SGV Abt. Hörde - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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SGV Abt. Hörde - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Hoetger in Hörde

Gedanken nach der erfolgreichen weil vielbeachteten

Hoetger-Ausstellung im Bürgersaal

Nachdenken ist Weiterdenken,

Vorausdenken; es entsteht aus Gesprächen

in und am Rande der

Ausstellung, aus Nachfragen, in

Beobachtung und Empfindungen;

es entwickelt sich im Disput der

Planer mit dem Publikum in der

Öffentlichkeit. Bereits der Titel

des Kataloges „Sent M’Ahesa

tanzt in Hörde“ regte an zum Fragen:

Was bewog Bernhard Heotger,

Tanz in feste Form zu gießen,

Bewegung zu fixieren, Geist dabei

aufleuchten zu lassen? Ist Hoetger

dabei bereits auf den Spuren der

modernsten Medienkunst gewesen,

die der HardwareMedienkunstVerein

2009 in der Phoenix-

Halle in „Wach sind nur die

Geister“ präsentierte? Hoetgers

Portraitbüste Rudolf Steiners war

weiterer Anlass zum Nachdenken,

denn sie führt zu der Frage nach

der lebensbegleitenden Nähe Hoetgers

zur Anthroposophie Rudolf

Steiners. Der suchende Hoetger

gelangt in den Blick. Weiter: Bremen,

Worpswede, Fischerhude,

auch Darmstadt und Wuppertal

Der Warschauer Preisträger

Michal Markuszewski eröffnet die

Konzertreihe des 2. Halbjahres

Kulturhauptstadt 2010. Die mittlerweile

beliebte Kirchenmusikreihe

in Hl. Geist, Wellinghofen

beginnt am Sonntag, 19. September

2010 um 17.00 Uhr in der Kirche

Auf den Porten 4 mit dem

Warschauer Konzert-Organisten

Michal Markuszewski (29). Er gilt

in Polen als einer der hoffnungsvollsten

Jungorganisten. Auch in

Dortmund war er schon oft zu hören.

Sein 80. Konzert in Deutschland

wird er in der Kirche spielen,

in der seine Berufslaufbahn als

Konzertorganist begann. Nach

dem Konzert stellt er seine neue

CD mit interessanten Titeln aus

der ev. ref. Kirche in Warschau

vor, aufgenommen an einer hist.

Orgel von Schlag u. Söhne von

1900. In dieser Kirche ist er

waren vielen Ausstellungsbesuchern

als „Hoetger-Orte“ bekannt;

daraus ergab sich die vielfältige

Anregung, eine

„Bremen-Worpsrede Studienfahrt“,

organisiert vom Hörder

Stadtbezirksmarketing, zu ermöglichen.

Wie bei den Katalogen

würde sich auch durch diese Reise

Hoetgers Geburtsort Dortmund-

Hörde (Hoetger Hördes „local

hero“?) in die Reihe der „Hoetger-

Orte“ eingliedern lassen. Auch

dies gilt in diesem Zusammenhang:

Originalwerke sind in Horde

vorhanden; eigene „Hoerder

Hoetger-Majoliken“ sind testamentarisch

verfügt. Schließlich:

bedacht, erkämpft werden soll die

Dauerpräsentation vielgestaltiger

Hoetger-Werke in einem Gebäude

am See und nahe der Burg („artes

historiaque“ könnte das Motto

sein). Dies und etliches mehr sind

Früchte einer vielbeachteten Ausstellung

im Hörder Bürgersaal im

Jahre 2008. Weitere Argumente

zum „Vorausdenken“ sind unschwer

zu finden. Fritz Hofmann

Kirchenmusik in Hl. Geist, Wellinghofen

Hauptorganist und organisiert

eine neue Konzertreihe. Ein Umtrunk

nach dem Konzert beim

Gespräch soll den Abend abrunden.

Der Eintritt ist frei. Weitere Veranstaltungen

unter: www.heiliggeist-wellinghofen.de.

Konzert-Organist

Michal Markuszewski


Liebe Leserinnen und Leser,

Reiner Schwalm

pünktlich 10 Tage vor dem Start

in die Sommerferien haben wir

für Sie das dritte IN-Stadtmagazin

2010 produziert. Das war

diesmal etwas schwieriger, denn

erst vor gut einem Monat haben

wir Ihnen zusätzlich das Spezialmagazin

„Bauen – Renovieren

– Energiesparen“ geliefert. Beide

Hefte mussten zeitweise parallel

produziert werden, was unsere

Anzeigen- und

Textredaktion aber locker wegsteckte.

Es hat sich allerdings

gelohnt: Das zweite Spezialheft

ist auf eine tolle Resonanz bei

Ihnen, unseren Lesern, gestoßen.

Alle Magazine in unseren

130 Ständern, öffentlichen Verwaltungsstellen,

im Einzelhandel,

in den Volksbanken- und

Sparkassen-Zweigstellen waren

so schnell vergriffen, dass unsere

Auslieferer sich sputen mussten,

um rechtzeitig „frische“ Magazine

nachzulegen. Dieses Echo hat

uns sehr gefreut. Das nächste

Spezialheft mit einem weiteren

spannenden Thema kommt also

– versprochen! Und wenn Sie

jetzt gerade das aktuelle Stadtmagazin

in der Hand halten,

Ende Juni luden die Schülerinnen

und Schüler des Phoenix-Gymnasiums

zu dem alljährlichen Sommerkonzert

in die Aula der Schule

ein. Dort begeisterten sie das

zahlreich erschienene Publikum

rund eine Stunde lang mit einem

sehr abwechslungsreichen Programm.

Dies reichte von klassischen

Stücken wie etwa Händels

„Wassermusik“ bis zu aktuellen

Liedern. So gab es ein Medley bestehend

aus Titeln der Künstler

Coldplay und Stromae, das von

Schülern der Klasse 10 vorgeführt

wurde. Gleich zweimal vertreten

war der „King of Pop“ Michael

dann denken Sie doch mal darüber

nach, wie es wohl wäre, bei

uns in Dortmund oder Schwerte

mitzuarbeiten. Oder vielleicht

kennen Sie jemanden in der Verwandtschaft

oder Nachbarschaft,

der Zeit und Spaß hat, zu

unserem alle zwei Monate erscheinenden

Stadtmagazin beizutragen.

Wir suchen nämlich noch:

- Mitarbeiter/innen für die Anzeigengewinnung:

Sie telefonieren

gern? Sie haben dreimal in

der Woche ein paar Stunden

Zeit? Sie können Menschen ansprechen

und die Vorzüge unseres

Magazins (Auflage: 135 000,

erscheint in 8 Dortmunder

Stadtbezirken und Schwerte)

überzeugend darstellen? Dann

rufen Sie mich doch einfach

persönlich ab 11 Uhr an

(0231/172174). Sie können auch

mit einer Digitalkamera umgehen

und kleine Texte aus ihrem

Wohnort oder Nachbarort schreiben?

Auch dann sollten wir

uns unterhalten! - Arbeiten würden

Sie – je nach Aufgabengebiet

– entweder von zu Hause aus

oder in der Redaktion im Zentrum

Dorstfelds. Jetzt bleibt mir

nur noch, Ihnen schöne Ferien

zu wünschen. Wir machen Betriebsferien

vom 2. bis zum 15.

August. Danach sind wir wieder

täglich von 8 bis 17 Uhr für Sie da.

Ihr Reiner Schwalm

(Herausgeber)

info@in-stadtmagazine.de

Sommerkonzert am Phoenix-Gymnasium

Jackson - seine Lieder „We are the

world“ und „Earthsong“ wurden

von den Chören der Klassen 5 und

6 gesungen.Besonders hervorzuheben

ist auch der Beitrag von Gianna

Pläsken, Schülerin der Klasse

6, die mit „Grasgeflüster“ eine

Eigenkomposition am Klavier

vorstellte. Zum Ende der Veranstaltung

ließ sich das Publikum

von der Begeisterung der Schülerinnen

und Schüler mitreißen

und sang mit diesen zusammen

das Lied „I like the flowers“, mit

dem ein gelungener Abend langsam

ausklang.

Mietwagen nach Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall hat

der Geschädigte einen Anspruch

auf Erstattung von Mietwagenkosten,

wenn das eigene Fahrzeug

nicht mehr fahrbereit ist

und repariert wird oder gar im

Falle eines Totalschadens verschrottet

werden muss.

Streit mit den eintrittspflichtigen

Versicherungen gibt es in

solchen Fällen immer wieder um

die Höhe der Mietwagenrechnungen.

Die Preise bei einer Anmietung

nach einem Unfall sind zumeist

höher als im Falle einer „normalen“

Anmietung, die regelmäßig

den Einsatz einer Kreditkarte

vorsieht.

Dies ist durchaus gerechtfertigt,

die Abrechnung mit der Versicherung

ist für den Vermieter in

der Regel komplizierter und

langwieriger als die Abrechnung

über die Kreditkarte. Letztere sichert

zugleich auch eine Kaution

für den Vermieter.

Derartige Umstände führen zu

einer anderen Kalkulation bei

der Vermietung nach Verkehrsunfällen.

Viele Versicherer akzeptieren

dies allerdings nicht,

nehmen Kürzungen vor und

zahlen Mietwagenkosten teilweise

nur in Höhe eines Bruchteils

der tatsächlich angefallenen

Kosten.

Um in solchen Fällen nicht auf

dem Rest der Kosten sitzen zu

bleiben, muss der Geschädigte

wissen, in welcher Höhe er Ansprüche

gegenüber der Versicherung

hat und was das Mietwagenunternehmen

letztlich noch

von ihm selbst verlangen kann.

Die Rechtsprechung hat mittlerweile

Berechnungsmethoden

entwickelt, anhand derer die gerechtfertigten

Mietwagenpreise

ermittelt werden können.

Für den Geschädigten ist es

wichtig, sich hierüber bereits vor

der Anmietung und möglichst

unmittelbar nach dem Unfall zu

erkundigen.

Ansprechpartner sind auf

das Verkehrsrecht spezialisierte

Rechtsanwälte. Die Anwaltskosten

sind übrigens von der eintrittspflichtigenHaftpflichtversicherung

zu ersetzen.

Rainer Sonntag, Fachanwalt für

Verkehrsrecht

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Buchtipps aus der Bibliothek Hörde

Horton, Babs:

Der Zauber von

Santa Rosa

Bastei Lübbe, 2010

Kizzy Grieves weiß nicht, was sie

mit ihrer Tochter in den Sommerferien

machen soll. Somit quartiert

sie Catrin bei ihren Großtan-

Oltmanns, Jutta:

Das Geheimnis der

Inselrose

Heyne, 2010

„Suche junge Frau mit gutem Leumund

für eine Stellung auf der Insel

Wangerooge, die absolute Bindung

erfordert. Angehörige

willkommen.“ Für Wemke aus Jever

ist die Annonce ein Glücksfall.

Die Waise zieht 1854 mit ihrer

Carver, Tania:

Entrissen

List, 2010

Sabine Bernard, Zweigsbibliotheksleiterin

ten ein. Ein trostloser Sommer an

der walisischen Küste erwartet sie

– bis sie ein 200 Jahre altes Kochbuch

entdeckt. Sie taucht in eine

faszinierende, geheimnisumwitterte

Welt ein und – stößt auf rätselhafte

Fragen aus ihrer Vergangenheit...

kleinen Schwester auf die Nordseeinsel.

Als sie sich in den jungen

Jeels verliebt, bekommen beide

die Abneigung der Insulaner zu

spüren. Wemke muss mit dem ungewöhnlich

begabten jungen

Mann das Geheimnis seiner Herkunft

lüften, das seine Mutter mit

ins Grab nahm. Kann eine neue

Liebe den windverwehten Spuren

der Vergangenheit standhalten?

Morde an schwangeren Frauen

halten eine Stadt in England in

Atem. Inspector Phil Brennan löst

den Fall, die Profilerin Marina

Esposito gerät in eine lebensbedrohliche

Situation.

Hinweis zu Hörder Büchern

Das Buch des Arbeitskreises

Hörde damals“ ist jetzt auch in

der Dortmunder Innenstadt im

„Brauhaus“ am alten Markt im

Schaukasten ausgestellt und auch

dort erhältlich. Auch die Fotodokumentation

„Ein Spaziergang

durch das alte Hörde 1952 bis

2001“ und „Spuren der Vergangenheit

– Bergbau-Verkehr-Friedhöfe“

sind ebenfalls noch erhältlich.

Auskünfte hierzu erteilt Horst

Richter (0231/ 63 25 74).

Borussen-Star Sebastian Kehl Attraktion

beim MediCenter-Sommerfest

in Kirchhörde

Viele Spaß für die Kids / Gesundheitschecks für die

Erwachsenen / Pizza und Eis im Angebot

Natürlich war Sebastian Kehl

die große Attraktion beim großen

Sommerfest des MediCenter

Kirchhörde. Viele BVB-Fans

nutzten die Möglichkeit, ein

Autogramm des Borussen-Stars

zu ergattern. Groß war das Angebot

für die Kids: Sie hatten

Spaß an der Zahn-Schnitzeljagd,

der Hüpfburg, der Wii-

Spielstation, am Glücksrad und

am Discofever mit dem DJ. Tro-

Das Team des MediCenters Kirchhörde mit der Steelband „sunshine coconuts“

pische Cocktails, eine Steel-

Band und AIDAtime – präsentiert

vom Hapag Lloyd

Reisebüro Zwiehoff-Heitmeier

GmbH Dortmund-Kirchhörde

- ließen Urlaubsstimmung aufkommen.

Bei einer Tombola

lockten viele schöne Preise. Für

das leibliche Wohl und die kühle

Erfrischung sorgten die Pizzeria

„Bei Nunzio“ und der Eissalon

Panciera.

Zudem gab es parallel eine

„Open-House-Praxis“. Die Praxen

des MediCenters, die Zahnwelt

Pudenz und die Patroklus-

Apotheke boten Gesundheits-

Checks wie Blutdruckmessung,

BMI-Bestimmung, Körperfettanalyse,

viele Mitmach-Aktionen

sowie Tipps und Infos von

A wie Allergie bis Z wie Zahnfehlstellung.

Unterstützt wurde das Sommerfest

von der BARMER,

McDonald‘s und der Dortmun-

der Volksbank.

In dem modernen Ärztehaus

des MediCenter Kirchhörde haben

sich verschiedene Fachärzte

zu einem Kompetenzzentrum

zusammengeschlossen.

Durch die Breite des medizinischen

Spektrums und die enge

interdisziplinäre Kooperation

der Praxen untereinander werden

mit „kurzen Wegen“ eine

optimale Betreuung und Versorgung

der Patienten erreicht.

Neben der Diagnostik und Therapie

von Erkrankungen gilt

das Interesse vor allem der Erhaltung

der individuellen Gesundheit

und der Vorbeugung

von Krankheiten. Abgerundet

wird die fachärztliche Kompetenz

durch eine Praxis für Podologie.

Die Praxen im MediCenter

Kirchhörde sind mit neuestem

technischen Standard ausgerüstet.

Der Patient soll aber nicht

nur hervorragend behandelt

werden, sondern soll sich auch

wohlfühlen.

Darum wurde bei der Ausstattung

viel Wert auf patientengerechten

Komfort gelegt.

Moderne Innenarchitektur sowie

freundliche und helle Räume

ermöglichen einen angenehmen

Aufenthalt.


Nach vierzehnmonatiger Bauzeit

und dem Einzug des ersten Bewohners

Ende April ist das neue

Seniorenhaus Gartenstadt an der

Kohlgartenstraße 5 am 25.06.2010

offiziell eröffnet worden. Viele

Gäste aus Politik und Wirtschaft

sowie Nachbarn und Freunde des

Hauses hatten sich zu dieser Veranstaltung

bei bestem Sommerwetter

eingefunden.

„Es hat bis heute sehr viele Anfragen

für Pflegeplätze gegeben, aber

auch allgemeine Fragen nach Angeboten,

speziellen Diensten,

Preisen und Leistungen wurden

gestellt”, sagte Herr Genske, der

Einrichtungsleiter des neuen Seniorenhauses

in der Gartenstadt.

Das Programm wurde während

der ganzen Veranstaltung musikalisch

abgerundet durch den vor

Ort schon bekannten Herrn Wörmann

mit seinem Keyboard und

dem Männerchor Huckarde e.V.

Hansa Harmonie.

Auch gab es wieder einen Auftritt

der Kleinkunst-Unterhaltung

Änne/ Lisbeth und Fritz. Die erste

Wir haben unser Seniorenhaus Gartenstadt in der

Kohlgartenstrasse für 84 pfl egebedürftige Menschen

am 30. 04. 2010 eröffnet.

Stadtnah im Grünen – Nähe Westfalenpark und Phönixsee

Großzügige Planung – Viel Raum zum Leben

Persönliche Einzelzimmer

Individuelle Pflege und Betreuung

Kleine Pflegewohngruppen

Offenes Haus – Besuch jederzeit erwünscht

Öffentliches Café und öffentlicher Begegnungsraum

Kurzzeitpfl ege und vollstationäre Pfl ege

Wir führen unsere Senioreneinrichtungen

als Familienbetriebe:

Seniorenhaus Neue Caroline, Holzwickede

Seniorenheim Gerlingsen, Iserlohn

Seniorenhaus Wethmar Mark, Lünen

Seniorenhaus Gartenstadt, Dortmund

Eröffnungsfeier im Seniorenhaus Gartenstadt

Ansprache gab es von Seiten der

Inhaber mit dem Geschäftsführer

Dierk Mohring, danach von Seiten

des Mitgliedverbandes NRW

des VDAB von Bernd Uhlenbruch

und zum Schluss Grußworte der

stellvertretenden Oberbürgermeisterin

Birgit Jörder.

Aufgrund der bisher großen

Nachfrage ist bereits die Hälfte

der Plätze belegt. Herr Genske

geht davon aus, dass bis Ende Oktober

diesen Jahres alle 84 Einzelzimmer

bewohnt sind. Das Haus

selbst, dessen Interieur in warmen

Sonderveröffentlichung

v.l. Herr Dierk Mohring Geschäftsführer, Frau Monika Mohring

Geschäftsführerin, Bürgermeisterin Frau Birgit Jörder

Unsere kostenlose Servicenummer:

0800 7923256

Farben gehalten ist, bietet den zukünftigen

Bewohnern indessen

alles, was sie brauchen: einen Gartenbereich,

der zurzeit im Stil der

Gärten in der Gartenstadt fertiggestellt

wird, große Küchen in den

einzelnen Wohnbereichen, Gesellschaftsräume,

höchste Sicherheitsstandards

und gemütliche

Zimmer. Der Verkehrslärm der

unweit gelegenen B1 ist weder im

Gebäude noch im Gartenbereich

zu hören. Also liegt man zentral

und sehr verkehrsgünstig, aber

trotzdem im Grünen. Von den

großen Wohnküchen hat man ei-

Tel.-Nr.: 0231 61061- 0

Fax-Nr.: 0231 61061- 444

E-Mail: info@seniorenhaus-gartenstadt.de

www.seniorenhaus-gartenstadt.de

nen wunderschönen Blick auf die

gegenüberliegende Schrebergartenanlage.

Dierk Mohring erklärte:

„Dies ist sicherlich einer der

schönsten und besten Standorte,

die man sich für eine stationäre

Pflegeeinrichtung vorstellen

kann.“

Das Leitbild der Betreiber- und

Eigentümerfamilie Mohring:

„Viel Raum zum Leben und hohe

Lebensqualität im Alter“, wurde

auch hier im vierten Seniorenhaus

des Unternehmens konsequent

umgesetzt. Die Investitionssumme

beläuft sich auf ca. 7 Millionen

Euro und wenn schließlich alle

Zimmer belegt sind, wird das Seniorenhaus

60 Menschen Arbeit

bieten.

Weitere Informationen erhalten

Sie bei: Christian Genske, Einrichtungsleitung;

Tel. 0231/ 610 61

401; einrichtungsleitung@seniorenhaus-gartenstadt.de

und unter: www.seniorenhausgartenstadt.de;

Zentrale Heimaufnahme:

Ansprechpartnerin

Martina Kroll; Kostenlose Servicenummer:

0800 7923256

im Seniorenhaus

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Zu Ihrer „Erbauung“ lassen Sie

uns dem heutigen Anno eine Polizeiverordnung

des Oberpräsidenten

von Westfalen, Freiherr von

der Recke, über die Einrichtung

und den Betrieb von Bäckereien

und Konditoreien sowie über die

Unterbringung der bei den Unternehmern

des Betriebes wohnenden

Gehülfen und Lehrlingen

voranschicken.

Die Verordnung stammt vom 15.

November 1907 und trat mit dem

1. April 1909 in Kraft.

Wir zitieren auszugsweise:

§ 9 Das Sitzen und Liegen auf

den zur Herstellung und Lagerung

von Backwaren bestimmten

Tischen und dergleichen ist untersagt....

