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IVD Plus Magazin 2019 - 2

Immobilienwirtschaftliches Fachwissen auf den neuesten Stand für Makler, Verwalter und Sachverständige

Immobilienwirtschaftliches Fachwissen auf den neuesten Stand für Makler, Verwalter und Sachverständige

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Ausgabe 2 - 2019

Immobilienwirtschaftliches

Fachwissen auf dem neuesten Stand

www.ivd-plus.de

+ INTERESSENVERTRETUNG + NETZWERK + PRODUKTE + SERVICES +


1

LIEBE

IMMOBILIENPROFIS

die Mieten und Immobilienpreise steigen in Ballungsgebieten wie Berlin und seinem

Speckgürtel in Brandenburg seit Jahren rasant. Immer mehr Menschen ziehen in die

Großstädte und Immobilien sind mangels Alternativen zunehmend eine beliebte

Anlageform. Letzteres wäre eigentlich erfreulich, wenn die Politik auf Bundesebene

und besonders hierzulande in der Hauptstadt diese Trends nicht verschlafen, zu spät

und zu falsch reagiert hätte.

Leider sind es genau diese Fakten, die Gräben in unsere Gesellschaft ziehen und die

Immobilie und die mit der Immobilie beschäftigten Berufe in Misskredit bringen. Dabei

ist die Immobilie so viel mehr als ein Spekulationsobjekt. Sie ist Heimat, Rückzugsort, sie

bietet Geborgenheit, Schutz, ist Zeitzeuge und Kulturgut.

Sie als Immobilienprofi, egal ob Berater, Verwalter, Vermittler oder Sachverständiger, stellen

sich tagtäglich der Herausforderung, das Miteinander von Mensch und Immobilie zu

gestalten. Sie sind in erster Linie Helfer, manchmal Retter, häufig erfüllen Sie Träume!

Ihr Berufsverband IVD möchte Sie bei diesen täglichen Herausforderungen unterstützen.

Um Ihnen zu zeigen, was wir können, haben wir die Kampagne IVD plus ins Leben gerufen.

Informieren Sie sich über spannende aktuelle Themen, mit denen wir und unsere

Partner sich beschäftigen … stets im Sinne aller Immobilienprofis, auch die, die noch nicht

ihren Berufsverband unterstützen und es hoffentlich bald tun!

Ich wünsche Ihnen Kraft, das notwendige Glück und viel Leidenschaft für den Berufsalltag.

Ihre

Kerstin Huth

Vorstandsvorsitzende

IVD Berlin-Brandenburg e.V.


Der IVD

Zukunft - Personal

Marketing

Fortbildung

Digitalisierung

Recht

Versicherung

Technik - Services

Finanzierung

UNSERE PLUS-PUNKTE


INHALT

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Das Bestellerprinzip ist tot, lang lebe das Bestellerprinzip!

FAQ zur Mitgliedschaft im IVD Berlin-Brandenburg

Städte und Regionen im Wandel – ein Überblick aktueller Entwicklungen

Leistungskultur mit Freude – Die vier Erfolgsbausteine bei der Personalführung

Das Ende des Bauchgefühls? Wie künstliche Intelligenz das Recruiting verändern wird

Snackable Content und Storytelling

Mit digitalen Objekteinsichten zu mehr Umsatz und Erfolg mit Stammkunden

Die Off-Market Plattform für Gemeinschaftsgeschäfte – exklusiv für Profi Immobilienmakler

Permanent in die Zielgruppe funken

Primus inter pares – werde Immobilienberater/Real Estate Consultant

Warum solltest Du als Auszubildender, Student oder Berufseinsteiger in Deinen Berufsverband eintreten?

Warum Sie als Makler von diesem Immobilienprodukt gehört haben sollten

ImmoWertReport – detaillierte, webbasierte Markteinschätzung

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IVD Plus Event - Berlin-Brandenburger Immobilientag

Programm

Aussteller im Überblick

Vereinbarungen zur Wohnfläche im freifinanzierten Wohnraum

Steuerauskünfte vom Makler Haftung beachten

Steuerliche Förderung von Werkswohnungen

Kundenbeschwerden führen zu Bußgeldern

Hoffnung auf Kulanz ist keine Lösung

Risiko-Management und Risikotransfer in der Immobilienbranche

Wunschimmobilie statt Luftschloss

Zusammenarbeit die Früchte trägt

Wenn Gebäude mit uns sprechen

Die neuen multifunktionalen Kopiersysteme

Ich kann nicht verstehen, dass heute noch Handyfotos genutzt werden um Objekte zu bebildern

Partner im Überblick

Impressum


DER VERBAND

AUSGABE 2 - 2019

4

DAS BESTELLERPRINZIP IST TOT,

LANG LEBE DAS BESTELLERPRINZIP!

Eine Schlacht ist geschlagen, der Krieg

lange nicht gewonnen. Vielleicht ist

das Resümee zu defensiv, wenn wir uns

vor Augen führen, was der Immobilienverband

IVD, seine gewählten Vertreter,

hauptamtliches Personal und seine vielen

engagierten Mitgliedsunternehmen in den

vergangenen Monaten vollbracht haben.

Dass der Gesetzesentwurf aus dem SPDgeführten

Justizministerium zum Bestellerprinzip

beim Immobilienkauf nicht zur

Umsetzung kam, war ein Sieg der Vernunft

über Ideologie und Populismus. Wenn wir

uns in der aktuellen politischen Landschaft

und Debatte umschauen, egal ob Innen-,

Außen-, Sozial- oder Europapolitik, dann

sehen wir, dass das alles andere als selbstverständlich

war. Eigentlich müssen wir

nur in die Hauptstadt schauen, in der „r2g“

regiert und sehen, wie weit sich das politische

Tagesgeschäft teilweise von einer Politik

der Vernunft entfernt hat. Über diese

Nils Werner

ist Geschäftsführer des Regionalverbandes und der

IVD Bildungsinstitut GmbH und findet „Moderner

Dienstleistungsverband“ ist keine Plattitüde sondern

Mission.

Themen möchte ich aber hier gar nicht

schreiben.

Lassen Sie uns zurückblicken: Im August

2018 füllt die damals amtierende Justizministerin

Barley das Sommerloch und

kündigt gegenüber der Deutschen Presse-

Agentur an, die Einführung des Bestellerprinzips

für den Hauskauf prüfen zu

wollen. „Wir prüfen aktuell, ob sich das

Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe

übertragen lässt“, sagte sie. Damit

rollte ein Stein, der – und das erkannte

der IVD unmittelbar – nach Wunsch der

SPD und auch der Grünen, (die einen

eigenen Gesetzesentwurf mit Bestellerprinzip

und Provisionsdeckelung einbrachten)

im Gegensatz zum Bestellerprinzip bei

der Vermietung ein echter Maklerkiller

werden soll. Die Grünen hätten fairer Weise

auch ein Berufsverbot fordern können, das

wäre wenigstens aufrichtig gewesen.

Wir reagierten mit den „5 Argumenten gegen

ein Bestellerprinzip bei Kaufimmobilien“,

die, angereichert durch reichlich

Informationen, Studien und Erläuterungen

für die größtenteils faktenfernen Ge-


DER VERBAND

5

sprächspartner, den Kern der Auseinandersetzung

bildeten. Was dann ein Jahr

lang folgte, gehört als Best Practice in

ein gerne teures Seminar für nachhaltige

Interessenvertretung von Berufsverbänden.

Zunächst die Repräsentation der Gesamtbranche

(als geschäftsführender Verband

der BID) auf einem ebenfalls vom IVD initiierten

Wohngipfel im Kanzleramt, bei

dem sich unsere Kanzlerin leider tendenziell

für eine Regelung der Maklerprovision

positionierte, obgleich die Thematik

keinen Niederschlag im Koalitionsvertrag

gefunden hatte.

Würden Makler Verhandlungsmasse beim

Geschachere einer großen Koalition werden?

Eines war klar. Sich – auch wenn es

vernünftig und richtig ist – vor Immobilienmakler

stellen macht keiner außer der IVD.

Also hieß es nun, mit besten Informationen

und Argumenten alle aufzurüsten, die zu

dem Thema etwas zu sagen hatten. Derer

gab es sehr sehr viele im politischen Berlin.

In Anbetracht der Tragweite des Themas

und der komplexen Entscheidungsfindung

in einem Berufsverband mit mehr als

6000 Unternehmen gab es die einzig logische

Entscheidung, eine außerordentliche

Mitgliederversammlung durchzuführen,

die sich explizit mit der politischen Ausrichtung

im Kontext dieses Themas beschäftigen

sollte. Am Ende eines kontroversen

und konstruktiven Austauschs von

mehr als 400 Immobilienprofis, die nach

Kassel gefahren waren, stand eine Erklärung

mit klarem Votum gegen den gesetzgeberischen

Eingriff. Dem Erhalt der Doppeltätigkeit

des Immobilienmaklers wurde

Priorität eingeräumt, auch in Erkenntnis

dessen, dass mehr als die Hälfte der Verbraucher

gemäß repräsentativer Umfragen

die Teilung der Provision als am gerechtesten

empfänden.

Im Februar 2019 war es dann endlich soweit

und ein Referentenentwurf zum sogenannten

Bestellerprinzip wurde vom

Bundesjustizministerium in die Ressortabstimmung

gegeben. Wie vom IVD erwartet,

war ein Verbot der Doppeltätigkeit vorgesehen.

Der führende Berufsverband der

Immobilienprofis in Deutschland war optimal

vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt hatten

schon sehr viele Mitglieder in ihren

Wahlkreisen und Netzwerken Informationen

und Argumente platziert. Vom Kanzleramtsminister

bis zum Landrat und Kaninchenzüchterverein,

die Unsinnigkeit des

Gesetzesvorhabens wurde erläutert, erläutert

und noch mal erläutert. Kampagnen

in den sozialen Medien ergänzten die

ausgiebige Öffentlichkeitsarbeit der Bundes-

und Regionalverbände des IVD und

eine Onlinepetition sammelte mehr als 21

Tausend Unterzeichner ein. Die in dem Entwurf

konstruierte Zwangslage von Kaufinteressenten,

konnte schnell als Phantom-

Debatte entlarvt werden.

Weitere 6 Monate, eine Europawahl und

Chefinnenwechsel im federführenden Ministerium

später war es dann endlich soweit.

Der Koalitionsausschuss hatte sich

auf ein Paket zum bezahlbaren Wohnen

verständigt. Neben viel mietrechtlichem

Wahnsinn, dem die Union nach wie vor leider

zu folgen scheint, steht ein Lichtlein in

viel Schatten. Ein Bestellerprinzip, wonach

nur noch der Verkäufer die Maklerkosten

tragen soll, wird in dieser Legislaturperiode

nicht kommen. Ebenso wenig eine Deckelung

der Maklerprovision, wie sie von

den Grünen vorgeschlagen wurde. Die Provisionsteilung

wird somit aller Voraussicht

nach zum gesetzlichen Leitbild.

PLUS PUNKT

Regionale Informationen für Immobilienexperten

berlin.ivd.net/newsletter

Wenn wir uns ansehen, was der Gesetzgeber

plant und was die Mitglieder des IVD in

Kassel im vergangenen November gefordert

haben, so könnte man sagen „Mission

accomplished“. Die Doppeltätigkeit

wurde verteidigt, verteidigt durch sehr viel

Überzeugungsarbeit. Nicht das Säbelrasseln

und die Androhung von Verfassungsklagen

haben geholfen. Auch nicht, dass

sich Kleinstpseudoverbände größer machen

als sie sind. Analyse, Strategie, steter

Austausch, Beratung und Dialog des führenden

Berufsverbandes der Immobilienprofis

und seiner vielen Mitglieder haben

Ideologie und Populismus besiegt. Jeder

Immobilienmakler in diesem Land, der

meint er komme auch sehr gut ohne den

IVD und seine Gemeinschaft klar, der mag

sich die Frage aufrichtig beantworten, was

er dazu beigetragen hat und was er künftig

dazu beitragen möchte. Gemeinsam

geht immer besser!

Ich habe aber den Titel dieses Beitrages

nicht ohne Grund gewählt. Ideologen schlafen

nicht und die Maklerprovision wird weiterhin

im Fokus von Berufspolitikern bleiben,

die ihre Gesetze nicht auf Gesellschaft

und Markt abstimmen, sondern nach potentieller

Wählermobilisierung. Bis zu diesem

– je nach Regierungszusammensetzung

nach meiner Überzeugung unvermeidlichen

Sachverhalt – haben wir alle,

Sie alle, eine Aufgabe: durch hoch professionelle,

empathische Arbeit stetig deutlich

zu machen, dass Immobilienmakler

unverzichtbar sind … für unsere verkaufenden

und kaufenden Kunden!


DER VERBAND

AUSGABE 2 - 2019

6

Stephan und Katrin Grupe

Einzelhandelsspezialisten

„Wir sind Mitglied in unserem

Berufsverband, weil wir die Fortbildungsqualität

sehr zu schätzen

wissen und in der politischen Landschaft

in Berlin eine starke Interessenvertretung

unerlässlich ist.“

INTERESSENVERTRETUNG

+ Aktiver Verbraucherschutz mit eigener Ombudsstelle

+ Professionelle Pressearbeit

+ Pflege des Markenzeichens in der Öffentlichkeit

+

Lobbying auf Bundes- und Landesebene

NETZWERK / SICHTBARKEIT

+ Zahlreiche Kooperationspartner mit besonderen Mitgliederangeboten und Know How

+ Angebote und Gesuche austauschen über den IVD NetWorker, unser Online Vernetzungstool

+ Expertensuche und Präsenz Ihrer Angebote auf www.ivd24.de

+ Clubabende, Profitreffen, zahlreiche Netzwerkveranstaltungen

ORIENTIERUNG / INFORMATION

Ulrike Gaedecke

Immobilienmaklerin

+

„Mit dem IVD haben Immobilienprofis

und ihre Kunden immer einen

kompetenten Berater an ihrer

Seite.“

IVD PLUS

+

WEITERBILDUNG

+ Niedrigpreisige und entgeltfreie Fachseminare im verbandseigenen Institut

+ Zertifikate zur Erfüllung der gesetzlichen Weiterbildungsverpflichtung

+ Fachkongresse deutschlandweit

+ Umfängliches Lehrgangsangebot vom Maklerlehrgang bis zum Hochschulstudium

+ Regelmäßige Mitgliederinformationen und Newsletter

+ Erstberatung durch Rechtsanwälte und Fachhotlines für Steuern, Verwaltung + Immobilienbewertung

+ Laufendes Monitoring aktueller Rechtsprechung mit Relevanz für die Mitglieder

+ Marktberichterstattung, u.a. mit dem Immobilienpreisservice

+ Informationsportal www.ivd.net mit Intranet

Stefan Böker

Immobilienmakler

+

„Die Mitgliedschaft beim IVD steht

für meine vertrauensvolle Kundschaft

als Siegel für Seriosität und

laufende Fortbildung in der

Branche.“


DER VERBAND

AUSGABE 2 - 2019

8

FAQ ZUR MITGLIEDSCHAFT

Was ist der IVD?

Für seine rund 6.000 Mitgliedsunternehmen

ist der Immobilienverband IVD die

standespolitische Interessenvertretung in

Politik und Öffentlichkeit. Er ist Ihr erster

Dienstleistungsverband und Ansprechpartner

in allen berufspolitischen und

praktischen Fragen. Immobilienmakler,

Verwalter, Finanzdienstleister, Sachverständige,

Bauträger und viele weitere Berater

rund um die Immobilie haben im Immobilienverband

IVD ihre interessenpolitische

Heimat gefunden.

Was für Vorteile bringt

eine Mitgliedschaft im IVD?

Die Frage klären wir aufgrund der Umfänglichkeit

der Dienstleistungen des IVD

am besten im Rahmen eines Informationsgesprächs,

gerne mit dem IVD Geschäftsführer

in Berlin. Kontaktieren Sie

PLUS PUNKT

Weiterführende Informationen

finden Sie im Internet unter ivd-plus.de,

ivd.net/mitglied-werden und ivd24.de.

Vereinbaren Sie gerne mit uns einen Beratungstermin

oder einen Telefontermin. Wenn Sie

Informationen benötigen, Ihr Anruf oder Ihre

E-Mail ist immer herzlich willkommen!

dafür Herrn Steven Janz in der IVD Geschäftsstelle

in Berlin unter janz@ivd.berlin.

Alternativ lesen Sie sorgfältig dieses

IVD plus Magazin. Alle Angebote werden

hier präsentiert, alle Services beschrieben.

Welche direkten Dienstleistungen

bietet der IVD seinen Mitgliedern an?

Der Dienstleistungsverband IVD ruht auf

vier Säulen: Orientierung/Information,

Fortbildung, Netzwerk/Sichtbarkeit und Interessenvertretung.

Näheres entnehmen

Sie gerne dem Magazin IVD plus sowie der

gleichnamigen Kampagne auf der Kampagnenwebsite

www.ivd-plus.de.

Was kostet eine Mitgliedschaft im IVD?

Der Mitgliedsbeitrag für eine Unternehmensmitgliedschaft

liegt bei 67,50 € monatlich.

Für Existenzgründer gilt im ersten

Jahr ein um 50 Prozent verminderter Beitrag

(im zweiten Jahr 25 Prozent). Angestellte

können außerordentliches Mitglied

(20,00 €/Monat) werden. Studenten und

Auszubildende der Branche zahlen im Jahr

der Aufnahme in den Verband keinen Beitrag,

danach während der Ausbildung lediglich

5 € monatlich. Der Mitgliedsbeitrag

setzt sich zusammen aus dem Bundes- und

Regionalbeitrag und wird im Normalfall

quartalsweise eingezogen.

Welche Kosten werden noch erhoben?

Aufnahmegebühren i.H.v. 250,00 € für

eine ordentliche Mitgliedschaft, für eine

Existenzgründermitgliedschaft fallen Kosten

i.H.v. 150,00 € an. Für das erste reine

Profiportal Deutschlands exklusiv für IVD-

Mitglieder (ivd24) hat die Mitgliederversammlung

2018 eine Umlage in Höhe von

200 Euro zzgl. MwSt. jährlich für die Jahre

2019-2021 beschlossen. Über die Fortführung

wird die Mitgliederversammlung im

Jahr 2021 entscheiden.

Wie wird man Mitglied?

Die Bewerbung um die Aufnahme in den

Immobilienverband IVD erfolgt für alle Formen

der Mitgliedschaft mittels des Aufnahmeantrages

im IVD und gilt zugleich

für den Bundesverband und den IVD Berlin-Brandenburg.

Der Nachweis von beruflicher

Qualifizierung und der Abschluss einer

ausreichenden Vermögensschaden-

Haftpflichtversicherung ist zusammen mit

dem Aufnahmeantrag für ordentliche Mitglieder

zu erbringen.

Wie kann ich als Mitglied im IVD an der

Arbeit des Verbandes mitwirken?

Der Immobilienverband IVD bezieht seine

Mitglieder sehr aktiv in die Arbeit des Verbandes

ein, z.B. durch die Mitarbeit in

Fachgremien, im erweiterten Vorstand

oder auch als Marktberichterstatter für

den Preisservice. Sprechen Sie uns an,

wenn Sie Lust und

Zeit haben für ehrenamtliches

Engagement.


ZUKUNFT - PERSONAL

AUSGABE 2 - 2019

10

STÄDTE UND REGIONEN IM WANDEL

Von Dr. Stefan Carsten

Die Zukunft von Städten und Regionen

ist weder das Ergebnis zufälliger

Entwicklungen, noch determiniert. Wenn

heute antizipiert wird, dass im Jahr 2050

rund 70 der Menschheit in Städten leben

wird, dann ist dies nur eine Sicht auf

mögliche Entwicklungsoptionen. Entscheidungen

einer Vielzahl von Akteuren

führen jedoch dazu, dass nicht nur eine

Zukunft möglich ist, sondern viele alternative

Zukünfte. Einige variieren mitunter

nur in geringen Ausprägungen, andere jedoch

fundamental. Zum Beispiel, wenn

eine Familie den Umzug von der Stadt aufs

Land diskutiert, weil dies inzwischen technisch

möglich ist, ohne wirtschaftliche Einbußen

erfahren zu müssen und es gesünder

ist, als in der Stadt zu leben. Spätestens

mit der Eröffnung der Ausstellung

„Countryside: Future of the World“ konzipiert

von dem holländischen Architekturbüro

OMA, die voraussichtlich im Frühjahr

2020 in New York gezeigt wird, wird diese

Debatte den medialen Diskurs in Deutschland

erreichen.

Auch wenn die Zukunft offen ist, braucht

es Orientierungswissen bezüglich der zukünftigen

Gestalt (Urbanisierung / Metropolisierung

/ Ruralisierung) und der wesentlichen

Ausprägungen der Perspektiven

von Städten und Regionen (Raum &

Fläche, Technologie & Innovationen, So-

ziales & Lebensqualität,

Verkehr & Mobilität).

Weder ein lineares

Fortschreiben von

der Vergangenheit

über die Gegenwart

in die Zukunft

noch eine Resignation

und Frust über

den Verlust von Gewissheiten,

die nicht

mehr gelten, ist die richtige

Strategie. Sich mit den zukünftigen

Perspektiven von Städten und

Regionen auseinanderzusetzen, ist vor diesem

Hintergrund nur konsequent.

Der Umbau der Städte verschiebt sich

immer stärker in Räume, die noch vor

wenigen Jahren als nicht entwicklungsfähig

galten

Die vergangenen Jahre waren gekennzeichnet

von einer schier nicht enden wollenden

Transformation urbaner Brachflächen.

