prima! Magazin – Ausgabe Oktober 2019

prima.magazin

WWW.PRIMA-MAGAZIN.AT

GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart OKTOBER 2019

TITELFOTO:

Prof. Heinz Schinner und

sein Schloss Rotenturm,

Seite 36

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

Das geht nicht,

gibt es nicht!

Ein Visionär und wie aus dem verfallenen

Schloss Rotenturm ein Märchenschloss wurde

Foto © LEXI

Das Recht

auf Chaos

Die Homestory über Eveline

Rabold und Peter Wagner

„Es gibt viel zu

wenige Gedenkstätten

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Einfach losgehen und atmen

28 Tage auf dem Jakobsweg


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Der neue

Discovery Sport

ist angekommen

Fotos © zVg

Vielseitig wie sein Vorgänger

und sehr elegant präsentiert

sich der neue Discovery Sport,

das beliebteste Mitglied der

Land Rover Familie.

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Land Rover

Discovery Sport

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lassen Sie sich bei einer Probefahrt von dem

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“Vom Lachen und vom Weinen”

- Palliative Care bei Kindern

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Diese Veranstaltung ist für das

Diplomfortbildungsprogramm (DFP) der

österreichischen Ärztekammer für das Fach

“Innere Medizin” mit 2 Punkten approbiert.

Referentin:

Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer,MSc

FÄ f. Kinder- und Jugendheilkunde

Geschäftsführerin MOMO (Wiens mobiles Kinderhospizund

Kinderpalliativteam)

PSD Burgenland

Mobiles Palliativteam Oberwart

KRAGES - Palliativstation

BURGENLÄNDIS CHE

KRANKENANSTALTEN

GESELLSCHAFT M.B.H.

Moderator:

OA Dr. Wolfgang Stangl

Stationsführender OA Abt. f. Innere Medizin

mit Onkologie u. Palliativstation A.ö.KH Oberwart

Um Voranmeldung bis 8.10.2019 wird gebeten: eva.marlovits@kabelplus.at

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BURGENLAND

Hospiz- und Palliative Care

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BURGENLAND

2 OKTOBER 2019

www.prima-magazin.at


Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeber & Medieninhaber

Verhaltener Jubel

Rund neun Millionen zusätzliche

Bahn-Kilometer werden bis 2029 in

der Ostregion dazukommen. Das bedeutet

Milliardeninvestitionen. prima!

hat nachgefragt und unser Fazit: Kein

wirklicher Grund zum Jubeln für das

Südburgenland, denn gleich vorweg:

Der Bezirk Oberwart bekommt keinen

Personenverkehr per Bahn.

Gleichzeitig baut die Fachhochschule

Pinkafeld ihren Standort um 25 Millionen

Euro aus und entwickelt sich durch

einen neuen High-Tech Bereich immer

mehr zu einem anerkannten internationalen

Forschungszentrum. Studierende,

Wissenschafter und Unternehmer aus

aller Welt sind mittlerweile mit dem

südburgenländischen Standort vertraut.

Mit der Bahn können sie Pinkafeld

allerdings nicht erreichen. Wie wichtig

eine gute Verkehrsanbindung für

dieses pulsierende Forschungsfeld aber

wäre, liegt auf der Hand. Die geplanten

Investitionen in den Bahnverkehr der

Ost-Region sind wichtig. Für Oberwart

jedoch bleibt die Freude darüber wohl

eher verhalten.

Der Personenverkehr im Bezirk Oberwart

wurde vor mittlerweile acht Jahren

unter anderem mit der Begründung

eingestellt, dass zu wenig Fahrgäste die

Bahn nutzen. Hätte man das Angebot

attraktiviert, wie es in Wien, Niederösterreich

und dem nördlichen Burgenland

der Fall ist, wäre der Zug eine

ehrliche Alternative zur G1 Bus-Linie

gewesen. Aber eine Infrastrukturmaßnahme

verhungern zu lassen und sich

dann wundern, dass sie stirbt, ist und

bleibt ein ungerechtes und unfaires

Argument.

Nicole Mühl

www.prima-magazin.at

Rotenturmer Schlossherr Seite 36

Keine Bahn für Oberwart Seite 8 Der grüne Pilger Peter Seite 16

Rede & Antwort Seite 4

REDE & ANTWORT

4 „Es gibt viel zu wenige Gedenkstätten“

Walter Reiss im Gespräch mit Historiker

Gerhard Baumgartner

IM FOKUS

8 Weiterhin keine Bahn nach Oberwart

Aber mehr Verbindungen im Nordburgenland

10 Generation Scheidungskind

Wie Kinder die Scheidung der Eltern

verkraften worauf Eltern achten sollten

28 Den Wald vor lauter Bäumen sehen

Das erzählt der Waldmeister von Stift Vorau

LIEBE, SEX & CO.

22 Turn me on

Die verschiedenen Erregungsmodi

Homestory Seite 30

PORTRAIT

16 Einfach losgehen und atmen

Die Geschichte eines Pilgers

40 Vom Kinderzimmer zum Profi-Fußball

Der 16-jährige Julian Halwachs in den

Kader-Schmieden des Fußballs

ORTSREPORTAGE

26 Friedberg: die Stadt der vielen Facetten

Ein Blick in die oststeirische Gemeinde

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

30 Das Recht auf Chaos

Homestory mit Leitmotiv Kunst und Kultur

36 „Das geht nicht, gibt es nicht!“

Wer ist der Mann, der vor über zehn Jahren

Schloss Rotenturm gekauft hat?

Impressum: prima! Magazin, Herausgeber: Nicole Mühl, MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at

Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Peter Sitar: p.sitar@prima-magazin.at; Mag. Nora Schleich; Laura Weingrill; Dr. Olga Seus;

Rubrik „Rede & Antwort“: Walter Reiss; Rubrik „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

Rubrik „So geht vegan“: Karin Weingrill, MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28

Top 1, 7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.

at • Website: Rabold und Co. • Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und

Fotos von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer schwarzen

Linie begrenzt und mit der Bezeichnung „Werbung“ gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich.

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OKTOBER 2019

3


Foto ©zVg

Foto © VHS Roma - Christian Ringbauer

Rede & Antwort

Persönlichkeiten im Gespräch

mit Walter Reiss

Roma Gedenkstätte in Oberwart

Dem gebürtigen Südburgenländer Gerhard Baumgartner ist das Schicksal

der Burgenländischen Roma ans Forscher-Herz gewachsen. Nur 400 von

7.000 Burgenland-Roma haben den Holocaust überlebt. Wann immer es

in der politischen Diskussion um das Aufzeigen von „braunen Flecken und Rülpsern“, Rassismus

oder Antisemitismus geht, sind Expertinnen und Experten des von ihm geleiteten Dokumentationsarchivs

des österreichischen Widerstandes (DÖW) am Wort. Gegen ständige Angriffe von

rechts bekam das DÖW übrigens Schützenhilfe vom Staatsoberhaupt: Bundespräsident Alexander

van der Bellen meinte nämlich, er könne „sich nicht vorstellen, dass sich jemand traut, das DÖW

in seiner Existenz anzuzweifeln.“ Walter Reiss hat den Historiker und Leiter des Dokumentationsarchivs

des österreichischen Widerstandes, Dr. Gerhard Baumgartner, zum Gespräch getroffen.

„Es gibt viel zu wenige

Gedenkstätten“

Das Dokumentationsarchiv

des österreichischen Widerstandes

gilt als eine Art „wissenschaftliches

Gewissen“

Österreichs in Sachen Rechtsextremismus,

Rassismus und

Antisemitismus. Aber leistet

es nicht eigentlich mehr?

Gerhard Baumgartner: Ja,

sogar viel mehr. Das DÖW ist

ein europäisches Unikum. Es

verfügt über einen Großteil

aller Dokumente und Gerichtsakte

zu Nationalsozialismus

und Holocaust. Wir sind die

erste Adresse für entsprechende

Forschungen. Das DÖW ist in

den 60er-Jahren von KZ-Überlebenden

und Leuten aus dem

Widerstand gegründet worden,

wurde dann in den 80er-Jahren

zur Stiftung, finanziell vorwiegend

getragen vom Bund,

4 OKTOBER 2019

der Stadt Wien und vom Land

Niederösterreich. Wir zählen

zu den zehn meistgenutzten

Archiven Österreichs.

Apropos „erste Adresse“: Beim

noch immer nicht vollständig

präsentierten Historikerbericht

über die Vergangenheit

der FPÖ war das ja nicht der

Fall…

Gerhard Baumgartner: Anfangs

hat es seitens der FPÖ

geheißen, das DÖW werde

auch einbezogen. Wir wurden

aber nie kontaktiert, bis dann

ein Mail von FPÖ-Klubobmann

Walter Rosenkranz

kam, mit der Beteuerung, es sei

nur ein Missverständnis. Man

würde an uns herantreten. Wir

haben dann dem Vorsitzenden

der Kommission, Prof. Wilhelm

Brauneder, unsere Bedingungen

zur Mitarbeit dargelegt:

Ausschließlich Experten

sollten den Endbericht ohne

Redaktion oder Zensur durch

die Partei verfassen, und

Minderheitenmeinungen von

Experten sollten in Fußnoten

ausgewiesen werden. Daraufhin

folgte keine Reaktion, und es

gab kein offizielles Ansuchen

um unsere Mitarbeit.

Mehr zum

DÖW auf unserer

Website!

Rubrik:

Rede & Antwort

Im, dem rechtsextremen

Spektrum zuzuordnenden,

Magazin „Info Direkt“,

dem übrigens Georg Dornauer

(SPÖ-Chef in Tirol)

und August Wöginger

(ÖVP-Klubchef im Parlament)

Interviews gegeben

haben, wird das DÖW als

„kommunistische Tarnorganisation“

und

„Privatstasi“

bezeichnet.

Gerhard Baumgartner: Das

ist eine leicht verzerrte Darstellung.

Ein immer wieder

behauptetes Gerichtsurteil,

das feststellt, das DÖW sei

eine „kommunistische Tarnorganisation“,

gibt es nicht.

In einem vor Jahrzehnten geführten

Prozess gegen einen

rechtsradikalen Autor hat das

DÖW in fast allen Punkten

Recht bekommen. Allerdings

war es laut Urteil nicht untersagt,

im Rahmen der Pressefreiheit

und als politische

Meinung zu behaupten, das

DÖW sei eine „kommunistische

Tarnorganisation“ oder

„die letzte Stalinorgel Österreichs“.

www.prima-magazin.at


GERHARD BAUMGARTNER

REDE & ANTWORT

Foto ©Walter Reiss

Das DÖW steht beim kritischen

Aufzeigen brauner

Flecken und rechtsextremer

Tendenzen immer wieder

unter Beschuss von rechts,

stellt aber als Forschungseinrichtung

vor allem die Opfer

des Nationalsozialismus

in den Mittelpunkt seiner

Arbeit. Was enthält diese

Datenbank?

Gerhard Baumgartner: Vor

20 Jahren hat man damit begonnen,

eine Datenbank über

die österreichischen Holocaustopfer

zu erstellen. Diese

Liste der etwa 65.000 Opfer

ist mit Dokumenten belegt.

An einigen hundert Personaldaten

arbeiten wir noch. In

der auf unserer Homepage

(www.doew.at) angebotenen

Opfersuche finden Sie die

österreichischen Shoah-Opfer,

Spiegelgrund-Opfer

und Todesopfer politischer

Verfolgung 1938 bis 1945

sowie von der Gestapo Wien

erkennungsdienstlich erfasste

Männer und Frauen.

Eine Frage an den aus dem

Burgenland stammenden

Historiker und Experten

in Sachen Geschichte und

Verfolgung von Angehörigen

der Volksgruppe der Roma

in der NS-Zeit: Gibt es die

als Antiziganismus bezeichneten

Formen von Diskriminierung,

Vorurteilen und

Ablehnung heute noch?

Gerhard Baumgartner: Ja,

es gibt ihn noch. So wie

der Antisemitismus ist der

Antiziganismus Teil eines

europäischen kulturellen

Codes. Gewisse Einstellungen

erbt man sozusagen durch

Erziehung und Gesellschaft.

Man ist sich solcher Codes

oft sehr lange nicht bewusst.

Man verinnerlicht sie. Ein

derartiger typischer Kulturcode

ist das, was man isst oder

nicht isst und wovon einem

schlecht wird. Ganz Chile

isst gerne gebratene Hamster.

Uns wird vermutlich schlecht

dabei. Vor Innereien einer

Delikatesse meiner Jugend

graust den amerikanischen

Verwandten. Das ist anerzogen.

Auch Antisemitismus und

Antiziganismus sitzen tief.

Ein Beispiel: Angenommen,

ein junger Mensch würde

einen Juden oder eine Jüdin,

einen Rom oder eine Romni

heiraten wollen und das seiner

Familie sagen: Wie würden

die Familienmitglieder wohl

reagieren? Aber Codes können

sich ändern. Vor 100 Jahren

war es gerade auch im Burgenland

ein Problem und undenkbar,

dass Katholiken Evangelische

heiraten und umgekehrt.

Denkende Menschen können

solche kulturellen Codes

überwinden, am besten durch

Kennenlernen des jeweils

Anderen und durch zwischenmenschlichen

Kontakt.

In einem 2001 gefassten Beschluss

des Burgenländischen

Landtags wird nachdrücklich

angeregt, in Gemeinden mit

ehemaligen Romasiedlungen

Zeichen des Gedenkens zu

setzen. Ist man da vielerorts

nicht noch immer säumig?

Gerhard Baumgartner: Es

hat sich etwas gebessert:

Ansatzweise. Aber es gibt

immer noch viel zu wenige

Gedenktafeln. Gemeinsam

mit Herbert Brettl arbeite ich

derzeit an einer Dokumentation

der burgenländischen

Romasiedlungen. Wenn man

da Siedlungen ab 30 Personen

dazu rechnet, kommt man

auf 120 bis 130 Orte. Nur in

einem Bruchteil davon gibt es

irgendeine Art von Gedenken

wie Tafeln, Denkmäler oder

Namenslisten der Opfer. Wie

Beispiele in Holzschlag, Jabing

oder Ritzing zeigen, bewegt

sich da etwas. Auch in Kemeten

spürt man nun Gesprächsbereitschaft.

Gerhard Baumgartner

Der bekannte Historiker und

gelernte Journalist (Jahrgang 1957) ist überzeugter Südburgenländer

und profunder Kenner der Geschichte des östlichsten Bundeslandes.

Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs

des österreichischen Widerstandes (DÖW).

Davor war er u.a. als Redakteur im ORF Burgenland zuständig für

die ungarisch-sprachigen Sendungen und Mitarbeiter der Auslandsredaktion

im ORF. Als Dokumentarfilmer gestaltete er 1994

eine Sendung über die von vertriebenen burgenländischen Juden in

Israel gegründete Siedlung Kirjat Mattersdorf.

Die Forschungsschwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit

liegen in den Bereichen Widerstand und Verfolgung 1938 bis 1945,

der Verfolgungsgeschichte der Roma und Sinti, dem Umgang der

Republik Österreich mit der NS-Vergangenheit und der Geschichte

der nationalen Minderheiten des Burgenlandes.

VERANSTALTUNG: Die Holocaust-Opfer der Roma (O holocoust

opfertscha le Romendar): EIne Spurensuche in Kemeten und

Umgebung mit Dr. Gerhard Baumgartner,

15. November 2019, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Kemeten.

Der Historiker und wissenschaftliche Leiter des Dokumentationsarchivs

des österreichischen Widerstandes gibt einen Überblick

über das Leben der Roma in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts,

insbesondere in den 1930er Jahren.

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Bildungs- und

Berufsinformationsmesse

Burgenland

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9. bis 11. Oktober 2019

Messe Oberwart, Halle 1, Messelände 1

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Information und Beratung zu Beruf und Bildung

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OKTOBER 2019

5


UNTERNEHMEN KARNER HAUSTECHNIK

Ein starkes Team sucht Verstärkung

Das Familienunternehmen Karner Haustechnik in Bernstein genießt

bei Häuslbauern einen guten Ruf. Wesentlicher Garant des Erfolges:

Das erfahrene Team von Karner, das nun um einen Elektriker und einen

HKLS-Installateur erweitert werden soll.

Karner Haustechnik ist nicht nur

ein gestandener Familienbetrieb,

sondern auch ein zutiefst in der

Region verwurzeltes Unternehmen.

Die 17 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter kommen allesamt aus

einem Umkreis von maximal 30

Kilometern, der Lehrling spaziert

aus dem Nachbarhaus zu seinem

Arbeitsplatz im Bernsteiner

Ortsteil Unterhasel. Diese Nähe

bestimmt auch die strategische

Ausrichtung des Betriebes. „Wir

schielen nicht auf die großen

Baustellen in Wien oder Graz, wir

konzentrieren uns auf die Häuslbauer

und Hausbesitzer im Bezirk

Oberwart, Oberpullendorf und in

der Buckligen Welt“, so Geschäftsführer

Ing. Andreas Karner. Der

Anspruch dabei: Wirtschaftlich

durchdachte Lösungen abseits

von kurzlebigen Modetrends und

zuverlässiger Service. Das ist das

Erfolgsrezept von Haustechnik

Karner so entstand innerhalb

von 30 Jahren aus einem Zweimann-Betrieb

ein modernes

Installationsunternehmen.

Ein attraktiver Arbeitgeber

Nun möchte man den Betrieb fit

für die nächsten Jahre machen.

Die Struktur des Teams soll mit

dem stetigen Wachstum Schritt

halten. Damit auch in Zukunft

sämtliche Aufträge zur vollsten

Zufriedenheit der Kunden ausgeführt

werden können, braucht

das Team Verstärkung. „Konkret

suchen wir eine/n Elektromonteur/in

und eine/n weiteren

HKLS-Installateur/in“, so GF Ing.

