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DTM 2019 - Race 15|16 Nürburgring - {have speed in f[ ]cus!}

Auf dem Nürburgring , der Traditionsrennstrecke in der Eifel, war zum 8. von 9 Rennwochenenden der Titel für Rene Rast zum Greifen nahe. Die Frage unter den Aktiven im und neben den Boliden war nur wann. Macht er den Sack schon auf dem Ring zu oder kann Nico Müller die Entscheidung bis zu Finale in Hockenheim offen halten. Und Rast machte den Sack zu. Nicht ganz schuldlos daran war auch Müller selbst. Zum ersten Mal spielten seine Nerven beim Samstagsrennen verrückt und er brannte einen Frühstart vom Feinsten in den Asphalt. Das dann laufende Rennen war nach Boxendurchfahrtsstrafe und sehr frühen Pitstop in Runde 6 mit der Hoffnung auf einen Safety Car Einsatz nur noch zum Abhaken. Rast fuhr einen unspektakulären Start-Ziel-Sieg mit voller Punktzahl von 25 Zählern ein und Müller wurde 16. Also war dann die Party beim Rennen 16 vorprogrammiert. Spannung brachte die Poleposition seines Teamkollegen Jamie mit einem Gap von 0,001 Sekunde zu Rene. Dies bedeutete einen Abstand von etwas über 10 cm wie einige Journalisten ausgerechnet haben wollen. So oder so, Green steht vorne und Rast muss kämpfen. Müller schaffte im Quali am Sonntag nur Platz 14. Bei Audi und im Team Rosberg wird freies Spiel der Kräfte ausgerufen. Green gewinnt das 16. Rennen und Rast wird nach Frijns als dritter Audi abgewunken. Nach der Zieldurchfahrt gab es dann die Info vom Team auf die Ohren. DU BIST MEISTER !!! Bis dahin war Rast völlig im Unklaren, da er Müllers Position nicht kannte. Dementsprechend war sein Jubel auf der Auslaufrunde spontan und emotional. Müller gab sich mit einem Glückwunsch fair geschlagen und die Rosberg Mannen tobten während und nach der Siegerehrung. Anders war die Stimmung bei BMW. Alle Titel sind weg und einige BMWs stehen sich zum wiederholten Male im Wege. Van der Linde schießt Glock in Runde 2 ab. Der BMW Motorsportchef Marquard schäumte. Auch Aston Martin hatte nichts zu Lachen. Am Samstag fiel Jake Dennis in Runde 16 aus und am Sonntag verließ Paul Di Resta nach der Startaufstellung direkt die Rennstrecke gen Heimat. Da der Fahrer- und Herstellertitel bereits an Audi vergeben ist, steht jetzt nur noch ein Fragezeichen hinter dem möglichen Teammeister. Rosberg oder Abt ? Dieser Entscheidung und dem Gaststart der 3 Japanischen Marken zum Finale in Hockenheim fiebern jetzt auch wir entgegen.

Auf dem Nürburgring , der Traditionsrennstrecke in der Eifel, war zum 8. von 9 Rennwochenenden der Titel für Rene Rast zum Greifen nahe. Die Frage unter den Aktiven im und neben den Boliden war nur wann. Macht er den Sack schon auf dem Ring zu oder kann Nico Müller die Entscheidung bis zu Finale in Hockenheim offen halten.

Und Rast machte den Sack zu. Nicht ganz schuldlos daran war auch Müller selbst. Zum ersten Mal spielten seine Nerven beim Samstagsrennen verrückt und er brannte einen Frühstart vom Feinsten in den Asphalt. Das dann laufende Rennen war nach Boxendurchfahrtsstrafe und sehr frühen Pitstop in Runde 6 mit der Hoffnung auf einen Safety Car Einsatz nur noch zum Abhaken.
Rast fuhr einen unspektakulären Start-Ziel-Sieg mit voller Punktzahl von 25 Zählern ein und Müller wurde 16. Also war dann die Party beim Rennen 16 vorprogrammiert.
Spannung brachte die Poleposition seines Teamkollegen Jamie mit einem Gap von 0,001 Sekunde zu Rene. Dies bedeutete einen Abstand von etwas über 10 cm wie einige Journalisten ausgerechnet haben wollen. So oder so, Green steht vorne und Rast muss kämpfen. Müller schaffte im Quali am Sonntag nur Platz 14. Bei Audi und im Team Rosberg wird freies Spiel der Kräfte ausgerufen. Green gewinnt das 16. Rennen und Rast wird nach Frijns als dritter Audi abgewunken. Nach der Zieldurchfahrt gab es dann die Info vom Team auf die Ohren. DU BIST MEISTER !!! Bis dahin war Rast völlig im Unklaren, da er Müllers Position nicht kannte. Dementsprechend war sein Jubel auf der Auslaufrunde spontan und emotional. Müller gab sich mit einem Glückwunsch fair geschlagen und die Rosberg Mannen tobten während und nach der Siegerehrung.
Anders war die Stimmung bei BMW. Alle Titel sind weg und einige BMWs stehen sich zum wiederholten Male im Wege. Van der Linde schießt Glock in Runde 2 ab. Der BMW Motorsportchef Marquard schäumte. Auch Aston Martin hatte nichts zu Lachen. Am Samstag fiel Jake Dennis in Runde 16 aus und am Sonntag verließ Paul Di Resta nach der Startaufstellung direkt die Rennstrecke gen Heimat.

Da der Fahrer- und Herstellertitel bereits an Audi vergeben ist, steht jetzt nur noch ein Fragezeichen hinter dem möglichen Teammeister. Rosberg oder Abt ?
Dieser Entscheidung und dem Gaststart der 3 Japanischen Marken zum Finale in Hockenheim fiebern jetzt auch wir entgegen.

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{have speed in f[ ]cus!}

Race 15 & 16 Nürburgring

Titel

für René Rast

Zweiter Titel der

DTM Saison 2019

vergeben.

Fahrertitel auch bei Audi


002

auf dem Nürburgring, der Traditionsrennstrecke in der Eifel, war zum 8. von 9 Rennwochenenden der Titel für René Rast

zum Greifen nahe. Die Frage unter den Aktiven im und neben den Boliden war nur wann? Macht er den Sack schon auf

dem Ring zu oder kann Nico Müller die Entscheidung bis zu Finale in Hockenheim offen halten.

Und Rast machte den Sack zu! Nicht ganz schuldlos daran, war auch Müller selbst. Zum ersten Mal spielten seine Nerven

beim Samstagsrennen verrückt und er brannte einen Frühstart vom Feinsten in den Asphalt. Das dann laufende Rennen

war, nach Boxendurchfahrtsstrafe und sehr frühem Pitstop in Runde 6. mit der Hoffnung auf einen Safety Car Einsatz nur

noch zum Abhaken.

