ACS Automobilclub - Ausgabe 06/2019

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Ausgabe 06/2019

Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

AU TO

Caravan

CAMPIEREN WIRD

IMMER BELIEBTER

Vom 24. bis 28. Oktober zeigen am Suisse Caravan Salon

in Bern über 350 Hersteller aus dem In- und Ausland ihre

neuesten Produkte

Special

IAA: LACK DES

AUTOTEMPELS

BLÄTTERT AB

Die Internationale Automobil

Ausstellung muss einen markanten

Abschwung hinnehmen

Technik

DIESEL IST

VIEL SAUBERER

ALS SEIN RUF

Die aktuelle Verunglimpfung

des Dieselmotors verschärft

die Abgassituation zusätzlich


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Ich lebe mobil.


EDITORIAL

SCHLÜSSELFAKTOR

STROMBEDARF

Im Zuge der Klimadebatte respektive der Debatte rund um die Reduktion

des CO2-Ausstosses zwecks Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens

scheint Strom Trumpf zu sein. In den letzten Jahren wurde immer mehr

elektrifiziert. Vom Elektroauto über das Elektrobike bis zum Elektro- Scooter, der

in diesem Jahr in unseren Städten in rasantem Tempo Einzug gehalten hat.

E

gal, ob auf vier oder auf zwei Rädern, wir sind zunehmend

auch elektrisch unterwegs. Heute gilt:

Elektroantriebe sind gut, Verbrennungsmotoren

sind schlecht. Es ist cool und chic, ein Elektroauto

zu fahren und sich so vermeintlich umweltgerecht

zu verhalten. Das Elektroauto

ist zu einem Statussymbol geworden. Wie

sich auch an der diesjährigen Frankfurter

Automobilmesse IAA gezeigt hat, rüsten

die Autobauer in diesem Bereich massiv

auf. Noch nie wurden unter den Neuheiten

so viele Elektrofahrzeuge vorgestellt wie in

diesem Jahr.

Zurzeit hat die Elektromobilität den

Ruf, die Heilsbringerin für den Klimaschutz

zu sein, ohne detailliert auf die

Fragen bezüglich ihrer CO2-Bilanz und des

Ursprungs des benötigten Stroms einzugehen.

Gleichzeitig werden die Konsequenzen

einer starken Elektrifizierung gerne

ausser Acht gelassen. Nebst dem Bereich

Mobilität wird auch beim Heizen zunehmend

auf Elektro gesetzt. Die Wärmepumpe

gilt hier als die Technologie zur Verringerung

des CO2-Ausstosses. Da muss man sich schon die Frage

stellen, woher denn der Strom kommen soll, um die dafür benötigte

Elektroenergie zu liefern.

Die Forschungsanstalt Empa hat eine Studie zum Thema

«Auswirkungen auf das schweizerische Stromnetz bei vermehrtem

Ersatz fossiler Energieträger durch strombasierte Technologien»

erstellt, die sie im Juni 2019 publiziert hat. Diese hat brisante

Erkenntnisse zu Tage gefördert: Wenn wir für den Klimaschutz

in grossem Umfang auf Elektroautos und Wärmepumpen setzen,

droht der Schweiz der Strom auszugehen. Vor allem in den Wintermonaten,

wo der Strombedarf am höchsten ist, lauert die Gefahr

eines massiven Stromdefizits. Laut der Studie werden bis zu 22

Terawattstunden (TWh) jährlich fehlen. Das ist fast so viel, wie alle

Kernkraftwerke im Jahr 2018 in der Schweiz zusammen an Strom

produziert haben (total 25 TWh). Die Zahlen der Empa-Studie

basieren auf der Annahme, dass 20% der gefahrenen Kilometer

mit Elektroautos zurückgelegt und 75% unserer Häuser mit

Wärmepumpen beheizt werden, wodurch unser Strombedarf um

fast 25% wachsen wird. Um dieses riesige Wachstum absorbieren

zu können, müssen wir zusätzlichen Strom aus dem benachbarten

Ausland importieren. Strom, der notabene zu einem erheblichen

Teil aus Kohlekraftwerken stammt und dadurch in puncto

CO2-Belastung eine sehr schlechte Bilanz

hat, weshalb man auch von «dreckigem»

Strom spricht. Die Problematik rund um

die drohende Stromknappheit ist nicht die

einzige Hürde, welche die Elek tromobilität

zu überwinden hat. Die (noch) mangelnde

Reichweite der Fahrzeuge, das fehlende

Netz an Ladestationen sowie die ganzen

Themen rund um die Produktion und die

Entsorgung der Batterien seien hier nur am

Rande erwähnt.

Der ACS unterstützt die Entwicklung

und den Einsatz neuer Technologien. Für

ihn hat auch die Elektromobilität selbstverständlich

ihre Berechtigung. Aus unserer

Sicht dürfen jedoch die Entwicklung

und Förderung anderer Antriebssysteme

wie Wasserstoff, Brennstoffzellen, etc.

nicht vernachlässigt werden. Denn zukünftig

werden wir einen gesunden Mix

aus verschiedenen Antrieben benötigen, um unseren Mobilitätsbedürfnissen

gerecht zu werden.

Ihr Thomas Hurter

Zentralpräsident

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NR. 06/2019

AUTO

3


INHALT

NEUHEITEN S.11

CARAVAN S.06

SPORTLICH-EDLER GRAND TOURER

Mit dem ersten Grand Tourer seiner Geschichte

will McLaren eine neue, komfortorientiertere

Kundengruppe erschliessen.

STARKES TRIO VON HYUNDAI

Gleich drei neue Modelle lanciert Hyundai.

Neben dem Kona hybrid bringen die Südkoreaner

den New Ioniq electric und den i10.

DER SUISSE CARAVAN SALON ZEIGT DIE GANZE BANDBREITE VON CARAVANING

Vom 24. bis 28. Oktober erfährt der beliebte Suisse Caravan Salon im BERNEXPO-

Gelände seine bereits 52. Auflage. Über 350 Firmen präsentieren ihre Fahrzeuge und

viel Zubehör. So vielfältig die Möglichkeiten beim Caravaning sind, so bunt ist auch der

Strauss an Produkten. Fachleute stehen interessierten Besuchern an den fünf Messetagen

für Beratung und Fragen aller Art zur Verfügung.

SUBARU IM ELEKTRO-ZEITALTER

Mit der 5. Generation des Forester und

dem Bestseller XV läutet der Allradspezialist

Subaru das Elektro-Zeitalter ein.

SPECIAL S.08

UMFANGREICHES UPDATE

Fünf neue Motoren und eine verbesserte

CO2-Bilanz sind die wichtigsten Neuerungen

bei der Modellpflege des Opel Astra.

ALLE TUGENDEN ZUM BESTSELLER

Der CX-30 von Mazda besitzt alle

Tugenden, die es in der Schweiz braucht,

um erfolgreich zu sein.

IAA 2019: MASSIVER HERSTELLERSCHWUND UND BESUCHERRÜCKGANG

Satte 30 Prozent weniger Besucher als noch bei der letzten Ausstellung 2017 und rund

ein Dutzend namhafte Abwesende bei den Herstellern – der Lack der Internationalen

Automobil Ausstellung (IAA) blättert ab. Ob es in zwei Jahren in der Messe Frankfurt

wieder eine IAA geben wird, steht in den Sternen. Viele Hersteller sind verunsichert.

Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel begutachtet am Eröffnungstag den neuen Ford

Kuga Plug-in-Hybrid.

4

AUTO NR. 06/2019


inhalt

ACS-SPEZIALREISE S.26

PROFITIEREN

SIE! S.32

Als ACS-Mitglied erwarten

Sie attraktive Angebote

in der Ferienregion

Tessin

Impressum

EXKLUSIVE MITGLIEDERAUSFAHRT INS SÜDTIROL

Speziell für Young- und Oldtimer organisiert der ACS vom 14. bis 17. Mai 2020 eine exklusive Mitgliederausfahrt

ins Südtirol. Die Reise führt die Teilnehmer durch reizvolle Landschaften und über herrliche

Alpenpässe. Gemütliches Beisammensein unter Gleichgesinnten sowie hochstehende Kulinarik und Gastronomie

runden den exklusiven Event ab. Anmeldeschluss ist der 10. November 2019.

VERKEHRSSICHERHEIT S.28

BRENNPUNKT AUTOBAHN

Auf Schweizer Autobahnen wurden im letzten

Jahr rund 7230 Verkehrsunfälle registriert.

19 Menschen verloren dabei ihr Leben und 193

wurden schwer verletzt. Viele dieser Unfälle

könnten verhindert werden, wenn die Regeln

eingehalten würden. Wir sagen Ihnen, worauf Sie

achten müssen und wie Sie sich verhalten sollten.

Dazu empfehlen wir, auch den in dieser Ausgabe

beiliegenden Autobahn-Knigge zu lesen.

RÜCKSPIEGEL S.19

WER HAT’S ERFUNDEN?

Schönheitskonkurrenzen für Meisterwerke des

Automobilbaus erleben eine Renaissance. Die erste

solche Veranstaltung in der Schweiz fand bereits

vor 91 Jahren unter der Federführung des Automobil

Club der Schweiz (ACS) statt.

KOLUMNE S.31

DAS TEAM HINTER DEM ERFOLG

ACS-Botschafter Tom Lüthi, der bodenständige und

erfolgreiche Moto2-Pilot aus dem Berner Mittelland,

schreibt in einer regelmässig erscheinenden Kolumne

über seinen Sport, aber auch andere Themen, die

ihn beschäftigen.

TECHNIK S.20

DIESEL ZU UNRECHT DIFFAMIERT

Auch wenn zeitnah viele neue Elektroautos

auf die Strasse kommen, um die CO2-Bilanz

aufzubessern, wird der Dieselmotor notwendig

bleiben. Kein anderer Antrieb treibt ein

grosses Auto oder einen Lastwagen effizienter

an, wenn es gilt, weite Strecken in kurzer

Zeit kostengünstig zurückzulegen. Und ohne

Selbstzünder lässt sich das CO2-Emissionsziel

«95 g/km bis 2021» nicht erreichen.

CLASSIC S.22

GELUNGENE PREMIERE

Mitte August rollte in exklusivem Rahmen zum

ersten Mal der Emil Frey Classics Drive über

den Asphalt. Vorbei an glitzernden Seen und

traumhaften Bergkulissen führte die mehrtägige,

stilvolle Genussfahrt über einige der

schönsten Strecken der Schweiz.

Verlag ACS-AUTO

© Automobil Club der

Schweiz (ACS)

Wasserwerkgasse 39

CH-3000 Bern 13

Tel. +41 31 328 31 11

Fax +41 31 311 03 10

www.acs.ch, info@acs.ch

Chefredaktion/

Anzeigenverkauf

Markus Rutishauser

Romanshornerstrasse 62B

CH-8280 Kreuzlingen

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Bodan AG

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www.bodan-ag.ch,

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Berichte

Titelbild und Testbericht

können einem Advertorial

entsprechen, wobei die Redaktion

jeglicher Verpflichtung

freibleibend und ohne Fremdeinsprache

die Beurteilung

des Objektes vornimmt.

Erscheinungsweise

8 Ausgaben pro Jahr. Für

die ACS-Mitglieder in den

Clubleistungen enthalten.

Auflage

71 875 Exemplare

(WEMF-beglaubigt 2019)

Nachdruck nur unter Quellenangabe

und mit Bewilligung

des Verlages gestattet.

Für unverlangt eingesandtes

Manuskript- und Bildmaterial

übernehmen Verlag und Redaktion

keine Haftung.

Titelbild

Werk

produziert mit

naturstrom

NR. 06/2019

AUTO

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CARAVAN

Freizeitfahrzeuge, wie der Mercedes Marco Polo, sind bei jungen Campern wegen ihrer Vielseitigkeit besonders beliebt.

SUISSE CARAVAN SALON 2019

NEUE FREIHEIT

DURCH CARAVANING

Die Verkaufszahlen zeigen: Campieren wird immer beliebter. Vor allem

Freizeitfahrzeuge wie der Mercedes Marco Polo oder der VW California tragen

den Boom. Und sonst? Die ganze Bandbreite von Caravaning ist vom

24. bis 28. Oktober im BERNEXPO-Gelände in Bern anzutreffen.

E

s ist das Vogelgezwitscher, das

den Schlaf zurückdrängt und

die Lebensgeister langsam in

uns weckt. Noch schlaftrunken,

treten wir ins Freie auf die Lichtung.

Vor uns liegt der spiegelglatte See, wo

ein paar Enten nach Futter tauchen, am

Schilfrand steht ein Reiher. Die Luft ist

still und der Moment absolut friedlich. Es

sind solche Augenblicke, die wir mit Caravaning

verbinden. Sie tragen das Versprechen

von Freiheit und Natur pur in

sich. Ein Versprechen, das immer mehr

Menschen in der Schweiz in den Bann von

Camping zieht.

Die Möglichkeiten beim Caravaning

sind vielfältig und entsprechend kann die

Wahl zur Qual werden. Dabei lassen sich

die Hauptkriterien für ein Wohnmobil an

einer Hand abzählen: Komfortanspruch,

Fahrzeuggrösse, Platzbedarf, Reiseziele

und nicht zuletzt die Dicke des Portemonnaies.

Die daraus erwachsenden individuellen

Fragen finden viele Antworten

am Suisse Caravan Salon.

VON KLEIN BIS GROSS

Der Caravaning-Boom wird zu grossen

Teilen von den sogenannten Freizeitfahrzeugen

getragen, die umgebaute Minivans

oder Lieferwagen sind und daher

verhältnismässig kompakte Abmessungen

besitzen. Viele traditionelle Camperhersteller,

wie beispielsweise Pössl, führen

solche Vans im Angebot, die mit ausgeklügeltem

Innenausbau den Spagat zwischen

Etwas Luxus auf kleinem Raum – der Innenraum wie im Marco Polo ist Bettstatt und Küche zugleich.

