Quipu

staudt.online44795

quipu*

für feste verbindungen

01-2019 nach dem sommer

manager.mitarbeiter.mensch

kostenlos für unsere kunden

digital?

analog?

beides !

typen

dienstrad

medien

ein erfahrungsbericht

bike-leasing


© riese & müller


3

liebe

identitorial

leserin, lieber leser,

Wie war Ihr Sommerurlaub?

Schön? Enttäuschend? Traumhaft? Oder digital?…Analog?

Was oder wer in unserer heutigen Welt ist digital oder analog –

oder doch beides? War der im persönlichen Gespräch per Telefon

gebuchte Aufenthalt, den wir mit eigener Anreise antraten und an

den wir uns in einigen Wochen durch das Ansehen unseres Fotoalbums

erinnern, analog? Oder digital – weil wir die Kamera durch

das Smartphone ersetzt und die Fotos – zwar im Drogeriemarkt

nebenan – aber doch elektronisch bestellt haben? Oft ist uns nicht

bewusst, dass wir analog (altmodisch) handeln, aber dies selbstverständlich

mit dem besten der digitalen (modernen) Welt intelligent

verknüpfen. Digital? Analog? Beides!

Beides hat auch das Radfahren von heute. Sind Sie schon dabei?

Dienstrad-Leasing. Wir haben eines der unterschiedlichen Leasing-

Modelle in diesem Jahr eingeführt und sind sehr zufrieden. Auf der

einen Seite, als Arbeitgeber, mit der problemlosen Abwicklung – und

unsere teilnehmenden Arbeitnehmer, auf der anderen, mit dem

3in1-Gedanken: Für mich, meine Umwelt, meinen Geldbeutel!

Digital oder analog – dieses Thema haben wir, die Mitarbeiter der

Staudt Lithographie, für die erste Ausgabe des neuen Formats

quipu* gewählt. Wir bieten Ihnen in unregelmäßigen Abständen

und verschiedenen Formen, kostenlos, freien Raum an. Strittige Ansichten,

zwei Seiten, subjektive Meinungen, Knoten, die uns verbinden

– immer mit einem roten Faden, der uns beschäftigt und sich

thematisch in der Ausgabe wiederfindet. …Sie haben die erste Ausgabe

erhalten! Auch in der Medienbranche stehen täglich Diskussionen

über Digital oder Print an. Sie kennen das Thema sicher. Zwei

Seiten, zwei Ansichten – Digitalisierung ist wichtig, freier Raum für

analoges Denken in der digitalen Welt wird immer wichtiger.

Wer sind wir? Wie behalten wir unsere Identität, entwickeln uns

aber konsequent weiter? Lernen Sie uns analog – aber digital gedruckt

– kennen und folgen uns per QR-Code in die digitale Welt.

Verschaffen Sie sich aber gerne Ihren analogen, kompletten, Eindruck

bei einem Besuch in Bochum. Sie sind herzlich eingeladen!

Schaffen wir es weiterhin, die Vorteile beider Welten zu kombinieren?

Spannende Entwicklungen… wir sollten neugierig bleiben!

Konnten wir Ihre Neugier auf die nächsten Seiten und kommende

Ausgaben wecken? Wir freuen uns auf Kommentare, gerne digital,

analog oder beides.

Wir bieten feste Verbindungen in der flexiblen Medienwelt.


6

12

3in1

18

© freepik.com


quipu*

5 inhalt

6 12 18

typen

wie war der urlaub?

so war es

Der digitale Typ. Der analoge Typ.

Wir haben das Thema unter verschiedenen

Aspekten, wie beispielsweise

Urlaub, diskutiert und

festgestellt, ein wenig beides sind

wir alle – sowohl die What‘sApp-

Checker als auch die Zeitungsleser.

Oder möchten wir in Zukunft nur

noch Urlaub in der virtuellen Welt

machen?

dienstrad

schon dabei?

bike-leasing

Wie können Arbeitgeber ihren

Mitarbeitern Gesundheitsförderung

bieten, die Umwelt entlasten und

finanzielle Vorteile verschaffen –

und das mit wenig Aufwand?

Unsere 3in1-Lösung heißt Bike-

Leasing. Lesen Sie über Erfahrungen

aus unterschiedlichen Perspektiven.

Auch vor dem Radfahren macht

die Digitalisierung keinen Halt.

medien

digital? analog?

beides!

Auf einer Digitaluhr sieht man nur

die genauen Sekunden, Minuten

und Stunden – dazwischen gibt es

nichts. 1

Gibt es dazwischen wirklich nichts

oder wird (un)bewusst etwas weggelassen?

Nutzen wir doch besser

die Vorteile in der Kombination.

Wir kombinieren die digitalisierte

Ansicht unseres Gebäudes mit der

Einladung sich an unserem Sitz in

Bochum einen eigenen vollständigen

Eindruck zu verschaffen.

1

Quelle: giga.de

Impressum

HERAUSGEBER

Staudt Lithographie GmbH

Kohlenstraße 34 . 44795 Bochum

Telefon 0234 . 4525-0

info@staudt-online.de . www.staudt-online.de

REDAKTIONSLEITUNG

Sabine Hartmann

LAYOUT & GRAFIK

DRUCK & PRODUKTION

Staudt Lithographie GmbH

REDAKTION:

Klaus Dienstbier

Daniel Dreske

Heidrun Gause

Sabine Hartmann

Thomas Haselau

Ludger Lanwert

Timo Pfeifer

Oliver Rudenhaus

Max Wackerle

|KD

|DD

|HG

|SH

|TH

|LL

|TP

|OR

|MW

FOTOS

www.pexels.com oder Fotohinweis am Bild

GEDRUCKT AUF


Der Einfachheit halber verzichten wir auf geschlechtsbezogene Formulierungen. Selbstverständlich sind immer alle Geschlechter gemeint, auch wenn explizit nur eines angesprochen

wird. Nachdrucke und Vervielfältigungen (gleich welcher Art) – auch auszugsweise – nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Artikel

stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für Beiträge, die als ,Anzeige’ gekennzeichnet sind, für Terminangaben sowie unverlangt zugesandte Beiträge und Fotos

übernimmt der Verlag keine Haftung. Die Quellenangaben für Internetseiten stammen aus 08/2019-09/2019.


