2019/41 - u-spezial_Wirtschaft-Illertal

suedwest.presse

Das Wirtschaftsmagazin

im Südwesten

spezial

Oktober 2019

Wirtschaft im

Illertal

Unternehmen und Dienstleister

aus dem Illertal stellen sich vor.


Max Wild auf einen Blick:

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unternehmen [!] inhalt/impressum 3

Liebe Leserin, lieber Leser,

gut 14 000 Menschen leben im

baden-württembergischen Illertal

zwischen Illerrieden, Kirchberg und

Balzheim. Trotz der Nähe zum Oberzentrum

Ulm sowie anderen größeren

Städten im bayerischen Illertal

kann sich die Region wirtschaftlich

behaupten.

Während andernorts Oberzentren

wie Magneten die Arbeitskräfte

anziehen, finden die Menschen

im Illertal viele Arbeitsplätze im

eigenen oder im Nachbarort. Dabei

reicht die Bandbreite vom Handwerker

bis zum Global Player.

In der Stadt Dietenheim sowie in

den Gemeinden Illerrieden, Kirchberg

und Balzheim lässt es sich gut

leben und arbeiten – die folgenden

Seiten belegen das mit Zahlen, mit

Geschichten und auch mit Bildern.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr Tobias Lehmann,

Objektleitung unternehmen [!]

wissen

4 Das Illertal in Zahlen

Die wichtigsten Daten und Fakten zur

Wirtschaft im Illertal.

titelthema

6 Handwerk meets Hightech

Das Illertal ist seit Jahrhunderten Heimat

für Handel und Handwerk, aber auch für

Mittelstand und Industrie.

leben

10 Vielfalt für die Freizeit

Dudelsackspieler im Schottenrock, eine

historische Bürgerwehr und natürlich die

malerische Iller – das Illertal ist bunt.

14 So schön ist das Illertal

Wandern, Genießen und Spaß haben – eine

kleine Bilderstrecke zeigt die schönsten

Ecken im Illertal.

18 Alles fürs tägliche Leben

Gut versorgt sind die Gemeinden im Illertal,

kurze Wege zum Einkaufen und für tägliche

Besorgungen erleichtern den Alltag.

machen

20 Gute Gründe fürs Gründen

Selbstständig im Illertal: Zwei Existenzgründer

aus Kirchberg und Dietenheim

berichten von ihren Erfahrungen.

hintergrund

16 Die Wirtschaft im Illertal blüht

Über 80 Prozent der Unternehmen würden

anderen Firmen das Illertal als Standort

emfehlen, so eine IHK-Studie.

22 Für alle ein Gewinn

Die Firmen im Illertal engagieren sich für den

Nachwuchs. Mit Bildungspartnerschaften

können Schüler ins Berufsleben schnuppern.

Impressum

Wirtschaft in Illertal

ist ein Anzeigen-Spezial von

unternehmen [!]

Alle Porträts sind im Auftrag der

Unternehmen erstellte Advertorials.

Auflage: 15 000 Exemplare

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77

89073 Ulm

Redaktion

Stefanie Müller (verantwortlich),

Kerstin Auernhammer,

Martin Dambacher

Anzeigen

Stefan Schaumburg (verantwortlich)

Titelfotos

simons-fotoecke.de, Alb-Donau-

Kreis Tourismus/ Stadt Dietenheim,

Martin Dambacher

weitere Fotos

Porträtfotos der Inserenten,

Archiv, Martin Dambacher

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director), Max

Meschkowski (Layout), Antje Meyer

(Bild) – mediaservice ulm

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen


4 wissen unternehmen [!]

Vier starke Gemeinden

Illertal Dietenheim, Illerrieden, Kirchberg und Balzheim sind nicht nur lebenswert, sondern

auch in Sachen Wirtschaft gut aufgestellt. Die wichtigsten Fakten. Von Martin Dambacher

Dietenheim

Dietenheim ist mit 6737 Einwohner und 18,76 km² Fläche

die größte der vier Illertalgemeinden, das zugleich als

Unterzentrum zwischen Ulm und Memmingen fungiert.

4573 Menschen davon leben im Hauptort, 2164 im nördlich gelegenen

Ortsteil Regglisweiler. Die insgesamt 219 angemeldeten Gewerbebetriebe

bieten 1817 Arbeitsplätze, das Gewerbesteueraufkommen lag

im vergangenen Jahr bei 1 762 318 Euro. Die Steuerkraftsumme 2019 beträgt

8 724 429 Euro (1293 Euro pro Einwohner).

Drei Kindergärten in Dietenheim und einer in Regglisweiler bieten 60

Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre und 253 Plätze für Kinder

ab drei Jahre. Zudem gibt es beiderorts eine Grundschule, darüberhinaus

hat Dietenheim eine Gemeinschaftsschule mit Abschlussmöglichkeit

der mittleren Reife und Regglisweiler eine Förderschule für Kinder

mit Benachteiligungen in ihrer Entwicklung.

www.dietenheim.de

Illerrieden

Das drei Ortsteile umfassende Illerrieden beheimatet

3363 Einwohner – neben den 2349 im Hauptort leben

479 in Dorndorf und 535 in Wangen.

Mit 102 Gewerbebetrieben ist Illerrieden breit aufgestellt und bietet

über 520 Menschen Arbeit, das Gewerbesteueraufkommen 2018 betrug

1 600 000 Euro. Die Steuerkraftsumme 2019 wurde mit 4 411 745 Euro

veranschlagt, was einen Pro-Kopf-Wert von 1327 Euro bedeutet.

Für Kinder wird mit einem Kindergarten und einer Kinderkrippe von klein

auf die richtige Betreuungsmöglichkeit geboten, dazu gibt ist neben

einer Grundschule auch die 5. und 6. Klasse der Gemeinschaftsschule

Dietenheim-Illerrieden im Ort beheimatet.

www.illerrieden.de

Kirchberg

2100 Menschen wohnen im südlichsten Ort der vier Gemeinden,

welcher sich auf 18,64 km² erstreckt. 1570 Einwohner

leben davon in Kirchberg und 530 im Ortsteil Sinningen.

Die rund 50 Betriebe am Ort bieten 430 Arbeitsplätze, dank der Kirchberg

2018 ein Gewerbesteueraufkommen von 543 477 Euro verzeichnen

konnte. Die Steuerkraftsumme 2019 liegt bei 2 757 950 Euro, was einen

Betrag von 1305,85 Euro pro Einwohner bedeutet.