6

AUTO NR. 06/2019


Caravan

kompaktem Äusseren und maximalem

Innenkomfort wagen. Aber auch die Autobauer

haben die Camper-Spielwiese schon

länger entdeckt, allen voran VW, wo bei

vielen «Träumern» der Bulli als Inbegriff

für die ungebundene Abenteuerreise steht.

In direkter Konkurrenz zum heute als

California verkauften VW Camper stehen

Ford mit dem Nugget und Mercedes-Benz

mit dem Marco Polo. Beide Hersteller haben

sich das Camper-Knowhow von Westfalia

gesichert und geben ihre Basisfahrzeuge

Custom, respektive V-Klasse dem

gleichen Spezialisten in die Hand. Beide

Fahrzeuge erhalten ein Aufstelldach, dank

dem bis zu vier Erwachsene ein bequemes

Bett finden. Beim einen klappt das Dach

vorne, beim andern hinten hoch. Und trotz

gleichem Ausbauer sind die Lösungsansätze

komplett verschieden. Das zeugt davon,

wie individuell sich heute die Camperlandschaft

überhaupt darstellt.

Bei den traditionellen Wohnmobilen,

die mit einer eigenen Karosserie nochmals

variantenreicher daherkommen als die

Freizeitfahrzeuge, schöpfen die Hersteller

aus dem Vollen. Das breit gefächerte Angebot

beginnt auch hier kompakt wie das

Freizeitfahrzeug, ist aber meist klar grösser

und reicht bis zur rollenden Villa in

Reisebusgrösse, die schon mal mit einem

Beigefährt in Form eines auf dem Anhänger

gezogenen Smart anzutreffen sind.

Während sich der Bestand der Freizeitfahrzeuge

und Wohnmobile über die

letzten 25 Jahre auf über 150 000 Fahrzeuge

verdoppelt hat, sind die Wohnanhänger

im gleichen Zeitraum stabil geblieben

(rund 35 000). «Den Zuwachs verbuchen

vor allem kompakte Freizeitfahrzeuge»,

erklärt Christoph Hostettler, Präsident

des Caravangewerbe-Verband caravaning

suisse. Das bedeute jedoch nicht, dass die

Grosser Luxus braucht Platz – Modelle à la Concorde Centurion haben eine Lastwagenbasis und oft

einen Kleinwagen in der Heckgarage oder auf dem Anhänger.

Wohnanhänger und traditionellen Camper

(Alkoven, Teilintegrierte, Integrierte) verschwänden.

WER FÄHRT WAS?

Wohnanhänger werden meist gekauft,

ebenso die Freizeitfahrzeuge. Die traditionellen

Wohnmobile hingegen gehen oft

einmal in die Vermietung. «Gerade für

Familien ist die Miete ideal», erklärt Christoph

Hostettler. Speziell mit Kindern sei

ein hoher Platzbedarf vorhanden, was ein

grösseres Wohnmobil voraussetze. Doch

der Kauf solcher Fahrzeuge sei eine hohe

Investition, die ein normales Familienbudget

sprengen dürfte. Gekauft werden die

Wohnmobile jedoch oft von Menschen im

Alter über 50 Jahren, die gemäss Hostettler

mehr Zeit zum Reisen hätten und sich auf

diese Weise gegebenenfalls auch auf die

Pension vorbereiteten.

Freizeitfahrzeuge mit Aufklappdach

finden gemäss dem caravaning suisse-Präsidenten

vor allem bei jüngeren Käufern

Anklang. Am Wochenende ein Camper,

unter der Woche ein geräumiger Van, der

dank niedriger Bauhöhe auch für die meisten

Parkhäuser tauglich ist. Das Auf und Zu

mit dem Hubdach ist bei älteren Käufern

weniger beliebt, daher wählten sie zwar

oft auch ein Freizeitfahrzeug, aber mit fes-

Suisse Caravan Salon

BERNEXPO, Mingerstrasse 6, Bern

Do. 24. bis Mo. 28. Oktober 2019

Öffnungszeiten:

Freitag

9.30 bis 18 Uhr,

bis 20 Uhr

Erwachsene CHF 15.00

AHV/IV usw. CHF 10.00

Kinder unter 16 Jahren

in Begleitung gratis

Für Camper sind beim Bernexpo-Gelände

Stellplätze vorhanden. Berns Campingplätze

Eichholz und Eymatt sind mit

regelmässigen ÖV-Verbindungen gut an

die Stadt und damit ans Bernexpo-Gelände

angebunden.

Infos unter www.suissecaravansalon.ch

tem, erhöhtem Dach. Bei ihnen ist das Aufrechtstehen

ohne Umbau möglich. Auch

sind sie wendig, wegen der Höhe jedoch für

eine Alltagsnutzung ungeeignet.

Am Suisse Caravan Salon stellen über

350 Firmen ihre Fahrzeuge und Zubehör

vor und beantworten jegliche Fragen zum

Thema. Und wer seinen eigenen Camper

im Kopf hat, findet Material, Beratung und

Knowhow, die beim Gelingen des Unterfangens

helfen. Es stellen auch jene Exoten

aus, die sich auf die wirklich grosse Freiheit

spezialisiert haben, indem sie die Grenzen

befestigter Strassen durchbrechen. Sie gehen

mit dem Camper offroad und fahren

auch dann zum stillen See, wenn keine

Strasse mehr hinführt. Im Freigelände von

Bernexpo bietet ein Offroad-Parcours dem

Besucher die Möglichkeit, einen Hauch

dieser Abenteuerluft zu schnuppern.

Am Suisse Caravan Salon ist unverbindliches Schnuppern, Informieren und Staunen angesagt.

Text Martin Schatzmann / Bilder zVg

NR. 06/2019

AUTO

7


SPECIAL

INTERNATIONALE AUTOMOBIL AUSSTELLUNG

LACK BLÄTTERT AB

Die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt hat

am 22. September ihre Türen geschlossen. Einst galt sie als der weltweit

wichtigste Autoevent. Doch nach über 120 erfolgreichen Jahren blättert der

Lack ab. Gibt es für traditionelle Messen überhaupt noch eine Zukunft?

Opel goes electric: Das Interesse der internationalen Presse bei der Premiere des Corsa-e (330 km Reichweite, Preis ab 34 990 CHF)

mit Opel-Chef Michael Lohscheller und Champions-League-Sieger Jürgen Klopp als Markenbotschafter war riesig.

I

n diesem Jahr haben rund ein

Dutzend Automobilhersteller

der Frankfurter Messe den Rücken

zugekehrt und verzichteten

auf ihre Teilnahme. Ein Schock für die

IAA, die sich früher gerne als wichtigste

und grösste Autoschau der Welt bezeichnete.

Ausser Honda war kein japanischer

Autobauer am Frankfurter Rebstock vertreten.

Franzosen? Fehlanzeige! Selbst

die Opel-Mutter Peugeot hatte es nicht

für nötig erachtet, die IAA zu buchen. Fiat,

Alfa Romeo suchte man vergebens. Auch

die US-Riege glänzte durch Abwesenheit.

Einzig Ford war vor Ort. Nobelmarken wie

Maserati, Ferrari, Rolls-Royce, Bentley,

Aston Martin oder Bugatti suchte man

ebenfalls vergebens. Eng zusammengerückt

waren die Aussteller in Halle 11, die

zuletzt exklusiv von der BMW Group für

die Kernmarke, für Mini und Rolls- Royce

VIELE MARKEN

ABWESEND

reserviert war. In diesem Jahr durften

BMW und Mini dort mit Hyundai, Jaguar

Land Rover und Opel kuscheln.

Es gab einen Ort auf dem Frankfurter

Messegelände, der den Niedergang

der einst prunkvollen IAA jedem Besucher

unmissverständlich vor Augen führte: Die

Festhalle, das Herzstück des Messegeländes.

Dort, wo Mercedes-Benz in der Vergangenheit

Auftritte der Superlative zelebriert

hat, herrschte in diesem Jahr eher

Tristesse. Spektakuläre Bauten auf mehreren

Ebenen bis unter die Dachkuppel und

visionäre Präsentationen haben einst für

Furore gesorgt. Der Mercedes-Stern liess

die Halle erstrahlen und verlieh ihr Glamour.

Damit ist es vorbei. Die Stuttgarter

haben ihre IAA-Performance drastisch abgespeckt.

Die Festhalle wirkte kühl, ohne

Esprit, angesichts grosser Leerflächen

geradezu öde. Daran konnten selbst die

auf Hochglanz polierten Luxus-Karossen

kaum etwas ändern. Mercedes fand sich

8

AUTO NR. 06/2019


Special

mit seinem reduzierten Messeauftritt in

bester Gesellschaft. Die Hersteller, die

noch nach Frankfurt gekommen sind, haben

durch die Bank ordentlich abgespeckt.

Ob es 2021 wieder eine IAA in Frankfurt

am Main geben wird, steht in den

Sternen. Die Verträge des Messeveranstalters

VDA mit der Messe Frankfurt laufen

aus. Die Autobauer sind verunsichert. Ist

ein klassisches Messeformat noch zeitgemäss?

Ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis

noch zu rechtfertigen?

Mit dem Showcar Mercedes-Benz Vision wurde an der IAA ein Ausblick auf zukünftige grosse

elektrische Luxuslimousinen der Stuttgarter gegeben.

ERNEUT WENIGER

BESUCHER

Die IAA war stets ein Besuchermagnet.

Fast eine Million passierten vor wenigen

Jahren noch die Eingangsschranken. 2017

waren es immerhin noch rund 800 000.

Dieses Jahr mussten sich die Verantwortlichen

mit 560 000 Besuchern bescheiden,

obschon am finalen Wochenende rund

150 000 Autofans den Weg an die Messehallen

fanden. Angesichts dieser Zahlen

muss sich Bernhard Mattes, Präsident des

Verbandes der deutschen Automobilindustrie

(VDA), in die digitale Welt flüchten:

«Über eine halbe Milliarde haben sich dort

informiert. Das ist ein starker Beleg dafür,

dass das Interesse am Automobil und an

nachhaltiger individueller Mobilität weiterhin

sehr hoch ist.» Die Transformation

der gesamten Branche verändere auch

die IAA, sagt Mattes. Deshalb werde man

noch intensiver in Richtung interaktive

Formate gehen.

Der neue Land Rover Defender rollt im nächsten Frühling auf die Strassen. Er trägt zwar den Namen

des Klassikers und besitzt dessen Tugenden im Gelände, doch da endet auch schon die Gemeinsamkeit.

Der Defender 2020 ist ein komplett neues Modell, beim Design und bei der Technik.

Der VW ID.3 wurde ebenfalls an der IAA enthüllt. Er ist 4,26 m lang und hat eine Reichweite zwischen

330 und 550 km. Die First-Sonderedition ist mit der mittleren Batterie ausgerüstet (420

km Reichweite). Die Einstiegsversion (330 km) soll bei rund 32 000 CHF starten.

Der Gegenwind ist riesig – nicht nur

für die IAA. Der Ruf der Automobilindustrie

hat schwer gelitten. Seit der VW-Dieselskandal

vor fast gut vier Jahren seinen

Anfang nahm, sind die Autobauer nicht

mehr zur Ruhe gekommen. Eine Anti-Auto-Stimmung

hat sich breitgemacht. Heute

werden Autos eher als Dreckschleudern

diffamiert, die Umwelt und Klima massiv

schädigen und die Lebensqualität und

Gesundheit vieler Menschen beeinträchtigen.

Auf diese Anfeindungen und Herausforderungen

hat die Autobranche noch

keine überzeugenden Antworten gefunden.

Allein auf die Karte Elektromobilität

zu setzen, erscheint dürftig. Es geht nicht

nur um saubere Antriebsformen, sondern

auch um eine möglichst klimaneutrale

Wertschöpfungskette und innovative Verkehrskonzepte

für Stadt und Land. Wer allein

die Politik in der Verantwortung sieht,

ist auf dem Holzweg. Auch die Autoindustrie

muss liefern.

Das versucht sie nicht zuletzt mit einer

Flut von neuen Elektroautos. Kaum

eine Marke kann sich diesem Main stream

entziehen. Entsprechend gross war die

Zahl an Modellen, welche anlässlich der

IAA ihre Weltpremiere feierten. Die grösste

Aufmerksamkeit erhaschte dabei der

Corsa-e von Opel, der ID.3 von Volkswagen,

der schnuckelige Honda-e, der gar

nicht mehr kleine Mini Cooper SE oder

auch der Porsche Taycan, der trotz Elektroantrieb

unsinnigerweise immer noch die

Bezeichnungen «Turbo» und «Turbo S» am

Heck trägt. Dazu gab es eine Vielzahl von

Konzeptstudien wie den Audi AI:TRAIL

quattro oder den CUPRA Tavascan.

Text Markus Rutishauser / mid

Bilder Markus Rutishauser / zVg

NR. 06/2019

AUTO

9


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NEUHEITEN

1 2

3

1 Der GT wirkt optisch gemässigter als seine muskulöseren Brüder. Am Heck sorgen zwei einzelne Auspuffe für die Musik. 2 Das Infotainmentsystem

ist ebenso neu wie das unten abgeflachte Lenkrad. Die GT-Sportsitze sind eher auf der bequemen Seite, bieten bei zügigen Kurvenfahrten

aber trotzdem viel Seitenhalt. 3 Der Startknopf befindet sich oben auf der Mittelkonsole. Dort können auch die verschiedenen Fahrsysteme per

Drehschalter aktiviert werden. Dazu gibt es drei Tasten für Drive, Neutral und Rückwärtsfahren.