Wie war der

Urlaub?

Schön, dass Sie wieder da sind.

Wie war der Urlaub? So oder so

ähnlich klingt es, wenn wir nach

einem längeren Urlaub wieder an

unserem Schreibtisch zurück kehren.

Aber so ähnlich die Rückkehrergespräche

laufen, so unterschiedlich

sind die Urlaubserlebnisse. Familienurlaub

oder Adults-Only? Nordsee

oder Karibik? Strandurlaub oder

Aktivurlaub? Oder Zuhause?

Digital? Analog?

„Wie war es?“, fragt der Kollege

und dann „Digital oder analog?“

Wir sehen uns überrascht an. Was

ist das für eine Frage! Eine Kollegin

findet als erste die Sprache wieder.

„Wie immer eben!“ Es brach eine

lebhafte Diskussion aus. Digital oder

Analog – Modern oder altmodisch?

Ist „wie immer“ grundsätzlich analog?

Handeln wir als Menschen immer

analog oder schon digital, weil

die Übertragung der Informationen

über die Nerven mittels elektronischen

Signalen funktioniert? Ist ein

auf Digitaltechnik (Buchungssystem)

beruhender Urlaub schon ein digitaler

Urlaub? Oder ist er grundsätzlich

analog weil er kontinuierlich

und stufenlos verläuft? Ist der

Mensch überhaupt „digital-ready“?

Über den modernen, mal eben im

Internet buchbaren, Urlaub titelt

die Frankfurter Allgemeine auf ihrem

Internetportal faz.net im Juli diesen

Jahres: „Dürfen wir noch in den Urlaub

fliegen?“ Dürfen wir auf diese

Frage den gespannt zuhörenden

Kollegen den billigen Internet-Deal

‚14 Tage Dominikanische Republik/

All-inclusive‘ mit einem leicht prahlerischen

Unterton zum Fraß vorwerfen

und damit rechnen, dass

mindestens einer uns direkt die

Menge an ausgestoßenem Kohlenstoffdioxid

errechnet, auch wenn

gerade dieser Kollege normalerweise

kaum 1+1 zusammenrechnen

kann? Und der spitze Hinweis über

den produzierten Müll von der Kollegin,

die in der Pause mit dem

Auto zum Bäcker fährt und mit dem

ToGo-Kaffeebecher zurückkommt?

Oder sollten wir – mit schlechtem

Gewissen – nur kurz bemerken, dass

wir 14 Tage weg waren und nichts

Besonderes (schließlich ist Urlaub

in der „DomRep“ ja nichts Besonderes

mehr) gemacht haben – in

der Hoffnung, dass niemand näher

nachfragt.

Digital im Vorteil?

Wenn „wie immer“ analog bedeutet,

ist dann modern schon digital?

Hat digital nur Vorteile?

Doch Moment, bevor Sie Ihre

Urlaubsfotos auf Ihrem What‘sApp

Account direkt wieder löschen:

Flugreisen sind nicht der Klimakiller

Nummer Eins. Laut verschiedenen

Studien liegt der Anteil der Flugreisen

am weltweiten CO 2

-Ausstoß

zwischen drei und fünf Prozent.

Können wir uns also beruhigt

zurücklehnen? Nein, ganz so einfach

ist die Sache nicht. Unser ökologischer

Fußabdruck setzt sich

aus vielen verschiedenen Werten

zusammen und leider kommt bei


7typen

jedem Einzelnen tagtäglich eine Menge CO 2

-Ausstoß zusammen. Alleine

der Autoverkehr macht fast ein Fünftel des gesamten Ausstoßes aus. Unser

tagtägliches reales Leben verbraucht wie selbstverständlich eine große

Menge an Ressourcen und produziert eine Menge Müll. Doch auch eine

virtuelle Identität kann laut welt.de jährlich 1,17 Tonnen CO 2

produzieren

– auch Avatare haben eine schlechte Ökobilanz.

Das nächste Treffen der digitalen und analogen Typen findet in der Pause statt.

Die einen lesen ihre Tageszeitung nur noch „online“, die anderen schwören

in der Pause auf „offline“. „Bei Dir piept‘s wohl? Das ständige ‚Pling-Pling‘

nervt!“ Ok, dafür bringt sich der digitale Typ sein Pausenbrot von Zuhause

mit, während der Zeitungsleser erst mit dem Auto zum naheliegenden

Supermarkt fährt und hinter Plastikverpackungen nicht mehr zu sehen ist.

Wie erholen wir uns von der Arbeit

in der modernen Welt? Schwört

der digitale Typ auf „die besten

AndroidApps zum Entspannen (Relaxen)“?

Sieht er mal in den Himmel

oder bleibt der Blick fasziniert

auf die treibenden Wolken auf den

Bildschirm gerichtet? Was macht es

mit dem analogen Typen, wenn er

einfach auf der Bank sitzt und in

den Himmel blickt? Sollten wir nach

Feierabend mal einfach das Smartphone

liegenlassen, den Duft von


frisch aufgebrühtem Kaffee – oder

den digitalen Vollautomat nutzen –,

und einfach genießen? „Hatte nicht

der Bäcker nebenan früher diesen

leckeren Streuselkuchen? Einfach

mal nichts tun – haben wir früher oft

gemacht.“ Wird das jetzt wieder

eine Rückkehr zu analogem Handeln?

Ist so ein kleiner „Reset“

möglich und sinnvoll?

Modernes Leben kostet Energie

Damit ist nicht nur der deutschlandweite

Stromverbrauch gemeint,

der seit 1990 laut umweltbundesamt.de

um 10 % gestiegen ist. 10 %

ist ja nicht viel! Obacht – die Rede

ist von Terawattstunden und einem

Anstieg von 455 auf 520, wobei

alleine der Anstieg in den Privathaushalten

24 Terawattstunden ausmacht

– 24.000.000.000 kWh.

