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Rittner Boetl 237 Juni 2019

Die Juni-Ausgabe der Monatszeitschrift am Ritten. Informativ und menschennah.

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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

Monatszeitschrift am Ritten - 20. Juni 2019 - 37. Jahrgang seit 1983 - Heft 237

Erscheinungsdatum am 20. des Monats - Redaktionsschluss am 5. des Monats - Anzeigenschluss am 10. des Monats

Tel. 335 8124000 - Fax 0471 357080 - E-Mail ritten@boetl.net - Internet www.boetl.net

Jahres-Abo Südtirol = 36,00 € / Juli bis Dezember = 18,00 € / Abo-Infos auf S. 55 und (auch fürs Ausland) unter www.boetl.net/abo_kontakt - Einzelheft 3,50 €

Poste Italiane S.p.A. - Versand im Postabonnement / Spedizione in abbonamento postale - 70% NE/BZ - GEBÜHR BEZAHLT / TASSA PAGATA / TAXE PERCUE

Das

Herz-Jesu-Feuer

Bis heute

im sommerlichen Tiroler

Brauchtum fest verankert

Seite 25

Sonntag

30. Juni

Foto Helga Frötscher

www.boetl.net


2 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Gemeinde-Nachrichten

ritten@boetl.net


Gemeinde-Nachrichten

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

3

***** Das nächste BÖTL erscheint am Donnerstag, 18. Juli *****

Klobenstein. Die

wichtigsten Beschlüsse

des Gemeindeausschusses.

Text Sekretariat der Gemeinde

Erneuerung von Trinkwasserleitungen

Bau Zivilschutzzentrum Ritten: Genehmigung

Varianteprojekt. Im Zuge

der Ausführung der Arbeiten haben

sich unvorhergesehene Zusatzarbeiten

ergeben, weshalb die Bietergemeinschaft

Dr. Arch. Roland Baldi, Freiberuflersozietät

Von Lutz – Bürogemeinschaft,

EV Ingenieure & Berater

GmbH, ing. iunior Jörg Reichhalter mit

Aus dem

Gemeindeausschuss

der Ausarbeitung des 1. Zusatz- und

Varianteprojekts beauftragt wurde

(14.670 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Die Änderungen werden wie folgt

begründet: (1) Änderung der Position

der Schutzmaßnahmen; (2) Schutzmaßnahmen

aufgrund von großen

Unwettern; (3) Präsenz von größeren

Mengen an Felsen; (4) Präsenz von

größeren Mengen an Findlingen; (5)

Verbesserung der Tragfähigkeit des

Untergrundes; (6) bestehende Infrastrukturen;

(7) Entfernung des Aushubmaterials

vom Baugelände; (8)

Anpassung Aushub. Der Ausschuss beschloss,

das vorgelegte 1. Zusatz- und

Varianteprojekt für die Abbruch- und

Erdarbeiten zu genehmigen und die

Zusatzarbeiten an die Firma Unterhofer

GmbH zu vergeben (107.303,17

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

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4 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Gemeinde-Nachrichten

Erweiterung Feuerwehrhalle Atzwang:

Genehmigung Varianteprojekt.

Im Zuge der Ausführung dieser

Arbeiten haben sich Änderungen und

Zusatzarbeiten ergeben, die vom Bauleiter

wie folgt beschrieben werden:

(1) Bau einer neuen Zufahrt zum bestehenden

Nachbargebäude inklusive

notwendiger Natursteinmauer; (2)

Änderung der Schalungsmethode, um

Gussfu gen am Sichtbeton zu vermeiden;

(3) Einbau eines durchgehenden

Rostes für die Re genwasserableitung

vor den Einfahrtstoren; (4) verschiedene

Arbeiten in Regie. Der Ausschuss beschloss,

das vorgelegte 1. Zusatz- und

Varianteprojekt zu genehmigen und

die Zusatzarbeiten an die Firma Ploner

Paul GmbH zu vergeben (57.000 Euro

zuzüglich Mehrwertsteuer).

Einrichtung Kindergarten Oberinn:

Lieferung der Küche. Für die Lieferung

und Montage der Küche wurden sieben

Firmen zur Abgabe eines Angebotes

eingeladen. Jenes der Firma Trojer

Gastrodesign GmbH war am günstigsten

(53.988,13 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Erneuerung der Trinkwasserleitung

Tschafaun - Schatten in Wangen: technische

Leistungen. Die Edyna GmbH

wird im Herbst 2019 die bestehende

Mittelspannungsleitung von Wangen

Oberdorf bis zum Tschafaunerhof unterirdisch

verlegen. In diesem Bereich

muss auch die Trinkwasserleitung erneuert

werden und es bietet sich deshalb

an, diese Arbeiten gleichzeitig mit

den Arbeiten der Edyna GmbH durchzuführen.

Deshalb muss nun ein Techniker

mit den technischen Leistungen

(Ausführungsplanung, Bauleitung und

Abrechnung) beauftragt werden. Der

Ausschuss beschloss, Dr. Ing. Martin

Weiss diesen Auftrag zu erteilen, da er

bereits von der Edyna GmbH mit der

Projektierung beauftragt wurde und

aufgrund seiner spezifischen Ortskenntnisse

und der Spezialisierung in diesem

Bereich geeignet erscheint (3.222,67

Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Vereinshaus Wangen: Umstellung

Grillstation. Aus Gründen der öffentlichen

Sicherheit soll die Grillstation für

Feste in Wangen von Gas- auf Elektrobetrieb

umgestellt werden. Deshalb ist

es notwendig, eine neue elektrische

Zählerabgangsleitung und eine elektrische

Zuleitung zur Grillstation zu verlegen.

Dieser Auftrag wurde der Firma

Elektro Rottensteiner GmbH erteilt

(8.165,52 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Lieferung Viehtransportanhänger für

den Gemeindeschlachthof. Der Viehtransportanhänger

des Schlachthofes

muss aufgrund seines Alters ausgetauscht

werden. Den Auftrag für die

Lieferung des neuen Anhängers hat

die Firma Trailer Import GmbH aus Bozen

erhalten (7.295,08 Euro zuzüglich

Mehrwertsteuer).

Neugestaltung Freud-Promenade und

Systemierung der Straße in Lichtenstern:

Vergabe der Arbeiten. In Lichtenstern

im Bereich der Freud Promenade

werden im Auftrag des Hotels

Adler Lodge Ritten Erdbewegungsarbeiten

durchgeführt und die Zufahrtsstraße

saniert (Firma Rottensteiner).

Im Zuge dieser Arbeiten wird auch das

Fernwärmenetz, das Glasfasernetz und

im Auftrag der Gemeinde die Trinkwasserleitung

erneuert. Es bietet sich nun

die Gelegenheit an, gleichzeitig die Zufahrtsstraße

im Bereich Kirche Lichtenstern

bis zur Abzweigung zum Südtiroler

Hof geringfügig zu verbreitern und

den Unterbau zu verbessern. Aus technischen,

organisatorischen und sicherheitstechnischen

Gründen ist es nicht

möglich, diese Arbeiten zeitgleich von

einer anderen Firma durchführen zu

lassen, weshalb auch damit die Firma

Rottensteiner GmbH beauftragt wurde

(21.855,91 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer).

Erweiterungszone C/1 „Zaberbachl

2“ in Klobenstein: Änderung der provisorischen

Zuweisung. Mit Beschluss

Nr. 538/2018 wurde an die ersten zehn

Bewerber laut Rangliste die Grundparzelle

43/1 in der Erwei terungszone C/1

„Zaberbachl 2“ provisorisch zugewiesen.

Ein Bewerber hat inzwischen auf

die Zuweisung der Fläche verzichtet,

weshalb beschlossen wurde, einem

anderen Bewerber den Grund provisorisch

zuzuweisen.

Konsortium der Gemeinden W.E.G.:

Annahme Verlustbeitrag. Das Konsortium

der Gemeinden der Provinz Bozen

für das Wassereinzugsgebiet der Etsch

hat mitgeteilt, dass die Gemeinde einen

Verlustbeitrag in Höhe von 225.768

Euro für den Zusatzarbeitsplan 2019

erhält. Der Ausschuss beschloss, diesen

Verlustbeitrag anzunehmen und

für die außerordentliche Instandhaltung

und Asphaltierung verschiedener

Gemeindestraßen und -plätze sowie

Asphaltierung des ländlichen Straßennetzes

zweckzubestimmen.

ritten@boetl.net


Gemeinde-Nachrichten

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

5

Sprechstunde

Sitzung

der Baukommission

Der Amtsdirektor des Katasteramtes

Bozen, Geom. Luigino Pisoni,

hat sich bereit erklärt, zu einer

Sprechstunde in die Gemeinde zu

kommen, wo Bürger ihre Anliegen

vorbringen können.

Der Termin wurde auf Dienstag, 2.

Juli, von 8 bis 12 Uhr im Sitzungsraum

im 3. Stock der Gemeinde

festgelegt.

Restaurierung der St.-Petrus-Kirche in

Siffian: Weiterleiten Landesbeitrag.

Für die Restaurierung der Kirche St.

Peter in Siffian hat die Gemeinde einen

Landesbeitrag von 80.000 Euro zugesagt

bekommen. Nach Erhalt der Abrechnungsunterlagen

wurde ein Vorschuss

von 76.000 ausbezahlt und an

die Pfarrei Lengmoos weitergeleitet.

Inzwischen hat die Gemeinde auch den

Restbeitrag von 4.000 Euro erhalten

und der Ausschuss beschloss, ihn an

die Pfarrei Lengmoos weiterzuleiten.

Freiwillige Feuerwehr Lengstein:

Gewährung Beitrag. Die Freiwillige

Feuerwehr von Lengstein hat die Gemeinde

um die Gewährung eines außerordentlichen

Beitrages für den Ankauf

eines Kleinrüstfahrzeuges ersucht.

Gemäß vorgelegtem Angebot der Firma

Brandus GmbH belaufen sich die

25. Juni

(Einreichtermin verstrichen) und

25. Juli

(Einreichtermin: 8. Juli)

Kosten dafür auf 71.400 Euro. Der Ausschuss

beschloss die Gewährung eines

Beitrages von 30.000 Euro.

Tourismusverein: Gewährung Beitrag

für Sanierung Hirtensteig. Der Tourismusverein

Ritten hat die Ge meinde um

die Gewährung eines Beitrages für die

Sanierung des Hirtensteiges ersucht.

Der Hirtensteig ist ein bestehender

Wanderweg mit 5 km Länge, welcher

von Pemmern über Almwiesen an der

Saltnerhütte vorbeiführt und von zahlreichen

Touristen sowie Einheimischen

begangen wird. Dieser Weg soll grundlegend

saniert werden und anhand von

Informationstafeln und verschiedener

Installationen die Geschichte der

Rittner Almen, der Hirten, des Rittner

Almstreits, die Kost der Hirten und die

Tierherden erlebbar machen. Laut vorgelegtem

Finanzierungsplan scheint

ein Fehlbetrag von 41.151 Euro auf.

Der Ausschuss beschloss, einen Beitrag

von 30.000 Euro zu gewähren.

Tourismusverein: Gewährung Beitrag

für ordentliche Tätigkeit 2019. Der

Tourismusverein Ritten führt folgende

Aufgabenbereiche und Dienstleistungen

durch, welche im öffentlichen Interesse

liegen: (1) Gästemeldung; (2)

Führung und Auswertung der Statistik;

(3) Instandhaltung von Spazier- und

Wanderwegen, Parkanlagen; (4) Aufstellen

von Sitzbänken und Abfalleimern;

(5) Beschilderung von Wanderwegen;

(6) Führung und Präparierung

der Langlaufloipen; (7) Koordinierungsaufgaben

bei Veranstaltungen; (8) Öffentliche

Auskunftsstelle; (9) Führung

des elektronischen Informationsdienstes

in Unterinn; (10) Kartenverkauf

und Platzreservierungen; (11) Erstellung

von Drucksorten (Veranstaltungskalender,

Dorfpläne, Wanderkarten,

Schließungspläne der öffentlichen Betriebe).

Der Ausschuss beschluss, dem

Tourismusverein Ritten eine Beitrag

von 100.000 Euro für die ordentliche

Tätigkeit im Jahre 2019 zu gewähren.

Unterirdische Verlegung von Freileitungen

im Bereich der Hofstellen

Schletscher und Ziller in Lengstein:

Gewährung Beitrag. Georg Unterhofer

beabsichtigt in seiner

www.boetl.net


6 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Gemeinde-Nachrichten

Funktion als Pächter der Hofstellen

Schletscher und Ziller in Lengstein

im Einverständnis mit den Eigentümern

die Stromleitung auf einer Länge von

195 lfm unterirdisch zu verlegen. Dafür

hat er die Gemeinde um die Gewährung

eines außerordentlichen Beitrages

ersucht. Die Firma Edyna GmbH hat

sich bereit erklärt, die Leerrohre zur

Verfügung zu stellen und die Verkabelung

durchzuführen. Die unterirdische

Verlegung von Freileitungen gestaltet

das Landschaftsbild für die Bevölkerung

und Gäste angenehmer und bringt für

die Umwelt und die Sicherheit Vorteile.

Deshalb beschloss der Ausschuss, einen

Beitrag von 1.605 Euro zu gewähren.

Unterirdische Verlegung von Freileitungen

im Bereich der Hofstelle Vogelhauserhof

in Lengstein: Gewährung

Beitrag. Josef Unterhofer beabsichtigt,

die Stromleitung im Bereich seiner Hofstelle

Vogelhauser in Lengstein auf einer

Länge von 490 lfm unterirdisch zu

verlegen und hat die Gemeinde um die

Gewährung eines außerordent lichen

Beitrages ersucht. Die Firma Edyna

GmbH hat sich bereit erklärt, die Leerrohre

zur Verfügung zu stellen und die

Verkabelung durchzuführen. Der Ausschuss

beschloss, einen Beitrag von

4.035 Euro zu gewähren.

Aktion Chernobyl 2019: Gewährung

Beitrag. Auch heuer wird wiederum

die Aktion Tschernobyl organisiert,

wobei eine Gruppe von fünf Kindern

und eine Betreuerin aus Tschernobyl

sechs Wochen bei Gastfamilien am Ritten

verbringen dürfen. Die Vereinigung

Chernobyl Südtirol - Sektion Ritten

hat um die Gewährung eines Beitrages

zur teilweisen Abdeckung der Ausgaben

ersucht. Der Ausschuss beschloss,

einen Beitrag von 3.000 Euro zu gewähren.

#meine Gemeinde meine Zukunft

Ergebnisse der 1. Jugendversammlung (Teil 2 von 6)

Vom Jugendbeirat Ritten (Text und Foto)

Lengmoos, 7. April 2019. Bei der Jugendversammlung

wurden Wünsche,

Anregungen, Bedürfnisse, Ideen und

konkrete Vorschläge gesammelt. Der

Jugendbeirat Ritten, die Gemeinde

Ritten und der Jugenddienst Bozen-Land

analysieren diese und versuchen,

gemeinsam mit der Jugend

einiges umzusetzen. Monatlich werden

nun die Ergebnisse der einzelnen

Themen-Tische im BÖTL präsentiert,

Ergebnisse und daraus entstandene

Projekte folgen.

Die Ergebnisse des Thementisches „Jugendkultur“.

Thema Jugendkultur. Die Jugendlichen

wünschen sich mehr Events und

Veranstaltungen, welche gezielt auf

ihr Interessensgebiet zugeschnitten

sind. Oftmals müssen sie weit fahren,

um eine Veranstaltung dieser Art zu

finden. Viele wünschen sich mehr Informationen

im Bereich Organisationsmanagement

und einige Bands hätten

Interesse an einen zentralen Ort, wo

sie proben könnten.

Umsetzungen:

1) Der Jugenddienst Bozen-Land hat

mit einigen interessierten Jugendlichen

eine Gruppe gegründet, welche

verschiedene Sachen organisieren

möchte (wenn auch du dabei sein

möchtest, melde dich bei Matthias,

Tel. 348 6849113).

2) Um die Jugendkultur anzukurbeln

und ein Event der Extraklasse zu schaffen,

hat der Jugenddienst gemeinsam

mit der Gemeinde Ritten, dem Jugendbeirat

Ritten und dem Organisationskomitee

(bestehend aus Matthias

Pixner, Thomas Marth, Julia Ramoser,

Daniel Frasnelli, Hannes Burger, Elias

Trienbacher, Max Plattner und Paul

Oberrauch) ein Jugend-Kulturevent

geplant: Festival Red Rocks Ritten am

Freitag, 28. Juni, beim Steinbruch in

Oberbozen.

3) Erstellung Festival-Leitfaden: Um

das Organisieren von Events einfacher

zu gestalten, wird ein Festival-Leitfaden

in Zusammenarbeit mit dem Lizenzamt

verfasst, der alle wichtigen

Informationen beinhaltet. Dieser ist

allgemeingültig formuliert und muss

von den Veranstaltern je nach Event

angepasst werden.

4) Erstellung App: Youth Needs. Diese

App beinhaltet alle Events und Veranstaltungen

am Ritten und Umgebung,

die für Jugendliche relevant sind. Man

Bei der Jugendversammlung am

7. April in Lengmoos wurden Wünsche,

Anregungen, Bedürfnisse, Ideen

und konkrete Vorschläge gesammelt.

findet dort auch alle Informationen

über die Jugendtreffs und das komplexe

Thema Arbeit. Die App war ein

Wunsch von einigen Jugendlichen

und ist kostenlos im App Store und

Google Play Store erhältlich. Möchte

jemand gerne seine Veranstaltungen

hinzufügen, kann man dies unter

youthneeds@jugenddienst.com tun.

Weiters kam es bereits zu Umsetzungen

von anderen Themenpunkten:

a) In Zusammenarbeit mit Sportverein:

Aufstellung von Skater Rampe in

Klobenstein; Vorschlag Sportbeschäftigung

für Mädchen über 15 Jahren.

b) Mobilität: Treffen mit Heinz Dellago

für die Anpassung einiger Buslinien.

Spätere Fahrzeiten der Busse am

Abend; Anpassung der Linie Oberbozen

– Unterinn; Stundentakt Linie

Oberinn.

ritten@boetl.net


Gemeinde-Nachrichten

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

7

Atzwang erhält Straßennamen

Vom Sekretariat der Gemeinde

Klobenstein, 29. April 2019.

Genehmigung von Abänderungen des

Bauleitplanes: 2. Sammelbeschluss

2018. Der Gemeinderat genehmigte

folgende Abänderungen des Bauleitplanes:

(1) Ausweisung einer Wohnbauzone

C1 in Lengstein (2.172 m²);

(2) Ausweisung einer Zone für touristische

Einrichtungen: Beherbergung

„Residenz Villa Anina“ in Klobenstein

(2.702 m²); (3) Ausweisung einer Zone

für touristische Einrichtungen „Schartner

Alm“ in Klobenstein: Campingplatz

(8.208 m²) und Restauration-Beher-

Sitzung des

Gemeinderates

am Montag, 8. Juli, um 19 Uhr

im Ratssaal der Gemeinde

Aus dem

Gemeinderat

bergung-Diskotheken (781 m²); (4)

Ausweisung einer Zone für touristische

Einrichtungen „Am See“ in Wolfsgruben:

Restauration (145 m²); (5) Ausweisung

einer Auffüllzone B1 „Petersheim“

in Lengstein (1.385 m²); (6) Erweiterung

der Zone für Infrastrukturen

in Skigebieten (227 m²); (7) Erweiterung

Gewerbegebiet „Landgut“ in Unterinn

(1.290 m²); (8) Gewerbegebiet

„Gastrofresh“ in Blumau: Änderung

von Gewerbegebiet von Landesinteresse

in Gewerbegebiet.

Atzwang: Einführung Straßenbezeichnungen.

In der Fraktion Atzwang soll

zur besseren Orientierung und Übersicht

die Straßenbenennung eingeführt

werden. Der Gemeinderat hat folgende

Straßenbezeichnungen genehmigt:

Atzwanger Straße; Schlossweg; Alte-

Post-Platz; Weinbergweg; Marienweg.

Ausschreibung 1. Ausschreibung eines

öffentlichen Wettbewerbs nach

Titeln und Prüfungen für eine Stelle

als Funktionär der Verwaltung oder

des Rechnungswesens, VIII. Funktionsebene,

Vollzeit.

Zugangsvoraussetzungen: (1) Doktorat

in einem Fach mit mindestens

vierjähriger Studiendauer; (2) Zweisprachigkeitsnachweis

Niveau C1

(ehem. Niveau A).

Termin für die Einreichung der Gesuche

ist der 5. Juli.

Um weitere Erklärungen und Auskünfte

können sich die Interessenten

an das Personalamt wenden,

wo auch Kopien dieser Ausschreibung

und Gesuchsmuster erhältlich

sind (Tel. 0471 356132).

Ausschreibung 2. Ausschreibung eines

öffentlichen Wettbewerbs nach

Titeln und Prüfungen für eine Stelle

als qualifiziertes Reinigungspersonal,

II. Funktionsebene, Teilzeit.

Zugangsvoraussetzungen: (1) Abschluss

der Grundschule oder Erfüllung

der Schulpflicht und, falls

verlangt, einfache, praktische Fachkenntnisse

im spezifischen Bereich;

(2) Zweisprachigkeitsnachweis Niveau

A2 (ehem. Niveau D).

Termin für die Einreichung der Gesuche

ist der 5. Juli.

Um weitere Erklärungen und Auskünfte

können sich die Interessenten

an das Personalamt wenden,

wo auch Kopien dieser Ausschreibung

und Gesuchsmuster erhältlich

sind (Tel. 0471 356132).

www.boetl.net


8 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Gemeinde-Nachrichten

ritten@boetl.net


Aus dem Standesamt

Juni Juli 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

9

Geburten

Lilly Treibenreif

1. Mai

Oberinn

---------------------------

Julian Moser

7. Mai

Unterinn

---------------------------

Leo

Obergolser

17. Mai

Oberinn

---------------------------

Toni

Premstaller

24. Mai

Oberinn

Kinza Ghorbani

25. Mai

Unterinn

---------------------------

Ismaele Louis

Dalvit

28. Mai

Oberbozen

---------------------------

Alexander

Mooswalder

29. Mai

Oberbozen

---------------------------

Lotte Prinoth

29. Mai

Signat

Kommt irgendwo ein Kind zur Welt,

ein Engel sich daneben stellt

und Tag für Tag und Nacht für Nacht

ein Leben lang es nun bewacht.

