Auto-Praxistest-Report 35

dialogpresseweller

In der neuen 35. Ausgabe des Auto-Praxistest-Report ( Oktober 2019) stellt Presseweller den Skoda Karoq, den Dacia Duster und den Hyundai 120 vor. Texte zum Fahren im Winter und ein Kommentar zu Tempo 130 ergänzen das Magazin.

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Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Ausgabe 35 Oktober 2019 8 . Jahrg.

Gemischter Dreier

- gut motorisiert

Skoda Karoq 1,5 TSI

Dacia Duster TCe 130

Hyundai i20 T-GDI

Der Winter kommt!

Winterreifen und Co.


2 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Mal Schnee, mal Eis, mal gut geräumt

Gefühlvolles Fahren in der Winterzeit

Der Winter malt schöne

Landschaften, kann aber -

nicht nur - für Autofahrer zu

kritischen Situationen führen.

Faktoren sind Reif, Glatteis,

Schnee. Für Autofahrer ist

gefühlvolles Fahren angesagt.

Bei Glatteis ist es oft sinnvoller,

das Auto stehen zu lassen.

Manche Fahrer üben sich wieder

ein, indem sie, soweit erlaubt, auf

einem freien größeren und

verschneiten Platz mal wieder

kurz üben, wie das Auto beim

Lenken, Kurvenfahrten, beim

Gasgeben und Bremsen reagiert.

So hat man später bereits einen

Eindruck vom Fahren auf Schnee

und glatten Straßen. (jw)

Gefühlvolles Fahren ist nichts

Neues: sanft beschleunigen, sanft

lenken, sanft bremsen bzw. in

schwierigen Situationen vielleicht

feste bremsen und dem ABS den

Rest überlassen. Es ermöglicht in

der Regel auch noch das Lenken,

weil es, vereinfacht gesagt, die

frühere „Stotterbremse“ nachahmt.

Eine gut geräumte Straße ist gut.

Das kann aber bei plötzlichem

Schneefall schnell umschlagen.

Die fleißigen Räumdienste können

nicht zu jeder Zeit überall sein!

Gut geräumte Straße vor Wilnsdorf/ Siegerland. (Fotos: presseweller)

Klar: Winterreifen gehören dazu

Okay, anders in vielen anderen

Ländern mit klarer Regelung ist in

Deutschland kein fester Termin

für die Winterreifen festgelegt. Es

heißt nur - so ungefähr -, dass die

Ausrüstung des Fahrzeugs den

Witterungsbedingungen wie zum

Beispiel Schnee, Eis, Schneematsch,

entsprechen muss.

Schon aus eigenem Sicherheitsinteresse

sollten die Reifen

frühzeitig montiert sein. Schließlich

weiß niemand genau, wo und

wann es schneit.

Experten empfehlen die Montage

von O bis O, also von Oktober bis

Ostern, wir sagen „nach Ostern“.

Foto links: Winterpneus am Polo.

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Auto-Praxistest-Report

Ausgabe 35 Oktober 2019 3

© 2019 presseweller/ DiaPrw

Der Skoda Karoq, hier Version Style, gibt eine gute Figur ab.

(Alle Fotos: © 2019 presseweller)

Mit dem 1,5-Liter-TSI-Motor ging’s zügig auf Kurs

Skoda Karoq macht was her und bietet Platz

Skoda bietet einige SUVs, von

größer bis zu kompakt. Wir

fuhren im September 2019 den

Karoq. Der Fronttriebler in der

Ausstattungsversion Style und mit

weiteren Extras.war mit dem 1,5-

Liter-TSI-Benziner-Motor und

dem Sieben-Gang-

Automatikgetriebe (DSG)

bestückt. Mal schauen, wie sich

unser Kandidat macht.

Der Test-Skoda hatte den Turbo-

Kompressor-Motor mit 150 PS

(110 kW) an Bord. Die heute

häufig vorkommenden Turbolader

stehen für kräftigen Antritt, und

zwar bereits aus niedrigen Drehzahlbereichen.

Das verspricht Fahrspaß,

den auch der Karoq rüberbringen

konnte. Die Ausstattung

des Kandidaten ließ kaum Wünsche

offen. Die Innenraumgestaltung

wirkte apart und richtig

annsprechend.