MCLAREN GT

ELEGANTE PERFORMANCE

In diesen Tagen rollt der superleichte McLaren GT zu den Händlern.

Er kombiniert klassische Grand-Tourer-Tugenden mit beeindruckender Performance.

Sein Preis: mindestens 220 660 CHF.

D

ie Traditionsmarke aus Woking

bei London steht für

Rennsporttechnik und kompromisslose

Performance. Sie

richtete sich bisher primär an eine sportlich

orientierte Käuferschaft. Mit dem GT

wollen die Briten nun eine breitere Kundschaft,

sogenannte Gentlemen Driver,

erreichen. Das bedeutet mehr Komfort,

mehr Langstreckentauglichkeit und auch

mehr Stauraum.

FÜR FAHRSPASS

UND DEN ALLTAG

Optisch unterscheidet sich der McLaren

GT im Vergleich zu seinen Brüdern

durch eine etwas weniger aggressive Linienwahl.

Insgesamt wirkt der Mittelmotor-Sportwagen

weicher und – seinem

langen Radstand und dem grösseren Heck

geschuldet – auch eleganter. Dabei sitzen

die beiden Passagiere gefühlt immer noch

nur Zentimeter über dem Asphalt. Man

sollte – wie bei allen McLaren – ziemlich

beweglich sein, um in den Flügeltürer einund

aussteigen zu können.

Der 620 PS starke Vierliter-Achtzylinder

wird markentypisch per Knopfdruck

zum Leben erweckt. Der V8 schnurrt

zuerst vergleichsweise unauffällig, untermalt

von einem markanten Turbinensound

des Doppelturbos. Dank einem

erstmals verbauten Klappenauspuff lässt

sich der Edelsportler im Stadtverkehr mit

dezenter Geräuschkulisse bewegen und

der satte Sound aus der Bowers & Wilkins-Highend-Musikanlage

geniessen.

Die beeindruckende Performance des

V8-Twinturbos beginnt man erst ab rund

2500 U/min zu erleben, dann gleicht sie

aber fast schon einem Raketenstart. Ein

perfekt abgestimmtes Doppelkupplungsgetriebe

orchestriert geschmeidig und

ohne Zugkraftunterbruch durch die sieben

Die riesige Heckscheibe kann elektrisch

betätigt werden. Darunter können Golfbags

oder Taschen verstaut werden.

Gangstufen. So beschleunigt der McLaren

GT in nur 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Laut Werk endet sein Vorwärtsdrang erst

bei 326 km/h. Der Achtzylinder soll sich

mit rund zwölf Litern begnügen und erfüllt

die strenge Euro-6d-Temp-Norm.

Auf unseren ersten Testfahrten in den

südfranzösischen Alpen haben wir den

1530 kg leichten GT als perfekten Kompromiss

aus eleganter Optik, beeindruckender

Performance und Alltagstauglichkeit

erfahren. Sein Fahrwerk überzeugt

im Zusammenspiel mit der progressiven,

präzisen Lenkung und schluckt auch im

Sport-Modus nahezu jede Fahrbahnunebenheit.

Die elektronischen Helferlein

verunmöglichen es praktisch, den Mittelmotorsportwagen

an seine Grenzen

zu führen, sofern der Verstand-Modus

ebenfalls aktiviert ist. Dank seinem Kofferraumvolumen

von 150 Litern vorne und

420 Litern unter dem grossen, elektrisch

öffnenden und schliessenden Glasdach

eignet sich der Brite sowohl zum Golfen

als auch zum Einkaufen oder für einen Wochenendausflug.

Unter dem Strich der mit

Abstand alltagstauglichste McLaren.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 06/2019

AUTO

11


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NEUHEITEN

HYUNDAI

STARKES TRIO FÜR JEDEN BEDARF

Gleich mit drei neuen Modellen rollt Hyundai in den Schweizer Autoherbst.

Im Vordergrund stehen vor allem nachhaltige, die Natur schützende Antriebe.

D

ie koreanische Marke erweitert

das Angebot des kompakten

SUV Kona um ein weiteres sparsames

Antriebskonzept. Der

All-New-Kona-Hybrid ergänzt die bisherigen

Benzin- und Dieselmotoren wie auch

das rein elektrisch zu fahrende Modell.

Der Antrieb kombiniert den Kappa

1.6 Atkinson GDI, der 105 PS leistet,

mit einem 32 kW (45 PS) starken Permanentmagnet-Elektromotor,

der über eine

1,56-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie

mit Strom versorgt wird. Die Systemleistung

von 141 PS, das maximale Drehmoment

von 265 Nm sowie die Schaltvorgänge

des serienmässigen 6-Gang-Doppelkupplunggetriebes

machen den Fünftürer zu

einem angenehmen Reisewagen, der Budget

und Nerven gleichermassen schont.

Der Antrieb arbeitet kultiviert. Hier wurde

ganze Arbeit bei der Entwicklung geleistet.

Einfach spitze und eine Wohltat ist das

auch im Ioniq verbaute Navigationssystem.

Hier stimmen die Angaben auf den

Meter und eine freundliche Stimme sagt

rechtzeitig (!), wann man abbiegen muss.

Der Listenpreis startet bei 31 900 CHF.

Der Permanentmagnet-Synchronmotor

des New Ioniq electric wurde überarbeitet

und liefert neu eine Höchstleistung

von 100 kW (136 PS) bei einem maximalen

Drehmoment von 295 Nm. Die Kapazität

der Hochvoltbatterie wurde auf 38.3 kWh

IONIQ WECKT

LEIDENSCHAFT

erhöht. Diese zusätzlichen 10 kWh verhelfen

zu einer grösseren Reichweite von 294

Kilometern.

Der Ioniq in Fahrt ist ein Genuss. Die

Kraftspritze hat dem Auto wirklich gut-

Scheinwerfer und Tagfahrlicht des Ioniq

wirken jetzt sportlicher und moderner.

Das Auto passt in die Zeit.

Die Systemleistung des neuen Kona Hybrid beträgt 141 PS, das maximale Drehmoment liegt

bei 265 Nm.

Der i10 bietet vier Personen gut Platz. In den

Kofferraum passt auch etwas Reisegepäck.

getan. Flinke Sprints lassen echt Freude

aufkommen. Von wegen, Elektroautos sind

leidenschaftslos, dieser Koreaner beweist

das klare Gegenteil. Innen fühlt man sich

schnell wohl. Die Farben stimmen und die

Informationen neben dem bereits erwähnten

Navi werden mit genauen Angaben, wo

die nächste Ladesäule steht, ergänzt. So

muss es sein. Der Listenpreis: 40 990 CHF.

Hyundai präsentierte auf der IAA in

Frankfurt die dritte Generation seines

kleinen i10. Sie ist vor allem im Frontbereich

deutlich markanter gestaltet. Erstmals

wird es das Modell auch als dynamische

N Line geben. Der Hyundai i10 kommt

unter anderem mit Spurhalte-, Aufmerksamkeits-,

Fernlicht- und Notbremsassistent

sowie dem automatischen Notruf

E-Call. Zu den Optionen gehört unter anderem

das von Hyundai entwickelte Telematiksystem

Blue Link, bestehend aus einem

8-Zoll-Navigationssystem inklusive Live

Services und Smartphone-Anbindung.

Mit dem i10 N Line präsentieren die

Koreaner zudem eine auf Dynamik getrimmte

Version. Zum sportlichen Ausstattungspaket

gehört neben attraktiven

Design- und Dekorelementen vor allem der

nur dieser Version vorbehaltene 1,0-Liter-Dreizylinder

mit 100 PS. In den Handel

kommt der i10 N Line im Sommer 2020.

Die Basisversion des i10 ist in der Schweiz

ab Anfang nächsten Jahres erhältlich.

Die Preise und Ausstattungen waren bei

Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Text Stefan Donat / Bilder Werk

NR. 06/2019

AUTO

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AUTO NR. 06/2019


NEUHEITEN

SUBARU E-BOXER

REIN INS ELEKTRO-ZEITALTER

Jetzt läutet auch

Allradspezialist Subaru

das Elektro-Zeitalter ein.

In der 5. Generation des

Forester und im Bestseller

XV sorgt neben dem traditionellen

Boxer-Motor neu

ein Elektromotor für einen

niedrigeren Verbrauch.

D

en 16,7 PS starken Helfer hat

Subaru im Gehäuse der stufenlosen

CVT-Automatik (Lineartronic)

platziert. Gespeist wird

der E-Antrieb (maximal 66 Nm) über einen

Lithium-Ionen-Akku mit 12,3 kWh

über der Hinterachse. Per Rekuperation

kann Bremsenergie in den Akku zurückgespeist

werden. Der Stromantrieb hilft

dem überarbeiteten, 150 PS und 194 Nm

starken 2,0-Liter-Triebwerk in den unteren

Drehzahlbereichen. Sein zentraler

Einsatzzweck ist aber, den Benzinverbrauch

zu senken. Rein elektrisch sind

mit 40 km/h Distanzen bis zu 1,6 Kilometer

machbar. Die Koordination funktioniert

automatisch und wird über ein

Display veranschaulicht. Auch der Wechsel

zwischen den drei Fahrmodi wird automatisch

gesteuert.

Der neue Forester, der zum Ende dieses

Jahres vorfahren wird, startet gleich

mit dem e-Boxer. Der jetzt 4,62 m lange

Der neue Forester hat – wie der XV – das

aktuellste Infotainmentsystem sowie die

jüngste Ausbaustufe des Fahrassistenzpakets

«Eyesight» an Bord.

Der neue «Förster» ist länger und breiter, aber auch flacher als sein Vorgänger und kommt

deshalb etwas schlanker daher.

SUV-Pionier unterscheidet sich in vielerlei

Hinsicht vom Vorgänger. Optisch wirkt

er moderner und schlanker. Der Grill mit

zwei silbern umrandeten Lufteinlässen

ist grösser, die seitliche Fensterlinie steigt

stärker nach hinten an. Ebenfalls neu sind

die LED-Scheinwerfer und die schwarzen

Planken aus Kunststoff, die Radkästen

und Seitenschweller zieren. Die Türen zum

Fond öffnen weiter, was den Einstieg dorthin

spürbar erleichtert. Erfreulich: Die unter

dem Kofferraumboden (Forester) bzw.

WENIGER VERBRAUCH

IM VORDERGRUND

Der Subaru-typische symmetrische Allradantrieb

kommt sowohl im XV (Bild) als auch im

Forester unverändert zum Einsatz.

oberhalb der Hinterachse (XV) platzierte

Batterie schmälert das Ladevolumen kaum.

Beim Forester (509 l) sind es sogar vier Liter

mehr, beim XV etwas weniger. Auch die

Beinfreiheit in der 2. Reihe ist dank des verlängerten

Radstands (+ 3 cm) komfortabel.

Das serienmässige Fahrerassistenzsystem

«Eyesight» punktet mit dem «Driver

Monitoring System», das den Fahrer, wenn

er abgelenkt ist, akustisch warnt. Das System

kann sich bis zu fünf Fahrer merken

und stellt nach deren Einsteigen automatisch

wieder die entsprechende Sitzposition,

Seitenspiegel und Klimaanlage ein.

Ein zusätzliches Notbremssystem schützt

beim Rückwärtsfahren vor Kollisionen.

Im Gelände macht sich der Mildhybrid-Antrieb

eher bemerkbar als auf asphaltierten

Strassen. Bei vorsichtiger Fahrt

über die von Wurzeln tückisch durchzogene

Waldstrecke sorgt die Assistenz des

E-Motors bei beiden Modellen für genügend

Durchzug. Er steht sofort parat, noch

ehe der Benziner seine Kraft aufgebaut hat.

Auf der Handlingstrecke spricht der e-Boxer

einen Tick schneller auf den Gasbefehl

an als der konventionelle Boxer-Motor. Im

Stadtverkehr soll sich der Kraftstoffverbrauch

im Vergleich zum bisher angebotenen

Boxermotor um bis zu elf Prozent

verringern. Als Normwert für die e-Boxer

notiert Subaru für den XV 6,5 l/100 km

(WLTP- in NEFZ-Werte umgerechnet) und

für den Forester 6,7 l/100 km. Auf unseren

ausgiebigen Testfahrten übertrafen wir

diese Angaben um rund einen Liter.

Der neue Subaru Forester 2.0-S 4×4

startet im November zu Preisen ab 38 150

CHF, der Subaru XV 2.0-S 4x4 kommt Anfang

Jahr und kostet ab 36 500 CHF.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 06/2019

AUTO

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NEUHEITEN

OPEL ASTRA

UMFANGREICHES UPDATE

Neben Corsa und Grandland X Hybrid war der Astra die dritte Weltpremiere,

die Opel anlässlich der IAA in Frankfurt präsentierte. Neue Motoren und eine

verbesserte CO2-Bilanz sind die wichtigsten Neuerungen.

Neben den Matrix-LED-Scheinwerfern bietet

Opel jetzt auch «einfaches» LED-Licht an.

Der Astra hat zahlreiche Neuerungen erfahren und wirkt jetzt optisch noch eleganter.

Das überarbeitete, hochwertig wirkende

Cockpit des Astra.

D

er Astra ist das zweite wichtige

Volumenmodell der Rüsselsheimer,

das insgesamt schon

83 Jahre am Markt ist (vormals

als Kadett). Die aktuelle Version der deutschen

Ikone wurde 2015 vorgestellt und

hat nun ein umfangreiches Update erfahren.

Er ist als Fünftürer und Sports Tourer

bereits bestellbar und steht ab November

bei den Händlern.

Die Opel-Ingenieure haben sich primär

auf die Aerodynamik und den Antrieb konzentriert.

