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01-2019 JOB Anzeiger-fertig

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Nr. 01 | Erscheinungsweise: 14-tägig Gratis zum Mitnehmen

SH

JOB

+++ KIEL

+++ ECKERNFÖRDE

+++ RENDSBURG

+++ NEUMÜNSTER

+++ PROBSTEI

Anzeiger

Stellen­angebote

aus der Region

für die Region

Im JOBAnzeiger finden Ihre

Stellenmarkt-Inserate

Ihre Zielgruppe.

Der aktuelle Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein

+++ Richtige Berufswahl +++ Karriere als Pflegefachkräft +++ neue Herausforderungen +++

Rendsburg - Ausbildung & Integration:

Vollständig integriert

1und wertgeschätzt

Kiel - Bildungs- und Berufswege

Berufliche Orientierung

wirksam begleiten…

Gehaltszufriedenheits-Index:

Kiel auf dem

24. Platz …


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ArbeitsmArkt

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten die erste Ausgabe unserer

neuen Publikation in Ihren Händen.

Mit dem Job-Anzeiger ist ein neues

Print-Magazin am Markt – welches 14-

tägig samstags neben umfangreichen

regionalen Stellengeboten informativ

und unterhaltsam über viele Aspekte

des Berufslebens berichtet. Weiterhin

werden Ausbildungsangebote aus unserer

Region in einem themenspezifischen

redaktionellen Umfeld

präsentiert. Schließlich möchten die

meisten Menschen in ihrer eigenen

Region leben und arbeiten.

Der Job Anzeiger hat eine verbreitete

Auflage von 20.000 Exemplaren und

liegt an über 450 Auslagestellen in

Kiel, Eckernförde, Rendsburg,

Neumünster sowie in der Probstei

gratis zum Mitnehmen aus.

In diese Sinne wünsche ich Ihnen viel

Spaß beim Lesen.

Herzlich

Ihr

Sascha Hoppe

„Das Ende der Sommerferien und der

Beginn des Ausbildungsjahres wirken

sich positiv auf den Arbeitsmarkt

aus“, sagte Margit Haupt-Koop mann,

Chefin der Regionaldirektion Nord

der Bundes agentur für Arbeit, heute

in Kiel (29. August 2019). „Nicht nur

die über die Ferien aufgeschobenen

Personaleinstellungen sind nun umgesetzt

worden, gleichzeitig haben

Sie suchen eine Stelle als Elektroniker/in –

derzeitig gibt es 168 freie Stellen im nördlichsten

Bundesland. Foto: Michal Jarmoluk

Der Arbeitsmarkt in Schleswig-

Holstein im August 2019

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August - im Vergleich zum Vorjahresmonat

- um 5.600 oder 6,6 Pro zent - auf 79.300 gefallen. Im Vergleich zum

Vormonat Juli sank sie ebenfalls: um 1.100 oder 1,3 Prozent. Die Arbeits -

losenquote liegt nun bei 5,0 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 5,4 Prozent.

viele Jugendliche im August ihre

Ausbildung begonnen oder nach

ihrem Ausbildungsende eine Anschlussbeschäftigung

gefunden. Erfreulich

ist dabei auch, dass wir zum

ersten Mal in einem August seit 1992

wieder eine Arbeitslosenzahl von

unter 80.000 für Schleswig-Holstein

melden können.“

Haupt-Koopmann betonte darüber hinaus,

dass sich die Arbeitskräftenachfrage

seit Jahresbeginn - im

Vor jahres vergleich - zwar verringert

habe, sich jedoch noch immer auf

einem hohen Niveau be wege. „Von

Ja nuar bis August wurden den gemeinsamen

Arbeitgeber service teams

der Arbeits agen turen und Jobcenter

45.300 sozialversicherungspflichtige

Stel len ge mel det: ein Minus von

2.000 oder 4,9 Pro zent gegenüber

dem Vorjahr - mit deutlichem

Schwerpunkt in der Arbeitnehmer -

über las sung (-1.700). Speziell im Bereich

der unter neh mens nahen

Dienstleistungen, im Handel, der

Gesund heits wirtschaft sowie im Bauund

Gastgewerbe werden Mitarbeiter -

innen und Mitar beiter gesucht.“

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten - es liegen die

Juni-Daten vor (!) - ist im Ver gleich

zum Vorjahr weiter gestiegen: um

15.500 oder 1,6 Prozent. Waren im

Vergleichsmonat des vergangenen

Jahres noch 984.600 Menschen in

Schl.-Holstein sozialversicherungs -

pflich tig beschäftigt, so sind es aktuell

1.000.100. Davon 170.700 im

Gesundheits- und Sozialwesen.

„Aktuell zeigt sich, welche Bedeutung

die besondere Branchenstruktur

Schleswig-Holsteins für die ins -

gesamt gute Lage am Arbeitsmarkt

hat. So arbeitet inzwischen - um nur

ein en maßgeblichen Fak tor zu benennen

- jeder 6. sozial versiche rungs -

pflichtig Beschäftigte im

Ge sund heits- und So zial wesen, einer

konjunktur- und exportunab hängigen

Wachstumsbranche“, so Haupt-Koopmann.

Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftszweige,

so sind im Vorjahresvergleich

besonders im Ge sund heitsund

Sozialwesen (+5.500), im verarbeitenden

Gewerbe (+2.500), in der

Logistik (+2.100) und im Handel

(+1.600) zusätzliche Arbeitsplätze

entstanden. Nur in der Arbeit nehmer -

übe r lassung (-2.700) und in der Finanz-

und Versicherungswirtschaft

(-100) wurde Beschäftigung ab gebaut.

Mit Blick auf den kommenden Monat

sagte sie: „Ich gehe davon aus, dass es

im September - im Rahmen der ‚typischen

Herbstbelebung‘ - zu einem

weiteren Rückgang der Arbeits losen -

zahlen kommen wird.“

Zum Abschluss ging Haupt-Koopmann

- wie schon in den vergangenen

Monaten – auf die Ent wicklung am

Aus bildungs markt ein. „Wichtig ist

mir: Auch jetzt noch - nach dem offiziellen

Beginn des Ausbildungsjahres

- ist es mög lich, Ausbildungsverträge


ArbeitsmArkt

ab zuschließen. Deshalb empfehle ich

den Jugendlichen, die zurzeit noch

einen Ausbildungsplatz suchen: Meldet

euch bei der Berufs beratung für

einen kurzfristigen Be ratungstermin.

Nutzt die Jobbörse der Arbeitsagentur

unter wwww.arbeitsagentur.de.“

An die Arbeitgeber appellierte sie erneut:

„Lassen Sie keinen Ausbildungsplatz

unbesetzt. Geben Sie

auch vermeintlich schwächeren Bewerberinnen

und Bewerbern eine

Chance. Wir möchten ge ra de kleinere

Be triebe motivieren, Jugendlichen

mit ‚Ecken und Kanten‘ eine betriebliche

Aus bil dung schance zu geben

und dabei - neben der Einstiegs -

qualifizierung (EQ) oder unseren aus -

bil dungs begleitenden Hilfen (abH) -

die ‚assistierte Ausbil dung‘ zu nutzen.

Wenden Sie sich bei Frau gen zu

diesen Angeboten an die regionalen

Arbeitgeberserviceteams. Dort werden

Sie kom pe tent beraten.“*

Aktuell sind noch 5.100 unbesetzte

Ausbildungsplätze gemeldet. Ihnen

stehen 3.800 unversorgte junge Menschen

gegenüber.