§ 1o In den Arbeitsräumen sind

geschlossene Spucknäpfe mit

trichterförmiger Oeffnung von

solcher Bauart aufzustellen, daß

sie nicht umgestoßen werden können.

Die Spucknäpfe sind täglich

zu reinigen. Das Ausspucken auf

den Fußboden ist verboten. Das

Rauchen, Schnupfen und Kauen

von Tabak ist in den Arbeitsräumen

und während der Arbeit verboten.

§ 13 Die im Betrieb tätigen Personen

müssen während der Arbeit

mindestens mit Hemd, Beinkleid

und Schuhen, sowie mit einer

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Schürze aus weißem Leinen- oder

Baumwollstoff bekleidet sein.

§ 17 Die Schlafräume für Gehülfen

und Lehrlinge dürfen dem

Backofen nicht so nahe liegen, daß

sie dadurch übermäßig erwärmt

werden.

§ 19 Für jede, in dem Schlafraum

untergebrachte Person muß ein

besonderes Bett vorhanden sein.

Die Betten dürfen während der

Zeit der Benutzung nicht übereinander

stehen und nicht von verschiedenen

Personen schichtweise

nacheinander benutzt werden.

Die Bettwäsche muß mindestens

alle vier Wochen und bei jedem

Wechsel der das Bett benutzenden

Person erneuert werden.

§ 20 Für je zwei in solchen Schlafräumen

untergebrachte Person

muß ein Waschgeschirr und für

jede Person ein Handtuch vorhanden

sein, das mindestens einmal

wöchentlich erneuert wird.

Fortsetzung unserer Reise durch

das Tagesgeschehen.

11.11.1908

Durch Erlaß des Ministers des Inneren

und des Krieges vom

21.10.1908 ist dem Kriegerverein

ehemaliger 56er für Hörde und

Umgebung die Genehmigung zur

Führung einer Fahne erteilt worden.

Die Weihe der Fahne findet

1909 statt.

11. 11. 1908

Eine Sitzung der Stadtverordneten

findet Freitag, 13. November,

nachmittags 4 Uhr, in der Aula

des Progymnasiums statt. Auf der

Tagesordnung stehen drei Punkte,

u.a. die Wahl von Deputierten

zu dem am 14. November in Dortmund

stattfindenden Westfälischen

Städtetages zwecks Stellungnahme

zu der in Aussicht

genommenen Gas- und Elektrizitätssteuer.

13. 11.1908

Interpellation des Herrn Stadtrats

Schmidt betr. das Huchtemeyersche

Lumpensortiergeschäft. In

der letzten Sitzung waren besonders

scharfe Klagen verschiedener

Stadtväter über die ungesunden

Dünste wovon die Nachbarschaft

belästigt würde, geführt worden.

Herr Stadtrat Schmidt teilte mit,

dass sofort gegen Huchtemeyer

Strafverfügungen erlassen und

zwar in Höhe von 30 und 40 M.

Herr H. habe jedoch Beschwerde

gegen diese Verfügungen beim

Regierungspräsidenten in Arnsberg

erhoben. Man müsse nun abwarten,

was die Regierung entscheiden

würde.

Herr Stadtverordnetet Dr. Adams

hebt hervor, daß nicht allein die

Nachbarn, sondern auch öffentliche

Schulen, wie Gymnasium und

Kleinkinderschule unter diesen

ekelhaften Dünsten zu leiden hätten.

Herr Stadtverordneter Rosemann

ist der Ansicht, dass man

nicht so scharf mit Herrn H. verfahren

solle, er gäbe doch einer

Menge Leute Arbeit und Verdienst,

man möchte doch mal etwas

weiter riechen, die Emscher

dufte im Sommer viel schlimmer

als das Huchtemeyersche Ge-

schäft. Auch könne er den Hof

nicht als öffentlichen Platz ansehen

und das alte Eiseen und Blech,

das dort lagere, enthalte doch keine

Bazillen. Übrigens gehe ja die

Stadt mit dem Verunzieren der

Plätze voran. Öffentliche Plätze

lägen voll mit Gerümpel, dann

solle man doch erst mal hier Wandel

schaffen.

14. 11. 1908

Von einem Schwindler, der in einer

Anzahl Nachbarstädte in den

letzten Tagen seine Tätigkeit ausgeübt

hat, sei hier gewarnt. Der

Mensch, etwa 23 – 28 Jahre

alt, 1,70 Meter groß, schlank, An-

flug von dunklem Schnurrbart,

bedient sich Namen adeliger Familien

z.B. Bergleve von Schmedding

und ähnliche.

Der Schwindler hat in mehreren

Fällen bei Kaufleuten, wie Uhrenhändler,

Modewarenhändler usw.

Waren gekauft, natürlich ohne

Bezahlung und hat die betreffenden

Sachen zu einer erst an dem

gleichen Tage angemieteten Wohnung

bestellt. Man hat dann auch

die bestellten Waren dem genannten

Käufer zugestellt und gleichzeitig

Bezahlung gefordert.

Der Schwindler nahm die Sachen

in Empfang und hieß den Ueberbringer

etwas warten, er wolle den

Betrag aus seinem Nebenzimmer

holen.

Der betr. Geschäftsbote wartete

lange Zeit, der Käufer kam jedoch

nicht wieder. Als man sich dann

näher überzeugte, mußte man die

Wahrnehmung machen, dass der

Schwindler mit den Sachen durch

eine zweite Tür verschwunden

war. Er hatte nur zum Zwecke des

Betruges das betr. Zimmer gemie-


tet. Der Betrüger mietet mit Vorliebe

Zimmer mit 2 Türeingängen,

um leichter verschwinden zu

können.

16. 11. 1908

Ein schwerer Unglücksfall ereignete

sich auf der Zeche „Freie Vogel“.

Der 35-jährige Arbeiter Johann

Schilkowski war dort mit

dem Abschieben von Kohlenwagen

beschäftigt, als er von einem

nachrollenden Wagen erfaßt und

zwischen zwei Wagen gedrückt

wurde.

Sch. wurde tödlich verletzt dem

Krankenhause zugeführt und

starb dort bereits am folgenden

Tage. An der Bahre des Verunglückten

steht eine Witwe mit

fünf unmündigen Kindern, unter

denen sich noch erst 7 Monate alte

Zwillinge befinden.

19.11.1908

Ein rabiater Bursche ist der Maurer

Joh. Botta von hier. Der Mann

hat die üble Angewohnheit, die

Türen seiner Wohnung und der

Flure des Hauses in dem er wohnt,

mit großem Geräusch zuzuschlagen.

Dieses gab Veranlassung

dazu, daß er mit dem im selben

Hause wohnenden Bergmann

Scholz in Streit geriet.

Der Angeklagte griff hierbei zum

Messer und versetzte dem Scholz

einen Stich in die Lunge, der lebensgefährlich

war. Die Strafe gegen

den rabiaten Burschen lautete

1 Jahr und 6 Monate Gefängnis.

24.11. 17o9

Räuberunwesen in der Mark

Am 24.11. fiel der Pfarrer Klemp

in Eichlinghofen der Bande zum

Opfer.

Die Tageszeitung berichtet : Eine

Bande von Räubern überfiel sein

Haus. Erwacht vom Getöse sprang

er (Klemp) ans Fenster und wurde,

als er Feuer rief, mit einem

Schusse empfangen, welcher ihn

zum Glück nicht verletzte.

Die Türen wurden hierauf eingerannt,

er nebst Frau und Kindern

grausam misshandelt, um das Bekenntnis

von ihm zu erzwingen,

wo er sein Geld habe. Er wies alles

an, gab die Schlüssel her, dennoch

wurde alles kurz gehauen und

vielleicht wäre er bis zum Tode

geschlagen, wenn nicht ein großer

Lärm die Räuber zum Abzug be-

wogen hätte.

Die Bande hatte unter sich militärisches

Kommando und ihre Parole.

Sie waren bewaffnet, schossen

auf mehrere, welche sich

annäherten : sie hatten die Schlösser

der Kirchentüren verschmiert:

fast alle Häuser des Dorfes waren

besetzt, und die Bauern des Dorfes

durften nicht wagen, zur Hilfe

sich zu nähern. Ruhig zogen sie

(die Räuber) ab, als ob sie auf ehrlichem

Wege gewesen wären.

25.11.1870

Geburtstag von Fritz Wunderlich,

Fuhrmann in Diensten beim

Fuhrunternehmer Altmike in der

Wellinghoferstraße. Hörder Vereine

luden ihn gern zu ihren Kinderfesten

ein.

Er betreute das Pony-Reiten und

erschien immer im Gehrock und

Zylinder, weißer Weste, roten

Schlips und hellbraunen Schuhen.

Er zählte neben dem wohl bekanntesten

Hörder Stadtpoeten

Wilhelm Wenzel, zu den Hörder

Originalen.

26. 11 1908

Acht Pfund Butter und ein Pfund

gehacktes Fleisch entwendeten die

Arbeiter Lorenz Matzolek und

Franz Sinonick von hier mittels

Einsteigens dem Wirt Boß. Als die

Diebe die Beute nach Hause

brachten, mußten sie wahrnehmen,

daß andere Diebe ihnen angeblich

100 M aus der Wohnung

gestohlen hatten. So erzählte wenigstens

Matzolek unter Tränen

dem Gerichtshof. Beide Angeklagten

wurden zu je 3 Monaten

Gefängnis verurteilt.

18.12. 1908

Die Besitzer von Ziehhunden werden

darauf aufmerksam gemacht,

dass mit Ablauf dieses Jahres die

Erlaubnisscheine zur Benutzung

der Tiere zum Ziehen durch den

Herrn Tierarzt Bischofswerder erneuert

werden müssen.

21. 12. 1908

Die Scharlach-Epedemie greift

immer weiter in unserer Stadt um

sich und fordert fortgesetzt ihre

Opfer; es erscheint daher die dringende

Mahnung angebracht, die

größte Vorsicht im Verkehr mit

Scharlachkranken zu beobachten.

In einer der Familie Stümpel –

die den Verlust von 4 Kindern zu

beklagen hatte - verwandten Familie

eines hiesigen Handwerksmeisters

erkrankten fünf Kinder,

von denen ein Töchterchen im Alter

von 7 Jahren gestorben ist.

27.12. 1908

Größte Waagen Deutschlands –

Eine außergewöhnlich große

Waage wurde auf der Abteilung

Hörder Verein den Aktiengesellschaft

„Phönix“ von der Eichungsbehörde

geprüft und dem Betrieb

übergeben. Die neue Waage steht

mit ihren 17 Metern nutzbare

Brückenlänge an Größe bisher

unübertroffen da.

Ihre eigenartige Bauart ermöglicht

es, dass trotz der hohen Wiegefähigkeit

von 85000 Kilogramm

ihre Bedienung ohne Zuhilfenahme

irgend welcher Elemantarkräfte

lediglich von Hand durch

nur wenige Drehungen einer Kurbel

ausführbar ist.

Auch ließ sich die Waage, wie die

angestellten Versuche zeigten,

trotz ihrer riesigen Brückenlänge

so genau herstellen, dass die Hinzufügung

eines einzelnen Kilogramms

zur Last einen deutlich

vernehmbaren Ausschlag an der

Zunge des Wiegebalkens ergab.

8. 1. 1901

Geb.Tag Walter Dirks in Hörde.

1924 Journalist in der „Rhein-

Mainischen Volkszeitung“. Sein

Verhältnis zum Nationalsozialismus

trug ihm die „Schutzhaft“

ein. Starke Einbindung in Journalismus,

Politik und Rundfunk.

Mitbegründer der Hessischen

CDU. Später Leiter der Kulturabteilung

des WDR.

Ehrendoktor der Uni Münster.

Das große Bundesverdienstkreuz

wurde ihm 1969 verliehen. Weitere

Ehrungen folgten. 1986 ernannte

die Stadt Dortmund Dirks

zum Ehrenbürger. Er verstarb am

30.5. 1991 in Wittna.

Anno dazumal

9.1.1909

Wegen Mangel an Absatz muß die

Belegschaft der Zeche „Freie Vogel“

am Montag feiern.

14. 1. 1858

Einweihung des Hüttenhospitals.

Um einen schnellen Transport der

Verunglückten und Verletzten zu

gewährleisten, lag das Krankenhaus

in unmittelbarer Nachbarschaft

zum Hörder Werk. Die

Einrichtung war bescheiden, neben

36 Krankenzimmern gab es 3

Baderäume. Am 21.1. wurden die

ersten 17 Kranken eingeliefert.

Eine Regierungskommission

stellte 1909 fest, dass die Räumlichkeiten

nicht den gestiegenen

Ansprüchen entsprechen. Man

entschied sich für einen Neubau

(1911-1912). 1913 wurde das neue

Hüttenhospital seiner Bestimmung

übergeben.

15. 1. 1862

Inbetriebnahme der Hörder städtischen

Gasanstalt.

4. 2. 1909

Festgenommen wurde am 1.d.M.

abends ein Knabe, der in ganz frecher

Weise von Haus zu Haus bettelte.

Bei seiner Festnahme steckte

er das Geld in den Mund. Die Eltern

des Knaben sind erst kürzlich

zugezogen.

11. 2. 1894

wurde Wilhelm Brockpähler in

Dorsten geboren. Er war einer der

bekanntesten Heimatdichter. Sein

bekanntestes Werk dürfte wohl „

Hörde – Ein Heimatbuch für die

Stadt und Umgebung“ sein. Er

war Lehrer und nahm 1920 eine

Stelle an der Stiftsschule an. Sein

besonderes Interesse galt der Heimatkunde.

Anlässlich seines

25-jährigen Dienstjubiläums wurde

er mit dem Bundesverdienstkreuz

ausgezeichnet. Er verstarb

am 21.1.1980 in Münster. Sein Lebenswerk

wurde von Walter Gronemann

nachgezeichnet.

7


Es knackte ziemlich laut, als der

Lastkran der Firma Wiemann am

Nachmittag des 29. Juni den 68

Tonnen schweren Konverter, auch

Thomasbirne genannt, vor der

Hörder Burg aus der Verankerung

riss. Die Gespräche der Umstehenden

verstummten schlagartig.

Alle starrten gebannt auf die Birne,

die sich nun Millimeter für

Millimeter hob. Die Auslöser der

Nach dem Umzug in größere

Räumlichkeiten bietet die KUH-

BAR in Dortmund Hörde mehr

Platz zum Verweilen. Außerdem

nicht zu übersehen ist die Riesenkuh

Kuhnigunde, die direkt am

Eingang thront und die Gäste

freundlich begrüßt.

8

Thomasbirne reiste auf Standort erster Klasse

zahlreichen Kameras klickten

und verschiedene Filmteams waren

in voller Aktion. Auch der lokale

Filmprofi Heribert Wölk, der

für den Heimatverein drehte, ließ

sich keine Szene entgehen. Bevor

der Konverter, der letzte, der in

Hörde gebaut wurde und hier in

Betrieb war, auf die letzte Reise

ging, klettere Willi Garth, 1. Vorsitzender

des Hörder Heimatver-

„Dabei ist doch das Eis das Wichtigste

und Besondere in der KUH-

BAR“, wie die sympathische Inhaberin

Ute Schäfer betont. Das

Milcheis wird ohne künstliche

Zusatzstoffe, wie Aromen oder

Farbstoffe und nur mit frischer

Vollmilch und Sahne hergestellt. Ute Schäfer und ihre „Begrüßungskuh“

Einen Scheck über 2.239,88 Euro

konnte der Syburger Pfarrer Ralf

Greth vom Förderverein Kirche

St. Peter zu Syburg e.V. entgegennehmen.

Mit diesem Betrag unterstützt der

Förderverein die Anschaffung des

neuen Turmkreuzes, das bereits

im vergangenen Jahr auf der

Turmspitze von St. Peter installiert

wurde.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer

Spende die Syburger Gemeinde

bei der Anschaffung des

Turmkreuzes finanziell unterstüt-

eins, zusammen mit dem Polier

der Baufirma, in einen Korb, der

am dem 7 Meter hohen und 4 Meter

breiten Konverter hochgezogen

wurde, um dort oben die Fahne

des Heimatvereins

anzubringen. Auf der Fahne sind

das Reiterbildnis des Hörder

Stadtgründers Konrad von der

Mark und das Hörder Stadtwappen

zu sehen. So geschmückt setzte

sich der Transport im Schneckentempo

in Bewegung. Immer

wieder wurde angehalten, um die

Höhe des hochmodernen Tiefladers

auszugleichen, damit der aufrecht

stehende Konverterkoloss

nicht samt Transporter umfallen

konnte. Nur wenige begleiteten

den kilometerlangen Transport,

der in weitem Bogen am Nordufer

entlang und dann über eine Baustraße

durch den Seegrund zur

Insel führte.

Nur der Vereinsvorstand folgte

Umzug der KUHBAR in Hörde

Es ist frei von pflanzlichen Fetten

und enthält auch kein Ei. Immer

wieder gibt es neue leckere Kreationen,

wie z.B. momentan das Haferflockeneis.

„Da kann man

gleich das Frühstück weglassen“,

meint Frau Schäfer mit einem

Schmunzeln.

Gerne ist sie auch „Opfer“ von

Schnitzeljagden, die immer öfter

bei ihr enden. Im Anschluss malen

die Kinder mit Begeisterung

Bilder aus. Das Motiv ist, versteht

sich von selbst: eine Kuh.

Letztens haben zwei junge Männer

bei ihr über zwei Stunden gesessen,

um dann im Anschluss

Förderverein Kirche St. Peter zu Syburg e.V. spendete

v. l.: Martin Grohmann (1. Vorsitzender), Pfarrer Ralf Greth,

Dr. Andreas Burger (Schatzmeister)

dem Konverter Meter für Meter.

Ein „königliches“ Fundament, mit

integrierter Beleuchtung, erwartete

abends die Birne auf der Kulturinsel.

Das letzte Relikt der

Hörder Stahlgeschichte am Standort

Phoenix-Ost hat eine endgültige

Heimat gefunden. Die ersten

Retter bei der Aktion von 2001,

der damalige Vereinsvorstand

Willi Feldkamp, Willi Garth und

Rolf Schröder, ließen sich diesen

spannenden Akt nicht entgehen.

Der heutige Vorstand unter Willi

Garth, mit Bernd Finkeldei, Margarete

Heitmann und Helmut

Broich war natürlich auch vor Ort

und konnte abends am Ziel mit

dem Geschäftsführer der

Phoenixsee-Entwicklungsgsellschaft,

Ludger Schürholz und den

beteiligten Unternehmen beim

schönsten Sonnenuntergang mit

einem kühlen Bier anstoßen.

Foto: Heribert Wölk

richtig künstlerische, frei gezeichnete

Bilder mit Kühen abzugeben.

Unterzeichnet waren diese übrigens

mit Kupasso und Kuhvinci.

Die Kuhkulisse scheint sehr inspirierend

zu sein.

Die KUHBAR ist ganzjährig geöffnet.

Wenn es kalt wird, gibt es

das Winterprogramm mit warmen

Milchgetränken und Crêpes.

Aber jetzt kommt ja erstmal endlich

der Sommer!

KUHBAR, Alte Benninghofer Str.

26, 44263 Dortmund, T 2 49 30 40

zen können“, so Martin Grohmann,

1. Vorsitzender des Fördervereins.

Bereits seit Jahren

engagiert sich der Förderverein

für den Erhalt der Kirche und ihre

historische Bedeutung für Dortmund

und Westfalen.

Mit Geldern des Fördervereins

wurde bereits das romanische

Kirchportal saniert und restauriert

sowie eine wissenschaftlich

fundierte Katalogisierung der

rund 180 historischen Grabsteine

auf dem alten Kirchfriedhof gefördert.


Baumarbeiten in der Brutzeit und ein Dankeschön!

Nach dem novellierten Bundesnaturschutzgesetz

sollen Baum- und

Heckenarbeiten vom 01.03. bis

31.10 nicht vorgenommen werden.

Das Gesetz definiert in den Eingangsbestimmungen

die Ziele

und Grundsätze für Naturschutz

und Landschaftspflege und stellt

den Zusammenhang zum europäischen

Naturschutzprogramm

„Natura 200“ her.

Jeder wird aufgefordert, „nach

seinen Möglichkeiten zur Ver-

Interview mit Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

Kniegelenksarthrose: Schmerzfrei durch moderne Kunstgelenke

Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

Das Knie ist nicht nur das größte,

sondern auch das anfälligste Gelenk

des Menschen. Neben ver-

letzungsbedingten Erkrankungen

kommt es oft ab dem 70. Lebensjahr

– manchmal sehr viel früher

– zu Verschleißerscheinungen, die

meist mit Schmerzen und einer

Einschränkung der Lebensqualität

einhergehen. Über moderne Therapien

bei Erkrankungen des Knies

sprachen wir mit Dr. Jürgen Hagemeyer,

Chefarzt der Orthopädie

und Traumatologie am Ev. Krankenhaus

Bethanien.

