Gazette Charlottenburg Oktober 2019

gazette

Gazette für Charlottenburg und Westend

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Oktober 2019

Charlottenburg

Spätsünder vor

goldenem Vorhang

Rainer Mohr garantiert

mit seinen Konzerten Musik pur

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2 | Gazette Charlottenburg | Oktober 2019


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Soeben ist die 18. Ausgabe des

bezirksmagazins „Charlottenburg-Wilmersdorf

– ein bezirk

mit Zukunft” erschienen. Das bezirksmagazin

hat sich als zuverlässiges

Nachschlagewerk für alle

bürgerinnen und bürger

in Charlottenburg-Wilmersdorf

und für alle,

die an unserem bezirk interessiert

sind, bewährt.

Die jährliche Neuausgabe

stößt immer wieder

auf eine große Nachfrage.

es liegt kostenlos im

rathaus Charlottenburg,

in den bürgerämtern, den Stadtbibliotheken

und in allen anderen

bezirklichen einrichtungen aus.

Darüber hinaus wird es über viele

Geschäfte des bezirks verteilt, in

Arztpraxen, Senioreneinrichtungen

und -clubs, krankenhäuser,

kirchengemeinden, u. a. sowie

über den Lesezirkel, solange der

Vorrat reicht.

Roadmap zur

Interkulturellen Öffnung

Reinhard Naumann

Das bezirksamt hat einen Fahrplan

zur Interkulturellen Öffnung

der Verwaltung verabschiedet.

Aufbauend auf den drei bausteinen

„Personalgewinnung“,

„Organisationsentwicklung“ und

„Dienstleistungen“ sollen im

ersten Schritt drei Pilotprojekte

umgesetzt werden. Parallel dazu

wird es eine Arbeitsgruppe geben,

die sich mit den bedarfen

und Herausforderungen innerhalb

des bezirksamts befasst. Ziel

der Arbeitsgruppe ist die Formulierung

von konkreten Zielen zur

Interkulturellen Öffnung ab 2020.

Mit dem beschluss der ‚roadmap

IkÖ‘ bearbeiten wir zwei Herausforderungen:

Zum einen möchten

wir die große Vielfalt unseres

bezirkes verstärkt auch durch unsere

Personalpolitik anerkennen.

Das betrifft gerade Menschen mit

Migrationsgeschichte, die wichtige

erfahrungen mitbringen und

Impulse innerhalb der

beschäftigten setzen

können. Zum anderen

möchten wir kulturelle

und sprachliche barrieren

im Zugang zu unseren

Dienstleistungen abbauen,

die nach wie vor

für neu zugewanderte

Menschen bestehen.

Der begriff der Interkulturellen

Öffnung ist für uns mehr als ein

Schlagwort – wir stellen uns unserer

Verantwortung und gehen

proaktiv Herausforderungen und

Schieflagen an. Ich danke dem

team des Integrationsbüros für

die konzeptionelle erarbeitung.

Nordakkord 2019

Zum „Nordakkord 2019“, dem

schwullesbischen Chorfestival

des Nordens, lade ich Sie als

Schirmherr sehr herzlich vom 3.

bis 5. Oktober jeweils um 20 Uhr

in den konzertsaal der Universität

der künste (Udk), Hardenbergstraße/Fasanenstraße

ein! Unser

bezirk ist besonderer Weise durch

Vielfalt und kreativität geprägt:

Ich freue mich, dass „Nordakkord

2019“ mit der Präsentation der

LGbtIQ+-klangwelten dazu beiträgt.

Dazu reisen zehn Chöre aus

bremen, Hamburg, Leipzig, köln,

Münster und dem ruhrgebiet in

die Hauptstadt, wo sie wiederum

von zehn berliner ensembles

empfangen werden. Die queere

Sangeskunst aus berlin und weiten

teilen Deutschlands, wird –

dessen bin ich mir sicher – den

traditionsreichen konzertsaal der

Udk mit Sicherheit nicht allein

stimmlich verzaubern sondern

auch durch die eine oder andere

kreative Choreografie begeistern.

Kiezspaziergang

Der 214. kiezspaziergang findet

am Samstag, dem 12. Oktober,

wie immer um 14 Uhr statt und

führt uns diesmal in den Grunewald.

er wird wieder über Stock

und Stein durch den Wald gehen.

Schildhorn Denkmal.

Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | Oktober | 102019 | | 3

Foto: BA

treffpunkt ist an der bushaltestelle

Havelweg an der Havelchaussee

(bus 218). Diese erreichen

Sie mit dem bus 218 vom theodor-Heuss-Platz

aus. Der bus

fährt nur alle halbe Stunde. An

der bushaltestelle versammeln

wir uns auf dem Fuß- bzw. Fahrradweg.

