Pistenclub Magazin Oktober 2019

pistenclub

GT3-Treffen Mein erster Trackday Wintertraining After Work Trackday Salzburgring Trackday Ferrari Coaching KÜS Termine 2019/2020

10 / 2019

Das Magazin für Sportfahrer

Hockenheim neu erfahren

Wie ein Ex-Profi nach Jahrzehnten

zurück auf die Strecke kam

Termine

Pistenclub-

Veranstaltungen

2019 und 2020 auf

einen Blick

Porsche satt

Die Highlights

des GT3-Treffen

Schöner schlittern

Wintertraining auf

Schnee und Eis

Nachwuchsförderung

Der erste Trackday

für Fernando (21)


Impressum & Inhalt

Gt3-Treffen S. 6

Mein erster Trackday S. 12

Wintertraining S. 16

Salzburgring Trackday S. 24

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Impressum

Herausgeber und verantwortlich für Inhalte:

Pistenclub e.V.

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D-41334 Nettetal

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www.pistenclub.de

Redaktion: Felix Aretz & Dirk Weidner

(zeitung@pistenclub.de)

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40549 Düsseldorf,

José Macias,

Lara Hunt

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Gestaltung: Pascal Gerlach

Übersetzungen:

Roberto Ballerini (IT), Philippe Streff (FR),

Matthias Otto - www.motion-text.de (EN)

Verlag & Anzeigenverkauf:

Fa. Günter Reutzel

Waldstrasse 7

63636 Brachttal

Telefon: +49 (0) 171 518 55 50

E-Mail: reutzel@t-online.de

Für den Inhalt und das Copyright der Anzeigen &

Einsendungen sind allein die Anzeigenkunden

verantwortlich!

Druck:

Strube Druck & Medien OHG

www.ploch-strube.de

Erscheinungsweise:

Dreimal jährlich: 01.04.2019, 01.07.2019, 01.10.2019

Anzeigenplatz bitte frühzeitig reservieren!

Auflage: 10.000 Exemplare

Fotos: Dirk Weidner,

TR Fotografie – Tristan Reutzel,

Nordschleifenbilder.de, Mathias Mendel, KÜS

Inhalt

Vorwort S. 4

GT3-Treffen S. 6

Mein erster Trackday S. 12

Wintertraining S. 16

After Work Trackday S. 22

Salzburgring Trackday S. 24

Ferrari Coaching S. 30

KÜS S. 34

Termine 2019/2020 S. 38

Ferrari Coaching S. 32

Pistenclub - Das Clubmagazin 3


Liebe Sportfahrer,

wenn Ihr dieses Magazin in Händen haltet, biegt die aktuelle

Saison bereits auf die Zielergade. Wir sind durchaus der Meinung,

dass das Jahr 2019 bisher viele abwechslungsreiche

sowie kurzweilige Fahrprogramme geboten hat.

Dear sports drivers,

when you hold this issue in your hands, the current season

has already reached the finishing straight. We believe that

the year 2019 so far has offered many varied and entertaining

driving programs.

STICHTAG 30.11.2019

„ZWÖLF STUNDEN AM TAG BESCHÄFTIGE ICH MICH

MIT MEINEM AUTO, DIE RESTLICHEN ZWÖLF STUNDEN

DENKE ICH DARÜBER NACH“ – Ayrton Senna

Für das kommende Jahr möchten wir eine neue „alte“ Piste

wieder mit in unseren Kalender aufnehmen: den ehemaligen

Formel-1 Kurs von Magny-Cours in Frankreich.

So manch einer von Euch ist schon einmal auf diesem traditionsreichen

Asphaltband unterwegs gewesen… der Pistenclub

war mit einer eigenen Veranstaltung zuletzt im Jahr 2007 vor

Ort. Die aktuelle Länge des Kurses beträgt circa 4,4 Kilometer

und er weist neun Rechts- und acht Linkskurven auf, wovon

einige Abschnitte recht anspruchsvoll sind. Aktuell zählt der

„Circuit Nevers Magny-Cours“ zu den modernsten und sichersten

Rennstrecken weltweit.

Es wäre schön, wenn viele von Euch ebenso Lust verspüren, etwas

„Neues“ zu probieren – derzeit werden noch Angebote eingeholt,

wir halten Euch über die bekannten Kanäle auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße

Ralph Burstedde

(Vorsitzender)

For the year to come we would like to add a new “old”

track to our calendar: the former Formula 1 circuit of Magny-Cours

in France.

Many of you have been to this traditional asphalt track before...

the Pistenclub held its last own event here back in

2007. The current length of the course is about 4.4 km and

it has nine right turns and eight left turns, some of which

are highly demanding. Currently, the “Circuit Nevers Magny-Cours”

is one of the most modern and safest racetracks

in the world.

It would be nice if many of you feel the same desire to try something

“new” – at the moment, tenders are being evaluated.

We will keep you up to date as usual.

Sincerely,

Ralph Burstedde

(Chairman)

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Chers pilotes sportifs,

Carissimi automobilisti sportivi,

Gerne höre ich von Ihnen.

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Si vous tenez ce magazine entre vos mains, la saison

2019 est déjà bien entamée. Nous sommes tout à fait

d’avis que l’année 2019 a jusqu’à présent offert de nombreuses

sorties sur des circuits variées et divertissantes.

se tenete questa rivista tra le mani la stagione in

corso sta già raggiungendo il traguardo. Siamo piuttosto

dell‘opinione che finora il 2019 abbia offerto molti programmi

di guida vari e divertenti.

Herzliche Grüße

INSTRUKTOREN-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG

UNFALLVERSICHERUNG FÜR MOTORSPORTLER

Pour l’année suivante, nous souhaitons inclure une nouvelle „vieille“

piste dans notre calendrier: l’ancien circuit de Formule 1 de

Magny-Cours en France.

Per il prossimo anno vorremmo includere di nuovo una nuova

„vecchia“ pista nel nostro calendario: l‘ex corso di Formula 1

di Magny-Cours in Francia.

Ihr Tobias Groenen

Raceinc. - Die Versicherung im Motorsport | Trackdayversicherung.de

Beaucoup d‘entre vous ont déjà participé à des sorties sur ce circuit

traditionnel ... le Pistenclub organisait son dernier propre événement

en 2007 sur ce circuit. La longueur actuelle du parcours

est d‘environ 4,4 km et il comporte neuf virages à droite et huit

virages à gauche, dont certains sont assez défiant. Actuellement,

le „Circuit Nevers Magny-Cours“ est l’un des circuits les plus modernes

et les plus sûrs au monde.

Ce serait bien si beaucoup d’entre vous avaient aussi envie d’essayer

des circuits „nouveau“. Nous vous tiendrons au courant à

travers nos différentes chaînes de communication.

Cordialement

Ralph Burstedde

Alcuni di voi sono già stati su questo circuito tradizionale ... il

Pistenclub c’è stato l’ultima volta nel 207. L‘attuale lunghezza

del percorso è di circa 4,4 km e ha nove curve a destra e otto a

sinistra, alcune delle quali sono piuttosto impegnative. Attualmente,

il „Circuito Nevers Magny-Cours“ è uno dei circuiti più

moderni e sicuri al mondo.