Andreas Karner, der auch weiß,

dass man als Arbeitgeber heutzutage

einiges bieten muss, um

für künftige Mitarbeiter attraktiv

genug zu sein. Dazu gehört

natürlich eine leistungsgerechte

Entlohnung laut Kollektivvertrag

(EUR 2.205,18 zzgl. Zulagen in

der Höhe von ca. EUR 300,00 für

beide ausgeschriebene Stellen)

mit Bereitschaft zur Überzahlung.

„Darüber hinaus erhalten

die Mitarbeiter von uns eine

hochwertige Arbeitskleidung und

ordentliche Rahmenbedingungen,

denn für gute Arbeit braucht

es auch gutes Werkzeug und

moderne Firmenautos.“

Ein Geben und Nehmen

Von den künftigen Mitarbeitern

erwartet sich Karner neben einer

abgeschlossenen Ausbildung vor

allem einen gesunden Hausverstand

sowie Teamfähigkeit. Als

Chef eines erfolgreichen Betriebes

weiß er, was er an seinem Team

hat. „Unsere Mitarbeiter leisten

hervorragende Arbeit und das

schon seit Jahren. Für diese Treue

gegenüber dem Unternehmen

und der Familie bin ich ihnen

sehr dankbar! Dieses gute und

familiäre Betriebsklima ist mir

sehr wichtig, denn es ist heutzutage

nicht mehr selbstverständlich,

schon gar nicht in größeren

Betrieben. Ein Grund mehr, bei uns

einzusteigen.“ Und so sehen das

auch Erich Kappel und Christian

Simon. Beide arbeiten als Installateure

im Montage-Team. „Seit

es Karner gibt, bin ich bei Karner.

Ich hab noch eine Landwirtschaft

zu Hause, und wenn ich kurzfristig

einen Urlaubstag brauche, dann

bekomme ich diesen auch. Es ist

ein Geben und Nehmen. Wenn

die Firma von mir etwas braucht,

dann sag ich auch nicht nein“,

erzählt Erich Kappel. Auch Christian

Simon zählt die familiäre

Atmosphäre zu jenen Merkmalen,

die Karner Haustechnik als attraktiven

Arbeitgeber auszeichnen:

„Ich bin seit 1996 dabei und von

Anfang an hat man hier aufeinander

geschaut. Außerdem hab ich

die Arbeit vor der Haustür, dieser

Vorteil ist in unserer Region nicht

zu unterschätzen.“

Ihre schriftliche Bewerbung

richten Sie bitte per Post an

KARNER Haustechnik GmbH

Heizung-Bad-Solar, Unterhasel 6,

A-7434 Bernstein oder per Mail

an office(at)karner-heizung.at

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Elektromonteur/in

HKLS-Installateur/in

Nähere Informationen finden

Sie auf unserer Website:

www.karner-heizung.at

Unterhasel 6, A-7434 Bernstein

Telefon +43-3354-6385, office@karner-heizung.at

* Entlohnung laut Kollektivvertrag (EUR 2.205,18 zzgl. Zulagen in

der Höhe von ca. EUR 300,00 für beide ausgeschriebene Stellen)

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Der Kampf ums Überleben

Hartberg und Oberwart liegen knapp 20 Kilometer auseinander. In

beiden Gemeinden kämpfen die Innenstädte ums Überleben. Leerstände,

Einkaufszentren in der Peripherie, Suche nach Attraktionen und

der übermächtige Gegner Internet-Handel setzen den Betrieben immer

schwerer zu. Und dann auch noch die Sache mit den Parkgebühren...

Kommentar

von Peter Sitar

Zwei etwa gleich große Bezirksvororte

und ein fast kaum

zu stemmendes Problem: der

Kampf ums Überleben der

Innenstädte. Leerstände in

beiden Orten, immer mehr

Einkaufszentren am Ortsrand

und die Frage der Parkraumbewirtschaftung

im städtischen

Bereich.

In vielen Punkten hat Hartberg

im Vergleich zu Oberwart die

Nase vorne. So verfügt die oststeirische

Metropole über einen

attraktiven, gewachsenen Altstadt-Ortskern

mit Potenzial,

während sich Oberwart architektonisch

eher durch Beliebigkeit

auszeichnet. Gemeinsam

mit der Stadt Hartberg haben

die dortigen Gewerbetreibenden

für den Innenstadt-Bereich

eine praktikable Lösung gefunden.

Dort kann man mit Parkuhr

die ersten zwei Stunden

gratis parken, im Parkhaus in

der Alleegasse wurde ebenfalls

eine kundenfreundliche Lösung

von einer gratis Parkstunde

gefunden. Aufgaben, die Oberwart

alle noch bevorstehen.

Zwar gibt es in der Innenstadt

Kurzparkzonen, die aber kaum

kontrolliert werden was sich

aber demnächst ändern soll.

Begonnen wird nun im Bereich

rund um das Krankenhaus. Hier

ist bereits das neue Parkhaus in

Betrieb. Es dient vor allem den

Spitalsmitarbeitern als Parkfläche.

Rund um das Krankenhaus

wird das Parken ab Herbst gebührenpflichtig

werden, später

auch in der Innenstadt wurde

zumindest angekündigt. Hier

stehen die Gespräche zwischen

Wirtschaft und Gemeinde noch

aus. Ob die Parker rund um

das Spital das Parkhaus auch

nützen werden, ist fraglich. Für

die leidgeplagte Röntgengasse

(GHZ neben dem LKH), in

der die Spitalsbesucher parken,

wird es wohl kaum eine Entlastung

bringen.

Wenn in Oberwart nun auch

noch in der Innenstadt Parkgebühren

eingeführt und kontrolliert

werden, wird es für die

Betriebe sicherlich noch härter.

Damit der potenzielle Kunde

die Parkgebühren schluckt und

in der Stadt bleibt, braucht er

attraktive Angebote. Politik und

Wirtschaft müssten hier schon

längst zusammenarbeiten. Ein

politisch durchgepreschter

Alleingang könnte die Wirtschaft

noch mehr gefährden

und den Einkaufszentren an

der Peripherie die verbleibenden

innerstädtischen Kunden

zuspielen.

Doch was kann man tun? Ein

Blick nach Hartberg:

Hartberg setzt beispielsweise

massiv auf den Ausbau der

Radwege und investiert mit

Landesunterstützung Millionen.

In Oberwart gleichen die

Radwege eher einem Stückwerk.

Schlecht gekennzeichnet,

kaum durchgehende Verbindungen,

etwa im Bereich der

Hauptstraße. Dafür wachsen

im Westen der Stadt Einkaufszentren

wie Pilze nach einem

warmen Sommerregen aus dem

Boden, während in der Innenstadt

immer mehr Betriebe

zusperren müssen. Schlimmstes

Beispiel ist das EKO. Das einst

pulsierende Einkaufszentrum

mitten in der Stadt ist nur noch

ein Schatten seiner selbst. Leerstehende

Lokale in der Überzahl,

die letzten verbleibenden

Mieter sind kurz vor dem

Aufgeben.

Was Innenstädte zum Glück

großteils noch haben, sind

Frequenzbringer wie Ärzte,

Apotheken, Gerichte, Ämter,

Behörden oder Trafiken. Die

alleine werden das Überleben

aber dauerhaft auch nicht

garantieren können. Es braucht

mehr Geschäfte mit Alleinstellungsmerkmalen.

Die fallen

aber nicht vom Himmel. Hier

sind Gewerbetreibende, vor

allem aber die Gemeinden

dringend aufgerufen, gemeinsam

Konzepte zu entwickeln.

Und letztlich der Kampf gegen

den Internet-Handel. Während

die heimischen Gewerbetreibenden

die volle Steuerlast zu

tragen haben, zahlen die Großen

der Internet-Branche kaum

oder nur sehr wenig Steuern.

Und diese oft im Ausland. Eine

Leistungsverzerrung, die so

rasch wie möglich abgestellt

gehört.

Hartberg hat wenigstens

noch einen Anschluss an den

Personen-Bahnverkehr und will

diesen mit einer Schnellverbindung

nach Graz ausbauen.

Oberwart seit 2012 nicht mehr.

Warum weiß kein Mensch.

Also sind die Bewohner verstärkt

auf das Auto angewiesen.

Einen historischen Ortskern

wird Oberwart nie bekommen.

Aber wenn es der Stadtverwaltung

gelingt, gemeinsam

mit dem zweiten geplanten

Hochhaus am Hauptplatz (H2

von der OSG) eine architektonisch

ansprechende Stadtmitte

mit einer Attraktivierung der

Hauptstraße etwa Begegnungszonen,

mit viel Grün und

Wasser zu schaffen, könnte

vielleicht eine Kehrtwende

gelingen. Bevor man zum Museum

wird.

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OKTOBER 2019

7


Am 31. Juli 2011 fuhr der letzte Zug von Friedberg nach Oberwart. Seither gibt es hier keinen Personenverkehr

Lesen Sie dazu

auch über den Klimaschutz-Verkehrsentwicklungsplan

2020+

der Grünen Burgenland

auf unserer Website

Rubrik: Politik

Weiterhin keine Bahn nach Oberwart

Bis 2029 sollen zusätzliche neun Millionen Bahnkilometer in der Ost-Region angeboten

werden. Die Rede ist von Milliardeninvestitionen. Grund zum Jubeln? Für Wien und Niederösterreich

ja. Auch das Nordburgenland kann sich freuen. Auf den Süden wurde wieder

einmal vergessen. Nicole Mühl

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8 OKTOBER 2019

Rund 25 Prozent mehr

Bahnangebot wird es in zehn

Jahren im Osten Österreichs

geben. Das fixierten nun Verkehrsminister

Andreas Reichhardt

sowie die zuständigen Regierungsmitglieder

der Länder

Wien, Niederösterreich und

Burgenland. Rund 18 Millionen

Tonnen CO 2

sollen in den

nächsten zehn Jahren dadurch

eingespart werden.

In Wien und Niederösterreich

und auch im Nordburgenland

können sich die Pendlerinnen

und Pendler freuen. Das Südburgenland

im Speziellen der

Bezirk Oberwart wird von

diesen Investitionen jedoch

nicht besonders profitieren.

Was ist also geplant?

In Niederösterreich wird es bis

2029 einen täglichen Stundentakt

auf allen Strecken,

Taktverdichtungen und eine

Ausweitung der Betriebszeiten

morgens und abends geben. Ab

Wien wird der letzte Zug noch

um 22 Uhr auf den Hauptstrecken

sogar um Mitternacht

gehen. Des Weiteren ist ein

Ausbau wesentlicher Bahnachsen

geplant und die Elektrifizierung

niederösterreichischer

Regionalbahnen.

In Wien sind die Maßnahmen

nicht weniger umfangreich.

Für Wirtschaftsstadtrat Peter

Hanke ist durch diese Verein-

barung „die Rolle Wiens als

Drehscheibe der Ostregion

gesichert.“ U-Bahn-ähnliche

Intervalle sind im S-Bahnsystem

geplant. Auch die bessere

Verbindung Aspern-Nord bis

Hütteldorf oder etwa nach

Unter Purkersdorf sind ein

Teil der Maßnahmen, über die

sich die Wiener freuen dürfen.

Und was bleibt für das

Burgenland dem Land

der Pendlerinnen und

Pendler?

Von Wien nach Bruck an der

Leitha, Neusiedl oder nach

Wulkaprodersdorf/Deutschkreutz

wird es zukünftig

schneller gehen. Zusätzliche

Verbindungen sollen die Burgenländerinnen

und Burgenländer

laut Landesrat Heinrich

Dorner dazu motivieren, auf

die Bahn umzusteigen und

so zur Arbeit zu kommen.

Das würden die zahlreichen

Wien-Pendlerinnen und

Pendler des Südburgenlandes

möglicherweise auch gerne.

Allein es geht kein Zug. Der

letzte fuhr bekanntlich am

31. Juli 2011 von Friedberg

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nach Oberwart. Nach langen

Verhandlungen gibt es hier

seit 2013 zumindest wieder

einen Güterverkehr. Die so

oft getätigten Versprechen

der alten Landesregierung

eines Wiederauflebens des

Personenverkehrs und gar

der Ausbau einer Grenzbahn

nach Ungarn sind in Rauch

und Schmauch aufgelöst. Die

Investitionen in letztere sind

so die Antwort vom Büro

Landesrat Dorner nur mit

entsprechender Unterstützung

durch die EU finanzierbar.

„Die bereits stattgefundenen

Termine mit der Europäischen

Kommission blieben bislang

ohne Ergebnis.“

Abgespeist

Berücksichtigt wird das Südburgenland

in dem „Memorandum

of Understanding

zwischen Bund und Ländern“

mit einer neuen Buslinie nach

Graz. „Durch neue Busverbindungen

aus den Bezirken

Güssing und Oberwart wird

erstmals eine attraktive öffentliche

Erreichbarkeit von Graz

aus allen südburgenländischen

Bezirken gewährleistet sein“,

heißt es aus dem Büro Dorner.

Der Bahnhof in Oberwart

wird somit wohl auch in den

nächsten Jahren geschlossen

bleiben. Nicht einmal von

einem Schienenersatzverkehr

nach Friedberg ist die Rede.

Hier heißt es von Landesseite,

dass für die Pendlerinnen und

Pendler nach Wien vor allem

die Busverbindung G1 von

Bedeutung sei. Diese Linie

gelte als österreichweites Vorzeigeprojekt.

Zumindest für

den Güterverkehr spricht das

Land Burgenland von einer

Aufrechterhaltung der Strecke

Friedberg Oberwart Großpetersdorf

(der Streckenteil

Oberwart Großpetersdorf ist

BAHNVERKEHR

im Eigentum der Verkehrsinfrastruktur

Burgenland GmbH,

Anm. d. Red.). Nebensatz: Zumindest,

„solange diese Strecke

für die Führung von Güterverkehr

erforderlich ist.“

Warum dieses bereits bestehende

Schienensystem für den Personenverkehr

ungenutzt bleibt,

rechtfertigt die ÖBB: „Die

Eisenbahnlinie von Oberwart

nach Friedberg und in weiterer

Folge über den Wechsel ist

aufgrund der Topographie sehr

steil und mit engen Radien

verbunden. Dadurch ergibt

sich eine geringe fahrbare

Geschwindigkeit und damit

einhergehende lange Fahrzeit.“

Außerdem sei durch die A2

eine sehr gut ausgebaute Straßeninfrastruktur

vorhanden,

wodurch ein wirtschaftlicher

Betrieb bzw. genügend Nachfrage

bezüglich Bahn nicht zu

erwarten sei.

IM FOKUS

Die Interviews

finden Sie

auf unserer

Website!

Grund zum

Jubeln über die

geplanten Investitionen

in die Ost-Region

hat der Bezirk Oberwart

also nicht.

Von Land und ÖBB wird

allerdings darauf hingewiesen,

dass Investitionen in

die Bahn im Südburgenland

sehr wohl stattfinden, wie

etwa die Elektrifizierung

der steirischen Ostbahn bis

Mogersdorf. Außerdem werde

mit Ungarn für den Bezirk

Jennersdorf an einer schnelleren

Zugverbindung auf der

bestehenden Eisenbahnstrecke

über Szombathely und Sopron

nach Eisenstadt und Wien

gearbeitet.

Oberwart jedenfalls bleibt

weiterhin „bahnlos“ und damit

auch vom internationalen

Infrastrukturnetz ausgeschlossen.

Mit allen (wirtschaftlichen)

Konsequenzen.

Rubrik: Im Fokus

Alles für Ihre Hochzeit...

...am 5. und 6. Oktober 2019 bei der BrautSchau in Pinggau.

In Pinggau und Friedberg finden Sie das volle

Angebot rund um die Traumhochzeit. Bei der

„BrautSchau“ der Hochzeitsausstellung des

Wechsellandes im VAZ Pinggau haben Sie

Gelegenheit zum Schmökern und Gustieren.

Also liebe Braut und lieber Bräutigam schaut!

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mehr tragen dazu bei, dass Ihr Fest individuell

und unvergesslich schön wird. Nun Möglichkeiten

gibt es nahezu unzählige …

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und kompetente Beratung rund

ums Heiraten. Das Angebot umfasst Mode

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wie es sich anfühlt,

mit der Kutsche

zur Kirche zu fahren!

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Der Brautmodesalon Hilde & Hilde aus Pinggau

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Friedberg präsentieren edle Mode für das

Brautpaar und die Gäste.

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OKTOBER 2019

9


Foto © Nora Schleich

Generation

Scheidungskind

Früher war man Exot, wenn man in der Klasse saß und zugeben musste: „Meine Eltern sind geschieden.“

Bemitleidend waren die Blicke der Mitschüler, Lehrer wussten oft nicht damit umzugehen.

Heute wird nach dem Beziehungsstatus der Eltern kaum noch gefragt. Es ist normal

geworden, nicht mit beiden Elternteilen zusammenzuleben. In Österreich werden mittlerweile

über 40% der Ehen wieder geschieden. Nur weil es bald jede zweite Familie trifft, bleibt jede

Scheidung dennoch immer wieder ein Einzelschicksal, welches für ein Kind schwer zu verarbeiten

ist. Langzeitfolgen in der sind Monatszeitung zu erwarten, unter anderem, PRIMA:

was die Bindungsfähigkeit und das

Inserat

Konfliktverhalten erwachsener Scheidungskinder betrifft. Genau darüber schreibt Susanne

Ausgabe Plank in ihrer Masterarbeit. OKTOBER Die Sozialpädagogin 2019 baut mit ihrem Mann und den beiden Kindern

gerade ein Haus in Friedberg. Beruflich hat sie es in ihrer Arbeit aber mit Ein-Eltern-Familien zu

tun und sie weiß: „Jede Scheidung ist eine Krise.“ Nora Schleich

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10 OKTOBER 2019

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Foto © Nora Schleich

SCHEIDUNG

IM FOKUS

Sozialpädagogin Susanne Plank aus Friedberg

beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Scheidungskinder

„Eine Trennung bedeutet,

dass sich das bestehende und

bekannte Familiensystem

ändert, und das hat immer

Auswirkungen“, sagt die Sozialarbeiterin.