Friedrich Schleiermacher

Trauungen

Monika Ciardi

und

Andrea Tezzele

4. Mai

Ritten

---------------------------

Juliane Fritz

und

Zeno Mayr

11. Mai

Ritten

---------------------------

Astrid Unterhuber

und

Franz Treibenreif

18. Mai

Ritten

---------------------------

Judith Pircher

und

Georg Mur

24. Mai

Ritten

---------------------------

Katharina Broy

und

Ulli Haf

24. Mai

Roßhaupten (D)

Todesfälle

1. Mai

Ritten

Rosa Wwe.

Ramoser

geb. Stauder

Oberwieser

87 Jahre

Unterinn

---------------------------

4. Mai

Bozen

Raffaele Galieti

80 Jahre

Klobenstein

Ich habe euch

nicht verlassen,

ich bin euch nur

ein Stück voraus.

23.Mai

Ritten

Waltraud Penz

verehel. Stauder

47 Jahre

Rotwand

---------------------------

31. Mai

Ritten

Gertrud Wwe.

Rainer geb. Prast

89 Jahre

Klobenstein

Ich bin von euch

gegangen

nur für einen

kurzen Augenblick

und gar nicht weit.

Wenn ihr

dahin kommt,

wo ich jetzt bin,

werdet ihr euch

fragen, warum ihr

geweint habt.

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10 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

ritten@boetl.net


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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

11

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12 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Bunt gemischt

Von links Landesrätin Maria

Kuenzer, Andreas Fraccaro, Paul

Lintner und Christoph Perathoner.

Große Herausforderungen

Von der SVP Ritten (Text und Foto)

Kommendes Jahr tritt das neue Raumordnungsgesetz

in Kraft.

Zu diesem Anlass haben die SVP-Ortsobleute

zusammen mit Bezirksobmann

Christoph Perathoner die zuständige

Landesrätin Maria Kuenzer zu einem

Informationsabend am Ritten geladen.

SVP-Koordinierungsobmann Andreas

Fraccaro konnte dazu neben zahlreichen

Bürgerinnen und Bürgern auch

Bürgermeister Paul Lintner begrüßen.

Landesrätin Maria Kuenzer stellte das

neue Landesgesetz Raum und Landschaft

ausführlich vor. Sie verteidigte

die Reform ihres Vorgängers Richard

Theiner, versuchte Zweifel zu zerstreuen

und machte Mut zur Umsetzung des

neuen Gesetzes für Raum und Landschaft.

Dieses sieht die Ausarbeitung eines

Entwicklungsprogrammes für zehn

Jahre vor. Die Gemeinden müssen sich

ein Leitbild zurechtlegen, wie sie sich

ihre zukünftige Entwicklung des Gebietes

vorstellen. Das Leitbild enthält auch

Bei der Kommunalwahl unserer Partnergemeinde

in Kirchheimbolanden

im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz

hat die betagte Lisel Heise

einen Sitz errungen.

Sie wurde für die Liste „Wir für Kibo“ in

den Stadtrat gewählt. Die Hundertjährige

war am Sonntag zum ersten Mal

bei einer Stadtratswahl angetreten.

Die Liste konnte bei der Wahl zwei Sitze

erringen. Heise, ursprünglich auf

Listenplatz 20, bekam laut vorläufigem

Endergebnis die meisten Stimmen für

„Wir für Kibo“. Insgesamt erreichte

„Wir für Kibo“ 8,8 Prozent der Stimmen.

Lisel Heise (im Bild) hatte sich im

Wahlkampf dafür stark gemacht, das

2011 geschlossene Freibad in Kirchheimbolanden

wieder zu eröffnen.

das Mobilitätskonzept, die Leerstanderhebung,

den Ensembleschutz und das

Tourismuskonzept.

Christoph Perathoner lobte den partizipativen

Ansatz, der zu den neuen

Regelungen geführt hat. Bürgermeister

Paul Lintner meinte, die Schaffung neuer

Siedlungsgrenzen stelle künftig eine

große Herausforderung für die Gemeinde

Ritten dar. Er erinnerte daran, dass

Ritten die Gemeinde mit den meisten

geschlossenen Höfen in Südtirol sei –

die Bautätigkeit der letzten Jahre habe

folglich oft außerhalb des Siedlungsgebietes

stattgefunden. Es sei eine große

Herausforderung, diese nun gemäß

neuem Gesetz neu zu schaffen.

Es gab in zahlreichen Wortmeldungen

auch Kritik – etwa an den vielen neuen,

unverständlichen Fachbegriffen im

Gesetz, die allesamt einer genaueren

Erklärung bedürfen. Ein Hauptthema

der kritischen Wortmeldungen war die

Festlegung der Siedlungsgrenzen. Außerhalb

der Siedlungsgrenzen gibt es in

Mit hundert Jahren in den Stadtrat

Foto: APA

Zukunft nämlich keine Baumöglichkeiten.

Es fehlt dazu jedoch noch eine entsprechende

Durchführungsverordnung.

Es missfiel auch, dass der so genannte

Stadel-Paragraph fallen solle.

Landesrätin Kuenzer beantwortete die

vielen Fragen und verwies darauf, dass

es in den nächsten Monaten noch zahlreiche

Anpassungen geben werde.

Der Abend wurde von Andreas Fraccaro

moderiert.

DO GEAH I HIN ...

zur Foto-Ausstellung Nah und Fern

- mit der Kamera unterwegs mit

Bildern von der Rittnerin Martha

Gross und dem Reisenden Gottlieb

Kaserer vom 6. bis 28. Juli.

Öffnungszeiten: Montag bis

Samstag von 17 bis 20 Uhr sowie

sonntags von 10 bis 12 Uhr.

Vernissage: Samstag, 6. Juli, 18 Uhr.

Gottlieb Kaserer (Bozen) ist immer

wieder in fernen Ländern unterwegs

und zeigt Bilder mit Bergen

und Hochländern, Bergdörfern und

Menschen aus Asien, Afrika und

Amerika.

Martha Gross (Ritten) befasst sich

schon länger mit Naturfotografie

und versucht, durch das Objektiv

und durch ihre Sichtweise die Bilder

zu gestalten.

www.kuratoriumkommende-lengmoos.com

ritten@boetl.net


Bunt gemischt

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

13

Die Kinderarztpraxis von

Dr. Astrid Yvonne Leitner

(Tel. 0471 357170) ist von

Juni bis Ende November

donnerstags

von 15 bis 18 Uhr

geöffnet.

DO GEAH I HIN ...

zur Bergmesse beim Schianont-

Bildstöckl am Sonntag, 14. Juli, mit

Beginn um 11:30 Uhr.

Treffpunkt ist um 8:30 Uhr am

Parkplatz in Pemmern, anschließend

mit der Seilbahn oder zu Fuß

zum Schianont-Bildstöckl.

Mitzunehmen: eventueller

Tagesproviant, Regenschutz,

gutes Schuhwerk und gute Laune.

Nähere Auskünfte bei Robert,

Tel. 349 2588024.

AVS Ritten

DO GEAH I HIN ...

zur Einweihungsfeier der neuen

Tramishütte am Sonntag, 14. Juli,

ab 11 Uhr.

Im neuen Glanz strahlt nun die Tramishütte

auf der Rittner Alm. Alle

Bauern mit Familie, Freunde und

Interessierte sind zur Einweihung

und Besichtigung mit anschließender

Grillfeier eingeladen.

Bei Regenwetter wird auf den

Sonntag, 21. Juli, ausgewichen.

Der Ausschuss der Rittner Alm

www.boetl.net


14 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

PR-INFORMATION

Aktive Schuheinlage „Bionaif“:

wir haben diese für Sie anprobiert

Es gibt perfekte Füße: schön und gesund,

aber es gibt auch problematische Füße,

die großer Aufmerksamkeit bedürfen und

– in einigen Fällen – spezifischer Pflege;

darunter zählt beispielsweise die Nutzung

der vom Orthopäden verschriebenen und

angefertigten Schuheinlagen.

Zwischen der absoluten Perfektion, die

unglücklicherweise selten anzutreffen

ist, und der Pathologie, mit der sich Spezialisten

auseinandersetzen, gibt es eine

Bandbreite an schmerzhaften Füßen,

geschwollenen Knöcheln, Anfängen von

Ballen, Fersensporn und anderen kleinen

oder großen alltäglichen Beschwerden,

welche die Extremitäten untergraben.

Und das ist nicht alles. Denn, wenn unsere

Füße leiden, so wird unser gesamtes

Wohlbefinden in Frage gestellt.

Die Füße stellen nämlich unseren Stützpunkt

dar, also den Ausgangspunkt für

eine korrekte Haltung. Bedenken Sie:

Fast 80 % der italienischen Bevölkerung

leidet mindestens einmal im Leben unter

Rückenschmerzen, in den meisten Fällen

basiert dieses Problem auf einem Ungleichgewicht

der Wirbelsäule, welches

wiederum durch eine inkorrekte Schuheinlage

verursacht wird.

Was also tun, um den Betroffenen ein

wenig Erleichterung zu bieten? Unter den

Pflegeprodukten für Füße in der Apotheke

haben wir „Attivo“ entdeckt – sprich

eine vorgeformte Schuheinlage, also nicht

maßgeschneidert, die dennoch extrem interessant

ist, weil diese durch das Ankreuzen

von wenigen, einfachen Daten, welche

jedoch einen Unterschied zum Marktangebot

ausmachen, die Möglichkeit bietet,

die Wahl zu personalisieren. Der Erwerb

dieser vorgeformten Schuheinlage erfolgt

demnach unter Berücksichtigung der eigenen

Schuhgröße und des Gewichtes.

„Attivo“ könnte für eine der vielen Arten

von Schuheinlagen mit einem „Standardmodell“

verwechselt werden, die im Fernseher

zu sehen sind – in Wirklichkeit ist es

jedoch etwas ganz anderes.

Daher haben wir beschlossen, es zu testen

und Ihnen unsere Meinung mitzuteilen.

Wir haben „Attivo“ in einer Apotheke

in Turin erworben (für den Preis von 59

Euro), wo uns die passende Schuheinlage

für die physischen Charakteristiken unseres

Modells (das Gewicht und die Schuhgröße)

empfohlen wurden. Der Apotheker

erklärte uns, dass „Attivo“ aus einem

speziellen Harzpolymer hergestellt wird.

Es ist widerstandsfähig, sodass es dessen

Funktionen für ungefähr ein paar Jahre

gänzlich ausübt. Es ist atmungsaktiv, weil

die gesamte Oberfläche mikroperforiert

ist; dies erlaubt also, dank der Fußbewegung,

den Kreislauf der Luft innerhalb

des Schuhes. Es ist hygienisch, da es im

Gegensatz zu den Sohlen aus anderen

Materialien jedes erwünschte Mal mit

kaltem Wasser und pH-neutraler Seife gewaschen

werden kann.

Die ersten Eindrücke nach dem Anprobieren.

Um die Schuheinlage in den

Schuh einzurücken, muss sie im hinteren

Teil des Schuhes selbst anhaften: gemütlich,

flexibel, elastisch und auch stabil.

Das sind die Eindrücke, die bereits im

ersten Augenblick gesammelt werden

können. Während des Gehens bemerkt

man, dass die Schuheinlage der Linie des

Fußes folgt – sie begünstigt die Bewegung,

sie hält den Fuß, zwingt aber nicht

auf und vor allem bietet sie ein höchst

angenehmes Gefühl von Komfort, auch

bei Stöckelschuhen. Kurzum: „Attivo“ gefällt

uns. Aber wir wollen mehr darüber

wissen.

„Attivo“ hält den Fuß in der richtigen Position,

begünstigt also eine gute Haltung

und verbessert das Gleichgewicht und

die Stabilität, auch bei körperlicher Aktivität.

Um dies zu beweisen, unterzieht der

Apotheker unser Modell einem einfachen

kinesiologischem Test: ohne die Schuheinlage

verliert es das Gleichgewicht,

während dies mit der eingesetzten Schuheinlage

nicht passiert. Wenn das Modell

die Schuheinlage benützt, ist es, als wäre

es am Boden angeklammert. Ein kurioses

Experiment, welches beweist, dass die

durch das Tragen der Schuheinlage erworbene

Stabilität einfach eine Sensation ist.

„Attivo“ begrenzt die unfreiwilligen Bewegungen

– das bedeutet weniger Ver-

zerrungen und Mikrotraumen. Es wirkt,

indem es die muskulären Strukturen des

Fußskelettes aufrechterhält. Das Resultat:

die Gangart ist sicherer und ausgeglichener.

Die Fußsohle arbeitet besser und die

Auswirkungen auf den Rücklauf sind sofort

spürbar.

„Attivo“ verspricht jedoch viel mehr als

das, besonders was die Vorbeugung betrifft

(Fußballen, Plattfuß, Fersensporn,

Fasziitis, Morton-Neuralgie, Zervikalgie,

Lumbalgie, Beckenkippung, Valgusstellung),

aber bei diesen Aspekten müssen

wir dem vertrauen, was uns in der Apotheke

versichert wird. Soweit es uns betrifft,

ist die Schuheinlage „Attivo“ wirklich

empfehlenswert.

Erhältlich in der

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Der Weg ist das Ziel

Alpenverein Ritten. Wanderweg-Instandhaltungstag.

Von Heini Oberrauch (Text)

und vom AVS Ritten (Fotos)

Ritten, am 25. Mai 2019. Wie jedes

Frühjahr nach der Schneeschmelze

waren die eifrigen Wegepfleger des Alpenvereins

Südtirol, Ortsstelle Ritten,

im gesamten Gemeindegebiet wieder

unterwegs, um die Wanderwege instand

zu setzen.

Es galt, die Wasserauskehren auszuschaufeln

und zu reinigen, umgefallene

Bäume und abgefallene Äste

wegzuräumen sowie einige morsche

Bretter an Zäunen und Brücken auszutauschen.

Das Ziel der Wegepfleger unter der

Juni 2019

Leitung des Wegewartes

Heinz Mur war und ist es,

die Steige und Wanderwege soweit

instand zu halten, dass sie gefahrlos

genutzt werden können und die Wanderer

die Schönheiten des Rittens und

die herrliche Aussicht auf die umliegenden

Berge genießen können.

Das aber bedeutet ein hartes Stück

Arbeit und viel Einsatz bei einem Wegenetz,

das sich von der Talsohle des

Sarntals bzw. des Eisacktals bis aufs

Rittner Horn erstreckt. Der AVS Ritten

betreut jahrein jahraus an die 130 km

Wanderwege und das bedeutet für die

„Wegepaten“, den Ausschuss und vor

allem für den Wegewart jede Menge

Arbeit.

So traf sich auch heuer wiederum eine

motivierte Mannschaft

in aller Frühe,

um jene Wege

auszuräumen und

zu reparieren, die

es besonders notwendig

hatten.

Den ganzen Tag

wurde hart gearbeitet:

Heinz

Mur, Klaus Lintner,

Viktor Lun,

Albert Marsoner,

Heft 237

´s Rittner Bötl

15

Thomas Oberrauch und Walter Obkircher

sei an dieser Stelle für ihre Mithilfe

ganz herzlich gedankt.

Der AVS bemüht sich, die Wege für alle

Wanderer gut zu pflegen und zu markieren.

Trotzdem bitten wir auch um

tatkräftige Mithilfe der Wegenutzer

– seien es Wanderer, Reiter oder Radfahrer.

Vor allem die Radfahrer (seien

es Mountainbiker oder Downhiller)

werden gebeten möglichst auf Forstwegen

zu bleiben, die Wanderwege zu

schonen und auf die Wanderer Rücksicht

zu nehmen.

Da die Wegeinstandhaltung für den

Wegewart, die Wegepaten und den

Ausschuss eine sehr zeitaufwändige

Arbeit ist, sind wir ständig auf der

Suche nach zusätzlichen Helfern und

neuen Wegepaten. Wegepaten übernehmen

einen einzelnen Wanderweg

und betreuen diesen übers Jahr persönlich

und erledigen autonom die

kleineren Arbeiten wie das Markieren

und das Ausräumen der Wasserauskehren.

Interessierte können sich beim

AVS Ritten oder direkt beim Wegewart

Heinz Mur (Tel. 320 6406981) melden.

www.boetl.net


16 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

Unter freiem Himmel

Open Air Kino. Drei Vorführungen

mit „Aperitivo lungo“.

Die Rittner Kinoabende bieten auch

in diesem Sommer unterhaltsame

Abende in gemütlichem Beisammensein.

An drei Abenden werden an der neuen

LED-Wand der Arena Ritten erlesene

Filme gezeigt. Passend dazu gibt es

immer einen schmackhaften Aperitif,

um die Sommernächte so richtig genießen

zu können.

Der Aperitif beginnt um 19 Uhr, die

Filmvorstellung um 20:30 Uhr.

Ticketreservierungen sind beim Tourismusverein

möglich oder der Kauf direkt

an der Abendkasse. Eintrittspreis

für Film und Häppchen: 20 Euro (Getränke

extra), 12 Euro für Kinder von

6 bis 14 Jahre. Decke oder Kissen mitbringen.

Film am Donnerstag, 4. Juli: Der Trafikant.

Zum 80. Todestag von Sigmund

Freud wird der Film „Der Trafikant“

gezeigt.

Zum Inhalt. Der 17-jährige Franz Huchel

verlässt kurze Zeit vor dem Anschluss

Österreichs 1938 sein Heimatdorf,

um in Wien bei dem Trafikanten

Otto Trsnjek, einem Kriegsinvaliden

aus dem Ersten Weltkrieg, in die Lehre

zu gehen. Zu dessen Stammkunden

zählt der Begründer der Psychoanalyse,

Sigmund Freud. Franz ist in die junge

böhmische Varietétänzerin Anezka

verliebt und sucht Rat bei Freud. Dem

ist das weibliche Geschlecht allerdings

ebenfalls ein Rätsel. Es entwickelt sich

eine ungewöhnliche Freundschaft

zwischen dem jungen Franz und dem

82-jährigen Freud, der Österreich am

4. Juni 1938 verlässt und nach London

emigriert.

Film am Donnerstag, 18. Juli: Ötzi e il

mistero del tempo. Der von der IDM

geförderte Film „Ötzi e il mistero del

tempo“ wurde zum Teil am Ritten gedreht.

Es freut uns immer wieder, die

schönen Rittner Schauplätze in einem

Kinofilm zu sehen. Dieser Film wird in

seiner Originalsprache (italienisch) gezeigt.

Zum Inhalt. Bozen, Archäologiemuseum:

es ist bereits Sperrstunde, als die

letzten Besucher sich Richtung Ausgang

begeben. Man sieht eine leichte

Bewegung des „Mannes aus dem Eis“

hinter der dicken Vitrine. Die Augen

der Mumie öffnen sich langsam und

man sieht den Dunst seines Atems in

der kalten Temperatur der Gefrierzelle.

Durch die Augen des Mannes beginnt

sich die Geschichte 5.300 Jahre

zurückzudrehen und sie erzählt Ötzis

Leben und seine Flucht vor zwei Angreifern.

Die Geschichte springt wieder

in die heutige Zeit zurück, als der

achtjährige Peter aus Innsbruck bei

einem Schulausflug das Ötzi-Museum

besucht. Er wird der einzige sein, der

die wieder auferstandene Mumie sehen

kann.

Film am Donnerstag, 22. August: Das

Wunder von Bern. Der Film spielt im

Jahre 1954.

Zum Inhalt. Nach jahrelanger sowjetischer

Kriegsgefangenschaft kommt

Richard Lubanski zurück in das Ruhrgebiet

zu seiner Familie und bekommt

umgehend das Gefühl, unter Fremden

zu sein. Seine inzwischen erwachse-

ritten@boetl.net


abc

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

17

nen Kinder leben ihr eigenes Leben,

seine Frau ist nach jahrelanger Verantwortung

für die Familie eine starke

Persönlichkeit geworden und sein

jüngster Sohn, den er bis dato noch

nicht gesehen hatte, ist ein großer

Fan von Fußballstars, deren Namen

er noch nie gehört hat. Hauptsächlich

für den Nationalspieler Helmut Rahn

von Rot-Weiss Essen, genannt der

Boss, schlägt das kleine Herz seines

Sohnes Matthias voller Begeisterung,

der für den Jungen so etwas wie ein

Ersatzvater geworden ist und für den

er als Taschenträger und Maskottchen

fungiert. Eindrucksvoll werden in dem

Film parallel die Familienproblematik

nach jahrelanger Entfremdung und

das sensationelle Entscheidungsspiel

der deutschen Nationalmannschaft

unter der Leitung von Sepp Herberger

in der Schweiz aufgezeigt.

www.boetl.net


18 0 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

©

Der Rittner Volksmarsch und Sporttag in Bildern

Kalender Samstag, 1. Juni 2019 / Fotos Diverse Fotografen (siehe Artikel) / Collage Elisabeth Pfeifer

ritten@boetl.net


abc

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

19

Nicht nur sich selbst, sondern

auch anderen etwas Gutes getan

Rittner Volksmarsch und

Sporttag. Gelungene Veranstaltung

mit abwechslungsreichen

Programm.

Von Giada Vesentini (Text) sowie

von Leo Hillebrand, Josef Seebacher,

Julia Ramoser und Wiltrud Hafner (Fotos)

Ritten, 1. Juni 2019. Auf eine erfolgreiche

Veranstaltung blicken die Veranstalter

des zweiten Rittner Volksmarsches

zurück, der ganz im Zeichen der

Bewegung und des Sports stand.

Über 200 Teilnehmer nutzten den lang

ersehnten Sonnentag und wanderten

von Bozen und von Oberbozen nach

Klobenstein in das Sportareal der Arena

Ritten und haben somit nicht nur sich

selbst, sondern auch anderen etwas

Gutes getan. Ein Teil der Einnahmen

aus den Startgebühren geht an die Or-

Die Sektionen von Ritten Sport

präsentierten sich mit Spielen,

Informationen und Showeinlagen

im Bild die Sektion Kunstturnen).

ganisation OaC

(Outdoor against

Cancer), die sich

um Outdoor-Aktivitäten und um die

Entwicklung von Sportprogrammen für

Krebspatienten kümmert.

Gegen 11 Uhr kamen die ersten Wanderer

im Zielgelände an, wo bereits das

Testival auf die Wanderer wartete. Hier

stellten renommierte Sportmarken ihre

Produkte aus und die Besucher konnten

Produkte und Artikel testen sowie

sich beraten lassen. Schuhe, Bekleidung,

Wanderstöcke und vieles mehr

konnten probiert und bei der Lotterie

am Nachmittag gewonnen werden.