Herr Dr. Hagemeyer, die Arthrose

ist ja weit verbreitet. Kann

man dieser Krankheit eigentlich

vorbeugen?

Vorbeugen kann man nicht, denn

es handelt sich um eine verschleißbedingte

Erkrankung, die

auf einer Abnutzung des Gelenk-

wirklichung der Ziele und

Grundsätze des Naturschutzes

und der Landschaftspflege

bei(zu)tragen und sich so (zu)

verhalten, dass Natur und Landschaft

nicht mehr als nach den

Umständen unvermeidbar beeinträchtigt

werden“ (§4).

Vermeidbare Eingriffe in Natur

und Landschaft sind zu unterlassen,

unvermeidbare müssen

grundsätzlich durch Ausgleich-

oder Ersatzmaßnahmen kompensiert

werden (19BNatNatSchG

). Ist eine solche Kompensation

nicht möglich, ist der Eingriff

verboten.

knorpels beruht, Aufgrund der

starken Belastung sind die beiden

großen Gelenke, also Knie und

Hüfte, für eine Arthrose besonders

anfällig. Sie beginnt oftmals

harmlos und schon in jüngerem

Lebensalter. Gerade im Anfangsstadium

kann man mit konservativen

Therapien wie Krankengymnastik,

Akupunktur und

speziellen Schmerztherapien einem

raschen Fortschreiten der Erkrankung

entgegenwirken. Heilbar

ist sie allerdings nicht. Im

fortgeschrittenen Stadium ist daher

ein Gelenkersatz das Mittel

der Wahl.

Ein künstliches Kniegelenk

kommt aber wohl eher für ältere

bzw. alte Menschen infrage, oder?

Den Vorbehalt, dass man ein gewisses

Alter haben sollte, bevor

ein nicht mehr funktionsfähiges

Gelenk ersetzt wird, hören wir

immer wieder. Man kann es aber

auch genau anders herum sehen.

Wenn man wartet, gehen nämlich

einige Jahre verloren, in denen

man sich mit Gelenkschmerzen

quält. Bewegungseinschränkungen,

Mobilitätseinbußen und damit

auch ein Verlust an Lebensqualität

sind Indikationen, die

einen solchen Eingriff rechtfertigen.

Entscheidend ist eigentlich

ausschließlich das Verhältnis von

Nutzen und Risiko - und zwar unabhängig

vom Alter. Einer 70-jährigen

Frau, die nach einer 10 km

langen Wanderung über ein Ziehen

im Oberschenkel klagt, wür-

Leider kommt es aber immer wieder

vor, dass von den Verantwortlichen

auf unsere Umwelt, die ohnehin

schon stark geschädigt ist,

wenig Rücksicht genommen wird.

So geschehen auch im Monat Juni.

Da werden ohne Rücksicht auf

Verluste Bäume gefällt, Baumschneidearbeiten

vorgenommen

oder es werden ganze Schneisen

in einen Wald geschlagen, wie in

Holzen vor einigen Tagen geschehen.

In der Vergangenheit wurden

Bäume derart beschnitten, dass

diese sich davon kaum erholen

werden, auch sollten Bäume gefällt

werden, die aber durch Bür-

de man sicherlich keine Prothese

einsetzen. Für einen 35-jährigen

Mann, der seit drei Jahren nicht

mehr laufen kann und in allen Lebenslagen

erheblich beeinträchtigt

ist, kann ein künstliches Gelenk

hingegen einen deutlich

verbesserten Gesundheitszustand

bedeuten. Moderne Kunstgelenke

können heute mindestens 18 bis

20 Jahre halten. Für diesen Zeitraum

erhält man Lebensqualität,

bis das Gelenk ggf. gewechselt

werden muss.

Aber es ist und bleibt doch ein

großer Eingriff.

Der Einsatz von Kunstgelenken –

gleichgültig ob Knie oder Hüfte –

gehört heute zu den Routineeingriffen,

die wir beispielsweise im

Ev. Krankenhaus Bethanien täglich

mehrmals durchführen. Die

Operation muss auch nicht mehr

unbedingt in Vollnarkose durchgeführt

werden. Im Gegenteil,

sehr viele Patienten bevorzugen

die regionale Anästhesie. Bei der

sog. Spinalanästhesie wird mit

winzigen Kanülen ein lokal wirkendes

Betäubungsmittel in den

Rückenmarkskanal gespritzt. Damit

wird das Schmerzempfinden

ausgeschaltet. Wer den Eingriff

bewusst nicht miterleben möchte,

kann zusätzlich ein Beruhigungsmittel

bekommen, so dass er während

des gesamten Eingriffs

schläft. Direkt danach ist man

aber sofort wieder ansprechbar

und kann essen, trinken und Besuch

empfangen.

gerinitiativen gerettet werden

konnten. Mittlerweile sind die

Bürger unserer Stadt diesbezüglich

aufmerksamer geworden und

versuchen sich gegen solche Aktionen,

manchmal sogar erfolgreich,

zu wehren. Diesmal aber

sind nach heftigen Protesten der

Bürger Baumschneidearbeiten in

der Goebenstraße derart moderat

vorgenommen worden, dass ich

mich hiermit für die Einsicht

der Verantwortlichen bedanken

möchte, besonders im Namen der

Umwelt mit ihrer Vogelwelt.

„Geht doch“. Danke!

Dagmar A. Ludwig

Und wie lange dauert die anschließende

Rehabilitationsphase?

Wochenlange Reha-Phasen sind

heute oftmals nicht mehr nötig.

Die physiotherapeutische Nachbehandlung

beginnt direkt nach

der Operation. Ziel des regelmäßigen

Trainings ist es, dass das

Knie schnell wieder voll belastet

werden kann, also eine optimale

Wiederherstellung der Beweglichkeit

erreicht wird.

Wie sieht es denn mit sportlicher

Betätigung aus? Ist das mit einem

Kunstgelenk überhaupt möglich?

Aber ja. Sport ist nicht nur möglich

und erlaubt, sondern sogar

sehr sinnvoll. Man sollte jedoch

Sportarten wählen, die man bereits

beherrscht. Andernfalls ist

das Verletzungsrisiko zu hoch.

Besonders empfehlenswert sind

Wandern, Radfahren, Schwimmen,

Rudern, Skilanglauf oder

Gymnastik. Als weniger günstig

gelten Sportarten mit häufigem

Tempowechsel und ruckartigen

Bewegungen, also beispielsweise

Ballspiele, Reiten oder alpiner

Skilauf.

Herr Dr. Hagemeyer, danke für

dieses Gespräch.

Orthopädische Abteilung am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231 / 9430-611

9


10

„Vom Kindergarten zur Gesamtschule im Tennis“

Ein beispielhaftes Projekt mit vielen Beteiligten - TC Eintracht Dortmund als Gastgeber

Der Deutsche Tennisbund hat

eine Kommission eingesetzt, die

unter dem Arbeitstitel „Schultennis“

- mit Hilfe von Sponsoren aus

der Wirtschaft - Jungen und Mädchen

bereits im Kindergarten und

dann bis zum Gymnasium an den

Tennissport heranführen möchte.

Auch der Westfälische Tennis-

Verband ist mit von der Partie.

Hier ist Klaus Roßdeutscher für

diese Aktion zuständig. Er hatte

jetzt Politiker, Schulleiter, Sportfunktionäre

und Vertreter der

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

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v. l.: (obere Reihe): Klaus Roßdeutscher (WTV), Ulrich Kluge (Vorsitzender des

TC Eintracht Dortmund), Jürgen Kreusemann von der PSD Bank, Dr. Reiner

Fiesel (Sportdezernent Bezirksregierung Arnsberg) sowie (untere Reihe) die

Übungsleiter Heinz Wagner (Bayrischer Tennisverband) und Olaf Kirchner

(TC Eintracht Dortmund) bei der Schecküberreichung.

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Wirtschaft auf die Anlage des TC

Eintracht Dortmund eingeladen.

Hier wurde das Konzept „Vom

Kindergarten zur Ganztagsschule/Gymnasium“

vorgestellt. Klaus

Roßdeutscher, der WTV-Schultennisreferent

und Lehrwart des

WTV, konnte zusammen mit dem

Vorsitzenden von TC Eintracht

Dortmund, Ulrich Kluge, die Vizepräsidentin

des WTV, Gerti

Straub, Vertreter der Bezirksregierung

Arnsberg, die Schulleitungen

des Max-Planck Gymnasiums,

der Olpketal Grundschule,

der Liebig Grundschule und des

Nikolai Kindergartens, des Stadtsportbundes

und die kooperierenden

Vereine TC BW Lütgendortmund

und TC Mengede sowie

den Kooperationspartner, die

PSD Bank Dortmund, zur Unterzeichnung

des Vertrages begrüßen

und für diese erste Aktion einen

Scheck im Wert von 2.000€

von der PSD Bank entgegennehmen.

Dieser Betrag soll helfen, die Bemühungen,

Tennis im Kindergarten

und Schulen bekannt und interessant

zu machen. In seiner

Rede begründete Klaus Roßdeutscher

die pädagogischen Anforderungen:

Die körperliche Verfassung

verbessern, soziale Erfah-

rungen und Kompetenzen ermöglichen,

zum außerschulischen

Sporttreiben anregen und betätigen

sowie vielfältige Sport- und

Bewegungserfahrungen vermitteln.

Auf den Plätzen des TC Eintracht

gab es dann praktische Einführungen

in das Kindergartentennis,

das Heinz Wagner vom Bayrischen

Tennisverband durch-

führte. Danach zeigte TC Eintracht

Cheftrainer Olaf Kirchner

„Tennis in Grundschule und Vereinen.“

Erklärungen und praktische

Vorführungen gab es durch

Olaf Kirchner und Heiner Möller

für „Tennis in der Sekundarstufe

I. Heiner Möller ist der zuständige

Lehrer der Tennis AG am Max-

Planck Gymnasium. Wie zu erfahren

war, hat auch der TVE

Barop sein Interesse an diesem

Projekt gezeigt. Hier ist ja auch

bereits der Stützpunkt „Integration

durch Sport“ angesiedelt.


Vergnügen pur mit dem Mazda MX-5 – ein Erlebnisbericht

IN-Stadtmagazine testeten den MX-5 von Mazda bei Bonnermann & Hüls

Zwei Mitarbeiter der IN-Stadtmagazine,

Christian Schwalm und

Manuel Benning, durften den

schicken MX-5 ausführlich testen:

Der MX-5 Roadster stand für uns

im Mazda Autohaus Bonnermann

& Hüls, an der Nortkirchenstraße

43, zum Einstieg bereit. Ein paar

Stunden hatten wir Zeit, um mit

dem Wagen in Dortmund auf die

Strecke zu gehen. Selbst das Wetter

spielte an diesem Tag mit, die

ersten Sonnenstrahlen kämpften

sich durch die Wolken und das

Cabrio Feeling ließ unsere Herzen

höher schlagen. Wir konnten es

kaum erwarten das Stoffdach des

sportlichen Zweisitzers zu öffnen

um uns den Wind um die Nasen

wehen zu lassen. Und ein Vergnügen

war es dann tatsächlich von

Anfang an mit dem schicken Flitzer,

der in Japan gebaut wird.

Kaum hatten wir uns in die angenehm

seitlich führenden Schalensitze

gesetzt, beeindruckte der

Innenraum durch seine Top-

Verarbeitungsqualität, kamen das

Design und die pure Ästhetik des

Cockpits in den Blick. Da waren

die schwarz hinterlegten Instrumente,

die Klavierlack-Applikati-

onen, das lederbespannte Armaturenbrett.

Dann der prüfende

Blick nach hinten: Das Stoffdach

des Mazda MX-5 Roadster ist ein

Wunder an Kompaktheit: Es faltet

sich so platzsparend zusammen,

dass auch im abgelegten Zustand

das gesamte Kofferraumvolumen

von 150 Liter erhalten bleibt. Wir

meinen, optimal gelöst.

Unter der Motorhaube tut ein 1,8

Liter Motor mit 126 PS seine Arbeit

- und zwar kultiviert, aber

vom Sound her ist die Doppelauspuff-Anlage

sehr kräftig und kernig

- dem sportlichen Wesenszug

Manuel Benning ist vom Mazda MX-5 begeistert

des MX-5 durchaus angemessen.

Den MX-5 Fans stehen natürlich

auch andere Motoren zur Verfügung:

Es gibt den Wagen auch als

2,0 -Liter Benziner mit 160 PS (ab

24.090 Euro) oder auch als 2.0 Liter

Turbo in der Sports-Line Ausstattung

(ab 25.090 Euro). Obwohl

der MX-5 mit der Serienausstattung

bereits mehr als ausreichend

und optimal ausgestattet ist, kann

man auf Wunsch jede Menge Sonderausstattungen

und Zubehör

dazu wählen.

Schon nach ein Paar Kilometern

auf den kurvenreichen Straßen

Sonderveröffentlichung

um die Hohensyburg setzte der

Spaß dann so richtig ein. Satt lag

das Maximaldrehmoment von

167 Nm zwischen 1700 und 4500

Touren, und wir hatten die Wahl,

wie wir den Flitzer mit dem Zoom

Zoom-Emblem und dem dezent

futuristischen Design in allen

Gangbereichen über die Piste treiben

wollten: Mal entspanntes

Driften, dann wieder entschlossene

Inanspruchnahme der präzisen

Fünfgang-Schaltbox. Schade,

dass wir unseren „MX-5 auf Zeit“

Legenden leben länger.

Der M{zd{ MX-5.

nach drei Stunden schon wieder

bei Bonnermann & Hüls abliefern

mussten.

Ein Video unserer Testfahrt finden

Sie auf unserer Internetseite:

www.-in-stadtmagazine.de

Bonnermann & Hüls GmbH

Nortkirchenstraße 43

44263 Dortmund

Tel. 0231 425772 0

Der Mazda MX-5: Sieger der

Auto Trophy 2007 und 2008

in der Kategorie „Cabrios

bis 30.000 Euro“ (Import)

Seit 20 Jahren steht der Mazda MX-5 für Roadster-Feeling der

AUTO ZEITUNG 25/07

Extra klasse. Inklusive Klimaautomatik, Stoffverdeck, Lederlenk-

und 25/08

rad, Mazda Audio-System, CD-Player (MP3-fähig), Einstiegsleisten in

Edelstahl, ABS, EBD, DSC mit TCS u.v.m. Lassen Sie sich jetzt in die Welt

der Sportwagen entführen. Genießen Sie bei einer Testfahrt das Gefühl von Frei-

heit und sportlichem Fahren. Der M{zd{ MX-5.

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11


Von Ballonen und anderen Luftnummern

Manchmal ist es richtig schade,

dass diese Rubrik „Politik in

Dortmund“ heißt. Schauen Sie, es

gab in den letzten zwei Monaten

so schöne Ereignisse, über die es

sich zu schreiben lohnt, aber im

Folgenden geht es mal wieder um

etwas, das mit Schönheit nur sehr

begrenzt zu tun hat.

Kaum hatte der Mai begonnen,

kam die Kulturhauptstadt endlich

dort an, wo sie hingehört: bei den

Menschen! Denn eine Woche lang

– aufgehalten nur durch das

schlechte Wetter – schwebten im

12

gesamten Ruhrgebiet über 300

große und mit Helium gefüllte

Ballone über ehemaligen Schachtanlagen

und erinnerten an die

So schön ist unsere Stadt: Blick vom Deusenberg auf den Hafen und den

Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein.

bergbauliche Vergangenheit unserer

Region. Auch Dortmund beteiligte

sich und hatte mit gut 30

Ballonen nach Essen und Bochum

die meisten „SchachtZeichen“.

Nur eine Woche später folgte mit

!Sing – Day of Song das nächste

Großprojekt der RUHR.2010.

Rund 1.000.000 Menschen machten

aus dem Ruhrgebiet einen großen

Konzertsaal und intonierten

neben dem Steigerlied auch die

Kulturhauptstadt-Hymne von

Herbert Grönemeyer. Während

OB Ullrich Sierau auf dem Alten

Markt mitsang, gaben diverse

Chöre auf den anderen Plätzen in

der Dortmunder Innenstadt unterschiedlichste

Musikstile zum

Besten. Kaum waren die Gesänge

verhallt, hielt ein bis dahin ungewohnter

Summton Einzug in

deutsche Wohnzimmer: das nervtötende

Gedröhne der so genannten

Vuvuzelas wird vermutlich

lange im Gedächtnis bleiben, auch

wenn in Südafrika längst kein Ball

mehr rollen wird... Apropos nervtötend,

da wären wir wieder bei

der Politik. Anfang Mai waren wir

mal wieder aufgerufen, einen

Oberbürgermeister zu wählen.

Zählt man alle Wahlen zusammen,

haben wir innerhalb der

letzten zwölf Monate sage und

schreibe neun Stimmen abgegeben!

Sowas nennt man wohl Demokratie

XXL. Die Menschen in

Brackel gaben sogar noch eine

Stimme mehr ab, so dass zu befürchten

steht, der eine oder andere

im Dortmunder Osten sei mittlerweile

heiser.

Die Ergebnisse der OB- und der

Brackeler BV-Wahl zeigten zudem,

dass ein erneuter Gang zur

Urne irgendwie überflüssig war.

Ullrich Sierau gewann einmal

mehr deutlich gegen seinen Kontrahenten

Joachim Pohlmann

und die BV Brackel erlebte ebenfalls

keine nennenswerten Veränderungen.

Am Wahlabend war im

Rathaus immer wieder die Legende

vom roten Besenstiel zu vernehmen

und dass die Dortmunder

auch ihn wählen würden, falls

er denn Sozialdemokrat sei. Vermutlich

ist diese Erklärung des

CDU-Wahl-Debakels an jenem 9.

Mai ein wenig kurz gegriffen. Natürlich

ist es schwer, die Jahrzehnte

dauernde Herrschaft der SPD

zu brechen, doch gibt sich die

CDU auch alle Mühe, auf immer

und ewig die nörgelnde Nicht-Alternative

zu sein. Erinnert sei an

dieser Stelle an Frank Hengstenberg

und seinen Wechsel zur

EDG.

Der desolate Zustand der Dortmunder

CDU wird aber auch

deutlich, wenn man sich die Ergebnisse

der Landtagswahl anschaut.

Raten Sie mal, wie viele

Christdemokraten aus Dortmund

in den Landtag gewählt wurden.

Genau, es sind 0! Die einzige

Dortmunder CDU-Abgeordnete,

Claudia Middendorf aus Hörde,

musste das Landesparlament genauso

schnell verlassen, wie sie

hineingerutscht war; hier passt

das Sprichwort mit der Jungfrau

und dem Kinde. Und auch die

restlichen CDU-Leute hatten gegen

ihre SPD-Konkurrenz nicht

den Hauch einer Chance. Dies allein

auf die Dortmunder CDU zu

schieben wäre ungerecht; das

Schwarz-Gelbe Chaos in Berlin

und die Überheblichkeit des Kohl-

Ziehsohns Jürgen Rüttgers, der

sich höchst selbst zum Arbeiterführer

stilisiert hatte und im Januar

an der Hauptschule in Hörde

ein Loblied auf die dem Untergang

geweihte Schulform sang,

taten ihr Übriges dazu. Noch ein

Wort zum doppelten OB-Kandidaten

der CDU, Joachim Pohlmann.

Joachim Pohlmann ist unheimlich

sympathisch, ausge-

sprochen intelligent und gebildet

und kreuzanständig. Und genau

dies sind drei Gründe, die gegen

eine Karriere in der Politik sprechen.

Vielleicht ist Joachim Pohlmann

so etwas wie der Dortmunder

Horst Köhler: ambitioniert,

das Richtige zu tun und die Stadt

nach vorne zu bringen; Denkanstöße

zu geben und zu verändern;

Sachverstand dort walten zu lassen,

wo sonst der Klüngel bestimmt.

Das konnte nicht gut gehen.

Erst recht nicht, wenn der

Rückhalt innerhalb der Partei

nicht vorhanden ist. Schade! Pohlmann

hätte der Stadt – in welcher

Position auch immer - gut tun

können, die Stadt hat ihm aber

nicht gut getan.

Wie aus dem Nichts erreichte uns

Mitte Mai eine Nachricht, die das

so genannte bürgerliche Lager zutiefst

erschütterte. FDP-Frontfrau

Annette Littmann erklärte ihren

sofortigen Rückzug aus der Politik.

Als Erklärung nannte sie private

Gründe; Familie, Beruf und

Politik ließen sich nicht mehr unter

einen Hut bekommen. Was

dies bedeutet, wurde in der Ratssitzung

Ende Mai deutlich. Während

seiner zweiten Antrittsrede

stockte OB Ullrich Sierau, blickte

nach rechts und fragte spitzbübisch:

„Warum ist es hier heute

eigentlich so ruhig? Wo ist denn

Frau Littmann? Ach ja, die ist arbeiten!“


Farb(T)räume im Knappschaftskrankenhaus

Seit 7 Jahren gibt es bereits Kunst

und Kultur im Knappschaftskrankenhaus

in Brackel. Anfang Mai

wurde die 33. Ausstellung von

Pressesprecher Wolfgang Skorvanek

eröffnet. In kaum einer der vorhergehenden

Ausstellungen waren

so vielfältige Maltechniken zu sehen,

wie bei den Künstlern Fei

Schmitz und Jean-Luc Me’nager.