Dank modifiziertem Unterboden

und Luftklappen hinter dem aufgehübschten

Frontgrill realisiert der Astra neu einen

cw-Wert von 0,26 und ist damit Klassenbester.

Alle fünf Vollaluminium-Motoren wurden

komplett neu aufgebaut und sind «made

by Opel». Damit stösst der Astra bis zu 21

Prozent weniger CO2-Emissionen aus. Bis

auf den stärkeren Diesel bleiben sämtliche

Triebwerke unter 100 g/km. Alle erfüllen

die ab 2021 gültige Euro-6d-Temp-Norm.

Bei den Benzinern werden im neuen Astra

ausschliesslich Dreizylindermotoren mit

110 PS/195 Nm (1.2 Turbo/6-Gang manuell),

130 PS/225 Nm (1.2 Turbo/6-Gang manuell)

und 145 PS/225 Nm (1.4 Turbo/stufenlose

Automatik) angeboten. Dazu gibt es einen

1,5-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen (105

PS/260 Nm oder 122 PS/300 Nm).

Nach ersten Testfahrten rund um

den Feldberg im Taunus bei Frankfurt

haben wir den 145-PS-Benziner mit dem

BIS ZU 21% WENIGER

CO2-AUSSTOSS

Für die Schweiz wichtig: Der Sports Tourer.

6-Gang-Schaltgetriebe und den 122-PS-Diesel

mit der 9-Stufen-Wandlerautomatik als

unsere Favoriten auserkoren. An Verbräuchen

gibt Opel für den Fünftürer mit manuellem

Getriebe 4,4 l/100 km an (Automatik:

5,0 l), die Diesel sollen mit 3,8 l/100 km

(Automat: 4,6 l) auskommen. Durchaus positiv

überrascht hat uns bei den Benzinern

die stufenlose Automatik (CVT), denn den

gefürchteten Gummibandeffekt hat Opel offensichtlich

besser im Griff als die meisten

Konkurrenten.

Aufgerüstet wurde der Astra auch bei

den Assistenzsystemen. So gibt es eine

optimierte Front- und Rückfahrkamera,

Fussgängererkennung, sparsamere

LED-Scheinwerfer oder adaptives Intelli-

LUX-LED-Matrix-Licht, ein hochwertiges

Multimedia/Navigationssystem inklusive

acht Zoll grossem Farb-Touchscreen,

Echtzeit-Verkehrsinformationen, eine

beheizbare Windschutzscheibe oder ein

Soundsystem von BOSE. Der adaptive Geschwindigkeitsregler,

ein Frontkollisionswarner

mit automatischer Notbremsung

sowie Ergonomiesitze mit Ventilation und

Massagefunktion runden das umfangreiche

Angebot ab.

Die Schweizer Preise für den überarbeiteten

Opel Astra liegen zwischen 23850

CHF (1.2/110 PS, 6-Gang manuell) und

39 100 CHF (1.5 Diesel/122 PS, 9-Stufen-Automatik),

abzüglich einer Flexprämie von

2250 CHF. Der Sports Tourer (Kombi) kostet

jeweils 1000 CHF mehr. Dazu gibt es fünf

Ausstattungsversionen.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

16 AUTO NR. 06/2019


neuheiten

NEUHEITEN

Der neue CX-30 (hier in der Lackierung Soul Red Crystal) hat eine ideale Grösse und sieht richtig gut aus.

MAZDA CX-30

EIN HÜBSCHER KOMPROMISS

Nach dem 3er im Februar lanciert Mazda seine zweite Neuheit in diesem Jahr. Der

CX-30 besitzt alle Tugenden, die es in der Schweiz zum Bestseller braucht: Schickes

Design, hochwertige Ausstattung, moderne Motoren – und auf Wunsch auch Allrad.

Er steht seit Ende September zu Preisen ab 29 650 CHF bei den Händlern.

V

ielen ist der CX-3 zu klein und der

CX-5 zu wuchtig. Nun haben die

Japaner die perfekte Zwischenlösung

präsentiert. Der CX-30 misst

in der Länge mit 4,40 Metern zwölf Zentimeter

mehr als sein kleiner Bruder und

16 Zentimeter weniger als der CX-5. Wieso

heisst der coole Neue denn nicht CX-4?

«Weil Mazda diese Bezeichnung bereits in

China für ein anderes Modell verwendet»,

klärt Giuseppe Loffredo, Kommunikations-Direktor

der Madza (Suisse) SA, auf.

Die Japaner dürfen auf ein erfolgreiches

Jahr zurückschauen. Der Absatz konnte

mit 1,6 Millionen Fahrzeugen um satte

4 % gesteigert werden; in Europa resultierte

mit 286 000 sogar ein Plus von 6 %.

Der neue CX-30 mit einer Länge von

4,40 m und einer Höhe von 1,54 m ist ein

Crossover-SUV. Innen hält der Japaner,

was sein Radstand von 2,66 m verheisst.

Viel Platz für vier Erwachsene und Gepäck

(430–1406 l). Die Heckklappe öffnet sich

elektrisch und dank einer niedrigen Ladekante

benötigt das Beladen des Kofferraums

keinen Kraftakt. Das Infotainment

«Mazda Connect» wurde weiterentwickelt,

dazu darf sich der Fahrer über ein serienmässiges

Head-up-Display freuen. Für viel

Musikgenuss sorgt ein (optionales) BOSE-

Soundsystem mit zwölf Lautsprechern.

Auch sonst macht der Innenraum einen

hochwertigen Eindruck. Hartplastik findet

man kaum, dafür eine ausgezeichnete Verarbeitung

der hochwertigen Materialien.

Angeboten wird der Mazda CX-30 in

der Schweiz ausschliesslich mit Benzinmotoren.

Vorläufig sei der 116-PS-Diesel

für den hiesigen Markt nicht vorgesehen,

erklärt Jerome de Haan, Generaldirektor

KEIN DIESEL

FÜR DIE SCHWEIZ

der Mazda (Suisse) SA. Die beiden Zwei-

Liter-Ottomotoren leisten 122 PS/213 Nm

(Skyactiv-G) oder 180 PS/224 Nm (Skyactiv-X/neu)

und sind spritziger, als das relativ

bescheidene Drehmoment vermuten

lässt. Beide Triebwerke sind sowohl mit

Front- als auch mit Allradantrieb erhältlich.

Alle vier Versionen lassen sich mit

Das Cockpit-Layout ist symmetrisch auf

den Fahrer ausgerichtet. Der mittig

platzierte Bildschirm ist aber gut ablesbar

und auf angenehmer Höhe.

einem 6-Gang-Schaltgetriebe und einer

6-Stufen-Automatik kombinieren. Das

Leergewicht beträgt zwischen 1395 und

1613 kg, die maximale Anhängelast (gebremst)

1300 kg.

Sonst hat der CX-30 alles an Bord, was

Mazda zur Steigerung des Fahrvergnügens

zu bieten hat. Das G-Vectoring etwa, bei

dem die schnelle Drehmomentverringerung

zwischen Vorder- und Hinterachse

das Einlenkverhalten verbessert, oder die

vielen Assistenzsysteme, die für mehr Sicherheit

und Komfort sorgen.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 06/2019

AUTO

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RÜCKSPIEGEL

WER HAT’S ERFUNDEN?

Schönheitskonkurrenzen

oder Concours d’Élégance

für automobile

Meisterwerke erleben

seit ein paar Jahren

eine Renaissance. Aber

wer hat’s erfunden?

Natürlich der ACS.

Internationale Schönheitskonkurrenz

für Automobile 1930 in Luzern:

Abfahrt der Autos vom Quai zum Corso.

Der Autor

Bernhard Taeschler ist ACS-Ehrenmitglied

und passionierter Sammler von

ACS- Artikeln. Für den Erhalt von mobilem

Kulturgut setzt er sich als Präsident des

Dachverbandes der «Swiss Historic Vehicle

Federation» ein.

A

m 11. August 1928 fand die

«1. Internationale Schönheitskonkurrenz

für Automobile

in Luzern» statt. Es

war eine ACS-Veranstaltung. Präsentiert

und bewertet wurden damals besonders

carrossierte Fahrzeuge der Luxusklasse.

Damals war es üblich, dass die meist ausländischen

Hersteller keine fertigen Fahrzeuge

auslieferten. Oft wurden nur Chassis

und Motor an spezialisierte Carrosseriebetriebe

(sogenannte Carrosserieschneider)

geliefert, welche den Fahrzeugen dann ein

den Kundenwünschen angepasstes Kleid

verpassten. In der Schweiz gab es viele

namhafte Namen wie Graber, Ramseier,

König, Wenger, usw.

Genau diese Fahrzeuge, mit exklusivem

Kleid und wunderschönem Aussehen,

wurden dann von den Firmen oder

den stolzen Besitzern auf den Laufsteg

gefahren. Es muss ein echtes Schaulaufen

gewesen sein, wie auf einer Modeschau.

Diese entwickelten sich zu einem gesellschaftlichen

Ereignis erster Güte. 1932

fand in Zürich die «1. Zürcher Autoschau/

Schönheitskonkurrenz» statt und 1952

eine «Internationale Autoschönheitskonkurrenz»

in St. Moritz. Die abgebildeten

Plaketten sind Originale, welche als Erinnerungspreis

an die Teilnehmer abgegeben

wurden. Alle sind mit dem alten ACS-Logo

versehen und beweisen damit, dass der

ACS eine tragende Rolle spielte.

Dass es solche Veranstaltungen auch

im Ausland gab, ist bekannt. Die Konkurrenzen

in der Schweiz erfreuten sich aber

auch eines regen Interesses von ausländischen

Firmen und Besitzern, die mit ihren

fantastischen Fahrzeugen gerne in die

neutrale Schweiz fuhren.

Die Präsentation von Fahrzeugen mit

individuellen Sondercarrosserien hörte in

den späten 50er-Jahren auf. Mit der Massenfertigung

gingen die Fahrzeughersteller

immer mehr dazu über, fertige, mit

Werkscarrosserien versehene Fahrzeuge

anzubieten. Dies natürlich sehr zum Widerwillen

der Betriebe und Ateliers, welche

langsam, aber sicher aus dem Markt

gedrängt wurden. Der Internationale Automobil-Salon

in Genf (welcher übrigens

auch auf der Initiative des ACS basierte),

übernahm fortan die Funktion der Vergleichsplattform.

Ende des 20. Jahrhunderts kam es zur

Wiedergeburt der Idee von Schönheitskonkurrenzen

im In- und Ausland. Gezeigt

werden allerdings keine Neufahrzeuge

mehr, sondern bestens erhaltene und seltene

Veteranenfahrzeuge, die oftmals

schon an den historischen Konkurrenzen

vorgeführt wurden. Dazu gesellen sich

auch edle Vehikel jüngeren Baujahres, die

der Nachwelt erhalten geblieben sind. Die

Neuinterpretation dieser Veranstaltungen

sind äusserst erfolgreich. In der Schweiz

gibt es derartige Konkurrenzen in Ascona,

Coppet, Luzern und Zürich. Die Villa d’Este

in Como, der Golfrasen von Pebble Beach

und mehrere Schlosspärke in Deutschland

bieten heute ein würdiges Ambiente für die

automobilen Modeschauen der Neuzeit.

Die Vergangenheit lebt wieder auf im

früheren Glamour! Aber die neuzeitliche Interpretation

ist richtigerweise eine andere.

Text Bernhard Taeschler

Bild Swiss Car Register

NR. 06/2019

AUTO

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TECHNIK

WAR’S DAS,

HERR DIESEL?

Die aktuelle

Verunglimpfung des

Dieselmotors verschärft

die Abgassituation

zusätzlich, denn

der Selbstzünder wäre

dringend nötig, um

CO2-Einsparungen zu

realisieren. Dass der

Diesel sauber arbeiten

kann, ist mittlerweile

bewiesen.

T

rotz all der grossen Hoffnungen,

die jetzt auf dem Elektroauto

ruhen, zählen heute

noch viele Fahrzeugbetreiber

auf den Dieselmotor. Keiner treibt ein

grosses Auto oder einen Lkw effizienter an,

wenn es gilt, weite Strecken in kurzer Zeit

kostengünstig zurückzulegen. Mit niedrigen

Verbrauchswerten hat der Diesel in

den vergangenen Jahren wesentlich zur

Senkung der CO2-Emissionen beigetragen.

Dass seine Stickoxid- und Partikelemissionen

in früheren Jahren teilweise bedenklich

waren, ist eine Tatsache. Ebenfalls

steht heute aber fest, dass er mit einer aufwendigen

(und korrekt funktionierenden)

Abgasnachbehandlung sauber gemacht

werden kann.

Neu entwickeltes Abgasnachbehandlungssystem im Mercedes-Motor OM 654q für Quereinbau.

SACHLICHE BETRACHTUNG

Deshalb fordern Autohersteller und

Zulieferunternehmen jetzt eine sachlichere

Betrachtung der Abgasproblematik.

Gesetzliche Vorgaben und politische

Entscheidungen sollen mehr von Sachverstand

als von Emotionen geleitet sein.

Zweifellos hat sich die Autoindustrie, speziell

die Dieselmotorenentwickler, mit den

Abgasbetrügereien einen Bärendienst erwiesen.

Mit Abschaltvorrichtungen wurde

die Funktion der Harnstoffeinspritzung

drastisch eingeschränkt, um mit kleineren

AdBlue-Tanks auszukommen. Diese

schlitz ohrige Fokussierung auf eine perfekte

Abgasreinigung nur gerade auf dem

Prüfstand hat sich in der Folge brutal gerächt:

Der Dieselmotor wurde grossräumig

zum Prügelknaben erklärt.