Ordentliche Ausstattung

Der Karoq ist in der Basisversion

„Active“ mit elektrisch einstellund

beheizbaren Außenspiegeln

mit integrierten Seitenblinkern,

höhen- und längsverstellbarem

Lenkrad, Zentralverriegelung, elekrischen

Fensterhebern vorn und

Impressum Herausgeber des Auto-Praxistest-Reports ist Medienbüro + PR DialogPresseweller, Jürgen Weller, Lessingstr. 8,

D-57074 Siegen. E-Mail: briefe.jw>at


4 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Skoda Karoq macht was her

hinten, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige

und vielem mehr für

unbeschwertes Fahren ausgestattet.

Für die Sicherheit gibt‘s

zwei Front- und vordere Seitenairbags,

Kopfairbags und Fahrer-

Knieairbag. ABS, elektronische

Stabilisierungskontrolle (ESC),

Antriebsschlupfregelung, elektronische

Querdifferenzialsperre und

weitere Einrichtungen sowie

„Emergency Call“. Das ist eine

automatische Notruffunktion bei

einem Unfall mit Airbagauslösung.

Der Testwagen in der Ausstattungsversion

Style und mit

weiteren Extras hatte weiterhin

beispielsweise schlüsselloses

Zugangs- und Start-Stopp-System,

Zwei-Zonen-Klimaautomatik,

Parksensoren vorn und

hinten, die praktische elektrische

Knopfdruckbedienung für die

Heckklappe, 18-Zoll-Leichtmetallräder,

Navi, weitere elektronische

Helferlein und mehr an

Bord. Auch Kleinigkeiten wie der

Tickethalter an der Windschutzscheibe

und der Eiskratzer in der

Tankklappe sind praktisch. Zum

komfortablen Fahren trug außerdem

das niedrige Geräuschniveau

bei.

Das gut 4,38 Meter (m) lange und

1,84 m breite Auto bietet den

Insassen ordentliche Platzverhältnisse.

Der Fahrer hat alle

Instrumente im Blick. Mit Öffnen

der Hecklappe erschließt sich ein

großzügiger Laderaum mit ab 479

Litern Fassungsvermögen. Wer

mehr braucht, legt die Rücksitze

einzeln oder gesamt um.

Kurvenfreudig und flott

Das Fahrwerk ist vorn mit

McPherson-Federbeinen, Dreiecksquerlenkern

und Torsionsstab-Stabilisator

bestückt, hinten

mit einer Verbundlenkerachse mit

Längs- und Querlenkern. Der

Karoq lag auch bei flotten

Autobahnfahrten ruhig auf der

Straße und hakte selbst enge,

schnell angegangenen Kurven

spurtreu ohne Mucken ab. Der

Testwagen hatte einige Helferlein

an Bord wie das Erkennen von –

aber nicht allen - Fahrbahnbegrenzungen.

Wir haben es

ausprobiert: Er kann dann sogar

selbst durch Kurven fahren. Wir

kennen das auch von anderen

Testautos. Es ist ein Stückchen

Zukunft auf dem Weg zum

autonomen Fahren.

Der 1,5-Liter-Motor mit 150 PS

(110 kW) ist kraftvoll, zieht schon

aus unteren Drehzahlbereichen ab

so 1500 Touren los und harmonierte

gut mit dem Sieben-Gang-

DSG-Getriebe (Doppelkupplungsgetriebe,

Automatik), das

sauber durchschaltet. Ab so 1750

Touren, beim höchsten Drehmoment,

legt er nochmals eine Schippe

drauf. Im Mittel unserer

Testwerte gelang der Sprint von 0

auf 100 km/h in 9,5 Sekunden

(angegeben 9,0). Von 60 auf 100

km/h vergingen gerade 5,4, von

80 auf 120 km/h nur knapp sechs

Sekunden. Das Höchsttempo

Für die Fondinsassen links) gehen die Platzverhälnisse in Ordnung. Die rot gestreiften Sitze brachten

Pep. Der Fahrer (rechts) hat alles im Blick, griffiges Multifinktionslenkrad inklusive.


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Ausgabe 35 Oktober 2019 5

Skoda Karoq macht was her

Der Kofferraum (links) ist üppig und lässt sich nach Bedarf durch einzelnes Umlegen der Rücksitze

erweitern. Auch im Detail (rechts), hier mit 18-Zoll-Rädern, gibt der Karoq eine gute Figur ab.

konnten wir nicht austesten,

angegeben sind 203 km/h. So kann

man mit diesem geräumigen Skoda

insge- samt zügig unterwegs sein.

Mit vielen Kurzstrecken lag unser

Durchschnittsverbrauch höher als

der angegebene Kombiwert von 5,6

Litern pro 100 Kilometern.

Fazit: Der Skoda Karoq bietet

Passagieren und Gepäck ordentliche

Platzverhältnisse. Er lässt sich

locker fahren und war in der

Testversion 1,5 TSI antrittsstark,

flott und laufruhig. Es gibt

verschiedene Motor- und Ausstattungsversionen.

Wie gerade aktuell,

lag er laut Skoda auch bei einer

Zeitschriftenumfrage als beliebtes

Firmenfahrzeug im SUV-Segment

bei Importfahrzeugen vorn.

Bei Interesse sollte man sich beim

Händler vor Ort oder in der Region

näher informieren oder auf

www.skoda-auto.de (jw)

*Einige Technische Daten

Motor (Hubraum, PS/kW, Drehmoment Nm/

Drehzahl): 1498 ccm; 150 PS/ 110 kW bei

5000 U; 250 Nm/1750 – 3200 U; Testwagen

mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG)

Verbrauch in l/ 100 km; CO2 g/km – alles

komb.: 5,6; 128/ 126; Euro 6 WLTP

Außenmaße L x B x H in Meter: 4,382 x 1,841

x 1,603

Laderaum in l: ab 479 – 1810

Fahrwerte: 0 – 100 km/h 9,0 Sek.; Spitze: 203

km/h.

*Außenmaße und Laderaum können je nach

Version variieren!

*Angaben lt. Zulassungsbescheinigung 1 und

Skoda-Unterlagen

Mancher hat nach dem Skoda Karoq geschaut, als er

vor dem Haus stand. Hier einmal die Frontansicht

des geräumigen SUVs.


6 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Antrittsstark, laufruhig und mit ordentlichen Platzverhälnissen

Dacia Duster TCe 130 Prestige gefiel uns

Von Ende August bis Anfang

September hatten wir

Gelegenheit, den Dacia Duster,

Version TCe 130 2 WD GPF –

die Abkürzungen stehen für

Frontantrieb und Partikelfilter –

unter die Lupe zu nehmen. Das

viertürige Fahrzeug in

glänzendem Braunmetallic,

Quarzit-Braun, in der

Ausstattungsversion „Prestige“

plus Sonderausstattung ließ sich

gut fahren, zeigte sich

verbrauchsgünstig und bietet

gute Platzverhältnisse.

Hatten wir bereits verschiedene

Dacia-Modelle im Test, war das

aber der erste Duster. Mit seinen

klaren, gerundeten Konturen zeigt

er bereits von außen Größe, die

sich innen fortsetzt und damit den

Passagieren angenehme Platzverhältnisse

bringt. Der Fahrer findet

eine übersichtliche Instrumentierung

und Beschalterung, die

teils direkt im Multifunktionslenkrad

steckt. Gut zur Hand ging

auch der Schalthebel für das

manuelle Sechsganggetriebe.

Gut ausgestattet

Viel und ansprechend gestalteter

Innenraum, großes Ladeabteil und

übersichtlicher Preis, sagen wir

„preiswert“: Das gilt auch für

diesen Duster TCe 130 mit dem

gut ansprechenden 131-PS-Motor

und dem Ausstattungsniveau

„Prestige“ sowie mit verschiedenen

„Paketen“. Der Testwagen

hatte zum Beispiel eine asymmetrisch

geteilte Rücksitzlehne,

wodurch das mit 445 Litern

Fassungsvermögen ohnehin

geräumige und gut zugängliche

Ladeabteil bis auf ein Volumen

von 1478 Liter vergrößert werden

kann. Der höhenverstellbare

Fahrersitz ist mit Lordosenstütze,

bestückt. Die klappbare Mittelarmlehne

zwischen den Vordersitzen

gehört ebenfalls dazu.

Dachreling und Unterfahrschutz

Sieht doch gut aus: Der Testwagen war zum Beispiel auch mit Unterfahrschutz vorne und Dachreling

sowie mit markanten Rädern ausgestattet.

(Alle Fotos: © 2019 presseweller)


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Ausgabe 35 Oktober 2019 7

Dacia Duster TCe 130 Prestige

In der Seitenansicht wusste der interessant gestylte Duster ebenfalls zu gefallen.

vorn sind weitere Merkmale.

Klimaanlage, Tempopilot, ringsum

elektrische Fensterheber sowie

17-Zoll-Leichtmetallräder im

Fünf-Speichen-Design. Noch

mehr? Ja, Rückfahrkamera, Navi

und großer Monitor. Das sind nur

einige Beispiele.

Zur Fahr- und Insassensicherheit

trugen je zwei Front- und vordere

Seitenairbags sowie Windowsairbags

vorn bei, außerdem ABS

mit elektronischer Bremskraftverteilung

(EBV), Bremsassistent

und ESP. Die gesamte Bestückung

empfanden wir als ordentlich.

Wünschenswert allerdings wäre

noch für die große, hoch öffnende

Ladeklappe eine elektrische

Bedienung gewesen.

Wer mehr investieren will, ordert

noch Sonder-Ausstattungen wie

im Testwagen. Das sind beispielsweise

Lederpolsterung, eine

Elastischer Motor im Einsatz

Unter der Fronthaube arbeitet ein 1,3-Liter-Benzinmotor

mit Direkteinspritzung und Turbolader. Er steht mit 131 PS

(96 kW) in den Papieren. Der kräftige Antritt ging eine

ideale Allianz mit dem höchsten Drehmoment von 240

Newtonmetern (Nm) ein, das ab 1600 Touren anliegt. Das

bringt Fahrspaß, zumal es bereits ab so 1350 Touren zügig

und geradlinig voran geht. So konnten wir sogar auf

Steigungsstrecken früh in den nächst höheren Gang

schalten. Kurz: Es machte Spaß, mit diesem flinken Duster

unterwegs zu sein. Da wir öfter mit Autos ähnlicher

Motorleistung unterwegs sind, sagen wir „richtig gut“!

Multiview-Kamera, die auch, sehr

gut, für kurze Zeit die Umgebung

beim Vorwärtsfahren zeigt, der

nützliche Tote-Winkel-Warner,

Sitzheizung vorn und automatische

Klimaanlage sowie die

Keycard zur „schlüssellosen“

Bedienung.

Erstaunt und zugleich erfreut

waren wir über die hohe Laufruhe,

selbst bei Tempofahrten auf der

Autobahn.

Der Motor mit Turbo tritt schon früh gut an.


8 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Dacia Duster TCe 130 Prestige

Zügig und sparsam

In den Fahrwerten stellten sich,

Mittel unserer Stoppwerte, die

Ergebnisse so ein: Sprint von 0

auf 100 km/h in knapp 10,6

Sekunden (Werkswert 11,1); 60

bis 100 km/h im dritten Gang

flotte 5,6 und von 80 auf 120 km/h

im fünften Gang knapp zehn

Sekunden. Alles sehr ordentlich.

Auf den teils verkehrsreichen

Baustellen-Autobahnen ist es

nicht immer möglich, das Spitzentempo

auszufahren und zu

stoppen. Dieses Mal gelang es uns

wenigstens ein einziges Mal.

Dabei lagen wir deutlich über dem

Werkswert von 191 km/h. Auf

jeden Fall zieht der Dacia bei

Gastritt richtig los, sodass Tachowerte

von über 180 km/h und auch

190 km/h zügig erreicht werden.

Im Verbrauch zeigte sich der

Duster zurückhaltend. Wir fuhren

ihn ab 6,3 l/ 100 km und kamen

schließlich auf einen

Testdurchschnitt von nur 6,7

(angegebener Wert 6,0 l/ 100 km).

Der 1,3er-Motor ist damit nicht

nur spritzig, sondern auch

sparsam, eingruppiert in Euro 6d-

Temp.

Liegt gut auf der Straße

Der Fronttriebler, vorne mit

McPherson-Achse und unteren

Querlenklern sowie -stabi, hinten

über H-förmige Verbundlenkerauchse

mit Schraubenfedern

geführt und gefedert, ist fest, aber

für die Insassen komfortabel

abgestimmt. Die Seitenneigung in

Kurven ist gering. Das Fahrwerk

überzeugte uns ebenso beim

Geradeauslauf auf der Autobahn

wie bei schnellen Kurvenpassagen.

Selbst enge Kurven konnten

flott angegangen werden, ohne

dass es den Fahrer vor Herausforderungen

stellte.

Fazit: Mit seiner Laufruhe, dem

spritzigen und sparsamen Motor

sowie dem guten Platzangebot für

die Passagiere und dem großen,

gut zugänglichem Gepäckraum

hat uns der Dacia Duster TCe 130

gut gefallen. Er ließ sich locker

fahren. Ein Pluspunkt ist ebenfalls

der günstige Preis.

Bei Interesse zu diesem Modell

und weiteren kann man sich in der

Region beim Dacia-/ Renault-

Händler näher informieren. Informationen

auf der Internetseite

www.dacia.de.

(jw)

Einige Technische Daten*

Maße: L x B x H in m: 4,341 x

,1804 x 1,626-1,687, Laderaum:

445 – 1478 l

Motor/ Hubraum/ Leistung:

Reihen-Vierzylinder-Benziner

mit Direkteinspritzung und

Turbolader/ 1331 ccm / 131 PS

(96 kW)/ 5000 U;. 0 – 100 km/h

11,1 Sek., Spitze: 191 km/h

Abgasreinigung: 4-Wege-Kat

mit Partikelfilter.

Die Vordersitze, im Testwagen in Leder, boten guten Sitzkomfort

und Seitenhalt. Das Multifinktionslenkrad war griffig, und es gab

guten Überblick für den Fahrer.

Verbrauch und CO2-Emiss.

komb.: 6,0 l/ 100 km; 138 g/km,

Euro 6d-Temp

*Laut technischen Angaben und

Zulassungsbescheinigung 1


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Auto-Praxistest-Report

Ausgabe 35 Oktober 2019 9

Dacia Duster TCe 130 Prestige – Fotos

Die geteilt umlegbare Rücksitzbank im Testwagen (links) sowie (rechts) der Fahrerblick auf die

Anzeigeinstrumente. Die Beschalterung ist in Griffnähe.

Ordentlicher und gut zugänglicher Laderaum (links). Für die große Heckklappe hätten wir uns

elektrische Bedienung gewünscht. Der Testwagen rollte auf 17-Zoll-Rädern. Zur Testzeit konnten wir

bei unseren Fotos leider oft nicht die Sonne ausblenden.

Meinung zu Tempo 130 km/h auf unseren Autobahnen

Die „Grünen-Partei“ hat viele

Forderungen. Heute (17. Oktober

2019) stand nun die Forderung

nach genereller Einführung von

Tempo 130 km/h auf der Agenda.

Das verordnete Tempo sollte

ab Januar 2020 gültig sein. Wie

Medien nachmittags melden,

wurde der Vorstoß mit großer

Mehrheit des Bundestages erst

einmal abgelehnt!

Neben mehreren anderen war

einer der Gründe seitens der

grünen Partei, der Verkehr würde

dann flüssiger laufen, es gäbe

weniger Staus.

Schaut man nach Österreich, wo

bereits länger Tempo 130 und

teils sogar 110 km/h gelten, ist

man schnell anderer Meinung.

Wenn viel Verkehr ist wie zu

Urlaubszeiten sollte man zum

Beispiel einfach einmal über die

Tauernautobahn fahren. Dort gibt

es dann teils lange Staus.

Es geht nicht darum, rasen zu

können. Unsere Autobahnen sind

nahezu täglich stark frequentiert.

Da ist es sogar schön, wenn man

außerhalb von Baustellen und

Tempolimits einmal für zumindest

kurze Zeit etwas schneller

fahren kann! (jw)


10 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Der T-GDI war flott und ließ sich locker fahren

Mit dem Hyundai i20 ging’s zügig auf Tour

Der Klassifizierung nach reiht

sich der Hyundai i20 in die

Kleinwagenklasse ein. Aber so

klein ist der Vier-/ Fünftürer gar

nicht. Die Platzverhältnisse

gehen größenbezogen in

Ordnung, und die Laufruhe passt

auch. Im Juni 2019 fuhren wir

den Hyundai i20 T-GDI mit 100-

PS-Motor (74 kW) und Sieben-

Gang-Doppelkupplungsgetriebe

(DCT) in der Version „Trend“

und mit Extras. Er passte vom

Gesamtambiente her und war

auch fahrtechnisch auf der Höhe.

Der schieferfarbene Testwagen

machte bereits von der markanten

Frontgestaltung was her und

zeigte sich farblich je nach

Lichteinfall mal ins Weiße, mal

ins Bläuliche gehend. Interessant.

Die Innenraumgestaltung mit

Punkt-gemusterten Sitzen und

haptisch angenehmen Materialien

gefiel uns ebenfalls. Die Sitzhöhenverstellung

des Fahrersitzes

hat einen weiten Bereich,

sodass auch große Menschen noch

Kopffreiheit haben werden. Für

mich hätte der Verstellbereich

sogar noch etwas höher sein

können. Bei einer Länge von über

4,03 Meter, Breite von über 1,73

und Höhe von gut 1,47 Meter

gehen die Platzverhältnisse in

Ordnung.

Ausstattung mit sechs Airbags

In der Basis-Ausstattung

„Pure“sind gemäß der Preisliste

April 2019 bereits wichtige

Sicherheitselemente an Bord, zum

Beispiel: je zwei Front- und

vordere Seitenairbags sowie

Vorhanghangairbags in den

Längsholmen, ABS mit Bremsund

Berganfahrassistent, elektronische

Stabilitätskontrolle,

fahrdynamisches Stabilitätsmanagement

und Traktionskontrolle.

Außerdem gibt es elektrische

Fensterheber vorn, automatische

Türverriegelung nach dem

Anfahren, Bordcomputer, eine

Außentemperaturanzeige sowie

Becherhalter und diverse Ablagemögichkeiten.

Die Version Trend, Basis des

Testwagens, hat beispielsweise

elektrisch bedien- und beheizbare

Außenspiegel, Einparkhilfe hinten,

aber nicht vorn, Klimaanlage,

Der Hyundai i20 sah gut aus und ließ sich locker fahren.

(Alle Fotos: © 2019 presseweller)


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Auto-Praxistest-Report

Ausgabe 35 Oktober 2019 11

Zügig unterwegs: Hyundai i20 T-GDI

Gute Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer (vorn). Rechts im Fond des Hyundai. Das Gesamtambiente

passte, die gemusterten Sitze gefielen uns.

das praktische Brillenfach, Geschwindigkeitsregelanlage

und

vieles mehr. Wie im Testwagen

empfanden wir Multifunktionslenkrad,

Sitzheizung vorn,

Lenkradheizung und anderes

ebenfalls als angenehm. Der Test-

Hyundai war außerdem noch mit

Navi und Rückfahrkamera, elektrisch

anklappbaren Außenspiegeln,

Klimautomatik und mehr

ausgestattet.

Der Kofferraum (ab 326 Liter

Fassungsvermögen) nimmt locker

einiges an Gepäck auf. Im Testwagen

hatte das Gepäckabteil

einen Zwischenboden, was das

Beladen einfacher macht. Darunter

gab es weitere Verstaumöglichkeiten.

Neben den verschiedenen Ausstattungsversionen

können gegen

Aufpreis auch noch „Pakete“

geordert werden. Unser Kandidat

hatte das Digital-, Komfort- und

Sicherheitspaket.

Den Antrieb im T-GDI besorgt ein

Ein-Liter-Dreizylinder mit Turbolader.

Schnurrt gut los

Diesen Motor kennen wir schon

von früheren Tests, aber nicht in

Verbindung mit dem Sieben-Gang-

Doppelkupplungsgetriebe (DCT).

Mit seinen 100 PS schnurrt der i20

gut los, wobei er mit dem DCT

eine gut abgestimmte Verbindung

eingeht. Besonders angenehm sind

diese automatisierten Getriebe bei

Stadtfahrten und Staus. Außerdem

schalten sie nahezu übergangsfrei

vor und zurück. Bei vollem Tritt

aufs Gaspedal, bei früheren

Automatikgetrieben „Kickdwon“

genannt, geht‘s flott zur Sache.

