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MENSCHENBILDER

Das war so 1987. Ich war 21

Jahre.“ Gerne erinnert sich Markus

Schrank zurück: Vor 30 Jahren kaufte

er das Gasthaus Schrank. Mitten

im Zentrum von Peuerbach, keinen

Steinwurf vom Melodium entfernt, liegt

das Traditionsgasthaus.

1568 wurde es erstmals erwähnt. Wolf

Olzinger eröffnete eine Fleischhauerei

in der heutigen Hauptstraße 20. Im 18.

Jahrhundert wurden im Haus zusätzlich

Weine gehandelt. 1902 wurde das

Gasthaus Schwarzgruber eröffnet, etwas

später zu „Pramendorfer“ umbenannt.

1987 kaufte Markus schließlich das

Gebäude, riss große Teile davon ab und

renovierte es. Sein Bruder kochte und

half mit. „Unten hatten wir damals noch

ein Bierstüberl“, erinnert er sich. „Die

älteren Leute sollten da die Treppe nicht

benutzen müssen“. Schnell entwickelte

sich eine rege Stammtischkultur.

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„Ich wollte eigentlich immer Koch

werden. Oder Fußballer.“ Stolz zeigt er

auf einige Pokale, Urkunden und Fotos in

seiner Gaststube. Inmitten einer jungen

Fußballmannschaft kniet Markus Schrank

in Siegerpose. Dem Fußball ist er heute

noch verbunden, wie auch seine beiden

Söhne Jan und Tobias. Dass beide Söhne

auch exzellente Köche sind, weiß man in

Peuerbach ebenso.

Markus und seine Frau Alexandra setzen

auf gschmackige Hausmannskost und

regionale Spezialitäten. Gekonnt wird ein

frisches Glas Baumgartner Bier gezapft

- das Beinandersitzen am Stammtisch,

vertraute heimische Gastlichkeit und das

Wohlfühlen wird in Schranks Wirtshaus

eben noch großgeschrieben.

Text von Georg Wiesinger

Foto: Anita Tossmann

TONI - das magazin HERBST 2018

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