Motocross Enduro Ausgabe 11/2019

mce71
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EDITORIAL

Saisonausklang

Die Outdoor-Saison neigt sich zwar dem Ende

zu, aber das ist kein Grund für unsere Testcrew

auch ein Päuschen einzulegen. In dieser Ausgabe

hat Marko Barthel für euch mit der KTM 150

EXC TPI mal wieder eine Zweitaktmaschine unter

die Lupe genommen und berichtet ab Seite

12 über die gewonnenen Erkenntnisse.

Weiter geht’s mit einem Test der Sherco 500 SEF

Factory, die erstmalig in Deutschland verfügbar

ist. Sherco bestückt dieses Bike mit allen technischen

Neuerungen und setzt mit der Factory-

Version noch einen drauf. Wie sich die Neue

fährt, erfahrt ihr ab Seite 20.

Ab dieser Ausgabe halten wir auch wieder einen

Dauertest für euch parat. Marko Barthel

entschied sich, nachdem er bei der Husqvarna-

Präsentation alle 2020er-Modelle fahren durfte,

für die FE 350. Für ihn ist sie der wohl beste

Kompromiss aus fahrbarer Leistung und Handlichkeit.

In den nächsten Ausgaben berichtet er

nicht nur über seine Fahreindrücke, sondern

auch über mögliche Zubehörteile und Optimierungen.

Den „Einleitungsbericht“ lest ihr ab

Seite 28.

Doch nun zum Racing. Das diesjährige Motocross

der Nationen wurde bei wirklich miserablen

Wetterbedingungen in Assen/NL ausgetragen.

Von einem Heimvorteil kann man da sicher

nicht reden. Trotzdem gewann das Heimteam

die Goldmedaille. Allen Unkenrufen zum Trotz

schlug sich auch Team Germany wirklich gut

und erbeutete den 7. Platz. Mehr dazu ab S. 28.

Bei perfekten Bedingungen hingegen fand der

Türkei-MX-Grand Prix statt. Jeffrey Herlings

setzte sich in der MXGP-Klasse am besten in

Szene und sicherte sich den 85. GP-Sieg. Gewohntes

Bild in der MX2: Jorge Prado stand auf

dem obersten Treppchen. Nur eine Woche später

startete der letzte WM-Lauf in Shanghai (Bericht

ab S. 36). Und auch hier waren Jeffrey Herlings

und Jorge Prado die Fahrer, die es zu

bezwingen galt.

Der letzte Lauf zur diesjährigen ADAC-MX-Masters-Serie

fand in Holzgerlingen statt. Zum fünften

Mal sicherte sich Dennis Ullrich verdient

den Titel. Bericht ab Seite 44.

Nach fast dreimonatiger Pause traf sich die Enduro-WM-Elite

zum vorletzten Lauf im tschechischen

Uhlirske Janovice. Bradley Freeman sicherte

sich dort vorzeitig den Titel in der

E1-Klasse, um beim Finale in Ambert gleich

noch einen draufzusetzen. Er durchbrach Steve

Holcombes Vormachtstellung in der WM und

holte auch noch Gold in der EnduroGP-Klasse.

Mehr dazu ab Seite 50.

Groß auch die Freude in der Supermoto IDM.

S1-Meister wurde Jan Deitenbach, S2-Champion

Christopher Robert. Bericht ab Seite 72.

Viel Spaß beim Lesen.

• Auf dem Titel: Jan Deitenbach,

Internationaler Deutscher S1-Meister

Foto: Björn Gerhard

KTM 150 EXC TPI • Foto: Denis Günther; Sherco 500

SEF Factory • Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Enduro-WM: Uhlirske Janovice

Steve Holcombe

• Foto: betapress.com


INHALT

11/2019

• TEST

12 KTM 150 EXC TPI

20 Sherco 500 SEF Factory

• DAUERTEST

28 Husqvarna FE 350

• MOTOCROSS

32 MXoN Assen/NL

36 WM Afyonkarahisar/TR

39 WM Shanghai/CHN

44 DM Inter/ADAC MX Masters

Holzgerlingen

48 Südwest Cup Warndt

50 ADAC Nordbayern MX Cup

Nordhausen + Höchstädt

• ENDURO

52 WM Uhlirske Janovice/CZ

56 WM Ambert/F

64 HardEnduro Series Germany Meltewitz

• GCC

60 Schefflenz + Bühlertann

• KOLUMNEN

68 Lenny Reimer

70 Marcel Teucher

• SUPERMOTO

72 IDM-Finale Harsewinkel

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

42 Poster Jorge Prado

62 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

74 Warenkorb

76 Notizen

78 Events

80 Standings + Termine

82 Vorschau Dezember 2019/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 12

KTM 150 EXC TPI

Die brandneue KTM 150 EXC TPI ist mit einer Kraftstoffeinspritzung,

welche die strenge Euro 4-Norm erfüllt, ausgerüstet ...

• Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Startschuss zum ADAC MX

Bundesendlauf in Tensfeld

Deutschlands beste MX-Nachwuchstalente

beim ADAC MX Bundesendlauf

Über 200 Fahrer in vier Klassen am Start • Wertvolle Gutscheine und

Sachpreise für die besten Fahrer in allen Klassen • ADAC Nordrhein gewinnt

Mannschaftswertung

Am 5. und 6. Oktober trafen sich die besten Nachwuchspiloten aus

18 ADAC Regionalclubs zum ADAC MX Bundesendlauf in Tensfeld. Im Norden

Deutschlands wurden auf der Sandstrecke des MCE Tensfeld bei nahezu

idealen äußeren Bedingungen die besten Talente in vier Nachwuchskategorien

gekürt. Unter Federführung des ADAC Schleswig-Holstein

fanden die Rennen der über 200 nominierten Teilnehmer auf perfekt präparierter

Strecke und hoch professionellem Umfeld statt.

So gab es bereits am Samstagabend eine große Fahrervorstellung im

Festzelt, bei der die Piloten der 18 ADAC Regionalclubs präsentiert wurden.

Am Sonntag folgten in allen vier Klassen zwei Halbfinale und jeweils

ein alles entscheidendes Finalrennen. In Klasse 1 (50 ccm) mit Fahrern im

Alter von sechs bis neun Jahren wurde auf einer etwas verkürzten Strecke

über eine Renndauer von acht Minuten plus einer Runde gefahren. Jamiro

Peters (ADAC Nordrhein) konnte sich mit 1,7 Sekunden Vorsprung vor Simon

Hahn (KFV Kalteneck/ADAC Pfalz) durchsetzen. Mit knapp 16 Sekunden

Rückstand belegte Leonardo-Elijah Richter (MSC Bauschheim/ADAC

Hessen-Thüringen) Platz 3.

In Klasse 2 ging das Rennen über die komplette Streckenlänge von 1,53 Kilometer

und eine Dauer von zehn Minuten plus zwei Runden. An den Start

gingen Schüler zwischen acht und zwölf Jahren auf Zweitakt-Bikes mit

85 ccm Hubraum. Souveräner Sieger mit über 30 Sekunden Vorsprung

wurde Karl Udo von Glowacki (MC Dreetz/ADAC Berlin-Brandenburg) vor

Bjarne Euler (ADAC Hessen-Thüringen) und Marvin Vökt (MSC Alemannorum/ADAC

Südbaden).

Über 200 Kinder und Jugendliche im Alter

von 6 bis 18 Jahren traten in vier Klassen an

Der Sieg in Klasse drei (10-16 Jahre, 85 ccm) ging an Konrad Fuchs (ADAC

Nordrhein), der einen komfortablen Vorsprung von über 16 Sekunden vor

dem zweitplatzierten John Vogelwaid ins Ziel bringen konnte. Dritter wurde

Paul Neunzling (MC Schwerin Süd/ADAC Hansa).

In Klasse 4 gingen schließlich die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren

auf 125er Maschinen an den Start. Auch hier gab es mit Sascha Hemmerling

(MCE Tensfeld/ADAC Hansa) einen klaren Sieger, denn der Lokalmatador

vom MCE Tensfeld nutzte seine Streckenkenntnisse und brachte

einen satten Vorsprung von über 23 Sekunden ins Ziel. Zweiter wurde sein

Mannschaftskollege Dino Skoppek (ADAC Hansa) vor Kenny Warmuth

(MSC Thurm/Sachsen).

Der Pokal für die erfolgreichste Mannschaft des ADAC MX Bundesendlauf

ging an das Team des ADAC Nordrhein. Damit gewann dieses Team die

Mannschaftswertung zum zweiten Mal in Folge und wird beim nächsten

ADAC MX Bundesendlauf im Jahr 2020 mit roten Startnummerntafeln an

den Start gehen dürfen. Die Plätze 2 und 3 gingen punktgleich an die

Teams des ADAC Hansa und des ADAC Hessen-Thüringen. Den Ausschlag

für Platz 2 des ADAC Hansa gab dabei das bessere Einzelresultat in Form

des Sieges von Hemmerling.

Den besten Fahrern jeder Klasse wurden im Rahmen der feierlichen Siegerehrung

wertvolle Gutscheine und Sachpreise von KTM, Husqvarna,

Leatt, Ortema, Mefo Sport, Motul und Odenthal Racing Service übergeben.

• Text u. Fotos: ADAC Motorsport

Motocross of european Nations

in Danzig - Deutsche Damen holen vizetitel

Nur eine Woche nach dem Motocross of Nations stand am ersten Oktober-

Wochenende die europäische Ausgabe des Mannschaftswettbewerbs auf

dem Programm. Austragungsort war die polnische Ostseestadt Danzig.

Bei den Herren konnte das italienische Team seinen Titel verteidigen. Die

Damenwertung gewannen die Niederländerinnen Nancy van de Ven und

Shana van der Vlist. Ebenfalls stark präsentierten sich die deutschen Damen.

Larissa Papenmeier und Anne Borchers holten Silber vor Belgien.

• Foto: FIM Europe

Ergebnisse - Motocross of European Nations - 5./6.10.2019 - 1. Lauf - EMX85: 1. Mads Fredsoe, DK;

2. Victor Puig Cumi, E, KTM; 3. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM; 4. Liam Akerlund, S, KTM; 5. Laszlo

Mark Tecsi, H, KTM; 6. Edgar Canet Ardevol, E, KTM; 7. Kasimir Hindersson, FIN, KTM; 8. Valerio Lata,

I, KTM; 9. Laban Alm, S, Husqvarna; 10. Matteo Luigi Russi, I, KTM. Ferner: 19. Richard Stephan,

D, KTM; 31. Maximilian Werner, D, Suzuki.

2. Lauf - EMX250/EMX125: 1. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 2. Thibault Benistant, F, Yamaha;

3. Morgan Lesiardo, I, KTM; 4. Ruben Fernandez Garcia, E, Yamaha; 5. Jorgen Matthias Talviku, EST,

Husqvarna; 6. Kevin Horgmo, N, KTM; 7. Andrea Roncoli, I, Husqvarna; 8. Filip Olsson, S, Husqvarna;

9. Jan Wagenknecht, CZ, KTM; 10. Dusan Drdaj, CZ, Yamaha. Ferner: 19. Lion Florian, D, KTM;

20. Maximilian Spies, D, Husqvarna.

3. Lauf - EMX85: 1. Lata; 2. Hindersson; 3. Ardevol; 4. Julius Mikula, CZ, KTM; 5. Tecsi; 6. Reisulis;

7. Akerlund; 8. Elias Auclair, N, TM; 9. Noel Zanocz, H, Husqvarna; 10. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM.

Ferner: 12. Werner; 17. Stephan.

4. Lauf - EMX250/EMX125: 1. Haarup; 2. Lesiardo; 3. Benistant; 4. Garcia; 5. Drdaj; 6. Wagenknecht;

7. Emil Silander, FIN, KTM; 8. Maksim Kraev, RUS, KTM; 9. Daniil Balandin, RUS, KTM;

10. Simon Depoers, F, KTM. Ferner: 25. Spies; 30. Florian.

Nationenwertung: 1. Italien, 44 Punkte; 2. Spanien, 45; 3. Tschechien, 57; 4. Frankreich, 65; 5. Dänemark,

71; 6. Schweden, 83; 7. Finnland, 89; 8. Norwegen, 106; 9. Russland, 116; 10. Deutschland,

142.

WMX - 1. Lauf: 1. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 2. Amandine Verstappen, B, Yamaha; 3. Larissa

Papenmeier, D, Yamaha; 4. Anne Borchers, D, Suzuki; 5. Emelie Dahl, S, Yamaha; 6. Line Dam, DK,

Honda; 7. Shana van der Vlist, NL, KTM; 8. Sandra Karlsson, S, Kawasaki; 9. Sara Andersen, DK,

KTM; 10. Kylie Fasnacht, USA, Yamaha.

2. Lauf: 1. van de Ven; 2. Andersen; 3. van der Vlist; 4. Papenmeier; 5. Borchers; 6. Dam; 7. Sanna

Karkkainen, FIN, KTM; 8. Verstappen; 9. Hanna Mertslami, FIN, Honda; 10. Dahl.

Nationenwertung: 1. Niederlande, 5 Punkte; 2. Deutschland, 11; 3. Dänemark, 14; 4. Belgien, 23;

5. Schweden, 23; 6. Finnland, 31; 7. USA, 37; 8. Italien, 39; 9. Frankreich, 40; 10. Tschechien, 54.

8 MOTOCROSS ENDURO


Ken Roczen siegt beim Red Bull Straight

Rhythm in Pomona

Ken Roczen gewann überlegen die 250-ccm-Klasse bei diesem etwas anderen

Event. Auf seiner 2006er-Honda demonstrierte er seine Stärke und

siegte in Runde 1 gegen Tevin Tapia. Über das Stechen gegen Ryan Sipes

gelangte er ins Finale, das er gewann. Zweiter wurde Brandon Hartranft

vor Josh Hansen. In der 125er Klasse war Simon Längenfelder am Start,

der leider nach einem Crash ausschied. Der Sieg in dieser Kategorie ging

an Joey Crown vor Michael Leib und AJ Cantanzaro. Den 500-ccm-Showdown

gewann Tyler Bowers vor dem legendären Travis Pastrana.

• Fotos: hondaracingcorporation.com

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Foto: Eva Szabadfi

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PEOPLE & FACTS

Thüringer FMX-Sportler

knackt 6. Weltrekord

Luc Ackermann, Josh Sheehan und Jackson Strong landen ersten Double

Backflip Train mit drei Fahrern in Wales

Luc Ackermann, Josh Sheehan und Jackson Strong haben vor dem Caerphilly

Castle in Wales einen neuen Weltrekord aufgestellt. Erstmals wurde

ein Double Backflip Train mit drei Freestyle-Motocrossfahrern erfolgreich

gemeistert. Der Stunt war der Auftakt zu den Nitro World Games, die 2020

erstmals in Wales stattfinden werden.

Das historische Caerphilly Castle in Wales, die zweitgrößte Burg in Großbritannien,

bildete den perfekten Hintergrund für den Weltrekordversuch.

Gleich beim ersten Mal landeten der Australier Josh Sheehan, gefolgt

von seinem Landsmann Jackson Strong und dem Thüringer Luc

Ackermann ihre zweifachen Rückwärtssaltos auf dem Motorrad perfekt

und befanden sich zuvor während der Tricks gleichzeitig in der Luft – Weltrekord!

Für den 21-jährigen Deutschen aus Niederdorla ist es bereits der sechste

Rekord. 2010 sprang er den „jüngsten Motorrad-Backflip aller Zeiten“.

2012 flog er über 9,00 Meter beim MAXXIS Highest Air der NIGHT of the

JUMPs als jüngster Freestyler, der jemals eine solche Höhe meisterte.

2013 zog Luc ins Guinness Buch der Rekorde ein, als er mit 17 weiteren

FMX-Fahrern bei der Nitro Circus Filmpremiere in London gleichzeitig einen

Backflip sprang. 2017 war er der „jüngste Motorrad-Double-Backflipper

aller Zeiten“ und 2018 der erste Sportler, der bei der FIM-WM einen

Contest Double Backflip zeigte. Nun folgte der erste Double Backflip Train

Weltrekord mit drei Sportlern.

„Der Double Backflip ist immer einer der technisch anspruchsvollsten

Tricks. Es hat eineinhalb Jahre gedauert, bis ich mich damit sicher gefühlt

und ihn auf Dirt versucht habe“, sagt Ackermann. „Man muss eine perfekte

Technik, Körperhaltung und ein Motorrad haben, das zu 100 Prozent

läuft. Heute lief alles perfekt. Ich bin froh, den Stunt für die Nitro World

Games zusammen mit Sheeny und Jacko gemeistert zu haben.“

Videolink Nitro World Games Stunt - Caerphilly Castle - Wales - Luc Ackermann:

https://youtu.be/HGdrl-FDpg0

• Text u. Fotos: Oliver Franke

Getteman musste verletzt passen

Jens Getteman fehlte beim Finale des ADAC MX Masters in Holzgerlingen

aufgrund einer Verletzung . Der 26-Jährige hatte zwei Wochen zuvor innere

Verletzungen erlitten. Nach einer starken Saison lag der Belgier in der

hochkarätig besetzten Motocrossserie auf Platz 3. Getteman, der den Saisonauftakt

gewinnen konnte, führte die Meisterschaft zum Zeitpunkt seines

Sturzes in Bielstein an. Bei dem unglücklichen Crash zog sich Getteman

einen Riss der Leber zu. Die behandelnden Ärzte in seiner Heimat

erteilten ein sechswöchiges Sportverbot. Die Saison war gelaufen für den

dreifachen Deutschen Motocrossmeister. Teamchef Harald Pfeil: „Das ist

natürlich bitter. Wichtig ist, dass er bald gesund wird und sich bis auf Weiteres

schont. Die Ärzte haben keinen Zweifel, dass er sich vollständig erholt.

Noch vor vier Wochen haben wir den Titel in der DM Open gefeiert,

jetzt hätten wir die Outdoor-Saison gerne anders beendet. Danke an alle,

die uns in der DM und bei den ADAC MX Masters unterstützten. Unser

sportlicher Fokus als Team gilt ab jetzt der Hallensaison und damit dem

ADAC SX Cup.“ • Text u. Foto: Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil

Andrew Short gewinnt Rally du Maroc

US-Boy Andrew Short ist nach seinem Wechsel vom Motocross ins Rallye-

Geschehen angekommen. Mit seinem Sieg bei der Rally du Maroc vor seinem

Teamkollegen Pablo Quintanilla sicherte er sich außerdem den Vizeweltmeistertitel.

„Ich kann es kaum fassen. Ja, mein Ziel war der Vizetitel,

aber hier zu gewinnen fühlt sich unglaublich an. Schon der 2. Platz bei der

Silk Way Rally war großartig, aber dort waren nicht alle Topfahrer am

Start“, sagte Andrew Short nach seinem Riesenerfolg. • Foto: Marcin Kin

Rally du Maroc - Gesamtwertung: 1. Andrew Short, USA, Husqvarna 18:03:54 h; 2. Pablo Quintanilla,

CHL, Husqvarna +1:21 min.; 3. Joan Barreda, E, Honda +2:44; 4. Toby Price, AUS, KTM +2:51;

5. Ricky Brabec, USA, Honda +4:07; 6. Luciano Benavides, ARG, KTM +7:17; 7. Matthias Walkner, A,

KTM +7:38; 8. Ross Branch, BWA, KTM +14:20; 9. Franco Caimi, ARG, Yamaha +20:30; 10. Kevin Benavides,

ARG, Honda +21:16.

Endstand FIM Cross-Country Rallies World Championship: 1. Sam Sunderland, GB, KTM, 109

Punkte; 2. Andrew Short, USA, Husqvarna, 95; 3. Kevin Benavides, ARG, Honda, 75; 4. Luciano Benavides,

ARG, KTM, 72; 5. Joan Barreda, E, Honda, 65; 6. Ignacio Cornejo, CHL, Honda, 58; 7. Pablo

Quintanilla, CHL, Husqvarna, 54.

Jackson Strong, Josh Sheehan und Luc Ackermann (v.l.)

10 MOTOCROSS ENDURO


SAM SUNDERLAND UND KTM GEWINNEN

DIE FIM RALLY WELTMEISTERSCHAFT 2019

Nach eindrucksvollen Siegen bei der Abu Dhabi Desert Challenge und der

Silk Way Rally kam Sam Sunderland mit einem gesunden Punktevorsprung

zum dritten WM-Lauf der Saison 2019 nach Chile. Der Sieger der

Rally Dakar 2017 lieferte eine solide Performance ab: Er fuhr während des

anspruchsvollen, fünftägigen Rennens in und um Copiapó schnell, aber

kontrolliert, und erreichte das Ziel auf dem 2. Gesamtrang. Sunderland

fuhr mit unglaublicher Konstanz unter den Top-Drei bis zur fünften Etappe

der Atacama-Rally. Am letzten Tag tat der Brite genau das, was er tun

musste: Er brachte seine KTM 450 RALLY sicher auf Platz 2. ins Ziel und

holte sich damit vorzeitig seinen ersten Rally-Weltmeistertitel.

Sam Sunderland: „Ich bin so glücklich, die Weltmeisterschaft zu gewinnen

– ohne die hervorragende Leistung meines KTM-Teams hätte ich das

nie geschafft. Ich muss mich auch bei meinem Teamkollegen Toby Price

für seine Hilfe bedanken. Als ich auf der Marathon-Etappe meine Bremsscheibe

beschädigte, war er so nett, mit mir zu tauschen, um meine Siegeschancen

zu wahren. Es war immer im Hinterkopf, dass ich hier in Chile

den Titel holen könnte, aber ich habe versucht, nicht zu viel darüber nachzudenken.

Während des Rennens habe ich nur versucht, mich darauf zu

konzentrieren, jeden Tag sicher und gut durchzukommen. Es war wie immer

ein sehr schwieriges und hartes Rennen hier in Chile, aber es fühlt

sich großartig an jetzt als Weltmeister hier zu stehen. Ich war schon in der

Vergangenheit so nahe dran, dass ich 2015 und 2016 zweimal Zweiter geworden

bin, aber dieser Titel ist die Belohnung für die harte Arbeit und

lässt all die Strapazen vergessen. “

Jordi Viladoms (Leiter KTM Factory Racing Rally Team): „Wir sind so stolz

auf Sam, dass er die FIM-Rally-Weltmeisterschaft 2019 gewonnen hat.

Wie er sagte, hat er den Titel schon mehrmals fast gewonnen, es ist also

eine fantastische Leistung für ihn, Weltmeister zu werden. Sam ist die

ganze Saison über konstant gut gefahren. Rally ist ein echter Mannschaftssport

und ich möchte jedem Mitglied des Red Bull KTM Factory Racing-Teams

für seine harte Arbeit danken. Da es für einige unserer Fahrer

keine einfache Saison mit einigen Verletzungen und Ausfällen war, freuen

wir uns umso mehr darauf, die Weltmeisterschaft mit einem starken letzten

Rennen mit unserer gesamten KTM Factory Racing-Mannschaft abzuschließen

und uns bereits auf die Rally Dakar 2020 vorzubereiten.“

• Text u. Fotos: KTM

MOTOCROSS ENDURO 11


TEST: KTM 150 EXC TPI

„Wow, das macht spaß“

Die brandneue KTM 150 EXC TPI ist mit einer Kraftstoffeinspritzung, die die strenge

Euro-4-Norm erfüllt, ausgerüstet. Der große Vorteil liegt klar auf der Hand, keine

Vergaserabstimmung ist mehr notwendig und Vormischen ist auch Geschichte,

dank separatem Öltank. Dieses enorm handliche Enduromotorrad ersetzt die KTM

125 XC-W/EXC, die im neuem Modelljahr nicht mehr verfügbar ist. Unseren Fahreindruck

und was uns sonst so aufgefallen ist, erfahrt ihr jetzt hier im Testbericht.

12 MOTOCROSS ENDURO

• Fotos: Denis Günther, KISKA GmbH; Testfahrer: Marko Barthel


MOTOCROSS ENDURO 13


TEST: KTM 150 EXC TPI

IM DETAIL

Für dieses Modell gibt es eine völlig neue Auspuffanlage

inklusive Krümmer und Endschalldämpfer

Der 150-ccm-Motor mit TPI-Kraftstoffeinspritzung

wurde komplett neu entwickelt

Der TPI-Motor ist mit einem überarbeiteten 39-mm-

Drosselklappenkörper von Dell’Orto ausgerüstet. Ein

Ventil, das wiederum über zwei Gasbowdenzüge mit

dem Gasdrehgriff am Lenker verbunden ist und über

einen neuen Gasdrehgriff betätigt wird, reguliert die

Luftmenge. Ein Drosselklappen-Positionssensor

übermittelt Daten zum Luftstrom an das Steuergerät

Für 2020 wurde der der Stoßdämpfer überarbeitet und

auch die Form und Abdichtung der Buchse wurde verbessert.

Zusammen verbessert das den Schutz vor

Durchschlagen, ohne dass dabei Komfort verlorengeht

Die

Telegabel

des

Typs WP

XPLOR wurde

überarbeitet und

bietet nun eine noch

konstantere Dämpfung.

Auch die Gabelkappen und

Clicker-Räder wurden neu entworfen.

Sie sind nun noch leichter

einzustellen und besitzen neue Farben

und ein neues grafisches Design

Die seitlich angebrachten Motorhalterungen, die die

Verbindung zwischen Zylinder, Zylinderkopf und Rahmen

darstellen, bestehen jetzt aus leichtem Aluminium.