Rast fuhr einen unspektakulären Start-Ziel-Sieg mit voller Punktzahl von 25 Zählern ein. Müller wurde 16. Also war dann die

Party beim Rennen 16 vorprogrammiert.

Spannung brachte die Poleposition seines Teamkollegen Jamie mit einem Gap von 0,001 Sekunde zu René. Dies bedeutete

einen Abstand von etwas über 10 cm, wie einige Journalisten ausgerechnet haben wollen. So oder so - Green steht vorne

und Rast muss kämpfen. Müller schaffte im Quali am Sonntag nur Platz 14. Bei Audi und im Team Rosberg wird freies Spiel

der Kräfte ausgerufen. Green gewinnt das 16. Rennen und Rast wird nach Frijns als dritter Audi abgewunken. Nach der

Zieldurchfahrt gab es dann die Info vom Team auf die Ohren. DU BIST MEISTER !!! Bis dahin war Rast völlig im Unklaren,

da er Müllers Position nicht kannte. Dementsprechend war sein Jubel auf der Auslaufrunde spontan und emotional. Müller

gab sich mit einem Glückwunsch fair geschlagen und die Rosberg Mannen tobten während und nach der Siegerehrung.

Anders war die Stimmung bei BMW. Alle Titel sind weg und einige BMWs stehen sich zum wiederholten Male im Wege. Van

der Linde schießt Glock in Runde 2 ab. Der BMW Motorsportchef Marquard schäumte. Auch Aston Martin hatte nichts zu

Lachen. Am Samstag fiel Jake Dennis in Runde 16 aus und am Sonntag verließ Paul Di Resta nach der Startaufstellung direkt

die Rennstrecke gen Heimat.

Da der Fahrer- und Herstellertitel bereits an Audi vergeben ist, steht jetzt nur noch ein Fragezeichen hinter dem möglichen

Teammeister. Rosberg oder Abt? Dieser Entscheidung und dem Gaststart der 3 Japanischen Marken zum Finale in Hockenheim

fiebern jetzt auch wir entgegen.

Eure Redaktion

{have speed in f[ ]cus!} & DAS TEAM !

{have speed in f[ ]cus!} Race 15 & 16 Nürburgring


Since 2013 NRB 003

Best

Pitstop Award

Race 13

Hankooktire

Quali 13

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Race 14

Quali 14

Tabelle

DTM.

Backstage.

Rahmenserie

Aufreger

the art of colours

Audi Sport

Seyffarth R8

LMS Cup

Berichterstattung.

R8 LMS Cup

R8 LMS Cup

LIFESTYLE &

Motorsport

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Impressum

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powered by art-of-speed.net

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76. Magazin

002 | 003


004

Nürburgring. Die grüne Hölle.

Das Asphaltband in der Eifel ist unter Motorsportlern

weltweit in aller Munde. Der Nürburgring gilt als die

Mutter aller Rennstrecken – der Begriff Tradition ist

hier eigentlich noch zu schwach. Am 18. Juni 1927

ging das erste Rennen nach nur zweijähriger Bauzeit

über die Bühne. Die legendäre Nordschleife des

Nürburgrings ist bei Fahrern seither beliebt und gefürchtet

zugleich. Spätestens, seit der britische Formel-1-Weltmeister

Jackie Stewart diese als ‚Grüne

Hölle’ bezeichnete, war ein Mythos geboren. Bis zum

Jahr 1993 trug auch die DTM ihre Rennen auf der

Nordschleife aus. Um den Fans aber maximale Rennaction

zu bieten, wird seit Jahren auf der 3,629 Kilometer

langen Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses

gefahren – das bedeutet mehr Runden und noch

mehr Faszination DTM.

DTM Rundenrekord

1:21.358 (14.09.2019) René Rast [Audi - Team Rosberg]

Die meisten Siege

Bernd Schneider, Bruno Spengler, Laurent Aiello

Beste Marke

Mercedes [11]

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Race

15 | 16

Nürburgring


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NRB 007

Ziemlich ausgewaschen.

Relativ glatt.

Reifenverschleiß hoch.

Die DTM fährt auf dem Nürburgring über die 3,629 Kilometer

lange Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses abseits der

gefürchteten Nordschleife, die von Ex-Formel-1-Weltmeister

Jackie Stewart ehrfürchtig die „Grüne Hölle“ getauft

wurde. Der Fahrbahnbelag ist relativ glatt und liefert den

Piloten ähnlich wie beim letzten Stopp am Lausitzring nur

moderaten Grip.

„Wegen hoher Beanspruchung durch viele Veranstaltungen

ist der Asphalt am Nürburgring ziemlich

ausgewaschen und wenig griffig, wodurch sich der

Reifenverschleiß ein wenig erhöhen könnte. Das

Fahrzeug-Setup muss einerseits dafür sorgen, dass

der Hankook Rennreifen schnell auf seine optimale

Arbeitstemperatur gebracht wird. Andererseits darf

es nicht zu aggressiv sein, damit der Ventus Race

nicht vorzeitig abbaut“, so Baltes, DTM-Renningenieur.

Das Streckenlayout ist abwechslungsreich und flüssig, Geraden

und schnelle Kurven wechseln sich mit langsameren

Abschnitten ab. Ein besonderes Charakteristikum

des Traditionskurses sind die großen Höhenunterschiede,

die es in dieser Ausprägung auf keiner anderen

DTM-Strecke gibt.

„Nicht nur bei dem auf und ab am Nürburgring

kommt es in den Kompressionen zu einer höheren

Belastung der Reifen-Konstruktion. In Turn

eins nach der schnellen Start-und-Ziel-Geraden

werden die Boliden stark abgebremst, sie fahren

voll über die Kerbs und durch eine Banking-Kurve.

Das alles stresst die Konstruktion des Ventus

Race, ohne dass dadurch in der Vergangenheit

seine Performance beeinträchtigt worden wäre“,

erklärt Hankooks DTM-Renningenieur.


008

Wie in jedem Jahr kann das unberechenbare

Wetter in der Eifel zum X-Faktor in den

DTM-Läufen 15 und 16 werden. Nebel, Regen,

Kälte, ja sogar Hagelschauer sind am

Nürburgring keine Seltenheit. Thomas Baltes:

„Fahrer und Teams sind am Nürburgring

auf alles vorbereitet, denn hier

kann alles passieren. Für den Hankook

Rennreifen ist der Eifelkurs immer eine

Herausforderung, denn alle Reifenkomponenten

werden stark beansprucht.

Es wird wieder im besonderen Maße

darauf ankommen, wie die Fahrer mit

diesen Anforderungen umgehen.“

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Best Pitstop Award

Das BMW Team RMR absolvierte am

Glock-Boliden den schnellsten Pitstopp

in der Eifel.

36.379 Sekunden

25 Punkte

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Momentaufnahme.

#47 Joel Eriksson.