Freiflächen, die eine Stadt zum

Steuern zukünftiger Trends und Herausforderungen

braucht, sind heute kaum

noch vorhanden. Gleichzeitig drängen

städtebauliche Entwicklungen immer mehr

in Lagen, die vor wenigen Jahren als nicht

entwicklungsfähig galten (Gleisanlagen,

Schnellstraßen, Randlagen). Obwohl die

Bundesregierung das Ziel ausgegeben hat,

den Flächenverbrauch im Jahr 2020 auf

30 Hektar pro Tag zu reduzieren, kann davon

bei aktuell rund 60 Hektar (vgl. auch

Umweltbundesamt) weiter keine Rede

sein. Trotzdem stimmt der Trend, denn

schließlich lag der Verbrauch zu Beginn

des Jahrtausends noch bei 120 Hektar. Die

Fragen nach der Bedeutung der Landschaft,

nach Erholungsräumen, Artenschutz

und vor allem Nutzräumen für Lebens-

und Futtermittel werden drängender

und beschäftigen bereits diverse Landesregierungen,

die nicht zuletzt durch Bürgerinitiativen

aktiviert wurden. Braucht es

den neuen Supermarkt auf der grünen

Wiese, wenn in der Innenstadt alteingesessene

Versorger des alltäglichen Bedarfs

aufgeben müssen? Gilt gleiches nicht auch

für die Versorgung mit Wohnraum? Die

Region der Stadt könnte somit die Zukunft

der Stadt bestimmen, nicht, weil hier ausufernde

Flächen zur Verfügung stehen

würden, sondern weil das Potenzial zur

Verdichtung höher ist (die Niederlande beweisen

gerade, dass Hochhäuser auch im

suburbanen Raum angenommen werden).

Während die Bevölkerung Berlins heute

59 des Agglomerationsraumes ausmacht,

sind es lediglich 19 in Paris, 39 in London

oder 40 in New York. Diese Entwicklungen

werden sich auch in Deutschland immer

stärker räumlich niederschlagen, hier

wird sich zeigen, ob Architektur und Immobilienwirtschaft

diesen Raum anders

bespielen kann als in der Vergangenheit.

Die soziale Dimension wird für die

Zukunft der Stadt immer wichtiger

Der Trend zur Suburbanisierung ist durch

die Investitionspotenziale in diesen Räumen

bereits angelegt. Der Unterschied

zwischen der heutigen Suburbanisierung

und der vorherigen Suburbanisierungswelle,

die in den 1960er Jahren begann, ist

enorm: damals wollten die Menschen in

den Vorort ziehen, zukünftig müssen sie.

Parallel zum gestiegenen Preisdruck in

den attraktiven innenstädtischen Lagen,

steigen somit die sozialen Herausforderungen

der Stadt. Während sich auf der einen

Seite die Stadt der Wohlhabenden, der

Kulturliebhaber, der digitalen Elite konzentriert,

stehen immer häufiger MieterInnen

unter Druck, überhaupt eine Wohnung

in einem bevorzugten Viertel zu

finden, bzw. sind mit der Frage konfrontiert,

wie lange sie sich ein Leben in ihrem

Kiez überhaupt noch leisten können. Der

Zusammenhang vom Leben in der Stadt

und der psychischen Gesundheit der Bevölkerung

wird dabei für immer mehr Men-


ZUKUNFT - PERSONAL

11

schen zu einer wichtigen Frage. Urbane

Stressfaktoren wie Lärm, Emissionen und

Dichte sorgen für einen Anstieg psychischer

Erkrankungen. Was ist verantwortlich

für den Stadtstress der Bevölkerung

und wie kann dieser zukünftig

verhindert werden? Viele StadtbewohnerInnen

entscheiden sich vor diesem Hintergrund

bereits für ein Wochenendhaus

oder –garten auf dem Land, sofern sie es

sich leisten können.

Die smarte Stadt wird die Herausforderung

der Stadt nicht lösen können

Die drei letzten Moden der Stadtentwicklung

lauteten: die nachhaltige Stadt, die

resiliente Stadt und die smarte Stadt.

Keine diese Moden hat bzw. wird sich jemals

realisieren, da alle als Prozess zu begreifen

sind, in dem es keinen determinierten

Endpunkt gibt. Heutige smart cities

weisen noch immer ein recht geringes

Niveau an Intelligenz auf. Tatsächlich gibt

es auch erste Beispiele, die gegenteilige Effekten

belegen, sprich: shared mobility

führt nicht zu weniger, sondern zu mehr

Verkehr; smart homes reduzieren nicht

den Energieaufwand, sondern erhöhen ihn;

Überwachungskameras erhöhen zwar Aufklärung

von Verbrechen, womöglich aber

auf Kosten fundamentaler Menschenrechte.

Und die Wette auf eine bessere Zukunft

ist gänzlich unklar.

Ein Grund für mögliche Fehlentwicklungen

ist darin zu sehen, dass allzu häufig Innovation

mit Technologie gleichgesetzt wird,

ohne jedoch soziale, ökologische und oder

ökonomische Aspekte zu berücksichtigen.

Genau diese Aspekte greifen immer mehr

SozialunternehmerInnen auf, um die sozialen,

ökologischen und ethischen Herausforderungen

in den Griff zu bekommen

und damit sogar noch Geld zu

verdienen. Und auch dabei hilft natürlich

die Technologisierung der Gesellschaft, indem

sie Transparenz und Kontrolle ermöglicht.

Verkehrsbelastungen nehmen trotz

neuer Mobilitätsdienstleistungen

weiter zu

Mobilität in Ballungsräumen könnte unter

den zuvor skizzierten Entwicklungen und

Perspektiven eine Schlüsselrolle spielen.

Auch wenn Mobilitätsdienstleistungen

heute in vielen Städten auf dem Vormarsch

sind, nimmt die Verkehrsbelastung

und Immobilität außerhalb der Innenstädte

weiter zu, weil die Angebote auf die Stadteile

beschränkt sind, in denen die Mobilität

ohnehin schon am höchsten ist. Dort,

wo in Zukunft die größten Bevölkerungsgewinne

verzeichnet werden – in den

Randlagen und den Vororten – ist die Mobilität

weiterhin gering, da es für die Anbieter

ökonomisch nicht lukrativ ist und

neben dem Auto, kaum Alternativen vorhanden

sind, da der ÖPNV bereits stark

ausgedünnt ist. Die Mobilität verringert

sich also vom Stadtzentrum bis aufs Land.

Nur wenn an zukünftigen Wohnorten eine

Verknüpfung von Immobilie und alternativen

Mobilitätsangeboten vorzufinden ist,

wird sich das Mobilitätsverhalten und damit

die Verkehrssituationen in den Städten

anpassen.

Gleiches gilt auch in Bezug auf die Autonomisierung

der Mobilität, die häufig als

Inbegriff einer menschenwürdigen, autofreien

Stadt dargestellt wird. Ebenso häufig

wird allerdings diskutiert, ob sich autonome

Mobilität vielmehr als verkehrliche

Sackgasse herausstellen wird. Wenn nämlich

durch autonomes Fahren einer weiteren

Dezentralisierung und Zersiedlung urbaner

Räume Vorschub geleistet wird:

längere Pendeldistanzen könnten in einem

autonom dahinfließenden bzw. stehenden

Verkehr in Kauf genommen und toleriert

werden, so dass der überfüllte ÖPNV gemieden

und dafür längere Pendeldistanzen

und -wege im Auto genutzt werden. Wenn

das passiert, werden Städte nicht nur die

Parkraumbewirtschaftung ausweiten, sondern

auch über eine (Innen-)Stadtmaut intensiv

nachdenken.

Lösungen für die vorab skizzierten Dilemmata

finden sich bereits an unterschiedlichen

Orten innerhalb und außerhalb

Europas, jedoch punktuell und kaum systemisch

vernetzt. Trotzdem gibt es Muster,

die für eine attraktive, nachhaltige Stadtentwicklung

sprechen und die gleich einem

Baukasten angewendet werden können:

Städte verdichten sich weiter, sowohl in

die Höhe als auch in die Tiefe, in der

Vorstadt, im Zwischenraum als auch in

der Innenstadt. Immer stärker wird dabei

auf grüne und intelligente Architekturkonzepte

zurückgegriffen.

Die gesunde Stadt entwickelt sich immer

stärker zum Leitbild. Eine aktive

Mobilitätsgestaltung (per Fahrrad, zu

Fuß) ist ein wesentlicher Teil davon.

Städte bereiten sich baukulturell auf den

Klimawandel vor. Sowohl die aktive Vermeidung

von klimaschädlichen Einwirkungen

als auch die passive Anpassung

werden immer wichtiger.

Die Straße bleibt der wichtigste Verkehrsraum

der Stadt. Das Fahrrad übernimmt

jedoch immer mehr Funktionen,

die früher allein dem Auto vorbehalten

waren (spez. innenstädtische Pendlermobilität

und Logistik).

Durch den Fokus auf die urbane Lebensqualität

wird der öffentliche Stadtraum

intensiver genutzt und steht immer

mehr im Zentrum von Bildungs- und

Partizipationsangeboten.

Fahrzeuge, Räume, Gebäude und Straßen

werden immer stärker multifunktional

genutzt.

Eine gute smart city ist mehr als nur

technisch ‚smart’, da sie es schafft, ihre

digitalen Angebote den BewohnerInnen

der Stadt mit einem echten Mehrwert zu

übermitteln.

PLUS PUNKT

Immobilienpreise in Berlin

und Brandenburg 2019/2020

Der Immobilienpreisservice

des IVD Berlin-

Brandenburg e. V. ist für

Immobilienexperten sowie

Verbraucher ein Nachschlagewerk,

das Mieten

und Kaufpreise für Wohnungen

und Häuser in der Region Berlin-

Brandenburg transparent und vergleichbar

macht. Die Publikation ist für Mitglieder des IVD

entgeltfrei.


ZUKUNFT - PERSONAL

AUSGABE 2 - 2019

12

Von Peter Schürrer

geschäftsführender Gesellschafter

von Schürrer & Fleischer Immobilien

LEISTUNGSKULTUR

MIT FREUDE

DIE VIER ERFOLGSBAUSTEINE

BEI DER PERSONALFÜHRUNG

Gute Mitarbeiter bilden das Fundament

eines erfolgreichen und wachstumsorientierten

Unternehmens. Im aktuellen

Wettbewerb um die besten Köpfe

setzen wir deswegen eine konsequente

Rekrutierungs-Strategie ein. Um die guten

Kandidaten nicht nur zu finden, sondern

sie auch langfristig im Unternehmen zu

halten, haben wir als inhabergeführtes und

süddeutsches Maklerunternehmen mit

zehn Filialen und über 100 Mitarbeitern

ein Personalführungskonzept aus vier Erfolgsbausteinen

entwickelt: Die Festanstellung

aller Mitarbeiter, eine intensive

Einarbeitungsphase, das Aufzeigen und

Ermöglichen von Karriereperspektiven sowie

der Einsatz eines umfassenden Ausund

Weiterbildungsprogramms. Diese Bausteine

bilden bei uns die Basis einer modernen

Personalführung.

Leistungskultur mit Freude

Doch bevor ich die vier Bausteine näher

beleuchte, einige persönliche Worte vorab.

Als „Chef“ führe ich mindestens zweimal

jährlich in einem festgelegten Turnus Einzelgespräche

mit jedem meiner rund 100

Kollegen, die nicht nur die tägliche Arbeit

zum Inhalt haben, sondern sich zudem intensiv

auf die persönliche Entwicklung und

die daraus resultierenden Möglichkeiten

fokussieren. Diese Gespräche sind unglaublich

wichtig, da lehrreich – sowohl für

mich in der Unternehmensführung als

auch für die Kollegen. Denn nur so können

wir individuell Zielvorgaben besprechen,

Talente fördern und dabei für das ganze

Unternehmen eine gesunde Basis legen.

Zudem haben wir bei uns vor einigen Jahren

auf die „Du“-Kultur – mit Ausnahme

der Lehrlinge – umgestellt, so dass das

Umgehen miteinander persönlicher, netter,

direkter, ja menschlicher ist und man

Potenziale besser erkennen, fordern und

fördern kann. Und – auch das möchte ich

an dieser Stelle offen betonen – ich aufgrund

einer höheren Vertrauensbasis besser

loslassen, ja im positiven, eigenverantwortlichen

Sinn delegieren kann. Denn der

Leitgedanke dabei heißt: Weg von einer

Kontrolle der Mitarbeiter, hin zur reinen

Zielorientierung. Deswegen sind familienfreundliche,

flexible Arbeitszeiten sowie

Homeoffice-Möglichkeiten – angepasst an

die jeweiligen Lebenssituationen – eine

Selbstverständlichkeit.

Wir sind generell bereit, gute Leistung entsprechend

zu honorieren und in Mitarbeiter

zu investieren, da sie unser Firmen-

Fundament bilden. Wir leben Gender, bei

uns kann jeder Karriere machen. Ob jung

oder alt, Frau oder Mann – im Endeffekt

zählen die Leistung und das Ergebnis. Unser

Leitsatz heißt entsprechend: „Leistungskultur

mit Freude“. Dabei richten wir

uns nach unserem Wertekompass, der besagt,

was uns für die internen Strukturen

wichtig ist: Erfolgswille, Qualität, Begeisterung,

Wir-Gefühl sowie eine generell positive,

lebensbejahende Grundeinstellung.

Wir sind davon überzeugt, dass, wer begeisterungsfähig

ist, vieles schaffen kann,

und dass Vertrauen verbindet. Bereits in

unseren Bewerbungsgesprächen weisen

wir die Kandidaten auf diesen, unseren

Wertekompass hin.

Beim Erfolgswillen zählt auch immer die

Bereitschaft die Extrameile zu gehen. Dazu

gehört natürlich Disziplin, und das Tag für

Tag. Auch die kritische Sicht auf das eigene

Tun muss gegeben sein: Was war gut,

was nicht so gut, was möchte ich ändern,

wo will ich hin? Dabei ist eigenverantwortliches

Handeln bei uns nicht nur gefragt,

sondern Voraussetzung. Entscheidungen

fällen beinhaltet auch immer Fehler zu machen

und daraus zu lernen. Denn Niederlagen

sind zum lernen da, nicht zum verzagen.

An dieser Stelle einige Worte zum Thema

Honorierung. Wie das Wort besagt, erkennen

wir Leistungen auch monetär an. Wir


ZUKUNFT - PERSONAL

13

machen deswegen die Arbeit und den Einsatz

unserer Mitarbeiter für alle transparent

messbar. Den tagesaktuellen Stand

kann jeder einsehen, so dass ein gesunder

Wettbewerb auch untereinander entstehen

kann. Interessanterweise haben wir

festgestellt, dass so die Motivation bei den

Kollegen stärker steigt als durch die direkte

Ansprache. Bei einer erfolgsorientierten

Leistungskultur gehört dieses Vorgehen

aus meiner Sicht dazu.

Einarbeitung

Doch Zurückzukommen auf die vier Bausteine

unserer Personalführung: Mit einer

Festanstellung, die Standard bei uns ist,

geht eine umfassende Einarbeitung der

neu gewonnenen Makler einher. Vorhandenes

Fachwissen ist für den Einstieg

nicht zwingend notwendig. Uns geht es

um viel mehr, nämlich um die so genannten

Soft Skills und die Identifikation mit unseren

Unternehmenswerten. Das bedeutet

im Umkehrschluss die Bereitschaft,

eine hohe Verantwortung zu tragen, denn

die eventuell fehlende Fachkompetenz

muss von Anfang an konsequent aufgebaut

werden.

Das Einarbeitungskonzept besteht aus

drei Teilen. Der erste Teil ist die Vermittlung

der theoretischen Grundlagen. Ein internes

Einarbeitungsteam ist dafür verantwortlich,

den neuen Mitarbeiter

gründlich in die Maklersoftware einzuarbeiten.

Darüber hinaus haben wir einen

Leitfaden für Immobilienmakler entwickelt,

der Vertriebsgrundlagen, Fachwissen und

Prozessinformation beinhaltet. Verantwortlich

für die Vermittlung dieser Inhalte

ist der Vertriebsleiter mit seinen drei

Coaches.

PLUS PUNKT

Der zweite Teil der Einarbeitung besteht

aus einem intensiven Coaching, das unter

anderem die Begleitung auf Außendiensttermine

beinhaltet. Hier geht es darum,

den neuen Mitarbeiter in Bezug auf die

Qualität seiner Beratungsleistung und den

Umgang mit seinen Kunden zu schulen.

Durch dieses Training stellen wir sicher,

dass der neue Makler unsere Werte nach

außen trägt.

Der dritte Teil ist die „wirkliche“ Einarbeitungsphase.

Dem neuen Mitarbeiter wird

für die ersten 18 Monate ein Mentor zur

Seite gestellt, der seinen neuen Kollegen

gezielt Hilfestellung bei dessen Maklertätigkeit

gibt. Dieser Coach ist stets einer

der erfahrensten im Unternehmen. Das

Modell hat daneben eine weitere Perspektive:

Die Bedeutung des Mentorings als

Karrierestufe.

Karriereperspektiven

Jeder Mensch braucht Herausforderungen,

an denen er wachsen kann und die ihn

somit langfristig motivieren. Aus diesem

Grund haben wir drei Karrierestufen implementiert,

die unsere Mitarbeiter bei ihrer

Entwicklung unterstützen.

Die erste Stufe ist die besagte Ernennung

zum Mentor bzw. Coach. In einer weiteren

Karrierestufe hat jeder Makler die Möglichkeit

Senior Makler zu werden. Dies ist

eine Auszeichnung für die erfolgreichsten

Makler. Das Erreichen dieses Status ist an

die Erbringung eines ambitionierten Umsatzerfolges

geknüpft. Als fachliche Mindestvoraussetzung

wurde der geprüfte Immobilienmakler

definiert. Ein gestandener

Makler mit Führungsqualitäten hat darüber

hinaus die Chance eine weitere, höhere

Führungsposition zu bekleiden. Diese

Posititionen wurden bisher ausschließlich

aus den eigenen Reihen besetzt.

Aus- und Weiterbildungen

Im vierten Bereich der Personalstrategie

setzen wir auf regelmäßige Fort- und Weiterbildungen.

Und zwar an unserer eigenen

Schürrer & Fleischer Akademie, wo

wir immobilienwirtschaftlich sowie vertrieblich

qualifiziert ausbilden und einarbeiten.

Hier erhalten Makler eine 18-monatige

SFI-Ausbildung, und die Weiterbildung

des Stammpersonals ist gegeben.

Dort finden zum Beispiel Schulungen zu

baufachlichen und rechtlichen Themen,

aber auch Coachings zu Themen wie Körpersprache

statt. Ziel unserer Akademie ist

eine professionelle Einarbeitung und Weiterbildung

im administrativen, vor allem

aber im immobilienwirtschaftlichen und

vertrieblichen Bereich, bei der komplexe

Zusammenhänge praxisnah vermittelt

werden.

Die Verbindung von Theorie und Praxis

bilden den Grundstein für diese Ausbildung.

Hierbei ist das Know-how unserer

Coaches, die über langjährige vertriebliche

Erfahrung verfügen, von großer Bedeutung.

Die Lerninhalte bieten unseren

Mitarbeitern detailliertes und strukturiertes

Fachwissen, mit dem Ziel, die erlernten

Kompetenzen in der tägliche Praxis

umzusetzen und somit unseren hohen Anspruch

an Qualität nach außen zu tragen.

Darüber hinaus bieten wir fest terminierte,

so genannte Makler-Talks zu aktuellen

Tehmen an, die zum Erfahrungsaustausch

unter den Kollegen dienen. Mit

diesen Maßnahmen bleiben unsere Mitarbeiter

fachlich fit. Ein nicht zu unterschätzender

Effekt ist dabei, dass das

Gemeinschaftsgefühl unter den Kollegen

gestärkt wird.

Know-How für Immobilienexperten

Mehr als 100 Fachseminare jährlich und

Weiterbildungsstunden nach MaBV

ivd-bildungsinstitut.de

Fazit

Die vier beschriebenen Bausteine bilden

bei uns ein umfassendes Maßnahmenpaket

im Bereich Personalführung. Damit wird

sichergestellt, dass neue und auch mehrjährig

tätige Mitarbeiter die besten Chancen

erhalten, erfolgreich sind und sich lang

bei uns wohl fühlen.


DAS ENDE DES

BAUCHGEFÜHLS?

ZUKUNFT - PERSONAL

AUSGABE 2 - 2019

14

Andreas Kersten, Pawlik Consultants GmbH

Das Fazit vorweg: Auch in absehbarer

Zukunft werden Cortana, Siri und

Alexa das Personalwesen nicht übernehmen

und eigenständig über Einstellungen

und Karrieren entscheiden. Der Faktor

Mensch lässt sich im Personalwesen

nicht durch den Computer ersetzen. Eine

IT-unterstützte Rekrutierung wird allerdings

immer stärker zu einer Beschleunigung

der Recruitingprozesse führen, zur

Objektivierung des Auswahlverfahrens beitragen

sowie für eine höhere Passgenauigkeit

von Mitarbeitern sorgen. Das bietet

Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

gleichermaßen. Unternehmen, die dieses

Potenzial durch ein aktives und digitales

Personalmanagement zu nutzen wissen,

werden im War for Talents einen deutlichen

Vorsprung haben.

Bauchgefühl

Die HR-Abteilung und hier in erster Linie

die Rekrutierung neuer Mitarbeiter ist die

Disziplin, bei der es für Unternehmen am

„persönlichsten“ wird. Sie ist damit auch

am fehleranfälligsten. Sie sucht die Personen

für das Unternehmen aus, bei denen

PLUS PUNKT

Jobgesuche und –angebote

können IVD-Mitglieder hier entgeltfrei einstellen und

über den regionalen Newsletter verbreiten lassen

ivd.net/jobboerse

das berufliche (Leistungs-)Profil und die

Persönlichkeit gleichermaßen passen müssen.