(JA)

Info I:

Arbeitslosigkeit in

Kreisen und Städten

Arbeitslosigkeit in den Kreisen

• Niedrigste Quote: Stormarn mit

3,1 Prozent

• Höchste Quote: Dithmarschen

mit 5,3 Prozent

Arbeitslosigkeit in den Städten

• Niedrigste Quote: Lübeck

mit 7,3 Prozent

• Höchste Quote: Flensburg

mit 8,3 Prozent

Info II:

Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein

/ August-Daten:

• aktuell unbesetzte Ausbildungsplätze:

5.144 / -63 oder -1,2 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr

• aktuell unversorgte Bewerber/

-innen: 3.808 Bewerber/-innen / -

33 oder -0,9 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr.

TOP TEN

der unbesetzten Stellen:

Kaufmann/-frau

im Einzelhandel: 489

Verkäufer/in: 308

Koch/Köchin: 210

Anlagemechaniker/in -

Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik: 188

Handelsfachwirt/in: 176

Elektroniker/in-Energieund

Gebäudetechnik: 168

Fachverkäufer/in Bäckerei: 159

Hotelfachmann/-frau: 157

Zahnmedizinische/r

Fachangestellte/r: 126

Restaurantfachmann/-frau: 114

Über 200 Stellen als Koch/Köchin

sind zurzeit in Schleswig-Holstein

unbesetzt.

Foto: Archiv

3


Ausbildung & integrAtion

Vollständig integriert

und wertgeschätzt…

Vollständig integriert und wertgeschätzt ist die Auszubildende zur Kauffrau

für Büromanagement Fiona Diekert (19 Jahre) bei der Nobiskrug Werft in

Rendsburg. Das bestätigt Personalchef Dirk Petersen sehr gerne.

Und genauso empfindet es Fiona

Diekert. Im dritten Ausbildungsjahr

fühlt sie sich ihrem Ausbildungsbetrieb

und ihren

Kolleg/innen sehr verbunden.

4

Für Fiona Diekert ist das keine

Selbstverständlichkeit. Ihre starke

Sehbeeinträchtigung machte die

Suche nach einem Ausbildungsplatz

für sie nicht einfach – trotz

eines guten mittleren Schulabschlusses.

Über die Arbeitsagentur

fand sie deshalb zunächst den

Weg in eine Berufs vorbereitende

Bildungsmaßnahme. Dank eines

guten Netzwerkes und des Kontaktes

zum Aktionsbündnis

Schleswig-Holstein entstand der

Kontakt zur Nobiskrug Werft. Die

Arbeitsagentur half bei der Finanzierung

der Ausstattung eines

behinderten gerechten Arbeitsplatzes

und gewährt dem Ausbildungsbetrieb

einen

Ausbildungs zuschuss. Mit dieser

Unterstützung im Hintergrund

wurde der Ausbildungsvertrag

unterschrieben.

„Mit meiner Erfahrung möchte

ich anderen Menschen mit Behinderung

Mut machen. Wir sind

vollwertige Mitarbeitende mit vielen

Qualitäten und Potential. Das

bringen wir sehr gern und dankbar

ein“, so Fiona Diekert. Bei Nobiskrugs

Yacht-Neubau Projekt

„BLACK SHARK“ nahm sie an

einem wichtigen Meilenstein innerhalb

des Bauprozesses, der traditionellen

Kiellegungsfeier, teil.

Maßgeblicher Bestandteil der Zeremonie

ist dabei eine Münze als

symbolischen Glücksbringer unterhalb

des Schiffrumpfs zu platzieren.

Hierbei durfte die

Auszubildende den ersten Nagel

setzen. Darauf ist sie besonders

stolz.

Auch Personalchef Dirk Petersen

gibt seine guten Erfahrungen gern

weiter und möchte Kolleg*innen

ermuntern, es ihm gleich zu tun:

„Wir beschäftigen gerne Mitarbeiter*innen

mit Behinderung. Sie

sind für uns ein Gewinn, denn sie

bringen sich voll ein.“

„Die gute Lage am Arbeitsmarkt

stärkt auch die Chancen für Menschen

mit Behinderung, eine Beschäftigung

aufzunehmen.

Andererseits begegnen Menschen

mit Handicaps immer wieder

hartnäckigen Vorbehalten. Daran

möchte die Arbeitsagentur etwas

ändern“, so Michaela Bagger, Leiterin

der Agentur für Arbeit Neumünster.

Im Rahmen der aktuellen Initiative

„Einstellung zählt – Arbeitgeber

gewinnen“ sensibilisiert die

Agentur gezielt jene Unternehmen,

die - anders als Nobiskrug -

bisher keine schwer behinderten

Menschen beschäftigen. Es gilt

dabei, gängigen Vorurteilen entgegenzutreten

und aufzuzeigen,

dass Menschen mit Behinderung

wertvolle Fach- und Arbeitskräfte

sind. „Gerade in Zeiten des Fachkräftebedarfs

bietet diese Personengruppe

ein nicht zu

unterschätzendes Potential“, ist

sich Michaela Bagger sicher. (SH)


Ausbildung & integrAtion

Hintergrundinformationen:

Die Bundesagentur für Arbeit

(BA), die Bundesvereinigung

der Deutschen Arbeitgeberverbände

(BDA), die Bundesarbeitsgemeinschaft

der

Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen

(BIH) und das

Bundesministerium für Arbeit

und Soziales (BMAS) haben

im Rahmen der Verleihung des

Inklusionspreises für die Wirtschaft

am 9. April 2019 den

Startschuss für die gemeinsame

Initiative „Einstellung

zählt - Arbeitgeber gewinnen“

gegeben.

Die Agentur für Arbeit Neumünster

gehört neben Aachen-

Düren, Erfurt, Freiberg, Köln

und Reutlingen zu den sechs

Agenturen, die im Jahr 2019

für die Teilnahme an der Pilotphase

der Initiative ausgewählt

wurden. Die Ergebnisse werden

im Jahr 2020 ausgewertet.

Abhängig von den gewonnenen

Erkenntnissen und Erfahrungen

ist die Ausweitung auf

das gesamte Bundesgebiet geplant.

Fragen zu Einstellungen und

Förderungsbedarfen beantworten

die Mitarbeiter*innen

des gemeinsamen Arbeitgeber-

Services (gAG-S) der Agentur

für Arbeit Neumünster und

der Jobcenter Neumünster

und Kreis Rendsburg-Eckernförde

gern. Sie sind telefonisch

unter 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)

zu erreichen.

NOBISKRUG GmbH:

NOBISKRUG hat seit ihrer

Gründung im Jahr 1905 weit

über 750 Schiffe gebaut. Heutzutage

ist die Rendsburger Werft

auf die Konstruktion und den

Bau luxuriöser, individuell angefertigter

Superyachten spezialisiert.

Hierbei kann die Werft

eine Baugröße von 60 bis zu 426

Metern – die maximale Größe

der verfügbaren Trockendocks –

abdecken. Mit bereits mehrfach

preisgekrönten Superyachten,

wie zuletzt der 143 m langen

SAILING YACHT A, zählt

NOBISKRUG zu einem der

weltweit führenden Anbieter.

Kiellegungsfeier der „BLACK SHARK“:

Maßgeblicher Bestandteil der Zeremonie

ist dabei eine Münze als symbolischen

Glücksbringer unterhalb des Schiffrumpfs

zu platzieren. Hierbei durfte die

Auszubildende Fiona Diekert den ersten

Nagel setzen. Darauf ist sie besonders

stolz.

Fotos: Hoppe

5


einstieg ins berufsleben

Bildungs- und Berufswege

Berufliche Orientierung

wirksam begleiten

Das kann ich! Das interessiert

mich! Das gibt es! Dies sollen alle

Schülerinnen und Schüler der

gymnasialen Oberstufe spätestens

sagen können, wenn sie das Abitur

in der Tasche haben. Gemeinsam

möchten das Ministerium für

Bildung, Wissenschaft und Kultur

des Landes Schleswig-Holstein,

die Regionaldirektion Nord der

Bundesagentur für Arbeit und die

Stiftung der Deutschen Wirtschaft

(sdw) die frühzeitige und umfassende

Vorbereitung von Jugendlichen

auf die entscheidende Wahl

des weiteren Bildungs- und Berufsweges

ausbauen.