Es werden Techniken mit Acryl,

Unter dem Leitmotiv „Mensch

und Medizin am EKS“ veranstaltete

das Evangelische Krankenhaus

Schwerte Ende Mai einen

Tag der offenen Tür. Ärzte und

Pflegepersonal standen bereit, damit

die Schwerter IHR Krankenhaus

menschlich und fachlich

kennenlernen konnten.

Die beiden Inneren Abteilungen,

das „Zentrum für Endoskopie“

sowie das Schlaflabor, die Geriatrie

mit der Tagesklinik, die Senioreneinrichtungen

des EKS, die

„Privatklinik an der Ruhr“ sowie

Schon im Foyer erhielten die Besucher

Infos zu den einzelnen Fachabteilungen,

wie hier von Cakir Muradiye,

Mitarbeiterin der Geriatrie.

die im Krankenhaus tätigen Ärzte

gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte

aller Abteilungen stellten

ihre Arbeit vor, „live“ oder anhand

von Video-Filmen. In den

OP- und Untersuchungsräumen

Ölfarbe, Kohle, Chinesische Tusche

und der Spritzpistole gezeigt.

Auf der Ebene 1 hat Fei Schmitz

Erinnerungen an Reisen und Lebensabschnitte

aus Kairo, Tibet,

China, aber auch aus Dortmund in

ihren Bildern verarbeitet. So findet

sich der Ahorn aus dem Dortmunder

Rombergpark ganz in der Nähe

einer Tibetischen Landschaft. Der

Künstlerin ist es wichtig, Farbme-

boten die Mitarbeiter Führungen

an und beantworteten alle Fragen

rund um Diagnostik und Therapie.

Weiter konnten sich Interessierte

die umfangreiche Medizintechnik

und aktuelle diagnos-

tische Verfahren erklären lassen.

Auch das jüngst von Chefarzt Dr.

Friedrich Fiegenbaum gegründete

„Kardiologische Zentrum Mark-

Ruhr“ war mit einem Stand vertreten,

an dem man sich über die

im Zentrum angebotenen Herzkatheteruntersuchungeninformieren

konnte. Nicht nur im Angehörigen-Café

der Geriatrie

wurden aktuelle Fragen zum „Älter

werden“ erörtert. Junge Interessierte

konnten zudem mittels

einer Alterssimulation erfahren,

wie sich „Alter“ anfühlt.

Wer seinen Blutdruck, Cholesterinspiegel

oder Blutzucker messen

lassen wollte, war beim „Tag der

offenen Tür“ im Evangelischen

Krankenhaus Schwerte an der

richtigen Stelle. Auch eine Überprüfung

des individuellen Schlaganfallrisikos

konnte mit den

Ärzten erörtert werden. Bei „besonders

Interessierten“ wurde mit

einer professionellen Körperanalyse,

der sogenannten Bioelektrischen

Impedanz Analyse,

schmerzfrei genau dargestellt, wie

das Gesamtkörpergewicht auf die

verschiedenen Körperkomponenten

– Fett, Muskelmasse, Wasserhaushalt

und Knochenmasse –

lodien in Linien und Farben auf

einer Leinwand oder Papier festzuhalten.

Die Ebene 2 ist ganz Jean-

Luc Me’nager gewidmet. Bei seinen

Werken steht die möglichst exakte

Umsetzung von Fotografie in Malerei

im Vordergrund. Nur wenige

v. l.: Jean-Luc Me’nager und Fei Schmitz (re) im Gespräch mit Wolfgang Skorvanek

Dinge finden auf den Bildern des

Künstlers Platz. Das sogenannte

Figur-Grund-Verhältnis ist sehr

ausgeprägt. Der Blick wird auf das

Wesentliche gelenkt. Hinzu kommen

Werke mit traumhaften Sequenzen

- Farbträume, wie auf

dem Bild mit dem grünen Drachen.

Für Patienten, Mitarbeiter

und Besucher ist eine Ausstellung

im Krankenhaus immer eine will-

kommene Abwechslung. Die Ausstellung

ist bis zum 30. Juli im

Knappschaftskrankenhaus, Wieckesweg

27, in Brackel zu sehen.

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Tag der offenen Tür im Evangelische Krankenhaus Schwerte

Das Leitmotiv lautete „Mensch und Medizin am EKS“

verteilt ist. Aber auch das Pfarrerin Friederike Jetzschke

Ehrenamt im Krankenhaus kam Informationen zum Thema „Pati-

nicht zu kurz.

entenverfügung und Gesundheitsvorsorge-Vollmacht“.

Das

Das Team der Evangelischen Angebot des „Tages der offenen

Krankenhaushilfe war genauso Tür“ wurde komplettiert durch

präsent wie der Verein „Die eine Präsentation der Schwerter

Brücke“. Unter dem Motto Rettungsdienste. Dabei war sogar

„Mein

anz_klinik_an_der_ruhr_96x125_rz:Layout

Wille geschehe!?“ gab EKS- ein Rettungshubschrauber.

1 29.06.2010 16:59 U

Gehobener Anspruch!

Die Privatklinik an der Ruhr bietet Ihnen eine Vielzahl von

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13


14

Krankenkassen zahlen weiter

für Hörsysteme!

In der letzten Zeit ist immer

wieder das Gerücht aufgetaucht,

Krankenkassen würden für Hörgeräte

nichts mehr bezahlen und

wer ein Hörgerät brauche, müsse

dieses komplett selbst finanzieren.

Das stimmt so nicht.

Nach wie vor gilt, dass die Krankenkassen

Hörgeräte für Erwachsene

im Rahmen eines Festbetrages

bezahlen Von Krankenkasse

zu Krankenkasse kann der Festpreis

geringfügig variieren. Der

Versicherte muss lediglich die gesetzliche

Zuzahlung von 10,00

Euro leisten. Die Verordnung für

das Hörgerät, Voraussetzung für

die Kostenübernahme der Kasse

für eine Erst-Versorgung, stellt

der HNO-Arzt aus. Den Hörgerä-

Wir legen Wert

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Hörgeräte-Versorgung ist aber die

sorgfältige und exakte Arbeit des

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ob er gut hört oder überhaupt ein

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Tickets gab es von den IN-Stadtmagazinen für die ev. Krankenhäuser

Bethanien und Lütgendortmund und DULA / Dustmann

„B2RUN“-Läufer sind voll motiviert

Warum so viele beim großen Firmenlauf

„B2RUN“ mit dabei sein

wollen? Gary Gordon, Einkaufsleiter

und Medizintechniker am

evangelischen Krankenhaus in

Lüdo fasst es gut zusammen: „Wir

alle haben das gleiche Ziel: Zusammen

in die Zukunft! Ob Anfänger

oder Fortgeschrittene - wir

laufen zusammen.“

Am 13. Juli um 19.30 Uhr startet

der diesjährige B2RUN Dortmund.

Unter der Schirmherrschaft

des BVB, vertreten durch

Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer,

war am 15. Juni

2010, im SIGNAL IDUNA PARK

der offizielle Startschuss zum

Countdown gegeben worden.

Mit Start-Tickets ausgerüstet haben

die IN-Stadtmagazine die

Läufer von Dustmann/ DULA,

die ev. Krankenhäuser Bethanien

und Lütgendortmund. Die Truppe

ist voll motiviert. Hier einige

Stimmen aus dem Start-Lager:

Dustmann: Stefan Schützeichel

(Buchhaltung): Er läuft nur aus

Spaß an der Freude. Eher lange

Strecken im gemütlichen Tempo.

„Ich fahre Volvo. Das erklärt

wahrscheinlich alles.“ Thomas

Demant (EDV-Leiter): Bei ihm

stehen gesundheitliche Aspekte

im Vordergrund. „Und Spaß soll

es natürlich auch machen.“ Lutz

Kneifel (Vertrieb): Der Schnellste

im Team. Joggt regelmäßig und

hat den Ruhr-Marathon 2008 bestritten.

„Mein Zeitziel sind 25 bis

26 Minuten.“ Klaus Müller

(Lichtplaner): Der Härteste im

Team. Ist bei den TriGeckos und

hat schon drei „Iron-Man“-Triathlons

(3,8 km Schwimmen; 180

km Rad; 42,2 km Laufen) bestritten,

zuletzt 2008 in Frankfurt.

„Eine Zeit um 27 Minuten ist si-

cherlich ok.“ Kai Hauke (Azubi):

Ist Jogger und Fußballer (TuS

Kruckel). „Für mich ist es der erste

Lauf. Ein Zeitziel habe ich

nicht.“ Ralf Dustmann (Vertrieb):

Seine Motivation mit dem Laufen

zu beginnen, war der Marathon.

Hat den Berlin-Marathon 2009

absolviert. „Spaß und Freude sind

geblieben. Heute laufe ich gern in

Gemeinschaft.“

Nils Jo Jantoß (Werbung & PR):

Ist Musiker, spielt etwas Fußball

und läuft eigentlich gar nicht. „Ich

habe trotzdem schon einen Firmenlauf

mitgemacht und möchte

einfach etwas schneller sein.“

Bethanien: Und was ist das Faszinierende

für die aktiven Läufer

der beiden Krankenhäuser? Roland

Ziebarth: „Hier können wir

zeigen, dass wir nicht nur am Arbeitsplatz

eine Gemeinschaft sind.

Wir sind schon einmal in der

Gruppe mit mehreren Arbeitskol-

legen gelaufen - ein riesiges Erlebnis!“

Teilnehmende Läufer der beiden

Krankenhäuser sind:

vom EvK Lüdo: Ilona Arlts, Ralph

Backes, Cordula Chronz, Christina

Dronski, Sandra Freind, Simone

Kalthoff, Jörn Eike Scholle,

Carsten Stürmer,

vom EvK Bethanien: Mechthild

Basista, Ubbo de Boer EvK Lüdo

und Bethanien, Ulrike Espeloer,

Gary Gordon EvK Lüdo und

Bethanien, Marion Henkies, Ralf

Oehmen, Ralf Polomski, Palwascha

Sachi, Marianne Steiner,

Coletta Tietz, Volker Tolk, Roland

Ziebarth

Die Läufer würden sich über eine

Unterstützung durch ihre Kollegen

freuen. Anfeuerungsrufe sind

ausdrücklich gewünscht!


Was stört uns das Geschwätz von gestern!?

Wie das Fähnchen auf dem Turme...

Dass diese Zeile aus einem Kinderreim

auch auf die Politik anzuwenden

ist, steht seit langer Zeit fest.

Und dass auch die Dortmunder Lokalpolitik

dabei keine Ausnahme

bildet, ist ebenfalls keine Neuigkeit.

Ein weiteres Kapitel dieser unsäglichen

Geschichte hat unlängst die

Ratsfraktion der CDU geschrieben.

In der Sitzung des Stadtparlaments

Ende Mai kam ein Thema erneut auf

den Tisch, das bereits seit 2006 im

parlamentarischen Raum stand. Die

Frage, ob in Dorstfeld ein Park einem

Supermarkt geopfert werden

soll, spaltete den Rat und fand in der

Vergangenheit keine Mehrheit. Einzig

die Sozialdemokraten waren sich

einig, dass der Park am Dorstfelder

Hellweg/Ecke Arminiusstraße zubetoniert

werden sollte. Schließlich

gäbe es ja den viel zitierten Masterplan

Einzelhandel, der alle 800m einen

Vollversorger vorschreibe.

Frank Hengstenberg ist

Mitglied von „DorstfeldAktiv“

Die Grünen, der damalige Koalitionspartner

der SPD – die Älteren

unter uns werden sich noch erinnern,

dass es Zeiten gab, in denen

sich Grüne und Sozialdemokraten

nicht spinnefeind waren – waren zunächst

auch der Meinung der Genossinnen

und Genossen, ließen

sich jedoch während eines Treffens

mit Mitgliedern der Bürgerinitiative

„DorstfeldAktiv“ von der Widersinnigkeit

dieses Vorhabens überzeugen

und versagten Ernst Prüsse &

Co. die Gefolgschaft. Da seiner Zeit

auch die CDU strikt gegen eine Zerstörung

des Parks war – Frank

Hengstenberg, ehemaliger Fraktionsvorsitzender

der CDU, ist noch

heute Mitglied von „DorstfeldAktiv“

- , wurde das Thema vertagt und

ruhte nunmehr ein Jahr lang in den

Schubladen des Tiefbauamtes.

Doch wie das so ist in der Politik,

Meinungen verändern sich bzw.

passen sich neuen Machtkonstellationen

und –optionen an. Detlef

Münch (FBI) ahnte es schon während

der Ratssitzung und wartete

gespannt auf die Entscheidung der

CDU. Diese hatte natürlich ihre

Meinung zwischenzeitlich geändert

und präsentierte einen bunten

Strauß an Erklärungen oder besser

gesagt an Ausreden, warum nun alles

ganz anders sei, als noch vor einem

Jahr. Dass dieser Strauß nur

nach außen bunt war und eigentlich

schon längst verblüht, störte bei der

CDU anscheinend niemanden.

Die Argumente der Bürgerinitiative,

die von den Fraktionen der Grünen,

der FDP/Bürgerliste und der Linken

aufgegriffen und vorgetragen wurden,

wurden ohne jede Sachkenntnis

abgeschmettert bzw. ignoriert.

Dass die Einfahrt zum Supermarkt

direkt am Pausenhof einer Grundschule

liegt – na und!? Dass der geplante

Schulerweiterungsbau zum

Supermarkt hin keine Fenster erhält

– na und!? Dass dieser Anbau praktisch

als Lärmschutzwand fungiert

– na und!? Dass die Bürgerinitiative

über 2.000 Unterschriften gegen den

Supermarkt gesammelt hat – na

und!? Dass der Spar- und Bauverein,

Besitzer der Immobilie am Wilhelmplatz,

mit mehreren Vollversorgern

über eine Anmietung verhandelt

hatte und dass diese

Verhandlungen teilweise aus unerklärlichen

Gründen scheiterten – na

und!?

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.

In der Ausgabe 1/2010 berichteten

die IN-Stadtmagazine ausführlich

darüber. Den Artikel finden Sie

unter www.in-stadtmagazine.de/

dorstfeld

Bemerkenswert ist insbesondere die

Aussage von Thomas Pisula (CDU),

der sich nach eigener Aussage in

Dorstfeld auskenne, da er dort arbeite

und dementsprechend täglich

vor Ort sei. Dieser Thomas Pisula

wollte der Bevölkerung von Altdorstfeld

eine lange Fahrt zum

nächsten Lidl am Vogelpothsweg

ersparen. Was Herr Pisula anscheinend

noch nicht bemerkt hat, ist die

Tatsache, dass der nächste Lidl nicht

am Vogelpothsweg, sondern an der

Arminiusstraße liegt – ca. 200m

vom Park entfernt.

CDU lehnte Gesprächsangebot ab

Solche Unwissenheiten hätten vermieden

werden können, denn wenige

Wochen vor der Abstimmung im

Rat hatte die Bürgerinitiative der

CDU ein Gesprächsangebot unter-

breitet, um mit ihnen die Angelegenheit

sachlich zu erörtern. Dieses

Angebot wurde abgelehnt, mit dem

Hinweis, es bestehe kein Bedarf.

„DorstfeldAktiv“ hat nun keine andere

Möglichkeit, als juristisch gegen

die Bebauung des Parks vorzugehen.

Daher wird der Berliner

Rechtsanwalt Karsten Sommer, der

bereits erfolgreich gegen die B1-Tunnelausfahrt

an der Semmerteichstraße

und gegen den Kraftwerksbau

in Datteln vorgegangen ist, das

Vorgehen der Stadt prüfen. Die Bürgerinitiative

hat jedenfalls nicht aufgegeben

und glaubt weiterhin an

eine Rettung des Parks und daran,

dass der Bürgerwille doch noch

zählt.

Als Journalist sollte man Meinung

und Meldung stets fein säuberlich

trennen. Doch es gibt Dinge in der

Dortmunder Lokalpolitik, bei denen

dies sehr schwer fällt. Die Grenze

zwischen Realität und Satire ist

schwimmend und man könnte lachen,

wenn es nicht so traurig wäre.

Info: Nur 100m vom Dorstfelder Park entfernt, befindet sich eine

Immobilie, in der bis 2004 ein EDEKA beheimatet war. Der dortige

Marktplatz diente als Parkraum. Eines Tages wurde dieser Marktplatz

für den Verkehr gesperrt, um eine Ruhezone im Herzen

Altdorstfelds zu schaffen. Das Ergebnis war zwangsläufig ein

Weggang des Einzelhändlers. In der Immobilie siedelten sich dann

mit Billig- und Schgnäppchenmärkten regelrechte Kunden-Magneten

an und der Marktplatz bietet seither sozialen Randgruppen ein

veritables Zuhause. Um zumindest die Versorgungssituation in

Altdorstfeld zu verbessern, soll nun der Park zerstört werden. Bravo!

15


16

CARITAS DORTMUND den Menschen zulIeBe

Seit 33 Jahren menschlich, kompetent und zuverlässig

Caritas-Sozialstationen pflegen kranke und alte Menschen zuhause

Der steigende Bedarf an häuslicher

Kranken- und Altenpflege

führte zu einer rasanten Entwicklung

der Caritas-Sozialstationen

in Dortmund, die 1977 gegründet

wurden.

Der Dienst an kranken, alten und

behinderten Menschen gehörte

schon immer zu den wichtigsten

Aufgaben von Kirche und Caritas.

Familien

benötigen Unterstützung

„Die steigende Zahl alter Menschen,

die auf häusliche Pflege

und Versorgung angewiesen waren,

veränderte Familienstrukturen

und Neuerungen im Gesundheits-

und Sozialwesen machten

es erforderlich, leistungsfähige

ambulante Dienste zu schaffen“,

beschreibt Kerstin Pleus, Abtei-

Sonderveröffentlichung

Caritas Dortmund

Bei uns in guten Händen

Kerstin Pleus, Abteilungsleiterin für

die Caritas-Sozialstationen

häusliche Kranken-

und Altenpflege

Ihrer Caritas-

Sozialstationen

■ Grundpflege (z.B. Körperpflege, Baden unter Förderung

vorhandener Fähigkeiten, Mobilisation)

■ Behandlungspflege (z.B. Ausführung ärztlicher Verordnungen,

Versorgung nach ambulanten Operationen,

spezielle Wundversorgungen durch Wundexperten)

■ hauswirtschaftliche leistungen (z.B. Reinigung der

Wohnung, Einkäufe, Waschen der Wäsche)

■ Ambulante Palliativpflege

■ nachtpflege (Grund- und Behandlungspflege, Notfalleinsätze)

■ Betreuung und zusätzliche leistungen

■ Begleitung zum Arzt, Behördengänge

■ Beschaffung von Pflegehilfsmitteln

■ Wohngruppen für Menschen mit demenz

■ Tagespflege, Menüdienst, hausnotruf

■ und vieles mehr …

Informationen und Beratung zu allen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund erhalten Sie in unserem servicecenter

Wißstraße 32, 44137 Dortmund, Tel. (0231) 18 71 51-21

servicecenter@caritas-dortmund.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

und im Internet unter www.caritas-dortmund.de

Aktuelles aus Dortm

lungsleiterin für die Caritas-Sozialstationen,

die Entwicklung der

häuslichen Pflege. Heute sind die

Caritas-Sozialstationen flächendeckend

in allen Dortmunder

Stadtbezirken vertreten und beschäftigen

250 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die täglich rund

1200 Menschen aufsuchen und

versorgen.

Hinzu kommen viele hauptberufliche

und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aus

anderen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund

und aus Kirchengemeinden, die

mit den Caritas-Sozialstationen

partnerschaftlich zusammenarbeiten

– sie bilden ein starkes Netz

der Hilfe und sind ein wertvoller

Baustein für die Arbeit in der

häuslichen Kranken- und Altenpflege.

Ambulant vor stationär

Immer mehr Menschen erreichen

ein hohes Lebensalter mit den oft

damit verbundenen gesundheitlichen

Einschränkungen.

Diese Entwicklung führte zu notwendigen

Anpassungen und Weiterentwicklungen

in den Caritas-

Sozialstationen und zu einer

Ausweitung der Leistungsangebote.

Es entstanden spezielle Dienste

für Menschen mit Demenz wie

z.B. Beratungsangebote und

Wohngruppen, die Tagespflege,

ein Ausbau der hauswirtschaftlichen

Versorgung mit Menüdienst

und Hausnotruf, alles Dienste, die

den Verbleib „in den eigenen vier

Wänden“ erleichtern.

