KB_Westausgabe_04:2019

weinheimer

DER KUNSTBLITZ | MUSEUM KUNSTPALAST DÜSSELDORF

Utopie und Untergang

Kunst in der DDR

Werner Tübke, Sizilianischer Großgrundbesitzer mit Marionetten, 1972, Öl auf Holz, 79,9 x 170,1 cm, Albertinum | Galerie Neue

Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, © Werner Tübke / VG Bild-Kunst Bonn 2019, Foto: bpk / Staatliche Kunstsammlungen

Dresden / Elke Estel / Hans-Peter Klut

30 einer großen Ausstellung der

Jahre nach dem Fall der Mauer

widmet sich der Kunstpalast in

Kunst in der DDR. Mehr als 130 Gemälde und

Arbeiten auf Papier von 13 unterschiedlichen

Künstlerinnen und Künstlern verdeutlichen

eine spannungsreiche, oft widersprüchliche

Kunstepoche. Malerei galt in der DDR als

wichtigstes Medium der bildenden Kunst und

steht im Mittelpunkt dieser Präsentation. Das

Spektrum der Ausstellung umfasst Werke von

den Nachkriegsjahren bis zum Mauerfall von

Künstlerinnen und Künstler aller Generationen

der DDR.

Gezeigt werden Arbeiten von Gerhard Altenbourg

(1926–1989), Carlfriedrich

Claus (1930–1998), Hermann Glöckner

(1889–1987), Angela Hampel (*1956), Bernhard

Heisig (1925–2011), Wilhelm Lachnit

(1899–1962), Wolfgang Mattheuer (1927–

2004), Michael Morgner (*1942), A.R. Penck

(1939–2017), Cornelia Schleime (*1953), Willi

Sitte (1921–2013), Werner Tübke (1929–

2004) und Elisabeth Voigt (1893–1977).

Die Künstlerauswahl verdeutlicht, dass die

zu DDR-Zeiten und bis heute andauernde

übliche Gegenüberstellung von freiheitlicher

32

HERBST | 2019

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine