dialog 3-2019 Herbst

schuberh

"vorhang auf" ist der Titel des neuen dialog - und der hat es in sich:
Matthias Weigold ist neuer amtsführender Pfarrer, Michael Chalupka neuer Bischof, die Fenster von Edith Themmel kommen in der neu ausgemalten Heilandskirche noch besser zur Geltung, die Gruppen und Kreise sind in das neue Arbeitsjahr gestartet, ein Reigen von Veranstaltungen begleitet uns bis in den Advent, ...
Lassen Sie sich inspirieren!

dialogevangelische

pfarrgemeinde

graz-heilandskirche mit

erlöserkirche liebenau

september 2019 - nr. 178

vorhang auf

matthias weigold: es ist traumhaft (4–5)

halloween – ein blick hinter die kulissen (6)

die tore stehen offen (12–13)


FRIEDHOFSERVICE

GRABPFLEGE

Wir pflegen

Ihre Erinnerung

GRABPFLEGE

DAUER- & SAISON-BEPFLANZUNG

U. M. S. Friedhofservice & GRABPFLEGE

Tel.: 0699 / 122 944 44

Petersgasse 73 a, 8010 Graz

info@ums-service.at • www.ums-grabpflege.at

Raum und Farbe

Fassadendesign

Oberflächentechnik

Vollwärmeschutz

Malermeister Galler

A-8430 Leibnitz • Wasserwerkstrasse 44

Tel.: 03452/85727 • Mobil: 0664/3526600

www.malergaller.at • maler.galler@aon.at

VERMESSUNGSBÜRO BREINL

VERMESSUNGSBÜRO INGENIEURKONSULENTEN FÜR VERMESSUNGSWESEN BREINL

8010 GRAZ, STUBENBERGGASSE 5

TEL. 0316/829547 E-Mail office@vermessung-breinl.at

INGENIEURKONSULENTEN FÜR VERMESSUNGSWESEN

8010 GRAZ, STUBENBERGGASSE 5

TEL. 0316/829547 E-Mail office@vermessung-breinl.at

TÄGLICH VON 0 bis 24 Uhr

HaupTGesCHÄfTssTeLLe

Grazbachgasse 44–48

Tel.: +43 316 887-2800 od. 2801

fILIaLe urnenfrIedHof

feuerHaLLe

Alte Poststraße 343–345

Tel.: +43 316 887-2823

Foto: Paul Stajan

das wort

Vorhang auf – heißt es nach dem Sommer in der Heilandskirche.

Vorhang auf für ein buntes Programm, das wieder startet: Chorproben

und Eltern-Kind-Gruppen, Seniorenclub und Besuchskreis,

das Jugendzentrum Domino, ein neuer KonfirmandInnen-Kurs …

Vorhang auf in der Heilandskirche

Eine neue Heizung wurde eingebaut, die möglichst schonend ist für

die kostbare Orgel. Die Orgel selbst erhielt die letzten verbleibenden

Register und erklingt nun in ihrer vollen Schönheit. Und die Kirche

wurde frisch ausgemalt: in einem Gelbton, der die von Edith Temmel

gestalteten Glasfenster besser zur Geltung bringt. Eines dieser Fenster

ist am Titelbild zu sehen, mehr über die Künstlerin und ihr Werk

gibt es in dieser Ausgabe zu lesen.

Vorhang auf am Kaiser-Josef-Platz

Die Neugestaltung des Kaiser-Josef-Platzes war ein Großprojekt der

Stadt Graz, das auch uns in der Heilandskirche in Atem gehalten

hat. Erfreulicherweise wurde die Straße vor der Kirche in eine Fußgängerzone

umgewandelt. Auf der Seite der Kirche wurde eine Reihe

von Bäumen gepflanzt, die einmal willkommenen Schatten spenden

mögen. Gleichwohl hätten wir den erst 2017 zum Reformationsjubiläum

angelegten Vorplatz lieber von Bäumen frei gehalten, damit der

Blick auf den Kircheneingang unverdeckt bleibt.

Vorhang auf – neu im Amt

Am 1. September hat der neue Bischof der Evangelischen Kirche A.B.

in Österreich sein Amt angetreten, das Pfarramt der Tochtergemeinde

Liebenau hat mit Anke Hefen eine neue Sekretärin. Ich selbst

habe die Amtsführung der Pfarrgemeinde von Ulrike Frank-Schlamberger

übernommen und richte nun erstmals an dieser Stelle „das

wort“ an Sie.

Möge es Sie anregen zum dialog, gerne auch persönlich!


die welt

Was ist öffentlich und was privat?

Das scheint uns weitgehend selbstverständlich,

ist aber in vielen Kulturen

sehr unterschiedlich:

In den USA ist das erste Thema,

nachdem man sich vorgestellt hat,

oft: Wie viel verdienst du? In Österreich

spricht man – wir alle kennen

das – noch eher über Sex als über das

Einkommen.

In Österreich steht das Amtsgeheimnis

im Verfassungsrang. Unser

Land liegt folglich in einem internationalen

Ranking zum Recht auf

staatliche Information an letzter

Stelle.

In Schweden dagegen ist das Öffentlichkeitsprinzip

verfassungsrechtlich

verankert: Alle BürgerInnen haben

das Recht, Verwaltungs- und Regierungsschriftstücke,

Akten, Bescheide

etc. einzusehen. Für uns wäre es

undenkbar, wenn jeder Vorbeigehende

beim Fenster hereinschaut.

In den Niederlanden ist es gute

Sitte, dass das riesige Wohnzimmerfenster

keine Vorhänge hat: Man hat

ja nichts zu verbergen.

1948, als George Orwells Roman

„1984“ erschien, war es noch Utopie,

dass „Big Brother“ bis in unsere

Wohnungen hinein unser Leben beobachtet.

Heute hören Siri, Alexa &

Co. alles mit, übertragen unsere

Worte in die Sprachanalyse-Computer

der verschiedenen Anbieter. Natürlich

versichert man uns, dass die

Daten nicht weiter ausgewertet und

sofort gelöscht werden …

Pfarrer Matthias Weigold

Vorhang auf?


IHR GRAWE

KUNDENBERATER:

Jahre

Jahre

Jahre

IHR GRAWE Alexander Klein

KUNDENBERATER:

IHR GRAWE

Jahre

KUNDENBERATER:

IHR Alexander GRAWE Klein

Tel. 0664-88 98 02 65

alexander.klein@grawe.at

Alexander Klein

Alexander Klein

KUNDENBERATER:

Tel. 0664-88 98 02 98 65

02 65

alexander.klein@grawe.at

Versicherungen • Kapitalanlagen • Finanzierungen

Versicherungen • Kapitalanlagen Alexander • Finanzierungen Klein

Fonds

Versicherungen

Versicherungen • Bausparen • Bausparen • Leasing • Leasing

Tel. •

Kapitalanlagen

Kapitalanlagen

0664-88 •

Finanzierungen

Finanzierungen

98 02 65

www.grawe.at

Fonds

Fonds •

Bausparen

Bausparen •

Leasing

Leasing

www.grawe.at

Die Versicherung auf Ihrer Seite.

alexander.klein@grawe.at

www.grawe.at

Die Versicherung auf Ihrer Seite.

www.grawe.at

Jahre

Versicherungen Die

Die

Versicherung

Versicherung

• Kapitalanlagen auf

auf

Ihrer

Ihrer

Seite.

Seite.

• Finanzierungen

Fonds • Bausparen • Leasing

Klein_88x60.indd 1 31.01.18 08:37

Vielfältig ist das Leben in unserer

Pfarrgemeinde, ja! Ermöglicht wird

das durch ganz viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter: hauptamtliche

natürlich, vor allem aber auch ehrenamtliche.

Was sie der Gemeinde

und damit der Gesellschaft schenken,

ist ein wunderbarer Schatz.

Vieles davon geschieht im Verborgenen,

nur wenige bekommen es mit

– der Besuch im Krankenhaus oder

die fußnote

von kurator

heinz

schubert

Foto: Gentile

zum Geburtstag bei den 80-Jäh ri gen

zum Beispiel.

Einiges dagegen findet sprichwörtlich

auf offener Bühne statt, wie die

Konzerte unseres Bläserkreises, der

Kantorei oder des Kinderchores.

Ihr Lohn ist der Applaus am Ende

ihrer Auftritte.

Applaus gebührt aber allen, die etwas

von ihren Begabungen der Gemeinschaft

zur Verfügung stellen –

und ein großes Danke!

Und damit ich es nicht vergesse:

Ganz viel von alledem wäre nicht

möglich, wenn es nicht die große

Zahl jener gäbe, deren Beitrag „nur“

der Kirchenbeitrag ist. Auch dafür

ein herzliches Dankeschön! •

kurator@heilandskirche.st

dialog september 2019 - nr. 178 3


Am 29. September wird

Matthias Weigold (44)

im Rahmen des Gottesdienstes

als amtsführender Pfarrer der

Heilandskirche eingeführt.

apocalypse now?

4thema: vorhang auf

„Die Kinder streiten nicht weniger,

nur weil sie Pfarrerskinder sind“,

zerstört Jutta Weigold (50) gleich

einmal jede Illusion, dass es in

einer Pfarrersfamilie anders zugehen

könnte als in anderen Familien.

Noch stehen ein paar kleine

Schachteln herum, doch wirkt die

Pfarrwohnung am Kaiser-Josef-

Platz nach dem Auszug von Pfarrerin

Ulrike Frank-Schlamberger

und dem Einzug der Familie Weigold

wieder sehr heimelig. „Jetzt hat

jeder von uns ein eigenes Zimmer“,

freuen sich darüber die vier leiblichen

Kinder Solveig (17), Sören

(15), Mareike (13), Annika (9) und

Pflegekind Ali Sina (14).

Suchet der Stadt Bestes

Die Eltern, Matthias und Jutta Weigold,

schätzen vor allem die Nähe

zum Büro. „Mehr arbeiten als vorher

kann Matthias ohnehin nicht, aber

jetzt fällt der Arbeitsweg weg“, stellt

Jutta Weigold trocken fest. Der

Pfarrer freut sich auf seine neue

Aufgabe: „Es ist traumhaft, hier miteinander

Gemeinde zu gestalten.“

Eine Gemeinde im Zentrum der

Stadt, erste Anlaufstelle für viele,

die schutzsuchend aus der Fremde

kommen. „Suchet der Stadt Bestes“,

zitiert Matthias Weigold das Motto

der Heilandskirche aus dem Buch

Jeremia 29,7, und Stolz schwingt

mit, wenn der passionierte Tischtennisspieler

von „seiner Gemeinde“

spricht.

Dreamteam

Das Ehepaar geht klar als „Dreamteam“

durch. Hand in Hand schaukeln

sie Familienleben und Engagement

in der Gemeinde, tief ver ­

bunden durch viele gemeinsame

Jahre. Die beiden wachsen im sel-

Foto: Alice Samec

es ist traumhaft

von alice

samec

Foto: Samec

ben „Schwarzwaldnest“ auf, wie

Matthias Weigold ihre 1.500-Einwohner-Heimatgemeinde

Rötenberg

schmunzelnd nennt, arbeiten

in der Kirche ehrenamtlich mit.

Dem ältesten von fünf Geschwistern

wird die Liebe zur Theologie

im christlich geprägten Elternhaus

quasi in die Wiege gelegt. Als ihn

schließlich der Religionslehrer und

mehrere Gemeinde-Mitarbeiter direkt

darauf ansprechen und ihm

Infomaterial geben, steht der Entschluss

fest, Theologie zu studieren.

Im Vorfeld seines Studiums leistet er

ein soziales Jahr in Paris. Nach der

Rückkehr verlieben sich die beiden

zu Weihnachten 1995. Nach einem

Jahr an der hebräischen Uni in Jerusalem

beendet Matthias Weigold

sein Studium schließlich in Tübingen,

wo „die beiden Großen“, wie die

Mutter Solveig und Sören liebevoll

nennt, auf die Welt kommen. Im

Februar 2005 folgt der Ruf an das

Institut für Judaistik der Universität

Wien und der Umzug ins Burgenland,

wo Mareike und Annika geboren

werden. Matthias Weigold

geht hier seiner großen Leidenschaft

nach: der historisch-kritischen Auseinandersetzung

mit der Bibel in

Verbundenheit mit dem Judentum.

Bis ihn schließlich vor acht Jahren

sein Weg an die Grazer Heilandskirche

führt. Die Entscheidung,

Pfarrer zu werden, fällt ihm nicht

schwer: „Diese Arbeit hat mehr

Gewicht.“ Gestalten können ist ihm

wichtig.

Familienzuwachs

Erneut Zuwachs bekommt die Familie

vor drei Jahren. Auf der Flucht

aus Afghanistan wird Ali Sina mit elf

Jahren von seinen Eltern und Geschwistern

getrennt. Bis heute gibt

es von ihnen keine Spur. Über den

Grazer Verein „affido“ kommt er

bei Familie Weigold unter. Das Zusammenleben

des gläubigen Muslims

mit der evangelischen Pfarrersfamilie

funktioniert in Respekt

und Rücksichtnahme reibungslos –

„auch wenn ich mich an sein Beten

in aller Früh erst gewöhnen musste“,

gesteht Sören, der mit Ali in der

alten Wohnung ein Zimmer teilte.

Auf Schweinefleisch wird verzichtet,

wenn Ali mitisst, „auch auf

Tischgebete mit Jesus“, ergänzt Solveig.

Wegen des laufenden Asylverfahrens

sind auch gemeinsame

Urlaube im Ausland nicht möglich.

Also wird in Österreich im Sommer

gewandert, im Winter eisgelaufen

und die zahlreichen Hobbys gepflegt:

Tischtennis, Fußball, Hip-

Hop und gemeinsam Spielen. Und

alle in der Familie helfen aktiv

im Gemeindeleben mit, ob Konfikurs,

Kinderchor, Krippenspiel oder

Tau(f)tropfenkurs. „Freiwillig und

gerne“, wie die Kinder betonen.

Zumindest das unterscheidet die Familie

dann doch von den meisten

anderen.


von andreas

binder

september 2019 - nr. 178 dialog dialog september 2019 - nr. 178 5

Foto: privat

„Vorhang auf!“ heißt es auch in der Bibel. „Dies ist die

Offenbarung Jesu Christi …“ So beginnt ihr letztes Buch:

die Johannesapokalypse.

Von The Last Man on Earth bis

The Day after Tomorrow

Bei dem Wort Apokalypse denke ich an Weltuntergang,

an Atomkrieg, Seuchen, Naturkatastrophen. Vielleicht

rührt das daher, dass Hollywood den inszenierten Weltuntergang

liebt. Weil er fasziniert. Weil er schon immer

fasziniert hat: Die heimlich offenbarung iohannis von

1498 ist mit ihren 15 eindrucksvollen Holzschnitten

heute eines der berühmtesten Werke Albrecht Dürers.

Vor zehn Jahren erschien Roland Emmerichs Film 2012.

Er ging damit ein auf die Spekulation, die Welt würde

gemäß dem Kalender der Maya-Kultur am 21.12.2012

untergehen. Erdbeben, Vulkanausbrüche und Mega-

Tsunamis, so weit das Auge reicht – Apokalypse eben.

Aufgedeckt?