Für die kleinen Bewohner gibt es mit dem viergruppigen Kindergarten

samt Kleinkindbetreuung in Kirchberg und einem Kindergarten in

Sinningen ein vielfältiges Angebot, Grundschüler werden von der ersten

bis zur vierten Klasse in Kirchberg unterrichtet.

www.kirchberg-iller.de

Balzheim

Die mit 2053 Einwohner und 17,57 km² zahlenmäßig

kleinste der vier Gemeinden besteht aus den Ortsteilen

Unterbalzheim (1406 Einwohner) und Oberbalzheim (647).

Mit 161 angemeldeten Gewerbebetrieben und 807 Arbeitsplätzen rangiert

Balzheim wirtschaftsmäßig jedoch vorne mit, was sich auch beim

Gewerbesteueraufkommen 2018 niederschlug – dieses betrug 1 769 700

Euro. Auch bei der Steuerkraftsumme 2019 liegt Balzheim mit 1523,90

Euro pro Einwohner ganz vorne, gesamt macht dies 3 120 955 Euro.

In Sachen Kindergärten ist sowohl in Ober- als auch Unterbalzheim

bestens gesorgt, dazu steht mit einer Kinderkrippe auch ein Angebot

für unter 3-Jährige zur Verfügung. Auch die erste Schulbildung ist mit

der ortsansässigen Grundschule gesichert.

www.balzheim.de


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6 titelthema unternehmen [!]

Handwerk meets

Hightech

Wirtschaft Das Illertal zwischen Kirchberg und Illerrieden ist seit Jahrhunderten Heimat für

Handel und Handwerk, aber auch für Mittelstand und Industrie. Von Martin Dambacher

Wer kennt sie nicht – die Erfolgsgeschichte

von Apple, in der aus einer

Garagenfirma dreier Freunde innerhalb

von 40 Jahren ein Technologieriese

entstand? Dass man es aber

auch mit schwäbischem Erfindergeist,

Fleiß und zukunftsorientiertem

Denken vom Kleinstbetrieb zum

Weltmarktführer schaffen kann, zeigen

regionale Beispiele wie Peri in

Weißenhorn (Schalungen und Gerüste),

Gardena in Ulm (Gartenbewässerung)

oder Wanzl in Leipheim (Einkaufswagen)

– allesamt global tätige

Unternehmen, die innerhalb weniger

Jahrzehnte ein enormes Wachstum

hingelegt haben, stabile Stützen der

lokalen Wirtschaft sind und tausenden

Menschen einen Arbeitsplatz

bieten.

Bunter Branchenmix

Mit aktuell rund 500 Mitarbeitern

strebt mit Ceratizit in Balzheim der

nächste Global Player empor, der seit

dem Zusammenschluss der beiden

Präzisionsspezialisten Klenk und

Günther Wirth Anfang 2018 allein

rund 35 Millionen Euro in den Ausbau

des Standortes sowie die Erweiterung

des Maschinenparks und Automatisierungsgrades

investiert hat.

Neben dem Spezialisten für rundlaufende

Präzisionshartmetall- Werkzeuge

ist im nördlich von Unterbalzheim

gelegenen Industriegebiet mit

KTI-Plersch zudem noch ein weiterer

Weltmarktführer ansässig, der mit

über 100 Mitarbeitern mobile Klimageräte

im XXL-Format fertigt, welche

vorrangig im Bereich der Betonkühlung

eingesetzt werden.

Oben: Dietenheim von oben (mit

Blick nach Nord-Ost). Unten: Der

markante Kirchturm Dietenheims.

Fotos: www.simons-fotoecke.de,


Martin Dambacher


unternehmen [!] titelthema 7

Aufgrund seiner Lage und der

jahrhundertealten Handwerkertradition

wird das baden-württembergische

Illertal wirtschaftlich

jedoch eher von soliden

Wer hier

einen

Handwerker

braucht, findet

einen.

Christopher Eh

Bürgermeister Dietenheim

Auf dem Weg zum Global Player: Ceratizit in Balzheim.

Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben

geprägt, die einen

bunten Branchenmix bilden.

Allein in den Gemeinden Kirchberg,

Balzheim, Dietenheim und

Illerrieden mit ihren Ortsteilen

sind derzeit über 530 Gewerbeanmeldungen

registriert, die den

zusammen gut 14 250 Einwohnern

knapp 3600 Arbeitsplätze

bieten.

Als einziges Unterzentrum

zwischen Ulm und Memmingen

bildet Dietenheim ein wichtiges

Pendant zu den Mittelzentren auf

bayerischer Seite der Iller. Architekten,

Steuerberater, Rechtsanwälte

in den freien Berufen sowie

Filialen von drei regionalen

Geldinstituten, Versicherer, Bekleidungs-,

Schmuck-, Optikoder

Blumenfachgeschäfte offerieren

eine breite Palette an

Dienstleistungen und Handel.

Dazu gibt es eine Vielzahl an Betrieben,

die teils schon seit Generationen

bestehen: Maler,

Foto: Rolf Marke

Spengler, Elektriker, Kfz- und

Raumausstatter, Landmaschinen-Mechaniker,

Fliesenleger,

Stuckateure, Schreiner, Glaser,

Maurer, Gärtner ... „Wer in Dietenheim

einen Handwerker

braucht, findet ihn“, erklärt Bürgermeister

Christopher Eh

selbstbewusst. Nicht zu vergessen

sei das Versorgungshand-

SIE UND IHR FAHRZEUG

SIND UNS WICHTIG

Was uns auszeichnet...

• Familienbetrieb seit 1948 – mit Maximilian Rogg ist bereits die 4. Generation im Unternehmen

• Aktuell haben wir ca. 30 Mitarbeiter

• Jedes Jahr wird in der Werkstatt (Kfz-Mechatroniker) und im Büro (Automobilkaufmann) ausgebildet

• Vertragspartner der Marken Fiat und Ford

• Servicepartner der Marken Fiat, Ford, Alfa Romeo, Jeep, Abarth, Fiat Professional

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8 titelthema unternehmen [!]

und Handel verdanken wir es,

dass wir über Jahre hinweg eine

konstant wachsende Zahl an Arbeitsplätze

in Dietenheim haben“,

ist sich Bürgermeister Eh

sicher. Durch die Ansiedlung

weiterer Betriebe und möglichen

20 000 m 2

zusätzliche Gewerbefläche

will die Stadt Dietenheim

in den nächsten Jahren

ausweisen. Die Planungen

dafür laufen bereits. Dietenheim

will so als Wirtschaftsstandort

weiter punkten.