Sarebbe bello se anche molti di voi avessero voglia di provare

qualcosa di „nuovo“ - attualmente siamo ancora in trattativa e

vi terremo informati sui nostri canali conosciuti.

Cordiali saluti

Ralph Burstedde

(Presidente)

Bildnachweise: istock © 4X-image, istock © Pgiam, istock © MAURO DALLA POZZA

Tobias Groenen

Versicherungsfachwirt (IHK)

Versicherungskaufmann (IHK)

Insurance Manager Motorsports

Hohenzollernstrasse 34

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(Président)

4 Pistenclub - Das Clubmagazin

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Trackday

Trackday

historie

3. GT3 Treffen

Hockenheimring, 4. August 2019

Es war mal wieder so weit, am Sonntag, 4. August, fand, wie immer mit zwei Jahren Abstand, unser beliebtes

Porsche GT3 Treffen mit Trackday auf dem Hockenheimring statt.

Text | Fotos: Günter Reutzel | Tristan Reutzel

Auch dieses Mal hofften wir auf rege

Teilnahme, und wir wurden nicht enttäuscht.

66 Porsche GT3 und GT3 RS, vom

Modell 996 bis zum 991.2, waren gekommen

um mit uns gemeinsam den

sonnigen Tag zu genießen. Einige waren

ununterbrochen auf der Strecke,

andere nutzten den gemeinsamen Tag

zum Erfahrungsaustausch oder nahmen

das Angebot an, unser kostenloses

„Schnupper Coaching“ auszuprobieren.

Wie immer war eines unserer Highlights

das spektakuläre Gruppenfoto im Motodrom,

bei dem alle Teilnehmer zur Erinnerung

noch eine Medaille für die Teilnahme

bekamen.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr

Kommen und freuen uns schon auf das

nächste „GT3 Meeting“ im Sommer

2021.

Vielleicht können wir die Anzahl ja wieder

„toppen“.

Euer

Günter Reutzel

Stellvertretender Vorsitzender &

Initiator des GT3 Treffens

6 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Hockenheim for GT3 Future


– ein SUPEREVENT am 4. August

Bevor ich über den Trackday berichte, möchte ich den fleißigen Helfern vom Pistenclub danken, ohne die weder dieser noch

andere Trackdays in der schönen persönlichen Atmosphäre stattfinden würden. Herzlichen Dank an Euch.


Text | Fotos: Nina und Walter Schreiber | Tristan Reutzel

V12 Martini Racing

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7.200€

In diesem Jahr bin ich mit meiner Tochter

angereist – 2017 war ich mit meinem

Sohn Carl da. Dies war jedoch nicht der

einzige Unterschied. 2017 hatten wir

noch den GT3 mit der 3,8 Liter-Maschine

in Weiß und jetzt saßen wir im Roten

mit der 4,0-Liter-Maschine. Das Kennzeichen

war dasselbe, die PS-Leistung

bekanntlich nicht, aber der Weiße hatte

auch genug Dampf.

„Am Vorabend checkten wir im Seehotel

in Ketsch ein, um dann am nächste

Morgen, nach einem leckeren Frühstück,

bestens für den Tag auf der Strecke

gerüstet zu sein.“

Die Witterungsverhältnisse waren

hervorragend, nicht zu warm und

nicht zu kalt, schöner Sonnenschein,

sodass die Temperaturen für Mann

und Material – die armen Reifen –

sehr gut waren. Im Gegensatz zum

Event 2017 gab es nachmittags keinen

Regen, was auf der einen Seite

gut war, auf der anderen Seite fand

ich es 2017 alleine auf der Strecke

nach dem Hauptregen sehr schön,

weil wir den eingebauten Popometer

dabei trainieren konnten.

Nach dem üblichen Briefing durch Martin

Dose in der gewohnt lockeren, humorvollen

Art, „wir fahren im Pistenclub

nicht gegeneinander, sondern miteinander“,

ging es um 9.30 Uhr für uns das

erste Mal auf die Strecke.

Da Nina noch nicht in Hockenheim gefahren

war, durfte „Vadder“ zuerst an

das Volant, um dem Töchterchen so gut

wie möglich den kurvigen Kurs vorzufahren.

Spaß macht mir persönlich die

Parabolica. Das ist eine Superkurve,

in der der Schweinehund überwunden

werden muss, um den Speed optimal

auf die Straße zu bringen. Von Geschwindigkeiten

wollen wir nicht reden.

Die Parabolica erinnert mich etwas an

die Blanchimont-Kurve in Spa.

Den zweiten Turn begann Nina und sie

hatte nach einigen wenigen Runden

schon weitestgehend die Ideallinien gefunden,

soweit ich das überhaupt beurteilen

kann. Aber darauf kommt es auch

nicht an. Wir sind keine Rennfahrer und

werden es auch nicht mehr. Wir wollen

unser Fahrzeug außerhalb der Autobahn

auf der Strecke ab und zu flott bewegen

und die Fahrleistungen des Fahrzeuges

erfühlen, insbesondere die fantastische

V6 Martini Racing

Das berühmte

Gruppenfoto im Motodrom:

Nina und Walter

Schreiber waren auch

dabei.

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8 Pistenclub - Das Clubmagazin

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Trackday

Trackday

Zu schnell für den Papa: Nina Schreiber war in den

Kurven flott unterwegs, sodass Walter Schreiber

(Mitte), erst einmal eine Pause in der Boxengasse

einlegen musste, um den Magen zu beruhigen.

Danke!

Straßenlage, die Beschleunigung und,

nicht zu vergessen, die teilweise brachiale

Verzögerung der Bremsanlage. Und den

Spaß haben wir bisher bei jedem Trackday.

Im dritten Turn fuhr der „Alte“ zuerst und

war mit seinen Leistungen und denen des

Fahrzeugs sehr zufrieden. Insbesondere

fasziniert mich immer wieder das PDK,

welches wir haben „machen lassen“. Ich

habe den Eindruck, dass vorne im Fahrzeug

ein kleines Männlein oder Fräulein

oder „es“ sitzt, welches die Strecke genau

im Blick hat, zum richtigen Moment

perfekt runter- und hochschaltet – und

das alles in affenartiger Geschwindigkeit.

Super Leistung der ZF-ler.

Nachdem Nina wieder übernommen

hatte, wurden mir nach einigen Runden

die Kurvengeschwindigkeiten zu groß.

Ich musste, um ein Unglück zu vermeiden,

mich kurz in der Boxengasse absetzen

lassen. Gut so, der Magen beruhigte

sich wieder schnell.

Nach der Mittagspause mit leichter Kost,

Roulade mit Nudeln und Soße, ging es

weiter. Um unser Leistungsgewicht nicht

noch mehr zu verschlechtern, haben wir

auf diese Köstlichkeit verzichtet und uns

mit Salat und Obst versorgt.

Nachmittags ging es dann wie gewohnt

weiter: „Immer im Kreis fahren“

– Zitat des leider verstorbenen

Niki Lauda. Wir waren es aber nicht

leid. Da wir noch 300 Kilometer nach

Aachen fahren mussten, haben wir

unseren letzten Turn sausen lassen.

Wir sind auf unsere Kosten gekommen,

wir hatten Spaß, haben unser

Auto besser kennengelernt, ein paar

nette Gespräche mit Gleichgesinnten

geführt, was will man mehr? Alles

super, Mannschaft heil, Auto heil, umweltfreundliche

circa 150 Liter Superplus

verballert. Wer weiß, wie lange

das noch geht. Nochmals, ihr aktiven

Pistenclubler: Danke für die wieder

perfekte Organisation.

Nina und Walter Schreiber

Wir bedanken uns bei Nina und

Walter Schreiber für die Einsendung

des Berichts und belohnen

dies mit einem Gutschein

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10 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 11


Trackday

Mein erstes Mal

beim Trackday

Runde für Runde lernt man die Kurven und die Anbremspunkte besser kennen und weiß dann auch, was geht – und was nicht geht.

Nachdem das Showcar ungebaut war, ging es mit dem Pistenclub auf den Hockenheimring. Das Fazit: Auch als Trackday-

Neuling ist man hier gut aufgehoben.

Text | Fotos: Dennis Surace | TR Fotografie – Tristan Reutzel

Nach vielen Wochen des Hin- und Herüberlegens

habe ich mich dazu entschlossen,

mein BMW E46 Showcar zu

einem Tracktool umzubauen und damit

auf Rennstrecken zu fahren und erste

Erfahrungen zu sammeln. Innerhalb von

vier Wochen baute ich in den kompressoraufgeladenen

330i einen Wiechers

Käfig, Schroth 4-Punkt-Gurte und ein

kleineres Lenkrad ein. Natürlich habe ich

alles Unnötige aus dem Fahrzeug ausgebaut

und durch die Schaumstoffteppiche,

die Rücksitze und einiges mehr

bereits etwa 75 Kilo Gewicht eingespart.

Ein KW Clubsportfahrwerk ist zwar bestellt,

konnte aber bis zu meinem ersten

Trackday nicht angeliefert, geschweige

denn eingebaut werden.

Lange beschäftigte ich mich mit dem

Thema „selbst auf Rennstrecken fahren“

und landete irgendwann auf der Website

des Pistenclubs. Wow, dachte ich mir,

das, was ich suche: ein Club, mit dem

man Trackdays fahren kann. Keine Touristenfahrten,

sondern Trackdays. Also

direkt angemeldet und den ersten passenden

Termin rausgesucht. Die Anmeldung

war problemlos per E-Mail über ein

entsprechendes Formular möglich, alle

Optionen wie Einführungsrunden oder

Einzelcoaching können hier ausgewählt

werden. Auch Beifahrer und Gäste können

direkt mit angemeldet werden. Doch

wie läuft so ein Trackday ab? Was muss

man alles so mitnehmen? Viele Fragezeichen

wie vor jedem „ersten Mal“.

Voller Vorfreude fuhren wir dann also

los. Ich mit meinem Tracktool, Frau und

Tochter fuhren in einem zweiten Fahrzeug

hinterher. Die Spannung stieg – es

ist wirklich aufregend. Angekommen am

Hockenheimring, war ich erstmal völlig

hin und weg. Die ganze Atmosphäre auf

so einer Rennstrecke – einfach genial.

Auf in die Boxengasse des Pistenclubs

und die Formalitäten erledigen. Ich

konnte sogar meine Tochter noch als

Beifahrerin anmelden, da mir bei der Anmeldung

noch nicht klar war, dass sie

auch mal mitfahren wollte. Das Pistenclub-Team

war hier wirklich super entspannt,

was das angeht, also nachzahlen

und die zweite Beifahrerin wurde eingecheckt.

Im Fahrerlager des Pistenclubs erhalten

die angemeldeten Mitglieder den ganzen

Tag über Kaffee, Kaltgetränke, frisches

Obst und Gebäck. Außerdem gab es mittags

ein wirklich hochwertiges Menü mit

frischem Salat, einer warmen Hauptspei-

12 Pistenclub - Das Clubmagazin Pistenclub - Das Clubmagazin 13


Trackday

Trackday

se und einem Stück Kuchen als Dessert.

Für die Verpflegung ist also bestens gesorgt.

Da ich die geführten Runden gebucht

hatte, war ich in einer kleineren Gruppe

zum Fahrerbriefing. Erklärt wurden die

Regeln beim Überholen, die Flaggen und

vor allem das Verhalten auf und neben

der Rennstrecke.

Auf in die geführten Runden. Schon

das Einfahren in die Boxengasse mit

dem eigenen Pkw war für mich etwas

ganz Besonderes, kannte ich den Hockenheimring

doch bisher nur aus dem

Fernsehen. Ein großartiges Gefühl. Adrenalin

machte sich im ganzen Körper

bemerkbar, als es dann auf die Rennstrecke

ging. Erstmal ein Gefühl für das

Fahrzeug und vor allem die Bremsen

bekommen. Schnell merkte ich, dass ich

ohne das Clubsportfahrwerk, ohne eine

Sportbremsanlage und mit „normaler“

Bereifung wirklich kämpfen musste, um

an dem Führungsfahrzeug (einem Renault

Twingo) dranzubleiben. Runde für

Runde lernt man die Kurven und die Anbremspunkte

besser kennen und weiß

dann auch, was geht – und was nicht

geht.

Nach den geführten Runden folgte ein

etwa 40-minütiges freies Fahren auf der

Strecke, ich lernte das Fahrzeug immer

besser kennen. Gerade in der Anfangsphase

hatte ich sehr großen Respekt und

ging es eher langsam an, schließlich will

ich mein Fahrzeug nicht später aus dem

Kiesbett ziehen lassen, sondern den Wagen

heil um den Kurs bewegen. Der erste

Stint war gefahren, und ich hatte noch so

viel Adrenalin im Blut, dass ich wirklich

etwas Angst vor dem zweiten Stint hatte.

Aber dafür bin ich ja hergekommen. Nach

einer Pause für Fahrer und Fahrzeug ging

es zum zweiten Mal auf die Strecke. Und

siehe da: ein viel sichereres und besseres

Gefühl, sowohl für das Fahrzeug als auch

für die Strecke. Das gab mir Vertrauen

und so traute ich mich immer mehr in den

Kurven. Natürlich war noch genügend

Anspannung da, aber es fing nun an, richtig

Spaß zu machen.

In den Pausenzeiten habe ich mich mit

vielen Gleichgesinnten unterhalten, und

besonders das Team vom Pistenclub

stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Einfach

eine richtig tolle Truppe. Man fühlt

sich auch als Neuling gleich gut aufgenommen

und wird hier nicht aufgrund

der Unwissenheit belächelt. Jeder fängt

irgendwann mal an.

Während die nicht straßenzugelassenen

Fahrzeuge auf der Strecke waren,

konnten wir uns in Ruhe alles anschauen,

durch die Boxengassen schlendern

und natürlich die GT3-Fahrzeuge auf der

Strecke bewundern.

Ich kann nur sagen: Es war ein unvergesslicher

Tag mit vielen Eindrücken,

Erlebnissen und Gesprächen mit sehr

netten Leuten. Ich freue mich schon jetzt

auf den nächsten Trackday mit dem Pistenclub

und sage einfach nochmal Danke.