Dem biblischen Verständnis wird das nicht wirklich

gerecht. Das griechische Wort apokalypsis hat mit

Weltuntergang nichts zu tun. Es bedeutet: den Schleier

lüften, die Decke wegziehen, Einblick gewähren. Das

wirkt seltsam. Die Johannesapokalypse ist geprägt von

Symbolen, verschlüsselten Botschaften und geheimnisvollen

Anspielungen. Berühmtestes Beispiel ist das

Ungeheuer, das sich hinter der Zahl 666 verbirgt

(Offb 13,18). Viele Theorien ranken sich darum. Steckt

vielleicht Kaiser Nero dahinter oder ein anderer

Christenverfolger? Oder das Papsttum, wie Luther

meinte? Oder doch das Internet? Von gelüftetem

Schleier keine Spur.

Das Lamm

Eines haben apokalyptische Blockbuster alle gemeinsam:

Es gibt immer eine glorreiche Heldengestalt, die

die absolute Vernichtung der Menschheit verhindert.

Tatsächlich gibt es auch in der Offenbarung eine solche

Schlüsselgestalt: Jesus Christus. Aber er tritt nicht

mit Superheldenkostüm auf. Ganz im Gegenteil. Sein

Symbol ist der Inbegriff der Erniedrigung: das geopferte

Lamm. Durch sein Leiden und Sterben am Kreuz hat Jesus

die Welt aus ihrer Hoffnungslosigkeit gezogen.

Johannes geht es eben nicht darum, spekulative Zukunftsvisionen

vom Kampf zwischen Gut und Böse am

„Ende der Welt“ zu verbreiten. Er möchte Einblick

gewähren: Das Reich Gottes liegt nicht in ferner Zukunft.

Mit Jesus Christus ist es schon angebrochen. Voller

Trost und Hoffnung.


thema: vorhang auf

der vorhang

im theater

Im Theater trennt der eiserne Vorhang

Zuschauerhaus und Bühne zuverlässig

und undurchdringlich als

Brandschutzvorrichtung. Wenn auf

der Bühne nicht gespielt oder geprobt

wird, ist er gesenkt. Für

Schauen und Spiel wird er gehoben.

Dann soll der Funke ja überspringen.

Früher, schon ab der römischen Antike,

verbarg oft der Samtvorhang

vor dem Einsetzen des Spiels die

Bühne vor den Blicken des Publikums.

Als wollte er die Erwartung

der Illusion, des Zaubers, das Geheimnis

als solches steigern. Brecht,

der große Praktiker und Theoretiker

des Theaters, entwarf die sogenannte

„Brecht-Gardine“. Sie reichte

nicht bis zum Boden, gab den Blick

ein wenig frei auf das, was sich

dahinter tat und zu erwarten war.

Das Spiel verzichtet so auf Illusion.

Allenfalls lenkt die Gardine den

Blick auf das, was Aufmerksamkeit

erhalten soll; mitunter verdeckt sie

– nicht vor, sondern während des

Spiels – Teile der Bühne.

Den Vorhang, der sich erst hebt,

wenn das Spiel beginnt, gibt es heute

kaum noch. Es wird nicht mehr verborgen,

um Zauber über Illusion zu

nähren. Und dennoch: das Geheimnis

dessen, was sich offen vor den

Augen des Publikums entfaltet,

scheint gerade dadurch oft gesteigert.

Und da war der Vorhang im Tempel.

Der riss mitten entzwei. •

Der Schauspieler

Werner Strenger

Foto: privat

unterrichtet an der Kunstuniversität

Graz und ist Gemeindevertreter

der Heilandskirche.

halloween – ein blick

hinter die kulissen

von viktoria

horn

Foto: Jill Wellington pixabay

Foto: Klaus Morgenstern

Schaurige Gestalten sind zu Halloween

– vom Englischen „All Hallows’

Eve“, dem Vorabend von Allerheiligen

– auch bei uns unterwegs,

verkleidete Kinder erpressen scherzhaft

„Süßes, sonst gibt’s Saures!“,

Kürbisgeister zieren viele Häuser.

Doch woher kommt Halloween eigentlich?

Irischer und schottischer Brauch

Halloween trat von den katholisch

gebliebenen Gebieten der britischen

Inseln aus seinen Siegeszug an. Im

19. Jahrhundert waren in Irland und

Schottland am Abend vor Allerheiligen

verschiedene Rituale üblich,

mit denen die Zukunft vorhergesagt

wurde. In vielen Orten wurden

Feuer entzündet, denn Flammen,

Rauch und Asche wurden beschützen

de Eigenschaften zugesprochen –

sie schützten vor den Seelen der

Verstorbenen oder hielten den Teufel

fern. Böse Geister vertrieb man

außerdem mit ausgehöhlten, geschnitzten

Rüben. Verkleidete Menschen

zogen umher und erbaten sich

Essen von den Wohlhabenden.

Export in die USA

Mit den irischen Auswanderern infolge

der Großen Hungersnot kamen

die Halloweenbräuche in die

Vereinigten Staaten. Anfangs waren

diese nur unter den ImmigrantInnen

verbreitet, fanden aber so großen

Anklang in der Gesellschaft,

dass Halloween zu Beginn des

20. Jahrhunderts bereits von Menschen

im ganzen Land – unabhängig

von Religion, sozialer Schicht oder

Herkunft – gefeiert wurde. Statt

Rüben wurden nun die reichlich

vorhandenen Kürbisse geschnitzt,

Halloweenumzüge wurden veranstaltet

und verkleidete Kinder zogen

von Haus zu Haus. Die Kommerzialisierung

von Halloween ließ

nicht lange auf sich warten.

Import aus den USA

Seit Anfang der 1990er-Jahre verbreiten

sich die US-amerikanischen

Halloweenbräuche auch in Europa,

allerdings mit einem etwas weniger

schaurigen Charakter. Das klassische

Umherziehen der Kinder

hat Ähnlichkeiten mit heimischen

Heischebräuchen wie dem „Rau ­

sch nitt’n-bett’ln“ (OÖ) und das

Schnitzen von Kürbisgeistern wurde

in Kürbisanbaugebieten wie der

Steiermark schnell übernommen.

Keltische Tradition?

Dass Halloween auf keltische Feste,

insbesondere auf das „Totenfest“

Samhain, zurückgeht und von der

Kirche als Allerheiligenfest ins

Christentum übernommen wurde,

ist eine weit verbreitete Meinung,

die heute als widerlegt gilt. Angenommen

wird, dass die irische

Renaissance im 19. Jahrhundert, in

der tatsächliche und erfundene keltische

Bräuche einen Aufschwung

erlebten, wesentlich für die Entwicklung

der Halloweenbräuche war.

Auch die in ganz Großbritannien am

Abend vor Allerheiligen üblichen

Heischebräuche dürften ihre Spuren

hinterlassen haben: Vor allem

arme Menschen klopften maskiert

oder verkleidet an die Türen der

Wohlhabenden, trugen Lieder vor

und beteten für deren Seele. Dafür

erhielten sie „Soul Cakes“, eine Art

Lebkuchen. Ob sie damals auch

schon Streiche spielten, ist aber

nicht überliefert.


Im Rahmen der Renovierung der

Heilandskirche nach Plänen von

Architekt DI Werner Hollomey

1992/1993 wurde die Glaskünstlerin

und Malerin Edith Temmel mit

der Neugestaltung der Fenster beauftragt.

Sie hat 2004 auch die

Glasfenster in der Grazer Franziskanerkirche

gestaltet, ebenso in der

Pfarre Graz Süd und in der Pfarrkirche

Hönigsberg.

Die insgesamt 13 Glasfenster wurden

unter der Leitung des bekannten

Glasmeisters Odilo Kurka in

der Glasmalerei des Stiftes Schlierbach

in Oberösterreich hergestellt.

licht deckt auf und offenbart

Dafür wurden rund 90 Quadratmeter

mundgeblasenes, kostbares

Echtantikglas verarbeitet.

Die thematische Vorgabe der Pfarrgemeinde

an die Grazer Künstlerin

war: Die Glasfenstergestaltung darf

nicht den Blick zum Altar beeinträchtigen.

