Berliner Kurier 06.10.2019

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6. Oktober 2019 •Berlin/Brandenburg1,30 ¤•D/Auswärts 1,40 ¤ •NR. 271/2019 –A11916

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OKTOBER

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Nazi-Parolen auf Berlins Straßen

Hetzen,

geifern,

Fotos: RubyImages/F.Boillot,JFDA, Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Ein Video

enthüllt die

Wahrheit über

den Aufmarsch

vom 3. Oktober

drohen!

SEITEN 5–6

VERKAUFSOFFENER

SONNTAG

Am 06.10. VON

13 Bis 18 Uhr.


POLITIK

Die Mehrwertsteuerauf

Tampons und Binden

sollvon 19 auf 7Prozent

sinken. Dashat der Bundesfinanzminister

jetzt angekündigt;

die Unionsfraktion

unterstützt ihndabei, so

dass derRealisierung nichts

mehr im Wege stehen dürfte.

Ohnehin gibt es kein gutes

Argument dagegen.

Dennoch fällt Lob schwer.

Dennfür Güter des täglichenBedarfsgilt

normalerweise

sowieso der reduzierte

Mehrwertsteuersatz;

Tampons zählen nun fraglos

dazu. Dass die Realität

eineandere ist, hängt mit

dem Wahnsinnder Mehrwertsteuersystematik

zusammen.

So werden fürBabynahrung

undMedikamente

19 Prozent erhoben.

Bei Katzenfutter und frischen

Trüffeln sind es jedochnur

7Prozent. Noch

doller ist es bei Keksen.

Kinderkekse? 19 Prozent.

Hundekekse? 7Prozent.

Das ist irre. Expertenfinden

schon lange, dass das

ganze System entrümpelt

werden müsste. Das ist

komplizierterals gedacht,

zumal es um viel Geld geht.

Immerhinmüssen die Frauen

unter diesem Wahnsinn

nicht mehr leiden.Viel zu

lange hatdas gedauert.

FRAU DESTAGES

Malu Dreyer

Eine Woche vor Ende der

„SPD-Castingtour“ auf der

Suche nach einer Doppelspitze

nimmt die kommissarische

Parteichefin

Malu

Dreyer (58)

neues Leben

in Deutschlands

ältester

Partei

wahr. „Ich

glaube, dass

wir die Lebendigkeit

der Partei

durch die Regionalkonferenzen

wieder gestärkt haben“,

so die gebürtige Pfälzerin.

„Ab dem Parteitag im Dezember

wird die SPD eine

neue Parteiführung haben.

Da bricht eine neue Zeit an.“

Foto: JörgHalisch/dpa

MEINE

MEINUNG

Von

Markus

Decker

Etwasmehr Logik

im Steuerdickicht

Foto: Peter Klaunzer/Keystone/dpa

Daskaputte Bildungssystem

18 Jahrenach dem Pisa-Schock:ZehnDinge, die an Deutschlands Schulen grundlegend falsch laufen

Berlin – Die stolze Bildungsnation

Deutschland kann

sich mit den Pisa-Spitzenreitern

nicht messen –dagehört

der Sanierungsstau in den

Schulen fast noch zu den kleineren

Problemen. Zehn

Symptome, an denen das

deutsche Bildungssystem

krankt.

▶ 1. Wir verschlafen die frühen

Jahre Es ist ein alarmierender

Befund, wenn das „Ländermonitoring

Frühkindliche

Bildungssysteme“ der Bertelsmann

Stiftung feststellt: Der

Personalmangel in Kitas belastet

die Qualität. Laut der Studie

Weltweit gibt es seit

Jahren Proteste gegen

die „Tampon Tax“ –wie

hier zum Beispiel im

Sommer 2019 im

Schweizer Bern.

Umsatzsteuerermäßigung auf Hygieneprodukte für Frauen bereitsab1.Januar

fehlen mehr als 100 000 Vollzeitstellen.

▶ 2. Unser Bildungssystem

ist himmelschreiend ungerecht

In Deutschland ist Bildung

an die soziale Herkunft

gekoppelt. Eine Pisa-Auswertung

zeigt: Nur knapp 15 Prozent

der Schulabgänger mit Eltern

ohne Abitur erreichen in

Deutschland ein abgeschlossenes

Hochschulstudium, weit

unter dem OECD-Durchschnitt.

Berlin –Hygieneprodukte wie

Tampons sollen durch eine

Umsatzsteuerermäßigung

günstiger werden. Bundesfinanzminister

Olaf Scholz

(SPD) sagte: „Viele Frauen haben

sich dafür starkgemacht.

Wir bringen das jetzt auf den

Weg.“ Er legte dazu dem Bundestag

eine Formulierungshilfe

vor. Die Umsatzsteuer auf

Erzeugnisse für Zwecke der

Monatshygiene soll damit von

19 auf 7Prozent gesenkt werden.

„Denn es ist richtig, den ermäßigten

Steuersatz anzuwenden“,

sagte Scholz. Das

müsse jetzt auch zügig passieren.

„Mein Vorschlag ist, dass

▶ 3. Man hat sich mit dem

Mittelmaß arrangiert Das katastrophale

Abschneiden bei

der Pisa-Studie 2001 hat etwas

bewegt. Doch die Reformdynamik

hat nachgelassen. Deutschland

hat den Ausbau von Kitas

und Ganztagsschulen vorangetrieben,

investiert aber zu wenig

in den laufenden Betrieb.

▶ 4. Wir lassen unsere Lehrer

allein „In Deutschland ist

der Schulbetrieb wie eine Fabrikhalle

organisiert“, so OECD-

Bildungsdirektor Andreas

Schleicher im Interview mit

das gleich am 1. Januar in Kraft

tritt.“Die Änderungsoll in den

Entwurf des Jahressteuergesetzes

eingefügt werden, über

den der Bundestag aktuell berät.

Zuletzt hatte sich auch die

Unionsfraktion dafür ausgesprochen,

den Steuersatz für

Tampons und Binden zu sen-

dem RedaktionsNetzwerk

Deutschland (RND). Schleicher,

Chef der Pisa-Studie: „Die

Lehrer werden viel zu oft wie

Fließbandarbeiter behandelt,

deren Meinung nicht gefragt

ist.“ Lehrer sollen möglichst

klaglos so unterrichten, dass

sich Eltern nicht beschweren.

▶ 5. Viele Schulen sind einfach

nur Schulen – sonst

nichts Im idealen Bildungssystem

werden Lehrer von Erziehern,

Sozialarbeitern, Psychologen

unterstützt, die als multiprofessionelle

Teams das

Schulleben mit den Schülern

gestalten. Schulen wären

nicht nur ein

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Für die Angleichung

der Mehrwertsteuer

auf Hygieneartikel

kann Olaf Scholz

parteiübergreifend

auf Beifall hoffen.


SEITE3

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Ort des Lernens, sondern einer,

wo Schüler gern ihre Zeit verbringen,

sich einbringen.

▶ 6. Jedes Bundesland

macht, was es will Bildung ist

Ländersache –was kein Problem

wäre, wenn die Länder

sich enger abstimmen würden.

Doch die Unterschiede sind

groß, was Familien spüren, die

in ein anderes Bundesland umziehen.

Hinzu kommen riesige

Unterschiede in Sachen Abschlussprüfungen

und Zeugnisse.

▶ 7. Wir nehmen die Herausforderungen

der Migrationsgesellschaft

nicht ernst genug

Brennpunktschulen, in

denen Probleme gebündelt auftreten,

müssten viele Lehrer

und eine bessere Ausstattung

erhalten. In der Realität kämpfen

gerade Brennpunktschulen

oft mit Lehrermangel.

▶ 8. Es bröckelt, es schimmelt,

es regnet rein Der Zustand

vieler Gebäude ist beklagenswert.

„Da schimmelt esin

den Ecken, da bröckelt der

Putz, die Toiletten sind unbenutzbar

...“, so Udo Beckmann,

Chef des Verbandes Bildung

und Erziehung, zum RND. Laut

einer Befragung der Kreditanstalt

für Wiederaufbau liegt der

Investitionsrückstand in Sachen

Schulgebäude bundesweit

bei42,8 Milliarden Euro.

▶ 9. Internet – noch immer

Neuland Erst Ende 2016 schlug

die damalige Bundesbildungsministerin

Johanna Wanka

(CDU) den Ländern einen Digitalpakt

vor, um die Schulen ins

Internetzeitalter zu bringen.

Bund und Länder rangen sträflich

lange über Kompetenzfragen.

▶ 10. Das System ist schwerfällig

und träge Das deutsche

Bildungssystem entwickelt sich

vor allem auf eine Weise –langsam.

Und wenn sich mal etwas

bewegt, dauert es oft viel zu

lange, bis die Veränderungen in

den Klassenzimmern ankommen.

Wasserflecken an der Deckeeines Schulraums –keine Seltenheit in einem

der wohlhabendsten Ländern der Erde.

Foto: KayNietfeld/dpa

NACHRICHTEN

Sanders hatte Herzinfarkt

Washington –US-Präsidentschaftsbewerber

Bernie

Sanders erlitt vor Kurzem

einen Herzinfarkt, bestätigte

sein Wahlkampfteam. Inzwischen

sei der 78-jährige Demokrat

aber aus der Klinik

entlassen worden. Der Senator

von Vermont gab an, sich

darauf zu freuen, wieder an

die Arbeit zu gehen.

Gewalt eskaliert

Bagdad –Bei den gewaltsamen

Protesten im Irak ist die

Zahl der Toten nach Regierungsangaben

auf mindestens

93 gestiegen. Die Proteste

richten sich gegen Korruption,

Stromausfälle und die

hohe Arbeitslosigkeit. Der

Regierung entgleitet zunehmend

die Kontrolle.

Brinkhaus widerspricht

ken. Über das Thema wird im

Bundesrat bereits ebenfallsberaten.

Thüringen hatte kürzlich

eine Initiative in die Länderkammer

eingebracht, wonach

Hygieneprodukte für

Frauen auf die Liste der Produkte

mit ermäßigtem Umsatzsteuersatz

gesetzt werden

sollen.

Befürworter der Steuerermäßigung

argumentieren,

wichtige Güter des täglichen

Bedarfs würden eigentlich

mit dem reduziertenSatz von

7Prozent besteuert. In eini-

Zweifel an

Kanzlerin AKK

Umfrage: 63 Prozent trauen ihr das nicht zu,

selbstbei Unionsanhängern überwiegt Skepsis

Foto: Marijan Murat/dpa

Foto/Patrick SemanskyAP

gen Staaten wurdedie Steuer

auf Monatshygieneartikel bereits

gesenkt. Australien, Kenia,

Kanada und Indien haben

die Steuer auf Hygieneprodukte

für Frauen sogar

ganz abgeschafft. Das EU-

Parlament hatte die Mitgliedsstaaten

zur Senkung

der Steuer aufgerufen.

Mehr als 180000 Menschen

hatten in den vergangenen

Jahreneine Petition zur „Tampon

Tax“ im Internet unter

dem Motto „Die Periode ist

kein Luxus“ unterschrieben.

Berlin –Die CDU-Vorsitzende

Annegret Kramp-Karrenbauer

hat nicht nur in der

eigenen Partei, sondern auch

in der Bevölkerung deutlich

an Akzeptanz verloren. Das

ergibt sich aus einer Umfrage

des Meinungsforschungsinstituts

Insa im Auftrag von

„Bild“. Demnach trauen nur

11 Prozent der Befragten

Kramp-Karrenbauer zu,

Nachfolgerin von Kanzlerin

Angela Merkel zu werden

und das Amt auch auszufüllen.

63 Prozent der Befragten

trauen ihr das nicht zu.

Insa zufolge überwiegt

auch bei den Wählern von

CDU und CSU die Skepsis. So

bezweifelten 56 Prozent der

Unionsanhänger die Eignung

der Saarländerin als Regierungschefin.

Der Anteil derer,

die dies nicht täten, betrug

lediglich 20 Prozent.

CDU und CSU wollen

ihren Kanzlerkandidaten in

einem Jahr nominieren. Die

nächstereguläre Bundestagswahl

findet im Herbst 2021

statt. Es kann aber sein, dass

die SPD aus der großen Koalition

aussteigt. Dann würde es

vermutlich Neuwahlen geben.

Neben Kramp-Karrenbauer

sind NRW-Ministerpräsident

Armin Laschet, Ex-

Fraktionschef Friedrich

Merz und Gesundheitsminister

Jens Spahn (alle CDU) im

Gespräch.

DieCDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin

am Tagder

Deutschen Einheit in Kiel.

Foto: Penofoto/Imago Images

Berlin –ImStreit um die

Aufnahme von Bootsflüchtlingen

hat sich Unionsfraktionschef

Ralph Brinkhaus

zurückhaltend zu Plänen von

Innenminister Horst Seehofer

(CSU) geäußert: Welches

Signal sende man, wenn man

pauschal 25 Prozent der Geretteten

aufnehme, fragte er.

Keine Brexit-Gespräche

Brüssel –Die EU-Kommission

hat eine Bitte der britischen

Regierung um Brexit-

Gespräche an diesem Wochenende

abgelehnt. Die von

Premierminister Boris Johnson

unterbreiteten Vorschläge

seien dafür keine Basis, erklärte

die Kommission Sky

News zufolge.

Druck auf Trump wächst

Washington –Die US-Demokraten

wollen das Weiße

Haus zur Herausgabe von

Dokumenten mit Bezug zur

Ukraine-Affäre zwingen. Dazu

wurde eine sogenannte

Subpoena ausgestellt, also

eine rechtlich verbindliche

Aufforderung, das Material

bis 18. Oktober zu übermitteln.


BERLIN

Petition gestartet

Dragqueens protestieren

gegen Heidi Klum

SEITEN 8–9

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

DER

ROTE

TEPPICH

Ehre, wemEhregebührt!

Angelika

Mann (70)

ist für einen

Musical-Preis

nominiert.

Die Berliner erobern die

autofreie Friedrichstraße

und spazieren gefahrlos

über die Fahrbahn.

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Für alle Fans von Schauspielerin

Angelika

Mann heißt es morgen:

Daumen drücken! Wenn alles

klappt, darf die „Lütte“

am Abend einen der wichtigsten

Theaterpreise

Deutschlands in Empfang

nehmen. Sie ist nominiert

für den „Deutschen Musical

Theater Preis 2019“ –für

ihre Rolle als Königin im

Musical „Der Mann mit

dem Lachen“, das in der

vergangenen Spielzeit in

der Dresdner Staatsoperette

Premiere feierte. Mann,

die ihre Karriere in den

70er-Jahren begann, feierte

mit der außergewöhnlichen

Rolle zugleich ihr 50-

jähriges Bühnenjubiläum.

Das Stück nach der Romanvorlage

von Victor Hugo

(„Der Glöckner von Notre

Dame“) erzählt die Geschichte

des Waisenjungen

Gwynplaine, dessen Gesicht

zu einem entsetzlichen

Grinsen verzerrt ist.

Doch es stellt sich heraus,

dass er eigentlich in den

Hochadel gehört, Erbe eines

riesigen Vermögens ist.

Mann spielt Anne, die Königin

von England –und

überzeugte nicht nur die

Fans, sondern auch die

Deutsche Musical-Akademie,

die die Auszeichnung

schuf. Morgen, um 20 Uhr,

wird der Preis in Hamburg

verliehen –der KURIER

drückt die Daumen…

Friedrichstraße Freie

Bahn für Fußgänger

Kurbelt die Autofrei-Aktion wirklich den Handel in der kriselnden Einkaufsmeile an?

Von

MIKE WILMS

Mitte – Wo sich sonst Autos

stauen und Abgase wabern,

ist plötzlich Platz zum Flanieren:

Die Friedrichstraße

wird zur Fußgängerzone –

vorerst für zwei Tage. Umweltsenatorin

Regine Günther

(Grüne) startete das

große Verkehrsexperiment

gestern mit einem Spaziergang.

Sie plant schon weitere

Autofrei-Aktionen.

Jürgen Sass (76) aus Moabit findet

das autofreie Wochenende dufte.

Er sagt: „Das sollte immer so sein!

Man kann sich viel besser bewegen.“

Fotos: Friedel

Mitten auf der Straße

stehen Sofas, Bänke

und Food-Trucks. Fußgänger

mit Kinderwagen

nehmen die Fahrbahnen

in Besitz. Autofahrer

hingegen wenden

frustriert, denn

Polizei und Absperrgitter

blockieren die Friedrichstraße

zwischen

Französischer und

Mohrenstraße.

„Berlin will ökologischer

werden“, erklärt

Senatorin Günther den

Sinn der Autofrei-Aktion.

Die vielen Autos in

der Stadt hätten nicht

zu mehr Mobilität ge-

führt, sondern nur dazu, dass

alles verstopft sei. Sie hofft,

dass 2030 nur noch E-Autos

durch die Innenstadt kurven.

Bezirksbürgermeister Stephan

von Dassel (Grüne) sieht

die Chance, dass die Verkehrsberuhigung

den Handel auf

der kriselnden Einkaufsmeile

ankurbelt. Die Läden dürfen

ausnahmsweise auch sonntags

öffnen (13 bis 20 Uhr). Mitten

auf der Straße stehen Glasvitrinen,

in denen Ökomode-

Labels ihre Klamotten präsentieren.

Der Bezirksbürgermeister

hofft, dass die Friedrichstraße

auch längerfristig

zum Standort für junge, nachhaltig

produzierende Mode-

Start-ups aus Berlin wird.

Und die Bürger? Sie trotzten

gestern ab der Mittagszeit den

dunklen Wolken und genossen

es, die Friedrichstraße mal

ganz ohne Auto-Gedrängel erleben

zu können. Aber nicht

jedem kann man es recht machen:

„Ich komme seit Jahren

einmal die Woche zum Einkaufen

her und finde die

Friedrichstraße nie verstopft“,

Anwohnerin Gudrun Radev(60)

sagt zur Autofrei-Aktion: „Das ist

eine schöne Idee, aber die Autos

fahren einfach einen anderen Weg.“

Mischen sich unters Volk:

Umweltsenatorin Regine

Günther und Bürgermeister

Stephan vonDassel.

sagt Rentnerin Irene Reiter

(86) aus Mitte. Die Autofrei-

Aktion sei schlicht unnötig.

Kritik kommt auch von FDP-

Politiker Henner Schmidt. Er

wirft Senat und Bezirk vor,

sich weniger für die Neubelebung

der Einkaufsmeile zu interessieren

als vielmehr für

das weltanschauliche Ziel einer

autofreien Innenstadt Ost.

2020 soll die Friedrichstraße

probeweise mehrere Wochen

gesperrt sein. Günther kann

sich Autofrei-Aktionen auch

in der City West vorstellen.

„Ich suche immer nach Orten zum

Flanieren“, sagt HanneloreSprung

(70) aus Kreuzberg. Die gesperrte

Straße biete sich dafür bestens an.


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6 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019*

Hetzen, geifern, drohen

Naziparolen

auf Berlins

Straßen

Werging am 3. Oktober

bei „Wir für Deutschland“

wirklich demonstrieren?

Ein Video zeigt es

Von

P. DEBIONNE

Berlin – Es sind Bilder, die

verstören und Parolen, die

einfach nur sprachlos machen.

Bei der Demonstration

„Wir für Deutschland“ am

Donnerstag waren es keineswegs

vor allem besorgte oder

islamkritische Bürger, die

durch die Stadt zogen und

sich als demokratische Patrioten

ausgaben. Videoaufnahmen,

die das Jüdische Forum

für Demokratie und Antisemitismus

(JFDA) jetzt

veröffentlicht hat, beweisen:

Es war ein knallharter Neonazi-Aufmarsch.

Unter dem Motto „Wir für

Deutschland“ hatten sich am 3.

Oktober rund 1000 Menschen

versammelt. Der offizielle Tenor

der Veranstaltung, wie

auch auf einem Plakat zu lesen

war, bot zunächst wenig Aufregendes:

Neben den üblichen

„Merkel muss weg“-Forderungen

demonstrierten die Teilnehmer

offiziell „für ein freies,

souveränes und friedliches

Deutschland“. Dabei war die

Veranstaltung alles andere als

friedlich. So wurde anwesenden

Journalisten sowie gewaltlosen

Gegendemonstranten der

Schlachtruf „Wenn wir wollen,

schlagen wir euch tot“ entgegengeschleudert.

Die Männer,

die diese Parole im Stil von Stadiongesängen

grölten, trugen

schwarze Bomberjacken mit

dem Schriftzug „Bruderschaft

Deutschland“ und einer geballten

Faust.

Damit nicht genug: Auch Einzelpersonen,

die nur teilweise

als Neonazis zu erkennen waren,

riefen Sprüche wie „Ein

Baum, ein Strick, ein Pressegenick“,

beschimpften Umstehende

als „Volksverräter“ und

„Dreckschweine“.

Klar zu sehen und zu hören ist

zudem ein schwerer Mann in

grüner Bomberjacke, der laut

und deutlich „Nie wieder Israel“

ruft. In Redebeiträgen

wird zudem davon gesprochen,

dass man „Deutschland wieder

zurückgewinnen“ werde und

man (in Anspielung auf das

Dritte Reich, das nach dem Willen

der NSDAP 1000 Jahre dauern

sollte) „für weitere 1000

Jahre“ kämpfen werde.

Der frühere Demo-Organisator

und in der rechtsextremen

Szene beliebte Sven Liebich erklärte

zudem in einer Wutrede

unter dem Applaus der Umstehenden

und vor den Augen

Dutzender Einsatzkräfte, dass

sich die Berliner Polizei „ihre

Polizeiunterhosen ausziehen“

lassen würde, um sich „zu bücken

und sich von Islamisten in

den Arsch f...“ zu lassen. Ob die-

Der in rechtsextremen Kreisen als

Redner populäreSvenLiebich

während seiner Wut-Rede

am 3. Oktober in Berlin.

Foto: JFDA, F. Boillot

se Rede strafbare Inhalte enthalte,

werde nun geprüft, sagte

ein Polizeisprecherin.

Insgesamt wurden am Donnerstag

46 Ermittlungsverfahren,

unter anderem wegen Verstößen

gegen das Versammlungsgesetz,

Landfriedensbruchs,

Widerstands gegen

Vollstreckungsbeamte, Beleidigung

und Verwendens von

Kennzeichen verfassungswidriger

Organisationen eingeleitet.

Wie viele davon auf die

Neonazis und wie viele auf Gegendemonstranten

entfallen,

konnte die Polizei nicht sagen.

Der FDP-Politiker Marcel Luthe

sagt dem KURIER: „Jede

einzelne Parole ist ein Fall für

die Staatsanwaltschaft und hat

nichts in Deutschland verloren.

Wer wie ein Halbaffe geistigen

Unrat brüllend durch Berlin

schwankt, kann es nicht gut mit

unserem Land meinen.“

Gestern Abend dann schon

die nächste rechte Demo in

Berlin: In der Rigaer Straße

hatte der Münchner Pegida-

Ableger eine Kundgebung angemeldet.

Unter einem Plakat

mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“

versammelten sich

ganze fünf Personen. 280 Polizisten

wurden aufgeboten, um

das Häuflein und die 200 Gegendemonstranten

voneinander

getrennt zu halten.


*

BERLIN 7

Ein Teilnehmer der rechtsextremen

Demo, die offiziell unter dem

Motto „Wir für Deutschland“

angemeldet wurde, schwenkt

eine schwarz-weiß-rote

Reichsflagge.

Dahinter sind das Rote Rathaus

und der Fernsehturm zu erkennen.

Dieser offensichtlich der Neonazi-Szene angehörende Mann ruft auf

dem jetzt veröffentlichten Video deutlich: „Nie wieder Israel“.

Dieser schwarzgekleidete Trupp durchtrainierter Männer skandiertim

Stil vonStadiongesängen „Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot“.

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8 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019*

Berliner Dragqueens:

Aufstand gegen Heidi Klum

Haben die Petition gegen die neue Klum-Sause ins Leben gerufen: Die beiden

Berliner Drag-Künstler Margot Schlönzke(links) und Ryan Stecken.

Im November startet eine neue Pro7-Show, doch aus Berlin kommt Widerstand

Von

FLORIAN THALMANN

Berlin –Am 14.November startet

die Pro7-Show „Queen of

Drag“ –ein Format, an dessen

Ende Deutschlands talentierteste

Dragqueen gekürt werden

soll. Doch es gibt Kritik:

Berliner Drag-Künstler gehen

mit einer Petition dagegen vor.

In den USA feiertdie Show„Ru-

Paul’s Drag Race“ seitJahren Erfolge.

Mehrere Dragqueens treten

gegeneinander an, messenihre

Unterhaltungskünste,bis eine

Gewinnerin gekürt wird. Nun

adaptiertPro7 dasFormat, bringt

„QueenofDrag“auf den Markt –

doch während im US-TV Dragqueens

das Format moderieren,

fiel die Wahl hierzulande auf

Heidi Klum. „Es ist, als würde

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man einen Mann an die Spitze

des Frauenausschusses setzen“,

sagt Travestiekünstlerin Margot

Schlönzke dem KURIER. Ineinem

solchen Format müsse es

darum gehen, die queere Szene

sichtbar zu machen. „Aber wo ist

die Sichtbarkeit, wenn die sichtbarste

Personder Produktion eine

heterosexuelle Frau ist? Als

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Fotos: dpa, Friedel

Ist Klum geeignet,eine Show

über Dragqueens zu moderieren?

show, in der es um unsere

Kultur geht, zupräsentieren

sindwir dann doch nicht gut

genug?“

Gemeinsam mit ihrem

Kollegen Ryan Stecken rief

Schlönzke deshalb eine Petition

ins Leben – gegen

Klum! „Heidi Klum hat von

Drag, der dazugehörigen

Historie, der Lebenseinstellung,

der Identität, der

Drag-Kultur, der Szene und

der Branche absolut keine

Ahnung“, heißt es im Petitionspapier

unter anderem.

Schlönzke: „Drag hat eine

sehr reiche Kultur und damit

verbundene Geschichte,

die man kennen und selber

erlebt haben muss, um in

dieser Funktion zu fungieren.“

Wahrscheinlich sei es

nur darum gegangen, Klum

ein neues Format zu verschaffen.

„Darum dreht es

sich jetzt schon. Heidi, Heidi,

Heidi. Aber diesmal sollte

es sich um uns drehen!“

Zumal es viele Alternativen

gäbe: Deutschlands bekannteste

Dragqueen OliviaJones

hatte bereits vor längerer

Zeit bekundet, dass sie gern

Teil einer deutschen Drag-

Show wäre. Auch TV-Stars

wie Ralph Morgenstern, Lilo

Wanders, Hella von Sinnen,

Bruce Darnelloder Ross Anthony

wären geeignet. Stattdessen

flimmert Klum über

die Mattscheibe, unterstützt

von ihrem Schwager Bill

Kaulitz („Tokio Hotel“) und

Sängerin Conchita Wurst.

Knapp 27 000 Menschen

haben die Petition bereits

unterzeichnet. „Das bedeutet,

dass wir einen Nerv getroffen

haben und dass es

ein Thema ist, das viele bewegt“,

sagt Stecken. Der

Sender hält dennoch am

Konzept fest. Die Mitglieder

der Jury hätten die

Kompetenz, die Rolle auszufüllen.

„Dafür muss man

nicht queer oder eine Dragqueen

sein“, sagte eine

Pro7-Sprecherin in einem

Interview. Außerdem sei es

ein freies Land –jeder könne

machen, was er möchte.

Klima-Rebellen:Mehr Schein als Sein?

Berlin –Abmorgen wollen die

Klima-Rebellen von „Extinction

Rebellion“ den Berliner Verkehr

für eine Woche lahmlegen.

Aus Protest gegen die Klimapolitik

wollen die Aktivisten

zum Beispiel Kreuzungen besetzen

–und kündigen an, dass

dafür Tausende Menschen anreisen.

Doch nach Ansicht des

Protestforschers Dieter Rucht

ist die Gruppe in Deutschland

bislang relativ klein.

„Extinction Rebellion ist ein

Stück weit aufgeblasen, mehr

Schein als Sein“, sagte Rucht.

Das zeige sich auch an „vollmundigen

Ankündigungen“ zu

Mitgliederzahl und Anzahl der

nationalen Verbände. Diese Angaben

seien „nicht unbedingt

durch die Realität gedeckt“.

Rucht verglich den Aufbau

der Bewegung mit einem Franchise-System:

Es genügten wenige

Klicks, um auf der Internetseite

als Ortsgruppe in

Gründung genannt zu werden.

So erweckten die Aktivisten

den Eindruck, dass die Bewegung

an vielen Orten weltweit

präsent ist. „Aber die Präsenz

ist weitgehend eine Webpräsenz

und keine physische.“

Ganz real bauten allerdings

gestern die ersten Teilnehmer

des Protestcamps ihre Zelte im

Tiergarten, nahe Kanzleramt

und Reichstag, auf.

Foto: AFP

BERLIN 9

Erste Teilnehmer des Klimacamps

haben nahe dem Reichstagsgebäude

schon ihreZelte aufgebaut.

Moderieren: Heidi Klum, Bill

Kaulitz, ConchitaWurst (v.l.n.r.).


10 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Inzwischen sind die

Mini-Bärchen schon

etwas praller,richtige

dickeKuschel-Wunder!

Winzig: Bei der Geburt

brachten die Panda-

Babys 186 und 136

Gramm auf die Waage.

dicke

Mächtig

Kuschelwunder

Fotos: ZooBerlin, dpa

Für die Mini-Pandas im Zooging es jetzt zum Wiegen. Bilanz: Prächtig!

Tiergarten – Gute Nachrichten

für Berlins Panda-Fans:

Die schwarz-weißen Zwillinge,

die im Zoo am 31. August

das Licht der Welt erblickten,

entwickeln sich prächtig.

Neue Fotos, die der Zoo jetzt

auf Twitter veröffentlichte,

zeigen: Die Mini-Bärchen

sind schon richtig dicke Kuschelwunder!

Auf einem Video, das jetzt im

Netz gezeigt wird, ist zu sehen,

wie die Jungtiere mit Unterstützung

von Tierpfleger Corvin

Schmohl zum Wiegen antreten.