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NRB 017

Auf dem Weg zur 7. Pole.

#33 René Rast.


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NRB 019

Qualifying Race 15:

P1 #33

P2 #7

P3 #51

René Rast [Audi Team Rosberg]

1:19.642 min

Bruno Spengler [BMW Team RMG]

1:19.822 min

Nico Müller [Audi Sport Team Abt Sportsline]

1:19.908 min


020

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Grid Race 15

Helm & Bolide

Bruno Spengler


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Race fiveteen

Frühstart #51 Müller - 14.09.2019

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Frühstart durch Nico Müller!

Von P3 preschte der Audi-Pilot (zu) früh

nach vorn und überholte vor der ersten Kurve

den Zweitplatzierten Bruno Spengler. Für

das Vergehen kassierte der Schweizer eine

Durchfahrtstrafe, die er in der vierten Runde

antrat und bis auf den letzten Platz zurückfiel.

Mike Rockenfeller setzte sich nach dem Start

in der zweiten Kurve gegen Spengler durch

und übernahm die dritte Position. Marco

Wittmann verbesserte sich vom elften bis auf

den achten Platz. Nach Müllers Strafe führte

Pole-Setter Rene Rast mit vier Sekunden Vorsprung

vor Rockenfeller, Spengler, Jonathan

Aberdein und Sheldon van der Linde.

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7. Poleposition 2019.

Rast bereit für Titel Nr. 2.

Rast startete zum siebten Mal in dieser Saison von

der Pole Position.

Den Meisterschaftsführenden und seinen Titelrivalen

Müller trennte etwas überraschend Spengler,

der für BMW den zweiten Startplatz erzielte.

Mit Rockenfeller und Aberdein auf den Plätzen

vier und fünf fuhr ein Audi-Quartett in die Top-5

der Startaufstellung.

Wittmann kam nicht über den elften Startplatz

hinaus. BMW-Markenkollege Eng musste das

Rennen wegen eines im Qualifying erlittenen Getriebeschadens

von hinten aufnehmen.

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Boxenstopp.

Das Zünglein an der [Race] Waage.

Müller absolvierte als erster Fahrer in Runde 6 seinen Pflicht-Boxen-Stopp.

Zuvor absolvierte er in Runde 4 seine Strafe für seinen

Frühstart und fuhr einmal durch die Boxengasse. Markenkollege

Fittipaldi, Audi-Kundenteam WRT, folgte im siebten Umlauf.

Eng kam in der 9. Runde als erster BMW-Pilot zum Pflicht-Reifenwechsel.

Mit Aberdein, Green und Duval absolvierten drei weitere

Audi-Fahrer ihre Boxenstopps bis zum 13. Umlauf. Van der

Linde steuerte die Box auf P5 liegend an, verlor wegen eines

langsamen Radwechsels aber einige Positionen.

Zur Rennhälfte - Runde 16 legte das Führungsduo Rast/Rockenfeller

seinen Pflicht-Reifenwechsel ein. Beide Fahrer kehrten auf

den Plätzen neun und zehn auf die Strecke zurück. Die Führung

übernahmen vier BMW, die noch keinen Reifenwechsel absolviert

hatten.

In Runde 19 machte Spengler den Anfang. Mit neuen Reifen

kehrte er virtuell als Dritter hinter Rast und Rockenfeller auf die

Strecke zurück. Wittmann und Eriksson folgten im 20. Umlauf.

Wittmann belegte virtuell kurzzeitig P3, bevor er mit seinen kalten

Reifen zunächst BMW-Markenkollege Spengler ziehen ließ

und sich gegen den folgenden Green nicht verteidigen konnte.

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Schnellste.

Runde.

#33.

René Rast.

1:21.358


038

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Audi souverän und vorne weg.

Rast mit sechster Pole - Startdominator.

Rennen 15

Das Samstags-Rennen wurde erneut von Rast entschieden. Damit hat sich der Weg zum vorzeitigen Champions-Titel drastisch

verkürzt. Rast souverän von der Pole Position zum sechsten Saisonsieg und sein ärgster Titelrivale Müller, schaffte es

nicht einmal in die Punkteränge.

Der Meisterschaftszweite warf das Rennen schon beim Start weg:

* Frühstart von Platz drei

* Durchfahrtstrafe

* am Ende nur Platz 16

* früher Pflicht-Boxenstopp - Hoffnung auf Safety Car blieb unerhört

* Reifenabbau - weiterer Reifenwechsel - für Müller gab es nichts mehr zu holen.

„Am Lausitzring gab es beim Start ein Problem mit dem Auto - diesmal hat es der Chauffeur

verkackt! Ich hatte das Auto vorgespannt, aber die Lichter blieben sehr lange rot. Um nicht abzuwürgen,

habe ich dann die Bremse aufgemacht. Das war das erste Mal in meiner Karriere,

dass ich einen Frühstart hinlege. Das tut schon weh.“ So Müller im Sat1-Interview.

Holt Rast am Sonntag neun Punkte mehr als Müller, feiert er vorzeitig seinen zweiten Titelgewinn nach 2017.

Für Rast war es ein perfekter Tag: Pole, Sieg, Führung ausgebaut!

Während Rast souverän seinem 16. DTM-Sieg entgegeneilte, hatte Audi-Markenkollege Rockenfeller großes Pech. Der

Meister von 2013 lag über weite Strecken auf dem zweiten Platz, bis ein Ölleck im letzten Renndrittel für Schwierigkeiten

sorgte und Rockenfeller zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Von seinem Ausfall profitierten zwei BMW-Piloten: Spengler und

Wittmann fuhren auf den Plätzen zwei und drei auf das Podium. Während Spengler mit Startplatz zwei eine gute Ausgangslage

hatte, musste sich Wittmann von P11 nach vorne kämpfen. Diesmal ging die Strategie später Boxenstopps auf

und spülte den zweifachen DTM-Meister bis auf den dritten Platz. DTM-Rookie Aberdein sorgte nach einem zuvor starken

Qualifying mit Platz vier im Rennen für großen Jubel beim Audi-Kundenteam WRT. Mit Green und Duval fuhren zwei weitere

Audi-Piloten in die Top-6. Das BMW-Duo van der Linde und Eriksson komplettierte die ersten Acht.

NRB 039

FAZIT


040

War das schon die

Meisterschaftsentscheidung?

Rast P1

Müller P16

25 Punkte

0 Punkte

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NRB 041


042

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Dennis: In der 26. Runde musste er seinen Aston Martin

Vantage ebenfalls wegen eines technischen Problems

vorzeitig in der Boxengasse abstellen.

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NRB 043


044

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NRB 045

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Wie bitter...

Mike Rockenfeller fiel in der 26. Runde auf Platz zwei liegend

wegen eines Öllecks aus. Der frühere DTM-Champion musste

seinen Audi in der Box parken, während Spengler und Wittmann

die Plätze zwei und drei hinter Rast übernahmen.