Alles da, was man braucht. Von links oben im Uhrzeigersinn: das Kinderhaus St. Maria in Regglisweiler,

die Schule in Kirchberg, das Gewerbegebiet Balzheim und die Stadthalle Dietenheim. Fotos: Dambacher

Heimat für Klein und Groß

Gut aufgestellt sind die vier Illertalkommunen

bei der örtlichen

Infrastruktur – allen voran

Dietenheim als Unterzentrum.

Neben den verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten

in Fachgeschäften

und Supermärkten bietet

der Ort mit diversen Arztpraxen,

dem geplanten Ärztehaus

und einem Seniorenzentrum

auch in Sachen medizinischer

Versorgung alles, was man für

ein zeitgemäßes Leben benötigt

– zwei Grundschulen, eine Förderschule

sowie die Gemeinschaftsschule

mit Möglichkeit

des Realschulabschlusses sichern

die Bildung der kleinen

und jugendlichen Bewohner.

„Mit der Ganztagesbetreuung in

den beiden Grundschulen seit

dem Schuljahr 2015/2016 haben

wir zudem einen wichtigen

Schritt im Hinblick auf die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf

geschaffen“, erklärt Bürgermeister

Eh stolz. Dank eines entsprechenden

Rahmenprogramms gewerk

mit Bäckern und Metzgern

an der Spitze, deren Spezialitäten

über die Regionsgrenzen hinaus

begehrt seien.

Von Dietenheim in die Welt

Zu den alteingesessenen Handwerksbetrieben

gesellen sich in

den vergangenen Jahrzehnten

zunehmend moderne Industriezweige,

wie zuletzt der Hochdruck-Reinigungsspezialist

Ehrle.

„Durch die günstige Verkehrsanbindung

über die nahe gelegene

Autobahn und großzügig

bemessene Gewerbegebiete können

wir als Standort punkten“,

ist sich Eh sicher. Weitere Flächen

seien bereits in Planung, so

dass in den nächsten Jahren noch

einmal 20 000 Quadratmeter für

Industrie und Gewerbe bereitgestellt

werden könnten.

Mit zu den größten Arbeitgebern

am Ort zählen momentan

unter anderem der Präzisionsteile-Hersteller

Räuchle sowie die

Metallgießerei Scherb, die beide

Zur Person

Christopher Eh ist seit 2012

Bürgermeister der Stadt

Dietenheim. Außerdem leitet

der 53-Jährige als Vorsitzender

den Gemeindeverwaltungsverband

Dietenheim,

zu dem neben der Stadt die

Gemeinden Balzheim und

Illerrieden gehören. Eh ist

Diplom-Verwaltungwirt und

-Betriebswirt.

nach wirtschaftlicher Talfahrt

dank Einstieg von externen Investoren

ohne große Kündigungswellen

weiterbestehen.

Auch der Kunststoffhersteller

Etimex, dessen Folien und Behälter

für die Lebensmittel- und

Pharmaindustrie sowie für Photovoltaik-Anlagen

vom Illertal

aus in die ganze Welt gehen, ist

mit mehr als 100 Beschäftigten

eine feste Größe im Dietenheimer

Gewerbeverzeichnis – genau

wie die Baumwollfeinzwirnerei

Otto, deren Nähgarne und Stoffe

als textile Hightechprodukte

Bekleidungsfirmen und Modeschöpfer

rund um den Globus erfreuen,

sowie die Firmengruppe

Semler Fenster und Schreinerei,

die über sechs Generationen

vom kleinen Handwerksbetrieb

zum Mittelständler herangewachsen

ist.

Mittelschicht in der Mehrheit

„Dieser ausgeglichenen Struktur

zwischen Industrie, Handwerk

Expansionen bestehender Firmen

bemühe man sich als Stadt

auch stets, diese Entwicklung zu

fördern. „Letztlich zählt für die

Bürger aber nicht nur, Arbeit vor

Ort zu haben, sondern als Alleinverdiener

möglichst mit seiner

Familie gut davon leben zu können“,

ergänzt Eh – und dies sei

in Dietenheim meist der Fall.


unternehmen [!] titelthema 9

linge es, eine tägliche Betreuung

von 7 bis 17 Uhr zu gewährleisten.

Letztere wird übrigens auch

durch die vier Kindergärten und

Kindertagesstätten gefördert, da

hier alle Betreuungsformen für

Kinder von 1 bis 6 Jahren abgedeckt

werden – mit der Nachfolgeeinrichtung

des in die Jahre gekommenen

Kindergartens Sankt

Josef soll das Angebot noch moderner

und vielfältiger werden.

Hoher Freizeitwert

Bereits abgeschlossen ist die Innenstadtsanierung

in Dietenheim,

durch die nicht nur die

Verkehrssicherheit und Anzahl

der innenstadtnahen Parkplätze

deutlich erhöht, sondern dank

ansprechender Gestaltung auch

die Aufenthaltsqualität gesteigert

wurde. Ähnliche Projekte

führten in den vergangenen Jahren

auch in Balzheim und Illerrieden

zu deutlichen Aufwertungen

der Ortskerne. Ebenfalls ein

großes Plus für die Gemeinden

Kirchberg, Balzheim, Dietenheim

und Illerrieden sind ihre

äußerst aktiven Vereine, die

ihren Bewohnern ein breites

Spektrum an sportlichen und

kulturellen Freizeitaktivitäten

bieten. Darüberhinaus laden Badeseen

und diverse Spielplätze

zum Verweilen und Vergnügen

ein, während zahlreiche Wanderund

Radwege durch die idyllische

Landschaft oder entlang der

Iller die Natur erlebbar machen.

Wer dennoch nicht auf großstädtisches

Angebot verzichten

möchte, ist dank der sehr guten

Verkehrsanbindung schnell in

Ulm oder Stuttgart – kehrt man

dann aber wieder zurück in eine

der vier Illertalkommunen,

schätzt man sicher die liebensund

lebenswerte Ländlichkeit

der modern aufgestellten Gemeinden.

Steuerkraft

pro Einwohner

Strukturbedingt präsentieren

sich die Steuereinnahmen

Dietenheims auf niedrigem

Niveau, da einerseits im Gewerbesteuerbereich

Cashcows wie

Pharma- oder Technologiekonzerne

fehlen und andererseits

der Einkommenssteueranteil primär

von Arbeitern mit niedrigen

bis mittleren Löhnen getragen

wird. Konkret heißt dies für die

Steuerkraftsumme 2019, dass

FOTO: ©PETRMALINAK/

SHUTTERSTOCK.COM

diese mit 1293 Euro pro Einwohner

deutlich unter den

durchschnittlichen Werten des

Alb-Donau-Kreises (1401 Euro)

und Landes (1535 Euro) liegen.