Wir besuchen zuerst

den „Selbstmörderfriedhof“ im

Grunewald. Danach wandern

wir hinunter zum Schildhorn, wo

wir die Halbinsel umrunden und

das Denkmal auf dem Hügel besuchen.

enden wird der kiezspaziergang

am Waldspielplatz am

Schildhorn. Informationen über

die bisherigen kiezspaziergänge

finden Sie im Internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Bezirkstag

Am 19. Oktober begehen wir

in Charlottenburg-Wilmersdorf

unseren bezirkstag, denn am

19. Oktober 2000 trat zum ersten

Mal die gemeinsame bVV für den

neuen bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

zusammen. Wir feiern

diesen tag, indem wir unsere bürgermedaille

an bürgerinnen und

bürger verleihen, die sich in unserem

bezirk in bemerkenswerter

Weise ehrenamtlich engagieren.

Im rahmen eines feierlichen

empfangs werde ich gemeinsam

mit bVV-Vorsteherin Annegret

Hansen diese höchste Auszeichnung

unseres bezirks verleihen.

Ich freue mich sehr auf unseren

bezirkstag und auf die begegnung

mit den Geehrten. Insgesamt

haben bisher 331 Männer

und Frauen für ihr ehrenamtliches

engagement im sozialen

und kirchlichen bereich, in der

kultur und bildung, im Sport, für

die Umwelt, in der Politik oder in

anderen bereichen die bürgermedaille

erhalten. In der nächsten

Ausgabe der Gazette werden Sie

mehr über die fünf Frauen und

zwei Männer erfahren, die in diesem

Jahr geehrt werden.

Für Ihre Anregungen, Lob und

kritik bin ich für Sie erreichbar

unter naumann@charlottenburgwilmersdorf.de.

Herzlich grüßt Sie

Ihr

reinhard Naumann

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4 | Gazette Charlottenburg | Oktober 2019

Spätsünder vor goldenem Vorhang

Rainer Mohr garantiert mit seinen Konzerten Musik pur

Die Gitarre war schon als Jugendlicher

sein Begleiter. Die Liebe zur

Musik, zu Akustik und Menschen,

die sich im künstlerischen Raum

begegnen, hat sich Rainer Mohr

bis heute bewahrt.

Daran teilnehmen lässt der promovierte

Apotheker Rainer Mohr

mit seinen „Spätsünder-Veranstaltungen“

Gleichgesinnte, denen

er in regelmäßigen Konzerten

neben versierten Akteuren

in Meisterkonzerten auch wahre

Meister ihrer Klasse präsentiert

– vor goldenem Vorhang in fast

privat-familiärer Atmosphäre,

quasi mit Künstlern zum Anfassen.

Ein- bis zweimal monatlich

finden diese Veranstaltungen

derzeit überwiegend im Saitenflügel-Konzertsaal

des Alt-Lietzower

Künstlerhofs in Berlin-Charlottenburg

statt, doch

der ehrenamtlich tätige Veranstalter

kann sich durchaus auch

andere Orte vorstellen für seine


vor goldenem Vorhang stattfindenden

und von ihm moderierten

Musik-Events.

Von der Naturwissenschaft

zur Kunst

Dieser Spagat ist Rainer Mohr mit

Bravour gelungen. Sein tägliches

Foto: Spätsünder

Brot verdient er im Hauptstadtbüro

der Mediengruppe des

Deutschen Apotheker-Verlages,

der sein ehrenamtliches Projekt

„Spätsünder“ immer wieder großzügig

finanziell unterstützt.

Einst arbeitete der Apotheker

beim Bundesgesundheitsamt in

Dr. Rainer Mohr – Musikliebhaber,

Musiker und Konzertveranstalter

aus Leidenschaft.

der Arzneimittelzulassung, pendelte

zwischen Bonn und Berlin,

bis ihm die eintönige Arbeit zu

unbefriedigend wurde. Er wechselte

zum Deutschen Apotheker-Verlag,

den er nicht zuletzt

wegen seiner Mitarbeiter-Verbundenheit

schätzt.

Doch in seiner Freizeit ist es die

Musik, das Organisieren und

Veranstalten von Konzerten, in

denen der Hobbymusiker inzwischen

sowohl hochrangige

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Gazette Charlottenburg | Oktober 2019 | 5

Amateure als auch Meistermusiker

auf die Bühne holt. „Der gute

Ruf meiner Veranstaltungen mit

Amateurkünstlern ließ schließlich

auch anerkannte Profis anfragen,

außerdem habe ich mir im Laufe

der Jahre ein umfangreiches

Netzwerk aufgebaut, in dem

heute manch künstlerisches

Highlight zu finden ist – besonders

aus dem Bereich der Meistergitarristen“,

betont Rainer Mohr.

Er selbst tritt gemeinsam mit seinem

Freund Dr. Günter Berg auf,

singt im Baruther Backstreet Chor

und ist für seine versierte Moderation

bekannt. Die Bühne lässt

ihn nicht mehr los.