Danke, dass man sowas als Privatperson

erleben darf.

Danke!

Wir bedanken uns bei Dennis Surace

für die Einsendung des Berichts

und belohnen dies mit einem Gutschein

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Dennis Surace wird bestimmt auch in Zukunft

auf Pistenclub-Trackdays anzutreffen sein.

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14 Pistenclub - Das Clubmagazin Pistenclub - Das Clubmagazin 15


Wintertraining

Wintertraining

Pistenclub Wintertraining in Österreich 2020

Auch im kommenden Jahr werden wir wieder zwei

Termine für das Wintertraining im Thomatal (Lungau)

dem sogenannten „Kühlschrank Österreichs“ veranstalten.

Wie immer werden wir dort zwei Tage, auf bestens

präparierten Strecken, anbieten.

Instruktor geführt, aber auch viel Zeit zum freien Fahren,

wird wie immer in freundschaftlicher Atmosphäre,

gedriftet und die Fahrzeugbeherrschung trainiert.

Gesellige Abende und das herrliche Alpenpanorama

gehören natürlich auch zum Programm.

Die Termine stehen noch nicht fest, aber es wird je an

einem Wochenende im Januar und im Februar 2020

stattfinden.

Die Termine werden wir zeitnah auf unserer Webseite

veröffentlichen.

Wer unseren Newsletter abonniert hat, bekommt die

Infos natürlich automatisch.

Wir freuen uns schon auf eine schöne Zeit auf

Schnee und Eis

Euer Pistenclub Team

Schöner


schlittern

Bei Schnee muss der Schlitten nicht in der Garage bleiben. Das Wintertraining bietet besonderen Fahrspaß und

außergewöhnliche Herausforderungen – jedes Mal aufs Neue.

Text | Fotos: Johannes Kessel | Tristan Reutzel

Es ist mal wieder Winter. Mit penetranter

Regelmäßigkeit wird die Motorsport-Saison

wieder einmal unterbrochen

und das Dienstfahrzeug an das

Batterieladegerät verbannt. Leider hat

es im Umkreis von anderthalb Stunden

noch immer nicht häufiger als dreimal

geschneit, sofern man zwei Zentimeter

um Mitternacht tatsächlich als Neuschnee

bezeichnen möchte.

Danke Odenwald… Außer jeder Menge

Streusalz hat meine Heimatregion

scheinbar auch nichts für die kalten

Tage übrig – von Schnee und idealen

Fahrbedingungen jedenfalls ganz

zu schweigen. Daher ist die Vorfreude

auf das jährliche Wintertraining immer

groß, und während halb Süddeutschland

unter extremen Schneemassen

versinkt, verlade ich meinen E36 M3 auf

den Hänger. Zugegebenermaßen etwas

16 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 17


Wintertraining

Wintertraining

Danke!

Drift einleiten – Drift halten – nächsten Drift

einleiten – die Fahrer haben Spaß.

Wir bedanken uns bei Johannes

Kessel für die Einsendung des Berichts

und belohnen dies mit einem

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hin immer (fast) die gleichen. Aufgrund

der Rallye-Gene unseres E36 hatten

wir dieses mal noch eine hydraulische

Handbremse verbaut, die uns insbesondere

bei engen Kehren ein Grinsen

ins Gesicht gezaubert hat. Aber auch

ohne Flyoff wäre das Wintertraining mal

wieder ein voller Erfolg gewesen: Drift

einleiten – Drift halten – nächsten Drift

einleiten… Und das fast völlig ohne Risiko,

einen größeren Schaden einzufahren,

sollte man sich doch einmal etwas

verschätzen. Über die begrenzenden

Schneebänke riskiert man höchstens,

per Funk den Abschlepper rufen zu

müssen, da das Auto aufsetzt.

Nach einem tollen ersten Tag mit viel

Fahrzeit und (am wichtigsten) reichlich

Spaß lassen wir den Abend noch in geselliger

Runde mit den Organisatoren

vom Pistenclub und weiteren Teilnehmern

beim Italiener ausklingen.

Am nächsten Tag freuen wir uns vor allem

auf frisch präparierte Pisten mit ordentlich

Grip! Es ist wirklich erstaunlich,

welche Traktion und Kurvengeschwindigkeit

auf frisch gecrushtem Eis möglich

sind. Im Laufe des Tages nimmt das

Gripniveau (leider) wieder ab, da der

Belag durch die durchdrehenden Reifen

zunehmend glatt poliert wird. Allerdings

sorgt das auch wiederum für einen besonderen

fahrerischen Anspruch, wenn

in einer langen 180-Grad-Kehre, die zumacht,

am Scheitelpunkt der Grip auf

einmal unvermittelt verschwindet – ab

und an muss man hier schon zum Zauberstab

greifen, sonst drohen Abzüge in

der Drift-B-Note… und ein unliebsamer

Wendevorgang…

Nach dem Mittagessen befahren wir

noch eine Teilstrecke im hinteren Teil

der Anlage, die uns bis dahin unbekannt

war. Hier müssen wir einmal ein

ausdrückliches Lob an den Betreiber

der Anlage (Franz Schiefer) aussprechen,

denn dieser Abschnitt war wirklich

der Hammer! Steigungen, Gefälle,

hängende Kurven, unterschiedliche

Radien, 1,5 Meter hohe Schneebänke –

ich gebe zu, wir haben uns ein bisschen

wie bei der Schweden-Rallye gefühlt –

mit etwas Fantasie ist eben so einiges

möglich…

Aufgrund des langen Anreisewegs

mussten wir dann leider schon um

14 Uhr aufladen und die Heimreise antreten.

Alles in allem hatten wir ein super

Wochenende in völlig entspannter

Atmosphäre mit vielen gleichgesinnten

Motorsport-Verrückten. Wer sein fahrerisches

Können im instabilen Zustand

weiter verbessern oder aber auch einfach

nur Spaß haben möchte, ist beim

Wintertraining sehr gut beraten. Und eines

ist garantiert: Sollte es beim nächs-

zum Unverständnis meiner Regierung

zu Hause, aber was tut man nicht alles,

um sich fit für die Saison 2019 zu machen?

Auf halbem Weg sammle ich noch meinen

Beifahrer auf, und aufgrund einer

etwas optimistischen Reiseplanung

treffen wir am Samstagmorgen leider

30 Minuten zu spät ein. Entzugsgeplagten

Motorsport-Enthusiasten wie uns

ist das natürlich ein Dorn im Auge, denn

jede Minute im Auto und jeder Lenkvorgang

zählt!

Nach dem blitzartigen Abladen lassen

wir schon einmal warmlaufen, während

wir uns anmelden, auch wenn das unseren

ökologischen Fußabdruck für das

Wochenende sicher nicht verbessert

hat. Anschließend finden wir uns schnell

in unsere Gruppe unter Manfred, dem

Instruktor, ein. Nur acht weitere Fahrer

in einer kleinen Gruppe versprechen

jede Menge Fahrzeit – die Stimmung ist

entsprechend gut.