Oft wird davon gesprochen, dass „die

Chemie stimmen muss“ – was ohne ein Berufen

auf „das Bauchgefühl“ eigentlich gar

nicht geht. Jeder Recruiter wird argumentieren,

dass er oder sie zwischen Sympathie

und der Eignung für den Job trennen

kann. Und doch ist dieser Prozess nicht

frei von Subjektivität. Kein anderes „Einstellungsverfahren“

täuscht sich häufiger

als unser Gefühl, das haben diverse

Studien bewiesen. Im angelsächsischen

Sprachraum wird dabei auch von „Human

Bias“ gesprochen, der menschlichen Voreingenommenheit.

Künstliche Intelligenz dagegen handelt bar

jeden Bauchgefühls. Was nach emotionsloser

Macht der Maschine klingt, kann von

Vorteil sein, wenn es um Gleichberechtigung

und Chancengleichheit geht. Denn

nicht selten urteilen Computer gerechter

als Menschen: Sie lassen sich nicht von

Hautfarbe, Alter oder Geschlecht beeinflussen.

Auf reiner Datenbasis werden Abgleiche

gemacht und bewertet – und dies

viel schneller und mit einer viel höheren

Menge an Datensätzen, als jeder Mensch

es bewältigen könnte. Hierin liegt ein wesentlicher

Vorteil von KI im Recruiting.

Künstliche Intelligenz

Doch was ist eigentlich Künstliche Intelligenz,

kurz KI? Bei ihr handelt es sich um

ein Teilgebiet der klassischen Informatik,

das sich mit der Erforschung von Mechanismen

des intelligenten menschlichen

Verhaltens beschäftigt. Ziel ist es, die Erkenntnisse

dieser Forschung über eigens

entwickelte Programme für unterschiedlichste

Anwendungsbereiche nutzbar zu

machen. Mithilfe von KI werden Geräte in

die Lage versetzt, selbständig zu lernen

und auf Basis des Erlernten die richtigen

Schlussfolgerungen zu ziehen. Durch das

Erlernen komplexer Muster in großen Datenmengen

können Computer den Menschen

nicht nur bei Routineaufgaben unterstützen,

sondern zukünftig auch bei

Entscheidungsprozessen wie Mitarbeiterfindung

(Sourcing) und -auswahl (Matching)

eine große Rolle spielen.

Einsatzgebiete

In Sourcing und Matching übernehmen intelligente

Systeme bereits immer häufiger

die Rolle des Recruiters und helfen bei der

Identifikation der für eine Position notwendigen

Skills und Talente. Smarte Algorithmen

durchsuchen zeitgleich mehrere

Lebenslauf-Datenbanken, Soziale Medien

wie Twitter und Facebook oder Businessnetzwerke

wie Xing und LinkedIn nach

vorab definierten Kriterien. In Kombination

mit eingesandten Lebensläufen, die Com-


ZUKUNFT - PERSONAL

15

puterprogramme mittlerweile sehr dezidiert

analysieren und vergleichbar machen

können, ergibt sich eine qualifizierte Kandidatenliste,

die in eine Rangfolge überführt

werden kann. Aufgrund der schieren

Zahl der durchforsteten Profile sowie der

durchgeführten Vorsortierung ist die KI der

menschlichen Arbeit in diesem Bereich

weit überlegen. Die Gewichtung dieses

Scores können und sollten Unternehmen

allerdings selbst festlegen, wofür wiederum

der Faktor Mensch essenziell ist.

Im nächsten Schritt geht es um die Passgenauigkeit

der Kandidaten in Kombination

mit ihrer Persönlichkeit. In der Auswahl

unterstützen dabei immer häufiger

intelligente Potentialanalysen, z.B. durch

Multiple-Choice-Verfahren oder Sprachanalysen.

Die KI macht sich dabei zunutze,

dass Sprache weit mehr als das Aneinanderreihen

von Worten ist. Für die Kommunikation

spielen zusätzlich Semantik,

Bezug und Emotionen eine Rolle. Diese

sind von Persönlichkeit zu Persönlichkeit

individuell. Mit Hilfe der KI lässt sich die

schriftliche und sprachliche Kommunikation

automatisiert analysieren und für psychologische

Schlüsse über Talente und Fähigkeiten

heranziehen.

Jede Art von Kommunikation sendet Signale,

die aufgrund ihrer Besonderheiten

bewertbar sind. Es gibt mittlerweile eine

ganze Reihe von Tools, die neben Sprache

auch Gestik, Mimik und Verhaltensweisen

auswerten. Die Intention solcher Auswertungen

liegt in der Analyse der verborgenen

Psychologie einer Kommunikation. Algorithmen

können Äußerungen und Bewegungen

in eine Vielzahl von Bausteinen

zerlegen und diese mit den Messwerten

einer großen Referenzgruppe abgleichen.

Im Ergebnis entstehen psychometrische

Profile, auf die im weiteren Auswahlprozess

Bezug genommen werden kann.

Beurteilung

Jeder technologische Fortschritt geht mit

Veränderungsprozessen einher. Der Erfolg

für den Einsatz von KI im Personalmanagement

hängt maßgeblich von der strategischen

Implementierung innerhalb des

gesamten Unternehmens ab. Dafür muss

das Personalwesen unmittelbar in die Digitalisierungsstrategie

des Unternehmens

eingebunden sein. Eine Insellösung oder

eine nachgelagerte Lösung für den Personalbereich

sind zwar möglich, aber lange

nicht so vielversprechend wie eine Integration

in die IT des Gesamtunternehmens.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Datenschutz:

So ist es gesetzlich untersagt,

dass ein Algorithmus eine alleinige Entscheidung

über Einstellung bzw. Ablehnung

eines von mehreren gleich geeigneten

Kandidaten treffen darf. Diese finale

Entscheidung muss immer von einem Menschen

getroffen werden. Außerdem müssen

die Beurteilungskriterien transparent

und nachvollziehbar sein, was insbesondere

im Bereich der Sprach-Analytik nicht

immer gewährleistet ist.

Eine weitere Herausforderung liegt darin,

die Künstliche Intelligenz im Recruiting mit

einem menschlichen Antlitz zu versehen.

Die Akzeptanz von Technologieeinsatz in

der Personalarbeit hängt maßgeblich

von der Wertschätzung ab, die Bewerber

erfahren. Recruitingprozesse, die auf Technologie

allein beruhen, werden zu Recht

auf Ablehnung stoßen. Eine Maschine wird

in Sachen Empathie nie auf Augenhöhe

mit einem Menschen agieren können. Wem

nutzt der beste Bewerber, der mit technologischem

Instrumentarium ermittelt

wurde, wenn er am Ende nicht anheuert,

weil er das Unternehmen zu unpersönlich

findet?

Fazit

Das vollautomatisierte Recruiting wird es

noch nicht geben – KI wird das Instrumentarium

der Personalwirtschaft allerdings

stark verändern. Für Unternehmen wird

es dazu führen, dass sie sich vermehrt um

die strategische HR-Arbeit kümmern können.

Mit wesentlich geringerem Aufwand

wird es möglich sein, durch aktives Sourcing

aus einem viel größeren Pool von

Menschen, diejenigen zu identifizieren, zu

bewerten und einzustellen, die zu Unternehmen

und Position passen und so in der

Lage sind, ihr persönliches Potenzial auszuschöpfen.

Für Bewerber wird es zu einer

höheren Chancengleichheit führen. Entscheidend

für den Einsatz von Künstlicher

Intelligenz im Recruiting wird der Mensch

sein: Er füttert die Maschine mit Daten, er

entwickelt die Kriterien, mit denen der Recruitingprozess

unterstützt wird und er beurteilt

die Ergebnisse, die die Maschine ausspuckt.

Es wird also auch weiterhin ohne

den Menschen, seine Expertise und schließlich

auch ohne sein Bauchgefühl kein wertschöpfendes

Recruiting geben können.


SNACKABLE CONTENT

Von Ralf Sorg

MARKETING

AUSGABE 2 - 2019

16

Stärken Sie mit der Technik des Storytellings

die eigene Marke und erhöhen

Sie die Abschlussquote im Einkaufsgespräch.

Der Wettbewerb in der Immobilienbranche

insbesondere unter den

Maklern hat in den letzten Jahren rapide

zugenommen. Zum einen treten durch die

Digitalisierung neue Player auf den Markt,

zum anderen hat sich die Branche in den

letzten Jahren zunehmend professioneller

aufgestellt. Zusätzlich wird der Markt

durch einen vielfach vorhandenen Nachfrageüberhang

verschärft.

Um im Wettbewerb bestehen zu können ist

ein erstklassige Dienstleistungsqualität sowie

eine überzeugende Kundenkommunikation

erforderlich. Hierzu eignet sich die

Technik des Storytellings sehr gut. Wenn

sie ihre Geschichte jetzt auch noch in eine

leicht konsumierbare Form (=Snackable

Content) bringen, haben sie die Chance

sich vom Wettbewerb positiv abzusetzen.

1. Die Elemente einer guten Geschichte

Im Einkaufsgespräch neigen wir dazu unsere

Dienstleistungen und Services einfach

aufzuzählen. Das ist gut gemeint,

wirkt auf den Verkäufer jedoch schnell ermüdend.

Auch kann er die Qualität aufgrund

der reinen Aufzählung nicht beurteilen.

Besser sie verpacken ihre Services

und Alleinstellungsmerkmale in kleine

spannende Geschichten. Diese wecken

Emotionen und bauen eine persönliche Beziehung

zu ihrem Kunden auf.

Erzählen sie jedoch nie eine Geschichte

ohne einen Grund – dies ist die elementare

Grundregel des Storytellings. Dies bedeutet,

dass sie sich mit dem Inhalt identifizieren

können und ihr Produkt bzw. ihre

Dienstleistung außergewöhnlich gut ist.

2. Die Entwicklung einer

guten Geschichte

Storytelling benötigt wie jede andere Marketingmaßnahme

ein klares Kommunikationsziel

und eine Zielgruppe. Zuerst legen

sie das Ziel der Geschichte fest, z.B.:

Leadgenerierung, Markenbekanntheit steigern

oder Immobilien verkaufen. Danach

definieren sie die Zielgruppe. Je präziser

die Zielgruppe festgelegt ist, desto besser

können die Inhalte aufbereitet werden. Für

Immobiliendienstleister können beispielsweise

Eigentümer, Vermieter oder Kaufinteressenten

interessant sein.

Gerade wenn sie im Team arbeiten oder externe

Dienstleister mit einbeziehen möchten,

ist es erforderlich vorab die Verantwortlichkeiten

zu klären. Die Art der

Geschichte ist abhängig vom Ziel und der

PLUS PUNKT

Verwaltertreff

Der IVD Berlin-Brandenburg veranstaltet

regelmäßig Verwaltertreffs.

berlin.ivd.net/veranstaltungen/verwaltertreff

Zielgruppe. Besonders gut eignen sich

Referenzberichte. Dies sind Tatsachenberichte,

die von den Erfahrungen ihrer

Kunden mit ihrer Dienstleistung handeln.

Haben Sie die richtige Idee gefunden, achten

sie beim Aufbau der Geschichte auf

die Kausalität. Gute Geschichten haben

eine klare Handlungskette.

3. Snackable Content und

die technische Umsetzung

Egal wie spannend eine Geschichte ist, sie

konkurriert stets mit anderen Werbemaßnahmen.

Damit möglichst viele Kunden die

Story aufnehmen, empfiehlt es sich, sie

über sog. Snackable Content Elemente zu

verbreiten. Snackable Content ist das Fastfood

des Online-Marketings: leicht konsumierbare

Inhalte, die nur eine geringe Aufmerksamkeitsspanne

benötigen und sich

daher sehr gut für Social Media Kanäle

eignen. Beispiele für Snackable Content

Bausteine sind: Checklisten, Instagram-

Storys, Infografiken, Podcasts oder Kurzvideos.

Die wichtigsten Kommunikationskanäle

für Geschichten sind Kundenmagazine,

Newsletter, Homepages, Blogs und soziale

Netzwerke. Im Printbereich kommen

Texte und Bilder zum Einsatz, online

stehen zusätzlich Videos, Tonelemente

oder 360° Touren zur Verfügung. Ziel,

Zielgruppe und die Art der Geschichte

entscheiden über die Auswahl des jeweiligen

Kanals und Kommunikationselements.

Für die Viralität eines Beitrags sind die formalen

Kriterien der Suchmaschinenoptimierung

zu beachten: Optimieren sie die

Inhalte nicht nur für ihre Zielgruppe sondern

auch immer für Google & Co. Texte

mit kurzen verständlichen Sätzen sowie

klarer Gliederung mittels Zwischenüberschriften,

Absätzen und Bullet Points

werden auch von Suchmaschinen besser

bewertet als komplexe schwer lesbare

Dokumente.

Je nach Medium kann der Leser unterschiedlich

stark in die Geschichte einbezogen

werden. Hat man beim Kundenmagazin

nur den Leserbrief als Rückkanal,

so können Inhalte in den sozialen

Netzwerken kommentiert, gelikt und geteilt

werden, was die Viralität deutlich erhöht.

Sie haben einen Grund eine Geschichte

zu erzählen? Dann probieren sie Storytelling

in kleinen Häppchen ruhig einmal

aus.

PLUS PARTNER

ivd24immobilien AG

Gabelsbergerstraße 36, 80333 München, Tel.: 089 / 29 08 20-50

service@ivd24.de | www.ivd24immobilien.de


MARKETING

17

Von Christian Crain

MIT DIGITALEN

OBJEKTEINSICHTEN

Im Immobiliengeschäft wird oftmals in

aufwändige Werbekampagnen investiert,

um Neukunden zu gewinnen. Dabei

bieten bestehende Kunden großes Potenzial.

Die digitale Lösung „Property

Watch“ aus dem Hause PriceHubble hilft

dabei, die Kundenrentabilität durch die

Einbindung von innovativen Objektangaben

zielgerichtet zu erhöhen und die eigene

Marke erfolgreich zu positionieren.

Als Haus- oder Wohnungseigentümer besteht

ein großes Interesse daran, möglichst

aktuell über den Status der eigenen

Immobilien informiert zu sein. Möglichkeiten,

um an diese Informationen

einfach zu gelangen, gibt es für Eigentümer

jedoch wenige. Und genau darin

liegt die Chance für Immobilienprofis

wie Makler, Hausverwalter, Wohneigentumsverwalter

oder Mietverwalter: Diese

können mit der digitalen Lösung „Property

Watch“ von PriceHubble gegenüber

ihren Kunden bzw. den Immobilienkäufern

und Eigentümern punkten

und diese effizient per Knopfdruck über

die Entwicklung und den Zustand ihrer

Immobilien regelmäßig informieren.

und damit einen Teil des Vermögens steht.

Damit kann der Draht zum Kunden nachhaltig

aufrecht gehalten werden.

Kauf- und Verkaufsabsichten

frühzeitig erkennen

Durch die Einbindung der PriceHubble-Lösung

steigt auch die Anzahl wiederkehrender

Besucher, seien es jene des Kundenportals

oder die der Unternehmenswebsite.

Dadurch gelangt der Bestandskunde

in den Kontext weiterer relevanter

Angebote, wodurch die Chance auf ein erneutes

Geschäft steigt. Zudem erfasst

„Property Watch“ durch beispielsweise

Eingabemasken zur Wertermittlung Kundenangaben,

woraus sich Absichten im

Hinblick auf Kauf, Verkauf oder Modernisierung

ableiten lassen und somit die Kundenbedürfnisse

zielgerichtet adressiert

werden können. Abhängig vom Leistungsspektrum,

kann so das eigene Geschäftsmodell

„von innen“ gestärkt oder durch

Partnerangebote, z.B. im Bereich Finanzierung,

„von außen“ wachsen.

Besonderen Wert legt PriceHubble auch

auf die Gestaltung der Objektangaben der

„Property Watch“-Lösung. Die ansprechende

Darstellung motiviert dazu, sich

Dies zeigt nicht nur Wertschätzung sondern

schafft ein einprägsames und positives

Markenerlebnis, was im Idealfall zu einer

hohen Kundenloyalität, wiederkehrenden

Geschäften und Weiterempfehlungen

führt. Damit dies möglich wird, bietet

PriceHubble die Einbindung von innovativen

Objektangaben in das jeweilige Kundenportal

oder in elektronische Kunden-

Newsletter an. Kunden können somit auch

nach einer Immobilientransaktion oder

nach Vertragsabschluss für die Verwaltung

eines Objekts fortlaufend darüber informiert

werden, wie es um das Eigentum

Die Objektangaben gehen dabei über

simple Lagefaktoren hinaus. PriceHubble

ermittelt unter Einsatz von Big Data Analytics

und künstlicher Intelligenz Angaben

wie den aktuellen und prognostizierten

Marktwert, Marktdynamiken im Umfeld

und Lagekriterien wie zum Beispiel Geräuschpegel,

Erreichbarkeit, Sonneneinstrahlung

oder die Qualität der Aussicht.

Tagesaktuelle Neubauprojekte in der Umgebung

können für Eigentümer genauso

relevant sein wie sozio-ökonomische Entwicklungen

in der Nachbarschaft. Aus den

automatisch generierten Objektangaben

können auch Investitionen abgeleitet und

empfohlen werden, die dem Werterhalt

und der Rendite zuträglich sind.

mit den Informationen zu beschäftigen

und sorgt für eine hohe Verweildauer. Ein

hoher Interaktionsgrad hilft auch dabei,

den Kunden durch sein Verhalten besser

zu verstehen und ihm spezifische Angebote

für weitere Leistungen zu unterbreiten.

Das sogenannte UX-Design erlaubt

zudem ein einfaches Teilen der

Objektübersicht mit Personen aus dem

Umfeld, womit potenzielle Neukunden

durch bestehende Kunden angesprochen

werden. Somit macht sich die sorgsame

Pflege von bestehenden Kunden doppelt

bezahlt.

PLUS PARTNER

PriceHubble Deutschland

Christian Crain, Geschäftsführer, Unicorn Berlin, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin, Tel.: 0151 - 21 64 95 76

christian.crain@pricehubble.com | Informationen zu PriceHubble: www.pricehubble.com, Informationen zu Maklerlösungen unter: https://mailchi.mp/pricehubble/makler


MARKETING

18

AUSGABE 2 - 2019

Von Sandra Spehr

Sie haben mal wieder keine Zeit,

um solche Dinge zu erledigen?

Kein Problem, unser Serviceteam ist Ihr

kompetenter Ansprechpartner und findet

immer die richtige Lösung für Ihren Makleralltag!

GEMEINSCHAFTS-

GESCH FTE

Die Idee zur immo Corporation kam

dem Initiator Ralph Rümmer, als er

selbst jahrelang im Ausland als Makler

arbeitete. Beim Teilungsgeschäft stieß er

immer wieder auf zwei Probleme, für die

er eine Lösung entwickeln wollte:

Der große Zeitverlust, bis die beteiligten

Makler sich alles angeschaut haben und

das finale Exposé fertig ist. In der gleichen

Zeit könnten die Eckdaten dieser Immobilie

bereits 2 Wochen durch Maklerkollegen

auf unserer Plattform gesehen werden.

Es bilden sich Maklerketten und das Objekt

wird auf dem Markt gestreut. Die Person,

die es eigentlich verkauft, hat am Ende

keine Kontrolle mehr, wo sich das Exposé

befindet. Daher sind bei immo Corporation

alle Objekte nur anonym online einsehbar

und erst wenn Interesse besteht,

werden beide Makler miteinander vernetzt.

Unsere Vision ist es, alle ca. 320.000 europäischen

Makler miteinander zu verbinden

und ihnen eine zeitgemäße Lösung

für Gemeinschaftsgeschäfte, in den sich

verändernden Märkten, zu bieten. Das

heißt aus einem lokalen Makler, wird durch

unsere Plattform und einem WIN:WIN

Mindset ein Makler, der europaweit arbeitet.

Das Onlineportal basiert auf den Säulen

von „Inserieren, Suchen, Vernetzen“

für hochwertige Immobilien aller Art. Bei

Interesse vernetzen sich die Kollegen direkt

miteinander und tauschen die zum erfolgreichen

Abschluss benötigten Informationen

aus. So erweitern Sie ihr Profi

Netzwerk Stück für Stück. Der Zugang ist

nur Immobilienmaklern mit nachweislicher

Bescheinigung nach §34c GewO vorbehalten,

um einen reinen Off-Market Austausch

zu ermöglichen. Adressdaten und

Hinweise auf den inserierenden Makler

werden von uns anonymisiert, zum Schutz

des Geschäftes.

Schnittstellen ermöglichen ein

zeitsparendes Inserieren, die detailliertes

Eingabemasken sind

auf die herausfordernden Informationsbedürfnisse

von Immobilienmaklern

perfekt zugeschnitten.

Speichern Sie für

jeden Kunden Ihre Suchaufträge

ab und erhalten Sie komfortabel

eine E-Mailbenachrichtigung, sobald

ein passendes Objekt verfügbar

ist.

PLUS PARTNER

Immo Corporation GmbH

Ansbacher Straße 8 - 14, 10787 Berlin, Tel.: 030 – 9 59 99 28 28

service@immo-corporation.de | www.immo-corporation.de


MARKETING

19

PERMANENT IN DIE

ZIELGRUPPE FUNKEN

Webseite zur Sackgasse. Ziel muss es sein,

den Kunden zur Kontaktaufnahme zu verlocken,

damit er einen Newsletter abonniert,

seine Immobilie bewerten lässt oder

um Rückruf bittet.