Auch die Gemeinden Kirchberg

und Illerrieden bewegen sich mit

1306 Euro beziehungsweise 1327

Euro unterhalb des Durchschnitts

– Balzheim hingegen

hat mit 1524 Euro in dieser Statistik

die Nase vorn. dam


10 leben unternehmen [!]

Vielfalt für die

Freizeit

Leben Im Illertal kann man nicht nur

arbeiten, sondern auch wunderbar seine

Freizeit verbringen. Und da ist ganz schön

was los! Von Martin Dambacher

Ländlich geprägt und dennoch

weltoffen – so präsentieren sich

die vier Gemeinden von Kirchberg

bis Illerrieden entlang der

Iller in Sachen Wirtschaft. Aber

auch im Freizeitbereich gelingt

dieser Spagat, da einerseits die

alten Werte und Traditionen erfolgreich

erhalten und andererseits

neue Einflüsse zugelassen

werden. Allem voran steht hier

in allen Gemeinden das vielfältige

Vereins- und Kulturleben, das

neben den Klassikern wie Sportund

Musikvereinen auch spezielle

Angebote für die Bürger vorhält.

Wer sich zum Beispiel für

historische Bürgerwehren begeistert,

ist bei der selbigen in

Dietenheim gut aufgehoben –

Freunde von schottischen Röcken

sollten sich lieber den Dudelsackpfeifern

in Kirchberg anschließen.

Bürgerwehr und Dudelsack

Auch für Bogenschützen sowie

kleine und große Pfadfinder ist

Kirchberg die erste Adresse,

Golfspieler fühlen sich dagegen

auf dem 18-Loch-Platz in Illerrieden

sicherlich schnell heimisch.

Auch für Pferdefreunde gibt es

mit zahlreichen Reiterhöfen in

der Region verschiedene Anlaufstellen,

genau wie für leidenschaftliche

Sänger. Wer gerne

eine Hauptrolle auf einer Bühne

übernehmen oder sich von Theaterstücken

inspirieren lassen

möchte, kommt um die Theaterfreunde

in Balzheim nicht drum

herum – ebenso ist dort die

Volkshochschule eine Institution,

wobei auch in allen anderen

drei Gemeinden eine Vielzahl an

Kursen und Veranstaltungen angeboten

wird. Für alle Fasnetsbegeisterte

gibt es in Dietenheim

mit neun verschiedenen Maskengruppen

und der Ranzenburger

Narrenzunft gleich zehn Vereine

zur Auswahl, dazu warten in der

fünften Jahreszeit Bälle, Umzug

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unternehmen [!] leben 11

und Narrenbaumstellen darauf,

besucht zu werden. In den Sommermonaten

locken mit dem

„Bagge“ in Dietenheim und den

drei Seen im idyllischen Naherholungsgebiet

in Sinningen zudem

gleich mehrere Gewässer

mit Abkühlung. Kneipp-Freunde

kommen im Herrenweiher-Park

in Regglisweiler voll auf ihre

Kosten. Neben dem Iller-Radwanderweg

und dem Main-Donau-Wanderweg

gibt es dazu

mehrere beschilderte Wanderund

Radwanderwege in den Ge-

markungen – und auch abseits

davon laden die hügeligen Landschaften

und idyllischen Auen zu

ausgedehnten Spaziergängen

ein.

Von links nach rechts: Die

Böllerschützen des Schützenvereins

Hubertus Illerriedenim

Einsatz, die Dudelsackpfeifer

aus Kirchberg stehen stramm,

die Stadtkapelle Dietenheim

verbreitet gute Laune, einmal im

Jahr gibt es spektakuläre

Feuershows bei „Dietenheim

leuchtet”.

Fotos: Martin Dambacher, privat


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außergewöhnlich: illerSenio

Das ganzheitliche Pflegekonzept von illerSenio hilft Senioren und Angehörigen:

Mit vernetzten Angeboten, die sich flexibel an Alter und Lebensumstände anpassen.

Ganz neu: Eine exklusive Pflegegarantie.

Älter werden wir jeden Tag.

Über das Alter sprechen tun wir

selten. Dabei hat sich in den letzten

Jahren viel getan, was Anlass

dazu gäbe, offener und entspannter

mit dem Thema umzugehen.

Speziell in unserer Region ist mit

diesem Wandel ein Name fest

verbunden: illerSenio. Mit mutigen

Ideen und ganzheitlicher

Ausrichtung sorgt der Senioren-Komplettdienstleister

seit einigen

Jahren für völlig neue Perspektiven

– nicht zuletzt bei

(pflegenden) Angehörigen.

Die Zeiten ändern sich und

nicht alles war früher besser.

Zwar wird unsere Gesellschaft

immer älter. Zugleich sind unsere

Senioren heute fitter, agiler

und Neuem gegenüber aufgeschlossener

denn je. Der Wunsch,

möglichst lange selbstbestimmt

in den eigenen vier Wänden zu

leben ist die logische Folge. Mit

einem vernetzten Komplettangebot

zeigt illerSenio mustergültig,

wie dieser Wunsch im Alltag

Wirklichkeit werden kann. Das

Zusammenspiel unterschiedlichster

Dienstleistungen ermöglicht

es Menschen, auch bei

hohem Betreuungsbedarf und

Pflegebedürftigkeit in ihrer eigenen

Wohnung und weiterhin in

ihrem familiären Umfeld leben

zu können.

Bei illerSenio hat man sich

zum Ziel gesetzt, das Prinzip einer

ganzheitlichen Versorgung

erlebbar werden zu lassen. Ein

Gegenbeispiel zum vorherrschenden

„binären“ System, das

Betroffenen oft nur die Wahl

zwischen Pflegedienst und Pflegeheim

lässt.

Die Tagespflege-Experten

Das Leben ist nicht schwarz oder

weiß. Wenn es nach illerSenio

geht, ist es auch im Alter noch

möglichst lange bunt und abwechslungsreich.

Bestes Beispiel:

Die illerSenio-Tagespflege,

die es demnächst gar sechs Mal

im Landkreis geben wird. Seit

Der Hol-/Bringdienst empfängt morgens die Gäste der Tagespflege;

Bild rechts oben: Die neuen Räume der Tagespflege in Senden; Bild

rechts unten: Beratung über ambulante Versorgungsmöglichkeiten.

Fotos: illerSenio / Rampant Pictures

April 2018 ist sie beispielsweise

in Senden heimisch und empfängt

dort jeden Tag bis zu

20 Gäste, die morgens daheim abgeholt

und abends dorthin zurückgebracht

werden. Dazwischen

verbringen die Senioren

einen Tag mit abwechslungsreichem

Programm, ausgezeichneter

Verpflegung in netter Gesellschaft

und gemütlicher Atmosphäre.

