Oktober 2019

hamburgergc

Hamburger Golf-Club e.V.

Falkenstein

In de Bargen 59 I 22587 Hamburg

Nummer 4 September/Oktober 2019


Auf ein Wort

Liebe Falkensteiner,

Gut Kaden, 11. August 2019, 7.30 Uhr, Abschlag Bahn B 3: Da steht sie, Esther Henseleit, 20,

locker, unbekümmert, strahlend, und wartet auf das Zeichen des Starters, um mit Marietta

Dohrendorf den Reigen der Vierer gegen Berlin-Wannsee um den dritten Platz der Deutschen

Meisterschaft zu beginnen. Die Strapazen der letzten Tage sind ihr überhaupt nicht anzumerken.

Zwei Tage zuvor hatte sie bei den Scottish-Ladies-Open in „The Renaissance Club Aberdeen“

den Cut um einen Schlag verpasst. Danach zögerte sie keine Minute, buchte einen Rückflug nach

Hamburg, setzte sich am nächsten Tag in das Flugzeug, um ihrer Damenmannschaft am zweiten

Tag der Endrunde der Deutschen Golf Liga zu helfen. Es wurde eine Irrfahrt. In Amsterdam verpasste

sie den Anschluss nach Hamburg und musste über Wien (!) in die Hansestadt zurück fliegen.

Ankunft im Hotel nachts um halb eins. Um fünf Uhr morgens wieder raus, kurzes Aufwärmen

auf der Driving-Range - und jetzt Abschlag. Aber mit welchen Schlägern? Die Golftasche

war auf dem Weg von Schottland nach Hamburg auf irgendeinem Flughafen hängen geblieben.

Sie benutzte einen früheren Putter und alte Eisen, die sie sich schnell von zuhause geholt hatte,

und borgte sich einige Hölzer von den Mannschaftskolleginnen. Mancher hätte da gepasst, nicht

aber Esther Henseleit. Furios begann sie mit ihrer Mitspielerin den Vierer und beendete ihn vorzeitig

mit sieben auf sechs gegen sicher nicht schwache Berlinerinnen. Mittags legte sie im Einzel

nach. Gegen Julia Neumann ging der Score hin und her. An der 15. Bahn lag Esther drei down.

Dann startete sie eine Aufholjagd, glich auf der 17 aus und beendete das Einzel auf der 18. Bahn

mit eins auf, als sie einen langen Putt lochte, während die Berlinerin einen kurzen Putt vorbeischob.

Unser früherer Spielführer Henning Sostmann war von dem Golf, das beide Spielerinnen

geboten hatten, begeistert und lobte Esthers Kampfgeist und souveräne Gelassenheit in schwierigen

Situationen. Trotz der körperlichen Anstrengung und dem Spiel mit ungewohnten Schlägern

hatte Esther eine Top-Leistung abgerufen. Ein wahrer Champion!

Claus Liesner

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Michael Thannhäuser, 41, wollte eigentlich in dieser Saison deutlich kürzer treten und jüngeren

Spielern den Vortritt lassen. Dazu kamen die Familiengründung in Genf und eine berufliche

Neuorientierung in der Schweiz. Der Verlauf der DGL Spiele in der 2. Bundesliga zeigte jedoch,

wie wichtig seine Erfahrung und Belastbarkeit für den Mannschaftserfolg unserer Herren sind.

Das wurde besonders bei dem letzten Ligaspiel in Kiel – GC Altenhof deutlich, bei dem Michael

mit einer Einzelrunde (67 Schläge) und einem Erfolg im Vierer zusammen mit Wigo Weisner

(69 Schläge) wesentlich zum Sieg über den Golfclub Stolper Heide (Berlin) beigetragen hatte

und damit das Aufstiegsspiel gegen den GC Essen-Heidhausen am 18. August in Frankfurt erreicht

werden konnte. Aber da war noch eine besondere Hürde zu überwinden. Michael war von

seinem Genfer Golfclub, in dem er regelmäßig trainieren darf, mit Nachdruck zur Teilnahme an

einem besonderen Wettspiel, ausgerechnet für den 18. August, verpflichtet worden:

eine schwierige Interessenabwägung. Ein persönliches Gespräch mit dem Clubpräsidenten ergab

am Ende die Freigabe für das Aufstiegsspiel unserer Herrenmannschaft, an dem Michael dann als

große sportliche Stütze teilnehmen und zusammen mit den anderen Mannschaftskameraden den

Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga sichern konnte.

Wir haben in unseren zahlreichen Mannschaften ausnahmslos Spielerinnen und Spieler,

die sich voll und uneigennützig für unseren Club einsetzen. Unter ihnen sind Esther Henseleit

und Michael Thannhäuser aber Ausnahmeerscheinungen, in Auftreten und ihrer sportlichen und

besonderen charakterlichen Einstellung. Beide haben dafür zu Recht die goldene Ehrennadel

erhalten, Michael 2001, Esther in diesem Jahr. Beide identifizieren sich mit den sportlichen Idealen

unseres Clubs und sind wahre Botschafter für Falkenstein – Vorbilder eben.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Claus Liesner

1

Titelbild: Bahn 2 aus der Sicht des „Falken“. In der nächsten Ausgabe folgt Bahn 3.


Leistungssport

Leistungssport

Julius und Johannes Köster, Änne Pleitz, Peter-Emil und Cathrin Köster, Ole Wasmuth,

Carl-Christian Hass, Jens Harder, Hartmut Pleitz

Szenen eines Aufstiegs bis zum Treppchen

Final Four in Gut Kaden

1. Die Damenmannschaft wirkte nach dem

dritten Spieltag wie ein angeschlagener Boxer,

der stehend k.o. war und bestenfalls Mitleid

verdiente. Aber so wie derart gezeichnete

Boxer unkalkulierbare Kräfte mobilisieren

können, so entwickelten unsere Damen einen

ungeahnten Kampfgeist. Lagen sie am

vierten Spieltag auf dem gefürchteten Terrain

des Hubbelrather Golfclubs nach den Vierern

noch hoffnungslos danieder, geschah das

Wunder nach der Mittagsstärkung. Mit minus

sechs Schlägen nach den Einzeln konnte

die Bilanz auf insgesamt plus fünf Schläge

aufgehübscht werden, ein Ergebnis, das nicht

nur von der golferischen, sondern auch von

mathematischer Befähigung zeugte; denn

mit einem Schlag lag man vor Wannsee und

Hubbelrath. Mit diesem wundersamen Erfolg

im Rücken war der Sieg am letzten Spieltag

in Berlin vor Wannsee und Hubbelrath

fast schon erwartet worden. So war aus dem

Aschenputtel am Ende ein wach geküsstes

Dornröschen geworden.

2. Mit diesem märchenhaften Eintritt in

das Final Four war die Erfolgsstory noch nicht

beendet. Freilich im ersten Akt ging es zu wie

„holterdiepolter übern Acker“: morgens hui

mit 2:1 nach den Vierern, nachmittags pfui

mit 1:5 nach den Einzeln gegen die spätere

Meistermannschaft von St. Leon-Rot, wozu

dieser eine herzliche Gratulation gebührt.

Herausragend war nur Maike Schlender mit

6&5, der Rest ist Schweigen.

3. Am zweiten Tag ging nach dem regennassen

Sonnabend nicht nur am Himmel

die Sonne auf, auch die Mannschaft strahlte

mit ihrem Sonntagsgesicht. Schon nach den

Vierern lag sie gegen Wannsee nahezu uneinholbar

mit 2,5:0,5 vorn und baute diesen Vorsprung

am Nachmittag mit den Einzeln zum

Gesamtergebnis von 6:3 aus. Damit war der

dritte Platz auf dem Treppchen gesichert.

4. Auch wenn die Mannschaft insgesamt

bravourös gekämpft hat und vortrefflich aufgetreten

ist, so seien doch einige wenige Anmerkungen

individueller Art erlaubt.

a) So ist Maike Schlender nicht nur wegen

ihres schon erwähnten Kantersieges, sondern

auch wegen ihrer schieren Unbesiegbarkeit

hervorzuheben. Sie hat beide Vierer zusammen

mit Christin Eisenbeiß und beide Einzel

gewonnen, also eine makellose Bilanz aufzuweisen.

b) So ist Esther Henseleit wegen ihrer strapaziösen

Odyssee durch Europa bis nach Gut

Kaden zu belobigen. Wegen eines Schlags den

Cut der Scottish Open in Aberdeen verpasst

– sicherlich ein Glücksschlag für den HGC - ,

musste sie einen Irrflug über Amsterdam und

Wien antreten, gelangte nur für wenige Stunden

ins Bett, verpasste zu allem Unglück auch

noch ihre Ausrüstung und gewann trotz allem

auf dem letzten Green ihr Einzel. Der Preis für

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Leistungssport

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ihre golferische Prominenz war für alle sichtund

hörbar. Ein riesiger Begleitpulk, der von

der Spielleitung zur Ordnung gerufen werden

musste, umgab die Spielerinnen. In der Ferne

war das Spiel durch die Geräuschkulisse zu

verfolgen, wobei offen bleibt, ob Hamburg

oder Berlin im Geräuschpegel vorne lag.

c) So ist Marietta Dohrendorf besonders

hervorzuheben. Der 7&6 Sieg im Vierer gegen

Wannsee war weniger das Werk von Esther,

sondern vor allem von Marietta, die ein

Feuerwerk von Annäherungen hervorzauberte,

so dass sich mancher Putt erübrigte.

d) So musste sich Hendrika Labsch an beiden

Tagen der physischen Übermacht ihrer

Gegnerinnen tapfer erwehren. Und wie bei

David und Goliath wäre es ihr beinahe gelungen,

hätten sich nicht gegen St. Leon-Rot

kleine Schwächen beim Putten gezeigt. Wäre

das Handicap auch nach Gewicht bemessen,

hätte Hendrika auch dieses Einzel haushoch

gewonnen, wie es ihr dann am Sonntag gegen

Wannsee eindrucksvoll gelang. Ihr Spiel war

ohne Fehl und Tadel, überwiegend geradezu

glanzvoll.

Holger Möller, Berthold und Bettina Apel, Karl Sieveking, Mia Sophie und Kirsten Neumann,

Frank Sievers, Hans-Werner Rhein, Katrin Wilckens-Sievers

5. Die Damen sind nicht Meister geworden,

aber sie haben meisterhaft gespielt. Der

HGC kann stolz sein, eine solche Mannschaft

in seinen Reihen zu haben: überragend in ihrem

golferischen Können und von herzlicher

Fröhlichkeit in ihrem äußeren Auftreten.

Das abschließende Lob gebührt dem Meistermacher

höchstpersönlich. Wer um die

sensible Verfassung junger Damen weiß, der

weiß auch, welch Feingefühl erforderlich ist,

um diese zu Höchstleistungen zu inspirieren.

Herrn Lanfermann ist diese psychologische

Meisterleistung auf das Beste gelungen.

(Hinweis der Redaktion: siehe auch

Editorial auf Seite 1.)

Prof. Dr. Klaus-P. Martens

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und nach Vereinbarung

„2. Damenmannschaft?“, fragten viele Mitglieder

beim DGL-Heimspieltag unserer Herrenmannschaft,

der nämlich gleichzeitig auch

der Heimspieltag der 2. Damenmannschaft

war. Ja, die gibt es – und das schon im zweiten

Jahr! Betreut von Trainer Moritz Dickel setzt

sich die 2. Damenmannschaft aus Spielerinnen

zusammen, die nicht ausreichend Spielzeit

in der 1. Mannschaft bekommen und aus

Jugendspielerinnen, die schon „Ligaluft“ bei

den Großen schnuppern sollen. Im Jahr 2018

startete die Mannschaft in der Verbandsliga

und konnte dort auf Anhieb überzeugen. Mit

vier von vier gewonnen Spieltagen stand der

Aufstieg in die Oberliga fest. Und auch in diesem

Jahr knüpfte die 2. Damenmannschaft an

diese Leistungen an. Gegner und Spielorte in

der Oberliga waren der GC HH-Treudelberg,

GC St. Dionys, G&CC Brunstorf und GC

Großensee. Alle Spieltage – auch der Heimspieltag

– wurden souverän gewonnen. Eine

„perfect season“, die ligaübergreifend (von der

1. Bundesliga bis zur Landesliga) nur 9 Mannschaften

geschafft haben. Ein schöner Erfolg,

der mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt

wurde. Wir gratulieren dem Team und

dem Trainer zu diesem Erfolg!

Kristina Tenbruck

Unsere Herren-Mannschaft hat – anders als

die Fußballer des HSV – den „Betriebsunfall

Abstieg“ in der Deutschen Golf Liga repariert

und ist 2020 wieder erstklassig. Puh, das

war ein hartes Stück Arbeit, denn zur Mitte

der Liga-Saison lag das Team noch auf dem

2. Platz der Tabelle hinter den Berlinern aus

Gatow, und erst der Sieg des 5. Spieltages sicherte

die Qualifikation und Fahrkarte für die

Relegation zum Aufstieg in das Oberhaus.

In diesem alles entscheidenden Duell trafen

die Falkensteiner Herren, eine Woche nach

dem Final Four in Gut Kaden, auf das Team

vom GC Essen-Heidhausen, das zum allerersten

Mal an die Tür zum Oberhaus geklopft

hat.

Die uns sehr vertraute traditionsreiche Golfanlage

des Frankfurter GC sollte als Austragungsort

dienen. Die Relegation wird

wie beim Final Four im Matchplay-Modus

gespielt. Acht Einzel und anschließend vier

Vierer sollten Klarheit bringen, wer über den

Aufstieg jubeln darf.

Das erste Match bestritt Carl Anton Kolloß

und ging mit 3&1 verloren. Als zweiten Spie-

ler schickte das Coach-Team Sebastian Sliwka

ins Feuer, der mit einem gesunden Selbstvertrauen

sein Match mit 3&2 gewann.

Unser Jugend-Nationalspieler Tiger Christensen,

der just mit dem Junior Team Germany

beim European Young Master den Titel

gewonnen hatte, lieferte sich ein ganz enges

Match und gewann auf dem 18. Grün mit 1

auf einen sehr wichtigen Punkt für das Team.

Dort wurden schon die Weichen zur Führung

gestellt, zumal die Teamkameraden Yannik

Emmert mit 3&2 und Connor Engelmohr

mit einem 5&4-Sieg punkten konnten. Den

schon fünften Punkt strich Lukas Kahl mal

eben mit 6&5 glatt ein. An einem echten

Spitzenduell war mal wieder Routinier Michael

Thannhäuser mit seinem Gegner in der

Relegation beteiligt. Die beiden schenkten

sich nichts und so wurde dieses Duell geteilt.

Philipp Westermann als letzter Spieler änderte

an dem aktuell großen Vorsprung aus den

Einzeln mit 5,5 Punkten von 8 möglichen

nichts mehr. Mit diesem Ergebnis konnte das

Team entspannt in die Mittagspause gehen.

Aus den am Nachmittag anstehenden vier

Vierern brauchte das HGC Team nur noch

einen Punkt, um die Rückkehr in die Beletage

zu sichern, während Essen keinen einzigen

Vierer verlieren durfte.

Überraschend gewannen die Essener dann

auch die ersten beiden Vierer und im Live-

Scoring wurde es noch einmal eng, bis sich

zwischenzeitlich Yannik Emmert und Tiger

Christensen mit 3&2 durchgesetzt hatten

und den siegreichen Punkt holten. Mit 6,5

Punkten auf der Habenseite war das Spiel gewonnen

und so spielte das letzte Match keine

Rolle mehr und wurde sportlich geteilt beendet.

Christian Niemietz, der Kapitän des HGC,

war von seinem Team restlos begeistert: „Wir

sind total glücklich, es war eine harte Saison

und die haben wir heute gekrönt. Das war

heute und das ganze Jahr über eine super

Teamleistung. Ohne die geht es auch nicht.

Wir haben in diesem Jahr viele junge Spieler

integriert. Das lässt uns erwartungsvoll auf

die kommende Erstligasaison blicken.“

Berthold Apel

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Leistungssport

Leistungssport

Foto: St. Eurach G. + LC.

Stephan Blume, Jan-Wilhelm Schuchmann, Kai Flint, Veit Pagel, Marcus Schuldt, Christian Domin,

Bernd Wolf, Hanns-Joachim Pagel, Jost Hellmann

Wetterkapriolen und vorzeitiger

Abbruch

DMM der AK50

Mit guter Motivation sind wir am Mittwoch

den 22. August nach Bayern zum Starnberger

See angereist, um die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

der AK50 im Golfclub

St. Eurach auszuspielen.

Veit, Christian und Bernd waren einen Tag

eher vor Ort und konnten den Platz schon

vor unserer offiziellen Einspielrunde am Donnerstag

spielen und kennenlernen.

Durch den vielen Regen der Vortage war der

Platz sehr weich und die Abschläge rollten

keinen Meter. Wer auf dem Platz lange Carry-

Schläge machen konnte, war klar im Vorteil.

Auch die extrem „fetten“ und dichten Semi-

Roughs am Rand der Spielbahnen erlaubten

kaum längere Schläge zum Grün. Insgesamt

präsentierte sich der Platz aber in einem sehr

guten Zustand mit sehr ordentlichen Grüns.

Am ersten Tag musste der Vierer gespielt werden

und wir haben länger überlegt, welche

Vierer im Zählspiel erfolgreich sein könnten.

Ein Vierer mit Veit und Christian stand

schon fest. Die beiden sind ja sowieso unzertrennlich.

Beim zweiten Vierer haben wir

dann überlegt, dass Kai und ich zusammen

spielen sollten. Es war eine Premiere für uns

beide, die wir erfolgreich bestanden haben.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Kai zu

spielen, und wir haben uns gegenseitig gut unterstützt

und ergänzt. Bis zum 14. Loch lagen

wir nur einen über Par. Leider waren einige

Schläge auf den letzten fünf Löchern zu ungenau

und wir mussten einige Bogeys notieren.

Insgesamt war es aber eine sehr gute Runde

und wir lagen nach den drei Vierern gut positioniert

auf dem geteilten zweiten Platz. Jost

und Hanns-Joachim haben den dritten Vierer

gespielt. Braunschweig lag mit fünf Schlägen

Vorsprung auf Platz 1.

Am zweiten Tag starteten die ersten Einzel.

Ich war im ersten Flight und habe meine Mitspieler

auf der 18 auf ein nahendes Gewitter

aufmerksam gemacht. Wir haben uns dann

etwas beeilt, um die Runde noch vor der Sirene

zu beenden. Als wir die Karten in der Scoring-Area

unterschrieben haben, gab es das

Signal zum Abbruch wegen eines Gewitters.

Damit mussten alle (außer mir) am Sonntag

schon um 8 Uhr wieder am Ball sein, um die

zweite Runde fertig zu spielen. Der Start für

die Finalrunde hat sich durch den Abbruch

vom Samstag um fast drei Stunden verschoben.

Somit war auch keine weitere Unterbrechung

der dritten Runde wegen eines denkbaren

Gewitters mehr möglich. Allen war klar,

dass ein Abbruch der dritten Runde keinen

Neustart mehr erlaubt.

Die abgebrochene Runde vom Samstag konnten

wir am Sonntagmorgen mit guten Ergebnissen

beenden.

Viel wichtiger als sehr niedrige Scores vorn

ist es, keine hohen Ergebnisse hinten in die

Wertung bringen zu müssen. Als Team haben

wir hier sehr gut gespielt und hohe Ergebnisse

vermieden.

Gerade wollte ich auf den 6. Abschlag gehen,

als das Signal zum Abbruch der dritten Runde

ertönte. Damit war klar, dass der Spielstand vom

zweiten Tag auch der Endstand sein würde und

wir den dritten Platz erreicht hatten. Unseren

ewigen HMM Finalgegner Wendlohe konnten

wir nach dem Sieg bei den HMM auch bei den

DMM wieder hinter uns lassen.

Mit der Bronzemedaille haben wir ein sehr gutes

Ergebnis erzielt, mit dem wir mehr als zufrieden

sein können. Stephan Blume hat uns begleitet

und uns auf der Range mit hilfreichen Tipps für

die Turnierrunden vorbereitet.

Marcus Schuldt

Kapitän AK50

Anne Geuther, Susi Stinnes, Christine Heins, Julia Fischer-Zernin, Katharina Schwarzhaupt, Angelika

Voß, Marion Thannhäuser. Nicht auf dem Foto: Trixi Seiffert, Katja Braasch, Katrin Wilckens-Sievers

und Melanie Dittmeyer

Ende gut – alles gut

Saison 2019 der Seniorinnen-Mannschaft

Auf ins neue Jahr 2019! Ein munteres Team

von zehn Spielerinnen hatte sich zu Beginn

der Saison 2019 vorgenommen, in der Hamburger

Liga mit um den Sieg zu kämpfen –

keine leichte Aufgabe – und außerdem auf jeden

Fall den Aufstieg von der Oberliga Nord

in die Regionalliga Nord zu schaffen, was uns

im letzten Jahr bedauerlicherweise nicht ge-

lungen war und uns sehr ärgerte.

Aber neues Spiel, neues Glück, wobei man

sich ja leider nicht immer auf das Glück verlassen

kann. Deshalb lieber ein Trainingswochenende

mit Begleitung von Stephan Blume

am letzten Aprilwochenende, und, um Kosten

zu sparen, keine weite Reise, sondern zwei

halbe Tage in Falkenstein – Freitag und Sonntag

– und am Sonnabend ein Ausflug zum

GC Oberalster, der hervorragende Übungsmöglichkeiten

bietet. Außerdem dann und

wann Mannschaftstraining vor den Spielen

und natürlich eigenes intensives Üben.

Fünf HGV Ligaspiele galt es zu bestreiten

mit dem Ziel, ins Final Four zu gelangen;

mit uns kämpften die Damen von Hittfeld,

Holm, Walddörfer und Wendlohe, die allesamt

nicht zu unterschätzen waren. Beim

Auftakt Anfang Juni auf unserem Heimatplatz

hatten wir mit Heimvorteil gerechnet,

was leider nicht klappte, wir landeten mit

sechs Schlägen Rückstand auf die führenden

Hittfelderinnen etwas enttäuschend auf dem

4. Platz – kein großes „Unglück“, aber ein anderer

Auftakt wäre natürlich schöner gewesen.

Auch nach den nächsten drei Spielen konnten

wir nicht wirklich zufrieden sein; wir lagen

vor dem letzten Ligaspiel nur auf Platz 4, den

wir unbedingt halten mussten, um ins Finale

zu kommen. Und an diesem 5. Spieltag in

den Walddörfern zeigten Julia Fischer-Zernin,

Christine Heins und Angelika Voß dann starke

Nerven und was in ihnen steckte: 80, 81, 82

bei Par 73, wahrlich fabelhafte Scores und eine

tolle Mannschaftsleistung, durch die wir auf

den 2. Platz im Gesamtklassement aufrückten.

Große Erleichterung und Freude bei allen!

Das Finale wurde am 18./19. August in Falkenstein

ausgetragen; Julia Fischer-Zernin übernahm

ganz souverän das Amt der Kapitänin, da

ich nicht in Hamburg war. Im Halbfinale traten

wir gegen das starke Team von Wendlohe an, im

Vierer mit Julia Fischer-Zernin/Angelika Voß

und Christine Heins/Katharina Schwarzhaupt,

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Leistungssport

der Spielstand danach 1:1. Bei den vier Einzeln

spielte Katrin Wilckens-Sievers mit anstelle

von K. Schwarzhaupt; doch unser Team

konnte nur ein Einzel gewinnen (Ch. Heins),

sodass wir am Sonntag gegen Hittfeld um

Bronze kämpfen mussten. Die Vierer traten

in derselben Aufstellung wie am Vortag an,

bei den Einzeln wurde Melanie Dittmeyer

aufgestellt anstelle von K. Schwarzhaupt;

Trixi Seiffert unterstützte als Ersatzspielerin

weiterhin das Team. Nach den beiden Vierern

hatte unser Team mit 1,5 Punkten die Nase

vorn, von den Einzeln kamen erfreulicherweise

noch zwei weitere Siege dazu. Endstand:

3,5 : 2,5. Ach, wie schön sind doch Bronzemedaillen!

Das erste Ziel war geschafft!

Nur eine Woche später dann das DMM

AK50 Aufstiegsspiel in Lutzhorn. Sieben

weitere Mannschaften machten sich Hoffnungen

auf den Aufstieg in die nächsthöhere

Spielklasse, die Regionalliga. Diesmal vertrat

mich dankenswerterweise Marion Thannhäuser

als Kapitänin, auch da wusste ich die

Sache in besten Händen. Der Austragungsmodus:

Eine Mannschaft besteht aus mindestens

vier Spielerinnen und zwei Ersatzspielerinnen;

es werden am ersten Tag zwei Vierer,

am zweiten Tag vier Einzel gespielt; die vier

besten Ergebnisse von beiden Tagen werden

gewertet. – Wieder dabei A. Voß, Ch. Heins,

J. Fischer-Zernin, K. Schwarzhaupt, diesmal

auch Anne Geuther und zur Verstärkung ein

erster „Auftritt“ in unserem Team von Katja

Braasch, über deren Unterstützung sich alle

sehr freuten.

Vor dem Start am Samstag wie immer mehr

oder weniger Nervosität und Aufregung,

das gehört ja dazu. Eine fabelhafte 81 von

Angelika und Katja, das war ein vielversprechender

Start, das beste Vierergebnis vom

gesamten Teilnehmerfeld; am Sonntag dann

eine „Wunderrunde“: Julia benötigte nur 73

Schläge, dazu die beachtlichen Scores 80 und

81 von Christine und Angelika – das wurde

von keiner anderen Mannschaft übertroffen,

und so sprangen die Falkensteinerinnen mit

einem deutlichen Vorsprung von acht Schlägen

in die Regionalliga! Das zweite Ziel auch

geschafft – hurra!

Welche Freude und Genugtuung für die

Mannschaft! Guter Teamgeist und herzlicher

Umgang miteinander, Einsatzbereitschaft

und Unterstützung von allen Spielerinnen,

auch ohne Spieleinsatz, das ist vorbildlich und

macht Freude, auch für die Kapitänin! Nicht

zu vergessen die effektiven Trainingseinheiten

von Stephan Blume, die sehr hilfreich waren.

So können wir frohgemut in die nächste Saison

schauen, aber lieber keinen langen Winterschlaf

halten, denn die Konkurrenz schläft

nämlich nicht.

Ende gut – alles gut!

Susanne Stinnes

Leistungsssport

Wettspielergebnisse

Hamburger Einzelmeisterschaft

AK offen

29. bis 30. Juni 2019

im GC Walddörfer

Teilnehmer: 12 Damen

Schläge

9. Dr. Ulrike Tidow 83/80/85=248

10. Sirah Steinhoff 83/85/83=251

11. Cay-Marie Müller 82/86/86=257

Teilnehmer: 21 Herren

3. Philipp Westermann 70/74/77=251

4. Connor Engelmohr 76/71/75=222

4. Felix William Rüss 73/73/76=222

1. Sommermonatsknopf

7. Juli 2019

Einzel - Stableford

Teilnehmer: 14 Damen, 20 Herren und 17 Jugendliche

Damen - Brutto

Punkte

1. Lilly Marie Köster 33

Netto Klasse 1 - 5

1. Sarah Jochums 36

2. Anette Gädcke 36

Herren - Brutto

1. Sebastian F. Sliwka 36

Netto Klasse 1 - 5

1. Hubertus Quasdorf 41

2. Boy Paulsen 41

Jugend - Brutto

1. Niels - Jasper Reese 33

Netto Klasse 1 - 5

1. Theresa Quasdorf 39

Deutsche Meisterschaft AK 30

12. bis 14. Juli 2019

im GC Heilbronn-Hohenlohe

Teilnehmer: 22 Damen

Schläge

8. Dr. Dorothee Graff 80/74/77=231

Teilnehmer: 79 Herren

15. Philipp Westermann 71/79/74=224

23. Ernst Nathanael Winter 81/70/75=226

2. Sommermonatsknopf

14. Juli 2019

Einzel - Zählspiel

Teilnehmer: 8 Damen, 25 Herren und

11 Jugendliche

Damen - Brutto

Schläge

1. Clara Schwabe 72

Netto Klasse 1 - 4

1. Clara Schwabe 71

Brutto - Herren

1. Connor Engelmohr 70

Netto Klasse 1

1. Julius Henry Köster 71

Netto Klase 2 - 5

1. Hartmut Geibig 67

2. Paul Robert Ahrens 68

Jugend - Brutto

1. Wigo Weisner 70

Netto Klasse 1 - 5

1. Henry-Oscar Hoyer 66

3. Sommermonatsknopf

4. August 2019

Einzel - Stableford

Teilnehmer: 6 Damen, 15 Herren und 17 Jugendliche

Damen - Brutto

Punkte

1. Dr. Dorothee Graff 34

Netto Klasse 1 - 5

1. Friederike Barbrock-Berg 43

Herren - Brutto

1. Ernst Nathanael Winter 38

Netto Klasse 1 - 5

1. Moritz Westermann 39

2. Jan Alexander Gehrmann 39

Jugend - Brutto

1. Scott Donald Bollo 31

Netto Klasse 1 - 5

1. William Hinneberg 44

2. Tessa Wilck 42

Deutsche Meisterschaft

AK offen

22. bis 25. August 2019

im GC München Valley

Teilnehmer: 50 Damen

Schläge

11. Viktoria Maria Hund 70/71/73/70=284

13. Miriam Emmert 70/70/73/72=285

14. Maike Schlender 74/70/69/73=286

Teilnehmer: 88 Herren

26. Michael Thannhäuser 72/69/71/75=287

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Leistungssport

Leistungssport

Stephan Blume, Nina Gebers, Marion Fritzsche, Henrike Spangenberger, Fenja Fehlauer, Friederike Barbrock-Berg, Katja Braasch, Franziska Ellis

Jürgen Mehrtens, Stephan Blume, Philipp Westermann, Ernst Nathanael Winter, Moritz Guberan, Victor Ehrnrooth, Finn Weiße, Christian Niemietz

Unser Weg zum Hamburger Manschaftsmeister

AK30 Damen

HGC Team nach „Undankbar“ auf‘s Treppchen

AK30 Herren – HMM und DMM

Man nehme ein ordentliches Pfund Teamgeist,

eine große Menge Erfahrung, einen top

engagierten Trainer (Stephan Blume) und

eine bunte Mischung aus fröhlichen Golferinnen,

die mindestens 30 Jahre sind...