Der Sporttag mit dem 35-jährigen Jubiläum

von Ritten Sport ergänzte das Programm

perfekt. Unter der Leitung von

Markus Hafner, Präsident des Sportvereins,

präsentierten sich die Sektionen

mit Spielen, Informationen und

Showeinlagen, welche das Publikum

begeisterten. Mehrere hundert Kinder,

Eltern und Volksmarsch-Teilnehmer

konnten sich bestens unterhalten.

Ende letzten Jahres, pünktlich zur

Eisschnelllauf-Europameisterschaft,

waren die Arbeiten am Eisring abgeschlossen

worden. So wurde der

neugestaltete Eisring am Nachmittag

feierlich eingeweiht. Pfarrer Theobald

Obkircher segnete das Areal und

wünschte allen jungen Sportlern und

erfahrenen Athleten viel Gesundheit

und Spaß auf dem Gelände.

Für Speis und Trank war bestens gesorgt.

Besonders die leckeren Nachspeisen

waren ein wahres Highlight.

Bereits seit einigen Jahren sind die

Veranstalter am Ritten sowie die Sportgenossenschaft

bemüht, Plastik zu vermeiden.

Spülbare Hartplastik-Becher

und -Teller wurden auch heuer beim

Volksmarsch wieder genutzt und es

wurde noch mehr Wert darauf gelegt,

auch Plastikflaschen zu vermeiden. Einen

gemütlichen Ausklang fand der

Volksmarsch beim Public Viewing vom

Champions League Finale am Abend.

Während der musikalischen Unterhaltung

von We and the Fuxxxn waren

Fußballfans eingetroffen, um am Abend

der Fußball-Übertragung beizuwohnen.

Ein großer Dank geht an alle Sponsoren

und Unterstützer des Rittner Volksmarsches.

An erster Stelle geht ein herzliches

Dankeschön an die Raiffeisenkasse

Ritten, die als Titelsponsor den Volksmarsch

unterstützt hat, an die Gemeinde

für die finanzielle und organisatorische

Unterstützung und an Loacker für

die leckeren Produkte und die Nachspeise.

Die Organisatoren bedanken sich

beim Hotel Lichtenstern und bei Obst

und Gemüse Rottensteiner, bei Konrad

Messner, bei der Pizzeria Restaurant

Pirbamer und nicht zuletzt bei Sport

Mode Prantner für die Organisation des

Testivals und bei allen freiwilligen Helfern,

die fleißig mitgearbeitet haben.

www.boetl.net


20 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Reges Vereinsleben

Die Rubrik des

Von Waltraud Wörndle

Grundeinkommen in Italien

Seit ein paar Wochen können Bedürftige

in Italien um den sogenannten

„reddito di cittadinanza“

bzw. Mindestrentner um die „pensione

di cittadinanza“ ansuchen. Es

handelt sich um eine Leistung zur

Unterstützung von Personen und

Familien mit niedrigem Einkommen.

Voraussetzung dafür ist die

sogenannte ISEE-Erklärung, eine

staatliche Einkommens- und Vermögenserklärung

ähnlich der EEVE in

Südtirol. Dabei werden Einnahmen

und Ausgaben sowie Vermögen und

Besitz erfasst und berechnet. Je

nach Anzahl der Familienmitglieder

wird der ISEE-Wert ermittelt, der

dann für das Gesuch ausschlaggebend

ist. Unter anderem darf in der

Familie in den sechs Monaten vor

Gesuchsstellung kein neues Auto

gekauft worden sein oder man darf

kein Auto besitzen, welches mehr

als 1.600 ccm Hubraum hat und jünger

als zwei Jahre ist.

Die Berechtigten können pro Monat

mit bis zu 780 Euro unterstützt werden.

Familien können bis zu 1.300

Euro erhalten. Bis zu dieser Höhe

stockt der Staat darunterliegende

Löhne oder Pensionen der Antragsteller

auf.

Mietzuschüsse, Kindergeld, subventionierte

Krippenplätze, Beitrag für

Miete und Wohnungsnebenkosten,

Essensmarken – all diese Instrumente

des Sozialstaates werden

bereits auf kommunaler Ebene gewährt

und jede Gemeinde hat ihre

eigenen Regeln. Auch in Südtirol

gibt es auf Landesebene finanzielle

Sozialhilfen. Da die Zielsetzung der

Leistungen im Wesentlichen dieselbe

ist, hat die Landesregierung

beschlossen, dass eine gleichzeitige

Antragstellung bzw. ein gleichzeitiger

Bezug der Leistung des Staates

und der entsprechenden Leistungen

des Landes nicht möglich ist.

Weitere Informationen erteilen die

Büros des ASGB.

www.asgb.org

Ein sehr intensiver Zeitraum

Vom BRD Ritten/Barbian (Text und Fotos)

Um die Berge herumgehen

ist genauso wichtig,

wie auf deren Gipfel zu steigen.

Ritten, im Juni 2019. Nach der Saison

ist auch für den Bergrettungsdienst

(BRD) Ritten/Barbian vor der Saison.

Es ist mittlerweile Tradition, dass wir

im Frühjahr unsere internen technischen

Übungen veranstalten.

Die Mannschaft des BRD traf sich seit

Beendigung des Pistendienstes am

Rittner Horn zu acht Anlässen, welche

von Kletterkursen in der Grundschule

bis zu internen technischen Übungen

und gemeinsamen Ausflügen bis hin

zu Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr

reichen. Bei den internen Übungen

werden die neuesten Knoten- und

Bergetechniken vermittelt. Unser technischer

Leiter Martin Moser legt immer

sehr viel Wert auf diese Übungen,

bemüht sich im Vorfeld um eine rege

Teilnahme und vermittelt mit Begeisterung

das neue Wissen im Bergrettungswesen.

Wir fanden in Lengstein

einen großartigen Übungsplatz, der

all unseren Anforderungen gerecht

wird. Wir konnten

uns dort mit neuen

Ständen, Abseilmethoden,

Verankerungen

und Sicherungsmaßnahmen

beschäftigen

und diese

in Form von simulierten Bergungen

auch gleich in die Realität umsetzen.

Bei dieser Gelegenheit kam auch eine

neu angeschaffte Simulationspuppe

zum Einsatz – wir können somit noch

effektiver die in der freien Natur auf

uns zukommenden Notfälle trainieren.

Diese technischen Übungen innerhalb

der Mannschaft werden von dieser

gerne angenommen.

Am 30. April wurde eine abendliche

Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr

Oberbozen veranstaltet, wo eine Bergung

von zwei verletzten Personen im

Bereich der Erdpyramiden angenommen

wurde. Insgesamt waren an dieser

Übung sieben Bergretter beteiligt,

die erstmal die Verunfallten orten,

sich in steinschlaggefährdetem Gebiet

an diese annähern und sie dann nach

erfolgten medizinischen Maßnahmen

mit einer Windenbergung in Sicherheit

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

21

und zum Abtransport auf sicheren Boden

bringen mussten. Die an der Aktion

beteiligten Feuerwehrleute waren zur

Ausleuchtung des Einsatzgebietes in

der mittlerweile eingetretenen Dunkelheit

verantwortlich – zudem halfen sie

uns beim Betätigen der Winde welche

mit viel „Manneskraft“ betätigt werden

muss und verschafften uns zu einer optimalen

Zugänglichkeit zum Einsatzort,

indem sie Äste und Sträucher entfernten.

Der Verlauf der gemeinsamen

Übung war sehr gut und die Zusammenarbeit

wiederum hervorragend.

Danke an dieser Stelle allen Beteiligten.

Am 25. Mai unternahmen wir einen

Ausflug. Dieser brachte uns nach Sporminore

(TN), wo wir unter fachkundiger

Leitung von zwei Vertretern der

Höhlenrettung Südtirol eine Grotte erkundeten.

Für uns war es eine großartige Erfahrung,

unter Tage mit Gegebenheiten wie

Dunkelheit, Enge, Nässe und Schlamm

zurecht zu kommen. Die Südtiroler Höhlenrettung

ist mit ihren italienischen

Kollegen im CNSAS auf dem Gebiet der

Bergung unter Tage weltweit auf einem

sehr hohen Niveau und wird auch immer

wieder zu Notfällen ins Ausland

gerufen. Auch in Südtirol gibt es einige

Orte, welche für das Einsatzgebiet der

Höhlenrettung infrage kommen, sofern

der Notfall es erfordert. Wir sind mit

unseren Kollegen so verblieben, dass

wir in nächster Zeit eine gemeinsame

Übung veranstalten. Dort gilt es dann,

eine verunfallte Person aus einer Grotte

zu bergen. Auf technische Hilfsmittel

wie Hubschrauber, Funk und Telefon

muss bei diesen kritischen Situationen

gezwungenermaßen verzichtet werden.

Nachdem uns heuer der Frühling mit

großen Wetterkapriolen beschäftigt

hat, freuen wir uns nun auf die wärmere

Zeit im Jahr. Mögen uns die anstehenden

Tage viel Licht und Wärme

bringen und uns vor schweren Einsätzen

bewahren. Im Notfall nicht vergessen:

Notruf 112 und wir eilen zu Hilfe.

www.bergrettung.org/ortsstellen.html

www.boetl.net


22 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Reges Vereinsleben

Die elf Ausschussmitglieder

der Musikkapelle

Wangen.

Neuer Ausschuss und neues Logo

Von der Musikkapelle Wangen (Text und Foto)

Wangen, im Juni 2019. Bei der diesjährigen

Vollversammlung der Musikkapelle

Wangen standen Neuwahlen

auf dem Programm.

In seinem Amt als Obmann wurde

David Winkler bestätigt. Ihm zur

Seite stehen erneut Raphael Burger

als Vizeobmann, Michael Seebacher

als Vize-Kapellmeister, Jugendleiterin

Michaela Leiter, Schriftführerin Silvia

Winkler, Instrumentenwart Josef

Bauer und Beirätin Veronika Leiter.

Als beratendes Mitglied weiterhin

dabei ist auch Kapellmeister Günter

Kofler.

Neu dazugekommen sind Kassier Martin

Winkler, Trachtenwartin Franziska

Burger und Beirätin Hannah Vigl. Somit

hat sich der Ausschuss auch etwas

verjüngt und die gute Frauenquote

konnte beibehalten werden.

Den ausgeschiedenen Ausschussmitgliedern

Bernhard Gruber, Margit

Hermeter und Maria Winkler wurde

für die wertvolle Arbeit in den letzten

Jahren gedankt.

Anschließend wurde das neue Logo

der Musikkapelle vorgestellt, das in

Zusammenarbeit mit Sylvia Hohenegger

von freistil erstellt wurde. Das

Logo soll die Musikkapelle

als traditionellen

Verein

mit modernen Zügen

symbolisieren.

Im Vordergrund

stehen die Lyra und der darin eingearbeitete

Buchstabe „W“. In Anlehnung

an den Schriftzug der Vereinsfahne

wurde das „W“ bewusst mit einer traditionellen

Schriftart integriert. Für

das Jahr 1797 und die Bezeichnung

Musikkapelle Wangen EO (Abkürzung

für Ehrenamtliche Organisation) wurde

hingegen eine zeitgemäße Schriftart

gewählt.

www.vsm.bz.it

ritten@boetl.net


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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

23

Feierliche Fahrzeugweihe

Von Christoph Gostner (Text) und der Freiwilligen

Feuerwehr Lengmoos/Klobenstein (Fotos)

Lengmoos, 19. Mai 2019. Die Feuerwehr

Lengmoos/Klobenstein konnte

ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen.

Trotz des schlechten Wetters fanden

sich zahlreiche Bürger, Abordnungen

des Abschnitts 9 , Vereine und Ehrengäste

zur Segnung ein. Nach der

Aufstellung vor dem Gerätehaus in

Von links Kommandant Paul Lang,

die Patinnen Renate Lang und

Martha Unterhofer sowie Kommandant-Stellvertreter

Christoph Gostner.

Lengmoos wurde

die Feuerwehr von

Abordnungen, Ehrengästen

und mit

den Fahrzeugpatinnen von der Musikkapelle

Lengmoos abgeholt und zur

Kirche begleitet. Nach dem feierlichen

Gottesdienst, zelebriert von Pater Benedikt

Hochkofler, nahm dieser die

Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges

vor.

Kommandant Paul Lang beschrieb

den Mercedes Sprinter Allrad mit Ladefläche

und Hebebühne. Auf der Ladefläche

können bis zu vier Wechselkontainer

untergebracht werden. Die

Kosten des Fahrzeuges

belaufen

sich auf 130.000

Euro, die vom Bezirk

Bozen, von

der Gemeinde

Ritten, von der

Raiffeisenkasse

Ritten und durch

Eigenmittel der

Feuerwehr finanziert

wurden.

In den Ansprachen

betonte Bezirksfeuerwehrpräsident-Stell-

vertreter Kurt Baumgartner, wie wichtig

neue Fahrzeuge seien, um auch die Sicherheit

der Wehrleute zu garantieren.

Bürgermeister Paul Lintner beglückwünschte

die Wehr zu ihrer neuen

Anschaffung und hob die Wichtigkeit

der guten Ausrüstung der freiwilligen

Tätigkeit hervor. Martin Geier, seines

Zeichens ehrenamtlicher Bürgermeister

von Schöfweg in Niederbayern (an

die 1.300 Einwohner), die bereits eine

über 20-jährige Freundschaft mit der

Freiwilligen Feuerwehr Lengmoos/

Klobenstein verbindet, betonte in seiner

Rede die grenzüberschreitende

Freundschaft mit Lengmoos.

Die Patenschaft für das neue Einsatzfahrzeug

haben dankenswerterweise

Martha Unterhofer und Renate Lang

übernommen.

Nach dem Auszug ging es zum Gerätehaus,

wo alle Gäste zu Weißwürsten

eingeladen wurden. Mit einem

abschließenden Festessen mit den

Wehrmännern und Ehrengästen ging

die Florianifeier zu Ende.

www.lfvbz.it

www.boetl.net


24 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

PR-INFORMATION

Naturnahe Kinderbetreuung auf dem Ritten

Familien- und Berufsleben gewinnen,

wenn Kinder verlässlich und kompetent

betreut und umsorgt sind, während

ihre Eltern zur Arbeit gehen. Ein

wertvolles Angebot bietet die Sozialgenossenschaft

„Mit Bäuerinnen lernen –

wachsen – leben“ mit ihrer naturnahen

Kinderbetreuung.

Nicht nur das Interesse der Kinder an

der Natur wird geweckt, sondern es

werden auch Grenzen aufgezeigt und

verantwortliches Handeln beigebracht.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit

sich zu bewegen und Neues zu entdecken.

Beim Umgang mit der Natur und

den Tieren lernen die Kinder diese zu

respektieren.

Die Tagesmutter Valentina Fink betreut

eine kleine Gruppe von Kindern,

in einer familiären und liebevollen Atmosphäre,

auf dem Bauernhof in Klobenstein.

Sie geht auf die individuellen

Bedürfnisse der Kinder ein, denn jedes

Kind ist einmalig und wird ganz nach

seinem eigenen Rhythmus begleitet.

Ab Herbst wieder freie Betreuungsplätze.

Bei Interesse melden Sie sich

bei der Tagesmutter Valentina Fink unter

Tel. 348 1459750 oder bei der Koordinatorin

der Sozialgenossenschaft,

Maria Egger, unter Tel. 366 6763681.

Die Tarife für den Tagesmutterdienst

betragen je nach Einkommen zwischen

0,90 Euro/Stunde und 3,65 Euro/Stunde.

Die Kosten für den Dienst sind von

der Steuer im Ausmaß von 19 % auf

maximal 630 Euro absetzbar.

Kontakt: Sozialgenossenschaft Mit

Bäuerinnen lernen - wachsen – leben,

Tel. 0471 999366; E-Mail info@kinderbetreuung.it;

Internet www.kinderbetreuung.it;

Koordinatorin Maria Egger,

Tel. 366 6763681

Von RiArco (Text und Fotos)

Oberinn, 7. April 2019. Im 3D-Bogenparcours

RiArco fand das Frühlingsturnier

statt.

Bereits am Samstagabend waren die

weitentferntesten Bogenschützen angereist.

Am Sonntagmorgen wurde gemeinsam

gefrühstückt und die Gruppen

wurden eingeteilt. Um 10 Uhr begann

die Hunterrunde auf die 78 3D-Tiere.

Anspruchsvolles Turnier

Zahlreiche Bogenschützen

nahmen an

dem anspruchsvollen

Turnier teil und legten

sich mächtig ins

Zeug .Es konnte trotz

schlechter Wettervorhersagen durchgeführt

werden; am Nachmittag wurde es

zwar recht windig, doch die Schützen ließen

sich nicht aus dem Konzept bringen.

Nach dem Mittagessen wurde die Preisverteilung

vorgenommen.

Dank der Firma Lona aus Auer, welche

die Preise (auch die Trostpreise) finanzierte,

konnten die Schützen alle zufrieden

nach Hause gehen. Das Feedback

der Bogenschützen war durchaus positiv.

Das Pension Resy-Team bedankt sich

herzlich bei den Teilnehmern und besonders

bei der Firma Lona und freut sich

bereits auf das Herbstturnier am 19. und

20. Oktober.

www.3-d-bogenschiessen-ritten.com

ritten@boetl.net


Titelseite

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

25

Foto Noclador

Foto Noclador

Am Sonntag, 30. Juni

Von Klaus Demar (Text) sowie

von Stefan Fink und Helga Frötscher (Fotos)

Das Herz-Jesu-Fest ist bis heute im

sommerlichen Tiroler Brauchtum fest

verankert.

Am Ifinger

Auf dem Gebirgsgrat des Ifinger

Zurückverfolgen lässt sich dieser wichtige

Feiertag auf die Zeit der Bedrohung

Tirols durch die Truppen Napoleons

und seiner Verbündeten, denn die

Franzosen schickten sich vor 223 Jahren

an, große Teile Europas zu erobern.

In dieser großen Not beschlossen die

damaligen Tiroler Landstände, also die

Vertreter der vier Stände (Geistlichkeit,

Adel, Bürger und Bauern), sich in einem

feierlichen Gelöbnis mit dem Heiligsten

Herzen Jesu zu verbünden, um der Gefahr

an den Grenzen Tirols Herr zu werden.

Was heute bei vielen Mitbürgern

als vielleicht lächerlich angesehen werden

könnte, hatte ehemals eine sehr

wichtige Bedeutung, war doch gerade

das Tiroler Volk für seine tiefe Religiosität

bekannt. Außerdem, und auch dies

trug zum Gelöbnis bei, unterstand die

Verteidigung Tirols dem so genannten

Landlibell, einer Verordnung Kaiser Maximilians

aus dem Jahre 1511, in dem

die heimische Bevölkerung von den

Kriegsdiensten außerhalb des Landes

befreit war, es dafür aber aus eigener

Kraft verteidigen musste. Vor diesem

geschichtlichen Hintergrund muss also

dieses Gelöbnis mit dem Allerheiligsten

Herzen Jesu gesehen werden.

Der Beschluss wurde am 1. Juni 1796

im Palais Toggenburg in der heutigen

Runkelsteiner Straße zu Bozen gefasst

und bereits drei Tage später fand das

erste feierliche Hochamt mit den Vertretern

der Landstände in der Bozner

Pfarrkirche statt. Schon 1797 beteiligten

sich beinahe alle Gemeinden Tirols

zwischen Kufstein und Borghetto an

dem neuen Fest – denn mit diesem Gelöbnis

wurde dem Volk aus der Seele

gesprochen.

Zur 100-Jahr-Feier des Bundes schrieb

Josef Seeber den Text zum Bundeslied

(„Auf zum Schwur, Tiroler Land“); Ignaz

Mittlerer schuf die markante Melodie

dazu.

Die Bergfeuer kamen allerdings erst

später dazu, und zwar durch die allmähliche

Verschiebung der einstigen

Sommer-Sonnwend-Feuer (zu Ehren

der heidnischen Götter) bzw. der späteren

christlichen „Johannisfeuer“ auf

das Herz-Jesu-Fest. Und so leuchten

heutzutage im ganzen Land von den

Anhöhen und Bergspitzen die Feuer ins

Tal, oftmals von Vereinen, aber auch

von Privaten mit viel Begeisterung und

Herzblut organisiert (die Feuer werden

oft in Form von Herzen, Kreuzen oder

den Zeichen Christi – INRI oder IHS –

angeordnet). Das Fest wird zudem traditionell

nach dem Hochamt mit einer

Prozession und „böllern“, dem traditionellen

Schießen, begleitet.

Zwar wissen viele junge Menschen

nicht mehr um die historischen Gegebenheiten

dieses Brauchs und man

hört mitunter, dass er „uralt“ sei, aber

vielleicht tragen diese Zeilen zum besseren

Verständnis und zur Aufklärung

bei. Der Volkskundler Friedrich Haider

schrieb dazu: „Das Flammenmeer, das

uns von den Bergeshöhen entgegenschlägt,

ist ein feuriges Zeichen für die

fortbestehende Unauflöslichkeit des

Bundes Tirols mit seinem obersten

Herrn.“

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PR-INFORMATION

26 0 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

PR-Information

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Die Einweihung der Schartner Alm in Bildern

Kalender Klobenstein, 8. Juni 2019 / Fotos Michael Lintner und Renate Tschager („Die Südtirolerin“) / Collage Elisabeth Pfeifer

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

27

Begeistertes Publikum

Von MixMelodium (Text)

und Patrik Hermeter (Fotos)

Unterinn, 17. und 18. Mai 2019.

Emotionale Klassiker von österreichischen

Interpreten lockten zahlreiche

Zuhörer in das Vereinshaus.

Unsere Chorleiterin Maria Prackwieser

hatte mit dem Thema Austropop

eine gute Wahl getroffen und führte

mit viel Ausdauer und Geduld durch

probenreiche Monate und zwei Konzerte.

Präsentiert wurden schwungvolle

Hits wie Weit, weit weg von

Hubert von Goisern, Fürstenfeld von

STS, I sing a Liad für di von Andreas

Gabalier und Rock Me Amadeus von

Falco.

Das Publikum tauchte jedenfalls

mit Jubel und Beifall in die Austropop-Welt

ein. Der musikalische

Abend war

kurzweilig und so manche

Rückmeldung lautete:

„Schade, dass es

schon vorbei ist.“

Für den richtigen Sound

war Martin Niedermair

zuständig, am Piano war

unser Pianist und Sänger

Dietmar Oberrauch, weiters

Daniel Unterhofer

am Schlagzeug und Jonas

Rabensteiner an der Gitarre.