In intensiver Zusammenarbeit

wurde das Handbuch „Berufliche

Orientierung wirksam begleiten.

Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe

II in Schleswig-Holstein“

erstellt, das mit dem Beginn des

Schuljahres 2019/20 den entsprechenden

Schulen in Schleswig-

Holstein kostenfrei zur Verfügung

steht. Heute wurde es von Karin

Prien, Ministerin für Bildung,

Wissenschaft und Kultur des Landes

Schleswig-Holstein, Margit

Haupt-Koopmann, Vorsitzende

der Geschäftsführung der Regionaldirektion

Nord der Bundesagentur

für Arbeit, und Dr. Arndt

Schnöring, Generalsekretär der

Stiftung der Deutschen Wirtschaft,

vorgestellt.

Das Handbuch mit passgenauen,

praxisnahen Unterrichtsmodulen

ist ein Unterstützungsangebot für

Lehrkräfte, die in den Oberstufen

der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen

und in den Beruflichen

Gymnasien unterrichten,

sowie für Berufsberaterinnen und

-berater der Agenturen für Arbeit.

Ein zentrales Anliegen ist es hierbei

auch, die Zusammenarbeit

zwischen den Lehrkräften und

den Berufsberaterinnen und -beratern

zu stärken.

Das Handbuch bündelt wirksame

Methoden zur systematischen Begleitung

des Berufs- und Studienorientierungsprozesses

der

Schülerinnen und Schüler. Alle

Arbeitsmaterialien wurden an die

spezifischen Bedingungen und

Zielsetzungen in Schleswig-Holstein

angepasst. Das Know-how

von erfahrenen Lehrkräften, Berufsberaterinnen

und -beratern

und weiteren Stakeholdern ist in

die Konzeption der Unterrichtsmaterialien

eingeflossen. Bei der

Buchvorstellung haben Berufsberater/innen

und Lehrkräfte direkt

mit den Methodenhandbüchern

gearbeitet, weitere Workshops zur

Einführung der Materialien werden

folgen.

Das Vorhaben „Berufliche Orientierung

wirksam begleiten“ wird

in Kooperation der Bundesagentur

für Arbeit und des Ministeriums

für Bildung mit

Unterstützung der Stiftung der

Deutschen Wirtschaft (sdw) umgesetzt.

Hierbei ist für die Bundesagentur

für Arbeit auch die

Stärkung der Zusammenarbeit

zwischen den Lehrkräften und

den Berufsberaterinnen und - beratern

ein zentrales Anliegen.

Bildungsministerin Karin Prien

hob die Bedeutung einer fundierten

und möglichst umfassenden

Berufsorientierung in allen Schularten

hervor: „Ganz gleich, ob Erster

allgemeinbildender

Schulabschluss, Mittlerer Schulabschluss

oder Abitur, wichtig ist,

dass die Jugendlichen an dieser

wichtigen Schwelle ihrer Bildungslaufbahn

eine gute Beratung

erfahren.“ Das sei die beste Voraussetzung

dafür, dass sie eine

passende Perspektive für ihre persönliche

Zukunft fänden. Ministerin

Prien dankte den

Kooperationspartnern aus der Arbeitsagentur

und der Stiftung der

6


einstieg ins berufsleben

Deutschen Wirtschaft für die Unterstützung:

„Noch nie war unser

Bildungssystem so durchlässig

und noch nie war die Chancengerechtigkeit

so hoch wie heute.

Doch das ist zugleich auch eine

große Herausforderung, denn die

Fülle der Möglichkeiten kann zuweilen

auch den Blick auf das

Nächstliegende – zum Beispiel

eine duale Ausbildung – verstellen.“

Umso wichtiger seien an der

Praxis orientierte und fundierte

Informationen, wie sie die gemeinsam

entwickelten Unterrichtseinheiten

lieferten.

Alle Optionen im Blick

Margit Haupt-Koopmann, Chefin

der Regionaldirektion Nord der

Bundesagentur für Arbeit, sagte:

„Die Herausforderungen für Abiturientinnen

und Abiturienten am

Übergang von der Schule in den

Beruf sind heutzutage größer

denn je. Auf der einen Seite findet

sich eine enorme Vielfalt an möglichen

Ausbildungs- und Studienangeboten

- es gibt mehrere

tausend Studiengänge und über

350 Ausbildungsberufe - auf der

anderen Seite stehen junge Menschen

mit ihren jeweiligen Talenten

und Vorlieben. Beides muss

miteinander abgeglichen und bestenfalls

in Einklang gebracht werden.

Denn nur so - das ist der

gemeinsame Anspruch der Berufsberatung

der Bundesagentur

für Arbeit und der Schulen - können

wir jeden einzelnen Jugendlichen

bei seiner

Entscheidungsfindung für einen

Ausbildungsberuf oder ein Studium

vertrauenswürdig und kompetent

unterstützen. Ausgehend

von diesem Anspruch haben wir

gemeinsam für Schleswig-Holstein

das vorliegende, praxisorientierte

Handbuch erstellt. Es ist -

und das möchte ich hervorheben

- eine ‚Fundgrube‘, die spannenden

Unterrichtseinheiten, tolle

Ideen und fundierte Informationen

enthält. Gleichzeitig möchte

ich die Chance nutzen“ – so

Haupt-Koopmann weiter – „um in

diesem Zusammenhang noch

kurz auf unser neues Selbsterkundungstool

(SET) hinzuweisen. Mit

ihm können Schülerinnen und

Schüler online testen, welche Fähigkeiten,

Stärken und Interessen

sie besitzen, und welche Studiengänge

oder Ausbildungsberufe auf

Basis des dabei erstellten individuellen

‚Kompetenzprofils‘ besonders

gut zu ihnen passen.“

Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär

der Stiftung der Deutschen

Wirtschaft (sdw), ergänzt: „Durch

unsere langjährigen Erfahrungen

aus verschiedenen Förderprogrammen

für junge Menschen

wissen wir, wie entscheidend eine

intensive Begleitung am Übergang

von der Schule ins Berufsleben

ist. Wir freuen uns sehr, dass wir

die aus dieser Erfahrung entstandenen

Konzepte und Methoden

jetzt weitertragen können und so

gemeinsam mit den vielen beteiligten

Partnern allen Schülerinnen

und Schülern der

gymnasialen Oberstufe in Schleswig-Holstein

eine umfassende berufliche

Orientierung bieten

können.“

(JA)

Bildungsministerin Prien mit Vertreterinnen

und Vertretern der Bundesagentur

für Arbeit und der sdw

Foto: PM/sdw

7


Pflege und ZeitArbeit

Informationstag Pflege und Zeitarbeit

in der Agentur für Arbeit Schleswig

zen möchten, um einen Berufsabschluss

anzustreben.

Dadurch können sie sich beruflich

und finanziell verbessern.“

Das QualifizierungsChancen-

Gesetz (QCG) bietet z.B. die

Chance sich zum Pflegehelfer

oder zur Pflegefachkraft

ausbilden zu lassen.

Das Alter spielt dabei kaum

eine Rolle. Es gibt sogar über

50-jährige, die die Schulbank

drücken und ihre Zukunft in

die eigene Hand nehmen.

Die Arbeitsvermittlerin des

Am Donnerstag, 26.09.2019

von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,

findet in diesem Jahr erneut

ein Informationstag u.a.

über Pflegeberufe in der

Agentur für Arbeit Schleswig,

Flensburger Str. 134

statt.

Am Donnerstag, 26.09.2019

von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,

findet in diesem Jahr erneut

ein Informationstag u.a. über

Pflegeberufe in der Agentur

für Arbeit Schleswig, Flensburger

Str. 134 statt.