Bühnenblut geleckt hat Hobbymusiker

Mohr durch erste Auftritte

mit Gitarre und Gesang

auf kleineren Bühnen, wobei er

seine kreative Seite entdeckte.

Im Flughafen Tempelhof trat er

1997/98 im Musical-Ensemble

von „Space Dream“ als Sternenvolk-Darsteller

auf, ebenso in

einem A-capella-Chor, der irgendwann

zerbrach. „Eigentlich

wollte ich immer Popmusik singen“,

erinnert sich Mohr. Von nun

an suchte er sich selbst seine Auftrittsorte,

gesellte Amateure aus

Ruheoase im Künstlerhof.

der musikalisch-künstlerischen

Szene dazu.

Es ist noch kein Meister aus

dem Garten gefallen

Das ist Rainer Mohrs Motto für

seine Spätsünder-Konzerte. 2001

schlug die Geburtsstunde der

sogenannten Spätsünder: Menschen,

die erst später im Leben

nach ganz anderer Haupttätigkeit

ihre Lust an Kreativität entdecken

und aus Lebensfreude die

Bühne erklimmen, sich damit im

positiven Sinne eine kleine Sünde

gönnen.

Diesen Spätsündern und versierten

Amateuren gab Rainer Mohr

seit 2002 ein unkommerzielles

Podium, sich einem musikliebenden,

die Begegnung schätzenden

Publikum zu präsentieren – in Galerien,

Ateliers und schließlich in

der ersten angemieteten Remise

in einem Kreuzberger Hinterhof,

der „Do-Remise“. Bald schon galt

der Musiktreff als Geheimtipp,

zu dem auch Profis den Weg fanden.

„Wahre Gitarren-Meister wie

Nora Buschmann, Christina Lux

oder Stephan Bormann standen

auf einmal auch auf meiner Bühne“,

beschreibt Rainer Mohr den

zweiten Zweig seiner Spätsünder-Veranstaltungen

– die Meisterkonzerte.

Nach Ablauf des Mietvertrages

der Do-Remise rückte Mohr Berlin-Lichterfelde

ein Stück näher.

Im SÖHT 7 fanden die Spätsünder

ihre nächste Bühne. Gitarrenklänge

hallten nun durch die Gänge

des ehemaligen Frauengefängnisses,

denen Rainer Mohr nicht

zuletzt durch die gelungene

Symbiose von Ausstattung und

Moderation eine ganz besondere

Atmosphäre verlieh. Doch auch

dieser Ort war nur ein Zuhause

auf Zeit. „Lichterfelde-West ist

ein angenehmes Podium für die

Musikkultur“, betont Rainer Mohr,

der auch im Bahnhof Lichterfelde-West

gerne seine Künstler

präsentiert. Die nächste Veranstaltung

ist dort für den 22. April

2020 bereits mit Harald Hensel

vom Förderverein Bahnhof Lichterfelde

vereinbart.

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6 | Gazette Charlottenburg | Oktober 2019

Künstlerhof Alt-Lietzow 12

Der Künstlerhof Alt-Lietzow 12.

Der Künstlerhof hat Geschichte.

1888 wurde auf dem Grundstück

Alt-Lietzow 12 ein Industriegebäude

in typischem Gründerzeitstil

gebaut, das Anfang

des 20. Jahrhunderts von einer

Brauerei, später dann von der

Bärenlikör-Fabrik genutzt wurde.

Danach zog eine Wäscherei in die

Kellergewölbe.

Mehrere Jahre arbeitete Erich

Mühsam (1878-1934), Schriftsteller,

Lyriker und „ Anarchist, der

die Gewalt hasste“, in Alt-Lietzow.

1934 wurde Mühsam im KZ Oranienburg

ermordet.

Das Haus Alt-Lietzow 12 wurde in

den späten 60ern zum Treffpunkt

der freien Westberliner Filmszene.

Seit1982 arbeiten in den Künstlerhof-Ateliers

u. a. bildende

Künstler, Videofilmer, Keramiker,

Schriftsteller, Bildhauer, Musiker,

Musikinstrumentenbauer und

Journalisten.

Die bildende Künstlerin und

Kulturpädagogin Brigitte Arndt,

selbst seit 1987 Mieterin eines

Ateliers, hatte die Vision, an diesem

Ort unterschiedliche Künstler

zu vereinen, als Bezirks-Leuchtturm

kontinuierlichen Austauschs

von Kunst und Kultur.

Gemälde in der Durchfahrt des Künstlerhofs.

Gemeinsam mit dem Tischlermeister

und Projektleiter Frank

Das Bildnis Erich Mühsams an der

Wand des Künstlerhofs.

Schroedter holte sie in Eigeninitiative

und unterstützt vom

Kulturbüro, Veranstaltungen wie

Theater, Konzerten, Lesungen,

Seminare und Ausstellungen in

die geschichtsträchtigen Räume.