Natürlich geht

jedes Kind mit einer Scheidung

individuell um, aber es

gibt Tendenzen, die vor allem

sichtbar werden, wenn es um

Beziehungen geht. So sind es

Schlagwörter wie Aggression,

Selbstwert, Identität, Selbstständigkeit

und Loyalität, die

im späteren Leben zum Tragen

kommen. „In intakten Familien

lernt man zum Beispiel, sich

nach kleineren Krisen wieder

zu versöhnen. Trennungskindern

fehlt diese Fähigkeit oft.

„Das Wechselresidenzmodell,

bei dem Kinder zu gleichen

Teilen bei Vater und Mutter

leben, ist der Versuch, ihnen

beides zu geben. „Überhaupt

haben Väter heute

mehr Rechte als früher. Die

Obsorge zum Beispiel liegt

bei einer einvernehmlichen

Trennung automatisch bei

beiden Elternteilen.“

Susanne Plank.

Außerdem neigen sie dazu,

Konflikte zu vermeiden, da sie

ja gelernt haben, dass darauf

Liebesentzug folgt.“ Auch

Wertvorstellungen werden anders

geprägt. So ist für Scheidungskinder

Treue vordergründig

wie auch Selbstständigkeit.

Susanne Plank beschäftigt sich

im Rahmen ihrer Masterarbeit

mit nationalen und internationalen

Studien und zieht

folgenden Schluss im Bereich

Partnerschaft: „Um Sicherheit

und ein familiäres Umfeld zu

finden, gehen Trennungskinder

oft frühzeitiger Partnerschaften

ein. Gleichzeitig sind sie

pessimistischer und heiraten

seltener. In Beziehungen geben

sie wiederum schneller auf und

verlassen den Partner, ehe sie

verlassen werden können.“

Scheiden tut weh....

Je nach Entwicklungsstufe und

Alter des Kindes, aber auch

nach Geschlecht lassen sich

unterschiedliche Tendenzen

nach Scheidungen feststellen.

Mädchen zum Beispiel reagieren

internalisierter, das heißt,

auch ruhiger. Sie kämpfen

häufig mit Selbstwertproble-

bitte umblättern >>

SÖB und GBP wichtige

Partner in der Region

Sozialökonomische Betriebe (SÖB) und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte

(GBP) sind seit vielen Jahren in unserer Region

verankert und leisten einen wesentlichen sozialpolitischen

Beitrag für den Bezirk.

Fotos © zVg vamos

Diese Schiene der aktiven Arbeitsmarktpolitik

hat sich über Jahrzehnte etabliert und erbringt

einen gesellschaftlichen Mehrwert, welcher für

die Menschen des Bezirkes wohl nicht mehr

wegzudenken ist.

Einerseits fungieren sie als Arbeitgeber für

Menschen, welche am ersten Arbeitsmarkt

nur schwer Fuß fassen können, andererseits

erbringen sie Leistungen, die von herkömmlichen

Betrieben nicht kostendeckend durchgeführt

werden könnten.

BFI, Volkshilfe (Mamas Küche) und der Verein

vamos erbringen mit diesen Betrieben wichtige

Leistungen für betagte MitbürgerInnen, für

Schulen, Kindergärten und für Gemeinden.

Essen auf Rädern, Schul- und Kindergartenjause,

Grünpflege, all dies sind Leistungen, die

von diesen Betrieben zu vernünftigen Preisen

erbracht werden können.

Zum größten Teil durch das AMS finanziert,

verstehen sich diese Betriebe diesen Partnerschaften

verpflichtet.

vamos Verein zur Integration

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OKTOBER 2019

11


IM FOKUS SCHEIDUNG

Aller Anfang ist schwer! Das trifft auch zu, wenn sich die

ursprüngliche Familie durch eine Trennung verändert

men. Burschen hingegen sind

tendenziell aggressiver und

auffälliger. Schuldgefühle und

Verlustängste sind bei Kindern

jedes Geschlechtes und

Alters zu finden. „Natürlich

ist jeder Fall anders. Aber was

alle gemeinsam haben, ist, dass

ein Liebesobjekt zumindest

teilweise verloren geht. Zwei

Elternteile zu haben, hat eine

entlastende Wirkung. Streitet

das Kind mit dem einen, ist der

andere ausgleichend da. Fällt

der Vater zum Beispiel weg,

ist das Kind von der Mutter

abhängig. Würde man mit

der alleinerziehenden Mutter

streiten, wäre niemand mehr

da. Wo wir wieder bei den Verlustängsten

wären“, so Plank.

„Vor allem Söhne brauchen

auch dringend einen Vater, um

die eigene männliche Identität

zu erfahren“, fügt die Sozialpädagogin

hinzu. Diese Aufgabe

kann übrigens auch ein Ersatzvater

erfüllen.

12 OKTOBER 2019

Jedem Ende wohnt ein

Anfang inne....

Eine gute Scheidung gibt es

nicht. Wenn Scheidungen also

so schrecklich sind, soll man

dann wegen der Kinder zusammenbleiben?

„Nein“, sagt

Susanne Plank. „Man muss das

kleinere Übel wählen.“ Aus

einer konfliktreichen Beziehung

gehen Kinder hervor, die

auch dieses Muster weitertragen.

Der Akt der Trennung sei

außerdem nicht so schlimm wie

die Konflikthaftigkeit davor

und danach. Eine Scheidung

kann auch neue Wege eröffnen.

Wichtig ist, wie man damit

umgeht. Natürlich sei das

schwer, so die Expertin, immerhin

befinde man sich selbst

auch in einer Ausnahmesituation

ökonomisch, physisch und

emotional. „Man muss einfach

ertragen, dass man schuld ist,

dass es dem eigenen Kind nicht

gut geht, und das, obwohl man

selbst nicht gerade belastbar

ist. Wenn man aber ehrlich ist,

birgt eine Scheidung Entwicklungschancen.“

Auf die Frage, ob es denn auch

glückliche Scheidungskinder

gäbe, atmet die Sozialpädagogin

tief durch: „Ja. Aber eine

Trennung hat immer Auswirkungen.

Kinder, die nach

einer Scheidung am wenigsten

reagieren, machen mir am

meisten Sorgen in meiner

beruflichen Praxis.“

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Im Fokus

Foto © shutterstock

Schlussstrich

Kinder sind immer loyal und

lieben beide Elternteile. Studien

belegen, dass sogar misshandelte

und traumatisierte

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Margret Hofstätter

freut sich auf Ihren Besuch

Kinder und Erwachsene dieses

Verhalten zeigen. „Es ist

wichtig zu akzeptieren, dass

ein Kind immer Mutter

und Vater liebt und braucht.

Diesen Loyalitätskonflikt

und die damit verbundenen

Ängste muss man dem Kind

nehmen.“ Im schlimmsten Fall

wird das Kind dazu gedrängt,

Partei zu ergreifen. Oft geschieht

dies auch unbewusst

mit der Frage: „Wie war es

denn beim Papa?“ Das Kind

wird somit ungewollt zum

Spielball streitender Eltern.

Trennungskinder müssen von

Loyalitätskonflikten und jeglichen

Schuldgefühlen freigesprochen

werden.

Vor allem jüngere Kinder glauben

oft, dass sie verantwortlich

für die Trennung sind. Setzt

man bewusst Botschaften ein,

die die Kinder entlasten, können

sie auch in zwei Welten

gut aufwachsen.

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Foto © Christina Stefanits

EO

UNTERNEHMEN

Fashionshows, shoppen bis 21

Uhr und Traumoutfits gewinnen

Im Oktober findet wieder der PINK RIBBON Tourstopp im eo Einkaufszentrum Oberwart statt

Das eo im Zeichen von Pink Ribbon

Es ist Tradition, dass das eo Einkaufszentrum

Oberwart auf die Themen Krebsfrüherkennung

und Vorsorge aufmerksam

macht. Heuer findet dieser Informationstag

am 11. Oktober, ab 10 Uhr statt. Am 9.

Oktober organisiert PINK RIBBON Botschafterin

Elisabeth Schranz den bewährten

Kinoabend. Zur Auswahl stehen wieder

drei Filme. Gestartet wird der Abend um

19 Uhr mit einem Sektempfang im eo

Obergeschoss. Um 20 Uhr geht es dann ins

gegenüberliegende Diesel Kino zum Filmabend.

Karten sind ab sofort bei Elisabeth

Schranz unter 0664/431 50 66 und im eo

unter 03352/31222 erhältlich.

Heuer sind auch zwei Oberwarter Schulen

an der Aktion beteiligt. Die Schülerinnen

und Schüler der HBLA haben Handfächer

designed und besondere Unikate für PINK

RIBBON entworfen. Die Schüler der BAfEP

werden am 11. Oktober beim Infotag

Auszüge des Schulmusicals präsentieren.

Fashionshows! Das EO wird zum Catwalk und

zeigt am 4. und 5. Oktober im Rahmen von

vier großen Shows (FR 16 u. 18 Uhr, SA 11 u.

15 Uhr) die angesagtesten Looks für Damen,

Herren und Kinder.

Shoppen bis 21 Uhr! Alle gezeigten Outfits

können nach Herzenslust nachgeshoppt werden.

Dabei warten wieder viele tolle Angebote.

Am Freitag, dem 4. Oktober, kann ganz relaxt

bis 21 Uhr eingekauft werden.

Gewinnen! Auf der Bühne können Sie Wertgutscheine

für Ihr persönliches Traumoutfit

gewinnen. Gesponsert werden die Gutscheine

von K&Ö, Gigasport, Esprit, Comma, s.Oliver,

Jack&Jones, Salamander und Shoe4you. Bei

der Auswahl der Lieblingsmode stehen den

Glückspilzen Profis beratend zur Seite, und ein

Kamerateam begleitet sie beim Shoppingvergnügen.

Für unsere jüngsten Gäste gibt es wieder ein

buntes Programm mit Basteln, Kinderschminken,

sowie tolle Zaubershows von Clown Shortiny

um 17 und 18 Uhr im Kinder Burgenland.

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UNTERNEHMEN

MODEHAUS PETRA KLEMENT

Am 4. Oktober findet in Hartberg die große Modenschau

(ab 17 Uhr) am ROTEN TEPPICH statt.

Die Altstadt wird zur Bühne, auf der die aktuelle

Mode präsentiert wird. Auch Petra KLEMENT

ist mit ihrem Fachgeschäft für Damenkleider,

Wäsche & Strümpfe dabei mit wunderschönen

Highlights aus der aktuellen Kollektion.

Bis 21 Uhr kann geshoppt werden mit minus

20% auf alle regulären Palmersprodukte.

Red Carpet Show

in Hartberg

mit dem Fachgeschäft für Damenmode,

Fair Trade Wäsche & Palmers-Shop

Petra Klement, am 4. Oktober, 17 Uhr!

Foto © zVg

Anspruchsvolle Mode für zeitgemäße Frauen!

Fashion von MORE & MORE ist modern, unkompliziert

und alltagstauglich mit exzellenter Passform

und hohem Tragekomfort. Die Kollektionen

heben sich ab durch hochwertige Materialien,

klare Schnitte und ein individuelles Design mit

besonderen Einzelteilen.

Die Ballsaison beginnt!

Ein Besuch bei Petra Klement zahlt sich

aus. Das Modehaus führt Abendmode und

Anlasskleider zu vernünftigen Preisen und

besonderem Design! Petra Klement beschäftigt

drei Schneiderinnen, die den perfekten

Blick für die richtige Passform haben. Wenn

Was wäre ein stylisches Kleid ohne die passenden

Strümpfe? Entscheiden Sie mit dem geschulten

Team von Petra Klement, wie Sie Ihre Beine

richtig in Szene setzen können. Ob mit hauchzarten

Strumpfhosen, mit verführerischen Stay Ups,

mit Netzstrumpfhosen zu High Heels oder mit

Overknees zu trendigen Boots.

notwendig, werden die Kleider mit großer

Sorgfalt geändert, und es wird ein neuer

Look kreiert. Kommen Sie am 4. Oktober

zum Late-Night-Shoppen bis 21 Uhr bei

minus 20% auf alle Palmersprodukte.

Als besonderes Goody schenkt Ihnen Petra

Klement die Änderung gratis dazu.

Wäsche für die Seele! Umgarnen Sie Ihren Körper

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umhüllen. Lassen Sie sich vom kompetenten

Team rund um Petra Klement die neue Kollektion

zeigen.

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14 OKTOBER 2019

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DABEI

REGIONAL

Genussvoll in

den Herbst

Foto © zVg

Von 4. bis 6. Oktober wird

Hartberg mit einem bunten

Programm zur steirischen

Genusshauptstadt.

Von 4. bis 6. Oktober ist Genuss angesagt in Hartberg

Am ersten Wochenende im Oktober

eröffnet die Einkaufsstadt das Herbstgenusswochenende

mit einem bunten

Herbstfest in der historischen Innenstadt

von Hartberg. Der „Rote Teppich“ liegt für

die Gäste bereit und bringt edles Flair in

die Altstadt.

Am Freitag, 4. Oktober, ist Gustieren und

Flanieren angesagt! Zum Verkosten gibt

es die verschiedensten Köstlichkeiten, die

Gastronomie verwöhnt kulinarisch mit

Herbstkreationen. Auch für die kleinen

Gäste wird ein buntes Bastelprogramm

geboten. Um 17 Uhr kann man die modischen

Kompositionen der Innenstadtbetriebe

bei einer Modenschau bewundern

und sie gleich im Anschluss erwerben,

denn an diesem Freitag lockt ein Abendeinkauf

bis 21 Uhr. Danach wird noch bis

in die Nacht mit Musik und Tanz gefeiert.

Der Samstag, 5. Oktober, beginnt

schwungvoll mit den herbstlichen Frühstückskreationen

der Kaffeehäuser und

Gastronomie der Innenstadt. Danach

heißt es „Alles tanzt in Hartberg!“ Beim

Herbstclubbing klingt der Tag musikalisch

aus, bevor am Sonntag zum traditionellen

Winzerfest geladen wird.

Am Sonntag, 6. Oktober, verwandelt sich

der Hauptplatz nach dem Erntedankgottesdienst

in eine der größten Buschenschänken

der Oststeiermark. Ab 11 Uhr

steht der Genuss absolut im Mittelpunkt

mit Musik der Stadtkapelle Hartberg, der

Raunlmusi, der Haglmusi und ‘s Dorfblech.

4.-6. Oktober: Herbstgenusswochenende

Hartberg. Info: www.hartbergerland.at

Hartberg

„tanzt“

& Winzerfest

Fr. 17 Uhr, Modenschau

Langer Einkaufsabend

Fr. bis 21 Uhr in der Innenstadt

Hartberg „tanzt“

& Herbstclubbing

Sa. ab 9.30 Uhr

Erntedankgottesdienst

& Winzerfest

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So. ab 10 Uhr

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NACHT DER BALLONE

mit Feuerwerk

NACHT DER BALLONE

Samstag, 5. Okt. 2019

ab 16.00 Uhr Ballonstart, D.J. Andy D.

mit Feuerwerk

ab 16 Uhr Ballonstarts, Fallschirmspringer,

Samstag,

Modellflugvorführungen,

5.

Disco

Okt.

mit DJ

2019

Andy D.

19 Uhr: Lichtershow der Ballone mit Feuerwerk

HERBSTKIRTAG

ab 16.00 Uhr Ballonstart, D.J. Andy D.

Hofkirchen beim Ballonhotel

HERBSTKIRTAG

Sonntag, 6. Okt. 2019

ab 11.00 Uhr

Hofkirchen beim Ballonhotel

Frühschoppen mit der Marktmusikkapelle Kaindorf

Die Mugls mit Alexandra Lexer

Sonntag, Harmonikagruppe 6. Okt. Parz 2019

Großes Kinder-Erlebnisfest ab 11.00 • Fallschirmspringer Uhr

• Ballonstarts

Bei Schlechtwetter findet der Kirtag am Sonntag, 13. Oktober 2019 statt!

Frühschoppen mit der Marktmusikkapelle Kaindorf

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OKTOBER 2019

15


Der Oberwarter Peter Haider ging im Jahr 2013 in nur 28 Tagen seinen Jakobsweg von 820 km von Südfrankreich nach Santiago de Compostela. Bildmitte: Santa Catalina de

Somoza. Rechtes Bild: Ein besonderer Platz vor Astorga

Einfach losgehen - und atmen

Warum lassen Menschen alles hinter sich, steigen aus ihrem gewohnten Leben aus und pilgern

hunderte Kilometer auf ein Ziel zu, das der Inbegriff ihrer Erwartungen ist? Die Hoffnungen, die

darin liegen, sind so unterschiedlich und einzigartig wie die Menschen selbst, die diesen Weg

begehen. Hier die Geschichte von einem, der losging, um sich selbst zu finden. Nicole Mühl

Die Lebenskrise kam mit

45. Schlagartig war sie da. Sie

kam so heftig, dass es weder

möglich war, ihr zu entkommen

noch eine Entscheidung

zu treffen. Nichts passte.

Weder privat noch finanziell

und schon gar nicht beruflich.

Dann war er da „der Tag, an

dem ich einfach nicht mehr

konnte.“ Peter Haider hatte

den Tiefpunkt seines Lebens

erreicht.