Herzlich willkommen sind

alle Personen, vom Schüler,

der vor der Berufswahl steht,

bis zum über 50-jährigen, der

noch über ein Jahrzehnt Berufsleben

vor sich hat.

Die Besucher können sich direkt

aus erster Hand über die

vielfältigen Berufe und Entwicklungsperspektiven

im

Bereich der Pflege informieren.

Viele Arbeitgeber schalten

mittlerweile auch Zeitarbeitsfirmen

bei der Suche

nach Personal ein, auch

diese sind an diesem Tag vertreten.

Arbeitgeber und Weiterbildungsträger

aus der Region

stellen sich vor und möchten

mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Kai Bendixen, Geschäftsstellenleiter

der Agentur für Arbeit

Schleswig:

Arbeitgeberservice,

„Meinen Vermittlern fällt

auf, dass sich vermehrt fest

angestellte Arbeitnehmer

ohne Berufsabschluss bei

ihnen zur Beratung arbeitssuchend

melden, die die

gute Arbeitsmarktlage nut-

Frau

Bente Kues, steht für Fragen

rund um die Weiterbildung

von Beschäftigten gerne zur

Verfügung.

Die Pflegebranche verzeichnet

durch die demographische

Entwicklung einen

wachsenden Personalbedarf.

Pflegefachkräfte sind auf

dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Wirtschaftskrisen wirken

sich auf den Gesundheitssektor

so gut wie gar nicht aus.

Darüber hinaus sind die Arbeitsplätze

krisensicher und

bieten zahlreiche Entwicklungschancen.

Gefragt sind Verantwortungsbewusstsein,

Organisationsgeschick,

selbständiges

Arbeiten und Teamgeist.

Der Eintritt ist frei, es ist

keine Voranmeldung erforderlich.

(JA)

Für Rückfragen steht Ihnen

Frau Kues vom Arbeitgeberservice

unter der Tel.-Nr.

04621/858-665 gerne zur

Verfügung.

8

In der Pflege muss alles passen:

Um für den Pflegebereich Fachkräfte

zu gewinnen, unterstützt

die Arbeitsagentur finanziell die

Aus- und Weiterbildung von

Quereinsteigern. Foto: Gerd Altmann


PlAn b

Mit dem Studienplatz hat es nicht geklappt?

Die Berufsberatung hilft

bei Plan B. Foto: Karin Henseler

Die Bewerbungsfristen fürs

Studium sind gelaufen und

die Rückmeldungen treffen

allmählich ein.

Wer nach einer Absage einen Plan

B entwickeln muss, sollte sich an

die Berufs- und Studienberatung

der Agentur für Arbeit wenden.

„Es gibt häufig mehrere Wege und

Möglichkeiten, die zum Ziel führen:

So kann man vielleicht dieses

Jahr noch mit einer Lastminute-

Ausbildung starten oder aber jetzt

schon beginnen, sich für ein duales

Studium oder eine Ausbildung

im nächsten Jahr zu bewerben“,

erklärt Ute Hoffmeister, Studienund

Berufsberaterin in der Agentur

für Arbeit Lübeck.

„Es gibt aber auch diverse Varianten

für die sinnvolle Überbrückung

einer Zwischenzeit, sowohl

im In- als auch im Ausland. Wir

unterstützen Sie, die richtige Entscheidung

für sich zu finden, um

langfristig Ihre Ziele zu erreichen“,

ergänzt Studien- und Berufsberaterin

Ursula Ebbing.

Allerdings sollte man sich zügig

um einen Termin bemühen, um

keine Chance zu verpassen. Deshalb

der Tipp der Expertinnen:

jetzt schnell einen Termin bei der

Berufsberatung besorgen.

(JA)

Kontaktmöglichkeiten

Jugendliche sollten gleich in der

Arbeitsagentur vorbeischauen.

Einen Termin in der Berufsberatung

können sie auch telefonisch

unter der kostenfreien Rufnummer

0800 4 5555 00, per E-Mail

unter Luebeck.Berufsberatung@arbeitsagentur.de

oder online unter

www.arbeitsagentur.de/eservices

vereinbaren.

Zum 1. Oktober arbeitslos?

Sie haben eine Kündigung

erhalten oder Ihr Arbeitsvertrag

läuft aus und der erste Tag Ihrer

Arbeitslosigkeit wäre der 01.

Oktober 2019?

Dann haben Sie bereits jetzt die

Möglichkeit, sich zum 01. Oktober

2019 persönlich arbeitslos

zu melden.

Die vergangenen Jahre haben

gezeigt, dass sich zum Anfang

des vierten Quartals viele Menschen

in der Agentur für Arbeit

melden. Dadurch kommt es zum

Teil zu längeren Wartezeiten, insbesondere

am 01. Oktober.

Die Agentur für Arbeit ist an den

Standorten Kiel und Plön täglich in

der Zeit von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

und am Donnerstag zusätzlich von

14:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Nutzen Sie bereits jetzt die Zeit

und kommen Sie vorbei! (JA)

Möchten Sie sich lediglich arbeits -

suchend melden, dann haben Sie über

https://www.arbeitsagentur.de/e -

services die Möglichkeit sich online

arbeitssuchend zu melden

oder Sie nutzen unsere

ServiceCenter-Hotline

0800/4555500

9


gehAlt / lohn

kununu Gehaltszufriedenheits-Index:

Stuttgart und München top,

Kiel auf dem 24. Platz …

Ein gutes

Gehalt gehört

nach wie vor zu

den wichtigsten Motivatoren im

Job. Jedoch sind nicht alle Arbeitnehmer

glücklich mit dem, was

am Ende des Monats zur Verfügung

bleibt. In welchen Städten

die Mitarbeiter am zufriedensten

mit ihrem Einkommen sind, hat

der kununu Gehaltszufriedenheits-Index

ermittelt.

Die Analyse basiert auf mehr als

155.000 Bewertungen zum Thema

Gehalt auf kununu.com. In dieser

Kategorie bewerten Mitarbeiter

anonym, wie zufrieden sie mit

10

ihrem Verdienst sind und ob das

Gehalt der Verantwortung entspricht.

Die Skala reicht dabei von

1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut).

Berücksichtigt wurden die nach

Einwohnerzahl 30 größten Städte

Deutschlands.

Das liebe Geld: Ein gutes Gehalt

gehört für die meisten zum Job

Gehaltszufriedenheit höher

als im Vorjahr

Generell waren deutsche Arbeitnehmer

im Erhebungszeitraum

zufriedener mit ihrem Gehalt als

noch in den Jahren zuvor. Der

Blick auf den aktuellen Durchschnittswert

von 3,47 im Vergleich

zu denen der beiden Vorjahre

(3,45 sowie 3,42) zeigt eine

marginale Verbesserung. Die Auswertung

verdeutlicht zudem das

Wohlstandsgefälle in Deutschland

in seinen Grundtendenzen: Der

Prosperität im Süden Deutschlands

stehen benachteiligte Kreise

im Osten des Landes gegenüber,

mit einer stabilen Mitte in westdeutschen

Regionen.


gehAlt / lohn

Bonn und Stuttgart

tauschen Plätze

Mit einem Score von 3,58

führt Stuttgart den Gehaltszufriedenheits-Index

an. Die Industrie-

Hochburg beheimatet einige der

größten Arbeitgeber Deutschlands

– darunter Weltmarken wie Porsche,

Daimler und Bosch, die

beim Thema Gehaltszufriedenheit

deutlich über dem Durchschnitt

liegen.

Auf Platz 2 landet München mit

3,56. Der Sprung von Platz 8 im

Vorjahr zum nun Zweitplatzierten

ist beachtlich. Obwohl die Stadt

an der Isar gleichzeitig als die teuerste

Metropole Deutschlands gilt

und Immobilien- sowie Wohnungspreise

auf einem besonders

hohen Niveau sind, gelingt es

Weltkonzernen

wie

Allianz, BMW oder Siemens erfolgreich,

Fachkräfte in die bayrische

Landeshauptstadt zu

lockenund ihnen zufriedenstellendes

Gehalt zu zahlen.

