Großharthauer LandArt - 03/2019

MediaLight

Neues aus Großharthau und den umliegenden Gemeinden, sowie dem vielfältigen Vereinsgeschehen der Orte.

GROSSHARTHAUER

LandArt

Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld,

Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal

Ausgabe 03 | 2019

Der Herbst ist ein zweiter Frühling,

wo jedes Blatt zur Blüte wird

Albert Camus

© Reiner Teichler (unten) Feuerwehr Großharthau (oben)

© Gemeinde Großharthau

© Bedneyimages / Freepik

• das neue Schuljahr beginnt

• Bühlauer Bürgerinitiative –

Wildblumenwiese

• Herbstmarkt Seeligstadt

Aus unseren Themen:

• Sanierung

Schmiedefelder Kegelbahn

• Die Feuerwehr zu

Besuch in Schlesien


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 2

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

nun haben wir schon wieder den Sommer hinter uns gelassen

und der Herbst drängt sich mehr und mehr vor. Wir

hoffen, dass viele von Ihnen eine schöne Sommerzeit verlebt

haben, den Urlaub genossen haben und nach Erholung

und Entspannung wieder tatkräftig ans Werk gehen

können. Auch der neue Gemeinderat im Ort wurde gewählt

und fand zu seiner ersten konstituierenden Sitzung

Aktuelles aus Großharthau

Konstituierende Sitzung

des neuen Gemeinderates

Am 15. August kam der neu gewählte Gemeinderat

zu seiner ersten Sitzung; konstituierende

Sitzung, zusammen.

Neben der Besetzung der Ausschüsse ging es

auch um die Wahl der zwei Stellvertretenden

Bürgermeister.

Als erster stellvertretender Bürgermeister

wurde weiterhin der bis jetzt amtierende

Herr Gottfried Busch in geheimer Wahl vom

Gemeinderat gewählt.

Als zweite stellvertretende Bürgermeisterin

wurde Frau Felizitas Valentin vom Gemeinderat

gewählt.

Beiden gewählten stellvertretenden Bürgermeistern

möchte ich hiermit gratulieren und

bedanke mich für ihre Bereitschaft, weitere

Verantwortung zu übernehmen und wünsche

uns eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit

zum Wohle unser Gemeinde und

ihrer Bürger.

Fördermittel

Zum ersten Mal wurde durch den Freistaat

im Rahmen des Leader Programmes ein Regionalbudget

in Höhe von 150.000 EUR ausgereicht.

Vereine, aber auch Kommunen unserer

Region konnten sehr kurzfristig Anträge

einreichen, die einen Umfang je Antrag von

zusammen. Vieles hat sich seit unserer letzten Ausgabe im

Juni in der Gemeinde mit den Ortsteilen getan und das

Engagement vieler Bürger ist ungebrochen.

Schauen Sie also einfach in unsere neue Ausgabe hinein

und lesen Sie was sich alles an Aktivitäten, Veränderungen,

Verschönerungen getan hat. Wir hoffen Sie finden wieder

viel Interessantes und Wissenswertes und werden dabei

gut unterhalten. Unsere nächste Ausgabe erscheint dann in

der 50. Kalenderwoche.

20 TEUR nicht überschreiten durften.

Insgesamt wurden 22 Anträge gestellt mit

einem Volumen von über 205.000 EUR, 14

Anträge konnten bewilligten werden.

Aus unserer Gemeinde wurden 5 gestellt,

von denen 3 bewilligt werden konnten. Der

Sportverein in Bühlau, die Sektion Kegeln

des Sportvereins Fortschritt Großharthau und

die Gemeinde mit der Ersatzbeschaffung von

16 neuen Parkbänken haben einen entsprechenden

Fördermittelbescheid erhalten.

Bühlauer Bürgerinitiative

Es ist erfreulich, wenn sich Bürger aktiv ins

Ortsleben einbringen. So soll hier in der

Ortsmitte von Bühlau an der Bushaltestelle

eine Wildblumenwiese entstehen.

Diese Idee und Eigeninitiative wurde von

Elke Seifert initiiert. Bei einem gemeinsamen

Termin sichert die Gemeinde mit dem Bauhof

ihre Unterstützung zu.

Es ist ein kleiner Beitrag, dem Insektensterben

entgegen zu wirken.

An der Stelle möchte ich mich ganz herzlich

bedanken und hoffe, dass viele Bühlauer die

Initiative unterstützen.

Ein ähnliches Projekt ist derzeit auch für Seeligstadt

geplant, welches von Ilko Keßler initiiert

wurde.

Hans-Henner Niese + das Team von Media-Light

Erfolgreiche Zertifizierung

Energiespargemeinde

Großharthau,

Die Gemeinde Großharthau wurde am

21.08.2019 zum dritten mal nach 2010 und

2013 als Energiespargemeinde zertifiziert.

Die letzte Zertifizierung liegt schon 6 Jahre

zurück, dafür gibt es auch Gründe. Der damalige

Energieberater ging in Rente, seine

bestellte Nachfolgerin erwartete gleich zweimal

nacheinander ein Baby, sodass eine kontinuierliche

Arbeit nicht möglich war.