28 Jahre war der Oberwarter

als Kellner tätig. Hatte in bekannten

Lokalen in Wien und

der Oststeiermark gearbeitet

und sich spät nachts, nach

Dienstschluss, nach unzähligen

Small Talks mit unzähligen

Gästen immer wieder die

Frage gestellt „Was tu‘ ich da

eigentlich?“ Privat lief auch

nichts rund. Nicht einmal

Freundschaften, die gepflegt

werden konnten. Finanzielle

Sorgen führten zu schlaflosen

Nächten. „Ich saß regelrecht

in einem Loch“, blickt Peter

Haider zurück. Er hatte nur

noch den Gedanken, weg zu

müssen.Weit weg. Es war das

Jahr 2013.

Ein halbes Jahr zuvor hatte er

einen Diavortrag der Jerusalempilger

Johannes Aschauer,

Otto Klaer und David Zwilling

besucht. Die drei hatten

im Jahr 2010 den Weg von

Österreich nach Jerusalem

zurückgelegt. Viereinhalbtausend

Kilometer. „Sie sind am

24. Juni in Österreich gestartet

und am 24. Dezember zur

Mitternachtsmette in Betlehem

angekommen“, erzählt

Peter Haider. An diese drei

Pilger musste er in seiner Lebenskrise

immer wieder denken.

„Ich war schließlich davon

überzeugt, dass ich meine

Probleme in meinem Umfeld

daheim nicht lösen konnte.

Ich wollte das Leben von einer

anderen Seite sehen“, sagt er.

Beim Einkaufen in einem Supermarkt

hat er zufällig einen

Trekking-Rucksack gesehen

und gekauft. Das war für mich

wie ein Zeichen“, sagt Peter

Haider. Er hat sich ins Auto

gesetzt und ist nach Südfrankreich

gefahren. 1.800 Kilometer.

Völlig unvorbereitet. Dort

begann sein Jakobsweg.

Der Beginn

Viele Wege führen nach Santiago

di Compostela dorthin,

wo der Jakobsweg endet bzw.

nach Finisterre, die rund 80

Kilometer weiter, wo angeblich

alle Wege an ihr Ende kommen.

Peter Haider entschied

sich für die 820 Kilometer von

Saint-Jean-Pied-de Port in

Frankreich bis Santiago. Die

erste Nacht schlief er im Auto.

Am nächsten Tag brach er auf.

16 OKTOBER 2019

www.prima-magazin.at


Fotos © Peter Haider

DER GRÜNE PILGER PETER

PORTRAIT

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Portrait

Die Erwartungen

Zwei Dinge wollte er erreichen: „Ich wollte

den Weg zu Ende gehen und nicht wieder

eine Sache in meinem Leben abbrechen.

Ich wollte es schaffen. Aufgeben war keine

Option.“

Und Peter Haider wollte wieder offener

werden für die Menschen. „Ich war völlig

zurückgezogen, und das sollte sich ändern“,

erzählt er.

Das Tränental

Der Zusammenbruch kam am Abend des

dritten Tages im spanischen Ort Pamplona.

Ich hatte gleich zu Beginn meiner Wanderung

eine kleine Pilgergruppe getroffen.

„Diese Gemeinschaft hat mir unendlich

gut getan. Wir sind gemeinsam diese ersten

Tage gegangen und abends noch in den

Herbergen zusammengesessen“, erinnert

sich Peter Haider. Doch am dritten Tag

kamen die Zweifel. „Ich zog mich von der

Gruppe zurück, lief stundenlang durch das

Dorf und in meinem Kopf drehte sich alles

um die Frage: ‚Was tust du da? Du kannst

doch hier nicht deine Probleme lösen!‘ Ich

war körperlich und mental völlig am Ende.

Man sagt, dass jeder Pilger auf seinem Weg

mindestens einmal zweifelt und Tränen

vergießt. Diese Nacht in Pamplona war

mein tiefes Tal auf meinem Jakobsweg“,

sagt Peter Haider. Am nächsten Morgen

war für ihn ziemlich klar, dass er abbrechen

würde. „Meine Pilger-Kameraden

haben mir in diesem Moment über meine

Zweifel geholfen“, sagt er. Ganz leicht sei

es im Grunde gewesen. „Sie meinten, dass

wir einfach losgehen sollten. Einfach nur

gehen, ohne eine Entscheidung zu treffen.

Raus aus dem Dorf. Abbrechen könne ich

dann noch immer.“ Und so war es dann

auch. Ein Schritt nach dem anderen. Losgehen

und atmen. „Und die Sonne kam

zwischen den Wolken hervor, und alle

Zweifel und negativen Gedanken waren

plötzlich weg“, sagt Peter Haider, während

seine Finger den Pilgerstock neben ihm

umklammern. „Ich musste durch dieses

Tränental.“

Der Wandel

Etwa 40 Tage braucht ein Pilger für den

820 km langen Weg von Frankreich nach

Santiago. „So steht es zumindest in den

Pilgerführern“, sagt Peter Haider. Er

hat ihn in 28 Tagen zurückgelegt. Weite

Strecken ging er allein. Andere mit Pilgern,

die er traf. Nach etwa zehn Tagen spürte er

die Veränderung. Er konnte loslassen. Zeit

spielte keine Rolle mehr für ihn. Der Kopf

bitte umblättern >>

20 Jahre Edle Steinoase

Feng Shui Garten

Die Edle Steinoase in Oberrohr feiert vom 4.-19. Oktober das

20-jährige Jubiläum mit besonders attraktiven Angeboten.

Bereits das gesamte Jahr über gibt es anlässlich

des besonderen Firmenjubiläums der

Steinoase attraktive Aktionen. Im Oktober

wollen Reinhard und Sabine Freitag ihre

Kunden aber nochmals so richtig verwöhnen

und laden vom 4.-19. Oktober zu den Jubiläumswochen

ein. Es erwartet Sie eine riesige

Auswahl an Edelstein-Schmuck, Zimmerbrunnen,

Mineralien, Fossilien, Räucherwerk,

Kristall-Lampen und vielem mehr.

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Außerdem gibt es 10% auf das gesamte

Sortiment!

Ein Fest der Energie und Schönheit

Samstag, 12. Oktober 2019

• Galerie mit wunderbaren Energiebildern mit

Symbolen der Kraft und Heilung

Musikalische Umrahmung mit der Stimme

eines Engels (Entuja Gerlinde Heis)

Ein Besuch in der Steinoase in Oberrohr ist

übrigens ein besonderer Ausflugstipp für die

Familie, für Vereine mit Freunden oder einfach

auch zum Genießen alleine.

Denken SIe jetzt schon an Weihnachts- und

Wichtelgeschenke für die Familie, Freunde,

MitarbeiterInnen, KollegInnen, und verwöhnen

Sie sich selbst auch mit einem besonderen

Stück aus der Edlen Steinoase.

Reinhard und Sabine Freitag und das Team der

Edlen Steinoase freuen sich auf Ihren Besuch!

Infos: www.steinoase.at/ mit OnlineShop

Besonderer Schmuck

für jeden Anlass

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Entdecke die Kraft der Steine !

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OKTOBER 2019

17


PORTRAIT DER GRÜNE PILGER PETER

war frei. Die Probleme weit weg. Es ging

nur darum zu gehen, zu atmen und auf den

Körper zu hören. „Irgendwann kamen Dinge

aus meiner frühesten Kindheit in mein

Bewusstsein.

Größe

Ich

32-52

habe mich an Erlebnisse

erinnert, die tief in mir gespeichert waren“,

sagt er. Doch die bedeutendste Veränderung

merkte er am Ende des Weges. Als er

feststellte, dass sich viele Probleme relativiert

hatten und plötzlich völlig unwichtig

waren. „Ich war eins mit der Welt und

glücklich über jeden schönen Moment.“

Modehaus

Gober & Gober

7400 Oberwart

Bahnhofstraße 3

03352/35354

Das Ziel

Wer in Santiago ankommt, will meist

noch die 90 Kilometer nach Finisterre,

dem westlichsten Punkt Spaniens zurücklegen.

Kurzfristig traf er die Entscheidung,

sich zwei Pilgerinnen anzuschließen,

diese Etappe mit dem Bus zurückzulegen

und danach zu Fuß nach Santiago zurückzugehen.

Als Peter Haider dort ankam

und aus dem Bus stieg, standen jene drei

Jerusalempilger vor ihm, die er Jahre zuvor

bei einem Diavortrag gehört hatte und die

Exquisite

Anlassmode

Peter Haider, der „grüne Pilger Peter“ am Ziel angekommen,

am Ende seines Jakobsweges

den Stein für seine Pilgerreise ins Rollen

gebracht hatten. Sie drehten einen Beitrag

für das Fernsehen. Für Peter Haider war

nach dieser Begegnung klar, dass sein Weg

bei GOBER & GOBER

hier zu Ende ist. „Ich musste nicht mehr zu

Fuß nach Santiago zurückgehen. Ich hatte

meinen Weg bereits geschafft.“

Das Leben von Peter Haider hat sich seither

völlig verändert. Er arbeitet längst nicht

mehr in der Gastronomie. Heute ist er verantwortlich

für die Rad- und Wanderwege

im Südburgenland für den Tourismusverband

Region Oberwart. Und er organisiert

Wanderungen für Interessierte.

Seine Erfahrungen hat er in seinem Buch

„1.000 Kilometer westwärts“ niedergeschrieben,

das seit Ende September im

Morawa Verlag erhältlich ist. Jedes Jahr

pilgert er an die 1.000 Kilometer. Auf

Facebook berichtet er von seinen Erlebnissen.

Der „grüne Pilger Peter“, nennt er sich

seither selbst.

Vor seinem Jakobsweg war er aus der Kirche

ausgetreten. Heute ist er wieder Teil

davon. „Auch wenn ich vieles nicht gutheiße,

aber ich will mich dieser Gemeinschaft

nicht ausschließen“, sagt er.

Wenn er heute eine Auszeit braucht, packt

er seinen Rucksack, nimmt seinen Pilgerstock

und geht. Mehr ist nicht zu tun, um

zum Wesentlichen zurückzufinden, sagt

er. Einen Schritt vor den anderen setzen.

Losgehen und atmen.

Modehaus

Gober & Gober

7400 Oberwart

Bahnhofstraße 3

03352/35354

Exquisite

Anlassmode

bei GOBER & GOBER

Größe 32-52

18 OKTOBER 2019

www.prima-magazin.at


ING. WERNER REICHER

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Foto © LEXI

seit 1989

anlässlich seines 20jährigen Firmenjubiläums

heuer hat die rEiCHEr GmbH

besonders tolle angebote. Wenn es um

außenanlagen geht, sind Sie bei dem

Kleinpetersdorfer Unternehmen genau

Familie rund um Ing. Werner Reicher (Mitte) und sein Team. Am Eisenberg

richtig!

wurde das 30-jährige Jubiläum gefeiert, und die neuen Schneeräumfahrzeuge wurden eingeweiht

30 Jahre Ing. Werner Reicher GmbH

Was jeder Hausbesitzer unbedingt wissen

Wer das Kleinpetersdorfer Unternehemen

Am Eisenberg wurde vor wenigen Tagen REICHER ordentlich GmbH mit diesen Arbeiten gefeiert

beauftragt,

der hat sich nicht nur der mühevollen

und angestoßen auf einen Allrounder. Räumungsarbeit Denn entledigt. ob „Wir Winter übernehmen oder

auch die Haftung für eventuell anfallende

Sommer, ob es sich um Schneeräumung, Schadensersatzansprüche Grünanlagenpflege

von Personen, die

zu Sturz gekommen sind“, erklärt Ing. Werner

oder um Entfeuchtung handelt bei der Reicher Ing. seine aktuellste Werner Serviceleistung. Reicher

GmbH sind Sie immer richtig! Das Unternehmen Ein moderner Fuhrpark hat heuer sein

30 Räum- bzw. Streufahrzeuge sind für das

30-jähriges Jubiläum.

Unternehmen im Einsatz. Vom Quad bis

Am Anfang war die Idee.

Begonnen hat alles im November 1989 mit

einer mutigen Geschäftsidee, einem Auto,

und einem einzigen Kunden. „…denn Winterdienst

gab es als Dienstleistung in dieser

Form in Oberwart noch gar nicht!“, erinnert

sich der Firmengründer Werner Reicher

zurück. Doch der Kundenstamm wuchs, und

aus dem Ein-Mann-Betrieb wurde ein Familienunternehmen.

Grenzen gibt es nicht!

Mittlerweile sind circa 25 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter mit rund 15 Fahrzeugen für

das Unternehmen im Einsatz und sorgen für

einen professionellen Winterdienst und eine

hochwertige Grünanlagenpflege. Auch der

Fuhrpark wird stetig erweitert und modernisiert:

Vom Quad bis zum Unimog sind die

Der Profi für draußen

sollte, ist, dass er rechtlich verpflichtet ist,

seinen Gehsteig in der Zeit von 6.00 Uhr bis

22.00 Uhr schnee- und eisfrei zu halten.

Der „harte“ Kern des Unternehmens: Ing. Werner und Anita Reicher mit ihren Kindern Ricarda und Sebastian.

zum Unimog sind die Fahrzeuge zum Gehsteigräumen,

zur Parkplatzbetreuung, dem

Reinigen und Kehren von Gehwegen, Parkplatzzufahrten

uvm. unterwegs. Dass der

Fuhrpark stetig erweitert und auf dem neuesten

Stand der Technik ist, stellte Werner

• Einrichtungen • Bekleidung • Werkzeuge • Fahrzeuge

Mit der Vermietung Ing. Werner von Reicher Entfeuchtungsgeräten

wurde ein weiteres Firmenstandbein

gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit

7503 Großpetersdorf

Kleinpetersdorf 101

geschaffen. w.reicher.gmbh@aon.at

Speziell nach Überschwemmungen

und Rohrbrüchen, aber auch 0664-97 zur 7503 Großpetersdorf 95 108

Tel./FAX:03362/7922

Bautrocknung bei Neubauten schätzen die Kleinpetersdorf 101

Kunden den raschen und unkomplizierten w.reicher.gmbh@aon.at

Service, zumal das Unternehmen auch die Tel.: 03362/7922

Abwicklung mit der Versicherung übernimmt.

ung und Grünanlagenpflege. Egal zu welcher

Jahreszeit, ob Winter oder Sommer,

ob es sich um die Reinigung des Schwimmbiotops

handelt, den Rasenschnitt oder die

Enteisung des Gehsteiges im Winter - hier

sind Sie richtig!

Eine Marktnische

Mit der Vermietung von Entfeuchtungsgeräten

Winter? hat sich das

Reicher mit dem Ankauf Gerüstet eines Schmalspurräum-

bzw. eines neuen Streufahrzeuges Unternehmen überdies einen

für den

erst kürzlich wieder unter

Was

Beweis.

jeder Hausbesitzer

Namen gemacht.

unbedingt

Die Kunden

wissen

sollte, ist, dass er schätzen rechtlich auch verpflichtet

hier den besonderen

Service von Werner Reicher

Grenzen gibt

ist,

es

seinen

nicht!

Gehsteig in der Zeit von 6.00

Im gesamten Burgenland, der angrenzenden

Steiermark und Uhr Niederösterreich bis 22.00 ist Uhr schnee- und eisfrei zu

das Unternehmen tätig. 50 Mitarbeiter nehmen REICHER GmbH erledigt.

halten.

sorgen für einen professionellen Winterdienst,

eine hochwertige Wer Anlagenbetreu-

das Kleinpetersdorfer Unternehmen

ING. WERNER REICHER GmbH mit

diesen Arbeiten beauftragt, der hat sich

Fahrzeuge Feuchte zur Schneeräumung Wände? und Glatteisbekämpfung

Schimmel unterwegs. jetzt Neben Großkunden • Grünanlagenpflege

arbeit entledigt. „Wir übernehmen auch

• Entfeuchtungsgeräte

nicht nur der mühevollen Räumungs-

wie Supermärkte, verhindern!! Siedlungsgenossenschaften

und Gemeinden nehmen auch immer öf-

• Winterdienst

Haftung für eventuell anfallende

• Anlagenbetreuung

Schadensersatzansprüche von Personen,

ter private Wenn Hausbesitzer auch Sie die kostengünstige

die zu Sturz gekommen sind“, erklärt

Winterdienstbetreuung bereits einen muffigen in Anspruch zumal

Geruch im Keller SCHNELL & Werner SICHER Reicher gegenseine Serviceleistung.

das Unternehmen auch die Haftung übernimmt,

sollte doch einmal jemand zu Sturz Rohrbrüchen und Überschwemmungen etc.

haben -

• Schimmelbildung • Baufeuchte • feuchte Wände nach

handeln Sie jetzt!

kommen.

SCHÜTZEN SIE

und seinem Team, denn nicht nur die Zustellung

und Abholung werden vom Unter-

Auch die Verrechnung mit der Versicherung

wird für den Kunden durchgeführt.

ING. WERNER REICHER GmbH

Anlagenbetreuung

0664 - 9795108

OKTOBER 2019

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april 2009 37

19

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Foto © Iris Foto Milisits ©zVg

So geht vegan

Karin Weingrill MA,

Expertin für vegane Ernährung

Man kommt am Thema nicht vorbei: Der hohe Fleischkonsum trägt aktiv

zur Klimakrise bei. Auch der Handel reagiert, denn in den Regalen der

Supermärkte finden sich mittlerweile immer mehr Ersatzangebote für

tierische Produkte. Diese sind oft der Anlass dafür, dass Kritiker behaupten,

Veganer leben ungesund. Dabei ist eines klar festzustellen: Hochverarbeitete

pflanzliche Ersatzprodukte haben nichts mit einem gesunden

und ausgewogenen Ernährungsstil zu tun. Fastfood bleibt Fastfood

egal ob tierisch oder vegan. Es gilt in beiden Fällen: Ab und zu ist der

Verzehr kein Problem. Aber die Ernährung sollte ausgewogen sein!

Wie gesund ist veganer Fleischersatz?