Um potenzielle Kunden auf die eigene

Website zu locken, braucht es gute

und vor allem zielgruppengerechte Inhalte.

Content Marketing ist daher eine

Methode, die sich immer größerer Beliebtheit

erfreut und große Erfolge verspricht

– wenn sie richtig eingesetzt wird.

Reichweite und Verweildauern entstehen

immer dann, wenn beim Webseitenbesucher

ein Bedürfnis getroffen

wird.

Von Jan Kricheldorf, CEO Wordliner GmbH

die so genannte Kundenreise oder den Entscheidungsfindungsprozess

des Nutzers

einlassen. Das heißt, er sollte ihn da abholen,

wo er gerade in seinen Planungen

steht und ihn bei der Suche nach weiterführenden

Informationen unterstützen –

Die Berührung mit der Marke des Kleinunternehmers

kann dabei nicht immer über

ein Fachthema oder eine konkrete Dienstleistung

erfolgen. Ein Spezialthema tangiert

nur eine begrenzte Zielgruppe. Daher

sollte der Themenmix breit sein. Geeignet

sind Beiträge rund um den Kosmos

Wohnen. Denn die meisten Menschen reagieren

im Internet zunächst auf unterhaltsame

und emotionale Themen. Das bedeutet

nicht, dass Makler künftig Katzenvideos

teilen sollen! Es lohnt sich

aber, neben harten

Wer Immobilienverkäufer erreichen

will, muss deswegen auf

Verkaufsursachen oder Verkaufsvorbereitungen

eingehen.

Bei Immobilieneigentümern

sind es vor allem Veränderungen

der Lebenssituation, die

das Handeln prägen und dafür sorgen,

dass jemand Rat sucht. So zum Beispiel zu

Themenkomplexen wie „Wohnen im Alter“,

„Erben“, „Scheidung“ und so weiter. Auch

die die Preisermittlung löst viele Fragen

aus. Bei Anlegern ist es das Renditemodell.

Beim Googeln und Surfen im Internet

stoßen Eigentümer immer wieder auf

stereotype, nicht passende Informationen

von Immobilienmaklern. „Wollen Sie Ihre

Immobilien verkaufen?“, wird dort oft gefragt.

„Nein, noch nicht“, denkt sich der

Besucher beim Verlassen dieser Webseiten.

Denn im Moment quält ihn erst einmal

die Frage, wie viel Eigenkapital aufgebracht

werden kann, um eine schicke Neubauwohnung

kaufen zu können. Die Beratungskompetenz

kommt nicht und nur

sehr wenig zum

Jan Kricheldorf

Tragen.

Stattdessen sollte

sich der Makler auf

idealerweise mit Inhalten, die

er auf seiner Website zur Verfügung stellt.

Wie alle Immobilienvermittler wissen, ist es

in der Regel eine zeitlich längere (Kunden-)Reise,

bis sich ein Eigentümer von

seiner Immobilie trennen mag. Dies kann

eine Vielzahl von Gründen haben. Dazu

zählen die oben genannten Verkaufsursachen

aber auch berufliche Veränderung

oder finanzielle Probleme. Dabei zeigt sich,

dass Menschen, deren Handeln von Veränderungsprozessen

geprägt ist, nicht zu

jeder Zeit für alle Angebote empfänglich

sind und dass Feinheiten wie die richtige

Fragestellung schon darüber entscheiden,

ob der Kontakt zustande kommt oder

nicht. Die Orientierungsphase potenzieller

Kunden währt oft lang, weswegen Content-Marketing

darauf setzt, diese Entscheidungsfindung

kontinuierlich zu begleiten

und mit Handlungsaufforderungen

zu versehen. Ohne Letzteres verkommt die

Immobilienfakten

auch „leicht verdauliche“ Artikel,

Verbraucher- oder Lifestyle-Themen

aufzugreifen. Eine digitale Kommunikationsstrategie

muss darauf angelegt werden,

permanent in die Zielgruppe zu funken

und eine Gemeinschaft aufzubauen.

PLUS PUNKT

Sie haben keine Zeit sich um die Erstellung

eigener Inhalte zu kümmern?

Das IVD-Contentpaket versorgt Sie regelmäßig

mit Inhalten, die genau auf die Zielgruppe abgestimmt

sind. Enthalten sind:

Monatlich 2 Blogbeiträge

Alle 2 Monate ein Video

2 Kundenmagazine im Jahr

exklusive Stadtteillizenz

Kosten: 120 Euro / Monat zzgl. 19 % Mwst.

Bestellen Sie jetzt unter

mehrwerte.ivd-plus.de

PLUS PARTNER

Wordliner GmbH

Paul-Robeson-Straße 10, 10439 Berlin, Tel.: 030 - 80 95 20 88-0

info@wordliner.com | www.wordliner.com


FORTBILDUNG

AUSGABE 2 - 2019

20

PRIMUS INTER PARES

WERDE IMMOBILIENBERATER/

REAL ESTATE CONSULTANT

Exklusives Angebot für IVD-Mitglieder

Das 12-tägige Intensivstudium wurde exklusiv

für den IVD und seine Mitglieder

konzipiert und kann Ihnen als IVD-Mitglied

zu einem absolut günstigen Preis angeboten

werden. Ob Sie selbst Ihre Expertise

ausbauen möchten oder als Arbeitgeber

oder Arbeitgeberin ihre Angestellten schulen

wollen: Zögern Sie nicht, sich einen

der auf 25 begrenzten Plätze zu ergattern.

Die exklusive Fortbildung beinhaltet 12 intensive

Studientage mit 12 unterschiedlichen

Dozierenden. Am 13. Tag wird eine

Klausur abgelegt. Nach bestandener Prüfung

erhalten Sie ein wertvolles Zertifikat

als Immobilienberater/in bzw. Real Estate

Consultant (IRE|BS/IVD), welches Ihre Auftritt

und Ihre Visitenkarte weiter aufwertet.

Schon lange setzt sich der IVD für die

Professionalisierung und Qualifizierung

der Branchenteilnehmer ein, denn

viele Berufsbezeichnungen in der Immobilienbranche

sind nicht geschützt – sehr

zum Ärger und Unverständnis sowohl bei

der Kundschaft als auch bei den Immobilienprofis,

die seriös und professionell arbeiten.

Mit dem Zertifikatsstudiengang

zum „Immobilienberater / Real Estate Consultant

(IREBS/IVD)“ können Sie Ihrer

Kundschaft eine exklusive Fortbildung auf

höchstem Niveau vorweisen und den entscheidenden

Unterschied machen.

Eine starke Kooperation: IRE|BS und

der IVD Berlin-Brandenburg

Die IRE|BS Immobilienakademie als Teil

der IRE|BS International Real Estate Business

School gehört zweifellos zur Spitze

der Fortbildungsinstitute der Immobilienwirtschaft

und ist in Berlin bereits seit vielen

Jahren präsent.

Insgesamt bietet sie seit mehr als 20 Jahren

interdisziplinäre, berufsbegleitende

Studiengänge an, die neben dem starken

Netzwerk besonders durch ihre Praxisnähe

und die renommierten Dozierenden bestechen.

Mit ihren Werten und ihrem Qualitätsanspruch

passt sie perfekt zum IVD

als führendem Berufsverband der Immobilienprofis

und fügt sich optimal in die

langjährig bestehenden Angebote des IVD

Bildungsinstituts.

PLUS INFO

Bringen Sie Mehrwert für Ihre

Kundinnen und Kunden!

In einer wachsenden Branche mitzunehmend

anspruchsvolleren Kundinnen und

Kunden kann Ihnen dieses exzellente Fortbildungs-Upgrade

den entscheidenden

Wettbewerbsvorteil bieten. Der IVD Berlin-Brandenburg

setzt hier wieder ein starkes

Zeichen in Richtung hochwertige Fortbildung

und nachgeprüfter Expertise. Starten

Sie mit Ihrem qualifizierten Abschluss

noch heute durch! Vertiefen Sie ihr Fachwissen

über Markt- und Standortanalysen,

Immobilienmarketing und diverse Rechtsfragen

und Richtlinien, die Sie in Ihrer Praxis

ständig verwenden müssen.

Termine und Preis

Der Lehrgang findet an folgenden Wochenenden (Freitag/Samstag) 2020 statt: 21./22.08., 11./12.09., 18./19.09.,

23./24.10., 13./14.11., 27./28.11., 11.12. (Klausur). Der Lehrgangspreis liegt bei 3.950 Euro zzgl. MwSt.

Studieninhalte und Anmeldeformular

ivd-plus.de/immobilienberater-irebs-ivd

IMMOEBS

Dieser Abschluss öffnet Ihnen – wie alle Abschlüsse der ebs und IREBS – die Tür zum attraktiven und großen Netzwerk

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FORTBILDUNG

21

WARUM SOLLTEST DU

ALS AUSZUBILDENDER, STUDENT ODER BERUFS-

EINSTEIGER IN DEINEN BERUFSVERBAND EINTRETEN?

Klare Antwort: Weil Netzwerke, Kontakte

und informeller Wissenstransfer im Arbeits-

und Geschäftsleben heute den entscheidenden

Ausschlag über Erfolg oder

Misserfolg geben. Netzwerk ist der Erfolgsfaktor

in der Immobilienwirtschaft.

Egal ob Bewerbung, Kooperation oder

Auftrag – um sich an die Spitze des Mitbewerberfeldes

zu setzen, bedarf es häufig

einer Empfehlung, einer Insider-Information

oder eines Anknüpfungspunktes

wie „Sicher erinnern Sie sich an unsere

nette Begegnung beim IVD Clubabend

…“. Wo hat man die Gelegenheit, zwanglos

und auf Augenhöhe mit den wichtigen

Marktakteuren in Kontakt zu treten? Wie

kommt man frühzeitig und komprimiert

an Brancheninfos? Wann hat man die

Möglichkeit mit gleichaltrigen Kollegen,

Spaß, Tapetenwechsel und Weiterqualifizierung

unter einen Hut zu bringen? Wer

bietet Dir so viel Fortbildung zu unschlagbaren

Mitgliederkonditionen? Das

sind nur vier Fragen, die wir Dir mit drei

Buchstaben beantworten können: IVD.

Sei dabei!

Wir begleiten Dich als Immobilienprofi ein

(Berufs)leben lang. Egal, wo die Reise hingeht,

Angestelltenkarriere oder Selbstständigkeit,

wir haben für jeden Schritt

die richtige Mitgliedschaftsform und Serviceangebot.

Für Branchenprofis bis 39

Jahre sehen wir besonderen Bedarf des

Austauschs. Wer die lange Strecke gehen

will braucht noch mehr Ausdauer und

Planung als die „alten Hasen“. Diese sich

„Wir freuen uns sehr, wenn ihr

ebenso gern wie wir netzwerkt und

den regelmäßigen Austausch mit

jungen Kollegen in entspannter

Atmosphäre mit uns genießen wollt!“

„Zusammen mit Vivien engagiere ich mich sehr gerne für das

IVDYPN. Mein Ziel ist es, den Berufsverband noch attraktiver

für Berufseinsteiger und Young Professionals zu gestalten.

Ich freue mich darauf, Euch kennenzulernen!“

z.B. den Chancen und Herausforderungen

der Digitalisierung nur noch teilweise

werden stellen müssen. Die Branchengestalter

der Zukunft noch besser zu vernetzen,

mit einem starken serviceorientierten

Berufsverband und breitem

Netzwerk an Ausbildungsstätten der

Branche im Hintergrund, das ist das Ziel

der IVD Young Professionals in Berlin und

Brandenburg.

Vivien Hermel

vivien.hermel@

livinginberlin.de

0178 - 8752915

Frederik Seibert

seibert@schickimmobilien.de

0151 - 58865707

NIMM KONTAKT MIT UNS AUF …


DIGITALISIERUNG

AUSGABE 2 - 2019

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WARUM SIE ALS MAKLER

Von Ulf Förster

den Extraservice wünschen. Auch sämtliche

weitere Leistungen wie etwa die Aktualisierung

der Immobilienobjekte im Backend

können bei Bedarf von der Agentur

übernommen werden. Sie bestimmen

selbst, wie weit die Dienstleistung geht!

Die eigenen Objekte schnell, einfach

und ohne komplizierte Schnittstelle

übersichtlich auf einer eigenen Website

darstellen – klingt traumhaft, oder? Auch

Marktfeedback hat ergeben, dass sich

Makler eine weniger komplexe und kostengünstigere

Alternative ohne Schnittstelle

und laufende Kosten wünschen. Mit

der neuen Immobilienlösung hat die Berliner

Onlinemanufaktur 4selected ihr Produktangebot

erweitert und zusätzlich zur

Lösung mit Schnittstellenanbindung genau

solch ein Websitepaket entwickelt. Darum

ist dieses Produkt ganau das Richtige für

Sie:

Weil Sie eine funktionale

eigene Website erhalten

Ihre eigene Website bietet Ihnen Ihre ganz

persönliche Präsentationsfläche. Hier können

Sie entscheiden, wie Sie sich positionieren

und welche Zielgruppe Sie in welcher

Form ansprechen – und stärken damit

gezielt Ihre eigene Marke! Im Gegensatz

zum Schalten der Immobilienanzeige auf

einem anderen Portal, wo Ihr Inserat

schnell zwischen zahlreichen anderen verschwindet.

Die Websitelösung ist professionell,

responsive und im individuellen

Corporate Design umgesetzt. Damit stärken

Sie zusätzlich den Wiedererkennungswert

Ihres Unternehmens.

Weil Sie Ihre Google-Sichtbarkeit

verbessern

Es ist heute für jeden Unternehmer elementar,

sich sichtbar im Web und vor allem

in der Google-Suche zu platzieren. Nur so

ist sichergestellt, immer und überall für

Kunden sowie Interessenten erreichbar zu

sein und keine Verkaufschance ungenutzt

zu lassen. Suchmaschinenoptimierung

(SEO) ist unumgänglich, wenn es um Bekanntmachung,

Auffindbarkeit und letztlich

gesteigerten Traffic auf Ihrer Website

geht. Dazu erklärt Daniel Behrendt, CTO

von 4selected: „Das neue Websitepaket ist

eine gute Voraussetzung für künftige individuelle

SEO-Maßnahmen.“

Weil Sie dabei trotzdem

unabhängig bleiben

Die von 4selected entwickelte Websitekomplettlösung

wurde speziell für Immobilienmakler

entwickelt, die ihre Immobilien

nicht über eine Software pflegen oder

die eine Software ohne OpenImmo-Standard

und Möglichkeit zur Schnittstellenanbindung

nutzen. Mit der neuen Immobilienlösung

bleiben Sie unabhängig, weil Sie

Ihre Daten einfach selbst pflegen und so

aktuell halten können. Sie gehen also auch

keinerlei langfristige Verpflichtung ein. Natürlich

können Sie das Webhosting in Form

einer Technikflat dazubuchen, wenn Sie

Weil Interessenten so schnell finden,

was Sie suchen

Neben der serviceorientierten Aufbereitung

der Immobilienobjekte

mit ansprechenden Bildern im

praktischen Foto-Slider in der Immobilienübersicht

trägt auch das

Suchwidget auf der Startseite,

das detaillierte Filtermöglichkeiten

wie „Mieten“, „Kaufen“,

„Lage“ oder „Preis“ beinhaltet,

dazu bei, dass Interessenten auf

Ihrer neuen Website komfortabel

und schnell das finden, wonach sie

suchen. Dabei können Sie selbst entscheiden,

ob die Immobilienobjekte in

Kachel- oder Listenansicht angezeigt

werden. Zudem hilft ein Kontaktformular

mit Übergabe der Objekt ID bei der schnellen

Zuordnung und optimalem Kundenservice.

Weil Sie Ihre Website einfach

selbst bedienen können

Sie sind nicht so der Technik-Freak? Macht

nichts! Mit der komfortablen Eingabemaske

für die manuelle Pflege Ihrer Immobilienobjekte

direkt im Backend und

automatischer Aktualisierung auf den

Übersichtsseiten, kommen Sie garantiert

klar. Die neue Immobilienlösung bietet Ihnen

damit Autonomie und Flexibilität. Sie

können die Website nach Fertigstellung

auf einem Server Ihrer Wahl hochladen

und bekommen die Dateien „schlüsselfertig“

in einer Zipdatei zur Verfügung gestellt.

Selbstverständlich übernehmen wir

auf Wunsch auch gerne das Webhosting

und die Contentpflege für Sie. Sie entscheiden!

Kontakt

4selected GmbH, Bundesallee 23, 10717 Berlin

Tel.: 030 - 86 30 33 80

kontakt@4selected.de, www.4selected.de

PLUS PARTNER

BFB BestMedia4Berlin GmbH

Bundesallee 23, 10717 Berlin, Tel.: 030 – 86 30 3-0, Fax: 030 – 86 30 3-200, Ihr Ansprechpartner: Ulf Förster, Tel.: 030 – 86 30 3-460, u.foerster@bfb.de

info@bfb.de | www.bfb.de


DIGITALISIERUNG

AUSGABE 2 - 2019

24

IMMOWERTREPORT

Von Karlheinz Gockel

ungefähren Wert der Immobilie

aufzeigen und nachprüfbar

darlegen. Dieser stützt

sich sowohl auf zeitliche als

auch räumliche Faktoren. Darunter

fallen unter anderem die Beschaffenheit,

Lage und Ausstattung

des Objektes. Durch die

Betrachtung des Marktgeschehens

in der näheren Umgebung wird zudem

deutlich, wie hoch die Verkaufschancen

des Objektes am lokalen

Immobilienmarkt sind.

Zusätzlich gibt der Blick auf die Preisentwicklung

Aufschluss darüber, ob jetzt der

richtige Zeitpunkt für einen Verkauf ist.

Wer Eigentümer überzeugen

will, muss vor allem kompetent und

glaubwürdig sein. Mit dem ImmoWertReport

punkten Sachverständige und Makler

durch eine nachvollziehbare und klar

eingegrenzte Wertspanne des Objektes.

Dabei bezieht die Berechnung die Objekteigenschaften

und konkrete Ausstattungsmerkmale

ein und zeigt auf, zu welchen

Konditionen vergleichbare Häuser und

Wohnungen in der näheren Umgebung in

letzter Zeit verkauft oder vermietet wurden.

Daneben gibt der Report Aufschluss

über Wert- und Marktentwicklung.

Aktuell und umfassend

Der ImmoWertReport liefert ganzheitliche

Informationen basierend auf der Sprengnetter

Immobiliendatenbank, einer der

größten in Deutschland und Österreich.

Diese wird laufend aktualisiert und ergänzt,

so dass die Ergebnisse immer dem

aktuellen Stand entsprechen. Mit dem Automated

Valuation Model von Sprengnetter

– einem komplexen mathematischen

Modell – werden die Markt- und Mietwerte

ermittelt. Zudem informiert der Report

über langfristige Entwicklungen und kurzfristige

Trends. Dafür gibt der Nutzer einfach

Adresse, Objektart (Einfamilienhaus

oder Eigentumswohnung), Baujahr und einige

Angaben zu Größe und Ausstattung

sowie und optional ein Objektfoto im Bewertungs-Cockpit

des Sprengnetter Shops

ein. Anschließend bekommt er mit einem

Klick einen zehnseitigen Report im PDF-

Format zum Download. Dieser enthält in

übersichtlicher Form alle wichtigen Infos

zum Objekt, dem Objektwert, zur voraussichtlichen

lokalen Preisentwicklung sowie

die Top 10 Vergleichsangebote mit differenzierten

Angaben.

Umgebungsanalyse inklusive

Mithilfe des Reports können Makler und

Sachverständige dem Eigentümer einen

Wichtiger Schritt

in der Kundenakquise

Der ImmoWertReport ist der zweite von

insgesamt drei Schritten im Prozess der Eigentümer-Akquise

und Objektbewertung.

Während mit den beiden Tools zur Leadgenerierung,

ImmoWert2Lead und der ImmoWert2Go

App, eine grobe Preisspanne

ermittelt wird, erstellen Makler über den

ImmoWertReport bereits eine recht präzise

Einschätzung inklusive Umfeldanalyse

und zeigen dem Eigentümer so ihre Marktexpertise.

Mit geringem Aufwand und einigen objektbezogenen

Daten erhalten sie einen

sehr genauen und informativen Report im

Stil einer Management Summary. Diesen

können sie entweder zu Einzelpreisen oder

zu günstigeren Paketpreisen beziehen.

Die professionelle Bewertungssoftware

SprengnetterOne MaklerEdition liefert

schließlich eine umfassende und fundierte

Marktwertermittlung bis ins letzte Detail.

PLUS PARTNER

SPRENGNETTER Immobilienbewertung

Heerstraße 109, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 0 26 41 - 91 30 44 41, Fax: 0 26 41 - 91 30 10 10

info@sprengnetter.de | www.sprengnetter.de


Weiterbildung mit Zertifikat

Netzwerk und Fachausstellung

IVD Berlin-Brandenburg

IVD-Wissensvorsprung

Dran bleiben

statt abstürzen…

18. Berlin-Brandenburger

Immobilientag

22. Oktober 2019 | IHK Potsdam - Breite Str. 2A-C, 14467 Potsdam immobilientag.ivd-plus.de

Einmal im Jahr lädt der führende Berufsverband

der Immobilienprofis in Berlin und Brandenburg zu seinem Fachkongress

ein. Alle zwei Jahre, wenn der Deutsche Immobilientag

des Dachverbandes in Berlin stattfindet, findet der Kongress in

Potsdam statt. Langjähriger Partner und Austragungsort ist die

IHK Potsdam. Das Motto in diesem Jahr, in dem die Branche durch

diverse Gesetzgebungsvorhaben stark unter Druck geriet:

Dranbleiben statt abstürzen!

