Mit dem Fahrrad ist man

schnell, flexibel und unabhängig unterwegs,

schont die Umwelt und lebt

gesünder.

Das Problem: Ein vollwertiges Transportmittel

ist es nicht. Trenux vereint

die Vorteile der existierenden Produkschlicht

zu unpraktisch ist.

Unternehmensbegründer sind die beiden

studierten Mechatroniker Finn Süberkrüb

und Markus Rothkötter sowie

der Unternehmer Frank Sporkenbach

als erfahrener Berater. Die Idee wurde

auf einer Fahrradtour geboren, als der

eigens mitgebrachte Anhänger nach

50 Kilometer Ostseedeich zerbrach und

anschließend nicht mülltonnengerecht

zusammengefalten werden konnte.

Seitdem lässt sie die Begeisterung für

Trenux und die Idee nicht mehr los,

einen faltbaren Fahrradanhängers zu

einem echten Produkt zu führen.

Zwei besondere Eigenschaften

machen sie dabei

zum perfekten Gründerteam:

Sie suchen stets

eine neue, unkonventionelle

Lösung für aktuelle

Probleme und wenn sie

für eine Idee brennen,

arbeiten sie unermüdlich,

bis eine Lösung gefunden

ist. Für den neu auf dem Markt gekommenen

Falt-Fahrradanhänger greifen

dessen Käufer tief in die Tasche. Wer

ihn erwirbt, zahlt für den einachsigen

Basisanhänger 500 Euro. Hinzu kommen

40 Euro für die Halterung. 30 Euro

kostet das Schloss-Set. 90 Euro bringt

auf, wer es für notwendig erachtet,

mit dem Packsack sein Gut vor Nässe

und Herausfallen zu schützen. Inte-

ressenten wenden sich an die Crowdfunding-Plattform

Kickstarter. Dort

begann der Vorverkauf. Die ersten Kunden

erhalten Ihre Ware Ende 2019.

bereit in

10

Sekunden

bis 40 kg

zuladbar

passt an

jedes Bike

integrierte

Tasche

als Handwagen nutzbar

Quick-Release-

Mechanismus

6 kg

Gewicht

Ladefläche

entspricht einer

Eurokiste

12


Das Wiener Start-up KEEGO macht

Titan elastisch und bringt eine

Sportflasche auf den Markt, die alle

Vorteile von quetschbaren Plastikflaschen

mit denen von Metallflaschen

verbindet.

Alle Athleten kennen die Vorteile einer

quetschbaren Flasche. Sie erlaubt einhändiges,

schnelles und präzises Trinken.

Bis jetzt waren alle quetschbaren

Flaschen aus Plastik, mit Nachteilen:

schlechter Geschmack und damit verbunden

immer die Frage, welche ungesunden

Inhaltsstoffe aus dem Plastik

in die Flüssigkeit gelangen. Metallflaschen

haben diese Nachteile nicht, lassen

sich aber nicht drücken und sind

schwer. Jetzt gibt es KEEGO. Die innovative

KEEGO-Flasche vereint alle Vorteile

einer leichten, quetschbaren Plastikflasche

mit dem reinen und dauerhaften

Geschmack einer Metallflasche. Mit Experten

aus Wissenschaft und Industrie

ist es KEEGO in mehrjähriger Entwicklungsarbeit

gelungen, reines Titan mit

flexiblem Kunststoff zu verbinden. Das

Ergebnis: eine quetschbare Flasche, bei

der die Flüssigkeit dank des Titans sauber

bleibt. Titan ist ein hochwertiges,

geschmacksneutrales und schmutzabweisendes

Metall, das wegen dieser

herausragenden Eigenschaften als

Werkstoff in der Medizintechnik Verwendung

findet. Damit ermöglicht die

KEEGO-Flasche einfaches Trinken durch

dosierten Druck, bei reinem und unverfälschtem

Geschmack. Die Langlebigkeit

von Titan garantiert zudem eine

dauerhafte Wiederverwendbarkeit.

KEEGO-Erfinder und

Start-up-Gründer Lukas Angst

©www.keego.at

„Als Sportler suchst du ständig nach

dem besten Equipment”, sagt der ehemalige

Leistungssportler, KEEGO-Erfinder

und Start-up-Gründer Lukas Angst.

„Bei etwas scheinbar so Einfachem wie

einer Trinkflasche hat mich nichts wirklich

überzeugt, also musste ich KEEGO

erfinden”. Neben den Ansprüchen an

die perfekte Produktperformance liegt

Lukas das Design seiner Flasche besonders

am Herzen. Die KEEGO-Flasche

zeichnet sich durch ihre geradlinige,

zurückhaltende und zeitlose Form aus.

Dezente Griffrippen sorgen für sicheren

und rutschfesten Halt und führen die

Hand intuitiv in die beste Griffposition.

Mit 93 Gramm ist die 750-Milliliter-Flasche

zudem ein Leichtgewicht. KEEGO

passt in alle gängigen Flaschenhalter,

das Mundstück ist auslaufsicher verschließbar.

Erste Rückmeldungen von

Athleten und Testern sind durchgehend

positiv: „Deutlich geschmacksneutraler

als Kunststoffflaschen. Gerade bei Hitze

ist der Unterschied extrem.“

Zum Verkaufsstart geht KEEGO mit drei

attraktiven Metallicfarben ins Rennen:

Electric Blue, Dark Matter

und Silver Stardust.

Erhältlich ist die Flasche

ab Juli, zunächst exklusiv

im KEEGO-Onlineshop

www.shop.KEEGO.at.

Kickstarter

KEEGO –

DIE EVOLUTION

DER SPORTFLASCHE

©www.keego.at

Rasthof Doberschütz

Rasthof, Restaurant und Pension

in Doberschütz bei Leipzig

zwischen Mulde- und Elberadweg

Zimmervermietung

Schulungsräume

Terasse, Kinderspielplatz,

Tischtennis, Grillplatz

E-Bike Lademöglichkeit

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 6 – 22 Uhr

Sa: 10 – 19 Uhr, So: 10 – 15 Uhr

u.n.V.

Martha-Brautsch-Str. 36

04838 Doberschütz

Telefon: 034 244 / 503 77

info@rasthof-doberschuetz.de

www.rasthof-doberschuetz.de

13


Experten-Tipp

THOMAS HAMMER

FAHRRAD-EXPERTE

Das wohl schlimmste für jeden stolzen Fahrrad-Besitzer ist die Vorstellung

an den eigenen Verlust des geliebten Zweirads. Wird es doch oft wie ein

treues Mitglied der Familie gepflegt und behütet.

Leider ist dies immer häufiger bittere

und schmerzhafte Realität in Deutschland.

Auch dieDübener Heide kommt an diesem negativen

Trend nicht vorbei.