Innerhalb der letzten Jahre

hat sich der Trend einer

fleischlosen Ernährung zu

einer gesellschaftsfähigen Bewegung

entwickelt, und viele

Konsumentinnen und Konsumenten

achten heute bewusst

beim Einkauf auf pflanzliche

Alternativen. Die Diskussionen

um das Verbot der

Bezeichnung „Veggie Burger“

und der extreme Kursanstieg

von Beyond Meat auf dem

Aktienmarkt verdeutlichen

dabei den enormen Boom und

die starke Nachfrage nach

pflanzlichen Fleischalternativen.

Während bislang das

„Fleisch“ der Veganerinnen

und Veganer der eiweißreiche

Tofu, hergestellt aus Sojabohnen,

war und ist, wird die

Palette an den unterschiedlichsten

Fleisch- und Wurstimitaten

immer größer.

Vegane Fleischimitate

fake oder gesund?

Vegane Schnitzel, Burger oder

Würstchen werden meist auf

Basis von Hülsenfrüchten,

Gemüse oder Getreide hergestellt.

Geschmacklich und

auch in der Konsistenz werden

diese Produkte den fleischhaltigen

Originalen angepasst.

Vegane Fertigprodukte sind

aufgrund ihrer Ähnlichkeit

zum gewohnten Geschmack

oftmals eine hilfreiche Übergangslösung

zu einer veganen

Ernährung, doch wirft man

einen Blick auf die Zutatenliste,

wird klar, dass es sich um

ein hochverarbeitetes Fastfood

handelt. Und obwohl sie im

Vergleich zu den ursprünglichen

Fleischwaren immer

noch besser abschneiden, da

sie weniger gesättigte Fettsäuren

enthalten, cholesterinfrei

und durchschnittlich

kalorienärmer sind, sollten

diese nicht Teil der täglichen

Ernährung sein.

Ernährt man sich langfristig

überwiegend vollwertig und

ausgewogen auf Basis von

unverarbeitetem, möglichst

regionalem Gemüse und Obst,

Getreide, Hülsenfrüchten und

Nüssen, lässt sich hin und

wieder auch ein herzhafter

Veggie Burger oder ein saftiges

veganes Grillwürstel so richtig

genießen.

ENJOI Beratung für

Ernährung, Diätologie und

Gesundheit, www.enjoi.at

Rezept

auf unserer

Website!

Rubrik: So geht

vegan

Fastfood sollte nur ab und zu auf dem

Speiseplan stehen auch wenn es

fleischlos ist

Foto © zVg

Geschäfts- u. Büroflächen zu vermieten

Die Gemeinde St. Johann in der Haide sucht

einen Nachmieter für die ehemalige Bankfiliale.

Die teilbare Gesamtfläche beträgt ca. 200 m². Die

Räumlichkeiten wurden 2010 saniert u. liegen

direkt an der Landesstraße B50 im Gemeindezentrum

St. Johann. Ausreichend Parkplätze

sind vorhanden.

Info im Gemeindeamt:

03332/62882 | gde@st-johann-haide.gv.at

20 OKTOBER 2019

www.prima-magazin.at


Foto © LEXI

DABEI

REGIONAL

Petra und Claus (rechts) Bayer haben zum modisch-kulinarischen Jubiläum geladen mit Georg Gossi (links) und

Martin Schuster vom Kochtheater und Weinen vom Weingut Uwe Schiefer

Man schrieb das Jahr 1969, als Elfi und

Helmut Bayer das „Modestüberl“ in der

Oberwarter Bahnhofstraße eröffneten. Das

war der Grundstein für BAYER premium

fashion zwei Modehäuser, die von der

nächsten Generation, den Geschwistern

Petra und Claus Bayer, ausgebaut wurden

und mit viel Herzblut geführt werden.

„Ehrliche Beratung ist bei uns nach wie

vor ebenso selbstverständlich wie kleine

und große Serviceleistungen etwa die

Maßkonfektion und das eigene Änderungsatelier“,

erklärt Petra Bayer. Von Kindheit an

sind die Geschwister mit dem Unternehmen

Pasta, Vino und ganz viel

Mode mit Streetwalk und

Stylingsessions für die Gäste

das in etwa sind die Zutaten

für den Mix, mit dem das

Traditions-Modehaus BAYER

in Oberwart sein 50-jähriges

Jubiläum gefeiert hat. Ein

modisch-kulinarisches Fest im

Zuge der langen Einkaufsnacht

in der Bezirkshauptstadt.

50 Jahre Mode von BAYER premium fashion

aufgewachsen ihr Weg war vorgezeichnet.

„Ein anderer Beruf wäre für mich nie

infrage gekommen“, sagt Claus Bayer. Die

Freude am Tun und der Kontakt mit Menschen

haben all die Jahre nicht nachgelassen

„und werden es die nächsten 50 Jahre auch

nicht“, versprechen die Geschwister.

Physiotherapie in der Kleingruppe APT Hartberg

Das APT Hartberg möchte Sie darin unterstützen, Ihre sportlichen

und gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

Foto © zVg

Haben Sie schon begonnen, Ihre Ziele zu verwirklichen?

Oder werden diese wieder auf den

nächsten Tag, die nächste Woche oder das

nächste Monat verschoben?

Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihre

Ziele in die Tat umzusetzen.

Das Elithera 7 Phasen Training in der Kleingruppe

ist in Österreich einmalig und bietet

ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Trainingskonzept.

In einer Dauer von 60 Minuten und maximal

vier Personen ist es auch möglich, mit Familie

und Freunden gemeinsam zu trainieren.

Die Dienstleistungen werden von den jeweiligen

Krankenkassen übernommen.

Die Vorteile der Kleingruppe:

• Kleingruppe mit 4 Teilnehmern

• individuelles Übungsprogramm, das auf die

Beschwerden und Ziele JEDES Teilnehmers

zugeschnitten ist

• Teilnehmer sammeln mit Hilfe eines Physiotherapeuten

Sicherheit, um ihr Übungsprogramm

eigenständig und korrekt auszuführen

• angenehme Atmosphäre mit viel Zeit, um

jede offene Frage zu beantworten und auf

verbliebene Unsicherheiten einzugehen

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu

dürfen. Gemeinsam, mit der Unterstützung

von kompetenten Physiotherapeutinnen und

Therapeuten werden wir Ihre Ziele meistern.

APT Physikalische Therapie Hartberg GmbH

Ferdinand-Leihs-Straße 57 • 8230 Hartberg

Tel. 03332-61166, Fax -20

E-mail: hartberg@apt-gruppe.at

www.physio-hartberg.at

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OKTOBER 2019

21


Foto © VIEW

Foto © shutterstock

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Turn

me on

Erregung ist auf der körperlichen Ebene ein reflektorisches Geschehen. Auch wenn

sie durch bestimme Reize ausgelöst wird, kommt es nicht von alleine zur Entladung.

Jeder hat sich seit der Kindheit seine eigene Technik bzw. seinen eigenen Erregungsmodus

angeeignet, um den Point of no return zu erreichen.

Mehr zu den

einzelnen

Themen in den

kommenden

Ausgaben

Hier führen verschieden

Wege ans Ziel. Einige sind

kürzer und zielgerichtet,

manche obwohl sinnlich und

lustvoll erreichen trotzdem

das Ziel des Höhepunktes

nicht. Es ist eine wichtige

Fähigkeit, diesen Weg von der

Erregung bis zum Höhepunkt

als eine lustvolle erotische

Reise zu gestalten. Sie ist eine

Kompetenz und Fähigkeit, die

immer erweitert und ergänzt

werden kann.

Es gibt fünf verschiedene Parameter,

sprich Erregungs-Modi,

um die Erregung zu steigern,

und sie in einem Orgasmus zu

entladen (oder auch nicht).

Über die Körperspannung

zum Orgasmus

(Anspannungsmodus)

Der Körper geht in eine hohe

Anspannung und bewegt sich

dabei nicht. Die Erregung

wird ausgelöst, und es kommt

relativ rasch zu einer Entladung.

Oft wird großer Druck

auf das Geschlecht punktuell

ausgeübt. Dieser Erregungsmodus

wird in der Selbstbefriedigung

gerne praktiziert.

Er hat aber seine Grenzen,

wenn wir Sex mit dem Partner

leben möchten.

Durch steigernde Berührung

zum Orgasmus

(mechanischer Modus)

Es geht dabei um ein mechanisches

Reiben direkt am Penis

bzw. der Klitoris. Die Bewegung

ist monoton, der Rhythmus wird

durch rasches Reiben beschleunigt.

Dieser Modus ist sehr

effizient und führt schnell zum

Orgasmus. Auch bei diesem

Modus können Schwierigkeiten

beim Partner-Sex entstehen. Der

Mann kann relativ rasch zum

Höhepunkt kommen und entladen.

Die Frau kann womöglich

gar nicht zum Höhepunkt

kommen, da sie nur durch diese

eine besondere Form der Berührung

erregt wird, die der Partner

selten beherrscht oder die eben

zu zweit nicht kompatibel ist.

Mit einem „Helferlein“

zum Orgasmus

(Vibrationsmodus)

Für manche ist es prickelnd, das

Genital mit einem Vibrator bis

zum Höhepunkt zu stimulieren.

Dabei werden aber andere

Berührungen am Körper vernachlässigt.

Die Gefahr besteht

darin, dass man für Berührungen

des Partners oder Selbstberührungen

unempfänglich

wird, sodass immer der Vibrator

eingesetzt werden muss. Frauen,

die Orgasmus-Probleme beim

Sex mit dem Partner haben,

empfehle ich, diesen Gebrauch

einzuschränken, um einen

anderen Zugang zu finden und

auch anderen Rezeptoren die

Möglichkeit zu geben, wieder

aktiv zu werden.

Mit Bewegung und tiefer

Atmung zur Befriedigung

(ondulierender Modus)

Tanzen Sie gerne? So ist es hier

mit diesem Modus. Der Körper

ist in einer weichen, fließenden

Bewegung, wie ein sinnlicher,

langsamer Tanz. Durch die Bewegung

ist der Körper wohlig

warm, glücklich und zufrieden.

Dieser besondere Modus ermöglicht

auf der Partnerebene

eine innige, liebevolle Verbindung,

reich an Zärtlichkeit und

Nähe. Viele beschreiben es als

lustvolle Verschmelzung mit

dem anderen. Es ist ein wunderbarer,

inniger Modus. Er

hat jedoch die Einschränkung,

dass der Fokus auf die Erregungs-Steigerung

fehlt, sodass

es möglicherweise nicht zum

Orgasmus kommt.

Mit vollem Körpereinsatz

zum Orgasmus

(wellenförmiger Modus)

Die Königsdisziplin! Der Körper

drückt sein volles Potenzial aus.

Atmung, Bewegung, Rhythmus

sowie Anspannung und

Entspannung werden kreativ

eingesetzt. Die Erregung wird

sowohl mit Hilfe gezielter Bewegungen

des ganzen Körpers

gesteigert. Es wird aber auch

aktiv das Becken bewegt (wie

eine wellenförmige Schaukel),

sodass es zu einer lustvollen, befriedigenden

Entladung kommt!

Ergänzt wird das Ganze durch

eine Balance in der Anspannung

und der Entspannung und

des tiefen Atmens. Dabei geht

es auch mit darum, mit allen

Sinnen wahrzunehmen. Sehen,

riechen, hören, schmecken, fühlen.

Es geht um das Wollen, die

Lust und die aktive Beteiligung

beider Partner. Es ist die Begegnung

zweier sehr gut gestimmter

und eingeübter Körper. Wie

Instrumente, die gemeinsam ein

klangvolles Duett spielen, das

zur Befriedigung führt und Lust

nach mehr macht!

Welchen Modus auch immer

Sie derzeit anwenden Sie

können ihn jederzeit erweitern.

Immer mit dem Ziel, dass die

Reise zum Höhepunkt für Sie

und Ihren Partner eine lustvolle,

befriedigende Reise ist.

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22 OKTOBER 2019

www.prima-magazin.at


OSG

UNTERNEHMEN

Die letzten Wochen waren für

die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG) mehr als

aufregend: Der Grundstein

für die neue Firmenzentrale

in Oberwart wurde gelegt,

bei der Generalversammlung

konnte ein Spitzenwert mit

einem Bauvolumen von 116,4

Millionen Euro verlautbart

werden und ganz aktuell

wurde vor wenigen Tagen

der Spatenstich einer neuen

Reihenhausanlage in Großpetersdorf

gesetzt. Aber das ist

eine ganz eigene, besondere

Geschichte...

Foto © OSG

www.osg.at

OSG-Chef KR Dr. Alfred Kollar freute sich, beim Spatenstich der neuen OSG-Firmenzentrale politische Vertreter der

Landesregierung allen voran Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil, Landtags-Präs. Verena Dunst, die 3.

LT-Präs. Ilse Benkö, die Landesräte Mag. Heinrich Dorner sowie Christian Illedits, Alt-Landeshauptmann Hans Niessl

und Bürgermeister Georg Rosner begrüßen zu dürfen. Die neue Zentrale in Oberwart soll nach ökologischen und gebäudetechnisch

optimalen Vorgaben im Dezember 2020 fertiggestellt werden. Die Baukosten betragen 8,5 Mio. Euro

OSG: Verwurzelt im Burgenland

Spatenstich für die Reihenhäuser in Großpetersdorf Der „erste“ Baum wurde in Großpetersdorf gepflanzt So wird die neue OSG-Zentrale in Oberwart aussehen

...Zurück zu den Wurzeln

Reihenhäuser in Großpetersdorf

Mit Großpetersdorf verbindet die OSG eine

intensive Geschichte. 1961 entstand in der

Schlainingerstraße das erste OSG-Wohnhaus.

Es war nach Oberwart das zweite mehrgeschossige

Wohnhaus, das die OSG im Burgenland

errichtet hat. Nur ein paar Meter davon

entfernt entsteht nun, 58 Jahre später, eine

Niedrigenergie-Reihenhausanlage. Insgesamt

handelt es sich um 16 Wohnhäuser, davon 4

Bungalows, in den Größen von 90 bis 108 m 2 .

Geplant wurden sie vom Oberwarter Architekten

Martin Schwartz.

Die erste Bauetappe mit 8 Reihenhäusern soll

im Frühjahr 2021 fertiggestellt werden.

LASST uns PFLANZEN!

PLAN Baum für die OSG

Unter dem Slogan „Plan B Plan Baum“

möchte Burgenlands größter Wohnbauträger

einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und in

den 152 Gemeinden, in denen die OSG baut,

symbolisch einen Baum setzen. Begonnen

wurde damit in der Gemeinde Großpetersdorf,

in der Wohnhausanlage in der Schlainingerstraße.

Doch damit nicht genug. „Wir möchten

zukünftig insgesamt mehr GRÜN in unsere

Wohnhausanlagen einziehen lassen“, erklärt

OSG-Chef Alfred Kollar. Urban Gardening,

Hochbeete, Bäume, Büsche, Pflanzen für

Bienen, Schmetterlinge und Insekten sollen zukünftig

verstärkt die OSG-Wohnanlagen zieren.

Erfolgsbilanz

Derzeit verwaltet die OSG rund 15.500 Wohnungen

und Reihenhäuser und ist in 152 der

171 burgenländischen Gemeinden tätig. Dabei

werden vermehrt Projekte umgesetzt, bei

denen brachliegende Gebäude meist in zentraler

Lage gekauft und entweder saniert

und in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt

werden oder der Raum für ein neues

Projekt genützt wird. „Bau auf Burgenland“

ist dabei gelebte Praxis der OSG. Das bedeutet,

dass mehr als 100 Millionen Euro an

Aufträgen in die burgenländische Wirtschaft

fließen, somit bleiben Arbeit und Geld im

Land. Das Bauvolumen betrug im Jahr 2018

über 116 Millionen Euro.

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OKTOBER 2019

23


TIPP DES MONATS

MUSIK

Foto © Laura Weingrill

Musikjournalistin Laura

Weingrill stammt aus

Bad Tatzmannsdorf und

lebt derzeit in England

Das ganze Leben ist ein Soundtrack so sieht

es zumindest Laura Weingrill. Denn während

sich die Welt dreht, hört sie Musik. Und wem die

eigene Playlist mit der Zeit zu eintönig wird, dem

verpasst sie hier jeden Monat eine neue Portion

aufregender Sounds.

Landgasthof

Drobits

Musik des Augenblicks

Komfortzimmer | Große Gesellschaftsräume

Oberwart • Grazer Straße 61

T: 03352/32266

Genießen Sie

den Herbst

WILDWOCHEN

07. Oktober -

01. November

GANSLWOCHEN

01. November -

17. November

Wir freuen uns auf

Ihr Kommen!

Reservierung erbeten.

6. Oktober

Oktoberfest

24 OKTOBER 2019

Sie tragen Strickpullis,

7400 Oberwart | Grazer Straße 61

bunte Stoffhosen und sehen

Telefon: 03352/32266 | Fax: Dw 3 3

im info@drobits.at Grunde aus | wwie w.drobits.a Nerds mit t

leichtem Großvatereinschlag

aber sobald die Stimme von

Sänger Josh Taylor ertönt, Bassist

J Tyler Johnson voll loslegt

und Schlagzeuger Brett Kramer

in die Tassen oder besser gesagt

Trommeln schlägt, wird einem

schnell klar, dass hinter den

unscheinbaren Mauerblümchen

Land in Sicht: 5.862m² Grundgröße,

Vierkanthof mit 123m²

Wohnfläche + Wirtschaftstrakt.

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Ing. Gerhard Krutzler

0664 173 2694

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Mehr dazu

www.thatlemonlife.blog

Nächstes Konzert der

Band: 30. Oktober im

WUK in Wien

Foto © Sergio Necoechea

noch einiges mehr steckt. Denn

unter dem Namen „half•alive“

erobert das Indie-Trio derzeit

die Herzen aller Musikliebhaber

im Sturm.