Sie verringern Vibrationen und tragen zusätzlich

zu präzisem Kurvenfahrverhalten bei. Außerdem wurde

dem Bike ein neuer seitlicher Rahmenschutz mit

einer strukturierten Oberfläche verpasst, der den

Grip erhöht und gleichzeitig vor der Hitze des Endschalldämpfers

auf der rechten Seit schützt

Ein kleiner Plastik-Motorschutz ist vormontiert

14 MOTOCROSS ENDURO


KTM montiert serienmäßig MAXXIS-Reifen vorn und

hinten

Vor dem Tankdeckel ist der Einfüllstutzen für das

Mischöl positioniert. Der Öl-Vorratsbehälter reicht je

nach Fahreigenschaft für fünf bis sechs Tankfüllungen

Mit Hilfe verschiedener Sensordaten wie Ansaug- und

Umgebungsluftdruck, Drosselklappen-Öffnungswinkel

und Kühlflüssigkeitstemperatur optimiert das

Motorsteuergerät (ist unter der Sitzbank angebracht)

auf allen Seehöhen und bei allen Bedingungen die

Zündzeitpunkte und die Kraftstoffmenge, die eingespritzt

wird

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Hubraum

Bauart

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

143,7 ccm

Einzylinder, Zweitakt

58 mm

54,5 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

Continental EMS

60,8 g/km

2,62 l/100 km

CHASSIS

Rahmen - Bauart Doppelschleifen-

Zentralrohrrahmen

25CrMo4-Stahl

Federung vorn WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor,

PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten

Bremse vorne

310 mm

Brembo Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Bremse hinten Brembo Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorn 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 9 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 96,8 kg

Preis

8795,- Euro*

*) UVP inklusive 19 % MwSt.,

zzgl. Nebenkosten

IM EINSATZ

Los geht’s bei uns mit der neuen Testsaison

und den 2020er-Modellen. Gleich als erstes

haben wir uns auf unsere Hausstrecke, das Motorsportgelände

des MC Flöha e.V., die neueste

Entwicklung aus dem Hause KTM geholt – die

KTM 150 EXC TPI. Über die Neueinführung dieses

Modells werden sich einige freuen, aber es

wird auch vielen und besonders dem Nachwuchs

etwas missfallen, dass dieses Modell

die 125-ccm-Maschine komplett ersetzt. Somit

ist leider eine Teilnahme an Enduroveranstaltungen,

bei denen zugelassene Motorräder nötig

sind, mit dem kleinen Motorradführerschein

A1 (ab 16 Jahren) mit keinem aktuellen

KTM-Sportenduromodell mehr möglich.

Die Bedienfreundlichkeit ist dagegen auf ein

anderes Level angehoben worden. Dank Benzineinspritzung

ist ein Abstimmen des Vergasers

hinfällig, was sich ebenfalls auch positiv

im Verbrauch widerspiegelt. Ebenso ist ein Vormischen

des Benzins mit Mischöl nicht mehr

notwendig, da es einen separaten Ölbehälter

(wie auch bei den größeren Zweitaktern) gibt.

Der gefüllte Ölbehälter reicht je nach Fahreigenschaft

zwischen fünf bis Tankfüllungen.

MOTOCROSS ENDURO 15


TEST: KTM 150 EXC TPI

STARTVERHALTEN

Kickstarter oder elektrischer Anlasser,

die KTM 150 EXC TPI ist das

einzige Sportenduromotorrad,

das serienmäßig noch zwei Möglichkeiten

zum Starten des Motors

bietet. Der Kickstarter fällt sehr

klein und schmal aus, ist aber völlig

ausreichend, um das Motorrad

zuverlässig zu starten. Deutlich

schneller und einfacher, besonders

im Gelände, geht es natürlich

mit dem Starterknöpfchen am

Lenker. Dank der diversen Sensoren,

die unter anderem die Außentemperatur

sowie auch Seehöhe

erkennen, ist der Startvorgang im

kalten sowie warmen Motorzustand

unkompliziert. Insgesamt

ist der Startvorgang besser als bei

einem Vergasermotor.

Kickstarter oder E-Starter,

beides ist vorhanden

UND WIE IST DIE HANDLICHKEIT?

Extreme Handlichkeit – um es

gleich vorwegzunehmen. Es gibt

kaum ein anderes Enduromotorrad,

das mehr Agilität bietet als

die neue 150er-KTM. Nicht nur das

Ausgangsgewicht von knapp

97 kg ist niedrig, sondern auch

das Fahren erinnert eher an ein

Downhill-Mountainbike, jedoch

mit Motor ;-) Gerade im Endurosport

ist ein handliches Motorrad

unabdingbar und es macht mit der

Kleinen besonderen Spaß, über

Stock und Stein zu fahren. Jedes

Hindernis überwindet man spielerisch

und falls nötig, kann man

das Leichtgewicht auch mal kurz

anheben.

Extrem handlich zu fahren

16 MOTOCROSS ENDURO


DER MOTOR

Wer in den letzten Jahren mit einer

125er-Maschine unterwegs

war, wird sich über etwas mehr

Hubraum freuen. Das merkt man

besonders an etwas Mehrleistung

im unteren Drehzahlbereich

und somit fühlt sich die

KTM 150 EXC TPI kräftiger an, als

die bisher kleinste Sportenduro

(125 ccm). Deutlich gleichmäßiger,

dank Benzin-Einspritzung,

gegenüber einem Vergasermodell

ist die Leistungsentfaltung.

Der Motor bietet stetig ein freies

Hochdrehen ohne Überfetten

und selbst ein ruhiges Cruisen

ist unproblematisch. Aber man

merkt, dass im unteren Drehzahlbereich

der Motor an seine

Grenzen kommt, besonders

wenn man eine steile Auffahrt

erklimmen möchte. Hier muss

dann doch eher mit mehr Drehzahl

gefahren werden, was etwas

mehr Fahrkönnen im anspruchsvollen

Gelände voraussetzt.

Besonders positiv ist,

dass die Motorcharakteristik

dank diverser Sensoren für z.B.

Umgebungsluftdruck, Seehöhen

sowie Temperatur sich immer

gleich verhält, egal ob man auf

Meereshöhe oder über 1000 Höhenmetern,

bei 0 oder bei

30 Grad Celsius unterwegs ist.

Zügig geht es vorwärts mit der Kleinen ...

MOTOCROSS ENDURO 17


TEST: KTM 150 EXC TPI

DAS FAHRWERK

Im Gegensatz zu den anderen Sportenduros, die eine Federrate zwischen 75 bis 85 kg Fahrergewicht inklusive Bekleidung bieten, besitzt

die KTM 150 EXC TPI schwächere Federn für Stoßdämpfer/Telegabel. Das macht sich bemerkbar, sobald man etwas zügiger unterwegs

ist und den einen oder anderen Sprung realisieren möchte. Solange man ein Leichtgewicht ist, sollte man keine Probleme haben,

aber ich hatte bei meinem Gewicht von zirka 84 kg inklusive Bekleidung den einen oder anderen Durchschlag an der Telegabel

sowie auch beim Stoßdämpfer. Hier hilft nur eine passende Federrate für Stoßdämpfer und Telegabel, um das Potenzial des Fahrwerkes

optimal ausnutzen zu können. Klasse sind die Einstellmöglichkeiten direkt von oben für Druck-/Zugstufe an der Telegabel sowie

diverse Einstellungen (Druck-/Zugstufe) am Stoßdämpfer.

18 MOTOCROSS ENDURO


Ich erinnere mich an meine aktive

Zeit auf der 125-ccm-Maschine –

„Wow, das macht Spaß“

MARKO: MEIN FAZIT

Ein paar Runden mit der KTM 150 EXC TPI und ich erinnere mich wieder an

meine aktive Zeit auf der 125-ccm-Maschine. Jedoch ist der hochentwickelte

Motor durchzugsstark, ohne in einem Bereich zu überfetten oder

ein Leistungsloch zu besitzen. Ganz toll finde ich das Benzin-Einspritzsystem,

das nicht nur für weniger Verbrauch, sondern auch eine bessere

Leistungsentfaltung sorgt. Das Fahrwerk könnte ein wenig straffer abgestimmt

sein, aber insgesamt ein extrem handliches Enduromotorrad.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


TEST: SHERCO 500 SEF FACTORY

Erstmals in Deutschland

verfügbar

Ganz neu für den deutschen Markt ist die Einführung der Sherco 500 SEF Factory. Bisher

gab es keine homologierte 500er für den nationalen Sektor. Sherco bestückt dieses Enduromotorrad

mit allen technischen Neuerungen und setzt mit der Factory-Version noch einen

oben drauf! Alle Details rund um die nigelnagelneue Fünfhunderter im Testbericht.

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

20 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 21


TEST: SHERCO 500 SEF FACTORY

Im Detail

Das Herzstück ist der 478,22-ccm-DOHC-Einzylinder

mit Vier-Ventil-Technologie. Ein Motorschutz ist serienmäßig

mit an Bord

Alle 2020er-Sherco-Enduro-Modelle haben ein neues

Umlenksystem erhalten, das mit einem Kayaba-Stoßdämpfer

zusammenarbeitet

Eine leichtere Neken-Gabelbrücke in schwarzem Look

Außerdem ist die Factory-Version mit einer Kayaba-

Telegabel ausgerüstet

Nur für die Factory gibt es einen Auspuffkrümmer von

Akrapovic

... natürlich auch das passende Endstück – der Akrapovic-Endschalldämpfer

22 MOTOCROSS ENDURO


Optisch ein Hingucker – das Factory-Design und Sitzbankbezug mit mehr Grip

TECHNISCHE DETAILS

Blau eloxierte Excel-Felgen vorn sowie hinten inklusive

Stahlkettenrad

Motor

Hubraum

Bohrung x Hub

Vergaser

Batterie

Kühlung

Start

Schalldämpfer

Getriebe

Kupplung

Zündung

Rohrrahmen

Kunststofftank

Bremssystem

Gabel

Stoßdämpfer

Vorderrad

Hinterrad

Radabstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Preis

Zylinder DOHC mit

4 Ventilen,

Sherco-Technologie

478,22 ccm

98 x 63,40 mm

Digitale Einspritzanlage

Synerject

Shido LTZ5S Lithium

wassergekühlt

Elektrostarter

Komplette Akrapovic-

Auspuffanlage

6-Gang-Getriebe

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

220 W

Semi-Perimeter-

Rahmen aus Chrommolybdän-Stahl

9,7 Liter

Brembo Hydraulik,

Ø 260 mm (vorne)

Ø 220 mm (hinten)

KYB-Gabel mit

hydraulischer Einstellung

u. spezieller

Kalibrierung der

Feder für jedes

Modell.

Rohr Ø 48 mm,

Federweg 300 mm

Hinterradfederung:

KYB-Federbein mit

hydraulischer Einstellung

u. spezieller

Kalibrierung der

Feder für jedes

Modell. Ø 18 mm,

Federweg 330 mm

1,60 x 21“, blaue

Excel-Alu-Felge und

Michelin-Enduro-

Competition-

Schlauchreifen

2,15 x 18“, blaue

Excel-Alu-Felge und

Michelin-Enduro-

Competition-

Schlauchreifen

1490 mm

355 mm

950 mm

11.095,- Euro

zzgl. Transport:

179,- Euro

Nach wie vor sind Brembo-Bremsen mit Galfer-

Bremsscheiben am Vorderrad und am Hinterrad verbaut

Auf den ersten Testmetern im Gelände

Für die nötige Kühlung sorgt zusätzlich ein Lüfter hinter

dem rechten Kühler

IM EINSATZ

Diesmal sind wir zum Testen auf das Motorsportgelände nach Langensteinbach gefahren. Warum?

Hier gibt es perfektes Endurogelände mit einer Riesenauswahl an verschiedenen Sektionen, was

perfekt für das Testen der neuen Sherco 500 SEF Factory ist.

MOTOCROSS ENDURO 23


TEST: SHERCO 500 SEF FACTORY

STARTVERHALTEN

Sherco hat schon seit geraumer Zeit den Kickstarter

wegrationalisiert und somit besitzt die

500er wie alle anderen Sherco-Enduros nur einen

elektrischen Anlasser. Aber keine Bange,

dieser funktioniert zuverlässig und das nicht

nur im warmen, sondern auch im kalten Zustand.

Hilfreich ist dabei im Leerlauf, also ohne

eingelegten Gang, zu starten. Aber selbst während

des Fahrens, falls der Motor mal unerwartet

ausgebremst wird, ist ein Neustart schnell

möglich.

E-Starter statt Kickstarter

Auch über Hindernisse geht es mit der großen Sherco

Und wie ist die Handlichkeit?

Viel Hubraum bedeutet schweres Motorrad –

oder? Nein, so ist das nicht mehr und wir können

mit ruhigem Gewissen behaupten, die

Sherco 500 SEF ist eine handliche Sportenduro

für Jedermann. Natürlich merkt man im Vergleich

zu den hubraumschwächeren Modellen

das Gewicht, aber im Fahrbetrieb ist es nur minimal

spürbar. Das macht sich etwas beim Anbremsvorgang

bemerkbar. Dort muss man den

Bremspunkt etwas früher setzen, weil der

Bremsweg ein wenig länger wird. Im Fahrbetrieb

ist vom Handling her kaum ein Unterschied

zur 450 zu spüren. Auch keine Abstriche

muss man bei der Auswahl des Streckenlayouts

machen. Diese 500er meistert alle

Sektionen mit Bravour. Schmale Pfade lassen

sich gut balanciert fahren und steile Auffahrten

sind dank ausreichend Drehmoment sowieso

kein Problem. Im Hardenduro merkt

man das Gewicht, aber wir konnten problemlos

Hindernisse oder schwere Passagen überfahren.

24 MOTOCROSS ENDURO


DER MOTOR

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – sagt man ;-) Das macht sich bei der 500er-Sportenduro durch eine harmonische Leistungsentfaltung bemerkbar,

sodass ein ruhiges Fahren im hohen Gang passend ist. Der Motor bietet ein derart angenehmes Drehmoment, sodass wir nur im unteren Drehzahlbereich

unterwegs sind. Ein wildes Gashahngedrehe oder ständiges Hoch- und Runterschalten ist fehl am Platz bzw. nicht notwendig. Selbst auf schnellen Passagen

haben wir den Gashahn nicht weiter als 50 Prozent aufdrehen müssen, um ausreichend Vortrieb und Geschwindigkeit aufzubauen. Mit an Bord ist

ein Mappingschalter, der die Leistungscharakteristik des Motors verändert. Jedoch ist die „ruhige“ Variante völlig ausreichend, aber wer es unbedingt

braucht, kann die „starke“ Einstellung wählen. „Stark“ bedeutet hier, dass der Motor in allen Bereichen etwas mehr Leistung zur Verfügung hat, was aber

auch bedeutet, es wird im Gelände schwieriger, die Leistung unter Kontrolle zu halten und damit wird das Fahren auch anstrengender. Insgesamt ein

sehr gutmütiger Motor mit enormen Leistungsreserven.

Genug Leistung und Drehmoment in jeder Fahrsituation

DAS FAHRWERK

Die Factory-Version glänzt mit einem Kayaba-Fahrwerk, das schon im Vorfeld

für Furore sorgte. Dieses Fahrwerk ist wohl eine der besten Serienkomponenten,

die momentan verbaut werden. Nicht nur das Ansprechverhalten,

das jede kleine Bodenwelle aufnimmt, ist vorbildlich, sondern auch die

Fahrstabilität bei hohem Speed ist bestens. Damit wird die Sherco zum

Wettkampfmotorrad und bietet eine Fahrwerks-Performance, die so nur den

überarbeiteten Fahrwerken oder sehr teuren Fahrwerks-Kits vorbehalten ist.

Natürlich sind Telegabel sowie Stoßdämpfer in allen Bereichen einstellbar,

was noch mehr Spielraum für individuelle Abstimmung ermöglicht.

Die Sherco ist mit dem aktuell besten Serienfahrwerk ausgerüstet

MOTOCROSS ENDURO 25


TEST: SHERCO 500 SEF FACTORY

Überall und jederzeit abrufbar – eine sehr gute, fahrbare Leistungsentfaltung

26 MOTOCROSS ENDURO


MARKO: MEIN FAZIT

Es ist toll auf einem so harmonischen Enduromotorrad zu fahren. Es

kommt meinem Fahrstil sehr entgegen, weil ich gerne eher mit Drehmoment

als mit Drehzahl fahre. Die Leistung ist mehr als ausreichend und

ich glaube, den Gasgriff nur einmal im Test maximal aufgedreht zu haben,

ansonsten reicht wenig Gas und ein hoher Gang aus, um über jeden

Abschnitt kontrolliert zu fahren. Mehr als positiv zeigt sich das Fahrwerk,

das für mich momentan die Referenz bei den Serienfahrwerken

darstellt. Insgesamt ist die Sherco 500 SEF Factory ein Motorrad das

rennbereit ist, das einen stolzen Preis hat, was aber auch gerechtfertigt

bei dieser tollen Ausstattung ist.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350

28 MOTOCROSS ENDURO


ester kompromiss

Warum die FE 350? Marko Barthel hatte die Möglichkeit, sämtliche neuen 2020er Enduromodelle

von Husqvarna bei der Präsentation zu fahren und kam zum Entschluss,

dass die FE 350 der wohl beste Kompromiss aus fahrbarer Leistung und Handlichkeit

ist. Nach kurzer Anfrage bei Husqvarna Deutschland, ob ein Dauertest möglich sei,

wurde uns die FE 350 für einen längeren Testzeitraum übergeben. Natürlich werden wir

im Verlauf der nächsten Ausgaben nicht nur über unsere Fahreindrücke, sondern auch

über mögliche Zubehörteile und Optimierungen berichten.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 29


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350

Die Highlights der 2020er FE 350

• neuer Rahmen mit erhöhter

Längs- und Torsionssteifigkeit

• neuer 250 g leichter zweiteiliger

Heckrahmen

• aktualisierte WP-XPLOR-Gabel mit neuem

Mittelventilkolben und neuer Einstellung

• aktualisierter WP-XACT-Dämpfer mit neuem

Hauptkolben und neuer Einstellung

• reduzierte Sitzhöhe

• völlig neue Abgassysteme

für optimale Leistung und Haltbarkeit

• neuer Sitz, der den Fahrer 10 mm näher

am Boden platziert

• verbesserter Kühlkreislauf mit 12 mm tiefer

angeordneten Radiatoren

• fortschrittliches neues Design mit neuer

und verbesserter Ergonomie

• aktualisierte Motoren mit verbesserter

Leistung und Fahrbarkeit

• Preis Husqvarna FE 350,

Modelljahr 2020, 10.745 Euro,

unverbindliche Preisempfehlungen

inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

Im Detail

Das Motorrad wurde eingefahren und mit zirka

1,5 Betriebsstunden an uns übergeben. Zusätzlich

hat unser Dauertestmotorrad schon die

ersten Zubehörteile, die nicht nur optische,

sondern auch praktische Optimierungen bieten,

erhalten. Die genauen Änderungen gegenüber

der Serie sind in der folgenden Bilderübersicht

aufgeführt.

Eine andere Sitzbank mit mehr Grip ersetzt die Standard-Version

Blau eloxierte Deckel bieten eine andere Optik, aber

auch nicht mehr ;-)

30 MOTOCROSS ENDURO


Ebenfalls blau eloxierte Deckel (Kupplung/Bremse)

setzen ein paar farbliche Akzente am Lenker

Die Serienbereifung wurde durch den brandneuen

MAXXIS M7332 und den M7324 ersetzt (Testbericht

folgt)

Dank dem Lock-on-System können die Griffgummis

schnell und einfach ausgetauscht werden. Wir haben

uns für die „Emig“-Edition entschieden

Praktisch ist auch der seitliche Rahmenschützer in

neongelb ;-)

Der „Hinson“-Kupplungsdeckel ist stabiler als der

Seriendeckel

Sehr hilfreich ist der hintere Bremsscheibenschutz

Optisch toll, aber praktisch? Erste Erfahrungen konnten

wir schon sammeln und in einer der nächsten

Ausgabe werden wir darüber berichten

Statt schwarzer haben wir weiße Kühlerschützer

Praktisch ist der Schnellwechselhebel am Vorderrad

Der Aluminium-Motorschutz ersetzt die Plastikversion,

besitzt jedoch keinen integrierten Umlenkschutz

MOTOCROSS ENDURO 31


MOTOCROSS: MXON ASSEN/NL

32 MOTOCROSS ENDURO


Der König der Niederlande Willem-Alexander gratuliert Jeffrey Herlings, Glenn Coldenhoff und

Calvin Vlaanderen (v.l.) • Fotos: Ray Archer

Jeffrey Herlings belegte die Plätze 2 und 4

Winning Dutchmen

Das niederländische Team wurde bereits vorab als Favorit für das 73. Motocross

of Nations gehandelt. Jeffrey Herlings, Glenn Coldenhoff und Calvin Vlaanderen

wurden der ihnen zugedachten Rolle gerecht und holten zum ersten Mal in der

MXON-Geschichte den Titel nach Holland. Platz 2 ging an Belgien vor England.

MOTOCROSS ENDURO 33


MOTOCROSS: MXON ASSEN/NL

Bester Mann des Siegerteams: Glenn Coldenhoff gewann seine beiden Läufe • Fotos: Ray Archer

Bei diesem historischen Ereignis waren nicht

nur tausende Fans anwesend, auch der König

der Niederlande, Willem-Alexander, nutzte die

Gelegenheit, schaute sich das Spektakel an

und genoss sichtlich seinen Rundgang durchs

Fahrerlager. Trotz strömenden Regens herrschte

eine unglaubliche Atmosphäre in Assen.

MXGP/MX2

Den Start zum ersten Lauf gewann MX2-Weltmeister

Jorge Prado vor MXGP-Champ Tim

Gajser, Ivo Monticelli, Deutschlands Tom Koch

und Jeremy Seewer. Die Überraschung: Jeffrey

Herlings lag an 13. und US-Boy Jason Anderson

an 38. Stelle. Justin Cooper bildete nach einem

Crash mit seinem Landsmann das Schlusslicht.

Nach vier Runden betrug Prados Vorsprung

auf Gajser zwei Sekunden. Auf Rang 3

folgte van Horebeek vor Seewer, Monticelli,

Herlings, Dean Ferris, Gautier Paulin, Nathan

Watson und Kyle Webster. Websters Bike blieb

im Schlamm stecken und er fiel auf Rang 16 zurück.

Ferris verschlechterte sich auf Platz 9.

Nach acht Runden betrug Prados Vorsprung

auf Gajser mehr als drei Sekunden. Doch

Gajser gab nicht auf und zog in Runde 10 an

Prado vorbei, Seewer rückte auf Rang 3 vor.

Herlings überholte van Horebeek und im Anschluss

Seewer. In Runde 14 hatte Gajser

sechs Sekunden Vorsprung auf Herlings, gefolgt

von Seewer, van Horebeek, Paulin, Prado,

Monticelli, Olsen, Fredriksen und Vlaanderen.

Zwei Runden vor Schluss übernahm Herlings

die Führung, die Gajser bis Laufende zurückeroberte.

Dritter wurde Jorge Prado. Nach dem

Eröffnungslauf führten die Niederlande vor

den punktgleichen Schweizern und Franzosen.

Open/MX2

Harri Kullas ging nach dem Start zum zweiten

Lauf vor Glenn Coldenhoff, Shaun Simpson

und Alessandro Lupino in Führung. Coldenhoff

übernahm schnell die Pole und Simpson überholte

Kullas. Dahinter folgten Pauls Jonass und

Dennis Ullrich. Jonass rückte auf den 3. Platz

vor und Vlaanderen verbesserte sich von Position

11 auf 8. Thomas Kjer Olsen gab ebenfalls

Gas und überholte Vlaanderen und in der Folge

noch Zach Osborne. Nach vier Runden lag Coldenhoff

mit zehn Sekunden Vorsprung vor Jonass,

Simpson, Kullas und Ullrich. In Runde 7

lauteten die Top Ten: Coldenhoff, Jonass,

Simpson, Kullas, Ullrich, Olsen, Osborne, Carlos

Campano, Jago Geerts und Jordi Tixier. Coldenhoffs

Vorsprung auf Jonass betrug vier Sekunden.

Bis zum Ziel konnte Coldenhoff die

Führung auf fünf Sekunden ausbauen und siegen.

Platz 2 ging an Jonass vor Simpson, Kullas

und Osborne. Ullrich beendete das Rennen auf

Rang 9.

34 MOTOCROSS ENDURO


Trotz bescheidenem Wetter herrschte in Assen eine tolle Atmosphäre

Team Germany top

Eine Glanzleistung lieferten Dennis Ullrich, Tom Koch und Simon

Längenfelder beim Regenrennen in Assen ab. Platz 7 in der

Mannschaftswertung kann sich bei den schlechten Witterungsbedingungen

durchaus sehen lassen. Hätte im ersten Lauf nicht

die Defekthexe bei Simon Längenfelder zugeschlagen, wäre das

Resultat sogar noch besser ausgefallen. Gratulation!

Strahlende Sieger (v.l.): Calvin Vlaanderen, Jeffrey Herlings und Glenn Coldenhoff

MXGP/Open

Tim Gajser sicherte sich im dritten Lauf den Holeshot

gefolgt von van Horebeek, Monticelli,

Jonass, Seewer, Coldenhoff, Nathan Watson,

Simpson, Kullas und Anderson. Herlings ging

zu Boden und fiel auf den 23. Rang zurück.

Nach einer Runde hatte Gajser einen Vorsprung

von einer Sekunde auf van Horebeek.

Auf den Plätzen folgten Coldenhoff, Jonass,

Monticelli, Seewer, Watson, Anderson, Simpson,

Bengtsson, Paulin, Ferris, Prado und Herlings.

Gajser hielt die Führung, während Herlings

an Prado und Paulin vorbeizog. Gajser

stürzte und van Horebeek übernahm die Führung,

an der er sich aber nicht lange erfreuen

konnte, denn Coldenhoff griff an und hatte Erfolg.

Nach sechs Runden betrug Coldenhoffs

Vorsprung auf van Horebeek sechs Sekunden.

Gajser folgte auf Rang 3. Herlings stürzte erneut

und fiel auf Position 11 zurück. Währenddessen

verbesserte sich Herlings auf Rang 9.

Gajser überholte van Horebeek und auch Jonass

ließ den Belgier hinter sich und lag auf

Rang 3. Gajser setzte Coldenhoff unter Druck.

Herlings fuhr auf Platz 7. Hinter ihm fuhren Prado,

Watson und Paulin. Coldenhoff kontrollierte

das Rennen weiterhin, gefolgt von Gajser

und Jonass. Herlings fuhr zwischenzeitlich auf

Rang 6 vor und verwies damit Anderson auf

den 7. Platz. Prado setzte sich ebenfalls gegen

den US-Boy durch. Pech für Paulin. Technische

Probleme zwangen ihn zur Aufgabe. Coldenhoff

gewann letztlich den Lauf und die Niederlande

waren Weltmeister. Auf Rang 2 folgte

Gajser, der damit die Einzelwertung gewann,

vor Jonass.