Vereinzelt sind es Gelegenheits-Diebe, öfter jedoch

auf Fahrrad-Diebstahl spezialisierte Kriminelle,

die Geld für Drogen brauchen. Die Räder

werden entwendet und binnen Stunden bis zur

Unkenntlichkeit zerlegt und lackiert. So ist es für

die Polizei, die ihre Pappenheimer oft schon kennt, schwer nachzuweisen, dass

es sich um Diebesgut handelt. Hauptproblem ist, dass die Besitzer teilweise keine

Rahmennummer mehr haben. Wie können Sie nun Ihr geliebtes Fahrrad vor

einem solchen Schicksal bewahren? Natürlich ein sehr sicheres Schloss kaufen.

Mal abgesehen davon, welche Möglichkeit haben Sie noch?

Bevor wir mit alternativen Sicherungsmöglichkeiten anfangen noch ein Appell

bitte das Fahrrad immer an einen festen Gegenstand anschließen. Ich sehe immer

wieder Räder die gar nicht oder nur in sich verschlossen sind.

• direkt am Radweg Berlin-Leipzig

und Europaradweg

• gemütliche Gaststube und

Biergarten zum Entspannen

• radfahrerfreundliche leichte

Küche mit regionalen Zutaten

• Garagenplätze für Fahrräder

mit Lademöglichkeit für E-Bikes

• kompetenter Fahrradservice

in der Nähe

Schützenplatz 1, 06901 Kemberg

Telefon 034921.61 46 56

www.schützenhaus-kemberg.de

Fahrradschloss

Mittlerweile ist es auch zu empfehlen,

ein hochwertiges Fahrrad im Keller

bzw. der Garage anzuschließen.

Dafür gibt es auch entsprechende

Ösen zu kaufen. Diese werden in der

Wand bzw. im Fußboden verankert.

Bei teuren Fahrrädern und an Orten

mit hoher Gefährdung empfiehlt es

sich, zwei Schlösser zu benutzen.

Zwei Schlösser bedeuten doppelten

Aufwand für Diebe. Unser Fazit: Ein

Fahrradschloss ist die Basis und für

die Sicherheit unverzichtbar. Die Auswahl

ist groß, deshalb ist es schwer,

pauschale Empfehlungen zu geben.

GPS

Für E-Bikes gibt es mittlerweile sehr

gut funktionierende GPS-Sender. Via

Smartphone wird man alarmiert, dass

das Rad gerade bewegt wird und

kann es dann auch orten. Der Vorteil

ist natürlich, dass man die Langfinger

auf frischer Tat bzw. in ihrem Versteck

greifen kann (bitte nur zusammen

mit der Polizei). Ein Schwachpunkt

ist die Stromversorgung. Der Sender

braucht zuverlässig Strom. Somit ist

es für normale Fahrräder unpraktisch.

Unser Fazit: Für E-Bikes lohnen sich

die GPS-Sender für rund 200 Euro zuzüglich

Einbaukosten auf jeden Fall!

Registrieren

Eine zur Rahmennummer zusätzliche

Registrierungsnummer hilft der Polizei

bei der Zuordnung des rechtmäßigen

Besitzers. Dafür gibt es oft einen

extrem stark haftenden Aufkleber.

Dieser sollte gut sichtbar angebracht

sein. Eine sichtbare Registrierung vermindert

das Diebstahlrisiko deutlich.

Der Grund dafür ist einfach nachzuvollziehen.

Auch der Dieb, der nicht

mit großem Verstand gesegnet ist,

möchte nicht erwischt werden und

deshalb klaut er lieber ein anderes

Bike. Unser Fazit: Die polizeiliche Registrierung

gibt es bei uns kostenlos

und bringt mehr als man denkt. Auch

andere Registrierungen sind sinnvoll.

Versicherung

Wenn es trotzdem passiert ist, sollten

Sie umgehend zur Polizei gehen

und nach Möglichkeit ein Bild und die

Daten des Fahrrades zur Hand haben.

Eine Versicherung verhindert natürlich

nicht den Diebstahl, wohl aber

lindert es den finanziellen Schaden.

Hier empfehlen wir eine spezielle

Fahrrad-Versicherung von Wertgarantie.

Gegenüber einer gewöhnlichen

Hausratversicherung hat diese

deutlich mehr Leistung und das zu

einem sehr günstigen Preis.

14


Die imposante Verkaufshalle hinterlässt

Eindruck. Das Torgauer RadHaus

Höcke befindet sich in einem 500

Quadratmeter großen Klinkerbau in

der Goethestraße. „Hierbei handelt es

sich um einen 1905 erbauten Teil der

kaiserlichen Kavallerie. Unsere Fahrradabteilung

war damals eine Reithalle“,

weiß Hagen Höcke zu berichten.

Es mache Spaß, in so einem Ambiente

zu arbeiten. Dazu braucht es nicht viel

Fantasie. Hohe Decken, angenehme

helle Ausleuchtung und viel Platz für

jede Menge Struktur. Der Clou: eine

eingebaute Teststrecke im Geschäft

zum direkten Austesten des Rads. „Wir

sind der Platzhirsch in der Region“, sagt

Höcke frei heraus. Ein Vollsortimenter

im Fahrradbereich. Man zählt inklusive

dem benachbarten, ebenfalls familiengeführten

Intersport-Laden (insgesamt

1.400 Quadratmeter) zu den größten

Einzelhändlern in Nordsachsen.

„Es funktioniert aus einem einfachen

Grund: Wir machen das, was wir auch

können“, betont Höcke. Dabei sehe

man sich nicht als Spezialist für eine

konkrete Richtung. „Wir konzentrieren

uns vordergründig auf Familien, sind

sozusagen der Spezialist für jedermann.“

Dabei ist die rasante Entwicklung

der letzten Jahre nicht zu über-

sehen. „Das Fahrrad ist raus aus der

Schmuddelecke. Man ist heutzutage

wieder stolz auf sein Rad. Das war noch

vor 20 Jahren ganz anders“, erklärt der

Fachmann.

Alles nahm seinen Anfang im Jahr 1990,

als Mutter Barbara Höcke auf dem

Fleischmarkt einen kleinen Sporthandel

gründete. Die Leidenschaft zum

Drahtesel kommt nicht von ungefähr:

Ehemann Bernd war zu DDR-Zeiten

Radsportler. Anfang der 90er folgte

der Umzug in die Bäckerstraße, wo

man bereits der größte Einzelhändler

der Innenstadt war. Als im Jahr 2000

auch hier die Flächen zu klein wurden,

folgte der Wechsel zum jetzigen Standort.

Zwei Jahre später übernahmen die

Söhne Hagen und Markus das Zepter,

Händlerportrait

RADHAUS

HÖCKE –

RIESIGE AUSWAHL

IN TOLLEM AMBIENTE

© Fotos K. Phillipp

führen heute das Unternehmen erfolgreich

mit zwölf Mitarbeitern fort.