Den dritten Platz belegt Münster

mit einem Score von 3,55. Vorjahressieger

Bonn fällt mit 3,53

Punkten auf den 5. Platz zurück.

Frankfurt am Main und

Berlin im Mittelfeld

Trotz erster Konsequenzen des

Brexits für die Finanzregion und

seine Bewohner schafft es Frankfurt

am Main mit einem Score von

3,50 auf Platz 10 im Gehaltszufriedenheitsranking.

Die Löhne in der

Finanzbranche erweisen sich weiterhin

hoch – das spiegelt sich in

der Zufriedenheit.

Berlin landet im hinteren Drittel

des Index; der Score von 3,40

reicht lediglich für Platz 22. „Aus

historischen Gründen finden sich

hier wenig finanzkräftige Konzerne,

DAX-Unternehmen sind

größtenteils in den alten Bundesländern

verortet. Start-ups und

die aufstrebenden Internetunternehmen

sorgen zwar für Innovation

und notwendige Impulse für

die heimische Wirtschaft, besonders

hohe Gehälter können sie

aber nicht bieten“, analysiert

Anne Juliane Wirth, Manager

Communications bei kununu.

Der Osten hinkt hinterher

Als bestplatzierteste Stadt der

neuen Bundesländer schafft es

Dresden mit einem Score von 3,41

auf Platz 21. Viele Einwohner äußerten

sich folglich unzufriedenmit

ihrem Gehalt. Eine ähnliche

Situation zeigt sich in Leipzig

(3,31): Obwohl das Leben in der

sächsischen Universitätsmetropole

gerade bei jungen Leuten

hoch im Kurs steht, hält das Gehalt

oft nicht mit den gestiegenen

Ausgaben und Ansprüchen

Schritt. Generell fällt auf, dass im

gesamten Osten der Republik die

Zufriedenheit mit dem Gehalt

eher weniger gegeben ist. Es mangelt

an Großunternehmen, die

hohe Gehälter bezahlen können.

Schlusslichter des Rankings sind

Chemnitz (3,28), Duisburg (3,21)

und Gelsenkirchen (3,20). (JA)

Das Gesamt-Ranking

in der Übersicht:

Platz Stadt

1 Stuttgart 3,58

2 München 3,56

3 Münster 3,55

4 Wiesbaden 3,54

5 Bonn 3,53

6 Düsseldorf 3,51

7 Braunschweig 3,51

9 Hannover 3,51

8 Karlsruhe 3,51

10 Frankfurt am Main 3,50

12 Mannheim 3,48

11 Dortmund 3,48

13 Hamburg 3,47

14 Köln 3,46

15 Augsburg 3,45

17 Nürnberg 3,45

19 Bielefeld 3,45

16 Wuppertal 3,45

18 Bremen 3,44

20 Essen 3,41

21 Dresden 3,41

22 Berlin 3,40

23 Bochum 3,38

24 Kiel 3,34

25 Aachen 3,33

26 Leipzig 3,31

27 Mönchengladbach 3,30

28 Chemnitz 3,28

29 Duisburg 3,21

30 Gelsenkirchen 3,20

Gehaltszufriedenheit

Beim Gehaltszufriedenheits-

Index stehen die Arbeitnehmer

der Landeshauptstadt

Kiel auf Platz 24

11


12

erZieher/in

Neues Modell:

Bezahlte Ausbildung zur Erzieherin und

zum Erzieher in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein geht weiter neue Wege in der Ausbildung von Erzieherinnen und

Erziehern. In Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit

und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren ist ein Modell

entstanden, in dem Erzieherinnen und Erzieher bereits während ihrer Ausbildung finanziell

gefördert werden.

Für ausreichende Kita- und Kindergartenangebote

sind qualifiziertes Personal unverzichtbar.

Foto:Tolmacho/Archiv

„Wir wollen die Erzieherausbildung

noch attraktiver gestalten, gerade

auch für Menschen, die sich

bislang gegen diese Ausbildung

entschieden haben, da der Lebensunterhalt

nicht gesichert schien“,

sagte Bildungsministerin Karin

Prien in Neumünster, wo sie die

ersten Teilnehmenden des neuen

Bildungsangebots begrüßte. Die

Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster

ist eine von vier Regionalen

Berufsbildungszentren und

Berufsbildungszentren in Schleswig-Holstein,

die das neue Modell

anbietet. Danach übernimmt zunächst

die Regionaldirektion Nord

der Bundesagentur für Arbeit für

zwei Jahre die Kosten. Im dritten

Jahr können die Teilnehmenden

ihren Lebensunterhalt über eine 4/5

Stelle finanzieren.

Familienminister Heiner Garg betonte:

„Gute Kitas brauchen gute Erzieherinnen

und Erzieher. Wir tragen

mit dem Modell dazu bei, die

Ausbildung zu stärken und damit

den Beruf gerade für junge Menschen

interessanter zu machen. Das

ist ein weiterer wichtiger Baustein,

um dem steigenden Fachkräftebedarf

zu begegnen.“

Margit Haupt-Koopmann, Chefin

der Regionaldirektion Nord der BA,

hob hervor: „Die arbeitsmarktpolitisch

zentralen Herausforderungen

‚demografischer Wandel‘ und

‚Fachkräftesicherung‘ können nicht

ohne steigende Erwerbsbeteiligung

der Frauen und damit durch die

noch bessere Vereinbarkeit von

Beruf und Familie gemeistert werden.

Hierbei sind natürlich ausreichende

Kita- und Kinder -

gartenangebote und insbesondere

qualifiziertes Personal unverzichtbar.

Aktuell sind bei uns landesweit

760 offene Stellen für

Erzieher/innen gemeldet. Das ist

ein Plus von 12,6 Prozent gegenüber

dem Monat August 2018 (675).

Wir, die Arbeitsagenturen und Jobcenter,

sind natürlich bereit, bei der

Ausbildung von geeigneten Arbeitssuchenden

unseren Beitrag - wie im

Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung

- zu leisten. Denn wir investieren

damit auch in einen

Wachstumsmarkt. So ist die Zahl

der sozialversicherungspflichtig beschäftigten

Erzieherinnen und Erzieher

in Schleswig-Holstein von

2013 bis 2018 um insgesamt 35,9

Prozent gestiegen: von 19.800 auf

26.900.“

Insgesamt werden über dieses Modell

an den vier Standorten 104 Erzieherinnen

und Erzieher

ausgebildet: 26 am BBZ Schleswig,

25 am der Elly-Heuss-Knapp-

Schule in Neumünster, 28 am RBZ

Dithmarschen und 25 am RBZ Kiel.

Neben den geförderten Erzieherklassen

bietet Schleswig-Holstein

auch die berufsbegleitende „praxisintegrierte“

Ausbildungsform - bekannt

als PiA an. Sie hat sich an

vielen Standorten von Erzieherfachschulen

etabliert. Außerdem gibt es

noch die Förderung nach Aufstiegs-

BAföG in der vollzeitschulischen

Form. Ministerin Karin Prien:

„Damit wollen wir das Fachkräfteproblem

gerade in den Kitas nachhaltig

angehen. Denn auf diesen

aktuellen Durchgang mit vier Fachschulklassen

angehender Erzieherinnen

und Erzieher sollen noch

viele weitere folgen.

(JA)


löhne

Löhne in Deutschland höher

als bislang bekannt

Die Beschäftigten haben vom jüngsten

Aufschwung stärker profitiert als

bislang bekannt. Dies ergibt sich aus

aktualisierten Daten der Volkswirtschaftlichen

Gesamtrechnungen, wonach

der Lohnanstieg und die

Lohnquote für die vergangenen 20

Jahre nach oben korrigiert wurden.

Aktuell bedeutet dies für den Arbeitsmarkt,

dass die Lohnentwicklung den

Beschäftigungsaufbau nicht länger

fördert. Infolge der Revision wird das

Rentenplus 2020 höher und 2021

niedriger ausfallen, als nach altem

Datenstand. Dies zeigt eine Analyse

der Konjunkturforscher am IfW Kiel,

die Teil der am 11.9. erscheinenden

Konjunkturprognose ist.

Im August veröffentlichte das Statistische

Bundesamt die Ergebnisse der

jüngsten Generalrevision der Volkswirtschaftlichen

Gesamtrechnungen

(VGR), die alle fünf Jahre durchgeführt

wird. Besonders auffällig sind

dabei die neuen Ergebnisse zur Einkommensverteilung.

Die Bruttolöhne

und -gehälter je Arbeitnehmer wurden

darin rückwirkend bis zum Jahr

2000 revidiert. In den neuen Daten

zeigt sich im Schnitt eine um 0,1 Prozentpunkte

höhere jährliche Zuwachsrate

der Pro-Kopf-Löhne.

Infolge fällt auch die Lohnquote sukzessive

höher aus. 2018 flossen 70,8

Prozent des Volkseinkommens an die

Arbeitnehmer, nach altem Rechenstand

waren es 69 Prozent.

„Die Lohnquote erreicht nun wieder

das Niveau der 1990er Jahre. Der

Rückgang während der Lohnmoderation

in den 2000er Jahren wurde

somit wettgemacht, insbesondere

profitierten die Arbeitnehmer im zurückliegenden

Aufschwung auf der

Einkommensseite deutlich stärker, als

bislang in den Daten erkennbar war“,

sagte Stefan Kooths, Leiter des Prognosezentrums

am Institut für Weltwirtschaft

(IfW Kiel).

Umgekehrt stellt sich aber auch das

Verhältnis von Lohnkosten zu Arbeitsproduktivität

und Preisen, die

realen Lohnstückkosten, nunmehr

deutlich ungünstiger dar. „Die realen

Lohnstückkosten lagen nach altem

Datenstand auch in der jüngeren Vergangenheit

noch deutlich unter ihrem

langjährigen Durchschnitt, was für

sich genommen als beschäftigungsfördernd

galt. Dieser Befund gilt jetzt

nicht mehr, denn nach den neuen

Daten gehen von der Lohnseite erstmals

seit 15 Jahren keine positiven

Impulse mehr auf die Arbeitsnachfrage

der Unternehmen aus. Damit ist

auch das Risiko eines Stellenabbaus

infolge der schwachen Konjunktur

deutlich gestiegen“, so Kooths.

Für die gesetzlich Rentenversicherten

bedeutet die Revision eine zusätzliche

Rentenerhöhung von etwa zwei

Prozentpunkten im Jahr 2020, da in

der Rentenformel vorübergehend

noch alter und neuer Rechenstand

eingehen. Im Folgejahr wird dieser

Revisionseffekt wieder zurückgenommen,

und der Rentenanstieg fällt

dann entsprechend niedriger aus.

„Dieser bei größeren Revisionen

immer wieder auftretende Jojo-Effekt

bringt unnötig Unruhe in die Rentendynamik.

Eine rückwirkende Anpassung

der in die Rentenformel

eingehenden Daten würde hier Abhilfe

schaffen“, empfiehlt Kooths.

(JA)

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13


14

kindergeld / Pflegekräfte

Beim Kindergeld ist jetzt online

noch viel mehr möglich

Portogebühren und Wegekosten fallen weg

Das neue Online-Angebot der

Familienkasse bietet Kindergeldberechtigten

seit Kurzem

die Möglichkeit, Veränderungsmitteilungen

bequem

sowie rund um die Uhr direkt

über www.familienkasse.de

zu übermitteln. Sie haben die

Möglichkeit, Daten der jeweiligen

Veränderung in eine

übersichtliche Eingabemaske

einzugeben und elektronisch

zu erfassen.

Auf diese Weise können Kindergeldberechtigte

zum Beispiel

über Änderungen ihrer

Adresse, ihres Familienstandes

oder in der Anzahl der im

Haushalt lebenden Kinder

informieren.

Dadurch lassen

sich Portogebühren

und

Wegekosten

einsparen.

Papiervordrucke

müssen

Kindergeldberechtigte

auch

Alle Informationen zum Online-Angebot

sowie Antragsformulare und Merkblätter

zu den Themen Kindergeld und

Kinder zuschlag erhalten Sie bei Ihrer

Familienkasse vor Ort oder im Internet

unter www.familienkasse.de.

nicht mehr

ausfüllen.

Handschriftliche

Signatur

bei Änderungen

der Bankverbindung

gesetzlich

vorgeschrieben

Änderungen in

der Bankverbindung

können

Kunden

jetzt auch

online

mitteilen.

Allerdings

müssen Kin-

100. Pflegekraft aus Mexiko

in Deutschland eingetroffen

Anfang September am Münchner Flughafen:

Fünf mexikanische Pflegekräfte

landen, um ihre Stellen an einer Klinik

in Niederbayern anzutreten. Sie haben

einen weiten Weg hinter sich, nicht nur

räumlich, sondern auch zeitlich: Genau

ein Jahr zuvor hatten sie an einer Rekrutierungsveranstaltung

der Zentrale Auslands-

und Fachvermittlung (ZAV) der

Bundesagentur für Arbeit (BA) in Mexiko

teilgenommen. Die Veranstaltung war Teil

eines neuen Projektes der BA, um Pflegekräfte

für Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen

in Deutschland zu

finden. Seit Projektbeginn im März 2018

sind 100 mexikanische Pflegekräfte mit

Hilfe der BA nach Deutschland gekommen.

Weitere rund 300 werden in den

nächsten Monaten erwartet. Angesichts

der hohen Ausbildungsstandards für Pflegekräfte

in Mexiko ist das Interesse bei

den Kliniken und Pflegeeinrichtungen in

Deutschland an diesen Fachkräften hoch.

Langer Vorlauf vor allem

durch sprachliche Vorbereitung

Die Vermittlung nach Deutschland verlangt

von Bewerberinnen und Bewerbern

wie Arbeitgebern allerdings viel Geduld.

In der Zeit zwischen ihrer Auswahl und

der Einreise nach Deutschland werden

die Pflegekräfte vor allem sprachlich auf

ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet.

Außerdem werden das Visumverfahren,

die Arbeitsmarktzulassung und das Verfahren

zur Anerkennung der in Mexiko

erworbenen Qualifikation auf den Weg

gebracht. Nach der Einreise muss der

Spracherwerb weiter vorangetrieben werden.

Denn Pflegekräfte müssen Deutschkenntnisse

auf B2-Niveau nach dem

Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen

vorweisen, damit sie als Fachkraft in

der Gesundheits- und Krankenpflege oder

in der Altenpflege in Deutschland arbeiten

können.

Grundsatz der fairen Migration

im Mittelpunkt

Das Projekt zur Gewinnung mexikanischer

Pflegekräfte führt die BA in enger

Abstimmung und Zusammenarbeit mit

der staatlichen mexikanischen Arbeitsverwaltung,

dem Servicio Nacional de

Empleo (SNE), durch. SNE ist von Anfang

an in die Auswahl der Teilnehmerinnen

dergeldbe-

rechtigte

bzw. Kontoinhaber

dieses Dokument

noch persönlich unterzeichnen.

Die handschriftliche Signatur

ist gesetzlich

vorgeschrieben. Am Ende der

ausgefüllten Eingabemaske

wird ein kompaktes PDF-Dokument

erzeugt, das die Kunden

ausdrucken und

unterschrieben an die zuständige

Familienkasse schicken.