Ergebnis: Beide Bärchen

bringen je stolze 1400

Gramm auf die Waage. Bei der

Geburt waren es 186 und 136

Gramm. Und pünktlich zum

Schmuddelwetter scheinen die

beiden auch für die kalte Jahreszeit

gerüstet zu sein. „Ihre

Körpertemperatur können die

Kleinen bereits alleine halten“,

teilt der Zoo mit. Mittlerweile

trinken sie schon Milchportionen

von etwa 40 Gramm. Die

Menge werde durch zwei Wiege-Gänge

ermittelt –einmal vor

dem Füttern durch Meng

Meng, einmal danach.

Auch ihr Fell entwickelt

sich, sei schon ein bisschen

„wie bei den erwachsenen

Tieren“, sagt Schmohl. „Am Anfang

war es sehr weich, jetzt ist

es etwas rauer.“ Die Bärchen

seien agil, auch wenn die Äuglein

noch geschlossen sind.

Pandadame Meng Meng war

am 31. August zum ersten Mal

Mutter geworden. ImZoo ist es

die erstePanda-Geburt.

Die 90-Kilo-Bärin zeigtesich von

Beginn anals liebevolle Mama

und kuschelt zärtlich mit ihrem

Mini-Nachwuchs.Sie ist nicht allein

stolz auf den Nachwuchs.

„Bei bedrohten Tierarten wie

den Pandas ist jeder Nachwuchs

ein großes Geschenk“, erklärte

Zoo-und-Tierpark-Direktor Andreas

Knieriem. FTH

Bekanntschaften

Jugendlich–verschmitzt, mit Humor

und Ausstrahlung. Das ist

Peter, 67J., verw., sportlich, zuverlässig,

Klassik und Bücher

sind keine fremden Worte,

sucht herzl. Frau für Unternehmungen

und harmonisches

Miteinander

Glücksbote: t 27596611

Carmen, 58/1,70, eine gescheite

Frau mit strahlenden Augen,

hält nichts von flüchtigen

Abenteuern im Internet. Sie hat

ein fröhliches Naturell, sieht

sehr gut aus, sucht „Ihn“ ehrlich

u. verlässlich.

Glücksbote: t 27596611

Gesucht ein Mann, Freund u. Gefährte

von lebensfroher Sportfliegerin,

63/164, schöne

schlanke Figur, sehr natürlich,

gut versorgt. Sie möchte das

Alleinsein beenden u. optimistisch

zu zweit in die Zukunft

schauen.Glücksbote:t 27596611

Einsam bin ich nicht -aber allein

und das muss sich ändern.

Matthias, Dr. i.R. 70/1,80, ein

Optimist mit Pkw, sucht nette

Freizeitkameradin.

Glücksbote: t 27596611

Jeder verdient d." Besten Platz"

im Leben Vielleicht kann ich

Uns behilflich sein? Bin Arzt, 67,

u werde Sie "gut behandeln"

Vielleicht bis bald? Harmonie

t0151/20126923

Marina,eineblondeHausfrau, Anf.

60, führt ein ruhiges Leben, in

dem etwas fehlt: ein Mann! Sie

kommt mit dem Leben gut allein

klar, aber der Mann fürs

Herz fehlt schon lange! Agt.

Neue Liebe: t 2815055

Kuckuck, wo bist Du? Mike, 55+,

öD, stattl. Erscheinung, solide,

unkompliz., humorv., einfach

nur e. praktischer, netter Typ

su. ehrl. Beziehg. u. mö. mit Dir

an den "gleichen Stellen lachen"

Harmonie t0151/20126923

Seriöser Witwer, Klaus, 76/178,

Hoffe d. Zeilen erreichen eine

symp.,Dame! Getr. Wohng.,

aber füreinander da sein. Freue

mich auf Anruf u. weiß auch,

dass es Mut kostet.! Harmonie

t0151/20126923

Mit einem Lächeln fängt alles an!

Sie, 65+, verw, m. liebevoll-anmutiger

Art, lebenslustig, gute

Figur, niveauv. ,vertraut ihrem

Herzen, mö. mit einem Mann

Arm in Arm durchs Leben gehen.

Harmonie t0151/20126923

Dynamische 65, Alexander sucht

natürl. Partnerin mit Herzensbildung,

mag Kultur, Natur,

Spaziergänge am Meer, auch

Kreuzfahrten, ist handwerkl.

begabt, vermisst Zweisamkeit,

auch bei getrr. Wohnen.

Glücksbote: t 27596611

Anna, 68, symp. u. schick. Ihr

Blick, ihr Wesen, ihre Stimme u

graziele Art, sich zu bewegen,

ihre natürl. Fröhlichkeit können

Ihn fesseln. Sie su. aber nicht

das Abenteuer! Harmonie

t0151/20126923

Christine, 63/1,64, hübsche blonde

Witwe, unkompliziert, kreativ,

sehnt sich nach einem zärtl.

Mann bis Anf. 70 J. für ein 2.

schönes Glück.

Glücksbote: t 27596611

Rassige Polin, Marietta, 56 J.,

schlanke Figur, fährt ein kl. Auto,

möchte einen netten Mann

glücklich machen.

Glücksbote: t 27596611

Dunkelhaarige Akademikerin, 61,

mit Herz u. Niveau naturverbunden,

möchte mit einem klugen

Mann, gern älter, glücklich

werden. Glücksbote: t 27596611

Gaby, 60, finanziell unabhängig,

Interesse für Musik, Reisen,

Malerei sucht über diesen Wege

Dich, einen verlässlichen,

ehrlichen Partner.

Glücksbote: t 27596611

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damals… Karin, 80, modisch u.

attraktiv. Familie u. Freunde

sind wichtig, können aber einen

Partner nicht ersetzen.

Singlecontact Berlin: t 2823420

80 –ist nureineZahl! Günter, 1,78,

Meister i. R., vital, verw., Pkw,

mag Kurzreisen, su. Freizeitpartnerin!

Singlecontact Berlin:

t 2823420

Hanna, 68, verw., hübsch anzusehen,

mö. ihr Herz verschenken,

sehnt sich nach einem Mann,

dem Zweisamkeit wichtig ist.

Agt. Neue Liebe: t 2815055

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Manuela, 65, verw., würde

sich über die Bekanntschaft eines

netten Mannes freuen. Agt.

Neue Liebe: t 2815055

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wieder „Wir“ sagen, sucht Ihn

mit Stärken und Schwächen,

Herz u. Gefühl.

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bin sauber &ordentlich, fahre

Auto, suche Herrn bis ca. 80 J.

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fast im Ruhestand, fin. gut gestellt,

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Neue Liebe: t 2815055

Wozu viele Worte machen: Frank,

58/1,78, gutauss. Techniker,

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über mich beim 1. Kaffee. Agt.

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verwitwet, hat Hobbys, würde

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ohne Gewohntes aufzugeben.

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Hübsche Witwe Rosi, 75, mag Unterhaltung,

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gut erhalten, kocht gern, fährt

Auto, wünscht sich e. Partner

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zum Leben. Singlecontact Berlin:

t 2823420

Er, 65+, 1,84, Jurist, sportl.

männl.-markant, zärtl., u. entspannt,

m. starker Schulter z.

anlehnen mö. Neuanfang wagen.

Eine natürl. Frau, so, wie

sie ist, ist mein Wunsch.

Harmonie t0151/20126923


BERUF

Der Stellenmarkt

in Ihrem KURIER

SEITE11

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

SindTätowierungenein

Karrierekiller?

Körperschmuck im

Job: Dassagt der

Deutsche Knigge-Rat

Tattoos sind in der Mitte

der Gesellschaft angekommen

und längst keine

Seltenheit mehr.Sie erzählen

Geschichten über das Leben

oder sind einfach nur bunter

Körperschmuck. Und manchmal

sind sie auch ein Hindernis.

Zum Beispiel bei der Suche nach

einem passenden Job. Denn so

akzeptiert Tattoos mittlerweile

im persönlichen Alltag sind, so

befremdlich wirken sie oft auf

potenzielle Arbeitgeber. Katharina

Starlay, Imageberaterin

und Mitglied im Deutschen

Knigge-Rat, verrät im Interview,

wie man auch im Berufsleben

souverän mit seinem Körperschmuck

umgeht.

Weshalb sind Tattoos immer

noch ein Tabu in vielen

Branchen? Gehören sie nicht

zu unserer heutigen Welt dazu?

Foto: Imago

Tattoos sind heutzutage kein Hindernis mehr,umauf der Karriereleiter nach oben zu steigen.

In der Kleidung beobachten

wir seit vielen Jahren Ähnliches:

Heute ist die Klientel

meist sehr leger unterwegs –

Servicepersonal dagegen in einem

formellen, angezogenen

Dresscode. Denn was Kunden

für sich selbst in Anspruch nehmen,

wollen sie bei Vertretern

einer Berufsgruppe lieber nicht

sehen, da werden unterschiedliche

Maßstäbe angelegt.

Kann man einen Menschen

anhand seiner Tattoos beurteilen

oder stecken wir sie

sogar automatisch in eine

Schublade?

Tattoos lassen keine Rückschlüsse

auf die Professionalität

und die Fachkenntnisse zu

–sie ziehen sich heute durch

alle Berufsgruppen und alle

Gesellschaftsschichten. Aber

es gibt auch eine kollektive Geschichte,

Erinnerungen, Erfahrungen:

Früher waren Tätowierungen

ein Symbol krimineller

Milieus und das

steckt in manchen Köpfen oder

Erfahrungen noch drin. Ich

denke, die Popularitätvon Tattoos

ist ein Anlass, die Toleranz,

von der wir alle reden

und die wir uns wünschen,

auch zu leben. In beide Richtungen.

Gibt es ein No-Go, beispielsweise

Tattoos im Gesicht

oder Hals?

„No-Go“ ist ein Begriff, den

ich persönlich nicht mag. Klassischerweise

galt in der Berufswelt

die so genannte T-

Shirt-Grenze, die Körperpartien

ausgespart, welche ein

Kurzarm-Hemd nicht bedecken

würde.

Marie Wachsmuth

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*

BRANDENBURG

Von

MERLE HILBK

Eswar Urlaub im digitalen

Zeitalter, und ich

wollte das tun, was

man heute im Urlaub

so tut –eine besonders schöne

Landschaftsaufnahme posten.

Und das war in diesem Fall: die

Spree in Beeskow bei Sonnenaufgang,

ein Bild, das ich nicht

einmal selber gemacht hatte, eine

Urheberrechtsverletzung

sozusagen,genauer gesagt: eine

versuchte. Denn ich ließ das

Bild dann doch, wo es war: in

meinem Handyspeicher.

Der Wetterbericht hatte eines

der letzten warmen Wochenenden

angekündigt, ich wollte

mich noch einmal auf die „Märkische

Umfahrt“ begeben, die

in Paddelmagazinen als einer

der schönsten Wasserwanderwege

Deutschlands gepriesen

wird und gleich hinter der Berliner

Stadtgrenze beginnt.

Es gibt diesen Satz, mit dem

früher für Berlin geworben

wurde: Die Stadt habe nur einen

einzigen Fehler –sie liege

nicht am Meer. Berlin hat einige

Fehler, aber Gewässermangel

zählt nicht dazu. Mehr Wasser

kann man eigentlich nur auf

einer Insel erwarten. Eigentlich

könnte man auch die „Umfahrt“

schon in Berlin beginnen,

aber das würde nicht zum Namen

passen. Mit dem Namen

haben die Brandenburger sie

für sich reklamiert.

Die „Märkische“ führt über

Spree und Dahme, über die

Dahme-Heideseen, durch den

Spreewald und das Odervorland,

vorbei am Schwielochsee

und über Krumme und Müggelspree,

179 bestens mit Paddler-

Rastplätzen ausgestattete Wasserkilometer.

Eine Reise, die einen ruhigeren

Blick auf dieses Land erlaubt,

von dem vor allem als

Problem berichtet wird. Das

blaue Problem.

Ich hatte nicht daran gedacht,

dass am Tag, bevor ich dieses

Sonnenaufgangsfoto posten

wollte, Wahl in Brandenburg

war. Obwohl ich doch Journalistin

bin. Aber ich wurde von

Facebook daran erinnert, und

das erinnerte mich wiederum

an das sehr ähnliche Bild, das

ich im Mai von genau diesem

Ort gepostet hatte, am Tag nach

der Kommunalwahl.

Ein Sonnenaufgang nach der

Wahl in Brandenburg –hach,

ich hatte vergessen, an die Politik

zu denken! Die Weltkommentierungsstimme

in meinem

Kopf hatte geschlafen, weil der

Sonnenaufgang so schön war.

Und mit dem wollte ich das

tun, was mir leider in Fleisch

und Blut übergegangen war:

mein Leben auf Facebook zu

präsentieren. Zu zeigen, an

welch wunderschönen Orten

ich mich doch aufhielt, mir von

Erwacht vom

Flügelschlag

der Gänse –

und eine

Debatte über

die AfD

meinen Followern bestätigen

lassen, wie glücklich ich doch

war. Die dann natürlich sofort

die Welt nach Bildern abscannten,

mit denen sie sich selbst eine

solche Bestätigung holten.

Vielleicht vergisst man so,

nachzufragen, wie es wirklich

um das Glück bestellt ist.

Im Mai also hatte ich dieses

Sonnenaufgang-über-Spree-

Bild gepostet, versehen mit

dem Namen des Ortes: Beeskow,

Landkreis Oder-Spree.

Und wartete auf die Daumen.

Stattdessen kamen Kommentare:

„Bist du da gerade? 18 Prozent

–man kann sich eigentlich

gar nicht mehr nach Brandenburg

trauen!“

„Ich schäme mich jetzt schon,

wenn ich ins Ausland fahre!“

„Eigentlich sollte man sich

einbringen dort, politische Bildung,

Demokratie-Training.

Vielleicht biete ich demnächst

mal einen Workshop an.“

Ich saß mit baumelnden Beinen

auf dem Bootssteg des Kanusportvereins

Beeskow Spree,

scrollte durch die Kommentare,

die mich in ihrer Überheblichkeit

ärgerten, und dachte trotzig,

dass ich mir die Schönheit

nicht kaputt machen lassen

will. Ein Teil von mir wünschte

sich in das Schwarzwalddorf, in

dem ich lange zu Hause war.

Dort wurde der einzige AfD-

Wähler so oft angesprochen,

dass er bei der nächsten Wahl

wieder CDU wählte.

Ich dachte an den Besitzer der

örtlichen Metallfabrik, der sagte:

Ich sehe hier keine heile

Welt. Aber wer hier einen brauen

Aufmarsch veranstalten

wollte, stünde allein da.

Und dann erzählte er von einem

Leistungsethos, der auch

etwas Integratives habe. Man

frage: Kann derjenige Sport?

Kann der handwerken? Da

spiele es keine Rolle, ob die Eltern

Türken seien oder arbeitslos.

Das Einzige, was die Leute

im Badischen nicht akzeptieren

würden, sei, sich auf die faule

Haut zu legen.

Ein Satz, der nach Wirtschaftswunder

klang und der

Identität, die man sich nach

dem Krieg zunächst im Westen

daraus gebastelt hatte –und die

meinem mit Alexander Mitscherlichs

Gedanken befüllten

Gehirn früher äußerst suspekt

war, das diese Identität mit Gefühlsstarre

und Verdrängung

verband.

Und ich dachte an die Entdeckerlust,

die mich damals, als

Auf dem

Wasser

durch die

UnsereAutorin fuhr vor 20 Jahren mit dem Kanu die Spree runter

bis fast nach Polen. Nun machte sie sich erneut auf den Weg–

und schreibt,wie sich Land und Leute veränderthaben

sich die Mauer öffnete, hierher

geführt hatte, dann nach Mecklenburg,

Almaty, Moskau,

Minsk, Nowosibirsk, dabei den

Osten wie ein Forscher betrachtend,

der etwas sucht, von

dem er nicht so genau sagen

kann, was.

Ich wollte eine eigene Vorstellung

von der Terra incognita

hinter dem Eisernen Vorhang,

die daheim als düster und

irgendwie auf den Hund gekommen

dargestellt wurde.

30 Jahre war die Maueröffnung

nun her, und nach dem

Sonnenaufgang-nach-Kommunalwahl-Bild

überfiel mich eine

Angst, die das Gegenteil von

der Entdeckerlust nach der

Wende war: sich plötzlich zu

einer Positionierung gezwungen

zu sehen.

„Sag mir wo du stehst/ und

welchen Weg du gehst“. Als mir

ein Bekannter das Lied von Oktoberklub

Anfang der 90er auf

eine Kassette überspielte, hatte

ich es sofort in ein DJ-Set eingespeist,

und der ganze Club in

Freiburg hatte gelacht.

Jetzt, an diesem Morgen auf

der Märkischen Umfahrt, erwachte

ich vom Flügelschlag

der Gänse, der wie ein Pfeifen

in den Lüften klingt, in das sich

ein anderes Pfeifen mischte.

Am Bootssteg stand der Brandenburger,

der am Abend zuvor

mit seinem Jack-Russell-Terrier

in einem Mietkajak angelandet

war. Schauspieler sei er

gewesen, habe sich nach der

Wende im Filmbetrieb nicht

lange wohlgefühlt, „diese ganze

Selbstinszenierung, das Netzwerken,

dieses Bewunderungsgeheuchel

und dann Aus-den-

Augen-aus-dem-Sinn, diese

ständige Selbstbeobachtung“.

Heute arbeitet er als Erzieher


*

SEITE13

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Sonnenaufgang

bei Beeskow:

So ein Bild möchte

dringend auf

Facebook gezeigt

werden.

Sightseeing in Beeskow.Ein Besuch des

Sowjetischen Ehrenfriedhofs gehörtdazu.

Mark

Warten in der Schleuse –gleich geht die

Paddeltour weiter.

in Seelow.

Er wollte nicht weggehen,

nicht, weil er nicht in den Westen

wolle. Er habe nur endlich

eine bezahlbare Wohnung gefunden

in einem Haus mit guter

Nachbarschaft. Jeden Sommerabend

säßen sie gemeinsam

hinter dem Haus, so was gebe

er nicht leicht auf, besonders

nicht in diesen Zeiten.

„Was für Zeiten?“

„Na ja, in denen man sich so

alleine fühlt.“

„Politisch?“

Früher sei er in der Schule komisch

angeschaut worden, weil

seine Eltern in der Kirche aktiv

waren, heute erzähle er keinem,

dass er noch in der Kirche

sei, weil er oft das Gefühl gehabt

habe, für naiv gehalten zu

werden –ein Gefühl, dass sich

bei ihm nach der Maueröffnung

eingeschlichen habe, weil

er sich nicht so lässig präsentiert

und nicht verstanden habe,

wie das ging, was scheinbar

alle taten: Netzwerken.

Er hielt sein iPhone hoch und

schoss ein Bild. Ich sah, dass es

das gleiche war wie das, was ich

Monate zuvor gemacht hatte.

Ich bat ihn, es mir zu schicken –

und dachte darüber nach, was

wohl passieren würde, wenn

ich es an diesem Morgen nach

der Wahl posten würde, wo

hier, im Wahlkreis 30, ein melancholisch

dreinblickender

Rentner das AfD-Direktmandat

geholt hatte.

„Ist doch ein Sonnenaufgang“,

sagte der Brandenburger. „Sonnenaufgänge

ziehen immer.“

Der andere Paddler aus Nordrhein-Westfalen,

der kurz nach

ihm auf der Campingwiese angelandet

war, lachte. Er arbeitet

in der Logistikbranche und

hatte das Kajak auf seinem Auto

bis nach Erkner transportiert,

von wo aus er hergepaddelt

war. „Habt ihr die Wahlergebnisse

gesehen?“, fragte er.

Der Brandenburger deutete

auf die in dieses Theaterlicht

getauchte Spree und sagte: „So

eine unglaubliche Stille!“

„Deswegen bin ich hergekommen“,

so der Westfale. „So was

gibt es nur noch im Osten.“

„Aber mit Essen gehen ist’s

hier schwierig“, schaltete ich

mich ein. „Sie kennen sicher

das Lied von Rainald Grebe.“

„Du kennst wohl das Kino

noch nicht!“, sagte der Brandenburger.

„Da gibt es die besten

Hamburger weit und breit.“

Wir beschlossen, den Tag gemeinsam

in Beeskow zu verbringen.

Im Kino standen zwei Männer

mit Runen auf dem Schädel

und bestellten Eis von einer

Beeskower Manufaktur, ein

junges Unternehmen, das in

der Zeitung gefeiert wird.

Die Stadt hatte sich verändert

in den letzten Jahren, die Fassaden

der Altstadt waren sa-

Bitte umblättern


14 BRANDENBURG BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

niert, am Marktplatz standen

Bänke. Eine Frau erzählte, die

Stadt habe jetzt einen Kämmerer

aus dem Westen, die Haushaltslage

habe sich verbessert.

Aber um 18 Uhr sei hier alles

tot, die Gastronomen fänden

keine Arbeitskräfte mehr, der

einzige Ort, wo sich Jugendliche

treffen könnten, sei das Kino.

„Na, ihr Hübschen?“, rief der

Mann hinter der Theke zu den

Glatzen hinüber und schwenkte

ironisch die Hüften. Die Glatzen

lachten und hoben die

Hand zum Pioniergruß, „immer

bereit!“. An einem Tisch im

Hof schwärmten zwei ältere

Frauen mit Flipflops vom Einkauf

im Bioladen, in dem ein

Bauer aus einem Nachbardorf

hinter der Theke stand. Der

Rentner am Nebentisch rauchte

Pfeife und las FAZ.

„Biste wieder da mit deinem

Hund?“, fragte die zweite Bedienung,

die uns drei Spreewald-Burger

servierte. „Hey,

dass du dich erinnerst ... war

doch zuletzt vor zwei Jahren

hier!“, wunderte sich der Brandenburger.

„Na, so ein Gespann

wie euch vergisst man doch

nicht!“, gab sie zurück, lachte.

Am nächsten Morgen paddelte

ich allein weiter in Richtung

Schwielochsee. Am Ufer war

ein Tschilpen zu hören, als

würde ich auf eine Voliere zusteuern.

Die Ufer der Spree sind

schilfbestanden, als ein Motorboot

vorüberdröhnte, flogen

Hunderte Stare auf und stiegen

als dunkle Wolke in den Himmel.

An den Wochenenden sind

jetzt viele Motorboote auf der

Spree unterwegs, viele Dörfer

haben Marinas gebaut, in der

Hoffnung, so die lokale Wirtschaft

anzukurbeln. Ein Kanuvermieter

erzählte, dass sie die

Familien vertrieben hätten, die

früher bei ihm Kanus gemietet

hätten und die sich nun um die

Kinder sorgten. Auch die Restaurants,

Museen und Hotels

hätten kaum etwas von den Motorboot-Fahrern.

„Die kaufen

zu Beginn der Fahrt bei Aldi ein

und grillen dann auf ihren Booten.“

Kurz vor der Seilzugfähre

Leißnitz wurde ich von einer

Jacht überholt, die man eher in

Monaco verortet hätte. Der Kapitän

bremste nicht einmal ab

und sah regungslos mit an, wie

ich in die Seerosen abgedrängt

wurde und dort beinahe kenterte.

Ein paar Kilometer weiter sah

ich, dass Dutzende solcher

Jachten an den Marinas am

Ufer des Schwielochsees ankerten.

In Leißnitz wurde 1996 eine

Handseilzugfähre in Betrieb

genommen, die nun die Radfahrer-Ausflugsziele

Leißnitz und

Ranzig verbindet, eine Maßnahme

der Tourismusförderung.

Der Fährmann hat ein

breites Kreuz und das, was sich

in Berlin „Berliner Schnauze“

nennt. Er pampte zwei Motorbootfahrer

an, die trotz Warnsignal

über das noch gespannte

Kabel fuhren: „Hamse die Regeln

etwa abgeschafft in der

Vorbei an

klotzigen

Kästen

mit grünen

Dächern

neuen Zeit, wa?“ Die Motorbootfahrer

zuckten die Schultern

und setzten ihren Kurs

fort. Da schalten sich die Fahrradfahrer

auf der Fähre ein.

„Kein Respekt mehr vor

nichts!“, schimpft einer laut.

„In einem anderen Land hätten

sie denen den Führerschein abgenommen“,

ein zweiter. Die

spontane Solidarisierung beruhigte

den Fährmann. Mit drei

kräftigen Zügen zog er die Fähre

an Land und zündete sich eine

Zigarette an.

Einen Kilometer weiter, am

Ufer des Glower Sees, standen

drei Männer in russischen Armeeuniformen

vor einem Armeefahrzeug

mit gigantischen

Reifen, das, wenn mich meine

Erinnerung nicht täuscht, ein

Kamaz war.

Ich musste mal, und es war

kein anderer Platz zum Anlanden

in Sicht. Die Männer marschierten

mir mit bedrohlicher

Miene entgegen. Ich versuchte,

die Lage mit einem Scherz zu

entspannen und rief auf Russisch:

„Slava Krasnaja Armija!“

Es lebe die Rote Armee! Und

hörte, wie der eine Uniformierte

den anderen fragte: „Was hat

sie gesagt?“ Forsch rief ich: „Ihr

seid ja gar keine echten Russen!“

Der Frager näherte sich

meinem Boot und sagte mit unbewegter

Miene: „Wir sind die

russische Wehrsportgruppe!“

„Na, Gott sei dank, ich dachte

schon, ihr wärt Amerikaner!“

Da lachten sie, und ich setzte

keck nach: „Aber wieso sprecht

ihr dann kein Russisch?“

„Alles vergessen.“

„Aber die Russen habt ihr

nicht vergessen?“

„Auf denen hacken doch auch

alle rum.“

„Und deswegen spielt ihr hier

Krieg?“

„Wir haben das Grundstück

offiziell gepachtet. Was dagegen?“

Ich ignorierte den Harndrang

und paddelte rückwärts aus der

Bucht. Da sah ich, wie ein Uniformierter

vor dem Kamaz

kniete und ein Einhorn aufblies,

ein riesiges Schwimmtier.

Die russische Armee ging baden.

Westlich vom Schwielochsee

zweigt die Krumme Spree

ab, die sich in weiten Bögen

durch einen hellen Laubwald

schlängelt.

Kurz hinter der Brücke bei

Trebatsch stehen Villen am

Ufer, deren Architektur an die

russischen Neureichenviertel

am Moskauer Stadtrand erinnerte,

klotzige Kästen mit grünglänzenden

Dächern, runden

Erkern und Stegen, an denen jeweils

ein Motorboot vertäut

war. Die Jalousien waren heruntergelassen.

Die Besitzer kämen

höchstens mal am Wochenende,

erzählte ein Mann,

der seinen Holzkahn an den

Ganz schön

romantisch,

diese Reise

übers Wasser

der Mark.

Hier ist der

Oder-Spree-

Kanal bei

Müllrose

zu sehen.

Immer der Sonne nach:

Jack-Russell-Terrier

Dante blickt im Kajak

seines Besitzers übers

Wasser.


15

Eine Augenweide ist dieses Mohnblumenfeld

am Rande des Wassers im Oderbruch.

Bienen &Co. laben sich an Fleckchen Erde

wie diesen.

Fotos: Götz Behrendt

Kinder

sollen

eine

Gemeinschaft

erleben

Villen vorbeiruderte. „Hier

wird gebaut und gebaut, die

Grundstückspreise sind so gestiegen,

dass sich kaum einer

aus dem Dorf das leisten kann.

Die Bürgermeister denken immer

noch, dass es darum ginge,

Kapital anzulocken. Aber was

bringt Kapital, wenn die Leute

mit dem Ort nichts zu tun

haben? Die wollen ein Wassergrundstück

und ihre Ruhe.“

Er unterstütze eine Initiative,

die sich dafür einsetze, dass wenigstens

ein Streifen am Wasser

für die Allgemeinheit zugänglich

bleibe. Dort sei der alte

Treidelweg, auf dem er früher

spazieren gegangen sei –oder

zum Baden. Doch engagiert

hätten sich nur zwei Leute.

Kaum einer habe geholfen beim

Aufstellen der Holzkreuze, die

aussehen wie die X-tausendmal-quer-Kreuze

im Wendland.

Die Kreuze von Trebatsch

sind blau und tragen den Slogan:

„Ufer frei!“ Die Verwaltung

habe ihnen mitgeteilt, dass

man erst einmal prüfen müsse,

ob ein öffentliches Interesse an

dem Weg bestehe. Außerdem

sei der Weg mit Instandhaltungskosten

verbunden.

Als der Trebatscher erfuhr,

dass ich aus Berlin komme, sagte

er: „Da wären die Leute bestimmt

auf die Straße gegangen!“

Und dann, als ich ihm

schon den Rücken zukehrte:

„Der Marx war nicht dumm.

Der hat so was vorausgesehen.“

Das Geld und die Großspurigkeit,

die Ungleichheit und das

Nichternstgenommenfühlen –

das waren die Vokabeln, die in

fast allen Gesprächen auf dieser

Tour fielen. Vielleicht lag das

daran, dass ich allein unterwegs

war, eine schmale Frau in einem

schmalen Boot. Vielleicht

strahlte ich auch diese Einsamkeit

aus.

Über die Wahl redete niemand.

Nicht einmal im Spreewaldhotel

Matschke in Werder,

am schönsten Abschnitt der

Spree, wo sich eine Gruppe

Männer lautstark zuprostete

mit dem Spruch: „Auf die Merkel,

die uns das eingebrockt

hat!“ Ich fragte, ob das ironisch

gemeint sei.

Wo ich denn entlaufen sei,

fragten sie. Immerhin fragen sie

nicht: Kommst du aus dem

Westen, das war seit der Sache

mit dem Bild so die Angst, die

ich zuvor nie hatte. Zum Glück

war ich aus Berlin, Berlin konnte

beides heißen.

Na, dann kannst du ja immer

deinen Spaß haben, rief einer.

Und wollte mich auf ein Bier

einladen. „Danke, ich muss

noch paddeln“, sagte ich, und

das stimmte, denn die Paddler-

Zeltwiese in Werder liegt ein

bisschen außerhalb, das Hotel

Matschke war die einzige Nahrungsquelle

weit und breit, Läden

hatte ich unterwegs nicht

gefunden. Im Schwarzwald gab

es auch keine Läden mehr auf

den Dörfern. Aber es gab Gasthöfe,

Dorfgemeinschaftshallen,

Feste und Vereine. Vielleicht

war es das Fehlen solcher Orte,

das dieses Gefühl der Leere und

Verlassenheit vermittelte, das

mich an Sibirien erinnerte. Als

Wanderpaddler ist einem Sibirien

ganz recht, schließlich ist

es die Sehnsucht nach Abenteuer,

nach Zivilisationsflucht, die

einen hinauszieht.