Das RadHaus Höcke zählt außerdem

zu den Unterstützern des Heide-Rad-

Cups. Als besondere Aktion im Geschäft

führt der Familienbetrieb jetzt

schon seit einigen Jahren das Ergo-Race

durch. Interessierte können vor Ort

auf einem Heimtrainer 8.300 Meter

durch das simulierte Torgau drehen.

„Mit einem entsprechenden Programm

merkt man tatsächlich jede Steigung“,

verrät Hagen Höcke. Eine Teilnahme an

der Aktion ist im November/Dezember

während der Öffnungszeiten mit

Voranmeldung möglich. Der oder die

Schnellste wird am dritten Samstag im

Dezember gemütlich bei Kaffee und

Plätzchen ausgezeichnet

RADHAUS HÖCKE

GOETHESTRASSE 2

04860 TORGAU

MONTAG – FREITAG: 9–19 UHR

SAMSTAG: 9–13 UHR

15


Verlauf des Radweges

Radweg Berlin-Leipzig

Verlauf in der Dübener Heide

Verlaufsänderung in Planung

1 bis 16

Radstopps entlang der Strecke

In der 1.–3. Ausgabe der HeideTOUR

präsentierten wir:

1 Schlosskirche – Lutherstadt Wittenberg

2 Schloss – Wörlitzer Park

3 Bergwitzsee – bei Kemberg

4 Brauhaus Wittenberg – Hotel, Restaurant &

Brauerei in der Lutherstadt Wittenberg

5 Gröberner See – Gräfenhainichen

6 Wasserschloss – Reinharz

7 Kurpark – Bad Schmiedeberg

8 Kaiser-Wilhelm-Turm –„Schöne Aussicht“

9 Holzskulpturenpfad – Schlaitz

10 Dorfkirche mit Bilderdecke – Löbnitz

11 Museeumsdorf mit Obermühle – Bad Düben

12 Naturparkhaus d. Dübener Heide –

Bad Düben

13

14

16

15


13 14

DELITZSCH

WÖLKAU

BAROCKSCHLOSS DELITZSCH

Die Delitzscher Altstadt hat einige

Hingucker zu bieten. Das größte

Schmuckstück ist sicherlich das Barockschloss.

Im Inneren ist nicht nur

die städtische Touristinformation zu

finden, auch ein Museum mit diversen

Dauerausstellungen ist integriert.

Zum einen können sich die barocken

Wohngemächer aus dem 17. und 18.

Jahrhundert sehen lassen.

Die vollständig eingerichteten Appartements

mit Audienzgemach

mit Kamin sowie Schlafstube mit

Himmelbett lassen den Besucher

träumen. Ein Blick in den damaligen

Arbeitsalltag kann man in der Schloss-

küche werfen, wo Herd, Backplatz

und die Fleischverarbeitung aus dem

17. Jahrhundert demonstriert werden.

Den besten Ausblick hat man dagegen

vom Schlossturm aus, dem höchsten

Gebäude der Stadt. Hier findet man

auch die überarbeitete Ausstellung

zur Stadtgeschichte.

Der angrenzende Lustgarten wurde

bereits 1692/93 für Herzogenwitwe

Christiane von Sachsen-Merseburg

angelegt und besteht aus einer runden,

viergeteilten Broderie- und einer

fächerförmigen Rasenparterre. Hier

findet alljährlich im Mai auch das

Schlossfest „Vive le plaisir“ statt.

PATRONATSKIRCHE WÖLKAU

In Nordsachsen einmalig und direkt

am Radweg Berlin-Leipzig: eine Kirche

ohne Dach. Rittmeister Christoph

Vitzthum von Eckstädt ließ sie zwischen

1680 und 1688 im barocken

Stil erbauen.

Ungünstige Baugrundverhältnisse

führten jahrhundertelang immer

wieder zu Schwierigkeiten. Im Jahre

1969 stürzte das Dach ein, das

Gestühl und zahlreiche kulturhistorisch

wertvolle Kunstgegenstände

wurden darunter begraben. Die Kirche

avancierte zur Ruine. Der Altar

blieb jedoch unzerstört. Zahlreiche

Sprengungsabsichten wurden durch

beherzte Bürger abgewehrt. Ab 1992

wurde rekonstruiert und restauriert.

Heute füllt der Verein „Patronatskirche

– Kunst & Kultur Wölkau“ die Kirche

für kulturelle und künstlerische

Zwecke mit Leben. Der Kirchturm

mit seiner wunderschönen Aussicht

ist während der Öffnungszeiten zu

begehen und dient gleichzeitig als

Ausstellungsraum. In dem nicht

überdachten Kirchenschiff finden regelmäßig

Veranstaltungen statt, soweit

es die Witterungsbedingungen

zulassen. Das offene Kirchenschiff

ermöglicht bei Konzerten eine sehr

gute Akustik.

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15 16

EILENBURG

KROSTITZ

TIERPARK EILENBURG

KROSTITZER BRAUEREI

Von allen sogenannten „Heidemagneten“

im Naturpark Dübener

Heide ist der Tierpark Eilenburg der

südlichste. Jährlich über 70.000 Besucher

machen dieser Bezeichnung

alle Ehre. Das Kleinod im grünen

Herzen der Muldestadt ist liebevoll

angelegt und ermöglicht den kleinen

und großen Gästen ein hautnahes

Naturerlebnis. Aufgeteilt in die drei

Themenbereiche Exotenwelt, Hausund

Heimtiere sowie Feucht- und

Waldgebiete erfährt man auf einem

Rundweg allerhand Wissenswertes

und kann das eine oder andere Tier

sogar streicheln. Das große Highlight

des Tierparks steht kurz vor der Eröffnung.

Am 15. November soll das neue

Tropenhaus „Tropicana“ für die Öffentlichkeit

freigegeben werden. Die

größte Investition der nun 60-jährigen

Parkgeschichte deutet ein verlassenes

Urwald-Dorf an, das sich die

Natur zurückholt. Da können einem

schon einmal die Äffchen um den

Kopf sausen. Zahlreiche über das Jahr

verteilte Veranstaltungen, unter anderem

zu Halloween, Weihnachten,

Ostern oder zum Schulanfang locken

abermals in den Tierpark. Außerdem

können im Gastronomiebereich Geburtstage

gefeiert werden.

Trinken Sie gern Bier? Dann sollten Sie

einen Besuch in der Krostitzer Brauerei

einplanen. Die Marke Ur-Krostitzer hat

fast ein halbes Jahrtausend Braukompetenz

vorzuweisen und gilt als eine

der traditionsreichsten Premium-Pilsmarken

in Deutschland. Mit den modernen

Anlagen und dem idyllischen

Hopfengarten eignet sich die Brauerei

vor den Toren Leipzigs perfekt als Ausflugsziel

für jede Radtour.