Glücklicherweise verhält es sich bei

dem Fahren auf Schnee ein bisschen

wie beim Fahrrad- oder Skifahren: Wenn

man das Prinzip einmal verstanden hat,

verlernt man es auch so schnell nicht

mehr. Interessanterweise macht man

gefühlt genau da weiter, wo man im letzten

Jahr aufgehört hat – die Eingabegeräte

am Dienstfahrzeug bleiben ohneten

Trackday regnen und die Hälfte des

Feldes sich mal wieder über die Wahl

der Semi Slicks ärgern, fährt man um

einiges entspannter seine Runden und

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Im Motorsport sind wir ein guter Partner für z.B.:

- den Druck von Plastikkarten auch in kleinen Auflagen,

z.B. Ausweiskarten, Club- und Vereinskarten, Fahrerausweise, etc.

- individuell bedruckte Kontrollbänder und Lanyards

- u.v.m.

freut sich über jeden Blick aus dem Seitenfenster…

Ein herzlicher Dank geht an Manfred,

den Instruktor, der bereits vor drei Jahren

die ersten (aber wenig zaghaften)

Schritte auf Schnee beziehungsweise

Eis begleitet hat. Der nächste Einsatz

kommt bestimmt – wir freuen uns!

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18 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 19


Trackday

Trackday

Historische Rennstrecke


neu entdeckt

Seit Harald Wester 2017 den Pistenclub kennenlernte,

ist er wieder auf der Strecke. Mit seinem

Polo WRC erkundete er die „neue“ Streckenführung

des HOCKENHEIMRINGS.

In den 70er Jahren hat sich Harald Wester mit Rennfahrern wie Hans-Georg Bürger oder Wolf-Dieter Feuerlein

gemessen. Den Pistenclub entdeckte er 2017 – und nutzte kürzlich einen Trackday, um die neue Streckenführung des

Hockenheimrings kennenzulernen.

Der Hockenheimring Baden-Württemberg:

eine tolle Rennstrecke mit einer

beeindruckenden Geschichte. Seit 1932

werden hier Rennen ausgetragen. 38

Jahre später ging hier 1970 auch das

erste Formel-1-Rennen über die Bühne

(Sieger Jochen Rindt). Unvergessen ist

auch der erste Formel-1-Sieg eines deutschen

Fahrers, den 1995 Michael Schumacher

auf diesem beeindruckenden

Kurs realisierte. Für mich Gänsehaut pur.

Mein Name ist Harald. Ich bin Baujahr

1953 und lebe in Meerbusch bei Düsseldorf.

Von 1974 bis 1980 war ich selbst

aktiver Motorsportler und anschließend

bis heute interessierter Beobachter.

Angefangen hat alles mit einem Fiat

127 und Orientierungsfahrten (Oris)

sowie Slaloms. Dabei habe ich mir Fahrzeugbeherrschung

und Fahrsicherheit

angeeignet. Der nächste Schritt

war eine große Herausforderung – die

legendäre Nordschleife des Nürburgrings.

Auch hier habe ich mir bei Leistungsprüfungen

die ersten Sporen

verdient, bevor es bei Langstreckenrennen

über Distanzen von vier bis 24

Stunden richtig ernst wurde. Diese und

Text | Fotos: Harald Wester | Tristan Reutzel

weitere Rundstreckenrennen im Inund

Ausland habe ich mit einem Fiat

128 Coupé bestritten. Dabei konnte ich

mich auch dank namhafter Teamkollegen

mit erfolgreichen Rennfahrern wie

Hans-Georg Bürger, Wolf-Dieter Feuerlein,

Heinz-Jürgen Hoffknecht, Lothar

Moll, Johannes Scheid und Ulrich Sieling

messen und dabei viele Klassensiege

und Podiumsplätze einfahren.

Leider musste ich meine aktive Laufbahn

schon 1980 aus finanziellen Gründen

an den berühmten Nagel hängen.

Seither habe ich den Rennsport fast

30 Jahre über die Medien verfolgt und

erst 2017 durch einen Bekannten vom

Pistenclub erfahren. Dort bin ich dann

schnell als Mitglied eingetreten und

habe noch im September des gleichen

Jahres an einer Trackday-Veranstaltung

auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings

teilgenommen.

Die ersten Runden waren für mich nach

solch einer langen Rennpause etwas

gewöhnungsbedürftig. Aber von Runde

zu Runde bekam ich ein besseres

Fahrgefühl, und das alte Können blitzte

wieder auf. Im Juli 2019 und nach rund

40 Jahren habe ich dann erstmals den

neuen, nur noch 4754 Meter langen

Hockenheimring mit meinem Polo WRC

unter die Räder genommen – ein wahrlich

schönes Erlebnis.

Hier kannte ich nur die alte Streckenführung

mit den langen Waldgeraden. Um

mich auf den neuen Kurs einzuschießen,

beschloss ich, als Beifahrer von Instruktor

Paul-Martin Dose einige Runden zu

drehen. Wie er seine Streckenkenntnis

umsetzte, war aus meiner Sicht beeindruckend.

Oftmals habe ich uns eher

neben und nicht mehr auf der Strecke

gewähnt, aber dank seiner Erfahrung

blieben wir immer auf der Ideallinie. Mit

Veränderungen beim Luftdruck haben

wir dann das Fahrverhalten des Polos

verbessern können und uns anschließend

um das ein und andere Zehntel

gesteigert. Mit diesen Vorgaben konnte

auch ich meine persönlichen Ziele besser

umsetzen und den Tag sicher und

unfallfrei beenden.

Nochmals vielen Dank an alle Beteiligte

des Pistenclubs für die hervorragende

Organisation sowie die Abwicklung der

Fahrzeugeinteilung.

Danke!

Wir bedanken uns bei Harald Wester

für die Einsendung des Berichts

und belohnen dies mit einem Gutschein

für einen Trackday seiner

Wahl. Bist du auch an einer Veröffentlichung

interessiert und möchtest

einen Gutschein erhalten?

Dann schicke deinen Vorschlag an

zeitung@pistenclub.de.

22 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 23


Trackday

Trackday

Mein Saisonauftakt


in Salzburg

Mit dem GT4 ging es auf den Salzburgring. Nicht nur, um nach dem Winter endlich wieder ein paar Runden

zu drehen, sondern auch, um einen 21-Jährigen erstmals auf die Strecke zu schicken.

Text | Fotos: Mathias Mendel

Ein strahlender Mai-Morgen war es

am 18. Mai, als wir – mein Porsche

GT4 und ich – uns zeitig morgens von

München auf den Weg zum Salzburgring

aufmachten, um den Winter aus

den Brennräumen zu schütteln. Kaum

angekommen und eingecheckt vom

freundlichen Pistenclub-Team, montierte

Boes Motorsport mir meinen

Trackday-Reifensatz, und es konnte

los gehen.

Der Tag stand unter einem zweiten

Motto: Nachwuchssichtung. Mein

Freund Walter und sein Sohn Fernando

waren gekommen, um erstmals an

einem Trackday dabei zu sein. Fernando,

junge 21 Jahre alt und mit reichlich

Benzin im Blut, sollte heute den

Salzburgring kennenlernen und auch

mal selbst die ersten Runden drehen –

mit mir, und mit Martin Dose natürlich.