Aber als ich an Land ging, war

es sehr dunkel und sehr einsam,

die Saison ging dem Ende entgegen.

Überall hörte ich es knacken

und rascheln –und stellte

mir alle Horrorszenarien vor,

die ich je im Sonntagabend-

„Tatort“ gesehen hatte.

Und so kehrte ich am nächsten

Morgen um und fuhr zurück

nach Beeskow, zurück zu

meinem Kanuverein. Nach der

Wende war der Verein geschrumpft,

es fanden sich keine

Ehrenamtlichen. Die meisten

Mitglieder waren schon vor der

Wende dabei, waren Leistungs-

Paddler. Heute organisieren sie

Wettbewerbe für Kinder, um

sie „ein bisschen von Konsumdenken

wegzubringen“. Die

Kinder wüchsen in einer seltsamen

Welt auf, nein, bemerkte

ein Vater, er wolle heute nicht

mehr jung sein. Zwischen den

einzelnen Rennen verglichen

die Jungen Turnschuh-Preise

im Netz. „Einer aus meiner

Klasse, der hat’s raus!“ sagte einer.

„Der hat so ein limitiertes

Modell gekauft und für 500 Euro

auf Ebay versteigert!“

Am Ende stand jeder von ihnen

auf dem Treppchen –die

Altersklassen waren so zusammengestellt,

dass am Ende jeder

einmal Sieger war. Es gehe

mehr darum, dass die Kinder eine

Gemeinschaft erleben, sagte

der Trainer. Viele Jugendliche

würden wegwollen von hier, –

nein, nicht weg aus dem Osten,

sondern weg vom Land.

Hinter dem Siegerpodest

stand eine Mutter und sagte:

„In Beeskow sieht man jetzt

viele verschleierte Frauen.“ Ich

zuckte zusammen. Und dachte

plötzlich wieder an die Wahl.

Sie fuhr fort: „Die haben so viele

Kinder. Wir könnten Kinder

gebrauchen. Aber die kommen

nicht zu uns.“

Früher sei man quasi in eine

Gemeinschaft reingezwungen

worden, das habe schlechte,

aber auch gute Seiten gehabt.

Heute breche alles auseinander,

was gemeinschaftsstiftend

sein könnte. Dabei könne sich

die Mitgliedschaft in einem

Sportverein jeder leisten, ein

Fitnessstudio könnten sich Familien

mit mehreren Kindern

nicht leisten. Außerdem trainiere

da jeder für sich.

Ich war schon fast wieder in

Berlin, als ich das das Foto vom

Sonnenaufgang über dem

Bootssteg doch noch postete,

dazu wir drei Paddler, der

Brandenburger, der Westfale

und ich. 40 Likes, drei Herzen.

Der Brandenburger hatte

recht: Sonnenaufgänge ziehen

immer.


JOURNAL

Von

MICHAEL BRETTIN

In der Alten Feuerwache,

da hängt er, der Zündstoff

der Revolution. Hinter

dem Glas zweier Bilderrahmen

stecken zwei Blatt Papier.

Überschrieben ist die erste

Seite mit „Mitteilung und Aufruf

der ,Initiative zur demokratischen

Umgestaltung der Gesellschaft‘“.

An die Bürger von

Plauen richtet sich das Schreiben.

Und was sie lesen, das hat

Sprengkraft.

Wut spricht aus den maschinengeschriebenen,

eng untereinander

gesetzten und weit

ausgetriebenen Zeilen. „Wir

Deutsche in der DDR“ hätten

„aus der Geschichte des verderbenbringenden

3. Reiches

nichts, aber auch gar nichts gelernt!“

Es herrschten „Menschenverachtung,

Kadavergehorsam

und faschistischer

Ungeist“.

Man

müsse „aktiven

und energischen

Widerstand

leisten“.

Es gehe letztlich

um die Einheit

Deutschlands.

Zu einer Protestdemonstration

auf dem

Theaterplatz

sollen sich die

Plauener einfinden.

Und Folgendes fordern:

Versammlungs-, Meinungsund

Pressefreiheit; Demonstrations-

und Streikrecht; Zulassung

der Oppositionsgruppe

Neues Forum, von unabhängigen

Parteien und Umweltgruppen;

freie, demokratische Wahlen;

Reisefreiheit.

Mit blauem Stift nachträglich

hinzugefügt steht auf der ersten

Seite oben rechts „Original

vom 2.10.89“, auf der zweiten

Seite unten rechts eine Unterschrift,

von der nur der Vorname

zweifelsfrei zu lesen ist:

Jörg. Der Nachname beginnt

mit „Sch“.

Längst hat die Feuerwache

ausgedient, seit zwölf Jahren

ist das denkmalgeschützte Gebäude

in der hübsch sanierten

Plauener Innenstadt eine Jugendherberge.

Im Flur, an dem

sich die Rezeption befindet,

hängt nicht nur der Protestaufruf

als Teil einer von Schülern

gestalteten Ausstellung; hier

hängen auch Fotos, die veranschaulichen,

wie Zehntausende

Bürger fünf Monate lang für

Freiheit, Demokratie und ein

vereintes Deutschland demonstrierten,

beginnend mit

dem 40. Jahrestag der DDR,

dem 7. Oktober 1989.

Über Sachsen hinaus war das,

was an jenem Tag in Plauen geschah

und was daraus erwuchs,

lange wenig bekannt. Noch

heute werden die Ereignisse

begrenzt wahrgenommen, ihre

Folgen ungenügend eingeordnet.

Dabei schrieb der amerikanische

Historiker John Connelly

schon 1990: „Plauen war die

erste ostdeutsche Stadt, die einen

geeinten Willen zur Wende

ausdrückte; sie war die einzige,

in der der ostdeutsche Umbruch

von Anfang an eine Sache

der Massen war.“

Bis zu 20000 Menschen sollen

am 7. Oktober 1989 auf die

Straße gegangen sein, vermutlich

ein Viertel der damaligen

Stadtbevölkerung. Es war die

erste Großdemonstration in

der DDR, die nicht offiziell war;

die erste, die Sicherheitskräfte

nicht auflösen konnten; die erste,

die in einen Dialog mündete.

Es war die Initialzündung der

friedlichen Revolution.

Wie konnte eine kleine Stadt

so groß aufbegehren? Was trieb

die Menschen? Und was treibt

sie heute, dreißig Jahre später,

um?

Hier werden

30 JAHRE 1989

MAUERFALL2019

drei Männer

Antworten geben.

Der eine

lieferte, bildlich

betrachtet,

den Zündstoff

der Revolution,

der zweite

hielt, um im

Bild zu bleiben,

die Lunte, die

Tausende

Plauener mit

ihrem Willen

auf Veränderung entzündeten,

der dritte bewahrt die Glut der

Erinnerung.

Jörg Schneider hat den Zündstoff

geliefert, er hat den Aufruf

zur Demonstration verfasst.

Für ein Treffen steht er heute

nicht zur Verfügung. Der 52-

jährige gelernte Werkzeugmacher

hat viel zu tun; er ist in einem

Vermessungsbüro angestellt,

gibt nebenbei den heimatkundlichen

„Vogtland-Kalender“

heraus und engagiert

sich politisch. Für ein Telefonat

wird er sich Zeit nehmen.

Am Telefon wird er, das sei

vorab verraten, erzählen, dass

er seinen Grundwehrdienst bei

den Grenztruppen leistete und

dass kein Schlüsselereignis ihn

dazu brachte, sich gegen den

Staat zu wenden, sondern eine

Kette von Erfahrungen, die ihn

lehrten: „Dieses Grenzregime –

man hat sich in seinem eigenen

Gefängnis bewacht.“ Und:

„Was in der DDR als Demokratie

propagiert wurde, hatte mit

der Wirklichkeit nichts zu tun.“

Wolfgang Sachs hütet die Erinnerung,

er leitete das Projekt

Wendedenkmal. Als Treffpunkt

hat er das Theatercafé

gewählt. Es liegt mitten in der

Stadt, Ecke Theaterplatz/Postplatz,

unweit der Alten Feuerwache.

In einem Beet neben

dem Café steht eine schulterhohe

Schiefertafel, umrahmt von

poliertem Stahlrohr. Weiß auf

Die

Initialzündung

i

Revolution

der

Bis zu 20000 Menschen demonstrierten am

7. Oktober 1989 in Plauen für Reformen.

Der Protest spielte eine entscheidende Rolle

im Wendeherbst.Besuch in einer Stadt,die

um ihren Platz in der Geschichte kämpfte–

und inzwischen mit ihrer Gegenwartringt


Die Ruhe vorder

Demonstration:

Hunderte Bürger

sammeln sich am

7. Oktober 1989

gegen 15 Uhr in

der Plauener

Innenstadt,

20000 sollen

es schließlich

gewesen sein,

wohl jeder

vierte Stadtbewohner.

Die Volkspolizei

warinformiert.

JörgSchneider (52): Auf dieser

Maschine tippte er den Aufruf.

grau steht da: „An dieser Stelle

begann am 7. Oktober 1989 die

erste Großdemonstration auf

dem Gebiet der ehemaligen

DDR. Das war der Anfang der

Veränderung unserer Welt.“

Eine Minute vor elf steht

Wolfgang Sachs vor dem Café,

ein weißhaariger Mann mit einem

grau-weißen Schnurrbart

in einem gutmütigen Gesicht.

Der 76-Jährige nimmt in einem

wandverglasten Anbau auf einer

gepolsterten Sitzbank Platz.

Siegmar Wolf gesellt sich dazu,

der Mann, der die Lunte der

Revolution hielt –ergilt als der

Demonstrant, der am 7. Oktober

1989 als erster ein Spruchband

hochhielt. Wolf, ein dynamisch-drahtiger

Typ von 60

Jahren mit verschmitztem Lächeln,

setzt sich neben Sachs.

Die beiden kennen sich seit

über dreißig Jahren.

Von ihrer Sitzbank aus können

Sachs und Wolf über Tische

und Stühle hinweg durch

die Glasscheiben des Cafés auf

den Postplatz blicken, wo sich

Straßenbahnlinien kreuzen

und wo die Stadt-Galerie

thront, ein Einkaufszentrum.

Das Café und die Galerie gab es

im Oktober 1989 noch nicht;

und der Postplatz hieß Otto-

Grotewohl-Platz, kurz Tunnel.

Im folgenden Gespräch werden

die beiden Männer öfter durch

die Scheiben blicken, wie durch

ein Fenster in die Vergangenheit.

Jörg Schneider, Siegmar

Wolf, Wolfgang Sachs: Alle drei

stammen aus Plauen, alle drei

haben die Geschichte ihrer

Stadt beeinflusst.

Plauen, 1122 erstmals urkundlich

erwähnt, ist mit 65000 Einwohnern

die größte Stadt im

Vogtlandkreis und die fünftgrößte

in Sachsen; sie liegt 66

Kilometer Luftlinie südwestlich

von Chemnitz. Im Mittelalter

entwickelte sich der Ort zu

einem bedeutenden Standort

der Textilindustrie und viel

später auch des Maschinenbaus.

Annähernd 130000 Einwohner

zählte Plauen 1912, so viele

wie nie zuvor und nie danach.

Der Zweite Weltkrieg setzte

der Stadt schwer zu, sie soll pro

Quadratkilometer mehr Bombentreffer

bekommen haben als

Dresden. Nach der deutschen

Teilung lag sie 25 Kilometer

nördlich der innerdeutschen

Grenze.

„Wir waren hier unten abgehängt“,

sagt Wolfgang Sachs.

„Alles ging nach Berlin: Getränke,

Lebensmittel, Fachkräfte.“

Er hat Elektroinstallateur gelernt,

seinen Meister gemacht

und ist Innungsobermeister gewesen.

In der DDR zählte Plauen zu

den Orten, in denen der Staat

und die Partei auf großen Widerspruch

stießen: Die Zahl der

Neinstimmen bei den –nicht

demokratischen –Wahlen betrug

offiziell schon über drei

Prozent, die Zahl der Ausreiseanträge

stieg in den 80er-Jahren

sprunghaft an.

„Plauen war durch Westfernsehen

gut informiert“, sagt

Siegmar Wolf. „Wir haben die

‚Tagesschau‘ mit der ‚Aktuellen

Kamera‘ verglichen und uns gesagt:

So kann das nicht weiter-

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18 JOURNAL BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

gehen!“ Wolf, gelernter Klempner,

ebenfalls Meister seines

Fachs, engagierte sich in der

Gemeinde der Markuskirche.

Ab Frühjahr 1989 ging es

Schlag auf Schlag: Ungarn begann

am 2. Mai mit dem Abbau

der Grenzanlagen zu Österreich;

Wahlbeobachter, die

meisten aus dem Umfeld der

Kirche, überführten bei der

Kommunalwahl am 7. Mai die

Staats-und-Parteiführung der

DDR der flächendeckenden

Wahlfälschung; DDR-Bürger

suchten ab Mitte des Jahres Zuflucht

in diplomatischen Vertretungen

Westdeutschlands,

allen voran in Prag, um ihre

Ausreise zu erzwingen.

Einer der Wahlbeobachter in

Plauen war Siegmar Wolf. „Wir

hatten ja geahnt, dass da was

faul ist“, sagt er. „Und dann hatten

wir den Beweis.“ Wolf und

Mitstreiter konnten die Stimmauszählung

in der Hälfte der

hundert Wahllokale verfolgen.

Die Wahlbeteiligung lag demnach

nicht bei 98,12 Prozent,

wie offiziell verkündet, sondern

bei 90, und die Gegenstimmen

betrugen nicht 3,82 Prozent,

sondern rund 9.

„Wir haben eine Staatsratseingabe

gemacht“, fährt Wolf

fort. „Das war ein heißes Eisen.

Wer da seine Unterschrift setzte,

der galt als Staatsfeind.“ Es

ging ja damals nicht nur um ihn;

er war Vater eines siebenjährigen

Sohnes, und seine Frau war

schwanger. Die Staatssicherheit

überwachte die Bürgerrechtler

aus dem Kreis der

Markuskirche. „Die Stasi nannte

uns ,Die Lunte‘“.

Brenzlig ist die Lage in der

Tat: DDR-Bürger organisieren

sich und fordern Reformen; andere

wollen raus ihrem Land.

„Das Vertrauen in den Staat

war weg“, sagt Wolf. „Und in jeder

Familie bröckelte es.“ Auch

in seiner. Er fuhr im August

1989 seinen Bruder nach Prag.

Der wollte über die Deutsche

Botschaft in den Westen gelangen.

Das glückte ihm nicht. Er

ist stattdessen eines Nachts

über einen Fluss nach Ungarn

und von dort nach Österreich

geflohen. Wolf blieb, er wollte

in der DDR etwas verändern.

Jörg Schneider, der Mann,

der den Protestaufruf verfasste,

wollte auch Veränderung. Ihm

kam Ende August ’89 die Idee,

„etwas auf die Straße zu bringen“.

Er wählte den 7. Oktober,

den Jahrestag der Staatsgründung,

nicht nur wegen dessen

symbolischer Bedeutung. An

diesem Tag fand in der Innenstadt

ein offizielles Volksfest

statt; da fiel es nicht auf, wenn

sich Bürger versammelten.

Anders als andere gehörte

Schneider keiner Gruppe an.

Nicht die „Initiative zur demokratischen

Umgestaltung der

Gesellschaft“ rief zum Protest

auf, er allein tat es. „Die ,Initiative‘

gab es zu diesem Zeitpunkt

noch nicht. Es sollte der

Eindruck entstehen, dass dahinter

eine Organisation steht“,

sagt er. „Zunächst war nur ein

Arbeitskollege eingeweiht. Der

hat mir die Schreibmaschine

geliehen.“

Mit dem Mut

der Wut:

Siegmar Wolf

gilt als erster

Demonstrant,

der bei der

Protestaktion

in Plauen am

7. Oktober 1989

ein Spruchband

entrollte. Mehrmals

tateres, hier am

Neuen Rathaus.

Aufruf für Aufruf tippte

Schneider in die orangefarbene

Maschine der Marke Robotron.

Kopiergeräte waren nicht öffentlich

zugänglich. Er tippte

zwei Versionen, die erwähnte

lange, 16, 17 oder 18 Exemplare,

er weiß es nicht mehr genau,

und eine kurze, 16 Zeilen lang,

erst um die 160 Handzettel,

später nochmals um die 40.

Mit Arbeitskollegen verteilte

Schneider seine Aufrufe in den

Abend- und Nachtstunden des

2. Oktober. Er befestigte sie mit

Reißzwecken an Bäumen und

Haustüren, legte sie aus in Telefonzellen

und an Haltestellen.

Ihm hätten „die Knie geschlottert“,

gibt er zu. „Ich wusste ja,

was mir blühen würde, wenn

man mich erwischte.“ Nach einem

kurzen Moment fügt er

hinzu: „Die Wut war größer als

die Angst.“

Die Volkspolizei erhielt kurz

vor Mitternacht zwei anonyme

Anrufe: Lassen uns nichts mehr

Siegmar Wolf (60): Vordem Rathaus

holte er sich blaue Flecken.

gefallen, reisen aber nicht aus,

wie verändern etwas, treffen

uns am 7. Oktober auf dem Otto-Grotewohl-Platz.

Eine Fangschaltung

ortete den Anruf in

einer Telefonzelle vor der Markuskirche,

die Polizei stellte

mithilfe eines Fährtenhundes

mehrere Zettel sicher. Zum

Protesttag erwartete sie wenige

Hundert Teilnehmer.

Am Morgen des 3. Oktober

war der Aufruf zur Demonstration

Stadtgespräch. „Mit wem

man auch sprach“, sagt Jörg

Schneider, „jeder wollte kommen.“

Er erwartete Tausende.

Kurz zuvor, am 30. September

und am 1. Oktober, waren die

ersten Sonderzüge mit DDR-

Bürgern aus der bundesdeutschen

Botschaft in Prag durch

Plauen nach Hof in Bayern gerollt;

in der Nacht zum 5. Oktober

kamen weitere Züge. Menschen

drängten sich am Bahnhof,

einige versuchten, auf Züge

aufzuspringen, Sicherheitskräfte

räumten das Gelände.

„Man wurde mutiger“, sagt

Wolfgang Sachs, der damals am

Bahnhof war. „Man hat sich gegenseitig

Mut gemacht.“ Bürger

zündeten Kerzen an, vor

Gebäuden in der Innenstadt

und in den Fenstern ihrer Wohnungen,

als Zeichen des Protests

und der Solidarität, der

Hoffnung und des Friedens.

Hunderte Menschen –bis zu

2000 sollen es gewesen sein –

kamen am Abend des 5. Oktober

zur Markuskirche. Friedensandachten

wurden gehalten.

Gesprächsthema war auch

der Aufruf zur Demonstration.

Es bedurfte Mutes, zu demonstrieren.

In der „Leipziger

Volkszeitung“ erschien am 6.

Oktober ein Artikel mit der

Überschrift „Staatsfeindlichkeit

nicht länger dulden“. Der

Autor warnte mit Blick auf die

nächste Montagsdemonstration

in der Stadt, die Kampfgruppen

seien bereit und willens,

„diese konterrevolutionären

Aktionen endgültig und wirksam

zu unterbinden. Wenn es

sein muss, mit der Waffe in der

Hand.“

Angst einjagen ließen sich

viele Menschen nicht mehr,

auch Siegmar Wolf nicht. Noch

am selben Tag begab er sich in


19

Demonstranten und Schaulustige drängen sich in der Innenstadt.Mitarbeiter

der Stasi sitzen im Nonnenturm (Bildmitte) und machen Aufnahmen.

Die Löschkanone eines Feuerwehrwagens will die Menge auseinandertreiben.

Steine und Flaschen werden fliegen und den Wagen zum Rückzug zwingen.

die Bodenkammer, schnitt aus

einem Bettlaken ein 1,60 mal

0,90 Meter großes Stück und

beschrieb es mit schnell trocknender

Nitrofarbe. Seiner Frau

verheimlichte er sein Tun und

seine Absicht, zur Demonstration

zu gehen; sie sollte sich keine

Sorgen machen.

Aus seiner Aktentasche holt

Wolf ein Foto und legt es auf

den Tisch. Die Farbaufnahme

zeigt ihn in einer Traube von

Menschen vor dem mit DDR-

Fahnen beflaggten Neuen Rathaus.

Er hält zusammen mit einem

Mitdemonstranten sein

Laken in die Höhe. Darauf steht

mittig „Für Reformen und Reisefreiheit

gegen Massenflucht“,

auf der linken Seite hochkant

gesetzt „Vor allem“ und auf der

linken „Frieden“.

Zum wiederholten Mal blicken

Wolfgang Sachs und Siegmar

Wolf über Tische und

Stühle hinweg durch die Glasscheibe

des Cafés auf den Postplatz,

als sähen sie dort nicht

das Einkaufszentrum, sondern

den Otto-Grotewohl-Platz,

nicht Passanten, sondern Demonstranten.

Plauen, Sonnabend, 7. Oktober,

15 Uhr. Tausende Menschen

sammeln sich auf dem

Ein

Protestzug

formiert sich,

Sprechchöre

ertönen:

Keine

Gewalt!

Theaterplatz und dem Otto-

Grotewohl-Platz, dem Tunnel.

Die einen kommen, um zu demonstrieren,

andere aus Neugier,

dritte zufällig. Spruchbänder

oder Plakate sind nicht

zu sehen. Bereitschaftspolizisten

formieren einen Sperrgürtel,

um den Eingang des Neuen

Rathauses zu schützen.

15.30 Uhr. Die Feuerwehr erhält

den Befehl, mit zwei Tanklöschwagen

die Demonstranten

vom Tunnel zu spülen. Steine

und Flaschen prasseln auf

die Fahrzeuge.

„Als die Wasserwerfer eingesetzt

wurden“, sagt Jörg

Schneider, „fürchtete ich: Jetzt

könnte es eskalieren!“

„Sehr viel Wut“ spürt Siegmar

Wolf, „aber auch Mut.“ Entschlossen,

dem Vorgehen der

Sicherheitskräfte etwas entgegenzusetzen,

entrollt er zum

ersten Mal sein Spruchband.

16 Uhr. Ein Polizeihubschrauber

kreist tief über den Demonstranten.

Viele fühlen sich

provoziert,sie rücken zum Rathauseingang

vor. Eine weitere

Einheit von Bereitschaftspolizisten

positioniert sich. „Wir

hatten ja vor, naiverweise, das

Rathaus zu stürmen“, erzählt

Wolf. „Die erste Reihe haben

wir umgerannt, die zweite

nicht.“ Schlagstöcke, „die extra

langen“, sausen auf die Demonstranten

nieder. Wolf holt

sich „ein paar blaue Flecken“.

Lasst sie stehen!, ruft plötzlich

jemand. Wir kehren um! „Eine

glückliche Fügung war das“,

sagt Jörg Schneider. „Und dann

setzte eine Eigendynamik ein.“

16.45 Uhr. Über 15000 Menschen

formieren einen Protestzug

durch die Stadt, weitere

schließen sich unterwegs an.

An der Spitze fordert ein

Spruchband: „Wir brauchen

Reformen“. Sprechchöre ertönen:

„Wir bleiben hier!“, „Keine

Gewalt!“, „Gorbi, Gorbi!“

Als der Protestzug wieder am

Rathaus eintrifft, stehen dort

Kampfgruppen, mit Maschinenpistolen

bewaffnet. Die Demonstranten

fordern den Oberbürgermeister

(OB) zu einer

Stellungnahme auf.

Thomas Küttler, Superintendent

des Kirchenbezirks Plauen,

gelingt es, mit dem OB zu

sprechen. Daraufhin werden

Hubschrauber und Kampfgruppen

abgezogen. Küttler beruhigt

via Megafon die Demonstranten:

Mit dem OB solle

es Gespräche geben, am folgenden

Sonnabend solle erneut demonstriert

werden.

18 Uhr. Die Glocken der Lutherkirche,

die dem Rathaus gegenüberliegt,

läuten. Die Demonstration

beginnt, sich aufzulösen.

Küttler ruft ins Megafon:

„Wir kommen wieder!“

Und das tun sie, jeden Sonnabend,

bis zum 17. März 1990,

dem Vortag der Volkskammerwahl,

der ersten –und letzten –

wirklich demokratischen Wahl

in der DDR.

„Fix und alle“ sei er nach der

Demonstration gewesen, sagt

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20 JOURNAL BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Wolfgang Sachs. „Das ist gar

nicht zu beschreiben.“ Wieder

zu Hause entzündete er Kerzen,

später war er nochmals in

der Innenstadt. Er hatte Glück,

dass er nicht festgenommen

wurde. In den Abend- und

Nachtstunden gab es mindestens

60 „Zuführungen“.

Demonstrationen gibt es an

jenem 7. Oktober auch in anderen

Städten der DDR, zum Beispiel

in Ost-Berlin, wo die

Staatsfeierlichkeiten in Anwesenheit

des sowjetischen Parteichefs

Michail Gorbatschow

stattfinden. Mehrere Hundert

Menschen werden landesweit

festgenommen.

Staats-und-Parteichef Erich

Honecker teilt tags darauf den

SED-Bezirksleitungen telegrafisch

mit, dass die Demonstrationen

„gegen die verfassungsmäßigen

Grundlagen unseres

sozialistischen Staates gerichtet

waren“. Weitere seien „von

vornherein zu unterbinden“.

Es gibt schon am 9. Oktober

weitere Proteste. Zur Montagsdemonstration

in Leipzig kommen

70000 Menschen, zu viele,

als dass Sicherheitskräfte ihrer

Herr werden könnten. Diese

Kundgebung gilt als „der Tag

der Entscheidung“.

Der Historiker Ilko-Sascha

Kowalczuk, ein Experte für die

Wendezeit, findet: zu Unrecht.

Auch wenn jedes Ereignis seine

historische Bedeutung erlangt

habe und man sich mit hierarchischen

Bewertungen zurückhalten

solle –„das eigentliche

Erdbeben“ habe am 7. Oktober

in Plauen stattgefunden,

schreibt er („Endspiel“, 2009).

Plauen sei nur deshalb nicht

zur „Heldenstadt“ erklärt worden,

„weil die Tragweite der

Ereignisse aus der Provinz ohne

westliche Fernsehkameras

nicht bekannt wurde“.

Zur Tragweite gehört auch,

dass am 12. Oktober Gespräche

zwischen Bürgern und der

Stadt begannen.

Plauens Pioniergeist wurde

lange nicht gewürdigt, die

Plauener ärgerte es; erst recht,

als für Berlin und Leipzig Revolutionsdenkmäler

ins Gespräch

kamen. Wolfgang Sachs stellte

sich als Mitglied des Lions

Clubs die Aufgabe, in Plauen

ein Wendedenkmal zu errichten.

Mit Unterstützung anderer

Clubs – Kiwanis, Rotary und

Soroptimist –und mit Spenden

von Bürgern und Unternehmern

der Region verwirklichte

er das Projekt. Plauener Bürger

wählten aus vierzehn Entwürfen

einen aus. Seit dem 7. Oktober

2010 steht das Denkmal in

der Innenstadt.

„Das Wendedenkmal hat

Plauen bekannter gemacht.“

Dessen ist sich Sachs sicher.

„Viele Touristen interessieren

sich dafür.“

„Ohne Wolfgang Sachs hätten

wir kein Denkmal“, sagt Siegmar

Wolf. Dann dreht er sich zu

ihm und sagt, während er ihm

auf die Schulter klopft: „Haste

gut gemacht!“

Langsam gehen Sachs und

Wolf vom Café hinauf in Richtung

Neues Rathaus, vorbei an

einer lebensgroßen Skulptur

„Vater und Sohn“, den bekanntesten

Figuren des Zeichners

und Karikaturisten Erich Ohser

alias e.o.plauen. Das Wendedenkmal

befindet sich auf etwa

halber Strecke.

Nach ein paar Metern zeigt

Wolf auf einen Turm auf der gegenüberliegenden

Straßenseite.

Er heißt Nonnenturm, war

Teil der alten Stadtbefestigung.

„Von da oben“, Wolf zeigt auf

ein Fenster in etwa acht Metern

Höhe, „hat die Stasi Demonstranten

fotografiert. Und hier“,

er wendet seinen Kopf die Straße

rauf und wieder runter,

„hier war alles voll. Da zeigte

sich –bitte dick unterstreichen!

–der Plauener Bürgermut.“

Die beiden Männer bleiben

vor dem Wendedenkmal stehen.

Feierlich stehen sie da. Das

Denkmal, bis zu dreieinhalb

Meter hoch, ist wie eine Kerze

geformt. In der Sonne blitzt der

Bronzemantel, der aus drei Teilen

besteht und eine Acryl-Stele

umschließt, die, wenn es dunkelt,

warm leuchtet –wie die

Kerzen, die im Herbst 1989 in

Plauen brannten.

Auf einem Teil des Mantels

steht: „In Plauen, am 7. Oktober

1989, fand die erste Massendemonstration

gegen das DDR-

Regime statt, vor der die Staatsmacht

kapitulieren musste.“

Auf allen Teilen finden sich

Symbole, unter anderen für Repressionen,

Angst, Mut, Freiheit.

Ein älterer Mann mit einem

grauen Fünf-Tage-Bart steht

neben dem Denkmal. Ob sich

Sachs und Wolf mit ihm davor

fotografieren ließen? Sie lassen.

Was ihn mit dem Denkmal verbinde?

Er sei Liedermacher in

der DDR gewesen; es fällt ihm

Plauener Bürger demonstrieren ab 7. Oktober

1989 jeden Sonnabend, bis zum 17.März1990,

an demdiesesFotoentstand, dem Vortag der

Volkskammerwahl, der ersten –und letzten –

wirklich demokratischen Wahl in der DDR.

schwer, Tränen zurückzuhalten.

Wie er heiße? Das möchte

er nicht sagen; er schluckt. Ob

er ein Lied vorspielen dürfe,

von seinem Smartphone? Er

darf, natürlich; das Lied heißt

„Der Traum“. Darin geht es

auch um eine Welt ohne Grenzen.

Der besungene Traum

bleibt ein Traum.