Dabei ermittelt sich die für

den Kindergeldberechtigten

zuständige Familienkasse automatisch,

sobald die Kindergeldnummer

in das

Dokument eingegeben wurde.

(JA)

BA blickt auf anderthalb

Jahre erfolgreiche

Rekrutierung zurück

und Teilnehmer eingebunden, um zu vermeiden,

dass in Mexiko selbst benötigte

Fachkräfte dem Arbeitsmarkt entzogen

werden. Zudem ermöglicht die Teilnahme

am Projekt Fachkräften aus Mexiko eine

Weiterentwicklung ihrer fachlichen und

berufspraktischen Kenntnisse, falls sie

sich später für eine Rückkehr nach Mexiko

entscheiden.

„Der partnerschaftliche Ansatz ist uns bei

der gezielten Gewinnung qualifizierter

ausländischer Fachkräfte besonders wichtig.

Die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren

mexikanischen Partnern ist daher

ein zentraler Erfolgsfaktor. Um diese weiter

zu

festigen, wollen die Bundesagentur für

Arbeit und der SNE sobald wie möglich

eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen“,

unterstreicht BA-Vorstandsmitglied

Daniel Terzenbach. “Die

organisierte Fachkräftezuwanderung nach

Deutschland sollte für alle Seiten Vorteile

mit sich bringen.“

(JA)

Nähere Informationen zum Projekt

finden interessierte Pflegekräfte auf

Spanisch auf der Homepage der BA


stellenmArkt

IAB-Prognose für 2019 und 2020:

Arbeitsmarktaufschwung vorerst ausgebremst

Der Konjunkturabschwung

stoppt vorerst den Abbau der

Arbeitslosigkeit. Laut einer

am Donnerstag veröffentlichten

Prognose des Instituts für

Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

(IAB) wird die Zahl

der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt

2019 zwar um

70.000 niedriger liegen als im

Vorjahr. Der Jahresdurchschnitt

2020 wird dem IAB zufolge

dann aber auf dem Stand

von 2019 bleiben. Die Arbeitslosigkeit

wird damit sowohl

im Jahresdurchschnitt 2019

als auch im Jahresdurchschnitt

2020 voraussichtlich

bei knapp 2,3 Millionen Personen

liegen.

Lebensqualität durch Medizin:

Im Gesundheitsbereich wird ein

Zuwachs erwartet. Foto: Sasin Tipchai

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit

wird sich mittelfristig

fortsetzen, begünstigt von der

zunehmenden Knappheit von

Arbeitskräften. Für die nächsten

Monate sind allerdings

konjunkturbedingt steigende

Arbeitslosenzahlen zu erwarten“,

sagte Enzo Weber, Leiter

des IAB-Forschungsbereichs

„Prognosen und gesamtwirtschaftliche

Analysen“, am

Donnerstag in Nürnberg.

Das IAB prognostiziert für das

Jahr 2019 ein Wachstum des

realen Bruttoinlandsprodukts

(BIP) von 0,4 Prozent. 2018

nahm das BIP noch um 1,5

Prozent zu. „Sofern nicht zusätzliche

große Rückschläge

auftreten, wird die Konjunktur

zum Jahresende 2019 die Talsohle

durchschreiten und

2020 wieder an Fahrt gewinnen“,

so Weber. Für 2020 sei

daher wieder ein etwas höheres

Wirtschaftswachstum von

1,1 Prozent realistisch.

Die Zahl der Erwerbstätigen

wird der IAB-Prognose zufolge

2019 trotz der konjunkturellen

Schwäche um rund 380.000

und im Jahr 2020 um rund

120.000 auf dann 45,35 Millionen

steigen. Ein Plus erwartet

das IAB auch bei der sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigung.

Im Jahresdurchschnitt

2020 werden laut der Prognose

33,72 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig

beschäftigt

sein. Das bedeutet

einen Zuwachs von knapp

510.000 in 2019 und von weiteren

250.000 in 2020. „Die Rekordzuwächse

aus den Jahren

2017 und 2018 mit jeweils

rund 730.000 Personen werden

damit zwar deutlich unterschritten.

Wir erreichen bei

der sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigung wie bei

der Erwerbstätigkeit 2019 und

2020 dennoch neue Höchststände“,

erklärte Weber.

Die höchsten Beschäftigungszuwächse

prognostizieren die

IAB-Forscher im Bereich „Öffentliche

Dienstleister, Erziehung

und Gesundheit“

(+130.000 im Jahr 2020). Einen

Rückgang werde es voraussichtlich

beim Produzierenden

Gewerbe (ohne Baugewerbe)

sowie bei der Erbringung von

Finanz- und Versicherungsleistungen

geben (im Jahr 2020

-30.000 bzw. -20.000).

Das Erwerbspersonenpotenzial

nimmt durch die Zuwanderung

und die steigende Erwerbsbeteiligung

insbesondere

der Frauen und der Älteren im

Jahr 2019 um 220.000 zu, im

Jahr 2020 dann nur noch um

40.000. Damit wird zwar mit

47,69 Millionen noch einmal

ein Höchststand erreicht. Die

Steigerungen flachen angesichts

des demografischen

Wandels aber im Vergleich zu

den Vorjahren stark ab. (JA)

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15


stellenmArkt

Digitales Zeitalter:

Betriebsdaten nur noch digital

• Unternehmen melden Umzug, Umfirmierung und Co. elektronisch an den Betriebsnummern-Service

• Sozialversicherungsträger greifen stets auf die aktuellsten Daten zurück

Unternehmen kennen das:

Wer Mitarbeitende beschäftigt,

benötigt zur Anmeldung

bei der Sozial -

versicherung eine Betriebsnummer.

Ändern sich die

Betriebsdaten, z.B. wegen

Digitales Zeitalter:

Das neue Verfahren hat

Vorteile. Foto: Gerd Altmann

Umzug des Unternehmens,

Rechtsformwechsel oder

neuer Ansprech -

partner-*innen für die Sozialversicherung,

müssen

diese Änderungen mitgeteilt

werden.

Seit Juli dieses Jahres sind

geänderte Betriebsdaten

nur noch elektronisch zu

übermitteln. Bislang konnten

diese Meldungen zur

Sozialversicherung auch telefonisch

oder per Post an

den Betriebsnummern-Service

oder Arbeitgeber-Service

mitgeteilt werden.

Das neue Verfahren hat Vorteile.

Arbeitgeberinnen und

Arbeitgeber pflegen ihre

Betriebsdaten selbst und erhalten

automatisch einen

Nachweis ihrer Änderungen

per Post. Aktualisierte

Angaben werden an alle

übrigen Sozialversicherungsträger,

wie etwa Krankenkasse

und Renten -

versicherung, übermittelt.

So greifen alle Träger noch

schneller und stets auf den

aktuellen Datensatz zu.

Die Meldung kann über die

Lohnabrechnungs-Software

des Unternehmens oder

über die Online-Plattform

„Sozialversicherung im Internet"

unter https://standard.gkvnet-ag.de/svnet/

erfolgen. Zu den erforderlichen

Mitteilungen an den

Betriebsnummern-Service

gehören auch die Einrichtung

einer weiteren Filiale,

ein Inhaberwechsel oder

die Beendigung der Betriebstätigkeit.

(JA)

IMPRESSUM

JOB-Anzeiger erscheint 14-tägig

im Ihrens-Verlag

Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)

Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,

24768 Rendsburg, Tel. 04331-4405189

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erscheint

am 05. Okt. 2019.