Nach langjährigen Bemühungen

wurden beide Akteure 2017

Eigentümer des Hauses und

gründeten die gGmbH Alt-Lietzow

12. Nun entsteht im Haus ein

nachhaltiges Ensemble, das u. a.

Galerie, Eventräume, Gartentreff

und Seminarräume bietet, und

weitere preisgünstige Ateliers

sind geplant.

Angekommen

Rainer Mohrs erhielt von der

befreundeten Brigitte Arndt die

Anregung, seinen goldenen Seidenvorhang

zukünftig auch in

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und die Feiertage.

Wir vom Team Kandulski freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen

und heißen Sie herzlich willkommen.


Gazette Charlottenburg | Oktober 2019 | 7

ihren Künstlerhof Alt-Lietzow 12

in Charlottenburg zu hängen.

Seit April 2019 kann Mohr nun

den Saitenflügel-Konzertsaal mit

Bühne und Flügel der namhaften

Violinistin Michiko Lena Feuerlein

für seine Veranstaltungen

und Spätsünder-Meisterkonzerte

nutzen.

Die eingenommenen Eintrittsgelder

fließen zu 70 Prozent an die

Künstler, der Rest wird für anfallende

Kosten genutzt, reicht jedoch

nur selten aus.

Organisierte und führte Rainer

Mohr seine Spätsünder-Konzerte

von Anfang an ehrenamtlich

in Eigenregie und unterstützt von

seiner Frau, weiß er nun ein zehnköpfiges,

ebenfalls ehrenamtlich

arbeitendes Team hinter sich, so

dass ihm mehr Zeit bleibt, die

finanzielle Zukunft der „Spätsünder“

zu planen. Dazu benötigt das

Projekt Fördergelder, deren Genehmigung

jedoch eine Strukturierung

wie eine Genossenschaft

oder einen Verein voraussetzt.

Dann ließe sich vielleicht auch

der große Traum von Rainer Mohr

verwirklichen: „Es wäre wunderbar,

wenn ich auch als Rentner

noch kreativ sein und mit musikliebenden

Menschen zusammenarbeiten

könnte – möglichst

in einem eigenen Musikraum.“


Jacqueline Lorenz

Konzerte

Im Oktober 2019 finden drei

Spätsünderkonzerte im Künstlerhof

statt:

Am 5. Oktober um 20 Uhr „Duo Essenz“:

Arabische Laute (Faleh Khaless) und

spanische Gitarre (Johannes Treml)

entführen in eine andere Welt.

Am 12. Oktober um 20 Uhr:

Elektronische Musik und phantastische

Soundwelten der „Berliner Schule“ mit

„Filter-Kaffee“ (Frank Rothe & Mario

Schönwälder).

Am 17. Oktober um 20 Uhr: Clive Carroll

– Virtuose auf der akustischen Gitarre,


Foto: Spätsünder

von Blues bis Jazz, von Irish Folk bis

Klassik.

Eintrittspreise: 16 € bei Vorreservierung,

18 € an der Abendkasse, 14 €

Ermäßigung.

Anmeldung zum Spätsünderabend

am 7. Dezember 2019, um selbst

einen Klang-, Kabarett-, Parodie- oder

Gesangsbeitrag beizusteuern, oder

Vorschläge zu Räumlichkeiten für

zukünftige Konzerte unter Telefon

0179 1110985 oder E-Mail info@

spaetsuender.com.

Konzertreservierung, Informationen

und Termine unter www.spaetsuender.

com

Saitenflügel-Konzertsaal L12 im

Künstlerhof Alt-Lietzow 12

Alt-Lietzow 12

10587 Berlin

(U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz, U7)

Altersvorsorge

für Frauen

In Kooperation mit der Volkshochschule

City West initiierte

die Gleichstellungsbeauftragte

Katrin Lück eine kostenfreie

Workshopreihe für Frauen zum

Thema Altersvorsorge.

Aufgrund des großen Erfolges

der ersten Reihe, findet im Oktober

und November 2019 die

zweite Workshopreihe für die

weitgespannte Altersgruppe von

30-65 Jahren, im Rathaus Charlottenburg,

Otto-Suhr-Allee 100

in 10585 Berlin statt.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten

vermittelt, eine Vorsorge

für das Alter durch verschiedene

Instrumente des gesellschaftlichen

Angebots, aber auch durch

Alternativen, eigenbestimmt in

die Hand zu nehmen.

Anmeldungen über die Volkshochschule

City West unter vhs@

charlottenburg-wilmersdorf.

de oder ☎ 9029 28873. Weitere

Informationen unter www.