Viele

Plauener

fühlen sich

im Stich

gelassen.

Die AfD

profitiert

davon.

Für Wolfgang Sachs ist mehr

als ein Traum in Erfüllung gegangen,

persönlich, beruflich.

„Ich bin“, sagt er, „rundum

glücklich.“ Dem schließt sich

Siegmar Wolf an: „Ich habe insgesamt

nur gewonnen. Aber ich

habe auch was dafür getan.“

Wo Gewinner sind, da sind

auch Verlierer. „Viele Plauener

sind sehr unzufrieden“, sagt

Sachs, „sie fühlen sich vernachlässigt.“

Nur ein Beispiel: „Wofür

wir vom Lions Club alles

Spenden sammeln, für Kindergärten,

für Schulen, auch für

die Tafel! Dafür wäre eigentlich

das Land oder der Staat zuständig!“

„Wolfgang hat das gut auf den

Punkt gebracht“, sagt Wolf, der

sich im Kiwanis-Club engagiert.

„Es hapert, erneut, an der

Verteilung. Stichworte: Turbokapitalismus,

Löhne, Renten.“


21

Viele junge, gut ausgebildete

Leute haben Plauen verlassen.

Inzwischen leben in der Stadt

10000 bis 15000 Menschen

weniger als 1989. Das Vogtland

ist der älteste Kreis in Sachsen,

das Durchschnittsalter seiner

Bewohner liegt bei 49,3 Jahren;

es gehört zu den wirtschaftlich

schwächsten Regionen.

„Viele Menschen finden, dass

ihre Meinung nichts zählt“,

sagt Sachs. „Das ist auch der

Grund, warum so viele AfD

wählen.“ Die AfD ist im Plauener

Stadtrat zweitstärkste Partei,

mit neun Sitzen, hinter der

CDU mit elf; die FDP stellt den

Oberbürgermeister. Die Landtagswahl

Anfang September

brachte der AfD ein Direktmandat,

mit einem Plus von 80

Stimmen.

Als selbst ernannte „Erbin der

Wende“ führte die AfD ihren

Wahlkampf, mit Slogans wie

„Vollende die Wende“. Wolfgang

Sachs findet es „daneben“.

Und Siegmar Wolf kriegt „’n dicken

Hals“. Das sei „ein Angriff

gegen jeden Akteur von damals“.

Dazu käme „dieses hemmungslose

Lügen“. Und: „Konzepte

haben die ja nicht.“

Die meisten Stimmen holte

die AfD unter Wählern mittleren

Alters: 33 Prozent bei den

45- bis 59-Jährigen. Vor dreißig

Jahren waren die zwischen

15 und 29 Jahre alt. Viele erlebten,

wie ihre Väter und Mütter

oder auch sie selbst sich plötzlich

auf der Schattenseite der

Vereinigung wiederfanden,

dort, wo die Arbeits- und Sozialämter

stehen.

Selbst ein Historiker wie Ilko-

Sascha Kowalczuk ist die

Wucht des Umbruchs erst klar

geworden, als er sich damit wissenschaftlich

befasste. „Die

große Linielautete umfassende

Privatisierung, Marktradikalismus

und keine Sanierung“, sagte

er kürzlich in einem Interview

mit der Berliner Zeitung.

Von den 1989 im Erwerbsleben

stehenden Beschäftigten waren

seinen Recherchen zufolge im

November 1994 nur noch 25

Prozent in der gleichen Einrichtung

tätig und nur 18 Prozent

trotz Betriebswechsels ununterbrochen

erwerbstätig.

„Der Osten wurde nur als verlängerte

Werkbank des Westens

gesehen“, beklagt Jörg

Schneider. Er war Mitglied des

Neuen Forums Plauen und der

SPD. Die Agenda 2010 bewog

ihn 2004, aus der Partei auszutreten.

Er ist Mitbegründer der

„Bürgerplattform für demokratische

Erneuerung in Plauen“,

für die er noch aktiv ist.

Wolfgang Sachs (76): Ohne ihn gäbe

es das Wendedenkmal nicht.

„1989 war die Kommunikation

zwischen Staat und Volk gestört“,

zitiert die Bürgerplattform

bei ihrer Gründung 2010

das Neue Forum; das habe zur

Friedlichen Revolution geführt.

Etwas mehr als zwanzig Jahre

später sei diese Kommunikation

„wieder erheblich gestört“:

Deutschland befinde sich auf

dem Weg zu einem „von den Finanz-

und Wirtschaftsmonopolen

gesteuerten, von Eigennutz

und Korruption geprägten Parteien-System,

das die Interessen

der breiten Mehrheit der

Bevölkerung rigoros aus den

Augen verloren hat“.

Und heute, dreißig Jahre später?

„Es hat sich noch verschärft“,

sagt Jörg Schneider.

„Politikverdrossenheit und

Werteverfall schlagen überall

durch. Die Altparteien sind zum

Steigbügelhalter des Finanzkapitals

verkommen und zu einer

Gefahr für die Demokratie geworden.

Ohne deren verfehlte

Politik gebe es keine AfD.“

Trotz allem hat sich nach

Meinung Schneiders die Revolution

gelohnt. „Wir haben uns

damals die Demokratie erkämpft!“

Aber: „Demokratie ist

kein Selbstläufer, sie bedarf der

aktiven Beteiligung aller Bürger“,

mahnt er. „Nur eine breit

aufgestellte Bürgerbewegung

kann zukünftig unsere im

Grundgesetz garantierten

Rechte durchsetzen.“

Auf dem Plauener Postplatz

verlieren sich Passanten, in den

Straßencafés sitzen nur wenige

Menschen. Ein Werbeschaufenster

an der Stadt-Galerie

verweist auf eine Ausstellung

im Stadtarchiv: eine Retrospektive

zum 60. Plauener Spitzenfest.

Ein paar Schritte vom

Wendedenkmal entfernt, auf

einer Parkbank am Lutherplatz,

trinken Männer Bier.

Vor dem eingerüsteten Neuen

Rathaus bewirbt ein Aufsteller

der Tourist-Information den

Stadtrundgang. Drinnen gibt es

Plauener Spitze und Vaterund-Sohn-Andenken.

Hier findet

sich auch ein Heftchen mit

Veranstaltungen zur Friedlichen

Revolution: Vorträge und

Zeitzeugengespräche, Ausstellungen

und Workshops, Filme

und Konzerte.

Zum Programm gehört auch

ein vom Lions Club organisiertes

Festkonzert in der Johanniskirche:

Beethovens 9. Sinfonie

mit Schillers Worten „Freude,

schöner Götterfunken“.

Fotos: Wolfgang K. Schmidt (3), JörgSchneider (2), Ellen Liebner,Michael Brettin (2), Wolfgang Thieme und Hendrik Schmidt/dpa picturealliance/ZB; Repro: Michael Brettin

DasWendedenkmal steht seit dem 7. Oktober 2010 in der Innenstadt.

Auf dem dreiteiligen Bronzemantel stehen Symbole für Repressionen,

Angst,Mut und Freiheit.


22 JOURNAL BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Cornelia Funke

Die Deutschen haben

ein gestörtes Verhältnis

zu Fantasy

Die erfolgreiche Kinder- und

Jugendbuchautorin spricht

über ihreArbeit und ihr Leben

Von

SARAH PEPIN

Ein herbstlicher Morgen

in Dahlem. In einer

klassischen weißen Villa

steht Cornelia Funke

strahlend vor einer Bücherwand.

Sie trägt die blonden Haare offen,

ein geblümtes Shirt und

Jeans. Die Grande Dame der

Kinder-und-Jugendliteratur,

Autorin der „Die Wilden Hühner“-,

„Reckless“- und „Tintenherz“-Reihen,

die seit 2005 in

Kalifornien lebt und bisher

mehr als 26 Millionen Bücher

verkauft hat, ist nur einigeTage

für Lesungen in Deutschland.

Nach unserem Gespräch reist

sie weiter nach Frankfurt und

Essen. Dort liest sie aus ihrem

neuen Roman „Das Labyrinth

des Fauns“, der auf dem gleichnamigen

oscarprämierten Film

von Guillermo del Toro basiert.

KURIER: Wie lebt es sich auf

Ihrer Avocadofarm in Malibu?

Cornelia Funke: Ganz wunderbar.

Ich habe zweieinhalb

Hektar,darauf stehen ein Haus,

das zwei Jahre älter als ich selber

ist, eine Werkstatt zum Malen

und Töpfern, drei kleine

Gästehäuser und eine Schreib-

Fotos: Christophe Gateau/dpa, Hoffmann/imago images

Eins von 26 Millionen – so viele Bücher har Cornelia Funke verkauft. Hier, bei

der Frankfurter Buchmesse 2003, signiertsie ein Exemplar von„Tintenherz“.

und-Mal-Scheune. Seit Januar

kommen auf meine Einladung

hin Künstler, um dort zu arbeiten.

Dann gibt es 90 Avocadobäume,

viele Zitronen- und

Orangenbäume, zwei Esel namens

Zorro und Esperanza,

sechs Pekingenten und zwei

Hunde. Wild leben dort Papageien,

Erdhörnchen und Kojoten.

Und ab und zu kommt eine

Klapperschlange zu Besuch.

Klingt nach einem Paradies.

Ernten Sie die Avocados selber?

Als ich das Grundstückkaufte,

war es sehr vernachlässigt. Die

Bäume waren am Absterben,

aber wir konnten sie retten. Und

all meine Freunde gehen mit

Körben voller Avocados nach

Hause. Ich werde sie aber künftig

auch an Schulen und Obdachlosenheimespenden.

Ihr Lieblingsrezept, bitte.

Die sind so gut, dass wir sie eigentlich

immer nur pur löffeln,

mit ein bisschen Olivenöl. Oder

man macht eine Guacamole

oder schneidet sie in den Salat.

Wie ist die Zusammenarbeit

mit dem Regisseur Guillermo

del Toro für Ihr Buch „Das Labyrinth

des Fauns“ zustande

gekommen?

Vor einigen Jahren hat er

mich gebeten, für ein Projekt

bei Dreamworks mit ihm zusammenzuarbeiten.

Dabei

haben wir gemerkt, dass wir

sehr gut miteinander erzählen

können. Er erfuhr damals

auch, dass „Das Labyrinth des

Fauns“ mein Lieblingsfilm ist.

Danach habe ich einen Essay

über den Film für eine Sammelausgabe

seiner Skizzenbücher

geschrieben, da kündigte

sich das schon an. Irgendwann

kam der Anruf von Guillermos

Manager, ich müsste davielleicht

etwas länger drüber

nachdenken, aber er würde

sich wünschen, dass ich einen

Roman aus dem Film mache.

An sich würde man sagen:

Warum sollte ich so etwas tun?

Aber bei einem Film, der mich

jeden Tag daran erinnert, was

Fantasy leisten kann, musste

die Antwort Ja sein.

Im Film kämpft die Heldin

Ofelia in einer Fantasiewelt

gegen das Böse. Hintergrund

ist das Franco-Regime. Was

fasziniert Siedaran?

Für mich ist der Film all das,

was ich mit Fantasy erreichen

will. Fantasy erinnertuns daran,

wie fantastischund vielschichtig

unsereWirklichkeit ist. Es ist ein

zutiefstpolitischer Filmüber die

großen Fragen: Was ist böse?

Wie können wir uns gegen das

Böse wehren? Was definiert unser

Schicksal –unsere eigenen

Entscheidungen, oder sind wir

völlig ausgeliefert? Die tiefe

Menschlichkeit und das Engagement

fürs Gute haben mich immer

schon sehr beeindruckt. Da

sindGuillermo und ich uns sehr

ähnlich, auch in unserer Empörung.

Über die Missstände in unserer

Welt?

Genau. Als Deutsche interessiert

mich das Thema Faschismus

sowieso, aber dassesimMoment

wieder so aktuellwird, war

noch nicht absehbar, als ich vor

drei, vier Jahrenanfing, am Faun

zu arbeiten.

Es ist ungewöhnlich, dass eine

bekannte Schriftstellerin einen

Film in einen Roman verwandelt.

Wie muss man sich

diesen Prozess vorstellen?

Mir war sofort klar, dass ich

weder an Handlung noch Dialog

etwas verändern werde, weil ich

den Film für perfekt halte. Nur

dieGedankenderFigurenkamen

hinzu, und ich musste schauen,

wie ich mit Perspektive arbeite,

weil ich früh merkte, dass ich

nicht allesaus derSicht des Mädchens

erzählen kann. Als ich

Guillermo die ersten Kapitel

zeigteund mit ihm über meinen

Ansatzsprach, warerunendlich

enttäuscht,dass ichden Film nur

nacherzählen wollte.„Iwant you

to play!“, sagte er. Daraufhin

schlug ich vor, zehn Kurzgeschichten

über Schlüsselelemente

des Films zu schreiben. Interludes,

Zwischenspiele, wie er sie

nennt.Dasgefielihmsehr.Später

habeich mir eine der strengsten

Lektorinnen der USA gewünscht,weil

es mein erstes lan-


23

„Ich sehe mich

als Weltbürgerin“,

sagt Cornelia

Funke(60).

Ihr neues Buch

„Das Labyrinth

des Fauns“ ist der

erste Roman, den

sie auf Englisch

schrieb.

ges Buch auf Englisch ist. Sie

solltemir meineGermanismen

austreiben.

Wie haben Sie den Wechsel

zum Englischschreiben erlebt?

Ich hatte schon ein paar Kurzgeschichten

auf Englisch geschrieben.

Aberesist doch etwas

anderes, 250 Seiten zu schreiben.

Es ging sehr gut, und ich muss sagen,

eshat mir große Lust am

Schreiben aufEnglisch gemacht.

Ich konnte mich ganz auf die

Sprache konzentrieren, was natürlich

auch geholfen hat.

Auch das ist ungewöhnlich.

Die wenigsten Schriftsteller

schreiben in einer anderen

Sprache als ihrer Muttersprache.

Ich liebees, in zwei Sprachen

zu leben, denn ich glaube,

dass man dadurch jede

Sprache mehr wertschätzt.

Man sieht permanent,

das kann

man im Deutschen

nicht, das geht im

Englischen besser

und umgekehrt. Ich

musste mich aber auch zum

ersten Mal damit abfinden, dass

ich übersetzt werde. Trotzdem

saß ich natürlich noch sechs

Wochen an dieser Übersetzung,

bestimmte Dinge kann

halt nur der Autor entscheiden.

Es ist

aber

schön,

zu hören,

dass die Leser

auch im Englischen

meine eigene

Stimme wiederfinden.

Wie unterscheidet sich die

Kinderbuch-Kultur inAmerika

und Deutschland?

Sowohl in England als in Amerika

gibt es eine andere Wertschätzung

fürs Kinderbuch,

ebensowie fürs fantastischeKinderbuch.

Die Deutschen haben

einsehr gestörtes Verhältnis zur

Fantasy. Meine Theorie ist: Dadurch,

dass der Faschismus so

sehr mit unseren Mythen und

dem Irrationalen gearbeitet

hat, haben wiruns von diesem

literarischen Erbe

entfremdet. Wir hatten

mal eine ganz starke

fantastische Erzähltradition,die

dann

abrupt abbrach.

Danach war es

fast verteufelt, Fantasy

zu schreiben. Das

findet man in anderen Ländern

nicht so. Der Respekt vor dem

Kinderbuch ist einfach anders.

Niemand würde in Amerika sagen,

Huckleberry Finn ist Kinderliteratur.

Man sagt, es ist

Weltliteratur. Die Grenzen sind

weniger strikt: Es gibt Diskussionsrunden,

woSalman Rushdie

neben J.K. Rowling sitzt.

Sind Sie deshalb vor fast 15

Jahren in die USA gezogen?

Das intellektuelle Klima hat sichereine

Rollegespielt. Ich hatte

aberauchschon seit Teenagertagen

eine Liebesaffäre mit der

englischen Sprache. Und dann

liebe ich es auch,ineinem Immigrationsland

mit vielen verschiedenen

Nationalitäten zu leben.

Ich kennedas gar nicht mehr anders.

Sehen Sie sich dennoch als

deutsche Schriftstellerin, die

in Amerika lebt?

Nein, ich sehe mich als Weltbürgerin.

Aber natürlich bin ich

mir sehr bewusst, dass ich Deutsche

bin. Das wird einem vielleicht

noch bewusster, wenn

man im Auslandlebt.InAmerika

wirddas oftpositiv bewertet.

Sind Sie mittlerweile US-

Staatsbürgerin?

Nein, ich muss erst einmalprüfen

lassen, ob ich meinen deutschen

Pass behalten darf. Das

dauert.

Aber eine Rückkehr kommt

nicht infrage?

Ich bin niemand, der zurückgeht.

Ich könnte mir sogar eher

vorstellen, noch mal nach Neuseeland

zu ziehen.

Sie werden weltweit gelesen,

von Indien bis Hamburg. Würden

Sie sagen, es gibt ein universelles

Kinderbewusstsein?

Das Verrückte ist, die Kinder

auf der Welt sind gleichzeitig

verschieden und gleich. In Jaipur

in Indien standen mal Leute

um die30vor mir, die sagten: Sie

sindmeine Kindheit.Wie ist das

möglich, fragt man sich,ich habe

„Drachenreiter“, das Buch, um

das es ging, in Hamburg in einem

Dachbodenzimmer geschrieben,

und die indische Realität ist so

anders. Doch der Grundsatz des

fantastischen Erzählensist auch,

dass man darin universelle

Wahrheiten adressiert. Und die

großen Fragen sind überall und

bei allen gleich: die Angst vor

dem Verlust von geliebten Menschen,

der Schutz, den man seinen

Kindern angedeihen lassen

will, die Sehnsucht nach Liebe.

Allein die Regeln und Tabus sind

andere.Tatsächlich habe ichden

Eindruck, dassvor alleminLändern,

wo die existenzielle Härte

sehr deutlich ist, eine große

Ernsthaftigkeit im Umgang mit

Literatur besteht.

Ist Lesen also wichtig für Kinder?

Ich denke, Lesen ist wichtig,

aber andere Dinge sind noch

viel wichtiger. Kinder sollten

sich nicht von der natürlichen

Welt entfremden. Dadurch entgehen

ihnen wichtige Erfahrungen:

Was ist der Tod, was ist

das Vergehen? All das, was die

Natur uns sehr selbstverständlich

über unsere Existenz erklärt,

geht im Moment verloren.

Wegen der sozialenMedien?

Nein, ich mache mir nur Sorgen,

dass Kinder viel zu viel zur

Schule gehen. Das ist eine dramatischeFehlentscheidung.

Kinder

müssensich selbst ohneErwachsene

entdecken können. Sie

brauchen Freizeit.


*

SPORT

Union bläst zur

Jagd auf Hertha

Entscheidend ist auf

dem Platz. Ein Bonmot,

das gemeinhin Adi

Preißler zugeschriebene

wird, dem zweifachen

Dortmunder Meisterstürmer.

Und dort –solehrt die

Tabelle –ist in der Hauptstadt

wieder Normalität

eingezogen. Blau-Weiß

rangiert oben, Rot-Weiß

dahinter. Doch neben dem

grünes Rasen bahnt sich da

eine ungeheuere Aufholjagd

an. Union boomt! Zum

Quartalsende wuchs die

Zahl der eingetragenen Eisernen

auf sagenhafte

32 374 Mitglieder. Union ist

ein Faktor in der Stadt und

wird trotz geographischer

Randlage gesellschaftlich

zunehmend bedeutender.

Noch im März waren es lediglich

22 180 gewesen. Ein

Ende scheint nicht absehbar.

Und damit kommen

wir zurück zu unseren

Sportfreunden aus Charlottenburg.

Deren Homepage

weist derzeit 36 900 Herthaner

aus. Das sind nur

noch 4500 Mitglieder

mehr. Man muss kein großer

Prophet sein, um zu sagen:

Bald wird Union Hertha

einholen. Vielleicht

noch nicht bis zum ersten

Duell der Stadtmeisterschaft

im November, wohl

aber bis zum Saisonende ...

Nachschussverpasst?

www.berliner-kurier.de/

sport/nachschuss

NACH-

SCHUSS

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

E-Mail: berlin.sport@dumont.de

Von

Mathias

Bunkus

TV-TIPPS

MDR

12.55 -15.10 Fußball: Dritte Liga,

Chemie Leipzig -Lok Leipzig

SAT 1

13.00 -15.00 Motorsport: Tourenwagen-DTM

aus Hockenheim

SPORT 1

17.00 -19.30 Eishockey: DEL,

Bremerhaven-München

ZDF

18.00 -20.15 Leichtathletik-WM

aus Doha

Voller Einsatz! Manuel

Schmiedebach (M.) und

Christian Gentner

stoppen Wolfsburgs

Renato Steffen.

Trabi

gegen

Tuareg

Und doch wollen die Eisernen dem VfLWolfsburginder Autobauerstadt davondüsen

Von

MATHIASBUNKUS

Berlin – Es ist ein bisschen das

Duell von VW-PS-Schleuder

Tuareg gegen Wartburg.

Oder meinetwegen Bugatti

gegen Trabi 1.1. Sie wissen

schon, das letzte Model aus

dem VEB Automobilwerke

Zwickau, das immerhin schon

einen Polo-Motor unter der

Plastikhaube hatte. Ähnlich

stellt sich die Situation heute

beim Spiel des VfL Wolfsburg

gegen den 1. FC Union (15.30

Uhr, VW-Arena) dar.

Zweifelsohne bringen dieJungs

aus der Autobauerstadt mehr PS

auf die Piste.Union-TrainerUrs

Fischer muss sich also was ein-

fallen lassen, wenn er die Wolfsmotoren

aus dem Takt bringen

will und nicht nur von hinten die

Abgase der Werkself einatmen

möchte. Eine Variante war

unter der Woche im Training zu

bewundern. Da wich der

Schweizer Fußballlehrer von

seinem Viertakter in der Abwehr

ab, probierteeine Drei-Zylinderkettemit

KevenSchlotterbeck

neben Neven Subotic und

Marvin Friedrich. Christopher

Trimmelund Marius Bülter bildeten

die Stoßstangen dieser

Formation.

Hätte den Vorteil, dass wahlweise

das Mittelfeld massiert

werden könnte oder abervorne

ein weiterer Platz für eine zusätzliche

Spitze neben Sebastian

Andersson geschaffen würde.

Für AnthonyUjah, beispielsweise.

Ein Feintuning der eisernen

Maschine sozusagen, das ja

schon beim 3:1 gegen Dortmund

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2

5.00

zu bewundern gewesen war.

Doch ob Fischer den Mut aufbringt,diese

so gänzlich von seinem

bevorzugten 4-3-3 abweichende

taktische Formation ins

Rennen zu schicken, muss sich

zeigen. Als Verfechter des Sicherheitsfußballs

ist das eine

Variante, die ein gewissesRisiko

in sich trägt, wenn sie nicht aus

dem Effeff beherrscht wird. Und

so richtig häufig haben die Eisernen

das nicht eingeübt.

Fest steht schonjetzt, dass Sebastian

Andersson allein auf

sich gestellt massive Knochenarbeit

leisten muss, um der Dreier-Kombi

um Knoche, Bruma

und Tisserand etwas entgegensetzen

zu können. Im sommerlichen

Vorbereitungstest im österreichischen

Anif gelang ihm

beim 1:1 immerhin der Treffer


*

Der 7. Spieltag

SEITE25

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Heute, 15.30 Uhr

VfLWolfsburg–1. FC Union

Trainer:

Oliver Glasner

Mbabu

Knoche

Guilavogui

Klaus

Pervan

Bruma

Arnold

Weghorst

Gikiewicz

Brekalo

Tisserand

Roussillon

Schiedsrichter

Dankert (Rostock)

Andersson

Bülter

Becker

Andrich Gentner

Schmiedebach

Reichel Subotic Friedrich Trimmel

Trainer:

Urs Fischer

Hertha BSC-Fortuna Düsseldorf •

0:1 Hennings (32., Foulelfmeter), 1:1 Ibisevic (37.), 2:1 Dilrosun (44.),

3:1 Darida (62.)

Zuschauer: 37 128

FC Bayern-1899 Hoffenheim •

0:1 Adamyan (54.), 1:1 Lewandowski (73.), 1:2 Adamyan (79.)

Zuschauer: 75000 (ausverkauft)

B. Leverkusen-RB Leipzig •

1:0 Volland (66.), 1:1 Nkunku (78.)

Zuschauer: 26335

SC Freiburg-Borussia Dortmund •

3:1

••••••••••

1:2

••••••••••••••••••••

1:1

•••••••••••••••••••••••••••••••

0:1 Witsel (20.), 1:1 Waldschmidt (55.), 1:2 Kübler (67., Eigentor),

2:2 Grifo (90.)

Zuschauer: 24 000 (ausverkauft)

SC Paderborn-FSVMainz •

2:2

••••••••

1:2

••••••••••••••••••••••••••••••

0:1 Quaison (8.), 1.1 Zolinski (14.), 1:2 Brosinski (32., Foulelfmeter),

Zuschauer: 14217

FC Schalke 04-1. FC Köln •

1:0 Serdar (72.), 1:1 Hector (90.+1)

Zuschauer: 61883 (ausverkauft)

Gladbach-FC Augsburg •

Wolfsburg-1. FC Union •

E. Frankfurt-W. Bremen •

Bundesliga

heute, •••••••

heute, •••••••••

heute, •••••

1:1

••••••••••••••••••••••••••••••••

13.30

15.30

18.00

1. (1) FC Bayern 7 4 2 1 20:8 +12 14

2. (3) Freiburg 7 4 2 1 15:7 +8 14

2. (2) Leipzig 7 4 2 1 15:7 +8 14

4. (4) Schalke 7 4 2 1 14:7 +7 14

5. (6) Leverkusen 7 4 2 1 12:8 +4 14

6. (5) Gladbach 6 4 1 1 10:5 +5 13

7. (8) Dortmund 7 3 3 1 19:11 +8 12

8. (7) Wolfsburg 6 3 3 0 9:4 +5 12

9. (9) Frankfurt 6 3 1 2 9:8 +1 10

10. (10) Hertha BSC 7 3 1 3 12:12 0 10

11. (12) Hoffenheim 7 2 2 3 6:11 -5 8

12. (11) Bremen 6 2 1 3 10:14 -4 7

13. (16) Mainz 7 2 0 5 7:17 -10 6

14. (13) Augsburg 6 1 2 3 7:14 -7 5

15. (14) Düsseldorf 7 1 1 5 9:14 -5 4

16. (15) 1. FC Union 6 1 1 4 6:12 -6 4

17. (17) 1. FC Köln 7 1 1 5 5:16 -11 4

18. (18) Paderborn 7 0 1 6 9:19 -10 1

der Eisernen. Aber Unterstützung

durch einen nachrückenden

Ujah bzw. die Flügel –hier

wären Bülter und Sheraldo Becker

gefragt –sicherlich gut zupass

käme.

Andere dürfen sich beim Toreschießen

neben den bisherigen

Schützen Ujah, Andersson und

Bülter auch einbringen. Einer

wie Robert Andrich. Der geht

nassforsch an die Aufgabe heran.

Ein Punkt?Langt nicht. „Wir

fahren nach Wolfsburg, um zu

gewinnen“, sagte der Mittelfeldspieler.

Ist ja nicht mal unmöglich.

Denn anders als bei einem Autorennen

–woder Kleinwagen bei

eingangs geschilderter Konstellation

ja eigentlich nur gewinnen

kann, wenn den gigantischen

PS-Protzen die Reifen

aufgeschlitzt werden –hat der

Fußball gern mal seine eigenen

Gesetze...

Fotos: Koch

XaverSchlager

hat das

Nachsehen

gegen Unions

KenReichel (r).

So geht’s weiter

Freitag, 18. Oktober,20.30 Uhr: Eintracht Frankfurt-Bayer Leverkusen.

Sonnabend, 19. Oktober, 15.30 Uhr: 1. FC Union-SC Freiburg, Werder

Bremen-Hertha BSC, RB Leipzig-VfL Wolfsburg, Fortuna Düsseldorf-

FSVMainz, FC Augsburg-FC Bayern. 18 Uhr: Borussi Dortmund-Borussia

Mönchengladbach. Sonntag, 20. Oktober,15.30 Uhr: 1. FC Köln-SC

Paderborn. 18.00 Uhr: TSGHoffenheim-Schalke 04.

Torjäger

Robert Lewandowski (Bayern)

führt mit 11 Treffern

vor Timo Werner (Leipzig)

und Paco Alcacer (Dortmund)mit

je 5Toren. Beste

Unioner sind Sebastian Andersson

mit 3und Marius

Bülter mit 2Buden, für Hertha

trafen Javairo Dilrosun

und Vedad Ibisevic jeweils

3-mal.

Trifft erneut,hat aber nicht viel Freude an

seinem 11. Tor: RobertLewandowski.

Foto: dpa


26 SPORT BERLINER

KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019*

Siegerfaust und ein

breites Grinsen: So

macht Trainer Ante Covic

die Arbeit Spaß.

Zwei Torschützen

strahlen um die Wette:

Vladimir Darida (l.) und

JavairoDilrosun.

Drei Siege und die gute Laune ist da

Dasblau-weiße Land des Lächelns

Hertha überwindet den schlappen Saisonstart, Trainer Covic verteilt Lobanalle: „Wir haben Ruhe bewahrt!“

Von

WOLFGANG HEISE

Berlin – Die Party-Welthauptstadt

hat einen neuen

Spot der guten Laune – das

Olympiastadion! Hertha BSC

hatte vor drei Wochen noch

einen Kater nach dem schlappen

Saisonstart. Doch nach

dem 3:1 gegen Düsseldorf,

dem dritten Sieg in Folge,

verwandelt sich das Klubgelände

in ein blau-weißes

Land des Lächelns.

Torwart Rune Jarstein (35)

steht wirklich nicht in Verdacht,

redselig und emotional überdreht

zu sein. Daher waren seine

Worte nach dem Heimsieg bemerkenswert:

„Es war ein gutes

Spiel von uns. Ich finde, das

sieht immer besser bei uns aus.“

Wer den Norweger näher kennt,

weiß diese Sätze einzuordnen:

Jarstein war sehr zufrieden mit

dem Spiel seiner Vorderleute.

Auch der andere Routinier

Vedad Ibisevic (35), der zum

1:1-Ausgleich traf (37.), lachte

nach dem Abpfiff zufrieden:

„Wenn es läuft, läuft es –diese

Phasen in der Saison muss man

ausnutzen.“

Drei Siege in Folge, das gab es

bei Hertha zuletzt vor vier Jahren.

Es ist ein neues Gefühl, das

allen so gut tut. Natürlich auch

Natürlich und eiskalt!

Kapitän Vedad Ibisevic

macht den wichtigen

Treffer zum 1:1 gegen

Fortuna.

dem neuen Trainer. Ante Covic

stand nach den ersten vier Spielen

mit nur einem Punkt schon

in der Kritik. Seine Sorgenfalten

sind weg.

Covic lässt die vergangene

Wochen Revue passieren: „Wir

hatten eine gute Saisonvorbereitung,

eine gute Performance

beim 2:2 bei den Bayern. Dann

hast du beschissene Spiele,

dann fängt der Kopf an nachzudenken.“

Die Kurve haben alle gekriegt,

Fotos: Engler (2), Koch

weil überhaupt keine Panik

ausbrach. „Es ist unfassbar, wie

geschlossen und ruhig wir in

der schwierigen Phase waren.

Wenn alle ein gewisse Ruhe

ausstrahlen, kann man den

Bock umstoßen. Jetzt haben

wir die Erfolgserlebnisse“, erklärt

der Coach.

Covic stellte das Team um:

Verteidiger Dedryck Boyata für

Karim Rekik. Kämpfer Per

Skjelbred für mehr defensive

Stabilität. VladimirDarida lenkt

dafür vorne für den bisher

glücklosen Ondrej Duda. Javairo

Dilrosun wirbelt auf dem Flügel.

„Wichtig ist, dass alle mitziehen,

auch die, die auf der

Bank sitzen. Und das machen alle.

Wichtigist, dass wir uns stetig

steigern. Wir werden inder

Länderspielpause weiter an der

Athletik und fußballerischen

Elementen arbeiten und dort die

Akzente beim Training setzen“,

sagt Covic mit Stolz.

Hertha macht gerade alle

glücklich, jetzt müssen es nur

noch viel mehr Fans mitbekommen.

Denn 37128 Zuschauer

sind einfach zu wenig für das

Land des Lächelns.


*

SPORT 27

Bayern blamiert sich,

die Konkurrenz patzt

Hoffenheims Sargis Adamyan schießt den Rekordmeister mit zwei Torenab

München – Danke Hoffenheim!

Die TSG macht den

Meisterkampf richtig spannend

und gewinnt sensationell

2:1 (0:0) beim FC Bayern.

Mit dem Durchmarsch in der

Bundesliga wird es für die

Münchner so schnell nichts.

Was für eine Blamage für den

Rekordmeister!

In der Champions League am

Dienstag glorreich 7:2 bei Tottenham

gewonnen. Da waren

die Münchner wohl zu früh in

Wiesn-Laune. Auf dem Platz

ging fast nichts. Dafür glänzte

bei Hoffenheim der neue Bayern-Schreck.

Sargis Adamyan

traf zum 1:0 (54.). Beim Torschuss

tunnelte er auch noch

Jerome Boateng. Robert Lewandowski

köpfte zwar den

Ausgleich (73.), aber nur sechs

Minuten später schlug Adamyan

wieder zu. Auch beim 2:1

tunnelte er Boateng. Peinlich

1:2

2:2

1:1

für den Ex-Nationalspieler.

Noch peinlicher ist die Heimpleite

für den Rekordmeister.

Doch die Verfolger Leverkusen

und Leipzig konnten das

nicht ausnutzen. Die beiden

Klubs trennten sich 1:1 (0:0).

Besonders ärgerlich für RB: Nationalstürmer

Timo Werner

vergab gleich vier Großchancen

ziemlich kläglich. So trafen

nur Kevin Volland für Leverkusen

(66.) und Christopher

Nkunku für Leipzig (78.).

Und was machte Vizemeister

Dortmund? InFreiburg, das super

drauf ist, gab es für den BVB

nur ein –2:2 (1:0). Axel Witsel

traf wunderschön per Volleyschuss

zum 1:0 (20.). Nach dem

1:1 durch Luca Waldschmidt

(55.) jubelte Dortmunds Achraf

Hakimi (67.) über sein 2:1. Zu

früh gefreut. In der 90. Minute

verschenkte der BVB den sicher

geglaubten Sieg. Eine

scharfe Hereingabe von Freiburgs

Vincenzo Grifo lenkte

Manuel Akanji mit der Wade

zum 2:2 ins eigene Tor zum 2:2.

Klar, dass bei so vielen Patzern

auch Schalke mitmachte:

Ein Sieg gegen Köln hätte plötzlich

für die Spitze gereicht. Suat

Serdar sorgte auch fürs 1:0 (72.),

in der Nachspielzeit gab’s aber

durch Jonas Hector dann die

kalte 1:1-Dusche (90.+1).

Fotos: Imago-Images/Hübner,dpa

Hoffenheims

Sargis Adamyan

macht die Liga

spannend und

blamiertmit zwei

Torendie Bayern.


28 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

*

REGIONALLIGA

Flach köpfen,

hoch gewinnnen?

Oder einfach

Augen zu und

durch wie hier

bei BFC-Stürmer

Lukas Krüger.

Nurnicht wieder

Aua gegen Auerbach

Der BFC braucht nach der Packung in Cottbus und sieben sieglosen Spielen dringend ein Erfolgserlebnis

Berlin – Was haben Cottbus,

BAK und Lok gemeinsam, mit

Abstrichen vielleicht auch

noch Viktoria ’89? Richtig, alles

Spitzenteams der Regionalliga.

Und mehr noch: Sie

alle ließen Federn gegen den

heutigen Gast des BFC Dynamo

(13.30 Uhr, Jahnsportpark).

Der VfB Auerbach hat

sich nach einem völlig verkorksten

Saisonstart mit vier

Pleiten zum Auftakt eindrucksvoll

zurückgemeldet.

Beim BFC ist man dementsprechend

gewarnt vor dem Duell

mit den Sachsen, erlebt auch

gerade eine genau gegenläufige

Phase und mussten nach einem

guten Saisonstart abbrechen

lassen. „Das ist ein richtig unangenehmer

Gegner“, weiß BFC-

Coach Christian Benbennek.

Besonders warnt der 46-Jährige

vor einem Duo: Mit Mittelstürmer

Marc-Philipp Zimmermann

haben die Sachsen den

mit 10 Buden Führenden der

Torschützenliste in ihren Reihen.

Im Mittelfeld zieht Marcel

Schlosser die Fäden, der auch

schon an sechs Toren beteiligt

gewesen ist. „Die könnten mit

Sicherheit auch ’ne Liga höher

spielen“, meint Benbennek.

Ist aber wurscht. Bange machen

gilt nicht. „Wir sind jetzt

sieben Spiele vergeblich einem

Dreier hinterhergelaufen. Wir

müssen das Ding ziehen. Mit aller

Macht. Egal wie“, meinte

Benbennek, der durch die Ampelkarte

von Kristian Taag in

Cottbus mal wieder zu Umbauen

in der Abwehr gezwungen

ist.

Apropos Cottbus. Das 0:6 aus

der Vorwoche steckt noch tief

in den Knochen der Weinroten.

„Dieses Spiel tragen wir natürlich

im Gepäck mit uns rum.

Das müssen wir aus dem Rucksack

auspacken. Vor dem Anpfiff“,

so der Coach weiter.

Das ist aber leichter gesagt als

getan ... Mathias Bunkus

Foto: Skrzipek

Halberstadt–Lichtenberg47 • •••••••••••••

1:1

Babelsberg–RW Erfurt ••••••••••••••••••••••

1:1

Viktoria 89–Meuselwitz • •••••••••••••

abges.

Chemie Leipzig–Lok Leipzig •• heute, 13.00

BFC Dynamo–Auerbach • ••••••

heute, 13.30

Nordhausen–Cottbus ••••••••••

heute, 13.30

BAK–Rathenow ••••••••••••••••••

heute, 13.30

Fürstenwalde–Altglienicke • • • heute, 13.30

Bischofswerda–Hertha II • ••••

heute, 13.30

1. Hertha BSC II 10 31:13 22

2. Altglienicke 10 28:12 22

3. Lok Leipzig 10 19:11 22

4. Nordhausen 10 24:14 20

5. Cottbus 10 28:21 17

6. Fürstenwalde 10 16:9 17

7. Viktoria 89 10 10:6 15

8. BAK 10 17:17 12

9. Meuselwitz 10 16:16 12

10. Lichtenberg47 11 9:11 12

11. BFC Dynamo 10 10:18 12

12. Halberstadt 11 16:19 11

13. RW Erfurt 11 12:16 11

14. Auerbach 10 18:24 11

15. Chemie Leipzig 10 10:14 9

16. Babelsberg 11 12:19 8

17. Rathenow 10 7:22 7

18. Bischofswerda 10 9:30 5

Der Meister der RegionalligaNordost

bestreitet Relegationsspiele zur 3. Liga

gegen den Meister der RegionalligaWest.

ZWEITE LIGA

Stuttgart–Wiesbaden • •••••••••••••••••••••

1:2

Darmstadt–Karlsruhe •••••••••••••••••••••••

1:1

Hamburg–Gr.Fürth •••••••••••••••••••••••••

2:0

Dresden–Hannover •••••••••••••••••••••••••

0:2

Sandhausen–Erzgeb. Aue • •••••••••••••••

2:2

Nürnberg–St.Pauli • ••••••••••••

heute, 13.30

Heidenheim–Bochum • •••••••••

heute, 13.30

Kiel–Regensburg ••••••••••••••••

heute, 13.30

Osnabrück–Bielefeld • ••••••

morgen, 20.30

1. Hamburg 9 21:7 20

2. Stuttgart 9 15:9 20

3. Bielefeld 8 19:11 15

4. Erzgeb. Aue 9 14:13 15

5. Heidenheim 8 13:10 12

6. St.Pauli 8 13:11 12

7. Nürnberg 8 14:13 12

8. Sandhausen 9 10:10 12

9. Karlsruhe 9 13:15 12

10. Hannover 9 10:14 11

11. Gr.Fürth 9 9:14 11

12. Osnabrück 8 10:8 10

13. Dresden 9 12:18 9

14. Regensburg 8 15:13 8

15. Kiel 8 9:12 8

16. Darmstadt 9 9:13 8

17. Wiesbaden 9 13:24 7

18. Bochum 8 13:17 5

„Wenn man nicht mehr will, bitte schön“

Kult-Trainer Ulli Wegner bleibt nach der Kündigung von Sauerland dem Boxenerhalten

Berlin –Irgendwie lag diese

Trennung in der Luft. Wie sie

nun von „Sauerland Event“

vollzogen wurde, ist nur schäbig!

Der Boxstall kündigt Weltmeister-Trainer

Ulli Wegner

(77) zum 31. Dezember.

23 Jahre gab der Kult-Coach

immer Vollgas für Sauerland,

machte Sven Ottke, Markus

Beyer, Arthur Abraham und

Marco Huck zu Weltmeistern.

Und spülte so auch dem großen

Promoter jede Menge

Kohle in die Kasse.

Inzwischen sind die Helden

müde, neue Stars nicht in

Sicht. Der Geldquell sprudelt

nicht mehr wie gewünscht.

Und schon sagt Senior-Chef

Wilfried Sauerland, der mit

seinem Boxstall von Berlin

nach Hamburg zog und zum

Jahresende auch das Gym am

Olympiastadion aufgibt: „Wir

können es uns einfach nicht

mehr leisten, für so wenige

Lange, lange Zeit ein

Herzund eine Seele:

Trainer-Legende Ulli

Wegner (l.) und

Promoter Wilfried

Sauerland.

Boxer so viel Geld für den

Trainer auszugeben.“

Er will, dass die Boxer ihren

Coach selbst finanzieren und

Wegner ernsthaft mit Almosen

abspeisen: „Wir haben Ulli

Foto: imago/Marianne Müller

Wegner angeboten, dass er

seine Boxer weiter trainieren

kann und wir einen Zuschuss

geben.“

Da ist er bei Ulli aber an der

falschen Adresse. Wegner: „Es

ist so traurig, aber wenn man

mich nicht mehr will, bitte

schön. Finanziell habe ich keine

Sorgen, bin sozial abgesichert.“

Seinen Schützlingen

verspricht er: „Ich werde

mich bis zum letzten Tag um

meine Jungs kümmern. Danach

müssen wir sehen.“

Und wer jetzt denkt, Wegner

zieht sich aufs Altenteil zurück,

der ist gekniffen: „Ich

habe mehrere tolle Angebote

und bleibe dem Boxen auf jeden

Fall erhalten.“ Gut so! OM

3. LIGA

KFC Uerdingen–Magdeburg • ••••••••••••

0:0

Kaiserslautern–CZ Jena •••••••••••••••••••

3:1

Großaspach–Ingolstadt ••••••••••••••••••••

1:5

Unterhaching–Münster • ••••••••••••••••••

2:2

Halle–Zwickau ••••••••••••••••••••••••••••••••

1:1

Viktoria Köln–Mannheim • ••••••••••••••••

2:2

Rostock–Meppen ••••••••••••••••••••••••••••

2:1

Bayern II–Braunschweig ••••••

heute, 13.00

Chemnitz–Duisburg ••••••••••••

heute, 14.00

Würzburg–1860 München morgen, 19.00

1. Unterhaching 11 19:14 22

2. Halle 11 21:10 21

3. Braunschweig 10 20:12 20

4. Duisburg 10 23:15 19

5. Mannheim 11 20:12 18

6. Ingolstadt 11 21:14 18

7. Viktoria Köln 11 22:19 18

8. Magdeburg 11 17:10 16

9. Rostock 11 14:13 16

10. Zwickau 11 17:15 15

11. Meppen 11 21:16 14

12. B. München II 10 19:20 14

13. 1860 München 10 14:16 14

14. Kaiserslautern 11 18:23 13

15. KFC Uerdingen 11 12:17 13

16. Würzburg 10 17:27 12

17. Großaspach 11 13:25 11

18. Münster 11 16:21 10

19. Chemnitz 10 12:20 6

20. CZ Jena 11 8:25 1


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30 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019 **

Wenn die Füchse in

der Abwehr heute so

konzentriertagieren

wie gegen Magdeburg,

ist auch in Flensburg

waszuholen.

Heute gilt’s: Zupacken, Füchse!

Der Schlüssel zum Sieg beim Meister Flensburgist für Berlins Handball-Asse die eigene Defensive

Berlin – Selbstbewusst geht

es in den Norden. Die Handball-Füchse

müssen heute

(13.30 Uhr) in Flensburg ran.

Trainer Velimir Petkovic hat

einen Plan, wie seine Jungs

dem Meister ein Bein stellen

können.

Wenn die Stimmung gut ist,

klappen bekanntlich auch Dinge,

die sonst nicht so funktioniert

haben. Und bei den Füchsen

ist die Stimmung mehr als

prächtig. „Der Kopf ist frei“,

sagt Petkovic. „Wir sind heiß

auf das Spiel.“

Genauso heiß wird allerdings

auch Flensburg sein. Wie also

können die Füchse dem Meister

gefährlich werden? „Der

Kampf ist, wer mehr Tore wirft

und wer mehr kassiert“, erklärt

der Coach seine ganz einfache

Rechnung.

Ganz so simpel ist es aber natürlich

nicht. Wie schon im Pokal

gegen Magdeburg (31:30)

müssen die Füchse hohes Tempo

gehen und Konter durch gutes

Zurücklaufen unterbinden.

„In unser Rückzugsverhalten

habe ich im letzten Monat viel

Zeit investiert“, verrät der 63-

Jährige. „Daraus entstehen einfache

Tore und eine gute zweite

Welle.“

Die Füchse wollen den Meister

also mit seinen eigenen

Waffen schlagen. Kernpunkt ist

aber wie immer die eigene Defensive.

„Ich bin richtig zufrieden,

wie meine Deckung in letzter

Zeit funktioniert“, sagt Petkovic.

„Ich glaube nicht, dass irgendeine

Mannschaft in der

Bundesliga gegen

uns im Sechs-gegen-sechs

gewinnen kann.“

Petko erinnert sich: „Seitdem

ich hier bin, hatten wir immer

gute Chancen, gegen Flensburg

zu gewinnen. Das waren immer

knappe Geschichten.“

Gewinnen konnten die Füchse

allerdings das letzte Mal im

Jahr 2017. Heute soll das Pendel

wieder in ihre Richtung ausschlagen.

Carolin Paul

HANDBALL-BULI

Magdeburg–Göppingen •••••••••••••••••

30:21

HSG Nordhorn–Leipzig •••••••••••••••••

33:30

Friesenheim–Stuttgart • ••••••••••••••••

23:27

Flensburg–Füchse ••••••••••••••

heute, 13.30

RN Löwen–HSG Wetzlar • •••••

heute, 16.00

Melsungen–Hannover •••••••••

heute, 16.00

Bergischer HC–Minden • ••••••

heute, 16.00

Lemgo–Kiel • •••••••••••••••••••••

heute, 16.00

Balingen–Erlangen •••••••••••••

heute, 16.00

1. Hannover 7 211:172 14:0

2. Füchse 7 202:173 10:4

3. RN Löwen 7 205:179 10:4

4. Magdeburg 8 256:221 10:6

5. Leipzig 8 220:226 10:6

6. Flensburg 7 181:167 9:5

7. HSG Wetzlar 7 213:205 9:5

8. Melsungen 7 185:186 9:5

9. Kiel 5 154:136 8:2

10. Erlangen 6 148:148 7:5

11. Minden 7 189:190 7:7

12. Bergischer HC 7 192:204 5:9

13. Balingen 6 169:186 4:8

14. Göppingen 7 176:187 4:10

15. Lemgo 7 188:212 3:11

16. Stuttgart 7 175:202 3:11

17. Friesenheim 8 193:222 2:14

18. HSG Nordhorn 8 197:238 2:14

Foto: imago images/König

EHC: In der Ruhe liegt die Kraft

Berlin – Der Aufschlag der

Felsbrocken, die den Eisbären

in Augsburg vom Herzen

krachten, war bis in Hohenschönhausen

zu spüren. 2:1, im

fünften Anlauf gelang

endlich der erste Auswärtssieg

der Saison.

Auch Kapitän André

Rankel atmete durch:

„Das war ganz wichtig

für uns, wir wollten unbedingt

gewinnen.

Auch, damit endlich das Gerede

in der Kabine aufhört.“

Wie schon in Bremerhaven

(0:5), München (2:4), Mannheim

(1:4) und Iserlohn (1:3) betrieben

die Bären auch in Augsburg

einen richtig großen Aufwand.

Mit besonders viel Herz

und Leidenschaft beim Forechecking

–gerade auch in Unterzahl.

Und endlich, endlich

belohnten sie sich auch mal dafür.

Trainer Serge Aubin: „Mir

hat unsere Ruhe und Gelassenheit

gefallen, das

Puckmanagement war

gut, das Penaltykilling

hat funktioniert.“

Alles Dinge, die auch

heute (14 Uhr, MB-Arena)

gegen das sensationell

starke Straubing (sieben

Siege, nur eine Niederlage) nötig

sind. Und noch mehr Disziplin!

Die Tiger haben das momentan

beste Powerplay der Liga

und mit Jeremy Williams (12

Punkte) sowie Mike Connolly

(11) zwei heiße Knipser. OM

DEL

Eisbären–Straubing ••••••••••••

heute, 14.00

Ingolstadt–Köln •••••••••••••••••

heute, 14.00

Wolfsburg–Düsseldorf • •••••••

heute, 14.00

Krefeld–Mannheim •••••••••••••

heute, 16.30

Iserlohn–Augsburg •••••••••••••

heute, 16.30

Bremerhaven–München • ••••••

heute, 17.00

Schwenningen–Nürnberg • •••

heute, 19.00

1. München 8 34:14 24

2. Straubing 8 33:19 18

3. Mannheim 8 27:23 16

4. Bremerhaven 8 24:20 15

5. Düsseldorf 8 22:16 14

6. Nürnberg 8 19:19 11

7. Iserlohn 8 15:19 10

8. Wolfsburg 8 19:24 9

9. Krefeld 8 20:26 9

10. Augsburg 8 22:24 8

11. Ingolstadt 8 27:30 8

12. Eisbären 7 13:20 8

13. Köln 8 15:26 8

14. Schwenningen 7 21:31 7

Foto: imago images/Hübner

Florian Kettemer

kann’sauch beim

Jubeln in Augsburg

noch kaum fassen:

Die Eisbären haben

auswärts

gewonnen.


**

NACHRICHTEN

Drama um Hugo Lloris

Gold-Sonntag zum WM-Ende?

SPORT 31

Fußball –Für Tottenham

kommt’s knüppeldick: Erst

das 2:7 in der Champions

League gegen Bayern, jetzt

ein 0:3 bei Brighton &Hove

in der Premier League. Torwart

Hugo Lloris kugelte

sich bei einem Sturz den

linken Ellbogen aus (Foto).

Der Weltmeister bekam

über eine Atemmaske Sauerstoff

verabreicht, als er

vom Platz getragen wurde.

Drittes Torfestival

Frauenfußball –Scheibenschießen

in der EM-

Quali: Beim 8:0 (4:0) in Aachen

gegen die Ukraine trafen

Klara Bühl (7., 58., 61.)

und Lina Magull (37., 42.,

90.+2) je dreimal. Das Hinspiel

gewann die DFB-Elf

auch 8:0, zudem gab es ein

10:0 gegen Montenegro.

Noch nicht meisterlich

Volleyball –Der deutsche

Meister BR Volleys kam

vorm Saisonstart nächste

Woche bei zwei Tests über

je vier Sätze beim Bundesliga-Rivalen

Lüneburg jeweils

zu einem 2:2.

Suton: Knie kaputt

Handball –Lemgos Nationalspieler

Tim Suton (23)

erlitt beim Pokalspiel gegen

den Bergischen HC (27:24)

einen Kreuzbandriss im

Knie –das Aus auch für die

EM im Januar 2020.

ZverevverpasstFinale

Tennis –6:7, 4:6 gegen den

Griechen Stefanos Tsitsipas

–Alexander Zverev (Hamburg)

scheiterte im Halbfinale

von Peking.

Klopp weiter makellos

Fußball –Achtes Spiel,

achter Sieg: Ein Last-Minute-Elfertor

von James Millner

(90.+5) rettete beim 2:1

(1:0) gegen Leicester den

perfekten Start von Jürgen

Klopps FC Liverpool in der

Premier League.

Sorgen um Kroos

Fußball –Real Madrid festigte

mit einem 4:2 gegen

Granada die Tabellenführung

in Spanien. Allerdings

humpelte Toni Kroos in der

34. Minute verletzt raus.

HAPPY BIRTHDAY

Jürgen Kohler (ehemaliger

Fußballnationalspieler,105

A, Weltmeister

1990, Europameister

1996) zum 54.

Foto: Gettys

Foto: imago images/Beautiful Sports, AP

Foto: imago images/König

Weitspringerin Mihambo und Speerwurf-Recken sind die deutschen Hoffnungen, Bronze für Klosterhalfen

Jubelt nach Bronze mit der Fahne:

Konstanze Klosterhalfen.

Alba: Keine Zeit,

um stolz zu sein

Berlin –Nach dem Kracher

ist vor dem Kracher! Albas

Basketball-Riesen haben

kaum Zeit, ihren Traum-

Start in die Euroleague zu

genießen. Das 85:65 gegen

das russische Top-Team von

Zenit St. Petersburg mit 16

Punkten von

Landry Nnoko

(Foto)

als bestem

Albatros

interessiert

heute beim

Bundesliga-

Hit in Bamberg (18 Uhr) wie

der Schnee von gestern. Dabei

hat Alba allen Grund, vor

Stolz fast zu platzen. Manager

Marco Baldi: „Ein fantastischer

Auftritt von uns.“

Einen ähnlich tollen wird es

auch heute brauchen. Auch

wenn Bamberg ähnlich wie

Zenit noch nicht eingespielt

ist. Im Gegensatz zu Alba.

Baldi: „Bamberg ist ein völlig

neues Team, viel energischer

und schneller.“ OM

Doha – Legt diese komische

Leichtathletik-WM aus deutscher

Sicht doch noch ein goldenes

Finale hin? Am

Schlusstag könnte das sensationelle

Zehnkampf-Gold

von Niklas Kaul Gesellschaft

bekommen. Zumindest

winkt Zuwachs im Medaillenspiegel.

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Die deutschen Trümpfe am

hoffentlich goldigen Sonntag

sind Weitspringerin Malaika

Mihambo (25) und die Speerwurf-Recken.

Mihambo ist mit

Hallo mein Süßer.Ich

binJolyne Joyund bei

mir im Livechatauf

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7,16 maktuell die Nr. 1der Welt,

ein siebter 7-m-Wettkampf in

diesem Jahr könnte für die Krönung

sorgen. Die Heidelbergerin

geht mit dem Druck positiv

um: „Ich finde es schön, in der

Favoritenrolle zu sein und habe

den Ansporn, dieser gerecht zu

werden. Alles andere als Gold

wäre schon eine Enttäuschung.“

Überheblich? Keine

Spur. Malaika hat eine ganz einfache

Erklärung für ihr Selbstvertrauen:

„Ich habe mir das ja

erarbeitet und freue mich, dass

ich das erreicht habe.“

Edelmetall wollen die Speerwerfer.

Titelverteidiger Johannes

Vetter (26, Offenburg) warf

mit 89,65 m Quali-Bestweite,

auch Julian Weber (25, Mainz)

ist im Finale. Olympiasieger

Thomas Röhler (28, Jena) und

der deutsche Meister Andreas

Hofmann (27, Heidelberg)

scheiterten.

Am Samstag gab es eine deutsche

Medaille. Konstanze Klostenhalfen

(Leverkusen) holte

über 5000 mhinter zwei Kenianerinnen

Bronze. Die 22-Jährige:

„Das Schwierigste war, ruhig

zu bleiben.“

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REISE

NACHRICHTEN

Bad Tölz mit Programm

Die Wipfelpfade in Ivenack sind

perfekt in den Wald integriertund

wirken wie natürlich gewachsen.

Der ChristkindlmarktinBad

Tölz bietet in diesem Jahr

wiederein buntes Rahmenprogramm:

Vom 22. November

bis 24. Dezember können

Besucher des bayerischenKurorts

zum Beispiel

im Stadtmuseum basteln, eine

Kutschfahrtunternehmen

und im „Christkindlpostamt“

einen Weihnachtszettel

aufgeben. Wer

es aufregenderwill, kommt

zum traditionellen Krampuslauf

am 7. Dezember:

Furchterregend Maskierte

mit Hörnern ziehen durch

die Gassen. (www.bad-toelz.de)

Taufe am Freitag

Die Weltumseglerin Laura

Dekker wird am 11. Oktober

im Hamburger Hafendas

Expeditions-Kreuzfahrtschiff„Hanseatic

inspiration“

taufen. DerNeubauist

das zweite Schiffseiner Baureihe.

Die „Hanseatic nature“

nahm bereits im Frühjahr

ihren Dienst auf, 2021

soll die baugleiche „Hanseatic

spirit“folgen.

Ausstellung zeigt USA

Der amerikanischen Lebensart

widmet sich eine

neue Ausstellung in Hamburg.

Das Bucerius-Kunstforum

stellt vom 19. Oktober

bis 12. Januar 2020 Werke

der vier US-amerikanischen

Künstler Walt Disney, Norman

Rockwell,JacksonPollock

und Andy Warhol aus.

Sie alle porträtierten den

American Way of Life und

prägten das Bild der USA in

Hoch- und Popkultur.

(www.buceriuskunstforum.de)

Ski-Tauschsysteme

Kinderski-Tauschsysteme

sind eine gute Wahl.Dabei

kaufen Eltern ein neues Paar

Ski und können es für eine

geringe Servicepauschale

bis zu dreimal gegen gebrauchte

und gewartete

Ausrüstung tauschen. Ein

solches Angebot machen

laut Deutschem Skiverband

viele Sportfachhändler.

Foto: dpa Foto: dpa

Fotos: Eichler

Himmelstürmer

mel

mer

zwischen Eichenwipfeln

ip

eln

Die tausendjährigen Eichen sind einer der größten Schätze der Mecklenburgischen

Seenplatte. Auf dem Baumkronenpfad kann man ihnen auf Augenhöhe begegnen

Sagenhafte 1000 Jahre! So

viel hat der Methusalem

unter Ivenacks Eichen auf

dem knorrigen Zähler. Wie

eine gigantische Säule ragt

das mächtigste der sechs erhaltenen

XXL-Exemplare

gen Himmel. Mit 3,50 Metern

im Durchmesser. Mit

elf Metern Umfang. Mit 35,5

Metern Höhe. Und einem

Volumen von 180 Kubikmeter

Holz. Oder anders ausgedrückt:

In Ivenack steht das

größte, älteste und stärkste

Lebewesen ganz Deutschlands.

Die Eichen von Ivenack beginnen

zu keimen, als slawische

Siedler ihr Weidevieh in die

Wälder treiben –daendet gerade

das erste Jahrtausend

nach Christus. Sie strotzen bereits

vor Kraft,als auch die Zisterzienser-Nonnen

des Klosters

ab 1252 ihre Schweine,

Schafe und Rinder im Wald

weiden lassen. Durch den

Tierverbiss wird dieser allmählich

immer lichter – das

gefällt den Bäumen. Ihre Wipfel

können sich prächtig entfalten,

ihre Stämme ungestört

wachsen. Außerdem: „Unter

Eichen wachsen die besten

Schinken“ –die alte Metzger-

Weisheit beschreibt eine Winwin-Situation

innerhalb der

Nahrungskette. Für die Tiere

sind die Eicheln wahre Leckerbissen

auf der Speisekarte.Für

die Menschen die im Wald gemästeten

Schweine eine ganz

wichtige Versorgungsquelle,

vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Kein Wunder, dass sich um

solche Prachtstücke allerlei

Legenden ranken. Da sollen

einst sieben Nonnen ihr Gelübde

gebrochen und zur Strafe in

Eichen verwandelt worden

sein. Erst nach tausend Jahren

werde die Erste erlöst, jede

weitere Nonne/Eiche jeweils

hundert Jahre später. In einer

anderen Sage werden die Nonnen

im Schlaf von Räubern

überrascht und fliehen halb

nackt in den Wald. Doch sie

schämensich ihres sündhaften

Anblicks und bitten Gott, dass

er sie schützen möge wie die

Bäume im Wald. Und genau

das tut er dann auch, indem er

sie in Eichen verwandelt.