Grafik © Freepik

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Seite 3

Gemeinde Großharthau und Schmiedefeld

Hotel • Restaurant • Ballsaal

Kyffhäuser

Großharthau • Sachsen

Herzlich willkommen

Sanierungsarbeiten an der Schmiedefelder Kegelbahn

In den letzten zwei Jahren wurde mit dem

neuen Energieberater Herrn Michler und

dem Energieteam intensiv daran gearbeitet,

den Prozess wieder in Fahrt zu bringen.

Nach harter und intensiver Arbeit wurde die

Gemeinde am 21.08.2019 von einem externen

Auditor geprüft und erneut zertifiziert.

Auf das Ergebnis kann man sehr stolz sein,

die Gemeinde hat in den letzten Jahren viele

Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz

umgesetzt, dies sah der Auditor ebenso und

bescheinigte der Gemeinde eine positive

Entwicklung.

Mit 67,8 % der möglichen Punkte erreichte

unsere Gemeinde ein um 15,8 % höheres

Ergebnis als zur vorangegangenen Zertifizierung

in 2013.

Die Verleihung der Auszeichnung findet

am 04.11.2019 in Dresden statt. Ich möchte

mich bei allen, beim Energieberater Herrn

Michler, dem Energieteam und allen anderen

Beteiligten ganz herzlich bedanken.

Die kommende Auszeichnung ist Ansporn

zum weiteren Handeln.

Sanierung Kegelbahn

Schmiedefeld

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Wer derzeit kommend von der B6 über die

Gerichtstraße nach Schmiedefeld fährt, wird

sehen, dass an der Kegelbahn kräftig gebaut

wird.

Nach umfangreichen Arbeiten zu Trockenlegung

und Entkernung im inneren, wird jetzt

gerade die neue Kegelanlage montiert.

Nachdem feststand, dass die Anlage in

Schmiedefeld weiter durch den SV Seelig-

Donnerstag, 10. Oktober, 15:00 Uhr

Star-Gast-Gala mit Leonard

Der bekannte und beliebte Schlagerstar Leonard

aus der Schweiz ist zu Gast im Kyffhäuser Hotel.

Dienstag, 22. Oktober, 15:00 Uhr

Stimmen der Berge

Ganz neu bei uns: Drei Tenöre, ein Bass und ein Bariton

- das ist die neue „Boygroup“ der Volksmusik

mit Benjamin Grund. Erleben Sie die „Stimmen der

Berge“ live bei uns!

Mittwoch, 13. November, 15:00 Uhr

Christian Lais

Schlagerparty mit Christian Lais, der Senkrechtstarter

in der Schlagerszene überzeugt mit Stimme und

besonderen Texten.

Freitag, 14. November, 15:00 Uhr

22 Jahre Hotel Kyffhäuser

Wir feiern 22 Jahre Hotel Kyffhäuser!! Seien Sie

dabei und entdecken Sie eine Welt voll Musik und

Tanz. Wir begrüßen dazu Andrea & Wilfried Peetz,

dem Saxophonkünstler Ulli und Heiko Harig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Isolde & Anja Russig

mit dem Kyffhäuserteam.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 4

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Seite 5

Ortsjubiläum und Grundschule Großharthau

stadt betrieben wird, hatten sich Verein und

Gemeinde dazu verständigt, die Anlage und

das Gebäude zu sanieren.

Insgesamt sind dafür rund 180.000 EUR im

diesjährigen Haushalt der Gemeinde eingeplant.

Das Projekt wird mit 80 % durch die

Leader Region Westlausitz gefördert.

Mit etwas Zeitverzug wird die sanierte Kegelbahn

Ende September fertig sein. An dieser

Stelle möchte ich mich schon heute bei allen

beteiligten Baufirmen, dem Planungsbüro

Schubert und auch bei unserem Bauhof für

die geleistete herzlich Arbeit bedanken.

Na dann Gut Holz

Schmiedefeld vor dem

Ortsjubiläum

Beim Dorfrundgang in Schmiedefeld, der

kurz vor der Kommunalwahl im Mai stattfand,

wurden durch Schmiedefelder Bürger

einige Missstände im Ortsteil Schmiedefeld

aufgezeigt, aber auch Wünsche angebracht.

Einige kleinere Sachen davon wurden schon

unmittelbar danach beseitigt oder abgestellt.

In Auftrag gegeben wurde ebenfalls schon

die Erneuerung des alten Metallzaunes an

der ehemaligen Schule und die Neuerrichtung

des Zaunes an der benachbarten Kläranlage.

Durch die Gemeinde wurde in Abstimmung

mit einigen engagierten Bürgern von Schmiedefeld

ein Fördermittelantrag zur Neugestaltung

der Außenfläche an der ehemaligen

Schule gestellt. Mit der dann

neu gestalteten Freifläche wird

es möglich, Veranstaltungen für

„Jung und Alt“ zu organisieren.

Die Kosten für dieses Projekt

werden mit 75.000 EUR geschätzt

und mit 80 % durch die

Leader Region gefördert. Die

Chancen auf eine erfolgreiche

Förderung sind gut.

Ein weiteres Thema ist die Neugestaltung

des kleinen Dorfplatzes

mit dem Gedenkstein. Hier

gibt es erste Überlegungen der

Gemeindeverwaltung, die in

Kürze auch mit der Öffentlichkeit

diskutiert werden sollen.