Die Brauereiführer weihen Sie gern

in die Geheimnisse des Bierbrauens

zwischen traditionellem Handwerk

und hochmoderner Technik ein. Der

erlebnisreiche und nicht immer ganz

„bierernste“ Rundgang erklärt, wer

der Mann mit dem Helm ist, führt

ins Sudhaus, macht mit der Gärung,

Reifung und Filtration vertraut und

gewährt Einblicke in Logistik und

Qualitätsservice. Bestaunen Sie die

riesigen Gärtanks und sehen Sie, wie

das Ur-Krostitzer rasend schnell in Flaschen

gefüllt wird. Prost!

Melden Sie sich vorab telefonisch

unter Tel. 034295 / 77 648 oder über

www.ur-krostitzer.de/wahre-helden-schauen-hinter-die-kulissen/

brauereibesichtigung für eine Führung

(1,5 h) an. Der Preis beträgt 7

Euro pro Person.

RADWEG BERLIN–LEIPZIG | RADSTOPPS

17


Fahrradsicherheit

VERSICHERUNGEN

E-SCOOTER

© Designed by ijeab / Freepik

In der vergangenen Ausgabe haben

wir bereits zum Thema Versicherungsschutz

für Fahrräder und speziell E-Bikes

informiert. Seit Freigabe der E-Scooter

durch die Bundesregierung könnte

auch für unsere Dübener Heide diese

Variante der elektrisch unterstützten

Fortbewegung interessant werden. Daher

ist das Thema Versicherungsschutz

auch für E-Scooter immer wichtiger,

denn für diese Zweiräder besteht eine

Versicherungspflicht. Die private Hausratversicherung

reicht dafür nicht aus.

Fahren ohne die Pflichtversicherung

kann eine Geldstrafe oder sogar eine

Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Die Versicherung

ist ähnlich der für Mofas, allerdings

ohne das bekannte Kennzeichen.

Für E-Scooter gibt es eine selbstklebende

Plakette mit fälschungssicherem

Hologramm. Ist eine gültige Plakette

am Roller (auch bei einem Leihgerät)

übernimmt die Versicherung alle Personen-,

Sach- und Vermögensschäden,

die ein Dritter nach einem Schaden an

Sie richten kann. Die Deckungssummen

belaufen sich bei Sachschäden auf

meistens 100 Millionen Euro sowie 15

Millionen Euro bei Personenschäden.

Genau wie bei den Mofas startet die

Versicherungsperiode im März. Die Zeitschrift

„ÖKO-TEST“ hat in Ihrer Ausgabe

DIE PRÄMIE BEI

DER TEILKASKO

HÄNGT VOM

WERT DES

E-SCOOTERS AB.

vom Juli 2019 stichprobenartig die Tarife

verschiedener Versicherer verglichen

und extreme Prämienunterschiede festgestellt.

Diese Unterschiede sind wohl

auf die fehlende Schadenserfahrung

Landgaststätte Schlaitz

• romantisch gelegener Biergarten am Weiher

• kostenfreies WLAN

• Speisenangebot aus hauseigener Metzgerei

• Wildprodukte aus der Dübener Heide

Wurst & Schinken, Wildfleischprodukte & andere Wilddelikatessen

• komfortable Übernachtung in 16 Hotelzimmern

und 2 Suiten

• E-Bike aufladen für Gäste kostenfrei

Feiern Sie mit uns das

22. Schlaitzer Dorffest am 28./29.09.2019

Erleben Sie viele Highlights, u.a. den Hufbeschlag in der alten Schmiede

Freiheitstraße 59, 06774 Schlaitz

Tel.: (034955) 20 434 • Fax: 20 587

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Besuchen

Sie unseren

Pfad der 52

HOLZ

skulpturen

Ein Unternehmen der

Agrarprodukte aus Schlaitz GmbH

18


der Versicherer zurückzuführen. Ein

Beispiel: Für einen jungen Fahrer unter

23 Jahren verlangen HUK-Coburg und

Württembergische rund 30 Euro jährlich

für die Haftpflichtversicherung des

E-Scooters, die Allianz verlangt für den

gleichen Zeitraum 86 Euro und die Zürich

74 Euro. Richtig teuer wird die Versicherung

für ganz junge Fahrer in der

Altersklasse 14 bis 17 Jahre bei der Kölner

DEVK. Hier wären 95 Euro jährlich

fällig. In der Branche nennt man so etwas

„Abwehrprämie“! Bei der HUK-Coburg

zahlt ein junger Fahrer inklusive

Teilkasko 48 Euro jährlich, ein älterer

Fahrer für den gleichen Komplettschutz

nur noch 35 Euro jährlich. Erwachsene

hätte für den gleichen Schutz bei Allianz

98 Euro und bei R+V knapp 94 Euro

bezahlen müssen. „ÖKO-TEST“ weist

aber ausdrücklich daraufhin, dass die

Prämie bei der Teilkasko vom Wert des

E-Scooters abhängt. In ihrer Analyse hat

die Zeitschrift einen fiktiven Wert von

2.000 Euro für den Scooter angesetzt.

E-Roller Versicherungen

Nicht verschwiegen werden darf, dass

der Leistungsumfang innerhalb der Teilkasko

von Versicherer zu Versicherer

differiert. Die R+V z.B. zahlt 24 Monate

ab Kauf den Neupreis für den Akku bei

Totalschaden, Verlust oder Zerstörung.

Einen Schritt weiter geht da noch die

Zurich-Versicherung. Hier ist E-Mobilitätsschutz

Firmenstrategie. Für die Absicherung

eines E-Scooters bedeutet

das: Wegfall einer Selbstbeteiligung,

Schutz bei Diebstahl, Vandalismus, Beschädigung

durch Unfall sowie Feuchtigkeits-

und Elektronikschäden an

Akku, Motor und Steuerungsgeräten.

Fahrradsicherheit

© Designed by Freepik

Da ist eine höhere Jahresprämie durchaus

gerechtfertigt. Die dargestellten

Prämien könnten sich aber rasant verändern

sollten die E-Scooter-Fahrer verhältnismäßig

viele Fremdunfälle haben.

Ein Indiz dafür wäre einerseits die fast

geräuschlose Fahrt mit einem E-Scooter

und die fehlende Helmpflicht. Die Württembergische

Versicherung rät daher allen

E-Scooter-Fahrern zum zusätzlichen

Abschluss einer privaten Unfallversicherung.

Die gesetzliche Unfallversicherung

zahlt nur bei beruflichen Fahrten.

Die meisten Unfälle passieren allerdings

in der Freizeit.