Weitgehend wahr hingegen

ist die Geschichte von Herodot,

einem berühmten Zuchthengst

aus dem Ivenacker Gestüt.

1806 vor französischen

Truppenineiner hohlen Eiche

versteckt, verrietersich durch

Wiehern, wurde entdeckt und

zu Napoleon gebracht, der ihn

auch ritt. 1814 brachte Marschall

Blücher den Schimmel

nach Mecklenburg zurück. Als

er dort1829 starb, wurde er ehrenvoll

bestattet – natürlich

unter einer Eiche.

Ivenackheute, das ist ein einzigartiger

Tiergarten, indem

die erwähnte mittelalterliche

Landnutzungsform des Hudewaldes

(Hütewald) weiterhin

konsequent gepflegt und als

quasi „roter Faden“ auch erzählt

wird. Auch wenn die Rolle

des Weideviehs schon seit

langem von eingegattertem

Damwild und Mufflons übernommen

wurde,bleiben so die

natürlichen Bedingungen erhalten,

unter denen die Eichen

steinalt geworden sind. Verzichtet

wird deshalb auch auf

künstliche Stabilisierungsmaßnahmen

und Schönheitsoperationen

wie Baumchirurgie

oder Ausmauern, lediglich einfache

Barrieren um die Bäume

schützen die empfindlichen

Wurzelbereiche.

Auch beim Bau des jüngsten

Superstars im Park wurde akribisch

darauf geachtet, dass er

sich gut und harmonisch in

den vorhandenen Waldbestand

einfügt. „Für uns war es

extrem wichtig, den Baumkronenpfad

so zu konzipieren,

dass er unsere anderen

Schwerpunkte und insbesondere

die alten Eichen nicht in

den Schatten stellt“, erklärt

Ralf Hecker, der Leiter des für

Ivenack zuständigen Forstamtes

Stavenhagen.

Die auf schlanken Tiefbohrpfählen

ruhende Konstruktion

–auch das ein Zugeständnis an

möglichst minimalen Natureingriff

– schlängelt sich in

sanfter Steigung ganz allmählich

in die Welt der Baumkronen.

Insgesamt 620 behindertengerecht

angelegte Meter mit

14 Erlebnis- und Wissensstationen,

die sich alle um das Thema

Eichen drehen und manch verblüffende

Erkenntnis parat

haben. Zum Beispiel, dass Eichen

im Gegensatz zu Buchen

mimosige Weicheier sind, wie

auch Experte Ralf Hecker bestätigt.

Auf stolze 40 Meter

Höhe sogar bringt es der Aussichtsturm

am Ende des Pfades

mit entsprechend großartigen

Blicken in die Landschaft und

auf die uralte Pferdekopfeiche

vis-a-vis.


SEITE33

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Hoch über den

Baumkronen

kann es schon mal

windig werden.

Zum Wildpark Ivenack gehören

aber auch noch andere Attraktionen:

ein Naturerlebnispfad,

Damwild-Gatter und

Schweine-Gehege sowie der

Barockpavillon mit einer interaktiven

Reise durch die Lebenszeit

der Eichen. Für Ralf

Hecker ist damit aber noch lange

nicht Schluss: „Das Potenzial

ist riesig, wir können zum Beispiel

noch deutlich familienfreundlicher

werden. Wichtig

dabei ist aber immer die Balance

–wir wollen keinen Rummel.

Wir wollen keinen Zirkus. Wir

erzählen Historie.“ 2016 übrigens

ausgezeichnet als erstes

Nationales Naturmonument

Deutschlands, sind die Ivenacker

Eichen heute ein besonderer

Ort der Kunst, der Kultur

und der Besinnung. Eine kultur-

und naturhistorische Preziose

jedenfalls, die in

Deutschland ihresgleichen

sucht. EkkehartEichler

Ideal für die ganze Familie:

Auch ohne Klettererfahrung kann

man hier hoch oben spazieren.

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34 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

MiteinpaarTrickspreiswert

überdenWolkenschweben

Suche nach günstigen Flügen: Online oder im Reisebüro, direkt bei der Airline oder über einen Drittanbieter?

Für 50 Euro nach Paris fliegen?

Oder für 250 Euro nach

Palma de Mallorca? Wer im

Internet nach Flügen sucht,

findet ein fast unerschöpfliches

Angebot. Aber bekommt

man bei den Portalen auch

wirklich immer den besten

Preis?

Nur auf den ersten Blick, wie eine

Untersuchung des Europäischen

Verbraucherzentrums

(EVZ) in Kehl zeigt. Denn bei

manchen Portalen verstecken

sich Zusatzkosten. Das bedeutet:

Nutzer bekommen erst einen

günstigen Preis für ihren

gewünschten Flug angezeigt.

Wer das Ticket dann kaufen

will, muss aber plötzlich deutlich

mehr bezahlen.

In dem Fall, den die Verbraucherschützer

untersuchten,

mussten Kunden, die den günstigen

Preis haben wollten, eine

kostenpflichtige Mitgliedschaft

bei dem Portal abschließen.

Der Normalpreis für Nicht-

Mitglieder wurde nur angezeigt,

wenn man „Alle Preise

anzeigen“ anklickt. Dieser Hinweis

ist aber für Verbraucher

schwer erkennbar. Eine kostenpflichtige

Mitgliedschaft ist

aber nicht der einzige Grund,

warum Tickets auf Portalen

mitunter mehr kosten, als ursprünglich

angenommen. „Einige

Buchungsportale bieten

nur günstige Flüge an, wenn

man die eigene Kreditkarte des

Portals nutzt“, erklärt André

Schulze-Wethmar, Rechtsexperte

beim EVZ.

Auch durch Bearbeitungsgebühren,

Zusatzkosten und Service-Fees

könnten in Einzelfällen

Gebühren von bis zu über

100 Euro entstehen. Grund dafür

ist manchmal fehlendes

Aufgabegepäck bei Fluganzeigen.

Fügt man das im späteren

Buchungsverlauf hinzu, steigt

der Preis. „Das können dann

schon mal 20 bis 30 Euro sein“,

erklärt der Jurist.

Verbraucher haben mit der

Wahl ihrer Suchkriterien

durchaus auch Einfluss auf den

Preis für ihr Flugticket. Wer

zum Beispiel beim Flughafen

flexibel ist, kann unter Umständen

günstiger zum Ziel kommen.

So zeigt eine Auswertung

von Suchanfragen des Vergleichsportals

Check 24, dass

Kunden bis zu 60 Prozent weniger

zahlen, wenn sie nicht

nur den nächstgelegenen Airport

wählen.

Generell gilt: Tickets über die

Airline zu kaufen lohnt sich

meistens. Selbst mit einem jährlich

zu zahlenden Abo seien bei

den von der Stiftung Warentest

untersuchten Flugportalen ausgewählte

Flüge rund ein Drittel

teurer gewesen als bei der Fluggesellschaft.

Das liegt daran,

dass Flugportale von den Airlines

nicht bezahlt werden und

Serviceleistungen mit Aufschlag

anbieten.

Doch warum schwanken

Preise manchmal schon, wenn

man die Suchergebnisse aktualisiert?

Schulze-Wethmar verweist

hier auf das Preismanagement

der Airlines: „Wenn die

Airline merkt, dass sich sehr

viele Verbraucher für einen

Preis interessieren, kann es

passieren, dass der Preis auf

einmal nach oben schnellt.“

Der Experte empfiehlt nach

jeder Suche im Netz Browser-

Verlauf und Cookies zu löschen:

„Durch Cookies erfährt

die Airline, dass man sich für

bestimmte Flüge interessiert.

Sucht man häufig nach demselben

Flug, könnte die Airline die

Angebotspreise erhöhen“.

Im Reisebüro wird der Verbraucher

von Profis beraten.

Das kann bei komplizierten

Flugreisen durchaus ein Vorteil

sein. Allerdings bekommen

manche Reisebüros von bestimmten

Airlines Provisionen.

„Dann besteht

das Risiko, dass das

Reisebüro diese

Airline bevorzugt.“

Doch zu

welchem

Zeitpunkt

haben Verbraucher

die größte

Chance auf

den niedrigsten

Preis?

„Je früher

man bucht,

umso billiger ist

es in der Regel.“

Das erhöhte Risiko

bei frühen Buchungen

sei, dass die Airline das

Flugdatum noch verlegen

könnte.

Für ihr Flugdatum sollten

Verbraucher sich mehrere Optionen

offen halten. Gerade

Rückflüge sind an Sonntagen

besonders kostspielig. „Wer da

flexibel ist, ist klar im Vorteil“,

sagt Schulze-Wethmar.

Benjamin Freund

Foto: dpa

Wersein

Flugticket im

Reisebürokauft,kann

sich beraten lassen.

Bei komplizierteren

Reisen kann das ein

Vorteil sein.


REISE 35

Fliegen

mussnicht teuer

sein. Wie viel Passagiere

für ihr Ticket bezahlen,

hängt auch davonab,

wie flexibel sie bei

der Reiseplanung

sind.

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36 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Musikkneipen und Pubs wie

hier „The King's Head“ gibt

es in Galway viele.

Musikund Meer

am Ende Europas

Hungern mussinGalway

niemand –die Stadt bietet

vonSterneküche bis zu

leckeren Broten für zwischendurch

ein breites Angebot.

Ohne Musik geht in

Galway kaum ein

Pub-Besuch zu Ende. Viele

Musiker treten regelmäßig

in den Bars und Pubs auf.

Fotos: dpa


REISE 37

Im irischen Galway gibt es extrem viele Pubs mit Live-Musik.Ein Besuch in der Kulturhauptstadt 2020

Auch im Sommer sagt die

Wetter-App tagelang Regen

voraus. Aber es ist nicht so,

dass die Iren das stören würde.

Sommer ist, wenn der Kalender

es sagt. Die Männer

tragen bei 16 Grad und Regen

kurze Hosen, die FrauenSandalen,

nur Hunde sieht man

mit Regencape. Und sobaldes

aufklart, kommen auch die

letzten Leute nach draußen:

Willkommen in Galway.

80000 Menschen leben in der

kleinen Universitätsstadt im

Westen Irlands. Sie ist rund

zwei Zugstunden von der

Hauptstadt Dublin im Osten

entfernt und wird nächstes

Jahr neben dem kroatischen Rijeka

europäische Kulturhauptstadt.

Das Leben spielt sich am

Wasser ab –durch die Stadt

rauscht der Fluss Corrib, der an

der Küste in den Atlantik mündet.

Es riecht nach Salz, Fisch

und Regen.

Spaziergänge am Strand sind

ein Muss. Die bunten Häuser

am Meer unterhalb des Zentrums

gehören zum Stadtteil

Claddagh, wo einst Fischer

wohnten. Die Reste einer mittelalterlichen

Stadtmauer erzählen

von einer bewegten Vergangenheit:

Am Spanish Arc

soll Seefahrer Christopher Kolumbus

das letzte Mal an Land

gewesensein, bevor er Amerika

entdeckte.

Zwischen den Dächern der

bunt angestrichenen Häuschen

in der Innenstadtflattern kleine

Wimpel in allen Farben, Pubs

reihen sich an Musikkneipen

und Instrumentengeschäfte.

Auf einer Bank sitzt eine Bronzefigur

-der irische Schriftsteller

Oscar Wilde (1854–1900).

Galway gilt zwar nicht als

Hochburg für Popmusik, aber

für traditionelle irische Musik.

An jeder Ecke stehen Straßenmusiker.

Die Stadt hat nicht nur

einen berühmten Musikpub,

sondern viele. Zum Beispiel die

Crane Bar im Westend, die es

schon seit 1894 gibt.

Mick Crehan, der die Bar zusammen

mit seiner Frau betreibt,

hat eine Flöte zwischen

den Fingern und eine silberne

Kastenbrille auf der Nase,eine,

wie sie junge Leute in Berlin-

Mitte heute ironisch tragen und

Crehan vermutlich seit den

Siebzigerjahren.

„Heute spielen mehr junge

Leute traditionelle irische Musik

als je zuvor“, sagt Crehan,

der seit 2001 jeden Sommer das

Musikfestival „TheGalway Sessions“

organisiert und eine

Schule für traditionelle Musik

gegründet hat. Aber was macht

diese Musik aus?

„Das Alte ist ein wichtiger

Teil“, sagt er. Die Geschichte

mancher Lieder reiche Jahrhunderte

zurück, was aber

nicht alle,die sie spielten, auch

wüssten. „Sie spielen sie einfach.“

Wichtigsei auch der Austausch

zwischen den Generationen.Crehan

ist 59 und hat als

Kind angefangen, zu spielen.

Musik gehörte zum Alltag.

Dass Galway Kulturhauptstadt

wird, hat Crehan unterstützt.

„Wir sind stolz auf das,

was wir tun, und wir wollen es

zeigen.“ Motto seines Festivals

sei nächstesJahr dann auch Europa.

Dann geht es etwa darum,

wo irische Musik überall Wurzeln

geschlagen hat.

Auf dem Tresenstehen Pints,

drüber hängt Werbung für das

dunkle, süffige Guiness-Bier,

aber man hat nicht den Eindruck,

dass die in Irland über-

haupt nötig ist. Die Gespräche

drehen sich oft um Fußball.

Wer in der Regionalliga gegen

wen ranmuss. Oder um das

WM-Viertelfinale – das von

1990. Weiter sind die Iren nie

gekommen.

In anderen Kneipen tragen

die Reserviert-Schilder auf den

Tischen nichtdie Namen derer,

die reserviert haben, sondern

der Fußballvereine, auf die angestoßen

werden soll. Egal, wo

man einkehrt, die Menschen

sind laut und fröhlich. Kellner

fragen immer mindestens einmal,

ob es einem auch gut gehe.

In der Innenstadt hängt ein

Banner, Galway sei die freundlichsteStadt

der Welt.

Und was isst man in dieser geselligen

Küstenstadt? Die klassischen

Fish and Chips –frittierten

Fisch und Pommes –

gibt es, aber die Stadt kann

mehr als Fast Food. Einige Restaurants

tragen Michelin-Sterne,

erzählt Orla Egreder bei einer

Food Tour. Auf sechs Stationen

werden eher große als

kleine Häppchen gereicht –

vom Windbeutel-Donut über

luftgetrocknete Salami, dunkle

Schokolade und Sushi bis zu

schwarzem Tee und Gebäck.

Interessanter als das Essen sind

fast die Geschichten, die Egreder

erzählt. In Griffins Bakery

etwa: Dort liegt auf der Theke

ein überdimensionaler Brotlaib,

weil Bäcker Jimmy Griffin

beim Tauchen von einemAal in

die Backe gebissen wurde. Um

das Trauma zu überwinden, habe

er angefangen, diese Brote

zu backen –sie haben Form und

Größer der Aale.

Stadtführerin Egreder hält

Galway für die richtige Wahl als

europäische Kulturhauptstadt.

Fast jeder habe eine Verbindung

zu Kunst, Musik oder Literatur,

die vielen Kulturfestivals

jedes Jahr von Ostern bis

Oktober sprächen dafür. Die

Stadt sei offen, kenne keine Berührungsängste.

„Die Leute

sind viele Besucher gewöhnt.“

Und ist das Kulturhauptstadt-

Jahr in Zeiten des Brexits nicht

auch ein Zeichen pro Europa?

Egredersagt, sie habeschon öfter

erlebt, dass Leute dächten,

dass auch Irland die Europäische

Union verlassen werde.

Galway 2020 zeige: „Wir sind

und bleiben TeilEuropas.“

Alexandra Stahl

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AUTO

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Werschön bleiben will,

muss Pausen einlegen

Richtig zugedeckt in den

Winterschlaf: Abdeckplanen

sollten luft- und feuchtigkeitsdurchlässig

sowie weich

an der Innenseite sein.

Im Winterquartier

sind ältere

Fahrzeuge

geschützt

So individuell Oldtimerbesitzer

ihren Wagen finden mögen,

in einem ticken die meisten

Halter gleich: Vor

Schmutz, Streusalz und Winterschäden

wollen sie ihren

alten Liebling bewahren. Die

meisten schicken den Oldie

deshalb ins Winterquartier.

Beim Einmotten kann man allerdings

einiges falsch machen.

Die Experten des Zentralverbands

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

(ZDK), der Gesellschaft

für Technische Überwachung

(GTÜ) und des Autofahrerklubs

ADAC geben

Tipps, wie es richtig geht.

Noch mal richtig Gas geben:

Einfach die kurze Strecke in die

Garage zu fahren und den Motor

abzustellen, kann unliebsame

Folgen haben. Wer den Oldtimer

oder Youngtimer mit kaltem

Motor parkt, riskiert Korrosion

in den Tiefen der

Technik. Der Grund: Bei der

Verbrennung von Benzin bildet

sich auch Wasser. Deshalb das

Auto noch mal auf Betriebstemperatur

bringen, damit das

Wasser an Zylindern und Kolbenringen,

in der Auspuffanlage

und –bei Katalysator-Fahrzeugen

–inder Lambdasonde

verdampft. Dabei ruhig kräftig

bremsen, damit die Bremsen

noch mal warm werden.

Den richtigen Stellplatz wählen:

Feuchtigkeit ist bei der

Wahl des Standorts ein großes

Risiko. Der Stellplatz sollte darum

trocken, gut belüftet und

idealerweise warm sein. Weil

die wenigsten Halter über eine

beheizte Garage verfügen dürften,

ist es umso wichtiger, die

Luftfeuchtigkeit zu regulieren

und mit einem Hygrometer zu

überwachen. Sie sollte nach

Einschätzung der Experten

nicht über 60 Prozent liegen.

Spezielles Granulat aus dem

Fachhandel bindet Feuchtigkeit.

Zu trocken darf die Luft allerdings

auch nicht sein, weil

Foto: dpa

sonst Gummibauteile, Leder

und Hölzer Schaden nehmen

könnten.

Kosmetik vor der Winterpause:

Ledersitze neigen zu

Rissen, deshalb reiben Oldtimer-Freunde

sie mit Spezialpflegemitteln

nach Anleitung

ein. Chromteile behalten ihren

Glanz, wenn sie mit einem speziellem

Schutzwachs oder Paraffin

behandelt werden. Damit

sie nicht spröde werden, sollten

Gummiteile und -abdichtungen

eingerieben werden, am besten

mit Silikon-Pflegemitteln. Vaseline,

Glycerin oder Fett eignen

sich weniger, weil sie nicht

ins Material einziehen. Bei

Cabrioverdecken gilt: feucht

reinigen, trocknen lassen und

anschließend imprägnieren.

Betriebsflüssigkeiten prüfen

und anpassen: Sofern das Auto

keinen Plastiktank hat, sollte

man es möglichst randvoll tanken.

So beugt man der Bildung

von Kondenswasser und damit

Rost vor. Dem gleichen Zweck

dient ein Ölwechsel, denn im

Schmierstoff können sich korrosionsfördernde

Bestandteile

gebildet haben. Das gegebenenfalls

eingesetzte Frostschutzmittel

sollte zur Sicherheit

Temperaturen bis minus 40

Grad standhalten. Ist ein Vergaser

vorhanden, sollte dessen

Schwimmerkammer geleert

werden. Denn trocknet der enthaltene

Treibstoff ein, springt

der Oldie im Frühjahr womöglich

erst mal nicht an.

Aufbocken und einstellen:

Damit das Auto die Winterpause

gut übersteht, ist die

richtige Position wichtig. Für

ältere Fahrzeuge empfiehlt

sich das Aufbocken –aber bitte

kippsicher. So werden die

Räder entlastet,das beugt etwa

Standplatten vor. Die Reifen

sollten aber etwas Kontakt mit

dem Boden haben, damit Federn

und Dämpfer noch leicht

belastet werden -das ist vor allem

bei Autos mit moderneren

Fahrwerken wichtig, bei den

Blattfedern eines Veteranen

weniger. Wer sein Fahrzeug

nicht aufbocken kann, pumpt

die Reifen etwas fester auf –

mit um etwa ein Drittel erhöhtem

Luftdruck. Damit die Luft

im Innenraum zirkulieren

kann, bleiben die Fenster einen

Spalt breit geöffnet. Bei

Cabrios wird das Verdeck

nicht ganz geschlossen.

Batterie laden: Sie ist ein

schweres Bauteil. Doch wer die

Batterie ins Trockene trägt und

dort regelmäßig be- und entlädt,

beschert ihr ein längeres

Leben. Händisch muss das

heutzutage niemand mehr machen.

Es gibt spezielle Ladegeräte,

die das automatisch erledigen.

Richtig zudecken: Die passende

Abdeckplane sollte luft- und

feuchtigkeitsdurchlässig sein

und eine weiche Innenseite besitzen,

damit nichts am Lack

scheuert. Wer etwas mehr Aufwand

betreiben möchte, greift

zu elektrisch aufblasbaren

Kunststoffhüllen mit Ventilator,

die für den nötigen Luftzug

gegen Feuchtigkeit sorgen.

Im Winter fahren: Wer glaubt,

er tue seinemAuto etwas Gutes,

indem er den Motor von Zeit zu

Zeit kurz anwirft, um Kolben

und Zylinder zu schmieren,

oder zu prüfen, ob die Maschine

überhaupt anspringt, der liegt

falsch: Denn gleich bei der ersten

Umdrehung bildet sich Kondenswasser,

das wie beschrieben

Rost begünstigt. Besser ist,

gleich eine Ausfahrt zu machen

–vor allem Besitzer von Youngtimern

dürften ihr noch alltagstaugliches

Auto an sonnigen

Wintertagen wohl auch mal ausführen

wollen. Doch für die Unterbrechung

der Winterpause

gibt es Regeln: Der Motor muss

im Leerlauf bei gezogener

Handbremse gestartet werden,

weil sich die Kupplung festsetzen

kann. Wintertaugliche Reifen

sind Pflicht. Und auchwenn

man an einem trockenen Tag

unterwegs ist, sollte man die

Lackpflege und die Rostvorsorge

ernst nehmen. S.Weißenborn


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BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

AUTO 40

Die markante Frontpartie des

neuen Nissan Jukeist dank der

LED-Einheiten in Y-Signatur

unverwechselbar.

Der zivilisierte Halbstarke

Daskompakte Crossover-Modell Nissan Juke geht in die zweite Generation

Foto: Nissan

Auch Halbstarke kommen in

die Jahre. Als der Nissan Juke

vor rund neun Jahren zum

ersten Mal auf die Straße

rollte, spielte er die Rolle des

Rabauken unter den kompakten

SUV. Sein Design

überraschte ebenso wie es

polarisierte, schließlich hatten

die Kreativen bei Nissan

alle Konventionen über Bord

geworfen und eine Formensprache

gewählt, die sich

ganz bewusst von dem bis dahin

in diesem Segment Üblichen

abhob. Jetzt kommt die

zweite Generation, und die

tritt wesentlich „ziviler“ auf

als der Vorgänger.

„Die Kunden werden älter, und

deshalb haben wir ein Design

gewählt, das deutlich weniger

polarisiert als bisher“, erklärt

ein Nissan-Sprecher. Gleichzeitig

ist der Juke in allen Bereichen

gewachsen und hat in der

Länge sieben Zentimeter zugelegt.

Noch wichtiger für die

Platzverhältnisse ist der um

satte zehn Zentimeter gewachsene

Radstand, von dem vor allem

die Passagiere auf den

Rücksitzen profitieren. Die

Kniefreiheit im Fond wuchs um

5,8 Zentimeter, sodass auch

groß gewachsene Zeitgenossen

ausreichend Platz finden. Der

Gepäckraum kommt auf 422 Liter

–ein Zuwachs von 20 Prozent.

Trotz der gewachsenen

Abmessungen ist die Neuauflage

um 23 Kilogramm leichter

als die erste Generation.

Das Crossover-Coupé nutzt

die CMFB-Plattform des Renault-Nissan-Konzerns,

auf der

auch die Renault-Modelle Captur

und Clio aufbauen. Das Design

setzt zwar weniger auf

Provokation, hebt sich aber

noch immer deutlich vom Rest

der kompakten SUV-Modelle

ab. Die markante Frontpartie

verzichtet auf die hochgesetzten

Scheinwerfer, dafür sind

die neuen LED-Einheiten mit

einer Y-Signatur unverwechselbar.

Auch die Seitenansicht

mit der coupéhaften Linienführung

und die optionalen 19-

Zoll-Leichtmetallräder heben

den Juke aus der Masse hervor.

Der Innenraum wurde ebenfalls

komplett überarbeitet und

ist nun übersichtlicher als bei

der ersten Generation. Vor allem

in der Variante N-Design

kommt Premium ins Interieur.

Wertige Materialien und gut

abgestimmte Farbkombinationen

vermitteln eine angenehme

Atmosphäre, und außerdem ermöglicht

die N-Design-Ausstattungslinie

zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.

Und wer die optionale Bose-

Anlage mit acht Lautsprechern

(zwei davon in den Kopfstützen)

wählt, fühlt sich fast wie in

einem Konzertsaal.

Vorerst kommt der Juke ausschließlich

mit einem 1,0-Liter-

Dreizylinder-Turbo mit 117 PS

zu den Kunden. Als Kraftübertragung

steht entweder eine

manuelle Sechsgangschaltung

oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe

(DCT) zur

Verfügung (gegen Aufpreis).

Außerdem kann der Fahrer aus

drei Einstellungen (Eco, Standard,

Sport) wählen, um seinen

jeweiligen Fahrstil zu definieren.

Eine elektrifizierte Variante

steht offiziell noch nicht auf

dem Plan, allerdings ist die

CMFB-Plattform auch für elektrische

Antriebe ausgelegt.

In der Abteilung Sicherheit

haben die Juke-Entwickler

dem Crossover die inzwischen

üblichen Assistenzsysteme

spendiert. Dazu gehören ein intelligenter

Notbremsassistent

mit Fußgänger- und Radfahrererkennung,

Spurhalte-, Querverkehrs-

und Totwinkelassistent,

den Nissan erstmals in das

kompakte Crossover-Segment

bringt. Der elektronische Helfer

warnt nicht nur vor Fahrzeugen

im toten Winkel, sondern

hält den Juke auch in der

Spur, um Kollisionen zu vermeiden.

Außerdem ist nun

auch (je nach Ausstattung) der

Pro-Pilot mit an Bord, der den

Juke im Stau selbstständig beschleunigt

und bremst.

Auch bei der Konnektivität

fährt der Juke auf der Höhe der

Zeit. Die Passagiere können

über den integrierten WLAN-

Hotspot jederzeit ins Netz gehen,

was vor allem der Nachwuchs

auf langen Fahrten

schätzen wird, und die Nissan-

Connect-Service-App ermöglicht

zum Beispiel, die Türen

aus der Ferne zu öffnen oder zu

verriegeln oder ein Ziel per

Sprachbefehl direkt an das Navigationssystem

zu schicken.

Der Preis des Juke ist noch

nicht bekannt, soll aber, so ein

Nissan-Sprecher, bei weniger

als 19000 Euro für die Basisversion

liegen, wenn der Crossover

Anfang kommenden Jahres zu

den Händlern rollt. Eine sogenannte

Launch-Edition in der

Variante N-Design mit Vollausstattung

kann bereits jetzt geordert

werden. 500 Einheiten

sind für Europa verfügbar –darunter

50 für den deutschen

Markt. „Der Preis für das vollständig

ausgestattete Modell

liegt bei 29180 Euro“, erklärt

Produktmanager Michel Jansen.

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BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

BERLIN-RÄTSEL 41

Ohrenrobbe

Heidekraut

hindeuten

ind.

Elefantenführer

Entdecker

d.

Zellkerns

†1788

Urlaub

Pferderennbahn

Kunststoffgewebe

schwäb.

Höhenzug

Gebirgssenke

Wohnungsflur

zentralafrikanischer

Staat

dt.

Anrede

billiges

Kleid

(ugs.)

Nahrungsaufnahme

Gerät

zum

Rasenkürzen

Kirchensprache

Hochgebirgsweide

fremdartige

Menschen

altrömischer

Kaiser

Ehrenzeichen

aus

Metall

2

leichtathletische

Disziplin

Stadtteil

von

München

Werksküche

Anschaffung

10

Initialen

des

Promis

Sachs

größter

Erdteil

Wortteil:

Landwirtschaft

Mediziner

Ruheständler

germanischer

Wurfspieß

Wahrheitsgelöbnis

11

dt.

Käsesorte

Jazzvariante

(Kw.)

Abk.:

Abgabenordnung

Stummfilmstar


(Buster)

Kfz-Z.

Helmstedt

Männername

Flüssigkeitsmaß

(Abk.)

Loch

in der

Nadel

LÖSUNGSWORT:

9

ehem.

dt.

Münze

(Abk.)

Initialen

von

Disney

Profit

folglich

Initialen

Rathenaus

besondere

Fürsprache

Pflichtarbeit

Aufforderung

einzutreten

Schneeanhäufung

Kinderkrankheit

ausgelassen

spielen

Kfz-Z.

Rendsburg

Ziergesang,

Melisma

Niveau

(engl.)

Mensch

um die

Zwanzig

Männername

V.i.S.d.P. SebastianKoch

Kurort

in der

Steiermark

altitalien.

Volk

poet.:

Leinen

altägypt.

Königin

wüste

Gelage

7

Sternschnuppe

Zeitungsanzeige

wahnsinn!

Nutzungszins

(Pl.)

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Topf

Siedler

kleines

Oberfenster

Professor

im

Ruhestand

Differenzbetrag

Glaubensbekenntnis

liebenswürdig

Männerkurzname

Initialen

von

Machiavelli

gesungene

kath.

Messe

Sekundärrohstoffe

(Kw.)

Figur

aus Andersens

Märchen

Abk.:

Air

France

Abk.:

Samstag

tatsächlich

Ruinenstätte

in der

Türkei

chem.

Zeichen

für

Chrom

Vorsteher

Schlagzeile

(engl.)

vorausgez.

Teilbetrag

Lurchtiere

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

8

ein

Bindewort

falb

Notwehr

gegen

Mieten-

mietendeckel-jetzt.de

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Kosewort

für

Vater

Erdgeist

Sohn der

nord.

Göttin

Nott

12

chem.