NACHFRAGE BLEIBT

Auch wenn in naher Zukunft viele

neue Elektroautos auf die Strasse kommen,

um die CO2-Bilanz aufzumöbeln, wird der

Dieselmotor notwendig bleiben. Ohne ihn

lassen sich die CO2-Emissionsvorschriften

– mit Grenzwert 95 g/km bis 2021 – nicht

einhalten. Grundsätzlich generieren Dieselmotoren

weniger CO2-Emissionen als

Benziner, da Dieseltreibstoff über eine höhere

Energiedichte verfügt und mit besserem

Wirkungsgrad verbrennt. Weil die Dieselverbrennung

aber mit Luftüberschuss

erfolgt, also viel Stickstoff als Luftbestandteil

in den Brennraum gelangt, entstehen

wesentlich mehr Stickoxide (NOx) als im

Benziner. Um diese NOx zu reduzieren,

wird Ammoniak (NH3) benötigt, der aus

Im RDE-Test werden die Abgasschadstoffe auf der Strasse mit einem PEMS (Portable Emission

Measuring System) ermittelt.

20

AUTO NR. 06/2019


Technik

Der Diesel ist unverzichtbar im Lkw- und Busbereich: Im Mercedes Citaro wird er mit einem

Hybridmodul kombiniert.

Sebastian Willmann: «Den Vergleich mit

Benzinmotoren brauchen die neuen Diesel

nicht mehr zu scheuen.»

verdampfendem AdBlue und Wasserdampf

im SCR-Katalysator (Selective Catalytic

Reduction) entsteht. Dort reagiert NH3 auf

einer speziellen Beschichtung mit den NOx

zu Wasser (H2O) und Stickstoff (N2).

Im Personenwagenbereich sollte sich

der Selbstzünder in grösseren Modellen

– leistungsstarken SUV und schweren Limousinen

– etablieren können, während

er in der Kompaktklassefahrzeugen und

in Kleinwagen aus Kostengründen ganz

verschwinden dürfte. Schliesslich sind die

Kosten der Abgasnachbehandlung mittlerweile

so hoch, dass sie in einem Niedrigpreisauto

kaum mehr verkraftbar sind. Wo

es sich aus wirtschaftlichen Gründen vertreten

lässt, können die Abgase des Dieselmotors

jedoch mit neuen Systemen perfekt

gereinigt werden.

DOPPELTE EINSPRITZUNG

VW beispielsweise zeigt mit dem

Twin-Dosing-Konzept, wie die Stickoxide

mit doppelter AdBlue-Einspritzung deutlich

reduziert werden können. In einer neuen

Entwicklungsstufe wurde das SCR-System

im 2-l-Vierzylinder EA288 Evo weiter

optimiert. Beim Twin-Dosing-Verfahren

wird die Wasser-Harnstoff-Lösung exakt

dosiert vor zwei hintereinander angeordneten

Katalysatoren eingespritzt. Durch

die motornahe Anordnung des ersten SCR-

Kats lässt sich nach einem Kaltstart schnell

die für hohe Umwandlungsraten erforderliche

Abgastemperatur erreichen. Raten

von mehr als 90 % lassen sich bei Temperaturen

zwischen 220 und 350 Grad Celsius

erzielen. Bei höheren Abgastemperaturen,

wie sie bei schneller Autobahnfahrt, hohen

Drehzahlen über längere Zeit oder bei

Bergfahrten auftreten, kommt das zweite

AdBlue-Dosiersystem zum Tragen. Wie

VW-Techniker Sebastian Willmann betont,

entsteht aus der doppelten Einspritzung

kein AdBlue-Mehrverbrauch, da die Dosierungen

gezielter und exakter erfolgen. Mit

dem Twin-Dosing wird sich später auch die

Abgasnorm Euro 6d erfüllen lassen. Nach

dem Passat 2.0 TDI Evo (150 PS) will VW

das neue Triebwerk auch im Golf und in

weiteren Konzernmodellen einbauen.

RDE SCHAFFT KLARHEIT

Wie Andreas Kufferath, Bereichsleiter

Antriebsstrang bei Bosch, festhält, wird

die Euro-6d-RDE-Gesetzgebung (Real Driving

Emissions) massiv helfen, die Luftqualität

zu verbessern. «In Summe ist der

dieselmotorbasierte Antriebsstrang, auch

mit Blick auf die sich weiter verschärfenden

CO2-Ziele, eine zukunftsträchtige

Lösung. Dies schliesst das Potenzial zur

Erfüllung einer künftigen, derzeit noch inhaltlich

unklaren, Emissionsstufe ein.»

Text Stephan Hauri / Bilder zVg

Andreas Kufferath berichtete beim Wiener

Motorensymposium über Abgasuntersuchungen

bei Zulieferer Bosch.

Doppeltes Harnstoff-Einspritzsystem im VW-Motor EA288 Evo.

NR. 06/2019

AUTO

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CLASSIC

STILVOLLE AUSFAHRT VON NORD NACH SÜD

FIRST DRIVE –

FIRST CLASS

Der Jaguar XK 140 lässt über den Flüela fliegen.

Premierenfieber bei der Austragung des ersten Emil Frey Classics Drive,

der vom 17. bis 20. August 2019 quer durch die Schweiz führte –

vom Jestetter Zipfel über das Engadin bis an den Lago Maggiore.

Happy Motoring im exklusiven Rahmen war angesagt.

AM START: PFERDESTÄRKEN

DER ANDEREN ART

Schon der Auftakt war überraschend.

Nicht in der Schweiz, sondern im benachbarten

Dettighofen (De) auf dem Hofgut

Albführen traf sich das illustre Teilnehmerfeld

mit 14 Oldtimern; der älteste ein

wunderschöner Delahaye 135 M, Coach

Chapron Paris von 1937, der jüngste ein

edler Aston Martin V8 mit Jahrgang 1986.

Das Highlight am Start gehörte aber

den Pferden und Stallungen des Hofguts

Albführen. Ein sorgfältig und grosszügig

aufgebauter Musterbetrieb, der vielleicht

eine der schönsten Reithallen weltweit

besitzt und Gastronomie vom Feinsten

bietet. Ein perfekt passender Rahmen, um

sich kennenzulernen und auf den Classics-

Drive einstimmen zu können.

BODENSEE UND RIGOLETTO

WARTEN

Die erste Etappe führte auf genussvollen

Landstrassen runter zum Rhein, durch

das Zürcher Weinland und quer durch den

Thurgau an den Bodensee ins Nautik-Hotel

Bad Horn. Dort wartete am Abend ein

erstklassiges Cruising- und Kulturerlebnis.

Mit einem feinen Dinner an Bord der

hoteleigenen Yacht «Emily» ging’s zu den

Bregenzer Festspielen, wo Verdis Meisterstück

«Rigoletto» auf der imposanten Seebühne

aufgeführt wurde – eine eindrückliche

Inszenierung der Extraklasse!

DIE BERGE RUFEN

Nach der eher flachen Strecke am ersten

Tag wurde die Route nun anspruchsvoller

mit Bergauf- und -abpassagen. Bei

herrlichem Sonnen- respektive Cabrio-

Maserati Indy 4700 vor einem Jaguar XK 150 S.

22 AUTO NR. 06/2019


ClAssic

Delahaye 135 M, Coach Chapron Paris.

Spektakel pur: Verdis Rigoletto auf der Seebühne Bregenz.

Mercedes 300 S Cabriolet A, Triumph TR 5/250.

Wetter ging’s hinauf nach Heiden, über

die Felsenegg hinunter ins Rheintal nach

Altstätten, der linken Talseite folgend bis

nach Balzers und von dort in die Bündner

Herrschaft, wo zur Mittagszeit das traditionsreiche

Weingut Donatsch im malerischen

Maienfeld angesteuert wurde. Nach

dem Geniessen von Bündner Spezialitäten

folgte die dritte Etappe über den Flüela ins

Engadin. Ein genussvoller alpiner Ride,

der immer wieder begeistert. Im Engadin,

das durch seine magische Komposition aus

Bergen, Seen und einzigartigem Licht verzaubert,

war unser Ziel das edle Berghotel

«Giardino Mountain» in Champfèr. Und als

Sahnehäubchen an diesem traumhaften

Tag erlebten wir einen stimmigen Bündner

Abend im gemütlichen «Piccolo el Paradiso»,

idyllisch gelegen am Stazersee.

Viele Pferde vor und in den edlen Stallungen.

SÜDWÄRTS

Weiter führte uns die Route am dritten

Tag entlang der Engadiner Seen und über

die Kehren des Maloja hinunter an den

Comer See. Verwöhnt vom bisher sonnigen

Wetter, hiess es nun Dächer und Fenster

schliessen – es regnete teilweise in Strömen.

Nach einem feinen Lunch im zweitältesten

Golfclub Italiens hoch über den

Gestaden von Menaggio wurde bei wieder

trockenem Wetter zur letzten Etappe gestartet.

Über Lugano, den Monte Ceneri

und die Magadino-Ebene lotste uns das detaillierte

Roadbook zielsicher nach Ascona

ins lässig luxuriöse Hotel «Il Giardino».

MIT LIEBE ZUM DETAIL

« C’est le ton qui fait la musique » und

diesen Ton hat das Team des Emil Frey

Classics Drive, angeführt von Geschäfts-

führer Stephan Vögeli, perfekt getroffen.

Das exklusive Programm war keine Rallye,

sondern eine Ausfahrt mit Sonderprüfungen

der eher spielerischen Art, gespickt mit

kulturellen und gastronomischen Highlights.

Dazu interessante Gespräche unter

bestgelaunten Teilnehmern, die sich nicht

immer nur um altes Blech drehten. Mandy

Petermann aus Stuttgart, die mit einem

wunderschönen Mercedes 300 S Cabriolet

A teilnahm, brachte es auf den Punkt: «Wir

nehmen regelmässig an Ausfahrten teil.

Unsere hohen Erwartungen wurden allerdings

weit übertroffen. Alles hat perfekt

gepasst und wir freuen uns jetzt schon auf

2020!» Happy Motoring vom Feinsten also.

Und ein echter Challenge für den nächsten

Emil Frey Classics Drive.

Text Christoph Bleile

Bilder Christoph Bleile, zVg

Perfekt erhaltener Porsche 911 E Targa.

Pool-Gespräche im Il Giardino, Ascona.

Very british: Jaguar MK 2, gefolgt von einem Aston Martin V8 Volante.

NR. 06/2019

AUTO

23


CLASSIC

1. EPISODE

RUNDE GEBURTSTAGE –

WIR GRATULIEREN!

Fardier von Nicolas Cugnot, erster Selbstunfall der Automobil Geschichte?

Im Jahr 1919, ein Jahr nach dem Ersten Weltkrieg, wurden viele Betriebe in

der Automobilindustrie gegründet und sind heute noch aktiv und erfolgreich

im Markt. Wir gratulieren den längst verstorbenen Gründern und Namensgebern

zu ihrem Lebenswerk, das als Firma mit ihrem Namen weiterbesteht,

mehrheitlich jedoch in veränderten Eigentumsverhältnissen.

D

och sei es mir erlaubt, zuerst

auf das Jubiläum eines der

ersten Fahrten eines selbstfahrenden,

mechanisch angetriebenen

Fahrzeuges mit Dampfantrieb

in Frankreich vor genau 250 Jahren hinzuweisen.

Nicolas Cugnot (1725–1804) entwickelte

und überwachte den Bau eines ersten

«self-propelled carriage»-Prototyps,

der 1769 in Paris vorgestellt wurde. Nach

der erfolgreichen Präsentation wurde ein

zweiter Prototyp des «Fardier» in Auftrag

gegeben, der 1771 fertiggestellt wurde. Wegen

des hohen Gewichts des über der Vorderachse

hängenden Wasserkessels war

der Dampfwagen nur sehr schwer zu lenken

und so kam es wie es kommen musste;

er krachte in die Kasernenmauer, wahrscheinlich

der erste Selbstunfall mit einem

«Auto-Mobil», einem sogenannten Selbst-

Fahrer. Der zweite Prototyp wurde 1800

vom Arsenal der Armee ins Conservatoire

National des Arts et Métiers überführt.

Heute ist er im «Musée des Arts et Métiers»

in Paris ausgestellt.

Im Januar 1919 fand die konstituierende

Gründungsversammlung eines neuen

Verbandes mit dem verheissungsvollen Na-

men «Verband der Schweizerischen Carrosserie-Industrie/Union

suisse des industriels

en Carrosserie» statt. Es waren vor allem

die bisher im 1891 gegründeten «Schweizerischen

Schmiede- und Wagnermeister-Verband»

zusammengeschlossenen Auto-Wagner,

die zur Gründung eines eigenen

Verbandes zusammenkamen. Sie sahen ihre

spezifischen Interessen durch den bestehenden

Schmiede- und Wagnermeisterverband

nicht vertreten und haben dafür einen

eigenen Verband gegründet.

Der hundertste Geburtstag des Berufsverbandes

der Carrossiers wurde im

24

AUTO NR. 06/2019


ClAssic

Juni 2019 im Verkehrshaus mit Rück- und

Ausblick würdig gefeiert. An der Jubiläums-

Delegierten-Versammlung wurde der Name

von VSCI auf carrosserie.suisse geändert

und der baldige Zusammenschluss mit dem

welschen Verband angekündigt. Wichtige

und richtige Signale für die ungewisse automobile

Zukunft, die auch den Berufsverbänden

im Autogewerbe einige Veränderungen

abverlangen wird. Die heute in Dällikon ZH

domizilierte Carrosserie Tüscher (früher

Hardturmstrasse Zürich) war VSCI-Gründungsmitglied

und ist nach heutigem Wissensstand

die einzige Firma, die seit der

Gründung immer noch dabei ist. Die 1919

gegründete Carrosserie Wenger in Basel ist

dem VSCI 1936 beigetreten und kann ebenfalls

den hundertsten Geburtstag feiern,

seit 1919 ununterbrochen im Familienbesitz

und von verschiedenen Generationen erfolgreich

geführt.