Aufgrund der weiten Spreizung

des höchsten Drehmoments

beginnt der zügige Vortrieb bereits

bei 1500 Touren und endet erst bei

4000. Schön: Selbst bei höheren

Drehzahlen und bei hohem Tempo

gibt sich die Innenraumakustik

zurückhaltend.

Testwerte

Schauen wir auf die Testwerte: Im

Durchschnitt unserer gestoppten

Messungen legten wir den 0-auf-

100-Sprint in knapp über 10,8

Sekunden (angegeben 11,4)

zurück, 60 auf 100 km/h waren in

gut 6,2 Sekunden abgehakt, und

von 80 auf 120 km/h dauerte es

lediglich knapp 8,3 Sekunden

(angegeben 8,8) – eben alles ohne

eigene Schaltvorgänge. Auf der

Autobahn konnten wir den i20

verkehrsgegeben zumindest mal

kurz bis über 180 km/h fahren. Als

angegebene Spitze steht 190 km/h

in den Papieren.

Verbrauch für uns okay

Der Verbrauch ist heute nicht

unwichtig. Je nach Fahrweise und

Strecke ergeben sich natürlich

unterschiedliche Werte bei den


12 Ausgabe 35 Oktober 2019 Pressewellers

Auto-Praxistest-Report

Zügig unterwegs: Hyundai i20 T-GDI

Cockpit (links) mit Multufunktionslenkrad und übersichtlicher Anordnung für den Fahrer. Auch von der

Frontseite her sah der Testwagen ansprechend aus.

Fahrzeugen. Wir waren in Orten,

über Landstraßen und auf längeren

Autobahnrouten, zum Teil auch

bis in den Bereich der Höchstgeschwindigkeit,

unterwegs und

Einige Technische Daten*

absolvierten Beschleunigungsmessungen.

Aus unseren zahlreichen

Autotests wissen wir, dass

sich das im Kraftstoffverbrauch

niederschlägt. Der Hyundai hat

sich tapfer geschlagen. Als

Testwert stellten sich rund 6,5

Liter/ 100 Kilometer ein (angegebener

Kombiwert 5,2 l/ 100

km). Das geht für uns in Ordnung.

Der Fronttriebler hat ringsum

Einzelradaufhängung, vorn mit

McPherson-Federbeinen und Stabilatoren

bestückt, hinten arbeitet

eine Kurbellenkerachse.

Zügig durch Kurven

Die Fahrwerksabstimmung des

Kandidaten war für uns komfortabel,

aber doch so stabil, dass

sich in schnellen Kurven die

Seitenneigung sehr in Grenzen

hielt. Wir flitzten auch durch enge,

passartige Kurven, die der i20

locker abhakte. Bei schnellen

Autobahnfahrten lag er ruhig auf

der Straße, sodass der Fahrer den

Hyundai stets einfach im Griff hat.

Wenn‘s ans Bremsen oder Anfahren

ging: Vier-Kanal-ABS mit

Bremskraftverteilung und Bremsassistent

sowie Traktionskontrolle

gehörten dazu.

Fazit: Der i20 ist hübsch gestylt,

passt klassengemäß vom Innenraum

her und lässt sich gut und

problemlos fahren. Mit dem Testauto,

das viel Nützliches an Bord

hatte, konnten wir flott unterwegs

sein, ruhige Straßen- und gute

Kurvenlage inklusive. Der Verbrauch

ging für uns in Ordnung.

Bei Interesse sollte man sich beim

Hyundai-Händler vor Ort informieren

und gegebenenfalls eine

Probefahrt machen. Informationen

zu diesem und anderen Modellen

gibt es auf der Internetseite

www.hyundai.de (jw)

Motor: 998 ccm; 100 PS (74 kW)/ 4500 U; höchstes Drehm.: 172 Nm bei 1500 – 4000 U

Fahrwerte: 0 – 100 km/ h 11,4 Sek., 80 – 120 km/h 8,8 Sek.; Spitze 190 km/h

Verbrauch in l/ CO2-Ausst. in g/km, alles komb.: 5,2; 118/ 141; Euro 6 WLTP

Länge x Breite x Höhe: 4,035 m x 1,734 x 1,474 m; Gepäckraum: 326 – 1024 l

*Laut Hyundai-Unterlagen und Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 zum Testfahrzeug

Auto- und Verkehrsthemen immer unter Auto bei www.presseweller.de

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