Motocross of Nations - Assen/NL - 27.-29.9.2019:

Ergebnisse:

1. Lauf - MXGP + MX2: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 3. Jorge Prado, E, KTM; 4. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

5. Gautier Paulin, F, Yamaha; 6. Jeremy van Horebeek, B,

Honda; 7. Ivo Monticelli, I, KTM; 8. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 9. Hakon Fredriksen, N, Yamaha; 10. Calvin Vlaanderen,

NL, Honda.

Ferner: 11. Tom Koch, D, KTM; 12. Rene Hofer, A, KTM; 19. Valentin

Guillod, CH, Honda; 27. Lukas Neurauter, A, KTM; 37. Simon

Längenfelder, D, KTM.

2. Lauf - MX2 + Open: 1. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 2. Pauls Jonass,

LV, Husqvarna; 3. Shaun Simpson, GB, KTM; 4. Harri Kullas,

EST, Honda; 5. Zachary Osborne, USA, Husqvarna; 6. Jordi

Tixier, F, KTM; 7. Jago Geerts, B, Yamaha; 8. Olsen; 9. Dennis Ullrich,

D, Husqvarna; 10. Vlaanderen.

Ferner: 19. Längenfelder; 24. Guillod; 26. Hofer; 32. Michael

Sandner, A, KTM; 36. Cyrill Scheiwiller, CH, Yamaha.

3. Lauf - MXGP + Open: 1. Coldenhoff; 2. Gajser; 3. Jonass;

4. Herlings; 5. Seewer; 6. van Horebeek; 7. Prado; 8. Jason Anderson,

USA, Husqvarna; 9. Nathan Watson, GB, KTM; 10. Simpson.

Ferner: 15. Koch; 18. Ullrich; 25. Sandner; 29. Scheiwiller;

36. Neurauter.

Endstand/Nationenwertung s. Standings S. 80/81

MOTOCROSS ENDURO 35


MOTOCROSS: WM AFYONKARAHISAR/TR

36 MOTOCROSS ENDURO


MXGP

Im ersten Lauf holte sich Pauls Jonass seinen

ersten Holeshot in diesem Jahr. Auf Rang 2

folgte Glenn Coldenhoff vor Jeffrey Herlings, Jeremy

Seewer und Weltmeister Tim Gajser. Weiter

folgten Arnaud Tonus, Brian Bogers, Alessandro

Lupino, Kevin Strijbos und Jeremy van

Horebeek. Herlings rückte schnell auf Platz 2

vor und übernahm zu Beginn der zweiten Runde

die Führung, während Gajser auf Rang 4

vorfuhr, sich aber nicht lange an diesem Platz

erfreuen konnte. Er stürzte und fiel auf den 14.

Platz zurück. Drei Runden später hatte Herlings

bereits einen Vorsprung von zwei Sekunden

vor Jonass. Auf Rang 3 lag Coldenhoff vor

Seewer und Bogers. Nach sieben Runden behauptete

Herlings weiterhin die Führung vor

Jonass. Gajser war zwischenzeitlich auf Rang

10 vorgefahren. Tonus übernahm Bogers’ 5.

Platz und auch Paulin und van Horebeek zogen

am Niederländer vorbei. Herlings hatte nach

zehn Runden drei Sekunden Vorsprung vor Jonass.

Herlings rutschte aus und Jonass holte

auf. Gajser arbeitete sich derweil auf den

7. Rang vor und ließ dabei Bogers und van Horebeek

hinter sich. Bis Laufende lag er auf

Platz 6 hinter Paulin. Herlings gewann letztlich

sein zweites Saisonrennen vor Jonass, Coldenhoff

und Seewer.

Nach dem Start zum zweiten Lauf führte Coldenhoff

vor Seewer, Herlings, Gajser und Bogers.

Herlings ließ Seewer hinter sich. Seewer

fiel auf Rang 6 zurück. Gajser fuhr in der ersten

Runde auf den 3. Platz vor. Seewer stürzte

schwer und fand sich auf der 16. Position wieder.

Nach drei Runden bildeten Coldenhoff,

Herlings, Gajser, Ivo Monticelli und Bogers die

Topfünf. Monticelli übernahm Gajsers 3. Platz.

Der Weltmeister stürzte und fiel auf Rang 5 zurück.

In Runde 7 führten Herlings und Coldenhoff

die Spitze an. Bogers und Jonass lieferten

sich einen spannenden Fight um Rang 5, bei

dem Jonass den längeren Atem bewies. Herlings

und Coldenhoff fighteten weiterhin um

die Poleposition und Coldenhoff setzte sich

durch. Gajser rückte auf Platz 3 vor. Ihm auf

den Fersen befanden sich Monticelli und Jonass.

Herlings griff Coldenhoff ohne Unterlass

an. Kurz vor Rennende überholte Herlings seinen

Landsmann mit einem sensationellen

Move. Damit heimste er auch den Gesamtsieg

ein.

Doppelsiege

Der vorletzte MX-Grand-Prix der Saison fand bei perfekten Bedingungen und

vor großer Zuschauerkulisse in der Türkei statt. Jeffrey Herlings (Foto) sicherte

sich hier seinen insgesamt 85. GP-Sieg und den ersten der Saison. Glenn

Coldenhoff zeigte sich erneut in brillanter Form und wurde vor Pauls Jonass

Zweiter. Die MX2 ging erneut an Jorge Prado vor Jago Geerts und Überraschungsmann

Roan van de Moosdijk.

Fotos: Ray Archer

MX2

Nach dem Start zu Lauf 1 führte Jorge Prado die

Meute an. Auf den Plätzen folgten Maxime Renaux,

Tom Vialle, Richard Sikyna, Adam Sterr

und Roan van de Moosdijk. Van de Moosdijk

fiel auf Rang 8 zurück und Calvin Vlaanderen

rückte auf Platz 7 vor. Nach einer Runde betrug

Prados Vorsprung auf Renaux zwei Sekunden.

Auf Position 3 lag zwischenzeitlich Jago Geerts

vor Vialle und Mathys Boisrame. Thomas Kjer

Olsen, der mit einem Virus zu kämpfen hatte,

fuhr auf Rang 9. Vlaanderen und van de Moosdijk

fighteten um Platz 6. Letzterer überholte

Sterry, stürzte sodann und fiel einige Positionen

zurück. Nach acht Runden betrug Prados

Vorsprung auf Geerts zehn Sekunden. Vialle

folgte auf Rang 3 vor Renaux und Boisrame.

Zwei Runden später lag Prado bereits 15 Sekunden

vorne. Kjer Olsen musste aufgrund seines

Virusinfekts aufgeben. Vlaanderen übernahm

Boisrames 4. Platz. Renaux bedrängte

Geerts, stürzte und verlor seinen Platz an

Vlaanderen. Der Laufsieg ging letztlich an Prado

vor Geerts und Vlaanderen.

MOTOCROSS ENDURO 37


MOTOCROSS: WM AFYONKARAHISAR/TR

Stimmen

Start zum 2. Lauf in der MX2

Jeffrey Herlings: Es läuft besser und besser. In

Schweden war ich noch nicht so gut vorbereitet.

Aber jetzt, drei Wochen später, bin ich

selbst erstaunt über meine Leistung. Ich bin

überglücklich über meinen Sieg. Ich fand die

perfekte Linie und wusste, das kann nur gutgehen.

Ich bedanke mich bei meiner Mutter und

dem Team und allen, die mich unterstützen.

Gratulation an Glenn, er war einfach nur unglaublich.

Glenn Coldenhoff: Wir befinden uns kurz vor

Ende der WM und ich brauche diese Punkte,

um vielleicht noch Bronze zu holen. Ich habe

hart gearbeitet. Ich mag es nicht, in der letzten

Runde überholt zu werden, aber es ist toll, zwei

holländische Flaggen wehen zu sehen. Natürlich

bin ich mehr als zufrieden mit dem 2. Platz.

Pauls Jonass: Die Anstrengungen haben sich

gelohnt. Es war ein hartes Jahr, aber es wurde

immer besser. Es ist schön, wieder auf dem Podest

zu stehen. Auch wenn ich ein paar Fehler

gemacht habe, bin ich zufrieden.

Jorge Prado: Ich genieße meinen Erfolg einfach.

Der erste Lauf war einfacher, im zweiten

ging es rauer zu. Aber ich gewann den Start

und das ist der Schlüssel zum Sieg. Bei der

nächsten Runde will ich wieder gewinnen. Ich

liebe es, GPs zu gewinnen.

Jago Geerts: Ein tolles Wochenende. Im ersten

Lauf Platz 2 und im zweiten Rennen startete ich

erneut gut, wurde aber nur Fünfter. Aber über

den 2. Gesamtplatz bin ich glücklich.

Roan van de Moosdijk: Unglaublich. Im Qualifying

war ich schnell. Das erste Rennen war

nicht einfach. Ich fightete mit Adam Sterry,

stürzte und wurde Fünfter. Im zweiten Moto

lief’s besser und ich schaffte es, Dritter zu werden.

Es war ein langes Rennen, das bisher

längste meiner Karriere. Vielen Dank an mein

Team, meine Familie und Marc de Reuver.

Prado gewann den Start zu Lauf 2, diesmal vor

Vialle, Evans, Geerts, van de Moosdijk, Boisrame,

Renaux, Vlaanderen, Sterry und Zachary

Pichon. Nach einer Runde lautete die Reihenfolge:

Prado vor Vialle, Geerts, Renaux, van de

Moosdijk, Evans, Vlaanderen, Pichon und Sterry.

Drei Runden später führte Prado mit vier Sekunden

vor Vialle. Van de Moosdijk rückte auf

den 3. Platz vor und ließ Geerts und Renaux

hinter sich. Beide mussten sich gegen die Angriffe

von Vlaanderen wehren.

Es ging in Runde 6 und Prado hatte sechs Sekunden

Vorsprung. Die Top Ten vervollständigten

Vialle, van de Moosdijk, Renaux, Vlaanderen,

Geerts, Evans, Sterry, Alberto Forato und

Mattia Guadagnini. Sterry arbeitete sich auf

Jago Geerts

Foto: yamaha-racing.com

den 7. Platz vor und ließ Evans hinter sich. Prados

Vorsprung in Runde 9 war auf zehn Sekunden

angewachsen. Vlaanderen machte einen

Fehler und van de Moosdijk und Renaux konnten

sich absetzen. Schließlich wurde Vlaanderen

auch noch von Geerts überholt. Prado gewann

den Lauf und den MX-GP der Türkei vor

Geerts und Überraschungsmann van de Moosdijk,

der sein erstes MX2-Podium holte.

WMX

Den Titel in der Damen-WM sicherte sich Courtney

Duncan aus Neuseeland mit zwei Laufsiegen.

Larissa Papenmeier konnte den 2. Platz

im Klassement nicht halten und musste diesen

an Nancy van de Ven abtreten.

Motocross-WM - 17. Lauf - Afyonkarahisar/TR - 7./8.9.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 3. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 4. Tim Gajser, SLO, Honda;

5. Ivo Monticelli, I, KTM; 6. Gautier Paulin, F, Yamaha; 7. Jeremy

Seewer, CH, Yamaha; 8. Jeremy van Horebeek, B, Honda;

9. Kevin Strijbos, B, Yamaha; 10. Jordi Tixier, F, KTM.

Ferner: 12. Arnaud Tonus, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Jago Geerts, B, Yamaha; 3. Roan

van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha;

5. Tom Vialle, F, KTM; 6. Calvin Vlaanderen, NL, Honda;

7. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 8. Alberto Forato, I, Husqvarna;

9. Mathys Boisrame, F, Honda; 10. Mattia Guadagnini, I,

Husqvarna.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Sara Andersen,

DK, KTM; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 4. Amandine Verstappen,

B, Yamaha; 5. Shana van der Vlist, NL, KTM; 6. Line

Dam, DK, Honda; 7. Larissa Papenmeier, D, Yamaha; 8. Lynn

Valk, NL, Yamaha; 9. Anne Borchers, D, Suzuki; 10. Elisa Galvagno,

I, Yamaha; 11. Virginie Germond, CH, KTM.

EMX2T: 1. Mike Kras, NL, KTM; 2. Brad Anderson, GB, KTM;

3. Manuel Iacopi, I, Yamaha; 4. Dimitrios Baxevanis, GR, Yamaha;

5. Andreas Andreoy, GR, Yamaha; 6. Francesco Galligari, I,

Husqvarna.

38 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS: WM SHANGHAI/CHN

Siege für Herlings und Prado

zum Saisonende

wM-titel für Gajser und prado

Vor vielen Zuschauern und bei gutem Wetter endete die diesjährige

MX-WM. Die Finalrunde auf der brandneuen Strecke in

Shanghai war einfach nur sehenswert. Jeffrey Herlings und

Jorge Prado (Foto) gehen als erste Sieger dort in die Annalen

der WM ein. Die Medaillengewinner der diesjährigen Saison

stehen mit Tim Gajser, Jeremy Seewer, Glenn Coldenhoff

(MXGP), Jorge Prado, Thomas Kjer Olsen und Jago Geerts

(MX2) fest.

Fotos: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 39


MOTOCROSS: WM SHANGHAI/CHN

Start zum letzten Saisonlauf der MXGP-Klasse

Glenn Coldenhoff (auch Foto rechts) landete erneut auf dem Treppchen

MXGP

Im ersten Lauf führte Glenn Coldenhoff nach

dem Start das Feld vor Jeremy Seewer, Tim

Gajser, Jeffrey Herlings und Pauls Jonass an.

Herlings zog schnell auf Rang 3 vor und verwies

den amtierenden Champion auf den

4. Platz. Nach einer Runde lag Coldenhoff noch

immer in Front, dicht dahinter Seewer. Mit drei

Sekunden Rückstand folgte Herlings. Seewer

überholte Coldenhoff, der aber sogleich konterte.

Seewer stürzte und fiel auf den 7. Rang

zurück. Herlings lag damit auf Position 2. Coldenhoff

kontrollierte weiterhin das Rennen vor

Herlings, Gajser, Arminas Jasikonis und Jonass.

Seewer war zwischenzeitlich auf Rang 6

vorgefahren, gefolgt von Ivo Monticelli, Jeremy

van Horebeek, Gautier Paulin und Jordi Tixier.

Nach neun Runden lag Herlings zwei Sekunden

hinter Coldenhoff. Gajser lag auf Rang 3 und

erweiterte den Zwei- auf einen Dreikampf. Coldenhoff

wehrte Herlings und Gajser erfolgreich

ab und gewann den Lauf.

Das Gatter zum zweiten Lauf fiel und Seewer

sicherte sich den Holeshot, wurde aber sogleich

von Coldenhoff überholt. Gajser lag auf

Platz 3 vor van Horebeek, Herlings, Bogers, Jonass,

Paulin, Monticelli und Jasikonis. Herlings

überholte van Horebeek und heftete sich an

Gajsers Fersen. Nach einer Runde führte Coldenhoff

mit eineinhalb Sekunden vor Seewer,

der Gajsers Angriffe abwehren musste, Herlings

und van Horebeek. Etwas mehr als eine

Minute betrug Coldenhoffs Vorsprung nach

drei Runden. Gajser versprang sich und fiel auf

Position 6 zurück. In Runde 9 überholte Gajser

Jonass und übernahm dessen 5. Rang. Herlings

überholte Seewer, während Coldenhoff sein

Tempo weiterfuhr. Nach 14 Runden lag Coldenhoff

fast drei Sekunden vor Herlings und alles

sah nach einem Laufsieg aus. In den letzten

drei Runden drehte Herlings nochmal so richtig

am Gasgriff und übernahm in der letzten Runde

die Führung von seinem Landsmann. Damit

ging der Gesamtsieg an Herlings vor Coldenhoff

und Seewer.

40 MOTOCROSS ENDURO


MX2

Tom Vialle holte den Holeshot in Lauf 1, gefolgt

von Jorge Prado, Calvin Vlaanderen, Maxime

Renaux und Roan van de Moosdijk. Vialle kam

in einer Kurve ins Straucheln und Prado zog

vorbei. Vialle nahm das Rennen als Dritter hinter

Vlaanderen wieder auf. In der zweiten Runde

überholte Geerts van de Moosdijk und

nahm Vialles Verfolgung auf. Stefan Kjer Olsen

rückte auf Rang 3 vor, gefolgt von Vialle, der

bald Olsens 3. Platz übernahm. Auch Geerts

ließ Olsen hinter sich. Die ersten fünf Plätze

belegten somit Prado vor Vlaanderen, Vialle,

Geerts und Olsen. Nach 13 Runden führte Prado

das Feld mit vier Sekunden Vorsprung an

und demonstrierte damit erneut seine Dominanz.

Auf Rang 2 folgte Vlaanderen vor Vialle,

Geerts und Olsen. Letztlich ging der Laufsieg

an Prado vor Vlaanderen und Vialle.

Den Holeshot im zweiten Lauf gewann Prado

vor Vialle, Geerts, Olsen, Moreau und Vlaanderen.

Bereits nach einer Runde betrug Prados

Vorsprung auf Vialle eineinhalb Sekunden.

Auch nach vier Runden lag Prado in Führung

vor seinem Teamkollegen Vialle, Geerts, Olsen

und Renaux. In Runde 7 zog Vlaanderen an Renaux

auf Position 5 vorbei. Vialle begann die

Distanz zwischen sich und Prado zu verringern.

Geerts folgte auf Platz 3 vor Olsen und Vlaanderen.

In Runde 4 überholte Vlaanderen Olsen,

lag aber sieben Sekunden hinter Geerts. Prado

und Vialle lieferten sich spannende Fights um

den Sieg, den sich letztlich erneut Prado auf

seine Fahnen heften konnte. Damit hatte Prado

erneut bewiesen, dass er ein würdiger Weltmeister

ist. Insgesamt sicherte sich Prado in

Shanghai seinen 31. MX2-GP-Sieg vor Vialle

und Vlaanderen.

Stimmen

Foto: Shot by Bavo

Tim Gajser: Ich bin sehr glücklich über meinen

dritten WM-Titel. Wir hatten eine großartige

Saison. Es begann schon gut und dann gewann

ich sieben GP in Folge. Nun zu Saisonende

musste ich nochmal kämpfen und fand nicht

zu meiner gewohnten Form. Heute habe ich

zwei gute Starts hingelegt, bin aber im zweiten

Lauf von der Strecke abgekommen und verpasste

einen Podestplatz.

Jeremy Seewer: Ich habe mich auf der Strecke

sehr wohlgefühlt. Im ersten Lauf wollte ich alles,

doch dann bekam ich einen Stein ins Auge.

Beim Fight um Rang 3 stürzte ich und verletzte

mich am Kinn. Danach wollte ich nicht mehr so

viel riskieren. Es ist toll, Vizechampion geworden

zu sein. Vielen Dank an mein Team.

Glenn Coldenhoff: Wir haben einen großartigen

Job gemacht. Mein Start im zweiten Rennen

war gut und ich konnte bald die Führung

übernehmen. Ich wollte unbedingt die Bronzemedaille.

Der erste Lauf war großartig. Ich

konnte Jeffrey und Tim hinter mir lassen. Danach

war ich aber auch ganz schön fertig.

Jeffrey Herlings: Ich bin sehr froh, die letzten

beiden GP gewonnen zu haben und freue mich

aufs nächste Jahr. Vielen Dank an mein Team

und meine Sponsoren.

Jorge Prado: Ich bin sehr glücklich, meine

MX2-Karriere auf diese Art und Weise zu beenden.

Vielen Dank an mein Team und alle, die

mich unterstützen. Es war eine Wahnsinnssaison

für mich. Ich freue mich schon darauf,

nächstes Jahr in der MXGP-Klasse zu starten.

Wir werden uns gut darauf vorbereiten.

Thomas Kjer Olsen: Es war eine konstante Saison

für mich. Der erste Teil der Saison war super,

dann lief es nicht mehr so gut. Insgesamt

gesehen bin ich aber über den Vizetitel sehr

glücklich. Ich denke schon darüber nach, wie

ich es nächstes Jahr besser machen kann.

Jago Geerts: Ich habe mein Ziel erreicht. Die

Saison hatte viele Hochs und Tiefs. Ich freue

mich, Dritter geworden zu sein.

Motocross-WM - 18. + letzter Lauf - Shanghai/CHN

14./15.9.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Tim Gajser, SLO, Honda;

5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Pauls Jonass, LV,

Husqvarna; 7. Gautier Paulin, F, Yamaha; 8. Arminas Jasikonis,

LT, Husqvarna; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Jordi Tixier, F, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Calvin

Vlaanderen, NL, Honda; 4. Jago Geerts, B, Yamaha; 5. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 6. Maxime Renaux, F, Yamaha;

7. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 8. Iker Larranaga Olano, E, KTM;

9. Alberto Forato, I, Husqvarna; 10. Mitchell Harrison, USA, Kawasaki.

Ferner: 16. Larissa Papenmeier, D, Yamaha.


Jorge Prado in Afyonkarahisar 2019

• Foto: KTM-Ray Archer


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

44 MOTOCROSS ENDURO


Rene Hofer: Youngster-Cup-Sieger

Dennis Ullrich

feiert fünften

ADAC-MX-Masters-Titel

• Rene Hofer gewinnt dramatisches Finale im ADAC MX Youngster Cup

• Im ADAC MX Junior Cup 125 dominiert Simon Längenfelder und wird Meister

• Edvards Bidzans Champion im ADAC MX Junior Cup 85

MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

10.000 Zuschauer feierten beim Finale in Holzgerlingen

die neuen Meister in den vier Klassen

des ADAC MX Masters. Bei sonnigem Frühherbstwetter

und perfekt präparierter Strecke

gab es beim finalen Rennen der sieben Veranstaltungen

umfassenden Internationalen Deutschen

Meisterschaft spannende Rennen mit

zum Teil engen Entscheidungen um die Gesamtsiege

zu bestaunen. Dennis Ullrich hatte

den Titel in der ADAC-MX-Masters-Klasse

schon sicher, bevor der erste Lauf gestartet

wurde, denn beide Konkurrenten, die ihm die

Führung in der Gesamtwertung noch hätten

abnehmen können, waren nicht nach Holzgerlingen

gekommen.

„Das war natürlich komisch, als ich am Freitagnachmittag

zu Hause auf der Couch erfahren

habe, dass Jens Getteman aufgrund einer Verletzung

nicht fahren kann und Tanel Leok im

Fahrerlager der Motocross-WM in China gesichtet

wurde“, erklärte Ullrich den Moment,

als er realisierte, dass ihm sein fünfter Titel

nicht mehr genommen werden konnte. „Trotzdem

wollte ich natürlich auf meiner Heimstrecke

in Holzgerlingen zeigen, was ich kann.

Mein Start war nicht schlecht, danach habe ich

es erst mal ein paar Runden langsam angehen

lassen. Nach einigen Minuten hatte ich einen

guten Rhythmus, startete meinen Angriff und

konnte recht schnell die Spitze übernehmen.

Im Anschluss bin ich mein eigenes Rennen gefahren

und konnte mir den Sieg sichern. Ich

habe das Rennen einfach genossen und mich

meinen Fans gezeigt.“ Im zweiten Durchgang

gab es noch den 2. Rang hinterher. „Ich wollte

kein übertriebenes Risiko mehr eingehen und

bin sehr glücklich über den Titel“, freute sich

der fünffache Champion nach dem Zieleinlauf.

„Letztes Jahr hatten mich einige Leute schon

abgeschrieben, aber ich habe mit diesem fünften

Titel ziemlich deutlich gezeigt, dass ich es

noch kann.“

Pascal Rauchenecker ließ schon mit der Poleposition

am Samstag aufhorchen. Doch das

sollte nicht alles sein, denn der Österreicher

hatte durch das Fernbleiben von Getteman und

Leok noch die Chance auf den Vizetitel. Und

diese nutzte der Österreicher, auch wenn er

selbst nicht so recht daran geglaubt hatte. „Ich

wusste natürlich, dass es rechnerisch möglich

ist, aber dass ich hier in Holzgerlingen

45 Punkte holen könnte, erschien mir kaum

realistisch“, räumte Rauchenecker grinsend

ein. „Als ich dann im ersten Lauf einen guten

Start erwischt habe und auf Rang 2 gefahren

bin, wollte ich diesen Platz auch unbedingt ins

Ziel bringen, um die Chance am Leben zu halten.“

Rauchenecker gab alles und brachte den

2. Rang ins Ziel. Im zweiten Durchgang sollte

es sogar noch besser kommen. „Ich habe zum

ersten Mal überhaupt bei den ADAC MX Masters

den Holeshot gewonnen“, wunderte sich

der 26-Jährige. „Dann habe ich natürlich alles,

was ich hatte, gegeben und konnte tatsächlich

gewinnen. Der reine Wahnsinn!“ Tanel Leok

rutschte durch den Sieg von Pascal Rauchenecker

auf Rang 3 der Gesamtwertung. Jens Getteman

verlor ebenfalls einen Platz in der Tabelle

und beendet die Saison auf Rang 4.

Dritter in der Tageswertung wurde Tom Koch,

der damit auch den 5. Rang der Gesamtwertung

mit 2 Punkten Vorsprung vor seinem Bruder

Tim sichern konnte. „Dass ich vor meinem

Bruder gelandet bin, war mir ehrlich gesagt

nicht wichtig, ich hätte Tim auch den 5. Platz in

der Gesamtwertung gegönnt“, schmunzelte

Koch. „Schön war einfach, dass ich hier beim

letzten Rennen nochmal aufs Podium fahren

konnte.“ Das konnte im ersten Durchgang auch

Valentin Guillod mit Platz 3. Den zweiten

Durchgang musste der Schweizer jedoch nach

einem Sturz vorzeitig beenden. Lukas Neurauter

gelang mit einem sehr beherzten Kampf

und dem 3. Platz im zweiten Rennen ebenfalls

noch der Gang aufs Siegertreppchen. „Ein gelungener

Saisonabschluss“, freute sich der Österreicher.