Die im Jahr 1919 gegründete T. G. John

and Co. Ltd. stellte zuerst Stationär-Motoren

und Vergasergehäuse her. Im Herbst

1919 konstruierte Geoffrey de Freville einen

Vierzylinder-Motor, der ab 1920 in das

Modell 10/30 eingebaut wurde, sozusagen

der erste «ALVIS» lief vom Band. 1921

wurde der Firmenname auf «Alvis Car and

Engineering Company Ltd.» geändert und

neue Fertigungshallen in Coventry bezogen.

ALVIS beschränkte sich auf die Herstellung

des «rolling chassis» (Chassis mit

Motor und Kühler). Die Karosserien wurden

dann von namhaften Carrossiers wie zum

Beispiel Charlesworth, Cross and Ellis, Vanden

Plas hergestellt, an ALVIS geliefert und/

oder beim Carrossier verbaut. Während der

Kriegsjahre musste ALVIS wie andere Automobilhersteller

die PW-Produktion auf die

Herstellung von Amphibien-Fahrzeugen,

Der Meister und sein Werk: Hermann Graber vor dem Alvis TD 21 Coupé Graber.

Aufklärungspanzern und Flugzeugmotoren

für die Armee umstellen.

Nach dem Krieg wurde die PW-Produktion

mit dem Modell TA 14 mit Vorkriegsmotoren

(4 Zylinder, 1492 ccm) wieder

aufgenommen. Ab 1950 wurde ein neu entwickelter

6-Zylinder-Reihenmotor mit 2993

ccm erstmals in das Modell TA 21 verbaut.

GRABER-RETRO

IM PANTHEON BASEL

Der Dreiliter-Motor wurde laufend weiterentwickelt

und kam bis 1967 in verschiedenen

Varianten zum Einsatz. Die ersten TA-

14-Alvis-Chassis kamen ab 1947 via Hubert

Patthey in die Schweiz und wurden bei Graber

(Wichtrach), Langenthal und Ramseier

(Worblaufen) mit einer Cabriolet-Karosserie

versehen. Ab 1947 bis 1967 war die Marke

Alvis am Genfer Automobil-Salon vertreten.

Beginnend ab 1950 mit dem Modell

TA 21 bis zum letzten Modell TF 21, hat der

über die Landesgrenzen hinaus bekannte

Carrossier Hermann Graber aus Wichtrach

Alvis-Chassis in die Schweiz importiert und

diese mit zeitlos schönen Coupé- oder Cabriolet-Karosserien

versehen.

Die Verantwortlichen von ALVIS fanden

Gefallen an der Graber-Linie. So kam

es, dass bei Willowbrook und später bei

Park Ward Karosserien nach Graber-Design

in Lizenz hergestellt wurden. In einigen

Details, in der Qualität des Materials, aber

auch in der Verarbeitung sind Unterschiede

zu den Wichtracher ALVIS zu erkennen.

ALVIS wurde 1966 von der ROVER

Group übernommen und ein Jahr später

wurde die ROVER GROUP ihrerseits von

der British Leyland Motor Corporation aufgekauft;

das war dann der Todesstoss für

die ALVIS-Personenwagen-Produktion. Das

letzte Chassis, das bei ALVIS vom Band lief,

wurde an Graber geliefert, der darauf sein

letztes ALVIS-Cabriolet herstellte.

Ab dem 21. Oktober 2019 wird im Pantheon

Basel die Sonderausstellung GRABER

eröffnet. Eine Retrospektive mit rund 25

Exponaten aus den Werkstätten von Hermann

Graber in Wichtrach. Unter anderem

auch das letzte bei ALVIS Ltd. vom Band

gelaufene Chassis, das nach Wichtrach

transportiert wurde und dort 1967 nach

Spezial-Wünschen eines Basler Chemie-Unternehmers

seine letzte Alvis-Graber-Karosserie

erhielt.

Text Urs P. Ramseier, SWISS CAR REGISTER

Bilder zvG, Archiv Graber/Swiss Car Register,

carrosserie.suisse

Verbandsführung mit neuem Logo zum 100. Geburtstag an der Jubiläumsversammlung in Luzern.

Weitere Informationen

PantheonBasel.ch, carrosseriesuisse.ch

NR. 06/2019

AUTO

25


ACS

EXKLUSIVE ACS-MITGLIEDERAUSFAHRT INS SÜDTIROL

ERLEBEN UND GENIESSEN

Glückseligkeit beruht

auf Balance, Schönes

erleben und genussvoll

verwöhnt zu werden.

Dieser Mix bietet die

Mitgliederreise ins

Südtirol Mitte Mai mit

einzigartigen Ausfahrten

für Young-/Oldtimer

bis in die Dolomiten.

E

s ist Frühling. Der Schnee

schmilzt und die Pässe werden

geöffnet. Beste Zeit für

eine exklusive Ausfahrt

durch reizvolle Landschaften, herausfordernde

Pässe und gemütliches Beisammensein

bei hochstehender Kulinarik und

Gastronomie.

Als passende Wohlfühloase haben wir

das lässig-luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel

«Ansitz Plantitscherhof» in Meran ausgesucht.

Anders, besonders, liebevoll – so

lässt sich dieses aussergewöhnliche Haus

mit seiner herausragenden Gastfreundlichkeit

beschreiben. Und es ist prädestiniert

für Oldtimerliebhaber, da der Inhaber

selber ein grosses Faible für altes Blech

hat und auf Wunsch Oldtimer vermietet.

Faszinierende Passfahrten durch die Dolomiten.

Willkommen im Ansitz Plantitscherhof.

Um 17 Uhr laden wir ein zum Welcome-Apéro

mit Häppchen und informieren

über den Ablauf sowie die geplanten Ausfahrten

der nächsten Tage. Später lassen

Oldies zum Mieten direkt ab der Hotel-Garage.

wir uns beim Nachtessen im Hotel kulinarisch

verwöhnen. Und wer Lust hat,

trifft sich an der Bar für einen Schlummertrunk.

DAS PROGRAMM:

DONNERSTAG, 14. MAI 2020

Individuelle Anreise nach Meran. Je

nach Wettersituation empfehlen wir die

reizvolle Fahrt via Davos über den Flüelapass

ins Engadin. Von dort durch den Nationalpark,

über den Ofenpass ins Münstertal

und durch den Vinschgau, wird Meran

nach 285 km – gemessen ab Zürich – erreicht.

Bei Ankunft im Hotel «Ansitz Plantitscherhof»

erwartet Sie eine komfortable

Gartensuite im neuerstellten Trakt Haus

Plantitz sowie ein reservierter Parkplatz

in der noblen Oldtimer-Garage.

Das Hotel Ansitz Plantitscherhof verwöhnt zu jeder Zeit.

26

AUTO NR. 06/2019


ACS

Zwischenhalt am Sellajoch.

FREITAG, 15. MAI 2020

Nach einem reichhaltigen Frühstück

ist es Zeit für die erste Ausfahrt. Sie führt

uns südlich über Bozen, auf der Weinstrasse

vorbei am Kalterer See zum bekannten

Spitzen-Weingut Alois Lageder in Margreid

– genauer gesagt in die Vineria Paradeis.

Wir verkosten ein paar Tropfen und

geniessen ein feines Mittagessen.

So gestärkt, machen wir uns auf den

Rückweg, nun aber über die Pässe. Angesagt

ist das Kurven-Eldorado des berühmten

Mendelpasses und die zügigen Passagen

über das Gampenjoch. Insgesamt misst

diese abwechslungsreiche Ausfahrt 150

km. Nach Ankunft im Hotel erwartet uns

ein feines Kuchenbuffet, abends wiederum

ein köstliches Nachtessen. Dazwischen

sind Relaxen im Spa oder ein Spaziergang

nach Meran gute Optionen.

SAMSTAG, 16. MAI 2020

Wir legen einen Zacken zu. Geplant ist

eine faszinierende Ausfahrt in die Dolomiten

zur Gruppo Sella. Von Meran führt

die Strecke nach Bozen. Wir nehmen den

Grande Giro delle Dolomiti über dem Karerpass

in Richtung Gröden. Je nach Strassenverhältnissen

befahren wir das Sellaund

das Grödner Joch, ein unvergessliches

Erlebnis! Insgesamt sollte diese Fahrt 250

km lang sein, unterbrochen durch mehrere

Fotostopps und einen gemütlichen Mittagshalt

mit leckerer Verpflegung.

Das abschliessende Abendessen wird

gekrönt mit einem Dessertbuffet im stimmigen

Oldtimerwohnzimmer und fröhlichem

Beisammensein – es gibt sicher viel

zu erzählen, nicht nur über altes Blech.

Fahrgenuss pur im Trio.

Das Kurven-Eldorado des Mendel-Passes.

Über das Gampenjoch geht’s zügig.

SONNTAG, 17. MAI 2020

Nach dem Brunch heisst es leider Kofferpacken

und Auschecken. Für die individuelle

Rückreise kann als Variante die

etwas weitere Route über den Reschenpass

gewählt werden. Oder man geniesst noch

ein paar Tage im Hotel «Ansitz Plantitscherhof»,

besucht Sehenswürdigkeiten

in der Region wie die Gärten von Schloss

Trauttmannsdorff, das Ötzi-Museum in

Bozen oder das Messner Mountain Museum

Firmian auf Schloss Sigmundskron.

Unser Angebot

für ACS-Mitglieder

• 3 Übernachtungen in einer grosszügigen

Oldtimer-Gartensuite

• Reichhaltiges Frühstücks-Buffet

• 3 Nachtessen im Hotel inklusive

Getränke (Wasser, Wein, Bier, Kaffee)

• 2 Mittagessen auf den Touren inklusive

Getränke

• Welcome-Apéro mit Häppchen in der

Oldtimer-Garage

• Gratis-Parking in der Oldtimer-Garage

• Roadbook und Betreuung auf den

beiden Touren

• Technischer Support auf beiden

Touren

Preis pro Person im DZ: 1350.– CHF,

EZ-Zuschlag 350.– CHF.

Der Name ist Programm: Vineria Paradeis.

ANMELDUNG UND OPTIONEN

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,

empfehlen wir eine umgehende Anmeldung,

spätestens bis 10. November 2019.

Die Anmeldung kann direkt per E-Mail

an unseren Reiseleiter Christoph Bleile,

c.bleile@bluewin.ch, erfolgen mit Angabe

von Name, Adresse, Telefon, Name

Begleitperson sowie der ACS-Mitgliedschaftsnummer.

Die Anmeldungen werden

nach Eingang berücksichtigt. Nach der

Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung.

Für Fragen steht Ihnen Christoph Bleile

+41 79 666 92 69 gerne zur Verfügung.

Es besteht die Möglichkeit, vor Ort

einen Oldtimer des Hotels zu mieten. An

den Ausfahrten kann aber auch mit einem

neueren Fahrzeug teilgenommen werden –

ganz wie es gefällt.

Im Weitern kann der Aufenthalt im

Hotel «Ansitz Plantitscherhof» in Meran

zum ACS-Spezialpreis verlängert werden.

Text Christoph Bleile /

Bilder Christoph Bleile, Schenna Classic, zVg

Im Südtirol ist der Himmel so nah.

NR. 06/2019

AUTO

27


VERKEHRSSICHERHEIT

PARTNER

UNFALLENTWICKLUNG (1. TEIL)

BRENNPUNKT

AUTOBAHN

Auf Schweizer Autobahnen ereigneten sich im Jahr 2018 rund 7230 Verkehrsunfälle.

Dabei wurden 19 Menschen getötet, 193 schwer verletzt. Im Vergleich zum Ausland

liegen diese Zahlen zwar auf einem relativ tiefen Niveau, jedoch könnten viele dieser

Unfälle verhindert und den Betroffenen und deren Angehörigen viel Leid erspart

werden.

RETTUNGSGASSE

Verkehrsunfälle führen zudem zu Behinderungen im Verkehr, was Staus

verursacht. Letztes Jahr wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 25 366 Staustunden

gezählt. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2009.

So bildet man eine Rettungsgasse korrekt.

WEG FREIHALTEN FÜR BLAULICHTFAHRZEUGE

ALLE 90 MINUTEN EIN UNFALL

Im Durchschnitt ereignet sich alle 90

Minuten ein Verkehrsunfall auf Schweizer

Autobahnen. Die Stosszeiten morgens und

abends zeigen klar die häufigsten Ereignisse.

Dabei kommt es hauptsächlich zu

Auffahrkollisionen. Untersuchungen zeigen,

dass die Gründe beim Verhalten der

Fahrzeuglenkenden liegen. Sie passen die

Geschwindigkeit nicht an, missachten die

Vortrittsregelungen, halten den Abstand

nicht ein oder sind unaufmerksam und abgelenkt.

Fahren auf der Autobahn kann als Monotonie

empfunden werden und ein Gefühl

von Unterforderung auslösen. Um sich

dem entgegenzusetzen, beschäftigt man

sich anderweitig: Benutzen des Smartphones

(lesen, schreiben, sprechen) Navigationsgerät

einstellen, essen, trinken,

rasieren, schminken. Die Liste ist lang ...

Eine Studie der Allianz zeigt, dass 40% der

Fahrzeuglenkenden das Handy am Steuer

benutzen und 40 % ihr Fahrziel im Navigationsgerät

während der Fahrt einstellen.

Verkehrsfremde Tätigkeiten können die

Reaktionszeit von normal einer Sekunde

auf bis zu fünf Sekunden erhöhen. Das ist

eindeutig zu lange, um im Notfall rechtzeitig

und richtig zu reagieren.