Allein das Licht solle thematisch

im Vordergrund stehen, auf

figurale Gestaltung wollte man ganz

verzichten.

krippenspiel nach maß

engel, hirten, josef und maria und viele darstellerInnen gesucht

Kinder ab 3 Jahren sind herzlich willkommen,

beim Krippenspiel der Heilandskirche mitzumachen.

Infos und Anmeldung:

bei der ersten Probe

Proben:

ab 7. November immer donnerstags, 16.30 bis 17.30

im Gemeinde saal der Heilandskirche

Aufführungen:

Montag, 16. Dezember, 15.00

im Haus am Ruckerlberg

Dienstag, 24. Dezember, 14.30

in der Heilandskirche

Über ihr Werk sagt die Künstlerin:

„Licht kann verhüllen oder aufdecken.

Jesus bezeichnet sich selbst

als das Licht der Welt. In meiner

Gestaltung treten helle Lichtschächte

neben Vorhangfaltungen

zutage.“ Die strenge Bündelung der

Linien erschien ihr notwendig im

Hinblick auf die stark geometrische

und sichtbare Struktur der Außenfenster

und auf den Denkmalschutz.

Das Krippenspiel der Kinder im

Diakonie-Haus am Ruckerlberg und

in der Heilands- bzw. Erlöserkirche

gehört zum fixen Bestandteil des

Jahreskreises in der Gemeinde. Jeweils

etwa 20 Kinder proben in

den Wochen vor Weihnachten mit

Martin Christen bzw. Sabine Ornig

und ihren Teams. In der Heilandskirche

sorgt Kantor Thomas Wrenger

für die musikalische Gestaltung

der Auftritte. In der Erlöserkirche

sind die theaterpädagogischen

Übungen von Theaterprofi

Philip besonders beliebt.

Der große Altersunterschied der

SchauspielerInnen – manche sind

erst drei, andere schon zwölf – und

die unterschiedlichen Talente der

Kinder fordern von den LeiterInnen

viel Flexibilität, immer wieder werden

Rollen angepasst oder neu eingefügt.

Auch die Kinder lernen, sich

anzupassen und mit Fehlern oder

Nach der soeben abgeschlossenen

Neufärbelung der Heilandskirche in

einem sanften Gelbton (anstatt des

bisherigen zarten Rosas) entfalten

die Fenster eine etwas andere Wirkung.

Temmels künstlerisches Anliegen

bleibt jedoch gewahrt: dass

der Kirchenraum als Lichtraum

mit der ganzen Gemeinde einen

Ort der gemeinsamen Spiritualität

bildet.


Ausfällen flexibel umzugehen. Verspätete

Einstiege verlangen ebenfalls

neue Rollen- und Textverteilungen,

darum wünschen sich die

LeiterInnen, dass alle Kinder von

Anfang an dabei sind.

„Für uns“, sagt Martin Christen,

„ist am wichtigsten, dass es den

Kindern Freude macht.“ Für die

Erwachsenen ist das traditionelle

Krippenspiel ein stimmungsvoller

Auftakt des Weihnachtsabends. •

Kinder ab 5 Jahren sind herzlich willkommen,

beim Krippenspiel der Erlöserkirche mitzumachen.

Infos und Anmeldung:

Sabine Ornig, 0699 188 77 650

Proben: Freitag, 29. November, 18.00

Freitag, 6. Dezember, 17.00

Sonntag, 15. Dezember, 11.30

Freitag, 22. Dezember, 17.00

Sonntag, 22. Dezember, 11.30

Aufführung:

Dienstag, 24. Dezember, 15.00

in der Erlöserkirche

gemeinde.leben

6

september 2019 - nr. 178

dialog dialog september 2019 - nr. 178

7


8gottesdienste

8

6.10.

16. So. n. Trinitatis

13.10.

17. So. n. Trinitatis

20.10.

18. So. n. Trinitatis

27.10.

19. So. n. Trinitatis

31.10.

Reformationstag

3.11.

20. So. n. Trinitatis

10.11.

Drittletzter

So. d. Kirchenjahres

17.11.

Vorletzter

So. d. Kirchenjahres

24.11.

Letzter

So. d. Kirchenjahres

1.12.

1. Advent

8.12.

2. Advent

15.12.

3. Advent

22.12.

4. Advent

world wide

9.30

HEILANDSKIRCHE

Kaiser-Josef-Platz 9

Weigold + Team

Erntedank, Kinderchor

Weigold + Thomas Hennefeld, Landessuperintendent

Bläserkreis

Weigold + Binder

Konfi-Begrüßung, Orgelmusik

Binder

graz gospel chor

11.00 mini/Christen + Team

9.30 Weigold + Binder

Kinderbibeltag

19.00 Weigold, Perko + Team

Thomasmesse

Herrgesell

Bläserkreis

E.-Ch. Gerhold

GESA

Weigold

Bläserkreis

Weigold + Binder

Ewigkeitssonntag, Flöte und Orgel

Binder + Team

Kinderchor

E.-Ch. Gerhold

11.00 mini/Christen + Team

Brombauer + Flucher

graz gospel chor

Kopp-Gärtner

Orgelmusik

10.00

ERLÖSERKIRCHE

Raiffeisenstraße 166

Perko + Ornig

Erntedank „Zu viel geplant“, anschließend Freizeiten-Nachtreffen

JOHANNESKIRCHE

Graf

CHRISTUSKIRCHE

R. Liebeg

KREUZKIRCHE

Grünfelder

Geißlergasse 7

Burenstraße 9

Singgottesdienst

9.30 9.30 9.30 Mühlgasse 43

10.30 N.N.

kein Gottesdienst in der

P. Nitsche

kein Generationengottesdienst,

Gottesdienst kein Christuskirche, Gottesdienst Erntedankgottesdienst

10.00 Uhr in Thal

anschließend

kein Gottesdienst

Erntedank, GO-KIDS

Gemeindefest

Wandergottesdienst, kein

Perko Graf 9.30 Kopp-Gärtner Pongratz Trenner

G. Gottesdienst Nitsche in der Kreuzkirche,

www.kreuzkirche-graz.at

Gschanes, Quer durchs Neue Testament 20:

10.30 Schulz

„Der Dritte“, GO-KIDS

Eckhardt

20.00

Lazar

Trenner

kein Gottesdienst

kein Gottesdienst

„Jesus und die Großkopferten“, Predigtnachgespräch, Tripp-Trapp

anschließend Mittagessen

mit Sekt und Brötchen

Perko 9.30 Ruisz Eckhardt

Perko

Reformationsfest, Konfi-Begrüßung

Perko

Quer durchs Neue Testament 21: „Keine Angst!“

Perko

Erklärter Gottesdienst, 1. Konfi-Sonntag

Schwarz, Quer durchs Neue Testament 22:

„Zu spät!?“, Predigtnachgespräch, Tripp-Trapp

Perko

Ewigkeitssonntag

Ornig + Perko

„Kleiner Stern, da bist du ja“, anschließend Adventbazar

Perko

Quer durchs Neue Testament 23: „Maria und Josef“

Gschanes + Schwarz, Quer durchs Neue Testament 24:

„Elisabeth und Zacharias“, Predigtnachgespräch, Tripp-Trapp,

anschließend Adventbazar

Perko

Quer durchs Neue Testament 25: „Maria und der Heilige Geist“

Abendmahl Kirchenkaffee Familiengottesdienst Kindergottesdienst minigottesdienst / Tripp-Trapp-Gottesdienst

candle lighting

Viermal im Jahr werden in Graz tot geborene oder in der Schwangerschaft verstorbene

Kinder in einer ökumenischen Feier ver abschiedet. Die Urne wird bei der

eigens dafür errichteten Be gräbnis- und Gedenkstätte für sogenannte stillgeborene

Kinder am Urnenfriedhof beigesetzt.

Termine: www.holding-graz.at/bestattung/todesfall/stillgeborene-kinder.html

Einmal im Jahr im Dezember zünden weltweit Menschen eine Kerze an für Kinder,

die sie verloren haben, sei es vor, bei oder nach der Geburt oder auch später. Bei der

ökumenischen Gedenkfeier sind alle Betroffenen willkommen, egal wie lange der

Verlust her ist.

Ökumenische Gedenkfeier für Kinder, die vor, bei oder nach der Geburt verstorben sind

Sonntag, 8. Dezember 2019, 18.30, Heilandskirche

Hagmüller R. Liebeg H. Liebeg

P. Nitsche + Team

Lobpreis-Gottesdienst

kein Gottesdienst kein Gottesdienst kein Gottesdienst

Hagmüller R. Liebeg Grünfelder

kein Gottesdienst kein Gottesdienst kein Gottesdienst

kein Gottesdienst Eckhardt + Wallgram P. Nitsche

Manke 10.30 N.N. + Team

„Der Generationengottesdienst

Dritte“

GO-KIDS

G. Nitsche H. Lindtner Liebeg

Graf 9.30 Kopp-Gärtner

Legenstein

Eckhardt

Trenner P. Nitsche + Team + Bischof

Gottesdienst für Groß und Klein

Graf 10.30 + Schulz Team

„Der Dritte“, GO-KIDS

anschließend Mittagessen

G. Eckhardt Nitsche H. Lazar Liebeg

september 2019 - nr. 178 dialog dialog september 2019 - nr. 178 9

Graf

GO-KIDS

anschließend Winterwanderung

Hagmüller

9.30 Ruisz

Ewigkeitssonntag

Graf 10.30 + N.N. Team

„Der

Generationengottesdienst

Dritte“

GO-KIDS

R. Liebeg

R. Eckhardt Liebeg + Team Trenner

Konfi-GD Ewigkeitssonntag

Strid Eckhardt

10.00 Allianz-GD

im Arbeiterkammersaal

kein Godi in der Kreuzkirche

P. P. Nitsche Nitsche + Team

Ewigkeitssonntag

Gross Hribernik-Ploll

Ruisz 9.30 Kopp-Gärtner

R. Legenstein

Liebeg Trenner P. Nitsche + Team + Bischof

mit Bambusflöten

Hagmüller +Team

R. Liebeg

P.Nitsche,Kriegl,Niebler

„Das Vergängliche und das Ewig“

Graf 10.30 + Schulz Team

Eckhardt

„Der Dritte“, GO-KIDS

Wallgram

Gottesdienst für Groß und Klein

Grünfelder

P. Nitsche + Pongratz

Konfi-Gottesdienst

anschließend Mittagessen

„Vom Stroh zum Stern“

Volksmusik-Gottesdienst

Hagmüller + Team

„Der 9.30 Dritte“ N.N. R. Eckhardt Liebeg H. Lindtner Liebeg + Team

GO-KIDS

Graf R. Liebeg Tokatli + Team

Vorschau: Heiliger Abend

Graf G. Nitsche Grünfelder

Heilandskirche

14.30 minigottesdienst mit Krippenspiel

16.00 Familienvesper

17.30 Christvesper

22.30 Christmette

Erlöserkirche

15.00 Familienvesper mit Krippenspiel

16.30 Christvesper

Auferstehungskapelle Friedhof St. Peter

17.00 Weihnachtsgottesdienst

Jugendgottesdienste

in der Christuskirche, „One Day“

30. Jänner 2015, 18.30

Weitere Gottesdienste

in der Erlöserkirche, „He’ll be back!“

13. Friedhofsandachten März 2015, 18.30 zu Allerheiligen

Ungar. Auferstehungskapelle

Gottesdienste

in Evangelischer der Heilandskirche, Friedhof Fónyad St. Peter

1. Februar 2015, 16.00

1. November, 15.00, Binder

Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

„Ich

Evangelischer

- Für Euch - Versteht

Friedhof

Ihr?

Neuhart

- Jesus“

Frauen 1. November, von den 15.00, Bahamas P. Nitsche laden ein

in Liebenau St. Paul

6. Jugendgottesdienste

März 2015, 19.00

in Christuskirche

der Johanneskirche

6. 22. März November, 2015, 18.30 18.30

Magyar istentiszteletek

Predigtstellen

Ungarische Gottesdienste

Feldkirchen Heilandskirche (Standesamt) Y

25. 27. Jänner Oktober, 2015, 16.00, 09.30, Wagner Ehrenreich Y

22. 17. Februar November, 2015, 16.00, 09.30, Wagner N.N. Y

22. März 2015, 09.30, Ehrenreich

8. Dezember, 16.00, Wagner Y

Hart bei Graz (Trauungssaal) Y

26. Worldwide Dezember Candle 2014, Christfest, Lighting Perko

Kroisbach, Heilandskirche r.-k. Pfarrkirche

26. 8. Dezember, 2014, 18.3009.00, Miklas Y

18. Jänner 2015, 10.00, ökumenischer GD, E.-Chr. Gerhold

22. Februar, 9.00, Strid Y

15. Predigtstellen

März, 9.00, Frank-Schlamberger Y

Laßnitzhöhe,

Feldkirchen (Standesamt)

r.-k. Pfarrkirche

17. Jänner 2015, 10.00, ökumenischer GD, Perko + P. Toni

27. Oktober, 9.30, Lindtner Y

Liebenau St. Paul

24. November, 9.30, kein Gottesdienst in Feldkirchen,

20. Jänner 2015, 18.30, ökumenischer GD, Perko + Sosteric

Ewigkeitssonntag in der Kreuzkirche

Lieboch

10. 22. Jänner Dezember, 2015, 9.30, 18.00, Krippenspiel

R. Liebeg

14. Kroisbach März 2015, (r.-k. 18.00, Pfarrkirche) R. Liebeg

Thal 20. Oktober, 9.00, Kopp-Gärtner Y

in der kath. Kirche, ökumenischer Gottesdienst

17. November, 9.00, Gabel Y

26. Dezember 2014, 10.00, R. Liebeg

in Thal der Kapelle Y

17. Erntedankgottesdienst

Jänner 2015, 18.00, G. Nitsche

21. 6. Oktober, Februar 2015, 10.00, 18.00, Eckhardt R. Liebeg

14. März 2015, 18.00, G. Nitsche

Y = Abendmahl

Y = Abendmahl

Wir nehmen unsere Schöpfungsverantwortung ernst. Deshalb drucken wir den dialog in einem ortsansäßigen

Betrieb auf PEFC zertifiziertem Papier nach den Richtlinien des österreichischen Umweltzeichens.

Technisches Büro

Köstenbauer & Sixl GmbH

Technische Gebäudeausrüstung

Planung und Bauaufsicht

A-8141 Premstätten

Bahnhofstrasse 51

T +43 3136 63098

F +43 3136 63198

office@tb-ks.com

Gedruckt nach der Richtlinie

„Druckerzeugnisse“ des

Österreichischen Umweltzeichens,

Medienfabrik Graz, UW-Nr. 812

dezember 2014 - nr. 159

9


lehrgang

krankenhausseelsorge

Es gibt Begegnungen, nach denen

Menschen sagen: „Du hast mir

gutgetan.“ Das soll die Krankenhaus-

und Pflegeheimseelsorge ermöglichen.

Für ehrenamt liche MitarbeiterInnen

startet im März

nächsten Jahres wieder ein ökumenischer

Lehrgang, in dem die dafür

nötigen Begabungen geschärft

und Kompetenzen gefestigt werden.

Der Lehrgang dauert zwei Jahre. Bereits

im November gibt es einen Informationsabend,

dem im Dezember

und Jänner Orientierungsgespräche

folgen. Danach entscheiden

beide Seiten über die Teilnahme am

Lehrgang.


vorhang auf –

an der heilandskirche

Gruppen, Kreise, Kirchenmusik haben mit Schulbeginn

wieder ihre Aktivitäten aufgenommen! Sie alle freuen

sich über neue BesucherInnen, Mitwirkende, Engagierte!