Kein Problem für IVD-Mitglieder, die sich nicht nur zum

Kongress zusammenfinden, sondern von einem umfänglichen

Informations-, Service- und Beratungsportfolio profitieren.

Event


IVD PLUS - EVENT

AUSGABE 2 - 2019

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PROGRAMM

9:00 Uhr

SUNDOWNER

Espanol

17:00 Uhr

9:30 Uhr

9.40 Uhr

Prof. Dr. Dr.

Kerstin Huth, Vorsitzende IVD Berlin-Brandenburg e.V.

Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam

Leckere spanische Tapas und Gespräche unter Freunden Das El Puerto bietet eine

stilvoll-mediterrane Atmosphäre und die Gäste wird eine fantastische Aussicht auf

den Lustgarten und Hafen geboten. Bei leckeren spanischen Tapas kann hier der

Kongresstag bei einem „Sundowner“ mit Kolleginnen und Kollegen ausklingen.

Das Event ist auf ein/zwei Stunden ausgelegt. Ab dem dritten Getränk freuen wir uns über

Selbstzahler. Sie können sich sicherlich auch spontan einen Tisch nehmen und den

Abend mit einem ausgiebigen Dinner in der schönen Landeshauptstadt begehen.

Reservieren Sie dafür aber am besten einen Tisch ab 18/19 Uhr.

9:50 Uhr

Jürgen Michael Schick

Präsident des Immobilienverband IVD

EL Puerto · Lange Brücke 6 · 14467 Potsdam

www.elpuerto.de

Linda Teuteberg MdB

10:00 Uhr

Generalsekretärin der Freien Demokraten

YOUNG PROFESSIONAL WORKSHOP

10:15 Uhr

Dr. Stefan Carsten, Zukunftsforscher und Stadtgeograf

Ulrich Joerss, Rechtsanwalt und Notar

11:00 Uhr

Kaffeepause – Netzwerken mit unseren Partnern

11:30 Uhr

So sichern Sie sich gegen die neue Rechtsprechung ab!

Ulrich Joerss, Rechtsanwalt und Notar

12:00 Uhr

12.15 Uhr

12:30 Uhr

13:00 Uhr

Wie Sie auch in Zukunft die richtigen Mitarbeiter

finden und überzeugen

Andreas Kersten, Pawlik Consultants GmbH

Mittagspause - Netzwerken mit unseren Partnern

YOUNG PROFESSIONAL WORKSHOP

Sebastian Wörner, Rechtsanwalt

14:30 Uhr

Peter Schürrer

Geschäftsführer Schürrer & Fleischer Immobilien

YOUNG PROFESSIONAL WORKSHOP

14.15 Uhr

15:15 Uhr

16:00 Uhr

Dr. Klaus F. Hildebrandt, Rechtsanwalt und Notar

Sebastian Wörner, Rechtsanwalt

TAGUNGSRAUM HAVELSAAL

TAGUNGSRAUM SCHWIELOWSEE


BERLIN-BRANDENBURGER IMMOBILIENTAG 22. OKTOBER 2019 | IHK POTSDAM IVD PLUS - EVENT

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AUSSTELLER

BFB BESTMEDIA4BERLIN GMBH

www.bfb.de

Für maßgeschneiderte Marketinglösungen ist das Mediaunternehmen BFB Ansprechpartner kleiner und mittelständischer Unternehmen. Von

der Unternehmensdarstellung in Print-Formaten bis hin zu professionellen Onlinelösungen für das Internet: Zugeschnitten auf individuelle

Kundenbedürfnisse stellt BFB maßgeschneiderte Werbekonzepte aus einem crossmedialen Produktportfolio zusammen und steigert damit

transparent, messbar und serviceorientiert den Werbeerfolg. Gemeinsam mit der 100-prozentige Tochteragentur 4selected bietet BFB eine

Komplettlösung für Maklerunternehmen an, die von vielen Maklern in Berlin bereits erfolgreich eingesetzt wird.

BFB BestMedia4Berlin GmbH, Bundesallee 23, 10717 Berlin

Tel.: 030 - 86 30 3-0, Fax: 030 - 86 30 3-200, info@bfb.de

BRANDILLA – YOUR BRAND IN THE RIGHT HANDS

www.brandilla.de

Produzenten, Werbetreibende und Point of Sale – brandilla bringt zusammen, was zusammen gehört. Gemeinsam platzieren wir Ihre individuelle

Werbekampagne direkt in den Händen Ihrer Zielgruppe. Kurz- und langfristig, regional und deutschlandweit – brandilla ist der richtige

Partner für Ihre Kampagnen.

brandilla UG (haftungsbeschränkt), Torsten Steingräber, Engeldamm 30, 10179 Berlin

Tel.: 030 - 47 36 59 96, torsten.steingraeber@brandilla.de

BRÖTJE – EINFACH NÄHER DRAN

www.broetje.de

BRÖTJE kann auf fast 100 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung und Vermarktung innovativer Heiz- und Systemtechnik sowie Dienstleistungen

im Heizungsbereich zurückblicken. Im Jahr 2019 wird das Unternehmen mit Standort im niedersächsischen Rastede 100 Jahre alt. Der

einst kleine Familienbetrieb, 1919 von August Brötje gegründet, ist heute wichtiger Teil eines internationalen Konzerns mit einem weltweiten

Vertriebs- und Servicenetz.

August Brötje GmbH, August-Brötje-Straße 17, 26180 Rastede

Tel.: 0 44 02 - 80-0, Fax: 0 44 02 - 8 08 67 71, info@broetje.de

DATENSCHUTZ.IMMOBILIEN

www.datenschutz.immobilien

Alles richtig machen bei der Umsetzung der DSGVO - das ist ein Anspruch, der für viele Firmen gar nicht so leicht umzusetzen ist. Als Anbieter

für die Beratung von Immobilienfirmen im Datenschutz haben wir uns auf die Lösung der Alltagsfragen von Immobilienmaklern, Hausverwaltungen,

Bauträger, Wohnungsunternehmen usw. spezialisiert. Die Nutzung von Datenbeständen, Abarbeitung von Kundenbeschwerden

oder die erforderliche Mitarbeiterschulung setzen wir mit Ihnen um. Die Verbindung zum Maklerrecht und zur WEG- oder Mietenverwaltung

sind für uns Tagesgeschäft. Bestellen Sie uns auch als externen Datenschutzbeauftragten.

datenschutz.immobilien UG, Nimrodstraße 48, 13469 Berlin

Tel.: 030 - 86 45 92 91, office@datenschutz.immobilien

DR. KLEIN PRIVATKUNDEN AG

www.drklein.de

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert.

550 Experten beraten an über 220 Standorten bundesweit nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung,

Ratenkredit und Geldanlage. Tippgeber, die mit Dr. Klein zusammenarbeiten, schätzen die kurzen Wegen und etablierten Prozesse.

Ihre Kunden erhalten eine ausführliche Beratung, wie viel Immobilie sie sich leisten können, und profitieren von günstigen Konditionen, schnellen

Bearbeitungszeiten und soliden Finanzierungen.

Dr. Klein Privatkunden AG, Philipp Martin Müller, Hansestraße 14, 23558 Lübeck

Tel: 0151 - 58 04 60 97, Philippmartin.mueller@drklein.de


IVD PLUS - EVENT

AUSGABE 2 - 2019

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ED COMPUTER & DESIGN GMBH & CO. KG

www.edcud.de

Kein Unternehmen in der Immobilienwirtschaft kommt heutzutage ohne funktionierende IT- und Kommunikationstechnik aus, dementsprechend

gilt bei ED Computer & Design die Unternehmensphilosophie: „Wir schaffen Lösungen“. Das Leistungsspektrum der einzelnen

Geschäftsbereiche umfasst das Systemhaus, die Weblösungen & Entwicklung sowie den Datenschutz. Durch den langjährigen Schwerpunkt

in der Immobilienwirtschaft und den Kooperationen mit allen IVD Regionalverbänden kennt und versteht ED Computer & Design Ihre Anforderungen

und unterstützt Sie tatkräftig in allen Belangen. Je nach Wunsch für einzelne Teilbereiche oder als Volldienstleister und das bundesweit.

Nutzen Sie die Chance auf dem Berlin-Brandenburger Immobilientag mit uns ins Gespräch zu kommen.

ED Computer & Design GmbH & Co. KG, Lina-Bommer-Weg 4, 51149 Köln

Tel.: 02 21 - 28 88 77 66, Fax: 02 21 - 28 88 77 67, info@edcud.de

IMMO CORPORATION GMBH

www.immo-corporation.de

Die Immo Corporation bietet professionellen Immobilienmaklern ein geschlossenes Online-Netzwerk zum Abschluss von Gemeinschaftsgeschäften.

Von dem großen Angebot und der diskreten Abwicklung profitiert am Ende der Kunde. Unsere USP’s: B2B, mandatierte Objekte,

Off Market Vermarktung, keine Maklerketten, Zugriff auf neue Vermarktungsobjekte, Zugang nur für geprüfte Immobilienmakler und Provisionsauszahlungsgarantie.

Immo Corporation GmbH, Ansbacher Straße 8 - 14, 10787 Berlin

Tel.: 030 – 9 59 99 28 28, service@immo-corporation.de

IMV - IMMOBILIEN-MARKTBEOBACHTUNG

www.immobilien-marktdaten.de

Seit mehr als 20 Jahren beobachtet die IMV GmbH den Immobilienanzeigenmarkt. Jede Woche werden bundesweit über 700.000 Kauf- und

Mietangebote, einschließlich der Privatangebote, aus Zeitungen und dem Internet ausgewertet und für den Anwender informativ aufbereitet.

Mit dem Programm IMV ONLINE sehen Sie auf einen Blick, wer, was, wo, wie lange und mit welchen Preisänderungen anbietet. Die Angebote

sind für den Nutzer beliebig selektier- und sortierbar sowie grafisch und tabellarisch auswertbar. Darüber hinaus werden komplette

Marktberichte mit Auswertungen, Charts und Objektlisten erstellt. Sie verfügen somit über ein effizientes Werkzeug für Marktanalysen, Objekt-Akquisition

von Privatangeboten, Preisfindung, Wettbewerbsbeobachtung sowie Objektrecherche für Kunden. Sofort kostenfrei testen

mit Daten aus Ihrer Region: imv-online.de

IMV GmbH, Ansprechpartner: Ulf Wegner, Grafinger Ring 8, 85293 Reichertshausen b. München

Tel.: 0 84 41 – 80 54 83, Fax: 0 84 41 – 80 54 84, info@immobilien-marktdaten.de

INTERFACEMA GMBH - DATENSILOS GEWINNBRINGEND ZUSAMMENFÜHREN

www.interfacema.de

Immobilien-Software nach Maß: Wir zentralisieren Ihre Daten und digitalisieren Ihre Arbeitsprozesse. Schaffen Sie objektbezogene Datenräume

durch die Organisation entlang des Lebenszyklus einer Immobilie und erhalten Sie intelligente Suchfunktionen auf all Ihre Datenbestände.

Entwickeln und Pflegen Sie ganze Arbeits- und Kommunikationsprozesse per Baukastensystem. Digitalisieren Sie mobile Arbeitsprozesse wie

das Erfassen einer Immobilie durch unsere flexible, mobile App (Android, iOS) und stellen Sie Daten mit geografischen Bezug in unserer Map-

Anwendung dar. Profitieren Sie von unseren langjährigen Erfahrungen in der digitalen Transformation. Rüsten Sie sich nachhaltig für den Wettbewerb

im digitalen Zeitalter.

interfaceMA GmbH, Axel Lüdtke (CEO), Sonnenallee 224a, 12059 Berlin

Tel.: 030 - 4 03 63 79-0, info@interfacema.de

IMMOBILIEN | EINFACH. BESSER. FINDEN

www.ivd24.de

Wir sind das Immobilienportal des IVD Immobilienverbandes. Ausschließlich IVD-Mitglieder (qualifiziert und geprüft) stellen bei uns Objekte

ein. Die hochwertige Darstellung der Immobilien steht im Vordergrund. Die Expertensuche listet IVD Makler, Hausverwalter und Sachverständige.

Hier finden Interessenten schnell den richtigen Partner für ihre Immobilie. Die Plattform ist vollkommen werbefrei, der Kunde kann

sich auf das Wesentliche – die Immobiliensuche – konzentrieren. Immobilien direkt zu vergleichen oder Börsenfunktionen individuell mit anderen

Kollegen zu nutzen uvm. machen das Portal für Anbieter und Interessenten einzigartig.

ivd24immobilien AG, Gabelsbergerstr. 36, 80333 München

Tel.: 089 - 29 08 20-50, service@ivd24.de


BERLIN-BRANDENBURGER IMMOBILIENTAG

22. OKTOBER 2019 | IHK POTSDAM

IVD PLUS - EVENT

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PASSIVHAUS BAU- GMBH ROTH

www.roth-massivhaus.de

Bekannt unter dem Markennamen Roth-Massivhaus hat sich die Bau- GmbH Roth in den letzten 20 Jahren zu einem der führenden regionalen

Anbieter im Bereich Massivhausbau entwickelt. Rund 200 Familien bringen wir jährlich in Berlin, Brandenburg und Hamburg in die eigenen

4 Wände. Wer mit Roth-Massivhaus baut, baut individuell. Ist der Haustyp gewählt, ändern wir Hausgröße, Grundrisse und Ausstattung

bis es perfekt passt! Zu unserem Rund-Um-Service-Paket gehört zudem die Unterstützung bei der Grundstückssuche. Deshalb sind wir

regelmäßig auf der Suche nach geeignetem Bauland sowie nach geeigneten Partnern.

Bau- GmbH Roth, Allee der Kosmonauten 32c, 12681 Berlin

Tel: 030 – 4 59 88 02 20, mail@roth.immobilien

OGULO | LERNEN SIE ALPHA KENNEN!

www.ogulo.de

Unser Kooperationspartner Ogulo ist der direkte Weg für Sie, Ihr Immobilien-Angebot standardisiert und kosteneffizient in Virtual Reality zu

präsentieren und stellt Ihnen heute das neue System Ogulo Alpha vor. Ersparen Sie nicht nur dem Interessenten und dem Auftraggeber mäßigen

Besichtigungstourismus, sondern auch vor allem sich selbst durch den Einsatz virtueller Rundgänge, automatischer Grundrisserstellung

und virtuellen Home Staging! Auf diese Art & Weise platzieren Sie sich beim Privatverkäufer/-Vermieter als professioneller Vermarkter.

Ogulo GmbH, Gebäude E, Wilhelm-Ruppert-Straße 38, 51147 Köln

Tel.: 02 28 - 28 69 56-0, info@ogulo.de

ONOFFICE GMBH

www.onOffice.com

Die onlinebasierte Immobiliensoftware onOffice enterprise ist das Produkt jahrelanger Softwareerfahrung hinsichtlich Innovation, Qualität

und Zuverlässigkeit. Über 20.000 Anwender vertrauen auf die sichere, portalunabhängige und vollständig webbasierte Immobiliensoftware.

Mit ihren herausragenden Leistungsmerkmalen - vernetztes Makeln in der Cloud, Optimierung von Arbeitsprozessen, Erstellung von Webseiten

und anderen Marketinginstrumenten - wird sie den Bedürfnissen von Unternehmen der Immobilienwirtschaft mehr als gerecht.

onOffice GmbH, Charlottenburger Allee 5, 52068 Aachen

Tel.: 02 41 - 4 46 86-0, Fax: 02 41 - 4 46 86-249, info@onOffice.com

PRICEHUBBLE DEUTSCHLAND

www.pricehubble.com

"Mehr Aufträge, mehr Abschlüsse, mehr Geschäft für Immobilien- und Finanzprofis durch digitale und für den Nutzer intuitiv aufbereitete

sowie verständlich visualisierte Produktlösungen von PriceHubble. Schaffen Sie auf Knopfdruck klare Wettbewerbsvorteile und begeistern

Sie sich und Ihre Kunden mit einzigartigen, attraktiven Live-Visualisierungen von tagesaktuellen Immobilienwerten, Miten, Lage-Entwicklungen,

Trends und Marktanalysen. Als Web-Applikation mit Ihrem Logo oder als Schnittstelle direkt in Ihrem CRM – für Deutschland, Schweiz, Österreich,

Frankreich und Japan."

PriceHubble Deutschland GmbH, Christian Crain, Unicorn Berlin, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin

christian.crain@pricehubble.com

DIE IMMOBILIENSOFTWARE FÜR PROFIS: INTUITIV. FAIR. TRANSPARENT. MODERN.

www.propstack.de

Als innovatives Unternehmen perfektionieren wir den digitalen Ansatz der neuen Immobilienvermarktung: Ressourcen schonen, Arbeitsabläufe

automatisieren und Prozesse vereinfachen. Unsere intuitive und ansprechende Portallösung vereint das Beste mit dem Bewährten. Von

überall erreichbar, mit unlimitiertem Speicherplatz und Stand-By-Support nutzen bereits eine Vielzahl von Immobilienvermarktern, Bauträgern

und Projektentwicklern die Vorzüge des pragmatischen und strukturierten Arbeitens. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden

entwickeln wir unser System stets weiter und stellen Neuerungen und Weiterentwicklungen allen Nutzern zur Verfügung.

Propstack GmbH, Kevin Heldt, Reginhardstraße 68, 13409 Berlin

Tel.: 030 - 60 60 47 55, kevin.heldt@propstack.de

PYREXX GMBH

www.pyrexx.com

Die Pyrexx GmbH ist Hersteller von Qualitäts-Rauchwarnmeldern und bundesweiter Fachdienstleister der Wohnungswirtschaft. Pyrexx bietet

attraktive Kauf- und Mietmodelle ab 1 Euro / Wohnung / Monat. Weitere Dienstleistungen: professionelle Trinkwasseranalysen, umweltfreundliche

Graffitientfernung und Oberflächenreinigung.

Pyrexx GmbH, Siemensdamm 62, 13627 Berlin

Tel: 030 - 74 74 74-120, dienstleistung@pyrexx.com


IVD PLUS - EVENT

AUSGABE 2 - 2019

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ROOMEO & JULIA GMBH

www.roomeoandjulia.com

Roomeo & Julia bietet durch virtuelles Homestaging einen schnellen und unkomplizierten Weg, Ihre Immobilie ansprechend in Szene zu setzen.

Wir nutzen Fotos und evtl. vorhandene Grundrisse, um Ihre Wohnräume virtuell nachzubauen und einzurichten. Danach erzeugen wir

Bilder, die von realen Fotos kaum zu unterscheiden sind. Etwa 80% aller Menschen können sich einen (leeren) Raum nicht mit einer anderen

Einrichtung vorstellen! Durch virtuelles Homestaging erreichen Sie kürzere Leerstandszeiten, höhere Miet-/Verkaufserlöse sowie hochwertigere

Social Media Inhalte.

Roomeo & Julia GmbH, Julia Kasper CEO, Kaitzer Straße 133, 01187 Dresden

Tel: 03 51 - 79 99 31 11, julia.kasper@roomeoandjulia.com, www.roomeoandjulia.com

SPRENGNETTER IMMOBILIENBEWERTUNG

www.sprengnetter.de

Seit 1978 macht Sprengnetter Immobilienbewertungen einfacher, sicherer und effizienter. Das Unternehmen unterstützt seine Partner in der

Kredit- und Immobilienwirtschaft durch innovative Softwarelösungen, umfassende und aktuelle Marktdaten, professionelle Dienstleistungen,

Fachliteratur sowie vielfältige Seminare zur Aus- und Weiterbildung. Neben seinem Hauptsitz in Bad-Neuenahr ist Sprengnetter an den deutschen

Standorten Köln, Berlin, Dortmund und Sinzig vertreten. Weitere Niederlassungen gibt es unter anderem in Österreich, Slowenien, Kroatien,

Bosnien, Serbien und Montenegro.

SPRENGNETTER Immobilienbewertung, Heerstraße 109, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tel.: 0 26 41 - 91 30 44 41, Fax: 0 26 41 - 91 30 10 10, immobilienwirtschaft@sprengnetter.de, www.sprengnetter.de

STAY. ARCHITEKTURFOTOGRAFIE

www.stay-fotografie.de

Seit 8 Jahren ist unsere Agentur auf die Fotografie von Immobilien spezialisiert. Zu unseren Stammkunden zählen namhafte Maklerhäuser,

Hausverwaltungen und Investoren, denn sie wissen, dass eine beeindruckende Abbildung ihrer Objekte die Vermarktungschancen deutlich

steigert. Unser professionelles Team aus Fotografen lichtet jährlich mehr als 1.000 Immobilien ab. Für die oft kurzfristige Vermarktung bieten

wir unseren Kunden neben einer 24h-Bildbearbeitung auch eine Same-Day-Buchung an. Imagevideos, Luftaufnahmen und virtuelle Rundgänge

zählen ebenso zu unseren Angeboten.

Stay. Architekturfotografie, Jänickestraße 37, 14167 Berlin

Tel: 030 - 55 62 56 24, Mobil: 0160 - 90 55 32 98, info@stay-fotografie.de, www.stay-fotografie.de

WORDLINER GMBH

www.wordliner.com

Die Wordliner GmbH ist als Content-Marketing-Agentur spezialisiert auf die Immobilienbranche. Webseite, Blog, Pressearbeit, Broschüren, Ratgeber-Flyer,

Marktberichte, Kundenzeitungen, Exposés – all das gehört zum Portfolio. Geschäftsführer Jan Kricheldorf gilt als ener der erfahrensten

Digitalexperten der Branche. Die Agentur ermöglicht auch bis zu 50 % Zuschüsse im Programm Go Digital. Ebenfalls im Haus entsteht

das Immobilienmagazin AIZ, das Verbandsmagazin des IVD. Neu: der Referenzgenerator, das Jahres-Content-Paket, das ein monatliches

Video und einen wöchentlichen Artikel zu Eigentümer relevanten Themen enthält und die Eigentümer-Ratgeber, auch als eBook und Podcast.