Auf zweispurigen Autobahnen bei stockendem Verkehr oder Stau

am linken resp. rechten Fahrbahnrand anhalten.

Auf dreispurigen Autobahnen reihen sich die Fahrzeuge der mittleren

und der rechten Fahrspur nach rechts und diejenigen der linken

Fahrspur nach links ein.

Auf Haupt- und Nebenstrassen am rechten Strassenrand anhalten.

An Ampeln oder bei stockendem Verkehr nach rechts an

den Strassenrand ausweichen. Vorsicht: Fussgänger und Radfahrer

beachten (toter Winkel).

ABSTAND EINHALTEN

Die Zwei-Sekunden-Regel gilt auch

heute noch (…21…22), ebenso die Regel

«halber Tacho» (Abstand bei 100 km/h = 50

m). Sie funktionieren aber nur, wenn andere

Verkehrsteilnehmende den Abstand

respektieren und sich nicht ständig einer

in die Lücke reinquetscht. Häufiges Spurwechseln

behindert den Verkehrsfluss

zusätzlich. Es führt zu brüskem Bremsen,

was beim nachfolgenden Verkehr zu

Stockungen führt. Eine vorausschauende

Fahrweise ermöglicht, kritische Situationen

frühzeitig zu erkennen und richtig zu

reagieren, auch das verhindert Unfälle.

28 AUTO NR. 06/2019


VERKEHRSSICHERHEIT

Sollte es dennoch zu einem Verkehrsunfall

kommen, ist das Bilden einer Rettungsgasse

unabdingbar. Wie sie funktioniert?

Die Fahrzeuge der linken Spur

gliedern sich an den linken Fahrbahnrand.

Die Fahrzeuge der rechten Spur (und Fahrzeuge

auf allen Spuren, die rechts der ganz

linken Spur liegen) reihen sich an den rechten

Fahrbahnrand ein. So entsteht eine

Rettungsgasse, die von den Rettungskräften

problemlos befahren werden kann. Die

freie Fahrt kann über Leben und Tod entscheiden.

Wichtig ist es, beim Bilden einer Rettungsgasse

den Pannenstreifen nicht zu

befahren.

WAS TUN BEI EINEM UNFALL?

Als Erstes soll man sich einen Überblick

der Unfallstelle verschaffen. Was

genau ist passiert, wer und was ist in den

Unfall verwickelt, gibt es verletzte Personen?

Dann gilt es, Gefahren zu erkennen,

um schliesslich richtig zu handeln: Sichern

Das Benützen eines Smartphones während der Fahrt ist strengstens verboten und gefährdet Leben.

der Unfallstelle und damit Folgeunfälle

verhindern. Sich und andere schützen,

erste Hilfe leisten. Erst danach werden die

Rettungskräfte informiert. Alle Informationen

zum Unfall und zum Unfallort sind

jetzt wichtig, damit die notwendigen Rettungskräfte

mobilisiert werden können.

Wer sich bei den Erste-Hilfe-Massnahmen

nicht mehr ganz sicher fühlt, dem empfehlen

wir die Auffrischung der Kenntnisse an

einem Nothelferkurs (informieren Sie sich

bei Ihrer Gemeinde über Nothelferkurse in

Ihrer Region). Eine Nothelferausbildung

kann auch beim Sport, in der Freizeit oder

zu Hause helfen, Leben zu retten. Ein absolutes

No-Go bei Unfällen sind das Gaffen

und das Fotografieren oder Filmen von

Unfallstellen. Es ist schlicht unethisch, respektlos

und kann von den Behörden sanktioniert

werden.

EIN KNIGGE FÜR DIE AUTOBAHN

Sie möchten Ihre Fahrkompetenz in

Sachen «Autobahnfahren» überprüfen?

Dann empfehlen wir Ihnen, den Autobahn-Knigge

zu lesen. Dort erfahren Sie

alles über das richtige Verkehrsverhalten

und können gleichzeitig testen, was

Sie alles schon gewusst haben. Der Autobahn-Knigge

liegt dieser Ausgabe des ACS

AUTO bei.

Text Anita Brechtbühl / Bilder zVg

Entschlossen handeln

am Unfallort

Es ist verboten, in der Rettungsgasse hinter dem Feuerwehr-, Kranken- oder Polizeiauto

hinterherzufahren.

1. Schauen: Überblick bewahren. Was ist

geschehen? Wer ist betroffen? Gibt es

Verletzte?

2. Überlegen: Folgeunfälle verhindern.

Gefahr erkennen. Gefahr für Opfer,

Helfer und andere ausschliessen.

3. Handeln: Sich und andere schützen.

Selbstschutz (Warnweste anziehen)

und Unfallort markieren, z.B. mit Warnblinker

und Pannendreieck (Abstand

zum Fahrzeug auf der Autobahn 250 m).

Erste Hilfe leisten.

Fachhilfe alarmieren über 112

(Internationaler Notruf)

NR. 06/2019

AUTO

29


Authentische, einzigartige

und unvergessliche Erlebnisse!

Mit über 600 Hotels in 12 Ländern, inklusive der Schweiz, bieten The Originals, Human Hotels & Resorts ideale

Destinationen für ganz besondere Aufenthalte, einzigartige und authentische Erlebnisse.

Unsere Hoteliers freuen sich darauf, Ihnen die ganz besonderen Orte abseits der üblichen Touristenpfade zu zeigen

und die Liebe für ihre Region mit Ihnen zu teilen.

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und Bedürfnissen entspricht: ob luxuriös, gemütlich, herzlich oder einfach funktional für einen günstigeren Kurzaufenthalt.

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The Originals Relais

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Team. Mauros grösste

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IN NEUHEITEN KÜRZE

TOM’S KOLUMNE

DAS TEAM HINTER

DEM ERFOLG

I

m vermeintlichen Einzelsport des

Motorradrennfahrens ist das Teamwork

– für manch einen vielleicht

überraschend – einer der Schlüsselfaktoren.

Jeden Erfolg, jedes Hoch und genauso

jedes Tief erlebt man gemeinsam. Mir

persönlich wird das Jahr für Jahr mehr bewusst.

Ich sehe vor allem jetzt im Intact-GP-

Team wieder, welchen positiven Einfluss ein

gut strukturiertes und professionelles Team

haben kann. Wir haben mit diesem Team

wieder ein Umfeld gefunden, in welchem der

Zusammenarbeit eben auch die Bedeutung

zugeteilt wird, die sie verdient hat. Ich weiss, dass ich mich zu jeder Sekunde

voll und ganz auf meine Techniker und das Teammanagement verlassen

kann – wenn du dann da draussen auf der Strecke dein Motorrad am absoluten

Limit bewegst, ist dieses Vertrauen matchentscheidend.

Teilweise fast blind zu vertrauen und sich dabei voll und ganz auf sich und

seinen eigenen Job, das Motorradfahren, zu konzentrieren, das ist allerdings

auch Übungssache. Man muss den Menschen um sich herum gewisse

Aufgaben überlassen, die auf einen selber wiederum einen grossen Einfluss

haben. Über die Jahre entwickelt man ein Gespür dafür, in welchem

Moment dies angebracht ist – und wo man vielleicht als Fahrer oder als Manager

doch nochmals genauer draufschauen sollte. Ich kann mich gut an die

ersten Jahre meiner Karriere zurückerinnern, als ich dieses Gespür noch

nicht hatte. Es hat uns, meinen Manager und mich sowie auch die engsten

Teammitglieder, damals viel Lehrgeld gekostet. Dies ist mit ein Grund dafür,

warum es mir sehr am Herzen liegt, diese Erfahrungen weitergeben zu

können – mit Jason Dupasquier, der nächstes Jahr die Moto3-WM bestreiten

wird, hat sich diese Chance nun ergeben. Ich begleite ihn schon mehrere

Jahre und freue mich sehr darauf, ihm meine Learnings und Erfahrungen

weiterzugeben und ihm so den Start in die Grand-Prix-Welt erleichtern zu

können. Der Eintritt in die WM ist lange noch kein Ziel – es ist erst der Startschuss

von einer hoffentlich langen Karriere in einer Welt, in der nicht immer

alles so sportlich und schön ist, wie man es sich als Aussenstehender

vorzustellen vermag. Diese Welt hat grossartige Seiten: die Momente des

Erfolgs, des Fortschritts, des teilweise grossartig funktionierenden Teamworks.

Doch diese Welt hat auch Schattenseiten – genau wie es jede andere

berufliche Branche auch hat. Mit meiner Karriere mag ich einen Grundstein

dafür gelegt haben, dass der heutige Nachwuchs von einer WM-Karriere

träumt. So sehe ich mich auch etwas in der Verantwortung dazu, mit den

für mich möglichen Mitteln diesen Weg zu unterstützen.

EINLADUNG ZUM

ACS-E-BRUNCH

Samstag, 26. Oktober 2019,

9–12 Uhr, im Audi e-tron experience

center, Utoquai 47, 8008 Zürich

Neben einem Referat können Sie sich

vor Ort mit Facts und Figures zur

E-Mobilität vertiefen und den neuen

Audi e-tron fahren. Die Teilnahme ist

kostenlos.

Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist,

bitte umgehend anmelden per E-Mail

an info @ acs.ch mit Namen, Adresse,

Tel.-Nr., Anzahl Teilnehmer. Die Anmeldungen

werden nach Eingang berücksichtigt

und Sie erhalten per E-Mail

eine Bestätigung.

ACS-PODIUM

IM AUTOBAU

Unter dem Thema «auto-mobil und autonom,

komplex und kontrovers» lädt die Oldtimer-Gruppe

der ACS-Sektion Thurgau am

Donnerstag, 14. November 2019, zu einem

exklusiven Podium mit spannenden Referaten

und Diskussionsrunde ein. Anton Piëch,

der am Autosalon in Genf seinen Sportwagen

«Piëch Mark Zero» vorstellte, referiert zu

seinem Pioniergeist und seiner Motivation.

Danach erklärt Christian Kunz, CEO und Mitbegründer

des Berner Startups Bitsabout.Me,

wie man im Zeitalter der Digitalisierung seine

Daten bündeln und dann selbst entscheiden

kann, ob und mit wem man diese teilen will.

Das Podium beginnt um 19.15 Uhr im autobau,

Egnacherweg 7, 8590 Romanshorn. Vorgängig

kann die exklusive Ausstellung (ab 17 Uhr)

besucht werden. Für 18.30 Uhr ist der Apéro

vorgesehen. Weitere Informationen und Anmeldung

online unter www.acs-thurgau.ch

Ihr Tom Lüthi

ACS-Botschafter

FANSHOP: PROFITIEREN SIE!

ACS-Mitglieder können im Fanshop auf der Website von

Tom Lüthi Fanartikel des Motorradstars zu Vorzugskonditionen

beziehen. Sie profitieren bei den Produkten

von einer Reduktion von 15 %. Viel Spass beim Shoppen!

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Telefon +41 31 328 31 11 oder E-Mail: info@acs.ch

KORRIGENDA

Im Artikel über das Jugendfahrlager des ACS

beider Basel in Melchtal OW in der letzten

Ausgabe (S. 32/33) hat sich die Fehlerhexe eingeschlichen:

Der Lagerleiter ist seit 2014 das

Vorstandsmitglied Michael Schäufele und

Carlo Fiore ist der Chef-Fahrlehrer. Wir bitten

diese Verwechslung zu entschuldigen.

NR. 06/2019

AUTO

31


PUBLI-REPORTAGE

TESSIN

NATURNAHE FERIEN

Für Familien ist die italienische Schweiz ein Ort von

unschätzbarer Vielfältigkeit. Neben den zahlreichen Sport- und

Freizeitmöglichkeiten lässt sich das Tessin auch spielerisch

und naturnah entdecken. Dieser Reichtum macht Ihre Ferien zu

einem unvergesslichen Erlebnis.

Eine neue Attraktion

Der Monte San Giorgio (1097 m ü. M.)

bietet viele Anreize und atemberaubende

Panoramaausblicke. Seine Besonderheiten

sind so spektakulär, dass ihn die UNESCO

2003 zum Weltkulturerbe erklärt hat. Er

ragt zwischen den beiden südlichen Armen

des Luganersees majestätisch in die Höhe

und offenbart nun, nach dem Verschwinden

des riesigen Ozeans, der die ganze

Region bedeckte, einen wahren Schatz an

Fossilien, die in die felsigen Schichten eingeschlossen

sind: Meeresreptilien, Fische

und seltene Arten von Landtieren. Sie alle

lebten zur Zeit des Mitteltrias vor 240 Millionen

Jahren.

Viele dieser Zeugnisse der Vergangenheit

sind im Fossilienmuseum in Meride

ausgestellt. Es liegt nur zehn Minuten

vom Val Mara entfernt, wo die Fossilien

bei verschiedenen paläontologischen Ausgrabungen

ans Licht gebracht wurden. Im

vergangenen Sommer wurde hier eine Panoramaterrasse

mit Blick auf die imposante

Wand aus Kalksteinfelsen (eine Art Saal

im Wald) mit ihren Meeresablagerungen

eingeweiht. Diese neue Einrichtung bietet

den Besuchern pädagogische Unterlagen

auf Italienisch, Deutsch und Englisch, mit

illustrierten Tafeln, Ferngläsern, Abgüssen

und fossilen Modellen sowie Nachbildungen

der Region zur Zeit des Mitteltrias.

Das Fossilienmuseum des Monte San

Giorgio ist vom Tessiner Architekten Mario

Botta renoviert und erweitert worden.