Rockenfeller: „Ich habe schon ohne Vorwarnung

zwei Runden vorher gemerkt, dass ich viel gerutscht

bin. Da hatte ich wohl schon Öl auf den

Hinterrädern.“


046

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NRB 049


050

Quali 2.

Sonntag.

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NRB 051

War das die Vorentscheidung zum Championstitel für

René Rast?

Nach dem gelaufenen Qualifying könnte Rast den Titel vorzeitig

einsacken. Mit P2 aus der ersten Startreihe sind die Ampeln

bereits Sieg geschalten. Sein ärgster Konkurrent Müller hatte

heute erneut Probleme und kam über P 14 nicht hinaus. Er hat

deutlich die schlechteren Bedingungen, denn er muss das Feld

von hinten aufrollen. Auch wenn Rast unter einem gewissen

Druck fahren muss, ist für ihn persönlich kein Problem. Nach

seinem Qualifying verriet er bei ran1, dass er gut geschlafen

hat und damit fit fürs Race ist.

Green als Teamkollege von Rast holte die Poleposition und

kann somit wertvolle Punkte für die Teammeisterschaft einfahren.

Auch Green wird für den Sieg fahren und René nichts

schenken. Es wird ein spannendes Rennen.

Rats benötigt nur 7 Punkte mehr, als sein Markenkollege Müller,

um den Titel der DTM Saison 2019 vorzeitig einfahren zu

können.


052

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NRB 053

2. Poleposition 2019

#53 Jamie Green


054

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NRB 055

Qualifying Race 16:

P1 #53

P2 #28

P3 #51

Jamie Green [Audi Sport Team Rosberg]

1:20.032 min

René Rast [Audi Sport Team Rosberg]

1:20.033 min

Mike Rockenfeller [Audi Sport Team Phoenix]

1:20.033 min


056

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Ruhe vor dem Start!

- 5 Minuten

NRB 057


058

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NRB 059

Race sixteen

15.09.2019


052 060

Rast ging bereits nach den ersten Metern an seinem Rosberg-Teamkollegen Green vorbei in Führung.

Weit hinten im Feld verlor Müller zunächst eine Position an den Aston Martin von Habsburg,

bevor er sich seinen 14. Startplatz zurückerkämpfte. Hinter dem Führenden Rast folgten die

Audi-Markenkollegen Green, Rockenfeller, Duval, Frijns und Aberdein auf den Plätzen zwei bis

sechs.

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NRB 061


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NRB 063

Wenn es drauf ankommt...

Müller im Pech.

Titelanwärter Müller erlebte ein echtes Debakel

im Qualifying und kam nicht über den

14. Startplatz hinaus - sein schlechtestes Resultat

in der laufenden Saison. Rast verpasste

hingegen die Pole um eine Tausendstelsekunde

(!) an Green. Damit schaffte er sich

mit dem zweiten Startplatz dennoch die

beste Voraussetzung für einen vorzeitigen

Titelgewinn. Rast fuhr zum 12. Mal im 16.

Anlauf in die erste Reihe. Zum X. Mal wurde

das Starterfeld von einer Audi-Armada dominierend

ins Rennen geführt.


064

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NRB 065


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NRB 067

Schnellste.

Runde.

#33.

René Rast.

1:22.253


068

van der Linde

eröffnete in Runde 5 den Boxenstopp-Reigen.

Nach van der Linde in Runde 5 war Müller im 10. Umlauf

der zweite Fahrer, der seinen Pflicht-Boxenstopp absolvierte.

Müller bog vom neunten Platz in die Box ab, wohl in der

Hoffnung auf eine Safety-Car-Phase. Diese Strategie hatte

sich bereits am Samstag nicht ausgezahlt.

Auf Glock und Fittipaldi in Runde 11 folgte Spitzenreiter

Rast in der 12. Runde zum seinem Pflicht-Reifenwechsel.

Dann wurde es spannend, als Green einen Umlauf später

die Reifen wechselte und vor Teamkollege Rast auf die Strecke

zurückkehrte. Der Brite verteidigte sich erfolgreich gegen

Rast, der zu diesem Zeitpunkt mit einer Runde frischeren

Reifen unterwegs war. Mit fünf Sekunden Rückstand auf das

Rosberg-Duo folgte direkt dahinter Müller.

Bis zur 21. Runde hatten alle acht Audi-Fahrer ihre Pflicht-Boxenstopps

auf neue Hankook-Reifen absolviert. Hinter den

beiden Aston Martin von Habsburg und Juncadella, die

als einzige noch auf ihren Startreifen unterwegs waren, führte

Green vor Rast, Duval, Müller, Frijns, Rockenfeller und

Aberdein ein Audi-Septett an der Spitze an.

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NRB 069


070

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NRB 071

Hier kämpft jeder.

Gegen jeden.

#33René Rast vs. #4 Robin Frijns


072

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NRB 073


074

{have speed in f[ ]cus!} Race 15 & 16 Nürburgring


Geschafft.

DTM Champion 2019 gefunden.

René Rast hat sich vorzeitig die DTM-Meisterschaft 2019 gesichert. Dem Audi-Piloten reichte beim Sonntagsrennen auf

dem Nürburgring der dritte Platz hinter Sieger Green und Frijns zum Titeltriumph. Nach Punkten ist Rast beim Finale in

Hockenheim rechnerisch nicht mehr einholbar.

Sein letzter Titelgegner, Audi-Markenkollege Müller, kam von Startplatz 14 nicht über den sechsten Platz hinaus. Rast

feiert seinen zweiten Titel nach 2017, als er in seiner Rookie-Saison in der DTM triumphierte.

„Sind wir Meister oder nicht?“... Rast fuhr über die Ziellinie und konnte die Situation nicht einschätzen. Die

Schlussphase war absolut dramatisch.

Zunächst sah Rast vom zweiten Startplatz wie der sichere Sieger aus. Der 32-Jährige setzte sich von Startplatz zwei auf

den ersten Metern gegen seinen Teamkollegen Green durch und übernahm die Führung. Rast legte, immer noch in

Führung liegend, in der 12. Runde seinen Pflicht-Boxenstopp ein. Green folgte einen Umlauf später und kehrte noch

vor Rast auf die Strecke zurück. Statt Platz zu machen, verteidigte sich der Brite gegen seinen Hintermann und blieb

vorne.

„What the fuck? What the fuck?“ Rast ungehalten am Teamfunk.

Und es wurde nicht besser: In der Schlussphase konnte sich Rast nicht gegen Frijns mit frischeren Reifen wehren und

verlor den zweiten Platz. Kurz zuvor hatte sich Duval gegen Müller durchgesetzt und den Schweizer auf P5 verwiesen.