Hier ein kleiner Überblick, was sich regelmäßig

tut – vor und hinter den Kulissen:

Proben der Kirchenmusik

Bläserkreis: dienstags, 20.00, im Clubraum

Kinderchor: mittwochs, 16.30 bis 17.15,

im Gemeindesaal

Grazer Evangelische Kantorei:

mittwochs, 19.00, im Festsaal

graz gospel chor: mittwochs, 19.00, im Gemeindesaal

Informationen bei Kantor Thomas Wrenger:

0699 188 77 608, kantorei@heilandskirche.st

Informationsabend

Mo, 11. November, 18.00 bis 21.00

Gemeindesaal der Heilandskirche

Nähere Informationen und Anmeldung

Elisabeth G. Pilz: 0699 188 77 612, pilz-stmk@evang.at

Pfr. Christian Hagmüller: 0699 188 77 661

ch.hagmueller@aon.at

Foto: Sergej Lepke

taufen

Paolo Alexander Anelli-Monti

Ben Thomas Berglez

Valerie Luzia Groß-Vogt

Georg Michael Himmel-Agisburg

Lukas Jaklitsch

Maximilian Alexander Jauk

Sophia Kerschbaummayr

Louis Ferdinand Maier

Clara Müller

Frida Rosa Papst

Valerie Pfniß

Elisabeth Rath

Aurel Cosmo Johannes Tornquist

Ria Mina Aurelia Weitgasser

Seniorenklub

Treffen mit bunten Programmpunkten jeden zweiten

und vierten Dienstag im Monat um 15.00 im Gemeindesaal

eintritte

Philip Ambiel

Marie-Therese Auer

Margaretha Chalupka

Patrick Deininger

Birgit Hanus

Dorina Ornigg

Christiane Steinwender

Christine Müller

Besuchsdienstkreis

Alle Gemeindeglieder ab dem 80. Geburtstag werden von Ehrenamtlichen

besucht.

Treffen zur Terminvergabe und Nachbesprechung

jeden 3. Montag im Monat um 15.00 im Gemeindesaal.

Informationen bei Maria Voller: 0677 61 43 40 69, riavoller@gmail.com

Eltern-Kind-Gruppe

Singen, spielen, basteln und zum Abschluss jausnen –

dienstags, 9.30 bis 11.00

Jugendzentrum Domino

DAS offene Jugendzentrum im Zentrum von Graz!

Di, 15.00 bis 20.00 | Do, 16.00 bis 20.00 | Fr, 17.00 bis 22.00

segnungen

Irina Fadejeva und

Christoph Robinson

Nina Hölscher und Florian Luksch

Cornelia Kien und Bernd Burger

Anja Redhammer und

Fabian Scheipel

Elke Wilding und

Christoph Schluckner

Pia Zischka und Peter Mühlbacher

todesfälle

Edith Eichelsberger, 84

Sonnelind Haberl, 68

Franz Koinegg, 69

Friedrich Koppitsch, 100

Sonja Kuss, 77

Uta Mitic, 98

Renate Pfister, 75

Anna Sägner, 91

Josefa Scheucher, 84

Gottfried Stumpfe, 85

Siegfried Tiefengruber, 79

Wilhelmine Walcher, 92

Heide Zöhrer, 75

Foto: Fotostudio Elmas

reformationstag

feier gottesdienst anders

31. Oktober 19.00 Heilandskirche

Gemeinsam feiern, singen, beten – und Zeit und Raum für sich bekommen:

in aller Stille in der Bank oder an einer der Stationen.

Sich segnen und salben lassen, sich etwas von der Seele schreiben,

sich miteinander kreativ betätigen oder einfach innehalten.

JedeR entscheidet selbst, welche Angebote sie/er wahrnimmt.

Mit Kopf, Herz und allen Sinnen!

vorhang auf –

im pfarramt liebenau

Wir begrüßen

im Pfarramt Liebenau:

Anke Hefen – die neue Stimme am

Telefon und das neue Gesicht im

Büro.

Anke Hefen ist Sozialarbeiterin und

Musiktherapeutin. Sie bringt Erfahrungen

aus der Krankenhaussozialarbeit

in Innsbruck mit und war

Geschäftsführerin in der Frauenberatungsstelle

TARA. Viele von uns

kennen sie in ganz anderem Zusammenhang:

als Organistin in der Erlöserkirche.

Und als immer freundliche

und gut aufgelegte Zeitgenossin.

Wir freuen uns, dass Anke Hefen seit

Anfang September unser Team verstärkt.


Vorhang auf –

und herzlich willkommen!

gemeinde.leben

pfarrgemeinde

heilandskirche

8010 Graz, Kaiser-Josef-Platz 9

T (0316) 82 75 28

Kirchenbeitrag DW 13

Friedhofsverwaltung DW 12

pfarramt@heilandskirche.st

www.heilandskirche.st

Wir sind für Sie da:

Mo, Mi, Do 9.00 – 12.00

Di 9.00 – 12.00, 13.30 – 17.00

Pfarrer Matthias Weigold

weigold@heilandskirche.st

Kurator Heinz Schubert

T 0699 111 54 796

kurator@heilandskirche.st

Diakonie: Gemeindepädagoge Martin Christen

Di und Do 15.00 – 16.00

DW 23; christen@heilandskirche.st

tochtergemeinde

erlöserkirche liebenau

Pfarrer Manfred Perko

T 0699 188 77 652

pfarrer@evang-liebenau.at

Kuratorin Gisela Decker

T 0699 188 78 679

Gemeindepädagogin Sabine Ornig

T 0699 188 77 650

sabine.ornig@evang-liebenau.at

8041 Graz, Raiffeisenstraße 166

T (0316) 47 24 81

pfarramt@evang-liebenau.at

www.evang-liebenau.at

Wir sind für Sie da:

Di und Mi 10.00 – 13.00

Do 15.00 – 18.00

10

september 2019 - nr. 178 dialog dialog september 2019 - nr. 178 11


thema: vorhang auf

Vorhang auf

Beim Umzug heißt es unweigerlich:

Vorhang auf! So gut und schön ich

mich auch eingerichtet hatte mit all

den Dingen, die ich brauchte oder

nicht, die sichtbar sein sollten oder

verborgen bleiben – damit ist jetzt

Schluss. Alles kommt zum Vorschein

und alles muss raus, so oder

so.

Was als kostbar gehütet wurde, wird

besonders sorgfältig eingepackt.

Und anderen zum Transport anvertraut.

Was täglich gebraucht wird,

soll in der neuen Wohnung gleich

wieder greifbar sein. Was in irgendeinem

Winkel verstaubt ist, stellt

mich vor die Entscheidung: mitnehmen

oder verabschieden? Die alten

Briefe, handgeschrieben, behalte

ich; was von den Kindersachen all

die Jahre heil überstanden hat, bringen

wir zu CARLA. Beim Abbau der

Möbel wird sichtbar, was im Lauf

der Jahre Kratzer und Macken bekommen

hat. Und manches taucht

wieder auf, was längst verloren geglaubt

war.

Vorhang zu

Und dann in der neuen Wohnung:

hier und da fehlt noch eine Tür, Vorhänge

gibt es sowieso noch keine.

Fühlt sich irgendwie nackt an, so

ohne Sichtschutz – inmitten des

Chaos, bis alles wieder aufgebaut ist

und einen Platz gefunden hat. Die

Kinder schließen als Erstes die Tür

hinter sich, wenn sie ihr Zimmer

einrichten. Wenn sie etwas fertig haben,

bitten sie in ihr Reich, um es zu

zeigen. Und die Eltern sind froh,

wenn es am Abend endlich heißt:

Vorhang zu, damit niemand ins Privatgemach

schauen kann.