Als letztes möchte ich noch darüber berichten,

dass es Abstimmungen mit dem Landratsamt

gegeben hat, das marode Geländer an

der Hauptstraße zu erneuern. Nach Aussage

des Landratsamtes, dass sich zur Sanierung

bekannt hat, soll dieses im nächsten Jahr erneuert

werden.

Für das bevorstehende große Ortsjubiläum

im Jahr 2021 ist die Gemeinde bemüht, bestehende

Missstände aber auch Ideen und

Hinweise aus der Bürgerschaft umzusetzen.

Ich möchte mich bei allem für die eingegangenen

Hinweise und die konstruktive Kritik

bedanken.

Jens Krauße

Bürgermeister

Bilder © Gemeinde Großharthau

Grundschule Großharthau

Neues Schuljahr startete in Großharthau

mit 111 Schülern

Wie in den vergangenen Jahren durften wir

auch dieses Jahr wieder im schönen Saal des

Hotels Kyffhäuser unsere Erstklässer am 17.

August feierlich in unsere Schule aufnehmen.

Familie Russig und ihrem Team sei an dieser

Stelle herzlich gedankt, dass alles wieder

sehr feierlich vorbereitet war. Wir konnten in

diesem Schuljahr 26 Jungen und Mädchen

einschulen. Nachdem sie von der Schulleiterin

Frau Heitz mit einem Blümchen feierlich

in die GS Großharthau aufgenommen

wurden, begrüßte sie Frau Schneider,

die Klassenlehrerin und überprüfte

mit Hilfe des Klassenbuches, ob

auch wirklich keiner fehlt. Die

Schüler*innen der vierten Klasse

und Ehemalige, die jetzt die Klasse

5 besuchen, gestalteten unter der

Leitung von Frau Schneider und

Frau Jänisch ein tolles Programm.

Unsere Schulanfänge*innen lauschten

gemeinsam mit ihren Eltern,

Verwandten und Freunden der

Geschichte nach der Suche des

Zuckertütenbaumes. Zum Glück wurde er

gefunden und es gab liebevoll gestaltete Zuckertüten

für die Schulanfänger*innen. Auch

die Erzieher*innen der Kitas in Großharthau,

Seeligstadt und Bühlau, die die Mädchen und

Jungen bis hierher begleitet hatten, waren

der Einladung gefolgt. Als Dank für ihre engagierte

Arbeit erhielten auch sie eine Rose.

Das Wetter spielte auch mit und so gab es

im Anschluss an die Feierstunde sicher viele

schöne Erlebnisse in den Familien.

Am Montag früh wurden die Schulanfänger*innen

traditionell von allen anderen

Schüler*innen der Grundschule mit einem

Lied begrüßt. Danach gab es für alle noch

das Märchenspiel

von „Hänsel und

Gretel“, dass die

Bühlauer Hortkinder

sehr professionell

mit Frau Meffert

einstudiert

hatten. Bemerkenswert

waren

die tollen Kostüme

und Requisiten,

mit denen unsere Schauspieltalente

das Märchen zu einem sehr schönen

Schuljahresauftakt machten. Strahlende Kinderaugen,

sehr disziplinierte Zuschauer und

langanhaltender Beifall waren neben der Zusage

auf ein gemeinsames Eisessen der Lohn

für die kleinen Schauspieler*innen.

Nun heißt es für alle fleißig lernen und alle

Herausforderungen, die das neue Schuljahr

stellt zu meistern. Dafür wünschen wir allen

Schüler*innen, auch allen Ehemaligen unserer

Grundschule viel Freude, Kraft, Erfolg

und stets beste Gesundheit.

Regine Heitz, auch im Namen

des Lehrerteams

Bilder © Grundschule Großharthau


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 6

Vereinsgeschehen des Kleintierzüchtervereins

Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Neues vom Verein

Der Sommer ist so gut wie vorbei und wahrscheinlich

in seinen letzten vollen Zügen,

unsere Tiere haben die heißen Tage recht

gut überstanden. Nichtsdestotrotz sind diese

extrem warmen Temperaturen eher unangenehm

für unsere Kleintiere und wir sind froh,

dass es sich nun wieder etwas herabkühlt.

Auch die Heu- und Winterfutterernte ist abgeschlossen

und alles auf Vorrat verstaut. Immer

mehr kristallisiert sich nun auch heraus,

welche Tiere wohl für die Weiterzucht und

die Ausstellungen geeignet sind und im Bestand

der Züchter bleiben.

Anfang August fand die Landesjungtierschau

des Sächsischen Landesverband für

Rassekaninchen in Tautenhain statt. Vier

Tiere aus unserem Verein stellten sich der

Konkurrenz und traten zum Wettstreit um

die begehrten Trophäen an. Die Zuchtrichter

nahmen ihre Arbeit ganz genau und so konnten

die Ansichten der Züchter mit dem der

Richter nicht ganz in Einklang gelangen. Aber

genau dafür sind diese Ausstellungen ja auch

da, um die Besten der Besten auszumachen.

Es ist ja auch erst der Anfang einer langen

Schausaison.

Anlässlich des Dorffestes im Ortsteil Bühlau

führten wir zum nunmehr 25. Mal unser traditionelles

Hähnewettkrähen am Sonntagmorgen

des Festwochenendes durch. Mit einer

ordentlichen Teilnehmerzahl an Hähnen

im Groß- und Zwergformat konnten wir auch

in diesem Jahr einen guten Erfolg verbuchen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und Helfer

die immer wieder zum Gelingen dieser lustigen

Tradition beitragen.