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charlottenburg-wilmersdorf.de

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Gazette Charlottenburg | Oktober 2019 | 9


10 | Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

| Oktober 2019

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„Gendersprech – vergewaltigt das Bezirksamt

unsere Sprache?“

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Politisch korrekt und geschlechtergerecht

oder eine Verunstaltung der Sprache? In

den folgenden Beiträgen nehmen die Fraktionen

der BVV zum Thema Gender-Gap

Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

B‘90/Grünen-Fraktion

Linksfraktion

Die Herren von der AfD-Fraktion benennen

ein Thema und bemühen Metaphern aus

dem Bereich der sexualisierten Gewalt,

wobei es doch um geschlechtergerechtere

Schreibweisen gehen soll. Das lässt tief blicken

und zeigt, bei wem der „Gender-Wahnsinn“

tatsächlich zuhause ist. Die politische

Debatte über Patriarchat, Diskriminierung

und die Macht der Sprache führen wir

weiter. Wer aber selbst seine Unsensibilität

im Umgang mit der Sprache zeigt, vor

Sprachverhunzung („Gender-Sprech“) nicht

zurückschreckt und die Grenzen des Sagbaren

regelmäßig überschreitet, der hat an der

Beantwortung solcher Fragen offensichtlich

kein ernsthaftes Interesse.

Fraktionen der

SPD (Alexander Sempf),

Bündnis 90/Die Grünen (Christoph Wapler),

Die Linke (Sebastian Dieke)

CDU-Fraktion

Wer mit dieser Überschrift was mit unserer

Sprache macht und welche inhaltliche politische

Aussage der Fragestellende mit seiner

Wortwahl treffen möchte, mag sich jeder

selbst beantworten. Für die CDU-Fraktion ist

jedoch die Wortwahl inakzeptabel und auch

in unserem Bezirk gibt es wahrlich politische

Themen, die die Menschen mehr bewegen.

Die sogenannte gendergerechte Sprache

hat aber insgesamt, sicher an vielen Stellen,

durch immer neue Wortfindungen Sprache

und Lesefluss nicht gerade verbessert. Und

auch hier gilt der Satz, dass viele Menschen

gewiss andere Sorgen haben und die gendergerechten

Texte den Leser oft eher verwirren.

Was einmal gut gemeint war, treibt

immer neue Blüten, da jeder meint, noch

www.duden.de/rechtschreibung/Gender

Gender, das

Wortart

Substantiv, Neutrum

Rechtschreibung

Worttrennung

Gen|der

Bedeutung

Geschlechtsidentität des Menschen

als soziale Kategorie (z. B. im Hinblick

auf seine Selbstwahrnehmung, sein

Selbstwertgefühl oder sein

Rollenverhalten)

„gerechter“ sein zu müssen. Eine absolute

Gerechtigkeit wird sich aber nicht erreichen

lassen und Ideologie ist fehl am Platz. Sprache

im Alltag, insbesondere bei Behörden,

muss klar verständlich, wertschätzend und

strukturiert sein.

Susanne Klose

FDP-Fraktion

Sprache bildet die Grundlage unseres

Miteinanders. Die Vielfalt im Leben, in der

Berufswahl, in den Interessen, Wünschen

und Zielen der Menschen muss sich auch

in der Sprache wiederfinden. Und ja, auch

die Gleichstellung der Geschlechter bringt

sich durch unsere Sprache zum Ausdruck.

Genauso, wie sich die Gesellschaft kontinuierlich

verändert, muss sich auch die Sprache

stetig weiterentwickeln.Dabei gibt es sicherlich

manchmal Irrwege. Einige Sprachverrenkungen,

die eher ideologisch motiviert

sind, fördern nicht die Gleichberechtigung,

sondern rufen verständlicherweise Abwehrreaktionen

hervor. Manch ein politischer

Akteur möchte deshalb nicht nur an längst

vergangenen Gesellschaftsbildern festhalten,

sondern auch sprachlich die Rolle rückwärts

ausführen. Diese liegen aber ebenso

falsch wie jene, die beim Wunsch nach

geschlechtergerechter Sprache plötzlich

Wörter mit Sternchen versehen, die schon

vorher geschlechtsneutral waren.

Als Freie Demokraten stehen wir für Eigenverantwortung

und Selbstbestimmung. Das

heißt auch, dass ein jeder selbst entscheiden

darf, ob in den eigenen Texten und Äußerungen

denn nun Sternchen, die weibliche und

männliche Form gemeinsam oder sonst eine

Form der Geschlechterdarstellung genutzt

wird. Entscheidend ist, dass die Gleichberechtigung

durch unser Reden und Handeln

deutlich wird. Das ist allemal sinnvoller, als

reine Ideologie, eine Sprachpolizei oder Reisen

in längst vergangene Zeiten.

Pascal Tschörtner

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Über 80 Prozent der Deutschen lehnen

„Gendersprech“ ab. Aus gutem Grund: Gendersternchen,

Unterstriche und verbogene

Wendungen wie Kursleitende und Radfahrende

sind eine Vergewaltigung der Sprache.

Die meisten Menschen wollen nicht von einer

fanatischen Minderheit in Universitäten und

Rathäusern zu einem verunstalteten Sprachgebrauch

gezwungen werden.