Voraussetzung für die Teilnahme am Final

Four war die Qualifizierung bei den fünf Ligaspielen.

Hier haben wir als Drittplatzierte

abgeschlossen und standen nun im Halbfinale

am Samstag dem GC Holm gegenüber. Im

Team dabei waren Mutige, Ehrgeizige, Aufgeregte

und Wettkampftypen, die Lust hatten

auf die bevorstehenden Lochspielbegegnungen.

Hoch motiviert und mit gutem Golf gewannen

wir alle nötigen Punkte, so dass wir

am Sonntag im Finale gegen die Damen aus

den Walddörfern antreten durften: Früh um

6 Uhr starteten die Fahrgemeinschaften, um

sich zum gemeinsamen Warm-up und „Teamkreis“

auf der Range zu treffen. An diesem Tag

hatten wir das Glück, dass uns Luis und Jakob

aus dem AK14 Team bei den bevorstehenden

36 Löchern als Caddies professionell unterstützt

haben. Stephan bestärkte uns darin, den

Titel „Hamburger Mannschaftsmeister“ zu

verteidigen: So war es dann auch: In den Vierern

waren wir gut drauf und die jahrelang bewährten

Viererpaarungen konnten ihre Leistungen

abrufen. Morgens stand es bereits 3:0

für uns, so dass wir mit einem guten Gefühl

die werdende Mutter Dorothee Graff-Dehne

gegen unsere Kapitänin Marion Fritzsche

auswechseln konnten. Alle nötigen Punkte

gewannen wir auch in den Einzeln, so dass wir

wieder stolz den Meisterpokal mit nach Falkenstein

nehmen durften. Alle Spielerinnen

des AK 30 Teams sind froh und dankbar, für

den Golfclub Falkenstein aufzuteen und den

HGC bei den Meisterschaften zu vertreten.

Die Liga ermöglicht vielen ehemaligen Spielerinnen

der Damen Mannschaft, weiter im

Leistungssport aktiv zu bleiben und sportlich

„Flagge zu zeigen“. Dafür sind wir allen Unterstützern

und dem Vorstand sehr dankbar.

Henrike Spangenberger

Nachdem sich die Herren der AK30 beim

Hamburger Final Eight in Treudelberg Mitte

August noch mit dem „undankbaren“ vierten

Platz begnügen mussten, gewannen sie bei

den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

im GC Hohenstaufen die Bronzemedaille vor

den Teams aus Frankfurt und Hösel.

Der Hamburger Kapitän Stephan Blume hatte

sich mit seinem Team vorgenommen, eine

Treppchen-Platzierung zu erreichen und ist

mit Platz drei sehr zufrieden: „Auf dieses Abschneiden

sind wir stolz, das war eine tolle geschlossene

Mannschaftsleistung. Wir hatten

einige Rückschläge zwischendurch, aber die

haben wir klasse weggesteckt. Zum Schluss

ging es nochmal richtig eng hin und her. Und

wenn man bedenkt, dass wir zwei unserer

Leistungsträger gar nicht mit dabei hatten,

haben wir uns hier richtig gut verkauft. Mehr

wäre heute auch nicht drin gewesen. Wir sind

glücklich und zufrieden.“

21. bis 22. September 2019

DMM AK30 Herren, im GC Hohenstaufen

Teilnehmer: 14 Mannschaften Brutto

1. Frankfurter GC 498

2. Hösel GC 507

3. Hamburger GC 520

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13


Leistungssport

Leistungssport

Kjerstin Blomberg, Marion Thannhäuser, Tomas Schröder, Imme Adler, Heinrich Bielefeld, Klaus-Jürgen Nens, Susi Stinnes, Veit Pagel, Ulrike Friesecke,

Wolfgang Temming

Eine weitere Meisterschale für den Pokalschrank

AK65 Damen und Herren

terschaft qualifiziert: Die ersten drei Mannschaften

aus Liga 1 und der Club mit dem

besten Ergebnis aus den Ligen 2 bis 4.

2016 war Wendlohe der Gewinner, 2017

Walddörfer (wir unterlagen im Finale am 19.

Extraloch).

Da wir erst 2017 in das Ligasystem eingestiegen

sind, wurde der HGC in die letzte Liga

4 eingestuft. Kontinuierlich hatten wir uns

2017/18 zwischenzeitlich bis in die Liga 2

hochgespielt. Hier erspielten wir uns wieder

den 1. Platz in der Gruppe und damit den

Aufstieg in die 1. Liga sowie mit dem Ergebnis

als beste Mannschaft wiederholt den Einzug

ins Final Four.

Wir haben die Meisterschaft 2019, ausgetragen

am 3. und 4. September 2019 im GC

Buchholz, erstmals gewonnen. Ein perfekter

Durchstart seit 2017.

Das Final Four wurde im Lochspiel brutto

ausgetragen. Im Halbfinale ging es gegen den

GC HH-Walddörfer nach 3:3 in ein Sudden-

Death mit drei Spielern. Veit Pagel gewann

sein Stechen bereits am ersten Loch. Jost

Hellmann dann am zweiten Loch – damit

waren wir im Endspiel.

Im Finale trafen wir auf den GC HH-Ahrensburg

und siegten klar, wenn auch mit knappen

Ergebnissen, 5:0.

Unser siegreiches Team: Veit Pagel, Jost Hellmann,

Wolfgang Temming, Michael Voss,

Tomas Schröder, Klaus Nens und Heinrich

Bielefeld.

Hanns-Joachim war leider verhindert. Unser

Dank gilt besonders ihm, da wir ohne Hanns-

Senatspreis

Tradition seit 1910

Der Senatspreis wird seit 1910 alle zwei Jahre ausgetragen

und findet immer im Hamburger Golf-Club statt. Es gab

eine Aussetzzeit von 1936 bis 1985.

7. September 2019

Einzel-Zählspiel, 36 Löcher

Teilnehmer: 3 Damen

Brutto

Schläge

1. Franziska Ellis 81/77=158

Joachim die Gruppenphase als viertbeste aller

Mannschaften und damit das Final Four sicher

nicht erreicht hätten.

Die Meisterschale wird graviert und den vielen

anderen Pokalen im Schrank hinzugefügt.

Wir sind zuversichtlich, dass sie dort noch einige

Jahre bleiben wird.

2020 wird uns Christian Domin verstärken.

Wir entbieten ihm bereits vorab unser herzlichstes

Willkommen!

Teilnehmer: 22 Herren

Brutto

Schläge

1. Simon Bauer (An der Pinnau) 72/71=143

2. Philipp Westermann 77/67=144

Netto

1. Simon Bauer (An der Pinnau) 71/70=141

Wir freuen uns, dass wir „Altsenioren“ die

Farben Falkensteins auch im Leistungssport

erfolgreich vertreten dürfen. Ja, Leistungssport

ist – neben den diversen AKs – auch

die AK65! Bei den Herren sowohl als auch

bei den Damen. Unser Dank geht auch an

Hennig Sostmann, den einzigen „Schlachtenbummler“,

der uns am Finaltag begleitete.

Heinrich Bielefeld, Captain

DAMEN: Seit diesem Frühjahr gibt es in Falkenstein

die Damenmannschaft AK65. Wir

wollten es eigentlich ruhig angehen lassen

und Spaß beim Golfspielen haben. Dann sind

wir aber nach vier Spielen in Holm, auf der

Wendlohe, bei uns und an der Pinnau zweite

der entsprechenden Mannschaften geworden.

Und dann kam auch noch die Nachricht, dass

wir zu den Final Four gehören und zwar als

vierte hinter Wendlohe, Walddörfer und Pinnau.

Wendlohe hat gegen uns gewonnen, aber

wir haben die Mannschaft von der Pinnau besiegt,

und so sind wir hinter Walddörfer und

Wendlohe Dritte von insgesamt neun Hamburger

Mannschaften!!

Die Final Four haben parallel zu den Spielen der

Herrenmannschaften am 3. und 4. September

in Buchholz stattgefunden. Uns allen hat es viel

Spass gemacht, wir werden im nächsten Jahr auf

jeden Fall weitermachen.

Auf dem Foto sind Susi Stinnes, Kjerstin Blomberg,

Imme Adler, Marion Thannhäuser und

Ulrike Friesecke zu sehen, außerdem gehören

Elisabeth Bleese, Gudrun Münte, Sylle Schröder,

Dietlind Sieveking , Hilke Voigt und Line Luft

dazu.

Ulrike Friesecke

HERREN: Diese Hamburger Meisterschaft

wird erst seit 2016 ausgetragen.

Die Qualifikation dazu erfolgt über die im

Laufe der Saison zu spielenden Ligaspiele.

Dazu sind die 20 Hamburger Mannschaften,

zu je sechs Spielern, in den Ligen 1 bis 4 eingeteilt.

Jede Mannschaft spielt jeweils einmal auf dem

Platz der Clubs in der jeweiligen Liga. Die

besten addierten Ergebnisse (ein Streicher)

werden gewertet.

Nach Abschluss der Gruppenspiele haben

sich für das Final Four der Hamburger Meis-

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Leistungssport

Leistungssport

Marcus Schuldt, Katharina Schwarzhaupt, Jost Hellmann, Christine Heins, Joachim Hilke, Melanie Dittmeyer, Julia Fischer-Zernin, Jan-Wilhelm Schuchmann,

Beatrice Seiffert, Kai Flint, Bernd Wolf, Christian Domin

Hintere Reihe: in der Mitte Veit Pagel und Christian Domin

Zuhause Siegen macht immer Freude

Final Four der AK50 Damen und Herren

Bronze für Hamburger Oldies

Seniorenländerspiel

Der HGV hatte unseren sportlich anspruchsvollen

Platz ausgewählt, um die Hamburger

Mannschaftsmeister der AK50 Damen und

Herren auszuspielen. Das hat unsere Teams

natürlich sehr gefreut, denn unsere Teams

spielen immer gern vor heimischer Kulisse.

Herren

Bereits im Halbfinale gegen die Mannschaft

des GC Walddörfer wollte das HGC Team

durch seine Stärke den Anspruch auf die

Meisterschale in diesem Jahr schon einmal

zum Ausdruck bringen. Die Vierer-Spiele

am Vormittag wurden relativ zügig und

deutlich mit 2,5 zu 0,5 gewonnen und in

den Einzeln am Nachmittag wurden 5 der 6

Matches gewonnen. Ein guter Start für das

Finale am Sonntag, an dem das HGC Team

auf die Wendloher traf. Das Match begann

ebenfalls mit den Vierern – und es war spannend.

Zunächst unterlag das HGC Team den

Wendlohern mit 1,0 zu 2,0 nach den Vierern.

Aber das HGC Team zeigte zuhause Siegeswillen

und kämpfte sich zurück an die Spitze.

Letztlich gewann das Falkensteiner Team,

wenn auch knapp, mit 6,0 zu 5,0. Herzlichen

Glückwunsch!!

Damen

Unsere Falkensteiner Damen waren an diesem

Wochenende nicht so schlagfertig wie

das Herren-Team. Im Halbfinale traf die Damenmannschaft

sogleich auf das Favoriten-

Team von der Wendlohe. Das beeindruckte

die HGC Damen aber nicht, denn die Viererspiele

wurden geteilt und die Einzel mussten

entscheiden, wer sich für das Finale qualifizieren

wird. Leider wurde nur eins der vier Matches

von den Falkensteiner Damen gewonnen

und so musste das Team am Sonntag zum

kleinen Finale gegen die Damen aus Hittfeld

antreten. Mit 3,5 zu 2,5 Punkten wurde das

Spiel gewonnen – dritter Platz und Bronzemedaille.

Herzlichen Glückwunsch!

Berthold Apel

Team Hessen gewinnt spannendes Halbfinale

gegen Bayern. Im Endspiel setzte sich Hessen

gegen Baden-Württemberg durch und konnte

erstmals den Länderpokal gewinnen. Im Spiel

um Platz drei gewann das Team aus Hamburg

gegen Bayern. Für Hamburg spielten:

Christian Domin, Veit Pagel (beide HGC)

Ralf Hilbrig, Guido Jacobs (beide St. Dionys)

Karlheinz Noldt, Kai Roggenbau, Sven Trulsen

(alle Wendlohe)

Seniorenländerpokal, im Licher

Golf-Club

26. bis 28. Juli 2019

Teilnehmer: 12 Bundesländer

1. Hessen 370 Brutto

2. Baden-Württemberg 384 Brutto

3. Hamburg 386 Brutto

Hamburger Einzelmeisterschaft

AK30

29. bis 30. Juni 2019

im GC Walddörfer

Leider traten nur vier Damen in der AK30 an, lieferten

sich aber einen harten Kampf. Franziska Ellis wurde

Hamburger Meisterin und gewann die Goldmedaille.

Teilnehmer: 4 Damen

Schläge

1. Franziska Ellis 92/81=173

Teilnehmer: 22 Herren

11. Victor Ehrnrooth 80/87=167

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Turniere

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Christine und Marcus Schuldt, Sören und Marion Fritzsche, Andrés und Carola Cramer, Line und Peter Luft

Name ist Programm

HGC-Ehepaar-Vierer 2019

Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Jahr am

Pfingstmontag der Ehepaar-Vierer gespielt. Für

uns ein Pflichtprogramm, weil es wirklich Spaß

bringt.

Wir sind wahrscheinlich einfach ein gutes Team,

weswegen wir nun zur großen Überraschung

zum dritten Mal auf dem Pokal stehen. Was uns

auch dieses Jahr erneut gefehlt hat, war der Griff

in die Jutta-Hitzler-Quality-Street-Dose. Das

werden wir im nächsten Jahr ändern! Zu begrüßen

war in diesem Jahr, dass sich junge Ehepaare

wie Michael Thannhäuser mit Gattin und Vanessa

Strüven Meiss mit Gatten angemeldet hatten.