Foto: peakpx.com

die tore stehen offen

von

matthias

weigold

Foto: Paul Stajan

Glaube ist etwas Persönliches

Beides gehört zum Leben: Vorhang

auf und Vorhang zu. Zeigen und verbergen.

Gesehen werden oder eben

nicht. Beides gehört zum Leben.

Und zum Glauben.

Glauben ist etwas ganz Persönliches.

Eine Herzenssache. Sorgsam gehütet

– oder auch nicht. Mehr oder weniger

gebraucht oder verstaubt, mit

Kratzern und Macken. Hierhin und

dorthin mitgenommen, umgezogen.

Manches habe ich im Lauf der Zeit

verabschiedet, anderes hat sich verändert,

ist dazugekommen. Hinter

dem Vorhang, für andere verborgen.

… aber nicht nur privat

Mein Glaube ist etwas ganz Persönliches

– aber er ist nicht nur

privat. Vor dreißig Jahren ist der

Eiserne Vorhang gefallen, der Europa

in der Zeit des Kalten Krieges

physisch und ideologisch voneinander

abgrenzte. Die Kirchen waren

nicht auf eine Revolution aus, aber

sie öffneten die Türen, boten Räume

für das freie Wort, Gebet und Gesang.

Mit Glauben im Herzen und

Kerzen in der Hand gingen Menschen

auf die Straße und traten den

Herren der Welt entgegen: „Keine

Gewalt!“

Im August 1989, wenige Wochen

vor der Maueröffnung, schreibt der

evangelische Theologe und Dichter

Klaus Peter Hertzsch für seine Patentochter

ein neues Lied auf eine

alte Melodie. Zu ihrer Hochzeit in

Eisenach in der damaligen DDR. Die

Worte, die er für die Zukunft des

Paares findet, beschreiben zugleich

die Umbruchsstimmung im Land:

„Die Tore stehen offen. Das Land ist

hell und weit.“

Des Heilands Kirche sein

Auch heute erleben viele Menschen

die Welt im Umbruch. Aber es fehlt

die Zuversicht. Sie fühlen sich nicht

gesehen, wollen oder können nicht

mehr hinsehen. Türen zu, Vorhang

runter!

Da ist viel zu tun für Kirche. Des

Heilands Kirche wollen wir sein:

dass Menschen gesehen werden –

egal, wer sie sind und woher sie

kommen –, einander eines freundlichen

Blickes würdigen, zu Wort

kommen und ein offenes Ohr finden.

Da haben wir alle viel zu tun.

Hier, mitten in der Stadt. Persönlich,

aber nicht nur privat. Die Tore stehen

offen!


Vertraut den neuen Wegen,

auf die der Herr uns weist,

weil Leben heißt: sich regen,

weil Leben wandern heißt.

Seit leuchtend Gottes Bogen

am hohen Himmel stand,

sind Menschen ausgezogen

in das gelobte Land.

Vertraut den neuen Wegen

und wandert in die Zeit!

Gott will, dass ihr ein Segen

für seine Erde seid.

Der uns in frühen Zeiten

das Leben eingehaucht,

der wird uns dahin leiten,

wo er uns will und braucht.

Vertraut den neuen Wegen,

auf die uns Gott gesandt!

Er selbst kommt uns entgegen.

Die Zukunft ist sein Land.

Wer aufbricht, der kann hoffen

in Zeit und Ewigkeit.

Die Tore stehen offen.

Das Land ist hell und weit.

Klaus-Peter Hertzsch, 1989

(Evangelisches Gesangbuch,

Nr. 395)

bischof chalupka:

gemeinschaft, die

niemanden ausgrenzt

von alice

samec

„Populärer Vertreter der Nächstenliebe“

schrieb die Zeitung „Der Standard“

über Michael Chalupka, den

neuen Bischof der Evangelischen

Kirche A.B. in Österreich. Der

58-jährige gebürtige Grazer wurde

am 4. Mai in Wien von den Delegierten

der Synode im zwölften

Wahlgang gewählt. „Ich nehme die

Wahl mit Freude und Dankbarkeit

an“, sagte Chalupka nach der Wahl.

Die evangelische Kirche setze sich

aus vielen Traditionen zusammen,

gemeinsame Aufgabe sei es, „aufeinander

zuzugehen und Brücken zu

bauen“.

Michael Chalupka wurde 1960 in

Graz geboren, studierte Theologie in

Wien und Zürich, war Pfarrer im

niederösterreichischen Mistelbach,

Fachinspektor für Religionsunterricht

und von 1994 bis 2018 Direktor

der Diakonie Österreich.

Die zunehmende Verweltlichung

und das Abdrängen von Glauben

und Kirche ins Private sind für

Chalupka die zentralen Herausforderungen:

„Unser Glaube ist nicht

unser Eigentum, das wir gestalten

dürfen wie unser Schrebergärtlein,

sondern ein Geschenk Gottes, das

uns in Dienst nimmt und befähigt,

mutig Kirche in der Diaspora zu

sein.“

Die Gesellschaft brauche Orte wie

die Kirche, an denen Menschen einander

begegnen, die sonst nie zusammenkämen,

„wie einen Bissen

Brot“. Er verweist auf das notwendige

Zusammenspiel von Kirche und

Diakonie: Das diakonische Engagement

sei „wesentlicher Teil der

Kirchenentwicklung“. In der Gesellschaft

würden zunehmend Angst

und Einsamkeit herrschen. Das

Evangelium nehme hingegen die

Angst und „steht für eine Gemeinschaft,

die niemanden ausgrenzt“.

Als Bischof versteht sich Chalupka

als „Ermöglicher“, die Rolle des

Bischofs enthalte auch ein geistliches

Element: „Wenn der Bischof

öffentlich spricht, ist es immer ein

Akt der Verkündigung.“ •

Foto: epd/Uschmann

12

september 2019 - nr. 178

dialog dialog september 2019 - nr. 178 13


gemeinde.leben – termine – ankündigungen

september

So, 29. September, 19.00

Sinn&Klang

„Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt

– 500 Jahre Protestlieder“

Text und Musik: 2mal3ist4

Erlöserkirche

oktober

So, 6. Oktober, 11.00 bis 13.00

Freizeiten-Nachtreffen

Alle TeilnehmerInnen, Eltern und

MitarbeiterInnen unserer Winter-,

Pfingst- und Sommerfreizeiten sind

herzlich eingeladen!

Wiedersehen, Fotos anschauen, singen,

kleinen Mittags-Imbiss schmausen …

Manfred Perko, Sabine Ornig und Team

Gemeindesaal und Pfarrgarten

der Erlöserkirche

Di, 8. Oktober, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

Heinz Schubert spricht über seine Tätigkeit

als Kurator

Gemeindesaal der Heilandskirche

Mi, 9. Oktober, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Erlöserkirche

Fr, 11. Oktober, 16.00

Bunter Kindernachmittag

Herbstnachmittag“

Sabine Ornig und Team

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Sa, 12. Oktober, 19.30

Antonín Dvořák: Messe in D-Dur

Chorwerke von Carl Jenkins

Grazer Evangelische Kantorei,

Orgel: Christiaan van de Woestijne

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

Di, 15. Oktober, 15.00

Fest der 75- und 80-Jährigen

Heilandskirche und Festsaal

Foto: 2mal3ist4

Foto: pixabay

Sa, 19. Oktober, 10.00 bis max. 15.00

Gartensamstag

Wir pflegen unsere Beete, stutzen Hecken

und erledigen, was sonst noch anfällt.

Alle großen und kleinen helfenden Hände

sind herzlich willkommen!