Lebensqualität

auf dem letzten Weg

Seit einigen Jahren gehört auch

die ambulante Palliativpflege

dazu. Schwerstkranke und ster-


und & Umgebung

bende Menschen haben den

Wunsch, in der Geborgenheit der

eigenen Wohnung – umsorgt von

Angehörigen und Freunden und

ohne Schmerzen – bis zuletzt leben

zu können. Dazu Kerstin

Dortmund winkt eine Premiere

der ganz besonderen Art: Am 13.

Juli fällt im Stadion Rote Erde der

Startschuss zur 1. Dortmunder

Firmenlaufmeisterschaft, dem

B2RUN. Mit am Start ist auch ein

Team der SIGNAL IDUNA Gruppe:

das „Gut-zu-Wissen“-Team,

das einen Namen trägt, eng angelehnt

an den Werbeslogan der SI-

GNAL IDUNA „Gut zu wissen,

dass es SIGNAL IDUNA gibt.“

An die 200 Mitarbeiter der Dortmunder

Hauptverwaltung und

Filialdirektion sind dem Aufruf

von Team-Captain Andreas

Krunke gefolgt. Von der Führungskraft

bis zum Auszubildenden

fiebern die Läufer nun dem

Start entgegen, dessen Countdown

allmählich abläuft. Krunke

hatte die Teilnahme eines SIG-

NAL IDUNA-Teams entscheidend

vorangetrieben. „Eine Beteiligung

ist für uns fast schon

Pflicht“, schmunzelt der engagierte

Freizeitläufer.

Die SIGNAL IDUNA zählt mit

rund 2.300 Mitarbeitern allein am

Standort Dortmund zu den größten

Arbeitgebern in der Revierstadt.

Da wäre es ja gelacht, wenn

man nicht eine starke Mannschaft

auf die Piste entsenden könne.

Doch wie es häufig so ist, und wo

es dann auch gerne einmal hakt:

Zuerst muss man sich halt den

entscheidenden Ruck geben und

Pleus: „Niemand muss alleine

sterben. Schließlich gibt es uns

und unsere Partner im Palliativ-

und Hospiznetz Dortmund, ein

Zusammenschluss ärztlicher und

pflegerischer Dienste“. Durch die

enge Zusammenarbeit mit Haus-

und Palliativärzten erhalten die

Sterbenden eine Schmerztherapie,

werden behandelt, gepflegt und

umsorgt. Das Caritas-Team ist

rund um die Uhr erreichbar und

kommt, wenn es gebraucht wird.

Sorgen bereitet allerdings die Finanzierung

der ambulanten Palliativpflege,

denn die Vergütungen

der Kranken- und Pflegekassen

sind nicht annähernd kostendeckend.

Kerstin Pleus: „Wir sind

dringend auf Spenden angewiesen

und freuen und über jeden Euro,

der dazu beiträgt, diesen Dienst

aufrecht zu erhalten und weiterzuentwickeln“.

Information und Beratung:

Tel. 0231.18 71 51 21

www.caritas-dortmund.de

„Gut-zu-Wissen“-Team

200 Läufer für die SIGNAL IDUNA beim B2RUN

sich melden. Umso erfreulicher ist

die große Anzahl der Aktiven, die

sich auf Krunkes Initiative hin auf

die Teamliste setzen ließen.

Zudem ist die SIGNAL IDUNA

Gruppe Namensgeber des SIG-

NAL IDUNA Parks. Ein Name,

der in besonderer Art verpflichtet.

Andreas Krunke: „Allein schon

die Aussicht, nach 6,5 Kilometern

in Deutschlands schönstem Stadion

anzukommen, war für uns alle

Motivation genug, die Laufschuhe

zu schnüren. Das ist für uns fast

so, wie in der guten Stube anzukommen.“

Drittens schließlich, und das ist

neben der sportlichen Betätigung

auch eines der Hauptziele des

Dortmunder Firmenlaufs: Die

Veranstaltung bietet einen lockeren

Rahmen, um sich nach

Dienstschluss zwanglos und über

die sonst bestehenden Hierarchien

hinaus zu treffen und kennenzulernen.

„Identifikation und

Teamgeist.“ So umreißt Andreas

Krunke die Intention, die ihm bei

der Organisation des Teams, von

der Anmeldung bis hin zum Beschaffen

der Trikots, am Herzen

lag. Klar wäre es schön, wenn sich

das Team der SIGNAL IDUNA

Auf einen Blick

Sozialstationen in

Ihrer Nähe:

Dortmund-Aplerbeck

Köln-Berliner-Str. 39,

44287 Dortmund

Tel. 44 79 44, Fax 1 89 52 06

Dortmund-Hörde

Am Oelpfad 12,

44263 Dortmund

Tel. 41 83 80, Fax 42 27 34

Dortmund-Hombruch

Luisenglück 47,

44225 Dortmund

Tel. 71 32 33, Fax 71 38 43

Dortmund-West

(für Huckarde Lütgendortmund,

Mengede, Eving)

Roßbachstraße 40,

44369 Dortmund

Tel. 61 78 42, Fax 61 78 80

für den Endlauf am 8. September

in Berlin qualifiziert. Klar wäre es

schön, wenn dann der erste Deutsche

Firmenlaufmeister aus Dortmund

käme. Aber das sind für

den Team-Captain der SIGNAL

IDUNA eher Dinge von untergeordneter

Priorität: „In erster Linie

erwarten wir ein großartiges Gemeinschaftsereignis,

bei dem

sportlicher Erfolg eigentlich nur

das Sahnehäubchen sein kann.“

So nimmt das „Gut-zu-Wissen“-

Team die ganze Sache wirklich

sportlich in Anlehnung an den

olympischen Gedanken: „Allein

dabei zu sein ist ein Ereignis.“

Wann?

Am 13. Juli im SIGNAL IDUNA PARK.

Wer kann teilnehmen?

Alle Mitarbeiter von Firmen, Verbänden und Institutionen, die in

Dortmund und Umgebung ansässig sind

Wo geht´s lang?

Gestartet wird im Stadion Rote Erde. Von dort führt der 6,5

Kilometer lange Lauf größtenteils durch den Westfalenpark und

endet mit einem spektakulären Zieleinlauf in den

SIGNAL IDUNA PARK.

Und danach?

Im Anschluss an die 6,5 Kilometer lange Strecke gibt es die große

After-Run-Party im Innenraum des SIGNAL IDUNA PARK.

Anmeldungen zum B2RUN Dortmund erfolgen bis 4.7.2010 online

unter www.b2run.de. Für Kurzentschlossene gibt es am 13. Juli

2010 von 16.00-18.00 Uhr noch die Möglichkeit sich am

Stand vor dem Stadion anzumelden.

17


Ganz einfach: Schweißen lernen lohnt sich

Fall 1: Der Auszubildende Miguel

C., ursprünglich aus Portugal

stammend, erlernte bei der RAG

BILDUNG GmbH BZ Dortmund

den Beruf des Konstruktionsmechanikers.

Doch bei anschließenden

Bewerbungen bei den Firmen,

die mit dem Bauen von Stahlkonstruktionen

beschäftigt waren,

bekam Miguel regelmäßig Absagen

mit der Begründung, dass es

in seinen Beruf unerlässlich wäre

über gültige Schweißerprüfungen

der EN287/1 mit einem TÜV-

Nord Zertifikat zu verfügen. Also

beschloss Miguel, dies bei der

RAG BILDUNG GmbH im BZ

Dortmund nachzuholen. Nach

bestandener Prüfungen in den

Schweißverfahren Lichtbogenhandschweißen

und Metallschutzgasschweißen

klappte es

bereits nach der dritten Bewerbung

und sogar mit dem Traumjob

mit Auslandsbaustellen in

südlichen Ländern. Noch heute

kommt Miguel regelmäßig alle 2

Jahre vorbei, um seine Prüfungen

zu wiederholen.

Fall 2: Der Teilezurichter Dieter S.

arbeitet seit neun Jahren bei der

gleichen Firma. Seine Aufgabe besteht

im Wesentlichen darin,

18

Werkstücke so vorzubereiten,

dass die Schweißer sie anschließend

nur noch zu verschweißen

brauchen. Eines Tages erfuhr Dieter

S. zufällig, dass die Schweißer,

deren Arbeit eigentlich tatsächlich

noch körperlich leichter ist als

seine Tätigkeit, bis zu 5 € mehr

Stundenlohn bekamen. Sofort

kümmerte sich Dieter S. um eine

Weiterbildungsmaßnahme zum

WIG-Schweißer. Nach der bestandenen

Prüfung wurde Dieter

S. sofort wieder im Betrieb übernommen.

Inzwischen führt Dieter

S. auf Grund seiner guten

Qualifikationen als Vorarbeiter

sogar eine eigene Arbeitsgruppe

an.

Höfker-Preis 2010 geht

an die Staudenfreunde

Besser hätten die Rahmenbedingungen

zur Übergabe des Dr.

Hinrich Höfker-Preises 2010 nicht

sein können. Sonnenschein, sorgsam

hergerichtete Staudenrabat-

ten, gut gelaunte Parkbesucher

und eine Blütenfülle schienen anzukündigen,

was an diesem Feiertag

im Botanischen Garten Rombergpark

anstand. Die Freunde

und Förderer des Botanischen

Gartens verliehen Anfang Juni

den diesjährigen, nach dem Dortmunder

Gartenbaupionier und

Pflanzenkenner Dr. Hinrich Höfker

benannten Förderpreis an die

Dortmunder Regionalgruppe der

Gesellschaft der Staudenfreunde.

Sie würdigen damit das stetige,

nun schon seit über 10 Jahren andauernde,

ehrenamtliche Engagement

der Staudengärtner. Mit viel

Kreativität und gärtnerischem

Fleiß haben diese einen blumigen

Orientierungspunkt im Park geschaffen,

der für viele Besucher

zum festen Bestandteil ihrer

sonntäglichen Parkspaziergänge

geworden ist. Dass das Englische

Staudenborder ein botanisches

Highlight des Parks bleibt, soll

auch der von den Freunden des

Botanischen Gartens bereitgestellte

Geldbetrag von 1000 Euro

unterstützen, der mit dem Höfker-Preis

verbunden ist. Was ist

Aktuelles aus Dortm

der Dr. Hinrich Höfker-Preis? Der

Preis ist von den „Freunden und

Förderern des Botanischen Gartens

Rombergpark e.V.“ anlässlich

des 150. Geburtstages von Dr.

Verleihung des Dr. Hinrich Höfker-Preises an die Dortmunder Staudenfreunde,

v. l.: Eberhard Hoffmann, Dr. Günter Spranke (Freundeskreis Botanischer

Garten Rombergpark), Katharina Adams (stellv. Vorsitzende der Staudengesellschaft),

Rainer Hatzky (Staudenfreunde) und Manfred Scharfenberg (Freundeskreis

Bot. Garten Rombergpark) (Bildautor: Hatzky jun.)

Hinrich Höfker (1859 – 1945) im

Jahr 2009 gestiftet worden. Höfker

hatte durch Maßnahmen wie die

Bepflanzung der Dortmunder

Parkanlagen und die Einrichtung

der ersten Kleingartenanlage in

Dortmund sowie durch den Vorsitz

im damaligen Komitee für

Naturschutz das Entstehen der

Dortmunder Grünflächen stark

gefördert. Die Auszeichnung würdigt

ehrenamtliches und bürger-

Die aktiven Gestalter des Staudenbeetes, im Beisein des Koordinators der

Staudenbeetgruppe Dr. Peter Mosebach (Bildautor: Gerd Büchner)

schaftliches Engagement auf dem

Sektor der Botanik, der Grünpflege

und des Naturschutzes. Darüber

hinaus sollen die naturbezogenen

Aktivitäten Jugendlicher

und Publikationen zu botanischen

Themen bezuschusst werden.

Erster Preisträger war im vergangenen

Jahr der Verein

„agricola – Bildung, Arbeit und

Jugendhilfe e.V.“, der jungen Menschen

durch Ausbildungs- und

Arbeitsmaßnahmen in gärtnerischen

Berufen eine Lebensperspektive

gibt.

Weitere Infos: www.freundeskreis-botanischer-garten-rombergpark.org

und www.gds-staudenfreunde.de


und & Umgebung

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Der Audi A3: Sportlicher Charakter mit elegantem Stil

Feiner Stil, agiler Fahrspaß und

aufwändige Technik – der Audi

A3, der A3 Sportback, das A3 Cabriolet

und der S3 sind die Sportler

im kompakten Segment.

Jetzt arbeitet Audi ihren Premium-Charakter

mit neuen, liebevollen

Details im Exterieur und

Interieur noch stärker heraus.

Die sportliche Eleganz der A3-

Modelle kommt schon im Design

perfekt zum Ausdruck; jetzt gewinnt

die harmonische Linienführung

eine Reihe neuer, nobler

Akzente hinzu. Das Gitter des

Singleframe-Grills und die Blenden

der B-Säulen sind hochglänzend

schwarz lackiert, die unteren

Lufteinlässe erhalten verchromte

Stege, die Außenspiegel sind aerodynamisch

optimiert und in den

Türgriffen liegen Chromstreifen

(außer beim S3).

Alle A3-Varianten bekommen am

Heck einen neuen Diffusoreinsatz

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neues Räderdesign. Erweitert

wird auch die Palette der optional

erhältlichen Räder. So wird ein

highgloss Rad in der Größe 17

Zoll im Zehnspeichen-Design angeboten,

und über die quattro

GmbH sind ebenfalls zwei neue

Räder im Portfolio. Ein 17 Zoll

Aluminiumrad im Fünf-Doppelspeichen-Design

und ein 18 Zoll

Rad in Fünf-Arm-Rotor-Optik.

Automobile

Feiner Stil: Das Interieur

Auch der Innenraum der A3-Modelle

wird noch hochwertiger.

Dafür sorgen grau hinterlegte

Zifferblätter, ein abgeflachtes

Sportlederlenkrad samt Zierring,

ein neuer Wählhebel für die S tronic,

schwarze Ringe an den Luftdüsen

und eine Hochglanz-Blende

für das optionale Naviga-

tionssystem plus. An der Mittel

konsole, am Spiegelverstellschalter

und an den Tasten der Fensterheber

glänzen Applikationen in

Aluminiumoptik.

Hülpert am Phoenixsee

Berghofer Straße 11 · 44269 Dortmund-Berghofen

Telefon (02 31) 41 98-0 · Telefax (02 31) 41 70 54

Reichhaltig: Die Ausstattung

Die aufgewerteten Modelle der A3-

Familie rollen im Frühsommer zu

den Händlern.

Unter ihnen befinden sich das dynamische

Kurven licht adaptive

light für die Xenon plus-Scheinwerfer,

der Fernlichtassistent und das

Navigationssystem plus mit MMI-

Bedienlogik. Es bietet eine besonders

schnelle Routenberechnung,

eine höhere Auflösung und eine

dreidimensionale Kartengrafik.

Ein weiteres hochattraktives Feature

ist der Parkassistent. Bei

langsamer Fahrt (bis 30 km/h)

überprüft er mit Ultraschallsensoren

die Längs-Parklücken am

Straßenrand; im Kombiinstrument

zeigt er an, wenn eine von

ihnen groß genug ist, um rückwärts

einzuparken. Jetzt muss der

Fahrer nur noch den Rückwärtsgang

einlegen und Gas, Kupplung

und Bremse betätigen – das Auto

steuert selbsttätig und präzise in

die Lücke.

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Abbildung ähnlich

www.huelpert.de

19


v. l.: Ipek Altunbas und Marketing &

Medien Director Jana Kurzmann

Guten Zulauf hatte die 3. Bildungsbörse

in Dortmund, die Anfang

Juni auf dem Friedensplatz

und in der Berswordthalle stattfand.

Ein Highlight des COMCA-

VE.COLLEGE-Messeauftritts war

u.a. der Fachvortrag „Wie lernen

wir in der Zukunft – The High-

Tech-Learning-Solution“. Referent

war Dipl. Ing. Maximilian

Engagierte aus Weltläden, kirchlichen

Einrichtungen und Agenda-

Büros haben sich bereits 2008

zum Netzwerk „Faire Kulturhauptstadt

Ruhr.2010“ zusammengeschlossen.

Ihr Ziel ist es,

das Ruhrgebiet zu einer „fairen“

Metropole zu machen, die in der

öffentlichen Beschaffung Produkte

aus ausbeuterischer Kinderarbeit

vermeidet und verstärkt

Produkte aus Fairem Handel verwendet.

Am 12. Juni, dem Internationalen

Tag gegen

Kinderarbeit, hatten sich 40 Kommunen

des Kulturhauptstadtjahres

2010 im Dortmunder Rathaus

eingefunden, um die Erklärung

„Magna Charta Ruhr.2010“ zu

unterzeichnen. OB Ullrich Sierau

20

COMCAVE.COLLEGE auf dritter

Dortmunder Bildungsbörse

Wegweisende eLearning-Umgebung vorgestellt

Jaber. In dem Fachvortrag stellt

der Vorstandsvorsitzende der

COMCAVE.GROUP die eLearning-Umgebung

GECS® vor.

Während der GECS®-Workshops

im Multimedia-Center konnten

Interessierte das System GECS®

ausgiebig testen. Darüber hinaus

gab es Mitmachaktionen wie das

Multimedia-Center und GECS-

Workshop inkl. Urkunde.

Als Bildungsakademie bündelt

das COMCAVE.COLLEGE das

Know-how aus den Bereichen

Hardware, Software, Forschung

unterstrich in seiner Rede: „Dortmund

ist der richtige Ort für die

Unterzeichnung dieser Charta,

wurde unsere Stadt doch 2009 als

erste Ruhrgebietsstadt mit dem

Titel „Fair Trade Stadt“ ausge-

und Dienstleistung mit dem Ziel,

hochwertige Schulungsmaßnahmen

anzubieten, die dem Markt

dringend benötigte, qualifizierte

Fachkräfte zur Verfügung stellt.

Das COMCAVE.COLLEGE® verfügt

über ausgiebige Erfahrungen

in der Durchführung von Schulungen

auf sehr hohem Niveau

und hat sich mit dem Fokus auf

die Bereiche der Informationstechnologie

& Multimedia, des

Managements, dem kaufmännischen

Bereich sowie im Bereich

Sprachen und im gewerblich-

Aktuelles aus Dortm

technischen Bereich bereits einen

Namen gemacht. Das Team besteht

aus hochqualifizierten Dozenten,

die über langjährige pädagogische

Erfahrung und durch

kontinuierliche Fortbildungen

über die aktuellsten Zertifizierungen

verfügen. In jedem der Schulungsprogramme

werden praxisbezogene

und aufgabenorientierte

Kompetenzen durch professionelle

und erfahrene Dozenten vermittelt.

Die angebotenen Qualifizierungen

des COMCAVE.COLLEGE®

sind vielfach modular aufgebaut,

so dass einzelne Module für jeden

Bewerber individuell zusammengestellt

bzw. individuelle „Lernpfade“

entwickelt werden können.

Magna Charta Ruhr.2010 - Kommunen verabschieden Erklärung gegen Kinderarbeit

Mehr Sternenglanz für Lütgendortmund:

Das all seasons Hotel,

gelegen nur ein paar Meter von

der Provinzialstraße entfernt,

steigt von der Zwei- in die Drei-

Sterne Liga auf. Damit würdigt

der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband

(DEHOGA) die

Frischzellenkur, die Direktorin

Jana Sturmberg und Geschäftsführer

Roland Bednara ihrem

Haus zwei Jahre nach der Eröffnung

verpasst haben. „Wir freuen

uns sehr über diese Auszeichnung“,

so Jana Sturmberg. „Unsere

Gäste bekommen nun mehr

Komfort, ohne dass es teurer

wird.“ Konkret bedeutet das: Am

Wochenende kann ein Pärchen

Die Unterzeichner der Charta Magna im Rathaus - ganz re. OB U. Sierau

zeichnet“. Mit der Erklärung gegen

Kinderarbeit kommen die

Verantwortlichen in den Kommunen

ihrer sozialen Verpflichtung

als öffentliche Auftraggeber nach

und gehen einen bedeutenden

Im Westen leuchtet ein dritter Stern

all seasons Hotel Dortmund West bekommt

begehrte Auszeichnung des DEHOGA

oft schon für 59 Euro übernachten,

Frühstück und Internetzugang

inbegriffen. Auch der teure

Griff in die Mini-Bar bleibt aus –

Kaffee, Tee und Mineralwasser

sind ebenfalls inklusive.

Neben Geschäftsreisenden schätzen

vor allem junge Paare das mo-

Schritt in Richtung Einhaltung

der Menschenrechte, insbesondere

Schutz von Kindern weltweit.

Mit dem Fairen Handel werden

den Betroffenen Alternativen angeboten,

die ihnen den Zugang

zum Gesundheitswesen, zu Bildungschancen

und zur Teilhabe

am wirtschaftlichen Handeln ermöglichen.