100% offenes Racing zwischen den drei Audi-Teams!

Dramatik bis zum Schluss:

Müller musste Rookie Aberdein ziehen lassen und fiel auf P6 zurück - jetzt Punkterückstand auf Rast genau 7 Zähler.

Genug für Rast! Mit P3 hinter Green und Frijns zum zweiten Meistertitel in seiner noch jungen DTM-Karriere. Audi feiert

einen Siebenfach-Erfolg und bestplatzierter BMW-Fahrer Eng wurde am Ende Achter.

NRB 075

Rennen 16

FAZIT


076

Wir sind C

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hampion!

NRB 077


078

Zwischenfälle.

Ausfälle.

In der zweiten Runde fuhr Rookie Sheldon

van der Linde seinem BMW-Markenkollegen

Timo Glock ins Heck und drehte ihn

auf dem Weg in die erste Kurve. Glock fiel

von P8 bis ans Ende des Feldes zurück, der

junge Südafrikaner kassierte eine Durchfahrtsstrafe.

Es war das vierte Mal in dieser Saison,

dass Glock von einem Markenkollegen erwischt

wurde. Profiteur dieser Szene war

unter anderem Nico Müller, der durch das

BMW-Gefecht zwei Plätze geschenkt bekam

und sich auf den zehnten Platz verbesserte.

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NRB 079


080

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NRB 081

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Marco Wittmann sah im Rennen wegen eines

technischen Problems als einziger Fahrer nicht die

Ziellinie.


082

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Paul Di Resta konnte das Rennen nicht

antreten. Am Aston Martin des Briten trat

nach dem Qualifying ein technisches Problem

auf, das sich bis zum Rennstart nicht

rechtzeitig beheben ließ.

NRB 083


2

2

084

DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2019

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 394

Audi Sport Team Abt Sportsline 362

BMW Team RMG 282

Constructors Championship 2019

Hersteller

Pkt.

Audi 993

BMW 515

Aston Martin 045

Championship 2019

Stand nach Wertungslauf 16|18

Pos Fahrer Team Pkt

01 René Rast Audi Sport RS5 DTM 279

02 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 223

03 Marco Wittmann BMW M4 DTM 182

04 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 145

05 Philipp Eng BMW M4 DTM 144

06 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 139

07 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 123

08 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 105

09 Bruno Spengler BMW M4 DTM 100

10 Jonathan Aberdein Audi Sport RS5 WRT DTM 067

11 Joel Eriksson BMW M4 DTM 051

12 Sheldon van der Linde BMW M4 DTM 042

13 Timo Glock BMW M4 DTM 037

14 Daniel Juncadella Aston Martin Vantage DTM 023

15 Pietro Fittipaldi Audi Sport RS5 WRT DTM 022

16 Paul Di Resta Aston Martin Vantage DTM 015

17 Jake Dennis Aston Martin Vantage DTM 012

18 Ferdinand v. Habsburg Aston Martin Vantage DTM 003

Punkte im Qualifying Race 15 & 16

Race 15

Pkt

Poleposition René Rast 3

Startplatz 2 Bruno Spengler 2

Startplatz 3 Nico Müller 1

Race 16

Pkt

Poleposition Jamie Green 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Mike Rockenfeller 1

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054 | 055


Aufre

Deutschland

auf vier Woch

reduzier

086

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NRB 087

ger:

-Rennen

enenden

t!?!

DTM Kalender 2020.

überrascht.

polarisiert.

und und und.

Zwei Wochen vor dem DTM-Saisonfinale steht bereits der

Kalender für 2020 fest. Im kommenden Jahr wird die DTM

an zehn Rennwochenenden an den Start gehen. Damit

wird es ein Veranstaltungswochenende mehr geben als

2019. Mit je einem Lauf am Samstag und Sonntag bleibt

die DTM beim bewährten Format. Bis heute ist ein Wochenende

im Kalender noch nicht belegt und das hält den

Blick auf die kommende Saison noch spannender. Erst zum

Finale in Hockenheim wird das Geheimnis gelüftet!

Dieser Kalender hat in den sozialen Medien erste Reaktionen

hervorgebracht, die das Unverständnis der Fans

mehr als deutlich zum Ausdruck bringen.


088

DTM Saison 2019

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Einerseits bekommen wir ein Rennwochenende mit zwei Rennen zusätzlich, aber zu welchem Preis?

Bei den Rennen in unmittelbarer Nachbarschaft (Belgien und Niederlanden) wurden noch echte Fans aus Deutschland

gesichtet. Das heißt, hier sind noch Fans wegen der DTM angereist. In Italien musste man schon genauer hingucken

und freute sich über motorsportinteressierte Urlauber aus Deutschland, die eher nur die Zufälligkeit der

DTM im eigenen Urlaub nutzten. Tja und in England konnte man, trotz angestrengter Suche, keinen deutschen

Fan finden. Auch wenn die Fans einerseits die Notwendigkeit mit der Ausweitung des Wirkungskreises der DTM in

Europa nachvollziehen können, haben sie kein Verständnis dafür, dass die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft

überwiegend außerhalb von Deutschland fährt.

Wen wundert‘s, wenn die deutschen Fans das Interesse an dieser Serie immer mehr verlieren und daraus auch

kein Geheimnis machen. Unsere Leser haben sich auch dazu geäußert und hoffen nun, dass das noch offene Wochenende

zur „fifty-fifty“ Aufteilung beiträgt und ganz weit oben rangiert dabei der Wunsch nach einem Rennwochenende

auf dem legendären Sachsenring im Osten Deutschlands.

Die DTM-Termine 2020*

24.04.–26.04.2020 Circuit Zolder (BEL)

15.05.–17.05.2020 Lausitzring (GER)

29.05.–31.05.2020 tba.

12.06.–14.06.2020 Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)

26.06.–28.06.2020 Autodromo Nazionale Monza (ITA)

10.07.–12.07.2020 Norisring (GER)

22.08.–23.08.2020 Brands Hatch Circuit (GBR)

04.09.–06.09.2020 TT Circuit Assen (NED)

11.09.–13.09.2020 Nürburgring (GER)

02.10.–04.10.2020 Hockenheimring Baden-Württemberg (GER)

* Vorbehaltlich der Zustimmung durch das FIA World Council.

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090

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NRB 091

Audi Rookies zeigen Potenzial.

Große Überraschung 2019 - Jonathan Aberdein.

Sollte sich für die kommende Saison etwas im Werksaufgebot

des Autobauers aus Ingolstadt ändern, dürfen sich

die beiden DTM-Rookies aus dem neuen Audi-Kundenteam

WRT, Aberdein und Fittipaldi, berechtigte Hoffnungen

machen.

WRT-Teamchef Vincent Vosse hatte sich im Zuge des

DTM-Einstieges der belgischen Mannschaft auf die Fahne

geschrieben, ‚seine‘ Fahrer für ein Engagement als

Werkspilot ausbilden zu wollen.