Deutsch ist eine reiche Sprache für die Umschreibung

von männlich und weiblich.

Sprache ändert sich auf natürliche Weise,

dagegen sind Gendervorschriften politisch-korrektes

Gesinnungsdiktat. Oft genug

kommen lebensfremde Konstrukte heraus:

z. B. Justizhauptwachtmeister*innenanwärter*innen,

Kinder*innen, Mitglieder*innen,

Planet_in. Das schmerzt. Sprache bestimmt

unsere Identität, ist ein Kulturgut und Spiegel

unserer Seele. Mit Sprachlenkung bewirken

Kulturbarbaren Identitätsverlust und

Sprachruin. Sollen Rad-ab-Habende, Grüne,

sozialistische Steuerungsideologen und ihre

sozialdemokratisierenden Genossen so sprechen,

wie ihnen „der Schnabel verwachsen

ist“ (Karl Kraus). Jedoch das Bezirksamt – als

Teil der öffentlichen Verwaltung – darf im

Interesse der Mehrheit der Bürger bei der

sektiererischen Vergewaltigung der Sprache

nicht zum Mittäter werden, sondern muss

sich vehement dagegenstellen.

Michael Seyfert


Gedenkfeier am Mahnmal Gleis 17

Auch 74 Jahre nach dem Ende des

Zweiten Weltkriegs ist das Grauen

der Massenvernichtung in den

Konzentrationslagern unfassbar.

Umso wichtiger, dass diese Ereignisse

niemals in Vergessenheit

geraten.

Eine Reise in den Tod, die für jüdische

Bürger Berlins am 18. Oktober

1941 begann. Mit dem ersten Zug

wurden 1013 Juden nach Litzmannstadt

(Lodz) deportiert. Am

1. November 1941 waren Grete

Leyser, ihr Mann Leopold und die

gemeinsame kleine Tochter Karin

in einem Deportationszug. Die SS

erstickte sie am 8. Mai 1942 im

Gaswagen bei Kulmhof (Chelmo).

An ihrem früheren Wohnort in der

Fürbringerstraße 18 in Kreuzberg

erinnern Stolpersteine an die Familie.

Weiße Rosen am Bahnsteig

Bei der Gedenkfeier „…abgeholt!“

am 18. Oktober 2019 wird

dem Beginn der nationalsozialistischen

Deportationen von

Juden aus Berlin vor 78 Jahren

gedacht. Bei der Veranstaltung

hält die Holocaustüberlegende

Ingeburg Geißler eine Gedenkrede.

Schülerinnen und Schüler

des John-Lennon-Gymnasiums

in Berlin werden ebenfalls zu der

Veranstaltung beitragen. Für die

musikalische Umrahmung sorgt

Bernd Rosenthal. Da am Ende der

Veranstaltung weiße Rosen am

Bahnsteig niedergelegt werden,

sind die Besucher gebeten, jeweils

eine weiße Rose mitzubringen. Die

Gedenkfeier findet um 12 Uhr am

Mahnmal „Gleis 17“ am S-Bahnhof

Grunewald statt.

Mehrere Mahnmale erinnern

an dieses Datum. Bereits 1953

brachte eine kleine Gruppe eine

Gedenktafel zur Erinnerung an

die Deportationen am Signalhaus

an. Diese Tafel wurde einige

Zeit später wieder entfernt. 1973

wurde erneut eine Gedenktafel

angebracht, die 1986 durch einen

Diebstahl verschwand.

Am 46. Jahrestag des ersten

Deportationszugs, dem 18. Oktober

1987, errichtete eine Frauengruppe

der evangelischen

Grunewald-Gemeinde auf dem

Bahnhofsvorplatz ein Mahnmal,

das aus drei Eisenbahnschwellen

bestand, von denen eine senkrecht

stand. Auf einer Schwelle

befand sich eine Messingplatte

mit Erinnerungsinschrift. Nachdem

die Initiatorinnen aus Altersgründen

nicht mehr in der Lage

waren, das Mahnmal zu pflegen,

wuchs es zu. Die Messingplatte

wurde gestohlen. 2005 ließ man

es in vereinfachter Form wieder

aufbauen und erneut eine Messingplatte

montieren.

Seit 1991 steht ein 18 Meter langer

Betonblock mit schemenhaften

Umrissen deportierter

Menschen vor Ort. Der Entwurf

stammt von dem polnischen

Künstler Karol Broniatowski. Das

zentrale Denkmal befindet sich

hingegen entlang des Gleises.

Auf 186 Stahlgussobjekten, von

denen jedes für einen Zug steht,

der die Menschen in die Konzentrationslager

brachten, stehen

Datum der Abfahrt, Anzahl der

Deportierten und das Ziel des Zuges.

Zusätzlich wurde der bereits

abgetragene Bahnsteig auf einer

Länge von ca. 160 Metern wieder

aufgebaut. 2012 pflanzte Lukacz

Sorowiec im Rahmen der Biennale

Birken aus der Umgebung der

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

auf dem Bahnhofsvorplatz.