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Schleswig-

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Derby

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St. Pauli schlägt den HSV 2:0 – Luhukay-Elf feiert zweiten Heimsieg in Folge

Derbysieg: Der Kiez steht Kopf

Fotos: Peter Böhme / Oliver Ruhnke

SPORT

Die große Vorschau

auf das 94. Stadtderby

Der Mann-gegen-Mann-Vergleich

vs VfB Lübeck: D Der Zweikampf

INTER

VIEW

Fanstory:

TSV Sasel:

„Alles nur geklaut" "Vor dem Tor noch

schnell heiraten"

Am Ende standen die Sieger

vor ihren Fans in der Südkurve

und feierten. Dabei hielten die

St. Pauli-Profis stolz das Banner

hoch: “Hamburg ist braunweiss“

stand darauf und zumindest

für diesen Abend

stimmte diese Botschaft auch.

Die Gastgeber zeigten zuvor im

Heimspiel gegen den Stadtrivalen

eine beeindruckende Vorstellung

und gewannen völlig

verdient mit 2:0.

Entscheidend diesmal, St. Pauli

versteckte sich nicht wie beim

letzten Derby im März, wo es

folgerichtig eine 0:4-Klatsche

gab.

Kapitän Daniel Buballa strahlte

hinterher: „Mich macht am

meisten stolz, wie wir heute

aufgetreten sind. Wir haben von

Anfang an diese Überzeugung

gezeigt, dass wir nichts anderes

wollen, als dieses Spiel zu gewinnen.“

In der Tat: Die Kiezkicker waren

von Beginn an griffiger, aggressiver

und irgendwie auch wacher,

als der lethargisch wirkende

HSV. Dabei ließ Luhukay in

einem 4-2-3-1-System agieren,

indem erstmals der Norweger

Leo Östigard neben James Lawrence

verteidigte. Dieter Hecking

verzichtete auf Überraschungen

und agierte im 4-3-3. mann kurz vor der Paus sensa-

Volley-Schuss parierte Himmel-

Keineswegs: Der HSV kämpfte

Einzig die Position auf Rechtsaußen

war nach der schlimmen das Streit-Thema der ersten

tionell. Und dann war da noch

Gyamerah-Verletzung vakant: Hälfte. Tor oder Nicht-Tor?

Hecking entschied sich am Millerntor

für Josha Vagnoman. von der Grundlinie in die Mitte

Nach 45 Minuten passte Jatta

Zum Spiel: Als Marvin Knoll zu Hinterseer, der den Ball einschob.

Der souveräne Schieds-

aus gut 25-Metern Heuer Fernandez

zu einer Glanzparade richter Jablonski gab den Treffer

zwang (13.), war dies ein erstes aber nicht, da der Ball vor dem

Ausrufezeichen. Nur fünf Minuten

später folgte dann der Ju-

gewesen sein soll. Knifflig und

Zuspiel von Jatta bereits im Aus

bel-Orkan, der bis auf die angrenzende

Reeperbahn zu höachten

der TV-Bilder nicht

auch nach mehrmaligen Begutren

war: Flanke Möller Daehli, zweifelsfrei zu beantworten.

Kopfball Knoll an den Pfosten Nach dem Wechsel nahm die

und Dimitrios Diamantakos Partie noch mehr Fahrt auf. Torchancen

gab es nun in Hülle

stand da, wo ein Mittelstürmer

zu stehen hat. Diese Führung und Fülle. St.Paulis Himmelmann

rettete zunächst gegen

sollte den Braun-Weißen noch

mehr Sicherheit geben.

Hinterseer (53.), ehe der

Buballa: „Wir haben

österreichische Stür-

Geistesblitz

guten Fußball gespielt

und auch hinten

gut verteidigt.

Wir waren kein bisschen

ängstlich.“

Finn Ole Becker mit einem

sehenswerten Distanzschuss

untermauerte Buballas

Lob (28.).

Aber was war eigentlich mit

dem HSV los? Von der Hecking-

Elf kam bis dato gar nichts. Erst

nach gut einer halben Stunde

wachten die Gäste auf. Kittels

Das Sportmagazin im Norden

Exklusiv-Interview

mit Dirk Bremser:

von

Mats Möller Daehli

führte zum

mer nur drei Minuten

später aus exzellenter

Position vergab.

In dieser Druckphase

der Gäste hatte Mats

Möller Daehli einen Geistesblitz:

Der Spielmacher führte

einen Freistoß auf Marvin Knoll

schnell aus, in der Mitte bugsiert

van Drongelen den Ball

unglücklich über die Linie

(62.). Das 2:0 und somit die Vorentscheidung?

2:0

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Es ist ein Derby und ich liebe

Spiele, wo was los ist!

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Andreas Bornemann:

Wir wollen im Derby aktiv sein!

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nun und schmiss alles in die

Waagschale, aber selbst beste

Gelegenheiten wurden leichtfertig

vergeben. St. Pauli hätte

durch Möller Daehli (Pfosten)

und Buballa (alleine vor Heuer

Fernandez) sogar noch höher

gewinnen können, aber auch so

stand am Ende der erste Heimsieg

gegen den Stadtrivalen seit

1960 zu Buche.

Mats Möller Daehli schüttelte

nach dem Spiel nur den Kopf:

„Das war mein schönster Sieg

seit ich bei St. Pauli bin. Heute

war es so extrem wichtig. Die

Stimmung war überragend. Ich

bin immer noch etwas sprachlos.“

Rund um das Millerntor zeigten

sich die braun-weißen Anhänger

aber alles andere als sprachlos.

Bis weit nach Mitternacht

waren immer wieder “Derbysieger,

Derbysieger“- Schlachtrufe

zu vernehmen. Am Ende feiert

St. Pauli seinen zweiten Heimsieg,

der möglicherweise mehr

Wert war, als nur drei Punkte.

Mats Möller Daehli warnt aber:

„Auch wenn es heute toll war,

kriegen wir nur drei Punkte.

Am Sonntag in Osnabrück müssen

wir nachlegen und weiter

punkten.“

(Frank Sorgatz)

SPORT

LL

HSV festigt

Tabellenführung

& feiert Jatta

Bremens Harnik wechselt zum HSV

Das Sportmagazin im Norden

Das Sportmagazin im Norden

19. Schleswig-Holstein Netz Cup

06.–08. September 2019

in Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal

liga Holstein: Daten · Fakten · Infos · mit allen Mannschaftskadern

Jede

Woche

neu!

Holstein Kiel:

Fans warten auf Flug-Richtung der Störche…

Bald selber Bierzapfen auf dem Holstein-Platz?

Die Führung: Miyaichi und Ohlsson freuen

sich über den Treffer von Diamantakos

Parade: Heuer Fernandes holt einen

Knoll-Knaller aus dem Winkel

Fotos: Pin

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35

90

EURO

www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 18. September 2019 | 24. Jahrgang Nr. 37/19

R E G I O N A L

Fan-Bitte:

SPORT

„Wir müssen

punkten,

punkten ..."

102.

1,-

Abstiegs-

Endspiel

in Heide

1,-

Stadt-

Derby

Alexander Mühling

Impressionen

vom Millerntor

Fotos: Patrick Nawe

Fußball

SONDER -

VERÖFFENT -

LICHUNG

Das Sportmagazin im Norden

Nach historischem St. Pauli-Erfolg im Stadtderby

Marvin Knoll im Interview:

„Dieser Sieg ist

für unsere Fans“

VERBANDS

LIGA

Spannung

im Abstiegs -

kampf!

endlich „umtaufen“!

Werner übernimmt

bei Holstein Kiel ...

nach 38 Jahren kommt Hannover 96 zurück im Holstein-Stadion

THW & SG

Jede

Woche

neu!

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JUBEL: Das Millerntor zeigte sich am

Montag von seiner besten Seite

Abseitstor für den Hamburger SV kurz vor

der Halbzeitpause

St. Pauli – HSV

37

Choreo HSV

Fast geglückt: Kapitän Daniel Buballa wollte

seine gute Leistung mit einem Tor krönen

Vorentscheidung: nach einem

schnell ausgeführten Freistoß

bugsiert Rick van Drongelen den

Ball unglücklich über die eigene

Linie…

Regionalsport | 5

4 | Regionalsport

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