Ende September findet unsere Tierbesprechung

und Tischbewertung bei Zuchtfreund

L. Nitzsche in Schmiedefeld statt. Die eingeladenen

Preisrichter werden dann die mitgebrachten

Tiere der Züchter nach dem Rassestandard

bewerten und begutachten. Sie

werden Tipps und Ratschläge für die Zucht

und Ausstellungen geben und für alle Fragen

der anwesenden Zuchtfreunde Rede und

Antwort stehen. Schon jetzt freuen wir uns

auf einen interessanten, lehrreichen und geselligen

Tag unter Gleichgesinnten.

Philipp Winkler

Kleintierzüchterverein Schmiedefeld u.

Umgebung e.V.

Bilder © Kleintierzüchterverein Schmiedefeld

Bilder © Feuerwehr Großharthau

Feuerwehr Großharthau

Besuch in Schlesien

Im Juni fuhren wir

mit 3 Kameraden

nach Schlesien um

unsere Kameraden in

Malczyce (Maltsch

an der Oder) zu

besuchen. Begrüßt

wurden wir vom

Gemeindewehrleiter

Adam Haladus und

Kameradin Anna Myca. Nach einer kurzen

Ablaufberatung fuhren wir nach Udanin

(Gärbersdorf), um uns dort einen Feuerwehrwettkampf

an zusehen.

Im Anschluss wurden wir vom dortigen

Wehrleiter zu einer Visite in die, wie man in

Polen sagt, „Remise“ eingeladen.

Danach ging es zurück nach Malczyce.

Nach dem wir uns unsere Uniform angezogen

hatten, ging es zum offizellen Teil auf

dem Gemeindefest. Nach einem Gespräch

mit dem Bürgermeister Piotr Frankowski,

erhielt unsere Feuerwehr vertreten durch

unseren Wehrleiter Heimo Claus das Ehrenzeichen

für Verdienste um die Feuerwehr

der Gemeinde Malczyce. Am Abend waren

wir dann zum Grillen am Feuerwehrdepot

geladen. Bevor wir uns am Sonntag auf die

Heimreise begaben, besuchten wir noch das

Feuerwehrmuseum von Leszek Gawlinski

in Lutynia (Leuthen) kurz vor Bresslau. Die

Sammlung umfasst ein Magirus Löschfahrzeug,

17 Handdruckspritzen, über 30 Motorspritzen

und viele Kleingeräte. Nach einem

Kurzbesuch im Leuthener Gerätehaus, fuhren

wir wieder nach Malczyce und bestiegen

unsern MTW um nach Hause zufahren. Wir

bedanken uns bei unseren polnischen Kameraden

für die schönen Stunden und die tolle

Gastfreundschaft. Ich hoffe das es noch viele

solche Treffen gibt. Sei es in Malczyce oder

in Großharthau.


Spendenaktion

Am 19. Juni konnten

wir endlich das

Geld unserer Spendenaktion

an die

vom Großbrand

am Pfingstsonntag

betroffene Familie

Stierand aus Frankenthal

übergeben.

1700 EUR waren

zusammengekommen.

Das Geld setzt

sich zusammen

aus den Spenden

der Gäste vom 20.

Kinderfest der Jugendfeuerwehr

am

Pfingstmontag und

dem gesamten Erlös

des Festes. Sichtlich

gerührt nahm die

Familie den symbolischen

Scheck und natürlich das Bargeld

entgegen. Wir möchten uns auf diesem

Wege bei allen Spendern auf das herzlichste

Bedanken.

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Seite 7

Anglerverein „Großharthauer Angelfreunde 1970“ e.V.

Saubere Wesenitz!

Termingleich mit der Dresdener

Aktion „Elbwiesenreinigung“ fand am

Sonnabend, dem 13. April 2019 ein Arbeitseinsatz

des Vereins „Großharthauer Angelfreunde

1970” e.V. an der Wesenitz statt.

Dabei wurden die Ufer beidseitig zwischen

Großharthau und Schmiedefeld (Grenze zum

Kreis Sächs. Schweiz) vom angeschwemmten

Müll des vergangenen Jahres gesäubert.

Neben allerhand arbeitseinsatzpflichtigen

Vereinsmitgliedern waren auch der 9-jährige

Jungangler Aaron Häse und die Ehefrau eines

Mitgliedes dabei aktiv.

Das Vereinsmitglied Holger Gottlöber konnte

mit einem Fahrzeug der Gemeindeverwaltung

Großharthau die entlang der Wesenitz

gesammelten Müllsäcke zum zentralen

Punkt am ehem. Sägewerk Bühlau bringen.

Dort wurde dieser Müll am folgenden Montag

mit einem Fahrzeug der Landestalsperrenverwaltung

Bautzen zur Entsorgung abgeholt.

Das war vorher mit Frau Hensel von

der LTV in Bautzen abgesprochen und zeugt

davon, daß solche Aktionen erfolgreich

durchgeführt werden können. Dank an alle

Beteiligten!