Zeichen

für Eisen

japan.

Adelsklasse

italienisch:

zwei

4

US-

Showstar


(Frank)

Grund

1

Ballspiel

zu

Pferd

eine

Zinsvergütung

Quadrillefigur

6

Fluss

durch

Florenz

ein

Südamerikaner

Erbfaktor

Speiseraum

für

Offiziere

feierl.

Veranstaltung

edles

Florgewebe

Gleichheit

Winterfutter

Militärschüler

Strom

durch

Aberdeen

BK-ta-sr-22x29-2067

Hinweis

Eimer

aus der

Bronzezeit

isländ.

Prosaerzählung

des MA.

3

Brettspielfigur

Heimtücke

Kraftfahrerorganisation

(Abk.)

Buch

der

Bibel

(Hosea)

E

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A

S

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kurzer

Strumpf

Harnsäuresalz

Handlung

mongolische

Nationaltracht

osteurop.

Männername

5

aus

voller

Kehle

Teil des

Lichts

(Abk.)

vertraute

Anrede

int.

Kfz-Z.

Island

Maß der

Magnetfeldstärke

Apfelsorte

Hafenstadt

in Polen

westf.

Heidelandschaft

Auflösung von Freitag

Abk.:

in Vertretung

Reisemesse

in

Berlin

(Abk.)

geballte

Hand

englisch:

links

friesisch:

Insel

V P A E D G R

R ATIKANSTAAT E S ETER N T A N TT OUBLE P OER S S U M

RLAU O U P E H ANTRA

M D R N M A O D N E

A H O E L ERESUND EI G

M L A S E NE B L N EL

L I L N U E OLA I

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H S RAPPA G U

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W R T N D

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ESI U FLAETI OGGE

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O G A ENA N ZIAS EN E E S T

L L E RETA R HOPS A T G

O L R F U T N K G B

E SE E ESET I L

L P TTI A G R U S

M A US T E N E

B A P T W A L K

G O RAL A N D EHR N V E RAN

TT L G F L U O N

A B O O D N E

WURMFORTSATZ

Auch morgen wieder ein

Riesen-Rätsel in Ihrem KURIER


42 FERNSEHEN BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

ARD

ZDF

RTL

SAT.1

PRO 7

6.20 Die Abenteuer des jungen Marco

Polo 7.05 Tigerenten Club 8.05 Tiere

bis unters Dach 9.30 Die Sendung mit

der Maus 10.00 Tagesschau 10.03 H

Der Prinz im Bärenfell. Märchenfilm

D2015 11.00 H Die Salzprinzessin.

Märchenfilm D2015 12.00 Tagesschau

12.03 Presseclub 12.45 Europamagazin

13.15 IJTagesschau

13.20 IJCHDer Hochzeitswalzer

Liebesfilm D2008. Mit

Chiara Schoras, Stephan Luca

14.50 IJHUtta Danella –

Liebe mit Lachfalten Romanze

D2011. Mit Gaby Dohm

16.20 IJLilos Lachen

17.20 IJTagesschau

17.30 IJEchtes Leben

18.00 IJSportschau

18.30 IJBericht aus Berlin

18.49 I Gewinnzahlen Deutsche

Fernsehlotterie

18.50 IJLindenstraße

19.20 IJWeltspiegel

20.00 IJTagesschau

6.20 Die Biene Maja 6.30 Belle und

Sebastian 6.55 Wickie und die starken

Männer 7.20Bibi und Tina 7.45Mia and

me 8.35 Löwenzahn 9.00 heute Xpress

9.03 sonntags 9.30 Katholischer Gottesdienst

10.15 Bares für Rares –Lieblingsstücke

12.05 heute Xpress 12.10

ZDF-Fernsehgarten on tour

5.00 Verdachtsfälle 5.45 Familien

im Brennpunkt 6.35 Familien im

Brennpunkt 7.35 Die Superhändler

–4Räume, 1Deal. Trödelshow 8.35

Die Superhändler –4Räume, 1Deal

9.30 Undercover Boss 11.25 Das Supertalent.

Jury: Dieter Bohlen, Bruce

Darnell, Sarah Lombardi

5.20 Auf Streife 5.55 Auf Streife 6.55

Auf Streife 7.50 So gesehen –Talk

am Sonntag 8.10 LUKE! Die Greatnightshow.

Luke Mockridge, ein echtes

Kind der 90er,verspricht in seiner

Sendung die größte, beste, früheste

und längste Late-Night-Show aller Zeiten.

10.20 The Voice of Germany

5.35 Fresh Off the Boat 5.55 Two and

aHalf Men 6.15 Two and aHalf Men

6.40 Two and aHalf Men 7.05 Eine

schrecklich nette Familie 7.35 Eine

schrecklich nette Familie 8.05 Galileo

9.05 Galileo 10.05 Galileo 11.05 Crash

Games –jeder Sturzzählt 12.15 Crash

Games –jeder Sturzzählt

14.15 IEDu ahnst es nicht!

15.00 IJEheute Xpress

15.05 IJECH...und

dann kam Polly Komödie USA

2004. Mit Ben Stiller,Jennifer

Aniston. Regie: John Hamburg

16.30 IJEplanet e.

Die Fluss-Retter

17.00 IJEheute

17.08 IJEAktion Mensch

Gewinner

17.10 IJZDF Sportreportage

18.00 IJvZDF Sportextra

Leichtathletik-WM, live

18.45 IJEheute

18.50 IJvZDF Sportextra

Leichtathletik-WM, live

13.40 IE„Ja, wir wollen!“

Gehört die Kirche noch zur

Traumhochzeit?

14.40 I Bauer sucht Frau –Die

schönsten Hochzeiten des Jahres

16.45 IEExplosiv –

Weekend

17.45 IEExclusiv –

Weekend

18.45 IERTL Aktuell

19.03 IEWetter

19.05 I Comeback oder weg?

Der Dynamo am Fahrrad ist

längst Geschichte. Ob Adriana

Odonkor und Faye Montana

Briest ein Licht bei diesem ehemaligen

Radgadget aufgeht?

13.00 ranracing

DTMaus Hockenheim, live.An

diesem Wochenende stehen die

Rennen 17 und 18 der DTM-Saison

2019 auf dem Programm.

Das„ran racing“-Team mit dem

Moderatoren-Duo Andrea Kaiser

und Matthias Killing sowie

Kommentator EdgarMielke

berichtet live aus Hockenheim.

15.00 JCHHarry Potter und

der Gefangene vonAskaban

Fantasyfilm GB/USA2004. Mit

Daniel Radcliffe, RupertGrint.

Regie: Alfonso Cuarón

17.40 Dasgroße Backen

19.55 Sat.1 Nachrichten

13.15 Crash Games –

jeder Sturz zählt In der Show

stellen sich drei Duos in selbst

entworfenen Kampf-Outfits

fünf kniffligenHindernissen.

Jeder Fehlversuch und jeder

Sturzbringen Minuspunkte. Die

zwei Teams mit der geringsten

Anzahl an Minuspunkten ziehen

ins Finale ein. Dortkämpfen sie

um 5000 Euro.

14.20 Crash Games –

jeder Sturz zählt

15.25 J The Voice of Germany

17.55 Newstime

18.05 taffweekend

19.05 J Galileo

20.15 KRIMIREIHE

20.15 ROMANZE

20.15 SHOW

20.15 CASTINGSHOW

20.15 SCIENCE-FICTION-FILM

Polizeiruf 110: Dunkler Zwilling

Elke Hansen (Angela Winkler) zeigt

den Ermittlern die Spuren der Misshandlung

durch ihren Mann. Aber ist

er auch ein Mörder?

Cecelia Ahern: In deinem Leben (2/2)

Als Joyce feststellt,dassihre neuen

Super-Fähigkeiten nachlassen, zieht

sie sich wieder in ihr altes Leben als

Buchhalterin zurück.

Die größten Fernsehmomente der Welt

Jürgen Klopp (l.), damals noch ein

recht unbekannter 2.-Liga-Kicker,

wollte sich bei einer Spielshow mit

Mike Krüger etwas dazuverdienen.

The Voice of Germany

Rea Garvey ist gespannt, welche

Gesangstalente diesmal auf ihn und

seine Jurykollegen warten. Wen

nimmt er in sein Team auf?

Rogue One: AStar Wars Story

Jyn Erso (Felicity Jones) begibt sich

auf die Suche nach ihrem Vater, der

für das Imperium den Todesstern

konstruieren soll.

20.00

20.15 IJvHPolizeiruf 110:

DunklerZwilling Krimireihe D

2019. Mit Anneke Kim Sarnau,

Charly Hübner.Regie: Damir

Lukacevic

21.45 IJvHTotenfieber –

Nachricht aus Antwerpen Kriminalfilm

D2019. Mit Nina Kunzendorf,Steve

Driesen. Regie:

TitusSelge. Ellen fällt aus allen

Wolken, als ihr die Leiche ihrer

jugendlichen Tochter Sarah

präsentiertwird, die angeblich

an einer Überdosis gestorben

ist.Doch dann erhält sie einige

Tage später Nachrichten von

Sarah –steckt vielleicht

Voodoo dahinter?

23.15 IJTagesthemen

23.35 IJttt–titel thesen

temperamente

00.05 IJvCHCake

Drama USA2014. Mit Jennifer

Aniston, Adriana Barraza.

Regie: Daniel Barnz

01.38 I Tagesschau

01.40 IJvHTotenfieber –

Nachricht aus Antwerpen

Kriminalfilm D2019

03.13 I Tagesschau

Sport-TV-Tipps im Sportteil

u

20.15 IJvEHCecelia

Ahern: In deinem Leben (2/2)

Romanze D/GB 2019. Mit Tom

Wlaschiha, Tamzin Merchant.

Regie: Amit Gupta

21.45 IJEheute journal

22.15 IJECAuckland

Detectives –TödlicheBucht

Thriller-Serie. Gefährliche Nähe

23.45 IEZDF-History

Doku-Reihe. Die großen

Mythen der DDR –Wahrheit

und Legende

00.30 IEheute Xpress

00.35 IJEBöse Bauten

Hitlers Architektur–

VonWeimar bis zum Krieg

01.05 IJECAuckland

Detectives –TödlicheBucht

Thriller-Serie. Gefährliche Nähe

02.35 IJERussland

vonoben Sibirien und die

weite Wildnis

03.20 IJERussland

vonoben Kamtschatka und

die wilden Tiere

04.05 IEZDF-History

Die großen Mythen der DDR –

Wahrheit und Legende

04.50 IEcitydreams

20.15 IEDie größten

Fernsehmomente der Welt

In der Sendung wird unter

anderem an die Geschichte

erinnert, als der Rosenkavalier

der amerikanischen Ausgabe

von „Der Bachelor“ die falsche

Frau zur Rosenvergabe nach

vorne rief,weil er die Namen

verwechselte. Auch geht es um

eine Kandidatin von „America’s

Next TopModel“, die bei

einem Shooting vor laufenden

Kameras fremd ging und es

dann unter Tränen am Telefon

beichtete.

00.00 IEDie größten

Fernsehmomente der Welt

Fernsehen ist so bunt und so

vielfältig wie das Leben selbst.

In der Sendung wird daher wieder

einmal auf die schönsten,

skurrilsten und überraschendsten

Momente der Welt des

Fernsehens zurückgeblickt.

03.35 IEDer Blaulicht

Report Kinderwagen deckt

Verbrechen auf /Heilpraktiker

mit dubiosen Behandlungen

04.15 I Exclusiv –Weekend

20.15 J The Voice of Germany

Castingshow.Die Jurymitglieder

Alice Merton, Mark Forster,

ReaGarveyund Sido freuen

sich in dieser Ausgabe nicht

nur über tolle Darbietungen

auf der Bühne. Natürlich hofft

auch jeder,die größten Talente

der Show im eigenen Team zu

haben. Alle Coaches möchten

gewinnen.

23.00 Die Martina Hill Show

Comedyshow

23.30 DasQuiz, für das Jörg

Pilawa keine Zeit mehr hatte In

der Sendung bleibt dem Gastgeber

Faisal Kawusi mehr Zeit

für Menschen mit verrückten

Hobbies oder Fähigkeiten. Zwei

prominenteGäste müssen in

mehreren Spielrunden ihre

Menschenkenntnis beweisen:

Werschafft es nur anhand

der Optik und weniger Infos

den Kandidaten die richtigen,

ausgefallenen Hobbies, Talente

oder Rekorde zuzuordnen?

00.25 J The Voice of Germany

02.45 Auf Streife –

Die Spezialisten

20.15 JHRogue One:

AStar Wars Story Science-

Fiction-Film USA/GB 2016.

Mit Felicity Jones, Diego Luna.

Regie: Gareth Edwards

22.55 H ACurefor Wellness

Horrorfilm USA/D 2016. Mit

Dane DeHaan, Jason Isaacs.

Regie: Gore Verbinski. Der CEO

eines großen Finanzunternehmens,

Roland Pembroke,

schickt aus seinem Urlaub

seltsame Nachrichten an die

Mitarbeiter.Umseinen Daueraufenthalt

in den Schweizer

Alpen zu überprüfen, wird der

Angestellte Lockhartindie

Kuranstalt geschickt.Doch im

Resortgehen seltsameDinge

vor sich. Er gerät in einen Strudel

aus Menschenversuchen

undblickt in eine düstere

Vergangenheit.

01.35 JHRogue One: AStar

Wars Story Science-Fiction-

Film USA/GB 2016. Mit

Felicity Jones, Diego Luna

03.55 CHTomorrow,When the

WarBegan Drama USA2010.

Mit Caitlin Stasey

SRTL

12.00 H TadStones und das Geheimnis

von König Midas. Animationsfilm

E2017 13.20 Barbie 13.50 H Barbie

–Die Videospiel-Heldin. Animationsfilm

USA2017 14.55 Die Tomund Jerry

Show 15.15 City –Abenteuer 15.45 H

In einem Land vor unserer Zeit –Die

große Flugschau. Zeichentrickfilm

USA 2006 17.10 Mr. Magoo 17.40 Zak

Storm 18.10 Die Tomund Jerry Show

18.35 Woozle Goozle 19.05 Alvinnn!!!

19.45 Mighty Mops 20.15 H Der Mann

in der eisernen Maske. Abenteuerfilm

USA 1998 22.45 Criminal Confessions

0.35 Infomercials

3SAT

13.30 Traumziel Shetland Inseln 14.00

Schottland –Rebellen im Rock 14.45

Der zauberhafte Zug 15.30 Countryside

17.00 H Die Kamine von Green

Knowe. Fantasyfilm GB 2009 18.25

Familien-Bande: Der Theaterverlag

Thomas Sessler 19.00 heute 19.10 Georgien

–Mythen und Moderne 19.40

Schätze der Welt 20.00 Tagesschau

20.15 Die Anstalt 21.05 Nuhr im Ersten

21.50 H Heiraten ist nichts für

Feiglinge. Komödie D2015 23.20 H

Polizeiruf 110: Keine Liebe, kein Leben.

Krimireihe D1994 0.45 H Havanna.

Drama USA1990 3.05 Countryside

SONDERZEICHEN✚ I Stereo J fürGehörlose v Hörfilm E Breitbild C Dolby H Spielfilm G Zweikanal

SKY-TIPPS

14.50 Fußball. Premier League: FC

Southampton –FCChelsea, live (Sky

SportHD) 17.00 Modern Family.Soein

Erdbeben ist ganz praktisch (Sky 1)

18.40 H Persepolis. Zeichentrickfilm

(F/USA2007)(Kinowelt TV) 20.15 H

Good Fellas –Drei Jahrzehnte in der

Mafia. Mafiafilm (USA1990) (Sky Action)

21.45 H Grüner wird’snicht,sagte

der Gärtner und flog davon. Komödie

(D 2018) (Sky Emotion)

NDR

10.00 Schleswig-Holstein Magazin

10.30 buten un binnen 11.00 Hallo Niedersachsen

11.30 NDR Talk Show 13.30

Die Garten-Docs 14.15 Rute raus, der

Spaß beginnt! 14.45 Afrikas Jäger der

Nacht 15.30 Klosterküche –Kochen

mit Leib und Seele 16.00 Lieb &Teuer

16.30 Iss besser! 17.00 Bingo! 18.00

Rund um den Michel 18.45 DAS! 19.30

Regionales 20.00 Tagesschau 20.15

Mit dem Zug durch Polens Norden

21.45 Sportschau 22.15 Die NDR Quizshow

23.00 Sportclub 23.45 Sportclub

Story 0.15 Flieg mit mir!

WDR

8.35 90 Koffer voll Musik 9.25 Das

Bundesjugendorchester beim Young

Euro Classic Festival 10.15 WestArt

10.45 Kölner Treff 12.15 Mit Nussecken

zum ESC –1998 13.00 Familienerbe

NRW 13.45 Mahlzeit, NRW! 14.30 Hallo

Schatz 15.15 Tamina in Kopenhagen

15.45 Wunderschön! 16.15 Meine

Traumreise nach Kanada 16.45 H

Die Inselärztin: Die Entscheidung.

Arztreihe D2019 18.15 Tiere suchen

ein Zuhause 19.10 Aktuelle Stunde

19.30 Westpol 20.00 Tagesschau 20.15

Wunderschön! 21.45 Sportschau 22.15

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

22.45 Immer lustig! 0.45 Rockpalast

ARTE

9.20 H Die Allee des Königs. Drama

F1995 11.10 VoxPop 11.40 Diegroßen

Mythen 12.35 DasEnde von Eden. Doku-Film,

F 2017 14.00 Die sieben Leben


FERNSEHEN 43

KABEL 1

RBB

MDR RTL 2 VOX

5.45 EUReKA. Wasser marsch! 6.30

EUReKA. Wer ist Jack? 7.20 EUReKA.

Eiszeit in Eureka 8.20 EUReKA. Nemesis

9.15 Abenteuer Leben Spezial –

Weltreise zu unseren Lieblingsgerichten

11.10 Rosins Restaurants –Ein

Sternekoch räumt auf! Doku-Soap.

„Kaiser’s“, Ludwigsburg

13.05 Rosins Restaurants –Ein

Sternekoch räumt auf!

„Gasthaus am Silbersee“,

Kritzendorf

15.00 E Mein Lokal, Dein Lokal

–Der Profi kommt

15.55 E kabel eins news

16.10 E Mein Lokal, Dein Lokal

–Der Profi kommt

17.10 E Mein Lokal, Dein Lokal

–Der Profi kommt

18.10 E Mein Lokal, Dein Lokal

–Der Profikommt „Casanova

Manufactura“, Görlitz

19.10 E Mein Lokal, Dein Lokal

–Der Profi kommt

„Lucie Schulte“,Görlitz

5.50 H Arthur und die Minimoys –Die

Rückkehr des bösen M. Fantasyfilm F

2006 7.15 tierisch gut! 8.00 Brandenburgaktuell

8.30 Abendschau 9.00 H

Geliebte weiße Maus. Komödie DDR

1964 10.15 H Utta Danella –Wachgeküsst.Liebesmelodram

D2011 11.45

Alles Klara 12.35 Morden im Norden

13.25 IJEAbgetaucht

13.35 IEHeimatjournal

14.00 IJETierarztgeschichten

14.45 IJEBerlin –

Schicksalsjahreeiner Stadt

16.15 IJvEIn aller

Freundschaft –die jungen Ärzte

17.05 IJvEIn aller

Freundschaft

17.50 IJUnser Sandmännchen

18.00 IErbb UM6

18.30 IETier zuliebe

19.00 I Täter –Opfer –Polizei

19.30 Abendschau /Brandenburg

aktuell

20.00 IJETagesschau

9.00 Unser Dorfhat Wochenende 9.30

Kirgisisches Gold –Reichtum aus dem

Wald 10.13 MDR aktuell 10.15 H Der

Gejagte –Ritter der Nacht. Abenteuerfilm

F/I 1959 11.55 Leben in der Friedensstraße

12.53 MDR aktuell 12.55

Sport imOsten. Fußball: BSG Chemie

Leipzig –1.FCLokomotive Leipzig, live

15.10 I Meine Freiheit, meine

Grenzen Die Alte vom Berge

15.23 IJEMDR aktuell

15.25 IJSaltoPostale

16.20 IJEMDR aktuell

16.30 IJESport im Osten

17.10 IJvEIn aller

Freundschaft –Die jungen Ärzte

Arztserie. Blutsbande

18.00 IJEMDR aktuell

18.05 IJvEIn aller

Freundschaft Schlangenlinien

18.50 IJEWetter für 3

18.52 J Unser Sandmännchen

19.00 Regionales

19.30 IJEMDR aktuell

19.50 IJEKripo live

5.35 H Sinn und Sinnlichkeit. Drama

USA 1995 8.15 Infomercial 9.15

X-Factor: Das Unfassbare 10.15

X-Factor: Das Unfassbare 11.15 Die

Schnäppchenhäuser –Der Traum vom

Eigenheim. Die Zeit rennt 12.15 Die

Schnäppchenhäuser –Der Traum vom

Eigenheim. Pleiten, Pech und Pasta

13.15 IEDie Schnäppchenhäuser

–Der Traum vom

Eigenheim Doku-Soap

14.15 IEZuhause im

Glück –Unser Einzug in ein

neues Leben Doku-Soap

16.15 IEDer Trödeltrupp –

DasGeld liegt im Keller

17.15 E Mein neuer Alter

18.15 Grip –Das Motormagazin

Dicke Oberarme, böser Blick

und ein Funkgerät am Ohr –das

ist der Prototyp eines Bodyguards.

Doch das allein reicht

nicht: Ein Personenschützer

braucht auch „automobile“

Skills.

7.05 Criminal Intent –Verbrechen im

Visier 8.00 Criminal Intent –Verbrechen

im Visier 8.55 Criminal Intent

–Verbrechen im Visier 9.50 Criminal

Intent –Verbrechen im Visier 10.45

Bones –Die Knochenjägerin. Krimiserie

11.35 Die Kelly Family –25Jahre

Over The Hump. Doku

16.00 IEBitte folgen!

Die Verkehrspolizei im Einsatz

Auf Hannovers Autobahnen

haben die Polizeikommissare

Charlotte Markmann und Sebastian

Akamp einen scheinbar

überladenen LKW im Visier.

17.00 IEauto mobil

18.10 IEDetlef &Nicole –

100 Tage wir Detlef möchte mit

Nicole in den Schwarzwald. In

Gengenbach hat er als kleiner

Junge mit seinen Eltern Urlaub

gemacht. NachJahrzehnten

kehrterzurück –von Gefühlen

überwältigt.

19.10 IEDie Beet-Brüder

20.15 DOKU-SOAP

Trucker Babes

Manu ist eines der „Trucker Babes“,

das einen tiefen Einblick in ihren Alltag

zwischen Zeitdruck, Fernfahrerleben

und Familie gewährt.

20.15 QUIZSHOW

Gefragt –Gejagt

Moderator Alexander Bommes freut

sich mit der Kandidatin Cornelia

Horn über eine richtige Antwort. Aber

kommt sie auch ins Finale?

20.15 DOKUMENTATION

Palast der Gespenster

Der Film von Heike Bittner und Torsten

Körner lässt die dramatischen

Stunden des 40. Geburtstags der

DDR noch einmal lebendig werden.

20.15 KOMÖDIE

Dumm und Dümmehr

Harry(Jeff Daniels, r.)braucht eine

neue Niere und macht sich mit seinem

Kumpel Lloyd (Jim Carrey) auf

die Suche nach einem Spender.

20.15 KOCHSHOW

Kitchen Impossible

Tim Mälzer (Foto) wird von Ali Güngörmüs

für die Challenge nach Athen

und München geschickt. Welche

Aufgaben erwartet ihn dort?

20.15 E Trucker Babes –

400 PS in Frauenhand

Lissy erreicht auf ihrer Mammut-Tour

endlich ihr Traumziel:

Sizilien. Vommediterranen

Urlaubsfeeling fehlt aber jede

Spur.Dafür heizen die temperamentvollen

Italiener der

37-Jährigen ordentlich ein –

besonders im Straßenverkehr.

22.15 E Abenteuer Leben am

Sonntag Die Chrom Shop

Mafia –die ultimativen

Truck-Tuner an der Route 66

00.15 E Mein Revier

Wolfgang Lau und sein Kollege

Thomas Habig sorgen seit

sieben Jahren in Gütersloh für

Recht und Ordnung.

01.55 E Achtung Kontrolle!

Wir kümmern uns drum

Ausfahrt verpasst –

BundespolizeiBad Brambach

03.05 E Achtung Kontrolle!

Wir kümmern uns drum

Großkontrolle Stuhr-Brinkum

04.05 E Achtung Kontrolle!

Wir kümmern uns drum

Waffen und Drogen bei der

Großkontrolle

20.15 IJEGefragt –

Gejagt Quizshow

21.00 IJEGefragt –

Gejagt Quizshow

21.45 IJErbb24

22.00 IESportschau

BundesligaamSonntag

22.20 IJEKampf ums

Land Steinmeiers Ringen um

Zusammenhalt

23.05 IE1989

Doku-Film D2014. 1989 regt

sich zwar Widerstand in der

Deutschen Demokratischen

Republik,doch Osten und

Westen werden noch immer

durch den „Eisernen Vorhang“

getrennt.Als dieser von Ungarn

aus gelüftet wird, bietet sich

den eingesperrten Bürgern eine

einmalige Gelegenheit.

00.40 IEHimmel und Erde

01.10 IJEWeltspiegel

01.50 IErbbkultur –

DasMagazin

02.20 IJEAbendschau

02.50 IJBrandenburgaktuell

03.20 IErbb Gartenzeit

04.20 IETäter –Opfer –

Polizei

20.15 IJvEPalast

der Gespenster –Der letzte

Jahrestag der DDR

Dokumentation

21.45 IJEMDR aktuell

22.00 IJESportschau

BundesligaamSonntag

22.20 IJEMDR Zeitreise

„Wir sind das Volk“ –Worte, die

Geschichte schrieben

22.50 IEFriedliche

Revolutionäre Widerstand in

der DDR.Am9.Oktober 2019

jährtsich zum 30. Mal das

Datum des Ereignisses, das als

Höhe- und Wendepunktder

Friedlichen Revolution in der

DDR Geschichte geschrieben

hat: Die Umrundungdes Leipziger

Rings durch etwa 70 000

friedliche Demonstranten, die

mit ihrer Losung „Wir sind das

Volk“ den Alleinvertretungsanspruch

der SED so machtvoll

Widerstand entgegensetzten,

dassdas Regime sich nicht

mehr halten konnte.

00.20 IEOpposition und

Kirche –Zeitzeugen berichten

03.20 IJESport im Osten

20.15 ECHDumm und

Dümmehr Komödie USA2014.

Mit Jim Carrey,Jeff Daniels.

Regie: Bobby Farrelly,Peter

Farrelly

22.25 E Love Island –

Heiße Flirts und wahreLiebe

Tag24

23.55 ECThe Walking Dead

Horrorserie. Keine Ausnahmen.

Nach Justins Todist auch Arat

spurlos verschwunden, und die

Saviors drohen, die Arbeiten

an der Brücke einzustellen.

Darylund Maggie wollen Arats

Verschwinden aufklären.

Währenddessen kommt

Gabriel illegalen Geschäften

auf die Spur.

00.50 ECTheWalking Dead

Horrorserie. Hungerstreik

01.40 ECTheWalking Dead

Horrorserie. Keine Ausnahmen

02.25 ECTheWalking Dead

Horrorserie. Hungerstreik

03.05 ECHDumm und

Dümmehr Komödie USA2014.

Mit Jim Carrey,Jeff Daniels.

Regie: Bobby Farrelly,Peter

Farrelly

20.15 IJKitchen Impossible

Tim Mälzer vs. Ali Güngörmüs

23.35 IEProminent!

In dem Magazin werfen die

Moderatoren Nina Bott,

Laura Dahm und Amiaz Habtu

einen kritischen Blick auf

die roten Teppiche, die Stars

und Sternchen dieser Welt

und kommentieren humorvoll

die Neuigkeiten und kleinen

Ausrutscher.

00.20 IJMedical Detectives –

Geheimnisse der Gerichtsmedizin

Doku-Serie.

VersunkeneWahrheiten

01.15 IJMedical Detectives –

Geheimnisse der Gerichtsmedizin

Doku-Serie.

Außer Kontrolle

02.00 IJMedical Detectives –

Geheimnisse der Gerichtsmedizin

Doku-Serie.

Kurzer Prozess

02.50 IJMedical Detectives –

Geheimnisse der Gerichtsmedizin

Todesschützen

03.35 IJMedical Detectives –

Geheimnisse der Gerichtsmedizin

Spuren im Schnee

u

20.00

des Elvis Presley. Doku-Film, GB 2017

15.30 Degas 16.25 DasRote Erbe. Doku

16.55 Metropolis 17.40 Sternstunden

der Musik 18.25 Zu Tisch 18.55

Karambolage 19.10 Arte Journal 19.30

360° –Geo Reportage 20.15 H Das

Leben der Anderen. Gesellschaftsdrama

D2006 22.25 Der schwierige Weg

zur deutschen Einheit. Doku 23.20

Berlin –oder: Die Kunst der Flucht 0.15

Mstislaw Rostropowitsch

KIKA

12.00 H Daskalte Herz. Märchenfilm

D2014 13.25 H Überflieger –Kleine

Vögel, großes Geklapper. Animationsfilm

B/D/L/N 2017 14.45 Wir Kinder aus

dem Möwenweg 15.00 Hexe Lilli 15.45

SimsalaGrimm 16.35 Paula und die

wilden Tiere 17.00 1, 2oder 3 17.25 The

Garfield Show 18.00 Der kleine Nick

18.15 Kleine lustige Krabbler 18.35

Elefantastisch! 18.47 Baumhaus 18.50

Sandmännchen 19.00 Tib &Tumtum

19.25 Pur+ 19.50 logo! 20.00 Erde an

Zukunft 20.12 Kummerkasten 20.15

Schau in meine Welt!

NTV

Stündlich Nachrichten 9.15 Startup

News 9.30 Auslandsreport 10.30 n-tv

Wissen 11.10 TopGear 12.10 Mit Pool

zum Luxus-Garten –Deutschland geht

baden 13.05 Deluxe –Alles was Spaß

macht 14.05 Geheimwaffen des Krieges

16.10 Hitlers Leibarzt 17.05 Genie

im Wahnsinn 18.30 n-tv Wissen 19.05

Ich bin München 20.15 Die Zaubertricks

der Tiere 22.05 Urzeit-Riesen

0.10 Zum Töten geboren

SPORT 1

9.30 Bundesliga Pur 11.00 Der

Check24 Doppelpass 13.30 Bundesliga

Pur –Lunchtime 15.00 Basketball.