Anbieter

E-Scooter Versicherungsschutz (alle Prämien in Euro) für einen

Metz Moover (KP 2.000 Euro)

bis

23 Jahre

ab

23 Jahre

Allianz Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 86,00 54,00

Allianz Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) 52,00 44,00

DEVK Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 95,00 3) / 75,00 48,00

DEVK Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) 50,00 30,00

Gothaer Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 59,00 59,00

Gothaer Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) 59,00 59,00

HUK-Coburg Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 29,00 19,00

HUK-Coburg Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) 19,00 16,00

Provinzial Rheinland Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 68,00 68,00

Provinzial Rheinland

Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.)

kein

Angebot

kein

Angebot

R+V Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 59,90 59,90

R+V Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) 1) 34,00 34,00

Württembergische Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 29,90 29,90

Württembergische Teilkaskoversicherung/Versicherungsjahr bei SB 150 Euro (März–Febr.) auf Anfrage auf Anfrage

Zurich Haftpflicht/ Versicherungsjahr (März–Febr.) 74,00 47,00

Zurich E-Mobil-Schutz ohne Selbstbeteiligung 2) (März–Febr.) 101,15 101,15

R+V24

Haftpflicht/Teilkasko

Angebot „im günstigerem

Markensegment“ in Vorbereitung

HUK24 Haftpflicht/Teilkasko keine Angaben keine Angaben

Anmerkungen: 1) Neupreisentschädigung für den Akku 24 Monate nach Erwerb als Neugerät bei Totalschaden, Verlust oder Zerstörung.

Ladekabel nebst Adapter ist mitversichert. 2) Diebstahl, Vandalismus, Beschädigung durch Unfall, auch Feuchtigkeits- oder Elektronikschäden

an Akku, Motor und Steuergeräten mitversichert. 3) bis 17 Jahre. Quelle: Angaben der Anbieter laut ÖKO-TEST-Stichproben-Umfrage.

Stand: Mai 2019

19


Dr. Manfred Wilde

„Als begeisterter Radfahrer bin ich gern in unserer Region unterwegs. Manchmal unternehme ich auch

Fernreisen und bin sogar schon einmal bis zur Ostsee geradelt.“

(Dr. Manfred Wilde, Oberbürgermeister der Stadt Delitzsch)

20


Christian Paul

„Qualität aus Leidenschaft ist nicht nur mein Slogan, sondern eine Lebenseinstellung. Lieber hochwertige und

nachhaltige als Wegwerfprodukte. Mit meinem Mountainbike fahre ich am liebsten schnell bergab. Noch mehr

Spaß machen in der Dübener Heide allerdings Touren mit dem E-Mountainbike. “

(Christian Paul, Geschäftsführer Velo & Sport Paul e.K. und TGV-Vorstand)

21


Torsten Gaber

„In meiner Funktion als Stadtführer in Bad Düben bin ich immer häufiger mit meinen Gästen auf dem

Rad unterwegs. Die Reize der Stadt beschränken sich längst nicht mehr nur auf das Innenstadtgebiet.

Auch im Stadtrat kann ich meine Erfahrung als Radfahrer für den Ausbau des Radwegenetzes und zu

der Förderung des Tourismus einbringen. “

(Torsten Gaber, Stadtrat und Stadtführer Bad Düben)

22


RENNKATEGORIEN

EZF Einzelzeitfahren

JMR Jedermannrennen

BZF Bergzeitfahren

RM Radmarathon

HR Hobbyrennen

MTB Mountainbikerennen

RTF Radtourenfahrt

CTF Country-Touren-Fahrt

QFE Querfeldeinfahrten

Veranstaltungen

WIE GUT BIST DU

WIRKLICH?

© Bild von si_kor auf Pixabay

Oktober 2019

03.10. Adelsberger Bike Marathon RM Chemnitz/Adelsberg

03.10. Offene LV-Meisterschaft im Bergfahren - 13. ERZ-Bergpreis BZF Witzschdorf

06.10. 9. Radcross im Stadtwald Grimma QFE Grimma

13.10. 28. Harz - MTB (5 Stunden) MTB Unterharz

20.10. Bornaer Radcross „Rund um die Witznitzer Kippe“ Borna

27.10. Querfeldein und Crosslauf in Radibor QFE Radibor

27.10. 2-Länder-CTF, Grenzerfahrung zwischen Thüringen und Sachsen CTF Westernstadt in Haselbach

November 2019

02.11. 4. Crossrennen Erfurt / BIEHLER Cross Challenge 2019 QFE Erfurt

02.11. STEVENS-Cyclocross-Cup 2019/2020 QFE Neu Duvenstedt

03.11. 13. Dornburger Schlösser Rennen Dornburg bei Jena

09.11. Cup 2020 - Crosslauf in Gera QFE Gera

10.11. 17. Rad-Querfeldein Rund um den Auensee QFE Granschütz bei Weißenfels

17.11. 38. Bitterfelder Goitzsche-CTF / 7. CTF-Marathon CTF Bitterfeld

23.11. Cross Challenge 2019 inkl. LVM Sachsen QFE Dresden

Dezember 2019

01.12. 5. Wittenberger Rad-Cross QFE Wittenberg

08.12.

Rund um die Chemnitzer Radrennbahn /

Finallauf der Bioracer Cross Serie 2019

QFE

Chemnitz

VERANSTALTUNGEN

23


1

MUST HAVES –

DA SCHLAGEN

RADLER-HERZEN HÖHER

3

4

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bei Stürzen mit dem Fahrrad

haben meist die schwerwiegendsten

Folgen. Dennoch

haben die wenigsten der

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eine Frage der Optik! Das

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durch den guten Verkauf von E-Bikes immer mehr ansteigt. Wer sein teures

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Tage mit Strom versorgt werden, sind weltweit zu orten und werden unsichtbar

im Rahmen des Rades verbaut. Ab 199 € bei Fahrrad Hammer

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für die erfolgreiche Modellreihe „Copperhead“ komplett überarbeitet.

Das bei den Käufern so beliebte Modell bekam einen größeren Reach,

flacheren Lenkwinkel und längeren Radstand. Die Änderungen sollen ein

stabileres Fahrverhalten bei schnellen, rauen Abfahrten gewährleisten.

Alle Änderungen wurden mit dem erfolgreichen

Bulls Marathonteam erarbeitet. Eine kürzere

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Radis

2

24


Geheim-Tipp

DER

GESUNDBRUNNEN

EISENQUELLE

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© Foto: S. Krannich

Wer während einer Radtour auf der

Suche nach Erfrischung sowie – aufgepasst

– laut Sage Schönheit und

Lebensmut ist, sollte durchaus mal

einen Abstecher zum Gesundbrunnen

bei Bad Düben unternehmen. Hierbei

handelt es sich um eine eisenhaltige

Wasserquelle mitten im Dübener Kirchenforst.

Das aus dem Gestein sprudelnde

Nass kann bedenkenfrei getrunken

werden und ist über wenige

Stufen problemlos zu erreichen. Für

die Kurstädter seit Jahrzehnten kein

Geheim-Tipp mehr, für Gäste umso

mehr. Wanderer und Radfahrer nutzen

das kleine Idyll mitten im Wald gern als

Ausflugsziel.

Viele Wege führen nicht nur nach Rom,

sondern auch zum Gesundbrunnen.

Verlässt man Bad Düben in Richtung

Norden und Ortsteil Hammermühle,

kann entweder der Spatenweg oder die

Reinharzer Straße – gehen beide rechts

von der Bundesstraße ab – genommen

werden. Die Route führt entlang von

Kiefernschonungen und ist gut ausgeschildert.