Pfarrgarten der Erlöserkirche

Di, 22. Oktober, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

Gast: Wiltraud Resch

Geschichten aus Alt-Graz: 3. Folge

Gemeindesaal der Heilandskirche

Mi, 23. Oktober, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Do, 24. Oktober, 17.00

Konfi-Begrüßungsparty mit

Graffity-Sprayen

Domino

Do, 31. Oktober, 9.30 bis 12.00

Kinderbibeltag

für alle VolksschülerInnen

Treffpunkt Heilandskirche

Do, 31. Oktober, 11.30 bis 18.00

Kerzenworkshop mit Sabine Ornig

Erlöserkirche

november

Fr, 1. November, 10.00 bis 17.00

Kerzenworkshop mit Sabine Ornig

Erlöserkirche

Di, 5. November, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

„Hauptweg und Nebenwege“

Gemeindesaal der Heilandskirche

Mi, 6. November, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Sa, 9. November, 14.00 bis 17.00

Evangelischer Frauentag

Evangelisch?!

Geheimprotestantismus

und Familiengeschichten

Gemeindesaal der

evangelischen Pfarrgemeinde Leoben

Martin-Luther-Kai 2

Sa, 9. November, 19.30

Miserere

mit Werken von Johann A. Hasse

und Jan D. Zelenka

Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel

Grazer Evangelische Kantorei,

SolistInnen und Orchester

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

Do, 14. November, 17.00

Event des Monats: Religiöse

Symbole in Manga und Anime

Info und Anmeldung: www.ejhk.org

Domino

Di, 19. November, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

Gast: Ernst Burger

Narrheiten und Wahrheiten aus dem Werk

und Leben von Wilhelm Busch

Gemeindesaal der Heilandskirche

Mi, 20. November, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Gemeindesaal der Erlöserkirche

So, 24. November, 17.00

TK – Musik

der Thomaskantoren Leipzig

Musik von Kuhnau, Schein

(Israelsbrünnlein), Bach, Hauptmann

Coro Undici Voci und Gäste

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

Do, 28. November, 17.00

Event des Monats:

Adventkranzbinden

Info und Anmeldung: www.ejhk.org

Domino

Fr, 29. November, 16.00

Bunter Kindernachmittag

„Adventzauber“

Sabine Ornig und Team

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Gelb: Kinder / Jugend / Familien – Rot: Kultur / Musik – Grün: Einzelveranstaltungen – Blau: regelmäßige Veranstaltungen für Erwachsene

Foto: T. Albers-Heinemann Foto: EJ Liebenau

dezember

So, 1. Dezember, 11.00 bis 12.30

Adventbazar mit Sabine Ornig

Erlöserkirche

So, 1. Dezember, 17.00

Der Quempas

Offenes Advent- und Weihnachtsliedersingen

für die ganze Familie

Kinderchor und Bläserkreis der Heilandskirche,

Grazer Evangelische Kantorei

Heilandskirche

Di, 3. Dezember, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

KonfirmandInnen besuchen den

Seniorenclub

Gemeindesaal der Heilandskirche

Mi, 4. Dezember, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Fr, 6. Dezember, 20.00

Konzert graz gospel chor

Heilandskirche

Sa, 7. Dezember, 16.00 und 20.00

Konzerte graz gospel chor

Heilandskirche

13. bis 15. Dezember

Tannenduft & Engelshaar

Der Charity-Adventmarkt in der

Kreuzkirche

www.tannenduft-und-engelshaar.at

Kreuzkirche am Volksgarten

Eltern-Kind-Gruppe

jeden Dienstag

9.30 bis 11.00

(außer in den Ferien)

im Gemeindesaal der Heilandskirche

Sa, 14. Dezember, 15.00 bis 17.00

Advent für Kids

Gemeindesaal der Heilandskirche

Sa, 14. Dezember, 17.00

Carl Orff: Die Weihnachtsgeschichte

Kinderchor der Heilandskirche und der

Musikschule Krieglach

InstrumentalistInnen

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

So, 15. Dezember, 11.00 bis 12.30

Adventbazar mit Keksebacken

mit Sabine Ornig

Erlöserkirche

Mo, 16. Dezember, 19.00

Leise rieselt der Schmäh

Konzert der Liederlichen

Heilandskirche

Di, 17. Dezember, 15.30

Seniorenclub mit Traudl Szyszkowitz

Weihnachtsfeier

Gemeindesaal der Heilandskirche

Di, 17. Dezember, 17.00

Event des Monats:

Selbstverteidigung

Info und Anmeldung: www.ejhk.org

Domino

Mi, 18. Dezember, 15.00

Frauenkreis mit Sabine Ornig

Gemeindesaal der Erlöserkirche

Do, 19. Dezember, 17.00

Weihnachtsfeier

Domino

Sa, 9. November, 19.30

Miserere

mit Werken von Johann A. Hasse

und Jan D. Zelenka

Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel

Grazer Evangelische Kantorei,

SolistInnen und Orchester

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

Foto: wikimedia commons

Foto: Hist. Museum Hannover

Sa, 21. Dezember, 19.30

Antonio Vivaldi: Magnificat

J. S. Bach:

Weihnachtsoratorium I + III

Grazer Evangelische Kantorei, SolistInnen

und Orchester

Leitung: Kantor Thomas Wrenger

Heilandskirche

Coming soon …

15. bis 21. Februar 2020

SemesterSchiFreizeit

„Aller guten Dinge sind …“

7- bis 18-Jährige und Familien

Infos und Anmeldung: www.ejhk.org

Salzstiegl

Ökumenischer

Seniorenkreis

Liebenau

Mo, 21. Oktober

(Pfarre Graz Süd)

Mo, 18. November

(Erlöserkirche)

Mo, 16. Dezember

(Pfarre Graz Süd)

jeweils 15.00

treffpunkt: TANZ

Tanzen ab der Lebensmitte

zur Förderung von Vitalität und

Lebensfreude unter der Führung

einer ausgebildeten Senioren tanzleiterin

jeden Donnerstag 15.00 bis 16.30

außer in den Ferien und an Feiertagen

Gemeindesaal der Heilandskirche

Kosten:

4 Euro für einen Nachmittag

Foto: wikimedia commons

14

september 2019 - nr. 178 dialog dialog september 2019 - nr. 178 15


Festgottesdienst zum Zwingli-Jahr 2019

500 Jahre Zürcher Reformation

Mit Landessuperintendent

Thomas Hennefeld

Evang. Kirche H.B. in Österreich

Sonntag, 13. Oktober 2019, 9.30

Heilandskirche

das aller

letzte

Wussten Sie,

dass diese Bühnenstars zumindest einen Teil ihres Lebens evangelisch waren?

Max Böhm

Schauspieler und Kabarettist

(1916–1982)

Alexander Girardi

Schauspieler und Sänger

(1850–1918)

Curd Jürgens

Schauspieler (1915–1982)

Udo Jürgens

Sänger und Komponist

(1934–2014)

Karl Markovics

Schauspieler und Regisseur

(geb. 1963)

Adele Sandrock

Schauspielerin (1863–1937)

Erika Schubert

Opernsängerin (1920–2019)

Johann Strauß Sohn

Komponist (1825–1899)

Oskar Werner

Schauspieler (1922–1984)

Foto: cleanpng.com

Erscheinungsort Graz, P.b.b.

Zul.-Nr.: 02Z033486

Verlagspostamt 8010 Graz

16

september 2019 - nr. 178

Impressum:

Herausgeberin:

Chefredakteur:

Fotos:

Layout & Grafik:

Herstellung:

Nachrichtenblatt der Evangelischen Pfarrgemeinde

Graz-Heilandskirche, 8010 Graz, Kaiser-Josef-Platz 9

Evangelische Pfarrgemeinde Graz-Heilandskirche

amtsführender Pfarrer Matthias Weigold

Kurator Heinz Schubert

Cover: Foto Krottmaier

Falls nicht anders angegeben, Evang. Pfarrgemeinde Graz-Heilandskirche

Gerhard Gauster

MEDIENFABRIK GRAZ | Dreihackengasse 20 | 8020 Graz

dialog

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine