Motocross Enduro Ausgabe 11/2019

mce71
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TEST: SHERCO 500 SEF FACTORY

STARTVERHALTEN

Sherco hat schon seit geraumer Zeit den Kickstarter

wegrationalisiert und somit besitzt die

500er wie alle anderen Sherco-Enduros nur einen

elektrischen Anlasser. Aber keine Bange,

dieser funktioniert zuverlässig und das nicht

nur im warmen, sondern auch im kalten Zustand.

Hilfreich ist dabei im Leerlauf, also ohne

eingelegten Gang, zu starten. Aber selbst während

des Fahrens, falls der Motor mal unerwartet

ausgebremst wird, ist ein Neustart schnell

möglich.

E-Starter statt Kickstarter

Auch über Hindernisse geht es mit der großen Sherco

Und wie ist die Handlichkeit?

Viel Hubraum bedeutet schweres Motorrad –

oder? Nein, so ist das nicht mehr und wir können

mit ruhigem Gewissen behaupten, die

Sherco 500 SEF ist eine handliche Sportenduro

für Jedermann. Natürlich merkt man im Vergleich

zu den hubraumschwächeren Modellen

das Gewicht, aber im Fahrbetrieb ist es nur minimal

spürbar. Das macht sich etwas beim Anbremsvorgang

bemerkbar. Dort muss man den

Bremspunkt etwas früher setzen, weil der

Bremsweg ein wenig länger wird. Im Fahrbetrieb

ist vom Handling her kaum ein Unterschied

zur 450 zu spüren. Auch keine Abstriche

muss man bei der Auswahl des Streckenlayouts

machen. Diese 500er meistert alle

Sektionen mit Bravour. Schmale Pfade lassen

sich gut balanciert fahren und steile Auffahrten

sind dank ausreichend Drehmoment sowieso

kein Problem. Im Hardenduro merkt

man das Gewicht, aber wir konnten problemlos

Hindernisse oder schwere Passagen überfahren.

24 MOTOCROSS ENDURO

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