Des Weiteren kann man

Bad Düben nach Osten in Richtung

Söllichau verlassen. Am Standort der

Bundespolizei vorbei überquert man

etwa auf Höhe des Bauunternehmens

Direkt am Gesundbrunnen steht

eine Tafel mit folgender Sage:

„Ein Wandererbursche zog nach langer Abwesenheit seinem

Heimatort Düben entgegen. Entkräftet legte er sich in der Nähe

des wüsten Dorfes Kabesicz zur Ruhe. In der Nacht wachte er auf

und sah ein kleines Männlein, das sich mit einem Stein abmühte.

Er half dem Männlein, und unter dem Stein sprang ein Quell hervor.

Das Männlein empfahl ihm, davon zu trinken und er spürte

seine Kräfte wiederkommen. Beschwingt machte er sich auf und

erreichte seine Lieben. Seit vielen Jahrhunderten nutzt seitdem

die Bevölkerung die Kräfte des Gesundbrunnens –

Schönheit und Lebensmut erringt der, der ihn trinkt.“

die Straße und folgt den Schildern in

den Forst. Eine weitere Möglichkeit

besteht wenige hundert Meter weiter

über einen Weg an der Gleinermühle

zwischen Bad Düben und Söllichau.

Der Gesundbrunnen verleitet in seiner

romantischen Umgebung zum Pausieren.

Übrigens: Dem Wasser wird eine

heilende Wirkung nachgesagt. Also

nichts wie hin und einen kräftigen, erfrischenden

Schluck nehmen.

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Fr – So: 11.30 – 14.30 Uhr & 17.30 – 23 Uhr

25


Interview

98.951 KILOMETER –

DER WELTENRADLER

AUS DER HEIDE

THOMAS MEIXNER

Fotos: © Weltenradler Thomas Meixner

Am 2. Dezember 2001 kehrte Thomas

Meixner zurück. Nach 1.311 Tagen,

also drei Jahren und sieben Monaten

on the road. Mit dem Fahrrad. Seine

Mega-Tour durch 36 Länder auf fünf

Kontinenten hat dem heute in Jeßnitz

wohnenden Mann – vollkommen

zurecht – eine große Aufmerksamkeit

beschert. TV-Auftritte und Presseberichte

sind schwer überschaubar. Seit

mittlerweile 18 Jahren kann er von seinen

Radreisen leben. Mit Vorträgen,

Workshops und Büchern über seine

Abenteuer verdient er sein tägliches

Brot.

„Unsere Urlaube führten stets mit

dem Zelt nach Mecklenburg“, erinnert

sich der gebürtige Wolfener.

Hier wurde wohl die Leidenschaft zur

Natur geweckt. Zu DDR-Zeiten war

die Reisefreiheit bekanntlich arg eingeschränkt.

Dennoch führten die ersten

eigenen Touren jährlich immerhin

nach Bulgarien.

Im Jahr 1989 stand dann mit 2.315 Kilometern

die erste lange Radreise zum

Schwarzen Meer auf dem Programm.

Der gelernte Elektroinstallateur arbeitete

nach der Wende in einem Fahrradgeschäft,

bis ihn glücklicherweise,

wie er heute sagt, die Arbeitslosigkeit

ereilte.

„Als die Olympischen Spiele 2000

nach Sydney vergeben wurden, reifte

der Traum, dorthin mit dem Rad zu

fahren“, sagt Meixner. Ursprünglich zu

ICH WÜRDE

DAS ZELT JEDEM

HOTEL VORZIEHEN,

SCHLAFE MANCH-

MAL AUCH DAHEIM

LIEBER IM

SCHLAFSACK.

zweit geplant und dann doch allein

durchgezogen, ging es am 1. Mai 1998

auf große Tour, die sich später zur

Erdumrundung entwickelte. Später

folgten zwei weitere über einjährige

Touren von Bitterfeld nach Kapstadt

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1. April – 1. November täglich 9.30 – 17.30 Uhr

(Oktober: Schließung 16.30 Uhr bzw. zu Dämmerungsbeginn)

26


(2006/07) sowie die Amerikareise von

Alaska nach Feuerland (2013-15). Die

letzte größere Fahrt führte im letzten

Jahr von Bitterfeld auf der Seidenstraße

bis ins chinesische Xi’an.

„Ich bin nicht religiös, aber 100 Kilometer

ist so eine magische Zahl. In

der Regel schaue ich mich dann nach

einem schönen Plätzchen zum Übernachten

um. Manchmal werden es

aber auch bis zu 150 Kilometer“, verrät

Meixner. Stets mit rund 50 Kilogramm

Gepäck und den nötigen Wasservorräten.

Auf ein flauschiges Bett nach dem

täglichen Ritt verzichtet der Extremradler:

„Ich würde das Zelt jedem Hotel

vorziehen, schlafe manchmal auch

daheim lieber im Schlafsack.“ Das

spart zudem Geld. Zwischen 10 und

12 Euro gibt er täglich aus. An Grenzen

werde er meist gar nicht richtig ernst

genommen, kann ohne Stress passieren.

Meixner scheint keine Nachteile

am Reisen mit Sattel zu kennen.

„Dadurch, dass du langsamer unterwegs

bist, bist du mit dem Kopf auch

mehr vor Ort, saugst die Landschaft

bewusster auf.“

Der direkte Kontakt mit den Menschen

unterschiedlichster Kulturen

birgt einen ganz besonderen Reiz. „Ich

werde immer gut aufgenommen. In

Industrieländern bin ich immer eine

Art Held, da ich den Traum von Tausenden

lebe“, schildert Meixner seine

Beobachtungen.

Gibt es noch ein paar Tipps vom Fachmann?

Aber klar! Der körperliche Fitnesszustand

sei nicht entscheidend.

An die Anforderungen gewöhne man

sich schnell. Viel wichtiger sei die

mentale Vorbereitung, um nicht enttäuscht

zu werden. „Einfach durchziehen.

Ich sage immer: Wenn die Räder

einmal rollen, sollst du sie rollen lassen“,

betont der 54-jährige. Unabdingbar

seien darüber hinaus eine „schön

enge Radlerhose“ sowie einen „möglichst

schön schmalen und nicht zu

weichen Sattel“. In diesem Sinne: Gute

Fahrt!

Kevin Phillipp

Interview

Thomas Meixner unter

freiem Himmel in Usbekistan

WENN DIE RÄDER

EINMAL ROLLEN,

SOLLST DU SIE

ROLLEN LASSEN.

Thomas Meixner

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27


1

1

1

Technik

DOWNHILL-

BIKES

WELCHES BIKE

WOFÜR?

© 360gardalife

Ebenso wichtig für ein schönes Erlebnis

im Bikepark wie die richtige Kleidung

ist die Wahl des Fahrrades.