ADAC MX Youngster Cup

Die Ausgangslage im ADAC MX Youngster Cup

war denkbar spannend, denn Jeremy Sydow

hatte vor dem Finale in Holzgerlingen lediglich

9 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Widersacher

Rene Hofer. Mit der Poleposition am

Samstag verlieh Sydow seinen Titelambitionen

noch einmal gehörig Nachdruck und legte am

Sonntag im ersten Lauf noch kräftig nach. Der

gebürtige Chemnitzer zog mit vollem Speed

durch die erste Kurve nach dem Start und führte

das Feld in die erste Runde. Allerdings nicht

lange, denn im oberen Streckenteil erwischte

Sydow eine Spurrille so unglücklich, dass seine

Antriebskette absprang und dabei das Motorgehäuse

beschädigte. Aus für den Leader

nach nur einer halben Runde! Hofer hatte

ebenfalls einen guten Start erwischt, lag direkt

hinter Sydow und nutzte die Gunst der Stunde

Fünfter ADAC-MX-Masters-Titel

für Dennis Ullrich

mit einem ungefährdeten Sieg. Damit hatten

sich die 9 Punkte Rückstand des Österreichers

in einen komfortablen Vorsprung von 16 Zählern

verwandelt. Somit musste das hochspannende

Duell der beiden Spitzenreiter im allerletzten

Wertungslauf der Saison entschieden

werden. Sydow gewann erneut den Start und

ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen, doch

Hofer genügte der 3. Platz, um den Titel sicher

unter Dach und Fach zu bringen. „Ich hatte

nicht den besten Start und habe einfach versucht,

ruhig zu bleiben“, berichtete Hofer von

der nervlich belastenden Fahrt zum Titel. „Ehrlich

gesagt, habe ich mich kaum getraut, mehr

als Halbgas zu geben. Jeder von uns hätte sich

natürlich gewünscht, dass wir auf der Strecke

direkt gegeneinander um den Titel kämpfen,

aber man kann es sich nicht immer aussuchen.

Ich denke, Jeremy und ich haben eine tolle Saison

abgeliefert und werden in Zukunft sicher

noch öfter zusammen fahren.“ Sydow konnte

sich verständlicherweise nicht so recht über

seinen Laufsieg freuen, zu groß war die Enttäuschung

über den verlorenen Titel. „Ich habe

mir das Finale natürlich anders vorgestellt“,

meinte der Vizechampion zerknirscht. „Nach

dem Ausfall war mir natürlich klar, dass der Titel

so gut wie verloren ist. Wir hatten eine tolle

46 MOTOCROSS ENDURO


Saison und ich denke, Rene hat den Titel auch

verdient. Glückwunsch an ihn!“ Zweiter der Tageswertung

wurde Michael Sandner. Der Österreicher

hatte schon am Samstag die

schnellste Rundenzeit und brachte am Sonntag

gleich zweimal den 2. Rang nach Hause.

„Ich habe hier in Holzgerlingen ein gutes Wochenende

erwischt“, freute sich Sandner. „Dabei

war meine Woche zuvor überhaupt nicht

gut, denn am Freitag ist mein Opa verstorben.

Ich wollte hier für ihn ein gutes Resultat abliefern

und denke, das ist mir auch gelungen.“

Platz 3 der Tageswertung ging an Lion Florian.

Der Erdinger, der von der ADAC Stiftung Sport

unterstützt wird, belegte die Plätze 3 und 4

und lieferte damit einen tollen Saisonabschluss

ab. Platz 3 in der Gesamtwertung der

Meisterschaft ging an Bastian Bogh Damm.

ADAC MX Junior Cup 125

Aufgrund der verletzungsbedingten Absage

von Mike Gwerder stand Simon Längenfelder

schon vor dem Finale in Holzgerlingen als

Meister fest. Längenfelder, der von der ADAC

Stiftung Sport gefördert wird, schraubte sein

Engagement deshalb jedoch kein bisschen zurück.

„Das war natürlich sehr schade für Mike,

auch ich hätte den Titel lieber auf der Strecke

gewonnen, aber im Rennsport kann man sich

so etwas nicht aussuchen“, schilderte der

neue Meister die Situation. „Ich bin trotzdem

voll motiviert ins Rennen gegangen, habe einen

super Start erwischt und konnte den Titel

mit einem Sieg feiern. Ich hatte eine fantastische

Saison und möchte mich bei allen Personen

bedanken, die an diesem Titel mitgewirkt

haben. Nächstes Jahr werde ich mit der 250er-

Viertaktmaschine im ADAC MX Youngster Cup

angreifen.“ Platz 2 der Gesamtwertung ging an

den verletzten Gwerder. Hinter Längenfelder

tobte der Kampf zwischen Camden McLellan

und Liam Everts um Gesamtrang 3 der Meisterschaft.

Everts, der Sohn des zehnfachen Weltmeisters

Stefan Everts, präsentierte sich sehr

entschlossen, ließ sich auch von einem verhaltenen

Start im ersten Durchgang nicht aufhalten

und fuhr in beiden Rennen auf den 2. Rang.

In der Gesamtwertung musste sich der Belgier

dennoch mit Platz 4 hinter McLellan zufriedengeben.

Dem Südafrikaner reichte in Holzgerlingen

Tagesrang 5, um den 3. Platz in der Jahreswertung

zu verteidigen. Starker Auftritt auch

von Nico Greutmann, der zum ersten Mal in

diesem Jahr aufs Podium fahren konnte. „Ich

hatte einen guten Start und konnte dann eine

Weile hinter Simon Längenfelder fahren. Dabei

haben wir einen kleinen Vorsprung erarbeitet,

von dem ich bis ins Ziel profitieren konnte“,

freute sich der Merishausener über Tagesrang 3.

ADAC MX Junior Cup 85

Im ADAC MX Junior Cup 85 war die Entscheidung

in der Meisterschaft bereits am Samstagnachmittag

gefallen. Edvards Bidzans hatte

sich mit seinem achten Sieg in dieser Saison

den Titel vorzeitig gesichert und freute sich

völlig verdient über die Meisterschaft in der

prestigeträchtigen Nachwuchsserie. „Ich hatte

mit 40 Punkten Vorsprung ein recht komfortables

Polster“, grinste der 14-Jährige im Ziel.

„Deshalb war ich im Rennen nicht allzu sehr

aufgeregt. Aber es war natürlich eine Erleichterung,

dass ich den Sack schon am Samstag zumachen

konnte. Damit konnte ich am Sonntag

völlig frei fahren und das Rennen richtig genießen.“

Tagesrang 2 ging an Valentin Kees, der

damit auf Gesamtrang 4 auch bester deutscher

Fahrer im ADAC MX Junior Cup 85 wurde. „Ich

weiß gar nicht, was ich sagen soll, ich bin total

happy“, freute sich der Schüler, der von der

ADAC Stiftung Sport gefördert wird. Rang 3 der

Tageswertung ging an Julius Mikula. Zweiter

der Gesamtwertung im ADAC MX Junior Cup 85

wurde der Däne Tobias Caprani vor dem Belgier

Sacha Coenen.

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights

der sieben Rennwochenenden in einem 25-minütigen

Magazin in mehr als 100 Ländern. Zudem

stehen die Zusammenfassungen der Rennen

online unter zur Verfügung:

adac-mx-masters.de, youtube.de/adac

Facebook.de/adacmxmasters

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 7 + letzter. Lauf - Holzgerlingen

14./15.9.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 2. Dennis Ullrich,

Husqvarna; 3. Tom Koch, KTM; 4. Lukas Neurauter, A, KTM;

5. Brian Hsu, KTM; 6. Sulivan Jaulin, F, KTM; 7. Mike Stender,

KTM; 8. Tim Koch, KTM; 9. Dominique Thury, Husqvarna;

10. Boris Maillard, F, Suzuki.

Youngster Cup: 1. Rene Hofer, A, KTM; 2. Michael Sandner, A,

KTM; 3. Lion Florian, KTM; 4. Josiah Natzke, F, Honda; 5. Marcel

Stauffer, A, KTM; 6. Nico Koch, KTM; 7. Bastian Bogh Damm,

DK, KTM; 8. Jeremy Sydow, Husqvarna; 9. Simon Jost, SK, KTM;

10. Petr Polak, CZ, KTM.

Junior Cup 125: 1. Simon Längenfelder, KTM; 2. Liam Everts, B,

KTM; 3. Nico Greutmann, Husqvarna; 4. Jan Wagenknecht, CZ,

KTM; 5. Camden McLellan, ZA, KTM; 6. Rasmus Pedersen, DK,

KTM; 7. Cato Nickel, KTM; 8. Petr Rathousky, CZ, KTM; 9. Constantin

Piller, KTM; 10. Kevin Brumann, CH, Yamaha.

Junior Cup 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Valentin

Kees, KTM; 3. Julius Mikula, CZ, KTM; 4. Sacha Coenen, B, Yamaha;

5. Yoran Moens, B, KTM; 6. Tobias Caprani, DK, KTM;

7. Lucas Bruhn, DK, KTM; 8. Maximilian Werner, Suzuki; 9. Viteslav

Marek, CZ, KTM; 10. Collin Wohnhas, KTM.


MOTOCROSS

Nicolas Schummer, MX1-Champion Prestige

Warndt

Uwe Filsinger (722) vor Christian

Lehner (5) bei den Senioren

Vorgezogenes Finale

Eigentlich wäre die Veranstaltung im Warndt die vorletzte

der Saison 2019 gewesen. Bedingt durch einen

tragischen Todesfall im allerengsten Umfeld des

Hennweiler Vorstandes wurde die Veranstaltung in

Hennweiler aber abgesagt, Warndt mutierte damit

zum Finale. Auch beim MCC Warndt hatte man sich

Gedanken gemacht, was man noch verbessern könnte.

So wurde der Bereich von Vorstart und Helferzone

derart umgestaltet, dass nur noch zugangsberechtigte

Fahrer und Helfer dort hinein gelangten. Die Strecke

wurde im Bereich des Infields um eine Schleife

verlängert, sodass die Fahrer länger im Sichtbereich

der Zuschauer an der Startgerade blieben. Im hinteren

Teil der Strecke wurden bestehende Elemente neu

miteinander verbunden, was deutlich flüssiger zu

fahren war. Speziell die Spitzkehre nach der Steilabfahrt

wird jetzt andersherum mit mehr Speed angefahren

und hat bei den nicht ganz so versierten Fahrern

ihren Schrecken verloren.

50 ccm: Obwohl Simon Hahn jeden Lauf der Saison

gewonnen hatte, hatte der Tabellenführer wegen Auslassen

der Reiler Veranstaltung nur 10 Punkte Vorsprung

auf Lennox Bodtländer und musste daher

noch zweimal ran. Ein deutlicher Vorsprung im Zeittraining

mit über 7 Sekunden vor Bodtländer machte

aber schon klar, dass er nichts verschenken würde.

Im ersten Lauf war er gleich vorne und sicherte sich

mit deutlichem Vorsprung den Sieg vor Bodtländer,

der in der ersten Runde erst noch an Fynn André Zimmerling

und Gast Samuel Moser vorbei musste. Auch

den zweiten Lauf dominierte er nach Belieben, Bodtländer

musste sich diesmal Moser knapp geschlagen

geben.

65 ccm: Hier stand mit Jeremias Ramus der neue

Champion schon fest, er hatte über 50 Punkte Vorsprung

auf Louis Kirchen. Er konnte sich daher einen

Ausflug zum Hessencup in Langgöns am Samstag erlauben,

auch ein eventueller Ausfall dort hätte die

Meisterschaft am Sonntag nicht gefährdet. Trainingsschnellster

war aber Leo Diss-Fenard vor Dauergast

Oliver Jüngling und Lasse Lohmann, Paul Müller und

Ramus aber nur im Zehntel-Abstand dahinter.

Lohmann holte sich in Lauf 1 den Holeshot, dahinter

Jüngling und Ramus. Lohmann blieb zwei

Runden vorn, dann stürzte er in der Zielkurve.

Jüngling, Diss-Fenard und Ramus zogen vorbei.

Jüngling und Diss-Fenard blieben dicht zusammen,

Jüngling siegte ganz knapp vor Diss-Fenard.

Ramus lief mit etwas Abstand auf Rang 3

ein vor Lohmann und Müller. Im zweiten Durchgang

lag Jüngling gleich vorn, holte sich erneut

den Lauf- und somit Tagessieg. Auf 2 diesmal

Ramus vor Diss-Fenard. Lohmann crashte

mehrfach und beendete den Lauf auf 10.

85 ccm: Auch hier war alles klar, Jamie Heinen

hatte alle vorhergehenden Läufe gewonnen und

damit den Meistertitel schon vorab sicher. Die

perfekte Saison machte ihm aber Aaron Kowatsch

zunichte. In Durchgang 1 kam der französische

Gast Thomas Bricka am besten weg, aber

Heinen und Kowatsch überholten ihn schon in

der Startrunde. Heinen konnte sich ein klein wenig

von Kowatsch absetzen, dieser kam aber im

Zuge von Überrundungen wieder an ihm vorbei.

Kowatsch konnte sich anschließend auch deutlich

von Heinen absetzen und holte sich klar den

Laufsieg. Bricka hielt Rang 3 mit deutlichem Abstand

vor dem Luxemburger Igor Dias Matos Fernandes.

Im zweiten Lauf war Kowatsch gleich etwas

besser gestartet, aber Heinen war lange an

ihm dran. Gegen Ende setzte sich Kowatsch etwas

ab und gewann mit etwa acht Sekunden

Vorsprung. Bricka erneut auf 3, auf 4 diesmal

Marlon Dietrich, der in der Schlussrunde noch

Dias Matos Fernandes abfing.

Prestige: Der Tabellenerste David Cherkasov

hatte sich bei den Crossfinals verletzt und

musste zuschauen. Seine Befürchtungen, damit

auch die Meisterschaft zu verlieren, bewahrheiteten

sich aber nicht: Sowohl Malik

Quint als auch Tom Oster, die beide noch Chancen

auf den Titel hatten, qualifizierten sich am

Samstag bei den Masters in Holzgerlingen für

die Hauptrennen und waren somit am Sonntag

nicht da. Cherkasov blieb somit an der Tabellenspitze

der gemischten MX1/MX2-Wertung

und ist Champion der Prestige MX2. Für den Titel

in der MX1-Wertung rechnete sich Christian

Nolle gute Chancen aus: Er hatte 19 Punkte Vorsprung

auf Nicolas Schummer.

Im ersten Lauf gingen alle Treppchenplätze an

Franzosen: Die zwei französischen Gäste Loris

Levy und Mike Bormas finishten vor Schummer,

der damit aber trotzdem in der SWC-Wertung

die volle Punktzahl erhielt. Nolle war gut gestartet,

verlor aber einige Plätze, beendete den

Lauf auf Rang 9, erhielt aber wegen den Gästen

die Punkte für Platz 7. Sein Vorsprung war damit

auf nur noch 8 Punkte zusammengeschmolzen.

Dies beflügelte Schummer, im zweiten Lauf lag

er nach der Startrunde vorn, Nolle auf Rang 6.

Nach Abzug der zwei Gäste hätte Nolle mit den

Punkten für Platz 4 somit mit einem Punkt Vorsprung

die Meisterschaft gerettet, aber alle

theoretischen Rechenspielchen erledigten sich

in Runde 4: Mit einem kapitalen Motorschaden

war sein Rennen beendet. Dass Tim Scholtes

am Ende noch an Schummer ran- und vorbeikam,

konnte Schummer dann auch egal sein.

Einlauf also Scholtes vor Schummer, Levy und

Bormas.

(Senioren)Cup: Hier war klar, dass Robin

Schöndorf der neue MX2-Champion werden

würde und auch der Tabellenzweite Eric Muller

hatte genügend Vorsprung vor Sebastian

Schmitt, um sich den Siegerkranz in der Cup

MX1 bei der Meisterschaftsfeier in Fischbach

abzuholen. Schöndorf hatte aber nur 13 Punkte

Vorsprung vor Muller und wollte sich natürlich

auch den prestigeträchtigen Titel des Gesamtmeisters

nicht nehmen lassen. Stichwort Prestige:

Dort müssen natürlich beide nächstes Jahr antreten.

Im ersten Durchgang lief es erstmal gut für Muller: Er

lag deutlich vorne, Schöndorf hingegen war nur mittelmäßig

weggekommen, war im Startcrash der ersten

Kurve mit dabei und ging so ziemlich als Letzter

den Lauf an. Muller legte sich aber im letzten Renndrittel

hin, baute auch konditionell etwas ab und fiel

noch auf Platz 5 zurück. Schöndorf kämpfte sich

durchs Feld nach vorne und finishte auf 7, verblieben

noch

11 Punkte Vorsprung. Den Lauf gewann Candido Breijo

Daporta knapp vor Dinis Faria und René Maas. Lauf

2: Diesmal war Schöndorf mit dabei, nach der ersten

Runde lagen Gast Jimmy Elineau, Muller, Schmitt und

Schöndorf vorne. Elineau, der im ersten Lauf wegen

Sturzpech nicht über Rang 11 hinausgekommen war,

blieb vorne, Schöndorf sah als Zweiter die Zielflagge.

Muller fiel Runde um Runde einen Platz zurück und

lief nur auf 7 ein. Die Ränge 3 und 4 gingen an Schmitt

und Jannis Wahl.

Anfänger: Tabellenführer Philipp Moses hatte

29 Punkte Vorsprung auf Ben Hilges und 41 auf Joel

Graf, musste damit aber sicherheitshalber beide Läufe

mit einem für ihn normales Ergebnis absolvieren.

Graf mit dem besten Zeittraining machte schon mal

deutlich, dass er in der Tabelle mindestens noch einen

Platz gutmachen wollte. Dahinter dann Moses,

Johannes Rauch und Hilges. Moses gewann den Start

zum ersten Lauf, dahinter Leon Drosse. Nach der ersten

Runde war aber Graf schon auf Rang 2 und machte

sich auf die Verfolgung von Moses. In Runde 5 legte

sich Moses ab, Graf zog vorbei und siegte mit klarem

Vorsprung. Local hero Florian Allard lief auf Rang 3 im

Ziel ein. Im zweiten Durchgang holte sich Graf den

Holeshot vor Hilges. Moses überholte Hilges schon in

Runde 1, kam aber nicht an Graf ran. Hilges hielt Rang

3, was aber nicht ausreichte. Graf stieß damit noch

auf Rang 2 der Tabelle vor, der neue Champion ist

aber Moses.

Senioren: Wie in den letzten paar Jahren ging der

Meistertitel an Christian Lehner, der in Warndt gar

nicht mehr zu starten brauchte. Natürlich wollte er

aber bei schönstem Spätsommerwetter sein Heimrennen

nicht verpassen. Mit Uwe Filsinger, der nach

Verletzungspause jetzt zum zweiten Mal in der Saison

antrat, hatte er zumindest einen Konkurrenten, der

ihn forderte. Filsinger konnte im ersten Lauf ein paar

Runden vorne bleiben, aber auch nicht zwei weitere

Laufsiege von Lehner verhindern. Auf Platz 3 war in

beiden Läufen Dirk Reutebuch zu finden.

• Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

Südwestcup - 9. + letzter Lauf - Warndt - 15. 9. 2019

Gesamtergebnisse - 50 ccm: 1. Simon Hahn; 2. Samuel Moser; 3. Lennox

Bodtländer; 4. Casey Thomas; 5. Fynn André Zimmerling.

65 ccm: 1. Oliver Jüngling; 2. Jeremias Ramus; 3. Leo Diss-Fenard;

4. Paul Müller; 5. Henry Bürstlein.

85 ccm: 1. Aaron Kowatsch; 2. Jamie Heinen; 3. Thomas Bricka; 4. Igor

Dias Matos Fernandes; 5. Marlon Dietrich.

Prestige: 1. Loris Levy; 2. Tim Scholtes; 3. Nicolas Schummer; 4. Mike

Bormas; 5. Andreas Rolinger.

Cup: 1. Candido Breijo Daporta; 2. Robin Schöndorf; 3. Jimmy Elineau;

4. Dinis Faria; 5. Jannis Wahl.

Anfänger: 1. Joel Graf; 2. Philipp Moses; 3. Florian Allard; 4. Ben Hilges;

5. Patrick da Silva Loureiro.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Uwe Filsinger; 3. Dirk Reutebuch; 4. Ricardo

Silva Silverio; 5. Alexander Kolb.

Endstände - 50 ccm: 1. Simon Hahn, 350 Punkte; 2. Lennox Bodtländer,

334; 3. Fynn André Zimmerling, 304; 4. Troy Janelsins, 267; 5. Ben Hagedorn,

255.

65 ccm: 1. Jeremias Ramus, 361 Punkte; 2. Louis Kirchen, 284; 3. Leo

Diss-Fenard, 278; 4. Lasse Lohmann, 273; 5. Paul Müller, 272.

85 ccm: 1. Jamie Heinen, 444 Punkte; 2. Marlon Dietrich, 339; 3. Lennox

Dessloch, 320; 4. Max-Werner Breuer, 310; 5. Igor Dias Matos Fernandes,

287.

Prestige: 1. David Cherkasov, 326 Punkte; 2. Malik Quint, 282; 3. Tom

Oster, 277; 4. Nicolas Schummer, 228; 5. Christian Nolle, 214.

Cup: 1. Robin Schöndorf, 319 Punkte; 2. Eric Muller, 298; 3. Johannes

Job, 259; 4. Sebastian Schmitt, 245; 5. Candido Breijo Daporta, 230.

Anfänger: 1. Philipp Moses, 267 Punkte; 2. Joel Graf, 232; 3. Ben Hilges,

230; 4. Florian Allard, 214; 5. Patrick da Silva Loureiro, 198.

Senioren: 1. Christian Lehner, 388; 2. Alexander Kolb, 288; 3. Ricardo

Silva Silverio, 248; 4. Jacek Kalinowski, 236; 5. Lutz Gerlach, 196.

48 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: ADAC NORDBAYERN MX CUP

ADAC Nordbayern MX Cup 2019

Spektakuläre Manöver

sorgen für die Entscheidung

beim großen saisonfinale

Am Wochenende vom 5. bis 6.10.2019 ging die

Serie traditionell beim MSC Höchstädt/Fichtelgebirge

e.V. ins große Finale. Rund 100 Fahrer

trotzten den äußerst widrigen Bedingungen.

Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich

sowie anhaltender Regen verlangten den

Fahrern alles ab.

Nichtsdestotrotz boten die Fahrer den Zuschauern

eine fantastische Show. In der Klasse

Schüler A sicherte sich Luis Meyer mit 47 Punkten

den Tagessieg vor Jonas Haimerl mit ebenfalls

47 Punkten. Auf Platz 3 reihte sich Maximilian

Deyerler ein. Bei den acht- bis zwölfjährigen

Piloten der Klasse Schüler B sicherte sich

Max Meyer mit einem Doppelsieg (50 Punkte)

souverän den Tagessieg, hinter ihm folgten

Hannes Kolb auf Platz 2 und Maximilian Voith

auf Platz 3. Ebenfalls sehr dominant gestaltete

sich die Leistung von Samy Inhofer bei den

Fahrern der Klasse Jugend A. Auch er durfte

sich über den Tagessieg mit einem Doppelsieg

freuen. Adrian Woggon fuhr auf Platz 2 und

Max Stefan Aubaret landete auf Platz 3. In der

Klasse MX 2 Jugend zeigte sich ein ähnliches

Bild: Der Tagessieg mit 50 Punkten ging an Luca

Harms. Dahinter entfachte allerdings ein

spannender Zweikampf zwischen dem zweitplatzierten

Christian Mayer und dem drittplat-

zierten Luca Rottler. Beide fuhren 40 Punkte in

der Tageswertung ein.

Um die Attraktivität für Fahrer und Zuschauer

zu steigern, entschied sich der Veranstalter dafür,

die beiden Klassen MX 2/2 und MX 1 zusammenzulegen.

Somit rollten über 20 Fahrer

ans Startgatter und stürzten sich in den Kampf

um den jeweiligen Klassentagessieg. In der

Klasse MX 2/2 gelang dies Felix Hail am besten,

er sicherte sich den Platz an der Spitze vor

Luca Harms (Platz 2) und Tobias Piening (Platz

3). Bei den Fahrern der Klasse MX1 entfachte

ein spannender Zweikampf um den Platz an

der Sonne. Diesen konnte letztendlich Frank

Dechet mit 47 Zählern punktgleich vor dem

zweitplatzierten Sascha Wölfl für sich entscheiden.

Sebastian Thum landete auf Platz 3.

Auch die insgesamt 21 Fahrer der Klassen Ü35,

Ü45 und Ladies gingen wie gewohnt gemeinsam

an den Start. Platz 1 bei den Fahrern der

Klasse Ü35 ging mit 50 Punkten an Sascha

Ring, Platz 2 an Hans-Jürgen Rottler, gefolgt

von Nicolas Adelberg auf Platz 3. Bei den Fahrern

der Klasse Ü45 ging der Tagessieg an Martin

Seufferlein, Igor Wernicke belegte Platz 2,

Markus Haupt Platz 3. Die einzige Dame im

Feld war Lena Scheidig, diese bot den Herren

ordentlich Paroli und sicherte sich somit weitere

Punkte für die Meisterschaftswertung.

Somit sind die Würfel in der Meisterschaft des

ADAC Nordbayern MX Cup 2019 gefallen, der

abschließende Meisterschaftsstand gestaltet

sich laut der untenstehenden Tabelle.

50 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: Open lens photography by tanja becker

Jedes Ende bedeutet allerdings zeitgleich auch

einen Anfang. Daher laufen die Planungen für

die neue Saison bereits auf Höchsttouren. Alle

wichtigen Informationen hierzu findet ihr immer

brandaktuell auf adacnby-mxcup.de sowie

auf Facebook und Instagram.

Ein abschließender Dank gilt den Veranstaltern,

den Serienpartnern sowie allen weiteren

Engagierten rund um die Serie, die zum erfolgreichen

Ablauf der Saison 2019 beigetragen

haben. Wir freuen uns auf eine hoffentlich mindestens

genauso erfolgreiche und spektakuläre

Saison 2020.