Jungangler Aaron Häse war fleißig dabei

Opa Klaus Häse mit Enkel Aaron,an der Straße bei

Schmiedefeld Holger Gottlöber und Daniel Hentschel

beim Aufladen von Müllsäcken

Vereinsgeschehen

Die Teilnehmer des Einsatzes mit dem Ergebnis

Holger Gottlöber brachte den Müll zur Sammelstelle

Johannes Hell,

Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit

Bilder © Johannes Hell

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 8

Bilder © LEADER-Region Westlausitz

Pressemitteilungen der LEADER-Region Westlaustiz

Aktuelles von der Projektförderung Westlausitz

Erlebnistour der Westlausitz führte „Rund

um Elstra“

Die Wettervorhersage hatte einige Regenschauer

für den 14.07.2019 angekündigt. Das

hielt aber die 21 Teilnehmer der diesjährigen

Erlebnistour nicht ab, sich 10 Uhr auf dem

Marktplatz in Elstra zum Start der Tour „Rund

um Elstra“ zu treffen. Ziel der ca. 30 km langen

Radtour war es, alle 12 Ortsteile von

Elstra zu befahren. Erstes Ziel war die Prietitzer

Schanze im gleichnamigen Ortsteil. Hier

hatten die Radler die Gelegenheit die historische,

von den Slawen im 9 Jh. n. Chr. erbaute

Wallanlage zu fußläufig erkunden. Weiter

ging zur „Franzosenlinde“ im Ortsteil Wohla.

Der Geschichte nach soll sich hier ein junger

Soldat des Napoleonischen Heeres in der

hohlen Linde versteckt haben, um zu desertieren.

Viele Jahre spätert fanden Kinder in

der alten Linde ein Skelett mit verblichenen

Uniformteilen vor. Am nächsten Ziel, der

„Längsten Bank“ in Rehnsdorf, wartete schon

Herr Pusch vom Heimatverein. Er informierte

über die Idee und Umsetzung dieser Bank

sowie über das Wirken des Vereins. Danach

verließ die Radtour kurz das Gebiet der

Westlausitz, um in Panschwitz-Kuckau das

Kloster St. Marienstern zu besuchen. In der

Führung erfuhren die Teilnehmer z.B., dass

das Kloster seit 771 Jahren durchgängig von

Nonnen bewohnt und bewirtschaftet wird.

Gegen 16 Uhr war der Startpunkt in Elstra

wieder erreicht.

Trotz der beiden kurzen Regenschauer während

der Tour waren sich die Teilnehmer einig:

„Das war wieder eine sehr schöne und

interessante Tour.“, und kündigten an, dass

sie bei der nächsten Tour auf alle Fälle wieder

dabei sind.


Viele Kleinprojekte für die Westlausitz

Am 30.07.2019 fand in der Region Westlausitz

die Koordinierungskreissitzung zur

Beschlussfassung der Projekte, die mit Hilfe

des Regionalbudgets finanziert werden sollen,

statt. Für die aufgerufenen 150.000 EUR,

die der Westlausitz e.V. für Projekte bis max.

20.000 EUR Kosten vergibt, gab es eine Vielzahl

von Anträgen – 22 Projekte mit einem

Volumen von rund 205.000 EUR wurden

eingereicht. Inhaltlich gab es nur wenige Einschränkungen,

daher reichten die Anträge

von Stühlen und Tischen für Vereinsräume,

über Sportgeräte, Ausstellungsmaterialen bis

hin zu Projektmanagements.

In der Sitzung des Koordinierungskreises

wurden alle Projekte mit Punkten bewertet

und daraus resultierend ein Ranking erstellt.

Daraus ergab sich, dass 14 Projekte mit einem

Volumen von reichlich 149.500 EUR in

den Genuss der Fördermittel kommen.

„Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung

an dem Aufruf und die vielen inhaltlich

z.T. völlig unterschiedlichen Projekte. Sie sind

alle wertvoll für die ländliche Entwicklung.“

so der Vorstandsvorsitzende und Leiter des

Koordinierungskreises des Westlausitz e.V.,

Jens Krauße. Und er ergänzt weiter: „Es ist

schön, dass mit dem Regionalbudget endlich

Vereine oder ehrenamtliche Initiativen unterstützt

werden können, die sonst aus allen

Förderungen raus fallen.“

Der Verein will sich auch für 2020 wieder

bei dem Sächsischen Staatsministerium für

Umwelt und Landwirtschaft für ein Regionalbudget

bewerben.

INFOKASTEN

Bei dem „Regionalbudget“ handelt es sich

um Fördermittel, die aus der Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der Agrarstruktur und

des Küstenschutzes“ (GAK) finanziert werden.

Dieses wichtige bundesweite Förderinstrument

stellt u.a. Gelder für die ländlichen

Räume zur Verfügung. Die Mittel , werden

direkt durch den Westlausitz – Regionale.

Wirtschaft.Leben e.V. an die Antragsteller für

Kleinprojekte vergeben. Dadurch ist der Prozess

deutlich unbürokratischer und weniger

(zeit-) aufwändig.


Beste Klassen des Energieschulwettbewerbs

wurden ausgezeichnet

Die Schüler der dritten Klassen in vier

Grundschulen in der Region Westlausitz

konnten sich freuen: sie wurden gleich doppelt

belohnt. Sie lernten Interessantes über

Wind-, Solar und Bioenergie und hatten

die Möglichkeit tolle Preise zu gewinnen.