Ein Angebot, das dank

qualifiziertem Betreuungspersonal

besonders auch für Menschen

mit demenzieller Erkrankung

beziehungsweise deren Angehörige

ganz neue Freiheit bietet.

Nicht zuletzt, weil die

Pflegekassen das Modell „Tagespflege

+ Ambulante Pflege“ de

facto mit doppeltem Budget unterstützen.

Alles andere als gewöhnlich

ist auch, was die iller-

Senio Sozialstationen in der Region

bieten.

Die Rundum-Glücklich-

Sozialstation

Neben der obligatorischen

Grund- und Behandlungspflege

gehören umfassende alltagserleichternde

Dienstleistungen

dazu – und sei es „nur“ praktische

Hilfe beim Rasenmähen

oder Schneeräumen. Vier Standorte

gibt es derzeit. Der jüngste,

in Senden, ist mit der Tagespflege

unter einem Dach. Aus einer

Hand haben Kunden bei illerSenio

somit die Möglichkeit, den

individuellen Bedarf an Pflege,

Betreuung und Unterstützung

für Zuhause zu finden und anzupassen.

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morgen sein wird: Alle iller-

Senio-Kunden erhalten im

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Stunden die des ambulanten

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Leben im Alter anpassen. Willkommen bei illerSENIO! Durch unser lückenloses Leistungsangebot sind

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14 leben unternehmen [!]

So schön ist das Illertal

Streifzug Das Illertal hat viel Natur und Erholung zu bieten. Einen kleinen Eindruck

vermitteln diese Bilder. Von Martin Dambacher

Von links oben im Uhrzeigersinn:

Der markante Dietenheimer

Kirchturm, der

Ranzenburger kühlt sich die

Beine im Brunnen, Kinderprogramm

beim Sommerfest

in Wangen und die Kapelle

„’s Herrgöttle” bei Dietenheim.

Fotos: Dambacher

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Tausend Quadratmeter Trends

Die Firmengruppe Semler präsentiert in ihrer Ausstellung in Dietenheim die neuesten

Entwicklungen in Sachen Fenster, Türen, Böden und Wintergärten. Von Martin Dambacher

Mit Innovation, Flexibilität und

Weitsicht hat sich die Firma

Semler während ihrer mittlerweile

168-jährigen Historie weit

über die Grenzen Dietenheims

hinweg einen exzellenten Ruf erworben.

Dabei bedient das rund

100 Mitarbeiter zählende Unternehmen

mit den Geschäftsbereichen

Fensterbau und Schreinerei

einen Kundenkreis vom Bodensee

bis zur Alb, Semler deckt

sämtliche Arbeiten rund um den

Haus- und Gewerbebau ab.

Wie vielfältig das Portfolio des

Familienbetriebes ist, kann in

den lichtdurchfluteten und modernen

Ausstellungsräumen in

der Otto-Leimer-Straße auf rund

1000 Quadratmetern entdeckt

werden – neben Fenstern, Sommer-

und Wintergärten warten

auch innovative Zimmertüren sowie

Parkett- und Bodenbeläge

Modern und markant – die neuen Ausstellungsräume der Firma

Semler im Dietenheimer Norden.

Fotos: Semler

auf die Besucher. „Innovation ist

die Triebfeder unserer Firma“,

erklärt Geschäftsführer Max

Semler, der den Betrieb zusammen

mit seinen Söhnen Martin

und Stefan leitet – letztere bilden

bereits die sechste Generation.

So sei Einbruchschutz beispielsweise

ein aktuelles Thema, aber

auch energiesparende Maßnahmen

und energetische Sanierungen

würden derzeit nachgefragt.

Urlaub zuhause

„Ein Trend der Zeit sind auch

Winter- und Sommergärten sowie

feste Balkonüberdachungen,

da hier der Kurzurlaub und das

Entfliehen aus dem Alltag ganz

ohne Anreise Wirklichkeit werden

können“, verrät Semler. Von

der Planung und Beratung über

die Herstellung bis hin zum Aufbau

werden dabei alle Leistungen

mit hochqualifizierten Mitarbeitern

ausgeführt. Ebenso ist

Semler als Experte für Dachflächenfenster

bekannt, durch die

Wohnräume unterm Dach wesentlich

heller werden. Eine Spezialität

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16 hintergrund unternehmen [!]

Die Wirtschaft

im Illertal blüht

Standortumfrage Die aktuellste IHK-Standortumfrage unterstreicht die Verbundenheit der

Unternehmen mit der Region – es gibt aber noch Potential. Von Martin Dambacher

In regelmäßigen Abständen untersucht

die IHK Ulm die Zufriedenheit

ihrer Mitgliedsunternehmen

hinsichtlich des Wirtschaftsstandortes

– zuletzt erfolgte

die Umfrage über das

EWAS-Institut im Jahr 2017. Mit

einer ausgezeichneten Note 2,0

schnitt die IHK-Region Ulm dabei

im Vergleich zu den Regionen

Bodensee-Oberschwaben

und Reutlingen am besten ab –

in den Gemeinden Dietenheim,

Balzheim, Illerrieden, Illerkirchberg

und Staig lag die Wertung

2017

befragte die IHK Ulm zuletzt ihre

Mitglieder zur Standortzufriedenheit.

Die Ergebnisse inkl. Regionenvergleich

gibt es kostenlos zum

Download (Dok.-Nr. 3826764)

unter www.ulm.ihk24.de

Die Wirtschaft im Illertal blüht – die Unternehmen geben der Wirtschaftsregion in einer Standortumfrage

die Note 1,6. Damit das so bleibt, müssen die Kommunen aber ab und zu an ein paar

Stellschrauben drehen.

Foto: Martin Dambacher

mit Note 1,6 sogar noch höher.

Gestützt wird die Zufriedenheit

in der IHK-Region Ulm zum einen

dadurch, dass nahezu jeder

dritte Betrieb in den vergangenen

Jahren vor Ort flächenmäßig

expandierte und ebenso viele

planen dies in den kommenden

Jahren zu tun. Über 80 Prozent

der Unternehmen würden den

Wirtschaftsstandort anderen Firmen

zur Ansiedlung empfehlen,

auch wenn teilweise als größte

Schwäche der Mangel an beruflich

qualifizierten Fachkräften

genannt wurde. Weitere große

Handlungsfelder sehen die Befragten

bei der Breitbandversorgung

und bei der Verfügbarkeit


unternehmen [!] hintergrund 17

von Wohnraum. Laut IHK sei

dies ein deutliches Zeichen an

die Kommunen und Genehmigungsbehörden,

hier verstärkt

aktiv zu werden, da sich Fachkräfte

nur gewinnen und halten

lassen, wenn geeigneter und bezahlbarer

Wohnraum zur Verfügung

stehe.