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12 | Gazette Charlottenburg | Oktober 2019

Orte der Moderne

„neues bauen“ in Charlottenburg-

Wilmersdorf

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums

des Bauhauses zeigt das

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

noch bis zum 10. November

eine Ausstellung zu herausragenden

Schauplätzen des

„neuen bauens“ im Bezirk.

Das Staatliche Bauhaus gilt heute

als eine der bedeutendsten

Schulen für moderne Architektur

und Gestaltung weltweit. Das

einhundertste Jubiläum seiner

Gründung bietet den Anlass,

zehn architektonische Schauplätze

im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

vorzustellen.

Mit ihrer sachlich-funktionalen

Ästhetik und den modernen Nutzungskonzepten

veranschaulichen

sie die Bewegung des

„neuen bauens“ in Architektur

und Städtebau, das maßgeblich

durch das Bauhaus beeinflusst

wurde.

Ihre Architekten, darunter Walter

Gropius, Erich Mendelsohn, oder

auch Hans Scharoun, haben mit

den Bauten das Stadtbild von

Wilmersdorf und Charlottenburg

mitgeprägt. Vom großstädtischen

WOGA-Komplex am Kurfürstendamm,

über die Ringsiedlung für

die Siemens-Werke in Charlottenburg-Nord,

das Garagenhochhaus

an der Kantstraße oder das

Apartmenthaus am Kaiserdamm,

bis hin zum Wohn- und Atelierhaus

des Bildhauers Georg Kolbe

im Westend, lassen sich vielfältige

Aspekte des „neuen bauens“

nachvollziehen. Anhand der ausgewählten

und teils weltbekannten

Architekturen werden in der

Ausstellung programmatische,

Foto: Mila Hacke

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Gazette Charlottenburg | Oktober 2019 | 13

Schokoladen Erich Hamann,

2019. Foto: Mila Hacke

Berlin-Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz mit dem Versicherungsgebäude von Emil Fahrenkamp, Postkarte aus

den 1930er-Jahren.

Archiv Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

gestalterische und biografische

Bezüge zum Staatlichen Bauhaus

verdeutlicht.

Die in der Ausstellung zu entdeckenden

Bauten entstanden alle

in den Jahren zwischen 1919 und

1933 und spiegeln bestimmende

Großstadtphänomene der Weimarer

Republik wider. Ihre Architekturen

lassen sich als Antworten

auf drängende Fragen ihrer

Zeit lesen, die sich angesichts

der sich drastisch verschärfenden

Wohnungsfrage, der erhöhten

Automobilität oder der wachsenden

Niederlassungen der Industrie

am Stadtrand stellten. In

ihnen manifestiert sich aber auch

ein neues Verständnis von städtischem

Raum, der Freiräume für

Kunst und neue Lebensformen

schafft.

Sowohl die Fragen der Stadtgesellschaft

als auch die architektonischen

Antworten spielen in

der Gegenwart weiterhin eine

Rolle. Die Ausstellung thematisiert

die Geschichte der Bauten

von ihrer Entstehungsgeschichte

bis zu aktuellen Nutzungsformen.

Die Gestaltung der Ausstellung

mit Litfaßsäulen und

einem begehbaren Stadtplan

verschränkt den Stadtraum und

die Museumsflächen. Eine Faltkarte

zum Mitnehmen verortet

die Schauplätze im Bezirk und

lädt dazu ein, diese vor Ort in

ihren aktuellen Zusammenhängen

neu zu entdecken.

Ein Veranstaltungsprogramm

und vielfältige Vermittlungsangebote

für Schulklassen, junge

Menschen und Familien begleiten

die Ausstellung.

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

in der Villa Oppenheim

Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg,

14059 Berlin

☎ 030-9029 24106

museum@charlottenburg-wilmersdorf.

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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,

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14 | Gazette Charlottenburg | Oktober 2019

Marianne Strobl, Industriefotografin

Das Verborgene Museum zeigt Werke einer ungewöhnlichen Frau

Erstmalig in Berlin sind Fotografien

der Industriefotografin

Marianne Strobl zu sehen. Das

Verborgene Museum zeigt 60 beeindruckende

Schwarz-Weiß-Fotografien

einer außergewöhnlichen

Frau.