Lassen Sie sich am Stand beraten.

Wordliner GmbH, Karolina Thorwarth, Paul-Robeson-Str. 10, 10439 Berlin

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RECHT

32

AUSGABE 2 - 2019

Von RA Sebastian Wörner

VEREINBARUNGEN

ZUR WOHNFLÄCHE

A. Ausgangslage

Seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs

vom 24. 3. 2004 (VIII ZR

295/03) gilt eine Wohnung als mangelhaft,

wenn deren Wohnfläche um mehr als

10 Prozent hinter der im Mietvertrag angegebenen

Wohnfläche zurückbleibt.

B. Aktuelle Rechtsprechung

Zunächst stellte der BGH grundsätzlich

auch bei Mieterhöhungen und Betriebskostenabrechnungen

auf die mietvertraglich

angegebene Fläche ab, soweit nicht

eine Abweichung von mehr als 10 Prozent

vorlag. Diese Rechtsprechung hat der BGH

aufgegeben und stellt nunmehr durchgehend

für Mieterhöhungen (Urteil vom

18. 11. 2015 – VIII ZR 266/14) und für Betriebskostenabrechnungen

(Urteil vom

30. 5. 2018 – VIII 220/17) unabhängig vom

Umfang der Flächenabweichung ausschließlich

auf die tatsächlich vorhandene

Fläche ab.

C. Flächenermittlung

Anders als für den preisgebundenen

Wohnraum, für den die Wohnflächenverordnung

vorgibt, wie die Wohnfläche zu

ermitteln ist, gibt es für preisfreien Wohnraum

keine entsprechende Vorschrift. Daher

ist – soweit eine andere Vereinbarung

nicht getroffen wurde oder eine andere

Berechnungsweise ortsüblich ist – auch für

den preisgebundenen Wohnraum regelmäßig

auf die im Zeitpunkt des Abschlusses

des Mietvertrages geltende Bestimmung

zur Ermittlung der Wohnfläche für

preisgebundenen Wohnraum zurückzugreifen

(BGH, Urteil vom 22. 4. 2009 – VIII

ZR 86/08). Für Wohnungen, die bis zum 31.

12. 2003 vermietet wurden, werden damit

die Bestimmungen der II. Berechnungsverordnung

herangezogen. Für Wohnungen,

die ab dem 1. 1. 2004 vermietet wurden,

kommt die Wohnflächenverordnung

zur Anwendung.

Sebastian Wörner

Rechtsanwalt

kanzlei@woerner-recht.de

Sowohl bei der Anwendung der II. Berechnungsverordnung

wie auch bei der Anwendung

der Wohnflächenberechnungsverordnung

werden Balkone etc. ebenso

wie Bereiche mit lichten Höhen unter

2 m nur teilweise der Wohnfläche zugerechnet.

Die Anwendung dieser Regelungen

ist daher für den Vermieter nicht vorteilhaft.

D. Vertragsgestaltung und Folgen

für die Miethöhe

Da im preisfreien Wohnraum die gesetzlichen

Vorschriften zur Ermittlung der Wohnfläche

nicht direkt zur Anwendung kommen,

können Sie mit Ihrem Mieter eine abweichende

Ermittlungsmethode vereinbaren.

Dies ist insbesondere bei Wohnungen

mit Dachschrägen und bei Wohnungen mit

Terrassen, Balkonen, Loggien etc. empfehlenswert.

Hierdurch können Sie zum einen

eine höhere zulässige Erstmiete (Mietpreisbremse)

vereinbaren und im laufenden Mietverhältnis

die Miete gemäß §§ 558 ff. BGB

(Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete)

auf einen höheren Betrag erhöhen.

Hierzu können Vereinbarungen wie folgt

getroffen werden:

„Maßgeblich für die Ermittlung der Fläche

der Wohnung ist die Grundfläche der Wohnung

nach der DIN 277.“

Durch diese Vereinbarung wird insbesondere

bei Wohnungen mit Dachschrägen

die vollständige (Grund-)Fläche berücksichtigt

und nicht ein Teil der Flächen mit

lichten Höhen unter 2 m nur teilweise oder

gar nicht berücksichtigt. Balkone, Loggien,

Terrassen etc. werden mit 100 Prozent ihrer

Fläche angerechnet.

Alternativ kann formuliert werden:

„Maßgeblich für die Ermittlung der Fläche

der Wohnung ist die Wohnflächenverord-


RECHT

33

nung. Flächen im Sinne von § 4 Nr. 4

Wohnflächenverordnung (Balkonen, Loggien,

Dachgarten, Terrassen etc.) werden

mit der Hälfte ihrer Grundfläche berücksichtigt.“

Durch diese Vereinbarung werden die Flächen

der Wohnung grundsätzlich nach der

Wohnflächenverordnung ermittelt mit dem

Unterschied, dass die Flächen von Balkonen,

Loggien, Terrassen etc. nicht nur mit

25 Prozent ihrer Grundfläche, sondern mit

50 Prozent ihrer Grundfläche berücksichtigt

werden.

Oder:

„Maßgeblich für die Ermittlung der Fläche

der Wohnung ist die Wohnflächenverordnung.

Flächen im Sinne von § 4 Nr. 4

Wohnflächenverordnung (Balkonen, Loggien,

Dachgarten, Terrassen etc.) werden

abweichend von der Wohnflächenverordnung

mit ihrer vollen Grundfläche berücksichtigt.“

Diese Vereinbarung bewirkt eine Ermittlung

der Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung

mit Ausnahme der Flächen

von Balkonen, Loggien, Terrassen

etc. Diese Flächen werden nach dieser Vereinbarung

mit ihrer vollen Grundfläche angerechnet.

Für Mieterhöhungen und zur

Bestimmung der höchstzulässigen Erstmiete

(Mietpreisbremse) sind diese Regelungen

für den Vermieter uneingeschränkt

vorteilhaft.

E. Folgen der Vereinbarungen für

Betriebskostenabrechnungen

Zu Problemen führt die Anwendung solcher

Vereinbarungen aber im Zusammenhang

mit Betriebskostenabrechnungen:

Unproblematisch ist als Wohnfläche für

die Wohnung, zu der eine der obenstehenden

Vereinbarungen getroffen wurde,

die nach der Vereinbarung ermittelte

Wohnfläche heranzuziehen. Wenn sich

durch eine der vorgeschlagenen Wohnungen

bei deren Neuvermietung die Wohnfläche

erhöht, ist aber umstritten, wie hiermit

bei der Ermittlung der Gesamtwohnfläche

umzugehen ist.

Auf den ersten Blick erscheint es einfach:

Sie legen die Betriebskosten aller Wohnungen

auf die erhöhte Gesamtfläche um.

PLUS PUNKT

Die Betriebskostenbelastung für alle übrigen

Mieter sinkt, da sich die Gesamtfläche

erhöht hat. Wenn Sie annehmen, dass in

dem Objekt eine baugleiche zweite Dachgeschosswohnung

vorhanden ist, welche

ohne Regelungen zur Ermittlung der

Wohnfläche vermietet wurde, so dass die

Wohnfläche nur deshalb geringer anzusetzen

ist, zeigt sich ein Problem: Der Mieter

der neu vermieteten Dachgeschosswohnung,

deren Wohnfläche mit der

Grundfläche gleichzusetzen ist, trägt für

eine identische Wohnung höhere Betriebskosten

als der alte Mieter der bereits

seit längerem vermieteten Dachgeschosswohnung.

Auf dieses Problem kann in verschiedener

Weise reagiert werden:

1) Die Gesamtfläche kann einheitlich nach

der Wohnflächenverordnung ermittelt

werden. Die Betriebskosten für die

Mehrfläche der neu vermieteten Wohnung

müsste der Vermieter tragen.

2)Die Gesamtfläche kann einheitlich nach

der DIN 277 ermittelt werden. Dies wird

den mietvertraglichen Vereinbarungen

mit den Altmietern widersprechen, da

mit diesen schlüssig die Ermittlung der

Fläche nach der Wohnflächenverordnung/der

II. Berechnungsverordnung

vereinbart ist.

3)Die Gesamtfläche kann nach der Summe

der sich aus den Mietverträgen für die

einzelnen Wohnungen zu ermittelnden

Einzelflächen ermittelt werden. Zwar

trägt auch hier der Neumieter eine höhere

Belastung. Dies entspricht aber der

mit ihm mietvertraglich getroffenen Vereinbarung.

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In Rechtsprechung und Literatur wird das

vorstehende Problem nicht oder nur sehr

oberflächlich behandelt, indem etwa Langenberg

in Schmidt-Futterer, Mietrecht,

§ 556 a Rn. 27 ohne weitere Begründung

feststellt, dass die Fläche für alle Mietobjekte

des Gebäudes nach einem einheitlichen

Kriterium ermittelt werden müsse, da

andernfalls die Berechnung unbillig sei. Anders

das Landgericht Frankfurt/Main (Urteil

vom 15. Juli 2008 – 17 S 150/07), das bis zur

Umstellung aller Mietverträge dem Vermieter

erlaubt, die Gesamtfläche als Summe aus

vereinbarten Wohnflächen zu berechnen.

Nach Auffassung des Autors sollte – mit

jeweils möglichst nachvollziehbarer Erläuterung

– die Gesamtfläche gebildet werden

aus der Summe der sich aus den Mietverträgen

für die einzelnen Wohnungen

nach den dort vereinbarten Regelungen

zu ermittelnden Einzelflächen. Hierdurch

wird erreicht, dass sämtliche Betriebskosten

umgelegt werden, was Ziel der Betriebskostenumlage

ist. Hierzu kann auf

die zitierte Entscheidung des LG Frankfurt

verwiesen werden.

Hinweis:

Solange das Problem höchstrichterlich nicht geklärt

ist, besteht bei jeder gewählten Vorgehensweise

das Risiko, dass ein Teil der Betriebskosten

nicht auf die Mieter umgelegt werden kann. Vor

dem Hintergrund, dass aber die Vereinbarung einer

möglichst großen Wohnfläche im Bereich der

Mieterhöhungen für den Vermieter wirtschaftlich

bedeutsam ist, erscheint es vertretbar, dieses

Risiko in Kauf zu nehmen.


RECHT

34

AUSGABE 2 - 2019

STEUERAUSKÜNFTE VOM MAKLER

HAFTUNG BEACHTEN

Ulrich Joerss

Rechtsanwalt und Notar

info@joerss.com

Einen Makler trifft grundsätzlich keine

Pflicht, steuerrechtliche Fragen der

Immobilientransaktion zu prüfen, auch

nicht als vertragliche Nebenpflicht. Etwas

anderes gilt nur, wenn eine Vereinbarung

über Beratung in steuerlichen Aspekten

getroffen sei. Dies ist der erste

Leitsatz des Urteils des Bundesgerichtshofs

(BGH) im Urteil I ZR 152/17.

Makler tritt als Steuer-Experte auf

Eine Ausnahme gilt aber dann, wenn sich

der Makler hinsichtlich bestimmter Steuerfragen

als Fachmann aufführt. Dies kann

beispielsweise darin gesehen werden, dass

er in der Werbung mit langjähriger Tätigkeit

und besonderer Erfahrung wirbt und

er seinen erkennbar unerfahrenen Auftraggeber

zu einem steuerlich riskanten

Vorgehen veranlasst, das beispielsweise in

einem überstürzten Vertragsabschluss liegen

kann. In einer solchen Situation ist

der Makler gehalten, auf mögliche steuerrechtliche

Nachteile hinzuweisen, deren

Eintritt er vermuten muss, wie in Einzelfällen

das Unterschreiten der steuerrechtlichen

10-Jahresgrenze für die „Spekulationssteuer“

nach §§ 22 Nr. 2, 23 Abs. 1 Nr. 1

EStG.

Fall: Erwerb 2004, Verkauf 2013

Im betroffenen Fall wurde ein Makler beauftragt,

eine Anfang 2004 erworbene Immobilie

mit Makleralleinauftrag vom

15. Mai 2013 in den Vertrieb zu nehmen.

Der Makler konnte der Verkäuferin schnell

mitteilen, dass er zahlreiche Interessenten

in seiner Datei ermittelt habe und empfahl

der Verkäuferin, bald zu veräußern,

um ein Abspringen der Interessenten zu

vermeiden. Am 14. Juni 2013 schloss die Eigentümerin

mit einem Interessenten eine

Ankaufsvereinbarung, welche auch der

Makler mitunterzeichnete. Der Verkauf

wurde am 8. Juli 2013 bei einem Kaufpreis

von 295.000,00 Euro beurkundet. Die Immobilie

war ehemals für 170.000,00 Euro

angekauft worden. Das Finanzamt setzte

eine Steuernachzahlung für 2013 in Höhe

von 47.800,00 Euro fest. Auf diesen Steuerbescheid

hin machte die Verkäuferin

beim Makler Schadensersatzansprüche

geltend. Er hätte ihr einen Hinweis geben

müssen, dass die Steuerfreiheit der Veräußerung

erst im Folgejahr gegeben sei.

Dies sei ihm erkennbar gewesen, da ihm

bei Beauftragung der Grundbuchauszug

übergeben worden sei.

Grundbuchkenntnis begründet

keine Haftung

Die Klage und die Berufung wurden abgewiesen.

Auch der BGH erkannte in der Re-


RECHT

35

vision keine Haftung des betroffenen Maklers.

Der BGH führt aus, dass den Makler

keine Verpflichtung zur Beratung in steuerlichen

Dingen treffe. Eine Beratung in

steuerlichen Dingen bestehe auch nicht

als Nebenpflicht zum Maklervertrag. Etwas

anderes gilt nur, wenn es ausdrücklich

im Maklerauftrag vereinbart ist oder sich

der Makler auch in Steuerfragen als Fachmann

darstellt.

PLUS PUNKT

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Im entschiedenen Fall bestand keine Haftung

des Maklers, da er nicht den Eindruck

erweckt hatte, in steuerrechtlichen Fragen

über besondere Fachkunde oder Erfahrung

zu verfügen. In seiner vom Gericht untersuchten

Werbung befanden sich überwiegend

allgemeine Werbeanpreisungen, die

keine über die durchschnittlichen Fachkenntnisse

hinaus gehenden Fähigkeiten

darstellten.

Weiter geht der BGH nicht davon aus, dass

der Makler die nicht abgelaufene Spekulationsfrist

anhand des Grundbuchauszugs

habe erkennen müssen. Im Grundbuchauszug

ist nämlich alleine die Eigentumsumschreibung

vermerkt. Nicht eingetragen

ist aber, aufgrund welchen Vertrags

oder Rechtsvorgangs und gegebenenfalls

zu welchem Preis der Eigentümer die Immobilie

erworben habe.

Hinweispflicht

Nebenbei stellt der BGH in der zitierten

Entscheidung fest, dass ein Makler dem

Auftraggeber die Inanspruchnahme fachmännischer

Beratung empfehlen muss,

wenn für ihn erkennbar wird, dass bestimmte

vertragsrelevante Umstände

durch einen Fachmann geklärt werden

müssen.

Selbstständiger Auskunftsvertrag

Erteilt ein Immobilienmakler ohne hierzu

verpflichtet zu sein, Auskünfte und gibt er

Rat in steuerlichen Dingen, um den Käufer

vom Erwerb zu überzeugen, haftet er

hierfür. Der Bundesgerichtshof geht in

diesen Fällen von einem selbstständigen

Auskunftsvertrag aus, für den der Makler

bei Unrichtigkeit der Auskünfte haftet -

V ZR 18/04, S. 8.

Zusammenfassung:

Makler haften nicht für steuerrechtliche

Umstände der Immobilientransaktion.

Erteilen Makler gleichwohl steuerliche

Auskünfte, haften sie für diese freiwillig

erbrachte Leistung.

Anfang und Ende der steuerlichen

10-Jahresfrist muss ein Makler dem

Grundbuchauszug nicht entnehmen.

Bei sich aufdrängenden Komplikationen

muss ein Immobilienmakler die Inanspruchnahme

fachmännischer Beratung

empfehlen.

Bewertung:

Die zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs

ist als maklerfreundlich zu werten.

Obwohl sich anhand des Grundbuchauszugs

nach meiner Auffassung aufdrängte,

dass die Spekulationsfrist nicht

abgelaufen ist, erkannte der BGH keine

Haftung des Immobilienmaklers, der mit

langjähriger Tätigkeit warb.

In vergleichbaren Fällen empfiehlt es

sich, dem Eigentümer anzuraten, sich

wegen der Spekulationsfrist beraten zu

lassen (zum Beispiel durch einen Steuerberater)

und diesen Hinweis zu dokumentieren.

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RECHT

36

AUSGABE 2 - 2019

Werkswohnungen, die ein Unternehmen

seinen Arbeitnehmern verbilligt

vermietet, sollen steuerlich begünstigt

werden. Der Ansatz eines Sachbezugs

für eine dem Arbeitnehmer von seinem

Arbeitgeber vermietete Wohnung soll unterbleiben,

„soweit das vom Arbeitnehmer

gezahlte Entgelt mindestens zwei Drittel

des ortsüblichen Mietwerts und dieser

nicht mehr als 20 Euro je Quadratmeter

beträgt“. Hierzu soll durch Art. 2 des Gesetzes

zur weiteren steuerlichen Förderung

der Elektromobilität und zur Änderung

weiterer steuerlichen Vorschriften

§ 8 Abs. 2 EStG um einen Satz 12 ergänzt

werden.

Begünstigt ist nur die Überlassung einer

Wohnung. Für die Bewertung einer Unterkunft,

die keine Wohnung ist, ist wie bisher

der amtliche Sachbezugswert nach der Sozialversicherungsentgeltverordnung

maßgeblich.

Es kommt nicht darauf an, dass

PLUS PUNKT

Von Hans-Joachim Beck

STEUERLICHE

FÖRDERUNG

der Arbeitgeber Eigentümer der Wohnung

ist. Auch eine Wohnung, die der Arbeitgeber

anmietet und an seinen Arbeitnehmer

weitervermietet, wird von der Neuregelung

umfasst.

Nach der Gesetzesbegründung soll es sich

bei der Neuregelung in § 8 Abs. 2 Satz 12

EStG rechtstechnisch um einen Bewertungsabschlag

handeln: Für die Prüfung,

ob eine verbilligte Überlassung von Wohnraum

i.S. des § 19 Abs. 1 i.V. mit § 8 Abs. 1

EStG vorliegt, soll der ortsübliche Mietwert

um 30 Prozent gemindert werden.

Als ortsüblicher Mietwert soll die Kaltmiete

zuzüglich der nach der Betriebskostenverordnung

umlagefähigen Kosten angesetzt

werden. Ortsübliche Miete soll auch

der niedrigste Mietwert der Mietpreisspanne

des Mietspiegels zuzüglich der

nach der BetrKV umlagefähigen Kosten

sein.

info@ivd.net

IVD Steuerhotline

Mit Hans-Joachim Beck, dem ehemaligen vorsitzenden Richter des

Finanzgerichtes Berlin-Brandenburg, der die IVD Steuerhotline betreut,

steht den IVD-Mitgliedsunternehmen ein deutschlandweit anerkannter

Steuerfachmann zur Seite. Beratungshotlines, auch für Verwalterthemen,

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großes Plus der IVD-Mitgliedschaft.

Beispiel 1

Unternehmer U kauft eine Eigentumswohnung

für 300.000 Euro. Die ortsübliche

Vergleichsmiete beträgt 9 Euro.

U vermietet die Wohnung seinem Arbeitnehmer

für 6 Euro. Da die vereinbarte

Nettokaltmiete 2/3 der ortsüblichen Vergleichsmiete

beträgt, ist kein Sachbezug

zu versteuern. Wenn U dem A die

Wohnung für lediglich 5 Euro vermietet,

ist ein Sachbezug von 1 Euro zu versteuern.

Beispiel 2

Die ortsübliche Vergleichsmiete beträgt

21 Euro. U vermietet die Wohnung an A

für 14 Euro. Nach dem Gesetzeswortlaut

könnte man zu der Lösung kommen, dass

ein Sachbezug von 1 Euro versteuern ist.

Denn danach soll der Ansatz eines Sachbezugs

unterbleiben, soweit der Mietwert

der Wohnung nicht mehr als 20 Euro je

Quadratmeter beträgt. Aus der Gesetzesbegründung

ergibt sich jedoch, dass

der Bewertungsabschlag aus sozialen

Gründen nicht anzuwenden ist, wenn

die ortsübliche Nettokaltmiete mehr als

20 Euro/m 2 beträgt.

Viele Unternehmen haben inzwischen

Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden, weil

diese keine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes

bekommen. Früher haben vor

allem größere Unternehmen Werkswohnungen

als Rückdeckung für ihre Pensionsverpflichtungen

gebaut oder gekauft.

Leider ist dies aus der Mode gekommen

und stattdessen sind Versicherungslösungen

gewählt worden.

Bilanztechnisch ist jedoch eine Rückdeckung

mit Immobilien günstiger, weil diese

in der Bilanz auch bei steigenden Werten

mit den Anschaffungskosten ausgewiesen

werden. Wegen der Abschreibungen auf

das Gebäude mindert sich dieser Wert

sogar noch allmählich. Dieser Effekt wird

durch die neue Sonderabschreibung für

den Mietwohnungsneubau in § 7 b EStG

sogar noch verstärkt. Wegen der neuen

Sonderabschreibung könnte es sich auch

für kleinere Unternehmen lohnen Neubauwohnungen

zu kaufen und diese an

ihre Mitarbeiter zu vermieten.