Tamara Pichler und

Jonas Prieth führten mit

Charme und Witz durch

den Abend. Sie ließen sogar

einen special guest –

nämlich die (Frau) Wurst

– erscheinen.

Ein Dankeschön an dieser

Stelle auch an alle, die

den Chor MixMelodium in

irgendeiner Form unter-

stützt haben sowie auch dem großartigen

und treuen Publikum.

Flohmarkt im Eisring

Von der Kolpingsfamilie Ritten

Am Samstag, 11. Mai, gab es eine

Wiederholung des Flohmarktes im

Eisring, der letztes Jahr erstmals

abgehalten wurde und sowohl

bei den Teilnehmern als auch bei

der Bevölkerung recht gut ankam.

Leider spielte heuer das Wetter

nicht recht mit. Trotzdem war der

Flohmarkt wieder gut besucht und

Benno vom Restaurant Arena bot

zudem einen Frühschoppen, umrahmt

von der Band Lady Hurricane,

an.

Wir bedanken uns ganz herzlich

bei Raphael, dem Geschäftsführer

der Arena, für die gute Zusammenarbeit

und bei den großzügigen

Sponsoren Computer Leo

Pechlaner und Rittner BÖTL. Wir

würden uns freuen, möglichst viele

Besucher beim Nachtflohmarkt

am Samstag, 27. Juli, von 18 bis 22

Uhr wiederzusehen.

www.boetl.net


28 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Reges Vereinsleben

Strickmützen als Florianifeier-Geschenk

Von Stefan Mayr (Text und Foto)

Atzwang, 5. Mai 2019. In Atzwang gab es heuer eine besondere

Florianifeier.

Zunächst marschierte die Feuerwehr

Atzwang vom Gerätehaus ausgehend

in die Kirche von Atzwang.

Im Anschluss an die heilige Messe hielt

Kommandant Franz Mayr eine Ansprache

im neuen Gerätehaus und begrüßte die Ehrenmitglieder,

die Mitglieder außer Dienst, die aktiven Wehrmänner, die

Patinnen, Pfarrer Pater Junmar, den Ehrenkommandanten

Johann Mayr und die anwesende Bevölkerung von Atzwang.

Da unsere Wehr noch über keine Strickmützen verfügt, die

sie bei den Veranstaltungen tragen kann, beschloss der

Ausschuss, mehrere Stück anzukaufen. Als unser Kamerad

Walter Pigneter von diesem Ankauf erfuhr, hat er sich kurzerhand

dazu entschlossen, die gesamte Finanzierung zu

übernehmen. Man nutzte die Florianifeier, um diese Strickmützen

feierlich an die Feuerwehr zu übergeben.

Walter sei herzlich gedankt für die Finanzierung und auch

für seine erbrachte Unterstützung, welche er stets dem Verein

zukommen ließ und auch für seinen Ehrgeiz und für die

Bereitschaft, seit nunmehr über 43 Jahre für die Feuerwehr

da zu sein.

Im Anschluss gab es einen Umtrunk für alle Anwesenden

und man ließ den Tag im Gasthaus Alte Post beim Mittagessen

ausklingen.

www.lfvbz.it

Gesang und Genuss

Vom Kirchenchor Lengmoos (Text und Fotos)

Kurtatsch, 25. Mai 2019. Bezirksobmann Josef Vieider

konnte 20 Chöre zu der musikalischen

Nachmittagsveranstaltung

„Gesang & Genuss“ begrüßen.

Auch der Kirchenchor Lengmoos

nahm daran teil.

Unter der Leitung von Chorleiter Josef Unterhofer begeisterten

die Lengmooser Sänger mit schwungvollen weltlichen

Liedern das Publikum.

Die verschiedenen Chöre traten abwechselnd in mehreren

Innenhöfen von historischen Ansitzen, die eigens für diese

Veranstaltung geöffnet wurden, auf und brachten diese mit

ihren vielfältigen Liedern so richtig zum Klingen.

Chöre und Musikapellen von Kurtatsch und Penon sorgten

für das Kulinarische, wobei gute Weine und die Polenta natürlich

nicht fehlen durften.

Mit dem Lied „Fein sein, beinonder bleibn“, eigens arrangiert

von Gottfried Veit für Chor und Blasorchester, endete

dieser rundum gelungene, regenfreie Nachmittag.

kirchenchor-lengmoos.ritten.net

Von links Kommandant-Stellvertreter Andreas

Vescoli, Urban Hofer, Walter Pigneter, Anton Mayr,

Kommandant Franz Mayr und Markus Wicker.

Der Kirchenchor Lengmoos war zu Gast

bei einer musikalischen Veranstaltung in Neumarkt.

20 Chöre fanden sich am Nachmittag in Neumarkt ein.

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Gemeinsam gegen den Mäh-Tod

Von Bauernjugend Klobenstein (Text und Fotos)

Klobenstein, 18. Mai 2019. In Zusammenarbeit

mit der Rittner Jägerschaft

hat die Bauernjugend Klobenstein dieses

Jahr zum ersten Mal mit dem Projekt

„Gemeinsam gegen den Mäh-Tod“

begonnen.

Mitglieder der Bauernjugend Klobenstein

mit sogenannten Kitzrettern.

Juni 2019

Die Rittner Jägerschaft hat für dieses

Projekt für unsere Mitglieder sogenannte

Kitzretter angefertigt. Der Ausschuss

der Bauernjugend Klobenstein

verteilte die Kitzretter an die Mitglieder

der Bauernjugend Klobenstein, welche

alsdann an insgesamt 33 Bauernhöfe

verteilt wurden.

Um den Mahdverlust so gering wie

möglich zu halten, gibt es einfache

und praktikable

Techniken: (1) das

Beobachten der

trächtigen Geißen.

Ihr Verhalten

Heft 237

´s Rittner Bötl

29

verrät oft, wo sich

das Kitz befindet. (2)

Das Abschrecken der

Geißen durch für sie

unbekannte Gegenstände

und Geräusche

auf der Wiese

(Wildscheuchen). (3) Diese Maßnahme

muss am Abend vor der Mahd geschehen,

da sich die Geißen andernfalls daran

gewöhnen.

Die Rittner Jägerschaft bedankte sich

bei der Bauernjugend Klobenstein für

die gute Zusammenarbeit und hofft,

dieses gemeinsame Projekt in den

nächsten Jahren fortführen und ausbauen

zu können.

www.sbj.it

Ihr Ansprechpartner für den Ritten und Umgebung:

Hans Martinelli, Tel. 347 8527880

www.boetl.net


30 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Reges Vereinsleben

Die Bäuerinnenorganisation Ritten

lädt alle herzlich zur Lehrfahrt ins

Pustertal am Samstag, 29. Juni, ein.

Start ist um 7:30 Uhr am Parkplatz

in Lengmoos.

Programm: Besichtigung des Hanfbetriebes

Ecopassion, Rundwanderung

Pragser Wildsee sowie

Führung und Verkostung bei Alpe

Pragas (Früchteverarbeitung).

Anmeldung und weitere Infos bei

Mathilde Fink, Tel. 0471 356608.

DO GEAH I HIN ...

zum Konzert mit dem Manu Delago

Quartett am Dienstag, 2. Juli, um

20:30 Uhr.

Der gefeierte Hang- und Percussion-Spieler,

Produzent und Komponist

Manu Delago, der für seinen

einzigartigen musikalischen Ansatz

gefeiert wird, dringt in seinem

drittem Soloalbum Metromonk in

immer neue Klangregionen vor und

erkundet dabei die unterschiedlichsten

Stimmungen und Dynamiken.

30-jähriges Bestehen

Von Klaus Demar (Text)

und der Volkstanzgruppe Oberbozen (Foto)

Oberbozen, im Juni 2019. Nachdem

sich die vorher bestehende Volkstanzgruppe

aufgelöst hatte, wurde vor

nunmehr 30 Jahren eine neue Volkstanzgruppe

in Oberbozen ins Leben

gerufen.

Treibende Kräfte waren damals der bis

heute amtierende Obmann Klaus Tappeiner

gemeinsam mit Christian Senn

und Georg Unterhofer. Sie klopften im

Jänner 1989 bei Klaus Demar, der damals

noch in Himmelfahrt wohnte, an

und brachten ihr Anliegen vor, auf der

Suche nach einem Tanzleiter zu sein.

Bald war man handelseins und begann

mit den Proben - und mit ersten Auftritten,

wobei der Oberbozner Kirchtag

zu einem Fixtermin seit 30 Jahren

zählt. Bald schon gesellten sich weitere

Vorführungen dazu und auch Fahrten

in benachbarte Länder. Im gesamten

deutschen Sprachraum zwischen Nordschleswig

(Süddänemark, wo eine deutsche

Minderheit lebt) bis ins Fersental

(auch dort gibt es noch eine deutschen

Minderheit) waren die Mitglieder unterwegs

und erfreuten die Zuschauer

mit ihren traditionellen Tiroler, österreichischen

und bayerischen Tänzen in

ihrer farbenfrohen Tracht und ihrem

typischen Dialekt.

Seit vielen Jahren zählt ein jährlich

gestalteter Nachmittag im Senioren-Wohnheim

zu den Höhepunkten

der Auftrittstätigkeit ebenso dazu wie

mehrmals jährlich die Gestaltung eines

Abends im Haus der Familie (im Rahmen

der Seniorenwochen).

Selbstverständlich besuchten und besuchen

Mitglieder der Gruppe Veranstaltungen

der Landesarbeitsgemein-

schaften Volkstanz

in Südtirol und in

Nordtirol und als

jährlichen tänzerischen

Höhepunkt

und Abschluss des

Tanzjahres den Landes-Kathreintanz

im Meraner Kursaal.

Auch Eigenveranstaltungen standen

(und stehen) auf dem Programm der

Volkstanzgruppe: so wird seit über einem

Jahrzehnt das „offene Tanzen“ in

der Mittelschule von Klobenstein organisiert

(im fernen Jahr 1987 von Klaus

Demar ins Leben gerufen und Ende Mai

zum 175. Mal für alle Tanzfreudigen angeboten),

hielten in Unterinn einen gut

besuchten Volkstanz-Ball ab und luden

einmal zum Almtanz aufs Untere Horn

ein. Apropos Almtanz: ein solcher wird

heuer, zum Jubiläum der Volkstanzgruppe

Oberbozen, wieder veranstaltet und

alle Rittnerinnen und Rittner, Gäste und

Interessierte sind herzlich dazu eingeladen

am Sonntag, 7. Juli, mit Beginn um

11 Uhr mit einer Messfeier beim Unterhorn-Kapellchen

und anschließendem

offenen Tanzen, wobei für Speis und

Trank die Mitglieder der Gruppe gut

sorgen werden.

Da die Volkstanzgruppe, wie andere Vereine

auch, mit Nachwuchsproblemen

kämpft, können Interessierte gerne im

Rahmen des Almtanzes mitmachen und

weitere Informationen einholen.

Das Hauptanliegen der Jubiläums-Gruppe

besteht einerseits in der Pflege und

Weitergabe überlieferter Tänze, andererseits

im Leben der volkskulturellen

Tradition und des Brauchtums im weitesten

Sinne.

Ein ausführlicher Bericht über die

30-jährige Tätigkeit der Gruppe mit einigen

auch bereits historischen Bildern

wird im Herbst im BÖTL folgen.

www.arge-volkstanz.org

Manu Delago präsentiert sein neuestes

Werk mit seiner Langzeitkollaborateurin

Isa Kurz (vocals, violin

& keys), Philipp Moll (double bass)

und Chris Norz (percussions).

Treibende Rhythmen treffen auf

sphärische Klangschönheiten und

machen ein Konzert dieses multiinstrumentalen

Ensembles durch

Vielfältigkeit und klangliche Virtuosität

zu einem unverzichtbaren

Pflichttermin.

www.kuratoriumkommende-lengmoos.com

ritten@boetl.net


Schul-Zeit

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

31

Erste Plätze

Von Klaus Demar (Text und Foto)

Bozen, 29. Mai 2019. Auch heuer

nahm die Mittelschule Klobenstein an

den Bezirks- und an den Landesmeisterschaften

in Leichtathletik mit den

besten und sportlichsten Schülern in

Bozen teil.

Prompt wurden erste Plätze erreicht.

Aber besonders hervorzuheben ist ein

Mädchen, Sibylle Kofler aus der Klasse

3 D, welche in der Disziplin Kugelstoß

den ersten Platz belegte und damit in

ihrer Kategorie Landesmeisterin wurde.

Und ein Junge, Moritz Prantner aus

der Klasse 1 D, der sich im Hochsprung

souverän auf den ersten Platz kämpfte

- und somit ebenfalls den Landesmeister-Titel

eroberte.

Beiden exzellenten Rittner Sportlern

die besten Glückwünsche zu ihren hervorragenden

Leistungen.

Moritz Prantner bei der

Siegerehrung auf dem Podest in der

Leichtathletik-Anlage von Bozen-Haslach.

www.boetl.net


32 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Reges Vereinsleben

Rock im Ring Festival 2019: es wird ein Fest!

Am 12. und 13. Juli bereits die 26. Ausgabe des Klassikers

Vom Kulturverein Tonart (Text)

und Lars Hagen/ elementalPRESS (Fotos)

Am zweiten Juli-Wochenende ist es

wieder soweit. Die Arena Ritten verwandelt

sich am Freitag und Samstag

zwei Tage lang in ein Paradies für alle

Musik- und Festivalbegeisterten. Zur

mittlerweile 26. Ausgabe von Südtirols

traditionsreichstem Rockspektakel

geben sich wiederum hochklassige

internationale Bands sowie das Angesagteste

aus der Südtiroler Szene ein

Stelldichein.

Neben einem prall gefüllten musikali-

schen Programm bietet das Rock

im Ring Festival wiederum ein

reichhaltiges Rahmenprogramm,

Köstlichkeiten aus der lokalen sowie

internationalen Küche sowie

ein weitläufiges Campingareal,

welches ebenso wie das Festival

selbst mittlerweile Kultstatus genießt.

Alle Informationen zum Rock im

Ring Festival

unter www.rockimring.it

Tickets ohne

Vorverkaufsgebühr,

dafür

aber mit stylischer

Sonnenbrille

(solange

der Vorrat

reicht) gibt es

in allen Filialen

der Raiffeisenkasse

Ritten.

ritten@boetl.net


Jahrgangs-Feiern

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

33

Save the date!

Samstag, 3. August

Bitte merkt euch den

Samstag, 21. September

Info Tel. 340 4767768

vor!

Ein gelungenes Jahrgangstreffen

Vom Jahrgang 1964 (Text und Foto)

Ritten, 1. Juni 2019. Alle fünf Jahre

treffen sich die 1964-Geborenen

zum gemütlichen Beisammensein.

Nicht nur die 30 Rittnerinnen und

Rittner strahlten um die Wette, auch

die Sonne lachte vom wolkenlosen

Himmel, als wir uns am Vormittag

beim Bahnl-Bahnhof trafen und nach

Oberbozen fuhren. Schon beim Aperitif,

den uns Helmuth vom Gasthof

Schluff servierte, ging es lustig zu.

Einige hatten sich schon lange nicht

mehr gesehen und dabei wurden Episoden

aus der Schul- und Jugendzeit

aufgefrischt. Plaudernd und lachend

gingen wir weiter zum Moarhof, wo

wir bei einem guten Mittagessen etwas

länger verweilten.

Zu Fuß ging es wieder zurück nach

Klobenstein mit einem kurzen Zwi-

schenstopp bei unserer Jahrgangskollegin

Ehrentraud vom Haus am

Hang. Schließlich ließen wir den

Abend in der Arena bei Benno ausklingen.

Weil wir anscheinend immer

noch hungrig waren, stärkten wir

uns noch bei einem schmackhaften

Buffet.

Hoffentlich sind alle gesund und

munter dabei, wenn wir uns in fünf

Jahren wieder treffen und feiern.

www.boetl.net


34 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

Die Seilbahn als Vorzeigemodell

Festakt. 10. Geburtstag

der Rittner Seilbahn.

Von Doris Wieser Lun, Tourismusverein (Text)

und Giada Vesentini, Sonnenplateau Ritten (Fotos)

Oberbozen, 23. Mai 2019. Die Rittner

Seilbahn feierte ihren 10. Geburtstag

– wieder einmal ein Beweis dafür, wie

schnell die Zeit vergeht.

Zum ersten runden Geburtstag kamen

viele Gäste, u.a. Daniel Alfreider (Landesrat

für Mobilität), Joachim Dejaco

(Generaldirektor der STA), Martin Ausserdorfer

(Präsident der STA = Südtiroler

Transportstrukturen AG), Markus

Pitscheider (Amt für Seilbahnen), die

Gemeindereferenten mit Bürgermeister

Paul Lintner, der Präsident und

die Direktorin des Tourismusvereins

Ritten, Wolfgang Holzner und Monika

Mayr, Klaus Kofler (Betriebsleiter

der Rittner Seilbahn), Peter Göller

(Präsident der Raiffeisenkasse Ritten),

Walter Weiss (Präsident des Vereins

„Freunde der Eisenbahn“), Vertreter

der Firma Leitner, Vertreter des Rittner

Bahn-Komitees sowie über 80 Kinder

der Grundschule Oberbozen mit ihren

Lehrerinnen und natürlich der „Hausherr“

Markus Untermarzoner, Präsident

des Rittnerbahn-Komitees, der

alle herzlich zu diesem Fest begrüßte

und daran erinnerte, dass sich vor

über zehn Jahren vor allem der damalige

Landesrat Thomas Widmann mit

großer Weitsicht für die Rittner Seilbahn

eingesetzt habe.

Joachim Dejaco berichtete, dass bereits

2005 die Entscheidung für eine

umfangreiche Sanierung der alten Seilbahn

oder für die Errichtung einer neuen

getroffen werden musste. Dem damaligen

Landesrat Thomas Widmann

waren moderne Verkehrsmittel, die

der Bevölkerung zugutekommen, sehr

wichtig. Und so wurde schlussendlich

die Entscheidung für eine neue Rittner

Seilbahn gefasst. Die Ausschreibung

gewann die Firma Leitner, und einer

modernen Dreiseil-Umlaufbahn (der

ersten in Italien im öffentlichen Nahverkehr)

stand nichts mehr im Wege.

Die alte Seilbahn fuhr am 17. September

2007 zum letzten Mal nach Bozen.

Die Arbeiten für die neue erwiesen

sich alles andere als leicht – besonders

an der Talstation Bozen.

Markus Untermarzoner bedankte sich

im Rahmen dieser Feier auch herzlich

bei allen Mitarbeitern der Rittner Bahn

mit dem Betriebsleiter Klaus Kofler,

beim Rittnerbahn-Komitee und beim

Tourismusverein Ritten, besonders bei

Rita Hermeter vom Tourismusbüro in

Oberbozen, die in Sachen Mobilität die

„Fäden im Hintergrund zieht“.

Viel Prominenz fand sich zum

zehnjährigen Seilbahn-Jubiläum ein.

Mobilitäts-Landesrat Daniel Alfreider kam als Gratulant nach Oberbozen.

Links im Hintergrund Rita Hermeter (Tourismusbüro in Oberbozen) und Monika Mayr

(Direktorin des Tourismusvereins Ritten), rechts die „Rittner Bauern-Seniorenmusi“.

Auch zahlreiche Einheimische und Urlaubsgäste kamen zur Jubiläumsfeier.

ritten@boetl.net


abc

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

35

Auch Landesrat Daniel Alfreider dankte

allen, die ihren Teil zur Erbauung

dieser Seilbahn beigetragen haben.

Er erinnerte sich an eine Aussage, in

der es geheißen hat: „Schluss mit den

Träumen“. Die Rittner Seilbahn aber

beweise, wie wichtig die Realisierung

von Träumen sei. Sie sei ein Vorzeigemodell,

welches über die Grenzen hinaus

bekannt ist. Er berichtete davon,

dass Delegationen aus aller Welt auf

den Ritten kämen, um sich diese Seilbahn

anzusehen. Auch die Bevölkerung

habe ihren

Teil dazu beigetragen:

„Ein Riesenkompliment

allen, die sich daran beteiligt haben!“

Bürgermeister Paul Lintner zeigte sich

hoch erfreut darüber, dass es diese

Seilbahn gibt, „ein wichtiges Verkehrsmittel

für alle Rittner und Gäste“. Die

Erreichbarkeit sei natürlich auch für

die Entwicklung der Gemeinde wichtig.

Die heutige Seilbahn (durchgehende

„Tschuff, Tschuff, die Eisenbahn“:

auch Bürgermeister Paul Lintner

(als 18. „Waggon“) und Landesrat Daniel

Alfreider (als 29. „Waggon“) nahmen mit

den Grundschülern von Oberbozen an

der Fahrt über den Bahnhofsplatz teil.

Fahrzeiten, zu den Hauptzeiten alle

vier Minuten eine Kabine mit Platz für

rund 30 Personen) befördert über eine

Million Fahrgäste jährlich, die alte vor

zehn Jahren im Vergleich dazu an die

280.000. Lintner berichtete auch über

die Projekte der neuen Bahnhofsplatzgestaltung

in Klobenstein und des neuen

Busbahnhofes unterhalb vom Bahnhof

Klobenstein.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt

von der „Rittner Bauern-Seniorenmusi“

und Einlagen der Grundschüler

von Oberbozen. Bei dem Lied „Tschuff,

Tschuff, die Eisenbahn“, das sie mit ihren

Lehrerinnen hierfür eigens umgedichtet

hatten, luden sie alle Anwesenden

zu einer gemeinsamen Reise über

den Bahnhofsplatz ein. Ihre kleinen

Kunstwerke, Zeichnungen und Bastelarbeiten,

die sie für den 10. Geburtstag

der Rittner Seilbahn gestaltet hatten,

können noch den ganzen Sommer über

im Bahnhofsgebäude von Oberbozen

angesehen werden.

„Mit dieser Inbetriebnahme beginnt

eine neue Ära in der Südtiroler Verkehrspolitik;

zugleich gehen die moderne

Seilbahn und die nostalgische

Schmalspurbahn eine harmonische

Symbiose ein“: Worte von Landesrat

Thomas Widmann bei der Eröffnung

vor zehn Jahren.

www.boetl.net


36 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

Fotos Sport Mode Prantner

Jazz-Klänge mit Fernsicht

Von Doris Wieser Lun, Tourismusverein (Text)

und Giada Vesentini, Sonnenplateau Ritten (Foto)

Ritten, im Juni 2019. Das traditionelle Südtirol Jazz-Festival

wird das ganze Land mit insgesamt 57 Konzerten wiederum

zum Klingen bringen. Einzigartige Jazz-Töne werden

dabei auch über den Ritten erklingen.