Für den Bikepark geeignete Fahrradtypen

sind:

• Downhillbike (DH)

• Enduro-Bike

• All-Mountainbike (AM)

• Freeride-Bike (FR)

• Cross Country (XC)

• Trial-/Dirtbike (TR)

• und eingeschränkt Dirt-Jump-Bike

(DJ)

In den folgenden Ausgaben wollen wir

euch begleitend zu den vorgestellten

Bikeparks auch die unterschiedlichen

Fahrradtypen näherbringen.

Beginnen möchten wir mit Downhill-

(DH) und All-Mountainbike (AM). Die

Downhillbikes (DH) sind, wie der Name

schon sagt, direkt für die Benutzung

im Bikepark erfunden. Da man mit diesen

Räder typischerweise nur den Berg

herunter- statt hinauffährt, wiegen die

Bikes auf Grund ihrer robusten Bauweise

schon mal 20 bis 22 Kilogramm.

Die Fahrräder sind voll gefedert und

Federwege bis 250 Millimeter möglich.

Der Schwerpunkt der Downhillbikes

(DH) sollte möglichst tief liegen, da

das bei Abfahrten zu mehr Kontrolle

führt. Aktuell geht der Trend bei den

Down hillbikes (DH) in Richtung längerem

Reach, um den Radstand zu

vergrößern. Durch Veränderungen

beim Lenkwinkel (flacher) oder Verbau

einer längeren Vordergabel lässt sich

der Radstand ebenso vergrößern. Die

Rahmengeometrie beim Downhillbike

(DH) ist gekennzeichnet durch ein

übermäßig kurzes Sitzrohr und dementsprechend

sehr flachem Sattel. Die

Bikes haben ausschließlich hydraulische

Scheibenbremsen mit Scheibendurchmessern

zwischen 190 und 230

Millimeter. Die Reifenbreite ist zwischen

54 (2,1") und 76 Millimeter (3,0").

Ganz anders beim All-Mountainbike

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AUF SEITE 7

WEG-UPDATE

BETT+BIKE-TOUR

Rund um den

Der ADFC verbindet

Radweg Berlin-Leipzig zertifizierte Häuser

ergaben sich einige mit einer Route

Änderungen.

durch die Region.

Fahrradsicherheit

Neue Wege beim

Diebstahlschutz

HEIDERADCUP

Am 16. Juni startet in

Torgau die 9. Auflage

des beliebten

Jedermannrennens.

Cyclocross und

Fotostrecke

Radwandern

Gravelbikes

Wir geben der Heide ist immer mehr im

Hier erfahrt ihr, worauf ein Gesicht und ste len Kommen. Nur worauf

bei den aktue len Trendbikes

zu achten ist. der Region vor.

a les

passionierte Radfahrer muss ich beim Packen

achten?

28

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1

1

Technik

DOWNHILLBIKE

im

worauf

Packen

?

(AM): Diese Räder wurden erfunden,

um die Alpen zu überqueren. Bei diesem

Mountainbiketyp steht die Zuverlässigkeit

und der Komfort im Vordergrund.

Die Räder sind meist mit einer

gefederten Vordergabe mit Federwegen

zwischen 100 bis 140 Millimeter

ausgestattet. Überwiegend werden

diese als Hardtail gefahren, aber auch

Fullys sind im Angebot. Hier steht die

Frage der Anwendung im Fokus. Wer

lieber bergauf fährt und die Abfahrt

nur als Übergang zum nächsten Anstieg

sieht, ist mit einem Hardtail besser

beraten. Wer aber auch mal einen

schönen Trail nach einem langen Anstieg

genießen möchte, wird die Vorteile

eines Fullys zu schätzen wissen.

Das Gewicht des All-Mountainbike

(AM) liegt zwischen 12 und 15 Kilogramm.

Die Reifen sind etwas breiter

als ein Gravel oder Cross Country (XC)

und haben ein griffiges Profil.

Für den Einsatz im Bikepark sind die

All-Mountainbikes (AM) nur eingeschränkt

nutzbar. Mit verstellbarem

Seatpost kann man vor Einfahrt in die

Strecke schnell den Sattel absenken,

um etwas Bewegungsfreiheit zu bekommen.

Für Natural-Trails ist das Rad

ALL-MOUNTAIN-BIKE

sicherlich besser geeignet, kommt

aber auch hier auf den Schwierigkeitsgrad

der Strecke an. Je schwieriger

desto weniger geeignet ist ein All-

Mountain-Bike. In den kommenden

Ausgaben gehen wir dann auf die anderen

Mountainbike-Typen ein.

29


Radreisen

ERLEBNISREISE

TOUR DE FRANCE

© Christian Engelhaupt

Wir sind drei Eilenburger um die 40

Jahre, die seit einigen Jahren zur Tour

de France in den Urlaub fahren. Dazu

hat uns unser Kumpel Malte aus Berlin

noch begleitet. Wir haben dies schon

mit dem Zelt, Wohnwagen und dieses

Jahr mit einem gemieteten Wohnmobil

gemacht. Hinzu kommen natürlich

unsere Fahrräder.

Keinesfalls sind wir, ausgenommen von

Basti, durchtrainierte Hobbysportler,

die ein Berg nach dem anderen befahren,

sondern es steht auch Erholung

auf dem Programm. Viel mehr genießen

wir auch den malerischen Anblick

der französischen Landschaft, vor allem

den der Alpen. Deshalb ist das Ziel

zumeist die Region Rhône-Alpes, speziell

die Gegend um Gap und Briançon.

In dieser Region finden meistens die

Alpenetappen auf der Route der Tour

de France statt und sie verfügt über

eine gute Anbindung.

Als Sahnebonbon gibt es dazu beein-

druckende Gebirgsmassive, türkisblaue

Gebirgsseen und malerische Täler. Für

uns kommt der Riesenspaß hinzu, auf

Sportbegeisterte aus aller Welt zu treffen

und mit den Fans die Tour zu brieren.

Dieses Jahr haben wir uns für einen

Aufenthalt im Hochgebirge entschieden.

Aus diesem Grund sind wir zum

Hochplateau am Col du Lautaret am

Fuße des Col du Galibier gefahren. Dort

wussten wir aus Erfahrungen der vorangegangenen

Jahre, dass es genug

Parkmöglichkeiten, eine funktionierende

Infrastruktur durch die Skistation

mit Gastronomie und eine Anbindung

über drei Alpenpässe gibt. Dies kam

uns später noch zugute da unsere eigentliche

Abreiseroute durch eine Gerölllawine

gesperrt war. Außerdem ist

es ein Hotspot für jede Menge Fans –

zele-

Tour pur garantiert.

Dafür haben wir drei Tage Anreise eingeplant

mit einem Zwischenstopp in

der Nähe von Gap am wunderschönen

Lac de Serre-Ponçon. Insgesamt verbrachten

wir dann drei Tage am Col du

Lautaret. Danach ging es weiter in die

Nähe von Albertville, um ein letztes

Mal an die Strecke zu gehen. Heim fuhren

wir dann einfach über die Schweiz,

was sich auch in der Brieftasche bemerkbar

machte, da die Mautgebühren

in Frankreich sehr hoch sind.