Leider mussten sie außer Konkurrenz spielen, da

es eine Hcp.-Begrenzung gibt. Ist das noch zeitgemäß?

Wir finden nicht. Es ist doch toll, wenn

18

sich Paare und vor allem junge Ehepaare trauen,

bei dieser Art Turnier mitzuspielen. Man sollte

sich an Veränderungen heranwagen, wie z.B.,

dass heutzutage doch kaum noch jemand Zeit

für 18 Löcher hat und deshalb schon beim Damentag,

Herrentag, bei den DiGis oder beim

Würstchenturnier 9-Lochrunden gespielt werden.

Und diese sogar auf Wunsch vorgabewirksam.

Aber nicht nur Zeit ist ein limitierender Faktor,

auch das Alter steht einigen im Weg. Daher ein

zeitgemäßes Motto: lieber 9 Löcher spielen, als

gar nicht zu golfen. Von diesem Standpunkt

aus gesehen schlagen wir vor: Ehepaar-Vierer

ohne Hcp.-Begrenzung, 18 Löcher für alle, die

es schaffen, und 9 Löcher für alle diejenigen, die

nicht länger können. So holen wir alle, die gerne

spielen würden, auf den Platz und zu diesem

besonderen Turnier. Jung, alt, gut, weniger gut,

Hauptsache, man ist dabei und genießt diesen

herrlichen Platz und die traumhafte Terrasse

oder das Clubhaus.

Am Ende wollen wir kurz erwähnen, dass Küssen

erlaubt ist! Bei uns gibt es einen Kuss nach

jedem gut gespielten Loch. Wir können daher

nur empfehlen: Küssen anstatt nörgeln und entschuldigen!

Auf Föhr z.B. heißt der Ehepaar-Vierer

Kuss-Cup. Da ist der Name doch Programm,

oder?

Auch in den nächsten Jahren werden wir mit viel

Freude am Ehepaar-Vierer teilnehmen und haben

auch für unsere Flightpartner kleine Über-

raschungen im Bag, die gerne auch einmal zum

Birdie verhelfen können (Katrin Wilckens-Sievers

und Frank Sievers sowie Heike und Bastian

Dittrich wissen, wovon wir reden). Leider hat es

unseren netten Flightpartnern Kjerstin und Alex

Blomberg in diesem Jahr nicht geholfen. Was

aber noch nicht ist, kann ja noch werden…

Wir sind dankbar für diesen wunderschönen

Tag und wünschen uns, dass noch ganz viele Ehepaare

an diesem tollen Event teilnehmen werden.

Marion und Sören Fritzsche

Klassischer Ehepaar-Vierer

10. Juni 2019

Dr. Hermann und Jutta Hitzler

Erinnerungspreis

Teilnehmer: 28 Paare

Punkte

1. Netto und Gewinner des Wanderpreises

Marion und Sören Fritzsche 41

2. Carola und Andrés Cramer 38

3. Line und Peter Luft 37

Brutto

1. Christine und Markus Schuldt 19

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Turniere

Turniere

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Sam Ockers, Carsten Lebbe, Marc-Constantin Schröder, Moritz Jochums,

Maximilian Schröder, Pontus Sergelius, Rüdiger Sahm

HULOPO

21. Juni 2019

Einzel - Zählspiel, 100 Löcher

Teilnehmer: 33 Herren

Netto

Schläge

1. Marc-Constantin Schröder 75/71/73/71/69/40=399

4. Torben Mons 73/68/69/73/80/43=406

5. Hermann Wendelstadt 76/69/73/74/73/46=411

10. Hans Rüss 73/74/75/80/78/40=420

15. Sam Ockers 83/78/72/73/79/48=433

17. Ulf Holländer 74/78/75/76/81/52=436

Brutto

1. Marc-Constantin Schröder 78/74/76/74/72/42=416

6. Sam Ockers 87/82/76/77/83/50=455

11. Hans Rüss 82/83/84/89/87/45=470

12. Hermann Wendelstadt 88/81/85/86/85/52=477

15. Henri Bechtolf 90/91/84/88/88/48=489

Soweit die Füße tragen...

54. HULOPO im HGC

Den längsten Tag des Jahres nutzten 33 ambitionierte

und unerschrockene Golfenthusiasten,

um ab 4.30 Uhr ihre Ausdauer und

Willensstärke auf den Prüfstand zu stellen. 23

von ihnen sind Wiederholungstäter, zehn das

erste Mal dabei. Mehr Teilnehmer möchten

wir zukünftig auch nicht gleichzeitig antreten

lassen, denn die durchschnittliche 3-Stunden-

Runde soll bewahrt werden.

In diesem Feld ist von Gleichberechtigung der

Geschlechter noch nichts zu spüren. Keine

Dame meldete. Das war in den vergangenen

Jahren nicht immer so.

Die Temperaturen entwickelten sich über

den Tag optimal für dieses Event. Um die 20

Grad, gepaart mit einer leichten Bewölkung,

sind ideal. Ich spielte die 100 Löcher sehr

entspannt mit Carsten Lebbe, einem Pro aus

Hardenberg, der im Rahmen der Siegerehrung

von uns die begehrte 10 Jahre-Medaille

verliehen bekam. Carsten arbeitete früher

viele Jahre als Croupier in Bad Harzburg und

verkürzt sehr angenehm mit der einen oder

anderen Geschichte die vielen zu absolvierenden

Stunden.

Fünf Mal dabei waren Kai-Carsten Britze,

Moritz Jochums, Sam Ockers und Rüdiger

Sahm. Rekordhalter in diesem Feld Sven

Busch, Pro aus Hoisdorf, reüssierte mit 22

Beteiligungen. Einen Dank sprach ich Moritz

und seinem Flightpartner aus, weil sie sich

bereit erklärten, einen dritten Mitspieler kurz

vor 4.30 Uhr aufzunehmen und somit die

100 Löcher zu dritt durchstanden. Bewundernswert

war noch, dass die Drei noch zwei

Stunden vor den letzten Ankömmlingen im

Clubhaus eintrafen.

Marc-Constantin Schröder krönte sein Debut

mit 416 Bruttoschlägen und dem damit

einhergehenden Sieg. Er trug die gesamte

Zeit sein Bag. Den ersten HULOPO Bruttosieg

errang 1966 der am Spieltag anwesende

Henning Sostmann mit 432 Schlägen. Damit

wäre er in diesem Jahr Zweiter geworden.

Wir freuen uns auf den 55. HULOPO im

nächsten Jahr!

Hans Rüss

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Turniere

Turniere

Kaiserwetter und ausgelassene Stimmung

DiGis und EarlyBirds in Hochform

Alles fing am Sonntagvormittag bei herrlichem

Hochsommerwetter an: Die EarlyBirds

konnten es kaum erwarten und trafen sich zur

leichten Gymnastik und Teambesprechung

bereits um 11 Uhr. Ganz entspannt dagegen

die Strategiebesprechung bei den DiGis, wie

immer Pretty in Pink.

Insgesamt 68 Spielerinnen und Spieler traten

in gewohnter Manier in zwei Paarungen an –

mit der Einschränkung, dass wir vier DiGis an

die EarlyBirds ausgeliehen hatten. Die waren

aber im Herzen DiGis geblieben und spielten

zum Glück keine Punkte für die Jungs ein.

Die Scorekarten werden um 11.30 Uhr von

Susanne Koffka am Starterhaus ausgegeben,

dazu ein kleiner Glücksball, denn man weiß

ja nie, was einem so auf der Runde passiert!

Um 12 Uhr Kanonenstart: Ein aufgeregtes

Hin und Her, wer spielt wohl mit wem, an

welchem Loch geht es eigentlich los? Ich hatte

das Glück, mit Maria Grünewald spielen

zu dürfen, dazu Klaus Jochums und Thomas

Wall, Start an der 13. Wir kannten uns vorher

nicht und hatten riesigen Spaß miteinander,

doch dazu später mehr.

Komplexes Regelwerk: Freeshot, Throw,

Casablanca und dann noch Cornhole

Vielleicht gab es ja deshalb die Spielregeln be-

reits am Vortag per E-Mail … und so mancher

hatte sie über Nacht unters Kopfkissen gelegt:

Gespielt wurde ein Vierball, das heißt, jeder

Spieler spielte seinen eigenen Ball und alle

Scores wurden aufgeschrieben. Für die Gesamtwertung

wurden Punkte nach folgendem

Modus vergeben: Das beste Nettoergebnis

der DiGis stach das beste Ergebnis der Early-

Birds, dafür gab es einen Punkt, bei gleichem

Ergebnis jeweils 0,5. Dasselbe galt für das

schlechtere Ergebnis der beiden anderen.

Natürlich gab es auch wieder ein paar Besonderheiten

während der Runde:

Jeder Spieler hatte einen Freeshot, egal ob am

Abschlag oder auf dem Fairway, nicht aber auf

dem Puttinggrün. Ebenfalls für jeden Spieler

gab es einen Throw, der Wurf zählt dann

nicht als Schlag. Also besonders als Wurf aus

dem Bunker geeignet!

Pro Team gab es einen Casablanca für das

Turnier: „Spiel´s nochmal Sam“. Ein Team

konnte von einem Spieler des anderen Teams

verlangen, dass der Schlag oder auch Putt

wiederholt wird, der vorherige ist damit obsolet

und zählt dann auch nicht. Die Besonderheit

in diesem Jahr: Nahm ein Team den

Casablanca nicht, gab es für dieses Team einen

Punktabzug in der Gesamtwertung. Und

dann noch eine zusätzliche Disziplin, das 19.

Loch vor der Terrasse. Gespielt wurde Cornhole,

bei dem die DiGis und die EarlyBirds

abwechselnd mit Mais gefüllte kleine Säcke

auf eine angehobene Plattform mit einem

Loch warfen. Blieb ein Säckchen auf der Plattform

liegen, wurde ein Punkt erzielt, fiel ein

Säckchen in das Loch, wurden drei Punkte erzielt.

Gezählt wurde die Differenz der Punkte.

Ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen: Auch

hier hatten die Herren die Nase vorn!

Unser kämpferischer Flight: Auf einer Wellenlänge

trotz oder gerade wegen Casablanca

Ich spielte mit Maria Grünewald, dazu Klaus

Jochums und Thomas Wall, welch eine motivierende

und kameradschaftliche Stimmung!

Diese trübte sich auch dann nicht ein, als die

EarlyBirds an der 17 mit einem Eagle von

Thomas das Loch gegen uns verloren! Und

das aus zwei Gründen: Spielte ich doch mit

dem dritten Schlag locker über die Heide …

3 Meter lief der Ball an die Fahne ... und ich

lochte zum Birdie ein. Da war die Freude

groß, Maria und ich lagen uns in den Armen.

Doch weit gefehlt! EarlyBird Klaus rief „do it

again Sam“ … unglaublich, nun versenkte ich

für die DiGis auch noch den Re-Birdie-Putt!

„Oh, jetzt haben wir mit einem Eagle zu guter

Letzt doch noch das Loch gegen die DiGis

verloren“, konstatierte Klaus mit gefasstem

Blick. Nach fast sechs Stunden kamen wir

alle wieder zurück ins Clubhaus, lachend und

vielleicht auch an der 17 etwas zu lautstark

für die nachfolgenden Flights. Ein unvergesslicher

Golftag, an den sich unser Flight noch

lange erinnern wird!

Ein Traumabend an der Sommernachtstafel

Später fanden sich alle unsere Teilnehmer auf

der Terrasse ein und ließen den herrlichen

Golftag in ausgelassener Stimmung bis spät

in die Abendstunden ausklingen. Bei launigen

Reden von Susanne und Nils Koffka

– gewohnt unnachahmlich in ihrer Art und

Weise – folgte die Siegerehrung. Im Zuge der

Wertung hatte Susanne das Ergebnis verantwortungsvoll

aus allen Blickwinkeln betrachtet

und kam leider nicht zu einem positiven

Ergebnis für die DiGis. Die EarlyBirds führten

im Golfen 294:274 und gewannen damit

in der Gesamtwertung, wenn man die Punkte

der Flights nach 18 Löchern addiert.

Die besten Teams waren:

1. Jens Filitz und Peter Schmitz mit 26 Punkten

2. Axel Riecke und Nils Koffka mit 22,5

Punkten

3. Ole Wasmuth und Heinrich Bielefeld mit

21,5 Punkten.

Liebe Susanne und liebe Ulli, vielen Dank

für eure hervorragende Organisation. Es war

ein fantastischer Tag wie im Bilderbuch, tolle

Flights mit wahren Gentlemen, spannende

Regeln, lustige Preise und eine krönende

Sommernachtstafel. Schon heute freuen wir

uns auf eine Wiederholung im kommenden

Jahr und sagen DANKE auch an alle unsere

fleißigen Hände in der Gastronomie.

Heike Laue

22

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Turniere

Turniere

Thomas Seiffert, Barbara Mellin, Volker Hillebrand, Tobias Wilck, Aimée Riecke, Wilhelm Eisenbeiß, Cornelius und Hanns-Joachim Pagel, Hans Rüss

Nichts müssen müssen

HGC Einladungsturnier

Es ist Samstag, der 29. Juni 2019. Die Zeugnisse

der Kinder sind seit Mittwoch verteilt.

Der Sommer hat unsere Stadt seit einer Woche

fest im Griff, und auch für uns hat der

Urlaub begonnen. Eine wirklich wunderbare

Stimmung, um mit Freunden eine Runde

Golf zu spielen. Bereits das Treffen vor Herrn

Kämmers Auslagen auf den Chip- und Putt-

Greens imponierte entspannt und einladend.

Kirsten und Volker Hillebrand, beide Mitglieder

in GTHGC sind unserer Einladung

für das diesjährige Einladungsturnier gefolgt.

Und dann ging es auch schon los. Pünktlich

um 11.00 Uhr schickte uns die Kanone an

Tee fünf auf die Runde.

Ein wirklicher Paukenschlag für mich, nutzte

ich doch die Breite des Fairways und alle

weiteren Hindernisse der Bahn gezielt aus

und lochte dann mit mehr als genug Schlägen

ein. Augenblicklich wurden mir die Vorteile

des Bestball wieder bewusst, konnte Volker

doch mit dem vierten Schlag das Loch mit

einem Par beenden. Von diesen Aufs und Abs

durften wir im Verlauf der kommenden fünf

Stunden noch einige Erfahrungen machen,

doch glichen sich unsere unterschiedlichen

Spielergebnisse immer wieder gegenseitig aus.

Ganz ähnlich erging es auch unseren Damen

Kirsten und Wanja, die sich ebenfalls wunderbar

ergänzten und am Ende den vierten Platz

im Netto Ergebnis erzielten.

Erwähnt werden muss an dieser Stelle der extrem

gute Zustand dieses wundervollen Golfplatzes.

Tolle Fairways und wirklich schnelle

Grüns destillierten das Spiel zur reinsten

Freude (zumindest gelegentlich )

Ohne es recht zu bemerken, erspielten wir uns

das eine oder andere Par, sowie ein Birdie auf

der 18.

Auch durften wir aufgrund unserer Startnummer

fünf gleich zweimal das Halfway Häuschen

passieren und uns mit Kaffee und köstlichem

Butterkuchen stärken.

Alles in allem erlebten wir einen aufregenden

und kurzweiligen Samstagnachmittag, von

dem wir gegen 16.30 Uhr wieder ins Clubhaus

zurückkehrten.

Von dem persönlichen Ergebnis waren Volker

und ich gleichermaßen überrascht und

erfreut. Herzlichen Dank.

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich

auch bei Michael Glatzel und seinem gesamten

Team, das bei diesem herrlichen Wetter

mit seinen ansprechenden 28° C alles gegeben

hat, um auch unser aller Gaumenfreuden maximal

zu bedienen.

Dr. Tobias Wilck

Einladungsturnier

29. Juni 2019

Vierball-Bestball Stableford

Teilnehmer: 25 Paare

Netto

Punkte

1. Dr. Tobias Wilck, HGC 49

Dr. Volker Hillebrand, GC Flottbek

2. Dr. Thomas Seiffert, HGC 49

Barbara Mellin, GC Flottbek

3. Aimée Riecke, HGC 47

Wilhelm Eisenbeiß, GC Escheburg

Brutto

1. Hanns-Joachim Pagel, HGC 33

Cornelius Pagel, GC Am Sachsenwald

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Turniere

Turniere

Karin Kröger, Anne Geuther, Sitta von Wissel

Birgit Hein, Karin Grossmann, Moni Schoenbach

Wasserhindernisse, besonders ungewohnt

Damenausflug zum GC Hamburg-Holm am 11. Juli 2019

Die Wetterprognose war gemischt, also auch

die Erwartungen der 35 Damen unseres

Clubs an diesen Golftag.

Erfreulich kurz war die Anfahrt (ohne Stau

am Elbtunnel). Im GC Holm angekommen,

wurden wir herzlich begrüßt, auch von den

Holmer Mitgliedern, die für uns den Platz

AB verlassen mussten. Ein freundliches

„Schönes Spiel“ schallte uns auf dem Weg

zum Abschlag entgegen. Genauso erfreulich

ging es weiter, denn im Laufe der Runde

kam die Sonne immer mehr zum Vorschein.

Schirm und Regenkleidung konnten verpackt

bleiben, Weste und wärmende Pullover wurden

entbehrlich.

Die ersten vier Bahnen begannen mit Kano-

26

nenstart (Spielmodus 1,2,3), danach ging es

im Fließstart weiter, sodass alle Teilnehmerinnen

nah beieinander blieben und die ersten

Flights nicht zu lange auf das Essen warten

mussten.

Der GC HH-Holm liegt in typischer Landschaft

Schleswig-Holsteins mit breiten und

langen Bahnen, Doglegs, Rough, das auch

gemäht eine Herausforderung darstellt und

natürlich – für Falkensteiner besonders ungewohnt

– Wasserhindernissen. Alles hübsch

gestaltet und sehr gepflegt.

Nachdem alle Damen abgekämpft, geduscht

und „aufgehübscht“ zum Drink auf der Terrasse

erschienen waren, wurde der Himmel

schlagartig dunkel, und ein heftiger Regen

trieb uns fluchtartig ins Innere des Clubhauses,

das uns mit sanften Farben, sehr bequemen

Stühlen und edlem Ambiente empfing.

Die lange Tafel war hübsch für uns gedeckt,

und die drei vorbestellten Gerichte wurden

zügig serviert, sodass die Mühen des (schlechten)

Spiels schnell vergessen waren und stattdessen

lautes, fröhliches Schnattern begann.

Schnell bewegten sich die Gespräche weg von

Golf, hin zu Themen abseits des Golfplatzes:

Gesundheit, Familie, Wünsche, Befürchtungen,

Weltfrieden, Klimawandel und die Konsequenzen

usw.

Als der erste Hunger gestillt war, übernahmen

Anne und Beatrix die Siegerehrung und

beschenkten die drei Siegerflights mit tollen

Damentags-Ausflug

Spielmodus: „ eins, zwei, drei“

Am ersten Loch wurde das erste Ergebnis gewertet,

am zweiten Loch wurden die zwei besten Ergebnisse

gewertet und am dritten Loch alle drei Ergebnisse. Das

Spiel wiederholte sich dann noch fünf Mal.

11. Juli 2019

im Golfclub Hamburg-Holm

Teilnehmer: 35 Damen

Punkte

1. Anne Geuther, Gerlinde Hellmann,

Lucia Huckfeldt 74

2. Birgit Hein, Moni Schoenbach,

Dr. Karin Grossmann 73

3. Sitta von Wissel, Karin Kröger,

Dagmar von Boddien 67

n.St.

Preisen: Zutaten aus der Feinkostküche von

bester Qualität.

Nach dem leckeren Dessert lotste uns die unermüdliche

Christiane (Tausend Dank!) zum

obligatorischen Gruppenfoto, und danach,

unter vielen Dankesworten an die beiden

LadiesCaptains für ihre gute Planung dieses

Lucia Huckfeldt, Beatrix Amsinck, Anne Geuther, Gerlinde Hellmann

Ausflugs, traten die Damen den Heimweg an.

Zurück bleibt die Erinnerung an einen schönen

Golftag auf einem anderen Platz, der (natürlich!)

mit unserem Platz nicht mithalten

kann, der aber dennoch einen Ausflug wert

war, wegen der Abwechslung, wegen der vielen

netten Mitspielerinnen und dem gemeinsamen

Erlebnis, und nicht zuletzt wegen der

aufgefrischten Erkenntnis, dass wir Falkensteiner

privilegiert sind, auf unserem schönen

Platz „zu Hause“ zu sein.

Gerlinde Hellmann

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Turniere

Turniere

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Immer beliebter bei Gästen

Norddeutscher Ehepaar Vierer

Ein besonderes Freundschaftsspiel in tollem Geiste

Falkenstein vs. Falsterbo

C

M

Y

CM

C

MY

M

CY

Y

CMY

CM

K

MY

CY

CMY

K

Ein Wochenende mit tollen Leuten auf einem

anspruchsvollen Platz! Der Norddeutsche

Ehepaar Vierer war für alle Teilnehmer

ein schönes Turnier. Das Spielformat ist

spannend bis Sonntag am 18. Loch! Samstag

empfanden wir und insbesondere die Gäste

die Grüns als größte Herausforderung! Ein

Schläger weniger ins Grün war sehr ratsam!

Wir gingen entspannt als 4. am Samstagabend

nach Hause. Am Sonntag mit dem klassischen

Vierer wurde das Feld noch einmal komplett

durcheinander gewirbelt! Beide Tage haben

wir uns super ergänzt und konnten den Pokal

mit nach Hause nehmen! Dank Maxx Royal

und Castan Golf gab es tolle Reisen, Gutscheine

und Sachpreise zu gewinnen.

Samstagabend wurde das Turnier mit einem

leckeren BBQ von Michael Glatzel und seinem

Team gekrönt! Vielen Dank für die Bewirtung

und an den Club für ein schönes und

spannendes Turnierwochenende!

Heike und Bastian Dittrich

Am letzten August Wochenende fand das internationale

und traditionelle Clubwettspiel zwischen

dem schwedischen Top Club FALSTER-

BO und Falkenstein statt. Das erste Duell fand

vor 88 Jahren statt. Bisher gab es 15 Auflagen.

Nach einer sehr langen Spielpause ist das Wettspiel

nun wieder sehr begehrt.

Die letzten Jahrzehnte lief alles unter der Regie

von Henning Sostmann, der wie kein Zweiter

in unserem Club Geschichte, Tradition und

Golfsport verbunden hat.

Umso mehr freute es mich, als ich von Henning

vor zwei Jahren angesprochen wurde, diesen Part

seiner vielen Tätigkeiten (= die internationalen

Wettspiele) zu übernehmen. Somit war dieses

Wettspiel meine Premiere. Ich DANKE Henning

und dem Club für ihr Vertrauen.

22 Spieler aus Falsterbo hatten sich angemeldet,

und so konnten am Samstagmittag unsere Gäste

eine Probe- / Einspielrunde mit jeweils einem

Falkensteiner als Course Guide spielen.

Die Schweden hatten zu 50 Prozent einstellige

Handicap-Spieler mitgebracht, u.a. Henri Reis,

den ehemaligen Trainer von Annika Sörenstam.

Das Wetter an beiden Tagen war einfach grandios

und so konnten wir den Welcome Drink, der

traditionell den „Welcome-Abend“ einläutet, auf

unserer schönen Terrasse nehmen.

Nachdem wir vor einigen Jahren ein Groß-Foto

des Platzes von Falsterbo geschenkt bekommen

hatten (dieses hängt im Büro bei Herrn Apel),

haben wir uns nun mit einer fantastischen Luftaufnahme

von Falkenstein revanchiert.

Ein Höhepunkt war eine kurze Rede von unserem

Mitglied Peter Möller, der so ziemlich genau

auf den Tag vor 66 Jahren Anfang der 50er

„Schlägertuch, Logoball und

Marker“

Jahre der JÜNGSTE Spieler und an diesem

Abend der ÄLTESTE war! Peter berichtete

von drei schwedischen Golf Ereignissen seiner

erfolgreichen Amateur Golfkarriere. Ein Ereignis

stammte aus dem Jahre 1957, als die Golf-

Europameisterschaften in Falsterbo stattfanden

28

29


Turniere

Turniere

Jan Ekblom, Klaus Jochums

Geschenkübergabe: HGC an Falsterbo…

Krister Kjellstrom, Klaus Jochums

…und Falsterbo an HGC

und ein Italiener sich mit einem Schweden ein

irres Match lieferte, welches unentschieden ausging,

wobei beide Spieler an der 18. Bahn einen

Eagle spielten!!! Daraufhin stand ein Schwede

auf, der berichtete, er sei damals der Caddy des

schwedischen Spielers gewesen. Zudem waren

drei weitere Mitglieder Falsterbo’s damals auch

auf dem Platz.

Diese tolle Tatsache zeigt jedoch auch, dass beide

Clubs dringend eine Verjüngung der Teilnehmer

brauchen. Daher war es mir sehr wichtig, die

freigewordenen Plätze hauptsächlich mit jüngeren

Mitgliedern zu füllen, was uns auch sehr gut

gelungen ist. Jan Ekblom (Geschäftsführer Falsterbo)

war von unserem „gemischten Team“ sehr

angetan.

Da am Sonntag die Cyclassics in Hamburg stattfanden

und damit die Zu- und Abfahrten nach

Falkenstein ab 14.30 Uhr geschlossen wurden,

schlug Herr Apel vor, einen Kanonenstart um

8.30 Uhr durchzuführen. Das aber hatte wiederum

zur Folge, dass einige Schweden in Ihren Pensionen

kein Frühstück bekommen würden, da es

dort sonntags vor 8.00 Uhr nichts gibt.

Somit beging ich einen kleinen Leichtsinnsfehler,

als ich spontan für den nächsten Morgen

sechs Schweden zum Frühstück einlud. Gekommen

sind um 7.10 Uhr sage und schreibe 14 der

22 Falsterbo Spieler, und wenn ich an dieser Stelle

schreibe „my wife Sarah was not amused“, trifft

das wahrscheinlich ziemlich gut die Situation.

Zum Glück hat es den Schweden wohl so gut

geschmeckt, dass wir Falkensteiner das Match

haushoch gewonnen haben, und meine Frau

spricht auch wieder mit mir …

Das anschließende Mittagessen war wunderbar

und bei der kurzen Siegerehrung wurde festgestellt,

dass es keinen offiziellen Pokal gibt. Unser

Mitglied Ole Wasmuth hat sich bereiterklärt, einen

Pokal zu stiften (ist schon passiert), was ich

großartig finde. Danke Ole!

Und so ging ein wirklich gelungenes und harmonisches

internationales Wettspiel rechtzeitig zu

Ende. Unsere schwedischen Gäste haben sich bei

Falkenstein bereits recht herzlich bedankt und

man hörte aus verschiedenen Quellen, dass man

eventuell schon nächstes Jahr nach Falsterbo

fährt und nicht erst in zwei Jahren.

Mein besonderer Dank gilt Herrn Apel für seine

tolle Unterstützung und der Gastronomie, die

Getränke, Essen und Ambiente wie immer mit

einem Lächeln im Gesicht top vorbereitet und

serviert hat. Tak!

Klaus Jochums

Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2020

Marietta Dohrendorf, Maike Schlender, Christin Eisenbeiß, Julia Fischer-Zernin, Christian Domin, Frank Sievers, Thomas Barth, Connor Engelmohr,

Philipp Westermann, Angelika Voß, Joachim Hilke, Victor Ehrnrooth, Hans Rüss (nicht auf dem Foto: Yannik Emmert, Jost Hellmann, Christine Heins,

Stephen Oswald, Jens Harder)

Clubmeisterschaften

Beratung und Verkauf

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Am letzten Augusttag und am 1. September

ermittelten wir unsere Clubmeisterinnen und

Clubmeister in diesem Jahr. Sämtliche Altersklassen

waren vertreten.

Traditionsgemäß messen sich die jeweiligen

Qualifikanten in einer ersten Zählspielrunde

am Samstag. Acht bzw. vier Spieler kommen

weiter und treten darauffolgend im Lochspielmodus

gegen einander an. Damen und

Herren getrennt in der offenen Meisterschaft

und in der AK50 Klasse, in der AK30 und

AK65 Klasse ausschreibungsgemäß in diesem

Jahr noch vereint.

Wir freuen uns im nächsten Jahr auf eine

größere Beteiligung der Damen in den Altersklassen

30 und 65. Sollte sich eine ausreichende

Anzahl eintragen, kann es sinnvoll sein,

auch hier getrennte Wettbewerbe stattfinden

zu lassen. 2019 trat von mehreren hundert in

Frage kommenden Spielerinnen erfreulicherweise

aber ausschließlich Franziska Ellis an.

Sie qualifizierte sich mit einer gespielten 84

gemeinsam mit sieben Herren für die nächste

Runde.

Yannik Emmert legte mit einer 66 (5 unter

Par) den Grundstein für seinen ersten Clubmeistertitel,

den er mit zwei exzellenten

Birdies auf der 18 und der letzten Bahn im

Stechen auf der 1 gegen Philipp Westermann

finalisierte.

Der Meistertitel der Damen geht an Maike

Schlender, die durchsetzungsstark auf den

letzten Bahnen gegen Christin Eisenbeiß das

Finale für sich entschied.

In der gemischten AK 30 Wertung setzte sich

nach einer ersten gespielten 76 Thomas Barth

im Finale gegen Victor Ehrnrooth durch.

Die Vorjahressieger in den beiden Altersklassen

50 wurden auf die zweiten Plätze verwiesen.

Angelika Voß besiegte Julia Fischer-

Zernin und Christian Domin Joachim Hilke.

Ungefährdet bestätigte Jost Hellmann seine

anhaltend gute Form in diesem Jahr und reüssierte

am Finaltag gegen Frank Sievers.

Im Anschluss an die Siegerehrung der Einzelmeister

wurde noch ein Bogen zu den Mannschaftserfolgen

unserer in diesem Jahr angetretenen

Teams gespannt.

Hans Rüss

30

31


Turniere

Turniere

Clubmeisterschaften

31. August bis 1. September 2019

18 Löcher Zählspiel Qualifikation, anschließend spielen

die besten acht Spieler um die Clubmeisterschaft im

Lochspielmodus.

Damen, Teilnehmer: 22

Clubmeisterin: Maike Schlender

Vizemeisterin: Christin Eisenbeiß

Spiel um Platz 3: Marietta Dohrendorf

Herren, Teilnehmer: 21

Clubmeister: Yannik Emmert

Vizemeister: Philipp Westermann

Spiel um Platz 3: Connor Engelmohr

AK30, Teilnehmer: 1 Dame, 8 Herren

Clubmeister: Thomas Barth

Vizemeister: Victor Ehrnrooth

Spiel um Platz 3: nicht ausgespielt

AK50 und AK65

18 Löcher Zählspiel Qualifikation, anschließend spielen

die besten vier Spieler um die Clubmeisterschaft im

Lochspielmodus.

AK50, Damen,Teilnehmer: 6

Clubmeisterin: Angelika Voß

Vizemeisterin: Julia Fischer-Zernin

Spiel um Platz 3: Christine Heins

AK50, Herren, Teilnehmer: 15

Clubmeister: Christian Domin

Vizemeister: Joachim Hilke

Spiel um Platz 3: Stephen Oswald

AK65, Herren, Teilnehmer: 6

Clubmeister: Jost Hellmann

Vizemeister: Dr. Frank Sievers

Spiel um Platz 3: Jens Harder

Sven H. Ahlburg, Marietta Dohrendorf, Bettina Koch-Heinrici, Thomas Koch

Der perfekte Golftag!

Förderkreis Turnier

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Am 8. September startete bei schönstem

Sommerwetter das Förderkreisturnier am

Ende der Turniersaison. Für uns Mitglieder

und Förderer immer wieder eine beliebte Gelegenheit,

mit Spielern der Bundesliga-Mannschaften

überdurchschnittliche Ergebnisse zu

erspielen, sie besser kennenzulernen und beeindruckendes

Golf zu erleben.

Für die Spieler ist es die Möglichkeit, die Fragen

der Clubmitglieder zum Training und zu

den Spieltagen zu beantworten und sich für

die Unterstützung während der Saison zu bedanken.

Und so trafen sich 12 Mannschaftsspieler

und 36 Förderer mittags zum Florida

Scramble. Wir hatten die große Freude, und

wie sich später herausstellte auch das große

Glück, mit Marietta Dohrendorf zu spielen,

die von uns mit Fragen gelöchert wurde, was

sie aber nicht davon abhielt, wunderschönes

und konstantes Golf zu spielen. Unser Flight,

zu dem auch Dr. Sven H. Ahlburg gehörte,

ließ sich mitreißen und ergänzte zum richtigen

Zeitpunkt Mariettas Spiel mit guten

Schlägen, so dass wir bogeyfrei blieben, und

am Ende mit sieben Birdies siegten. Für uns

war dies eine der schönsten Golfrunden bisher

auf unserem wunderschönen Golfplatz,

und wir können nur jedem empfehlen, die

Chance zur Teilnahme an diesen Turnieren

im nächsten Jahr zu ergreifen.

Die gute Stimmung setzte sich beim anschließenden

Abendessen fort, welches Michael

Glatzel und sein Team wie gewohnt perfekt

vorbereitet hatten.

Henning Sostmann startete mit seinen kurzweiligen

Ausführungen zur Clubhistorie und

der außergewöhnlichen Stellung des Förderkreises

in unserem Club. Er erwähnte auch

die beeindruckenden Leistungen der anwesenden

Esther Henseleit, die in ihrem ersten

Förderkreis-Wettspiel

8. September 2019

Florida-Scramble, Zählspiel.

Gespielt wird um den Förderkreis-

Clubmannschafts-Wanderpreis.

Teilnehmer: 36

Netto

Schläge

1. Marietta Dohrendorf, Thomas 55

Koch, Dr. Sven H. Ahlburg,

Dr. Bettina Koch-Heinrici

2. Esther Henseleit, Dr. Claus 55

Liesner, Aimée Riecke, Dr.

Volkhard Grützediek

3. Federico Holst, Matthias 58

Hoyer, Dr. Michaela Hartmann,

Sabine Belkofer-Kröhnert

4. Hendrika Labsch, Katharina- 58

Sophie Hoyer, Carl-Christian Hass,

Stefan Kröhnert

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Turniere

Jugend

Claus Liesner, Esther Henseleit, Aimée Riecke, Volkhard Grützediek

Matthias Hoyer, Federico Holst, Sabine Belkofer-Kröhnert

Stefan Kröhnert, Katharina-Sophie Hoyer, Hendrika Labsch,

Carl-Christian Hass

Erfolgreich beim

Jugendländerpokal

Bei diesem anspruchsvollen Wettspiel, bei dem 180 Jugendliche

aus neun Landesgolfverbänden aus Deutschland vom 28. bis zum

30. Juni 2019 im Golfclub Fleesensee angetreten sind, belegten die

Mädchen der Hanseatic Golfunion, darunter sechs Falkensteiner

Jugendteamspielerinnen, nach einem spannenden drei Tage Wettkampf

im Stechen den zweiten Platz. Der Pokal ging an das bayerische

Mädchenteam.

Wir gratulieren allen Spielerinnen und der HGU Landestrainerin,

Esther Poburski, zu dieser starken Teamleistung.

Vorne: Landestrainerin Esther Poburski, Christin Eisenbeiß, Viktoria

Hund, Philipa Gollan (GKLT)

Hinten: Leonie Wulfers, Julia Bäumken (GC Altenhof), Esther Lympius,

Eline Dohrendorf, Emilie von Finckenstein

Jahr auf der LET Tour hervorragend platziert ist und gute Chancen

zum Rookie of the Year hat. Im Anschluss fasste Christian Niemietz

auch stellvertretend für Matthias Boje und Christian Lanfermann, die

wegen der Jugendmeisterschaften nicht anwesend sein konnten, die

abgelaufene Saison zusammen. Zum einen die spannende Saison der

Herren, die mit dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt wurde,

und der großartig erkämpfte 3. Platz der Damen auf Gut Kaden.

Mit vielen lebhaften Gesprächen und bester Laune war dieser Tag ein

wunderbarer Abschluss der diesjährigen Mannschaftssaison. Aber so

motiviert, wie wir die Spielerinnen und Spieler erleben konnten, ist

nach der Saison vor der Saison, und wir wünschen den Teams und Spielern

ein erfolgreiches Wintertraining und werden nächstes Jahr wieder

bei den Spielen anfeuern und die Daumen drücken.

Bettina & Thomas Koch

„Sonderwertung Unterstützung“

Freundeskreis Turnier

Am 22. Juni 2019 wurde bei strahlendem

Sonnenschein das erste Jugend Freundeskreis

Turnier in Falkenstein ausgetragen. Mit einer

tollen Beteiligung von 70 Spielern und Spielerinnen

wurde ein Chapman-Vierer gespielt,

bei dem alle Spieler Kombinationen möglich

waren. Neben den starken Teamergebnissen

wurden auch bei den Sonderwertungen

(„nearest to the pin“, „nearest to the line“ und

„longest drive“) vor allem von unseren Nachwuchstalenten

beeindruckende Ergebnisse

erzielt.

Die verlockenden Preise unserer großzügigen

Sponsoren wurden hart umkämpft und es

wurden großartige Ergebnisse erzielt.

Netto

Punkte

1. Gert u. Maximilian Polzhofer 49

2. Jan Alexander u. Cäcilia Gehrmann 48

3. Henrike u. Leonard Spangenberger 48

Brutto

1. Eline Dohrendorf u. Theresa Quasdorf 36

2. Dr. Alexandra u. Christian Sommer 31

3. Laurenz Aßmann u. Niels-Jasper Reese 31

Im Anschluss an das Turnier forderten unsere

Pros Stephan Blume und Moritz Dickel die

Teilnehmer dazu auf, am 10. Loch und am

Putting Grün ihre Kräfte bzw. ihr Talent zu

messen. Gegen einen Einsatz, der später auch

der Jugendkasse zu Gute kam, gelang es den

beiden Pros oft – aber auch nicht immer – die

Spieler erfolgreich nah an die Fahne oder mit

möglichst wenig Putts herauszufordern.

Mit einem köstlichen Burger Grillbuffet von

Michael Glatzel und wunderbarer Lounge Atmosphäre

auf unserer Clubterrasse fand das

Turnier einen späten und „ge-chillten“ Ausklang.

Alle waren sich einig, dass dies ein sehr

gelungener Auftakt für den Freundeskreis

Jugend war. Mit der großzügigen Unterstützung

aller Beteiligten und Sponsoren wurden

durch dieses Turnier € 4.000 für die Jugendförderung

im HGC eingesammelt. Mit diesem

Betrag wird das laufende Jugendbudget

entlastet und ein Baustein für weitere Maßnahmen

zur Förderung unserer Golfjugend

gelegt. Herzlichen Dank für diese großzügige

Unterstützung und die fleißige Mitarbeit aller

Mitglieder des HGC Jugendausschusses!

Nikola Wendelstadt

34

35


Jugend

Jugend

Scott Bollo, Leif Breede, Matthew Kawohl, Lasse Wiedbrauk, Louis Pakusa, Ole Just, Jakob Hagenmüller, Trainer Marco Müntnich

Trainer Christian Lanfermann, Leonie Wulfers, Emilie von Finckenstein, Eline

Dohrendorf, Christin Eisenbeiß, Viktoria Hund

Emilie von Finckenstein

Trainer Moritz Dickel, Esther Lympius, Theresa Quasdorf, Susanna Brenske, Florentine Hoyer, Stina Voigt

HGC Jugend bei den Deutschen Meisterschaften

Maja Wiedbrauk, Leonie Breutigam, Viktoria Stoll, Trainer Joshua Kausche,

Anna Wendelstadt, Leonie Krauße

Oben: Constantin Mons, Jannik Manßen, Nick Neukirchner, Trainer

Matthias Boje; Unten: Maximilian Gehrmann, Nicholas Selby,

Theodore Trost

Die neue Deutsche Vizemeisterin AK16 heißt

Emilie von Finckenstein. Nach drei Zählspielrunden

teilte sich Emilie den 1. Platz mit Finja

Wietschorke vom GC Hannover (3 unter Par).

Das Stechen konnte die Hannoveranerin dann

für sich entscheiden. Wir gratulieren Emilie zu

ihrer sehr starken Leistung und einer verdienten

Silbermedaille. Insgesamt haben 17 Falkensteiner

Mädchen und Jungen beim Finale der

Deutschen Meisterschaften vom 6. bis 9. September

2019 aufgeteet. Diese Leistung spiegelt

bereits eine kontinuierlich gute Performance

dieser Jugendlichen bei den beiden 36 Loch

Qualifikationsturnieren, sowie dem Nationalen

Vorausscheid (54 Löcher) wider, der sozusagen

als Cut für das Bundesfinale gespielt wurde. Wir

gratulieren allen unseren HGC Jugendlichen zu

diesem starken Einsatz über die gesamte Saison.

Weitere gute HGC-Platzierungen:

AK18

Viktoria Hund

5. Platz

Christin Eisenbeiß

8. Platz

AK16

Tiger Christensen

5. Platz

Leonie Wulfers

6. Platz

Nick Neukirchner

15. Platz

Eline Dohrendorf

21. Platz

AK14

Lasse Wiedbrauk

8. Platz

Leonie Breutigam

14. Platz

Jugend Saison Highlight – Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

Der HGC war in dieser Saison mit fünf Mädchen-

und Jungenmannschaften bei den DMM

der Jugend vertreten. Auch dieses Turnier spiegelt

für jeden Spieler und jede Spielerin den besonderen

Fleiß und die Entwicklung der vergangenen

Monate wider.

2. Platz AK18 Mädchen

Nach den Vierern des ersten Turniertages lagen

die Falkensteiner AK18 Mädchen an der Spitze

aller teilnehmenden Mannschaften. Trotz sehr

guter Ergebnisse in den Einzelrunden verpassten

unsere Mannschaftsspielerinnen der AK18 den

Sieg nur um knappe zwei Schläge. Der Titel ging

an die AK18 Mädchen aus dem Golfclub St.

Leon-Rot, denen wir hiermit herzlich gratulieren.

Wir sind sehr stolz auf unsere stark verjüngte

AK18 Mädchen Mannschaft, die mit dieser

tollen zweiten Platzierung bei den Deutschen

Mannschafsmeisterschaften gezeigt hat, was in

ihr steckt!

4. Platz AK16 Jungen

6. Platz AK16 Mädchen

Auch unsere AK16 Jungen haben sich nach

den Vierern am ersten Spieltag der Deutschen

Mannschaftsmeisterschaften als Titelverteidiger

stark behauptet. Das Team mit Coach Matthias

Boje erreichte zum Schluss nach den Einzelwertungen

einen guten vierten Platz, hinter den

Mannschaften aus St. Leon-Rot, Hubbelrath

und dem Düsseldorfer GC, denen wir an dieser

Stelle auch sehr herzlich gratulieren. Die AK16

Mädchen haben sich in ihrer Altersklasse ebenfalls

einer sehr starken Konkurrenz gestellt. Auch

hier ging die Goldmedaille an die Mannschaft

des Golfclubs St. Leon-Rot, die vor allem mit

starken Einzelrunden überzeugte. Aber auch

unsere Teamspielerinnen Theresa Quasdorf und

Esther Lympius konnten jeweils mit tollen unter

Par Runden bei so einem wichtigen Wettkampf

wichtige Punkte für die Mannschaft des HGC

sichern.

5. Platz AK14 Mädchen

6. Platz AK14 Jungen (geteilt mit dem GC

Hubbelrath)

Für die jüngsten DMM Spieler und Spielerinnen

der AK14 bedeutet dieses Turnierwochenende

vor allem wichtige Wettspielerfahrung zu sammeln.