Das moderne Leben kostet auch

viel eigene Energie, Zeit und das

eigene Geld. Wo ist heute die Zeit

geblieben? Wieder nichts geschafft.

Die Info über unsere tägliche Smartphone-Nutzung

macht es klar: In

der heutigen Flatrate-Zeit telefonieren

wir mit den Freunden, auch

wenn wir sie später „eben“ treffen.

Selbst wenn wir es nicht direkt bemerken,

spätestens wenn der Tank

schon wieder leer ist und die zu

zahlende Summe viel schneller steigt

als der Spritzähler, fällt uns wieder

ein, wir sind ja noch mal eben in die

50 km entfernte, neue Location

gefahren. War zwar stressig im Feierabendverkehr,

aber der Tipp in

dem Blog war zu interessant „sei

der erste Deiner Freunde…“. Dafür

sind wir die ersten, die das Bild

posten! Wie, die Freunde waren

auch schon da, zur gleichen Zeit!

Wir hätten auch zusammen fahren

können, wie früher…

Freie Zeit bleibt Reisezeit. Ob kurz

mal weg oder in den Jahresurlaub –

auch in der modernen digitalisierten

Welt! Wenn es schon die Flugreise

sein muss, rät die Umweltschutzorganisation

WWF (laut wissen.de),

Flüge erst ab einer Entfernung von

700 Kilometern und einer Reisezeit

von mindestens acht Tagen einzuplanen.

Wer mehr als 2.000 Kilometer

zurücklegt, der sollte 14 Tage vor

Ort bleiben. Auf 100 km verursacht

zwar ein Flugzeug mehr als doppelt

soviel CO 2

verglichen mit einem

Auto – es transportiert aber auch viel

mehr Menschen, man sitzt ja selten

alleine im Flugzeug. Es bleibt schwierig.

Eine Reise mit Bus oder Bahn –

leider nicht für jeden der Traum für

den wohlverdienten Urlaub.


9typen

Die Vielzahl an Informationen verwirrt mehr Menschen, als sie hilft (Zeit Wissen

5/2014) und unsere Reiseplanung soll ja nicht in Stress ausarten! Vielleicht

helfen hier kleine Überlegungen weiter. Soll es eine Buchung über

eines der großen unpersönlichen Discount-Internetportale sein oder nimmt

man lieber persönlich Kontakt zu einem Vermieter oder Veranstalter auf?

Hier kann man auch schnell feststellen: Bin ich willkommen? Oder nur

geduldet weil ich das Geld bringe? Gibt es für den Kurztrip nicht ein Ziel in

der näheren Umgebung – reichen vielleicht 300 Kilometer? Oder wollten

wir nicht immer schon einmal die mehrtägige Rad- oder Wandertour am

Wochenende machen?

Wird unser Urlaub in der Zukunft aussehen?

Möchten wir wirklich unseren Urlaub zukünftig in der virtuellen Welt verbringen?

Klar, das Internet mit seinen überdimensionierten Servern ist ein

Klimakiller – aber dafür entfällt die Anreise. Die digitale Welt ist überall

– außer man hat keinen Breitband-Anschluss… Oder verbringen wir unseren

Urlaub mit einem Trip in den Weltraum? Werden Fliegen und Autofahren so

teuer, dass wir doch in der näheren Umgebung bleiben und mal wieder ein

Picknick im Garten machen? (das Klimapaket war noch nicht verabschiedet

bei Redaktionsschluss, Anm. d. Red.)

Was ist das „etwas“ zwischen den angezeigten Zahlen? (Digitaluhr-Beispiel

im Vorlauf zum Artikel Analog? Digital? Beides? auf Seite 5, Anm. d. Red.)

Das was die analoge Anzeige von der digitalen unterscheidet? Das Planen,

das Buchen, die Überlegungen, der Finger auf der Landkarte, ja – auch das

nötige Kofferpacken („beim nächsten Mal nehmen wir aber weniger mit“)!

Und wenn es dann endlich losgeht, das ungeduldige Warten auf den Zug

zum Flug oder die Thermoskanne voll Kaffee für die Autofahrt? Wie wird die

Unterkunft sein? Das Wetter? Der Lavendelduft in der Provence? Wollen wir

darauf verzichten und nur eben virtuell verreisen? Für unser Team war es

eine klare Entscheidung – Nein! Bleiben wir beim altmodischen – analogen –

Urlaub, nutzen die Vorteile der modernen – digitalen – Welt, um uns zu informieren

und versuchen tagtäglich ein wenig für das Klima zu tun.

Was ist für Sie das „etwas“, dass zwischen den Zahlen steht? Wir freuen uns

über eine Rückmeldung an die Redaktion – vielleicht auch als Anregung für

einen Artikel in den nächsten Ausgaben. |


so war es – 9 kollegen – 8 urlaubstypen

Campingurlaub an der holländischen Nordseeküste.

Wir haben uns in diesem Jahr nach längeren

Überlegungen dazu entschlossen, uns einen

kleinen Wohnwagen zuzulegen. Unserer

Ansicht nach (bzw. in unserer Vorstellung) ist

man beim Camping mit Kind und Hund

wesentlich flexibler als in einem Hotel oder

einer Ferienwohnung.

Der erste Trip damit wurde dann Anfang August nach Noordwijk an

die holländische Nordsee unternommen. Es war quasi der Testlauf,

um zu sehen, was wir noch an Zubehör benötigen. Im Endeffekt

haben wir aber nichts vermisst – sondern hatten viel zu viel mit!

Jetzt wissen wir, woran wir sind, und können im nächsten Urlaub

getrost auf viele unnötige Dinge verzichten.