Als große Überraschung der Saison 2019 gilt der junge

Südafrikaner Aberdein. Der 21-jährige DTM-Debütant

belegt mit 67 Punkten den zehnten Platz in der Meisterschaft.

Aberdein überzeugte vor allem im Qualifying. Bei drei

der bisherigen 16 Rennen startete er aus der ersten Reihe.

Zuletzt auf dem Nürburgring nahm er beide Rennen

vom fünften Startplatz auf und fuhr als Vierter beziehungsweise

Fünfter über die Ziellinie.


092

Fan-Talk mit DTM-Boss Berger:

Großes Kino!

Der DTM-Chef lud am Nürburgring zur Fragerunde. Und die

Fans sind gekommen. Mit solch einem enormen Zuspruch hat

keiner so richtig gerechnet und es bot sich alles andere als eine

langweilige Diskussionsrunde nach vorgeschriebenem Drehbuch.

Das war wirklich ganz großes Kino! Der DTM-Boss suchte im

Rahmen des Rennwochenendes auf dem Nürburgring den direkten

Austausch mit den Fans. Interessierte konnten sich im

Vorfeld anmelden, um dem Österreicher ganz persönlich Fragen

zu stellen - und das Interesse war enorm.

Etwa 250 Fans fanden sich kurz nach dem Samstagsrennen in

der Eifel im ring-kino auf der Fanmeile neben der Rennstrecke

ein. Tütenweise Popcorn hätten für die Veranstaltung kaum

passender sein können - Berger lieferte 60 Minuten lang beste

Unterhaltung und stellte sich auch den kritischen Fragen souverän

und ausführlich.

Interessant war auch, es wurde nicht nur zur Begrüßung geklatscht.

Als er von Rennautos mit 1.000 PS Leistung fabulierte,

erhielt er umgehend großen Beifall vom Publikum. Dennoch

war der frühere Formel-1-Fahrer zu keiner Zeit auf Effekthascherei

aus, sondern antwortete ehrlich und offen.

Mehrfach sprach er die hohen Kosten an und erklärte damit

auch den für viele zu klein geratenen Rennkalender. Kosten ist

immer ein schwieriges Thema in der DTM.

Berger wurde mit bemerkenswert fachkundigen Fragen

der Fans konfrontiert. Damit musste er rechnen, denn die

DTM-Fan-Gemeinde ist sehr aktiv in den sozialen Netzwerken

unterwegs und dort werden etliche Themen hart diskutiert.

Wo sind die neuen Hersteller?

Was hält er von der aktuellen

Verbrennungsmotor-Diskussion?

Frauen im Motorsport?

Wieso kein DTM-Rennen auf der Nordschleife?

Viele Fragen kennt Berger bereits im Umgang mit den Journalisten.

Eine Stunde lang nahm er sich Zeit.

Antworten gab es ohne ein Blatt vor dem Mund.

Die Gewinnung neuer Hersteller ist ein schwieriges Thema,

räumte Berger ein. Er sprach von seinem Traum Alfa Romeo

und Opel mit seinen vielen Fans im Motorsport. Diese Aussagen

belohnten die Fans mit großem Beifall.

Als ein ganz heikles Thema beschrieb Berger die Frage nach

der geplanten Namensänderung. Die Diskussion um eine Namensänderung

wird besonders heiß durch die Fans in den

Medien diskutiert. Das hat Berger auch verfolgt und antwortete

mit Bedacht. Keiner der bisherigen Vorschläge habe ihn

überzeugt, sagte Berger und rief im gleichen Atemzug dazu

auf, Vorschläge einzureichen.

Solch eine Frage-Runde oder Frage-Stunde gab es schon einmal

in der DTM-Geschichte. Zum Saisonfinale 2015 in Hocken-

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094

heim hatte der damalige DTM-Chef Hans Werner Aufrecht

eingeladen. Dafür fand Berger lobende Worte. Berger, als

sein Nachfolger ließ diese Idee nun neu aufleben.

Ein gelungenes Re-Make.

Dieser Fan-Talk mit Berger kam bei seinem Publikum sehr

gut an. Für den Motorsport eher untypisch, waren auffällig

viele Mädchen und Frauen im Kino-Saal anzutreffen.

Fazit:

„Da waren sehr spannende Fragen dabei. Die

Fans wollen mehr Hardcore-Racing und weniger

Technik.“ So der 60-Jährige im Anschluss.

Die Fans haben einen bodenständigen Berger erleben dürfen,

der sich auch nach dieser Frage-Stunde mehr Zeit für

Autogramme nahm, als eingeplant. Berger ging erst, als

auch der letzte Autogrammwunsch erfüllt war.

Einen Formel-1-Sieger und ehemaligen Ferrari-Piloten trifft

man schließlich nicht alle Tage.

Berger konnte keine Frage überraschen, denn er verfügt

über ein ausgezeichnetes Wissen, was die DTM-Fans bewegt.

Nun hoffen alle Teilnehmenden, dass dieses Wissen

mit den großen Konzernen besprochen wird, um für die

Zukunft der DTM die Weichen in die richtige Richtung stellen

zu können!

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096

DTM-Neuling Aston Martin

sagt für Japan-Rennen in Fuji ab

Die DTM reist im November zum Dream Race mit der Super

GT nach Japan. Neueinsteiger Aston Martin sagt seine

Teilnahme ab und führt Gründe dafür an.

Die DTM-Saison 2019 nähert sich dem Ende entgegen, an diesem

Wochenende auf dem Nürburgring könnte sogar vorzeitig

die Entscheidung in der Fahrer-Meisterschaft fallen. Ebenfalls

ein großes Thema im Fahrerlager am Fuße der Nürburg:

die anstehenden gemeinsamen Rennen mit der japanischen

Super GT.

Immer mehr Details werden in diesen Tagen bekannt, etwa

der zweimal einstündige Balance-of-Performance-Test der japanischen

Autobauer am Donnerstag vor dem Saisonfinale

auf dem Hockenheimring (04.-06. Oktober). Damit soll ein

vergleichbarer Wettbewerb mit Audi, BMW und Aston Martin

geschaffen werden.

Am diesem Wochenende starten drei Rennwagen von Nissan,

Honda (mit Jenson Button) und Lexus bei den beiden

Rennen in Hockenheim, bevor anschließend am 23./24. November

eine DTM-Delegation zum sogenannten ‚Dream Race

nach Fuji reist.

Wie viele DTM-Autos genau in diesen Show-Rennen gegen die

Japaner antreten, steht noch nicht genau fest. Dafür aber die

Absage von R-Motorsport mit seinen Aston Martin Vantage

DTM. Der DTM-Neueinsteiger verzichtet auf die Reise zusammen

mit Audi und BMW und lässt das ‚Dream Race‘ aus.