Meisterschaftsendstand

Klasse 1. Platz 2. Platz 3. Platz

Schüler A Maximilian Deyerler Luis Meyer Jean-Luca Saal

Schüler B Nick Heindl Max Meyer Fynn Russ

Jugend A Noel Schmitt Toni Montag Samy Inhofer

MX 2 Jugend Luca Harms Maximilian Langbein Sebastian Zohner

MX 2/2 Niclas Flemmerer Tim Scharf Jan Böhm

MX 1 Frank Dechet Sascha Wölfl Marc Rotermundt

Ü35 Hans-Jürgen Rottler Nicolas Adelberg Emanuel Gerisch

Ü45 Martin Seufferlein Stefan Zengerling Michael Fenzl

Ladies Lena Scheiding Meike Pirner Tracy Scheibe

MOTOCROSS ENDURO 51


ENDURO: WM UHLIRSKE JANOVICE/CZ

Briten unter sich

Beim vorletzten Lauf der Enduro-WM in Tschechien belegten an beiden Tagen mit Bradley

Freeman, Steve Holcombe und Daniel McCanney drei Briten die ersten drei Plätze in

der Gesamtwertung. Bradley Freeman feierte außerdem in der E1 vorzeitig seine erfolgreiche

Titelverteidigung.

52 MOTOCROSS ENDURO


Luca Fischeder setzte sich in der hartumkämpften Youth-Klasse stark in Szene. „Ich

bin wirklich happy über das Wochenende“, strahlte der 20-Jährige, der mit Rang 7

am ersten Tag sein bis dato bestes WM-Resultat erzielen konnte. „Ich bin mit den Bedingungen

bestens zurechtgekommen. Die drei Sonderprüfungen waren erstklassig

und super gesteckt. Die Etappe führte durch richtig schöne Geländeabschnitte und

die zahlreichen Fans haben mächtig Stimmung gemacht. Für mich die beste Veranstaltung

des Jahres“, zeigt sich Luca begeistert, der angespornt von seinem persönlichen

kleinen Fanclub auch am zweiten Tag wieder mächtig aufdrehte und erneut

hervorragender Siebter wurde. • Foto: Peter Teichmann/Sherco Deutschland

MOTOCROSS ENDURO 53


ENDURO: WM UHLIRSKE JANOVICE/CZ

Tag 1

Bei idealen Bedingungen wurde die sechste

Runde zur FIM MAXXIS Enduro World Championship

im tschechischen Uhlirske Janovice

ausgetragen. Die Zuschauer bekamen spektakuläre

Sonderprüfungen und großartige Fights

geboten.

Brad Freeman demonstrierte erneut seine Dominanz,

fuhr die besten Zeiten, machte keine

Fehler und sicherte sich den Tagessieg vor seinem

Landsmann Steve Holcombe. Holcombe

war mit seinem 2. Platz mehr als zufrieden,

hatte er doch endlich seinen hartnäckigen Virusinfekt

überwunden. Ein schlechter Start in

den Tag zerstörte seine Hoffnungen, zu Freeman

aufzuschließen. Mit defekter Bremse und

verbogenem Lenker musste er weiterfahren.

Trotz dieser Handicaps und seinem enormen

Trainingsrückstand schaffte er es mit 32 Sekunden

Rückstand auf den 2. Rang in der Gesamtwertung.

Danny McCanney komplettierte

das Podest auf dem 3. Platz. Vor allem seine

konstante Fahrweise kam ihm hierbei zugute.

Auf Position 4 folgte ein weiterer Brite: Rookie

Joe Wootton erzielte in Tschechien mit diesem

4. Platz und dem Gesamtsieg in der E2 sein

bisher bestes Saisonergebnis. Gegen die starken

Briten war es schwer anzukommen. Bester

Nicht-Brite war der Italiener Matteo Cavallo auf

dem 5. Platz. Auf Rang 6 folgte Loïc Larrieu vor

Alex Salvini und Christophe Charlier. Auch der

Chilene Benjamin Herrera präsentierte sich in

großartiger Form und belegte den 9. Gesamtrang

vor Davide Guarneri.

Juniorenweltmeister Andrea Verona gab in

Tschechien sein Debüt bei den Big Boys in der

E1. Unglücklicherweise war der Tag für den Italiener

bereits vorbei, bevor er richtig begann.

Aufgrund eines technischen Problems fiel er in

der zweiten Runde aus. Der Sieg in der E1 ging

an Freeman vor Cavallo und Guarneri.

Riesenjubel in der E2. Joe Wootton sicherte

sich den ersten Klassensieg der Saison und

das vor Fahrern wie Larrieu und Salvini.

Holcombe gewann die E3 vor McCanney und

David Abgrall.

Bei den Junioren feierte Wil Ruprecht ein großartiges

Comeback. Andrea Verona war nicht am

Start und somit dominierte der Australier das

Geschehen nach Belieben. Von Anfang bis Ende

führte er die Wertung an und ließ seinen

Gegnern keine Chance. Zweiter wurde Antoine

Magain vor Theo Espinasse. Jack Edmondson

brach sich das Handgelenk und schied aus.

Hamish McDonald scheint Richtung Titel in der

Klasse Youth 125 ccm zu fahren. Sein Schulterbruch

scheint komplett auskuriert zu sein und

das demonstrierte er mit einem Sieg vor Matteo

Pavoni und Nathan Bererd.

Tag 2

Am zweiten Tag des GP von Tschechien hatten

sich tiefe Spurrillen auf der Strecke gebildet

und so mancher Fahrer hatte so seine Probleme,

ins Ziel zu kommen. Den zahlreichen Zuschauern

aber wurde wieder eine fantastische

Show geboten.

Brad Freeman lieferte wieder eine perfekte

Leistung ab und sicherte sich den Gesamtsieg.

Steve Holcombe zeigte erneut großen Kampfgeist,

konnte Freeman aber nicht bezwingen.

Dem vierfachen Weltmeister fehlt noch die

Ausdauer, das schnelle Tempo Freemans mitzugehen.

Danny McCanney landete erneut auf

dem 3. Treppchenplatz und bestätigte damit

seine großartige Form. Eine super Leistung lieferte

auch Alex Salvini ab. Als Zehnter gestartet,

schaffte er es am Ende noch auf den 4. Gesamtrang.

Salvini kam hierbei vor allem seine

enorme Angriffslust zugute und so lehrte er

Gegner wie Matteo Cavallo und Loïc Larrieu

das Fürchten. Der Franzose wurde vor dem Italiener

Fünfter. Dem Überraschungsmann vom

ersten Tag, Joe Wootton, unterlief am zweiten

Tag ein kapitaler Fehler, der ihn mehr als

30 Sekunden kostete. Er wurde nur Elfter. Die

Plätze 7 bis 10 belegten Thomas Oldrati, Giacomo

Redondi, Benjamin Herrera und Christophe

Charlier.

Brad Freeman ist E1-Weltmeister. Richtig emotional

wurde es für Freeman, als feststand,

dass er mit seinem Sieg in der E1 zum zweiten

Mal in seiner Karriere Weltmeister geworden

war. Das Podest vervollständigten Cavallo und

Oldrati.

Alex Salvini ist wieder im Geschäft. Mit Durchsetzungsvermögen

gewann er die E2. Auf den

Plätzen folgten Larrieu und Giacomo Redondi.

Steve Holcombes Ziel ist klar: Der E3-Titel soll

es sein. Er sollte sich jedoch vor McCanney in

acht nehmen. Der Brite ist schnell genug, um

ihm die Krone streitig zu machen. Abgrall belegte

den 3. Treppchenplatz.

In der Juniorenklasse siegte zum ersten Mal in

dieser Saison Theo Espinasse. Er gab alles, um

sich gegen seine Konkurrenten Antoine Magain

und Enric Francisco durchzusetzen. Magain

bestätigte seinen 2. Platz vom Samstag

und wehrte Franciscos Angriffe gekonnt ab.

An diesem Wochenende bestand für Hamish

McDonald die Chance, vorzeitig den Titel in der

Youth-Kategorie zu holen. Letztlich stellte sich

aber heraus, dass er noch warten muss.

Grund: die noch vier vorzunehmenden Streichergebnisse.

McDonalds musste sich der Angriffe

des starken Spaniers Sergio Navarro erwehren,

der letztlich Zweiter wurde. Rang 3

ging an Claudio Spanu, der sich trotz gebrochenem

Finger tapfer schlug und mit einer halben

Sekunde Vorsprung vor Matteo Pavoni ins

Ziel einlief.

54 MOTOCROSS ENDURO


Steve Holcombe • Foto: betapress.com

Matteo Cavallo • Foto: endurogp.org

Stimmen

Brad Freeman (nach Tag 1): Ich bin sehr glücklich

darüber, wie der Tag verlaufen ist. Nach

meiner Verletzung in Griechenland, wo ich mir

das Schlüsselbein brach, wollte ich nur so

schnell wie möglich wieder fit werden. Mein

Ziel ist der Weltmeistertitel und dafür würde ich

alles tun.

(nach Tag 2): Die Saison war nicht einfach. Zum

zweiten Mal in meiner Karriere den Titel zu gewinnen,

bedeutet mir sehr viel. Das ist die Belohnung

für die harte Arbeit, die mein Team

und ich geleistet haben.

Steve Holcombe (nach Tag 1): Ich bin vor allem

froh darüber, physisch wieder voll auf dem

Posten zu sein. In Griechenland und Italien war

ich nach dem Rennen einfach nur fertig. Natürlich

möchte ich jedes Rennen gewinnen, aber

ich bin Realist und heute war es nicht möglich,

Brad zu schlagen. Ich freue mich, Zweiter geworden

zu sein, vor allem nach meinem

schlechten Start.

(nach Tag 2): Ich kann Brad nur gratulieren. Er

ist zurzeit wirklich der Beste. Ich muss zugeben,

momentan komme ich nicht gegen ihn an.

Aber wir geben nicht auf. Mein Fokus aber liegt

auf dem E3-Titel.

Joe Wootton (nach Tag 1): Ich bin sprachlos

und selbst überrascht, auf dem Podest zu stehen.

Die harte Arbeit hat sich gelohnt.

Foto: endurogp.org

Alex Salvini (nach Tag 2): Was für ein Rennen!

Ich bin überglücklich über meinen heutigen

Sieg. Ich habe meine Meisterschaftsführung

dieses Wochenende zwar verloren, aber wie wir

bereits letzte Saison festgestellt haben, kann

Brad Freeman lässt sich feiern • Foto: endurogp.org

die letzte Sekunde noch über Sieg oder Niederlage

entscheiden. Ich werde mein Bestes geben.

Hamish McDonald: Ein wirklich tolles Wochenende.

Trotz meiner Verletzung konnte ich diese

Saison viele Siege einfahren.

Enduro-WM - 6. Lauf - Uhlirske Janovice/CZ - 13.-15.9.2019

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Daniel McCanney, GB, TM; 4. Joe Wootton,

GB, Husqvarna; 5. Matteo Cavallo, I, Sherco; 6. Loïc Larrieu, F,

TM; 7. Alex Salvini, I, Honda; 8. Christophe Charlier, F, Honda;

9. Benjamin Herrera, CHL, Beta; 10. Davide Guarneri, I, Honda.

Ferner: 20. Andreas Beier, D, KTM; 21. Jonathan Rosse, CH, Yamaha;

22. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Holcombe; 3. McCanney; 4. Salvini;

5. Larrieu; 6. Cavallo; 7. Thomas Oldrati, I, Honda; 8. Giacomo

Redondi, I, Husqvarna; 9. Herrera; 10. Charlier.

Ferner: 21. Hübner.

E1 - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Matteo Cavallo, I,

Sherco; 3. Davide Guarneri, I, Honda; 4. Thomas Oldrati, I,

Honda; 5. Kirian Mirabet, E, Honda; 6. Patrik Markvart, CZ,

KTM; 7. Andreas Beier, D, KTM; 8. Jonathan Rosse, CH, Yamaha;

9. Lukas Kucera, CZ, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Cavallo; 3. Oldrati; 4. Andrea Verona, I,

TM; 5. Guarneri; 6. Mirabet; 7. Markvart; 8. Kucera.

E2 - 1. Tag: 1. Joe Wootton, GB, Husqvarna; 2. Loïc Larrieu, F,

TM; 3. Alex Salvini, I, Honda; 4. Christophe Charlier, F, Honda;

5. Benjamin Herrera, CHL, Beta; 6. Antoine Basset, F, Husqvarna;

7. Eero Remes, FIN, Yamaha; 8. Giacomo Redondi, I,

Husqvarna; 9. Edward Hübner, D, KTM; 10. Diogo Ventura, P,

Honda.

2. Tag: 1. Salvini; 2. Larrieu; 3. Redondi; 4. Herrera; 5. Charlier;

6. Wootton; 7. Basset; 8. Remes; 9. Hübner; 10. Ventura.

E3 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney,

GB, TM; 3. David Abgrall, F, Beta; 4. Anthony Geslin, F, Beta;

5. Jiri Hadek, CZ, KTM; 6. Joshua Gotts, GB, TM.

2. Tag: 1. Holcombe; 2. McCanney; 3. Abgrall; 4. Geslin; 5. Hadek;

6. Gotts.

EJ - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha; 2. Antoine Magain, B,

KTM; 3. Théophile Espinasse, F, Sherco; 4. Roni Kytönen, FIN,

Husqvarna; 5. Enric Francisco, E, KTM; 6. Ruy Barbosa, CHL,

Husqvarna; 7. Leo le Quere, F, Sherco; 8. Daniel Mundell, GB,

Sherco; 9. Antoine Criq, F, Honda; 10. Alex Walton, GB, Yamaha.

Ferner: 17. Florian Görner, D, KTM; 20. Kevin Nieschalk, D, KTM;

21. Yanik Spachmüller, D, KTM.

2. Tag: 1. Espinasse; 2. Magain; 3. Francisco; 4. Barbosa;

5. Mundell; 6. le Quere; 7. Walton; 8. Kytönen; 9. Criq; 10. Thomas

Pau, E, Beta.

Ferner: 18. Görner; 19. Spachmüller; 21. Nieschalk.

EY - 1. Tag: 1. Hamish McDonald, NZ, Sherco; 2. Matteo Pavoni,

I, Beta; 3. Nathan Bererd, F, Husqvarna; 4. Claudio Spanu, I,

Husqvarna; 5. Sergio Navarro, E, Husqvarna; 6. Hugo Svärd,

FIN, Yamaha; 7. Luca Fischeder, D, Sherco; 8. Manolo Morettini,

I, KTM; 9. Marcus Adielsson, S, Yamaha; 10. Tomas Clemente,

P, KTM.

Ferner: 13. Karl Weigelt, D, Sherco.

2. Tag: 1. McDonald; 2. Navarro; 3. Spanu; 4. Matteo Pavoni, I,

Beta; 5. Svärd; 6. Morettini; 7. Fischeder; 8. Robert Friedrich,

CZ, KTM; 9. Antoine Alix, F, Sherco; 10. Camilo Herrera, CHL,

Beta.

MOTOCROSS ENDURO 55


ENDURO: WM AMBERT/F

56 MOTOCROSS ENDURO


Freeman champ

Was für ein gelungener Saisonabschluss. Brad Freeman gab alles und holte im zarten

Alter von 23 Jahren den ersten EnduroGP-Titel seiner Karriere. Steve Holcombe

sicherte sich bereits am Samstag den E3-Titel und ist damit zum fünften Mal Weltmeister.

Fotos: Dario Agrati

MOTOCROSS ENDURO 57


ENDURO: WM AMBERT/F

Loїc Larrieu wurde E2-Weltmeister

Tag 1

Brad Freeman setzte auch in Frankreich seine

Siegesserie fort. Er gewann fünf Tests, war damit

bester Fahrer des Tages und verwies seinen

Kontrahenten Steve Holcombe auf Rang 2.

Der frisch gekrönte E3-Weltmeister Steve Holcombe

scheint die Tatsache akzeptiert zu haben,

dass er derzeit nicht in der Lage ist, auf

dem gleichen Niveau wie sein junger Landsmann

Brad Freeman zu fahren. Holcombe wurde

am ersten Tag Zweiter und damit sanken

seine Chancen auf die EGP-Krone. Danny

McCanney vervollständigte auf Rang 3 das damit

erneut britische Podest. Der TM-Pilot ging

aus vier Tests als Sieger hervor. Der Franzose

Loїc Larrieu folgte auf Platz 4. Alex Salvini vervollständigte

die Topfünf. Juniorenweltmeister

Andrea Verona schlug sich im Feld der Großen

erneut beachtlich und wurde Sechster.

Das gewohnte Bild in der E1. Sieg für Bradley

Freeman. Überraschend folgte ihm Andrea Verona

auf Rang 2 vor seinem Landsmann Thomas

Oldrati.

Spannend ging es den ganzen Tag in der E2 zu.

„Schuld“ daran waren Loїc Larrieu und Alex

Salvini. Letztlich setzte sich der Franzose vor

dem Italiener durch.

Steve Holcombe hat es geschafft. Er konnte

seinen E3-WM-Titel erfolgreich verteidigen und

ist damit zum fünften Mal Weltmeister. Mit ihm

auf dem Podest landeten Danny McCanney und

David Abgrall.

Wil Ruprecht, vom Epstein-Barr-Virus geschwächt,

sicherte sich den Junioren-WM-Titel.

Der Australier holte in Frankreich seinen zweiten

Tagessieg. Theo Espinasse folgte mit einem

Rückstand von mehr als eineinhalb Sekunden

auf Platz 2 vor Dan Mundell.

Hamish McDonald ist Youth-125-Weltmeister.

Der Neuseeländer belegte Rang 3 und hat den

Titel mehr als verdient. In Spanien hatte er sich

ja das Schlüsselbein gebrochen und leistete

bei den folgenden Läufen großartige Aufholarbeit.

Den Tagessieg sicherte sich Lokalmatador

Nathan Bererd vor Sergio Navarro.

Der Sieg im Enduro Women Cup ging an Jane

Daniels vor Titelverteidigerin Sanna Karkkainen

und Mireia Badia.

Tag 2

Brad Freeman beendete am zweiten Tag mit einem

4. Platz Steve Holcombes Vorherrschaft in

der EnduroGP-Wertung. Und das, obwohl auch

er diese Saison nicht vom Verletzungspech verschont

geblieben war. Beim GP von Griechenland

brach er sich das Schlüsselbein und fuhr

das Rennen unter großen Schmerzen zu Ende.

Für Freeman ist es der vierte Titel. 2017 wurde

er Juniorenweltmeister, 2018 und 2019

E1-Champion.

Unglaublich die Vorstellung von Loïc Larrieu. Er

gewann nicht weniger als sechs von sieben

Tests an diesem Tag und holte den EGP-Tagessieg

sowie seinen ersten E2-Weltmeistertitel

und das auf heimischem Boden. Zu verdanken

hat Larrieu diesen Titel auch seinem schärfsten

Kontrahenten Alex Salvini, der Larrieu an

seine absoluten Grenzen brachte. „Rocky“ belegte

den 2. Gesamtrang in der EGP-Klasse vor

Steve Holcombe, der gegen Larrieu und Salvini

nicht ankam. Matteo Cavallo vervollständigte

die Topfünf.

Aufregung pur in der E2-Klasse. Auf beeindruckende

Weise sicherte sich Larrieu zum ersten

58 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Foto: betamotor.com

Steve Holcombe (nach Tag 1): Diese Saison war

nicht leicht für mich. Mein Virusinfekt hat mich

die ganze Zeit gebeutelt. Wir haben hart um

diesen Titel gekämpft und ihn redlich verdient.

Gerne würde ich auch EnduroGP-Champ, aber

man muss realistisch bleiben.

Hamish McDonald (nach Tag 1): Mir fehlen die

Worte. Es ist unglaublich, den Titel gewonnen

zu haben. Die Saison war schwierig. Nach meinem

Schlüsselbeinbruch hätte ich niemals damit

gerechnet, Weltmeister zu werden. Vielen

Dank an mein Team, meine Familie und die Edmondson-Familie,

die mich aufgenommen hat.

Jane Daniels (nach Tag 1): Endlich habe ich den

Titel gewonnen. Darauf habe ich lange gewartet.

Ich bin überglücklich und sehr stolz, diese

Trophy mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Mal in seiner Karriere den WM-Titel. Fantastisch

in Szene setzte sich auch Salvini, kam

aber letztlich nicht gegen den Franzosen an.

Der 3. Podestplatz ging an Joe Wootton.

E1-Sieger wurde erneut Freeman vor Cavallo

und Davide Guarneri.

Steve Holcombe gewann das letzte Saisonrennen

in der E3 vor seinem Landsmann Danny

McCanney und Christophe Nambotin.

Mit einem Donnerschlag beendete Theo Espinasse

seine Saison 2019. Er siegte vor Ruy Barbosa

und Dan Mundell.

Die Youth-125-Klasse ging mit einem knappen

Vorsprung von eineinhalb Sekunden an Sergio

Navarro vor Nathan Bererd und Champion Hamish

McDonald.

Nach einem fehlerfreien Wochenende sicherte

sich Jane Daniels den Titel bei den Damen. Die

Weltmeisterin von 2018 Sanna Karkkainen hatte

Daniels an diesem Wochenende nichts entgegenzusetzen

und wurde Zweite vor Mireia

Badia.

Brad Freeman (nach Tag 1): Alles lief perfekt.

Ich habe keine Fehler gemacht. Morgen wird es

nicht so entspannt zugehen, weil ich mir da

meinen größten Traum erfüllen möchte. Ich

werde mein Bestes geben.

(nach Tag 2): Wir haben’s geschafft. Ich habe

keine Worte für das, was ich fühle. Diese Saison

war hart. Ich habe viel dafür getan, um mir

diesen Traum zu erfüllen. Ich bin EnduroGP-

Weltmeister und das ist großartig.

Loϊc Larrieu (nach Tag 1): Vielen Dank an meine

französischen Fans für die Unterstützung. Das

hat mir Kraft gegeben. Ich bin über mein Abschneiden

sehr glücklich. Schließlich habe ich

es geschafft, Alex (Salvini) zu schlagen.

(nach Tag 2): Den Titel vor „meinem“ Publikum

zu gewinnen, ist etwas ganz besonderes. Dieser

Titel bedeutet mir sehr viel. Ich danke dem

TM Racing Team, meinen Fans und meinen

Sponsoren. Es war mein Jahr.

Alex Salvini (nach Tag 2): Ich wurde erneut im

letzten Rennen des Jahres geschlagen. Aber

das war nicht das gleiche wie 2018. Mein Fight

mit Loïc war super und obwohl ich sehr enttäuscht

bin, nicht Weltmeister geworden zu

sein, habe ich doch gesehen, was ich leisten

kann. Dieses Jahr war hart, aber ich bin happy,

mein eigenes Team zu haben. Nächstes Jahr

kommen wir noch stärker zurück.

Enduro-WM - 7. + letzter Lauf - Ambert/F - 28./29.9.2019

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Steve Holcombe,

GB, Beta; 3. Daniel McCanney, GB, TM; 4. Loïc Larrieu,

F, TM; 5. Alex Salvini, I, Honda; 6. Andrea Verona, I, TM; 7. Thomas

Oldrati, I, Honda; 8. Giacomo Redondi, I, Husqvarna;

9. Matteo Cavallo, I, Sherco; 10. Joe Wootton, GB, Husqvarna.

2. Tag: 1. Larrieu; 2. Salvini; 3. Holcombe; 4. Freeman; 5. Cavallo;

6. McCanney; 7. Wootton; 8. Antoine Basset, F, Husqvarna;

9. Davide Guarneri, I, Honda; 10. Benjamin Herrera, CHL, Beta.

Ferner: 23. Edward Hübner, D, KTM.

E1 - 1. Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Andrea Verona, I,

TM; 3. Thomas Oldrati, I, Honda; 4. Matteo Cavallo, I, Sherco;

5. Kirian Mirabet, E, Honda; 6. Davide Guarneri, I, Honda; 7. Lukas

Kucera, CZ, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Cavallo; 3. Guarneri; 4. Oldrati; 5. Mirabet;

6. Zachary Pichon, F, Honda; 7. Kucera; 8. Verona.

E2 - 1. Tag: 1. Loïc Larrieu, F, TM; 2. Alex Salvini, I, Honda;

3. Giacomo Redondi, I, Husqvarna; 4. Joe Wootton, GB,

Husqvarna; 5. Antoine Basset, F, Husqvarna; 6. Benjamin Herrera,

CHL, Beta; 7. Antoine Meo, F, Honda; 8. Christophe Charlier,

F, Honda; 9. Eero Remes, FIN, Yamaha; 10. Diogo Ventura,

P, Honda.

Ferner: 12. Edward Hübner, D, KTM.

2. Tag: 1. Larrieu; 2. Salvini; 3. Wootton; 4. Basset; 5. Herrera;

6. Charlier; 7. Hugo Blanjoue, F, KTM; 8. Remes; 9. Eemil Pohjola,

FIN, TM; 10. Ventura.

Ferner: 11. Hübner.

E3 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney,

GB, TM; 3. David Abgrall, F, Beta; 4. Anthony Geslin, F, Beta;

5. Christophe Nambotin, F, GasGas; 6. Joshua Gotts, GB, TM;

7. Jiri Hadek, CZ, KTM.

2. Tag: 1. Holcombe; 2. McCanney; 3. Nambotin; 4. Abgrall;

5. Geslin; 6. Gotts; 7. Hadek.

EJ - 1. Tag: 1. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha; 2. Théophile Espinasse,

F, Sherco; 3. Daniel Mundell, GB, Sherco; 4. Ruy Barbosa,

CHL, Husqvarna; 5. Antoine Magain, B, KTM; 6. Till de Clercq, F,

Husqvarna; 7. Emanuelle Facchetti, I, GasGas; 8. Jed Etchells,

GB, Sherco; 9. Leo le Quere, F, Sherco 10. Marc Sans, E, KTM.

2. Tag: 1. Espinasse; 2. Barbosa; 3. Mundell; 4. Magain; 5. Etchells;

6. le Quere; 7. de Clercq; 8. Sans; 9. Matthew van Oevelen,

B, Husqvarna; 10. Isaac Devoulx, F, Husqvarna.

Ferner: 18. Yanik Spachmüller, D, KTM.