Wir wollten ja aus fachkundigem Mund

wissen, ob der junge Mann Talent hat.

Nach den ersten Einrollrunden und

Anpassung des Luftdrucks, mischten

wir uns auf der Strecke unter die

Damen und Herren mit schwerem

rechten Fuß. Eine tolle Mischung an

Fahrzeugen war in der zugelassenen

Klasse unterwegs. Porsche wie immer

stark vertreten mit GT3, GT3 RS Turbo

S, GTS und GT4, aber auch McLaren,

AMG GT, ein sehr schneller M3 E36

sowie der Golf Edition 35 und Lotus

waren unterwegs. Runde für Runde

arbeiteten wir uns von Brems- und

Einlenkpunkt über den Scheitel bis

zum Kurvenausgang, und Fernando

bekam ein Gefühl für die Strecke, wie

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Nach der langen Winterpause ging es im Mai

auf dem Salzburgring endlich wieder los.

24 Pistenclub - Das Clubmagazin Pistenclub - Das Clubmagazin 25


KÜS Trackday

Trackday

wichtig es ist, auf den Verkehr hinter

und vor uns zu achten und wie unglaublich

viel Spaß es macht, an der

perfekten Runde zu arbeiten.

Am Nachmittag war es dann soweit:

Fernando griff zum Lenkrad und bewegte

den GT4 mit mir als Beifahrer

über den Salzburgring. Und er machte

das gut. Nach drei Runden wechselte

der Beifahrer, und der leitende

Instruktor Martin Dose stieg zu, um

Fernando weitere Tipps zu geben.

Zweifelsfrei ein aufregendes Erlebnis,

und Martin Dose zeigte sich zufrieden

mit den ersten Runden des Neulings.

Es war ein perfekter Racing-Samstag

am Salzburgring mit vielen schnellen

Runden, einer wie immer tollen Organisation

des Pistenclubs, super Service

von Boes Motorsport vor Ort und

vielen guten Gesprächen mit begeisterten

Motorsportlern. Und für einen

Nachwuchs-Motorsportler haben wir

auch noch gesorgt.

Mit dem GT4 und fachkundigen Tipps

von Martin Dose ging es auf die Piste.

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26 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 27


KÜS Trackday

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Mathias Mendel kam nicht

allein zum Saisonauftakt, auch

der 21-jährige Fernando durfte

die ersten Runden auf dem

Salzburgring drehen.

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Zwischenzeitlich ist klar: Der Virus ist

ausgebrochen! Fernando baut sich

einen 1er BMW auf und will schon am

3. August in Hockenheim den Lizenzlehrgang

besuchen (Anm. der Redaktion:

und hat bestanden). Vielen Dank

und bis zum Wiedersehen im August

in Hockenheim und auf der Nordschleife.

28 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Trackday

Wenn man schon mehrere Hundert

Runden Nordschleife gefahren ist und

durch PS-schwächere Fahrzeuge überholt

wird, könnte jemand meinen, man

hätte das falsche Hobby gewählt, im

Seniorenalter noch Sportwagenfahrer

zu sein. Der 23. August war als Test für

mich gedacht, mit einem Coach, Florian

Böhnisch, doch noch zu lernen, die

Nordschleife etwas zügiger und trotzdem

sicher fahren zu können.

Gesagt, getan, angemeldet, Wagen präpariert.

Ich hatte keine große Erwartung

an das Coaching, da ich schon an

einigen Trainings teilgenommen hatte,

jedoch Themen wie „Mit der Hinterachse

fahren“, „Vorausschauender fahren“

theoretisch klar, aber praktisch unerreichbar

schienen. Seit meiner Käferzeit

in den 70er hatte ich mich an das

Thema nicht mehr herangetraut, da ich

mit Audi, BMW und Mercedes keinen reinen

Hecktriebler – ich weiß, ich schließe

„Transaxle“ aus – mehr gefahren war.

Außerdem hatte ich bei einem Ferrari-Event

in den Alpen festgestellt, wie

schnell bei einem Mittelmotor das Gaswegnehmen

in einem gefährlichen Trudeln

um die Hochachse münden konnte.

Zwei Eventteilnehmer dieser Tour hatten

in Monza ihren Ferrari 360 Modena in

der Lesmo 2 in die Leitplanke geparkt.

Außerdem wollte ich meinen Ferrari

430 Scuderia immer in einem Stück

nach Hause bringen – und nicht nur ein

Stück.

Die ersten zwei Runden mit Florian ging

ich ruhig und beherzt an, ließ mich von

schnelleren Fahrzeugen überholen und

zog wie immer meine langsame, aber

sichere Linie durch. Florian lobte mich

auch, dass die Linie bis auf ein paar

„Kleinigkeiten“ vollkommen in Ordnung

war.

Die Kleinigkeiten waren

• „Hatzenbach“ etwas später einlenken

und die Bodenwelle mitnehmen

• „Flugplatz“ nach dem Bremsvorgang

nach der Kuppe in Höhe des Rettungswegs

sanft einlenken und die Lenkung

bei mäßig ansteigender Geschwindigkeit

erhöhen, dabei die gesamte Breite der

Strecke ausnutzen

• Nach dem Schwedenkreuz in dem

darauffolgenden Linksknick im 6. Gang

und am Gas bleiben

• Vorausschauend in die nächste Kurve

und nicht (nur) die aktuelle im Blick halten

• Konsequent Gas geben, um Lastwechsel

zu vermeiden

• Konsequent lenken und nach dem Einlenken

auf der gewählten Linie bleiben,

um das Fahrzeug ruhig zu halten

Ich fuhr noch zwei weitere Runden und

legte dann eine kleine Pause ein. Nach

drei weiteren Runden allein im Auto und

bemüht, die „Kleinigkeiten“ umzusetzen,

wurde die Strecke für 2,5 Stunden wegen

eines schweren Unfalls im „Kesselchen“,

gesperrt. Chance, einen Kaffee zu trinken

und mit Florian ein bisschen über Sportwagenfahren

und die Nordschleife zu

fachsimpeln.

Auf meinen Vorschlag, den Scuderia einmal

selbst zu fahren und mir eine Fahrerfahrung

zu geben, ging Florian für eine

Runde ein. Er freute sich, nach dem 430

Challenge und dem 458 GT3 auch einmal

einen Straßen-Ferrari zu kutschieren, übrigens

den bisher einzigen, der 2008 zusammen

mit dem damaligen Porsche GT2

RS den Spitzenplatz im Ranking von der

Zeitschrift „Sport Auto“ eingenommen

hatte.

Die Runde verlief sensationell für mich.

Ich nahm mit, wie der Scuderia brav auf

Linie blieb, obwohl die Seitenkräfte meines

Erachtens ein Übersteuern hätten

ergeben müssen. Die Kurven wurden weiter,

weil die Hinterachse mitlenkte, und

zwar nicht wie bei einigen neueren Porsche-Modellen

durch Technikeingriffe,

sondern „einfach“ mit dem Gaspedal.