Das Festival ist mittlerweile von Ende Juni bis Mitte Juli eine

feste Größe im europäischen Jazz-Kalender.

Bequem und schick

Die drei Wanderführer vom Tourismusverein, Sepp

Lamprecht, Karl Unterhofer und Reinhold Platzer,

sind nunmehr mit neuer, schicker Wanderbekleidung

unterwegs. Sport Mode Prantner hat die drei Herren

gemeinsam mit der Firma Montura mit der neuesten

Wandermode eingekleidet – ganz nach dem Motto

„Bequem und schick durch die Rittner Natur“.

Der Tourismusverein bedankt sich im Namen seiner

drei Mitarbeiter herzlich bei der Familie Prantner und

bei der Firma Montura für dieses großartige und passende

Geschenk.

Vater Günther Prantner ...

... und Sohn Gerhard mit den Wanderführern (von links)

Sepp Lamprecht, Reinhold Platzer und Karl Unterhofer.

Den Beginn am Ritten macht das Duo

Celeste Alias / Marco Mezquida am

Samstag, 29. Juni, um 18 Uhr auf der

Terrasse des Hotels am Wolfsgrubenersee.

In der Aussendung der Festival-Organisatoren

heißt es: „Für ein Konzert im Mondschein ist

es am Abend noch zu früh, den Mond werden Celeste Alias

und Marco Mezquida aber trotzdem aufgehen lassen. So

dreht sich auf ihrem 2015 eingespielten Album Llunàtics

(von Glenn Millers Moonlight Serenade bis zum Standard

Moonlight in Vermont) alles um den rätselhaften Erdtrabanten.

Beide Künstler gehören heute zu den Stars der katalanischen

Szene.“

Am Dienstag, 2. Juli, tönen die Jazz-Klänge übers Rittner

Horn. Bei der Feltuner Hütte erwartet das Duo Claire Parsons

& Eran Har Even um 14 Uhr alle Jazz-Freunde. Die in

Luxemburg geborene junge Sängerin Claire Parsons und der

aus Israel stammende und heute in Amsterdam lebende Gitarrist

Eran Har Even, der zu den wichtigen Musikern in der

niederländischen Jazz-Szene gehört, spielen raffinierte und

unaufgeregte Kammermusik in einer alpinen Traumlandschaft.

Am Freitag, 5. Juli, stehen im Park des Jugendstil-Hotels

Holzner um 11 Uhr Golnar Shahyar und Benny Omerzell

auf dem Programm. Benny Omerzell spielt in der Wiener

Band Kompost 3 und im Jazzorchester Vorarlberg. Die iranisch-kanadische

Sängerin, Performerin und Komponistin

Golnar Shahyar wurde an der Universität für Musik und darstellende

Kunst in Wien ausgebildet und verbindet ihre in

Ost und West verlaufenden musikalischen Wurzeln mit Jazz

und improvisierter Musik.

Der Kartenvorverkauf

für

Anni Elif in Oberbozen, 2018.

dieses Musikfest

hat bereits

begonnen. Seit

dem letzten

Jahr gibt es einen

Südtirol-

Jazz-Pass, der

verschiedene

Vorteile und

Vergünstigungen

beinhaltet.

Alle Informationen

zu den kostenpflichtigen

Konzerten, zu

den jeweiligen

Eintrittspreisen

und zu allen

Ermäßigungen

sind auf der

Homepage des

Festivals unter

www.suedtiroljazzfestival.com

abrufbar. Am

Ritten ist der

Eintritt zu allen

drei Konzerten

kostenlos.

ritten@boetl.net


abc

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

37

Ab ins kühle Nass!

Von Doris Wieser Lun, Tourismusverein

(Text) sowie von Tiberio Sorvillo,

Luca Guadagnini und Mirko Balsano (Fotos)

Ritten, im Juni 2019. Im Mai schien es

noch so, als würde sich der Winter gar

nicht mehr verabschieden wollen.

Kaum war der Juni da, ließ sich die

langersehnte Sonne endlich blicken

und die Temperaturen kletterten in die

Höhe. Einigen von uns machte aber

auch die Hitze gleich zu schaffen. Wie

gut, dass es Schwimmbäder und Seen

gibt.

Das Schwimmbad in Klobenstein wurde

schon für die letzte Sommersaison

renoviert und die Kinder haben sich

über die neuen Bereiche mit den attraktiven

Spielangeboten gefreut.

Mirko Balsano, der Pächter der

Schwimmbäder in Klobenstein und in

Oberbozen, bietet heuer eine größere

Auswahl an Mittagsgerichten an.

Jeden Freitag im Juli bis einschließlich

16. August gibt es von 18 bis 21 Uhr

auf der Terrasse des Schwimmbades in

Der Wolfsgrubener See.

Klobenstein den „Aperitivo lungo mit

Musik“. Den Anfang macht am 5. Juli

das Trio Hush Puppies. Am 12. Juli gibt

es einen Bossa Nova- & brasilianischen

Abend, am 19. Juli steht das Clarissa

Clarissa Arena ist am 19. Juli sowie

am 2. und 16. August im Schwimmbad

in Klobenstein zu sehen und zu hören.

Arena Trio auf dem Programm, am 26.

Juli das Duo Gipsy Jazz & Bossa Nova,

am 2. August das Duo Clarissa Arena

& Roberto Massa, am 9. August das

Eldorado Trio und am 16. August wiederum

das Duo Clarissa Arena & Roberto

Massa. Kosten: Aperitif inklusive

einem Getränk und Musik 7,50 Euro.

Der Eintritt in die Schwimmbäder und

am Wolfsgrubener See ist mit dem RittenPass

und der RittenCard kostenlos.

Ansonsten gibt es Saisonskarten und

für die Schwimmbäder Zwölfer-Karten

(ab 16 Uhr reduzierter Eintritt).

Die Schwimmbäder sind von 9 bis

19:30 Uhr geöffnet und am Freitag

(von Juli bis inklusive 16. August) die

Bar in Klobenstein bis 21 Uhr.

Der Wolfsgrubener See zog in den letzten

Jahren immer mehr Badegäste an.

Der idyllische See hat einen schönen

Badestrand mit Kabinen, Duschen und

einer kleinen Bar. Seit dem letzten Jahr

gibt es auch am Seeufer ein Floß mit

Einstieg in den See. Peter Baumgartner

freut sich über viele Badegäste.

www.ritten.com

Das Schwimmbad in Oberbozen.

www.boetl.net


38 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

„Mit Sport anderen Kindern helfen“

Grundschule Unterinn. Projektwoche

und „LaufWunder“.

Von der Grundschule Unterinn (Text und Fotos)

Unterinn, im Mai 2019. Projektwoche.

In der Grundschule Unterinn ging

es in der Projektwoche heuer um Afrika.

Die Themen um diesen einzigartigen

Kontinent waren vielfältig.

Das Land mit seiner abwechslungsreichen

Flora und Fauna und wichtige

Informationen zur Geografie und Geologie

des Kontinents waren genauso

Inhalte des Unterrichts wie die Geschichte

und die Kultur Afrikas. Auch

über Auseinandersetzungen im Land

und über die großen Unterschiede

zwischen der reichen und armen Bevölkerungsschicht

wurde informiert

und diskutiert.

Außerdem wurde viel gebastelt, gemalt

und getanzt.

Referenten der Organisation für eine

Welt (OEW) erklärten die Herstellung

der Schokolade. Dabei wiesen sie auch

auf die Problematik der Umweltverschmutzung,

die schlechten Bedingungen

der Plantagenarbeiter, die Kinderarbeit

und die unfairen Bezahlung der

Bauern hin. Am Ende durfte die selbst

hergestellte Schokolade verkostet werden.

Auch beim „Bananenkoffer“ wurden

die Schüler zum Nachdenken über den

Konsum tropischer Früchte angeregt

und auf „Fair Trade“-Produkte hingewiesen.

Verena Rungger zeigte in ihrem Vortrag

„Weltwärts“ mit vielen Bildern

und mitgebrachten Gegenständen aus

Afrika das Leben in den Armenvierteln

auf, wo sie im Rahmen eines sozialen

Projektes in einer Schule mitgearbeitet

hatte.

Fasziniert waren die Schüler auch von

der Stationenarbeit und den Büchern

zum Thema „Afrika“, welche die Schulbibliothekarin

Karin Lanziner mitgebracht

hatte.

Immer wieder hallten afrikanische

Rhythmen durch das ganze Schulhaus,

welche die Kinder mit Daniel Unterhofer

auf den Djemben einlernten. Leise

waren dagegen die sanften Klänge der

Regenstäbe, die gebastelt wurden.

Auf dem Pausenhof wurde zur Erinnerung

eine Wand mit Tieren der afrikanischen

Steppe bemalt.

„LaufWunder“. Den Abschluss der

Woche bildete die Benefizveranstaltung

„LaufWunder“ der Young Caritas.

Dabei sammelten die Schüler durch

das Laufen möglichst vieler Runden

Geld für eine Schule in Äthiopien. Damit

unterstützen sie Gleichaltrige, für

die der Schulbesuch keine Selbstverständlichkeit

ist. Die Kinder legten sich

mächtig ins Zeug, um einen Beitrag zu

leisten, damit die Schule Abba Franco

Memorial renoviert werden kann und

hunderte von Kindern in ordentlichen

Räumen lernen können, sauberes

Trinkwasser bekommen und sanitäre

Anlagen nutzen können. Am Ende kamen

über 2.000 Euro zusammen, die

dem Verein Young Caritas überwiesen

werden konnten.

ritten@boetl.net


abc

Juni 2019

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Einige Aussagen der Schüler der 3.

Klassen zur Projektwoche und zur

Veranstaltung „LaufWunder“.

Victoria: Mir hat „Weltwärts“ gefallen,

weil man viel über Afrika gelernt

hat. Auch der „Bananenkoffer“ hat

mir gefallen, weil wir viel über Bananen

erfahren haben und weil wir eine

Kochbanane kosten durften.

Julian: Mir hat die Projektwoche

sehr gut gefallen. Besonders Spaß

gemacht hat mir das Laufwunder. Ich

bin zehn Runden

gerannt!

Davis: Mir hat

das „LaufWunder“

gut gefallen.

Man konnte mit

Freunden laufen

und dabei auch

noch mit Sport

anderen Kindern

helfen.

Ryan: Mir hat die Projektwoche gut

gefallen, weil wir viel gespielt und gebastelt

haben.

Zijad: Mir hat die Woche gut gefallen,

weil wir wenig schreiben mussten.

Moritz: Mir hat das „LaufWunder“

gut gefallen, weil man da richtig Spaß

hatte.

Julia: Mir hat das „LaufWunder“ am

besten gefallen, wir haben richtig viel

Geld zusammen bekommen.

Fritz: Mir hat der „Bananenkoffer“

gefallen. Wir haben Bananen gekocht

und dann haben sie nach Pommes geschmeckt.

www.snets.it/SSP-Ritten/unterinn

www.boetl.net


40 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

PR-INFORMATION

Durch die Erfahrung von über fünf

Jahrzehnten entwickelte sich PRO-

GRESS, Teil der Unternehmensgruppe

PROGRESS GROUP, zu einem der

größten Produzenten von Betonfertigteilen

in Italien. Langjähriges

Know-how, kontinuierliche Produktinnovation

sowie die stetige Weiterentwicklung

der Mitarbeiter sichern

PROGRESS eine führende Marktposition

in Südtirol und Norditalien.

Eine neue

Produktionshalle für Felicetti

In Kastell im Fleimstal, im Herzen

der Dolomiten, produziert das Unternehmen

Felicetti seit über 100

Jahren hochwertige Nudelprodukte.

Für PROGRESS war es eine große Anerkennung

mit dem Bau der neuen

Produktionsstätte, bestehend aus

Produktionshalle, Büros, Mensa und

Lager, beauftragt worden zu sein.

Mit dem Bau wurde vor Kurzem begonnen

und bereits Ende des Jahres

soll das Projekt fertiggestellt sein.

Der gesamte Neubau besteht aus

PROGRESS Betonfertigteilen und

fällt vor allem durch seine moderne

Fassade auf, welche trapezförmige

Betonfertigteile und Glaselemente

vereint. Jedes einzelne Trapez aus

Betonfertigteilen ist ca. 12,5 Meter

hoch und 10 Meter breit. Die Gesamtfläche

der neuen Produktionshalle

beträgt 11.600 m².

Für das Gelingen dieses Prestigeobjektes

maßgeblich verantwortlich ist

ein Team um Giacomo Riva.

Passion, Anpassungsfähigkeit

und effizientes Zeitmanagement

sind gefragt

Als Abteilungsleiter ist Giacomo für

die Projektentwicklung, für die tech-

BAUEN MIT PASSION

nischen Zeichnungen und Berechnungen

sowie für die Koordinierung

von Abläufen bei PROGRESS zuständig.

„Das gute Arbeitsklima, der direkte

Austausch mit dem Team und

die Möglichkeit, tagtäglich vor Ort

Neues dazuzulernen, macht meinen

Job aus.“

Nach dem Studium der Ingenieurswissenschaften

in Padua und

mehrjähriger Arbeit in einem großen

Ingenieurbüro in Trient hat der

37-jährige Giacomo Riva aus Belluno

vor knapp zwei Jahren bei PRO-

GRESS angefangen. Vor einem Jahr

ist seine Familie nach Brixen nachgekommen

und seine zwei Kinder

besuchen hier die deutschsprachige

Schule. Die Zweisprachigkeit, die

gute Wirtschaftslage, die Nähe zu

den Bergen, die alpine Architektur,

die zahlreichen Sportangebote und

die „spezielle“ Kultur waren für ihn

verlockend, nach Brixen zu kommen.

„Als ich hier ankam, besuchte ich zunächst

einen von der Firma angebotenen

Deutschkurs, und ich gestehe,

es erfüllt mich mit Freude, dass ich

mit meinen Mitarbeitern schon ein

wenig auf Deutsch kommunizieren

kann. Nur mit dem Dialekt hapert es

noch!“, erzählt er.

Der Weg zum Erfolg

Um derartige Großprojekte wie Felicetti

umsetzen zu können, sind motivierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wie Giacomo, mit technischer

Ausbildung und der Bereitschaft,

Verantwortung

zu übernehmen,

INFOBOX

von großer

Bedeutung.

Eine kundenorientierte

Planung,

Aufgeschlossenheit

für

Veränderungen

und Weiterentwicklungen

sowie

ausgeprägte

Teamfähigkeit

bilden

die Basis für

langfristigen

Erfolg.

BEI FRAGEN

WENDEN SIE SICH

BITTE AN

Giacomo Riva

Leiter Technisches Büro

Giacomo.Riva@

progress.cc

www.progressgroup.info

ritten@boetl.net


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Heft 237

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www.boetl.net


42 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Schul-Zeit

Schilder gemalt und aufgehängt

Kindergarten Klobenstein.

Was hat herumliegender

Müll mit den Kindern zu tun?

Von Walburga Goss (Text) sowie von Hildegard

Vonmetz und Barbara Niederstätter (Fotos)

Wenn Kinder ihre Stimmen für den Schutz

der Umwelt erheben, sollten wir hinhören –

es ist nämlich auch ihre Welt, ihre Zukunft.

Klobenstein. Die Kinder vom Kindergarten

Klobenstein nehmen beim

Spazierengehen immer wieder herumliegenden

Müll wahr.

Sie äußerten den Vorschlag, doch einmal

herumzugehen und Müll einzusammeln.

Dabei fiel auf, dass bereits Kinder in

Alter von drei bis sechs Jahren ein ausgeprägtes

Gespür für die Umwelt haben

und diese schützen möchten.

Wir schritten also zu den Vorbereitungen.

Gemeinsam mit den Kindern

stellten wir eine Interessensgruppe

zusammen und besprachen, was wir

für diese Aktion alles brauchen.

Nachdem die Kinder beschlossen hatten,

wo sie als erstes sauber machen

möchten, war für die Aktion alles bereit.

Es handelte sich dabei um die Umgebung

des Kindergartens, also unsere

unmittelbaren Spiel- und Aufenthaltsorte.

Ausgerüstet mit Müllsack, Handschuhen

und Kübel machten wir uns an einem

Vormittag auf den Weg.

Die Mädchen und Jungen zeigten sich

überrascht, was Menschen so alles

liegen lassen oder sogar wegwerfen:

Zigarettenstummel, Glas- und Plastikflaschen,

Joghurtbecher, Papier, einen

Hut, Kaugummis, eine Zahnbürste,

Nylonsäcke, ein Kamm und vieles

mehr haben die Kinder entdeckt und

gesammelt.

Beim Verräumen der gesammelten

Gegenstände wurde den Kindern bewusst,

dass nicht der gesamte Müll in

denselben Container gehört. Also sortierten

sie den gesammelten Müll und

entsorgten ihn getrennt.

Es ist bemerkenswert, was Kinder leisten

und uns durch diese Aktion sagen

möchten: man soll nichts wegwerfen;

an Glasscherben

könnte sich jemand

verletzen;

Müll kann Tiere,

die ihn fressen,

krank machen;

unser Dorf soll

sauber sein.

Abschließend

hatten die Kinder

noch eine gute

Idee: „wir könnten

Schilder malen

und aufhängen,

um die Menschen

immer wieder zu

erinnern.“ Gesagt,

getan! Wir alle vom Kindergarten

würden uns freuen, wenn Sie unsere

selbstgemalten Schilder wahrnehmen

und sich daranhalten würden.

Dankeschön sagen die Kinder vom

Kindergarten Klobenstein.

www.kindergarten.bz.it/

bozen/ritten-klobenstein

ritten@boetl.net


Reges Vereinsleben

Das Elki-Schuljahr ist zu Ende

Von Sophia Tovazzi Platter (Text

und Vera Erlacher Rinner (Illustration)

Ritten, im Juni 2019. Das Schuljahr

ist nun auch für das Eltern-Kind-Zentrum

(Elki) Ritten mit dem letzten

Abschlusstreff am 12. Juni zu Ende

gegangen.

Bei Stockbrot und Spielen im Gartenbereich

des Elki haben wir ein weiteres

erfolgreiches Jahr ausklingen

lassen. Wir bedanken uns bei den

vielen Eltern, die uns ihr Vertrauen

ausgesprochen und mit ihren Kindern

unsere offenen Treffs und unsere

zahlreichen Angebote besucht haben.

Unsere Mitgliederanzahl ist weiterhin

stetig angestiegen und wir sind erfreut

über so viel Zuspruch.

Am 1. Juli öffnet unser Sommerkindergarten

erstmals seine Tore: die

ausgebildete Tagesmutter Christine

Vieider Treibenreif wird diese Ferienwochen

für die kleinsten Mitgliedskinder

leiten und gemeinsam mit zwei

weiteren Mitarbeiterinnen organisieren.

Das Elki leistet durch dieses neue

Angebot einen großen Beitrag zur

Juni 2019

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

auch während der langen Sommerferien.

Wir freuen uns auf eine gute

Zusammenarbeit bei diesem neuen

Projekt.

Ab September sind wir dann wieder

wie gewohnt für euch da und werden

Altbewährtes, aber auch wieder viele

neue Kursideen anbieten. Der erste

offene Treff findet im neuen Schuljahr

am Montag, 9. September, statt.

Wer seine Kinder im Alter von einem

Jahr bis zum Eintritt in den Kindergarten

noch zur Spielgruppe vom 11.

September bis 25. Oktober anmelden

Spielgruppe

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möchte, kann

dies unter

der neuen

Elki-Telefonnummer

347 7956260 tun. Die Kleinen

können dabei in einer konstanten

Spielgruppe erste soziale Kontakte

knüpfen und ein sanftes Loslassen

von den Eltern üben. Die Spielgruppe

wird immer am Mittwoch und/oder

Freitag von 8:30 bis 11:30 Uhr angeboten.

Wir bedanken uns bei Maria

Mayr Unterfrauner, die dieses Projekt

bis jetzt für uns geleitet hat und

wünschen ihr für ihre bevorstehende

Auszeit von Herzen alles erdenklich

Gute. Ab September wird die Leitung

der Spielgruppe an die diplomierte

Kinderbetreuerin Regina Wenin Bauer

aus Oberinn übergehen, die im Elki

ab Herbst auch eine tragende Rolle

einnehmen wird. Wir freuen uns,

dass wir sie für uns gewinnen konnten

und heißen sie in unserem Team

herzlich willkommen.

Der Vorstand und die Arbeitsgruppe

des Elki wünschen allen Mitgliedsfamilien

eine erholsame Ferienzeit.

www.elki.bz.it

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www.boetl.net


44 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

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„Jugend aktiv“

Von Denise Walter (Text) und dem Jugenddienst Bozen-Land (Fotos)

Ritten, im Juni 2019. Der Jugenddienst Bozen-Land bietet

das Projekt „Jugend Aktiv“ auch heuer wieder in der Gemeinde

Ritten an.

Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren führen in den

Projektwochen kleinere „Sommerjobs“ und soziale Aktionen

durch.

Vom 8. Juli bis zum 9. August haben Jugendliche der 3. Mittelschule

und der 1. Oberschule die Möglichkeit, diversen

Sommerbeschäftigungen nachzugehen. So können sie erste

praktische Erfahrungen sammeln und im Team arbeiten.

Das Projekt wird von Sommerbetreuern und -betreuerinnen

pädagogisch begleitet. Montags bis freitags von 9 bis

12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr haben die Jugendlichen die

Möglichkeit, ausgehend vom Jugendraum in Lengmoos, diverse

Beschäftigungen zu erledigen.

Was wird gemacht? Die Jugendlichen werden beispielsweise

Second-Hand-Abende veranstalten, alte Gegenstände neu

aufpäppeln und diese auf Flohmärkten verkaufen, Garten jäten,

bei Umzügen helfen, aber auch an sozialen Aktionen teilnehmen

und dabei als Einkaufshilfe für Senioren fungieren.

Die Anfragen können auch direkt aus der Bevölkerung und

von den umliegenden Firmen kommen. Im vergangenen

Sommer wurde bei Entrümpelungen und Gartenarbeiten

geholfen. Auch für die Gemeinde und für das Tourismusbüro

wurden kleinere Aufgaben erledigt.

