Arktis 2020-21 Expeditionen - CH

polarreisen

ARKTIS // SPITZBERGEN-UMRUNDUNG (MIT KVITOYA) MS PLANCIUS » S.88

REISEVERLAUF

TAG

1 Linienflug nach Oslo, Übernachtung im Flughafenhotel.

2 Morgens Weiterflug nach Longyearbyen, Hauptort von

Spitzbergen. Nach Ankunft Besichtigung des kleinen Ortes

mit Besuch des Museums. Im Anschluss Spaziergang

zur Pier und Einschiffung, Auslaufen des Schiffes im

Schein der Mitternachtssonne.

3 Nordwärts entlang der Westküste zum Krossfjorden mit

einer Zodiac-Exkursion am 14. Juli-Gletscher. Nachmittags

nach Ny Ålesund, einst Ausgangspunkt der Amundsen-Nordpolexpedition.

4 Auf Kurs durch den Beverleysundet und weiter zu unserem

nördlichsten Punkt bei Phippsøya, in den „Sieben Inseln“

nördlich von Nordaustlandet, bei 81 Grad Nord und

nur 540 Seemeilen vom geographischen Nordpol entfernt.

Eisbären und Elfenbeinmöwen bevölkern diese Region.

5 Wir steuern immer weiter nach Osten, um die Region von

Nordaustlandet zu erreichen, wo die Nobile Expedition

1928 schon driftete und wo der Italiener Sora mit einer Expedition

zur Hilfe kommen wollte. 1928 erreichte Sora Alpinøya,

auch wir haben dieses Gebiet zum Ziel und weiter

bis zum Finn Malmgrenfjord, und der Albertinibukta um

den Soraberget (205 Meter ü.N.) zu besteigen. Von dort

aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Eiskappe

von Nordaustlandet. Als Alternativprogramm können

wir bei Storøya anlanden, wo wir viele Walrosse antreffen

können.

6 Heute hoffen wir die sehr selten besuchte, und am östlichsten

(nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegenen

Insel Kvitøya zu besuchen. Die Insel ist größtenteils

von einer Eiskappe belegt, die nur wenig Raum für eisund

schneefreie Zonen zulässt. Wir landen an der Westseite

von Andréneset an, dort blieben einst der schwedische

Entdecker André und seine Mannschaft im Jahre

1897 verschollen. Wir versuchen auch nach Kræmerpynten

an der Ostseite zu gelangen, wo es eine sehr große

Walrossherde residiert.

7 Südlich von Nordaustlandet planen wir eine Anlandung

Isisøya, ein Gebiet mit Nunataks (Bergspitzen), einst von

Gletschern umringt, heute eine Insel, die vom Meer umgeben

ist. Später Weiterfahrt entlang der Front des Brasvell-Gletschers,

der längsten Gletscherstirn Spitzbergens.

In der Olga Strait halten wir Ausschau nach Grönlandwalen.

8 Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel

anlanden. Besuch einer alten Trapperhütte umd

Möglichkeit, an einem flotten Marsch über die Tundra auf

der Suche nach dem Spitzbergen-Ren und der Weißwangengans

teilzunehmen. Anschließend Weiterfahrt südwärts

zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya.

9 Wir kreuzen durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären

Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen

Bergen, z.B. dem Hornsundtind mit einer Höhe von

1.431 m. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen

die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen

Robben und Eisbären hier anzutreffen. Eventuell Besuch

einer polnischen Forschungsstation.

10 Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung

des Van Keulenfjords. Zahlreiche Skelette von Weißwalen

(Belugas) liegen hier, die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens

im späten 19. Jh. zeugen. Zum Glück sind die

Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so dass wir

sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem

Fjord antreffen können. Nachmittags zum Recherchefjord

und gegen Mitternacht Rückkunft in Longyearbyen.

11 Morgens Ausschiffung in Longyearbyen und Rückflug

über Oslo nach Zürich.

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