Weiche Standortfaktoren

als Plus der Region

Positiv gestimmt sind die Firmenlenker

dagegen in Sachen

Image der Region, allgemeine Sicherheit

und der guten Infrastruktur.

Letztere bewerten die

befragten Unternehmen in den

Illertalkommunen sogar fast

durchweg besser als die Firmen

im Alb-Donau-Kreis und der

IHK-Region Ulm. Mit Abstand

am zufriedensten sind die Betriebe

dabei mit der Erreichbarkeit

über die Straße, was sicher auch

mit der Nähe zur Autobahn A7

Die gute Verkehrsanbindung ist ein klarer Pluspunkt für das Illertal.


Foto: Lars Schwerdtfeger

zu tun hat. Aber auch die Anbindung

und Taktung des öffentlichen

Nahverkehrs kommt gut

weg – Ulm ist von überall aus gut

erreichbar. Nicht ganz so

zufrieden stellend stellt sich die

Situation mit der Verfügbarkeit

von Gewerbeflächen dar, wobei

sich hier in den vergangenen

zwei Jahren in den genannten Orten

schon viel getan hat oder gerade

in Planung ist – ebenso wurden

neue Wohngebiete erschlossen.

Als weitere Pluspunkte für

die Region werden die vielfältigen

Sport- und Freizeitmöglichkeiten

gesehen, bei denen für alle

Altersklassen und jeden Geschmack

etwas geboten wird. Für

die tägliche Versorgung stehen

von diversen Bäckern über Metzger

bis hin zu Supermärkten, Getränkehändlern

und Wochenmärkten

eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten

zur Verfügung

– und auch für die ärztliche

Versorgung ist mit Allgemeinmedizinern

und verschiedenen

Fachärzten gesorgt.

In Summe ergeben all diese

Faktoren ein stimmiges und zufriedenes

Gesamturteil für die

Region, welches sicher auch mit

ein Grund für die teils jahrzehntelange

Treue und Verbundenheit

der Firmen mit ihren Standorten

ist. Die Herausforderung

für alle Beteiligten wird jedoch

sein, diese zu halten und eventuell

noch auszubauen – in den Illertalkommunen

ist man hier

aber ja auf dem besten Weg.

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18 leben unternehmen [!]

Alles fürs tägliche Leben

Infrastruktur Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Erst recht, wenn man für

den täglichen Bedarf nicht weit fahren muss. Von Martin Dambacher

Frisch gebackene Brötchen zum

Frühstück, knackiges Gemüse

am Mittag und eine schmackhafte

Brotzeit zum Vesper – in Dietenheim

und Umgebung dank einer

Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten

kein Problem. Mit insgesamt

sechs Anbietern für

Backwaren könnte man sogar

fast jeden Tag auf einen anderen

Bäcker setzen, wobei nur noch

ein Betrieb handwerklich vor

Ort produziert. Auch in Sachen

Fleisch und Wurst hat

man mit zwei Metzgereien

die Qual der Wahl, genau wie

bei den Supermärkten. Denn

mit bald zwei Vollsortimentern

und einem Discounter bekommt

man alles für den täglichen

Bedarf. Abgerundet wird

das Einkaufsangebot durch den

Wochenmarkt am Freitag, bei

dem neben Gemüse, Eiern, Käse,

Alle Zutaten sind im Illertal

erhältlich.

FOTO: ©JENNY STURM/SHUTTERSTOCK.COM

Fleisch und Wurst aus der Region

auch frischer Fisch erhältlich

ist. Selbst für Vierbeiner ist in

Dietenheim mit einem Spezialgeschäft

für Tiernahrung gesorgt,

dazu gibt es zwei Getränkemärkte.

Aber nicht nur in Sachen

Essen und Trinken lässt es

sich in Dietenheim gut einkaufen

– dank zweier Banken, einer

Postfiliale, mehreren Frisören

und zahlreichen Fachgeschäften

ist für ein Unterzentrum auch

sonst viel geboten.

Region gut aufgestellt

Mit ebenfalls zwei Bankfilialen

sowie einer Metzgerei, Bäckerei

und einem Getränkefachmarkt

ist auch der Dietenheimer

Ortsteil Regglisweiler mit den

wichtigsten Geschäften ausgestattet,

genau wie Kirchberg.

Letzteres beheimatet sogar ebenfalls

einen Getränkemarkt und

bietet sowohl den Einwohnern

im Hauptort als auch im Ortsteil

Sinningen einen Wochenmarkt

für den Einkauf von frischen Lebensmitteln.

Diese Möglichkeit

wird seit dem Umbau des Unterbalzheimer

Dorfplatzes auch im

wechselnden Turnus den Balzheimern

zuteil – neben einer

Metzgerei, Käserei und Bäckerei

schauen sogar ein Grill- und Pizzawagen

dort vorbei. Für den täglichen

Einkauf steht in Balzheim

als Ergänzung ein Gemischtwarenladen

zur Verfügung, in Illerrieden

gibt es mit einem Discounter

sogar eine supermarktähnliche

Einkaufsmöglichkeit.

Ebenso sind in Balzheim und Illerrieden

wie in allen anderen

Gemeinden je zwei Geschäftsstellen

großer Banken sowie eine

Postfiliale zu finden.

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20 machen unternehmen [!]

Gute Gründe

fürs Gründen

Existenzgründung Wer sich beruflich selbstständig macht, geht zunächst ein hohes Risiko

ein. Dennoch werden Jahr für Jahr zahlreiche Firmen gegründet. Von Martin Dambacher

Stein auf Stein – die IHK hilft Gründern auf den Weg.

Foto: ©Jakub Krechowicz/Shutterstock

Mario Hagleitner aus Kirchberg

hat es getan, genau wie Önder

Tunc aus Dietenheim. Und sie

haben es bis heute nicht bereut.

Die Rede ist von ihrer Karriere

als Unternehmer, die beide mit

einer Firmengründung im Jahr

2018 starteten – Hagleitner als

Spezialist für Segelflugzeuge,

Tunc als selbstständiger Lkw-

Fahrer im Güterkraftverkehr.

„Als mein Chef mit seinem Betrieb

aufhörte, ist mir die Idee

gekommen, alleine weiterzumachen“,

berichtet Önder Tunc.