R-Motorsport Teamchef Dr. Florian Kamelger machte sich die

Entscheidung nicht leicht. Obwohl Japan für R-Motorsport in

der Class 1 ein sehr wichtiges Feld ist, wollen sich alle zu 100

Prozent auf die Saison 2020 vorbereiten und durch nichts stören

lassen.

Nach der DTM-Debütsaison gilt es für R-Motorsport, den erwarteten

Rückstand zu Audi und BMW aufzuholen. Das heißt

über den Winter alle Kraft in die Weiterentwicklung zu packen.

Die Reise nach Fuji per Flugzeug wäre nicht nur teuer - man

spricht von einem mittleren sechsstelligen Budget - sondern

auch zeitlich sehr aufwendig und würde zahlreiche Ressourcen

verschlingen.

Verständnis zeigte DTM-Chef Berger. Es gab aber auch anders

lautende Stimmen, die weniger Verständnis zum Ausdruck

brachten

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Performance geht über Marketing.

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art of DTM colours

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#4 Robin Frijns


102

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RAHMENSERIE

Die zweite Saisonhälfte beginnt.

Spaß und Ehrgeiz bei den Am-Piloten.

Debütant Paul gewinnt beide Rennen.

Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup fährt im Rahmen

der DTM auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke

auf dem Nürburgring.

11. Saisonrennen

Rahel Frey gewann das elfte Saisonrennen des Audi

Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Auf der 3,629 Kilometer

langen Sprintstrecke des Nürburgrings setzte sich

die 33-jährige Schweizerin bei strahlendem Sonnenschein

schon am Start gegen Rudolf Rhyn durch sah

die Zielflagge 4,806 Sekunden vor ihrem zwölf Jahre

jüngeren Landsmann. Tim Reiter freute sich über

Rang drei vor Tabellenführer Robin Rogalski. In der

Fahrerwertung schob sich Rhyn vorbei an Jedrzej

Szczesniak auf den zweiten Platz, die Spitze bleibt

weiterhin in der Hand von Rogalski.

Schon am frühen Vormittag präsentierte sich Rudolf

Rhyn ausgeschlafen und holte sich die Pole Position

für den ersten Lauf des Wochenendes. Der Schweizer

verwies Tim Reiter auf Rang zwei, Rahel Frey

musste sich mit Position drei zufrieden geben. Robin


104

Rogalski und Jedrzej Szczesniak reihten sich auf den Plätzen

vier und fünf ein und durften das Rennen von diesen

Startpositionen beginnen.

Doch schon direkt nach dem Start wurde Rhyn von der

attackierenden Frey auf den zweiten Platz verdrängt. In

der Folge konnte sich die ehemalige DTM-Pilotin einen

kleinen Vorsprung erarbeiten, während Rhyn sich wiederum

von seinem Verfolger Reiter absetzen konnte. Reiter

hingegen erlebte ein Rennen, in dem er nahezu vom

ersten bis zum letzten Meter Druck von Rogalski spürte.

Der Abstand der beiden Nachwuchspiloten pendelte

sich im Laufe der 30 Rennminuten zwischen 0,2 und

0,8 Sekunden ein, wobei Rogalski permanent auf seine

Chance lauerte. Doch Reiter gab sie ihm nicht und sah

die Zielflagge schließlich als Dritter vor Rogalski.

Ähnlich spannend verlief auch das Duell um Position

fünf, auf der zunächst Szczesniak geführt wurde. Der

Pole musste sich gegen Mike Hesse wehren, der in Umlauf

14 schließlich einen Weg vorbei an seinem Vordermann

fand. Patrick Schneider kreuzte die Ziellinie bei seiner

Rückkehr in den Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup als

Achter, gefolgt von Max Zschuppe, Neuling Toni Koitsch

und Christian Wicht. Der Hallenser erhielt zudem den Pokal

für den besten Starter der Am-Wertung.

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106

#32 Tim Reiter

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12. Saisonrennen

Rookie Tim Reiter nur

von Rahel Frey geschlagen

Auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs des Nürburgrings

startete Tim Reiter von der Pole Position ins

zwölfte Saisonrennen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS

Cup und konnte sich in den ersten Runden an der

Spitze behaupten. Doch dann zog Rahel Frey vorbei

und fuhr ihrem zweiten Sieg im Schatten der Nürburg

entgegen. Reiter sah die Zielflagge als Zweiter, Tabellenführer

Robin Rogalski wurde als Dritter abgewinkt.

Damit bleibt erweiterhin an der Spitze der Fahrerwertung.

Schon im Qualifying demonstrierten die jungen Nachwuchspiloten

im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, dass

sie über die Saison viel gelernt haben. Nachdem der

21-jährige Rudolf Rhyn gestern die Pole Position holte,

eroberte der ein Jahr jüngere Tim Reiter für das heutige

Rennen den besten Startplatz. Sein Vorsprung auf

Robin Rogalski, der Platz zwei sicherte und noch ein

Jahr jünger ist als Reiter, betrug gerade einmal 0,025

Sekunden. Rahel Frey, Rudolf Rhyn, Mike Hesse und Jedrzej

Szczesniak folgten auf den Rängen drei bis sechs.


108

Am Start konnte Reiter seinen Vorteil nutzen und setzte sich

vor Frey in Führung. In den ersten Umläufen hielt er sich vor

der Schweizerin, bis diese in Runde neun einen erfolgreichen

Angriff startete und ihn überholte. Zehn Runden später durfte

sie ihren zweiten Triumph des Wochenendes bejubeln.

Reiter kreuzte die Ziellinie letztendlich als Zweiter vor Rogalski

und Szczesniak.

Spannend ging es insbesondere in der ersten Rennhälfte

auch ab Rang fünf zu; Mike Hesse, Max Zschuppe, Patrick

Schneider, Tom Spitzenberger, Rudolf Rhyn und Christian

Wicht waren teilweise in enge Positionskämpfe verstrickt. In

Runde fünf kam es zu einer Berührung zwischen Zschuppe

und Cup-Rückkehrer Schneider, was in einem Dreher von

Zschuppe mündete. Der Unglücksrabe fiel vom sechsten auf

den zwölften Platz zurück, konnte sich bis zur Zieldurchfahrt

aber noch auf Rang zehn vorarbeiten. Vor ihm beendete

Hesse als Fünfter das Rennen, gefolgt von Rhyn, Schneider,

Spitzenberger und Wicht, der einmal mehr bester Vertreter

der Am-Wertung war. Seine beiden Klassenrivalen Sophie

Hofmann und Matthias Kämpf stritten sich bis zur Zielflagge

um Position zwölf, die schließlich mit einem Vorsprung von

gerade einmal 0,136 Sekunden an Hofmann ging.

RAHMENSERIE

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NRB 109

#77 Robin Rogalski

#32 Tim Reiter


110

Nach dem 11. Saisonrennen.