Die Jugendlichen erhalten eine freiwillige Spende, die gesammelt

und am Ende (in welcher Form noch unklar) wieder

auf die Jugendlichen aufgeteilt wird. Diese werden vom

Jugendarbeiter Thomas Marth und den Betreuern Simon

Wielnig und Alexandra Burger begleitet.

Wir brauchen Unterstützung. Der Jugenddienst Bozen-Land

sammelt Flohmarktsachen aller Art (Thun-Sachen, Spielzeug,

Bücher usw.), welche die Jugendlichen dann weiterverarbeiten

bzw. weiterverkaufen können. Falls jemand

eine Arbeitsgelegenheit (weißeln, Keller ausräumen, bei

der Ernte helfen usw.) für die Jugendlichen hat, dann bitte

Thomas unter Tel. 331 5428997 kontaktieren.

Besonderheit 2019. In Zusammenarbeit mit Patrick Gampenrieder

von der Tischlerei Gampenrieder werden mehrere

Holzarbeiten durchgeführt. Die Gegenstände können auf

Anfrage erworben werden.

Diese Möbelstücke werden auf Anfrage von den Jugendlichen

bei „Jugend Aktiv“ hergestellt und können dann erworben werden.

ritten@boetl.net


PR-INFORMATION

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30 Jahre

Tischlerei Messner

Bei einem gemeinsamen Kegelabend

in Brixen bedankte sich

Konrad Messner bei seinen Mitarbeitern

für die langjährige Betriebstreue.

Durch den Einsatz

jedes einzelnen Mitarbeiters hat

sich die Tischlerei Messner im

Laufe der Jahre zu einem modernen

und innovativen Betrieb entwickelt.

Im Bild abwesend:

Josef Graf, Mathias Fink,

Jakob Senn und Jan Prast

Fotos: Tischlerei Messner

www.boetl.net


46 0 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

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©

Eindrücke aus dem Waldkindergarten und der Waldschule in Bildern

Kalender Schuljahr 2018/19 / Fotos Waldkindergarten und Waldschule / Collage Elisabeth Pfeifer

ritten@boetl.net


PR-INFORMATION

Juni 2019

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Dem Regen getrotzt

Während die

Vom Waldkindergarten und der Waldschule

(Text und Fotos)

Ritten, 19. Mai 2019. „Es gibt kein

schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“:

gemäß diesem Motto nahmen

26 Kinder und 17 Erwachsene am 2.

Sponsorenlauf für den Waldkindergarten

und die Waldschule teil.

Beim Start.

Bei der Preisverleihung.

Kinder auf der

kleinen Fennpromenade

ihre

Runden drehten,

bestritten die Erwachsenen

eine

größere Runde.

Alle Teilnehmer

gaben ihr Bestes.

So durfte sich der Verein Freigeist,

der den Waldkindergarten

und

die Schule führt,

über eine schöne

Spendensumme

freuen; denn pro

gelaufene Runde

wurde von Freunden

oder Familienmitgliedern

der Läufer ein

kleiner oder größerer

Geldbetrag

gespendet.

Nach den sportlichen

Leistungen

gab es am Festplatz von Klobenstein

noch ein großartiges Rahmenprogramm:

einige Jugendliche vom Jugenddienst

Bozen-Land

hatten

für die Kinder

Spiele vorbereitet.

Außerdem

führte Daniele

Tommasi seine

Zaubertricks und

Bauchrednerkünste

vor und

zog damit alle

Gäste in seinen

Bann. Als besonderer

Gast konnte

auch der Musiker

Philipp Trojer

begrüßt werden,

der wunderschöne Musik zum Besten

gab.

Zusätzlich zum Kuchenbuffet konnten

sich die Gäste auch bei Kaffe, Brezeln

und diversen Getränken stärken.

Zum Abschluss fand die Preisverleihung

statt und die großartigen Preise

der Lotterie wurden verlost. So konnten

neben diversen Sachpreisen auch

Gutscheine für den Filmclub Bozen

oder dem Jazzfestival Bozen übergeben

werden.

Der Erlös des Sponsorenlaufs geht neben

dem Verein Freigeist zu einem Teil

auch an den Verein Hilfe für Kinder der

Welt mit Sitz in Bozen, der diverse Bildungs-

und Sozialprojekte unterstützt

und mit einem Infostand beim Fest

vertreten war.

Trotz des schlechten Wetters war der

2. Sponsorenlauf ein kleines, aber

feines Familienfest, wobei wertvolle

Spendengelder für die genannten Vereine

zusammengekommen sind. Dafür

sei allen Organisatoren, Mitgestaltern,

Helfern und besonders den Sponsoren

gedankt.

Das Schul- und

Kindergartenjahr

in Zahlen

18 Kindergartenkinder; 16 Schulkinder;

5 Lehrerinnen; 3 Begleiter

und Begleiterinnen für die Kindergartenkinder;

19 Rittner Familien

(davon sind drei Familien wegen

der Schule und des Kindergartens

auf den Ritten gezogen); 4

Familien leben nach wie vor außerhalb

der Gemeinde Ritten und

pendeln jeden Tag nach Lichtenstern;

690 Stunden Freiwilligenarbeit

der Eltern (Putzdienste,

Waldarbeiten, Pressearbeit,

Festorganisation, Kalendergestaltung

...); 50 Elterngespräche;

10 Elternversammlungen;

10 Vorstandssitzungen; 5 gemeinsame

Feste mit den Eltern

(Martinsumzug, Weihnachten,

Fasching, Ostern, Schulende);

4 Ausflüge der Schulkinder; 3

Schulbesuche der Übergangskinder

aus dem Kindergarten; 27

vergebene Plätze pro Woche in

den Sommerwochen; 3 Schuldirektorinnen

zu Besuch; 12 Rittner

Lehrerinnen zu einem Info-Nachmittag

zu Besuch.

www.boetl.net


48 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

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Dank des großzügigen Sponsorings

der Raiffeisenkasse Ritten können

auch weiterhin verschiedenste Aktionen

für Jugendliche organisiert werden.

Danke, Raiffeisenkasse Ritten!

Von Denise Walter (Text)

und dem Jugenddienst Bozen-Land (Foto)

Die Raiffeisenkasse Ritten hat sich

in diesem Jahr bereiterklärt, die Jugendarbeit

am Ritten zu unterstützen.

Durch den Sponsorenbeitrag fördert

sie die Jugendarbeit und ermöglicht

dem Jugenddienst Bozen-Land, noch

mehr Projekte für und mit den Jugendlichen

vor Ort umzusetzen.

Auf diesem Wege möchte sich das

Team des Jugenddienstes Bozen-Land

bedanken. Der Dank ergeht an den

gesamten Verwaltungsrat mit Präsident

Peter Göller und Vize-Präsident

Alois Oberrauch, an den Aufsichtsrat

mit Präsident Werner Teutsch, an

Direktor Oswald Mair sowie an den

Filialleiter in Klobenstein, Christoph

Rabensteiner, und an sämtliche Mitarbeiter.

Durch die Unterstützung kann der

Jugenddienst Bozen-Land Projekte,

Events und Workshops realisieren.

Zahlreiche Ideen sind dabei schon in

Planung bzw. in Umsetzung: Sommerwochen,

ein Festival für Jugendliche,

ein Kulturprojekt, Beteiligungsprojekte,

die Family Days und viele weitere

Projekte sind dabei fester Bestandteil.

Mit Weitblick in die Zukunft

Von Denise Walter (Text)

und dem Jugenddienst Bozen-Land (Foto)

Bozen, 17. Mai 2019. Das neue Büro

des Jugenddienstes Bozen-Land wurde

offiziell eröffnet.

Zahlreiche Gäste ließen es sich nicht

nehmen, die neue Anlaufstelle für Jugendliche

zu besuchen.

Im Zuge der neuen Veranstaltungsreihe

„Perspektive 2019 – mit Weitblick

in die Zukunft“ des Jugenddienstes

Bozen-Land wurde das neue Büro in

der Andreas-Hofer-Straße 36 eingeweiht.

„Mit den Räumlichkeiten wollen wir

der Jugendarbeit im wahrsten Sinne

des Wortes neuen Raum geben. Das

Büro soll Anlaufstelle für Jugendliche

und Ausgangsort von neuen Ideen

und Projekten werden“, waren sich

die beiden Geschäftsführer Günther

Reichhalter und Patrick Ennemoser

einig.

Bei einem anfänglichen Rundgang

wurden die Organisation und die

Tätigkeiten des Jugenddienstes Bozen-Land

vorgestellt: Dazu zählt unter

anderem ein buntes Programm an

aktionsreichen und bildenden Projekten,

darunter insgesamt 97 Sommerwochen

vor Ort und eine Reihe von

gemeindeübergreifenden Initiativen.

Die Vorstandsvorsitzende Barbara

Wild hieß die Gäste willkommen und

freute sich, dass so viele der Einladung

gefolgt seien – dies zeuge von

Wertschätzung für den Jugenddienst

Bozen-Land. „Es ist wichtig, einen Ort

der Begegnungen zu schaffen, denn

Auch die Landtagsabgeordnete

Waltraud Deeg besuchte die neuen Räumlichkeiten

des Jugenddienstes Bozen-Land.

so kann es uns gelingen, gute Beziehungen

aufzubauen und die Arbeit

für unsere Jugendlichen persönlicher

zu gestalten,“ so Wild.

Nach den Grußworten der Landtagsabgeordneten

Waltraud Deeg, des

Amtsdirektors für Jugendarbeit, Klaus

Nothdurfter, und des Geschäftsführers

der Arbeitsgemeinschaft der

Jugenddienste, Karlheinz Malojer,

wurden die Räumlichkeiten von Pater

Peter Stuefer gesegnet.

Bei gemütlichem Beisammensein

wurde abschließend auf die neuen

Räumlichkeiten des Jugenddienstes

Bozen-Land angestoßen.

www.jdbl.it

RED ROCKS

Am Freitag, 28. Juni, findet zum

ersten Mal das Event Red Rocks

Ritten im Wieser Steinbruch in

Oberbozen statt. Beginn ist um

17 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.

Willkommen ist jeder ab 16 Jahren.

Patrick Strobl, Jonas Oberstaller,

Subsurface und viele weitere

talentierte Künstler werden für die

musikalische Unterhaltung sorgen.

Natürlich gibt es auch genügend

zum Essen und zum Trinken.

Nach der Veranstaltung fahren

kostenlose Busse nach Unterinn,

Lengstein und Wangen, damit alle

sicher nach Hause kommen. Weitere

Informationen auf den Social-Media-Kanälen

unter Jukuri_jugendkulturritten

ritten@boetl.net


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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

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Bunt kickt gut

Von Denise Walter (Text)

und dem Jugenddienst Bozen-Land (Foto)

München, 25. und 26. Mai 2019.

In München fand das internationale

Fußballturnier der Organisation

BuntKicktGut statt.

Der Jugenddienst Bozen-Land war mit

50 Jugendlichen dabei und holte sich

sogar einige Pokale.

Die Leopoldstraße, eine der meistbefahrenen

Straßen in München, befand

sich im Ausnahmezustand. Sie wurde

nämlich zum Austragungsort eines

riesigen Straßenfestivals. Inmitten gab

es mehrere Fußballfelder, auf denen

über 50 Mannschaften in fünf verschiedenen

Alterskategorien gegeneinander

antraten.

Aus dem Einzugsgebiet des Jugenddienstes

Bozen-Land nahmen acht

Mannschaften mit insgesamt 50 Jugendlichen

teil. Beim buntgemischten

Turnier, bei dem drei Nationen vertreten

waren, standen vor allem Fairness

und Teamfähigkeit im Mittelpunkt.

Dass die Jugendlichen diese Werte

Fairplay-Auszeichnungen

für unsere Jugendlichen.

allemal beherrschen, zeigen die gewonnenen

Pokale: zweimal wurde der

Fairplay Pokal gewonnen (Auszeichnung

für die fairste Mannschaft) und

Dominik Mair und Max Tauferer (beide

Ritten) sowie Paul Toniatti (Jenesien)

erhielten jeweils eine individuelle

Auszeichnung als bester Teamplayer

bzw. sportliches Vorbild. Zudem holte

sich ein Team in der Kategorie U-17

den 3.Platz und in der U-13 den 4.

Platz.

www.boetl.net


50 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Fenster in die Vergangenheit

Der Heumonat Juni

Von Bruno Hosp (Text und Fotos)

Nach einem durch Regen, Kälte und

Wind so vermiesten „Wonnemonat“

Mai, wie er uns dieses Jahr beschieden

war, freut man sich auf den Sommermonat

Juni, im Volksmund da und

dort noch Brachmonat oder „Der Bracher“

genannt.

Im Juni steht das Jahr auf dem höchsten

Gipfel, der Tag (24., Johannistag) ist am

längsten, der Hochsommer beginnt.

Kaiser Karl der Große hat diesen Monat,

der nach der römischen Licht- und

Ehegöttin Juno benannt ist, in Brachmonat

(„Bracher“) umbenannt, weil

in diesem Monat – noch bis in die

jüngste Zeit herauf – viele Felder zur

Spätsaat umgeackert („gebracht“) worden

sind. Und wenn der Mai kühl war

und das Wachstum gebremst hat wie

heuer, so holt es der Juni stets wieder

auf. Ein alter Bauernspruch sagt dazu:

„Der Bracher (Juni) bringt alles nacher.“

Eine weitere Bauernregel zum Juniwetter

stellt fest: „Wie soll das Juniwetter

sein? Schön warm mit Regen und Sonnenschein.

Juni verdirbt das ganze Jahr,

wenn er kalt und regnerisch war“.

Auch das Heu hat im Juni sein bestes

Wachstum, gegen Mitte des Monats beginnt

die Heumahd. In meinen Bubenjahren

daheim in Klobenstein habe ich

diese Zeit besonders gemocht. Schon

gegen fünf Uhr früh vernahm ich durch

Heutuchträger, 1961. Mit einem übervollen

und schweren Heutuch auf seinen

breiten Schultern stapft der kraftstrotzende

Himmelreicher Franz + (Franz Tauferer)

der nahen Ritzfelder Heuschupfe zu.

die offene Balkontür meiner Kammer

das Schwingen der Sensen, es klang

wie ein betörendes stählernes Singen.

Auch an das Klopfen am Dengelstein

erinnere ich mich gerne. Es waren stets

mehrere Schnitter auf den damals noch

unverbauten Eyrl-Wiesen rund um

mein Elternhaus am Werk; einer von

ihnen, der Eyrl-Knecht Konrad, schlug

beim Dengeln seiner „Segnis“ den Dengelhammer

sogar im Dreivierteltakt.

Das häufige Wetzen der Sensen und die

unter ihrem Schnitt in langen Reihen

fallenden würzigen Grasschwaden erzeugten

eine eigene Art von Melodie.

In der Nacht dann schwelte bereits der

duftige, angenehme Heugeruch in mein

Zimmer – ein unvergessliches Erlebnis.

Auch einige Jahre später noch habe

ich als Student in den Semesterferien

gerne beim Heuaufnehmen geholfen,

meistens am Ritzfelderhof. Dort

fühlte ich mich beim Altbauern Franz

(+ 1973), seiner originellen Schwester

Nandl (+ 1969) sowie bei meinem

Freund Max (+ 1999), dem Neffen der

beiden Genannten und angehenden

Hoferben, wie daheim. Im Juni 1960

habe ich bei der Heuarbeit neben der

Ritzfelder-Schupfe (heute Pferdestall

„Ritzfelder Ranch“) Erinnerungsfotos

geknipst. Zu diesem Zeitpunkt hatte

auch der Max bereits mit einer mächtig

ratternden neuartigen Motor-Mähmaschine

sein Heu gemäht, nur die Randflächen

und steileren „Porzen“ wurden

(wie heute noch üblich) mit der Sense

„ogleast“ (abgelöst, geschnitten). Inzwischen

wird das Heu mit modernen

Mähtraks gemäht und mit einem

wendigen Ladewagen gesammelt und

eingefahren. Die alten Heuwagen (Leiterwagen)

haben längst ausgedient,

mit ihnen auch der über die beladene

Heufuhre gelegte „Wiesbaum“, der

am Leiterwagen vorne und hinten mit

einem aus Lederriemen geflochtenen

„Strick“ niedergedrückt wurde und die

ganze Heufuhre wie ein Paket zusammenhielt.

Auf der Rückseite des Leiterwagens

befand sich zu diesem Zweck

ein „Triebl“, an dem der „Strick“ zum

„Wiesbaum“ befestigt wurde. Durch

Heuwagen, 1961. Auf dem Heuwagen oben kniet der Franzl + (Altbauer Franz Vigl

vom Ritzfelderhof), der „das Fueder macht“. Er muss ganz schön zupacken, denn fürs

„Auistechen“ sorgen gleich drei fleißige „Mander“: Sepp Schweigkofler + (Wiesenheim;

erster von rechts), Franz Tauferer + (Himmelreich; dritter von rechts) und Bruno Hosp.

Ganz links Max Vigl + (Ritzfelder), der mit dem Maschinrechen alle Heureste noch fein

säuberlich aufhäufelt. Einige Zeit später rumpelt dann das von zwei Ochsen gezogene

prächtige Heufuder donnernd über die Tennenbrücke des Ritzfelder Stadels. Inzwischen

„macht“ der Franzl mit seinen „Auistechern“ bereits ein weiteres „Fueder“.

ritten@boetl.net


Fenster in die Vergangenheit

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

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Marende vor der Schupfe, 1962).

Gemütliche Marend-Runde beim Heuaufnehmen

vor der Ritzfelder Schupfe. Im Vordergrund

der Himmelreicher Franz +, dann

(von links) Franz Vigl + (Ritzfelderbauer),

Unbekannt, Max Vigl + (Ritzfelder), Luis Tauferer

(Himmelreich), Kurgast Gerda Oberstaller

(Kufstein), Rosl Schweigkofler Lobis

mit ihren beiden Kindern Walter und Helene,

Elisabeth Mur (Ruaßenmaurer-Mutter).

Drehen des Triebls mit Hilfe von zwei

„Treibknitteln“ wurde die ganze Heuladung

transportsicher festgezurrt.

Manchmal habe ich auch den einen

oder anderen weiblichen Kurgast von

Klobenstein zum Heuaufnehmen am

Ritzfelderhof eingeladen, was der ganzen

Mannschaft spaßvolle Abwechslung

bescherte. So etwa zur Marendzeit

beim Anlernen zum Trinken aus dem

labenden Doppelliter-Lepskrug oder

zum Verzehr von steinhartem Bauernbrot

mit köstlichem Bauchspeck.

Marende in der Schupfe, 1961. Nach

getaner Arbeit ist gut „marenden“. In

diesem Falle, weil es zu regnen angefangen

hat, in der nach frischem Heu duftenden

Schupfe. Perlenden „Leps“ und würzigen

Speck mit „Bauernbreatln“ lassen

sich hier schmecken (von links): Franz

Tauferer (+ 2005, Himmelreich), ein prominenter

Klobensteiner Kurgast namens

Gisela, Max Vigl (+ 1999, Ritzfelder),

Sepp Schweigkofler (+ 1986, Wiesenheim)

und Josef Hosp jun. Auch mein

treuer Hund Waldi durfte mithalten.

Erstaunlich, wie die Großstädterin

Gisela mit ihren weißen Schlapfen den

Fußmarsch vom Hotel Bemelmans über

den Sallrainer Weiher und den Flanderer

Hof hinauf zum Ritzfelderhof und zurück

unbeschadet überstehen konnte.

www.boetl.net


52 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Sport und Freizeit

5. Italienmeistertitel trotz Verjüngungskur

Von Hanspeter Graf und Ritten Sport (Text)

und den Rittner Buam (Fotos)

Ritten, im Juni 2019. Im Sommer vergangenen

Jahres hatte der Vorstand

beschlossen, die Mannschaft radikal

umzukrempeln.

Alle vier Ausländerpositionen wurden

mit vier sehr jungen Spielern neu besetzt.

Die Verträge mit Kapitän Christian

Borgatello, Roland Hofer und

Tommaso Traversa waren nicht mehr

verlängert worden. Max Ploner und

Hanno Tauferer beendeten aus beruflichen

Gründen überraschend ihre Karriere.

Ebenso konnte Andreas Alber

aufgrund seiner Knieprobleme nicht

spielen. Dafür kehrte Stefan Quinz

nach seinem sechsjährigen Abenteuer

in Nordamerika zu seinem Heimatverein

zurück. Weiters hatte der Vorstand

beschlossen, sechs Spieler aus der

ebenso erfolgreichen U19-Mannschaft

in die erste Kampfmannschaft einzubauen.

Holpriger Saisons-Start und Verletzungspech.

Am ersten Spieltag mussten

die Rittner gleich eine lange Auswärtsfahrt

nach Lustenau (Vorarlberg)

auf sich nehmen und kamen dort

gleich mit 3:7 unter die Räder. Ebenso

gab es in Bruneck und in Laibach nichts

zu holen. Lediglich gegen den KAC II

und Gröden konnte man Erfolge feiern.

So war man nach fünf Spieltagen

auf dem bis dato ungewohnten Tabellenplatz

11 zu finden.

Bereits am 4. Spieltag war die Saison

für Radovan Gabri zu Ende, der sich im

Spiel gegen den HC Gherdëina einen

Kreuzbandriss zuzog. Nur wenig später

erwischte es den finnischen Neuzugang

Kai Lehtinen, für den die Saison

ebenfalls wegen eines Kreuzbandrisses

frühzeitig zu Ende war. So musste

Sportdirektor Adolf Insam reagieren

und holte den lettischen Verteidiger

Aleksandrs Jerofejevs als Ersatz. Die

Freude währte nur kurz, denn nach

sechs Spieltagen war auch für Jerofejevs

die Saison aufgrund eines Bruches

des Schulterblattes zu Ende. Kevin Fink

war immer wieder verletzt und konnte

das Saisonfinale

ebenso nicht mitmachen.

Es kam

noch schlimmer.

Kurz vor Ende des

Grunddurchgangs brach sich der Rittner

Topscorer Alex Frei den Unterarm

und fiel somit für die Play-offs aus.

Meilenstein: Daniel Tudin erzielt sein

300. Tor für die Rittner Buam. Am 20.

September im Heimspiel gegen den

KAC II erzielte Dan Tudin sein 300.

Tor für Ritten. Der 40-jährige Kapitän

der Rittner Buam, der in der Saison

Italienmeister.

2016/17 das erste Mal das Rittner

Trikot übergestreift hatte, hat für die

Rittner Buam 691 Partien bestritten

und wird wohl heuer mit 700 gespielten

Partien für die Rittner Buam den

nächsten Meilenstein setzen.