Alles in allem war diese Woche in den Niederlanden einer der

schönsten Urlaube, den wir bislang erleben durften. Es hat alles

wunderbar geklappt, alle waren glücklich – und zudem wurden wir

noch mit dem allerbesten Wetter belohnt.

|OR

Familienauszeit am Zauchensee

Um das Fazit vorwegzunehmen: Es war einfach toll! Der erste

Urlaub in einem Hotel mit Rundum-Service seit langem und wir

haben direkt einen Volltreffer gelandet: ein wunderbares Familienhotel

mit ausgezeichnetem Essen, tollem Personal und großartiger

Kinderbetreuung. Urlaub gemacht haben wir im Familienhotel

Zauchenseehof am gleichnamigen Zauchensee. Dieser

liegt ca. eine Stunde von Salzburg entfernt in einem Alpendorf,

und dürfte eigentlich eher den Skifahrern bekannt sein. Wir

waren jetzt aber mit unseren beiden Mädels (5 und 9 Jahre alt)

sowie Oma und Opa im Sommer unterwegs.

Also, Urlaub inklusive Animationsprogramm. Und das nannte sich

Magic Mountains: Von der Kinderolympiade für unsere 5-Jährige,

über Bogenschießen, Selbstverteidigung und Rafting für die 9-Jährige

bis hin zu geführten Wander- und Mountainbike-Touren (natürlich

auch mit Pedelec) für uns war alles dabei.

Glücklicherweise kann man teilnehmen, muss aber nicht. Und so

blieb genug Zeit, für die Erkundung der Bergwelt um uns herum

sowie sämtliche Spielmöglichkeiten im Hotel inkl. Pool. Es gab

sogar noch ein wenig Zeit zum Faulenzen. Bei der Abfahrt waren

sich auch alle einig: Wir würden sofort wieder hier hinfahren! |HG


Menschen & Kultur Israel

„Was, Du willst nach Israel, ist es da nicht gefährlich?“ Das war die

häufigste Frage, die mir gestellt wurde. Nachdem ich schon zum

zweiten Mal Israel besucht habe, konnte ich diese Frage getrost mit

einem Lächeln quittieren. Nein, ganz ehrlich, in Israel ist es nicht

gefährlicher oder unsicherer als auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin.

Ich habe nur freundliche, nette Menschen kennengelernt. Besonders

zu uns „Deutschen“ ist Freundlichkeit auf beiden Seiten,

der arabischen aber auch der jüdischen, zu spüren. Berichte über

Demonstrationen oder Ausschreitungen sind oft Propaganda, ich

habe keine Unruhen gesehen oder bemerkt.

Deshalb habe ich bei meiner dritten Israel Reise entschieden, eine

individuelle Rundtour mit einem Leihwagen zu machen. Vom Flughafen

Tel Aviv fuhr ich mit der Bahn ins Herz Jerusalems. Tatsächlich

gibt es eine neue Schnellbahn-Verbindung, die vom Flughafen

Tel Aviv in nur 25 Min., Non-Stop, in den unterirdischen Halt des

zentralen Busbahnhofs in Jerusalem fährt. Mein Hotel war direkt in

der Altstadt am „Damaskus Tor“ gelegen. Insgesamt ist Jerusalem

mit den Märkten, „grünen Oasen“, vielen kulturellen Örtlichkeiten,

Museen und der Holocaust-Gedenkstätte, mit eindrucksvollem

aber auch beklemmendem Museum, sehr sehenswert. Ende August

und trotz großer – aber dank Trockenheit und Wind –, gut zu ertragender

Hitze, war es überall im Land und an den Kulturstätten

menschenleer, keine Wartezeiten und Schlangen vor den Eingängen.

Perfekte Reisezeit!

Die Straßen in Israel sind gut ausgebaut und beschildert – mit

Google & Co. gab es keine Probleme bei der Navigation. Zunächst

nach Arad in die Wüste, mit Totem Meer, der Festung Masada,

der Oase En-Gedi und Qumran. Weiter entlang des Jordans nach

Nazareth in Galiläa. Dort sternförmig an viele Ausgrabungsstätten

sowie geschichtsträchtig interessante Orte: Caesarea, Bet-Sche‘an,

Megiddo, Kapernaum, Tiberias und, und, und….

Israel ist geschichtlich – hier vor allem für biblische Geschichte –

und kulturell interessant, ein echtes Erlebnis, welches ich jedem

empfehlen kann. Ein vielschichtiges Land – nicht wirklich gefährlich

und gut individuell zu bereisen!

|KD

Einfach mal Zuhause bleiben – Der Weihnachtssee, Bottrop, Kirchheller Heide

Verreisen, um tolle Natur zu erleben? Nicht nötig!

Sich einfach mal überraschen lassen und die Natur in seiner Umgebung entdecken. Bei Sonnenschein die Ruhe und Aussicht genießen,

mehr braucht es oft nicht, um den Alltag zu vergessen und zu entspannen.

|MW


so war es

Unser erster Kroatien-Urlaub – in Banjole, im Süden Istriens

Endlich Urlaub, Kroatien wartet auf uns. Wir waren noch nie dort,

haben aber nur Gutes von Kollegen und Freunden gehört.

1.260 Km lagen vor uns – ohne Zwischenübernachtung …nicht die

beste Idee. Nach längeren Staus erreichten wir unser Ziel.

Es waren abwechslungsreiche Tage, eine Mischung aus Strand/

Pool-Sonnenbadtagen und Erkundungen unterschiedlicher Orte, wie

Pula, Medulin, Rovinj, Poreč , das Naturschutzgebiet „Kap Kamenjak“

und das Fischerdörfchen Fažana, von wo aus wir eine Schiffsrundreise

um die Inselgruppe des Nationalparkes Brijuni machten.

Ein weiteres Urlaubs-Highlight: ein Ausflug nach Venedig! Allerdings

können wir diesen Tagesausflug nicht empfehlen, da letztendlich nur

gut drei Stunden zur Erkundung der Stadt übrig blieben.

Es herrscht ein sehr angenehmes Klima. Wir hatten jeden Tag um

die 30° C, bei leichtem Wind. Auch die kulinarischen Genüsse kamen

nicht zu kurz: Von Pizza, bis zu frischen und variantenreichen Fischgerichten.

Zusammen mit einem Glas Rotwein oder auch einem kühlem

Bier – es war immer ein Genuss.