Damit die Öffentlichkeit

kontinuierlich informiert

werden kann, hat das Netzwerk

eine Postkartenserie unter dem

Motto „Faire Metropole Ruhr“

herausgegeben. Sie zeigt Orte, an

denen im Ruhrgebiet schon fair

gehandelt wird. Weitere Infos und

die Liste der beteiligten Städte

unter: www.faire-kulturhauptstadt.de

derne Konzept, wie zahlreiche

„gute“ Bewertungen beim Internet-Hotelportal

HRS belegen.

Viele Gäste begeistert zudem das

ungewöhnliche Ambiente, denn

das Hotel hat keinen Neubau von

der Stange bezogen, sondern nutzt

die umgebaute Fabrikhalle des

Maschinenwerks Tönshoff. Damit

eignet sich das all seasons Hotel

Dortmund West perfekt als Ausgangspunkt

für Touren rund um

RUHR.2010. Bis zur Verkehrsader

der Kulturhauptstadt, der A40,

braucht man kaum zwei Minuten,

das Industriemuseum Zeche Zollern

liegt ebenfalls in der Nachbarschaft.

Mehr Informationen:

www.all-seasons-dortmund.de


und & Umgebung

Optimiertes Betreuungsangebot für Dortmund

Die LWL-Klinik Dortmund und das Hüttenhospital Dortmund vertiefen ihre medizinische Kooperation

Ziel dieser wegweisenden Vereinbarung

ist eine engere Verzahnung

der somatischen und der

psychosomatischen Medizin in

Dortmund. Beide Vertragspartner

verpflichten sich zu einer ständigen

fachlichen Unterstützung,

indem beide ihr jeweiliges Fachwissen

zusammenführen und somit

die Behandlungs- und Therapieempfehlungen

zum Wohle der

Patienten und Patientinnen gemeinsam

abstimmen. „So können

kombinierte Therapien angeboten

werden und spezifische Diagnostiken

sowie das Fachwissen der

jeweiligen medizinischen Bereiche

effizienter auf die spezifischen

Belange der Patienten angewandt

werden“, so der Chefarzt der Abteilung

Geriatrie des Hüttenhospitals

Dortmund, PD Dr. Thomas

vorne Cecilia Bartoli links dahinter

Andreas Holzem, Leiter des CJD

Dortmund; rechts Peter Pohlmann,

POCO Holding GmBH und Schirmherr

der Kinderwerkstatt

v. l.: Axel Spenner (Oberarzt, LWL-Klinik Dortmund), Heinz Camen (Pflegedirektor,

LWL- Klinik Dortmund), Prof. Dr. Dr. Ulrich Sprick (Ärztlicher Direktor, LWL-

Klinik Dortmund), Bernd- Martin Schaake (Kaufmännischer Direktor, LWL-Klinik

Dortmund), René Thiemann (Vorstand, BKK Hoesch), Stefan Schumann (Verwaltungsleiter,

Hüttenhospital), Ulf Raith (Pflegedienstleiter, Hüttenhospital), PD Dr.

Thomas Vömel (Chefarzt der Abt. Geriatrie, Hüttenhospital)

Vömel. Auch bedeutet dies „eine

große Erweiterung des medizinischen

Horizontes, die uns eine

schnellere Behandlung von multi-

morbiden Patienten ermöglicht“,

so Prof. Dr. Dr. Ulrich Sprick,

Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik

Dortmund, zu der seit 18 Mo-

Cecilia Bartoli im CJD Dortmund

Die weltbekannte Starsopranistin

Cecilia Bartoli besuchte am 30. Juli

2010 das Christliche Jugenddorf in

Dortmund (CJD). Am Rande der

CJD Tafelrunde signierten sie das

Wappentier des Konzerthauses, das

Dortmunder Nashorn. „Es ist uns

eine große Ehre, dass die großartige

Sängerin zu uns ins Jugenddorf

kommt, nachdem sie 24 Stunden

Über ISOTEC: Daten und Fakten

Das Isotec-Team: „Bereit

Kundenerwartungen zu übertreffen“

ISOTEC ist spezialisiert auf die

Beseitigung von Feuchtigkeits-

und Schimmelschäden an Gebäuden

und modernisiert diese

energetisch. Über 70 Betriebe in

Deutschland, Österreich und der

Schweiz bilden insgesamt die ISO-

TEC-Gruppe, die seit 1990 über

60.000 Gebäude saniert hat.

Für jede Art von Feuchtigkeitsschaden

bietet das ISOTEC-Konzept

eine dauerhaft sichere Sys-

tem-Lösung. Die Bekannteste ist

die ISOTEC-Paraffin-Injektion

gegen aufsteigende Feuchtigkeit,

bei der heißes, umweltverträgliches

Spezial-Paraffin in den zuvor

getrockneten Wandabschnitt injiziert

wird. Die Bundesanstalt für

Materialforschung- und prüfung

(BAM) bestätigte diesem patentierten

Isotec-Verfahren im Jahr

2004 „höchste Wirksamkeit“ gegen

aufsteigende Feuchtigkeit.

Isotec-Mitarbeiter sind seit über

10 Jahren in verschiedenen WTA-

Arbeitskreisen tätig und sind an

der Erarbeitung diverserer WTA-

Merkblätter beteiligt (WTA =

Wissenschaftlichtechnische Arbeitsgemeinschaft

für Bauwerkserhaltung

und Denkmalpflege).

Auf www.isotec.de finden Sie über

4.000 Beispiele erfolgreicher Gebäudesanierungen.

vorher mit einem aufsehenerregenden

Norma-Debüt im Dortmunder

Konzerthaus gastierte“, so der Gesamtleiter

Andreas Holzem. „Darüber

freuen wir uns sehr! Frau Bartoli

ist für ihre außerordentliche

emotionale Gestaltungskraft bekannt,

die in der ganzheitlichen Pädagogik

und Erziehung des CJD

eine spezifische Parallele findet.“

naten bestehenden engeren Kooperation,

die nun einen

vertraglichen Rahmen gefunden

hat. In der täglichen medizinischen

Behandlung bedeutet dies,

dass jeweils ein Facharzt bzw.

Fachärztin als medizinischer Ansprechpartner

für die jeweils unterschiedlichen

medizinischen

Fachgebiete erreichbar sein wird

sowie ein wöchentlicher Austausch

zwischen den medizinischen

Abteilungen durchgeführt

wird. Hierbei handelt es sich um

Fachärzte aus den Bereichen Gerontopsychiatrie

(LWL-Klinik

Dortmund) und Geriatrie (Hüttenhospital

Dortmund). So werden

jährlich ca. 250 bis 300

Patienten diese kombinierte Behandlung

in Anspruch nehmen

können.

Peter Pohlmann hat dieses Treffen,

dieses Sich-Kennenlernen durch

sein vielfältiges und finanzielles

Engagement ermöglicht. Die Jugendlichen

des CJD aus den verschieden

Ausbildungsabteilungen

sorgten für die Tafelfreuden im passendem

Ambiente und Dr. Horst

Röhr stellte die Projekte und Programme

der CJD Kinderwerkstatt

sowie die Ideen und Visionen für

weitere Entwicklungen vor.

21


Sie forschen und entwickeln,

handeln und reparieren, bauen

und installieren, entsorgen und

produzieren – die Unternehmen

des Mittelstandes, die auch in

Dortmund das Rückrad der

Wirtschaft bilden. Sie sind vielfach

inhabergeführt, stellen die

meisten Arbeitsplätze und finanzieren

nicht zuletzt über die Gewerbesteuern

maßgeblich den

städtischen Haushalt. Wir stellen

sie hier in unserem Wirtschaftsteil

fortlaufend vor, die Motoren

der Lebensqualität in unserer

Stadt. Heute im Portrait: „Maschinenfabrik

Völkmann“ aus

Bodelschwingh.

Die Geschichte der Dortmunder

Völkmann GmbH spiegelt wie

kaum ein zweites heimisches Unternehmen

die Geschichte des

Bergbaus an der Ruhr: 1936 gegründet,

beschäftigte sich das Un-

22

ternehmen Jahrzehnte ausschließlich

mit der Instandhaltung von

Maschinen für den Kohle-Bergbau.

Klaus Völkmann war es, der

den Betrieb seines Vaters zu einem

gefragten Spezialisten für

Untertage-Technik ausbaute – es

gab keine Schachtanlage im Revier,

in der nicht Technik oder

Wartung der einstmals rund 170

Völkmann-Mitarbeiter steckten.

Mit dem immer weiter abschmelzenden

Bergbau bis hin zum politischen

Beschluss der Bergbau-

Abwicklung bis 2018 kam auch

die Zeitenwende bei Völkmann:

Es hieß umzustrukturieren und

den industriellen Wandel im Revier

mit zu vollziehen oder allmählich

unterzugehen. Wenke

Völkmann-Gröne - Bankkauffrau

und Juristin - führt heute in dritter

Generation gemeinsam mit ihrem

Mann Wilhelm das Unternehmen.

Sie nahm vor zehn

Jahren mit 32 Jahren die Herausforderung

an und transformierte

das Unternehmen nach und nach

zu einem breit aufgestellten Maschinenbauer

und industriellen

Servicedienstleister. Nach wie vor

gehört das gut mit Eigenkapital

unterlegte Unternehmen zu einem

der größten mittelständischen

Arbeitgeber in Dortmund,

auf dem Firmengelände der ehemaligen

Zeche Westhausen in Bodelschwingh

arbeiten rund 100

Mitarbeiter an Aufträgen von renommierten

Kunden wie Voith

Turbo, Hansen Services, Thyssen-

Krupp, E.on, RWE, Mittal und

Ruhrpumpen. Die Sparten sind

breit diversifiziert: Fluidtechnik,

Turbokupplungen, Zerspanungstechnik,

Wuchttechnik, Getriebe,

Fördertechnik (Bergwerksmaschinen),

Windkraft. Nach zehn

Jahren schwerer Kraftanstrengungen

und erheblichen Investitionen

in Technik und Personal

steht für die 42-jährige fest: „Nie

mehr nur auf einen Kunden setzen“.

Heute versteht sich die Maschinenfabrik

als hoch spezialisierter

Nischenanbieter mit hoher Fertigungstiefe

für Lösungen, die passgenau

auf die Kundenanforderungen

zugeschnitten sind. Dabei

werden sowohl Maschinen und

Maschinenteile gebaut als auch in

erheblichem Umfang Dienstleitungen

wie Wartungsarbeiten

und Überholungen erbracht.

Letzteres hat dem Unternehmen

auch über die Krise 2009 hinweg

geholfen, als die Aufträge um

rund 15 Prozent einbrachen. „Da

gab es plötzlich keine Neuaufträge

mehr. Es war wie abgeschnitten“,

erinnert sich Wenke Völkmann-

Gröne an diese sorgenvollen Monate.

Eine neue Zukunftssparte des Unternehmens

sind Windkraftanlagen,

die derzeit einen Boom sowohl

an Land als auch auf See

erleben. Hier ist Völkmann über

Hansen Services bei der Getriebe-

Instandsetzung im Geschäft. Eine

weitere im ersten Aufbau befindliche

Geschäftssparte ist eine alte

im neuen Gewand der Globalisierung:

Auf der letzten Hannover-Messe

weckte Völkmanns professionelles

Bergbautechnik-Know-how

echtes Interesse bei chinesischen

Unternehmen und Investoren.

Der Betreiber eines Bergwerks in

China interessiert sich inzwischen

für einen kompletten Streckenausbau.

„Seit Hannover laufen

jetzt die Gespräche“, so die Geschäftsführerin.

China plant,

rund 80 000 Kleinzechen auf drei

Abbau-Konglomerate zu verschmelzen.

Kaum vorstellbar,

welches Geschäft sich hier schon

mittelfristig für den deutschen

Mittelstand auftun könnte. Die

Chancen, mit Partnern als Systemlieferanten

im Reich der Mitte

ins Geschäft zu kommen, tun sich

rechtzeitig auf, denn mit dem abschmelzenden

deutschen Bergbau

Geld & Wirtscha

Aktuelles aus Dortm

Maschinenfabrik Völkmann: Bergbau-Spezialist

nach 10 Jahren Wandel vor Schritt nach China

Unternehmen plant großen Neubau / Altlastenproblematik / Geschäftsführung: Wollen am Standort bleiben

Wenke Völkmann-Gröne:

Investitionen in die Zukunft

INNENANSICHTEN – Dortmu

bis 2018 dürfte für Völkmann ein

Umsatzrückgang in diesem Segment

von jährlich rund 10 Prozent

verbunden sein, kalkuliert die Geschäftsführung.

„Wir wollen uns

in den nächsten zehn Jahren weiter

als Dienstleister und dabei als

zuverlässiger Partner und Problemlöser

für die Industrie zur Verfügung

stellen. Dabei werden wir

auch das auf das Ausland ausgerichtete

Bergbau-Geschäft vorantreiben.

Wir wollen unsere Bergbauerfahrung,

die wir hier über

Jahrzehnte gesammelt haben,

auch im Ausland profitabel verwerten.

In Deutschland setzen wir

auf die erneuerbaren Energien,

speziell auf die Windenergie“, ist

das Zukunftskredo der Geschäftsführerin,

die in den nächsten zehn

Jahren die traditionelle deutsche

Bergbau-Dienstleistung für ihren

Betrieb auf internationalem Gebiet

neu erfinden muss.

Kein Zweifel: Der derzeitige Unternehmensstandort

auf der ehemaligen

Zeche Westhausen in Bodelschwingh

versprüht den

beeindruckenden Charme der

industriellen Gründerzeit im Revier,

der Produktion wird der

Standort in einigen Bereichen

heute nicht mehr gerecht. Daher

will das Unternehmen eine neue

Produktionshalle errichten, um

für die Produktion auf der Höhe

der Zeit zu sein, um mehr als 10

Prozent mehr Arbeitsplätze zu

schaffen und um den Standort

langfristig zu sichern. Wenke

Völkmann-Gröne: „Wir sind hier

seit 1965 ansässig - jetzt muss der

Standort an die größeren Werkstücke

angepasst werden. Der

Kunde will vielfach vollständig

montierte Werkstücke, und die

bekommen wir komplett nicht

mehr aus den alten Hallen heraus,

noch würden sie durch die bisherige

Werkseinfahrt passen. Darüber

hinaus brauchen größere Maschinen

auch größere Kräne. Wir

müssen die neue Werkshalle er-


ft in Dortmund

und & Umgebung

nder Unternehmen im Portrait

richten und sind mit der Stadt vor

allem zum Thema „Altlasten“ darüber

im Gespräch.“ Zur Zeit werde

geprüft, wie mit der Boden-

Problematik umzugehen ist. „Wir

würden gerne an diesem Standort

bleiben“, so die Geschäftsführerin

weiter, „da wir uns hier traditionell

mit dem Standort verbunden

fühlen. Auf der anderen Seite geht

das aber nicht um jeden Preis. Wir

müssen am Ende prüfen, ob sich

hier die geplante Baumaßnahme

einschließlich der Lösung der Altlastenproblematik

unter wirtschaftlichen

Gesichtspunkten

sinnvoll umsetzen lässt. Wir warten

jetzt auf die Gutachten, die darüber

näher Aufschluss geben

werden“.

Und wie sieht es mit dem immer

mal wieder neu belebten Vorschlag

der Errichtung einer mit

privaten Investorengeldern neu zu

errichtenden Zeche nördlich von

Hamm im Münsterland aus, mit

der das riesige Kokskohle-Feld

„Donar“ unter dem Münsterland

ausgebeutet werden könnte?

Könnte Völkmann hier langfristig

von einem Großprojekt profitieren,

für das es auch in der heimischen

Stahlindustrie offenbar

weiter Sympathien gibt? Wenke

Völkmann-Gröne ist eher skeptisch:

„Es ist doch die Frage, ob

sich private Investoren dafür fin-

Blick auf das Völkmann Unternehmensgelände, dem früheren Standort der Zeche Westhausen in Bodelschwingh.

den lassen. Dass privatwirtschaftlich

geführte Zechen durchaus

funktionieren, zeigen Unternehmen

im Ausland. Ich vermag

nicht zu beurteilen, ob daran in

Deutschland ernsthaftes Interesse

besteht. Es hängt wohl davon ab,

wie die RAG abgewickelt wird.

Danach wird man sehen, wie die

Abhängigkeiten auf der Energieversorgungsseite

aussehen und

wie sich die Preise entwickeln“.

2005 hatte die RAG über ihren damaligen

Vorstandsvorsitzenden

Müller überraschend den Bau einer

neuen Kohlenzeche in

Deutschland aufs Tapet gebracht.

Die RAG-Tochter Deutsche Steinkohle

AG (DSK) beantragte

schließlich die Genehmigung für

ein Bergwerk nördlich von

Hamm. Damals hieß es, die Zeche

könnte wegen der langwierigen

Genehmigungsverfahren frühestens

2013 in Betrieb gehen.

2500 Kumpel würden dann jährlich

drei Millionen Tonnen Kokskohle

fördern. Mit der Realisierung

des Projektes würde

Deutschland unabhängiger vom

Weltmarkt. Nach Müllers Plänen

sollte das rund 800 Mill. Euro teure

Bergwerk, das den Namen „Donar“

tragen sollte, ohne öffentliche

Subventionen errichtet und

durch private Investoren finanziert

werden. Der Staat, so die da-

maligen Pläne, sollte nach Müllers

Plänen allerdings die Investitionskosten

in Form einer rückzahlbaren

Beihilfe vorschießen.

Dafür fehlen aber heute wohl das

Geld und ein erkennbarer politischer

Wille.

Maschinenfabrik Völkmann

GmbH Rohdesdiek 32 - 42

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23


24

Aktuelles aus Dortmund & Umgebung

Volksbank NW bietet kostenloses Gutachten zum Hauswert für alle

Vertreterversammlung genehmigt positive Bilanz / 2010 Mitglieder im Focus

Was ist mein Haus bloß wert? Mit

einem bürgernahen Serviceangebot

für alle Hauseigentümer, das

Antwort auf diese Frage vieler Eigenheimbesitzer

gibt, will die

Volksbank Dortmund-Nordwest

ihr Immobiliengeschäft weiter

stärken. Wer sich mit dem Gedanken

trägt, sein Haus zu verkaufen,

kann sich von dem Institut ein

Wertgutachten erstellen lassen -

und das kostenlos und ohne Verpflichtung,

das Haus dann auch

über die Volksbank verkaufen zu

müssen. „Das ist eine Serviceleistung,

die bei uns kostenlos ist,

wenn nicht für größere Immobilien

eigens ein umfangreiches

Wertgutachten erstellt werden

muss“, sagte Volksbank NW-Vorstand

Johannes Ridder im Rahmen

der Bilanzvorlage 2009. Angesichts

zunehmender Verkäufe

von Häusern, die aus Altersgründen

an den Markt kommen oder

von den Eltern an die Kinder weitergegeben

werden, ist der regionale

Immobilienmarkt für das

Institut eine aussichtsreiche

Wachstumssparte, die weiter ausgebaut

werden soll. Jörg Lott, Bereichsleiter„Vertriebsmanagement“:

„Wir sehen hier deutliches

Wachstum für unsere Bank“. Insgesamt

vermittelte die Volksbank

Dortmund-Nordwest im abgelaufenen

Geschäftsjahr 36 Immobilien

im Gesamtwert von über 5,1

Mio. €. Hier profitierten die Käufer

von den weiter extrem niedri-

gen Zinsen. 2010 steht für die

Volksbank Dortmund-Nordwest

ganz im Zeichen der Mitgliederwerbung.

666 wurden bereits in

den ersten Monaten dieses Jahres

Mitbesitzer der Volksbank. Neben

einer 5-prozentigen Dividende

auf ihre Beteiligung winkt allen

Mitgliedern darüber hinaus das

Mitglieder-Exklusivkonto „Mex“.

Dabei handelt es sich um ein spezielles

Online-Tagesgeldangebot

mit einer attraktiven Guthabenverzinsung

von 1,5 Prozent (bis

250 000 €). Die Bank hat 12500

Mitglieder und 28700 Kunden.

Auf der Vertreterversammlung -

der „Hauptversammlung der Genossenschaftsbanken“

- hatten die

Vorstände Johannes Ridder und

Stephan Schäffer zuvor im Saalbau

Mengede vor 200 Mitgliedern

und Gästen die Nähe der Bank zu

den Menschen vor Ort betont und

ein positives Zahlenwerk für 2009

vorgelegt. Dabei dokumentierte

die um 7 Prozent auf 415 Mio.

Euro gestiegene Bilanzsumme das

Wachstum der Bank. Das Volu-

„dortmund-projekt“ wird 10 Jahre alt

Wie meistert eine Stadt den Rückgang

der Schwerindustrie? Und

wie gelingt der Wandel hin zu einem

modernen, international aufgestellten

und innovativen Standort?