EY - 1. Tag: 1. Nathan Bererd, F, Husqvarna; 2. Sergio Navarro,

E, Husqvarna; 3. Hamish McDonald, NZ, Sherco; 4. Matteo Pavoni,

I, Beta; 5. Claudio Spanu, I, Husqvarna; 6. Hugo Svärd,

FIN, Yamaha; 7. Max Ahlin, S, Husqvarna; 8. Pierrick Mermier,

F, Husqvarna; 9. Camilo Herrera, CHL, Beta; 10. Henry Yardley,

GB, KTM.

Ferner: 18. Karl Weigelt, D, Sherco.

2. Tag: 1. Navarro; 2. Bererd; 3. McDonald; 4. Spanu; 5. Pavoni;

6. Manolo Morettini, I, KTM; 7. Luca Fischeder, D, Sherco;

8. Ahlin; 9. Antoine Alix, F, Sherco; 10. Svärd.

Ferner: 20. Weigelt.

Women - 1. Tag: 1. Jane Daniels, GB, Husqvarna; 2. Sanna Karkkainen,

FIN, KTM; 3. Mireia Badia, E, Beta; 4. Jessica Gardiner,

F/AUS, Yamaha; 5. Justine Martel, F, KTM; 6. Joana Goncalves,

P, Husqvarna; 7. Juliette Berrez, F, KTM; 8. Nieve Holmes, GB,

Sherco; 9. Elodie Chaplot, F, Sherco; 10. Audrey Rossat, F,

Husqvarna.

2. Tag: 1. Daniels; 2. Karkkainen; 3. Badia; 4. Gardiner; 5. Martel;

6. Goncalves; 7. Rossat; 8. Chaplot; 9. Tarah Gieger, USA,

Honda; 10. Rosie Rowett, GB, Husqvarna.

MOTOCROSS ENDURO 59


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT: SCHEFFLENZ + BÜHLERTANN

der immer vorne lag, verlor nur einmal kurz die Führung.

Er erledigte als erster Fahrer der Spitzengruppe

den Tankstopp und musste so seinen Platz an der Sonne

nur kurz abgeben. Nachdem auch Gundermann seinen

Stopp einlegte, war das alte Klassement wieder

hergestellt und Scheu holte sich nach dem Rennen in

Mühlhausen seinen zweiten Sieg in Folge.

Auch im Rennen der Klasse XC Supersprint waren die

Würfel vorne recht schnell gefallen. Moritz Schittenhelm

war hier tonangebend und legte direkt von der

ersten Runde an los wie die Feuerwehr. Sein Vorsprung

auf die Konkurrenz wurde Runde für Runde größer.

Hinter ihm kämpften Chris Gundermann und Roland

Diepold in einem packenden Zweikampf. Kurz vor

Schluss musste Diepold aufgrund eines Reifenschadens

in die Box, konnte aber trotz blitzschnellen Wechsels

den Anschluss an Gundermann nicht mehr halten

und verlor letztlich sogar noch Platz 3, holte aber als

Vierter noch wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Gundermann landete somit auf dem 2. Platz vor Robert

Riedel und dem bereits genannten Roland Diepold.

Herbstanfang bei

der GCC in Schefflenz

Das vorletzte Rennwochenende der Maxxis Cross Country Meisterschaft

2019 ist Geschichte. Der Sommer zeigte zu Beginn nochmal kurz sein Können,

musste aber dann den ersten Vorboten des Herbstes weichen.

„Samstag hui und Sonntag pfui“ ist wohl die beste Beschreibung des Wetterparts.

Dennoch war die Strecke, die ersten Runden des Quadrennens

mal ausgenommen, gut bis sehr gut befahrbar. Gut vorbewässert und gut

nachgearbeitet vom Team des MSC Schefflenz.

In der Klasse XC Quad Pro gab Sandy Schulze von Beginn an den Ton an.

Die ATVs hatten zwar am Start aufgrund des Wetters und der durchmatschten

Strecke den Vorrang vor allen anderen Klassen. Dennoch war

bereits nach wenigen Runden Profahrer Schulze aus der zweiten Startreihe

an der Spitze angekommen. Scheinbar spielerisch ging er zu Werke

und zeigte nicht nur der Strecke, wer an diesem Tag der Boss war. Auch

seine Hauptkonkurrenten im Kampf um die Meisterschaft, Kevin Ristenbieter

und Marius Kernchen, hatten kurz gesagt einfach keine Chance.

Schulze baute Runde für Runde seinen Vorsprung aus und holte sich mit

über einer Minute Vorsprung den Sieg in Schefflenz. Hinter ihm kamen

dann Ristenbieter und Kernchen ins Ziel und komplettierten somit das

Treppchen.

Maxi Hahn holte sich im Rennen der Pro Klasse einmal mehr „seinen“

Holeshot und mischte auch im weiteren Verlauf des Rennens immer in den

Topfünf mit! Ganz vorne spielte allerdings die Musik von Mark Scheu und

Chris Gundermann. Die beiden Meisterschaftsfavoriten sorgten mal wieder

schnell für klare Verhältnisse und fuhren ihr eigenes Rennen. Scheu,

60 MOTOCROSS ENDURO


Matsch-Fun in bühlertann

Das Finalwochenende der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) 2019

ist Geschichte. Zum Abschluss der langen Saison mit insgesamt sieben

Rennen wurde den Teilnehmern nochmal alles abverlangt, denn das Wetter

zeigte sich äußerst nass und herbstlich kalt. Das Team des MSV Bühlertann

unter der Leitung von Marcus Staudacker musste in fast jedem

Lauf reagieren, die Strecke bearbeiten und abändern, damit alle Durchgänge

reibungslos über die Bühne gehen konnten. Vor allem am Sonntag

zog das Wetter alle Register und forderte dem eingespielten Orga-Team

des MSV und der BABOONS Event Crew alles ab. Den rund 800 angetretenen

Fahrern konnte trotz alledem von der ersten bis zur letzten Rennminute

eine stabile, aber äußerst anspruchsvolle Strecke geboten werden.

Kombiniert mit zwei Tagen Oktoberfest, über 3000 Besuchern und der abschließenden

Meisterehrung am Sonntag war es mal wieder ein festlicher

und sportlich hochkarätiger Schlussakt der GCC-Saison.

In der Quad-Pro-Klasse konnten Kevin Ristenbieter, Sandy Schulze und

Marius Kernchen noch den Titel holen. Kernchen kam gut ins Rennen und

eröffnete den Dreikampf in den ersten Runden an der Spitze. Dahinter

Schulze und Ristenbieter. Nach der achten Runde übernahm Schulze die

Spitze und auch Ristenbieter kletterte einen Platz nach vorne und verdrängte

Kernchen auf Rang 3. Gegen Ende des Rennens zog der Meister

von 2018 das Tempo weiter an und schnappte sich Schulze und damit den

Sieg in Bühlertann. Mit diesem Sieg holte sich Kevin Ristenbieter auch

2019 den Deutschen Meistertitel der Klasse XC Quad Pro.

In der Klasse XC Pro verfolgten alle den Zweikampf Chris Gundermann gegen

Mark Scheu. Im Kampf um den Tagessieg in Bühlertann zeigte sich

von Beginn an allerdings Robert Riedel an der Spitze. Er kam an diesem

Tag mit den extrem nassen Bedingungen am besten zu Recht und baute

seinen Vorsprung schon nach zwei Runden auf gut 26 Sekunden aus. Dahinter

dann der Zweikampf Gundermann gegen Scheu. Der Yamaha-Pilot

konnte zwar das Tempo von Riedel nicht mitgehen, baute seinen Vorsprung

auf Scheu dennoch Runde um Runde aus und kam seiner Titelverteidigung

immer näher. Riedel holte sich letztlich souverän den Tagessieg,

Gundermann mit Platz 2 die Deutsche Meisterschaft bei den XC Pros.

Mark Scheu, der am Schluss noch Mike Kunzelmann vorbeiziehen lassen

musste, finishte auf dem 4. Platz und sicherte sich somit den Vizetitel.

Im letzten Rennen des Jahres ging es dann um den DM-Titel in der Klasse

XC Supersprint. Der führende Moritz Schittenhelm ging mit den besten

Karten ins Rennen. Da er sein Streichergebnis bereits genommen hatte,

würde der Tagessieg auch sicher die Meisterschaft bedeuten. Direkt vom

Start weg, untermauerte er seine Ambitionen und kam als Führender aus

der ersten Runde. Hinter Ihm Doppelstarter Gundermann, Roland Diepold,

Tim Pleyer, Kevin Winkle und XC-Pro-Sieger Robert Riedel. Schittenhelm

fuhr ein meisterliches Rennen und war der kompletten Konkurrenz

überlegen. Gundermann behauptete den 2. Platz und Kevin Winkler arbeitete

sich noch nach vorne und holte den 3. Rang. Glückwunsch an Moritz

Schittenhelm zum Titel des Deutschen Meisters in der Klasse XC Supersprint.

Bereits bei der Meisterschaftsehrung am Abend verwies GCC-Rennmanager

Christian Hens auf den Start der Einschreibung für die neue Saison

und kündigte eine umfangreiche Gutscheinaktion des GCC-Serienpartners

24MX für alle 2020er Serienpiloten an.

Die Einschreibung für die neue Saison ist bereits online! Nach der Saison

ist vor der Saison. • Fotos: Baboons

Alles Infos gibt es auf der Homepage www.gcc.xcc-racing.com

MOTOCROSS ENDURO 61


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Anspruchsvolles Gelände in

OFFROADSCR

Gröningen

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer haben bisher

eine sehr starke Saison hingelegt!

Nach drei gefahrenen Läufen befinden sich in

jeder Klasse (Ausnahme Profiklasse) Fahrer unter

den Topfünf:

In der Klasse 1 sind Chris Lange und Malte Hohn

auf den Plätzen 2 und 3 stark unterwegs. Beide

konnten bereits einen Sieg erkämpfen! Danny

Materne führt in der Klasse 2, wobei Newcomer

Malte Kemper in Lägerdorf mit Platz 3 sein erstes

Podium einfahren konnte. In der Klasse 3

liegt Michael Meyer auf Platz 3 und bei den Damen

holte Johanna Jähn bereits zwei Siege, nur

der Nuller aud Sogaard/DK schmerzt, somit

liegt sie in der Meisterschaft auf Platz 3. In der

Jugendklasse kämpfte sich Robin Hörnicke auf

Platz 5. Norman Frenzel eroberte im starken

Feld der Senioren die Meisterschaftsführung

und Kumpel Michael „Gabi“ Garbers liegt bei

den Oldies mit seiner 500er Husqvarna auf

Platz 3. Bei den Klassikern hat Connor Meyer

Platz 4 inne.

Beim Offroadscramble-Lauf in Gröningen bei

Oschersleben räumten die Kiedrowski-Racing

Fahrer dann richtig ab und holten insgesamt

fünf Klassensiege!

Malte Hohn siegte in der Klasse 1 und Danny

Materne holte Platz 2 in der Klasse 2, führt aber

weiterhin in der Meisterschaft. Bei den Damen

konnte Johanna Jähn erneut gewinnen und Robin

Hörnicke holte Platz 4 bei den Junioren.

Bei den Senioren siegte Norman Frenzel, während

sein Kumpel Michael Garbers den Sieg bei

den Oldies einfuhr. Der Sieg in der Gästeklasse

ging an Claas Wischhof aus dem Kiedrowski Racing

ADAC Enduro-Team.

In der Teamwertung liegt das Kiedrowski Racing

Team aktuell ebenfalls auf Platz 1 ... drückt die

Daumen für den Finallauf in Plate!

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62 MOTOCROSS ENDURO


Danny Materne führt in

der Klasse 2

2. Platz für Chris Lange

in Lägerdorf

Claas Wischhof siegte

AMBLE

in Gröningen

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ihr euch gerne bewerben, und zwar unter

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ENDURO: HARDENDUROO SERIES GERMANY

Erster Sieg

für Hentschel

in Meltewitz

Die HardEnduroSeries Germany biegt in die Zielgerade

ihrer zweiten Saison ein. Mitte September stand in

Meltewitz der vorletzte Saisonlauf des Jahres statt.

Es sollte ein schwieriger und anstrengender Lauf

für die 150 Fahrer werden.

64 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 65


ENDURO: HARDENDUROO SERIES GERMANY

Der SHC Meltewitz packte zur elften Auflage des

MelzExdrähm noch eine Schippe drauf, sodass

es erstmals auch Steinfelder gab, die wirklich

auch eine Entscheidung bringen konnten. Für

die Serie war das Wochenende in Meltewitz

ebenfalls ein Meilenstein, denn seit Beginn

2018 kann man nun bereits auf zehn Rennen zurückblicken.

X-Grip Prolog Award –

Scharl übernimmt wieder die Führung

Der Prolog in Meltewitz wurde auf einer kurzen

Superenduro-ähnlichen Runde zurückgelegt.

Alle Fahrer hatten die Möglichkeit zwei Runden

auf Zeit zu fahren, wo die Bestzeit in die Wertung

einging. Leon Hentschel setzte zunächst

die Bestzeit, wurde allerdings direkt von Robert

Scharl ausgekontert. Mit diesem Prologsieg

übernahm der Taufkirchener nun auch wieder

die Gesamtführung. Hinter Scharl wurde es allerdings

sehr eng, denn Paul-Erik Huster baute

auf eine starke Leistung aus Hamma auf und

konnte sich sogar noch auf Platz 2 fahren. Wie

eng es war, zeigt der Blick ins Ergebnis, denn

die Topdrei waren nur um 0,2 Sekunden getrennt

voneinander, was wohl das engste

Ergebnis überhaupt in einen Prolog der

HardEnduroSeries Germany bedeutet.

Finale mit Überraschungen von Beginn an

Das MelzExdrähm wurde über die Distanz von

drei Stunden ausgetragen. Wobei der Sieger

wie immer in der HESG als erstes abgewinkt

wurde. Somit standen am Ende drei Stunden

und 14 Minuten in den Ergebnislisten für Sieger

Leon Hentschel, der damit vor den Augen

seines Sponsors Triebwerk Energy endlich seinen

ersten Sieg holen konnte.

Bis es soweit war, standen einige Stunden harte

Arbeit auf der sieben Kilometer langen Runde

auf dem Programm. Gleich zu Beginn gab es

einige Überraschungen, denn Mirko Fabera

kam am besten durch das neue Steinfeld, was

66 MOTOCROSS ENDURO


der Verein mit dem Namen „Spanien“ getauft

hat. Dort kochten bei allen Fahrern am meisten

die Motoren und Emotionen hoch.

Hentschel und Scharl hielten sich zunächst etwas

zurück, denn auf Platz 2 passierte Paul-

Erik Huster die Lichtschranke von Runde 1. Hinter

Scharl folgte Marcel Teucher und erst

dahinter auf Platz 5 kam Leon Hentschel aus

Runde 1.

Hentschel zeigte diesmal allerdings eine kontrollierte

Fahrweise und machte im Verlauf

Platz um Platz gut. Zur Rennhalbzeit war er

erstmals an der Spitze und konnte sich mit

schnellen Rundenzeiten vom Feld absetzen.

Dahinter wechselten die Plätze fast in jeder

Runde. Scharl hatte zu Beginn im Steinfeld seine

Mühe und Not, das Tempo der anderen zu

halten und fiel bis auf Platz 7 zurück. Huster,

Fabera, Teucher und Lötzsch duellierten sich

um Platz 2.

In der letzten Stunde des Rennens kam dann

die Zeit von Scharl, als er ebenfalls die Gegner

Platz um Platz verdrängte. In der letzten Runde

konnte er dann auch noch Paul-Erik Huster vom

2. Platz schubsen. Somit erwarten wir alle ein

Traumfinale in Schwepnitz, denn Scharl führt

nun noch mit einem Punkt Vorsprung auf Hentschel.

Erste Titelentscheidungen gefallen

Die ersten Entscheidungen fielen allerdings

auch schon in Meltewitz. Dirk Peter konnte sich

mit seinem neunten Klassensieg die Seniorenwertung

genauso vorzeitig holen wie Lucas

Müller bei den Junioren. • Fotos: Denis Günther

Alle Ergebnisse gibt’s auf:

www.hardenduro-germany.de

MOTOCROSS ENDURO 67


kolumne Lenny Reimer

... auf

Racing family

los geht’s los

Fotos: Uwe Laurisch

ger, Sachsenmeister und der erste, der alle Rennen

in der Serie gewonnen hatte. Nebenbei fuhr

ich auch wieder ein paar Rennen im Flöha-Pokal

mit und da lief es ähnlich gut für mich. Ich startete

bei drei von fünf Rennen und wurde am Ende

Meisterschaftsvierter. Das war auch mein

letztes Jahr mit der 50er KTM.

2019 bekam ich eine KTM SX 65. Nun hieß es

üben, üben, üben ... schalten, kuppeln und das

alles zusammen! Wir waren im Mai 2019 beim

ersten Trainingscamp von EnduroPRO (Marko

Barthel) mit dabei und jetzt hieß es lernen und

umsetzen. Es hat mir riesigen Spaß gemacht

und Ich habe viel gelernt. Somit ging es nun

straff auf meine erste 65er-Saison im ADAC Jugend

Enduro Cup zu. Der erste Lauf war in

Kemmlitz und es war eine Schlammschlacht.

Von Schneeregen und Kälte und Dauerregen

war alles dabei. Ich kämpfte mich durch und belegte

am Ende Platz 7 von 14 Teilnehmern. Damit

war ich natürlich nicht zufrieden. Aber mein Vater

hatte mit seiner Aussage, das erste 65er Jahr

sei ein Lehrjahr, wie immer Recht. Ich bin der

kleinste und jüngste Starter in der 65er-Klasse.

In der ADAC-Jugend-Enduro-Cup-Sachsen-Serie

gab es 2019 einige Veränderungen und ein

Deutschland Cup kam bundesweit hinzu. Diesen

fuhren wir natürlich auch komplett mit, außerdem

den kompletten ADAC Hessen/Thüringen/Nordbayern

Cup. Ich kämpfte mich gut

durch, sodass ich meine erste 65er-Saison auf

dem 4. Platz in der Sachsenmeisterschaft beenden

kann. In der ADAC-Jugend-Enduro-Cup-

Sachsen-Serie belegte ich Platz 6. Ein Zähler

fehlte mir für Rang 5. In der Deutschland-Cup-

Wertung wurde ich am Ende Fünfter. Die ADAC-

Hessen/Thüringen/Nordbayern-Serie endet

Opa Peter als Betreuer

oft mit vor Ort

Hallo MCE-Leser,

mein Name ist Lenny Reimer, ich bin zehn Jahre

alt und wurde am 3. März 2009 in Zschopau geboren.

Ich habe eine Zwillingsschwester und eine

kleine Schwester, die erst ein Jahr alt ist. Meine

Eltern heißen Annett und Nico Reimer und wir

wohnen im schönen Erzgebirge in Krumhermersdorf

– das liegt bei Zschopau.

Ich bin praktisch mit dem Motorsport aufgewachsen.

Mein Vater ist früher auch aktiv gefahren

und mein Opa Peter auch. Meine Mutter

sagt, dass schon an meinen Babyklamotten immer

wenigstens ein orangefarbener Knopf irgendwo

sein musste! Die Farbe Orange war

auch die erste Farbe, die ich benennen konnte

:-)

Meine ersten Fahrversuche startete ich mit vier

Jahren auf einem Leihmotorrad von Harald

Sturm. Da durfte ich das erste Mal ein paar Runden

alleine drehen und das hat echt Spaß gemacht.

Ich hatte Blut geleckt und lag meinen Eltern

nun ständig mit dem Wunsch nach einem

eigenem Motorrad in den Ohren! Zum Schulanfang

2015 war es dann endlich soweit und ich

bekam mein eigenes Motorrad mit meiner Favoriten-Startnummer

„94“. Ich bin ein eingefleischter

Ken-Roczen-Fan. Ich war so happy

und unternahm sofort eine Probefahrt, die eigentlich

den ganzen Abend dauerte. Selbst am

nächsten Tag fuhr ich ununterbrochen Motorrad.

Da ich nun ein eigenes Motorrad hatte,

ging es nun auch fast jeden Samstag mit Papa

zum Training ... und ich wollte mehr!

Im Herbst 2016 durfte ich endlich beim ADAC

Sachsen Jugend Enduro Cup in Meltewitz mein

erstes Rennen fahren. Ich war mehr als aufgeregt

und sehr, sehr nervös. Ich fuhr das Rennen

zu Ende und war schon mal nicht Letzter, sondern

landete auf Platz 12. Durchgekommen,

Rennluft geschnuppert und Lust auf Mehr bekommen.

Also hieß es für mich, wenn ich mehr

will, muss ich auch mehr trainieren und am Ball

bleiben.

2017 hatte ich meine Eltern soweit, dass sie mir

erlaubten, eine ganze Saison im ADAC Jugend

Cup zu fahren. Dazu brauchte ich aber ein anderes

Motorrad. Mein Vater erfüllte mir diesen

Wunsch und ich bekam eine KTM SX 50 Baujahr

2016. Nun ja die Saison stand vor der Tür und

der erste Lauf startete in Kemmlitz. Diesen ersten

Lauf beendete ich auf Platz 3. Der erste erfahrene

Pokal ... Ich war megaaaaastolz. Die

ganze Saison lief relativ gut und am Ende des

Jahres war ich Meisterschaftsvierter. Mit nur einem

Punkt war ich am 3. Platz vorbeigeschrammt.

Schuld war ein Ausfall in Hilmersdorf!

Ich war trotzdem zufrieden mit mir, aber

mehr geht immer. Außerdem durfte ich noch ein

paar Rennen beim Flöha-Pokal mitfahren und

damit etwas Motocrossluft schnuppern. Bei beiden

Läufen wurde ich jeweils mit dem 3. Platz

belohnt.

2018 startete ich mit meiner 50er-KTM noch einmal

bei der ADAC-Jugend-Enduro-Cup-Sachsen-Serie

und wurde bei jedem Rennen mit dem

1. Platz belohnt. Somit war ich Enduro-Cup-Sie-

erst am 19.10.2019 (nach Redaktionsschluss).

Da werde ich nochmal alles geben, da ich momentan

Zweiter bin und den Meistertitel holen

möchte. Momentan fahre ich noch bei einigen

Rennen des ADAC Kids Cup in Berlin/Brandenburg

mit, da ich Sandtraining brauche.

Ich halte euch hier und auf facebook

auf dem Laufenden.

Drückt mir die Daumen.

Euer

Lenny #288

68 MOTOCROSS ENDURO


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• Foto: Uwe Laurisch


kolumne Marcel Teucher

Racing

Hey, ihr lieben MCE-Leser,

schön, dass ihr wieder in meine Kolumne schaut

:-) Das freut mich immer sehr. Vielen Dank.

Im September ging meine Rennsaison in vollen

Zügen weiter. Auch ein Ausflug ins klassische

Enduro stand auf dem Plan. Die Federal-Mogul

East Enduro Challenge in Neuhaus-Schierschnitz

lief fahrerisch richtig rund und ich lag

auf Podiumskurs mit Siegeschancen. Doch im

Abschnitt „Jelenia Gora“ entschied ich mich für

die „falsche“ Spur, die aber in den beiden ersten

Runden gut fahrbar war. Doch das Matschwasserloch

bekam meiner erst fünf Betriebsstunden

„alten“ KTM gar nicht. Das Bike saugte

die Schlammplörre bis tief ins Kurbelgehäuse

hinein … Schlussendlich fiel ich 20 Meter nach

dem Loch mit kapitalem Motorschaden aus. Das

Video könnt ihr auch in Facebook finden. Schaut

bisschen so aus, als wäre ich zum „Gone

Riding“ unterwegs gewesen. Aber der Schlamm

war am Grund derartig fest, wie wenn man einen

Gummistiefel im Schlamm versenken und

nicht rausbekommen würde :-D …

Somit blieb mir nichts anderes übrig, als beim

HESG-Lauf in Meltewitz wieder mit meinem „alten“

Motorrad zu starten. Beim MelzExdrähm

lief es richtig gut und ich konnte gut mit der

Hardenduro-Series-Germany-Spitze mithalten.

Der Verein hatte erstmals ein großes Steinfeld

im Abschnitt „Spanien“ eingebaut, was etwas

an das Erzbergrodeo erinnerte. Zirka zwei Runden

vor Schluss plagten mich enorme Krämpfe,

da mein Trinkrucksack leer war … Ich bekam

aber von einer lieben Frau am Streckenrand

Wasser, da sie offensichtlich Mitleid mit mir hatte.

Dennoch fiel ich etwas zurück. Mit Platz 6

holte ich mein bestes HESG-Ergebnis seit langem.

Zum Abschluss möchte ich euch auch noch vom

Sea to Sky erzählen. Mein Motorrad schickte ich

diesmal mit RideXPower in die Türkei. Der Service

war erstklassig und für mich mit dem Abgabepunkt

bei Leipzig ideal, wofür ich mich hiermit

noch einmal bei allen Involvierten

bedanken möchte.

Beim Sea to Sky Extreme Enduro an der türkischen

Riviera in Kemer bin ich nun bereits seit

2012 dabei. Bis auf das Jahr 2017 wo ich verletzungsbedingt

pausierte, erreichte ich immer

das Goldfinish auf dem 2365 Meter hohen

Olympus Mountain. Ausgetragen wurde das

Rennen wieder an vier Tagen. Los ging es mit

dem Beach Race, einem Motocross artigen Rennen

mit künstlichen Hindernissen direkt an der

70 MOTOCROSS ENDURO


Mittelmeerküste. Dabei konnte ich mit Platz 21

im 250 Fahrer umfassenden Feld eine gute Platzierung

einfahren. Auch über die nächsten Tage

lief es sehr gut.

Im Forrest Race holte ich mit Platz 16 mein bisher

bestes Ergebnis. Im Canyon Race verlor ich

allerdings etwas Zeit, da ich blöderweise mit

dem Medium-Reifen und hartem Mousse aus

dem Forrest Race an den Start ging. Taktisch

sehr unklug, denn die Spitze setzte auf Supersoft

und weiches Mousse :-D Dann kamen auch

noch Erinnerungen aus Neuhaus hoch, als ich

meine KTM in einem ultratiefen Wasserloch versenkte.