1. Highlight: Gewinn der Supercoppa.

Am 4. Oktober fand im Agorà-Stadion

von Mailand das Supercup-Finale zwischen

dem Italienmeister Ritten und

dem Pokalsieger HC Mailand statt. Dan

Tudin führte die Buam mit seinem Siegestreffer

in der Verlängerung zum erneuten

Supercup-Erfolg. Mit dem diesjährigen

Gewinn zieht man mit dem

HC Bozen gleich, der ebenfalls vier Mal

den Supercup gewinnen konnte.

Supercoppa.

ritten@boetl.net


Sport und Freizeit

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

53

Mit dem Heimvorteil ins Halbfinale

des Continental-Cup. Die Arena Ritten

beherbergte vom 19. bis zum 21.

Oktober bereits zum fünften Mal den

Continental-Cup des IIHF. Neben den

gastgebenden Rittner Buam kämpften

der slowenische Meister und Ligakonkurrent

Jesenice, der serbische

Champion Crvena Zvezda Belgrad und

der ungarische Meister MAC Budapest

um den Halbfinaleinzug. Ritten startete

gleich mit einem überzeugenden

6:1-Sieg über Jesenice und stießen

die Halbfinal-Tür im Continental Cup

weit auf. Die Buam waren im Vergleich

zu den Auftritten in der Alps Hockey

League nicht wiederzuerkennen. Im

2. Spiel konnte man die Serben von

Belgrad mit einem hart erkämpften

6:4-Sieg bezwingen. Zum Abschluss

gewann man auch das 3. Spiel gegen

MAC Budapest mit 4:1 Toren. Damit

qualifizierten sich die Rittner Buam

zum 4. Mal für das Halbfinale des europäischen

Klubbewerbs.

Buam reisen nach Belfast zum Halbfinale

des Continental-Cups. Vom 15.

bis zum 17. November fand in der

nordirischen Hauptstadt Belfast das

Halbfinale des Continental Cups statt:

Die Rittner Buam trafen dort auf die

Gastgeber Belfast Gaints, den polnischen

Meister GKS Katowice und den

kroatischen EBEL-Vertreter und in der

Intercontinental-Cup, Halbfinale.

Zwischenzeit insolventen Medvescak

Zagreb. Das Auftaktspiel gegen GKS Katowice

ging trotz ansprechender Leistung

glatt mit 0:4 verloren. Auch gegen

die Gastgeber Belfast Gaints musste

man sich mit 2:6 Toren geschlagen

geben. Dieses Spiel stand unter keinem

guten Stern. Fünf Rittner Spieler

mussten sich in der Nacht vermutlich

aufgrund eines Virus mehrmals übergeben.

Während vier von ihnen auf

die Zähne bissen und spielen konnten,

musste Tobias Brighenti passen. Das

letzte Spiel gegen Zagreb ging mit 1:3

ebenfalls verloren und so kehrte man

sieglos, aber mit erhobenen Hauptes

aus Belfast zurück.

Der Italienmeistertitel geht zum fünften

Mal aufs Hochplateau. Im Halbfinale

setzten sich die Buam gegen die

Wipptal Broncos mit zwei Siegen (4:3

und 2:1) durch und standen so wie

schon letztes Jahr wieder im Finale

um den IHL Serie A-Meistertitel. Dort

wartete der HC Asiago, gegen den man

schon zum 4. Mal innerhalb der letzten

neun Jahre im Endspiel gegenüberstand.

Im ersten Spiel musste man in

Asiago antreten, wo man einen hart

umkämpften und glücklichen 4:3-Sieg

einfahren konnte. Im Rückspiel genügte

den Buam ein Ausgleich oder ein

Sieg in der Verlängerung. Die 1.500

Zuschauer sahen eine müde Rittner

Mannschaft, die sich nach 60 Minuten

mit einem glatten 2: 6 geschlagen geben

musste. So musste eine 20-minütige

Verlängerung eine Entscheidung

herbeiführen, da beide Mannschaften

bislang je einen Sieg einfahren konnten.

Dort war die Mannschaft von

Coach Lehtonen nicht wiederzuerkennen,

wo dann der bis dato unauffällige

Oleg Sislannikovs in der 17. Minute

das vielumjubelte Siegestor schoss.

Frühestes Saisons-Aus seit 2013. Die

Rittner Buam mussten heuer eine Ehrenrunde

drehen, nachdem man den

Sprung in die Top 4 knapp verpasst

hatte. In den Pre-Playoffs traf man auf

die „Adler“ aus Kitzbühel, die man problemlos

mit 6:0 und 7:3 in die Schranken

weisen konnte. Im Viertelfinale

wartete mit Ljubljana der spätere AlpsHL-Meister.

Gegen die Slowenen

hatten die Rittner heuer immer

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´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019 ©

Die Eishockey-Saison 2018/2019 in Bildern

Kalender Saison 2018/2019 / Fotos Ritten Sport, Sektion Eishockey / Collage Elisabeth Pfeifer

ritten@boetl.net


Sport und Freizeit

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

55

einen schweren Stand und man

verlor beide Saisonsduelle klar und

ging so als Außenseiter in die Viertelfinal-Serie.

Das erste Spiel musste man

gleich auswärts bestreiten und kassierte

eine 0:3 Niederlage. Im 2. Spiel vor

heimischer Kulisse gelang postwendend

die Revanche und schickte die

Slowenen mit einem überzeugenden

4:0-Sieg nach Hause. Im 3. Spiel waren

wieder die Slowenen spielbestimmend

und gewannen 2:6. Im 4. Spiel drehten

die Buam wieder den Spieß um und

konnten mit einem klaren 5:0-Erfolg

die Serie zum 2:2 ausgleichen. Auch

im 5. Viertelfinalspiel konnten am

Ende die Hausherren jubeln. Die Slowenen

setzten sich im „Hala Tivoli“

mit 4:1 durch. So stand man mit dem

Rücken zur Wand, denn man musste

das nächste Heimspiel unbedingt

gewinnen, wollte man weiter im Geschäft

bleiben. Dieses Spiel sollte aber

das letzte Spiel in der heurigen Saison

sein, denn man verlor schlussendlich

mit 1:3 und schied nach zwei Endspielen

in der Alps Hockey League bereits

im Viertelfinale aus.

Ein Dank der Vereinsführung. Die Vereinsführung

ist stolz auf ihre Mannschaft

und zufrieden mit der Entscheidung,

die für diese Saison getroffen

wurde und auf die Linie, die auch in

Zukunft so weitergefahren werden soll.

Ein Dankeschön all jenen, die zu den

Erfolgen in dieser Saison beigetragen

haben. Der Dank gilt der Mannschaft

und den Trainern, die hart gekämpft

und nicht aufgegeben haben –

insbesondere unserem Trainer Riku

Lehtonen, der in den letzten vier

Jahren das Beste aus der Mannschaft

geholt und gezeigt hat, was möglich ist.

Erwähnt seien die unzähligen Helfer

Trophäensammlung: Trainer

Riku-Petteri Lehtonen verlässt nach

vier erfolgreichen Jahren den Ritten.

und Freiwilligen, die seit Jahren bei

jedem Spiel zuverlässig den Spielablauf

sichern. Ein Dankeschön an Alfred

Vigl, der seit zehn Jahren unsere „Bad

Boys“ auf der Strafbank betreut und

uns auch sonst mit Rat und Tat zur

Seite gestanden ist. Seit zehn Jahren

hat er fast kein Spiel ausgelassen und

wir sind uns sicher, dass wir ihn auch

in Zukunft als Zuschauer im Stadion

sehen werden.

Nicht zu vergessen die Highlanders

und die Fans, die ihre Mannschaft stets

angefeuert und mit ihr mitgefiebert

haben.

Ein abschließender Dank den

Sponsoren, die uns auf unserem

neuen Weg unterstützen und an

dieser Stelle ganz besonders den

Pool-Sponsoren, die den Sport auf

dem Ritten immer wieder durch ihr

Engagement längerfristig zur Seite

stehen sowie der Raiffeisenkasse

Ritten, die unsere Leistungen immer

wieder anerkennt und auch dieses

Jahr die Italienmeistertitel der Serie

A und der U19-Mannschaft zusätzlich

prämiert hat.

Ausblick auf die Saison 2019/20. Die

Vorbereitungen für die nächste Eishockeysaison

laufen bereits auf Hochtouren.

Sportdirektor Adolf Insam hat

bis auf drei Ausländerpositionen den

Kader bereits bestätigt. Leider müssen

die Rittner nächstes Jahr auf Ivan

Tauferer verzichten, da er einen Karrieresprung

anstrebt und zum HC Bozen

wechselt. Mit der Verpflichtung von

Marco Marzolini erhofft man sich einen

guten Ersatz gefunden zu haben.

Mit dem 26jährigen Schweden Kevin

Lindskoug wird in der kommenden

Spielzeit auch ein neuer Tormann zwischen

den Pfosten stehen.

Ab der nächsten Saison werden mit

den Vienna Capital Silver und Steel

Wing Linz zwei neue Mannschaften

an der AlpsHL teilnehmen und so wird

die Meisterschaft

auf 19 Teams anwachsen.

Fest

steht schon einmal,

dass die neue

AlpsHL-Saison am

12. September

beginnt und spätestens

mit einem

womöglich siebten

Spiel der Finalserie

am 16. April

2020 endet.

Alfred Vigl betreut seit zehn Jahren

die „Bad Boys“ auf der Strafbank.

Trainer Riku-Petteri

Lehtonen verlässt

den Ritten. Riku-Petteri Lehtonen,

der Head Coach der Rittner Buam, wird

nach vier sehr erfolgreichen Jahren die

Buam verlassen. Der 48-Jährige aus

Turku, der auch Assistenztrainer der

italienischen Nationalmannschaft ist,

machte Ritten außerdem international

salonfähig und zog mit den Buam in

den letzten drei Saisonen zweimal ins

Continental-Cup-Finale ein. Der Finne

feierte mit den Rittner Buam zahlreiche

Erfolge, gewann in vier Jahren insgesamt

sieben Titel: 2016, 2017, 2018

und 2019 führte er die Buam viermal

in Folge zum Italienmeister, vor drei

Saisonen feierte er auch den ersten

historischen AHL-Triumph. Außerdem

holte er 2018 und 2019 den italienischen

Supercup.

Nach vier großartigen Jahren in Klobenstein

sucht er eine neue Herausforderung

und wird sein Glück fortan

in Dänemark bei den Rødovre Mighty

Bulls versuchen. Wir wünschen alles

Gute!

www.rittensport.it/eishockey

IMPRESSUM. Das Rittner Bötl erscheint an jedem

20. des Monats. Herausgeber: Bötl-Verlag & Vereinte

Ortsausschüsse der SVP Ritten (Dorfstraße

20, 39054 Klobenstein, Ritten) . Presserechtlich

verantwortlich: Dr. Hans Gamper. Gesamtherstellung

und Annahme von Inseraten: Bötl-Verlag,

Tel. 335 8124000, Fax 0471 357080, E-Mail ritten@

boetl.net, Internet www.boetl.net. Redaktionelle

Koordination: FH That‘s All Right GmbH. Druck:

Südtirol Druck OHG, Tscherms. Eingetragen beim

Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 3/2000 R.St.

ABONNEMENT: Jahres-Abo 36,00 Euro. Von Juli

bis Dezember 2019 (= 6 Ausgaben) 18,00 Euro.

Einzelheft 3,50 Euro. Kein Kündigungszwang. Alle

Abo-Infos (auch Ausland) unter www.boetl.net/

abo_kontakt. Bankverbindung (nur für Abo-Einzahlungen):

Raiffeisenkasse Ritten, ´s Rittner Bötl,

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IBAN: IT82 V 08187 58740 000001030542; SWIFT

/ BIC: CCRTIT2TRIT. Hinweis: Das Abonnement

kann auch im Meldeamt der Gemeinde Ritten

bezahlt werden.

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56 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

ritten@boetl.net


Fotos: Daniel Mair / Live-Style.it

PR-INFORMATION

Sie ist einer der traditionsreichsten

Handwerksbetriebe Südtirols und

insbesondere als Familienunternehmen

sehr erfolgreich.

Mittlerweile lenkt die vierte Generation

die Geschicke der Tischlerei

Gampenrieder in Oberinn. Anlass

genug, um mit Mitarbeitern, Kunden,

Lieferanten und so manchem Weggefährten

zu feiern. 150 Gäste kamen

und staunten. Neben einem Buch

zur 105-jährigen Geschichte des Unternehmens

wurde nämlich auch das

neue Erscheinungsbild des Unternehmens

präsentiert. „Wir haben in

den letzten Monaten ein neues Logo

entwickelt, uns sozusagen einen neuen

Anstrich verpasst“, erzählt Patrick,

Patrick, Franz und Walter

Gampenrieder (von links) bei

der Übergabe des ersten Buches.

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

105 Jahre Tischlerei Gampenrieder.

Ein Grund zum Feiern.

Das Team der Tischlerei Gampenrieder.

der jüngste der drei in der Tischlerei

tätigen Gampenrieders. „Außerdem

haben wir in den letzten Monaten

an einem Buch gearbeitet, das die

Geschichte unserer Familie und jene

der Tischlerei von der Gründung bis

heute erzählt. Ich wollte damit all die

Jahre festhalten, in denen mein Großvater

Franz und auch mein Vater Walter

die Tischlerei zu dem gemacht haben

was sie heute

ist“, so Patrick

Gampenrieder.

Bei der Feier

bekam Patricks

Großvater Franz

Gampenrieder

das erste Exemplar

des Buches

überreicht. Mit

knapp 90 Jahren

ist er nach wie

vor jeden Tag in

der Werkstatt.

„Die frühen Jahre

waren schon sehr hart und ich habe

oft nicht recht gewusst wie es weitergehen

soll“, erzählt Franz. „Wenn ich

daran denke, wie wir ohne Strom und

57

mit einfachsten Mitteln für die Leute

aus dem Dorf Möbel getischlert haben

und wie das heute gemacht wird,

dann stelle ich fest, dass wir eine unglaubliche

Entwicklung mitgemacht

haben.“ Das Buch „Holz, der schönste

Werkstoff den es gibt“ ist eine Reise

durch die Jahrzehnte des vergangenen

Jahrhunderts und schildert mit

vielen persönlichen Anmerkungen

der Familie Gampenrieder, wie sich

ihr Familienunternehmen über einen

so langen Zeitraum stets weiterentwickelt

hat.

Das Buch ist direkt bei der Tischlerei

Gampenrieder erhältlich.

Das Jubiläumsbuch „Holz, der

schönste Werkstoff den es gibt“ stieß

bei den Geladenen auf großes Interesse.

Von links Wolfgang Egger (Berufgemeinschaft

der Tischler), Patrick Gampenrieder

und Matthias Prast (LVH-Ortsobmann).

150 Gäste kamen und staunten

und genossen die Jubiläumsfeier.

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58 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Sport und Freizeit

PR_INFORMATION

Aktuelles von

der Sektion Tennis

Wanderturnier 2019.

Am 29. Juni kommen in

der Arena Ritten rund

200 tennisbegeisterte

Kinder zusammen, um

sich zu messen. Dabei sein werden Teilnehmer

aus Predazzo, Moena, Cavalese, Eggen

und vom Ritten. Über den Sommer hinweg

wird in allen diesen Orten ein Turnier ausgetragen.

Der Auftakt zu diesem Circuit erfolgt

auf dem Ritten.

Sommer- und Herbstkurse

Sommerkurse

24. Juni bis 31. August: 10 Wochen; 2 x pro

Woche; 180 Euro für Kinder (Kurse für Erwachsene

möglich); Anmeldeschluss am 19.

Juni.

24. Juni bis 26. Juli: 5 Wochen; 2 x pro Woche;

90 Euro für Kinder (Kurse für Erwachsene

möglich); Anmeldeschluss am 19. Juni.

5. August bis 31. August: 5 Wochen; 2 x pro

Woche; 90 Euro für Kinder (Kurse für Erwachsene

möglich); Anmeldeschluss am 29. Juli.

Herbstkurs

2. September bis 11. Oktober: 6 Wochen; 1

x pro Woche; 50 Euro für Kinder (Kurse für

Erwachsene möglich) bzw. 2 x pro Woche;

100 Euro für Kinder (Kurse für Erwachsene

möglich); Anmeldeschluss am 28. August.

Anmeldung unter tennis@rittensport.it (weitere

Infos bei Désirée, Tel. 349 4040440).

Die Sektion Eishockey bedankt sich

Das alljährliche Helfer-Fest

fand dieses Jahr am 2. Juni auf dem Festplatz in Klobenstein statt

Fotos Ritten Sport, Sektion Eishockey

ritten@boetl.net


Serie

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

59

Die Deutschordenskommende Lengmoos und ihre Komture (Teil 2)

VonVon Wolfgang Reith, D-Neuss (Text)

sowie von Privat und Wolfgang Reith (Fotos)

Als Nachfolger des langjährig amtierenden

Komturs von Breisach wurde

1704 Felix Ferdinand Reichsgraf

von Arz bestellt, der vorerst letzter

hauptamtlicher Komtur zu Lengmoos

werden sollte, denn als er 1717 in

die Kommende Sterzing vorrückte,

verwaltete der seit 1709 in Bozen residierende

Landkomtur Johann Heinrich

Freiherr von Kageneck die Kommende

Lengmoos mit; ein Zustand,

der bis zur Aufhebung der Ballei 1810

– von zwei kurzen Ausnahmen in den

Jahren 1741 bis 1743 und 1785 bis

1789 abgesehen – die Regel blieb

(spätestens seit 1725 ist die Personalunion

nachgewiesen). Und nach dem

Vorbild vieler wohlhabender Bozner

Bürger, die jährlich zwischen Juni und

September für einige Wochen ihren

Aufenthalt aus der Hitze der Stadt auf

den kühleren Ritten verlegten, nutzte

künftig auch der jeweilige Landkomtur

seinen Zweitwohnsitz Lengmoos

als Sommerfrische-Residenz.

Graf Kageneck war es dann auch, der

ab 1720 die Kommendegebäude in

Lengmoos vollständig sanieren und

im Barockstil umbauen ließ, wovon

die Inneneinrichtung (Öfen, Stuckdecken

und Wandtapeten) noch heute

zeugt. Allerdings zogen sich die Arbeiten

über rund zwei Jahrzehnte

hin und konnten erst sukzessive zwischen

1732 und 1743 abgeschlossen

werden. Als Beleg dafür gilt der Wap-

1704 bis 1717: Felix Ferdinand Graf

von Arz und Vasegg, Komtur zu Lengmoos.

penstein des Hochmeisters Clemens

August Herzog von Bayern (1732 bis

1761). Übrigens waren durch die

Tatsache, dass der Landkomtur nun

gleichzeitig als Komtur zu Lengmoos

fungierte, die Pfarrer auf dem Ritten

auch dem Landkomtur unterstellt,

der für ihre weltlichen Angelegenheiten

zuständig war, wohingegen die

Zuständigkeit für die geistlichen Fragen

beim Bischof von Trient lag.

Ab 1741 bekleidete Anton Ingenuin

Graf von Recordin und Neun,

seit 1728 Komtur zu Sterzing, das

Amt des Hauskomturs in Bozen und

Lengmoos, was zur Entlastung des

Komturs und Landkomturs im Rahmen

seiner Verwaltungstätigkeiten

gedacht war. Schon zwei Jahre vorher

war er zum Koadjutor des Landkomturs

(und Komturs zu Lengmoos)

Freiherrn von Kageneck bestellt

worden, nach dessen Tod (1743) er

im Jahr darauf zunächst Statthalter

und 1745 schließlich Nachfolger

als Landkomtur wurde. Der nächste

Landkomtur und Komtur zu Lengmoos,

Johann Baptist Reichsfreiherr

von Ulm zu Langenrein, kam wieder

aus Sterzing, wo er 1760 Komtur

und gleichzeitig damit Koadjutor des

Landkomturs geworden war, dem

er 1762 zunächst als Statthalter und

zwei Jahre später im Amt des Landkomturs

(und Komturs zu Lengmoos)

nachfolgte. In seine Zeit fiel 1777 der

Erwerb des Pfandgerichts Ritten, d.

h. der Komtur und Landkomtur war

nun Gerichtsherr der Herrschaft zum

Stein auf dem Ritten, wie die offizielle

Bezeichnung lautete. Während seiner

Amtsperiode als Landkomtur wurde

1717 bis 1743: Johann Heinrich

Freiherr von Kageneck, Landkomtur

und Komtur zu Lengmoos.

die Komturei Lengmoos in der Person

des Leopold Freiherrn von Beroldingen

für kurze Zeit noch einmal mit

einem eigenen Komtur besetzt (von

1785 bis zu dessen Tod 1789). Auch

der nachfolgende Landkomtur, Johann

Theodor Freiherr von der Heyden

genannt Belderbusch, wurde

1791 von Sterzing aus zunächst Koadjutor

des amtierenden Landkomturs,

im Jahr darauf Statthalter und noch

im selben Jahr Landkomtur.

Als letzter Landkomtur und Komtur

zu Lengmoos vor der Aufhebung der

Ballei an der Etsch und im Gebirge

1810 amtierte Ignaz Adam Graf von

Brandis. Ab 1795 Komtur zu Sterzing,

war er zwei Jahre danach zum

Koadjutor des Landkomturs bestellt

worden, dem er 1799 dann selbst in

diesem Amt (und zugleich im Amt des

Komturs zu Lengmoos) folgte.

Im Gefolge der Napoleonischen

Kriege musste das besiegte Ös-

1743 bis 1762: Anton Ingenuin Graf

von Recordin und Neun, Landkomtur und

Komtur zu Lengmoos.

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60 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Serie

***** Das nächste BÖTL erscheint am Donnerstag, 18. Juli *****

terreich 1806 u. a. Tirol an Bayern

abtreten, das sich mit dem französischen

Kaiser verbündet hatte.

Zudem verfügte Napoleon in allen

Fürstentümern des von ihm gegründeten

Rheinbunds die Aufhebung

des Deutschen Ordens, von dem nur

noch die Ballei Österreich übrigblieb.