Unser Resumee nach 17 Stunden Stop & Go in Bochum: Nach

Kroatien werden wir noch mal fahren, oder doch besser fliegen?|LL

Radfahren & Wandern auf der Schwäbischen Alb – Herrlich!

Eigentlich sind wir auf der A7 immer vorbeigefahren… Es wurde

Zeit, mal zu stoppen und den Mythos Schwäbische Alb zu entdecken!

Am Ziel in Hayingen angekommen, waren wir begeistert. Ein altes

Hofgut in Alleinlage oberhalb des Lautertales – wie im Bilderbuch!

Am nächsten Morgen steht eine Radrunde über die Alb in das Lautertal

an. Die erste Hälfte der gut beschilderten Strecke: ein anstrengendes

Auf-und-Ab, aber sehr gut befahrbar, die zweite Hälfte

flussabwärts entlang der romantischen Lauter mit ihren unzähligen

Schleifen. Vorbei an schönen Rastplätzen gönnen wir uns Kuchen

im Bootshaus – perfekt.

Einen Tag später sind die Wanderschuhe geschnürt – für einen der

bestens beschilderten „Hochgehwege“ über sonnige (Heide)Landschaften

und tiefe bewaldete Täler zur Wimsener Höhle. Dort befindet

sich auch ein Bio-Gasthaus – Zeit für eine Rast bei frischem

Pflaumenkuchen, natürlich mit Sahne!

Der zweite Radweg führt uns durch das südliche Lautertal zur

Donau. Und weil es ab Zwiefalten, wo wir das großartige Münster

bestaunen, nur bergauf geht, nehmen wir die Möglichkeit, mit

dem Bus hinauf zu fahren, gerne wahr. Wir kommen gerne wieder

auf die Alb!

|SH


Trekking in Südafrika: Ein Ziel – zwei unterschiedliche Reisen

Die Ukutula Lodge war eines von vielen Erlebnissen auf meinem

Trip und definitiv eines der Highlights!

Wer in Südafrika ist, kommt um Ukutula nicht herum – der Ort, um

Löwen, Geparden, Hyänen und viele andere Raubtiere hautnah zu

erleben!

Nachdem wir die ausgewachsenen

Tiere gesehen

haben, ging es zu den Löwenbabys!

Mit den „lion

cups“ durften wir spielen, wir

konnten sie streicheln und

wer nicht aufgepasst hat,

wurde gejagt..! |DD

Als erstes sollte die Umgebung Montagus erkundet werden, mit erster

Warnung: Der Cogman‘s Kloof Trail ist kein Spazierweg. Aus 5 km

wurden 25 km!

Am darauf folgenden Tag erreichten wir unser Baumhaus in Plettenberg

Bay, Basis für umliegende Hotspots, wie Knysna. Vor Ort bestaunten

wir die deutlich erkennbare Milchstraße im sprachlos machenden

Sternenhimmel, einen Hai (Robberg Nature Reserve) und

badende Elefanten (Addo Elephant National Park). Unsere dritte Unterkunft

war der „Santos Express“, ein stillgelegter Zug mit kleinen

Kabinen – am Strand von Mossel Bay. Für den Rückweg entschlossen

wir uns für die „Whale Route“, einen lohnenswerten Umweg.

Besonders beeindruckt haben mich zwei kostengünstigere Erlebnisse:

Ein entspanntes Wine-Tasting in Stellenbosch (ca. 5 Euro)

und zahlreiche küstennah schwimmende Wale in Fish Hoek – dafür

waren nur etwas Geduld und Glück nötig.

|TP

Kreuzfahrt in der Adria

Viele unterschiedliche, interessante Destinationen in kurzer Zeit erleben und das Hotelzimmer immer dabei zu haben. Das ist es, was

mich stets an dieser Art des Reisens reizt.

Diesmal ging‘s von Venedig nach Korfu – Bari – Dubrovnik – Zadar – und wieder zurück nach Venedig.

|TH


Schon dabei?

© AGFS/P3/Obenaus - www.rvr.ruhr

Premiumstandards wie ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf,

ausreichend breite Fahrbahnen für jede Richtung, Beleuchtung

und Winterdienst machen den RS1 zum Vorbild für weitere

Radschnellwegprojekte in Deutschland.

Der tägliche Arbeitsweg mit dem

Auto, nur elf Kilometer lang – aber

täglicher Stress. Überfüllt, aggressive

Stimmung, ständig diese Ampeln

und Baustellen!

nahmen, soll der Traum für Tausende

Pendler wahr werden. Allerdings

nur für Fahrradpendler und auch

nur zwischen Hamm und Duisburg

– aber immerhin!

© MarianSigler {bla}, Mediatus

Die Vorstellung, es gäbe einen sicheren

Arbeitsweg weitestgehend

ohne Ampeln, ohne Stau – an frischer

Luft… Aufgewacht! mit dem

RS1 – dem laut rvr.ruhr möglicherweise

„ersten Radschnellweg der

Republik…: Ein 101 Kilometer langer

Schnellweg für Pendler, Touristen

und alle, die sich mit dem Fahrrad

schnell auf der Achse zwischen

Hamm und Duisburg bewegen

möchten.“ Ein wenig so wie beim

Still-Leben im Kulturhauptstadtjahr

2010 auf der A 40, als drei Millionen

Menschen mit dem Rad oder

zu Fuß die Autobahn in Beschlag

Da hängt doch wieder das Plakat

mit der Werbung für das Dienstrad-Leasing.

Alles nur Vorteile?

3in1 – ein Win-Win-Win-Geschäft?