Erste Industriefotografin

der k.u.k. Monarchie

Marianne Strobl (1865-1917),

die selbstbewusste Frau und

Fotografin, die nicht wie viele

ihrer Berufskolleginnen als

Portraitfotografin im Atelier ihr

Geld verdienen wollte, hat ein

fotografisches Werk hinterlassen,

das für die Fotografiegeschichte

einen Glücksfall darstellt. Sie

war zwischen 1894 und 1917

auf Großbaustellen und in Industriebetrieben

unterwegs

und wird wohl nicht zu Unrecht

als „erste Industriefotografin der

k.u.k. Monarchie“ bezeichnet. Die

Kenntnisse über ihr Leben sind

nur sehr spärlich: Sehr wahrscheinlich

hat sich Marianne

Strobl im exklusiven „Club der

Amateur-Photographen in Wien“,

zu dem sie vermutlich über ihren

Mann, den Vermessungstechniker

Josef Strobl, Zugang hatte,

die notwendigen Kenntnisse im

Davidoff-Depot und klimatisierte Import-Zigarren

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Marianne Strobl, Einmünd-Ende Sammelkanäle bei der Kammer

„Sophienbrücke“, 1898, Albumin. Archiv Photoinstitut Bonartes, Wien

• Liquid im Angebot

• Accessoires

Umgang mit dem Fotoapparat,

den Fotoplatten und den Geheimnissen

der Dunkelkammer

angeeignet. Eine Ausbildung

an der 1888 gegründeten „K.K.

Lehr- und Versuchsanstalt für

Photographie und Reproductionsverfahren

in Wien“ war ihr

noch nicht möglich, weil Frauen

erst ab 1908 Zugang zu der Wiener

Ausbildungsstätte hatten.

Schwerstarbeit im

unwegsamen Gelände

Die Jahrhundertwende war geprägt

von Technik und Industrie,

vom Ausbau des Eisenbahnnetzes

und der Errichtung von Fabriken,

vom Brückenbau, Kanalanlagen

und Eisenkonstruktionen.

Das war für Marianne Strobl der

Anstoß, sich von Anfang an auf

die Dokumentation derartiger

großer Stadtbau- und Industrieanlagen

zu spezialisieren. Das

Fotografieren derartiger Großbaustellen

bedeutete damals,

eine hochkomplizierte Technik

zu beherrschen: nicht zuletzt unterwegs

in unwegsamem Gelände

den Umgang mit der großformatigen

Holzkamera, dem Stativ

und den schweren Glasplatten zu

handhaben.

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Gazette Charlottenburg | Oktober 2019 | 15

kehrsmittel, Wien-Rotunde 1894“.

Es sind 95 Albuminabzüge mit

einem ausführlich erläuternden

Begleitheft zu Nützlichkeit und

Beschaffenheit der Fuhrwerke,

wie z. B. die Achsenaufhängung,

die Robustheit, den Wendekreis

sowie die Korb- und Holz-Aufsätze.

Dafür interessierte sich besonders

die Militärbehörde für den

Fall einer Mobilmachung.

Schließlich etablierte sie sich vor

allem als Spezialistin für Blitzlichtfotografie:

Sie begleitete

1901 eine Expedition in die Ötscherhöhlen

in Niederösterreich,

in denen sie sich mit schwerem

Equipment aus Kamera und

Blitzlichtausrüstung durch enge

Zugänge und Stollen zwängen

musste. Aus ihrer Hand sind nie

zuvor gesehene Aufnahmen von

dem Berginneren entstanden.

Die Ausstellung ist bis zum

8. März 2020 zu sehen. Öffnungszeiten:

Do und Fr 15 bis 19 Uhr;

Sa und So 12 bis 16 Uhr. DAS

VERBORGENE MUSEUM, Schlüterstraße

70, 10625 Berlin. www.

dasverborgenemuseum.de

Marianne Strobl, Weinkellerei Franz Leibenfrost & Co., Wien, ca. 1900, Silbergelatine.

Privatsammlung Wien

Marianne Strobl stieg um 1900 für

ihre Auftraggeber in die Kanalisation,

fotografierte auch die geologisch

einmaligen Ötscherhöhlen

in Niederösterreich und begleitete

über Jahre die Errichtung des

Gaswerks Wien-Leopoldau. Nicht

zuletzt führte sie auch Regie über

alle männlichen Mitarbeiter vor

Ort. Strobls Spezialisierung in diesem

Metier war ihre persönliche

Strategie, um auf dem extrem

umkämpften Wiener Fotografiemarkt

um 1900 konkurrieren

zu können. Laut Firmenstempel

nannte sie sich „Industrie-Photograph“

und zeichnete ihre Fotografien

in markantem rotem

Schriftzug „M. Strobl“. Ihren ersten

Großauftrag hat sie in einer Mappe

unter dem Titel präsentiert:

„Typen der Landfuhrwerke der

Österr.-Ungar. Monarchie aus der

Internationalen Ausstellung für

Volksernährung, Armeeverpflegung,

Rettungswesen und Ver-

Impressum

Gazette Charlottenburg · Oktober Nr. 10/2019 ·

37. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich

in Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf

sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf

☎ 03329 / 645 15 70 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz

☎ 0172 / 630 26 88

Anzeigen

Daniel Gottschalk · ☎ 030 / 323 38 54

anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Humburg Media Group · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe

November Nr. 11/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 21.10.2019

Erscheinung 07.11.2019

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