In Zusammenarbeit des Westlausitz e.V. mit

der Sächsischen Energieagentur SAENA und

gesponsert von der ENSO AG fand bereits

zum dritten Mal der Energiewettbewerb für

die wissbegierigen Drittklässler statt. Das

Hauptaugenmerk lag dabei auf der Sensibilisierung

der Schüler zum Thema „Energie“.

Dafür buchten die Schulen in Goldbach,

Frankenthal, Großharthau und Großröhrsdorf

jeweils das kostenlos zur Verfügung

gestellte Bildungsmodul „Erneuerbare Energien“

der SAENA. Am jeweiligen Projekttag

wurde den Kindern auf theoretische und

praktische Weise das interessante Thema der

regenerativen Energien nähergebracht und

im Anschluss ein eigens für den Wettbewerb

erstellter Wissenstest durchgeführt. Spannende

Fragen und eine kindgerechte Gestaltung

standen dabei im Vordergrund. Basierend auf

den Ergebnissen wurden die Platzierungen

der einzelnen Klassen bestimmt. Dem Projektteam

ist es dabei sehr wichtig, dass es bei

dem Wettbewerb keine Verlierer gibt. Für die

ersten drei Plätze gibt es einen Zuschuss zur

Klassenkasse sowie die Hüpfburg der ENSO

für einen wählbaren Termin. Doch auch für

die anderen Wettbewerbsteilnehmer werden

kleine Sachpreise vergeben. In diesem Jahr

kommt die Siegerklasse aus Großröhrsdorf.

Die 3B der Praßerschule sicherte sich vor

ihren Klassenkameraden der 3A den ersten

Platz. Den dritten Platz belegte die Grundschule

in Goldbach. Der beste Schüler, das

„Energie-Ass“ der Westlausitz, war Jakob

Jäger aus der Evangelischen Grundschule in

Frankenthal. Für das kommende Schuljahr ist

bereits der nächste Wettbewerb geplant.


Seite 9

Leader-Region Westlausitz | Herbstmarkt

Seeligstadt

Der Herbstmarkt in Seeligstadt war ein

Fest für alle im Dorf

Zum zweiten Mal veranstaltete der Natur- und Heimatverein am

Samstag, den 7. September um 14 Uhr, am Erbgericht in Seeligstadt

den Herbstmarkt. Selbstgebackener Kuchen und Frisches vom

Grill luden zum Verweilen ein. Der Heimatverein und Anbieter

von außerhalb boten an verschiedenen Ständen ihre Produkte wie

selbstgemachte Marmelade, Heil- und Gesundheitsschnäpse und

verschiedene Teesorten zum Verkauf an. Gesammelt wurden dazu

Holunder- und Lindenblüten, Pfefferminze, Johanneskraut, Scharfgarbe

und Zitronenmelisse. „Wir haben alte Hausrezepturen entdeckt

und möchten dieses Wissen gern weitergeben“, so Ivette Kühne, Vorsitzende

des Heimatvereins. Der nachmittägliche Höhepunkt war

eine Modenschau mit antiken Kleidern aus dem vorigen Jahrhundert.

„Von einer Dame aus einer alten Fabrikantenfamilie haben wir die

60 Jahre Seeligstädter Turnhalle wird gefeiert

Kleidung erworben, welche von jungen Models vorgeführt wurde. Es

sind ganz tolle Sachen darunter und wir freuen uns sehr, dass wir dies

zeigen konnten“, meint die Vereinsvorsitzende dazu. Weiter wurde

der neue Jahreskalender 2020 angeboten, mit historischen Motiven

von Seeligstadt aus dem letzten Jahrhundert.

Ilko Keßler

Am Sonntag, 22 September lädt der Sportverein Seeligstadt zu einem

sommerlichen Jubiläumsfest ein, anlässlich

dem sechzigjährigen Bestehen der

Seeligstädter Turnhalle. Ab 10 Uhr spielen

zum musikalischen Frühschoppen die Burkauer

Musikanten mit Blasmusik auf, zu Mittag

gibt es frisch Zubereitetes aus Töpfen und

Pfannen, am Nachmittag wird den Gästen

Kaffee, Kuchen und ein buntes Bühnenprogramm

angeboten. Für Kinder gibt es ganztags

verschiedene Möglichkeiten des sportlichen Ausprobierens, eine

Hüpfburg sowie eine kleine Zaubershow.

In vielen freiwilligen Stunden errichteten die Seeligstädter die Seeligstädter

Turnhalle. Die am 22. September 1959 von Bürgermeister

Martin Burkhardt feierlich dem Sportverein übergeben wurde. Das

ganze Dorf war damals auf den Beinen, ein Festumzug führte zur neu

errichteten Sportstätte. „Der Sportverein Seeligstadt will an diesen

Tag erinnern und lädt frühere Aktive, Mitmachende sowie alle Interessierte

herzlichst ein“, so Ilko Keßler, Vorsitzender des Sportverein

Seeligstadt

Bilder © Reiner Teichler

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Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau,

Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz.

Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88 87,

E-Mail: post@media-light-loebau.de, Web: www.

media-light-loebau.de,www.facebook.com/MediaLightLoebau.

Die Ausgabe wurde erarbeitet in

Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen

Großharthau und Frankenthal.