Nach der Fortbildung zum Verkehrsleiter,

einem Jahr Vorbereitungszeit

mit vielen Formalitäten

sowie dem Kauf eines Lkw mit

Anhänger konnte es dann im

September 2018 endlich losgehen.

Wenige Monate davor startete

Mario Hagleitner in das

Abenteuer Selbstständigkeit – er

verdient sein Geld heute mit den

vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen

für Segelflugzeuge, Motorsegler

und Ultraleichtflugzeuge

sowie den dafür nötigen Reparaturen

und Wartungen.

„Nächstes Jahr werde ich mit

meiner Werkstatt von Illertissen

in eine größere Halle nach Erolzheim

ziehen, die ich vor Kurzem

erworben habe“, verrät Hagleitner.

Hier hoffe er, das gut angelaufene

Geschäft zusammen mit

seinem Teilzeit-Mitarbeiter weiter

ausbauen zu können. Das nötige

Grundlagenwissen für die

Gründung hat Hagleitner genau

wie Tunc von den Experten der

IHK Ulm erhalten, die mit einer

Gründungswerkstatt den Existenzgründern

und Jungunternehmer

die nötige Hilfestellung bieten

– und das mit Erfolg.

Illertal mit guten Werten

in der Gründungsstatistik

Denn nach stark rückläufigen

Gründungszahlen zwischen 2009

mit 3756 Gründungen und 2014

mit 2931 Gründungen ist die Talfahrt

seit 2015 gebremst (plus

4,95 Prozent im Vergleich zu

2014). Die Hauptursache für den

Einbruch sieht die IHK in der Situation

am Arbeitsmarkt, da sich

Zur Person

Önder Tunc machte sich

nach der Schließung seines

Arbeitgebers selbstständig.

aufgrund der konjunkturellen

Verbesseung neben der Chance

für eine erfolgreiche Gründung

auch die Beschäftigungs- und

Karrieremöglichkeiten in abhängiger

Erwerbstätigkeit gesteigert

haben. Wichtig bei der Betrachtung

des Gründungsgeschehens

ist es daher auch, die Überlebensquote

oder Marktbeständigkeit

der Gründungen zu messen

– diese nimmt in der IHK-Region

Ulm erfreulicherweise seit

Jahren zu.

Zur Person

Mario Hagleitner wagte Im

Jahr 2018 den Sprung in die

Selbstständigkeit.

Man gründet dort,

wo man wohnt

Auch die Gründungsintensität,

unter der man die Anzahl der

Gründungen im Bezug auf die

Einwohnerzahl versteht, fällt für

die Region positiv aus – in den

Jahren 2016 bis 2018 kam es demnach

durchschnittlich zu 5,8

Gründungen pro 1000 Einwohner.

Dietenheim schaffte es in

diesem Zeitraum mit 6,4 Gründungen

im Schnitt genau wie Illerrieden

(6,5) und Kirchberg

(6,9) sogar, den Landesdurchschnitt

von Baden-Württemberg

(6,1) zu knacken – einzig Balzheim

blieb mit 5,1 Gründungen

hinter dem Median. Laut IHK ist

die Zahl der Gründungen nicht

von Lage, Größe oder Zentralität

des Betriebssitzes abhängig.

Vielmehr sei es so, dass bei Gründungsvorhaben

sehr häufig die

individuellen Gegebenheiten wie

zum Beispiel der Wohnort im

Vordergrund stehen. So geschehen

auch bei Mario Hagleitner

und Önder Tunc, die ihre Firmen

beide in ihrer jeweiligen Heimatgemeinde

angemeldet haben –

eine bewusste Entscheidung, um

aus dem gewohnten Umfeld in

die neue Herausforderung starten

zu können.

Info Weitere Zahlen rund um das

Gründungsgeschehen gibt es im

DIHK-Gründungsreport 2019 sowie

dem in Kürze erscheinenden Gründungsatlas

2019 der IHK-Region

Ulm. Letzterer wird am 16. Oktober

vorgestellt und ist über die IHK Ulm

unter www.ulm.ihk.de erhältlich.


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22 hintergrund unternehmen [!]

Für alle ein Gewinn

Ausbildung Viele Betriebe zwischen Kirchberg und Illerrieden bilden ihren Nachwuchs

selbst aus und beugen so dem Fachkräftemangel vor. Von Martin Dambacher

tiv verlaufen, was die wirtschaftliche

Stärke der Unternehmen im

Illertal unterstreiche.

Gewerblich-technische Berufe boomen in der Region.

Knapp 2250 junge Menschen

starteten am 1. September in der

IHK Region Ulm ihre Ausbildung

in den Unternehmen aus Industrie

und Handel – ein Rückgang

von 1,4 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr, der sich vor allem mit

dem demografisch bedingten

Rückgang der Schulabgänger begründen

lässt. Schlusslicht der

Statistik ist mit 5,9 Prozent weniger

Ausbildungsstellen der

Alb-Donau-Kreis, was sicher

auch durch den hohen Rückgang

an kaufmännischen Berufen in

Handel, Verkehr, Logistik und

Büro zurückzuführen ist (12 Prozent).

Positiv entwickelt hat sich

dagegen die Zahl der Berufsstarter

im gewerblich-technischen

Bereich, der mit einem Plus von

5,3 Prozent in der IHK-Region

Ulm stark vertreten ist. Hierunter

fallen Berufe wie Mechatro-

Zur Person

Patrizia Grün leitet das

Ressort „Ausbildung” bei

der IHK Ulm. Außerdem sitzt

sie in drei Ausschüssen der

Industrie- und Handelskammer:

dem Berufsbildungsausschuss,

dem Schlichtungsausschuss

und der

Ausbilder-Akdademie.

Foto: © nd3000/Shutterstock.com

niker, Maschinen- und Anlagenführer,

Industriemechaniker,

technische Produktdesigner oder

Elektroniker für Automatisierungstechnik,

die allesamt im

klassischen Mittelstand angesiedelt

sind. „Auch die Gemeinden

im Illertal von Kirchberg über

Balzheim und Dietenheim bis Illerrieden

sind in der beruflichen

Ausbildung sehr aktiv“, lässt Patrizia

Grün wissen. Sie ist die Leiterin

Ausbildung der IHK Ulm.