Weil sich 1809 aber die Tiroler gegen

die bayerische Fremdherrschaft erhoben,

verzögerte sich die Auflösung

der Ballei an der Etsch und im Gebirge,

die zum 24. April jenes Jahres de

jure verfügt worden war. Nach der

Niederschlagung des Aufstands kam

es 1810 dann zur Teilung Tirols: Der

südliche Teil des Landes fiel an das

1805 von Napoleon errichtete Königreich

Italien, der nördliche Teil verblieb

bei Bayern. Auf italienischem

Territorium lagen die Landkommende

Bozen-Weggenstein und die Kommende

Lengmoos, im bayerischen

Herrschaftsbereich die Kommenden

Schlanders und Sterzing. In beiden

Landesteilen wurde der Deutsche

Orden nun endgültig aufgelöst und

sein Besitz von den beiden Regierungen

eingezogen, womit die Ballei an

der Etsch und Gebirge auch de facto

ihr vorläufiges Ende fand. Der letzte

Landkomtur und Komtur zu Lengmoos,

Graf von Brandis, führte nach

1810 die Titel bis zu seinem Tode am

12. März 1814 weiter und konnte kurz

vorher noch erleben, wie Bozen wieder

in österreichischen Besitz gelangte,

so dass er wie seine Vorgänger in

der Landkommendekirche beigesetzt

werden konnte.

Nach der Niederlage Napoleons im

Verlauf der Befreiungskriege (1813

bis 1815) wurden die Grenzen in Europa

dann neu gezogen und die alte

Ordnung weitgehend wiederhergestellt.

Tirol kam 1814 erneut zu Österreich,

wo ja der Deutsche Orden noch

bestand. Allerdings hatten die Bayern

schon gleich nach der Übernahme

der Verwaltung den Besitz des Ordens

verkauft, so dass nach 1815 auch keine

Rückgabe erfolgen konnte. Anders

sah es dagegen in dem unter italienischer

Administration stehenden Teil

Tirols aus, wo die Landkommende und

die Kommende Lengmoos noch nicht

verkauft worden waren, weshalb sie

mit all ihrem Besitz 1819 an den Orden

zurückgegeben wurden. Der seit

1794 amtierende Kommendeverwalter

von Lengmoos, Josef Mayr, war

folglich weiterhin auf seinem Posten

geblieben und schied erst in jenem

Jahr (1819) aus. Ebenso erlangte der

Orden auf dem Ritten nun wieder das

Patronat über die Pfarren Lengmoos,

Unterinn und Wangen sowie die Kuratien

Lengstein und Oberinn, so dass

dort erneut Deutschordenspriester

tätig werden konnten. Gleichwohl

sollte es noch zwei Jahrzehnte bis zur

Wiedererrichtung der Ballei an der

Etsch und im Gebirge dauern.

Die österreichischen Besitzungen des

Deutschen Ordens waren 1806 samt

der Würde des Hochmeisters erblich

an das Haus Habsburg übergegangen.

Gleichzeitig hatte der Kaiser auf alle

seine Rechte in Bezug auf den Orden

verzichtet. Durch die Restitution des

Jahres 1819 erhielt der Deutsche Orden

zwar frühere Gebiete zurück und

wurde auch wieder in seine alten

Rechte eingesetzt, doch erst 20 Jahre

später gab er sich neue Statuten. Zwischenzeitlich

hatte Kaiser Franz I. am

8. März 1834 den Orden als selbständiges

„geistlich-militärisches Institut“

anerkannt und ihm volle Rechte zugebilligt.

Dabei war erstmals von einem

Ritterorden die Rede, dessen Oberhaupt

den Titel „Hoch- und Deutschmeister

des Deutschen Ritterordens“

ritten@boetl.net


Serie

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

61

führte. Nur ein Jahr später, am 2.

März 1835, starb Kaiser Franz I., und

genau einen Monat später, am 2. April

des Jahres, starb auch der bisherige

Hochmeister, Erzherzog Anton

Victor, ein Bruder des Kaisers. Dadurch

verzögerte sich die endgültige

Fassung der „Statuten des Deutschen

Ritterordens“, die dann am 26. Februar

1839 beschlossen wurde und in

welcher der Orden jetzt als „ein selbständiges

geistlich-ritterliches Institut

... unter dem Bande eines unmittelbaren

kaiserlichen Lehens angesehen

und behandelt werden“ sollte, wobei

der jeweilige österreichische Kaiser

als dessen „Schutz- und Schirmherr“

bezeichnet wurde

Mit Wirkung vom 1. Jänner 1836

konnte schließlich die „Ballei an der

Etsch und im Gebirge“ neu errichtet

werden, zu deren Landkomtur man

1762 bis 1792: Johann Baptist

Reichsfreiherr von Ulm zu Langenrein,

Landkomtur und Komtur zu Lengmoos.

1792 bis 1798: Johann Theodor

Freiherr von der Heyden genannt

Belderbusch, Landkomtur und

Komtur zu Lengmoos.

Wappen der Landkomture

an der Südwand des 1. Stockwerks

im Kommende-Gebäude.

im Dezember des Vorjahres Joseph

Maria Alois Graf von Attems bestimmte,

der zuvor ab 1831 die Kommende

zu Laibach verwaltet hatte. Zum selben

Zeitpunkt wurde Karl Maximilian

Egon Landgraf von Fürstenberg zum

Komtur zu Lengmoos ernannt. Außerdem

legte man fest, dass die Ballei

künftig mit dem Landkomtur (mit Sitz

in der Landkommende Weggenstein),

einem Ratsgebietiger, der zugleich als

Komtur zu Lengmoos fungierte, sowie

drei weiteren Rittern besetzt sein sollte.

Der zweite Ritter war als Komtur

für Schlanders, der dritte für Sterzing

vorgesehen, und der vierte Ritter

blieb vorerst ohne eigene Kommende.

Hierzu muss jedoch angemerkt

werden, dass die Liegenschaften der

Kommenden Schlanders und Sterzing

ja – wie oben erwähnt – 1810 von den

Bayern verkauft worden waren, weshalb

sie 1836 lediglich als Titularkommenden

wiedererstanden, wohingegen

die Landkommende in Bozen und

die Kommende Lengmoos tatsächlich

erneut existierten. Gleichwohl hatten

alle Komture nach der Neukonstituierung

des Ordens ihre Kommenden eigentlich

nur dem Titel nach inne und

bezogen ihr Einkommen als Ritterdeputat

aus der Generalordenskas-

1798 bis 1810: Ignaz Adam

Graf von Brandis, Landkomtur

und Komtur zu Lengmoos.

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62 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Serie

se. Sie residierten, anders als vor 1810, nicht mehr vor

Ort, sondern dienten vielmehr als Offiziere in der k. u. k.

Armee, obwohl sie de jure Vorgesetzte der Pfarrer waren.

So ließen sich denn auch der Landkomtur und der Komtur

zu Lengmoos kaum in ihren Amtsbezirken blicken.

Letzter Teil im Juli-BÖTL

Der Autor dankt all denjenigen, die ihm bei der Zusammenstellung

dieser Arbeit geholfen haben. Hier sind in

erster Linie Frau Dr. Inga Hosp und Herr Josef Frötscher

vom Ritten zu nennen, die aufschlussreiches Material

zur Verfügung stellten und mir sowohl schriftlich als

auch im persönlichen Gespräch mit Rat und Tat zur Seite

standen. Ein Dank geht zudem an Herrn Prof. Dr. Udo

Arnold, einen ausgewiesenen Kenner der Thematik, der

wertvolle Hinweise zu Quellen und Literatur gab. Ein

ganz besonderer Dank aber gilt Herrn Bernhard Huber

vom Zentralarchiv des Deutschen Ordens in Wien sowie

Herrn Simon Terzer vom Deutschordensarchiv in Lana,

die umfassende Recherchen anstellten, ohne deren

Ergebnisse etliche Details des vorliegenden Aufsatzes

nicht hätten beschrieben werden können.

Ansicht von Lengmoos (ca. 1741 bis 1745) in der Kommende.

Kommende-Gebäude und Pfarrkirche Lengmoos (2018).

ritten@boetl.net


In ehrendem Gedenken

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

63

Anzeigenschluss

für Jahrestage,

Anteilnahmen

und Danksagungen

im BÖTL

vom 18. Juli

Mittwoch

10. Juli

Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände

und er winkt und lächelt leise - und die Reise ist zu Ende.

Matthias Claudius

www.boetl.net


64 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Herzlichen Glückwunsch

gratuliert auf das herzlichste folgenden

Geburtstagskindern

im Zeitraum

20. Juni bis 19. Juli

und wünscht noch

viele Jahre in Gesundheit und Lebensfreude!

Johanna Prader Wwe. Rottensteiner

in Unterinn (Oberschweinsteig) zum 95. am 30. Juni

Maria Pigneter Wwe. Marmsoler

in Atzwang (Torgglergut) zum 93. am 4. Juli

Elisabeth Vigl Wwe. Öhler

in Mittelberg (Untergruber) zum 92. am 23. Juni

Franz Unterhofer

in Unterinn (Fleyergut) zum 91. am 2. Juli

Anna Ramoser Wwe. Thurner

in Oberbozen zum 90. am 6. Juli

Imma Hochkofler Wwe. Hermeter

in Klobenstein zum 90. am 17. Juli

Margarethe Pichler Wwe. Plattner

in Oberinn zum 88. am 6. Juli

Max Maier

in Wolfsgruben zum 88. am 15. Juli

Margarethe Gruber Wwe. Kornprobst

in Klobenstein zum 87. am 14. Juli

Luciana Breganella Wwe. Zgaga

in Klobenstein zum 80. am 29. Juni

Piero Andrea Lodovico Maria Ferrero

in Klobenstein zum 80. am 29. Juni

Josef Senn

in Klobenstein zum 80. am 11. Juli

Josef Vigl

in Oberbozen zum 80. am 16. Juli

Oswald Ausserer

in Klobenstein zum 80. am 17. Juli

ritten@boetl.net


Aus dem kirchlichen Leben

Schöne Impulse

Die „Lange Nacht der Kirchen“.

Die Pfarrei Oberbozen

beteiligte sich an der Aktion.

Von Bettina Holzner (Text und Fotos)

Oberbozen, 24. Mai 2019. Dieses Jahr

fand die „Lange Nacht der Kirchen“

bereits zum 15. Mal statt.

83 Kirchen, Kapellen und Einrichtungen

waren in ganz Südtirol für ein vielfältiges

Programm geöffnet. So auch

die Pfarrkirche in Oberbozen, die sich

zum ersten Mal an der Aktion beteiligt

hat.

Den Anfang machte eine Kirchturmbesteigung

bei der es „hoch hinaus“

ging. Unter der fachkundigen Führung

von Richard Messner erfuhren

Juni 2019

die zahlreichen Besucher allerhand

Interessantes rund um den Kirchturm,

die Glocken und das Glockengestühl.

Zu bestaunen gab es unter anderem

zwei neue Glocken, die erst kürzlich

geweiht und ihrer Bestimmung zugeführt

worden waren.

Ein Höhepunkt des Abends war ohne

Zweifel ein Konzert des Frauenchores

„Vox Laurenzi“ aus Rentsch. Unter

dem Titel „Voces in Church“ bekamen

die vielen Interessierten einen Leckerbissen

nach dem anderen serviert.

Der Chor wurde von der sympathischen

Cornelia Oberrauch versiert

geleitet und von einem Jazztrio (Diddi

Oberrauch, Michael Mock und Uli Seppi)

gekonnt unterstützt. Am Ende des

Konzertes stand „A Little Jazz Mass“

des britischen Komponisten Bob

Chilcott, welche die Ohren der Zuhörer

zum Klingen und die Augen zum

Heft 237

´s Rittner Bötl

65

Leuchten brachte. Es heißt, dass Gott

in der Schönheit der Künste sichtbar

wird. In der wunderbaren Atmosphäre

des Konzerts wird wohl keiner an

seiner Existenz gezweifelt haben. Bei

einem kleinen Umtrunk am Kirchplatz

konnte mit den Sängerinnen auf Tuchfühlung

gegangen werden und das Erlebte

nachbesprochen werden.

Wer dann noch Lust hatte, war dazu

eingeladen, „Dem Heiligen in sich

selbst nachzuspüren“. Bei leiser Musik,

vielen Lichtern und verschiedenen

Stationen konnte über Taufberufung,

das eigene Verhältnis zur Pfarrkirche,

die Beziehung zu Gott usw. nachgedacht

werden. Viele der Besucher genossen

sichtlich die Umgebung und

ließen sich auf die schönen Impulse

ein.

Im Großen und Ganzen war die „Lange

Nacht der Kirchen“ in der Pfarrkirche

in Oberbozen ein voller Erfolg und wir

freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung.

Bei der Kirchturmbesteigung

ging es „hoch hinaus“.

Im „Raum der Stille“.

Die Besucher erfuhren allerhand

Interessantes rund um den Kirchturm,

die Glocken und das Glockengestühl.

Ein Höhepunkt des Abends

war ein Konzert des Frauenchores

„Vox Laurenzi“ aus Rentsch.

www.boetl.net


66 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

Schöne Ferien !

ritten@boetl.net


Kleinanzeigen

Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

67

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Sie können die Unterlagen auch im

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68 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

69

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70 98 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

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Alle Angaben ohne Gewähr - Mailen Sie Ihre Veranstaltungen innerhalb 12. des Monats an ritten@boetl.net

Diese Veranstaltungen und den Veranstaltungs-Newsletter finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde und unter www.boetl.net

Sich wiederholende Veranstaltungen des Tourismusvereins

und am Rittner Horn siehe www.ritten.com sowie in der Arena Ritten siehe www.arenaritten.it

25. JUNI - DIENSTAG

LENGSTEIN

20:30 Uhr, Dorfzentrum: Konzert der

Musikkapelle Lengstein

26. JUNI - MITTWOCH

LENGMOOS

08:00 bis 13:00 Uhr, Parkplatz: Kleiner

Wochenmarkt – Jeden Mittwoch

28. JUNI - FREITAG

KLOBENSTEIN

19:45 Uhr, Arena: Autokino: „Ziemlich

beste Freunde“ organisiert von den

Junghandwerkern Ritten; begrenzte

Teilnehmerzahl

OBERBOZEN

17:00 Uhr, Wieser Steinbruch: Jugendfestival

organisiert vom Jugenddienst

Bozen-Land; mit Jonas Oberstaller, Patrick

Strobl, Flojack und andere. Ab 16

Jahren, Eintritt: 10 Euro – Siehe Seite 48

29. JUNI - SAMSTAG

RITTEN

AVS-Wanderung im Brenta-Gebirge, mit

Silvia – www.ritten.alpenverein.it

UNTERINN

08:30 bis 24:00 Uhr, Fußballplatz: Feiglingscup-Fußballturnier

WOLFSGRUBEN

18:00 Uhr, Garten des Hotel Wolfsgrubenersee:

Südtirol Jazzfestival - Jazz on

the lake mit Celeste Alias und Marco

Mezquida – Siehe Seite 36

30. JUNI - SONNTAG

KLOBENSTEIN

Saltner-Hütte: Herz-Jesu-Feuer des

AVS

LENGSTEIN

11:00 Uhr, Lengsteinerhof: Frühschoppen

zum 30-Jahr-Jubiläum – Siehe Seite

15

UNTERINN

17:00 bis 23:00 Uhr, Wunder-Wiese:

Herz-Jesu-Feuer des 1. SC Muskelkater

WANGEN

11:30 Uhr, Festplatz: Fest der Musikkapelle

Wangen, Frühschoppen mit der

Ridnauner Böhmischen, anschließend

Konzerte; ab 18:30 Uhr spielen die Hader

Krainer – Siehe Seite 22

2. JULI - DIENSTAG

KLOBENSTEIN

14:00 Uhr, Feltuner Hütte: Südtirol Jazzfeltival

- Jazz on the Mountains mit Claire

Parsons & Eran Har Even – Siehe Seite

36

LENGMOOS

20:30 Uhr, Kommende: Konzertabend:

Manu Delago Quartett - Metromonk –

Siehe Seite 30

3. JULI - MITTWOCH

OBERBOZEN

19:00 bis 23:30 Uhr, Bahnhof: Gastronomische

Nachtfahrt mit der Rittner Bahn.

Abendliche Genussfahrt mit Musikbegleitung.

Kartenvorverkauf im Tourismusbüro –

www.ritten.com – auch am Mittwoch, 17. Juli

4. JULI - DONNERSTAG

KLOBENSTEIN

21:00 Uhr, Arena: OPEN CulinAIRe Cinema

- Das Rittner Freilichtkino bringt den

österreichisch-deutschen Spielfilm Der

Trafikant; mit Aperitivo lungo ab 19:00

Uhr – Siehe Seite 16

LENGMOOS

14:30 Uhr, Gasthof Amtmann: Kartentreff,

organisiert vom Seniorenclub

5. JULI - FREITAG

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Ratssaal: ENAPA

Patronats-Sprechstunde

OBERBOZEN

11:00 Uhr, Parkhotel Holzner: Südtirol

Jazzfestival - Jazzmatinee mit Golnar

Shahyar und Benny Omerzell – Siehe

Seite 36

UNTERINN

20:30 Uhr, Dorfplatz: Sommernachtskonzert

der Jugendkapelle JuHu und der

Musikkapelle Unterinn

6. JULI - SAMSTAG

RITTEN

Gletschertour des AVS: Adamello, mit

Heini – auch am Sonntag – www.ritten.

alpenverein.it

GISSMANN

09:00 Uhr, Gasthof Roaner: Gissmanner

Kirchtag mit Festmesse und Prozession,

anschließend Festbetrieb mit gastronomischen

Spezialitäten und Musik mit `s

GaudiBlech – Siehe Seite 17

ritten@boetl.net


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Juni 2019

Heft 237

´s Rittner Bötl

99 71

LENGMOOS

18:00 Uhr, Kommende, 2. Stock: Ausstellung:

Nah und Fern - mit der Kamera

unterwegs von Martha Gross und Gottlieb

Kaserer – bis 21. Juli – Verschiedene

Öffnungszeiten – Siehe Seite 12

OBERBOZEN

19:00 Uhr, Lobishof: It‘s summer#enjoy

1.0 Aperitivo und flying buffet – auch am

20. Juli – Siehe Seite 43

7. JULI - SONNTAG

OBERINN

10:00 Uhr, Dorfzentrum: Fest der Musikkapelle

Oberinn mit kulinarischen Spezialitäten,

musikalischer Unterhaltung und

Hüpfburg – Siehe Seite 4

RITTNER HORN

13:00 Uhr, Feltuner Hütte: Almtanz der

ARGE Volkstanz mit Heiliger Messe um

11:00 Uhr beim Unterhorn-Bildstöckl,

organisiert von der Volkstanzgruppe

Oberbozen – Siehe Seite 30

10. JULI - MITTWOCH

RITTEN

Ausflug der AVS-Mittigwonderer: Grödner

Joch und Edelweißtal, mit Flor

11. JULI - DONNERSTAG

LICHTENSTERN

14:20 Uhr, Haltestelle Schmalspurbahn:

Auf Freuds Spuren: Aphorismen und

Schritte – Siehe Mai-BÖTL, Seite 37

12. JULI - FREITAG

KLOBENSTEIN

Arena: Rock im Ring - Open Air Festival

mit nationalen und internationalen

Bands – Siehe Seite 32 – www.rockimring

– Auch am Samstag, 13. Juli

LENGSTEIN

19:00 Uhr, Lengsteinerhof: Grillabend

(nur mit Reservierung), Tel. 0471 349123

– Siehe Seite 15

13. JULI - SAMSTAG

KLOBENSTEIN

17:30 bis 21:30 Uhr, Hotel Ansitz Kematen:

Rockkonzert der italienischen

Band Turpentine Delicious Band – Siehe

Seite 61

LENGMOOS

20:30 Uhr, Kommende: Konzertabend

mit Gismo Graf feat. Sandro Roy

14. JULI - SONNTAG

KLOBENSTEIN

10:30 Uhr, Festplatz: Sommerfest der

Freiwilligen Feuerwehr Lengmoos, mit

kulinarischen Spezialitäten und musikalischer

Unterhaltung

RITTNER HORN

11:00 Uhr, Einweihung der neuen Tramishütte,

organisiert vom Ausschuss der

Rittner Alm – Siehe Seite 13

11:30 Uhr, Schianont-Bildstöckl: Bergmesse.

Organisiert vom AVS. Treffpunkt

um 8:30 Uhr am Parkplatz Pemmern –

Siehe Seite 13

18. JULI - DONNERSTAG

RITTEN

09:00 Uhr, Parkplatz Zentral: Ausflug ins

Ultental, organisiert vom Seniorenclub;

Anmeldung bei Chr. U. Mobil 346 1309683

KLOBENSTEIN

21:00 Uhr, Arena: OPEN CulinAIRe Cinema

- Das Rittner Freilichtkino bringt

den italienischen Film Ötzi e il mistero

del tempo; mit Aperitivo lungo ab 19:00

Uhr – Siehe Seite16

WANGEN

21:00 Uhr, Wangen: Konzert der Musikkapelle

Wangen

19. JULI - FREITAG

RITTEN

Hochtour: Gran Paradiso mit dem AVS,

mit Sepp – Auch am Samstag

KLOBENSTEIN

08:30 bis 11:30 Uhr, Ratssaal: ENAPA

Patronats-Sprechstunde

LENGMOOS

21:00 Uhr, Kommende: Premiere Rittner

Sommerspiele: Ernst ist das Leben von

Oscar Wilde

20. JULI - SAMSTAG

LENGSTEIN

19:00 Uhr, Festplatz Lengstein: Waldfest

der Musikkapelle Lengstein

21. JULI - SONNTAG

LENGSTEIN

09:00 Uhr, Festplatz Lengstein: Feldmesse

mit anschließendem Frühschoppen.

Musikalische Unterhaltung mit den

Musikkapellen Barbian und St. Andrä;

Schminkecke und Hüpfburg

Marthas Gugelhupf

Die Namen der drei Gewinner,

die einen Gugelhupf nach den

Rezepten von Martha Freud, der

Ehefrau von Sigmund Freud, gewonnen

haben (die Köstlichkeiten

werden vom Hotel Lichtenstern

gebacken), werden im Juli-BÖTL

veröffentlicht, da sich die Aktion

zeitlich etwas nach hinten verlagert

hat.

Die

Gewinner

von

Heft 236

Über ein Pizzaessen für sich und

für fünf seiner Freunde / Freundinnen

darf sich Jakob Valtingoier in

Oberinn freuen. Er hat die Mittelschule

(Klasse 3D) in Klobenstein

besucht. Die richtige Antwort

lautete „Fledermaus“. Das BÖTL

gratuliert und wünscht guten

Appetit!

www.boetl.net


72 ´s Rittner Bötl Heft 237 Juni 2019

abc

ritten@boetl.net

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