Satz & Gestaltung: S. Hille - Werbeagentur Media-

Light Löbau

Titelfotos: Redaktion, Vereine, Holger Spieker

Fotos: siehe Urheberhinweis, Redaktion, Gemeinden,

Vereine

Anzeigenakquise: Hans-Peter Schulz

Verteilung: Kostenlos in Großharthau mit

Ortsteilen, sowie Frankenthal, Auslagestellen in

Goldbach, Weickersdorf, Klein- und Großdrebnitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt

die Werbeagentur Media-Light Löbau keine

Gewähr. Haftungsausschluss besteht auch für redaktionelle

und technische Fehler, der Nachdruck,

auch auszugsweise, ist untersagt.

© Werbeagentur Media-Light Löbau, 2019, all

rights reserved.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 10

ACE KV Ostsachsen

Mehr Rücksicht für den landwirtschaftlichen

Verkehr

Sommerzeit ist Reisezeit. Fachwerkfassaden

und Gehöfte säumen die Dorfstraßen, in den

Vorgärten blühen die Blumen, in den Ortschaften

gibt es immer etwas Interessantes

zu entdecken. Das Auto schnell abgestellt,

nimmt man sich die Zeit für den kleinen Spaziergang

oder die Wanderung durch Wald

und Flur.

Was für den Urlauber idyllisch ist, bedeutet

vor allem für die heimische Landwirtschaft

eine zusätzliche Herausforderung. Rücksichtlos

abgestellte Fahrzeuge auf Feldwegen

und Ortsdurchfahrten machen es den Landwirten

oftmals schwer, die Ernte einzufahren.

Teure Miettechnik verursacht dann schnell

zusätzliche Ausfallkosten, weil kein Durchkommen

zum Feld möglich ist.

Der Auto Club Europa, ACE verweist auf ein

Urteil des Verwaltungsgericht Regensburg

von 2015, das nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 StVO

das Halten an engen und unübersichtlichen

Straßenstellen unzulässig ist. Eng ist eine

Straßenstelle nach der Rechtsprechung in

der Regel dann, wenn der zur Durchfahrt frei

bleibende Raum für ein Fahrzeug mit maximaler

Breite von 2,55 m (vgl. § 32 Abs. 1 Nr.

1 StVZO) zuzüglich 0,50 m Seitenabstand

bei vorsichtiger Fahrweise nicht ausreichen

würde. Dabei ist die Gegenfahrbahn ohne

Schnittgerinne mit zu rechnen. Dem entsprechend

muss ein Haltender grundsätzlich

eine Fahrbahnbreite von etwa 3,05 Meter

zum gegenüberliegenden Fahrbahnrand für

den weiteren Verkehr freihalten.

ACE-Juristen verweisen darauf, dass an Kurvenradien,

übersichtlichen Stellen oder in innerörtlichen

Umleitungsstrecken sogar dieser

Mindestabstand als zu schmal bewertet wird

und warnt davor, dass es dazu keiner zusätzlichen

Ausschilderungen bedarf. Vorsicht

und gegenseitige Rücksichtnahme wird von

allen Verkrehrsteilnehmenden vorausgesetzt.

Kommt es zu Behinderungen für Rettungsfahrzeuge,

kann es richtig teuer werden. Wer

Bußgelder, Abschleppkosten oder gar mögliche

Schadenersatzforderungen vermeiden

will, der sollte sein Fahrzeug besser an dafür

geeigneten Stellen in Ortsmitte oder auf ausgeschilderten

Wanderparkplätzen abstellen.

© Pixabay

Arbeitsrecht

Kündigung = Kündigungsschutzklage?

Was tun, wenn man von seinem Arbeitgeber die Kündigung erhält?

Auch wenn man vielleicht schon damit gerechnet hat, weil das Verhältnis

zum Arbeitgeber bereits angespannt war und man vielleicht

bereits eine Abmahnung erhalten hatte, befindet man sich doch in

einer Ausnahmesituation, hängt doch der Unterhalt für die Familie

davon ab. Wichtig ist es daher, schnell Gewissheit zu erlangen über

folgende Fragen:

- Ist die Kündigung überhaupt wirksam?

- Ist die Kündigungsfrist eingehalten?

- Habe ich (ggf. besonderen) Kündigungsschutz?

- Habe ich Anspruch auf eine Abfindung und wie hoch wäre diese?

- Wie kann ich gegen die Kündigung vorgehen?

Wichtig ist die Art der Kündigung und was der Arbeitgeber damit

erreichen will. Will oder muss der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis

aus betrieblichen Gründen beenden oder ist etwas vorgefallen, was

ihm die Fortsetzung unzumutbar macht.

Ggf. dient die Kündigung aber auch allein dem Zweck neue Arbeitsbedingungen

zu vereinbaren und ist mit dem Angebot auf einen neuen

Arbeitsvertrag gekoppelt.

Eine Kündigungsschutzklage ist grundsätzlich binnen 3 Wochen nach

Erhalt der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht einzureichen.

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Rechtsanwälte in überörtlicher Sozietät

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Dieses prüft dann die Rechtmäßigkeit der Kündigung. Manchmal ist

es aber auch möglich und ratsam, den gesamten Streit um die Kündigung

bereits außergerichtlich beizulegen. Zögern Sie also nicht, sich

fachkundigen Rat zu holen.