Interessanterweise trafen sich

die Kalifornier anfangs nur

durch einen zufälligen Zusammenstoß

während eines

Songwritercamps, wo sich

Frontman Taylor selbst die

Mission gestellt hatte, in sieben

Monaten 50 Songs zu schreiben.

Und das schaffte er und

kam nicht nur mit den fertigen

Songs, sondern auch einer

kompletten Band nach Hause.

Schnell wurde aus Quantität

Qualität, und schon lag ihnen

die Welt zu Füßen. Nach einem

entspannten Start im Jahr 2015

konnten sie sich nun dank ihres

brandheißen Debutalbums

„Now, Not Yet“ den Platz in

den Rängen der besten Newcomer

sichern.

Kein Song klingt wie der

nächste, nur die sanfte, zerbrechliche

Stimme Josh Taylors,

mal nackt und ehrlich, mal

mit Hall- und Chorklängen belegt,

ist ein ständiger Begleiter

auf der musikalischen Achterbahnfahrt

dieses Albums. Die

Die kalifornische Gruppe half·alive

kreative Ausgestaltung der

Songs ist der Rahmen, der diese

Platte umgibt, und die dafür

sorgt, dass „Now, Not Yet“ die

Bezeichnungen Pop, Rock,

Funk, Disco sowie Elektropop

umschwirren. Da wären die

heftigen Drums in „RUNA-

WAY“, der eindringliche Bass

in „TrusT“, der süße Gesang in

„arrow“, der süchtig-machende

Beat von „still feel.“ und die

epischen Synth-Sounds in „ice

cold.“ von allem ist ein wenig

etwas dabei.

Hier ein leiser Haucher, da ein

einmaliger Drum-Schlag und

plötzlich wieder die E-Gitarre

im Ohr so bleibt der Longplayer

zu jeder Sekunde überraschend

und macht auch nach

mehrmaligem Hören extrem

viel Spaß. Die Songs wirken

überwiegend heiter, manchmal

sogar augenzwinkernd, aber

auch ernsthaft, wobei sie aber

niemals schwermütig werden.

Durch die vielen Spielchen haben

es die kalifornischen Jungs

von „half•alive“ geschafft, ein

Pop-Meisterwerk zu produzieren,

das trotz der zahlreichen

Soundfinten, Beatwechsel und

Samplemixes runter geht wie

Öl und Lust macht auf mehr.

www.thatlemonlife.blog

www.prima-magazin.at


LECHNER+PARTNER GMBH

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Das Team der Lechner + Partner Ingenieure GmbH feierte kürzlich mit den Edlseern das Firmenjubiläum

Fotos © zVg

Seit einem Jahrzehnt begleitet die Lechner+Partner Ingenieure

GmbH ihre Kunden bei den vielfältigsten Ingenieurleistungen.

Das Firmenjubiläum wurde kürzlich groß gefeiert.

Die Lechner + Partner Ingenieure GmbH am

Standort Greinbach feiert 10-jähriges Jubiläum

Wie alles begann

Nachdem die beiden Gesellschafter Ing.

Heinz Lechner und Ing. Franz Schlögl jeweils

viele Jahre in verschiedenen Funktionen

der Branche tätig waren, haben sie 2009

den Entschluss gefasst, ein eigenes Unternehmen,

die Lechner + Partner Ingenieure

GmbH, zu gründen.

Stärken und Kompetenzen

Die Firma Lechner+Partner beschäftigt sich

mit der Planung und Überwachung von

gebäudetechnischen Anlagen (Heizung, Lüftung,

Klima, Sanitär, Elektro- und Nachrichtentechnik)

sowie mit Energieversorgungssystemen

und hocheffizienten Wärme- und

Kälteproduktionsanlagen.

Namhafte Referenzen

Aufgrund der Innovationskraft und des

hohen Anspruchs an Planungs- und Ausführungsqualität

zählen namhafte Energieversorger,

öffentliche Bauherren, Projektentwickler,

Architekten, Industrie- und Endkunden

aller Branchen zu langjährigen Stammkunden

des Unternehmens.

Top Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

Zur Bewältigung der vielfältigen Ingenieurleistungen

wird auf die Mitarbeiterausbildung

und ein stetiges Wachstum an

Technikern, Ingenieuren und Diplomingenieuren

besonderes Augenmerk gelegt. Dadurch

ist der Personalstand auf rund 35 Mitarbeiter

inkl. Büro- und Abteilungsleiter aufgeteilt

auf mehrere Standorte angewachsen.

Besonders stolz ist man darauf, dass die

Führungspositionen bereits durch Kollegen

der „Marke Eigenbau“ übernommen werden.

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OKTOBER 2019

25


Fotos © Gemeinde Friedberg

Friedberg: die Stadt

der vielen Facetten

Friedberg ist… diesen Satz zu vollenden ist gar nicht so einfach. Denn Friedberg

ist ganz viel. Natürlich zunächst einmal ist da ein nettes, eher kleines Städtchen

„auf der Sonnenseite des Wechsels“, wie Friedberg selbst schon für sich geworben

hat. Die Gemeinde gliedert sich in die Katastralgemeinden Friedberg, Ehrenschachen

und Schwaighof, ist in der Altstadt auf 600 m Meereshöhe gelegen und hat

derzeit 2.620 Einwohner. Olga Seus

Bgm. Wolfgang Zingl

Doch diese Beschreibung greift zu kurz,

Friedberg ist viel mehr. „Wo soll ich da anfangen“,

fragt sich Bürgermeister Zangl zu

Recht. Ein Tor zur Vergangenheit und ein

starker Weitblick in die Zukunft, eingebettet

in die Wälder des Wechselgebiets.

Auf historischen Spuren:

Friedbergs mittelalterlicher Kern

Dort, wo im 12. Jahrhundert noch eine

große Doppelburg stand, befindet sich

✔ Neu im Sortiment:

Naturkosmetik von Weleda

✔ Individuell angepasste

homöopathische Haus- und

Kinderapotheken

26 OKTOBER 2019

nun ein Kriegerdenkmal zu Ehren der

im Zweiten Weltkrieg Gefallenen. Hier

ist eine weitere Erschließung geplant, der

„Erlebnisberg Friedberg“, der mit einem

Spielplatz in Burgform, einem Aussichtsturm

und öffentlichen WC-Anlagen zum

Verweilen einladen soll. Darüber hinaus

ist ein unterirdischer Raum eingeplant, der

als Ausstellungsraum ausgebaut werden

soll und unter anderem die Ausgrabungen,

die 2017-2018 stattfanden, dokumentieren

✔ Screening-Angebote:

Blutzuckermessung,

Lipidprofil mit Cholesterin

und Triglyceriden,

Vitamin D-Messung

wird. Große historische Figuren sollen als

Wegweiser Touristen und Schulklassen den

Berg hinauf begleiten.

Ist man am Mittelalter interessiert, wartet

Friedberg zudem mit einem weiteren

Schmankerl auf: Der rechteckige geschlossene

Hauptplatz gilt als einer der schönsten

steiermarkweit. Die Stadtpfarrkirche mit

ihrem gotischen Kern und ihrer barocken

Ausstattung ist weithin sichtbar. Das im

Zuge der 800-Jahr-Feier Friedbergs 1994

wiederhergestellte Stadttor eines von ursprünglich

drei komplettiert den historischen

Kern der Stadt.

Soziales und Wirtschaft blühen

Familien- und sozial orientiert sind vor

allem die Maßnahmen der letzten Jahre:

Alle Betreuungseinrichtungen wurden von

Grund auf saniert bis auf die Volksschule,

deren Generalüberholung steht 2020 an.

Betreuungs- und Ausbildungsplätze gibt es

vom Kleinstkind bis zur Polytechnischen

Schule: Eine Krippengruppe, zwei Kindergärten

inklusive einer heilpädagogischen

Gruppe bieten auch Nachmittagsbetreuung

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Fotos © Gemeinde Friedberg

XXX

REPORTAGE

Foto linke Seite: Friedberg. Fotos oben v.l.n.r.: Der Bärengraben ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das Stadttor ist seit 1994 wieder hergestellt. Das Thonetmuseum

in Friedberg . Auf der Skizze rechts sieht man, wie der „Erlebnisberg Friedberg“ aussehen könnte

an. Darüber hinaus gibt es eine

Volksschule und eine Neue

Mittelschule.

Diverse Ärzte und die Apotheke

zur „Maria Heil der

Kranken“, die auch eine

homöopathische Haus- und

Kinderapotheke führt und

diverse Screenings (Blutzucker,

Vitamin D uvm.) durchführt,

bieten eine gute Rundumversorgung.

Wohnbau war einer

der Gemeindeschwerpunkte der

letzten Jahre, und das hat sich

bemerkbar gemacht: Friedberg

zählt seit einiger Zeit wieder zu

den Zuzugsgemeinden.

Auch wirtschaftlich steht die

Gemeinde gut da: Jedes Jahr

etwa gibt es die Gewerbeleistungsschau

„Hochstraße

innovativ“, die weit über die

Gemeindegrenzen bekannt ist.

So viele Highlights

„Man könnte noch so viel über

Friedberg sagen“ schwärmt

Wolfgang Zingl, seit 2015

amtierender Bürgermeister.

Der seit der Einschulung ansässige

Friedberger zählt weiter

auf: Den Bärengraben, eine

wunderschöne Klamm, mitten

durch Friedberg, die sich bis

nach Pinggau zieht. Die vielen

Stadtfeste und das Thonetmuseum.

Das solarbeheizte

Freibad, die Maßnahmen

Friedbergs als Mitglied der

Eventtipp:

Hochzeitsausstellung

in Pinggau

5. und 6. Oktober

Energiemodellregion

Wechselland,

z.B. mit dem

stadteigenen E-Fahrzeug,

das mittels Carsharing

auch verliehen wird. Und

schließlich der auf Nachhaltigkeit

ausgelegte Betrieb der

Hackguterzeugung Zingl KG.

Ja, Friedberg ist wirklich viel.

Aber eines ganz besonders:

schön liebens- und lebenswert.

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OKTOBER 2019

27


Fotos © Sebastian Thaller

Den Wald vor lauter Bäumen sehen

Auf ein Wort mit dem Waldmeister des Chorherrenstiftes Vorau!

Noch nie stand Klimaschutz so im Zentrum wie in den letzten Wochen und Monaten. Die Bedeutung

des Waldes ist damit ebenso in den Fokus gerückt. Die Bilder vom brennenden Regenwald im

Amazonas schockieren die Menschen und stellen unsere Lebensgewohnheiten in Frage.

prima! hat sich in unseren Breitengraden umgehört, wie es mit der Waldwirtschaft aussieht und

mit einem gesprochen, der es wissen muss: Dipl.-Ing. Karl Reiß. Schließlich ist er Waldmeister

vom Stift Vorau und verwaltet damit immerhin rund 3.000 Hektar Wald. Olga Seus

Stellt sich die Frage, was ein

„Waldmeister“ genau ist? „Der

Begriff ist historisch im klösterlichen

Umfeld entstanden

und bezeichnet die Person, die

für die Benutzung des Waldes

zuständig ist“, klärt Karl Reiß

auf. Landläufig würde man ihn

als Forstwirt bezeichnen, doch

im Stift hat man den alten Begriff

beibehalten, da das Wort

„Forst“ vorwiegend auf die

wirtschaftliche Nutzung ausgelegt

ist. Schließlich legt man

in Vorau aber Wert darauf, dass

der zum Stift gehörende Wald

Der Masenberger Olmstoll

Im Oktober wird WILD gekocht

So bunt wie der Herbst präsentieren sich auch

die Köstlichkeiten zu dieser Jahreszeit.

Jetzt ist Wildsaison auf der

„Olm“. Der Olmstoll am Masenberg

ist das ideale Ausflugsziel

für viele Gelegenheiten.

Draußen begeistert die herrliche

Fernsicht, drinnen die gemütliche

Hüttenatmosphäre. Die

Räumlichkeiten bieten mit rund

100 Sitzplätzen genügend Platz

für Firmen-, Hochzeits-, Familien-

oder Vereinsfeiern, aber auch

Busse und Reisegruppen sind

herzlich willkommen.

Für Hochzeiten gibt es die

Möglichkeit zur Trauung in der

nahegelegenen Glückskapelle.

Wie es sich gehört, wird auf der

„Olm“ das leibliche Wohl groß

geschrieben. Bodenständige Spezialitäten,

Hausmannskost und

eine deftige Jause gehören hier

ebenso dazu wie erlesene Weine

und frische Mehlspeisen. Wo

könnte man also jetzt das Beste

aus Wald und Flur origineller

genießen, als im urigen Ambiente

des Masenberger Olmstoll.

Kulinarik-Tipp:

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28 OKTOBER 2019

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Foto © Manfred Glößl

Foto © Olga Seus

Waldmeister von Vorau: DI Karl Reiß

nachhaltig und mit der Natur

bewirtschaftet wird.

Forstwirtschaft heißt

100 Jahre in die Zukunft

rechnen

Dazu gibt es zwei einfache

Regeln: Die eine ist die

100:1-Regel. Das heißt, es

wird bei einem bestehenden

altersgemischten Wald pro Jahr

höchstens ein Prozent geschlagen

und zugleich wieder

angesetzt, was einer Umtriebszeit

von 100 Jahren entspricht.

Geregelt wird die Walderhaltung

im österreichischen Forstgesetz

aus dem 19. Jahrhundert,

denn bereits damals wusste

man von der Wichtigkeit der

Baumerhaltung. Man spricht

von Nachhaltigkeit, also dem

Prinzip, dass nicht mehr Holz

geschlagen werden darf als

nachwachsen kann. In der

Regel pflanzt man also für

100 Jahre voraus, „was gerade

bei sich so rasch ändernden

klimatischen Bedingungen ein

Problem darstellt: Ich muss

jetzt vorentscheiden, was bis in

100 Jahren gut wächst“ so Karl

Reiß nachdenklich.

Und dass sich die klimatischen

Bedingungen rapide ändern,

das kann man auch anhand des

Waldes deutlich erkennen. Die

Höhengrenzen, in denen sich

Wenn mehr freigeschnitten werden

muss, rückt schon mal der Harvester an

Bäume wohl fühlen, verschieben

sich nach oben, unten wird

es vor allem den Nadelbäumen

einfach zu warm! Zudem

machen höhere Temperaturen

das Holz trockener, die Bäume

werden weniger widerstandsfähig,

Schädlinge wie etwa

der Borkenkäfer können sich

leichter ausbreiten.

Natürliche Mischbewaldung

statt Monokulturen

Womit die zweite Regel

interessant wird: Möglichst

angemessene Bäume pflanzen

und Monokulturen vermeiden.

Angemessen ist eine Baumsorte

dann, wenn sie die klimatischen

und höhentechnischen Anforderungen

gut verträgt. Von

Natur aus hätte man in diesen

Breiten, den sogenannten „östlichen

Randalpen“ einen Fichten-,

Tannen-, Buchen-Mischwald,

und genau den versucht

man in Vorau nachzuforsten.

Klar gibt es diesen allgemeinen

Trend zur Fichte: Sie ist relativ

unkompliziert zu kultivieren,

wächst auf vielen verschiedenen

Gasthof-Pension

Schöngrundner

Mehr dazu

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Website!

Rubrik: Im Fokus

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T: 03338-2284 Fax DW -4

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Böden und Höhenlagen,

und liefert überdies ein

breit und gut nutzbares Holz.

Doch als artenreiner Wald

käme sie von Natur aus erst ab

einer Höhe von etwa 1.300 m

über Seehöhe vor, als sogenannter

„subalpiner Fichtenwald“.

Digitale Forstkarten

unterstützen die Arbeit

Festgehalten wird der Baumbestand

in Forstkarten, die mittels

Querschnittmessungen im

Wald einzelne Bäume werden

auf Art, Größe, Wachstum,

Holzmasse usw. gemessen und

die Ergebnisse hochgerechnet

erstellt und digital beständig erneuert

werden. So hat der einzelne

Förster und Waldarbeiter

den Überblick, wo sich welches

Baummaterial befindet. „Der

Vorteil digitaler Forstkarten besteht

unter anderem darin, dass

man relativ leicht Kartendarstellungen

nach unterschiedlichen

Kriterien erzeugen kann,

wie zum Beispiel Gliederungen

nach Baumhöhen, Baumarten,

Holzmasse, usw.“, so der Waldmeister,

der übrigens noch zwei

Förster und drei Forstarbeiter

im Team hat.

Schließlich noch die Frage,

welches Verhältnis er persönlich

zum Wald hat. Er sagt nichts,

schaut verträumt zum Fenster

hinaus auf die Bäume im Innenhof

und meint schließlich:

„Ja, der Wald hat schon etwas

Besonderes für sich.“

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Dr. Marion Wolters

Schmerzen

bei Haustieren

Tiere können genauso krank

werden wie wir. Das Schwierige

für uns ist, die Beschwerden zu

erkennen. Die meisten Tiere zeigen

Schmerzen kaum an, manchmal

ist es nur ein veränderter

Gesichtsausdruck. Schmerzen

können zu Verhaltensänderungen

führen, wie plötzliche Aggressivität,

Zurückgezogenheit oder

gesteigerte Aktivität. Typische

Schmerzäußerungen sind Zittern,

Jammern, Hecheln, halbgeschlossene

Augen, Futterverweigerung

oder eine schnelle Atmung.

Jede Schmerzbehandlung beginnt

mit der Suche nach der Ursache.

Ihr Tierarzt wird Ihr Tier gründlich

untersuchen, um es dann gezielt

zu behandeln. Die Behandlung

sollte so früh wie möglich erfolgen,

um Gesundheit und Wohlbefinden

des Tieres zu sichern.