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RECHT

38

AUSGABE 2 - 2019

Von Sven R. Johns, Rechtsanwalt,

externer Datenschutzbeauftragter des IVD Berlin-Brandenburg

KUNDENBESCHWERDEN

Warum das empfindliche Folgen haben

kann und wie sich Immobilienunternehmen

am besten schützen Mit 195.000,-

Euro Bußgeld, das die Aufsichtsbehörde

in Berlin im September 2019 verhängt hat,

stoßen die DSGVO-Bußgelder auch in deutschen

Firmen in neue Bereiche vor.

Es gibt Standard-Ausreden, die interessanterweise

im Geschäftsleben weit verbreitet

sind. Und das ist nicht nur ein Klischee.

„Das haben wir schon immer so

gemacht“ und „es wird schon nicht so

schlimm kommen“. Mit beiden Aussagen

schützen sich Immobilienfirmen nicht vor

Kundenbeschwerden und den darauf vielleicht

folgenden Bußgeldern nach der

DSGVO.

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Bußgeldrahmen sprengt

alle Vorstellungen

Der Bußgeldrahmen, den die DSGVO vorsieht,

sprengt die Vorstellungen und finanziellen

Möglichkeiten von den allermeisten

Immobilienfirmen. Für alle wichtigen

Verstöße gegen die Vorschriften

der DSGVO, die in den Immobilienfirmen

vorkommen können, sieht Art. 83 DSGVO

einen Bußgeldrahmen bis 20 Mio. Euro

oder 4 des konzernweiten Jahresumsatzes

vor.

Trifft ein Bußgeld auch

Immobilienfirmen?

Selbstverständlich sind die Bußgelder aus

der DSGVO für alle Firmen gleich gedacht.

Nun wird eine Immobilienverwaltung, ein

Maklerbüro oder ein Projektentwickler

nicht beim ersten Verstoß an der Obergrenze

der DSGVO bestraft werden. Aber

tut nicht auch ein Bußgeld im mittleren

oder oberen 4-stelligen Bereich richtig

weh?

Wie hoch fallen Bußgelder

eigentlich aus?

Die Höhe der Bußgelder ist im Einzelfall

nicht in der DSGVO geregelt. Die bekannt

gewordenen Bußgelder in Europa reichen

von 204 Mio. Euro (England gegen eine

Fluggesellschaft) oder 50 Mio. Euro (Frankreich

gegen eine Internet-Suchmaschine)

über 90.000,- Euro (England gegen eine

Hausverwaltung) bis zu 195.000,- Euro

(Berlin gegen einen Lieferdienst) oder

5.000,- Euro (Hamburg wegen eines nicht

abgeschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrages).

Berechnungsmodell

in Arbeit

Die Aufsichtsbehörden in Deutschland sind

dabei ein Berechnungsmodell für Bußgelder

zu erarbeiten und zu verabschieden.

Bekannt geworden ist bislang, dass

der Jahresumsatz des Unternehmens

als Basis genommen wird

daraus ein Tagessatz errechnet werden

soll

dieser Tagessatz mit einem Faktor bis

zu 14,4 je nach Schwere des Verstoßes

multipliziert wird

der so errechnete Wert dann nach

einem Punktesystem weiter steigen

kann

bei Wiederholungsverstößen ein Zuschlag

von bis zu 300 Prozent aufgeschlagen

werden kann.

So kommt schnell ein Bußgeld von 7.000,-

oder 8.000,- Euro auch für einfache Verstöße

zusammen. Je größer die Immobilienfirma,

im Sinne von mehr Umsatz, desto

höher soll auch das Bußgeld ausfallen.

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RECHT

39

Treiber: Kundenbeschwerden und

Datenpannen

Kunden, die sich über nicht erfolgte Austragung

aus einem E-Mail-Newsletter, wiederholte

Zusendung von Werbung trotz

Untersagung oder wegen unzulässiger Fragen

bei Mietselbstauskunftsformularen beschweren,

sind der Ausgangspunkt für die

aufsichtsrechtlichen Verfahren.

Kommt beim ersten Mal vielleicht eine Verwarnung

heraus, wird im Wiederholungsfall

aber schon ein deutlicher Zuschlag auf

das errechnete Bußgeld fällig.

Welche Datensätze dürfen

verwendet werden?

Es geht demnach darum, dass wirksame

Prozesse zur Vermeidung von Kundenbeschwerden,

bei der Mitwirkung in Bußgeldverfahren

und in der Bearbeitung der

Datenschutzanfragen im eigenen Unternehmen

erstellt werden. Immobilienmakler

und Verwalter schützen sich am wirkungsvollsten,

wenn die Erlaubnis zur Nutzung

von Datenbeständen zur Kundenansprache

regelmäßig überprüft wird und

die Datensätze, die nicht mehr verarbeitet

werden dürfen, auch wirklich gelöscht werden.

Das erfordert eine hohe Disziplin aller MitarbeiterInnen

und freien MitarbeiterInnen

und eine eindeutige Festlegung der Geschäftsleitung

für den Umgang mit Kundendaten.

Beschwerden

zentral bearbeiten

Es ist außerdem dringend anzuraten, dass

bei Beschwerden von Kunden ein einheitlicher

Prozess im Unternehmen zur Beantwortung

dieser Anfragen eingerichtet

wird. Kundenanfragen, Auskunftsersuchen

und Löschungsverlangen sollten nicht von

jedem/r Mitarbeiter/in beantwortet und

bearbeitet werden. Lassen Sie diese zentral

bearbeiten.

Hilfe hinzuziehen und

Mitarbeiter schulen

Damit die Datenschutzabläufe bei Ihnen

im Unternehmen geübt werden, bietet es

sich an, Beratung bei der Umsetzung der

DSGVO in Anspruch zu nehmen und so die

wichtigsten Stolpersteine in der DSGVO

auszuräumen. Die Schulung der Mitarbeiter

in den Verwaltungs- und Vermittlungsabteilungen

und -büros ist der Drehund

Angelpunkt für eine Vermeidung von

Kundenbeschwerden und Bußgeldern.

Wenn die eigenen Mitarbeiter nicht auf

die DSGVO und mögliche Pannen sensibilisiert

sind, ist die Wahrscheinlichkeit

einer Kundenbeschwerde und einem anschließenden

Bußgeldverfahren umso

höher.

Immobilienbüros sollten mit „das haben

wir schon immer so gemacht“ aufräumen

und im eigenen Interesse die Anforderungen

der DSGVO ernst nehmen, damit hohe

Bußgelder vermieden werden.

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AUSGABE 2 - 2019

40

HOFFNUNG AUF KULANZ

Von Stephan Mattern

Bei einer Vielzahl von verwalteten Gebäuden

ist es nicht selten, dass der

Immobilienverwalter die zum verwalteten

Objekt bestehenden Versicherungsverträge

1:1 übernimmt und fortführt. Die

Erfahrung zeigt, dass genau diese Situation

dazu führt, dass Verwalter

oft auch veraltete Versicherungsverträge

in Ihren Bestand

haben und vereinzelt nur auf

den Bedarf der versicherten

Gefahren (wie z.B. Elementarversicherung

inkl. Starkregen)

eingehen. Die Verträge

allein nur im

Bereich des gewünschten

Versicherungsumfanges

anzupassen ist jedoch nicht

ausreichend. Wichtig ist auch die Überprüfung

der Versicherungssumme im Vertrag.

Bei einer zu niedrig vereinbarten Versicherungssumme

droht im Versicherungsfall

ein teils deutlicher Abzug wegen

Unterversicherung.

Ist die Versicherungssumme kleiner als

der tatsächliche Versicherungswert, so

spricht man von einer Unterversicherung.

Die Formel für die Entschädigung lautet:

Entschädigung = Schaden * Versicherungssumme

/ Versicherungswert. Einige

Versicherer räumen sich in Einzelfällen in

ihren Geschäftsbedingungen sogar das

Recht ein, komplett vom Vertrag zurückzutreten

und damit gar keine Leistungen

zu zahlen, wenn die Versicherungssumme

zu niedrig angesetzt ist. Auf Kulanz sollte

niemand hoffen, Gebäudeversicherungen

zählen zu den Policen, mit denen die Assekuranzen

viele Jahre Verluste gemacht

haben.

nach dem „gleitenden Neuwert“ zu berechnen.

Dabei wird der Betrag ermittelt,

das Gebäude an Ort und Stelle wiederaufzubauen,

zu den Baukosten des Jahres

1914 in Goldmark.

Dieser „Wert

1914“ wird

dann mithilfe

des

ständig

fort

geschriebenen Baukostenindexes auf das

aktuelle Jahr berechnet. Um eine ausreichende

Versicherungssumme im Vertrag

zu fixieren muss jedoch der „Wert 1914“

einmal zutreffend ermittelt worden sein.

Und genau daran hapert es in vielen Versicherungsverträgen.

Abhilfe schaffen hier moderne Verwalterkonzepte

die nach Anzahl der Wohn- und

Gewerbeeinheiten kalkuliert werden. Das

Prinzip ist für den Verwalter ohne großen

Aufwand zu händeln. Die Anzahl der Wohneinheiten

und Gewerbeeinheiten in einem

Gebäude sind dem Hausverwalter bekannt.

Werden diese bei Abschluss des Versiche-

PLUS PUNKT

rungsvertrages in richtiger Höhe angezeigt

und dokumentiert, hat der Verwalter

automatisch einen Unterversicherungsverzicht

vereinbart. Die Gefahr für den

Verwalter und Eigentümer im Schadenfall

einen ggf. großen Teil des Schadens, aufgrund

eines zu gering bemessenen Wertes

1914 , sitzen zu bleiben, ist somit beseitigt.

Eine Begrenzung der Jahreshöchstentschädigung

durch Versicherungssummen

entfällt. Änderungen an dem Gebäude die

zu einer Änderungen der Anzahl an Wohnund

Gewerbeeinheiten führen sollten

selbstverständlich angezeigt werden!

Aufmerksamkeit sollte zudem auch die Absicherung

der Gebäudetechnik geschenkt

werden. Diese ist in der Wohngebäudeversicherung

nicht ohne weiteres erfasst.

Nicht nur durch die steigenden Möglichkeiten

in der Digitalisierung eines Gebäudes

führen dazu, dass die Einbindung der

Versicherung für Gebäudetechnik Sinn

machen. Auch seit Jahren verbaute Gebäudebestandteile

wie z.B.:

Brandmelde-, Einbruchmelde- und CO 2 -

Warnanlagen;

Gegen- und Wechselsprechanlagen;

Steuerungen für Heizungs- und Warmwasseranlagen;

Kameraüberwachungsanlagen

und vieles mehr, stellen teils große Werte

dar die zu einem spürbaren Schaden führen

können. Wer diese Schäden nicht

selbst tragen möchte, hat in der Regel kostengünstige

Möglichkeiten das Risiko in

seine Gebäudeversicherung einzuschließen.

Unsere Empfehlung: zögern Sie nicht!

Sprechen Sie uns gerne an! Wir stehen

Ihnen für ein persönliches Gespräch mit

verbindlichen Informationen gerne zur

Verfügung.

Der „Wert 1914“ ist hinsichtlich einer Unterversicherung

eine große Stolperfalle!

Üblich war es, die Versicherungssumme

Aktiv in vielen sozialen Medien

www.facebook.com/IVD.Berlin.Brandenburg

PLUS PARTNER

DIA Deutsche Industrie Assekuranzkontor GmbH & Co. KG

Robinienweg 2, 13467 Berlin, Tel.: 030 - 98 36 70 85, Fax: 030 - 98 36 70 90

info@dia-kg.de | www.dia-kg.de


VERSICHERUNG

41

Von Jens-Peter Oblau

Mitglied der Geschäftsleitung

Leiter Geschäftsfeld Immobilien

RISIKO-MANAGEMENT

Die Immobilienwirtschaft ist durch

eine Vielzahl von unterschiedlichen

Teilmärkten, Organisationsformen und

spezifischen Anforderungen geprägt.

Eine sehr wichtige Aufgabe der Firmenleitung

ist daher, sich mit den spezifischen

Risikolagen des Unternehmens

auseinanderzusetzen. Die potentiellen betrieblichen

Gefahren gilt es zu erkennen

und zu entscheiden, ob diese Risiken

selbstgetragen, vermieden oder versichert

werden können.

Die Beratung durch einen auf die Branche

spezialisierten Versicherungsmakler kann

dabei eine sehr große Unterstützung sein.

In der Regel wird dieser gemeinsam mit Ihnen

eine ausführliche Analyse Ihrer Gefährdungssituation

vornehmen und unter

Berücksichtigung Ihrer persönlichen Risikopräferenz

eine ganzheitliche Strategie

für einen individuellen Risikotransfer erarbeiten.

Jens-Peter

Oblau

Ab einer gewissen Größenordnung und

Marktdurchdringung sorgt der Versicherungsmakler

für eine hohe Produkt- und

Preistransparenz und erzielt durch die gebündelte

Einkaufsmacht

Kostenund/oder

Bedingungsvorteile

bei

den unterschiedli-

Projektstufen bei der Zusammenarbeit mit einem

spezialisierten Versicherungsmakler:

Evaluierung und Analyse der

Risikosituation

Abstimmung der Risikophilosophie und des

Deckungsbedarfs

Abgleich vorhandener Versicherungsdeckungen

Konzipierung eines Absicherungskonzepts

Ausschreibung und Auswertung der Angebote

Abschluss der gewünschten Deckungskonzepte

Regelmäßige Prüfung der Risikosituation

und Anpassung an die aktuelle Marktentwicklung

chen Versicherungsgesellschaften und

Sparten. Erst der weitreichende Marktüberblick

ermöglicht die Verhandlungen

von stets aktuellen und besonderen Absicherungskonzepten

zu günstigen Konditionen.

Das versicherungstechnische Fachwissen

sorgt für optimales Vertrags- und

Schadenmanagement. Ein weiteres Ziel

sollte die digitale Vernetzung von

Arbeitsprozessen sein. Durch z.B. eine beschleunigte

Schadenabwicklung können

erhebliche Effizienzgewinne realisiert

werden.

Seit vielen Jahren beraten und betreuen

die Versicherungsmakler von Howden Caninenberg

eine Vielzahl von Firmen aus

der Immobilienwirtschaft. Nutzen Sie unser

Know-how für die Absicherung Ihrer

Unternehmensrisiken.

Als Kooperationspartner des IVD haben

wir exklusive Absicherungs- und Abwicklungsmöglichkeiten

zu äußerst günstigen

Konditionen entwickelt.

Treten Sie in den Kontakt mit uns! Wir

freuen uns auf einen Austausch mit

Ihnen.

Vorteile bei der Zusammenarbeit mit einem

spezialisierten Versicherungsmakler

Versicherungs- und Schadenmanagement

aus einer Hand

Unabhängigkeit von den

Versicherungsgesellschaften

Interessenvertreter des Kunden

Fokus auf die Immobilienwirtschaft

Rechtssichere, leicht verständliche

Vertragsgestaltung

Effiziente Schadenabwicklungssysteme

Optimierung der Firmen und Immobilienversicherungen

Know-how-Träger zu Fragestellungen rund

um die Absicherung von Immobilien

PLUS PARTNER

Howden Caninenberg GmbH

Peterstor 16, 36037 Fulda, Tel.: 06 61 - 2 50 59-45, Fax: 06 61 - 2 50 59-50

jens-peter.oblau@howden-caninenberg.de | immobilien.howden-caninenberg.de


FINANZIERUNG

AUSGABE 2 - 2019

42

5 TIPPS

Makler finden für ihre Kunden die Wunschimmobilie

– die Finanzierung der eigenen

vier Wände gehört dann aber in der Regel

nicht mehr zu ihrem Kerngeschäft. „Für

erfolgreiche und zügige Abschlüsse ist das

Thema dennoch relevant“, erklärt Philipp

Martin Müller, Kooperationsmanager bei

Dr. Klein, einem der größten ungebunden

Vermittler von Baufinanzierung. „Wie hoch

ist das Budget und wie kann es am gewinnbringendsten

eingesetzt werden?

Diese und andere Punkte müssen frühzeitig

geklärt werden, damit das Eigenheim

kein Luftschloss wird“, weiß Müller. Als Kooperationspartner

des IVD stehen er und

seine Kollegen mit Maklern im engen Austausch

und bekommen häufig Fragen rund

um die Baufinanzierung gestellt. Die wichtigsten

Tipps, die Makler ihren Kunden mit

auf den Weg ins eigene Heim geben können,

hat Philipp Martin Müller hier zusammengestellt:

1. Budget realistisch einschätzen

Vor dem Eigenheim kommt der Kassensturz

– was nach einer Floskel klingt, ist

enorm wichtig, um eine zügige und sichere

Finanzierung der Wunschimmobilie auf die

Beine zu stellen. Als Faustformel gilt: Für

die Tilgung des Kredits sollte maximal ein

Drittel des monatlichen

Haushalts-

Philipp Martin Müller

nettoeinkommens

aufgewendet werden.

Einen genaueren Anhaltspunkt geben

Online-Budgetrechner, zum Beispiel unter

www.drklein.de/budgetrechner. Eine persönliche

Beratung ersetzen sie aber nicht –

dafür ist das Thema zu vielschichtig.

2.Für die Finanzierung die

Richtigen fragen

Die bestmögliche Baufinanzierung ist

keine „von der Stange“, sondern berücksichtigt

alle individuellen Details, u.a. zur

weiteren Lebens- und Familienplanung.

Wer sich hierzu mit ungebundenen Baufinanzierungs-Spezialisten

wie Dr. Klein berät,

kann aus einer großen Bandbreite die

am besten passende Lösung aussuchen.

Das gilt auch für die Konditionen: Vermittler

vergleichen tagesaktuell die Zinssätze

von hunderten von Banken und können

schnell die günstigsten Angebote ermitteln.

3. Das Meiste rausholen:

Viel Eigenkapital – günstiger Zins

Ganz wesentlich bei der Berechnung des

persönlichen Zinssatzes ist der Eigenkapitalanteil,

der in die Finanzierung fließt.

Hier gilt die einfache Regel: Je mehr Eigenkapital,

umso besser. Banken belohnen

dies mit niedrigeren Zinsen und das

Darlehen kann dadurch erheblich preiswerter

werden. Allerdings sollte nicht

alles, was verfügbar ist, in die Baufinanzierung

gehen: Für Instandhaltungen zum Beispiel

sollte eine Rücklage vorhanden sein.

4.Mehr Sicherheit mit langer

Zinsbindung

Das allgemeine Zinsniveau ist sehr niedrig

und voraussichtlich wird es in den

nächsten Jahren wieder ansteigen. Bei

der Anschlussfinanzierung besteht also

ein Zinsänderungsrisiko. Eine lange Zinsbindung

reduziert dieses Risiko, weil

nach ihrem Ende bereits ein größerer

Teil des Darlehens getilgt ist und damit

für die anschließende Finanzierung ein geringerer

Betrag aufgenommen werden

muss.

5. Wer höher tilgt, ist schneller durch

Den Tilgungssatz können Kreditnehmer

selbst festlegen. Damit bestimmen sie

auch die Höhe der monatlichen Rate, denn

je höher die Tilgung, desto höher ist zwar

die Rate. Aber: desto schneller schrumpft

auch die Restschuld. Kreditnehmer zahlen

also insgesamt weniger Zinsen und sind

schneller schuldenfrei. Gerade während

der derzeitigen Niedrigzinslage ist eine Tilgungsrate

von mindestens zwei Prozent

ratsam. Wie die längere Zinsbindung verringert

auch eine hohe Tilgung die Restschuld

– und etwaige Zinserhöhungen fallen

weniger ins Gewicht.

„Und nicht zuletzt zählt auch das Bauchgefühl:

Bei einer Immobilie geht es um

eine langfristige Entscheidung, bei der alles

stimmen sollte“, ergänzt Philipp Martin

Müller. Deshalb sei eine Rundum-Beratung

von der Immobiliensuche bis zur Finanzierung

und Absicherung besonders wichtig.

Um ihren Kunden einen individuellen Beratungsservice

anzubieten, stellt der Kooperationsmanager

von Dr. Klein daher

gerne für interessierte Makler den Kontakt

zu den Spezialisten für Baufinanzierung

vor Ort her.

PLUS PARTNER

Dr. Klein Privatkunden AG

Philipp Martin Müller Kooperationsmanager, Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, Hansestraße 14, 23558 Lübeck, Tel.: 04 51 - 14 08 72 11, Mobil: 0151 - 58 04 60 97

philippmartin.mueller@drklein.de | partner.drklein.de


Kai Massoumi, Orbis Group

Bessere Zusammenarbeit



:





Kai Massoumi | Leitung Business Development Orbis Group


TECHNIK - SERVICES

AUSGABE 2 - 2019

44

Sieben verschiedene Entwürfe im Stil einer Stadtvilla

hat Roth-Massivhaus im Portfolio. Die Stadtvilla

Lugana punktet mit zeitloser Eleganz und klaren

Linien. Foto: Roth-Massivhaus

ZUSAMMENARBEIT

DIE FRÜCHTE TRÄGT

Worauf legen Sie den Fokus im

Immobilienbereich?

Enrico Roth: Wir suchen geeignete Flächen

für Bauherren, die ein Einfamilienhaus errichten

wollen. Zudem sehen wir uns als

Mittler zwischen Makler und Bauwilligen,

entwickeln und pflegen dieses Netzwerk.