Den Arbeitnehmern, die sowieso

schon gerne mit dem Rad unterwegs

sind, aber den Weg zur

Arbeit gescheut haben, weil doch

die eine oder andere Steigung bewältigt

werden muss, und niemand

gerne verschwitzt neben dem Kollegen

oder gegenüber dem Kunden

sitzt, bietet das Dienstrad-Leasing

den Vorteil ein hochwertiges Rad


15 dienstrad

© RVR/Foltin - www.rvr.ruhr

Herzstück des Radschnellweges Ruhr RS1 ist die ehemalige Bahnstrecke

„Rheinische Bahn“ von Essen nach Mülheim. Sie wurde vom Regionalverband

Ruhr (RVR) bereits ausgebaut und zählt zu den beliebtesten Radwegen in der

Metropole Ruhr. Im Bild: Brücke über die Helenenstraße in Essen.

zu einem kostengünstigen Preis zu fahren. Je nach vom Arbeitgeber festgelegten

Bedingungen ist die Wahl des Wunschrades möglich. Für Einsteiger

bietet die Alternative Pedelec (mit Motorunterstützung bis 25 km/h) einen

erleichterten Start ins Pendeln per Rad. Wer den Arbeitsweg zum Radfahren

nutzt, kommt frisch und leistungsfähig in den Tag. Der gesundheitliche Nutzen

für Bein- und Rückenmuskulatur bei einem ergonomisch angepassten

Rad ist bekannt. Es gilt als gelenkschonendes Herz-Kreislauftraining. Auch

in der Freizeit kann man das Dienstrad uneingeschränkt nutzen.

Es gibt einen guten Versicherungsschutz in der Basisabsicherung, und wer

Optionen hinzunehmen möchte, kann dies ebenfalls tun. Leasingverträge

und Service-Termine werden in einer kostenlosen App gemanagt – ab hier

wird das Radfahren dann digital. Viele Apps laden zum Vergleich mit anderen

Nutzern oder zum Monitoring der eigenen Leistungen. An vielen Elektrofahrrädern

sieht man keine Displays mehr sondern nur noch das Smartphone,

das – ergänzt mit einer App – zu Display und gleichzeitigem Navigationsgerät

wird. Der Nutzen „statt Auto“ für die Umwelt ist inklusive.

Soweit zu den unstrittigen Vorteilen des Dienstrad-Leasing. Aber auch hier

gibt es Stimmen, die eine zweite Seite beleuchten. Hier muss sich jeder

potentielle Leasingkunde seinen eigenen Standpunkt bilden. Die Nutzung

in der Freizeit bezahlt der Radfahrer durch die Versteuerung des geldwerten


© cube.eu

Beispiel 1

Arbeitsweg: Essen - Bochum

Einfache Strecke: ca. 9,5 km

Höhenmeter: 127 m

Fahrtzeit: 25 Minuten

Pedelec: CUBE

Stereo Hybrid 160SL

Gewicht: 23 kg

An der Strecke Essen - Bochum,

Kubus im Park, Haus Weitmar

© bochum.de

Seit Anfang des Jahres darf ich mich zu

den glücklichen Besitzern eines Pedelecs

zählen. Anfänglich war ich zwar etwas

skeptisch, nach der ersten Ausfahrt

wollte aber das breite Grinsen nicht

mehr aus meinem Gesicht verschwinden.

Vorrangig ist das Bike für den Arbeits-

Vorteils in Höhe von 1 % vom halbierten

Herstellerpreis. Es gibt auch

Modelle, in denen der Arbeitgeber

das Rad komplett finanziert und

dem Arbeitnehmer überlässt, sodass

auf den Arbeitnehmer keine

Kosten zukommen. Inwieweit eine

Gehaltsumwandlung das Rentenkonto

des Arbeitnehmers belastet

und inwiefern er dies in Kauf nimmt,

liegt ebenfalls in der Entscheidung

des Arbeitnehmers. Es gab in der

Vergangenheit einige Probleme

mit dem Finanzamt bei der Berechnung

des Rückkaufwertes. Hier

kann man nur raten, sich genau bei

der Leasinggesellschaft zu informieren

und sich die Bedingungen

schriftlich bestätigen zu lassen. Die

Akku-Herstellung ist nicht wirklich

umweltfreundlich, die Recyclingquote

ausbaufähig.

Wir haben in diesem Jahr den ersten

Arbeitnehmern die Möglichkeit

eingeräumt eines der Leasing-

Modelle zu nutzen. Der Markt ist

mittlerweile ganz schön gewachsen,

da fällt die Wahl schwer.

Ablauf ähnelt dem Auto-Leasing

So unterschiedlich die Namen der

Leasing-Anbieter sind, der Ablauf

ähnelt sich bei den Modellen. Lesen

Sie von unseren Erfahrungen:

Die Firma meldet sich einmal beim

Leasinggeber an, legt die Rahmenbedingungen

fest und erhält nach

Überprüfung eine Firmenkennnummer.

Der bürokratische Aufwand

war für uns überschaubar. Der Arbeitnehmer

sucht sich beim kooperierenden

Händler (Listen finden

sich auf den jeweiligen Internetseiten

der Leasinganbieter) sein

Wunschrad aus. Der Händler erstellt

über die Firmenkennnummer ein

Angebot unter Berücksichtigung der

festgelegten Bedingungen auf dem

Portal des Leasinggebers. Dieses

Angebot wird dort im Normalfall

angenommen und der Arbeitgeber

erhält die Bestätigung, dass der Arbeitnehmer

das Rad beim Händler

mit einer Berechtigungskarte abholen

kann. Die Bedingungen über

Kaufpreishöhe, nötige oder optionale

Versicherungen und Aufteilung

der Leasingraten zwischen Arbeitgeber

und -nehmer können individuell

festgelegt werden. Bestimmte

Versicherungen sind Pflicht, genauso

wie ein hochwertiges Schloss.

Steht das Rad abholbereit beim

Händler wird die Firma informiert.

Dann kann es auch schon losgehen!


teilgenommen.

weg gedacht, aber auch für freie Geländefahrten

abseits der befestigten

Wege. Das Fahrrad ist die perfekte

Kombination aus sportlicher Betätigung,

aber auch dem Komfort, den die motorisierte

Unterstützung mit sich bringt.