Am Flugplatz zeigte der Scuderia, was für

eine tolle Bremsleistung er im Gefahren-

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Mit dem Ferrari 430 Scuderia und Coach Florian

Böhnisch auf dem Beifahrersitz ging es los.

Unser Leistungsangebot:

Warum mehr Gas

auf den Geraden nicht alles ist

Mit Skepsis ging Joachim Kregel zum Einzelcoaching in der Nordschleife – und lernte, dass das Geheimnis, sie

noch schneller zu umfahren, vor allem in den Kurven liegt.

Text | Fotos: Joachim Kregel | Nordschleifenbilder.de

• Motorsportbetreuung an der Rennstrecke

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30 Pistenclub - Das Clubmagazin

Pistenclub - Das Clubmagazin 31


Trackday

Erstaunlichste Erkenntnis: Vor allem in den Kurven kann viel Zeit herausgeholt werden.

Zum Schluss lief es immer besser – und der Trackday war viel zu schnell vorbei.

fall produzieren konnte (1,3 G). Ein langsamer,

mit circa 60 km/h dahinschleichender

Trackday-Teilnehmer zog dort,

wo man auf um die 200 km/h beschleunigt,

seine Bahn, links auf der Ideallinie,

nicht rechts.

Im Caracciola-Rondell konnte ich lernen,

dass man auch außen überholen kann.

32 Pistenclub - Das Clubmagazin

Schnell war die Runde von Florian vorbei,

Fahrerwechsel, ich war dran. Inzwischen

war die Reifentemperatur nach

der langen Pause wieder okay, sodass

ich diesmal versuchte, ein wenig mit dem

Heck zu spielen, für die Ferrari-Enthusiasten:

Fahreinstellung „Race“ mit weicher

(Michael Schumacher) Dämpfung.

Danke!

Wir bedanken uns bei Joachim Kregel

für die Einsendung des Berichts

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zeitung@pistenclub.de.

Es funktionierte, das Vertrauen ins Auto

wuchs. Hatzenbach kurz anbremsen,

dann Gas mit Senke ausgenutzt, Flugplatz

frei, Lenkung konstant. Schwedenkreuz,

6. Gang, Aremberg, früh ans Gas,

Wippermann, 4. Gang, Eiskurve, etwas

später einlenken, Tempo aufnehmen für

Pflanzgarten, nach dem ersten Sprunghügel

weniger bremsen, früh und leicht

ans Gas, Geschwindigkeit für zweiten

Sprung Pflanzgarten aufnehmen…

Wieder etwas dazugelernt, höhere Geschwindigkeiten

gewinnt man nicht durch

mehr Gas auf den Geraden (geht einfach

nicht!), sondern vorher durch schnellere

Kurvenfahrt ab dem Scheitelpunkt.

Noch eine Runde, dann wollte ich eine

Pause einlegen, doch Florian meinte, in

weiser Voraussicht: „Wir bleiben draußen,

vielleicht ist es gleich wieder gesperrt.“

Wieder ange-„gast“ auf der Döttinger

Höhe und geplant ohne Bremse Richtung

Hohenrain-Schikane, aber der BMW vor

mir bremst im Geschlängel nach der Senke,

also runter mit der Geschwindigkeit…

Zu schnell war der Tracktest vorbei, für

mich war es der Trackday, der mir nach

vielen Jahren am meisten gebracht hat,

Dank an Florian Böhnisch und Dank auch

an den Pistenclub für eine gelungene Veranstaltung

auf der Nordschleife.

Mein Tipp für alle Pistenclub-Fans: Das

Bessere/der Schnellere ist der Feind

des Guten/Langsameren. Ein Profi kann

auch einem alten, beziehungsweise guten

Hobby-Sportfahrer (auch viel Besseren

als mir) eine Menge mitgeben. Nutzt

die Chance mit dem Coaching-Angebot,

denn es gibt, finde ich, nichts Besseres

als Einzeltraining.

LET´S DO WHAT WE LOVE.

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KÜS

KÜS

Reifen: Händlerempfehlung hat mehr

Gewicht als positive Testergebnisse

So kaufen beispielsweise auch letztendlich

53 Prozent der Männer den Reifen,

den der Verkäufer empfiehlt, bei den

Frauen sogar 65 Prozent. Vor dem Kauf

wissen lediglich 37 Prozent, welche Marke

sie kaufen möchten. Auch nach dem

Kauf gerät das Thema schnell in Vergessenheit,

so wissen 22 Prozent nicht, welche

Marke sie aktuell fahren.

Nach welchen Kriterien werden also Reifen

gekauft? 39 Prozent vertrauen auf

die Empfehlung des Händlers oder der

Werkstatt, 37 Prozent entscheiden nach

dem Preis, 29 Prozent kaufen die Marke

erneut, mit der sie bereits gute Erfahrungen

gemacht haben. 27 Prozent lassen

sich von positiven Testergebnissen

leiten, 24 Prozent sind treue Markenkunden.

Die Wechselraten bleiben stabil.

28 Prozent der Autofahrer sind nach

eigenen Angaben aktuell auf Ganzjahresreifen

unterwegs. Auch die Gründe

für die Beliebtheit der Ganzjahres-Pneus

bleiben gleich. 40 Prozent sagen, dass

man in ihrer Gegend keine Winterreifen

benötige, 39 Prozent wollen sich die

Reifeneinlagerung sparen. 33 Prozent

wollen sich die Umrüstkosten sparen,

29 Prozent geben an, sowieso nur wenig

zu fahren.

Der genaue Check der

Reifen ist Teil der Hauptuntersuchung.

Reifen sind ein absolut sicherheitsrelevantes

Teil des Fahrzeugs und werden

daher bei der Hauptuntersuchung intensiv

geprüft.

Technik: Notbremsassistenz ist der

beliebteste elektronische Helfer

Ganz aktuell ist das Thema der elektronischen

Helfer im Fahrzeug. Wird man

entmündigt und wird einem der Spaß

am Fahren genommen oder sind diese

vielen Assistenten echte Helfer in

brenzligen Situationen auf der Straße?

Und wie sieht es aus mit einer Internetverbindung

und WLAN im Auto, auch

Connected Car genannt?

Die Umfrage bestätigt den Autofahrerinnen

und Autofahrern zunächst einmal

eine, wenn auch abnehmende, so

doch immer noch vorhandene Skepsis

gegenüber den elektronischen Helfern.

Der überwiegende Teil der Befragten

sieht sie als eher unwichtig an.

Aber, so die Umfrage, rund 80 Prozent

So ticken die

deutschen Autofahrer

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Nicht nur im Motorsport spielt das „schwarze Gold“ eine entscheidende Rolle.

Umfragen haben einen ganz besonderen Reiz. Man erfährt dabei, wie die Mitmenschen ticken, was sie mögen, was

sie ablehnen, wie ihre Befindlichkeiten sind. Vor allem kann man seine Meinung einordnen und sehen, wo man damit

steht. Die KÜS führt seit Jahren gemeinsam mit dem Fachblatt „kfz-betrieb“ eine Umfrage unter Autofahrern durch zu

den verschiedenen Themen. Der sogenannte Trend-Tacho ist vielbeachtet. Da die Pistenclub-Mitglieder alle begeisterte

Autofahrer sind, dürften sie einige aktuelle Resultate aus den Bereichen Reifen und Assistenzsysteme in Autos interessieren.


Text | Fotos: KÜS

34 Pistenclub - Das Clubmagazin Pistenclub - Das Clubmagazin 35

www.seehotel.de


KÜS

erkennen darin schon einen Nutzen

für die Steigerung von Komfort und

Fahrsicherheit. Der Notbremsassistent

kommt mit 36 Prozent Zustimmung

auf Platz eins, gefolgt von Einparksensoren

(34 Prozent) und Spurwinkel-/

Toter-Winkel-Assistent (34 Prozent).

Weniger Anklang findet die Verkehrsschilderkennung

mit 16 Prozent, das

Alkohol-Testsystem mit elf Prozent und

die App zur Parkplatzsuche mit neun

Prozent. Mit 37 Prozent Zuspruch wird

die eigene, nicht zu ersetzende Fahrerfahrung

von den Verkehrsteilnehmern

eingeschätzt. Immerhin noch 15 Prozent

sehen in den Assistenzsystemen

sogar eine Spaßbremse beim Autofahren.

Mit dem sogenannten HU-Adapter

werden die Assistenzsysteme bei der

Hauptuntersuchung geprüft.

Elektronische Assistenzsysteme im Fahrzeug finden mehr und mehr Akzeptanz.

Mit dem sogenannten HU-Adapter werden die elektronischen Fahrassistenzsysteme überprüft.

Mehr als die Hälfte verzichtet auf

Connected-Car-Angebote

Der Begriff Connected Car, also ein vernetztes

Fahrzeug, das mit Internetanbindung

und WLAN ausgestattet ist, ist

jedem vierten Autofahrer bekannt, so

der Trend-Tacho. Im Fahrzeug vorhanden

ist die Technologie jedoch gerade

einmal bei zwei Prozent der Befragten.

Die über die Internetanbindung vorgeschlagenen

Dienstleistungen, die

das Connected Car den Fahrern anbot,

waren Inspektionstermine (57 Prozent),

Termine zur Hauptuntersuchung

(33 Prozent), Reifen-/Räder-Angebote

(30 Prozent) und Zubehör (29 Prozent),

die restlichen fünf Prozent entfielen

auf die Sparte „Sonstiges“. Laut

Trend-Tacho haben 46 Prozent die Angebote

genutzt, der Rest hat darauf

verzichtet.

Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer

der KÜS, hat dazu natürlich auch eine

Meinung. „Es zeigt sich, dass die Fahrassistenzsysteme

im Fahrzeug sehr

wohl bekannt sind, aber noch zögerlich

genutzt werden. Eine konkrete, sachliche

Aufklärung ist hier wichtig – weniger

am Spektakel, als an der konkreten

Funktion orientiert!“

36 Pistenclub - Das Clubmagazin


Termine 2019/2020

Übersicht unserer Events: Fahrtrainings für Automobile

Di 02.04.19 Mugello

Mo 08.04.19 Spa-Francorchamps

Di 09.04.19 Spa-Francorchamps

Mo 15.04.19 Hockenheimring

Mi 24.04.19 Nordschleife Permit-Lehrgang

Do 25.04.19 Nürburgring Grand Prix Strecke

Do 25.04.19 Vallelunga Circuit

Fr 26.04.19 Bilster Berg

So 28.04.19 Monza

So 28.04.19 Racepark Meppen

Fr 10.05.19 Nürburgring Sprint Strecke

Fr 17.05.19 Dijon-Prenois

Sa 18.05.19 Salzburgring

Mo 20.05.19 Red Bull Ring

Mo 20.05.19 Spa-Francorchamps StVZO

Mi 22.05.19 Hockenheimring

Mi 22.05.19 Hockenheimring After-Work

Sa 25.05.19 Gross Dölln Drift-Weekend

So 26.05.19 Gross Dölln Drift-Weekend

Fr. 31.05.19 Bilster Berg

Sa 08.06.19 Hockenheimring Pfingsten

Fr 14.06.19 Dijon-Prenois

Di 18.06.19 Mugello

Do 20.06.19 Spa-Francorchamps (StVZO)

Mi 26.06.19 Nordschleife

Do 27.06.19 Hockenheimring

Do 11.07.19 Hockenheimring

Do 11.07.19 Hockenheimring After-Work

Sa 13.07.19 Imola

Di 16.07.19 Zandvoort

So 21.07.19 Bilster Berg

So 21.07.19 Racepark Meppen

So 21.07.19 Vallelunga Circuit

Di 23.07.19 Mugello

Mi 24.07.19 Salzburgring

Sa 03.08.19 Hockenheimring

So 04.08.19 Hockenheimring GT3 Treffen

Mo 12.08.19 Spa-Francorchamps

Do 15.08.19 Red Bull Ring

Fr 16.08.19 Bilster Berg

Mo 19.08.19 Nürburgring Sprint Strecke

Di 20.08.19 Hockenheimring

Fr 23.08.19 Nordschleife

Fr 23.08.19 Zandvoort

Fr 06.09.19 Nordschleife

Di 10.09.19 Spa-Francorchamps

Mi 11.09.19 Mugello

Fr 13.09.19 Dijon-Prenois

Sa 14.09.19 Imola

So 15.09.19 Imola

Mi 18.09.19 Hockenheimring

Sa 21.09.19 Racepark Meppen

Fr 27.09.19 Bilster Berg

Sa 28.09.19 Monza

Sa 05.10.19 Racepark Meppen

Sa 12.10.19 Spa-Francorchamps

So 13.10.19 Dijon-Prenois

Mo 14.10.19 Hockenheimring

So 03.11.19 Hockenheimring

Sa 29.02.20 Hockenheimring

Sa 31.03.20 Hockenheimring

Wintertraining 2020:

11.-12.01.2020 Thomatal

15.-16.02.2020 Muhr

Bilster Berg:

Fr 24.04. 2020 Bilster Berg

Mo 01.06. 2020 Bilster Berg (Pfingstmontag)

Fr 31.07. 2020 Bilster Berg

Fr 28.08. 2020 Bilster Berg

So 27.09. 2020 Bilster Berg

...weitere Termine folgen!

...more dates to follow!

...plusieurs dates à suivre!

...seguono alter manifestazioni!

Kontakt

Sitz (Headquarter):

Pistenclub e.V.

Geschäftsstelle

Johannes-Cleven-Str. 3

D-41334 Nettetal

Tel.: +49 (0)2153-95 13 00

Fax.:+49 (0)2153-95 13 029

info@pistenclub.de

www.pistenclub.de

Referente per l‘Italia:

Roberto Ballerini

Johannes-Cleven-Str. 3

D-41334 Nettetal

Fax: numero italiano:

+39-0510-420708

r.ballerini@pistenclub.de

www.pistenclub.it

Contacter en français

Norbert Blenck

+33 (0) 3 89 26 34 81

blenck@pistenclub.fr

38 Pistenclub - Das Clubmagazin


Das KÜS Team75 Bernhard beim 24h-Rennen von Spa.

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