2012 wurde es eingeweiht. Es erstreckt

sich über vier Stockwerke und präsentiert

eine Vielzahl von Tierarten, die zur Zeit

des Mitteltrias das Meer und die Küsten

südlich des Tessins bevölkerten. Illustrationen,

Modelle und Animationen erwecken

diese verlorene Welt zum Leben und

machen sie für die Besucher verständlich.

Seit 1850 wurden die Fossilien von schweizerischen

und italienischen Spezialisten

herausgegraben, aufbereitet und mit wissenschaftlichen

Beschreibungen versehen.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann

sogar einen offiziellen UNESCO-Fremdenführer

buchen. www.montesangiorgio.ch

Alle ACS-Mitglieder haben gegen Vorzeigen

ihrer ACS-Mitgliederkarte einen

Rabatt von 10 % auf den Eintrittspreis zum

Fossilienmuseum des Monte San Giorgio in

Meride. Das Angebot ist bis zum 31. Dezember

2019 gültig.

Neuheit im Swissminiatur

Seit 1959 zieht Swissminiatur unzählige

Besucher nach Melide, am Ufer des

Luganersees. Der vor 60 Jahren von Pierre

Vuigner eingeweihte Miniaturpark gehört

immer noch derselben Familie und wird

heute von seinem Neffen Joël Vugner geleitet.

Auf einer Fläche von 14 000 m 2 kann

man hier 128 Modelle im Massstab 1:25 der

berühmtesten Gebäude und Denkmäler

der Schweiz sehen, darunter das Bundeshaus,

die Schlösser Rapperswil, Chillon

und Bellinzona sowie die Piazza von Locarno.

18 kleine Züge verkehren auf einer rund

3,5 km langen Bahnstrecke, und verschiedene

Zahnradbahnen, Seilbahnen, Standseilbahnen

und Boote sind im Park unterwegs.

Anlässlich seines Jubiläums weihte

der Park ein Modell des Voralpen-Expresses

ein. Mit seinen 6.10 Metern ist er der

längste Zug im Park. Swissminiatur ist vom

30. März bis 3. November jeden Tag von 9

bis 18 Uhr geöffnet. Besucher mit Jahrgang

1959 erhalten gratis eine Eintrittskarte für

die ganze Saison. www.swissminiatur.ch

Alle unsere Mitglieder haben gegen

Vorzeigen ihrer ACS-Mitgliederkarte einen

Rabatt von 20 % auf den Eintrittspreis zum

32

AUTO NR. 06/2019


Publi-Reportage

Swissminiatur-Park. Das Angebot ist bis

zum 1. November 2020 gültig.

Familien-Picknick beim Wasserfall

Der Wasserfall Piumogna in Faido ist

ein Schauspiel von seltener Schönheit. Das

Naturschwimmbad, in welches der Wasserfall

aus 43 Metern Höhe fällt, leuchtet

im Licht der Sonnenstrahlen türkisblau. Es

ist ein idealer Ort für ein Familienpicknick

am Fusse der herrlichen Berglandschaft

der Leventina. Ein Bad im stillen Wasser

ist erfrischend, und in der Nähe befindet

sich ein Abenteuer-Kinderspielplatz. Neu

gibt es den 1 km langen Lehrpfad, welcher

die Schüler von Faido angelegt haben. An

sechs verschiedenen Posten erzählt er die

Geschichte der Tiere aus dieser Region.

In der Nähe des Wasserfalls befindet sich

ein altes Sägewerk, das in einem Raum

aus Holz einen interessanten Einblick in

die Geschichte der Verarbeitung dieses

kostbaren Materials aus der Region vermittelt.

Zudem bietet ein Lehrpfad zum

Thema Bäume anhand von 23 illustrierten

Tafeln viele Informationen über die

Tier- und Pflanzenwelt. Faido liegt an der

Gotthard-Panorama-Express-Linie und ist

sowohl mit dem Zug wie auch mit dem Auto

Familien-Picknick beim Wasserfall.

leicht erreichbar. Der Bahnhof ist nur wenige

Minuten vom Wasserfall entfernt. Es

ist wirklich der perfekte Ort für ein Picknick

und um hier einen wunderbaren Tag

mit seiner Familie zu verbringen.

www.ticino.ch/piumogna

Schatzsuche auf subtropischen Inseln

Welches Kind hat nie davon geträumt,

eine Insel zu erkunden, in die Fussstapfen

von Piraten zu treten und einen Schatz zu

finden? Auf den Brissago-Inseln, den Perlen

des Lago Maggiore, ist es möglich! Von

Locarno, Ascona, Porto Ronco oder Brissago,

wo sich der Botanische Garten des Tessins

befindet, ist dieses Naturparadies nur

wenige Bootsminuten entfernt. Auf einer

Fläche von 2,5 Hektar kann man hier ungefähr

zweitausend Pflanzen bewundern, die

normalerweise ein subtropisches Klima

erfordern, hier aber die Besucher in wenigen

Stunden mit einer kleinen Weltreise

bezaubern.

Auf den Brissago-Inseln ist ausserdem

ein Schatz versteckt, welcher die Kinder

in die Welt der Piraten lockt. Am Eingang

erhalten sie eine Karte, die unerlässlich

ist, um die abenteuerliche Reise durch Kamelien,

Azaleen, Rhododendren, Kakteen,

Eukalyptus, Bambuswälder und andere

exotische Pflanzen aus Afrika, Australien,

Neuseeland und Amerika zu beginnen.

Neben den Brissago-Inseln bietet

die gesamte Region Ascona-Locarno und

Cardada-Cimetta auch die Möglichkeit,

mittels einer Schatzsuche die Umgebung

auf unterhaltsame Art zu entdecken. Seit

Juli ist Tenero, ein Paradies für Campingfreunde

und ein Hotspot für alle, die sich

mit Sport vertraut machen möchten, ebenfalls

Teil des Tessiner Touristikangebots.

www.ticino.ch/isole

Text und Bilder zVg

ACS-QUIZ 6/2019

LÖSUNGSWORT

1. Ein persönlich unterzeichnetes Schriftstück ist ein...

H Autokilo A Autogramm D Autotonne

2. Wie nennt man eine Steuerungsanlage, die ein Fortbewegungsmittel lenkt?

I Buschef S Wagenkapitän N Autopilot

3. Wonach sind Fahrzeuge benannt, die auf Land und zu Wasser «fahren» können?

T Säugetiere R Reptilien L Amphibien

4. Was bedeutet ein Ausrufezeichen in einer dreieckigen Verkehrstafel?

A Andere Gefahren E Vorsicht Stau I Achtung Kinder

5. Wie nennt man in der Schweiz etwas salopp den Führerschein?

N Karte S Billett T Bulette

6. Wie nennt man die Haftreibung bei Autoreifen?

N Gibb M Gap S Grip

7. Wie heisst ein australischer Sportwagenhersteller?

A Eleven E Elfin T Dolphine

8. Wann wurde angeblich der erste Strafzettel ausgestellt?

G 1938 M 1918 R 1902

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme akzeptiert

der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen.

Teilnahmeberechtigt

sind ausschliesslich

Mitglieder des Automobil Clubs

der Schweiz.

Der Gewinner wird persönlich

vom Automobil Club der

Schweiz benachrichtigt. Barauszahlung

und Rechtsweg

sind ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der

25. Oktober 2019

(Poststempel).

Preis:

Eine Übernachtung inkl.

Frühstück im 5-Sterne-Hotel

Chalet RoyAlp Hôtel & Spa,

Villars-sur-Ollon VD. Sie

übernachten in einem der

luxuriösen Doppelzimmer

und dürfen das gesamte

Wellnessangebot benützen.

Im Wert von rund 500 CHF.

Senden Sie uns eine Postkarte

mit dem Vermerk «ACS-Rätsel»

und dem Lösungswort,

Ihrer Mitgliedsnummer und

Adresse an unten stehende

Adresse, oder senden Sie uns

das Lösungswort online unter

www.acs.ch/auto-raetsel zu.

Automobil Club der Schweiz

Wasserwerkgasse 39

CH-3000 Bern 13

Lösungswort Ausgabe 05/19

VERGASER

NR. 06/2019

AUTO

33


ACSACS REISEN AG

ACS-TRAUMREISEN

2019/2020

VENEDIG *

Verdis La Traviata im La

Fenice und viel Genuss

01.11. – 04.11.2019

RL: Cristina Oesch

AUSGEBUCHT

BUDAPEST **

Das Tonhalle-Orchester

Zürich auf Tournee

16.01. – 19.01.2020

RL: David Peter Frauch

AUSGEBUCHT

SYLT *

Die Perle der Nordsee

mit viel Genuss

09.05. – 14.05.2020

RL: David Peter Frauch

16.05. – 21.05.2020

RL: David Peter Frauch

SALZBURG

Weltstars an den 100.

Salzburger Festspielen

05.08. – 08.08.2020

RL: David Peter Frauch

08.08. – 11.08.2020

RL: David Peter Frauch

KOLUMBIEN

Kolonialer Charme und

karibisches Flair

09.11. – 24.11.2019

RL: David Peter Frauch

AUSGEBUCHT

VIETNAM –

KAMBODSCHA

Auf der Aqua Mekong von

Saigon nach Siem Reap

18.11. – 03.12.2019

RL: Urs Oesch

AUF ANFRAGE

GRAZ

Vorweihnächtlicher Glanz

in der Steiermark

01.12. – 05.12.2019

RL: David Peter Frauch

AUSGEBUCHT

RAS AL KHAIMAH

Genussvoller und

sonniger Jahreswechsel

28.12.2019

04.01.2020

RL: David Peter Frauch

AUF ANFRAGE

VALENCIA

Silvester zwischen

Tradition und Zukunft

28.12.2019

02.01.2020

RL: Andreas Luzio

AUSGEBUCHT

GRAZ *

Jahreswechsel mit Stil

und Charme

29.12.2019

02.01.2020

RL: Urs Oesch

LETZTE PLÄTZE

COSTA RICA *

Kleines Land mit grosser

Vielfalt

21.01. – 01.02.2020

RL: David Peter Frauch

AUF ANFRAGE

WIEN

Galareise zum Wiener

Opernball

19.02. – 23.02.2020

RL: David Peter Frauch

LETZTE PLÄTZE

MARRAKESCH *

Traumgärten, Klassik

und Genuss in der Perle

des Südens

02.03. – 06.03.2020

RL: David Peter Frauch

LETZTE PLÄTZE

09.03. – 13.03.2020

RL: David Peter Frauch

AUSGEBUCHT

JAPAN

Der einzigartige Zauber

der Kirschblüte

27.03. – 10.04.2020

RL: David Peter Frauch

AUSGEBUCHT

ZYPERN *

Kultur und Genuss

in Aphrodites Heimat

21.04. – 27.04.2020

RL: David Peter Frauch

12.05. – 18.05.2020

RL: Siegfried Huber

WIEN

Frühling in Wien

mit Weltstars

01.05. – 04.05.2020

RL: Andreas Luzio

HAMBURG

Elbphilharmonie und

exklusive Einblicke

14.05. – 17.05.2020

RL: Fabian Isler

30.05. – 02.06.2020

RL: Fabian Isler

LISSABON

Kultur, Genuss

und Klassik am Tejo

29.05. – 02.06.2020

RL: David Peter Frauch

BALTIKUM *

Exklusiver Kreuzflug

mit Privatjet

06.06. – 13.06.2019

RL: David Peter Frauch

28.08. – 04.09.2019

RL: David Peter Frauch

WIEN

Grosses Verdi-Fest an

der Wiener Staatsoper

18.06. – 21.06.2020

RL: Andreas Luzio

KOPENHAGEN **

Das Tonhalle-Orchester

Zürich auf Tournee

25.06. – 29.06.2020

RL: David Peter Frauch

SCHOTTLAND

Traumreise mit dem

Belmond Royal Scotsman

10.07. – 17.07.2020

RL: Andreas Luzio

PÄRNU **

Pärnu Music Festival

mit Paavo Järvi

18.07. – 22.07.2020

RL: David Peter Frauch

GSTAAD ***

Grosse Klassik am Gstaad

Menuhin Festival

14.08. – 17.08.2020

RL: David Peter Frauch

SEADREAM *

Yachting im Mittelmeer

von Malta nach Rom

11.09. – 19.09.2020

RL: David Peter Frauch

JORDANIEN

Antike Hochkultur und

die Weite der Wüste

19.09. – 26.09.2020

RL: Fabian Isler

KOLUMBIEN

Kolonialer Charme

und karibisches Flair

17.10. – 01.11.2020

RL: David Peter Frauch

MYANMAR –

THAILAND

Exotischer Zauber im

Goldenen Dreieck

23.11. – 08.12.2020

RL: David Peter Frauch

* In Zusammenarbeit mit HEV Schweiz

** In Zusammenarbeit mit dem

Tonhalle-Orchester Zürich

*** In Zusammenarbeit mit dem Gstaad

Menuhin Festival

Durchführung und Organisation der

genannten Kultur- und Erlebnisreisen:

ACS-Reisen AG. Stand

September 2019.

Änderungen bleiben vorbehalten.

Kreuzen Sie die von Ihnen

gewünschten Programme an, wir

senden Ihnen gerne die entsprechenden

Unterlagen.

Name/Vorname

Strasse

PLZ/Ort

Einsenden oder faxen an:

ACS-Reisen AG

Forchstrasse 95, 8032 Zürich

Tel. 044 387 75 10, Fax 044 387 75 19

Bernstrasse 164, 3052 Zollikofen

Tel. 031 378 01 41, Fax 031 378 01 58

E-Mail: info@acs-travel.ch

Die aktuellen Prospekte der ACS-

Reisen AG mit Kultur- und Erlebnisreisen

erhalten Sie auch in den

ACS Reisebüros in Basel/Muttenz

und St. Gallen.

34

AUTO NR. 06/2019


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