Mein Arbeitsweg ist, nach dem überqueren

der Ruhr, hauptsächlich ein

großes Teilstück des Springorum-Radwegs

in Bochum. Dieses Teilstück wurde

erst Anfang diesen Jahres fertiggestellt

und der neue Asphalt ist so

„cremig“, dass es sich fast

von alleine fährt. Auch

die knapp 127 Höhenmeter machen,

dank Motorunterstützung, keine

Schwierigkeiten. Ich empfinde es als

sehr entspannend, wenn man sich

durch das Fahrradfahren vor und nach

dem Arbeitstag noch einen Ausgleich

verschafft – und zudem auch noch an

der frischen Luft ist.

Nach nun knapp acht Monaten und ca.

3.200 km (! Anm. d. Red.) bin ich nach

wie vor schwer begeistert und möchte

mein Bike nicht mehr missen.

17 dienstrad

Verschiedene Aktionen bieten Motivation und Anerkennung. So zum Beispiel

„Mit dem Rad zur Arbeit“. Es gibt dort Informationen, Gewinnspiele

und Statistiken zur eigenen und bundesweiten Leistung: Teilnehmerzahlen:

246.236*, gefahrene Kilometer: 54.419.600 km*, eingespartes CO 2

: 10.710 t*

und mehr (Team Staudt: Platz 3.317 von 13.405! Anm. d. Red.).

Urkunde

Oliver Rudenhaus * 17.03.1984

hat erfolgreich an der Aktion

„Mit dem Rad zur Arbeit 2019“

mit 58 geradelten Tagen

und 1.083,90 gefahrenen Kilometern

Da noch keiner der Leasingverträge ausgelaufen ist, können wir auch keine

abschließende Beurteilung abgeben. Aus Arbeitgebersicht hält sich der

Aufwand absolut in Grenzen. Wir hoffen, noch weitere Arbeitnehmer bei

der Investition in ihre Gesundheit und die Umwelt unterstützen zu können

und streben eine Zertifizierung als „Fahrradfreundliches Unternehmen“ an.

Gewohnheiten und äußere Bedingungen erschweren den Einstieg

Die angenommene Gewohnheit, morgens ins Auto zu steigen, scheint eine

große Hürde darzustellen. Bei der Vorstellung des Modells waren viele Arbeitnehmer

direkt interessiert, aber der Schritt zum Pendeln per Rad scheint

groß. Natürlich hängt eine solche Entscheidung auch mit der Länge des Arbeitsweges

und der finanziellen Situation sowie grundsätzlichen Lebenssituation

des Arbeitnehmers zusammen. Eine kurze Überlegung ist das Pendeln

per Rad auf jeden Fall wert. Obwohl es gute Gründe für einen Umstieg gibt,

ließe sich laut adfc.de die Zahl der Fahrradpendler von etwa vier Millionen

Herzlichen Glückwunsch

Ihre AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse

Urkunde

Sabine Hartmann * 05.03.1969

hat erfolgreich an der Aktion

„Mit dem Rad zur Arbeit 2019“

mit 23 geradelten Tagen

und 494,80 gefahrenen Kilometern

teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch

Ihre AOK NORDN

– Die Gesundheitskasse.

ORDWEST

– Die Gesundheitskasse.

*mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit, Stand 24. September 2019


© Ursula Bach - www.international.kk.dk

Menschen noch gut mehr als verdoppeln.

Der eingangs genannte

3in1-Effekt „für die Gesundheit, für

die Umwelt, für den eigenen Geldbeutel“

ist laut den Erfahrungen

unserer Arbeitnehmer absolut spürbar

– zumindest in der eigenen Gesundheit

und dem Geldbeutel.

Gute Beispiele in Europa

Bicycle Snake, Kopenhagen

Europäische Nachbarn machen es

vor: Die Beispiele Kopenhagen

und Amsterdam zeigen, dass fahrradfreundliche

Städte attraktiv sind.

Steigen – wie in Kopenhagen – mehr

Autofahrer auf das Rad um, werden

© riese & müller

Beispiel 2

Arbeitsweg: Witten - Bochum

Einfache Strecke: ca. 11 km

Höhenmeter: 141 m

Fahrtzeit: 30 Minuten

Pedelec: Riese & Müller

Culture GT

Gewicht: 29 kg

Auch wenn ich vorher ein Rad mit

Unterstützung abgelehnt habe… das

Angebot war einfach zu interessant.

Die Abwicklung über das Leasingportal

war unkompliziert und schnell. Anfang

des Jahres war es soweit. Das Rad

konnte abgeholt werden. Es ist ganz

schön schwer. Bei der Abholung regnet

es in Strömen – ein gutes Omen? Klar war

die Strecke vorher auch mit dem alten

Fahrrad zu schaffen, aber angenehmer ist

es jetzt auf jeden Fall. Es fließen weit weniger

Schweißtropfen … und interessanterweise

fühlt man sich ein wenig sicherer,

besonders in der Dunkelheit.

Die erste Fahrt zur Firma mache ich im

Februar – es ist noch dunkel und ganz

schön kalt. Man könnte ja auch nochmal

das Auto nehmen? Nichts da! Los geht es

und – nachdem die Finger in den Handschuhen

wieder warm geworden

sind – macht es Spaß!

Mittlerweile liegen sechs Monate und

einige hundert Kilometer hinter mir. Obwohl

ich nicht jeden Tag mit dem Rad fahre

– da kommt das tägliche Leben noch

dazwischen – mindestens zwei Radeltage

pro Woche sollen es sein. Gefühlt verbringt

man auf jeden Fall viel weniger

nervige Zeit an Ampeln und teure Zeit an

der Tankstelle. An den heißen Sommertagen

waren es ganze Radfahr-Wochen.

Vogelzwitschern, Hasen, die sich in Sicherheit

bringen, Rehe und ein Fuchs zeigen

sich auf dem Weg. Erstaunlich, wieviele

Radfahrer auf dem Weg unterwegs sind.