Der Unterschied zu Neuhaus-Schierschnitz

war allerdings, dass es reines Gebirgswasser

war, was weniger gefährlich für die

Technik ist, selbst wenn man mal flutet … Ich bekam

das Bike zum Glück mit Hilfe unversehrt

aus dem Wasserloch, ohne es zu „fluten“, heraus,

büßte aber enorm Zeit ein. Dann war auch

irgendwie der „Flow“ erst recht ganz weg. Ich

fiel auf Platz 26 zurück.

Das Highlight stellte natürlich das Mountain Race

dar. Von der Küste ging es auf den 2365 Meter

hohen Olympus Mountain. Die ersten einfachen

Sektionen ging ich ruhig an und machte dann

erst im Canyon wieder Druck und überholte einige

Gegner. Bis ins Silberfinish war es relativ einfach

und alles fahrbar. Die richtigen Killer-Sektionen

kamen nach CP9 mit einigen neuen Loops

im tiefen Geröll und Felspassagen die ihresgleichen

suchen. Nach vier Stunden und 45 Minuten

konnte ich als bester deutscher Teilnehmer erneut

den Gipfel erklimmen.

Für mich ist das Sea to Sky immer das Highlight

der Saison, umso schöner ist es auch im siebten

Versuch wieder die Goldmedaille für das Finish

zu bekommen und ich damit meiner Crew für die

tolle Woche danken konnte. Vielen Dank an alle,

die mit waren.

Zuhause angekommen, entschloss ich mich,

am Cross Country in Schwepnitz teilzunehmen.

Mein Motorrad war mit RideXPower bereits am

Mittwoch wieder zu Hause eingetroffen und so

konnte ich das Rennen als ideale Vorbereitung

auf das HESG-Finale Mitte Oktober nutzen. Umso

schöner war dann, dass ich mit dem Sieg belohnt

wurde.

#oneteam#team25

#fullforceforward

Euer

Marcel

MOTOCROSS ENDURO 71


SUPERMOTO-DM: HARSEWINKEL

Finale

Zum großen Finale der Supermoto IDM trafen sich am letzten September-Wochenende

noch einmal die Top-Fahrer aller Rennklassen im nordrhein-westfälischen Harsewinkel.

Am ersten Renntag konnten bei gemischten

Wetterbedingungen spannende Fights auf der

durch ihre lange Sandbahn ausgezeichnete

Strecke beobachtet werden.

Die Rennklasse S1 bot dabei ein extrem spannendes

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den

Fahrern Steffen Albrecht, Marc-Reiner Schmidt

und Simon Vilhemsen. So trennten die drei Fahrer

teilweise nur neun Hundertstelsekunden

voneinander. Letztendlich schaffte es jedoch

Marc-Reiner Schmidt mit einem Vorsprung von

0,079 Sekunden, sich die Poleposition vor Vilhelmsen

zu sichern.

Auch beim Zeittraining der S2 gab es ründliche

Wechsel auf dem 1. Platz. Am Ende schaffte es

jedoch Christopher Robert, sich gegen seine

Konkurrenz zu behaupten.

Den Kampf um die Poleposition in der Rennklasse

S3 konnte Lucas Geitner für sich entscheiden.

Schon anfangs fuhr er die beste Zeit

ein und schaffte es, diese stetig zu verbessern.

Das Zeittraining der S4 gewann Dominik Mai.

Im ersten Lauf konnte sich Kevin Schmitz jedoch

lange Zeit vor Mai halten. Auf der Zielgeraden

setzte Mai noch einmal zum Überholmanöver

an und schaffte es, sich auf den letzten

Metern den 1. Platz zu erkämpfen.

Den vordersten Startplatz im Ü40-Cup für den

Sonntag sicherte sich Steffen Jung. Er schaffte

es, vor Niko Haubensack und Eike Moes die beste

Zeit zu erreichen.

Beim ersten Lauf der Junioren und Rookies

konnte Junior Leon Heimann einen starken

Start-Ziel-Sieg einfahren. Lasse Welsch, der

das Zeittraining bei den Rookies für sich entscheiden

konnte, musste sich im ersten Lauf jedoch

nach langem Kampf gegen Leonard Blauschek

geschlagen geben, welcher den 1. Rang

einfuhr.

Auch am Rennsonntag mussten sich die Fahrer

mit gemischten Wetterbedingungen abfinden.

Viele Besucher waren trotz Regen ins Emstalstadion

gekommen und konnten dort spannende

Rennen um die Meistertitel sowie viele emotionale

Momente miterleben.

Die beiden Läufe der Rennklasse S1 wurden mit

besonderer Spannung erwartet. Denn den in

der Meisterschaftstabelle erstplatzierten Jan

Deitenbach und den zweitplatzierten Simon Vilhelmsen

trennten lediglich 12 Punkte. Beide

Rennen entschied jedoch Marc-Reiner Schmidt

für sich. Im ersten Lauf kam er vor Vilhemsen

und Deitenbach im Ziel an. Im zweiten Lauf

schaffte er es, vor seinen Konkurrenten Vilhemsen

und Albrecht ins Ziel. Jan Deitenbach gelang

es, die Tabellenspitze zu verteidigen und

er wurde bereits von seinem jubelnden Team

nach Rennende erwartet.

Beide Rennen der Klasse S2 konnte Christopher

Robert für sich entscheiden und somit seine

Position an der Tabellenspitze behalten. Er

schaffte es im ersten Rennen vor Kevin Röttger

und Robin Schwarz ins Ziel. Schwarz kämpfte

sich in letzter Runde an seinem Konkurrenten

Morten Hagemann vorbei und sicherte sich einen

Podestplatz. Im zweiten Lauf erreichte Hagemann

hinter Robert den 2. Platz.

Im ersten Lauf der S3 startete Lucas Geitner von

der Poleposition. Nach einem langen Kampf

musste er sich jedoch Maik Dobbert geschlagen

geben, der auf Platz 1 fuhr. Geitner schaffte es,

vor Frank Ensenauer auf den 2. Rang. Den zweiten

Lauf konnte Rocco Tenzler vor Maik Robbert

und Kevin Zambrano, gewinnen. Über den Gesamtsieg

in der Klasse S3 konnte sich am

Abend Frank Ensenauer freuen

In der Rennklasse S4 schaffte es Kevin Schmitz

auf den 1. Platz und somit zum Meistertitel. Er

fuhr vor seinen Rivalen Dominik Mai und Yannick

Asmuth ins Ziel.

Den ersten Lauf der Ü40 dominierte Steffen

Jung. Im zweiten Lauf schaffte es Alden vor Harsing

und Haubensack ins Ziel. Die Meisterschaft

gewann Steffen Jung.

Lauf Nummer 2 der Junioren ging mit einem

Start-Ziel-Sieg an Leon Heimann, der damit die

Tabellenspitze verteidigte. Bei den Rookies gab

es ein spannendes Duell zwischen Lasse

Welsch und Leo Ruh. Nach einem Sturz von

Welsch im Offroadteil ging Ruh lange Zeit in

Führung. In der vorletzten Kurve stürzte er jedoch

und Welsch konnte sich an Ruh vorbei auf

den ersten Platz kämpfen.

Alle Ergebnisse findet ihr auf:

supermotoidm.de

72 MOTOCROSS ENDURO


Foto: Björn Gerhard

MOTOCROSS ENDURO 73


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

Die neue KTM SX-E 5

KTM präsentiert neues

Elektromotorrad

für Kinder

Mit der Einführung der KTM SX-E 5 präsentiert

KTM ein echtes Must-Have für ambitionierte

Nachwuchstalente. Denn die innovative Motocross-Elektromaschine

„wächst“ mit den Anforderungen

ihrer Fahrer und liefert die KTMtypische

Ready-to-race-Performance.

KTM nutzte sein gesamtes in den letzten

zehn Jahren aufgebautes Know-how für

Elektroantriebe und hat mit viel Aufwand

die KTM SX-E 5 entwickelt: ein extrem

wettbewerbsfähiges, elektrisch

angetriebenes Minicycle mit einer Leistung

ähnlich der einer KTM 50 SX. Verglichen

dazu ist sie äußerst wartungsarm

und beinahe geräuschlos. Mit

sechs Leistungs-Modi wird Anfängern

der Einstieg erleichtert, im Full-Power-

Modus kommen aber auch die schnellsten

Junioren voll auf ihre Kosten.

Das Fahrwerk der KTM SX-E 5 ist in Sachen

Sitzhöhe vielfach einstellbar und

richtet sich an Fahrer zwischen drei und

zehn Jahren. Für die Allerkleinsten gibt

es einen Tieferlegungskit aus dem KTM-

PowerParts-Katalog.

Der bis zu 5 KW starke Elektromotor wird von

einem ultramodernen und kompakten Lithium-

Ionen-Akku gespeist. Dieser wird von einem

robusten Gehäuse optimal geschützt, schließlich

war Sicherheit die zentrale Prämisse bei

der Entwicklung dieses neuen Modells. Die

SX-E5 gibt ihre Power gleichmäßig und sehr

kontrollierbar ab, ist äußerst agil und dadurch

deutlich einfacher zu fahren als andere Bikes

in ihrer Klasse. Genau wie ihre Geschwister mit

Verbrennungsmotor ist sie mit der WP XACT

35-Luftfedergabel sowie dem WP XACT-Federbein

ausgerüstet. Weitere hochwertige Komponenten

wie die Premium-Scheibenbremse, der

konifizierte Alu-Lenker und ein Stahlrohr-Rahmen

mit Heckrahmen aus Fiberglas-verstärktem

Kunststoff machen dieses Modell zu einem

Hightech-Motorrad für die Champions von

Morgen.

Die KTM SX-E 5 wurde auf Grundlage derselben

Prozesse entwickelt wie die größeren SX-Modelle,

die vom Red Bull KTM-Werksteam in der

Weltmeisterschaft eingesetzt werden. Diese

aufregende, sichere, innovative und dennoch

voll renntaugliche Maschine eröffnet neue

Möglichkeiten für die Fahrer und Strecken der

Zukunft.

„Die KTM SX-E 5 ist eines jener Modelle, bei

dem wir es kaum erwarten können, sie endlich

bei den Händlern zu sehen. Genau wie unsere

anderen SX-Modelle bietet sie ein Premium-

Fahrwerk. Dank ihres Elektromotors ist sie

sehr einfach zu fahren, kann aber trotzdem

pfeilschnell sein – und das, ohne Lärm zu machen.

Wir haben dieses Bike von vielen verschiedenen

Fahrern testen lassen. Selbst blutige

Anfänger können damit beinahe aus dem

Stand auf die Rennstrecke gehen, weil es so

einfach zu fahren ist. Und dennoch kann auch

ein Rennfahrer auf nationalem Niveau damit

Rundenzeiten hinlegen, die jenen von vergleichbaren

Bikes mit Verbrennungsmotor in

nichts nachstehen. Das ist schon etwas ganz

Besonderes. Seine Anpassbarkeit bedeutet

außerdem, dass Fahrer es über viele Jahre verwenden

können, während sie größer und immer

schneller werden. Dazu kommt, dass das

Bike – abgesehen vom Schmieren der Kette –

beinahe wartungsfrei ist. Unser Elektronik-

Team hat viel Arbeit investiert, um ein

hohes Niveau an Sicherheit zu erreichen.

Zusammen mit Top-Performance

und ihrer Anpassbarkeit an den Fahrer

stellt die KTM SX-E 5 ein fantastisches

neues Modell im KTM-Lineup dar“, so

Joachim Sauer, KTM Senior Product Manager

Offroad.

Der E-Mobility-Sektor wird immer mehr

zu einem wichtigen Teil der modernen

Fortbewegung. Bei KTM arbeitet ein eigenes

Forschungs- und Entwicklungsteam

an Entwicklungen in diesem Segment

und erschafft Plattformen für KTMs

Zukunftspläne in Sachen elektrisch angetriebene

Motorräder. Kombiniert mit

langjähriger Erfahrung in der Entwicklung

von Sportmotorrädern sichert sich

KTM eine Führungsrolle bei elektrisch

angetriebenen Fahrzeugen. KTM steht

zu seinem Bekenntnis zu Niedrigspannungsmotoren

mit 4 bis 18 kW (Spitzenleistung)

und arbeitet daran, stets die strengsten

Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Präsentation

der KTM SX-E 5 ist ein aufregendes neues

Kapitel in der E-Mobility-Geschichte von

KTM.

Die neue KTM SX-E 5 ist ab Herbst 2019 zum

Listenpreis von 4995,- Euro (inkl. MwSt. zzgl.

Nebenkosten) bei den autorisierten KTM-

Händlern verfügbar.

Weitere Infos unter www.ktm.com/de/mx/sx-e-5/

74 MOTOCROSS ENDURO


Jopa Kollektion 2020

Ab jetzt könnt ihr die neuen Combos Ambush, Charge, Dust-Off, Mutant, Recon, Rush, Thunder und X-tract bei eurem Jopa-Händler ordern. Die neuen

Designs werden für Kinder und Erwachsene sowie in Übergrößen angeboten.

www.jopa.nl

S-Tech Racing-Dichtungskit

für Antriebswelle am Ritzel

Je nach Motorradmodell besteht der Kit aus einem verstärkten Simmering, einer gehärteten Buchse,

O-Ringen, Sicherungsblech oder Sicherungsring. Ideal bei einer Undichtheit am Kettenritzel.

Die mitgelieferten Laufbuchsen sind härter als die Originale.

www.s-tech-racing.de


NOTIZ

Gelungene Abschlussfeier des

ADAC MX Masters 2019 in Holzgerlingen

mit Verleihung zahlreicher Sonderpreise

• Constantin Piller und Edvards Bidzans sind „Leatt Rookie of the Year“

• Caprani, Längenfelder, Sydow und Ullrich gewinnen Red Bull Holeshot

• Michael Spacek-Sonderpreis an drei Preisträger verliehen

Beim Finale des ADAC MX Masters in Holzgerlingen triumphierte mit Dennis

Ullrich in der ADAC MX Masters-Klasse ein alter Bekannter der Internationalen

Deutschen Meisterschaft. Ullrich feierte auf seiner Heimstrecke

bereits den fünften Titel im ADAC MX Masters und ist damit der erfolgreichste

Fahrer in der Geschichte der Serie. Im ADAC MX Youngster Cup

ging der Titel an Rene Hofer, Simon Längenfelder sicherte sich den Gesamtsieg

im ADAC MX Junior Cup 125 und der Lette Edvards Bidzans feierte

die Meisterschaft im ADAC MX Junior Cup 85.

Am Abend nach den Rennen wurden die Sieger bei der großen Abschlussfeier

geehrt. Zahlreiche Fahrer, Teammitglieder und Fans verfolgten die

festliche Preisverleihung und feierten zusammen eine sehr gelungene

Saison. Neben vielen wertvollen Sachpreisen wurden in der Saison 2019

Preisgelder von rund einer Viertelmillion Euro ausgeschüttet. Zudem wurden

besondere sportliche Leistungen und allgemeine Verdienste rund um

das ADAC MX Masters mit Sonderpreisen geehrt. So wurden drei Preisträger

mit dem Michael-Spacek-Sonderpreis bedacht. Diese Ehrung wurde

von Stanislav Spacek, dem Inhaber der Firma Goldfren, ins Leben gerufen,

um an seinen verunglückten Sohn zu erinnern. Mit dieser Auszeichnung

werden Personen bedacht, die durch außergewöhnlichen Einsatz,

herausragende Persönlichkeit oder besondere Verdienste auch im Bereich

des Fairplay aufgefallen sind. In diesem Jahr ging der Michael-Spacek-Sonderpreis

an die Familie Koch, an Thomas Hannecke und an Simon

Längenfelder. Familie Koch erhielt den Sonderpreis, weil die Eltern und

Großeltern seit vielen Jahren mit großem Einsatz, Engagement und Zusammenhalt

in der Familie die beiden Brüder Tim und Tom Koch bei den

Rennen betreuen und somit den Grundstein für die heutigen Erfolge legten.

Thomas Hannecke, Sport Marketing Manager Motorcycle and ATV bei

Suzuki Deutschland wurde für sein jahrelanges und herausragendes Engagement

für den Sport und die Nachwuchsförderung ebenfalls mit dem

Michael-Spacek-Sonderpreis bedacht. Simon Längenfelder erhielt den

Michael-Spacek-Sonderpreis für seine herausragenden sportlichen Leistungen.

Der Teenager dominierte den ADAC MX Junior Cup 125 in eindrucksvoller

Manier und zeigte zudem auch auf internationalem Parkett

beeindruckende Leistungen.

Mit dem „Leatt Rookie of the Year“-Award werden ebenfalls besondere

sportliche Leistungen gewürdigt. Dieser Sonderpreis wird jeweils einmal

an vielversprechende Talente im ADAC MX Junior Cup 85 und 125 verliehen

und ehrt Neueinsteiger in die Klasse, die durch besondere Leistungen

aufgefallen sind. Im ADAC MX Junior Cup 85 ging der Award an Edvards

Bidzans. Der Lette musste für jedes Rennen eine sehr weite Anreise in

Kauf nehmen, so beträgt zum Beispiel die einfache Entfernung von seinem

Heimatort Riga bis zum Finale in Holzgerlingen rund 1800 Kilometer.

Zudem dominierte der Schüler die Serie fast nach Belieben und konnte

neun von zwölf Rennen gewinnen. Im ADAC MX Junior Cup 125 wurde Aufsteiger

Constantin Piller geehrt, der auch durch die ADAC Stiftung Sport

gefördert wird. Piller gilt als ehrgeiziges Talent und zeichnet sich durch

seinen akribischen Trainingsfleiß aus. Er wird zusammen mit anderen

Nachwuchspiloten in einer gemeinsamen Trainingsgruppe professionell

von Didi Lacher betreut. Beide Nachwuchstalente dürfen sich in der Saison

2020 über ein Sponsoring der Firma Leatt mit hochwertiger Bekleidung

und Schutzausrüstung freuen.

Eine Sonderwertung, die Konstanz und eine schnelle Reaktion am Startgatter

belohnt, ist der Red Bull Holeshot. Mit diesem Sonderpreis werden

die Schnellstarter in jeder Klasse des ADAC MX Masters bedacht. Sieger

ist jeweils der Fahrer, der über die komplette Saison hinweg die meisten

Starts gewinnen konnte. Die Preisträger erhalten einen Red Bull Kühlschrank,

der während dem kompletten Jahr 2020 immer wieder mit gratis

Getränken von Red Bull befüllt wird. Zudem wird der jeweilige Preisträger

zusammen mit einer Begleitperson zu einem Red Bull Top-Event nach

Wahl als VIP-Gast eingeladen. In der Masters-Klasse ging der Red Bull Holeshot

Gesamtsieg an Dennis Ullrich, im Youngster Cup an Jeremy Sydow,

im ADAC MX Junior Cup 125 an Simon Längenfelder und im ADAC MX Junior

Cup 85 an Tobias Caprani.

Die Gesamtsieger in den Klassen ADAC MX Junior Cup 85 (Edvards Bidzans)

und ADAC MX Junior Cup 125 (Simon Längenfelder) erhielten von Ortema

einen Gutschein für ein hochwertiges Neckbrace. Der Meister im

ADAC MX Youngster Cup (Rene Hofer) darf sich über einen Chest Protector

von Ortema freuen.

Das ADAC MX Masters wurde in der Saison 2019 unterstützt von Suzuki,

24MX, Motul, Red Bull, Allianz, X-Lite, Racing Policy, KTM, Husqvarna,

Honda, Kawasaki, Yamaha, Ortema, Magura, MOTOCROSS ENDURO,

Crossmagazin, Dirtbiker, Magura, Goldfren, Öhlins, EVS Sports Deutschland,

Leatt Corporation sowie Mefo Sport mit Partnern Mefo Mousse,

Acerbis und Kenda. • Fotos: Steve Bauerschmidt

Die Meister des ADAC MX Masters 2019 (v.l.): Edvards Bidzans, Simon Längenfelder,

Rene Hofer und Dennis Ullrich

Die Sieger im Red Bull Holeshot 2019 (v.l.): Tobias Caprani, Simon Längenfelder,

Jeremy Sydow und Dennis Ullrich

Die Preisträger des Michael Spacek-Förderpreis 2019 (v.l.): Familie Koch, Simon

Längenfelder und Thomas Hannecke

Der Rookie of the Year

Award ging an Constantin

Piller und Edvards Bidzans

76 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

Anzeigen-Telefon

06184 923353

MOTOCROSS ENDURO 77


EVENTS

Nach seiner schweren Verletzung hoffentlich in Zuidbroek am Start: Jens Getteman

ADAC SX Cup-Fahrer testen beim SX

vom 1. bis 3. November in Zuidbroek/NL

9. Int. Dutch Supercross

Habt ihr auch beim MXoN in Assen gefroren und euch über den Regen geärgert?

Das wird euch vom 1. bis 3. November 2019 beim Dutch Supercross,

dem größten SX der Niederlande, in der Eurohal in Zuidbroek

nicht passieren. Derzeit liefern hier Lkws den Bahnbelag für den Streckenaufbau,

der vom ehemaligen Supercrosser und jetzigen Streckendesigner

Freddy Verherstraeten geleitet wird. Im Gegensatz zu Assen soll

die Strecke in Zuidbroek fest und hart werden. Denn das ist der beste Untergrund

für die spektakulären Flugmanöver der SX-Stars.

Die Fahrer: Nicht alle Motocrosser sind auch gute Supercrosser. Aber

Deutschland hat mit z.B. Tom Koch und Dennis Ullrich einige Fahrer, die

beides können. Hinzu kommen die SX-Spezialisten Nique Thury und Carl

Ostermann. Ostermann wird in Zuidbroek erstmals in der Klasse SX2 antreten.

Vor allem in den USA ist Supercross „hot“. Von dort kommen immer

starke Fahrer. Letztes Jahr gewann Nicolas Schmidt (USA) auf Castrol

Power 1 MotoBase Suzuki das Dutch Supercross. Dieses Team wird auch

bei der neunten Ausgabe des SX Zuidbroek dabei sein. Der Mann, der

verantwortlich für das Starterfeld zeichnet, ist der ehemalige Crosser

Sake Lemstra. Lemstra pflegt gute Kontakte zu den Teams und den Fahrern.

„Eine Woche nach dem Rennen in Zuidbroek startet die deutsche

ADAC SX Cup-Serie in der Schleyer-Halle in Stuttgart. Mittlerweile haben

alle deutschen SX-Teams ihr Kommen angekündigt. Die Namen der Fahrer

sind noch nicht bekannt, da die Teams noch mit einigen SX-Spezialisten

verhandeln. Aber wie in den vergangenen Jahren wird unser Rennen

sehr stark international besetzt sein. Die Fahrer, die eine Woche später

in Stuttgart antreten, beginnen ihre Hallensaison bei uns. Unser Rennen

ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Teams, ihr Material vorab zu

testen“, so Lemstra. Monster Energy ELF Kawasaki Team Pfeil, Becker Racing,

Johannes Bikes und HFour Racing werden dabei sein. Feststeht,

dass Gared „Shankdog“ Steinke und Steve Mages aus den USA am Band

stehen, außerdem kommen aus England Matthew Bayliss, Scooter

Webster und Dylan Woodcock und aus Frankreich Hugo Manzato, Brice

Maylin, Guillaume Brun und Clement Briatte. Sie stellen sich der weiteren

starken Konkurrenz aus den USA und Frankreich. Die aktuelle Starterliste

gibt’s unter www.dutchsupercross.nl. Hier können auch noch

Nennungen abgegeben werden.

Entertainment: Zuidbroek-Fans wissen, dass dort neben packenden Rennen

auch viel Unterhaltung geboten wird. An allen Tagen werden DJ Willem,

Esperando’s, Millstreet Band, Utlopers und die charmanten Damen

des Legacy Dance Teams für Stimmung sorgen. Das Dutch Supercross

bietet eine schöne Kombination von Spitzensport, Spektakel, Fest und

Gemütlichkeit.

Infos und Tickets: Alle Infos über das Dutch Supercross findet ihr auf der

Webseite. Karten gibt’s auf www.dutchsupercross.nl und

www.vanplan.nl/uitje/int-dutch-supercross-eurohal-zuidbroekzuidbroek-38904361

• Text: Leen van der Sluis; Fotos: Bert van der Sluis (www.sbrmx.nl)

Termin: 1. bis 3. November 2019

9. Supercross Zuidbroek/NL

Tom Koch in Aktion

78 MOTOCROSS ENDURO


ADAC Supercross Stuttgart

am 8./9. November

Der coole Cole will’s wieder wissen

Vorjahressieger Martinez führt das SX1-Feld beim 37. ADAC Supercross

Stuttgart am 8. und 9. November an.

Der Champion kehrt an die Stätte seines großen Erfolgs zurück: Vorjahressieger

Cole Martinez steht ganz oben auf der Meldeliste für das

37. ADAC Supercross Stuttgart am 8. und 9. November 2019.

Im vergangenen Jahr blieb der US-Amerikaner in der Hanns-Martin-

Schleyer-Halle cool, siegte freitags und sicherte sich samstags mit einem

4. Platz den Gesamtsieg. Suzuki-Fahrer Martinez (22) stammt aus

Rimrock in Arizona, gehört trotz seiner noch jungen Jahre schon seit geraumer

Zeit zur Supercross-Elite bei europäischen Top-Events.

In der Person von Tyler Bowers erhält der Vorjahressieger hochkarätige

Konkurrenz. Der in Danville im Bundesstaat Kentucky lebende Kawasaki-

Pilot triumphierte in der Wintersaison 2017/2018 als Gesamtsieger beim

ADAC SX-Cup.

Mit dem ADAC Supercross Stuttgart startet übrigens erneut die beliebte

Hallenserie mit den weiteren Stationen Chemnitz (29. und 30. November)

und Dortmund (10. bis 12. Januar 2020).

Erneut dabei beim Stuttgarter Motorsport-Klassiker in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle:

Dominique Thury. Der Pilot aus dem Erzgebirge wechselte

jüngst zum Team Zweiradsport Schmitz. Mit Boris Maillard (Frankreich)

steht ein weiterer Altbekannter in der SX1-Starterliste, Sulivan Jaulin

(Raths Motorsport) und Ryan Breece (Meyer Racing Team) haben

ebenfalls gemeldet. Bis zu 30 Fahrer werden in der SX1 insgesamt starten.

