AJOURE´ Magazin November 2019

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AJOURE / INTERVIEW

der Moment, an dem du den Song aufnimmst

und auf einmal poppt er wieder

in deinen Erinnerungen auf und dir fällt

wieder ein, weshalb du ihn damals so

toll gefunden hast. Ich glaube, dass dieser

Song etwas hat, von dem man nicht

genug bekommen und den man immer

und immer wieder hören kann.

Ich mag „Walk Your Own Way“ auch

sehr. Es ist ein etwas kniffligerer Song,

der mit der Zeit besser und besser wird.

Aber ich finde es wirklich schwierig,

mich für einen Lieblingssong zu entscheiden,

denn wenn das Album einmal

fertig ist, höre ich mir die Lieder nicht

mehr an, denn ich verbringe so viel Zeit

mit dem Anhören der Tracks während

sie geschrieben und produziert werden

und das kostet in der Regel sehr viel Zeit.

Für das neue Album startete ich vor über

eineinhalb Jahren und die meiste Zeit

ging für das Schreiben der Lyrics drauf.

Im März haben wir dann mit den Aufnahmen

begonnen und im Juni war ein

Großteil davon fertig.

Mit deinen Songs erlaubst du deinen

Zuhörern einen tiefen Einblick

in die Gedanken deiner psychologischen

Selbsterkenntnis (introspektive

Gedanken). Ist diese Ehrlichkeit der

Schlüssel zu deinem Erfolg und das,

was deine Songs so einzigartig macht?

Ich weiß es ehrlichgesagt nicht. Ich

möchte durch meine Musik eine Verbindung

zu meinen Hörern herstellen.

Der einzige Weg, der für mich hier in

Frage kommt, ist durch das Schreiben

über meine Erfahrungen. Alle meine

Songs sind sehr persönlich. Ich schreibe

nur über Dinge, von denen ich weiß,

wie man über sie schreibt und zu denen

ich selbst eine Verbindung habe. Ich

habe nicht alles Geschriebene selbst erlebt.

Manchmal handelt es sich auch um

Geschichten meiner Freunde oder von

Menschen, die mir nahe sind. Ich denke,

die meisten meiner Songs handeln von

Liebe, Beziehungen und Freundschaften.

Es ist nie so, dass ich eine festgefahrene

Idee von einem Song habe. Im Gegenteil,

es ist eher so, dass ich anfange zu schreiben

und die Zeilen kommen dann nach

und nach aus mir heraus. Ein Jahr später

schaue ich dann auf meine Zeilen zurück

und denke mir: Okay, das ist es also, was

in meinen Gedanken und in meinem Leben

vor sich geht!

Fotos: Cheryl Dunn

AJOURE MAGAZIN SEITE: 34 | NOVEMBER 2019

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