Es ist eine angenehme Strecke

ohne längere Wege an


zwar die Radwege breiter und somit der Verkehrsraum für Autofahrer kleiner,

aber die verbliebenen Autofahrer profitieren mit, weil die Straßen leerer

sind. Laut ndr.de liegt der Radverkehrsanteil in Kopenhagen bei weit

über 50 % – und die Unfallzahlen sinken aufgrund einer verbesserten Infrastruktur

für Radfahrer. Amsterdam zählt ebenfalls einen fast 60 %igen Anteil

an Radfahrern im Straßenverkehr – auch eine Folge von hohen Millionenbeträgen,

die in die Fahrradinfrastruktur investiert werden. Wie wichtig eine

gut geplante Infrastruktur ist und in Zukunft noch werden wird, zeigt sich

schon in Deutschland an der Problematik Parkraum für Fahrräder – und hier

insbesondere für Mieträder – zu schaffen, den der Radler auch nutzt.

Vielleicht beteiligen sich auch deutsche Städte an der Wende zu klimafreundlicheren

und damit auch menschenfreundlicheren Verkehrskonzepten.

Immerhin stellt Verkehrsminister Scheuer laut zeit.de einen neuen Radverkehrsplan

mit neuen Radwegen und einer besseren Infrastruktur in Aussicht.

Fangen wir doch einfach vor der eigenen Haus- oder Firmentür an!

19 dienstrad

Als Arbeitgeber sind wir überzeugt,

einen richtigen Schritt getan zu haben.

Es gibt Leasinganbieter, die zu

einer Informationsveranstaltung zu

Ihnen in den Betrieb kommen und

ihr Modell vorstellen. Informationen

bieten natürlich diverse Internetplattformen.

Fahrradfachhändler sind

meist auch gut informiert. Wir geben

gerne unsere Erfahrungen weiter. |

stark befahrenen Straßen, da habe ich

Glück. Ich komme entspannter Zuhause

an. An vielen Abschnitten wird der Motor

ausgeschaltet und die Steigungen werden

je nach Tagesform, Temperatur und

Gegenwind mal mit mehr und mal mit

weniger zugeschalteter Unterstützung

gefahren – so fällt das Training nicht aus.

Die finanzielle Seite muss jeder für sich

selber entscheiden, das hängt von vielen

Bedingungen ab. Ich bin froh, dass ich

mich zum Leasingrad entschieden habe.

An der Strecke Witten - Bochum,

Universität Bochum, Lottental

© bochum.de


Analog?

Digital?

Beides!

Herzlich willkommen in der Welt

der Staudt Lithographie in Bochum!

Sie sind gerade nicht in Bochum?

Sind Sie sicher?

Die virtuelle Welt ist überall

Es ist nicht eindeutig, wo wir uns in

der virtuellen Welt physisch gerade

befinden. Wir sitzen an unseren Bürotischen,

rasen aber gerade in einer

unglaublichen Verfolgungsjagd, im

Polizeiwagen durch die engen dunklen

Straßenschluchten Manhattans

in der Nacht. Vorsicht, an der Kreuzung

nach links…

Immer realistischere Grafiken, eine

hohe Auflösung und nahezu sekundengleiche

Umsetzung der Bewegungen

lassen uns eintauchen in

eine realistisch unerreichbare Welt

– mit allen Gefahren, die in dieser

Virtual Reality lauern. Aber auch

mit allen Vorteilen, die diese Entwicklung

mit sich bringt. Denken

wir alleine an die Zeitersparnis. Wir

reisen nicht mehr um die halbe

Welt, um beispielsweise den Kauf

einer neuen Maschine in Erwägung

zu ziehen. Es bieten sich digitalisierte

Besichtigungen, Blicke in bisher

verschlossene Details – direkt

vom Computer in der eigenen Firma.

In diesem Zusammenhang steht

natürlich auch die Klima-Diskussion:

Wir müssen keine Flugzeuge

besteigen, um dorthin zu kommen.

Ein Flugzeug benötigen Sie auch

nicht, um einen digitalen Einblick in

unsere Welt der Staudt Lithographie

zu bekommen. Nutzen Sie die

Möglichkeit über das Scannen des

QR-Code einen Überblick über die

Firma zu erhalten und schauen Sie

sich interessante Einblicke an.


21medien


Das Zentrum unseres Gebäudes in Bochum. Die offene Holzkonstruktion des

Dachs, nur aufliegend auf den äußeren Backsteinmauern, bietet viel kreativen

Raum und die Unterteilung aus Holz und Glas Rückzugsmöglichkeiten für

konzentriertes Arbeiten. – Sie können sich nicht vorstellen wie es aussieht?

Kommen Sie einfach vorbei!

Ihnen fehlt noch etwas?

Was die digitale Welt nicht leisten

kann, das, was zwischen den Zahlen

der Digitaluhr steht? Ihre ganz

persönliche, eigene Betrachtungsweise?

Dann besuchen Sie uns doch

einfach an der Kohlenstraße in

Bochum und machen Sie sich Ihr

eigenes Bild.

Angefangen von persönlichen Gesprächen

bei einer duftenden Tasse

Kaffee oder Tee, in denen wir

Ihnen gerne die Vorteile in der Zusammenarbeit

für Ihre Projekte aufzeigen.

Über das Kennenlernen der

Menschen am anderen Ende der

Telefonleitung oder hinter den

E-Mails. „Begreifen“ Sie die Bedruckstoffe

unserer modernen Digitaldruckmaschine

und „erfahren“ Sie

die kreative Atmosphäre in unseren

offenen Räumen, die konzentriertes

Arbeiten genauso wie kommunikativen

Austausch ermöglicht

– damit Ihre Projekte, Print oder

Digital oder Beides, den optimalen

Abschluss finden.

Denn klar ist, wir verkaufen nicht

Ihre Produkte sondern wir helfen

Ihnen, Ihre Produkte so gut wie

möglich zu verkaufen … oder noch

besser! Nutzen Sie unsere Erfahrung

und profitieren auch Sie von

unserem absoluten Servicegedanken

zu Ihrem Vorteil!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digital. Analog. Beides! |


If Goods suit

your Taste

it‘s Staudt!


*Knotenschrift

der Inkas (Schnur)

Staudt Lithographie GmbH

Kohlenstraße 34

44795 Bochum

www.staudt-online.de

info@staudt-online.de

So kommen wir ins Gespräch:

Telefon 0234 . 4525-0

Ähnliche Magazine