Bereits im ersten Gespräch geben wir Antworten auf Ihre brennenden

Fragen und besprechen Ihre weiteren Möglichkeiten.

Janine Bansner, Rechtsanwältin

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Steuertipps vom Profi

Erhöhte Abschreibungen für

neue Mietwohnungen!

Die beschlossene Gesetzesänderung bringt

steuerliche Erleichterungen für Bauherren

neuer Mietwohnungen.

Die neuen Sonderabschreibungen betragen

im Jahr der Anschaffung oder Herstellung

einer Mietwohnung unter gewissen Voraussetzungen

und in den folgenden 3 Jahren bis

zu 5 % jährlich.

Neben dieser Sonderabschreibung ist die reguläre

lineare AfA vorzunehmen. Es können

somit innerhalb dieses Abschreibungszeitraums

insgesamt bis zu 28 % der Anschaffungs-

oder Herstellungskosten steuerlich

berücksichtigt werden.

Nach Ablauf des Begünstigungszeitraums

erfolgt die weitere AfA wie bisher, allerdings

muss diese neu berechnet werden.

Da für die AfA ein Bauantrag nach dem

August 2018 erforderlich ist und eine Abschreibung

die Fertigstellung des Objekts

erfordert, kommt die Anwendung der neuen

Regelung bereits im Jahr 2018 wohl nur im

Einzelfall in Betracht.

Beachtet werden sollte aber, dass dann ab

2019 die erhöhte AfA auch bereits bei den

vierteljährlichen Steuervorauszahlungen berücksichtigt

werden kann.

Deshalb,beantragen Sie die Herabsetzung

der Einkommensteuervorauszahlungen!

Einige Voraussetzungen müssen erfüllt sein,

damit die erhöhten Abschreibungen in Anspruch

genommen werden dürfen. Dies sind:

• Der Bauantrag oder eine Bauanzeige

für die Baumaßnahmen muss nach dem

31.08.2018 und vor dem 01.01.2022 gestellt

werden;

• es muss neuer, bisher nicht vorhandener

Wohnraum für die entgeltliche Überlassung

geschaffen werden, hierzu gehören

auch erforderliche Nebenräume;

• die Anschaffungs- oder Herstellungskosten

dürfen 3.000 EUR je m² Wohnfläche nicht

übersteigen;

• die Wohnung muss im Jahr der Anschaffung

oder Herstellung und in den folgenden

9 Jahren der entgeltlichen Überlassung

zu Wohnzwecken dienen. Wohnungen,

die zur vorübergehenden Beherbergung

von Personen genutzt werden, dürfen nicht

erhöht abgeschrieben werden;

• begünstigt sind nur die Herstellungs- oder

Anschaffungskosten einer neuen Wohnung,

einschl. ihrer zugehörigen Nebenräume

(auch wenn diese allen Mieten zur

Verfügung stehen);

• neu ist eine Wohnung im Sinne der Vorschrift

nur, wenn sie im Jahr der Fertigstellung

verkauft wird, sonst verfällt der Anspruch;

• in keinem Fall begünstigt sind die Aufwendungen

für das Grundstück und die Außenanlagen.

• Außerdem ist zu beachten, dass dem Bauherrn

evtl. gewährte De-minimis-Beihilfen,

gleich welcher Art, die Höchstgrenze von

200.000 EUR nicht übersteigen. Die Sonderabschreibung

wird nur bis zu dieser

Höchstgrenze gewährt.

Tipps von Profis

Schließlich ist zu beachten, dass die Bemessungsgrundlage

für die Sonderabschreibungen

auf maximal 2.000 EUR je m²

Wohnfläche begrenzt wird. Liegen die Anschaffungs-

oder Herstellungskosten darunter,

sind diese in der tatsächlich angefallenen

Höhe, den Sonderabschreibungen zugrunde

zu legen. Liegen die Baukosten darüber, werden

sie gekappt.

Die Sonderabschreibung endet im Jahr 2026.

Ab dem Veranlagungszeitraum 2027 sind

Sonderabschreibungen auch dann nicht

mehr möglich, wenn der vorgesehene Abschreibungszeitraum

noch nicht abgelaufen

ist.

Ein Verstoß gegen die Voraussetzungen

führt zu einer rückwirkenden Versagung

einschließlich der Rückzahlung und Verzinsung

der in Anspruch genommenen Sonderabschreibungen.

Die Maßnahme zielt vorwiegend auf private

Investoren ab, sich verstärkt im bezahlbaren

Mietwohnungsneubau zu engagieren.

Die Voraussetzungen sind jedoch als kompliziert

und sehr eng gesetzt anzusehen.

Zudem hängt die Entscheidung, privat eine

Wohnung zu errichten oder zu erwerben, die

vermietet werden soll, noch von anderen Voraussetzungen

ab, als von einer kurzfristigen

Steuerersparnis.

Bei den engen Voraussetzungen ist es fraglich,

ob die Sonderabschreibung private

Investoren zum Mietwohnungsneubau motiviert

Wenn Sie ein entsprechendes Vorhaben

planen, stehen wir Ihnen gern zur Beratung

bereit.

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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01877 Rammenau

Die nächste Ausgabe erscheint im Dezember 2019 • post@media-light-loebau.de


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 03 | 2019 Seite 12

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