Was können Sie tun? Beobachten

Sie Ihr Tier zuhause sorgfältig

und wenden Sie sich im Zweifel

an Ihren Tierarzt. Durch rasches

Handeln können Sie Ihrem Tier

Schmerzen ersparen und ihm

damit ein artgerechtes Leben und

eine gute Lebensqualität sichern.

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OKTOBER 2019

29


Foto © Nora Schleich

Das Recht

auf Chaos

Für die Rubrik Planen-Bauen-Wohnen dürfen wir Persönlichkeiten

aus der Region in ihrem intimsten Umfeld besuchen.

Oftmals unterstreicht das Zuhause die Persönlichkeit der Bewohner,

manchmal überrascht uns diese private Einsicht. In

jedem Fall dürfen wir über das Mobiliar, die Gemäuer und die

Gedanken, die sich die Besitzer darüber machen, diese besonderen

Menschen besser kennenlernen. Diesmal gewährten

uns Peter Wagner und Eveline Rabold einen Einblick von ihrem

familiären Leben abseits des Litzelsdorfer Zentrums. Das Haus

erzählt die Geschichte zweier unterschiedlicher Charaktere, die

sich auf etwa 360 Quadratmetern eine interne, örtliche Trennung

geschaffen haben und sich dennoch immer wieder ohne

Kompromisse in der Mitte wiederfinden. Nora Schleich

Peter Wagner hat in seinem Refugium,

dem alten Trakt des Hauses, „ein Recht

auf Chaos“, wie er es nennt. Eveline

Rabold hingegen braucht im gemeinsamen

Zentrum des Domizils Ordnung,

um entspannen zu können. Dennoch, sie

ticken so ähnlich, dass weder die Planung

noch der Umbau des alten Gebäudes zu

Diskussionen geführt hat. „Diese Phase

war sehr energetisch und befruchtend.

Und es hat ordentlich gestaubt“, schwelgt

die Unternehmerin in Erinnerungen und

lächelt. Peter Wagner steht immer wieder

unruhig auf zieht sich in sein Büro zurück,

denn auch momentan durchlebt er wieder

eine extrem energetische Phase. „Seit 1.

Feber arbeite ich durch“, erklärt der Autor

und Regisseur freundlich und verschwin-

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30 OKTOBER 2019

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det nach hinten, um an seinem neuesten

Projekt weiterzuarbeiten.

Mit zwei funktionierenden Büros auf

unterschiedlichen Etagen und in entgegengesetzten

Trakten gelegen bietet

das Haus reichlich Platz für die künstlerischen

Bedürfnisse der beiden. „In unseren

Arbeitsbereichen brauchen wir eine Art

von Chaos ich weniger, Peter etwas mehr.

Aber im gemeinsamen Wohnbereich ist

mein Wunsch nach Ordnung und optischer

Ruhe groß“, sagt Eveline Rabold.

Rückzugsort ist nun ein Haus mit einem

Interieur, das durch ausgewogene Proportionen

besticht und dadurch besondere

Ruhe und Ausgeglichenheit fühlen lässt.

„Wir sind

Gewohnheitstiere“

Das alte Gebäude mit dem Zubau ist

perfekt auf die Bedürfnisse des Paares

zugeschnitten. „Wir haben uns mit der

Planung Zeit gelassen und vor allem selbst

geplant. So konnten wir alles auf unsere

Gewohnheiten genau abstimmen,“ erklärt

Eveline Rabold. „Wenn ich etwas plane,

plane ich die Möbel gleich dazu. Daher

fehlt auch keine Steckdose.“ Sie hat nach

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Foto © Eveline Rabold

ästhetischen Lösungen gesucht und mit

viel Geschick und Gespür für Proportionen

den Wohnraum so eingerichtet, dass

jedes Detail seinen Platz hat. Sorgfältig

hängt jedes Bild an einem wohlbedachten

Ort. „Fotografien umhängen oder gar ein

Gemälde hinzufügen, fällt mir echt schwer,

weil jegliche Optik im Wohnbereich so

gewissenhaft überlegt ist“, lacht sie.

bitte umblättern >>

moega

AKTION

mog i

HOMESTORY

Die Optik des ursprünglichen

Hauses sollte erhalten bleiben.

Daher wurde am Zubau auch

ein Giebeldach geplant und somit

der Stil des alten Stadels zitiert.

Der Neubau wurde etwas

aus dem Winkel erbaut, um

mehr Licht in den Wohnraum zu

bringen.

Autor und Regisseur Peter Wagner inszeniert

ab 3. Oktober sein Doppelstück

„Der 13. Gesang der Hölle“ im Rahmen

der Waldinstallation FOR FOREST im

Wörtherseestadion Klagenfurt und

alternierend im klagenfurter ensemble.

An zwei Orten werden also zwei Stücke

zu einem Thema als Paraphrase auf

Dante Alighieri gezeigt.

Im 13. Canto des Inferno, einem Teil

Dantes Göttlicher Komödie, sind nicht nur

die Seelen der Selbstmörder in Bäumen

eingesperrt, sondern auch jene der Verschwender.

„Selbstmord in Zusammenhang

mit unserer globalen Verschwendungssucht

erschien mir selbstredend

wie eine Metapher auf die gefährlichen

und gefährdenden Energien unserer

Zeit“, sagt Peter Wagner. Ursprünglich

wollte er das Stück in Littmanns Wald

mit Schauspielern inszenieren und dann

mit mehreren Kameras in den Zuschauerbereich

im Stadion übertragen. Daraus

wurde aus sicherheits- und bewässerungstechnischen

Gründen nichts. Also

entwarf Wagner erstens ein Stück für den

Außenbereich des Waldes, also das ihn

umgebende Stadion, den sogenannten

„Außengesang“, den er nun als „Sound-

Oper“ mit optischen Assists anlegt.

Zweitens verfasste er einen Theatertext,

den „Innengesang“, den er mit Schauspielern

im Theater erarbeitet, und zwar auf

einer Bühne, die das Innere eines abstrakt

stilisierten Waldes darstellt. „Dort verhandeln

die Selbstmörder, gefangen in

einem Ort ohne konkrete Identität, einen

Aspekt der derzeitigen Conditio Humana:

Verlorenheit in der Sehnsucht nach

Lebensinhalt, Sehnsucht nach Verlorenheit

und Selbstaufgabe, Hybris und Angst

in den vielen Schattierungen unserer

Gegenwart“, erklärt Wagner. Detailliertere

Informationen sowie Vorstellungstermine

finden Sie auf unserer prima!-Website,

außerdem auf www.peterwagner.at

sowie auf www.klagenfurterensemble.at.

OKTOBER 2019

31


HOMESTORY

Fotos © Nora Schleich

Eine Zisterne oder auch Solarpaneele

wurden bereits vor 15 Jahren verbaut,

um im Sinne der Umwelt zu bauen. Die

Sauna sorgt mit ihrer Glasfront auch im

Winter für angenehme Temperaturen.

Der Stiegenaufgang befindet sich hinter

Glas und sorgt für lichtdurchflutete

Offenheit.

Ein simpler Schafzaun als Geländer

und praktisches Detail im Erdgeschoß

runden den zeitlosen Stil ab.

Eveline Rabold ist Grafikdesignerin,

Sängerin, Künstlerin und betreibt in

Oberwart eine Werbeagentur. Peter

Wagner ist Autor und Regisseur. In Litzelsdorf

haben die beiden vor fünfzehn

Jahren ihr Zuhause gefunden. Peter

Wagner wird als Rebell der burgenländischen

Kunst- und Kulturszene

betrachtet. Geprägt vom heterogenen

Sprach-und Religionsmix seiner frühesten

Umgebung erhob er philosophisch

und politisch oft seine Stimme.

Eveline Rabold weiß, was sie

will. Beim Einrichten geht sie

couragiert vor, wie sie es beruflich

auch gewohnt ist.

„Ich mag kein Blau, keine Vorhänge,

und Details am Fensterbrett

sind nie mittig angeordnet“,

sagt die Grafikdesignerin,

deren Agentur mittlerweile

vielfach ausgezeichnet wurde.

Arch. DI Hildegard Blasch

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32 OKTOBER 2019

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Fotos © Nora Schleich

HOMESTORY

Im Wohnbereich gibt‘s einen Mix an verschiedenen Möbelstilen und natürlich ausgewählte

Kunst an den Wänden. Der Esstisch bildet auch bei Festen immer das Zentrum.

Unterschiedliche Stühle, einige davon aus dem Wiener Café eines Freundes,

ergeben eine angenehme Spannung im Raum.

Mit einer „Das macht man

nicht“-Mentalität kann sie

nicht umgehen. „Es geht nicht

darum, speziell zu sein, aber

meine Vorstellung von Ästhetik

muss sich durchziehen.“

Veränderung braucht sie dabei

gar nicht. Umweltverträglichkeit

hingegen war bereits

vor fünfzehn Jahren Thema.

Daher sind Materialien wie

Holz, Stein und Ziegel die

dominierenden Werkstoffe im

Haus. Glas garantiert eine gewisse

Offenheit und sorgt für

genügend Licht in jedem der

Räume.

„Es ist ein Haus, in dem

man nie einsam ist.“

Seit 1989 sammelt Peter

Wagner jede Ausgabe der

Tageszeitung „Der Standard“.

„Nach dem Fall der Berliner

Mauer habe ich mir gedacht,

dass ich diesen Zerfall dokumentieren

muss. Die Todeswand

ist eine Chronik der

Verletzungen der Menschheit“,

so Peter Wagner über diese

Installation in einem seiner

Gästezimmer. Zwei Gästezimbitte

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33


Foto © Eveline Rabold

In der offenen Küche mit einem Küchenblock

aus Stein wird viel und gern

gekocht. Vor allem werden Gemüse und

Früchte aus dem eigenen Garten mit

Leidenschaft eingekocht.

mer zu haben war dem Paar

wichtig, denn der Austausch

mit vielen Besuchern ist für

den Künstler und die Grafikdesignerin

essenziell. „Darum

haben wir einen großen Esstisch

und noch viele weitere

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Planen-

Bauen-Wohnen

HOMESTORY

am Dachboden. Sogar

unsere Hochzeit haben

wir im Haus gefeiert und

dabei 90 Personen bewirtet.“

Kommunikatives Zentrum ist

dabei immer das Esszimmer,

Weil oft nur schlechte Nachrichten gute

Nachrichten sind, nennt Peter Wagner

diese Sammlung „Todeswand“.

Foto © Nora Schleich

an das die offene Küche mit

einer Kücheninsel aus Stein,

einem Tischler-Einzelstück,

anschließt.

Die Einzelstücke und die

Kunst, die das Inventar umspielen,

geben dem Haus das

gewisse Etwas. Das Besondere

an diesem Haus aber erklärt

Eveline Rabold: „Auch wenn

mal keine Gäste hier sind, ist

es niemals leer.“ Peter Wagner

hat seine Karriere als Autor

von Erzählungen begonnen.

Auch das Haus, in dem er

mit Eveline Rabold wohnt,

erzählt eine mittlerweile fünfzehnjährige

Geschichte. Eine

Geschichte von großen Festen

und stillen Momenten zu zweit,

sehr strukturiert und geplant

mit einem gewissen Recht auf

vorhersehbares Chaos.

Mehr zu Eveline Rabold und Peter

Wagner auf

www.evelinerabold.at, www.rabold.at,

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34 OKTOBER 2019

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Foto © Peter Sitar

Millionen-Investment bei Kammel

Bei einem Festakt wurde bei der Beton-Firma Kammel im oststeirischen

Grafendorf der Spatenstich für eine neue Mischanlage

gesetzt. Die Investition ist auf 30 Jahre ausgelegt und soll

die 150 Arbeitsplätze vor Ort langfristig absichern. Peter Sitar

Seit über 50 Jahren gilt die Firma Kammel

am Standort Grafendorf bei Hartberg

als verlässlicher Partner in der Baubranche.

Hier wird Transport- und Fertigbeton im

großen Stil erzeugt, nämlich bis zu 50.000

Kubikmeter pro Jahr. Jetzt wurde es Zeit,

die alte Mischanlage nach 40 Jahren Betrieb

durch eine moderne zu ersetzen. Dafür

werden 2,5 Millionen Euro in die Hand

genommen.

Der größte Vorteil der neuen Anlage: Es

handelt sich dabei um eine Art geschlossenes

System. Der für die Betonherstellung

benötigte Schotter wird in großen Silos

gelagert und mit den anderen Bestandteilen

Sand, Zement, Wasser und Zuschlagstoffe

je nach Bedarf gemischt. Dadurch wird die

Staubbelastung erheblich reduziert. Außerdem

kommen modernste Filteranlagen

zum Einsatz. Geschäftsführer Franz Strobl:

„Die neue Anlage ist einzigartig und eine

der modernsten und umweltschonendsten

Mischanlegen in der Steiermark.“

Kammel gehört seit 2017 zur Kirchdorf-Gruppe.

Die neue Mischanlage soll

2020 in Betrieb gehen.

Foto © Christina Stefanits

Auch in Unterschützen hat die OSG einen Baum gepflanzt

OSG Brauchtum

Das Oktoberfest der OSG hat schon

Tradition. Heuer wurde in Unterschützen

gefeiert und mit dem zünftigen Fest

natürlich inklusive Weißwurst und Bier

verknüpfte die OSG gleich zwei weitere

Events: Eine Gleichenfeier und ein Spatenstich.

Derzeit sind in der Gemeinde sechs Wohnungen

in einer Größe von 55 bis 78 m 2 in

Bau. Sechs weitere werden entstehen.

Unter dem Motto „Plan B(aum) für die

OSG“ will Burgenlands größter Wohnbauträger

in jeder Gemeinde, in der sie tätig ist,

einen Baum setzen, um einen Beitrag zum

Klimaschutz zu leisten. Natürlich wurde

auch in Unterschützen dieses Vorhaben

eifrig umgesetzt.

"Wenn's um's Bauen geht,

hol'z den Strobl!"

OKTOBER 2019

35


Plätze & G‘schichtn

von Ing. Wilhelm Hodits

„Das geht nicht,

gibt es nicht“

Unter dem Adelsgeschlecht Erdödy wurde das Schloss in Rotenturm erbaut und erlebte seine

Hochblüte, aber auch den Beginn seines langsamen Verfalls (prima! September Ausgabe 2019).

Beinahe wäre es abgerissen worden, und beinahe wäre seine Geschichte eine, die traurig geendet

hätte. Wäre da nicht ein Wunder passiert in Form eines Wiener Versicherungs- und

Immobilienexperten.

In elegantem Gehrock, mit

weißem Hemd und Krawatte

sieht man Heinz Schinner auf

Fotos. Oder wenn er Gäste

in seinem Schloss Rotenturm

empfängt. Wie ein Graf wirkt

er dann. Auch, wenn kein adeliges

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36 OKTOBER 2019

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Prof. Heinz Schinner hat im Jahr 2008 das Schloss in Rotenturm gekauft und in Rekordzeit renoviert. Seine Tochter Constanze lebt mit ihrer Familie auch wochentags hier und

verwaltet das Märchenschloss. Heinz Schinner und seine Gattin Gabriele bewohnen das Schloss am Wochenende

len wegen Hochstapelei verurteilt.

Das Märchenschloss schien in eine Art

Dornröschenschlaf gefallen zu sein, während

der Verfall weiterhin an ihm nagte.

Der Abbruch schien unaufhaltsam, wenn

nicht doch noch ein Wunder geschähe.

Und dieses passierte tatsächlich.

2008 besichtigte ein Wiener Immobilienund

Versicherungsspezialist das Schloss.

Ein sehr drahtiger, zäh und entschlossen

wirkender, eleganter Mann, damals etwas

über 66. Er hatte davor schon einige

Schlösser im In- und Ausland ins Visier

genommen. Schon nach der ersten Besichtigung

des Schlosses war für ihn klar,

dass er es erwerben würde, gibt er heute

lächelnd zu.

Doch nicht jeder in seiner Familie war

über diese Entscheidung glücklich. Seine

Gattin Gabriele meinte damals nur „In

diese Ruine werde ich niemals einziehen.“

Heute kann sie es am Wochenende kaum

erwarten, nach Rotenturm zu ihrem Märchenschloss

zu fahren. Auch viele Einheimische

waren davon überzeugt, dass ein

Einzelner diese finanziell und technisch

aufwendige Komplettsanierung der Ruine

nicht bewältigen könne. Heinz Schinner

sollte sie eines anderen belehren.

Woran keiner mehr geglaubt hat

2008 kaufte Heinz Schinner das gesamte

Anwesen also Schloss inklusive elf

Hektar Park und begab sich wie ein

baumeisterlicher Detektiv anhand von

Archivalien, Plänen und Überlieferungen

auf Originalspurensuche. Er dokumentierte

den Ist-Zustand der 14 Fassadenabschnitte

mit unzähligen Fotos, um schrittweise eine

Nachbildung der weitgehend nicht mehr

vorhandenen Ornamente zu ermöglichen.

„Ich suchte damals nach Fachkräften, die

das Rüstzeug für dieses historisch fundierte

Handwerk mitbringen“, erzählt Heinz

Schinner. Letztlich waren es mehr als 300

Facharbeiter, die am Schloss tätig waren.

„Die maurischen Stilelemente an den Fassaden

waren für die Steinmetze und Maurer

eine besondere Herausforderung. Aber

auch die originalgetreue Rekonstruktion

des ehemaligen Stucks war eine Spitzenleistung.

Heinz Schinner legte dabei oft

selbst Hand an und verbrachte Stunden auf

den Gerüsten rund um das Schloss, um die

Feinstarbeiten durchzuführen.

Er brauchte insgesamt sieben Jahre, um

das Schloss Rotenturm zu revitalisieren

und hat in dieser Zeit etwa 3.000 Stunden

selbst auf der Baustelle mitgearbeitet.

