2019/41 - 24 Stunden Donautal

suedwest.presse

12 PORTRÄT RESSORT HAGMANN UMZÜGE Anzeige

„Es geht einfach nur nach vorne“

Hagmann Umzüge bewegt und das mit über vierzigjähriger Tradition. Vom Donautal aus

geht es hinaus in alle Welt. Der persönliche Kundenkontakt steht dabei an erster Stelle.

6.30 Uhr

Zwei Telefone klingeln

unentwegt. Alfred

Theimer nimmt

abwechselnd Anrufe entgegen.

Wirkt hochkonzentriert. Jetzt

geht es darum, den blauen LKW-

Riesen in die richtige Bahn zu

lenken. Ist ausreichend Packmaterial

für die Tour vorhanden?

Heute Morgen um vier erst ist er

von seiner letzten Tour zurückgekehrt.

Stehen vor Ort die angeforderten

Auslademöglichkeiten

bereit? Theimer ist zuständig

für Privatumzüge aller Art. Von

der Graf-Arco-Straße aus verschickt

er seit zehn Jahren seine

Kolonnen hinaus in alle Welt.

„Man weiß morgens nicht, was

der Tag so bringt – wie ein großes

Puzzlespiel“, sagt er.

Der Radius in die ganze Welt

1977 übernahm Karl Hagmann im

Alter von 35 Jahren die „Ulmer

Schnelltransporte“ mit 3 LKW

und vier Mitarbeitern. Heute, 42

Jahre später, bildet Hagmann

eine Flotte von 30 LKW und 85

Mitarbeitern. „Es geht einfach

nur nach vorne, niemals zurück“,

erklärt Karl Hagmann sein Credo.

„Die Branche ist unruhig,

man muss jeden Tag alles geben

für die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit“,

ergänzt Markus

Hagmann, der seit dreißig Jahren

an der Seite von Hagmann senior

die Geschicke leitet.

Disponent Alfred Theimer hat alle Umzüge im Blick.

Die blaue Hagmann-Flotte bildet

vom Donautal aus einen Radius

in die gesamte Welt. Die Frachten

werden in Container verpackt,

und dann nach Übersee

etwa nach Shanghai, Japan, Neuseeland

oder Südafrika verschifft.

„Wir haben ein weltweites

Netzwerk“, wie Karl Hagmann

erklärt.

Platz für ganze Häuser

Derzeit baut man bei Hagmann

die wohl größte Containerhalle

Deutschlands. Die Maße: gigantisch.

Die Containerhalle soll im

Frühjahr 2020 fertiggestellt sein.

Dann finden 460 Container in

der 70 Meter langen, 32 Meter

breiten und 24 Meter hohen Halle

Platz. Gestützt wird der Koloss

von 30 Pfeilern. Ein Lager für

20 ‘ und 40 ‘ Container. Pro Container

finden Drei-Zimmer-Wohnungen

oder sogar ein ganzes

Haus Platz. Die Zielsetzung: die

komplette Halle zu befüllen. 300

Container warten bereits auf den

Umzug in die neue Halle.

„Kein Tag ist wie der andere“

In der Disposition arbeiten drei

Mitarbeiter im Schichtmodell.

Geht eine Kolonne nach Frankfurt

oder in die Hansestadt, rücken

Kolonnenführer, Möbelpacker

und Schreiner um 22 Uhr

aus. Nach Karlsruhe starten die

hellblauen Hagmann-Riesen um

4 Uhr morgens. Ist der Umzug in

der Region Ulm, werden die

Fahrzeuge so beladen, dass um

7.30 Uhr die Kolonne pünktlich

starten kann. „Kein Tag ist wie

der andere“, weiß Theimer zu erzählen.

In mehr als 35 Jahren als

Umzugsdisponent hat er schon

viel erlebt. „Ganz nah ist man am

Hier entsteht die größte Containerhalle Deutschlands

Karl und Markus Hagmann vor dem Bau der neuen Halle.

Fotos: Julia Haaga

Ein neues Zuhause für 460 Container

im Donautal. 70 Meter

lang, 32 Meter breit, 24 Meter

hoch: Die Maße der vollautomatischen

Containerhalle bei Hagmann

Umzüge sind gigantisch.

300 Container warten bereits

auf den Umzug in die neue Halle

im Frühjahr 2020.

„Wir bewegen – aus Tradition“,

ein Credo, das bei Firmengründer

Karl Hagmann und Sohn Markus

großgeschrieben wird. „Der Kunde

steht an erster Stelle“, sind

sich beide einig.

Menschen dran, bekommt die

vielen kleinen und großen Geschichten

mit, die hinter den

Umzügen stecken. Manchmal

sind es Frauen, die ihre Männer

heimlich verlassen.“ Theimer

hält kurz inne. Das Telefon hat

aufgehört zu klingeln. Die Kolonne

ist rechtzeitig losgekommen.

Der Disponent hofft, dass jetzt

nichts Unvorhergesehenes passiert.

Wenn die großen Lastkraftzüge

keinen Platz zum Be- und

Entladen bekommen. Oder wenn

Verstärkung angefordert werden

muss.

13.00 Uhr

Kurze Kaffee- und

Verschnaufpause. Das

Telefon bleibt ruhig.

Theimer hält Rücksprache mit

dem Kolonnenführer. Es hat alles

geklappt. Jetzt wird sich Alfred

Theimer um die Einsätze für

morgen und übermorgen kümmern.

Die hat er ohnehin schon

den ganzen Tag über mit im

Blick.

22.00 Uhr

Eine Kolonne

macht sich vom Donautal

aus auf den

Weg nach Hamburg.

Seit 1983 trifft man die hellblauen

LKW-Riesen im Donautal.

Den Standort loben Karl und

Markus Hagmann. Nicht nur wegen

der guten Anbindung an den

Verkehr. „Wir haben ein sehr gutes

Verhältnis zu den anderen

Firmen hier im Donautal. Außerdem

sind wir ganz nah dran. Oft

kommen unsere Kunden auch

persönlich vorbei.“ jmh

Kontakt

Graf-Arco-Straße 8, 89079 Ulm

Telefon +49 731 94610-0

www.hagmann-umzug.com

Branchen: Betriebsverlagerungen,

Maschinentransporte, Auslandsund

Überseeumzüge, Lagerungen

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