BBL. Fraport Skyliners –FCBayern

München, live 16.45 Sport1 News

17.00 Eishockey. DEL: Fischtown Pinguins

Bremerhaven –EHC Red Bull

München, live 19.30 Die 2. Bundesliga

20.45 Sport1 News 21.00 Poker 22.00

Motorsport 22.30 Audi SportSeyffarth

R8 LMS Cup 23.00 FIA WEC. Highlights

0.00 Sport Clips

TV Einschaltquoten vonFreitag

Deutschland (gesamt)

1. Sportextra: LA-WM(ZDF) . .4,63

2. Fischer sucht Frau (ARD) ...

4,58

3. Tagesschau (ARD) ..........

4,44

4. heute journal (ZDF) .........

4,26

5. heute-show (ZDF) ..........

3,96

6. heute (ZDF) ................

3,60

7. Werweiß denn...? (ARD) ....

3,37

8. SOKOWien (ZDF) ...........

3,22

9. Tagesthemen (ARD) ........

3,03

10. Die Rosenheim-Cops (ZDF) 3,02

..

Berlin

1. Abendschau (RBB) ..........

0,31

2. Tagesschau (RBB) ..........

0,22

2. heute-show (ZDF) ..........

0,22

4. Tagesschau (ARD) ..........

0,17

4. heute journal (ZDF) .........

0,17

4. heute (ZDF) .................

0,17

7. Werweiß denn...? (ARD) ....

0,16

8. Ninja Warrior (RTL) .........

0,15

9. Die Rosenheim-Cops (ZDF) . 0,14

10. SOKOWien (ZDF) ...........

0,13

(Angaben in Millionen)


44 WETTER/HOROSKOP

Ihre Sterne

vonAstrologin

Anastacia Kaminsky

Widder -21.3. -20.4.

Andauernde Müdigkeit kann auch die

Folgeeines Vitamin- oder Mineralstoffmangels

sein. Positives Denken

wecktVitalität.

Stier -21.4. -20.5.

Es ist die Zeit der großen Veränderungen

in Ihrem Leben. Schauen Sie

auch nach vorn, denn es gibtviel

Neues zu entdecken.

Zwillinge-21.5. -21.6.

Venus kann mit Ihrem Sicherheitsdenken

nicht viel anfangen. Mit

etwas Freiraumaber wirdsie das

Herrlichsteherbeizaubern.

Krebs -22.6. -22.7.

Alles, was Sie heuteanpacken, wird

Ihnen schneller zugutekommen,als

Sie glauben. Die Sterne stehen Ihnen

tatkräftig zur Seite.

Löwe -23.7. -23.8.

Ein gutes Pferdspringt nicht höher,

als es muss! Ehrgeiz ist gut, aber bitte

nur in Grenzen. Alles anderelässt Sie

verkrampfen.

Jungfrau -24.8. -23.9.

GehenSie sparsamermit Ihren Kräftenum.

Genießen Sie die kommenden

Aktionenals Zuschauer,auch

eine spannendeRolle.

Waage-24.9. -23.10.

Auch wenn die Jahreszeitnicht das

hält, was Sie verspricht, IhreStimmung

und IhreLebenseinstellung

sollten nicht darunterleiden.

Skorpion -24.10. -22.11.

GebenSie nach, anstatteinen Streit

vomZaun zu brechen. Um ein kleines

Zugeständnis kommen Sie nicht

herum.

Schütze -23.11. -21.12.

Freuen Sie sich auf einigekosmische

Höhepunkte, die Ihnen diesen Morgenversüßen:

Venus leistet Ihnen

besteGesellschaft.

Steinbock -22.12. -20.1.

Ihrem Charme kann keiner widerstehen.

Werals Single lebt, wird

sich zwischen mehreren Partnern

entscheiden müssen.

Wassermann-21.1. -20.2.

NutzenSie die Kraft, mit der Ihnen

Mars gerade den Rücken stärkt. Die

frischen Energien machen Lust auf

neue Aktion.

Fische -21.2. -20.3.

Wie nach einem ausgedehnten Dornröschenschlaf

werden Sie erstaunt

feststellen, wie sinnlich und leidenschaftlich

Sie sind.

Chefredakteur: Elmar Jehn

Mitglied der Chefredaktion:

Jochen Arntz

Newsdesk-Chefs

(Nachrichten /Politik /Wirtschaft):

Michael Heun, Tobias Miller

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Newsroom-Manager: Jan Schmidt

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Investigativ: KaiSchlieter

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Die für das jeweilige Team an erster Stelle

Genannten sind verantwortliche Redakeure

im Sinne des Berliner Pressegesetzes.

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Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder

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Die Auflage des BERLINER KURIER wird

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von Werbeträgern geprüft.

Der BERLINER KURIER erreicht

laut Mediaanalyse 2018 in

Berlin und Brandenburgtäglich

214.000 Leser.

I II III IV

DasWetterheute

In Berlin/Brandenburg

HeutegibteskaumWolken,vielfachscheintdie

Sonne, unddieHöchstwertemachenbei10bis

12Gradhalt.DerWindwehtschwachausOst.In

derNachtsorgtlokalNebelfüreingeschränkte

Sichtverhältnisse. Sonstisteszeitweisesternenklar.DabeibetragendieTemperaturen2bis0Grad,

lokaldrohtleichterFrost.Morgenerwärmtsichdie

Lufttagsüberauf11Grad.Dazuisteswechselndbewölkt.GebietsweisescheintdieSonne.

Bio-Wetter

Pollenflug

Windstärke 2

Hoher Blutdruck Brennnessel

aus Ost

Niedriger Blutdruck Gräser

Kreislauf

Ambrosia

WeitereAussichten

Konzentration Gänsefuß

Montag Dienstag Mittwoch

11°

Unwohlsein

Rheumaschmerzen

Reaktionszeit

Migräne

Spitzwegerich

Beifuß

Birke

Buche

Belastung für den Körper: keine gering mittel stark

Deutschland-Wetter

11°

Wasser-Temperaturen

11°

Deutsche

Nordseeküste .......... 13-16°

Deutsche

Ostseeküste ........... 12-14°

Algarve-Küste ......... 18-22°

Biskaya ............... 15-19°

5

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3

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11°

Wind

10°

10° 12°

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3

2

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6

7

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Westliches

Mittelmeer ............ 20-26°

Östliches

Mittelmeer ............ 24-29°

Kanarische

Inseln ................ 21-23°

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5

6

13°

14°

UV-/Ozon-Werte

Urlaubs-Wetter

Dublin 15°

Lissabon 26°

London 18°

Madrid 28°

LasPalmas 25°

Agadir ..... 30°,

Amsterdam . 12°,

Barcelona .. 21°,

Budapest .. 14°,

Dom. Rep. .. 31°,

Izmir ...... 23°,

Jamaika ... 33°,

Kairo ...... 35°,

10°

UV-Index: 4

Mäßige Strahlung,mittags

nicht sonnenbaden.

.............................

Ozon: Es werden Werte bis

89 Mikrogramm/m 3

erwartet.

7

5

3

9

5

1

Paris 19°

Palma 27°

Berlin 10°

Tunis 26°

sonnig

Regen

Regenschauer

heiter

wolkig

Regenschauer

wolkig

sonnig

Oslo 9°

Mondphasen

Sonnenaufgang:

Miami ..... 31°,

Nairobi .... 25°,

New York .. 22°,

Nizza ..... 22°,

Prag ...... 9°,

Rhodos ... 27°,

Rimini ..... 17°,

Rio ....... 24°,

10°

12°

13.10. 21.10.

28.10. 04.11.

7:15 Uhr

Sonnenuntergang: 18:32 Uhr

Wien 11°

Rom 23°

St. Petersburg 6°

Warschau 8°

Sudoku täglich in Ihrem KURIER

LEICHT

SCHWER

Moskau 6°

Varna 19°

Athen 26°

Antalya 26°

heiter

Regenschauer

bedeckt

heiter

wolkig

heiter

Regen

bedeckt

Auflösungen der letzten Rätsel:

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3

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1bis 9.

In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl

nur einmal vorkommen.

Auch in jedem 3x3-Feld kommt jede Zahl nur

einmal vor.

Doppelungen sind nicht erlaubt.

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1

2


*

PANORAMA

NACHRICHTEN

Müsli für Jubilarin

BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Die künstliche Skipiste

samt Sessellift entstand

auf dem Schrägdach der

Müllverbrennungsanlage.

SEITE45

Foto: dpa

Dortmund –Zum Jubeltag

gab’s ein Müsli aus

Kräutern, Getreide und

Obst: In Dortmund feierte

Natala, das älteste Nashorn

Deutschlands, seinen 50.

Geburtstag. Die Nashorndame

ist laut ihren Pflegern

gesundheitlich noch recht

fit. 1970 war sie in einem

Nationalpark in Südafrika

gefangen worden.

Attackeein Terrorakt?

Paris –Der Tatverdächtige

im Fall der tödlichen Messerattacke

im Pariser Polizeihauptquartier

hatte den

Ermittlern zufolge mit Salafisten

Kontakt. Der 45-Jährige

sei vor zehn Jahren

zum Islam konvertiert und

Anhänger einer radikalen

Interpretation der Religion

gewesen, so Chefermittler

Jean-François Ricard.

Reiseblogger frei

Perth –Zwei im Iran inhaftierte

australische Reiseblogger

sind freigelassen

worden. Ihnen war vorgeworfen

worden, mit einer

Drohne „militärische Anlagen

und Sperrgebiete“ fotografiert

zu haben.

Besson im Visier

Paris –Wegen des Vorwurfs

der Vergewaltigung

ermittelt die französische

Justiz wieder gegen Starregisseur

Luc Besson („Léon –

Der Profi“). Der Fall werde

wieder untersucht, erklärte

ein Anwalt, der die Schauspielerin

Sand Van Roy vertritt,

auf Twitter.

LOTTO-ZAHLEN

6aus 49: 8, 17,27, 36, 47,49;

Superzahl: 5;

Spiel77: 1561266;

Super6: 590309;

Glücksspirale: Endziffer 1:

10 Euro; 07: 25 Euro; 207:

100 Euro; 1856: 1000 Euro;

05013: 10000 Euro; 343472 und

813577: 100000 Euro. Prämienziehung

–10000 Euro monatlich

für 20 Jahre: 7832430 (ohne Gewähr)

KENO-ZAHLEN

4, 7, 11, 19, 20, 22, 24,25, 27,32,

35, 36, 39, 45, 46, 54, 55, 57,67,

70; plus-5-Gewinnzahl:

98848 (ohne Gewähr)

Fotos: AFP,dpa

Wo Ski-Hasen auf

Plastikmüll abfahren…

Neue Attraktion: Kopenhagen eröffnet Kunststoff-Piste auf einer Verbrennungsanlage

Kopenhagen – Die grünen

Plastikmatten liegen, der Skilift

fährt: Auf einer Müllverbrennungsanlage

in Kopenhagen

ist alles bereit für die

erste Abfahrt. Mitten in der

dänischen Hauptstadt können

Wintersport-Fans auf

der Anlage Ski fahren –sogar

ohne Schnee. Die Macher

wollen damit die Notwendigkeit

einer stadtnahen Versorgungsanlage

mit einem

Freizeitangebot kombinieren

–und Kopenhagenern eine

Alternative zu Skireisen

ins Ausland bieten.

Ski oder Snowboard –beide Sportarten sind möglich.

Ski-Profis des dänischen Nationalteams

düsten gemeinsam

mit den Architekten als Erste

die 450 Meter lange Strecke

herunter, auch Kopenhagens

Bürgermeister Frank Jensen

hat sich zur feierlichen Eröffnung

der Piste auf dem schrägen

Dach der Anlage Amager

Bakke am Freitag nach monatelanger

Verzögerung angekündigt.

„Es ist eine Art Übergabe von

offizieller Seite an die Bevölkerung

von Kopenhagen“, sagt

Cecilie Nielsen von der Betreiberfirma

CopenHill. Am gesamten

Wochenende sind Veranstaltungen

rund um die Eröffnung

geplant.

Im flachen Dänemark sind

Berge Mangelware, die höchste

Erhebung ist der gerade einmal

170 Meter hohe Møllehøj im

Osten Jütlands. Dennoch gibt

es etliche Skiläufer im Staate

Dänemark –laut Nielsen ganze

600000. Für diese blieb bislang

nur die Reise nach Norwegen,

Schweden oder in die Alpen.

Das Projekt CopenHill soll ihnen

nun eine Alternative vor

Ort liefern –und dabei gleichzeitig

das Notwendige mit dem

Nützlichen verbinden.

Die 85 Meter hohe Müllverbrennungsanlage

versorgt rund

150000 Haushalte mit Strom

und Wärme, weshalb sie sich

möglichst dicht am Stadtkern

befinden muss. Kopenhagen-

Touristen dürften sie deshalb

vermutlich im Hintergrund ihrer

Selfies mit der Kleinen

Meerjungfrau, einem der

Wahrzeichen der Stadt, erkennen.

Um Hauptstädtern die Anlage

schmackhaft zu machen,

soll sie auch ein vielfältiges

Freizeitangebot bieten. Neben

der Skipiste soll beispielsweise

im kommenden Frühjahr eine

Kletterwand hinzukommen.

Erste Skifreunde hatten bereits

Anfang des Jahres Gelegenheit

zur Testfahrt auf der

Piste. Ihr Urteil: überraschend

positiv. „Das macht tatsächlich

richtig Spaß“, sagte einer von

ihnen, der mit seinem Sohn auf

der Piste vorbeigeschaut hatte.

Eine junge Snowboarderin, die

sich zunächst mit dem ungewohnten

Plastikbelag vertraut

machen musste, kam zu dem

Schluss: „Es macht Laune. Und

der Blick von oben ist auch sehr

nett.“

Auf Amager Bakke solle auch

Wissen vermittelt werden.

„Nachhaltigkeit muss nicht

langweilig sein. Wir hören jeden

Tag, dass wir Dinge falsch

machen. Manchmal braucht es

ein wenig Spaß“, meint Nielsen.

Und wer mit dem Skilift 78 Meter

in die Höhe fahre, der bekomme

dafür noch etwas anderes

geboten: „Du kannst hier

Skifahren mit dem Blick über

Kopenhagen. Der ist wirklich

besonders.“


46 PANORAMA BERLINER KURIER, Sonntag, 6. Oktober 2019

Lilo Pulvers Tanz auf dem Tisch in Billy Wilders „Eins, Zwei, Drei“ ist Kult. 2018: Lilos Bambi fürs Lebenswerk Einer ihrer größten Erfolge war„Ich denkeoft an Piroschka“ (1955).

Das schönste Lachen

des Kinos wird 90

Schauspiel-Legende Liselotte Pulver legt zu ihrem runden Geburtstag eine neue Autobiografie vor

Ihr Markenzeichen: Das

schönste und vermutlich lauteste

Lachen des deutschen

Kinos. Sie drehte mit großen

Weltstars und spielte in absoluten

Kult-Filmen mit. Und sie

war privat so, wie sie auf der

Leinwand rüberkam: sympathisch,

authentisch, menschlich.

Jetzt wird Lilo Pulver am

kommenden Freitag 90 Jahre

alt. Wir gratulieren.

Sie macht sich selbst ein Geschenk

–mit dem neuen Buch

„Was vergeht, ist nicht verloren“.

Lilo Pulver nennt es „Das

Drehbuch meines Lebens“.

Und dieses „Drehbuch“ war in

der Tat filmreif: Die Pulver

prägte Leinwand-Klassiker

wie „Das Wirtshaus im Spessart“

(1958) oder „Ich denke

oft an Piroschka“ (1955). Sie

stand mit den Größten des

Films der 50er- und 60er-Jahre

vor der Kamera: Jean Gabin,

O. W. Fischer, Heinz Rühmann,

Horst Buchholz.

Sie gewann einen Arm voll

„Bambis“, mehrfach den Deutschen

Filmpreis und war für

den Golden Globe nominiert.

Und Lilo Pulver hat alles gesammelt,

wirklich alles: Jedes

Drehbuch, jedes Flugticket, alle

Artikel über sie, alle Termin-Kalender.

Als die Schauspielerin

ihre Sammlung dem

Frankfurter Filmmuseum vermachte,

sagte Leiter Hans-Peter

Reichmann: „Ich habe

noch nie ein solch großes Privatarchiv

gesehen.“

Trotz der Sammelwut: Es

bleibt alles seriös. Zumindest

vermittelt das Buch diesen

Eindruck. Damals, vor 50, 60

Jahren, scheint es nur galante

Herren mit besten Umgangsformen

gegeben zu haben. Lilo

Pulver: „Ich habe mich oft in

meine Filmpartner verliebt.“

Aber ach: Die waren alle verheiratet

oder fest gebunden.

Also blieb nur Schmachten.

Ende der 60er-Jahre wurde

Lilo Pulver „ausgemustert“.

Die Regisseure des neuen

deutschen Films –Alexander

Kluge, Volker Schlöndorff –

hatten keine Verwendung für

den burschikos-komischen

Filmstar. Offenbar hatten sie

alle nicht eine der besten Komödien

über die deutsche Teilung

gesehen, die Billy Wilder

1961 für Hollywood gedreht

hatte: „Eins, Zwei, Drei“. Neben

James Cagney spielten Lilo

Pulver und Horst Buchholz.

Während des Drehs ließ die

DDR die Mauer bauen. Das

Brandenburger Tor musste

kurzfristig in München nachgebaut

werden.

Der Film ist heute Kult und

zählt zum Besten in Pulvers

Kino-Karriere. Sie konnte

nicht nur ansteckend lachen,

sondern auch blitzgescheit

kontern. 1949, da war sie gerade

20, spielte sie am Theater in

„Faust II“. Und der als cholerisch

bekannte Regisseur Leonard

Steckel schrie sie bei einer

Probe an: „Merken Sie sich

das endlich, Sie Arschloch.“

Worauf Lilo antwortete: „Zu

meinem Arschloch können Sie

,du‘ sagen.“ Christof Ernst

Lilo Pulver präsentierte sechs Jahre

lang –von 1977bis 1983 –u.a.mit

Samson und Tiffydie Kindersendung

„Sesamstraße“.

Lilo Pulver hat in ihrem riesigen

Privat-Archiv gekramt.Das

Ergebnis ist das Buch „Was

vergeht,ist nicht verloren“

(Hoffmann und Campe,

24 Euro), das viele Fotos aus

ihrem Leben und ihren

Filmen enthält.

Fotos: „obs/Tele 5, dpa, NDR,Verleih


PANORAMA 47

Star-Designer

Colanibestattet

Karlsruhe –Der vor knapp

drei Wochen gestorbene

Designer Luigi Colani ist in

Karlsruhe in einem von ihm

entworfenen Sarg beerdigt

worden. Zahlreiche Gäste

kamen, darunter auch

Schüler des Altmeisters des

Designs. Colani erlag am 16.

September mit 91 Jahren einer

schweren Krankheit.

Berühmt war er für runde,

organische Formen, die seinen

Entwürfen für Möbel

oder Autos einen unverwechselbaren

Stempel aufdrückten.

Der aufgebahrte Sarg vonColani

Helfer löst

Großbrand aus

Bibertal –Ineiner Kettenreaktion

hat ein Mann in

Bayern erst das Auto seines

Freundes, dann eine Scheune

und schließlich das komplette

Anwesen samt Bauernhaus

in Flammen aufgehen

lassen. Dabei wollte der

62-Jährige nur seinem

Kumpel bei Schweißarbeiten

am Auto helfen. Ein

Feuer im Wagen ging auf

Scheune und Haus über.

Schaden: 200000 Euro.

Zwei Tote

bei Explosion

Essen –Nach einer Explosion

mit zwei Toten in einem

Haus in Essen haben

Spezialisten am Sonnabend

die Suche nach der Unglücksursache

fortgesetzt.

Am Freitag hatte es in dem

Gebäude in der Nähe des

Hauptbahnhofs eine Detonation

gegeben. Fenster

zerbrachen, die Fassade

war rußverschmiert. Was

zu der Explosion geführt

hat, müsse noch ermittelt

werden, sagte ein Polizeisprecher.

Das Haus ist unbewohnbar.

Feuerwehrleute beim Einsatz

Foto: dpa

Foto: dpa

TrotzRückrufKlinikserviert

ruf

ikse

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Wurst

Kölner Krankenhaus hat in einer Stellungnahme Fehler bei einer Tochter-Gesellschaft eingeräumt

Korbach – Zwei Todesfälle,

mehrere Listerien-Erkrankungen

–wegen gefährlicher Keime

muss der hessische Wurstproduzent

Wilke schließen.

Noch zwei Tage

danach gibt eine Klinik

wohl Erzeugnisse der

Firma an Patienten aus.

Laut Foodwatch sollen

in der Tochtereinrichtung

„UniReha“ noch

am 3. Oktober vom

Rückruf betroffene Wilke-Produkte

serviert

worden sein. In einer

Stellungnahme teilte

die Uniklinik Köln mit:

„Aufgrund der Kurzfristigkeit

und des Zeitpunktes

der Information

ist es im Zusammenhang

mit unserer Tochtergesellschaft

UniReha

zu einem Fehler innerhalb der

Speisenversorgung gekommen,

sodass einigen Reha-Patienten

dennoch Wurstware der Firma

Wilke angeboten worden ist.“

„Die genannten, vermutlich

kontaminierten Wurstsorten

des Herstellers sind in der Uniklinik

Köln jedoch nicht verwendet

worden“, betonte ein

Sprecher des Klinikums.

Ein Ex-Mitarbeiter indessen

berichtete RTL, dass die Zustände

im Wilke-Werk seit Jahren

katastrophal seien. Fotos,

die aus der hessischen Fabrik

stammen sollen, zeigen reihenweise

verschimmelte Würste.

Die Verbraucherschutz-Organisation

Foodwatch fordert

nach den Todes- und Krankheitsfällen

umgehende Konsequenzen

zum Schutz der Ver-

Fotos: dpa, zvg

Wurst-Produzent

Wilke

meldete Insolvenz

an.

braucher. Die Behörden müssten

umfangreich über die betroffenen

Produkte aus der

Herstellungdes hessischen Betriebs

und über die Verkaufsstellen

informieren, sagte ein

Sprecher. Den Behörden zufolge

gibt es mittlerweile 37

Krankheitsfälle, die möglicherweise

mit Wurstwaren der Firma

im Zusammenhang stehen.

Wegen des möglichen Befalls

mit Listerien hat auch ein niederländischer

Wurstwarenbetrieb

Waren zurückgerufen. Es

gehe um alle in der Fabrik in

Aalsmeer seit September verschnittenen

und verpackten

Wurstwaren, teilte das Unternehmen

mit. Nach Angaben des

Gesundheitsministeriums werden

nun insgesamt 300000 Kilogramm

Fleisch zurückgerufen.

Bislang gibt es keine Hinweise

auf einen Zusammenhang

zu dem Listerien-Fall in

Deutschland.

Schmuggler retten Polizisten aus dem Meer

Beamte gingen bei Verfolgungsjagd auf offener Seeüber Bord –hilfsbereite Gauner kamen trotzdem in Haft

Polizisten verfolgen die Gauner...

Madrid – Irres Ende einer

Verfolgungsjagd vor der spanischen

Küste: Drogenschmuggler

mussten drei Polizisten aus

dem Meer retten –hinter Gittern

sind sie aber trotzdem gelandet.

Ein Polizeiboot verfolgte gestern

Morgen ein Boot, das unter

dem Verdacht des Drogenschmuggels

stand. Bei hohem

Tempo kollidierten die beiden

Boote, die Polizisten gingen

über Bord, während ihr Boot

„außer Kontrolle Kreise fuhr“

und sie in Gefahr brachte. Für

die mutmaßlichen Drogenschmuggler

wäre das die Gelegenheit

gewesen, zu fliehen.

Doch sie entschieden sich anders.

Ein über dem Unfallort

kreisender Polizeihubschrauber

forderte die mutmaßlichen

Schmuggler per Megafon auf,

die Polizisten aus dem Wasser

zu ziehen, was sie sofort taten.

Ende gut, alles gut? Nicht

ganz, denn ihre barmherzige

Geste half den vier Männern

nicht weiter: Die hilfsbereiten

Kriminellen wurden wegen

Drogenschmuggels inhaftiert,

nachdem die Polizisten in der

Nähe des Bootes drei Tonnen

Haschisch aus dem Wasser gefischt

hatten.

Fotos: Guardia Civil Interior

Die Uniklinik Köln räumte Fehler ein

–noch nach dem Rückruf bekamen

Patienten Wilke-Wurst serviert.

...und gehen beim Crash über Bord.


Fieber,zweiTage auf

der Intensivstation in

London, die Komplikationen

nach seiner Prostatakrebs-

OP überstand Elton John

2017 nur knapp.

Sonntag, 6. Oktober 2019

WITZDES TAGES

„Bitte brüllen Sie wie am Spieß, so laut,

wie Sie nur können“, sagt der Zahnarzt

zum Patienten. „Aber wieso?“ –„Das Wartezimmer

ist brechend voll und in zehn

Minuten gibt es im Fernsehen Fußball!“

WUSSTEN SIE SCHON...

... dass Deutschland den höchsten Pro-

Kopf-Verbrauch an Papier, Pappe und

Karton aller Industrie- und Schwellenländer

der G20 hat? Im vergangenen Jahr fielen

pro Kopf 241,7 Kilo an, berichtete die

„Saarbrücker Zeitung“. Im Jahr 1991 waren

es noch knapp 70 Kilo. Ursache dieser

Entwicklung sei vor allem der stetig

wachsende Online-Versandhandel.

www.sam-4u.de

„Gott, lass mich

www.sam-4u.de

WASBEDEUTET...

... flanieren? Ausgehend vom französischen

Wort „flaner“ bedeutet flanieren

„umherstreifen, umherschlendern“. Ein

Flaneur ist demnach ein Mensch, der im

Spazierengehen schaut, genießt und planlos

umherschweift. Sein weibliches Gegenstück

ist die „Passante“ (frz. für „Spaziergängerin“).

ZULETZT

Polizei kauft Knirps neues Fahrrad

Als wahre Freunde und Helfer zeigten

sich italienische Polizisten in Mailand:

Nachdem einem Sechsjährigen dort ausgerechnet

an seinem Geburtstag das neue

Fahrrad gestohlen worden war, kauften

sie ihm kurzerhand eines. Das Zweirad

samt Schloss war verschwunden, als der

Junge aus der Grundschule kam. Die Mutter

rief die Polizei, die beim Anblick des

verzweifelten Kleinen sogleich Geld sammelte

und ein neues Rad kaufte.

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Foto:dpa

nicht sterben“

Elton John (72) litt Todesängste nach seiner Krebs-Operation

Von

DIERK SINDERMANN

Wie schlimm es um ihn gestanden

hatte, wussten

nur engste Vertraute.

Jetzt enthüllt Elton John

(72), dass er nach einer

Prostatakrebs-Operation

2017 nur knapp dem Tod

entgangen war. Er lag mit

Fieber zwei Tage lang auf

der Intensivstation. In

seinen schwierigsten

Stunden blieb ihm Gott:

„Ich betete zu ihm: Bitte

lass mich nicht sterben,

lass mich meine Kinder

wiedersehen.“

Der Popstar hatte sich 2017

in Los Angeles an der Prostata

operieren lassen. In seiner

neuen Autobiografie

„Me, Elton John“ erzählt er

laut der britischen „Daily

Mail“ von starken Schmer-

zen, die er zehn Tage später

bei einem Auftritt bekam.

Die Ärzte entdeckten, dass

Flüssigkeit von seinen

Lymphknoten austrat, eine

seltene Komplikation der

OP. „Ich habe mich deswegen

zweieinhalb Monate

lang immer wieder behandeln

lassen müssen. Bis eine

Routine-Koloskopie kurz

vor meinem 70. Geburtstag

die Flüssigkeit permanent

hat abfließen lassen“, so Elton

John.

Auf der folgenden Südamerika-Tournee

fühlte er

sich wieder krank, „ich

konnte nicht mehr aufhören

zu zittern.“

Elton John brach die

Tournee ab und flog zurück

nach London, direkt ins

„King Edward VII’s“-Hospital:

„Dort hat man mir gesagt,

dass mein Zustand

sehr ernst war, sie aber

nicht die medizinischen Geräte

hätten, um mich zu behandeln.“

In der „London

Clinic“ wurde ihm Lymphflüssigkeit

aus dem Zwerchfell

entfernt.

Zwei Tage lang musste Elton

John auf der Intensivstation

verbringen. In der

Klinik erfuhr er, dass er sich

eine schwere Infektion in

Südamerika eingefangen

hatte. Trotz Antibiotika

kam sein Fieber zurück:

„Die Lage war viel ernster

als gedacht. Die Ärzte

haben zu meinem Mann David

gesagt, dass ich nicht

überlebt hätte, wenn ich 24

Stunden länger in Südamerika

geblieben wäre.“

Elton John lag eine Nacht

wach im Krankenbett, aus

Angst, allein zu sterben.

Sein Beten wurde erhört.

Nach elf Tagen durfte er

wieder nach Hause und

brauchte sieben Wochen,

bis er wieder alleine laufen

konnte. Eine dunkle Zeit für

den Pop-Star.

Der Musiker weiß im

Buch aber auch humorvolle

Geschichten zu erzählen.

Eine handelt von einer seiner

Dinnerpartys, zu der

auch seine beste Freundin

Lady Di, Richard Gere und

Sylvester Stallone geladen

waren. „Diana war bereits

von Prince Charles getrennt

und Geres Beziehung mit

Cindy Crawford war grade

in die Brüche gegangen. Di

und Richard saßen zusammen

vor dem Kamin und

haben sich angeregt unterhalten.“

Laut John gefiel diese vertraute

Zweisamkeit Stallone

gar nicht: „Ich glaube,

er ist mit der Absicht zur

Party gekommen, Diana abzuschleppen.

Nur um herauszufinden,

dass seine Pläne

von Gere durchkreuzt

worden waren.“

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