Der Schwerpunkt liege auch hier

bei den gewerblich-technischen

Berufen und dort vor allem im

Metallbereich. „Am Jahresende

haben in den Unternehmen der

vier Gemeinden über 150 Menschen

eine Ausbildung absolviert“,

ergänzt Grün. Die Entwicklung

in den letzten zehn Jahren

sei mit einer Steigerung von

fast neun Prozent überaus posi-

Projekttage und Praktika

Mit insgesamt zehn Auszubildenden

zählt die Dietenheimer

Firma Semler seit Jahren zu den

größeren Ausbildungsbetriebe in

der Region – neben Glaser in

Fachrichtung Fensterbau wird

auch eine Lehre als Schreiner angeboten.

Um den Jugendlichen

das Handwerk schmackhaft zu

machen, setzt das Familienunternehmen

vor allem auf Praktika

für Schüler aus den umliegenden

Schulen sowie der Bildungspartnerschaft

mit der örtlichen Gemeinschaftsschule

im Illertal.

Die Bildungspartnerschaft gibt

es seit 2010. Neben Projekttagen

und Praktika beteiligen sich die

mitwirkenden Firmen auch als

Experten für Praxis im Unterricht

oder unterstützen Podiumsdiskussionen

zum Thema „Was

erwarten die Ausbilder von ihren

zukünftigen Auszubildenden“ –

eine Win-Win-Situation für

beide Seiten. Mit insgesamt 14

Bildungspartnern aus den Bereichen

Handwerk, Industrie, Gesundheit

und Soziales kann zudem

eine große Bandbreite an

Berufsfeldern abgedeckt werden,

in die die Schüler unverbindlich

hineinschnuppern können. „Uns

als Firma ermöglicht die Partnerschaft

im Gegenzug den Kontakt

mit potentiellen Azubis aus der

Region“, erklärt Max Semler. So

könne man sich gegenseitig kennenlernen

und schauen, ob eine

Ausbildung im Betrieb in Frage

käme. Da Schreiner und Glaser

nach wie vor attraktive Handwerksberufe

seien, wolle man die

Bildungspartnerschaft deshalb

auch in den kommenden Jahren

aufrecht erhalten, so Semler weiter.

Schließlich habe sein Betrieb

hierdurch schon zahlreiche Lehrlinge

und spätere Fachkräfte gewinnen

können.


SPITZENPLATZ FÜR

IHR UNTERNEHMEN

Oberschwaben zwischen Ulm und Memmingen und entlang der B 30 bis zum

Bodensee ist eine der Wachstumsregionen in Deutschland mit der geringsten

Arbeitslosigkeit und höchsten Wertschöpfung. Der Gemeindeverwaltungsverband

Dietenheim liegt inmitten dieser Innovationsregion und leistet aktiv seinen Beitrag.

BM Christoper Eh, Dietenheim

BM Jens Kaiser, Illerrieden

BM Günter Herrmann, Balzheim

Grußwort der drei Bürgermeister

Die Mitgliedsgemeinden Dietenheim, Illerrieden und Balzheim des Gemeindeverwaltungsverbands Dietenheim (zusammen ca.

12.500 Einwohner) messen der wirtschaftlichen Entwicklung der Region einen hohen Stellenwert bei. Hier bewahrheitet sich der

Spruch „Arbeiten und Wohnen im Grünen“. Der Verband und die Mitgliedsgemeinden sind bestrebt den vorhandenen Betrieben

gute Entwicklungschancen zu bieten sowie neue Firmen anzusiedeln. Dies geschieht durch die Erschließung neuer attraktiver Gewerbe-

und Wohngebiete und den stetigen Ausbau der Infrastruktur, wie z. B. schnelles Internet.

Insbesondere in den Ausbau der Kinderbetreuung sowie der Schulinfrastruktur wurde in den letzten Jahren viel investiert, so

dass Familien hier auf optimale Bedingungen vertrauen können. Im Verbandsgebiet ist ebenso eine gute Versorgung mit Allgemein-,

Zahn- und Fachärzten sowie Apotheken gewährleistet. Der Einzelhandel ist gut ausgebaut. Alle Besorgungen und Dienstleistungen

fürs tägliche Leben können im Verbandsgebiet erledigt werden.

Durch die Lage an der Autobahn A7 ist eine optimale Verkehrserschließung gegeben und der Anschluss an die Schiene ist im

unmittelbar benachbarten Illertissen oder Vöhringen und Altenstadt gewährleistet. Dies und die räumliche Nähe zu den großen

Tourismusgebieten ermöglicht auch, dass das Allgäu, die Alpen, der Bodensee und die schwäbische Alb schnell und unkompliziert

erreicht werden.

Touristisch haben die Verbandsgemeinden einiges zu bieten. Dietenheim, Illerrieden und Balzheim liegen an der idyllischen Iller

mit dem zertifizierten Iller-Radwanderweg und bieten viele Wanderwege inmitten einer artenreichen und intakten Natur. Besonders

erwähnenswert ist der staatlich anerkannte Erholungsort Regglisweiler mit dem Kloster Brandenburg, das ein Exerzitien- und

Tagungshaus betreibt und der für seine Spirituosen weithin berühmt ist. Das Gastronomie- und Übernachtungsangebot lässt keine

Wünsche offen und lädt zum Verweilen im Verbandsgebiet ein.

In den drei Gemeinden blüht ein reges und vielfältiges Vereinsangebot, das jedem etwas bietet und das gesellschaftliche Leben

bereichert. Hier kann sich jeder ehrenamtlich engagieren oder einfach seinem Hobby nachgehen.

Kulturell ist ebenfalls einiges geboten mit Volkshochschule, Musikschule und vielen musikalischen oder kabarettistischen Highlights.

Publikumsmagnete im Jahreskalender sind u.a. die weit über die Region hinaus bekannte Fasnet (Fasching) in Dietenheim,

die historische Bürgerwehr Dietenheim und das „Heilige Grab“ immer in den drei Wochen vor Ostern in der Kirche Dietenheim.

Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst: Hier lässt es sich hervorragend wohnen, leben und arbeiten!

Kontakt:

Stadtverwaltung Dietenheim

Bürgermeister Christopher Eh

Königstraße 63

89165 Dietenheim

Telefon: 07347 9696-0

Telefax: 07347 9696-96

stadtverwaltung@dietenheim.de

www.dietenheim.de

Kontakt:

Gemeinde Balzheim

Bürgermeister Günter Herrmann

Am Dorfplatz 8

88481 Balzheim

Telefon: 07347 95 78-0

Telefax: 07347 95 78-16

info@gemeinde.balzheim.de

www.balzheim.de

Kontakt:

Gemeinde Illerrieden

Bürgermeister Jens Kaiser

Wochenauer Straße 1

89186 Illerrieden

Telefon: 07306 9696-0

Telefax: 07306 9696-50

buergermeister@illerrieden.de

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