Sollte man sich nun entscheiden, in

diese Region oder ganz allgemein zur

Tour zu fahren, sollte man auf keinen

Fall ohne Vorbereitung losziehen. Jeder

sollte sich im Klaren sein, dass die

Tour de France – rein gemessen an

den Zuschauerzahlen – eine der größten

Sportevents der Welt ist. Zum Teil

stehen an den legendären Anstiegen

auf 10 Kilometer Strecke über eine halbe

Million Zuschauer und alle wollen

dort hoch und wieder runter. Nicht zu

vergessen der komplette Tour-Tross,

bestehend aus Begleitfahrzeugen,

Mannschaftsbussen, Werbekolonne,

sämtlicher Übertragungstechnik für

die Presse, sonstige Offizielle und natürlich

Gendarmerie. Nicht selten sind

die Gebirgspässe dann für mehrere

Stunden, wenn nicht sogar einen Tag

gesperrt. Deshalb ist es ratsam, sich

als Ziel Orte zu suchen, an denen mindestens

drei Nationalstraßen zusammentreffen

oder die nicht direkt an

der Strecke sind. Dies erhöht erheblich

die Flexibilität bei An- und Abreise

sowie bei Verlegung zur nächsten

Etappe.

Jeden Tag an der Strecke zu stehen, ist

mit erheblichen Stress verbunden und

meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.

Kleiner Tipp: Im Vorfeld einfach online

das offizielle Tourmagazin bestellen,

so kann man seine Route perfekt

30


ES IST RATSAM,

SICH ALS ZIEL

ORTE ZU SUCHEN,

AN DENEN

MINDESTENS DREI

NATIONALSTRAßEN

ZUSAMMEN-

TREFFEN.

planen. Als nächstes sollte man sich

überlegen, wie man reisen will. Alles

hat seine Vor- und Nachteile. Mit Zelt

und Pkw ist man maximal flexibel und

findet an der Strecke überall ein Plätzchen

zum Übernachten. Doch gerade

im Hochgebirge wird es nachts extrem

kalt, einige Fans machen die Nacht zum

Tag und der Komfort ist dementsprechend

niedrig.

Auch die Variante mit dem Wohnwagen

ist flexibel – aber auf keinen

Fall versuchen, mit dem Anhänger ins

Hochgebirge zu fahren. Es ist eine Tortur

für Kupplung, Motor und Bremse

des Zugfahrzeugs. Auf- und Abfahrten

sind nicht selten länger als 20 Kilometer

mit extremem Gefälle. Als Gespann ist

man außerdem in den meisten Fällen

viel zu lang auf der Suche nach einem

geeigneten Platz an der Strecke und

wenn man Pech hat, parkt nach einem

Tagesausflug ein fremdes Fahrzeug vor

der Deichsel. Da empfehle ich, einfach

im Tal einen schönen See suchen und

mit dem Auto an die Strecke zu fahren.

Radreisen

© Christian Engelhaupt

Für das Hochgebirge ist deshalb das

Wohnmobil die erste Wahl. Die Motorisierung

sollte ausreichend sein, dann

steht dem maximalen Tourerlebnis

inklusive Komfort nichts im Weg. Allerdings

sollte man zwei bis drei Tage

bevor die Etappe am gewählten Ziel

entlangführt, anreisen.

Prinzipiell ist während die Tour de

France in der Nähe der Strecken wildes

Campen kein Problem. Sehr hilfreich

sind dabei Google Maps, Streetview

und Co., mit denen man auch als Ortsunkundiger

schnell mit etwas Übung

die malerischsten Plätze findet. Weitere

nette kleine Helfer sind Apps, um Plätze

zu finden für den Wechsel von Frischund

Brauchwasser. Die Infrastruktur

hierfür ist übrigens in den meisten Regionen

Frankreichs sehr gut.

Zum Schluss kommt noch die Sprache:

Keine Angst, tatsächlich kommt man

mit etwas Englisch während der Tour

sehr weit. Die Franzosen sind dann sehr

bemüht, für ihre internationalen Gäste

alle Kommunikationskanäle zu öffnen.

Schließlich ist die Tour de France so etwas

wie ein französisches Nationalgut.

Ich hoffe, ich konnte den einen oder

anderen davon begeistern, auch einmal

das Abenteuer Tour de France in

Angriff zu nehmen. Es ist schon ein tolles

Erlebnis, das süchtig machen kann.

Das behaupten zumindest alle Gäste,

die uns in den letzten Jahren begleitet

haben. Frankreich ist ein wunderschönes

Land.

Christian Engelhaupt

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Bikesharing

SHAREA –

BIKE-SHARING ALS

KOMPLETTPAKET

© partner.travelbike.de/sharea

Ein weiteres Stück innovative E-Mobilität

wurde zur jüngsten ZEG Bike Show in Köln

vorgestellt: die „Sharea“. Hierbei handelt

es sich um ein Komplettpaket des kurzzeitigen

Bike-Sharings. Wie der Eilenburger

Radhändler Christian Paul, der bei der

Präsentation vor Ort war, erklärt, haben

Kommunen, Betriebe, Wohnungsunternehmen

etc. die Möglichkeit, Abstellgaragen

für E-Bikes zu errichten. Über eine App

können Nutzer – also unter anderem Touristen,

Mieter oder Mitarbeiter – ständig

den Fahrrad-Bestand überprüfen. „Man

kann sich dabei sein gewünschtes Bike

raussuchen und buchen sowie den Akkustand

mit der potenziellen Strecke abgleichen“,

verrät Paul. Dieses Konzept hat

Eindruck hinterlassen. Der Kölner Konzern

RheinEnergie hat zugeschlagen, derartige

Garagen demnächst in einem Wohnpark

für die eigenen Mitarbeiter zu installieren.

Vorteil: Als Betreiber ist im System jederzeit

einsehbar, welche Bikes verfügbar und

aufgeladen sind. Auch eine Navigation ist

mit der App möglich – bis zum Ausgangspunkt

zurück. Örtliche Fachhändler kommen

dann ins Spiel, um die Anlagen zu

warten oder um mit einem Pick-up-Service

im Pannenfall zur Stelle zu sein. Als Version,

die sich eher an Mehr-Tages-Nutzer richtet,

gibt es von Travelbike mittlerweile die Option,

eine kleinere Menge Fahrräder zum

Mieten bereitzustellen. Das biete sich vor

allem für Hotels und Touristinformationen

an. Man zahlt einen kleinen monatlichen

Beitrag an Travelbike und refinanziert die

Ausleihe mit einer entsprechenden Gebühr.

Infos: Radhändler Christian Paul (s. unten)

Dienstrad fahren –

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aus steuerlichen Gründen.

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