Auf diese Fragen antwortete

die Stadt Dortmund vor genau

zehn Jahren mit einer ungewöhnlichen

Initiative:

Gemeinsam mit der Unternehmensberatung

McKinsey, der

ThyssenKrupp AG und weiteren

Partnern rief sie das dortmundproject

ins Leben. Seitdem hat sich

viel getan. Nicht zu übersehen sind

insbesondere die zahlreichen

technologieorientierten Start-up-

Unternehmen, die sich vor Ort angesiedelt

haben. „Aus Visionen

Chancen machen“ - so lautet das

Motto der Initiatoren. Mit dem

Ratsbeschluss vom 15. Juni 2000

war dann der Weg für die Umsetzung

frei. In der Blütezeit der

Montanindustrie gab es 325.000

Beschäftigte. Diese Zielmarke hat

sich das dortmund-project als

Aufgabe gestellt. Der Stand von

298.000 Arbeitsplätzen ist durch

die Vielzahl an Projekten und deren

direkte und indirekte Effekte

erreicht worden. „Die verbleibenden

27.000 Arbeitsplätze werden

aufgrund der zwei großen Wirtschafts-

und Finanzkrisen in den

letzten zehn Jahren verzögert erreicht

werden“, ist sich Wirtschaftsförderer

Mager sicher.

men aller Einlagen und Kredite

der Kunden wuchs um satte 9

Mio. Euro auf nunmehr 772 Mio.

Euro. Das operative Betriebsergebnis

stieg auf 2,58 Mio. Euro.

Hier wirkte sich - neben einem

Plus beim Zinsüberschuss von 500

000 € auf 9,54 Mio. € (2008: 9

Mio. €) - vor allem das weiter laufende

Senkungsprogramm bei

den Personal- und Sachkosten positiv

aus. „Hieraus wird es auch

noch im laufenden Geschäftsjahr

positive Effekte geben“, so Schäffer.

Für 2010 peilt das Institut einen

Zinsüberschuss von über 10

Mio. € an. Ridder sprach von einem

aktuell „wieder angemessenen

Betriebsergebnis“, erkannte

aber „weiteres Verbesserungspotenzial“,

das für 2010 schon erkennbar

sei. Trotz des laufenden

Sparprogramms werde aber auch

2010 in Personal investiert, machten

die Vorstände deutlich. Neben

dem Wachstum beim Betriebsergebnis

werde sich auch der

Anstieg der Bilanzsumme 2010

weiter positiv fortsetzten, sagte

Volksbanken-Fusion geplatzt

Die Fusion der Volksbank Dortmund

mit der Volksbank in

Hamm ist geplatzt.

Die Vertreterversammlung in

Hamm verweigerte das „Ja“ zu

dem Zusammengehen der beiden

Genossenschaftsbanken. Eine erforderliche

Mehrheit von 75 Prozent

kam nicht zustande. Nur 61

Prozent votierten auf der Vertreterversammlung

für die Fusion.

Das Votum der 105 „Nein”-Stimmen

gehe klar an den Interessen

des Vorstandes, des Aufsichtsrates

und auch der 267 Mitarbeiter vorbei,

zeigte sich Dortmunds Volksbank-Chef

Martin Eul enttäuscht.

Eul: „Das Jahr 2009 war für die

Dortmunder Volksbank in jeder

der für das Controlling zuständige

Vorstand Schäffer weiter. Dabei

soll die Volksbank Dortmund-

Nordwest messbar profitabler

werden: Die Aufwandsrentabilität

soll erstmals unter 0,70 € fallen.

Das bedeutet, dass das Institut

dann nur noch 70 Cent aufwendet,

um einen Euro zu erwirtschaften.

Bereits im abgelaufenen

Geschäftsjahr war die Aufwandsrentabilität

auf 73,2 Prozent - von

87,2 Prozent im Jahr davor - stark

zurückgekommen. Insgesamt gab

es Wachstum in allen Sparten –

außer dem Kreditgeschäft. Hier

machte sich bemerkbar, dass viele

Kunden ihre Kredite zurückgeführt

oder abgelöst hatten. Trotz

Neuzusagen in Höhe von 36 Mio.

Euro verringerten sich die Kundenkredite

um 2,4 Prozent auf

236,9 Mio. €. „Mit der Entwicklung

unseres Kreditgeschäfts sind

wir insgesamt nicht zufrieden“, so

der Vorstand.

Die Vertreterversammlung genehmigte

den Jahresbericht und

die 5-prozentige Dividende für

Mitglieder, entlastete die Gremien

und wählte Franz-Heinrich Veuhoff

und Klemens Vüllers wieder

in den Aufsichtsrat. Verabschiedet

wurde Bankdirektor Wolfgang

Knaup mit den besten Wünschen

und Beifall. Der 64-jährige ging

nach 46-jähriger erfolgreicher Tätigkeit

für das Institut in den Ruhestand.

Hinsicht ein gutes Geschäftsjahr.

Zum dritten Mal in Folge und mit

noch besseren Werten als zuvor

steht die Dortmunder Volksbank

wieder auf dem 1. Platz beim regionalen

Bankenranking 2010 der

Dortmunder Familienunternehmer.

Zum dritten Mal in Folge

konnten wir einen Rekordzuwachs

im Kreditgeschäft verzeichnen.

Das Eigenkapital haben

wir kräftig gestärkt und ein rundherum

gutes Ergebnis erwirtschaftet.“

Mit diesem positiven

Fazit beendete Vorstandsvorsitzender

Martin Eul seinen Vorstandsbericht

über das Geschäftsjahr

2009 vor der diesjährigen

Vertreterversammlung.


FREUNDLIEB: Richtfest für neuen Firmensitz an der Burg

Hörder Familienunternehmen hat weitere Grundstücke mit Seeblick für interessierte Mieter erworben

Zum Richtfest ist schon richtig

was zu sehen von dem neuen repräsentativen

Firmensitz der Bauunternehmung

FREUNDLIEB:

Nach 109 Jahren in der Beukenbergstraße

in Hörde wird

FREUNDLIEB zum Jahresende

umziehen, und zwar zur Hörder

Burgstraße 15 an den Phoenixsee.

Die traditionsreiche Dortmunder

Bauunternehmung bleibt also

Hörde treu.

Nachdem die vorbereitenden Arbeiten

im Rahmen der archäologischen

Grabungen Ende letzten

Jahres abgeschlossen werden

konnten, bildete bereits im März

die symbolische Grundsteinlegung

für den Neubau des Verwaltungsgebäudes

des Hörder Familienunternehmens

den Auftakt

für private Hochbauprojekte auf

Phoenix Ost. Wie auch schon bei

den Baugebieten Technologie-

Park, Stadtkrone Ost und Phoenix

West gehört FREUNDLIEB damit

zu den Investoren der ersten Stun-

Sachkundige Informationen aus

erster Hand erhielten die Teilnehmer

der Fahrradtour der Lück-

lemberger SPD über den Phoenix-

See in Dortmund Hörde.

Frau Fock von der Phoenix Entwicklungsgesellschaft

erläuterte

den momentanen Stand dieses

auch in Europa einmaligen Projektes,

eine alte Industriebrache in

ein stadtnahes Wohngebiet um-

PHOENIX SEE

de. Entworfen von der Planungsgruppe

Drahtler GmbH, wird das

viergeschossige Bürogebäude an

der Hörder Burgstraße 15 nach

seiner Fertigstellung Ende 2010

Der zukünftige, neue Firmensitz der Bauunternehmung FREUNDLIEB

auf rd. 2.000 qm rd. 60 modernst

ausgestattete Arbeitsplätze bieten;

im Staffelgeschoss sind Konferenz-

und Veranstaltungsräume

vorgesehen. Bis zum Bau der Tiefgarage,

deren Anbindung an diesen

ersten Bauabschnitt vorgesehen

ist, werden Stellplätze

SPD Lücklemberg informierte

sich über das Phoenix-Projekt

zuwandeln. Durch die renaturierte

Emscher und den Phoenix-See,

der ab November diesen Jahres

SPD Lücklemberg: mit dem Fahrrad unterwegs zum Phoenix-See

geflutet wird, weist dieses Areal ab

2011 auch einen hohen Freizeitwert

für alle Dortmunder Bürger

auf.

Zum Abschluss trafen sich die

Teilnehmer der Tour zum Imbiss

in der AWO Lücklemberg.

oberirdisch in das Freiraumkonzept

integriert. Nach dem Bebauungskonzept

von FREUNDLIEB

sind auf dem ca. 3.900 qm großen

Grundstück zwischen Hörder

Burg und dem Restaurant „Treppchen“

noch weitere Bauabschnitte

geplant, die nach der Umlegung

des Hörder Baches realisiert werden

können.

FREUNDLIEB wurde bereits im

letzten Jahr anlässlich der EXPO

REAL 2009 mit diesem Projekt in

München ausgezeichnet. Die

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges

Bauen e.V. und das Bundesbauministerium

haben ein

Zertifizierungssystem – das Deutsche

Gütesiegel Nachhaltiges Bauen

(DGNB) – entwickelt. Dieses

wird Gebäuden verliehen, die besonderen

Ansprüchen bei den

Kriterien Wertstabilität, Wirtschaftlichkeit,

Energieeffizienz,

Ressourcenschutz, Gesundheit

und Nachhaltigkeit entsprechen.

Insgesamt wurden mit diesem

Gütesiegel bereits drei Neubauten

in Dortmund zertifiziert; bei den

beiden anderen Projekten ist

FREUNDLIEB als Generalunternehmer

tätig.

Übrigens hat FREUNDLIEB noch

weitere Grundstücke im Gebiet

um das Hafenbecken erworben,

um interessierten Mietern moderne

Büro-, Praxis- oder Gastronomieflächen

mit Seeblick anbieten

zu können.

Meinungen zum Phoenixsee

„Ich hoffe sehr, dass der

Phoenixsee allen etwas

bringen wird. Den Hördern,

wie auch Dortmund.“

„Den 1. Tropfen im See

werde ich feiern. Ich freue

mich riesig auf den See

und für Hörde.“

Ute Schäfer (KUHBAR)

Silvia Thiele (Pömps)

25


26

Marktplatz

„silocom“ neu in Hörde

Inhaberin Eveline Szymanska

Im Schatten des Hörder Sees,

auf der Hermannstraße 101,

wird seit Mai alles rund um das

Thema Telekommunikation

und Computerbedarf angeboten.

Neben einer großen Auswahl an

neuen und auch gebrauchten

Handys gibt es ein vielfältiges

Angebot an Zubehör, bei dem

für jeden Geldbeutel etwas dabei

ist.

Besonderen Wert legen Inhaberin

Eveline Szymanska und ihr

Mitarbeiter auf Beratung. Jeder

kann vorbeikommen und sich

die Funktionen der Handys sowie

die umfangreichen Tarife

erklären lassen. Kaffee und

Wasser werden den Kunden,

nicht nur bei Wartezeit, gerne

gereicht.

Neben dem Verkauf gibt es noch

eine Reparaturwerkstatt, die

Handys ebenso wie Computer

und Laptops repariert.

Geöffnet hat Frau Szymanska

werktags von 10 bis 18 Uhr.

Bei Rita Körner fing alles mit

selbstgestalteten Möbeln für

Freunde und Familie an und mündete

nun in einer Selbstständigkeit

gemeinsam mit der besten Freundin

Jacqueline Keller.

Die Rügenerin Rita Körner übernimmt

dabei überwiegend den

kreativen Teil, während sich Frau

Keller eher um das Kaufmännische

kümmert. Nun also befindet

sich in der Alfred Trappen Straße 9

ein Geschäft, bei dem die Schaufenster

schon die Blicke auf sich

ziehen. Geht man dann vor lauter

Neugierde hinein, erwartet einen

nicht Alltägliches, denn fast alles,

was es in 4 Rooms zu kaufen gibt,

sind selbstgestaltete Einzelstücke

und Unikate. Alte Möbel werden

zu Glanzstücken der Wohnung

4 Rooms in Hörde

v. l.: Jacqueline Keller und Rita Körner

umgearbeitet und dies auch individuell.

„Wir gehen gerne auf Kundenwünsche

ein und besuchen sie

zuhause, um die Möbel farblich

mit dem Rest der Wohnung abzustimmen“,

meint Frau Körner.

Aber nicht nur Möbel finden sich

in den kreativen Räumen, sondern

auch Filzarbeiten, Haarschmuck,

Kerzenhalter, Bilder, Postkarten,

Topflappen, Eierwärmer, Sterne,

Lampenschirme, Geschenkkartons,

Dekorationen sowie diverse

Produkte von ausgesuchten Markenfirmen,

wie z. B. Tilda oder Lillifee.

„Bis auf uns und den Tresen

ist hier alles käuflich “, schmunzelt

Frau Keller.

Schauen Sie es sich an: 4 Rooms,

Alfred Trappen Straße 9, Dortmund-Hörde,

T: 0231-1 34 84 87

Endlich wieder ein Maibaum

in Wellinghofen

Viele Wellinghofer Bürger kamen,

es gab Getränke und Würstchen:

Seit dem 8. Mai hat Wellinghofen

endlich wieder einen Maibaum.

Der frühere hölzerne Maibaum

des Fördervereins Wellinghofer

Dorfplatz e.V. war in der Silvesternacht

2007 einem Orkan zum Opfer

gefallen und umgestürzt – ohne

allerdings dabei großen Schaden

anzurichten. Schnell war man sich

einig, dass eine Ersatzlösung nur

ein Stahlmast sein könne.

Nach nun mehr als drei Jahren war

es endlich so weit. Dank Ernst

Walla und Peter Pfeiffer, den Vorsitzenden

des Fördervereins, steht

er nun wieder stolz im Ortskern,

der 12 Meter hohe Maibaum mit

neuer Krone und teilweise erneuerten

Vereinsschildern. In einer

Gemeinschaftsaktion des Förder-

vereins Wellinghofer Dorfplatz e.V.

und der Vereinsgemeinschaft Wellinghofen

e.V. wurde er auf dem

Dorfplatz aufgestellt.

Hintergrund ist, dass die Vereinsgemeinschaft

den Maibaum vom

Förderverein Dorfplatz übernommen

hat, da dieser sich in Auflösung

befindet. Dazu Peter Pfeiffer,

seit einiger Zeit auch 1.Vorsitzender

der Vereinsgemeinschaft Wellinghofen

e.V.: „ Die Übernahme

macht Sinn, da beide Vereine im

Grunde die gleichen Ziele verfolgen.

Die Vereinsgemeinschaft umfasst

30 Mitgliedsvereine und ist

bestimmt in der Lage, zukünftig

den Erhalt des Maibaums sicherzustellen.

Die Ziele des 1992 gegründeten

Fördervereins, den

Dorfplatz zu gestalten, sind ohnehin

weitgehend erreicht.“


3. Hörder Kunstmarkt war ein voller Erfolg

Die Veranstalter des 3. Hörder Kunstmarktes, Billy Schlesinger (li.) und

Kunstmalerin Beate Bach, überreichten Willi Garth, der im 3. Jahr die Schirmherrschaft

übernommen hatte, einen dicken Blumenstrauß

Wer mit den Künstler/Innen ins

Gespräch kommen wollte, musste

viel Geduld zeigen und auch mal

Glück haben. Viele interessierte

Fragen wurden an die sehr unterschiedlichen

Künstler/innen gestellt.

Neben Holzkunst, Malerei,

kreativer Schmuckherstellung,

großen Tieren aus Pappmaschee,

selbstgestalteten Möbeln, Filzkunst

und Drachen aus Alabaster-

Gut besucht -

der Kunstmarkt in Hörde

gips gab es auch Literatur für Jung

und Alt vom der Literaturwerkstatt

Hörde. Besonderen Anklang

Die Drachenexpertin ..

fand das Pamphlet von Josef

Damberg auf die Banane des Kölner

Künstlers Thomas Baumgärtel:

300.000 € machen die Stadt

und 60 Paten „locker“, damit die

Banane auf dem Hochofen V des

Ex-Stahlwerks leuchten soll.

Schmuckherstellerin mit ihren

Kreationen

Spitzen der Stadtkultur haben

sich jahrelang dafür eingesetzt

und für die Künstler vor Ort,

Schulen, etc. sei kein Geld da. Das

gab Beifall. Tischreihen luden bei

schönem Wetter zum Verweilen

ein. Leckere Waffeln und selbstge-

Große Tiere aus Pappmaché sind

ihre Leidenschaft

backener Kuchen sorgten für lange

Warteschlangen. Beim Kaffee

war es allerdings wie bei den

Künstlern, man kam einfach nicht

heran... Eine schöne Veranstaltung

im Herzen Hördes, die das

Problemviertel aufwertet und hoffentlich

weitergeführt wird.

Kontakt zu den Künstlern und

nähere Informationen:

Billy Schlesinger (Schlesinger

Events); Tel.: 030-688 34 065;

info@schlesingerevents.de

Liebe Kunden,

Frühlingskonzert des

Hörder Frauenchores 1942

Der Hörder Frauenchor 1942 veranstaltete

im April ein Frühlingskonzert

im Evangelischen Gemeindehaus

in Hörde. Die Leitung

lag in den Händen von Chorleiter

Gerhard Puczewski, am Klavier

begleitete Marianne Richters.

Nach dem Eingangslied „Musik

liebt die Welt“ von Emil Rabe be-

grüßte die 1. Vorsitzende Elke

Giese das Publikum. Nach dem

„Abendchor“ von Conradin

Kreutzer und dem „Abendsegen“

von Engelbert Humperdinck begeisterte

die Stimme von Sopranistin

Rüder das Publikum mit

Opern- und Operettenmelodien.

Von Chor und Solistin gemein-

das Sprichwort „Ein gesunder

Geist lebt in einem gesunden Körper“

kennt jeder, doch die meisten

tun leider recht wenig dafür. Neben

gesunder Ernährung und regelmäßiger

Vorsorge gehört auch

Sport zur Prävention von Erkrankungen

oder gesundheitlichen

Defiziten.

Der beste und effektivste Sport ist

der, der richtig Spaß macht - ob

Schwimmen, Tanzen oder Fußball,

ist ganz egal! Schon zwei bis

drei Sporteinheiten in der Woche

haben enorm viele Auswirkungen

Der Hörder Frauenchor 1942

Anzeige

sam vorgetragen wurden die russische

Volksweise „Wenn der

Abendwind leise weht“ sowie die

„Die Glocken von Isola Bella“ von

Otto Groll. „Es war so schön mit

dir“, ein Welterfolg der Edith Piaf,

sangen die Sängerinnen mit

Schwung und Eifer. Die Solosängerin

gab zum Besten „Schlösser,

die im Monde liegen“ von Paul

Linke und „Ich hätt‘ getanzt heut‘

Nacht“ von Frederik Loewe aus

„My fair Lady“. Der Frauenchor

ließ Hildegard Knefs „Rote Rosen“

regnen.

Die Zuhörer freuten sich über einen

stimmungsvollen Abend.

Hörder Frauenchor 1942

auf z.B. den Blutdruck oder unser

Schlafverhalten. Blutzucker- und

Cholesterinspiegel verbessern sich

schnell und manchmal kann man

sogar auf Medikamente verzichten.

Wenn Sie auch keine Lust haben

immer allein zu radeln oder zu

walken, schließen Sie sich doch

einem Verein an. Das ist nicht nur

geselliger, der bekannte „Schweinehund“

ist dann auch nicht mehr

so laut!

In allen Gesundheitsfragen beraten

wir Sie gern! Bis bald, wir

freuen uns auf Sie!

Das Team der Alten Apotheke

27


28

Tennisunterricht für Schüler

Zusammenarbeit zwischen dem Hörder Tennisclub

1930 e.V. und dem Goethe-Gymnasium

Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums erhalten Schul-Tennisunterricht

auf der Anlage des HTC

Seit einiger Zeit erhält ein Schüler

des Goethe-Gymnasiums (Sportschule

NRW) auf der Anlage des

HTC „Fördertraining“ des Westfälischen

Tennisverbands.

Dieser besonderen Maßnahme

geht eine langjährige Zusammen-

Von der über 300 Mitglieder umfassenden

Jugendabteilung, die im

Laufe eines jeden Jahres zahlreiche

Veranstaltungen vom Leistungs-

bis zum Hobbyspieler für

alle Altersklassen, auf Normalfeldern

oder auf reduzierten Spielfeldern

kindgerecht anbietet, wurde

Mitte Mai der Tag der „Kleinen

Tennisspieler“ ausgerichtet. Der

arbeit voraus, die der damalige

Vorsitzende Kurt Baars mit dem

Goethe vor 20 Jahren ins Leben

rief. Seitdem finden regelmäßig

„Schultennisstunden“ auf der Anlage

des Hörder Tennisclubs statt.

HTC

SGV Abt. Hörde:

Ferienwanderung am Rothaarsteig

Während der Pfingstfeiertage erwanderten

wir mit einigen Mitgliedern

unter Leitung von Wanderfreund

Agostino Ricci in 5

Tagen erneut Teilstücke des 154

km langen Rothaarsteiges, der

von Dillenburg nach Brilon

führt. Es war bereits die vierte

mehrtägige Wanderetappe in den

letzten Jahren.