Über die Kosten schweigt er. Doch so viel

sei gesagt: Von den geschätzten Annahmen,

die das Land damals in zweistelliger

Millionen-Höhe vorgelegt hatte, ist Heinz

Schinner um etliches darunter. Sein Verhandlungsgeschick

ist eines seiner Erfolgsgeheimnisse.

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37


Fotos © zVg

PLÄTZE & G‘SCHICHTN

Schloss Rotenturm bei Nacht

trag zur Revitalisierung des Schlossparks

durch ihre Diplomarbeit, die sich mit den

exotischen Baumarten des Schlossparks beschäftigte.

Ihr Interesse kam aber nicht von

ungefähr. Sie ist die Urenkelin von Thomas

Hanusch, dem letzten Obergärtner der

Familie Erdödy. Heute wird der gesamte

Schlosspark von der Esterhazyschen Forstverwaltung

betreut.

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Plätze und

G‘schichtn

Heinz Schinner und seine Gattin bewohnen

vor allem am Wochenende das

Schloss. Ihre Tochter Constanze hat das

Schloss als dauerhaften Wohnsitz mit ihrer

Familie gewählt. Als Eventmanagerin ist

es ihre Aufgabe, die 1.200 m 2 des Schlosses

zu vermarkten und der Öffentlichkeit für

Konzerte, Führungen, Bankette, Seminare,

Film- und Fotoaufnahmen und Feste zur

Verfügung zu stellen.

Man kann sich gut vorstellen, dass das

Schloss mit seiner märchenhaften Kulisse

inzwischen ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern

ist. Wie es damals üblich war,

hat das Schloss auch seine eigene Kapelle.

Für Übernachtungen hat Familie Schinner

die angrenzende ehemalige Volksschule zu

Appartements umgebaut. Dem Brautpaar

steht die Hochzeitssuite hoch oben im

Turm des Schlosses zur Verfügung.

Weitere Visionen

Seit etwa drei Jahren erstrahlt Schloss

Rotenturm nun als zauberhaftes Märchenschloss.

Die Pläne von Heinz Schinner sind

aber noch lange nicht alle verwirklicht.

Beim Schlossteich, der mit Wasser gefüllt

werden soll, ist ein archäologisches Freilichtmuseum

des Bundesdenkmalamtes mit

den 25 wichtigsten Ausgrabungen aus dem

Pinkatal vorgesehen. In einer Arena sollen

Musikfeste und Theateraufführungen stattfinden.

Ebenfalls im Park soll ein Museum

mit immer wechselnden Themen entstehen.

„Wunderbar wäre es, eine Landesausstellung

im Intervall von zwei bis vier Jahren hier zu

veranstalten“, gibt der Schlossherr Einblicke

in seine Pläne. Eine Landesgartenausstellung

ist bereits in Ausarbeitung. Ebenso ein

Baumlehrpfad, ein Kräutergarten und ein

Bereich für Bienen- und Schmetterlingsvölker.

Im Bereich der Steinmauer, die entlang

der Schulgasse verläuft, ist ein Alpengarten

geplant.

Der Turm des Schlosses könnte als Sternwarte

und Wetterstation ausgebaut werden.

Bereits jetzt befindet sich im alten Gemeindehaus

ein Schnapsglasmuseum aus der

Sammlung von Heinz Schinner mit etwa

1.000 Schnapsgläsern.

Schloss Rotenturm gilt als Baujuwel der

maurisch-orientalischen Baukunst und

wurde von Heinz Schinner nicht nur

wiederbelebt, sondern auch mit einer Seele

erfüllt. Wer an Märchen glaubt, findet sie

hier bestätigt. Es ist aber auch die Geschichte

eines Visionärs, der sich keine Grenzen

setzen lässt und ein „Das geht nicht“ der

anderen als Herausforderung für sich selbst

sieht und zeigt, dass die eigenen Möglichkeiten

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gutes Klima braucht, findet

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Erdenproduzenten

SONNENERDE. Jedes Gramm

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Forschungsarbeiten von Firmengründer

und Öko-Pionier

Gerald Dunst. Seine Vision:

Fruchtbar sollen die Erden

sein, hochwertig und im Einklang

mit der Natur. Fakt ist:

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verwendet, ist Klimaschützer!

SONNENERDE Gründer und Öko-Pionier Gerald Dunst setzt voll auf Klimaschutz

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Sonnenerde ist Klimaschutz

Einzige Pflanzenkohleproduktionsanlage

in Österreich

Das Herzstück von SONNENERDE ist die

Pflanzenkohleproduktionsanlage. Gerald

Dunst hat viel Zeit und Know-how in diese

Vorzeige-Anlage gesteckt. Sie sorgt dafür,

dass Kohlenstoff in der Erde über Jahrhunderte

stabil bleibt. Die Grundlage bilden

Abfälle und Reststoffe in erster Linie

Biodinkelspelzen und Obstkerne aus der

Marmeladenproduktion. „Der Kohlenstoff in

der Erde ist wie ein Schwamm, der Nährstoffe

zwischenspeichert. Die Erden werden

fruchtbarer und bleiben stabil“, erklärt Gerald

Dunst. Erden, die mit stabiler Pflanzenkohle

angereichert wurden, können immer wieder

verwendet werden.

Tipp von Gerald Dunst:

Die Blumenerde von SONNENERDE kann

Jahr für Jahr wieder verwendet werden und

verliert nichts an Fruchtbarkeit. Schütten

Sie die Blumenerde von SONNENERDE im

Herbst im Garten auf einen kleinen Haufen.

Decken Sie diesen dann mit einem

luftdurchlässigen Flies oder einem Jutesack

zu. Vor der Verwendung mit Hornspäne

oder Schafwoll-Pellets aufdüngen.

SONNENERDE wird noch Co 2

neutraler

ein elektrifizierter Fuhrpark

Der gesamte Fuhrpark von SONNENERDE

soll sukzessive elektrifiziert werden. Dementsprechend

wird nach Bedarf die firmeneigene

Photovoltaikanlage ausgebaut. Als

ersten Schritt will Gerald Dunst aber seinen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen

Tesla als Dienstwagen zur Verfügung stellen.

Er selbst fährt seit sechs Jahren dieses

E-Auto und möchte auch seinem Team diese

Möglichkeit bieten. „Wir hoffen außerdem,

dass sich am Fuhrpark-Sektor etwas tut und

elektrifizierte Maschinen verstärkt auf den

Markt kommen“, so Dunst. Dabei spekuliert

er auf den ersten elektrifizierten Tesla-LKW,

der bald nach Europa geliefert werden soll.

Jetzt ist die beste Zeit für den

Rasen und die Gartengestaltung!

Der Herbst ist besonders geeignet, um den

Rasen anzulegen und den Garten anzulegen.„Es

ist um diese Jahreszeit weitaus

weniger heiß als im Frühjahr, und die

Wurzeln wachsen besser an“, erklärt Gerald

Dunst. Außerdem muss man weitaus weniger

gießen.

Diese Arbeiten können bis in den November

durchgeführt werden.

Werden auch Sie zum Klimaschützer!

Kompostieren Sie!

Achten Sie darauf, dass die Erde, die Sie verwenden,

frei von Torf ist! Torf hat in einem

Garten nichts zu suchen. Er ist zu 100 Prozent

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Klimaschutz die genaue

Anleitung finden Sie auf der

Website von SONNEN-

ERDE, unter der Rubrik

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Dunst legt hier sein

gesamtes Wissen in Form

regelmäßiger Videos offen.

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39


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Julian Halwachs aus Grafenschachen ist auf dem Weg zum Profi-Fußballer

Vom Kinderzimmer zum Profi-Fußball

Seine Antworten sind ruhig und bedacht. Er ist erst sechzehn Jahre alt, dennoch wirkt er sicher

auf dem Weg, der für ihn vorgezeichnet ist. Sein Ziel, Fußballprofi zu werden, scheint selbstverständlich,

dabei geht es in dieser Geschichte weniger darum, was er erreichen will, sondern

dass er es kann. Wie die Fußball-Nachwuchs-Maschinerie in Österreich funktioniert und was es

braucht, man dafür riskiert und aufgibt, erzählt uns Julian Halwachs aus Grafenschachen, der

seinen Lebensmittelpunkt in diversen Fußballakademien der Nation hat. Nora Schleich

Den Traum vom Fußballstar haben

viele, leben können ihn allerdings nur die

wenigsten. Nur die außergewöhnlichsten

Talente haben überhaupt eine Chance.

„Ich habe das Privileg, das tun zu dürfen,

wovon Zehntausende träumen. Ich trage

dadurch auch eine gewisse Verantwortung

meinen Eltern und meinem Verein

gegenüber, aber ich nutze meine Chance,“

so der Teenager aus Grafenschachen.

Natürlich, er muss für diesen Erfolg auch

Opfer bringen. Zeit ist rar, der Freundeskreis

zu Hause im Südburgenland leidet.

Julians gesamte Familie aber steht hinter

dem Nationalsport. Schon Opa Johnny

war und ist aktives Mitglied im Heimatverein.

Ohne den emotionalen und durchaus

auch körperlichen Support der Familie

wäre Julians Leben in der Red Bull Kader

Schmiede auch nicht möglich.

Alltag

Momentan ist Julian in der Red Bull

Fußball Akademie Salzburg. „Es braucht

Ehrgeiz und definierte Ziele, um es zu

schaffen“, bestätigt er. Sechs Stunden

braucht er von seinem Heimatort mit

Bus und Zug ins Internat nach Salzburg.

Daher kommt er nicht jedes Wochenende

40 OKTOBER 2019

nach Hause, und manchmal auch nur für

einen Tag. „Meine Wäsche wasche ich mir

selbst. Ich bin sicher selbstständiger als

andere in meinem Alter. Es ist manchmal

hart, aber es hilft sicher im Leben.“ Mentale

Stärke ist nur eine Komponente, die

die jungen Fußballer mitbringen müssen,

neben dem Fußballerischen und dem Körperlichen.

Und jede dieser Komponenten

wird in Salzburg am neuesten Stand

der Technik professionell und effizient

trainiert. Zum Beispiel mit einem „Soccerbot“,

einer Art „Käfig“, in dem fiktive

Gegner wie bei einem Computerspiel an

die Wände projiziert werden. GPS-Tracker,

bei jedem Training auf dem Rücken

fixiert, messen genau Distanzen und Leistung.

Dadurch wird technisch überwacht

und sichergestellt, dass jeder im Kader an

seine Grenzen geht. Trainingslager und

Turniere im In- und Ausland gehören

zur Tagesordnung, genauso wie strenges

Training. „Wer nicht will, ist raus,“ sagt

Julian trocken. „Der U18-Kader umfasst

etwa 20 Spieler, darunter unter anderem

auch Spanier, Schweizer, Afrikaner und

Slowenen. Davon bekommen realistischer

Weise etwa die Hälfte einen Profi-Vertrag.“

Und das ist das Ziel.

Professionell

Das bedeutet Druck. insbesondere jetzt in

der U18, wo bereits der in der 2. Liga spielende

FC Liefering seine Schatten vorauswirft.

Mentaltrainer sind zur Stelle, wenn es

mal nicht so läuft. Ernährungswissenschaftler,

Mediziner, eigene Physiotherapeuten,

Trainer, Co-Trainer, spezielle Techniktrainer

und Athletiktrainer sind nur einige Personen

des Stabs, die sich um Julian und seine

Mitbewerber täglich kümmern. „Sicher

bekommt man so ein professionelles Umfeld

sonst kaum,“ sagt er dankbar. Salzburg dominiert

momentan die ÖFB-Jugendlichen.

Für Julian entscheidet sich in etwa einem

Jahr, ob er die Karriere als Profi einschlagen

kann. Noch ist er zu jung, körperlich

nicht ausgereift genug im Gegensatz zu

den anderen. Mit diesem Druck geht er

gut um. „Vor allem, was das Körperliche

betrifft, kann ich nichts erzwingen. Ich

bin ungeduldig, muss aber weiterarbeiten.

Manchmal möchte ich auch gerne nach

Hause, aber es geht mir gut.“ Psychisch

eine Meisterleistung, immerhin sprechen

wir hier von einem Sechzehnjährigen.

Eine weitere Facette der Professionalität:

Julian Halwachs hat mittlerweile auch

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PORTRAIT

Foto © Mazda

einen Manager und Berater, der

ihm sowohl Trainingseinheiten

beschafft, wenn er mehrere

Tage in der Heimat verweilt,

als auch besondere Massageund

Regenerationstermine

österreichweit, wenn er verletzt

oder krank ist. „Ein Manager

ist notwendig, wenn man

es schaffen will. Er hat auch

Kontakte nach Deutschland,

England und Holland, wenn es

hier in Österreich später nicht

laufen würde.“

Talent

Nicht jeder kann in der Red

Bull Fußball Akademie anfangen.

Scouts sichten die

jungen Spieler österreichweit,

beobachten sie über längere

Zeiträume nach unterschiedlichen

Kriterien und holen sie

dann in die jeweilige Akademie.

Auch beachtliche Summen

fließen, wenn es notwendig ist.

So wurde Julian zum Beispiel

von einem Scout der Red Bull

Fußball Akademie bereits ab der

U12/U13 regelmäßig beobachtet

und später dann (von Sturm

Graz) in die Akademie nach

Salzburg geholt. „U13 habe ich

nämlich noch beim SK Puntigamer

Sturm Graz gespielt. Davor

haben meine Eltern dort ein

Probetraining ausgemacht. Ich

wurde sofort aufgenommen und

kam in der dritten Klasse Mittelschule

ins Internat nach Graz.

Auch dort werden nur sehr gute

Spieler genommen. Danach

kam eben Salzburg,“ sagt er mit

leiser Stimme, ganz unaufdringlich

und fast schüchtern. Dabei

könnte er ruhig selbstbewusster

auftreten. Er ist ein Talent.

Dennoch weiß er, dass es keine

Erfolgsgarantie gibt.

In der Branche achten die

Akademien aber darauf, den

jungen Sportlern eine Perspektive

zu bieten. Julians Plan B

ist die Matura. Er besucht die

Fachschule für Wirtschaft und

Leistungssport in Salzburg.

Auch eine Lehre ist parallel

zur Fußballakademie möglich.

Sein kurzfristiges Ziel ist ein

Profivertrag in der 2. Bundesliga

beim FC Liefering. Langfristig

träumt Julian von der Premier

League. Die Chancen stehen

gar nicht so schlecht. „Erst

gestern war beim Match gegen

Mattersburg ein internationaler

Scout für Manchester United

da.“

Julian Halwachs ist sicherlich

kein typischer Jugendlicher.

Leistung und Druck gehören

zu seinem Alltag. Auch wenn

er immer wieder betont, dass

das für ihn passt. ​Noch hat er

an den Wochenenden und in

den Ferien ab und zu die Möglichkeit,

den Profi-Fußball kurz

zur Seite zu legen und sich zu

Hause in Grafenschachen mit

seinem Lieblingsessen Putenstreifensalat

mit Kernöl ein

bisschen verwöhnen zu lassen.

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Bereits die Basisausstattung beinhaltet ein umfangreiches Paket

an Komfort- und Sicherheitsfeatures. So sind unter anderem

LED-Lichtpaket, Klimaanlage, digitaler Tacho sowie ein in die

Windschutzscheibe projiziertes Head-up-Display bereits serienmäßig

mit an Bord. Außerdem serienmäßig: Assistenzsysteme wie

der City-Notbremsassistent, Einparkhilfe hinten, Spurwechsel-,

Spurhalte- und Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung, adaptiver

Tempomat, MZD-Connect Infotainment-System inklusive Navi,

Bluetooth, Apple CarPlay/Android Auto und ein 8,8-Zoll großes

Farbdisplay. Der122-PS-Benziner ist erhältlich ab 25.990 Euro.

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Verbrauchswerte: 4,4 6,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 105 137 g/km. Symbolfoto.

OKTOBER 2019

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Martin Hofbauer, Karina Kern und Thomas Paul


Webschmiede in

Oberwart eröffnet


Die VHS Burgenland macht auf Wichtigkeit des Lesens aufmerksam

Was passiert, wenn sich drei Kreative

treffen und gemeinsame Sache machen?

Sie gründen ein Unternehmen für Webdesign,

Programmierung, Online Marketing

VHS schickt Bücher auf Reisen


und Suchmaschinen Optimierung und

„Schau vorbei und pflück dir ein Buch!“, mit diesem Aufruf wollen die Burgenländischen

Volkshochschulen (VHS) auch heuer wieder auf die Bedeutung des Lesens aufhen

nun in Oberwart, im Atrium. Die

nennen es Webschmiede. So geschemerksam

machen. „Fast eine Million Österreicher verfügen in den Bereichen Lesen, drei Kreativen, das sind Martin Hofbauer,

Schreiben und Rechnen nur über mangelhafte Kenntnisse.


Diese Aktion soll sie dazu Karina Kern und Thomas Paul. Alle drei

ermutigen, etwas dagegen zu tun“, erklärt Geschäftsführerin Christine Teuschler.

bringen langjährige Branchenerfahrung mit


Der Ablauf der Aktion ist einfach: Jedes Buch bekommt eine Identifikationsnummer, und wollen diese nun mit geballter Kraft


anhand der man unter www.bookcrossers.at nachschauen kann, wo ein „gefundenes“ und in ihrer neu gegründeten Firma für ihre

„mitgenommenes“ Buch schon überall war. Man kann auch selbst einen Eintrag zu diesem Kundinnen und Kunden einsetzen. Durch

diverse Partner werden auch Bereiche wie


Buch machen. Nachdem man das Buch gelesen hat, sollte man es wieder an einem öffentlichen

Ort „frei lassen“, damit es von neuen Lesern wieder gefunden werden kann. Grafik oder Fotografie abgedeckt.





Jeder Wurf ein Treffer!

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Alfred Saurer

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