Premiere derweil für Carl Ostermann, eines der großen Motocross-Talente

in Deutschland: Der Bonner mischt in Stuttgart erstmals in der SX2

mit, nachdem er vergangenes Jahr in der Schleyer-Halle noch in der SX3

siegte. Paul Haberland und Luca Pepe Menger haben ebenso ihr Kommen

signalisiert.

Tickets für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es über den Webshop

(www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC-Geschäftsstellen

und unter der Kartenhotline (0711 2800-136).

Eintrittspreise: Jugendtickets (bis einschließlich Jahrgang 2005) 19,- bis

25,- Euro; Tickets für Erwachsene 35,- bis 49,- Euro. ADAC-Mitglieder erhalten

in den Geschäftsstellen und unter der Hotline für Freitag-Tickets

in der Silberkategorie zehn Prozent Preisnachlass. Neu: Am Samstag beginnt

die Veranstaltung bereits um 18.30 Uhr, damit eine Stunde früher

als bisher. Am Freitag erfolgt das Opening wie gehabt um 20:00 Uhr.

Weitere Infos unter: www.supercross-stuttgart.de

• Fotos: Clemens Bolz

Termin: 8./9. November 2019

37. ADAC Supercross Stuttgart

TERMINE 2020

MÄRZ

13.-14. Sportfahrertraining Kronach

21. Endurotraining Pflückuff

22. Hardendurotraining Pflückuff

APRIL

03.-05. 61. EnduroPROjekt Langensteinb.

11. Endurotraining in Langensteinbach

12. Hardendurotraining in Langensteinb.

18.-19. Kids & Jugend Camp

MAI

08.-09. Endurotraining Kronach

16. Endurotraining Pflückuff

JUNI

12.-14. 62. EnduroPROjekt Langensteinb.

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

16./17./18. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

mce10

JUNI

20.-21. Endurotraining Gerstungen

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

23./24./25. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

JULI

11. Kids & Jugend Kurs Schwepnitz

AUGUST

03.-06. Kids & Jugend Sommer Camp

29.-30. Endurotraining Viernau

SEPTEMBER

11.-12. Endurotraining (Ort offen)

25.-27. 63. EnduroPROjekt Hohenm.

OKTOBER

03. Endurotraining (Ort offen)

04. Hardendurotraining Pflückuff

Separate Trainings mit individuellen Terminen

für Gruppen ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 79


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Shanghai/CHN - 14./15.9.) - MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 782

2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 580

3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 535

4. Gautier Paulin, F, Yamaha 527

5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 462

6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 458

7. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 442

8. Jeremy van Horebeek, B, Honda 433

9. Romain Febvre, F, Yamaha 384

10. Antonio Cairoli, I, KTM 358

Ferner:

32. Tom Koch, D, KTM 24

38. Valentin Guillod, CH, Honda 14

49. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 837

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 624

3. Jago Geerts, B, Yamaha 543

4. Tom Vialle, F, KTM 537

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 442

6. Adam Sterry, GB, Kawasaki 410

7. Maxime Renaux, F, Yamaha 405

8. Calvin Vlaanderen, NL, Honda 399

9. Mathys Boisrame, F, Honda 303

10. Ben Watson, GB, Yamaha 282

Ferner:

29. Rene Hofer, A, KTM 42

32. Michael Sandner, A, KTM 31

39. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 14

42. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 11

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Assen/NL - 27.-29.9.) -

Motocross of Nations:

1. Niederlande 18

(Glenn Coldenhoff, Jeffrey Herling,

Calvin Vlaanderen)

2. Belgien 47

(Jeremy van Horebeek, Jago Geerts,

Kevin Strijbos)

3. England 58

(Shaun Simpson, Nathan Watson,

Adam Sterry)

4. Estland 64

(Harri Kullas, Tanel Leok,

Priit Ratsep)

5. Frankreich 68

(Gautier Paulin, Jordi Tixier,

Maxime Renaux)

6. USA 68

(Zach Osborne, Jason Anderson,

Justin Cooper)

7. Deutschland 72

(Dennis Ullrich, Tom Koch,

Simon Längenfelder)

8. Lettland 73

(Pauls Jonass, Toms Macuks,

Davis Ivanovs)

9. Spanien 73

(Jorge Prado, Carlos Campano,

Iker Larranaga Olano)

10. Dänemark 77

(Thomas Kjer Olsen, Bastian Bögh

Damm, Stefan Kjer Olsen)

Ferner:

11. Schweiz 81

(Jeremy Seewer, Valentin Guillod,

Cyrill Scheiwiller)

17. Österreich 122

(Rene Hofer, Michael Sandner,

Lukas Neurauter)

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.) - WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 239

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 203

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 195

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 171

5. Sara Andersen, DK, KTM 153

6. Shana van der Vlist, NL, KTM 152

7. Lynn Valk, NL, Yamaha 147

8. Line Dam, DK, Honda 111

9. Anne Borchers, D, Suzuki 106

10. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 65

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, KTM 46

18. Sandra Keller, CH, Kawasaki 29

24. Alicia Reitze, D, Yamaha 21

29. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

31. Lisa Michels, D, Suzuki 10

36. Kim Irmgartz, D, Honda 2

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Pietramurata/I - 14.7.) - 65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 47

2. Ky Woods, AUS, KTM 45

3. Lotte van Drunen, NL, KTM 38

4. Kayden Minear, AUS, KTM 35

5. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 34

6. Gyan Doensen, NL, KTM 29

7. Salvador Perez, E, Yamaha 27

8. Ashton Boughen, GB, Husqvarna 26

9. Semen Rybakov, RUS, KTM 20

10. Paolo Martorano, I, KTM 18

85 ccm:

1. Valerio Lata, I, KTM 50

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 40

3. Luigi Matteo Russi, I, KTM 38

4. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 35

5. Alberts Karlis Reisulis, LV, KTM 33

6. Maxime Grau, F, KTM 32

7. Nicholas Romano, USA, KTM 30

8. Edgar Canet, E, KTM 27

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 20

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 19

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 50

2. Tom Guyon, F, KTM 44

3. Mike Gwerder, CH, KTM 40

4. Simon Längenfelder, D, KTM 33

5. Joel Rizzi, GB, KTM 29

6. Camden McLellan, ZA, KTM 28

7. Eddie Jay Wade, GB, KTM 28

8. Samuel Nilsson, E, KTM 24

9. Max Palsson, E, KTM 21

10. Florian Miot, F, Yamaha 20

(Endstand nach 14 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 13.9.) - Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 604

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 548

3. Hermans/Musset, NL/F 447

4. Brown/Chamberlain, GB 421

5. Dierckens/Bax, B/NL 406

6. Varik/Daiders, EST/LV 331

7. Compalati/Chopin, I/F 295

8. Brown/Millard, GB 294

9. Sanders/Kunnas, B/FIN 252

10. Santermans/Beleckas, B 203

Ferner:

16. Cuche/Cuche, CH 162

18. Heinzer/R.Betschart, CH 111

24. Peter/Zatloukal, D/CZ 59

27. Janecke/Bothur, D 33

36. Blank/Ravera, D/I 18

43. Reimann/Reimann, D 13

54. Hofmann/Strauss, CH 6

58. Prümmer/Lange, D 5

63. Müller/Hofmeier, D 3

64. Sieber/Klooz, D 3

65. Engelbrecht/Karnatz, D 3

EM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 27./28.7.) - 65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 50

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 42

3. Semen Rybakov, RUS, KTM 38

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 32

5. Filippo Mantovani, I, KTM 26

6. Lotte van Drunen, NL, KTM 24

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 22

8. Felix Cardineau, F, Husqvarna 22

9. Gyan Doensen, NL, KTM 22

10. Joel Canadas, E, KTM 21

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 8

85 ccm:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 47

2. Valerio Lata, I, KTM 45

3. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 42

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 36

5. Maxime Grau, F, KTM 32

6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 25

7. Cas Valk, NL, Husqvarna 22

8. Laszlo Tecsi, H, KTM 20

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 19

10. Julius Mikula, CZ, KTM 18

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.) - Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 222

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 209

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186

4. Line Dam, DK, Honda 171

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118

9. Sara Andersen, DK, KTM 97

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

18. Alexandra Massury, D, KTM 37

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.) - Women 125:

1. Martine Hughes, N, KTM 227

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166

5. Alexandra Massury, D, KTM 159

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73

8. Tindra Johansson, S, KTM 53

9. Britt Siemerink, NL 50

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.) - 125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 305

2. Tom Guyon, F, KTM 292

3. Simon Längenfelder, D, KTM 222

4. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 197

5. Mike Gwerder, CH, KTM 192

6. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 188

7. Oliver Oriol, E, KTM 170

8. Liam Everts, B, KTM 149

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 112

10. Andrea Bonacorsi, I, KTM 95

Ferner:

33. Kevin Brumann, CH, Yamaha 16

38. Cato Nickel, D, KTM 10

Marnique Appelt, D, KTM 10

49. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.) - 250 ccm:

1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 325

2. Stephen Rubini, F, Honda 319

3. Alberto Forato, I, Husqvarna 314

4. Rene Hofer, A, KTM 227

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 161

6. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 155

7. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133

8. Josh Gilbert, GB, Honda 127

9. Ruben Fernandez, E, Yamaha 113

10. Rick Elzinga, NL, Yamaha 104

Ferner:

36. Lion Florian, D, KTM 20

62. Maximilian Spies, D, Husqvarna 2

65. Marcel Stauffer, A, KTM 2

66. Maurice Chanton, CH, KTM 2

69. Nico Koch, D, KTM 1

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.) - EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 280

2. Brad Anderson, GB, KTM 279

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 200

4. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 180

5. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162

6. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 102

7. Gianluca Deghi, I, KTM 93

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 90

9. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

10. Brad Todd, GB, Yamaha 86

Ferner:

21. Maximilian Spies, D, Husqvarna 45

29. Max Bülow, D, KTM 26

30. Johannes Klein, A, KTM 25

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Kiev/UKR - 13./14.7.) - Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 279

2. Petr Michalec, CZ, Honda 251

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 213

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 207

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 99

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 96

8. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 69

10. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 14./15.9.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 259

2. Pascal Rauchenecker, A, KTM 202

3. Tanel Leok, EST, Yamaha 200

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 190

5. Tom Koch, KTM 145

6. Tim Koch, D, KTM 143

7. Mike Stender, KTM 103

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 100

9. Lukas Neurauter, A, KTM 99

10. Jeremy Delince, B, Honda 95

Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 260

2. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 249

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 223

4. Cyril Genot, B, KTM 180

5. Michael Sandner, A, KTM 160

6. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 141

7. Petr Polak, CZ, KTM 136

8. Josiah Natzke,F, Honda 133

9. Filip Olsson, S, Husqvarna 125

10. Glen Meier, DK, Yamaha 118

(Endstand nach 6 Veranstaltungen)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 290

2. Mike Gwerder, CH, KTM 218

3. Camden McLellan, NZ, KTM 196

4. Liam Everts, B, KTM 182

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 154

6. Marnique Appelt, D, KTM 138

7. Nico Greutmann, D, Husqvarna 133

8. Jan Wagenknecht, CZ, KTM 112

9. Constantin Piller, KTM 107

10. Petr Rathousky, CZ, KTM 106

(Endstand nach 6 Veranstaltungen)

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 269

2. Tobias Caprani, DK, KTM 209

3. Sacha Coenen, B, Yamaha 196

4. Valentin Kees, D, KTM 185

5. Julius Mikula, CZ, KTM 180

6. Lucas Bruhn, DK, KTM 168

7. Lucas Coenen, B, Yamaha 125

8. Collin Wohnhas, KTM 112

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 110

10. Yoran Moens, B, KTM 105

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Jüterbog - 18.8.) - MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 353

2. Mike Stender, KTM 325

3. Tim Koch, KTM 285

4. Stefan Ekerold, Suzuki 282

5. Hannes Volber, KTM 219

6. Franziskus Wünsche, KTM 202

7. Gianluca Ecca, KTM 196

8. Philipp Eggers, Suzuki 184

9. Lukas Platt, Kawasaki 173

10. Tobias Linke, Kawasakii 148

(Endstand nach 7 Veranstaltungen inkl.

Thurm - 8.9.) - Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 260

2. Pit Rickert, KTM 245

3. Noah Elias Ludwig, KTM 203

4. Vincent Gallwitz, KTM 193

5. Elias Stapel, KTM 175

6. Jan Horst, Husqvarna 163

7. Nico Koch, KTM 146

8. Jascha Berg, Husqvarna 142

9. Camden McLellan, ZA, KTM 134

10. Martin Winter, Husqvarna 130

Endstand (nach 3 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.) - Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.) - Seitenwagen:

1. Kolencik/Hejhal, CZ 379

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 346

3. Janecke/Bothur, D 327

4. Hofmann/Dörig, CH 293

5. Sieber/Klooz, D 266

6. Walter/P.Reimann, D 242

7. Engelbrecht/Karnatz, D 229

8. H.Müller/Hofmeier, D 229

9. J.Reimann/Anthony, D 190

10. Ohl/Reinert, D 163

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Thurm - 8.9.) - 65 ccm:

1. Julien Kayser, KTM 204

2. Aaron Kowatsch, Yamaha 197

3. Nick Heindl, KTM 174

4. Maximilian Weber, Husqvarna 152

5. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 150

6. Lenny Boos, KTM 130

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 125

8. Oskar Gühne, KTM 112

9. Oliver Jüngling, Husqvarna 73

10. Max Meyer, Yamaha 71

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 8.9.) - 85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 274

2. Maximilian Werner, Suzuki 242

3. Valentin Kees, Husqvarna 231

4. Nils Weinmann, KTM 195

5. Sebastian Meckl, KTM 191

6. Richard Stephan, KTM 175

7. Leon Rudolph, KTM 152

8. Lucas Schwarz, KTM 139

9. Justin rock, Husqvarna 63

10. Lennox Litzrodt, KTM 63

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 28.7.) - 125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 177

2. Leon Rehberg, KTM 148

3. Justin Trache, Yamaha 139

4. Cato Nickel, KTM 120

5. Max Thunecke, KTM 117

6. Falk Greiner, KTM 103

7. Peter König, KTM 86

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 79

9. Pius Bergmann, KTM 76

10. Finn-Niklas Tornau, KTM 74

POKAL

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.) - Seitenwagen:

1. Schwerdt/Schödl 247

2. Wegner/Wengemuth 246

3. Matys/Behnert 231

4. Holzbrecher/Lehmann 214

5. Gruber/Metzger 193

6. Walter/Minkewitz 142

7. Schneider/Schwidder 108

8. Prümmer/Lange 75

9. Wisbar/Plettke 75

10. Thöma/Kälin 59

ENDURO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Ambert/F - 27.-29.9.) - EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 237

2. Steve Holcombe, GB, Beta 226

3. Daniel McCanney, GB, TM 196

4. Loïc Larrieu, F, TM 147

5. Alex Salvini, I, Honda 146

6. Matteo Cavallo, I, Sherco 131

7. Thomas Oldrati, I, Honda 117

8. Christophe Charlier, F, Honda 99

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 84

10. Davide Guarneri, I, Honda 75

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 270

2. Thomas Oldrati, I, Honda 211

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 208

4. Davide Guarneri, I, Honda 174

5. Kirian Mirabet, E, Honda 126

80 MOTOCROSS ENDURO


6. Patrik Markvart, CZ, KTM 110

7. Rudy Moroni, I, KTM 92

8. Lukas Kucera, CZ, KTM 35

9. Andreas Beier, D, KTM 28

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 26

Ferner:

17. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Loïc Larrieu, F, TM 215

2. Alex Salvini, I, Honda 211

3. Christophe Charlier, F, Honda 176

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 167

5. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 138

6. Eero Remes, FIN, Yamaha 136

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 128

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 127

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 75

10. Edward Hübner, D, KTM 71

Ferner:

16. Christian Brockel, D, KTM 16

22. Jan Allers, D, KTM 3

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 271

2. Daniel McCanney, GB, TM 247

3. David Abgrall, F, Beta 194

4. Anthony Geslin, F, Beta 190

5. Jiri Hadek, KTM, CZ 53

6. Christophe Nambotin, GasGas 41

7. Joshua Gotts, GB, TM 40

8. Simone Trapletti, I, GasGas 33

9. Manuel Monni, I, Beta 28

10. Deny Philippaerts, I, Beta 21

Ferner:

11. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

13. Angus Heidecke, D, KTM 19

15. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 195

2. Theopile Espinasse, F, Serco 168

3. Enric Francisco, E, KTM 150

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126

5. Antoine Magain, B, KTM 123

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 121

7. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 116

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 108

9. Léo Le Quéré, F, Sherco 80

10. Emanuele Facchetti, I, GasGas 74

EY:

1. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 152

2. Matteo Pavoni, I, Beta 134

3. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133

4. Nathan Bererd, F, Husqvarna 119

5. Sergio Navarro, E, Husqvarna 111

6. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 91

7. Manolo Morettini, I, KTM 83

8. Marcus Adielsson, S, Yamaha 60

9. Luca Fischeder, D, Sherco 58

10. Daniel Mundell, GB, Sherco 55

Ferner:

27. Karl Weigelt, D, Sherco 8

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Ambert/F - 27.-29.9.) - Women:

1. Jane Daniels, GB, Husqvarna 40

2. Sanna Karkkainen, FIN, KTM 34

3. Mireia Badia, E, Beta 30

4. Justine Martel, F, KTM 24

5. Joana Goncalves, P, Husqvarna 21

6. Jessica Gardiner, AUS, Yamaha 18

7. Elodie Chaplot, F, Sherco 16

8. Tarah Gieger, USA, Honda 14

9. Rosie Rowett, USA, Honda 12

10. Audrey Rossat, F, Husqvarna 11

INTER-DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Zschopau - 12.10.) - A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 543

2. Edward Hübner, KTM 496

3. Davide von Zitzewitz, KTM 494

4. Andreas Beier, KTM 491

5. Angus Heidecke, KTM 482

6. Björn Feldt, KTM 441

7. Robert Riedel, KTM 440

8. Paul Rossbach, KTM 415

9. Derrick Görner, Husqvarna 365

10. Christian Brockel, KTM 361

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 172

2. Yanik Spachmüller, KTM 153

3. Jörg Haustein, Husqvarna 144

4. Nico Maier, KTM 121

5. Dustin Puschmann, KTM 94

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 44

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 157

2. Edward Hübner, KTM 153

3. Robert Riedel, KTM 131

4. Björn Feldt, KTM 126

5. Chris Gundermann, Yamaha 108

6. Christian Brockel, KTM 103

7. Nick Emmrich, Sherco 100

8. Philipp Müller, Beta 86

9. Leonhard von Schell, Husqvarna 84

10. Patrick Irmscher, KTM 68

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 172

2. Angus Heidecke, KTM 153

3. Paul Rossbach, KTM 134

4. Derrick Görner, Husqvarna 118

5. Benjamin Meusel, GasGas 98

6. Nico Rambow, KTM 94

7. Florian Görner, KTM 92

8. Marc Neumann, Husqvarna 79

9. Maik Schubert, KTM 72

10. Yannik Mosch, Beta 69

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 161

2. Tristan Hanak, KTM 149

Kevin Nieschalk, KTM 149

4. Oskar Wolff, Husqvarna 108

5. Ole Pagels, KTM 79

6. Bastian Streit, Sherco 77

7. Louis Richter, Sherco 72

8. Karl Weigelt, Sherco 62

9. Lukas Schäfer, Husqvarna 58

10. Marvin Poller, KTM 58

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Carole/F - 22.9.) - Supermoto of Nations:

1. Frankreich 10

(Thomas Chareyre, Sylvain Bidart,

Laurent Fath)

2. Frankreich Junioren 32

(Emerick Bunod, Nicolas Cousin,

Axel Marie Luce)

3. Italien 38

(Elia Sammartin, Diego Monticelli,

Luca D’Addato)

4. Tschechien 44

(Petr Vorlicek, Erik Provaznik,

Milan Sitniansky)

5. Deutschland 45

(Steffen Albrecht, Jannik Hintz,

Jan Deitenbach)

6. Spanien 62

(Ferran Cardus, David Gimenez,

Jose Luis Crespo)

7. England 62

(Richard Blakeman, Jordan Bannon,

Jamie Duncan)

8. Schweiz 66

(Marcel Baumgarten, Randy Gotzl,

Julien Hänggeli)

9. Belgien 75

(Nicolas Charlier, Nicolas Decaigny,

Sebastien Bouillon)

10. Estland 87

(Prants Pals, Patrick Pals,

Alex Vetkin)

Ferner:

12. Österreich 97

(Andreas Buschberger, Martin Huber,

Manuel Stehrer)

13. Schweiz Junioren 113

(Yannik Bartschi, Rico Bigler,

Gautier Ropraz)

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Sestriere/I - 8.9.) - S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 250

2. Markus Class, D, Husqvarna 189

3. Elia Sammartin, I, Honda 183

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 176

5. Nicolas Cousin, F, Honda 169

6. Gioele Filippetti, I, TM 125

7. Jannik Hintz, D, Husqvarna 124

8. Jaume Gaya, E, Suzuki 110

9. Diego Monticelli, I, TM 108

10. Eero Madisson, FIN, TM 94

Ferner:

12. Raul Tschupp, CH, TM 69

31. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Vysoke Myto/CZ - 29.9.) - S3:

1. Denis Fligr, CZ, Honda 160

2. Viktor Neychev, BG, KTM 147

3. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 145

4. Dimitar Petrov, BG, KTM 84

5. Kristian Ivanov, BG, KTM 79

6. Ares Bengic, TR, KTM 68

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Vysoke Myto/CZ - 29.9.) - Junior:

1. Jan Ulman, CZ, TM 200

2. Ivan Mosin, RUS, TM 164

3. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 157

4. Radostin Mihaylov, BG, KTM 78

5. Karl Kutsar, EST, KTM 62

6. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 60

7. Jivko Ivanov, BG, KTM 59

8. Enis Bayramov, BG, KTM 52

9. Nikola Dosev, BG, KTM 48

10. Hristian Geshev, BG, KTM 44

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - S1:

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 261

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 260

3. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 240

4. Marc-Reiner Schmidt, Honda 229

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 228

6. Max Banholzer, Yamaha 224

7. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 219

8. Toni Krettek, Husqvarna 173

9. Peter Banholzer, Yamaha 169

10. Peter Mayerbüchler, Yamaha 156

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 298

2. Tim Szalai, F, Husqvarna 256

3. Hendrik Fröhlich, KTM 249

4. Marcel Kutsche, Husqvarna 247

5. Kevin Röttger, Husqvarna 222

6. Holger Salmen, Husqvarna 181

7. Robin Schwarz, TM 180

8. Mika Dobbert, Kawasaki 178

9. Florian Hummel, Suzuki 155

10. Kevin Chadrysiak, KTM 135

POKAL

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 274

2. Lucas Geitner, KTM 254

3. Mirko Jordan, Suzuki 217

4. Yannic Closen, Husqvarna 209

5. Maik Dobbert, Kawasaki 193

6. Benjamin Francuz, TM 183

7. Rocco Tenzler, Suzuki 149

8. Thomas Schlett, Husqvarna 138

9. Kevin Zambrano Toro, Honda 129

10. Nico Linkohr, Husqvarna 127

TROPHY

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Cheb - 7./8.9.) - S4 Ost:

1. Oliver Helmes, Husqvarna 113,5

2. Marvin Witter, Husqvarna 110,0

3. Lucas Hauser, Honda 101,0

4. Philipp Laupus, Husqvarna 95,0

5. Tim Ollesch, Husqvarna 87,5

6. Tilman Griese, Husqvarna 70,0

7. Yven Schneider, Husqvarna 69,5

8. Roy Buchau, Husqvarna 63,5

9. Benedict Boots, TM 61,0

10. Keno Oberländer, Husqvarna 55,0

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.) - S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 109

2. Julian Graffe, Husqvarna 103

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97

4. Jan Hanhoff, TM 93

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91

6. Dominik Mai, Husqvarna 83

7. Malte Thomas, Honda 81

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72

9. Yannick Asmuth, Honda 67

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - Junioren:

1. Leon Heimann, Husqvarna 221

2. Robin Fleischer, Husqvarna 206

TERMINE NOVEMBER

1.-3.11. 9. Supercross

Zuidbroek/NL

dutchsupercross.nl

8./9.11. 37. ADAC-Supercross

Stuttgart, Hanns-

Martin-Schleyer-Halle

supercrossstuttgart.de

„RETRO-LABEL“

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Kontakt:

Ziegler Verlags OHG

Birkenweiherstr. 14

63505 Langenselbold

Nicole Bauer, Tel. 06184 923330

E-Mail: abo@ziegler-verlag.de

3. Tobias Laupus, Kawasaki 139

4. Sebastian Jensen, DK, KTM 118

5. Jan Ulman, CZ, TM 100

6. Ivan Mosin, RUS, TM 94

7. Max Orbanz, Kawasaki 76

8. Eddy Frech, KTM 47

9. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

10. Pierre Pichler, KTM 42

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - Rookies:

1. Lasse Welsch, Husqvarna 330

2. Leonard Blauschek, KTM 324

3. Constantin Blauschek, KTM 251

4. Leo Ruh, Husqvarna 230

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 135

6. Lars Weißensee, Husqvarna 78

7. Lean Muherina, KTM 32

8. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Cheb - 7./8.9.) - Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 244

2. Eike Moes, TM 209

3. Niko Haubensack, Husqvarna 200

4. Christof Bartsch, TM 170

5. Ingo Ruh, Husqvarna 151

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 142

7. Lutz Hölig, KTM 133

8. Lars Jentsch, KTM 128

9. Frank Hauser, Honda 121

10. Gerd Gotschy, Husqvarna 114

- Alle Angaben ohne Gewähr -

MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU

12/2019

IMPRESSUM

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Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 49/19

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

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Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

• Vergleichstest: 300 ccm 2-Takt

(Teil 1 - Vorstellung der Modelle)

• Dauertest: Husqvarna FE 350 (Teil 2)

• Tipps & Tricks: Protektoren

• supercross: zuidbroek/NL + Stuttgart

• hardenduro: Schwepnitz

• cross country: die meister 2019

• kolumne: marcel Teucher

• kolumne: Lenny Reimer

motocross enduro 12/2019

erscheint am 21.11. an eurem Kiosk

82 MOTOCROSS ENDURO

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Photo: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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