Von Schmallenberg-Grafschaft

erreichten wir leicht die jeweiligen

Ausgangspunkte unserer

täglichen Wanderungen von jeweils

13 – 20 km: Schmallenberg,

Jagdhaus, Hohenleye und Bad

Berleburg incl. 2 Stadtbesichtigungen.

Der Rothaarsteig wurde 2001 eröffnet

und hat die Wanderwelt

revolutioniert. Somit zählt der

„Weg der Sinne“ längst zu

den besten Weitwanderwegen

Großes Interesse am Schnuppertennis

DTK Rot-Weiss 98 ist stolz, 71

„Kinder-Mitglieder“ und 32

„Mini Kid-Mitglieder“, also insgesamt

103 Kinder zwischen drei

und zehn Jahren auf der Anlage

des Dortmunder Tennisklub Rot-

Weiß 98 an der Johannes Gronowskistr.,

zu haben, die ihren

Tag der „Kleinen Tennisspieler“ beim DTK Rot-Weiss 98

Deutschlands, wie wir uns nachhaltig

überzeugen konnten.

Zu unserem Wanderprogramm

gehörte auch ein großes Teilstück

Der Rothaarsteig bot den Mitgliedern des SGV Abt. Hörde schöne Wanderwege

Mitgliedsausweis/-karte im Rahmen

dieser Veranstaltung am Tag

der offenen Tür des DTK RW 98

bekamen. Die Ausweise wurden

wieder kindgerecht mit einem

Tennis-Cartoon gestaltet und feierlich

von den Sport- bzw. Jugendwarten,

Tennislehrern und DTB-

des interessanten Waldskulpturenweges,

auf dem international

bekannte zeitgenössische Künstler

9 große Monumente von bleibendem

Wert und Aussagekraft

schufen, ferner die 40 m lange

Hängebrücke in der Nähe von

Kühhude sowie der „Kyrill-Pfad“

bei der Ortschaft Schanze, 1000

m lang, der sehr markant die

Auswirkungen des Jahrhundertsturmes

vom 18. Januar 2007

vor Augen führt.

Abschließend sei nochmals erwähnt,

dass uns jeder interessierte

Wander- und Naturfreund

willkommen ist, um an unseren

Wanderungen teilzunehmen.

www.sgv-hoerde.de

Trainern Sabine Mohnhaupt und

Marc Senkbeil, unter Mithilfe der

Jugendsprecher Sarah Spruch und

Fabian Rönsdorf überreicht.

Mit viel Freude und Engagement

wurde von den „Kleinen und Großen“

Kleinfeldtennis gespielt.

Auch der Funcourt und der Spielplatz

sowie eine von der Stadtsparkasse

Dortmund gesponserte

riesige Hüpfburg fanden bei den

alten und neuen „Kinder- sowie

Mini-Kid- Mitgliedern“ und deren

Geschwistern jede Menge Begeisterung.

Viele neue tennisinteressierte

Kinder und auch Eltern hatten die

Möglichkeit, mit Leihschlägern

während einer Einführungstennisstunde

in diesen schönen Sport

hineinzuschnuppern. Linda und

Lisa begeisterten die „Kleinen“

mit ihren kreativen Schminkideen.

DTK RW 98


Jahreshauptversammlung beim

TuS Wellinghofen

Im Verlauf der im Mai abgehaltenen

Jahreshauptversammlung

des TuS Wellinghofen wurden als

Schatzmeister Bernd Thymian

und als Geschäftsführer Klaus

Meyer wiedergewählt.

Für langjährige Vereinsmitgliedschaft

wurden geehrt: Herbert

Schmidt für 60 Jahre (2. von links

- Handball), für 25 Jahre Tim

Baumgarten (3. von links - Basketball),

Horst Kortekamp (4.

von links - Basketball) und Marianne

Rothschuh (2. von rechts –

Turnen). Insbesondere Herbert

Schmidt war im Zeitalter des

glorreichen Handballs eine der

Gala zum 100-Jährigen

Anfang Juni feierte der Hörder SC

im DSW21-Festsaal seine große

Gala zum 100-jährigen Bestehen

des Vereins.

Über 300 Gäste und Mitglieder

waren zugegen und freuten sich

über die Grußworte von OB Ull-

Auch Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder des Hörder SC standen auf

dem Programm - v. l.: Heinrich Hensge, Willi Böhm, Erika Bornemann und

Jürgen Grondziewski

rich Sierau, Bezirksbürgermeister

Manfred Renno und Vertretern

der zuständigen Fußballverbände.

Neben den Ehrungen für die langjährigen

Vereinsmitglieder Erika

tragenden Säulen und maßgeblich

an der Erringung des Titels

„Deutscher Meister“ beteiligt.

Mit der Nationalmannschaft

wurde er „Weltmeister“. Für

ebenfalls 60 Jahre Mitgliedschaft

wurde Helmut Göge geehrt,

Handballspieler und langjähriges

Vorstandsmitglied. Aus Urlaubsgründen

konnte er nicht anwesend

sein.

Ebenfalls sind auf dem Foto noch

zu sehen: Bernd Thymian

(Schatzmeister), Hans Rothschuh

(Präsident) und Klaus Meyer

(Geschäftsführer).

TuS Do-Wellinghofen 1905 e. V.

Bornemann und Heinrich Hensge

wurde auch die 1. Senioren-

Mannschaft für die errungene

Meisterschaft in der Kreisliga A,

Gruppe 1 und den damit verbundenen

Aufstieg in die Bezirksliga

ausgezeichnet. Für die Musik

sorgte die bekannte Band MI-

RAGE. Bis in die frühen Morgenstunden

wurde bei bester Stimmung

ausgiebig gefeiert.

Hörder SC

Mitgliederversammlung des Hörder

Heimatvereins

Der alte Vorstand ist auch der neue Vorstand

In seinem Bericht über die zahlreichen

Veranstaltungen in 2009

sowie die Aktivitäten des Vereins

betonte der 1. Vorsitzende Willi

Garth die vielfältige und positive

Resonanz bei den Mitgliedern

und in der Presse. Als besonderes

v. l.: Helmut Broich, Willi Garth,

Margarete Heitmann, Bernhard

Finkeldei. (Foto: Heimatverein)

Ereignis wurde die Ausstellung

„ausgegraben! 800 Jahre

Burggeschichte(n)“, die vom Museum

für Kunst und Kulturgeschichte

und von der Denkmalbehörde

der Stadt Dortmund in

sehr enger Kooperation mit dem

Verein organisiert wurde, hervorge-hoben.

Herr Garth dankte den Verantwortlichen

der Stadt für das Projekt,

aber auch den Mitorganisatoren

und Helfern aus dem

Verein für ihr Engagement. Er

erläuterte auch die schwierige Suche

nach neuen Räumlichkeiten

für das Heimat-Museum. Stadt

und Politik in Hörde seien in die

Lösung des Problems eingebunden.

Aktuell hat der Verein 96

Mitglieder.

Die für 2010 geplanten Veranstaltungen

wurden durch Herrn Bro-

ich vorgestellt. Das nächste größere

Ereignis wird die Teilnahme

an der Dortmunder Museumsnacht

im September sein. Die

Vorbereitungen hierzu laufen auf

vollen Touren. Schatzmeisterin

Margarete Heitmann erläuterte

das finanzielle Ergebnis des Vereins

und Kassenprüfer Heribert

Wölk berichtete über die Kassenprüfung,

die ohne Beanstandungen

verlaufen sei. Nach kurzer

Aussprache zu den Berichten

wurde der Antrag auf Entlastung

des Vorstandes gestellt. Sie erfolgte

einstimmig. Da die Amtszeit

des Vorstandes nach 3 Jahren

abgelaufen war, standen Neuwahlen

an. Die Mitgliederversammlung

bestellte einstimmig

den alten Vorstand zum neuen

Vorstand. Er setzt sich wie folgt

zusammen: Willi Garth 1. Vorsitzender,

Bernhard Finkeldei 2.

Vorsitzender, Margarete Heitmann

Schatzmeisterin und Helmut

Broich Geschäftsführer.

Der Haushaltsplan für 2010 wurde

einstimmig von der Versammlung

angenommen. Den Abschluss

der Jahreshaupt-

versammlung bildete die Vorführung

der Filme: „Emscher-Flutung“

und „Winter in Horde“, die

Vereinsmitglied Heribert Wölk

gedreht hatte. Er erhielt viel Beifall

für seinen eindrucksvollen

Filmbeitrag.

Weitere Infos unter www.heimatverein-hoerde.de

Frischer Wind bei den Grünen

Die Hörder Grünen haben den

Vorstand des Ortsverbandes neu

gewählt. Sprecherin des OV ist

jetzt Bettina Markert.

Ihr zur Seite stehen Udo Eickelmann

als Stellvertreter und Klaus

Tillmann als Finanzverantwortlicher.

Neue Gesichter, frische Ideen,

viel Engagement und verlässliche

Überzeugungen sind die Überschriften

für die zukünftige Arbeit.

Transparenz darf nicht nur

v. l.: Klaus Tillmann, Bettina Markert,

Udo Eickelmann

ein Schlagwort sein, sondern

muss ernsthaft angegangen und

eingefordert werden, so der neue

Vorstand. Einig war man sich,

dass angesichts leerer Kassen der

Begriff der Nachhaltigkeit enorm

an Bedeutung gewinnen wird.

29


30

Seit Mai neuer Chefarzt am St.-Josefs-Hospital

Nach exakt 25 Jahren und einem

Monat verlässt Dr. Bernd Großstück

die von ihm aufgebaute Klinik

für Geburtshilfe und Frauenheilkunde

am St.-Josefs-Hospital

und übergibt sie in jüngere Hände.

Der dreifache Vater und Opa von

vier Enkelkindern geht zufrieden,

aber dennoch mit ein bisschen

Wehmut.

Letztendlich freut er sich vor allem

auf die Zeit mit seinen Enkelkindern,

die er hoffentlich mehr genießen

kann, als früher seine Kinder,

die ihren Vater oft erst spät

abends sahen.

So wird es jetzt den vier Kindern

von Dr. Christoph Hemcke gehen.

Vier Kinder und ein Fulltimejob,

das gehe nur mit einer tollen Frau

an seiner Seite, die zu ihm stehe

und sich um alles kümmere, lobte

der „Neue“ seine Ehefrau. Seine

Ziele sind insbesondere die WHO-

Zertifizierung als stillfreundliches

Krankenhaus sowie die Fortführung

und Weiterentwicklung der

familienfreundlichen Geburt in

privater Atmosphäre. Geburtsvorbereitungskurse,

Elternschule und

eine intensive Zusammenarbeit

v. l.: Dr. Bernd Großstück und sein

Nachfolger Dr. Christoph Hemcke

mit den Beleghebammen bilden

das attraktive Konzept im Josefino.

Brustkrebsvorsorge und -behandlung

werden ebenso Standbeine

bleiben. Dr. Hemcke, der, wie die

beiden Chefärzte in einem Ge-

spräch zufällig herausfanden,

ebenfalls in Schwerte aufgewachsen

ist und an der gleichen Uni in

Mainz studierte, war bis vor kurzem

am Klinikum Dortmund beschäftigt.

Sein Spezialgebiet ist die

Ultraschalluntersuchung der weiblichen

Brust. Mit seinem Amtsantritt

wird ein komplett neues Ultraschall-Equipment

angeschafft,

das mit einer 3D-Diagnostik bessere

Voraussetzungen zur Diagnose

schafft. Neben der operativen

Krebsbehandlung wird auch die

onkologische Therapie in enger

Kooperation mit den niedergelassenen

Kollegen intensiviert. Ein

weiteres Feld will der neue Chef

gemeinsam mit dem urologischen

Kollegen Dr. Oliver Moormann

aufbauen: ein Kontinenzzentrum

für die Behandlung der weiblichen

Gebärmuttersenkungszustände

sowie der männlichen wie auch

weiblichen Inkontinenz.

Geboren wurde Herr Dr. Hemcke

übrigens 1969 im St. -Josefs-Hospital.

Die Feuer- und Rettungswache 4 im Blick

Heimatverein besuchte Neubau an der Zillestraße 1

Mitglieder des Vereins zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde besuchten die neue Feuer- und Rettungswache 4

Eine Delegation des Vereins zur

Förderung der Heimatpflege e.V.

Hörde besuchte Ende Juni die

neue Feuer- und Rettungswache

4. Über 30 Mitglieder des Vereins

wurden von Wachabteilungsleiter

Ingo Eppmann und Oberbrandmeister

Markus Jordan, der

den Besuch zu Beginn des Jahres

arrangiert hatte, begrüßt.

Der 1989 anlässlich der Feierlichkeiten

zu „650 Jahre Stadtrechte

Hörde“, gegründete Verein betreibt

neben zahlreichen Aktivitäten

sein Museum in der alten

Hörder Burg an der Faßstraße.

Vorsitzender Willi Garth wusste

die eine oder andere Hörder An-

ekdote auch im Zusammenhang

mit der Feuerwehr zu erzählen.

So beispielsweise vom frühen

Feuerwachposten auf dem Turm

der Hörder Stiftskirche. Ebenso

engagiert wie sich die Frauen und

Männer der Hörder Geschichte

widmen, zeigten sie sich interessiert

an der Sicherheit ausstrahlenden

neuen Feuer- und Rettungswache.

Deren während der Dunkelheit

illuminierter Turm hat neben der

Signalwirkung „das Zeug zu einem

echten Hörder Wahrzeichen“,

waren sich alle Gäste einig.

Die Führung durch die Arbeits-

und Sozialbereiche der Wache

vermittelte einen umfassenden

Eindruck von dem Arbeitsplatz

Feuer- und Rettungswache 4.

Schlauchwäsche, Feuerlöscherwerkstatt,

Medizintechnik und

Zentraldesinfektion ließen ebenso

wie der Fuhrpark keinen

Zweifel an der Leistungsfähigkeit

der Wache aufkommen.

Zum Abschluss über-reichte Willi

Garth als Dankeschön für die

gelungene Führung das Buch

„Impressionen aus Hörde“ an

Ingo Eppmann. Es wird seinen

Platz in der wacheigenen Museumsecke

finden.

DH – Pressestelle Feuerwehr

Gemütliches

Kosmetik-Studio

in Dortmund

Hörde eröffnet

Seit Mai 2010 hat die ausgebildete

Kosmetikerin Nunciata Cannaviello

ein eigenes Kosmetikstudio in

Hörde, Entenpoth 16, eröffnet.

„Besonders wichtig ist mir die private,

gemütlich Atmosphäre. Meine

Kunden sollen sich hier wohl-

Kosmetikerin Nunciata Cannaviello

fühlen“, so Frau Cannaviello.

Außerdem legt die Kosmetikerin

viel Wert auf Naturprodukte mit

Aloe Vera. „Immer mehr Menschen

reagieren allergisch. Meine

Produkte enthalten keine Konservierungs-

und sonstigen Reizstoffe

und sind für jeden gut verträglich.“

Eine Linie für junge Menschen

steht ebenso zur Verfügung wie

Produkte für den Mann. Denn

auch wenn sie ihr Kosmetikstudio

„Frauenzimmer“ nennt - Männer

sind ebenso willkommen. Terminlich

geht sie individuell auf

die Wünsche ihrer Kunden ein.

Auch abends nimmt sie gerne

Aufträge entgegen. Auf Anfrage

gibt es zudem Schminkevents mit

Make up Stylisten und Visagisten.

Für Hochzeitsfeiern, Jubiläen,

große Feierlichkeiten oder auch

für das „1. Date“ steht sie mit ihrer

Erfahrung und einer großen Auswahl

an Kosmetika zur Verfügung,

damit jeder das passende

Wohlfühl-Make up bekommt.

Schönheitsbehandlungen wie Augenbrauen

zupfen und Entfernung

von Teil- und Ganzkörperbehaarung

mit Wachs runden das

Angebot ab. Terminabsprache unter:

0162-1013029.


Der Dortmunder Kammerchor,

Meisterchor 2009 im ChorVerband

NRW, hat Mitte Juni sehr

erfolgreich am Zuccalmaglio-

Volkslieder-Festival in Menden

teilgenommen. „Es war ein toller

Tag und es hat riesigen Spaß gemacht,

bei diesem Festival dabei

gewesen zu sein und das alles

dann mit einer Goldmedaille zu

krönen, was kann es Schöneres

geben?“, so die einhellige Meinung

aller beteiligten Sänger/innen.

Mit der insgesamt zweithöchsten

Gesamtwertung sowie

der Tageshöchstwertung für die

Goldmedaille für den Dortmunder Kammerchor

Die Wohnzimmerband stellt sich vor

Die Wohnzimmerband v. l. Enno Koenig, Robert Haupt und Norbert Heckendorf

in Aplerbeck beim Sommerfest der LWL-Klinik

Seit fünf Jahren machen sie in

Dortmund die Musikszene „unsicher“.

Enno Koenig (Vocals, Electric

& Acoustic Guitars) Norbert

Heckendorf (Bass & Vocals) und

Robert Haupt (Drums & Percussion)

sind die bekannte Dortmunder

Wohnzimmerband. Eine

Band, die in jedem Wohnzimmer

spielt, auf dem Balkon oder auch

in einer Telefonzelle. Dezente

Hintergrundmusik, Jazz, rockige

bis fetzige Partykracher, Beatles,

James Blunt, Westernhagen, Robbie

Williams, U2 , Zappa und einiges

mehr haben die drei Herren

im Programm. Ihr Markenzeichen:

Musik mit Comedy vermischen

und die Songs auf einzigartige

Weise (fast) unplugged in

bester-Laune-Qualität darbieten.

Weitere Infos unter: www. wohnzimmerband.de

Der Dortmunder Kammerchor

Interpretation des Liedes ‚Music‘

(Text: John Miles, Arrangement:

Herbert Grunwald) mit dem

Chorsolisten Martin Grobe ersang

sich der Dortmunder Kammerchor

unter Leitung von Margitta

Grunwald souverän die

Goldmedaille. Das nächste große

Chor-Event des Dortmunder

Kammerchores - die 1. Romantische

Chornacht Open-Air - findet

am Samstag 24. Juli 2010 im Biergarten

an der Galopprennbahn in

Dortmund-Wambel statt. Nähere

Infos unter www.dortmunderkammerchor.de

Sommerferien mit der Märchenbühne auf

dem Schultenhof

Ein schöner Ferientag ist garantiert,

wenn „Die Märchenbühne“

ihr Sommergastspiel auf dem

Schultenhof gibt. Theatermacherin

Daria Nitschke bietet hier zwei

Wochen lang in einem bunten

Theaterzelt ein vergnügliches Familienprogramm:

Mit lustigem

Puppentheater, Kindermusik und

Geschichten zum Mitmachen begeistert

sie 45 Minuten lang die

Kinder. Im Juli möchten das

Schweinchen Dicki Tam, Andreas

Maus und Igelbert Kratz Piratenferien

machen und gehen auf

Schatzsuche. Im August laden der

Zauberer Pfiffikus und Franz, der

fliegende Koffer, zu einer neuen

Abenteuer-Reise ein. Das Programm:

„Ein Schatz auf der Pira-

teninsel“: Dienstag, 27. Juli –

Samstag, 31. Juli; Vorstellungen

täglich um 15.00 Uhr, Donnerstag

auch um 10.00 Uhr

„Der Zauberer Pfiffikus und die

Abenteuer-Reise“: Dienstag, 24.

August - Samstag, 28. August;

Vorstellungen täglich um 15.00

Uhr, Donnerstag auch um 10.00

Uhr Der Eintritt kostet 4,50 Euro

pro Person, 4,00 Euro für Gruppen

ab 10 Personen.

Kartenreservierung ist empfehlenswert

unter Tel: 0231 / 42 711

26. Spielpläne im Internet: www.

die-maerchenbuehne.de

Veranstaltungsort: AWO-Schultenhof,

Stockumer Straße 109,

44225 Dortmund (Renninghausen

bei Hombruch)

31


Verantwortung für Gesundheit

Die Geburt in

guten Händen

DIE FRAUENKLINIK IM

KLINIKUM DORTMUND

n Individuelle familienorientierte

Geburtsbetreuung

n ambulante Entbindung möglich

n Kinderarzt und Anästhesist

„rund um die Uhr“ im Kreißsaal

n Geburtswanne und alternative Geburtsstellungen

(z. B. Maya-Hocker)

n Betreuung von Risikoschwangerschaften

stationär und ambulant

n Frühgeborenen-Intensivstation direkt

neben dem Kreißsaal

n Akupunktursprechstunde

n Homöopathie, Aromatherapie und

Akupunktur unter der Geburt

n Integrative Wochenbettpflege, Familienzimmer,

Rooming in, Stillambulanz

n Umfangreiches Kursangebot

in der Elternschule

Telefon

Kreißsaal, Schwangerschaftssprechstunde,

Anmeldung für Kurse und zur Geburt

0231 953-21501 oder 953-21502

www.klinikumdo.de

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