Die Atmosphäre eines solchen Turniers

geht nicht spurlos an den Spielern vorüber. Eine

Endrunde im Bundesfinale zu spielen, ist für die

Meisten doch etwas ganz Besonderes. Da konnte

man die Anspannung der Teilnehmerinnen und

Teilnehmer gerade vor dem Rundenstart deutlich

spüren. Mit einem 5. und 6. Platz können

unsere AK14 Mannschaften zufrieden auf ihre

Platzierung im oberen Drittel aller teilnehmenden

Mannschaften aus Deutschland zurückblicken.

Wir gratulieren allen Mannschaftsspielern und

Mannschaftsspielerinnen zu einer erfolgreichen

Teilnahme bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Mit eurem Fleiß und Engagement

tragt ihr die Falkensteiner Farben vorbildlich

nach außen. Gleichzeitig bedanken wir uns

bei allen HGC Trainern und Betreuern für den

unermüdlichen Einsatz an diesen vielen Turnierwochenenden.

Durch euch erreichen unsere

Falkensteiner Jugendlichen ihre zum Teil hochgesteckten

Ziele. Damit setzt ihr einen wichtigen

Baustein für die sportliche und persönliche Entwicklung

unserer Nachwuchsgolfer.

Nikola Wendelstadt &

der HGC Jugendausschuß

36

37


Jugend

Der Fuchs

Bericht einer jungen AK14 Teamspielerin vom Nationalen Vorausscheid im Juli

Jugend

Nick Neukirchner, Felix Rüss, Constantin Mons, Tibbeke Dieckmann, Emilie von Finckenstein, Christin Eisenbeiß, Leonie Wulfers

hinten: Tibbeke Dieckmann, Sophia Matthiessen, Annabelle von Doetinchem, Maja Wiedbrauk, Maximilian von Borgstede, Niclas Auth;

vorne: Karl-Ferdinand von Finckenstein, Felix Schildt

Jugendclubmeisterschaften

Bei wunderschönem Wetter fanden am Wochenende

21. und 22. September die Clubmeisterschaften

der Jugend statt. 60 Starter bei den

Großen und 40 Starter bei der AK12 zeigen,

welchen Stellenwert dieses Turnier bei der Jugend

hat. Nach zwei Zählspielrunden über je

18 Loch setzten sich Emilie von Finckenstein (1

über Par) und Constantin Mons (4 unter Par) als

neue Clubmeister der Junioren und Juniorinnen

durch. Dahinter folgen bei den Mädchen Christin

Eisenbeiß (+5) und Leonie Wulfers (+6) und

bei den Jungen Felix Rüss (+1) und Nick Neukirchner

(+9). Bei der Clubmeisterschaft der AK

12 (9 Loch-Zählspiel von Orange) gewann Maja

Wiedbrauk vor Annabelle von Doetinchem

und Sophia Matthiessen. Bei den Jungen spielte

38

Maximilian von Borgstede die beste Runde vor

Niclas Auth und Karl-Ferdinand von Finckenstein

sowie Felix Schildt. Wir gratulieren allen

Teilnehmern zu ihren guten Ergebnissen.

Kristina Tenbruck

Clubmeisterschaft

Jugend und AK12

21. bis 22. September 2019

Einzel-Zählspiel, 36 Löcher

Teilnehmer: 26

Schläge

Clubmeisterin Juniorinnen

Emilie von Finckenstein 73/70=143

Vizemeisterin

Christin Eisenbeiß 73/74=147

3. Leonie Wulfers 75/73=148

Teilnehmer:30

Clubmeister Junioren

Constantin Mons 68/70=138

Vizemeister

Felix William Rüss 71/72= 143

3. Nick Neukirchner 74/77=151

AK12

22. September 2019

Einzel-Zählspiel, 9 Löcher

Bruttowertung

Teilnehmer: 10

Clubmeisterin AK 12

Maja Wiedbrauk 49

Vizemeisterin

Annabelle von Doetinchem 50

3. Sophia Matthiessen 55

Teilnehmer: 29

Clubmeister AK12

Maximilian Friedrich von Borgstede 38

Vizemeister

Niclas Auth 42

3. Karl-Ferdinand von Finckenstein 43

3. Felix Schildt 43

Leonie Breutigam, Anna Wendelstadt, Leonie Krauße

Was zu tun ist, wenn ein Tier Ihren Ball stiehlt – das haben Sie bestimmt

schon mal gelesen, aber selbst erfahren noch nicht.

100 Mädchen, 50 kommen weiter, 6 aus dem HGC und nur 1 Turnier.

Der Vorausscheid der Deutschen Einzelmeisterschaften. Alle Mädchen der

AK14 in ganz Deutschland, die sich qualifizieren konnten, trafen sich auf

dem Golfplatz Rhein-Wied, um sich von ihrer besten Seite zeigen zu können.

Am Tag der Einspielrunde trafen wir uns um Viertel nach neun auf dem

Platz. Bei angenehmen 22 C° und bedecktem Himmel spielten Anna W.,

Leonie Br., Leonie K. und ich mit unserem Trainer Moritz Dickel 18 Löcher.

Dann, auf dem 5. Loch, als Leonie K. gerade ihren zweiten Schlag

gemacht hatte und der Titleist Ball mittig auf dem Fairway gelandet war,

kam ein kleiner brauner Fuchs zum Vorschein. Ich dachte, ich trau meinen

eigenen Augen nicht, als dieser Fuchs den kleinen weißen Titleist Ball hoch

hob, ihn ins Maul nahm und damit wieder im Wald verschwand. Und der

Junior Team Germany

gewinnt European

Young Masters

Unser HGC Spieler Tiger Christensen gewann in diesem Jahr mit

dem U16 Nationalteam die Team Europameisterschaft, die im Juli

2019 in Tschechien ausgetragen wurde. Das gemischte Vierer Team

setzte sich mit einem Gesamtergebnis von 21 unter Par souverän gegen

die Mannschaften aus Frankreich und den Niederlanden durch,

die jeweils den zweiten und dritten Platz erreichten.

Nikola Wendelstadt

Athletik-Bundestrainer Christian Marysko, Tiger Christensen,

Magdalena Maier (Münchener GC), Paula Schulz-Hansen (St. Leon-Rot),

Yannick Malik (Münchener GC)

Ball war weg. Was nun, fragt man sich. Ich weiß es natürlich, aber wissen

Sie es auch?

Ist es Lösung A: man muss seinen Ball da droppen, wo man den Fuchs zuletzt

gesehen hat und bekommt somit einen Strafschlag, oder ist es B: man

muss den Ball straflos an die Stelle zurück legen, an der man den Ball zuletzt

gesehen hat, oder ist es C: man muss dem Fuchs solange hinterher laufen,

bis man den Ball wieder hat? Haben Sie sich entschieden? Richtig ist natürlich

B und genau das tat Leonie dann auch und spielte einfach weiter.

Dazu müssen Sie wissen, dass unser Fuchs ein Luxus-Fuchs war, denn er

stahl nur den Titleist Ball. Den einzigen im Spiel befindlichen Titleist Ball.

Nach dem kleinen Ereignis fing es leider auch schon auf dem 10. Loch an zu

regnen. Als wir dann wirklich bis auf die Knochen nass waren, gingen wir

ins Trockene.

Am nächsten Tag war dann der erste Turnier-Tag geplant. Doch es verlief

ganz anders als gedacht. Als ich am Golfplatz ankam und trainieren wollte,

wurde mir gesagt, ich solle sofort ins Clubhaus gehen. Ich war zwar verwirrt,

ging trotzdem ins Clubhaus, und dort war es schon sehr voll. Voll von

Mädchen, Eltern und Trainern, die warteten. Das Turnier wurde unterbrochen

wegen einer endlosen Gewitterwarnung und Blitzeinschlägen in

unmittelbarer Nähe. Also warteten wir und warteten. Drei Stunden waren

vergangen, als gesagt wurde, dass es weiter ginge. Alle freuten sich, doch die

Freude hielt nicht lange an, denn schon nach 30 Minuten wurde nicht nur

unterbrochen, sondern abgebrochen. Die Wetterlage des folgenden Tages

besserte sich etwas, sodass wir alle spielen konnten. Und auch der dritte und

letzte Tag verlief reibungslos.

So gratuliere ich allen, die unter die Top 50 gekommen sind und wünsche

weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Golfspiel.

Tessa Wilck

39

Foto: DGV


Jugend

Golfplatz

Heimvorteil sticht manchmal doch

Preis der Jugendlichen von 1924

Bei unserem traditionellen offenen Jugendturnier,

das immer am letzten Tag der Hamburger

Sommerferien in Falkenstein ausgetragen

wird, konnten unsere HGC Spielerinnen

und Spieler klar von ihrem Heimvorteil profitieren.

Mit insgesamt 24 Mädchen und 56

Jungen wurde das Teilnehmerfeld von Jugendlichen

aus vielen unserer umliegenden

Nachbarclubs angereichert. Als Sieger bei den

Jungs spielte sich Emil Albers (der frisch gekürte,

wiederholte Deutsche Meister der Altersklasse

AK14) mit einer 69 Brutto an die

Spitze der Tabelle. Den zweiten Platz gewann

mit 71 Bruttoschlägen Felix Rüss, dicht gefolgt

von den geteilten Dritten – Constantin

Mons und Wigo Weisner, die beide mit 72

Schlägen ihre Runde beendeten.

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Bei den Mädchen siegte ein reines Falkensteiner

Trio: Esther Lympius und Leonie Breutigam

belegten beide mit 76 Bruttoschlägen

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den ersten und zweiten Platz (nach Kartenstechen).

Den dritten Platz der Mädchen erspielte

Leonie Ankele mit einer 79.

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Manchmal sind die Verhältnisse stärker

als der gute Wille

Das trifft auf den geplanten Erweiterungsbau

der Maschinenhalle ebenso zu wie auf das geplante

Bunkerprogramm.

Die Planungen zur Erweiterung der Maschinenhalle

sind seit langem abgeschlossen und

die notwendigen Genehmigungen liegen vor.

Bis Ende Juni des Jahres war es jedoch nicht

möglich, verbindliche Angebote von bauausführenden

Gewerken zu erhalten. Darüber

hinaus waren einige der angesprochenen

Firmen nicht in der Lage, Terminzusagen zu

geben. Die voll ausgelasteten Baufirmen zeigten

nur mäßiges Interesse an unserem Projekt.

Dies hatte zu Folge, dass unsere engagierte

Dipl.-Ing. und Bauorganisatorin, Frau Franziska

Osmers, keine Garantie geben konnte,

dass der für den kommenden Winter geplante

Erweiterungsbau ohne erhebliche Schwierigkeiten

zu bewältigen sein wäre. Diese Situation

führte zu der Entscheidung, das Vorhaben

um ein Jahr zu verschieben. Wir müssen leider

davon ausgehen, dass dadurch die vorhersehbare

Steigerung von Baukosten unsere bishe-

rige Kalkulation ggfls. nicht gehalten werden

kann.

Diese unvermeidliche Planungsänderung hat

zur Folge, dass unser Programm zur Bunker-

Renovierung nunmehr vorgezogen wird. Das

aber leider auch nicht ohne einer wesentlichen

Veränderung:

Die erstellten Probebunker an der Bahn 8,

10 und 11 haben Erkenntnisse geliefert, die

eine Neuausrichtung der geplanten Arbeiten

notwendig gemacht haben. Erwartet und erhofft

wurde bei den bisher durchgeführten

Maßnahmen, dass die Vermischung vom Untergrundboden

der Bunker mit dem neuen

Bunkersand nur sehr langsam geschieht und

die lästigen Steine nicht so bald wieder aufsteigen.

Beides ist so nicht eingetreten. Trotz

abgeflachter Bunkerwände sind nach starken

Regenfällen (Platzregen) – und die erwarten

wir in Zukunft vermehrt – die unerwünschten

Auswirkungen in einem Maße aufgetreten,

die eine Qualitätsverbesserung der Bunker

in Frage stellen.

Eingehende Beratungen – auch mit unseren

„Colt“-Architekten – haben zu der Entscheidung

geführt, die ursprünglich aus Kostengründen

verworfene Trennschicht in die

Planung wieder aufzunehmen. Das hat zur

Folge, dass nicht alle Bunker im angedachten

Umfang überarbeitet werden können. Vorzugsweise

die grünnahen Bunker werden nunmehr

mit der Trennschicht „Bunker-Blinder“

versehen, da diese am meisten in Anspruch

genommen werden und auch steilere Böschungen

als die Fairway-Bunker haben. Die

hiervon nicht betroffenen Bunker werden in

abgespeckter Form bearbeitet – unserer dargelegten

Philosophie folgend – und erhalten

natürlich neuen Sand. Ein Nachrüsten mit

der Trennschicht ist zu einem späteren Zeitpunkt

immer möglich und je nach Plausibilität

vorgesehen.

Mit den Arbeiten wird Anfang Oktober 2019

begonnen werden.

Peter Bockelmann und Peter Thannhäuser

41


Clubleben

Clubleben

11. Loch Turnberry 9. Loch Turnberry

Auf Fernreise mit den EarlyBirds

Eine Splittergruppe der fast schon legendären EarlyBirds machte sich

Anfang Juli auf die Suche nach dem Golf-Glück nach Schottland auf.

Perfekt, und das muss man sagen, wurde die Reise aus der Truppe heraus

organisiert. Klaus Jochums, ein alter Haudegen ganz besonderer

Gabe und Güte, versteht es seit Jahren, uns immer wieder auf verschiedene

Golf Touren mitzunehmen. Vorsicht, es besteht immer wieder

Suchtgefahr! Viele von uns leiden seit dem ersten Kontakt und wurden

als Wiederholungstäter auf diese Golfreisen mitgeschleppt.

Was haben wir erlebt? Gute Frage. Nach Ankunft am 3. Juli in Inverness,

liegt nördlich von Glasgow, das sollte hier reichen, ging es mit

den komplett mitverfrachteten Golfbags direkt zum ersten Abschlag.

Da alle die Zeitumstellung gut überstanden hatten, konnten nur diejenigen,

die logisch gepackt hatten oder gut vorbereitet in den Flieger

eingestiegen waren, noch auf die Driving Range gehen. Das Wetter am

ersten Tag war vergleichbar mit der Qualität einiger Spieler: viel Licht

und Schatten, aber kein Regen.

Landschaftlich wurden wir über alle Tage permanent durch die küstennah

gelegenen Golfplätze und deren pittoresken Poliza Motive versorgt.

Was für ein geniales und facettenreiches Land. Den historisch

geprägten Unterkünften konnte man ihren Ursprung ansehen. Den

teilweise aus dem 19. Jahrhundert erstellten Golfplätzen musste man

hingegen eine exzellente Dauerpflege zugestehen. Die Qualität der

Plätze und die harten, daher sehr schnellen Grüns waren einzigartig.

Die schottischen Tiefbauunternehmen haben sich zudem alle Mühe

gegeben, überaus gemeine Bunker herzustellen, wovon wir uns alle ausreichend

überzeugen mussten.

Obwohl wir jeden Tag reisend in einem anderen Hotel untergekommen

sind und viele Restaurants kennengelernt haben, dürfen wir den

letzteren das Gütesiegel der extrem leckeren Küche bescheinigen. Das

Bier, wie auch die GT waren eiskalt bestens zu genießen, und die Weine

wurden durch unseren EB-Sommelier hervorragend ausgewählt.

Die kulinarischen Auswahlmöglichkeiten beschränkten sich am Tisch

überwiegend auf „Fisch“ oder „Fleisch“, denn unser Klaus hatte auch

diesen Bereich mütterlich organisiert.

Die freundschaftliche Stimmung in dieser Truppe hat es mir sehr leicht

gemacht, mich über die Aufnahme letztes Jahr in Falkenstein weiterhin

zu freuen. Geprägt durch den einzigartig eloquenten, engagierten

und mitreißenden Captain, Nils Koffka, haben wir eine sehr besondere

DNA erhalten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ob es die rasanten Autofahrkünste Klaus Jochums demnächst erlauben

werden, überhaupt noch ein Club Car auf einem Golfplatz zu steuern,

hängt von den behördlichen Zustellungsmodalitäten der Paketzusteller

aus Schottland ab. Auf jeden Fall gilt es ihm zu danken, dass er diese

homogene Truppe verletzungsfrei und weiterhin sehr fröhlich wieder

in die Heimat zurückbegleitet hat.

Dear Klaus, that was sensational

Thies Algner

Die Kursteilnehmer Klaus Jochums, Edgar Rosenberger, Charly Algner, Claus Liesner, Nils Koffka, Jens Filitz, Thomas Wittleder, Christian Koopmann, Jan

Dreyer, Jens Loff, Volkhard Grützediek und Nick Teller spielten mit viel Leidenschaft auf den Plätzen in Castle Stuart, Royal Dornoch, Prestwick, Dundonald

Links und Turnberry.

Hole in One Hole

Der Vorsatz ist eigentlich immer da – am

15. Abschlag. Satt grün und einladend

breitet sich das 15. Loch mitten in einem

sanft gewellten Grün unter dem hochmotivierten

Spieler aus.

Die Distanz? Lächerlich kurz – manche

nehmen sogar ein kleines Eisen.

Nicht so Ilse Warnholtz an diesem sommerlichen

Montagmorgen, denn ihr Ball

sollte unbedingt die Chance kriegen, versenkt

zu werden.

Also das Holz 5 gegriffen, Probeschwung

und Abschlag, bei dem der Schläger leicht

geöffnet auf den Ball traf.

Hmm – leider rechts – und trotzdem ein

Hole in One, wenn auch im Stamm einer

Kiefer (siehe Foto) und ganz sicherlich

das kunstvollste Hole in One, das man auf

diesem Loch spielen kann.

Leider aber sind Golf und Kunst konträre

Welten – deshalb musste der Ball schweren

Herzens mit Strafschlag aus dem nicht

bespielbaren Loch geklaubt und mit respektablen

5 Schlägen ins vorgeschriebene

Loch befördert werden.

Barbara Strüven hat es fotografiert, und

Eike Schües war Zeugin dieser artistischen

Golfleistung, vielleicht ein Vorschlag für

das nächste Kreuz und Quer Turnier?

Susanne Wogart

42

43


Clubleben

Clubleben

Tag des offenen Denkmals – und wir waren dabei

Auch dieses Jahr wieder hatte die Stiftung Denkmalpflege

zum „Tag des offenen Denkmals“ ein

verlockend reichhaltiges Programm auf die Beine

gestellt – das Motto hieß „Modern(e). Umbrüche

in Kunst und Architektur“. Besichtigt

werden konnten Schumacher-Schulen und das

Dehmelhaus, die Altonaer Viktoria-Kaserne und

der Gewölbekeller des Harburger Schlosses, das

Chilehaus, die rasanten Wohnbauten der Jarrestadt

– und wir. Als hätte man es von langer

Hand geplant, erstrahlte unser Clubhaus, frisch

renoviert, in makellosem Bauhaus-Weiß. Am

Sonntag, den 8. September, sollten wir von 13

bis 16 Uhr zu besichtigen sein. Aber ob auch jemand

kommen würde? Herr Apel und ich waren

unsicher – und hatten uns für den Nachmittag

schon ein kleines Alternativprogramm überlegt....

... aber daraus wurde nichts. Schon vor dem offiziellen

Start lauerten ein paar Interessenten

auf unserer Terrasse. Und ab 13 Uhr strömten

kontinuierlich Besucher herbei: Paare jeden Al-

ters, Eltern mit Kleinstkindern vor dem Bauch,

Radfahrer und Radfahrerinnen, Architekten mit

Kennerblick. Insgesamt waren es 70-80 Architekturfans,

die sich für unser 1930 von Schramm

& Elingius gebautes Clubhaus begeistern ließen.

Was kam besonders gut an? Die harmonischen

Proportionen, die sportliche Schnittigkeit des

Baukörpers, die Spannung zwischen runden und

geradlinigen Elementen, die Fenster im Turm

(weil sie die Bewegung der Treppe so schön nach

außen kommunizieren), das konsequente Fehlen

jedes historischen Stilzitats und – natürlich – die

authentischen Bauhaus-Türklinken „mit Golfball“!

(Ganz wenige) Optimierungsvorschläge gab es

auch: Entfernung des Weins auch im Bereich

der Garderoben (bereits in Arbeit) – und Ersatz

der vor der Eingangstür stehenden Terrakotta-

Blumentöpfe „im Landhaus-Stil“ durch etwas

Moderneres, Schlichteres, vielleicht grau Gestrichenes.

Gute Idee.

Karen Michels

Ein Dankeschön mit Genuss

Wie in den Vorjahren hat der Vorstand unsere gesamte Platzmannschaft

und die Damen aus dem Sekretariat am 4. September 2019 zu

einem gemeinsamen Frühstück ins Clubhaus eingeladen. Peter Thannhäuser

bedankte sich mit herzlichen Worten für den engagierten Einsatz

in dieser Saison. Unter der Leitung unseres Head Greenkeepers,

Gareth Bremner, habe die Platzmannschaft unseren Mitgliedern und

Gästen einen hervorragenden Golfplatz „geliefert“. Die Arbeiten, so

Peter Thannhäuser, seien auch in diesem Jahr im Hinblick auf den geringen

Niederschlag, die Schwierigkeiten bei der Düngung, die starke

Inanspruchnahme des Platzes durch Turniere verschiedenster Art und

auch die „kurze Personaldecke“ nicht immer leicht zu bewältigen gewesen.

Umso mehr müsse allen Beteiligten sehr herzlich gedankt werden.

Er bedankte sich auch bei den Damen des Sekretariats, die mit

großer Freundlichkeit – unsere „Visitenkarte“ – und Routine den oftmals

großen Ansturm immer bestens bewältigt hätten.

Mit einem herzlichen Dank von ihrer Seite schwangen sich die Platzarbeiter

gestärkt wieder auf ihre Maschinen und die Damen hinter ihre

Computer!

44

Kartenverkauf über

das Clubsekretariat

45


Golfplatz

Club Intern

Wie sind wir nur von „9 oder 18 Löchern“

auf „9 oder 18 Loch“ gekommen?

Ralf kommt von einem spätnachmittäglichen

Golfspiel nach Hause und schließt die Wohnungstür

auf. Er zieht seine Schuhe aus und

geht in die Küche, wo seine Frau Helga konzentriert

in einem Risotto rührt.

„Ach, Schatz, waren das wieder klasse neun

Loch, die wir heute gespielt haben – und auf

meinen Lieblingslöchern habe ich sogar Par

gespielt!“ „Ah ja, und deshalb hast du auch

drei Löcher in deinen Socken – für jedes Par

eins – bemerkt Helga trocken mit einem kurzen

Blick auf seine Golfsocken.

„Die kommen erstmal in die Wäsche – morgen

ist ja das große 18 Loch Turnier vom Proshop,

da sollte ich schon heile Socken tragen.“

„Also, sag mal Schatz“ fragt Helga und gießt

einen neuen Schluck Brühe in den Risotto –

„ich wollt dich das schon immer mal fragen,

warum redest du eigentlich immer von 9 oder

18 Loch – das ist doch eine Mehrzahl von

Löchern? Also meinen Schülern könnte ich

mit so einem falschen Deutsch nicht kommen,

mein Lieber! Auch hast du deine „Lieblingslöcher“

vorher durchaus in der richtigen

Mehrzahl erwähnt?“

„Das versteht du nicht Helgakind“ sagt Ralf

und nimmt sich ein Bier aus dem Kühlschrank:

„ich spiele jetzt seit fünf Jahren Golf,

und auch Heinzi und Peter aus meiner Mittwochsrunde

reden nur von 9 oder 18 Loch!

Vielleicht, damit man schneller am Abschlag

ist? Du bist die Erste, die das stört, außerdem

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spielst du ja auch gar kein Golf.

“Hm“, sagt Helga „mir kommt es trotzdem

falsch vor – war das denn schon immer so?“

„Das eine ist eben Golf und das andere Grammatik

– das hat einfach nix miteinander zu

tun!“ „So, wir können essen,“ bemerkt Helga

„überzeugt hat mich das alles nicht – aber

wir müssen uns nun ein bisschen beeilen –

im Fernsehen gibt es nachher eine Sendung

über Schwarze Löcher – die möchte ich gerne

sehen – oder meinst du, es sollte heißen

„Schwarze Loch“?

„So’n Quatsch“ befindet Ralf „ – ich hab dir

doch schon gesagt: Golf ist Golf und Grammatik

ist Grammatik!“ Die Frage ist nun, wer

hat Recht: der Neugolfer mit Heinzi und Peter

oder die Lehrerin und die vielen älteren

Langzeitgolfer?

Entsprungen ist diese sprachliche Missgeburt

wahrscheinlich dem angelsächsischen Raum,

wo man tatsächlich von einem 9 oder 18 hole

course spricht, wo man aber IMMER 9 oder

18 HOLES spielt. Und dann haben wir da

wohl was missverstanden!

Susanne Wogart

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Katalog

Wir verloren unsere Mitglieder

Karin Zimmermann

geb. Ohrendorff

* 1. Februar 1941 † 12. Juli 2019

Mitglied in der Zeit vom 23. Dezember 1961

bis zum 31. Dezember 2015

Heinrich Johann Merck

* 26. Juni 1939 † 31. August 2019

Mitglied seit dem 1. Januar 2006

Thomas Scharfe

* 29. Juli 1946 † 3. September 2019

Mitglied seit dem 1. Januar 2018

Eva Rudolf

geb. Heine

* 16. November 1937 † 23. September 2019

Mitglied seit dem 20. Januar 1962

Glückliche Eltern

geben bekannt

Julius Dierk Kai

29. März 2019

Constanze Kastius, geb. Ernst

Dr. Alexander Kastius

mit Charlotta

Fake-News

(von Peter Möller)

Unser Golfplatz ist ca. 500.000 m² groß. Davon

entfallen ca. 50 Prozent auf fairways und

roughs.

Ich habe errechnet, dass bei der Photosynthese

durch die fairways und roughs monatlich

etwa 2,5 Tonnen CO 2

gebunden werden, und

eine entsprechende Menge Sauerstoff (O 2

)

freigesetzt werden.

Das ist ein beachtlicher Beitrag unseres Clubs

zum Klimaschutz !

Deshalb: „replace divots“, um diesen Beitrag

nicht zu unterlaufen.

46

Wiking 190x83 CZ 2019.indd 1 26.08.19 16:44

47


Club Intern

Hamburger Golf-Club e.V.

Sven Külper

Dr. Camilla Külper, geb. Söhler

2. August 2019

Es haben geheiratet

Hendrik Tarek Dehne

Dr. Dorothee Graff-Dehne,

geb. Graff

10. August 2019

Vorsitzender: Dr. Thomas Klischan

Stellv. Vorsitzender: Dr. Claus Liesner, Finanzen

Beisitzer: Franziska Wauschkuhn, Haus

Nikola Wendelstadt, Jugend

Christian Niemietz, Leistungssport

Hans Rüss, Spiel

Peter Thannhäuser, Platz

Geschäftsführung: Berthold Apel

Sekretariat: Kirsten Neumann, Kristina Tenbruck,

Kim Nissen, Ines Boje (Elternzeit)

Clubhaus/Geschäftsstelle: Tel. 0 40 – 81 21 77,

Fax 0 40 – 81 73 15

Gastronomie: Ralf Michael Glatzel

Tel. 0 40 – 81 44 04

Caddie-Haus: Tel. 0 40 – 81 26 41

Golflehrer: Stephan Blume, Matthias Boje,

Christian Lanfermann, Moritz Dickel,

Marco Müntnich, Joshua Kausche (Azubi),

Fiona Koch (Azubi)

Greenkeeping: Gareth Bremner

Golf-Shop: Golf Sport Kämmer

Tel. 0 40 – 28 66 82 77, info@golfsportkaemmer.de

Impressum

Unser Ass

Klaus Jochums

9. August 2019

am Loch 15 mit Eisen 8

Bitte beachten Sie die Beilagen

E&E Design, Spliedt und Siu Due.

Herausgeber: Hamburger Golf-Club e.V.

In de Bargen 59, 22587 Hamburg

Tel. 0 40 – 81 21 77, Fax 0 40 – 81 73 15

info@golfclub-falkenstein.de,

www.golfclub-falkenstein.de

Redaktion: Berthold Apel (verantwortlich),

Maike Grützediek, Christiane Hass, Heike Laue,

Aimée Riecke, Susanne Wogart

Nicht gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung

der Redaktion wieder

Verlag und Anzeigen: L.A.CH. Schulz

Gesellschaft für Anzeigen, Werbung und Verlag

mbH, Mattentwiete 5, 20457 Hamburg

Tel. 0 40 – 369 80 40, Fax 0 40 – 369 80 444

info@lachschulz.de, www.lachschulz.de

Geschäftsführung: Herbert Weise, Michael Witte

Layout: Ines Wagner

Druck: Silber Druck oHG

Otto-Hahn-Straße 25, 34253 Lohfelden

Tel. 0561 / 52 00 7-0, Fax 0561 / 52 00 720,

info@silberdruck.de

Der Bezugspreis für die Clubzeitschrift ist im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Sie erscheint fünf Mal

im Jahr, davon einmal als Mitgliederverzeichnis.

HAMBURG

SYLT

48

Neue ABC-Straße 4 • 20354 Hamburg • Tel. 040 33441541

Hauptstraße 15 • 25999 Kampen (Sylt) • Tel. 04651 41001


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