Seit einigen Jahren schon kaufen wir auch

größere Areale an, auf denen wir komplette

Quartiere entwickeln. Das größte

dieser Art entsteht gerade in Eiche, einem

Ortsteil von Ahrensfelde. Im Baugebiet

„Mehrower Spitze“. Dank der hervorragenden

Zusammenarbeit mit der Kommune

ermöglicht ein offener Bauplan verschiedene

Haustypen zu errichten, von der

Stadtvilla über Landhäuser bis zum Bungalow.

In der Regel dauert es mehrere

Jahre, solch ein Projekt an den Start zu

bringen … Im Fall der „Mehrower Spitze“

konnten wir sehr schnell agieren. Zwischen

der Erlangung des Baurechts und dem

Spatenstich für das erste Haus vergingen

gerade einmal anderthalb Jahre.

Ein- und Zweifamilienhäuser in werthaltiger

Massivbauweise, wohngesund,

energieeffizient und architektonisch

vielfältig – dafür steht Roth-Massivhaus.

Das familiengeführte Bauunternehmen

ist seit 1999 erfolgreich am Markt

tätig und gehört heute zu den führenden

regionalen Anbietern der Hausbaubranche.

Vor gut einem Jahr wurde das Unternehmen

Mitglied im IVD. Darüber sprachen

wir mit Geschäftsführer Enrico Roth.

Ein Hausbauunternehmen im IVD ist

eher die Ausnahme. Warum ist

Roth-Massivhaus in unseren Verband

eingetreten?

Enrico Roth: Das war eigentlich ganz folgerichtig.

Zum Traum vom eigenen Haus

gehört nun mal das passende Grundstück.

Deshalb bieten wir seit einigen Jahren

schon einen Grundstücksservice an. Dafür

arbeiten wir mit Maklern zusammen, lernen

voneinander und profitieren gegenseitig.

Zudem verfügt der IVD über Kompetenzen

und ein großartiges Netzwerk,

das wir nutzen.

Geben und nehmen also…?

Enrico Roth: Das kann ich tatsächlich so

sagen. Wir alle kennen die aktuelle Situation

auf dem Immobilienmarkt. Gerade

in den Ballungräumen Berlin-Brandenburg

und Hamburg, in

Enrico Roth

denen Roth-Massivhaus

agiert, wird

es zunehmend

schwerer, Bauland

ausfindig zu machen und zu einem „vernünftigen“

Preis zu erwerben. Über die

Jahre gewachsene Kollaborationen mit

Maklerkollegen, die uns pro Jahr regelmäßig

mehrere Grundstücke für unsere Bauherren

vermitteln, helfen da enorm.

Stichwort knapper werdende Grundstücke

– wie viele Bauherren nutzen

Ihren Grundstücksservice?

Enrico Roth: Zwischen 30 und 40 Prozent

sind es aktuell. In den letzten zirka fünf

Jahren hat sich das signifikant geändert.

Hatten seinerzeit etwa drei Viertel der

Bauwilligen, die zu uns kamen, bereits ein

Grundstück, ist das heute genau umgekehrt.

Zudem sind die Bauherren viel offener

und flexibler, was die Wunschregion

für das neue Zuhause betrifft.

Wie schaffen Sie das?

Enrico Roth: Wir verfügen über eine in

20 Jahren erworbene Expertise und gewachsene

Kontakte zu den Fachleuten in

den Gemeinden. Für Roth-Massivhaus ist

Baurecht und dessen Erlangung Tagesgeschäft.

Wir kennen die Ansprechpartner,

die Wege und pflegen einen partnerschaftlichen

Umgang.

Know-how also … Was haben

Maklerkollegen davon?

Enrico Roth: Nun ja, die Vorteile liegen

nach meinem Dafürhalten auf der Hand.

Wir sind in der Lage, schnell zu entscheiden,

etwa bei Abkäufen oder von Maklerkollegen

vermittelten Angeboten. Zudem

klären wir fundiert das Baurecht, bei größeren

Flächen in Abstimmung mit dem Bebauungsplan.

Dazu gehören die notwendigen

Absprachen mit der Kommune und

der Abschluss eines städtebaulichen Vertrags.

In vielen Fällen übernehmen wir

auch die Erschließungskosten und stellen

die Gemeinde somit davon frei. Für Maklerkollegen

bedeutet das eine enorme Zeitersparnis,

auch weil wir im Bedarfsfall die

Vermarktung übernehmen.

Was möchten Sie Maklerkollegen und

Bauwilligen mit auf den Weg geben?

Enrico Roth: Am Ende des Jahres haben

wir 2.300 Bauherrenfamilien den Traum

von den eigenen vier Wänden erfüllt. Ich

freue mich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit

mit dem IVD, damit wir

auch in Zukunft vielen Bauwilligen ihren

Wunsch erfüllen können.

PLUS PARTNER

Bau- GmbH Roth

Enrico Roth, Allee der Kosmonauten 32, 12681 Berlin-Marzahn, Tel.: 030 – 45 53 73 30

e.roth@roth-massivhaus.de | www.roth-massivhaus.de


TECHNIK - SERVICES

45

Von Niko Polzin

GEBÄUDE

Aufgrund von neuen gesetzlichen Vorgaben

und Erwartungen der Mieter

befindet sich die Immobilienbranche im

Digitalisierungsumbruch. Das bedeutet,

dass Gebäude smart werden und so in

der Lage sind über ihren Status zu informieren,

ohne dass man vor Ort sein

muss. Und das wiederum bedeutet neben

der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben

mehr Transparenz und weniger Aufwand.

Monatliche Übermittlung

der Verbrauchsdaten

Laut Energie-Effizienz-Richtlinie (EED)

müssen nach dem 25. Oktober 2020 neu

installierte Zähler und Heizkostenverteiler

fernablesbar sein.

Komfort und Zeitersparnis

Neben der fernablesbaren Messtechnik

lassen sich Rauchwarnmelder ebenfalls in

digitale Netze einbinden, so dass auch deren

jährliche Wartung ohne Zutritt möglich

ist. Somit bietet die Funktechnologie den

Bewohnern deutlich mehr Komfort und

Zeitersparnis.

Durch die Installation digitaler Messtechnik

und ferninspizierbarer Rauchwarnmelder

entfällt die lästige Terminkoordinierung

zur Ablesung bzw. zur Wartung

der Rauchwarnmelder. Die Privatsphäre

der Wohnungsnutzer bleibt unberührt und

auch die Hausverwaltung muss sich mit

diesem leidigen Thema nicht mehr herumschlagen.

Vertragliche Flexibilität

Eine komfortable Umsetzung dieser Themen

fordert nicht nur Geräte mit einer

entsprechenden technischen Ausstattung.

Darüber hinaus ist eine vertragliche Flexibilität

Grundvoraussetzung.

Binden Sie sich nicht über lange Zeiträume

an einen Anbieter, sondern nutzen Sie die

Möglichkeit durch offene Systeme frei in

der Wahl Ihres Dienstleistungsunternehmens

zu sein und auch zu bleiben.

OBJEKTuS bietet zu diesen Themen die

passenden Services und technischen Möglichkeiten

und liefert offene Systeme auf

OMS-Basis.

Es empfiehlt sich für die Hausverwaltung

bereits jetzt die messtechnische Ausstattung

der verwalteten Objekte auf deren

EED-Tauglichkeit zu prüfen. Bis spätestens

1. Januar 2027 müssen den Bewohnern die

Verbräuche sogar monatlich übermittelt

werden. Dies soll dafür Sorge tragen, dass

die Bewohner aufgrund zeitnaher Verbrauchsübermittlung

in der Lage sind ihre

Energie- und Wasserverbräuche

zu

Niko Polzin

kontrollieren und

den CO 2 -Ausstoß zu

reduzieren.

Service für Rauchwarnmelder

Im Vergleich zur Messtechnik erfordern

Rauchwarnmelder jedoch mehr Aufmerksamkeit.

Es ist durchaus möglich, dass ein

Melder einen Alarm auslöst obwohl keine

Rauchentwicklung stattgefunden hat. Dies

liegt nicht grundsätzlich an mangelnder

Qualität. Vielmehr ist das Verhalten des

Bewohners die Ursache, da Rauchwarnmelder

z.B. Dampf von Rauch nicht unterscheiden

können. So gibt es eine Vielzahl

von Gründen für einen Fehlalarm. Ein Stördienst

mit Vor-Ort-Service ist daher zwingend

erforderlich.

PLUS INFO

Was verändert sich

Fernablesbare Messtechnik ab 25.10.2020

Monatliche Verbrauchsübermittlung ab 01.01.2027

Reduktion des CO 2 -Ausstoßes

Mehr Komfort

Mehr Zeitersparnis

Mehr Transparenz

Weniger Aufwand

PLUS PARTNER

Objektus GmbH

Rankestraße 26, 10789 Berlin, Tel. 030 - 2 97 77 25 25

ServiceCenter@objektus.de | www.objektus.de


TECHNIK - SERVICES

AUSGABE 2 - 2019

46

DIE NEUEN MULTIFUNKTIONALEN

KOPIERSYSTEME

Von Torsten Strutzke

Pünktlich zur Markteinführung der

neuen IM C-Serie, der nächsten Generation

smarter MFP-Systeme, gewinnt

Ricoh den BLI Winter Pick Award 2019 für

zwei seiner neuen Innovationen. Das intelligente

A3-Farb-Multifunktionssystem

IM C4500 wurde mit dem

Gold-Award als „Outstanding

45-ppm Colour Copier MFP“

ausgezeichnet. Auch die

neue Ricoh Intelligent Scanning

Technologie wurde vom

Buyers Lab als „Outstanding

Achievement in Innovation“

prämiert.

Intuitiv wie ein Smartphone,

vorausschauend wie zukunftsweisende

Autosensorik,

selbstlernend wie eine

Smart Factory – der IM

C4500 ist das erste intelligente

Multifunktionssystem

der neuesten IM C-Serie, die

mit der innovativen Always

Current Technology von Ricoh arbeitet.

Diese neue Technologieplattform ermöglicht

den Systemen der IM C-Serie Smart-

Agent-Funktionen wie die dynamische Weiterentwicklung

der Features und technischen

Eigenschaften.

Was erwartet den Kunden

Ricoh stellt nun eine erste Serie neuer, intelligenter

Multifunktionssysteme für den

digitalen Arbeitsplatz vor. Die neue IM C-

Serie ist Teil des neuen Ricoh-Konzepts

Dynamic Workplace Intelligence, dass

auch mit der Einführung einer innovativen

Technologieplattform einhergeht: Always

Current Technology. Hierbei handelt

es sich um eine Plattform, die es

den Systemen der neuen IM C-Serie von

Ricoh ermöglicht, ihre Features und technischen

Eigenschaften kontinuierlich weiterzuentwickeln

und entsprechend den

sich dynamisch verändernden Kundenanforderungen

zu erweitern und anzupassen.

Hierfür können Benutzer über die Plattform

beispielsweise neue Anwendungen,

Funktionen und Upgrades

direkt auf ihr System herunterladen

und installieren,

sobald diese verfügbar

sind. Damit sorgt die

neue Ricoh-Plattform für

mehr Agilität und Flexibilität

an digitalen Arbeitsplätzen.

Für zusätzliche

Funktionen müssen nun

nicht mehr unbedingt Anpassungen

an der Hardware

vorgenommen werden.

Außerdem können

die Kapazitäten je nach

aktuellem Bedarf skaliert

werden und die Software

und Sicherheitsfunktionen

der Systeme sind immer auf

dem neusten Stand. Der Ricoh Intelligent

Support gewährleistet, dass die Software-

Upgrades schnell per Fernwartung durchgeführt

werden können und die Systemverfügbarkeit

auf ein.

Die neue IM C-Serie ist die erste in einer

Reihe intelligenter Systeme, die Ricoh mit

dieser neuen Plattform auf den Markt bringen

wird. Zu den künftigen Weiterentwicklungen

im Bereich Office Printing gehören

auch die Ricoh Cloud Workflow Solutions,

die Kunden zukünftig einen noch besseren

Nutzen und Mehrwert bieten.

Die Cloud Workflow Solutions enthalten

eine Reihe innovativer, cloudbasierter

Technologien, die auf Basis kostengünstiger

Abonnements Zugang zu skalierbaren

Software-Paketen für mehr Effizienz im digitalen

Arbeitsalltag sorgen.

Die Bedienung aller Ricoh-Systeme

ist identisch

Das 10,1-Zoll-Smart Operation Panel ist sofort

bereit zur Verwendung und vereinfacht

die Bedienung. Der Ricoh IM C4500

scannt papierbasierte Informationen

schnell und lädt sie direkt in Ihr elektronisches

Dokumentenmanagementsystem

hoch. Die intelligente Technologie unterstützt

mobile Arbeitsweisen. Anwender

können sich spielend leicht mit dem System

verbinden und von ihren Smartphones

oder Tablets aus drucken oder an diese

scannen. Dank der schnellen Authentifizierung

ist die Sicherheit immer gewährleistet.

Finishing-Einstellungen wie Duplexdruck,

Falzen, Heften und Lochen

können leicht am Drucker vorgenommen

werden

Produktives Multifunktionssystem mit

einer Ausgabegeschwindigkeit von 45

Seiten pro Minute und großem Funktionsumfang

Optionaler EFI Fiery-Controller für mehr

Kontrolle über das Farbmanagement

Authentifizierung mit Smart Operation

Panel

Unkomplizierte Verbindung von mobilen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

mit dem System, Möglichkeit des Drucks

von ihren Smartphones oder Tablets aus

oder Scan an diese

Hochladen von digitalisierten Dokumenten

in die Cloud oder direkt in Ihr elektronisches

Dokumentenmanagementsystem

Fünf verschiedene Finishing-Optionen

verfügbar, darunter ein Hybrid-Finisher

für die heftklammernlose Heftung von

Dokumentensätzen

Dasselbe Ricoh System mit Geschwindigkeiten

von 20, 25, 30, 35, 45, 55 und

60 Seiten pro Minute für verschiedene

Unternehmensanforderungen

Wenn Sie mehr erfahren möchten, so

sprechen wir Sie gern persönlich an.

Auch Rahmen der Digitalisierung und Erweiterung

Ihres Unternehmens mit einen

Dokumenten-Management-Systems sowie

die Einbindung dieser Ricoh-Systeme stehen

wir gern beratend zur Seite und helfen

bei der Umsetzung.

PLUS PARTNER

Poppe & Gerlach Innovative Bürotechnik GmbH

Torsten Strutzke, Schönhauser Allee 10 – 11, 10119 Berlin-Mitte, Tel.: 030 - 4 40 37 79 - 23

strutzke@poppeundgerlach.de | www.poppeundgerlach.de


TECHNIK - SERVICES

47

„ICH KANN NICHT VERSTEHEN,

Puppenhausansicht

eines 3D Modells

Konstantin, man sieht dich auf vielen

IVD-Veranstaltungen die Fotos machen,

wie kam es denn dazu?

Nun, neben Veranstaltungen ist die Immobilienfotografie

mein Steckenpferd. Da gibt

es natürlich Schnittmengen mit den Mitgliedern

des IVD’s. Deshalb bin ich im Sommer

2016 auf Nils Werner zugegangen und

seither Kooperationspartner des Landesverbandes

Berlin-Brandenburg.

einer Handykamera.

Sicher

können

Handyhersteller

einiges durch gute

interne Software kaschieren,

aber die Grundproblematik

bleibt. Wenn einzelne Pixel auf einem

Bildsensor viel weniger Platz

haben, geht das zu Lasten der Bildqualität.

Was fotografierst du im Immobilienbereich

und wer sind deine Kunden?

Im Prinzip fotografiere ich alles was man

sich vorstellen kann. Von der Villa im Grunewald,

über das Mitte-Apartment zur Vermietung

bis hin zur 1-Zimmerwohnung in

Berlin Neukölln vor der Sanierung. Diese

Bandbreite ist den unterschiedlichsten

Kunden geschuldet – vom Privateigentümer

über Makler bis hin zum großen Wohnungskonzern

mit tausenden Objekten.

Die Technik wird immer besser, jeder hat

eine Handykamera in der Tasche. Wofür

wirst du da eigentlich noch gebraucht?

Im privaten Bereich gebe ich dir völlig

recht. Auch ich fahre nicht mehr mit einer

schweren Kamera in den Urlaub, da genügen

mir Handyfotos. Die Immobilienfotografie

bringt allerdings sehr spezielle Herausforderungen

mit sich. Dem können

Handys mit ihren beschränkten technischen

Möglichkeiten nicht gerecht werden.

Vielleicht kann man bei gutem Wetter noch

Glück haben und ein passables Außenfoto

schießen. Spätestens im Innenbereich einer

Immobilie stößt das Handy jedoch an

seine Grenzen: Gegenlicht, dunkle Räume

und enge Nischen sind da nur einige Fallstricke.

Zum Vergleich – der Bildsensor einer

Vollformat-Kamera

wie sie viele

Konstantin Gastmann

Profis nutzen ist ca.

60 – 80 mal größer

als der Bildsensor

Weitere Probleme welche ich, unabhängig

von der technischen Ausstattung, sehe

sind Faktoren wie Bildaufbau, Komposition

sowie Know-How in der Bildbearbeitung.

Das kann man natürlich alles ein Stück

weit erlernen, aber dafür braucht es viel

Zeit, Motivation und am Ende Erfahrung

um den unterschiedlichsten Gegebenheiten

nicht hilflos gegenüber zu stehen.

Aber in einer Stadt wie Berlin verkaufen

sich die meisten Immobilien doch sicher

auch mit Handyaufnahmen oder womöglich

sogar ganz ohne Fotos?

Das kann auf einem angespannten Immobilienmarkt

gut sein. Wenn es aber darum

geht für Objekte einen Maklerauftrag zu

erhalten, gilt es, den Eigentümer von der

eigenen Professionalität zu überzeugen.

Dazu gehört nun mal auch visuelles Marketing.

Vor diesem Hintergrund kann ich

es nicht verstehen, dass heute noch Handyfotos

genutzt werden um Objekte zu bebildern,

die einen 6- oder gar 7-stelligen Betrag

erlösen sollen. Auch ist es eine Form

der Wertschätzung gegenüber dem Eigentümer,

wenn alle Register für einen erfolgreichen

Verkauf gezogen werden.

Ich habe auf deiner Webseite gesehen,

dass du 3D-Rundgänge anbietest. Was

genau kann ich mir darunter vorstellen?

Grundsätzlich sind Rundgänge in der Immobilienvermarktung

nicht neu. Was ich

anbiete

sind immersive

3D-Rundgänge,

mit denen man

sich im Objekt absolut flüssig und verzögerungsfrei

bewegen kann. Die Bildqualität

der dafür genutzten Kamera ist fantastisch.

Die Objekte werden nicht nur fotografiert,

die Raumdaten werden mit einem

Laser erfasst und daraus ein beeindruckendes

3D-Modell erstellt.

Dieses kann man sich, ähnlich wie in einem

Puppenhaus, aus allen Perspektiven

anschauen und an jeder Stelle in den

Rundgang eintauchen – auf dem Handy,

Tablet, dem Computer oder mit einer VR-

Brille.

Sind diese Rundgänge denn für jedes

Objekt geeignet?

Der Wow-Effekt hält sich bei der 1-Zimmer

Wohnung natürlich in Grenzen. Rundgänge

sind aber immer eine tolle Ergänzung. Gerade

bei größeren Objekten, egal ob Wohnung

oder Haus, kann ich es Jedem nur

empfehlen.

Gerade erst vor ein paar Wochen habe ich

einen Rundgang von der IVD-Geschäftsstelle

Berlin-Brandenburg erstellt. Diesen

und das zugehörige 3D-Modell kann

man sich auf der Webseite des IVD anschauen.

PLUS PARTNER

Immobilienfotograf Berlin Konstantin Gastmann

Tel.: 030 - 98 33 65 05 und 0179 - 1 00 96 23

info@immobilienfotograf-berlin.com | immobilienfotograf-berlin.com


PARTNER IM ÜBERBLICK

AUSGABE 2 - 2019

48

PARTNER

Herausgeber: IVD Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg GmbH im Auftrag des Immobilienverband

Deutschland (IVD) Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region

Berlin-Brandenburg e.V. Vorsitzende des Vorstandes: Kerstin Huth, Knesebeckstraße 59 – 61, 10719 Berlin,

Tel. 030 - 89 73 53 64, Fax 030 - 89 73 53 68, info@ivd.berlin, www.ivd.berlin

Layout: Angelika Lomitschka, LOMITSCHKA media-solutions

Druck: D+L PRINTPARTNER GmbH

Fotos: Titelseite: pressmaster - stock.adobe.com, Seite 2: adam121 - stock.adobe.com, Seite 4: Phongphan

Supphakank - stock.adobe.com, Seite 8: fotomek - stock.adobe.com, Seite 10: corund - stock.adobe.com,

Seite 12 + 24: Andrii Yalanskyi - stock.adobe.com, Seite 14: Prostock-studio - stock.adobe.com, Seite 16:

lightpoet - stock.adobe.com, Seite 18: Rawpixel.com - stock.adobe.com, Seite 19: treenabeena -

stock.adobe.com, Seite 32: artjafara - stock.adobe.com, Seite 34: peterschreiber.media - stock.adobe.com,

Seite 36: pixelkorn - stock.adobe.com, Seite 38: photoschmidt - stock.adobe.com, Seite 40: MR -

stock.adobe.com, Seite 41: oatawa - stock.adobe.com, Seite 46: Andrey Kuzmin - stock.adobe.com

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vorbehalten und liegen beim Herausgeber. Jede Verwertung ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung

des Herausgebers unzulässig. Dies gilt vor allem für die herkömmliche Vervielfältigung (darunter Fotokopien,

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E-Mail unterliegt dem Urheberrecht. Der Herausgeber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt von

Texten Dritter. Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten.

Stand: September 2019


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