Rahel Frey: „Mit einem GT4-Fahrzeug muss man hier sehr rund fahren und darf sich keinen Rutsc

Asphalt ist sehr hart zu den Reifen. Ich musste mich im Rennen bemühen, das Auto nicht zu überfahren – w

gen ist. Ich gebe zu, dass ich mir diesbezüglich auch etwas von Tim Reiters Fahrstil abgeschaut habe. Am

dass Rudolf etwas zögerte und bin dann in die Lücke gestochen. Diese Chance musste ich einfach nutzen

Rudolf Rhyn: „Am Start hatte ich nicht mit dem Angriff von Rahel gerechnet. Danach war sie v

gleich einen kleinen Vorsprung herausfahren. Das war etwas schade, denn ich hätte gerne mit ihr gekäm

ich mich über den Podestplatz. Glücklich war ich auch mit meiner Pole Position. Ich habe in den vergangen

Testen hin und wieder auch Qualifyings trainiert und ich denke, dass mir dies nun zugute kommt. Außerde

recht gut, was sicherlich auch kein Nachteil ist.“

Tim Reiter: „Ich hätte gerne mit Rahel und Rudolf mitgehalten, aber mein Auto übersteuerte etwa

stattdessen mit Robin Rogalski beschäftigen. Er hat viel Druck gemacht und alles versucht, war aber imme

nen größeren Fehler erlauben, kenne mittlerweile aber auch ein paar Tricks, um mich zu verteidigen. Dies

sogar etwas besser an als mein zweiter Rang aus Most, denn hier musste ich härter dafür arbeiten.“

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NRB 111

her erlauben, denn der

as mir auch gut gelun-

Start habe ich gesehen,

.“

or mir und konnte sich

pft. Aber auch so freue

en beiden Jahren beim

m kenne ich die Strecke

s und ich musste mich

r fair. Ich durfte mir keier

dritte Platz fühlt sich

Stimmen der erfolgreichsten

Piloten vom Wochenende

in der Eifel.

Nach dem 12. Saisonrennen.

Rahel Frey: „Tim hat einen richtig guten Job gemacht, sich über die Saison toll gesteigert und bis

hierhin super entwickelt. Sein Speed ist schon richtig gut und das Kämpfen lernt er auch noch. Für mich

war esinsgesamt ein tolles Wochenende; ich freue mich immer, hier im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup zu

starten.“

Tim Reiter: „Mein Start war gut und meine ersten Runden auch. Als Rahel mich dann angegriffen hat,

habe ich mich nicht verteidigt. Ich wollte nicht riskieren, dass Verfolger Robin durch einen Kampf mit Rahel

wieder näher an uns rankommen kann. Außerdem war Rahel sowieso schneller. Ich bin ihr dann hinterher

gefahren und habe mir ihre Linie und ihre Bremspunkte angeschaut. Dabei habe ich dann auch noch etwas

gelernt. Und über den zweiten Platz freue ich mich auch.“

Robin Rogalski: „Für mich war es ein gutes Wochenende, denn ich habe wieder viele Punkte sammelnkönnen.

Mein Start war nicht so gut wie der von Rahel und Tim, deshalb war ich am Anfang Dritter.

Gegen Rennmitte habe ich ein paar Probleme mit dem Getriebe bekommen und mein Auto begann zudem

zu übersteuern. Als mir klar wurde, dass ich nicht mit den beiden vor mir kämpfen kann, habe ich den dritten

Platz sicher nach Hause gebracht.“


112

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058 114

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Lifestyle & Motorsport

NRB 115


Die Kampagne

Eine Kreation für Duftliebhaber.

Ob Oldtimer, Uhren, Herrenbekleidung, Wein oder

Haute Cuisine – jedes feine Gewerbe lebt durch

die Kenner, die sich umfassend mit der Materie

beschäftigen.

Die als Insider der Szene den Status

quo herausfordern.

Deren Anspruch nur die beste Qualität gerecht

wird und deren Nachfrage das Angebot im Luxus-Segment

bestimmt. Die Expertise dieser

Connaisseurs inspiriert und setzt Maßstäbe –

Laien orientieren sich an ihrem Lifestyle.

Baldessarini Fragrances widmet allen

Duftliebhabern eine Komposition, die mit stilsicherer

Eleganz, schlichtem Luxus und kraftvoller

Maskulinität besticht:

Baldessarini Black.

Besondere Ingredienzien.

Sie vereinen sich zu einer neuen und intensiven

Variante des Duftklassikers Baldessarini, dem

ersten und bis heute höchst erfolgreichen Duft

der Marke.

Die davon inspirierte Neuheit Baldessarini

Black ist ab September 2019 im Handel

erhältlich.

Baldessarini Black ist die intensive Fortsetzung

des Pionierduftes – kein Eau de Cologne,

sondern ein voluminöses Eau de Toilette.

Wertig.

Stilsicher.

Luxuriös.

Für den souveränen Kenner, der Gutes wertschätzt

und neben seinem klassischen Duft eine

ungewöhnlich markante, ausdrucksstarke Komposition

verwenden möchte.

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NRB 117

Das Design

Black – das Design hält, was der Name des

Duftes verspricht. Der schwere Glasflakon,

angelehnt an den Duftklassiker Baldessarini,

ist in edlem Schwarz gehalten und symbolisiert

Eleganz und Luxus. Das zeitlose, klassische

Design mit einer gewissen Extravaganz

passt zur Duftkomposition. Die Faltschachtel

kontrastiert ein tiefes Schwarz mit glänzendem

Silber. Passend zum Träger des Duftes,

der Luxus liebt und bei allem Anspruch an das

Besondere eine puristische Eleganz und Understatement

schätzt.


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Baldessarini BLACK

Facettenreich. Holziger Duft.

Baldessarini Black - facettenreicher und holziger Duft, der von der ersten Sekunde an

mit besonders intensiven Duftnuancen die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Herb-prickelnder

rosa Pfeffer und aromatisches Basilikum treffen auf einen kühlen, maskulinen

Eis-Akkord. In der Herznote entfaltet sich das prägnante Patschuli, das in Verbindung

mit der mystischen Myrrhe und der betörenden Geranie zusätzliche Opulenz gewinnt.

Der Tiefe des Duftes wird im Ausklang klassische Eleganz verliehen – Wildleder-Akkorde,

rauchiges Labdanum und Tonkabohne erzeugen einen warmen, stillvollen Fond, auf

dessen Basis die markanten Ingredienzien von Kopf- und Herznote subtil hervortreten.

Duftbeschreibung

Kopfnote. Rosa Pfeffer. Basilikum. Eis-Akkord.

Herznote. Geranie. Patschuli. Myrrhe.

Basisnote. Tonkabohne. Labdanum. Wildleder-Akkord.

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